Erstes Blatt Samstag, 16. August 1919 169. Jahrgang Awillingsrunddruü u. Verlag: vrühl'fche Univ.-Buch- u. 5teindruckerei R. Lange. 8christleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: $d)iil|tr. I. wochenrückblick. „rr o -rr t püiscl)en Völker selbst gebotene Ordnung des ""gültig geworden sei s 8^rei3frffCn europäischen Völterlcbens die unerschiitter-1 l>Lt daraus an. dlc rur Ttr ner wninni nm hn> (^rhnfb A ti irriOA < • < . z . s ~ * * < - , I rinmi h i rf*f- m rttNr-r bet nimmt der Kampf um die Schuld an Krieg und Zusammenbruch seinen Fortgang. Offen und verborgen, in amtlicher Form, parteipolitisch ausgcwertet, erbittert, einseitig und mit persönlichem Haß werfen sich die Gegner angesichts der hohnlachenden Welt die schwersten Verbrechen am deutschen Volke vor. Ein einem nickst mmixr versöhnlichen Tone gehalten.' Amwvrtno'e gerichtet, in der er diese erfudit, da fi.* bereit sei, entsprechend der Politik und den Gesichtspunkten der Entente zu handeln, mit der interalliierten Kommission und den nach Buoapcst Der oberste Rat und Rumänien. Amsterdam, 15. Aug. (Wolff.) Reuter mel- ouä Paris, daß der Oberste Rat sich in Ur. 190 Ter »tehener Anzeiger erscheint täglich, außer Lonn- und Feiertags. Bezugspreis: monalL'W L1-GO, vierte !- jährlich Mk. 4.80, burrf) Abhole- iu Zweigstellen monatl. Dit. 1.50; durch diePost Alk. 4.50 viertel- jährt, ausjcht. Bestellg. Fernsprech - Anschlüsse: siirdleLchr>stleitnügll2 Verlag,GeschäitsstelIe5I AnschriltsürDrahtnach- nchlen: Anzeiger Siege». poftschecktonto: firanflur! a. M. U686 B alle für ihn Verfügung t landivich'chast- sind öden Don ning der Lclbsl- ic über die sesl- rcn Mengen an zlick attzuliesern. die nach § 13a und Buchiveizen gestellt werden. Ic jede ihr zur i abnimmt." durch die Worte Die irische Frage. Amsterdam, 15. Aug. (Wolff.) Drahtlos wird aus Lottdon gemeldet, Bonar Law habe auf die Frage eines Parlamentsmitgliedes, ob die Lord Greh gegebenen Instruktionen für seinen neuen Posten teilweise dahin lauten werden, zu versuchen, die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und England durch die Regelung der irischen Frage und die Versöhnung der Irländer besser zu gestalten, geantwortet, .er sei überzeugt, daß Lord Grey alles tun werde, n>as in seiner Macht liege, und in jeder Hinsicht, wo dies notwendig sei, die Beziehungen zwischen beiden Ländern verbessern zu Helsen. Amsterdam, 15. Aug. (Wolff.) Laut „Telegraas" beschloß die englische Regierung die S i n n f e i n - O r g a n i s a t i o n c n in der irischen Grafschaft Clare als ungesetzliche Vereine aufzu heben. I mäßige, durch die Kräfteverhältnisse der euro-1 funden, daß der Waffenstillstand vom 13. Rpvember ----- " " '■ ' ■ ~ 1—-------v- sti. — Der Oberste Rat rumänische Regierung eine in „Vorräten ■ du- ’ung: „B Som chasten, die schon jfngern im Som» mren, sowie solche Angestellte solch« tm ,M \W' Sorte „Sttfltgiil" Annahme von Anzeigen f. die Xagesmtmmer bi» zmn Nachmittag vorher ohneiebeVcrbmdli.Nkeil preis lür 1 mm höhe für Anzeigen v.34mm Breite örtlich 15 Ui, ausivärts 18 Bf., für Reklame- anzeigen von 70 mm Brette 48 Bi. Bei Platj- vorfchrin20°/^Anfschlag. Hauvtschriitteiter: Aug. Goeg. Berantivortlich für Bolit'k: Aug. Goetz, für den übrigen Teil: 1>. Reinhold Zenz; für den Alizeigcitt-.it: p. Beck; fämtlrch in Gießen Die Geheimnisse de- Völkerbundes. Rotterdam, 15. August. (Wolfs.) Ter „Ni-euwe Notterdamsche Courant" meldet aus London, dqß L o d g e s Aeußerungen über die japanische Gefahr in Amerika großen Eindruck gemackst haben. Lodgcs Aeußermngen seien der nirksamste und gefährlichste Angriff auf "Wilsons Völkerbund gewesen. Es sei beinahe undenk- 6ar, daß der Vertrag ohne Eiirschränkmrgen ratifiziert werde. Ta sich Wilson entschieden weigert, denk Senat über die Besprecl-ung aus der Friedenskonferenz Bericht zu erstatten, suchit der Senats- ausschnß für auswürttge Angelcgenl-eiten zu erreichen, daß Oberst House vor dem Ausschluß erscheint. Ter Ausschuß bettackstet dies als die letzte Hoffnung, um über die Geheimnisse des Bundes Aufklärung zu erhalten. Amsterdam, 15. Aug. (Wolff.) Nach einer von englischen Blättern vvm 13. August gebrachten Neutermeldung aus Washington erklärte Senator L o d g e in seiner Senatsrede, der Völkerbund sei nur eine Alliance, die augenblicklich von fünf, in Wirklichkeit aber von drei Großmächten beherrscht werde. Tiefer Bund zur Erzwingung des.Friedens trage zum Zwang und sehr wenig zum Frieden bei. Deutschland soll restlos zahlen. Versailles, 14. Aug. (Wolff.) Der FriedeusausschußdesSenats hörte gestern den Schluß des Berichts des Senators Milliös-Lacroix über die Finanzen und die Wiedergutmachung und alsdann den Finanzminister Klotz und den Minister für wirtschaftlichen Wiederaufbau Loucheuran. Die Minister erläuterten im einzelnen den finanziellen Mechanismus, den die Friedenskonferenz ausgearbeitet hat, um die vollständige Erfüllung der Verpflichtungen Deutschlands sicherzustellen. Sie betonten ausdrücklich, daß Deutschland die Summe, die die Wiedergutmachungskommission festlegen werde, restlos bezahlen müsse. Die Minister sprachen sich auch über die Maßnahmen aus, die die Alliierten und Assoziierten getroffen haben, um die restlose Ausführung der Deutschland aufgezwungenen Verpflichtungen sicherzustellen. Die Rückkehr der Kriegsgefangenen. Amsterdam, 15. Aug. (Wolff.) Englischen Blättern zufolge erfiärte Churchill in der Un- terhaus-Sitzung vom 13., dast das britische K r i e g s a m t wiederholt um die Erlaubnis nachgesucht habe, die deutschen Kri e g s g e f a n- !reuen heimsenden zu dürfen. Er bedauere ehr, daß es dem Kriegsamt bisher nicht gelungen ei, tun dem Odersten Rat die Ermäckstigiing zu erhalten, mit der Heimsendung der deutschen Kriegsgefangenen zu beginnen. Die WaffcustillstandSkommiffion. Wei mar, 15. Aug. (Wolff.)Die W affen st ill st andskom Mission wurde dem Reichsministerium des Aeußern unterstellt. Den Vorsitz hat an Stelle des zu anderweitiger dienstlicher Verwendung in Aussicht genommenen Ministerialrats von Stockham- mern Oberbürgermeister Wilms übernommen, der auch die Geschäfte der Waffenstilbstandskommission in Düsseldorf weiterführt. AtricW? -ttbe * Litz 1*5 nngeii her Reichs innöenen Mate 1) §§ S, 9,-10, ti zu beiafien |uw, m Laser. W1 uliesern" «d 191’" Ä j 1920'' unb na“ -uni 1918" dur-b rtc „abzMiebca" n Worte „b*l --»dS'A ! " zn ersetze»- uni) einem „August Worte ^W§13a i^Qtt.lolgcnbe 116 hielten d in streichen: 1918 st (Rnchs-tzc- in - Gerste" unh die Worte '“d der daraus 1 Brotgetreide, Metzen. He" durch die .Metzen, leser Genehrnj- E.der Trock- oi. .nummmtai-- tnidestelle oder ^ningsminiiter Äe" durch die nrd) die Worte seiner gestrigen Nackmittagssitzung mit der Antwort der rumänischen Negierung besaßt hat. Die Antwort erhebt in höflichem Tone Einspruch gegen die Beschuldigung, daß Rumänien gegenüber Ungarn sich ein Verbrechen habe zuschulden kommen lassen und daß es sich von den Alliierten trennen wolle. Rumänien sei der Ansicht, daß es im Hinblick daraus, daß es selbst ausgeptündert worden sei, sein gutes Recht sei, sich mit den Vorräten, die es in Ungarn angetroffen l-abe, zu vm argen. Ungarn habe noch Uebcffchuß, den es aussühren könne. Rumänien erkläre fernerhin, daß es die Bevölkerung von Budapest, die vor der Ankunft der rumänischen Truppen vor Hunger umgekommen sei, mit Lebensrnitteln versorgt habe. . Paris, 15. Aug. (Wolff.) Havas. Tie Antwort der rumänischen Regierung hat auf die Vertreter der Großmächte einen sehr guten Eindruck gemacht. Obivohl der Text nicht ganz veröffentlicht ist, weiß man, daß in bezug auf die Politik in Budapest bor rumänische Befehlshaber und Oberkommissar Weisungen erhalten hat, nach den Wünschen der Entente zu handeln. Was den zwischen den Rumäne»: und Ungarn abge- schlossenen Waffenstillstand nnbetrifft, so erklärt die Note, daß vt vor ter Ci'«spräche der Alliierten zustande gekommen sei. Da Die Ungarn die Rumänen angegriffen hätten, habe sich das rumänische Kommando in dem guten Glauben beten, die sittliche Kraft, mit der oas putsche Volk in den ungleichen Kampf hin- einging, und den sittlichen Zusammenbruch. Das aber ist das Einzigartige an diesem, in den Tagen von Deutschlands schmachvollstem Zusammenbruch geschriebenen Buche, daß es leidenschaftlich anklagen kann, wo vermeidbare tzehler gemacht worden sind, daß es aber über der Anklage den Blick für die Größe nicht verloren hat und begeistert uns das Heldenepos des deutschen Volkes wieder so ins Lcwußtsein zurückzwingt, wie wir es alle erlebt haben. Und eben darum sollte dieses Buch mancher lesen, der sich jetzt nicht mehr darauf besinnen will. Gerade daß ein Mann, der den Alldeutschen keinen geringen Ein- niiß auf die unheilvolle Wendung der Dinge beimißt, sich furchtlos dazu bekennt, daß der dem deutschen Herzen niemals nahestehende Militarismus trotz all seinen Fehlern und Schwächen „die einzige Stütze und Bürgschaft der gesamten europäischen Kultur war, die mt diesem Militarismus rettungslos in Lichts zerrinnen, in die völlige Verwahrlosung und Auflösung übergehen wird," zeigt due unerschrockene Objektivität der Betrach- lumgsweise. Aus seiner ganzen Einstellung heraus | Hornesfer zu dem Ergebnis, daß der Misgang des Weltkrieges als eine Fäl-, ber Weltgeschichte auszufassen ist. “md dies begründet er damit, daß die recht-. vom höheren Gesetz der Geschichte erforderte Entfaltung der Dinge griffen die außereuropäischen transozeanischen Mächte England/ und Amerika ein — und haben ganz Europa auf den Kopf gestellt, die natürliche und sittlich geforderte europäische Ordimng umgestürzt". Und wie Bismarck eine Einmischung Englands in den jahrhunderte alten Gegensatz zwischen Deutlchland und Frankreich als Fälschung betrachtet hätte, „so haben wir das Recht und die Pflicht, diesen Ausgang des Weltkrieges als Unsinn, Wahnsinn, als gänzliche Umlehrung aller natürlichen, gerechten, heilbringenden Ordnung Europas aufzufassen, als Fälschung der Weltge- schicht e". Und zu noch einem bemerkenswerten Er- bebnis kommt das an tiefen Erkenntnissen überreiche Buch, einem Ergebnis/ das erst befremdend anmuten will und das dennoch das Wesen der Demokratie tiefer erfaßt, als jene, die, da glauben, die bloße kompakte Masse als solche, als einzige, entscheidende Macht aufstellen zu können. Einem Ergebnis, mit dem Homeffer zu einem noch ausstehenden zweiten Bande seines Werkes üherleitet, der den „Aufbau" behandeln soll. Er sagt: „Tie echte, berc^iigte, einzig heilsame Demokratie ist mir diejenige, welche dem Apfstieg der Begabten freie Bahn verschafft all ^Hemmnisse aus der Tradition und der trägen GäwvWlnütt alle Vorurteile betätigt, die dem EmpvcfteigcH der holten Begabung im Wege stehen. Tiese wahrhafte Temokratie l»t nicht nur unserem Beamten- unb Staatsorganismus gemangelt, wie allgemein bekannt ist, sie hat auch den großen Massenbewegungen selbst, allen demottattscheil Bestrebungen, die sich so nannten und sich gegen den starren, abgeschlossenen Staat erhoben, mchlt minder gemangelt. Unsere Zeit hat von der wahrhaften Demokratie noch, keinen Hauch verspürt. Tenn nur durch den innerlich, traft feiner Natur berufenen Führer kann das Volk, die Gesamtheit herrschen, weil nur dieser den eigentlichen, wahren, unbewußten Willen der Gesamtheit, den diese selbst nicht kennt, zu erfassen und herauszuheben vermag. Wie der große Dichter oder ReliZionsstister empfindet, ausspricht, was alle fühlen, ohne daß sie es wußten, wie er die Seele des Volles gleickcham erst entdeckt, wie nur durch diesen geistigen Schöpfer die Volksseele zum Erklingen kommt, sich selbst gewahr wird — beim das ist das Kennzeickien des wahren und großen Künstlers, wenn alle Welt überwältigt vor seinem Werk empsindet: „Ja so ist es!" und jeder sich wundert, daß er das nicht schon läirgft selbst ausgespvviMr, genannt, gedacht habe, weil er sein tiefftes Innere in jener Schöpfung staunend wiedereröennt — so auch beim staatlichen Künstler, beim politischen Führer. Tie Masse ist sich in ihrem drängenden, dumpfen Willen völlig unbekannt und unbewußt. Ter große Führer zeigt ilyr erst ihren Willen, läßt sie sich erst selbst erkennen und verstehen in ihrem Streben. Nur durch biefcn Einzelnen mit ungewöhnlichem Weit- unb Tiesblick kann die Demokratie, der wirkliche Volkswille herrschen. Einm anderen Weg gibt es für ihn nicht." liche Machtstellung des volkreichsten und kulturfähigsten Staates im Zentrum Europas verlangte. Die innere Logik des Krieges war, daß die schon früher gewordene Welt sich nochmals auibäumte gegen das eben erstandene Reich, damit dieses auf seinen letzten Gehalt und seine Kraft geprüft werde, ob es denn wirklich zu Recht bestehe, ob es nicht ein vorübergehender vergänglicher Schein sei, ob es in den Tiefen der Wirtlichkeit wurzele. „Aber in diese naturgemäße, rechtmäßige, entlaubten Generalen in Verbindung zu treten, jun von ;bneit die Wünsche der Entente entgegenzunehmen. — Der Oberste Rat hat daraus noch gavisse Vorschläge der Wirtschastskommissivn, den Vertrag mit Bulgarien betreffend, angciwm- men unb sich bann auf nächsten Mittwoch vertagt. Pans, 15. Aug. (Wolff.) Ter Oberste R a t der Alliierten wies bie Mission ber interalliierten Generale in Bubapest an, baß sie nicht befugt sä, ber rumänischen Armee Befehle zu geben, ba ber oberste Rat sich diese Mack.tbefugnme selbst vorbel-alte. Was beit E r z- herzog Josef anbclangc, so sollten die Generäle jede Ntttteilnng von säuer Seite eittgegennehinen, aber in keiner Weise den obersten Rat auf die Anerkennung seines Regimes verpflichten. Der FricdenSvorschlag 1917. Amsterdam, 15. Slug. (Wolff.) Tie eng- lischen Blätter vom 13. melden, daß das Weißbuch veröffentlicht wurde, welches bie Korreflou^ denz, bie im Zusammenl^ng mit dem Vvm Papst im August 191 i gemachten FriedensVorschlägen geführt wurde, enthält. Von besonderem Interesse in dem Weißbuch ist ein Memo- raiibum, das der französisch.' Gefck)äftc-träger am 27. August LordRvbertCecil übern icht hat. Tarin heißt es: Monsieur Ri bot bittet mich, Jhrren seine Befürchtmrgen mitzuteilen und zu erklären, da«ß er es nicht zulassen Emm, daß er auf den Weg geführt werde, von dein ber Vatikan an» scheinend wünscht, daß er ihn beschreitet. Er erwartet, daß bie britisch Regierung seine Drsick^it teilt und dem Grasen de Salis Jnsttuttivneir geben wird, um alle weiteren Versuchs des Kar» biualsdaatssekrctärs, die auf eine lxilbosfizielle In* tervention zwischen den Kriegführenden I/uizchlen- zu e n t m u t i g e n. Hindenburgs Brief über den U°Boot-5irieg. Berlin, 15. Aug. (Wolff.) Auf unsere Anfrage bei dem früheren Reichskanzler, ob er sich zu dem in der Presse veröffentlichten Schreiben des Generalseldmarfchalls von H.in« denburg an den Prinzen Max von Baden in Sachen des U-Bootkricges zu äußern gedenke, teilt uns von Bethmann Hollweg mit, daß er seinerzeit auf das Ersuck>en der Reichsregierung zu diesem Sck)reiben ausführlich Stellung genommen habe. Er werde seine damalige Aeußerung, die allerdings in wesentlichen Punkten zu abweieliendcn Ergebnissen führt, bei einer zusammenhängenden Darstellung des U-Boot-Krieges unb seiner Vorgeschichte bekanntzugeben. Eine Anfrage an Crzberger. Berlin, 15. Aug. Der frühere Staatssekretär Dr. Friedberg veröffentlicht im „Tageblatt" eine Anfrage an Erzberger, in ber er ihn aufs ordert, seine Behauptung, daß die Entente nicht unsere geplante Vermögensabgabe für sich in Anspruch nehmen könne, mit der Anlage II zum Artikel 232 § 12 Absatz B des Friede ns vertragest zu vergleichen. Das dcutsckie Volk habe du, Recht darauf, Klarheit zu verlangen. * Dank SbertS an bie Schweiz. Bern, 14. Aug. (Wolff.) Schweizerische De^ peschknagentur. Präsident Abor bat vom Reick)s- bräfibenten Ebert aus Anlaß bes Abttanspocts der letzten beutsck>en kranken Solbaten aus der Schweiz ein Telegramm er batten, in dem Ebert in warmen Worten ber Fürsorge ber Schweiz für bie gesunden und kranken Zivllinternierten unb Gefangenen gedenkt unb Herrn Adoc als dem Präsidenten des Internationalen Komitt.es vom Roten Kreuz, ber Schweizer Regierung, den Transport- und ^ntcrnieru ngjbeböröen und voc allem dem gaflfreien Schweizer Volke den herzlichsten Dank der deutschen Regierung, des deutschen Volkes und insbesondere der Internierten selbst für das seist)ne Werk, das die ©djuivig damit ausgesührt hat, ausspricht. Bundesrat Müller antwortete im Namen des Bundesrats unb bes Bundespräsidenten Ador iu einem Tanktelegramm. Die tschechischen Spione. 93er!in, 15. Aug. (Wolff.) lieber die tsche- chischenSpionein Berlin erfährt die „B.Z.", daß auch ber tschechische Oberleutnant H r o m.a dka verhaftet worden ist. Wie es heißt, soll der tsckiechische Emissär Bartos sich gerühmt haben, an dem seinerzeit von tschechischen Offizieren unternommenen Ueberfall aus das Wiener Arsenal beteiligt gewesen zu sein. Die Untersuchung ber Polizei erstteckt sich auch auf bie Nachprüfung dieses Teiles der Angelegenheit. Aus dem Reiche. Einmalige BcfchaffnngSbeihilfe für Beamte. Weimar, 15. Aug. (Wolff.) Die Reichsregierung hat heute besch lassen, es solle, vorbehaltlich der Zustimmung dec Nationalversammlung, allen Beamten eine einmalige B esch a f fu n g s b e i h i l fe gewährt werden, und zwar 100G Mark für kinderlose Verheiratete, 600 Mk. für Ledige; daneben sollen für jedes zu berücksichtigende Kind 200 Mark gezahlt werden. Die Beb- Hilfe ist in z w e i R a t e n im September und im Dezember dieses Jahres fällig. Die Grundsätze über die Gewährung lausender Teuerungszulagen werden dahin geändert, daß die Kinderzulage vom 1. September an einheitlich auf 50 Mark festgesetzt werden soll. Die anwesenden preußischen Minister erklärten sich bereit, eine gleiche Vorlage für die Landesversammlung dem Staatsministerium zur sofortgen Beschlußfassung zu unterbreiten. Wirkungen des Kohlcnmangels. Cuxhaven, 15. Aug. (Wolff.) Die Stockungen im Fischdampferbetrieb infolge des Kohleninangels gestalten sich immer umfangreicher. Zur Zeit liegen in Cuxhaven 14 Fischdampfer auf, in Geestemünde-Bremerhaven 30 Fischdampfer. Am Donnerstag sind in Cuxhaven überhaupt keine Zufuhren mehr an den Markt gekommen. entwürdigendes Schauspiel, zumal wenn es sich in der Versammlung der berufenen Führer des Volkes, zwischen augenblicklichen und । früheren Leitern des Staates abspielt. Wahrhaft befreiend ist es, wenn uns dec Blick von diesem allzumenschlichen Hader ab- aelenkt und die Schuldfrage, wie die ganze Tragödie des deutschen Volkes von einem über den Parteien stehenden Standpunkte aus mit philosophischer Durchdringung aufgerollt wird. „Aber nun bars man, nachdem man zuvor sorglos unb gedankenlos in ben Tag hineingelebt bat, nicht in ben entgegengesetzten Fehler verfallen unb bei bem bcutfdxn Volke eine furchtbare Schuld, tw'hl gar die Schuld am ganzen Kriege, suchen vollen. Jetzt wühlt man in der Schuld des deutschen Volkes, stellt grimmig und hohnlachend das rigene Volk vor aller Welt an den Pvanger. Tas ist abgesehen von den hochverräterischen Folgen solchen Treibens — denn das heißt doch bie Feinde zur letzten Auskostnug ihrer Rache, zur scliraickenloseri Ausnützung ihres Sieges geradezu ein laben und an stacheln — davon abgesehen ist ein solches Verhalten ein Zeichen kleinlicher, erbärmlicher Menschen, bie sich nicht selbst beherr- fdhen können, sondern von einem Gegensatz in den andern taumeln. Tiefe Selbstzerfleischung ist nicht der rechte Weg, unser Volk aus dem tiefen Verfall triebet aufzurichten. Damit stößt man es vollenbs ü ben Abgrunb hinunter. Fehler sinb begangen worden. Aber ein Fehler U nicht immer Schn ld, sittliche Schuld. Lch glaube an ein schuld loses Leiden, ein un* verschuldetes Unglück. Es dünkt mich eine außerordentlich oberflächliche Auffassung, daß ber äußere (rrjolg der letzte Richter über Gut unb Böse sei. Kenn die äußeren sichtbaren Begclwnheiten, Erfolg I oder Mißerfolg, das letzte Urteil über den inneren i 23ert ober Unwert einer Sache enthielten, bann I bedeutete das nichts Geringeres, als daß in der I Nett die Gerechtigkeit herrsche, daß innerer Gehalt I unb Geschick einander deckten. Dann gäbe es gar f Tfine Tragödie auf Erden. Die Gerechtigkeit steht nit ber Wirklichkeit in einem ständigen Kampfe L unb ringt um ihre Bewährung, ihre Darstellimg | und Herrschaft auch in ber äußeren Gestaltung I (Sänge. Aber sie erringt bie Verwirklichung in I ben Ordnungen unb Geschicken bes menschlich?n Daseins bei weitem nicht immer. Auf biefen Kamps hin zwiscl>en Ideal unb Verwirklichung scheint mir d»s ganze Menschenleben eingestellt, geschaffen jit fein. Unser Volk hat die größte Tragödie erlebt, die je die Weltgeschichte gesehen bat. Denn die Tragödie bedeutet oas schuld 1 o se Leiben. Zwar Fehler sind von ben tragischen Helden begangen worden. Aber nun liegt bas Tragische gerade darin, daß es gleichsam schuldlose Fehler sind, daß der Held durch das unentwirrbare Netz ber Schicksalsverstrickung, ber mtaufbebbaren Umstände in diese Fehler hineingenötigt, hineingezwungen ffiirb, daß er sich ihnen gar nicht entziehen kann, besonders im furchtbarsten Falle, wenn widerstrei- lenbe Pflichten, ein Zwiespalt auf seine Seele eindrängt: daß er in jebeni Falle eine Pflicht verletzen muß. Das ist tragisch." Von diesem Standpunkte aus betrachtet Ernst Horneffer in dem eben erschienenen Buche „Erkenntnis. Die Tragödie des deutschen Volkes" (Orma-Verlag, Frey- schmidtsche Buchhandlung, Kassel) die schwer abzuwendenden internationalen Verstrickun- gen, die diesen Krieg herbeiführen muß- iesjener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen 1 „aus ben iin {Betriebe ß I S verteilt werden, bis sie 2 Pfund Honig je Volk dankbar fein könnten. inderäte während die Sozialdemokra- Dch a^vwdablirierunft Derbn4u|iU)ren. Wid) Die bcn Kreistag und Provmzraltag. — Verlegung to ) yfll, bc„ n noSten i ur ?e 3 S be h Keü be» ? lLbu«Ätö f? riiffifdjcn KrieaSaesanaene« des Lagers WetzGL Ärb^ ? UwfSr Mnnin lBC UU ^^inoe Vichbeftchiden des Kreises tn hüten wöchentlich naiA Kassel-Nicderzlvehren. — Den Aiisichlag bei I 7— xmspnichcn können. etwa WO K'ülber an bcn Kormnimalverband an- Beiträge zur Landwirtscl-astSkammer für 1919. - ! JlMf Kreis 93ÜÖinnen fallen. Es besteht der Mrdacht, dass bie Mehrzahl Rotlaufseuckie. — Gesetz uoin 22. Mi 1919, beit I » SlTCtö ^Uütnflcn. dieser Kälber imi Schleichhandel verlaust ^e Ergänzung der Gesetze vom 15. April 19$ j.? noch rüM dingen, lb. Ang. Da die Feld-Iwerde und bolHT verschwindet. Wir erfudum ine Abänderung der Landgemeindeordnung, iv NÄ r im Kreise sehr übcrlyanb nehmen, Ortsgruppen des Bauernliimbcs, uns bet der Abänderung der Städteordnung und die Abände- 1 •” 9 können eisamt scharse Mastnahmen erlassen, S.chlachtviehanfbrinmmg $u unter stützi-n und mit rull0 Kreis- und Provinzialordnung bctr. - ! ; .^l'en btjaMt das Feldschutzverfonal Prämien und Iden Bürgermeisben-ien für die Sicherung ber I ^jeirfj^nctteibcocbiruno für die Entte 1919. B«n | , ,lns finb ber k reit eilten Wasfenschin er Ixt! ton. Fleischversorgung des 5'kreist-S zufammenzitarbeiten. Juni 1919. . I m:a“d) bie finit, ftni «ftjS O rtenberg, 15. Aua. Beim Wildern wurden in bcn hiesigen Waldungen der Schlossermcifter 5) i l b unb ber Steinbrecher Johannes Hantel abgcfastt. Hilb wurde ver- ** Ler Orchesterver ein (Wien ixtnn-1 in den Gemeinden gewährte Schuftgelb ist bnrd)- fraltrte nvfürni abend auf der Liebigshöhe iii.ni« weg zu giriug bemessen, auch wird int Frühjahre jeljr stark besuchen Kon^vrtabend, der wiederum > da.? Zerstören d-r Nistslütlen versäumt, ähitlich für die hingehende Tätig Veit seines Tirigent.-n I verl-ält es sich mit der Nubcnplagr. Vlnr Krei4tag4wahl. Da die Verhandlungen zwischen den Parteien für den Landkreis Gießen nicht zu einer Verbot politischer Be.simmlungen im Saar- gebict. Berlin, 15. Aug. Durch Verfügung des obersten Verwaltungsrates des Saargc- bietcs find vorläufig alle politischen Ver- fammlungen auf Befehl des ÄiarfchLllS m fed^ Akten gegeben. Foch verboten worden. I ** 3n den Schwarz-Wei Au» Stadt und Land. Giesten, den 16. Aug. 1919. ^iirgrr Die Krcistagswo^L 0 Schotten, 15. Aug, Tie auf den 17 gebrochen. . m Wenn zur Kreis- und Provinzia t aas wallt die Gemeurde-Wahlkommtsiwn w von Rindern, Schweinen, Schafen und Slälbrrn zu Trcschzwrcken in diesem Jahre nicht genehmigt werden. Auch kann eine Zuweisung von frischem Fleisch nid)1, erfolgen. ra. Gladenbach, 14. Aug. Tie durch den Tod t»n Pfarrer Kurtz zu Gladenbach erledigte P f a r r st e l l e soll demnächst durch Wahl besetzt werden. Es liegen nur wenige Meldungen 04t Hessens assan. \ ra. Aus Nassau, Id. Asug. An die Imker | beö Bezirks darf der SommerzucHer uid>t eher WM Beka Wffcub die W ' Bei den am 1 imbenben Wahlen mzialtüg ist die C Stabt (Men ve rannten Gemarkt 13. Abstimmung Miothet. Keplers Gienen, da Ter Ober Bekarl sjftontagt 19. August 1 dm städtischen L dm und Mr: Mon a) vormittag am Schla Neujtadtcrfct d) vormittag rat tonDo Kais.-r-Allec strauch: c) nachmittag von den Wies, leckertal, von markuiig Wies Dienst 85^^ S] ' bcn 15. Mein, on —®«Bot|tar ie. Herbstein, 16. Aug. Gestern früh fuhr Gerichtüvollziel-er Hebbel mit dem Rad von Herbstein nach Ilbeshausen, wo er dicht an ber Striche in einem Fichtenbestand einen geknebelten Hammel abgestochen sand. Es konnte bis jetzt noch nicht ermittelt werden, wo ber Hammel herstammt. Herbstein, Altenschlirf unb Jlbesl-ansen werden in Frage kommen. Dieselbe Zigenuerbande, die vor einigen Tagen im BalM-os SxrbfLin sechs Zentner on ebenfalls in diesen Fichten (n,f llt, 10 . des I \ &-S gl Ü bet t\nW L jttad) niiht «nt Berlangen ) ra Brief ausgd «olgeben meuierft B-n zu kMen ALS trt ch,telile mW i ^nnhiii gebe. e MsteikiM d Berlin, 16. « bcriM, K! buferenz bcsM °"kn dkuts; tns gemischte uo Mcs dunhzusüh Schlesien, Nor Der Hamburger Banwn»mttnstrelk. Hamburg, 15. Aug. (Wolff.) Der Verband der Hamburger Banklei- tunacn erlästt in bcn Morgenzeitungen.'ine Erklärung an bie Hamburger Geschäftswelt, in ber er in scharfen Worten auf das Vorgehen der streikenden Bankbeamten hin' weist, besonders die schwere VedrolMng der arbeitswilligen Angestellten durch die Strei' kenden verurteilt und die Veröffentlichung genauer Ziffern über die GedaltSverhältnisse der Beamten in Aussicht stellt. Aur dem besetzten Gebiet. Das Singen vaterländischer Lieder verboten. Berlin, 14. Aug. (WTB.) Der „Abend" meldet aus Kreuznach: Die franzö- fifd>cMilitärbehörde verbot dasStngen vaterländischer Lieder bei Schulausflügen. Größere Ausflüge mit der Eisenbahn müssen vorher genehmigt werden. Ti Vbtlsi S iU Qu W\ fL bcn 2 ttUisisv klaIFührer des Hess. Bauernbundes halxn, schel, Musikmeister SdMr; 5. von den beiMt rizü» bic ausdrückliche ernste Versidierung gegeben, dass! sozialdemokiÄtisclen Parteien: Gasüvtrt Jakob Im, bnrd) ihr maschollcs Auftreten gr.Hieres ttnhril I ozialoemolralnryeu '"og. Vamobach nicht abge- Q((ed tun ttrQr5eu, uin bie Lairdrvirte an ihre Zigarremnocher Govrg 9tepp. vermiedc'N hntrlr-, tvosür die Angeklagten besonders chwächt werden konnten, führten Ablieserunaspflichten zu erinnern timb dafür zu ' - Di' Vorkommnisse "n Volks Partei zahlreiche neucAnhangcrzn. forn(n# büJ bic forderlichen Lebensmittelnrengm SiedLuhaus mit dem Hausverwalter Lerch und Tast fre hrer die best orgamscertc'sd^ Orgam- Verfügung gestellt ivcrbett Dies gilt in erster der Küclstn wurden in d. r lnnttigelt Verl>andlung sat,on ist, wird durch die Tatsache ^viefen.' dav I aU|Cr| jgx bad Sästacl^Vieh. Wir hoffen, dast w w nur gestreift und iwrbrii in einer späteren Sitzung I Ue nachden polittsch erfolgten^^mdewahlen I OTal)nunfl um eiiu- Verbesserung der ^r 73 vom 15. August enthält: Tie Wien filt | jedenfalls vor dem Zu^lgericht verhandelt werden. "^itreterlmGemender^ ^oiia^nukra^ Schlachtviehablirjerung herbei zu stll) reu. Auch bie bcu Kreistag unb Provinzial tag. — Verlegung ber * und 6 Gemeinderate, wahrend die Sozsaldemokra- ^,,,^,..» L.rr£1A1ia „...^ufinrnh e waren nur zrvölf tigkc'it der Kreis- und Provinzialtagslvahlei,, in Stück Gwstvieh von sMechtcr Aeschofsenlxit der demokratisd-en Partei deren Kandn'nt Sdiua (Magervieh) und 28 Kälber an geliefert worden. Der delskammermitglied und Bankvorstand Hartmann BÄrars des Kvmmunalverbands Friedberg beträat Stoll über die Tätigkeit der bisherigen Krns- jedoch wöchentlid- 48 Stück Rinder und KÄhe tagSabge-ordneten unb über bie zukünftigen Auf- (Grohvieh), 4i) tzkälber und sechs Schtveine. Mit gaben des Kreistages. Dielet Menge müssen 22 Schlachtbezirke versorgt O S ch l i tz, 15. Aug. Don bürgerlicher Seite lverben, darunter vier Städte. Die bezugsberechtigte finb unter bnt SOanbibaten für bie Kreistags- Bevölkerung des Kreises beträgt zur Zeit rund Wahl im Sckilitzerland an aussich'srmcher Stelle 70 000 Einwohner. Mit den 12 mageren Rindern ausgestellt: Beigeordneter Zöller-Schlitz, Bürge» und den 28 Kälbern Ivar eine gleichmäßige Ve- nnister Fisck^r-Pfordt, Fabrikant Nöiner-Sck^ib, lieserung sämtlicher Schlachtbezirke nach Ansicht Bürgermeister Töring-Riwback>, ötirotrnieiflft ber Berteiluugskommission unmöglich, da bie für Sd äser-Uetzl-ausrn. Vv « s.zia b>nnok a isdr-r Seibt den .stopf der Bevölkerung zu berechnende Wochen- steh-,, au nefidrerter Stelle Maurermeister unb C>s» menge zu klein geworden wäre. Unter diesen Uni- meinberat LackMann Sd.litz und Maurer und Usp standen blieb gar nicksts anderes übrig, als die mcinberat H. Züln-Landenhausen. tilge S.chlachtviehnnmge auf die Sckstachtbezirke L i ch, 1b Aug. Aus den WaUovrschlSgen " ru verteilen. Dies ha die Konnmfiwn em- Kre is ta g s wa hl stehen aus unserer Sl -dt strmmig beschlossen. Zndresor Kommtswn sitzen an bevorzug ter Stelle mit sicherer AuSsnk.l auf <11(4) Vertreter der ländlich.-» Arbeilei chast. Die Wahl: Vranereibesitzer H. Jlmng (T<- Kvmntissum war sich andrerseits barilber euun, morrül) Kreisstrastenmeister H. Hermann (Tsche. das) dieser Zustand unhaltbar sei wtb sich diese Dolkspartei) und Fabrikant H. Schiefer stein (SR« Vorgänge nicht wiederholen dürften. Die Zu- Dolksvartei) r ück ha l t nng von S ch l achtv ieh wurde all-I * m w «x .. « , gemein, aud) von den ländlichen Vertretern auf^O Drlbel, 15 Aug Von bwrstehen ssms das s ch ä r s st e v e r u r t e i l t. Wenn in der fol- Dewerber auf den Wahlvorsch äg^ ftw d e K r e s- genden Woche die Viebanlieserung luieberunt ber J * ferorbrwta Ml sein würbe. Am ^"twurs deS h e s s 1 sch en bcn 5Co ,m m u 11 a I b e r b a n b abzuliefern und Fabrikant Langsdorf, l\>Iknni)ttb'ifUjrcr Lih iv, uit im -----I § -5? 0^ 0 esetzes übte der ist. Die Stockung in der Viehablicsernng kann nur Pold, tielyrer Stumpf, Landnnrt Schmidt: 4. Wi und nicht Ivie «rudere daheim sich lsätten pflegen Kritik: kem vernünftiger Bauer werde lieber Erb- ' - — *• • -- - ' ----- - ---- fihtnni Rühmend wurde das ©erhalten der Reichs- Pächter deS Staates als freier Besitzer sein wollen. | wchrtruppe-.i h-rvorm hobcii, deren Führer sich Die mehr als 2stündigen Ausführungen, bie jn ousi-rordeutlich taltvoll beitomtncn Hütten und hrer Wirkung auch durch eine ' .. . . , burdi ihr niaswollcs Auftreten grösteres UnlKil ozialdemokratischen Abg. Schildbach nicht abge . . .. < • < t< u 1 * < t ..k ..al 4.i.. X Av * 111 n >- k a t« frtHHUit C/Ihvlmi hi» r h /• ♦ 1 n> P t viiivii ^u|iniuiiunyvvv^ii i# ivivih zelne Gemeinden eine Abgrenzung mehrerer stimmungöbezirke in ortsüblicljer Wr'ise Don M> 4®ab.«Bau "i m. 15 .Au«. 'M Wb« | Ä"“*'1 «üraermrifltrei bctamtianacOt n>» silbernen Hochzeit feierten gesl-ern Bür -1 w 4.; n f Trtf bent Scknveim« germeister Dr. jka yser und Frai« !Bei-1 mCürq Müll-Holzheim, .^a> Nkyl. DirImm rmro uun udo utw-r^uivniiijmcft i geordneter Kling überbrachte die Glückwünsche F0Y Saasen Lolt der Spatzenplage geklagt, die geradr-, jetzt tui ZtadtverordnetcmlollegiumS unb überrtidge ein SLä«€Jn‘JÄ Sarf« i tii —. ... ....l.i < /. - j...■ n k.«..1. I l ü f l Utbbe unb Karl Schäfer 1. - Leihgestern Hungen vollzogenen Wahlen tx*8 evangelischen I Pfarrers Fohanues Engel zu Obbornhofen zum Tekau und des evangelischen Pfarrers Georg ^Büdingen. „ . „ Beckel au Södel zum Stellvertreter dc^S De- dich stähle iin KrZse sehr ilberlyanb nehmen, Ortsgrnpp>en bei fnn<» des Dekanats Hungen itnirbe am 2 August hat bas Kreisamt scharfe Mastnahmen erlassen, Schladstviehaufbr die Befliiligniig ertnlt. Dem SchnlamtSanwär- a soll das Feldschutzpersonal Prämien und Iden Bürgermeisben-ien für die SicheriMg d» r I Neichsgetreideo ter C-feorg Adolph aus Erainfeld wurde die auf Verlangen einen WasfenMin erlmlten. I Fleischversorgung deS .^'kreist-s zufammenznarbeiteu. I 1919 i Lehrcrstl-lle au der Vollsschule zu Sck>led)tenwegen, a Li Hb er g, 16. Ang Morgen findet iM Zum 700jühriüen Jubiläum dcr Stadt Für die Wahlen für den Kreistag Kreis Lauterbad), üb'rtragen. I hiesigen Schlosthos die Aufführung der bereits in I Fcicdbcra. I u n b Provinzialtog sind folgende beitaiil' ** O ber hessisch e r Kun st verein. W mid Herdi>eiü)ain mit gutem Erfblg w^e- ror Friedberg, 15 Äug. Am nächsten barte Ofemcinben zu einem Abstimm ungsl'CM fxrt fick, noch ermöH.lz n lassen, die Ausstellung oerge^-benen drei grofieu Volksszeuen mis Sdnllerö Sonntag finden anläst/ich des 700jährigen Br- vereinigt worden: Winn.'rob mit Versrod, Ve ber I I Beniner Zeichner, die sich eines io aus-cr- i l h e l m Tel l" statt. Darsteller find Mäd- unserer Stadt zivn F c st g o t f e s d i e n st c Albach, Mühlsachseu mit Lich (Bezirk 1), Köln I ,,, genöhulid-en Zuspruchs zu er f re neu haben, noch Fünglinge unb Männer aus Over-Lais mid^r evangelischen (Gemeinde statt. - Den Bemüh- häufen und Mühll>ach mit Ltch (Bezirk 2), H-»! I . Jic G(f . über eoniitap Iner zu betoffen Es findet mo-rgen I Glashütten. Bekannte Künstler "on den Theatern 1^tabtarchivars, .Herrn ProstF. Dreher, I Gült nut Muschenheim, Appenborn nut Ob »G ein Bolkslag statt: die dliiSs^llnng bleibt von I Heidelberg, Darmstadt unb Mainz wirüm in den c^ gelungen vom LandeSarchiv in Darmstadt Hausen, Arnsburg mit Eberstadt, NingelöhauIeSW 11- 1 Uln geöffnet. Eintritt cinschliestlich Katalog I Hauptrollen mit. Mit ber morgigen Ausführung Zusicherung' z>u ' mit Rabertsl-auseu. Hos-Grast mit Rodheu», .^ucba 30 Pfennig. v errcidjcn bie diesjährigen Jngendfestspiele ihr iige Urkunden, die sich auf die Wetteraner (We-1 l>erg mit Nuttershauseii, Bolliibach, ^e.l.td^.l'oit,u‘‘T ** Das Anlag en-Konzert findet mor- Ende. schickste b,--iel)en unb im Verlaus des 19. Jahrhun- Wirberg mit Saasen, Friedelhauten mit totaii’ j gen vormittag um 11 Uhr in ber Süd-Anlage. # her mittleren Wetterau, dcrts nach Darmstadt gewandert sind, hierher -u lvrg, ^ldheim mit lltpl)e, Scknstenbi^ mit w, v, durch die Regimentömusik des R.ickiHweln-I'nf - ib. Ang Die Ernte ist jetzt in vollem Eange. I rückkchren. DaS hiesige Stadtarchiv soll den (Bezirk 13). Im übrigen bildet jede Vem Regl't Rr. 36 (Obermufikmeistm Löber) statt. Die Körnerertrag bei Korn, Gerste und Weizen ! Charakter als Z e n t r a l a r ch iv f Ü r We 11 c r-> eineii Abstimmnngsbezirk, soweit Nicht I nsiksolge ist : L Ouvertüre zur komisclien jg teilweise r^cht befnebinvub, ebmiso die Erträge ane.r Geschichte erhalten. I ^nc Gemeinden eine ^bgreiBunfl nubr Operette: „Dichter und 'dauer". Fr. v Supp6. an Stroh. Die Grummetwi sen halnm gute Ansätze' 1 &-------------- "' Ap.se von w 2. Mrldieon aus der Oper: „La Traviata". G. „nd ul-rsprechen bet günstigem Wetter zusrieden- iBerdi. 8. Grnst ans Heezliebchi n! Polka filr'Troiii* hjc(1CHt)l. Erträge. Die Spatkartosseln haben reickn'N Pete (Herr Schwarzlose). O. Bölnnie.4. Einleitung Blütenausatz und stellen eine gute Ernte in AuS- zitm 3. Akt und Brantchor ans der Op^'r: „Lol>»-n- sj^ Bielsack) wird über daü Nelin-l-andnehmen giin". R. SSagner. 5. Doch deutsckM Lied! Vater'- j ~ ' - - 11 *- ländisches Liederpotpourri. , Wigand ivernyard ein elirendeS ZseuMiS ab-l legte. Das nur auS Dilettanton bcftclxnbe Or- > dufter buvdpte es unter feiner Lei.ung z-u erstaun-. lick,er Gei chwisen beit unb reinem Wohl klänge. Eine (tölautzleistung iuar die Wiedergabe Von Mioz>rrts Kleiner fltackstmusik durch Streichorckiester. So- dmm seien bk Onoertuve Heimkehr ans der Fremde von Mendelsilohn und KListlerlebe.i von Strausti besonders l-ei^argehoben. Tie Orck-esterdarbietun-1 flcit wurden ergänzt durch Gesangsosr- träix ber Koirzertsängerin Frau Schotte- Frey- Wiessi ^den die mit Orchesbrleg'ei- tuug die für Kon--rtoor trag spröde unb schneierige Sentaballade aus dem Fliegenden 8>olländer unb Licd von Ed v. Grieg eiiidrucksvoll zu (Äehör bradjte. Tie Künstlerin verfügt (-n | - . - , eine selw ansprech-onde, gut tracyenbe Stimme mit 3uder stahl, ioovon ebenfalls ... - > waren, >ch->nt »t dm M- _ Ihr Vortrag fand stürmischen Beifall. siUegenheit in Z^sam^mhang zu skhen.Hoffeiit- August anberaumte Kreistags wähl braucht Den Hunoertsechzehner-Marsch birigiiTte nn !^{petin9x nW stattzusinben, da nur ein Wahlv-orschlag <üv ter Jubel der Amvesem>m sein Kdmpv.njt Mufik- schaffen und dafür zu sorgen, da» tn 3uiunft foldx gereicht iuar. F-vlgendc 21 Viorgeschlags.men babcu direktor K. Krause. Andas wolKgelungene Ktou- ^inge nicht wehr vorlouunen. I demnach als gewliylt zu gelten: 1. Bauer, Karl, zert schloß sich ein Tanzabend an. KrelS Friedberg. Landwirt zu Freienseen, 2. Gerlach, Konrad, ** Dir Drutschr B-lkSp-rtri vrr> «ri^dcianiIkNkNDrimkelir R-rlmer in s. Auth, EhrMmr II., Mm. rlffmtfid.t in unserer heutigen Nummer eine auf* zirirg-gefiingenru vrimicni. [er und Landnnrt zu Gedern, 4. Hofmann, Närenoe Anzeige zur Kreistagswahl. Wir toeruen o. Bad - Nauhe ^m, 16 Aug. Ans unserer (^g Lud,l»ig, Bürgermeister und Landwirt za gebeten auch an dieser Stelle daraus besonders Stadt finden sich noch 36 Einwohner in Ge- Ulfa, 5. Kipper, Heinrich VIII., Maurermeister aiumerksam zu machen fangenfdjait, eine im Verhältnis M anderen gleich Ober-Seemen, 6. Lehr, Wilhelm I., Bürger- ♦* ; rf. < r hi eT ha n8 wird beute bis lNwsten Eemeinben nicht sel-r hohe Zahl Die unter meister zu Ruppertsburg, 7. Le u n i na, Karl II., . ,... smLSL V(’n nnnnnfi^Lie^sab^iteuer t>em Besitz des aus englisckjer (vesangenschatt (^lasermeistcr zu SckMtten, 8. L inck, Karl, Lehrec ‘ X.KbcMitntUitr „uW<,ufd^.n L-hrerS S). Wagnrr strlMd. RuddmM-m. 9 Erwiu, Bliwer. , . . ', cm • c (i । ±t Ortsgruppe des Boltsbunbes zum Schutze oer meister und NeckstsaMvvlt zu Schotten, 10. Ren- In den Schwarz -Wei»icht- deutschen Kriegs- unb Zivilgefangenen hat in mann, Friedrich IV., Werkmeister zu Schotten, spielen tr.ten ab heute die bekannten Künstler uiiermllblick)er Tätigkeit durch eigne Sammlun- n. fa n n ft i et, ^ferbiiwnb, (Vkift* intb SMtwrt Bruno Kastner, Haris Mierendors, Käthe Haak und Zuweisungen aus Wohltätigkeitsveranstal- Ulrichstein, 12. Pitz, WitWm II., Landsoick unb Loopilbnie Kanstcrutm nt dem, k tunflen bereits rund 13 000 Mark für bie w Laubach, 13. Rehart, Hermann, Oberamts, ltv-Schauspiel „Ter sttadiumvaub m 4 Akten, und K-riegsgefangi-nensürsorge ausgebracht Ein beträchlt' achter iü Ulrichstein, 14. RuckelShauscn, Ressel Orla in „Wolkenau und Flimmerstern ljiche,. $ei( bieser Summe, die bein OpsersinnI Eduard, Landwirt zu Michelbach, 15. Schanz, Filmschwank in 4 Akten aus. I unserer Einwohnerschaft ein glänzendes Zeugnis I Daniel, Fabrikdireitar zu Ober-SckMitten, 16. Vnnfrrhndi ! ausstellt, wird auSichliestlich für unsere l-eim- Scharmann, Rudolf, Landivirt mid Schreiner- K(Cll |Ul VLU -------------------v----- ^UUIMVUU»‘ lehrenden Bad-Nauheimer verwandt werden so meister zu Ulrichstein, 17. S t e i n, Friedrich Wil- acmeinfamen Liste geführt haben, wie das Abseordneter Dingeldey über die politisaic hast diesen nicht nur ein würdiger Emptang bt* Mm, Landwirt zu Stumpertenrod, 18. Biehl, rfmn in (Scholten acfdichcn ist, fo kommt es Lage. reitet, sondern auch durch Unterstützungen aller ^url, Bürgermeister zu Raiurod, 19. Vogel, mnrnen rnm Waljlkamvfc ^cbe Partei mar- - Schlitz, 13. Aug. In einer ans Stadt und Art erste Hilfe geboten werden kann Noch ist das Will>elm, Tr. meb., Geh. Sanitätsrat, praktisckier hhÄt oetrmint sür sich ^Mld!darum^ist es dop- Land stark besuchten Berkammlunst ber deut- Hilfswerk für unsere Gefangenen hier nicht ab- Arzt zu Laubach, 20 Werner, LouiS, Lanowitt W. I f 4»cn ftiberalCTi) 1801Cpartet des Schlitzer geschlossen. Morgen abeno nabet durch cnne Ab- zu Ober-Lais, 21. Zimmer, August, Lau^oip ^nr'?5bcr(,rf? baJi ’ m c J; 5 a Sna Canbeö die Fabrikant Wilhelm Zöller leitete, teilung des Sportvereins nneber ein W 0 h l - Grost-Eichen. der ^ohlurne fernbleibt. B^onbers auch da^ ber Führer der deutschen Volkspartei in tä t iflkeitssest im Spruoel.5)otel statt Die Bad-Nauheim, 15. Aug. Bei bn: alb Land must em erhöhtes Jitteresse an: demHessen, Abgeordneter Rechtsanwalt D i n g e l d e I SÄitwirrunnr der hier sehr ^liebten Kapelle der §m e i ne n W a hl m ü di g ke it ^0 rechts Ausgange der Wahlen bekunden. Der Verlauf i Darmstadt, einen mit grostem Beifall ausgenom- Hanauer Ulanen und des Kistner Vokalguartetts I sür die Kreistags'w'ahl nicht mehr aufkom- der Kommunalwahlen hat gezeigt, dast bic mcncn Vortrag über „D ie politische Lage sickjern auch dieser VcranfMltung wieder ^i^en l rnen politischen Parteien sind mit einet bürgerlichen Parteien gegenüber den früheren unb bas hessische Sie dl un g s g e s e tz". vollen Erfolg. Der üan^eRemertrag des ,festes ^^utlichen Wahlagitation ickiich noch nicht Her- Wahlen zur Nationalversammlung und Einleitend verbreitete sich der Redner über du- soll hier ainl Platze bleiben unddazu^verjoanot ^rgetreten. Von bm 5 in den Wal>lsamps Ire- Ä7&SÄ fflaSe:।m W nur ? ™ « ’ä ... mm, Fragen der Krcispolitik harren der Lofilng j(flren ^ieibfmuhten Politik auf unserer Seite. So und alles kommt darauf an, in welchem lLMNe Qinq Einigkeit uns in bie Brüche durch Hervor- sie gelöst werden. Darum keine Wahlmudig- treten ber alten sozialen unb »oirtsck>astlick)en feit. Auch das schöne Wetter darf niemand Kämpfe, während (Skmcnceau unb Lloyd Eeorge t)On der Wahlurne fernhalten. Die üblichen eine fiare Kriegspolitik stets verfolgten, hinter dcr Wablstunden bieten jedermann Gelegenheit, alle anderen Fragen unerbittlich zurücktreten must- snn.r Pflicht »u genügen. Dnrnn, aut ten. ’ w-hlt b-rgerlich, MÄ•'ÄT’XbÄ LkTL D-. gericht.Iche Nnchw.e, her Borflä..fl« im Sicchenyaus. Macht ber internationalen Sozialbemokratie. Dem Dor dem Gericht der 25. Inf.-Division in Wunsch bet feindlichen Machthaber entspreck>end, Bad Nauheim begaim gestern die Verdand- glaubte man schliestlich aud), durch eint radikale lung gegen bat Kanonier Tr 0 sch und die Mus- Aenbinmig der StaatSsorm bcn Berständigungs- fetiere Diebel, Meisinger, Knipps, und Gerechliakeitsfrieden noch sicherer erreichen zu Roth und Semmler. Der Verhandlung lagen können. Umso größer jetzt die furchtbare Entläu- bie Vorgänge zu Grunde, die sich Anfang Juli im schling in unserem Volke. Die Regierung ist der Teillazarett Sie che >1 ha ns in G ie ste n ab- Lage nicht gewachsen. Wirtsck)aftlick)e Streitigkeiten, ^spielt babai, als bad Lazarett geräumt werden Streiks ohne Ende. Keine Sparsamkeit, keine sollte Die Anklage lautete auf Ungehorsam, Macht, keine Ordnung. Einführung ber gesetzlichen Midersetzung und Äussoidi-ning hierzu. Den Bor- Maifeier, Sozialisierung, Ersetzung der schwarzsitz führte Kriegögerichtdrat Dr. Seyd, Anklage- weist-roten Fahne durch die schwarz rot-goldene vertret'-r war Reichsgelick)t^rat Dr. He st, den seien ..Errungenschaften" der Revolution. Gegcii- Angellagten stand, n als Verteidiger die Rechts- über dem Standpunkte der Regierung: Reduzie- annälte Dr Brücher (Bad-Mul)eim) und rnng ber Arbeit, Erhöhung ber Löhne, hob der Dr Katz (Giefnm) zur Seite Die Verhandlung, Redner hervor, dast nur das Alleräusterste an Ar- bie’ den atmwn Tag in Anspruch nahm, enbete beit und Sparsamkeit in Ausarchen unser 2anb and etft um 10 Uhr abends. Folgendes Urteil der Tiefe wieder zur Höhe führen könne. Schars wurde oerrünbil: Der Angeklagte Tr 0 sch wirb rechnete Abg. Dingeldey dann mit E r zber ger wegen Wid^rsetznng und Ungehorsam in 4 Fällen ab, dessen staatsverderblickre Tätigkeit während des zu vier Monaten Gesängnis verurteilt. Die An Krieges unbedingt vor dem Staatsgcrichtshos klar- gesiagten Diebel und Mei sing er erhalten gelegt werden müsse. Im tveiteren Verlaus der wegen GchorsamSverimigerung 14 Tage Mittel- Rede wurde die Notwendigkeit einer grostzügigen arrrft, Knipps wi-gen Acht.mgSverleMmg drei § i - d lun g sp 0 l i t i k betont, siemüsse aber mt- Üie Mittelarrest, Roth und Semmler wer-f heitlich für da« gan^e Reich sein. Wenn jetzt Land- den freirp-fprocknm. Ans brr Begründung des Ur- teil- ist hervorzuheben, das, das (^Kricht ausjer- noch ordentliche Milde walten liest, weil es sich um ~ Leute handelte, die im Felde tljtc Pslicht getan 1 I'i vormittag- ' I voll den Dd,| Die Stockung in der Viehablieferung kann mir I Pold, Lehrer Stumps, i:anonnn ^.«tzwivr: ». i^1 <-tol,icnmoraei Unzuträglick)kriten führen, da wir nicht auf das | ber Teutsch-Nationaleu Volkspartei :^Dr. von 6tv teiilisch: ‘ ** ‘ ^nachmittag Wr * I I AnS dem AmtSverkiindigungSvlatt. .Dic^Emc ** Das Amt-verkündigung«blatt s »ckdki, ^rbf-i J - - -r af---r‘ »' ^bckmmtmaü a m ge&. Ebert. Kenntnis gebe. :: Mttmgsaie Ernst Challier.s Neuenweg 9. | Verkaufe | 200/175 cm 9465 9527 Verantwortlich für Politik: I. 23.: Dr. Reinhold Zenz. unterzeichneter Bürgermeisterei sich melden. Mainzlar, den 14. August 1919. Bürgermeisterei Mainzlar. Vogel. Gemälde HenkcrSstcg in Nürnberg, -25/200 cm Marienkirche iuDanzig Birklar, den 14. August 1919. Bürgermeisterei Birklar. Müller. menstößenfranzösischerSoldaten und Zivilisten mit den Eingeborenen, die deutsch sprechen, kommt. Die Erhöhung der Post- und Telegraphengcbühren. Weimar, 15. Aug. (A^TD.- Ter Lxrus- haltsousschuß der Nationalversammlung nahm heute die Gesetzentwürfe be!r:ffcnd die Erhöhung der Post- imb Telegraphen gebühren obm wef:nt- lichss Blenderungen an. Eine Offensive der Polen. A m st e r d a m, 15. Aug. (W. B.) Die „Times" meldet aus Warsck>au: Die Polen haben in Wolhynien eine Offensive begonnen. Die ersten Angeklagten der Entente. Paris, 14. Aug. (WTB.) Daoas. Auf die Magen der Witwen Jaequet unb Maettens hat die Militärjustiz vvn Lille gegen den ehemaligen Kommandeur von Lille, General von Heinrich, eine Untersuchung eingeleitet. Es wird ihm vorgeworfen: 1. daß der Präsident des Kriegs- gerichäshofes, der die Verhandlungen in dem Pro- zetz Jacques leitete, derselbe war, der die Unter- Kaufgesnch. Tie Gemeinde Mainzlar beabsichtigt einen sprungfähigen Simmentaler Bullen anzuschaffen. Besitzer von solchen Tieren möchten bei Forst- und Kolonialschule Miltenberg a. Main. Unter fürstlichem Protektorat. Gewissenhafte Ausbildung. 6067ss Sichere An stell ungs-Aussicht im Forstdienst. ML *en, io. ff I ZLS ntnrt inib Gebro- M, 18. Nedl 'Nwd, 19. Söoot EA. Wtä ". Loufs, ftinttHi r' NW, Mal 5;N.9d berej tntwm ein rrjjl W Nicht mchr ausk»! iind mit W wch nicht tel N Wahlkarnps [J letzt nur 2 in ftd nur idmd) M gnwmmen. In J rlei, die in unw! lt bat, sprach der z» üch-r über die vinzial!agsn»hien A xren Kandi^t h» nkvorstand £xmnru er bisl-erigen ih> die iiitünidgen _-l Von bürgerlicher t J ürdie Kreisle >l aipfichsrncher %i| söller-Schlitz, irifant Rörner-Äi^ nbach, UirgrmÄ l»ki»)fsLif(6tt6 I faurermtiikr uti il mb 'innrer uitb ß W. \ tat MwnÖM hen aus unk': - sicherer ach »esitzer b. Jbnr^ u. r h. hmnam Ilia, &. Ätzesechmst^' Bekanntmachung. ©rummetgraS'^crfteiscrniifl irr CtadtKicßeil. Montag den 18. und Dienstag den 1 9. August 1919 soll das Grnmmetgras von dm städtisck>en Wiesen meistbietend versteigert werden und zwar: Montatzden l8. Angust 3) vormittags 9 Uhr, Zusammenkunft am SchlachtHof, von den Wiesen im Neustädterfcld und auf der Insel; bj vormittags 1 01/» Uhrinder Re st au- ration von Melchior Schäfer Wwe., Kaiser-Allee 4, von den Wiesen im Heegstrauch; e) n a ch m i t t a g s 2 U h r im Philvsophenwald, von den Wiesm am Fürstenbrunnen, im Wie- seclertal, von den Hospitalwiesen in der Gemarkung Wieseck. Dienstag, den 19. August s) vormittags 9 Uhr an Ort und Stelle bau den Ochsenwiesen, von den Wiesen im Stolzenmorgen, am Utersbrunnen und Al- tentisch; d) n a ch m i t tag s 1 U h r an Ort und Stelle von den Wiesen in der Gemarkung Großen- Buseck. Steigliebhaber, welche die Wiesen zu besich- fe beab^itlstigen, wollen sich an den städtischen enwärter Bellof, Wolfstraste 15, wenden. Die Bürgermeistereien der umliegenden Gemeinden hhTbeit ersucht. Vorstehendes in ihrer Gemeinde bekanntmaä)en zu lassen. Gießen, den 11. August 1919. 93428 Ter Oberbürgermeister. I. V.: Dr. Rosenberg. SlUaemeitte ranf f ufaffc Sieben Die noch rückständigen Beiträge zur Kranken» Kasse und Invalidenversicherung für den Monat Juni 1919 können noch bis zum 31. ds. Mts. ohne Kosten bezahlt werden Nach 2Iblauf dieses Termins sind der Einzahlung aus unser Postscheckkonto auch die Kosten beizufügen. Gießen, den 15. August 1919. 9518c Allgem. Ortskrankenkasse Gi tzen. Der Vorstand. J. A.: Alb. Lentz. 19 Ug. . durch Die Absteckung der neuen deutschen Grenzen. Berlin, 16. Aug. Wie verschiedene Blätter berichten, hat der höchste Rat der Fri-edens- konfcrenz beschlossen, die Absteckung der neuen deutschen Grenzen durch besondere gemischte Kommissionen bis März nächsten Jahres durchzuführen. Da die Grenzführung in Oberschlesien, Nordschleswig und Teilen West- Sei Landauer mit starken Zedern preiswert au verkaufen. 01by6'2 Alex Köhler, Langailori. Sofort billig abzugebcn: IWandmr-Mtsmd 2'/, PS 1 Mo. Sion Bouton 3V? PS Dovvelübersetzuna, Leerlauf, gute Bergsteiger, la Auslandsbereifung, beide mit ZulassnngS- beschcinigung. 0I601C Ludwig Schlund iMaschinenhandlungl Garbenteich. Bekanntmachung. Die vom Gemeinderat bzw. Markvorstand durchberatenen Voransästäge der Gemeinde bzw. Mark Birklar für das Rj. 1919 liegen vom 16. August l. I. an eine Woche lang auf unserem Amtszimmer zur Einsicht offen. Einwendungen timten während dieser Zeit schristlich oder zu Protokoll vorgebracht werden. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beantragen haben. • inen gültigen Wahlvorschlag zuläßt, so hat sic Äeichzeitig sestzustellen, daß eine Abstimmung nicht stattzufinden und die Vorgeschlagenen als gewählt 8u gelten haben. Hür den Verkehr mit Getreide, Hülse»irüchten und Buchweizen aus der Ernte 1919 gelten die Vorschriften der Reicks- Strcibeorbming für die Ernte 1918 mit einigen enderu ngen. Preußens von dem Ausfall der Volksabstimmung abhäugt, WI die Abstimmung in allen Bezirken noch im Lause dieses Jahres stattfinden. Danzig. Berlin^ 15. Aug. (WTB.) D« deutsche Regierung ließ in Versailles eine Note des Inhaltes überrtidjen, daß die Bevölkerung Danzigs über wichtige, in den Bestimmungen des Friedenövcrtrages nicht fiargeflellte Fragen dringend Auskunft zu erhalten wünsche, vor allem aber über die staatliche Zugehörigkeit von dem Augenblick des Ausscheidens Danzigs aus dem Deutschen Reich bis zur Begründung als freie Stadl, sowie die Entscheidung über den künftigen Anteil des Freistaates an dem öffentlichen Eigentum. Ferner wünscht die Bevölkerung, daß möglichst bald an die Ausarbeitung einer neuen Verfassung gegangen werde und das Verhältnis Danzigs zu Polen eine Klärung erfahre. Da sich aus der augenblicklichen ungewissen Lage erheb- lid>e politische und wirtschaftliche Unzttträglich- feiten für die Sandiger Bevölkerung ergeben, so bitte die deutsch Regierung um baldmöglichste Einleitung von Verhandlungen hierüber. Das Deutschtum im Elsay. Versailles, 16. Aug. Aus einem stark behördliche Anzeigen. Bekanntmachung betreffend die Wahlen für den Kreistag und Provinzialtag. Bei den am 17. und 31. August d. I. stattfindenden Wahlen für den Kreistag bzw. Provinzialtag ist die Gemarkung Schiffenberg mit der Stadt Gießen bereinigt Die Wähler der genannten Gemarkung üben ihr Wahlrecht tm 13. Abstimmuligsbezirk, Wahlraum Universitätsbibliothek, Keplerstraße 2, aus. Gießen, den 15. August 1919. 9513B Ter Oberbürgermeister: Keller._______ zensurierten Artikl des „Populaire" geht hervor, daß es im Elsaß fortgesetzt zu Zus Letzte Nachrichten. Ebert über die Heimkehr der Kriegsgefangenen. Berlin, 15. Aug. (WTB.) Auf ben offenen Brief des Bruches Teurfchcr Frauen zur Befreiung der Gefangenen an den Reichspräsidenten ant- toorkl:bici'er mi; so'ge>chem Schreiben: Schwa rz- b ii r g. Ter an mich gerichtete Brief wegen Frci- laffimg unserer Kriegsgefangenen ist zu meiner Kenntnis gekommen. Tas die dTutsche Regierung mit allen Mitteln bemüht ist, die baldige Frri- laifung unserer Gefangenen zu erzielen, w.'rd.u Sie aus den kürzlichen Ausführungen des Reichs- muiisters des Auswärtigen in der Nationalversammlung ersehen haben. Tie Deutschen Frauen dürfen überzeugt sein, daß auch ich mein Herz an diese Sach: hängte und die Regierung nach Kräften in ihrem Vorgehen bestärkte. Wir erreichten zwar bish r den gewünschten Erfolg bi dieser Frage der einfachen Nkoiffchlid^eit nicht. Tas wird uns jetrod) nickst abhalten, auch 'weiter auf unserem Verlangen zu beharren. Dem in dem offenen Brief ausgesprochenen Wunsche nach einem Vorgehen meinerseits glaube ich nicht besser entsprechen zu können, als daß ich den Bries, dessen Worte in crnbringlidter und unmittelbarer Weise das elementare Recht der Angehörigen auf Wiedergabe ihrer unbarmherzig jurüxf gefallenen Lieben ausbrücken, durch Funkspruch aller Welt, der Entente und den neutralen Regierungen zur Hotel-Herd Eisschrank Zavfdüsett Wäschemangel Tische und Stähle hat noch abzngeben E.Karn,FHMl. 2 aeb",fl Fahrräder mit iebr aut. Bereisnua stehen billig zum Berkau i. Ltkiübslh,HmtAr.18 Anzusehen Sonntag von 2 biö 5 Uhr. 01W!D Militär-Hantel i- gr. Figur u. 1. P. braune Ziadlader- Herr.-Sehaarztletel, 44/45, beide Sachen neu, zu uerL Sreinstrahe 17 IL Wegen Anschauung eines Dovoelspänner - Fahrwerkes habe ich eine schwere, lljähr., schwarze IHoooSirte lp^Sn^in' vrekroert zu verkaufen. Christ, Heuchelheimer Müblchen. 9510 Gute Fadrkub mit Kalb zu verkaufen. Wolkengasfe 17. 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Fwuer ist. eine Untersuchung gegen den General von Z ö l n e r, General quartiermeister von Charl-wille, nx-gen dcr Verschleppung von jungen Mädchen aa-> Lille im Jahre 1918 eingeleitet wordm. Tes- gleichen I/at man auf Veranlassung des Öerm Le i- oeruy gegen den Lauptmann Himmen ein Verfahren eröffnet, in dem dieser beschuldigt wird, am Miorde des 19 Jahre alten Sohnes von Denvers ny, welcher durst) Baionettstiche eines deutschen Soldaten getötet worden sei, teilgenomm.’i! zu haben. Ferner hat man auch gerichtlicki-e Klage gegen einen Leutnant Beyssel von Gymnich, der des Mordversuchs an dem Pfarrer Marcq in Bar^mil angeschuldigt wird, erhoben, bann gegen den Seutna n t Tutze 'wegen Amts- mißbrauchs und mehrerer fabrläfiiger Tötimgen. Außer diesen Strafverfolgungen sind drei Verhaft u n ge n vorgenvmmen worden, nämlich von Leutnant Bender von der Kommandantur in Bannvy, von dem Kriegsgefangenerr Steffen L> o s f- gen und endlich von Jakob Schmitz, der des Diebstahls und der Hehlerei angeklagt ist. Ein Aufruf „An das Volk am Rhein". Wiesbaden, 13. Aug. Die „Rheinische Volkszeitung" bringt heute an der Spitze des Blattes in fettem Druck einen Aufruf „An das Volk am Rhein", unterschrieben „Ter §>cmpt- aussckuß. I. A. Der Vorsitzende Dr. Karl Müller", der sich an die rheinischen Männer und Frauen wendet und u. a. besagt: In der Stunde der Entscheidung rufen wir Euch auf für die rheinische Freiheit! Prcußnt ist das Gebilde einer vergangenen Zeit. Durch die neue Verfassung sollen die Bewohner der Länder am Rhein aufs neu? an Preußen gefesselt und der einseitigen Macht Berlins ausgeliefert werden. Der treu zum Reich stehenden Bevölkerung wird dadurch die Möglichkeit genommen, in einem eigenen Staatswesen die Werte rheinisd)en, echt deutschen Volkstums zum Neuaufbau des Vaterlandes entscheidend mit in die Wagschale zu werfen. Das rheinische Volk muß in seiner Sache gehört werden. Wir verlangen die sofortige Volksabstimmung. In zwei Jahren ist Unwiederbringliches verloren. Die Folgen sind unaosehbar. Treu deutsch ist rhei- nische Art. Wir wollen frei fern im freien Deutschland. Weil n ns die neue Verfassung diese Frer- heit versagt, erheben wir dagegen feierlich Em- spruch und verlangen die sofortige VolksabstlM- niung. Unser Ruf muß gehört werden." Dr. Dorten aus Köln ausgcwiesen. Köln, 16. Aug. Tr. Dorten ist aus dem von den Engländern besetzten Gebiet ousgewre- sen worden. Französische Dokumente zur Vorgeschichte des Kirieges. Berlin, 15. Ang. „Lamme libre" beridytet, daß Frankreich nunmehr die Beröfienttichung der Akten über de n ö ste r r ei cht s ch - se r - bischen Konflikt im Sommer 19 14 oor- bereiiet, um damit die Sckrnldfrage am Weltkriege vor allen Völkern sestzustellen. Auch die der deutschen Botschaft in Wien in den Julitagen 1914 zugegangenen chiffrierten Depeschen der deutschen «Regierung, die entziffert wurden, sollen in der Veröffentlichung enthalten fein. Die Unruhen in Chemnitz. Dresden, 15. Aug. (Verl. Tagebl.) Nach Mitteilungen von zuständiger Stelle haben bH den Unruhen in E b e m n r tz acht Offizrere. und 15 Soldaten das Leben verloren. 6 Offizier: und 85 Mann sind verletzt. Ein italienisches Kriegsschiff gesunken. A m ste r d a m , 15. f)lug. Daily Mail rneldet aus Suer, daß das italienische Kriegsschiff Basilicata um Eingang des Kanals infolge Kesselexp.'oswn gefunten ist. Die Verlust: an Menschenleben sind erheblich. Maßnahmen gegen Preistreiberei in Amerika. Newyork, 15. Aug. In den Vereinigten Staaten tverdeii die schärfsten Maßldalnneii gegen den Preiswuck/er getroffen. Tie Geheimpolizisten erhalten für die Entd.ckung von Preistreibereinr Prämien. Senat und Abgeordrietenhaus haben Kommissionen zur Untcrsuchmig bex Lebensmittel- pveife eingesetzt. Tie Zdegierung hat in verschiedenen Lagerhäusern 230 009 Dutzend Eier b> schlagnahmt, die ziirückgehalten wurden, um die Preise in die Höhe yu traben. Neuaposiolische Gemeinde 'u? Gottesdienste: Sonntag naclimittag 3'/, Uhr 7905 Mittwoch abend 8'/, Uhr. Eine SflloütitirWiiag bestehend aus sebwarxem geschB’.txtessBbenhslzion Bembö ans Mainz stammend, Sofa, Sessel und S ehlc mit blanseideuem Damast tiberzagea, steht zu verkaufen. Anfragen 1>'1 LudwIgatraBe 61. Zn verkaufen: 1 Bettstelle mit Matratze 1 Klickrentisch, 1 Holz- gcitcU für Konfektious- Sviegel, 1 Nähtisch, ein öriichenschrant. 101586!) frankfurter Str. 7 II. (5ebr. älteres Schrank« pult, groß, runder Tisch, Bettstelle, kl. 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Heute vormittag 4 Uhr entschlief sanft nach längerem, schwerem Leiden die Ehefrau des seit 1914 vermißten Justus Vogel, meine liebe, treusorgende Mutter, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante 9528 Frau Marie Vogel, geb. Becker im Alter von 36 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen. Selbständige Automobil- Monteure für dauernd sofort gesucht. Hamel, «ui Bleichstratze 7. Nach langem, schwerem Leiden entschlief sanft unsere liebe, gute Mutter Frau Henriette Wigandt Ww im 63. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen I. d. N.: Georg Wigandt Gießen (Neuenweg 1711), den 16. August 1919. 96ti Die Beerdigung findet Montag den 18. August, nachm. 2 V, Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt Gott der Allmächtige nahm am 15. ds. Mts. unser liebes, gutes Kind, Schwesterchen und Enkelchen Frieda nach langem Leiden im Alter von 8 Jahren zu sich in die Zöpfe I Dreher, Haar-Ohrketten Teepeti, 57V* Schelt ol and Perücken werden bill. angefertigt. Zipfe werden gefärbt. 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Mr schütz toowfcn. ® folgt d ÄlKpartei und die Kdhlenförder j« tun, um der stmnen, die ix aus diesem Zch Mrt der yeratimg des G< des Gesetzes über, tem 23. Marz 1! ..Abg. Tr, $ «d)f meine M W gegen die ^bandelt sich ir Trennende Marn muß na ^drohenden tvicl Ftetonben, E^oMmg d Nicht aller 10) auch 5fir ^Mmaten bi Bergbau u TvA. Mödlhell sucht Fran Gehelmral Hellwig, Goethestratze 271. 016021 Ich suche eine einfache, tülhtige Stühe die in meiner Abwesenheit auch zuverlässige Haushälterin ist. Haus- Mädchen vorhanden. U1M‘7 Frau Seheimrat Nnnaiann, Süd -Anlage 18 A. Klein & Stiefel Maschinen-Fabrik, Fulda GA Holzbearbeitung^- Manchlnen 1065D jeder Art für Schreiner, Wagenbauer, Sägewerke. Beste Ausführung. Ausstellung Giessen 1914: Goldene Medaille. '•tonten bc Mbrui Verbote L"fr Wi(6 Ri'A* sw“ i kfe i |;'5|aiane, Hl”!' « Sn K h^e„ Tiefbetrübt machen wir die schmerzliche Mitteilung, daß unser liebes, gutes Kind und Schwesterchen Ella im zarten Alter von 2 Jahren nach langem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden, heute morgen um 8/<5 Uhr sanft Karl Rinn nebst Angehörigen. B Gießen (Asterweg 6). den 16. August 1919. Die Beerdigung findet Montag nachmittags 2 Uhr von der W Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. OlbObti Frau NHI, SlelB8tr. 751- MtzMmll (Madevolaml in schöner Auswahl und Mr-WM« in allenFarben eingetroff. NobertHaasNachf. Modewaren, »u*« IVerschietienesl 1 prioat- Tanzunterrrcht einzeln und in Kursen^ auch in modernen Tänzen, erteilt zu jeder Tageszeit N.Zchmidt, Tanzlehrer Wetzsteingasse 31 L Baiisr-u. Vioiia-Un erneut erteilt Anton Wittert, frankfurter Strane 19 Uebern. a. Gesangvereine Fräulein iBankbeamtin) sucht per sofort Zimmer mit voller Pension. Schriftl. ?lngcb. m.Preis unter 9439D an den Gietz. 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Verkäuferin und Lehrmädchen gesucht. 9512 Sehahgesehäil Bernhard!, _______Schulstratze._______ Flickerin für 2—3Tage in der Woche gesucht °“4 Wilbclmttratze 211. Gartcnarbeitcrin für dauernde Beschäftigung gesucht 9'i32 (Särtnerei LouiS Detter Katfer-Allee 13. Mo richte an die Bergarbeiter den Ruf, noch einmal ihre ganze Kraft zusamrnenznrer- melplatz politischer Agitation zu machen. Eine g'jo&e Rolle spielt im 9i ul/r gebiet die Crnährungs- irage. Es muß alles getan werden, um der berg« männischcu Bcvölterung die zum Ausgleich der bie-Ijcrigcn Unterernährung nötigen Lebensmittel zu zu sühnen. Ter Regierung kann man jedenfalls nur Mirufen: Bringt Eure Eisenbahnen wieder in Ordnung! Ta der L-oh:: dos Bergmannes jetzt nicht mehr sich über dem Lohn der andere» Ar- teiterfategoricu hält, so hat eine ziemlich er löbliche Abwanderung der Bergleute in andere Berufe statt- g-iunten. Sofort wirksam würde nur eine Vermehrung ber gelernten Bergleute sein. Im übrigen müssen 20—30 000 ungelernte Arbeiter dem Bergbau zugeführt werden. Tie Lolmfrage hängt auch eng ^ufcmmcn mit der ft-rage brr Leistungen. Es ist emc alte Erfahrung, daß die Leistungen ftnken, solange Lolmstreitigkeiten schweben. Tie Aibeits- gemriuschaft bat getan, was in ihren Kräften stand, um solche Streitigkeiten zu verhindern bzw. ans der Welt zu schaffen. Tie Arbeiter sollten aber nun soviel Einsicht haben, daß sie darauf Derjidyten, das, was für sie noch übrig bleibt, gerade in dieser kritischen Zeit zum Aufdruck zu bringen. Gelingt es, die Förderung zu beben und die erhöhte Förderung abzufalwen, so wird sich, falls mis nicht im letzten Moment die Entente einen Strich duvck» die Rechnung rnarfjt, wnigstens bet Notstand bes letzten Winters erheblich mindern lassen. RrickctvirtschaftsMinister Schmidt: Es hat im Kriege durchweg eine übermäßige Anspannung sowohl der Bergwerfseinrichtungen wie der Bergarbeiter ftottgefimben. Für uns in DeutsÄaub kommt hinzu, daß wir wichtige Kohlenpwdukliions- ftätten verloren haben und auf der anderen Seite uns Lieferungen an die Entente anfgezwimgen worden sind, so daß es kaum möglich sein wird, das Ablieferungssoll zu erreichen. Ter Verbrauch an Kohlen ist schon st; weit eingesch-Lnkt, daß weitere Einschränkungen nahezu undenkbar sind, wenn nicht die schwersten wirtschaftlichen Nachteile etnhxten sollen. Es ift. eine außerordentlich betrübende Erscheinung, daß wir die Menschen noch nicht zur freinilltgen Uebernahme der Pslichten erzogen l)aben, die sie als Opfer dem Gemeinwohl barbringen müssen. Hoffentlich gelingt es bald, die Arbeiterschaft von ihrem Jrnveq abzubringen. Tie Arbeiterschaft darf sich der Tatsache nicht v-er- schließen, daß sie selbst die allersclMersten Opfer bei einer Kohlennot zu tragen haben wird. Sie muß einsehen, daß sie in einer solchen Zeit lveb- gewordene Grundsätze im Jrrteresse des Gemeinwohls zu'üctstellen muß. (Lebhafte'Zustimmung.) Wie. ist dem Uebel abzupckfen? Ein wiicklich^ durchgreifendes Mittel ist weder von den Jnterp,'llmiten noch von anderer Seite in Vorschlag gebradfi worden. Tie Steigerung der Produktion ist das erste Erfordernis. Tie Regierung untersucht geq»m- toärtig, wieweit es möglich ist, die Arbeiterschaft in vermehrtem Umfange nach dem Ruhrbezirk, dem wichtigsten Berück, hmzuztehen. Nicht so ungünstig wie im Steinkohlenbergbau steht es mit der Förderung im Braunkohlenbergbau. Hier besteht auch die Möglichkeit, durch Einsetzung einer großen Anzahl ungelernter Arbeiter wenigftens einen Teil des 9uvtstandes zu beseitigen. Andere Mittel sind leider von der Arbeiterschaft abgelchitt worden. Es ist noch nickt gelungen, die Arbeiterschaft davon zu überzeugen, daß die Notlage am wirksamsten burtb eine gesteigerte Jnanspruckmahme ihrer Leistmigs- sähigkeit einem beschränkten Zeiträume und durch Verlängerung ber Arbeitszeit für eine bestimmte Zeit um eine Stunde bekämpft werden kann. Vielleicht gelingt die Ueberwindung dieses Mißtrauens gegen diesen Vvrsckzlag bei den MKAmblicklickte» Tarifverhandlungen. Die Arbeiterschraft im Kvh- lmbezirk möge sieb vergegenwärtigm, daß sic die Jndustticarbeiterschaft von ganz Teutsckilano für den kommende ».Winter in die schocrstr Geiahr bringt. Deshalb appelliere ich von dieser Stelle aus an das Solidaritätsgefühl ber gesamten Arbeiterschaft. Die Regierung ist bereit, den Wünschm ber Arbeiterschaft hinsichtlich der Reform bes IKnapp- schaftswesens zu entsprechen. Für den Hausbrand- bcdar; in ben großen Städten wird durch die Forstvcrwaltung Holz bereit gestellt werden müssen. Wir sind selbst bereit, trotz aller schweren ent» gegen stehenden Bedenken amerikanische Kohlen für die Industrie einzuführen, um dadurch einen Ausgleich zu schaffen. Durch alle diese Maßnahmen werden aber nur hier und da einige Diotstände beseitigt. Das größte Uebel ist die Zerrüttung deS Transportwesens. Die Eisenbahnverwaltung ist heute nickt einmal mehr in der Lage, für die vollständige Abfuhr der Bestände aus den Halden zu sorgen. Mit Entsetzen sehe ich dem Zustande entgegen, der cintreten muß, lvenn das WagcN- matcrial für die Abfuhr vmi Kartoffeln, Rüben usw. in Anspruch genommen werden muß. Dann bleibt kaum ein anderes Mittel übrig als die ßen, um unser Wirtschaftsleben vor dem Zusammenbruch zu bewahren Abg. Ziegler (Dem.): Dem Gesetzentwurf stimmen meine Freunde zu. Die Wahrheit, daß die ivohlenversorgung in allernächster Zeit in ganz neue Balmen gcl-.mkt werden muß, findet noch längst wicht überall Beachtimg. Die Hauptschuld an der Notlage trägt die chstematiscke Berl-etzuny, die aus politischen Gründen unter ben Bergarbeitern betrieben worden ist. Der Fluch, des Volkes und der Arbeiterschaft wird sich noch einmal gegen die Streikhetzer richten. Trotz offenbarer Mißstände können wir das Aufputschen ber Bergarbeiter auf die Dauer nicht mehr vertragen. Jede Ar- beit bedeutet heute die Verteidigung des schwer bedrohten Vaterlandes. Abg. Vogler (T. B.-P.) Wägt vor, ber Arbeiter scka ft jeden zweiten Sonntag ganz frei zu geben, dafür aber w.eder den M.esNiiidentag ein- zuführen. Tas würde eine Mehrförderung von 9 bis 10 Millionen Donnen im Jahre l>cbcuten Taniit ließen sich. auch Urlaub- und Tarifverträge verbinden. Natt'irlick müßten die Ueberstunden mit höheren Löhnen bezahlt Werdern Bei der drohenden Krise im kommenden Winter dürfe hier kein Augenblick verloren werden. Ter Redner richtet an die Regierung den dringenden Ruf, alles auszubieten, um die Kvhlenmoduttion und bie Leistungsfähigkeit der Eisenbahn zu heben, um so ein nationales Unglück zu verhindern. Reickswiriscküaflsnrinrster Schmidt: In meinem Ministerium sind Vorarbeiten int Gange, um den Neichswirischaftsrat auf ganz freier Grundlage vorläufig ohne Inanspruchnahme der Gesetzgebung zu schaffen. Abg. Könen (Soz.): Es muß schon, um die Zahl der Arbeitslosen, die nächtens drei Millionen betragen wird, zu vermindern, schleunigst an eine Umorganisierung des Wirtschaftslebens im Sinne des Sozialismus gegangen werden. Die Negierung stcht noch auf dem alten Noskestandpunkt und auch Herr Schmidt hat keine andere Methode der Behandlung der Arbeiter . Tamit leistet man nur ben Kommunisten Vorspanndienste. Auch beim Kali- streik .hat die Regierung sicht nicht bereitflnd«, lassen, durch Verhandlungen zur Schlichtung bei* jutcagen. Reichsarbeitsminister Schlicke erklärte mit einer Abordnung der Kaliarbeiter verhandelt zu haben, sich habet aber nur an ben bestehenden Tarifvertrag gehalten zu haben. Als die Arbeiter dann in den Strciktraten und neue Verhandlung?» verlangt hätten, habe er diese abgelehirt und auch Reichswirtschaftsminister Schmidt erklärte, er habe mit den Arbeitern im April nicht veri-andeln können, da die Streikparole ausgegeben worden war: Nicht Verhandeln, sondern Handeln. In feinem ScUußwort spricht der Abg. Mumm (T.-Natl.) seine Bcfrtedigung aus, daß sich angesichts ber Katastrophe eine Front von Hugenberg über Jmbusch bis zu Hnä, abgesehen natürlich von den Unabhängigen, zu bilden ür Begriff sei. Tamit schließt die Besprechung. Ter Gesetzciuwurf über die Regelung ber Kohlenwirtschaft wird in allen drei Beratungen angenommen. Tie Entschließung Lö be-H u6 wird unter Ablehnung des Abänderungsantrages der Unabhängigen angenommen. Desgleichen eine Entschließung der Rechtsparieien, wonach bie Nationalversammlung an die Regierung und an alle Beteiligten im Volke die dringende Aufforderung richtet, alles mrfoubteten, um eine Erhöljuug bet Focherung im deutschen Kohlenbergbau und bie Leistungsfähigkeit ber Eisenbahnen bis zur üu- fkrftcn Grenze, sowie bie Uebmtg größter Sparsamkeit im Verbrauch von Brenn stoften I-erdeizu führen. Nur so könnte das deutsche Volk und die deutsche Wirtschaft vor bem neuen nationalen Unglück bewahrt bleiben, bas mit bem Versagen der Wüten- liestrung im kommenden Winter mtsehlbar über uns hrreinbrechen würde. Nächste Sitzung Smtnabend, nachmittags 3 Uhr. Tagesordnung: Tritte Beratung der Kriegs- abgaben und der Steuervorlagen. «Schluß 9 Uhr 40 Minuten, * Abbau der Zwangstvfrtschckft für landwirt. schaftliche Produkte. Weimar, 15. Aug. Die Fraktion der deutschen demvkrcckischen Partei der Nationalversammlung hat aus Antrag her Abgeordneten Hinrick (Hessen), Grünewald (Hessen) und Wachhorst bc Wente (Aurich, Osnabrück) beschlossen, bei ber Nationalversammlung ben Antrag cinzubringen, schleunigst an ben weiteren Abbau ber Zwa »gswirtschaft für lanbwirt- fchaftlicke Produkte heranzutreten, insbesondere bie Bewirtschaftung des Getreides auf das Brotgetreide zu beschränken, diejenige ber Kar- „Sigrid, Kind," bat Ragna, mit angstvollem Flehen bie Schwester an sich ziehenb, „so nimm doch Vernunft an. Was verlangst bu benn vom Leben. Hast bu nicht alles, was das Leben schön und angenehm macht. Was verlangst du noch mehr?" „Jetzt redest bu gerade so, wie damals Großmama," rief Sigrid schmollend, „als sie mir den Sven aufschwatzte. Natürlich, Großmama weis; nicht, daß ein junges Menschenkind nach mehr verlangt, als nach äußeren Annehmlichkeiten des Lebens, und sie wäre wahrscheinlich weit davon entfernt, hier die Gardedame abzugeben, wo ich mich mit Goratschin amüsiere, wenn sie nicht ber Meinung wäre, daß eine Fürstenkrone am Ende für ihr Enlelkind doch noch begehrenswerter sei als die grästiche." „Schveig," rief Ragna, entrüstet aufspringend, „wie kannst du so leichtsinnig und unbedacht reden. Eine Sveudburg wirb nie derartige niedere Gesinnungen hegen. Großmama wirb nie zugeben, baß bu Sven betrügst." „Betrügen, wer spricht benn gleich von betrügen," sagte bie kleine Frau, ihre bicken, roten Locken nervös über bie feinen Finger wickelnb. „Nein, bazu ist bie Großmama natürlich zu vornehm, aber nxenu man so im geheimen allerlei hofft, dann läßt man es mit Vergnügen geschehen und hilft, N6 es geschieht, daß so ein armes, kleines, dummes Mensck-enxind immer weiter ans Ackvege gerät, dann," — Sigrid schluchzte wild aus — „dann lächelt man großmütig über bie Kinder, die sich so gern haben unb gibt ihnen aus purem Mitleid Gelegenheit, sich zu sehen, sich zu treifen, allein zu fein, man darf doch als Großmutter mit dem geliebten Enkelkind nicht grausam verfahren. O, wenn d-u wüßtest, wie ich diese Komödie hasse, wie ich am liebsten, als Svm hier deutsche Nationalversammlung. Weimar, 15. Aug. Präsident Fehrenbach eröffnet bie Sitzung nm 3 Uhr 20 Minuten. Auf die Frage des Abg. v. Gräfe (beutsch- natL), ob die Reick>sregierung gewillt und bereit sei, das gesamte Auklagematcrial über bie schlechte Behandlung dlmtWr Kriegsgefangener, soweit es ctnnxmbirci, feststeht, beschleunig: und möglichst vor Eintreffen der Auslieferungslist u der Feinde in ganzer Vollständigkeit zu veröffentlichen, cr- wibert ein Rlgierungskoinmissar, daß bereits eingehende Darstellungen über die Behandlung deutscher Kriegsgefangener in französischer unb ebenfo in evglischer Gefangenschaft erschienen seien. Den Berosieutlichungen liege amtliches Material zu Grunde. Die Zeit für Veröffentlichung weiteren Materials behalte sich die Regierung vor. Aus eine diesbezügliche Anfrage des Abg. Dusche (D. Vp.) erklärt Unterstaalssekretär im Neickssi»ai'.znn»isterium Mocsle, die Erteilung von Aiislanbspissen richte sich nach den persönlichen Verhältnissen des Einzelnen. Die Behörden haben ab.r die Erfahrung gemacht, daß vielfach Reisende, die einen Paß für einen nur vorübergehenden Aufenthalt int Auslände haben wollen, nicht mehr zurückkehren. Abp. Schiele (deutsch-uatt.) fragt an, ob ber Reichsregierung die für ihr Ansehen schwer schäbigenden Presseäußerungen über ine Griutde des Rucklritts des Leiters der politischen Abteilung des Auswärtigen Amts von Rosenberg bcfaimt seien unb ob sie bereit sei, ber Nationalversammlung mitzuteiken, ob Herr von Rosenberg in ber Tat seinen Abschieb genommen habe, weil er bie Darstellung des Reichssiiianzministers Erzberger als wahrheitswidrig nicht für zulässig gehalten habe. Reick^sminister des Aeußern Müller lehnt 'S grundsätzlich ab, über die Gründe Auskunft zu erteilen, welche einzelne Beamte veranlassen, vm ihren Abschied einzukommen. Von diesem Grundsatz kann int Falle Rosenberg nicht abge- michen werden, wo bereits am 29. Juni ter Au- ttag auf Tiensterttlassung gestellt und am 29. Juli mietet ausgenommen roorten ist. Aus eine ergänzende Anfrage des Abg. Schiele (D.-Ntl.) erwidert der Minister des Aeußern Mül- leck: Der Herr Abgeordnete scheint nicht gehört tzu haben,^ daß ich in meiner Antwort mitgeteilt habe, daß bie Regierung derartige Ausk ünfle grundsätzckick ablehnt. Den münd-licken Bericht des Elfer-Ausschusses über den Entwurf emes Rayonsteuergesetzes erstattet Abg. Sollmann (Soz.): Die Ausschußberatung hat einen negativen Ausgang genommen. Die Vertreter der Nrifterung drängten auf sofortige Verabschiedung des Entwurfes. Der Ausschuß hat sich bem nickst angeschlosfcn, sondern besteht auf der unverzüglichen Ausarbeitung des bodenpoli- tischen Gesetzes und schlägt dem Hause vor, die Zurückstellung des Entwurfes zu teftimmen und die Reichsregierung zu ersuchen, schleunigst einen Gesetzetttwurf vorzulegen, das von Rayonbesckrän- hmgen freiiwrtente Gelände zu gemeimtützigen Zwecken in den Gemeindebesitz zu überführen. Ohne Erörterung wird denrgemäß verfahren. Der Antrag L ö b e (Soz.)—G röber (Z.) auf Aimahnte eines Gesetzentwurfes über Woclsenhilfe unb Wochensürsorge wird auf Vorschlag des Präsidenten atme Erörterung dem sozialpolitischen Ausschuß überwiesen. Es folgt die Interpellation ber Deutschen s)olkspartei und ber Deutsch-Nationalen betreffend die Kohlenförderung: Was gedenkt die Negicrungi zu tun, uml der mraehcuren Gefahr rechtzeitig zu p.-gegnen, bie ter Wirtfck-aft und inneren Ruhe aus diesem Zustande drohen? Mit der Interpellation verbunden wird die Beratung de-s Gesetzentwurfes wegen Abänderung des Gesetzes über die Regelung der Kohlenwirtschaft vom 23. März 1919. so unerwartet ankam, alles vor bie Füße geworfen hätte. Aber ba ist Großmama, bie nicht gern schmutziges Wasser ausschüttet, bevor sie reines hat. Kein Wort darf ich zu Sven von Scheidung sagen, bis sich Goratschin nicht bestimmt erklärt hat. Und ich will nicht Länger warten. Des Fürsten bin ich sicher. Ich will Sven gegenüber nicht heucheln, dazu ist er zu gut. Wenn bas aber noch länger so fortgeht, bann werbe ich schlecht, bann trete ich alles mit • Füßen unb gehe mit bem Fürsten auf unb davon. Wirst bu es glauben", ckhr Sigrib in höchster Aufregung fort, „baß ich, als ich erfuhr, baß Sven bei einem Eisenbahn inrrall glücklich gerettet worden, im tiefsten Inner» meines Herzens den Gedanken wühlen fühlte: „Wanrm, ach, warum starb er nicht?" Stehst du. Io schlecht bin ich, so verworfen, ach, ich schäme mich vor mir selber, aber ich kann nickt anders — ich liebe Goratschin und werte ihn lieben bis in alle Ewigkeit." Sigrid stand da mit stammenden Auge», bie .Schwester messend, nicht mehr bas tändelnde, leiclstscrtige Kind, sondern ein leidenschaftliches, lieoeglü Heutes Weib. In Ragnas Herzen wühlten Zorn und Mitleid und das quälenbe Gefühl der Mitschuld, bas sic Irftort früher empfunden. Wäre es dahin mit Sigrid gekommen, wenn sie in Svenbburg ge- W’ebcrt, toenn sie das Kind geschützt und behütet hätte? War sie ausgezogen, um anderen „Pflicht" in Wort und Schrift zu predigen, und hatte sie die eigene Pflicht darüber versäumt? Sollte bie eigene geliebte Schwester daran zugrunde gehen? Nein, bas bürste nicht sein, Sigrid mußte erkennen, daß sie verloren ging, wenn sie die Treuk brach, bie sie Sven geschworen. (Fortsetzung folgt) gen Massen um das feine, etwas blaffe Gfficht- chen und die roten Lippen leucktedm wie Purpur herüber. „Tu, auch du stehst ihm bei," stieß sie atemlos hcroor, du, die du ihn gar nicht kennst? Was weißt du von Sven? Ich sage dir, er ist ein Pedant, ein engherziger Klcinigkeitskrämw, ber mich einsperren will. Wozu bin ich benn jung unb schön? Um das Leben zu genießet, Großmama sagt es auch. Bloß Sven, ter pvcdicft den ganzen Tag Moral und ist eifersüchtig aus seinen besten Freund. Eifersüchtig, jawolst, das ist er. O, wie ich dieses kleinliche, erbärmliche Gefühl hasse, wie ich cs satt habe, mich knechten, mich treten zu lassen, ich kann es nicht sagen!" Mit blitzenden Augen stand Sigrid vor Rogna. Welch? eine Fülle von Leidenschaft brach aus diesen Unbinenaugcn wie eine mächtige Feuergarbe hervor, wie seltsam durchschauerte es Ragrni, als sie die halbgeöffneten Lippen ter Schwester sah, unter nvlrfxn bie kleinen, weißen Zähne wie die eines Raubtieres blitzten. „Tu bist ungerecht. Kleines," sagte Ragna streng. „Du vergißt, daß du kein Kind mehr bist, sondern als Frau unb Gattin Pflichten zu erfüllen hast." „Pflichten!" Sigrid lachte mit einem bitterbösen Zug um beit reizenden Mund höhnisch aus. „Das steht natürlich auch alles in deinem Buch, das mir Sven immer zur Lektüre empfiehlt," sagte sie heftig, „aber ick will nicht, ich habe das ewige Moralpredigen satt, ich will lustig sein und meine Jugend genießen uub nicht ben ganzen Tag in allen nur tenfbaren Erbauuiigsbückem lesen, bie mir für alte Weiber geschrieben sind. Jmvohl, alte Weiber, ich aber bin jung, ich bürste nach dem Leben, wie ich es mir träume, aber nicht wie Ihr Pedanten es mir vorschreiben wollt," plivai- Wnterricht ln und in Shttlet nmvdernenTanrei umednrnaerm WUaiukhrtt MeinM? 311, iffliBfi 111 Mnton Mim «hurtet «trabe 11 ern.a. Gesangverein rmeill eisolgreiihk! unierricht m ■iiiiEigtil r Aiigeb. mit Preis c fr? an den (9ie6. »tiu Schneiderin nnb iiischeausbesscriii 'age ges. Schr. Angä Ml a. d. Giek. Äa; Emvicble: bürgerlichen Mittags- nnb Ntendtisch. 8 ZitWtrtüt Md. l'-i men IniTlji^iiü ihKan influtemvls I für iidcken gesucht tutto« 6 ben Serien bie itv fie b. bSberen M» nie besuch-" will. ..' bot an ßrl. Mtm »roitrabe 1 Gvendburg. irmitiM Roman von Anny Wothe. ckcheN'0d-^A^» (Nachdruck verboten.) Fortsetzung 34. ^u6verloreD‘il „Aber natürlich, Herzchen," lachte Sigrid, in Atu ®el1ir«l Schaukclstulst hin und ter wippend und ben Keben I kleine», goldgestickten Pantoffel auf der zierlichen ^^rfiran^I Fußspitze tanzen lassend, „natürlich hat er dir rcrieworm^:■ 11 zu sagen — ach, du glaubst ja gar nicht, was inn 9)ter? :i| vveu für ein Tyraim ist," sagte sie und dehnte oülkzabl-^^M- sl U'sd streckte die jungen Glieder in tem lickjblauen, 'Htenüberricselten Schlafrock, -aus weicher, in» I bischer Seite 'wohlgefällig, „mir befiehlt er auch ^jslklilt BcispiclÄveise jetzt, Ivo er unerwartet in !M*traet9^ ■! ^cr angckommen ist, trotzdem wir ausdrücklich xlbifienvtts^^ a»sg<-macht hatten, in vierzehn Tagen auf Svcnd- ®e’| zusamnicn zu treffen, jetzt verbietet er mir merkwürdigsten Sachen. 5kannst du dir ben» '^i^nbcrg^s^M kbaß ich mit Goratschin nicht mehr allein nn ^-tergarten spazierenreiten soll? Im Tier- lP’ IH^kn — ich bitte dich, wo man alle zwei Schritt Hüfflnüffl Steifer und Reiterinnen stolpert, dann soll |(|lllllluu im „eins, zwei, drei" mit Sven nach Sveudburg Liltaflfltci^n, und zuletzt soll ick) sogar dem Fürsten zu Lch!l U dersteten.getem daß er nicht mit nach Sveudburg Diß lommen toll. Wie findest du das?" i«h Aiii. 1 , „Mchtiy, liebes Herz," sagte Ragna, -artlich O^I,an LE.lzoneW wach- dem f.incn von Brillanten blitzentem Kind.'r» -n.,sik von^^> d-andchen greifend und es kojend an die Lipp.m Sic¥inl'/Ja9tc sie zärtlich, „du Anf^ E D bi_!t noch f.j jung, so bluftung, du bedarfst ter k>tb^Lack' '' 1 Ehrung, ter Leitung. Sven will nur tem Bestes, ©orH'jie KAI ®'ücr. Er will doch hüten, beschützen, dich nur* "wr Leid brivahren. Vertraue und folge ihm." großen, angstvollen Augen hing Sigrid J’il 01 Nasnas Munde. Das rote Haar wogte in iocki- Säiss-l n m. firfi in r« des drohenden wirtschaftlichen Zusammenbruchs gc» tauft smht werden. ’wflUtorittahtti Abg. Hugenberg (fiortfaTyrenb) bringt dann —rT£tötl( zur Begründung ter Interpellation eine umsang- lÜfllCtW M-tt reiches Zahlenmaterial bei und fährt dann fort: «iniieblt Min 01 m ist Pflicht aller teteiligten Volksschichten, alles Mfitaule. 6müU»:al aufzubi ten, um das Aeußerste zu verhüten. Tas iilioninoii£jJL75l sage ich auch besonders denjenigen, die in ben x—letzten Monaten das Klebrige dazu getan haben, I t®1 ^'ti Bcrgbau und die Eisenbahnen zum Tum- D°- P i kommen werden. Die ßfrri' ück- gnrüdywien, bis die Angelegenheit in der Na- tionalversammlmig geklärt ist. Schwarz-Mainz Zur Kreistagswahl! swaiin < Was soll das?! L” _ . _ , r ,___rr___WsEee 27, : Abend, 8'/ Nwm l. Landg^üchLr 8M8c EGen istM Da- vürzrrtt r>mnn wehrt N nichts Sischli« und 0 MM rang der Lehrlinge wird mehrjach empfohlen. Dann wird die Anstellung des Schneidermeisters Nessel-Offenbach als Beauftragter tut Han Ptam te vorgeschlagcn. lieber das Gesellen- gelangt. Landes-Arbeits- und Wirt- rrrrchliche Nachrichten. EvanyrttsiA Gemeinde. Gotte Sdicu st at aber nur für die llebergangszeit (Geltung gehabt, infolgedessen wird eine endgültige Regelung erfolgen müssen, die ihre Vorbereitung in einem vom Reickrsarbeitsminilterium vvr- gelegten vorläufigen Entwurf« Hübet. Zu diesem Entwürfe hat die Handelslammer e.ne Reibe von Wünschen geltend gemacht, welche sich ltouptfächlich auf die Anrechnung des Fortbildungsschulbesuchs auf die Arbeitszeit, Arbeitspausen und Strafbestimmungen beziehen. 3. Aus dem Geschäftsbericht ist folgendes hervorzuheben: a) Bei der Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. ist die Einlegung eines weiteren Znypnares auf der Strecke Frankfurt a. M.—Gießen— Siegen—Essen wegen starker Uebersüllung bet D-Süge 175 und 176 angeregt worden. Rach einer inzwischen eingegangenen Mitteilung der Eisenbahndirel'tion Frankfurt sind die bereits einqeleiteten Verhandlungen zwischen den beteiligten Eisenbahnverwaitungen noch nicht Die ttommrmalwahlrn. * Bindsachsen, 15. Aug. Jnfvl« begründeter Reklamation nnchle eint zweite Bür- germei ft erwähl statt finden, ans der Bürgermeister Eschenbrenner mit 147 Stimmen als Sieger hervorging. Sein Gegner Wilhelm Günther erhielt 132 Trimmen. # Lindheim, 15. Aug. Bei der zweiten Dürgermeisterwahl wurde Hrinrich Wilhelm König zu werden. _ d) Das Amtsgericht Gießen ist bei der Führung des Handelsregisters durch eine Reihe von Gutachten unterstützt worden. , e) Dem Reichsverwertungsamt Berlin, Zweigstelle Vad-stöauheim, sind auf Ersuchen in verfchie denen Fällen Sachverständige benannt f) Bei dem Deutschen Industrie» und Hanbelstag hat die Handelskammer befürwortet, daß den Beisitzern der bei den Handelskammern eingerichteten Schuhwaren-Schiedsgerichte für die von ihnen aus der schiedsgerichtlichen Tätig- tert erwachsenen Arbeit Gebühren in angemessener Höhe gezahlt werden. Eine Irrefflhruno?! 3n einem Wahlaufruf des Gießener Anzeigers vom 12. Aug., auf einem Flugblatte, das in Stadt und Land gur Verteilung kam,findet maneinm: Wahlvorfchlag: „Vereinigte Stadt- und Landliste" der Deutschnationalen (Hcsßschrn) Volkspartei Abgesehen 'davon, daß di- Bezeichnung „vereinigte Stadt- und Landlifte« als ttennwort zu Irrtümern führen muß, denn jeder Wahlvvrschlag de< verschiedenen politischen Parteien enthält Vertreter aus Stadt .,.,d Land - jede Partei hat das Recht, „D-remigte Stadt- ^dttsie zusag - ist aber diese Bezeichnung mit Rücksicht der Unterschrift auf dem Flugblatte „Deutschnattonale (Hessische) Volkspartei direkt irrefuhk.nd Jedermann mutz annehmen, daß es sich nach dem Flugblatte lediglich um die Deutschnattonale (Hessische) Dolksparte^ Hande n wurde das^ab^ nickt der Fall! Die sogenannte „Vereinigte Stadt- und Landliste" der „Deutschnationalen (Hessischen) Volkspartei bildet ein Zmainmenwirk«!' ött veutschNütio alen (hessischen) Volkspartei mit dem „Hessischen Bauernbund", einer Neugeburt des „Bundes der Landwirte I Es wäre also richtiger gewesen, wenn bei dem Wahlaufruf vom 14. Aug., der nicht einmal das Wort „Veurschnationale Oortspartei °"thalt, nebn der Unterschrift der beiden Herren auch deren politische Stellung: „Vorsitzender" der „Deutschnationalen Volkspartei" und „Vorsitzender des „Yesstschti toffeln bei gutem Ausfall bet Ernte ganz anfjn- beben. in jedem Falle aber die Abi iescrungS pflicht bei einer Erntcf.ä-ue Vis zu 2 Hellar »u besei- li«n und die Bemictsckxtftuiii der übrigen land- wiitschastlickie:, Produkte, lvie Heu, Stroh, O)e* müfe, Obst uhü. g n. ai jil/.bcn. Wew i Fsii ch und Mila, soll cs uorei,! jun Bewenden begalten, ammentlid) im Hinblick auf nie Versorgung von Kindern nnb Kranken. Tie Preise her landwirtschaftlichen Prodnlte sollen im Einklang mit den veränderten Preisen für Ge- und Verbrau ck)s- gegciislände wie mit den Löhnen festgesetzt werden. Es ist zit beachten, baß selbstverständlich ein 23er» Iwt der Ausfuhr von Kartoffeln aus dem L^eulschen Reich mit der beantragten Freigabe Hand in Hand gehen muß. Weimar, 15. Aug. (Wolff.) Der Rativnal- versammlung ging folgender sozialdemokratischer Antrag zu: Die Regierung wird ersucht, den Deutsch-Oesterrerchern,dic inDeutschland ständig wohnen, ihren Pflichten dem Staate gegenüber nachlommen tmb Steuern unb Abgaben entrichten, auf Antrag die deutsche Staatsangehörigkeit unentgeltlich zu verleihen. und Mristervrünmgsioesen gibt Syndikus Schüttler einen Ueberbliif über die Verhältnisse, unb ein Mainzer Fall kommt zur Sprache, der näherer Untersuchung imtenvortcn werden soll. Der stellv. Vorsitzetide Stadtv. Samts wendet sich,bann bei der Frage des Vergebungswesens gegen die Begebungen der Sozialisierung und begrüßt die von xr hessischen Regierung au§gegebenen Richtlinien, die leider wicht von allen Bauämtern eingehalten werden. Oberbaurat Wagner dankt dem Vorredner für die der Regierung gezollte Anerkennung unb ist gerne bereit, berechtigte Beschweiden entgegenzunehmen. .Es müsse aber bald wieder Qualitätsarbeit geleistet werden. Stadtv. Sam es bringt die bei der Kammer eingelaufenen zahlreichen Beschwerden ans dem ganzen Lande zur Sprache, in denen bittere Klage geführt wird, daß die gutbezahlten Arbeitskräfte in der durch den Achtstundentag geschaffenen freien Zeit sog. Puscharbeiten aussühren. Ein Vertreter der Ge- werlschaften will bei seinen ^ramben ebenfalls auf die weitere Bekämpfung dieser Unsitte bin- mirfen. Direktor Paech gibt dann noch eine Reihe von Zahlen über den Umsatz der Handwerker- 3entralgcnoffeirid/ift beSannt, wonach im Kriege bisher etwa 20 Millionen 657 OOO DLark meist an Arbeitslöhnen umgesetzt wurden. Es wurden etwa 2000 Meister mit 4000 Arbeitskräften beschäftigt. Vieles Heeresgut konnte bei Schluß des Krieges für dias Handwerk gesichert werden. Bei dem Abbau der Zwangswirtschaft gelte es aber vorsichtig zu sein, da mit mancherlei Mitteln vor allem durch das Großkapital gegen das Handwerk gearbeitet werde. SB et richtigem Zusammenschluß des Handwerks brauche man aber nicht allzu trübe in die Zukunft zu blicken." Vauernbundes" - zum Ausdruck gekommen wäre. _r, , , , f«.t. Die Deutschnattonale Volkspartei scheut sich zu bekennen, datz sie sich von dem Hessischen Bauernbund vollständig ins Schlepptau hat nehmen laßen einer Partei, die einseitige Sonderintereffen vertritt und nicht die gemeinsamen Interessen von Stadt und Land, deshalb Wöhler md Wählerinnen laßt Luch also aufllaren! i Md wählt am Sonntag, den 17.August 1919 zum Kreistage denVahlvsrschiagder) De^selieii Vollssparteiin. faaL — Wartburg, enangel. Jünglings- unb R^mmer-Vcrein, Diqftr. 15. Sonntag 17 Aug., Vortrag. Freunde des Berems herzlichst eingeladen. — Samstag, 23. Aug.: UnterhalttrngSaboiV der Slferen Mtmlimg. Gäste stets willkvmmev Katholische Gemeinde. SmnAag, 16. Aug.^wachm. 5 u. aÄmds 8; (Mdtgenh. zur H. Betchte. — Somttay, 17. Kur U. BeickKe. 7: Hl. Messe. Gememsch. Kvm, mantion d. SüjtgJtnge. 6: AuöLnlraigi d. hl. K-m- ntitnion. 9: Hock-aml m. Pr. 11: Hl. M«rffe m. Pr. Nachm. 2: Sattmmmtal. Brnderscha^mdcicht. — Diaspora-Gottesdienst am 17. August. Hungen 7^. Lich 9^/,. ____________________ Sprache ooec ui Evdes'Ausdcückeu abgefaüi fein unb müssen bis auf weiteres durch Vermittelung der Handelskam- m er aiifgclicfcrt werden, weil nur eine Rschranit üenußbare Funkenverbindung zmc Axriugitng steht. Es wird darauf anr.nerfiam gemacht, daß nur besonders wichtige Telegramme zur Besörderung an genommen werden können. Die Wortgebühr beträgt für Rewvork 3,50 Mk., für Telegramme darüber hinaus werden Zuschläge für die amerikanischen Sanblinien erhoben, deren Höhe noch nicht bekannt ist. Mit der Besserung des Mark- kurseS werden die Gebühren her unter gehen. !) Infolge der Aufhebung der Blockade wird der Verkehr zwischen dem besetzten Ge- bicte und dem übrigen Deutschland folgenden Bedingungen unterworfen: Ter Verkehr mit Waffen, Munition unb Kriegsmaterial ist vollständig verboten; Tie Ausfuhr von Futlermitteln ist bis zur Neuregelung im Bedarfsfälle seitens der besetzenden Armee verboten; Tie Ausfuhr von Kohlen mit Ausnahme von Braunkohlen ist verboten; Die Ausfuhr von Farbstoffen, chemisch- pharmazeuttschen syntt.ett^chen Produllen, Platin, Gold, Silber, Münzen und ausländischen Wertvavierm ist nur mit der besonderen Genehmigung der interalliierten Kommission der Rhein lande gestattet; bte Genehmigimg ist durch Vermittlung der Settion Economique zu beantragen; Für alle übrigen Waren ist freier Verkehr gestattet. Diese Regelung gilt für lebe Art von Transporten, auf der Eisenbahn, einschließlich Post unb Postpaketen, zu Schiff unb auf der Landstraße. Ätzung der Hess, tzandwertrlammer. rm. Darm sta b t, 15. Aug. In der gestrigen 24. Sitzung der Hess. Handwerkskammer. die von Geh. Geweibcral Falk-Mainz geleitet wurde, gedachte der Vorsitzende der verstorbenen f8orfl K 23. 24. ntrrh vauliiuh, Darmstädter Telephon Gg, Schwab fciümfl il H. Ste-j L: öl. W ot. A -4 Ml Yl. lugrf schi°°M “ nblifte' 5“ I* Möbelfabrik Hoflieferant T»ieph4ii die nicht die Vorrechte einer Klaffe vertritt, bieten Gsvähr für die Förderung des Allgemeinwohls unsere» deutschen Volke». Deshalb auf zur Wahl! gebt Euere Stimme ab für den Bor« schlag beginnend mit den Namen: 953^ 1. Jakob Becker, Landwirt, Kesselbach S. Oberbürgermeister Keller, Gießen. Der Vorstand der Deutschen demokratischen Partei zu Sietzen. »chrn. N 3*« fc ““•»eiteet». 147®^ wl,6tnmntn «u Wil^lm Mitte ter irotita »richtm. mmde. d 17. Ang. 8 Lorm. 8 ttte, > tonnrnriatet aa5b «terjer. d>/,i T> 1 bcr Sobttanej. Em. Ticsmm miertm aas d. Z> d. 9^: W. to fnmg im 3olw Uft. rt ÄimtüA, 17. 8n(. teHichst ringu* Mtoaltargtetei t stels MvnW7 hä. m. 5 u. flfcte i1 Äimtq, 17. kg MlheiWIisncki und deren Vertreter des Wahlvorschlaqs, beginnend mit den Namen Landgerichtsrat Richard Schudt, Gieße« 98e4c Bürgermeister Kaspar Ranft, Grünberg Kreisstraßenmeister Heinrich Herrmann, Lich Der WMazsschsh der Deutsche« VMpsrtei. Eiserne Bettstellen für Erwachsene und Kinder Stahldrahtmatratzen und dreiteilige Matratzen aus guten Stoffen empfehlen 0. KRKr- L Co. z Mal frisch eingetroffen. 1015669 Kirehenpl»4z 10.1 DARMSTADT. Standitf M8 icmM m Wl, Btmnz, Speisez. Ute unJsSart1’ zu ganz vorteilhaften Preisen. Lagerbesuch fUr Verlobte und Kriegsgetraute sehr lehnend, 187hv beginnend mit den Namen: 1. VStthel» Fenchel, Landwirt in vberhörgern. 2. Ernst Ludwig Sack, Metzgermeister in Gieße«. ■”= Der Wahlausschuß. Stimmzettel find vor den Wahllokalen und im Wahlbureau -aiser-Allee 27, Wirtschaft zum Krokodil, Fernsprecher Nr. 348, zu haben. Helfer und Helferinnen werden am Sonntag dorthin gebeten. Abend» 8V3 Uhr Mitgliederzusammentunft daselbst. FRITZ FTOWA.CF' Angebote in Waschbl» I Weiße Tüllblusen «. 27.- j Weiße reich gestickte Stickereiblusen 2$5C * Farbige Batistbiusers 04,0 Mustern..........M. 29.- 33.- 35.- Soeben erschienen: Neue Wege zur Erforschung der deutschen volkscharatters von Geh. SchlllkÄ Hermann Jäger. Verlag Theodor weicher, Leipzig, preis 3 HL Don den Ergebnissen der neuesten kmnstgeschichtlichen Forschungen ausgehend und damit biologische Untersuchungen verbindend, behandelt der Verfasser zum Schluß die Rutschen Erbfehler und zeigt in seelenwissenschaftlich begründeter Darlegung, wie sie zu überwinden sind. Zigaretten! gorent. rein. Tabak, Banderole, ohne Mundstück, gute» Fabrikat, Mk.lS5.-p Mille, Bro- bemilles geg. Nachnahme. Zigarren, gute Qual., ML 500.- biS ML 800.- v. Mille, Probesortimenle nicht unter Mtlle. Z.&BL Hirsch, DsreaUih. ?$0 ttben. lia u-29 ictert dr- •yen loetten jü Mr'L für die Kreistagswahlen am 17 August sinil an den Wahllokalen zg haben. WWmullknMW!kl! Wes filt IK wälilrn iiim KreiMz? Die Vertreter dzer WWilWIlSMcki Auch diese,wiejedermannweih, verurteilen dieZwarrgs- wirtschaft, auch diese treten für den vernünftigen Abbau dieser Zwangswirtschaft ein, aber sie verurteilen alle extremen Richtungen! Unsere Ziele waren und bleiben: Ordnung und Sitte, Sparsamkeit, geordnete Arbeit im Staate bei gerechter Verteilung der Lasten. Das ist die Parole der a ■j.4ÄWh ronflafratteng.lÄ'niötel sH8TSrfi9iTPn alteTapetiEr-Ärbcllen, siUbUi UullvHcaeerhaho.preiswertfarü^t Süm.'ä;främbock Französischen Unterricht: Grammatik, Literatur, Konversation, Handelskorrespondenz erteilt Brest en, weiland Professor an der Handelshochschule zu Paris. Apprenez le fran^als par la causerie. Methode facile et tr£s exptiitive. S'qdresser ä M. Bresien, ancicn professeur ä l'Ecole des Hanfes Etudes commerciales de Paris. A propos: eiaH1< le tM fran^ais chez le professeur Bresien re- prendra le 1« Septembre. Tons les joun sauf le dimanche~a 5 h. s. On causera a bä ton s rompus; ce sera vif et interessant. Giessen, Ludwigsplatz 13su2>rme. Sur Areistagsrvahl! Mitglieder, Freunde und Anhänger der Deutschen Vslkspartei | treffen sich Sonntag abend im Hindenburg (€ige$). Bekanntgabe der gemeldeten Wahlresuttate. Der Wahlaurschntz. Ii M- iiai Laajtoal-Hsgn c*.‘35O und 450 Meter per Kilo laufend hat 2 z.um billigsten Tagespreis abzugeben ® Ludwig Lazarn«, Asterweg 63, Faraipr. 685. Bin unter Nr. GO an das Fernsprechamt Nidda an geschlossen. Pfarrer Weidner Ober-Lais Wahl zum Kreistage! W'hler und Wählerinnen! Bei der am Sonntag, 17. August, vorzi .ichuiendlit Wohl zum Kreistage ist zum erstenmal die Möglich- leit gegeben, durch ein freie» Wahlrecht den Einfluß der breiten Massen der Bevölkerung in dieser Körperschaft zu starken, die bisher von der Mitbestimmung nahezu ausgeschlossen waren. Wichtige Aufgaben hat der Kreistag zu erfüllen- die Wahl ist deshalb von nicht zu nntersä)ätzender Bedeutung. Mache deshalb jeder Wähler und jede Wählerin vom Wahlrecht Gebrauch! Stimmt für die Liste der sozialdemokratischen Partei deren Tätigkeit stets auf die Freiheit und Wohlfahrt der Volk» gesamtheit gerichtet ist, die jederzeit die Interessen der werktätigen und minderbemittelten Volksschichten vertritt. Unterstützt nicht die offenen und verkappten Feinde des freien Volksstaates und nicht die jenigen, welche durch eine verrannte, kopflose Politik ihnen in die Hände arbeiten! Helft am Ausbau des sozialen u. demokratischen Gemeinwesens! Stimmt für die sozialdemokratische Partei deren Wahlvorschlag lautet: 1. Haas, Ludwig II., Zigarrenfabrikant, Steinberg 2. Hornberger, Paal, Rechtsanwalt, Gießen 3. Llnbenfttmth, Ludwig, Lagerarbeiter, Henchelkei» 4. Weißgerber, Otto, Oberlehrer, (Professor), Gietzen 5. Müller, Otto, Unterassistent, Reiskirchen 6. Radioff, Heinrich, Land- und Gastwirt, Trais-Horloff 7. Hüter, Marianne geb. Weber, Hausfrau, Gießen 8. Rohrbach, Heinrich VIEL, Schlosser, Lollar 9. Oßwald, Heinrich HL, Bauunternehmer, Wiefeck 10. Herber, Friedrich, Schlosser, Großen-Buseck 11. Mehl, Heinrich, Werkmeister, Großeu-Linden 12. Mohr, Heinrich, Beigeordneter, Garbenteich 13. Müller, Heinrich II., Weißbindermeifter, £?ang«®»as 14. Keßler, Karl, Sttatzenwart, Gießen 15. Schmidt, Wilhelm, Elektromonteur, Grünberg 16. Schäfer, Heinrich V., Bergmann, Lich 17. Rudolph, Karl I., Invalide, Daubringen 18. Ester, Heinrich, Maurer, Dillingen 19. Pfeffer, Ludwig III-, Schlosser, Staufenberg 20. Stecker, Wilhelm, Dreher, Älten-Duseck 21. Sommeriad, Wilhelm Philipp, Beuern 22. Grimmel, Karl, Elektr.-Arbeiter, Lerhgester» Kreistags-Wahl! Mhlttmen und WW bes Kreises Gießen! Unter Hinweis auf unser Plakat ruft auch die InHk temsklutisthe Partei ihre Mitglieder und Freunde aus, unter allen Umständen auch diesmal ihr Wahlrecht zum KretStage auSzuüben. Schon sind die Vertreter der Stmderinterefsen einzelner Berufs- schichten der äußerst rechts- und linksstehenden Parteien, die Todfeinde de» demokratischen Gedanken», werdend um Ihre Stimme auf den Plan getreten. Wer den Kandidaten dieser Parteien seine Stimme gibt, fördert die Reaktion, trügt mit dazu bei, die ohnehin durch die unverantwortliche Hetze de» „Heffifchen Banernbnnde»" so verschärften Gegensätze zwischen Stadt- und Landbevölkerung zu erweitern, hilft endlich einen erneuten blutigen Bürgerkrieg her- beiführen. Nur die Kandidaten der Slip. Meter Irnra Ortsgruppe (Hießen. Ich Nische nufere Mitglieder auf die Wahlen zirm Kreistag liiorßea Tmlag ben 17. AnM aufmerksam. glmv Die Vorsitzende. »«if< 6bä ammenl-iE M"! u“ n Anfeuerholz fein gebockt, vollständig trocken, wieder vorrätig 5? Emil Lotz k Kaiser - Allee. Telephon 2061. 9407 Wir benötigen noch einige 9506c ireiwilii^hilfskrälte zur Ablösung des Stimmzettelverteilers vor den Wahllokalen in der Mittagszeit von 12—2 Uhr. Sofortige Meldungen dringend erbeten. Deutsche Bollspuetei Crgnnifntion Balinhofstr. 54 L Tel. 1208 Unterrichts-Ksrse S für jUBge Leute, welche auf Volkeecbul- bllenDC weiterbauen u. b. durch Kenntniese u.Prüfungen eine gesichert. Zukunft schaffen wollen. Zirkel von Eisenbahn-, Finanz-, Post-, kauf in. Beamten, von Interessenten für alte und neue Sprachen, bes. für ein >Nl«H Dantssh in Rede u. Schrift IllllU. — Berufsberatung. AUerHate Empfehlungen. oune **“"“3 uh,’.83" Dr. Rossberg. hitsehiatioaale Vslkspartei Ortsgruppe Olessen. Mitglieder, Parteifreunde, Mitbürger und Mitbürgerinnen! In letzter Stunde, letzte Bitte! Erkennt den Ernst und die Bedeutung der morgigen Kreistagswahl. Wählen ist Pflicht! Fede Stimme, die fehlt, stürkt den «eguer. Bahlenthaltung führt zur Niederlage, und spätere Neue kann btt« Geschehene nicht wieder gut mache«. — Ein» steht fest: Da» Bürgertum ist in Gefahr, von der „roten" und „rosaroten" Flut vernichtet zu werden. Darum mehrt Euch, steht nicht tatenlo» bei Seite! Laßt Euch Wollen Sie Ihren ans Obst heraestellten Mait haltbarer machen, dann verwenden Sie zur Durchaängunq Rufs Kunstmostanfalr mit Heidel- beerzusatz mit und ohne Süßstoff. !■» Tausende Anerkennungen — die Flasche iu 100 Liter M. 14.-. mit Süßstoff zu M »r äO Liter 'Dt 9.-, 9372hv zu 100 Liter M. 17.— per yiasche. Ködert Rus ^Versand? Ettlingen Genaue Anweisung liegt den Flaschen bei. Statt Karten! M. Harth feine Herrenschneiderei Mehrn Anstatt Karten! Kiel August 1919 Gießen Wieseck, August 1919. eieeoT . r Statt Karten! gehalten werden. 9502 Dauanheim '* 01 MM Eberstadt, 16. August 1919. WM -Mu- rrtt^ Sich August ISIS. Reu! Reu! Walldorf. 016971 Statt Karte«! Dietzen Main- August 1919. 010011 Ersalzleilleger eigene WerketÄtSe Vermählte Gießen, Schtffenberger Weg 54. Kaffee 20 Pfg. 9457 Bäckerverein „Frühauf“ Gießen Miltenberg i. Bayern ’w-'i 016061 Bnrjrbenschaft Neobiinu. 016045 Telephon Nr. 2554 Privatschule mit Seltersweg 7511. Telephon 406 Darmstädter Pädagogium Anna Forbach Karl Scherer Verlobte Betty Röth Willy Kreiling Verlobte Ihre Vermählung zeigen hiermtt an Heinrich Schultheis und Frau Anna geb. Gail Ihre Vermählung beehre« stch an-uzeigen Willy Fertig, Geschäftsführer Mary Fertig geb. Eißfeller Betty Huntemann Hartwig Hagge 4 Verlobte Mariechen Loichinger Theo Kelm Verlobte Heinrich Ianz und Frau Else geb. Jung Ihre Verlobung zeigen an Anna Biehl Heinrich Butz Zehner-WM bekannte vor-. Ware wieder eingetroffen. Tavetenbans Ferd. Nennntiel Plockstr.7,1. - - — Oie Volksküche befindet sich ab 18, d. M. im „Löwen", Neuenweg Nr. 28. Mittag- und Abendessen je 40 Pfg., Die Verlobung ihrer Kinder Betty und Hartwig beehren sich ergebenst anzuzeigen Frau Maria Huntemann Ww. geb. Appel Hartwig Hagge und Frau geb. Giebel Ab Dienstag: der Wiener Kunsttilm „Der Doppeleelbetmord** u. das große Filmwerk . welche »ter _ ben, wenn »le Heben“. * Emma Jäger Ludwig Matthes, Lehrer Verlobte Eis. Wende, Universak- ZJktCZ und Zwei- y&wr schar-Pflttge Truckeßes Brennholz au verkaufen. Schäfer, tzicher Straße 0. 18954 Jüxplah an der Lahn Samstag und Sonntag geöffnet. Elise Röder >*««• Johann Rademacher Verlobte Dorf-Gill (z. Z. Dietzen) 17.8.19. Lüdenscheid Albrecht Schnabel Gummersbach. Der närrische Nagelschmied Oberbayerisches Volksstück. Original-Schuhplattler, 2 Paare, ff. B»Me Bim vm Faß uni) Wcizkabier. Ergebenst ladet ein: «„o., Hans Mrzinger (Weihes vrauhaus). Fechtstutiden: Montags n. DienStaas von 8-10 Ubr abends, SamStagS von 4-0 Ubr nachmittags. Beginn der Kurse Montag d. 18. 8.1910. Leitung: Herr Fechtlehrer Noll. 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JeHCheiasser Janchepnmpen Uraselher Qetreideisfthsr Surbeniilnfler Verlerwanen, Plerüereehen sowie alle, anderen ■nxchiBen für die Lenöwlrtscknlt Ständige Ausstellung 1 tat ähij Ich zahle Jedem der meinen für den Wismarer Jagdbezirk angestellten Jagdaufsehern Herrn Förster Lucas und Heinrich Schwalm in Wismar einen Wilddieb derart zur Anzeige bringt, daß seine gerichtliche Bestrafung erfolgt, eine Belohnung bis zu 500 Mk. Der Name des Angebers soll geheim Hanau a. M. 18. August 1919. Toi'sstkkll vorrätig. goto Gebr. Kahl. WWgM 06 Mch der » PN' L Untersto Ä5der Allgen einem o« * % «n er am 2. w Hnisterialdiretti noch eine Wnä Wichen St«1 i daß die Her Äen * ™ taiser m den «erfhi anweieno Mrtier ab* niünderlich, dav 1 ften Stunden st M treu ergeben Wd Stutze «uchk m Orte ihrer auch die M überblickt n tarnt daß der k Hielt, wobei nst rtttCT des Kanzle eitere erprobte M wurden. Jr im jetzt an int ichiedenen Veröff gar nicht möglis unb was falsch Mt stellt sest, l die bürgerlichen -od) in ihrer V tag gewesen ir z November hie^ ta Nachrichten ü itr Revolution Mt für iu taute, wie Wah tag mit seinei -Mn, „solange e Äschen Ratgeb« 6 ihm möglich f Mg in der Hein dieAv»taüonm ben iMen, mai des Prinzen N 'öanfung des A< Marchie noch chßc teilte in aber nicht, daß lere Abdankunc farmen angenc vember war ja ?lbdankung. M schließlich die illr Ueberzeugi, lrMn für bi ruhen in der; bem Kaiser stä Am Sonntag den 17. August 1919 findet in Lützellinden Wirtschaft ,,Z«r Germania" efftnllidits tupnpiiti statt. Beginn 4 Ubr nachmittags. sTubn Theater-Ansfiihrung wozu ergebenst einladet 01593u die Burschenschaft Fidelio. Ihre Verlobung zeigen an Julia Böhm Otto von Diemar Kartoffelerntemaschinen Obstpressen, Obstmtthlen Häckselmaschinen, Näbenschnei-er für Hand- und Kraftbetrieb Dczimalwagen, Jauchepmnpen Hand-Erntcrechcn sowie alle sonstigen Maschinen u. 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