r mann. mann. ermann. vu^nzusugen Iir, vaß Luch bei der Vorlegung __ . , z sS5"’ ^«äiSÄ && darauf, daß alle Ueberschüss« ber|'m°V a4iftische.n Kongresses beriet Snt m Tn erster Reihe für die $ac5lt 3 Ä und setzte vormittags 8 Uhr die ildAns^.^^^^bes, für dessen Erweiterung Verhandlungen fort, die um 11 Uhr^cndet waren, l „neuentstehendes Kapital zur Der- Marcell, Cachrn eröffnete dann die nmerdc. ft ch n M für !tz. Verantwortlich für Politik: Aua. Goetz, für den übrigen Teil: Dr- fden dks Kreises, tmg Dom 19. Lev- Amerika und die Zukunft der Türkei. o Paris, 15. Sept. (Wolff.) Havas. Der Londoner Korrespondent des „Echo de Paris" üt unterrichteter Quelle erfahren haben, daß Wilson der britischen Regierung Mitteilen ließ, daß die Vereinigten Staaten entschlossen seien, nicht im Entfern- teften ein Mandat weder über die europäische noch lüber die asiatische Türkei zu übernehmen. Ein ruffifchcr Kronprätendent? Breite 48 Ps. Bei Platz- vorschrlll20°/,Auischlag, Hauvtfchriftletter: Aug« Goetz. Verantwortlich Die syrischen Differenzen zwischen England und Frankreich. 'M Ä id ttt- be- rng Der Münchener Geiselmord vor Gericht., München, 15 Sept (fflolff.) Im.' Geiselmordprozeß beantragte bett Staatsanwalt nach längeren Ausführungen' das folgende Urteil: die Todesstrafe gegen die Angeklagten Fritz Seidl, ^obarm W i d l S ch i ck e l h o f e r, Johann Seid? Hesse lmann,Lermer,Pürzel,Feh- §aAne§ und Riethmeiec, 15 touxi Legen den Angeklagten 10 ^ahre Zuchthaus gegen die An- ^ffagten $ iä, ÄsölU, Huber und! aJ? n*tt m und Freispruch gegen den Stni geklagten Petermaier. Betriebsräte und Bilanz. Der Gesetzentwurf über die Betriebsräte! bestimmt rn § 35: „In Unternehmungen, die' Ur. 2(6 Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonn- uud Feiertags. Bezugspreis: monatl. Mk.16O, vierteljährlich Mk. 4.80; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. WF. 1.50; durch die Post Mk. 4.50 viertel- jährl. ausschl. Bestellst. Ferusprech - Anschlüsie: lürdieSchristleitungH2 Verlag,GeschästsstelleSI AnschriftfürDrahtuach- rtchten: Anzeiger Stehen. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. U686 ti,en des Kreises Jben nach reichZ- 7 . aus^uuben und 'M nicht bergen 3 «18 Nita •lWicit verbundenen des Amtes -iMgungsämter qe- >»d Birtschastsamt oer Mmemdm an 'lllchadigungen als ^lall aus bei Ge- 'achung betr. Niet- »latt Nr. 180) soll itrag vom 11. August laijrc genehmigt. , n auf den Sektor in Trillsaat handmt 155 kg 170 kg 190 „ 210 „ 185 „ 204 „ 160 „ 176 , en Kenntnis. 11918 wurdc Neueiidorf durch kriegst I gerichtliches Urteil zu 6 Monaten Gefängnis und Degradation verurteilt. Wie es Nniendarff an* fcheinend jnit gefälschten Milttärpapterm geluw« gen ist, tmeder m der Truppe zn erscheinen, 'wie und >?b er zum Offizierstellvertreter befördert toM öen tjh konnte bisher noch nicht festgestellt wer^ den. Tuatzdem dre Glaubwürdigkeit NeuendorfS demnach tn äußerst zweifelhaftem Licht erscheint,! Us von zustäudiser Seite sofort Ermittelungen ubcr die Angelegenheit des Oberst Reinhardt eingc- i Horden, die folgendes Ergebnis Hattens 1. Oberst Reinhardt betrieb bei den Truppen! keine monarchistische Propagandi. 2. Tie tot- gaben Neuendorfs betreffend die angeblichen Aeuße^ rungen des Obersten Reinhardt sind nach Form und Inhalt unwahr: besonders hat letzterer niemals durch örfentliche Reden das Ansehen der Regterimg herabzusetzen versucht. Der Reichskanzler an das internationale Komitee vom Roten Kreuz. nneijHL—---- ;M * t SSLd-' ^f^lluts der Kriegsgefangenen zu der fron» zostschen Bevölkerung beobackstet werden. Die Be- ttetdung der Kriegsgefangenen liest manches zu wunichen ubrtg. Für den feftgestellten Mangel an Unterkleidung wurde französischerseits Abhilfe zu- «gesagt. Auch bet den gestrigen Besuchm konnte ein lebhaftes Interesse für die inneren politischen Ver- hal nt»e Deutschlands uotd der ernste Wille zur c ^ aroett am Wiederaufblühen des Vaterlandes feftgestellt werden. Die seelische Stimmung war ganz beherrscht von der einen Frage: Wann kommen lotr nach Hause? Aus Thüringen. : Beim ar, 13 Sept. Der Staatsrat von, Thüringen, der in der abgelaurenen Woche hier! getagt hat, wird in der nächsten Woche wieder hier zusammentrcten. In seiner letzten Sitzung hat er lieh dahin geeinigt, daß eine einheitliche Regelung Beamtengehälter aller thüringischen Staaten her beige fuhrt werden ■ soll. Weiter, ist beschlossen worden, den Einheitsstaat Thüringen- ^uszubauen und zu fördern, auch wenn Koburg und Meiningen ihren Beitritt noch nicht voll- zogen haben: ihnen soll der Zuttitt für später Vorbehalten bleiben. . Der weimarische Landtag wird auf den 0. Oktober zur formellen Erledigung eines Nachtrags zum Staatsvertrag über den Zusarnmen- fchluß Thüringens einberusen werden. Während dieser Tagung soll auch das Abkommen mit dem Eroßyerzvg über die Bermogensauseinandersetzuna beraten werden. In nächster Zeit wird ein thü- rrngischer rnnanzhof für die Erledigung der neuere ^^'^?pe/akwnen geschaffen werden. Er wird in Rudolstadt sxtnen'Sitz erhalten. Das Schicksal Danzig». „ , 15. Sept. (SBolff.) Da auf Me Note der deutschen Negierung an die Entente August, worin um Auskunft über das Schicksal des künftigen FreistaatesDan- ztg gebeten wurde, bisher eine Antwort noch nicht erfolgte, ließ, wie die „Voss. Ztg." er? «ährt, Deutschland nunmehr eine Mahnung nach Versailles abgehen. Aus dem „unabhängigen" Gotha. .Gotha, 13 Sept. Die unabhängige Landes ^gierung v e ns io n ter t c ohne Angabe des' Grundes sämtliche B e z ir ks s ch ulin spe k^' toren des Landes und setzte neue ein. — Oberbürgermeister Liebetau reichte für den 1 Mannar 1920 sein Pensionsgesuch ein lö- ^(WD^) Oberst Stein- emer Netchswelirbrigade, war von dem Ofstzierstellvertreter Georg Neuendorf öffent- PnmSS? ec die Regierung als die schwarz-rot-goldene Fahne als,^udenfahne bezeichnet hab?. Hierzu erfahren Stelle: Tie Anklagen von erft Steinhardt sind einRache- bie ^MlMDi-nstmtlasm^. olgte. Wie äu E Versailles, 15. Sept. (Wolff.) Nach Meldungen aus Teheran verstärLe sich die Opposition gegen das Persisch-englische Ab- m men derart, daß man Unruhebefürch- tet. Etwa zwanzig politische Persönlichlcifm von Rang wurden verhaftet, darunter mehrere ehe- malige Minister, die im Verdacht stehen, die Agi- tatton genährt zu haben. Sie »ourden nach Kaschan dcporttert. Ministerpräsident droht übrigens die strengsten Maßnahmen gegen die Opposition an. Varis, 15 Sept. (Wolff.) Havas. Die -Humamtä" erklärt, daß sich der Großfürst Michael Romanow, der Bruder des verstorbenen Zaren, aus Perm, wo er gefangen gehalten worden war, geflüchtet hat. Er besindet sich augenblicklich im Hauptquartier Koltschaksund schickt sich an, die Rolle eines Kronprätendenten zu spielen. Rücktritt des serbischen ZlabinettS. Belgrad, 15. Sept. (Wolff.) Havas. Der Rucktritt des Kabinetts wird &e= irattg^ ^n einem amtlichen Schreiben, das vom 12. September datiert ist, wird ausge- fuhrt, daß der Rücktritt in den diplomatischen Schwierigkeiten liegt, die dazu geführt haben, daß S u d, l a w i e n sich weigerte, den Frie- densvertrag mit Oesterreich zu mtterzeichnen. Die Kämpfe mit den. Bolfchetvifken. London, IS. Sept. Der rechte Flügel bet hbtn)d?cn Freiwilltgenarmee unter- General Wrangel ist bei Zarizin in feftige erfolgreiche b.e.n Bolschewisten ver- 2)te Bolschewisten verloren 9000 Gefangene, 11 Geschütze und über 100 Maschinengewehre. Fiume. englischen und itatie- mschrn Truppen haben sich nach der Ucbemahrne Fi u wes durch d'tomunzio auf ihre SMffe au* ruckgezogen. Tie Franzosen befinden sich'im Arsenal der französifcken Flottenbasis. Tie Zahl der ^.ruppen d Animnzios beläuft sich anscheinend auf mehrere tauiend Mann. Aus Persien. ?8^ V-Cn tönuen h ^Ueinteihmg jn , ^chlUlsstrlk ■ ®ie looKcit beit ^elte GinS "c xjnnungen imb , ---------।‘«‘■‘ly Erwählte, der Kredite bewilligt, sich von selbst außerhalb der Partei stellt, ^.cde Zuwchechandlung wird als Vergehen gegen die Parteidisziplin betrachtet intb vor den Verwal- ttmgsrat gebracht, der das Recht hat, durch den in Frage kommenden Kongreß bestimmte Ausschlußmaßnahmen zu ergreifen, die alÄxtnn der betteffen-i den Föderation und parlamentarischien Gruppe mit* geteilt werden unter der Zusicherung', daß jeder davon Betroffene das Siechtt hat, dagegen zu appellieren, wie es die Statuten der Partei vvrsckreiben Ter Kongreß erklärt, daß dieser Beschluß auch auf die Zusttmrntmg zum Friedensoertrag', der durch die sozialistischen Erwählten nicht ratifiziert »rer- den dürfe, bezieht. Bei den Gefangenen im Wiederaufbaugebiet. Versailles, 15. Sept. (Wolff.) Major D r a u b t, her dieser Tage in der Lage war, ein englisches Kriegsgefangenenlager bei Bonloane-sur- Mer zu besuchen, berichtigte gestern unter Führung eines französischen Oberstleutnants in der Eegetid non Eomptsgne auch! zwei französische Gefangenen- kvmpagnven tm Wiederaufgebtet. Ter Eindruck, - ^^6sgefangewen allgemein gut ausfahen und die Kriegsgefangenen allgemein gut eussahen und erklärten, sie seien ausreichieild ernährt und die Uu- terkunftsverhältnisse den primitiven Bedingungen des zerstörten Gebietes entsprechend. Es konnte erfreulicherweise r.t einigen Fällen ein rein mensch- Sen grober Pflichtverletzung er» t vorsichtig dir Angaben Neuen- Norden müssen, geht ans seinen Vor- v?Zfnt.-^erbor" ®ie. öirma Kratzert in Heidelberg teilte hrer her mit, daß Neuendorf etwa seit 1901 T0r m Stellung gewesen und wegen Unterschlagung zu Gefängnis verurteilt worden sei. . nem Anfrage bei der Staatsanwaltschaft I m Berlin ergab aus dem hiesigen Strafregister die Bestrafung Neuendorfs mit Gefängnis wegen Urkundenfälschung, Hausfriedensbruch, Anforderung zu strafbaren Handlungen, wegen Entlausens als Schiffsjunge und Hehlerei. Am Neutralität mit den sich daraus ergeben» «n Folgen wünschte, und daß Dänemark' Wert Deutschland öffentlich erllärte, Me Neutralität respektteren zu wollen. Ein Ab- ^-ergehmden Inhalts beispiels- e^ne emo Militarkonvention, würde man aus 'S'? Instruktion angeführten Gründen G-sPr°chl und der BrU emmn Ratten für die dänische Re- £2^9Ai.teic?en bindenden Charakter WttSn Land sicherlich von großem Deutschland überzeugten, daß es .1 L^^Kriege von und ni&l zu i winr^en hatte. Bor 1901 hatte man in Deutsch- JK^lLhnt9e??,iefefete Auffassung. Ich zweifle, faim, daß diese G.'- ■ Jwtftsefimben hätten. Es entspricht K*jir . J.r. als irgmb haben, daß nnf;r tvu in frneuwogen wurde. Hätte JJ” 1?14 bie gleiche Auffassung Aor. I9?1'. kvären wir sicher einem entgangen. Es ist selbft- bie Stimmung auf eng- r, ltC untereuchte, soweit es möglich war. aber, soweit mir bekannt, nichts D^^chrieben. jedoch erhielten wir die be- Auffassung, daß England sich ebensowenig . ^-ktschland denken konnte, daß Tänemark Mie Neutralität durch einen Vertrag anerkannt VM len konnte. Beschränkung des Autoverkehrs. n.nSTt?n'«5- e.ept Die st-i- sende N o t a n B e n z i n und verwandten Betriebsstoffen und dte Gefahr, daß wir etwa im Dezember vor der Erschövfung dieser Mittel stehen, wird, tote bie ,,53. Z" erfahrt, radikale Maßnahmen der Regierung veranlassen. 11 a. schweben Erwägungen darüber, den gesamten A u to der k eh r rm ganzen Reiche in der Zett zwischen 12 Uhr nachts und 6 Uhr morgens sowie wahrend des ganzen Sonntags zu verbieten. Für Aerzte und ähnliche Kategorien werden voraussichtlich die notwendigen Aus- nahmen zugelassen. Plünderungen in Waldenburg. E i^o?bnburg (Schl.), 15. Septemb. < ■■ Samstag vormittag kam es hier Plünderung en verschiedener @e-, tyafte, besonders der Schuhwaren- und Kon-' fektwnsbranche, die nachmittags fortgesetzt/ wurden. Es wurde auf Polizeibeamte geschos-^ sen und eine Handgranate gegen das Rathaus' geworfen, wobei die Fenster der Polizeiwache! zertrümmerten. Dann wurde ein Sturmi aufdieWache ausgeführt. Bei einem Ausfall der Sicherheitswachen wurde nach einigen Schreckschüssen scharf geschossen, wobei eine Person getötet und vier schwer verletzt wurden Ans Oem Reiche. Ebert an die württcmbergische Regierung. Usident Ebert hat an bie^tt^te^ Ä be^ edireiben gerichtet: Nach meiner Rückkehr brangt eö ntidi, der württembersischpn Stegierung nockmals meinen herzlichsten Tank auszusprechen für bie freundliche Aufnahme, bie wir in dem ^'^^^ttgart gefunden haben. Es war sehr wertvoll, da ß wrr durch persönliche Füh- lunMiahme mit Negierung und Vvllsverttettmg ein den gegenwärtigen Zuständen und Bedürfnis >en des Landes erhalten kvnntm, und ich versichere nochmals gern, daß, soweit es auf mich ankommt, den besonderen Verhältnissen Württembergs im Reiche nach Möglichkeit Stechnnng getragen wird und ein Ausgleich der beiderseitigen xsntereffen gesucht werden soll. Gez. Ebert. Eine Rechtfertigung des Obersts Reinhardt. a „^n unieintgmungen. DieI*;«PrC^iLLe5.^dt- (Wolfs) Per- 8ur Führung von Handelsbüchern vervflicb- Dans und Saint Brice tet sind, und von denen mindestens 50 Arbett- Difst"r1 -n , wi sdie syrischen nehmer belchäftigt werden, können die Be- Fr^nk"^ un ab tan™ kVcwbb "erlangen, dah ihnen alljährlich vfsmbar £b»b Georges RZs- L? £ iuftta! oie Bilanz und die Gewinn- unb Verlustrech- König von Hedschas am Dienstag in Paris ein» ?ptnr^^irr;i)a5 verflossene Geschäftsjahr zur solle. Pettinax ertlärt, England habe Einsichtnahme vorgelegt wird." Diese Bestim- ^nlämch^gegenüber Verpflichtungen, die sich auf mung ist eine der ernsthaftesten und folgen- ?ne? abgeschlossenen Vertrag auf- schwersten des Gesetzentwurfes. Bei ber auJ £ W -^och mit dem König von j)ier jur Ubstlmmung gehen können. Besondere Unabbaugigteit Syriens mit Ausnahme eines 'Beachtung verdient, was der Reichsver- r nen Staates an der Küste versprach, nicht band der deutschen Industrie ae-1^rden. ^Frankreich könne nicht dulden, tnemsam mit der Vereinigung deutscher Ar- D^lchas gleichberecAigt mit ta"Ä äsjäw IsrÄaM rsvÄ I,nn gesetzlich verpflichtet sind, es jinb vor allem festhalten muffe. Emzelstrmen, rnsbes-onvere feinere Betrieb/ ^ I _ »durch eine Indiskretion um ihren Kredit ^bracht e,t,C belgische Svldatenkundgebung. ^n^' Ein -venig-r Brüssel, 15. Sept. (Wolff.) Havas- f^n burch ein folgendes bes- Reuter. Der nationale Bund der Krieg s- vorubergehen Wird aber durch teilnehmer veranstaltete eine Sroteft- •in« der Kredit ÖÄ 0'^’.' d«r Über 120000 demv- Sturz der Firma und damit di-' Brat W.erta Soldaten teilnahmen. In der Ber- losrnachung alter ihrer Arbeitnehmer zur F^» m der 150 Redner sprachen, wurde .iriben,) An^ohimg von Strafe, sowie die nach ^M^ ber schlechten Wirtschaftslage der ent- m)em B. G-B. bestehende Sck.adenerfatzpflicht, min» Ic)tenen und verstümmelten Soldaten, Krie- bestelMi^n Gefahren kaum,' da b*r Ur- gerwitwen und -Waisen die beschleunigte Zah- seltensten Wlten lung der Ersatz- und PensionsansprÜche und te ht1*^ G-I-8 gefordert, das di- Unternehmer t . rwmgt, die Kriegsteilnehmer zu beschäftigen der. Vorlegnng I ______ ______— . Berlin, 15. Sept. Reichskanzler Bauer richtete an das internationale Komitee vom Roten Kreuz in Bern ein in herzlichen. 290^11 gebattenc^ Danktelegramm wegen r'}ncr/r?mu0un®en um die Auslieferung der beut* ichen Kriegsgefangenen. itinittii dcs Kltises, i^uoritaubt. Z,- - Amtsverülll- empfehlen mir. bis in Bichrn \mb iinb. ilbeim Pons in Gut igutDcrorbnung »um ut zugclaisen. Siegelt neueretstehenbes Kapital zur Der-1 Marcell C a^i n'e^ssnä^^n L^lEttchMg Wen miGfcn ehe ste als Einkommen, sei und tellte mit, daß die Kommissilvn zu dmi W llnternebmerä, fei es ber Arbeiterschaft, Verständnis gelangt sei, dem Kongreß Mgenbe sozialpolitisch so wett Tage^rdnung Wi^ufd,lagen: Ter nattonale Kon- r Ac^ustrieller, tote ber Bekannte Ber- groß, ber von verschuedenen Födeiatnonen BesÄver-- n Su^a mtbe^Cr Henrich Freese der dem Gesetz- den über die Hakttmg von elf s»ztellAfch^T^ ÄisIW weitgehend zustimmt, hält bie Wertere, die zweimal die von der bürg erlist «n Re- Ä der Gewinn- unb Der- ^^ung verlangten Kredite bewilligt haben, cS s ^vate Unter- galten hat, ennnert daran, daß die Verweigeruiun bruefenb empfinden, wenn der .Kredite einen grundlegenden Vestandtnl d!r f ä Personen in feine Vermögenslage gemeinsamen Erklärung der sozialistischen Orqani- L^lrck g^en wuß, für deren Verschwiegenheit attonen^vom 13. Oktober 1915 ausmacht und dL- vorhanden tft. Die Eingabe der lstrlb auch die Grundlage der sozialistiEn Einheit envahnten Verbände sagt dazu noch: „Sollte die I Irelden muß. Ter Kongreß erneuert des'holb die J°r würden zweifellos klarere Beschlüsse,, denen unter Ausschluß jeber bS hr "^wentlich solche des Ausfuhr- I-onderen unb persönlichen Stellungnahme alle Ge- da ndels .gezwungen, chre Betriebe ins Auslanb -wsfere in voller (^ssensfreil^t msimmtrm hio Schaden der St-aerkast “ M « verpflichte^ ?°Le SSSnKI, um„ ^^^n der brotlos Aterftutzung teilen. Tie Erwälstten der Partei vor den den Arbeitnehmer." ^.einheitliche Gruppe gegenüber dlm , . politischen burgerUfpn Parteien. Die sozialistische ---- NW* ™ Parlament muß ber Regierung alle Dix/ deutsch.dänischcn Unterhaltungen, und ihre Erhaär^ iu^ber ^ch^ffch^te^n^''Ste Kopenhagen, 15. Sept (Wolff) Die Zn-1 milttchrischLN Kredtte, bie ihntgen bringen ausführliche Auszüge aus Ä Sn ^Erungen sowie das go- «mtlichen Menstücken über bie Gespräche zwischen ae? des Kriege m Vertrauensmann des früheren Miniünwrösi- ®rüni>en der nationalen Verteidigung tentere Christensen, Hauptmann Lütke n^und 'Sf irufgehtoben mar, jem früheren deutichen Generalstabschef 'von Waltend? Mschkuß des Nto l t ke in den Jahren 1906 unb 1907 Die iKvMreß rvm Februar to™ enthalten auch ein SchreiLf A elf Teputierten Christensens an bie Militärlommisfion h?a tJeT/ d'e cvotz dieser Bestimmung die Kränte Reichstags vom 18. August b I , worin Christen- rn fchpverster Weise len zu seiner Verteidigung u a erklärt • Die ^ ParteidiszipliN vergangen, und ber Kon-, . Mta =n Lütken 7ie7n°mentttch tarm.s L L'L EntWie- -Mü, Moltte zu überzeugen, daß Dänemark eine - rndem er ^rfliche Neutralität mit d.m firfi hnrnirä. !«der sozuttifttsche Erwählte, der Kredite Jmy* ^69- Jahrgang Dienstag, Septeniber 19|9 X • An'ladme von Anzeigen GlehenerAnzemer General-Anzeiger für Oberheffen Zwillitigstundhruck u. Verlag: vrüh,'sch-Univ.-Such- u. Steindruckerei R. Lange. Schrift,eilung. S-fchäft-ste.'e u. Druckerei: Schulstr. r. . | Sombdten zu einem gr>&ai geschichtlichen Kulturfilm begonnen, der auf dem Daul bürg- Aus Staöt sind Land. Gießen, den 16. Sept. 1919- tonnen. Die Tie bereits rei-1 Stabt ix vor DnetJt Der) ammlung ineniaa) Tcamug der > noch die Möglichkeit gehabt hätte, über die An- Protestversammlung auf dem OSwaldSgarlen. tützen." Es wird roleitCT eine Abvrdnung, begehend aus den Herren Strv hwig, Seng, und Maier gewählt, die dem Oberbürgermeister die (ÄitfcÄießung übermitteln soll. Ter R-dn,>r mahnt noch, jegliche Ausschreitungen zu mrmerc>m imb etwaigen .Ausvuffchungsversuchen kulxe Ao- KFififlig zuteil werden zu lasse»!. Tvr «Smam* I melden, die zum großen Teil aus 9leugiengen bestanden haben mochten, rnarsM-rtrn mm nach der Bürgermeisterei, um hier zunächst das Ergebnis der Verhandlungen zwischen dem Ober- büraermeister und ihrer Abordnung abzuwarten. Es war s/45 Uhr geworden. Gegen 5 Uhr wurde mitgeteilt, daß der Oberbürgermeister zugesagt habe, die Angelegenheit in der jetzt beginnenoen öffentlichen Sitzung der ©tabtücrotbneten* Versammlung sofort zu erledigen. Gelände 'vielt und den Kumpf zwischen Römertum und Germanenvolk zum Vorwurf hat. = Frankfurt a. M., 15. Sept Berliner Filmgrößen beabsülitigen in Frankfurt die Ertver- bitng eines großen Geländes, um hru eine tr i I m - ft ab t noch amerikanischem Muster zu gründen. Stadtv. Krausmüller gibt für die Frak- tion der Deutschen Bolkspartei nächste- hmde Erklärung ab: Wenn wir auch hoffen, daß es hj Gießen nicht zu Unruhen kommen wird, so halten wir es doch einstimmig für unsere Pflicht, für OT2 Verbesserung aller fich-rh-itspolizeilichm Einrichtungen den erbetenen Kredit z u bewilligen. Stadtv. Beckmann (USP.): ES wundert mtdi nicht, daß die bürgerlick-en Parteien yeschlossen für die Ansckaffung von Rbordwerkzeugen eurtretvn. Durch Verhandlungen mit dem Oberbürgrrmeutrt ist es ims gleich nach Ausbruch der 5ReWnHort gelungen, die beabsichtigte Aufstellung einer. Bür- qerwehr zu vereiteln, ebrsns-o Wie Wir bor einigen Monaten die geplante Errichtung einer Einwdt/ner- wehr hintanhalten konnten. Wir hatten uns dafür eingesetzt, daß die öffentliche Ruhe und Sicherheit gewährleistet bleibt und hatten unser 93erfprerf.cn bis jetzt immer aufrecht, erhalten können. Tie Arbeiterschaft bat ihren Lio' v darin erblickt, mrfst als Unruhstifter aufzutreten. Wir sind der Ansicht, daß die Ordnung und sicher-' beit um so gefährdeter ist, je mehr Waffen in die । Bevölkerung hinerngetragen werden. In der Ein- notmerschaft hat sich in den letzten Tagen wegen dieser beabsiä.itigten Maßnahmen eine grohe U n - ruh e und Erregung bemerkbar gemacht. Wir sind weiter der Ueberzeugung, daß durch diese Waffen geaenrevolutivnLreBestrebun- g e n unterstützt werden sollen. Im übrigen muß ich bemerken, daß das Ministerium gar fcin Recht tat, irgenbiueüfie derartige Maßnahmen zu veranlassen. Wenn die Stadtvewrdnctenversammlung den Antrag ablehnt, dann ist die Mgricgenl-eft für uns erledigt. Wenn es wirklich zur Wasfcnver- teilung kommen sollte, dann peben wir vielleicht traurigen Zeiten entgegen. Wir stehen weiter aus'! dem Standpunkt, daß es die Polizei bisher verstanden hat, die Ruhe und Ordnung aufrecht zu erhalten; eS ist daher ein Unding, sie noch mit Maschinengewehren und Handgranaten zu beton» nen. Diese Mordwerkzeuge sind fein Er, a y I für Le bens mittel und sonstige Bedürfnisse des Volkes. Wir sind unter keinen Umständen gesonnen, irgendwelche Mittel zu betorllunm, um Arbeitermassakres und Juden pro-. I g ro me herbeizuführen. Sie haben doch dao cfegen die Juden hetzende Flugblatt gelesen. Wie die Er- I fabrung an anderen Orten gelehrt l)at, sind solche kleinen Tinge Vorboten für ettoaigc Umtuälzungeu I gegenrevolutionärer Art. Wir lehiien diesen lltebü ab und beantragen namentliche Abstimmung. v°m Voll g-wählt-n Vertreter im StodthouZ-1 gel^mhei^ saale emtritt. Sorbit gestern Hand-1 ^chanocln, eine Auffassung, der sich Die greiflichkeiten in Wort und -Lat nadj=1 ^nbtwrnrbneten ausnahmslos an» gewiesen werden können, muifen sie vor die ordentlichen Gerichte gevracht werden, i Es muß vor allem volle Klarheit geschaffen werden, ob die Vertreter der UnablMgigeii int Stadtparlament nur bedingungsweise für die parlamentarischen Rechte eintreten wol-! len, oder oh jie, wie die Straßenrede des Landtagsabg. Kiel zu bezeugen scheint, geneigt sind, bei sachlichen Entsll-eidungen öfter eine HUfstruppe öon pU^en her mitwirken zu lassen. Uno gaiy untätig und willenlos wird man ein solches Treiben in Gießen doch wohl auf die Dauer nicht hinnehmen Mehrheitssozialistische und die Unabhängige sozialde mokrati- sche Partei sowie das Gewerklchafts- kartell hrttsi am Samstag abeno durch Flugblattverteilung und Platatanschlag für gtfrern nachmittag 4 Uhr zu einer Massenkundgebung auf dem Oswalds- ga rten aufgerufen, um fdpn im voraus gegen einen etwaigen Besrf/uß der -Lotadtverord- netenöerfamntiimg auf Anschaffung von Waffen und Munition zu protestieren -ter unabhängige Landtagsabgeordnete Kiel hielt eine ziemlich scharfe Rede, in der er zu.wchst die Vorgänge in der letzten nich-töfftntlvftien L>tadtver- ordnetenversammllmg schilderte. Ta wir hierüber eine objektive Schilderung aus dem Munde des ObeMirgermeisders ausführlich im Sitzungsbericht der ©tabtnerotonetentrrfammhnig tote* ter geben, können wir uns an dieser e-teue em nochmaliges Eingehen auf diese Vorgänge ersparen. Ter Redner hob weiter die angeblichen Verdienste der Arbritersckoaft zur Aufroch^erlMung von Mhe und Ordnung hervor. Er forderte dann die An- Nesentzeu auf, geschloffen nach der Bürgermeisterei zu marschieren und den Oberbürgermeister (ZlM- chenrufe: Herausholen l) zu veranlassen, dafür Sorge tragen zu wollen, daß der beabsiclchgte Wafsenanlauf mrfft zustande komme. „Wir brau- d£n feine Maschänengewehre und xxmbgranaten, wir kämpfen nur mit geistigen Waffen." (!) fcrtiggeftefft und jur Zustellung übergeben worden war, ist es nicht möglich getoefen, I diesen Berhcmdlimysgegemwnd auf bte Tagesordnung zu setzen. Anderseits war es int Hm- blirf auf die in der Mmisterialverfügung ausgesprochene Dringlichkeit wünschenswert, daß sich die StadtvcrorbneterrVersammlung mit dem Antrag des Finanzausschusses beschäftigte. In der Sitzung vom 9. September hat denn auch die Versammlung gegen die Stimmen der Sozialdemokraten und Unabhängigen in nichtöffentlicher! Sitzung die Dringlichkeit des nicht auf der Tagesordnung stehenden Gegenstandes ausgesprochen. Dach diesem Beschluß verließen die Mitglieder der Unabhängigen und sozialdemokra- tischeti Fraktion den Saal. Es blichen dadurch weniger als die Hälfte der Stcüot verordneten an* lucscud. Glrickstvohl blieb die Versammlung be* scliußfähig, da von keinem der in her Sitzung iwch anwesenden Stadtverordneten die Beschluß fähigfeit angczweiselt worden war. Obgleich die Stadtverordnetenversammlung hiernach rechtlich *♦ Kriegsgefangenen * Heimkehr. Gestern abend gegen 8 Uhr traf wieder ein Transport auä englischer Kr ieg sgefan genscyan zurücttehrender deutscher Kriegsgefmigener hier ein. Sie wurden auf dem Bahnhof wie Üblich empfangen. Die Begrüßungsansprache hielt £r. Schneider, 2. Vorsitzender des RoleriKreuzes. Unter Glockeugeläute marschierten die 731 Mann, die aus dem Sammellager von Balenciennes kamen, nach dem Durchgangslager, von der Bevölkerung überall freudig begrüßt. *♦ Kricgsgefangenendank. cm Freitag morgen aus langjähriger französischer Gefmigenscltoft '.urückgrichrten i trän Een und Verwundeten aus den Lazaretten Rouen, Fontauie* sous-jouy, Lieseux und Meau bitten uns der Gießener Bürgersrfxlft, besonders den Frauen für cen überaus herzlichen Empfang ihren tiefemyfunbenen Dank zu übermitteln. . _ . , ** Bankdirektor Konrad Tietz von der hiesigen Zweigstelle der Bank für Handel und Industrie ist ttm Samstag plötzlich nnolge einti Schlaganfalls verschieden. Er war über den,Stadt- anwesenden Stadtverordneten ausnahmslos an* Ue schlossen. In der heutigen Sitzung itt nunmehr ™ über ben vorliegenden Antrag des rvmauzaus-- schusses zu beraten und abzustimmen. Ist bjr oben ertvähüten Verfügung hertzt es, daß ine be»- vorstehende starke Verminderung des Heere- ^ne, möglichste Verbesserung aller sicherheitspolizeilichen Einrichtungen bedingt. Dazu gebärt auch eine' bessere Bewaffnung von Polizei und Gendarmerie,- sowie Sicl)erycits- und Einwohnerwehren, wo letztere als unbedingt zuverlässig zu erachten sind. Durch die Herabsetzung der Heeresstärke werden gleichzeitig auch Waffen neuester Konstruktion für diesen Zweck frei. Diese Waffen werden rum Reich aus Heeresbeständen für poli- zeiliche Zwecke entweder unentgeltlich oder ' gegen eine sehr geringe Vergütung geliefert, ©irt Gewehr kostet 3 Mk., ein ^eitengctoebr 1 Mk., ein Maschinengewehr je nach RÜodell 10 bis 19 Mk. und eine Patrone 2 Pf. Außerdem können ältere Waffen gegen neue unentgeltlich Hinget au^t werden. _ , j Meine Damen und Herren! Da die Stabt Gießen nach den gesetzlichen Bestimmungen die Kosten des staatlichen Polizeiantts zu tragen hat, mußten wir das erwähnte Gesuch des Polizeiamts dem Finanzausschuß vorlegen. Ter Ausschuß war in seiner Mehrheit der Ansicht, daß eine Be^ schafftmg von Waffen und Munition für Polizei und Sicherheitstoache notwendig sei imb beantragte, hierfür 2500 Mark zur Verfügung zu stellen. Stadtv. Ebel gibt für ferne Parteigenossen die Erklärung ab, daß die demokratische Fraktion tun der Notwendigkeit der Bcntär- I tintg des sicherheitspolizeilichen Schutzes üb.’ryngt ist. Sie hält es für ihre Pflicht, den vom P o - llz-iamt gcnTillischten Kredit zu bewilligen. Sie erklärte, daß diese Maßnahme keine einseitige Tendenz in sich birgt, sondern den Zweck verfolgt, । jegtid/e Störung der Ordnung zu verhindern, ov stimmt datier dem Antrag des Finanz« ansschuiseszu. „ . _ , Stadtv. Schmahl gibt namens der Treten Vereinigung folgende Erklärung ab: Wir ha- ben uns durch die Mitteilung des Ministeriums des Innern von der Nottvendigkeit und Dringlichkeit der Verbesserung aller sicherl^itspolizn- lichen Ein richt mtgeu überzeugen lassen und bewilligen daher mit Ausnahme des Stadtv. Stirn - nier einstimmig den vom Polizriamt nach gesuchten Stadtv. Mann gibt folgende ErNärung abl Wir Sozialdemokraten können die ange* forderten Mittel zur Beschaffung von Waffen und Mmlition in dem vorgeichlagenen Umfang m.ht bewilligen. 1. In den letzten 9 Monaten amrlx wiederholt auf angeblich in naher Aussicht stc, hende Gefahren hingewiejen. Ties: Ge.ahrcn habm in Gießen in keinem Augenblick in tum Troartetn Umfange bestanden. Beweis: Tv öffentlich' Orb- nun-, Ruhe und Sicherheit war trotz Unterlassung der Bildung von Einwohnerwehr usw. in Gießen in einem den Zeitverhältnissen entspreckiend hohem Maßt gewährleistet. 2. Wenn heute die Erregung m die Bevölkerung hrneingctragen wurde, dann l>at die Art der Erlediguoig dieser Pvlizeimasnahmen durch den Herrn Oberbürgermeister wesentlichen Anteil daran, denn dadurch, daß di-'cr Punkt nicht auf der den Mitgliedern der städtischen Körperschaften zugesanüten Tage-5- I ocdnung stand, wurde dem Mißtrauen Tür ime Tor geöfftict. Unsere Adlehmoig begründen ivir damit, daß das Ministerium nicht zwingend Nc Beschaffung der Massen und Munition fordert, son- bern nur anheim stellt. Hierbei geht, es von Voraussetzungen aus, die u. E. in Gießen nuhl ^geben find. Sollten roüvr Erwarten Plwuv rungsversurf'e unternommen werden, dann bürricn imicrc Polizei- und SicherhritS,vachma,mschalt.-n über genügende Lewaifnung zur Unterdrücknw üerfügen. AIS Sicherheit steht auch^daun noch die Garnison zur Verfügung: deren Stärle wiw irwlst zu keinem Zeitpunkt soweit terabgemuieert fein, daß sie nicht in der Lage wäre, Plunderun-m usw. .mrfvatn zu belampffm. Oberbürgermeister Keller: Ich versteoe nicht weshalb mein formelles Vorgehen am griffen wurde, nachdem ich vorhin eine ci.n9c^*-; ' Tarstcllung gegeben habe. Jeder, der meine a« Abg. K iel verlas dann sagende En t schl ie- jung, die einstimmig angenommen wurde: „Tie M>cifeuversammlung der Arbeiterick'aft Gietzens er- Ijebt entirf’iebenen Protest gegen die vom über* ttiigermeifter beabsichtigte Beschasstmg ton Wal- m trat er ms HlfifiCttQCtDßll IM StßOt5 biejlK Bankgeschäft von L. Racke ent, bei welchem nil v»wvi er sich beteiligte, um nach kurzer Zeit, im Ja.)re 1894, in der SchEraße em selbstmidiges Unter- nehmen zu gründen. Zwei.Jahre später.ft^efte er! Gießen, 1B. Sept. 1919. in Rin neues baut fiba: 1902 geflrige Tag bedeutete für die Gestehenden Tepositeukasse ber Bank für Handel mid schichte der Stadt Gießen ein ganz besonderes Industrie, uitb dieses Institut verdankt seiner DL- Trauerspiel. Zwar ist es int tciuTe ber dunk- txgfeit als Mitglied der Direktion zum guten Teil len Wochen des letzten Jahres in Gießen noch ben Aufschwung, den es fritier genommen hat. „icht zu ernsthaften Störungen der össent- Ter Jubi^nmsiag feiner 25iübrigen selbstäudtgen [f j,en Ordnung und Sicherheit gekommen, Tätigkeit ist in diesem Jal-re stlll voMrergegangen: Qber befm Ueberblick über die gestrigen Ereig- nun lvird stm unerwartet schneller Tod» m lernen, l mu6 ausgesprochen werden, daß sich bei ausgedehnten Bekanntenkreis überall lebhaft be-1 Dinge ereignet haben, wie wir sie noch dauert^werden. Ausland nicht in Volkskammer und Nationalversamm- Telegramme ^kosten"vom 15 September an ^0, sondern E°n 8"6ftW^U* LWsLLL-KßLKLZLWZ ML MSMSÄsu* “Ws5 W WWWschÄs ZSLKKLKM auf die wir besonders Hinweisen. Gewalt? Die Führer der unabhängigen Frak- ** Eine Protestversammlung des tion haben sich vor den gestrigen Avsttmmun- HesjischenBauernbundeS findet Freitag, gen uur bann für Aufrechterhaltung der Oro- , 19. September, nachmittags 2 Uhr, auf der „Lw- nUHA und Beruhigung der eingedrungenen : digehöhe" statt Auf ber Tagesordnung steht: Volksmassen verbürgen können, wenn der 1. Protest gcqxmbje Lwferungs- ^i^^e ber Strüfee Dom (5tabtbar^^Iment S^fTtu1K^iebabÄg^£an^ iwmmen würde^ Sie haben, also selbst zuge- roirte; 3. Verschiedenes (Rücklieferung von Kleie, standen, daß fie dieaffe nicht in le^m^all Haferablieferung usw.). Siehe Anzeige. in ihrer Hand haben imd größere Unruhen ** Die Wagneroereinigung des und Gewalttätigkeiten in bestimmten fallen Kreises Gießen hielt am Somitag im Gc- nicht verhindern können. werbehaus eine stark besuchte Versammlung Der ursprüngliche Beschluß ber Stadt- ab. Nach einer Begrüßung durch ben Vvrsitzenoen Aufforderung ber Organe ÄÄ urfem Regierung. statt Mit Rücksirfft auf die weiter anhaltende besondere Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, enorme Preissteigerung aller Rohstoffe, Werkzeug- bedeutete ganz gewiß reine Provokation gegen usw. sowie der außerordentlich hohen Kosten der irgend welchen Teil unserer Einwohnerschaft. Lebenshaltung wurde einstimmig beschlossen, auf In der Begründung, die dafür vorgebracht die f. 3t. festgesetzten Preise eine Erhöhung von pn^de, steht ausdrücklich, daß infolge der 50 Prozent eintrclcn zu lassem Im werteren Ber- ^walligen Herabminderung unseres Heeres lauf der Versammlung sprach Skretar 51 i r ch n e r ü % / { ,um Schutz der öffentlichen Ruhe über die Bedeutung der Organisation, ntph erirbeine Man kann Wägermeister O. F a b e r-Gießen über K a l k u - und Ordnmig geboten erlcheine^ ^an mnn l a t i o n s f r a a e n. Die im Versammlungslokal über das Matz solcher Sicherungen und ausgestellten Werkzeuge und Geräte fanden all- reitstellungen gewiß verschiedener Meinung gemrines Interesse. c sein, aber eine Herausforderung und Belerch* ** Ter Gernhardt'fche Zither-und gung bestimmter Schichten und Parteien des Mandolinenchvrhielt am Sonntag im SaaleIPolkes ist daraus unmöglich herzuleiten, sonst des Felsenleller seine erste größere Veranstaltung grüßte ia im Prinzip jeder einzelne Schntz- feit dem Kriege ab. Während der Nack,Mittag mit> u‘nb Gendarm schon ein das Ehrgefühl musikalisch, e n Da r b wt uw ge nausgesüllt Volkes verletzendes Subjekt darstellen, war, diente der Abend at erster Lmie der gesel- 9 » Urnftoft liaen Unterhaltung. Ter Chor verfüat zur Zur Aufschurung de^^Geister und Uniftotz Zeit über eine große Anzahl wirklich guter Kräfte, der demorratischen Grundsätze war also tei die unter Seitung ihres Dirigenten Musiklehrev nerlei Anlaß gegeben. Gernhardt lobenswerte Seiflirngen boten. Ein fragt sich nun ,ob die Organe ber betznderer Genuß wurde den Besuchern der Der- Stadtverwaltung aNes getan haben, um fall S"Ä?rinJ ÄJe scheu «uffassUAgen uAd ZwischenMlm ^cht. baden bereitet. Bon ben Darbietungen der Künst- 5^^i9 bo^u^ugm. Und hierzunttch c^s g lerin, die sämtlick- sehr beifällig aufgcitom'ntcn wur- werden, die Regie von dieser Seite aus hat brrt, sei Ave Marta von Bach besonders erwähnt, völlig versagt. Es genügt mcht, m so debeu- 9lbcr auch die vom Gemischt en Chor des turgsvollen Tagen und Stunden nur „tot» Evang. Arbeitervereins gebotenen Ge- ^ekff' zu handeln, sondern Forderungen von sangsvorträge trugen weseullich, zur Verschönerung Klugheit, Festigkeit ober Mäßigung, je nach- bet ,®cra*ltitne tet. ©etegentlufj aobcr Andere in Frage tanmt, veran taltricn geselligen Unterhaltung gedachte der «rmnnen imb auf» Kerem des 25jährigen Jubiläums seines Mit- Essen rechtzeitig erivogen uno auf gliedes W. B a l z e r als Zitherspieler, worauf der gestellt 'werden!. Da sckM arw Sam^ Jubilar die Antoffenden durch zwei Zithervorträge: tag bekannt geworden war, datz an- „Tie Mühle im Schwarzwald" imb „Die Post im nähernd in derselben Zeit, da die Stadtvater Walde" erfrartr. I tagen sollten, Massenkundgebungen stattfin- Krcis Alsfeld. den würden, war es durchaus verkehrt, die ^Groß-Felda, 14. Sept. Tödlich ver- Sitzung stattfinden z«lassen, bevor das Ergeb- ünglücktc der Landwirt Steuernagel, iffs der öffentlichen Bolkskundgebung in allen lötirfjer vom Erntewagen abstürzte und über- Einzelheiten feststand. Die Sitzung mußte unfahren wurde. tei der Hand auf einen späteren Zeitraum ver- r>r t er ect, tagt werden. Dann wäre auch die Möglichkeit Infolge der Hitze h ^n gewesen, ohne den Druck von der . taff» Vulagen an di?sts!ftscE'^L n^rb^r- Unzweifelhafte Vertreter der Demokratie, wie schäft m Höhe von rund 2 633 000 Mk. soll die die Stadtv. Urstadt und Ebel, haben es nicht ZalK der jährlickMi Steuerziel.; von sechs über sich gewinnen können, den Bruch ber auf acht erhöht tocroen. demokratischen Grundsätze mitzumachen. Es Hessen-Nassau wird Sache aller verständigen Organe sein, Die Saalbura im Film an der Hand all der gestern zutage getretenen Frankfurt a. M.! Ib^Sept. Unter der Zustände zu prüfen, wer m ließen unter SDHUrrbrit des Douvats Jacobi (B.id Homburg allen Umständen für wahre Meinungsfrei- p. d. H hat die hiesige Mamfilm-A.-G. mit den'heit und das Recht ber freien Abstimmung de- Sitzungsbericht der Stadtverordneten- Versammlnng. Beginn der Sitzung 5.15 Uhr. Anwesend sind Oberbürgermeister Keller, diel Beigeordneten Klingspor und Rosenberg, otme mit Ausnahme der Stabtvevordnedrn Brer- niüinn, Gmelin imb Fourier 39 Stadtvevorbn^e. Zu Urkundspersomn werden gewählt die Stadtverordneten Diener und Grvde. Oberbürgermeister Keller eröffnet die Sitzung mit dem Vorschlag, zunächst den letzten Punkt der Tagesordnung der nichtöffentlichen Sitzung offeitt- lich zu beraten. Diesem Vorschlag wird zugestimmt. Oberbürgermeister Keller: Am 4. September ersuchte das hiesige Pollzei- amt unter Bezugnahme imb Beifügung einer Verfügung des Ntiuisteriums des Innern zur Verstärkung des sicherheitspolizellichen Schutzes im ysv (besten Hessen, die Stadtverwaltung um Bewilligung eines entsprechenden Kredits zur Beschaffung von Waffen und Munition. Die oben erwähnte Vermgung behandelt bre Be^ stärkung des sicheryritspolizrilichen Schuhes durch bessere Bewaffnung von Polizei und Genbarmene und bezeichnete die Angelegen lieft als sehr dringlich. Die Stadtverwaltung hat daher bereits am 5. temter dem Finanzausschuß rnc^i. Antrag des Polizeiamls twegriegt. Der AMchuß be^oß^n erforderlichen Kredi t vo n 2o00 Mark lei dem Plenum der Stover ori)iketEersanimtmm zu ir rrparfam- GircSdurac £KjkP. uprrisocrf \ Äc fpoecfc 6dd cfabd 6t-- jital T« öffentliche Sitzung schlickt 6.30 Uhr. D. it. K 134-'n alle Arten 10523D dieselben wenn man Eürslen,Pinsel Lrhuhe Ni> Ml wcröett billiger Spezialität s Mztücher, Bindfaden, Kokos-Stricke Bast, Wäscheleinen, Gerüsistricke An- und verkauf Gold, Silber, Brillant., Antiquitäten, Möbel, ganze Einrichtungen, Wäsche, Herren- und Damenkleider, sowie Gegenstände aller Art. Hane Kratz, 016940 Brandgalse 8. StreicMert. Lackfarben, Bohnerwachs Syrax, Sydol Haarnetze Haarspangen und Toiletteartikel | Grosses Lager, billigste Preise M « Beste altbekannte Qualität W MHH Walltorstrasse 16 ■■Bi Metallbetten Stnhldrahtinatr., Kinder« bett., Polster a. Jeder»!. Motal. frei. Eisenmöbel- fabrik, Suhl LSt&ür.aooihv ^ßei^- __ ■ frffiB'vamTlIle bevorzug. Maschinen- Schmier-Oele Treibriemen SchBiiill $ Mmiio Frankfurt a.M. J Wn3kr beten Mr ha« ma^nuubbitvil« ! des.CtM. Stirn # 'nrnamimchgrsuchtM ;r giht für dir Fra'/ lkspartei nächst, mich Wen, doh ben, kommen mich, s, ig tüt liniere Pflicht, UtzrtMvoiitälichm R Kredit zu be« Wichert en $artrim getipncr itortuniyn tintretrn. em Dbtriingtreirvr. »bnuü) bet 3tttR)liü.?9ii ilnstrNnng nnet Ar- o Ivie mir vor einigen itimg einer EinnMn« Wir retten uns dafür tliche Kube und ifret bleibt und i icgt immer aufreit rufaftlXLtilitea'e^.ir riÄnWer cunutrettn L trfcnnuj und Lichn« je mehr ©affen in die t werden. In der Eiw m leftten Tagen wegen ahmen eine große Un* neribar gemacht. Wir gung, daN durch diele ionäreBestrebun- Uen. Im übrigen muj uistermm gor fein Seti e Mühv-men zu vev itnni«ettnMlanm!ung iLdie ÄMlegeichmt sti Mich -ur Bfln» nn geilen nm viellcutt Wir stehen weiter auf die Polizei bisher vere > Ordnung auftrcht zu . Unding, sie noch m mit der unübertroffenen Oelwachs-Schuhkrem „Ergo" putzt. 1-1LL'" titfiarung a?. M sag Vetters einverstanden. Im übrigen berühre I? 90 tonten ine angt' stadtv. Sommers auf Ab- iten ton uti Mobv einer Erklärung, daß die Stadtverordneten-» Langues Vivantes Modern Languages. Neuere Sprachen. English and French taught by Professor Bresien. Französischen und englischen Unterricht erteilt Carl Bresien, weiland Professor an der Ecole des Hautes • Etudos Commerciales de Paris und bei der Gesellschaft für die Verbreitung der fremden Sprachen in Frankreich, Hötel des Sociötös Savantes, Paris, Eiami- nator für Englisch an der Ecole des Francs- Bourgeois, Paris. Gießen, Ludwigsplatz 13 IL 11—12 und 4—5 Uhr. 016431 zuruckztehen würLe, hätte ich« unter hem Trude P®" uutzen gehandelt. Daran ändert auch r r?^tUAn0, Arbeitervertreter nichts, daß h€ sich für Aufrechterhaltung von Ruhe und Ord- nung berbürgen. Im Gegenteil, ich würde damit »um Ausdruck bringen, daß ich vorhin gegen Die Arbeiterschaft gestimmt hätte. Meine Meinung unter dem Drucke der in den Saal ein- gedrungenen Massen zu Andern, halte ich für un- de mo t rat is ch u nd gewissenlos. Ich bleibe deshmb bei meinem Ja. . U1 ft o b t (Tem.): Ich hätte niemals bem Beicllusse zugcsttmmt, Waffen anzuschrsfen, rtenn idi aucfji nur den leisesten Verdacht gehabt VE, daß diese Maßnahme cinfeüig gegen die Arbettersctast gerichtet wäre. Ter Antrag ging dnchi von der Regierung der Republik aus, der gewiß keine Arbeiter fein dlich- reit vorgewvrfen werden kann. Ich hätte auch uach der Abstim mung noch mit mir reden lassen, wenn in aller Ruhe verhandelt worden Ware. A_ber unter einem Zwange kann ich mein nicht zurücknehmen. Ich bin noch nie in meinem Leben einem Zwange gewichen. Ich bin fei n ,5eigling und an meiner Wei gernng 1 r ^er -^^uck von außen s ch n l o. Stadtv Sommer (Dem.): Ich schließe mich biefcm Antrag an. Nach meiner Erklärung von bormn bedeutet dies kerne Gesinmmgsänderung. fordert die Massen auf, für kurze Zeit den £>aal zu raumen, damit die Stadtverordneten uicht unter einem körperlichen Zwange abzustimmen brauchen. Nur langsam und zögernd wird der Saal Massen stellen das Ultimatum, m 10 Minuten die Entscheidung wissen zu wollen tnbem Rufe laut werden: Wenn Ihr in 10 Dti- nuten nicht fertig seid, hauen wir alles zusammen. , Stadtv. Vetters (Soz.): Ich bitte, die •L6\nMu sch ließen, da die Folgen sonst mcht abzusehen sind. ^Stadtv. Schmäht (D.-N.): Ich werde mit verschiedenen Stadtverordneten gegen den Antrag Klinaspor stimmen und lege Verwahrung dagegen ein, dnß die Versammlung unter dem Drucke der Massen einen gefaßten Beschluß zurückzieht. Stadtv. Maier (USP.): Tie Arbeitersckiaft verzichitet aus eme Kmrtvolle der Waffen, da sie ntdt beabsichtigt, sich selbst in den Besitz der Waffen zu sctzen. Stadtv. Ebel (Dem.): Für meine Person, nitfit Fraktion, erkläre ich: Wenn ich mein Ja 6en auf der Straße versammelten Massen dielt Stadtverordneter Beckmann (U. S. P.) eine Mnadjc, in der er besonders betonte, daß btc Arbeiterschaft den Bürgerlichen beute ihre Macht gezeigt und einen glanzenden Sieg durch ihr einmütiges Zu- ammenstehen errungen habe. Er forderte weiter bre. anwesenden ländlichen Arbeiter auf, in ihren Heimatsorten in derselben Weise Stellung zu nehmen und unter allen Umständen dafür Sorge tragen ju wollen, daß keine Waffen in das Bürger- tum hinemkommen. Er richtete weiter an die Massen die Aufforderung, ruhig auseinanderzu-- gehen ba die Führer sich dafür erbürgt hätten, bah die örhPtterfcbaft ohne Hand- Besonders preiswert. Prima 10SMc Eamso-FlorÄpie in all. modernen Farben das Paar 12.30 Mk. >4 SÄE Yachten f Cx rrrK "»bäfr ta, ich" SW n»t KLL «A: LZL ML7«! ÄätiS i ru verhindern. :fl bed Finanz, Oberbürgermeister Keller: Tie Worte des Vorredners sind durchaus richtig. Es besteht gar rem Zweifel, daßeingroßerTeilderStabt- verorbneten wesentlich beeinflußt ist Tumult- und Lürmszenen. Ich möchte hoffen, daß der heutige Tag der e r st e und letzte dieser Art in der Geschichte unserer Stadt gewesen ist. Ich muß als Vorsitzende der Stadtvevorimetetiversammlung und t™ Interesse jedes einzelnen Stadtverordneten ent*) Idacbcn darauf bringen, ba ß derart igeLar m- iienen nicht wiederkedren. Tie Mei- n " ngs sreiheit ist durch die neue Verfassung gewährleistet. Schmäht (D.V.) beantragt nament- hebe ybfhrmnung über den Antrag Klingspor. Dw Massen vor den verschlossenen Türen fan- flen an, unruhig zu werden und trommeln an die Hur; einer ihrer Sprecher bringt auf sofortige Zurückziehung bes Beschlusses. Beigeordneter K lingspor: Ich habe meinen nicfft aus Feigheit gestellt. Der Mtrag auf Beschaffung von Waffm und Munition geht nicht lL Sir ^fben ihn nicht für unbedingt notwendig gehalten. Ich l-abe tatsächlich von vornherein nn Zweifel gestanden, ob es unbedingt nötig fwrre, bent Wunsche der Regierung zu entsprechen. .habe meine Zustimmung nur gegeben, tottl die Regierung die Waffenbeschaffung für nn- bebmgt uotwendig hirit. (Großer Lärm vor den Die w Minuten sind um) M 'bche aber nicht an, nach den Er- llarungen, die heute hier von den Arbeiterführern abgegeben worden sind, mich auf oiefe Versprechun- gen 5u verlassen und für Ablehnung des Antrages zu stimmen. Sollten sich diese Voraussetzungen nicht bewahrheiten, so toerbetr wir Afferen heutigen Beschluß jederzeit abändern rönnen. Es folgt nochmalige namentliche Abstim m ung.Für den Antrag Klingsvor Itunmen bre etabtocraitmeten Baum, Beckmann, DE, Diener, Sichert, Erhardt, Kiel, Lircenz, 330$», WenMl und Beig. Mngspor; gegen drei Antrag die Stadtverordneten Ebel, Kling, /Warner- NaumairN, Dienen ba gen, ©ehno^imb Urstadt, die Swdtvevorrmeten Fiber, ^vhn, KrauSmüller, Wrwn, Beigeordneter Roseu- b^g und Dberltirgiermetfter Mer enthalten sich ber dkbstnnmung. Nicht mOr anwesend .varen bei ber zweiten Msümrnurrg die Stadtvv. Goertz, Brade, Skdtet und Wachtel. Ter Antrag Klingspor auf Mchnmrg des Antrages des Finanzausschusses^ brir. Zurverfügungstellung eines Kredits von 2600 Mark zur Beschaffung von Waffen und Munition tft.fomtt mit 2 4 gegen 8 Stimmen bei 6 (Ltrmmenryallmrgen angenvmmcln. Tas Ergebnis wird von der Menge mit tosendem Bravo aufgenommen, das sich in drei Gängen Prtpflanzt. Oberbürgermeister Keller wendet fid», f> ben nächsten Punkten bet Tagesordnung zu. Es smd einige Baugesuche, die rasche Erledigung finden. Zum Saatguthandel sind vom 20. Fnni 1919 an die Firmen Vereinigte Getrridehänvler G. m. b.H. in Gießen und August Seibert in Wiestck zugelassen worden. Gleichzeitig ist der Landwirt Wilhelm Pons in Gut Warthof bei Grünberg zum Verkauf von 120 Zentner Roggen als Saatgut zugelassen. üVeftfeßung der Saatgutmengen Die Reichsgetreidestelle hat auf unfern Antrag vom 11. August die Erhöhung der Aussaatmengen wie im Vorjahre genehmigt. Demgemäß sind folgende Saatgutmengen auf das Lektor in Ansav zu bringen: Winter-Roggen Drillsaat 155 kg, K>tmbfaat 170 kg; Winter-Weizen Drillsaat 190 kg, Landsaat 210 kg; Sommer-Weizen Drillsaat 185 kg, Landsaat 204 kg; Gerste (Sommer- und Wintergerste) .Drillsaat 160 kg, Landsant 176 kg. • Eers(Soz.): Ter Beschluß ist rntnuri gkiatzt^mid Wick sich, nicht rückgängig machen Tie S«che ist ober gor nicht so schlimm, jiti holre dieser Doge über diese Angelegenheit mit tent M kulsterprüsibenten gesprvck,en. Tie bvraussetzungen sttrnmen nicht ganz, von denen Slc (gu den enrgtbrungertot Demonstranten gewen- 'eil ausgegangen such. Zur Beruhigung der )ia)fen boantrage sch, Waffen und Munition unter jenralhrttg und Kontrolle des Aeltesten- rttesju nehmen. (Großer Lärm.) ist für den Antrag BerterS., Er bittet aber vorher die Stadtvewrd- ueret, eme Erklärung abzugeben, daß sic auf je m Boden der Reichsverfassu ng irr h en Tenn nur, wenn wir nicht einig auf Grundlage stehen, kann es zu Unruhen kom- 'r^1''?r6ti9' würben. Ter Redner be- ic/jtoert st h dann, daß er bei der Abstimmung nicht =i |nct lyr zu Worte fiammen Sonnte, um diese Märuna '*gebcn. Tas sei keine freie Abstim - pnnng, wenn Tausende von Menschen den Weg kirnt ^itznngsraum versperren, so daß er erst nach Inh der ^e^tte habe eintreffen können. Das rt ">och kein Demokratie. Denivkrvtie heißt y auch, daß es sich rteIbfl beherrscht. Unicre auÄiÄrtigen Feinde tiarten tmr auf drei Bürgerkrieg im Innern ^tschlands, um einen Grund znm Einmarsch zu titicrt. Stadtv. Sommer wehrt sich entschieden da- Begm, daß die Versammlung ihren gefaßten Be- tohift zuruckzieht; dann wäre die Stadtver- vrdnetenversammlung für immer er- lebigt und kein Lund würde mehr et- von ihr nehmen. - Stadtv. Winn (fDVp.): Herr Beckmann hat An- u. Verkauf von MSbcIii,8i>li>,Lilbtt, Lintiquitäten, sowiellebernabme ganzer Einrichtungen. e‘ld Louis Rothenberger 22Neuenweg 22. Tel, 176, Gatterieleisten wieder eingetroffen. 017953] Neuen Baue 15. Sackkalk 10288) Gebr. Kehl. Für den Antrag des Finanzausschusses stimmen die Stadtverordneten Ebel, Faber, Goectz, ^Grode, Hölm, Kling, Krelling, Kramer, Strand» Müller, Marx, Michel, Müller, Naumann, Neuenhagen, Noll, Schmabl, Sommer, Urstadt, Wachtel, Wenzel, Wnrn. Dbcrbürgcrmeifter Keller und die Beigeordneten Klingspor und gtosreiberg. Gegen 5>en Antrag waren die Stadtverordneten Baum, Kcffnanm Dielst, Diener, Erhardt, Kiel, Lorenz, Ma'er, Mann, Martin, Moosdorf, Otter, Simon, Stimmer, Vetters, Volz und Wei ß; Stadt verort» ^ter Sichert enthüll sich der ^Abstimmung. Der Antrag des Finanzausschusses auf Bewil- Itgung eined Kredits von 2500 Mk. zur Beschaffung von Wapen und Munition ist also mit 24 gegen 17 Stimmen, beieiner Stimmenthaltung angreionimen. Oberbürgermeister Keller versucht in der Takwsordnung fortzufahren. Den vor der Bürgermeisterei noch angesammel- ten Oswaldsgarten-Demonstr anten scheint die Zell etwas lang geworden zu sein. Noch vor der Abstimmung bringen sie in das Bürgermeisterei- tiebdube ein und haben schwell das Treppenhaus tieffint. Die Demonstranten wollten unter allen Umftänben in den Toigungsraum, um die Beratungen zu „fördern". Jchre Führer, besonders Stadtverordneter Kiel, suchen sie vergeblich zu- rückznhalten. Sie werden einfach niedcrgeschrien. Schnell hat sich der Hintere Teil des Litzungs- raumes bis auf den letzten Platz mit einer Kopf «n Kvpf gedrängten Menge gefüllt. Auch vor bem Presse-^isch macht ine Brandung noch nicht Dalt war bald von einem halben Dutzend Ncu- du- besonders viel sehen wollten, „bestanden - ^rkwn das Abstimmungsergebnis wird von ben Zuschanerii mll Pffiirnfen, „Naus mit dern DberbürgermetfteT!" nsw. aufgenommen. auf bem Gange Versammelten rufen nach arntat: Lerauf, herauf! Raus mit ihnen. Werft .Tie m die Sudanlage! usw. Weitere Mengen ft ^nllen nun ni das Bürgermeistereigebäude, wo i>a5 Telephon besetzt wurde. Von jetzt ab nahmen am Sitziingsmale dessen „Gäste" aktiven Seil st wir haben keinen Einfluß ntehr auj sie. Sie haben erklärt, hereinzu- latumen inti> alles dem olieren zu wvl len. bitte bringciti) um Zurückziehung des soeben gefaßten Entschlusses. hineiligUK Irt dü/f- rtabui'A’ h bfli babuxJ «ui «««" d LO £7^ UM run» ^d:.ino- Stadtv Winn (T^Vp.); Herr Beckmann hat Ih-.v a - bihE !2.^„tz5^.^7>Tetterschaft ilwen Stolz darin ,'J ären - ■- Ruhe urch Ordnung aufrecht zu erhalten. Ich ’ bat, sind solch vollste Herrn Beckmmm ersuchen, dieses Versprecksen ftünme ich dem An- - ir,n diesen ittckl .trag Betters bet. "."b -timmimg. Äling (Ti-N.) ist ebenfalls mit dem m.. .. (LffSmna ab: Mtrag Vetters einverstanden. Im übrigen berühre ' Wertung von Nadelhvlzsamen aus der fiskalisckfen 1 Samenklenganstalt Gammelsbach für 1919. — Walzung der Kreisstraße Lang-Göns—Holzheim. — Verwertung von Heeresgut; Verkauf der in Gießen (Zeughauskaserne) lagernden Heeresbe- s> linde. — Mieteiniguiigsämter. — Rundgang der Feldgeschworenen. — Zulassung zum Saatguthandel. -- Fesffetzung der (Saatgutmengen. — Bargeldloser Zahlungsverkehr. Der Verkehr mit Seife und Waschmil- teln bat eine Aenderung erfahren: Die nach den Bestimmungen des Ueberwachungsausschusfee der Seifenindustrie hergestelllen fetthaltigen Waschmittel sind markenfrei, mit Ausnal-me von Seifen- Pulver. Die an eine Person in einem Monat abgegebene Menge Seifenpulver darf 125 Gramm nicht überfteigen. Bleibt der Bezug einer Person in einem Monat unter der zu gelassenen Höchst menge, so wächst der Minderbetrag der Höchst imenge des nächsten Monats nicht zu. Dagegen ist der Vorausbezug der Menge für zwei Monate gestattet. Seifenpulver darf nur gegen Ablieferung des für den laufenden oder nächstfolgenden Monat gültigen Abschnitts der von der zuständigen Orts- behörde des Wohnsitzes oder dauernden Aufenthalts ausgegebenen Seifenkarte abgegeben werden. Wahl der Vertrauensmänner der Landlieferer. Nach §2 der Vollziigsordnung zum Landgefetz vom 1. September 1919 wählen die Landlieferer in jeher Provinz fünfzehn Vertrauensmänner und deren Stellvertreter. Für die Wahl gelten die Vorschriften der Bollzugsordnung Alle Wahlberechtigten sind aufgefordert, sich spätestens bis zum 30. September 1919 zum Eintrag in die Wählerliste schriftlich oder mündlich bei der Provinzialdirektivn der Provinz Ober lassen zu melden und dabei ihre Wahlberechtigung durch amtliche Bescheinigung des ^Finanzamts, der Bür germeisterei oder des Ortsgerichts nachzulveisen. Wer sich nicht rechtzeitig meldet, wird nicht in die Wählerliste eingetragen und ist von der Wahl ausgeschlossen. Schriftliche Meldungen sind „An den Provinzialdirektor der Provinz Oberhessen, Gießen, Regierungsgebäude" zu richten. Tagsahrl zur Wahl ist auf Dienstag, 7. Oktober 1919, vormittags 11 Uhr, im SitzunMimmer der Proviil- zialdirektion zu Gießen festgesetzt. Die Kreisstraße Langgöns —Holzheim zwischen Eisenbahnviadutt und Abtztvrig nach Grüningen wird wegen Vornahme von Walz- arbeiten vom 16. d. Mts. aß bis auf weiteres für den Fuhrwerks- und Automobilverkehr gesperrt. Verwertung von Heeresgut. Nach Mitteilung des Staatskommissars für wirtschaftliche Demobilmachung in Hessen kommt Heeres- gerät, insbesondere Geschirre, in der hiesigen Zeughauskaserne zum Verkauf. Die Einkäufe zu Groß- Verkaufspreisen können von den Gemeinden, welche die Einkäufe ihrer Angehörigen gesammelt bc tätigen sollen, nur bis zum 27. September 191.9 vorgenommen werden. Erst am 12. Januar bis 18. Januar 1920 bietet sich hneber eine solche Eiukaufsgelegenheit. Die Einzeleinrause zu Klein- Verkaufspreisen können sofort ohne Zeiteinteilung in den Vormittagsstunden von 8 bis 11 Uhr bei der Verkaufsstelle Gießen, Zeughauskaserne, vorgenommen werden. : Versammlung auf dem Boden der lsterchsderVassung stehe, etwas eigentümlich Er persönlich sei Mo- narckist, sei Monarchist gewesen und werde es bleiben bis an fern Lebensende Oberbürgermeister Steiler bittet, bisse ins ' userloie gehende Debatte abzubr'chen. Stadtv. Beckmann (USP.): Tie Ruhe u ny Sicherheit wirdbestimmtaufrecht erhalten wenn der Beschluß zurück- geiagen wird. Ich möchte auf die ungeheure, . wehr einzudämmende Erregung m beu Aich-iterichaft aufmerksam muhen. Es kann unter Umstanden sofort zum Generalstreik rommen. Ich ersuche dringend um nochmalige Abstimmung und Zurücknahme des 2111 träges. (Zuhörer: Sofort! Wir verlausen das! Wir suid die Berlrmger!) Oberbürgermeister Keller verli-st den An- lfr.rt ^ahin erweitwt hat, daß der Aellestenrat noch einen V ertret^r der Ge- 10 e^ f [4a ft en bei der Verteilung der Waffen 3U Rate ziehen kann. (Großer Lärm) Stadtv Vetters (Soz.) begründet seinen Jrntrag. (Seine Worte gehen zum größten Teil m bem Tumult der Zuhörer unter. Rufe: Raus Ull ihm! Tas will ein Arbeitervertreter fein! Wir 1 aisen uns auf nrchtS ein!) Stadtv. Vetters "lucht dringend, diesem Skandal ein Ende zu macren. (Erneuter Lärm. Spitzbube, Schuft, Ar- betterberrätcr, heraus mit ihm!) Stadtv. Vcrs: Die Waffen sind lur Bekämpfung plündernder Banden und . . . Ein Arbeiter mirb fa etwas niemals tun. (Ter Schluß der Rede geht im erneuten Lärm unter.) Stadtv. Beckmann (USP.) dringt nochmals auf sofortige Entscheidung. Es gelingt 'dm nur mit Mühe, die Ruhe notdürftig wieder- lerzustellen und catrei Teil der Eingedrungenen zirm Verlassen des Saales zu veranlassen, damit SMtverordneten w-nigstens Bewegnngsfrei- trit haben, nm nochmals abstimmen zu können. fz,rr-®F°bt or * j verbürgt sich ebenfalls für Aufrechterhaltung der Ruhe und Ord- ?er Antrag abgelehnt würde. Für Lebensrnittel habe man kein Geld, wohl aber für Waffen und Mimition. (Auch seine Ausführungen geben zum Teil in dem Durcheinander unter.) Wenn es zu Unruhen kommen sollte, daß Waffen notig- wurden, dann werden auch wir Unabhängige I nicht abseits stehen. I , , A°btv. Sommer (Dem.) sucht zu beweisen,' datz die Beschaffung von Waffen in keiner Weise gegen die Arbeiterschaft gerichtet sei. (Er wird ebenfalls niederaeschnen.) Ich schlage vor, noch- mald Über diese Angelegenhell zu verhandeln. (Lärmender Widerspruch. Zurufe: Gibts nicht!) Der Antrag Tann nur von der Regierung zurückgezogen werden. (Erneuter Lärm. Zurufe: Wir sind die Regierung!) Die unabhängigen Stadtverordneten Weiß und Kiel suchen die Massen zu beruhigen, was ihnen nur notdürftig gelingt. Oberbürgemeister Keller:.Wir können nicht nochmals abstimmen, da wir Veein slu ht sind, ©r fordert die Stadtverortmeten auf, nacheinem Ausweg aus dieser Zwangsla ge zu suchen. Er hebt nochmals ausdrücklich hervor, daß suh die Beschaffung von Waffen und Munition P^t^^ertngften gesen die Arbei- terf. Beisel, Eichen Schotlstr.10 Sandgafse:2 Tel. 2197 1M19 Tel. 912 Lieferung tnS Haus. Bestellg. für Winterkar- toffelnw.m.frübseit.vorn. Kopfschmerz i Mich Vereins (MM Mm bleiben, eine ni< nntg flj ®84 O Ein ob. zwei leerstcb. Zimmer'zumUnterstetten einer Wohnungüetnrichtg gesucht. Schr. Angeb. unt. 017902 an den Gieh. Anz. Tüchtige Hausschneiderin gesucht. 017913 Seltersweg 81-/», II. L-Wm.-Wohnnllg ! von ruhiger Familie (drei ' Pers.) für L Oktober gesucht. Schr. Angeb. unter 1017938 an den Gieh. Anz. 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Fein- kosthandlung 1«84 Nr. 2(6 Zweites Blatt Meier feiger fGeneral-Anzeiger für Oberk-K-n) ^n8. Dienstag, |6. September Datum Wetter Kreis Friedberg. 10.8 90 7 Niederschlag 5.3 nun ~IhAi SVtonä. wv;. r/t.c.'lcZ • U|U^1' cul neuer v »ul '- SEht worden' ben Schein einer Berechtigung jn gefen. Deutlicher als das von Seidl ans- gepvochene Wort „Wir pfeifen auf das &unflJr kvrme die Verachtung des Rechts ^bracht werden. Tas gmze Luitpold-Gymnasium ,ei zu einer fröhlichen D öl le gmiorden. Tie Münder stahlen, was ihnen unter die Ringer kam. Bon überall und nirg^ids kamen die Hyänen des Schlachtfeldes, die Leichen- [leööerer. 7tecbanitr. x 8ZM"- Belohnung ab,n« ?ßen Die Ratifizierung des Friedensvertrags ™ durch Frankreich. frtrrt "in V “1 V 1 h Marcel Hutin tagt^ m femer letzten Uebersuht über die parla- oinuii11 Verhandlungen, daß man nunmehr glaube, daß die Ratifizierung des Friedensver- trages m der Kammer Ende der Woche erfolge. Ter Senat werde dann am 27 September Eine Niederlage der Bolschewisten. London, 16. Sept. (Acuter ; amt teilt mit, daß der rechte Flügel der ftrei< ttnlhrrpn/trtTTfH’ „„tw rv. lwährend iu luftige und erfolgreich: "**'* von Zarizhn gegen wie- RrnnP HArf ? Oberlandesgerichtsbezirken ist diese geregelt und auch nachdem das ber '?llII^r™ eme Erhöhung von 50 Pro, Ä fe"3'® '°°rdm bief« ton KÜ , m Anrechnung gebracht 3Ran tm t mmmebt in energifte Mis- torgeÄ nn* s1 n ?•' ^^^.^bpt. Gehoben und de? Reede abgeschleppt wurde oer )eit Monaten am Mäuseturm liegende Nub^? Ü"!^ne Schleppkahn „Duisburg- Äü^orter ^-chleppveretn Nr. 1. Der Rad- schleppdampfer „Rhenania Nr. 7" schleppte 9nIrJra^n ^ier^rti ^ott hier aus erfolgt seine AbMeppung nach einer niederrheinischen 8ktz. M919. llWl **«5 trtt Wer um b ‘ i*ei^en ; ltit ««Itten he,n Schwarz-Wciß-Licht- 1 q 1 y /wnmt ab heute bis Freitag den beFflS^Srbeideprinzeßchen" nach dem betannten und vielgelcsenen Roman von E. M a r- L" rn 5 Akten mit Edith Meller und Karl ftiftFnW1 ^wie das breiartige ^v'Vlel „Detekttv Fmdig" zur Aufführung. Landkreis Gieße«. U- Sept. Die in der hie- die durch das Unwetter im Bewohner des Modautales durch K^r"Ä®ir€tbOkne s-uss-mmlung Erntearbeiterstreik in Italien -t 1 ^000 0 Landarbeiter Da^ Elf die Provinz Pi»: tt. Beuern, 14. Sept. ®.ie5eT!cr Zweigberein der Gustav-Adolf- t ?E»te nachmittag sein diesjähriges geräumigen sehr gut besuchten Rach entern von Lehrer Rau Schülerchor und einem Gemeindegesang 6 Ä ^fmtb ein Kranz mit einer - weiß - roten Schleife nieder- -releat. Die rrmi'.nfif*» c , L embÄ^TÄ‘Dlrt^n öu beziehen. Es wird dringend Pt SSeainbarungen mit Land- merbrn 5 s1, d^ur Ste.erung bereit sind. Es 3^/ Jen Kopf ber Bevöliernng etwa ber“ ani^r» betanntgegeben. • p r n f h E u 5 der Gebühren für w^^Lanschlüsse. Zum 1. Oktober umer ^ur die Fernsprechanschlüsse 100 hÄ-S1 bisherigen Reichsabgabe um S .?K^Sri[n^mcr haben baä L&taiußX?5 15. ©ettemte »um des bllische Landesverband Flottenvereins hielt am ab unSr JdTt^ Hauptversammlung aö unt^ dem Vorsitze des .Hauptmanns Voll- Die neuen Ziele des Vereins Werbeaufruf zufammengefaßt und ruaesandt ioerden. Tas HaLtziel - -W«i«raufoau eines eigenen See-» ^^E^s^handelsverbindungen. Im ü^/^n^!^balbiahr sollen wieder Vorträge Küftensckliffahrt und -Hoichsee- scknü mn.^§^^ ^rben. In den Landesaus- M-b-n -Lm den Kreis Gichm. Tr. Bauer. Freibank. Mittwoch den 17. September beliefert^ 1—3 Nummern 2201—2300 ■rnritPt?*- ^an5ch^ck)e Besatzungsbehörde be- F rachtele dies al» einen unfreundlichen Akt wc tnd drohte dec Stadt, falls der Täter nicht werden könnte, mit ©trafen, der letzter Tage eingeführten ^rw-ttunV^^iung-i'. Dies gab derStadt- D/ranlassung. eine außerordent- «lat>tJ:ratÄ'?yn3 ein8ii6erufen, in der zu dem Vorfall Stellung genommen wurde Ter 06erffCht.ClgiCrnClrIte bll6 der Kontrolleur Preval verfugt habe, daß ihm so üblich die Nomen der Person ober onen' b,c 8)16 Demonstration veran- W ftaben, genannt werden. Der Herr Oberst habe keinen Zweitel darüber gelassen daß er ben Zwischenfall als besonders schwer airfie^t und Ansprechende Maßnahmen erlassen wird..Aese Maßnahmen greifen be- » der Verkehrsbeschriinkun- gen nach auswärts, schwer in das wirtschaft- ebc" ber Stadt ein. Daher Bürgermeister, daß der Stoßtrat alle Mittel und Wege zu ergreifen hat nm biß Zurücknahme dieser Maßnahme zu erwir- ken und eventuell noch schwerere Maßnahmen Aruhalten. Dazu sei notwendig, daß der FriÄ ?onk °llen Seiten zum Ausdruck douÄ uni es ,Vorfall aufs lebhafteste be- mirsrt rtne Deputation abgeordnet ttnrb, die dem Herrn Obersten dieses Bedauern zum Ausdruck bringt. Die . der Beteiligten ist der städL Polizei zugewiesen. Der sofortigen Entsendung einer Deputation wurde zuae- ber Bürgermeister, die lAoring, v. Hofenfels, Laur und Theobald bestimmt, die sich nach Schluß der Sitzung in den Justizpalast begaben? Hiüigftr Vezutz-Mk in «chllbriemcs für Händler u. Haunev Qtiinn, 100 cm lg. i ®ro?45M,lattHil rliein, lÖ0cml(UP.*‘>;. 40 u. 45 9J1L Bakkt-Hel rltmee, 110cm «ftfanbt v. Rachnahc iiunv.GrtinlWji ""JdnOÄ” Schelfe!« 10680 empfiehlt Em- Wckck ■ MW l »W i Men Mls KartoW MM Ä-W e^lln AI in SgSs «säg ^'racki werd ÄSM-i Scholl aller Art abgeladen werd w „Urteil* nii p ■ e hl u n ger? KM-Mm wieder auf Lager -»• SttlMWW RodhennerLtratzeK-W. TeieviM IM. o- Bad-Nauheim, 13. Sept. Die hiesige 15- 9- 01150111^ des V olksbundes zürn Schutze! ^.9. de?. ^schenKnegs- und Zivilgefangenen'hm 9. mü der Ausschmückung des Bahkchoses für die heimkehrenben Knegsgefcmgenen begonnen. — Der , ------ L.U rn v e re rn 1 8 6 0 veranstaltete gestern einen e Temperatur am 15.9. = 19.6», 16. 9. = 16 9° ^^^rgrertsabend, dessen Kein^ I ^dngste ,, „ 15.9.--14.7°'. 16. 9. = 3.4» V^nden krregsg^angenen Turnern z£\s------- Olo Zur Ausführung kamen ein Ccfete Hadnicbkn Reigen „Was uns der Sommer und der (Vrfofr ?^9V. und das Lustspiel „Heimlichkeiten". Trotz- Der Reichswirtschastsminister Über Mbau bät Arta±cn schon wieder- sti .. der Zwangswirtschaft. MÄÄÄÄ9;1s ch "üiTn i ftfr in$CTein£' NL * ‘ "'S ÄÄÄÄ*« ??“«' b-r übbai^I V n^t( '5iSS”?r'U”F^ ta- nnitiLrSSrtILCn"C Zwischensemester an der der letzten Wochen in ' Mi-M-MSMWL BÄchcrtisch. SiÄrf'“5"1 umiin"eIt’i)OTi Q . ~ sichte und Deutschlands Not" lrcrnidft€t- OT bfetatfS.“«8C11 ’u Sebert „ Tas «o rachen d'Annunzios. --darstellen wlll. Seine Besorgnis man^wä „Seccolo" erklött, daß l™ das Vorgehen d'Annunzios nicht gutbeißen fcr ^ns^mns verurteilen könne. Die 5^li? I ZÄ Verbündeten laste sehr hart ^tal^^ü',-^ Mirtschaftliche Abhängigkeit Abe Unte”' d'° -ed- freie Nach Mailänder ^uglr, chen und ameri- ^.^XschEN Truppen nach der Uebernahme Emnes durch d'Ammnzio sich auf i f}re ^ch'-sfe zurückgezogen. Die Franzosen fhtb sam^l^l^k^- ^5-U»öNschen Flvttenbasis her b£ italienischen Xru> genauen Angaben bor Ce oltrfte sich aber um eunge tausend Mann handeln Austausch Axelrods uni) Radeks i 15 Sept. Der Rechtsvertreter Arel- tdb¥Aur Auswärtigen Amt die MittestMg " wsss^l »k^Irclrods mit dem gleirb ■JSÄ£Äfy*™ -ur Ueber- Schildwächter' die 9. Loka -Ausftell des hiesigen Geflügel-. " 8n^stell^o tt?^, die bis Montag bauert, ^elijung von freier Wirtschaft ^und' ZwangsnÜ^ ™ ÄSs N »fe 8 ür6' ber im &tnt b. 3. Em -ft ©Äbe’Ä; k’^nc 8S Beendigung des ftanbeg zwpchen Deutschland ünd Frantteick «?« vki-berwock>.- ousgestoochen "L ! Raki.z.erung durch den oftik.mifcheu 2,nrJ Amsterdam 15 Sem t*,? e> - , I ÄessteüsxSiN 5 Stimmen ratipziert hn 9 9 Q ] _ Amsterdam, 16. Sevt Rem-.- .. ^d?r^'tt^ueral Smuts in ver'Deball^ öte Der Ratlslzierung des Fried-nisy»rtrr,toa J ^eutidilanb im ParlamcM vorausging '.'rfläiiTl 1x18 Parlament nich! darum Vn Frie imh§?rtS9o S.utzuheißen, sondern zu raiiLtcrcu I gemäßigtere Bedingungen zu erlangen ' ) Bratianu zurückgetreten? P a r i s, 15. Sept Reuter "i t ' mclbet daß der rumänische Gesandte in Da'ri'- em Telegramm aus Bukarest atnU#« r,,. a.n' bie Mitteilung ent6ält b,6 rTh ««»« >11, ba er ben |rieben ™,^ e” terDan irf/iftlx P* untcr»eichttm Fron, weif gLrh.«• 'f/ £a& einzelne Besttmmungen de- & bi- Rechte Rmn° NN M 10638 Von der Reife zurück Cafe-Restaurant r 011*10 Statt Karten. (Biefctn, den 13. September 1919. Programm1 Dienstag, 18. Ns inM. Freitag, 19. tepU Statt Karten. Fuhrverbindung nach Frankfurt, Wetz- Gießen Neuenweg 9 Jena. Lutherstr. 81 I, den 15. September 1919. LLL L von >rr« i r Nürnberg (Iettnerftr. 7), den 15. Septbr. 1919. 10681 Wilhelm Spoerhase Susanne Spoerhase geb. Hänsd zeigen ihre heute vollzogene Vermählung an DR. WOLF verreist bis 30. Sept. Wilhelm Kunz Maria Kunz geb. Drolsbach Vermählte Fuhrverkeh rsamt Moltkestrnße ÄO übernimmt Fuhren aller Art mit Zwei- spännerwagen, Rollfuhren, Waggon ausladen,Holz-,Kohlen-,Materialtransporte usw. in der Stadt und außerhalb. vormittags. Langd, den 14. September 1919. Bürgermeisterei Langd. Meyer. I Mittag- und Abend-Karte | Essen imÄbonnement Dr. med. Theodor Engel Elisabeth Engel, geb. Steinheimer Vermählte Ihre am 17. September stattsindende Der- Mahlung beehren sich anzuzeigen Karl Ranft Obstversteigernng. Donnerstag den 1 8. d. Mts. werb das O bst der Gemeinde Langd, bestehend aus Äepseln und Birnen, versteigert. . ~ _ ... Anfang zu Ober-Langd bet Nr. 1 irm 10 uhr Sanitätsrat Dr.Schliephake Behördliche Anzeigen. Bekanntmachung. Aus der L o tz-Leng-S tist u n g kommen am 11. November l. Z. die Zinsen von 45öO4,1U Mark an bedürftige Witwen und Warfen zur Verteilung. Meldungen nimmt das Stadt. Armenamt, Asterweg 9, bis 30. September 19 19 entgegen. 10647 B Gießen, den 15. September 1919. Der Oberbürgermeister. (Armenverwalttmg.) timmen und Reparieren v. Pianos,Flügeln u. Harmoniums in tadelloser Ausführung* «?«»» Wilb. Schlüter, KMermaeher Gießen, Schelistrafle 15,1. Das. Ankauf gebr.Klaviere z.höchst. Preis. Minna Ranft geb. Schönberger Dietzen, Landmannstr. 16 TechnischehochschuleDarmstadt. Aulnadmcwwende, die bisher der Teckm scheu Hmb- schule Darmstadt nicht angehortew müssen ftch btS Aum 1. Oktober unter Angabe ber <3taat9anßebortfl= feit, der Vorbildung, der gewählten Fachrichtung und eventuell des bisherigen Hochschulstudiums beim Sekretariat, schriftlich vormerken lassen, die Entscheidung über ihre Aufnahme wird ihnen dann bis zum 15. Oktober mitgeteilt werden. Programm gegen postsreie Einsendung von Dtarr. 10669hv l>aH Rektorat. vruckarbeiten jeder Art fertigt ftLretn und preiswert an öle Drnderel Justus Christ • Giehen Nur Wet-iitinfirote 38 8trnlprtd>er Nr. Nicht mehr walUorstrabe «T Ach tuns! Achtung! 1 Waggon Kürbis ä Pfd. 15 Pf., Weitz» traut ä Pfd. 15 Pf., Rottraut ä Pfd. 50 Pf., Wirfing ä Pfd. 20 Pf., Selberubcn ä Pf». 20 Pf., Eiumachgurken ä Stück 15 Pf., Salatgurten und Zwiebeln eiugetroffeu. Berkans Mittwoch frühvon8Uhr an am^lsenkeller, 106t^> ______Frosch, ^cj.ft2133.9 Vergebung von Fuhrleistungen Laut Beschluß der zuständigen DeMftalivn soklen die Fnhrleisttmgen für das Gas-imdWasserwerk erneut ausgeschrieben werden. Bedmgungm irrrd Angebotssvrmulare liegen wahrend dec Dienststtmden bei un5 S-ur Emftcht orten. Angebote sind unter Benutzung der bei uns echaltliHn Vordrucke bis rum 19. Septemberd. verschlossen und mit entsprechender Aufschrift ber- > setzen an uns einzureichen. Freie Mswahl unter »m Bewert rat bleibt torfrtixiltm. ^ejbetocrb« -bleiben an ihre Angebote biS zur lmvg gebunden. 106ö9B Gießen, den 15. September 1919. * Stüdt. Gas- und Wasserwett Gießen. Steding. Bekanntmachung. Betr.: Hausschlachtungen. . . Jeder tzanstzaltungsvoritand ist verpflichtet, die Zahl der in seinem Besitz Kindlichen zur Selbstversorgung bestimmten Schwemc deren Schlachtung in der. eigentlichen AmsschlaAungs- periode vom 15. September 1919 1920 rn Aussicht genommen tit dem Städtischen Lebrnsnttttelamt, Zimmer 13, wm ®ie in 8 10 der Verordnung vom 19. Oftobac 1917 (Kreisblatt Nr. 196 vom AXNov. 1917) 60^ geschriebene Genetzmrgungspslicht der Hausschlach- tintgen wird durch diese Voranmeldung ^rzur Hansschlachtung bestimmte T^emcht beruhtt. Bei Versäumnis der Anmeldepflicht wird der Aourmunaloerband voraussichtlich die Genehmi- maui zur tzausfchlachttarg nicht erteden. „, Wer nach dem 20. September 1919 Schweme Air Selbstversovgm^ ehtfteltt, hat dres wwrt, rvätesteus aber 3 Monate vor der Schlachtung dem. Städtischen Lebensmittelamt, Zrmmer 13, -uMmttden. n