Samstag, 14. Juni 1919 Erstes Blatt 169. Jahrgang ^•1914 dem gut und heilig war. Mir haben oieser IwidrndenvrrtMnz Tage einen unserer berühmtesten Scelp dir fiaUgchmdne M k«j)itänleutnant v. Mücke, als Gast Dwidrndenvatri idbcit, et lt ge- J Ich, N 19191 Eine Ministcrkonferenz der Einzelstanten. mit der Rcichsrcgiemug über die Alstwort Fünf Punkte des amerikanischen Senates. buudä müh oöne Präjudiz eine diplomatische sorbnunq. I pro 1918. -4 genommen sein als der quälende der sich zu unserer Niederlage geeist nun unsere innere Politik, die der Parteien, nicht gerade ein be- Element. Es ist so viel vom Sklw- unt der iafftba. ti: 918 . ersammlmig nachmittags 3 L tion uns Schimpf, s'llt. Da Tätigkeit Entente zu l>craten. Die Frage der Kolonien. entrinnen mühten, und doch haben wir uns im Unglück und in der Verlotterung unseres Volkslebens selbst ärger in jenes geistige und sittliä>c Sklaventum verstrickt, das die Entente als unser Teil uns zuwciscn möchte. Dem bkttclhaften Leben, das wir führen, ist der Stolz abhanden gekommen, das Gefühl für Wahrheit und Selbstachtung abgetötet worden. Wie wir nicht einmal recht wissen, unter wel- dien Farben unser Reich steht, so ist auch unter einer alles Streben der Vergangenheit ne- r betrug Me 1917 nehm bar sein. 3. Der Friedensvertrag must vom Völkcr- ÄhuaQtnt von Ihijugett f. die Tngesnummer dis »um Nachmittag vorder ol)ite jcbc'üe vbmbl iebfe it* preis für l mm höhe für Anzeigenv 34mm(weite örtlich 15 pi , auswärts 18 Pf., für IHetlame- anzeigen von 70 tnm hielte 48 Pf. Bei Platz- Dovid)rift20°/„fnui1d)(afl. Hauvhchrutleiter: Aug. tooet). Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz, für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz; für den Anzergented: H. Beck; fämtltd) in Gießen 199$ 24i m 9(01) ITil »Nh 1U1 Kommission gesetzt werden bis zu dem Zeitpunkt, wo der Völkerbund gründlich durchbcraten werden1 kann. 4. Die drei oben erwähnten Einschränkungen bezwecken, den tatsächlichen Friedensschluß zu erleichtern. Sie werden keinen Einfluß auf den Völkerbund haben, der einer späteren Beratung überlassen wird. _ f>. Der Senat spricht sich für eine Erklärung der Vereinigten Staaten aus, daß jede Kombination von europäischen M ä ch t e n, die geeignet ist, den Frieden der Welt zu bedrohen, auch für die Vereinigten Staaten eine ernste Besorgnis erwecken würde und daß die Bereinigten Staaten in einem _ solchen Falle entsprechende Schritte tun würden, um zu verhindern, daß sie in einen neuen Weltkrieg verwickelt werden. Nach einer Neutermeldung aus Washington ist die Resolution von Knox als die offizielle Mitteilung an die Friedenskonferenz gedacht, daß der Senat gegen die Rachizierimg des Friedcnsvertrages in der jetzigen Form opponieren werde. anWugt "Dat 125^5 *9 > . 1255 i-Rexen c Zucker 'National . rr. " weit« f^ 64635 11® m ü _3® 6638$ .derlei rrr. (55 L« teicßeiKr anjdgtt «fcheint täglich, außer Sonn> und Feiertags. Vezvgrpreir: mentttt. Mk.l.35, viertel- tährl'ch Dtk. 4.05; durch Mhole- u. Zweigstellen monatl. Mt. 1.25, durch diePostMk. 4.05 viertel- ;ährt. ausschl. Bestellq. Ferusprech - Anschlüsse: für die ed)riftlettunqll2 Verlag,Geschäftsstelle51 Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Siehe«. postschcc»o«to: Kr«mks«rt a. M. U686 freiendes . . brntum die Rede, dem wir um jeden Preis Verschiebung der Ententecmtwort. Japans Eintritt in den Viererrat. Versailles, 13. Juni. (Wolff.) Seit gestern nimmt Marino als Vertreter Japans wieder an bett Beratungen des Viererrates teil. Tie Zulassung Makinos bezweckt vor allem, etwaige Proteste Japans unmöglich zu machen und, „Nniyork Herald" zufolge, Japans Anteilnahme an allen Aktionen, iveldfc im Falle, -. -- y v-----------,, . der Nickchmterzeichnung TeutAüands imtrawuu I bwnd losgelostz und^an Die Stelle ^es^Volkr- meu werden müßten, licherzustcllKt, I f *3 "'-4 - " Aeburl eines Sohn-s in erfreut an or PaulM Arie geb- bei 12. N1919' 4 .n*d leb üriX I Schuld am Weltkriege auf unsere Schultern nehmen wollten. Wie ein Teil unseres Volkes das Reich vor dem Kriege im Ausland diskreditiert hat, darüber weiß freilich auch der rühere Reichskanzler ein Lied zu singen. An mehreren Stellen seines Buches spricht er mit Bitterkeit von den politischen Ausschreitungen der Rechten wie der Linken, und es ist bemerkenswert, daß er gleich im Anfang seiner Betrachtungen den sozialdemokratischen und ^Akratischen Zeitungen vorhält, wie sie duM^nhre leidenschaftlichen Darstellungen der allgemeinen Rückständigkeit unserer von einer angeblich allmächtigen Junkerkaste abhängigen Verhältnisse draußen ganz irrige Vorstellungen erweckt hätten. So gut aus diesen, fährt Bethmann-Hollweg wörtlich fort, wie aus alldeutschen Quellen habe die Haß- und Verachtungspropaganda unserer Feinde ergiebig geschöpft. Während am Wclthorizont die Gewitterwolken sich immer düsterer zusammenballten, lastete auf dem politischen Leben Deutschlands ein fast unerklärlicher Druck. Herr von Bethmann- Hollweg weiß mit sehr beredten Worten den Mangel an politischer Selbstzufriedenheit ; darzustellen, der unsere wirtschaftlichen Er- . folge und unsere sozialpolitischen Fortschritte 1 leider immer begleitet habe. Der enge Ge- 1 sichtSkreis der hadernden Parteien, maugeln- . der politischer Instinkt, waren ebenfalls - daran schuld, daß das Ausland immer mehr = ins deutschfeindliche Fahrwasser sich verstieg. - Herr von Bethmann-Hollweg rückt besonders Wochenrückblick. Bei sehr vielen Deutschen ist die Sehnsucht, endlich wieder herauszukommen aus bet Gefängnisluft dergeistigen Verdammnis, in die uns der Völkerbund unsereü Feinde verbannt hat, noch größer als Wunsch rnb Erwartung, sich demnächst wieder richtig sott essen zu können. Neben der durch die ylockade bewirkten körperlichen Magerkeit, die in unserem Volke überall scharf her- wrtritt, steht auch eine Einschnürung des ethi- scktzm Selbstbewußtseins, die traurige Last, daß der Fluch eines großen Teiles der zivilisierten Menschheit auf uns ruht. Wir gehen mit raschen Schritten dem Frieden entgegen; — vielleicht wird die äußerste Nahrungsnot eher Amsterdam, 13. Juni. (WTB.) In der „Times" saßt der Neuporker K'orrespmident die fünf Bedingungen der Resolution bc5 Senators Knox, worunter allein der Friedensvertrag für den ^enat der Vereinigten Staaten annehmbar fein würde, folgendermaßen zusammen: 1. Tie Vereinigten Staaten zogen in den Krieg, um gegen die Beleidigungen, die von Deutschland der amerikanischen Regierung iletta. ES wurden Lebensmittelgeschäfte geplündert und eine englischlfreundlil)2 Zeitung wurde bedroht. In La Maletta wurden viele Verhaftungen b-ortfcnomm.cn. Japanisches Eingreifen in China? Tokio, 13. Juni. (WTB.) Reüter. Japa--^ nische Kriegsschiffe gingen in aller Eile nach st a iv- t o n ab. Tie anti-japanische Agitation besonders in Shanghai, Hankau und Kanton bcginfit sich zu einer allgemeinen Bewegung gegen die Fremden weiter zu entwickeln. Ter Schiffsverkehr nach- den chinesisch-cn Häfen hörte wegen Boykotts ganz auf. Au5 dein Reiche. Die Beisetzung Rosa Luxemburgs. Berlin, 13. Juni. (WTB.) Die sterbliche Hülle der Frau R o s a £ u r e m b u r g wurce heute vom Friedrichslstlin aus zu Grabe getragen. Am der Spielwiese hatten sich gegen Mittag neoen zahlreichen Neugierigen mehrere Tausend Anhänger der Unabhängigen und Kommunisten versammelt. Sie waren mit Kränzen, roten -oaintcm und Tafeln, auf denen Siimsprüch.' oder die Istamen der teilnehmenden Fabriken verzeichnet Itauben, er» schienen. Von einigen Tribünen hielten etc Parteiführer leidenschaftlich Ansprachen, bi. in Mn- WN gegen die jetzige Regierung und in der Ver- lnnrlichniig der Freiheitskampierin .uoia -uij.em* Iburg gipfelten. Händler verlausten rote Blumen, allerlei Erfrischungen und vor allem (-stitungen bet radikalen Presse: aber auch em ö'iugblatt,J>n5 die Verhanblungen der Unabhängigen mit den (yül)tmi der Freiwilligen-Regimenter im Edenhotel ichil- dert, gelangte zur Verbreitung. Gegen -hl Uhr setzte sich der Zug in Bewegung. Umfang re id>e Kränze, zum Teil auf Holzgerüsten, wechselten mü Bannern und Schl lern mit Inschriften ab. (Siiu Tafel zeigte das Bildnis der Führerin mit oa Unterschrift: „Ich bin, ich war, ich werd« sein." Arbeitslose mit Schildern, die sie als solche (bezeichneten, und Matrosen marschierten in besonderen Gruppen. Der Vorbeimarsch dauerte etwa eine halbe Stunde, istach einer zweistündigen Wanderung langte der Zug auf dem Kirchhof Friedrichs- ftlbe an, wo — nur die Kranzdeputationen und die tu breit ben Persönlichkeiten der Partei erbilsen Zutritt — nach mehreren Ansprachen die Beisetzung erfolgte. Einr Erklärung dcr Unabhängigen. Berlin, 13. Juni (Priv-Tel.) Tie Abendblätter,verbreiten eine Erklärung der Fraktion der •II. S. P. D., des Vollzugsrates Groß-Bellin sowie des Vorstandes der U. S. P. D., der Fraktion bei Arbeitcrräte der Groß-Berliner Volllersanimliing über die Enthüllungen Noskcs über bie Verhandlungen der „Unabhängigen" w.t den stw- renben Offizieren der Freiwilligen -Gruppen. der Erllärung heißt es u. a.: Wir stellen feil, daß die eben genannten Körperschaften mit diesen Vcrhandliuigen nicht bas Ge- ringftc zu tun haben. Wenn Emil Barth und (öiberc Genossen Unterhandlungen mit Off 131erau, ^1919 7<8 Sietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oherheßen AwiMngrruiiödrvck u. Verlag: vrühl'sche Univ.-Buch- u. Zteintzruckerei R. Lange. Schriftleitung. Geschäftsstelle u. Druckerei: Schulstr. 7. habt, und das rednerische Auftreten dieses itirat»v«r-tzMe Mannes gab uns viel zu denken und zu füh- h Dolf. kn. Auf den Fahrten der „Emden" und der „Ayesha", da war der Manu noch was wert, : 6a war eine deutsche Heldenschar von dem kühnen, edlen, hockcherzigen Herrengeist be- lniald MfaW I der so viel heller strahlt als die Lichter irmlv litt heutigen Staatstugendwächter, die uns M^chMMs-noch nichts gegeben, sondern nur ge- y nommen haben. Und war es nur eine kleine Heldenschar, die sich so mannhaft bewährte, lemählMg Mannt waren es nicht vielmehr viele Hunderttau- seude zu Land, zu Wasser und in der Lust, Wohle des ge-ikert vereinbaren kann. Die Gießener Volkshoch- Die g e N>a l' sckflrle ist nicht zu verwechseln mit Vollshochschul- il Die gewal- tschen Volkes tige Mehrheit des den Kreis Büdingen. K „Wiemai und die am 1. Juli fälligen Witwengelder sind einer Besetzung in sich schließe. Dann weroe i diesmal ausnahmsweise bis zum 18. l. Ms. beil Abwandern der Wohnungsnot von selbst em der Be^-Zasse ok^rchsleu. 1 bereites fei ganzen Rei^ deutscher Städte bereits verwirklicht ist, gewinnt auch in unserer Stadt erfreulich an 'Boden und es besteht begründete Hoffnung, ihn auch hier bald in die Tat umgei>etzt zu sehen. Die Gießener Volkshochschule soll eine dauernde Einrichtung werden, die in regelmäßigen Semestern ihre Arbeit leistet und jedermann zugänglich ist. Ihre Veranstaltungen finden in den Abenditiinden statt, so daß jeder Hörer den Besuch Heuernte begonnen, die nun in vollem Gan- den ausgedehnten Grünt» ist. Ter Ertrag ist in den ausgedehnten Grünt» « als gut zu bezeichnen, nur auf den Bergwiesen Ü f Su«. er unter Mittel gerieben. Wenn die beutiga starken Gewitterregen für die Heuernte auch gerair _' «L nicht sehr erwünscht waren, wurden sie aber Mi £ «J SWJSJ freubta bearüßt kw Bitt uegeiwe ireuoig vegrum. Mriilhen Ouarttei MtWiMi Milli, iiitii/en durch den wort, „i Pilo nm „Sonst n «temchdkr Aynx Kl*llntd*0 M »tt ohne Erge > iM die vier M pätlill Rödclh- L in Zlhutzhaft rettet" halte du kle ßsusS fess Das Polizeiamt tritt mit: In Gießen treibt eine Emilie Vie hl ihr Unwesen, indem sie Zucker gegen Vorauszahlung von Geld und sonstigen Gegenständen zu besorgen verspricht, wozu sie auch Säckchen ausgehändlgt erhält, läßt dann aber nichts mehr von sich hören. Da schon eine Anzahl Personen auf diese Weise geschädigt wurden, wird hiermit nachdrücklichst vor ihr ae»oarnt. ** Wem gehört das Kind, welches am ** Amtliche Persvnalnachrechten. Der außerordentliche — auheretatsmäßige — Professor bei der philosophischen Fakultät der Landcs- mriversität Gießen. Dr. Albert Peppier, wurde auf sein Nachsuchen mit Wirkung vorn 1. Juni 1919 an aus dem Staatsdienst entlassen. Am 7,^Juni ds .Js. wurde der Bergrat Prof. Tr. Alexa?rder Steuer zu Darmstadt zum kommissarischen Mitglied des. Ministeriums der Finanzen, Abteilung .für Forst- und Kameraloer- waltung, ernannt. Dem israelitischen Religims- lehrer Arno Bick zu Michelstadt i. O. wurden die Rechte eines definitiv angestellten Bolksschul- lehrers verliehen. Tie Lehrerin an der höheren Mädchenschule zu Mainz, Emilie Tugend toairbe auf ihr Nachsuchen mit Wirkung vom 18. Mai 1919 aus dem hessischen Schuldienst entlassen. Erledigt ist eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Schulstelle zu Heubach, .Kreis Dieburg. Mit der Stelle ist Organistendienst ver- brlnden. i ** Ihre Silberne Hochzeit feierten gestern August Siebert und seine Ehefrau Luise geb. Schleenbäcker, Dammstr. 481. ** Oberhessischer Kun st verein. Die Eröffnung der Ausstellung erfolgt wegen verspäteten Eintreffens der Gemälde am nächsten Sonntag. Außer Einzelwerken gelangen unter anderem Sammlungen von Prof. Koberstein, Prof. Liesegang, Professor Junghanns, A. Berdrand, G. Bauriedl, E. Rau, Th. Rocholl, C. Fries und H. Geilfus zur Ausstellung. ** Warnung voreinerBetrügerin. rm. Darmstadt ,12. Juni. In der heu« |L, Stadtverordnetensitzung gab Obecbv ‘‘,IDUrg 3o,Pö3 germeifler Dr. Glässing bekannt, daß 2$ ' M Prosoakt <11 <4*V rttATl hC ' I fr ii "‘ar, lu»’n Kreis Lauterbach. Wallenrod, 14. Juni. Am 1. Pfing feiertage fand zum ersten Mal seit 1914 >v der übliche Gottesdienst auf dem Pfingstberge fts Die Ansprache hatte Professor D. Schian a Gießen übernommen. Bei der Feier wirkte uni Posaunenchor mit. Unter den alten Hainbu hatten sich auf der luftigen Bergeshöhe Hund« von Andächtigen versammelt und lauschten fr den erbauenden Worten des Predigers. Kreis Friedberg. nt. Friedberg, 14. Juni. Am hiess Güterbahnhof ist eine große Anzahl von Ka toffeln ringetrjffen, die dank unserer Kckg wirtschaft vollständig verfault und li Mensch und Vieh ungenießbar sind. 25 wurden versteigert und die verfaulten Kqrtow als Dung abgefahren. Wie mitgeteilt wird, I’ Ans Stadt und Land. G i e ß e n , den 14. Juni 1919. DaS neue StadLparlamcrrt. Die Stadtverordneten der Deutsch-nationalen, der Christlichen Volksvartei, sowie die beiden gewählten Vertreter ver Privatangestellten haben sich, wie uns mitgeteilt wird, zu einer Gruppe unter dem Namen „Freie Vereinigung" zusammengeschlossen. Dieser Zusammenschluß bedeutet jedoch für die Angehörigen der einzelnen Richtungen keine Ausgabe ihrer politischen Grundsätze. Die Einführung und Verpflichtung der neuen Stadtverordneten findet heute nachmittag statt. Gießener Volkshochschule. Der Gedanke der Volkshochschule, der in einer Sozialdemokratischer Parteitag. Weimar, 13. Juni. (WTB.) Ter Parteitag der sozialdemokratischen Partei Deutschlands nahnl heute ein Vertrauensvotum für den Parteivorstand und für die fozialdemokratischen Mitglieder der Regierung an. Das Vertrauensvotum hat folgenden Wortlaut: Ter Parteidag der sozialdemokratischen Partei Deutschlands stellt die uneingeschränkte Selbständigkeit der Partei gegenüber der Regierung und der in ihr wirkenden Parteimitglieder fest. Der Parteitag verkennt nid#, daß unter der Regierung .manches geschah, was berechtigten Unmut erregte und daß manches unterblieb, was auszufülTren. dringend nottoenbig gewesen wäre. Aber diese ,Fehltritte und Unter- i «LÄ (KHK *’ MM te'ii ET* i te Ä jivei W im«. ff- r’ W «Ä Es-d-v- fees ^öams'lhvl 'Frankfurt ! nach ber Ls i^xLonüerzug mi 'Ufinb/rnai ii^hiininalpoltzei |tamterwgen. M Bfo taten sie das ohne jeden Auftrag und die Verantwortung für ihr Vorgehen allein Die Erklärung wendet sich im weiteren Werlaus gegen die Freiwilligen-Truppen und ihre Bührer und bewnt, daß sie jede Gemeinschaft mit dem neudeutschen Militarismus ab- lehne. Die Unabhängigen und die Freikorps. Berlin, 12. Juni. Wie die „Voss. Ztg." tnitteilt, ist Emil Barth nicht das einzige Mitglied der Partei gewesen, das die Verhandlungen mit dem Freikorps geführt hat. Hervorragend an den Verhandlungen ist auch Dr. Breitscheidt beteiligt gewesen. Der Rhein—Donau-Kanal. Stuttgart, 13. Juni. Der württembergische Landtag hat heute mit allen Stinrmen, einschließlich der unabhängigen sozialdemokratischen Partei beschlossen, das württernbergische Staatsminisferrum vnöge bei der Reichsregierung beantragen, an der Ablehnung des Art. 353 der Friedensbedin- jgungen betreffend den künitigen Rhein—Donau-Kanal festzuhalten und unter allen Umständen die Mitwirkung Württembergs an der Entscheidung über Die Verbindung der beiden Flüsje 8U sick-ern. Begründet ist dieses Vorgehen in dem Ansinnen unserer Feinde, den Bau des Rhein— Donau-Kanals auf Deutschlands Kosten nach Den Plänen der Entente verlangen zu können. Verbot der Leipziger Volkszeitung. Leipzig, 13. Juni. (WTB.) Die Leipziger Volkszeitung wurde wegen eines Feuilletonaufsatzes, „Standrechtlich erschossen", in der Nummer vom Mittwoch, durch den Kommandeur der hiesigen Regierungstruppen, General Hueter, bis auf weiteres verboten. wird hinter der Regierung stehen, warn sie ohne Zaudern und Schwanken die Verwaltung allezeit und allenthalben demokratisiert, das Verhältnis von Schule und Kirche zum Staate im Shute unseres Programms ordnet, im Heerwesen die erforderlichen Reformen durchführt utrd im Wirtschaftsleben die grunbtegenben Aendcrun- gen trifft, die den Forderungen und Möglichkeiten der Zeit entsprechen. An die Parteigenossen im Reiche richtet der Parteitag die Mahnung, bei Beurteilung aller Vorkommnisse stets nur von festgestellten Tatsachen auszugehen und den Unwert von Kritiken zu erkennen, die von Verantwortungslosen nur zu dem Zweck geübt werden, unsere Partei und ihre Vertreter in der Regierung in den Augen des Volkes als unwürdig des Vertrauens erscheinen zu lassen. Ferner wurde gegen wenige Stimmen eine Entschließung angenommen, die die Ei ni- gungderbeidensozialdemokratischen Parteien betrifft. Diese lautet wie folgt: Der Parteitag teilt den in vielen Anträgen zum Ausdruck gekommenen Wunsch nach einer Einheitsfront des klassenbewußten Proletariats Deutschlands. Die Fortdauer der Parteispaltung, die den kraftvollen Vormarsch der Arbeiterklasie aufzuhalten droht, erkennen wir als die größte Gesahr für die Lebenshaltung der Arbeiterklasse wie für die Abwehr gegenrevolutionärer Machenschaften. Bei den Versuchen, das Proletariat tvicDcr zur Einheit zusammenzuschwrißen, wenden sich die Vertreter der U. S. P. wie der K. P. D. gegen Die Grundsätze der Demokratie. Der Parteitag lehnt das Streben einer nur mit den Mitteln des Terrorismus — und auch da nur für kurze Zeit — aufrechtzuerhaltenden Diktatur einer Minderheit a b. Der Parteitag erklärt seine Bereitschaft, in Verhandlungen zur Einigung mit der U. S. P. auf der Grundlage des Erfurter Programms zu treten, sobald die U. S. P. den Grundsatz der Demokratie rückhaltlos anerkennt und jede Gemeinschaft mit der mit den Mitteln des Putschismus unter Verwerfung aller bernofratifdren Grundstitze wirkenden K. P. T. auf» gegeben haben wird. Die Vertnmdlungen über eine Einigung können nur zentral^geführt werden. Ein Antrag auf Einsetzung einer Kommission zur Führung der Verhandlungen wurde abgelehnt. Die Eimgungsverhandlungen hat der ParteivorstanD zu führen. In der weiteren Verhandlung gab Abgeordneter König- Dortmund einen crngÄ-endcn Bericht über ben neuen Organisativnsentwurf, der ben gewaltigen Umwälzungen des letzten Herbstes Reäniung trägt, die bewÄhrlen Bestimmungen des alten Statuts bei behält, im übrigen aber den Parteikörper den neuen Verhältnissen anpaßt. An die Rede schloss sich eine lange Aussprache. Feldges - Trier erbittet die tatkräftige Unterstützung der ganzen Partei in der A bwe i s u n g der rheinischen Los treu n nu g sbe stre°< bungen (Beifall) und sagt weiter: Ich erkläre hier vor aller Wett, daß wir deutsch b l e i be n wollen für alle Zeiten. (Beifall.) Grühn- Graudenz versichert, daß auch Westpreußen unter allen Umständen beim Reich zu bleiben, wünscht. Vorsitzender Lobe: Sollten die Genossen aus Westpreußen uns wirklich entrissen werden, so hoffe ich, daß sie bald zu uns Iurück- k ehr en mögen. .(Stürmischer Beifall.) In der Gesamtabstimmung wird das neue Statut mit unwesentlichen Aendernngen einstimmig angenommen. Dann folgt der Bericht der Fraktion der Nationalversammlung. Berichterstatter Abgeordneter Löbe: Bei der Kritik an der Regierung nmß immer wieder daran gedacht werden, daß arir es nicht mit einer Regierung Ebert-ScheiDemann, sondern mit einer Regierung Sck-eidernann-Dernburg-Erzberger zu tun haben. Möglichst bald sollte der Axthieo an die unselige Kleinstaaterei gelegt werden. (Allseitige Zustimmung.) Wir richten an die Genossen im Land ben Appell, an der Einheitsrepu- blik Deutschland mit allen Kräften zu arbeiten. (Lebhafter Beifall.) Tie Mitarbeit der Räte muß in irgend, einer Form durchgeführt werden, denn beim Sozialisierungsgesetz waren die nach politischen Gesichtspmrkten gewählten Abgeordneten meist nächt sachverständig. In der Reichswehr erftrebten wir eine demokratische Organisation. Daß durch reaktionäre Offiziere unb Nicht- eintritt der Parteigenossen sich gefährliche veaktto- näre Nebenerscheinungen zeigten, ließ sich nicht vorhersehen. Noske trifft kein Vorwurf. Er übernahm sein Amt, als ganz Deutschland nach festem Zugreifen gegen die Unordnung schrie. Tas Urteil in der Oeffentlichkrit über uns ist unfreundlich. Nach fünfzig Jahren Kritik, Opposition und Unverantwortlichkeit kein Wunder. Obendrein send wir Verwalter einer Konkursmasse. Jede andere Person und jede andere Negierung würde nicht besser abschneiden. Trotzkis Reden auf dem Saw- jetkongretz ähneln denen unserer Minister auf ein Haar Wir hoffen, bald nützlichere Arbeit leisten zu können, als in den letzten vier Monaten. (Lebhafter Beifall.) Die Verhandlungen werden ans Samstag vertagt. Man hofft, sie an diesem Tage zu Ende zu führen. . ht den zunächst gelegenen Dörfern Stcmdguartis hat, nahm heute nrieber etwa 150 Pferde, die int Frühjahr an Landwirte von hier und Utnstfcniv verliehen worden waren, Zurück und ließ 40 davon öffentlich versteigern. Dabei wurden Preise geboten. Je nach Alter und Gebrau fahigkeit kostete ein Pferd 1000 Mk. bis 3000 Die Leihgebühr betrug für jedes Pferd ohne Hute» schied täglich 1 Mk. Fürfen, nne sie z. B. im Auftrage des Landesamtes für das Bilduiiasweftn von der Zentralstelle zur Förderung der Volksbildung in Hessen für Arbeiter Und Angestellte in diesen Tagen auch in hiesiger Stadt veranstaltet werden. Das Nähere über das Wesen der Volkshochschtle, ihre Auf^ben und Ziele soll in der nächsten Zett an dieser Stelle kurz dargelegt werden. Um die Gründung vorzubereiten, bat sich ein vorläufiger Arbeitsausschuß von Männern und Frauen ans allen Kreisen gebildet, dessen Arbeiten sich der Anteilnahme und Unterstützung der Stadt erfreuen dürfen. Dieser Ausschuß ist sich bewußt, nur in enger Fühlung mit der Allgemein heit und ihren Wünschen Ersprießliches leisten zu können. Er hat deshalb bereits an die hiesigen Vereine einen Aufruf und Fragebogen verschickt und wird sich in nächster Zeit damit auch an Emzelperiönlichkritm wenden. Die eigentliche Gründung endlich soll in einer allgenreinen öffentlichen Versammlung statt- finden. Die erwähnten aufklärenden Aussührungciu. sind zugleich als Richtlinien für die Bearbeitung der Fragebogen seitens der Vereine gebaut. Die Adresse des „Vorläufigen Arbeitsausschusses der Gießener Volkshochschule" ist Wesersttatze 3. Vereine, die aus einem Versehen, das bei der Zahl der in Betracht kommenden Körperschaften begreiflich ist, keinen Aufruf und Fragebogen erhalten haben sollten, sind gebeten, sich dorthin zu wenden. Dorthin sind auch sämtliche anderen -Zuschriften (Anfragen, Anregutrgen- zu richten. Leben-mittel. ** Nährmittel-Ausgabe. Die bei den Kleinhändlern der Stadt Gießen bestellten Waren für Juni können von Montag den 16. d. M. ab gegen Vorlage des Bestellausweises zur Nährmittelkarte und Abgabe der Nährmittelkarte für Juni (6) in Empfang genommen werden. Es entfallen 1. auf die gelben Karten (A): 250 Gramm Suppenfabrikate, 2. auf die roten Karten (B): 250 Gramm Grieß, 250 Gramm Hafer flocken, 250 Gramm Teigwaren, 3. auf die blauen Karten (C): 250 Gramm Graupen, 500 Gramm Teigwarcn, 250 Gramm Suppenfabrikate. ** Marmelade-Verteilung. Von Montag den 16. Juni bis einschließlich 20. Juni gelangt in den Kleinhandelsgefchäften 1 Psund Marmelade zum Preise von 1,30 Mk. zur Ausgabe. ** Käseverteilung. Am nächsten Montag unb Dienstag gelangt in sämtlichen Verkaufs- sdellen der Firma Gebrüder Grieb Handkäse zur Ausgabe, Näheres siehe Bekanntmachung. ** Ausgabe von Süßstoff (Sacharin). Bis emschließlich 30. Juni wird gegen die Lirferungsübjchnitte 3 unb 4 der Süßstofftarle „H" (blau) und 6 und 1 der Süßstvffkarte „G" (gelb, von den Süststoffabgabestellen Süßstoff abgegeben. Es .gelangen auf die Abschnitte 3 unb 4 je ein Briefchen und auf die Abschnitte 6 und 1 ie eine Schachtel zur Arrsgabe. ** Io ppe n sto ff. Tie Nähstube für Kriegs- fürsorge, Walltorstraße 241„ kann noch Joppen- ftoff, 1,50 Meter breit zum Preise von 22 Mk. per Meter abgeben. Ter Verkauf erfolgt Montags, Tienstags, unb Freitags vormittags von 10 bis 12 unb nachmittags von 3 bis 6 Uhr. l Keine Aufhebung der Zwangswirtschaft de» Hafer». Die Nachricht über Aufhebung der Zwangswirtschaft desHafers bestätigt sich, wie wir vom Neichsernährungsmini- fterium erfahren, nicht. Die Beratungen über die neue Reichsgetreideordnung sind noch keineswegs abgeschlossen. Die Aufhebung der Zwangswirtschaft der Gerste ist abhängig von dem Ausfall der Jnland-Brotgetreideernte und der Möglichkeit ihrer Ergänzung durch Zufuhren aus dem Auslande. Sie kann darum vorläufig noch nicht erörtert werden. An» Hessen. Darmstadt unter fmnzöfischen Geschossm. Darmstadt, 13. Juni. Heute nwrgen 7 Uhr schlug ein französisches?,5 Zentimeter-Schrapnell in das Dach des städtischen Lebensmittelamtes, Sandstraße 8, gerade als das Personal zum Dienste antrat. Das Geschoß durchschlug das Dach, flog gegen die Mauer des Schornsteins und krepierte als sog. Ausbläser, wodurch ein größeres Unglück verhütet wurde. Die innere Ladung des Schrasmells durchschlug die Bodendecke und richtete in einem darunterliegenden Zimmer erheblichen Sachschaden an. Geschoß- mantel und Zünder wurden auf dem Dack)- boden gefunden. Nur dem Umstande, daßoas Geschoß mangelhaft krepierte, ist es Zu danken, daß nicht Personen zu Schaden gekommen sind. — Nach Meldung des Försters Klipstein (Böllenfalltor) ist ein weiteres Geschoß in der Nähe des Golfplatzes eingeschlagen. — Die technischen Einrichtungen Hes Schießplatzes sind derart, daß bei seiner ordnungsgemäßen Benutzung zu Scharfschieß- iübungen die Schußrichtung niemals in der Richtung der Stadt liegen tarnt. Ministerpräsident Ulrich hat an den General M a n g i n in Mainz folgendes Telegramm gerichtet: „Heute vormittag 7 Uhr fiel bei den vuf dem Truppenübungsplatz bei Darmstadt stattfindenden Schießübungen französischer Artillerie ein Geschoß in die hiesige Stadt und beschädigte das Dachgeschoß des Hauses Sandstraße 8. Auch in der unmittelbaren Nähe der Stadt bei den Golfplätzen sollen Geschoß- einschlagungen beobachtet worden sein. Ich lege gegen diese Gefährdung der Stadt Darmstadt nachträglich Verwahrung ein und ersuche unverzüglich Maßnahmen, insbesondere durch Aenderung der Schußrichtung zu treffen, durch die eine Gefahr für Darmstadt und seine Bewohner ausgeschlossen Wird." nn. D a r m st a d t, 13. Juni. Der S i e - delungsausschuß setzte heute seine Beratungen über das Landgesetz bis zu Artikel 40 fort. Es wurde im wesentlichen eine Einigung erzielt. Die Verhandlungen werden am näck)sten Dienstag fortgesetzt. Kundgebung der Mainzer politischen Parteien. dr. Mainz, 13. Juni. Die unterzeichneten Marteren von Mainz erheben schärfsten Widerspruch tzegen die von Unbefugten wider ben Willen der erdrückenden Mehrheit der Bevöllerung erfolgten jAusrufung einer rheinischen Republik. Sie stehen tote in guten, so auch in bösen Tagen treu zum Deutschen Reich. Zentrumspartei: Deutsche Volks- partri: Deutsch-demokratische Partei; Sozialdemo- itratisckie Partei. es sich um Auslandskartoffeln handeln, es '(W _________ aber vermutet, baß sie deutschen Ursprungs fi«|popathische är Starkenburg und Rheinhessen. krahinnotui △ Nidda, 13. Juni. Hier hat sich m fc ikrhid* bet Stal landwirtschaftliche Bezu gsgenossri» auf bie Nackb schäft gebildet, die ben gemeinsamen Einkoa! geblieben, von Mnstlichem Dünger, Futtermitteln unb Saab m gut in erster Linie bezweckt. Tie GenossenW ‘i<—— zählt bereits 38 Mitglieder, die sämtlich hier nen. Direktor ist Sanbtoirt August Mann auf i» Krötenburgsmühle, zum Rechner wurde Lmidwirl Karl Kirchhof bestimmt. — Tas Feld-Artillrrib' Regiment Nr. 25, das seit 7 Monaten hier uni jaffangen sind nicht entsprungen aus Mangel an Einsicht, an Tatkraft oder gutem Willen, sondern Waren die Folge schwieriger Verhältnisse, die zu bezwingen bisher nicht gelang. Der Parteitag spricht deshalb trotz der zu tadelnden Vorbommnisse seinen in der Regierung sitzenden Genoisen sein volles Vertrauen aus. Er er- «fcarnt das hohe Maß von Selbstverleugnug, das sie bewiesen durch Uebemahme der Regierung in fbec Zeit höchster Bedrängnis unb lähmendster Zer- -rissnlheit des ^Reiches nach innen und außen an. Er dankt ihnen auch für die Hingabe, womit sie ausharrten, obwohl sie selbst durch den Erfolg ihrer Arbeit nicht befriedigt sein konnten. Ter Parteitag sichert der Regierung kraf- u._, tigfte Unterstützung bei der Turchführung I Abendstunden statt, so datz jeber Hörer ben Besuch aller Maßnahme» zu, die zur Kerwirttichmtg »»-.1 «mit seiner beruflichen Tiätiskett ohne Schwierig- ** Hebet bie Ausbildung tensemesters als eines vollen Halblahres USSL 09705 Gegenstände. TABAK ■ad« LWe.it. Nr. 107 Katalog flraiK. AMBI, Abt. IIK CharlotieBborg y besetzte GÄiet durch französische Posten lebens- heim niedersing, ... , gefährlich verletzt. formatorenanlage in der Schwetzinger Straße em. üt. Koblenz, 13. Juni. Eine eigenartige Infolgedessen war der gesamte Stratzenbahnverkchr Strafe verhängten -die Amerikaner gegen einen Aoei Stunden lang stillgelegt. Das Hoftheatcr Zwei eintür. «lcider- schränke zu verkaufen. m nieder ging, schlug der Blitz in die Trans- ' in der Sck>wetzinger Straße em. je 2 X2 m, mit Rolläden usw., alöbald gesucht. Otto Abt, Nidda. Kinderklavvttüblchcn und Laufstubl a. öt 011327 Scheffenbera.WegSL IL Pbotoarapbenavvarat (9xl2> rote neu, mit iämrl. Zubeh. 1 Scbncidkluvve, neu, für Schlosser. 2 gebr. Strobbüte und mehrere Kragt« 134—37». [011570 Erdkauterweg 2«. AMBI- Dachstein-Maschine für Handbetrieb arbeitet rasch, sparsam und nnrerllsslg " Schutzmarke •■Her Art, garantiert rein • fieutelcben abgepackt und ■eaurJürWiederverklufcr und Grossisten Mlctttl, Nürnderg gegründet IHM Pentufazoe. BrunneDgasse 7 ' Uegramm-Adresse: Emet ineuhts in einem Boot über den Rhein zu fahren. Die französischen Uferwachen eröffneten das Feuer auf das Boot und erschossen die beiden Söhne. --Höchst a. M., 13. Juni. Die Verordnung der deutschen Regierung, wonach eine jede Person, die die Rheinische Republik begünstigt, bestraft wird, hat General Mangin für das von der 10. französischen Armee besetzte Gebiet für nichtig erklärt. . --- Arnoldshain i. T., 13. Juni. Ein hiesiger Einwohner wurde beim Schmuggeln ins un- Mvisächlich n«d) kjM Juni. Nach Br. getragene Shttw.v nutz Dameukleider, Uhren, Gold-und rilverinchen u. aüe von mir geführten Emaillierte, lackierte und gulleiierne Sttaßenbahn nicht verkehrte. Großes Tluf- i erregte es, als etwa 3000 städtische Ange- t und Straßenbahner in eiüilosem Zuge auf Sieben. 12. Juni Bri t lOlfr JO SW. btMl. vevtznischtes. dta. Mannheim, 13. Juni. Bei dem schweren Gewitter, das am »weiten Feiertag über Mann- HMeh.-ßefcwIraa«en au t gef.kranIck.Stt.ir4I.r/"^ Eine Partie gebr., noch nut erhalt. Vorhänge zu kauf, gesucht. Schr.Angeb. Ltt.0iiSS3and.Gieb.Au-. t, die sämtlich hia M t August MamlnfD stechner wurde fcto - Td M°Me» il 7 M-Mteu fit! fi Törferu Llwdrrni tun TH brrrunb W •ultf uid H i Mei wurden H Mn uud GebmV jedes Pferd ohne stir Mischungen in höch- -tter Vollendung für 'iViedorverkäufer. MeblUte fr 1 l 67"4ijI Vertreter «sucht I H Guilmann, Berlin 0 27 A)exanderatr. 22. fragte mich neulich jemand, der durch den pikfeinen Hochglanz meiner Stiefel überrascht war—. „Ganz einfach“ war meine Antwort, „ich verwende Schuhkrem Pilo und sonst nichts“. „Sonst nichts?“ - „Sonst nichts!“ me h0Un(H ih 1,011 uni ^staatlich' n hrtt tu. " S= Kauf 3g evtl. Beteiligung. WWW in bester Geschäftslage mit gröberem Umsatz gegen Barzahlung zu kaufen gesucht. AuSs. 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Stunde Verspätung beginnen. * Um ihre r selbst willen. Im Münder Generalanzeiger" wird von „vielen, die zur- Weriumft gekommen sind" folgender Aufruf Der-* öfsentlicht: „Brüder, Männer! Tie Revolution^ hat uns gleiche Rechte für Mann und Weib ge< bracht Infolgedessen fordern mir die Jugend wu Bünde und Umgegend auf, die Damen in Zukunft nicht mehr freizuhalten. Warum sollen wir männlichen Arbeiter, die wir das Geld mit unseren zehn Fingern verdienen müssen, an einem Sonntag 3—4 Mk. vertanzen, eine Flasche Wein spendieren, um uns den Damen gegenüber als Kavaliere zu yigen, außerdem im Kaffee noch Kuchen und Schlagsalme iah bezahlen? Wenn bte ^amen gewillt sind, sich Sonntags mit uns zu amuitercr., dann sollen die Kosten zu gleichen Teilen getragen: werden. Wie kommen wir zu diesem Vorrecht, da wir dock unser Geld im Schwerste unseres Auge - siäfts verdienen müssen? Donatagsparole für dre Damen: Die .Geldbörse lodern, andernfalls zu Hause bleiben dringend empfohlen, Wir Manner wollen um unser selbst willen gelrebt fein. Arrnst und Wissenschaft. — Darmstadt, 13. Juni. Die geschäftliche Leitung des Landestheaters ist, wie man uns mitteilt, dem Jntendantrat Dr. Wauer, der die Leitung schon provisorisch hatte, nunmehr definitiv übertragen worden. Generaldirektor Balling als Operndirektor und das frühere Mitglied des Hoftheaters Schauspieler, W. Loehr als Leiter des Schauspiels werden die Gesamtdirektion bilden. . , — Zur Förderungder Origrnal-Ra- dierung veranstaltet der Verein für Exlibriskunst und Gebrauchsgraphik einen mit außergewöhnlich hohen Preisen ausgestatteten Wettbewerb zur Erlangung einer Exlibris-Radterung für eine kunst- und klllturgeschichtlick>e Bücherei. Es kommen 10 000 Mk. zur Verteilung. Ter erste Preis beträgt 3000 Mt., außerdem lind Ankäufe vorgesehen. Von Künstlern gehören dem Preisgericht an: Mar Klinger, Arthur Kamvi, Emil Orlik, E. Töpfer, Hans Mrio und Paul Scheu- rich. Bediilgungen sind vom Geh. Reg.-Rat W. von Zur Westen, Berlin SW. 11, Halleschcs Ufer 19, Hu bc-iehen. hä w y, ff« ä. 4 wÄ rfcW'W b i - LP' Willi Spielplan der Zrankfurter Theater. Opernhaus. Sonntag, 15., 6'^: „Margarethe". Montag, 16., 7: Volksvorst. „Der Wafsen- sämried". Dieilstag, 17., 6»/»: „Der Rosen- tavalier". Mittwoch, 18., 7: ,.Der ZigDinerbaron". Donnerstag 19., 6V2: „Lohengrm". Freitag, 20., 7- „Die Rose von Stambul". Samstag 21., 7; Letzte Vorst, vor den Ferien. „Fidelw". Schauspielhaus. Sonntag, 15., 3y2: Volksvorst, b. kl. Pr.,,Die Msaüe". 7: Neu em- smd. „Die Kreuzelichrerber". Montag> 16. 7. ' Llliom". Dienstag, 17., 7: „Die große Katharina" Hierauf: „Eine Abrechnung". Mittwoch, 18 7: „Die Kreuzelschrriber". Donnerstag, 19., 7: '„Alt-Heidelberg". Freitag, 20., 7: „Sappho" Samstag, 21., 7: Letzte Vorst, v.d. Serien. „Die Kreuzelschrriber". 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Statt Die bisher von dem Buchdruckereibesitzer Wil^lm Albiez hier betriebene Druckerei mit dem Berlage des „Hünfelder Kreisblattes" ist von der Gesellschaft für Druck und Verlag, G. m. b. H„ übernommen worden. Das Stammkapital beträgt 50000 Mk. mc. Vom U n t e r m a i n, 13. Juni. In Hochheim wurden gestern in einem der Stadt Frankfurt gehörenden Weinberg die ersten blühenden Gescheine festgestellt. Der Stand der Weinberge ist recht gut Infolge der trockenen Witterung, die vielfach an das glänzende Wern- jahr 1911 erinnert, ist der von den Winzern so gefürchtete Rebenstichler noch nirgends ausgetreten. Auch von sonstigen Rebschädlingen hat man bisher noch kaum etwas bemerkt. Aus dem besetzten Nheingebiet. Höchster Streiknrteile. -= Höchst a. M., 13. Juni. DaS fvanzösische MilidLrgericht bat folgende Personen wegen ihrer Teilnahme an dem Temoustrationsstreik gegen bte RhÄnische Republik verurteilt: Ernst S t a d t i e r, Vorsitzender des Arbeiterausschusses, zu 15 Tagen Gefängnis wegen Veranstaltung nicht genehmigter Versammlungen (Streiks!): Josef Schnabel, Farbwerksarbeiter, zu 15 Tagen Gefängnis, weil er bei den tn Frage kommenden Versammlungen das Wort et griffen hat; Georg Kramer, H-arb- werksarbeiter, zu 8 Tagen Gefängnis, weil er Bestimmungen erlassen hat zur Veranstaltung einer politischen Kundgebung und außerdem Befehle erteilt bat, Plaikte wtzufertigen: Josef Emmert, Farbwerksarbeiter, zu 6 Tagen GefängTns, weil er Vorbereitungen zu einer politischen Kundgebung getroffen und Plakate angefertigt hat: Jabob Scheut ich, Farbwetksarbeiter. zu 6 Tagen Gefängnis, weil er bei einer solcksen Kundgebung ein Ilakat getragen hat; Antoni Tillmann, Farbwerksarbeiter, zu 8 Tagen Gefängnis, weil er bei einer Kundgebung tätige Arbeiter zu Ausschweifungen Vertatet hat. WtN'MMz in Waggonladungcn bat laufend abzugeben 7095 Cbr. Kretr, Dillenburg. Bohnenkaffee gebrannt, per Pfd. 35.— Schokolade, vr. 100-s» Tls»ss Taiel 8.— engl. Sud licht» Sei fe. Doppelst.ca.ÄO Gr. 15.— gegen Nachnahme. Ver- ■andlL Welt, kealmer, (M) Charlottenbg 1, Posts. 22. I Darmffvdt. 13. Jrüti Die Stadkver- Mnng erließ ein Zuzugsverbot für Darmstadt, ^rin. Tarmftpdt, 13. Juni. In der gen Stadtverordnetensitzung wurde weitere Erhöhung der Gaspreise mit Rücksicht: die erhöhten tzt'ohlenpreise beschlossen. Es ien Koch-, Hei-- und Leuchtgas einheitlich tt 28 jetzt 34 Pf., Münzgas 36, Gemeindegas Pfennig. ch. Rieder-Ingelheim, 11. Juni. Das Irtmb Spargel kostete auf dem hiesigen Obstmarkt: Sorte 65-70 Ps., 2. Sorte 25-30 Pf., ilwbarber 22 Pf., Kirschen 2,00—2,20 Mk., Erd- teten S Mk. ---- Bingen, 13. Juni. Auf beiden Ufer* toten des Rheins wüteten in den letzten Tagen MiSgedehnte Waldbrände. Zwei Tage nach- «nanber brannte es im Binger Wald am Kreuz- hach und zwei Tage nahe der Rossel auf dem Niederwald. Erst unter dem Aufgebot einer großen fl!tzahl von Feuerwehren gelang es, der Brände frrr zu werden. Wohnhaus mit 8X3-Zim.-Wohnung. nebst schönem Garten, Mieteinnabme 3300 Mark, Wohnung wird p. August frei, für 55000 Mark au verkaufen. Schrift! Ang. unt. 71G9v a. d. Gieß. An». Zn verkaufen: Arbciterbäuöchen 6,80 m lo-, W m brett, 2,20 m Stockh., 2 Räume, Holzfachroerk 12/12. Normalmufsenrobresür Wassert., vexfeb. Form- stückc,3Lchieber,3Prell- köpfe usw. SveA.-Berz. auf Wunsch. SO Maschichrauben 80 mm lg., 15 mm D-, 40 desgl. mm lg-, 15 mm d. Schriftl.Angeb. u.011561 an den Gieß AnA-erbeten. tt -’41U Xä i Sckro. Dameu-Sommer- Mautcl, neu f. mittlere Figur au verkauf, m,« West-Anlage 87mr. Zwei Paar w. Schube, Gr. 36 u. 38, u. e n neuer Hut f. ig. Mädchen A. vk. Färberei Rolland. 2 gut erb. («ebrockanz., schlanke Fig , L Gedrock- auriige, mittlere Figur, fflit neu, 1 braun. 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Die Poli- lti mußte die vier Kinder der Ehesrau Münch aus m diese Botte mit dem Stadtteil Rödelheim, Rödelheimer Landsttaße i mm in ttott 183, in Schutzh ast nehmen Die Awergessene auäqcbebnten „Mtter" lmtte die Heinen Kultur m Schmutz und aui ten SerattiS- Obhut allein gelassen, während sie sich bei Xr J kn ftanzösischen Soldaten umhertrieb iebStkmK ]= Gelnhausen, 13. Juni. Ter^.größte । mürben sie Sen Teil der hiesigen Einwohnerschaft weigert sich, bte 1, rourten |ie aten. Artillerieregiment I charderlichm Quarttere bereitzustellen, so daß es linfltlt. . möglich ist, die Mannsckiaften unterzubringen, m. hier fet (uh zile Versuche der Stadt, eine Verlegimg des Regi- S3eiu g§gen0fii| nmt3 auf die Nachbarorte zu ermöglichen, sind . ßtmeiniamm Eint- chne Erfolg geblieben. futleimiittiu unb 2;:.. —— । —— । «d. Tie Genosstr^. /———— A Leere Fässer Zink- tt. Blecbkarrnen, GlaSkorbftafchen u w. billig abAuncbciL i01 Otto Scfeaat, Seltersro. 39. | Leere Kisten verk. 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Juui 1919 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen) Zweites Blatt Rr. 15) Wetter Datum Höchste Temperatur Niedrigste „ Versailles, 13. 3 uni. (Hovas.) Regiermrgspraside-nt her Pfalz, Frhr. v. i iichereS unb Srgru liieiomt ;u» 13. 6. 13. 6. 14. 6. 21.8 15.3 13.2 8.2 9.3 8.0 • am lich. Wie mitgcteilt wird, kann die Gasfabrik tzrur noch für einige Tage Gas bereiten. zunehmende Bewölkung, etwas । Kühler, nachts bedeckt. Der Winter- Letzte Nachrichten. v. W'interftein in Versailles. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. ‘«j einem alleinsM Mtn. Stbrütiifn.1 Allere unabbiiug^' «.der burgerl. KW Dinaren, möchte itj ^HallSbalt iäbtfU -cbr.Ang. u. 011$ Anz. erbeten^ Fräulein Der Doppelgänger. Roman von CarlSchüler. Fortsetzung Nr. 41. Entwurf einer rleichrrahmengefetzez über Kommunalifierung von Wirt- stein ist hier eingetroffen. — Dem Grafen Bvock- bortf wurde mügeteilt, daß die Antlwrt der Alliierten heute nicht Merreicht werden könne. zurückgeben konnte. — Emil Schnepke fach ihm seine Gedanken an. „Sehen Sie mal, Herr von Armbrüster," sagte ec mit ruhiger Freundlichkeit und eines etwas schulmeisterlich klingenden Untertons, „Lne quälen sich ganz unnötig. Sie wollen moqlidtir tot» nett sein. Es geht Ihnen gegen den Ltrich, bas Qk(b und die Wechsel einem anderen zu geben, als dem ursprünglichen Eigentümer Ich glaur^, ich kann Ihnen ein wenig behilflich sein, den richtigen Weg aus Ihren Zweifeln zu fmden. Beschäftigen wir uns zunächst einmal mit der Person dieses Labwein. Ter Mann rft ein skrupelloser Wucherer, der die Lektion, die Sie ihni erteilt haben, durchaus verdient. Wäre mir .dieser Um- - 'chl Jupon bekannt gewesen, hatte ick M Schuldscheinen und Wechseln ersehen mus- • ieincr Brustchche mit sich fcaum* r Verein®,, w Bemessung der Entschädigung nicht in Ansatz L- TTTCF' I Scbracht Vorübergehende .Wertsteigerungen, die MUMM' -uf außerordentliche Verhältnisse zuruckzuführen Mij'b'v''' M dürfen bei der Berechnung des Wertes nicht Coulltag krEchtigi werden. t , na«m. 8 9 Bei Unteriaairna' der Fortsetzung des uiro n9 Amu i s M I ^bote nm,Ld nm. abds. vm. bemieniflen, derw^l 2ieb meine-, WH nmtiwcilentojg mir nm Donners 12 Ute m ber am Hau!'! itebeno, g len worben tu- - Georg Schubs 42 72 71 13. 6. 13. 6. 00. «rrL such! LttdM Filialleiterin j steich welcher Lchrifll Angeb. ntll 4 an den Girtz. AnM in drei neuen Lchcmen verlor« Ab-ugebenEß xrlodnung aus ÖS J2^on_benj^ 9*1^11«, in uerka, |Wen bewand. Ä;01® wiiiüllt’, Gesch, > WMaHH Indien t„^en, ■ tmb von haben otiügl eboie unter Th! zu können?" ' „Stellen Sie Ihre Forderung," antwortete Torival. „Das ist schnell getan. Ihnen war es, als Sie die Brieftasche an sich nahmen, darum zu tun, eii! gewisses Dokument ijt Ihre Hand zu bekommen Dies Dokument soll Ihnen blerven. Aber der andere Inhalt der Brieftasche geht an muh Über Ich.gelte als der Dieb und erhalte dafilr die Beute. Ist das nicht ganz gerecht?" Torival überlegte. Dieser Schnepfe war ut seiner Forderung bescheidener als er an genommen hatte Aber er konnte doch dem Mann das Geld und die Wechsel nicht ausliefenn, die er dem Lab- mein fortgenommen hatte! Bisher hatte er sich stets an den Gedanken angeclammert, daß er jeden Angenblick dem Bestohlenen sein Eigentum 8 2 Die Ermächtigung umfaßt folaenve Sefugnisse: 1. Zw a n g sgenv ssen fchasten iu bilden unb Vorschriften über den .Ge,chaftv- betrieb und die Stellung unter öffentlicher Auf- W zu erlassen, 2. Unternelnnungen oder bei ge- ikllschaftlich betriebenen Unternehmungen auch Aktien öder Geschästsanteite einer G. m b. H. auf di' Gemeinde izu übernelMen, 3. |iim Zwecke des MSschlieslichen Betriebes meines Wirtschaf. Zweiges die Errichtung und Fortsülwung von gleichartigen Unternehrnnng'n zu untersagen. . § 3 Tie d.n.Gemeinden gegebenen Befugnis^ ittheii unter den gleichen Voraussetzungen auch Kvmmimalverbänden sowie Vev.rnigungen von Kommunalverbänden mit Gemcinden zu. Zur Ausübung der .Rechte können sich Gemengen fvwie Lommunalverbände mit Gemeinden zu Verb an- .....Ti. Auf Antrag eines oder welche mindestens die Hälfte n6D’uu VL. - § 9. Bei Untersagirng der Fortsetzung des faÄDWBR. Betriebes ist der Schade zu ersetzen, Hen der erbiinLi^rn Unternehmer sowie seine Angestellten und Arbeiter infolge der Ernftellung des Betriebes erleiden. Bei Festsetzung der Entschädigung des Unternehmers ist der Reinertrag des Unternehmens sowie die anderweitelBerwendnmgsmöglichkest seiner Arbeitskraft und brr dem Unternehmen gewidmeten Gegenstwchc zu berücksichtigen. Die Angestellten und Arbeiter der Unternehmungen erhalten ihre bisherigen Bezüge bis zum Ablauf des Kalendern ierteljabres, das dem Zeitpunkt der Außerbetriebsetzung folgt. § 10. Streitigkeiten, soweit sie Nicht nach § 3 im Verwaltungsstreitverfahren zu entscheiden sind, werden von den ordentlichen Gerichten .entschieden. § 11. Von der lieberführung von Unternehmungen in die Gemeinwirtichaft nach § 1 Abs. 1 und § 1 Abs.2 Ziffer 2 ist der Reichsregierung Anzeige zu erstatten. Sie kann innerhalb dreier Monate nach Erlassung der Anzeige int Interesse .der Gesamtversorgnng des Reickisgebiets Einspruch, erheben. Macht sie von dieser Befugnis Gebrauch/ so muh die Uebersüh- rtrng unterbleiben. Verfügungen, ine entgegen dein Einspruch der Reichsregierung getroffen werden, sind unwirksam. § 12. Die Regierungen der einzelnen Freistaaten erlassen die erforderlichen Ausführungsbestimmungen, insbesondere über den Begriff der Kommimalverbände sm Sinne des § 3 sowie über das Enteignungs- und Entschädi- gungsverfahrvn. OHjne lacyeino yerr ’ gebe zu, daß Sie von dieser Aehnlichkett zimfwm Ms einige Unannehmlichkeiten baten. Ich wusste Mch sofort, daß Ihnen, nachdem Sie dem Lab- tefn die Brieftasche abyenommen hat en sehr oiel krön liegen mußte, mich nicht in die Hande der Polizei follm zu lassen. Ich glaube überhaupt, kß es auf der ganzen Welt, außer mir selbst, “ " "ibt, der sich mehr um meine iie Nicht wahr, Herr von iöii, üüi.'b>ül j,- । «w es aut vet h**'u9v-‘ ^nen Menschen gibt Sicherheit sorgt als Si WMbrüster?" ^ych sagte Ihnen ja sctzn, baßA Ne miter '’'"r rllen Umständen aus den Klauen des Direktors äillM Pi W W lvsgekauft haben würde, wenn Lie mcht S^dii’iEalöi ...... I Ken selbst den Weg zur FreilM gefunden hatten, 0 ,, m Her'11' spornen wird. Der Friede kann nur durch fortdauernde Arbeit und wMbdwußte Unterstützung gerechter Uebereinkünste, die freiwillig eingegangen, sind, gesichert werden. Es besteht keine edlere ober dringendere Arbeit. Der amerikanische Senat über Europas Finanzlage. Amsterdam, 13. Juni. Emer Radiv- mewung zufolge, führte die vom amerikanischen Senat vorgenommene Untersuchung bezüglich der Veröffentlichung des Friedensvertrages zu einer allgemeinen Erörterung der Finanzlage Europas, Nichten diese Papiere? Sagen Sie ja?" „Sie haben "recht," nickte Torival. „Lassen Sie uns gleich an die Arbeit geben, Sie haben wohl die Güte, die Labwemsche Brus- tasche herzuholen." Torival ärgerte sich, daß dieser Emil Schnepfe ihm Befehle erteilte. Aber er fügte sich.. Ereilte die Brieftasche muS dem Nebenzimmer. vt>er nmnte er nicht unterlassen, die Frage an seinen Gaft zu richten: > „Wenn es Ihnen um den Besitz der Brieftasche und ihres Inhalts zu tun war, Sie das Ting nicht gleich galten, als lyut meinen Schreibtisch geöffnet und durchstöbert haben?" Emil Schnepfe lächelte. ,Lch wußte ja, daß wir uns einigen würden. Auch stehle ich nicht bei Leuten, bte sich nur gegenüber io nett und höflich zu zeigen nne L>le, Herr öott .Artubrüster. Ich erinnere an unsere Bcgeg- in der die großen Bcntkiers alle darin überein-' stimmten, daß die Finanzlage Europas stck in einem Chaos befinde und daß Amerna Klien? einspringen müsse,, wenn dne verzweifelte La?? vermieden werden soll, 'ütachrichten aus Washing ton zufolge, wird ein äußerst erbitterter Stampf über den Antrag des Senators Knv,?, in dem lv Abtrennmlg des Friedensvertrag>d> vom Böller- bmidvertrag gefordert wird, erwarret. Ein dcutsch-schmeizcrisches Abkommen. Bern, 13. Hnni. Tas itene deutsch-schweize rifdfc Abkomme:i rst soeben von den beiderfeitigmi Telegierteil unterzeichnet worden. Die Veröiieiil lichung der Eiitzelheiten wird nach erfolgter Rat, fikativn statt finden. Die Wahlen in Polen zum Warschauer Lon? tag. Berlin, 13 3um. Laut KreuMttung 'rov reu bei den im besetzten Gebiete von Polen veranstalteten Wahlen zum Warsck>auer Lculdchg 42 Abgeordnete zu wählen. Auf Grund eines Mlt^e Mai abgeschlossenen Wahllomprvmisses tourten siebzehn Ätitglieder des zur Linken sich rechnanden nationalen Arbüterbundes gewählt und 2ö Vw' tretet eines Blocks der bürgerlich-demokrattschen Parteien. Tie Wahlen fanden unter dem Trua eines unerhörten Terrorismus statt, der sich ms- besondere gegen die Sozialdemokraten richtete, dre mau wiederholt an der Abhaltuilg von Wähler- Versammlungen hinderte. Tie Sozialdemofraten haben kein Mandat erhalten, obwohl ihr Führer Aieraczewski selbst in Posen war. Belagerungszustand in Posen. Posen, 13. Juni. (Havas.) Der Pvjenfch: Nationalrat hat für das ganze Gebiet von Posen den verschärften BelagernngSzustand verhängt. Kämpfe bei Kronstadt. Helsingfors, 13. Juni. Ter finnisctzL Generalstab meldet: Starke Truppenzusammen- jidjungen auf ruf bischer Seite. Feuersbrünste uno Explosionen in Kronstadt. Zahlreiche mgerman- ländische Flüchtlinge übergaben sichl in der Nckbc Aus Stadt und Land. Gießen, den 14. Juni 1919. ** Tie Ernteschätzung 1919. Die Ernteschätzung findet in diesem Jahre im Juni und Juli statt für Weizen, Spel^, Roggen, Gerste und Gemenge aus diesen Gelreidearten, im September und Oktober für Spätkartoffeln. Tie Schätzung erfolgt unmittelbar vor der Gmte durch Ermittelung von Turchschnickshektarerträgen für die einzelnen Gemeinden durch Ausschüsse, die von den unteren Verwaltungsbehörden einzusdzen stnd. ** Dringende Pakete richtig bekleben! Dringende Pakete werden häufig nicht detttlich genug als solche gekennzeichnet. Die farbigen Zettel mit dem Vermerk „Dringend" sind oft nicht größer als die Eilbotenzettel. Der Vermerk „Dringend" wird so leicht übersehen. Die dringenden Pakete werden zu den gewöhnlichen gelegt und als solche behandelt. Das Reichspostministerium hat deshalb die Postanstalten angewiesen, dafür zu sorgen, daß die dringenden Pakete bei der Annahme mit dem amtlichen grünen Klebezettel in der vorgeschriebenen Größe beklebt werden. Es empfiehlt sich für die Absender, diese Vorschrift selbst zu befolgen. ** Schwarz-Weiß-Licht spiele, Seltersweg 81. Ab heute bis Montag den 16. Ium kommt das spannende Film merk „Kain" 2. Teil (Goldrausch, mit Erich Kaiser-Titz zur Aufführung Dieses.Riesenfilmwerk besteht aus 4 Teilen und 20 Akten. Jeder Teil ist für sich abgeschlossen. Außerdem wird noch das Lustspiel „Ter Preisboxer" gegeben. 1 ** Wo sind bte Toten? Prediger R. Rall wird am Sonntag abend 8 Uhr im Hotel Großherzog von Hessen seinen Kweiten Vortrag über dieses Thema halten. Kreis Lauterbach. la. Neuhof, 13. Juni. Seit 3. Juni befindet sich, wie der „Lauterbacher Anzeiger" berichtet, die Welegschaft des Kaliwerkes Neuhof int S t r e i k. Alles liegt still, auch die Notstandsarbeiten werden nicht ausgeführt. Man rechnet mit dem Eintreffen von Soldaten, um die Schichte vor dem Ersaufen zu 'bewahren. Es handelt sich um eine Lohnforderung, der sich auch die Beamten angeschlossen halben. Die hiesige Kaligewerkschaft gehört mit noch anderen Werken ztir Arbeitsgemeinschaft Eisenach, von der ab 1. März allen Arbeitern ein Lohn- znschlag bewilligt ist. Kreis Wetzlar. wa. Wetzlar, 13. Juni. Kreisschulinspektor Deiß aus Sonderburg in Nordschleswig ist ab 1. Juni 1919 nach Wetzlar versetzt und hat am gestrigen Tage den Dienst ausgenommen. Hessen-Nassau. ** Rodheim a. d. Bieber, 13. Juni. Bei der am 2. Pfingstfeiertag von der Burschenschaft Germania veranstalteten Feier erübrigte sich zugunsten der Gefangenen ein Reinertrag von 338 Mk. tot. Weilburg, 12. Juni. Seit Mitte Mai stocken die Kohlenzufuhr en hierher fast gänz- jd)aftsbdrieb?n. J5 1 Tie Gemeinden sind ermächtigt, ans gründen des öffentlichen Wohles bet Vorltegen tirred dringenden Bedürfnisses nach Zusttmmrmg j> r Landeszentralbehörben oder der von ihnen Hrimmtcn Behörden Unternehm.ungen, die vorwiegend örtlichen Zwecken dienen, a n s d e r Privatwtrtschaft in die Gemetuwtr t- s ch a f t z u ü b e r s ü h r e n. Ter Zusttmm uug der Landeszentralbehörden oder der von thnen be- itintmten Behörden bedarf es mcht zur Ueberfuh- “■ mcht . rung von Unternehmungen nachstehender 2ßtri> ^aiterhi hei92'' ühaftszweige: 1. der Straßenbahnen, 2. der An- öe‘ l. . -ux ,gewerbsmäßtgeir Versorgung der Em- nXer des Gemeindegebiets mit Leitungswasser, : EaS und elektrischer Arbeit, 3. des ^Anschlagwe- rts 4 des .Bestattungswesens, 5. des Älbfuhr- ryesQts, ‘ 6. der Theater, Lichtsptele und Schau- nung auf der Treppe im Geschältshaus des „Prometheus". Und dann noch eins: Es wäre mtt peinlich gewesen, wenn die Brieftasche bet mir gefunden worden wäre, falls Sie eme Dummheit begangen hätten und zu meinem Empfang hier irgendwo einige ^Krimmalbeamte versteckt haben würden Ein Mann iv meiner Sage muß vorsichtig und auf alles gefaßt sein, besonders auf bte Dummheiten der anderen. Sie sehen das em, nicht wahr, Herr von Armbruster?" „Vollkommen. Aber ich toerbe noch heute bte Türe meiner Wohnung, die nach der Hintertreppe führt, so sichern, daß weder der Hauswart, noch eilt anderer Unberufener sie öffnen kann." „Dazu kann ich ^hnen nur raten," bestätigte Emil Schnepfe. > „Sitte, geben Sie mal den Schwamm her." > Torival reichte seinem.Besucher die Labwein- schetk Wechsel und Schuldscheine. In diesem AngLn- blick Uopfte ^es an bü Zimmertür. Schnepfe schob die Papiere unter die Tischdecke. Dorival eilte zur Tür. ' „Galdinv, bist du es?" „Jawohl, gnädiger Herr." „Was willst du?" „Der Herr, den bet gnädige Herr erttiartee. ist Noch nicht gekommen." „Du bist ein Schaf. Tn hast wieder geschlafsi. Ter Herr ist schon längst frier, und ich wünsche jetzt von niemand gestört zu werden. Verstanden T' ,Lckwohl, gnädiger Herr." Torival kehrte zu seinem Besucher zurück. „Mein Tiener. Weiber nichts. Wir werd« jetzt ungestört sein." (Fortsetzung folgt.) der finnischen.Grenze. . Die Kämpfe der Tschecho-Slowaken. Prag, 13. Juni. (WTB.) Tschecho-Slotoa^ Usches Preßbureau. Das Ringen schreitet auf der ganzen Front der Heeresgruppe des Generals Hen-- Uoque fort. An verschiedenen Stellen wurden du feindlichen Angriffe abgesÄagen, insbesondere ist ein von einem Panzerzug unterstützter Angrfff bei Kisladana, 10 Kilometer östlich Margitwlu, völlig tzescheitert. Die Gesamtlage ist völlig unveränden. — Heeresgruppe des Generals Mittelhauser. Um ser Vortiicken schreitet fort. Oestlich Komorn erreichten wir Kisfalu, weiter nördlich stehen uni er c Abteilungen am Westtande Levicas. Oestlich Stav- nice wurden heftige Angriffe des Feindes abgeschlagen. Zeitungsstreik in Berlin. Berlin, 14. Juni. Infolge einer Lohtwe ' wegung der Druckereihilfsarbeiter, der Falzer uiro., denen sich die Maschinisten und anderes Persona! wlgeschlossen l^ben, ist in den großen Zeitungs-- brudereicn gestern abend ein Streck ausgebrochen. Die in den Berlagsanstalten von Scher l, U l l - stein und Mosse erscheinenden ZeittmE sowie der „Vorwärts" konnten daher nutzt a> scheinen. Auch die sonstigen Zeitungen sind nicht erscknenen mit Ausnahme der „Germania", der „Freiheit" und der „Republik". „Graf Waldersee" gerammt. London, 13. Juni. (WTB) Reuter meldet aus Neupork, daß der Dampfer „Redonno" gestern ben deutschen Dampfer ,Graf Waldersee", der nach Brest unterwegs war, rund 100 Meilen von Sandy Hook rammte. Der Maschinenraum des „Graf Waldersee" ist voll Wasser; man glaubt aber, daß das Schiff gerettet wird. Zwei Dampfer stehen ihm bei; sie nahmen die Passagiere und bte Besatzung an Bord. Nach späteren Meldungen wurden der „Graf Waldersex" von Longbeach auf Lang Island au Strand gesetzt. 400 Passagiere und die Besatzung sind an Bord des Dampfers „Patricia". Mehrere Mitglieder der Besatzung wurden beim Rammen verwundet. Feuersbrünste. Amsterdam, 13. Juni. Einer Reuter" Meldung aus Lcmdmr zufolge richtete geftern aberti» eine Feuersbrunst in Manchester an ben Waren- speichern im Traffvrd Park ungeheuren schaden an. Gegen 9 Uhr waren zehn Warenspercper zerstört und elf ernstlich beschädigt. Tie Verluste gehen in die Hunderttauseiw-e Plund Sterlrng. Rotterdam, 13. Juni. Neuyvrt Tunes melden aus KonstanIirMpel, daß der ^Salaft be? Sultans, Yildiz Kiosk, abgebrMmt ist. ,Lch nehme an, daß ich Ihnen dadurch erneu f Kcheck erspart .habe. Das freut mich, besonders deshalb, weil ich dadurch mcht Veranlassung gegeben iabe, daß der Tivektor Zahn noch.einmal tn mir Geld verdient hat. Um aber auf bte Lab- . teinsche Sache zurückzukommen. Was sagen Sie hu meinem Vorschlag? Ich nehme der Polizei l gegenüber die Geschichte auf mich. Sollte ich er- ItoiW werden, iso werde ich mich! natürlich oer- | !eLigen. Ich gestelle grundsätzlich nur dann et- I ein, wenn ich fürchte, mich im Hinblick au I trie Beweist durch Leugnen lächerlich zu machen. |'Or ich werbe den Verdacht nickst auf öte zu , | Vnten. suchen Im Gegenteil, ich 'n>erbe Sie schützen ^ub mcht cho, hrab ich werde auch., falls ich verurteilt werden aus den schickd ioOlte, was sehr wahrscheinlich sein dürste, bte! sen, die er pi 1 Alrchliche Nachrichten. Gottesdienst am Sonntag, 15. Juni (Trinitatis). Evangelische Gemeinde. In der Stadtkirche. 8: Zugl. Christenl. f. d. Neukonfirm. aus d. Matth.-Gern. Pfr. Mahr; 9i/2: Pfr.-Ass. Schaefer; 11: Kiltderk. s. d. Mark.- Gem. Pfr.-Ass. Schaefer. — In der I 0 hanues - kirche. 8: Zugl. Ehristenl. f. b. Neukoufirnt. aus b. Lnk.-Gem. Pfr. Bechtolsheimer; 9Vs: Pfr. Aus- selb; 11: Kinderk. f. d. Joh.-Gem. Pfr. Ausfelv. — Kirchberg. Vorm. 10: Äl. Abenbm. f. Ruttershausen. — Mainzlar. Nachm. V/t. Kalholische Gemeinde. 6V2: Beichtgcl.; 7: Hl. Messe, Komm, der Jüngl.; 8: Aust. b. hl. Komm.: 9: Hochamt m. Pred.; 11: Hl. Messe m. Preb.; 2: And. m. ©egen. Samstag nachm. 5 u. abds. 8: Beickstgel. — Dia- spora-Gottesd. am 15. Juni: Lich 9J/2. Strafe ohne Murren verbüßen. Ist Jhrren das I getragen hat, bü^sie glücklicherweise m^Jhre^Hände recht? Und was wollen Sie sich das angenehme ftelen. Tas L-chrcksal hat es Gefühl kosten lassen, künftig wieder ruhig schlasenl armen Leute dce gezwungen wurden, ^ese Wechsrt -- unb Schuldscheme auszustellen, den Händen des Wucherers entronnen finb. Wollen Sie von neuem diese Menschen auf Gnade unb Ungnade dem öerrn Labwein ausliefern? Nein,, das wollen Sce nicht, ebensowenig wie ich es will. Wenn ich die Auslieferung dieser Wechsel und Schuldscheine verlangte, so geschah es, weil ich diese Papiere vernichten will. Laßen Sie uns ben Opfern des Labwein einen glücklichen Tag bereiten. Tenken sie nicht nur an sich und Jtzr sogenanntes gutes Gewissen, sondern 'bentert Sie auch an das Mück Ihrer Nebenmenschen. Ich glaube, daß dieser Teil meiner Forderung Ihre volle Zustimmung ftildet. Ist e5 nicht so, Herr von Armbrüster? Wrr ver- 24.F; 14 6.: 16.2". 12.0": 14. 6.: 13 0". 'Mef 'dläferliunbl entlrtl KM- eü"Ä'^L {affen, kann der Zusammenschluß, lalls ein Em- verständnis nicht erzielt wird, von den Landes- Mtralbehörden oder 'freu von ihnen bcfhmmtm Dchörden angeordnet werden. Gegm diele Anordnung stelst das Berwaltungsstteiwerfahron offen. § 4. Streitigkeiten über die Voraus- ___fettungen unb '.den Inhalt der Ermächtigung nach I 58 1 2 werden im Verwaltungsstrertver- 31311111 fahren entschieden. Tie Versagung dr Zuittm- “ ! mimg der Landeszentralbehörde oder der von ihr idiet unb bDDteMi testimmten Behörde nach § 1 Abs. 1 ist nicht am schrist sienograchdi. Achtbar Ausübung der BefugnMe nach s 2 i)t unb M vor endgültiger Entscheidung des Vertvalnmgs- :nLr«!^r Weitverfahrens unzulässig. Sn § 5. Kommt zwischen dem Unternehmer und den Gimner Abmeiude dne Verständigung wegen ber lieber- Ana || ’Jpphl nchmr des Unternehmens nicht zustande, Jo l>at MH U. V Ul hkl Landeszentralbehörde oder die von ihr b'.strmmte vonL»mvcn,EiInÄ' Bchörde auf Antrag ber Gemeinde die Cntschä- lallc», stnvchcii, Ü bigimg vorläufig festzusetzen und, sobald bte Ent- pin. fflaiditti, ;>t iMigung nach Maßgabe der vvrlauftgen ^st- Maichüiwsktzung gezahlt -oder ihre Zahlung ftchergestell^ ist, I mi:e Rnihpnkrf Die Enteignung des^ Unternehmens ausM- Lou,s K0II,Ä spr-chen imb die Gemernde in den Belitz nnzu- dristn 1 § 6. Mit der Wirksamkeit ber Enteignungs- erklärung gilt ber Uebergcmg des Unternehmens auf die lGemeinde als erfolgt. Sie hastet für alle im Betriebe des Unternehmens begründeten Ver- MMichkeiten. Rechte Tritter. mit denm em von yr X ov Ank^ j^r Enteignung betroffener Gegenstand bckastet rst, v.\rA gewarntJ tz^rtten durch die Enteignung nickst berührt. § 7 Für die Uebernahme einer Unternehmung > md bei der Untersagung ber Fortführung der l| Unternehmimg nach § 2 Ziffer 3 hat die Gemdnde ^Entschädigung zu leisten. 8 8. Bei Uebernahme einer Unternehmung be- ilfir'frt die EntschädtIUng in einer Vergü- ittung , die nach dem Sachwert ber übernommenen tegenftanbe unter billiger Berücksichtigung des !WErtragswertes des Unternehmens und einer etwaigen Abfindung »für die Tätigkeit des Unternehmers, sowie unter Berücksichtigung der über» * tmmmenen Verbindlichkeiten zu bemessen ist. Ter Zachwert besteht bei Grund und Boden sowie bei 150 Ml' Erraten in dem gemeinen Wert, bei Anlagen * rvijj und sonstigen Sachen in der Summe, bte notwendig fein würde, .um sie neu herzustellen ober auzu- ifrüffen, abzüglich eines billigen Betrages für Ab- Ntzung. Eine W e r te r h ö h u n g, die die Gegenwände aus Anlaß ber Ueberführung des Unter» Uhmens in die Gemeinwirtschaft erfahren, 'mirb Marmelade-Verteilung. (Ausgabe Nr. 12.) Von Mont a g den 16. Juni 1919 bis einschließlich 2 0. Juni 1919 gelangt in den KlcinlrandelsgcschLsten, bei denen dir Vorbestellung erfolgt ist, gegen Vorlage der Lcbcnsmittel- tarte und Abgabe deS BczugsabschnitteS Nr. 12 1 Pfund Marmelade SU» Preise von 1,30 Ml. zrrr Ausgabe. Die Kleinhandclsgeschäfte lmben die Bezugs- abschnittc bis spätestens 24. Juni 1919 dem Städtischen Lebensmittclamt, Zimmer 12, einzureichen. (7122B Gießen, den 12. Juni 1919 Der Oberbürgermeister (Lebcnsmittelamt). In imfer Genossenschaftsregister wurde heute eingetragen: 1. daS Statut vom 24. März 1919 der .Landwirtschaftlichen Bezugs- and Absatzgenossenschaft, eingetragene Genoffmsckwft mit beschränkter Haftpflicht" mit dem Sitze zu Lang-Göns. Gegenstand deS Unternehmens ist gemeinschaftlicher Einkauf von Verbrauchs stoffen und Gegenständen des landwirtschaftlichen Betriebes, sowie gemein» schaftlicher Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Die von der Genossenschaft ausgehenden öffentlichen Bekanntmachungen sind unter der Firma der Geiwssenschaft. gezeichnet von zwei Vorstandsmitglieder» in dem ,L-essenland" auf- zunebmen. Die Willenserklärung und Zeichn nung für die Genossenschaft muß durch zwei Vorstandsmitglieder erfolgen, wenn sie Dritten gegenüber Rcchtsverbirrdlichkeit haben soll. Die Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu der Finna der Genossenschaft ihre Nomensunterschrift bciiügen. 2 dec Vorstand, bestehend aus: 1. Alfred Rompf, 2. Philipp Keßler, 3. Albert Schmidt, 4. Jol)ann Karl Weil, 5. Otto Velten. , Alle in Lang-Göns wohnhaft. Die Haftsumme für den erworbenen Geschäftsanteil beträgt 1 0 0.— Mark. Tic Einsicht der Liste der Genossen ist während den Dicnststundcn des Gerichts Jedem gestattet. Gießen, den 7. Juni 1919 7137B ______________Hessisches Amtsgericht.______________ Bekanntmachung In unser Genossensämitsregister wurde beute bezüglich der Molkereigenossenschaft der vereinigten Milchhändler Gießen, eingetragenen Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht in Gießen, eingetragen: Die Genossenschaft ist durch Beschluß der Generalversammlung vom 21. Mai 1919 aufgelöst. Zu Liquidatoren sind bestellt: Wilhelm Brück in Lang-Göns und Karl Stoppel in Gießen. Greßen, ben 6. Juni 1919. (7133B ___Hessisches Amtsgericht.______________ Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma I. M. Schulhof, Gießen eingetragen: Der Toni Schulhof geb. Mever in Gießen ist Prokura erteilt. (7132B Gießen, den 11/ Juni 1919. Hessisches Amtsgericht- Behördliche Anzeigen. Nährmittel Ausgabe. Die bei den Kleinhändlern der Stadt Gießen bestellten Waren für Juni 1919 können von Montag d e n 16. dö. M t s. ab gegen Vorlage des Bestellansn»ciscS zur Mhrmittelkacte und Abgabe der 9?2ibrinillrlmai-fc für Juni (8) in Enrp. Wmg genommen werden. Einzelne avgetrennL Nährmittclmarken ohne den BestellauStvciS sind ungültig und berechtigen nicht zum Bezug von Waren. Es entfallen: 4. Auf die gelben Karten (A): 250 Gramm Supipenfabrikate. 2. A n s die roten Karten (B); 250 Gramm Grieß, 250 Gramm Haserslocken, 250 Gramm Teigwaren. 3. A u f die blauen Karten (C); 250. Gramm Graupen, 600 Gnuiun Teigwaren, 250 Gramm Suppensabrifat^ Mit dem 3 0. Juni 1919 verliert die Marke 6 (Juni 1919) ihre Gültigkeit. Wer bis zu diesem Zeitlürntt die Waren nicht alweholt verliert den Anspruch darauf. Tie Klein- handelsgesckzäste haben die in Empfang genommenen Nährmittclmarken 6 (Juni 1919) getrennt nach Farben und unter Beifügung einer schriftlichen Mitteilung über die Anzahl der Marken an daS Städtische Lebensmittclamt (Zimmer 11) abzuliefern. Tie nach dein 30. Juni 1919 nicht abgeholten Waren sind dem Stöbt. Lebensmittel- Amt bis z u m 2. Juili 1919 schristlich anzuzeigen. 7126B Ter Kleirrverkaufshöchstprris beträgt: für daS Pfund Gricß^. 48 Pf., „ Gcrstengraüpen 44 „ ~ „ Haferflocken 62 „ „ * „ Teigwaren auS 80tzb Mehl 66 Gießen, den 1L Juni 1919. Ter Oberbürgermeister (LebcnSmittelamt). Bekanntmachmrg. Ja unser Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen die Firma Josef ChambrO, Gießen. Inhaber: Josef Cl)ambr6, Kaufmann in Gießen. Gießen, den 11. Juni 1919. (7134B ___Hessisches Amtsgericht.______________ Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Mitteldeutschen Kreditbank Frankfurt am Main, Filiale Gießen, eingetragen: Dem Carl Weißgerl-cr in Berlin ist Gesamtprokura dergestalt erteilt, daß er in Gemeinschaft mit einem Vorstandsmitglied oder einem stellvertretenden Vorstandsmitglied oder auch aus Grund Ermächtigung des Vorstandes mit Genehmigung des Aufsichtsrats in Gemeinschaft mit einem zweiten Prokuristen zur Vertretung der Gesellsckwft berechtigt ist. Gießen, tat 11. Juni 1919. (7L35B ______________Hessisches Amtsgericht. _________ Bekanntmachung In unser Handelsregister 9U>t. B wurde heute bezüglich der Firma Fides-Schuhwaren, Heinrich Bober, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Frankfurt am Main, Zweigniederlassung Gießen, eingetragen: Dio Gesellsck)gft ist durch Beschluß der Gesellschaftsversammlung vom 12. Februar 1919 aufgelöst. Rechtsanwalt Dr. Hermann Stern in Frankfurt am Main ist zum Liguidator bestellt. Gießen, den 11. Juni 1919. (7136B Hessisches Amtsgericht. Bekanntmachung. Das am 15. Mai 1919 fällig gewesene 1. Ziel Schulgeld für daS Rj. 1919 des Realgymrrasiums, der Overroal schule. d.'r Höheren- und Erweiterten Mädchenschule und der Gymnasial-Vvrsäm.e kann in den nächsten acht Tagen raxfi ohne Kosteit an die Stadt kaffe bezahlt werden. Gießen, tat 13. Jmu 1919. Ter Stadlkaffe-Direkwr ______Maser.__________7181B Bekanntmachung. Ter vom Ostntciirdcrat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Wieseck für 1919 liegt von Montag tat 16. d. Mts. ab eine Woche auf der Bürgermeisterei zur Einsicht von Jntcrcssentcu offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll daselbst vorgebrachl werden. Es tvird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. (7138B Wieseck, den 12. Juni 1919. Bürgermeisterei Wieseck. _____________Scho mber.___________ Herr werter Ernte tmmittolbar von der Wiese in das Magazin ein- geliefert, kauft zu Höchstpreisen Md Proviantamt Hanau. Telephonisten, Blinker meldet Gnchr Jbr werdet -ringend gebruncht! Das Rrichswehr-Jnf.-Regt. Nr. 35, heroor- gogangen aus den Regimentern 115, 118 und 168, stellt eine Nachrichteitkomyagnie unter Führung des Rittmeisters o. Willich auf. Zu dieser Kvmpognie werden schreibgewandte Manuschasten — ^auch unausgebildete — noch szeugnisse ftnb mitzubringen. » Spätere Garnison ooraussichtlich Darmstadt. Vorstellung und alles Nähere beim Stabe der Nachrichten-Kvmpag ic Reichswehr-Illf.-Regts Nr. 35, z. Zt. Tr-Ueb.-Pl. Orb.__________(6962D freiwillige fit -ieAbmillnnBNc öcä Zft.-Lcid-Ätftg. St. 117 in Friklibttg (Men). Es werden benötigt Freiwillige für den Ge- schästSzimmerdienst. Gesucht werden: Schreier, Maschinenschreiber, Ordonnanzen Kammerarbeiter, Schreiner, Schuhmacher uitb Schneider. Kriegsbeschädigte werden bevorzugt. (7076V Löhnung: 1. Löhnung nach Dienstgraden. 2. Eine tägliche Zulage von 3 Mark. 3. Ein Löhnungszulchuß für Famllien ohne Kinder 1,65 Mark täglich, für jedes Kind täglich 1 Mark. Freie Unterbringung, freie Verpflegung, freie Kleidung. Freiwillige Dienstzeit rechnet für Invalidenversicherung wie aktives Heer. Verpflichtung erfolgt auf 1 Monat. 14tägige Kündigungsfrist. Militärpapiere unb Führungszeugnisse, vom Bürgermeister und letzten Arbeft- geber, mitbringen. Alle Anfragen imh Meldungen an Regts.-Geschöstszimmer Jnf.-Leib-Regt. Nr.117 in der neuen Berglaserne in Friedberg. Ubwicklungsstelle des Fus.-Lcib-Regt». Nr. 117, Friedberg (Hessen). Freiwillige für Baltikum und Litauen (Reichswehr) helft unser Vaterland schützen gegen Eindringen russischer Räuberhorden! Offiziere, Unteroffiziere nnd Mannschaften aller Waffengattungen werden gebraucht. Bedingungen sehr günstig! Ausweis für Militärfahrkatte stellt Bezirkskommando aus oder kann bei der Werbestelle angefocdert werden. Ordnungsmäßige Militär- Papiere sind mitzubringen. Werbestelle O. K. Nord Gießen Restaurant Felseukeller. 7042 Uumeldestellcn iu Sieben (Hotel Fürst Moritz), Fulda (Gemüsemarkt 15), Lüdenscheid (Rathaus), Michelstadt (Kellereibergftr. 55), Arnsberg (Querstraße, KreiSarbeitSnachweis). Versteigerung. Montag den 16. Juni d. IS., nachmittags 2 Hbr, werde ich »u Gießen tut Hofe Neustadt 55, Wirtschaft zum Viau, ein im Streit befangenes Pferd «wertvolle, brauneStutelöfient- lich meistbieiend gegen bar versteigern. ^Versteigerung bestimmt. '109 Hehler, Gerichtsvollziehern Gießen, Bahnhofstr. 29. Trockenes Buchenholz liefert in größeren und kleineren Quantitäten J. Happel Müblstrade 18. (6789 ■■■■ Reichswehr. ■■■■ Freiwillige! Kommt zum Sarde-liavallerie Schützen-liorpr werbezentrale: Nürnberger Straße 70/71 (Ventscher ltünstlercheater) Garde - Kavallerie - Schützen - Division (Qtttbud) Werbezentrale: verlin-wilmerrdors, Uhlandftr. lS5 Me Ln-»igNrchstr.) 7086Ä XV- Dragoner-Regiment 8: Berlin W. 15, Uhlandftr. 155. Lehr-Infanterie Regiment: Karlshorft, Flugplatz, Steinbarodtt. Sreiforps Lützow: Berlin, Lützowftr. UL Hufaren-Regiment U*. Berlin W. 15, Uhlandftr. 155. Ulanen-Reaiment 5: Berlin W., Uhlandftr. 155. Rüraffier-Regiment Chettlottenburg, Hochschule für Musik. Jäger-Regiment z. Pf. 2: Berlin SW. 11, Dernburger Straße 3. ISaer z. Pf. 6: Charlottenburg, Knesebeckftt. 4 vrigade von Caysenr Norprarzt: Berlin ®. 15, Nürnberger Straße 3 (tzof fetfcA Zeitfreiwillige: Berlin W. 50, Kurfürsten dam« 243. Technische Settsretwillige: Technische Abteilung: Lichterfelde, MoltLestr. 52. Stnrm-Lehr-Regiment: Nürirberger Straße 70-71. m. S. Scharfschützen-Rorps prev: Berlin W., Kurfürstenstr. 97. Sturmdataillon Schmidt: Berlin W., Hardenbergftr. 29a- Radfahrer-Romp. v. lloeller: Charlottenburg, Kantstr. 78. Tlserve Lskadron und Fliegerkomy.: Berlin W^ Kurfürsten dämm 229 hpt. r. Pionier Bataillon (5. K, S. K.: Berlin W., Kur fürst end amm 251. BL w. Sturm-Detachement heuschrel: Charlottenburg, Kantstr. 6. Sanitäts-Romp.: Grünewald, Dclbrückstt. W. Fiatabtcilung: Lichterfelde, Gardc-Schützen-Kal, Zimmer 104. Tifenbahnball Ronip. Söller: Grünewald, Delbrückstr. 20. Fnnier-Abteiiung S. K. S. K.: Berlin NW., All-Moabit Meierei (L Dolle Fervsprech-Abtig G. U. §. R.: Safin NW. 62, Perleberger Str. 26 (Artushoff. Staffelstab G. K. $. K.: Seda, Friesenstr. (Garde-Kürassier-Kaserne) straßc 175 (Ecke Iägerstr.) ZreUorps von KIcö^: Charlottenb., Joachtmschaler Str. 19. - Berlin W., Kaiser-Allee 1-12, Ioach Friedr.-Gtzmn. Detachement Uuntzel: Friedenau, Nheinganstr. 7. Derlln: Flottwellstr. 3, Zimmerstr. 62, Lmfenstr. 31a. Freikorps Schieswig-Holstein: Derlm W. 15, Uhlandftt. 155. - Wilnsdorf, Baracke 27. s. Feidartiüerie-Regiment: Berlin, Scharnhorststr. 23. Schw. Feldhauditz-Satl. Braune: Schöneiche b. Zossen. Pionier-Rompagnie: Wt-Gllenicke, Gastwirtsthaft von Ebel, Friedrichstr. 66, Derlln W, llhkandftr. 155. Staffelstab und Kolonnen: Marienfrlde, Berüuer Straße, Ecke Dorfstraße, Berlln Uhlandstr. 155. Fernsprecher, und FiMeradtetlung: Berlin W. 15, Uhlandstt. 155. Vadsahrer-Kompagnie: Berlin W. 15, Uhlandstr. 155. Division von Letton» öerbtseetrale: Charlottenburg, Hotel FSrK Biseert Am Knie (Berliner Str. ISS). Marine-Brigade von Roden: MLolassee, LafL Heinroch, Alemannenstr. IL Marine-Brigade Ehrhardt: Jüterbog. Deutsche Schutztruppen-Brigade: Jossen (Stammlaga). Freitorpz Schwarze Jäger: Berlin W. 15, Uhlandstt. 155. Marine-Brigade von Loewenfeld: FSterbog, Werbestelle: Berlin, Kaiser-Allee 1 — 12. Fretw. Feldarüllerie-Regiment \5 , Friedrich. omr 71838 re«-ien. Die ÜtesMrtae Ssseiutlichc S-mDtiUrg ,li Wer Stadt Gießen werd am Bbot 18. Juni d. I., nachm. 4 Uhr, den 25. Jtmi d. F., itadmt. 4 Uhr, den 2. Juli d. I., nachm. 4 Uhr, t Jmpftokate — Turnhalle der Stadlmädchen- > (fctle, Schillerstrahe 8 — abgvystttwl. Jmpfpflichttg ■a lausenden Katenherjahre sind die int vorigen Vfce geborenen Kinder, sowie die rückständigen früheren Jahnen. Die hiesigen Ernwohner, welche rmpfpftöchttAe Mer haben, werden zur Benutzung dieser öfrertb -Ma Termine mit dem Bemerken cmgeladen, iXm alle in demselben borgatommaien Impfungen unentgeltlich sind. Wer die Termine „jcht benutzeit will, muß die Impfung ik'nes pflichtigen Kindes bis zum Zahresschlnf; auf seine Kosten bewerkstelligen lassen, widrigenfalls iHv int Januar nächsten Jahres eine oierwöchentliche FriftzurNachholung aer Imps««« unter Strafandrohung ersetzt wird. Aicher den Pflichtigen werden auch Kinder, Me ü» lauferrden Jahre gehören sind, uf Kvusch ihrer Vertreter geimpft. Alle h< einem Termine geimpften Kinder nutzen in dem acht Tage später abgehaltenen üanine zur Nachschau nochnnrls erscheinen. Kinder, deren Zurückstellung von der Impfung ßfflt KrLnllichtest beansprucht wird, lÄnneu ^chfalls dem Jmpfarzte rn den Eentlichen Ter- im« vorgestellt werden. Die Impflinge müssen mit reiner Wäsche nnb sst gewaschenem KSrper zur Jmpftom gebracht Men. Es imti> nur an einem Arme mit Bekarmtmachiwg. Unter BkMgmchmc mtf meine Aekamckmack- nny vom 6. ds. Mts. über die Errichtung und dir Aufgaben des hiesigen Städtischen WvhMNys-' amts weise ich darauf hin, Vast dem Städtischen Wohüungsamt unverzüglich Anzeige Zu erstatten ist, 3) wenn eine fdi dem 1. Juni 1917 bonermo _ ober zeiSvöyL -vermietet gewesene Mohmmg 2. Obergeschoß, Tel. 139) und in den BrvrmarteubeziSen ruchLltlich. Untedriffimg der Anzeigen wird mit Geldstrafe bis tcmfautfcnb Mark bestraft. Gießen, bm 12. JiM. 1919. 71828 Der Oberbürgermei sirr. I. B.". K r e n z i e n. Ansgabe von SMoff (Sacharm). Bis etnschliestlich 30. Juni 1919 wird gegen Lte Lieftrungsabsckprstte 3 und 4 der Süststofftarte „H" i(blmi) und 6 iutb 1 b?r Süß- stoffkartc „G" '(gelb) ton den Süßstaffabgabeftellen Süßstoff abgegeben. Es gelangen auf die Abschnitte 3 uick» 4 je ein Bvtcscheu und auf die Abschnitte 6 und 1 je eine Schachtel zur Ausgabe. Mit dem 30. Junr 1919 verlierea die Abschnitte 3 rmv 4 bezw. 6 und 1 ihre Gültigkeit. Nach 'dtesem Zeitpunkt nicht abgerufene Süß- stvffmengen dürfen tun 'beit Abgabestellen frei verkauft (roetben. 71798 Gießen.den 13, Jun» 1919. Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). MLichSklelldung. ] Bekanntmachuug. _ Tte ^chhstube für Kriegsfürsorgc, 'teralltor stratze 241., tarfii noch Noppenstoff, IchO Meter breit, zum Preise von 22 M7. per Meter abgehen. Der Verkauf erfolgt: Montags, Dienstags, Donnerstags imb Jrei- tags iwrnnttags von 10 bis 12 und nach- . mittags von 3 bis 6 Uta. 71788 Gießen, bat 13. Imst 1919. Der Oberbürgerutei ste r (Leliensmittclanstl. Abt BeNeidnngssteffe. Käse Verteilung. 21 m Montag und Dienstag, 16. und 17. d. Mts., gelangt in sämtlichen Verkaufsstellen der Firma Gebrüder Grieb Handkäse zur Ausgabe. Die Abgabe geschieht gegen Vorlage der Lebensmittelkarte nnb Abgabe des Dezugsabschniries 9lr. 14. Beliefert werden die Lebensmittelkarten, die in der linken oberen Ecke die Nummern: 1, 2, 3, 4, 15, 16, 17, 18, 39, 40, 41, 42, 77, 78, 79, 80, 90, 91, 92, 93 tragen. Die Ausgabe geschieht wie nachstehend: =3 -S> ®J _O SS »> mi 1919. Der OberLnryernveffter • 8 d 100 „ n 14. n 9 „ 50 n // 7.— ohne Zuekerstoff: Rr. 4 für 150LUerMk.l4- n 5 n 100 tf n 10. „ 6 „ 50 „ „ 5.— ab hier, Verpackung ertra und Nachnahme, lieferbar solange Vorrat, Versand nur au Selbstverbraucher C. Fr. Köbele, Langenargen a. B. 258. Post- und Bahnstation genau angeben, 3nnss tVüSsigeMefo//^ Kurhaus Michelstadt i. Odenw. (Linie Hanau-Eberbach.) Behagl. Kurheim für Nervöse und Erholungsuchende. ---------- Gute Verpflegung. ---------- 5426ss Prospekt 5. 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Schaufenster-Plakate! Honäschaltszeicknnngon, 1:10, SehriHen-Alphabete, Verziorongen and fertige Schriften zum Darchpanaen auf Stein, Buchstabe 5 Pfennig. Hessisches Zeichen-Atelier für moderne Grabmalkunst Gießen, Melier Straße 37. 560 HeWer SitdllliO - Ansslhüß Gemeinsame Geschäftsstelle des Ernst-Lndwig»Dere>ns und des Landeeveretns für Kriegerhelmsiätten: Varmstadt, Lulsenplatz 5 (Alter Palais) ■’»D _____________________ __________________________ Louis Treff & Cie. • Gießen Walltorstraße 17 Tuchhandlung Telephon 643 Juxplalz an der bann Sonntag sind sämtliche Geschäfte geöffnet. ES ladet ergebenst ein oii65i ______________Walldorf. Ass Emst Ludwig Theater-Cafe“ Garten- und Konzert-Lokal Angenehmster Familienaufenthalt der Stadt Eiskaffee, Eis, feinstes Gebäck, Eisscbokolade aus eigener Konditorei Künstler-Konzerte Täglich zweimal: 1/i5 bis und 8 bis II Uhr Z,*er: jOsei bester □diuh 3 Z K\FJi8 A