Nr. 116 ter feicfcentr anjclget erlrtmni higlid), auyet LOnn- und (jeiertagS, Bezugspreis: enennti.llif.1.35, oiertef» idbriirb Dtt. 4.05, durch whule- iu 3roet iftellen monotl Bit. 1.25 durch bteiloll Bit. 4.05 oiertel« jätjri. auö|ct>L Weit eil 3, ,;eriiipred) - 'Jlnlddiifie: it'ir bie Sdiriftlriiunfll 12 tierla6>'e|d)u'tef!elle51 Aiischrdklür T rahtiiodh nctirir anjtigtr6itf)CiL P9#)d?edi»nto: jrentfurt a. M. 11686 Erstes Blatt 169. Jahrgang Dienstag, 20. Mai 1919 SietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberheffen SwilNngrninddruck u. Verlag, vrühl'sche Unio.-Vuch- u. Stelnöruderei R. Lange. Zchristleitung, Geschäftsstelle u. vruckerel. Schnlstr. 7. »»«ahme son »njcigce |. die 4.aqe*miminei v»4 ium Ractunviag vorder ot)nejrhel<< ibinbiidteil 5cilB, ei.ee aus stckB Franeu begehend« TeLgation, mit Miß '2ü>xini5 ^Amercka au der Spitze, nach Paris zu entsenden, die dort die Be- sctlüjse des jtzoigrcsfes den Slaatsn'Lrnem in Versailles überreichen und darlegcn fotl. Zur Präsidentin der intemationalen Fr u nliga für Frieden und Freiheit wurde Miß Maxims, die bi5'.Krigf Leiterin der Organisation, g.nvühlt. In den 3en* rral vor stand ist für Teutsckjilmid Frau Heymanu, für Oesterreich» Frau HetzLn gnvühlt woidcn. Ein Beschluß der Sozialdemokraten in Schweden. Stockholm, 19. Mai. «Wolff.) Laut „So* zialdemokrateu" frat die sozialdemokratische Parteileitun g bcschlosen, eine Erklärung auszufertigen, die gegen die harten FriedenS- bedinnungen protestiert, die die Entente Teutschland auferlegen will. Ein vereitelter Putsch in der Pfalz. Berlin, 19. Mai. Wie dem „Vorwärts" aus S p e i e r berichtet wird, wurde am Samstag in Speier ein Putsch versucht, indem einige Interessenten, besonders aui Landau, vom Regierungspräsidenten der P alz die Ausrufung einer selbständigen „Republik Pfalz" oer» laugten, um für diese einen günstigeren Sonderfrieden zu erlangen. Der Regierung.'Präsident lebute ba- l an des verräterische Ansinnen ab und b-rief telegraphisch für den gestrigen Sonntag eine Versammlung ein. an ter folgende Korporationen teilnahmen: Mitglieder der Nationalversammlung, dos bayerischen Landtages, und des Lanbrales für die Pfalz, die Führer aller politischen Parteien und Vertreter der gen.'erffchaft- lichen, getlossenscha tl^chrn imb wirt chaitlichen Dr» ?anisationen. Auch die französische Be- atzungsbehörde war durch einen Kontroll- osffzier der ZivilvenvaÜuug vertreten. Rach eingehender Aussprack»e und einmütiger Verurteilung der Landauer Putschisten wurde eine Entschließung angenommen, in der mit größter Entschiedenheit betont wird, daß die Rheinpfalz unlöslich ju Deutschland gehört. Die fßiäljer wollen in der schwersten Stunde der deutsch.-n Geschichte ihrem geliebten deutschen Vaterland unverbrüchliche Treue halten. Die Versammlung spricht die zuversichtliche Hoffnung aus, daß die für Deutschland unerträglichen Friedensbeding- ungen grundsätzlich wesen llich gemildert werden und besonders die Bildung eines neutralen, das Sa a r g e b i_c t und lebenswichtige Teile der Pfalz umsassenden Staates vermieden wird, zumal die von Frinkrcich gestcll'en Aiistwückre au' Privileg irrten io hl nbezug ohne Abtretung brut;dx?n Landes befriedigt werden könnten. Die Frage, ob die P'al; mit Bayern vereinigt werden soll oder nicht, ist eine rein innerdeutsche Augelegcnlieit, die mir auf Grund der künftigen gicich.- und Landesverfassungen entschieden wer-- dcu darf. Ein Gccgcsecht vor ttronftadt. Lelsingfors, IS. Mai. (Reuter) Ein d o l s ch e w i st i s ch e -s Geschwader ist heute morgen au-.' Kronstadt ausgesahren. Gleichzeitig beschossen bolschewii-i!che Batterien von Krasnaia Gorga die Ä üsdc. Britische Kriegsschiffe fdi'ngen nach einem Gefecht von 3b Minuten das bolsäiewistifche Gesch.vader in die F ucht. Es wird gemeldet, das; ein bvllchewisiisches Schiff gesunken und ein zweites gestrandet sei. Au» dein reiche. Oberleutnant Voqcl flüchtig! Berlin, 19. Mai (DTB.) Das Garde- Kavallerie SclMenkorps teilt mit: Am Samstag! den 17. Mai, nachmittags 3J* Uhr, fuhr ein Jn- santerieosffzier in Mütze und Umhang in einem dunkelblauen jAeschloffenen Privatkra,twa;rcn vor das ^elleiigefängnis Moabit in der Lehrter Str. Ter Offizier hotte auf Grund eines gefälschten Ausweises den im Zcllengeiängnis »regen Ermorbutig der Frau Rosa Luxemburg in Untersuchungshast btiiiiMidjcn Oberleutnant Kurt Vogel ab und fuhr mit ihm 4’,'« Uhr im Straft» nxrgdi vom Zellengeiängnis ab. Für die Ermittlung sdcs seitdem flüchtigen Vogel und des ihn begleitenden Znsanterieoffiziers oder für sachdien-, lidje Angaben ;u deren Ermittlung wird eirac Belohnung von 3000 Mark auSgesetzt. Vcrha-idlungcu fleqen Ledebour und Täumig. Berlin, 19. Mai. (Wolff.) In bet Der- handlmig gegen Lebebour und Däumig, die heute vor dem Landgericht I begann, überreichte der Verteidiger Täumigs, Dr. Rosenfeld ein Attest, wonach Däumig ffeberkrank und für acht Tage verhandlungsunsähig ist. Tas Gericht beauftragte den Geh. Medizinalra: Lwfnnann, sich sofort in die Wohnung Däumigs zu begeben und dessen Gesundheitszustand -zu begutachhm. Zu Beginn der Verhandlung kam es zu einem Zwilch e n s a l l zwischen dem StaatsMrwalt Lumbvoich und dem Angeklagten ßebebour. Tiefer machte et.va folgende Ausführungen: „Nachdem ich nun vier Monate unnöiigerweise in Uuleriuchungshaft geleiten habe, die nichts netter ist als eine maskierte Schutzhaft, liegt mir daran, Endlich ösfentlich mit dieser Regierung al^urechiren, die uns die Revolution verpfuscht und ieftt hier in Teutsch- (anb eine neue Geivaltberrschaff mit ihren Söldnertruppen aufgerichtet hat, die uns im Auslande diskreditiert. Tas ist Verrat an der Ädxikx* klasse." Hier aus ern^berte Zumbrvich: „Ter Angeklagte Ledebour erklärte hier, er begrüße mit Freuden, hier die bestehende Regierung au ben Pranger stellen zu können. Ich möchte doch fol gendes feststellen: Es handelt sich nid)t um eine Anklage gegen die Regierung, sondern um eine auf Grund des Strafgesetzes erhobene Anklage gegen Ledebour und Däumig Ich möchte schon letzt entschieden Ver.vahrung dagegen entlegen, daß Ledebour diese Gelegenheit benutzt, um frier alle möglichen Tinge vorzubringen und politisckx Trümpfe auszufpielen." Zitzwiscken erfdiien der Arzt Täumigs, Tr Tofrl, an Gerichtsstelle und bekundete, daß Täu- mig an schwerer Grippe erkrankt und vorlauffg nicht transporlfälsig sei. Nach kttrzer Beratung wird das Ausbleiben Täumigs für entschuldigt erachtet. Tie Sache gegen Säumig wird vertagt und von der Sack>e SFebcbtur abgetrennt. Tie Verhandlung wird auf TienStag früh 9 frr vertagt. Die hesflschen CnrwLr'e über ZiLel- fontmiffe und ein Landgesetz. Ter Entwurf eüteS Gesetzes betr. die lieber» ffifrrung des sideilommissarisch gebundenen Gruiü>- b.sitzes in den freien Verkehr ist soeben als Tnick- farfje Nr. 141 erschienen. Er enthält in 21 Artikeln die einzelnen Bestimmuitgen mit g fr.ititr Be- g’ünbitng. Wir entnehmen dieser, daß die jetzige N.gi^'tung des Frei aa es Les en auf dem grün - sä tzlick.cn 3 ta ibpur.fi steht, daß die Familienfidei» komm isst soweit es fick'! iveuix) e :s um die wlkS- wirlsck af lich (> d. klicke i Grundstück. f deikommisse handelt? in beseitige sind. In Sta-chmburg und Ob.rl>sfen sind von der gesamten GrundsläckL 8,9 und 14,7 Prozent fideifornmissarisch gebunden. Aus den Tarl^tu gen ergibt sich: 1. Ti (Irrvfru -g neuer Grundstückssideckom- misje ist ausnahmslos verlöten: die Vergroße-ruitg Der be eh.ndcn ist aiiSnahinÄveise mit oesetzlick.cr Ermäck-tigung gestattet. 2. Das Aulonomicrock.t der Standesherren wird beseitigt, so daß auch die Standesherren in Zukunft namentlich dem FideiLmmiß uTtterftefren. 3. Alle Bestimmunge!) des jetzigen Fideckom- nrißgesetzes, die den Fideikommißbesitzcr nötigen, die zu dem Fideikommiß gehörenden Gelder in Grundbesitz anzulegen, werden beseitigt. 4. Tie UnverLußerlickck.it des fideikommisfa- riftfp gebundenen Grundbesitzes nxrb aus gehoben, jedoch unbeschadet der Bridung in Ansehung der Rack.iolge in das Fidetsiommiß. 5. Nack^ Ablauf von 3 Jahren kann durch Beschluß des Ministeriums aller^noch zu dem Fideilommiß gehörige, also bisher Äeder freiwillig nocks durch Enteignung in den freien Verkehr ge- b.ackcke Grundbesitz unter Ztv.ing -vernxil.ung gestellt uub auf tiefem Wege dckn faeien Verkehr tvieher stugcführt ober den Jnte.effen der Attge- meinlxnt dienstbar gemach! werden. 6. Bei dem liebe.gr.ig c<5 ffideckhmmisses in die £>anb des zw.'ilen Nachfolgers können die auch dann noch vorhandenen Fideifommis.grundstücke in völlig freies Eigentum crTLärt werden. Es wird noch besonders angeführt, daß die Veseitigung der Fideikommisse nicht dah.n ver- sta den w.rden darf, daß sie ci:tfr.(f> für herrenlos ert.äxt und dem Zugriff eines jeden Tritten überfallen werd n. Nur soll dir fideikommissarisckx Bindung aufg, frobeit werden. Ties könne aber nicht pon einem Tag zum anderen durch einen emfacheu Federstrich gchch.'hen wegen des sonst ein tretenben Eingriffes in die wobleruvrbenen Rechte Tritter, sondern besonders aus Gründen der Allgemeinheit und des Staa.sN>.h.es. Es kommen hrerbei .sdypotheken intb sonstige Lasten aut Wittümer, Abfindung von Söhnen und Töchtern, Stistungeu tu ginnten von Schulen, Krank.nl>äu- ^rn, Waisenl>äufem. Vfrüudneranstaltcn usw. in Frag.'. Auch die folortiqe Zersplitterung und Teilung besrwders des Wald^sttz's (zus. enoa 240000 £*ehar^ könne nur nachteilig wchken. Seine volle Bedeutung er früh der Gesetzentwurf erst durch das Land gc se tz, das in 114 Arti? In unb 9 Abschnitten eingehenoe Bestimmung m über das Si delung3:interncfrmen, das Verfallen, die Umsatzsperre und Verfügungsbcschränkung, Vorkaufsrecht und Entr ignungsrecht, Zn^gStxuht, Be- fd-aifung von Packtland für landwirtch s.licke Arbeiter nach §§ 22 und 23 des Reick/s iedcliings- gefetzes, Enimahmen und 2lusgnbeu des Siebe* lungsunlernehmerS , sowie Sck-iustbestimmungen trifft. Anik l 1 lautet: TeV Staat Hot als Siebe* lungsunternehmer die Aufgabe, Latch yi beschiffen, zu verwalten und zu Dcrg ben, um £anbbebürftige mit dem für ihre Wirtschaft notwendigen Land auszustatten, Heimstätten, namentlich bäuerliche und gen erblick» Kleir.wirtsckmften zu gründen, sowie in Verbi'idirng damit öffentliche oder ge m-e in schaff- liebe Anlagm und Einrichtungen ins Leben zu rufen. Tas zu beschaffende Land soll vorwiegeich dem Großbesitz entnommen werden Tie einzelnen Fnaftionen der Volkskammer nerben sich am nächsten Dienstag und Mitttvoch mit den Einzelheiten befchästigen. Heformcifer und die Stimmung auf dem Lande. Man schreibt uns vom Lande: Die Revolution hat auf allen möglichen Gebieten (Fragen ins Rollen gebracht; überall drängen neue Gedanken an s Lichr: viele gute, aber auch manche nicht unbedenkliche Forderungeri werden erhoben tnrb die unentwegte partcüwlitischc Vrin- zipienreiterei gebt manckies liebe Mal über die fühle Vrrnunst und die Interessen des täglichen Lebens, wie es nun halt mal wirklich ist, zur Tagesordnung über. So kann man auf dem Lande nufrt recht em» sehen, toanun man die iur die SBahfai in bat großen Verhältnissen, in Reich' und Staat, zweck- mäßiie Verbältnisioabl nun auch für die Gemeinde- ratswahlen selbst im kleinsten Ort für zweckmäßig gehalten und gesetzlich vorgeschrieben bat; man bat damit das Prinzip zu Tode gehetzt und wird bei den ja bald kommenden Wahlen vielleicht recht eigentümliche Er'ahrungen madnt Aber fdüimm.T sind ^penmente aus wirtsckwftlichcm Gebiete, die nicht richtig durchgcdacht sind; hier muß schließlich leder 'einzelne die .Q'oftvn tragen. T^m S.'zwl- demokrarrn Tann man's nicht verdenken, wem, sie letzt, wo sie an der Macht sind, ihr Programm, ihre Theorien durchzusühren suchen: das würde jeder so machen. Aber der Heine Mann, der Wo» sckwstsmcckin, |ber Bauer, der Arbeiter, kurz alle, deren Wohl sie ja doch wollen, sollte ffch doch in jedem; einzelnen Fall reiflich klarmacknm, wie die Dinge dann für ihn werden, ob er wirNich besser habet fährt. Und wenn er sieht, daß doch auch der bisherige Zustand allerlei Gutes hatte, wenn'S auch mit der Theorie nicht ganz stimmt, dann soll er seinen Abgeordneten sagen: „DaS ist ja alles ganz fichön, lieber Freund, deinen Eifer in Ehren, aber da weißt du vielleicht nicht so Beschnd wie ich, das ist so und so; also da wollen wie lieber bifl Finger davon lassen." Der fozkeldemokratischc 2lbg-ordnete Hartmann, ein eifriger Gesetzmackxer, dem die staatliche Gesetz- gebungSmasckffne selbst jetzt noch viel zu langsam arbeitet und der den Staat der allgemeinen Glückseligkeit nm Galopp herbei führen möchte, hat u. a. einen Antrag angebracht betreffend die einheitliche sorsttechnisch- Verwaltung der Waldungen usw. Er beantragt «darin 1. aus sorstteckmischen Gründet einseitliche Verwaltung aller in Weisen gelegenem Waldungen: f2. die Bezeichnung Forstwart wird durck ; 7,‘örftcr ersetzt und besonders geeignete Förster sollen Fu Reviersörsdern ernannt werden; 3. ?lller Domanial-, Gemeinde- und Privatwald» I. und II. Klaffe wird nach geographisch praktischer Sarin in Obersörsterrien und Försterien neu ein» geteilt." M-il dem 2. Punkt, der eine Hebung deS verdienten Forstwartsstandes im Auge hat und auch hier die Forderung „Freie Bahn dem Tüchtigen" auf Mit, kann man ohne weiteres einverstanden: sein. Auch Punkt 3, der eine großzügige (Erntet* lung (der getarnten Waldfläche des Landes ohne. Rstckticht auf das (Eigentum nach der Fläche er- strebt, hat viel für sich und läßt sich sicherlich irgendwie nützlich verwerten. Wie steht's aber mit der ersten Forderung? Ist die frier angestrebte Schematisierung, pie Verstaatlichung des ganzen Waldes in der Verwaltung, wirklich das Beste vom Guten? Wie war's denn seither ? Der Staat verwaltete feinen Wald, die waldbesitzende Gemeinde den ihren, allerdings unter staatlicher Oberleitung, aber mit eignem Unterpersonal und unter selbständiger dolzverwcrtung; die Privatwaldbcsitzer I. wie II. Klasse, erstere in der Dauptsackte die Standeshcrren, hatten die Berwattungeit ihrer Waldungen, batte der Interessent, der tzolzkäu.'er, davon Vtorteile ober Nachteile? Ich kaufe seither L>olz beim Fiskus und bei der Standesherrschaft, kann also über diese beiden wohl urteilen. Beim Fiskus muß ich mir den Abfuhrsch in aus b r Unter- erhebstelle holen, dazu beim Bürgermeister den Bürgsck-rin machen, die Herrschaft schickt alles beut Bürgermeister und ich kann alles im Ort und tn einem Gang erledigen. Zahle ich beim Fiskus Martini nickt pünktlich, werde ich gemahnt und bann kommt der Pfandmeister. Bri der Herr- scktast habe ich auch Martini zu zahlen, aber nufl a n zuzahlen: mit der Aus,ahlung kann ick mir's auf tnxi, vier Termine und mehr verteilen und vor »Februar, März das Jahr draus habe ich keine Kosten j>ju fürchten. Und habe ich irgendwie in der Wirtschaft Unglück gehabt, ist mir ein Stück Vieh krepiert, hat mich Krankheit zurückgebracht, so bekomme ich noch weiter Frist ober einen Nachlaß auf das Dolzgeld. *Ter Untererbeber ober der float» lickte Oberförster können das nicht: das soll feilt Vorwurf für sic fein, es ist aber so und liegt daran, daß sie an ihre Verordnungen gebunden sind und selbst beim besten persönlickum Willen nichts mack?en können. Tas persönliche Verhältnis überbau#, das ist's, toerv k:-??n so mandKä viel leichter bei der Öerrsckaft ,cch macht als beim Staate; man ist zugleich Pächter oder seit langen Jahren föoh» Hauer ober dies oder jenes uno da darf ich sckston mal eine Bitte oussprechen, um etwas Türrhol- aus der Hand, um ein paar Dohnenstlnrgen, etwas Bauholz für em Sälchen, so wie ich's grabe brauche, ich ürt'rbe selten eine Fehlbitte tun. In unseren Gemeinde hat in bieiem Jahre mit den holen Drennholzpreisen feder Haushalt sein Quantum Hartholz und Reiser zum Tatzpreis bekommen und bir Armen zahlten noch weniger und bekamen'S r.afie vor die Tür geliefert. Tas darf doch nicht t>etnrf"cn werden und — das wird aufl^ören, wenn erst &r ganze Wald, auch der Pri^atwald, vom Staate verwaltet wird. Und die Ge:neinden werden auck ein Haar in der Suppe finden. In einer Zett, 'bt'c in frei frei ttüfem Sinne die Ge-nernde« Verwaltungen mögliM von jeber bureaukratisck)en Bevorm-mdung befreien will, soll ihnen ihr bisheriges Budgetrecht über den Wald beschnitten werden: nicht mehr Bürgermeister und Gemeinderat haben s>a bestimmen, was an Holz und wo es ge- fdringen wird, sondern der ftaallidie Oberförster allein. Vielleicht wirb's ja für den Gemeindefäckel nicht tzrngünstig, denn der Staat wird und muß daraus sehen, hohe Einnahmen aus dem Wald zu erhalten und da wird er feinen Unterschied machen können ztttiscken Gemeindewald, Prioatwald und» Staatswald. Aber für den Käufer? Daß das Ge- meindeloosholz (mü ter Zeit verschwinde^ wird, darüber wirb ja vielleicks der GenugttrunA em> suchen, der — seither -eins bezogen hat Es ließe sich noch mehr ru der Frage sagen: vielleicht regen diese Zeilen dazu an, sich einmal klarzumachen, was alles die . rinheulfcke forsttechnisckre Verwaltung der Waldungen" tatsächlich bedeutet. stockige o & B 9- TO ”Ci,ch.ßr-St ro> ßß ar> Q> QQ „vaugenoffenschast 1894*. VMlUlllUil X-V Ul|U;tUII47^ Clll WI VilWLVZ? A_7 rrrwüM^t A°»,5- knüpft hatte. Als diese Telegramme zum k&M ljWJ'anf(,fni Male vor dem Kriege ausgetauscht mutten. N 11Jer. i' 1 lau; Ächördl Ausgabe Ab Dienste Hw dir Kunden v in dem Geschä Ufunb Süd’ litnnig. dSvusum-Bneü stelle 3, i t Maternus, Ja tMichel,'Gebrü !■ t Mauer, tz. i iM, Cebrüdrr ^"^rn.den BÄ uns« Han 5irma Eisenerz ®( J Hingen emgefra B^wiinn Meyer f Sichen onltg Hingen, ben ]. _____Mii „ Vell.-lnla. ZZL N^nnn, liTotl gjevfrlcn-beb Langer. 1 flol £S:3-cln tut E'Vi'S SÄ"','« E*"£M »eu Ms ötbcif: WM Feuilleton. Memcl. Man schreibt unS aus Ostpreußen: Gegenüber der Südfront des Memeler Rat- .Hauses steht das Nationatdenkmal der Stadt. Au> hatem Postament die wehrhafte Boruffta, bic bic -Ketten der Erniedrigung zersprengt, jener Ec niedrigung Preußens durch Napoleon L, welche die damalig Voniglichie Familie zwang, hier oben im äußersten Norden des Landes von 1807—1808 -Schutz zu suchen. Ter Weltkrieg neigte tem Ende zu, als tra Nugust 1918 der Haushai tsausschuß des Nbge- vrdnetenhauscs Memel besuchte und auf einer Rundfahrt durch die Stadt ten Hafen das neue prächtige Börsengebäude und bie hnrorrtchen Trrrk- ,Mrbigfciten besuchte und aus dem Munde des Oberbürgermeisters und Des Odcroor^ehers der altangesehenen Memeler Kaufmann! chast die Wünsch" der Stadt eni gegennahm: neue Bahnverbindungen durch Litauen, großartigen Ausbau tev ^fens und Ausbau der Memeler Wasserstraßc M^nel ist direkt mit dem Ntemendelia .verbunden) W Grodno zum Anschluß au das Water traßen- ,vetz, der Ukraine. Das „Memeler Dampf [ "rtr, i§ * 8i FX ^djtn Epittae.»n M LMeii ü Pfii i KÄ Memel hat in diesem Krieg Schweres durch- zumachen gehabt. Am 19. Marz 1915 meldete ter Tagesbericht des Großen Hauptquar iers: „An- scheincnd sind schwache russische Abtei ung n ,st M^mcl cingedrungen." In banger Erwartung terrte man ter kommenden Meldungen. ^>ic waren bitterer, als man zuerst vermuten durfte Bald nachter gingen durch die teutsche Pres^ lange Berichte über Memels schreckenstage Tret Tage war die Stadt tu ter Gewalt ter Russen, die plünderten, sendeten und mortelcit und tn ter Umgebung sengend mid brennend umterzogen Etna 1000 sMmeler konnten lich rechtzeftlgauf die Ku rische Nehrung retten, aut der sich 7—8000 Vie Uleinhaurfledlung der Eine KleinhauSsiedlung, die unter den schwierigsten Bauverhältnissen erstellt werten soll, muß sich lediglich darauf teschcän'en, Schönheit in der Zweckmäßigkeit der Bau^englieterung und der An- ordimng im Gelände zu suchen. Wir glauben, daß die uns vorliegenden Entwürfe des öcrrn Ar chi- deutsche Truppen zurückerobert wurde, tobten i tige Straßenkämpfe in der Stadt, bei denen v Russen etwa 150 Tote hatten. Ächt Tage na dem Abzüge der Russen kam Sven Steten nach Memel: er drahtete damals dem „Astonblatet" erschütternde Einzelteilen von ter furchtbaren' Raub- und Mord gier ter russischen Rcick>swete- 'bujbcn. Ter .Schaden, den die Ristsen gemacht hatten, iintrte auf fast 2 Millionen Mark taiiert. Tie tapferen Telephonistinnen pari Memel, dm auch nach dem Eindringen ter russischen -Soldateska mutig auf ihrem Posten blieben und die ganze folgende Nacht hindurch Verbindungen yer- stell'ten, u. a. auch mit Hindenburg, sind unver- Als dann später der teutsche Vormarsch durch Kurland und noch später über Riga hinaus er- fstgte da schien über Memel das Morgenrot erner ,reuen Zeit zu leuchten. So strafend wie das Licht des hochragenden Memeler Leuchtlurms, ter bereits 1796 crrich et wurde und zu den ältesten Seezeichen an ter Ostsccküste gehört. Unvergessen ist wobl auch ter Telcgrammwechsel der Offiziere von Memel und Lindau a. Bodensee, ter alle Jahre am 2. Januar erfolgte, und der umdie Ofsijierkorps der nördlichsten und der suteichsten Kreis Lauterbach. O S chl i tz. 19. Mai. Zn einer stnrck besuchten Versammlung, in ter ter Landtagcabgeordnete, Lehrer R a i b e r - Mainz gestern abend. über die Fr ied ensbedinguirgeu svrack^. wurde einstimmig Protest g gen den Gewalt frieden erhoben und dies auch, in einer Entschl-eßung kundgetan. Kreis Friedberg. oa. Friedberg. 18. Mai. In ter Stadtverordnetenversammlung vom Donnerstag teilte ter Vorsitzende mü, daß Beigeordneter Falck sein Amt nietergelegt hat — Es soll nochmals, so wird beschlossen, die Gründung einer Bürgerwehr beraten werten. — Aus Antrag des sozialdemokratischen Wahlverrins werden dem Mieteinigungsamt noch drei Beisitzer zuyewählt und es wird eine Entschädigung für den Zeitverlust Mitwirken der Arbeiter bewilligt. — Aul Antrag des hessifthen Siedlungsausschusfes soll das Ersatzbautvesen berücksichtigt werden. Hessen-Nassau. DieFrankfortcrPlünderer vor dem Schwurgeriht = Frankfurt a. M„ 19. Mai. Bor dem Schwurgericht begannen heute früh die auf 14 Tage berechneten Verhandlungen gegen die Plünderer vom 31. März. Auf ter Anklagebank sitzen heute fünf der Plünderung und des Landfrie-' densbruchs an geklagte Männer. Jftr einge-f weihten Kreisen »erzählt man, daß es schwer hielt, Verteidiger zu finden. Tic Angeklagten gebet zu, bei Esters und Tvckhofs Kleidungsstücke aus tem zertrümmerten Laten geholt zu haben, wollen aber an den Tumulten selbst nicht teilgenommen haben. Tie Feststellung ter Plünterungsschäten ergab, daß Esters und Tycktest ihre Verluste auf 730 000 Mk .bewerten, für 30000 Mk. Ware konnte wieder herbeigeschafft werten. Der Gs^ samtschaten an rb auf mehr a l s 6 Millionen Mark angegeben. -Im Gerichtsgefängnis wurden 216 Gefangene befreit, die Akten vernichtet und die Kassen ausgeplündert. Ter hier angerichtete Schaden beträgt rund 110 000 Mk. In ter Nachmittagssitzung, die bis 6 Uhr dauerte, sprach ter Vertreter ter Anklagebehörte. In späteren ^Ausführungen erwähnte ter SteatsaNwalt noch u. a., daß am „Frankfurter einend trifft die Schuld die : Straßenbahn, die in schnellster Fatet und ohne Warnungszcicksten die Straßeitkreuzungen durchfuhr. untereinander zu einzelnen Gruppen von zwei bis acht Stück zusammengesaßt und als kleine Häuserblöcke wieder in sich gegliedert sind. Es entstehet so 12 Häuserblöcke, die aus unserer Skizze durch Schraffur kenntlich g.'macht sind Bei der Verteilung über das Gelänbe folgen sie erst der Grundform des Kreisviertels. Hierbei sind die Häuserreihen an der Licher Straße von bet Straße selbst zurückgeschoben, um sie dem Staub ter Landstraße und dem Schalten ihrer Baume zu entziehen und den Gärten Sonne zu geben. Eine zweite Häusergruppe umsteht inmitten des Geländes einen schmalen, rechteckigen Platz von 15 Meter Breite und etwa 60 Meter Länge. Zu diesem Platz führt von. .ter Lickwr Straße aus die einzige ausgebaute Straße von 5 Meter Breite. Ter Zugang zu den anderen Häusern erfolgt von der Ächer Straße und bem Anneröder Weg. Zur Bewirtschaftung der Gärten führen zwisch n den einzelnen Häusergruppcn noch Wcrtschastswege. Tie meisten Gruppen haben einen zweiten Eingang von den Wirtschastswegen her. Um jeden Koslenaustvand zu vermeiden, mußte man zu einheitlichen Häuserthpcn greifen Ter Entwurf ficht im wesentlichen nur zwei Häuscrtyven vor, aus denen sich durch leichte Abänderung int ganzen sechs Typen ergeben, die wiederum durch die Art, wie sie miteinander verbunden sind, für ein abwechslungsreiches Bild sorgen. Typ I umfaßt 6 Fünfzimmerhanser, Typ II 10 Vierzimmerhäuser, Typ Ila 4 Vierzimmerhäuser, Typ III 16 Dreizimmerhänser, Typ IV 16 Dreizimmerhäuwr, Typ V 2 Vier- zimme.rbäuser mit kleinen Läden. Diese schließen den mittleren Platz auf der Schmalseite ab. Zu jedem Haufe gebärt ein doppelgeschossiger Stall von etwa 9 Quadratmetern, der Raum zur Hühner-, Ziegen- und Kaninchenzucht bietet. Die Ställe sind teilweise an die Häuler angeschlossen. teilweise liegen sie in der Tiefe des Gartens, be) eine durchschnittliche Freifläche von 230 qm hat. Sämtliche Häulertvven sind so angelegt, bafc sie im Kellergeschoß eine Wafchküchenanlage besitzen, bei ter gleichzeitig eine Badeeinnchtun; vorgesehen ist. Die Küche im Erdgeschoß ist in beit meisten Fällen zugleich Wohnküche, .stets bei ten Treizimmerwohnhäusern. Der eigentlich- Küchenteil ist batet mit D^n belegt,., ter Rest gedielt. Neben der Wohiikuchie teuntet sich int Erdgeschoß ein zweiter Wohnraum, wate renb die Schlafzimmer int Otergclchon unter- aebracht sind Die einzelnen Häuter haben eine Grundfläche von etwa 45, 51 und 63 Quadrat- Metern, das Erdgeschoß eine Raumhohe von 2,90 Metern, das Obergeschoß von 2,60 Metern nut Decke Die Häuser find innen praktttch unb bequem eingeteilt. Typ 1 der Fünszimmerhäuser tft röt kinderreiche Familien berechnet. Wer in der Siedlung wohnt, kann in Hellen, behaglichen Räumen, bei Licht und Sonne, gesunden und wird außerdem ein recht schmuckes Heim besitzen. Tie Außen an sicht der Häuser macht einen gediegenem Eindruck. Die Mitt^lgrupven an ter Licher Straße sind so gegliedert, baß btt Eckhäuser den Eingang von der Seite ter gewinnen. Hierdurch wird ter Gruppenachchluß durch ruhige, nur durch vier große auadratisch- Fenster geglieterte Flächen gebildet, über Denen bas Schieferdach als ruhiges Dreieck lagert. Die da- zwisckienliegemten Häuser fpvingen soweit zurück, daß über bem Erdgeschoß eine schmale Lchte^r- abdachung herlaufen kann, während die Dächer in eine gemeinsame Flucht zusammengefaßt sind. Diese Sckkieferabteckung feiltet bie Ueterdachung ter in ben Wohnzimmern ter Erdgeschosse Sind in den Eckhäusern die Fenster breiteifig- so zeigt in den Zwischenhäusern die ^Wohnküch« vierteilige Fenster, baneben an kurzer Schrägtvans nach ter zurückspringenben Türe in ein einteiliges Fenster und abermals ein kleines Fenstrp chen auf der andern Seite ocr Tür Zum Eingana führen zwei Stufen. Im Obergeschoß sind ie zwei Dreiteilige Fenster nahe an den Dachvorsprunü gerückt. Aehnliche Verhältnisse weist die Hinteransicht ter Achthäusergruppe auf. Die übrigen Häusergruppen sind etwas ein'acher und ruhiger gegliedert. Den nicht an der Licher Straße liegenden fehlt bie tefonocre Dachgliederung der Eckhäuser, sowie bie Schieferabdachung über Dem Erbgeschoß. Die ganze Wandfläche liegt in eiltet Flucht Die Eingangstüre betont jedesmal N( Mittelachse des Einzelhauses und ist durch etnrt fte- -■! Ä'etel überhöht. Hi-rdurch wird bic w tcilung der F nster ander ' . Je zwei Fen' erqua' rat! ftp. .. neben der Tür, während ooerhatb dieser eu kleineres Fenster dem Flur des Odergelchoßck Licht gibt. Vom ästhetischen Standmrnkte ist gegen btt Eiftwürse nichts einzuwenden. Sie werden no^en ten Abnehmern ter elektrischen Ucbcrlaitbaitlage weiter verreckimen. Außerdem aber sind jetzt die Arbeiter ter elektrischen U ebe r l an dan la ge ter P v- vinz selbst mit Lohnsorterungen hervorgetreten, bte teilweise bis 300 Proz ent.und mehr bic bisherige Löh re übeckchri en und die Folterungen ter Gruberarbci'er rock» in ten S-strrtt"n sbl'en. Tiese Forterungm sind für die ProvinTialverwal- tung unerfüllbar: sie hofft jedoch auf eine Verstarb igurg mit ihren Arbeitern. In jedem Falle müssen die Stromabtiehmer ter eliftrifdicn Heber» lantanlagc vom 1. Mai ab mit ganz erbeb- l ichen Erhöhungen der Strompreise rediinen." Freiwillige unsere» Bataillons für den Osten. Wie wir hören, wird am Samstag in ten ISltendstunden ein Transport des Hiesigeft Äeichswchrtetaillons nach tem Balticum ab» iaeben. Es sind alles Leute einer Kompagnie, die sich zusammen mit ihrem Kompagnieführer dort-? hin gemeldet haben, um die deutschen Grmzeir gegen die Bolschewisten und polnische Banden zu schützen- Tie besten Wünsche ter Gießener Einwohnerschaft begleiten die Koynpagnie, die poft neuem gewillt .rst, ihr Leben für ihr Vaterland testen Hamann diesen Forderungen in jeder Weise gerecht meroen: Es ist, um die tetbniicbcn Vorzüge vorauszunehmen, für zentrale Heizungen und gute Durchlüftung gesorgt. Die Schornsteinanlagen sind so, daß sie im First münden. Der Straßenaufwand ist gering und die Entwässerung durch W.rtschaftswege günstig burcheeLhrt; bas sind alles nicht zu verkennende Vorteile. Ferner kann durch den Erdaushub der Bauten ber tiefer gelegene Gftändeteil au gefüllt werden, wodurch eine große Kostenersparnis eintrift. Das Siedlungsgelände selbst verdeu.l.chen wir durch die beigeiügte kleine Skizze. Es wird eingegrenzt durch die Licher Straße, den Schienen- sträng der Oberhessifchen Eisenbahn, ben alten Anneröder Weg unb den Saum des feier beginnenden Stadtwaltes, hinter bem die Freilichtbühne liegt. Das Ge.ande umfaßt etwa 30 000 Quadratmeter und ist von ter Stadt Gießen zu billigem Preise zur Veriügung gestellt worden. Die näh.ren Änzelheiten des Ver ragsabsch!usses sind bereitet im G.esteuer An^iger veröffentlicht. Tie Form des Geländes bildet etwa ein Kreisviertel, wobei bie Radien durch die Licher Straße unb ben Waldsaum gebildet werden. Bei der Aufteilung des Geländes ist daraus geachtet worden, daß jedes der 51 Wohnhäuser stinen eigenen Garten besitzt und möglichst viel Sonne hat. Tem kommt auch zugute, daß die Häuser, die mit einer Front nach Norden liegen,, nur die Tiefe von einem Zimmer besitzen. A" ' Linzusetzen. Ein Protest de» Gießener Hansabunde» gegen den Gewaltfrieden. Wie uns heute nritgeteilt wird, hat Die hiesige Ortsgruppe des Hansa-BunDes für Gewerbe, Hantel und Industrie auf einstimmigen Beschluß tes Vorstandes imb tes Aussichtsrates folgenden tdc» yravhisckstn Protest gegen ten Gewaltsrieden an die Reichsleitung igeridjtet: „Die hiesige Ortsgruppe des Hansa-Buntes erhebt in schärfster Form Einspruch gegen den Go- toaltfrieten/ den .uns unsere Feinde auferlegen wollen. Für das erivcrbstätige Bürgertum Deutschlands ist dieser Frieden unannehmbar. Unsere Wirtschaft unb unsere Kultur wären für absehbare Zeiten iCrftört. Wir bitten bie Reichsleitung den Frieden in dieser Form abzulehnen, jedoch alles zu (unternehmen, um denselben auf andere Basis zu stellen." । * DasAmtsverkündiaungsblattNr. 31 vom 19. Mai enthält: Fortsetzung ter Befeannt- machnng Nr. K 10 über Beschlagnahme, Bestands- Erhebung und Höchstpreise von Lumpen unb neuen Stoffabsällen aller Art. Born 1. März 1919. ** Geheimrat ProfessvrDr. Bruno Sauer, Vertreter ter Archaeoliogie an ter Kieler Universität, ter lange Iatee ter Ludoviexrna en und arck-a>w- logiscken Instituts ernannt. Auch über die aLi- temisch-en Kreise hinaus fanden seine Vorlesungen eine zahlreiche dankbare Zuhörersckwft. Im Jahre 1909 folg'e er einem Ruse an die Uniterfität Kiel. Von seinen Veröffentlichungen sind die bekanntetren die über die berühmten Torso von Belvedere und das sogenannte Tteseion in Atl-en. Mit Haupt gab er 1907 zur Jalirhundertfeier der Universität die Festschrift „Ludoviciana" heraus. Auch an ten Ausgrabungen des Geschichtsvereins hatte er regen Anteil geiwmmen uni) eine Bearbeitung der Kimst- benTmäler des Kreises Gieß.m für das hejfische Tenfmälei-werk vortereiiet. Mit K. Etel zusammen hat er 1895 auch eine Schrift über Kloster Arnsburg zugleich als Führer durch bie dortige Ruine erscheinen lassen. ** Ausgabe von Bückingen. 91bDienstag ben 20. Mai erhalten bie Kunden verschiedener Geschäfte je V< Pfund Bückinge zum Preise von 85 Pfennig. ** Die Stadtverordneten-Ver- f a m mlu ngi . hat folgende Stimmterechtigte zu Beisitzern ter Stadtwahlkommifsion gewählt: Rentner Theodor Hmibach, Eisendreter Gustav Krüger, Geh. I istizrat Dr. Wolfgang Mittermaier, Kaufmann sKarl Röhr, Lehrerin Auguste Schneiter- Hoggeumüller, Metzgermeister Friedrich Schreiner. Zum Protokollführer ist Stadtassistent Wilhelm Muhl gewählt. ** Entwendet worden sind in ter Nacht zum 17. Mai ein Fahrrad, Mackke München- Mailand Doctedv. sckMarzen Rahmenten mit g ünen Streifen, Rennsatt?l und Rennlen'kilange, g Ibe Holzfeigen. Bo tere Decke grau, hintere rot. Fa'fti'knummer 163 551. Werk 250 9J2nxT: in ter Nacht zum 18 aus einer verschlossenen Gnrng' zwei Autoreifen. 820 Gummi (Heeresgut). Wert 1600 Mark Zw?rkdienliche Mitteilungen an bie Kriminalabteilung erbeten. . ** Ter Vortrag „Jesus und die Weltgeschichte" des Predigers R. Rall im Hotel Großherzog versuchte nachzuweisen, daß sämtliche Vorgänge im Leben ter Völker in der Bibel volherbestimmt unb gedeutet sind. d o o t", die alte originei.i vcnuiuuv ocuuhu wv , Stadt, wieg e sich in Hoffnungen, denn noch immer ütersah man ja in Deutsch and die Anzeichen ter nabenden Katastrophe. .Niemand ahnte, daß man acht Monate später in starrem Schrecken die unheimliche Karte vor sich baten würde, in ter uns ter Verband die Frietensbedingungen Funbgibt. Tas ganze iiürdlicheOslPreusten soll a ae rrteti werten, Memel und Heytetrug dazu. Jedes preußische Herz blutet bei dieser Botschaft in zuckendem Schmerz. Ein Blick in Memeler Zeftungen zeigt den furchtbaren Schrecken, ter sich auf bie alte kerndeutsche Ostseestadt gelegt hat. inell benannte Zeitung ter! Flüchtlinge ansammelten.' Bevor Memel durch! tz^arnifon Teutschlands ein besonderes Band jnei.l oenannce oeiiuiig w-v v. r 9T,'a i>;^ Tf^nrnmnif rum Ic btc | <________l..................._________ i.-fe, drahtete die Memeler in poe.ischer Form — '<* U^cknnfl.tz', «ue ch j stets — zurück, und wir lesen heute in fLumirtti« f]unb ffr’ Schmerz die Verszciten: ,Lum Lohn erstand eiifgcn Sieger — tes deutschen Reiches W Pracht." Tics galt tem Gedenken an 1870^71 Vom Bodensee bis zum Kurischeii Haff rci(W bic Schwingeri des stolzen deutschm AdlerS. sollen ihm zerbrrlchen werten. Während lauter Protest um Oberschlesien und das SW gebiet, um Danzig und Malmedy erhoben itntP» sei auch .Memcl nicht vergessen, die alte ct' würdige Stadt, bie 1252 durch ten TeutM Orten von Livland aus gegründet wurde. ~L geschäftige Stadt, durch deren Straßen frische luiute wehen, die geweiht ist durch untergeßt«« ©riiinerungcn aus der preußischen Geschichte, u deren Nähe — in Jbenhorst — noch ein UrW ter streitbare .Elch, haust, bic Stadt nut W t.iorrigen deut schien Bevölkerung und mit nnß I Umgebung von wahrhaft großartiger herber ewj teit. Was auch kommen möge, Memel nnro Herzen deutsch bleiben, es würde, von uns j trennt, nur einen Gedanken haben. Den m Rückkehr zum Baterlande. I feSfS Dloc!> & w. Äädissvngen SeiiÖW1 Sät? 2 30 “A rt ritDue nad> bort ,8(b. Sk'nmer ■>Kat teilen । 'ODOj-rfiono Ä fut 56 M Al Lrlen, §a,s >Miincc, uult i fikin^inben . *» Jin L ick Ägiiütrf ypiiolfilm Md" «md«”« ’i* ' uni au^ bem rtw nie spielt Die bdte :fc[ü Kimbill'M - Lchtva cz 81, bringt trf „Um ein W Saiiern bimd) MNAlolvld" Ü « Im Zirk Irid Timstag ur Smnbeiu, Familie 8 Uhr Gro! em $roniomm Slarkeiibii hl.Tarmsta Kkr von 76 Jahi fclaebeL Ter Alles sino zwei-1 gcvrdncteii Erkerausbauten und Der sonnig Einfamilienwohnhäufer, bie I legenen Sitzplätzrhen an ten Hausemgangen. ■ar kk 67000 Äk ffauimann Jakob Altbaus er- 61458 stäbt. ArDntsnnchwkis (9tr|$cn 1 Wagner. 1 Äüfrr, 2 Weißbinder, nbtner. der intt der li?afd)inc um* icr und eisende, West.Anlage 31, Telcph. 2054. (Fb Hinnen eingestellt werben: ». bei biesiaen Arbeitgebern: 1 -rondder,1KSck'tb' nnikt,er. •_iX)(9riibcnnvUeiicr, 8 Schreiner, 1 ,>riieur. 3n unser Handelsregister Abt. B wurde bei der Firma Eisenerz Gesellschaft mit beschränkter Haftung In Hungen eingetragen: Der Geschäftsführer Wilhelm Hermann Meyer hat seinen Wohnsitz von Hungen noch Gießen verlegt. 6162B Hungen, den 14. Mai 1919. hessisches Amtsgericht. 1 flntoMHo'Icr, 5 Kei ner, Packer, frausdiirschen imb AnSlanfer. Mai binenkchloner. 'Bnufcbloiler, 1 Feinmechaniker, 1 Mechaniker. I (Härtner. 1 Milller, IVarficver n. Anstreicher. Arbeiter, i Aorstbeamier, 5 5u ngler nnb Airtnllaicurc, 3(£lehromontcim-, v 1 Dekorateur, 1 Drogi ', 2 Schmiede. I iKnfdiincn: bauer. 1 Bankbeamter, i Schweinemei ier, ein I Biebmär er, 1 laudivirtsch. Verwalter, 2 Buch- - Huber. 1 erb. Knecht, i Wagner. 1 Dreher. ein [ Kiaarrenarbei er, 1 Bianift, 1 unter, 1 3t iger. 1 ’C'uf- und Wagenichmied für 4 Tage niörticnilidi, 1 Tavellerer, 1 Silier. 1 Krankenwärter. Aiuet - Maurer. 1 Schachtmeister und 3nnnictpolier, ein /'euer. ebrlinie: 3 Stanflente, 3 Schloller. 1 .snbntcdj- eifer, 2 Schubmacher. 1 Srtjm eb. 1 Bäcker, em «attler, Vollerer und Tavezicrer. Weibliche 41 bteiluna: bieügen Slrbcitaebern können eingestellt kerben: 1 bessere - frauSmädch.n. 2 Köchinnen. L 1 ^ufcb'rnu, 1 einiache Stöbe, Dienitmädchen. I Stnihrnuen, eine Aran vom Vnnbe für (Marten* I arbeit gegen Begablung und freie Wohnung cm 1 Lküchenmä'chen. 1 junge Verkäuferin, 1 Lehnnädch. Ioirtschgstslebre'in abgelegt bat, 1 Frau tagsüber *t Hotel- oder Restaurantküche. 6144B d. bei auswärtigen Arbeittebern: 6 landw. Knelne u.Ar et:er. 320 iMtnbcnarbetier. I Müller, 1 Arifvur. 2 .iieaeleiarbe ter. 2 Weißbinder. ein flüier, 5 Schreiner. 3 Schneider. 1 Steinbauer. 50 Maurer. 10 Handlan irr, 3 Stabigraveure, IM Stcinbrudu und Erdarbeiter. 2 Stellmacher. 1 Gar ner. 1 Silbervuter. 1 Küchenjunge, ein Hausdiener. 1 Kelluerlebrling. 2 Buchbinderlestr- Ilnac. 1 Steinbauerlebrling. jXrtfettrlebrllng. ein Schmerbescha>iater (Sctreib icbilfci. der Steno« 5rn hie und Maschinenschreiben kamt, füv eine Jebörbe. Behördliche Anzeinen. AnSgabe von Bückingen. Ab Dienstag den 2 0. M a i 1919 er* halten btt Kunden nachstehender Geschälte aus je 6ne in dem Gesck>äst ahZegebeite Lebensmittelkarte Pfund Bückinge j u in Preise von 85 Pfennig 1. Konsum-Verein Gießen u. llmgeg., Berkauss- ficlle 3. 8. MaternuS, Jacob, Frankfurter Straße, 8. M ickiel, Gebrüder, Wolltorstraße, 1. Nassauer, fr. F., Neuenweg, S. Noll. Gebrüder, Bahnhofstraße. Gießen, den 19. Mai 1919. VI hg lltti L Otnrn rl vnt tat* le cdjtt*. die Tö Sollte sich jedoch jener Vandalismus wiederholen, dann kann inan es den Mitwirken dem nicht verdenken, wenn lie alle Lust und Liebe zur weiteren Arbeit, deren sie sich in ganz uneigen.' uüflürer Weise bisher unterzogen haben, völlig verlieren Das toäre im allgemeinen Jntero sc sehr in bedauern Dieser frinweis möge gcnä.ten, dis herrlichen »Anlagen in Zulmrit vor mutwilligen Zeschadiwngrn zu schützen. • • BeIitzweckisel Frau Ditwe Aennv Vrondl erwarb für 127 000 Mk vom Schrerner- weistcr E. fr. Müller dessen Antveien Goethe- Kraße 30 und beabsichtigt spater ihre Pension fielleour nach dort zu verlegen. — Kantinenoäch irr frch. Gemmer kau'te vom Rechner Schwalm in Lollar dessen Anwesen Kaiser-Allee 89 für neben kann Promnondreisende, 3 ’i’icmüformcr, lediiverfrlefl^befdi idigte für fdirlftlfdic Arbeiten, daitdlgitger. 1 .frohbtlbliatier, 4 2Vcii;binbcr nach au wärtS, ein kr eaSbesbadtgtcr Schuhmacher. Srdrliuge: 3 Kaufleute und Schreiber. ($ ilellner, I Arileur. 1 Sdmciber. 2 Bäcker. 1 Buchbinder, 1 BUdereünabmer, fünf Maler und Wei fr bin der, i Graveure, 1 Gartner. I Seiler, 2 Tavezierer und Pol lerer. 2 Drucker. 3 Scuer, 1 Glaser. ®8 $xr, n 661 Ü -a Kr ift । 1 ”, Ätuiitx ’trb Lizg llrr m:i mitccn 11 t. M J sc Kn f berbQrgermeifter iLebensmittelamt). Bekanntmachung. LSI | ic Läuskt v . v9 «aürr1 L_________ ?cr ti* in dien 2l rbeit: 4 Bäcker. 4 Schriftfetzi 3eitU5>n’ 1 vuchd ucker. Kaufleute. Schreiber und tu ein ff [eines ihniß o,nm 6m* >6 sindjtl . DalKvolspr» A HKW ® Tic u*nf r und wü ZttM J’l ■™n9A^[ » 1 IstseudretzEr. Vl« « * 1 * * * 5 * * W>d«E-> iM«*'! roirb bi( J Fen'kl^l roa.i> üu ^j obetgtlM ist 0^. c Nd'rdrn f 1873 außerordenkkscher Pvofessor ber (Tbrrnfe an der Universität Tübingen und im Jahwe 1831 ordentlicher ^rojtfMc an der Techni,chrn frodp schule in lärm Habt. Professor Siacbd gab von 1873 bi* 1881 den .Jahresbericht für reine THernie" heraus. Letzte Nachrichten. Bcralungkn dcs Viererrate-. Paris, 19 Mai (Reuter t Der Rat ber Vier beriet heute über die Üritjdr Frage Churchill ist m Pans ringeiu>itraf und -war. wie txrlautet, im Zusammenhang mit den Schw erigle trn at Afghani an. Paris, 19. 9)Zxu lfraoaS.) Lloyd Goorye ist von feinem Besuch des SommeschiachtfeldeS nach Pans zurchckges.hrt Znr Taktik ber Entente. London 19 Mat tWTB ) Reuter. Unter- lmus. Bonar Law gibt bekannt, die interalliierten Regierungen Hütten i^ckilossen. gegenwärtig niriy die gesamten Bedingungen des Fric- deiiSvertragscntwurfes zu veröfsentlirl-ni. Auty et- od) en sie Crörterung.m in den Pa.lamenten im Aug. nblick für nach eilig. Bonar Low wiederholte bavaut die Erklärung, daß die Ratifikation des Vertrags erst criolgen würde, naxfy cm die Parlamente ihre Zulumrnung gegeben hätten. Bern, 19 Mai. (ÄDB.) Nach zuverblssi- gen nuf?:fd;n>.n-,crifd).m Cucdm ersäht! b c Sefttvci- Kriktc Tepeschcmagmtur, daß die alliierten und assoziierten Rc-g.crungcn heute ani bie schweizer i sehe Regierung bie Art frage gelangen liefern, ob sie geneigt wäre, eine ftrcngcrc Maß nalmte bei chier adiölligm Verschürfung der Blockade g.-gcn Teutfck^and zu ergreifen. Es han- b tt sich barum, ob sich bie ßlpoeizerisckie Regierung dazu ixt,irben würde, die gesamte Ein- und Ausfuhr mit TcutMMa tb zu verbieten mit Ausnahme berieniffit, bie die All >terten zuge'kel-en. Tie An- frag? btw.rft, jitr grofvcre Maß ahme zur Ein- sck» äifimg der sdpo.izeris.!»en Zufuhr resp. Einfuh- nntg des NatboiüerungSstzitems zu vermeiden. Die Vtrhanbluugkn btr Entente mit Oesterreich. St. Germain, 19 Mvi. (WTB.) Reuter. Ter Austausch ber Dealaubigungs- schreiben z an schien den österreichischen Telegierten und der imeral liier len fiijntmif- sion sand Heute statt: er dauerte nur 5 Minuten. Vermittlungsversuche de» Papstes. Rom, 19. Mai. (Wolsf.) Die „Triluna" meldet, daß die deutschen Bischöfe einen Appell an den Papst gerichlet bab:n, in dem derselbe um Schutz für das vom Ruin bedrohte Bckanntmnchnng. Betr.: Die Neuwahl der Stadtverordtieten-Ver- fammlung ber Stadt Gießen am 1. Juni 1919. Die Stadtverordneten-Versammlung hat folgende ^Stimmberechtigte zu Beisitzern der Stabt» wahlkommiision gewäl-lt: 1. Rentner Tfewdor fraubach, 2. Eisen drehet Gustav Krüger, 3. Geheimer ''Iustizrat Dr. Wolfgang Mitter- maiet, 4. Kaufmann Karl Röbr. 6. Lehrerin Auguste Schneider-fraggenmüller, 6. Metzgermeister Friedrich Schreiner. Zum Protokollsührer ist Stadtassistent Wilhelm Muhl aewählt. G i e ß e n , den 19. Mai 1919. 6146V Der Oberbürgermeister (Stadtwahlkommissari. Keller. Von Mittwoch den 21. Mal 191!) ab findet In der Gxcrs erbnllc ber Kaserne su Buhl ach täglich dis auf Weiteres von 8 bis 12 Uhr voi- utt taas ein freihäudtaer Berkaus nadiftebender Gegen'tände flöt' Banernwaaen, Pti schenwagen. Kaftenwaaen, Biebtransvortwaaen, SlaiTcn. Toc* gart-, Leder» und Gttrtgefchirre, Wagenpläne, Sackkarren. Schmiedeweikietiae ufro. Sammelftelle für HeercSgnt. Schuck. 6170 Versteisterunli. Donnerstag den 22. Mai rnb bie folnenben Tage, jedesmal von nachmittag) 211 br ab, veritei irre iw m Gienen, Henfelstr. G I., na e der 23ibltotbef, hochfeine <»errsckastsmöbel leist 2 Jabre Im Gebraucht, als da sind: 1 Herrenzimmer, bestehend auS: 1 Schreibtisch, 1 Bticherfchrank <3ictliflf, 1 Tifch, 1 Schau'elimbl. 1 Kl ibfofa, 1 Sessel nebst 2 Stühlen. 1 Tevvich, 1 Palm tänder, 1 Ziiarrenschränkdien. 1 elektr. Kronleuchter. 1 Steblam c. 1 Eßzimmer, dunkel Eiche: 1 hochfeines Büfett, 1 Kredenz, 1 Chaiselongue mit Plüsch decke, ein AuSziel' is t> für 24 Personen. S Vebcrttüule. ein KonverfationSlerikon mit vaifenbem Regal 1 Nähtisch, 1 StTobititbl, 1 Vinoleiimievvid). 1 Schlafzimmer, bell Nußbaum: 2 hochfeine Bet'en mit Sviralmatrauen, llko chaarmairatzen. Deckbetten und Kisten. 2 Sviegelschränke. 2 Rachitische, 1 Waschtisch tMarmorl. 1 Schlafzimmer, weiß latfiert: 3 Paradies- betten mit Sprungfeder- und Ronbaarrnairatzen, Deckbetten und Kisten. 2 Sviegelschränke, 3 Nachttische. 2 Waschtische. 2 SvteacL I Kinderstube, bestehend auS: 1 Sfinb^rflclher« schrank. I Puvvetikommo>e igrog'. 1 Pupv, nkommode tfleiru, 1 Pup "en-Waschtifch. 1 Plivvenbett, 1 Wagen, 1 Kindertifdi mit Bank und Stühlen. 12 elektrische größere rnb kleinere Larnoe t. Einzel Möbel: 1 hochfeinem Klavier, schwarz lFabrikat viiDicri, 1 Eisschrank, 1 ,Flurgarderobe, 2 Tllsche, 1 /xlieflcnfdjranr, 1 Tevvich. 1 Badeofen (GJa? mit Badeiv nne (.yabrifat Weiland«, 2 Wan- neu, 1 Vicae'Hi'ji. 2 Avnücrbl imenbretter. 1 Blumentisch 5 .Koäl.nkasteii. 3 5ifdie, 2 Stühle. 1 eichene? Kuchenbrett. 1 Re wlator. 1 2S mdiibr. 1 Weinboivle, 1 Salatfchüstel mit Besteck, 1 (SfeService, ca. 1 Teile, 1 Weck-Einkoch-A .w ira: nut 2 Einsätzen und etwa 103 Gläser». Porzellan und Glas. 1 Tafel Aufsitz, Silber- und Nickelqenen'tände. Bilder, Bor- Hänge, 7 P.kee D cken, Stores und viele Haus- haltunaSgegenitande 1 Küche, bestehend auS: 1 .Küchenschrank mit GlaSauffatz. Anrichtem. Svülvorrichlung.2Stühlen, 1 Tisch, («abberb und Bratosen, sowie fäiutlidiem Küchen-Jni entar, als Porzellan, Töpse, Bratpfannen ufro. Beriteigerung ganz bestimmt. H.Vkimcrll, iluHiowtor, flroPorftt Etr.9. Ucbeniabmc aller Arten von Berfteigeruitgeu. NR ^>esichtlgung DonneiStag vormittag von 11 Uhr ab erwünscht. Täglich frischen Spargel sowie sonstige Gewisse 1 Walltorstr. 11, Laden,b Deutschland an gerufen wird Die Bischöfe erinnern an tue päpstliche Note zu Gunsten emr) gerechten und dauernden Fnchm»- fit gcaai zu. daß das deMsche Boi! Opier bnncen müsse, fordern tedoch für ein Boll von 70 Mcklioncn da» Recht auf Ledtn. Weiter berichtet die ..Tribuna", daß der Papst dem fiarbinal fr a r t m a n n in sehr herzlichen Worten verfich r: baln’. daß er versuche, mü allen Mitteln die deutschen äatbolilen »u unterstützen Er bitte Gott, die Staatsdäupter, c-k das Schicksal Surjpjj in den frdnöcn dielten, zu erleuchten In vatikanischen Kreisen versichert man, daß der Papst bei den in Pan) versammel- ten alliierten Siaatzoberhäuptem gehandelt habe oder noch handeln werde Die Botschaft Wilsous an den amerikanischen llongreß. Versailles, 19. Mai (DTD.^ Der „Ma- tin" meldet aus Newvork: Tie Souderscssion des tzkongiefses, »vrlche den FriedensveNroa er- öthrni fall, mit heute zusammen. Tie Botschaft Wilsons wurde am Srmnalxmb von Paris ins Weiße frans gekabelt und wird vor- auSsickf.lich morgen im Üv.igreß verlesen, isachdem dieser ktne inneie Drqaniiatun ergänzt Hoden wird Tir B^tjchast eitihäll ungefähr 4000 bis 5000 SS.Hte lieber Inhalt ist mchis weiter bekannt, als daß sie di Aufmerksamkeit des San* O^rsses aui folgende Aragen lentm will: Regelung der Frage der amerikanischen frandelsmarine, Annahme deS allgemeinen Wahlrechts, Annahme des Militär- und Flottenproqramms und Annahme von geeigneten Maßnahmen zur Berstör- Tung des PvohibitiogesetzeS. fln erifa und England. 21 m ft erb am, l Mai (Wolsf.) Aus Wa- slftvgon mrl:et „Nie e -landch Telegraf Agent- schap" drahtlos, baß laut iMtteilungen des Sckzatz- amtee miete Darlehen von 80 Millionen Dollars an Großbritannien g-- g bvn worden ist. dessen Sch.it) bei Nordamerika ntmmehr v.er Milliarden 361 Mlllionen Dollars betragt. Auch Belgien erhält ein w i eres Tar- leQen. Tie Gesamtschuld der Alliierten bei den Vereinigten Staaten beträgt jeftt 9 370290000 Dollars. Aus England. Amsterdam, 19. Mai. (WTB.) frier ein- nefrafienen englischen Zeitungen zufolge nahm bei/ CVr.t*ner Frieden sausschuß der Quäker eine Entsch'reßung an, in der gegen die nn- f.lüdüdxr. Frirdensln^ingungen, die im Mdei» spuizch zu den Wafienstickslandsbedingtmgen stehen, Einspruch erhoben wird. Trt ftffrre VefehMmk^r des englischen ve- sttdung-iheeres am Rhein, General Plumer, der in einem Telegramm btt Arüden,, kenterenz auf- gtfjrbert hatte, die notlcibcnbc deutsche Ber>ob< krutg in der BeiatzunaLzone mit LelvusmitteUt. zu versorgen hielt in Port eine Äeöc, in der er sagte: Wenn man bie gefallenen Solda:en fragen künntt. wie man ihnen bie graben Opfer, bw sie gebrecht, vergelten ksnnte, so würden sic ant- iu?rtvn — davon sei er überzeugt: — „Wir bittet! euch nur darum, die Grundiatze writerzusüdren, für bti» wir gekämpft und den Tod erlitten haben " In einer Rede, bie Churchill in seinem Wahlkreis Dundee vor seinen Wählern hielt, nmidc er von einer großen Menge fmndlich gesinnter Zudörer häuiig unterbrochen. Als Churchill mit Bezug auf die Aufsehen erregenden. v?m „Teilt) frcralb" verossentlichten Gebeiml>esedie an die Truppenkommandeurr, in denen sie aufgebr» dert wurden, zu der Frage der tx-rromtnrng des Milttärs zu sttrikvreckxrischen Zwecken, Stellung zu r.t timen, sagte: „Bei den inneren Stbnmrvt- kiten Mr die gesamte Nalion bedrohen, müifen alle frilssmittel der Nation eingesetzt werden," erhob sich ein st ü r m i s ch e r P r o t e st. (SbunMM Bemerkunaen über Rußland erzeugten neuen Einspruch. „Unsere Truppen $abcn nichts m 8hü> land zu suchen," wurde dem Redtter »ugerusen Bc-eichnend ,var blgender Satz in Churchills R<.>de: „Es ist uns gelungen, in dem Friedensoertrar dem DreS- dmer Schwurgertckrt zur Vorhairbluttg fömmrir. Tie Dersthiebuirg solle darin liyen, daß nidjt weniger als 70 Ylngitagte und über 400 Zeugen zu Dcrnelmten würen. Unter den AugAagten befinden sich auch einig? Frauen, tx>u betten eine Neuring in dem 'Xitgettblid, wo man ihn Aber das Brückeng lünder in den Strom H.NQbuieß. mit ihrer frutnaScl inehreremal ins Gesicht zu stechen fertig brach'.e. das neue wohlschmeckende Abführmittel überall erhältlichI Bekanntmachung. Der zireblt'Bereln au freucheltieim (ti. (M. m u. fr.» Hütt nächsten SamStag den 24. dv. MlS. abends V Uhr bei Wirt veinrirt) Kröck V. eine Generalversammlung ab. Tagesordnung. 1. AbhSr ber JatireSrechniing auS 191& 2. Belchlustfall.mn über die Verwendung des Rech- niigSüberfchnsfes. Heuchelheim, den Ist. Mai 1919l Für den AufstchtSrat: Schleenbecker. 6139 Siehenervollsbad. Dampfbäder geöffnet Montag und Touner-tag für Männer TicuStaz für Frauen. eiaoö ChemTabrikAir Zentrolbüro- Hockenheimer TeL Tounu5 1761/62. hansa ♦9IBhv_________________________________________ Versteigerunli. Mittwoch den 21.Mai. von nachmittagSSttdr ab. ueriieiflere ich in " leben, (Ur. 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Nnnmann: „Die bewußte und uubewustte Tattgkeit der Frau in der Politik". ÖD~ ^rcie BuSivracke. Hl Frauen aller Parteien und aller Stande sind herzlich eingeladeu. Zur Deckung ber Unkouen wirb die Entrichtung eines Betrogt von 20 Pf. erbeten. «s>v politischer graiienverein Allg. deutscher Stcnenocteta. TSilanjrcOisionen und ständige Cllebeni)achiingen ka itmännischer, banktechnischer, industrieller u. landwirt- iauggg schaftlicher Unternehmungen. deutsche 7iei)isions■ und Treuhandgeselisehaftm. b.-ff. Königsplatz 59- CasseL Fernepr. 20*9. falsche PrivaihandelsschDle Giessen SMtkutrüi 32 Fsraipr. 28*4 Das neue Schuljahr hat begonnen. Die Teilnahme an den einzelnen Karsen ist noch bis Ende Mai d. J. möglich. Ausführliche Prospekte kostenlos. Wlc rille frrud'arbeiten/ für B«66r6tn, Vereine, fxmiel erwerbe, 3d* Aoftrit an» n>l|Trnfl'ohlia-.t LDrrft trat bfflrrtetlenen werben ftf>n*O ftilrrin u prtleeirt engtfrrtlgt fn »er Bu*- nn» etrlnöru9 sucht Stelle bei guten Gint Msm stf. • Leitzartterucr Wca 18. fligunq beide! sMteiischer. & ist bezeichi ntlichkeit jch gegen den Pa n, die so |t( Wie In den Dor chen Gebietei auch ein Tei on, die Wils ittsgesuche i v - Vran Pfarrer Ooh, ftraiiksur er Liraiic 34. k^rden seien. Es ri müssen, ivelck Worsch/äne m darf sich jetzi pachte und den >vas die ^ci m es bat seil P Verhandlung PZzuiammenh r wummer Tag Kleines Zimmer Ain» Ei »stellen von Alöbein sofort gesucht. Anerbieten bitte nach 7eitz- binderhandtverf erlernett will. Konr. lilf-Hler, Maler- und Weitzbiuder- meister, Nieder-Weilel. Biiillfliiitii olfttiiii zur Aushilfe sofort gesucht Bäckerei Haas, 6166 Bleichstr. 21. Piiiisruu fltfndit. OIM ftrnii Dr. Storck Jraiiksurter Str. 34 I. gilt Ülll 1801191011^1 äuin 1. 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' ril wäre es, w Heute vormittag 10V3 Uhr wurde unsere herzensgute Gattin, Mutter, Tochter, Schwester und Schwägerin Frau Marie Erle geb. Müller nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden sanft durch den Tod erlöst Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Erle Tilly Erle. Gießen (West-Anlage 5), den 19. Mai 1919. Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 22. Mai.nach- mittags3Uhr,von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 1.09975 a.d.G.A. w Selteiwer 81 ” ProBramm vom Dieaslai, dem 29. Bai, bla takt Fraitaj, lern 23. Mal: Wiener Kunstfllm-Werk: „Um ein Weib“ großekriminaHstischeTragödie eines Bauen.burschen. 4 Akte. In d. ll.iupt- rolle, die besten Wianer Kanstlar. Der Versicherungskobold ___i Lustspiel in 3 Akten. In der Hauptrolle Haiay Wels»»._________ werden täglich mtt Wgrin Achtung! FiihrigckstknM Perfonen-Auto führt flfl 21. evtl. 2:k nach Tüisrl'! bors zurück. Auskuilw Telephon 9ir. 1090.^»« Htzvotbek gesucht. 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