FT. 13 Der friffcrwr Vwyctect erscheint täfllltf), außer koimlagS. — BeUoaen: •tefcener tfamtllenbläticr; KltiSbltiU flr Hn Kreis Sletz«. Br jngspreis: tmmaU.']Jlt.l.35,DieTtet- itihrlich Dtt. 4.05, durch fcbhole- il Zweigstellen monakl Tlf. 1.25 durch die Post Tlf. 4.05 viertel* ^hrl. auSfchl. Beitellg, ^ernlprrd) - 91nldilüffe: ffir bte€d)riftleihtiiflll2 Merlan, Wc|d)dft6ftelle51 öliischristfürDrahrimch- richleu. Anzeiger Stehen. Erster Flatt 169. Jahrgang Donnerstag, 16. Januar 1919 Annahme von Anzeigen f. die Laaesuununec vis zum Nactuniliaq vorhee oynejedeVerbnidlichkeit Seileapreise: für örtliche Anzeigen 25 UL,iür auswärtl 30 Pich für Reklamen Mk.l.-nebst 20° <,Teue- rnngSzus t.lag;Plat;nol> f dir ift 20 % "Aivschlag. Lauotschrinleiter: Aug. Goetz Verantwortlich für Politik: Aug. föoetj. für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz; für den Airzetgentetl: £>. Beck; fämtllch in Gießen GietzeimAMiger äk. General-Anzeiger für Gberhefsen Swlllingrrund-ruck u. Verlag: Vrühl'sche Univ.-Vuch- u. SteillüruSerei R. Lange. Schristteitung, GeschäftssLelle u.Vruckrre!: Schnlftt 7. zu berücksichtigen sind. Besondere Abzugsrechte be- Su^nnFrrtHpfnTmh läflVrk Sri* H 3 Mfsen u. o. Erwerbungen von Todes wegen. Jeder ÄÄM ^urch Erbschaft. durch' V-rmächwis, durch Lfall eines Lehens, Stanimgutes oder worbene Verinogeirszutvac^ 1918 die höchste Abgabe der Gesellschaften vom Mehrgewinn 60 v. H. betrug, ift sie in dem Entwurf von 1919 mit 80 v. H. vorgesehen, und Sinar ist die Staffelung der Abgabe bei d-ein Mehr.- gennnn degressiv. Also Mehrgewüme über eine Aeillion Mark zahlen 80 v. £>. Kriegssteuer, sü. geringere Gewinne sind Ermäßigungen um 10 bi- 50 v. $>. vorgesehen. Ein lleoernraß der Besteuerung wird dadurch) verhindert, daß die ^Melw- gewiimsleuer des Reick)s einschließlbch derS ' fts- uud Genreindcsteuer (soweit diese letzlaei, von dem den Mey^gewinu bildenden Teil Ein- konrmcns erbobär werben.) in jedem Felle nicht über 90 v. H. hinausgel-en soll. Der zweite Entwup betrifst eine Kriegs - abgabe von dem Vermögenszuwachs, der in der Zeit vom 31. Dezember 1913 bis 31. Dezember 1918 eingetveten ist. Damit soll die Kriegsgewinnbesteuennig der Einzelpersonen gb- schließend geregelt werden, während die Besteuerung der Gesell schalen bereits burd/bat Entwurf des Kriegsabgabegesetzes für 1919 (siehe die obigen Erläuterungen) vorgesehen ist. Tie Einzelpersonen !)aben schon auf Grund des Kriegssteuergesej-.'s vom 21. Juli 1916 und aus Grund des Gesetzes über die Erl-elmng eines Zuschlages zur Kriegsstenec vom 9. April 1917 eine Abgabe von dem in der Zeit vom 31. Dezember 1913 bis 31. Dezember 1916 er,teilen Vennögens- zuwachs gezahlt. Nunmehr wirb noch einmal, und zwar jetzt der ganze Zeitraum vom 31. Dezember 1913 bis 31 .Dezember 1918 erlaßt, doch wird die auf Grund der obengenamrlen Geh tz' erbene bzw, vorgesehene Steuer von dem aus Grund des neuen Gesetzes Zahlungspflichtigen Betrage in Abzug gebracht. Für die Berechnung des BerMögensstandes vom 31. Dezember 1913 ist das für die Berechnung des Bsehrbeitrages festgestellte Vermögen maßgebend. Die Berechnung des Vermögensstandes vom 31. Dezember 1918 geschieht nach Maßgabe des Besitzsteuergesetzes, wobei wesentliche Abweichungen fehlen dazu überdies die geeigneten Männer, Perm alle diejenigen, die bisher an der Spitze Fideikommisses er- soll -jrundsätzlich mw Front der Mehrheits^ozialisten oder Un- abhän-gigen standen, gen testen nicht einmal das einhellige Vertrauen der zusaammenge- fastten Linken. Sie sind vielfach bitter gehaßt unb sie haben sich in den inneren Kämpfen verbraucht. Wie sollten sie in der entscheidungsvollen Zukunft das große deutsche Bolk führen können? Ab rücken von diesen Gefahren, das muß die Parole sein. Keinen Stimmzettel den Sozialdemokraten oder den Unabhängigen, die im neuen Deutschland, auch ohne daß sie die Führerschaft haben, als Bürger betrachtet werden sollen, denen man die Zuziehung zu politischen Geschäften und Aufgaben nicht versagt — wenn sie sich nur gefunden haben zum Erkennen der vielen und großen Aufgaben, die uns am nächsten liegen. steuerfrei bleiben, darf also von dem Bermögens- stcrnde vom 31. Dezember 1918 in Abzug gebracht iverben. Von dem Endvermögen (Vermögensstand vom 31. Dezember 1918) ift ferner u. a. abzuzieheu ber (am 31. Dezember 1913 feftgestellte) Kopftal- lacrt der auf dem Vermögen des Abgabepflichtigen ruhenden, auf die Lebenszeit einer bestimmten Person beschränkten Leistungen, wenn diese innerhalb der Zeit vom 31. Dezember 1913 bis 31. Dezember 1918 verstorben ist. Weiter sind abzuziehen Kapitalien aus Zahlmrgen, die im Veranlagungszeit* raum aus einer Versicherung erfolgt sind. Auch wer im Veranlagimgszeitraum eine Schenkung von mehr als 1000 Mark empfangen hat, hat diesen Betrag von dem Vermögen von: 31. Dezember 1918 ich Abzug zu bringen, denn die Steuerabgabe soll hier den treffen, der die Schenkung Borgo iwmmen hat. Abzugsfähig ist auch beir Betrag einer Kapitals- abfindung als Eirtschädigung für die durch Körperverletzung herbeigeführte volle ober teilweise Erwerbsunfähigkeit. Den (nach den Vorschriften des Besitzsteuergesetzes^ auf den 31. Dezember 1918 fest- gestellten Vermögen sind hinzuzu rechnen, wie sich schon aus den obigen Msführungen ergibt, u. a. Schenkungen ober sonstige Vcrmögensübergaben. Es erweist sich also, zumal, da auf eine verschärfte ^Äuskunftspflicht der Notare und Gerichte hinge- wirtt werden wird, als zwecklos, toenn z. B. Eltern, Um dadurch zu niedrigen Steuersätzen zu kommen, Vermögensteile an ihre Kinder verschenken. Dabei darf gleich einschalteitd bemerkt werden, daß auch bei der Eünftigen Vermögensabga'-c Vorkehrungen, l i dieser Richtung getros'en werden dürften. Zu dem Vermögensstande vom 31. Dezember 1918 sind ferner u. a. hinzuzurechnen Beträge, die im Veranlagungszeitraum in ausländischen Grund- ober Betriebsvermögen angelegt worden finb. Das Gesetz soll bamit verhindern, daß in der Zeit vom 31. Dez. (1913 bis 31. Dez. 1918 abgewanderte Vermögen der Sleuerpflicht eirtzogen werden. Weiter soll der Verflüchtigung des Vermögenszuwachses damit entgegengewirkt werden, daß Betrüge, die zum Erwerb von Gegenständen auS Edelmetallen, von Edelsteinen oder Perlen, von Schmuck- und Luxus- gegenständen, sowie von Sammlungen aller Art aufgewendet worden sind, sich der Steuerpflicht entziehen. Es hat sich bekanntlich bei manchen Leuten, die hohe Kriegsgewinne erzielten, die Neigung gezeigt, ihre, Mittel gerade in solchen Werten anzulegen, bfc nach dem Besitzsteuergesetz nicht steuerpflichtig sind. Dem will der Gesetzentwurf nach dem Vorbild des Kriegssteuergesetzes vom 21. Juni 1916 entgegentretm (ausgenommen sind aber wiederum Kunstwerke lebender oder seit dem 1. Januar 1909 verstorbener Deutscher ober int Deutschen Reiche wohnender Künstler). Der Gesetzentwurf geht aber noch weiter als das Kriegssteuergesetz. Es sind nämlich dem Ver- mögcnsstand vom 31. Dezember 1918 hinzuzurech- neu Beträge, die im Veranlagmigszeitvaum zu Anschaffungen jeder Art verwendet worden sind, soweit sie insgesamt 10 000 Mark übersteigen. Die Luxusanschaflüngen und die Anfck^affungen aller Art — das gleiche gilt auch für die obenerwähnte Anlage in ausländischen Grund- ober Be- sitzvermögen — finb allerdings nur bann zu berücksichtigen, wenn die erworbenen Gegenstände usw. am Ende des Veranlagungszeitraumes (31. Dez. 1918) noch im Besitz des Abgabepflichtigen sind. Angliederung LuremburgS an Frankreich. Paris, 14. Jan. Journal des Debats erklärt, die Partei, die die Republik Luxemburg ausgerufen habe, beschloß eine offizielle Abordnung nach Paris zu senden mit dem Auftrage, der französischen Regierung die Angliederung Luxemburgs an Frankreich Voranschlägen. 10 000 Mark 20 v. §>., für die nächsten angefangenen oder vollen 20 000 Mark 30 v. £>., für die nächsten 50 000 Mark 40 v. £>., für die nädtften 100 000 Mark 50 v. H., für die nächsten 100 090 Mark 60 \>. £>., für die nächsten $00 000 Mari 80 v. $>., für die weiteren Be.räge 100 v. £>. des abgabepflichtigen Vermögenszuwachses. Es wird nach diesen Abgabesätzen jeher über 500 000 Mark hivausgehendc abgabepi lichtige Vermögenszuwachs völlig Jortg?fteuert, und es kann somit niemand nach Erchllung der Abgabepflicht von dem abgabepflichtigen Vermögenszunmck-s mehr als 199 500 Mark zurüclbel>alten. Tie Besteuerung ist scharf, gleichwohl ist sie nicht so auszusassen, daß diejenigen, die aus .Heeres(Leerungen usw. Nutzen gezogen haben, bestraft werden sollen. Tas Ziel ist vielmehr — besonders nach dem ungünstigen Ausgang des Krieges, der iveiten lftreisen der Bevölkerung große Verluste gebvackst hat —, die Gewinne, die aus dem Kriege mrd während des Krieges erzielt worden sind, der Allgemeinheit zuzu ähren. Die Ersparnisse und die Früchte der Arbeit werden bis zu einem gewissen Grade geschont, indem der ganz kleine Vermögenszuwachs (bis 3000 Mk.) unbesteuert bleibt und der Abgabesatz nur nach und nach, wenn auch schließlich sehr steil, aufsteigt. Für die Allgemeinheit wird die Höhe der Angabe vom (Vermögenszuwachs, abgesehen davon, daß sie die Finanzkraft des Reiches stärkt, einen besonderen Vorteil haben, beim bie Abgabe vermindert die gleichsam zusätzliche Kaufkraft und ift damit ein erster Schritt auf dem Wege zur Verbilligung der Lebenshaltung. Der Entwurf wird den gesetzgebenden Körperschaften zur eitdgülligen Erledigung unterbreitet werden. Die Bolschewisten rüsten znm Kampf. Berlin, 15. Jan. (WTBll Norwegische Stimmen weisen darauf hin, daß die einzigen Stellen, die ut Rußland arbeiten, Munitionsfabriken finb. Die Bolschewistenrüst en mit aller Kraft, um sich ihre Macht zu erhalten. Sie haben bereits eine Axmoe vor einer Viertelmillion ausgestellt, und vor Ende März wollen sie es auf 3 Millionen bringen. Auch andere glaubhafte Meldungen beftätigen, daß Trotzki rüstet, und daß die Dvwftt-irmee, die jetzt ausgestellt rnnbe-i ist, nicht unterschätzt werden darf. In fast allen Garnisonen wird ci rig exerziert, Di, ziplin wird mit rücksichtsloser Strenge aufrechterhalten, und Bewaffnung, Bekleidung und Verpflegung der jungen Truppe sind nach übereinstimmenden Meldungen vorzüglich. Tie aus Deutschland zurückkehrenden Kriegsgefangenen werden zwangsw.ift eingestellt. Weigern sie sich, so bekommen sie nichts zu essen, bis sie mürbe sind. Auch die Q fi;ie e der früheren russisckj-en Armee toerben zwangswftse eingestellt, da man ohne sie die erforderliche Disziplin nickst anfrechterhaltcn kann. Die Disziplin ist über alle Maßen streng. Tie kleinsten Vergehen werden mit den schär ften Strafen, meist mit dem Tode, bestraft. Mit dieser Armee will Trotzki die bolschewistische Idee über ganz Europa verbreiten. Feindliche Armeen — z. B. die ber Entente — fürchtet er nicht, weil er damit rechnet, daß die Kraft der bolschnwistiscken Panpaganda so groß ist, das! zwei Drittel ber sich stellenden Gegner sich ohne weiteres kampflos übergeben luür.en. — Daß eine solche Armee für unsere Oftseeprovinzen und für ganz Teutschla nd eine sehr große Gesa hr bedeutet, liegt auf der Hand. Geht es nach Trotzki, £., für die nächsten angefangenen oder Vollen 30000 Mark 2») v. H, für die nächsten enge]angenen oder vollen 50000 Mark 30 v. H., für die nächsten angefangenen oder vollen 100000 Mark 40 v. H., für die weiteren Beträge 50 v. <ö. Tie ?tbgabe vom Vermögen wird nur erbo[M”i bei 23ei-inögen3beträgen von mehr als 100 000 Mark. Sie beträgt für bie ersten 200 OCX) Mark 1 v. Tausend, für die nächsten an efangenen ober Vvlleu 300 000 Mark 2 v. T., für die nach- ffcw angt'fangenen ober vollen 500 000 Mar! 3 v. T., iür die näckstte angefangene ober volle 1 Milli-ou Mark 4 v. T., für die weiteren Be-> trog r> v. T. Maßgebend für das steuerpslich- t^n Vermögen ist im allgemeinen der Ver- i»*)gen&|tanb vom 31. Tezentber 1918. Gegert- tambfe innerhalb .Deutschlands und auf bie B-oliSregierung fällt, die sich zu energischem H«crndeln nicht aufgerafft hat. Die Sozial-^ Luxemburg, 15. Jan. (WTB.) Die Groß-- herzogin Ijat abgedankt. Ihre Schvesler Charlotte ist ihre Nachsvlgerin. Sie wird am 15. Jpnuar vor einer Delegation der Kammer den Eid ablegen. Arrr dem NekchSr Die (Sröffniiug der badischen Nationalversammlnna. Karlsruhe, 15. Jan. (WTB.) Die ba-' dischc Nationalversammlung wurde heute vormtttag 10 Uhr im Großen Sitzungssaal! - des Ständelstluses eröfrnet. Durch Zuruf wurde der Abgeordnete Kops (Zentrum) zum Präside-ften er--' na mit, zum Erstem Vizepräsidenten Abgsordueter;' Remmel (Soz.), MM Zweiten Vizepräsideittent Abgeordneter Mo f er (Deutsche demokratische Par-( tei). Präsident Kopf begrüßt die wieder heimgekehr-' leit Krieger, denen alle Herzen voll Dank entgegen«»' schlagen. Der Präsident der vorläufigen Vollsiegie-«' rung Geiß führt in seiner Begrüßungsrede u.a. vus: Was immer die Zukunft bringt, Badener. wollen wir bleiben. Baden soll erhalten bleiben als selbständiger Bundesstaat int Rahmen des Reiches.. Doch rufen wir laut über alle deutschen Gaue hin: Rüttelt nicht am Reich! Wir wollen vor allein ein, großer Rutscher Volksstaat bleiben. Wir wünschen keine übertriebene Zentralisation, doch wird auch in der Deutschen Republik Preußen mit .-liecht den seiner Größe entsprechenden Einfluß ausübeu. Aber mir 1 vollen unsere Eigenart entfalten können, itniw der Einfluß des badischen Staates auf bi: Reichs- tzeschäfte muß gesichert bleiben. Wir erfcben mit aller Macht Einspruch gegen die himmelschreiende Ungerechtigkeit der Aufrech:erhalttmg ber Blockade. Ferner haben uns die Berliner Vorgänge mit Zorn^ erfüllt. Wir haben kein Verständnis dafür, daß ww. den Krieg durch die Schula .Line. B r i. er Gruppen, noch einmal verlieren sollen. Wir Höften, daß es der Regierung Ebert-Scheidemanu gelingt, bauemi* Ordnung zu schaffen. Der Redner stellt sodann na- prens der vorläufigen Volkstegieruug die ihr an-, vertrauten Aemter der Nationalrersammlung zur« Verfügung und spricht über die nächsten Aufgabe^ der badischen Nationalversammlung. Die Haupte arbeit der nächsten Wochen wird ausgefüllt wervertz durch die Vollendungdes VcrfassungS^ Werkes. Das Gesetz kann nicht rasch genug unter. Dach Und Fach gebracht werden. Der Entwurf sieht die Wahl zur gesetzgebenden Versammlung nach dem direkten geheimen Verfahren unirr Awnurdung d-A Verhältnispriirzips vor. Die Voraussetzungen füc teine Erste Kammer such durch die politische Um* wälzung weggefallen. Die Gemeiudewahlen ioerd«rs von der Klaftenernteilung befreit und demokratisiert., Unsere Schulen sind die zweitwichttgste Sorge> ber Regierung. Ein frischerer, freierer Geist loirb- Lmfere Schulhäuser durchioeben müssen. Ich rufe ton dieser Stelle aus alle Männer und Franenj ttnferes Voltes auf, zu brechen mit dem Geist eines schlappen SichgehenlasseuS gegenüber einer sich revolutionär gebärdenden, in Wirklichkeit aber verwahrlosten Jugend in allen Bevölkerungsschichten! tzion jmten bis oben. Allein der Schwimg einer1 'idealistischen Weltauffassung, die in das Kinder Herz gepflanzt wird, kann unsere Jugend über die Schwere der kommenden Zeiten binnvgtragcn. DM Verhältnis zwischen Staat und Kirche sollte für bie nächsten Jahre eine neutrale Zone der Politik in (diesem Hause werden. Auf dem Gebiete der Sozial-! Politik muß das Menschenmögliche geschehen, um die Lage der Arbeiter erträglicher zu machen Die AnsführuuFtn des Ministerpräsidentr« (toUrben von dem Haus mit großem Beifall und Händeklatschen entgegengenommen. Präsident Kopf, Ueriagre sodann die Sitzung auf unbestimmte Zeit.' Das Wahlergebnis in Bayern. M ü nchen, 16. Jan. Die ernftnxilißeit;. Wahlergebnisse liegen nirrnnehr aus allen 191 rechtsrheinischien Distrittsverwal^ tnngsbehörden vor. Nach unverpirrdlicher Be>-> rechnung ergeben.sich hiernach für die ehb*. zelnen Parteien für das rechtsrheinisch^! Bayern die folgenden Zahlen von Sitzen im' Landtag: Bayrische Volkspartei 52 und sechA^ Landesabgeordnete g!eich 58, se^ialdemvkra-! tische Partei 46 und fünf Landesadgeordnets- gleich 51, Deuftsche Volkspartei 20 und tivei; Handesabgeordnete gleich 22, Bayerischer Bauernbund 15 und Kwei Landesabgeordnete gleich 17, Nationallrberale und Bayerische Mi t l andspartei d und 0 Landesabg/5 an den Gießener AnAeiger. Ein energischer, selb'tänd. Fuhrwerks- Verwalter der mit Pferden um- Aimeben versteht, in ein Kuhrgefchaft nach Gienen gef icht. Augeb. unter.'»42 an d. Gien. Aus- erbeten. Ni^kittlmchilfti, flo ic Näber auf Geschirr- arbeit, sofort gesucht. Ang. StHbinaer, 731 Seltersweg 79. Zuverlässige Vertreter Vaterländische Vied Versichernngs (tzeiellschaft Dresden, Werderstr.29. .Aeste bill. Prämien ohne jede Nachschunvfiicht. Günst.VeriicherungSbcd. ln,hv e®*.. Sclinliinacliergessre find, dauernde u. lohnende Beschäftigung bei Adam Krämcr!I.,Schubntacher- meister, Laigiier! 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Ang. , ei beten an Krau Reuter, 1 (Biesen, ijlcidjitr. 161. i** — austetlnwg dou Üle6e$gabew. ®on fdten bes Hilfskomitees für die englischen Kriegsgefangenen ronrde der Stadt Gießen eine größere Anzahl Liebesgabenpakete, die den bereits abtransportierten eng. fischen Kriegsgefangenen zugedacht waren, zugewiesen. Die Pakete wurden an bedürftige Kriegsbeschädigte und Arme der Stadt Gießen, sowie minderbemittelte Patienten in den Kliniken verteilt. Hierdurch wurde Manchen Dedrürstigen eine schöne Weihnachtsfreude bereitet. (Äcmedfe txm IbrB würden sre iurtnrr toeitrr auf den vor geschriebenen Weg hinbrängen. Tas Er. furter Programm der SoAiaLbanufratic verlange ferner die Erklärung der Krrche als Privatgcsell- fd)aft und die Verweltlichung der Sdjulc. Tic demskralische Partei fei in ihrem Programm kaum von dem der |otialbcmofrati>d>en zu un.erschciden. Tie Teutsch-na.icmale Bvlk-parlei »volle durch Volkstum, Nationalstaat und Chrijtentuin den Sozialismus überwinden. EerMt das gewaltige und vielversprechende Prinzip des Sozialismus hel e nur die Scha fang eines Ge,ienprinzrps, das so groß uni) gewaltig fei, daß es das andere ümerlich über- winde. — hieraus sprach Frl. (^uil^i Diehl, eilte üandidativ der Tetttsch-naiionalen Bolkspartet zur Nationalversammlung. In ihren bene^end^i Arts- ül/rungen betonte sie die ansschla^iebcnde Wtclmg- tdt der Frau bei den Wahlen. Tie Frau müsse auch ihr Ge übl und das Urteil des Öerzens von reifer Uel-erlegnnff durchleucl/ten , lassen. Ter Hurra revolutronisnnts, der die irr» teilslosen Massen fanansiere, die . Urardv "■r im N iast steckten Teilte rru'm Weite mefe, die deutschen Ueberschustund Roltstvff^biete seien verloren. Trotzdem könne man hoism, zu einer großen Zukunft Deutschlands zu gelangen. Tie eigentliche Schuld am Kriege -liege bei der Entente, nx*nn auch die Diplomatie •fern Fehler gemacht habe, den unuermeifeidjen Krieg zu einer ungünstigen Zeit fercinbrechen zu lassen. Amiexivnen seien nicht nur von den rechts- 'stellenden Parteien gefordert worden, um unser Wirtfci-aftsleben auf eine gesundere und breitere Basis zu stellen. Ter ft-Boot-Krieg sei die Ver- .üveifhmgStat einer Regierung geiocsen, der das Messer an der Kehle saß, von fceen'fifeern ge- 'fordert iwrben, fee mit amerikanischer Munition überschwemmt wurden und von einem ausgehungerten Volk. Am Zusammenbriich der $>etre seien fee Unabhängigen und die Philantropen schuld, fee teils die Front untergraben, teils dem Feinde icerhroilfte Informationen gegeben hätten. Ter Weg, auf dem unsere Kinder wicker hochkommen 'föiuürn, sei die Wiederaufrichtung der Staats- mttorftÄ, die Eittwicklung der höchsten Arbeits- enecgir und fee Belassung der freien Wirtschaft mit chrem Unternehmergeist. Ein Wiederaufbau der sittlichen Statt durch wahres Christentum müsse damit Sxntb in Hand gehen. Die Sozialdemokratie könne diese Forderungen ihrem Wesen nach niefe erfüllen, da sie durch die ßcfyren des Sozialismus verpflichtet sei, zur Sozialisierung iedes Privat, igenNims an Produktionsmitteln zu schrtz teil. Maßgebend seien die Lehren von Karl Marr, die durch Kautsky neuerdings als mast- gebeird festätigt würden. Tie Mehrfesitssozialiüen dächten beute zivar praktisch nvlst daran, den Privatbefiü und die Bauern zu enteignen, aber bk hegen ihn gerichteten Angriffe in schütz. Hätten urtr nur auch aus politischem Gebiete einen Luden- borff gehabt! — $>err Professor v. vr. S chian verwahrte die Deutsche Vollspartei dagegen, daß aus ihrem Charakter als Mittelpartei vielleicht Uir- Siuscfeedenhett, Farfe- und Charakterlosigkeit ge- "tÄgeit werde. Die Deuttcfe Vollspartei oerrolge ihrckn Weg auf einer Mittellinie, aber sie venolge fchn mit Festigkeit und Konseguenz. — In der Diskussion schilderte Derr Landgerichtsrat Neuen- ba gen die ergebnislos verlaufenen Versuche, mit Der Demokratischen Volkspartei zu einer Verstän- diirung zu kommen: er gab aber fee Hoffnung nicht auf, daß dies noch erreicht werde. ** Eine Richtigstellung. Jwolge ter llebertafhino, fee durch das Zufammentre fen mehrerer Versammlungen an einem Abend an fee Berichterstattung les Gi.ßener Anzcigrs restcllt roirb, ist es nicht immer möglich, allen An, orderungen zu entsprechen. Hierzu kommt außerdem, daß der Papier mangel und fee damit verbundene Raumknappfeit uns zivingen, fee Ve^sammlungsberickste möglichst kurz zu halten, wodurch oftmals der Gedanlengarrg eines Redners nicht in genügender Mar beit wieder^e geben werden kann. Dir geben im Folgenden einer Zuschri t von Herrn Prof. Dr. Viaener Raum, der einige Unklarheiten in dem Berrcht über seinen Vortrag am Mitttovch abend im Stadttheater richtigstellt: Ich habe den „alten Staat" nicht zu Lasten des demokratisierten verteidigt. Ich habe im Gegenteil den einer ernsthaften geschichtlichen Betrachtung geläufigen Gedanken vertreten^ fee, bismarckiiche Reichsverfassung sei zu einseittg auf den Genius Bismarcks eingestellt gewesen, als daß sie nicht nach seinem Tode hemmend hätte wirken müssen. Den Okst^ber-Parlamentarismus aber bezeichnete ich als eiu der berechtigten Möglichkeiten, ein Ver- fafsunasfvstem, das sein Höchstes nur u nter seinem Schöpfer hatte leisten können, und dessen A^sängel in den Tagen der Not offenbar wurden, durch ein anderes au verdräng-m. Ich betonte dann allerdings anss schärfste, daß dieser ohne völligen Bruch mit der deutschen Vergangenheit geblldcts ^Volksstaat" (Fr. Naumann) durch fee Revolution vernichtet wurde. — Daß man mit dem Zentrum „nicht gefeit könn^, habe ich nicht gesagt, vielmehr das Gegenteil; auch war meine Kcnmzeichnung dieser Partei anders geartet. Ter Schluß meiner Rede beschäftigte sich nicht mit dem „Wahlzettel der Deutschen Volkspartei", sondern mit der Notwendigkeit einer auf geistigem Unterbau rufenden Demokratisierung des Macht- g^ankens. *• Deutsche Volkspartei (früher National- liberale Partei). Eine rege Werbetätigkeit hat die Frauengruppe ber Partei in letzter Zeit entwickelt. So wurden u. a. in Treis a. Cba., Londorf, Allen- borf, Mainzlar, Elimbach, Beuern, Großen-Buseck, Saasen, Bersrod, Rödgen, Annerod, Steinbach und Lich Werbeversammlungen für Frauen abgehalten, die durchweg recht gut besucht waren, an einzelnen Plätzen waren die Säle bis zum letzten Platz gefüllt. (Es sprachen die Damen Frl. Weber, Alöser, El. und M Birnbaum, Eppelshferner, Feder, Frau Helmke, Schudt u. a. Die Dorttagenden gewannen überall den Eindruck, daß die erschienenen Frauen mit großem llntereffe folgten und daß sie auch am Wahltage ihre Pflicht tun werden. Berichtigend sei noch bemerkt zu der Rottz von Hungen im Gießener Anzeiger vom 14. L Mts., daß in Hungen nicht Frl. Jakobi, sondern Frl. Feder gesprochen hat. * • Deutsch-nationale Vvlkspartei. Auf die heute Donnerstag, abends 7V, Uhr, im Theater stattfindende Wählerversammlung für Unteroffiziere. Offiziere, Militärbeamte und deren Angehörige sei hierdurch nochmals hingewiesen. * • Die Deutsche Demokratische Partei ver« anftattet Freitag den 17. Januar, abends 8 Uhr, im Stadttheater eine große öffentliche Kundgebung, bei der Professor Dr. Eck, Iusfizrat Grünewald und Frau Gustel Schneider-Haggemüller sprechen werden. * * Die Frauenoereine der Lukas- und Johannes gerne in de veranstalten Donnerstag den 16. Januar, abends 8 Uhr, tm Konfirm and ensaal b* Fohanneskirche eine Frauenversammlung. Landkreis Gießen. -m. Langsdorf, 16. Fan. Gestern wurde hier bei einem Handelsmann eine Geheimschlachtung entdeckt und das bereit zerlegte Tier, ein Rind im Gewichte von etwa 3 Zentner, von der Gendarmerie beschlagnahmt. Kreis Büdi.-.scn. X Ortenberg, 15. Fan. Unser Städtchen steht im Zeichen der politischen Wahlen. Am Samstag abend sprach in der Post für die Deutsche Volks» Partei Landgerichtsrat Neuenhagen und Prof D. Dr. Schian, beide von Gießen. Die überaus klaren Ausführungen des Parteiprogramms, besonders auch über die Frage der Trennung von Kirche und Staat fanden lebhaften Beifall. Am Sonntag abend sprach in glänzend besuchter Versammlung Oberamtsrichter Dr. Fuhr- Bad-Nauheim (früher Ortenberg), lieber den Parteien stehend beleuchtete er vom nationalen Standpunkt aus die z.Zt.im Mittelpunkt des öffentlichen Jntereffes stehenden Fragen und betonte, daß ein Neubau nur auf nationaler und christlicher Grundlage möglich sei. Auch dieser Redner de- dauerte, daß ein einiges Zusammengehen aller bürgerlichen Parteien durch das ablehnende Verhalten besonders der Demokratischen Partei und einiger rechtsstehender Führer nicht zustande gekommen sei. up Aus dem Vogelsberg, 15. Fan Angesichts der ungeheueren Wichtigkeit der Wahl zur Nationalversammlung fällt die geringe Agitation in unseren Landorten auf. Selbst größere Orte haben noch keinen Redner gehört ober keine Wahlversammlungen gehabt. Wohl kann sich jeder einsichtsvolle Deutsche angesichts der jetzigen Lage sein Urteil selber bilden, aber zu früheren Reichstagswahlen herrscht«- auf dem Lande ein viel bewegteres Treiben der Parteien. Als erste erschienen zum Austeilen der Stimmzettel am Sonntag die Unabhängigen in unseren Landorten. Dann folgten die Sozialdemokraten. Don den bürgerlichen ‘Parteien ist bis heute noch kein Sttmmzettel zu sehen. Hrsftn^Nasfau. — Frankfurt a. M., 15. Fan Sämtlich, Straßenbahner der städtischen Straßenbahnen, der Offenbacher Linie und der elekttischen Lokalbahner nach Oberursel und Bad Homburg v d. H. sind heut, mittag wegen nicht erfüllter Lohnforderungen in den Ausstand getreten. Sie fordern neben anderen Der- befferun en wirtschaftlicher Art eine Lohnerhöhung um 75 Prozent, was für die Stadt Frankfurt allein eine Mehrausgabe von jährlich 2‘ , Millionen Mark bedeuten würde. Die Streikenden stellten zudem im Elektrizitätswerk den Strom ab. - Heute nachmittag 3 Uhr fand im Gewerkschaftshause eine Massenversammlung der Stteikenden statt. Nach langstündiger stürmischer Derhand ung wurde die Bildung einer Lohnkommi sion beschlossen, die sofort mit dem Magistrat in Verhandlung über den Abschluß eines Tarifvertrags verhande n soll. Fnfolgedssen wird Donnerstag früh der Straßenbahnverkehr wL-ber auf genommen. Starkenburg und Rheinhessen. I Darmstadt, 12. Jan. Eine sehr zahlreiche Versammlung von Reichs-, Staats und Gemeinde- beamten, Lehrern, Prioatbeamten und kaufmännischen Angestellten fand heute vormittag in der Turnhalle am Woogsplatz statt. Die Redner sämtlicher Berufs- gruppen sprachen sich für die Schaffung eines Bundes aller Festbesoldeten aus, der keine Parteipolitik treiben, sondern Standesintereffen vertreten wolle. Die einzelnen Berufsverbände sollen über ihren Beitritt zu dem Kartell Beschluß faffen und diesen dem Dorbereitungsausschuß (Kanzlist Wolf- Darmstadt, Arheiliger Sttaße) mitteilcn. kirchliche Nachrichten. Israelitische Religionsgemeinbt. OKitleSfernst bt der Shnasvge (Süd-Anlagej. SamStag. 18. Jan. Vorabend: 4.45; morgen-: 9; abds 5 10 u. 5.50. Israelitische Heligionsge|eil|I. [verschiedenes^ Mathematik'M,L?' Bord reit, au d. (Sramen. Schrsftl. Augeb- unt. O«7 an d. Wichener Anzeiger Maurer-Belona.beiten aller Art. dfeparat werd, u. Maurermür^ der selbst arbeiieu mit u. billig aus- gesuhrt. Anged. unt. 0890 an d. 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Aur Weiier- Lcioibcrunfl. 713w Syexlal-Lebae, bervorrag. Güte, s. ll.b. u.Papierindustrie. Vertr. ges. ___R. Siebold. Caffey__ Tbeater-Abonnenient, 1. Sperr sitz, abtuacbcn. Vicbigilr. 75L Entlaufen bellbr Wallach, 1.50m gr. Heiner S lern, unbebaarte Narbe a. link. Hin erbeln Nachr. erb. gegen Belohn _ töottü. .Rink, Dreihausen, Sir. Mark. < Sim 8 oder n von dt Hann Dei Sollte Mustt vom < hörte sches schiütn von d< dolcht. gällz/t an, mei nossen und al Progra! in den i weit fi höhter ‘ rund V Wochen übrrschi mit ein« Schiller ®r meldeten ^nfltnicT Stadt? — Trot arbeiten' ihrer M die Leist, Ste ün allen jedes Gu Haus unt das Proc man tagt. Jflqe der Hott Wo Dit kj Wt L Rro, vrauen | Eöählt öei Deutsche Volkspartei (früher nationalliberale Partei) 96 kicve Mit diesem Sozialismus eng verbrüdert ist btej 710D Hessischer Siedlungs - AMch»ß Gemeinsam« TeschüstssteLe des Trnst-Ludivig-Deretns nnt> 6es Landesoereins für KrtegerhetmsUttten: mD Darmstadt, Lulfenplatz 5 (Alter Palair). M ^che Vol8 d. J«ns klar,, drionüer, 1 Kirche 3DRx?a9aben| Unterzeuge für Damen: gewebte Korgeltschonsr und Unter- jäokchen, Triket-Üntertalllen, Hemdhosen, Damenstrftaiple von M. 7.50 an, Fflxslinge zum Aneetzen. [082a Fritz N owack Gmercil-Aomnumdo XVIII. A.--K. Abt. Ib Nr. 3000. Betr.,: Bergung vom Swercdgeröt. Bad-Nauheim, 18. Tezemher 1918. 1. Jeder, der herrenloses Heeres- gerät findet und nicht für dessen Bergung sorgt, versündigt sich am Vaterland! Es ist daher sowohl zur Vermeidung weiterer Verluste für den Staat als auch im Interesse der Ausrechterhaltimg dec öffentlichen Ordnung und Sicherheit Pflicht jedes Einzelnen, alles in den; Ortschaften von den Truppen oder ein^ehud Militärpersonen zurückgrlassene ober rat den Parkplätzen bzw. Abmarschstraßen liegende Speere?.» gerät bei den örtlichen Sicherheitsoracmen (Bürgermeistereien usrv.) abzugeben, und falls letzteres rricht möglich, den betreffenden Stellen zwecks Abholung des Geräts den Fundort genau zu bezeichnen. Ebenso liegt die Mzeigepskicht für rede Person über alle, gleich auf welche Weise, ihm bdorait gewordenen unbeaufsichtigten fern, herrenlosen foroic unrechtmäßig erworbenen Bestände an Was- feit, Munition nn^ sonstigem S>?fre2k*erdt vor. 2. Tie Bürgermeistereien haben sowohl dieses als auch aus jedem anderen Wege zu ihrer Kenntnis gelangtes, von den Truppen zurück^elassenes Heeresgerät zunächst in sicheren Gewahrsam chs nehmen und vor dem Verderben zu schützen. Wo größer.? Bestände insbesondere scharfer Dtunitivn tn Frage kommen, ist für geeignete Bewachung zu sorgen. Für die Bürgermeistereien erwächst demnächst die Pflicht, das Gerät sobald als möglich den nächst- gelegenen .Sammelstellen zuzusühren. Ist dieses infolge Mangel an Transportmitteln nicht möglich, so find den Sammel stylen genaue Angaben über das aufbewahrte £)eere8* serät zu machen. Tiese entscheiden dairn, ob das Gerät vorläufig weiter zu lagern ist oder vmr ihnen ahgeholt wird. .Den Gemeinden entstehende Kosten können auf die Staatskasse übernommen werden. . , Es muß jedoch bei allem Handeln in dop letzrgen schioeren Zeit, wo durch mangelndes Pflichtgefühl einzelner vielfach dem Starrte ungeheurer materieller Schaden zuge'ügt wird, stets der Grundsatz vorherrschen, den Starrt vor rrröfa> Ten Kosten und roeiterem Schaden zu l«röhren.. Mle Sammelstellen find verpflichtet, den Gemeinden bei der Uebersührwrg des Geräts mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Bei der SEMteferinigf wertvoller optischer Geräte, Meßappamtc und In-, strumente usw. können von den Sammelstrllew für den Finder Belohnungen beim General-Kommando beantragt werden. Kleinere Mengen scharfer Munition, welche nicht versandt bzw. abgeholt werden können, stich an Ort und Stelle mm technischem Personal bet VSM^sammelstellen zu sprengen. ..Als Sammelstellen gelten f Itipe Bezirks- und Garnisonkomman- dos, in den größeren Stödten ^nrfgerbem die Polizeireviere. >nnis$t p.F t-.WÜS chtnr. ns'ag. 18.3«. ntt ofl 5 ; jU-J oonn.: vj-.."' 5 50, u uLte. 1.30. W! z«r Sesfischcil Lolksfammkr. Tie Wahlen zur verfassunggebenden hessischen Bolkskammer sind auf Sonntag den 26. Nanuar 1919 feftgefett Die Absttnunung beginnt vormittags um 10 Uhr und wird um 8 Uhr nachmittags geschlossen. Die Stadt Gießen zerfällt in folgende Stimmbezirke: 1. Stimmbezirk. Wahllokal: AlteS Rathaus, Marktplatz 14. Wahlvorsteher: Direktor Dr. Baur,- Stellvertreter: Metzgermeister Ernst Ludwig Sack. Aus der Bach, Burggraben, Dammstrage, Hunds- nasse, Kirchenplatz, Kirchstraste, Lindengaffe, Lin- denvlatz. Dtarklplah. Walltorstrage, Wetzsteingasie und -nraste, ZozelSgafse. 2. Stimmbezirk. Wahllokal: Saal im Grd- geutroft des JustizgcbäudeS, Ost Anlage 15. Wahlvorsteher: Sladioerordneler Rektor Fann: Stellvertreter: Komiuerzienrat Mueller. Aul Rodverg, Bückingstrage, Ederstrahe, Mar- burger Strahe, Steinstrabe, Weserstraße, Wie- secker Weg. 3. Stimmbezirk. Wahllokal: Schulbau», ,, Schilleritrane 8. r.t,c.®C!X^UOT^c0er: Stadtverordneter Rentner Wilh. Lover; Stellvertreter: Landgerichtsrat Neuenhaaen. Asterweg, Brandgasse, Brandplatz, Brauaaffe, Dreihciusergaffe, Kavlaneigaffe, Lanograf-Philivv- Platz «ohne Zeughauskaserne), Landgrafenstrabe, Nord-Anlage, Schlobgasse, Schillerstrabe, Schort- strafte, Schulstrafte, Sonnenstrahe. 4. Stimmbezirk. Wahllokal: Schulbau», West- _ , Anlage 43. Wahlvorsteher:StadtverordneterRentnerGeorg Simon; Stellvertreter: Gewerkschaftssekretär Albin Mann. Die Demokratie war e5, welche jubelnd die Revolution begrüßt hat, die Demokratie es, welche sich auch bei uns in Hessen wie anderwärts aufs entschiedenste weiqert, die Sozialdemokratie gemeinsam mit den anderen bürgerlichen Parteien zu bekämpfen. Die Demokratie hat die Verbindung der Listen mit diesen Parteien abgelehnt und bannt di« Front des Bürgertums gesprengt! So bleibt für Euch, deutsche Männer und Frauen tn Hessen, nur Eines: Wählt am 19. Januar alle die Männer nnd Franen der Deutschen volkspartei in Hessen (früher nationalliberale Partei)! Nehmt am 19. Januar den Stimmzettel mit an die Wahlurne, welcher beginnt mit dem Namen: ö Dr. Johann Becker, Finanzmirrister. Die Stimmzettel der Deutschen Volkspartei sind bei den Bürgermeistern und bei unseren Vertrauensleuten zu haben. Auskunft gibt die Landesgeschäftsstelle in Darmstadt, WUHelmincnftraße 5, Fernsprecher 1304. Gabelsbergerstrabe, Grabenstrabe, Hammstrahe, Kavlansgasse, Kaiharinengasse, Kreuzplay, Löwen- gnsse, Schanzenstrabe, West-Anlage, Hinter der West-Anlage, Wolkengasse 5. Stimmbezirk. Wahllokal: Gewerbebaus, m Kirchstrafte 16. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Rentner Wilhelm Blank,- Stellvertreter: Professor Dr. Erb. An der Hardt, Kornblumengaffe, Strofborfer Str-, Lahnstrafte, In Löbers Hof, Mühlstrahe, Kleine Mlihlgasse, Neustadt, Rodheimer Straße, Sandgasse. Schlltzenitrafte, Tieienweg. 6. Stimmbezirk. Wahllokal: Hotel Prinz Carl, Selteröweg 40. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Spenglermeister Karl August Faber: Stellvertreter: Schnei- dermetster Johannes Diehl. JoftanneSstrahe, Kanzleiberg, Mäusburg, Mai- gasse, Marktstrabe, Neuenweg, Plocksrrabe, Ritter» gaste, Seltersweg, Wagengasse, Wettergaffe. 7. Stimmbezirk. Wahllokal: Alte Klinik, Sie- _ ,, , bigstrabe 16. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Renmer Heinrich Winn: Stellvertreter: Stadtverordneter Kaufmann Eduard Krumm. An den Bahnhöfen, Am Steg, Bahnhosstrabe, Bnchnerftrabe, Crednerstrahe, Friedrichstraße, Glaubrechtstrahe,Hillebrandstrabe, Hofmannstrane, Mittelweg, Wetzlarer Weg. 8. Stimmbezirk. Wahllokal: Stadtbaus, Garten- strafte 2, Sitzungssaal. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Geh. Kommerzienrat Sigmund Heichelheim: Stellvertreter: Geh. Kirchenrat Professor Dr. Krllger. Diezstrafte, Erlengaste, Gartenstrafte.Goethestrahe. Gutenbergstrafte, Löberstrabe, Neuen Baue, Sud- . Anlage, Teufelslnstgärtrben, Weidenqasse. 9. Stimmbezirk. Wahllokal: Alte Öbrenklinik, Liebigstrafte 20. Wahlvorsteher: Beigeordneter Krenzien: Stellvertreter: Apolhekenbesitzer Fritz Bauer. Buddeitrafte, Frankfurter-Strafte, Kllntkstrahe. 10. Stimmbezirk. Wahllokal: UuiversitütS-Bi- bUotbct, Kcplerstrafte 2. Wahlvorsteher: Justizrat Dr. Rosenberg: Stell-- vertreier: Geschäftsführer Heinrich Fourier. AUcestrafte, BiSmarckstrahe, Kevlerstrafte, Heffen- strafte, Ludwigstrahe, Am Rtegelpsad, Schtfsen- berger Weg, Gemarkung Schifsenberg. 1 l.Stimmbezirk. Wahllokal: Konfirmaudeusaal, Liebigstrafte 56. Wahlvorsteher: Geh. Justizrat Professor Dr. Mittermaier: Stellvertreter: Fabrikdirekt. Friedrich May. Ebelstrafte, Erdkauterweg, Leihgesterner Weg mit Bergwerk, Liebigstrafte, Wilhelmstrabe, Wilson- strafte. 12. Stimmbezirk. Wahllokal: Reaierungöge- bände, Landgras-Plrilipp Platz 3, Sitzungssaal. Wahlvorsteher: Beigeordn. Geh. Kommerzienrat Louis Emmeliuß: Stellvertreter: Stadtverordneter Kommerzienrat Heiurich Schaffstädt. Bruchstrafte, Moltkestrafte, Ost-Anlage, Roon- strafte, Senckenbergstrafte, Gr.Steinweg, Stephan- strafte, Wiesenstrafte und Zeughauskaserne tLand- grai- tzhilipp-Platz 4). 13. Stimmbezirk. Wahllokal: Handelskammergebäude, Louvttpafte 7. Wahlvorsteher: Geh. Hosrat Pros. Dr. Fromme: Stellverlr.: Handelskammer-Syndikus Dr. Zeidler. Bleichstrafte. Henselitrafte, Landmannstratze, Licker Strafte mit Kaserne I, Lonystrafte. Nahrungoberg. 14. Stimmbezirk. Wahllokal : Israelitisches Gemeindehaus, Louvttrafte 4. Wahlvorsteher: Professor Dr. KrauSmüller, Stellvertreter: Weinhän.ller Karl Küchel. Bergstrafte, Etchgärlen, Eickweg, Georg-Philivv- Gail'Strafte, Kaiser-Allee, LudwigSplatz, Wolf- strafte. 15. Stimmbezirk. Wahllokal: Unteroffizier- Sveiseiaal in Kaserne 11 au der Kaiser-Allee. Wahlvorsteher: Hanvtmann Kienitz-Gerlofs: Stellvertreter: Bizeseldwebel Reinheinier. Kaserne II, städtische Kaserne und Baracken an der Kaiser-Allee. ; Sieben, den 10. Januar 1019. tzWg L« DbeMxäcemtite Äcllex. Bekanntntachung. Betr.: Bergung von HeereSgerät. Nachstehende Bekanntmackung bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntnis. Die Anmeldungen wegen Abholung von HeereSgerät haben auf dem Stadtbauamt Asterweg 9, Zimmer Nr. 2, zu erfolgen, woselbst auch Heeresgegenstände direkt ab- gelte,ert werden können. Gteben, den 14. Januar 1919. 693B Der Oberbürgermeister. 9- B.: Krenzien, Beigeordneter. ,,, 1.1’6'-; , 1 Hcmn^ranmefstesien für dmers^rlN des KorpsbcrncheS besrnden sich u. a. in Grvbeu-< Buseck, Grünberg, Lauterbach, Fvankc-nberg, Nie-.> deröhmen, Staufenberg, Gießen, Nidt», außer-, dem beim Nebenzeugamt Frankfurt a. M. in Vilbel. ' , 4. Die Verwertung allen Heevesgutes soll ichtlich des Desitzrechtes für alle während bet Demobilmachung erworbenen HeereSgüter (Kraftwagen, Pferde, Fahrzeuge, Waffen usw.) stättfin-, den. Militär- und Aivilpersonen, welche ohne ge- nügenden Ausweis Heeresgut heimlich zum ffaitf anbieten, ivnne solche, toelche Heeresgut üon Unberechtigten erwerben, sind zur Anzeige zu bringe« bzw. ist ihre sofortige Festnahme zu veranlassen. Trese den Staat in gQvissenloser Weise schädigenden Personen werden strenger Bestrafung nicht entgehen. Mle Behörden werden ersucht, in geeigneter xßeqt. auf die Bevölkerung befnn einzuwirken- daß s« bei dem Mangel an Rohstoffen das zime Wiederaufbau der Fciedenswii-tschaft univebingt notwendige Heeresgut vor dem VeiHerbm schützen hilft und dazu beiträgt, es den für nkitere Verwertung in Frage kommenden Sammelstellen zuzuführen. Hierzu ist die Wiedererweckung des vielfach verloren gegangenen Pflichtgefühls unbedingte Notwendigkeit. E, Ter kommandierende Geneval: iXfe v. SfteL Dntssn HnllmßS- ttSilsci Lciszig, firtiSo. ßitßea. Freitag 17. Januar, abends 8 Nbr, (Saiibof Hindenburg spart, rechts) Haupt-Versammlung. Tagesordnung: 1. Begrüftung bet heimgekebrten Mitglieder 2. Wahl des Vorstände) S. Beioreckuna über die wirtfchaftttcken vnd poltiiicken Verdältnifse der Angestellten. Um vollzähliges Erscheinen ersucht __________________ Der Vorstand. iammtnimkü Anged. »al. ld' - . nrr Acker Jiabe der strwtz v pacht, q«'- an '.en^JS fluOCaflbranne^ i-tliMltS-S ober cce.lt V iini.eri ifiirS Nationalversammlung. Je nachdem die Wahlen auSfallen, wird das Vaterland aus der Tiefe sich erheben oder noch weiter sinken. Alles kommt darauf an, wie gewählt wird. Alles hängt ab von der einen Frage: sozialistische oder bürgerliche Negierung? Kann man der Sozialdemokratie die Stimme geben? Niemals! Deutscher Mann! Deutsche Fran! Solltet ^hr jemals vergessen können, wohin uns die mit russischem Geld nach russischem Muster tn des Vaterlandes schwerster Stunde von den sozialistischen Führern vom Zaune gebrochene sozialistische Revolution gebracht hat? Ist nicht das Unerhörte geschehen, daß nach viereinhalbjähriaem Kampf im Felde nun auch noch deutsches Blut im Bürgerkriege fließt, daß in den Straßen friedlicher Städte Maschinengewehre knattern und Kanonen krachen? So sehen die Errungenschaften der Nevolutio« aus von der ein englischer General sagen mußte, sie habe das deutsche Volk von hinten erdolcht. Hat nicht in den 8 Wochen ihres Bestehens die sozialistische Regierung ihre gänzliche Negierungsunsähigkeit erwiesen? Der Menschheit ganzer Jammer faßt uns an, wenn roir die Hilflosigkeit der Reichsleitung ansehen, die täglich von den eigenen Genossen mit dem Tode bedroht wird. „Sozialismus ist die Quelle der höchsten Wohlfahrt und allseitiger harmonischer Vervollkommnung" sagt das sozialdemokratische Erfurter Programm. Ist der Beweis erbracht? Sozialismus sei Sparsamkeit? Ein paar Beispiele statt vielen: Der finanzielle Mehrverbrauch des Reichs betrug tn den ersten vier Wochen der Revolution nach Angabe des Reichsschatzsekretärs Schiffer weit über eine Milliarde. — Die preußisch-hessischen Staatsbahnen sind trotz erhöhter Tanfe infolge der von der sozialistischen Regierung bewilligten Forderungen von rund drei Mtlliarden bankerott. — Im Herzogtum Braunschweig wurde in den ersten Wochen der Revolution der Staatshaushalt um mehr als vierzehn Millionen Mar überschritten. Präsident der Republik ist dort ein Schneider aus dem Hannöverscher nut einem Gehalt von 70000 Mark. — In Hessen beträgt der Aufwand für Minister- gehätter statt 61000 Mark jetzt 120000 Mar^ ' Sozialismus sei Arbeit? Einige Beispiele statt vielen: Beim Baubeginn des Walchenseekraftwerks m Bayern meldeten sich am ersten Tage 60 Ingenieure und zwei Arbeiter, am zweiten Tage 250 Ingenieure und immer noch zwei Arbeiter. — Von den über 100000 Arbeitslosen der Stadt Berlin meldeten sich bei dem Schneefall zur Weihnachtszeit im ganzen 17 Mann — Trotz eines Tagesverdienstes bis 35 Mark streiken seit Wochen Massen von Bergarbeitern und erdrosseln damit das ganze deutsche Wirtschaftsleben und machen tausende chrer Mitarbeiter brotlos. — Nach dem Bericht der Leverkusener Farbenfabriken sind die Leistungen der Arbeiterschaft seit der Revolution um die Hälfte geringer als früher. Sozialismus sei Schutz des Privateigentums? Steht nicht im sozialistischen Programm von Erfurt, daß das Privateigentum an allen Produktionsmitteln aufgehoben werden müsse? Produktionsmittel ist aber jedes Gut, das nicht zum Verbrauch da ist. Also Grund und Boden, Acker, Feld Haus und Hof, Handwerk und Kaufladen. Unter dem Zwang des Wahlkampfs wird das Probramm klüglich verleugnet. Wie das Privateigentum geschützt wird, kann man täglich sehen: Fährt nicht der Arbeiter- und Soldatenrat zu Darmstadt im privaten Automobil des „Bürgers Ernst Ludwig von Hessen" dienstlich und privat spazieren? Soztckismus sei nicht Neligionsfeindschaft? Beweis: Ter preußische Kultusminister, der Sozialdemokrat Adolf Hoffmann, am Tage der Revolution: Jetzt sind wir die Herren, jetzt brauchen wir nicht mehr Gott Bater, Sohu und heiliger Geist! Deutsche Arbeiter! Deutsche Bauern! Deutsche Bürger! So sieht Sozialismus aus! t , ®cn nttw. , . ■Tlet bt» Vf- btrza. u, 1 ei" 9« rtAts. t Snge, -7,^^ 7.9u«tiow a ’lp™ babta 0 •»fotwole w Und klbtr Lrr^ti kr^tt, •5™ "a u}rrai $01 £^4 = in Hessen. = An unsere Mitbürger und Mitbürgerinnen! Die Schicksalsstunde des deutschen Volkes, die Stunde der Entscheidung naht. Am Sonntag den 19. Januar 1919 wählen die Deutschen ihre 3'enbah»n, ba « LolaLah«, d 5- ftnb Triagen m da n> anfrtrei $et» uw •Vutt tifix enu -T";:rk be testen jikw tn htutt naimittog eine Uieijma- 7* kmgftimitge 1 $ Übung einer rt mit bem May« chlutz eines laufen wirb Donners- ber aufgenomma nhrssen. tt lebt zahlreiche > ur.b ®emeinbe> ib kanpaänniy?ei ix b« Inuchob iäntlicher Berufs- jung er.es Bieber keine Partei- nterefien oertretn jnbe foüeit über faffen anb ; .qaryLft Dolf- ■ikiL «•»S'i v'b"" c-en-A • e w 5 - >r'C- > w Handwagen Kastenwagen Schiebkarren 8 Ersatzräder Küferei Sommerkorn. Tüchtiger Näbmaichin.'Lchloffer, empfiehlt sich für Nepar. in und anher dem Hause. Heinr. Neuratb 0886______Asterweg 22 ♦ Begin Ongeziefer. ♦ ,5S * y x" ges. gesch. t. d. Spritzschachtel, vcrtr. Läuse, g-löhe, Wanzen Probeschachtel Mk. 150 ^achn. od. Einsend. Wie- derverkäuscr günst. Bed. Eisele* 714hv Ehem.->echn. Fabrik (»rienhelni n. ünln. j Verkaufe | Kin fdjwercS Pieri und mehrere leichte z. ver- fauicn. 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Aufrechterhaltung deS Privateigentums and des (Erbrechts freiheitlichen Ausbau des deutschen und hessischen Staates weitestgehende Wahrung der berechtigten Forderungen der Arbeiterschaft, der Privat- uud Staatsaugestellten Sicherung der Kirche und Erhaltung deS ftaatlicheu Religionsunterrichts ohne Zwang für Konfessionslose die Sozialisierung unseres Wirtschüfts- lebens und den damit verbundenen Rui« unserer Volkswirtschaft Gefährdung der Landwirtschaft und Industrie Sicherheit der Kriegsanleihen, der Spar kasieueiulagev, der Pensions- und Reutenbezüge geb. Kafper. Gießen, den 14. Januar 1919. Zerstörung und Gefährdung der sittliche» und religiösen Grundlagen unseres Volkslebens Danksagung. ftüt die vielen Beweise herzlicher Teilnahme anläßlich der Beerdigung meines Gatten, unseres lieben BaterS, Schwiegervaters und Großvaters Joh. Konr. Brücke! t'itörmbrifant sagen wir allen unseren herzlichsten Dank. I. N. der trauernden Hinterbliebenen: Kath. Brücket geb. Ohly. ^ang-GöuS, den 13. Januar 1919. 706 Mr. Uüiorinffiiic zu oerL Zu er fr. in der Geschit. d. Gieg.Anz. Gebrauchte "Gliohmacher-fJähmaschins preiswert zu verkaufen in Kleienbacb, Bahnhof air. 8. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meines lieben Mannes, unseres guten Vaters, Schwiegervaters und Großvaters V Heinrich Kafper polizei-lvachtmelsters t. R. sagen innigsten Dank Zrau Margarete Kafper Albert Haften u. Frau Johanna •TOnhpf »schwernntzb. ^tovelvolHandarb.) 1 Bett mit Rotzhaarruatr., 1 Wafchkomm. m.|lHarm.- Pl. u. Svieg., 1 Nachttisch ni. Marmorvl., 1 Tisch, ein Polstersessel. 1 Tischchen, 1 Gewehrichr., 2 Büsten «Apoll u. Dianas lauf schw. Snul., f. 1 Boraerichtvl., ie 1 Dtz. Ttsch-u.Desseriiness., 1 Kristallsch. m. Christvfle' suh u. a. z. verk. Besicht, v. 3-6nuchm. Wo, sagt d. Ge° schäfisst. d. Gte5. Anz. »»-, 3 Oefen (flebrauebt) zu verkaufen. 708 BiSmarckttrastc24 Kaninchen tu Eanlnchenstaile z. verk. Z. ersra,u i. Gien. 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Die trauernden Hinterbliebenen; Katharine Seibert geb. Zecher und Kinder nebst allen Angehörigen. Wieseck, den 14. Januar 1919. Die Beerdigung findet Freitag nach*. 1 Uhr mm Sterbehause Die trauernden Hinterbliebenen. In deren Namen: Familie Ludwig Moos. Infolge einer am 15. Oktober 1918 erhaltenen Verwundung starb am 12. Januar im Reserve-Lazarett in Bensheim unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Musketier Ludwig Moos Infanterie-Regiment 173, I. Komp. Todes-Anzeige. Gestern nacht l1/« Uhr verschied sanft nach langem schweren, mit großer < eduld ertragenem Leiden, welches er sich im Felde zuzog. unser einziger, heißgeliebter Bruder, Schwager, Onkel und Nette, mein unvergeßlicher Bräutigam Musketier Karl Weiß Im Anhaltlachen Infanterie-Regiment 93 Inh. d. Eia. Kreu» ■ 2. Kl. o. der lleaa. Tnpferkeltamed. im blühenden Alter von nahezu 23 Jahren. Ihm folgte gestern vormittag 10*/» Uhr nach langem schweren, mit großer Geduld getragenem Leiden unsere liebe, stets treusorgende Mutter. Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und T.'.nte Frau Elisabeth Weiß Ww. geb.Bebling Im nahezu vollendeten 55. Lebensjahre. In tiefem Schmerz: Joaef Schmidt und Fran Anna geb. Weiß Richard Helmes u. Frau Frieda geb. Weiß Am 14. Januar abends 10 Uhr entschlief sanft und unerwartet durch einen Herzschlag im 39. Lebensjahre mein lieber, guter Mann, der treusorgende Vater seiner 3 Kinder, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel Herr Karl Seibert. Deu tsche demokratische Partei Freitag, den 17. Januar, abends 8 Uhr, im Stadt Theater Große öffentliche Kundgebung Redner: Geh. Kirch en rat Professor Dr. Eck, Justizrat Grünewald, Frau Gustei Schneider-Haggcmnflller. Männer und Frauen aller Stände sind herzlich eingeladea. Freie Aussprache. 724c Der Vorstand. Gut erh. Lchlafzimui.- Einrichtung zu tauf. ges. Schrift!. Anieb. unt. 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Zanu^M Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Dberheffen) Zweites Blatt Nr. 13 Amtlicher Teil. orbnungen in der für die Abstimmungsbezirke erfor- ium Sclbstgcbrc derlichen Anzahl bereitzuhalten und sie den Wahl- Ms Entgelt gilt Beranntmacyunq. 3. 1. und 8. 4. 8. der 2. 3. 4. 5. 6. 7. Kreisamt Gießen. I. V.: Weicker. Landwirt Jacob Liefert in Fronhofen, Ober«Postfekretär Hermann Kohlha se in Gießen, Landwirt Dr. Dehlinger in Weilerhof bei Wolfskehlen, Professor Dr. Artur Weber in Dad-Nauheim. vorstehern zur Auslegung im Wahlraum zu übermitteln. Gießen, den 13. Januar 1919. Letzte Nachrichten. Heue unerhörte Waffenstillstands- dedillgungen. Arttkel 3. Diese Verordnung hat Gesetzeskraft tritt mit ihrer Veröffentlichung in Kraft. Darmstadt, den 9. Januar 1919. Staatsministerium. Ulrich. Affolterbach, Fräulein Luise S ch w eis gut, Lehrerin,Darmstadt. st a d t. Konrad Henrich, Ministerialdirektor in Darmstadt, Wilhelm Grünewald, Iustizrat in Gießen, Di. Fritz Alex. Pag en siecher, Rechtsanwalt in Mainz, Anna Walz, Prioatin in Darmstadt, Dt. Artur Sauer, Fabrikant in Zwingenberg (Es wird darauf hingewiesen, daß nach § 14 Abs. 2 Reichswahlgesetzes vom 30. November 1918 die Namen auf den einzelnen Stimmzetteln nur einem a. 93., S. Dr. Wilhelm Vousset, Proseffor der Theologie in Gießen, 7. Dr. Franz von Liszt, Proseffor, Geheimerat in Seeheim, 8. Paul Christian Saalwächter, Landwirt und Altbürgermeister in Nieder-Ingelheim, S. Ludwig Kappus, Fabrikant in Offenbach. 5. 6. 7. 8. 4 5. 6. 7. Darmstadt, 2. Lehrer Ignaz Gvy, Darmstadt, 3. Landgerichtsrat Herm. Müller, Darnrstadt, 4. Fran Anna Maria Rauck geb. Eckerlem, Darmstadt, „ 5. Metallarbeiter Georg Ludwig Rink, Urberach, 6. Pfarrer Karl Wagner, Darmstadt, zrr Beisitzern der Landeswahlkommission für d« am 26. Januar d. I. ftattfinbenben Wahlen zur verfassunggebenden Volkskammer derReMbttk Dessen, und zu deren Stellvertreter „ . 1. Geschäftsführer August Storck, Darmstadt, 2. Lehrerin Luise Schweisgul, Darmstadt, Frankreich so oft und sd laut geforderte Selbstt- bcstimmungSrecht der Völker auch nur im geringsten geachtet wird. Derselbe Protest muß gegen das von der Entente angebotene oder vielmehr auf- gezwungene Finanzabkommen erhoben werden, das Deutschland der ftnarrziellen und wirtschaftlichen Diktatur der Enteirte ausliesert. Zum Schlüsse lege 1. Deckmann, ®g., Krankenkaffenbeamter, Gießen, 2. Wolff, Arthur, Gerichtsaffeffor, Darmstadt, " Hammer, Karl, Bürstenmacher, Offenbach a. M., Klopfer, Martha, ftrau, geb. Otto, Offenbach a. Main, Schaub, Heinrich, Schreiner, Büdesheim, Armbrust, Karl. Werkmeister, Vilbel, O r t l e p p, Albrecht, Lagerhalter, Offenbach a. M., Reich, Heinrich, Kaufmann, Bad-Nauheim. empfehlen wir Ihnen, die e drei ergänzenden Der- foncn und Gegenstände aus dem etgeiren Betrübe • ■ “ •• ...... -inn Selbstgebrauch oder -verbrauch entnehmen. _7„ o„i im letzteren Falle der Betrag, der am Orte und zur Zeit der Entnahme von Wieder- verlcrufern gezahlt zu werden pflegt. Von der allgemeinen Umsatzsteuer nach dem Satze von 5 vom Tausend surd diejenigen Personen usw. befreit, bei denen die Gesamtheit der Entgelte in einem Kalenderjahre nicht mehr als 3000 Mark beträgt. Sie sind daher zur Ein-- reichrmg einer Erklärung nicht verpflichtet. Eine Mitteilung an das Umfatzsteucramt über die in Anspruch genommene Steuerfreiheit ist jedoch er-: ich der Entente drei Fragen vor. Die erste lautet: Wann wird sie die Blockade aufheben? Die Ernährung Deutschlands verschlechtert sich von Tag zu Tag. Von dem Stand der Ernährung wird es zum großen Teile abhängen, wie die innerpolitische Lage Deutschlands sich gestaltet. Das deutsche Volk hat es ertragen, wafteickos zu werden, aber es würde eS nicht ertragen, brotlos zu werden. Der Hunger würde einen seelischen Zustand Hervorrufen, dessen Folgen auch die 'Alliierten nickst wünschen tonnen. Ich warne Sie. Auch Ihre Völker sind nicht gefeit gegen die Welt- revvlutton. Tie »weite Frage ist: Wird die Entarte jetzt bindetide Verpflichtungen eingeben über die sofortige Rückgabe der in ihrer Hand befindlichen deutsck-en Kriegsgefangenen? Die Regelung der Rückführung unserer Kriegsgefangenen sollte im Präliminarfrieden erfolgen. So fül)r1 die Frage der ^Kriegsgefangenen zu der dritten und letzten Iftnage, die ich an die Gnhmte zu ricksten habe: Wann werden wir in der Lage fein, den Präliminarfrieden zu schlrehen? Mel>r als sechsmal hat die deutsche Regierung versuckst, die Verhandlungen über bett Abschluß des Präliminarfriedens einzu- leiten. Es ist keine Antwort erfolgt. Ter Gewalt des Siegers stelle ich das ewige Recht des deutschen Volkes gegenüber auf Leben nnb Fortentwicklung. Dieses Recht ist heilig und unantastbar. Liebknecht und Rosa Luxemburg. Berlin, 16. Jan. Nach Blättermeldnngen ist Karl Liebknecht gestern abend in Berlin in der Wohnung eines freundes von Mann- Auf Grund des Art. 27 der Verordnung über die Wahlen zur verassunggebenden Volkskammer der Republik Hessen vom 3. Dezember 1918 habe ich 1. Regierungsassessor a. D. Eduard Dmgeldey, bestimmt. Die öffentliche Sitzung der LandoSwahlkommts- ffcm, in der über die Zulassung der Wahlvorschlage Intb ihrer Verbindungen entschieden wird, findet Freit ag den 17. Januar d. I., vormittags ValO Uhr, in dem Sitzrrugssaal deS Kreisausschusses des Kreises Darmstadt, Reckarstraße 3, statt. Da r m sta d t, den 6. Januar 1919. Der Landeswahlkommissar. Dr. Neidhart. wünscht. Für die Lieferung von Luxus-wgenständeck besteht keine derartige Befreiung. Tie Nichteinreichung der Erklärung zielst eine Ordmlngsstrafe bis zu 150 Mk. nach sich. Das Umsatzfteuernesetz bedroht denjenigen, bet' über den Betrag der Entgelte wissentlich unrickstig^ Angaben macht und vorsätzlich die Umsatzsteuer hinterzielst oder einen ihm nicht gebührenden Steuervorteil erschleicht, mit einer Geldstrafe bis zum 20fachen Betrage der gefäbrbeten ober hinterzogenen Steuer. Kann dieser Steuerbetrag nicht festgestellt werden, so tritt Geldstrafe von 100 Mk. bis 100 000 Mk. ein. Ter Versuch ist sttafbar. Zur Einreichung der schn tlick-e-r Erklärung sind Vordrucke zu verwenden. Sie können bei den unterzeichneten Umsatzsteuerämtern bzw. der Bürgermeisterei des Wolstiortcs kostenlos entnommen werden. Steuerpflichtige sind zur Anmeldung der Entgelte verpflichtet, auch wenn ihnen Vordrucke ztt einer Erklärung nicht ^gegangen sind. Tie Abgabe der Erklärung kann im übrigen durch nötigenfalls zu wie-xrholende Geldstrafen erzwungen werden, unbeschadet der Befugnis des Umsatzsteuevamts, die Veranlagung aus Grund schätzungsweiser Ermittlung vorzunehmett. Gießen, Butzbach. Grün berg, Hungen, den 30. Dezember 1918. 1023IP Tie Umsatzsteuerämter. I.V.: Franz. Flath. Wenzel. May. V. Wahlvorschlag: Professor Dr. Ferdinand Werner, Butzbach. 1. Proseffor Dr. Ferdinand Werner, Butzbach, 2. Kaufmann Karl Klingspor in Offenbach, 8. Landwirt Wilhelm Dorsch IT. in Wölfersheim, Seminarlehrerin Guida Diehl in Frankfurt a.M. III. Wahloorschlag: Geheimer Iustizrat Dr. Adam Josef Schmitt, Mainz. 1. Geheimer Iustizrat Dr. Adam Josef Schnntt, Mainz, 2. Minifterialdirektor Otto von Brentano bi Tremezzo, Darmstadt, 3. Stadtrechner Philipp Uebel H, Dieburg, 4. Gewerkschaftssekretär Georg Scherer, Offen« bad), 5. Landwirt Georg Dietz, Rieder-Grlenbach, 6. Frau Marie Pricken, geb. Gaßner, Mainz, 7. Packer Karl Michael Gesser, Groß-Steinheim, 8. Lokomotivführer Josef Herrmann, Darmstadt, 9. Fabrikant Ernst Decker, Offenbach-Bürgel. IV. Wahloorschlag: Konrad Henrich,Ministerialdirektor inDarm« An den Oberbürgermeister zu Giehen und die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kneifes. Wir weisen Sie auf die Bestimmung des neuen Arttkels 10a der Wahloerordnung ausdrücklich hin. Gießen, den 13. Januar 1919. Kreisamt Gießen. I. V.: Welcker. __________ Betr_' Verordnung zur Ergänzung der Verordnung über die Wahlen zur verfaffunggebenden deutschen Nationalversammlung. An den Oberbürgermeister zu Gießen und die BürgcruKistereien der Landgemeinden des Kreises. Wir machen Sie auf die Verordnung zur Er« gänzung der Verordnung über die Wahlen zur verfaffunggebenden deutschen Nationalversammlung (Reichswahlaesetz) vom 28. Dezember 1918 (R.G.Bl. S 1479) aufmerksam. Ferner verweisen wir auf die in Nr. 187 des R.G.Bl. S. 1441 veröffentlichte Der« ordnung zur Abänderung der Verordnung über die Wahlen zur verfaffunggebenden deutschen Nationalversammlung vom 19. Dezember 1918 und die Verordnung zur Abänderung der Wahlordnung für die Wahlen zur verfaffunggebenden deutschen Nationalversammlung vom gleichen Tage (R.G.D. S. 1442). Da diese beiden Verordnungen ebenso wie die obenerwähnte vom 28. Dezember v. Is. nach § 33 "'Ihf. 4 der Wahlordnung im Wahlraum ausguU-, - sind, verhaltet worden. Berlin, 16. Jan. (WTB. Drahtmel-- bürg ) Bestimmt, austi elende Gerüchte wollen wissen: D-er in der Nacht verhaftete Karl Liebknecht sei bei einem Fluchtversuch im Tiergarten am neuen See e r s ch 0 s- jcn worden. Rosa Luxemburg soll während ihres Abtransportes aus dem Edcuhotel von der wütenden Menge aus dem Wagen gerissen und getötet worden sein. Eine amtliche Bestätigung liegt bisher noch nicht vor. Die Blockade und die Volksgesundheit. Berkin, 15. Jan. Amtlich. Nachdem sich aus den vorlüuftgen Berichten und lieber* sichten gezeigt hat, wie stark der Einfluß der feindlichen Blockade auf die Sterblichkeit in Deutschland gewesen ist, fertigt das Reichs- gesundhertsamt eine genaue Heberst ch t über die S te r blichkei t der Zivilbevölkerung während des Krieges im ganzen Deutschen Reiche an. Es bestätigt sich, daß die Zunahme der Todesfälle während der ersten beiden Kriegsjahre erträglich blieb, vom Ende des Jahres 1916 an (Anfang des Kohlrübermrinters) einen außer- orbentlidjen Umfang erreicht hat. Die Gv- samtzahl der zuverlässig auf die Untercrnäh-> rung zurückzuführenden Todesfälle der Zivilbevölkerung erreicht bei vorsichtigster Schatt' rung mehrere Hunderttausend. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Genaueres wird noch mitgeteilt. Wahlergebnis. Die oben unter HI, V und VI genannten Wahlvorschläge: Geheimer Iustizrat Dr. Adam Josef Schmitt, Mainz, Professor Dr. Ferdinand Werner, Butzbach und Finanzminister Dr. Ioh. Becker, Darmstadt, sind als miteinander verbunden erklärt Die Verbindung ist zugelaffen. Diese Wahl« oorschläge gelten daher gemäß § 12 Abs. 4 des Reichs- Wahlgesetzes den anderen Wahlvorschlägen gegenüber als ein Wahlvorschlag. Darmstadt, den 13. Januar 1919. Der Wahlausschuß für den 34. Wahlkreis Hessen. Der Vorsitzende: Dr. Neidhart. Die Beisitzer: Herberth H. Nordmann. A. Walz. Münzer.____________ Verordnung die Abänderung der Verordnung über die Wahlen zur verfaffunggebenden Volkskammer der Republik Heffen vom 3. Dezember 1918 betreffend. Artikel 1. Nach Artikel 10 der Wahloerordnung vom 3. Dezember 1918 wird folgender neuer Ar- tikel 10a eingefügt: „Verlegt ein Stimmberechtigter nach Ablauf der für die Offenlegung der Wählerliste festgesetzten Frist seinen Wohnsitz nach einem anderen Abstim« mungsbezirk, so ist er berechtigt, sich nach Löschung seines Namens in der Wählerliste seines bisherigen Abstimmungsbezirkes auf Grund einer hierüber von der Bürgermeisterei auszustellenden Bescheinigung im Abstimmungsbezirke seines neuen Wohnsitzes nachträglich in die Wählerliste aufnehmen zu taffen." Artikel 2. Die für die Offenlegung der Wählerliste, für die Erledigung von Einsprüchen gegen deren Vollständigkeit und Richtigkeit und für den Abschluß der Wählerliste bestimmten Fristen können im besetzten hessischen Gebiet von den Kreisämtern in Berücksichtigung der sich aus der Besetzung ergebenden besonderen Verhältnisse abweichend von den Bestimmungen der Wahlverordnung vom 3. Dezember 1918 festgesetzt werden. Trier, 16. Jan. Marschall Joch erklärte sich namens ter Alliierten bereit, den Waffenstillstand um einen Monat zu verlängern und zwar unter folgenden Bedingungen. Als Ersatz für das nichlabgelie- ferte Eisenbahn Material sind am 17. Februar zu übergeben: 400 vollstand ige Dampfpfluggruppen mit doppe.ter Maschine und dazu eingerichtetem Pfluge, 6500 Sämaschinen, 6500 Düngerstreumaschinen, 6500 Pflüge, 6500 Brabantpflüge, 12 500 Eggen, 6500 Mesfer- eggen, 2500 Sttchlwalzen, 2500 Grotzkills, 2500 GraSmälnnaschinen, 2500 Heuwender, 3000 Bindemäher. Diese Lieferung ist unab- lKngig von der geforderten Rückerstattung des gesamten, von den Deutschen entwendeten oder außer Gebrauch gesetzten landiv.rt.chcst- lichen Ma «rialS! Um neue Garantien zu mh- men, bechlietzt das alliierte Oberwmmando, sich vorzubehalten, von jetzt ab, wenn dieses für angemessen erachtet wird, den durch die Forts des rechten RheinnfcrS gebildeten Abschnitt der Festung Straßburg mit einem Geiäudestreifen von 5—10 Km. vor diesen FortS zu besetzen. Diese Besetzung soll drei Tage vorher von den alliierten Oberkommandos angezcigt werden. Hier soll keinerlei Zerstörung von Material oder Nanmlichkeiteu vorhcrgchen. Die Linienführung der neutralen 10 Kilometer soll entsprechend vorgeschoben werden. Ferner wird die Rückerstattung des auf den französischen und belgischen Gebieten wcggefiibrtcn Materials Bekanntmachung. Für die am 19. Januar d. I. ffattfinbenben Wahlen zur oersaffunggebenben Deutschen National- Dcrjammlung im 34. Wahlkreis Heffen sind folgende Wahlvorschläge zugelaffen. I. Wahloorschlag: KarllNrich, Ministerpräsident, Offenbach a.M. 1. Karl Ulrich, Ministerpräsident, Offenbach a. M., 2. Dr. (Ebuarb David, Unterstaatssekretär, Berlin, 3. Dr. Ludwig Quessel, Schriftsteller, Darmstadt, 4. Ludwig Hafenzahl, Elfenbeinschnitzer, Erbach L O.. 5. Henriette Fürth, geb. Katzenstein, Frankfurt a. Main, 6. Hermann Neumann, Ministerialdirektor, Offen« bad) a. M., 7. Friedrich Detters, Redakteur, Gießen, 8. Bernhard Rechtien, Arbeitersekretär, Worms a. Rhein, 9. Anton Lux, Gastwirt, Nieder«Florstadt. II. Wahlvorschlaa: Beckmann, Georg, Krankenkaffenbeamter, Gießen. Verordnung die Abänderung der Verordnung über die Wahlen zur "verfassunggebenden Volkskammer der Republik Hessen vom 3. Dezember 1918 betreffend. Artikel 1. In Artikel 36 Absatz 1 der Wahlvcr- prtnrung vom 3. Dezember 1918 wird noch dem ersten Satz Hffitber neuer Satz eingeschoben: „In Gemeinden mit grvperen Abstimmungsbezirken kann der Begftm der Wahlen durch das Kreisamt, in Städten mit Städteord» nung durch die Bürgermeistcrri. bereits auf 9 Uhr vormittags festgesetzt werden." Artikels. Diese Verordnung hat Gesetzeskraft jttnd tritt mit ihrer Veröffentlichung in Kraft. Darmstadt, den 10. Januar 1919. __________Staatsministerium. Ulrich. Bekanntmachung. B e t r.: Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in In Zürich ist btt Maul- und Klauenseuche amtiid) sestgestellt worden. __ Gießen, den 9. Januar 1919. Kreisamt Gießen. Dr. U > in « e r.______________________ Bekanntmachung. Betr.: Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Leidhecken. „ In Lcidlxcken, Kreis Büdingen, rst bte Maul- und Klauenseuche ansgebrochem Die erforderlichen Sperrmaßnahmen sind getro'fen morden. Gießen, den 6. Jaüuar 1919. Kreisamt Gießen. _______ I. V : Lang er mann. Bckanntmamung betreffend die Entrichtung der Umsatzsteuer für das Kvlenderjalir 1918. Auf Grund des 8 51 der AusführungSbestim- munaen zum Umsahsteuergesetze werden die zur Entrichtung der Umsatzsteuer verpflichteten ge- werbetrribmden Personen, Gesellschaften und svn. ftigen Personenvereinigungen der Finanzamts- bezirke (Umsatzsteiler-mter) Gießen, Butzbach. Grünberg und Hungen aufgefvrdert, die vorge- schriebcnen Erklürrmgen über den Gesamtbetrag der steuerpflichtigen Entgelte vom 1. August bis 31. Dezember 1918 bis spätestens Ende Januar 1919 dem unterzeichneten llmsabsteiieramt schri t- lich cinzureichen oder die erforderlick>en Angaben an Amtsftelle mündlich zu machen. Als steuerp lichtiger Gewerbebetrieb gilt auch der Betrieb der Land- und Forstwirtschaft, der Viehzuckst, der Fischern und. des Gartenbaues, sowie der Bergtoerkbetrieb. Tie Absicht der Ge- nnnnerziclung ist nicht Voraussetzung für das Dorliegen eines GetverbebetriebS im -Stirne des Umsatzfteuergesetzes. Angehö.rge freier Berufe (Aerzte, Rechtsanwälte, Künstler usw.) ftnh nicht steuerpflichtig. Tie Steuer wird, auch er. hoben, wenn und soweit die steuerpsltchtigrn Per- VI. Wahloorschlag: Dr. Ioh. Becker, Finanzminister, Darmstadt. 1. Dr. Ioh. Decker, Finanzminister, Darmstadt, 2. Friedrich Jacob Schott, Landwirt, Bürgermeister, Uffhofen (Rheinheffen), 3. F iedrich Heck, Oekonomierat, Landwirtfchafts« lehrer, Alsfeld, Dr. Hans Gmelin, Universitätsprofeffor, Gießen, Karl Läufer, eoang. Arbeitersekretär, Darmstadt, August Biegler, Landwirt, Dorn-Dürkheim, Georg Bickel, Landwirt und Gemeinderechner, Bekanntmachung. Betr.: Bewirtschaftung der Runkelrüben. Mit Bezugnahme auf unsere Bekanntmachlmxk vom 27. sl-ovember v. I. bringen wir hiernnl zur öffentlichen Kenntnis, daß die Lieferungs- Prämie von 50 Pf. je Zentner Runkelrüben bis auf weiteres für alle Andienungen von Runkel- rüben gewährt wird, die nach dem 20. Tezember v. I. gemacht worden sind und gemacht werden Mainz, den 7. Januar 1919. Hess. Landes-Gemüsestelle, Vcrwalttmgsabteilung. Ter Vorsitzende: Werner, Regierungsrat. Betr.: Wie oben. Die Hessische Landes-Gemüscstelle, Verwaltungs- Abteilung an die Bürgermeistereien der Landgemeinden deS Landes. Unter Hinweis auf vorstehende Bekanntmachung empfehlen wir Jhrren, diese in Ihnen Gemeinden ortsüblich b^ekanntzumachen und sie auch sonst zur Kenntnis der Erzeug« tron Runkelrüben zu bringen. 673c Mainz, den 7. Jminar 1919. Ter Vorsitzende: Werner, Negierungsrat. Bckattn»i""«nnnq. Betr.: Feldbercinigung Allendori an der Lumda: hier den allgemeinen Meliorattonsplan. In der Zeit vom 22. Januar bis einschließlich 6. Februar lsd. Is. liegen werktags auf der Hess. Bürgermeist«ei Mlendorf die Arbeiten des 1. Ab* schnitts, nämlich: der allgemeine Meliorattonsplan nebst Er. läuterungsberickst und Prüfungsprotokoll zur Einlicht der Beteiligten offen. Tagsahrt zur Erhebung von Einwerchungen hiergegen findet daselbst Freitag den 7. Febmrar lfd. Is., vormittags 11 bis 12 Uhr, statt, wozu ich die Beteiligten mit der Androhung cinlade, daß die Niclttersck-eineirden mit Einwen^ düngen ausgeschlossen sino. Tie Einwendrmaen sind schrrftlrch und mit Gründen versehen cinzureichen. Friedberg, den 31. Dezember 1918. Ter Hess. Feldbereinigungskommissär: Dr. Jann, Regierungsrat. Eine Rede Erzberger» in der WaffenstillstandStommiffion. Trier, 15. Fan. (Privattelegr.) Die Verhanb« langen zur Verlängerung bes Waffenstillstanbsab- kommens würben heule vormittag in Trier im Salonwagen bes Marschalls Fach durch eine Ansprache ber Dorsitzenben der beiderseitigen Waffensttllstands- kommifsionen eröffnet. Die Ansprache des Vorsitzenden der deutschen Waffenstillstandskommission, des Staatssekretärs Erzberger, enthält u. a. folgende Gedanken: Das deutsch: Volk wil Frieden. Die alliierten Regr?rungeir Haven es aiiuec8 gewollt. Sie sprechen auch heute noch nicht vom Frieden, sondern nur von der Verlängerung des Waffenstillstandes. Das deutsche Volk hat die Waffenstillstaiü)sbri)iugungen bis zur Grenze des Möglichen erfüllt. Wo die Bedingungen nicht eingchalten worden sind, tragen unsere Gegner fast ausschließlich die Schuld, so namentlich in der Abnahme der Verkehrsmittel. Am 5. Januar waren von den Alliierten übernommen: 1821 Lokomotiven und 63 304 Wagen. Zur Uebernahme voraeführt waren 4907 Lokomotiven und 105 523 Wagen. Daher muß eine Konventionalstrafe deutscherseits abgelchnt und eine weitere Verlängerung der Frist für die Älbgabe des Verkehrsmaterials gefordert werden. Deutschland ist entschlossen, die Verpftichtungen des Waffenstillstandes loyal zu erfüllen. Aber di: Alliierter haben ibrersefts das WafsenstillstaudZabkommen svstema- ttsch verletzt. Ungehinderter Verkehr un^ wirtt schaftliche Betveguwsfte h it zwisck-en den besetzten Gebieten und dem übrigen Deutschland sind vernichtet worden. Mit Entrüstung erfüllt uns das Vorgehen der französischen Desatzungsl>ehörden in Elsaß-'Lotbringen. Alle Maßregeln der verbündeten Regierungen in Elsaß-Lochriirgen beweisen, daß Frankreich darauf ausgeht, der Entscheidung des Friedeusverttages vorzugreifen uru) Elsaß-- leinzigen ber obigen Wahlvorschläge entnommen fein I dürfen. Das Entnehmen von Namen aus verschiedenen I Wahlvorschlägen hat die Ungültigkeit des Sttmmzettels zur Folge. Dcr Wähler hat deshalb fein Augenmerk darauf zu richten, daß er sich durch die Benennung der von ihm gewählten Bewerber eindeutig für einen bestimmten Wahloorschlag ausspricht Es genügt, daß auch nur ein Name aus dem Wahlvorfchlage in dem Stimmzettel genannt wird, also zum Beispiel der erste Name der zur De eichnung des Wahloorschlags dient. Die Hinzunahme von Personen, die auf keinem der obigen Wahlvorschläge benannt sind in den Stimmzetteln, ist unschädlich, aber auch unwirksam. Innerhalb des Wahlvorschlags, für den sich der Wähler entscheidet, kann er jede mögliche Aenderung vornehmen, insbesondere also die Reihenfolge ändern, einzelne Namen stteichen oder wiede. holen. Diese Aen- berungen berühren indessen nicht die Gültigkeit des Wahlzettels, sind aber auch ohne Einfluß auf das Lothringen zu aimettieren, ohne daß das von l schllftcu der Garde-KaVallerie'Schützen-Dlviffon ctr—k.,;* r« «h verhaftet worden, nachdem das Haus, in dem er sich befand, umstellt worden war. Dem Vernehmen nach ist auch Rosa Luxemburg I gefordert. Marschall Foch erwartet die endgültige Antwort morgen vormittag. Deutsche demokratische Partei. Deutsche Männer und Frauen! bürgermeister in Nieder-Ingelheim 6. D. Wilhelm Bonsset, Professor der Theologie in Gießen 7. Dr. Franz v. Liszt, Geheimrat in Seeheim Der Tag der Entscheidung naht! Am 19. Januar bestimmt das deutsche Volk über seine Zukunft. Wollen wir, daß unser Volk in alte Fessel« und Herrschaftsformen zurückfällt, die das Reich in unsagbares Unglück gestürzt haben? Oder wollen ®ir' Jtott Der alten Klnfenherrschaft, die von rechts kam, eine nene über uns errichtet wird, die von 5,ei?! Das deutsche Volk muß die Bestimmung seines Schicksals und seiner Regierung selbst in die Hand nehmen. (Es muß dafür sorgen, daß im Lande herrschen sollen Hreiheit - Ordnung - Gerechtigkeit und Friede. Das will die Dentsche demokratische Partei. Darum wählt am 19. Januar zur deutschen Nationalversammlung ihre Liste: 1. Konrad Henrich, Ministerialdirektor in Darmstadt 2. Wilhelm Grünewald, Iustizrat in Gießen _____f>..... „....... lH vm a' Alex Pa gen stech er, Rechtsanwalt in Mainz 8. Paul Christian Saalwächter, Landwirt und B Pnoatin IN Darmstadt bürgermeister in Nieder-Ingelheim 5. Dr. Arthur Sauer, Fabrikant in Zwingenberg a.d.B. 9. Ludwig Kappus, Fabrikant in Offenbach. Don geehrten Einwohnern von Gießen zur gefl. Kenn, nis, daß leb ab 20. da. Hia. meine Metzgerei ? eröffne. Marken werden ab 18. da. Ute. entgegengenommen. Joh. Marker u. Sohi i Metzgerei u. Wirtschaft, Goethostraße 54. Milte zum mit den dazu passend, guten Filaaohlen in groß. Auswahl <*a Einige Damen können noch an einem Pri vat-Tanzku rsus junger Kaufleute tellnehmen. 0804 Tanzlehrer Bdalke, Schlffenberger Weg 58. Angehörige des Mittelstandes s Jraucnvereiiie «•»«»vereine I Bekanntmachung »ioljaillicdaciltcihbt» I nachstehenden Besttmu.ungen der ’ ° erbnung für die Wahlen zur versaffunag. er Lttkas- ll. onuerStag den 16. Januar abends L Emlnduttg Deutsche Volkspartei Milnlipdpp-fpmmmlnim b,ro- t,lfi,d,e M >u ta «,rtei folgcnbe Illlllf II UUvI V Ul dQlllllJlUlll] Kandidaten am Samstag den 18. Januar 1919 &flr die Natio»alderkamml«ng: »flr die Heisticke Volkskammer: abends 5 Uhr pünktlich im Postkcller. Oberstaatsanwalt Wünzer-Darmstadh ------------------Snijiilni »er HnttrS«||Dn|Jktriii Hflfirfwanpn brvkkttlosellf«rssrgt der Stidt 8 liaiiunauüll Gemäh Ziffer4 der AusführungSbestii ** ittr Hhur ht» «908 Freie Aussprache. 639D AESrA PriVat-TaMMkrriclit I /aeletzl. geschützt! ) erteilt zn jeder Tageszeit b. beft aß. _ ■ ■ nn __ ttSEK Ta"^!,®h,rer Baulke Deutschlands, absolut ge» Sch inenberger Weir 58. Dctiischlanbs, absolut geruchlos, 12 et. M. 1\65 fr. -lachn., Schnuller M.7 Hals- o. Lungenleiden •l«t «rt, •'» ImnH MiSttftUMn ff r Prosts m«k ee*«u Druhil 1, 'i#olieritr.l7 Notolin-Pillen . 68. kMitk lirjti. i. 2. 3. 2. 3. 4. 5. & 7. 8. Uhr, Versammlung im Konfirmanden faal der JohanneSttrche. Dr. Joh. Becker, Finanzminister, Darmstadt. Friedrich Schott, Landwirt und Bürgermeister, Uffhofen (Rhein). Friedrich Heck, Oekonomierat, Landwirtschastslehrer, Alsfeld. Dr. HanS Gmclin, UniversilätSprofeffor, Gießen. Karl Läufer, evang. Ardetterfelretär, Darmstadt. August Biegler, Landwirt, Dorn-Dürkheim. Georg Bickel, L. u wirt und Gemeinderechner, Affolterbach. Fränleiit Luise SauveiSgnt, Lehrerin, Darmstadt. Wilhelm Kitz, Direktor der Maschinenfabrik AugSburg-Nüruberg, Mainz GustavSburg. gzgD Deutsche Volkspartei. Unsere Kandidatenliste für die Nationalversammlung ist folgende: Handwerker und Angestellte, Beamte und Arbeiter! Männer und Fronen! Der Oberbürgermeister. 9- B.: Grenzten, Beigeordneter. 5. 6. 7. 8. 9. Nährmittel'Aus.qabe. Die bei den filehtbänblern der Stadt «iehe- bestellten Waren für Januar IMü können va Freitag den 17. d. MtS. ab gegen Borlase bei BeskeilaustveiseS zur Släbrniitteltarte und Abgabe der Näbrmittelmarke für Januar (I) In Empfang genommen werden. Einzelne abgeirennte Nähr» mttielmarken ohne den BestellauSwetS find ungültig und berechtigen nicht zum Bezug von Waren. ES entfallen: L auf die gelben Karten (A): »0«rammSuppe«, fabrlkate ('Knfettuam Dcuische Volkspartci. Ocffcntl. Wählcrvcrsammlung. Freitag, 17. Januar, 8 Uhr, im Fürstenhof. Es werden sprechen Profeffor Roloff über Macht und Freiheit im alten und neuen Reich außerdem Fräulein Dingeldein und Fräulein Birnbaum. Männer und Frauen aller Parteien und Stände sind eingeladen. 70ic Der Vorstand: Prof. Michel. Ungültig sind Stimmzettel, die nicht in einem amtlich abae stempelten Umschlag oder die in einem mit einem Kennzeichetr veriebenen Umschlag übergeben worden find; die nicht von meinem Da vier sind, die mit einem Kennzeichen verleben sind: die keinen oder keinen lesbaren Namen enthalten- aus denen nicht die Perlon mindestens eines Bewerbers unzweifelhaft zu erkennen ist: die ein- Verwahrung oder einen Vorbehalt, gegenüber allen Gewählten enthalten; die Namen aus oerfchtedenen Lvahlvorschläg« enthalten; die auSschiestlich auf andere al» die in ben öffentlich bekanntgegebenen WahloorschlLae« aufgeführten Personen lauten. WB Alle unsere Mitglieder werden dringend ersucht, zu erscheinen und sich für daS Wahlgeschäft zur Verfügung zu stellen. Ge>näh Zister 4 der AusführungSbestimmungen die ErwerbSlosensüriorge vom t.nJ2- fmbrt die erstmalige Zahlung der Unter* stützungSbetraae D-r P-rtei, Deutsche Volkspartei Der Partei, M* JMU'»* A»» £» «?. »«»*! /»egeu jeden Zwang und Terror, die »reibeit, für Freiheit der w rtschastlicheu Vetätignn-, »fltiSSviK ÄLR« ^kkampt die angestrebte CtaatSallmacht, die eintritt für Miederai.fr-chtung des Mittelstandes, insbesondere der Klein- Sozialpolitik und Arbeiter» Stickerei kür Ausstattungen usw. empfiehlt eich N Hilde Schäfer, Leiterwagen Kaste .wagen Einzelne Räder Carl Schurck, Seltersweg 39, "»*• «J^r?ebr-^ dfott/ Landwirt und Ustbofen tRheind 3. Rriebr. Heck, LandwtrtschaftSlehrer, Alsfeld,4. Or.HanS(Amelin, Unlversitätüvros., Wielen, 6. Karl Läufer, evang. Arbelterfekretar, Darmstadt. 6. August y legier, Landw., Dorn-Dürkbeim. 7. Georg Bickel, Landw. u. Gemeinderechner, Affolterbach, 8. Fraulein Luise Sch weis aut, Lehrerin, Darmstadt, 9. WUh. Situ, Dir. d.Maschinenf. Augsb.-Nürnb., Mainz-Gustavsb. .Oieevang, Frausa u. d. konnnaBdea Wahlen? !Rebn 'ntbünbelt zu le 50 Stück 8» den 25. d. Mt». dem Städt. Ubarr^H hJnLi?3,^nier abzuliefern. Januar 19ilk Wgg Ter Oberbürgermeister (L^benSmittriamt) Samstag den 18. Jannar 1919 Ubr vormtttag» bis 8 Uhr nachmittag» in der Y-rwerbslofenfürforgesteUe (West-Anlage 81, Stadt. Arbeitsnachweis) statt. Äumtig erfolgt die .iahlung der UnterftÜl ^lra.flnleöe" Samstag von 9 Udr vorn» bi» 3 llbr nachmittags. Sieben, ben 14. Januar 1919. -Cftonon"'rQ'' "9 ^sirfiorönnnj: $it üridlti tu Wieben, Zimmermeister Haury. Darmstadt, Frl. • Dingeldein, Veurcrin, Gießen, Malermeluer LaunSpa ch-Giehen, GenofsenfchaftSfekretär Kirch- ner > Gießen. GewerlschaftSsekretär Lauser- Darmstadt ufro.