Dienstag, 15 April 19N Erstes Blatt (69. Jahrgang Der Ratcrongretz. aud^ Erzberger, ffnnen gestellt morden. Die fragt, ob ein Bewendet nnd iofortig: Veroifeutl^chmirg des Atten- amter, welche Stellung er auch eingenommen Materials über die Vorg>sttzicküe des Krieges for- hat, pensionsberechtigt ist oder nicht, Mlrd durch- dert nmrbe angenommen. AbgclelM wurde da- aus nach den Grundsätzen beantwortet, bie vor^ gc^ai ein Antrag, nach dem eilt Teil der Mit-1 der Revolution in Geltung waren. M un- ersten ange- Be rl in, 14. April. (WTB.) Von zuständiger Stelle wird uns mitgeteilt: Gin Berliner Blatt behauptet, das Ausscheiden Schiffe r s hinge mit seiner Weigerung, tn die Aus- Zahlung größerer Pensionen für gewtsie, nach kurzer Zeit aus geschiedene Unter ft aa tssekre- täte der Rsv olnti onszeit enizuwilligen, zusammen. Diese Behauptung ist unrichtig. Von niemand im Kabinett ist ein wlches An- vieveschlüffedespariserviererratr. Die Franzosen äußern über den Ausgang der Pariser Konferenzen Genugtuung und teilen Einzelheiten mit, wonach wir eine Riesen- funune von Entschädigung zu zahlen und auf 15 Jahre das Saarkohlcngebiet abzutretcn hätten, wobei nach Ablauf dieser Frist eine Volksabstimmung über die Zugehörigkeit des Landes entscheiden soll. Es ist klar, daß ein solches Fricdensprogramm den Abmachungen mit Wilson ins Gefüllt schlägt. Wie weit die Amerikaner mit diesen vorläufigen Beschlüssen cinverstairden sind, ist nicht zu überblicken; wir wenden Klarheit darüber bekommen, wenn es sich entscheidet, wie man mit der deutschen Friedensdelegation zu verhandeln gedenkt. Es muß ausgeschlossen sein, daß dabei zur Annahme des Entwurfs eine Frist gesetzt wird. Da Lloyd George vom 15. bis 18. April in London weilt, dürfte, so lesen wir in der amt- lichen „Deutschen Allg. Ztg.", mit dem Eintreffen der deutschen Delegierten vor dem Osterfeste nicht zu rechnen sein. Die deutschen Herren werden voraussichtlich (Sitte nächster Woche in Paris sein. Die Großmächte sollen beschlossen haben, wahrscheinlich aus Furcht vor Unruhen in Deutschland, den „Friedens- Vertrag nicht bekannt werden zu lassen, bis er unterschrieben sei. Darüber müßte sich unsere Regierung alsbald Klarheit vcrschafsen. Auf der anderen Seite heißt es wieder in englischen Blättern, die „Gefahr" einer Annäherung zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten sei in den Bereich der Möglichkeit gerückt. Jetzt darf es nicht bei der bloßen Frie- densentichäeßung der Nationalrersammuing bleiben, sondern jetzt müssen alle Deutschen in allen Dingen auch danach handeln! Annaqme een anjtlgee s. die Lagesnummer viS zum Rachmiuag vorder ohneikdeBerbmdlicdkert öellenprtift: für örtliche Anzeigen 25P'..furauswärt,qe 30 Pi., für Reklamen Pik.!. —nebst 20" .Teue- rungSznßylag-.Vlatzvor- scdriii 20 % Austcvlag. Hauptjchrdtleuer: Aug. Goeg. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz, für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz; für den Anzeigenleit: ö. Beck; lämtLut) in Gießen Aus dein Reiche. Der Streif im Ruhrgebiet. Essen, 14. April. (WTB.) Im Ruhrgebiet hat auch heute die Zahl der ©tret» fenben einen Rückgang zu verzeichnen In der heutigen Frühschicht waren 159 20b Bergarbeiter gegen 160 720 am Samstag morgen ausständig. Das Ausscheiden Schiffers. amt zur Verfügung gestellt. Nächste Sitzung Dienstag 10 Uhr vormittags. (Anfragen Mc.iscicrvorlage, Ermächtigungsgesetz, Kuligejetz, Wahlprüfungeu.) Tie Maifeicrfrage. W e i m a r, 14. April. In der heute morgen abgehaltenen interfraktionellen Besprechung wurde im wesentlichen eine Verständigung über dieMaifeierfrage erzielt, und zwar dahingehend, daß der 1. Mai in diesem Jahre als Weltfeiertagfü reinengerechten Frieden festgelegt werden soll. ' Abg R o e h l d (Soz.) verlangt Verteilung der ausländi-ckicn Lebensmittel je nach Beduttttg'kit. q'/imif auch Minderbemittelte daran Tetl hatten, Deutsche Nationalversammlung. Sitzung vom 14. April- Rach der Mitteilung, daß Abg. Dietrich^Baden (Dem) sein Mandat niedergelegt hat, tritt das Haus in die Besprechung der sozialdcmo rati'chcn Lenbe Preise, dann würde die Londwirtschast das Volk besser und billiger versorgen können. Abg Dusche (D. Vp.) fordert Arbeiter anS den Großstäbteii für das Laub. Er verlangt all- nvählicheii Abbau der Zwangswirtschaft, lehnt aber die Sozialisierung der Lmü>!victschist ab. Abg Wur m (U.S.) erkennt an, daß durch die Streiks das Volksvermögen geschädigt wurde. Tie Schuld daran trüge aber die Waffenpoltti? der Regierung. Wmn die Arbeiter wieder Glauben und Vertrauen zu ihren Vertretern hätten, würden sie auch wieder Stube und Arbeitslust bcn Schutz- truppe besetzt war. Aus beit drei Stadtseiten bes Bahnhofs hatten sich allmählich bewaffnete Mannschaften ber Roten Armee unb anbere Trupren- tcile angesammelt, bie fortwäbrenb Zuzug erhielten. Die Beschießung bes Bahnhofs erfolgte zunächst mit Gewehren unb Maschinengewehren, wobei es zahlreiche Tote unb Verwundete gab, insbesonbere baburch, baß bie Passanten des Bahn- hofSplatzes von ber Schießerei völlig überrascht würben. Das Publikum stob in wahnsinniger Hast auseinanber unb suchte in ben Häusern L-chutz. Als der Angriff mit Ma'Ä e g ehren fernen Erfolg vcrspiacy, wurden baei Mi..euwerfer aut- gefahren. Da den Verteibigern des Bahnhofs nur Maschinengewehre unb Hanbgranateu zur Vec- sügung staub n, war ihre Lage burch die Tätigkeit der Mineniverfer aussichtslos geworden. Gegen 10 Uhr erfolgte ein allgemeiner Sturm auf Den Bahnhof, bei Dem es Den Angreifern gelang, in ben Bahnhof einzudringen. Tie Besatzung, bie unter der Beschießung tmwer gelitten hatte, mußte sich ergeben. Im Triuinpl)- zug wurde der Bahnhosskommandant A s m e n - brenn er die Neuhauser Straße timaingefiinrt, um angeblich erschossen zu Werden. In der Nacht wurden in iurzer Folge die Stadtkommandantiir, das Haiiptguartier der republikanischen L-ckiutz- truppe, genommen, sowie die andern offenthdien Gebäude Münchens und die Kasernen der republikanischen Schutztruppe. Ganz München war heute früh in den .Händen der Spartc- kist en Ter Generalstreik wurde erklärt. Der Bahnhossplatz war von Mannschasten, der Roten Armee gesperrt. Von Verwüstungen ist jedoch cm Bahnhof selbst, außer den zerschottenen Fenstern, wenig zu sehen. In der Stadt herrscht verhältnismäßig Ruhe. Der Zugverkehr bleibt em- Heute vornrittag mürbe der Parteitag tn den Rosensälen eröffnet. Tr. Strescmann sprach über die politisck>c Lage. Er führte etwa folgendes aus. Tie Entzvicklung durste nur auf dem Wege der Cvolutton, nicht auf dem Wege der Mvolution vor >uh gehen. Es ist eine Lüget zu sagen, die Revolution habe das absolute System gesrürzt. Als sie kam, war Deutschland ein Land, in dem die Monarchie auf demselben Boden ftanb wie in Englanb. Der 9 November war für jeben Liberalen Fern Tag ber «Genugtuung, für jeben, ber monarchisches Empfinden befaß, ein Tag der Trauer. Aber hoher nocki als die Liebe zum Monarchen steht uns die Liebe zu Volk und Vaterland. Und von diesem Slaiidpunkt auS war das Traurigste die Würdelosigkeit und Schamlosigkeit, mit der sich die Revolution gegen das nationale Empnndendes ganzen Volkes gewandt hat. Ich berciwie mich zu der Auffassung, daß sowohl vom Stano- punkt des Verstandes wie des Gesühls für unsere deutschen Verhältnisse die Monarchie das Gegebene war und das Geeignete ist. Der Kaiser stand dem Einslnß großer Kapitalmächte unendlich viel freier gegenüber als es bei Mackutmbeni einer Republik der Fall ist. Die sttepubllk kann viel weniger den sozialen Ausgleich finden als das Kaiserreich. Bedeutet das nun, daß wir uns zu Trägern einer gegenrevolutionattn Bewegung machen? Nein, das bedeutet es nicht. Denn die könnte nur durch einen Bürgerkrieg hindurchgehen, und da muß wiS doch das deutsche Volk in seiner Gesamtheit Wt stehen. Es kommt auch in Bettacht, datz Grotz.- deutschland nur zu schaffen ist auf republikanischer Grundlage. Das» Verhalten des Prinzen Max von Baden ist das schmählichste, was wir erlebt haben Sv eilig hatte es dieser Prinz mit ferner Flucht, daß er uns FmktionSfulner nicht mefyc empfing, sondern uns eine Mitteilung herausschickte, die die Ernenmmg EbettS zum Reichskanzler enthielt und die geschichtliche Luge, daß der ttaiser abge Dankt lMtte. Die Sozialdemokratie muß den Vorwurf erdulden, das- sie nicht die Charakterstärke besitzt, offen zu sagen, daß der Marxismus sich Nicht Durch führen läßt. So schwankt die Sozml- Demofratie in der Regierung zwischen harter Gewaltanwendung und schmählicher Nachgiebigkeit Der Redner spricht über die Sozialisierung unö das Rätesystem. Das finanzielle Bedürfnis des Staates verweise auf die dauernde Beteiligung des Staates an dem finanziellen Ertrag der Unternehmungen. Gegen eine exorbitante Vermögensabgabe muffe man sich mit aller Entschiedenheit wenden. Ter deutsche Privatkredit sei im Auslände heute viel sicherer funbtert als ber Krebst bes Staates. Deshalb solle man bie freie Initiative unangetastet lassen, baS Reich aber am Verbienst beteiligen. In bezug aus bie Beteiligung bes Arbeiters am Erzeugungsprozeß vettvies ber Rebner am Die zwisclien Industrie- und Gewerllckwstsverbanden beschlossene A r b e i t s g e m e i n s a) aj t. Wmn wir den ganzen Streid des Berufslebens dieser Gemeinschaft angliebern, bann kann em Parlament ber schaffenben Arbeit entstehen, bas jebe Einseitigkeit ausschließt unb einen .Zentralarbeiterrat unnötig macht. Dann haben wir an Stelle bes Klassenkampfes bie wirticyastliche Zw> sammenarbeit. Dr. Stresemaim gab bie an- r-gung, bie Bilbung geistiger Arbeiter« räte ben kosmopolitischen Kreisen aus ber Hmid m meljmen unb für eine euer gliche ^orbewtg ber Siedlungspolitik auffder Grimblage voben- resormettschcr Anschauungen einzutreten, zer Rebner forbertc bie Erhaltung ber Religion ati sittlichen Erziehungssaitor. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Swtntngsruntorud u. Verlag- vriihl'sche llnio.-vuch- u. SkinUruderet K. Lange. Sdfriftlcitung, ®efd)iftsjtelle u. vruckere!- Sd)»tftr. 7. Die letzten vorqänze in München. . SaSsSSKltsÄÄ'Ä-« Die tzriednrsgkbühnüsse für llnteroffutere und Mannschaften. Berlin, l4. April (WTV) Ta» Inkrafttreten der von der Retchsregierung erlassenen Verordnung vom 4.April übte Den Eintritt ter Friede nsgebühraisse *ür Unier- ofitikre ur.) Mannich.sen ocs b S tetigen icehen- Ken dec res ist vom 11. April auf den 1. Mar verschoben worden AU5 dem vaugkwerbe. fcta n f f u r t, 14. April. Unter dem Vorixtz btm Gtüb'tit Tr Saran als UnpaNeiiicben fanden in der vergangenen Woche zwilchen dem Mitteldeutschen Arbeitgeberverband für das Baugewerbe sowie oem Deutschen Bauarbri eroerband, dem Zentralv'r- band christlicher Bauarbeiter und dem Zentral- Derbanb der 3mwTtr über den Abschi utz cinc-> Tarifverträge. Berhand'ungen statt, zu txme-t cu» Frankfurt u'd den bauportm Mitte cdeutschlanbs etwa hundert Vertreter erschienen waren. Ls ge» lang eine Einigung über Lohnsätze, umfang deS Tarifgebietes, Arbeitszeit und sonstige Nebenbestimmungen. Wenn die Zentra! Vorstände den Bertrc.g genehmigen, wird betritt ein einl)eillichcr Lohn- und ArbeirStacil für das gesamte Baugewerbe in Mitteldeutschland nbgeschlossen sein. Ter Taris bedeutet zwar wiederum eine erhebliche Verteuerung« deS Bauens, ist aber nur als Uebcrgangstarii gr- dacht mid soll obgebaut werden, sobald die Gestaltung der all gemeinen Preisverhalmisse es irgend zuläßt. Au» Hessen. DaS Laudgefetz in brr hessischen Volkskammer. lieber den Stand der Aufhebung der Fideikommisse und die Austeilung des landwirtschaftlichen Großbesitzes zur Hebung der landwirtschaftlichen Kleinbetriebe, der Schaffung von Heimstätten und Arbeiterwohnungen Hal, wie wir bereits in Nr. 85 berichteten, Finanzminister Henrich in der Sitzung der Volkskammer am 9. April d. Js. wichtige und weittragende Erklärungen abgegeben: Außer den in Kürze vorzulegenden Ge- setzentivürfen über die Baukostenzuschüsse für den Kleinwohnungsbau, über die Geldbeschaffung für zweitstellige Hypotheken und dergleichen mehr, ist, nach einer uns aus Darmstadt zugehenden offiziösen Notiz, der G e s e tz - entwurf über die Landaufteilung so gefördert worden, daß er bei dem Wieder- zusaminenlrilt der Volkskammer nach Ostern alsbald beraten und verabschiedet werden kann: „Hessen wird damit der erste Gliedstaat des Reiches (ein, der auf Grund der Reichsverordnung über daS landwirtschaftliche Siedlungswesen vom 29. Jan. 1919 eine landesgesetzliche Regelung dieser außerordentlich schwierigen Materie in Angriff nehmen und durchführen wird. । DaS Landgesetz wird seine Ausgabe darin erblicken, den fiderkommissarisch gebundenen Landbesitz, wie auch den sogenannten Landbesitz der „toten Hand" zunächst staatlich zu erfassen und ihm durch Vermittelung des Staates den land- bedürftigen Kleinbetrieben und Arbeiterheimftätten ! umführen. Die Verteilung deS Landes wird nach oiialen Rücksichten erfolgen und die Boden- pekulation sowie die eingerissenen Preistreibereien, bei Landkäusen und Verpachtungen dauernd und wirksam unterbunden. AlS gesetzliche Zwangsmaßnahmen sind zu diesem Zwecke ein Vorkaufsrecht, die Enteignung de» Grundeigentümers und die Zwanaspachtung vorgesehen. i Hessen wird in einige Arbeitsbezirke geteilt, die Arbeit an mehreren Stellen im Streife begonnen und so beschleunigt werden, daß sie in 2—3 Jahren durchgesührt fein wird. Die Entschädigung der Grundeigentümer für Pachtzins ober Bodenwert wird aus der Grundlage der vor dem Kriege gezahlten Preise erfolgen und sede übertriebene Bodenrente ausschließen. Die Verwahrlosung der überwiesenen Grundstücke wird ihren Entzug zur Folge haben. AlS Endziel wird da» Landgesetz dahin ftreben, das erfaßte Grundeigentum in daS freie Eigentum der kleinen Leute und Dauern über-usühren: den freien $3 au* ern.BürgernundArbeiterneineige- ne< Heim auf eigener Schollt." Aus Statt und Land. Gießen, 15. April 1919. Sperrzeitem für Gas und elettr.Licht. Im Haushalt: von 1V9 Uhr nachmittags bis 6 Uhr abends, von 10'/» Uhr abend» bis 6 Uhr früh. In öffentlichen Lokalen: von 9 Uhr a bendS. Die Einzelheiten find auS den Bekanntmachungen deS Anzeigenteil» »u ersehen Wir weisen aber auch an dieser Stelle nochmals daraus hin, daß äußerste Sparsamkeit unbedingt geboten ist. Die Einschränkungen werden ausgelwbcn, sobald wieder genügend Kohlenvorrat cingetrosst'n ist. Einftellung des Lchnellzugverkehr». Turtf) den Kohle nm angel wird, wenn nick» noch im letzten Augenblick Stöhlen beigeschasft wer den können, der Schnell zugsvcrkehr im Direktion tbczirk 3 r n tt f f it r t a. M. nahezu völliglahmgelegt werden. Heute fällt bereits bat 0 Zugspaar Iiichtung Leopolds^ höhe (Abkaln" 10.18 ab Fnnrksnr!. Ankunft de» korrespondierenden V-ZugeS 4.05 Ubr in Franfturli auc Ferner fällt mit dem heutiger, Tage das D*3ufl?pnar 57 und 59 nach imb von München — Nürnberg au». Wegen Streiks in Bauern war diese» l> ZuaSpaar ffnige Tage b« reit 5 aus.vstrklen und sollte letzt ,(Heber ein-reführi werden lAbsahrr 12.37 ab Frankfurt Ankirnst de» korrelpondierelkden Zuges 536 . Von morgen ab kommt das D-Zugsvaar 1 und 2 ttacb Darm - stadt—Heidellveg und zurück in Winftall (Tbfnbrt 5.50 früh, Ankunft 11.22 al'ends. Am 16 Avril fällt der Schnellzug Frankfun Vertin Antralter Bahndoi und fein korrespondier-über ^gni zu» au» (Absahn 7.40 früh. Ankunft 6.36 nachm?. Nach dem 16 April geht also von den ffmf Schnellzügen, die von imb nach Frankenn r>- • frtnvn, Bem einzig, r neebr. Auch die Sckmellzüge 81 und 82 Frank urt—G ieße n—Elfen—Ha i-1 —Betzdor, G esun ab morgen» 10 06 und abends an 10 Uhr, fallen bi» auf weitere» aus Von morgen ab wird übrigens auch der sehr wichtige Perionenzug 602 Frankfurt—Darmstadt über Offenbach uvd der korrrsrvndierende Personeuzug 603 ausfallen. Ein weiterer Ausfall von Personen - undSchnellzügkenistm Aus- sübt genommen. Die Ursache i|t wie gezagt letig- l.ch lwhlenmangel. Wie uns soeben mitgeteilt wird, fallen weiter folgende Züge aus: Aus der Strecke Frankfurt-Marburg P. 771 Frankfurt ab 11.25 nacht-, Güßen an 1 47 nachts. Gießen ab 1 58 nacht», Marburg an 2.38 n P 781 Frankfurt ab 5 50, Gießen an 8 26 n. Gießen ab 8.35, Marburg an 9.28 nachts Vorzug 793 Franks, ab 1.11, Gießen an 3.02. P. 774 Marburg ab 8.59, Gießen an 9.46. Gießen ab 9.59, Frankfurt an 12.10. P. 7 «8 Marburg ab 7 3) n , ®i ßen an 8 19 n. Gießen ab 8.29 n., Frankfurt an 1U.50 n. P. 790 Ma bürg ab 6 3«, Gi.ßen an 7 31. P. 794 Marburg ab 4.24, diesen an 5.14. Gießen ab 5.27, Frankfurt an 7.27 n. Strecke Gießen — Ärünberg: P. 4337 Gi.ßen an 2.37. P. 4340 Gictzen ab 3.10. Strecke Gießen — Limburg: P. 409 ab Limburg 7.41, Gießen an 9.52. P 4o8 ab Güßen 10.12, an Li ubürg 12.15. Strecke Gießen —Wetz.ar: P. 1658 ab Gießen 7.00 n , an Wetzlar 7.20. P. 1661 ab Wetzlar 7.40 n, an Gießen 8.00. Halle a.S., 14. April. Die Eisenbabndirek- lion Halle macht durch Anschlag bekannt, daß wegen Kohlenmangels nur ein be - schränkter Zugverkehr aufrecht erhalten werden kann. Es verkehren daher täglich aui der Strecke Halle—Berlin nur zwei v-Züge und zwei Personcnzüg«^ auf den Strecken Halle—Leipzig, .Halle—Üottbu», Halle—Nordhausen je zwei Personenzüge. Verschiedene D» und Personenzüge, so Berlin—Halle, Fvaiffurt—Ha le—f8ci(in,fttufel— Weißenfels—Bert m und Winenberg sallen vvn heule ab aus. Ta» Schlagen von Bucheckern freigegcl-eu. Wie wir erfahren, hat die Regierung nunmehr endlich das Scküagen von Buckxckern olync Scküag- schrin f r e i oe g c be n. Tauii: wird rrichiich seat. fleider werden die nenigsien Buch ckernsammler mehr in der Lage sein, ihr SammctergebniS voll aus^mxützen Lebensmittel. ** Käse-Verteilung Am Mittwoch den 16. April 1919 gelangt in vertchiedenen Geschäften Käse zur Verteilung. Siehe Anzeige. ** Seefisch-Verteilung Am Mittwoch den 16. d. M oriangen Seen sehe zur Verteilung Tie Abgabe ges hi h! g ge, Vorlage der alten Lebensmittetta. i. und Abgabe des Bezugs- abschnitles Nr. 15. Aus jeden Bezugsabschnitt ent» fällt Vs Pfund. Siche Bekanntmachung. ♦ ** Amtliche Personalnachrichten. Ernannt tvurde am 4. April der Direktor der Realschule und des Proghmnasiums in Dieburg Joseph Diehl zum Direktor des Gymnasiums in Bensheim vom 16. April 1919 ab. Ernannt wurde am 8. April 1919 der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze in Ulrichstein Georg Büdin- fl e r MM Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze in Friedberg mit Wirkung vom Tage de» Dienstantritts seines Nachfolger». — In den Ruhestand versetzt wurde am 8. '2lpri( 1919 der Gerichtsvollzieher mit dem Amtsftye in Bad-Naul-eiin brecht Glenz auf sein Nackffuchm unter Anerkennung seiner dem Staate geleisteten Dienste mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts seines Nachfolgers. — In den Ruhestand versetzt wurde der Rottenführer in der Hessisch-Preußisckien Ei enbahnge fneinschaft Jakob Becker zu Lampertl-eim vom 1. Mai ds. Jtz. an. ** D a s N o t s e rn e ste r der Landesuni- verfität schließt morgen. Das Sommersemester beginnt nach einer Pause von kaum 14 Tagen am 28. Avril. ** Oderbess Ge schi chtsv ere in. Vorgestern abend hielt im großen Öörsaal der Universität der Denkmalpffeger für die Provinz Ober- Hessen, Herr Geh. Baurat Pros. Walbe von der Technischen Hochschule in Darmstadt, einen Vortrag über da» Zisterzienserkloster Arnsburg. Das benachbarte Stlofter fei nur noch als Ruine vorhanden. Nach der Säkularisierung habe man es abgerissen, um die Steine anderweitig zu ver- »venden. Nun habe die Natur mit einem grünen Moostcppich die noch stehenden Mauern bedeckt, und gerade in dieser Wechselwirkung von Baukunst und Natur liege für den Beschauer ein großer malerischer Reiz Wer ober den künst- lerisch-orch-tektonischen Gehalt dieser dreischiffigen Basilika erkennen wolle, der müsse Umschau halten in der Geschichte des Zisterzienserordeus wie in der Geschichte anderer .Klöster dieser Zeit. Die Wiege de» Ordens sei Burgund: doch durch die französische Revolution seien die MutlerNöster zerstört worden. So komme es, daß gerade Deutschland die meisten Reste von alten Zisterzienser- Höfteni aufzuweisen habe — Der 3ifttruen[ererben sei bte Reaktion gegen den Benedxktiner- orden. Die einzigen Spuren der von diesem vertretenen romanischen Baukunst, speziell der söge- nannten Hirsauer Sckmle, seien die fpärhrfni Grundmauern im Kastell Arnsburg Damals aus- kommende tedmifdx* Neuerungen wie Spitzbogen, Strebepfeiler und Kreuzrivvengewölbe feien begierig ausgenommen worden mtb auch schon m Arntzburg testzustellen. Der Redner ging mm näher ans die GründungSgeschichte deS Klosters Arns- bürg und anderer auf deutschem Boden sich befindender Schwesterklöster, wie Sckiönan, Mm>l- ironn, Elvrbach u a. ein, um hierauf im Licht- bild ihre Grundrisse »oruihlbren und da» ihnen allen im Aufbau Gemeinsame darzulegen Sodauu iolote noch eine Fülle gut gelungener photverravdi- scher Aufnahme, cm xxrib deren der 9kntrmx‘nbe eine teinff mig- Cimff x r ifdr Anal s der t?er. cknedencn Bauten de» Klosters bis in die klcinsten architektonischen Einzelheiten hinein brachte imb au» den Ergebnissen ferner Ausgrabungen qleich- scitiq wichtige Schlüsse aus die Vauge'chichre der Abtexkirche zog. Leider ist es nicht möglich, hier darauf nfibrr einzugehen. Die zahlreich ,Tf*ie- nene Zuhörerschaft bankte mit starkem Beifall für die interessanten und lehrreicher. Ausiübrungen. ** Mit dem vorgestrigen Woßl- tätigkeitskonzert zum Besten unserer ßeimkebrenden KriegSaesangenen im Saale des Hotels „Einhorn" hat das Mufikkorps des F.-R. Nr. 116 einen vollen künstlerischen Erfolg erzielt. Die durch ihre tüchtigen Leistungen bekannte Kapelle hatte ein tebr zahlreiches Publikum angelockt, so daß der Saal bi» auf den letzten Platz gefüllt war. Geboten wurde ein geschmackvoll ausgewähltes Programm, das sich vornehmlich aus bekannten Stücken der Cpemliicratur zusammensetzte. Unter der straffen Leitung des Herrn zrorpsfühcers Schleuse entledigte sich das Lrchester seiner Aufgabe in trefflicher Weise, indem es bei schönem Zusammeuspiei den verschiedenen Kompo- fiiionen zu wohleinstudierter, geschmackvoller Wiedergabe verhalf. In dieser Hinsicht seien besonders erwähnt die Ouvertüre zu „Run Blas" von Mendelsohn, das Ballett aus der Oper „Copvelia" von Telibes, der Prolog zu Leoncaoallos „Bajazzo" und die spanischen Tanze von Moszkowski. In benjeiben letzten Stücken kamen besonders die Sireichinslru- menie voll zur Geltung. Der Fackeltanz a. bei Oper „Der Lanbfriebe" von Brüll, mit feiner dramatischen Wucht, beschloß bas interefiante Konzert. Das Publikum lohnte sämtliche Darbietungen mit reichlich gespendetem Beifall. ** Reisen nach dem Brückenkopf Mainz. Zahlreiche Personen reifen nach Frankfurt am Main, um sich von dort au» in das besetzte Gebiet des B.'ückenkopies Mainz zu begeben. Irr Ein» und AnSreiieverkhr zum vorübergcl enden Aufenthalt im franzö ücbcTiei!» besetzten Ge- biet ist gesperrt Es ist deshalb eine Weiterreise u-m FxanktuN ohne Einreiseerlaubnis in daS be- etzte (Gebiet nidn möglich. Gefuckx um Einreisegenehmigung sind bei dem Zivilkommisfari.it für den prrubiidien Teil des Abschnitts IV der neutralen Zone in Frankfurt a. M., BilterSdorffpIatz 27 an;-ubringen. Sie erfordern etwa 1 i Tage Zeit, bis die Genehmigung von der französischen Behörde ausgesprochen wird. Um die Reisen>en vor Weiterungen zu bewahren, hat der Minister der oifenklichen Arbeiten durch die Ei enbahnbirektioren anordnen lassen, daß (die Erteilung von Fahrt- erlaubnissckzrincn zu Reiien in das besetzte Gebiet des Brückenkopfes Mainz und die Ausgabe von F-al?rkarlen nad) Stationen dieses Gebiere; von Irr Vortage der 6rinreijeqenehmimng abhängig zu madxm ist. Rriiende, die FahrerlaubniSschrine oder Fahrkarten nach Frankfurt .fordern, sind zu befragen, ob f« von da a.i» in das be^ejM Gebiet Weiterreisen wollen und zutreffendenfalls auiiu- flären. ** Versammlung ausgetauschter Kriegs- und Z i v i l g e i a n g e n e r. Am 11. Avril hatte der PollSbund zum Schutz der deutschen Kriegs- und Zivilgeiangenen die AuS- getauschlen zu einer Zusammenkunft gebeten, in der der Vorsitzende der Landesgruppc Oberhessen über die Bestrebungen des VolkSbmxdes Mitteilung machte. Er erwähnt vor allem auch die Eingabe de» Volksbundes an die Regierung, die am 22. März von der Bcr.'reterversammlung in Oenn- Hansen abgeschickt worden war, welche die Bitte enthielt, daß den deuffchen Smcgögci an gehen für die Zeit ihrer Gefangenschaft die immobilen Ge- huhrnisse nachgezahlt würden, soweit Tiefe Zahlung noch nicht an die Gesaugenen selbst oder die Angehörigen erfolgt sei Die Anerkemrung des Rechtsanspruches der Knegsgcsangenen auf Löhnung sei wirtschaftlich, politisch imb moralisch eine unabweisbare Forderung, die eine sofortige Erftillung verlange. ES wurde darauf auftnerksam gemacht, daß die Kriegsgefangenen sich na«f> ihrer Veimkehr zusammenschließen müßten. Da sie noch in Zahl sehr gering seien, sei es zweckmäßig, daß sie sich zunächst dem Volksbund emschlössen, da krine andere bestehende Verrinigung für di- besonders gestaltete wirtschaftlich? Lage der .stliegs- gefanqmen, geschweige denn für die eigenartige seelische Versa'sung daS nötige Verständnis be- fitze. Die Anwesenden bekundeten ihr Cinverstänb- niS dadurch, daß sie hx großer Zahl den Beitritt zum BolkSbund erklärten. Der Redner bat zum Schluß inständig, daß möglichst viele Ansgetauschte sich am Empfang der heim kehrenden Kriegsgefangenen beteiligen möchten, sobald dir Entcnte die Rückkehr zulasse, da gerade die Ausgetauschten das meiste Verständnis für die Heim kehrenben besäßen. Melbungen derer, die sich an den Empfängen zu beteiligen wünschen, seien zu richten an: Sanitätsunterosftzier Braum, Gießen, Kath. Schwesternhaus. **Besitzwechsel. StcinsGarten ging durch Kauf für 217 500 Mark in den Besitz der Firma Goebel u. Appel über, die die Absicht haben soll, dort eine Fabrik einzu- richten. Würde diese Absicht ausgesührt, so verlöre unsere Stadt ben einzigen vornehmeren Konzertgarlen unb eine Stätte der Erholung worin sich seit Mitte des vorigen Jahrhunderts alle Kreise unserer Bevölkerung wohlgesühlt haben. ** Die gewerbliche Fortbildungsschule nimmt ihren Unterricht am 28. 2lpril wieder auf. Der Besuch ist besonders zu empfehlen, da der Wert einer guten theore- ki'chen Ausbildung für die praktischen Berufe nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Siehe An .eige. Vergebung von S tipendien AuS der JubiläumS-Stivendicn-Slistung zu Ehren der 25jährigen Regierung des Großherzoas Ludwig III. sind für das Jahr 1919 als Beihilfe zu ben Kosten der Ausbildung auf einer höheren Bit- dungsanstalt drei Stipendien von je 400 Mark an drei junge Leute zu vergeben. (Siehe Bckaimt- madjung.) •* Eine große öffentliche Kundgebung gegen die Abtrennung be» Saargebie:» lindct am Mittwoch, 16. April, abend» 8*/« Uhr, int großen Saale M Hotels „Einhorn" (Fürst.'n hof> statt. Al» Redner sind der Präsident des Landesaml» für das BildungSwesen, Professor Dr. Strecker (Darmstadt) und Vertreter der politischen Parteien gewonnen. **DiehiesigenBanken haben ihre Kaffen unb sämtlichen Geschäftsräume am SamStag, 19. April 1919, für jeglichen Verkehr geschlossen. Siehe Anzeige. " Die Mitteldeutsche Credit- bank bringt taut der in dem Anzeigenteil veröffentlichten Bilanz für da» verflossene Geschäftsjahr eine Dividende von 7 Prozent zur Verteilung. — Wie wir noch hören, wurden die lnslxeigen Prokurn>n der Filiale Gießen, bte Herren Ludw. Liebmann und Gust. Solen» berger, zu stellvertretenden Direktoren ernannt ** Bom Volk-Hontz zum Schutze der deutschen Krieg» und Zivilgeiange- ntn tvrio in dieser Woche im Lichtspielhaus (Bahnhofstraße) rin Film ausgesührt, der durch das packende 6i*d Moissi, ba» schwere Leid, da» itakre Gefangenen bedrückt ond die großs Sehnsucht nach der Heimat, die sw erfüllt^ in er* greifenber Weife zum Ausdruck bringt. Hoffentlich werden recht viele durch den Namen be» gefrierten Künstlers angeregt, sich ben Film an* tu leben, und dadurch für die dXe Sache, bet er dient, gewonnen. * • Lichtspielhaus sVahnhofstrahe. Von beute ab tritt Alen Richter in be n Filmw.tk „Der Flieger von Goerz" au? Außerbem ist ein gute» Beiprogramm vorgesehen. * * I n den Schwarz-Deiß-Licht- spielen (Seltersweg 81) treten bi» einschließlich Donnerstag Erich Kaiser-Titz und Lia. Mara m dem Drama ,L>alkas Gelöbni»" und Kurt Brenken- dort als Detektiv Joe Jenkins in dem Detetttv- Äoman „Sirocco" auf. Landkreis Gieße». • • Beuern, 15. April. Am Sonntag wurde in stattlichem Trauer-ug da» 50. Kriegsopfer untrer Gemeinde, der 2) jährige Arbe.ter Heinrich Kumpf, zu Grabe getragen. An ben Folgen einer icbwren Verwundung, die er im Okto (ex erhielt, starb er in einem Lazarett in München. K Grünberg, 12. April. Die riesige Preissteigerung der Pferde zeigte sich kesonders beim Berkaus de» Pferbe» eine» tödlich verunglückten Besitzers in einem Nachbarort. Den Mann hatte daö Pferd 103 Mark gekostet, leine Angehörigen verkauften setzt da» Tier ;u 3300 Wt, so daß der Gewinn rund 3200 Mk. bi trug. uv. Vom Lande, 14. Aonl lieber bed jüngst gelieferte Pe troleu m wird lebhaft geklagt. Es eniwickeft bei geringer Brennkroft einen burdjfrringenben Geruch Hrssen Nassau. — Frankfurt o. 5t., 14 April. Die beim städtischen Lebensmittelamt delegierten ihmtrol» leure der HilfSpolizei beschlagnahmten in den Ok- frierhtiUen von E. & I Mayer, Höchster Straße Nr. 82, 4 00 Zentner Schweinefleisch. DaS Fleisch lagerte dort schon etwa zwei Jahre und war angeblich Eigentum der Eisen- und Stahlwerke Röchling in Völklingen fSaar), konnte aber wegen der inzwischen erfolgten Besetzung des Saar- gebiete» nicht nach dort verschickt werden. Das hiefiac Lebensmittelamt hat die Heber nähme be* Fleische» — das Kilo 16 Mk. — abgdehnt, wett c» sich den Untersuchungen zufolge nicht mehr als ganz einwandsfrei erwies. Die Beschlagnahme de» Fleische» erfolgte in dem Augenblick, als e» verschoben werden sollte, angeblich nach Duisburg. 11 9Ä a r b u r g, 14. April. Dem Vernehmen nach bleibt Marburg auch in Zukunft Garni- sonstadt. Voraussichtlich kommt da» 1 Bataillon des 2. Hessischen Reichswehr Re' (ment» 3 Kvmpagnien, Maschmengetvehr- und Nachrich- tcn-Truppel hierher. Aus b:m besetzten Rheingebiet. Die Frauzoieu in @rir»bcim. Fran ksurt, 14. April Wenige Meter Linier her End sta iron bet Strnßexckuünü nxe 11 an brr Maftizev Landsttafte ftxchön feit heute früh die äußersten französis-^en Grenzposten — unmittelbar vor Frankfurts lernen. Wmn auch der Verkehr nach OKiesbenn bis cürschließluh Mittwoch poch frciygcbcn ist, R> findet tnxh schon an der Sperr grenze eine ShmtroTIr der Wanhervr imb Fulmrerkc statt, jedes ^Gepäckstück wirb imtrrftKhl, jeher 9Ba»-n durchstöbert Ein ununterbrochener Menfchrnstrvm tpalltr sftl dem frühen Morgen non GrieSl"eim nab Frankchntt bnu-xn. Ein einziger Wunsch nur befMtt die Tausende: Photographieren lassen! Die in Frmx^urt tzskwf.üp- tm GrieSbeimer, und e» sind Taufenhr, I« biYrfrix vom Dmrners ag ab neben ihrem Ausweis auch einer Plwtog avhie. Unsere Li.ch'bildkü:ist1er btlrfen den 14. April al- Eirmachmrtng erster Crtmimg verbuchen. Höchst a M , 14. Avril Das französische lMilitär-Polizeigericht verurteilte Nm Gärtner Sck>neider von Oberliederbach zu 2000 Fre». Geldstrafe wegen verleumderischer Anzeige fron- ziösisck>er Soldaten und den Bürgermeister von Oberliederbach gleichfasl» zu 2000 Frei. Geldstrafe, tveil er, ohne ich von der Richtigkeit zu fibn* geuaen, bescheinigte, daß Schneiders Anzeigen auf Wahrheit beruhten. — Saarbrücken, 14. April Dr» französisch.' KriegSgerich' verurteilte 14 Bergleute zu je 2 Jahren unb 4 Bergtb ute zu je 5 Jahren (Mäng- ni», weil sie der A u f f o r be r u n g ber Militärbehörde jur Arbeit nicht na chgr kommen waren. Ein anderer Bergarbeiter nmrbe wegen Beleidigung eines Beamten zu drei Jahren G«- fängni» verurteilt. ^odifebttliiacbriditen. P Marburg, 14. April. Im Alter von 72 Jahren hat hier der ordentliche Professor der Anatomie und Direktor de» anatomischen Instituts, Geh Med.-Rat Dr. metr Emil DaNer, da» Zeitliche gesegnet. Der Berblichene, dessen Wiege in Idstein im Taunus stand, war Marburger Student, wurde dann im Jahrr 187? Assistent am anatomischen Institut, 1883 außerordentlicher Professor und folgte ein Jahr später einem Ruf al» Professor der Anatomie nach Bern Nack drei Jahren kehrte er tcdoch wieder nach Marburg zurück und blieb dann der hiesigen Uni» versftät treu Seine Verdienste um die von ihm vertretene Wissenschaft brachten ihm mancherlei Auszeichnungen. Kttttfi und Wiffcnfd>a'.istück allereriwn Range», rote e» bisher kein J.'.’hifeum der Welt besitzt, bereichen. Von de n Urweltftere konnte man bisher nur Zädnr unb fÄhavel, niemals aber ein ZIelett. Tvr Besitzer de» machtvoll erhaltenen Sßeletts war Redakteur H. König in Heidelberg. — Die weltberühmte Vogeffammlnng be» Grafen v. Berlepsch, mehr al» '»5000 Bälge, wurde durch die Unterstützung von Kommerzienrat 9t be Steefhilft, Dr.O. Löw-Beer und Justizrot Dr. tz. Günther stzr dos Senckenberg-Muieum erworben Dir einzigartige Sammlung birgt 300 neue Arcen und sodann kostbare Ezemplare au» ber Bogelweit Südamerika». Die Bogelfammlung aus Peru imb Bo- livia enthält mehr Material al» irgend ein an» bete» Mus um der Seit, daZ Lonboner ci beut fen. Die Kolibriiammlung ift jetzt bk jror tPoUiunibiuite der Wett. auker in 4609D G ie ste n, den 10. April 1919. RkiWthr! bei 4773 dingungen beim Führer der 4S8KV Becker. L ang. <7*5 Das Burggraben 9 07596 Virkenbesen üotn H. 4.nblOO?tct « HL VX'Cld Qlttl l\U H Bahnhofstraße 14 liefert BCscher, Siege Bretter, Nutz u. Brennholz. -» Meuline *♦ Mtitr. I <> <> s s Maschinen- Schmier-Oele Treibriemen G«. und Luzerne-, Rot- und Schwedankhesamen fcibefr.. tnldnb. empfiehlt F.pjki ItlethmüHcr e,“j Hastfurt. Tel. 31. Halbi.- a-Jahrssktasse Biber* BaaftelstaekkJ Unterricht in einzeln. Fächern jederzeit. Aaeeldeagen tlglieh. Prospekte frei, (««c SM l WisctimaoD Fran.turt a.M. „D probieren Eie den flüflig.Metallputz und Sie verwenden nie wehr etwas anderes, zieine »riegsware! leralellang c. Vertrieb Kreuz-Drogerie August Noll Bshakefair. 51. 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LciWtNslii f. Spengler, Uhrmacher und Feuerzeuge geeignet, emvsiebli Central-Drogerie, Schulitrake. ** 2. grtiroiOiii.’Sflttrrit ßmtimi». Selten in fioliicii bei Nidt« i^beeheßtiii. 1. Fischbach, Emil, SelterSwcg, 2. Gano, Bhil., Dammstrane, 3. «eifert. Karl, rtrofborfer Dtrahe, 4. Gräf, Vnbro., Veihgeitcrnet Weg, 5. Haas. Wllh., Blcichftrake. 6. Hanbach II., Cbr., Schüvenstraste. Käse Verteilung. Am Mittwoch den IG. Avril 1919 gelangt nachstehenden Geschäften flnfe zur Verteilung: Beizende Anewahl la Otoörlicta, bunten Körben und Bauem'ruhen, Reiseandenken u.Geschenk- a.tikeL Heinr. Heß, *■ Praa Marter »trale 19. Ausruf zuiu Eintritt in die Freiwilligen-M.-G -Eskadron u. Reiter- ESkudronS v. Moßner u Loebbeckc des Gardc- Dragoner« Regiments Nr. 23 in La n b a ch. Die M.-G- Esk. stellt ailsgebildete M.-Ä- Schützen, Fahrer und Handwerker ein, die Reiter-ESkadrons Kavalleristen und Mannschaften berittener Truppen. Gcbührniffc: Monat! mindestens 30 Mk., tägliche Zulage von 5 Mk. Wie nötig uns baß Vaterland braucht, ist aus den erlassenen Aufrufen bekannt. hessischer Sarde-Vragoner-Regiment 23, taubach (Gberhesseitz. NciWkhr! Donnerstag, 17. April 1919, nachm. 3 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die nach« stehend verzeichneten, im Grundbuche der Ge» markung Gießen den Karl Valentin Ehe« le Uten daselbst zugeschriebenen Grundstücke freiwillig versteigert werden, nämlich: 1. Flur 28 Nr. 277 = 180 qm Grabgarteu in den hintersten Schiestgärten, 2. Flur 28 Nr. 278 = 599 qm Hosreite da« selbst sKrosdorfer Straße 17), 3. Flur 20 Nr. 40 = 4700 qm Acker hinter dem Waldbrunnen, 4. Flur 28 Nr. 316 — 3378 qm Acker diesseits am Grasweg. — Die näheren Be- dingungen können während den Geschäfts- slunden am Ortsgericht eingesehen werden. Gießen, 25. März 1919. 4185B Hessisches Ortsgcricht. I. V.: Leo. In der Generalversammlung vom IX April wurde einstimmig beschlossen, unterzeichnete Kasse in «ine solche mit beschränkter Haftpflicht umzuwandeln. Gläubiger, welche diesem Beschluß widersprechen werden aufgefordert, sich bei der Kaste zu melden. Wiescck, den 5. April 1919. Spar- und Darlehnskafse eingetragene Genostenschaft mit unbeschr. Haftpflicht Wiescck. Votaiy-taeicliiiis der Dniversilil Rostock für S.-S. 19 goxren Einsendung von 55 Pf«, zu beziehen durch das Se k retariat Freiwillige hithcn Freikorps-Batterien Wagner u. Geppert des Regiments 61. Vorläusiger Standort Babcnbauien. ___________Bcdinguuacn wie üblich. 40011) RcinysNcisslürlk liefert zu günstigem VreiS in Postpaket. geg. Nachn. 8.$nttini|, bellen tu. 14. "" Fernst A. frei* Gräle Auswald Prachtvolle Basier Preise B. 1—. 5.B0, 6.73 bis 19.75 l""o Kaalhaus tt Seefisch-Berteil««g. Am Mittwoch den 16. d. MtS. gelangen in den nachilcbcuden Geschäften Seenfche zur Verteilung. Tie Abgabe geschieht gegen Vorlage der alten Vcbvn^nuttcirnrie und Abgabe des Bezug»- abfchniite^ Rr. 15. Auf jeden Bezugsabschnitt entfällt 1 , Mund. Die Preise sind in den Geschäfte« ttuegeUnnot. Berdttr, Webr., Babnhofstrahe, Koch, A., Nachf., Schuistrake, Konlumverein, sämtliche Filialen, Schade & Füllgrade, Ba nhofstr^ Lnbwigstr^ Schulboi, I. M., Marktftrahc, Kleinhenn, C. G., Babnboistraste, Hchsihtt frtikitis! Die 2. Freiwilligeu-Batterie de» Helft- frfKtt Freikorps stellt «och gediente und un. gediente Kanoniere und Fahrer ein. Stavälk- risten, Infanteristen, M.-G.- Schützen und Fernsprecher sind ebenfalls willkommen. Auch Angehörige des Jahrgangs 1900 und 1901 gelangen zur Einstellung, wenn Eltern bezw. Dormund damit einverstanden sind. Annahme unter bekannten üblichen Be- (Mienen, den 14. April 1919. 4761B Ter Oberbürgermeister (LebenSmittelamt). Stadt. Arbeitsnachweis (Ziehen West-Anlage 31, Teleph. 2054. ES können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 3 Schneider, 12 Schuhmacher, 20 Grubenarbeiter, 5 Schreiner, 1 Bilde,einrahmer, der mit der Maschine umgehen kann. Provisivnvreifeude, 1 Wagenlackierer, drei v,immerleute, 1 Sattler. 1 Glaser, 2 Maurer, Landlanger, 1 Buchbinder, 1 Graveur, 1 jiing. Backer, 1 Holzbildhauer, 3 Weischinder nach aufwärts, 10 schwere Kriegsbeschädigte für schriftliche Arbeiten, 1 selbständiger Elektromonteur. Lehrlinge: 2 Slauflenie, 6 Kellner, 1 Bäcker, ein Buchbinder, 1 Bilderelnraluner, 5 Maler und Weiübmder, 2 (bravemc, 2 Gärtner, 1 Schmied, 2 Schreiner, 1 Seiler, 2 Tapezierer und Polsterer, 2 Drucker, 3 Setzer, 1 Glaser. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 20 landw. Knech'.e ».Arbeiter, 120 (tzrubenarbetter. 2 Schub- wacher, 9 Schreiner, 4 Schneider, 3 Steinhauer, 3 - tahlgraveure, 1 Wiege ueister (Kriegsbeschch digten, 1 Uhrmacher, 80 Steinbruch- und Erdarbeiter, 1 Stellmacher, 1 Heizer, 1 Schmied, l Friseur, 1 Kellnertehrling, 2 Buchbinderlehrlinge, 1 Darmsortierer. KlmsWilliische FaWnlk lZießn, Staatlich anerkannte Unternditsanstalt für junge Leute männlichen tmb weiblichen Geschlechts. Tas neue Schuljahr unserer Anstalt beginnt Mittwoch den 30. April l. .3-, nach mittags 2 Uhr, ju welcher Zeit sich alle Schiller und Schülerinnen in dem Kausmännuchen Verrinshmise — Nord-Anlage 15 — einzufnioen haben. Anmeldungen unter Schüler und Schülerinnen werden Mittwoch den Iß April, nachmittags van 5—7 Uhr, im Schulstause — Norv- Anlaqe 15 — entgegen genommen Tie Anstalt gliedert sich in eine Unter-, Mittel- und Oberstufe, von denen jede 3 Parallel llassen umfaßt. Neu eintretendc Schuler unt> Schülerinnen >oerdm in der Regel der 3. Klafsc übenvieien. .Wunen sie aber durch eine Prüfung den Nachweis erbringen, daß sie befMiigt itnb, in einer höheren Klasse mittommen zu fönnrn, so werden sie in eine 2. oder gar 1. Klape em Tie Pstichtsächer der Anstalt sind: Einsachr doppelte und amerikanische Buchführung, Wechsel lehre, Handclslefae, Bürgerkutrde, Rechnen. Deutsch, Korrespondenz, Schönschreibm, foanbfW’ geographie, Warenkunde und >t'urzschrrst. Tie Wahlfächer sind: Französisch, Englisch und Maschinenschreiben. Ä m . Ter Unterricht findet an ie 2 Nachmittagen von 2 bis 5 Uhr statt. , Ter Besuch der Anstalt befreit btc schul pittch tigen Schüler vom Besuche der allgemeinen Fori- bildungssdntle: schulpflichtig sind alle aus bet Volksschule entlassenen sutaben, sowie bte Schüler höherer Lehranstalten, die nach vollendetem 14. Le bcnsjahre austreten, ohne ein Fahr der Ober« Tertia angehört zu haben. r Tas Schulgeld beträgt für die Pflichtfächer 40 Mk, für die Wahlfächer Französisch und Englisch je 20 Mk., für Maschinenschreiben 5 Mk. Vergebung von Ltipendien. Aus der Jubiläitms-Stipendieu-Stiftung zu Ehren der 25jübrigen Negierung des Grvstherzvgs Ludwig III. sind für das Jahr 1919 als Beihilfe zu den Kosten der Ausbildung auf einer höheren Btldungsanstalt 3 Stipendien von je 400 Mark an 3 junge Leute, und zwar nuS jede der 3 Pro-- v-mzen einen, zu vergeben. Tas Stipendium kann aus drei Jahre ausgedehnt werden: es können jedoch nur Angehörige ioldjer Gemeinden berücksichtig: n>erden, die Beiträge zu dieser Stiftung geleistet habön. Drernach berechiigte und befähigte junge Männer, die zum Ztvecke ihrer Ausbildung eine höhere Bildung^anstalt besuchen oder besuchen nm len und sich um das Stipendium zu bewerben beabsichtigen, sind eingeladen, ilwe Gr-suckx durch ihre betreffende' Bürgermeisterei an den Oberbürgermeister der 5>auptst-adt ihrer Prvpin-, also aus Orten der Provinz Starkenburg an den Oberbürgermeister der Stadt Tarmstadt, aus RI>einhessen an den Oberbürgerntcis'.er der Stadt Mainz, ane> Oberhessen an den Oberbürgermeisder der Stadt Gießen bis längstens zum 10. Mai ds. Js. gelangen zu lassen. An Zeugmisen sind den Gesuchen beizulegen: 1. ein behördlich beglaubigtes Vermögens- -engnis, 2. eine behördlich: Bescheinigung, daß und wo Gestuk/ eller studiert, 3. das Maturitäis- bzw. Schulabgangszeugnts, 4 ein Führungs-(Leumnnds-)Zeugnis. Außerdem ist der N«l)weis zu erbringen, daß der Gesuchsteller in Hessen gstwren, bzw. hessischer Staatsang.'höriger ist. n w Gießen, Mainz, Tamtfftin, 9. Apnl 1919. Tas Kuratorium: Keller Dr. ^ütb Oberbürgermeister. Bürgermeister. Dr. Glässing ObiN-bü germcister. 4/57B ____________________Die Echnlkammiffton. GmerblifheFlirtbilSWWk Str Uttterdthf itjioBf lioiM htn 28. üttril, Neuanmeldungen müssen bis zum 26. April schriftlich vorlieaen. Anmeldebogen sind beim Hausverwalter der Gewerbeschule abzuholen und sind nusqefüGt daselbst abzugeben. Die Zuteilung zu den Klasse« erfolgt durch Karte von der Schulleitung. Der Besuch befreit von der allgemeinen Fortbildungsschule. Bei genügender Beteiligung werden Klassen für Maschinenzeichnen, graphisches und kunstgewerblichesIeichnen eingerichtet. Prof. Dr. Krausmüller Vorsitzender de; Aufsichtsrates. ««--»V Absperrung der Gasliefernng. Der anhaltende Kohlenmangel infolge des Streiks im Ruhrgebiet zwingt uns bis auf wei- teres die Gasabitejenbe Bekanntmachung bringe ich hier- mtt zur öffentlichen ftciinmie. Giehen, d u 14. Avril 1919. 47808 Ker Oberbürgermeister. I.V.: Krenzien. vekanutmamung BettefTenb: deüibcreuiigiaie in Ker Gemar Lung Wieieck. Nachdem die i^-berecraflttrgi tn der Gcmvr ttntg Wieseck endtzültig bcftlief at und ber Se ginn der ÖtfbbcrerniainigÄatbciien vom Hess. Qru deSeenül7rm g»samt, Abteilung für Landwirtschaft, cmgvrdnel worden ist, lade ich hiermit sämtlich beteilig en Grundeigcmtünter zu der in ixt Gcmäst- beit des Art. 16 Feldberc vcigunysgesc des Tonuerslag den 17. tlpiU, nachm. 1 Uhr, im So-cke des Go ckoirtS Wilhelm Dvrfeld zu Wieieck ra'tfinbenben Versammlung ein Tie Deciammlung hat: 1. bariixr zu befciÄivfjen, wie btc Feldbereich K-.os-en auf^ebcacht werden sollen, ob Ausickrlag aus den Flächmyel^ll oder den Abi.g:wert ber Grund ücke ober abg selben von dem tn Art. 20 des Foldbe oeruigirngsgesetzeS bc^nrfjtnetcn Fall, durch BiL-u guck» Verkauf vo Ma fcgiwtbftikHen, soiE ferner, ob b.e Beiträge nach Beoärs- chs erhoben, oder ob bic Sboiten durch Kapt- talauftuchme ausgebrocht iverden sollen: 3. die zur Vollzugslommijs ont zu berufenden €a-1 forrfbäribigeu und deren Stellvertreter, sonst: ein jUliig'icb des Schicl^yerichts und beifat StedtF-ttnier (Art. 35 Gcf.) M wählen. Ausserdem förnwn Wünsche und Anträge feuend der öcletilgten vorgebracht und brr am werden. In dieser Versammlung hat jeder anwesende betellrgte Grundeigentümer eine Stimme, auch wenn er mehrfach bevollmächtigt ist. Die Beschlüsse erfordern zu ihrer Gültigkeit eine Meltrheit von Zweidritteilen der Anwesenden und sind unter dieser Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Beteiligten verbindlich. Beteiligter Grundeigentümer im Sinne des FeldbereinigamgSgrsetzes ist, wer im Grundbuch als (Eigentümer ein getragen ist Der Inhaber einer erblichen Seihe wird dem Eigentümer ber Grundstücke gleichgestellt. Wenn rin hier nach beteiligter Grundeigentümer ober bekannte Erben derselben nicht vorhanden sind, ber Aufenthalt ber Beteiligten unbekannt ist ober diese sich außerhalb bes Deutschen Reichs aushalten, so ist der Besitzer als Beteiligter zu erachten, insofern er sich durch eine entftnxrirnrbe Bescheinigung des Ortsfferichls als solcher auslveist. Ist unbekannt ober ungewiß, wer beteiligt ist. so Habet bic Vorschrift des § 1913 bes Bürgerlichen Gesetzbuck>es cntsprechenbe Anweuduna. Gehört ein Grundstück zum Gesamtgut, so bedarf der Mann nicht der Zuscimmung der Frau. Gehört ein Grundstück zum ringebrachten Gute der Frau, so bedarf diese nicht der Einwilligung deS Mannes. Vertreter von beteiligten Grundeigentümern haben gehörige Vollmachten borwiegen. Kommen gültige Beschlüsse nicht zustande, so hat: zu 1. Die VoNzugSkommission die erforderlichen Beschlüsse #u fassen und zu 2. Die LandeSkommission die Sachverstän- ' diaen und Schiedsrichter zu ernennen. Zuglerch fordere ich die auherhalb Wieseck wohnenden beteiligten Grundeigentümer (Ausmärker) auf, zur Wahrung ihrer Interessen einen in Wieseck wohnenden Bevollmächtigten zu be» stellrm, da eine weitere besondere Zuschrift im Lause bcs FeldbereinigungsversahrenS an sie nicht mehr erfolgt. Friedberg, den 27. Mürz 1919. Der Hess. Felbbereinigungskommissär» S ch n i t t s P a h n, R:gierungsrat. ES suchen Arbeit: 4 Bäcker, 7 Schrntsctzer und Luchbc ucker, Kaufleute, Schreiber und Ncifende, 1 Autoschlosser. 1 Kost, 6 Kellner. Backer. HauS- burschen nnb AuSläuier, 3 Eisen- u. ^b.'tnlldreher, üMaurer,Masch1neufchlosser,Bauschlosier,3Mecha' niker. 1 Sortiermeister, 1 Schäfer, 1 Buchbinder, 3 Gäriner. 1 Polsteter, 2 Sattler, 1 Muller, ein Maler, 1 Anstreicher, Tapezierer, Weihbinder, Arbeiter, 1 Forstbeamter, 5 Spengler und Jnital- Inteurc, 2 Kraftfahrer, 1 Heizer, 1 Dekorateur, 1 («eometer II. Klasse, 2 Drogisten. 3 Schmiede. 1 Melker, 1 Maschinenbauer. 4 Hoch- u. Tiesvau- tedmifer, 1 Werkzeugschlosser, 1 HilfSmonteur, 2 Schweizer. 1 Bankbeamicr, 1 Motorschlofler, 1 Steiniueiz, 1 Schweinemetster und Biehsütterer, 1 Monteur. 3@iubennrbeiter, 1 geprüfter Hetzer, 1 Oberschweizer, 1 Melker, 1 Friseur, 3 Molkerei- vermalter und 'Gehilfen, Schlosser, 1 Wagner. Lehrlinge: 3 Kaufleute. 4 Schreiber, 20 Schlosser, 2 Elckiriker, 2 Mechaniker, 8 Schuhmacher, zwei Koudlroreu. 5 1),ebner, 1 Svcualer u Jnstallaieur, 2 Friseure. 1 Schmied, 1 Bäcker, 1 Koch, 1 Uhrmacher. 1 Sattler. Weibliche Abteilung: Bei hiesigen Arbeitgebern können eingrsieNt werden: 1 besserem Hausmädchen, 2 Köchinnen, 2 Näherinnen, 1 Waschfrau, 1 Kindcrsräulein, 1 Büfettfräulein, 1 eins. Stütze, Dienstmädchen, Kauf- srauen, 1 Frau vom Lande für Garienarbelt gegen Bezahlung und freie Wohn^ 4 Lehrmädchen. Piltzfrauen für Schulen. Bei auswärtigen Arbeitgebern könne« einac- stellt werden: 0 landw. Dienstmädchen, Dienstmädchen, Hausmädchen, 1 Köchin. ES suchen Arbeit: Bureaugehilfinnen. Stenotypistinnen, Verkäuferinnen, 1 Biblioiheksgebilfin, 1 Friseuse, eine Flickerin. 4774B ßinfteiliing dcS ßcsocrhrandis unD 6er klelinschei! Srleuditanfl. Auf Grund der Bundesratsvcrortzmuns über die Errichtung von Preisprüfungsslcllen unb die Bersvrgungsregriung vom 25. September unb 4. November 1915 wird zwecks Ersparnis von Brennstoffen solsendcs bestimmt: 1. In allen öffentlichen Lokalen, Klub- und Versammlungsräumen, Theatern, Lichifvielbausent und skouz'rträumen ist ber Verbrauch von GaS und elettrifd)cm Licht nach 9 Uhr abends verboten. 2. In der Zeit von lOVz Uhr abends bis 6 Ufa früh unb nadtniittaoS von V/$ bis 6 Uhr abends darf kein Gas der Leitung entnommen unb kein elektrisches Licht gebrannt werden. 3. Reklamebeleuchtung, Schaufenster- und Außenbeleuchtung von Läden, Geschäften und öffentlichen Lokalen ist verboten. Gaszimmcrheiz- und Gasbadeöfen sowie Gaswarmwasseranlagm dürfen nicht in Benutzung genommen werben. In allen öffentlicknm Lokalen, Klub- unb Versammlungsräumen ist bie Beleuchtung soweit rinzuschränken, baß gewöhnliche Truckschrift nach eben gelesen loerfan kann. In Hotels unb Speisewirtsck'iaf.en dürfen die 5peilen nicht auf dem Gas'herd zuöereitet kverden. In einer Haushaltung darf der Verbrauch an Gas monatlich 40 cbm nickst übersteigen. 4. In besonders bringenden Fällen können auch Ausnahmen von Vorstellendem zugelassen werben. Eingehenb begründete schriftliche Anträge finb an bic Direktion bes Gas- unb Wasserwerks bzw. bes Elektrizitätswerks zu richten. 5. Mit schweren Gelbstrasen wirb bestraft, wer den erlassenen Verorbnungen zuwider handelt, auherbem wirb die Fortnahme des Messers an- geordnet. L. Diese Verordnung tritt Jofort in Kraft. Die Verordnung vom 14. März b. I. wird aufgehoben. G i i & e n, ben 14. April 1919. 47588 Der Oberbürgermeister. I. V.: Krenzien. Der Verkauf Deo KäfeS erfolgt nur gegen Vorlage der Lebensmittelkarte und Abgabe des Be- zugöabfchnitteo Sri. 2. Auf jeden Abistnill entfällt I ein halber Knie zum Preise von 45 Pfennig. Die Kleinhändler haben die eingegangenen Be- zugSabschnitte bis 20. Avril 1019 dem ^städt. Lebensmittelamt, filmmer 12, objuUefct«. Giesten. den 14. Avril 1919. 4762B Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Dierkes VtlaS für höhere Vebranitaltcn. zu taufen nefudn. IOToTB Marburg. gtr. 5». IL Hllscr- ir) AmjW, ioroit^ru jii fanf. qc|. ■refl-WliebereiBlelweil, gtbüüenfrrofee 12. i47lc 6niofiiifl MW (Tlittclfki.). nut erhalten, u. weihe Svortboie ober AeftreifteOoic*. taui o ’f Vaake, gelterem» 52 IL Aicgcnmantel QJumtnt ob. i mord an. Vo5. f. schlanke, qro wahrend e:1* Webe. Roru, Varffabrit Frankfurt a. ff ernivrecher: Hansa »004. Ntisckorli ob. ttoffee. aut erhalte^ Au lauf uci. Schr. Angeb. uni. 0767V a d Olle». Gnz. und ein Büchergestell zu kaufen gesucht. Schr. An-9a d.(gfefi Anz. (srhraiiditfr Siaiftn AU kaufen gemärt 107681 tln ben ibabwbbfen 30. (>)ebr. Fahrrad zu kaufen gefucht. 0,ae KrrxH gcltcrdtocg 15 b, 20 Psnnd «afibolintn zu verkaufen 07641 fort gesucht. 4744 thuinn bei 07684 sucht ein 075-4 Loth, Brandgasse 7. rat vidier. 46681) la. Dickwurz Zum 1. Mai tüchtigem Alleinmttdchcn ffrau Pros. Helm. 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April Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Zweites Blatt Ur. 89 uiimiiiMimiiiiiii.....Illi.....iiiiiiiiiiiiiiiiimiliiiiiiiiiiiiiliiiiiiiiiiiinniiiiii!!i'-tLLHIiHlli|»JHJ|l.iJ!U|i|IIIHlHUlJlj!mtüfllllllllllllllllIIIIIIIViim|^ i Gießen, im April 1919. 4734V taeriieiaHiüIGifc 4T4T rnnrnnrnnnrnm Filiale Gießen 2ÄÄ W oiBe Mab bleiben unsere Geschäfts Zum Hausputz soeben erschienen MiMer. lüoltkcHtraCe 20 p. — Fernsprecher 2131 Kein Laden j 4459c Krenzplats 0. 4745 BiK’lKli uckerei J.Weinert 'Bilangreüisionen Gießen Nenenwes 9 126988 I VILLA Die Unterzeichneten geben hiermit bekannt, daß ihre Kassen und sämtlichen Geschäftsräume am Samstag, 19. April 1919 für jeglichen Verkehr sind. Zentralheiz., Gas, elcftr. Lichl, Diele, Gar en, sofort beziehbar, tu verknusen. Schriftliche Angebote unter 4686 an den Wie neuer Anzeiger. salza Jnowrazlaw genannt. England inii) dir Auslieferung des früheren deutschen Kaisers. London, 14. April. (WTB.) Reuter. Im Unterhause fragte £ n f e, ob die alliierten Regierungen die Absicht bä ten, von Holland die Auslieferung des früheren deutschen' Kaisers zu verlangen. Bonar Law antwortete: ?ie von der Friedenskonferenz ernannte Kommis (ton hat ihren Bericht erstattet, ich fann aber letzt keine Erklärung über den 04egenstand abgeben Lyke fragte ferner, ob Bonar Law wisse, das; tu England eine sehr Harfe Strömung dafür vor Händen sei, daß der Erzverbrecher von Europa bc straft ivcrbc. Bonar Law antwortete, er sei hch dieser Stimmung mohl beivußt; die englische fR> gierung teile sic. Unruhen in Indien. London. 14 April. (WTB/l TelLgramim> des Vizekönigs von Indien berichten, daß am 11 .April im Punjab ' Fünfstrombrnd^ und in Bombay Unruhen stattg. furchen haben, die am Agitation gegen die Ausruhr-Gesetzesvorschläg-' nrückzuführen sind. In Amritsar kam es zu e r n st e n Z u s a m m e n st ö ßen, ivobei fünf Europäer ttnb dreißig Aufrührer getötet wurden. Truppen stellten die Ordnung wieder T^r. In dlhmedabad steckte der Mob verschiedene Häuser in Brand. Auch dort surd einige Todesopfer zu beklagetr. In Lahore süssen die Truppen auf d.e Menge und töteten drei Personen. Irr Bombay such gleich', falls Unruhen ausgebrochen, die durch Kavalleri.- unterbrüdt wurden. Die meisten Gesch'ifte sind geschlossen. Aus ntüxren (Hegenden Indiens sind keine ^Nachrichten über Unruhen eingetroffe.it. Letzte riachviehten. Der Zeitpunkt der Pariser Konferenz. Paris, 14. April. (WTB.) Reuter. Wilson erklärte, daß die deutschen Bevollmächtigten für den 2 3. April nach Versailles eingeladcn Würben, um dort mit den Vertretern der Mliier- ten zu sammenzukommen. Paris, 15. April. Präsident Wilson äußerle sich einem Vertreter des „Temps" gegenüber, er habe gute Hoffnung, daß die schwierigsten Probleme nunmehr gelöst seien. Berliner Prrsseftimmen über die Friedens- vorschlägc der Enlente. Berlin, 15. Avril. Unter der Ueberschrist „Nein!" schreibt der „Vorwärts" zu dem im diplomatischt-n Havas-Bericht mitgi.-teilten Bedingungen, die Teutschjland im F-riedensvertragc auf- crlegt werden sollen, folgendes: Tie Entente i st im Irrtum, wenn sic glaubt, daß es irgend eine deutsch: Regierung gebe, die solche Friedens- bcbtng>ungcTt unterschreiben könnte. Wollen die gegenwärtigen Machll?abcr von drüben sie durch- fülnen, so 1perben sie die Sach: selber in die Hand nelynen müssen und sehen, wie sie mit der Bevölkerung des Saargebietes fertig wen eit, die deutsch ist und es bleiben will, und sie möge selber erfahren, daß die in Dorsch ag gebrachten E n 11 ä o i q ix n g c n Von uns nicht hercinzu- bckommen jinb, selbst wenn man uns das letzte zerrissene Bettuch und die letzten alten Stiefel von den Füßen zieht. Ter „L o k a l a n § e i g e r" meint: Eine sckmir- kosere Verhöhnung der von Wi.son in feinen 14 Punkten fcslg.lcgten Grundsätzen als die durch Havas angciünbig*e Lösung der Wesifrage läßt sich ivohl nicht vorstellen. Für jetzt ergebe sich für das Tentsch: Reich nur das eine, die Unterschrift unter ein solches Friedensdokument riuDweg zu verweigern. Die Gencralftrcikgefahr in Berlin. Berlin, 15. April. In einer gestern abgehaltenen Versammlung der Obleute der Ange- emvfehle in größter Auswahl: Rohn erwach*, beste Oinal. — Stahlspänc Linoleum- und Varkcttreinigungsunttel Schrupp-Schrapp Staulonit Cremefarbe, flüssig und Vulver KelHRiärke in Stücken Fensterleder, Schwütnme MetalIpnXzmKtel, Mlbrrputxwatte Fleckenentferner, Zeichentinten ufiv. usw. Mediz.-Drogerie „Zum Kreuzplatz“ im Verlag von N.G.LIwert, Marburg Alfred Vock hessische Schwänke Titelzeichnung von ©tto Ubbelohde. U2S. Umfang. Sinschl. Aufschlag Mk.S.- 3n fämtl. Siebener vuchhandl. vorrätig. massive Glas- u. 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Bei Nichterfüllung der Forderungen soll foport der GeneralstreU Prokla miert werden. Niederlage der Kommunisten in München. Berlin, 15. April. Aus Nürnberg wird einer hiesigen sozialdemokratischen stvrrespondei lz gemeldet: In Nord- und Südbayern ist alles in bester Ordnung. In München steht der weitaus größte Teil der Truppen auf Seiten der Regierung Hoffmann. Tie Kommunisten haben eine größere Zahl von Arbeitslosen bewaffnet. ES finden noch Kämpfe zwischen ihnen und dm Regierung-5- Sammelfuhren gBS hach, Hanna , Wetzlar und Marburg und nach Wunsch Uebernahme sämtlicher Transporte u. Fuhräeistungen. Verleihung von Wagen und Gespannen. Fuhrverkehrsamt truppen statt, jedoch beherrschen die Rc gierung Struppen vollkommen die. Lage. Das Nachspiel zur Verhaftung Landsbcrgv Berlin, 15. April. Ter „Lokalanzeiger" meldet: Ter unabhängige Sozialdemokrat Albert Vater, der als latsächlicl>er Leiter des Magd,' bürget Polizeipräsidiums die Verhaftung und Ver- chlevpung des Ministers Tr. Laudsberg per anlaßl halte, ist aus Niagdcburg verschwunden. Wie von mchrheitssozialistischer Seile festgestellt wird, hat sich Vater, um seine Sicherheit besorgt, nach Braunschweig begeben, wohin er damals Lands berg hatte bringen lassen wollen. Die Tragödie in der deutschen Ostmark Berlin, 15. April. Alis Danzig wird gemeldet: Die dcutsclie Stadt Danzig wird dem nächst eine polnische Volksuniversität erhalten. In amtlichen deutschen 9Rcldungen wird finden bürg wieder Zabrze unb Hohen Nach fast 4jährigem Frontdienst bin ich in die Heimat zurückgekebrt. Auf Wunsch meines seitherigen Teilhabers erfolgte am 13. April die Trennung. die FIRMA CHRIST & HERR IST NUNMEHR ERLOSCHEN Im Hause meines verstorbenen Schwiegervaters Herrn Chr. Wagenbach Wetzsteinstraße 38 richte ich meine Druckerei neuzeitlich ein. Alle Arbeiten des Druckgewerbes werde ich dort wie bisher sauber und schnell erledigen. Für das mir während meiner 16jährigen Tätigkeit hier bewiesene Vertrauen danke ich bestens und bitte mir dasselbe auch fernerhin bewahren zu wollen. Aufträge nehme ich schon jetzt entgegen. Hochachtend JuStUS Christ. jeder Geschmacksrichtung in grosser Auswahl bei billigsten Preisen Hutformen inTagal, Litze etc. Modelihüte in allen Preislagen F. Mandler, Spez.-Putzgeschäft Grosser Steinweg 15. fGläden daher we3entliche Prelsvcrteile. | 5 ....................................................... bornhosen, Trais-öorloff und Utphe, der Maurermeister Friedrich Tietz in Utphe verpflichtet. Dienst nachrichten desKreisamteS. Das hessische Ministerium des Innern hat der bayerischen Zweigstelle München des Vereins Jn- validendank Vie Erlaubnis erteilt, 10000 Lose einer zugunsten bayerischer Kriegsbeschädigter zu veranstaltenden Geldlotterie imrerhalb des Freistaates Dessen zu vertreiben. Ziehungslermdt: 10. Mai 1919. — Karl Kornmann zu Rüddingshausen t|t auf den Forst-, Jagd- und Fisck)ercischutz verpflichtet worden. stelltenausschüsse Groß-Berlins wurde beschlossen, für den Fall der Ablehnung des Mitbestimmungsrechts durch die Regierung in den Generalstreik einzutreten. Dieser soll, lvenn die Betriebsversammlungen dem Beschluß ihrer Obleute zustimmen, bereits morgen beginnen. Gestern abend fanden in Weimar Besprechungen des Reichsarbeitsministers mit der Abordnung der streikeirden Bankbeamten in Berlin statt. Die Verhandlungen dauerten bis zum Abend, sie führten zu .keinem Ergebnis und sollen heute fortgesetzt werden. Dem Vernehmen der „Vossischen Zeitung" nach haben die Leipziger Bankbeamten im Hinblick auf den am Samstag verhängten Belagerungszustand beschlossen, die Arbeit heute wieder aufzunehmen. Tie Lage in Dresden. Berlin, 15. April. Aus Dresden wird der „Deutsclien Allgemeinen Zeitung" berichtet: Sämtlickie Gebäude sind außerordentlich stark gesichert und mit unbedingt ergebenen Truppen belegt, so daß ähnliche entsetzliche Ereignisse wie die vorgesallenen neuerdings ausgeschlossen er | deinen. Inzwischen cingctroffene Grcnzschntzabteilungen und Reichstruppen geben den Negierungsmaßnahmen den notwendigen Nachdruck. Ein Polenerlatz dts preußischen .stu'tus- ministrrs. Berlin, 15. April. Laut „L-Äalanzeiger" bat Kultusminister Dänisch für Westpreußen die Einführung der polnischen Sprache im Religio,is- unterricht genehmigt. Ein „Ultimatum" der Bremer Kommunisten. Berlin, 15. April, lieber ein Ultimatum der Bremer Kommunisten wird der „Vossischen Schwarz baumwollene «rssC I Kinderstrümpfe | in allen fJrößen empfiehlt in guter Qualität wehr preiswert Julius Schulze. I JUSTUS CHRIST Graphische Kunstanstalt, Buch-und Steindruckerei Wetzsteinstraße 38 GIESSEN Wetzsteinstraße38 uHiiiiiuijii,i..iiiiim.uiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiinrin Mus öem Mmtsvertündigungsblalt. Tas Amtsver kündig nngsbllatt Nr. 14 vonr 14 April enthält: Ablieferung der Da- Lnkzüberschüsse erledigter Schulstellen an den Provinzialschulfonds im Ri. 1918. — Gummisauger für Säugling« — Erlöschen der Räude. — Bertch- tignng. — Die Erhebung der KurtLre und der Badegelder zu Bech-Naui-eim. — Ernennung von Feuervisitatoren im Kreis Gießen. — Friedhofs- ftsten. — Tienstnachrichten des Kreisanues. Kurtaxe und Badegeldcr zu Bad-Rauheim. Tie Kurverwaltung Bad-Nauheim hat die Wahrnehmung gemacht, daß in den benachbarirn Städten und Orten Frentde Wohnung nehmen, von da aus di« Kurmittel in Bod-Naul>cim gcbraucheit, die Konzerte und das Kurhaus besuchen uird ^bte Zahlung der Kurtaxe auf diese Weise zu umgehen suchen Daher ist angeordnrt worden, datz die Abgabe von Bädern an die Ortsansässigen von Bad-Nauheim und der benachbarten L a.'te und Orte zukünfng nur daim noch erfolgen loll, wenn von ihnen Legitimalionskarten vorgezergt werden. Diese Legitima.ionskarten sollen durch dte Bürgermeistereien ausgestellt werden. Nur für Ortsansässige, die nnndcstens drei Monate ut dem betreffenden Orte wohnen und auch steuern bezahlt haben, dürfen Legitiniattonskarten ausgestellt werden. Tie Ausstelluirg Ijct zu un.crbktben, matn die Ortsansässigen in BodManl^rnr Wolstrmtg genommen laben und nicht nach dem Bade an demselben Tage in chren Wohnort zurückkehren. Tie Karten sind nur für das Kalerrderiahr, in dem sie ausgefertigt sind, gülttg. Personen die ohne Ausweise oder Kurkarte dte Kurmrttel in Bad-Naul>einr gebrauchen, falben einen besonderen Zuschlag von 50 Pfennig beim jedesmaligen Gebrauche der Kurmittel zu zahlen. . Gummisanger für Säuglinge. Lie Zentrale für Mutter- und SäualingsfürsortTc in Lessen teilt Mit, daß ihr 10 000 Gummisauger z-ur Dersügimg gestellt worden sind. Anirageu lind an die Fürsorgerinnen-Schweyer Fncoi Grmch, Gießen, Neuemv.g9, und Schwester Clara Barem, Gießen, Goethesttaße 36, zu richten, die den Bezug und die Verteilung vornehm-rn werden. Die Räude ist in Allendorf a. d. Lda. bei dem Pferde des Georg Schaaf und in Röthges bei einem Pferd in dem Gehöfte des Georg Emrtch erloschen. Als Feuervisitator des 2. Bezirks, umfassend die Orte Allendorf a. d. Lda., 'Alten- Buseck, Annerod, Bersrod, Beuern, ^aubringcn. Großen - Buseck, Lollar, Mainzlar, Rerskirchen, Rödgen, Ruttershausen, Staufenberg, ^rers a d. Lda, Trohe, Wieseck und Wrmierod, ift der Zrmmermeister Wilhelm Arnold in Beuern, als Feuervisitator des 8. Bezirks, nmsassei!.' die Orte Bellersheim, lonngmr, Inhnxm, r. v enndglicht der Besuch der VogIschen Handelsschule in Giessen. Verlangen Sie solort Prospekte. Es wird M W männl, a. weibl. Personen bei uns leicht gemacht, in // verhältnismässig kurzer Zeit die Be- MM fähigung für eine ■■■■ MBM gute kauImänmStel* I Fung zu erwerben. = *7<,T) ßsWMMMmMM Verlobungsbriefe u.-karten neueste apart ■ Muster, in modernst. Schriftarten, empfiehlt bei sofortiger Lieferung V BUCH DKL CKERFI NITSCH KOWSKI Feruspr. 724. tile**cn Ludwigstr. Dem Kd ufrnaTnischen Personal e.~- gute ZuKunft ♦♦♦»♦ ' * vesmlirkar1cn,vankkartcn,verlobungs-, 5 •' vermählungs-, Seburts- J ;; und Trauer-Drucksachen ❖ < - werden in feinster Ausführnng in der Z Papierbin^faden \\ Kein Laden]] ßarnseHe Damenhiite $ < v ** Dr. Adolf Helmer Cdln SIpril 1919. Verlobte. 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April stattgefundene Vermahlung beehren sich anzuzeigen Emma Dravmann Max Wallenstein 86 96 43 4 2000«) 64067788 121297.24 190U2WA5 63 63 14 83 868908 11 173 5380832412 371 493— 1910507480 1020021222 1773000- 70841832 912 Für die uns anläßlich unserer Der- mählung erwiesene Aufmerksamkeit sagen mir herzlichen Dank. Aools Birkmayer u. Frau Minna \ 10518 4 875 14 547 532 058 275 PHOTOARTIKEL Fritz Hirsch und Frau Luise geb. Dörr. empfehlende Erinnerung ßodiaditend »u tanfdien gesucht. rankr. t . ’ i O. i> 1 Ott 14456 1^- PAHMVA Aktienkapital . . . . Reserven Kreditoren Akzepte und Schecke Gewinn-Vortrag aus 1917 Gewinn aus Zinsen sowie aus deutschen und fremden Wechseln . . Gewinn aus Provisionen Gewinn aus Wertpapieren und Konsortialbeteiligungen .... Gewinn aus dauernden Beteiligungen bei Banken und Bankflrmen. Verschiedene Gewinne und Mieteinnahmen . Tanj'z/nstitutHugo 1116hl, Pfannen*fr. 5 MONTAG DEN 5. MAI eröffne einen TANZKURSUS. 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Näheres über Aufnahmebedingungen, Lehrplan und Prüfungen entnehme man dem ausführlichen Prospekt Unkosten al GehÄlter und Qe- echlfUankoBten . . b) Tantiemea der Filialdirektoren. der Prokuristen u. der Vorsteher der Depositen k assen, sowie Gratifikationen u. Teuerungszulagen an die Beamten . . c) Für die au den Fahnen einberufen gewobenen Beamten und anderen Familien, sowie für andere Zwecke der Kriegsftlrsorge . . d) Steuern Beiträge su ui Beamtenvcrsiche- rungaverein des Deut- icht*nBank u.Bnnkier- gewerb s Und zur Peu- eonskaase der Bank . ▲bechreibungen auf Baukgebflude . . auf Mobiliar . . . . Reingewinn Verteilung: 7*/e Dividende auf Jt 60.00U.0Ü0 Tantiemen an Auf- slchtsrat und Vorstand Vortrag auf neucRech- ; nung....... Von der Unfemierung aus der Cürkel zurück, bringe mein es Peiffer- und es Capez’ergefdiäff empfiehlt Photo-Apparate u. alle Bedarfsartikel in größter Auswahl. E»ea ilnastraflea: Builifliitiw. Vermögens-Bilanz vom 31. Dezember 191S. Aktiva. je - In der heute abgehiltenen 6t. ordentlichen Generalversammlung unserer AutiouÄre wurde dte Dividende für das Gcschlftejahr 1918 auf • Vo leaigest izi. Der Dividendenschein für 1918 kommt mit — I®r J<*de Aktie zu Mark 3u0 — . .. ¥^^ 84 - für jede Aktie zu Mark 1200.- sur Au*7.ahlung Di-■ Einlösung der Dividendvnscheiib erfolgt von heute ab: In Frwnkfart.a. M., Berlin. Augwbnrg. Baden-ltne-baden b i unsere i Nied rlassuugon, sowie i»el unseren Depositen Lassen und Wechselstuben In Alsfeld i. H.. Fried- berg i. II., IldciiMt a. M., Lauterbach i. II.. Limbarg an der Lahn. Harburg a. d. l-, Nienburg u. W.. OHenbach am Haiti, I clren (Provinz Hannover) und Wetelar und unseren Agenturen m Büdingen und Butzbach an unseren Kassen vor mittag zwischen 9und 11 Uhr. In Coblenz bei der Firma Leopold ttcllgnraiin, In Cöla bei der Firma Leopold Nrllgmann. in Hamburg bei der hirxna II. n. Warburg A Co., in Leipzig bei der Allgemeinen neufachen Cred lt-Anal alt (Abteilung Becker &. 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Ubr, in Ctrtn» Warten auf Aniuchen de» Vc- fitzer»a.Dicin. kamttichc 2a«L iLtöartengiäbcLai»: lietn 50 Klriöiiklje. 200 Stühle und ebeniooiele ’nr ttcrfenrriinurant kowie: 3 fomwL 4 etteu nnb einige für Okflebe k. gefidniflimfl Mittwoch von U-i Uhr erwünich«. vertteiggrung benimmt. 4710 L- ÄUbofL relevboa OX 13 52 15 20—30000 »L auch flet. auf gute Hypo khek oitdAiilciben. Schrift- liebe 21 narb unter 07706 an den Gleit Anzeiger. erb. Anabenanrng 116—12 ,».i u. iurnirbubc BilanzderMitteideutschenCreditbank per 31. Dezember 1918. 47 702 2000 IbO 23 775 56 701 212 631 5 250 7 075 1 552 563 69! «esaMthaflraMsatz m 1918 . Jt Mltgitederstand Lad« 1917 . 3090/19 in 1918: 5 Abioag in 1918: 5 Mügüeherftand (Ewb< 1918 . Siele*, de, 5. April 1919. iiiiuuiiniutiniiHuiiiiiiiiinriuiiiiiiiiiiiwinniiiHiHiiniiniin Das großo Doppelschlager-Programm nur bis inkL Donnerstag, 17. April: Erich Kaiser-Titz und Lia Mara in I Große öffentliche Kundgebung gegen die Abttennung der Saargebiets am Mittwoch, !6. Aprll \W. abends 8 Uhr, i.grohen Saale deshotrlsEinhorn (§iirsteiihofj Redner: Der Präsident des tandesaiinr für das vildirngswesen, Prof. Dr. Stroder« Darmstadt, und Vertreter der politischen j Parteien. <74«D Männer und Freuen, tridiciat in $ejti! Ter Biirgerrat für Stadt n»d Kreis Gietzen. 173 4764 ramilientragödie in 4 Akten. Curt Breakendorf als Dstektl? Joe Jenkins in S1ROCCO Detektiv-Roman In 4 Akten. Kafftbestond Wertpapiere Ausstand bei Ariegsanleihe;eichnern. GeichLstsguthadeu bei Genosfen|chaften. Geschäftsmobiliar und Utenfiüen . . Bank.Guthaben hi lausender Rechnung Darlehen auf Schuldscheine . . . . . Hypoiheke« . Äaufschlllmg«.......... ZtusenreK«.......... Stüdijinicn Summe der Aktiva vasstvE. Ncservefouda.......... Betri« bsrüdtlage ...... Geschäfts-Guthaben der Genossen. . . Aalehen von ISrtvatrn gegen Schein vorausbezahlte Zinsen lle Oruckarbeitenx bfbstdrn, L’trtlne, FianSd. SnwrW, Je. SuRnt und Semih«, »ItTcufAofflKM tDrrf» ee* MTertotientn 5d)oe0. ftitnin e. *rrue«H eeethniet le Str Bu*. un» etrin»ni«etyt** 300 Höhere HMta llr illüdei (Vorstufe des Privates Sera inan für HiödeUkhrerinncn) Gießen, Wilhelmstraße 16. Aufnahmebedingungen: Erledigung der obersten Klasse einer höheren oder erwette ten Mädchenschule oder gleichartige Vorbild uno. Ziel: Gründliche theoretisch-praktische Ausbildung zur wirtschaftlichen und sozialen Selbständigkeit sowie zur Uebernahme Huf- männischrr Stellungen. Lehrgang: Einjährig von Ostern zu Ostern. Unterricht in sämtlichen kaufmännischen Fächern (Handelsbnefwechsel in deutscher, englischer und französischer Sprache, Buchführung, kaufmännisches Rtthnen, Handelsbetriebslehre, Winschaftsceschichte, Handelserdkunde, Kurzschrift), außerdem wöchentlich Vorträge über Literatur, im Winter über Kunstgeschichte. 4410c Der Direktor: Brackemann Der stellvertr. 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