DüW tamillil - ischinen- mier-Oele ■ibriemen fei Ölllj alilicu- eiwholz schnitten, liefert u -teil Bit. frei vom tri Hua* jr., niiitttet Ltt. N. rel.NL issische teKreuz W irtlge Gewloo- anszablnng i Geldgewinne Mk 5000 jriekiWll.lt « tür Wik. 11.10, Port 0 Pfg extra, bei bt'üMiMt' iiiMto'Mltii ■ner in Gießen: otterie-Einnphmf ■rdBatbacker.Fr ’llmm, J. Jooil ederverkaofet geeuclit. Ik‘ h unserer $«• ksamkeit lagen; idlichstrn Dank 1919. Leonhardt ; iz Siebet. -S 5« . rronzert „ LinlaS-" J!fSLiSr I «Öffi i unben W eut ® u. Fra» ®l‘ geb. IDanenfels 1919. nr. 66 Itt •le^ciftr Snjriget erldyrhu r.fllid), außer konntaa« - ttetlooen: •iefd)äft«fte(le51 2inlct)rtauptfd)ri'llciier: Aua. Doerr Serantroortlicti für Politik: Goetz, für den übriaen Teil: Dr. Reinhold Zenz; für den Anzeigeiueü: v. Beck; sämtlich in Gießen Vie pariser Konferenz. Die öertrrter bet Entente haben es in PmriS jept sehr eilig, über die Friedens- 6cbnttpnißcn ins Reine zu kommen. Es heißt, Prä, ident Wilson htide eine Anzahl Beschlüsse, die wahrend seiner Abwesenheit gefaßt roor den wannt, umgeroorfen und erklärt, er wünsck>e Li tun Anne^ionsfrieden. Demgemäß scheinen die Franzosen ihre Pläne für den Rheinbesip zuruckgesieilt zu haben. Wir dürfen aber nicht fllauben, damit den Gefahren des Gewalt friedens entronnen zu fein. Wir wissen noch nicht, wie es mit der Schlinge der ivirtschaftliä-en und finanzi llen Erd«)sse- lung ist. Die überraschende Meldung, Lloyd George, der wegen drohender Arbeitersrrciks nach England absahren wollte, sei durch einen Bries Wilsons, tlL-menceaus und Orlandos- von oicfim Vorhaben zuriickgehalten worden, läßt mancherlei Deutungen zu. Man will den Fciedencsä/lub b< schleunigen. Hat England ein minder großes Interesse an dieser Beschleunigung? Sind Zwischenfälle eingetreten, die nach eiliger Entscheidung drängen? Was auch vorliegen mag — wir Deutsche sehen diese Unruhe und Eile unserer Gegner nicht ohne Genugtuung. Die Zeichen ermuntern zu all n Vorbehalten gegenüber etwaigen Gcwalrfii.edensangeboten. In diesem Sinne begrüben wir auch die halbamtliche Notiz, wonach die sich mehrenden fremden „Stu- dienlommijsionen" fort an besonderer Erlaubnisscheine der deutschen Wassenstillstands- kommiision bedürfen. Es heißt in der Ver- össenllichung ganz richtig, es sei jetzt genug im deutschen Reickze herumgeschnüffelt worden... Paris, 18. März. (WB.) Havas. Tie gestrige Sitzung des Obersten Rates dauerte sehr lange. Wilson und Fach beteiligten sich mehrmals an der Diskussion. Es wurden zunächst die maritimen und die Luftschiff- fahrtssragen behandelt intb in der ausgearbeiteten Form angenommen. Nur einige Erweitcrungs- und Zusatzanträge wurden noch eingebracht. Die Diskussion über die deutschen Kabel wurde nicht zu Ende geführt. Ebenso erreichte man keine Einigung in der Frage des Kieler Kanals. Es entstanden die Fragen: Sollen die bcutfdjcn Kabel den Deuts äsen wiedergegcben werden oder internationalisiert werden? Die beiden Fragen werden in den nächsten Tagen eine Lösung finben. Tie Sitzung beschäftigte sich enter mit der Frage, ob die neuen Waffen- tillstandsbedingungen den Deutschen unter xmi Namen Wasfenslillstandsbedingungen oder Präliminarfriede vorgelegt werden sollen. Es scheütt, daß man der letzteren Ansicht zuneigt. Genf, 18. März. Wie die „Agence Ha- das" in letzter Stunde meldet, hat die Konferenz gestern die Vorschläge Lloyd Georges in allen wesentlichen Punkten angenommen. Deutschland soll mit der Abrüstung vorangehen und sich mit einer Berufsarm ec v o n h üchstens 100 000 Mann begnügen. Die Konferenz soll auch beschlossen haben., noch in dieser Woche die Bedingungen für die Abgrenzung Deutschlands und die Tilgung der Kriegsschäden festzir- setzen. Sie wird also wahrscheinlich am Mittwoch oder Donnerstag zur Prüfung der fran- zösisä>en Gebietsansprüche auf dem linken Rheinuser gelangen, von deren Ergebnis alles Ucbrige abhängen wird. Lloyd Georges dringend nötige Anwesenheit in Pari». Paris, 16. März. (WTD.) Reuter. Bei der heutigen Sitzung des Obersten Kriegs- rates wurde Lloyd George ein von 'Wilson, Clemenceau und Orlando unterschriebener Dries über geben, in nxrldjcm er bringe nb auf- gesordert wird, seine geplante Rückkehr nach , England um zwer Wochen z u verschieben, angesichts der Dringlichkeit des Problems, I mit dem sich die Konferenz in den nächsten Tagen ! zu besa'sen hat, und das die Unterzeichner des I Brieses für wichtiger halten als sogar die Arbeiter- idmrierigfeitcn, die in England bei gelegt werden müssen. Es wird ein Bericht nach London ge- sanot werden, um dort dem Kabinett vorgelegt zu roerbtln. Wie verlautet, wird Lte'std tkorge seinen Bef Muß in dieser Frage von der Ansiäst seiner Kollegen abhängig machen, ob seine Anwesenheit in England nötig sei. TaS Lebensmittclabtomrnen. Berlin, 18. März. (WB.) Wie wir er- fahren, dauerten die Berhanblungen über das Uebensmittelabkommen genau zwei Monate. Die ersten Bezüge, Fett, Schweinefleisch- inobuTtc und kondensierte Milch, werden namentlich den Säuglingen und Müttern zugute kommen. Die Bezahlung der Posten ist bereits in die Wege geleitet worden. Die ।Lieferung erfolgt sofort nach Bezahlung Lieferant ist England. Dieiweiter schon g.ckauften 235000 Tonnen Lebensmittel lie- gcrn in England, Frankreich und B lg:en Vv i •*eit und wcrden vermutlich innerhalb 30 Tlagen geliefert werierr. De* Preis ist etwas eine halbe Milliarde Mark. Außer den weiter monatlich zur Einfuhr bewilligten 370 00 Tonnen Lebensmitteln ist noch die Einfuhr von Fischen und Gemüsen aus den angrenzenden Ländern gestattet. In Norwegen liegen bereits 100 000 Tonnen Heringe bereit. D».i Handel mit den Neutralen wird so rasch wie möglich von den Beschränkungen befreit uni der Post- und Telegraphenverkehr frei- gegeben. Mit der Lieferung von Rindfleisch sieht es nicht gut aus. Auch fehlt es für bei; Transport von Gefriersl isch an geeigneten Schiffen. Auch die Einfuhr von Futtermitteln konnte nicht erreicht werden. Immerhin wird durch die geringe Ausmahlung des Mehles ein entsprechendes Quantum Kleie gewonnen. Auch hat Frankreich Kopra und Palmkerne in Aussicht gestellt. Tie Verwendung der deutschen Handels ch'.fte. Paris, 18. M^rz. (WB.) Havas. Eine offiziöse Note berichtet über die Verwendung der d e u t s ch e n Handelsschiffe. Es handelt sich nicht um eine Verteilung der Flotte, sondern um die Frage der Verwaltung, bis der Friedensvertrag die e n d g ü 11 i g*c Bestimmung über die Schisse getroffen hat. Der provisorische Charakter der lieber» gäbe an die Regierungen wird bezeugt, durch die internationale Flagge. Frankreich wird 600 000 Tonnen an Transportschiffen und 75 000 bis 100 000 Tonnen an großen Personendampfern erhalten. Der Rest wird zu gleichen Teilen au England und die Veninig- ten Staaten verteilt werden und zur Heim- befördcrung der amerikanisck>en und australischen Truppen dienen. Die kleinen Dampfer werden an Frankreich und Großbritannien verteilt werden, lieber die Besatzung wird der Rat der alliierten Seetransporte entscheiden, der die Verfügung über die gcgmtoärtig von den Alliierten verwalteten Schiffe hat. Die fremden „Studien" - Kommissionen. Berlin, 18. März. (WTB.) Tie Einreiseerlaubnis für Angehörige der Entente und die Zahl der mi.itärifdyen irub zivilen Kommissionen der Entente, die seit November Deutsch« d bereisen, fy.i:>en einen ausfallenden Umfang angenommen. Wie wir höien, ist bie Frage im SoaM lel sr.d geprüft unb dahin entsckM den worocn, daß von jez. ab fei te Ange- hölägen der Alicrten ohne besondere Erlaubnis d c r W a f f e n st i 1 l st a n b s k o ni m is s i. n Dcutsck^anb bereisen dürfen. Dieser Bcsck?luß dürfte allgemeiner Zustiii-Imung sicber sein, deirn die Entente hatte feit November Z i: genug zum! Sw- bium der bfutfrlieit Wir fria ts age. Wir braurixm heute keine Smdieukonrmiui. n mehr, fonbem Brot unb Frieden. Aus dein lUicbe. Tie neuen Steuern für das Reich. Berlin, 18. März. (WTB.) Die „Deutsche ^nigemeine Scirung" schrei.t: Tie Vorbereitung der neuen (Steuern des Reiches ist nunmehr soweit gefördert, daß damit begonnen werden kann, bie ein-elnen Entwürfe je nach Fertigstellung bem Staatenaussckmß hu über» reidjen, bamit sie möglichst schnell von ihm an bie Nationalversammlung gelangen. Das ift um so mehr erstrebrnswert, als es bringend erwünscht erscheint, auch in finanzieller Hinsicht bie Kriegswirtschaft abzubauen und airs bem SchwelxHusümd des überaus stark angespannten Kredits zu einer energu’djen Abbürdung der .Reick-sschnlben unb einer geredeten Dert-.üung bet Steuerlasten überzugehen. Zunächst roerben dem Staadenansschuß die Entwürfe einer Knegsabeabe für 1919, Vermögenszuwad)osteuer, Kapiral- ertragSfleuer, Grundwedrselab'abe, Vergnügungssteuer, Tabaksteuer und Spiel karten steuer besrl>as- tigen. Zu ihnen wrrd u. a. der Entwurf einer Erbschaftssteuer in kurzem li -zutreten. Weitere Gesetzentwürfe werden allmählich folgen. Das ganze 'Werk soll durch eine große Vermögensabgabe gekrönt werden, lieber die Bert.ilung der ftcuerlidjcn Belastung ist, wenn man nach dem voraussichtlichen Ertrage der cmielnen Steuern urteilt, zu sagen, daß sie stch ganz überiüiegmb aus direkten Steuern zusammenfeßt, wähoertd die tn- bireften Abgabm vergloichswerse eine mir geringfügige Rolle spielen. Bou der Reichswehr. Berlin, 17. März. Für die neuzubil- dende Reichswehr wird gegenwärtig im Kriegsministerium über eine neue Bekleidung beraten. Dabei herrscht der Grundsatz vor, Offiziere und Mannschaften mit Ausnahme der Rangabzeick)en völlig gleich zu lleiden. Bei der Hose wird die alte Farbe beibehalten werden. Ein Stehumfallkragen mit Litze sott anstelle des alten Umlegekragens treten. Der Farbenstreifen in der Litze macht die Waffengattung erkennbar. Der Aermel- aufschlag i|t aus Stoff, ebenso »wie der Kragenbesatz mit zwei Knöpfen. Die Regimen tsnummer ist am linken Oberarm in der Waffenfarbe angebracht. Der die Nummer umgebende Kranz ist in derselben Farbe gehalten. Der Lederhclm kommt in Fortfall, dagegen bleibt der Stahlhelln. Anstelle der bisherigen Feldmütze wird eine graue Mütze ohne Abzeichen erngeführt, die bequem unter oem Stahlhelm zu tragen ijt Anstelle der bisherigen Schirmmütze gelangt eine dem Tschako ähnliche Kopfbedcckung nach Sclpvei- )Cr Art zur Einführung. Als Nangabzeiä)en iür Offiziere und Unteroffiziere sind gedacht: mattsilberne oder mattgolbcne Tresjou an -eidcn Armen, für die Ofjiziere lam Unterarm, üt die Unteroffiziere unter der Regimentsnummer arri Oberarm. Wer über 2 >. Jahre 'lltio gedient hat, darf seine bisherige Waffe als Ehrenwaffe weitertragen. Mit Zuslim mung ihrer Vorgesetzten dürfen Mannschaften außer Dienst, die in Geschäftszimmern arbeiten, auch im Dienst bürgerliche Kleidung tragen. Einseitiger Grußzwang besteht nicht Dagegen besteht für Vorgesetzte und Untergebene die Pflicht, sich gegenseitig zu grüßen, wobei der Jüngere und der im Dienstgrad Niedere dem Aelteven zuvorkommeil muß. Bay rische LandeSvcrrammlung. München, 18. März. Ministerpräsident Hoff, mann gibt in einer programmatischen Rede zunächst einen lliückblick auf die Bluttaten des 21. Februar und fährt dann fort: Wenn die Entente die Ab- sperrungspoliük noch ein paar Monate weiter treibt, wäre ein großes Land und Voll, total ruiniert. Ein Vecht, das Necht auf Menschlichkeit, darf man auch dem Besiegten nicht teröeigern, und in seinem Namen fordern wir die Zlufhebung der Blockade, die sofor- tige Lieferung von Nahrungsmitteln und auch die Freigabe unserer Kriegsgefangenen. Die opfert worben. Der Kaiser konnte endlich außer Landes gehen. Er wählte diesen Weg im Einverständnis mit seinen Ratgebern nach unenblid) schweren Seelenkämpfen lediglich in der Hoffnung, dadurch dem Vaterlande am treuesten zu dienen und Deutschland1 weitere Verluste, Not und Elend zu ersparen und ihm Frieden, Nutze und Ordnung zurückzugeben. Daß der Kaiser sich in diesem Glauben geint hat, ist nicht seine Schuld. Hindenburg. Kolberg, 18. März. Reichswehrminister Noske und General Winterfeldt trafen heute vormittag zu einer Besprechung bei Hindenburg ein. Au» Hessen. rm. Darmstadt, 18. März. Der Zusammentritt der hessischen Volkskammer, der auf den 25. März vorgesehen war, ist um 8 Tage, auf Dien». tag den 1. April, verschoben worben, da die Aus. schüffe mit ihren Beratungen nicht früher zu Ende kommen. .............. i ............. ....-y und Land. Gießen, 19. März 1919. Tie Verhaftung der Mörder Bochm». Tie „Oberhess. Zeitung"" in Msfeld be- cid)tG| über die dort erfolgte Verhaftung der Täter Maus und Waldeck. (Hu hiesiger Bürger machte Montag nachntittag auf der Bürgermeisterei die Mitteilung, daß er an seiner auf dem Wege zur Steinkaut» gelegenen Sck>eune Zeichen eines Einbruches tvahrgcnommen habe und daß es ihm und einem in unmittelbarer Nähe der Scanne Beschäftigten vorgekommen sei, als ob sie Scyritte im Innern der Scksenne gehört hätten. Tie Bürgermeisterei veranlaßte eine sofortige Untersuchung, die ein überraschendes Ergebnis hatte. In einem Winkel der Scl-eune fand man Mundvorräte (Brot, Brötchen und Käse), ferner mehrere ^reidungsstücke, bar» unter einen Waffenrock, j.n dem der Name „Waldeck"" eingeuaht war. Der Fund in der Scheune gab der Särgermeii'terd Veranlassung, sofort eine Strerfe in das Gebiet um die Steinkaute zu veranstalten. Vier Herrn der Bürgerwehr beteiligten sich daran. Mit Karabinern bewaffnet, fuhren sie im Auto nach Eudorf. Von dort aus begannen sie ihren Streifzug. Sie überschritten die Schwalm- brücke und nahmen, dem Wege folgend, die Richtung gegen dem Rotheberg. Uebcr den Rand einer Mulde jaljen zwei Mann der Bürgerwehr zwei Manner am Boden sitzen, in deren Nähe ein Feuer brannte. Einige Minuten später standen die Vier auf ein verabredetes Zeick-en mit einem Schlage mit schußbereitem Gewehr den beiden Fremden gegenüber. Ihre Ueberrumpelung war vollkommen. Sie folgten dem allerdings wiederholten Zuruf „Hände hochk", ohne Miene zur Verteidigung £u machen und ließen sich abführen. Dre Feststellung ergab, daß man Maus und Waldeck gefaßt hatte. Di« Festgenommenen wurden vorläufig im Gefängnis zu Alsfeld untergebracht. Studentenschaft und Reichdregierung. Ter Studentenausschuß brr hiesigen Universität veranstaltete geltem nadjnrittag hi der neuen Aula eine allgemeine Studenten- versammlung, zu der auch famtliche Dozenten- eingeladen waren. Zunächst, sollte Stellung genommen werden zu der Frage einer Sästießung der Universität. Nach einem kurzen Referat des Vvrsil>enden Sxmt cand. thool. Bern Heck über die letzte Ausfchußsitzung, die sich mit dieser Frage näher besaßt hatte, wies der Rektor Geh. Rat Strahl darauf hin, daß das Zwischensemester unter allen Umständen durck^haben werden solle, stellte aber nicht in WvQe, daß vielleicht noch die Stunde tontnten könne, wo es gelte, wieder dem Vaterlande zu helfen und die eigenen. Interessen zuruckzustcllen. An der Teba'te über diesen ersten Punkt der Tagesordnung beteiligten sich Herr cand. oct. meb. Heydrich, der rm> Auftrag der Klinikerschaft der veterüiärmedizi- nifdicn Fakultät energischen Protest gegen eine SMestung der Universität erhob, und Herr cand. meb. Landmann, der demgegenüber auf Grund von eignen in Rußland gemachten Erlebnisse«, mahnt- die ungeheure Gefahr des BolschewismaS nicht zu gering ein^uschätzen und vorzubcugen. Sodann üerbreitelen sich zwei Redner, S>:vc cand. jur. Jung und Herr Pros. Eger, über die Frage, ob es zweckmäßig unb geboten sei, in eine militärische Organisation zur Bekämpfung des Bolschewismus einzutrelcn. Beide hielten es für bie Pflicht der akademischen Jugend, dein Ausruf der Regierung, Folge zu teilten; allerdings möchte Herr Prof. Egcr den (Eintritt in ein Freikorps noch davon abhängig machen, was eine von der Universität FranklU'«c nach Weimar entsandte Kvm>- Mission an Nachrichten über die Größe der Gefahr iiirüdbringe. An der Debatte xu diesem Punkt beteiligten sich eine grosse Reihe vonn Dozentcs« und Studrerenden: So trat u. a. Professor Hom eifer für die Bildcmg von akademischen Freikorps ein, die Professoren Messer, Koffka und Kinckel wiesen auf die Bekämpfung des Bolscl^ewismtus mit grilligen Waffen hin, Prost Schian forderte auf zum Jder- liÄnus der Tat. Dr. Erhard appellierte an bie von jeder Parteipoliiik freie vaterlmü>isü,-< Gesmmmg, Prof, Sommer riet an, jede Entscheidung in Univcrsitätssragen der Nrichsrvgia- rung unb nicht den einzelnen Bundesstaaten ziu- zmveisen; andererseits fei es unlogisch die 9üe» tzierung, die doch offen bas Rätesystem begünstige, im Kampfe gegen Spartakus zu unterstützen. — Endlich wurde noch über die etwaigen Vergünstigungen, die den sich freiwillig Meldenden gewahrt werden sollen, beraten. Herr cand. pbiL Dang unb Herr Prof. Bürcker brachen einzelne praktisch^ Vorschläge, die &ur Diskussion go stellt wurden. Zum Schuß wurde von der Mehr- beit ein Antrag der Professoren Schian, Betz a g h e l und Krüger angenommen des Inhalts, daß sich die Studentenschaft der Not des Vaterlandes nid# verschießt und bereit zu helfen ist, daß fie aber zuerst Aufklärmrg über die Art ihrer Dcrwenduny wie über die Izringlidtfeit tntti volle Datzrmtg ihrer Berufsinteressen verlangt. Für die weiteren Anträge war die Versammlung nich mehr beschlußfähig, da viele Zuhörer im .Anbetracht der laugen Lauer der Beratungen oov» tourte her ffrnnaligc biialbcnwfratijdx Reichs- tn tetrtg mr^gt^eMen warm yerr carch Ajent Bern- kd schLoß tne »erfcnwiUmg Bekämpfung de» Lchieichhandeks Die Sicherstellung unserer VoUcsemährung -ür bü nächsten Monate verlangt eine nachdrücklichst« wmb energ jchfte Bekämpfung bes gewerbsmäßigcn Schleichhandels, insbesondere des immer mehr überhandnehmenden Schwarzschlachtens Im Interesse eines wirksamen Vorgehens wird eine Verstärkung der Gendarmerie erwogen. Die Angslegenhe t be« findet sich bereit» in Bearbeitung. Angesichts der komplizierten Organisation des Schleichhandels, der meist von routinierten Händlern in geschicktester Geheimhaltung betrieben wird, erscheint es für die S cherheitsbeamten äußerst schwierig, dem Schleichhondelunwesen beizukommen. Sehr wertvolle Mitarbeit könnten nach Ansicht des Ministerium- des Innern und des Landesernährungvamts auf diesem Gebiete die Arbeiter», Bauern» und Soldaten- räte (Bolftsräte) in den einzelnen Gemeinden leisten, deren Mitglieder die örtlichen Verhältnisse genauestens kennen und darum unschwer dem für die Allgemeinheit so bedrohlichen Treiben auf die Spur kommen könnten. Die Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte (Volks- räte) in den einzelnen Gemeinden seien nachdrücklichst auf die große Gefahr des gewerbsmäßigen Schleichhandels für unsere öffentliche Bewirtschaftung hin- gewiesen. Zweckmäßig dürfte es sein, wenn von den Arbeiter., Bauern- und Soldatenräten tVolksräten) allenthalben besondere Vertrauenspersonen bestellt und auf den Polizeischuh verpflichtet würden, denen die ftänb ge Unterstützung und Orientierung des Polizeipersonals zur Pflicht zu machen wäre. Lin solches ve ständnisvolles Zusammenarbeiten dieser Vertrauenspersonen und der Gendarmerie dürfte sehr wesentlich zu einer wirksamen Bekämpfung des gewerbsmäßigen Schleichhandels beitragen. Gemüseanbau und Liefcrungsvcrträge im Jahre 1919. Es besteht bei den zuständigen Stellen die ernste Befürchtung, daß im Jahre 1919 weil weniger Gemüse als im vergangenen Jahre angebaut werden wird, so daß selbst bei einem günstigen Ernteausfall das Gemüse bei weitem nicht zur Deckung des Bedarfs aus- reichen würde. Gs muß darauf hingewiesen werden, daß es eine Pflicht aller Landwirte ist, so viel Gemüse anzubauen, als dies ohne Gefährdung der Versorgung mit Brot frucht und Kartoffeln geschehen kann. Dhrr so kann der Bedarf der Bevölkerung an Gemüse einigermaßen sichergestellt werden Dabei rikann der Landwirt mit Bestimmtheit huf eine Preisgestaltung rechnen, die ihm einen auskömmlichen Verdienst sichert. Das beste Mittel hierfür ist der 9(b^ schluß von Lieferungsverträgen. In den neuen Vr-rtragsmustern sür Derbstgemüsr hat sich die Reichsstelle für Gemüse und Obst sxn Berlin eine weitgehende Anpassung der Vertragspreise an die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit der Ernte ausdrücklich Vorbehalten. Erzeuger haben bei Abschluß von Lieferungsverträgen unbedingte Gewißheit, in jedem Falle einen angemessenen Preis für ihre Ware zu erhalten. Der Transportverhältnisse wegen sollen die Dedorsssdellen ihre Verträge in möglichst nahe gelegenen Erzeuger gebieten abschließend damit unnötig weite Transporte im Interesse der überlasteten Eisenbahn vermieden werden Die Reichs stelle für Gemüse und Obst in Berlin ist airderrrsalls gezwungen, den Verträgen ihre Genehmigung zu versagen. Bei Bezug von Gemüse aus näher gelegenen Gehenden wird auch der Fall viel seltener ein» treten, daß das Gemüse zum Schaden des Erwerbers unterwegs verdirbt. Poftverkehr mit den besetzten Gebieten Rach der Pfalz sind Lebensmittclvakete an# den rechtsrheinischen unbefr&ten Gebieten unter folgenden Bedingungen zugelassen worden: In den Paketen dürfen nur Lebensrnittel, Seine schriftlichen Mitteilungen, keine Zeitungen enthalten ein In den 'l'arrtauffdjriftcn must der Vermerk „Enthält feine fdtriftlidxn Mitteilungen, lerne Zeitungen, leine Drucksachen außerdem muß t*r Absender angegeben fein. Zuwiderhandlungen ge* gen diese BetsendungSbedingungen ziehen die Beschlagnahme des betreffenden Paketes nach ftch, bei öfterem Auftreten die Zurücknahme der Erlaubnis überhaupt. Die vom britischen MilüLrgouverneur er- lass,men Zivilpostbestimmungen sür da- von btn britischen Truppen besetzte deutsche Gebiet sind wie folgt ergänzt und gemildert worden: Tie Bersendunq von geprägtem und un* geprägtem Gold oder Suber, von britischem oder allnrrtem Ptuneraeld (Bonknoten. Schecke, Wechsel. Tratten oder Postal-OrberO und von Sicher heuen aus dem trrxti'dira Besatzungsgebiet nach dem unbesetzten Deutschland durch die Post oder cücj ugexb eine andere Weise ist verboten. Der Versand von gewöhnlichen P v ke- ten zwischen dem brr tuchen Besarun's-^ebiet und dem unbesetzten Deutschland wird mit deu em»n aufgeführten Ein- und AuSmbrbesckuänkunaen rmc- der zugelassen. Dos zuläisup Meri>UUNht der^ artiger Pakete ist auf 10 Kilogramm festgesetzt Abgesehen von einem JnbaÜSver zeichn cs dürfen bi» Vakcte schriftliche Müteü ungen nicht entbalten & müssen Raine imb iPobnun ;*mnübt bd s sowie der Otefemnnbalt in der Ibr schrift der Sendung und der zugehörigen ^astr karte angegeben fern. Pakete von dem britischen Besatznngsgeß«t nach dem unbesetzten Deutschland dürfen n i®* enthalten: Lebensmittel oder Zucker war«. Abstösse, -uostr (roh oder oerarlritct), 9od>BeiX Pakete aus dem unbesetzten Teutschland nefl dem britischen Besatzungsgebiet dürfen n u r halten: Leben Smit tel, Samer rw:c. SiobstoM, Bücher, Drucksachen in Massen. Urkunden, am* lache Schrift stücke intb Formulare, folgende utdüi ea imb« gdöbetctuigun«! zum Verkaufe kamen, wurden ungeheure Preise erzielt. Durchschnitt- sich kam her Quadratmeter auf 3-4 Mk-, so daß im ganzen 310000 Mk. erlöst wurden. Das ganze Feld- bereiniguagsverfähren kommt auf etwa 200000 Mk. zu flehen. preis Lauterbach. O Lauterbach, 17. Mär- Hier fand auf dem herrschaftlichen Erbbegräbnis die feierliche Beisetzung des in der Burg gestorbenen Rtttmet- sters Laus R iedesel Freiherr z u Eisen- hack, einer m unserem Städ:chen überaus beliebten und allbekmn.en BerfönlicfaBeit. statt. 0 Frischborn, 18 März. Tie Ortsgruppe des Volksbundes timt Sckmtze unserer deutschen Kriegs- und Zivil gefangenen zählt 100 männliche und 17 werbliche Mitglieder. — Tcm Durch- gangslagerGreßen wurde eme Spende von 40 bewilligt. (■ Schlitz. 17. März. Aus unserer Stadt sind insgesamt den Heldentod fürs Vaterland gestorben 113 Gemeindemrtglieder. Auf das Kriegsjahr 1918 entfällt mit 27 Gefallenen der höchste Prozentsatz. Aus einer Familie sind 4, aus einer 3 und aus elf Familien 2 Brüder gefallen. Gestern fand in der Stadtkirche urfter Mitwirkung des Kirchenchors ein f ierlicher Gedächtnisgottesdienst statt, bei dem Ober» Pfarrer Knodt die Gedächtnisrede hielt. - (Eine Bürgerwehr, die vor allem den n chtlichen Wacht« und Sicherheitsdienst übernimmt, wird hier ins Leben gerufen. Die Volkswehr wird aus der Freiwilligen Feuerwehr hervorgehen. - Kantor Bohl, der schon über 50 Fahr« als Lehrer im Amte steht, feierte heute feinen 70. Geburtstag. - Der Dolksbund zum Schutze der Kriegsgefangenen hielt gestern eine öffentliche Veranstaltung ab, bei der Sekretär Böhme-Berlin über feine Erlebnisse in sibirischer Gefangenschaft einen Vortrag hielt. - (Ein Arbeiterbildungsverein ist gestern hier gegründet worden. KrciS Friedberg. O Friedberg, 17. Marz. Erne stark besuchte Äbschicdsseier für Ministerialdirektor Dr. Strecker dem bisherigen Leiter der Schiller- schule, veranstaltete b.*tdt abend die hiesige Demokratische Partei im Hotel Traov. Auch die dem»- frariiufcn Vereine von Butzbach und Bad-Rau Heun hatten sich dazu cingefunden Beigeordn. Damm, Rcüglied der hessisäxn Volkskammer, und Lehrer iLvd) riditden herzliär Abschiedswortr an den Scheidenden. Direktor Strecker dankte in längerer Ansprache. # Friedberg, 17. März. In einer Anzahl Orte des Kreises tritt seit einigen Wochen der Typhus aus. Jedenfalls erfolgte die Ansteckung durch durchziehende Soldaten. < Bad-Rauheim, 16. März Der hiesige Bilbungsoerein trat nach den langen Kriegs- jähren heute erstmalig wieder mit einer größeren Veranstaltung an die Oeffentlichkeit. Schriftleiter Sutter-Frankfurt a. M. hielt einen mit großem Beifall aufgenommenen, zei gemäßen Lichtbildervortrag über „Das Paulskirchenparlament in Frankfurt a. M. 1848 49". < Bad-Rauheim, 18. März. Die hiesige frei- willige Sanitätskolonne vom Boten Kreuz, die über 300 Mitglieder zählt, hat während des Krieges den Transport von über 50000 Verwundeten und Kranken vorn Bahnhof nach den hiesigen Lazaretten ausgeführt. Starkenburg unv Rheinhessen. — Darmftabt, 15. März. Rach einer Mitteilung der flabinettsbirehtion an das hessische Ministerium hat der ehemalige Großherzog eon Hessen erklärt, daß er die Beamten von den durch den Treueid übernommenen Pflichten löse, nachdem die Volkskammer in der vorläufigen Verfassung Hessen zum Freistaat erklärt habe. = Offenbach, 18. Mär,. Von den ausgegtbe» nen städtischen t>, 10» und 20-Mark-Rotfcheinen befinden sich augenblicklich außerordentlich viel Fälschungen im Umlauf, so daß sich die Stadt zur Ungültigkeitserklärung der Scheine mit sofortiger Wirkung veranlaßt gesehen hat. Dte echten Scheine, die sich von den gefälschten durch das Wasserzeichen unterscheiden, werden bis zum 1. April bei der Reichs- bank und den städtischen Kasten eingetauscht. KreiS Wetz ar. *&. Wetzlar, 18. März. Von dem Kreis-Bauern» und Landarbeiterrat sind für den Kreis Wetzlar fol- genbe Lohnsätze für landwirtschaftliche Arbeitskräfte vereinbart worden: 1. Für männliche Arbeiter (Knechte) neben freier Kost und Wohnung 1914: 20-30 Mk. monatlich, jetzt 50 - 60 Mk. Wert der freien Station: 1914 : 500 Mk jährlich, jetzt 1000 Mk. jährlich. 2. Für weibliche Arbeitskräfte (Dienstboten). 1914: 18-20 Mk. monatlich, jetzt 30 - 40 Mk. monatlich. Hessen Nassau. = Frankfurt a. M., 18 März Die neu- gewählten Stadtväter, 96 an der IahL darunter 10 weibliche Mitglieder, traten heute im Bürgersaal des Rathauses zu ihrer ersten Sitzung zusammen. Rach den üblichen Begrüßungsreden, der Verpflichtung der 61 n ugewöhlten Stadtverordneten fand die Vorstandswahl statt. Da die Mehrheitssozialisten als stärkste Partei Anspruch auf den Präsidentenstuhl erhoben, wurde Heinrich Hopf von allen Parteien zum ersten Vorsitzenden gewählt. Rur die 8 U.» S^P.-Genosten gaben weiße Zettel ab. Die übrigen Vorstandsmitglieder wählte man aus der demokratischen, Zentrums- und liberalen Fraktion. Die Wahl der verstärkten Ausschüsse vollzog sich glatt (Es wurden neugebildet ein wirtschaftspolitischer und ein Lebensmittelausschuß. Zwei umfangreiche Ma- g stratsoorlageu, Erhöhung der Steuern und Rege- lang des Haushaltsplanes bis Juni 1919 betreffend, wurden nach ausgiebiger sachlicher Erörterung den zuständigen Ausschüssen überwiesen. •• Hanau, 16. März. Rach der .Freiheit' ist gegen die verhafteten Führer der Unabhängige, Anklage erhoben worden. Z)od>fcbttlnad^rid>tcn« bringt zur öffentlichen Kenntnis, datz «U che. Sitzungsberichte und Drucksachen bei der Druckerei C. W. ßeske in Darmstadt Bismarckstraße 5 (Tele- phon Rr. 777), zum Selbstkostenpreis abonniert wer- en kann. •* y aratf enbauten für Se» schlechtskranke. Die unser Darmstädter üorresponüent meldet, wird die Regierung nen Antrag einbringen, nach welchen B a - rackenbauten in Gießen, die lediglich zur Heilung der Geschlechtskranken denen, errichtet werden sollen. Der -osten- aufwand mit IGO 000 Mk. werde demnächst Lngefordert werden. ** Aus dem Stadtthea ter- bureau. Die auf dem Wochenspielplan für nächsten Montag angekündigte Aufführung Jon „Sommernachtstraum" muß ver schoben werden; es wird dafür als 19. Drens lag-Abonnementsvorstelliasg Ibsens „R o r a" gegeben werden. ^Sommernachtstraum" wird als 20 und letzte Aboirnementsvorftellung an beiden Abomrementstagen Schluß der dios- lährigen Abonnementsvorstellungen bilden. * Oberhessischer Kunstverein. Die neue Ausstellung, welche am Sonntag eröffnet wird, und die ganze Sammlung des Impressionisten (Emil Betz» ler (Frankfurt) auftveist, war zuvor getrennt in Dresden vnb Frankfurt in den ersten Kunstsalons ausgestellt. Ferner bringt Otto Fung (Stuttgart) einige neue „Bildnisse" aus Prioatbesitz, und der Berliner Künstler Heins Geilfus, ein Gießener Kind, wird sich mit einer interessanten Kollektion Aquarelle und Zeichnungen, landschaftlicher Motive und solche aus dem Berliner Verkehrsleben im hiej. Kunstverein einführen. Erwähnenswert ist, daß aus der voraus- gegangenen Ausstellung u. a. auch einige größere . künstlerisch sehr wertvolle Werke .Rach der laufe”, „Drei Mütter" und „Abendessen" von Prof Thiel- mann, „Wrack an der holl. Allste" von Prof. Morgen- Item, „An der Altmühl" und „Abend an der Altmühl" von Pros. Kaiser angekauft wurden und in Privat» besitz übergehen. *• Der Kon ze rtverein schreibt uns: Auf mebrfadK Anfragen nach den noch zu erwartenden Konzerten sei erwidert, daß dos nächst» am Sonntag den 30 MärzalsKanrmer- musiiabend ftatlfinbct. Tie ausübenden Künstler stellt das besänn e Wille-Quartett aui Dresden, dessen Cellist, Derr Prof. Georg Wille, von einem früheren Solosviel her in guter Erinnerung ist. Geizen Mitte April folgt ein Solisten abend (Geige und Gesang», über den demnächst iveitercs bckanntgeg?ben wird. Weiterhin wird am Freitag de n 2. M^a i abends L»crr Backhaus hier konzertieren. Ten Befcküust macht gegen Mitte M a i ein großes, geisUiclies Konzert, m dem Aum Tell achtstrmmige ühöre von „B a d/', ,,B r a y ms^ und „Rege r" — die hier noch nicht aufgeführt worden sind — zu Gel>ör kommen. ** KammcrfängerMar Krauß München, welcher bis vor kurzem den Bühnen txnt Sxrmburg und München angehörte, und von vorigem Winter her hier noch in bester Erinnerung steht, veranstaltet morgen Twnnerstog abend einen Lieder- und BaNadenabSrd Qlcidwn von über 16—18 Jahren bis zu 75 Bf., 6. d^sgleicknm unter 16 Zainen 55 Pf. pro S.unde Bisherige günstigere Lohnsätze bleiben befielen Maj>regcltmgen dürfen nrcht natiiiüxn. üin II. Oberkellner, der bei Kriegsausbruch im Grand Hotel zu Bad R.iuch.-im beider igt war, vertäuet die Wiedereinsleilung, narijbem t; vom vecresdienst entlassen ist. Ter Arbei gebe, ist bereit, ichn wieder eür;ust>ellen, aber nicht als II. Oberkellner. Ter Ausschuß tonnte nicht aus- sprechen, daß Beschwerdeführer in die gleiche Stellung ein gereiht wird tote vor dem Smeg, da da« Lwtel vom Genevalkonunando belegt ist und rau sehr geringe Fremdenfrequenz vorhanden ist. Än verheirateter P ferdeknecht war auf einem tzofgut besckMigt Es tarn zu Streitigkeiten wegen Jnnehaltuna der Landarbeiterok^ tnmg, so daß ihm gekündigt wurde In einem früheren Termin wurde der Arbeitgeber bomnq hmqewiesen, daß bei viertellüheiger oder längeres Haftung bereits seckB Söodrn vor OunttaLfd)(u6 gekündigt werden nniß und daß bem Arbester alsdann roeiterlnn die Wohnung noch 3 Wochcm pir 'mentgeltliclien Benutzung zur Verfügung bleibt Wenn der Arbeitgeber den Arbeiter aus twr D^b nung heraus ha den wolle, müsse er iftmi eine g(dd>- artige Wohnung stellen ober Räumungsklage en- ftrengen. Wegen der Bewertung der bisher wm Arbeitgeber zu gewährenden Butter usto nmitr Dergletch erzielt. Eittem Dien stmädchen wurde der rückständige Lohn Vvrenthalten, außer diesem ver» langt es dic ausbedungenen Ledersckzu-e. ter Tiensthcrr madx 2luirec1omng gcltenb, ba er für ihren Vater Briketts g»-^aftven habe. Lederschuhe seien nickt zu erhalten, deshalb habe er schuhe geliefert. Der Ausschuß hat durch Schiedsspruch entschieden, daß die Brikett fuhren vom Dienstherr nach landläufiger Sitte unentgeltlich $u leisten waren, daß der Mehrwert für Lederschuhe und der rückständige Lohn noch zu bejahten ist. •* Lebensmittelkarten. Die am 14. unb 15. b. Mts. zur Ausgabe gelangten Lebensmittelkarten sind bis spätestens 20. März 1919 einer Verkaufs» Alle zur Eintragung ihrer Firma unb Abtrennung bes Kontrollabschnitts vorzulegen. Wie wir hören, ist dies bisher von einem großen Teile bet Einwohner verabsäumt worben. •• Amtliche Personaluachrichten Ernannt würbe am 11. März 1919 ber Lanbgerichtsrat am Landgericht ber Provinz Oberhesien Karl Wiener in Gießen zum Direktor bei biefem Gericht. - Ernannt würbe am 19. Dezember 1918 ber Oberlehrer an ber Ernst.Lubwig-Sch'ile (Realschule) in Bab» Rauheim Professor Abolf Pabst zum Oberlehrer an ber Liebigs-Oberrealschule zu Darmstobt vom 1. April 1919 ab. — Durch Entschließung bes Hessischen Canbes- amtes für bas Bildung-;wesen vom 10. März 1919 wurde ber LehramtSfferenbar Dr. Otto Stotz zum Lehramtsassessor ernannt. - Uebertragen wurde am 10. März dem Lehrer Lorenz Berg zu Hofheim i. R eine Lehrerstelle an ber katholischen Volksschule zu Bensheim. — Uebertraaen würbe am 11. März ber Schulamtsanwärterin Marie Dierksen aus Bürstadt eine Lehrerinflelle an der Volksschule zu Bürstadt. - Am 11 März b. Is. würbe ber Finanzamtmann bei d*m Finanzamt Worms I Franz Blechner, zur Zett in Mainz, in gleicher Diensteigenschaft an bas Finanzamt Mainz I versetzt. — Am 10. März d. Fs. wurde Wilhelm Hofmann aus Gernsheim vom 16. April 1919 an zum Bauschreiber bei dem Wasser- bauamt Mainz ernannt — (Ernannt wurden am 11. März 19>9 ber Aktuariatsassistent bei dem Amts- gericht Darmstadt I Philipp Riedel zum Aktuar bei dem Amtsgericht Hungen unb ber Gerichtsschreiber» S‘ Ufe Johann Wilhelm Engelbert Haust in Barm- )t zum ShtuariatsafTiftenten bei dem Amtsgericht rmftobt I, beide mit Wirkung vom 20. März 1919. • • A n ü dem Militärtoocftenblatt. Ftftr. v. Brandenstein, Gen.-Pdcn, b. 5:rirgsbe ginn Komm d Trag -R 23, in Genehmimmg feines Absch.-Ges m. d. gefetz! Pens. x. Tiso. gestellt. Ter 9Md), nt d gesetzt. 'Beni, bew: dem Lt d Rrs. Grern Gießmr^ m. d Erlaubnis i. Tr. d Unis, der Rcs.-Ofrizürc d. I -R. 116. Gutackcr, Fühnr. im I -R. 168, m daS Res.-Ber- ftältniS übergefuftrt. • • Oeffentlid)e Bücher Halle. 3m Februar wurden 1677 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende L teratur 956, Zeitschriften '.64, Fugend- schriften 126, Ltteraturgesch'chte 16, ®0. Großen- Linden, 18. März. Gestern abend hielt unsere Ortsgruppe vom Volksbund zum Schutze : er deutschen Kriegsgefangenen unter Leitung des Hauptlehrers Bach eine auch von auswärts stark besuchte öffentliche Versammlung ad Oberlehrer Frei» tag und Dr. Meyer erzählten, während Dr. Schnei» b er für die Schutzorganisation ward. Diese Woche o er an statten hiesige junge Krieger für ihre gefangene« Kameraden eine Haussammlung. m inbe«, 1*. Mürz «nr W rag hielt der tnrftgr verein ber bnnofratifchrn Partei rtne Versa tnnrkung ab Tc. Avemarw- bidt einen Vortrag Äba ba» Wesen der Temokratie x wieseck, 18. Mörz, lieber 1200 stimm berechtigte Gemeindeglieber, Männer und Frauen aller Stände und Parteien, schloffen sich als erfreulichen Zeichen bes Z 'sammenltehens dem Aufruf zur Wiedererlangung ber Aelenlen an. jtrrW Vüoingrn. * Bingenheim, 17. Marz. Bei ber Ber. [teigernng von öafieugruMb[iü*t*, bu durch bie Niederhadamar, 19 Marz. Der Statt Karlen 07x526 etnbolen. 3472V Ter Vorstand. 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Berichte: L Reuwuhl des Vorstandes: 8. -lortrag de» Herrn Prof. Dr. ® totere: „Der polit. Katholizismus d Jahres 1848 und die Kirchenfrage in der Frankfurter Nationalversammlung". Gäste, auch Damen, flnd willkommen. V471I) N ivea-Creme 25,43,13,76’13 f. W ebn • Veilchen - if ant- creme, Tube . . 60 Ps. Lllleninilcbcreme« Mslh-mtionale Lolksptttei Ortsgruppe Gießen. Freitag den 21. März, 71/, Uhr abends im Postkeller Mitglieder - Versammlung. Tagesordnung: L Bericht über den Parteitag. L Stadtverordnetenwahl. Letzte Nachrichten. Vie Verhandlungen in Spoo. Berlin, 18. Marz. sWTB.) Nach der Doll- sitztmg der Waffen still standskonnnission in Spaa front 17. März gab General v. Hammer st ein den Alliierten einige Aüsichlüsse über die Lage im Osten, die stch, lote er ausführte, in den leisten 2Bod?cn etwas gebessert habe Trotz der kleinen Fortschritte bleibe aber die Scbroödjte dev deutschen Truppen gegenüber den Bolscl-ewisten bestehen, da keine Verstärkungen berangefonrmrn seien. Tie bisher verweigerte Erlaubnis jirnt' StiM verkehr zwischen den westlichen deutschen Osthafen und Libau sei notwendig. General v. Kammerstein ging sodann zu der polnischen Frage über. Er wies darauf hin, dast die Polen an der Grenze ScAcfiens immer rühriger werdens und auch dort unter dem TockmrnUrl bed Bolschewismus nationale Ziele verfolgen. Dadurch werde unter den Kohlenarbeitern ObersckzlcsienÄ Erregung hervvrgerufen. Es drängte sich die Frage auf, ob nicht Polen ein besonderes Jnioresse daran habe, nach Osten gegen die Botschewisüm aktiver zu werden, um einen besseren Damm gegen das Vordringen der russischen Gefahr zu bilben. Ties würde nicht nur für Deutschland von Vorteil sein, sondern auch die von Osten herandrängende Welle benrmen. General N u d a n t bemerkte hierzu, dies sei auch die Absicht der Alliierten. Es sei deshalb der französisciie General Henry unter dem Titel eines rnilitärffcl-eu Bcralers beim polnischen Oberbefehlshaber nach Warscn Kreisbevollmächtigten vorzunehmen, um eine gerechte Verteilung aus die einzelnen Bezirk zu sichern. Lloyd George bleibt vorläufig in Paris. Paris, 19. März. (WTB.) Lloyd George Hal beschlossen, Paris vorläufig nicht zu verkästen, um den wichtigen Beratungen über die Friedenskonferenz und den Völkerbund teilzunehmen. London, 18. März. (WTB.) Reuter. Ter VriefWilsons,Clemenceausund Orlandos an Lloyd George wurde in Paris unter dem 17. März amtlich veröffentlicht. Er hat f 0 l - genden Wortlaut: Um zu vermeiden, das; die Welt auf 'den Frieden länger zu warten braucht, als tatsächlich unvermeidlich ist, scheint es uns dringend notwendig, dast Sie in Paris verbleiben, bis die Haupt,'Lclzlichsten Fragen, die mit dem Frieden in Zusammenhang stehen, geregelt sind und wir erstickten dringend, diesem! Wunsch Folge zu geben. Wenn Sie es ermöglichen können, weitere zwei Wochen zu bleiben^ so hoffen und glauben wir, dast dieses hochwichtige Ereignis erreicht werden kann. Wir schreiben dies mit vollem Verständnis für die dringenden Angelegenheiten, die Sie nach England rufen und sind uns des, Opfers, nm das wir Sie ersuchen, lebljuft bewustt. Die Cparlakas-Agilnlion. Berlin, 19. März. (WTB.) In einem Flugblatt erklärt der S Pa r takr st enbu nd, dast der letzte Generalstreik zu einer Besitzergreifung der politischen Macht rwch nicht führen konnte. Ter Zeitpunkt der politischen Mackst- »b. dwdsnz Ob* n örcuag 'and fett h rbMeruigsW, •l- * mdx bu $9 Wdtoih, gellend, bei 111 lvürden Pvi» » « Sad» b? °Mniiinrn wp und 8tr “Ito. bilben (önt Wn md vaDqtMen ouä n- solange iwd, W Kien, könne t iMid^vewktzM. *m Schlichtung-, und sich Dow wHugreifm, da nmg nicht erjid- 61 Schirdsspwo ztugniSibsürifte« in Haichlaenschrlft 10 (Seiten 2,50. «« 25 Seilen M. 5,— franko. Dylong« Betr.dorf. Prächtig gedeihen alle 1 Pflanzen mit Karn’s .9«"» «5 l'"«S ?Qntö’9heit 1 it ist,, xi V1 bi, ktb«^. Ät gdan aus b„ * ergrrifung durch das Dvoketariat fei beim goto mmen, wenn nicht Berlin, Leidig, dos Rheinland oder Westfalen abwechselnd oder nacheinander streiken, sondern wenn der General Kreit trt ganz Teutschland gekommen sei. Diesem Ziel seien die Spartakisten in dem letzten Kampf um Meilen näher gekommen. Ter „Vorwärts" bemerkt hierzu: Ter Spar» takusiTund will also die demokratische Berfasiung, die sich das Volk selbst gegeben hat, durch einen Generalstreik stürzen. Er wird vor einem bewaffneten Kampf nicht zurückschrecken. Daraus fann nur ungeheures Unglück entspringen. Wir werden daher mit aller Kraft frei ter kämpfen Spartakus wird nicht siegen und die ihn unter stützen, werden durch eigene Schuld mit ihm unter die Räder kommen. Der Allschlaß Oesterreichs av das Reich. Weimar, 18. März. (WTB.) 3m Derfastungs- ausschutz der Nationalversammlung wird morgen der Antrag des Abg. Dr. Naumann (Demokr.) beraten werden: 3n der Verfassung ist folgendes zu bestimmen Deutsch-vesterreich tritt als Ganzes als ein Gliedstaat dem Deutschen Reiche bei. Etwaige Abänderungen bestimmen die im Einvernehmen mit Deutsch-Oester- reich zu erlastenen Ausführungrgesetze unter Berück», sichtigung der im Artikel 15 festgestellten Grundsätze Eine Abfindung für daS GroßhcrzogUche Hanf in Baden. Berlin, 19. März. Laut einer Meldung des „Lokalanzeigers" aus Mannheim verzichtet bei der Dermögensauseinandersehung zwischen der Grohherzoglichen Familie und der Republik Baden der Grohherwg auf alle ihm zustchenden Rechte auf seine Besitztümer und erhält dafür eine Darabfindung von mehreren Millionen Mark. Die Grotzherzogliche Familie erhält für sich das Schlotz in Baden und ein Landhaus in Badenweiler, sowie ein kleines 5chloh in der Stadt Freiburg. Alle übrigen Schlösser gehen in das Eigentum des badischen Staates über. Prinz Max von Baden erhält ein« Abfindung, die die Hälfte der Abfindung des Grotz- herzogs beträgt. Eine Abfindung für sein Recht aus den Thron erhält der Grotzherzog und seine Familie nicht. (Er hat auch darauf keine Ansprüche erhoben Slromaitfche Zahnpasta sehr au empfehlen, aunerst preiswert, nro ;e Tub.> 1.30 kleine Tube 75 Ps. Mund wasaert abletten sowie alle anderen Artikel zur Mund- und Zahnvflege Kamillen-^anrwäsche W Gold blhtc ~W1 eine Wohltat slirS Haar Paket 30 Pfennig. Nicht allein durch seine gesundheitlich. Vorteile, sond rn durch seinen angenehmen Geschmack ?‘ch „Chabeso“| überall beliebt gemacht < I vefuchskorten.vsnkkarten.verlsbongr',«> * ’ vennShlungr-, Seburir- ’' «> und Craoer Drucksache« < > J; werden in feinster Ausführung in der '' Btichdrnckerei J.Weinert Ü80 ehgerjln »iwr Koaben-Spart-Slrümple Echt b'.aaletn. Scbürzei Echt lein. Knab.-Sctiürz. Siri-Sock.,schoM ?Kinjer-Böckch3ii,ge!lr. Sweater-Gosen, r. Wol'e Kleiderstolf, gr. 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Diät» 1913 ÜW78B Fra« t'rMcli, JjeuüabL L«1 Der jCbctbürgetedvcr 3*8.: fllcAietoalk Ter Boritbenbe: Pros Rosenberg igen bis auf weiteres: er in Gawbach wegen 550.—, 675.— ±- drbniben Sätze je Zentner nicht überschritten werben. 1 ■ Dicken L Al. 4 Stück mit 6,85 Fstm. 8 Stück mit 14,40 Fstm. Cid), ben 14. März 1919. Bürgermeisterei Cid). DSrmer. Für Saalzwiebeln bis 28. Februar 1919 ■= vorn 1. März 1919 ab je Monat und^.^tl für Stechtwielicln: I. längliche und ovale 4 Nachruf. Den Heldentod für das Vaterland starben nachstebenbe Mitglieder: Flkiwillilie iBcrlicifltriinfl von Innbto'rtfrhflftlirtien (Geräten wegen Aulgabe der Landwirtschaft am 24. März, nachmittags 3 Ubr iu Vieh, ^ödelbolgasie 5. Tufelb i wird eine frischmelkende Ziege zu Bekanntmachung. Die Ausweis brrten der nachsvlgsrden Personen sind etngcAogm: 1. Paul Kittelmann in Zoll wegen Schleichhandels und unerlaubter Ausfuhr dauernd; 2. Adolf Dacharachin Kestrich wegen Kaufs von Bieh „über Haupt" aus 3 Monate: 3. Jakob Rosenthal in Düdingen wegen unerlaubter Aus- und Einfuhr auf drei Monate. 4. LouiS £>e& in Düdelsheim wegen unerlaubten An- und Verkaufs von Vieh auf fidri Monate: 6. Se ligmann Hetz in Düdelsheim wegen unerlaubten An- und Ser Bau fd von Vieh auf 5 Monate: 6. Leopold Straub in Büdesheim Carl Müller Wild. Beter ttiilb. Spaar Wild. Schön Sudw. Schäfer (•» arl Schäfer Wild. Schäfer Sch. Schön Artebr. Stumpf. 8 3. tiefe Bestrnnrmach^^ tritt mit bnn Tage ihrer Veröffentlichung hi Straft Offeriere mein Lazar in prima Janchefässeru auc Lärchenbolz und SaiflimfliSintH | 50—1300 vtu io-T Brnnnt» wein- und Eingianer sowie mehrere Oaluüud* safter, geeignet f. Vutten. Jobö. Lang. Kufermstr, VaiiAiiünc-. Biema>ck r. (L d. Wäbe v Bahn >oi.t Wilhelm Zcheld eenntfit Ihr allseitig rege» Mitwirken in der Vßege des deutschen Belanges wirb und stet» in Erinnerung bleiben und werben wir ihnen in allen feiten ein ehrenvolles Andenken bewahren. 8tsm»mii„Hrt!trtrii"AnknS. Butadien aller irl 5SLÄÄSSSS wert die Irül’nke Üalv.-Drrexeroi. B. Lun, llaka Kirchenrat Hainer Dekan und Pfarrer von Hungen. Bekanntmaamng Über den Verkehr mit Saat- und Stockzwücheln mj Staariwecken und deren LHchstprritz. Auf Grund der §§ 4, 11 und 12 der Verori»- mmq über Ctemüfe, Chft und Südfrüchte txjm 3 April 1917 G -Bl. S. 307) wird bestimmt: § 1. Die Bestrnntmiachung über den ^v'rtzchr mit Zant- und Stech^oiebeln zu SaatzweckOt und deren Höchstpreise vom 28. November 1918 wird auf* ^ckanntmachung. Betr.: Den Berkebr mit Saat- und Steckzwiebeln. Tic nach sichend abgebtueffe Bekam ttnvachung der Rcichssteile für Gemüse und Obst bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis. Die Aenderung gegenüber der Bekanntmachung der Rrickxsstrlle vom 38. November v. Js. besteht darin, dast der SxntrI mit Saat- und Steckzwiebeln nickst mein durch eine Saaflotte beschrankt ist. — Unsere Bekanntmachmtg vom 4. T^zemder v. Js. tritt Danksagung. Für die vielen Beweise wohltuender Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres teuren „ Enl- schlafenen, insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Eidenmüller, die zahlreichen Kranz- und Blumenspcnden und das ehrende Geleit des Krie- aervcreins sagen wir unseren innigsten Dank. 0M1° ImNamen d trauernden Hinterbllebenen Marie Jung, geb. Weigel und Kinder. Montag, den 17. Marz. d >m Tage der Beerdl«una Ihrer Herzenssc > wester Lydia, rief der Herr auch unsere liebe Älteste Tochter, Schwester, Enkelin und Nichte Hanna Martin im Alter von 17 Jahren nach kurzem Leiden In die obere Heimat Namens der trauernden Hinterbliebenen: Karl hartln nnd irao Inrie ccb. tirieb« The » und Eiiaaheth Har.lo. Gießen, den 18. März 1919. Gröse II IV»—2 cm Otröpr III 2—2>/j cm Wegen llmjnj gewähre auf Elnkoch-Gl A*cr Gröfte I unter !>/, cm zurthnttifer = 1u 1500 Mk G i e ste n, den 15. März 1919. «vderhesslscher virhhanvelroerband. Mit €*meri beklage« rotr ben verlast folgender treuer Mitglieder, bte ihr junges Leben fürs Baierland lasten muhten ober vermiht stnb: Heinrich Krämer, «ei. Heinrich Hammel, aet ttarl (flebrbarbt, Steinbach, gef. Ctto Lana, Giehen, aei. Ludwis Pfeffer, (Siehrn, eef- Lubwia Haar, , • Heinrich Uestler, n • Lnbwia Titvier, * • Ludwin Nan. » • Wilhelm Steller, ■ ■ Heinrich Dörr pef. (Suttav Becker, Wiefeck, oerm. Jtarl Haas, genorden in der Heimat Heinrich Steller, Q«rt in der Heimat Wilh. Schäfer T., ec ft. in der Heim«. Wir werben ihr Andenken stet- in Ehren halten. 3467 MschtncrciiAIIHeil,Ainknd. Billiger BeW Vesten ttreiner arbeit nut neue Möbel 32 ediloijinnirt nuhbaunv beUentrn ober ßcbeUL mit Aiveb unb breiiür. Stleiberldirnnteit mit unb onne Sotegel zu Mark 650.—, 7 50.-, 950.—, 1050.—, 1350.— mit l'Otentma rauen. 5ebonerbeiten, breit »h .e l'iatrauen M. E—mehr 20 köGbe.i2nricbL.ngeB Pusch artift, naiurladier' ober he. nckiert ‘A'iarf erinriA Aff 8ng liiert am 9. 6.15 am 6. 9.18 flirt Hins» Seimig MW am 23. a 15 am 30. 9.18. Bermlstt. pefnrii fitjitl is.?. >«. Str werben Ibne« Wett ein ehrendes Andenken bewahren. 3420 Stfwotrtin Bermiht: Earl Jünger. In der Heimat oerftarben: Ph. Stumps Lud». Lauuspach PH. Vetrie Earl Peter. In ihnen verlieren wir treue freunde unb gute Turner, denen wir stets ein ehrendes Bedenken bewahren werden. 0G579 Turnverein Reiskirchen. Nutzholz-Versteigerung. Am Montag, dem 24. März dö. J«>« von vormittags 10 llbr ab, soll folgendes Wuuboh her (yemebiben Cbcrflcen. ^bcrx'nöno. diiederkleen unb Tombohboulcn im statbaiiSfaal der Gemeinde Sliebeitleen öiientUch ueritelftevt werden: l. Gemeinde CberHeen 6 Eichenstainme Ila KS1 ,>stnt.. 5 (5icbenstnmme Illa 5,70 Aitm.. 13 Cictienftnmmc IIIb 13,7:3 ,>strn.. Ä Ifidjeniinmme IVb I5^m diiui« 4 (iitbcnftdmme Vb 1,71 Öiim., 12 tfifbenhnmme IV ±01 <>stm., ichlenstangen II 7^6 <>itnL. 421 iZichteniianaen III 1±84 Jftm. 11. Gemeinde Gbcrdgiins 2 lkichenitamuie la ±56 Aüm, 1 (fidienhQmm Ib 1,22 Jitm., 3 tyicbenfhimme Illb ±82 ßftnt, 1 lkicben« iiainm IVb 0^75 oimu lOlridjenftämme Vb 3X6 Aitnr, 6 E'chenitangen I 0X4 Ihm.. 5 (Ltchenstangkn II ft:U) ,vfnn. 2 Buchenitämme IVa 1,47 .yiinu 3 »>ich lenitämnie IV lXX)iViim,4 Aicbienftanaen 1 (UJOA-iua, 15 tZlchlenuangen 11 OAX) Ihm.. 37 »>tchlenstangeu III Lil Ihm., I Rtciciniiamm IV 0.28 iritm. UL Gemeinde Riederklee» 19 Sichenikämme Vb ±56 ,>hw, 65 Eichen- hangen I i85 ivjirn, 30 s>ichtenhämine IV 5Ä »vftm- 55 ü,ch>enhanaen 1 VX> t^ünt, 30 Kichrenhangen II ±16 Öhm- 30 .Vichienhongen III aiNJ ein «iefemiiomm III OÄ Snm- 3 Rtefemftnmme IV a7» drfnn. IV. Gemeinde TornboUbauien 2 ditbenitämme Illb 1,05 ftfim.. 1 .Vichienhamm III a72 jjtttn-, 3« s>ich euhämme IV ±73 iZjim- *< ,'tcbienhanaen I 4.41 ftftnu 39 nlctienfiangeii II ±:M ,'riim.. 111 Aidjienhanoen III 3^3 1 Siefen« Hamm III (X44 iV>tnu Sfliefernitümme IV 1.23,Vitm. Nähere AnSkuast erteilt der Gemeiudeior'ier »pel au Cbertieea 34»!) Grastrechteubach iftr. Wetzlari, 18. März 191Ü Der Bürgermeister Siitoil Sadintt §tinri6 sämiM ' am 28. 4. 16 Fürs Vaterland starb am 20. November 1918 ?■in Metz unser lieber A. H Oberarzt der Res. I Dr.Georg Bundschuh. Holzversteigernng der Geiueinde ttimimav. Montag de» «4. Mär» d. 3#., von nach mitiaaS 1 llbr ad, kommen in der L^irifchaft i)e6t in fcMnumr Aiim verkauf: Tistrikt :<7 SreiiAbed: Gichea: 7 Mm. Änüvpcl 10 Rm. Reiser, Vuche i: etwa 30 Rm. SiiüdpcL 750 Nur Reilet Äirtitcn: 5 Stämme 132 ,>hm., 2tangcn 246 1. SL 42s 2 «L 916 < ML 520 4. ÄL; 5Rm. xnüupel Nlld 1076 Rm. lannf 3ieifer. Holabandler finb vom Verkaufe auSgefchloNeo Krofdorf, den 17. Mar» 1919. 34«-'1 ________Der vürgermeiher.___ Versteigerung Am 27. b. M. findet im §kurba»A Vad-Lalf häufen Bcesteiscruna von Heereoaut nt»eid)irv unb Liallfachen u. a m. am 2M. d. M. Veriteigeruua v.^abr;e»»eN iSauemmaneit. 'Ulilliärronncn und Gebirgökarre»^ auf der Mänietviele in Ribda statt. yeninn der Berheigerunü teweilS um 9 IlDt vormittags. »"41> Lammelstelle f.HeereSgut,Nidda. ti*rÖK 1 unter 2 cm lurdimdTer ■= 120 Wf. 6)röfc il 2-2Vs cm D«rcstmefs-- Gröfv III 2’A—3 cm Turchmei vetannimamung. Be t r.: Feftfetzuno von Erzeuyer-, Grvtzhandels- unb ^lernhcochelsh^chltprriscu für ben Bundesilaal Hesfen. Nachdem bi< MeichSsl-elle für Gemüse unb Obft unter Lwcmdertrng ihrer Bestrnntnmchtrng vom! 22 August 1918 lReickisaTtzeiget S. 199- den Erzeuger Höchstpreis für Grünkohl mit Wirkung tum?, l MtS. ab auf 13.50 Mk. und für L«fe- rmigsveriragsgemüfe auf 14 Mk. pro Zenvror' crlyubt Hal, wird hiernrit der Kl ein bandel shocnh- mris für daS Pfund Grünkohl auf 28 Pfg feit- setzt. Tie vorstehende Abä-'derung unserer Be- kanntmachimg vvm 14. Januar l. Js. bringen ivtr hiermit jur öffentlichen KrmtMis. Dlain -, den 12. März 1919. Hessische Landes-Genrü^slclle Letwaltuiig^bteiluttg. Der Vorsitzende: Werner, 9icgierung5raL Betr.: wie oben Die Hessische LaildeS-Gemüseftclle, Verwaltungs- Abteilung an die Bürgermeistereien der Laudgemeinden des Landes. Unter Hinweis auf vorstehende Bekanntmachung empfehlen wir Ihnen, diese in Ihren Gemeinden öffentlich betannt^igcben. Ueberschrri- Cimgen fccr Hüchsipreifc sind zur Anzeige zu bringen. Ter Vorsitzende: Werner, Regierungsrat. 3371c HoljvkrftkigeriiNlt btr Stabt ss>ikhkn Montag ben 24. März 1919, vormittags llbr beginnend, werden In ben Waldungen der Stadt Gietzen im Bezirk des Forftwarrs Ärfi» Hochwart «Abt. 80, K?) versteiaert: 2 Rm. Buchen speit (Anbruch« 3060 Buchenwellcn 700 Sichcnwellen 29L Rm. Buchen:och 14 Rm. Eichen tock Zaiammenkuult: W^nntchneife. S. Scharife. \ In Heimat- Qelitrid) Skier I Ludwig Nau J Wirtschaftliche Vereinigungen von Arbeitgeber" können für die Berufung von nicht ständigen Bei- sitzern Vorschlagslisten gemätz § 15 der Verordnung der Reichsregierung vom 23. 12. 18. über Tarifverträge, Arbeiter- und Angestellteuausschüsft und Schlichtung von Arbeitsstteitigkeiteu unserer Gefchäftsstelle. Ludwigstraße 5, dahier einreichen Es können voü. jährige 2Irheiler (auch weidllche) aus allen Berufs- gruppen vorgeschlagen werden, welche die deutsch« Staatsangehörigkeit besitzen, Im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte und nicht durch oenchtliche An- ordnung in der Verfügung ihres Vermögens beschränkt sind. Desgleichen sieht wirtschaftlichen Vereinigungen von Arbeitnehmern das Recht zu, Arbeitnehmer vor- zuschlagen.welchevorste^ endenBedingungenentsprechen Bietzen, den 18. März 1919. Der Schlichtunasausschuh der Provinz Oberhesten. Klingspor, Vorsitzender._______3477C Holzversteigernng. Toanrreta ’ den 20. f ärz 1919 werden in bei Distrikten Maurerkasparskopf, Fichtenkops, Unter- speierlingokopf und Schweinstallhege nach vorheriger Iusammenkunft am Pstanzgarien in der Schweinstallhege versteigert: Scheiter Rm. t Buche 66, Hainbuche 15, Eiche 55, Linde 6, Fichte 4,4. Knüppel Rm. r Buche 6, Hain- buche 4, Etche 70, Linde 2, sichte 4. tHeiflfl t9eOe»; Eiche 5000, Linde 100, Dichte 100. Störte 9im i Buche 110, Hainbuche 2, Eiche 150, Fichte 9. Derb» flanaen: 129 Stück mit 6,85 Fstm. (Wagner- und Spalterholz). Rutzscheiter und Knüppel Rm.t 80, 2,2 Mtr. lang zu (Bartenpfoften geeignet. Rutz- reisig Rm.: 28, Spalierholz. Die Derdsia. gen kommen zuerst zur Versteigerung. Desgleichen werden am Freitag den 81. TTAn 1919 nach vorheriger Zusammenkunft am Pflanz- garten im Fichtenstopf folgende Nutzbälzer versteigert: Eicken 1. Klaffe 1 Stück mit 0,71 Fstm., 2. « 2 Stück mit 3 Fstm., 3. AL 13 Stück mit 9,24 Fstm. ducken 2. Kl. 4 Stück mit 4,29 Fstm., 3. AI. 24 Stüd mit 20,16 Fstm. Linden 3. Kl. 1 Stück mit 0,88Fstm., 4 AI 1 Stück mit 0,26 Fstm. Kiefern AI 10 Stück mit 8,77 Fstm., 3. AL 50 Stück mit 30 Fst»- schränke, Tisste. Ltudle. rod unb fleur. Mk 11-50, 4'ettstell. nuhdaiim Mark 56.—, Paienimatrayen DIL 4a-, 75.-. 100.-. la Matratzen mH ech em $iefibc**tipnn», tltaife- longueS ml: tuitem El»sf- beAue itein liopier) grode fluoroabL Dq.r»h>eriLMub.littx3t!a 1. IttniMiin Wiewen. Vabndofstr St Verl L b emlea- Tflrfet p. Bahn ob. b. Fuhrwerk, Danksalinng. Für die vielen Leweife berzllcher Teilnahme beim Hinscheiden unlereS lieben unvergetzlichen Söhnchens und Brüderchens Willi für die vielen Kran»- unb Ulumenfven- ben, und allen denen, die ihm die letzte Ehreerwiefen haben, inöbefondere Herrn Pfarrer Sattler für feine trostreichen Worte am Grabe sagen wir aus diesem Wege auch im Namen aller Angchärtgen unseren innigsten Tank. Zamilie Heinrich Dolf. WtefeL den 18. Mär» 1919. (~7f- (farl Schunck. Schwitzbäder siLIektr., Dainuf u. HeitzLl Massage bei firfltSiiufr.ll. Telephon 3VL *• vvl Hf 11 ♦ Hne. Zronia nsw. empfiehlt fidx ytob. 074122 Wolfftrake 4 IL Nr. 66 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Mittwoch, t°. iltärz (9(9 ««tlicher Teil. Dr. ®üm beL Thurmann. 1. Regenschirme 1032c Handschuhe, SpazierstScke Schwachstrom erledigt 04566 wilh. Ahmann, Zchiffenb. weg 18,1. sowie alle anderen Geräte für die Iiindwirtechalt 318c empfiehlt zu höchsten Preisen C. A. Hartmann Wäschefabrik. 3412 Telephon 223. Nord-Anlage 7. !ei LH- Rübenschneidar Häckselmaschinen Viehfutterdämpfer Kartoffelquetschen Strohschneider Putzmühlen Trieure Düngerstreuer tfir alle Dnnjcarten Ackergeräte ,ll*r Jauchefässer Jauchepumpen Dezimalwaagen Damenhüte IIIIIläillllllilllNNIllNlllllMMMMNillllllflllllililllllllllN Dicnstnachrichten Deo >rrcisamtc». Das Vemeinderatsmitglicd Johannes Münch IV. zu Saafen wurde als stellvertretender Bürgermeister für die Gemeinde Lassest eidlich verpflichtet. goolDtteten mit iljrer Vertretung brau,tragen. Abs. 4: Ten Vorsitz rn dem Vcrbandsaus- schuß I;at in dem Kommunalverband Darmstadt her KrnsdircltVr des Kreises Darmstadt, in dem ShnmttunülDvTbanb Offenbach der Kreisdirck vr des Äroises Offenbach und in dem Kommunabverchand Marry der Kdteisdircklvr des Kreises Main;. Tie Borsitzenderk haben die lauferrdcit Gc- M* Neparaturcn an elektr. Licht- u. Kraftanlagcu, Telephon-, Klingel-und Tableananlagen sowie Neuanlagen für Säemaschinen Kultivatoren Pflüge MLMD Eggen, Walzen ur-MM sowie sämtliche Maschinen and Geräte iür die Landwirtschaft Gg. Schieferstein Maschinenfabrik, Lieh (Oberhessen). Reparaturen - Ersatzteil-Lager. 27®c Fabrik Engros- od. besseres Detailgeschäft von kavilalkrästigeut Kaufmann in hiesiger Stadt zu kaufen gesucht Da aus angeseh. Bürgersamtlie guie Dezlebungen. Evtl. zunächst aktive Viitarbett btS zur Uebernnhme. Diskretion selboerüändlick. Angebo e unter K. 110 an Haasenstcin & Boaler, Girbcn. <>'»398 W1 schäfte am Sitze des KommuTralverbandes zu führen. II. Gegenwärtige Bekanntmachung tritt a m März 1919 in Kraft. zu bestellen. Derselbe hat zu bestechen: 1. aus den Kreisdirektoven i * VK Igit a. ' j "Nd LK i^eruiifl Größere Posten Rotbuchenrund Holz, astrein, diesjähriger Fällung «s zu kaufen gesucht. WM J. Brüning & Sohn, Actien• <*lingsbekämpfung mit lwchgifügen Sttffsen Vom 29. Januar 1919. Tie Rerchsregicrung verordnet mit Gesetzeskraft für das Reich was folgt: 8 1. Tas RciaiSwirtschaftsamt wird crrnäch»- tigi. die Verwendung von hochgiftigcn Stoffen zur Delätnpftmg üerischer und pflanzlicher Schädlinge zu regeln. 8 2. Mit Gefängnis bis zu einem Jahre intb mit Geldstrafe bis zu zehntausend Mark oder mit einer dieser Strafen wird bestraft, tver den zur Tmrchführung dieser Ermäckstigung von dem Reichs- wittschaffsarnt erlassenen Anordimngen zuwider- hondelt. § 3. Tiefe Verorderung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft. Berlin, den 39. Januar 1919. Tie Reicksregierung Ebert Scheidemann Ter Staatssekretär des Reichswirtschaftsamts Dr. August Müller. Eröffnung Hotel Einhorn Lindenplatz Dem geehrten Publikum zur gefl. Mitteilung, daU ich das Hotel Einhorn am 20. Dtari 1819 eröffne. Die Erötluung des Cafes u. Restaurants wird noch durch Anzeige bekanntgegeben. A. Rademacher, Hotel Einhorn Geldstrafe bis zu 200000 Mb. oder mit einer dieser Strafen bestraft. < § 5. Zuwiderhandlungen gegen § 1 dieser Bekanntmachung werden mit Gefängnis bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu fünfzehnhundert Mark bestraft. § 6. Diese Bekanntmachung tritt sofort in Kraft. Darmstadt, den 10. März 1919. Äcssisä)cS Laltdcsern uhrungsamt Neumann. LieblgetraOe 13. Fernsprecher 77. ünnavalnnan werden in meiner Werkstatte llvstülullll vH fachgemäß u. prompt ausgeführt flÄ?'UTlndi?r: i’Ä 'd tritt. 3JitÄ rilnuhbaum tNo} «aientmotruöe: 7 « ioo _ 1,rö$tn mit erfj ’er ’^tlönnMlbQiu, 'J miiflutfmGiof. IW» Papier» aut. aujronljL lltmann tLCflbnbolftr.n t b. tmltfl. tfrift on od. k. Fuhrivnl mi mal verband Offenbach mit drm Sitz in Offenbach. d) Mainz, Bmgrn, Oppercheim und Alzey als Aommunalverband Mainz mit bem Sitz in Main». 8 3. Abs. 1, 2 und 4. Abs. 1: Für die in § ßa^, c unv d bestimmten Kommun al verbände ist je cm Berbandsaus schuß Für die Ama teer-Photographie empfehle in grüßt- Auswahl ¥ photogr. Apparate 1 photogr. Bedarfsartikel Alben, Platten, Films, Postkarten Bei größerer Abnahme Vorzugspreise. L Med.-Droierie z. Krenzplatz j Spezial -Photohaus jB WEffiK. Kreazpiatz. 9 Brennholz SrNetnert, liefert jedes uiintum frei Haus Carl Haas jr. Franks Str, 58. TeL 282. Emvfehle mich in allen Maßarbeiten und Reparaturen. Kiefer.Schuhmachermstr. “““J Wetzsteingafle 19. Kaufe Reis-Stärke tttiM »lat».. 5b ”|l* ♦ lint.iroi empfiehlt sich, ?!■ ! Woliilrake 4 en von ärbeilgeb nicht ständigen ! § 15 der Strorbnr 2. 18. übet loch' Ausschüsse und öchlch nftrtr (BtlMW •n. ikr könntn dä> I aus allen Nernst welche die deutsch Bekanntmachung betreffend die Kartn ffelversorgwrg. In Abänderung unserer Bekanntmachung glei- Born 21. Februar 1919. chcn Betreffs Vvni 10. September 1918 wird hiermit auf Grund der in dein Eingang dieser Bckrmtt- machung ertvähnten gesetzlick)en Vvrschriflen bestimmt : I. Tic §8 1 und 2, sowie der § 3 Ws. 1, 2 und 4 der Belannttnockiicng vom 10. September 1918 erhalten >rachstcl)ende Fa'suug: § 1. Höhere Verwaltungsl-clwrde ist der Pno- vrnzialousschust; untere Verwaltungsbehörde das zuständige Kreisamt; Gemeinde jeder irn Sinne des Art. 1 der Städte- und Landgemcindoortniung gebildete Verband : Koinmunalverband der Kreis, sofern nicht nach 8 2 andetnxite Anordnungen getroffen sind. Tie den KommuualperbLnden und Gemeinden auserlegten Verpflichtungen sind durch deren Vorstand zu erfüllen. § 2. Zu je einem KommunalvepbMld werden vereinigt die Kwse: a) Tarmstadt.mit Ausnahme der Gemeinden: Arhrilgcn, Bramrshardt, Erz lausen, Grafen- Hausen, Gri slnim, Sch eppenh.ru seri. Weiter» padt und Wixhausen und unter Einbeziehung der Gemeinden Gernsheim und Klein-Nvln- heim des Kreises Gooß-Gerau, sowie der Kreis Tieburg als Kommunalverlxrnd Darmstadt mit dem Sitz in Tarmstadt. b) Grvst-Gerau mit Ausnähnte der Gemeinden ©erndlycim und Klein-Rohr heim, sowie unter Einbeziehung der Gemeinden Arixnlgen, Brauns.-ar.t, Erz"er:tsen, GrL enhwisen, Gries- heim, Schnepprin^au^en, Wei:crstadt und Wi^- hau^en des Kreises Darmstadt itnb der Gemeinden Buckisck^ag, Eg?lsbach und Langen des Kreises Offenbach als .Kornmunolverband Grvst-Gerau mit dem Sitz in Grvs>-Gervru. c) Büdingen, Z-ricdberg und Offeubach als Ko in» °7 s Sh Bekanntmachung betreffend Ausführung der Verordnung über die Schädlingsbekämpfung mit hochgiffigen Stoffen wnr 29. Januar 1919 (Reichs-Gesetzöl. S. 165). Vom 7. Februar 1919. Ank Grund der Verordnung über die Schädlingsbekämpfung mit hochgiftigen Stoffen vorn 29. Januar 1919 (Neichs-Gesetzbl. S. 165) wird bestimmt: § 1. Der Gebrauch von Blausäure zur Schädlingsbekämpfung ist in jeher Anwendungsform verboten. Dieses Verbot erstreckt sich nicht auf die Tätigkeit der Heeres- und Marineverwaltung, Mtf die wissenschaftlickre Forschung in staatlichen und ihtten gleichgestellten Anstalten und die Tätigkeit des Technischen Ausschusses für Schädlingsbekämpfung. 8 2. Die Abgabe von chanwasserstoffsauren Salzen und deren Lösungeit zur Verwendtmg für die Schädlingsbekämpfung darf nur an die im 8 1 Abs. 2 bezeichneten (Stellen erfolgen. § 3. Diese Bekanntmachung tritt mit dem Tage der Derkünsung in Kraft. Berlin, den 7. Februar 1919. 1er Staatssekretär des Reichswirtschaftsamts Ju Vertretung von M ö l l e n d o r f f. Bekanntmachung über das Verbot öffentlicher Ankündigungen von Deiklufen beschlagnahmter Altlederwaren. Auf Grund der Bundesratsverordnung über die Errichtung einer Reichsstelle für Schuhversorgung vom 28. Februar 1918 (R G. Bl. 100) in Verbindung mit der Bekanntmachung der Reichsstelle für Schuhversorgung über die Beschlagnahme und Enteignung getragener Schuhwaren und bergt vom 12. Juli 1918 (Mitteilungen der Reichsstclle für Schuhversorgung 91r. 4 Seite 57) wird folgendes angeordnet: § 1. Die durch die Bekanntmachung vom 12. Juli 1918 über die Beschlagnahme und Enteignung c> tragener Schuhwaren, Altleders und gebrauchter Waren aus Leder beschlagnahmten Sachen dürfen _______ der beteiligten Kreise: 2. aus je zwei Vertretern dieser Kreise, die von jedem Kreisaussckmtz ans ferner Mitte nebst Semem Ersatzmaim zu wählen sind. bi. 2: Tw Oberbürgermeister der Städte Darmstadt, Offenbach itnb Marn- haben je in dem für diese Städte zuständigen Verbandsaus- schütz Sitz und Stimme; sie föraten einen Bri> Umarbeitung v. Fassonierhüten in Velour, Eilt, Plumcs tmd Sammet sowie aller Arten von Strohgeflechten auf die neuest. Formen wird übernommen« taeoe auch zur veräutzerung nicht angeboten nxrden. Des« gleichen ist jede Deranstal'nng verboten, welch« aus die Absicht des Verkaufs oder Ankaufs öffenllich, insbesondere durch Anzeigen in Zeitungen, hinweist. § 2. Die Bestimmungen dieser Bekanntmachung finden keine Anwendung auf die Kommunaloerbände und die von ihnen zugelaffenen Annahmestellen sowie auf die Altleder-Derwertungsstelle B m. b. H. Berlin, welche mit der Verwertung der beschlagnahmten AU» materialien aus Leder beauftragt ist. § 3. Diese Bekanntmachung tritt am Tage ber Veröffentlichung in Kraft. Anmerkung: Rach § 5 der Bundesratsverord- nung über die Errichtung einer Reichsstelle für Schuh. Versorgung vom 28. Februar 1918 wird mit Gefängnis bis zu einem Jahre und mit Geldstrafe bis zu 15000 Mk. oder mit einer dieser Strafen bestraft, wer der Bekanntmachung über das Verbot öffent- kicher Ankündigungen von Verkäufen beschlagnahmter Altlederwaren zuwiderhandelt. Reben der Geldstrafe kann auf Einziehung der Gegenstände erkannt werden, auf welche sich die straf- bare Handlung bezieht, ohne Unterschied, ob sie dem Täter gehören oder nicht. Berlin W 8, Kronenstr. 50,52, den 13. Febr. 1919. Reichsstelle für Schuhversorgung Detr.: Wie oben An den Ofierl'ttrflerincistcr ,su Gienen, Vic Bürgernre.fterki.n der Vnnhccn.cino.n des Kreises, das Wi^eitinu Giesen und die Gen darmeric des Kreises. Die vorstehende Bekanntmachung ist sofort in ortsüblicher Weise zu vcröffcntlia>en. Die Durchfüh. rung der Bekanntmachung ist strengstens zu überwachen und Zuwiderhandlungen sind zur Anzeige zu bringen. Giehen, den 13. März 1919. Krcisamt Gießen. I. B.: Dr. © ie gert. Bekauirtmachung betr. Abänderung der Bekanntmachung über Fleischversorgung vom 7. November 1917 in der Fassung ber Bekanntmachung vom 12. Dezember 1917. Dom 10. März 1919. Die Bekanntmachung, betr. Abänderung der Be> kanntmachung über Fleischversorgung vom 7. November 1917 vom 12. Dezember 1917 (Reg.-DL S. 295) er« hält in Abs. 1 der Fassung der Ziff. V der Bekannt« machung vom 8. April 1916 Satz 2 folgende Fassung: „Zu diesem Zweck ist der Dichhandclsverband berechtigt, eine Aufnahme ber Viehbestände unter Zuziehung des Vertrauensmanns der Landwirtschafts- Kammer und eines vom Gemeinderat zu bestimmender Landwirts vorzunehmen." Darmstadt, den 10. März 1919. Hessisches Lnndes-ErnährungSkrmt. Neumann. i«Ä»’ f“,p Schreib- nnd BnFßan-Maschinßo aller Systeme BeglatrlerkaMBcn, Nähmaschinen repariert prompt und billig A. Auster, Mechanische Werkstatt Wiener Damenhut- Fabrik, Frankfurt m. Annahmestelle u. Niederlage i Julie Schmalz, Gießen, Asterweg Nr. 56 lll. Geschäftszeit von 2 bis 6 Uhr. Bekanntmachung. Betr.: Feldbereinigung Hausen; hier den U. Abschnitt. 3n der Zeit vom 19. März bis einschliehlich 3. April 1919 liegen auf der Bürgermeisterei ,u Hausen werktags die Arbeiten der Besitzstandsaufnahme, näm« lich: 1. ein Band Besitzstandsverzeichnis, 2. zwei Bände Gütergelchoffe, 3. ein Band Zusammenstellung der Gütergeschossc, 4. 31 Donitierungsblätter zur Einsicht der Beteiligten offen. Tpgfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hiergegen findet daselbst am Freitag den 4. April 1919, vormittags 10'/,-11'/, Uhr, statt, wozu ich die Beteiligten mit der Androhung einlade, daß die Richterscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind Die Einwendungen find schrifUich, mit Gründen versehen, einzureichen. Friedberg, den 21. Februar 1919. Ter Hess- Feldbereinigungskommissär: Dr. Iann, Regierungsrat. Die beste Ueberraschuug ♦ für jede besorgte Hamefran T ist Schuhcrfime •• Ala** f konserviert da- Ledern erzeugt Hochglanz < ohne Müde. ♦ 8»t„,,Ala‘‘Chem. FabrikA.G. t Frankfurt a. M., Boaelsbergstrahe 32. * Teleobon Hania 7978. 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November 1915 (Reichs-Gesetzbl. S. 728) und vom 6. Juli 1916 (Reichs-Gesetzbl. Seite 673), sowie auf Grund des Gesetzes, betr. Höchstpreise, vom 4. August 1914/17, Dezember 1914 in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. März 1916 (Reichs- Desehbl. 1914 S. 339, 516; 1916 S. 183), abgeändcrt durch § 21,1 der Verordnung gegen Preistreiberei vom 8. Mai 1918 (Reichs-Gesetzbl. Seite 395), wird folgendes angeordnet: § 1. Der Verkauf von Ferkeln und. Läufer- schwemen bis zu 50 Pfd. darf nur nach Lebendgewicht erfolgen. 8 2. Beim Verkaufe von Ferkeln und Läuferschweinen durch den Viehhalter oder Züchter (ab Stall) darf bei jedem Stück der Preis nicht übersteigen: für das Pfd. Lebendgew. bis 20 Pfd. 5,00 Mk. für das Pfd. Lebendgew. über 20-35 Pfd. 4,00 Mk. für das Pfd. Lebendgew. über 35-50 Pfd. 3,50 Mk. H 3. Beim Verkaufe von Ferkeln und Läufer- schweren durch den Diehhalter oder Züchter auf dem Markte oder durch Wiederverkäufer darf bei jebent Stück der Preis nicht übersteigen: ür das Pfd. Lebendgew. bis 20 Pfd. 5,50 Mk. ür das Pfd. Lebendgew. über 20 - 35 Pfd. 4,40 Mk. ür das Pfd. Lebendgew. über 35-50 Pfd. 3,80 Mk. § 4. Die in den §§ 2 und 3 festgesetzten Preise sind Höchstpreise im Sinne de» obenerwähnten Gesetzes über Höchstpreise. Höchstpreisüberschreitungen werden nach der Verordnung gegen Preistreiberei vom 8. Mai 1918 (Reichs-Gesetzbl Seite 395) mit Gefängnis und mit tidicrr* t/foig enaer mty&Spranzband Ku» OeufxheaÄexfiWrnt [V ownSjoteml ** Ohne Feder, Ohne SctenMnetnen RbbMw>g und ßnchretbung haven/o» durch dK LHindef Bebr. Spranz, ünlerkoehea rWürtteinb.l, Nr. 112. M<8 Brennholz. DrockcneS Buchen- und Tannenbolz liefert iedeö Quantum Phil. Jakobi, Hinter d-Stadlktrche. «,«» Wunder eiserne Waschfrau den 21. März 1919 Verkäuferin ernt d niffen an die ßnt fflöbl. äimmer Büüilitr.U - TeLlWT f. 05 88 bl Hin au nett tat se r-Äll • «Hajllaa». 3195 Telephon 230. 06680 Mark, 2L Landwirissoh» Jrart- oder Vorarbeiter Rödgen. 056U8 N97V vntor. 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