!ntid)iig MeufW ÄZör Oarölai innheim Mtiddbg. Heb ata? «Karlsruh fct* «■ y>9if Süden Pforzheim NfluZSd S»drj€.7i_. Ito» •Barta Mxf__' B&^uch • j fraburg Zetern , ° /E-yt/W, Sfrassbg. »j* Bst yU/ SSCTu&w *lse*hn ®Elberf. Barmen * Qftelfy - Pari freudentf. ,.’ ? deour^an Otemdc/f -> Trite-^< ffo/tnv/ 1«*3 Betz# S» “j^T^Siegen r J^az ius:n ->< o Ccrrtcn itt/d$A /L <>\ß> fortssB- ‘ x ,25^ 7 jticwnygti d/c \ k 21 raumen ondt M". ////// 6 j&re/r \Msrt/-d> illllll « . 1 Colmar ^onä nnbprel Montag, H- )uli 1919 169. Jahrgang Erster Blatt • • M. 14.75 or . r e Bietefeld Anwerj ♦ t » » j» w so Ä. 12.75 M. 9.75 M. 14.75 Etappen, in denen die Räumung des Unken Rheinufors erfolgen so//. nft v°^htn V”Sen «"beiuct •neprecber 77 Sii** Aushebung der Blockade. Versailles, 13. Juli. (Wolffs Ministerpräsident Clemenceau hat eine Note folgenden Inhalts an den Präsidenten bet deutscheir Friedensdelegation gerichtet: „Sie haben mir durch die Note vorn 10. Juli mitgeteilt, daß der Präsident des Deutsck>en Reiches, am 9. d. Mts. nach Zustimmung der gesetzgeben- beit Versammlungen die Ratifikation des am 28. Juni unterzeichneten Friedensvertrages, des angeschlossenen Protokolls und das Abkommen betreffend die militürisckie Besetzung der Rl)ein- lande, die am selben Tage unterzeichnet wurden, vollzogen hat. Die Ratifikationsurkunde ist in einmaliger Ausfertigung heute im Generalsekretariat des Friedenskongresses niedergelegt worden. Ich habe die Ehre, Ihnen mttzuteilcn. das; die alliierten und assoziierten Regierungen Kenntnis davon genommen haben, daß die ordnungsmäßige und vollständige.Ratifizierung des Frre- densvertrages durch die Deutsch)« Republik von Ihnen offiziell notifiziert worden ist. Es ist infolgedessen Befehl gegeben worden, die Blockade Deutschlands vom 12. Juli ab auszuheben." Zur Freigabe der deutschen Kriegs- gefangenen. Versailles, 11. Juli. (Wolff.) In der heutigen ersten Besprechung mit der vorbereitenden Wicdecgutmachungskommission bezeichnete die Entente die Gestellung vonArbeitskräften als die nächste wichtigste Aufgabe. Es wurde entschieden betont, haß die Freigabe der deutschen Kriegsgefangenen nicht von der G estellung dieser Arbeiter abhängig gemacht werde n so l l e. Im Anschluß an diese Erklärung wurde aber nachdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß es die vornehmste Pflicht Deutschlands sei, bei den zur Zeit von den Gefangenen begonnenen Arbeiten eine Unterbrechung nicht eintreten zu lassen. Holländisches verbot für Butterausfuhr. föaag, 12. Juli. (Wolff.) Tas Kvrrespow- beiubureau meldet: Ter LMidwirtsä/aftsmunster erließ ein Verbot für die Butteraus- s u h r. Mle bereits verliehenen Konsense srud zurückgezogen wvrden. Eiu Protest der amerikanischen Sozialisten. Versailles, 12. Juli. (Wolff,), Die Humanits" veröffentlicht eine vom nationalen Exekutivkomitee der amerikanischen sozialistischen Partei angenommene Entschließung. In derselben wird gegen den Friedensvertrag protestiert, der auf _ der Grundlage der 14 Punkte Wilsons ver,pro- chen worden sei, den man aber auf dev Aus Württemberg. Stuttgart, 10. Juli. Ä der heutigen: e Sitzung des Finanzausschußes teilte der Re- gicrungsvcrtrcter mit, daß bie Verhandlungen über die Eisenbahnen seit dem Eintrist Oesers in das preußische Eisenbahnministerium glatt vor ful'J gingen. Man habe sich auf einen beftimmteit Zeit- punkt für den UeHergang geeinigt und zwar sowohl bei der Post Ivie bei der Eisenbahn aut den 1. Avril 1921, bei der Eisenbalin, falls bis dahin die Einigung sich nickst ermöglidxnt lasse, biS für den 1. Oktober 19*21. Es sei dann eine reichsgesetzliche Regelung beabsichtigt gewesen. Bayern habe sich zwar mit dem Zeitpunkt einverstanden erklärt, aber statt einer reichsgcsetzlick-eN Regelung eine schiet-sricksterlichc durch den Staats- geriästshof verlangt und zugestanden erhalten. Heber diese Formel habe demnächst der Berfas- sungsausschuß d-er Nationalversammlung zu ent- sckeidcn. An der Zustimmung sei nicht zu zweifeln. Wegen der Abfindung schwebten noch die Verhandlungen^ bei einem dazu gebildeten Fachausschuß. Hochverratsprozcß Mühsam und Genossen. München, 12. Juli. In dem Hoch- verratsprozeß Mühsam und Genossen wurde heute nachmittag vor dem Münchener Standgericht das Urteil verkündet. Es lautet gegen den Schriftsteller Erich Mühsam wegen Hochverrats unter Zubilligung mildernder Umstände und unter Anerkennung seiner ehrlichen Gesinnung auf 15 , Festung, gegen den Rechtsanwalt Dr. W a d l e r wegen Beihilfe zum Hochverrat unter Annahme ehrloser Gesinnung auf acht Jahre Zuchthaus und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte. Die Angeklagten Sold mann, der Volksbeauftragter'in der Räteregierung war, sowie K a n d l b i n d e r und B a i s o n wurden freigesprochen, die An- ®r B. 15.90 v Qualitäten ■ aus Katz tetram 14. Ä. 161 Ter Siebener Anzeiger erscheint täglich, außer sonn- und Feiertags. Vezngsprcir: nonatl. M k.l .60, viertel- il.stich Mk. 4.80-, durch löhole- u. Zweigstellen tonart. Alk. 1.50; durch t iiPost Mk. 4.50 oicrtcl- ijrf. ausschl. Bestellq. entsprech - Anschlüsse: Vn" die Schrcktloittlnal 12 feO nm. es CO l bei man hofft, daß die übrigen Bundesstaaten auf diesem Wege mitmachen werden. Das ■ iel ist gut, aber der Weg ist wohl noch 7 ;:it. Wir lverden vorher wohl noch durch MM AM lu tti rren ___—__ Tüll Felix-Decker hat nm« irbrauchet geben. II zu 75 Pt, III zu r zu 1M, V zu 1.30 Jl W _ von 250 Stick ■ OPli unter Nachnah: 8 an den Gieß. Anzeiger tt: I Mugliederung im Reiche. Der preußische Gesetzentwurf über die Verleihung einer erweiterten Selbständigkeit c: die P ro v in z en Preußens bedeutet, wie t ■ in der amtlichen Begründung selbst heißt, i n Gang nach dem deutschen Einheitsstaat. 7aß dieser nicht auf einmal verwirklicht wer- ben könne, ist auch dem Ministerium Hirsch har. Aber es haben auch noch andere Trieb- ! äste in den Entschluß mit hinein gespielt. Vir stehen vor der? Volksabstimmung in Ober- idiiefien, auf das man die erweiterte Selbstän- d'Okeit ausdehnen will, um seinen deutschen "t estand sicherer festzuhalten. Und ferner war inan sich in Berlin bewußt, daß im Westen bie Bildung selbständiger Provinzialkörper eine Notwendigkeit sei, um Absplitterungen 1 mn Reiche entgegenzuarbeiten. Das Ziel in b?r Ferne ist, Reick>sprovinzen zu schaffen, wv- 23. Wahlkreise (Düsseldorf). Abg. Z u b € i I führt als Berichterstatter aus^ daß die Svartakisten durch tätliche Angriffe auf die Wahllokale und die Wähler bie Ausübung des Wahlrechts für etwa 08 000 Wähler unmöglich gemacht habe. Ter 2lusschuß beantragt daher teilweise Nachwahl. Es entspinrtt sich über diese Frage eine längere Aussprache. . Schließlich bezweifelt Abg. Gröber (3 1 bie Beschlußfähigkeit des .Hauses. Es nnd nur u>enige Abgeordnete anwesend. Tie Sitzung wird daher al^ebrochcn. m , Montag 3 Uhr: Wnterberattma. Schluß: XhX Uhr. Eg' ■M Sitzung vom Sonnabend den 12. Juli 1919, 9V2 Uhr. Am Regierungstisck)«: S ch m i d t. Präsident Fehrenbach eröffnet dte Sitzung 9 Uhr 45 Min. m Tie Genehinigung zur strafrechtlichen Ver^ folgung der Abgeordneten Tr. Geyer-Dachsen (U.- Soz.), Seger lU.-Soz.)/Hebel (Z.) wegen politischer Vergehen wirb versagt. Cs folgen Wahlprüfüngen. ^er Wrhl- prüstingsaussckmß beantragt im zehnten Wahlkreise (Oppeln) bie Berufung des Abg. Kubetzre iZ ) zum Abgeorbneten für ungültig zu erklären uUd.WlgE Entschließung anzunehmen: Als schriltlich: flännig über die Verbindung von WahUvriwlagen gilt auch bie telegraphische Erklärung. Im Gegen- satz zu biefer Auffassung des Wahlaus^chnstes hat nämlich der Wahlkommiisar die aus tclegramd^m 23cge erfolgte Listenverbinbung Hverimg-Lrchtciv- stein (Soz. u. U. Soz.) für unzuläsftg und btarnit für ungültig erklärt. Abg Allekotte (Z.) wendet sich gegen den Beschluß des WahlvrufungSausschusses. Ein Telegramm kann als Beweisstück nicht angesehen werden, da dec Llbsender nicht einwandfrei fcstgeskellt rteiben kann: der Beschuß des AusickmsseS würde also zu uimoschbaren 5rvnseqnenzen süh.en können. Freiherr v. Welser erklärt, daß das Reichs- Ministerium des Innern sich der Auffassung des Wahlvrüfungsausschusses ansckstießt. Nack? netterer Erörterung wird die Wahl des Abg. Kubetzke <3.) für ungültig erklärt und die Aussckußentschließung angenommen. Cs folgt die Beratung über die Wahlen im Die „Kölnische Zciluug", wohlgemerkt i'dgt die „Wln. Bolksztg.", hat vor zwei Tarn Dte Meinung ausgesprochen, daß die lerchsregierung den Besttebrmgen des Zen- |ku.in§ auf Errichtung eines selbständigen »taateS am Rhein keinen ernstlichen Wider- IJarrb mehr entgegensetze, sonderwfich mit dem I^eständnis begnügen werde, daß der neue liireiftaat sich nicht aus dem Verbände des Ikieiches loslöse. Dann fährt daS Blatt fort: 11. „Für den Fall, daß die Rheinische Republik Iki-rklichkeit werben sollte, wird sich nicht nur I^o ß Hessen zusammen schließen, son- Wtni es besteht auch bie Absicht, die bisher durch M: Proviuzialgrenze getrennten Bezirke des ryci- MM-Ivestfälischen Industriegebietes mit den not- I t:udigen Annexen zu einer Urt Industrie- Ih o b in 3 zusammenzuschließen. Es handelt sich R foröei, wohlgemerkt, nicht um eine Unterstützung Iwr: freiftaat1irf?cn Bestrebungen, wie sie im Rhein- Mich vom Zentrum betrieben werden, sondern Knii [ermaßen um eine Abwehrntaßnahme, die Amt Etzbach Nr: sich zQm tOäs» yLSchlagRche1D| Grundlage geheimer Verträge abgeschlossen habe. Aus der Friedenskonferenz gingen fünf Großmächte hervor, die die Welt durch den Völkerbund beherrschen wollen. Trotz der Vers p rechn ng en, die der Präsident der Vereinigten Staaten dem deutschen Volke mehrere Male gegeben habe, daß ihm keine Strafe auferlegt weroen solle, wenn es seine militärischen M'ichthaber stürze, habe man ihm einen Frieden angeboten, der das deutsche Volk durch mehrere Generativ ne 11 in Hörigkeit bringe. Die unmenschliche Drohung der ehemaligen deutschen Militär- autokratie, England und Frankreich auszu- hungern, werde jetzt gegen das deutsche Volk gerichtet, wenn es sich weigere, sich zu Sklaven der Alliierten machen zu lassen. Tic Haltung der belgischen Arbeiterschaft. Brüssel, 13. Juli. (Wolff.) Havas. Das belgische Arbeiterstzndikat teilt mit, daß es den für den 21. Juli g planten 24 stündigen Proteststreik nicht mitmache. Russische Forderung der Tardanellcn. Bern, 12. Juli. (Wolff.) Nach einer Pariser Meldung des „Corriere della Sera" haben Lowvw, Sasar.ow, Mittaüow unb TscharkowSÜ) an die Friedenskonferenz eine 9äofe gcridite;, die für Rußland das Adncdat über die Dardanellen fordert. Todesurteile in ttvnstantiuopcl. Konstantinopel, 13. Juli. (Wolffs Tas Kriegsgericht verurleille Talaa: Pascha, Enver Pascha und Df em al Pascha in eoutumaciam zum Tode und M u f \ a Mi a s - s i m E ffe n d t. hm ehemaligen Scheick>-ü!-Jslam sowie den früliecen Finanzmiuister Ts cha wid Bey zu 15 Jahren Zwangsarbeit. Tie anderen Angeklagten wurden frcigesprochen. Mnche politische Drangsal hindurchmüssen. V S ist vielleicht aber sörderlick), daß aus zweckmäßig gestalteten Gliedstaaten heraus die Reichsgewalt, die auck) wir uns stark und vorstellen, geschaffen werde. Nicht ission des alten Preußens halten wir mißglückt, sondern auch das politische der heutigen Reichszentrale l)at sich in ten Monaten Mr jebcit rechtlichen überlebt. Die Sicherung des vor mancherlei Gewaltstzreick)en ersor- vorläusig den vernünftigen Znsammen- der engeren Heimatbezirke. id na» öen - rümpfe geklagten Killer, Hofmann unb Brzenka wurden dem ordentlichen Gericht überwiesen. Au; dem besetzten Gebiet. --Bad Ems, 11. Juli. Tie Schutzhütte auf dem Bäderleibera ist vor einigen Tagen abgebrannt, wobei auch eine auf ihr gehißte fr in-1 zösische Fahne verloren gipg. Tie französische Militärverwaltung macht die Stadt Ems für diese „Schändung" ber französischen Fahne haflpsüch- tig und hat als erste Strafe -ingeordnet, daß den Bewohnern von Bad Ems keine Verkehrsschettrc gewährt werden, bevor nicht die Schuldigen bekannt sind. Wenn binnen einer Wocye eine lln- bo mäßigk i: g lejinroteT unaurg MoÄreibgchlp'^ MpÄ eine große Er ergeben, da« Mhenvagcn m der Iw km eine Pr H t obgestiegen ist. ( ■lifiOTtümer kyw. tlkSagens zu, ermitte Btng anMsebt für Mmz der Mordto dieses Regiments bewilligt. ** Zuzüge, Wegzüge und Umzüge müssen vom 16. Juli ad aus dem Städt. Ldbens- mittelamt, Zimmer Nr. 8, für die Lebensmittel« Versorgung gemeldet werden. Tie Bezirke sirS für die lFolge nur noch an den Tagen geöffnet an denen die Ausgabe von Lebensmittelmarken erfolgt. Tie täglichen Dienststunden von 8—10 iflp Wrnz in Mm L- Friedber M Friedberg-Bad kommen in Wegfall. tcionales $)ard ** T ie Auszahlung der Familien- ,'»esin vammrg u u t e r st ü tz u n g an die Angehörigen der noch i» i tMaufram eine Heeresdienst Befindlichen für 16.—31. Juli 1919 ring dr ntangtibn findet Dienstag, den 15. Juli 1919, in der Zeit -.tinnijiftit Angeitc von 8—12 Uhr vormittags im Stadthaus, 3iw c." Sutter, 9 E^weine* und - l^Lmbai in um< flt poielMttc Sw «*“■ -Sa] itricbsamtes 1 mi Tcrec, 11 Bn! Vorstand des Betriebs-Ob A«s Stadt tinO Land, Gießen, den 14. Juli 1919. Postpaketverkehr mit der französischen Besatzungszone. Tas französische Ober-Kommando hit die Aufnahme des Pakttoerlchrs mit dem unbesetzten Tentschland vom 12. Juli ab gelassen. Grundlegend sind die allgemeinen Bestimmungen für den Warenverkehr. Danach ist die Einfuhr folgender Gegenstände in das besetzte Gebiet ohne veson- iAi>msmittclamt,ni Ar,, he bisher gt "innen sind. * y Bieber rote »} chzcugnisse mm K.- Friedber! Putschversuche^ imf die jetzige Regierung zu itwj tzen. Diese Streiks seien abzulchuen, denn irj tonnten nur von Elementen herausbeschmvren ntf'l Iben, die sich ihrer Verantwortlichkeit nicht bew5! wären. Kreis Schotten. _ J ad. Eschenrod, 12. Juli. und Wilh. Petermann vom 2. Batl. Rgt. 224 trafen heute in der Heimat ein. Bataillon stand bet. Ausbruch der Revokittton rl Dongebiet. kam aus dem Rückmarsch nur bis ÄU » nehmen mit dem Ministerium der Finanzen Kraftfahrer Jindolf Schreiner zu Ulrichsieir unter Vorbehalt jeder zeitigen Wi!)errnfs die Et, laubnis erteilt, zwischen Ulrichstein uttd Mücke und zwisckien Ulrichstein und ©diotten1 Perswren und für die Reichspost Postsachen mittd? Kraftwagens gegen Entgelt zu befördern.- Dor ordcntlicl>e Professor an der Technischen Ho.t, schule, Geh. Hofrat Dr. Friedrich D i n g e l d zu Darmstadt imtrbe zum Rektor der Techntsckei. .Hochschule für die Zeit vom 1. September 1919 büj 31. August 1920, die Regierungsbairmeister in bal Hessisck>-Prcußisck>en Eisenbahngeinemschast Kaä Bitsch, Vorstand des Betriccksamtes 1 * ' und Gustav Koehler, !7 ?. amtes 3 zu Darmstadt, zum Regierungs- ub Baurat und der Regierungs- und Baurat Heinrich K o ch zu Altona zum Oberbaurat in der Hessisch. Preuß. Eisenbahngemeinschaft vom 1. Juli b.$ an ernannt. — Dem Lehrer Jakob Ohlemui Steinsttaße, Carlo Brühls Neuenweg, Karl Haas, Bleichstraße, Ludwig Weber, Frankfurter Straße. Butter: Marke 29, 40 Gramm Butter zu 52 Pf. und 125 Gramm Margarine ztt 85 Ps. Fletsch: Wocl;enabschnitt 29, Metzger sür Fremde und Urlauber: Senkler, Frankfincker Straße. Nährmittel für Juli eingetrofien. Näher: Bekanntmachtmg folgt. Zucker für Juli noch nicht eingetrofien. Für Zuge^zogene mtb Nachzirgler: für Lebensmittel, Nährmittel und Zucker: Hch. Kalbfleisch, Liebig- straße 71, Otto Nachtigall, Steinstvaße 65, Ernst Noll, Roonsttaße 2, I. Maternus, Klinikstraße 22, Konsumverein, Sckxrnzenslraße 16. Für Urlauber: Borger, Wetzsteingasse 15. Seife: Marke für Juli 1919, Anteil 125 Gramm K.-A.-Seisenpulver zu 15 Pf., 50 Gramm K.-A.-Seife zu 20 Pf. . Bei der Städt. Obst- und Gemüse- Istelle m bat AünMauben kommt »um Berkaus: Gietzettev Ktadtiheatev. Gastspiel Hannelore Ziegler. Tas in den Tagen deS Berkehrsstteikes Oer» sck tzcne Tanzgast spiel sand gestern abend vor ausverkanstein Hause statt. Der Name Hannelore Ziegler hatte abermals seine Zugkraft bewiesen. .Leider litt der Abend erheblich unter dem Fehlen eines OrcbesterS, bas in letzter Stunde abgesagt hatte. Dadurch fehlte den Tänzen die eigentlich tragende Begleitung der Streichinstrumente, das Verbindende des musikalischen Fluidums. Ludtvig Marguth, der am Blüthnerslügel den Ausfall zu ckrsetzen suchte, hatte eine schwierige Ausgabe, da er teilweise aus der Partitur begleiten mußte. Seine Leistung wurde beifallsfreudig anerkannt. Hann-'lore Ziegler war in den ersten Tänzen die Veritimmung über das Fehlen des Orchesters wohl anzumerken. Später gab ihr stürmischer Beifall die gute Laune zurück, und sie verstand sich zu drei Wiederholungen. Ta ihr Programm eine Wiederholung des letzten Tanzabends war, erübrigt sich ein näheres Eingehen auf die einzelnen Tänze. Besonderen Eindruck hinterließen die tragifdten Tänze, Prölute von Chopin und Prolude von Ncrchnmninvff sowie die Grotes Leu P izzicalopvlka und Radetzkynrarsch von Strauß«, mer Nr. 7, statt. ** Das amerikanische Schweine, schmalz wird in Frankfurt, laut „Frankfurter Zeitung", für 9.50 M verkauft. In Gießen kostet es noch 13.50 Ml. ... _ . Kilogramm 50 Pf., Weizenbrotmehl Kilogramm 58 Pf., Kvankenbrvt Kilogramm 72 Pf., 5?rankenbrotbäcker: JaL)b Horn Nachf., zu Pettenvell wurde eine Lehrerstelle an b»j Volksschule zu Vilbel, Kreis Friedberg, übm; tragen. * ** Aus dem MilitärwochentelaU. Rettig, Leutnant der Reserve, bisher beim 1. Ersatzbat. Jnf.-Regts. 116, wurde der Absch«, mit der gesetzlichen Pension und der Erlaubnii zum Tragen der Uniform bet ReservevffijiM I Ttürknburg NLUtale g Mzen nicht tu P* öffattlüfe an ih r^nabt, ein Cj>| Stein kn+X C $ntnän 1 röt! KJ™- mach, meterho KrJ? Annchtun; MM iik dielsach ki,.«/ur Sonn IsÄ*11 cur WS ,0 Sk. ur MKtn ^?/legei 8taume> IJ nich 2? ein, Im tÄ'M? ** Zu Beisitzern deSHess is VroStn Mtlitärversorgungsgerichts wurde do» $ der hessischen Hauptfürsorgestelle der KcicgsbeW- tstMrnMs von 2 digten- und KnegsHinterbliebenenfürsorge für bu txm 35 au Äu...x — —k Oben Weis für K, Büdingen, Neustadt 13, Bach, Bruns, Friseu, Büdingen, 9icuftobt, Langlouis, Heinrich, Butziiack, Kirchplatz, Ehemann, Arthur, Friedberg, Mofstn- geil, Otto, Gieße n, Wetzsteinstr. 18, Weiß, Jo- lycmneS, Gießen, Walltorftr. 29, Horst, Hnn:/ Zigarren-Engroshändler, Gießen, Sel^r:- weg 67, Bachmann, Georg, Butzbach, KirchM Stein, Friedrich, Gonterskirchen, Tkfier, ßennani1 Lau back, Acker, Johann, Lehrer, Hcrbsderu, W Hugo, Lehrer, Bieden (Kr. Alsfeld), MalkwAt,L, Gastnnrt, Alsfeld), Lt. b. L. Grießbauer, d direktor, Gießen, Lonpstr. 19, Leutnant b. i. Tr. Gundel, Professor, Gießen, Roonstr. 6Z u-H .Hauptmann d. Res. Dr. Schmoll, Protest Gießen, Gocthestr. 63. Landkreis Gießen. -1- Lich, 11. Infi. Seit 1. Juli versüß Beigeordneter Heller bis zur TiensteinfühE und Bestätigung des neugewMten Bürgermeitrrk Lehr die Äürgerinristergeschälte unserer ©tat Bürgermeister Ludwig Törmer hat sein Amt iw dergelegt imb ist in tert Ruhestand getreten, trry dem man wiederholt mit der Bitte an ihn hem« getreten war, sich zu einer Wiederwahl bereit;U erklären. Er hat wegen Leines Alters^ mrd aö gesundheitlichen Rücksichten abgelehnt. MtbüM'! meister Törmer stand 13 Jahre an der Soitzi' unseres Gemeinwesens und übte in dieser 8^ in unermÄdlick-rc Arbeitsfreudig Seit bis Mn U Tage m größter Treue und in enmtger Hrnigetal seinen Beruf aus. Bei der Vielseitigücit ter fiä oft durchkreuzenden Interessen Sonnte er es nicht immer jetenr vcht mackien, aber stets lie» a sich in seiner Amtsführung von dem Besttktt leiten, gerecht gegenüber alten BevSlterungskräick zu fern. Tas Wohl der Stadt, um das er sich M Verdienste erworben hat, ging ihm über und ost wußte er deren Interessen energisch o bewußt zu vertreten imd durchzufetzar, auch Behörde gegenüber, wenn gegengerrchtete Emflüf! sich geltend machen wollten. Von den manchr.» größeren Poojekten, die unter L. Dörmers Ad zeit zur Ausführung tonten,^teien hier ran b» neue Wasserleitung in per Albacher GemarluH und ter 'Slnsl'oU der Bahnhofstraße, des wichtigst" Verkehrsweges der Stadt, genannt. Andere grlg^ Pläne, wie Schulfragvn und Erweiterung ro Straßennetzes, toraitcn durch den Krieg noch m# zur Aussührnng kommen. Altb-ürgermeister Tc»! mer hat mit seiner Amtsniederlegung sich zur Freude weiter Bevöltermrgskreise mxf) nÄ ganz vom öffentlichen Leben zurückgezogen. "A Rechner der Vorschuß- und Kreditakttengesellsh'^ wird ps ihm hoff entlud) noch recht lange tw gönnt sein, seine Arbeitskraft i» den Dienst M Gemeinwohls zu stellen. Kreis Lauterbach. Q Lauterbach, 13. Juli. Heute fand ht! de re Genehmigung freige geben. 1. Lebensmittel einschließlich Gettänke. 2. Futtermittel für Tiere. 3. Sämereien. 4. Schul- und Wörterbücher und wissenschaftlick.e Werke. 5. Bücher, die vor dem 1. 8. 14 gedruckt find. (Nur an Buchhandlungen durch Bermiltelung der Burgermeisteret.t 6. Mu- schinenteile zur Instandsetzung von Maschinen. T. Akten. 8. Lebende Tiere. 9. Produkte und Häute von Tieren. 10. Für die Industrie notwendige Rohstoffe. Die Ausfuhr von Waren nach dem unbesetzten Deutschland ist ohne besondere Genehmigung nicht zulässig. Es gelten folgende besondere Anordnungen: 1. Höchstgewicht 25 Klgr. 2. Tre Pakete dürfen keinerlei schriftlich.' Mitteilungen enthalten. Auch auf dem Abschnitt der Paketkarte sind Mitteilungen nicht zulässig. 3. Wertangabe ist nur bei Paketen mit Wertinhalt (barem Geld oder Wertpapieren) zulässig. 4. Nachnahme zulässig bis 100 Mk. 5. Trin- gente Pakete und Eilbestellungen find zugelassen. Tie Sendungen erleiden jedoch durch die Kontrolle in Mainz erhebliche Verzögerung. Vorzugsweise Behandlung ist nicht möglich.. 6. Die Pakete dürfen teilte zur Beförderung nicht zugelafs-enen Gegenstände, insbesondere Ferne politischen Zeitungen enthalten. . Letztere dürfen auch nicht zur Verpackung verwmrdt Werben. 7. Tie Verpackung muß derartig beschaffen sein, daß die Sendungen ohne allzugroße Mühe geöffnet werden können. Mit Scklössern verschlossenen Kostern usw. sind die Schlüssel beizusügen. 8. Sendungen, btc den Vvr- schritten nicht cntsp'.echan,, insbesondere svlck« mit verbotenem Inhalt unterliegen der Beschlagnahme dirrch die Postkvntvollkommissi-on. 9. Häufige Verstöße können die alsbaldige Einstellung des Patet- verkehrs zur Folge haben. Es ist desl>alb erforderlich, daß die Versendungsbedingungen peinlichst befolgt werden. 10. Für die von der Postkonttoll- kommisron beschlagnahmtes Sendimgen wird fcm Ersatz geleistet. Neuregelung der Serfenverordnung. Aus Berlin wird amtlich mitgeteilt: Durch erhöhte Zuteilung von Fetten und Dolen an die deutsche Seitenindustrie wird cs möglich, die deutsche Seifenindusttie auf eine neue Grundlage zu stellen tutb die den Verbrauchern zugeteilten Mengen qualitativ erheblich zu verbessern. Unter den neuen Verhältnissen wird die Seisenversorgung nach folgendem Programm erfolgen: 1. Tic bisherige K. - A. - Seife wird in Zukunft ohne Seifenkarte abgegeben. Bei Beibehaltung oes bisherigen 'Preises ist ihr Fettgehalt von 16 auf 25 Prozent erhöht worden. 2. Tas K. - A. - S c i fe n p u l v c r wird unter Verdoppelung des bisherigen Fettgehalts mit monatlich 125 Gramm auf den Seifenpulver- abschuitt der ©eifenforte geliefert. Der Preis erhöht sich auf 0,45 Mk. für Vr-Pfmid-Paket. 3. Es wird eine einwandsfreie Kernseife von Friedensqualität (60 Prvz. Fettgehalt) in Dvpp-lstücken von 200 Gramm ober in einfachen lOO-Gvamm-Stücken hergestellt. Das 100-Gramrn-Stück wird zum Preise von O,8O Mk. geliesett. Als Feinseife wird eine gute X*o» lierte Tvtlettenseife (80 Proz. Fectgehalt) im Stückgewicht von 100 Gramm geliefert. Für die Selbftrasierer wird an Stelle der Feinseife einwandfreie Rasierseife zur Verfügung gestellt. Das 100-Gramm-Stück Feinseife wird zum Preise von 1,20 Mk., das 5O-Gramm- Stück Nasierseife zum Preise von 0,60 Mk. berechnet. Die unter 3 genannten Erzeugnisse werden nur gegen Sei fenkarte geliefert, und zwar gegen die Feinseifenabschnitte der Seifenkarte. Ein Feinseisenabschnrtt berechtigt zum wahlweifen Bezug von 50 Gramm. Ihre Lieferung wird erstmalig Anfang September auf die Septembermarten in Frage kommen, doch soll die Herstellung der neuen Erzeugnisse berart beschleunigt werden, daß bereits Ende August mit ihrer Lieferung begonnen werden kann. Der Borbezug auf Septcmbermarken ist wie bisher auch bereits im August zulässig. Angesichts dieser Verbesserungen empfiehlt es sich für die Verbraucher, vom Kauf ausländischer Seifen im Schleichhandel nach Möglichkeit abzusehen, da durch die Neuregelung der deutschen Seistnoersorgung in Kürze ein erlMiches ©in- len bet bisherigen Wucherpreise zu ermatten ist. Verbot der Versteigerung von Grummetgras. Das Hessische Landesernähramgsarnt bestimmt, das; die Vcrsteigermig txnt Grummetgwas (Dmct- gras), Klee aller Art, sowie Kleegrasgemenge auf dem Halm und nach dem Schnitt verboten ist. Zuwiderhandlungen gegen das Verbot werden mit Gefängnis bis zu 6 Monaten ober mit Geldstrafe bis zu 1500 Mk. bestraft. Gültige Lebensmittelmarken für die 29. Woche vorn 14. bis 20. Juli 1919. Brot: 2300 Gramm Brot ober 1680 Gramm Bethmünn zum Dorwurf, daß er es nicht verstanden habe, mit dem zaristischen Rußland, bas zum Frieden geneigt war, eine Verständigung zu erzielen. Schon Bismarck habe gesagt: „Wer Polen aufrichtet, macht sich Rußland zum Feinde und Polen nicht ziun Freunde." Einstimmig wurde eine Entschließung an genommen, in der der Parteitaa sich mit der Haltung seiner ParlamentLriLr tn der vollen Ablehnung des schmachvollen Friedens unserer Feinde einig erklärt imb der Politik der Regierung und der Mehrheitsparteien schärfsten Kampf ansagl. Tie weiteren Beratungen der Deutsch- nationalen Bolksparter galten dem Wiederaufbau bes Rutschen Wltt'chaftstebens. Vom Stanbpuutte der Landivirtschast aus behandelte der Abgeordnete von der Osten-Warnitz die Frag; Nach einem weiteren Referat des Abgeordneten B udj u hn (Bvomberg) entwickelte der Abgeordnete Geheimrat Hugenberg dem Parteitag ein umfangreiches Wirts chaftsprv- g r a m m. An einen Ausbau der deutschen Wirtschaft, 'so führte er au§( sei zurzeit nicht zu denken. Noch seien nur mitten in der Smdslut und könnten höchstens Rot u?.gsarbei'eu rvr.iehm-m. Ter ärgste Ttefstand stelM uns noch bevor. Er werde erreicht sein, ’iueim die Freiwilligenverbändr' verfallen, Noske sich mit den Unabhängigen verständigt haben werde und Erzberger und das Zentrum einen Fußttitt erhalten haben werden. Tonn werde die Natronaloersammlung durch die Diktatur des Proletariats abgelöst werden, und das übrige komme dann von selbst. Heute müsse auch eine Oppositionspartei das Spiel der anderen mitmachen, um cs zu gegebener Zeit durchkreilzen zu können. Nur dann werbe eine kräftige Ret- timg wieder gelingen. Notwendig dazu sei ein großes gesundes Hvvr zur Aufteckiterl-altun^ der staatlichen -Drbuung und zweitens die Beseitigung ber Zwangswirtschaft. Tic Partei müsse los von der Kriegswirtschaft, die die Haupiursache des Schiebertums sei. Tie Partei verlange keine maiichesterliche Freiheit, aber sie wolle das Volk vorn Wahiisiirn des Orgain- sationsfimmels befreien. Nur durch diese furchtbaren Verorbnungen sei der Gedcuike der Diktatur des Proletariats in die dldassen gelangt, die diesen Krempel in Stucke zerschlagen wollen, dabei aber teü>er auch alles andere mit zerschlagen. Unter den fetzigen Verhältnissen sei an eine Schutzzollpolitik nicht zu denken. Lieber wolle man nochmals in Anbetracht der Valuta die Löhne erhöhen. Im Notsalle müsse man neben der Gold mark einen Kurs für die Papiermark schaffen. Tie großen Jndustrieunternehuiungen Deutschlands krachen in altert Fugen. Politisch drücke sich die Stellung der Partei zur Planwirtschaft darin aus, daß sie den Gedanken der Zw.rugssynbikate nicht für alle Zeit ablehne, die Bildung von frei» willige Syndikaten auch nicht hindern wolle. Man müsse sich den veränderten Verhältnissen anpassen. Bei den Angestellten sei die Zersetzung noch weiter vorgeschritten als bei den Arbeitern. Man sollte von Stein und Hardenberg lernen. Aehnlich wie sie den Grundbesitz teilweise aufteilten, sollte man den Arbeitern und Angestellten einen Dell der Fabriken gegen Entschädigung überlassen. Ten Leitern der großen Werke werde es gleich sein, ob sie mit dem Publikum, mit Börsenlenten oder mit ihren eigenen Angestellten als Äktrsnäre zu witt- sckwsten haben werden. Vielleicht würden btc Werte sogar dadurch vom Dörsenriufluß unabhängteer. Nötig ftr, daß zu diesem Zwecke eine kleine -Aktie von 50 Mark geschasftm werde. Hugenberg yrtwickelte dann diesen Plan in allen seinen Einzelheiten, erklärte jedorh, daß er selbst noch große Bedenken habe und nicht wisse, wie die Industrie ihn auffassen werde. Graf Westarp sprach in langer Rede über die Außenpolitik. Eine Verständigung nrrt England sei nicht möglich, deshalb, sei Kontinentalpolittk die Losung. Mit Rußland müsse sofort eine Verständigung gesucht werden, sobald dort der Bolschewis- smus ausgespielt hat. Graf Westarp nmndte sich weiter gegen das parlamentarische System und forderte die BesieitiMng Erzbergers, dieses schlimmsten RÄlksverderbers. (Großer Beifall.) Als Graf Inders der Offizteve nn Weltkriege feierte, erhob Westarp die Heldentaten unferer Truppen und be- sich der Parteitag von den Plätzen. Graf Westarp forderte, daß das Volk sich wieder zur Monarchie! bekenne. (Aus der Versammlung wurde darauf ein Kaiserhoch ausgebracht, das begeistert aufgenoml- iitien wurde. Nach einem Vortrag des Ahgwrdneten Delbrück über den Wiederaufbcm bclarckstete Abgeordneter Re inhar d-Tanzig die fültureCten Aufgaben der Partei. Nach seinen Ausführungen saug der Parteitag stehend den ersten Vers des Chorals „Ein feste Burg ist unser Gott". Taim wurden Anträge erledigt. Etwa 10 davon beschäftigten sich mkrt ber Judenfrage. Sie wurde zurück- gestellt und bem Hairpi«ussd»uß überlassen, darüber zu beraten, ob Juden Patteimitglieder werden können. Auf Antrag Dr. Hugenbergs wurde zu der Vermögensabgabe eine Entschließung angenommen, daß die Vorlage in dieser Form und ihre Turchpeitschlung den schärfsten Widerspruch heranssott-ere. Hierauf teilte der Vorsitzende Hergt der Versammlung, die sich von ihren Plätzen erhoben hat, mit, daß auf Anregimgj der am Parteitag teilnehmenden Frauen ein .Huldigungstelegramm an die Kaiserin geschickt worden sei. Nach einer Schssuß- anfvradie Hergts sang die Versammlung nochmals „Deutschland, TeütschLand über alles". Damit schloß die Tagung. konnte Fleisch überhaupt nicht ouögegeben Auch die inzwischen eingctretene Erhöh, treten. SU bis Studium verhindert waren. am Die Handelsbeziehungen mit Frankreich. Paris Stunden für die Hochschuluaebrrchten Zwischensemester in Preußen. Woche Schlachtvieh nicht zur Anlieferung kam, konnte Flersch überhaupt nicht auögegeben werden. Auch die inzwischen eingctretene Erhöhung des Schlachloielwrei^es Hot eine merkliche Besserung der Verhältnisse bisher nicht gebracht. Eingriffe in die Zucht- und Nutzvieh.'estände sind, um den dringendsten FleischbÄ>ars decken zu können, un- vernreidlich. Ta, wo die Landwirte die Abgabe der von den Sicherstellungskommissiotren yur Ab- lieierunb bestimmten Tiere verweigern. steht sich der Kreröausschuf; gezwungen, über diele die Ent- eignimg auszusprechen und durchzuführen. Aber auch dieser hat man in letzter Zeit in oerschedenen Fällen sich mit Gewalt zu widersetzen versucht. London, 13. Juli. (WTB.) Wie das Reuter- sche Bureau meldet, l-at das britische lenkbare ~ ' ' ' ' "r „91 3 4", das heute morgen m infolge starker gün- :t nur 75 Stunden NM -SM im tetor be tt ■ 1 L Eiland des &2I ® - »um Rcgiermw^I Wourat in bei HM Schaft hont 1 %(i 1 , LehrerMb ofieil cl- twi Mag, J MilitSrwochenblil ^Reserve, bisher >1 gts. 116, wurde der M »msion und der Erlr^I >"'!« dn luigt. Wegzüge und Um J HTO Ms dem Stadt LÄ Nr.8, für die LetenÄ werden. Tie wch an dm Tagen g$nJ «ton Lebensrnittel marla!l vimMundm m MO S ihlung der Familie! t die AMhörigm der mH M für 16.-31. Füll 11 ■ 15. Juli 1919, in btr ] mittags im Äadthauö, jl cikanischeSchwrinI in Frankfurt, W itimg", für 9.50 9 m kostet es noch 13.50 £1 fttzern des tzrssilÄ gungsgericht- niutit. iuriotgeiftlle der LäegÄi« Mterblirbenenfürsorgr ft der Provinz Die Weil, bermnn, Siwd 13, Bach, Bnwo, Langlollis, seimich, Men und entwendeten dort einen Motor, der ' den Betrieb eingebaut werden sollte. Man wjt, den Tätern auf der Spur zu fein. Volpertshausen, 11. Juli. Einem Landwirte wurde nachts ein Rind aus 61 Stalle gestohlen. Man konnte die Spur einige ^wrt Meter in das Feld hinein verfolgen, wo sie jedoch wieder verlor. Tie Täter konnteni 13 letzt nicht ermittelt werden. 2. Vollnkirchen, 11. Juli. Ter 21 Jahre *- rwhn des Landwirts und Viehkaftrierers Wll- Nau Höch st war mit Holzhacken im Hofe seiner "z®1. beschäftigt, als er oiötzlich von einem Un- liU'ein befallen wurde. Er begab sich in das ^wijimmer und verstarb dort nach wenigen Mi- vermutlich an einem Herzschlag. t m u 8 dem Kreis e Wetzlar, 11. Juli. ■ ’ Aufbringung des zur Deckimg des Eigen- '-^mes des Kreises und zur Versorgung der aus- Morftr. 29, M w tftr, ® vuMÄ teMrchen, yai, Wt. n (kc. * 21 b. L «crttaft V L-NK.1S, Laüm-ss [fj Tr. Schmoll, r. 63. -kttis Girben. .E Uv dlwWl« M Törmrr hat M J . Ruhestand gd^Vj wegen S Mi- Lber.» en energfel Friedberg, 13 Juli. DaS neu- gründete KreislebenSmittelamt unter her Lejttmg von Kreisamtmann Walter entfaltet heoeits eine rührige Tätigkeit, die hoffentlick» mit fc.T Zeit tmrchgreifenden Erfolg gegenüber dem kdaher bringen wird. Es scheint, daß mit gutem I1 Kirben und Verwarnungen auf diesem Gebiete tilhtS zu erreichen jft, hier muß offenbar durch- byriffcn werden. Dre Verhältnisse bnlx-n sich ja in allgemeinen wieder so gebessert, das; man von rnem Erstark«! der ftoatlidxm Autorität sprechen ikrf. Wenn einmal in dieser Hinsicht ein paar fipmrpel statuiert sind, wird das seinen Eindruck rrf die nicht verfehlen, die es angeht. Dieser Tage rHerzogen Beamte des Kreislebensmütelamtes die lorvälsbestände des Grand-Hotels in Bad-Nau- h in einer Revision und beschlagnahmten prompt 150 Pfund Butter, zumeist Landbutter, daneben, ft-xü Lchwrine- und Hammelfleisch, wenn auch in ^■ringercn Mengen. Wir gönnen ja den kurbedürs tirrt Fremden in unferer Nack>harstzadt gern ctna h vorzugtc Nahrungsmittelbeliefermm, aber dann Wlten die Hvielwirtc sv viel Rücksicht auf die t'vSlkermrg nehmen, daß sie das ausländische kÄoeinesäwalz, das zum Preise von 13 Mk. ji Pfund hier überall käuflich ist, zum Kock,rn brrenben und die Butter der Allgemcinl-eit nidxt enieW- — Für Obst und Gemüse hat das jrciSlebendmittelamt mitsofvr tiger Wirkung Rick>t- pie-.se festgesetzt, die im Vergleich zu den Wucher- i Dreifai, die bisher gefordert wurden, erträglich z nennen sind. Hvfsenllich hat diese Mastno Inne viht wieder wie bei den Kirschen die Folge, dast bi: Erzeugnisse vom Markte verschwinden. Rl.- Friedberg, 13 Juli. Infolge des eod) immer unaufgeklärten Mordes nn tm Schreibgehilfen Simon herrscht in der Um- rgrnb eine große Erregung. Tie Untersuchung fet setzt ergeben, dast um die fragliche Zeit ein r-itschenwagen in der Näh: des Tatortes gehalten >rt, von dem eine Person, die vielleicht Simon prk, abgestiegen ist. Es kommt nun darauf an, chn Eigentümer bzw. die mitfahrenden Personen K Wagens zu ermitteln. Bekanntlich ist eine Be- bfwiung ausgesetzt für alle Mitteilungen, die zur । Inffrllmig tx-T Mordtat führen. Al Friedberg, 13. Juli. Die Orts- trrvpe F!i dberg-Dad-Nauheim des Deutsch- locivnaleuHandlungsgehrlfen^Ver- ion de s in Hamburg fasttt in einer Versammlung I« Dad-Naul>etm eine Entschliesiung, die die Ab- lßrllung der maiigelhaft-en GelmltsVerhältnisse der iVufmLrnifchen Angestellten verlangt und die Ein- ISinrrng eines Tarifvertrages fordert. oz. Friedberg, 11. Juli. In der gestrigen »btno-verordnetensitzung wurde and) die Frage der Igiciditnr.g einer Einwohnerwehr erörtert, Ifir dahing hender Antrag aber nach längerer Aus- khrach' ab^. lehnt. ES wurde hei Beratung des Vvr- hufthlag«. beschlossen den Wasserpreis einheitlich hi 34 Pf. pro Kubikmeter, den Preis für Leucht- mb Heizgas von 38 auf 50 Pf. pro Kubikmeter, »r Motorvmgas von 27 auf 45 Pf. und für Auto- Mchnrgas von 35 auf 50 Pf. zu erhöhen. Ter WkckausLpreis für Koks wird von 8,60 Mk. auf K2 Mk. für den Tvppelzentner erhöht. Für Besser kvu- der Strastinrbeleuchtung wurden 5000 Mk. sv den Voranschlag eingesetzt. Die Stromabgabe 'ft: Beleuchtungszwecke wird von 60 auf 75 Pf. bw Kilowattstunde erhöht, für Kraftzwecke wird tu Linhrttspreis von 35 Pf. festgesetzt. Starkenburg und Rheinhessen. 'Vie Dasserkatastrvphe int Modau- und Mühl- tQlf. R. M.. K. Darmstadt, 13. Juli. Zu der rtrofam Wasserkatastrvphe rm Modau- vd Mühltalc ist inzwischm feftgestellt, dast : ii 'ranzen nicht Weniger wie neun Brücken, i bi ixm öffentlichen Verkehr dienen, darunter die Borte Brücke an der Kreisstraste Oberramstadt— jfcmnftabt, ein Opfer des reißenden Wassers ge- tirrbcn sind. Stein-- und Feldblöcke im Gewicht M HU 6 Zentnern wurden 100 Meter und mehr mrdv das Wasser fort geschleppt. In Niederramsttd t ■n» durch das Unglück etwa 100 Familien mit ■HKiu 700 Köpfen getroffen. Sbweit nicht ein* ■dar Gebäude ganz niebergeriffen und wcgge- «Wramt sind, machen die Wohnungen, in denen p Wasser meterhoch stand, einen durch den Mnmtz und Schlamm verursachten grauenhaften Wndruck. (anriditung cg gen stände. Bet werk, G ?- Äirr usw. ist vielfach unbrmrehbar geworden. Biele ' kr Bt-dauernswerten haben nur das nackte Leben ritriteL Für Sonntag war ein aUgemein-er llDfer tag vor gesellen, bei dem durch die große MiIÄ der Besucher d?s Ortes ein Scherstein bei* Mruert wurde, um die allergrößte Not ein* toter Famisten zu verhindern. Man schätzt den Min in dem Orte und der Gemarkung oerur- Mttn Schaden auf etmi 2 Millionen Mark, litte Stadt Darm stad hat für die Betroffenen den totrag von 10 200 Mk. zur Verfügung gestellt. Airche und Schnle. n. Grün berg, 11. Juli. Unter dem Vorsitz des Kreisschulinspektors Prof. Tr. Alles fanö gestern eine Lehrerkonferenz des Bezirks Grünberg statt. Im Mittelpunkt stand eine Unterrichtsübung von Lehrer Blod)--Grünberg. Er behandelte in der Elementarklasse den Leseunterricht, wie er von namhaften Pädagogen zur Belebung unter ausgiebiger Benntzung der Tätigkeit der Schüler und unmittelbarer- Anschauung durch malendes Zeichen gefordert wird. Herr Bloch fand mit dieser Vorführung reichen Beifell. Als Themen für die nächste Versammlung wurden gewählt: Aufsatzkorrektur und das Eitzsche Tonwort im Gesangunterricht. Aus der übrigen Tages- ordming ist nod) hervorzuheben: Die Stellung der Lehrerschaft zum Elternrat. Tiefer wird als solcher abgelehnt, da die Eltern im Schulvorstand, der jetzt häufig Eltern als Mitglieder hat, die keine Kinder zur Schule gehen haben, genügende Vertretung erhalten. nicht verschliestt, dast diese Mtze z. Zt. nicht einen entsprechenden Lohn darstellen. Maßgebend für diese Festsetzung ist jedoch die Erwägung, daß ein wandfrei der Nachweis erbracht worden koirnte, daß bei Zahlung höherer Löhne die be teiligte Industrie »um Erliegen kom men müßte, was im Interesse der Volkswirt schäft und insbesondere der Arbeiterschaft unbedingt vermieden werden muß. Ter Schlichtungsausschuß spricht die Erwartung aus, daß eine Besserung der wirtsdmftlicbcn Lage der Baurit-Jndustrie in erster Linie der betätigten Arbeiterschaft durch Gewährung entsprechend höherer Löhne zugute kommen soll. 2. Ta der Grund der Arbeitseinstellungen nicht mit völliger Sicherheit festgestellt werden konnte, und offenbar Mißverständniise unterlaufen linbf wird beschlossen, daß die Hälfte der Feierschichten zu vergüten ist. 3. Tie für die Zeit vorn 1. Januar 1919 bis 28. Februar 1919 geforderte Lohnerhöhung von 15 Pro;, ist durch die Entscheidung unter Ziffer 1 erledigt. Tie Arbeitnehmer behielten fid) 8 Tage Bedenkzeit nad) Zufertigung des Schiedsspruchs vor, den die Arbeitgeber alsbald anerkannten, indem sie zugleich ihre Bereitwilligkeit zu erkennen gaben, wegen Lohnaufbesserung bei günstiger Gesdfefts- lage mit den Arbeiterausschüssen ins Benehmen madnmg das Verfahren nochmals eröffnet. In der Verhandlung vom 30. Juni 1919, der ein Vertreter der Hessischen Oberen Bergb.hörde als Sachverständiger beiwohnte, gelang die wiederholt versuchte Verständigung nickst. Tie Arbeitnehmer erklärten, mit einem Stundenlohn von weniger als 1 M k. nicht auskommen zu können. Tie Unternehmer teilten in Aussicht, daß dann sämtliche Werke in Liquidation treten mühten: bisher habe man nur durch freiwillige Zuschüsse den Betrieb noch aufrechterhalterc. Tas Material liege zunächst mwerkäuflich auf Halde, man habe unter Selbstkosten Angebote gemacht, um überhaupt einmal ins Geschäft zu kommen. Bei einem (stundenlohn von 85 Pf. könne für die meisten Gruben von einem Gewinn schon feine Rede mehr fein. Bei einem Stundenlohn von 1 M k. würden die Selbstkosten bei allen Gruben den erzielten Preis weit überschreiten. Tie Waschereianlage in Münster hübe Schwierigkeiten mit der Konzession, deshalb habe man den dortigen Arbeitern kündigen müssen, und man arbeite dort nur unter Vorbehalt täglicher Betriebseinstellung weiter. ' Tie geschilderten Schwierigkeiten wurden vom Sachverständigen bestätigt. Ter Scblichtungsausschuß fällte folgenden Schiedsspruch: . m , 1. Ter Stu ndenlohn torrd nnt Wirkung vom 1. Mai 19 19 auf 85 Pf., hcr- Berlin, 12. Juli. Vom 22. September 20. Dezember werden die meisten preußisckien Hochschulen ein neues Zwifchenfemester einlegcn und zwar die Universitäten Berlin, Breslau, Göttingen, Halle, Kiel, Königsberg, Marburg und Münster, die technifcheic Hochschulen Charlottenburg, Breslau und Hannover. Tie Universitäten Bonn, Köln, Frankfurt und Greifswalds die technisck>en Hock)- schulen Aachen und Tanzig legen kein Zwischen- femefter ein, sondern beginnen das Winterhalbjahr wie sonst, während die Hochschulen mit Zwifchenfemester das Winterhalbjahr am 5. Januar beginnen lassen. Tafür sollen zugelassen werden: 1. Studierende, die dem Grenzschutz Ost, einem Frciwilligenverband oder der Reichswehr ange- hären und hierdurch mindestens ein Semester verloren haben; 2. studierende Kriegsteilnehmer, die mindestens zwei Semester verloren: 3. Kriegsteil- nehmer, die ein Semester verloren und verhindert waren, am ersten Zwischensemester teilzunehmen: 4. ausnahmsweise Hilfsdienstpflichtige, die entsprechende Semester verloren: 5. Rerchsausländer deutscher Abstammung, besonders Teutsch-Oester- reichr und Teutsch-Balten, hei denen die. genannten Vorausst-tzungen vorliegen; 6. Reichs- deulsck-e und Reichsausländer der genannten Art, die durch kriegerisckie Maßnahmen, wie Internierung oder Absperrung ohne ihr Verschulden Paris, 14. Juli: (WTB.) Havas. Jnfelae Luftschiff v , Ratifikation des Frceoensverträges durch Deutsch- Pulham lNorfolk) gelandet ist, u land hat die französische Regreruna beschlossen, feiger Winde zu seiner Hermiahri Die aDvSHerckIVhen Änltefenntfltn von Schlacht- Heren sind so gering, daß es kaum möglich ist, die KveiSeingefessenen mit Fleisch zu versorgen. An die Berforgungsbercdstigten verschiedener Bürger- meißeieien, aus denen in der einen oder anderen n L Dörmrr^ Letzte Noehrrchten. Die Planwirtschaft Dc-3 Ncichswirtschasts- minifteriums. Der Hessische Handelskammer- tag gab in feiner Sitzung vom 7. d. M. zu den Vorschlägen des Reichswirtschaftsministeriums über die Einrichtung einer sogenannten Planwirtschaft einstimmig die folgende Erklärung ab: „Tie Vorschläge des Reichswirtschaftsministeriums vom 7. Mai 1919 über die Einrichtung einer fegenannten Planwirtschaft laufen darauf hinaus, an die Stelle der Initiative, Tatkraft und Verantwortung des Einzelunternehmers ein System von Berufsgemeinschaften zu fetzen, die aus Vertretern der Erzeuger, der Verbraucher, des Handels, der Angestellten und Arbeiter bestehend die Zuführung der Rohstoffe, die Verarbeitung und das ganze Produktions- unb 53er» teilungschstem maßgebend regeln unb beeinflussen sollen. Ter Zweck soll in der Ausschaltung unnötigen Wettbewerbs und in der Zusammenfassung der gesamten Wirtschaft und Erzielung größter Produktivität und Sparsamkeit bestehen. Tiefer Plan ist rein Papierner Natur und hat mit der Wirklichkc-it nichts zu schaffen. Volkswirtschaftliche Erfolge können nur durch Ertrags- wirtschast erzielt roerben. Die Voraussetzung zu biefer ist immer und überall die Eigenwirtschaft des Privatunternehmers, dessen Interesse an dem Erfolg allein wirkliche Sparsamkeit und Wirt- sck-astlichkeit zu erzielen vermag. Jebe Abschwächung biefer Grundsätze durch Gemeinschaftsbildun- gen öffentlich rechtlicher Art muß die Wirtschaftlichkeit hemmen unb das Ergebnis der Wirtschaft verschlechtern. Außerdem erfordert ein System, wie das gedachte, einen geradezu ungeheuerlichen Apparat von Organisationen, weil die Vielgestaltigkeit der Erzeugung unb des Bedarfs tausende von Gemeinschaften mit ihren zahlreichen Organen, mit ihren Sitzungen unb ihrem ganzen unproduktiven Aufwand an Arbeit, Zeit unb Kosten bedingt. Ter.Hessische Handelskammertag lehnt deshalb mit aller Entschiedenheit eine Planwirtschaft nach den Vorschlägen des Reichswirtschaftsministeriums ab. Die „Planwirtschaft" ist durch Wissells | Rücktritt mittlerweile in der Versenkung verschwunden. ft alten für bte Waren, bereu Ausfuhr anL Frankreich erlaubt ist, sowie auf Grund von i’o wittigungen beim zuständigen Ministerium iür solche Waren, deren Ausfuhr uqrböten bleibt. Vis auf weiteres bleibt famer verboten jede Bezahlung oder Begleichung von Schulden, ine von Deutschen an Franzosen ober umgekehrt geschuldet werden, und die vor dem Kriege ober roäbrcno des Krieges fällig wurden. Ebenso bleibt verboten die Zahlung von fälligen Zinsen. Verboten sind gleichfalls alle Operationen bezüglich seguestierter feindlicher Güter unb jede Bezahlung von Kupons, die fest August 1914 feindlichen Angehörigen gehört haben. Ein neuer Protest gegen den Gewaltftiedcn. Bern, 14. Juli. (WTB.) Tas ZeMralkomi- tee für bie Wieberaufnahme der internatioimlcn Beziehungen, eine Zweigorganisation der Union of bemocratic control in Lonbon, arläfet einen öffentlichen Protest gegen beit Frieben, den TeutschUmd grzwungenermasxn imterzeichnen mußte. In bmt Aufruf heißt e?: Wir erklären feierlich, baß unser Gewissen sich weigert, bie- fern Vertrag irgcnb welche moralische Gültigkeit zuzuerkenneii und daß wir als unsere Hauptaufgabe betrachten, diesen Vertrag durch einen Frieden zu ersetzen, der den Wünschen unb Jbcalen der Volker entspricht. Heimreise deutscher Tnippen auS der Türkei Berlin, 13. Juli. Ter Steft aller noch in der Türkei und in Saloniki festgehalte ncn deutschen Truppen l>at am 28. Juni mit den Transportdampfern „Refchid Pascha" mia „Akbenis" bie Heimreise nach Deutschland angetreten. Ihr Eintreffen in Hamburg oder Bremen wird imgesähr für den 18. Juli erwartet. Die Unruhen in Italien. Bern, 14. Jchli. (WTB.) In Rom blieben am Samstag die meisten Läden geschlossen. Die Apotheken waren genötigt, Arzneimittel und Toi- lettegegenftänbe zu halben Preisen zu verkaufen, nm Plmrderungen zu vermeiden. Zn Lucera in Apulien kam es zu b'lu t i g en Zu 1 am men* ft ö 6 e n , bie 6 Tote unb 27 Verwundete forderten lieber die Stadt wurde der Belagerungs zu st and verhängt. Nitti richtete an die Präfekten einen Erlaß, der energische Maßnahmen zum Schutze der Ladengeschäfte und der Waren Vorräte gegen bte Gewalttätigkeiten der Menge verlangt. Das Frauenstimmrecht in Italien. • N o m, 14. Juli. (WTB.) Stefani. Die Deputierten Martini unb Genossen haben in bei' .v'ammei einen Antrag eingebracht zur Annahme des Frauenstimmrechts bei politisch< n unb administrativen Wahlen. Das Mandat Über die Türkei. Bern, 14. Juli. (WTB.) Informationett Schweizc-r Finaiczkreise wissen zu melden, daß internationale Handelskreise die e reim g tert Staaten von Almwika zur Uebernahme emeö Mandats über die Türkei zu bestimmen suchen. Eine Protestnote Persiens. Versailles, 13. Juli. Tie persische Regierung überreichte der Fri-chenskanferenz in Paris eine Note, in der sie gegen die Bn> letzung der püitsschen, wirtschaftlichen und tu- ristifchen Unabhängigkeit pmtestiert. Vor und während des Krieges feien ihm Verträge und Abmachungenaufgezwungen UndILpu - Der Schlichtungsausschutz der Provinz Oberhcssen. Auszugaus demBericht über die Verhandlung am 30. Juni 1919. 1. Ferd. öa uterin ans Friedrichsdorf i. T. verlangte nach feiner Entlassung aus dem Heeresdienst seine W jeder ein st e l l un g als Techniker bei der Firma Gebr. Ulrich in Fried* tvrg, bei der er bis zum Krieg beschäftigt war. Die Firma wies nach, daß sie nicht in der Lage ist, ihn'zu beschäftigen, da der Betrieb (Bau einiger Häuser für eigene Rechnung) aufgelöst ist. Der SchlickuUngcaussckMß crla nt? auf Ablehnung bes Wiedevetnstellungsantcags, da die Wiedereii- stelllmg den Betriebsunternehmern „infolge der besonderen Verhältnisse des Betriebs unmöglich i ft" (§ 9 der V. O. vom 24. 1. 1919 über die Einstellung, Entlassung und Entlohnung der Angestellten während der Zeit der wirtschaftlichen Demobilmachung): unter Umständen ist jedoch der Anspruch auf Erwerbslosenfürsorge gegeben. 2. Tie Oberhessische Bauxit-Industrie. Oberhessen besitzt die einzigen nennenswerten Bauritvorfommen in Deutschland undrtriirbe im Stande fern, einen großen Teil des Erzbedarfs der deutschen A l u m i n t u m * und sonstigen Tonerde-Industrie zu decken. Tie Einführung des Hestischen Bauxrts in die. Industrie ist jedoch ivegeiT der Konkurrenz des ungarischen sehr erschtvert: vor dem Krieg wurde haupt'äch ich französischer Bauxit verarbeitet. Tie Obertessischetl Betriebe 'ind in ihrer Mehrzckhl erst während des Krieges entstanden und unter großen Schwierigkeiten ins Leben gerufen worden. Nachdem die Konjunktur zurückssnh und die Hceresaustrüge zurückgezogen wurden, ist ein schwieriger Uebergangszustand eingetreten, der nur bet günstigerem Absatz und entsprecheiidcn Löhnen überwunden werden kann. Tie Hessrsche Regierung hat in Berlin dringende Vor- stellnngexi erhoben, damit der hessisckie Bauxit Absatz findet; auch der Bergarbeiterverband hit Schritte getan, aber ebenfalls ohne Erfolg. Frhlt der Absatz, und wird noch obendrein das Material durch hohe Lö^ne verteuert, dann muß bie junge oberhesstsche Industrie, an deren Schicksal etwa 2000 Köpfe gebunden sind, erliegen. Zu der an sich schon schwierigen Lage kamen seit Beginn des Jahres 1919 noch Lohnstreitigketten hinzu, die ihren Ausgang in einer 15prvzentigen Lohnerhöhung nahmen, die damals vom Wetzlarer Arbeitgeberverband des Bergbaubetriebes zugestanden worden war und die von Arbeitnehmerseite auch für bie Bauxitgruben für verpslichtenb gehalten wurde. Mitglied des Wetzlarer Verbandes war aber nur bezüglich her den Bauxityruben gemeinsamen Wasck^nlage in Münster bet Lich bie Bereinigung hessischer Bauxitgruben, G. m. b. H., in Frankfurt a. M„ bte im übrigen lediglich eine mehrere in Oberhessen gelegene Gruben umfaffenbe Ver- kaussorgantsation nach Art b er Syn- bifate dm:stellt. In bet Folge kam eS zu Unstimmigkeiten, bie von Der einen Seite als Arbeitsverweigerung unb Streik, von ber anberen als Maßregelung unb Aussperrung empfunden wurden. Anfang April erllärte man sich auf Arbeitgeberfeite bereit, auf den bisherigen Stundenlohn von 70 Pf. einen Ausschlag von 20 Prozent zu bewilligen = 85 Pf. Höchstsatz. Die Arbeitnehmer bestandeit jedoch auf erhöhten, mit ber fortschreitenden allgemeinen Teuerung begründeten Lohu- »orberungen unb erzielten beim Schlichtungsausschuß am 12. Mai 1919 einen Schiebssprach, ber bie von ihnen ab 1. März 1919 geforderten Lohnsätze (bis 1 Mk.) bewilligte, im übrigen jedoch bie für Januar unb Februar noch nachträglich geforderte Ibprozentige Lohnerhöhung in feine Entscheidung nicht einbezog, auch bie nach Ansicht ber Arbeiter ihnen aus Anlaß ber Lohnbewegung aufgezwungenen Feierschichten überging. Da ber Schiebsspruch von beiden Seiten nicht anerkannt wurde, er auch den ganzen Umfang der gestellten Forderungen der Arbeiter nicht er- fchövtend geregelt batte, die sämtlichen Streitpunkte aber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit ber Werke in engem Zusammenhang miteinander standen, wurde auf Ersuchen des Staatskommissars für die wirtschaftliche Demobil- dz. Darmstadt, 14. Juli. Die Bank für mbd und Industrie, Darmstadt, die Deutsche ml, Zweigstelle Darmstadt, und die Deutsche Ver- rrbank, Filiale Darmstadt, haben von ber Stadt irmjlabt 5 000 000 4 Proz. ab 1924 tilgbare inn-Mdter Stabtanleihe jum kommissionsweisen rrkaus ä 94,25 Proz. übernommen. ch. Nieber-Jngelheim, 10. Juli. Auf Q hiesigen Obstmarkte kostete bas Pfund Rha- ttr 23 Pf., Kirschen 90 Ps., Erdbeeren 2 Mk., Lufelbeercn 75 Ps. und Johannesbeeven 75 Pf. Kreis Wetzlar. d. Ebersgöns, 11. Juli. In dem in hiefi- ' Gemarkung belegenen Kalkwerksdetrieb der ln.hessischen Kalk- und Stein-Industrie zu Butz- wurde heute nacht ein Einbruchsbieb- shl verübt. Tie Siebe brangen in einen versessenen Raum ein, den sie mit Nachschlüssel HirtSitijL ?1\ Bclarfsgebiete erforderlichen Sch n-d" r?it l{ toit auf immer größere Schwieri 1 zessi onen ab gerungen warben, bec ferne Unabhäängigkett vermindert und feine wirtschaftlichen und polittschen Interessen geschädigt hätten. Tie Persiscl-e Regierung verlangt bte Aimussrwung dieser Abmachungen und außerdem Entschädigurrg tür die Verwüstungen, dte seitens ber Türker und stiußlands wästreich des Krieges angeridytet worden feien. An dieser Entschädigung soll auch TeutMarch beteiligt werden. 3um Sckstuß verlangt Persien bte Rückerstattung der Gebiete, die Rußland unb die Türkei ihm entrissen haben. Franrösische Sozialiftentagung. Versailles, 13. Juli. (WTB.) Der Nationalrat ber sozialistischen Partei ist unter bem .Vorsitz von Marcel Cachin am Vormittag zu zweitägiger Verhandlung zusammengetreten. Die Vormittagssitzung mürbe mit der Erlebrgung von Parteiangelegenheiten unb ber Prüfung bei Mandate ausgefüllt. Außerdem würbe darüber Derbenbeft, welche Stellung man gegenüber den Abgeorbneten einnehmen soll, bie am 25. Juni für bie Kriegskredite gestimmt haben. Auf Antrag Renaudels wird über diese Angelegenheit am Montag nachmittag verhandelt werben. Inzwischen wirb ber Nationalrat bie Berichte der eingesetzten drei llrtterfommiffionen über den Friebensver- trag entgegen nehmen unb dazu Stellung nehmen. Nach „Heure" verhanbelte bie erste Unterkom- misfton über territoriale und koloniale Fragen unb kam zu bem Ergebnis, daß diefe Bestimmungen sowohl ben Wilsonschen 14 Punkten als ben Friebensgrunbsätzen widersprechen, die die alliierten Regierungen und die lozialrstisdie Internationale verkündet haben. Tie zweite Unter* konrmissson beschäftigte sich mit miiitäri>chen Fragen und dem Völkerbund. Auch sie kam zu einem negativen Ergebnis unb stellte Grunbsätze für eine wahre Völkergeineinscknrft auf. Der Kellrrerstreik in Frankreich. Versailles, 13. Juli. (WTB.) Ter Streik der Kellner unb Angestellten der Pariser Hotels und Eafös ist heute vormittag beendet worden. Tie Arbeftgrber bewilligten eine zehnstündige Arbeitszeit einschließlich Pausen für Mahlzeiten. Die Entente und Ungarn. Versailles, 13. Juli. (WTB.) Ter Oberste Rat ber Alliierten beschloß in seiner gestrigen Sitzung, De la Khun einen Funkspruch zu übermitteln, daß, solange Ungarn bie Bebingungen bes Waffenstlllskrnds nicht erfülle, bie Alliierten in feine Verhanblungen mit ihm erntreten könnten. Presfeftreik in der Schweiz. Bern, 14. Juli. (WTB.) Infolge Nichteingehens der Zeitungsverleger auf bie Forderungen der Maschinensetzer (42 Staubtn-- Woche) haben letztere ihre Arbeit heute niebcr gelegt. In der Schweiz erscheinen daher keine Zertungen. Luftfahrt England—Amerika. und Kinder. sanft entschlafen ist. In tiefster Trauer: In tiefer. Trauer Gießen (Dammstraße 4), Mainzlar, Lieh, Alsfeld, den 12. Juli 1919. Die Beerdigung findet Dienstag den 15. Juli 1919, nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. im 75. Lebensjahre. Nathan Grünewald und Kinder. Alten-Biiseck, Wieseck, Mannheim, Büttelborn, Dusemond, New York und Schattonocka, 12. Juli 1919. Die Beerdigung findet am Dienstag den 15. Juli, nach; mittags ura 4 Uhr, vom Trauerhause ans statt. 822/ Tine Noll geb. Simon, Willy Noll nebst den übrigen Verwandten. Gießen (Bahnhofstr. 14), den 12. Juli 1919. Die Beerdigung findet Dienstag, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 016687 Samstag morgen entschlief sanft nach längerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und laute Bertha Grünewald geb. Schwab Todes-Anzegge. Allen lieben Verwandten, Bekannten und Freunden die schmerzliche Nachricht, daß mein innigstgeliebter Gatte, unser lieber Vater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Cari Heinrich Moii Geschäftsführer der „Oberheselschen Volksseltmig“ heute früh 4 Uhr nach langem Leiden im Alter von 42 Jahren Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß mein lieber, treusorgen der M.i nn, unser lieber, guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Heinrich Hartmann infolge eines Unglücksfalles plötzlich gestorben ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen; Frau Kalk. Hartmann geb. Kratz a . Todes-Anzeige. Unser herzlieber Walter wurde von seinem kurzen schweren Leiden, das er mit rührender Geduld getragen hat, kurz vor Vollendung seines 7. Lebensjahres von seinem himmlischen Vater Tn die ewige Heimat abgerufen. In tiefem Schmerz im Namen der Familie: Georg Jung Universitäts- Rentamtmann. Gießen, 14. Juli 1919. Die Beerdigung findet statt: Dienstag den 15. Juli, nachmittags 21/, Uhr, auf dem neuen Friedhof. Beileidsbesuche dankend abgelehnt ei872x W A M W •oft S ■ N .M K W $ P :<• H i MW MW WWW WWW WM WWWWWWW 'M WM ■F7 W WW MD mangels Unfall-, Eine PutzfrauI Tüchtig. 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Ausgenommen sind ßtnreu» tungea int Werte von ton tiger als 1000 Mk., stsoülaufende Zuwendungen zum Zwecke des standes- ikemäbeu Unterl-altes oder der Ausbildtkng, Zu- jheTtbungm auf Grund eines gesetzlicl-en Anspruches 1 md bve üblichen Gelegr- A an d- nael>. । Jun । » 1 ober stabt Ittgeb. naabe ^Anz. erben- ober iklucht Haus- 013714 InW Tober ' 4 bi» d)t.gei- sl® tchft »ns xchrlsf 013720 nietger id sberei' auf 1“ Ange- an den :r.___- Ragna Svendburg Roman von Anny Wothe. ue» frann, ftlelnbab»; »ix. I lextalten ufm. * !"lv Die Eilirrahsrnito □ Freiwillig! Versteignm Hn °°n Wichchch L tauf- Ätz s laufend' lltb MbaoR Abgabepflichtig ist nur der den Betrag von 5000 Mark übersteigende Teil des Vermögens. Besitzt also jemand 50000 Mark Vermögen, so würden mit 45 000 Mark abgabepflichtig sein nehmern. Vermögen im Sinne des Gesetzentwurfs ist i>as gesamte betoegliche undunbeweg- liebe Ber mögen nach Abzug der Schulden, tfobet jedoch Haushai tungsschulden, Schulden und 'lasten, die in wirtschaftlicher Bczirimng zu nicht L-^vevstichttgen äknnbacnotrilm stehen, unbe- cÄfichtlgt vletben. Zum Vermögen gehört u. a. auch der Kapital- fr.Tt ber Rechte auf Stent en und andere wieder- ehveräe Nutzungen und Lristtmgen, ferner noch nicht fällige Ansprüche aus Versick^rnngen. Da- groen find nicht abgabepflichtig Ansprüche an 'Witwen*, Wakstu-- und Pensionskassen, Ansprüche - n-s einer SBtxr.tfe»* oder Unfallversicherrmg usw., . <»<, R-.'nten und Bezügen, tue mit Rücksicht auf rin fnlix'reJ Arbrits- oder Tienstverhältnis ge- l wllhrt werden. Zum steuerbaren SJerntö» I. ien gehören auch nicht Möbel und Hausrat, I.s-ohlaberEdelsteine^erlenoderGe- I-1 en stände aus edlem Metall, soweit l ihr Gesamtwert den Betrag von 1'2 0 00 0 M k. übersteigt. nglltotn nnttm tzchristl Angrb. uU anjienjlwnr^ MnM bittet W» 1 leeuug 6el 61 sitze» umgchr"^ Nechnmigc» R dcu zu^llritl lUlin’ «nfi MN''. Lame pao, As-' ! HeAiÄl • OoMeoi rr-§Kl^ MM 185 000 Mk. Bon diesen 185000 Mk. ist auf 150 000 Mk. (drei Kinder, für jedes 50 000 Mk.) eine Abgabe von 10 u. fc. = 15 000 Mk. zu zahlen. Für die restlichen 35 000 Mk. des abgabepflichtigen B-r- bnögens „wird die Abgabe nach dein Satze erhoben, der sich für das gesamte abgabepflichtige Vermögen? ergibt", d. h. aus die 35000 Mk. kommt der Satz jlir Anwendmig, der für ein abgabepflichtiges Verwögen von 20u 000 Mk. vorgesehen ist. Es smd also ans 35000, Mk. 13 Proz. = 4550 Mk. zu Fahlen. Zuzüglich der bereits erwähnten lo 000 Mk. beträgt die Abgabe 19 550 Mk. hingegen hatte Irin Abgabepflichtiger, der das gleiche Vermögen, aber fein Kind ober ein Kind besitzt, 26 000 Mk. x Iftelgert: 15ht HandlrUmvv —I cJn, yluTdüni'cr I Svtegrl usw., Äh —1 Abe, Inn Weimar froh, als es zu Ende war. Ich loetst nichL wie's kam, GroAnamas Gegenwart beengte und bedruckte mich Nach Tisch machte Grohmama den Vorschlag, ich sollte Vetter Sven den Park zeigen Er war sehr entzückt darüber, ich sehr ängstlich Einträchtig gingen wir aber doch hm ans. Da wurde mir leichter und ich begann zu plaud^n, wahrend wir durch den knospenden Wald schritten. Ich erzählte von Dir, von unserem Leben und wie ich mich auch hinaus sehnte in bie Welt, nicht tme Tu, um zu arbeiten, sondern um zu genießen. Ta lächelte er so eigen und sah mir tief in dir Augen, und ich fühlte, daß ich rot wurde, was ich sehr dumm fand. Da lächelte er noch mehr und während er sich bückte und mir hals, bte ersten Schneeglöckchen, die am Boden sproßten, zu brechen, sprach er zu mir von einem stillen, süßen Leben zu zweien. Schien mir's auch anders als ich mir's gedacht, denn von Liebe und so 11x19. wie es in den Büchern steht, sagte er gar nichts, so lauschte ich doch mit Entzücken seinen Worten, und als er mir den Strauß Schneeglöckchen bot, die er gepflückt, da hielt er meine aus gestreckte tzand mit sanftem Dimcke fest wid sagte: Darf ich diese süße, liebe, kinderhaste Spar* behalten, fürs Leben, Sigrid? Das Hang so feierlich, nicht wahr? Und mir wurde ganz bange. Ta fing ich wie ein Baby an zu meinen. Sven aber zog mein albernes Gesichtchen an seine Brust und küßte mich leist. „An deiner Jugend, an deiner Reinheit will ich gesunden", flüfkrte er. Wenn icf) nur wüßte, wie er das gemeint hat. Großmama meinte, es wäre auch nicht nötig, und das wäre nur so eine Redensart Ach, ich verstehe ihn oster nicht, das macht wohl, weil ich noch so jung und unerfahren bin?" r , x (Fortsetzung folgt) Ich bitte mit vorgenommen, wie Du weißt, Sven Svend bürg zu heiraten, denn erstens fand ich fein Bild, das ich in der alten Rumpelkammkw auf dem Boden fand, geradezu „himmlisch",.und dann wollte ich gern Gräfin Sveudburg bleiben. Tu verstehst mich, klügste und reizendste aller Schwestern. „Nichts von nichts, bleibt nia)ts , war bie Rechnung, bie wir alle Tage anfteilten. Tas hatte ich satt Sven ist reich und aus Bnesen, die er an Großmama gerichtet, wußte ich, daß er eine Frau suckste, well er sich so sehr „ödete . Warum sollte ich denn nicht diese Krau sein? Sven hatte Geld, ich hatte zwar keins, aber die Schönheit der Gräfinnen Sveudburg mar, wie Großmama sagte, schon von altersber berühmt. Also ich hatte Mut! Ob Großmama ihm irgendwie erneu Wink gegeben? Zuzutrauen ist's ihr schon, berat seit Jahren ist es ihr brennender Wunsch, eure von uns mit Sven zu verheiraten, damit uns Svend- bürg erhalten bleibt. Da Du ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht hast, mußte ich natürlich die Geschichte ausbaden. Tas soll natürlich kein Vorwurf für Dick sein, mein Süßes, bin ja MM unbeschreiblich glücklich, aber ich wollte Dir doch gern die Sache auseinandersetzen. Großmama hchte mir schon alle möglichen Andeutungen gemacht, bevor Sven kam, und ich wußte fast mit Bestimmt» beit, daß er um mich an halten würde. Mein Bild hat ihm so gefallen, daß er keinen anderen Wunsch hegte, als dem Original täglich in die Augmi zu sehm, hatte er an Großmama geschrieben. Nicht wahr, das ist doch deutlich? pflichtigen Vermögens für die nächsten angefangenen oder vollen 50000 Mark des abgabepflichtigen Vermögens für die nächsten angefangenen oder vollen 100 000 Mark des abgabepflichtigen Vermögens für die nächsten angefangenen ober vollen 200 000 Mark des abgabepflichtigen Vermögens für die nächsten angefangenen ober vollen 200 000 9J&rt des abgabepflichtigen Vermögens, ' t für bie nächsten angefangenen ober vollen 200 000 Mark bes abgabepflickstigeu Vermögens für die nächsten angefangenen oder vollen 200 000 Mark des abgabepflichtigen Vermögens für bie nächsten angefangenen ober vollen 500 000 Mark des abgabepflichtigen Vermögens für Öte nächsten an gefangenen, ober vollen 500 000 Mark des abgabepflickstigen Vermögens für bie nächsten angefangenen ober vollen 1000 0000 Mark des abgabepflichtigen Vermögens für die nächsten angefangroen ober vollen 2 000 000 Mark bcS obgabepfuchtigen Vermögens für die nächsten augefangaicn ober vollen 2 000 000 Mark des abgabepflichtigen Vermögens für die nächsten angefangenen weiteren ober vollen Beträge en (Reichsnoiovser!). Tie Abgabepflicht erstreckt sich auf bie Ange- ijtigen des Deutschen Reiches, auf staatenlose Eafoven, wenn sie im Deutschen Reiche einen Wohnsitz oder dauernden Aufenthalt haben, auf Ausländer, bie sich im Deutschen Reiche bauernd xi Erwerbes wegen aushalten. Daneben sollen Ikticngefellschaften, Gesellschaften mit beschränkter .'aftuiifl, Bersicherungsgesellschaften auf Gegen- ^rigtrit, eingetragene Genossensä-aften, landwirt- lctastlichc und rllterschaslliche Krebitanstalten, , jaggewerkschaften usw., aber auch alle sonstigen »!rislischen Personen, sowie nicht rechtsfähige Ver- ■hic und Stiftungen ohne juristische Persönlick)- [tit, wenn auch mit Unterschieden, ber Abgabe ^•hunaen , len Uv :t Klaubt ao «ben roetbeJtn»^ , 0;n (In,:.- /-• wie mui^Lr 3lti|C Ult. ww ituiv w.i»| Als es nun aber hieß, Sven kLne, da wurde 7'Ehr im Herbst soll unsere vochzrit fein. Ich mir doch etwas angsthait, undrchhatte mich am meue mich ganz unbändig darauf. I liebsten in em Mauseloch verkrochen. Yrod gmg Ich hatte zur Frier de-s Tages ein neues „Weißes" bekommen, natürlich nur Wolle, wie es sich für arme Leute — Gott sei Tank, daß dieser elende Zustand bald aushören wird — schickt, aber ich glaube, es stand mir gut Meine Locken, die sich gar nicht mehr bändigen lassen, hatte ich auf Großmamas Anordnung mit einem hellblauen Band zusammengebundeu — bas machte sich sehr fein. Tie Ofterforaie fiel voll ins Zimmer, alles war wie in Glanz und Liclü getaucht^ und mein dummer, kleiner Kopf war, wie mir Sven später sagte, ganz wie von Flammen umgeben, bas hat ihm gefallen. Tu mein Gott, um so ein bißchen „Rot" in ben Haaren — Tein ehrliches ,Mlond" ist mir tausenbmal lieber, aber es half nichts^ ich mußte einige Schmeicheleien von ihm in Enwfang nehmen und einen du sichen Veilchen str au ß, bjn er mir gewandt in meine Hände legte, dazu. Während er mit Großmama alle möglichen ernsthaften Sachen besprach, steckte ich meine Nase tief in ben Strauß und dabei schielte ich eut bißchen zu Sven hinüber. Er ist noch viel hübscher als auf dem Bilde. Große, feurige, schwarze Augen, in denen es wie Soraumglanz liegt, wie kühn gebogene Nase, ein kecker, schwarzer Schnurrbart und dichte^ dunkle Locken. Das ist der ganze Kerl. Dazu eine Gestatt wie ein junger Gott. Bon fernem inneren Menfchen weiß ich noch wenig. Großmama meint, das wäre in unseren Kreisen auchnichi nötig. Bei dem Tiner sprach ich, meiner sonstigen Gewohnheit zum Trotz, fast gar nicht, und ich feierlich. Gerade zu Ostern war's und Großmama batte das gute schwarze Sammet kleid an mit ber Courschleppe und dem Familienschmuck. Sie sah sehr stattlich und ehrwürdig aus, und als Sven chr die Hand küßte, war eS wirüich effektvoll. Vermögen 205 000 Mk 5 000 Mk. 200000 Mk. 15 000 Mk. „Hat ber Abgabepflichtige", so heißt es im Gesetzentwurf, ,,00er haben int Falle der Zu sammenrechming des Vermögens der Ehegatten beide.Wgottcn srttä oder mtijrcrE Mnder, so wird für jed^ Kind ber Betrag von je 5000 Mk. von ber Abgabe freigestellt, zugleich von dem der Zahl ber Kinder entsprechenden Vielfachen von 50 000 Mk. die Abgabe nur in Äöhe von 10°,» erhoben. Vom Rest des abgabepflichtigen Vermögens wird die Abgabe nach dem Satz erhoben, ber sich für das gesamte abgabepflichtige Vermögen ergibt. Ist eines der Kinder bereits unter Hinterlassung von Abkömmlingen gestorben, so zählt das verstorbene Kind mit." Die BÄ>eutung der Vorschrift ergibt sich aus folgendem Beispiel, bei dem davon ausgegäugen, wird, daß der Abgabepflichtige ein Vermögen ' ber Feststellung des Reinvermögens kn Abzug zu bringen. 3ie dürfen ferner abziehen die Rücklagen für Wohl fahrtszwecke, berät entsprecheude Verwendung gesichert rst, und, soweit es sich um Versicheruugsunternedmungeit hanbell, bie Rücklagen 'für bie Versicherungssummen und fuj bie dem Versickerten selbst als sogenannte Tivioende zurückzugewihrendeu Prärnicnüberfchüsse. Tie Bergwerksgefellschasten, Genossenschaften usw., bie kein Grund- ober Stammkaptial haben, dürfen nach näheren aus dem Gesetzentwurf, sich ergebenden Vorschristen entspreckiende Abzüge machen. _ Wenn auch die Bewertung von Grundstücken im allgemeinen nach dem allgemeinen Wert zu erfolgen haben wird, so ermäßigt sich doch bet EKundstücken, die dauernd land-- oder forstwirtschaftlichen ober gärtnerischen Zwecken zu dienen bestimmt sind, ber Wertansatz um eni Viertel. B.n Brägrunbstücken kann der Abgabepflichtige verlangen, daß der Gemeinwert nach einer ErnsMtzuug sestgestellt wird. Zn diesem Fall muß aber dem Reich, dem Staat oder ber Gemeinde bis zum 31. Dezember 1929 bas Recht eingeräumt werden bas Grundstück für den selbsteingrschätzten Wert zuzüglich Zinsen, Kosten und Äufwendmigen zu etroerben. Ter Stichtagfür bie Ermütelung des Vermögenswertes ist der 31. Dezember 1919. Tie Höhe der Abgabe beträgt für bie in» ländischen Akttengefellschaften usw., für die sonstigen inlänbisckien jurtstisckren Personen, für nicht rechtsfähige Vereine, Stxfutngcn usw. 10 vom Hnndcrt bes ber Abgabe unterliegenden Vermögens. TaS bedeutet gegenüber dem Abgabegesetz für die sonstigen Abgabepstichtigen eine we,ent- Udje Ermäßigung, die aber, soweit es sich um Attiengesellschasten, Gesellschasten mit beschränkter Haftung handelt, schon wegen ber doppelten Besteuerung (Gesellschaft einerf^t», Aktionäre andererseits, berechtigt ist. hei. Ausländische Einzelpersonen und juristische 'Worten sowie ausländische Vereine, Stiftungen, die ira Inland Grund- und Betriebsvermögen ijaben, werden mit diesem abgabepflichtig. Abgabefve i sind: 1. bie Gliedstaaten, 2. die Gemeinden und sonstigen Kommunalver- bcitbe aller Art, 3. die Kirchen, sowie die kirchlichen und religiösen Gemrinschasten, 4. Anstalten, die mangels eigener Mittel vom Reiche, von den Gliedstaaten oder sonstigen össentlich rechtlichen Wrpersck)afteu teilweise ober dauernd unterhalten Anden, 5. die Reichsbank, 6. Anstalten ber reichs- geseylichen Unfall-, Invaliden-, Krankenversiäte- nmg und Bersicl;eruug von Angestellten, 7. die auf Gegenseitigkeit begründeten Witwen-, Waisen-, Sterbe-, Krankenkassen und Kassen älmlicher Art, 8. Stiftungen, Anstalten ober Vereine die ohne Lmerbsabsichten ausschließlich einem ober mehreren der nachfolgend genannten Zwecke bienen: ber Armenpflege, ber Krankenpflege, der Wöchner innen-, Säuglings-, Kleinkinder- und Waisenpflege für Minderbemittelte, der Fürsorge für Kricgs- 2.t,vehmer ober Hinterbliebene von Kriegsleil- Dock) das wollte ich Dir ja nicht er» vhlen Etwas viel Wichtigeres, etwas viel Schönes, Herrlicheres, das Dich auch, meine süß« ' - ‘ . ich Die liommunaiwahlen. ♦* Allertshausen, 12. Juli Vorigen Sonntag faitb hier die Bürgermcisterwahl ftatt Tie Wahlagitation war, da außer dem bisherigen Bürgermeister lwck ein Gegenkandidat ausgestellt mar, sehr rege. Zum Bürgerm.ifter wurde Land- mirt .Heinrich Reinhard t, Sohn beo Sdmrtebt* Meisters W. Reinhardt, mit 114 Stimmen ge wählt: der bisherige Bürgermeister Hillgärtner erhielt 32 Stimmen. Bon 171 Wahlberechtigten machten 146 von ihrem Wahlrecht Gebrwlch. Di« hohe Stimmenzahl ist gewiß ein ehrendes Zeugnis, welcher großen Beliebtet sich der neue Bürgermeister in der Gemeinde erfreut. Unter Teilnahme von fast der ganzen Gjenteinbc bewegte sich abends ein stattlicher Zug unter fRorantragen des Ehrern baumes durch den Ort, nach seiner Wohnung, nm unter ben üblichen ElMnbezetgungen ber Ehrenbaum ausgerichtet wurde. Herr Reinhardt zählt zur Zeit erst 30 Jahre: er dürfte einer ber lüngften Bürgermeister deS Kreises sein. Nächsten Sonntag, den 13. d. M., findet die Deigeorv- netemoahl statt: zu dieser wurde als ütanbtbat Landwirt Jo Hs. Hillgärtner I. Mifgesteltt. ** Garbenteich, 14. Juli. Bei bet gestrigen Beia eorbnetenwahl wurde bvs Gememderatsmitglied Inspektor Heinrich Mvhr mit 220 Stimmen gewählt. Ter Gegenkandidat Jolrannes .Hinterländer (Bauermdündler) emett 217 Stimmen. Tie Wal^agitation war außerordentlich stark. — Bei ber Gerneinberats" n> ahl wurden von ber rechtsstehenden Partei 2efr rer Weisel, Johannes Schwär-, Heinrich Wallbott X., Heinricki Wallbvtt XI. und Ludwig Briv- gel: von den liicksstehrndsn Kandidaten Adokf Becker, Jakob Brieget, Jakob Stumpf VII., Heinrich Mohr, Heinrich Briegel, Jakob Burk und Ludwig Stumpf gewphtt. „nt.g '^6** ltz Grüningen, 10. Juli. Wttt über die Grenzen des Kneifes Gießen hmaus ist unser Dorf als Parteidorf bekannt. Zwei Parteien, btt „Roten" und die „Schwarzen", führten ganz erbitterte Wahlkämpfe. Bei Ziriegsausbruch faitb eine Verbrüberung der Parteien statt. Während bes Krieges hat man, von einigen Ausnahmen abgesehen, nichts von Parier gemertL Auch zu Beginn der Kommunalivahlen herrschte Einigkeit. Eine vor den Wahlen einberufene Volksnersammlnug brachte für die GerneiuderatSwahl eine Einigung zustande. Der ncugegrünbete Arbeiterverein (nicht ortspolitischer Verein) erhiett 4 Sitze, die Bauern und Bürger erhielten 8 Sitze. Gewählt wurden vom Arbeiterverein Jvhs. Bender III., Konrad Kaus, Joh. Hrch. Bender. Adam Sckäser, von den Bauern und Bürgern Gottfr. Mlh. Fah, Phil. Hrch. Euler, Gottfried Ernst Gilbert, Wilh. Hrch. Leidich II., Hrch. Christoph Marsteller, fönl Christian Leidich II., Christ. Ernst Jay II., Will). Hrch. Bender. Da nur ein Wahlvorschlag vorlag, war die Wahlbeteikigung gering. Von 470 Wahlberechtigten machten 78 von ihrem Mihlvechi Gebrauch: 1 Stimmzettel war weiß. Ein viel lebhafteres Bild zeigte di-e Bürgermeister- wähl. Gerade diejenigen, die in der Volk-Versammlung rin Zusammengehen empfahlen, suchten durch geheime Arbeit den srill^ri^en Bürgermeister Singel zu stürzen und riefen somit die Partei anfS neue wach Ein Gegenkandidat ließ sich m der Person des Bäckers Wilhelm Euler finden. Schars wurde ber Wahlkampf geführt. 420 Stimmen würben abgegeben; davon entfielen auf Adam Loren- Singel 365 Stimmen, auf Wllhelm Euler 1*5 Stimmen, die „Roten" find als» mit 110 Stimmen unterlegen und ber alte Bürgermeister ist wieder gewählt. Er besitzt bas Vertrauen ber Dorfmehrheit. Die Niederlage der Gegner ist nicht zu suchen in ber Abneigung gegen den Gegenkandidaten, sondern nur in ber Abneigung gegen einen der Hauptsührer her Partei. Auch in Grüningen dämmerts langsam. Zur Beigeordnetenwahl war kein Gegner auf- gestellt. Der bisherige Beigeordnete Chri,Nan Aug. Jshrim II. wurde mit 201 Stimmen wieder- gewählt. Doch wurden eine Anzahl Frauen, die sich bei der Bürgermeisterwahl agitatorisch hervorgetan haben sollen, mit einigen Stimmen bedacht. Es erhielten Selma Engel 12, Wilhelmine Marsteller 6, Emma Marsteller 4, Anna Feh 4, dran Lehrer Buß 3, Susanne Buß 1 und Augustr Leidich 1 Stimme, dlußerdcm wurde eine Stimme abgegeben für Wilhelm Alles III., ein Zettel war weiß, ein anderer bemalt unb ein Umschlag war leer, so daß im ganzen 235 Wähler gewählt haben. Gut J)aü die Wahlen vorüber sind, damit die Tage der Unfreundlichkeit bald vergehen unb Ruhe und Friede wieder einkehren zum Wohle unferö Dorfes; denn Zwietracht hemmt bas Gedeihen nach innen unb schädigt das Ansehen nach außen. IN ^ÄZtn'k SEfiäl U °et de« unieÄ [,i* 'Vv^'ixftitineno „>, < ^u, IV^UIt UUU/ HU UlUVi | 14/ LWX.lt, v-v V ‘'vyuw -«r»h!j)82-6»DI(iin < ctterworfrn werben. Die Unterschiede beziehen LL 3ultblQftMrSsi‘ ich r-vackK darauf, daß Aktiengesellschaften usw. st, P&VIqc, baLw!’ int dem Rest vermögen nach Abzug des Grund- W IWieubabnbeirtc 1 Witals abgabepflichttg sind. Dagegen sind alle »"■ Ttbcrcn erwähnten Abgabepflichttgen mit Aus- ^1813, borm. 10 L uhme ber Auslänber mit dem ganzen Ver- \ °us bitte Lögen zum Rrick>snotopfer heranzuziel;en. Bei den \ I ^uteriäuecen folg LusläiLem, die sich im Deutschen Reich dauernd Ln 6iitr- »s Erwerbs wegen aufhalten, bleibt das aus- S indische Grund- und Bettiebsvermögen. abgabe- • girtdlÄnhii'rf** ffiniefhrrfnnen und mriltlidie an Abgaben zu zahlen. , _ „ Die Zahlung der Abgabe erfolgt in der Weise, daß der Abgabebettag zuzüglich einer am11. Januar 1920 beginnenden Verzinsung in Höhe von 5 Prozent innerhalb 30 Jahren in gleichmäßigen Dell- betrögen, von denen der erste ant 1. Oktober 1920 fällig ist, getilgt wird. Für die geschuldete Rente frit der Abgabepflichtige Sicherheit zu leisten. Der ^Abgabepflichtige ist berechtigt, die Rente ganz oder in Teilbeträgen abzulösen. Von diesem' Mecht wird £ur Erfvurung u^, Zinsen voraussichtlich well- Mhender Gebrauch gemacht werden. Wer bis zum 31. Dezember 1929 die Abgabe zahlt, kann über- bie§ Kriegsanleihe stücke und andere, sSchnldverfchrribungen des Deutschen Reiches in Zahlung geben, und zwar werden bert Kriegsan lei hezeichnern ihre fünfprozew- tigen Schuldverschreilnmgen zuml Nennwert ttngereckmri. Für bie übri^n Eigentümer von Kriegsanleihen und für bie EigentLner von sonstigen Schuldverschreibungen des Reiches werden Ixiortbere ~ ' festzestellt, zu denen bk* Werte bis zacm 31. brr 1920 an Zahlungs- statt angenommen werben. Für bie Hingabe sonstiger Vermögenswerte irirb eine Anstalt mit eigenen Rechtspersönlichkeiten gegründet, bie bie Grundsätze für bie Annahme von Vermögenswerten ausstellt, jeboch bie Verpflichtung hat, rrichsmündelsichere Wertpapiere bis zum 31. Dezember 1920 auf Grund des fest- gestellten Steuerkurses anzunehmen. An Stelle der 30jährigen Renten kann auf Antrag des Ab- gabepfliänig-en für den auf den Grundbesitz verhältnismäßig entfallenden Tell ber Abgabe eine 50jährige, in das Grundbuch als offene Last rin- zuttagendc Rente treten, die den Namen „R e i chs- notzins" führt. Tie Einnahme aus den Tilgungsbettügen des Reichsnotopfers ist ausschlieUich für bie Ab - Minderung der Reichsschuld zu verwenden. In dieser Bestimmung kommt das große Ziel zum Ausdruck, das sich die Reichsfinanzverwal- tung mit der Erhebung des Reichsnotopfers steckt. Nur durch eine Herabminderung ber Schulden des Lsteiches insbesondere seiner schövebenden Verpflichtungen, kann rin Gesundungsprozeß herbei- geführt werden, der nicht nur für die gesamte Volkswirtschaft, sondern auch gegenüber dem Auslände, das nach dem ^edensverirag so große Forderungen an uns stellt, von größter Wichtigkeit ist. |---V5*Ü< 5ä)wester, sehr erfreuen wird. Denke Dir — Nte mich verlobt — Tu siehst, daß ich auch 0 II«*1®® ■' — ------ i,Ä58L1lprßl'ff'- nhre, was ich will! Mit wem? Natürlich mit öden Svendburg, gerade so, jvie ich es gewollt ^tbe. Großmama schivimmt in Seligkeit. Sie ist l?pderßi,fL ■** 0 weich gestimmt wie Stieselschmiere und in diesen 'u - ' Ephnbarrn Herzassettionen lyit sie mir erlaubt, £n zu schreiben, Dir die veränderten Berhältnisie si;r mitzittrilen und Dich aufzufordern, unverzug- ■id) tn ihre Arme zurückzukehren. Meiner Verdung wegen will sie Dtt all das Bittere, das Sti ihr zugefügt hast, pergeben^ und milde ver- frihend Tich wieder an ihr großmütterliches Herz Mußen. Ter Grund, liebste Ragna, warum Du oiter.bburg verlassen hast, fällt ja jetzt ganz fort, Sven ist jetzt Tein Schwager, gehört also '« engeren Familie unb es ist doch sribstoerständ- ljÄ, baf* das, was ihm gehört, jetzt auch das unsere 'fb. Tu kannst also ohne Gewissmsbisse hier sein. 1 Iso bitte, packe Deinen Koffer und ziehe wie ber 'etlorene Sohn wieder in Svendburg ein. Wir ^rden natürlich auch rin Kalb schlachten und Tich Mt gebührender Rührung empfangen. Sven freut 'tri) unendlich daraus, Dich kennen $u lernen, er v n.n- nrv.^ckt Dir viele Grütze und bittet Dich, recht bald ’,Ji kommen, damit er Tir noch hier seine Huldi- nfn iet fX ringen zu Füßen legen kann. In einigen Wochen rine größere Reise an. Bald nach Svens Rückkehr im Herbst soll unsere Hochzeit fein. Ich lir.4e V- । Abgab-pflichtiges HSV- ProzentBermögan der Abgabe satz Mk. Mk. 1500 000 456 000 » 29,7 2 000 000 671000 33,5 3000 000 1171 000 39,3 4000000 1 721000 43,3 5 000 000 2 271 000 45,4 6 000 000 2 871000 47,8 7 000 000 3 471000 49,6 8 000 000 4171000 51,4 9 000 000 4 771000 53,1 10 000 000 5 421000 54,2 100 000 000 63 921000 63,9 Die Wirkung der Uebersicht klar in Abgabe tritt in Erscheinung: der folgenden Abgabepflichtiges Höhe Pvozent- Vermögen Mk. der Abgabe Mk. fab 100 000 11000 11,0 200 000 26 000 13,0 300 000 46 000 15,3 400 000 66 000 16,5 500 000 91000 18,3 600 000 116 000 19,3 700 000 146 000 20,9 800 000 176 000 22,0 900 000 211000 23,4 1000 000 246 000 24,6 VchZMchr ÄMlgen. l ,Sfie mussten daher den oberen Toll der Erwcr! 8229E Wegfall. Eilt! 8309D 823.7c 8235c Schwede»?! Holland! Statt Karlen! «Ich Gießen Wißmar Lindenfels. !-242:-s Statt Karlen! 013701 wreifl 171er . FRITZ NOWA.CK K. 8226c am Laser. Heuchelheim, den 13. Juli ISIS. oiim Statt Karlen! Kandteiterwagen Vfn 4 (Sr5ßnl sofort vom Saget lieferbar. Saubere stabile Arbeit. 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Die tfo- lichen Trenststunten von 8—10 Uhr kommen ui morichen Verpackn neuen § wolle: f( luollfaltic Lumpen f Berlin, Reichsivirls Dbelhesstschrr Viehhaudelsverband. Der Qorsi^nche: Dwf. Nosenberg. Teppichs Läufer Wein-Essig Einmach - Essig in nur bester Qualtiä t empfiehlt 8257c Neutral Drogerie, Schulsrrabe. Otto Balser Anna Balser geb. Schwalb Vermählte t Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen Georg R. Groh und Frau Selma geb. Weitzel Gderdessischer 0:ehlMdel5verban- Der Borsitzente: Prof. Rosenberg. I Für die uns anläßlich unserer Vermählung erroit» 1 Jenen Aufmerksamkeiten sagen wir herzlichen Dant. Für die anläßlich unserer am 13. d. Mts stattgefundenen Vermählung in so reichem Mähe dargebrachten AufmerksamkeUen sagen wir herzlichen Donk. Franz Dolkmaun und Frau Luise geb. Kreiling. § & Bei BuwiderhaLdinngen erfolgt neben: der Entziehung ter ArtSweisLrrtr Bestrafung nach § 8 und 9 der Bekanntmachung tes ALimstrrmmA teS § 3. Die Ausstellung der LrwerbserlauVniS oder des Beste terungsscheines ist von dem zu beantraget, der .ein Dier erwerben will; ist ein Händler telligt, dann stets von dem Händler. § 3. Ans terrt oberen Teil der Erwerbserlaubnis^ die von dem ErupfLnger auszufüllen ist, must der Katasterführer die An- und Abmeldung im örtlichen Biehkatafter bestätigen. Scheine, auf denen diese Bestätigung fehlt, werden zurückgegeben und als nicht einFCgangen betrachtet. 8236c Gießen, den 12. Jktti 1919. Dderhessischer vietzlMdclrvtrbaii-. Ter Vorsitzende: Prof. Rosenberg. Brka«atmach»»g Jin unser Geuvsrarfchaftsreglldcr t bie-üchich ter Spur- und 2db£aUe, et Der geehrten Einwohnerschaft von Wieseck und Umgegend zur gefälligen Kenntnis, daß ich mit dem heutigen Tage in dem Hause von » Fr. Ziegler Wwe., Gießener Straße 137, ein Neu eingetroffen: Kleider- und Schürzen-Siamosen doppehbfä^T M. Bekanntmachung. UÄ die Bsruffichtiguns des Nretz- auib Zncht- vichterüchrs durchfiThren zu kö-nnLN, bestArmmm wir fLr di eMitgliederdesOber hessische nj Biehhaudrlsver baudes ra*it sofortiger WirLmg: Bedruckter Voile für Blusen und Kleider . . Meter M. 9.50 Extra prima Satin 18.50 u. 21.- Steppdecken-Satin 130 cm breit, beste Qual., Meter M. 29.— TügL EIrkbhc von Els&eeer Stoffen In besten Qualitäten SommerMeche Honigmühle Verband cinf eilten und das Vieh orduungsgemiirß bet teml Katastcrführer an- ober abmelden. § 3. Kne neue Drrä l iMi-.ugserlLch-nis ist $n antragen, irartn ter Händler ein Stück Büch aus ferner,l Stall weiter der Lustern will, oder wenn fern Stück Vioh von dem SmpfLnger, ter in dem Er- n^chterlaubchLfckxin b^eichpet ift, nicht abgatow Mw toid>. Wie neu bügeln Sie Herrenbeinkleider, ohne irgenw. Kosten, ohne Hilfsm., ohne ir- cendw. Beschädigung. AusführL Anweis, gegen Voreinsendung v. M. 1.50 Reiehsgeld od. Bfm. — Bezahle Betrag zurück, wenn nicht voller Erfolg. Genaue Adr. anO. 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Charlotte «• Die Geburt eines prächtigen Töchterchv» zeigen hocherfreut an Dr. Otto Kluch und Frau Barbara geb. Netto vafel (Gundeldinger Sttaste 109), 12. Juli 1919 Metallbetten Stastldraütmatr., Kinderbett., Polster a. Jederm. Katal. frei. (Sücnmöbci- fabrik, Suhl i.Thür.«oihv tielckB» In schmal u. breit, sind in reicher Auswahl wieder blachesi f. 4—6 Personen, nett ober alt, kaust Kari »roll, Blakirchen an der Lehn.82411 > WÄ aW Ä» wert dis Erahl'sefce üaiv.-öraei erci, B. Laune, GleS» Packpapiere in Bogen und Nollen Lederpappen —-- Echt —--- Pergament Pergamentersatz Versand- Schachteln in all. gangbaren Gröben am Vnflcr. Besondere Anfertigung. in kürzest, tzrist Eierschachteln für 6 bis 48 Stück Inhalt . empstehlt ““ 3. weinert (Stehen Pavierwarrngrotzhandl. Schachtcl-Sabrikation Fernruf 215 - vrcnrnwcg S Schwerer Kattun Bl“'" und St>erlh*mtle"M»er M. Dnnomfl well, echi«förfart>br u. mode, für Wisch ec weck n, IC Cf) raiRiniä KJnderkleidet, Sporthemden wnr. . . 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Da die an und anjufaitenten betbar DeiLo ter SrtoerbSerlandnisscheine nicht orte nungsHemiäst bet uns eingehM, bestimm« wir mit fostnttiger WirLrngr § L Nrrto ErwerbserlaubrnS- und Beförderung scheine werten in Ankunft mir denjenigen ckusge-- ftrügt, der früher ansgesifellte ©djfeine rechtzettig Md orimungsgem-äß crusgefüllt ytrüifgegeben hat. Ist ein Händler an denn An- und Berkans te- tieifigi, so ist er für den (Angang ter Scheine verantwortlich. ■ / xg । Kaffee Astoria. ’ Morgen Dienstag Jrrngdeutschlaud (Gieren—Ltadt). MitgliederverfammluvS Freitao, 18. ShtIL 6 Hbr, im Gewerbebars (Rircburafte 10), Zimmer la. Tagesordnung: 1. § 16 ter Sabunae«. 2. Htndenburg'Wettumen. Wir bitten unsere Mitglieder um vollzätziliil ! Erscheinen. n,. AranSmüller, 8255D Be»trL>oerlrauenSmam zilterefftuzmeiirsAst 6er Sbilenoefieiitti * bei militärisSm DieMelleil ö. 18. A. i Mitglieder - Versammlung Donnerstag abend 8'/, Uhr.^ I Eine vollständig® s® 11 0i*©sch^aisasi8i6si' \ (Dampfmaschine, Dreschwagen u. >L-trohpre^ I soll Montag den 21. Juli, nachmittag ( 21/, Uhr, wegen Sterbefalls versteigert we^ii bei K. Philippi, Station Mücke. 12. Juli 1919 Saalbau Cafe Leib Täglich 7,30 Uhr D’ Chiemseer mit ihrem reichhaltigen dezenten Famillen- Programm (alle drei Tage Wechsel). Musik, Gesang und Schuhplattler. Die verehrliche Einwohnerschaft von Gießen und Umgebung lade ich besonders freundlichst ein Worte». 8873B Giesteu, ten 11. Inti 1919. ______________Lettisches Amtsgericht.______________ Bekanntmachung. In nitfer Hantelsregister Abc. A wurde heute bezüglich ter Firma I. Itt>tM)ild, Gießen, eiw- aetraaen: Die bisherige Gesellsck>afterin Emma Rothschild geb. Bogel in Gießen ist verstorben. S. Hugo Rothschild und Berthold Rothschild sind als persönlich haftende Gesellsckwster in die Gesellschaft tongetreten. Der Ida Rothschild geb. Bamtergrr in Giesten ist Prokura erteilt. 8274B Gießen, den 10. Juli 1919. ______________Lettisches Amtsgericht. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich ter Firma Heyligensta-edt L Comp., Wärtzaug-Maschinen-Fab-rif und (Lisengießerto in Gießen, eingetragen: Dem Kaufmann Rudolf Hahn in Gießen ist Prokura erteilt dergestalt, daß derselbe in Gemiicinsckzaft mit einem Vorstandsmitglied z-nr Ieichnnng ter Firma berechtigt ist. Är §11 Absatz 6 ter Satzung ist durch Beschluß ter Generalversammlung vom 25. Juni 1919 geändert worden. 82728 Gießen, ten 10. Juli 1919. Hessisches Amtsgericht. Bekanntmachung Die Auszahlung der Familienunterstützungen an die Angehörigen ter noch im Heeresdienst Besinte lichen für 16.—31. Juli 1919 findet Dienstag den 15. Juli 1919 in der Zeit von 8 Uhr bis 12 Uhr vormittags im Stadtlxws. Zimmer Nr. 7, statt. Gießen, ten 4. Juli 1919. 82758 Der Oberbürgermeister. I. V.: Ki:enzien. Snsnimekkttßks ».UAgtgeilS t.8.s.b.ß. Schotenerhsen »tr Mund C5 Df. ist ein« Ladung ein