Jahrgang Erstes Blatt Die neue Entente. Warum Clemenceau nach London ge< Waage» aller Art md. ei-fähig dngeftek owie neue Deilmai- mb Kettenwaaces mpnebh O8Ä0 W Schvii-t, Äentutoeg il Nr. 295 r-r Gießener Anzeige, etldxint mqlict), cuiüec Lvnn- und Qeintagl. veznyrpreir: Monatlich 2 Mark, Diertel|fibrlicto 6 Mark kinichliebttchdeSBest.ll- flelM; omd) die Bost viert ljäbrtich 6 Mark au-jchtregltch Jefteflflelb. Remlpred) • '21 nldihihe: für die 3d)rifilat dazu gefügt, daß die Letten bet Tag der Be- Isreiung von deutschen Truppen als nationa'cn Feiertag begehen w rlen. Tie D-nitsch« Volkspartei, die heute für die Monarchie eintritt, war int No Wichtigere Interessen aber noch stehen daneben, und die neuesten Meldungen versichern, daß schon eine Einigung darüber stattgefunden hätte, nämlich über einen neuen Bund gegenüber etwaigen deutschen Gefahren, wenn Amerika vom Friedensvertrag zurücktritt und etwa Rußland wieder ein politischer Faktor werden könnte. Es heißt, die neue Entente bestehe künftig aus England, Frankreich, Belgien und Italien. £in Rat von 10 Mitgliedern sei gebildet worden, überraschend voreilig: die Völker scheinen von diesen „demokratisch" regierten Ländern überhaupt nicht mehr befragt zu werden. Clemenceau hatte auf der Hinreise einen kleinen Unfall, indem er bei einer Erschütterung des Schiffes zu Fall kam und einen ungefährlichen Rippenbruch erlitt, der ihn jedoch nicht hinderte, sein Programm zu erledigen. Mailand, 13. Dez. (WTB.) Der„Av«n- t i" oerfidNTt, daß anläßlich des Zusammentreffens Clemenceau, Lloyd Georges und Scmbo:ac in London ein Al-Ällinmen geschbnsen werde, demzufolge Belgien und Italien an Stelle der Vereinigten Staaten dem englisch-französischen MÜLärabkommen beitreten werten, welches somit in ein «nglisch-französisch-bclgisch-italienijches Abkommen umgewandAt wird. Ter „Avenli" schveibt hierzu: Es ist für ein» geweihte Kreije ein offenes Geheimnis, daß die großen h»nzosischtenglischen SyncÄate, di« sich anschickcn, das rh. mische Kohlenbecken cmszusaugen, in der Abwendung der Bereinigten Staaten von Oesterreich und Frankreich. Wien, 13. Dez. (Wolfs.) Alle Pariser Blätter treten fast ausnahm, los in Leitartikeln für die Rettung Oesterreichs ein uiü) verlangen Hilfe sür Oesterreich, dessen gegenwärtige Rcg.crung Vertrauen einf.öße. Zugleich sprechen sie die Hoffnung aus, daß der Oberste Rat in seiner Sitzung am Montag die österreichischen Forderungen anerkennen werde. Die Rot Wien». Berlin, 15. D«z. Aus Wien wird dem „Berliner Sotatanseiger" bcridjtct: Den Blättern zufolge sandte Bürgermeister Reumann an die Bürgermeister der sieben größten Städte der Bereinigten Staaten Telegramme und bat unter Hinweis aus. di« in Wien herrschende furchtbare Not das amerManische Volk um eine Anleihe. Auswärtigen Amt anaehört. Der „Berliner Lola'.anzcnger" nennt als Mtt- glieder: Geheimrat Stetiger, Paul Müller, den Erftgeitann len als Sch.f.ahrtsvertreter, ben Letztgenannten als Arbriteevertrelct. Das einzige Verhcmdlungstyema ivcrdcn b:e wirtschaftnchcu Fragen sein, bie aus ber Scha^eitersatzforderung der Entente für bie versenkten Schiffe von Scapa vethmann-hollweg über bie Attenveröffen lichung. Berlin, 13. Dez. (WTB.) Bon Herrn von Bet hm a nn-Holl weg ist uns ein Schreiben zu gegangen, in dem es u. a. heißt: Es muß Ver- wahrmtg dagegen eingelegt werden, daß auch solche Rand vermerk« des Kaisers publiziert werden, bie fcinertei politische Aktionen bezweckten unb bei rum 'Ceinen Bestandteil der Politik bilden. Tie Dtarginalien sind zum größten Teck nichts anderes als der impulsive Niederschlag von den Mcvmenteindrücken des K i'ers beim ersten Leen der Schrifts.ü..«. Ihr pers mlicher Charakter war allen Beteiligten befamu. Wenn bi« Dcargmallen des Kaisers Anhaltspunkte zu politischen Entsch^ü:- sen boten, sind biete erst auf Grund anschließende Vorträge unb eingeltender Envägungen gefaßt worben Die D i r « k t ive n be s Ka i se r s in dem von den Aktenstücken umfaßten Zeitraum hoben stets den Zweck verfolgt, den Weltsri e g z u ve r h ü te n. Die Entschlüsse der deutschen Regierung im Juli 1914 waren bedingt durch btc politischen Ziele, welche die Entmtc- mächte in der Vorkriegstett verfolgten und üb»r die auch bie beutfdrn mitten Ankunft geben können Die Erörterung, bie bas Schluhkapitel vornimmt, kann nur ein unvollständiges und fchüises Bild der m'fchichtlidten Zu,ammenläice ge.''-n, zu deren Aufklärung dte dcutfche AktQttmblikation dienen soll. großhandels müßte zu diesem Zwecke vertrustet werden. Den breiten 'Schichten -er Bevölkerunp sei ein Ausgleich' durch Heraus- sehuufl des einfommcnfLuetfreien Existenzminimums zu gewähren. Dav BctriebSrategesetz und die Presse. B e r l i n, 13. Dez. (Wolff.) Der f o z i a l- politische Ausschuß der Nationalversammlung hat die zweite Lesung des BetriebsrätLgefetzes becntdet. Bezüglich der P r e f s e u n t e r n e h m u n g e n nahm er einmütig einen Antrag an, nach dem auf Betriebe, bie politischen, wissensclstist- lichen, militärischen, künstlerischen und ähnlichen Zwecken dienen, soweit ihre Eigenart dies bedingt, die Bestimmungen über die Entsendung von Betricbsratsmitgliedern in den A u s s i ch t s r a t und über die Vorlage der Betriebsbilanz keine Anweii- d u n g finden. Ferirer finden bei diesen Betrieben die Bestimmungen keine Anwendung, nach denen der Betriebsrat die Betriebsleitung durch Rat zu unterstützen hat und dadurch mit ihr für einen möglichst hohen Stand und möglichste Wirtschaftlichkeit der Betriebsleistungen zu sorgen und an der Ein- führung neuer Arbeitsmethoden fördernd mitzuarbeiten hat. Endlich sind Teile der 8§ 39 (Einstellung) und 42 (Entlassung) für die genannten Betriebe ausgenommen. hW«! KZ. Erzke-gcr—Hrlffcrich. Berlin, 13. Dez. (Wolff.) Der Erste Staatsanwalt beim Landgericht I teilt in per Angelegenheit Erzb erger-Helfferrch mit: Die Staatsanwaltschaft weist den in ben letzten Tagen tu der Presse erhobenen Vor» wurf, sie habe zur Verschleppung des Verfahrens beigetragen, mit allem Nachdruck zurück. Die Ermittlungen wurden von hier völlig objektiv und mit größter Beschleunigung betrieben. Obwohl bie Vernehmung von Zeugen außerhalb Berlins durch die Bahnsperre eine mehrwöchige Verzögerung erlitten hat, ist es gelungen, die umfangreiche Aw- tlageschrist bereits etwa zwei Monate nach Eingang des Strafantrags der zuständigen Strafkammer vorzulegen. Wenn die Erhebungen nicht weiter ausgedehnt sind, so ist dies nicht geschehen, um Dr. Helfferich in der Freiheit feiner Beweissühruna zu beschranken, sondern, weil, entsprechend dem Wunsche aller Beteiligten im Vorverfahren die Beweisaufnahme möglichst beschränkt und die Entscheidung über den Umfang der Hauptverhandlung überlassen werden sollte. Klavier) stimmen Reparaturen ® WiMMW «rAui- W86 p; k" K. Finke •yaviermacher 9. GW lkiWM- >rkdrrSteInartlte!n> Werner ttSWmh Der bayerische Attentatsprozeß. München, 13. Dez. In dem Münchener Attentats-Prozeß beantragte der Staatsanwalt gegen den Hauptangeklagten Metzger Lindner wegen des Mordversuchs an dem Minister Gerhard Auer eine Zuchthausstrafe von 10 Jahren, wegen der Tötung des Maiors v. Gareis, die als erschwerter Totschlag im Sinne des § 214 des Strafgesetzbuches anzujehen sei, eine Zuchthausstrafe von 12 Jahren, insgesamt eine Zuchthausstrafe von 15 Jahren und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf 10 Jahre. — Die Anklage im Falle des erschossenen Abgeordneten Osel wird fallen gelassen. Gegen den zweiten Angeklagten, den Bäcker Frisch, lautet der Aittraa des Staatsanwalts wegen versuchten Totschlags aus sechs Jahre Zuchthaus, gegen die beiden Übrigen Angeklagten Merkert und Schlund auf 6 Monate unb 10 Monate Gefängnis. Forderungen des deutsthcn Beamtendundcs. Berlin, 14. Dez. (Wolfs.) Der deutsche Bea m ten b und hatte zum 10. und 11. Dczbr. beit Gesamtvorstand nach Berlin fltruten. Ter samtvorstanb forderte bie sofortig Erhöhung bet lcuiseirden Teuerungszulagen um 150 Prozent unt>-r gleichzeitiger Beseitigung bet Dif e.^nj etung nach Tenetungsbeztrten, Gehaltsklassen, sonne bi'.G eid>- fttllung der Lebigen mit den kinderlos Bethnrale- ten Die Gemälmmg ter Teuerungszulagen an die Warteg^lbemp äiuer, Pensionäie uub Hmt t- blieben u soll nach den gleichen Grund, ätzen ersv'.- gen Di« Neurenelnr-a der laufe d n Teuerimgs- znlagen soll einlxitiich für das Reich, bi« Länitet und b'e Seldstvetivoldmgsköner gestaltet kerben. Für die Neugestaltung der Desoldunasordnung stellte der Gesamtvorftand folgende Richtlmien auf: Tic Bcamtenlouibahn ist em« einheitliche mit besonderen Zulaslungsmöglichveiten beim Nachweis höheren Wissens. Jedem Beamten ist der Aufstieg bis zu den höchsten Stellen zu ermöp lickten. Die planmäßige Anstellung hat gleichmäßig, spätestens nach sünsjähriger Beschäftigung zu erfolgen. Alle Stellen, für die ein daiierndes Bedürfnis besteht, find mit planmäßig angestellten Beamten zu besetzen. Bei der Feftfe^ung der Gehälter sind die allgemeinen wittscha tiichen und kulturellen Verhältnisse, die Lebei'sholtung verwandter sozialer Bevölkernngsschichten und bie Schwierigfeilen ber Leistung zu berücksichtigen Eine Neuregelung bet Gehälter soll alle bret Jahre ftattiinben. Ein Ausgleich innerhalb biefer dreijährigen Fristen l)ot durck) besondere Teue- tungszuschläge zu erfolgen. Eine örtliche Differen- ieue moderne •iegcemäntd, Ulstrr, Wetots sowie NWn.Tchch allen GrStzeu pttisn oertauien. W sdtntotgöSI. mMgEckrBolköbid. der europäischen f&Iittf/intb in bat deutschen Re- ■ vancheaedanken eine ernstliche Bedrohung ihrer : Intevclsen sehen, weshalb Italien und Belgien ' den Platz Amenkas einnehmeu sollen. Italien \ würde bw Hebetemkunft unterzeichnen, um dagegen die Zustimmung Englands und Frankreichs z/u einem Rdodrns vivendi in der Adria zu erzielen. Der „Aventi" lädt »um Schluß bie sozialdemokratischen Deputierten ein, der italienischen Regierung zu verstehen zu fleben, daß das Proletariat dieses Abkommen als null unb nichtig betrachte. Lugano, 13. Dez. (Wolst.) Campolvnghi drahtet auö Paris an den „Se c o l o", die geplanten neuen Berembarung.n C emenceaus mit Lloyd George könnten nidxt ohne die Beteiligunsi Italiens wirksam werden, weshalb S c, a l o j a nach London gegangen sei. Dl« Adria frage luerbe maljrfdeintid) durch «inen Kompromiß zwischen England, Frankreich und Italien eine vorläufige Lösung finden. Di« spätere, endgültig.' Lösung müffe aus einer direkten freunbkbaftlufcn Derstäiidigung mit Südslawien beruhen, damit Nickst eine Periode des bewanneten Friedens beginne. Die „Stampa" läßt sich aus London schreiben, daß die Besvvcdmngen znn chen Clemenc-eau, Lloyb George unb Scialoja wichtiger seien als die grnze Tätigkeit der Pariser Konterenz in den fetztm fünf Monaten. Daß, bie Beratungen über die italienischen Probleme und bie eng isch-französlsch- italtenische B v> doch möglicherweise geändert wetten. Paris, 13. Dez. (WTB.) Die gesamte Pariser Morgenpresse beschäftigt sich mit den Beratungen in London. Der Sonderberichterstatter des „Matin" stellt fest, daß die wirtschaftlichen und finanziellen Verhandlungen zwischen dem Minister Loucheur mti) Austin Chamberlain ftattiinben. Es handele sich datum, den ftansösischen Wechselkurs zu verbessern. Dazu verlangt Frankreich von England «inen Borscteiß von 6 Milliarden Francs. Tie stanzösifdten BoNckläge wurden heute dem englischen Kabinett unterbreitet. — Per11nax Lsagt im „Eckw de Paris": Loucheur habe m (ßonbon nicht nur über bie Serbe) ferung des Wechselkurses zu verhandeln, sondern auch über bie Kohlenkrise. « Köln, 15. Dez. Die ,Höln. Ztg." meldet aus London: Die Konferenz in der Towningftrcet hat dazu geführt, daß ein Ra t von 10 Mit- gliedern gebildet wurde. In diesem Rat traten a!5 Mitglieder ein: Lloyd George, Curzon, Bal- sour und Chantberleiu für England, Clemenceau, Cambon, Lousfeur und der franzöfifche Botschafter in London für Frankreich. Soaloja und der ita- lienifche Botschafter in England für Italien. — In einet Beratung zwisäzen ftanzöfisckten und englifd)cn Staatsmännern wurde die franzö- fifche Valuta behaiidelt. Iroärtige Amt, die Werftkommission, die Recde^. Ibas Wasserbauamt, cm Sachverstänbiger für btc »UL um «..cmenwuu nuu, xvnppn «L- J-hrrmn-n aus und fuhren ist? Du mögen verschiedene Gründe di? Wniimtmb-n, dem mitspieleu. Finanzielle Regelungen im Inter- - “* ' ■ esse Frankreichs mögen im Vordergründe stehen, denn Frankreich ist ohne fremdes Zutun wirtschaftlich so yilflos wie wir selber. i, am« Ins dem besetzten Gebiet. RolcheitkN. Berlin, 14. Dez. Zu den empörende« Roheiten ber alliierten Besavungstruppeir melden die „Politisch-Parlamenlarischcn Nachrichten": In Ober! ässe l sck;oß der wachthabende Unteroffizier des belgischen Militärpostens ohne jeden Grund auf eine Frau, die mit ihrem Kinde am offenen Fenster stand. Das Kind wurde getötet und die Mutter schwer verletzt. — In der Nähe von Rödelheim wurden Frauen und Kinder am 20. September auf neutralem Gebiet von einer französischen Militärpatrouille angehalten und drei Frauen fortgeschleppt, angeblich, weil sie keine Ausweispapiere bei sich halten. Die Täter hatten es offenbar auf die Vergewaltigung der Frauen abgesehen. i Ei Ä Bä E3 ä y B k? kW B B kl y §3 B B b ö»>i< is m,au»>vä»n 'v'*’T> fer? kvJ SM B 18 P'., tüt Reklamen VflL 1 fei M K<4 von 70mir, ^re'te 48‘Uf. wkh» v5ä Ka i Fi nevst 2oe/e Tene^n'gS- TOT W Eu ’Öf 'Mr 13 'w guichlau. ‘■bei Platz- - W B V Aly DOrk-t)tiu20e' A,nf(t,lag. KM w - Hauvtfchn Neuer: Ang. General-Anzeiger für Gderhefsen 3rofmngsnint6ni & tel'A10" ®bert}ej _ nerhalb acht Tauen feine Tnkscher« düng gefallen sei. Inzwischen würden alle noch nötigen Vorbereitungen für diesen Fall getroffen werden: so mü&le in sämtlichen Betrieben über den Streit abgeihmmt werden usw. Am Mittwoch. abends 8 Ufr, findet im Gewerkscha:ts- baute eineBetriebSvertrauen-münner- oerfam mlung statt. Aus der Tagesordnung d.eser Versammlung steht: Bericht über den Erfolg bisheriger Maßnahmen und dringende Sorbet ei- cungen zur Durchführung de- Tarifvertrag-. — Frankfurt a M.. 14. De, Der wn der Frankfurter Staatsanwaltschaft turnen Bet« brechen- im Amte steckbrieflich verfolgte Leiter bei Frankfurter Marine-Sickerun§»)ieuskes. Nickel« mann, der in Mainz oer hattet, aber auf Befehl der französischen Militärverwaltung wieder üt Freiheit geiefr werden mit Btt, ist sonderbarerweise in Mainz beim norwegischen Konsulat in Dienst genommen worden. [1 Marburg, 14 Dez Wie man erfährt. Jon auch hier ein sog. Wuchergericht eingerichtet werden [1 M ar bürg, 14. De, Denen da ffoblen- n o t sind die Schulen früher wie oorpefcfrn geschlossen Die Emwohna werden aufm fotzen, fiw beim Derbrauch von fcriimatmal und Licht bei größten Sparsamkeit zu beflrifnm Das Elektrizitätswerk gibt neue Einschränkungen be« (amu. Diese können voraussichtlich erst bann wegfallen, wenn der Anschluß an die Efrrtaisperre fertig gestellt ist Marburg wird jetzt außer oov dem eigenen Derk von ben öubcruÄucrfai do Wetzlar mit Strom beliefert rellligung den Zeitvahältnillen angepaßter Be* zahlungen und Behandlung auf eine Hane ®e» duüvprvbe gestellt ist, jo wollen wir fre bcitefrnbe fieberhafte Erregung über das Gebaren der Ar* vemster zmn Rn tritt kn dne eeyiä>ft!anif?, der andere ist es rtdjt? Und also inrtvridjcfbci sich der Freie von dem ffnccht." (Starker, lang andauernder Beifall.) Läufig ersparen. Wir geben aber demgegenüber dcQ bestimmten Erwartung Ausdruck, daß der Te mSbilmachung-Lmmiisar uns.rer Sttllunanahnt entsprechend seine Entscheidung noch im Laufe dieser Woche füllen wird. Der uns von Arbeitgtberseite zugegangene Bor sch lag für eine vom Schiedsspruch abweichende Regelung der Ge'.xrltsverhält- niffe muß von unS mit aller Entschiedenheit ob* gelehnt werden. Wir betrachten den Vorschlag als eine erneute Baschlevpunfrtaktik. Die immer noch anhaltende und steigende Teuerung würde eher eine Erhöhung der unS durch Schiedsspruch zu- gesprvchenen Sätze rech f Trigen aU einen Apstnch Der 28 jährige Angestellte, der in diesen Zähren meist Frau und Kinder mit ernähren muß, soll bei dem Vorschlag um monatlich 100 Mack schlechter gestellt jein, wie im Schiedsspruch ausgesprochen. der 2ujäfjrigc sogar um 2J0 Mark schlechter wie in unserer ursprüng ich n Forderung — das ist doch eine starke Zumutung —. Daß weibliche Angestrll e mit voll kauf mäni.i.ch r Aus- l Übung iinb Beichästiguiig 20 Proz. weniger erhalten sollen, wie männliche, ist eine nirgends roicberfcbttube Verkennung dtr Gleichberechtigung von Frau und Mann in der beutijen Beit. An- gestellt. , die fei * uilniti t" fttu1m6nni|d>! Lehrzeit hinter sich haben, müssen dafür eitle ebm- solange „gleichwertige" Dienstzeit radnnrifen, um mit den anderen kaufmännischen Auge eil en in Gehalt gleichgestellt zu werden: es ist deshalb nicht einzusehen, wcSholb sie schlechter btzahlt unb zu Lolnckrückern geiVmrelt werden sol en Im übrigen widerspricht bi t forte chlagere 91** elung der Bestimmung in § 3, III, Zift. 2 des Tori». Vertragsentwurfes: es würde ein sebr großer Teil der kaurmännischen Angel'cllten von den Derira-s- fäfrn au »geschaltet werden. Daß auch noch an ben Lehrlingen mit klwer geringen ©ergütung -tef ilsckt nxtben soll, mutet sonderbar an. Man wi l solche billigen Kräfte anfefy itertb in noch größerer Zahl einstellen, um kaufmännische Angestellte zu -ersparen. Wenn wir unsere ursprünglichen Forderungen fallen gelassen und unS dafür den niednger'n Sähen de- Sckw-d-spruckS mttetroorfcn haben, so zeigt dies, daß wir bei dieser abnormen Teutung genügend nackgielckg waren. Die ?! rb.it rteb*r sollen leben, wir aber auch: deshalb verlangen wir dann Schiedsspruch ausgesprochene Eristenz- mininnnn. Wir Angestellten sind in der Lage, den Arbeitgebern jederzeit in aller Vestentlichkeit vorzurechnen, wa- sie verdienen und daß sie Ihr* Anee^ellbe (rt amgomaßen guttn Di len b rnrt bezahlen können, daß sie ihr Dasein zu fristen vermögen. Man soll unS mir nicht mit vvn dem früher al- sehr sozial gesinnten Arbeitgeber vfl- fach riiitten 4yro lung beteiligte Bet tretet der Arbeitgeber als Bei- fi&er beim Schlichtunpsausschuß mitgenntft haben. Wenn diese selbst mit den Arbeimehmerbeiiifrrn rinmürig dcm Sch^dsipruch zustimm^n, so haben wir die b.fhmmte Zuversicht, daß auch der höhere 2prud) nicht andars ausfallen wird. W>r können d.sl-alb unser berechtigtes Drängen nach endpül- iigcm Abschluß der seit Zafrcsfnst laufenden Verhandlungen noch kurze Zeit befristen und der Gin* wvbmnchafl von Großen, ten Arbeitgebern unb uns bic unabsehbaren Folgen eines Streiks vor- Dcrmlfditr»» Gin tnnerikanlfchrr Dnmvfrr auf dne Mb« gelaufen. Stettin, 14. Dez. „Berliner Tageblatt": Die die Mannichall de- hier einn-lroffmrn Gtet» ti er Dampfers „JhtmbiQy" bcii-^et mußte bei Dampfer in der Nordsee auf feiner Weite noch Emden infolge Sturmes beidrehen In feiner Nähe bemerkte man ein rot,-- Licht und man hörte da- Geschrei der Insassen einet Bootes. ES gelang, das Boot auüunebmtn. In 'dm befanden sich 10 Ueberlebenbe des amerilomschen Danipfers , Bibern Clo". Tnt ©didfbrüAvttn waren vollständig ermattet Sie waren bereite 14 Stunden aui der See umdergetreben. Die Geretteten erzählten, daß der 7500 Tonnen frohe amerikanische Dampfer auf feiner Wnle von Newoork nach Emden bet Ameland auf eine Mine gelaufen und .-r unten M |Pn Rest der auS 42 Mann beitebend-n Ve'a»una de, Dampfer- fehlt fede Spur. Die ScfrffvrÜchigen wurden in Emden gelandet. $ni Urteil X frntfrtt ^J, v* 64 mn" KdSolii/ ^Ler^'nS ' «rtr ■C’co rWUH 3 f®- wW v w bui4 t» 10000, »rbüüdr aus f Sn 8665 ffit » Ost-MM um wn 12 9'1 fiirji'anr®1’ Zofrmn 10000 J« 1 3307/50 A . qchogtni Seh. Münck bo fei ömdüMfkfto IWito in ba: rang tym 3. Dir ÄnfltQoffte SnMöö.l. ti: Die Angeftellten'vewegung in Gießen. G ießen, 15. De». Der vergangene SamS'.og brachte bie Ablehnung de - Schiedsspruch» des Sch l i ch t u n g Sa u » s ch u s fe s durch f ä m t - liche ArbeitgeberverbLnde. Einiae Bcr- Mitbe erklärten sich zu weiteren Verhandlungen bereit und machten hierzu Gegenvorschläge. Ter Arbeitgeberverband bet Industrie in Oberhessen etfldrl sich bereit, erneut mit den Angrstrllten zu verl»ndeln. Dabei müßten eini.K in tx-m vertrage entfrhenen UnTlar» friten beseitigt werden Die twn dem Arbeitgeberverband äußersten Falles zu hipirtigcnixii Gehälter sind: im 1 G^hilst-njohr 200 Ml, im 2 220 Mk, im 3. 240 Mk , biS 22 Jahre 270 Mk., über 22 Jahre 300 Mk., über 24 Jal)te 3.D Mk., über 26 Jahre 400 Mk. über 28 Jahre 450 Mk., über 30 Jahre 500 Mk., über 32 Iahte 550 Mk. Weibliche kaufmännische Angestellte erhalten 20 Prozent wcnig.r Angestellte ohne dreijährige kaufmännische Lehre für ein fache Arbeiten in Werkstatt und Bureau, wie: SkitKxitt- oder Lohnschr^ iber, dllfS- Träflc für Versantn-, Einkaufs-, KvlkulationS- und Üikmbureau, fiager und Registratur, Schreiber für fcwnib- und Masästnenarb^tt, auch solche, welche Stenogramme aufnchmen, femt- Teleplwnisten erkalten : im 1 Jahr 150 Mk , im 2 Jahr 180 Mk., nn 3. Jahr 210 Mk, bis 22 Jafre 2l0 Mk., über 22 Jahn- 275 Mk., ül-er 25 Jahre 325 Mk. Diese G> kälter gelten auch für weibliche Angestellte bet Dorfh’bmbrn Gruppe. T^r Verein der Schuhwarenhänd- ler gibt die Erklärung ab, daß er sich mit den vom Schlichtimgsausscltuß normierten allgemeinen Bestimmungen sowie mit bm für ilm nur in Frage kommenden (MrltSfälzn für Verkäuferinnen in Ladengeschäften einverstanden erfl&rt. Diese Zusage gilt jedoch nur, wenn sich bie Beikäuferinnen von leglicl-em Streik fcmlnlten. Andernfalls betrachtet der Verein seine Zusage als nicht gegeben. Tie Sähe für Lehrmädchen lehnt der Verein als »u hoch ab. Er ist aber bereit, hierüber in weitere Verhandlungen rin>utrrtrn Der Verein de r Detaillisten nimmt bte Gi-haliS^äve für Verkäufer innen in offenen ßabenihfduften ebenstallS an, lehnt aber die übrigen GelriltSfäye für Angestellte und Lehrlinge ab unb erklärt sich bereit, wegen der Gehälter weiter zu verhandeln. Ter Schußverein der LebenSmit- telhändler lehnt die Sätze für bie kaufmännischen Angestellten ab. rrflirt sich aber mit den Gehaltssätzen für Verkäuferinnen einverstanden, tomn diese, so lange die Stationierung besteht, um 10 Prozent ermäßigt werden. Ebenso ist der Verein brrcit, nrti den Angestellten erneut zu verhandeln und glaubt im Interesse der Angestellten tu sprechen, wenn der LebenSmittelkleinfrndel in d- m »jrgvl.-gten Tarifvertrag vollständig auSge- fchaltct wird. Alle diese Vorschläge wurden einmütig alS unannehmbar von der AngestelltenVersammlung abgelehnt, bie gestern vormittag von ber Arbeitsgemeinschaft der Angestellten Gießens erneut im Geivcrkschastshaufe zusammen- berufen worden war. Eine AnSfprache darüber, ob nun, wie eS in der letzten Berfammlilng beschlossen worden war, sofort gestreikt werden solle, schnitt der Vorsitzende ber Arbeitsgemeinschaft ab, indem er folgende Arr» Statt und Land. Ciellen, den 15. Lezonllec 1919. vorkshochschnle. TaS 1. Semester der Dcl.'shochschule ging am Freitag der vorigen Woche zu Ende An frn Veranstaltungen, einschließlich der Elementarkurfe. nahmen über 500 Personen teil, die den verschiedensten Berufen und Kreisen angebär tot Etwa die tzälste davon waren Frauen. Tas zweite Semester wird am Montag, 12. Januar, begannen und abermals 10 Wochen dauern. DaS Verzeichnis tkte Arbeitmeinfchaften unb Vortragsreihen wird von Mutwoch dieser Woche ab zu haben fein Näheres werden Anzeigen in unserem Blatte besagen. Tas Dcrluf.CTX Semester war für Girst-n ein erster Versuch Der Gedanke bat erfreulich an Boden gewonnen. Ein Stamm von börern hat 'ich gebildet, der den Geist, den die BokkSlvchschule pflegen will, m da- Leben hinauSrväAt. TaS wird die wirksamste Empfehlung sein. Es besteht be* gründete Hoffnung, daß bie Dörerzahl im kommenden Semester fteigt. Um den $)örem nochmal- Gelegenheit zu bieten, sich über wichtige Fragen auszusprechen und Wünsche unb Anv.gungen vorzubringen, ifaibel am Tonner-tag de n 18 De»., abends 8 Ufr, eine allgemeine tz-rerverfammlung tm Siugsaal der Ofrrrvallchule statt (nicht am Tien-tag den 16 Dez., wie in zwei Kurien Dcrfetrntlid) angesagl wurde). Am Samstag, 6. Dez., fand die erste Mll- glicderveriammlung de- „Verein- .^Volkshochschule Gieß' n" statt. Die Satzungen wurden beraten unb genehmigt. Der bisherige Vorstand wurde einstimmig reichergenräfrL Ferner wurden 10 Verireter der Mitglieder bestimmt für den Au-schuß, dem außer ihnen noch Vertreter der beigetretenen Körperschaften sowie der Behörden unb Schulen angehören sollen Gültige Lebensmittelmarken für die Zeit vom 15. bis 21. Dezember 1919. Brot: 23 0 Gramm Brot ober 1680 Gramm Mehl Brot Kilogramm 83 Vf., Weizenbrotmehl Kilogramm 1 Mk. Butter: Marke 50. 40 Gramm Margarine zu 45 Pf, 80 Gramm Bu ter 1 15 Mk Fleisch : Doch nabschnitl 51. Metzger für Fremde §)ch. Dcnkrl, Wall:orstraße Zucker für Dezember noch nicht ringrtroffen. Nährmittel für Dezember: Auf Marke B 250 Gramm Grieß, 125 Gramm Trigwaren: Marke C 125 Gramm Graupen, 250 Gramm Teigwaren. Nährmittel und Zucker für Zugezogene: Emil Dörr, Großer Steinweg 14, Emi i' Banse. Frankfurter Strotze 70, tzch Roßbach Vlockstr 2, August Wallenfels, Marktplatz 17, Robert Wietsche!, Krosdorier Straße 10. Zucker für Kranke: v. Roßbach, Vlockstr 2. Näh mittel für Kranke: tzch. DebuS, Friedrichstraße 5. Mehl für Kranke: Kilogramm 1 23 Mk, ff. Boraer, Detzstrinnasse 15. Nährmittel und Zucker für Fremde: C. G. Klrinhenn, Bahnhofstraße 59. Seife: Marke für Dezember 1919. Anteil 125 Gramm ff A-Seifenpull'er, daS Vfunb 90 Pf Die zur Ausgabe gelangmben 83 Gramm Butter find für die ft riet tage beftimmt ** M tlchverteilung Db-nSVag den 16. d. MtS. wird aut die r/^llrr-Marten Milch -ruS- gegeX-n. Freibank. Dienstag, 16. Dez., werden von 1—3 Uhr die Nrn. 1—50 beliefert Veranstaltungen Montag: StadtlHeater, 7 Uhr, Die Wildente. — Lickzt spiel Haus, „DaS ©rif seines öe- ten«" (Albert Bassermann). — Lichtspiele Gel- terSweg, „DoS unheimliche Schloß', „ffarlchen ist nervös" und „Sturmtage in Berlin". diese« Termins frnfc ber Cfny6tatg auf bas Postscheckkonw auch die Kosten ber»niügaL * Schlafwagen. (Doljf., Tie Eisew- babnbirdrion teilt mit: Born 15. Dezember 1919 afc werben Bettplätze in ben staats- etgenen Schlafwagen nur noch gegen Lösung von Fahrkarten 1. Klasse unb Bettkarten 1. Klasse vergeben. Landkreis Steden. M. 6tAnberg, 11. Dez. In den letzten Tagen wurde im Gießener Anzriier von dem Wasserwerk der S:a« Gießen beriefre welches fein Safier von unserem benachbarten Cnctfbotw bezieht Es dürfte aber noch wenig bekannt fern, datz sich ganz m unserer Nähe ebenfalls ein Wasserwerk berinbrt, wclckes 13 Ortschaften und zwei Städte unferer Lroomz Cbcr-ute find ihm zu die cn Zweck die Akten üjcrlietert rooibcn. Die G schä de wurden biflxr von dem alten Beigeordne en Jak. Ri- Starkentzurg und Rdelnhellen. eto. Mainz, 13. Dez. An Stelle des zum Pforzheimer Cbcrbünenndftet gewählten Bürgermeisters Dr. Qnliibcrt wählte bie Stadtverorbiietcnverfammlung den ReckttS- anroalt Dr. Ehrhardt zum besoldeten Bei- •• Die Oberhessische Gesellschaft sür Natur- und Heilkunde, naturreinen- fchaftliche Abteilung, hält morgen Dien-tag abends 8'/» Ufr im tzörfal des phys. Instituts ihre Hauptversammlung ab, in der Pros Kaiser einen Vortrag Über Wind und Wasser in da Düste halten wird. Pros, ffaiier Hal an den Kämpfen in Südwestafrika teilgenommen und ist bann bis Enbe des Krieges in engliicher Gefangenschaft in Sübwestasrila gewesen. In biefen 4T/, Jahren bat er reiche Erfahrungen über bie Natur des Landes sammeln lönnen. •’ I m Oberhesslschen GefchtchtS- verein 'Mach am Fei tag ab itb Trrf Dr Qflpp, b.T Ti k or der r mi ch-^r iMLni ch n Ln ll n be.' Leutia-e.. 24rd)auluui,unni x$..l.u..U ui o-maiurt am Main. Er Halle sich die Aufgabe gestellt, Kunstbenkrnäler auS römischen Provinzen, namentlich vom Rhein, im Lichtbilbe oorzuführen, sie zu er Hären unb künstlerisch zu bewerten In einem Vortrag von n-ifte ifdx) Lieber Gründlichkeit begleitete et bie zahlreichen Daritellungm. Tief: haben teil- bas HL»slich' Leben ba unterworfenm Bewohna -um Gcgaistanb, wie da« n schick die kriegerische Tüchriisit des Bcrstorderern tetäte. Auf Die stilkritischen Untersuchungen fr-s Vorrragenben einzugeden, ist hier nich: da oecht» Platz: nur eine auf Bild und Dort gestützte Vorführung kann anschrultch ornug wirken, um uns jene Kunst etua fernen «ergönnenbit nah-zu- bringfii. Die in scharfen Bildern gebrachten Denkmäler smd meist gt-nügenb abalten, um auch Dem Laien bei sachkundiger Füfrung einen Kunstgenuß »u gewähren Die za bl reichen Zuhöra dankten dem Vortragenden lebhaft. •• Allgemeine Ortskrankenkasse Gießen. Tie noch rückständigen Beiträge lur ffrairkenkasse unb Invalidenversicherung für ben Monat Ottoba 1919 können noch bis tum 81. d Mts. ohne Koste» bezahlt werden Rach Ablauf Ur Fom mii ftdenden Arlik SnHifum gt£ Ingritt: Zu ben in «rtbaltencn Au yfltllttn, stellt tilverbandes ft OeffenÜichlkjt 6» iil Ti 1918 imb «ms tertilMnbfer i tiintTbWhr ousivhi nM Wn trint auf ein ’N in' , e» ist ft geschäste in i WrNirfer < kbr mäßigen obiüören mu| 8eren ist nui ®(i! böberen ttr empfinbfü: Er 3olpc hat nfon m gu , ist eher ff^S'ke an be jWmer N , »wn aus F®r, baß bit «ginn te Mesen nt*n ijnung ber tz JJ M eine | Burben Ä selbst, Rblt K'xrben Mr W <8i brW Zur Begründung btefa Entschließung würbe von verschiebenen Rebnern auSgcführt, baß eine sofortige ArbeitSnieberlegung als roilba Streik zu betrachten fei, ba bie Eimvilligung der einzelnen Verbände noch aussteh« Weiter wurde mehr* fach vom Borstanbstisch versichert, daß bestimmt damit au rechnen sei, daß der DemobilmachungS- kommisfar den Schiedsspruch binnen funa Frist für bindend erllären werde. Für da- Zu-Ende- Okben de- einmal beschrittenen Deges spreche weiter, daß man sich die Sympathien der Bevölkerung und des Demobilmachungskommissar- nickt verscherzen dürfe, indem man daS schroff ablehnende Verhalten der Arbeitgeba mit roher Gewalt beantworte. Diese Ablehnung sri um io weniger verständlich. alS der Schiefr-spruch vom Schlich- tung-aii-schuß einstimmig, also mit Zusftrnmung der erwählten Vertrete da Arbeitgeverichaft ge- sällt worden sei. die damit bie Berechtigung der m dem Schiedsspruch nieder gelegten Gehatt-sStze usw. anerkannt friben. Dieser „gemäßigten" Richtung standen einige Redner gegenüber, bie ben sofortigen Eintritt in den Streik beantragten. Für die in ber Versammlung herrschende Stimmung war e- bezeich* Nend, daß bie Befürworter der sofortigen Arbeitsniederlegung lebhaften Bei all sanden, reäh- renb dem Vorsitzenden ber Arbeitsgemeinschaft die Einbringung der obigen Entschließung mit einigem Mißtrauen seinen spätaen AuSlüfrungen gegenüber gedankt wurde. Wenn bie Gemäßigten schließlich doch burttibringen konnten, Jo war dieser Umschwung hauptsächlich der durch Stichproben erfolgten Feststellung zuzusckreiben. daß die Ange- aeslelltenschaft nicht vollzählig in da Versammlung vertreten war, daß von einigen größeren Firmen nur etwa zwei Drittel ihrer Angestellten etidnenen waren, waS aber in ber Hauptsache auf hie Einstellung bes Zugverkehrs am Sonntag zurückzusühren fei. Ta Vorfitzende deS Gewerkschaft»- kar teil-, da nochmals erklärte, daß die Arbei- tersckost Gießen» nach wie vor hinter den Angestellten stöbe, war ebenfalls für Anrufung des Temobil- machungSkommissar». Einige Vorwürfe, daß die ArbritSgemrinschaft einen eventuelliu Gtrxif nicht genügend norberriid habe, wurden vom Vorstand damit beantwort et, daß eine rollstänbige Streikorgan i s a l i o n bi» in» einzelne au»» arbeitet sei. wenn fre vasammlung den Streif beschließe, kSnne sofort da fatige StrafVlan genehmigt werden. geordneten. Die IL S. P hatte abacaeben. Hellen-N asslm. „Nachdem ftch bie 7 wirtschaftlichen Verrini» aungrn der Arbritg^ba Güfrns dem Schiedsspruch des Schlick» mu.i-auSfchuife» vom 6. Dez. 19l‘J nicht untvrreurfvn haben, soll bo» letzte gesetzlich »u Gefrt itebrnbc Mincl in Anspruch ge- noMinen unb da Staat»kommissar für bie wirtschafili.fr Teurebilnuulnmg in Dormstafr a- sucht werfrn, den Sckried-ipruch für bindend zu erklären. Tie Durchiüfrung fr-s Beschlu se» ba Versammlung vom 10 b». Mts, die Jußimmung der Arbritqeba zu genainttem Sdjieb»|prud>, ohne die Enlsch roung des Deiiwl.'ilmochuiig-tz.>mmii'iarS obzuwarten, durch gemeinsame Arbeitsniederlegung zu erbringen, wird aus Zureden be» Vonitz.ni>n unb verschiedener anbaa Redna 6o r l ä u i i g auSgesetzt Tu* ^rerbafüuiuxn .sollen aber derart gründlich tocitagrfdrtx’rt wa- den. daß nur auf den ffirepf zu brücken ist, um ben Streif in twfrtrerbariteta Weife zu beginnen. Tie ocrianinulten Angestellten nehmen mit größter Bestimmth.ü an, botz sie auch zu ihrem Ziel gelangen werden, wenn ite frm vorletzten Go n n t a g vor Weihnachten nicht zum Streik in Anspruch nehmen. Sie sind noch rin- frlvmder Erörternilg fr» für und wida zu ba Einsicht g langt, friß ein Straf in der tetzigen Weih!iach:»gesck)ä:tSpnt bir Arbeitgeber zur An- erfennung des SchtedsfpruchS vevanlaisen würde, zumal tei» Gewe r 7 s ck astskarte11 sich bereit erflärt du. ben Streik ber Angestellten mit oll n Mitein er» geweif.chaftlichen Kampfe» in Kliboriicfrr Weis« zu unterstützen, sie ft Im aber trotzfr in oorUhniq vorn Streik ab in Erwartung ber für sie günstigen Entichrifrmg des Demofrl- maä)inig»1bmmiiior». VuckLrgeriehte. h. ftrantf urt o. M., 12 Ta. Mii ba Bildung da Wuchergerichte wird es nunmehr auch in FranlsuN ernst. Da» Duchl-raerickt wird dem Landgericht angeglieden unb besteht aus drei BeaifSrick'eru unb zwei Laien, von denen da eine au» den Streifen der Erzeuga, frT anbae ein Dafrauckra sein soll Gegen bie (tnt'cfri'nmg ba Wuchagaichte gibt eS bekanntlich keine BerufunU. Krris Büdingk«. — Büdingen, 14. Dez. Die Mhtfldrn Körperschaften ernannten Jfauimmn Gustav Dörr aus Frankfurt a. M. zum Ehrenbürger von Büdingen. Rrrf5 LarNerdach. O Lauterbach. 12. Te» Tie irrrhrierte ftocharnppe der S ch r e i n e r m e i ste r des Üv^teS ait Mindestpreis« für Möbel festgesetzt, be sich in ba Hauptsache auf 5d)lahimnia» unb stücken inrichtungen bezieh n Danach b« räat da Vrei» für eine fkimrl'tte rinsache Küche 580 Mark, für eine beft'ae Küche 800—1000 Marf. Ein Schlaft immer in Eichen mit dreiteiligem Spiegelschram kostet 3500 Mark, während iich die Pvnse für ein Tannen-Schlaftiimna je nach ber Ausstattung, tnnitfrn 1460 und 2500 Marf bewegen ffrrid ftrikdberg. dnz. Ostheim, 12. Dez Gestern briaß heute abend anstelle des wegen Krankheit des Herrn Bolck abgesepten „Beschwerde- buches" „Die Wildente außer Abonnement gegeben wird. Zu dieser Borstel tung haben Gutscheine Gültigkeit. ♦♦ Streupf licht der , ------- tümer. Nach einer neuen Entscheidung des Reichsgerichts haftet der Hauseigentümer auch für einen in der Nacht sich durch Schnee» glätte ereignenden Unfall, wenn dieser auf der lnterlassung einer bereits am Tage vorher legründet gewesenen Streupflicht ursächlich btr ruht. Dies mahnt die Pflichtigen, es mit dem Streuen am Tage erst recht genau zu nehmen Letzte Nachrichten. Versammlungen brr Unabhängigen Berlin, 14.Dez. Bon den Unabhan- tilgen rindernfen, fanden hier heute vormittag 67 sehr stark besuchte Bersammlunaen statt, in denen eine Reihe der bekanntesten Mitglieder der U. S. P. über den Verlauf und das Ergebnis des Marloh-Prozesses sprachen. In den Ver sammlungen, die im übrigen einen ungestörtrn Verlauf nahmen, wurde an der Prozeßsülwung und iben Erscheinungen, die sie aufgedcckt habe, schür, ste Kritik geübt. Sämtliche Redner waren sich in der Forderung einig, daß nunmehr als Hauptschuldige an dem Verbrechen Oberst Reinhard. Hauptmann v. Kessel und Rrichswehrminister Noske zur Berantworttmg gezogen werden müssten. Die Stadtverordnetenwahlen in Danzig. Danzig, 15. De». sWTD.) Bei den gestrigen Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung wurden in 132 Bezirken insgesamt 89 000 Stimmen abgegeben. Davon entfallen auf die vereinigte sozialdemokratische Partei 26 854 Stimmen («wählt 20 Abgeordnete), Dcutschnatw- nale Partei 18 351 Stimmen (gewählt 1 > Abgeordnete), Wirtsckraftlicho Vercmigung 13101 Stimmenigewählt 10 Abgeordnete), Deutsche demokratische Partei 12032 Stimmen (geivählt 9 Abgeordnete), Zentrumspartei 11271 Stimmen (gewählt 8 Abgeordnete) und die Polen 7391 Stimmen (gewählt 5 Abgeordnete). Lord Grey. Paris, 15. De». (WTB0 Englische Meb düngen bestätigen, datz Äord (Äward G r e y im Begriffe stehe, den Botschasterposten in Wastimgtvn zu verlassen. Seine Absicht wird damtt begründet, daß ct ia nur einige Monate auf diesem Posten bleiben wollte, um einen engen Kontakt mit Wilson herzustcllem Infolge dessen Krankheit sei er aber trotzdem er schon einige Monate in Amerika sei, noch nicht mit dem Präsidenten zusammen- gekommen. Aus der itallenischtn Kammer. Rom 15. Dez. (W.B.) Stesani. In der Kammer dementierte Ditti kategorisch, das; Italien beabsichtige, sich «geaenensalls an eurer bewaffneten Aktion in Rußland zu beteiligen. Bezüglich der Ausnabme der Bezirimngen mit Rust land erllärte er, daß dies im Einvernehmen mit den Alliierten gesehen werde; er versprack-e sich aber sofort keine nemrenswerten Ergebnisse davon. Jtalieuische Ansprüche. Rom, 15. Dez. (WB.) Stesani. C hiesa erklärte in Paris, daß Deutschland für alle Schaden, die den Alliierten durch den Krieg erwachsm feien, nicht bloß für die Belgiens und Frast^ reichs, verantwortlich «macht werden tonne. Bei einem Besuche bei Clemenoeau erklärte er, iMifc Fiume Italien wegen seiner nationalen Ehre zugesprochen werden müsse. Elemenceau erwiderte darauf, daß Frankreich dem nichts entgegen stellen würde, daß man aber Jugoslawien einen Ausgang zum Adriatischen Meere geben müsse. Elektrisierung drr italienischen Bahnen. Bern, 13. Dez. (WB) Nach NeuyorVer Iw tormatwnen der „Neuen Züricher Bettung" nvrd-n augenblicklich über die Elektrisierung der italienischen Dahnen durch ein amen- kanisch-italicnisches Syndivat Verhandlungen ge, pflogen DaS Material hierzu wird die amen, konische Industrie liefern. Die Präsidentenwahl in Amerika. Washington, 15. Dez. (W. B.) Der national-republikanische Konvent, in dem die Dahl des republikanischen Kandidaten für die Präsidentenwahl erfolgen wird, soll am 3.Jnni m Chicago stattftnden. Als Präsidentschaftskandi' baten werden am meisten Wood, der Senator Larding und der Gouverneur von Illinois, L'owde, genannt. Judenmafsenmord in Kusk. Paris, 15. De». (WTD) Nach einer Dopesche des „Temps" aus Odessa sollen die Bolschewisten tne gesam te jüdische Bevöl ke- curtfl der Stadt KuSk, die sie besetzt halten, ermordet haben. Die jüdischen anttbolscstwisti- fchen Intellektuellen, sowie die begüterten Bürger seien vor ein revolutionäres Gericht gestellt und nach einem furjen Verfahren hingerich:el worden. Frankfurt a.M., 15. Dez. Fruchtmarkt. Die Stimmung war fest und bi ePri.isc konnten ihre letzten Notierungen gut behaupten. Die Geschäftslage für Laser bleibt bei stärkerer Nachfrage fest. Lülsenfrüchte blieben nach wie vor g.i'ncht, besonders gute Qualitäten. Auch bemerkt man oft ein Anziehen für minder schöne Ware, wenngleich der Begehr zurückhaltend ist. Viktoria Erbsen und Saaterbsen werden bevorzugt. Peluschken und Pferdebohnen waren angeboten. Lupinen sowie Seradella haben sthr feste Laltung. Für Dörrgemüse hielt die Kauflust an und es kamen Abschlüsse in Mischgemüse zustande. Bern, 13. Dez. (WB.) Angesichts der Tatsache, daß sich nach zuverlässigen Schätzungen in der Schweiz ungefähr3Milliarden deut- s ch e r M a r k in Form von Banknoten oder lieber» Weisungen befinden, hat sich in Zürich mit Unten* stützung namlm^ter schweizerischer Perönlichkcü'M und der deutsch n Lande!stummer in ter Schweiz eine Verwertungsstelle für aus ä.idisä-e Währung gebildet, deren Zweck ist, die Banknoten und Urberweisungen aus dem Verkehr zu nehmen, si: durch Schuldbriefe dcs Instituts umzutauschen und b;e Guthaben, in nutzbringender, sicherer Wei'e anzu- legen. Die Anlegung so!l hanptiächsich in Aktien weltbekannter deutschn Etablissements erfolgen, b> ren Erzeugnisse vom Ausland gebrauch werten. Tie VerwertungSstelle ist der Ansi-cht, daß innerhalb von zwei Jnhren die Verhältnisse sich derart gebelfert haben, daß die fremden Gelder zu gutem Kurse wieder verkauft werten können. PariS, 13. Dez. (Dolfs.) Das „Petit Journal" bemerkt, daß man gestern mit Befriedigung die neuerliche Besserung des Frankenkurses verzeichnet habe. Man unterhielt sich an der Börse über die Besprechungen Clemenceaus in London, über neue Anleihen und über die geplanten Abänderungen in der Abwicklung der Wechsel- geschäfte. Mgkiilkillk LMMMssk 8ikM Die noch rückständigen Beiträge zur Kranken- hafte und Invalidenversicherung für den Monat Oktober 1919 können noch bis zum 31. dr. Mts. ohne Kosten bezahlt werden. Nach Ablauf dieses Termins sind der Einzahlung auf unser Postscheckkonto auch die Kosten beizufügen. Gießen, den 15. Dezember 1919. 13998c Allaem. Ortskrankenkasse «lefce«- 3. $L: Alb. Lentz. Vüchertisch. — Gle'ichen-R ußwurm: Die gotische Welt. Sitten und Gebräuche im späten Mittelalter. Preis geheftet 14 Mk., geb. 18 Mk. Verlag Julius Lofsmann, Stuttgart. Den Gedanken, daß der anziehendste und lohnendste Gegenstand menschlichen Studiums der Mensch selbst sei, macht Glejchen-Rußwurm in einer besonderen Weise wahr in seiner großen Kultur- und Sittengeschichte, oeren neuester, eben erschienener Band alle Kultur Völker in der Zeit des späteren Mittelalters, also des 14. und 15. Jahrhunderts, umfaßt. — Prof. Dr. L- Zwiesele, Der bargeldlose Zahlungsverkehr. Mit zahlreichen Vordrucken Stuttgart. Emst Lemrich Moritz (Inh. Franz Mittelbach). Mk. 2.20. , _ — Prof. Dr. D- Zwiesele, Weckselkund« und Kvntokorrentlehve für Landet- und Gewerbe tteibente, sowie Fortbildungs- und Fachschulen. »•V»etlett«tBeTt8). verloren haben eine große Anzahl viele Tau- Canadas -shares lOoO bis 107o Gute Laltung sende, da Die Entwertung dieser Waren fast Plötz- zeigten Zellstoft Waldhos (plus 13 Pro-.). Eleetton lich mit ter Friedenswirtschaft einsetzte. Griesheim »varen angeboten und.verloren 4 Proz. Schon aus diesen trci Gesichtspunkten geht jbolonialpapiere schwachen sich rn ter Mehrzahl hervor, daß die allgemeine Lage ter Tertilaeschäfte ab. Unter Schwankungen gingen Kaoko und Coft bei Beginn ter neuen Friedenswirtschaft keine manskop höher. Otaviminen schwächten ftch ab. rosige gewesen fein kann. Brtroleumnzwte gaben meist nach, ^wisch' An- Die neuen Verhältnisse, die sich, von ter leihen konnten sich tehaupten. KriegSanl-nh.' Oesfnung der Grenzen ab, anbahnten, haben nach besser, 77^0 Auslandsche Renten lagen ruhig, und nach eine kleine Besserung der Lage gebracht Die Börse fdM bei unregelmäßiger Haltung, und es wurden gewiß, besonders in großen Städ- Privatdiskont 4 Pwz. ten. an ter Grenze des besetzten Gebietes, und Frankfurt a. TL, 13. Dezember, in diesem selbst, große Umsätze erzielt Bon diesen Devisenmarkt, günstigen Umständen sind aber meist nur große Ge d Brief Firmen, die das nötige Kapital vorlegen konnten, *ne’ berührt worden. Die große Ma.se brr Tertift Datum. «schäfte hat. namentlich m ten weiter abgelegenen Holland ...... kleineren Plätzen, wozu auch Gießen gehören dürfte, Dänemarn..... nicht die Möglichkeit in demselben Maße gehabt, Schweden..... von ter Oesfnung ter ©renjen zu profitieren ^rwcQen..... ES mag auch tatsächlich ter Fall fein, ba6 • • • • • • einige Kaufleute die günsttge Konjunktur über- Wien. (alles^} mäßig auSgenuöt haben, dies sind aber mrr Aus- ^utsch.Osterr.abg. Siahmefälle, deren Verallgemeinerung em durch- Budapest...... auS salickies Bild ergeben würde «*««•?•..... Leute schon kann man es als seststehend be- ^elsingsors .... trachten, daß biete günstige Konjunkturwellc be- Spanien...... Marknotierungen Datum: Zürich................. Amsterdam............... Kopenhagen .............. Stockholm............... Wien.................. Kürs Kurs Kurs Datum: 13.12. 15.12. 13.12. 5'/,De«hKrieg»anl 77,25 77,50 77,50 4°/.Deut.Reichsanl. — , — 65,- 65,50 3*/,Deut.Neichsanl. "W . — 61,50 4e/0 Preutz. Konsols 62,- 62,- 62,- Darmstädter Bank 119,- 119,- 119,25 Deutsche Bank. . . 257,- —. — 260,- Disconto. Gesellsch. 175,- 175,50 175,50 Dresdener Dank. — . — 148,50 Nationalbank f. D. 122,75 122,75 123,25 Mitteld.Tredckbank 128,50 128,50 128,- H.-Amerik.-Pakrts. 116,50 116,50 117,25 NorddeutscherLloyd 120,75 120,75 117,50 Doch. Gußstahlwrk. — . — —. — 217,50 D.-Luxcmb.Bergw. 201,50 219,- 201,75 Gelsenkirch.Bergw. 288,50 286,50 290,75 Harpener Bergbau —. — 150,- 23b,- Ol>erschl.Tisenb.'B. 154,- —- — ISO,- Oberschles.Lisenind. —, — 151,- Phönix.Brgb.. Akt. 275,- 278,- 273,75 Bad.Anilin-u.Soda 471,- 473,- 480,- Höchster Farbwerke 317,- 319,- 325,50 Elekir. A. (E. (B. . . —■ _ —* 249,25 Schuckeri-Werke. . 140,50 — . — 142,- FeltenLVuilleaume — - w — - — 242.50 Daimler...... 262,- ___ _ 254,- Bud.- Eisenw. > 2lkt. 212,50 212,- 211,- Adlerwerke .... 257,- 254,50 DtliW T empnebU US«HP erlöst wurde. 0M1M Bietzen, den 15. Dezember 1919. !fi - Allendorf a. d. Lumda, den 15. Dezember 1919. Die Beerdigung findet Mittwoch den 17. Dezember 1919 vormittags 10 Uhr statt 024190 ras w wr gernruf 517 Neuenweg 2) 024185 Tüchtige UM L. Althoff, Tel. 239. 14006 schästigiing. <024156 Tlorburflcr Stratze 34. Klavier in I1396ÖSH au Bsioll Klosse, Hannover. eine gewandie. flott nrbdtcnbe 1400689 Ctricklumpen OuWollabfälle 4 V j ■ Stimmen Reparieren Polieren Transporte tadelloser Aas- 3n tiefer Trauer: Der schwergeprüfte Gatte Gtto Brarbenbnrger und Kinder. I Karl Schmidt Neuenweg 42. Manitrin gks. Mutz auch geübt L Naben fein. Kreuzvlav 12. i02*1* Gießen tDahnhofstr. 32), 14 Dez. 1919. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 17. Dezember 1919, nachm. 3 Uhr von der Kapelle bes neuen Friedhofes aus statt. 0et Montan Alte Mntobetfen und Schläuche tauft [13711 Seidl!Infl. krank'. Str. 23. raucn^aate Zahle 30 mar! für ein Klg. grauenljaare Süsfinö Maler Gießen. Lertuag Herrn. Sie njoettw Montag, brn IJ»- abends 7 ilbr: (Suber Abonnement! Die Wildente. Schauspiel tu 6 Akten von Renert ^dfen. Laufjunge (Schüler) gesucht. [13949 TelterSwcg 6. Nicht au fchwächltchDr Junge für nachmittags gef. '*** Kreuz-Drogerie Äug. Noll Bahnhofftratze 51. führung ICT” will. Rudolph Pianohandlung Tel. 389. Sehe nw 91 aller $(rt werd, eichfähig de. gestellt, sowie neue Dcxlmal- und Ketten* mkcd Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Löb Glück Hermann Glück Lilli Fuld. Danksagung. Für die bei dem Heimgänge unserer lieben Tochter und Schwester und so vielfach enigeaengebrachte Anteilnahme und für die fo Überaus reichen Vlumen- spenden bitten wir unseren tiefaefübl- teilen, innigsten Tank entgegenzunehmen. 9m Namen bet Angehörigen: Theodor £oo$. Maschinen- gutzbruch sofort z« kaufen gesucht. '=whv Eilangebote mit Breisangabe an FrauksorNr Maschinenbau L.S., varm. vokorms k Wittekind Frankfurt a. M. Telegrammadr. ^Mafwiueuban-. md, I hm nrr TRintfhr M *r ÄniifCition (fieret nid klingen ogi * wnntgen uns, jv m Dg. Cohn ^^^erstöru ■Mlrcnfreid ■ ’W rin Enn grillt loorbei wn.it ist l *3 toirb in , ’tn brütet . Jcmit ist b Biüibenl Z fc Etzuna ’S« mit bei ’Jtiflätag «usichichL 3* Wimm toi 2^ ininmen (links braun aeHluert Stevbanitrahe — Brnrb» ftrahe-Vubroi<3fhraf;e. Ato zugeben geg. tBelubnunp auf dem VelUetamt.**^ Sonnt, ab'v.Äartenktti b. Hot. (jinborn sww seid Damentuch in. i>ff verlöre». l^tcberbr. g. Bel. tt!42W^ tzlartettttr. 20, L | Vereine - | DtHtedie dcmoKraöJcbe Partei Di'iifag abend B Ukr üa ,, Afluariax **, Walli eralr.l Mitaliederabend.**0 All unseren Freunden und Dekanaten die überaus traurige Mitteilung, daß meine liebe fürforgenbe Frau und Mutter meiner Kinder Am Brandenburger geb. Krenjer im Alter von 33 Jahren am 13. Dezember nachmittags 6 Uhr von ihrem langen schweren Leiden durch einen sanften Tod --d-nn'nrd' ^7 dnttt K W die SnfolMk«"' Dg. Tt fcfltn Felle ist I jübet «lten M Ausland mti) Sflific «fBfirit wäre geneigt. 2 bi» 6 Monate eine Herde Schafe anAunebmen auf Winterweide nach Bachtbeblngung Schriut. Angeb unter 13979 an den Men. An». Bin unter Nr. 2057 an da» Telephonncy an» geschloffen. **** lato - Reparatur - WerKsUtL Nach kurzem schweren Leiden entschlief gestern mittag 12 Uhr meine liebe Frau, meine herzensgute Mutter und Schwiegermutter Frau Jettchen Glück geb. Katz im Alter von 57 Jahren. ■ I u.'Jitppc ' Anzis.zw t il2 | xltker AU verkaufen (*, tM ■ inebm. Frtedr.akstr. U HL I iWarburacc Str. U. wir suchen für unsere technische KorresvondenzAbtetlnng Waren Bersteigtrung (Haus- und Küchengeräte aller Art). , Zwecks Geschäftsauflösung wird auftragdgemätz der gesamte Warenbestand Mittwoch den 17.d.M. nachm. 2 Ufar in der Restauration „anm 4Jfan", Neustadt k»ü, öffentL nientbietenb versteigert, u. tu: ©Inmadialäfer, Messer. (Habeln, Löste!, Onufr baltnugStachen.Holzwaren und fonst.einfchlagige Gegenstäiibe für Rüche und HauSbalt. Ferner: 1 ftaffcuichranf, 1 Handwagen, 1 Ti'ch, oerf-ü Vettern und BerkaufSregale und andere EinrichtungSgegenttände nsw. 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Sie nmtfx plötzlichgewah^ iw streng unb hart Peters sonst so Uchte Augen g>- ^’^u’nb leise schauerte sie unter diesem Blick zu- lamt& sie vielleicht gar S^sht vor P^r »on- ten, den sie um den Finger nuckeln konnte. ,ckZch will aber nicht," fuhr Estrid eigensinnig fort, „daß Jngewart Forts lfter im Hause bleibt. Er muß. fort, hörst du, unverzüglich. „Erlaube mal, mein liebes Kind. Vielleicht fällt dir dort) ein, daß. der Gotteskovg auch mein tzaus ist, daß dcr Gotteskoog immer eine StE der Barmlierzigkeit gewesm. Wlllst du das an- ^^Durckrdrintzend flammten Peters Augen in di ihixn so daß Estrid die halbgefenlden Lider ra,ch schließen mußte, weil er nicht in ihren Augen lesen mir zuwider," murmelte sie, „ich ertrage seine Nato nicht/' Mieder irrte ein merkwürdiges Lächeln um Peters Mund. Er strich sich den röüichen Bart mit ver kräftigen Hand, dann sagte er kurz. „Du wirst noch Manches ertrage^us en Der Mann bleibt hier, bis er soweit bergest^lt ist, daß ünn die Frt nach List nicht mehrsch^et Säunetterr?' •a*a9 Peter dre Tür ms Schloß. |H '?X' äSs- Estrid blickte ihm ganz entgeistert nach. Das i fehlte gerade noch, daß ihr Mann ine ParA , Schiffbrüchigen nahm, ^vordemsie ^Furcht und Grauen zitterte, der Schuw daran war, batz fte seit ihrer Hockett zede Nacht von den „Seegespm stenr" heimgesucht wurde. „Wenn er tot wäre/' dachte s^damr ntet erschrak sie vor itzen eigenen sünM'An^' danken und sie nahm ihre Zuflucht zur Bibel, um in dem heiligen Buche Trost zu finden Doch sie fand ihn nicht. Ales, ,mrs sie las, hatte keinen Sinn für sie, es war chr nur eme tÖnCt^ter'CwQr' meist nicht ba.Ste bekam ihn kamnnoch zu sehen. Er war.«mfderA^o^nn Fischfang. Auch hatte er reichlich mit bei Bewirt schostung seines großen Anwefens zu tun. Tie Schifssvlanken des „Schwarzen Falten waren angetrieben, auch inanch Werwolfs Stuck das Jngeioart Ferks mit .^g^rW^ter mv- berem auch eine lehr kunswoll beschlagene Truhe, die gewiß Kostbarkeiten entmelt. Peter Banken hatte an geordnet, doß> alles inroiältia für Jngewart geborgen wurde. An Strandholz, Proviant und vielem ©ernt, das mr- qcttieben wurde, mochten sich die Inselbewohner, w" es ihr Rc«, gütlich hm. 2>e Trichc S ct, ür Jng-w-rt Frrks ru bew-A-n mit km Sin irrte daß doch wohl Tetn Sylter aus dem Unglück eines Sohnes der Insel Nutzen ziehen waren sie alle einig. Jngewart Ferks, : der so tenge^ Totgeglaubte, sollte das Einige - k6a&n ENrid das träge Sinbärnment x" ibrn SMbe nicht mehr ertragen tonnte, wartete ft- oft Büchertisch. — Im Verlag von Emil sttech ist das erste Lest der „Neuen Bürgerkunde für die Fortbil» dungsichulen des Freist°-tes O. Kinkel, zum Preise von 1.S0 Mk. erschienen, Tas Heft hat die neue Reichs verfass unj zum Gegenstand und brmgt m. leMverstünblicher knapper Form all das, was ein wahltor echtigter Bümer Ser das staatliche Gefüge wissen muß. Tie ledern AbsHntt Wlgeni^usgabenimdFr^ gen regen den Leser zur selbsterzieberilchen Wertes bildung an, ausgehend von der ^.tennttns, ba& der Weg zur vertieften und geseittgten Staats^ gei'innung über das Wissen um die gütliche Gestaltung führt. Heute, da der Einilutz nn* seinen Staatsbürgers auf die Regierung stch sg plötzlich in außerordentlichem Maße v^mchrthat. wird ein Eindringen in die Materie dieses Werk- chens zur Pslicht für jung und alt. — Die neuen Gctetze über die En t sch ä di-, gung der infolge Verminderung der Wehrmacht aus Heer, Marine und Schutztrtchve aus scheiß senden Offiziere, Deckossiziere und Kapitulanten. Einzelpreis 80 Pf. mw 10 Pf- Teuerungs zuschlag. Gerhards Stallmg, Verlags- buchhandlung, Oldenburg i. O. — Die Not der akademischen Be^ rufe nach dem Friedensschluß.von Prof. Otto Baumgarten, Kiel. Preis 1.80 Mk. 'zuzüglich 50 Prvz. Teuerungszufchlag). Verlag I. C. B. Mohr, Tübingen. Mt tek läre fltnr/flU^ie.) -1» ate eint hudr n^mehmm Wiuterw^e nati ^achtbrdingimü W?"£“S IMS an den OH An»! -.S-S t Aicderverkäuier. orm. Weicker, ■lmbW Liraiie Ä fmriii IM lt'D S^öük W 'Onioinfer^n sknndquer 2 e'iutiöen, iteili oiiinflon^ob-u^ Mlerelpfnd 20, L relevtzoi! 2071 Weiter wird auf Grund des § 4 der Verordnung Waldbesitzern gestattet, an ihre Forst- beamten und Waldarbeiter Brennholz zur Ackung des eigenen Bedarfs abzugeben, solche Brenn- bolzempsänger sind dann bei Festeslimg des BrennLrlzbedarfs der Gemeinde außer Betracht zzu lassen. T Die Verordnungen über den Handel mit (Sämereien treten mit dem 27. November 1919 außer Kraft. _ QUte für Sacke. Die Bekanntmachung der Reichswirtschaftsstelle über Jute Nr. I 10 für Säcke vom 15. April 1919 (Reichsanreiger Nr. 90 wird aus gehoben. sttich langsam an ihrem gvauen Kleid m»S Mete (fern Wollswff hixmb, d°s eine toftbm chrnöckte. „Ich glaubte schon, Ihr hättet mich ganz vergessen." ____ „Wo werde ich denn, Schön-Eftrid, so norm man Euch ja wohl auf der Insel? Ich habe mich chon lange nach einem guten Wort von Euch nehmt Platz, Bent, und erzLhtt mir CbDaSw sah ihn mit dem ihr eigenen Blick am der schon viele vor Bent.erfchnu^ ma^, da brach teilten am Bezugsscheine zu lte/cmb?n Kartoffeln zur Verteilung zu bringen. An der Tatsache, daß die Stadtverwaltung machtlos sei, lasse lieh nichts ändern Der Äonsumverein teilt jedoch mit, daß den Mitgliedern aus den Vorräten, bte für etniffi Monate anhalten, 6 Pfund pro Kops und Woche aus Marten ausgegeben werden lönroat, und zwar regelmäßig für 4 Wochen aus einmal. vernHischtes. Dreifacher Mord. München, 13. Dez. (Priv.-Tel.) Gestern abend erschlug in Ziemetshausen der Kaufmann Sch ar nagel seine Frau, die Schwester seiner Frau und das Dienstmädchen mit einem Beil. Er konnte verhaftet werden. Der 8jährige Sohn des Täters konnte sich vtt Sicherheit bringen. \ wer die ihm iiach 8 3 obliegenden Auskünfte, Anzeigen ober Meldungen nicht innerhalb der ihm bestimmten Frist erstattet oder wissentlich unvollständige ober unrichtige Angaben macht; 2 wer den von dem Ministerium bet Finanzen, Abteilung für Forst- unb Kameralver- waltung, erlassenen Aussührungsvorschristen zu- widerhimdelt. Das Ministerium der Finanzen (Abt. für Forst- und Kamerolverwaltung) bemerkt dazu OiSC^?§ 1 der Verordnung ermüglicht den Gemeinden, Verfügungen über das ihnen sowohl im srcmden Wald zugewiesene als auch im eigenen Walde gewonnene Brennholz zu treffen. Bei diesen Verfügungen sind jedoch die von uns hierfür getroffenen Bestimmungen zu beadytot. außerdem haben sich die Gemeinden nut der zu- ftänbigen staatlichen Oberförsterei wegen der Be- büigunaen unb Preise zu benehmen, unter denen solche Veräußerungen zugelasien werden. Aus Grund des 8 4 der Verordmmg haben wir bestimmt, daß neben der zuständigen sittlichen Obersörsterei die Bürgermeisterei einer Gemeinde bie in § 3 erwähnte „sonst etwa bestimmte Stelle" ist, an welche alle von ihr wegen der Brennholzversorgung der Gemeinde »erlangten Auskünfte, Anzeigen und Meldungen zu erstatten iUlfl|t'2. Für die Zuweisung von Brennholz ist von den Gemeinden eine Gebühr zu entrichten Sie beträgt bei Ankauf von Brennholz durch eine Gemeinde 1 v. H. des Kauspi^ises; bei Zuweisung von Brennholz an eme Gemein^ aus ihrem eigenen Walde Vs v. H. des amtlich festgesetzten Anschlaaspreises. , . , § 3. Waldeigentümer sowie dieienigen, ivelche Brennholz in Gewahrsam haben oder solches zu 'erwerben wünschen, sind verpflichtet, der zuständigen Stelle in der von ihr vorgeschrrebenen Form binnen einer zu bestimmenden tfnft alle Auskünfte, Anzeigen unb Meldungen zu erstatten, die von ilw verlangt werden. 6 4 Vorschriften zur Ausführung dieser Verordnung erläßt bas Ministerium her Finanzen, Abteilung für Forst- und Kameralverwaltung. Das Ministerium der Finanzen, Abteilung für Forst- unb Karneralverwaltung, kann m besonderen Fällen Ausnahmen geftottnr ß 5 Mit Geldstrafe bis zu 1500 Mk. wird antrag angenommen. , Den Antrag Knoll u._ Gen. (Ztr.) betr. Aendcrung des Gesetzes dre Fursvrgie fftr Gemeinde beaintc und et.ie Boni-lAlimg b» hessischen Krankenhausverbandes m gleichem trerf, tiegriinbct Abg. Knoll und bti:jct, J® Ruhegebaltsempfängcrn, Witwen und Wmfeu der Gemeindebeamten noch vor Weihnachten eine ein malige Teuerungszulage »u seroabren. ^er Ausschuß beantragt, den Antvag teils durch die Annahme des Gesetzes über dre Gewährung von Zulagen der Ruhegehaltsempsangrr au* der Fürsorgekasse für Gemeindebeamte für «kbigt ?u erklären und im übrigen die an gekündigte Regierungsvorlage über das FürsorgeVastengefetz abzuwarten. Das Haus beschließt demgemäß. Urkundew-Slempel und Gewissensfrecheit. Den Antrag Engelmann u. ®en. ( n°m©obann wird die Novelle zum Bau ge se tz in zweiter und dritter Lesung nach den Bcschlüssen des Ausschusses unteräntort angenommen. Yochsch«lnachr,chten. Berlin, 13. Dez. (Wolff.) Die tkckprisck- Hochschule in Braunschweig verlieh dem Unter* staatssekretär August Euler, dem Letter d-S Reichsamtes für Lust> und Kraftfahrwe^cn, m Aw- erben nun g seines bahnbrechmdm Wirkens m der Enttvicklung tote deutschen Flugwesens dv Wsttt« eines Dr.-Jng. ehrenhalber. Aieche nnd Schile. o Schlitz, 12. Dez. Bei der Wahl zitt Mr- tbengem cintoüertretung wurden erstmalig auch wer Frauen gewählt. «Hilft «nd wifsenfchaft. Die Gruft des hl. Bonifatius. -- Fulda, 14. Dez. Unter Prozessor Bow- heraus Leitung wurde bei ben ©rabungnt im Tom die aus dem 8. Jahrhundert ftommetti* Gruft des hl. Bonifatius und der: hl. Lioba freigelegt. Die Gralmngen sind m letzrer Zeit von Berliner und Frantturter Fachgelehrten tosichtigt worden, die sie als toe "wichttg/^ Ausgrabungen, die in der letzten Zett in Deut^ land gemacht worden sind" bezeichneter Es MHI zu erwarten, daß die Gruft dauernd der Oesfent- lichkeit zugängig gemacht wird. 9 KreiS des Arberterturner- Hundes (Hessen und ^Ö^'Eassau) werden auf settw VorstÄung 5000 Mark aus Mitteln tote Staatsvovanschlags bewilligt -JBa bteier Ge- legentoit glaubt Abg. Dorsch den Vorwurf der Verschwenoung machen zu müssen, was von den Abg Eißnert (Soz.), Raab (Soz.) (er spncht als Abg., nicht als Regierungstertreler) a^ Zmerhört bezeichnet wird, ebenw oon feiten Prälitomten bete Landesbildun^amtes, der darauf hinweist, datz es sich ja nur um die Verteilungen Geldern handelt, die bereits für diese Zwecke bewilligt ^^Bei^d^n dringlichen Antrag tote Abg. Roß (Soz.), Erhöhung der pflege gelber für Waisenkinder, beantragt bet Ausfchuß die AnnaL der Reichssätze für KriegSwar- cPn _ Aba Frau Hattemer (Ztr.) stellt an bie Neaieruna das Ersuchen, doch Mittel bereit zu stellen, um b« Megefätze um 100 JJrojent M höhen, um die Unterbringung der Waisenkinder in S^hr^selten trat ,Bent Banken bei ibr ein. Estrid hatte bann immer das ganz bestimmte Gefühl, alte sei Bent anders geworden. Nicht mehr bäte leidenschaftliche Feuer sah sie m seinen ®uyn «ufftraMm, das »u «’M® ein herrliches Spiel gebunft. Auch führte sie, daß seine Getoniten oft anderswo »teilten, und in eifer- süchttgcr Wallung dachte sie an Solve. Sollte die junge Schwester, bie ihr noch ein halbes Kind schien, ihm vielleicht besser gefallen alte sie, zu der er doch, wie fte so oft mit heimlicher (Genugtuung festgestellt, in leidenschaftlicher Verehrung aufgeblickt hatte? Sölve mußte fort, wieder zur Mittler, wie Jr^ewart Ferks unbedingt den Gotteskoog ter- lassen sollte. Peter mußte sich barem fügen. Niemand an» berte alte sie, Sölve und die Mutter wutzten von ihrem heimlichen Verlöbnis mit Jngewart, und das war ihr ein Trost. , „, .. Man mußte Jngewart sortschaffm, ehe er wieder zum Bewußtsein kam, denn bei seiner g> mal (tätigen Natur wußte man nickst, westen er fähig war, wenn er erfuhr, wessen Hwrte ihn beherbergte. । . Y .. Estrid, bie an bet nieberen, breiten Fenstn:- reihe bete Pesels faß, wo rote Geranien blühten, dackste grübelnd: . . „ „Bent Banken muß mir helfen. __ In demselben Augenblick trat ber Kapttcm etn Estrid sah ihm mit einem Hellen Datteln alt* ^^^„Fftchet Ihr auch mal den Weg zu mir. Es folgt die zweite Lesung des Gesetzes zur Verfolgung von Kriegsv'-rhrochen und Kriegs- vergrhrn. Mg. Dr. Cohn (Unabh. Svz^): Im gün- tzigsten Falle ist btefete Gesetz ein Berich, Recht toteber wollen zu lassen gegenüber Vergehen, dw im Ausland und in feindlichen Landern durch Deutsche begangen sind. (Oho! rechts.) Denken Sie an die Äerwendung der Kriegtegesangenen und an die Völker- und strafrechllich^n Verstöße in der Heimat. (Rust rechts: Unerhört! Denken Sie an bi- beittschen Kiiegsgefangenen.) Wenn andere Bölter nicht ihre Pflicht hm, so darf bwte nicht davon, abhalten. Im Inland Jmb zahlreiche Freiheitsberaubungen durch Mitzbrvuchlrche Handhabung des Dickagermigtezustmides vora^om- men. ’ In z-dl«ich-n ^cn mntz^, Mckdan^ Timgcn Untergebener f.'stgestelll wtixn. Wenn diese auch ditrch die Vorlage nicht getroffen werden, muß die Regierung doch auch diesen naaig^en. Sie verzögern ton Eintritt des tatsEichen &ne- denszu stundete, wenn sie sich diesem Wiicherintraft- setzen tos Rechtes entgcgenftellen. Anstelle tor gelehrten Richter, muß bäte BokksgeriM c5"Jfc^uW werden. Testolb beantragen w" chuleninPari» üfl war erteilt statte nterrldiL Näheres aul nifil. Anlraue u. 0ZW4 Bin tialer Nr. 2057 m da» Telephonneh am itschlosfen. *• Ang. Schneider. tnarbarpi’r ©trabe 31 Ä5 Die «artoffelversorgung. rm Darmstadt, 12. D^. Zur Karlos sein ot gibt der Bezirkskonsumverein Darmstadt nunmehr begannt, toiß er hob alter Anforderungen, Drohungen usw., .ähnlich wie ore im Pesel auf ihren Schwager Bent ob er sich nicht blicken ließe, ihr die bösen Gedanken zu s 9555 de» Tarifvertrages. 1 Statt Aorten! Ob TBefbÄntoge 33 StetBfteofce 15 DecSchfcae ßmd uprfwof Statt Aorten. : MMMMWMZ i Kaufe Lichtspiele Seltersweg ^tiÄÄTKLRnzcte^netLe L/5. in Giessen. 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