SwIMngrriMddnick u. Verlag: vnihl'jche Unlo.-Such- u. Steinöruderei H. lange. $d)nftleifnng, ®efc!)üflsjteIU u. öruderci: Lchulstr. 7. den Irr ujed. Anwendung, die hinsichtlich der Fürsorge für b Staatsbeamten usw. bestehen. 2. Der Ruhegeh., soll mindestens 50 Proz. des Gehalts betragen. 5)i für die instand bis i» Zcgeniiand über ilt !er Au» den, Ueiche. Eine Rcpublick Birkenfeld, cklvertreter werden von inb vom Kreisaml ver- :e den für solche gellen- .6. Juli 1919 in M Der Ausschuß befaßte sich ferner mit der Vorlage betr. die Gewährung von Zulagen an die Ruhegehallsempfänger usw. der Fursorg kas'e für Gemcindebamte mW besckftoß die in Artikel 2 vorgesehenen Sätze 15, 10 und 5 Mk. auf den vierfachen Betrag also auf 60 Mk. für Ruhe- gehaltsemvsänger, 40 Mk. für SB innen und Waisen und 20 Ml. Ar Vollwaisen zu erhöhen. Ter Staats^uschuß von 35 000 Mk. wird genehmigt. ^Ratifikation vcs Friedens von den französischen Sozialisten abgelehnt. Paris, j.5. ^nü. (Wolff.) Havas. Der ,V,l9 nalausschuß der Sozialisten . nut 1420 gegen 54 Stimmen bei 501 ^Enthaltungen, die Ratifizierung Kriedensvertrages ab z u l e b n e n. Sus dem besetzen Gkblct Der Verkehr Mischen befttztem und unbesetztem Gebiet. Berlin, 15. Juli. (WTB.) Nach eingehen- Besprechungen mit sämtlichen beteiligten 9ie<- tz. Nov IM Hr. 63 zet Snzelge, rrfchrbtt w glich, außer Eonn- und Feiertags. ItjKwrtis: monatl.Mk. 1.60, viertel- |,ibrtic6 Mt. 4.80, durch Übdole- il Zweigstellen nioncrt Alt. 1.50; durch dieSost Mk. 4.50 mertrl- |(ihrl auSschl. Beikellg. ,;tnih>red) - Anschlüsse: ff:i dieCchristleNuug 112 t trlal',0 eschchttzstelleSl Auschritt sfirTrahtnuch- rtchten: Lnzetger Sieße» pssischecktanto: ranffurt a. M. U686 [inber usw.) für jedes fommcnben GegenMd er 15 Pjemig. tig.____ oren damkn sorts wird in den nächsten Tagen in Wln eine Zusammenkunft aller beteiligten Brückenkopf- Offiziere mib der in Frage koimnenden Sach verstaudigen stattfinden, uni eine endgültige Regelung des B er k e h r s zwischen dem besetzten und un besetzten Gebiet herbeizuffihren. An den Bespreclmngen werden Vertreter aller zuständigen Behörden teilnehmen. Al? Kommissär des Zdeichsfiuanznrinistcrs Erzberger' wurde von Wei- ^umr zu den ^Besprechungen der Referent für Paß- ,Angelegenheiten der dcntschn WafsenstillstandS- kommission Dr. Bein entsandt. Begnadigung von vier Eisenbahnarbcitern. rmk. Darm st-ad t, 15. Juli. General Mangin, Befehlshaber von Mainz, hat Ministerpräsident Ulrich mitteilen lassen, daß die vier noch in Haft befindlichen Eisenbahner in Mainz, die wegen des seinerzeitigen Eisenbahnerstreiks in Mainz zu 3 bzw. 5 Jahren Gefängnis verurteilt worden waren, nunmehr begnadigt wurden. deutsche Nationalversammlung. Weimar, den 15. Juli. Am Rsgierungs tisch: Dr. Preuß und Dr. David. Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung inrt 9.50 Uhr. Abg. Thiele (Soz.) stellt eine Anfrasxe über das von den BerwertungMrllen veräußerte Heeresgut, das bem Schleichhandel Vo^s^mb geleistet und das Erzielen beträchtlicher Zwischen- gewinne ermöglicht habe. Der Fragesteller regt an, die -Verwaltungsstellen in ben Dienst einer plan-* mäßigen Preissenkung zu stellen. Ein Vertreterdes Reichsschatzamt- erteilt die Auskunft, daß die Zwischenn-ö.iTinne sich in erträglichm Grenzen bewegen und daß teilweise der Fiskus an dem Verdienst beteiligt wird. Die Herbeiführung einer Pveissenkrmg wurde erfolglos deutsche Volk unbedingt zur Arbeit anhalten. Nö ligensalls müsse die deutsche Resterung bei Arbeiterschwierigkciten durch slaallick-en Zwang Herr zu werden suchen. Die Alliierten fordern ferner besonders dringend Tiere, Fardstojse, phtti> mazeutische Apparate und Kohlen. Annahme von Anzeigen f. die ±aqe»numinet bis zuin Noctuninag vorher ohne ftdeVerbludlictzkeit Dreis für l mm höhe für An.einen v.34mm Greift örtli b 15 L't, auSwärt? 18 Pk., für Reklame- nngeigen von 70 mm Brene 48 'Vf. Bei Platz- vorirdr»n20' A,nfri4ag. Hauotjchri t eiter: A>,g. Goe«. Deranlivortlich füt Politik: Ang. Goetz, für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz; stir den Anzelgetü^il: p. Beck: sämtlich in Dieben g. -Bessingen. . MLL- lewfftnd' w> 8. ,8 er Im, 15. Jull. (Wolff.) Bon unterrit> ■ Leit; wird mitgeteilt: Tie Verhandlungen les sind bis jetzt von den Alliierten in •w-Hto lonziliantem Ton geführt worden. Sach- ’ Altchen die Alliierten auf der strikten Durch- mg des Friedcnsvertrages, insbesondere aus , leberführuOlg deutscher Arbeiter. Dvlleii Gruppen von 500 bis 1000 Mann in .-ucn unrcrbriitßcn. Tie französischen Unter» f'c kennten Wohl die Schwierig- u"1' Dle deutsche Regierung müsse aber das Ter Ausschuß beantragt ferner den Absatz 4, der Hie gleichen Bestimmungen auch für den derzeitigen Direktor (Aornemann) beim Staatsministerium vorsiecht, zu streichen. Ter Ausschuß ist der Ansicht, daß es dem 'Ministerium überlassen bleibt, dem Kanzleidirektvr eine Angestelltenstellung mit angemessener Kündigungsfrist zu geben, ihn aber in die dtuhegrhccktsfüjrso ge «nicht crnzuleziel.cn. Tie Vertreter der Hessischen und der Deutschen Botts Partei stimmten gegen den Entwurf, da die Verständigung ohne ihr Wissen zu Stande gekommen war und sie in den Fraktionen noch keine Stellung nehmen formten. i 1919. essstgen- ^sselb-1 ** d1' Ü verpst^.— -ndcr Gebübrentack ^ivm 1. W 1919 bet 3*1” * einzuwirkcn. daß sie den Beamten der Gliedstaat?n usw. an-5 den cb^rrrtenbeit Gebißen alsbald ent= sprechende Stellen in ihren Verwaltungen übertragen. Heber bie Einrichtung einer derartigen V'r- nritln g -- und Aus.br. s e le b im Rei smini- steriuln des Innern, zu beven Aurgabekreis audt bie möglichst iveitgeheiche Förderung der Unterbringung von zahlr.nckkcn Mili:äraiiwärtem ae- härt, sclrweben eingehende E.wägungen. Tie Reichsregierung ist endlich bereit, solche einzelstaatliche ©emciraxn u d körpersck»aft iche Beamte eriorb.’rv । D w.. ummw jjw. »»» ticheufalls nach Maßgabe der versusdaren Stellen I der werter notwendige Betrag soll durch Umlage^ auch in geeignete Rriä^szellen zu übernchmm.1 der Fürsorgekasse aufgebracht werden. W der yemcitue der Gemeutde Alte«- ^IdAilfe» oeg jtmp. ftteÄ Ortspvung jenftänbe muffen durch ** Aber öiejem bllvertreter haben der iw alsbald (folge ju edtgten direkt an Den Kreter hat übet bie h za ,Uhren das em- ttkausers, Taluin der M ^egenilaildcs uno oder Verläufer einen sennchl des gewogenen olgler Verwiegung an Mes Hal der Wiege- Auszug über die im de zu fertigen und der ergleichung vorzulegen, n dem Gemeinde-llut dem WiegeMifler an lillung für jedes Stüd Aeinoieh 10 Pfennig r jeden fonstigen derer eine Vergütung von Beteiligten direkt zu Mainz, 14. Jult. Anläßlich des NatiInal- ststes fand hier heute eine große Parade der framöii,dH’n Truppen sta t, wob t die pl>anlastisch gvf! ibiten Spahii iw-ber eine g ost Roll spie Len. Rach Beendigung btt Pa.ab.' b ji ierten die Mann- scha len an dem Zeughouje vorüber. An Stell-; des in Paris weilenden General Mangin nahm ein Oberst die Parade ab. Dagegen wird der General am Donnerslag im ehemals großh. Schlosse eine große Festlichkeit veccmslolten. Die staatlichen nnb städtischen Behörden waren zu den Vorführungen zwar nicht offiziell geladen, doch wurde ihnen nahegelegt, baß ihr Nichterscheinen übel ver- mertt werden würde, und so waren eine Reihe unserer Spitzen anwesend. Abeirds wurden die mUitärischcn Gebäude festlich beleuchtet und auf der iKasteler Seite wurde an großes Feuerwerk abgebrannt. Tie Kasernen sind geschmückt wie fintier an Kaisers Geburtstag. 'hl. Mann-Heim, 15. Juli. Wie bie „Mannheimer Volks stimme" meldet, wurde die gesamte Le de n s m i t te l ko m mi ssio n des Mannheimer Arberterrats trrbaftet. Tie Verhaftung erfolgte auf Anordnung des Staatsanwaltes tue gen großer Schiebungen mit Branntwein, Saivarsan ulw. Unter den Verhafte en be- finixm sich insbesondere bie vier Danptmitglieder des Arbeiterratcs. Anspruch aus Ruhegehalt entsteht nach einer Arnts- baner von mindestens 6 Monaten. 3. Der Anspruch auf Ruhegehalt tritt bei begründetem Ausscheiden aus dem Amte ein. Er ruht insolange und insoweit, als der Ruhegehaltsberechtigte infolge anbertoeiter Anstellung oder Verwendung im Staats- oder Schulbieitst ober infolge sonstiger Tätigkeit ein Einkommen ober Rat Hegehalt bezieht, bas seinem Einkommen vor Antritt seines Amtes im Gesamtministerium entspricht, wobei jedoch während seiner Dienstzeit wahrscheinlich mtgcfallene Einkommenserhöhungen entfareebenb berücksichtigt werden sollen. War der Ruhe Verbünde dahin x,Dcr Kanzler selbst kehrte aus Pleß zurück ii" dem Gefühl eines von Einzeldifferenzen unab» h(eigen, auf bie Tauer unüberbrückbaren Gegcn- 4es zunschen sich und der ^Obersten Leeresleitung." bLelfferichs Enburteil über das Lindenburg- ramm, das übrigens nur den Namen Linden- s tragt, wie Lelsferich selbst ausdrücklich be- lautet sehr hart: „Das Programm ,var ein ^ogranun der Selbstüberschätzung und der Ucber» xitmifl der deutschen Volks- und Wirtschafts-- teft" Birkenfeld, 15. Juli. (Wolff.) der Provinz Birkenfeld ist gestern die Ne putz l ik B i r k e n f e l d als s e l b st ä n d i g e Netz u b l i k unter eigener Verwaltung im Verbände des Deutschem Reiches ausge- rufen worden. Es hat sich eine tzrovisocische Regierung gebildet. Nach Ausrufung der Republik bleitzt die alte Regierung noch im Amt, bis am Donnerstag der neugebildete Landes- ausschuß zusammentritt, um über die weitere Zukunft des Landes zu entscheiden. Die Bestrebungen der Republik zielen auf eine Loslösung von Oldenburg und auf den Anschluß der Republik Birkenfeld an ein größeres, möglich st benachbartes Staatsgebilde bin. Groß-Thüringen. Weimar, 15. Julr. Rcgierungsvertreter sämt icher thü.rugisch'N S art en haben sich gestern nachmittag in einer in Weimar abgehnltmen Sitzung mit ber Sck>a fnng ei -es einheitlichen Thüringens b wßt. Nach den Mitteitmigeit, die habet gemacht wurden, sollen auch Meiningen und Ko bürg bereit s in, sich einem Gvoß- Tlifiriugen anzuschlteßen. 9Jtzni hofft auch auf eilten A schluß d-.r preußischen En flaotw Ter früher ausgesprochene Wunsch, daß bie B»- zirke Erfurt, Mühlhausen und Laugensal-a sich ebenfalls zu dem zu fdtaifenben einheitlichen Thfi5 ringen mtschließen möchten, dürfte nicht in Erfüllung gehen. Die preußische Staatsremerung hat bei diesen Gebietsteilen eine Umfrag: veranstaltet, und übereinstimmend haben die Bezirke erftärt, bei Preußen bleiben zu wollen. Die Besprechungen wurden heute fortgesetzt. Es soll ein Statut für einen Volksrat Tlchringen ausgestellt werben, ber Ende Juli ober anfangs August seine erste Sitzung in Weimar abhalten soll. Die Brotration. 58er!in, 15. Juli. (Wolff.) Von zuständiger Seite wird mitgeteilt: Die durch die Presse gegangene Meldung, daß vom 1. Oktober eine Erhöhung der Brotration eintreten werde, ist in dieser Form nicht zutreffend. In den Verhandlungen des 28er-Ausschusses in Weimar konnten bestimmte Zusagen in dieser Hinsicht noch nicht gegeben werden. Die Möglichkeit, frühestens vom Oktober ab mehr Brot zur Verteilung zu bringen, hangt sowohl von dem Ausfall, der Erfassungs- und Ausdruschmöglichkeit der Ernte, als vor allem auch von der Gestaltung der Getreideeinfuhr ab, Faktoren, die durch zahlreiche Umstände, wie vor allem die Gestaltung unserer Valuta, die Kohlenförderung usw. entscheidend beeinflußt werden. Nicht zuletzt wären bi? Wirkungen von Landarbeiterstreiks geeignet, die Hoffnungen auf Erhöhung der Brotration zu vernichten. I Schließlich wird bie Vorlage betr. die betret- mäßige Anstellung von 14 weiteren Scl»reibgrHilfen im Ministerium der Justiz für 1U19 gutgeheißen. Tagung des LandesausschusseS der Deutscher Volkspartei Hessens. lk. Darmstadt, 15. Juli. Gestern fand hier eine aus ganz Hessen zahlreich besuckste Sitzung bcS Landesausschusses ber Teutschen Bolkspartei (Lan- beöüctbanb Hessen) statt. Eine Sitzung des Ge- sckstistssührenben Ausschusses war ihr oorangeaan- gen. Abg. Rechtsanwalt Tingeldeh eröffnete Die Tagung und schlug bie Absendung eines Tele- grammes an Generalfelbmarschall von Hindenburg vor. womit die Versammlung ernDcrftanbm war. Alsdann berichtete der Generalsekretär der Landes- imitci. Herr G. Wittig, über den Stand der Parteib^'wegung nnb die organisatorisck)en Aufgaben der Zukunft. Viele neue Vereine sind entstanden, bet allen Gemeindewahlen, an benen sich bie Partei beteiligte, hat sie günstig abgeschnitten bie Jugend und die Frcruen ftrvmen ihr allenthalben zu. An den Berickst schloß sich eine lebhafte Aussprackie. An ihr beteiligten sich u. a. Frau Abg. Bie rau, Herr Landgerichtsrat S ch u d t und Prof. Krausmüller- Gießen, - Geh. Justizrat Windecker - Friedberg, Reallehrer Kahl- Darmstadt, Apotheker S c r i b a » Reinheim. —• Sodann hielt der Vorsitzerrde, Abg. Dingeldey, einen Vortrag über die politische Lage ip Teutsch« land nach dem Friede ns schluß. Jetzt, nachdem der Friede geschlossen sei und wir vor dem Trümmerfeld einstiger Größe stehen, sei eine sachlich begründete, nichtsdestoweniger aber klare und scharfe Opposition der Partei gegen diese Regierung geboten. Sodann behandelte der Redner die Frage, in welcher Weise sich nun die staatliche Gestaltung des deutsck>en Volkes ergeben werde. Er wog die ^entrufugaten und die uni torischen Tendenzen, die sich im Reiche entwickeln, ab. Tie Teutsche Volkspartei mtrbc trotz allem nicht an der Zukunft der Nation verzweifeln. — Tie Aussprache war außerordentlich rege. Einhellitz wurde die Treue zum Reiche betont imb ebenso einmütig das Bekenntnis zum deutscheir Einheitsstaate als dem obersten Ziele aller Politik hingestellt. Abg. Dr. Osann erörterte die Fragen des hessischen Staates und die Schritte der gegenwärtigen Regierung. — Ebenso anregend war die Aussprache über das Siedel ungsgesetz. An ihr beteiligten sich vor allem ländliche Vertreter aus dem Odenwald und aus den oberhessischcn Kreisen. Tas Ergebnis der Aussprache fand in folgender Entschließung ihren Niederschlag: „Ter Landesausschuß des Hessischen Landesverbandes der Deutschen Volkspartei ist von bet Notwendigkeit einer planvollen und großzügigen Siedelungspolitik überzeugt. Er h.ilt deshalb die Aufhebung der Fi^ikommisse für notwendig. Zu Zwecken der Siedelungspolitik ist das durch die Fideikonrrnisse, durch Aufteilung von Staatsdomärren und des Gutes der toten Hand freiwerdende Land in Anspruch zu nehmen. Es dürfen aber nicht solche Güter aus bisher ge> bundenem Besitz zerschlagen werden, die nackisoeis« lich zur Aufreckiterhaltung ber Ernährung in den Städten ober als Musterbetriebe unentbehrlich sins. Bäuerlicher Besitz barf nicht angetastet werben Tie Neuschaftung von Zwergwirtschasten ist unwirtschaftlich und deshalb abzulehnen. Für Arbeiter ist nach Möglichkeit Gartenlanb zur Verpachtung bereitzustellen. Auch ber Grunderwerb für den Wohnungsbau ist durch Zulasstmg d's Enteignungsverfahrens zu unterstützen. In allen Fällen ber Enteignung barf jedoch den betroffenen Staatsbürgern der ordentliche, durch das bisherige Recht gewährleistete Rechtsweg nicht verkürzt werden. Dasjenige Enteignungsversabren, das in dem Regierungsentwurf des Landgesetzes geplant ist, muß abgelehnt werden. Der Landesausschus; erwartet von der Fraktion ber Deutschen Volkspartei in der Hessischen Volkskammer, daß sie ihre Abstimmungen nach diesen Richtlinien gestaltet." Zu den Kreis- und Provinzial« wählen soll möglichst überall ein gemeinsames Vorgehen aller Parteien angestrebt werden. Die Gehilfen aller hessischen Staatsbehörden veranstalteten am (Sonntag in Frankfurt a. M. eine von mehreren hundert Personen besuchte Versammlung. Tie Regierung hatte zwei Vertreter entsandt. In scharfer Weise wurde gegen die unzulängliche Bl-zahlung der Gehilfen Stellung genommen. Einmütig wurde die gewerkschaftliche Or« ganisation bsschlosseri. Um als stärkere Macht auf» treten zu können, hat sich ber Verband der Gehilfen bei den Hess. Staatsbehörden dem übel 500 000 Mitglieder zählenden Teutsckxm Bureogv angeft^llten-Verband angegliebert. Diesem wird sich voraussichtlich ab 1. Oktooer auch der Handlungs- gchilsrn-Verband mit etwa 300000 Mitgliedern anschließen. lva. das hindenburgprogramm ein Fehlgriff? Im -weiten Band seiner unter dem Titel /W Kriegsausbruch zum uneingeschränkten U- Wfrte« bei Ullstein erschienenen Kriegserinne-- Angen befenni ssch der frühere Reichs sck)atzsekrctär Nisser ich als ausg^Prochener Gegner des Hin- ii-ck'm-gprogramms unb des Hilssdicnstgesetzes, die r. schließlich von der Obersten Heeresleitung, d. h. l'Cten Endes von Ludendorss, ausgegangen seien- Vi:t 31. August richtete Hindenburg an den Kriegs- t,e ifrt diesen Gedanken mit dem General Grüner nm erstenmal etwas von den „gikkantischen Di- ".nsionen" des sogenannten „Hindenburgpro- rrrmmS" gehört haben, bas ausgestellt und mit der .Industrie größtenteils vereinbart war, ohne baß Jie müftarischen Stellen in dieser so tief in das (Äunte Wirtschaftsleben einschneidenden und in i rr Durchführbarkeit von schwer zu übersehenden ^irtschaftlrchLN Voraussetzimgen abhängigen An- irlcynbeiten mit Helfferich als dem Chef des ^ luchaftlii^n Reichsressorts in Verbindung gt> wäken. Helfferich betont meiter: „Es sich, daß auch der Eisenbahnminister von i rettenbarf) und der Handelsmirnster Stz- it'-'y zu derFeststelllingbesProgram ms nicht her an» y'it>gcn worden waren, obwohl dessen Tnrchfüh- •tüg, dic enorme Transporte für Neubauten id-urricller Anlagen größten StUs nötig machte Wber usw.) von icdein ,->$ Blrbrauch ber Kohle gewaltig steigern 1 tu Vic, von ber Leistungsfähigkeit unserer Eisen- 115*11 und unserer Kohlenproduktion ebenso ab- I iig mar wie von bet Beschaffung ausreichender i ''-itskräfte. Beide Minister äußerten ebenso wie 1 die ernstlichsten Zrveifel an der Durchführbar- i: des Hiirdeichurgprogramms und wiesen auf die '-rhängnisvollen Folgen einer solchen Ueberspan- irr.g hin." Erster Blatt 169. Jahrgang Mittwoch, 16. Jult 1919 GietzenerAMiger General-Anzeiger für Gderhefsen Man wird bei dieser Meinungsäußerung cksserichs nicht vergessen dürfen, daß eben die kidjdregicrung vor dem Kriege nicht das Q>e» «flite vorbereitet hatte, obwohl Bet h mann-Ho ll- in seinem neuen Buckle lebhaft offenbart. . j,; i Gefahren das Reich bedrohten. Auch an 15 rl piai Wirtschaftsplan für den Fall eines' «nöl; tU8<6 lug Ijatte (jmarbeiten sollen, farm keine Rede feilt, denn kein venrünf- pr Ätcnsch in Tcutsck>lanD wünschie einen Krieg. >cr ivcrat trotz friedlicher Gesinirung des LI scheu Volkes und seiner Regierung rct von außen her drolfte, so war es auch die ncht der Regierung, nicht nur eine vernünftige ^artige Politik zur Abwehr zu treiben, sondern ch für alle Fälle sich vorzusehen unb mit der ntmlttäri-dxn Vorsorge auch wirtschaftlich zu halten. Aus Hessen. AuS dem Finanzausschuß der Volkskammer. Darmstadt, 15. Juli. Der Finanz- a u s s ch u ß der Hessischen Volkskammer tagte heute nachmittag und beriet zunächst die Vorlage betr. bie Ruhegehaltsverhältnisse und H'.n- terbliebenenversorgnng ber Mitglieder des Gesa m t m i n i st e r i u m s. Tie Vertreter ber Mehrheitsparteien hatten sich auf folgende Fassung der Vorlage verständigt: 1. Auf die Mitglieder des Gesamtministeriums finden bie gesetzlich SgtMbajtni ^ngSiwrte Schilno fSgFs! P. Nieder-Bessingen, 15. Fall. tir mit der Feldbereinigu ng zusammenhänM- den Arbeiten nehmen jetzt hier einen yuten Far> gang. Die sogenannte „Alte Bach" rotrb an Stellen durchstochen und gerade gelegt, was einer Ueberslutung den schnelleren Abgang Wassers fördert. Dec neue große Entwästeru graben, welcher auch den Ober-Bessinger Grob« aus den Seewiescn, welcher unter der Wetter tze geht, ausnimmt, kommt jetzt in den tiefsten des herrlichen Mesenlals naturgemäß zu Gegenwärtig erschwert die Arbeit an dem Gr in der Nähe des Dorfes das Vorkommen Steinen von allen Dimensionen und Her fünftes etiva 50 Meter Länge. Hier ist das alte, breite - des früheren „Brückenbachs" zu suchen. Tie wurden aus dem Feld, wo sie an Rainen im Ae-! lagen, von den Ortsbürgern unentgeltlich hur>r- geschafft. Jeder mußte einen Karren ober etttf Mann stellen. Auch viele alte Hufeisen von breit,- Fornr werden bei ben Arbeiten gefunden, iwd Unterb auf Kriegerisckies schließen lassen, benn im Son . qx -5- waren damals keine Pserdebesitzer. Wenn nun N i'>2“P Verbot noch die versunkene Glocke bei dem „TlUni« gefunden würde, welche nach der Ueberlreftttt A«» Stadt «nd Land. Gießen, ben 16. Juli 1919. Die Lebensmittcleinfuhr au» dem besetzten Gebiet sreigegeben. .Ter militärische Verwalter deS Kreises H öchst a. M. gibt bekannt, daß ab 14. Juli, 2 Uhr nachmittags, bk Ein- unb Ausfuhr auf der , Landstraße ohne besonbere vorherige Genehmigung zwischen bcm besetzten und unbesetzten Gebiet unter folgenden Bedingungen freigegeben wird: Tie Transporte müssen alle auf der Landstraße Nied — Frankfurt erfolgen. Tie Ein- und Ausfuhr von Massen, Munition und besonders für den Krieg hsrgestellte Gegenstände ist verboten. Tie Ausfuhr von Farbstoffe n,Jß l a- tina und Geld (Banknotm, Gold- und Silber - geld), von ungemilrzkem Gold und Silber und von ausländischen Wertpapieren ohne die nach den augenblicklich in Kraft befindlichen Bestimmungen ersorderlick^e Genehmigung ist verboten. Ter Transport von Kohlen und Koks bleibt den augenblicklich geltenden Bestimmungen unterworfen. (Einfuhr frei, Ausfuhr verboten, es sei denn, das; diese vorher genehmigt ist.) Tie Ausfuhr von Futtermitteln und Körnern ist bis auf weiteres, verboten. Bei dem Personenverkehr wird an ben augenblicklich geltenden Bestimmungen bis auf weiteres nichts grandert (Ausweise, Grenzkarten). Somit sind ab hurte auch die Lebensmitteltransporte aus dem besetzte Gebiet nach Fraickfurt freigegeben, sie müssen nur über die Mainzer Landstraße erfolgen. Infolgedessen setzte schon Montag ein gewaltiger Zufluß von Lebensmitteln nach Frankfurt ein, der auch heute noch in unverminderter Stärke anhält. Ungezählte Wagen, Autos und sonstige Fuhrwerke fahren Berge von Waren, die seit langem an der Grenze ausgestapelt waren, in die hicsigcn Lebensmittelgeschäfte, und tausende von Fußgängern pilgerten am Montag in die besetzten Nachbarorte zum Einkauf. Tie Folge dieses Warenzustromes ist ein rasches Sinken der Lebensmittelpreise. Wir haben uns telephonisch mit einem be- [annten Frankfurter Lebensmittelgeschäft in Verbindung gesetzt und erfahren, daß Schmalz im Groshandel zu 9 Mk. bis 9,50 Mk. gehandelt wird, im Kleinhmckel zu 10,50 Mk. Tie Schokolade ist sehr im Preise gesunken Amerikanische Milch- schokolade, hie bisher 10 Mk. kostete, ist auf 8 Mk. gesunken, so daß die in der Qualität miirderwerttgc französische Sclwkvlade, die bisher 7,50 Mk. kostete unb in ung heueren Mengen ausgeboten wurde, kaum mehr zu verkaufen ist. Reis kostet nunmehr iNehr 4 Mk. das Pfund. Ein erheblicher Preisrückgang ist in Tee, Kaffee, Kakao unb Seife zu erwarten. Nicht hiermit zu verwechseln sind die Preise ber ausländischen Lebensmittel, die mit staatlichem und städtiscl)cm Zuschuß in dieser Woche in Frankfurt verausgabt werden. Es gelangt Mehl zu 0,84 Mk., Reis zu 2,40 Mk., Schmalz zu 6,50 Mk. zur Ausgabe. Lebensmittel. *" Verteilung von Auslands mehl. V-on TvmrerStag den 17. bis einschließlich Mittwoch den 23. d. Mts. gelangt in den Kleinhan- belsgef chäften auf den Bezugabschnitt Nr. 9 der Lebensmittekkcrrte Ansl-cvndÄnelst zur Verteilung. Auf jeden BezugsapsckZnrtt entfallen V/t Pfund zum Preise von 1.16 Mk. ** Freibank. Freitag, 18. Jckli, werden von 1—4 Uhr die Mrn. 701—850 beliefeik. Flugpost. Bon jetzt an können laut Bekanntmachung nach Gießen, die Postasflstenlen M v 0 g von Darm» stadt nach Friedberg und S ch a r ch von Metz nach Grünberg (Hessen), und Telegraphenmeclwniker Schütz von Gießen nach Elberfeld versetzt. Tie Postsekretäre Griesheimer in Homberg(Ober, besten) und Langohr in Friedberg treten W den Ruhestand. _ ** G ießener Waldbühne. Bn pceiiv beetem Wetter beginnt, wie wir erfahren, dre für heute (Mittwoch) angesetzte Sappho-Aus. f ü hrung um 6 Uhr, die Kassenöffnung ist eine Sturcke vorher. Sollte jedoch die Vorstellung wegeo regnerischer ober zu kühler Witterung »eridpbe werden müssen, dann wird dies an den m der ge strigen Nr .des Anstiiers bzeich^ten Stellen iBüc aermdfterri usw.» von 2 Uhr ab betaniitjegebo B i er-er Verschiebung ist zu nächst Tvnner.tag 17. l. Mts. (also morgen) ins Auge gefaßt. Es se. nochmals daraus hingewiesen, daß der — Hofseick lich recht große — Reinertrag bedürftigen elsässischen Flüchtlingen überwiesen wirb. ** Kellerd iebstähle. In letzter Zei> fies hiesigen Gewerbevereins fand Sonntag or 15. 3imi durch Ueberreichung der Gesellend ihren Abschluß. An der Prüfung waren U ft Derber beteiligt, von denen 2 in älteren Za Vw sich nachträglich der Prüfung unterzogen.. Alle & Werber haben die Prüfung bestanden. Tt: vetM lrung an der Feier war ziemlich reae. Die au#* stellten Gesellenstücke Haven Beifall gefunden Kreis Alsfeld. a. Flensungen, 14. Juli. Gestern mW versammelten sich unsere Gemeindeglieder aut u» ladung des Bürgermeisters Bräunig in dem eanj des Gastwirts Reitz zu einer $ e m c i n b e t c Bürgermeister Bräuning dachte der Gefallen unserer Gemeinde. Er betonte weiter die mütigkeit unserer Gemeinde, wie sie dies bei faßlichen Wahlen in den vergangenen Wochen,gew habe. Zuletzt kam er noch auf die OpserwulN^ unserer Gemeindeglieder zu sprechen. Teil Bem hierfür gebe z. B. unser neues Sckmlhaus, welct« im Kriegsjahr 1915 vollendet wurde und W] eins der schönsten unserer Provinz Dverbell] sei. Zum Schluß stellte er noch ben AnweseM unseren neuen Lehrer Bach vor und ermass sie, .ihn mit Rat unb Tat in feinem fajn’tr] Beruf zu unterstützen. Als zweiter Redner Dr. Neäuning, ein Enkel des bekannten lUiM Wirts Bräuning. Zur Erheiterung, trug ein dicht in Wetterauer Mundatt bei, welches Herr aus Gießen, ein geborner Bobenhauser, » trug. Auch die Jugend kam zu ihrem Recht, tet sie vergnügte sich au einem heiteren Tanzcven. tjiohranlagen für b( Äürbigen Anblick ur ritt Flur das laufd des Rtick»spostmi!iisters zur Beförderung aut ben Flugsw.-cken oersuchi-wnse Flugpostiendungen bet allen Michspostausta ten cr'genommen werden. Zur Flugbv'forderung fiub zugelassen gewöhnliche und eingeschriebene Postkarten und Briese sonne Pakete und Zeitungen. Außer der gewöhnlichen Poft- gcbülyr ist für Postkarten eine Fluggebühr von 10 Pf., für Briefe bis 20 Gramm 10 Pf., über 20—50 Gr. 40 Pf„ über 50—100 Gr. 80 Ps., über 100—250 Gr. 120 Pf. zu entnd)ten. Wenn Eilbestellung gewünscht wird, wird die gewöhnliche Eilbestellgebühr dafür besonders erhoben. Tie Gebühren für Fl ug Postpakete sind die gleichen wie für etn dringendes Paket; aufjierbem ist eine Fluggebühr von 5 Mk. für jedes angefangene Klgr. zu eittrichten. Meistgewicht 20 Klgr.; größte Ausdehnung 60 Zentimeter. in jeder Richtung. Es d.'steht FreimachungSzlvang. Zur Entrichtung sämtlickter Gebühren find bis zur Ausgabe besonderer Flugpvstmarken die genröUnlieben Fieirnarken zu verwenden. Tie Z^ttingsverleger können für die von ihnen der Post überwiesenen Zeitungen die Flugbeförderung auf den ckn gerichteten Flugpoststrecken beantragen. Auch dem Zei- tungsbezieher steht ein solches Anttags- lrcht zu. Für die Flugbeförderung wird außer dem gewölmlicben Bezugspreis eine besondere Fluggebühr erhoben, die sich nach bcm Jal/resgewicht der bestellten Zeitung richtet und bei den Post- anstalten erfragt werben kann. * L U. Von der Lanbesuniversi- tät. Dr. Robert Feulgen, Assistent am hiesigen physiologischen Institut, der sich für bas Fach der Physiologie an unserer Universität zu habilitteren wünscht, hält am Freitag den 18. Juli, um 6 Uhr, im Auditorium des physiologischen Instituts eine öffentliche Pwbevorlesung über das Thema: ^Neuere Anschauungen über die Konstitution der Monosaccharide." ♦* Personalnachrichten der Ober» Po std ire ktro n in Tarrnstadt. Als Telegraphen ge Hilfe wurde der Kriegsbeschädigte Realschüler Paul Kissel aus Dad-Nnulterm und als P 0 st a g e n t ocr Kriegsbeschädrgte Karl Möser II. in Ulfa angenommen. Eine Vize- Po st direkter st ekle wurde dem Postii'.ftettor Alt in Bat^-NcuUieim, eine Ober-Poft- sekret ärstelleMn Poftsekretären Bausch und Schneider in Gießen und eine Ober» telegraphensekretärftelle dem Tele- araphensekretär Dingeldeh in Gießen. Ober- Postsekretär Rechnungsrat Eberhardt wurde von Straßburg (Els.) nach Friedberg, die Postsekretäre Dietrich von Gießen nach Echzell, Golm von Mülhausen (Els.) nach Büdingen, Hechler von Erkelenz nach Bad-Nauheim, Ranft von Straßburg (Els.) nach Butzbach und Schmidt von Echzell nach Homberg (Oberhessen), die Ober- Postassistenten Köhlinger von Mainz nach Gießen, Leistert von Thann (Els.) nach Butzbach und Joseph Schmidt von Mülhausen (Els.) fiten, oa vtt Verwaltungsstellen wenig Bedarfsartikel des täglichen Gebrauchs zu verLußem Hütten. 1 Das Haus tritt in die Wahl eines Vizepräsidenten der Nationalversanrmlung für den ausgeschiedenen । llnterstaatssekretär Schn l z (Soz.) ein. Abgeord- ' heta Gröber (Ztr.) tritt für die Wahl durch - Zuruf etn und schlägt, da kein Widerspruch erfolgt, । ben i'lbg. 8 ob e (Än.) als Vizepräsidenten vor. Die Wahl erfolgte einftttwuig. Abg. Löde nimmt 1 fw mit Dank an. Daraus setzt das Haus die ZDeitc Bera u 'g des Verfassungsentwurfes mit dem zweiten Hauptteil „Grundrechte und Grundpflichten der Teilt scheu" fort. Artikel 107 bestimmt einleitend: „TieGrundrechte uno Grtmdpflichten bilden die Richtschnur tmb ©djaanten für die Gesetzgebung, die Vertval- ttmg und die Rechtspflege im Reich und in den Ländern " Abg. Dr. Luppe (Dem.) beantragt eine Acrtderung dahin, daß die Grundrechte und Grund- vslichten nur Richtlinien (nicht auch Schranken) sein sotten uno die Artikel aufgeführt werden, welche bestehenoe Einrichtungen der Beschränkung mit sofortiger Wirkung beseitigen. Abg. Gröber (Z.): Der Versuch, die einzelnen Artikel aufzuzählen, welche eine unmittelbare Rechtswirkung haben sollen, wird immer scheitern. Der Artikel 107 bringt nichts Neues. Ich beantrage, ihn za streichen. Abg. Dr. Luppe (Dem.): Wenn man den Artikel ganz streicht, so werden die Ziveifel- und Streitfragen nicht befeitigt, sie werden dann in der Prans bei jedem einzelnen Artikel auftaudjen. ptb beantrage, die Abstimmung vorläufig auszu- Abg. Dr. K a.h l (D.Bpt.): Ter, Artikel 107 enthält nur einen abstrakten Satz, ich bin auch dafür, ihn zu streichen. Aba. Düringer (D.-Natl.): Ten Artikel 107 halten auch wir für entbehrlich. Abg. Katzenftein (So».): Ter Arttkel 107 hat gewiß mehr einen lehrbuchmäßigcn als gesetz- gebetifdxn Clwrakter. Aber es wäre doch wohl stbereilt, ihn heute endgültig zu ftreidjen. Abg. Hau ßmann (Tem.): Der Vater be5 ArtiLcks 107, Abg. Beherle, ist heute leider nicht luigegcrt. Sckwn desl-alb, glaube ich, wird es rWifl (ein, ihn heute nur unter dem ausdrücklichen Vorbehalt abzulehnen, baß er nach genauer Prüfung in dritter Lesung wieder aufgenommen wird. Abg. Cohn (Unabfr.): Wir halten den Artikel 107 für einen, der wesentlichsten ittid tuück.ilig sten der ganzen Verfassung. Wird er abgelclynt, so würde das ganze Kapitel der Grundrechte nichts weiter sein als ein sckwner Monolog, mit dem die Praxis der Rechtsentwicklung nichts anfangen kann. Damit schließt die Besprechung. Artikel 107 toirb geftridjen. Artikel 108 bestimmt: „Alle Deut scheu sind vor dem Gesetz gleich. Männer und Frauen haben grundsätzlich die alcid^en staatsbürgerlichen Rechte und Pslickzien. Ceffent» lichrecktliche Vorechte und Nachteile der Geburt ober des Standes bestehen nicht. Adelsbezeick,'- nungen gelten nur als Teil des Nameils und dürfen nicht nteljr verliehen werden. Titel dürfen nur als Amts- oder Bern!Sbezeichnungen verliehen werden. Akademische Gvade sind hierdurch nicht betroffen. Orden und Ehrenzeichen dürfen vom Staat nicht verliehen werden. Kein Deutscher darf von einer ausländischen Regierung Titel oder Orden annebmat." Tie M«. Heinde (D. Vpt.s und Genossens beantragen die Streichung sämtlicher Vesttm bi urigen über die Adelsbezchchnungen, Titel, Orden und Ehrenzeichen. — Tie Abgeordnete Frau A g tt« s (Unabh.) beantragt: „Der Adel ist abgeschastt.^ Vorveck'^te «der Nerchieile (alfö nühl nur öffentlich-rechtliche) der Geburt oder des Standes bestehen nicht." Ferner will sie im zweiten Satz des Entwurfes das • Wort grundsätzlich" streichen. — Der Sozialdemokrat Auer beantragt gleichfalls die Abschaffung des Adels und )re Gleichstellung der Männer und Frauen mir in ben staatsbürgerlichen Rechten (nicht Pflichten). — Frau Agnes beantragt ferner die Einfügung i „Aufzuheben sind alle Bestimmungen, die dio Vkechtsftellung der Fran auf oem Geoiete des bür» jichen Rechtes beschränken." — Endlich beantragt We Sozialdemokratin Fran Juchacz hinter dem watz über die Gleichstellung von Männer und grauen den Zusatz einzufügen: „Die Bestimmungen Ws öffentlichen und bürgerlichen Rechtes sind entsprechend zil gestalten. Abg. Frau Juchacz (Soz): Den A d e I a b » ^uschaf sen, entspricht einer Forderung der heutigen Zeit und der ganzen Art der Verfassung., Bildung, Herzensbildung und persönlicher Takt Itu6 den Menschen im neuen Deutschland aner» sogen werden, dazu bedarf es keines Adels. Auf Antrag des Abg. Dr. Q H a r f (Soz.) wird über die sozialdemokratischen Anträge wegen Gleichstettung der Frau namentlich abgestimmt perben. Abg. Fran Tensch (Ztr.): Wir können uns irit einem System der absoluten Gleichmacherei picht einverstanden erflehten. Die Frau ist Arbeiterin: sie ist aber auch Hüterin unb Schöpferin -er Bildung und des deutschen Wesens. Wir begrüßen es, daß ihr staatsbürgerliche Rechte unb Pflichten gegeben werben, unb sehen es als selbstverständlich an, daß sie berechtigt und verpflichtet fein soll, in gleichem Maße mitzuarbeiten für das Volk und das deutsche Vaterland als deutsche Frau. Abg. Dr. Luppe (Dem.): Tie sogenannte Ndelsbezeichnung ist doch nur em Teil des Namens. Der Ausschuß faßte seine Beschlüsse, weil er klar feststellen wollte, welche Namen geführt werden sollen. Das „bon" vor dem Namen bezeichnet ,a nicht den Abel an sich, sondern ist auch Dtit bürgerlitfyert Familiennamen Dertninben, somit fein Bestandteil des Namens unb das ganze ein wohlerworbener Name, den man den Deutschen wicht nehmen kann. <. ®raT" Vosadowsky (D.-natl.): lieber bte Abschaffung des Adels vermag ich mich nicht wufzuregen. Wirklich Gebildete beurteilen ihre Mitmenschen nicht nach Ttteln unb Würden, sondern wach ihren geistigen uno sittlichen Fälftgleiteu. Ursprünglich gab es ja keinen Adel. Was man heute jo nennt, war damals der Grundbesitzerstand, und die Bezetchnung war weiter nichts als eine Orts- bezeichnnny. Hat der Antrag, den Adel abzu- schasfen, einen politischen Zweck? Alle modernen Staatsverfassungen stellen. fest daß alle Staatsbürger vor dem Gesetz gleich sind. Dec Adelsstolz — das gebe ich zu — ist eine der törichsten Eigenschaften, Die ein Mensch haben kann, und die Verleihung des Adels, aber auch sonstiger Titel und Wurden, ist vielfach mißbraucht worden. Dennoch wird das Ansehen aller bodenständigen Familien oder solcher, die ihren Adel auf wirklich hervorragende Verdienste zurückführen können, durch die Abschaffung des Adelsprädikats nicht go Sm?* Lu “'iw rw. K?'3« 191s nnndert. Nicht jeder, Beamte, auch nicht jeder befähigte, macht Karriere; deshalb muß ihm ein Titel oder ein Orden als Ausgleich gegeben werden können. Die Anträge können nur Haß säen, ohne etwas zu erreichen. Hinsichtlich der Gleichstellung von Männern und Frauen im öffentlichen Leben teilen wir ben Standpunkt des Zentrums, der eben klar und würdig begründet wurde. Abg. Frau Zieh (Unabh.): Dieselben Gründe, die heute gegen die Gleichstellung der Frauen vor- gebracht werden, .haben wir schon gehört, als es )id) um das Frauenstimmrecht handelte. Heute singt man auf dem beutschnationalen Parteitag in Berlin das Lob ber politisch tätigen Frau. Abg. Tr. Heinze (D. Vp.): Der Adel hat keine ösfeittlich^rechtlickZe privilegierte Stellung, er steht tatsächlich dem Bürger)tande volllvmmen glcick). Seine 'gesellschaftlich.- Stetturrg bleidt ihm, ob Sie das ©egenteil beschließen 0ber nicket. Was geschichtlich geworden ist, schafft ein Gesetz nicht ab. Auch die sozialdemokratische Regierung bat Titel verliehen, weil es ohne he eben nicht gehi. Abg. Dr. Quark (Soz), stellt mit Genug tuung eine weitgcherrde Uebcrcinftimmung in i?«en Anträgen der beiben sozialipichten Prtteien fest. Tie Forderung der Gleickcherechtigung ber Fraic cheidet die militärische Eignung aus, da auch za!chreiche nicht tvehrtüchige Aiänner ihre staart- dürgerlrchen REc ausüben bürfen. Tie Bevormundung der Frau durch den iVZann muß fallen. Ter neue Staat soll aus der Zuiammenarbeit aller VtLmrer und Frauen hervor gehn. Abg. Tr. Q u i d d e (Dem.) tritt für die Ausschuß fass ung em Md töeiil daraus hin, daß die radikale Beseittgnng des Adels in der bayerischen Gesetzgebung dudurch aufgehoben würche. Abg. Tr. Maretzlp (D. Vp.>: Der Adel ist häufig aus sehr nebensäcküichen Giünden m-.r- liehen ivorben. Seine Mftlmfiung iit nicht Gleich' madjerei, sondern Beseitigung eines unbcgrülrdetcn Vorrvclsts. , Abg. Dr. Heim (Ztr.): An der Abschaffung des Adels faim dem Volke unmöglich so viel liegen, wie hier immer behauptet )vi.o. Tas Volk erwartet von der Revolution wirtsäiaftlick^e Sicher- fteUuug; mit Neuenmgen dekorativer Art, ist ihm nicht gebient. Getretener Quark wird breit nicht stark. (Stürmische Hetterkeit, lebhafter Z)visck-nrrus des Abg. Tr. Quarck.) Erziehen wir das Volk zu der Erkenntnis, daß Adel nur durch Leistungen gerecht fertigt wird. (Beifall.) Abg. Dr. Luppe (Demch: Die sozialdemolra- tfischen Mänderungsanträge gelten zu weit. Damit schließt die Besprechung. Artikel 108 wird in der Fassung des Ausschusses a n g e u 0 'm m e n. Der Antrag Agnes (Unabh.) 'auf Streichung des Wortes „grundsätzlich" wird durch Auszählung mit 149 gegen 119 Stimmen abgelehnt. Der Antrag Frau Juchaez (Soz.) über die Gleichstellung von Männern unb Frauen tuirb in namentlick-cr Abstimmung bei der Stimmenthaltungen mit 144 gegen 128 Stimmen abge- lehnt. Der Antrag Auer (Soz.) bett. Adel unb Titel wird in namentlicher Absttmnrung bei zwei Stimmenthaltungen mit 143 gi-aen *127 Stimmen labgelehnt, desgleichen der Antrag Heinze. Sodann wird Artikel 109 beraten, ber von der S taatLangehörWnt handelt. Abg. v. Kraut (D.-Ntl.) begründet einen Antrag seiner Partei, wonach die Ausübung politischer Neckte für das einzelne Land vom Besitz der S taatsangehörvgckät abhängig gemacht werden kann. Artflel 109 wird unter Ablehnung des Antrages v. Krmtt angettörtmten. Adgelehnt nnrb awrf) ein Antrag Katzen ft ein (So».), wonach eine Teutsche auch im Falle ihrer BereHelArrng mit einem Ausländer bevedjfrirrt fein soll, ihre Staals- angebdrigleit beizubchallen. Artttcl 110 wird ohne Erörterung angenommen. Ministerpräsident Bauer: Der Abg. Aß- mann wünscht eine Erklärung ber Regierung, daß alles getan werde, um denjenigen Staatsbürgern, die die polrrisckie Staatsangel)öriglieiL erwerben müssen, für spätere Zeit die RuLÄehr in bat bcutfdjen Staatsperlxuid zu erleickstern. Ich kann, obgleich naturgemäß ein Beschluß der gesamten Regierung nad) nicht erfvlfft ist, erklären, daß nach meiner Ueberzeugung bre Regierung die Auffassung pat, baß diesem Wunsckie nach Kräften Folge gelastet wcttden soll. (Beifall.) Arttkel 112 bestimmt ben Schutz ber freien volkstümlichen Entwicklung ber fremdsprachlichen Volksteile. Abg. Eohn (Unabb. S^.) begrüibet einen Antrag seiner Partei, statt fremosprachliche Volksteile zu sagen nationale Minderheiten". In der Abstimmung erklärt Präsident Feh- renbach den Anttag Cohn für ab gelehnt. Daraus bezweifelt Abg. Geyer (Unabh. Soz.) die Beschlußsähigkert des Hauses. Prä)ident Fehrenbach: Die Bezweiflung der Beschlußfähigkeit des Hauses ist nur vor einer Abstimmung möglich. Ich habe geglaubt, daß wir die Beratung wenigstens von Artikel 118 noch erledigen würden. Wenn aber, wie bisher, gesagt wird, was schon hundert- und tausendmal getagt wurde, so ist dies nicht möglich. Dies viele Reden läßt alle Rücflicht auf bxe Kollegen und die Stimmung tm Volke, fctoie jede Rücksicht auf die großen Aufgaben, zu denen wir berufen sind, vermissen. Ich möchte um Abstellung dieser Rücksichtslosigkeit dringend bitten. Ich bedauere, so deutlich sprechen zu müssen. Aber diese Art zu debattieren bringt uns nickt zu Ende, und wir wissen doch vor Arbeit nicht, wohin. Abg. Geyer (Unabh.): W liegt uns fern, die Beratung ber Verfassung zu verschleppen. Doch hirüffen wir in der Spezialberatung der zweiten sLesung eingehende Besprechung verlangen. Nach einer längeren Entgegnung des Presidenten Fehrenbach, an bereit Schluß dieser erklärte, er tue seine Pflicht vor dem Hause der Sache zuliebe und der öffentlichen Mpimmg, ihn trefpt keine Verantwortung, wird i>er § 113 beraten. Die Unabhängigen beantragen baut die Aushebung der Ausnahmegesetze gegen die Prostitution, Abg. Frcuc Zt etz (Unabh.) begründet den Antrag und spricht unter onbauernber Uittuhe des Hauses über Einzelfragen der Prvstitutton. fß.ft itent Fehrenbach w i k die Rednerin daraufhin, daß zu einer so ausführlick>en Behandlung dieser einzelnen Fragen bt? Beratung des V rfassungs n Wurfes it-ge iffier fei. Frau Zietz (UuabhäwTtgi fährt unter andlw- ernben Schlußrufen des Hauses fort. Nach längerer Aussprach? wird schließlich § 113 unter Ablehnung des Antrages der Un- ab1)ä gigen angnammen. Präiid?nt Fehrenbach: Mir kommen jetzt 1 zur Todesstrafe. Wir müssen wohl abweckmi. । Nächste Sitzung Mi'iwoch v rmi tag 9l/z Uhr. I Tagesordnung: VerfaisullgSAttwurf., A Schuß, 2 Uhr, die Täler noch eine braune Pudding schale mü rosa Pudding mit. Die Schale hat am Boden eine Weintraube als Verzierung. Es ist nicht ausgeschlossen, daß der oder die Täter bei Wein zum Kauf anbieten. Sachdienlill)e Milteilungen nimmt die Kriminalpolizei en! gegen. ** Die Deutsche Volks-art eihäll am Freitag, 8Vs Uhr, im Gernerbehaus eint Mitgliederversammlung ab. Tagesordnung^ Kreis- uni) Provinzwahlen, unb Bericht Abe: die Landesausschußsitzung. Kreis S " Dißmar b. 0 üligfeit reger zu gestc i im Restaurant zun ritodn unter dem 91 M tzkssen- Dk Frankfutte m. Frankfurt Aalliksurter Eins jramgen Teutsclstands ................... „ ten das Kriegsvolk in dem Sumpf nicht fortbnn^ Laaspn- 1ß , konnte. Ter Holzweg wird nun endlich als st-! roirb hit1 r7 ' ' ~ ...... *♦ Der Evaug. Arbeiterverein und ber SBa r tburgoercin hatten sich am Sonntag auf Textors Terrasse zu einer geselligen Veranstaltung vereinigt, Die bei außerordentlich starker ..... . Beteiligung in schönster Weise verlief. Bei tot ^-Men entitontoi Begrüßung der Erschienenen gab ber Borflycnto öerforgen. , des Evang. Arbeitervereins, Sekretär Kirchnet, ' ' - ir,r seiner Freude Ausdruck, daß sich die beiden hic- sigen Evang. Vereine zur Pflege der Geielligkcit ........ zusammenfanden. Er verband bannt gleichzntiz rtornseldcS. die Hoffnung, baß bie beiden Vereine für du , Zukunft auch in ernsten Fragen gemernsam Nus- bringendes leisten werden. Im Mittelpunkt bn Veranstaltung stand eine besonders beifällig auf« genommene Ansprack)e des stellv. Vorsitzenden tos Wartburgvereins, Psarrassistent Schaefer, tor vor allem die besonders jetzt notwendia gewordnie Zusammenarl>eit aller evangelischen Vottslreile und ihre Beteiligung an dem bevorstehenden Neulm unserer Kirck)e betonte, wobei er die Wichtigknt der Wahlen zu den Kirchenvertretungen erwäbnlt. Weiter streifte der Redner die derzeittgen roirl« schastlichen Verhältnisse. Die Unterhaltung ber Teilnehmer ber Veranstaltung hatten ein Bläsn- quartett des Wartburgvereins (Leitung: Musik« lehrer Schwarzlose), sowie die Gesangsabtellunz und der Kindcrchor des Evang. Arbeitervernui (Leitung: Musiklehrer Gernhardt) übernommen, die sämtlich ihre Ausgaben in befber Weile et« füllten. Auch die für jung unb alt veranstaltete» * m Spiele usw. trugen wesentttch zur Unterhaltung bn. \ ** Im Licktspiel aus toirö nur mch r-'«2 aber tor Lck beute und Morgen der große nksilm^Be ri tat 0 in c i", dieses etnjwaxtige füiprrenrai>che Film«Pv mit über 1500 Darstellern unb Mia Moy m tot Hauptrolle aufaefübrt Bo nFrettag ab,tritt fccuk P 0 rtenin ihrem letzten Filmschauspicl ber w* 1918/19, „Die Schuld" auf. ÄS «”®ei vergeud -wurden aus einem Keller in der Moltkü 5? strafte mehrere Flaschen Wein,^Apfelweinseki ^^idg.i'cö i» feg Sn Bauerilbund. J HM K 88» wj WZ Ldelsschulc in Glessen. Verlangen _ Sie sofort Prospekte. Es wird 9 männl, u. weibl. Personen bei uns leicht gemacht, in ac, verhältnismässig kurzer Zeit die Be- Rfc/,3 fähigung lür eine BESB 2ulc kaulmünn-Stcl- •»'Xä birg zu erwerben. WWRM. _ 1 MdI W3Kn ' 1 w Hermann Ludwig 8345 ffCliettfeflev FroNch bei ®e6i. Imheusee Msteiw- Schnittmustn fCr Tlenenftrttgnng und Umarbeitung Giebener Ktadttheatev 3trd5 Lauterbach. Der Iurbaron. mmetnachwuchS ist der Regen zugute ge^ i en. .vden KornseldcS. 12.0°. 4.3°. AMBI 01S8S7 5 SS sagen wir herzlichen Dank. Dietzen, 15. Juli 1919. eiiui vackpuwer ngf Rricbcndqunlitat.eiQcn. - ocntrter nß frp. Lerstelluna cmvneblt von v Beniner av n-e 8344 c HersteUunn empiiehlk Der zeitgemäße Massiv-Bau; Ureuz-Srogerie vahnhosstr. 51. mnersta^ und Ire «tag von 8 Uhr au erkattfv.Bohuen,Gell)erjiben rbsen, Gurken und Zwiebeln Buchführung Stenographie Maschinenschreib. Tageskurse:: Abendkurse at, daß ciirc Die glückliche Geburt eines gesunden, kräf- ligen Stammhalters zeigen erfreut an Hermann Röhrig und Frau Elfe geb. Reiter. Dietzen (Neustadt 53), den 16. Juli 1919. Letzt 21 nc richten. Der badische Finanzministcr über ErzbergerS Finanzplan. Die Beschickung dmtscher Nettungsboote durch die Engländer. Berlin, 15. Juli. (Wolff.) A m t l i ch. Durch die völkerrechtswidrige, unmenschliche Beschie- tzung der wehrlosen Besatzungen der deutschen Rettungsboote bei der Versenkung der Kriegsschiffe in Scapa Flow haben nach den bisl)erigen Ermittlungen, nutzer Korvetlcn- wv. Aus R he in Hessen, 15. Juli, ivmvf-Fläch en, die in diesem Jahre niieittaufente von Mark eingebracht baten, beiden sich in Rheintessen iznd angrenzenden Teil ,«Ltarkenburg »wischen Eich, Gimbsteim, Stock itt und Bietesteim auf dem Altrhcin, wo d.e jguknbi'le Schilfrohrernte des Reichs statigefun- o'^t. Das Schilfrohr, das in diesem Jahre einen faniS guten Ertrag lieferte, ist ein sehr not iblgcs Baumaterial. Die günstige Verwertung Privat-Handclsschule Hermes Gießen Bahnhofstraße 60 Telephon 1037 Wettervoraussage für DonRerStag: Wolkig bis heiter, meist trocken, Temperatur wenig geändert, nörd.iche Winde. DemKayHndön^dien Personal gute ZuKtmft ermöglicht der Besuch • der Vogtschen Otto Balser und Frau Anna geb. Schryalb. mr. Frankfurt a. M., 16. Juli. Ter uzistvat beabsichtigt die R ö m e r h a l l c u nach Bi allen BoehlesckMi Plänen durch notlei- Rnde K ü n stl e r auömalcn zu lassen, um diesen turd» eine Derdienftmöglick^it zu geben. ans HanS. <‘>$3 Julin*’ Wellhfifer, Telepbon 743. KSchste Temperatur am 15. 7. = 15.3°, 16 7. Niedrigste „ „ 15.7. ----- 8.6°, 16.7. ine besonders beifällig o des slcklv. Sorfibcnic - irraisislcnt Schaeiei, >ers jetzt nohptnbiq evangelischen Boll-Ka^ dem bevorstehenden :e, wobei er die Bitia irchenverttetungen end ledner die derjeitigev d Dracksachsn aller irl wert Üe Brahl’sche Üeiv.-Dreekerei, B. Lange. BMe» AfflBI, AM.I Berlin-Johannisthal mr. Frankfurt a M., 16. Juli, &ie an f für ter Einfuhrmesse, die die Bc- ungen Teutsckilands zum Ausland auffnsckxn wird nachdem sie nunmehr vom Lantels- tstrrimn in Berlin die Genehmigung erl-alton zu einer Veranstaltung größten Stils werben. '-!'»otztLglich treffm aus den neutralen Ländern, '' deutlich aber der Schweiz und 9?onrlland Anfragen ein. ES wird mit einer ^Oittellerschar vvn mindestens 10 000 gerechnet. rt* »vfemfl der ! n 2 in ■ SHO r-i- «Äi. < Verband damit gleit« iie beiden Vereint m Fragen gemeinsam:< rten. Im yjiittdpur.fi i führte. Der Iurbaron wies teilweise die gleiche Be- etzung am wie vor 3 Jahren. Gespielt wurde mit erfrischenden Schwung. Besonders Artur Enge n s in der Hauptrolle des Blaukehlchen übertrat ich selbst. Bereits sein erstes Auftreten mit dem Liede „Wer die Arbeit kennt wie icf" und den kantschuckartigen ©liebe rbenen hingen war ein voller Erfolg, der sich im weiteren Verlaufe der Vorstellung reckftsertigte. Von den übrigen Mil- wirkenten seien erwähnt: Margot Werner, die unserer Bühne leider verloren geht, Adolf Fal- k e n und Rudolf Goll. Lissy Sprenger, einer neuen Kraft, fehlt es noch an der erforderlichen Schmiegsamkeit und Leichtigkeit. In Luise Ramme!, Die die Schwiegermutter spielte, ist eine anscheinend sehr brauchbare Vertreterin ilrres Fachs gewonnen woroen. Die Aufführung Ijinterbtü einen glücklichen Gesamteindruck. Auch die bekannten Musikschlager hörte man nochmals gern. ha. Biedenkopf, 16. Juli. Der hiesige nnunalverband teilt mit, daß für die Zeil bis Ein treffen der diesjährigen Frühkartoffeln, die wegen ter ungünstigen Witterung vorig nicht zu rechnen ist, ein groter Posten ländischer SB i n t e r ta r to f f e I n zum ,if' von 10 Mk. für ten Zentner frei Lantes- nfr- bestellt Worten ist, mit bereit Eintreffen wächst gerechnet werden kmin. Generalstreik in Stettin. Stettin, 16. Juli. Tie Vertrauensmänner der Stettiner Gewerkschaften Ijaten, wie verschiedene Blätter melden, gestern abend beschlossen, heute früh in den Generalstreik einzutreten, um den Kommandierenden General zu zwingen, den Belagerungs usiand wieder amzu- heten uno auch das Streikverbot gegen die Landarbeiter zu teseitigcn. In einer Benammlung Der Magistratshilfsarbeiter wurde von diesem Beschlutz Mitteilung gemacht und die Versammlung anf- gefordert, dem Beschluß geschlossen nachzukommen. Ter deutsch-amerilaftische Handel. Amsterdam, 15. Juli. (WTB.) Die Rieterländisckie TeIegrfii>I)cnarientnr meldet drahtlos aus Washington, te.fi die vollständige Wiederaufnahme des Lande sve-.ke sregicruiig das größte Opfer, das man den Bundesstaaten überhaupt zu- nruten könne. Tas Verlangen bedeute, die Aufhebung ter buntesstaatlick-eit Selbständtgleit. Es mässe babei wohl beachtet werten, dag damit auch die Ausgaben der Bundesstaaten kontigenttert werden und daß bic künftige Entwicklung sich nur tm allercngsten Rahmen vo.lzicl.eii werde. Das Reich beabsichtige, die Bundesstaaten in einem noch zu bestimmenDen Umfange teilnehmen zu lassen an den Erträgnissen gewisser Steuern, wie der Ein- fommen» und Erbichackssteuer. Tie Bundesstaaten hätten tentn noch Gelegenheit, bei ordere Ertra- steuern oder etwa die Vergnügungssteuer für sich auSzubauen, foiem das Reich auf die berecks cm» gebrachte Vorlage ter Vergnügungssteuer verzichtet. Ater auch die G e m ei n den v e r l i e r e n das Selb st be st immun gs re cht über ihre wichtigsten Finanzguellen. Sie werten nach Meinung der Rcichsregierung sich von den Bundesstaaten einen bestimmten Teil der aufgekommenen Einnahmen, die vom Reicks erhoban werden, .zubilligen lassen mülsen. Damit wird bie ftnanjieUe Sell ständig leit der Gemcindeit im wesentltckien beseitigt. Stc werten der strengen Aufsicht der Bundesstaaten hinsichtlich ihrer Ausgaten unterworfen sein. Ter Finanztedarf des Reiches, der Gliedstaaten und der Gemeinten wird auf annähernd 2) Milliarden im Jahre geschätzt. Hierzu kommen noch die Lasten, die uns der Frretensvn- trag mit Gewalt aufgenötigt hat. Ter badrsche Landtag werde sofort zu dieser wichtigen Angelegenheit Stellung nahmen müssen. DK Iugo-Slaiven. ____ Spitalan derDran, 17. Juli. (WTD.) Korrcsp.-Dureau. Trotz des ftrittrn Auftrages ter Entente räumten die Jugv-Sl awen Meter Klagenburg noch gingen sie auf bte neu- bestimmte Temarkatioilslinie zurück. Nur rm La- vanI-Tal Murten auS einigen Orten die Truppm zurückg.Hlogen. Tie Bevölkerung ist hierüber aufs äußerste erbittert und erwartet, daß die Entente endlich ihren eigenen Anordnungen ten Jugl> Slawen gegenüber Ack)tung verschafft. Prof. Emil Fischer f. Berlin, 16. Juli. In der Nacht vom Montag znm TiciLbig oerstaro, wie die „Boss. Ztg." meldet, ter berühmte Chemiker Prof. Emil Fischer im 67. Lebensjahre in Wann- fee bei Berlin. Ein geborener Rheinländer, hatte er zuerst eine außerordentliche Professur in München inne, folgte Dann einem Ruf nach. Erlangen und später nach. Würzbura, bis er schließlich als Nachfolger tzoffmanns nach Berlin berufen wurde. ÄÄv ““’isiÄch keinerlei Beschlüsse gesatzt. Tie Nackfricht, tetz Mcmcl bereits am 21. Juli durch Entcnletruppen besetzt hx-rten soll, entbehrt jeder tatsächlickien Grundlage. Tic Besetzung Tilsits kommt überhaupt nicht in Frage. Tie Reise des Obersten Percioal bat nur informatorischen Charakter. । i-.y von mtt ; I Uddih,, ÄS NUhIk P1 M, Anlage, birr Schale hat am Wjierung. iß ^.^dik TStnÄ mi. Sachdienlicher ie ikrimiLchvitzei t ^eDolkSparleisg *' tnt Gewerbehau; 3 llifl ab- TaaccordiLo zahlen, und Aerichi« Ang. Sport. — Tie 27. Regatta des Süddeutschen Ruderverbandcs findet am Sonntag den 20. Juli in Frankfurt a. M. statt. Es gelangen U Reimen zur Aus ahrt, von denen der Giefiener Ruderklub „£) a f f i a" 6 Rennen gemeldet hat. Im Junior-Einer startet tzermam Kaiser, während im Senior-Einer die Meiprrschait des Süd- deutsck)cn Ruderverbandes von Fritz Schüfiler bestritten wird. Außerdem hat die „v a f f t a' 2 Antäuger-Bicrer, den Elastvierer und den zweiten Achter gemeldet. Da sämtliche Reimen. von den PerbanDsvereinen stark belegt wurden, sind span- nenbe Wettkämpfe zu erwarten. Q Grünberg, 13. Juli. Sonntag den 27 Juli finoct hier die Bezirksturn ahrt des 2. Turnbezir s vom Gau Dessen statt. Tie llebun- qcn zum Wetturnen um1,alten: Sock- und Freiweitsprung, Kugelstoßen, 100-Mcter-Lauf und eine Pflichtfreiübung. Vcrmif d?tes, * Kirschenernte mit .Handgranaten und Gasbomben. Tas als Kirschen- paradies weithin bekannte Törslein Gerbrunn bei Würzburg Hot trotz des reichen diesjährigen Mir» scheusegens den Pfundpreis auf 2 Mark unter bem Baum sestg.setzt. Tie zahlreichen 5kir,.he".au|lauicr aus ten Grobstädten suchten auf die iirschenernlen- ten Bauern gütlich einzuwirken, den Preis herab- zilsetzen, sonst würde man sie aus den Baumkronen herausholen. Plötzlich beantworteten bic Bauern das Trängen b.r KirschenliebHaber mit >schrot- schüssen. Innerhalb weniger Jhnuten war eine richtige Schlacht im Gange. Mit Gasbomben und niiiaten holte man die Kirschenbauern aus umen und jagte die sämtlichen Kir|ck^n- erntier vor das Torf, das besetzt mutte Vcr- schietene Bauern wurden dabei schwer mifihantelt. Tie SlitfdKn wurden abgepslückt, gewogen und der Betrag den Bauern durch Postanweisung zugesandt. rf Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. 0 Schlitz, 16. Juli. In unseren ausge- kten Waldungen naht bie in diesem Jahre ! reiche L eidel b e e rer n t e heran. Als sich . ,-rsten schwarzen Beeren zeigten, da strömten Scharen von Menschen hinaus, weil jeder lVgte, er werde zu kur» kommen. Tie Folge non ist. daß die Ernte in halbreifem Zustande ir.ts zwecklos vergeudet wird. Eine in Volks itirDaftlutet Linficht zu begrüße-ide Maßnahme i Mccidamtä Lauterbach verbietet nun das Sam- [1,1 von Heidelbeeren bis zum 20. Juli. Zu- ^rhandlungen werten bestraft. ) S ch l i tz, 16. Juli. Eine aus dem ganzen << iftcr Lande stark besuchte Versammlung des fischen Bauernbundes sand gestern hier Oekonomirrat L en s e l - Dortelweil, sprach itt das Landg setz in Lessen, Otto Dirschel - tkjberg über „Tie Beseitigung der ZivaiigÄvirt- kjt mib die Notwrndigkint ter Organisation". I rrfvlgtcn zahlreiche Beitrittserklärungen zum »sfischen Bauerichund. Eine ähnliche Versamm- ng ivurte gleichzeitig in Lauterbach abgehalten. Starkenburg und Rheinhessen. Keine Wanze mehr m.T- nur mitKammerjaeer Berg’s Kieodaal 1 und II ku erzielen. Jetzt beste Zelt znr Brut Vernichtung. Erfolg verbi ff end. Kinderleicht anzuwenden Gesetzlich geschützt. Viele Dankschr. Doppel- nack. M. 2.-. Ausreich, f. 1-3 Zimmer u. Bet en. AKeinverkanl: Bros. O. Win ter hoff. KraaipLS; Bei Eins. v. M. 2.40, oder Postscheckk. Berlin nortofr. Zusendunir durch Hera. A. Grassel, Berhn, Köni^grfttzer Struüe 49. 634uss ch Riede r-J n gelheim , 11. Juli Es de das Pfund Rhabarber 16 Pf., Kirschen $., Stachelbeeren 75 Pf. und Johannisbeere Kreis Wehlor. "Wißmar b Gießen, 16. Juli. Um bic [clIigTcit reger zu gestalten, hat sich in hiesigem te im Restaurant zürn „Krokodil" ein Ge,ell- ifiöverein unter tem Namen „Edelweiß" gc» Dessrn-Nassau. Die Franksiuler Einfuhrmesse. Kohlenschlacke hat laufend waggonweise abzugeben Spinnerei und Weberei Wetzlar rrommanditgeseüfchafti.wetzlar 1k Messe, in ter Festhallc am dol^nzollernplatz, auptsack)e GebrauckFgegenstüiite «tr ©ijau ibrircen, Lurusarttkel sollen mit Rücksicht aus bic deutsche Valuta ausgeschlossen fern. isse. Die Unterteltuy ■ | nsialtung hatten ein I ugvereins (Teilung: ’-.H V Laasphe, 16. Juli. Wie auS Siegen 3t.\l>2t wird, hat sich im bor.itTcu Gerichts- stngniö d r Wi derer Ernst N ö h aus Lü^el, Hü z.ich bic Lehrerin Frl. v. Goltterg auS Stift lyp'l frnwitete, erhängt. IrdiSI*«- ÄWLK li und gerade gelegt. ^ »s 5^# natzirgnnäb C Dones, das w ■ enbal68fi, mi Sfltnen L nir- L' .kstr einen 6jnr Mimigc mäßige Unterbringung. twb aller Ma^ viele alte S^Andcn, r Mn en nicht mehr möglich, hat ictzt der Ategistrat n,n Arbeiten W» r ;')U jUgdt>crbot erteilen. Nur mit ganz Vließen lassen, KjIÜ)etcr Genehmigung darf der Aufenthalt ui tßierbeW' lenfiurt länger als ackst Tage dauern. t - - — «KÄtz istfes» •mite 15. (-.«rrftTO 1 L Christ, KunsMIe Griedel, Tel.: Amt Butzbach Nr. 49 empfiehlt sich zum Schlagen v.ßelsamen gegen amtlichen Schlagwcheln» IIH vrlcfkastcn 6er rie6aktion. K. v. Sofern vertraglich nichts besonderes vereinbart ist, Limen die Be^unmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs über Dienstvertrag in Betracht. Hiernach geht der zur Tienftleiitting Verpflichtete des Tlnspruchs auf Vergütung nicht dadurch verlustig, daß er für eine verhälttnsmas-ig nicht erhebliche Zeit dunck, einen in seiner Person liegenden Grund olfne fein BersckMlden an ter Tienstlei^ung vn'hiutert wird (Krankheit). Er muß sich jedoch den Betrag anrod) ten lasten, nx-Wjer ihm für bie Zeit ter Verhinderung an Krankengeld usw. gezahlt wird. Bei einer tnertcl» jälwigcn Krankteit kann aber unmöglich von einer nicht erheblichen Zeit gcsprtxlrm werten. Wenn die Gemeinte ten Stellvertreter mit Wahrnehmung Ilster Funktionen beauftragt hat, so ist sic, sofern nick»ts anderes vereinbart ich auch zur Zahlung der Vcrgütuna an diesen verpflichtet, dagegen besteht keine reriit id>? Verpflichtung, Jhnm das Gehalt für ein Vierteljahr toeiter zu zahlen. Trostlose Zustände in Italien. Rotterdam, 16. Juli. (WTB.) Tmlh Telegraph meldet mis Mailand vom Smintag'. Tie Auslehnung des Volkes gegen die De ne r u n g der Lebensmittel und bic heftigen Unruhen, die bei dieser Gelcgenhett ftattfanten, brachten Italien in eine sehr schwierige Lage. >.ch Hunderten vvn Städten fehlen die Vor rate. Du: Regierung bemüht sich sehr, die Lage zu teyerr- fäjcn. Ministerpiälitent Nitti richtete ein langes Handschreiben an die Prä fetten und örtlichen Behörden. In sämüichcn Städten und Dörfern sind die GeMvind-räte Tag und fttacht teimit tefchäf- tigt, eine Lösung für das schivierige Problem zu fiuten^. wie die Preise trotz ter riesigen Löhne lcrabgesetzt werten könnten. Tic sozialistischen Or- üQuifaliüncn vermehren dadurch, daß sic gegen die Dcrabsetzung ter Löhne find, die Schmeyg- feiten. Eine ganze Anzahl von Betrieben ruht vollständig. In ganz Italien kann man kein Paar Schuhe mehr kaufen. Alle Schuhläten sind ausv^rkaust oder leer geplündert. In ten Easös ind> Schankwirtfchasien Riailands kann man kein Bier mehr bekommen, da die Wirte sich roeigepi, das Bier zum lyalben Preise zu verkaufen. Tie Kleitermacher weigern sich. Die Anzüge zu zuschneiten, da die Arbeiter- bürse die Derabsetzung ter Sckmeiterlötele nicht gestaltet. Tic Bauern wollen ifac Erzeugnifse nicht mehr zur Stadt bringen, da sie bei den herabgesetzten Preisen die Arbeitslöhne und ion- ftipeu Unkosten nicht meist: tefhxiten können. Anderer seit blieben die Preise für alle RegierungS- waren unveräntert. Tie Reqt.'rungspreise find am höchsten. Tie Regierung führte riesige Mengen von Fleisch und andere Waren aus Amerika em und will sie nur zu ten von ihr bezahlten Preisen weiter verkaufen. Ueberall herrscht Tnrcheinanter. Tie Presse rodit daraus hin, daß die wirtsckwftttchen V'rl-cutniffe des Landes nicht in 24 Stunden durch einschneidende Maßnahmen geändert werden können Hier und tert dauern die Unruhen fort. Am' Freitag kam es anläßlich einer Volkskunte flcbimg in Udine au eiirem Zusammenstoß mit Truppen, die Maschinengi lvelnfeuer abgaten, wobei vier Personen getötet wurden. Lffe iu einer widftw d «nsigcs Baumaterial. Tic günstige Verwertung ie bei au&erottti öS ^ 'ührt, daß in den Dörfern am Altrhein « SSdic öcSt' V CiWurtflfliuerte Schilfrohrindustricn, Sch.l,rohr- W vnmfArifen entstanden sind, die fast aanz «biS Lk SiÄraiW-md versoracn. Im Winter bilden bie;e 4 bäft nSter flid JWlfrobraitlagen für den uneingeweihten einen int K j Uiürurdigen Anblick und bieten auf rings ver- H taii" «LG-«'- Sl»r ba» täuschend Lhnl.ch- Bild emti ■ Ivie ndiM L. Lauterbach, 16. Juli. Nach Tanger Der Iurbaron. i-ftmteit ging in ten letzten Tagen durchgreisen' Die TheatcrsreuDigkeit hat auch in diesem gicgen iiieber. Besonders ter Sommerfrucht, Sommer nicht nachgelafsen. Ein abermals aus- Hackfrüchten, dem zwetten Klee und tem verkauftes Haus liefie es wünschenswert erfttei* —;n. x»*- m/wto n». wenn Die Direktion des Stadttbeaters ihtt Gastspiele von Nauheim her regelmäßig durch- Statt Karten! Für die uns anläßlich unserer Der- j Mahlung erwiesenen Aufmerksamkeiten : Datum 1 Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit (Brob brr B. wdl» hung in stehniil trr fid)fbaTtn Hi imrirstäche Wetter 15. 7. nm. 14.1 6.9 5R w wechs. bewölkt 15. 7. 16. 7. abds. °m- II 12.1 10.2 7.4 7.8 70 84 nachts klar Danksagung wir gomilie Philipp Schäfer X. Wieseck, den 15. Juli 1919. Gießen, den 16. Jul! 1919. 013896 Viebin’irni-.e 3 r-ss [Empfehlungen| | Miefgesuche j| Erstklassige» süddeutsche» LNLLL tfäsSÄt Uaffee-Zmporthaus Eichen.,Tannen- evtl. auck später zumieten *1 • Buchenholz, kurz geschnitten, jede sucht fachkundigen FBeschäftigung, u. 01.«;0 a. d. Gieff. Sinz. 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Juli, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Ehriicb. u. gewissenli. Mann m. kaufmännisch. Kenntnissen sucht per 1. August Stellung a.Bureau,Lager ober Vnben, übernimm- Eckladen ß Sckul- und Sonnenstraße lKaiserhos) mit 6 Schau- fcmiern,eütI.m.6-Zlmnier- WshaaBfl, ist z. vermieten. Exnll Karn, Schuli'tr. Gregor W. Lumb, Frankfurt a.M^ Kaiser- straße 6. Telegrammabr. evil nueb nnbere vufieube . Schr.Aug. Lackierer gesucht Carl Ludwig Leib, 8348 Kirchstraße 2. E. nunbaum- KL,<5-44 poliertes ^Uferr wie neu und pass. Sofa m. Spiegel, altdeutsch, zu v.«"»» Bas»nbosstr.5LH. I | Kaufgesuche | Eine Glucke mil Kücken zu kaufen gef. Gastav Trinkano, KEotzger Selterxweg. 83421 FolirimM jeder Art prompt Ä-v billigste Bercchnuin U, C. RübsamW? Fernsprecher 259. ssirLajmttziiggcsiiA Meldung am Zuge Bahnhof Bietzen. Militärvapiere usw. mitbringen. m,«, 60.- 58.50 3^4-3iinraer=§üii9 mit Badezimmer im südl. Stadtteil zu uerf. Das. rviid v. 1. Skt. 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Juli, nachmittags lUhr, entschlief sanft nach langem,schwerem Leiden unsere liebe Tochter, Schwester und Nichte Greta Lewerenz im zarten Alter von 14 Jahren. 3n tiefem Schmerz: Familie Lcwerenz Familie Rain Familie Lewerenz. Gießen, Leihgestern, den 16. Juli 1919. Die Beerdigung findet Donnerstag, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. »>>»" Vertreter »um Verkauf von Futterlalk an Wieder- verkciufer und Landwirte sucht 7492ss Werkhoiz- ftämme zu verkaufen: 1 Esche, 6,9 in In., 28 cm mittl. Durckm.: 1 Ahorn, 3,3 m lg., 22 cm mittl. Durchrn. Im Winter gefallt. Zu erfragen bei Warner, (Sv. Steinweg 26. äügna e kJ"* ton s k iid IMteilz ÄM fj1 ms 4J"? « ei K de hä i8 $ lur lie rA«? «K-j.de«» hät««Ä ii WM fei nic Einkoch' Apparate MZKGP Gnmmi (oiasu sehr billig. Carl Schunck Laden erste Lage tSelters- weg), zu vermieten. Schr. Angeb. ünter 8308 an den Gießener Anzeiger. zugt. Schr. Augeb. un:er 8179 an den Gien. Anz. 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Juli, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause aus statt. 013851 Bezirksvrrtreter für OberheHsen, welcher bei angesehenen Detail- luten der Lebensmittelbranche gut eingesührt ist. .Gest. Osserien inner V. W. 5212 an Hansen ttein & Bögler, A. (S., Frankfurt a. M. 8240hv Trauer-Botschaft Gestern, Dienstag den 15. Juli 1919, abends 71/, Uhr, nahm unser guter Gott nach fünftägigem Kranksein (Lungenentzündung) unser gutes, heißgeliebte» Kind Karola das er uns am 8. März 1915 geschenkt hatte, zu sich zu seiner Engelschar Mit uns betrauern ihr jüngeres Brüderchen Walter und ihre betrübten Großeltern den Heimgang unserer lieben RolL Dies zeigen allen, die uns nahe stehen, tiefbetrübt an: Hermann Bönig u. Frau Luise geb. Wagenbach. Kaufe jeden Posten Redner p Kaufbmi W EfmbetM w V-; hier im L-ust i LMche Slandesheri L Sir können den L, ggciikräst.B!irs!lie!l. Georg Wallenfels. 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Unb nun "ünb hier sah sie zum erstenmal, daß $um ?Fvri- brauchte diese kleme Schwester ^^-Äwehr bMmen im Lbm mehr notwendig war, als Schul- die nahm das.Gnadenbrot tirifrit und tausend gesellschajtliche Kenntnisse. ba» fr- iribst fo stolz verichnucht. wenn auch t» >fc\; ch®J licke .i?n 2 "Ä sicht. Nein, verstehen mußte man zuerst, was von lliicin verlangt wurde, gelernt mußte man etwas p*n, .ehe man anderen dienen, anderen Helsen Säckel RtöriWn/Wi s &cke zu hosn M.'l'iüblsteia,^; bdlg-. SiK-.H me»TeL_CTI Arbeitskraft. Wie hatte doch der blonde Riese heute an der blauen Havel, der sich ihrer so freundlich, so echt und warm wie ein treuer Bruder angenommen, mmit schw. mant. clrag. se lall. 6W imt ennvr inerst. n291 iger 013863 met , M' leit r.26l. SJ?- ®”atb. Uli I u. kuiv an ben Wir- Hitali und ivk. »e* ier- Iber 13-34 4IL mg ver'k. ,n»A tT ltiir- OU-T« nu. Buchen-b Eichcich voglichfl gtschniii ilireck- erpriP. 0/^ !var-er \U'M >Fsw.> j uert I tcu - J211L rttt» i. ütr!. 142 L r.ffesl» ,oisf t Sllb cj$5£ imc°? jf l'n6 chivarr- .Kelle zu ach agna Svendburg Vioman von Anny Wothe. Utl £66* cr-j>>V nb^S 5S»ck 8 iiS e"b.öu Jpg. t* - ohne weiteres zugesteht. „Müssen heutzutage nicht viele Tünche von Mädchen gleich mir auf eigenen trüaen stehen," fragte sich Ragna wieder und immer wieder m Abg. S ch i l d b a ch (Soz.): Ter Zweck des ..ctzes, der in der Tebattc, besonders von der echten, fast ganz außer Acht gelassen wurde, i>! bodt, die überschüssigen Mfte, die in der fribuflrie heute nicht beschäftigt werden können, irf dem L-^l Ausdruck gerügt. > fAnm. des Berichterstatters: Ter Ausdruck I ij| von dem Herrn Präsidenten gemacht worden ind wurde von zahlreichen Personen im Haus sshött.) Tos Hous A-rt barrtnf in der [gllflnuclntn Aussprache über das Landgesetz acker. jeder Ast « billigt Bettel c. tw steE^A rSidie in ' jicti feft! "-""Md N nid*1 0,,lf>r ötS' , in dort für das Sicdlungswesen ausgesprochen. Kein Antrag bezweckt Unterbindung des Schochers oi Grund und Boden motz durch den Bauern. >iäifd)fc hat erklärt, datz der Staat Herr alles ülottnms ist, das er leinen Bürgern nur zur Nutznießung überläßt. Tas war allerdings v-on bnt nur im militarifttfdien Sinne gemeint. Abg öiijucr selber hat früher im Hause bedauert, datz iid-4 die Gemeinden ernt gesetzliche Handhab«, iarbm, freiwerdendes Bauernland zu erwerben urti, ü nicht in die .Hände des Grvtzgrundbesitzes fallen M lassen. Daß Freiherr v. Heyl nicht selber die dppvsüron leitete, sondern seine Kommis und die. toi ihm ausgehaltonen Zeitungen, die Wormser yitung und' die Hessische Lande-^zeitmig, ist selbst- kn'länMid). Tas ganze Gesetz ist durchaus bauern- mmdlich. Es wurde ja auch die Berufung des hndcoforslmeisters Weber, der der Rechten nahe- inb, im fcaufc von der Rechten mit Genugtuung btilfet. Wir roarcit überhaupt dagegen, eine Min- Mg i-enze fest zusetzen, da die Verlältnisse in Ober* Wien anders sind als im Odenwald und im itentoalii anders als in Rhein Hessen. Wir sollten k RlbgliclK-it offen lassen, Neinbäuerlichen 8vercnrrrlscliasten anszuhelsen und dem Arbeiter h Äartosselstück zu verschaffen. Wo bleiben bie Bntrrrfien der Kleinbauern, wenn man Güter zu ihr gesagt? ,^JHre Kenntnisse und Fähigkeiten liegen jnif einem anderen Gebiet als dem für Haus und Familie. Sie müssen hinaus in die Wett, m den fixunpf des Lebens." Wie müde hatte fte jetzt schon der Kampf gemacht, der nach Arne Lorenzen noch keiner war. Und doch hatte und batte sie ihn gern gekämmt, denn sie kämpfte nicht für sich allein. Sie roar hinausgezogen von Heimat und Vaterhaers, nicht nur um allein aus eigenen Füßen zu stehen, sondern vor allem der Heinen Schwester wegen, ine Warum war sie auSgezogen? Um xu kämpfen, ■ ringen um eine eigene Eristenz. Und was hatte ff erreicht? Nichts! Freilich, sie hatte nid# nötig tixibt, während der sechs Monate, die sic hier tn Itrlin weilte, die Hllse des fremden Vetters an- MX'hrnen, sie hatte sich so-usagen ihren Unter» kt verdient, aber wie? Trotz aller Nachsicht, die h einesteils in dem einfach bürgerlichen Hauff fcrt),- fühlte sie sich gleichsam geknechtet und tag» t) bis ins Innerste verletzt. Und doch mutzte sie forirni, daß es für sie ohne diese Nadelstiche des «iene nicht ging, denn ihr fehlte eben alles, um ir.e Stelle ausfüllen zu können, wie die, welche V von Frau Professor Lorenzen zugemutet wurde, i Was nützten ihr alle Selbstverleugnung, aller feife, alle Mühe? Nie konnte sie es recht machen, tn Vers hen folgte dem anderen. Was jeder nur i'igetmafaen geübten Kinderpslegerin und Stütze in Kinderspiel gewesen wäre, ward ihr zu schwerer jirbe. „Mit gutem Willen gelingt alles", btlegte im Therrie Lorenzen zu sagen, wenn Ragna feilen mutloser als gewöhnlich erschien, aber [Kcgria hatte doch nur zu bald eingesehen, bafe der ’hte Wille allein noch lange nicht den Meister fei I "Niez c UM; I ÄtzÄ zSM ömIm “ '**? । ®fyibeiw iu toMeU 1 Äi'd für gettacck? ^ttrcn-KIc die bSlbiien P? L. Roielizwcig,» EellerSwcq''. ■■ Streif» ganz unbtü Strüms Wollbemdei, Ei Röcke n!w. nun; reine volle« t Die Kommunalwatjlen. ♦♦ Allertshausen, 16. Juli. B-et her Deigevrdne tenwahl wurde üautexrt Jahs tzillgärtner I. mit 99 Stimmen gewählt. Je eine Stimme entfiel auf Frau Margarete Romer und Frau I. Hillgärtner. Frau Katharina Hillgärtner erhielt 5 Stimmen. eine Stimme war zersplittert. — Zur Gemeinderatswahl war nur ein Wa hl- vorschlag ausgestellt Wiedergewählt wurden Steinhauerpolier Hch. Müller, Landw. Johs. Körbächer, Landw. Hcy. Schomber, Gastwirt Joh. W. Nackstigall, Landw. Hch. Schneider, Gastwirt M. Hormaun, Wagnermrister Hch. Hillgärtner. Neu gewählt Axurden Hüttenarbeiter Ldg. Wis^ net I., Landw. Peter Meßmer, Steinhainer Johe-. SchneckerK. Eisenbahnschaffner Adam Müller und Landw. Hch. SteinIjarb; letzterer wurde inzwischen zum Bürgermeister gewählt. Q Birklar, 14. Juli. Bei der gestrigen Beigeoronetenwahl wurde der bisherige Beigeordnete Heinrich Müll« VII. rinftimmig wiedergewählt. Sämlliche Gemeinde Wahlen verliefen somit ohne Wahlkampf und brachten den steten Gemeindefrieden nicht au8 dem Gleichgetotcht. * Burkhards, 14. Juli. Zum Beigeordneten wurde Heinrich Horr II. mit 81 Stimmen gewählt. Ein Gegenkandidat wurde nicht ausgestellt. as. Burkhardsfelden, 16. Juli- Vci der Beigeordneten wähl machten von 417 Wahlberechtigten 229 --- 50,5 Prozent von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Ter bisherige Vriasordnet. Etaislian Damm wurde mit 227 (Stimmen wieder gewählt. Zwei Stimmen entftriat auf ern Fräulein. Es waren mehrere SDanbibaten ausgestellt, die aber, da sich in letzter Stunde .xr bisherige alte Beigeordnete Tamm, der fern Amt als stellvertretender Bürgermrister und Brigevrd- tncter treu nnb gewissenhaft geführt hat, auf* stellen liefe, sämtlich zurückttaten: cm Zeuh-n für die Beliebtheit des Wichergewähltem , ** Butzbach, 13. Juli. Bet dec Ijeutigni ersten Bei g eo r d netenw a hl wurde der bisherige 1. Beigeordnete Karl Ha der mann II. eiitftimmig wieder gewählt. Ein Gtegenfanbibat war nicht aufgestellt worden. Er erhielt 761 Stimmen Sonntag, 20. Juli, findet die zweite Deigeord- netenwabl statt. m a Göbelnrod. 14. Juli. Bei der Ber- gevrdnetenwahl wurde der bishemge Beigeordnete Georg Wilhelm mit 36 Stimmen wieder gewählt. Sein Gegenkandidat erhielt 32 Stimmen. O Grünberg, 13. Juli. Bei der heutigen Beigeord neten wa hl wurde der bisherige Beigeordnete Karl Konrad Fuldat ohne Gegenkandidat mit 479 Stimmen wiedergewählt. 10 Stimmen waren -ersplfttert. Die Wahl verlief ruhig. u. Heuchelheim, 14. Juli. Gestern fand mich hier die Beigeordnetenwahl statt. Bon den abgegebenen 1136 Stimmen entfielen 720 auf den bisherigen Beigeordneten Friede. Wilh. Kreiling. Sein Gegenkandidat Friede. Stern- müller IIE bereinigte auf seine Person 413 ^H^Seiligeftern; 16. Jutt. Bei dec Beigeordnetenwahl wurden zwei Kandidaten ausgestellt: von ben bürgerlichen Parteien Georg Seipp iV und tm letzten Augenblick, am Samstag abend, Karl Held. Es wurden im ganzen 543 Stimmen abgegeben. Tavvn entfielen auf Seipp 367, auf Held 165 Stimmen, sowie auf 2 Frauen je eine und auf Franz Göbel eine StimmS, 8 Stimmen waren ungültig. Mithin ist Seipp gctodbU. Zu seinen Ehren wurde ihm nach alter ländlicher Sitte von seinen Wählern ein Tannenbaum grietzt. ♦* Münster, 14. Juli. Bei der geftrigert Beigeordnetenwahl machten von 203 Wahlberechtigten 92 von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Paulus Walter wurde mit 80 Stimmen wiedergewählt. 12 Stimmen waren »ev splfttert. Abg. Reh (Dem.): Grundsätzliche Gegnerschaft »gen das Landgesetz hat sich im Hause nidyt ge» liniert, die Kritik hätte unbedingt sachlich bleiben mfl'm. Ter Rechrer polemisiert gegen die Agi- tation des Hess. Bauernbundes in den Bersamm- Uiigcn aus dem Lande. (Zwischenrufe von den Ab- ö;,‘Tlrrlmdrn der Hess. Bp.» Ich bedauere, daß Abg. vrttinyolz, li.i"glffurr hier im Hause meine Anwaltstätigkeit für 0‘L jll lonftn -'S iterhessische Standes Herren in die Tebatte gezogen tat. Wir können den Schmerz, bafe nicht mehr (witte Bauern wie früher in der Kammer sind, nicht teilen, haben selbstverständlich bäuerliche Ber- trtrr in der Kammer ganz gerne, aber nicht von her Einseiligkrit der Vertreter der Hess. Äolksp. Beifall links.! Als Jurist mufe ich mich den Be- ken des Kollegen Köhler gegen den Art. 60 eignungsverfahren) anschließem Ich hoffe, daß ch die Bedenken der Recksten in bet Entschädi- ngSsrage in der Einzeldebatte beseitigt werden, datz daS Gesetz einstimmig angenommen werden , was die Stellung unterer Regierung gegen- ibrt der Rcichsregieruny und dem Reick,ösied- tagSgesetz gewaltig verstärken würde. (Beifall.) ?lus dem AmtsverkündigungSblatt. Tas AmtsverkündigungsblattNr.58 vom 15. Juli enthüll: Verordnung über ben Versand von roten Möhren und Karotten aller Art. — Anfertigung von Fahrraddecken irnb Fahrrad- schläuchen. Vom 23. Juni 1019. — SeraikLung von Glimmer (Mira). Vom 21. Juni 1919. Französischer Verbtnbungr-offizier in Tarm stabt. — Bcschafftmg von Belten für Kriegsbeichädrgie unb Kriegshinterbliebene — Bertrilungsstellen; feier: Rückführung von Gütern. — Tie Aussüferung von Aermessung^arbriten für Rechnung der Gemeinden. — Rotlauf bei einem verendeten Schwein des Heinrich Mingelhöfer, Oppenrod. — F^ldbevev' lügung Heuckfflhnm. — Felbbereimgung Kesselbach; feier: das topographische Mterverzeläniis. — Feldbereiirtgung Lang-Göns. — Orissatzung bie Benutzung ber automatischen Vichwage der tzstmeinde Alten-Buseck betreffeitb. — Tte Gemeinde vichwage zu Ober-Bessingen. — Trenst- uacl ricklln des Kreisamtes. Faferrabbeckcn u. Fahrr adschläuche können fünfeig ohne jede Einschränkung angefertigt werden. Verarbeitung von Glimmer (tohea). Tie Beschränkungen, denen die Verarbeitung von Glimmer (Mica) auf Grund von Berpslichtungs- f (treiben der Glimmer Verarbeiter gegenüber ber Kriegs-Rohsdoff-Abteilung unterlag, sind seit 21. Juni aufgehoben. Tas hessische Ge sa mtmtnr stertum gibt bekannt: Nachdem bet Friede nunmehr geschlossen ist, sieht die Hessische Negierung itae wichtigste Aufgabe darin, die Berpslichtungm, die er .für Hessen zur Folge hat, int Interesse des Vaterlandes so lofeal wie möglich zu erfüllen. Ta große und wichttge Teile Hessens voraussichtlich auf Jahre hinaus besetzt bleiben, wirb dies nur mögltch sein durch Unterhaltung einer ständigen Verbindung mit dem Oberkommando der Besatzmigstruppen in Mainz. Es ist bcShalb noch Tarrnftabt ein franzöfticchst Verbindungsosfizier mit dem erforderlichen Begleitpersonal abMmman» btert nrorben. Tte Hessische Regierung rechnet darauf, baß die Bevölkerung der Hauptstadt, tote auch des Laubes in Berücksichtigung ber oben» genannten Umstande dem franzöfischen Serbin» bungsoffizter bei ber Hessischen Regierung und seiilem Personal jederzrit mit Ruhe unb Würde begegnet unb sich insbesondere jeder unbesonnenen Haichlungswrise enthält. Beschaffung von Betten für Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene. Tie Hessische Hanptsürsorgestelle ber Kriegsbeschädigten- imb Kriegshinterbliebenenfürsorae zu Darmstadt ist tn den Besitz von 80 Stück Lazarett betten gekommen, die an Kriegsbeschädigte und Kriegs- hinterbltebene des günstigen Preises wegen abgegeben werden sollen. Es bandelt sich um: 58 eiserne Bettstellen mit Sprralboben ä 60 Mk., 22 eiserne Bettstellen mit Draht gefleckt boden ä 40 Mk., 41 Seegrasmatratzen, gebraucht, l-teilig, fe30Mk., 6 Kapokmatratzen, gebraucht, l-teilig, ä 60 Mk., 5 Roßhaarmatratzen, gebraucht, 1-teiltg, ä 60 Mk., 3 Matratzen, Fcber» und Rotzfeaarnuschung, ä 45 Mk., 25 Seegrasmatratzen, gebraucht, 3- tciTig, ä 35 Mk. Tie erwachsenen Fracht- pp. Kosten, btt uns noch nicht sämtlich bekannt sind, kommen noch feinju, so bafe dem Preise für jeocs nichts, gar nichts. ,Lhre Kenntmsse und Fähigkeiten liegen auf einem anderen Gebiet," wiederholte Ragna unnnll- kürlich Tottor Arne Lorenzens Worte. Ja, aber auf welchem denn? Sollte sie sozusagen erst alle Schulen durchmachen, ehe fte das Richti« sand? Sollte fte erst alle ihre Kraft, ihren Mut vergeuden, um dann immer wieder und wieder emzu- sehm: das pofet nicht für dich, dein Können reicht nicht ans — dazu sind andere berufen? Warum hatte er, der es so gut mit ihr meinte, einen Feuerbrand in ihre Seele geworfen, indem er ihr den Vorschlag machte, Medizin zu studieren? Er glaubte, bafe fte da am Platze wäre? Ja. sie glaubte es auch. ES wäre etwas, was ihr Befriedigung, Anregung verschaffte, was chren Getst spornte, noch hohen unb höchsten Zirien zu streben. Aber die Aussührung dieses Planes mar für sie, die Mittellose, eine Unmöglichkeit. Und dann Jahr über Jahr würde vergehen, ehe fte irgend etwas ergreifen konnte, und bei ihr verlangte gewissermaßen der Augenblick fern Recht. Außerdem war Ragna zu klug, um mcht zu wissen, bafe bei bet ganzen Art des Unterrichts und der Erziehung, die sie genossen, auch das Studium für sie mit Schwierigkeiten verknüpft war, die bei jedem jungen Manne, der etn Gymnasium besucht hatte, fortficlen. . _____ Eine Bitterkeit wallte in ihr auf, erne grenzenlose Bitterkeit gegen die Ungerechtigteft, mit der dem totiblidjen Geschlecht bie Bildung im all* gemeinen von vornherein vorenthalten wird, die man jedem Jungen, ob er nun klug oder Rnnm, bis 200 Morgen schützen will? DaS ganze f SiebelungSnnternehmen wäre bann in ganz Hessen i auf 235 Betriebe angewiesen. Auch Abg. Brauer ; hat feier im Hause fest^eftellt, bafe das kleinbäuerliche Hessen mehr in der Erzeugung von i Nahrungsmitteln getriftet hat al4 der Durchschnitt des Reiches. Man soll nicht nur nationale Redensarten machen, sondern auch nationale ' Arbeit leisten. Und das Gesetz verfolgt ben nationalen Zweck, die Leute im Lande zu erhalten und unsere Volkskraft wieder auszubwien. Sollte ber Geist bes Kollegen Dorsch im Gesetz »um Ausdruck kommen, so wäre das Gesetz für uns unannehmbar, der erzreaktionäre Geist, der die politischen Rechte an den Besitz knüpft. Dadurch treiben Sie eine Politik der Aufreizung der Arbeitermassen. Mit 1200 Mk. kann Kollege Dorsch nur 'drei bis vier Wocken in Darmstadt leben, und da erhebt er noch Klagen über übertriebene Lohn tarderungen ber ArbcUer! (Heiteckkcit.) Ich gebe zu, bafe sich die Anschauungen unserer Partei über die Landwirtsclxift geändert haben. Wir nahmen an, daß in der Landwirtschaft wie in der Industrie der Großbetrieb siegen wurde. Diese Vormlsseyung roar falsch, der Kleinbetrieb erwies sich in der Landwirtschaft als überlegen, unb daraus zogen roir die Konsequenzen. Herr Deh- (inger soll erst einmal lesen, was das Erfurter Programm über die Landwirtschaft sagt. Wir wollen die Prvduttionsmittel, zu denen auch der Grund unb Soben gehört, verstaatlichen, wenn sie nicht mehr dein Produzerrten gefrören, sondern dem ÖH-ofeflapi'aliftcn. Tem Produzenten, der im Besitz seiner Produktionsmittel ist, wollen wir sie doch nicht wegnehmen. Tas letztere ist beim Klein- banern der Fall. Ta ist es doch ungeheure Demagogie, zu sagen, wir wollten den Weinbauern von ferner Sck^lle vertreiben. Wenn toir wollen, daß das frrtroerbenbe Bauernland van den Gemeinden erworben und dadurch der Spekulati-cnr entsagen werden soll, so wollen toir dach nur dasselbe, wie der Kollege Brauer. Wo bleibt denn da die angebliche Banernfeindlichlkeit der Sozialdennckra- tie? Wir haben stets für die llrndroirisch.rftlichen Positionen des Voranschlags gestimmt. Versetzen Sie uns nickst in die Zwangslage, bas Gesetz ab- zulehrren, inbent Sie bie Mindest grenze frinaus- sctzcn unb dadurch den Zweck des Gesetzes imrmög- lich machen. (Beifall.) Es tritt eine Pause ein. Nack, ber Pause gibt Präsident Lldelung bekannt, daß ber Aoltestenrat beschlossen habe, wegen der Geschäftslage des Hauses, in den nächsten Tagen Nackmittagssitzmrgen abzu'h.llteir. Tie erste f)tach,mittagssitzu7rg findet morgen statt. Abg. Schröder (Z.): Ter Manimonismus der Kriegswirtschaft hat ben psychologisch verständlichen Wunsch nach Sozialisierung immer stärker anfckMellkn lassen. Ich werde nur meine Periöit* liche Ansicht zum Landgesetz vortvagen und mich tm Rahmen der Generaldebatte hallen. Tas Lang - gesetz ist zweifellos ein erster Schritt zur Sozialisierung. Besonders der §111 erweckte diesen Eindruck und dann die Aeufeerungen des Herrn Finanzminifters, in denen er sich zu dem Ab- ringen des Staates von Grund und Bvden betanrtt bat. Dr die Zeit zu ruhiger Prüftmg feMte, auch Vorbilder nickst vorhanden wavyr, sind wir aufs Erperimentieren angewiesen. Gewifte Erperimente smb gerade bei der gegmrofrrhgen wirtschaftlichen Lage sehr gefährlich. Der Redner verliert sich in langatmige akademische Abschwri- fungen über das Wesen des Staates imb zeigte dadurch, auf tote fruchtbaren Boden die Anregvng des Aeltestenausschusses, sich kurz zu fassen, gefallen ist. Zur Sache kommend, erklärte der R^rner, bafe viele Bestimmungen zu weit gehen. Tie besonders aTtstößigen §§ 42, 49 und 111 hat der Ausschuß ersixnlichcrweise beseitigt. Was geschieht mit dem Lande, wenn der ßanbhunger bei Aenderuna unserer Ernährungslage wieder in Landüberdruß verwandelt wird? Attentate auf unfern Wald sollten nicht gemacht werden. Ter Redner begrüßt es, daß in den Siedlungsausschüssen eine paritätische Vertretung der Landlieferer und Land- empsänger vorgesehen wurde. Tagegen schaffen die 53, 58, 86, ferner 60 ff. ein Ausnahmegesetz, das unter allen Umständen vermieden werden sollte. Man kann das Landgesetz anders beurteilen als ber Herr Fmanzminister. Andere Leute beurteilen die Kinder meist richtiger als die eigenen Eltern: ich begrüße es, daß ber Ausschuß wenigstens bie Trucksack)e 126, biefe unreife Frucht am Baume der Gesetzgebung, abgeschnittcn bat. Ich hoffe, bafe meine Anregung, auf gütlichem Wege ohne Anwendung von Zwang die Absichten des Gesetzes zu erreichen, auf fruchtbaren Boden fällt. Präsident Adelung erklärt, bafe die Liste ber ersten Redner erschöpft ist unb erteilt sodann dem Abg. Dorsch das Wort. Abg. D o r s ch (H. 23.) stellt gegen ben Fmanz- minister Henrich feit, daß die Landankäufe des Frriherrn o. Heyl gar nicht tn seinen Wahlbezirk Nelen, so daß bie Berufung mif einen angeblich parlamentarischen Brauch nickst sllchfrallig ist. Der Redner redxfertigt gegen die Borwürfe der Linien bie Achtation gegen das Landgesetz. ES roar Pflicht und Recht, die Landwirte über die Fvlgen des Gesetzes auf zu- klären. Wenn durch ben Zufall, bafe ein Abg. zu- rilrftrat, Kvllege Feldmann, ber an 15. Steile auf ber benwkratiscycn Liste stand, in die Volkskammer eintrat, so tarm man dies doch wohl nicht mit dem Abg. Reh als eine genügende Vertretung ber Landwirtschaft halten, die uns übeNlüftig mache. Der Redner stellt gegen ben Abg. Schildbach fast, daß er von dem gesunkenen Geldwert sprach, wonack) 1200 Mk. fr-ute nur noch den Wert von 400 Mk. beträgt. Wir Landwirte wünschen daS Jnkrasttteten des Gesetzes, doch unter Beseitigung der uns anstöfeigen Artikel, auf tue wir in ber Spezi'aldebatte zurückkommen roerben. Abg. Fenchel (Hess. Vp.> bittet um 53eante wortting einer im April gestellten dringlichen Anfrage über die Behandlung des verpachteten Gutslandes. Wir haben gebeten um eine Antwort vor der Behandlung des Lanbgeseyes. Wir haben doch auch noch ein Recht auf eine Antwort. Ten Borwurf bes Finanzministers, bafe roir uns selbst bei der Mitarbeit aubgef(haltet hatten, mufe ich ab- lehnen. Schluß ber Sitzung IV2 Uhr Nächste Sitzung MitQvoch vormittag 9 Uhr (pünttlich). cfiel 19® aiirt* «jfl. eW« rone inen eQä. NNH. ! 01» e iübL Seile iflur, .Gc. len ittine stall' 8Ü4 . 52. rltis- asch- ihhal, Tiick. 113902 einer. igel 113909 5L en: iffen- blnie Paar ®r.W W eiut. tu- - 01*11 I w a w n., w L’uw Stück noch etrott 1 Mark zuzurvchnen sein dürft.'. Wetter hat die Stelle icod) ein; Partie Decken (tote sie in ben Lazaretten zum Ernziehen in die Bezüge benutzt roerben), wovon das Stück sich auf etwa 18 Mk. stellen wird, und eine Arczahl Nachttische, das Stt'lck zu etwa 17 Mk. tn Aussicht Tte Preise für, sämtliche Gegenständ: verfteh.-n sich ab 2armftabt. Bestellungen [öimat H3 jum 18. Juli an bie Bürgermeistereien aufgegeben werden. Rvtlauf ist bet einem ixrmbrizn Sckwcw des Heinrich Klingelhöfer, Oppenvod, feftgeftritt. Gehöftsperre ist angeotonet. Dien st nach richtendes KreiSamtcS Balthasar Hillgärtner von Keffelbach würbe als P 0 l i z e i b i e n e r für diese Gemeinde eidlich verpflichtet. Praktisch musste man ringreisen können, so mitten I anderer Form, und sie konnte nichts dagegen tun, im Leben auf eigene Füße gestellt. Wenn Ragna darüber nachbaclfte, welche Fehler sie schrm begangen, welche Engelsgeduld sie schon durch tfrrc Unkenntnis ber einfachsten Tinge herausgefordert hatte, bann stieg ihr bie Schamröte ins Gesuht. Unb obgleich sie Tag unb Nacht mit sich gerungen, gesucht hatte, ihren albernen Stolz, ber sich immer wieder auf bäumte, zu bekämpfen, obgleich sie die Zrit, seit sie frier in Bersin roar, gut genützt und viel, sehr viel unter ber strengen, aber gerechten Hand von Frau Therese gelernt hatte, mackste sie doch noch täglich neue Fehler, sie fühlte, bafe sie den Leuten keine wirkliche Stütze war, sondern, dafe ihr noch riet, noch sehr viel fehlte, um das zu sein, was fte wollte und mußte, ernt [Verschied^ An- u.Verl von LMvcn. Litauen, kkoom vier, 1 Siaidjmn Louis Rothentei Bi fflint.®*.'5: »derSloifjuk^ «-> Kitter Wit« Sstuchl. ©dir. «n A.W an ic Glatten, Kreuzplatz 6 Fernspr. 925. Lichtspielhaus 7 Kur noch heute und morgen \ viracit der große Prunkfilm. — Ab Freitag; Henny Porten in ihrem letzten und besten Fllm- Schauspiel Serie 18/10 In 4 Akten Ä A Oie S c h u 3 eew.l. tllii. leiproorMtm M- ich warne alte und zerbrochene Gebisse nicht wegzuwerfen, da dieselben zu noch nie da- gewesenen Preisen angekauft werden. Zahle pro Gebiß ois 150 M-, per Zahn bis M. 3.— Wer dienen Z>onnor*«ta L besser: daß fr kpiinensch ist, kei Wlickes Fühlen ur ffmtheit gehör Midend, denn auf kWcklichleit bei fc halten an unser, fc Trzberger uns ftgks durch sc Empsindlichstc rsn er hat, Ivie ma Wagen und Hebt das Volk uneini : Zwietracht in es l ^ilhsfinanzmiuisl Anfang 7 Uhr. Der Boriimi Mn geselkn sich am M Wir geben die pachj-ehend wieder pd Ende? - flic ^lchszerklüstuna. i W^Punkt au$ öo, pjpnnfenbe Reichst haben, aller Ortsgruppe Giestcn. Oeffentl. Versammlung am Donnerstag den 17. Juli 1919 nachmittag» 6'/, Uhr pünktlich Im Hörsaal des Liebig-Museums. e,ÄSÄel*Ä»J: Sicßmcr kuüer-öeleMchaN 1877 e.v Sonntag den ro. Juli 1919: Oden Hausen, den 14. Juli 1919. Bürgcrmnsterei Odenl)auscn. Nachtigall. Sinheit ^an muß dein Ltrger schon, Ust und ÄüM Kilben Beamten! tert die den Schme L'zu gehen Pfleg Orthopädische Werkstatt Nstbeiae and -am« werden angofertigt — Reparaturen schnellsten,. Ludwig Bepler • Gießen nahnhof*tr. 11, Eingang KaplansgassoJ01289t K"iM der.Bund » en Mit solchen ^gt wird name eioiSS Rud. Ohliger, KaherRlantorn Kaufe "«rFreitog, 18.Juli i von v—1« uur alte Gebisse Tolle im Hotel Prinz Carl. Zahle pro Zahn bl» 1, 3 und 6 Mark, yn Gold u. Platin höchste Tagespreise. Vruckarbeiten jeder Art für vehörden, handel, (bewerbe, Industrie und genUk fertigt fiilrdn un» preiswert an die Vruckeret M Justus Christ • Eiehen * wetzsteinstrahe Nr. 38 • Fernsprecher Nr. 12« MV WS- s Deutsche Volkspartci ^Annaevlsies' «0. 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