’Mutu t£« “• ^vvrmver, nm 0 9q1* slachndcnden E Gefallenen niüerfität fffnfn trgtbtnfl tlnyhbtn I von $la$tatun «Mw von 9-12 W, btt i Im^ana zu nehmen fw Benot iM ität in Kietzen !7,^° A11^ durch 61 rum gtsai r toctben^2?J8lK 6S&*« EZLd^ riSPÄä rVortrao V trabend! 8 Uhr efs „Einham“ ; Finanzen mrich-DaroM in * arnmer Gieren Deutschen ien Partei lov., ebenda BroeeheWfl rsanunliinf Grünewald iniialvers«* )bniing! Oeecl>äit ’eio\ZW’“ :h«® 7^*" ftbM'.L, der «.*Ä- ! 10 /• d” Wven z»' Dienstag, 18. November 1919 159. 3al)rgang (Bekannte Lage eamte der gemacht Das, was die Post über die Unterredung des General eldmarscha ls mit dem Minister Lagm um 11 Uhr abend-s geschlossen sein müssen, mitteilt, ist sach'ich unrichtig. Zutreffend ist, daß Tß's gilt auch für gesckiLossene Gesellschaften un*- der Generalseldmarschall in regem Intcvessr sich für Vcremsveransdaltungen. > war, daß der U-Boot-Krieg den Krieg mit Amerika nach sich zöge. Tr. L» elffer ich: Nach der Ablehnung un» eres Friedensangebotes und nach dem Scheitern >er Fneden.aktion des Pri si enten Wilson war der Krieg mit Amerika zu ein r uiient Lmbaien Notwendigkeit geworden Gr mußte gemacht werden mit und ohne Parlamentmehrh it, und er ist gentacht worden mit der Melwhrit des Parlan-ents. Daran kann nach der Erklärung des Zentrumssührers Spahn kein Zn-ei-el deste^en. Sv in Staatsge» gerissen wurde, den er nad gemenge wieder an sich nai, Sicherheitswehr griffen ein und nahmen Die drei Reichswehrangchörigen fest. nach den Zuständen in der Reickrswehr erkundigt und gute sachverständige Ratschläge über ben wcr- teren Ausbau un ecer geringen We.irmachl e teur hat, die seü'itversländlich ernsteste B. achiuug sinden. ^inewcitcre Kundgebung iür Hindenburs. Berlin, 17. Nov. Eine Konil»gnic des m Zossen liegenden Freikorps 1! u tz v w ist heute vormittag nach Berlin gekommen, vor die Xstlla in Der Hitzigstroße marsclürN, in b.r S)inbcnburg als Gast Helsserichs ivohnt, und Hal dort unbehindert von der Sich'rlreitsw.'hr, die öte Umgebung abiperrte, Paradeouistellnng genommen. Der sie führende Oisizun madüe Lindenburg die Meldung von dieser militärifdxm Ehrung, ivoraul Hindenburg entblößten Haupt's bie Front abschritt und die SYompaipne einen Parade- marsä; vor ihm aussührt«. Die Abendblätter be- ndyten, daß an mili1ärisä>en Stellen Nicht bekannt sei, wer die Kompagnie zu dieser Ehrung kommandiert hat. Beschlüsse des amerikanischen Senat». Einspruclrsrecht. . , Dr. tzelfferich fährt dann fort: Die Wirkung des U-Boot-Krieges war so stark, daß nach Monaten bestimmte Symptome F r i e d e n s g e n e i g t h e i t bei den RoSke bei Hindenburg. Berlin, 16. Nov. Die „Post" hat von entern Besuch des Reichswehrministers Noske beim Generalfeldmarschall v. Lindenburg in einer Form berichtet, als ob der Minister wie ein lästiger Bittsteller vorn General eldmarschaU empfangen worden sei. Hierzu erfahren wir: Ais feststaich. daß Generalieldmarscha l v. Lindenburg als Zeuge vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuß er cheinen werde, ist vom Reichswehrminister aus a'les getan worden, was möglich ist, nm dem General eldrnarschall die Reise und den Ausentl)alt in Berlin so bequem wie möglich zu machen. Es ist iljm ein Salonwagen gestellt, für > Berlin ein Auto und ein Offizier zum Dienst beim General eldmarschall kommandiert worden. Der Generalseldmarschall hat im Kriegsministe- rium Besuche gemacht und darauf haben ihn der Oberst Reinhard als Chef der Leeresleitung und der Reichswehrminister Noske ihre Aufwartung Sus dem besetzten Gebiet. Kv bl en z, 15. Nvo. Wegen der zunehmendea Ko'hlennot hat der Reg'erungspräDent im Einvernehmen mit der amerikanischen Be'almngsbe- lands. . „ . vo n Bethmann Hvllweg: Tie Aus- l sagen des Grafen Dernstvrff sind von an s schlag- g-bender Bedeutung gewesen. Wenn wir Wil'vn als Sachverwalter annahmen, mnß'en rorr 1 be I Bedingung annehmen, die er ims aineriegt«. Dafür wäre aber i»s deutsche 2Mf nicht 5haben gewesen. Sie mögen meine Politik für falsch halten und Sie können mich verurteilen und verdammen, aber ich frage Sie: mußten wir uns nicht eine gewisse Sicherheit versck/iffen gegen uiimog-1 liebe Friedensf'edingtungen? Tie Stimmung nxtr derart, daß W lson. selbst wenn er geantwortet lä f. aus dem Krieg gegen uns nicht hatte her- ausbleib.'N können. Ganz a.lgemetn mochte ich dann noch forpm, daß wir rfle uns t«ch sehr ymen sollten, ine Wilwnsclre P^li'ik zu rochtferNgen Tas mürbe einer SX'ltung gletchönnmen. die selbst nicht einmal in Amerika überall die Oberl-and l)ntt Wir sollten an der Beurteilung der deulschen Politik ttich einen etwas anderen Maßitab anlegcn, als es hier vielfach geschehen ist. Vorsitzender Go t he in: Daß hier eine Recht- fertigung der Wilo>i>chen Pilisik oorgenommen oder auch nur beabikb igt twröcn wäre, i|t mir bislang nicht zum Beiv. ß.iein ge jammen. Tie W. iterberatmig wird daraus auf nachmittags 4 Uhr vertagt. Die NachmittagAitzung. Ünnahmr von 2iiijtigc4 s. Vie inqe^iuuninet viS zum Nochmiiiag vorher ovneiedeVcrbmd nickest Stets Ifir 1 mm höhe füi .meinen u.34mm Breite onli n 15 bi, ouswält? 18 Pi., für 'Hrtlmne- an zeigen von 70 mm kre 48 Pi. 'bei lir sie geradezu kttastroplwl Eng- larti) zahlte an die Bereinigten Staaten horrend^ Preise, Quer die Zu unr ging immer mehr zuruck Tas einzige, was ich im Zusammenhang hiermit gesagt Haden kann, war die Hofmung, Englaiw zum Frieden bereitzimiachen. Ich betracht 'te tne Situation in der Nahm gsmittelversorgung Englands als ung- mein günstiger für den U-Boot- Krieg, als je zu einem anderen Zntpunkt des Jahres. Trotzdem habe ich mich gegen den U- Boot-Krieg am 1. Februar ausgesprochen. Als der Abgeordnete Dr. Cohn von Tr. L e l f s e r i ch die Beantwortung der Fragen erbat, ob von Eng'and noch Reis eingeführt würde und der Vorsitzende Got!?ein sich die Fr^or i‘l eigeii machte, entgegnete Dr. L< f erich: Ich werde dem Boriitzenden auf jede Frage antworten. An diese Bemerkung knüpfte sich eine lange Auseinandersetzung zwischen Dr. Cohn, dem Vorsitzenden G o t h e i n und Dr. Lelfierich. Aboeordneter W a r m u t h h elt es tür nötig, jetzt die"Erklärung Dr. Lelfiecichs zn Beginn der heutigen Vormittagsjitzung zu verlesen, moraw sich der Ausschuß um o1/» Uhr bis zur Beschütz' sassung hierüber zurückzog. Nach etwa emittindige^ . X • » V I v . . xYX _ "' , 'rv ! 11 Washington, 16. Nov. Der Senat hat folgenden Vorbehalten zugeitirnrnt: 1. Die Ver> einigten Staaten sind in der Anwendung nru Auslegung der Monroe doktrin fouveian. Die Monroe doktrin unterliegt in falt« Weile der GeridstsbarLit des Völkerbundes. — 2. Die Boll- madsten der Reparationskommission bctresfenv du Regelung der amerikanischen Aussuhi nach Deutschland können nur nach Sanktion des Kongreises der Vereinigten Staaten zur Anwendung gebrackst werden. —' 3. Der Kvngrev wird die Vvllmacksten v;r!angcn, die Vertrete, der Vereinigten Staaten im Völkerbund und on eher Nachsehen, wenn sie h ihren Aussagen einige Voreingenommen- deit zum Ausdruck bringen, denn sie sollen [rt nachweisen, wie sie zu ihren Handlungen gekommen sind, und da kommen notwendig s'lche Verteidigungsreden heraus, wie sie Herr t- Vethmann-Hollweg und Dr. Helsserich grdalten haben. , . . .. i Es ist bei allem zu beklagen, daß Die Spannung, der innerhalb des Saales errschte, auch auf die Straßen der Reichs- lauptstadt sich übertrug. Und dort ging sie ognr in hellen Flammen hoch. Gegen die lundgebungen für Hindenburg war, wie wir chon gesagt haben, nicht das gmngfte ein» ^uvenden. Wenn der preußische Ministerprä- lvent Hirsch in der Landesversammlung an- nefünbigt hat, er werde „schuldige" Lehrer imd Direktoren zur Verantwortung ziehen lassen, so halten wir dies für einen Mißgriff. So lange die Kundgebungen für den verdienstvollen Fcldherrn nicht in ein lärmendes und herausforderndes Treiben gegen die sctzige Regierung ausarteten, waren sie keineswegs strafbar. Leider aber haben sich jugendliche Elemente, die der Deutschnationalen Partei angehö-ren oder ihr dienen wollten, bei diesen Anlässen unklug und durchaus verkclfrt benommen. Sck)uld daran trifsi wohl auch einige kurzsichtige Führer dieser Lartei. Mit Straßenlärin und Aufruhr bar tman doch gegenwärtig nicht kommen. Damit tiveckt man nur wieder die Elemente, die darin nod) besser zu Hanse find. Und wie töricht, auf Hindenburgs Willen einen Zwang LUsübcn zu wollen! Eine so unzeitgemäße und unbesonnene „Reaktion" sollte sich nur so Schnell wie möglich wieder zurückziehen! Ber- jammlungssprengungen, öffentliche Bedrohungen Erzbergcrs, oder Krawalle gegen die Juden, das sind wahrlich keine politischen Aktionen, die uns heute nottun. Die Vaterlandsliebe und Trauer über die heutigen Zustände hat mit blindem Lärmschlagen nichts au tun. Die Geisteswaffen dürfen und werden natürlich geschwungen werden, aber Die taute Mitwirkung der Massen ist nur schäd- ilich und vermehrt die Schwierigkeiten. «Damit werden nur schließlich auch die Männer und Führer roieber aus der Fassung gebracht, die untersuchen, prüfen, richten, auf» bauen sollen. Vielleicht ist auch Herr Helfse- rich im Saale der Untersuchung um einen Ton zu scharf und angriffslustig gewesen. Seine Verurteilung zu Geldstrafe wegen Zeugnisverweigerung entspricht aber schwerlich richterlicher Gerechtigkeit. Dr. Helfserich Pann geltend machen, daß Dr. Cohn sich ihm gegenüber offen als Richter gebärdet hat, was er ablehnen müsse. Konseguenzen werden sich wohl noch ergeben, da man nicht weiß, welchen Standpunkt Hindenburg und Ludenöorff einnehmen werden, zu bereit Vernehmung man nun schreitet. I Geheimhaltung unterer Sckm'tte in Washington lediglich der Wilf vnichen Fli densak ion und btt Gehe.rnhalwng des U-Booi-Euisdstm ci also bit Fernhalwng jeglicher Schädigung briet Aktion be Äiuedte. Trotz der Kenntnis von der Ded utung le. lI-Bi.>o!krieges gegenüber Amerika s i bie kompakte Reichstagsniehrl.eit Anhänger des ll-B ot-.stiieges genkfm, falls dieser von der Ob tsten Heeresleitung für nötig gehalten wurde. An bie.em Tatbestand könnten namentlich diejenigen pvtitischeu Faktoren nicht rütteln, die mit b sonderem Nachdruck den Grundsatz vertraten, daß die Mehrleit bei Volksvertretung ganz wichtige Tinge selbst zu bestimmen habe. Tein Reick)sminister Dr. David gegenüber vernnes von Bethmann-Hollw g darauf, daß es offenlid)V5 Geheimnis in der ganz n Weck gehabt hätten. Was bat bie Demokratie auf Der anderen Seite des Ozeans etwa grjtap ? Hat jemand davon gehört, daß das amerikanische Parlament orientiert worden ist? Der Redner stellt w.piui uitiiuuuu.uHP daß in einer vertraulichen Sitzung am 31 Alecche. Eine über nuar auch das letzte Telegramm des Grafen Bern-s,chlub ist unzulässig, doch hat Dr. Helsserich das storsi, das ans die Kriegsgefahr hinwies, mitge- parlamentarischer Untersuchungsausschuß. WTD. Berlin, 17. Nov. Vor dem Neichstagsgebäude waren heute von der Sicherheitsp liz-i Vorkehr-nmn g t oV’, um etwaige Demonstrationen anläßlich der Vernehmung Hindenburgs und Ludendorfss vor dem Untersiichnngsausschuß zu verhindern. Die nicht sehr große Men schm men,re, die sich in der Um» ?ebuag des Reichsiagsgebäudes befand, zerstreute ich, als bekannt wurde, daß Hindenburg am Vormittag noch nicht vor dem Untersuchungsausschuß ersckreinen würde. Zu KundgebuniMi kam es nicht. Staatssekretär Helsserich war wieder ersch enen. Bei Eröffnung ber Sitzung verlas der Vorsitzende G o t b e i n eine Erklärung, in der daraus hingenste- sen wird, baß der Untersuchungsaussehtiß den Charakter einer parlamrntarisck^en Enouet-Kommistron hat und baß alle Mitglieder des Aussckius es ebenso aber auch alle Zeugen sich in ihren Aussagen aller Werturteile zu mthalten haben. Staatssekretär a. T. Dr. Helfserich, der snnen Einspruch gleich zu Beginn ber heutigen Sitzung bekannt zu geben wünschte, fügte sich dem Vorschlag des Vorsitzenden, diese Erklärung zu Protokoll zu geben. Gr bat, daß der Ausschuß dazu St.'llung nehme. Hrr v. Bethmann-Hollweg kommt in längeren Ausführungen zu dem Schluß, daß die zu erklären. Bulgarien und der Friedensvertrag. Sofia. 18. Nov. Havas. Der Ministerpräsident Stambolinski ist am 15. November nach Paris abgereist. * Die neue belgische Kammer. Amsterdam, 17. Nov. (WTB.) „Telegraph" nubet aus Brüssel: Die Zu^ammensttzung der belgischen Kammer wir) in dec Hauptsache wahrscheinlich folgende fein: 79—80 statho- (iftm 65—67 Sozialisten und 37—38 Liberale. Tie Katlwlikcn hoben damit ihre frühere Mel-rh<.ü verloren. __________ Aus dein Aeiche. Kundgebungen für und gegen Ledebour- teilt worden sei. . h°iL rSSÄn I einigen — be ft t m m.e e , . ° - [&nSÄ.CiM »erhEm.gsbereftsch.ft Dr. Set f f er i cf): Wir hatten Wilson unter efc“nicht^v'echen will.^Me Annahme aÄÄr "h-bl-ch durch als höchst wertvoll hingeiwrnmem Trotzdem kam Dtn metbmann Hollweg weist darauf darauf die Senatsbotschait vom 22. ^anuar. feer Admiral stab bei feiner Berechnung Von Bethm ann Hollweg: Ich habeI „ie'davon sprach, England in die Knie zu zwingen, niemals erklärt, daß wir Belgien politisch, rvirt- £.r in der Denkschrift vom 22. Januar ledig- schaftlich und militärisch in der Hand behalten Garantie übernommen, baß England müßten. Dieser Satz stammt von Dr. S p a h n , - x s b e r e i t werde. Ich für meine Person, und nur aus amtlichen Gründen habe ich es für Don Bcthmann Hollweg fort, habe weder am zweckmäßig gehalten, nicht ausdrücklich zu wider- 9 Qatnmr noch sonstwann mir die sichre Er- sprechen. Wenn wir erflärt hätten, Belgien muß I martting gebildet, baß wir durch den U-Boot-Kneg vollständig wieder hergestellt werden, so hätten ^m Frieden zwingen würden. Ich bin wir bas gleiche Verlangen an bie Entente stellen enttäuscht gewesen, als dieses Resultat ans- müssen, denn ein unabhängiges Belgien, an bem I ^eb Als Bestes, was ber U-Boot-Krieg uns Deutschlanb ein natürliches Interesse hat, darf leisten konnte, habe ich angenommen, baß in Eng- auch nicht in bie Gewaltherrschaft von Frankreich taup bie Stimmung dafür hervorgerusen w^de, und England geraten. I ob einem fortgesetzten Tonnageverluit nicht bie Ver- Dr. Helfserich: Damals hat ber ganze ständigung über den Frieden vorzustehen wäre, aus Reichstag mit ÄusnalMe ber Unabhängigen eine! den sich England und seine Verbündeten emlassen ErNärung auf die völlige Wiederherstellung Bel- konnten giens abgelchnt. Weiterhin fommt man auf die! Aus den Hint^is des Abg. Sch ü ^ki" 6, dast Rede des Kaisers in Mülhausen zu sprechen, I man in Oestc*r>eich-Ungarn zuerst ff^gen bat U» wobei Dr. Helfserich bemerkt, baß unsere Boot-Krieg war und erst uach^hMlhatte, als Politik bas Schicksal der Welt nicht bestimmt hab« Hötzendorsi erklärte, England merd^: .1»um Der Vorsitzende Gvthein führt aus: Ein Frieden ^wu^ we^^Narte^. Zi rn- großer Teil der Oeffaitlichkeit, auch Czernin und mermann, daß . D tz Grmchlage angesehen. . I eniw-ht" Noch lebhafter als von Hötzen- Dr. Helsserich: Es ist ein offenfttnbig^ I ^nritQ{ Hauß für den U-Boot-Krieg Faktum, baß bie Botsck>aft verschieden beurteilt Auch General Conrad trat für den U-Boot- wvrden ist. Wollte Wilson wirklich zum FriederH -n Ehrend GrafT isza Bedenken äußeile. kommen, dann hätte er mindestens noch Gras Damit ist die Vernehmung des Staatssekretärs Bernstorff empfangen müssen. Als Feind Deutsch- _ D Dr Helfferich be-nbet. Morgen werden Gene- lands hatte er noch dieselben schönen Reden ge-1 chmarschall v. Hindenburg und General halten wie vorher. Mit seinen 14 PuiiNen hatte «„denborf. vernommen werden, er uns aber schmählich im Stiche gelassen. Es > spricht Wilson in seiner genannten Botschaft vom 22. Januar von Gleichberechtigung und vom Fri^ den ohne Sieger. Aber feine Grundsätze waren doch ' nur durchzuführen bei einer Vernichtung Deicks>ch Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Gderhesfen AwiMngrninddruck u. Verlag: vrühi'fche Univ.-Vuch- il Steindruderet 8. Lange.Schriftleitung, Sefchäftzstelle u. Druckerei: §chulftt.7. richtshos ber Welt würde einem Staatsmann len Vorwurf machen, daß er in dieser Angele^nheit etwas gegen den W llen des Parlaments getan hätte. Es fragt sich höchstens, ob diese Stellungnahme bes Parlaineiits herbeigeführt worben ist durch eine falsch»' imd unvollstäiidige Information. Aber auch davon kann gar keine Rebe ein. Nicht nur einmal, sondern ein Dutzend mal ist von mir in der bestimmtesten Form der Überzeugung Ausdruck gegebm worden, daß der uneingeschränkte U-Boot-Kcieg uns den Krieg mit Amerika bringen werde. Mein per- sönlickxr Eindruck ivar: wir steuern auch ohne------■ , den U-Boot-Krieg in den Krieg mit Amerika Beratung verkündete der Dociioende a s üeiüjiuB hinein Wenn man gewisse diplomati che Geh.im-1 des Ausschusses, daß der A.ttrag des Abgeordneten nisse mitgeteilt hätte, bann wären auch Hundert- Warmuth, den Einspruch bes Zeugen Dr. Velsie- tam'onde und MA -men vrm bisl)erig>ni Gegnern deS rich gegen Den Straibeschlutz vom Samstag zu U-Boot-Krieges zu der Meinung gekommen, baß verlesen, hüt vier gegen zwei Sttniwen bei Stimmer unvermeidlich war. Nun wird gesagt, es wäre enthaltung des Abgeordneten Dr. Cohn abge ehM alles 1 elfer gewesen, wenn wir Demokratie worben sei und Staatsselrriar a. ^.Sr. »enierim gehabt hätten. Was bat bie Demokratie auf Der roegen wi e,de r holte r Ze u gnisoerwcig e» ' r un g wieder in die h o ch st zu 1 a s > ige Strafevon300Mk. zu nehmensei. Das Stimmenverhäsinis bei diesem Beschluß war das nun (X. fl Später onTommenbe Warrn der genarmten Art werden ohne weiteres beschlagnahmt and den zuständigen Stellen zur Verteilung überwiesen. Alle Firmen des LebenSmittclhanOcls werden hiermit darauf aufmerksam gemacht, do8 oie Einfuhrbestimmunaen vom 15. November an mit Strenge gehandhabt werden. Zu unrecht eingcführre LebenSmtttel, Futtermittel, Oele und Seife usw. verfallen der Beschlagnahme und der Einführende setzt sich außerdem der Gefahr strafrechtlicher Verfolgung aus. Bor der Einfuhr von Lebensmit- teln usw. aus dem besetzten Gebiet wird hiermit ausdrücklich gewarnt. Bemerkt wird, daß der Landcscrnährungsamt nicht in der Loge ist, Einfuhrbewilligungen zu erteilen. Einfuhrfrei sind im - wesentlichen nur noch Reis und Hülsenfrüchte. Auskunft erteilen in Zwcifelssällen die Handelskammern und das LandcS-Ernährungsamt. ** Den Verkehr mit Runkelrüben auS der Ernte 1919 betrifft eine Bekanntmachung im Anzeigenteil unseres Blattes auf die wir besonders Hinweisen. * * Tos neue 50-Vfennig-Stück, dessen Aussel-en wir in unserer Freitag Nummer ans den formten, ist, wie wir jetzt erfahren, noch nicht in Un*Quf yft&L * * Max Felmy hält am 21. November im Saale des Hotels „Einhorn" einen ExperimeMal- und Auskläruugs vertrag Der Vortrag bient nicht nur der Unterhaltung, sondern soll gleichzeitig aufklärend und belehr-.-nd tvirfon. Lebhaft zu begrüben ist die Aufklärung über das sogenannte Gedankenlesen, das feit einiger Zeit in vielen jköpfen Verwirrung rm B ru w Bartl, voraus. Dieser batte das gut eingespielte rchester, in dem sich besonders die Hörner durch ihre Reinheit auszeichneten, fest in der Hand. Für die Spielleitung die moIX auch die g-schmackvollen Bühnrn'-iiber zu ammenstellle, z.-ichnele Herr Otto Kehr. Allen Künstlern wurde mit herzlidxm Beifall gdankt. L. M. FrankfuNer Theater. Tie Groteske „Der Herr Verteidiget, die der ungarische Fnngeist Franz Molnar in Slemeinschaft mit Al^vch Halm schrieb, wendet in ihrem tilgten 0>?üg? die Mit'el teS hr- küminlichen ^chwonks, Situatwnsd.mck und Jn- trigueniwl, an. Bei aller Munterkeit ragt aber tirit 9IbirfotcTV, Tetef e> und Gaunrrwmödie über xn bilden Schwank hinaus, weil ihre Personen, so giviß sie den feststehenden lötxm der Ibeaterpraiid nahe verwandt >ind, indiv.duclles Qkpräg’ bei tuen. 2ic Welt rotro hier wie bei Oskar Wüde unb Bernhard Shaw etwrs aut den fibpf gdtrtlt unb es trrumpbxrt am Ende über die bloße Amtsgewalt und den offiziellen Rechts- standpunkt Tcmm Boot's DicbeSgeuie. Tie bcio-n Verfasser buben ihre Gestalten hübsch belndXil und lassen sie in ironischer Weise die Ttng- und die WeU so sehen, wie sie die tUlgemeürbcit nicht zu stchen gewohnt ist. Und da >ie obendrein dte Grenzen des guten Geschmacks eingebol en und den etxiR nicht über Gebühr ausgedehnt hoben — so kann man mit dieser Groteske wohl zu- frieden sein. Zumal, wenn sie in io behender und amü- lenter Aunührung dar geboten wird, wie jetzt im Frantjurter Neuen Theater, Unter TvrLvr jrtM ffftal dwulg bti'du inbab tfrt ! denen d Alt- bet bt rische mit» 6tra toriti 8ukm M3W1 rr $ iikgti 'Äcrsn btt tmüi I®. bnnßfr icke er Ä tr*r- ^5.4 ber Last die Teste leicht brechen. Unsere gesichert Sänger sind durch den früh eingetretenen Winzr: 1 in bittere Not geraten und die löbliche Uamöglch. I feit der Nahrungsaufnahme bedeutet für mancher ik>gcl den Tod. Tre armen Tierchen kommen scharenweise bis bidx an die Fenster. Starkenburg unb Rheinhessen. rm. Darmstadt, 16. Nov. Eine M affte- Protest Versammlung gegen die gewaltsam, Zurückhaltung unterer Kriegs»sangencn in dein öcölanb fand heute norm Mag unter Vorsitz H Ob^rbuhnVorstehers Glitz im Mathildenh.he'aci statt. Nach etner Äussorderung fu einer gcschlosw «e;t Kundgebung hielten Ansprachen Volkskammer» abgcorbnettT 3) in gelben und der Präsides \ des Laichesbildungsamtes IRnüfterialbirrftor l Strecker, der im Atomen bei Regierung fprai Ein Vertreter der Post gab dann noch AufllL- rungen über die Postjerchungen an unsere Gefangnen in Frankreich, England usw. ES wurden fite Entschlietzungen angenommen, die an die Nation«. Versammlung und an tue Äcuteregierung geruhst sind und sofortige Schrttte verlangen. T a r m st a b t, 16. Nov Em ungemein rodel J Verbrechen verübte am Freitag abrnb 9 Uhr etil bisher unbekannt gebliebener Mann in Lirrb^v, I «cis. Ter Mann drang in die Wohnung bd Landwirts Staffen berger, ber am gleicht. Tage Vieh verkauft hatte, ein nnb Iberfid du beiden anwesenden Frauen, eine Wirtschafterin irti das DienstrnLxhen mit bem Rus: „Hände doch^ Am die Frage nach Wolfenberger verfttzsc der Mensch zuerst der Wtrtschafrerin mehrer- 6ti4, ' in die Brust, worauf das Dienstmädchen der Wirt» j ittafterui zu Hilfe eilte. Während boS Djenstmäb» cfen mit bem Manne rang, entfloh bie Haut» bälterin m bas Nachbarhaus, nm den Hau»hem zu holen. Leider gelang es dem Unhold, bn einen feldgrauen Mantel trug, in ber Dunk-lbeit zu entkommen. Während man bei bem Dienk» m&bdrn, dem der Dolch in der Brust stecken blts, das Leben zu erhalten bofft schwebt die Btrt» fdxifterin, bie acht lebensgefährliche Stich: erhick^ in der grössten Lebensgefahr sw Mainz, 15. Nov. Die Stadt« | öerorbnctentierfammlung beschloß | in ihrer nichtöffentlick-en Sitztmg eine An« ß leihe in Höhe von 20 Millionen Start, ved I zinSltch mit 4 Proz., aufzulegen. delsen-Nassau. BetrtebSetnftellungen. ---- Frankfurt a. M., 17. Nov Tie Kohlennot treibt jetzt einer Katastropbe au. Die industriellen Werke, allen voran die | Adlcrweter, müssen in diesen Tagen ihre B«» triebe einftetlen, wenn nicht bis DienStaa, längstens Mittwoch, Kohlen anaesahren siij. Die Ehemische Fabrik GrieShetm-Elektrn stellte Samstag we.gen Kohlenmangels da grössten Teil ihrer Betriebe ein. X Gelnhausen, 16. Nov. Die Bertejrd e i n s ch r ä n k u n g bat auf der benachbarten die Verwaltung, gewalttätig einen Zug zu r» Zwingen. Ein Zugführer und ein Schaffner nmr* lin, der talentvollen ehemaligen Sängerin Ane Schubert, zusammen, liest er sich auf cunopfiifd# Reisen mit Unxnragrnbtm Erfolg als OTahorirr und Li.-derjLng-r hören. Zur geöstten BoNtominc» heil kam das Münftlctpaat im Tuett. Am Drcs doner Konservatorium unterrichtete Eugen Hilk:» al» langjähriger erster 0^'angslehrer. Seil 1M lebt Eugen Hildach m Franmirt a. M und be , sd» änst sich auf Gei'an^-sauS'. Ldung einer große» SchülerzalL. Von dem vielaesungenen Kompoi ij.ci , verdienen genannt zu werden die Lieber .,L« U. „Mein Liebster ist ein Weber"^, bu hinge-, da will ich auch Hinsehen". rit tot nrt ron mai btt Hui dur larn »v G Alt t II. 01 ls u 0 Veranstaltungen Dienstag. Stadttheater, 7 Uhr „Ter fidele Bauer". — Deutschvölkischer Schutz- und Trutz- bunb. 7Vi Uhr Vortrag von Pros. Werner, statt Prof. Qkbbarbt, im Hotel Grostherzog. — gicidtf- bunb der lkriegsbeschädigten und KriegShintecblic- denen Versammlung 8 Uhr Ro'lkeller — D--nt- sch.r xU^itbLuitd, 81/. U r grofier öörfaa' Wiederholung bei Vortrags von Hau^uuann Lindcnou. — Iugendgruppe der Teutschnatioua en Vollsuartei. 7 Uhr Einhorn AuksührunA des „Tatterich" von Niebergall. — Lichn'viele seltersweg, .^ZkaruS, im Höhenilug der Leidenscha ten". — Lichtspielhaus, „Schiftbruch.ge der ßieuc", „Die Laune eines Lebemanns". ** Amtli che Personalnachrichten. Der ständige Hillsarbeiter bei der Abteilung für Steverweseit des Mmisterium» der Finanzen Finanzrat Georg Knöü ist zum vortragenden Rat bei dieser Abteilung md dem AmtStttel „Ober- sinanzrat" ernannt worden. — Der Ministerial- ^fretär bei der Buchhaltung des Ministeriums uer Finanzen Adols Wämser wurde zum Mini- ftrnatobenefretär tri dieser Buchhaltung ernannt ♦* ftriegSgc angenenheimkehr. Für die zuletzt aus cntjliftfcr Kriegsge angenenschast 8 Oifcziere unü 230 Mann, erst re waren Kämpf.r unserer Ostasnka truppe), hatte der hie,ige Empsangsausschuß >cka^Schutz» truppe dem Empsangsausschust, dem G-sangoecein, den Tarnen, unb den Schivcstern des Lagers für vas Gebotene, worauf Tr. Schneider mit einem herzlich, n „Auf W.edcrsehn" die schlichte sonntägliche Heimkehrerfeier schloß. ** Eine L« hr er versa mm lung findet am Donnerstag, vormittags 9 Uhr, im Gasthaus „Zum Philosopl-euwald" für sämtliche Lehrer und Lchverimien des Kreises mit folgenbcr Tagesordnung statt: Der Geschichtsunterricht, Vortrag des Herrn Keller (Lollar-; d« Fortbildungsschule; Verschiedenes. •* Gc werbes chule Gießen, Oberhess. aewerblichc Lehranstalten. Di« Bestrebungen, die Anstalt, allen neuzeitlichen Anforderungen entsprechend, recht vielseitig zu geftalMi, hat zur Angl ederung d er Lokomotivsührerfach- schule g?fülirt, ine mit 60 Tchlulern nunmehr chren Betrieb eröffnet hat. Hkaduach wird den L-ün- 1'dKK des Lotomot.vführerverbandes, ein:n gut vot> gebildeten Nachwuchs zu erhalten, Rechnung g - tragcn und gleichzeitig auch das Bedürfnis oer Lokomotinsührer-Äiiwärter befnebigt, sich die er- sordcrlidien Kenntnisie auf möglichst leichte W?ise auzueignen. Wie hier, so jcijt sich auch aus anderen Gebieten ein erfreuliches Strebm nach Erweiterung von Kenntnissen, dies geht aus oer Zahl brr Teilnehmer, die 42 beträgt, hervor, w lche bie in der vergangenen Woche eröfsnet.m Fachkiirse für Angehörige des Metall- und Holzgewerbes besuchen. Diese Klint haben den Zw^ck, Gesellen l»eruslich weid.-rrubilien. An dem gleichen Zeitvu"kt wurde die gut Mudite kunstgewerbliche Fachklasse eröf net, bie nicht ben Zweck hat, Kunstgewerbler (jerongubikt-n, sondern bie im Hanblverk erworbenen Fähigk.iten nach ber kunstgewerblichen Seite hin ro itor aus- zubilden Hat demnach bie Anstalt dos B< streben, in technischer Hinsicht möglichst incl eitii zu fein, so ist auch andererseits dafür gesorgt, daß bie 9111* gemeinbilbung nicht vernachlässigt wird Aus bie- tem Grunde sind außerhalb tkT Unterrichtszeit al» Einleitung biefer Bestrebungen zunächst L t - teraturstunben angesiliet»ert, in welchm die Schüler ber Anstalt in die Schönheit der deuksch'n Sprache und der beutfdKn Dichtung eingesührt werben sollen. Die Gewähr daiür, bah bie Schül-'r and) von diesen Stunden rrid)tn Nuhen hab-n iverden, bietet der Umstand, daß Professor V"'l- c>ng bulen Unterricht ü'-emommen hat. — Die Anstalt ctitfdiui'fi'ih irr gew-cklicken Find- lildungSschule zur Zeit 625 Schüler, eine Zahl, für welche bie Räume der Gew rbeschu'e kaum ausreichen. Hoffentlich wird mit der Zeit auch diele Schwierigkeit behoben ro’tfwn, so deß fidt die 91nflalt zum Nutzen ber Industrie unb deS Hanbwerfs nnb im Interesse der Stadt Gicßm weiter entwickeln kann. *• Ausländische Lebens- unb Futtermittel. Wie kiir^lich bekannt gemacht wurde, hat das LaudesernährungSamt bisher au8!ön iff e Lebens- un'* Futtern.i - tel, Oele und Seife, die bei der Einfuhr aus dem befehlen Gebiet von den Reichseinfuhrstellen beschlaqnahml worden find, übernommen und unter bestimmten Voraussetzungen den Empfängern wieder zur Verfügung gestellt, wenn die Waren bis zum 15. November ihren Bestimmungsort erreicht hatten. Mit dem 15. November ist diese Frist abgelaufen. Aus Stadt und Land. G i« tze n, den 18. Nov 1919. Ter beschränkte Bahnvcrkchr. Die Eisenbahndirektion gibt amt.'ich bekannt: Vom 17. November ab wird zu den Zügen auf den Eifenbahnstrecken im unbesetzten Gebiet an Werktagen der allgemeine PetTsonenverkehr im beschränkten Umfang wieder zugelafien. Vom gleichen Tag« ab verkehren wieder die Nachn'chnellzüge D 1 unb 2 Frankfurt—Berlin über Erfurt und Die Schnellzüge D 57 und 58 Frankfurt—München. D 1 fährt zum erftenmal schon am 16. November (9.55 Uhr abendS) von Frank- furt ab. Die vom genannten Tage ab verkehrenden Züge find durch Aushänge auf den Bahnhöfen bekannt gemacht. Reisende hoben nachslcheudcs zu beachten: Die Reise muß am Lösungstag der Fahrkarte angetreten werden Zu Den einzelnen Schnell- und Personenzügcn werden Fahrkarten nur in be- grenztem Umfang ausgcgeben. Werden Fahr- karten über bie Zugstrecke hinaus verlangt, leistet die Eisenbahn für die Weiterbeförderung auf Aufchlußstrecken keine Gewähr. Bahnsteigkarten werden nicht ausgegeben. An Sonn* und Feiertagen bleiben Die durch besonderen Aushang bekannt gemachten Einschränkungen auch weiterhin bestehen. Die neuen Vrotpreise. Mit Wirkung vom 19. 9,'ovember ab kostet der 1 Pfund-Lato Brot 42 Pf., der 2 Pfund- Laib 83 Pf., dec 3 Pfund-Laib 124 Pf., der 4 Pfund-Laib 166 Ps- Brötchen mit einem Verkaufsgewicht von 50 Gramm 7 Pf. Mehl im Klcinverkauf: Roggenmehl, das Pfund 46 Pf., Weizenmehl das Pfund 50 Pf., Weizenmehl 00 das Pfund 64 Pf. Tte llartoffclbewirtschaftung. Vom RcichSwirtfchafisminiftrrium wird mit* geteilt: In den Kreisen ber Landwirtschaft wird anscheinend vielerorts damit g.-redynet, daß die Zwangsbcic-irtschaflun-g der Kartvffcln schon im tommenben Frühjahr ihr Ende finden wird. In der Hossnung, bei dem bann ein setzenden freien Ge^ sä;äsisverkehr ihre Kartoffeln zu wesentlich höherem Preise als dem jetzt geltenden Höchstprii'e absetzen zu können, halten die Erzeugn vielfach ihr« Kartoffeln zurück. Hierzu ist zu bemerken, daß bie oben nriebcrgqicfknc Ansicht nicht richtig ist. Bi-.l- mehr wiro die g:famtc Kärtofselernte 1919 ber ZwongÄrirtsclzaft unterliegen. Lebensmittel. ** Kartoffel sind eingetvof'en. Die Wocken-Kartofsclrnarke 47 wird wie folgt ein» gelöst: bei Carl Löibsack Marke A, Fritz Rumps Marke A, Heinr. Drechsler Marke B, Ed. Weisel Marke C, I Krack Marke C, D, E, F. Milchversorgung. Me gestrig« Bekanntgabe bedarf einer Berichtigmig da- hin, daß Die auf »/« Liter lautenden Milck)- marfen nur am Montag nicht beliefert werden konnten. Die auf V» Liter kantenden Milchkarten können Diemstag, den 18. und Donnerstag, den 20. d. Mts. nicht beliefert werden. • «edenket der hungernden Vögel! Der überfrüh eingetretene Winter mit seiner hohen Schneedecke hat auch unsere Meinen Sänger und Insektenfresser in schlimme Not gebracht. Darum vergeßt nicht, den Hunger unserer Freunde aus schöner Sommerzeit zu lindern. Trotz aller Knappheit der Lebensmittel finden sich in jedem Haushalt noch Brofamen und anders nicht zu verwendende Speiseabfälle, die die kleinen Gefiederten dankbar vom Fensterbrett holen. Am besten aber wäre es gewiß für uns alle, wenn der heute morgen facht einsetzende Regen solange anhielte, bis uns eine nicht so frostige Herbstlandschaft wiedergegeben wäre. macht — doch von Anbeginn bis zuletzt den Stempel e ndeitlichen Zul'ammenspic- S Im Mittelpunkt stand tsr unverwüstl che Humor bes Schulmeisder» Baculus, der in der Gestaltung durch Herrn von Schenck, geradezu „klassisch" wirb. „So vvluminöS, so nummeröS, wch fehlt, erreicht haben. — TaS Gretchen gab Ilona Dvninger, bic für Elisabeth Kandt eingesprungen war: sie vaß:e sich tn ihrem Spiel mit großer Sicherheit an Herrn ton SchmckS BoculuS an Aud» geianglich leistete :r Gutes, nur muß si« sich trm „Ziehen" kder Töne rod) freimachen. — Anstc.lc oxi Herrn Dirl lang Herr ILg « r den Baron. Sein evras schürte tecneS Spiel, von dem er sich bis zuletzt nickü befreien tonnte, mag noftl mit der für ihn viel- leid>. überraschend ^b'mmenen Umg-iu>vicrung zu- lammenbängtn. Aus icben Fall bittj rtyni Die n‘t vor einiger Zeil entdeckte Einlage zum 2. Akt o käste! Tbeben und Oedip!" erspart. Seine Stimm« Hang voll unb feärig — Leonore Schwarz (Gräftn) endebtuftt sich ihrer wenig Cicßcner Thcateroerein. Gießen, den 18. Nov. 1919. Der Wildschütz. Komische Oper in 3 Auizugen von Albert L o r tz c n g. Lortzing wird immer ein Liebling ber Deutschen bleiben. Wer ke.mt sie nicht, seine herrlichen Werke, wer hat sie nicht Itcu gewonnen: den ~8ar", beit „Waiscnschmiei/' „Undme" unb sein bestes unb originellstes: Leu „W ild- tchü tz"! ES ist ein Verdienst des Gießener Theatervcretns, daß et sich bei lxr nicht leichten AuSivalst gerade für diese Oper entschieden hat, di« früher aus den Spielplä,ce.t miet deutschen Bühnen stand. Arn Svlvelteraoeno dcS Jahres 1842 wurde- sie zum ersten Mal in Leipzig mit groll m Beifall ausgeführt und hat allerdings in den ersten der Urauiiührung folgenden Jahren tn« folge einiger textlicher Ungereimt beiten, die aui bic Ä o B e b u e ' | d) e Vorlage („ 4kr Rehbock" ocer „Tie Sdwldeewutzten") zurückzusüliren waren, nicht richt „cinfchlagcn" wollten. Man hat es aber verstanden, Diele Unebenheiten nach Möglichkeit zu l-eicitigat, um das, w^s die Oper h.'ute noch auSzeichnet, nicht unnötig zu belasten: ES ist letzten Enoes ig auch nicht diefes .^Lustspiel", das Ewig- kitöroerte in sich biegt, sondern die innige, heitere, unttzzwungene, alles ftisch («cbenbe Musik mit ihren Duetten, Quintetten, Arien und Chören. — „Ter Wildsd)ütz" stellt an die Sänger grob: Anforderungen, weil sie zugleich gute Schauspr.'ler |em müfien. Und wenn man diese Forderung an der Darstellung Der gestrigen Aufsüh- rung mißt, so mutz man allerdings sagen: es waren gute «chauspieler. Sie trug, wenn |te uns auch nicht in der aus bem Theaterzettel angekün- bigten Bcctzung geboten wurde — „deS Wett-rS Dück^" hatte eine ftoine &r4nbeaing nötig ge- IO<dt, 16 S'^lkx '-DKMi s-UM-' 1 9t (bfh 11X11 mßr* !^mtts jPtn'SL.1*1 $Ä ’fc^'d ”«^nUibV*^ ««* .„^ng itt g y,nbit lncergtt Lti°mung u^utn *ijwti •ääsS*^ ‘JSTiVüS* Monttl tm UnM ir rhalten JÄS5*»« n, 15. M Die Stahl SÄ« ^ssen°Rassau, iM|nfttiiungnt_ fujt a. M.. 17. M. R ^>bl jetzt einet ftaiafa^ eilen Berte, allen voran t» h in biegen Tagen ihre tz i- wenn nicht dis DienSl, noch, Kohlen angefaf)rtn |i Fabrik GrieShetm-Elekti 9 wegen Kohlenmangels t ihrer Betriebe ein. e nsen, 16. Nov.DieVertetil' n g bat aui bet benachbarten 9ü> t LtoM Erbitterung bet!.!- r Station ffaW versuchten 8rta n mit Anbrennen bw Babnboit Fenster, tätliches Lornehen gtp >, geroalttfitig einen Zug zu «■ igfflhm und ein Sfairner ftmrki t. 9?d4 'Xnteifl H enmingem •riop-n ging ein kruvv HeWte iyVjcmix wb nM tatattoA v Dinftio» wat madjtlosad W iahten zu laflffl. elb iAeg.-Bez. ftaW, IM* tet hat erneuten schneetvu » gebracht. Die Üanbroirte sind bdtql brausen Üebenben Kohlrabni ui Maat vt chicr und ba noch ns nrb kaum noch *ÜW Nattcnarberten fcnnlui alnmicJ idigt werben. In mfvMUrn gttopdnnU noch mchl völftg tt> du Budcnabcnenitt tü 'wch W • nbetg (Befterroalbi, 17. ft», t Irt ’rsftm W*«* ^TÄ - 8Ä"S'i« ■* E-ftSiS W Sekten Wung. ---- trtSÄ* * MM MÄMii WE ^vollen < (W* ■SSÄÄÄ MS-FZ ist auf holzfrei in der Schrift Um Ledebour. Berlin, Vie Kartofieloerforgung. Datum Wetter nm. -4.4 3.3 jeher mann durch Abnehmcn der Hochfchrrlnachrichten Marburg, 17. Non. Im Alter f _ rX--Hi**« tu DK Ostseesperre. » flH p F B po IH e_k G n O Ho 3 , g ■ Ä äritUcb IfFÖVB fl ilj & bevorzugt 1>. K. >»■ rtwt r»OSO-e ABeinig er Herrfeflar Car/ Gentner, Göppingen (Mjrffbg. Statt Karlen! Marburg. miu 17. 11. 17. 11. 18.11. Gießen Marktstr. 14 •chwert, gdb. brotm. rotbraun AÄcwh«V*dkc Vow 6 Man. Man* abds vm. norm. Nebel spät. aufklärend nachts Schnee von ge- Malie Wilde Ernst Weisel Verlobte Gießen, om» ,_.j, über die Bestände des und die Maßnahmen zur Mil- An- u. Verkauf von Möbeln, 8old, Silber, Antiquitäten, sowieUebernabme ganzer Einrichtungen. 6tie LouiSRothenberger 22 Neuenweg SL £eL176. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Ihre am 18. 11. 19 in Bielefeld vollzogene Vermählung zeigen hiermit an Buchhändler Otto Pfeiffer und Frau Frieda geb. Froböse Gießen (3. It. Dielefeld), 18. November ISIS. teoie Else Dülfer Valentin Dittmar Verlobte Osthofen (Kr. Worms) November 1919 Drusksaclien aller Irl wirt die BrWsehe Üeiv.-Drweaerei, B. Iw. »!•••■ lzfreies Papier gebrueft, schwarz und röt, ______ von Petcr Behrens. Ter Preis des gehefteten Stückes ist 5 Mk., des gebundenen (in Schutzhülle) 7.20 Mk. Für die bei unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir herzlichen Dank. Heinrich Kißling und Frau Anna geb. Möller. sein kann. Der Gefekrhut in Speyer. Berlin, 18. Nvv. Laut „Berlftter Lokal- Anzetger" l-at die Besatzungsbehörde in Speyer eine neue Arwrdnnngi getroffen, nach der die vor- mittags 10 Uhr aus hon Tom gehißte Fahne in Nichi der Preis sagt, ob ein Mitid billig ist sondern die Qualität ADc guten Eigenschaften vereinigt der Schuhputz Büchertisch. — Rhein ische Volkskunde. Bvn Prof. Dr. Adam Wrede 249 Sitcn mit zahlreichen Al>- bildungcn auf Tafün. Geb. 10 Mk. Verlag von Quell« il Meyer in Leipzig. 1919. — Mu11er seele von Brigitte Lossen. Zelsen-Berlag, Buch-nbach (Badm . — Tadi«hik» T1’ »Wa>cho n Marbura. 17. Nov. Im Älter von 69 Jahren hat, nne schon tun gemeldeten vergangener Nacht ein bekannter MarburgerPrvMsor, der Direktor deS hiswrisch-n Seminars und Bor- sitzender der PrüsungSwmmisjion für Archrv- nipi ran tert Geb. Reg.-Rat Dr. ?freiherr Goswin von der Ropp, nach kurzer Krankheit'das .Zettltche ? segnet. Der Berblichenc. der in Goldmgen in urlanb beheimatet war. studierte in Göttingen und bestand brr 1871 seine Doktorprüfung. Im Jahre 1875 habilitierte er in Leipzig, wurde 1878 n_ 0 Professor und ein Jahr später kam er als 0 Professor an das Polytechnikum in Dresden. Bon da aus kam er anfangs der 80er Jahve an die Universität Gießen, später an die Universität Breslau und 1891 hier nach Marburg. Wegen seiner hervorragenden Tätigkeit aus dem Gebiete der hessischen Geschichte ernannte ihn der hessuhe Geschick sver-.in rum Ehvenm tg i'-d und die Htsto- rische Kommission für Dessen und Waldeck verliert in ipm ihren langjährigen Vorsitzenden. Letzte Hcichridifen, Hindenburg und Ludendorff vor dem Untersuchungsausschutz. Berlin, 18. Nov. Das Reichstagsgebände war heute in großem Umkreise von einem ftarfen Aufgebot der Sicherheitspolizei abgefperrt. Zkurz nach 10 Uhr trat das Auto mit dem Genev>il- scldmarschall fron fctnbenhurg, General Lu- denvortt und Exzellenz tz e l f f e r i ch vor dem Reickstagsgebäude ein, begleitet von einer starken Eskorte Sicherheitssoldaten. Die Menge, die im letzten Augenblick zum Teil die Absperrung tmrd)* brocken batte, brachte den beiden Heerführern lebhafte Ovationen dar. Zu Zwischenfällen ist es nirgends gekommen. Berlin, 18. Nov. Parlamentarischer Unter» suchungsonsschuk. Um IO»/* Uhr betraten Hindenburg und Ludendorfs den schon lange vor Beginn der Sitzung dichtgefüllten Sa z-> , sichtigung unserer \j[/odenaus\alorrion, V orräte! * d- t* Budapest, 17 Nov. (Wolff.) Der feierliche Enizug der nationalen Armee wurde laut einer Meldung des ungarischen Korr.-Bureaus in Buda pest festlich begangen. Die Stadt trug reichen Flaggenschmuck Bürgermeister Bady begrüßte namens der Hauptstadt die Truppen und tbren Führer Hortby. Dieser erwiderte: Tiefe Stadt verleugnete ihre tausendjährige Dergangenheit und wurde zur Berderberin der Nation. Wir verzechen ihr, wenn sie zu ihrem Vaterland nurüdfefort. 'Der Ministerpräsident hielt eine Ansprache an Horthv, in der er ausführte, die ungarische Nation könne und werde sich wieder aufraffen, wenn sie aus ihre eigene Kraft vertraue und unerschütterlich ander christlich-nationalen Richtttng fest- Halle. Horthy erwiderte mit Dank für die Be- grüftung und sagte sodann: Die Revolution brachte dem Volke nicht nur keine Freiheit, keine Rechte und fein Brot, sondern auch nicht den über alle? erlernten Frieden. Die Gistkeime müssen aus der Seele des Volkes entfernt werden und a'le ungarischen Patrioten müften sich zufammenschlieften im Jmteressc des heiligen Zieles, dessen zwei Pfcller sind: Nationaler Gedanken und chrismche Moral. Mit dem Vorbeimarsch der Truppen war iw Feier beendet „Nordweftruhland." Berlin, 17. Nvv. (Wolff.) Tic Nachricht, bafe C brr ft Bernwndt sich mit seinen Trnppm dem (.'ieneral v. Eberpardt unterworfen habe, be- slöttgt sich. Ter Zustand der Bermondtschen -tru> xen ist noch unübersickstlich, doch scheint rmter ttmeu eine starke Verwirrung zu herrschen. Die nvr-^ve;>- russische Armee hat sich aufgelöst. A mste r da m, 17. Nov. Tie „Trums" meldet aus Hcklsingifvrs, daft Judenitsch als Obev besehlsbaber des Nvrdwes!2;oer«s znrürtgLvreten nnd daft Laidvner, der zugleich Besel^Zhabe-i. des eftlMndffchen Heeres ist, den Belehr übernommen hat. Diese Moftnahme Verfolgt den ^weck, eine Internieruna des russischen Heeres zu ver- hindern, falls es sich über die Grenze nach Estchland zurückziehen muß. . . Königsberg t. Pr., 17. Nov. (Privat- telegramm.) Der Befehlsbaber der russischen West- ‘ armer Awalvf f-Ber mondt begründet die Unterstellung seiner Truppen unter den Befehl deS 1 (SleneralS von Eber Hardt damit, daft er die ' mili'Lrische Lage für rmchlltbar angesehen tofg. । weit die Letten ein Bündnis mit den Bvllä-eimsten geschlossen hatten imb mit starken Kräften gegen ‘ Mitau vorgüigen. ______________ 17. Nov. (WTB.) Heute nachmittag wurden drei Militärpersonen von Beamten der Sicherheitswehr in Schutzhaft genommen, da sie angeblich vor dem Reichstag ein Attentat auf Lededour ausüben wollten. Tie sofortigen Feststellungen haben ergeben, daft von einer Absicht, ein Attentat auszuüben, keine Rede Geschäftsverlegung Für das mir seither ent (regen gebra hte Vertrau, n bestens dankend, beehre ich mich meinen verehrten Gönnern und Kunden &n- zuzeijren, daß ich meine tomiil-lsparaliir-Wettll von Bahnhofstraße 05 nach meinem Grundstück II i WtK I Höchste Temperatur am 17.11.---*-1.2«, 18 11.°--f-0.4' Niedrigste „ , 17.11.—-10.5", 18.11.» -2.4° Schneedecke 25 em Bremen (Hildesheimer Str. 16) z. 3t- Dießen wm Kopfschmerz 022251 aufrichtigen ^anL Maschinen Schmier-Oele Treibriemen Blumenspenden dankend verbeten. 19085 13030 mittelgeidiäft 13UUBU erbittet s Alwine Fay. Familie Fay (12981SS turl a. 2. ÜMhMMd! U ta Landkreis Sieb gesucht. 022192 tl Au nähme stelle. Lchtlsil. fliifl. u 02217 a. d. G.Anz. auS achtbarer Familie gesucht. Mar Biringer. Herreninodewaren. Selters weg 50. 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SamStag mittag zwifch 4 und 5 Ubr ging eint silberne Damenudr mit Anhänger örrlorcn. Del Binder wird ersucht, dl» selbe aus dem PoUzeiaml abzugebeit. 0222» Pelzkragen tbraun. Hasensell« irqen» wo iiegeugelafsen oder verloren. Es wird frtL gebeten, denselben gegei Belohn. Kaiser Allee 1{ beiSiatfl abzugeben. (♦'_ Au» ftiubl. AuSlau^ vertriebene kleine Fa milie <3 Pers.s sucht 2 möbliertr Simmet nebst Küche. Schriftliche Angebote unter 022195 an den (Siebener Anzeiger. Leschmackvoll möbliertes, Vf betzbarev Zimmer i.Kohleit werden geliefert) nur lür nachmittags von auswärtigem Studenten gesucht Schriftliche Angebote unter 02217t» an den (Siebener Anzeiger. ans Bureau gesucht, die stenographieren und Schreibmaschine beuicncn können, auch tm Rechnen sicher find. Schriftliche Angebote unter Angabe der ÄehaltSanfvrfiche unter 12956 an den (Siegener Anzeiger erbeten.__________________________________ Ansehende Verkäuferin ULm tauscht outen UU nr «iudcrschlitt. 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Sieüe, trat in Teiibeiränen aus -bl«se Ht-Schriftl. M an de" E—-- «Ml' iitiSlt” , jrfjrtiH' don- K an g n SriNntt". Mittva. Ä<<, n UNd ®ie MW rt. Kratz, it'i , K*hl‘ STTTTTiihil'en Acker zirka zwei borgen grob, i« Mj »achten. T Look Vegt, dieuenweg 19. _ KiüMlMtt roto’BÄ’SltfW W 4Um(^T1<fte flüchttgbte ^wpeii bEff Im stillen war er ihr btadbar für den Takt, mit hl I IP.I eil »ii lei. !l(U H. 44), ict [Ui. 13. »S- n>, n. .•411 Lk lei "m, den) Aus dem AmtsverkünditzrrriaHblatt. ** Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 121 vom 17. November 1919 enthält: Bekanntmachung betr. den Schutz oer Mieter. Vom 7 November 1919. —. Tabakschmuggel. — Versammlung des Verbandes fcf i'djer Frauentaretne rn Offenbach a M. — Zurucksühruug litauischer Staatsangehöriger. — Höchstpreis" für Berlruuchs- rucker — F-ldbereinigung Queckboru; hier: br Zulc lung btt den Gemarkungsgrenzregillierunge-n — ivTbbereiniaung Bergheim; hier: die Arbeiten des 11. Abschnitts. Höchstpreise für Verbrmrchszuckcr. 1. Ter Höchstpreis beim Verkauf an den Verbraucher beträgt: I. Für genuxblcuen und Kristallzucker : a) Konsumzucker das Psd. 1,06 Mk„ d> Raf- finicrtei Zucker daS Pfd. 1,08 Mk. ll. Für Hut- tiiffvr: a) ausgewogen ohne Papier das Pst». 1,08 Mk., b) im ganzen Hut mit Papter das sfjfd. 1^)6 Mk. HI. Für Würfelzucker das Psd. '* 2. Die MeinvertoufSyreise gelten nur für die Monate November und Dezember 1919, da bi? bevorstehende Steuerv-ränderung trt kommenden Jahre eine Aenderung der Zuck?rprmse mit sich Zuwiderhandlungen gegen vorstehend' Höchstpreise werden mit Gefängnis bis /u etnnn Jahr und mit Geldstrafe bis zu zehntousend Mark oder mit enter dieser .Stta'sen bestraft. Aich?rdem kann MN die Nebenstrase jener B?kannLmachung erkannt werden. an den Verloren • Mdaillon '"SSt 4 und of.L.anhr m filbernt ^a®T[Orerv$* »Ä Ortenberg, 16. Nov. Heute nachmittag V,2 Uhr sand im Gasthaus zur Post eine gut besuchte Büraerm-riammlung statt, die Kaufmann Meister eröffnete und in der zu afi-Tbanb wichtigen Fragen, wie Strabenpslasdrung, Str.lung genommen wurde. Ganz besonders wurde ater der Plan bet Erbvl/rung neuer Quellen in Sei ter S, der Erbauung einer Babehalle, den Verkauf von mehreren Morgen Wald-, Acker- und Wiesengelände, die in der Orten berger Gemarkung liegen, an die Gewerkschaft Mattha verhandelt. Ein Mit- glieb des Aufsichtsrates der Gewcrksch ft aus Gießen entwickelte bte Pläne der Gewerkschaft, bte in der nächsten Zukunft ausgesührt werden sollen. Voll Interesse folgten die Amoesenden den Ausführungen und weit möglichste llut-rftützung wurde zugesagt. Auch der Bildung eines VerschötterungS- Vereins soll, falls nötig, na hegt treten werden. flül SÖ- r. Müschenheim, 15. I" biefen Tagen ist das Schudtsche Äu t m andere Hände über gegangen Im Jahre ^12 erwarb die Gemeinde von dein Fürsten von Braunfels seinen in hiesiger Gemarfung ^legewn Beiltz von ungesähr 500 Adorgen für 4.o0 000 .M^Drcsts Gut ging zum Y^s»tQi T^e Vlmflrch m dm Besitz hiesiger Landwirte über tos aus ^0^ Morgen, die tar Besitzer der Neumühle Frttz Schudt ut Packst h-ttte. Da nun der Pachtftcers ^crmgrr wat als der Kaufpreis, so setzte dre Gemeinde jährlich einige tausend Mpyright 1916 by Ordner & Cotnp., Berlin W 36- Nachdruck n ' rn.) Fortietzung 51. 5Zch bitte, sich nicht stören zu lassen," sagte sie Ägeu. „A^ ich chrbe memer Schwester versprvckFn, nach Tisch zu ihr zu kommen ... und lann daher nicht milgehen." Sie verbeugte sich^m die Damen Wib neigte «gen die iKTten das Haupt — dann hatte ft; das Zimmer verlassen. Mit tief enttäuschten Mienen blickte HEid ihr nach. D.r wirklich nur ein er Zufall, itiec ibm diese vielleicht so bald nicht w^rkehre,w: Gelegenheit raubte, -oder — Aosnot? Auch Magnus legte sich diese Frage vor während sie dann beide rauchend auf der Terviftv auf und ab gingen, und Havald seiner Enttäuschung Lust machte. „ . . , ... Ahnte sie, was ihr bevorsvand und — wollte sie einer Werbung anSweichen, tto'X N«r sie innerlich mit anderen Tin gen beschäftigt? Magnus hätte sio gerne das Erstere gegtoubt, aber es war etwas in Nbodestns ibnxierto'm Blick genesen, das ihm zuflusteNe: Sie ist sich dm gan- ^n Abend über Haralds Gegenwart gir nicht bewußt geworden. In dieser Nacht konnte Gvckyu keinen Schla hatte vergessen, die Läden zu schließen, mrS der bleiche Schein des Miond^ füllte dis mack^ mit gel-eimniSvollem Licht, llittsi un Park K ber tta^nde Schrei eines Käuzchens m die <»uf der Terrasse ging einer mit 'umrmüd- licken Schritten auf -cnd nied-c, lange iwch, nachdem die Wagen mit den Gasten bereits fvrlgefahren ♦* Amtliche Personalnachrichte n. Am 10. November 1919 wurde dem ständigen Hilfsarbeiter im Landesernährungsaml Regierungsrat Dr. Franz M iche l die Amtsbezeichnung „Oberregierungsrat" verliehen. Ernannt wurden die Regierungsbaufnhrer Edmund Meurin aus Mannheim, Otto Klecberg aus Mühlhausen m Thüringen Emil Sardemann aus Marburg, Wilhelm Frm'nd aus Worms, Adolf Brusias aus Darmstadl, Adolf Kaufhold aus Kassel zu Reg->c- rungsbanmeistem, d r Landgericht^sekretär Iustiz- rat Dr. Philipp Wahl in Mainz zum Staats- amvalt. — lieber tragen wurde am 11. November dem Schulamtsanwärter Ludwig Kaffe kl- berger aus Roßdorf tot Lehrerstellc an der Volksschule zu Bannewd, Kreis Lauterbach. — Die Stelle eines Landgerichtsobersekretärs bei dem Landgerichi der Provinz Rheinhessen ist mit einem mittleren Jnsttzbeamten zu besetzen. Bewerbungen sind bis zum 1. kommenden Monats bei dem Mr- niflerium der Justiz einzi-reichen. ** Aus dem Bureau deS Stadttheaters: Ter Spicklpton der kommenden Woche bringt am 22. November als 6. Vorstellung im Samstag Abonnement Schülers „Teil". Sonntag den 23. November (Totensonntag) finden feine AuM-rungm statt, auch bleibt an genanntem Tage die Kasse geschlossen. Als 7. Vorstellung im Montag-Abonnement getangr nm 24. November „T i e Wildente" von Ib>en zur Darstellung. — Dv erste Schülervorstellung des „Teil" fmdet aller Wahrsch inlichkeit in der elften Tezembernoche statt, jedoch geben wir darüber noch Näheres bekannt. Die Äunft Pakete In» «u»land zn schicke«. Postpakete sind nach einer neuen amtttchen Zu- fnmmenftellung nvc 3^ en nach Dänemark nit Grönland, LeutsEe-rrich. Finnland. Grotz- bnitaimien und Irland, Luxemburg. denN^der- L nben, Norwegen, ©rnnKbat, der der T icheckwstowa fischen Replchlttukto den ^wemigten L taatm von Amerika. Postfrackststücke kann man je tzt schicken nach Dänemark und Grönland, Deutsch- cä er reich, Luxemburg, den Niederlanden.stior- tr-coen, Schwed.n der Sweiz und der T'checho- stMakischen Republik. Ti: D-ftimmungen ftnd für lie ein-elnen Länder sehr «r.chreben und.^m Teil sttzt ce'in?ert toorb n. So ift letzt die ®e" idjigebu^r bür Postsrachtstücke nach Tanemark für die dänische Beförderungsstv'cke erhöht worden. Patotc müssen fteigmtacht werden. Nach.^r Tschecholtowa- bscheu Republik b'trägt das M.rstgewicht für Post- h-achtstücke 2) Kil>ttamm. Wertangabe, Pak-- arte mch Eilbeste lung ist di selbe wie bei den Paketen. Dringende Pakete sind nur bis 5 Kilogramm zu- a-lassen. Nach der Republik inüftm auch alle Pakete s-eigemacht roertr/n. Auf BostTrachtstücke kommt zur deutschen die tsch chostowaki^che Gewichtsgebühr. Sie werden ES ist hierzu unerläßlich, die Beschlags nähme von Tabalen, die nicht von den Deutschen TabakhandclSgefellschaften in Bremen oexd Mannheim überwiesen worden sind, in Zukunst un- nacksichtlich durckAusühren. Diejenigen, die die gefetzlicben Vorschriften übertreten, haben nebetf dem Verlust der Ware strafgerichtliche Verfolgung ;u gewärtigen Die zuständigen Dienststellen ftn» angewiesen, gegen die Schuldigen mit aller Schärrv vorzu gehen. Der Schlichtungsausschutz -er Provinz Oberhessen. Vertomdlung vom 14. Novcmbrr 1919^ 1 Bei ber Firma Scheidhauer u. sing, Abteilung Mainzlar, war am 11. No-> pentber Streik ansgebwckicn und zwar ohne Zustimmung- der Arbertnoftmeu>r«ani^l«n. XmI Fabrikarbeiter und Metaltorberter der diniwf hatten vor etwa vier Wvckten dir Forderung gestellt, daß auf sämtlickv Sötote evre rem 40 Prozent bewilligit werde. Die Deroand-. ttmgen, die sich an diese Forderung angefchwtt« ttatten, waren gescheitert. Man glaubte aut letiea ber Organisation der dlrbeitnehmer und auchde« Vertretung ber Arbeitgeberin, daß eine Verstta- hTurann aui ber Grundlage einer 25pvvzentigeN *» Ersatzwurst darf nach neuen Bestimmungen aus Ziegenfleisch, Kaninchenfleisch, Geflügelfleisch, Robbenfleisch usw. nut noch einen Zuwtz von Wasser oder Brühe erhalten, wie et bei £r Serftenmig entf»ce4rnb=i Wurstsorten aus Schweinefleisch oder Rmdfleisch allgemein üblich ist- Der Zusatz darf in keinem Fall ein Gewichtteil Wasser oiKt Brühe auf d«i Mwichtsteile ungiivässerter Wurstmasse über* morgen mit unerbittlicher Strenge Jein Schicksal verkünden würde. , , . Aber das wttche, nritleibiye GefüiU, .das totb’i in ihr aufsteigen wallte, kämpfte sft sagleich ni?der. Nein — M.-^esta hat entschieden und dabei »Ute es nun b'eiben. Kein Schwanken, km ckrr<ächliches Rücklvärtssckxruen mehr. Es gab ja b viel Trust, wenn man in toe Zukunst schonte! Evelyn vertt-.-fte sich immer mehr in diesen Gedanken, malte sich das Lebm aus, vas sie erwartete, und ftrud, daß Mrgnns km tro er ihr dxh mindestens Gckxmkensü:iden im stillen ab-ubrtten hatte, eigentlich gefügiger sein müßte als früher. Daß sie seine Liebe ganz verlov-n l)al«i könnte, kam ihr gar nicht in den Sinn. Wenn NMdesda fon war, würde alles trnäxt ins alte Gemse nÖt^l. Den im Antrag vom 12. November 1919 genannten BcrufSgruppen ist wm l--.. November 1919 an bis zur Eitrsi-cLung der Arbeit unb vom Tag der Wiederau fnalMe der Arbett an zu den im Antrag ertcälmlen Lohnsätzen em Zuschlag von drei stig Prozent, W zal-cn. „ Tie Nachzahlung ist als solche auf den Lvhn- düten besonders zu vermerken. . ■ 2 F-ür die Fuhrleute findet ber m Gietzep eingefaßte Tarif (70 Mk. Wochentohn) Anwcw» Vielen Tank auch für die ^under-ch)nen . sagte Evechn mit emem verenden, hcllb strahlenden Lächeln, und bot ihm dte Hmld stück. Die starrte langt, m aferlet Munttsbilder versunken, Istuaus m ^^n^Es tEde a mut weder gut werden, nxnn nur öwtcJiD erft Ikscknnttittgt und M>desta -ort wäre. Tann laa dtc Bahn w eder frei vor ihr d m glanMndcn M Ä sick. vorgesteck, M Magnus Mücke sie sckvn bcfTUtjam umgehen, daß. er sich wted.r SU ' Terrasse wurde inzwischen $um Frühstück gedeckt. Und dann köpfte es an ihre Türe ES war Johanna, die Jungfer, toe^nun kam,' um Evelyn bei der Toilette behilflich zu bracktte euwn wundervollen Stnrutz blass'r, Uxiigflitltner Rosen und Tazittten, die sie Evelyn lädeinb reichte. Vom Herrn Grafen. Er lästt dem gnädigen Fräulein guten Morgen wünsckLi unb gunt, datz der böse Kopssämierz ganz ».nrüber ist." • In (Stte ty/.d Augen leuchtete es triumrhterend mit Ah — er bereute und fudite 9krfötxiung! ‘ Ihr war P'ötz ich jani leicht inte froh ums L-erz. Es so Ite weder Entschu di-unzen noch Auseinandersetzungen geben, sie wollte ihm gjloctte Brücken bauen zur Rückkehr . . . Mit großer Gornfal wählte fte ein dufttg s, weickes Lrnonkleid mit Stickerei und Spitzen de.s, wie sie wustte, Magnus besonders geftü, liest sich rrikeren und steckte ein paar der b'-ojim Ro^en in ben Gürtel, die Magnus ihr geschickt. Tann eilte sre lstnao. Wie sie im stillen hofft, war die Gräfin noch nicht auf der Terrasse — von ihrer Mutter unb Modesta wußte sie es — aber Magnus schritt bereits auf und nieder. Stirn ScUiesten der Glastür wimdte er sich rasch um und kam, als er Evelyn erb.ickte, verlegen auf sie zu. Er sah müde unb ubernachtigt Berlin, 16. Nov. Im Rahmen ber hlntttgen großen Kunbgcbungen für bte Bett eiung unserer Gefangenen hatte auch der stseichsausschuß deutscher Frauen, dem 204 Frauenveveine angeschlossen sind, unb Der Bund deutscher Frauen zur Bett eiuna der Gefangenen eine Kundgebung tm Theater der Bollsbühne am Bülowplatz ver- asistaltet, die von Frauen alter Stände unb Parteien besucht war. Die Rednerimien, Die im ber Mehrzahl der Nationalversammlung ongehören, brandmarkten nachdrücklich die Aurückhaltung der deutschen Gefangenen durch Frankreich. ^^T'os kann mir Magrrrs sein," ,F)b er wohl beveut, heute so unfreundlich mit Semm^UWe^fie «n einen andern, item Mckestn Berlin, 16. Nov. In zehn großen -ohlreich besuchten Bersammlun- - ,?n vereinigte sich heute die Bevölkerung : >>loh-Berlins, nm nochmals nachdrücklichen otest zu erheben gegen die Zurückhal- ivng unserer Gefangenen in rankreich Aus der großen Rednerliste Eien mir gmamtt: Professor Schücking die shaeordneten Wels, Lawerenz und Dr. Hugo, chouspieler Moissy, Rittmeister Freiherr y Lersner und Domprediger Doering. Von »en Versammlungen wurden zwei Ents^ie- stungen angenommen. In der ersten, bic irch Funkspruchan die V ö l k e r d e r Erde verbreitet werben soll, wird gesagt, ! ^ß der Oberste Rat seine Verpflichtungen 'nicht «füllt habe. Zwölf Monate nach Abschluß des WassenstÄstandes *?ar^t£’’ J’c deutschen Gefanaenen m Frankreich vergeht us auf die Bekanntgabe des Datums ihres Mtransportes Ein neuer Winter bringe tten köitfangenen 'Md dei'en Angehörigen den seelischen und körperlichen ZchaEerchruch und Tod Trotzdem verlange bte französische ytefto die Zurückhaltung der Gefangenen als Rand und ber Oberste Rat drohe nut Zwangsmaßnahmen Das.deutsche Volk sor- bete bie gesamte Menschheit auf, sich ruv^> einigen in dem Rufe nach fertiger Heim s^idung aller Gefangenen die,es Krieges - tiine zweite Entschließung verlangt ein ener- [IscheS Vorgehen Der Nationalver- »mmlung für bic Heimbeforbamng ber putschen Gefangenen, sowie Anweisung Der Steffierung an bie nach Paris zu lendenden Vertreter, daß sür die Zuriickhaltung ber Ge- so ngenen einschließlich der Internierten von 6.:apa Flow alle Zwangsmaßnahmen aus- mschlossen sind, vaß ber Abtransport mn- fl^henb beginne uno mit größtmöglichster Besä «leunigung beendet werde. ayfmcrbobimo möglich fei Tic Arbeitnehmer tw ten jtdoch in Streik vnb es lag die Gefahr nahe, tato wenn der Streik sich länger tonzog, tot öetai nicht utthr in Gang blieben sondern nllostzn würden Es wurde deshalb schleimige ZcrharwlunS vor dem Schllch!-ungsaussci-iß angesetzt, um eine Beile guna des Streiks unb eine RegtB lung der LvhnverhLltnisse zu,erzielen^ In mchrstündign: Verhandlung wurden die Streitpunkte eingehend erörtert. Ta aber ein« Arniffuna nicht zustande kam, wucke Schiedsspruchs kämmen. . ... „Ich war ja auch launenhaft und reizbar vis zur Unklugheit," gestand sich Ätelyn ein. „Nun will ich mir wieder .Mühe geben, ihm den Kopf zu veckcehen." Unb Müdeste? Sie wird ihn vergessen, ttöstete sich Evelyn. Als der Margen graute, fühlte sie sich getröstet. Sie stand auf und öffnete das Renner. Tas Lrno lag nach in grauen Schatten, aber Dec Himmel im Osten war voll Rosenglut^uud m den Wipfeln des Waldes spielte es golden und leuck-tend wie Feuerbräntte. Dort w.ckten die ersten SonnenstraAen Dec icktasende Welt. . Tann fliegen sie nieder, immer tiercr, bis \u die tau beglänzten Wiesen tas Parkes trafen m oie Fnrbenglut auf tan Blumenrabatten entzündeten. Taujenta von Vögeln sangen — verLeiYer im Hintergründe des Parkes erstrahlte mgolbmcm Schimmer und bie weißen Pkauen, d« bart 9^*9 ft aiten, verließen ihr Nachtguartier, um gr tätisch am User hinzusvrziei-em In der F-eine sah nutn zwischen STÜn^i >' tclbcm die ersten Arto-tter L^r Heu^v: Mfs^, nährend hier im Schloß nuch altes zu schlafen ick«n' nur Boäe'sang störte dce S.ille Evelyn nar noch nie »u jofrüber©tunk mite «weien. Tas Wimtar ffyr fremd unb packte sie tute em erhah-mes Schau- Schutz der Mieter. Der § 5 ber kmmtmackiung vom v3.Sc3tembtr 1918Ibat durch Art 1 der Reichsverockiumg vom 22. Juni 1919 eine andere Fassung Gruno hc» § i ber ersteren Bekanntmachung den we- ntfinben aus Nachsuchen erteilte ^fu^S erstreÄ sich auch aus diejenigen Anocknungew die nach der veränderten Fassung des 8 5 getroffen werden b^Der Tabaks chmuggel unb die wilde Verarbeitung von Rohtobak haben ut einzelnen Kreisen einen derartigen Umfang ancpnaminen, bah tarn Reich durch das Einströmen ausländischer Waren ungeheuere Hnanitelte ®erIu^,^^;tnn Diesem Tretten muß enttchieden cntgegengttr.trt Vermischte». * Wieder 362 nicht aenehmigt« Ersatzlebensmittel. Etsatzleben-mittel werden nach wie vor in großer Zahl hergestellt nlw zll vertreiben gesucht. So Haden in letzter 3eit rowocc nicht weniger als 362 derartige Erzeugnisse feute GenelMigung gefunden. Abgelehnt rouroen 167, während bei weiteren 11 dem Antrag des im Besitz ber Ware befindlichen nicht entsproche« werden konnte. Bei 90 Ersatzlebensmitteln wuv« den die GenehmigungSanttäge von feiten des uhn tragsiellcrs selbst nachträglich zurückgezogen cückgenommen wurde bie Genehmigung bd 47 Ersatzlebensmitteln. Unter den at^elehnten Ecsatz^ Mitteln befanden ftch wieder alle Arten Backpulver mit verschiedenem Geschmack, Biererjatz, Tierersatz, Brotaufstrich, Zitronen, Tee, Eigelb* färbe, Essenzen, Suppen, Kaff«, die vecschickcw. ften Würste, Kunsthonig, Krasttvürfel, ®»utlbiL Grütze, Würzen usw. Eine neue Liste ist bie sechst» Ä-o Menno t unb Fenerbestattun«. Die Kvhlennot hat die ntibeli genbc Frage getätigt, ob hielte nicht durch cm Verbot ober eine Bechran- fung ber Feuertostattmig gemindert werden konnte. Auch in ber Nationalversammlung ilt.einc Anträge rn diesem Sinne an die Regierung gerichtet worden Zur Beurteilung dieser Frage ist eine BerechaiMig von Wert. Im Jahre 1915 wurden iw Deutsch« Reich 146 712 350 Donnen, das sind 2 934 247 000 Zentner Kohlen xsördert. Zur Einäscherungl sävite Heber Leichen rn Deutschland wann iährlich 7 Mite (ianen Zentner Kohlm notwendig. Tic Feuertostate tung würde also den 409. Teil der gesamten Kohleniörderung iu Anspruch nehmen. Andererseits nimmt bic BeerdiMng rwn 2 Millionen Leiche» rniiidestcns 4 Millionen Quadratmeter ober 40Q Hektar in Dispruch. , 1 to iM Oiraiüertrili.hülljit L ftithoff1 Wal1ortir.16._T6L a |VerschiedeneZ Wer überieot schweLijche KorresponLwz Um Wueiliinn bitte Lichilviclr erlfcrftotk L-aber/anv.«' dem sic einerseits jede Anspielung auf gestern^ anderseits ictan Versuch zu bräutlicher Zärtlich' feit vermied. _ - „ Nur sv ging es ja. Nur \o konnten s« alte mählich wieder in ein errragltches Geltt.e kommen Was er s-onst als Unnatur oft peinlich empfunden hatte: ber oberflächlich leichte Kon- oersalionsbon, ber rn feinen Kreisen für korrell galt, diese strenge Schulung, alle Gefühlsäutz> rangen in sich zu verschließen, erfdyien chm mm als wahrer Rettungsanker. Unb Evelyn schien dasselbe zu .wipfmtan SiL plauderte v-iel und ltebensrvückig, alxr so, als ob sie sich mitten in einem Salon unter emnn Lutzens fremder Leute befänden. Unb wohl aus demselben Gefühl heraus schkug iie bann vor, ben Tag zu Besuchen zu tonu^rr. Vormittag su . Zckerns, nachmittag $i wteUxtefl nß4'^tm4fSi die andern. Beü>e Mütter atme ten auf. als iie das Bviutpaar sv friedlich beieinander fanden. m Gottlob, die Herne Verstimmung ist tnBy* qlicken, tagten befta Modeste trank still an ihren Tee unb. wigte kaum aulzub icten, aus Jnrchä, Minnis -Slid ja begegnen Aber :r sah sie gar nicift an. Jym war, als könnten fonft alle guten Vorsatz-, t>w ei in eurer schlaflosen NÄt gefaßt, nntbtx ms Wan- fen tommat.^ Evssprechüchen Erleichterung er- hob fte sich übrigens sehr halb und venchwmd ün Tisch rnrr^e die Gräfin bte Bemerkung, tafe Modeste heute gar nicht wohl aussäh», und icbhig vor, sie möge doch, um ftch zu zerstveum. das Drantpaar nach B.aschjLorw.tz begleiten. -r.as Fohren in ber frischen Luft nxürbe ihr sichrrtich gut tun. Aber Modeste lehnte es ebenso hastig tote bestimmt ab. ,Lch muß Briefe schreiben," sagte sie, ,,Emmtz wartet schon so lange auf einen ausführliche» Brief von nnr." (Fortsetzung folgt.) Kreis Lauterdach. r f. Lauterbach, 15. Nvv. Lertte fand^tzer ein Vokal- und Jnstrumentellknzert statt, welches durch bie Mitwirkung bes Asses-ors Dr. schütz von ber hiesigen Realschule (früher m Gietzen) zu entern lünstll-rischen Er<-ignis für untere/^tete würbe. Man erhofft non dieser neuen, überrafchend in nufer Musikleben eing;tr eten.cn Snxxft cuten Aufschwung unseres musibllischen Lebens, bas stets ehr reg.- gttocsen ist, da fast jeder Drute hier ein oder zwei Orchesteraiftrumente beyerrscht. Es hän« dies mit ber alten Sitte des „S&xmtiunn«1 dlafens" bei feicrlid)ai Gelegenheiten zuiarnrnen. Der m der Qtemcinix angeftelltc Stadtrnusikus ist eU» seit Jckhrhunderten begehende Emrichttmg unser-r Stadt. Durch ihn wurden unb werden Schul,.trtpen schon vom 12. Jahre an ausgebildet, die bann, erwachsen, unsere beachtenswerte Leistungen ausweisende Stadtkapelle bÜben. — In einer heule hier im ,^ol)anncöberg<' veranstalteten Versammlung wurde nach lebhafter Aussprache eine Ortsgruppe des „Re i chs bu n d e s de r Invaliden und Erwerbsbeschränkten"ge- g-rüntat. — Ter über 100 Mitolicker zählende, unter Leitung des Kaufmanns Alletidorf stehende Gabelsberger Stenograp hen Verein feierte heute sein 18jähriges Stiftunttsfest unter großer VTtkÄigung mts allen Kveisen Hesten-sllassau. X Hünfeld, ö. Nvv. In her Sitzung ber Stadtverordneten wurde u. m 6. huli 1916 R -G.E S. 673) wird folgender teftxinint; 1. Tie Ausf^L cun Runkelrüben caS beiT ■>'*- beseyten Weinet des frtcüiaairt ixffai i boten Ausnahmen kSurn» atm ber öernuaxfl' zu 9laüis iugrknien werden, 2. Ter Äermch 6er Ausführ ist strosbar. 3. Runkelrüben, berat Anfuhr artgn»at dcv Urschriften lÄ-/tr ©darmtmtNtiung prr utfi arrb, unter liege» ber entschädigrmgslosen BrtaSng- nafrrr uäo der Verwertung durch be La»t>-S- Gemüscs'rUe. 4. Amoiderhauolun«m gegen diese Boricbrlsre» werden mit We^xeti? *• ju fcdvl Wnnttn ober mit (^rlbftrafr bis zu SrntauseubrLns- bnubrrt Mari Leftnaft, sowcrl nicht nach anderer gesetzlicher BaLmmung eine höhere ötrefr verwirkt vt. 6k Tiefe BestInrnnmgen treten mc dem Tage der IBerfiiitLxyrj:^ in Koafr. Da t m. stabt, tm 10. November 1919. Hessisches LarrdeS-Errähcrmoiamt. Ne« mann. Die Hessische LLndes-Kenrüsrstelle. Venval- üm-SobKi u g. an die Dürvnneistn-rien der Ämdgewei.idrn im undc setzten (Gebiet des Freistaates Hessen. Unter Hinweis auf vorstehende Bekairutmachumg hoauf trogen wir Die, diese in Jahren Gemeinden oriMMid) beLvrnt^umachen. Gesuche um Erlaubnis zur AuSstchr von RunLtrüben sind an uns zu richten. 13033B Main», 14. November 1919. Der Dorsivende : Werner, OberrrgverungSvat. Bekanntmachung. Für die Wahl jur Vem.ipbeVertretung ist m der MavpauS-. Markus- und LutaS-^emeinde nur je ein Wahlnorichlug cnrgereicht wortxu. Nach 5 6, ttMai 2 be» Kirchen?. fe>*s vom 28. August o. 3 getir» bet aus diesen Vorschlag Qfcnaiutteii ohne weitere WohthLrdLunz a.5 «weht, irrtb Msar traten in ber MattbLuSqemernde die unter Nr. 1 bis 18, in ber Markus gemeinde bk unter Nr. 1 W 17, in ber LuaiSgenreirüw bte unter Nr 1 brs 17 Gekannten m die ®emeinbcacT- tretung rat. Die ans^rdem noch Ikry-idyiticn rüden mich ffc den Fall. daß ®enreuä>eDcrtrttcr auMxiben 1302-1D In hex IohanncSgemembe sind zwn D.’fb»r 12. AIlha,-S, Matthäus, Zugsührcr 13. Decker, Margarete, (Ehemau des $degx*fl*iften David Becker 14. Deckirr Ludwig, Schulden« 15. Spitz, Lorenz. Lehr.r i R. 16. Hordt, Martha, iNwfrau de» Schuistseherr Dlnwn Hardt 17. Brenau, Balthasar, Glasermeister 18. Sack, Ernst Ludwig, Mrtzsrrmeister 19. Biudewald, Adalbert, Kaufmann 20. Mäser, Ludwig Stube{'cfkbir klar 21. Grou, Brsabeth, l^efrau des Wer^fllhcetA Wilheirr. Grov 22. Egly. Fritz. Kaufmann 23. Hüul. Eugen, ßanbgeritrt^cat 24. Kohlinger, Louis GkhMiermdlbet 25. Gar S, Philipp, wauimmm 26. EKtlmonn, Heinrich 2r 8. K"warzik, Dttilic, Wüwe des Lautman«» £xm» Keworzik 9. Deiügerber, Otto, Pro essar, Ldvrtrhrer 10. ft'rügcr, Gustav, D. Dr., Äch. fädjenral, Uui- versfätSproies or 11. Müüel, Wilhelm. Lehrer 12. Seibel, Karl, Stauimarm 13. Ci-rhünser, Ludwig. Zugführer 14. Schuchard, Wilhelm, fiaufmaim 15. Schräm. Avgust, Ämtner 16. L>«aS, Justas, Werkmeister 17. Znppritz, Sophie, Witwe de» UntverfELtS- wDkssorS Dr. Karl Zöpprid 18. Dü>>nhö.er. 8g >ün, Professor. Oberlehrer 19. Münker, Anno, Wrtwe de» Bergwer kdirr klar» August Münker 20. Noll Kart. Juwelier 21. ybrrtb, Frcruj, S der Postschaffner 22 Köppele, Therese. Ehefrau br» Lokomotivführers Kar! Käppele 23 Radlmeiec, Heiirrich, Bahnmeister 1. ft 24. 3ima. Wilhelm. Saunnann 25. Pveitz, HanS, Landwirt 26. Wenzel. Kcmrad, StrurramtiMeee? 27. Lepper, Ludwig, Wennwd'ter. Giehen, den 17. November 1919. Für den Kirchenvorstand der MairhüuSgemernde: Mahr. Für den Kirchenvorstand der MarfuSgeweinde: Becker. Für den Kirchenvorstand der LakaSgememde: BechtolSheimer. Für bat Kirchen Vorstand der Johamoesgememde: B u S f e 1 b. Milchverforgnng. Iniolg- ungenüflcebcr Betreuerung ber Gt«Ak Gießen mu ?JZil(6 Dnnen Dienstag den 18. uns DonnerSlag den 20. b. Mts. d. auf V« Liter lautatdat MUchorarken nickt bdk Mehl t m .Q lein »er fant: 1. Roggeninehl, daS Pfund . 46 Pf., 2 De ^irbrormehl. das Pfund . 50 „ 3. Weuunehl 10, das Pfund . 64 ,» 1 2. Da» DerkaufsgewiÄ von ©rot und ©röttfibi muß 24 Stund« nach dem Backen noch oordMck« sei«. 8 3. Ucberj duei hmgen und Znmiderdandkungat w-rden nad> } 8" Zi.fer 12 b LebenSmiitelamH. Bekanntmachung. Kartoffel sind eingetroffen und wird die Wochen» Kartoffelmarke 47 wie nochstedend aefqefflbrt «ingrlöftk Tarl ßöbfadt 47. Woche Marke A. Fritz Rumpf 47. „ , A Heinr Trrcholer 47 , „ B. Ed. Weisel 47. , . C 3. Aradt 47. , , Q 3- Krack 47. , , D. 3. Krack 47. „ . E. 5. ffrack 47. w , F. Eießen, den 1Ä. November 1919. 180S89 Der Oberbürgermeister . LebenSmittelamt). timmeii und Reparieren v. Pianos,Flügeln u. Harmoniums in tadelloser Aus/uhmng. Wilh.Sctiüt^r,KldY ermach;? Gießen, SchettstrUe 15,1. Daa.Ankaa/trebr.Klaviere t.höchst Preie "■ä Ä w Srnff«1 nt. 2‘t, IN 69 JLw rit flhrrr.I Aukfchu wenig . vor ihm hindeni lidl, nichts < scheinen yrt irret m Seb langen baden. : -reise $ bei 6it ber L" Siegel «ei brr Äyu »otbf VXTT JXTT S g «na tv tfi fhCebt n bars M Irrten i idwrr kn bei dM »' dir Sri & 3-bit &r bin bn Lichtspielhaus Heute letzter Tag: Letta Neumann. Morren: Schiffbrüchige der Liebe Filmdrama in 5 Akten. Ferner: „Die Laune eine« Lebemann«**. . Gesollachaftedraina In 4 Akten. A Ibk. Ab Freitag: »jfct** „Iahet litarrf'.^^fl V (Mel hau cue i vc am l! P »V ta- Alp icie fl ifau uni G >11 t I. 01 Ik =x ' ti nrt ’ 'S,, nxi Kbi ur br i ad(< <>4 ade irh.j oerf ünr mal fclb; crL 56 dm HieMn ilinwerk Die masikal Leitung li gt in den Binden Seltersweg 81 Seitenweg 81 früher JSclFwarz-Weü-Lichtspiele- in 6 Akten. SpieUeining: Karl Fröhlich. In den Hauptrollen Esther Carena Ernst Hottmann Im Höhenlage der Leidenschaften apielt steh hier ein FUmwertc ab. das allee bisher Dagewesene in den Schatten stellt ■ kam« ist ein Merkblatt der Deutschen Filmindustrie, ein Film, worin sich Kunst, Wissenschaft und Technik vereinigen, um der Sprechbtihne su würdigen. Den Film Ikare« muß jeder intelligent« Mens« h g. sehen haben. Iharn« gibt uns den Aofiakt «em 8.Wel ba ®r Birm rt'bmar Mntmt Vilich ft’nntHi, lenbrrn hn-Ksitzkrt^*','8o|rrkttiosofsn!8ItßeaS Anfang 3*/, Ubr. — Ergebenst labet ein 022244] <><«» Kirringer, WeißeS BraubooS. am Mittwoch den 19. November abends 8 Uhr im großen Saale des Hotels „Einhorn“ Deutschlands Finanzen Redner: Herr Finanzminister Henrich-Darmstadt. hausbefitzer-vereinEMehen Donnerstag Öen 20. November 1919, abenös 7'/, Uhr, findet im Hotel Schütz Mitgliederversammlung statt. — Um allseittges und püntt- iiches Erscheinen wird gebeten! Der Vorstand. nal-Demonstrationen). 022188 und an 4er Abendkasse. Kassenöffnung 7 Uhr. '---------------------------------- Karten i M. 4. — , 3. — , 2.—, 130 in Buschs Musikhaus Freitag den 21. November abend« 71/. Uhr las Saale dee Hotel» Einhorn** Großer Aufklärung»- und Experimental-Vortrag t FELMY (Ueberaü aotvertuiufte Häuser und beispielloser Erfolg!) Suggestion In Wehster Vollendung. — Beschwörung Verstorbener. — Erscheinen von Geisterhänden.— Faklerwunder.—Verwandlung von Menschen In Tiere. — Rufende Geister. — Aufklärung über Spiritisten- schwindel und das sogenannte Gedanken- lesen. — Der fliegende Tisch. — Die Geisteret* tritt frei! E» ladet ergebene! ein H. Jung. van Haerle’« mtMg« 4 Uhr. Eintritt ft-ef*. Schwarzer Köper Velvet 8ung! — 8ung! „Adler“ Marktplatz 20 Ballspiel m Ida letermm Die glänzende Vortragskünstferin ist wieder dal Gebr. Imbenser. Ipntitliiltiiiti übernimmt 022236 Joseph Ttein »«rtWUs h. (Eiesane Wageagaffe. lle Oruckarbeiten^ PcSz© aller Art werden amgearbeltet1,011 f»rM*r*ea, Dttdat, ßenStl «hntN, Je. •»Ort» un6 .«ewilli«, »«TmM^h*« tTWrfi raj tHfltrletlentn T«r*«n M)n«U, »tlreln u. prrtetetti •■e«ftrttgt in Atr voch. un* ettln6rntf«ttL' Milhelm Herr, Gießen weMr»r0r«b« 77 S.mfwrr^rt 300 Aus Gefangenschaft zurückgekehrt, zeige meiner werten Kundschaft die Wiedereröffnung meinesGeschäfts ergebens^ an und halte mich bestens • empfohlen Ulla Kölle, Marinier Ludwigsplatz 14. neoo? Variete Neue Welt «b 16. November 1919 tSglich 7b, Ult abends neues grosses Programm. Rudi ♦ Liesel ♦ Hans wieder da. neoe Mirzl Marianne, K«n«t. — lMa«ea«chaft. — Hemer. Nur Versonro in anständiger 5Hel6una haben3uttitL UnriiKhn tfer irt wart Oe OrWeeH tetv.-OircXerei. 1. Lun Iw« SS