nwntotu,.,™ laufen den Scf immwm bie durch! versetzt, hat den groh^ Tenat der Umversi.ät das Lb.rb'mnwndv am Grund des B c las e - Tübingen äu einer K">w^'U^an oa»ro rungszustaudes ery.n cn sind, zuwider, tembergische %ultiidniimilennm ve-amayr. Tas Cb reommante w ro auss nachdrL lu^tc te gr weist auf die sachliche Zu standigti it der ür Sorge tragen, daß derartige ^•eiiwnRtatior.eii Hochschullehrer bei gcnerct en Entscheidungen va§ volle Mbestimmvngsrecht.l parlamentarisch« Untersuchung,. | ein der Frage des Betriebsrätegesetzes Berlin, 15. Nov Aus'die Frage des Vor» ist von radikal-sozialistischer S^.ite bisher nur fftenten, welche einje.nm .Gcünte ihn bewegen Jiit hpinnnnniidien Schlagworten gearbeitet haben, m wenigen Wochen, dio Ende Januar lolc, mit Demagoguajcn ouy uB___ t.™, mm rüdiichtainfcm tt-Boot-Kricg i;uvhi, ui ivviu^" *** **»' ■ • * v •' ------ v - - , , Stelliiiuniahme zum rücksichtslosen U-Boot-Kricg sinden werde. terial der Lohnlisten an. Gefangenen. brachte. Die Radikalen verlangen grundsätzlich die Sichlbarmachung des gesamlen Wirtschafts- Prozesses, um eine Sozialisierung zu ermöglichen. Da zeigt sich wieder jener jämmerliche Utopismus, der, allen Warnungen sozialistischer Kenner zum Trotz, glaubt, durch solche Mittelchen produktive Wirtschaftsarbeit zu leisten. Die Vernichtung des Produktions-und die Aufdeckung des Geschäftsgeheimnisses können nur die einzige Folge haben, daß das Ausland uns ohne jede Gegenleistung unsere beste Produktion wegnimmt, während unsere eigene Produltton im Innern vollkommen verfallen darf. Der Ausbau von Selbftverwal- tungskörpern dagegen, der die Geschäfte der einzelnen Produktionszweige zu einer höchsten Zweckmäßigkeit zufammenfaßl, wird nicht vot- gesch^agen, denn das Zauberwort „Soztaline- rung" darf den Arbeitern unter keinen Umständen vorenthalten werden, um nur zu beweisen, wie wundervoll revolutionär man ist. Wenn der Verfasser des hier behandelten Aufsatzes sich entschließt, auch die Arbeiten anderer Mitarbeiter des „Arbeiterrats" zu lesen, so wird er finden, daß her russische Bolschewist Kosakow in einigen früheren Heften ausführlich und mit bester Sachkenntnis ehrlich auseinandergesetzt hat, daß gerade der Mangel an geschulten Kräften in den Betriebsräten ihre Arbeit vollkommen illusorisch gemacht hat, daß nicht die Spannung zwischen Bürgertum und Pro etariat, sondern der Unterschied zwischen Kopf- und Handarbeitern der wirkliche Grund für den Tiefstand der russischem Industrie ist, weil die Handarbeiter keine Kopfarbeit leisten Sonnen und man sich zu spät entschlossen hat, die Kovfarbeiter ihrem Wissen gemäß bevorzugt zu behandeln. Das volle Mitbestimmungsrecht Tann, wie das russische Beispiel zeigt, nur zum Niedergang der Produktion, und wenn man es dann wieder „besser machen" will, zur völligen Machtloseiklärung der Arbeiter im Hroduk- tionsprozcß führen. 11 November 1919. irfojjÄ® Berliner Kundgebungen. Berlin, 14. Nvv. (Wvlsf.) We Wn (röfare T c mo n stra t i v n e n, an bei en sich t.n SUn DMdenten ir^ ^ler l^ü^i,^r dem Reick-StassZcbüude sluttgesunden. Diese De- roorben ? „ , , - Tr. H elfferi ch: Aich wenn fuh Buenz ein?s forme I n Neutralilät. bru e5 fhcldig gemacht hätte, so wäre das ein Kintersprel gegen btt fortgesetzte Verproviantierung engli chor Kriegs- schfse mit Munition und Kohlen in den ammtam» scheu Häsen geioeseu. _ _ ... ., Avg. Tr. Cohn: Erwartete Dr. Helfserich, der also keinen Anhaltspunkt dafür hat, daß btc ameritaniid>e Regierung das B er fahren ge^n Bnen; eüigcleitet hat, daß die amerikanischen B'- hörten eine zu ihrer Kenntnis gekommme Uster- I trctinig eines gültigen amerikanischen G.'setzis nicht verfolgen sot ten? ,, ... Bors. Warmuth: Das gehört wohl nickt hierher. Das wäre ja feine Tatsache, sondern ein UrtCil. nr x ?rbg. Dr. Cohn: Für mich ist die Antwort wichtig zur F- ststellung der Methodik der Helf - ridddxn Aussagen. Aus der Antwort dürste her- norgcben, was man von den Ausführungen Dr. Hclsterichs zu halten hat. Dr. Helfserich: Ich habe bisher noch niemals Fragen Dr. Cohns direkt beantwortet iino (ritte, mich davon auch weiterhin zu be reien. (Entrüstung bei den Ausschußmitgliedern.) Bors. Warmuth: Das bedeutet also eine Zeugnisverweigerung gegenüber direkten Fragen des Ausschußmitgliedes Dr. Cohn? Dr Helfserich: Wenn ich vor einem ®e> richtsdos stände, würde ich nach der Strafprozeß- ordnung das Recht haben, Dr. Cohn als Richter abzulehnen. Tr. Helfserich wurde darum gemäß einem Beschlu'se des Ms'chulses zur Tregung der durch seine Weigerung verursadsten Kosten und zu 300 Mark Geldstrafe verurteilt. Ter Vorsitzende des Aussckm'ses, Tr WarmMh,.legte das Amt nieder, da der strafte! chluß mcht..'emer Ansicht entsprer!-e. Ter stellvertretend Vorsitzende ' öott/eim oeriag.e die Sitzung aus unbestimmte öeti- und Umzüs unter allen Ums auden lmtertleibeli. Berlin, 14.' Nov. (WB) Die Deutsche Liga für den Völkerbund teilt uns mit: Tie heute abend in die Plstllmrmouie emberutuv Versammlung, in der neben bem Öau»treTen:ntm Getecmrat Goetz (Leipzig) auch Retcksmmtster E c z b e r g e r eine Anspracte lsalteu sollte, wurte von radaulustigen Elementen, die sich zum größten Teil ohne Berechtigung im Saale mlckie.teu, gesprengt Schon vor Be iun der V riammliirg temmiftr.erte ein Teil der An wesend m g^eu Erz- [-eraer Da der Reichsminister, dessen (Jrjdk’inm noch zu erwarten stand, nicht bei Beginn der Versammlung sprach, steigerte sich der- Lärm jo, daß der Versammlungsle.ter ui Wb,tiiiuic,CT B- müstung weder dem Redner noch sich selbst das Dort vcrfdKÜten konnte. Er schloß dalser die Versammlung Das Eintrittsgeld der gesprengten Versammlung wird die Liga zum Besten der Kriegs- getangenen stiften. rimerika und der FricdenSvertrag. Varis, 16. Nvv. Nach einer Washingtoner Depesdie verlaut t. daß Präsident Wils on oder der Senat den F-rietems^ttag Wilson betrachtet die Annahme der Vorteyoue als eine Abweisung des Vertrags. Die Wahlen in Frankreich. Varis, 16. Nov. Heute nwrgmt habm in ganz Frankreich die Wahlen f ü r d i e L e g i s la t i v e begonnen. In Paris und Umgeotr..g tat sidi bis jetzt L-in Zwischenfall ereignet. Auv der P^viuz sind bis jetzt wenig Nachiichen emgelaufen, da der starke Schneefall die Verbindung neutral uns gegenüber. Nach dem Gintritt bei Vereinigten Staaten in den Krieg hat sich hierin ßzraus mit unseren Kriegsgefangenen! Gießen, de.a 17. Nov. 1919. Zu einer großen Kundgclmna gegen die Zurückhaltung teut.dter ^egs^lmign'erinSrcu'^ reich und Sibirien hatten die Ortsgruppen des Volksbundes zum Schitze l»er deutsch-rn Kriegsund Zivilgefangenen, der N lenzes rnaliaer KriegsdNangeuer un«d des Noten rcreuzes svwi5derNzir^sausschuß für venmstte utch worden, von Denen das vom „Verrat am revolutionären G-iste" zu den landläufigsten flet-ört. Es ist daher recht dankenswert, wenn setzt von dieser Seite der Versuch gemacht wird, einmal auf die technisäse Frage euy jugehen, wie es jungst Krest im „A^tterrat getan hat Und zwar versucht Kreft «nc Formel zu finden, wie der Betriebsrat das Mitbestimmungsrecht praktisch ausuven kann Folgerichtig sagt er, daß das volle Mitbestim- mungsrecht Einlauf, Herstellung und Berkaus berücksichtigen muß. So wird endlich gerade von unabhängig sozialistischer'Seite dre. bisher verleugnete Tatsache zugegeben, daß die Entsendung der Betriebsräte in die Betriebs-1 Verwaltung zu den schwierigsten Komplttatio- neu fuhren muß. Es wird erkannt, baß ständig Streitigkeiten entstehen müssen, die nicht nur fortwährende Anrufungen der Schlich- lungsausschüsse bewirken, sondern auch eine schädliche Energieverschwendung bedeuten werden, tfreft glaubt, daß der Mangel an ge- rigneten Personen für eine Kontroll- und . -y.f. ,r.:......für oinpti Betrieb ■ nn «i. w'1* SS* IVsä-sä von Grund aus zu ändern, antwortet Dr. Helfserich: Masigcbc'nd für mich waren 1. Einzelheiten, die mir über die Verhandlungen in Pleß mitgeteilt mürben, nad) denen ich annehmeu musste, daß es feinen Frieden opne weiteren Kamps geben konnte: 2. das Sdyioanicn Wilsons: 3. die Seimtsb^tsd>aft vom 22. Jaimar, aus der ein Gesd^henlassen, wenn nid)t eine Bil'i gütig der Bedingungen der Entente b;ird) Wilson herauslas. Für mich war ivesentlid) mitbeftimmenb die Antwort der Entente. , Bon Warmuth: Ein intensives Drangen des Präsidenten Wilson, den Frieden herbeizn- jührin, war wohl nidst vorlyinbeii? Tr Helfserich: Nad) den Erfahrungen des ersten Äriegsiahrcs bäte ich die aufrichtige Neutralität Milsous sehr skeptisch beurteilt. Vorsitzender Warmuth: Waren Sie der Ueberzeugung, daß die öffentliche Meinung Amerikas durchaus nicht auf der Seite Deutschlands Stieg führen würde. Abg Dr. Sinzheimer: Dem Znigen wurde das Wort erteilt, damit er uns die Gründe für den Weässcl sein.s Striudpuuktes vom 9. Jan bis zum 31. Januar mitteileu sollte. Ich bitt« alles ivegzulassen, tvas sich hieraus nicht beziclst Vorsitzeuder Warmuth: Es sdscntt sich abermals eine Aussprad)e zur Geschäftsordnung enttvickcln zu ivollen. Ich habe mit vollem Dorbedadst die Frage gestellt, welche Stimmung in der kritischen Zett in Amerika geherrscht hat. Deshalb gehört diese Frage zur ©adj£ A^. Dr. Cohn: Ist das Verfahren gegen den Generalwnsul Buenz von der ameri'ftnn" dyn Regierung, d. h. von oben herab, veeaKagi alles geändert. , . „ Pvoseswr Bonn: Welclre Bewandtnis hatte es mit dem Lansings'chen Interview? . Gras Bern stör ff: Ter amerikanr che Minister musste tat acklich in einem Kvuzverhor etwa 20 Jounialisden Rede und Antwort sich n. Lausmg erklärte diesen am sirachmitlag der ersten Wmon- sch.m Friedensuvte, di? Bereinig en Staaten fronten am Rande des Krieges. Trese Aeußemng soll Wilson zu Cljren gekommen scm. Er bat Lansmg veranlaßt diese Aeußerung zu bemen:lernt Prof Bonn: Es wurde in Amerika sofort 1 gegen W lson Sturm gelaufen und er als Agent I des deutschem Volks hiugeste.lt. Da hat Lammg das Wort in die Diskussion geworfen. Wenn totr nicht zum Frieden kommen, gibt es den U-Boot- Krieg und dadurch Krieg mit Teutsch'and. Graf Bern st o tlf: Silbstvcrständlick hat kein 9Jicn)d) geglaubt, daß America mit der Enlcnte die Beurteilung der Teuerung an den einzelnen Plätzen zu schaffen, um daran bis immer mehr zentral verlaufende --ohn-. . . Miiaereut, v» enntQen Druckes worgeh m und der Ce,f mlickkeit darüber Rechenschaft g chen. Heraus mit den ‘geführte Karte über die Bedingungen der Zulassung zur Hochschule bin und fordert, d.aß zu Beratut'^ qen über Veränderung des Boroilduiigs- weaes in erster Linie und v>on an die Universitäten h rang zogen werden. Nach der Art, wie die Dinge bisher gegangen sind, ist die Befürchtung leider nicht grundlos, datz die angekündigte Reichsschu lkonferenz zwar mit starker SBehiliflung statt slndet, aber auf die letzten Entsttstidungeii kenlen Einfluß mehr üben wird, weil alles wesent.tche tthon in den Vorverhandlungen ünt engeren Krene feslgelegt sein wird. Iusbejonderescheiiit due Neigung zu bestellen, durch reichsgesetzlichc Bestimmungen der Stellungnahme der cin> seinen Landesregierungen vorzngreisen und ?>icse im voraus zu binden. Dagegen hat unsere Landesregierung sick) gewendct undgibt sich der Hoffnung hin, daß Wellung nähme der württemliergisch en Hochschule bei den anderen deutschen Hochschulen Nachfolge lungen, dazu systematische Schwächung der mor^ lifdjen Widerstand-'kratt. Nack dem Waifeiisttll- franb Enttäuschung über Enttauschimg, raiUniert Dorbcreitrt. Aufräumung:s'arbuden an der (yrxmt im Winter, ohne Sdnche, Wasche, Kl^^’ Unterkunft in Kasematten voll. Dreck und Wasser, als Bedürfnisanstalten SW.bei tm Uuterkunstsraum selbst, der Rad>sucht ter Anwohner V^isgegeben, '.ie vor ihren durch den Ikricgsnotstanb zerstörten » * "°n ELto ldJ flcinhn n„ ^ruck. -• *»1*^ orte S"°u-LL Jen Karte «legenttitbft empkilett Anzeigen. erschwert. Neuwahlen in Belgien. i Cneg5geiangnxe bte 9rüIIt(, 16. N°°. (Sx>TO8)3n 5Mgim Seal d-s G-s-Us»aits°e«,ms taOe taum du- haben heute die Neuwahlen der Kamm« und ..(en^ @oeting im Namen der v« des Senats begonnen. Körvers'ckaiten die Veranst cdlung uni) begründete Wahlen in Ftal en. si^ kurz mit dem Hinweis ani Frankreichs ^ach^" Frankfurt a. M., 16. Nov. (WTB) Die .. unb Praktiken als notwendig zur Star- allgcmreinen Wahlen babeiiin Rom und anderen Regierung sowohl Dei^landS als Städten ohne Zivischenfall begonnvi. ter gemäßigter F^nte. ®e’mt #tv.c westrusufchc Republik. Fehrenbacher, ter aus fran^iicker Ee.an< Berlin, 14. Nvv. (Priv.-Test) In ter Hof- tenfdwt^^^^^'ern'bütteinteii Berich, über buchdruck-rei Robert M ül l e r "t s^om^te Behandlung der beuteten Kldegsgestmgenen eine größere Anzahl Trudbxren tür In e^ s^ld d - Häuten B' s zu nxldxr Kunst teS ter westrusiiicken Reiterung. zu welckter -Roheit g^-ratezu mittel- nahmt. Der Budxteucker meint daß es stch um ^iterkuechte b.i.?ic Kulturträger ed geeilten gesetzmchmen Drucke ui trag l»antel^e lmd em baten die selbst d ie ter Schwarzen wett Reckstgrund sür bic Be.chlagnalMe Nicht ersuht- bas zu tybren, legte stch wie ent lich sei. Fröst auf uns. Es kann gar nicht oft genug auf ------17 r - diese Materialsammlung hinyeiotesen werten, Aus dein Ueiche. I kann gar nidst ßrtll ge J Eine kommunistische Zentrale aufgchoben. ^M^rte, nTlfJ fl,.fdrabig1 wrten. Die Berlin, 16. Nov. (WTB.) Einer Mel- ^„genen der Kronprin.^m-Armee werten nach li«7.tr7.i»M7L K'M LSWWSNL aufgehoben. Es wurden sämtliche Bucher ürtenbe Arrest- (Len, eörperliche Mischand-- und Flugblätter beschlagnahmt und etiw Aii-I^ er \wym mnW, zahl kommunistischer Mitglieder verhaftet. Ein Attentat in Leiv;ig. Leipzig, 14. Nov. (WTB.) Gestern abend wurde gegen den Leiter der tech- nischenNothilfe, Ingenieur S ch w a rtz, in seinem Hause ein Bombenanschl a g verübt, der erheblichen Sachschaden tm yaufe. _ OTr ^en durch ten smcg5muiranu jvriwum anrichtete. Auf die Ermitdelung des Taters j^e Bcch-rrschun.g naturgematz verlieren ist eine hohe Belohnung ausgesetzt. i Sdion diese Scknlterung legte sich wie Eilenreisen ßrtnWItung un» ^mSftatiftit. um unfm frintm $orttM füt Berlitt*, 14. Nov. Halbamtlich wird . , Beklemmung das richtige Wort. Wohl nützt mitgeteilt: In engster Fühlung nut der Zen- 'wenig oter gar nichst, so führte er daß tralardeitsgemeinschaft der industrtcllen und ret>cn, wenn auch tu ganz ^eutsdstand heute gewerblichen Arbeitgeber und Arbeitnehmer dieselbe Sprad>e gespvvchm wird Wer hat biSh« Deutschlands unb den einschlägig«, Beruss- daraus -edörl? Weder - Frautte.o verbänden ist das Rcichsarte-itsMiNisteriUM vor allem, und auch die ^dren, vetzalten oocy o bem Plan eLrr grastzLgan,L ° b e n s h a l. °an ihnA an^nm -urnch t u n g s - u n d P r e i s st a t i st i k nahergetre- aber auch^bte iteicngenjdie Heimat ten. Eingehende Beratungen mit ^em statisti- nidsts von ihnen nni'fen. Fstwch iü Teutsch- schen Reuhsamt, den statisti, d£n Aemtern öer seiner Ohnmacht kein anderes Mrttelgv- größeren Länder und der Vertretung der k^ten als tie Rete. Ni^n e 4Ü Pi. 'Bei Platz- DOi’dtrui 20” A oscdlag. HauvtschriUleiter: Aug. Goeg. Peiaiilioortlich sür Politik: Ang. Woetz. für den mbriaenictl: Dr- DlemboLh Zenz; lur den Anzeige iteil^ d Peck; fäiiuli'h m Gießen Eine Kundgebung der Tübinger Nniversität. Tübingen, 15. Nov. (Wolff.) Eine neuerdings erschienene Verfügung des preußischen Kultusministers, die ohne Benelimen mit den Gliedstaaten dvs Reiches dem Drangen der preußischen V o l ks s ch u l l e h r e r nach Zugang zum UniDerfitaty» ft it b i u m ohneReifevrüfung nachgibt und die Kultusminister her unteren Gliedstaaten dadurch plötzlich in eine Zwangslage m. 2&9 Tn 6ic6i,rd,eLckr'stle'iu'mll2 refckä'testel'.e51 Uufckr'stii'rTrabtnach. richten: Anzeiger Eirßtll. poftscheckonto: sranffurl a. Ul. 11686 169 Jahrgang Nontag, 17. November 1919 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhesien d D.rl.d, Brätln^ Umo.Sdch. u. SMWu?mbermitje fo dick mit Sdm« und Ets be* xuzfert gesehen, tote in diesem Jahre. Ter zweite Schneefall. der seil Fr-iüig nacht ununterbrochen die weirfjen leuch' en Hecken über Gieren nieder- rieseln licß. wirst alle Erfahrung der lebten Iahro Über bm öciufon. In einer Höhe txm 23 Zenn- metern hüllt der weifte flocktge Teppich Stadt und Land ein und ttxxj man selten sieht, das dürre Laub des noch nicht seiner Herrschaft entsetzlen Herbstes legt sich aur den Schnee des oortciii-ien Wint.rS. Schlimm ift dieser Lorwirucr für ben Landmann, der seine Karwsfeln noch in der Erde stecken Hot und fajLmm jux den S L) er. dem sie nun tut j ter n’riängertcn Verseh ssperre nicht in den Keller geschasst werden können. Aber für bie Jugend bedeutet die unerwartete Winter Herrlichkeit ri.ri Lust und Freude. Schon ehe dos Hockens?riesel am Zonntaa narf>mi;tag unter einem scharfen Nordost nacht'eß, verwandelten sich die Strassen Gfolßens in ein ausgi biges Vinterirortseld. Schlitten mit (nftigm Sch llen- geLut fuhren durch die Stvatzrn. Ja, Schrläufor trrlurfiten sich im W^ichbil) der etabt. Jeder Strabenhang wurde zur Nodel'.ahn für Buben und Mädrts. die tton der frischen Kälte zum ersten Mole toirixT rote Backen batten. Gm- mü iy Bö'er machten den Vorspann am Rodel- sch'itten tjr-r Kinder bei der Fahrt um die Anlagen. E n «ganz m» brner mid wogemutiger Short» jüng r hotie nur seinen Rvdrtschl.tlen ein Pferd gespannt und sagte in frischem Tempo durch die verschneiten Alleen. Tas attermerftoürtrigrje Gc- sährt pasi rte aber am frühen Nachmiltag? die Ludwigstvoste? eine selbstkxwusü drri?ischauende Ziege, die mit einem Sack als S?hutzhülle ui einem Hrtzkas^en stand. wurde per Schl.tten von zwei glücklichen Sejxm durch den dicken Schnee der Ludw'geraste gezmien. Tas Haupttpn-ttreiben entwickelte sich hinter dem Trieb am Eulenk'pf. Manckiler, der sich den Wog dorthin leicht machen wollte, wurde schwer enttäuscht, denn um Strom zu sparen, gab es die Straßenbahn aus, den steilen Anstieg der Sidv-r Straße zu nehmen und hatte die Ecke der Mollke- straße als Endpunkt erfLirt. B. eb nichts ül ttg als ein Sünnpien durch den hohen Schnee der Kaiier- Allee nach dein Turch-gan gslag r Schm aus der Lbihühe der neuen Kaiernen wurd? man für die Mühe emschädigt. Wunderbar entrollte sich das winterliche Landschaftsbi d vom Betzb'rg. den Kranz der Berge binüd r bi i zn n ß llaer Kovi und Hangelst.nn. Tie Walbbestände Haban den Sckmee in ihrem AÜrner k ausgesaneen und stele.» dunkelbraun »wlschen den Schn el'chen Dunkel, biaue Tön?, G au und Ortm'jlau b l ben das e n* tönigt Weiß und heben landschaftlich betonte Erhebungen, wie die Burgen, die Kap lle des neuen Friedboss und später den Kirchturm von Wieseck plastisch hervor. An den gebeizten Baracken des Durchgangslagers ist der Schnee auf den Tüchern zum Teil geschmolzen, in der kalten Lust haben sich an den Konten lustige Eiszapan g bildet, ganze & hange glitzernd n-brnirnander ausger ibt. Zn'ei Rihs- wehrangelLriae stieben auf fdmaut-enben Rossen unter den Bäumen dorfci, daß die Schne?brocken von den Husen ins Geäst g schleudert werden. Hinter dem Lager bietet sich der unendlich traurige Anblick des hier verkommenden Wagnparks. Hunderte von Frldwagrm, d e den stharsen Brand der somm.-rsonne ausg^hol en haben, zermorschcn weiter ungenützt und zwecklos in Schnoenässe und Kälte. Aber schm wird fröhliches Lachen laut, das vom Gulm^’^ hcrübrik inqt. Gai^e Scharen von Duden und Mädclien ru'.ßhen aus ihren n ebrken ©dritten zu zweien und dreien zusamirengerückt ben kurzen Abhang hinunter D r fei: en B gleiter aus der lustigen Fahrt bat, legt sich bauck>'ings aus fentm Schütten und hat somit die Möglich» lichkeit, bi einem Fall srh mit dem unnnchtigsten Körperteil im rocitwn Schnee zu vergraben Ber- enr^lt sind auch Schneeschuhläufer vorhanden, die stolz bergab sausen. Ter Hügel selbst aber liegt inmitten der Din- terlandschait in selt'amer Schönheit. Tie wenigen Tannen auf dem weißen Gipfel strecken ihre zer- riffenm schne beladen m Zweige in bi - Winde und der Kranz v-rn B.rckrn, der s inen Fuß in weitem Abstande umsäumt, träsjt noch volles braungelbs Laub. Man atmet eine reine, aber sckfarse Luft In der Nacht fmft die Temperatur «och «r- hettich und weist — 10,5 Grad auf, eine für diese Jahreszeit fast unbekannt? Eriche mmg. Trotzdem ist Tauwetter wahrschwnlich g-.ro.r.en. Wenn auch tximu der iSauerioort cii icbnriles Ende finden wird, so ift es doch erfreulich, daß ein Umschwung des Wen er s und Damit eine mi oere Temperatur unS von dem vorzeitigen Winter erlösen. zz. Tie Vereinfachung im Poftbelrieb. Eine Vereinfachung des Postbctrivchs wird be- kanntlich ,etzt mit besonderem Nachdruck a gstrebt Da-,u geh ren Mast rahmen wie d.r Freimochungs- zwaug, d.e Abschaffung des Bestel.ge.des usw. Von ,-eher war die Post ferner bemüht, möglichst wenig Sorten von Postwert pichen zu führen. Diese machen bei der Verrechnung und insbel andere bei Die Heber gab: bet Kasse jedesmal große Arbeit In der Neuordnung der Postgebühren werden deshalb nicht weniger als 10 Briesmarkensorten abgeschafft. Nicht weiter geführt werden solch? zu 2, 2*/,, 3, 7V,, 25, 35, 63 und 8J P»., sonne «yu 2 irnb 5 Mk tfe gibt künftig nur noch Frei- mar Jen zu 5, 10, 15, 20, 33, 40, 53 Pf-, zu 1 Mk., 1,25, 1,50, 2 50 unb 3 Mk. Bei ben sog. Ganzsachen ändert sich lediglich der Wert bei ausgedruckten Marke. Di« Zahl der bereit ru haltenden Drucksachen ändert sich dadurch nicht Nach wie vor werden Kartenbriese, Postkarten für das Inland unb für bas Ausland zu je zwei Wetten, zweierlei Postmnoeisungen, eine Rohr- postSatte und ein Rohrpostbri-sumschlag verkauft. -lugcftcUtcu-Bcwcguiig in Gießen. 5>m der Arbeitsgemeinschaft der Angestellten Gießen wird uns geschrieben: Tie techni'chen und kaufmännischen Angestrll- tm haben nunmelw den SchlichtungsauS- schuß um einen Schiedsspruch ersucht, da t* Arbeitgeber ohne Grundangabe nicht zu der aus 11. ds. Mts. Der« urbanen Kommis fonsvcrhnnd- lung erschienen sind. Beim Stungsausi Mk W^ischäckgkeit des Anspruches beigefügt wird Ist bie Beibringung keines btefer Ausioerse möglich, so beoari es unbedingt bet Angabe, wann und bei welchem Truppenteile du Auszeichnung erworben ist. Nur dann tonnen Du Anträge Den jetzt zuständigen Dienststellen zui Nachprüfung zugeleitek werben. Ter R-?ichswebr» minutcr hat auBcrbem noch darauf hingeunefen, daß der unentgeltliche Ersatz E i.rner ÄTi-u e nut dann erfolgen kann, wenn bieieiben roäbrrnb bei Feldzuges ahne Verschulden ber ÖGie^ncn in Verlust geraten sind. •* Tas Hotel Grobherzog von Hefte« ist in bie Hanb des Herrn Marl Schneider über» gegangen. Die allgemeine Eröffnungsfeier ber nen unb schön bergendjteten Röumr des Wem» nnt Speifrreitaurantf fand gestern flott. ** TeutschlanbS Finan zen. Ueber diese- Thema wird in einem ö ieiulidjtn Bott rag Mittwoch abends 8 Uhr, im großen Sa le drs Hotel „G nborn" Finanzmüiftster Henttchs-Darm. Habt iprcdkiL ** Der Verein ber Deutschen De» rnokrati scheu Partei vrranstal et Pdittwoch» abenbe 8 Uhr, im Hotel Großl^rzog eine Mit» gliederveesammluiig, in der Iustizrat Grüne- wa l d (M.d. N.-B.) Mitteilungen au8 bei Na« tionalVersammlung madm wird *■ Die Bürger-Gesellschaft Gießen (1864 geprünbet) latte ihre Mittztteder za ihrcm 5 5. Stiftungsieste aus gei;cm nachmittag ins Hotel Einhorn eingelaDen. Ein reichhaltiges Programm hatte auf bie oerid) ebenen Dardictua« gen — Musikvorträge, Tmiz. Verlosung u a. — aufmerksam gemacht. An dieser Stelle Id einiges über ben muii.ä.ndpn Teil ge agt . AuS ührrn.'e waren das Duo-titreidMuartett des Crcbefter- vereinS, dec unter Leitung von Herrn Musiklehrei Gernhardt stehende Gemischte Chor unb Männer» und Fraucnchor der Bürgerjefdlfdiait und Frau Swotte-Frey. StreidMuar'ettr (Beethoven mid LandM, gemischte Elö.e von Mücken Abt und Mendelssohn, Frauenchö e Sieber für Sopran unb Streichquartette Schumann, Grieg, Wolf), eine Romanze für Violine (Beethoven), Sopranlieder mit Z t her Leg e.tung cHi.bach, Bohm), VolkSivcisen, Likder zur Saut« — wem hätte da nicht die eine ober ander» bteh»r zahlreich« Tarb etungen etwas zu fa ,c r vermocht? Die GMV. sind trotz ter 5 äljngcn Paule—die Fraue-ustimmen überwiegen alerbingd etwas — gut geschult und fingen, von kleinen DewnierungSmomenten abgesehen, rein. Für bas ernsthafte Bestreben des Dirigenten sprich: es, daß er Den nicht leichten „Brautchor"' aus WagnerS „Lohen» grin" von seinem Ehor fingen ließ — Tas Zu- .ammmfpiel des Streichguartetts war flott unb einheitlich unb gewann wählend ber zweiten Nummer auch an Sauberkeit. — AlS Solistin war Frau S ch o 11 e - F r e y gewoimen worlen, beren hl ute etwas Ptjricrcnbe Summ» iDnuntnfdKnSlljng hat Der — wie man sieht, abwechslungsreiche — musikalische Teil würbe durch eine herzlich« Begrüßungsansprache des Schlos.ermeisterS Marlin Dorr, d.S 1. Borfihenben brr Bürgm D ö r r aui eine 40jährige Mitgliedicba ft im Verein, um ben ft sich große Verdienste erworben bot und auf cm 3 0iähriges 'B r ä f i • benteniubiläum u ü bl cf n Fann Er u u t« daher zum Ehre.ivorsitzcndeu ernannt una r.ich» (id) beschenkt Im weiteren Ver.auj« teJ Abends ianb eine Verlosung statt. LanVkrdS Giktzen. Bolksdochjchule. ** Wieseck, 17. Nov. In Vieleck fand gestern abend die Gcüiduug einer Volkshochschule statt. Dank dem taicrä.t gen Vorgehen von Plc. Sattler hat ber Geoauke Dort schnell Gestalt g> wonncn. Daß dieS in so großer Näh« der Gicß iu-r Volkebochschulc gcidwrb, ist bei beste B.ii^iS für ote Notlreiidigkeit unb Lebenskraft des Gedanff-nS. Io den näheren Ausführungen gab Pir. Sattler «im äuferst lebend ge Darstel.ung ber bantidk-n Banern- hochfchnle, betonte aber gleich, baß tn« Deutsd» Sdnvester ganz anberS, io grundverfchieben In Nur im Ziele einig, gehen beide verfchichene Weg. TaS Ziel ist ber Mensch, über ben Partei.n, üler bem Berus, über dem GlaubenSb Kenntnis, ber Mensch, der in der Heimat wurzelt, in ber engsten unb weitesten. Danach gliextt sich ber (Siebener Sta-ttheater. G' eßen, 15. November. Tlr WiWrntt. Schlanspiel von Henrik I b s e n. Tas Stück krankt daran, baß Ibsen s lbst keine Eteftlmq dazu genommtn Ixxt, ob das Postulat brr ftttlirben Forderung ober ber Le'ens üge allgemein St Bedeutung hab n soll. Er weicht ber Ent- rng aus unb zeigt «ns nur, wie bie betben etcr bi fer Seb nSQiiffirun en (Vr-go s D rle unb Ski ng am uiyiwnetrn DlneCt Hjalmar Ekbal berumer-perrnnntiEt. Ja, er gibt sogar diesen fanbm „Seel nürz en" Dgenschv t n. di? ich mkvt mrbr als 5^o lm n chen g l en las e i können. Tetm Gregors Werl? ist ein wirklich»! 5b Liber Idealist, brr bie sittlich? Forderuni war j.i der Brusttasdu, aber nicht im Sinne Kants irn ethischen Bewußtsein trägt und baher oft nne e n? fio- möbiöi iurr wirkt — und Rel big ist d i verbummelte- Gk-nir, bas nur aus Zweckmäß gfdtSgrün» ben hand.lt. Schält nmi R kling scheinbar Ne-l», ha bas GrttTunrnt Hjalinar Edal miffl ürtl unb tra-nfdru Ausgang nimmt, so wirkt stier Ibsen mißoerständsich In Wahrheit T tbet er s l st in all seinen Ges llsckuiftsdra'nen an einem nicht nur „akuten SReditid«ifenHtdfie.er" unb sucht bi« „ideale Forbei-ung" unablässig rinzukas ic.en, wenn auch nicht bn so zahlungSunsähL,«!» Schuldnern. irre £>)clmrr Ekd-'l Tenn biefoi Götzrnbilb eines Adelsrnenschen ist tdnr 33eriönliih!.it. Re li g chrrafe isi tt ibn: „Wenn er jemals Ansätze zu solchen Abnonnitäten 9'tolrt hat, där sie Ikriön iiwcü nennen, fo sind bie Wurz In mitfanti brn Fas rn schon in sein en srnabeniQlTcn gdht. Lth q r ri rt tmib n". Gt 3?brafc unb Selbnb tc br^u-1 e irTg Gt Anlaß zu rühridi en Trklama ionett. Mill ftch r«rin drtei, vor sich und anderen zu ümmMClern. befonber* mit den Pbrveut bet fitt111(ta ^Forbepntg zu ichmppcleen. bie ihm ©regt»r Wett« entgeblaren bat. Hätte et auf andere Weise erfahret, daß seine Frau vor oa Ehe dem Gr-ihbänd er Werl? an e'örte unö daß eine Batnschait an b-.*m Töchterchen H brvvT zwai- cl'xift ist, er hätte als tat,äd)Lidrr Geiwmngs- ' ump, ber er ist, m Anbetracht tx.-r Vorteile, dir er aus diesen Umständen zieht, sich ruhüg mit bat Tatsachen abgefunden. Cs ist ihm sogar martthlmut imongettehm, daß er den sittlich C-t- rüstetcn spiel.n muß Noch bei bem Op er'ode Hrd- wrgs, die des mruürbiiien 3Zaters Liebe sich zurück» gwinnen wA, idru ridert er erhabnen Schmerz und abermals dutraf eriiiert Re li:tg nüch ern und richtig: „.steine dreiviertel Jahr und 51 i i-Hrdwig ist für ihn nichts andere; als ein schönes Dek a- mationsthana, dann feilen sie einmal sehen, n>te er sich einnnrMt m Nüintung un) in 5«ib|dx1oini- beruug unb in Mnl.-id mit sicht selbst". CS sind alo btri Personen torfrtnben, die das L>ltanichauun-Ä)rama zur Kvmödic mit tra g:idrn Au solang werden lassen und das ei'entli.te Pvo'.4?m verdecken, statt herausheben. Wir be- taw-rn dL?s ton der Grundcinchlluun imfcrcr Zeit au4, di? bi« iittlidx Forderung lüxrfcr als je nnebrr erh.-bt und ihrettvf.len bie Kunst zu menich- vutselh.sckrn Tiani erm greifen lä[4, teren ein 8 *H*r 'n Unrnl-S „G l'dckecht" kennen g lernt haben. Cs wäre ernt Fros?, ob man mit un eren Kräften ntdU Idiens ,,Brand" zur Aufführung bringen könnte, ber l>ei »einen FvrderiMArn den äußerÜen fiXmf auenKH für »ich wlbst nich: ausweLht. . .Wildente", 1884 ettstmnls in Berlin auf» a-fütrt, bdxulct einen Sknberunft in Ibsens SdMinit, ba ber Realist zum er'.en Male bi« Hanclung durch «in vi kv.g aus tn- fiirttioem GefÄl ct m< l t»n Gvc or war. wie nmn er eiwas anhid meinte, als roo5 er sagte". DicS ift in DirEichkdt Ibens Ab,'ich«, aber im Drama wirkt dies irresÄpend, denn im Wasen des Symbols liegt es. niemals dndeutig zu fern, und fo wird ber Kern der bid)tcriid>rn Absicht burd) bie shmboli che DLbente für tit masten Zubö er v t'tmi’d-, statt erb tlL Di« Ausführung übertraf leHidjt Erwartung. Ibsen rid)>1 zur Geltung fbmmtn zu laifcn. erfordert ein fchtrfes Ersti sen der pivckfo b g^.sden Beinngtlieiten und bie t 3>>rauS etzung scheint bei dem Spielleiter bes 'Sbbends Adolf T e l e k y y- 9 ben. Er wich bem gerade in der Wildente mch Ikirf realistischen Zuge nicht aus und suchte k ine yexnrtfamfieLen Veirtyljeimnifien. bie nicht vorhanden sind. Im Surnc des Vorbergeiagien lütte er nur die Szenen zwiichen Gregor Wette unb Rellurg mit noch bebeutiameran Akzent versehen dürfen. Grafen wir bie unstreitig beste 8dihing des Abends heraus, so ist Hedwig Rupprecht alS das 14 Jabre alte Töchterchen Hedwig zu nennen. Die Künstlerin, Die in manchen Weienschren an Helene fta Imar erinnert und bi5kr nur als Walter Teil bebrüt,amer heroordrat. spie.te die rübrenbe Mädchmge. alt geradezu ooroi b ich Sie hotte den Seelenzu,.and d.-s vorn Erb inDen bedrohten Mäd- ckenS mJ den tx.1. amen Stimmungm der kommenden Reife, bie es aui alle seelischen Reize stärker reagieren lassen, p vchologijch cinroanbitci erfaßt und war befonders erircifenb in dem stummen Spiel, bas bem tragischen Dp ertobe oorauS- ^ebt. AIS Hialmar Gfoal konnte LSkar Feigel ieinen natürlichen An aun nachgebm, ba sie hier §e ordert sinb Pat'zos. se.bü ins llnnatür iche ge- Iteigrrt und übertrieben, kennzeich rel nur deutlich r das au geblasene Nichts dieser Gestalt. Nuboli Moll machte aus dem ocridirole.ren „armen schisibrüchigen Greis im Silberlaar", ber früher als Leutnant Bären jagte und test in ri ter jät- iamen Rumpel'ammer Kaninchen nieder knallt ritte p. achtvolle, lebenswahre Fiaur Es iil nur merkwürdig. daß bas Meißener Pud!i5im. bar »ich a"ch an anderen Stellen für bteieS Schau:«ri ' iche reif zeigte, sich iebtfmd zum Lachm v^tt-f.ich» tet fühlt, wenn Rudolf Goll aus bie Bühne tritt Franz Braun konnte man a!S Greyor Werke burchaus gelten lassen. Gr zeichnete richtig unb n»ar auch im Spiel beS letzten AuizugeS, wie in ber gru; b eg n'en AuSeinanberfetzung mit feinem Va er Der situatim g-we^>n Gron^nbler Wette (Harrn R o bet ira hingegen zu schm .chlich re* ze.cynet. >it war nicht .^ditn, denen Wandel ein „Schachtieid voll hingcmorbcler Menschn- lose" bedeutet Auch Relling (Karl V o l ck) hätte trotz ber äußeren B rkornmenheit innerlich selbst- bewußter Giegor Werie gege-aü ertreten können. Seine Antrilnahme an bem Schicksal der FamUie Gkdal bürite wärmer gegeben sein. Ros- Rubner v ronlt.cbte nuigi^dre* bte geistig nicht hochstehende, aber trotz iurcs rrübere« FeliltdttS um io bravere Hau-irau CkdalS. Aeußerst geschickt wußte sie De« aus dem Gleichgewicht geworfenen Plwtographe-n im fünften Au'zuge bei seinen Schwächen zu packen, um ihn seinem behaglichen Heim wiederzu gewinnen. Auguste MarckS spielte ebenfalls sehr geichickt bic verständige Haushälterin Frau Sörbo. die bie auf Vertrauen gegrünbete Ede aus rein prg'tifchtt Vernunft ohne ethischen Zwang verwirfticht. Auch in ben N den allen foh men gute Leistungen, wie über Ito dpt die Aufführung eine der bellen dieser Spielzeit war. zz. • — Frankfurt a M. 16. 9bn> TaS feit 42 Jabern l« e Fr:'nkfuttcr frun'grnr tr* Mus'-um. eine- Der ersten friner Art D ut ^«tonds, wurde seit Oärünbung kmrch private Mi tri unb ö-Tinge fräbtiidK Zu d>iff« untrrlx t en. Ivie 8u« ru-nbungm rridjen jrivch jetzt nicht mehr tum Unterteilt deS Mu eurns ans Es besteht die @e- iaku. fall- nicht Sofortig? Hilfe rin fetzt ober die VerstaaU chung eingrlritel wirt», daß dieieS bost- bare Kulturgut Fg»nkfutts aus Mangel an Be- tncWmiudn czngdjen muß. Die bevorzugte Glühlampe »mW®«** .-n wu ******** n.Hntttni.v.v.titc &: •WT? &-..W k L< ‘ < WZ MM L.1. W J ML 'S* . ' '. • 7 WWs »;• r A*. > mit* 2«. Wetter Datum «eue Bankf ussion. D's'onto-GesMchaft aus ®d!n. bnS^JlFÄtÄ’SteLÄ'f^lanr durch wn ±SS LkrL L! r-7 °'° ^7-u^nL^. - -1.2° -10.5° tags bedeckt Schnee nachts Frost des Ausschusses: ___ Der Ausschuß hat mit dem Sttmmenverhalt- ■ni3 4 oozen 2 uirb der Stimmenthaltung des 9T6g. Dr Cohn folgenden Beschluß gefaßt: Der Ausschuß ist fern Gerichtshof. Seine Verhandlungen sind auch kein Vorverfahren für den Staals- qerichtshos. Er hat kein Urteil zu fallen Dr- Ablehnung eines Beisitzers aus persönlichen Munden ist nicht zulässig, ebensowenig he Nickit- Leantwortung der Fragen, die em emzelnes Mit' glied stel t. Eine Ablehnung der Beantwort,mg Letzte Nachrichten. Der Zwischensall im Un.erjud)ungsausid)ii8. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. -1.5 ■1.9 -10.1 16.11. 16.11. 17.11. nm. abds DIR. ^Dr Delfserich: Dr. Cohn hat ausdrücklich erklärt,'der Ausschuß solle dazu dienen, festzuM- len, was die Mitglieder der kaiserlichen Regierung vcrlrockien haben. Re». Dr. Sinz Heimer: DaS Gegenteil ^Dr^Helfferich: Ich lasse mich gern be- Bors W a r m u t h: Menn Dr. Cohn daS gesagt hätte, so hätte ich sofort dagegen Stellung genommen. __ ,, „. . _ . Dr Delfserich: Wrr wollen uns doch kernen blauen Dunst vormachen. Ich fühle mich hrer vom ersten Augenblick an als Angeklagter. Wäre dus nun ein Gerichtshof, so nrflrbc ich Dr. Cohn als Richter ablchnen. Die Herren nxnben Missen, worauf ich abzicle, und ich bitte Src, sich mit dieser Andeutung zufrieden 'zu geben, um Scharfen zu vermeiden. Wenn Sie mich aber zwingen, so werde ich darüber Auskunft geben. Bors. Warmuth: Der Ausschuß, imtb darüber beraten. Der Ausschuß, der sich zu geheimer Beratung zurückgezogen hat, betritt nach erneirthalb Stunden wieder den Saal. Die allgemeine Spannung ist ttiir das höchste gestiegen Dors Warmuth verliest folgenden Beschluß Berlin, 16. Nov. Der schon kurz — geteilte Zwischenfall ergab folgende Auseinand-r- Ueberfahrrn. m. Watzenborn, 16. Nov. Der anfangs der dreisnger Jahre stehende ledige Deß wn hier luurbe gestern abend im Gießener Bahnhof, als er, im Begriff nach Dause |u fahren, die Geleise überschreiten wollte, von einer Maschine ersaßt, übersä hren und sofort getötet. Der Kops wurde ihm Dom Rumpfe getrennt. ^Abg Dr Cohn: Was Tr. Delfserich hier vorgebracht hat, ist in tatsächlicher Beziehung un- rich'ig M hab: das G ld bk'mm^n nur zur Unterstützung rmsischec Ge.augener in Deutschland, und zu einem kleineren Teil waren me.e Gelder auch bestimmt zur Unterstützung der politischen Zwecke meiner Partei. Dr. Delferich hat ge> sagt, er wisse nickst, inwieweit er hier Zeuge und inwieweit AngeNarter ist. 5^ kann ihm darauf nur sagen, wie ich seine Stellung se.-e, nämlich daß ich in Derrn Dr. Delfserich hier den Ange- kiagten dieses Untersuchungsver.ährens erblicke. Ich schließe setzt btt Diskussion ittb behaltt tiut vor, die nächste Sitzung^ anzuberaumen. Berlin, 15. Nov. (Wolff.) Nach der heutigen öffentlichen Sitzung trat der zweite Unter* ausschuk des parlamentarischen Untersuchungsausschusses zu einer vertraulichen Despr ch u n g unter dem Vorsitz des stellvertret-ntvn: Vorsitzenden, Abg. Goth ein, zulammen. E» wurde beschlossen, mit den Verhandlungen am Montag fortzufahren und neben den bisherigen Zeugen den Generalfeldmarschall v. Linden b u r g und General Ludendorff zu laben.. Die Verhandlungen werten mit der V.rnehmung von Gcmeralfeldmarschall v. Dindenburg beginnen, um ihm die Unbequemlichkeiten des Aufenthalte- in Berlin möglichst abzukürzen. Proteste der MehrheitLlozlaidemoiratie. Berlin, 16. Nov. Die s ozialderno- kra tische Partei hatte heute ihre Anhangs in vier große Säle zufammenberufen, um g gen die Vorkommnisse der letzten Tage >u profitieren. In der Aussprache, die sich an die Referate anschloß, wurde außerordentlich sck>arf gegen No Sie polemisiert. Es wurde folgende Gut i d)l ie- stung angeiwmmen: ___ Die Anwesenden fordern die Parteileitung aut, unverzüglich mit den Führern der U -s. P. zusammen zutreten und unter -Dmtansetzung aller parteipolitischen MeinungSoerschiedenh-id.m über die Mittel und Wege zu beraten, die zum gemein* samen Kamps des Proletariats, ganz gleich welcher Richtung, gegen die Reaktion führen. Es geht um den letzten Rest der Revolution." Di« Kohlenkrise. Dr. Delfserich: Ich bdr nach wie vor n k ch t bereit, die Fragen des Derrn Dr. .Cohn zu b> antworten. (Buvegung und Beifall im Zuhörerraum mrd bei einem Teil der Presse.) Dors. Warmuth: Für diesen Fall ist Mit dem gleichen Stimmenverhältnis 4 gegen 2 bei Stimmenthaltung des Abg. Dr. Cohn folgender Beschluß des Ausschusses ergangen: „L.er Zeuge Dr. Delfserich wird, da er s.iu 3eugm5 ohne gesetzlichen Grund Demneirert lmt, ent pr«y n) § 69 der Strasprozeßordnung in die durch die Wegerung verursachten Kosten sowie zu einer Geldstrafe von 300 Mk. verurteilt." Pers ön.ick möchte ich folgende Erklärung hinzu ügen: Der S.rafr Er- üchtiaung. Der zweite Teil des Abends stand rnTr dem Zeichen des Protestes gegen die lurückbaltung der K r te g s g es an ge- n“n m Frankreich und Sibirien. Fritz Schomber cm3 Gießen, der aus sranzöffscher G-iangenschait t nlffohen war, berichtete über seine 3/zia6rtge ffse'ai-.genscho t Er bat das berüchtigte G-langew lag<-r für die i'-ronprinzenarmee bei Lmllh durch- oefoftti und konnte von sch:oeren Leiden erzählen. Besonders von den Auiräumungsarbelten a.r der Front Die Gefühle, die er bei den Zuhörern jedte, ia‘;te 'B arter Sattler m einer Drote.kund- qebung zu ammen, die au die Ortsgruppe Gießen rwm VolkSbimd zum Schutze beutWr [e angenm neitrrgeg.'le i to.rb. ^ö^n b.ibe Paulen . Volkshochschule und Deraus mit den Ge- > angeiien! von Erfolg gekrönt sein. Kreis Wetzlar. Stillegung der Vuderusschen Eisenwerke? " Wetzlar, 16. Nov. Der Reichskohlen- kommissar hat neuerdings eine weitere Einschränkung des Hüttenselbstvcktbrauches an Koks und Kohlen der eigene Zechen besitzenden Eisenhüttenwerke verfügt, Die praktisch auf eine Still egung oes Hochofen- l.etriebes ausläuft. In einer am 14. No- tuember in Essen veranstalteten Versammlung iver hiervon betroffenen Hüttenwerke ist einmütig Beschluß gefaßt worden, der Verfü- ojung nicht Folge zu geben mit der Begrün- spung, daß mit Der Stillegung der .Hochofen- toerre die Materialversorgung der Verkehrs- s> listalten, der Kohlenbergwerke und der wei- 8cr6rrorbeit'.*nben Industrie unmöglich würde, »oas der Stillegung der gesamten Industrie gleichkommt. Die Entwicklung hier Dinge bleibt abzuwarten. Wie wir hören, würden durch die Befolgung der erwähnten Verfügung des Reichs- f-ohlentommissars die Buderusschen Eisen- fcverte, welche z. Zt. nur noch einen Hochofen im Heuer haben, genötigt sein, auch diesen außer Betrieb zu setzen. Damit wurden ibie gesamten Anlagen der Bude- -usschen Eisenwerke zum Stillstand kommen und Taufende von Arbeitern brotlos werden. Berlin, 16. Nov. (Wolff.) Wie mehrere Blätter er a'jrcn, besuchte Reichswehrminister Noslc Aftern nachmittag Gmeraljelomarschall v. Hin- venbnrg. Im Lause der Unterija tung wies der Zeldmarscholl auf die wirtschastliche Notlage bet ausgcsch edei.eii und ausscheid?ndeli Deeresangeho- rigen hin und setzte sich lebhach für btejemgm ein, die in das bürgerliche Leben oder m die Sicherheitswehr übertreten mußten._______________ famin ziehendes Öfenwhr, schon vor läng?c-r Zeit ein Balken in Brand geraten, der sich nach imb nach über das Holz der ganzen Fachwer slrand ausbreitete und sich eilt durch die ftärier rott ende Qualmcntwicklung bemerkbar macht:. Die Wache, verstärkt durch einen Teil der freiwilligm Feu r wehr, hatte längere Zeit mit der Bewältigung der BiaideS zu tun, da di: brenneiden Ba.ken zur Abiöfchung erst freigelegt weroen mußten. 6 Uhr 39 Miii. rürfte die Wache wieder ein, während am Brandplatze noch einige Feuerwehrleute verblieben, die fertig ablöschten und die Brandwache über» nahmen. Am Zeichen Tage, abends 19 Uhr 45 Min., wurde die Feuerwache nochmals durch den Feuermelder 424 (Ca 6 Hettler) alarmiert und durch den Unfallmelder v rständigt, es brenne in der Frankfurter Straße. Die nach der B andstelle eilende Wache sand im Hause Nr. 25 einen durch die Bewol/ner bereits ge'öfchten Zimmerbrand vor und rückte 11 Uhr 15 Min. wieder ein. urteile handeln kann. Dr. Delfserich: Welch? Rechtsmittel stel^n mir gegen den Strafbrschluß des Ausschusses zur Verfügung? Bors. G o t h e i n: Darüber hat der Ausschuß noch keinen Beschluß g^f ißt. Ich ste le Jhnm anheim, sich nach einem Rech swei zu erFunbi^n oder beim Grsarn a.:ssck.uß B. rhw rde einzu egQi. Tr. Delfserich: Ich stelle fest, daß ein Rechtsweg gegen den Beschl iß d:s Aussckmsses den Mitglied-ern des Ausschuss.s olmbar nicht gegen- roärtig ist. . . , . _ Dors. Gothein:S,ehabenaarnichts festzu stellen F st. eUungen trifft nur b.r Eine iErklürung Hindenburgs. Berlin, 15. Nov. Dindenburg läßt folgende Erklärung veröffentlichen: . . „Bei meiner Ankunft unb wahrend meir£> bisherigen Aiifenthaltos in Berlin sind mir Äußerungen persönlicher Ehrung in solcher Fülle wid in solcher Herzlichkeit entgegengetreten, daß ick mich tief verpflichtet fühl-, dafür der Barlmrr Bevölkerung meinen aufrichtigsten und herzliche:: Tank zu sagen Ich sehe darin den aus dem Jnnerstm kommenden Ausdruck des EntsÄusses aller vater- ländischen Kreise die Sckiwere dieser Znten g e- meinsam zu tragen, bis das Bittere der uns auf- erlegten Prüfung üb rrounben ist. Wie wahrend des Krieges, so gilt auch heute mein M^es Denkm des gntjm deutschen V.lkes Zukunft. In Rückncht auf den über Berlin noch verhängten Telagerungs- iitftanb bitte ich aber, von weiteren Kundgebungen a b s e h e n zu wollen, die geeignet fein können, den Verkehr und d e öffentliche Ordnung zu erschweren. Die Gerne 'mfmnk.it im Denken unb W ll n mtt der Berliner Bevölkerung gibt mir bic Genißh-ert, daß diese Ditte nicht mißverstanden wird. Gen r l eldmarfchall v. H ndenburg." Bors. G o t h e i n: Ter Ausschuß l)at nur das Recht der Untersuchung, nicht axr das Reckt, Anklage zu erheben. Ich muß d.e.e A-ußecmig als im Widerspruch mit den Aufgaoen und P.lichten des Unterfuchungkmtsschuffes s.e end, rügen. Dr Delfserich: Wenn bte Tisiusswn fi weitergelst, dann verlasse ich den Saal. (Dr. Hels e rich erhebt sich, rasst seine. Akten.zu ammen un. tritt einige Schritte von seinem Plaz zurück.) Mg. Dr. Cohn: Ta Dr. Hclnenck un- gegenwärtig noch die Ehre seiner Anwesen, ei schenkt, darf ich ihm nur noch enmbem: Ick bin zwar nicht an dem Zusammenbruch schuld, aber an I der Entstehung und Fül-rung des Krieges ist einer 1 schuld: Dr. Delfserich. (Große s^weMng.» , Dors. Gothein: Ich muß dich: Llenßerung ^des Abg. Dr. Cohn au. das entscheden^.e ru en I köchsteTemperaturam 16.11.=- -0.4’, 17 11. Niedrigste „ „ 1611.—-4.5J, 17.11.= Schneedecke 23 cm Oanöel. ? Welche», s-^i’inqt l n Ul. E ^vventch. ? 1 werben. ffr$kllen S in öermfe 4 Seilern wu ’SiÖWs ”adn wird. 0(1 »» sSS-i-S einzeladen ikin n°d|m,tli5 einigt SLj? w-. All-,ühltL mchqaartett des öS «'ding von tzmn »ende Gemilchte ‘Mra JÄÄ'S U Franenchöi«. Leder Quartette iSttiumann, @nti K lüt Keethoi^ 8 tktUg'.e.tung SicUi iur Laute - nn ■ °xr ander? biei:r Mreiäa W Wx vermocht? Die 6^ cn Wie—bk Fumeistiinme etwas - gut geschult uk 1 reb-nierungsmomentm ü> ' das ernithaite Bestri. inten spricht ti, boß er b« ntchor" aus Wagners „Lohen- shor singen ließ - Tas Z» -lreichguartetts war flott im inn wahrenb der jwritm flhnt. berfeit. - Als Solistin m tey grwvMn Worten, dem nde Stimm? i 5 matbi i dk*n Sttirg an sieht, abwechslungsreiche - urbt butd) tim btrMt ?c> ba Schchsfermeiiiers Martin ijenben der .1 ttW man audj, dog ixn sährigeMitgliebstc'! n ft sich große Dcrbienh ev ii em 3diäl)rigc5il(üii« im u ü-bld nlflnn. Er.niste «tsiycnben ema-int uno n> weiteren Verlause bti W ,g statt. ökrtiS Güßen, olisboldichule. 17 M InSieskck fandst' .rü'ibuug tim dtrctti.gen Sorgelien von MM SM Berlin, 15. Nov. (Wolff.) Von zustLiwiger Stelle wird mitgeteilt: In der K 0hle n v er- s 0 r g u n g wurde eine schwerwiegende entfall ung getroffen. Trotz aller Bemühungen, d e Vorrat? .er Ei sm Halmen an Tienstkolle zu erhöben, lxixn oie letzten Wockfen w iterc B e r m 1 n der u ng en d-.-r Bestände gebracht. E.nzelne Eisenbahndir-.knonen haben kaum noch für drei Tage Vorräte ^nr Durchschnitt sinkt der Vorrat in lebet Wock: um einen Tagesverbrauch. Abge ehm dav.m, datz sick auf diese Weise nur noch ein ganz unwirtschaftlicher Betrieb fütjrcn läßt, muß bieer Mtcntb unfel lbar zum Zusammenbruch führet! reicht aber der Eisen'oahnverk hr zusammen, so hört audr die allgemeine Kohlen- und Leben s mitte lv er - °r ^or*1 biefer fundamentalen Gefahr muß im Augmblick alles anders &urücttreten Um ihr zu begegnen, haben sich die rerantwort licken St llen dec Regierung zu einem Gewaltmittlcntscklo»« (m: Tie Eisenbahnen werden in Un nächsteiTogen an allererster Stelle be i?fert werden, bis ste lieber einige Vorräte babnv Es wird veriuchlt iixr den, die lebmswichtigen Betriebe, hierunt.r möglichst wenig leiden zu (affen. Tste übrigen Verbraucher unb die Industrie, msbesondeve di- Großeisenindustrie unb der Hausbrand, werd.m stark in Mitleidensckmft. Schwere Schädm wwden im Gef.lg' bei er Maßnahme nicht ausbleiben. Sie sämtlich zu vermaden, ist aber bei der jetzigen Lage nicht möglick. Im Augenblick müsstm wir alle Strafte zusammcn- Iroiten, um die schwerste Gefahr, den Zusammenbruch des E.senba'mbelriebe- abjuinenb n, ohne Rücksickt auf den Schiden, der dadurch an raueren Stellen entstehen kann. Ist diese Haupi-efahr behoben, so können wir hoffen, auch der aiibeien Gefahr Herr zu werden und den inzwischen anderwärts entstandenen Schaden w eder gut ju machen. Dors. Abg. Gothein: Ich möchte nunmehr den Zeugen fragen, ob er bereit ist, die Gründe anzugeben, die für ihn maßgebend grn> sen sind, die Fragen des Abg. Dr. C 0 b n nicht zu beantworten Auf besonderen Wunsch des Aba., Tr. Cohn wird der Zeuge anfacsordert, dies: in öffentlicher Sitzung anzugeben. Iw madr aber Darauf auf merksam, daß es sich hier nur um sachliche Angaben ohne Wert- w» ri Mi'-; [allen. .aujjUgd, M u 9!u^nQnt>rtKU9 |ft2&fr.! t irfl bingtoen »u'7en Wandt! nicht Dvt Menichs"- Mti ,<6 « glommen ar" , loonft Mtr"gr^be" stm. ie -Ms- 5ötbän kJ W K- 8*8 § jpull«1 irt s.incr w gj|ttd r -MW Aussckmß. Dr. Delfserich: Nachdem Tr. Cohn und der Ausschuß Wert darauf legen, daß diese Grunde genannt werden, bin ich gezwungen, es zu tun. Der Gesamtausschuß ist ei,:ge e'^t worden, um die Gründe zu prüfen, die zu dem furchibiven Zu- ammenbruch unseres Vaterlandes geführt haben. Nach meiner Auffassung ist Dr. Cohn an die em Zusammenbruch ganz unmittelbar beteiligt Nach einem Telegramm des Botsckiasters Joffe des Vertreters der russischen Sowietregie- nmg. hat in der Zeit, in der unser Vaterland den schärfsten Kampf gegen eine feindliche Ne erwacht ährte, sick Dr. Cohn von Josse Gelder der russiscken Sowjetreg^erung zur Verfügung stellen lasten, um Deustch and zu revolutwn eren. Tas ist der Grund, aus dem heraus ich es ablehnen muß, mich mit Dr. Cohn über diese Ting« zu unterhalten Sie können alle Zwangsmittel der Straf- prozeßordnimg gegen mich anioenbcn, aber keine Mack/!t der W.lt wird mich zwingen konn.n, Herrn 5)r Cohn hier Rede und Antwort zu Bem das tzesavtke Dermtzgen vec Stahl- u. Fckrerer-1 D -G. als ganzes unter Ausschluß der Siquwa» | tion auf die Tiskonto-Gesellschaft gegen Gew ah. rung von je nom. 6 )00 Mk. vom 1. 1 1919 winnberechtigten Tiskonto-Kommandilantellmi Tüi je nom. 9000 Mk. Aktien der Stahl- u. (yeberet» A.-G. übertragen werden soll. Tiefer Vertrag hat bereits die Zustimmung der beiderseitigen Aust sichtsräte gefunden unb soll einer auf den 1. 12. 1919 einzuberusenden außervrdentlick-en Generalversammlung der Stahl- u. Federer-A.-G unter» breitet werden. Nach Eintragung des Ger«ral-Ver- sammlungsbeschlusses in das Hand lsregistrr wuck die Tiskonw-Gesellschast die Geschäfte von L>tahl- uiid Federer ausnehmen. Beranstaltungen. Montag. Theaterverein 6^/z Uhr: Der Wildschütz. — Zentral verband der Angestellten (Militär-Sektion der Zivilangestelltens 7*/i Uhr : Mon-atsversammlung im Cfewerksckiastshaus. — Lichtspielhaus und Lichtspiele Selrersneg: wie Sonntag. ** Von der Feuerwehr. Am Samstag nachmittag 3 Uhr 41 Min. lief über den Feuermelder 425 (Teu'elslustgärtchen) eine Fenermel- dung bei der Wache auf Oswaldsgarten ein; zugleich wurde telephonisch mitgeteilt, brenne Seltersweg Nr. 5. Die Wache rückte sofort aus und traf 3 Uhr 50 Min. an b.r Brandste l? ein, wo sie einen eigenartigen Fall vor and. Bei den dicht nebeneinanderstehenden, einem Eigmtümer gehörenden Häusern Nr. 3 unb 5 war in der Fach» werlswand des einen Dauses, vermutlich durch ein die Wand freuendes nach dem Nachbar- ■■■■ »8 Steinbach, den 15. November 1919. 091108 Danksagung. Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Anteilnahme an dem uns so schwer betroffenen Verluste, sprechen wir hiermit unsem tiefgefühlten Dank aus. Ferner danken wir für die zahlreichen Kranzspenden, für die Beteiligung des Gesang- und Turnvereins, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Köhler. Im Namen der Hinterbliebenen: Frau Anna Stabe! geb. Reuschling. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Heinrich sowie für die ehrenden Worte des Herrn Lehrers Müller und für die vielen Kranz- and Blumenspenden sprechen wir unseren aufrichtigsten Dank aus Familie Heinrich Uhl. Gießen (Bergwerk, Unterhof), den 14. November 1919. | Mietgesuche | Möbl., abgeschlossene M-Ziiw-Wng. auch nröhere, mit Küche per folort ob. später von jungem, kinderlosem Ehepaar gesucht. Offerten an Schwarz - Weiß Licht' spiele, SelierSw. 81. fuhr 2 MM für sofort von zwei Studenten aesucht. Schristl. ytndcb. mit Preis ein* schließlich Beletichtung u. Bedienung (evtl. Pension» unt 0*22121 a. d. Oien. Anz. Luche per foi. od. 1. Dez gul möbl. Schlalzimmer. Tchriftl. Angebote unter 022147 an den Gieß. Anz Anm 1. De», möbliertes Zimmer (Stadtmitte) gesucht. Schr. Angeb. unter 022000 an den «Ich- Anz. Ml. hetk WttWt ob. sonstigen leeren Par» terrerauni sucht Beete, Holzbildhauer, 023016 Steinstr. 38._____ {Stellenangebote | Schreiet für 15 Wochenstunden zur Bertretung für sofort ge» suche Schriftl. Wnaebote mit KehaltSansprüchen unt. 12977 a. b. Gieß- Anz. für Kanalisation u. Kläranlagen von (Gesellschaft für Abmasse, klärung für Hessen gesucht. Ang. u. 0. L. 813 an Invalidendank, Wiesbaden. 129851d Zur 5infü6rung einer glanzend empfohlenen Neubeit bei Zigarren« geschäfteu und Kouinm- vereinen 12987hv geeignete Herren bei dauernd hohem Einkommen gesucht. Lenncfelder & tto., Frankfurt a. M. Der Scntfilirrtritfi eine» Artikels für die Landwirtschaft ist an frr. Heeren mit orgauii. Säbigk. aus eigene Rech- nung zu vergeben. Ang. mit Wef. an Richard Kaufmann, Hamburg 8, Bei den Mähren 85. 11,1 ’ ßriöilt auf KttlM ein selbst. Schneider aus örohftütt 1. Lohnklaste. Reichstarif 8. NachTätia- keil von 6 Monaten wird Umzug vergütet. 1MT Augn*t Herrmann, Maßschneiderei. Hauan g/M»Langstr.47I. liitifltr eiiitiütr findet dauernde Beschäftigung bei 022080 Joh. Reif D«»bringeu bei Gießen. Tagschneider gesucht. 0K141 Krevert, Plockstrane. veldst. Schreiner, sowie ein Maichinenschreiner für dauernd gesucht. >»« Andreas Schweiber, Bad Homburg v. d. H. rluverläinae Anfwartefran für etwa eine Stunde täglich gesucht. ii22126 Ir. HnutewüUer, Hygten. (Institut. Wir suchen zu möglichst baldigem Eintritt einige tüchtige, jüngere Techniker ____ oder 12983D Zeichner welche eine gute LlnffassungSaabe besitzen sowie flott tmb sauber nach Angabe zeichnen können Selbstgeschriebene Angebote mit Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisabschriften, Angabe der GehaltSan- spruche und des Eintrittstermins erbeten an Heykigenftaedt St Co., ^öcr^cnflmaidjinen- iabrik n. gifciiflieftcrci Akt.-i^cf. in «Ziesten. 1bis2Damen ani Bureau gesucht, die stenographieren und Schreibmaschine bedienen können, auch im Rechnen sicher sind. Schriftliche Angebote unter Angabe der (Äehaltsansprüche unter 12956 an den Gievener Anzeiger erbeten. Akd. gtbildkik, IntcHiflfnk jimgk Jamc energisch und selbständig, kaufmännisch bereits eingearbeitet, sucht 'l-ofien als Sekretärin In Fabrik oder Privat ober ähnliche Tätigkeit. Schriftliche Angebote unter 022008 an den (siebener Anzeiger erbeten. graphie und Lchreibmaschiue, von größerem Junge Dame mit allen Bureauarbeiten vertraut, perfekt in Steno« Werk in der Nähe Gießen« zum 1. 1. 1920 gesucht. Ausführliche Angebote mit Bildungsgang und Zeugnisabschriften unter 12955 an die Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. Zigarren- macher. Zur Unterstützung uns. Werkmeisters suchen wir für die Hilssarbeiten tüch tigen Zigarreumacher gegen Tagelohn. 1WS Demselben ist Gelegen- beit geboten, sich als Werkmeister auözubiiden. Gebrüder Plctz, ^frankfurter Straße 00. Junge 14—15 Jahre alt, gefacht als Hilfsarbeiter. Hermann Meier, Dachdeckermeister, Walltorstrahe 46. Laufmädckeu ob. fron für einige Stunden ges. Srau Hartmann, 05118 Riegelofad 80. Gesucht sofort eine durchaus zuverlässige. nicht zu junge Säuyünyspneoerin Mi einem 7 Monate alten Jungen. Schrift!. Angeb. mit lSebaltSansprücken unter 022130 an denGieß. Anzeiger erbeten. Kin MWktl arbSTbft; 1. Dezbr. gesucht. {12h90 S. Haas, Bletchttr. 21. Stiegen Heirat unseres Mädchens, das 10 Jadre bei uns war, wird ein tlehL ehrl. Alloiam iJches mit Kochkenntnissen zum 1. Dezember gesucht. ,5. Dez. ob. Weihnachien gel. : i” Jrau SanitätSrat Notzardt, Weilburg. 1 Stott flarten! |1 Anna Wacker Waldemar Friedemann Verlobte Gießen Wetzl« t, 16. November 1919 071144 . .................................................. ^rcitotlliqe ^ersteiqkrmiq. Auf Antrag der Friedrich Wilhelm Müller Witwe, Gasthaus ,Lum Lätoen" in Butzbach, versteigere ühMittwoch den 19. November d. IS, von 9 Uhr vormittags ab, össentlich gegen gleich bare Zahlung: 1 Oekdnomiewagen, 1 Landauer, 3 §>albverdecke, 1 Schlittetr, 1 GcschäftSwogen, 1 Handwagen, 1 PslugLrrren, I Mähmaschine 1 Pflug, 1 Por- berp.lug, 1 Leuweitdcll, 1 P-etLctvdien, 1 Häckler, ein Anteil an einer Säemaschrne, 1 Grupper. 1 Drehtransvvrt^asken, 1 Schmierbock, 1 zwei- spänniges Pferdegeschirr für Chaise, ernt weitere Partie Pferdegeschirre, 1 Haserckasden, 1 Wasch- rmngcl, 1 Partie g-ässer, 1 größere Partie Stühle, Tische und BänUe, 1 eisernes Bett, 1 Bettgesfll, l Schreiboult, eine Partie Senfber und Fensterrahmen, eine größere Partie Weinslasdien, eine Markise, 1 .Ei ndersportwagen uni) noch verschiedene landwirtfchachichc und Hausgeräte. Versteigerung bestimmt. 13922V Herrnbr odt, Gerichtsvollzieher in Butzbach. Ihre Verlobung zeigen an Emmy Forth Ernst yVeidner, Pfarrer j Mühlhof- Lissberg Oberlais November 1919 m* r Verlobungsbriefe Ludwigstr. ♦ :: GIESSEN :: 9555 Äül meine M-Meiten er'aube mir beamten hinznrdtto Tüchtige» Mädchen ür Kiiclle lucht zu sofort Studentenheim, Burggraben 9.__ ~ kiii ordkülilikö I MWkss.HMttbkit in kleineren Haushalt bei gutem Lohn per sofort gesucht. Zu erfragen Vord-Anlage 21 I. | Stellengesuche) Junge sucht Stellung als Kklliikrlkhrliiijf. Näh. W. Friedrich, Marburg, Babndoss botcl.0221N Fräulein. Dritte der 30, mit langjähriger Erfahrung in Buchführung, Aor« refpondenz, Stenographie und Ma- fchinenfchreiben sucht sofort dauernde Stellung. Schr. Angeb. mit GehaltSang. unt.12970 an den Gieß. Anz. erb. Snche für meine Tochter Aum Erlernen des Haushaltes in besterem Haufe cotL auch Hotel), wo Dienstmädchen vorhanden. ohne gegenseitige Vergütung passende Familie. Familienanschluß Bedingung. Schriftliche Angebote unter 12976 an den Gieß. Anzeiger erbeten. j Verkäufe ] Jerkel tmb Läuferschweine billig zu verkaufen. 13003 Kaiser-Allee 17. Mein Wohnhaus mit Laben Walltorttr. ISinGießen ist zu verkaufen. Karl Dort Witwe, Höchst im Odenwald. 1 Schlitten jzwkisp.) u. 1 Bohrmaschine 1*064 zu verkauf. Neuschliug, Schmied, Heuchelheim. (»infrbläfr. Bettstelle m. Strohmatrave z. verkauf. 022124 Ebelstraße 7 v. Oefen verschiedener Größe, neu und gebraucht, darunter 1 Irischer mit Kochein- richtung, 1 Mantelofen, hat abuigeben. < 22139 __Saudgaffe 11,1 91 L IMgllltth.sllhmd zu verkaufen. 022120 Krofdorfer Str. 22 II. Hasd Nahlllllstiiit preiswert au verkaufen. 022151 Asterwen 22 I. Tchncidcrmaschink preiswert au oerfaufen. 022150___Asterwe« 22L eifern. SIMM» fau neu, zu verkauf. 12O'i2 ___Walltorstraße 73 v. Kinderwageu elegant, gut erb-, vreisw. z- v. *,IM Stolaitr.731, L silberne ^errcH=Xof(fjcnuör mit Lorung^eckel für 100 Mark au verkauf. 022158 Walltorstraße 46 HL «imt neuer. */, langer. Sritaer Tuchmaiitcl zu verkaufen. 022115 NiegeUnad 3» H. - Hemdchen, X) Jäckchen. Win- 7*^ dein, Kieler An »stge für 2—3|ährig.,alleS guterhalten, zu verkaufen. Ecke Bahnhofstraße. Löwengafse 34 I, 8 Paar «ummischube Sut erb« für 3 u. 4 I. alte Inder, sowie 1 Buvven- wa reu au verkauf. 022153 Krankinrter Str. 63 I. Stuhl- und klein. Schlitten zu verkaufen. 022125 Stevbaustrafte 27. 15 Spanplatten wen gedr. billig s. oerk. Wetter«. 3, Manf. Rehgehörne dar. einige Prachteremv L, wegen Mangel an Raum zu verkaufen. Schr. Ang. u. 022173 an d. Gieß. Anz. 3 Aeuster-TüllsioreS u. Sortieren za oerfaufen. 022116 Noetdeftr. 34 I. | Kaufgesuche j öine junge, gute Milchziege »u kaufen gesucht.' (1.3008 Oakar Gntmanr, West-Anlaae 31. Landsitz mit guten Gebäuden 10 diS 30 Morgen groß in schöner Lage gelegen zu kau cn gesucht. Angebote erbittet 13005D JosefSchaefer, DüMseldorf. Bictoriastraße 28. Viktoria- Wägelchen mit abnehmbarem Bock oder ohne Bock zu kaufen gesucht. Hern A Co., Weft-Anlage 31. 13000 1 Rodelschlitten zu kaufen gesucht. 022145 Sehller, LnbwigSpl. 81L Eingang Gutendergstr. Mignon- SÄreilimüschine gut erhalt., zu kausen ges. Cff. unt. F. P. E. 2M9 an Rudolf Hoose, Prüfe- tert a. BL(tiWlas Alte Autodecken nnb Schläuche kauft »ofeUllng, f^ronfiurter Str. Li. ,tl4 8tdr. 6dii8kl|ftt6 zu kaufen gesucht. Schnitt. Angebote unt. 022133 an den (Sieh. Anz. Gut erhaltener, besserer, blauer ober dunkler Anzug nrittL flifl., Gröhe 1.70, zu kaufen gesucht Schr. Ang. u. 022117 an d. Gieß. Anz. fluiürmanötn-llRiHi gut erhalten, zu kaufen gesucht. 022127 Ebelstraße »Pt. Militär mautel und hole, neu, für große, starke liigur, zu kaufen gesucht. Sckr. Anaeb ul Preis il 022155 an den Gießener Anzeig | Empfehlungen! ZumTotenfest emvsteblt een* Kränze und Buketts Beinrich Jungermann, Wemeretraür 10, (Lcke Steiustraße. hldiäiHi von 5 kg ab, liefert direkt In ».Arno Roth, Falrikal die®. Erzeugnisse, Hanau a. J1.,H* 98 Grossisten gesucht. 35 Mark J kost-dieses ei*ga*te, moderne Frack-Korsett aas beigefarbnem Satin, Damast mit Feston nnd Strumpfhalter. Beste Stahleinlagen. Alle Weiten. Th. Deichmann 'Sol.-Krim.-Beamt.a.D. Fraxkfurt 3L, Bergerstr. 10. Lämtl leobach- tMgea o. Ereililaegn. vcilalg'AlMnslt gewiffenbafi u. diskret. Tel. Römer 3M7. lawi flifflscMIzer zum Schutz gegen die Kälte. lwC ffflbdehen/s Qafomon | Verschiedenes! K. 1OO. Der Herr in. d.Spitzbart wünscht Sie unbedingt zu sprechen. Bitte um Angabe von Crt und Seit unter 022160 an den Gießener Anzeiger. Perloren Portemonnaie mit etwa 4f> M. Inhalt. Gegen gute Belohnung abzugeb. 1-2079 Wildelmstr. *1 I. ai:iiii>iiiiiiimuhllminiiiiiiillisi An-».Verkauf vonkumpen, (Eilen. MetaeUn, Knochen, Papier, Zlaschen, gedr Maschinen. ZthsiilltS ediüfDrc, I rvalliornr. 24. ZeL 101K iwiiiiiiiiiuiiiniiiiiiimmmiimffl Freitag früh 1 schwarze Handtasche, Inhalt verloren. Ab- iugeben gegenBelohnnng au■ 2.'.oltkestr. 22 1L Um mit unseren Vorriten atu der Putileiliragarämei gewähren wir von jetzt ab auf alle vorrätigen: Filz-, Velour®- u. Samt- and 20%IatM Kiud°;'D*m"n 20°/° SachlaB Flügel Fantaeies. Fed., AAO/ Borten, Blumen,AgrRff. ;0 HQbUlIlD DaeLagerist noch sehr gut sortiert und ompf'-hien wir unserer werten Kund schäft diese günst.Eiukaufsgelegenheit 1296Pc Hals- ii. Lungenleiden elei an. ett Äotarr6«n. teb#rte:d!fn errtaa'anetn. H»*e a. I. b. ertleUen. eit »«hlralch« VNN»(>»»s«" lute», f selNfen an» MHnHs ehiwaeSfTrt Ketllcs, ufttt Rotolin-Pillen <■ jahrelanger Praxis — Vorzügliche Erfolge. Hasten, Verschleimom, Äaswnrf, «achttchwelt. Stich« t* Xfltftn u Brup'chm.rt b6n#a aef, »vpttit anfc no- grnmm .R. K." vet loren. »egen hohe Belohnung abzugeben [022148 LudwiaSvlav 5 III. <> <> <> 1500 M. gegen gute Berzinfun, und Sicherheit auf vier Monate zu leiben gesucht. Schriftliche Äw geböte unter 022152 oi den Gieß. Anzeig, erbet Langhaariger grauer ? Pinscher -Etruvv" vermißt. i>üf 9ladjr. (L Berbleib Belob W. Trlbus, Weii-AoUgs fe Pelzkragen (braun. Hafenfelll irgend- wo liegengelasten odei verloren, tfe wird IrDL gebeien, denselben gege» Belohn Raiier Allee 7» bet Aiackl abzugeben-l^ Vereine Beotictie demotralFcbe IW. Diiaataa abend t Ufer ia ..Aqüarlan", Walltorstr. 1 Mitgliederaheud. t*P Schuhmacher' Zwangsiununp lÄrStaöt u.gfliiöfreü Gießen. Mittwoch den 10 Nod. abends 8 Ubr Versammlung im Gewerbebaaö. r ages orbnunn: Bericht d. Lohnkominiistor Allsettiges Erscheinen en sorderltck. 1297* Der Vorstand. Montag, 17. November 1919 Nk.269 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Swelter Blatt :eigen ’Vth ">n ipr.724 12969c ahmen t>re । ftöfct, in für unsere Zwecke völlig gtmügenter Anspruch I Weise zu schädigen. Anspiele hierfür liehrn die Aufmersimnfeit der £). £> L. voll in ,Jst das dein Ernst? Und willst du mir mich iS. helfen dabei?" Fortsetzung 50. . ^Nachdruck verbalen.) lick.« oec . ein Thema, boä Himmels zu entfcfjeimt nehmen. (Forriehung folgt.) wann braucht sreren will?" Dss Glück drr andern Original-Roman von Erich Eben st,ein. Copyright 1916 by Ordner & Comp., Berlin W 30. Im Salon wurde musiziert. Tie Gräfin Wirbna spielte Wagner. Das Xiteb Wolfram von Esckcnbachs über die Drinc Minne ... Harald summte die Melodie mit, als sie eintraten. Erne Viertelstunde später wurd; zu Tisch „So sehr ich bedauere, daß Eure Exzell.'nz ohne jede Devanlassung gerade ten gegmwärtigen Zeitpunkt*^*) zu AusernauderseLungen üter vec- L. U. Von der Landesuniversität. Der Privatdozent für niederländische Sprache an der Universität Frankfurt a. M. Dr. I. van der Meer lieft an unserer Landesuniversi- t ä f im Wintersemester 1919/20: Einführung in das Ncuniederländische an Hand eines neuniederländischen Tertes: zweistündig (Dienstags). Ein- sührung in das wissenschaftliche Studium des Niederländischen an Hand eines mittelnieberländi- schen Textes: einstündig (Dienstags). ** Der Abbau des alten Offizierkorps. Die vorbereitenden Arbeiten für die Stellenbesetzung im neuen Heere und den Abbau des alten Osfizierkorps gehen Würfel gefallen war . . „Nun — willst du, Magnus," drängte Harald itr, um ihr den Arm zu (rieten. Gräfin Santer- fcld lächelte riii wenig, wählend die Fürstin für ♦) Der Fluh friert in der Regel vvm De- Zetnber bis März zu. **) Beziebt sich auf die Zeit seit Kriegsbeginn. ***) Die Champcrgneoffensive der Fvrnzofen b> frntb sich auf dem Höhepunkt, tne Offensive gegm Serbien hatte soeben begoimm. Beide nahmen die und schob si ein die Tasche. w „ Tie wollte er sich, aufteben. Zum Antenken an die seine weiß' Kinderhand . . . dr: morgen schon Molkern gehörte . , . tzalkenhayn un& Hindenburg-Ludendorfs. Dir Verschiedenheit der strategischen iöttkiCLung. ^farrer Mus ich das wirklich tun? Gibt es keinen Borwand, es abzulehnen — Zeit zu gwirmen — die Entscheidung Auruszuschieben? Aber wozu? Würde es denn je leichter dadurch,? Und Zeit gewinnen — wozu? Es formte sich ja dach nichts meryr ändern! . . Vielleicht würve er sogar ruhiger werdm, wenn Was geht eS mich überhaupt an? Wenn sie dich toll, heirate sie doch meinen Segm hast du!" I Pn'I-h" {*8A*ü! einen Augenblick im Stricken imrehielt und ein Gesicht schnitt, als ginge ihr erst jetzt ein Licht über gewisse Tinge aus . . . „Nun, Modesta — fontmen Sie!" wiederholte Magnus Cie stand auf, aber ohne Haralds Arm zu. ^ckerei «fei' Scren tu der lb 8n/ alle vorrätigen; • o. Samt- Ä20°/Olitti noch sehr pit sortiert und nr unserer werten Kund- ritnst.Eiijkaafggelegenbeit gangene und deshalb augenblicklich bcdeutungs- Lo|e Dinge für geeignet halten, so wenig würbe ich Ihre Ausführungen nrifcerlegen, wenn sie mich nur persönlich angingen. Da cs sich indessen um eine Kritik von Anordnungen der O. H. L. handelt, die in allen wichtigen Fällen bekannt.ich die vorgängige Billigung Seiner Majestät gefunden baden, bin ich leider doch genötigt, dies zu tim. Ob Eure Exzellenz den Anschauungen der O. H. L. beipllichten, kommt, nachdem eine allerhöchste Entscheidung ergangen ist, nicht mehr in Betracht. In diesem Fall bat sich lebet Teil un- lerer Wehrmacht der O. H. L. bedingungslos anzu- vasfen. Die Abgabe von Kräften aus Ihrem Bereich während des Krieges dorthin, wo der Nachdruck gegeben werden sollte, ist keine b.'landere Leistung, berat sie erfolgte aus Anordnung der O. H. L., die ia auch allem die Verantwortung dafür tragen kann. Was Eure Exzellenr über den von tntr gebrauchten Ausdruck „Irrtum" bei dem Telegrammwechsel äler hen Abtransport des 11. Armeekorps lagen, trifft nicht zu. Ich hielt es für einen Irrtum, bat1, gleichzeilig zwei Divisionen nach einem Bahnlwl in Marsch geletzt wurden, au? dem nur 15 Züge tätlich verladen roerben konnten, und stellte fest, daß von mir eine solche Anordnung nicht ergangen war. Weldren operativen Entschluß Eure Exzellenz bei dem Versuch im Auge haben, die ,,im Sommer bcl-ebte Kriegführung" zu brandmarken, ist mir nicht klar. Der Ansatz der Narewstoßgnrvpe kann nicht wohl in Frage kommen, denn Eure Exzellenz haben rn Vosen selbst zugegeben, daß, ?5 mehr Gefüblssockre wäre, ob man sich für die Narew- oder Niemen-Operation entscheÄvm sollte. Ich vermag mich aber bet meinen Vorschlägen nach dm reichen Erfahrungen des letzb-n Winters nicht aus Gefühle anderer. foickiern lediglich aut meine eigene Ueberzeuaung zu stützen, die die fWarcrolinie für zweckmäßig dielt. Hiernach könnte nur die Ablehnung Ihres späteren Vorschlages gemeint sein, den träten Flügel Ihrer Heeresgruppe durch Teile von Mackensen und Woyrsch zu verstärken Er war ja aber aus zwei Voraussetzungen ausgebaut, die sich als völlig unbegründet herausstell den. Heute zögere ich nicht, zu sagen, daß ein Eingehen aus jenen Vorschlag unheilvoll sür uns gewesen sein würde. Ter unmittelbare Beweis hierfür liegt rn ter unumstößlich n Tatsache, datz wir bet Annahme vcs Vorschlags niemals in der Lage gewesen wären, die Kräfte rechtzeitig hierfür zu bringen, die zur Stütze der Westfront unbedingt nötig sind. 3ebe Vrüjimg Der Lage nach Zeit und Raum unter Berücksichtigung der Eisenbahn-- und sonstigen Nachsdxub- verhältnisse ergibt das unwiderleglich. Freilich scheinen Eure Exzellenz über dies.' Derhältnisie erst sehr spät unterrichtet worden zu sein. Andernfalls wären die wiederholden dringlichen Anträge auf Ueberlassung des X. Arme> korps ganz unverständlich gewesen. Einen mittelbaren Beweis für meine Ansicht leite ich aus dem Verlaut der Operationen südöstlich von Wilna ab. Es ist genau das eingetreten, waS ich gefürchtet mid vorausgesagt habe. Man kann eben einen zahlenmäßig überlegen m (Gegner, der sich ohne Rücksicht aus Opfer an Land und Leuten nicht stellen will, bayu das weite Rußland mro gute Bahnen hinter sich hat, nicht im großen durch Umfassung tödlich zu hreften hoffen. Dor allem nicht durch eine Umfassung auf der Grundlinie, bei der grobe Teile der eigenen Kräfte während der Märsche im Kam Pt ausfallen. Die zum Gelingen nötige Ueberraschung gelingt, wie dieser Krieg oft gelehrt hat, nie in so ausreichendem Matze, daß der Feind nicht rechtzeitig Gegen maßregeln treffen könnte. Wohl aber vermag man einen solchen Fernd dadurch, daß man ihm überall fest an der Sfltnge bleibt, ibn so an Verschiebungen verhindert uno mit verhältnismäßig schwachen, aber fest zusammen gefassten Kräften wirklich überraschend m gut Misqewählter Stelle weit in seine Linien hinrin- ibtdtr«, i Grob- eittli oerlieben. ifl6uniet- egen »x- Aretbge r*iicften- [ BiW,r’ >en!ieimer n werden- mit ent« -riit oer- »sind bis L wr» r unter' le einjN' ibnnn Angeb^ etwa er erber er ui. b. v- kbandes- eihnachten .Elfenbein-Schnitzereie» sen. Plaketten osw. md Kugelkete draußen jtrrifdjen den Rasenplätzen bimtel gewor- Himmels zu ent|ck4etern . -y?“ Len. Ter Siidj unter den Kastanien stand ver- Sie ja, rote ich inetE, sehr intern;tert/ ka ja, wie ttri itretE, leryr tnreneiiten. Modesta fuhr zusammen, ms Magnus das 1 an sie richtete. Harald stund bereits nebm, werde." „Bah — das sagen alle Mädchen!" .Modesta ist nicht wie — „alle" ^Mädchen! Wenn ich trotz dieser Stellungnahme zu Ihren Operationen Seiner Ma.estät nicht vorgeschlag.m habe, einzugreisen, sie sogar in jeder Wein unterstützt habe, so ist dies daraus zurückzusühren, baf» ich die Ueberzeugung jedes anderen respektiere, so lange sie sich in dem gegebenen Rahmen hält, also das ganze nicht <£i schädigen droht, und weck sich mit mathematischer Gewißheit der Aus- gang keiner Operation vorher übersehen läßt, die io energisch geführt wird, wie es dort stets geschieht. Von den Bedenken, die Eure Exzellenz gegen den Abtransport der beiden Dfoisonen geltend madvn, werde ich Seiner Majestät Mldung machen. Die übrigen Dünkte Ihres Tekegrammes ;ur -llletchöchsten Kenntnis zu bringen, muß ich al'lchnen, weil es sich nm nicht aktuelle historisch.' Betrachtungen handelt, mit denen ich jedenfalls bem Obersten Kriegslxrrrn in diesen trnfbm Tagen nicht nähertreten will." Die Entscheidung des Kaisers lautete dahin, daß die Divisionen, wie von dem Generalstabschef angeordnet, abzugeben waren. Mttenegq zu fontmen. Mick^ bet ich sonst Ges'll- schaiten sboh! Ich vermute setzt, du tatest es damals schon nid.t ohne Absicht . . .!" Er lachte behaglich und stieß M-agnus scherzhaft an. „Tu wolltest uns zusammenbringen, weil du gleich ahntest, daß wir füreinander paßten! He — habe ich nicht recht?" Magrais nickte stumm. Ter andere batte ja recht . . . es hatte eine solche Zeit gegeben . . . „Nun, und jetzt bin ich so weit," fuhr Harald fort. „.Das heißt, ich habe mich entschlossen, ihr jneine Hand zu bieten und sie zur Herrin aus Schönau zu machen. Tante Luise ist einfr.iftrmbm. Sie meint auch, es sei doch besser, zu heiraten, als immer nur allein nach den Sternen zu gucken — zu zweien wird das noch viel inteteff-mter fein!" Magnus fühlte eme plötzliche Wut in sich äUftlriaen. „Tu redest immer nur von dir!" sagte er höhnisch. „Weißt du denn überhaupt, ob sie dich mag?" Harald sah ihn verblüfft an. „Modesta? Ja? Ich Haffe es? Ste war rmm n lieb und gut zu mir nnd zeigte so viel Jntnvss-.' ftte meine Lteblingsbeschäftigung. Du hättest sie nur sehen sollen. Tamals, als ich ihr ix.-n Mrrs durch das Fernrohr zeigte und ihr einiges non seiner Beschaffenheit ertärte! Ihr süßes Kinder- ßwfick ttfeft leuchtete förmlich —> o ja, genntz Mrd sie müb wallen." „Sie fagte mir einmal, daß sie nie heiraten it**S * 150Ö R elbers«‘ *«»«« «", L i, wo (ft* üerloren- J-{(llbcn fic. •*s£ asfi* ptrmifcbtw. Ein Güterzua überfallen u-td au^geranbt! Hamburg, 14. Rov. (WTB.) Auf bet# Elbbrücke (Harburger Seite) wurde gestern ein Güterzuy überfallen und beraubt, hierzu luicb amtlich mitgeteiltr Als gestern der Güterzug 9311 von Kirchweyhe bei 23icrnen nach Wilhelmsburg die Elbbrücke passierte, mußte er infolge deÄ schneeverwehten Wichelmsburgec Bahnhofesi' auf freier Strecke längere Zeit festliegen. Alb* mählich wurde der Zua von einer immer größer werdenden Anzahl zweifelhafter Elemente umlagert, die schließlich anfingen, Die Waggons auszurauben. Das Zugpersonal war gegen die Banoe vollständig machtlos. Erst beim Eintreffen des telegraphisch bet- be-gerufenen Militärs ergriffen die Plünderer Die Flucht. Wert und Art der in großer Menge geraubten Waren sind noch nicht genau festgestellt. gebeten. „Modesta versah ihr Amt als „Haustöchter- cten" mit gewisscnl-aftem Ernst wie früher unten an den blühenden Kastraften. Aber Magnus, C*t »un-eilen verstohlene Blicke auf sie ntorf, bemerkte, daß fte dabei zerstveut war und wie unter dem Bann einer inneven Erregung stund. Hatte Evelyn ihr vieltelcht noch nachträglich eine Szene gemacht? Oder ahnte sie aus den ftrcibienten Slicten Haralds, ter sich kaum mehr Müle gab, seine Gefühle für Moteste zu verbergen, daß sie noch heute in die AJage fommen sollte, über ihr Schicksal entscheiden zu müssen? Was Harald vorausgesehen, geschah: die bette» alten Herren tertiehm sich gleick> nach Tisch tn eine Partie.Pcquet, während ixe Füriftn ihre Honte arbeit herouszog unD Gräfin Wirbna eine lange Geschichte zu erzählen begann von einem öirm Eischleben, ter a-egen den Willen der Semen tint Sdau’'pic(erin heiraten wolle . . Modesta saß in sich, gekehrt ba und blickte mit abnxfenten Augen vor sich hm. Es war ohetu bar, daß sie die intevesscmte HeirftsgeschrftBe Der Gräftn nicht im mindesten an zog. Ta erhrb sich Magnus nnt gezwungenem Lte tfeln und sagte: „Kommen Sie, Motesda, hric hollen ein wenig aus die Tenass^ g:hen. Harild lassen im Schein eines einzigen Windlichtes. Tie Herrschaften hätten sich bereits in den Wort an fte Speisesari begeben sagte ein Tiener, ter eben i(w ihr kam, um das Tiscxseug wegzuirehmen. Laubgirlanden und Goldregenblüten flogen dabei achtlos zu Boden. Magnus bückte svch und hob verslohlen eine ter gelbäi Blütentrauten auf ihrer Beendigung entgegen. 9hm ist aber in vielen Fällen die Apresse der Offiziere bei ihrem früheren Regiment nicht festzustellen. Alle Offiziere werden daher auf diesem Weae erneut darauf hingewiesen, daß eine einwano- freie Bearbeitung ihrer persönlichen Angelegenheiten im Reichsweh mftnisterium nut nwglich ist, wenn das für sie nach ihrem Friedenstrupperiteil usw. zuständige Generalkommando pp. in der Lage ist, sie in den erwähnten Listen nachzuwerseli. Für den Fall, daß Benachrichtigungen infolge Unkenntnis des Standortes unterblieben sind, werden nachstehend die Standorte der Abwickelunasämter der früheren Generalkommandos, soweit eine Verlegung stattgefunden hat, an#« gegeben: 5. Glogau, 8. Osnabrück, 9. Schwerin, 14. Dur lach, 15. Kassel, 16. und 21. Kte then-Anhalt, 18. Bad-Nauheim. ♦♦ Tas Fest der silbernen Hochzeit feiern am 18. ds. Mts. die Elieleute Herrmum Pfeffer, Gießen. Cvednerstraßc 12. ** Tas ,,Aufgel d" für die Zahlung) der Zölle »n Gold beträgt für die Zeit oom' 16. bis 22. Novenfoer 6JJ v. H. Landkreis Gießen. ** Lich, 15. Nov. Die hiesige Orgelbau- sirma Förster & Nifolaus hat für die evangelische Kirche zu Dilcklossroda (Untersranken) eine außerordentlich gelungene Orgel gebaut, die am Erntedank,est ter dortigen Gemeinte eingeweihr wurde. Die neue Orgel ist ausgestattet mit 14 klingenden und 2 fombiitierten Regish-rn, die auf ;wec Manuale und Pedale verteilt sind. Dazu ist sie mit allen Neuerungen mcixTiier Orgelbaukun)t versehen. Das prächtige Werk erntete bei ter Abnahmeprüfung durch den Sachverständigen voat Würzburger Konservatorium für Musik ungeteiltes £ob. Hessen-Nassau. Die Braunkohlen im Taunus. Frankfurt a. M., 14. Nvv. Die Brauns Sohlensclrichten bei Bommersh'im, fiter teren Er- idiüicfeimgi wir teridtteten, erstrecken sich auch auf die Gemeinde Obereschbach. Dort soll ein zweiter Schacht ersckLn'sen nxrtten, aus dem eine erstklassige Braunkohle gewonnen werden kann. Tu Felder sind nach den von zivei Oterberrtäntfem vorgenommenen Unterfudiurgeit abbainvürbia; av einet Stelle wurde bereits eine Braunvohlenschichl von 30 Meter Tiefe festgestellt, an anderen Stellen Des außerordentlich umfaitgrciducn Geländes liegt eine Brauncohlenschicht, die auf 80 Dieter gefchätzt trirf). Vorerst nrirb nur aus dem Sd»adü in Bommersheim gefördert, doch soll ter Betrieb ickvn in aller Kürze, sobald die Vorarbeiten erledig» sind, in großem Umfang ausgenommen werten Auch amtliche Stellen bringen tem Taunus- BrvunÜohckenfeld großes Interesse entgegen. K i r ch h a i n. 14. Nov. Ter Landwirt Wilh. Schmitt, ein Kriegs Veteran von 1870/71 stürzte im Hausflur des Kaufmanns S. Rothschild durch eine offene Falltür in den Meß und gab alsbald seinen Geist auf. A«» Stadt nnd Cand. Gießen, den 17. dtov. 1919. Das Einkilopaket. Wie erinnerlich, hat die Natipnolversrmm- Utng in diesem Herbst b.i Beratung des n.-um Dostqrbübrengeietzes die Einführung d's Cinftlo- vakets zum 1. Frnuar 1920 üer mqt. Ter Ein- nihrung sdand bis tefrin entgegen ter brotemte Ein- nabm^u:3ral rn Dostgebülwen, ter jich auf Millionen tezifserir wird, und ter Raummangel in den Bab'vo en. Heber tem Cinwihmev'r ust maß die Pvstverwaltnng hinwegzufommen suchen, zumal sie damit zu red)neu hat, drf- wenigstens ein Teil diries Verlustes mit ter Zftt ausgeglichen aerbei wird durch die Zunahme ter bis ein Kilo scliweren Sendung^rn, w.mn dies: zu einer mäßig.'- ren Gebül,r befördert werten a s dT letzigm. Ter Raummangel in den Bahn posten ist ater jetzt idlimmer als.vor bem Kriege, da ungefähr die Hä fte Der Eisend hi izüge upd d 'mit auch ter Post- züge ausgefallen i|‘t, gurz abgesehen davon, dost Dom 5. bis 15. November überltaupt keine Schnell- und Personen^üge meljt gefahren w'rten und d>rß auch noch danach mit gewissen Eins,Irränkungen im lisliertgen Fabrplsn dieser Züge yrytpiet Nxr- den must. Trotzdem ftird die SSorter. ttungen zur Einführung des Einkzlo pakets im vollen Gange, und man erwägt letzt die Maßnrhmen, sic notroei big wären, wenn das Einft oprket etwa in der Form des Fe.dpostpäckchens ringesühn würde, das allerdings nur V» Kilo Gewicht hüte. Eine solche Form müfct ter Vervehrsw.'lt (iete'r Kin, als wenn das .Einkilopaket rin wirkt ick>es Batet bliebe, sich von ten übrigen P,slpaLft.m alb nur durch eine gerrtttere Tape »ntntschi-?te. Wenn cs aber als Häckd>m behcrntell und Wit eine größere Truckiarte ober Warenprobe ratge» Wommen, befördert und bestellt, io wirrte erst dann der Nutzen voll in die Erichriinmg treten. Zur Feststellung ter Ein-Lheilen warm Fachleute aus bem yerriete für die erst: Novemterhälfte nach rierlm einberufon, d.-sg-leichm der butterige Ver- febrdbrirat ter RrichSposlv^rtva 1 tung, ter tetannt- itd) aus Vectrr'crn aller Berussnänte b'steht. Jn- fj.gc ter Verllel.rrsster.e mußv'-n triee Beratungen u'tcter um Wockren bi'uz:i3geTe bL^u tem non ter Nationalveri-rmmlung gewünschten Zeirpunkle spruchreif zu machen. wiedergeben. Am 7 Oktober hatte der Oberbefehls- habec voit Ost (Hindenburg) auf den Befehl, Kräfte aus der Front $u ziehen und sie der Obersten Heeresleitung sür andere Zwecke zur Verfügnttg zu stellen, in einem Telegramm gefdjriebcn: „Den Betrachtungen über die Lage meiner Heeresgruppe tonn ich nicht lxipftichten. Di: zurzeit eingenommene Stellung ist mit od.r ohne Kürziuig tel Smorgon und Dünaburg bet weitem die ungünstigste, die eingenommen mitten kann. Sic ist mit emem Mindestmaß von Kräften zu hallen. Jete rückwärtige Stellung, die aus ten Schutz ter Düna*) verzichtet, würde mehr, zum mmtesten die gleichen Kräfte gritraudjen, als tri? ictzige Stellung ohne Kürzung. Ich habe stets ter Gcsomklage durch wettestgehente Abgaben von Truppen Rechnung getragen, so z. B. vvn 10 Di- nifiomn an die österreidnfch-ungarische Front.**) Ich habe auch jetzt unverzüglich alle irgendwie ie 9luffen nicht tödlich zu treffen vermochte. Ich rerfemte nicht die dadurch emgetretenen Schwierigkeiten der gesamten Striegdlag* und werd! auch, falls die russischen Angrisse wirklich mtidieitenb iftgeschlagen werden, sobalo es mir möglich er* fscheim — auch vor Verkürzung der Front ba «Smorgon und Dünaburg — weitere Divisionen «t geben An einen bestimmten Zritpunkt kann uch mich aber nicht binden. Eine verfrühte Abgabe imürte eine Krise zeitigen, wie sie zu münem Be- foouem jetzt im Westen erlebt nnrx>, und unt.'r llmstänten eine Katastrophe für die He-vesgrlcpp' itebniten. da jede rückwärtige B.'wegung d>r im Vergleich zum Gegner nur fdjroadjen Tnippen bn den ungünstigen Btenw-erbältnifsen zur schwerem -Schcchigung ter Verbände führen müßte. Ich bitte, Seiner Majestät über meine Auffassung Vortrag zu frilteri." affung hatten, als der Cl)ef des General- tabes. Besonders kritisch wurde der Zwie- palt im Frühjahr und Sommer 1915, nx> Hindenburg nur in einer weitaushole n d e n Umfas suna des russischen R o r d f l Ü g e l s die Möglichkeit zur Vernicht tung der russischen Hecresmaäft erblickte, während F a l t e n h a y n von diesen weitaus- holenden Acivegungen absah und den-Erfolg mehr durch frontalen Angriff uno Durchbruch zu erreichen suchte. Die Differenzen führten zu einem fdjarf Zugespitzten Depeschenwechsel, der zum ersten Male veröffentlicht wird und den wir im folgenden Das Buch des Generals Erich von Fal- fkenhayn, des früheven Chefs des Generalstabes des FelDheeres: „Die Oberste Heeresleitung 1914—1916 in ihren wichtigsten Entschließungen", ist reich an neuen Enthullun- !en. Es stellt eine Begründung uno Rccht- ertigung der Kriegführung vom Standpunll iec Obersten Heereslellung Dar für die Zeit, da General von Falkenhayn die Verantwortung dafür trug. Nicht alle Führer des deutschen Heeres waren mit den damaligen Entschlüssen einverstanden, sondern hatten andere Absichten. Zu ihnen gehörten auch Hindenburg und LuDendorsf, die sowohl über die Gesamtlage, wie über die Führung des Krieges im Osten eine wesentlich andere Aus- Falkenhahns Erklärung lautete: I Felteüge Mackensens, WoyrschS und auch von ®all- „So sehr ich bedauere, daß Eure Exzellmz Witz ter Praßnysch. Für Eure Exzellenz bot sich meiner Ansicht nach eine solche Gelegenheit zuletzt b:i Orant). „Tu mißverstehst mich!" sagte Harald verletzt. „Ich wollte dich bitten, mir zu einem All.'infein mit ibc zu verhelfen. Es gelang mir lriSher nie. Sie ist so scheu! Aber h-.-ute — trenn di: Herren spielen und die Tarnen plattem und du z. D. Vorschlägen nürbeft daß wir drei auf die Terrrsse ringen, und du entferntest dich später ratter rinem Born and . . . M-agnuS, ich würde dir diesen Jreundschaftsteenst nie vergessen!" Magnus war sdchen geb.ieben, als brbc sich ein Abgrund vor ihm aufgetan. Heute schon! . . . Heute! dachte er, währmd tem Herz fieberhaft klopfte. Und ich soll ihm die Gelegenheit schaffen — ich, ter ich Motesta liebe! ES lief ihm eisig durchs ten Lrib und gleich darauf glühte seine Stirtr wie in Fieberhitze. Oberlai8 ■919 Unter den Kastanien bitte mm Windlichtn ongezüntet und plauderte gemütlich. An Heim- iafxrt dackste niemand. Es wir ja auch M^nd- -dFM zu erwarten, und dte Herren hattm vorhin tun einem kleinen Spielchen gesprochen, woraus die Graffn Scmderfeld ten richtigen Schluß ge- V-yen und ter Köchin heimlich hatte sagen lassen, daß für ein Abendessen Sorge zu tragen sei. Harald Völkern wartete nur, bis die alten denen in Poliftk, die Tomen in Klcttfch stst- •gelegt w.rren, dann stieß er Magnus heimlich -m mtb schlug ihm vor, sich hn Park „rin bißchen Bewegung zu machen,^ Kaum to.iren sie aber außer Hörweite, als er istehen blieb und Magnus am Rrxkknopf festhi'lt, eine Gewohnh.ftt, dir er schon als Kftab: hatte, ttatn er etwas bri^nters Wichtiges rinlriten wollte. „Tu hast Mi verstanten, daß es nur rin ßrarihinb war? Ich mache mir gir nichts ms Hpazierengehen, aber mein Hn7z muß ich dir endlich, ausschiftten und deinen Rat erbitten!" Magnus erriet fvfntt, was nun fommen würde. Vin Zug pemlicher, innerer Qual glitt über sein ^Sesickü. „Warum gerate mu? Ich habe gar kein Ta- Bmt zum Ratgeber für — Verliebte! Und darum handelt es sich ja^vohl bei dir —" „Natürlich. Du hast aanz richtig geraten. Aber tiu mußtest ja auch längst merken, wie wahniin- «ig verliebt ich in Modesta bin! Eigentlich ein Wunder, nich4? Tenn du weist, daß ich nie heiraten, sondern, von Tante Luise betreut, immer «ur der Wissenschaft leben wollte. Tie mnsten Krauen sind \a auch so banal unb uninteressant! eete haben weder Poesie noch Ti;fe. Aber mit Mvdesla ist das nun anders — du hattest ganz «eckt mit allem, was du mir damals zuerst von erzähltesh, und daß du mich drängtest, nach er. ,xSrit rin Weib l lMM r*n tvirrh'iTt« «Mrtihinyn. H»nn to MtitttdH Wtttwttv» »»» Vkta LrÄE tWeewWn tewtll«, t*< otoUn-Pillen r Praxi» - vorMlichr WtiMM, «M 6t tn Xitin e. 6lnn «I,: rattgesl*! »»hn M «W, aflOtwUtf »Irett 8. m» n|. , & CiL, Berlin SW.bS. „luuwejiu ll/ic -- . „Warum sagst du das jb scharf? Warum bist du überhaupt so kurz angebunden, fast unfreunL- Ikfj zu mir, Magnus?" „Ich? Du träamft!" „Nein. Schon seit einiger Zeit fällt es mir auf. Ist es dir vielleicht nicht recht, daß ich mich, nm teure Schwägerin bnxrte ?" Magnus lachte unnatürlich laut auf. „Tu bist nickt bei Trost, mein guter Harald! „Ja. Wenn es geht . . ." murmelte er bftser. nollcn ein wenig aul die Terras^ gehen Harald Sn kehrten um. Denn es war nun auch hier hat veripoocken, mu bie G-eheunnt^' tes geitrniten Behördliche Anzeigen. Bekanntmachung. In unter Landet-rv^ttter KJi. ß nxn±c am 11. November 1919 btc durch d* CteteHichatts- vcrträge vom 10. unb 29. otytnnlxx 1919 ec- richtete Frrma Noturhcilmttvel n>r» k^Ge>e1Üchc.n mti Uidp-äitflcr Jöcftung mit dem 5° Ovtzeu eüiflttragtn. Stegen ilanb des lln^mepmznS luO der lirmerb von Rolnwnen jur Ctrjeugnne vtjarma» yutiidjer Drava rare, der Verrrü'd tnm toizynim» aller danut in Berdinüung lleheiro^t Ge^irttmwe. Löhe deL 5tanunhu>.tald: 20 0.-0 TR. ©adxntß- fühver ift Wa ter König m Jiheipu , (Aretzen, den 13. November 1319. 1299/ 8 LesstjcheS Ämts^er M._____________ Bekanntmachung. In unter .Handelsregister 9G>L A rmrrfr beite bezüglich der Jirma 3dxrit«rt giftet nmtte h-ntr bei der Spar- und DattehnO^te. ctngrtrognun Genosjenschait mti undeschrmtkler ^vUcht, tu SBaecnbom-'Steaifx.'Tg emgetrayn: Tte Genossen- irfjaft t>at tut) in erne solche mit beichrannrr Ha vNic^ um/4 Liter lautende 9Jrildimat3en deine Milch gr» üesert werden 13001B Die he n, den 17 November 1919. Der Lberchürgcrmeister < Leben»nirtelantt).__ UMtliikLMasktiikaisekittkll Die -mb rückständigen Beiträge zur «ranken- Kasse unb Onoalidenversicherung für de- Monat September 1919 können n-ch bis zum SO. bs. Mts. ohne «osten bezahlt werden. Nach Ablauf dieses Termin» stnd der Linzahluno auf unser Dsstfcheck- honte auch die Kosten beirnfüyen. Tiehen, den 15. November 1919. 129800 Lllgem. OrtLkrankenkalse Sichen. Dee Verstand. 3. Alb. Lentz Kartoffel.Versorgung. Unter Aushebung der Se!anntm<(fnmg vom 13. d. MtS. wrrd iolgenbä bcitawti: 1. Inhaber von Winterkartoffel- scheinen aus Ländler erhalten Dienstag Den 18. D. M.. wnn. von 9—12 Uhr unD nachmittags von 2—5 llchr cbeinen aus Landwttte erhalten keine Marten. Nicht oder nur teilweise beticicrte ^uigsscheine tonnen ans dem Stadt LebenSmite-lnmt. Zimmer Ist, in Wrnicrttn'ni7*x Oberbürgermeister . Lebensrnittelamt). Bekanntmachung. Dtejemgen Personen, welche ihre Butter- marken am iyn-uag den 14. unb Samstag den 15. November 1919 nicht obgehokt Haden, wollen dtesclben Dienvteg be.t 18. d. Mte. enq den -ustäichigen Beerten m Emchang »fontn. eßen, den 15 Noremi^'r 1919. U995B Der Oberteirgermeister ^Lebensmittelamy. , Beknnutmachnng. tzürZnhaber vvnSchuldver schrei» bungendeS Allgemeinen LereinS süe Armen- und Krankenps le ge (Lieven. Laut Vorstandsbrschtu h ist der Bcrein bereit, be folgenden, noch im Umiaus befiudticha» S*eiyn Stüde: 1. LiL A i TR 500 Nr. 11—21. 24—33, 45—68, 75—98 - 69 Stil* 34 300 ML 2. LiL B i SRI 100 Nr. 1—3. 12—29, 31—84, 37—50 - 39 Stücke 3900 ML Sa 38 lOOM arlä6Ikb der jetzt anfmlegtat Skiern Reichs« f va rpr ä m tr n n nlei he durch Umtausch gejaf 5**ige Kriegsanleihen jum Nennwert iurücktzu- urhlen. Die Inhaber werden gebeten, tue odigdt Stücke bei der $htteüDcutfdÄn CwinxUnrf, Kliale (»Ke^en. gegen Quittung vortzvlegcn Der Umtausch findet so rrchr-eittg statt, daZ ein Erwerben der «>varpram«7danleiheftL* mön- (kh sein wird. 1294817 Ö ie 6« n , den 14. November 1919. Der Vorstand brt Allg. Vereins für Armen- and frnmfrntflegi ■ und des C vanoeli schen Schwestern bau ses Atetzcn. lAusseld, Pmrrer. Schudt. LandzerichtSrat. Verein der OetciiMen e.V. Wir richten an unsere verehrlichen Mitglieder die dringende Ditte bei der am 18. l. Mts. von 10 bis 1 Uhr statchndcnden Handel skäinmer wühl durch Abgabe des ihnen zugegangenen Stimmzettels ihrer Wahlpflicht zu genügen und damit insbesondere ihrersetts auch die Wiederwahl unseres verdienten Kollegen, des Herrn a,x*l Röhr zu sichern. 12994 Der Wahlausschuß. Bis aut weiteres lägt, im „Prinz Carl“ Sprechstunde Pasqueei- Bary Leiter dee Institut» für prnkf. Mensch enkennt nie. Mirhanc. (J82I4D Smv'kblc mich im Ai' lertifitu von 02212» Blusen and Kinder kleidern toeNfteinttrabe 44 v. «. Jur morgen stattsindenden HlMtBamlelsieer empfehlen wir folgende Herren: 1. Kommerzienrat Schinner 4. Wilhelm Zurbnch 2. Karl Röhr 5. Friedrich May 5. Rudolf Nowatk 6. Leopold Mayer 7. Ludwig Gnehbauer. Der Verein der Tabakindustriellen Die Grobhandelsvereinigung Der Verein der Detaillisten Der Kausmännische Verein. DeMek Zilgtlliiblllid Gietztil. ßlesalnf dee 18. üeveeaber ebenbt 8'/, Ubr pünktlich findet im arokeu H^r-taal der Universttat «In« lieierholöiig te Vortrages mit LicbOiildem des Herrn Hauptmann Linden«« über seine Erlebnisse in den Karpathen (Winter 1M«9 statt, da wesen lieber» fflüuna de» Saales bei dem letzten B»r° trau nicht aledäsie Blatz finden Fon men. -------Wäfte willkommen. Wtetmitfllieber »nhien iur Decknna der Unkosten 50 Psn. (fimritt Ranen im Vorverkauf in der s>erber'schen Buchhandinnn, für Studenten beim OaubDerioalter der Universttstt, Ritter. An der Abendkaffe nur noch in beschränktem Umfange. Eaaltzstunng #*/. Ubr. Ln-* Central-Verb. derA »gestellten Qrttzgrnvtze Sieben (frflber 8 B. d. H. B- d. Kureauang.f Militär-Sektion der Zivilang. Montag, den IT. November, abends 7V» Ubr, Monats-Versammlung im ^ewcrkschaktsbans Tasesordnung: VerschmeizungSfrage, Bor» Uanb4roabL Beschienenes. Bünktl. Erscheinen sbtger Mitglieder erforderlich. 022010 Q. Y. L'lllaärtner. IMtiMüM! Wir schlagen folgende Kandidaturen für die Htntdelskammer vor: Fabrikant Heinrich Schirmer Kaufmann Carl Nähr Fabrikdirektor Friedrich May Kaufmann Louis Marcus Bankdirektor Ludwig Grietzbauer Wir bitten alle Wähler, ihre Stimmen auf diese Kandidaten zu vereinigen. 12966 zcknßM M WWjwkigt i» Siefttn. Millöldetis Geiteroi ond Riemaitatirik A.-G., Wetzlar übernimmt xw1t Häute «.Felle n8 Huss-Idtnzkil j« 8i|i|ttbai|. Dungkalk aef Later 122S4 Gt*br. Kahl. Uolltie Kjad.nträmp’e nnb in allen Gröden unb in wirklch guter Ware wieder am Lager iw*c Dienstag, den 18. November 1919, abends 71/, Uhr, im Hotel vrohherzog Mitgliedtröttfamtlilllng An Stelle de» Herrn Prof. Gebhard-Fried, berg wird Herr Prof. dr. Werver-vutzbach über den Aatril be# Judentum- an Zu- sammendlllch Deutschland» 1918 sprechen. Freunde des deutschvölkischen Gedanken- herzlich willkommen. «2138 Der Vorstand. Geschäfts-Empfehlung (ImHeble meine nur bSlin. vom Bahnhol entfernte nenjeithd) einneridjtrte Lktmähtk bet lotontger Bedienung zi,m Schlagen aller Ctl* (amen gegen Zchlaglchetne. (0*1)78 Ad.Larle,e-süctsiiilk,Nirü.-Ghmen rudwigs-Univerfität Siehen. Zu der am Dotettsonatag. dem 23. November, um lll/4 Uhr pünktlich in der Neue« Aula statlfindenden Trauerfeier für die Gefallenen der Lndwigs-Univerfität werden hierdurch die Lngehstrigen der Gefallenen ergebenst eingeladen. Cer Eintritt kann nur gt»en Vorzeigung von Playkarlen erfolgen, die bis zn» 21. November, vormittags von 9—12 Uhr, bei btm Hausverwalter des vorlrsungsgebäudes in Empfang zu nehmen fink Rektor nnb Senat >-°«° der Ludwigs-Universität in Gietzen. Oeffenllicher Vortrag am Mittwoch den 19. November abends 8 Uhr im großen Saale des Hotels „Einhorn“ Deutschlands Finanzen Redner: Herr Finanzminister Henrich-Darmstadt Es ladet ein 12171D Hessische Handelskammer Gießen. 16-12000 M. auf gw-Htzvvihek an»*uL Dchri tl »nged. n.« 74 aa ben Siebener An-eig. Verein der Deutschen demokratischen Partei Mittwooh den 19. Mov., abends 8 Uhr, im Hotel Groeoherzog m Mitglieder-Versammlung Vortrag des Herrn Justizrats Grünewald (M.d.N.V.). Mitteilungen aus d. Nationalversammlung Gäste willkommen. Der Saal ist geheizt Hohe Belohnung! Durch wiederholte Einbrüche in unserem Geschäft eiud uns Waren in erheblichem Werte gestohlen worden. — Die Tüter sind verhaftet. — Wir eichern demjenigen, der uns iur Wiedererlangung der Waren behilflich sein kann, luVe dee Wertes der dadurch herbeigeschafften Waren zu. CffiodebausQalornon, 12988c öi&ssen C/ Schulslraße heimln liier in SXÄJ1" wert 4M BrtN'sche hh.-teMair«'. K Leere. B’ilm