nt 294 Ter Lietzener erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags. vezagspretr: Monatlich 2 Mark, vierteljäbrlich 6 Mark einschließlich der Bestellgeld«; durch die 'Lost vieiteljätirlich 6 Marr ausschließlich Bestellgeld. Fernsvrech - Einschlüsse: für die Lchriflleitung HL Berlari.Keschästsstel!e5t AnschristfürTral'tnach- nchlen: Anzeiger Ltetzea. poftschecklonto: $ronlfurt a. M. ((686 (69. Jahrgang Dienstag, (6. Dezember (9(9 GWnerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen SwiMngrnlnddruck u.Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- u. Steintnuterti «.Lange. 5chrift!eit«ng. Geschäftsstelle u. Druckerei: §chulftr.7. Annahme von Anzeige» s. die Lagesnummer Di« zinnNnchmiiiaq vorher. Preis für ( mm höhe Ifit An!eineuv.34mm Breite örili h 15 Bf, auSiväi tS 18 tu, für Reklame» von 70 mm Breite 48Pf. nedst 20*/, Steuerung*- zuschlag. Bei Platz- »6rfdinn20e/ Aufschlag. Hauvtschriitleuen Aug, Goeg. Lerautwortlich für Politik: Ang. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz; für den Ailzergeuteit: ü. Beck; sämltlch in Gießen. beslehen tortn. ber 16. Dez. In drei Ver Berlin Aus Sem Ueiche. T«r deutsche Einheitsstaat. Regelung der Viehlieferungen an die Entente. staates in Verhandlungen einyitretm. Grohthüringen. Berlin, 16. De^ Der V olkSra t vv n Thüringen, dem 39 Abgeordnete aus den thüringischen Staaten angehören, wurde zu heute nach Weimar yt seiner ersten Sitzung einberufen. Unter den Regierungsvorlagen befindet sich als nichtigste die über die Bor» bereitung der Verfassung des Gesamtstaates Thüringen. Streikbewegung in Spandau. Rur dem Baltihim. Königsberg, 15. Dez. (WB.) Die Eisenbahn bis zur deutschen Grenze ist an die Litauer übergeben morden. Die deutsche Legion ist vollzählig diesseits der Grenze. Der Bahntransport ins Innen- Deutschlands beginnt beute. Bon der Eisernen Division sind nur noch schwache Teile jenseits der Gvenze, die voraussichtlich heute ebenfalls die Grenze überschreiten werden. Der Abtransport der Eisernen Division inS Innere von Deutschland soll nach einigen Ruhetagen beginnen. nerhalb der vom Reichswirtscha^tsminster bestimm--1 zum Generalstreik auf. Es wurde eine Ent- ten Prcisgrmrdsätze und Einl.-eitssätze Absl-uftrn- schließung angenommen, in der die Verhaf- gen vvrzunchmen. Borgesechen ist, bah die Vergil-' ~ v '' " ■ - • - Lang auch in der Gewährung gleichartiger Tier: Berlin, 15. Dez. (Woljf.) In preußischen Lanoesversammlung brachtest die drei Mehrheitsparteien einen Antrag ein, nach dem die Staatsregierung ersucht werden soll, sofort und noch vor Einbringung der endgültigen Verfassung die Reichsregierung zu veranlagen, mit den Regierungen aller deutschen Länder über die Einbringung des deutschen Einheits- LI f«mm l un „ Ä ^W*vmb Art unb bfc Kosten der Auföriigung feitzusehm. Kommunisten rn Spandau abgehalten wor- D« wurden ermaä-trgl, in-- den sind, forderten die Redner die Arbeiter Ein Erfolg d'Annunzio»? New York, 15. Dez. (WTB.) Associatet Preß wird aus Trieft gemeldet, daß Padvvzzi, der Chef des Prrssebureaus d'Annunzios mit* teilt, d'Anmrnziv habe ein Abkommen unterzeichnet, nach welchem Italien volle Souveränität über Fiume erh.lte. Abmachimgen des Londoner Paktes sollen ausgeführt sein. Es wurde allen Forderungen d'Annunzios entsprochen, der alle Garantien für deren Ausführung erhielt. Seine Truppen werden ihre Stellen in der regulären italimischen Armee wieder einnel/men. Seine Leute erhalten ihre Grade und Auszeichnungen. Fiume soll einem Vertreter des Generals Bado gl io übergeben werden, worauf d'Annunzio eine Proklamation erlassen wird, in der er den Enderfolg seines Unternehmens anzeigt. Tie Aufbringung der Pferde- und Biehmen- gcn, die auf Grund des Friedensvortrag^ an Frankreich und Seinen zu liefern ffcd>, ist durch eine Bekmrntmachimg ger giüt wordrn. Sie gt t dem Rrm als Urfcruii g^cr r Ixäitben anzufortxrn. Die Land^s- zeutralbehörden wiederum siud ermächigt, di.'.e Anforderungen auf Unterverl»ände oto unmistiü- bar aut die Jnl)aber der Betrieb: zu »erteilen. hierbei ist Schonung der Keinen Betriebe vorgesehen, die nur «tue Müchkuh aufroefen. Die Lanbe^errtralbehörden köimen die für/ die Anl«- ferung in Betracht komme den Tic« lx'schlagnoh- men und c eignen. . De Besih.t sind tmwflichket, Tiere, die für die A^ieeu:ig in Betracht kommen, ins'>'sondere die P erd-, an bestimmten Stellen vorzu ü r n Die Be a ntmach NA ermäch i t ferner den ReichSwirtschaitSmi .ver, R,dtp.«e für Vie deutsche Antwort an die I Entente. Die neue Note unterer Regierung an ClSmen- 1 eeau ist in ihrem Inhalt schon bekannt, in ihrer Form klingt sie nicht gerade überwältigend. SBeil nicht mehr viel zu sagen ist, konnte sie kürzer und । doch ausdrucksvoller abgesaßt sein. Wir geben »ach, lassen uns das, was wir aus Cl6- menoamd Nate entnommen haben, nochmals bestätigen und bitten um alsbaldige Feststellung und Einschränkung des Schadensersatzes für Scopa Flow. Der angctinbigtc „versöhnliche Ton" wird l ider eher als müde unb schleppend vusgesaßt werden und in Verbindung mit der allzu dienstfertigen Einbringung und Verabschiedung des Gesetzes zur „Verfolgung von deutschen Ariegsverbrechen", das den Reichsgerichtshof mit diesem Sonderverfahren betraut, keinen sonderlich guten Eiitdruck auf das Ausland machen. Berlin, 15. Dez. (WBst Auf die Note vom 8. De^mber hat die deutsche Regierung dem Vorsitzenden der Frvdensgmzfwenz in Pans folgende Antwort zugeben lassen: Die deutsche Regierung legt Wert darauf, das Mißverständnis aufzullören, als ob sie auf Grund deS einstweiligen Fernbleibens der Vertreter der Bereinigten Staaten von dem im Friedens vertrag vorgesehenen Kommissionen ein Recht aus Abänderung der Vertragsbestimmungen über die Auslieferung der wegen Verletzung der Kriegsgesetze angeklagten Personen und über die Leimschaffung der ^iegsw'fangeiten in Anspruch «genommen habe. Die Heimsclwffung der Kriegsgefangenen ist von ihr überhaupt nicht in »fern Zusammenhang gebracht worden. In der Auslieferungsfrage hat sie bereits vor Empfang der gegnerischen Note vom 1. November die Gründe geltend gemacht, die eine Milderung in der Art der Durchführung des Friedensvertrages notwendig erscheinen lassen. Diese Grunde verdienen nach wie vor die ernsteste Beochtrmg von feiten der alliierten und assoziierten Mächte. Die deutsche Regierung hat aber chve Zustimmung zur Jnkvaft- fte&ung des Friedensvertrages niemals von der wrbcrigen Regelung dieser Frage abhängig gemacht. Die deutsche Regierung nimmt davon Kenntnis, daß nach der Absicht des Obersten Rates das in dem Schlu Habsatz des Protokolls vom 1. November vorbehaltene Recht zu mitt* tärifcfrn und sonstigen Zwangsmaßnahmen nur Geltung haben solle, bis durch Inkraftsetzung des Friedensvertrages der Friedenszustand hergeftellt ist, und daß nach diesem Zeitpunkt die Erfüllung per im Protokoll vorgesehenen Verpflichtungen nur durch die allgemeinen Bestimmungen des Frie- bensvertrages sowie durch die allgemeinen Völker» reinlichen Verfahrensarten gewährleistet sein wird. Unter diesen Umständen fallen die von der beut» fdrn Regierung wegen des Schluhabsatzes bisher erhobenen Bedenken fort. Die deutsche Rrmerung nimmt ferner Kenntnis davon, daß nach der Absicht der Alliierten die Kriegsgefangenen, deren Fveigabe nach Friedens- schluh nur von der übrigens bereits erfüllten Bediitgung b-s ArtiLls 221 abhü gig gemacht werden könnte, sofort nach dem Austausch der Ratifikationsurkunden heimgeschafft werden sollen. Mieschen von den Bestimmungen, die sich auf die Versenkung der beutfrfrn Kriegsschiffe in Scapa Flow beziehen, will die deutsche Regierung gegen den Inhalt des Protokolls bei der verbältnis- mLß'gen Geringfügig feit der in Betracht kommenden Leistungen und ün ter Erwartung, daß die in» Ättrifdjen erfolgten Lieferungen selbstverständlich in zhtredjming kommen, keine Einwendungen erheben. Sie legt mir Wert darauf, festzustellm, daß die gerügten Rückstände und die nach Ansicht der Alliier - ten vor gekommenen Verstöße gegen den Waffenstillstand nicht auf ihr Verschulden zurückzu- führen sind. In der Scapa -Flow-Angelegenheit verzichtet die deutsche Regierung darauf, die Ausführungen der-diesen Gegenstand behandelnden besonderen Note der Alliieren eingehend zu beantworten. Sie beschränkt sich auf folgende Bemerkungen: Der unvermrintliche Widerspruch zwischen b*m Memorandum vom 27. November und den Noten vom 28. Juni und 3. September besteht tatsächlich nicht. In diesen Noten wurde ans die Rechtsfrage nicht eingegangen. Erst das Memorandum behandelt die Angelegenheit von der rechtlichen Seite und stellt darin diejenigen Argumente zusammen, die von einem SchiÄsgericht zu berücksichtigen sein würden. Der Sinn der zitierten Stelle aus dem Schreiben des Admirals von Trotha vom 9. Mai ist durch mrrichtige Uebersetzrrng völlig entstellt Wird die Stelle im richtigen Wortlaut und im Zusammenhang mit dem übrigen Tert des Schreibens gelesen, sa »eigt sich, daß es sich nm Die Instruktionen handelt, die dem deutschen Marinedelegierten für die Verhandlungen in Versailles gegeben worden waren, nicht aber, wie die Note ocr Alliierten annimmt, um eine Anweisung an den Admiral von Reuter. dem jetzt von der britischen Admiralität veröffentlichten Befehl des Admirals von Reuter an die Kommandanten der Kriegsschiffe vom 17. Juni heißt es. Da6 er nur dann zur Versenkung der Schiffe schreiten würde, wenn der Feind den Versuch machen würde, sich ihrer offne dir Zustimmung der deutschen Regierung zu bemächtigen, daß die Schiffe aber übergeben werden sollten, falls Die deutsche Regierung die Friedensbedtugungerr cuv. Der demokratische Parteitag. Berlin, 13 Dez. der Aussprache, die sich an bfe Rede f/5 des Ministers Koch anschloß, wurden besonders die Fragen der Auszenpolitik behandelt. Professor Berg st räßer forderte die Boranstellung der Außenpolitik, Dr. Mo sich (Berlins wies in em* dringlicljen Worten unter teilweisem Widerspruch aus die Tatsache hin, daß in den letzten Reden Clemenceous das Verständnis für den Gedanken der europäischen Völker Versöhnung hrrausgeklungen habe. Dr. v. B ü l o w , der Vertreter der Jugendvereine, begrüßte die klare Stellungnahme der Partei zum Versailler Frieden. ©orne Revision müsse offen gefordert werben. Ferner sprach Parteisekretär Klein (Frankfurt a. M ), der den Geist der Arbeitsfreudigkeit auf dem Parteitag be* grüßte, und Frau Rnbow (Königsberg', die ein Leimstättengesetz for ?. Professor ©erlaub (Jena) brachte zusammen mit Professor Walter Götz (Lesttzig) und Dr. C o h n st ä d t (Frankfurt a. M.) folgende Entschließung etn: Die von der gewählten Vertretung des gesamten deutschen Volkes eingeleitete Untersuchung ist notwendig, um unserer Volksgemeinschaft Rechenschaft zu geben von den Urfachen des Zu- ftlMTnenbruchs unb um uns endlich zu befreien von dem Geiste der Unwahrhaftigkeü, in dem die alten Gewalten das deutsche Vaterland an den Abgrund geführt haben. Dolle Aufklärung über die blutige Katastrophe, in die zusammen mit unserem Vaterland die ganze Welt gestürzt worden ist, kann nur eine Oeffnung der Archive aller Beteiligten bringen. Die bisherigen Verhandlungen des Untersuchungsausschusses der National veriammlun- haben keine volle Befriedigung auslöfen können. Deutschnationale Parteileute haben versucht, den zweiten Unterausschuß des UntersuchimgsanS» ausschusses zur Parteitribüne zu machen, wr Parteitag billigt, daß die demokratische Fraktion der Nationalversammlung in Gemrinsd-ast mit den puderen Parteien die Arbeiten des Ausschusses sortsetzt. Er hat das Vertrauen zu der Fraktion, baß sie an ihrem Teil bazu beitragen wirb, mittelbare ober unmittelbare Ausbeutung ber Vcrl-and- hm gen zu Partrizwecken in Zukunft zu rvrhindcrn. Nach weiterer Aussprache erinnerte Senator Petersen barmt, baß bie Verpflichtung zur vorbehaltlosen Auslieferung bet Akten nur bii Wahl lasse, ob wir selbst bie Untersuchung in bie Land nehmen ober alles den Femben überlassen wollen. In dieser Lage habe es die demo- kmttsclte Fraktion für ihre Pflicht gehalten, die demokratische Einrichtung des Untersuchungsausschusses tragen zu helfen. Die Portetfreunde sollte« sich ihr Urteil durch die antisemitischen Treibereien der Deutschnationalen nicht trüben lassen. Wir müssen daran festhalten, daß jedes Mitglied der Natron al versatmnlung gleichberechtigt ist. Der Redner forderte Dr. Gerland auf, seine EntsÄießukw zirrückzuzieheit. Professor Gerland kam dem nach Dr. tz o h m a n n übte im Namen dec Bayern sehr scharfe Krüik am Untersuchungsausschuß, vor allem an Dr. Sinzheims und Dr. Cohn und wandte sich dagegen, daß Die pazifistischen Mit« glieder der demokrattscheu Ftaktion allzu einseitig hervorgetreten sind. Im Mittelpunkt der Erörterungen stand eine Rede des früheren Reiclis- mintsters Dr. Preuß, der das nationale Heil Deutschlmrds vom demokratischen Gedanken er* Amerika und der Friedensvertrag. Washington, 15. Dez. (WTB.) Reuter. Eine Mitteilung aus dem Weißen dause besagt: Die Hoffnung der republikanischen Führer im Senat, daß der Präsident jetzt irgend einen Schritt tun werde, der die Lage mit Bezug au; den Friedensvertrag klärt, ist vollkommen u n - begründet. Der llcäftbent beabsichtigt keinerlei Ausgleichszugeftandnisse, sondern den republikanischen Führern im Senat die ausschließliche Verantwortung für das Schicksal des Friedensvertrages und demnach auch für die augenblickliche Lage in der Welt zu überlassen. Paris, 15. Dez. (WTB.) Nach einer Neu* yorker Depesche vom 14. b. Mts. hat sich ber Zu- ftanb Wilsons fühl da r gebessert. Im Weiszen tzau.se begimck man aber bie tzo.fnung aiij* iwgtben, baß Wilson wieder aktiv in die Politik emgreisen wirb. Lloyd George über das Ergebnis der Londoner Konferenz. London, 16. Dez. (WB) Lloyd George gab gestern eine Erklärung im Unterlaufe über bw Ziele ber in London abgeljaltmen Konferenz ab. Er führte aus, daß die B^sprechunguc, die zwischen den «Stertrttern Großbritannims, Frankveicl)s, Italiens, der Bercinigben Staatrn unb Japan abgehdttn wurden, den Abschluß des Frre- dens mit ber Türkei unb mit Ungarn, bie Adria- Frage, bie Rali Nation ber fd>on abgeschlosieuinl Verträge und beecn Aus ührung umfaßlen. Tv: wirtschaftliche uud jiuanziele Lage sei aussül-r- lich besprochen worden ; um ben Ku rs- fchwankungen, die die Interessen Englands unb Frankreichs beeinträchtigten, entgegenzutreten, 'habe die englische Regierung ihre Einwilligung zur Herausgabe einer franzöfischen Anleihe in England gegeben. Der Zeitpunkt, die tzöhe unb bie Bedingulrgen dieser AMeihe sollen durch ein Abkommen geregelt werden. Die russifche Frage war ebenfalls Gegenstand längerer Beratungen. Die Alliierten nxnrn in dieser wie auch in ben anderen behandelten Fragen vollständig einer Ansicht. Die Konferenz wiro in brr nächsten Zeit iv.eier zufammen- treten, um die Friebrnsbedingim/ren mit der Türkri zu bereinigen unb alle Schivierigü-i en, die in der Adriafrage entstanden sind, endgültig zu regeln. Im Unterhaus wird eine Debatte über die Konferenz noch vor Schluß her Wultersais^r ftatlfinben. nehme. Dieser Befehl ist ein neuer Beweis dafür, daß sich Admiral von Reuter zu seinem Schritt nur eätschlossen hat, weil er der irrtüm- lidien Ansicht war, daß der Wasfenstillstan.d ab» gelaufen unb der Kriegszustand wieder eingetreten sei. Unter diesen Umständen glaubte er nach den für den Kriegszustand geltenden allgemeinen Befehl handeln zu müssen, der es jedem Seeoffizier zur Pslicht macht, fein Schiss nicht in die tzand des Feindes fallen zu lassen, etn Befehl, der übrigens auch in der britischen unb ranzösischen Marine Geltung hat. Die deutsche Regierung ist nach wie vor der Meinung, daß die Ueberroeifung des Streitfalles an den internationalen Friedenshof im tzaag die gerechteste Lösung gebracht haben würde. Die Fnkraftjetzung des Friedensvertrages mrd die Unterzeichnung eines cntfoi*d)enben gf- änderten Protokolls wäre dadurch in keiner Weise ausgel-alten worben. Die beuffdie Regierung kann nur b.-dauern, wenn die A.l.iertcn bemg.geiftber d n Standpunkt einnehmeu, daß es sich um KriLgsereig-lifse handele, deren Regelung dem Siegec zusbch.e Um jedoch, sonxü ^s an tlzr liegt, ie.es tziu>wnis Tur dr sd-nelle Wieberhersbllu-rg des Friedens aus dem Wege zu räumen, erklärt sie sich bereit, ben S chaben, der den Alliierten und assoziierten Regierungen dirrch die Ber.eukung der S»Äfse ent» tauben ist, wieder gutznrnachen. Sie rst aber außer Staube, ben Schabencesag in der im ?Protokoll vom 1. November uurgefeignen Art zu elften. Derrn eine gewissenhafte Prüimrg hat ergeben, daß die Durchführung dr in dem Protokoll gestell en Forderungen, dem deutschenWirt- sdiaftsleben unheilbaren Schaben zusügen unb jebe Möglichk it einer Turch- führuilg der übrigen ungeheueren Berpflichklingen aus bem drieiK-nvDetirag ixlienbs vernichten würbe. Tic Al.iierten ivcrden nid)t verlangen wollen, daß bie beutschc Regürung eine derartige neue Verpflichtung übernimmt. Nach dem Inhalt der Note vom 8. Dezember sind sie selbst gewrllt, eine verhängnisvolle Schädigung der wirtschast- lichen Lebensintevessen Teutschlands zu vermeiden. Sie haben sich bereit erklärt, in eine Prüfung dieser Frage etnsutreten, sobald ihnen das Verzeichnis des deuN'chen tzafenmaterials übergeben sei Die deutsche Regierung möchte d:n Alliierten schon jetzt diese und die sonst ersorderlühm Nad^ Weisungen übermitteln, auS denen sich ergebt! wird, in welchem Maß bir Erfüllung ber gefteflbm Forderungen die wirtschaftliche Lcistungsfähig'vnt Deutsd-lands lahmlegen würde. Sre hat eine Kommrssron.von Sachverständigen beauftragt, den 'Ärtnctent der alliierten und assoziierten Mächte diese Nachweisungen vvrzulegm unb zu erläutern, ©k wirb gleichzeitig bestimmt, eingehende Vorschläge über eine Art des Schaben- ersavs zu machen, die, wenn sie auch bei der gegenwärtigTN Lage Deutschlands eine neue brikfenbe Last bedeutet, hoch nicht als mit seinen Lebensintcreften unoevernbar angesehen . werden müßte. Nachdem sich bie deutsche Regierung gründ-- sä tzlich zu einer EntschDigung für bie Versenkung bet deutschen Kriegsschiffe ber it erklärt hat, glaubt sie erwarten zu dürfen, baß die noch immer zurück- gehaltene Besatzung unverzüglich freigdalfen wirb. Ti? deutsche Regierung aibt sich der tzoffmrng hin, daß es aus dem angegebenen Weg gelingen wird, sofort bie Unterzeichnung des Protokolls unb bie Inkraftsetzung des Friedensvertrages zu ermög- licl^n und bannt ben von bem deutschen Volke, wie von der ganzen Welt so heiß ersehnten Frieden zurückzu führen. Paris, 16. Dez. (WB) tzavas. Der direkte Telegraphenverkehr mit dem unbesetzten Deutschland soll vom 16. De:embrr en lieber ausgenommen werden. Die Worttare beträgt 18 Centimes. Die Mrrrdesttaxe für ein D?l>> gramm beträgt 90 Centimes. Der deutsche Berhandlung-ausschuß. Berlin, 15. Dez. (WTB.) Die deutsche Sachverstandige'nkommission ist gestern nach Paris abnereift. Sie wird geführt von Geheimrat Seliger. Außerdem gehören ihr als Vertreter der Arbeiter Paul Müller, als Vertreter der Werften Rudolf Blom, ferner Geheimrat E i ch vorn Ministerium der öffentlichen Arbeiten, Direktor P e l tz e r von Der tzai^burg-Amerika-Linie, Direktor Tetens von' der Woserwerst in Bremen und ein Vertreter der Hamburger Negierung an. tung und Bestrafung der schuldigen Direktionsmitglieder verlangt, die Beseitigung der Zentralvertvaltung, Abscl>aftung der Akkordarbeit gesoroert und schließlich die Arbeitev* chast ausgeforDert wird, heute mittag demon- trario Die Arbeitsstätten zu verlassen. Die Mehrheit der Arbeitersä>ast hielt sich gestern Dem Gedanken eines 24stündigen Sympathie- treiks gegenüber ablehnend. Hamburg im Dunkeln. Berlin, 16. Dez. Nach bem „Vorwärts" hat die Kvhlennot in Hamburg weitere Maßnahmen veranlaßt. Von heute ab er* halten alle Theater und öffentlichen Betriebe von 91/2 Uhr abends ab kein elektrisches Licht mehr. Die Sparprämienanleihe. Berlin, 15. Dez. (Wolff.) Das vorläufige Ergebnis auf die deutsche SparPrämienanleihe von 1919 beträgt, soweit ich bisher aus ben eingclaufenen Tele- jrammeldungen feststetlen liefe, rund 3,8 Rill iarden Mark. Das Ergebnis wird ich aber voraussichtlich durch aus dem Aus* laut) eingehende Meldungen erl)öl)cn. Ein ab* chliefeendes Ergebnis kann erst nach bem Einlaufen der endgültigen Meldungen, die bis Ende dieser Woche zu erwarten scnd, bekannt gegeben werben. Besonders l)ervoc ne hoben za werden verdient die große An^hl ocr fleinen Zeichirer aus ein und hwei Stücke. Die Anzahl dieser Zeici>ner betragt beim Kontor der Reichshauptbanl für Wertpapiere allein 79 Prozent ber Anzahl)! ber Gcsamtzeichner in bem Kondor. Falls burch bie nack>träglich eingebenden Zeichnungen der Betrag von 4 MilUarben Mark nicht erreicht nrirbt wirb das Reich hie Summe, die nun Zeichnungsergebnis von 4 Milliarden Mark fehlt, selbst reichnen, um so mehr, als nicht unbeträäftliche Anmeldungen aus btm Aus- land in Aussicht gestellt werden. Me Reihe „6" der Sparprämienstücke wird nicht auA- gefertigt und entfällt für die Ziehmrgen. land nicht statt. In feinem fall. Eine um Zah 1 rntfbtru», „0e- trrfweg ,.T>n Scorpion". er»eebe»e Bcrorbnun worden mtb 6eibit ,** Der silberne Sonntag brachte Hk icbod) wieder waren etenfol. Naltlassw bei Nli Hole im Monat Gesängni». flti» dem Amtsverründtstunft-blatt. Obcrbot. Bad-Nauheim, Tau ig. Hamburg und nett Thing* auch in Bad (wmlnui —' fli s^ik bewegte ftifcnm. Em üntnibo^ncn., SSrfeallgemn itz morgen ehe Frankfi -immnngs eniflu&W. Ede dridmimgen - Dieustl 9 W fTicirtten^ Dear'li^d- ßtrabe totüerei «Msespev Berlin. 6HkJ” k’ Altung w Nonianwerte bessert »arm. war ai'-deniin zungSos un I ßnnen b. chiscats^ taner 9lrutigrT au» 6rtr getnedX; nefct bfrrt er, b.ifo auch ixxtidbrinxr dviTOobner solche lE^nnmvn ta- tifdxn Partei. — MarkiLSsaal. 4 Uhr. Sitzung des MatthLu^-Fralronvevein» — Wrbtfr ~ dann! und erlöst". ■— Lichtspiele, sogenarmten „amtlichen", selbstverständlich französisch-amtlichen Darstellungen, mit Lügen, Uebrr- treibungen und Sinseiktgd iren auf« reichhaltigste gespickt sind Sic haben al o gar k inen Wert und fr ist. wie ber-itS oben angegeben. nur der, die Rheinländer zu Franzosen zu machen Ti. teflen beten obengenannten ©dy.i/ei routbm tem $kf* ra. B t eden ko pf, 14. De» un Oft gelaufenen Woche wurde im städtischen Walde br erue Holzversteigerung a.-^ haften Dr Durchich-iklspreiS für Bnenntolz Oöucbnifdxtt 28 Mk. und Buch^nk.:üuz.rl 27 !Wt pro Rm.) war diöder noch niemals so hoch wie bei Geier ersten Skntrigerimg. fr. Fra nksurt Millionen Mark betragen. Die Stadl Marburg zeichnete l Million Mark, die Einleger bä der Sparkasse 212000 Mark. - Siegen, 15. Dr». Das Schlotz bei Barons t>. Hövel in ^untenttbal bet Ohetvt» Hfd)jad) wurde Freitag abend durch eine Feu.'rs- brunft etnge äschert. Der Brand ist auf einen schadhaften Kamm zurückzuführen. den. Es ist «bermajn, der solch verleumderischen SdnoG erhält annmaten, khn in den Ofen ju Men; mehr ist er nicht wert. Dessen-Rassa«. Eine Spie Zöllen-Zentra le. — Frankfurt a. M, 15 De» Mit der Aufdeckung der Svie! ä le in der öui;'t!ittfha6e 18 ist die Kriminalpolizei einem roeitDerirori ;ten Netz von Spiel ttud» auf die Soor gekomm-n, deren Fäden alle in den Händen der verhafteten Berliner Schieber »nfommnt:rfn Er sind dies dir Kaufleute Mar Biber und August Reaner, die ihr? Lebnt4aufgabe I chig ich 11 der Gründung von 6piel!)ö len unter harmlosen Rlnbnamei zu erblicken schienen AuS den b i diesen Ebnmmän- nent Vorgefundenen Paperen -ebt »weif Ifrri 5t- wt, daß die b rüb'iiflen Sä l luds ti Fe. Lt, llrtternehmen in Frankfurt sind !rBannte mch 6b- rüchtigte GlLcksspieler beteiligt — Tt Ironie des Schicksal- BFiÜ es auch daß unter den 9x110 i tem des Klubs br Herausgete. der bekannten „Fackel^, I. B. Müller-Derrfurtb, m.t obenan in der Liste stehl; derselbe Herr, bet seit Monaten in der „Fackel" die Polizei aus cridfiut». die er namentlich nannte, scharf machte inu dir Po ip» zum Kuckuck wünschte, venn ste noch nicht rv.ae- griffen batte. Auf die setzt austehobene bisher größte Hölle in Frankfun machte dir „Fältel" die Behörden bezeichnenbcrweise nicht aufnurftAin. de» Me hrerlöse» au» den Läute» von Schlachtvieh und Schlachtpserbe» vom 26 November 1919. Der Mehrwert der w1 Läute und Felle von Schiachttieren, der sich Men' über den früheren Höck^tpveistn ergibt, wrte auf den Tierhalter und auf den Kommunal tertemd. in dem die Sdzlachtung stattfindet. trrteiü. Frühere Höchstpreise sind die Höchstprcrse, die in den Be- kirnt m-idraugei vom 1. Mai 1919 ‘enjeiejx LU. Bon her Landesuniversität. Vrivatdozent Dr. Felir Je n tz sch ist zum auher- etatmäßigen a. o. Provisor der Pbv ik an der LandeSuniversität Gießen ernamtf worden. •• Amtliche Personalnachrichten. Hebertrogen wurde am 8. Dezember dem Lehrer Wilhelm Kreis zu Gunzenau eine Lehverstelle an der FofKfdjule zu Engel rod, Frei» Lauterbach — Crrlebigt ist die mit einem evangelischen Lehrer tu befffcenbe Schulstelle yi Strebendors, yrei» Alsfeld (mit der Stelle ist Organisten- und jMtorenbicun verbunden), und die mit einem evan • pelifdm Lehrer zu be^yende Schukstelle »u Ober- Seibertenrod, $hei» Schotten Mit ihr if Organisten- und Bnrlescdienst verbunden Ihrem Inhaber kann eine Ortszulage geuZäbrt werten warft mtb sich sehr scharf dagegen wandte, dast tue Avtast^ophenpolitiBer nneber eine führende Rolle lpielcn wollen. Der a(' üiger kauflustig. Zn Den Geichä tssttasten locken wechnachklich.- *-Ausste.'lungen. Tie Weihnacht^- inbufhie zeigt sich immer noch l istungsfähig Die Preise zwingen all roings ui manchem Verricht. Die geringe Kaufkraft be» ®eC>:5 macht sich unangenehm fühlbar. Wenn man h ute die ierrifiatm Markscheine auf den Vcrkoufstiich auizählt, statt die Münzen Hingen zu lassen, so möch e man die drei Sonntage vor Weihnachten Leber die.papierenen Sonntage" nenn n M T > e Ausgabezeit für Rüböl ttxrb bis emschließüch 5 Januar 1920 verlängert. •• T e c Evang. Bund hielt Sonntag abeno in der Skabtkirche einen Familien' abend ab. Nach einem Orgelvarsmel und einem weiteren Mufikvortrag ..Ave Maria" (Crael, Cello, Pialmk) begrüßte der Vorsitzende Professor Dr. Schmoll die Erschienenen, wir» darau' hm. daß es Aufgabe des Evang. Bundes sei, an einer sittlich-religiösen Erneuerung unseres Volkes mitzuwirken hierauf hielt Division». Pfarrer Ticsmeoer einen sehr interessanten Bor- trag r „Deut s che Arbeit und be u 11 dj • «vangelis che Kirche in L o fhr »n gen". Ter Redner schilderte die während seiner beruflichen Tätigkeit in Lothringen gewonnenen 6w* drücke, die Zeugnis davon gaben, dast wir es nicht verstanden haben, diese» Stück Land, trotz der mehr als.sOjährizen Zucehörig^it zu Deutsck»' land wirklich deutsch zu machen. Abgesehen von den Strasten, däuiern, Denkmälern usw., denen auch heute -och das echt Französisch? anhaftet, haben die Franuisen es auZgez«chnet einzurichten gewußt, in Lothringen sranzöiiichen Geist zu er- halten. Nur das in den bärtigen Garnisonen liegende Militär, das die deutsche Kraft in bester Weife verkörperte, die dis zur höchsten Entwick' lung gelangte, deutsche Industrie sowie die Arbeit in der evangeliichcn Kirche in Lothringen, das waren Zeichen echten Deutschtums. An die emigen Ausführungen des Redner» schloß sich ein weiterer Mufikvortrag, worauf der Vorsitzende allen Mitwirkenden herzlich dankte und gleich- zeitig bat, die Bestrebungen des Evang. Bundes durch Beitritt zu unterstützen. Nach dem gemein* anicn Gesang „Ein' feste Burg unser Gott" schloß die Becanstaltung. Landkreis Gießen. tt. Allendor s a. d. Lda., 14. Dez Heute nachmittag sand im Gasthaus „Zum Bachnhos" die diesjährige Hauptversammlung des Geslü- gelzud>toereins Allendors und Umgegend tatt, die nicht sehr zahlreich b^-sucht war. Es würbe beschlossen, die durch den Krieg eingeschräntte Der- einstätigkeit wieder auszunehmen und durch Be* brgung von Bruteiern, Geslügelfutter, an dem es ehr mangelt, bie GeslüaelzuckK zu heben. Zm Herbst 1920 wird eine Geflügelausstellung abgebalten werden. 4- Beue rn, 15. Dez. Aus der glatten abschüssigen Straße vor dem Dorfe geriet ein Fuhr- wert au» Klimbach ins Rutschen und bm in den Straßengraben. Die Pferde gingen durch und der Wagen zerbrach an den Straßen- bäumen. Die Insassen tarnen mit dem Schrecken davon. Die Pferde konnten erst im Dorfe aui- gckhaltcn werden. ** Grü n inaen, 15 Dez Die ONSgruppe Grüningcn, 73 Mt gliever. be» Hessischen Bauernbundes Ueli kürzlich eine Versammlung ab, in tiefer wurde einsttmmig beschlossen: Herabsetzung der Hoferpstichttnense aut einen Zentner ine Morgen und ZaUrmg des lemsenden Tagespreises. Erhöhung der Schlachtviechpoeise auf 2 Mars für da» Pfund Lebensgcwteht, zu er- höl^n, ohne daß hierdurch etne Preiserhöhung für bas Fleisch emtritt. Freigabe ber £au»fd)Iarf)hingen und M>an der ZwangsWiN- fdrift. Der Hirscheispende wurde von allen Seiten mit Beifall zu gestimmt ES würbe eine Liste rund- gegeben, die den Betrag von 112 Mf. ergab. -m Hungen, 15 Dez. Gestrm nachmittag sprach in einer von der U'figen soziald- mokratischen Ortsgruppe in den ..Darmstädter Hof" dnl'c.nfcnen Versammlung ber Landiagsabgeordnete Lur au» Niü»er-Florstadt über da» LandsiedelungS- a c s e tz. In längerer Rede setzte er den zahlreich Erschienenen daS Zustandetammen be» Gesttze», bas Gesetz selbst sonne seine Aufgaben au-eiiiander. Seine sachlichen Ausführungen fanden reichen Bei* bibat ber fortschrittlichen volksvar'ei bertwrgetretene Pfarrer $8 5 b u • ist mit feiner Behö de m Konflikt geraten und auf iein Nachsuchen nunmehr an» dem Dienste ber Landeskirche au'ge- , ----------schreben Mödn» war bereit» während be» Kriege» Dießen an merkluh bessere» Geschäft al» bar bip» I an» feiner Partei anSgetreten- mit ber n durch Bi ^4 8el)öi st* SB Schlußwort richtete der Redirer einm dringenden Mahnruf 'an bie Anweserrden, bei der Vertcilimg von Siedelungsland nicht mehr zu wünsch-n, al» sie auch wirfiief) nuhb-mgenb bebauen können k. Klein-Linden, 15 Dez Dir Wohl - tätigfeitSfeier. welche gestern abend i» der Deutschen Eickie ftatifanb, erfreute sich eines sehr starken Besuch» und aestaltete sich zu einem rechten Volksunterhalttmgsabend. In einer An p ache wies Ludwig Lenz darauf hin, daß bie Fiir zum Besten ber Witwen und Waisen der arfafimc» Kameraden stattfinde An bie e solle auch oaS Rein- ergelmi» be» Abend» al» DeihnachtSgabe verteilt werden. Der Gefellschaf.Soerein „Fidtto" und die beiden Gesangvereine „Aeion" und ..C&itradit" hatten sich in den Dienst der guten 6a^ gestellt und ernteten den lebhaftesten Beifall. Der Reinertrag be» Abend» ergab 3J0 Mk x Wieseck, 15. Dez. Unsere Gedä cht- nisoussteNung wurde heule endgültig geräumt, nachdem ihre wichtigsten Gruppen in wohl.' gelungenen Lichtl ilboufnabmen noch festychalken wurden. Jeder bedauert, daß sie so, wie sie war, nicht bleiben tonnte, aber bie große 23cInning»irot verlangt eine bntbige UmÄnbmnxi be» Ausstellungsraums. Tie Gemeinde bat ihr bei ber Eröffnung g-gjbene» versprechen, die Au»stellung stets al» ein Stück heilige» Land iu betreten, gehalten. Zn den drei 2Dvchcn tom Hat 2AefchLdigung vor tnfb durch die aufgestellte Büchse tonn der anfelxt- liche Betrag von 400 Mark unter besonders be- dürftige SHcg»bnttrrt noch eine besondere Abgabe vorgesehen, und ein Unterschied nnrb bifefem gemacht, al.' Schaubuden bzw Karussells, bie mit Mot"renkrast b.-bient werden, höher besteuert sind nnr solche, dte von Men scheu kraft ?etrjeden. Hochzei ten. die in öffentlichen Scalen stattslnden. und bei denen g tanzt wirb, fallen ebenfalls unter die £uftbarteü»ftiirr. Ebenfalls werden alle Borträge, die bm Zw-ck haben, ihren Deranstaltem Gewinn einzubringen, versteuert Befreit von der Steuer sind olle polttisch.'i Versammlungen und Borträge wissenschaftlitoe-, künstlerischer und allgemeinbildender Aitt, tri denen ftine tteberschüs e v.rble.ben. Diese scha»f zurackende Steuer bedarf noch ber Genehmigung beJ Ministeriums des Innern, wo br fBürgermiiftec und ein Vertreter der Stadtverordnetenversammlung persönlich vorstellig werden sollen. — Die Vergütung für den 5»rtbübung»! dmliniterridx wird a-tt 5 Mark pro Stunde festgesetzt. — Wie der Vorsitzende mitteilt, geht das vor einiger Zeit neu- gedruckte Notgeld bereits wieder zur Neige, und ist die Versammlung mit der N,-uanfertigung von etwa 50—100000 Mark Papierkleingeld einverstanden. Starkenburg und Rheinhefsen. Eifntbahnunfall. WormS, 15. Dez (Wol.f.) Ein Eisenbahnunglück ereignete sich tjeute mittag bei der Einfahrt des von Mainz kommenden 0-Zuges 142. Der vierte Wagen des Zuges sprang aus dem Gleise und stürzte^ um. So- toeit biS j^tzt feftyeftedt werden roiuite, wurden eine Person schwer und drei andere leicht verletzt. Mehrere Wagen sind beschädigt worden Der Verkehr wird durch Umleitung aufrechter halten • — Offenbach 15. Dez Der bekannte WM: @ i fe n re i d), ber wegen der hiesigen STar- hritagiunruben zu längerer Zuchehausstra!« ter- urtrilt worden war, ist, wie wir Höven au» dem Zuchthau» entsprungen. Kreis Wetzlar. Französische Agitation Im Kreise Wetzlar. Wetzlar, 15. Dez. Daß dir Franzos n ernsthaft daraus auSgehen, die rheinische Bevölkerung mährend der löiährigen BeletzungSdauit fce.ort zu beeinflusien, daß sie sich schießlich für bm Anschluß an Frankreich entscheidet, dafür gibt es vrolorlei Beweise. Nmerdvig» madyn sich, wie ber Wetzl. Anz. schreibt, Spuren ber fran^ösi chen Agitation auch im ffreife Wetzlar, ber ja ei;ifb»dfen noch zur Rheinprooin» gehört, bem T.bär. An bestimmten Adressen werden nämlich au» dem besetzt, n Geb et betau» Broichür n und Bücher verschickt, deren Jirhalt dazu bestimmt ist, die Adressaten gegen ihr deutsches Vaterland cinzunelmren DaS eine davon behandelt die Schuld am Kriege und ist von einem früheren Divektor bi Krupp turnen» Müh Ion geschrieben Der Mann ist au» irgendeinem Grunde während be» ÄY.tge» aas der Firma Krupp «u»getreten und hat seinem A riet warn Deutschland drrrch die Veröffentlichung seiner in brr Schweiz gedruckten Broschüre Luft gemacht. Daandere Heft — schon mehr Bttch — ist in französischer und deutscher Sprache geschri den und trägt Den deutschen Titel: „Die b.ntitfcen Greuel taten nährend des Dellkrieges 1911—18 Nach d n amtlichen Berichten " E» enthäll eine Darstellung an- aeblicher (B-wltaten, nxtebe von Deutfchn in W i- be»lanb begangen worden fein sollen Wir nnnen nicht, ob darin auch von den abgebadL-n Händen, ausgespießken Kindern und gefrewigten Drgländern bie Rede ist, mit denen man im Anfang: des Kriege» bie aanze Welt geqen an» aulaebracht hat: vermutlich nicht, denn dreien 34n4nrel bat man, weil er gar zu grob mar, schon längst aufgeben müssen, konnte e» auch beim ihre 6d)uLbtgf ü hatten diele infamen Lügen ja getan Immerhin wirb man ruhig annehmen können, daß auch diese ------j ftvrben smd Der bem Tierhalter 4ufrpenbt neu rding» auch in Bad Hom'.mra aas Biber L^äutezuschloa wirb in h-sand'vm verfahren Rvmier »uriefMifflfjreu sind Im B fttz der! festgesetzt Die Häurezusckiläge sind vechrzetkw n Sch eber f-m> rna> bed ntende Gldsummen'^-ärimtzumachen Sie nelten icnr^L-®im u andererseits ab r auch r cl Zablniia auf:er:e tm- auf den 14. eines Monat» folgeflOen Montag ad gen von Gläubigern mancherlei Art. An dem Die Zahlung be» HäuteMichlag» w den Ttrr- ’S 1 TflJI ** KKx «?HS : ■* ħr ua^Mn.t. •*«*«£$ *127 W^^it L *'*'»«i|J tea??i»- ** «flft (^»ÖE spftrf ^MteC Ä”S •gsks ßS*£y^g, WM:! iwaTuiii» **?£«* "Üi! att&*fti** rtfisÄ? S-M ntf 111 2? Äl'^^iM nru-Heimkthr. MR«, tret m> ^nkurs Do,s Langs. 1 mit 4 Ähmftabcn vm [um lüitmwmmm. jjjc 6ain, Lonslcms, j- der!, tSobtrn, LinS. Gettemter 1918 Inhalt« U. Dez. tzier ist ehte iemubtd ehema« genet nttfranben zur ichcn ^tiitttfien sowohl Ä ba noch in Sesangen- Mckngmen. Dir Aruvpe ilflliebtr. ^nSgrsoml finb r Geiongenschaii bis ittf c, davon jioei auS rulii- cker mtb bk übrigcn Mi> Tbcn aut Jrankmch noch ingrttt. - Dir birsige }ira yfitm abachckemo h dem Kriege den I der aus der ©dangen- utetWkt Mitbürger fit» trikge. GedichwortrLge der und LdvraejSn/ am* Mdvlache w Awt- Wb LlMr. n. lK> V,kk«- >r und Genoss ist hruv norden. Li"»«" mrde des versuchten des erschwerten MM lichthsusstrair von Zähren rhrverlvS itbe er tut wegen des wW® Qnit verv^ril. Dmd" der WniuM^ Italter erfoTgt rftüMlg mit btr Devchkung des DereS unb an bet Grundlage des für das Tier bezahlten Gewichts Der Betrag deS Häutezu» schlags darf bei Weitergabe dem Abnehmer in Rechnung gestallt werden. Eine Umsatzgrbühr darf von den staatlich bestimmten Biehabnahme- ftellen für diesen Zuschlag nickt erhoben werden, lieber die Verwendung des verbleibenden Restes des Mehrwerts der rohen Häute und Felle bestimmt der Kommunalvcrbnck, in dem die Schlachtung ftüttsindet. Der Häutezuschlag, der an den Tier« Halter zu bcza!hlcn tst., beträgt vom 1. bis 14 Dezember ein sch! restlich auf den Zentner Srfx-itögcTind^ Jbtt Rmdern, ausgenommen Kälber. 34,20 ®»., Kälbern 63 Mk., Schafen 36 M7.. Pferden, einschließlich Fohlen. Esel, Maultiere und Maulesel 21,60 Ml. An das Reich ist ein Anteil nicht mehr abzusührcn. Dien st nachri chtcndes Kreisamtes. Karl Maid vnn Watzenborn Steinberg wurde am 9. Dezember d. I. als Gemeindeeinnehmer der vorgenannten Gemeinde vom Kreisamt Gießen eidlich verpflichtet. Straßensperre. W:g-n Vornahme von Zkanalisationsarbeiten wird der A u l w e g bei der Henligenstaedtschen Fabrik vrn heute an bis auf tueitered für iegluchm Fuhrwerks- und Radfahr- verkehr gesperrt. Handet. Berlin, 16. Tez. Börsenstimmungsbikd. An der Dörie trat nach der gestrigen Abschwächung eine Erl-llung ein, .wovon namentlich Montanwerte towfitierten, die bis 6 Prvz. gebessert waren. Tie Grundlage dieser Besserung war wiederum die in der Schweiz geplante Stüt- zungsak.ion für die Markvaluta. Gelsenkirchener gewannen 6 Pvoz. im Hinblick auf die heutige Aufjichtsratssitzung. Auch Valutapapiere waren tum Teil gebessert. Schantungbahn waren 50 Prvzent höher. Pomona stellten sich auf 7700. Vorwiegend gedrückt waren Farbwerte. Das Ge- fdxiit bewegte sich im allgemeinen in ruIngen Balmen. Einen erheblichen Rückschlag erfuhren Orientbahnen, um 50 Prozent. Später war die Börse allgemein unregelmäßig. Die Berliner Börse ist morgen ebenfalls geschlossen. Frankfurt a. M., 16. De». Börsen- ftimmungsbild. Tie Frankfurter Börse wird morgen ihren ersten festgesetzten Ruhetag haben. Auf die Geschäftstätigkeit blieb btejet Beschluß einflußlos. Ebenso machte die wenig befriedigenden Zeichnungen auf die deutsche Sparprämienanlähe sowie die Antwortnote der deutschen Regierung auf die Enten tenotc wenig Eindruck. Die Stimmung war anfänglich wieder unregelmäßig und neigte vorwiegend zur Abschwächung. Rach Feststellung der ersten Kurse trat jedoch Wucher ehte Er- hvlung ein. Auf einzelnen Gebieten ».igte sich wieder ein recht lebl-aftes Treiben. Schantungbahn eröffneten 575, plus 20 Prozent und stiegen weiter. Dagegen lagen österreichische Spezialpapi-^re niedriger bei stark schwankenden Kursen. Tic Steigerung hat den tzöl)evunkt erreicht, denn es lag heute Angebot vor, was auf *ben Kurs drückte, der sich auf 35 stellte, gegen 5L50 gestern abend. Dann trat jedoch wieder eine Besserung bis 41 ein. Canava- waren ebenfalls schwankerck (1090 bis 1075). Ein Nachlassen des Kaufinteresses beobachtete man auch in den stark gestiegenen Nolonialpchckeven, t« bte Kürsbewegung unreg'.lmäßig blieb. South West um 15 Pro», gebessert. Pomona 7400—7600. P russische Militärkonvcntion. Wenn man das Kommentar Kauts kys über d'e deutschen Dokumente liest, gewinnt man den Eindruck, oaß für Kantskv nur tne deutschen und die österr ichischen Dokumente existieren, aus denen er die alleinise Sckulo Deutschlands an dem Kriegsausbruch f foufteden sucht Deshalb kann sein Buch allenfalls als ein recht einkeitjger Kommentar zu den d^'tsch.m Akten bezeichnet werden. Auf den Titri „W i e Der Weltkrieg entstand" hat cS sicherlich kernen Anspruch. Die Randbemerkungen des Exkaisers werden von Kantsky naiv überschätzt. Besonders klar zeigt sich das bei der Bemerkung zur Depesche Lichnowskys vom 29. Juli 1914 im zweiten Band unter der Rümmer 368. Die Randbemerkung des Kaisers wurde am 30. Juli um 1 Uhr nachmittags gemacht, aber schon zehn Stunden vorher, um 2.55 Uhr vormittags, ging die warnende Depesche nach Wien. Die bedrohliche Lage, die durch die russische Mobilmachung entstanden war, wird von Kmttsky gar nicht erwähnt. Eine ungültig erklärte Reichsiagswahl. Nürnberg, 16. Dez. (W.B.) Da die Wahl des Unabhängigen Simon von der Nationalversammlung als ungültig erklärt worden ist, geht das Mandat nach der FeftsteUung deS Wahlausschusses auf die Arbeitersekretarin Helen« Grünberg (Mehrtheitssozialiftin). Anerkennung der irischen Republik durch Amerika. Amsterdam, 15. Dez. (WB.) Laut „Dele- graaf" meldet die „Times" aus Washington: 5Qer Ausschuß für auswärtige «ngelegen 6ei.cn dS Repräsentantenhauses beriet ixn Gesetzentwurf be- tveffend Anstellung eine- amerikanisch:n Gesandten unb Konsuls in der irischen Republik, mit anderen Worten, bi» gesetzliche Anerkennung b*r irischm Republik. Die Forderung Dcvalevas und seine- AnhängnÄ b»3 Richters Cohannan vom Nouporker Obergericht forderte die,ÄnerBmratne Irlands selbst aus bv Gefahr eines zkriexS mit England, denn fi» fei notwendig für He Freiheit der Meere. Die amerikanischen Blätter, ausgenommen der New Vvrk Äerrtee^'j, sehen Mrv Aussicht bnraui, bnfe der Skongreß bte Ernennung eiw-S ame i anrsch.m G.- Kongreb die Ernennung eined an^ri anischm Ge- ident, wenn der Kongreß sic gutbeifot, den G>> aickten ernennen wird. — Die „Times" nulbet. daß in Amerika die Anerkennung der irifdxn R publik mit Freuden begrüßt würde, l)auptsää>- lich wegen des SellAibeü i m rnun ij»red) t d:r Völker. Amsterdam, 15. Dez. (WB) Der „leie- graaf' meldet ans London, daß nxitere Angriffe aus Polizeibeamte in Irland staltgefunden habm, benen vier Polizeibeamd; zum Opf?r g.'sallen sind. Die „Daily MloS" melden, daß die Lage in Irland sehr ernst ist und auf den Bürgerkrieg hrnauslauft. Ein Anschlag auf den ägyptischen Premierminister. Kairo, 15. Tez. tWB.) Rcuter. Heute nwr* gen wurde ein erfolgloser Anschlag auf den ägyptischen Premierminister verübt. Der Täter, rin Student, wurde verhaftet. Kairo, 15. Tez. (WTB.) Havas. Das Attentat auf den Premierminister sand vor dem Lostll der Haupt wache statt. Ter Attentäter warf eine Bombe und feuerte darauf einige UievvlvcrschÜise auf btn Premierminister ab. Judenitsch. Rotterdam, 16. Dez. (W. B.) Lau'. „Nieuwc Rotterdamsche Courant" meldet ,,Dailh Herold" aus Dorpat, daß die estnische Negierung (Venera! Judenitsch ausgefordert habe, sofort das Land zu verlassen. Judenitsch erwiderte, daß er dem Ersuchen folgen werde. Bolschewistische Erfolge über Denekln. Amsterdam, 16. Dez. tW. B.) Laut „Tele- gvaaf" meldet die „Times , bah die Bolschewisten weitere Erfolge über Denikin errungen haben. Nach der Einnahme von C ha r - kow besetzten sie Poltawa. Die Bolschnvisten melden sogar, daß sie die Freiwilligen aus den Borstädten Kiews vertrieben hqben. Die dänische Valuta. Kopenhagen, 15. Tez. (WTB.) Unter dem Namen „Gemeinsamer Valuta rat" ist hier eine Gesellschaft gebildet worden, die Maß- nahmen gegen das weitere Sinken der dänischen Valuta, namentlich in den Ententeländern, treffen will. Ter Valutarat wird in der .Hauptsache für die Einschränkung der (Einfahr aus den Ententeländern unb für die Erhöhung der dänischen Ausfuhr zu sorgen haben. Ein Küchen-Kleinod In dieser fett- und ßelscharmen, für jede Hausfrau sehr schweren Zelt ist die Reine Speisenwürze Nr. 550 Sie gibt nur mit Wasser gekochten Suppen nnd sonstigen Speisen höchsten Wohlgeschma, k.ala ob sie mit Fleisch brühe zubereitet wären. Ein Versuch kostet nur M*1.70 und wird jeden sofort von dem hohen Wert <£ Speiaeowürre Nr. BöO für die Küche u. Ernährung überzeugen. Die Flasche von cn.200g, lange ausreichend, überall erhältl.wo nicht, direkt vom Herkules-Nährmittel werk in Gelnhausen. (.«*> Kopfschmerz • ■ ■ ärzlüch " 11 !• CBVäHTilllBbevor^ Kaufe Wochenpflegekurs! Seltersweg, 1. Stock. 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VVNnr 1 zahle nie dageweseue Preise für alte Debiffe Ktwihslilitr PI-ti-zM niit artet M. ö- Wi»’, W njlfltttnjiljne bis $1.100.- (nach Gewicht) PlatisMkraMM.llOWtbis) Ankauf nur Mittwoch den 17. Dezember von 9—1 Uhr im Hotel Kobel, Licbig. straße 9, Zimmer 5. 140445 Zur neuen Welt SdF* Ab heute neues Programm unter Mitwirkung des Humoristen Herrn Eggmeier auS Frankfurt. ES lobet freundlichst ein Philipp Hofmann. Eintritt freit 024286 Eintritt frei! (weun auch zerbrochen). Zahle bis M. 50.- M mehr. Bin nur Mittwoch den 17. Dezember 1919 von 9—12 Uhr üorm. im Hotel Prinz Carl, Flechte« von Nohrstühlen übernimmt 024215 K. Birne. Eichweg 7 van., Laden. Pustkarte genügt. SST* Im Schneiden "E neu LbOdiiimn nnO Seercnftränifierit, sowie «nlagettriinchern empstehit stch 0SI278 Hildebrandt. LandschastSgartner, 8911 bei mftr a he 16. -• i .... i i'i'T । iFi— LampüosGhirin-Slofie bunt bedruckt und gebatikt auf Seide, Batist oder Satin in sehr großer Auswahl Lampenschirme werden angefertigt. 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Bevölkerung, ich selbst bin auch Katholik, sind mir keinerlei Vorstellungen über etwaige Tendenz gemacht worden“ usw. Es wird gebeten, die Nachmittagsvorstellungen eu benutzen- Vorfährnag 4. 6.20, 8.45 Ohr. Aiklufl Die letzte Vorstellung beginnt abende ' .9 Ohr. Jssgendllche haben keinen Zutritt! 024288 IW»HI___ Nie iMM Gelegenheit I Holländer Uöfe Uondens. Milch eingetroffen. 024^80 rebcudmittelbauö Markkstr. 14, releph. 1255 ▼an Raerle A Co.. Worms eu Ith. Begr. 18M. ii ii । --- Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen r ©lefeen (z. It. Mannheim «aiser-Ntng 4011.) 13946c Leiden im 76. Lebensjahre durch einen kräftiger Junge angekommen Gießen (Wieseeker 024274 1 Leipzig, Windmühlenweg 1 W 5“ Telephon 2138 Srtlersweg 83 '! Bilderbücher, Märchenbücher Große Auswahl Kinderspiele I AkkordAttber jn. Not. I «tnderklavvttuttl, 1 Meffcrbntzmaichine, 05421» Liimi fetritrt, Stegen, fliHtari 1 Achtung! Achtung! 1 Miihlstraese 33 OK» verkaufen. 024287 Sandgaffe 17. 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