Erstes Blatt 169. Jahrgang Mittwoch, 4. Mai 1919 StBtntngnunbörntf u. Verlag: vrW'jch« Univ. Such' u. Steindruckerei R. lange. Schrlftleiwng, Geschält,stelle u. vruckerei Schulstr. 7. Drei deutsche Noten Worben ist, darf nicht dadurch gutgemacht toerbm, I ba& gegen Deutschland und feine Verbündeten em man Recht alliierten und Entschädigung durch asso- durch Krieg Tarnt. der auf die den werden Zur au vom der treu bleibe, frage ...... Steinkohlen übrigbehalten werde, wenn es sowohl das Saarbecken als auch die schlesischen Kohlen. Annahme von Anzeige» 1. tie Lagesnummer Di5 zum 'Hadnn'.tia i vorder ohnejedeVerdmdltchtert Letleapreise: lüt öt 111 di c Anzeigen 25 Uf.Jür (iu4n>ä rtiqe 30 Pf, sür Reklamen 'Dif.l.-ncbft 20reue- rung»-us.Dtag:Platzvor- schrill 20 X Aufschlag. Vauptichri tieitcr: Auq. «Soen. SerüntiDortluD für Politik: llufl. Aoey. für den übrigen Te»l: Dr. Remholo Jenj; für den An-eigentecl: v. deck: lämtltd) in ® i e | e n will nicht glauben, daß alles nur cm Irrtum war, daß so mit dem Vertrauen und der Hoffnung eines ganzen Volkes ein in der ganzen Weltgeschichte unerhörtes Spiel getrieben worden sei. Nock jetzt sagen die Optimisten: „Das tut Wilson nicht, das kann er nicht tun." Er Tarn es nicht tun, wmn er weiß, um was es sich bandelt. Wir wollen zu Ehren Amerikas annehmen, daß nur eine vollkommene Unkenntnis der geschichtlichen, ethnograohi'c^n und wirtschaftlichen Verhältnisse Ostdeutschlands sie dazu veranla'sen konnte, die polnischen imperialistischm Phantasien mit kritikloser Sentimentalität zn übernehmen Nock wünsche und hoffe ich und alle, die heute die furchtbare Last der Verantwortlichkeit für die zu. treff ende Entscheidung auf sich nehmen müssen, daß diejenigen, die unbeirrbar immer noch ihre Hoffnungen auf Wilson und Amerika setzen, sich nicht betrogen sehen. Wir wünschen und hoffen noch immer, daß bie junge deutfche Republik an die ältere Schtvestcrrevubiik Amerika nicht vergebens novellierte. Stellt sich die amerikanische Demokratie wirklich auf den Standpunkt dieser Friedensbedingungen, so macht sie sich zum <5 e - nassen der politischen Erpresser. Sie gibt den Grundsatz des fair play auf und zieht das hohe Ideal der wahren Demokratie in den Staub. Berlin, 13. Mai. t Wolff.) Ebert machte geitern gegenüber einem Mitglied der „Vorwärts"- Rcvaktion folgende Mitteilung: Würde man den Versuch machen, die Friedensbedingungcn der Entente durchzuführen, so würde Deutschland durch Sterblichkeit und Abwanderung in kürzester Zeit em dünnbevölkertes Agrarland werden. Vielleicht erscheint das manchem Politiker auf der Gcoen- serte als ein erstrrbenswert^s Ziel. Aber bi? gan e Welt würde arm und krank werden, nxiin das deutsche Volk zum langsamen Absterbcn verurteilt würde. Auch der englische Friedenöde egiettc Larnes wird an dieser Tatsache nicht zweifeln können. Solange nur cm Rest von Hoffnung bleibt, aaß die Vernunft der Völker siegen wird, werden wir kein letztes Wort sprechen. Stellt es sich heraus, daß man uns diesen unmöglichen Gewaltfrieden auöröfiai will, jo werd« w utiae Eutschlüste ähnliches Unrecht begangen wird. Tie Welt toin> das Begehen eines ähnlichen Unrechtes als Mittel zur Wiedergutmachuny und Neuregelimg nicht dulden " Tas ganze deutsche Volk hofft, daß die Welt das nicht dulden wird. Erwartungstzoll hott es bereits die ersten Stimmen aus der englischen und französischen Arbeiterschaft. Es setzt seine Hoffnung auch auf diese Vorboten der neuen und besseren Gestaltung der Welt. Aber gleichzeitig erklärt es, daß, unabhängig von dem, was andere tun, esselbersolches Unrecht nicht dulden wird. Es beginnt erst aus der Hhpnose zu erwachen, in die es unter Ausnützung seines tiefen und ernsten Vertrauens auf die Wahrhaftig-; keit des von Wilson aitfgestellten Programms seiner. 14 Punkte versetzt ist. Ta? Erwachen wird furchtbar fein, und wir alle sehen ihm mit Vangen entgegen. Noch will man segen die kalten und harten Tatsachen an dem Glauben festhalten, der m dem Namen Wilson und Ameri'n. in den Be- gr^en der Demokratie, in dem Versöhnungsfried.M! unb im Völkerbund seinen Ausdruck fand. Man erlittenen Verluste abgeleitet Grund der Note des Staatssekretärs Lansing 5. November 1918 unabhängig von___ Frage der Schuld am Kriege. Die deutsche Delegation vermag nicht anzucw'ennen, wie aus bergwerke vettiere. Tie vollständige und baldige Wiederherstellung Deutschlands auf industriellem Gebiet sei nach der Ansicht der amerikanischen öffentlidm Meinung und auch der verantwortlichen Autoritäten eine der wichtigsten Bedingungen für eine gerechte Regelung. Es werde versichert, daß ohne diese Regelung Deutschland keine Schadenvergütung werde befahlen können. Tie öffentliche Meinung sei im Gegensatz zu der vorherrschenden Auffassung der Ansicht, daß die Rede Brockdorffs keineswegs im Ton herausfordernd war Was die boabfichtigten, sich auf lange Zeit erstreckenden Bürgschaften wie z. B. die 15 Jabce dauernde Besetzring des linken Rhrinu ers betreffe, so würden viele Amerikaner es nicht billigen, wenn den von den deutschen Delegierten gegen die Teile des Vertrages, die von zweiselhatter Rechtlichkrit sind, vorgebrachten Beschwerden nidjt Rechnung getragen werde. Lr. Ul Ter ültfjaur Snjelgei erlcheink täglich, nutzer Sonn- und Feiertag». Bezugspreis: monatl. Btt. 135, viertel- tährllch Mk. 4.05; durch vdhole- u. 3rvet zstell«, monatl. Mk. 1.25: durch diePost Mk. 4.05 viert el- lährl. ausschl. Beftellq, sterulprech . Tlnschluste: lürdleLchr'stleitunql 12 Verlach eschäilsstelleöl Anschrist'i rTrahloach- nchten. Anzeiger «letze». Postscheckkonto: £raaft»ri a. M. U686 Ein Meinungsstreit -wischen Petain und Foch. Bern, 13. Mai. (WTB.) Tas „Berner Tagblatt" meldet nach zuvnlästchen, in Gens ein» »?hx>fkrten Mcldumrm ixe Temffsüm des Genera-» lismus der französifck-en Armee, P 6 tarn. Die UrfadK der Demission Potnins liegt in Mci- nun Verschiedenheit en _ wegen der FriedenSbediw, grungen mit dem Mariarrll Fvch Petain bekämpft die Absicht Fochs, Deutschland bei Ablehnung der Friedcnsbe- b i n g u n ~' n z u besetzen, n»nl dazu eine Million fra'.' ösrsch.n Sostaten nötig ci Nach der Ansicht Pötauls konnten nmhrenb des Sammers eventuell farbige Truppen verwendet werden, jedoch in den Wintrrmonaten nur weiße Fvanzoscn, die dann der Gefahr der ^Lnüerfimg duock) den Botsck-ÄvismuS aus^setzt seien. Die frrm^jfirchx Zensur hat alle Meldungen über die Demission PLtnbis verboten. Ter „Petit Parrsicn" meldet jedoch, daß Clemen- ceau P4tain empfangen hat. ober Anspruch $i irrten Mächte Deutschland sür Gietzeim Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen dem Ziel, für das der Krieg geführt wurde, bleibe, frage man sich, was Deutschland an Tie geforderte Ablieferung von 140 000 Milchkühen. Berlin, 13. Mai. fWTÄ) Die von btf Entente geforderte Ablieferung von 140 000 Milchkühen würde nach amtlichen Berechnungen die MilchversorMng der Kinder, Mütter und Kranken in den Städten, insbesondere in den Großstädten, deren Bedar' jetzt nur ;u 66 Prozent gedeckt werden kann, weiter um annähernd 9 Proz. vermindern Ta infolge der Viehablie erungen für die notwendigste Fleischversorgung in. die Milch- viehbeftäirte eingegrirfert werden müßte, da der Nachwuchs durch die Ablie'erung von 40 000 Stück Jungvieh erheblich vermindert wird, würde die Milchnot im Laufe der Zeit sich noch wesentliche steigern. Tie Vertreter der alliierten und assoziierten Staaten haben zudem wiederholt erklärt, daß das deutsche Volk nicht für die Fehler seiner Regierung verantwortlich gemacht werden soll. Das deutsck)e Volk hat den Krieg nicht gewollt Und würde einen Angriffskrieg niemals imternom- men haben. Im Bewußtsein dos beuticfien Volkes ist dieser Krieg stets ein .Verteidigungskrieg gewesen. Auch die Auifassung der alliierten assoziierten Regierungen darüber, wer als Urheber des Krieges zu lvschuldigen ist, nnrb von ben deutschen Delegierten nicht geteilt. Sie vermögen ber frül?e- ren deutschen Regierung nicht btc alleinige ober auch hauptsächliche Schuld an diesem Kriege zuzusprechen. In dem Dor gelegten Entwurf eines Friedensvertrages befinde sich nichts, was jene Auffassung tatsächlich begründe. Keinerlei Beweise werden für sie bei gebracht. Tie deutschen Delegierten bitten daher um Mitteilung des Bericksts der tvon den alliierten mck> assoziierten Regierungen eingesetzten Kommission zur Prüfung der Verantwortlichkeit des llrh bcrs des Krieges. Genehmigcn Sie föerr Präsident die Vett'rche- rang meiner ausgeKeichireten HoclNchttrng (AH.) Vnockdenff-Rantzau. (Dritte Rote siehe Letzte Nachrichten.) Mündliche Verhandlungen? Berlin, 13. Mai. Nach einer £xnxb5ni>te vom Montag werden die deutsck>en GegenDvr'chli.v bis Freitag erwartet. Clemenceau habe die Vollmacht erhalten, unmittelbare Besprechungen mit den deutschen Delegierten zu führen, sofern dies notwendig fern sollte. (Ebert an die Amerikaner. Berlin, 13. Mai. ^Wolfs) Rrie^präfident Ebert ywährte geltem dem Vertreter der „As'o- riateb Preß" eine Unterredung, deren Inhalt uns in nach, lebendem feixif übermittelt wird: Tie Kundg-bung, die ich hiermit durch Sie a n bie amerikanische Dessen t lichkeit tunte, bebeutet die moralische Kriegserklärung des neuen Deutschland an das ganze übriggebliebene, Syuem ber alten internationalen Politik Das deutsche Volk zertrümmerte die Herrschaft der Gewalt und Unwahrhaftigkcit bei sich zu Söaufe. Es tat das nichts um die Hand dazu zu bieten, daß, dieses selbe System in sinnlos gesteigerter Porm ber -wnzen Welt die Zukunft diktiere. Teiüschland legte die Waffen und die Rüstung ab, als es vor einem halben Jahr in döejsr LUmpj cmriaL 52r"ho flärfer sittlich gerüstet tritt eS heute für diese Ziele (Fflm eine Welt tx>n Feinden auf den Platt. Es pslmtzt das Bonner mit ben 14 Punkt eit auf, daö Wilson auscheiiiend im S ich l eß, unb es bvfst, daß bad amerifanifdje Volk diesen tieferen Sinn der neuen Auseinander^ setzung, die jetzt anhebt, rührig erfassen wird. In der ganzen Weltgesclnckte wird man seit Rom und Karthago vergeblich nach Frie* benöbebinninigen suchen, in denen ber Wille -Ur völligen Vernichtung des Gegners so voll kalter Grausamkeit und raffiniert ausge- brMt würbe. Ter Entwurf, ben man uns Dor* [egte, wirkt zugleich entsetzenerregend unb ab- llopenb. Er bedeutet nicht nur eine Verdrehung . sondern sogar eine vollst a n d r g e Negierung des von Wilson auf gestellten "Friedensprogramms der 1 4 P unkt e dieses Programms, auf dessen verwirktlchung wir vertrauten unb auf das uns -iac7L ^cr ^s Staatssekretärs Lansing vom 5, November 1918 ein Recht zusteht Ich habe dre Schrat über Wilson und ben Rechtssriedcn mir. Da ist in seiner Botschaft vom 22. Januar 1917 an ben Senat das Wort von der Notwendigkeit eines „Friedens ohne >2 leg". Ter Präsident sagt: „Der Sieger bars nicht den Besiegten seine Be- blngungen aufzwingen. Sie würden unter Erniedrigung, unter Zwang und unter u n e rtr äglichen Opfern angenommen wert oen. sre wurden den Stachelder Rachsucht unb 23it ter feit zurücklafsen, so daß ein fvld>cr osiere nicht auf fester GranÄage, sondern nur tme auf Triebsand ruhen würde. Nur ein Friede zwischen Gleichen kann von Dauer fein. Wo ist in diesem Friedensent- luurf, ben Wilson mitunterschrieben hat, auch nur kilA A.vur von all ben große:: Idealen, bie er auMelltL? Aus die Note des Papstes antwortete WUson am 27. August 1918: „Ter Friede ist nicht gesichert, wenn er sich gründet auf politisckie ober wirtschaftliche «Beschränkungen, die einigem Nationen zugute kommen, andere jedoch hemmen und lähmen." In ferner Botschaft an ben Kongreß sagte Wilson am 4. Dezember 1917: „Tas entsetzliche Unrecht, bas in diesem Kriege begangen gezwungenen Krieges erlitten haben. Deutschland bat die Verpflichtung Wiedergutmachung übernommen einer Schuld ber früheren Henrichen Regierung an ber Entstehung des Weltkrieges em T Deren Verschärfung während des Waffenstillstandes -.e Volksgesundheit gebrochen ist. Kein Hilfswewk, noch so groß und langfristig -'gelegt, formte diesem Massensterben Eiichalt tun. er Friede würde von Deutschland ein mehr- iucheres ber Menschenopfer fordern, bie der 4J/2* ihrige Krieg verschlang. (PA MUlivnen sind im - rlde gefallen, fast 1 Million ein Opfer der Blok- ?ade geworden. > Wir willen nicht unb möchten es bejweifclrt, ob die Delegierten der alliierten und ajfoziicrtai Mächte sich über die Konseauenzen im, klaren sind, wie sie unvermeidlich ciirtretcn wär-« den, wenn Deutschland, soeben noch erit dichtbevölkerter, mit der ganzen Weltwirtschaft verknüpfter, auf gewaltige Rohstoff- unb Lebensmittel-Einfuhr angewiesener Industriestaat plötzlich auf rbt« Entw.cÜmrgsslufe zu^üchgessoßen wird, die seiner ökonomijchen Konstruktion mw feiner Bevölkerungsziffer von vor einem halben Jahrhundert entspricht. Wer diesen Friedensvertragl unterzeichnet, spricht damit das Todesurteil über viele M illionen deutscher Männer, Frauen unb Kinder aus. Ich habe es für mein Pflicht gehalten, vor ber liebervrichung weiterer EnrzelhMen diese allgemeine Aeußerung über die Wirkung des Friedensvertrages auf das deutsche BevvtkeranqsProblem zur skenntnis der alliierten und af foltert cm Friedensdclegation zu bringen. Die statistischen Nachweisungen stehm ruf Wmrsch zur Verfügung Genehmigen Sie, Herr Präsident, die Versicherung mein« mlsgez-richneten Hochachtung. Bvockdorfs-Rantzau. (Eine Note über bas Matz ber Wiedergutmachung. Brrsaillrs, 13. Mai 1919. Sm Sfrä» fibent! In dem den deutschen Delegierten vor- gelegten Gntnnrrf eines Friedensvertrages wirH ber 8. Teil, betreffenb die Wiedergutmachung, mit dem Artikel 231 ein geleitet, welcher lautet: Tie alliierten und assoziierten Regierungen erklären unb Deutschland erkennt an, daß Deutschland und seine Verbündeten als Urheber für alle Verluste unb alle Schaven verantwortlich sind, welche die alliierten unb assoziierten Regierungen und ihr« Staatsangehörigen infolge des ihnen durch den Angriff Deutschlands und seiner Verbündeten auf* Die .fhmbgebmtgrn im Deutschen Reiche unb auch im Auslände gegen den Deutsch land auferlegten Gewaltfrieden bauern for. Auch die preußische Lanbesversammlung Hai gestern einbettig bas „Unannehmbar" gesprochen, wobei auch Adolf Hoffmamr für bi< Unabhängigen den „Halsabschneiderfrieden venvarf. Soeben erhalten wir noch die Nach' richt von der Ueberreichung dreier Noten des Grafen Rantzau an Ctsmenceau, deren erste eine geradezu erschütternde Beweisfülr- runa ist über die Tatsache, daß bei dem Versuch der Ausführung des vorgelegtrn Friedensvertrages Millionen von Deutschen zugrunde gehen müßten, weil mehr, als wir im Krieg, während des Waffenstillstandes unb der Blockade durch die Unmensch lichkeit der Gegner bereits verloren haben. Wenn im übrigen eine Korrespondenz bereits, von einer „Brockdorff-Krise" spricht, indem dieser entschlossen sein soll, zurückzutreten, wenn die Bedingungen nicht in ganz erheblichem Maße abgeändert würben, 4o möchten wir bringend hoffen, baß es uns erspart bleibe, wieder den uyvermeidliehen Herrn Erzberger als Nachfolger Rantzaus nennen zu hören. Wir wissen, baß dieser , Minister sehr geschäftig und rührig ist, in vielen Dingen auch Verdienste sich erworben bat, aber die Mehrheit des Volkes wünscht ihn in seiner schwersten Stunde nicht als seinen Vertrauensmann. Versailles, 13. Mai. (MTB.) Reichs Minister Graf v. B ro ck d o r f f - R a n tza u hat brüte an ben Präsidenten ber Friebensbmferenz, Clemenceau. folgende drei Noten ge- ädtet: Versailles 13. Mai. Herr Präsident! Entsprechend der Ankündi- wimg in meiner Note vorn 9. Mai dieses Jahres LfcrrridK ick bie nachfolgenden Ausführungen der vvi kSwirts chas tlichen Kommission, tie beauftragt ist, bie Rückwirkung ber in Aussicht frmomnnnCTt Friedens!)edingungen auf bie beutjdv ( vcDöIriTiing zu prüfen. Deutschland war im Laufe ter letzten beiden Jahrzehnte vom Agrarstaate ! tunt Jndustriestaate übctiTegnngvn. Als Agrarstaat hnnte Tnilsck^anb 40 Millionen Menschen er- «tihren, alS Industriestaat war es in ber Lage, he Ernährung seiner Bevölkerung von 67 Millio- neu sicktz'rzustellen. Tie Einfuhr an Lebensmitteln betrug im Jahre 1913 rund 12 Millionen Tonnen, cor hem Mrirge lebten in Teutschlanb von dem ihbMriirtiitm 5)anbei unb der Sckn fahrt entweder ! btr.-ft ober indirekt rund 15 Millionen Menscktzm. । Nach den Bestimmungen des Friedensvertrages soll Deutschland seine für ben internationalen Handel pottvenbigeit Schiffe sowie bie Neubauten ab» n .n’’ au(^ sollen die Werften in den nächsten N> Jahren in erster Linie für bie Alliierten und J'lriiicrten Regierungen bauen. Deutschland büßt »wut seine Kolonien ein. Die Gesamtheit pntr Besitzungen, seiner Interessen und Titel, N« zur teilweisen Deckung der Entschädigungs- toitrüdie der Liguibation unter iegen Und wieder •wen andere wirtscka tliche Kriegs Maßnahmen nu5» 2?«?- n kvelch' die alliierten und assoziier- »» Mäck)trn in ber Friedenszeit aufrechtzueihallen !ur Qr neu einzm'ühren beschließen können, vn Austuhrung der territorialen Bestimmungen 2; 6nnVnsoertrag-?s würben im Osten die lanb- 'chanlichen Probukrionsgebiete für ©etrci'je und Snrriüieln verloren gechm. Das wäre gleichbe- mit einem Ausfall von 21 Proz. der wiamh?mtc an diesen Lebensmi tdn. Ohne dies ,ur.^ unsere landwirtschaftliche Produktion stark ^.!"ü'hen. Einmal würde die Zuful>r von Roh- 'ür bie deutsche Düngemittelindustrie, wie U pdate mangeln, sodann würde diese Jndu- ivte jebe aiKxrre Industrie unter Kohlenmnigel .beim der Friedensvertrag sieht vor, biß 'alt ein Drittel unsere r Kohlen- ‘rtbu ftion verlieren. Weiter soll Deutsch, «w nach ben Vorlagen fast drei Viertel seiner r:-^Produktion und mehr als drei Fünftri! tncr Produktion an Zink zu Gunsten sriner Nach- abtreten. tiefer Einbuße an eigener PnK»uktion, F® ber wirtschastlickten Lahmlegung durch ben Forint der Jtvlonien, ber Handelsslottze unb ber Fjroarti(jen Besitztümer wäre Deutschland nicht ppr m der Lage, genügend Rohstoffe aus dem • ri^nb ju beziehen, die Deutschaich inftanb» f.dnri «emcn Bedarf an Lebens mittel- ! J'5‘n: öu betten. Teutscktzland Würbe daher in ftir= .n.c'-51j_. nutzer i rmbe fein, ben vielen Dtill iv neu der .ji 3önn^jrt unb Handel angewiesenen Menschen und Brot zu gewähren. Liese Menschm lü“ u.lc n fl u 5 ^.eutschlandauswanbern, f 2?lT te chn i s,ch unmöglich, zumal ^ v.ele der w.chig t«n Länder der Welt gerade ^^le deupche Auswanderung sperren. Außer- ■ k/ Hunberttausende ins den Gebieten Ln:,t, ^-eulichand Krieg fübrenben Staaten, aug i-en abzutretenden deutschen Territorieil .”S™ ?wch dem übrigbleibenden deut- i « Gebcet emftrömen. Werden die Friedens- i uigungen durchgeführt, so l-edeutct das ein- i j* -yL a f1 f e n M illionen Menscken i chI a n dz u gründe gehen m ü s- i » l, ■>U'.’C.C Brozen würbe sich rasch entwickeln, | Die Blockade chchrenb des Krieges und , zu fasten htben. Ich für meinen Teil tonn nitf lagen, daß ich stets auf dem Standpunkt gestanden Irtbe, biß man galten soll, was man versprochen'^ fx»t, unb daß man nichts verspreche^ solle, was man nickt halten kann. 3d>: nrürbe es für ein Wei tun heil Wien, wenn dieser Grundsatz im Verholtois ber Völker iintcrtmanberi uerlaHen würde, unb loerut mm getrübte Staats-' Verträge absch<"ste mit dem Bewußtsein, daß sie doch nichts anderes sind als fault Aiav. lierwcchsel. Heute hoffe ich noch, daß man nicht versncheck' wirb, dem deutschen Volk eine Zustimmung abyu* pressen, die nichts anderes sein könnte, als aus der Verzweiflung >itborene Lüge hoffe,, daß das deutsche B. . nicht ber 1 nnrb,, mit einer Lüge in den neuen Absck,..*r Geschichte einzutreten. Gewiß, wir sind in einer furchtbaren Lage, aber: Mut verloren, alles verloren Wir müllen alles tun, um für die kommende schwere Zeit dia Ge schlossenheit unseres Volkes zu erholten und sie, wo sie gestört ist, wieder herzustellen. Wir müssen unseren Volksgenossen, bfe fremde Gewalt gegen ihren Willen hon uns trennen will, unverbrächtick>e Treue halten, unb yur Durchführung auch der schwersten Entsckliestungl bereit sein. Wir mögen in freiet Au.lprack»e reiflich überlegen, was wir zu tun gedenken. Kommt es aber zum Handeln, bann darf nicht ein Test des Volkes dem andern rn den R licken fallen. Würde die entscheidenbe Stunde ein Volk finden, das sich selber zerfleischt, dann wäre alles verloren. Vor allem sollen die Arbeite» bedenken, daß es jetzt um ihr Letztes und Höch st es geht. Ein zertretene- Tentsck)- land kann nichts leisten für den sozialistisckckn Fortschritt der Welt und für das Wohl der arteiienbcir Bevölkerung. Tic Arbeiter Tünnen, indem sie allgemein in die Wege der Vernunft ein lenken und ihre bewunbem8wcrte moralische Widerstan-vskraftl in den Dienst des Volksgmazen stellen, Deutschland retten. Ich hoffe zuversichtlich, sie werben eS tun! Amerikanische Stimmungen. Rotterdam, 12. Mai. (Wolstll Tu „Tailv Mail" berid^et aus Neupvck, daß man sich dort angesichts der Deutschland auf- erlegten Friedensbebingungen frage, ob die beabsichtigte Bestrafung nicht velleicht großer sei, als Teutschlanb übtT&aupt aushalten könne. Man sehe ein, baß eine ober zwei edelmütigere Bedingungen im Friedmsvcrtrag die augenblickliche Lage günstiger gestaltet hätten. In ben Kreisen, in benen W« wieder mit Ter nimmt die Kriminalabteilung entgegen. Gemüse- gelangt am Salat und die Straßenbahn von morgen ab dem alten Fahrplan. * ** I n der städtischen Urteilsverkündung am Mittwoch nachmittag erwarten. Ans Stadt und Land. Gießen, 14. Mai 1919. Die Ankunft von 1000 Kriegsgefangenen. Heute mittag VJ Uhr traf der erste größere Transport deutscher gefangener, aut! amerikanischer Gefangenschaft von Tours in Frankreich kommend, über Limburg hier ein. Am festlich geschmückten Bahnhof hatte sich der Empfangsausschuß, an seiner Spitze Herr Oberbürgermeister Keller, und eine große Menge Zuschauer eingefunden. Die Kapelle des bisherigen Infanterie-Regiments 116 spielte militärische Weisen. Die Leute wurden von der Kriegs-Verpflegungsanstalt in deren Räumen mit Kaffee, Brot und zum letzten Heller bezahlen. Ein Staatsban- kr-ott sei vollständig ausgeschlossen. Deutsch-Oesterreich sei imstande, die eigenen Staatsbürger vor Verlusten aus der Kriegsanleihe zu bewahren. Tie be Vorsteigende einmalige hochprozentige Vermögensabgabe dürfe zu ni<Äs anderem verwendet werden als zur Abbürdung der Kriegsschuld, nicht etwa zur Deckung der laufenden Ausgaben. Tie Vermögensabgabe werde progressiv sein mit Prozentsätzen., to-ie sie die Finanzgesclnchte noch nie bisher gekannt Jxtbe. Jeder müsse dazu herair- ft^ogen werden. Ter Staatssekretär schloß: „Es kommt jetzt darauf an, die Kriegsanleihefrage zu erledigen, den .Kredit »u heben und jedem die Urberzeugirng zu verschaffen ,daß die Früchte seinen Arbeit ihm nicht weggenonrmen und keine wirtschaftlich^. Existenz gefährdet tverden soll. Tann wird auch der soziale Friede zurückkehren." * Die Armee Haller. Berlin, 13. Mai. (Wolff.) Wie wir von zuständiger Stelle erfahren, tft die Nachricht, daß die Transporte der Truppen der Hal- lerschen Armee durch Deutschland eingestellt worden sind, unrichtig. Auch eine Umleitung der Transporte findet nicht statt, vielmehr dauern die Transporte unverändert fort. Der internationale §rauentongreß gegen Öen (Beroaltfrieöen. Zürich, 13. Mai. (WTB.) Depeschenagent. 3n der heutigen Sitzung des Internationalen Frauenlorrgresses wurden die von der politischen Immission für die Pariser Konferenz ausgear- bei toten Vorschläge zum Friedensvertrag und znm Völkerbund behcmdelt. Miß Snowden Tiiti- stortr aufs schärfste die Pariser Bedingungen, wobei sie vielfach von starken Beifallskmrdgebungen, besonders auch von feiten der cttg[ifd)en und amerikanischer Delegation mrterbroä)-en wurde. Miß Snowden Ährt aus, daß vor allem das Selbsd- bestimmrrng^reckü der Völker mit Füßen getreten werde. Die Abtretung des Saarbeckens an Frankreich sei ein Schwindel und bedeute nichts anderes als Annexion. Eine nach 15 Jahren erfolgende Abstimmung werde unter dem Druck der französischen Regierung selbstverständliä,, eine 9JZeIyrbcit zn- gimften Frankreichs ergeben. Eine Errtsck>adigungs- summe von 120 Mill iarden werde das deutsche Volk niemals bezahlen 'können. MißSnowt-' den schlug dmrn eine entsprechende Resolution vor, die etnflimmicp angenommen und telegraphisch nach Paris übermittelt wurde. Die Aktion der Sozialisten. Verlailles, 13. Mai. (Wolff.) Wie der „Populaire" berichtet, beauftragte der i n te r- national^ Ausschuß, welcher die Friedensfrage prüft, Ramsay Macdo -- nald, Huysmans und L o n g u e t, nach Tie Versorgung des frühere» deutschen Kaisers. Rotterdam, 13. Mai. (WTB.) Dem zMeunx Rolterdamsche Courant" zufolge meldet der Daily Expreß" aus Paris, die Alliierten fhätten nicht bic Msicht, die Auslieferung Kaiser Wilhelms zu verlangen, bevor beschlossen sei, was mit ihm geschehen solle. Wilson, dec das Versahren gegen den früheren Staifcr nicht billigt, werde energtsch dafür eintreten, daß das Verfahren unter Aufsulxt des Völkerbundes von statten gehe. „Tailci Expreß" meldet weiter, der frühere ixutfdye Kaiser sverde nicht die Er- laubnis erhalten, sich rrach Teutschlaicd zurückzu- begebeu, man werde auch nicht zugeben, daß er AuseMhalt in einem an Deutschland grenzenden Lande nimmt. Der Srieöensoertrag mit Vesterreich vekani Ht Svsüelltt« W Vach brt 2«mar 1919. i^btr obigen ! chniS ihres ,.-^ember 191 7 Wütigen feWbem, Wn baunti) ttm Wohnsitz! »“ haben Ü [wnöung auf «tis/ande ihr ■'wlänbet u ftyNjt Sta M "ach ton'" ^hnsitz Wihet twnn s,NÄ Mes ihren da iS "ur.lnlSM &°8en m Beira fe°?ne «üe Pn un Sh ECJ'S1'01 te ÄN bis 7^. Kcti & pngaC^ng fcteTA kiU|enkKed d pi hierL^n, die. l,0t^Vonncn' p.3 3i 5'kkr .. E »ixt KxS» kM JA KÄ" l " ür. ' Italien und der Schweiz zu reifen, um mit den sozialistischen Parteien dieser Länder sich ins Benehmen zu setzen. Die Reise einer Delegation nach Deutschland ist erst nach der Friedensunterzeichnung ins Auge gefaßt worden. Die Delegation soll auch aus Henderson, Mistral und dem Holländer V i b o bestehen. Das Manifest über den Frieden soll morgen veröffentlicht werden. Die Aktion der Sozialisten gegen den Versailler Frieden beginnt innerhalb der Partei selbst auf Schwierigkeiten zu stoßen. Wie der „Populaire" berichtet, stemmen sick eine Anzahl von Parteimitgliedern gegen Die Aktion. Der „Temps" dürfte wohl den Nagel auf den Kopf treffen, wenn er schreibt, daß die tatsächliche Lage durch die sozialistischen Proteste nicht im geringsten geändert werden könne. Paris, 13. Mai. (Wolff.) Havas. Die von der internationalen sozialistischen Äon ferm 8 in Bern ernannte Aktionskommission prüfte die den Vertretern Deutschlands unterbreiteten Friedensbedingun- aen. Tie Kommission beschloß, den vier Haupt- bevollmächtigten ein Erposs über ihren Standpunkt vorzulegen. Die Kommission erinnert daran, daß die internationale Konferenz in Bern im Februar 1919 einige Grundprinzipien für die Sd-affnng eines gerechten und dauerhaften Friedens, festgelegt habe, Prinzipien, die sie auch dem Präsidenten der Friedensko-werenz übermittelte die Italiener bei dem Kunstraub, den sie in Oester»! oeich ausgeführt haben, doch wenigstens fabet»! schernige Begründungen aus der Art des Erwerbes 1 der betreffenden Kunstwerke hervorsuchten, cvird hier mit brutaler Gewalt, ohne jede Spur eine wirklichen Rechtes, die Rückgabe gefordert. De Flügel des Genter Altars sind hn Berliner Museum, so lange diese Sammlung überhaupt besteht.. Sie sind von den ursprünglichen Besitzern, für de sie gemalt worden, von Der St.--Bavd--Kirche in (Stent im Jahre 1815 für 3000 Gulden gn de» nieder-ländischen Krnrsthändler M. C. I. Nieuwete Huis vertäust roorten; ein Landsmann also erwart diese Schütze auf "dem rechtmäßigsten Wege. Nieu- wenhuis hat dann das Werk der Brüder Eyck, ft dem man den Anfcmg der modernen germanisch.il! Malerei verehrt, an ehren engtfifdjen KaufmalM für den Preis von 100000 Frs. wnterverlianleli. Es war bieö der Engländer Svlly, der euren Hs deutenden Handel mit Schiffbau bolz zwischen Ena^ land und Preußen betrieb. Solly war es gegllM,^ in icner Zeit der Revolutionen und der napoleo'i rrisehen Kriege mit verhältnismäßig geringen Stoirot] eine Gemäldesammlung zuswmde »u bringen, bic jo kostbare Werte enthielt, wie sie wohl heute "em Privatsammler mehr zusämmenbrin gen kbmtü! Diese Sammlung Häufte mm die preußische Regit» atng im Jahre 1821 für 700000 Taler, imhMJJ Bilder dienten mit zum Grundstock für die ber» liner Gemäldegalerie, ixte damals gnrrüindet,wurto.^ So lange cs also übertxntot noch den iunfttf(®l Begriff des rechtmäßig erworbenen Eigenckums gm, wird diese Folgerung ein Hohn auf dieses Ei'Ml» tumsrecht sein. Nickft anders steht es mit den i» Berlin unb Münckxen befindlichen Flügeln o-s Tlbendmahls von Dirk Bouts, di- uns ebeir falls geraubt werden sollen. Die betten gW[l dieses Altars aus der St.-Petrus-Kirckie m Lmmrl wurden 1834 aus der Aachener Sammlung Batte»-j dors erworben. Die Lage Deutsch-Lefterreich». Wien, 13. Mai. (Wolff.) In der vom Verein Währungsschutz einberufenen Massenversammlung äußerte sich Staatssekretär Ä chu m- peter u. a. wie folgt: Die Lage Deutsch-Oesterreichs ist nicht hoffnunsslos Im etgenen Interesse der Mächte, die den Voynbund buben sollen, lügt es, die Aktiven Teutsch-OesterrerchS.m den Nationalstaaten unangetastet zu lassen und eme Versailles, 13. Nftri . (WTB.) Nächsten Morgenblattern werden die österreichischen Dele- ßierten in St. Gcrmain-en-Laye in Villen unter-- gebracht. Tie Plenarsitzungen finötm im Schlosse selbst statt. Tic Uebergabc der Friedensbcdingun- gen wird im Saale Bouck>cr de PertlM,erfolgen Für eilte unmittelbare Verbindung zwischen St. Germain und Wien ist eine Fnnkspruchstelle sowie eine unmittelbare Telephonverbindung geplant. Versailles, 13. Mei. (WTB.) Der Zeh- iterrat. wozu Tardicu als Vorsitzender des Territorial ausschusses l-iirzugezogen wurde, erörterte gestern die Grenzen Deutsch-Oesterreichs und Ungarns. die unverändert nach den Ansschußbeschlüs- fen angenommen wurden. Tas Journal berichtet dazu, ter lschecho-slo- wakische Staat werte Böhmen und Mähren sowie einen guten Teil vom österreichisckxm Schlesien und Tetschm umfassen. Zwecks unmütelbarer Verbindung mit Rumänien habe man ihm auch ungarisches Gebiet an den Karpathen zugewiesen. Dieser Beschluß habe scharfen Widerspruch ter Ukrainer, ter Rassenbrüter ter Ruthemm, liervorge- rufen. Sie hätten namens des Völkerrechts den ganzen östlichen Teil Galiziens bis zum San und den ungarischen Tcll ter Karpathen gefordert. — Die Konferenz, so berichtet das Blatt meiter, ^e- wöhrt Rumänien nicht alles, was ihm im Vertrage von 1916 versprochen war, ter ihm die ganze Bukowina, Siebenbürgen, die Ebene auf dem Itntert Theißuser und ten Banat Temesvaar zusicherte. Jetzt erhält Rumänien die ganze Bukowina, obwoA ihr nördlicher Teil mtbeftnntbar ruthenisch und ukrainisch ist, und Siebenbürgen. Dagegen läßt nun Ungarn die magyarischen Bezirke des Theißtales. Tie Grenze wird etwa durch Szattnar, Remen, Tebueczin, Großwartein, Arad, Temesvaar, Wersecz bezeichnet. Ter südöstliche Teil des Banates Temesvaar wird Serbien zugewiesen. Südsiavien erhält Bosnien, Herzego--, wina, Krortten .and die Krain, ferner die süd- serbischen Bezirke von Ungarn: Baschko znnschen Th'iß und Donau und nördlich ter Trau. Das Säncksal des südlichen Teiles von Kärnten. Steter* mark, der Gebiete um Klagenfurt und Marburg »vird durch Bolksabsttrnmung entschteden. Somit ist Teutsch-Oesterreich auf einen Teil von Kärnten, Steiermark, auf Ober- unb“ Nieterösterrnch und Tirol beschränkt. Wie ter Petit Parisien bin* eusetzt, eichält Italien Südtirol bis zum Brenner Paß. Ungarn besteht nur noch aus ter Donauebene. Heber die weiteren Bedingungen berichtet ter „Matin": Gemäß ten im Vertrage mit Deutschland angewandten Grundsätzen werden die vor hem Kriege entstandenen Schulten proportional unter alle Staaten tm Gebietv der früheren Habsburgischen Monarchiegeteilt, ebenso die Wiedergutmachungen, wofür Oesterreich-Ungarn die Verantwortung zu tragen haben würde. Dagegen werden bte wahrend des Krieges zu Kriegszwecken gemachten Schulden ausschließlich von Oesterreich-Uttgarn zu tragen fein. Die österreichische Handelsflotte wirt ein Teil ter gemeinsamen Flotte feindlicher Schüfe bilden, welche ten Alliierten ten verlorenen Schiffsraum ersetzen soll. Italien hatte vergeblich gefoltert, daß die in Triest beheimateten schisse nicht unter die Lllliierten verteilt, fontem als zu Triest gehörig bettachtet würden. Durch Verteilung wird lebte Land etwa 45 Prozent von fernem verlorenen Schiffsraum, das heißt, Italien wird etwa 380 000 Tonnen wiedererhalten. Nemscheid von den Engländern geräumt. Berlin, 13. Mai. Tie englischen Truppen haben mn Montag unerwartet ten besetzten Teil der Statut Remscheid geräumt. Der Liebknecht-Prozeß. Berlin 13. Mai. Im Liebknecht- Prozeß wurde am Dienstag nachmittag die Zeugmvernehmilng abgesÄofsen. Heute begrünet Die PlaidohrrS. Nach Ansicht der Blätter ist die u.id maritim;n Rüstungen terabzusttzen. Die Internationale begrüße die Wiedergeburt Polens, sie bedauert jedoch, daß die Absteckung seiner Grenzen und die Trennung des deutschen Staates in zwei auseutanderliegende Teile die Ursache von Schwierigkeiten und Mißsttmmung sein werde. Die Kommission erkennt an, daß es gerecht ist, wenn die Zerstörung der Gruben in Belgien und Frankreich für Deutschland die Verpflichtung nach ich zieht, als Kompensationen Kohlen zu liefern, doch kritisiert sie die Bedingungen des Vertrages bezüglich des Saargebieted, die Aufteilung ter deutschen Kolonien und die Zuteilung Schau tu n g s an Japan. Acußerungen Branting». r Stockholm, 13. Mai. (Wolfs.) „Allehante" veröffentlicht ein Jttterview mit dem soeben ans Paris und Amstordam zurückgekehrten Bran- t i n g, ter sich folgendermaßen äußerte: Ich hoffe, es werten ruodji mehrere Modisikativnen zu erwarten fein. Diese werten so ansehnlich sein, daßTeutschlandzustimmenkann. Suter ist, daß sowohl in Frankreich wie in England die Arbeiterparteien sich gegen ten Friedens vertrag in ter jetzigen Form, falls er tem Parlament vorgelegt wird, erftaten werten. Henderson, mit tem ich die Angelegenheit besprach, war sich ganz flat, daß seine Parteigenossen dagegen Stellung nehmen würden, da man so wett von jenen Linien entfernt sei, die man für einen sicheren Friedens- schluß erwartete. „Allehanda" wirft die Frage auf, ob Wilson wirklich die Verantwortung für ten Frietensverttag übernehmen wolle. Tas Blatt hält es für wahrsckmnlich, daß ter amcri'fanifte P>Lfi>eüt nur versu chs weise zugestimmt habe. „Afionblatet" schreibt: Es feMt nicht an Zeichen, daß bic Staatsmänner ter Entente nichts so sehr fürchten, als daß Deutschland sich tocigert, das Ge- waltfrietensdvfument Au unterzeichnen, vielleicht mit einer Ausnahme; terat Wilson wäre eine solche Weigerung in Wahrheit ein Sieg für seine Grundsätze, falls diese ernst gemeint sind. Eine Entschließung des dänischen Reichstags. Feuilleton. Die Rantzaus. Die Persönlichkeit des ersten deutschen Frik- bensdelegierten, des Grafen Bwckdorsf-Rantzau, lenkt in ter englischen und franzößichm Preße die Aufmerksamkeit aus das berühmte Geschlecht, dem er entstammt, und die Matter erzählen allerlei von den teteutenoen gefchichtluhen Persönlub- teiten, die auä dieser uralten Famrlu hervor- oegangen sind. Die Franzosen beschaftrgen ftch natürlich am meisten mit ter glänzendsten F e I d - berrners choi nung des (?seschlechts, jenem romanttscherr Josias von Rantzau, ter bic französischen Heere ruhmreich führte und Z'.'.m Marfcka'ck von Frankreich ernannt wurde, der am Hose Ludwigs XIII. eine Hauptrolle spucke und der Königin Anna so nahe stand, datz man tyn jur den Vater Ludwigs XIV. erklärt tert. ^p1ta5 von Rantzau ist auch bei ims,während des Krieges in einer besonderen Eigensckjaft hervorgehoben worden, und zwar schckderte ihn Würtz, ter tatkräftige SZorkämvser ter Krüppelerz,eljung, als emen der .berühmten Kriegskrüppel" Der schone blande Mann, durch sein ganzes Auftreten zum Herrschen unb Befehlen geeignet rote selten einer, batte nämlich in den zahllosen Schlachten, an denen er sich mit sprichwörtlicher Tapferkeit beterlrqte, mehr als 60 Wunden davongetragen, uni» besaß, wie es in ten Schildenmgeil ter Zettgenossen hecht, öon allen Doppelgliedmaßen des Mannes nur nadj eins"; einarmig, einbeinig, einäugig und mit einem Ohr ist er auch aus dem tekanMen Gemälde baraeftedt das ihn in tnegenscher Rüjtung auf seinem Schlachtroß dahersprrmgend zeigt und freute L Versailles auf die Fr ietensnnter Händler ter» niederblickt. Diese ^gur eines kühnen, von der pMcttbc seltsam verklarten Hrtten, dn ,M1» fX war und phantastisch tote em Gascogner , ift ben Franrosen besonders m der Erinnerung, Wurst bewirtet. Auf dem Bahnhofsplatz hieß dec Oberbürgermeister die Zurückgekehrten im Namen der Heimat und der Stadt Gießen mit herzlichen Worten to t llkom- men und schloß seine Rede mit einem Hoch auf unser deutsches Vaterland, tooran anschließend die Menge „Deutschland, Deutschland über alles" sang. Mü Tücherschtoenken und Willkommenrufen begrüßte die Einwohnerschaft den Zug, der durch Bahnhofstraße, Liebiastraße, Frankfurt ter Straße, Süd-Anlage, Ludwigsplatz, Kaiser-Allee unter Vorantritt der Regimentsmusik zum Lager rückte. Da in beit nächsten Tagen noch mehr Transporte zu erwarten sind, wäre es wünschenswert, wenn die Anwohner dieser Straßen durch Beflagaen ihrer Hauser den Zurückgekehrten einen herzlichen Gruß böten. Also Fahnen heraus! Tücherschwenken, Willkommenruf von Fenstern und Straßen, begrüßt alle herzlich die Zurück^ekehrten! Freudig ist es zu begrüßen, daß sich Kinder mit Handkarren anboten, den Leuten ihr Gepäck zu fahren. Aber noch mehr müssen mit kleinen Wagen zur Stelle sein! Die der Kommandantur des Lagers zur Verfügung stehenden Fahrzeuge reichen nicht aus; die Leute behalten auch gern ihr Gepäck bei sich. Also, Jung-Deutschland, helfe hier! Wir hoffen, daß es uns möglich sein wird, die Ankunft weiterer Transporte rechtzeüig bekannt zu geben. Tie Straßenbahn verkehrt wieder. Wie uns soeben mitgeteilt wird, verkehrt Heinrich von Rantzau, ter seine diplomatische Erziehung am Hofe Karls V. erhielt, wo er in ten Jahren 1548—53 in wichtiger Stellung sich auffrielt. diachdern er 1566 seinen Vater in der Herrschaft von Schleswig unb Holstein gefolgt war, wurde er von König Friedrich I. Don Dänemark zu großen diplvmatisckjen dlusgaben verwendet unb erlangte durch sein großes Wissen und durch seine ungeheuren Reichttimer einen internationalen Rus. Er war ter Bankier teq Fürsten unb ter Staaten, lieh nicht nur Friedrich II. von Dänemark Geld, fentern auch Karl V.f Philipp II. von Spanten unb ter Königin Elisabeth von England. Mtt allen Fürstlichkeiten unb Staatsmännern Europas ftontb er in Briefwechsel irnb ebenso mit den größten Gelehrten feiner Zeit, mit denen er über ihre Studien korrespon-i teerte. Dem großen Astronomen Tycho Bräfre gewahrte er eine Zufluchtsstätte; er hat selbst eine «rote Reite von astt^ogischm, hiidorischen, genea- togijchen, militärischen^ geographischen und biete teriscten Werken verfaßt und besaß eine ber te- riif/mteften Büchersammlimg-n. Eine interessante Persönlichkeit ioar auch der im 18. Jalj-rhundert fcbenbe dänische Staatsmann Schak-Karl Gras txm Rantzau, der einen erbitterten Kampf gegen Rußland führte unb ganz SEanbinaöten gegen teesen Fciito zusammenschließen wollte. Sein Lebensziel scheiterte; aus seiner führenden Stellung, wurde er von dem Abenteurer Strucnfee nt den Hintergrund gedrängt; in Jntriguen und Gefahren rieb sich der leibenjchaft iche Mwm auf, um schließlich nach laugen Irrfahrten fein Leben in einem französischen Dörfchen zu befchließen. — Wie der Genter Altar nach Berlin k a m. Der Entwurs der Friede, isbedinMingen' oeckaua! mich, daß eins der herrlichsten Werte brr Berliner Museen, die Flügel des^Gmter Al- tars. an Belgien abgegeben werten soll. Wahrend rtem'o die Rolle, die seine geistreiche Gemahlin am französischen Wnigshose spielte. Englische Blatter greifen mehr auf die Reihe bedeutender Staatsmänner zurück, die das Geschlecht der Rantzaus hervorgebracht hat. Diese Familie, eine der ältesten, reichsten unb aus- gebreitetsten Holsteins, die ihren Ursprung bis ins ll.Jahrlmndert zurückversolgen kann, zählte bereits 1600 120 männliche Vertreter, die über einen gewaltigen Länderbesitz verfügten, v.nb ist gegenwärtig in 6 verschiedenen Zweigen unter dem Abel Deutschlands, Dänemarks unb der Niederlande vertreten. Die Familienchronik zählt eine verwirrende Fülle von Männern auf, die sick) nicht nur in ber Geschichte Schleswig-Holsteüis und Dänemarks, sondern auch in der Weltgeschichte hervorgetan haben. Tie beiden, die tm 16. Jahrhundert Wclt- rnhm erlangten, waren 'Graf Johann von Rantzau und Graf Heinrich von Rantzau. Johann von R a n tz a u, de r nach langen Reisen bis nach Spanien unb dem heiligen Lande zum Hofmeister des SohneS des 'Herzogs Friedrich von Holstein ge- mackc worben war, veranlaßte den Herzog als Gegenlönig gegen Christtan II. von Dänemark anf- zutteten unb als Ehristtan III. die Krone von Tänemark zu ergreifen. Die vereinigten Gegner Christians III. schluy er 1535 am Ochscnberg auf Hünen, und auch die Heerhaufen. die sich 1559 zur Unterwerfung Titbniarfchciis vereinigten, franz ben unter feiner Führmrg. 20 Jahre .hn^urch roar er der leitende Staatsmann Dänemarks. Nachdem er 1544 den Vertrag zwischen Christian III. intb Karl V. yu Speyer zum Abschluß gelwicht hatte, trat er von seinem Posten als veranttoort- fidjer Staatsmann zurück, weil die Teilung ixr Äerzogtünor, der er sich entschieden widersetzt hatte, zur Durdfführung tarn. Ter andere große Steatsmann aus dem Geschlechte der Rantzaus im 16. Ächchuubert ist unb die als Grundlage für die Prüfung dienten. Sie erkennt die für die Wiedergutmachung einiger in diesem Kriege begangenen Ungerechtigkeiten gemachten Ansttengungen und die Bemühungen an, einige der unterdrückten Völker zu befreien, begrüßt die Schaffung des Völkerbundes und stellt fest, daß die Kriegsgefangenen heimbesördert werden sollen, sobald oer zukünftige Friede unterzeichnet ist. Der Völkerbund in der vorgeschlagenen Form sei jedoch eine Liga von Regierungen und Exekutivkomitees und nicht ein Bund der Völker und Parlamente. Er verpflichte nicht alle Teilnehmenden, sich Schiedsgerichten und Beschlüssen zu unterrocrien, bevor sie zum Kriege greifen. Er sckreine kein Instrument der internationalen Gerechtigkeit zu sein. Die Kommission verlangt die Zulassung von Deutschland und Rußland, unb zwar sobald als möglich, bantit ber Bund wirksam loeitere Kriege vermeiden könne. Die Beschränkung ber Rüstungen Deutschlands fei eine für die allgemeine Abrüstung notwendige Bedingung, die einzige Friedensfrofsnung, unb notwendig für die Sicherheit der Nationen, doch fordere die Internationale von den Alliierten, ihre militärischen L, daß 2 »-And •Ä Ramien. ^ksnochut (weffe unfi M werden -Mini bittet, »und der W< aija »Jil chq, abend °b Mihlen Siel u Deutsch' ii$if heuliAe S f »egen Raun y-, sondern i « Som Wai Wnd mitatei 1 Ksm-AssiM üi Schaefer i spräche h « Das Au en uslv. ist r vormitt st zu beschrrn Ermatten l > die Polizetbe »zur Anwend "Anstellun dei ber Tis süächß im Arte imb, Mm fei i des Mvch 6i Tienfizweig t "M lttpwbung , mich tem si I gerechte Bettellmig der KriegSkosten herbeizuftchren. Tei < t sck'^Oe fter re ich werde die auf dieses Land fallende Oitote der Kriegsanleihe übemehinen und bis Kopienhagen 13. Mai. (Wolff.) Reichstag hat gestern in geheimer Sitzung mit 124 gegen 30 Stimmen die von dem Abgeordneten Neergaard vor gelegte, von dem Staatsminister namens der Regierung, von der radikalen Partei und von dem Abgeordurten Sigvalb Olsen namens der sozialdemokrattschen Partei befürwortete Entschließung folgenden Inhalts angenommen: ,Andern der dänische Reichstag seine Freude darüber ausspricht, daß der kommende Frirte mög- lichettveise die nationale Hoffnung des dänischen Volkes erfüllen wird, beharrt er auf seiner Resolution vom 23. Oktober JL918 und auf feinem Wünschen hinsichtlich der Abstimmungsgebiete in Schleswig, die von allen Parteien des Reichstages sowie von den Delegierten unb Repräsentanten des dänischen Wählervereins in Schlesnng den alliierten und assoziierten Regierungen vor- gettagen worden sind. Der R i^hslag ist nach wie vor der Ansicht, daß eine Abstimmung auf Grund dieser Wünsche die beste Garantie für die nationale Zukunst des dänischen Volkes geben wirt." Verkaufs st eile (Brandplatz 3) Donnerstag Spinat, Rhabarber, und sonstige Gemüse zu billigsten Preisen zum Verkauf. Außerdem gelangen Apfelsinen von 70 Pf. an unb Zittonen zu 55 Pf. zum Verkauf. Es wird besonders bemerkt, daß es sich um erstklassige Ware handelt. ♦* Die freundlichen Eisheiligen, Mamertus, Pankratius und Servattus, die sonst so gefürchteten drei gestrengen Herren, ließen in diesem Frühling Gnade vor Recht ergehen und zeigten sich von ihrer mildesten Seite. Sie waren damit zufrieden, daß wir fast zwei Monate lang einen Frühling des warmen Ofens gehabt haben, der an manchen Tagen fast bis zuni Nachwinter aus- artete, und verzichteten daher auf ihre Re- gieruugszeit um die Maimitte. ** Das Fest ihrer silbernen Hochzeit begehen heute am 14. Mai Eisen- I bahnschaffner Ludwig Biedenkapp unb j seine Frau geb. Beckel. ** B ah ndieb stahl. In letzter Zeü I wurde auf dem hiesigen Bahnhof ein Stück- I gutwagen erbrochen und mehrere Kisten mit j Wein, Zündhölzern, Str oh hüten, Hobeln, Ta-M bak unb Edelweiß-Milchzucker entwendet. Es D ist anzunehmen, daß die Sachen zum Verkauf 1 angeboten werden bzw. bereits angeboten W worden sind. Sachdienliche MitteilungenW Handel. Plön«?" »ieder. Dieber ml I »eöJnnunnenr Tif Freiwilligen selten als Heeres Knie eteUe angehörige, müffen sich aus 3 oberßMonate oeroffich. ATTuHl il*n HNA avknlidti Kl* /Ü.L/1L___irr. & ... . n Preis« hoben; $. vuslän I. 5797 Bilanz am 31. Dez. 1918 tSVV landtrirtaehaftlichs Maachlnea. 5. 6. 1. 2. 3. 4. 5. Stand der Mitglieder Ende 1918 Beuern, den 5. Mai 1919. Ludwig filos n. Lagerhalter tzten Wittschafts- ob.. 31. Dezember 1918 ein- Sinüiö. ßflnFain-Sfrein l ji Storni. Steinbach, den 9. Mai 19ia Die Vorstände. Ausstände und Manko . . Warenvorrat, Einkauf . . Mobilien..... Semilst« gelangt an Salat uti W.W- Bekanntmachung *ht bie «lusstclluna von Bermögeneverzeich, »iffe« «ach der Reichdverordnung vom Januar 191». sReicho-Geschblalt 6.67.) Minneburg Wetzlar. Dem verehrt. ®e» blikum von «iehen brlnae ich meine von herrlich ft. Sud» licht benünftigten Lokalitäten in empfehlende Erinnerung. 00875 Gute Biere. Rette leine. VoriHlleh. UHm. H. Thiele. engen hei- Anübe i ihrer tni- jufneber. inen Früt- den, bet 0 rcinter aid- if ihre fo ilbemei Mai liier' lapp «r M-L f ein SM t Kistv' JJ1 hobeln, 2>| ttwenbe^ßj iunt$cS3 ? angeboM Mitteilung ;ntgegettj besahen etwa sonst uoch für flBtafai betütfidj einer Modermsierung unserer Gtrntbes- MHtbdl i iMfeiU-1 Semtiiri, I Das Inlanterie-Nesiment Nr. 116 stellt Fretwtillge als Nllfsschrtiber lmb LrHoilllanzk« m 19U -r ier.8» outi u °tie sitz ■ fyiy 1 t, ’8Wn*j 16 66anjia4 Ccl urj er Ofa, lm 9Jtt. Stahl llkvU, icm hog )tan tm, chlanv nw. $it "ufen bt. 8ug. bc ittauksio. latz, lo> sgünenu« och mehr 1 es tn» T bttftt iuser btt HÖ Mter ichmenker, Strafen, Kekehna! 'ich Stinten, bei der noch zur Stelle tallcn id iUm 3 1* 9Wai 1919 gesetzlicher Regelung bleibt vor- E,.TV ^lche Rechtsnachteile sich an die nicht ober unvollständige Aufstellung des rc-tzniLverzcichmnes anknüpfen werterer Auskunft sind die unterzeichneten E™ter an den bekannten Amtstagcn (siehe Mttel) gerne bereit RttScn, Butzbach Grünberg, Hungen, oen 10. Mai 1919. 5753D Me Sinanjämtcr (Befififteuträmter). I 3.V.: Franz, I. V.: Berg, 5.®.; Dr. SBerncij Matz. gebiente Leute aller Waffen, auSnahmSwetfe auch ungediente, suchen Reichswehr - Batterien Tagner und Geppert Besonder» notwendig: Retter, Fahrer ”°'n ^°"el, Schuhmacher, Sattler, Schneider, Schlosser und Schmiede. Vorläufiger Standort: Babenhausen. m^l.$?roe61r,tieölnnunncn- 5331D Milttärvapirre mitbringen! Hack- u. Häufelpflüge vorrätig und sofort lieferbar (**e • Passiva. Stammguthoben . . DerwaltungsKoste« . . . . Reservefonds...... Betriebsrüiklage . . Reingewinn..... 8* dessen und bessen- Roffau oorhandoren Iherbetuttzi'.-rcuT gnmt>i4fr- ?usschutz mit bm^rüer« Urgamtoteondarbeilcn betreut Auch die ©Dort- Derrme tmb RmnKubS wer^n sich iVm Verbuche anschttetzen, der nach dem Vorbild des valbblul- Berlm die «bbaltung grvstzü Harakiri begehen, eS unfrafieü/- yt imfrt (^N stlumcher; wer wechrn bai dei«Tnschmaus Hal- untergehende balbnumd macht der aufgehenden Sonne Platz." Weit friifrr nM) linbm wir m der Bibel, Offb. Joh. 16, B. *18ff öie J?TOVbrtnt^bie auf das Vereinbr«^n emeK dem Olten h-mveist. Tie ®l lb ff. ntimretirrt der Prediger dahin, M?er SenndMimg des am tzuohrat wohnenden Boltes, der Türten, der letzte große 2MtTanwl auSg: sachten werden würde. Nachdem rIcn ?^T’0-IL€n °^nc Rücksicht auf Staatsangehüria- hl, Wohnsitz oder Aufenthalt. .vermögen im Sinne jener Verordnung ist Jlarf) den Vorschriften des Desitzsteuergefetzes Mware Vermögen, ohne Rücksicht auf die Löhe ^vermögens. Für Betriebe, bei denen regel» . lührlich Abschlüsse stattfinden, kann " vl^ogenSfeststellung der Bermögcnsstand ' Sckiuite deS letzten Wirtschafts- oder ^ungcjahreS zugrunde gelegt werden. Die dem Schlüsse. des letzten Wtrtsckia'ts- oder 4nungsiahrcs bis zum 31.Te^mber 1918 ein- menen Verschiebungen zwischen bete im Bc- r*_ angelegten Vermögen und dem sonstigen mögen des Steuerp l:chtigen sind zu beriitt- L». Macht der Pflichtige von diesem Recht rauch, dann ist der Vcrmögcnsaufstellung der 4lutz für das letzte Wirtschafts- oder Rech- 'tziahr beizusügen. juu Vermögensverzeichnisse sind nach An- fK nnes amtlichen Vordrucks aufzustellen, der 'den unterzeichneten Acmtern bezogen werden Mmoeit er den Pflichtigen nicht schon mit imerer Vlustorderung zugeht. rvertangaben müssen in allen Fallen gemacht en, m denen sich die Vermögenswerte aus '-tenn- oder KurS->Steuer--)wert oder aus dem lag ver geleisteteti Zahlungen ergeben. In den ^cn. Fallen stcht es dem Ptlichtigen frei, den Jü.,ece?' b£5.-cr bcn Vermögensgegen- P ,?ach beflem Wilsen und Gewissen betmistt: Lni? Um^nb<*x. muß er die tatsächlichen L ‘Iu5?cn machen, die zur Schätzung des Werls kracht werden können. ^nad) die Pflichtigen auf, ein Ficmjs ihres Vermögens nach dem Stand -tl. Dezember 1918 ! M. 76.41 3 520.- 490.- 241.60 3 485L9 67 03 78b0.63 M. 360.- 319.55 3 000.- 3 014.49 1 186.59 7 880.63 - BffS «efchffamk fftt beutlet SiTilDanbcTung, Rückwanderung und Ltswrrnderung /Reichswanderung-amt) schrei »ns: Ar ISrem geschätzten Blatte vorn 23. ttprlt 1919 befindet sich die Mitteilung, da st der Deutsche Bund füb- arnerikanischer Auswanderer in eine Crt§0ruppe in (ließen -rrichtet hat. Dem »cridit ist die Bemerkung »uyefugt, dast der Bund demnächst dem ReichswanderungSamt anaeschlossen werden tvird. Der 2htnb hat beim Reichswanderungsamt noch keine Schritte unternommen, die -u brr Annahme berechtigten, daß seine Angliederung erfolgen werde. Ob ein Anschluß erfolgen könnte, kann zur Zeit noch nicht beurteilt werd«,. Die hier mcht zur Genüge Mannten diele und Zwecke des Bundes lassen es noch ungewiß erscheinen, ob sie als ,m Interesse unserer Volksgesanttheü liegend gebilligt werden kSrrnen. Das Reichswande. rungSamt bittet, im Interesse der Aufklä- nmg und der Warnung vor übereilter Aus'- Änderung Ihrem Leserkreis von dieser Rich- ki-stelluna Kenntnis zu geben. •* Die Deutsche Volk-partei hält ihre Mitgliederversammlung am Don- rer-tag, adend S>/. Uhr, im Postkeller oberer Saal) ab, um zu den Stadtverordnetenwahlen Stellung zu nehmen. «- Deutsche demokratische Par. ter Die heutige Mitgliederversammlung findet wegen Raummangels nicht im „Post- kller", sondern im „Einhorn" statt. ®aTtburO-5BeTextt werd uns bo6 bet brm Alernabend rtU Vfarr-Asiiflent Hofmann, sondern Psnrrver. valter Schaefer der MMkiisgemembe, die Be- spräche hielt ,. ,M Das Au-klopfen von Dep- bichen usw. ist auf die Werktage von tUhr vormittags bis 12 Uhr mit- tags zu beschränkerr. Sollte dieser Hinweis v'der Erwarten keine Beachtung finden, so frtrb die Polizeibehörde Strafmaßnah. Men zur Anwendung bringen. ** «nftrCtn llir^ich Kitte Gesangstimden öablt z. Zt. nahezu 50 Sänger Zr stcht unter ber Set hing des DiusiNehvers K Ntcvlat aus Großm-Buseck. In den Vvrsdmw des Brretns wurden gewählt als 1. Vorsitzender Ioh öermer, 2. Bors. W. Brücke!. Schritts L Wei- nandt, Rerlmer W. Thon. ^»4 csukßcn. t LM -fordert- Berliner A chlupt gtl sulbrn LS-’Ü [tn E »xl iö der iobl j rtnfi* V ko-Gescllschaft Berlin, Trotz b^ynÄSn<^12!Unf- Z^en bat die Dis- eonw-Gesellschast, wie wrr dem foeben öerdfient» Mten Jahresbericht für 1918 entnehmen, eine Lieferung Rvhgewmnes um 6,7 Millionen Mark, von £6,4 t. B auf 72,1 Millionen, er- um^8n4fr- I gern str ta fmb, feilen bet den Staatsbahnen nach ewer • wrfügun« des MmistrrS der öffentllchen Arbeiten hier! « bem Ttemtameig anaefttflt werden, für den sie sein Vitt. I ^vrobmtg als twll brauchbar erwiesen rettaw I ?ucren f* n-cht die Polle förtvrltrfie ‘ U-igltchk i für den Sk-samtdienst der bettesfendm d ?« behördliche Anzeigen Bekanntmachung. In unser Genvfsenschaftsregistrr nnrrbe bei her totiar- und Darlehnsvasse e. G m u S. zu Langd eutfletrngen: Aus dem Vorstand ist Will ' ©raf von Langd ausgeschieden unb an feine S Karl Hübner von Langd neugewLhll worden jungen, ben 7 Mat 1919. Ö902B ______________Hessisches Amtsgericht Der Vorstand. Ludwtg Ranft n. Direktor. 5903 Voranzeigei Zirkus Henny Gießen,Oswaldsgarten bedeutende Zimn-henitq-Unternehmen && ÄSS“ *ettw‘l b» SimStifl, 17.® oi: Sik-ßriffmughrrfltliii rn rff6, f,°?te uns freuen, könnten wir mit Mrfem ®oUfpiel öpr geehrten Giebener Bevölkerung eint« genuhretcbe und freudige Stunden bereiten. rt\®ci ^ä,t Sfterlce, Markwl.lL Vreite der Platze: Loge 6.— 1R« Sverrsttz 4.—IQ- 1. Platz 3.— 2. Platz ri.— M, Valerie 1.— M wn auSschlietzlich Steuer. Alles weitere durch Plakate und die Anzeigen In _. „ , den nächsten Tagen. 08829 Mit vorzllgl. Hochachtung vlrAtztien Br kni lnnv Holzversteigerung. Montag den |y. Mal. vormittags SV. Uhr Nrmrcnd werden in der Wirtschaft von Heinrich schult heiß zu Lumda «ms den Distrikten Heiligenberg, xEkgbufch, Btlskovf und Hmterster Huck, Schutz- beztrk Lumda, versteigert: ?79Ä^fläTnn\e Kl. - 20^1 Fstm., 1 B,rken-Stamm 4. Kl. = 0,49 Ystm., 71 Fich- ^tfl^r2-5b Kl. = 50,20 Fstm., 239 Ä^^'?"bstan^e" 1 mW 2. Kl. -- 21,88 Mm. Etchen-Nutzknüppcl, 2 Meter lang, == o Rm. Ferner Rm. Scheiter: 611 Buchen und La.nbucher^ 77 Eiche, 8 Kiefer, 2 Bitte, 2 Aspe. «nSppel: 215 Buche und Hainbuche, 82 Eiche, 4 Kreier. Seifig: 925 Buche, 62 Eiche, 14 Aspe. Stötfie: 309 Buche, 20 Eiche $ie blau unterstrichenen Nummern werden nicht ausgeboten. Nähere Auskunft erteilt Forft- wart Markart zu Lumda. berg, den 9. Mai ISIS 59068 vessische Oberförsters Grünberg. Zur Nachricht! Die§par-»ÄrlehMjseA.-G. und der ftar- uni) Mit-Lerm e. G. m. b. O. ^ierselbst teilen allen Jntereffenten mit, dab fie für alle Einlagen, rückwirkend vom 1. Januar 1919 an, 3% Prozent Zinsen bezahlen. DaS Generalkommando stellt noch mehrere tücht. Maschincnfchreiber sowie einen Aahnenschmied der selbständig arbeiten kann, ein. Mobile Löhnung des Dienstgrades, eine tägliche Reichswehrzulage von 3 M., freie Kleidung, Verpflegung und Unterkunft, Famtlienunterstutzung. Generalkommando XVIII. A. K. __Abteilung II c. Bekanntmachung. vom Gemeinderat durchberatene Dor- anfcklag der Gemetnde Hausen für 1919 Rj ltegt vom 14 Mat 1919 ab eine Woche lang auf ber Bttraermetstrret zur Einsicht der D^ttligten vNen-woselbst tnnerhalb dieser Frist Einwendungen schrtflltch ober zu Protokoll oorgebracht werden tonnen. .Es werden Umlagen erhoben, zu betten auch die Ausmärker bet zutragen haben. Lausen, den 12 Mai 1919. 5597 Bürgermeisterei Hansen Müller. Aktiva. 1. fiaffebestand..... 2. Sparkassenguthaben . . 3. Wertpapiere..... fit ipfe>| . obigen Verordnung sind verpflichtet, tu 65 y • Vermögens nach dem Stand I 18® 31 TVi/mlur 101 Q »..e...n-rr__ ließen antfebfa 1 " 5nr $rage der Schulreform in Hesse». -fejrcfer fffintbiift selancfte ein Erlaß de, Selltscben Htlbungsamtes. der die Odettedrettchast »ur Mtiarbett an den bevorstehenden Schul» Dtt veröiientlichen ihn i» to®«ming, baßes auch für weücre Kreise von ^htttreiw »st, tu erfahren um welche Probleme t» 1* handelt mrd in welcher Richtung etwa fLbrr iJ3|ung gesucht wird. In dem Grlaß, der von Dr etrtrfrr unler^stchnet ist, hcitzt es: istnötiL ba noitm Zeit in den nMjfttu rxrückstckmgmtg von Reformwün- Wien, dte schon feit lange mtd von angesehen st« P-L>.tg«xten Der treten werden, Rechnung zu tragen. r 5“11™ nun baran gelegen ist, mit ber g* famtai Lebrersttiaft unserer höheren Lehranstalt« m dtewn roiduigen und bemgenben Fragen einera iyublung ju aewinnm, so möchte ich hterdurch ter- anjonen, zu folgenden Fragen in GesanUntzungen 0« l.'ejywrTateÄ ötrJlinuj zu nehmen und mir bis MI Sommerferim mcht zu knapp gehaldme $t»- towlle darüber emjufenbet: 1 3 71 ijnneburi, Schmitz-Bonn’ M- Mai 1919. 098M Der Vorstand. 5891V Deutsche nytigebiet ntfl» dz sörd alle b -A Glucke im Deutsche Volkspartei er bei uns in verehrungs 5684c Der Vorstand. 6cst. vcstchligung erbeten. 5908D liimtmn 1846. ^ran2 $Ogt t£ Co. / / öießcn Fßdlfrieae «Lettr.« SOircibmafiWcnbaus f-rulpr.-«», 6octbe(tr. 32 5890V W Ei in VA Miialieder scheiden unseres AH Tagesordnung Ter Vorstand 5918V 5324ss 09884 Trohe, den 14. Mai 1919. Deutsche *•*• M-i'äeiae Wirtschaften. Caf6» usw. 08801 * empfiehlt preiswert M W Frisierkrem Teerseife Kamiüen- seife Hautkrem Haarwasser Kamillen- Extrakt 8 Ubr piinktliÄ: Einteilung d. Abteilungen. 5892c Der 1. Fechtwart. H H Gießen, den 13. Mal 1919. Direktor und Lehrerkollegium des Realgymnasiums. Die G. B. I. A.: Sch 5910 Direktor und Lehrerkollegium der Oberrealschule. oer Do Ponton Erstklassige Parfüms Zu hab. In allen einschlägig. Geschäften Für die vielen Beweise Teilnahme bei dem Hinscheiden lieben Entschlafenen sowie tut Ke trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Hartmann sagen wir auf diesem Wege unfern innigsten Dank. : 1. Annahme der Statuten, 2. Gründung i der Unterstützungstaste, 3. Verschiedenes. Jakob Maternus TilepfcM 337. .5W Freitag den 16. Mai, abends 8 Uhr, im Saale des Restamants zum Felsenkeller Luise Rentmeister Peter Perder Verlobte Kray, Südkreis Essen Donnerstag, 15. Mai, S1/» Uhr im „Pssttrll-r" (oberer ©aal). Tagesordnung: Ausstellung derListefürduStadtverordnetenwahl. ■ S^iteri "kiben m,T Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Katharina Noll geb. Bonn. len FechtbetriebeS beginnt Donnerstag den 15.b.JJi. Vermlttlnntf von Hypotheken. Verwaltung von IlUaHern, Auskunftei. OttoScheel,Mühlstr.24 Disconto-Gesellschafl Berlin Ordentliche Generalversammlung. fit»# fcw sS M letzten s & 1. J-muar W-M'L. Jet im W statt, WDJ ^tdmalle JJ ironbenW M Md u*1' Die Ouaroi zwanzig sai m steht, lalls d D-ridirei W .^gebiet m * ßr deri M Ludwig K Ms-Aulage > in nur zu entk Rasezu !Sll, augrnblicll to, an dem ! i B in ba4 illaß-Lothr Men Mm dsten einen An tamanbflir IV ■ t, Abteilung .Gn. Dieser Ai fcX, französisch! Parfümerie Frankfurt am Main Drahtanschrift: Parfümrietta Frankfurtmain Fernsprecher: Taunus 855. Vortrag von FrSulein Heidi Denzel Reisesekretärin d. Vereins Freundinnen junger Mädchen über Rechte und Pflichten der Hausangestellte« (Dienstmädchen u. Stützen, auch Ladenfräulein u. dergl.) Me Hausangestellten werden dazu eingeladen. ^®aFedltrie0e • rrri S'r-lE Die Aufnahme des geregel- »ihn dann ibre fichm Rcpublil M In dem A feiert genau Aiiehlt es sich, * die Jdentit 'n Entlassl M Eltern vc mhnt haben od Ä geborene C fowt noch Elsaß i Besitz von । Bieren sind. Die iiltoten- oder Ar diesen Beding, sr Einrcisenden i o. M., Koni mdontur^ z Mnköneloger ( diese Militärp, läge. Die Vers Kr, . Wibba. 1 Äjjpl W her U. mii f fesselte sie. vcnzubeg, vor dem 6, W-el vernehm p Opfer tOc Mr, durch bti toaife A,i.e ch' Mng hei y -5» , He Mlsllkt tocift JJWneten j 'sheutig ulher Am angenommen gewühlte Mt die bei Statt besonderer Anzeigen. Heute früh entschlief sanft mein geliebter Gatte, unser teurer Vater Schwiegervater und Großvater Geh. Hofrat Prof. Dr. Eugen Netto. In tiefer Trauer: Hedwig Netto geb. Freund H»e Laqueur geb. Netto Dipl. In«. Wilhelm Netto Barbara Kloth geb. Netto Dr. Auguwt Laqneor Dr. Otto Kluth und 2 Enkelkinder. Gießen, den 13. Mai 1919. Blumenspenden und Beileidsbezeugungen im Sinne des Verstorbenen dankend abgelehnt. - .. .. neeßn Die Einäscherung findet in aller Stille statt. 5895D 1hi9shaden, ßehaalfhanren*sehen Bankverein A.-B. und bei iea in B»el. Bonn. Cl.no, Ciiln-mh'.hcim, Cril 5 illaken Dnislarg? Dttlken, Wen. DSsseldo,!. Emmerich, Barg.-I bis M«N.rg,Br.«nlirtiih, Bannon. Bollerloli, Bürs, Heul, 1 Ä OlelÄo, Bheylt. Bnhrort, Bienen, Vier,,.. W...1, Eombnra bei der Norilentnchen Bank in Lnmdnr, und bei 1 en mm lassnngen in Altena und Harburg a. £., Mitgliederversammlung Mittwoch den 14. Mai abendö 8 Uhr pünktlich im „Einhorn" Wegen Raummangel nicht im „Postkeller". 2lufftelluug bft Kandidatenliste zurStadtverordnetenwah 15859 Der Vorstand: Michel. leg Berlin, den 2. Mai 1919. Direction der Disconto-Gesellschaft. Die Geschäftsinhnber Dr. Salomonsohn. Dr. Russell. Urbig. Dr Solmssen. Waller. Dr. Mosler. Dr. Fischer. Schlieper. Zu der am DounerStag. den 18. d. M. lnr Vereinslofal Hessischer Hos itarlnndenden 5923 Generalversammlung die Mitalieder hiermit häsl. etngeladen. Taaeöordnunq:" Bericht über den ©aut««, 2. ©au- wmm-r,°II, S BerlchiedeneS. Ter «erstund. Sänäforiiim StoTzenberg bei Salmünster-Soden von Frankfurt aus schnell u. bequem erreichbar eröffnet am 1. April: Aerztlicher Leiter: Dr. ne». K. Strllnelunaan. Mässige Preise! Kurgem&ße Verpflegung. gr Man verlange Prospekt! U*s»v der frühere, hochverdiente Direktor des Realgymnasiums und der Oberrealschule zu Gießen. Fast ein Vierteljahrhundert, von September 1891 bis Ostern 1914, hatte er die vereinigten Anstalten geleitet und sie in ihrer inneren Entwickelung wie dem äußeren Ausbau zu einer Blüte erhoben, die ihm die dauernde Dankbarkeit aller ihrer Angehörigen s’cbert.Nur fünf Jahre war es ihm vergönnt, die wohlverdiente Kühe zu genießen aber für alle Zeit wird - >" verehrungsvollem Gedächtnisse weiterleben. Nachruf. Am 1L ds. Mts. entschlief dahier nach langem, schwerem tar GMh Msl Dr. Emil Iri vom R. A. genehmigt, gibt blütenweisse Wäsche ohne sie im geringsten anzugreiten. Alleinige Fabrikanten Schmitz-Bonn Söhne, Düsseldorf-Reisholz. Gießen Freitag de« 1«. Mai 1919, abends 8 Uhr, im Saale deS Hotels Oroßherzog Nach kurzem, schwerem Leiden verschied am Momaa 10'/. Uhr meine liebe Frau, die treusorgende Mutter ihrer Kinder, meine gute Tochter, Schwerer, Schwägerin und Tante Dm Li«ll Pllltlm geb. Schäfer im Alter von 30 Jahren. 109424 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ludwig plattner und Umder nebst allen Angehörigen. Gießen (Asterweg 591, 14. Mat 1919? Die Beerdigung findet Donnerstag den 15. Mai 1919, nachm. 4 Uhr, von ber Kapelle deS neuen Friedhofes aus itatt. '' Brdslan bei dem Bankhause E. 8®1™®“”’ - । Cöln dem lanktertlk A.-6. (siehe obeni bei dem Bankhause A. Levy, Dr„1je; ÄSMÄ'Ä Atiouon, °». " U’ÄtiÄÄ °°a Wookool-Bmih " E5b«?hei der M««.»t.o*o. B-k >» »-»»'» «°>°>>° oben)’ ' «orlÄ4.-6. " dem Bankhouso Voll L. Ho»torg.r, Lolpo^befderAn,«™^« und b“ ' : SSä UASSLm ..... . „ munhzint bei der u „raKu B. M. Slr.’op fi.-«.. : SÄTbeidef »«RSar1" ”* w,“,,eI'Ba°k' g"gen Bescheinigung bis zur Beendigung der Generalversammlung I Wirtschaftliche Vereinigung | der Kriegshinterbliebenen. Nr olkrt M jüngtrt Danitii, grauen BnH lödjtcr Tichdeck-u ServieMrsm I .......... |T' fS'gmawnoenommen. Nolirduch und Bleistilt miibring-n. Wjffllirdkk»ttsmnilng>-° Die Kommanditisten unserer Gesellschaft werden hierdurch aul Mittwoch, den 21. Mai 191», nachmittags 4 Uhr Verhandlungsgegenstände: L Vorlage der 'BsssissäfflÄ & ^""^TeünZhr^an der Generalversammlung ist jeder Kommanditi rufung der General versam k welche. ihre Anteile — oder Depotschei ihren Namen ^i^^rog ■ ^eg ßeri,ncr Kassen-Vereins — spätest eiene?lfag vo"r de^Generalvemammlung entweder bei einem Notar « einen vff*kien-Abteili:ns, W, Behrenstraße 43/44, und Sä- S. Z h° ! lllSfe/.. nUt r R'{.e dich^^isrj BIh ./'an v W Nr. M Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberbeffen) Mittwoch, H. Mai WO haft LgllX A-’®' i»c=»r- i „Wirtshaus »mit biederen Oldenburger"', und c sich die Küsckiemme, zeigte sich nirti ilt tflltlldinrri i?- flnrlli'i tüfltünd.l bei Stflia Unirutch.«' allntt trdurth au' g, 4 Hi jmlung^ eladen- 1X . so'«9* w* nm nodtiit iWit d auSbild« rotzbrr;^ 5684c :ßtn Er.ro« Der Doppelgänger. Roman von CarlSchüler. Fortsetzung Nr. 23. Eetzte Naci)richten. Die dritte deutsche Note über die vereinbarten Grundsätze. & obeH inng Wine* rdaiJahr * ffinnverteiy Potw’r ,lllt TLilt. fest! ib-if«"* Arm war abgebrochen, in der rechten Vaud .ü: er uirentwegt eine Fahne, auf der das Wort ^amintisch". mit rotem Garn ein genäht war. übrigen vier Tisch? waren je mit einer schma- tV^.V dichc an die Wände gerückt in© mit jKUuijr.en umltefL. Auf dem Sofa lag ein schln- F=r Mann, und neben ihm saß auf einem ein WAdchen, die Arme auf dem TM Aus Stadt «nd Land. Gießen, 14. Mai 1919. Rückwanderung tu da» besetzte Gebiet. Nur für diejenigen Personen kann von den Be- 'bckwngSbebörden bie Erlaubnis zur Rückwanderung in das besetzte Gebiet erwirkt werden, die bereits vor dem 1. August 1914 in einem Ort des besetzten Gebietes polizeilich onqcniclbet waren. Aufnahmen hiervon können nur in ganz besonders dringend begründeten Fällen gemacht werden, doch darf die polizeiliche Abmeldung von dem letzten Wohnort nicht länger zurücklicgen alS 1. Januar 1913. ES gelten nirmnehr folgende BefHmminigcn: Aer ztliche Quarantäne findet im früheren Lager Griesheim bei Darm- stadt statt, wo feiten- der französischen Militär. Behörden alle Massnahmen -.'troffen sind, um die grrilperfanen würdig aufzunehmen. Insbesondere ist von den französischen Behörden cmsreichendePer- vflegung und Unterkunft kostenlos versprochen worden. Die Quarantäne erstreckt sich auf die Dauer Von zwanzig Tagen. Nach Ab'auf dieser Quarantäne steht, falls die Persönlichkeit des Einreisenden einwandfrei feststeht, einer Einreise in das Hei- MLtSgcbict nichts im Wege Durch diese Neuregelung sind alle biS jetzt eingegangenen diesbezüglichen Gesuche ungültig geworden. Es müssen von den betreffenden Personen neue, möglichst kurzgehaltene Gesuche an den Abchnittskom- r Kommando inurdleje» GesÄ .nem N°tar }e 43'«. und srf L.Prii^Ij sang ehörige, - ... Elsast-Lothringen gewohnt haben oder dort geboren sind oder die selbst geborene Elsässer oder Lothringer sind, können nach Elsaß-Lothringen einreifen, wenn sie 'm Besitz von ordnungsmäßigen Entlassungs- papieren |inb. Die Paviere bür,en nicht von einem Soldaten- ober Arbeiter-Rat gezeichnet sein. Falls ne biesen Bcbrngungen entsprechen, melden sich jic Einreisenden auf dem Dauptbahnhos Frank- nirt a. M., Kontrollstelle I (srülzere Bahnhoss- fommanbanhir' zum Abtransport nach dem unarantänclager Griesheim bei Darmstadt. Auch 'ur diese Militärperfonen dauert die Quarantäne L) Tage. Die Berpslegimg und Unterkunst erfolgt Mirnb-3. = Frankfurt >a. M., 13. Mai Vom ktadtverordneten Tr. Goldschmidt (Dem.) vurdc m der heutigen Stadtverordnetensitzung ein dringlicher Antrag eingebracht und ein- »utig angenommen, in dem die Versammlung «die gewählte . Vertretung der Franffurtetz «tgersckiast die bei den französischen Bcsatzangs- b4örden des Brückenkopfes Mainz zu durchfich- UM Zivccken von gewissen Persönlichkeiten go Jäbrtc Auffassung, als wünsche die Stadt Frankfurt in das Bcsatzun^sgebiet einbez-ogeui »a werden, aus das entschredenste und als jeder tctsöäüickien Grundlage entbehrend zurückweist. Tie «nanrnilung gab, indem sie diese zugunsten «Svrziger Gimelintercffen unternommenen Drei» aufs schärfste verurteilte, dem Wunsche 'fAruck, das; das Frankfurter Stadtgebiet wie MJtr so auch weiterhin von feindlicher Besatzung ^schont bleiben möge. 2lus dem Amisvertün-igungrblatt. ** DaS AmtSverkündigungSblatt für. 28 vom 13. Mai enthält: Bekanntmachung Nr. F. R. 130/4.19 K. R. A. des Reichsrniniste nums für wirtschaftliche Demobilmachung. — Be- kanntmacknmg betreffend die Ausgabe einer neuen Reicks bau knote zu 50 Mark. — Tie Friedens- bebingungen unserer Feinde: hier Landestrauer. — Verhütung von Walbbränden. — LanbcSpoli- zeiliche Prüfung eines Erganzungscntwurfes der Verbindungsbahn bei (Sieben. — Tie Kinderarbeit in den gewerblichen Betrieben. — Kriegs- beschädigten- und Dinierbliebenensürsorge. — Verteilung emaillierter Eiscnkessel. — Bescheinigung des örtlichen Wohnungsinspektors über die Beschaffenheit der vorhandenen Wohn- und Unter- kunftsräume für die ArbeitnelMer. —, Einsendung der Kreisabdeckereivra-zeidmisse für den Monats April 1919. — Tic Anstellung eines Nachtwächters für die Gemeinde Großcn-Buseck. — Schachtviehaufnahmc. — Tienstnachrichen des Kicisamtos. — Fcldbercinigung in der Gemarkung Lollar. — Konzession als Tienstmann. Verhütung von Walbbränden. Mit Ri-ckftcht auf bie zur Zeit bestehende Waldbrandgefahr ist Fe ueran machen in Waldungen und auf Stiücn, aus die Dauer von 4 Wochen, sowie das Ranckien im Umkreis von 20 Medern von Waldungen verboten. Zuwider hm chlungen werden mit Geldstrafe bis zu 90 Mark bestraft. i schmeicheln ober ungerecht Gkroimte iu sicheret • hosten, kommen nicht m Betracht. Vergebens würde nnwenden, das; die Bcutzung ja nur für ' Ja hr e gedacht ist und daß nach Ablauf dieser tJitll eine Abstimmung des Volkes über die künsltge Zugehörigkeit auidnuyn soll, denn der Ruckiall deS Gebietes an Deutschland ist davon abhangra gemacht, daß die deutsche Regicruna dann ,n der Lage fein wird, binnen kurzer Frist sich 1 amtliche Kohlenbergwerke des Gebietes der französischen Regierung gegen Gold ab zu kaufen unb, falls die Zahlung nicht geleistet werden kann, soll daS Land cnbgillrig art Frankreich fallen, selbst wem» die Bevölkerung sich nnftimmig für Deutschland ausgesprochen hätte Nach den finanziellen und wirtfchaitlicknn Beding guugen des Vertrages erscheint es ausgeschlossen, daß Teutschland in 15 Jahren über eine ent Iprechcnde Menge Gold wird verfügen können Ueverbies würde voraussichtlich, wenn das Gold in deustchem Besitz vorhanden wäre, die Enffchaöi gungslommiffion, die dann Deutschland noch be nerrichen würde, eine solche ömucnbim; deS Zoldes schwerlich gestatten Es dürfte in der Geschichte der neueren Zeit kein B e t - s p i e l d a s ü r geben, baß eine zivili- IierteMacht eine andere veranlaßte, i 9 r e Vln gehörigen a l S Gegenwert für eine Summe Goldes unter fremde Der r s ch a s t z u bringen. In der öffentlichen Meinung der feindlichen Länder wird die Ab» lretung als Entschädigung für Zerstörung nord- französtscher Bergwerke bingestellt Die deutsche Delegation erkennt an, daß Frankreich für diese Zerstörungen entschädigt werden muß Sie gibt auch -u, daß eine Entschädigung in Gold allein der Verschlechterung der WirtfcltaftSlagc Frankreickts nicht entiprechen würde Wenn also die Forde- rung der Naturalentschädigung als begründet anerkannt werden soll, so muß unb kann bie Natural- entichädignng auf einem anderen Wege versucht »verden, als dem einer Fremdherrschaft, d,e auch bei den menschlichsten Absichten der Regierungen immer gehässig bleibt ■tte deutsche Delegation ist bereit alS- balb mit den alliierten und assoziieNen Regiermi- gen in Verhandlungen darüber einzulreten, wie der Ausfall in der Stoblenfönberung der ebemal# von Teutschland besetzten Gebiete bis zur Her- steilung der zerstörten Gruben, zu der sie sich verpflichtet, ersetzt werden kann. Dabei würde sie Vorschlägen, anstelle des rohen und unangtmeifentfit Ersatzes durch Ueberroeifung des SaarfoMcnbetfienS und bet llebereignung der dortigen Kohlengruben einen billigeren Ausgleich zu suchen. D'.stetle der ai'sfallenden nordsranzösischen Kohlen würden deutsche Kohlen und zwar nicht nur Saarkohlen, sondern auch Ruhrkohlen zu liefern sein. Wbgcjeben davon, daß cs verkehrt: und politisch unzweckmäßig wäre, gerade die Saar- ko hleu, die bisher ein ganz natürliches Absatz gebiet hatten, -ausschließlich für jene Ersatzzioecke zu benutzen. Es erscheint die Heranziehung bes Ruhrgebiets auch deshalb unentbehrtich, weil die geschädigten Bezirke auf die Erzeugnisse des Ruhrgebietes mehr als aus die des Saargebiets angewiesen sind. Tie deutsche Delegation ist überzeugt, daß sich Über eine solche Kvhlenlieferung unschwer ein Abkommen treffen ließe, das allen berechtigten Forderungen Frantreick>s Genüge täte Voraussetzung wäre nur, daß die Sachverständigen beider Parteien sich unmittelbar miteinander in Verbindung, setzten unb die Bedingungen der Lieferungen aus geschäftlicher Basis in mündlichen Verhandlungen ausarbeiteten. Was Belgien anlangt, so ist Deutschland bereit, die Schäden Belgiens in vollem Umfange gut zu- machen. Es kann daher keinen Gründ dafür erkennen, weshalb es pcjnnmgcn sein soll, preuß Moresnets sowie die Kreise Eupen und M a l m e d y abzutreten. Es ist keinerlei BenreiS dafür zu erbringen, daß diese Kreise von einer unzweifelhaft deutschen Bevölkeruna bewohnt werden. Eine Volksabstimmung, mittels der man der Bevölkerung der Kreise scheinbar eine Mitbestiiw mung an ihrem künftigen Schicksal geben will, hat daher an den vereinbarten Friedensgrundsätzen feine innere Berechtigung. Nach dem Fricdens- entivurf soll sie aber nicht einmal ausschlaggebend sein, vielmehr dürste eine Instanz, an der Deutschland in keiner Weise beteiligt ist, auch dann nach freiem Ermessen über die Zukunft des Gebietes bestimmen, wenn bie Bevölkerung ihren Willen kundgetan hätte, bei Deutschland zu verbleiben. Diese Anordnung ist an sich ungerecht und widerspricht dem Grundsatz ^)aß keinen nationalen Bestrebungen Besriedigung gewährt werden sollte, wenn dazu neue Elemente von Zwist und Streit geschaffen würden. Die deutsche Delegation behält sich vor, auf die Bestimmungen über territoriale Aenderungen im Osten des Rei- ches in einer besonderen Note zurück-u- tommen. — Genehmigen Sie, Herr Präsident usw. gez. Brockdorff-Rantzau. Kreis Bttoingen. △ Nidda. 13. Mai. In der vergangenen ?kacht gegen 1 Uhr drang ein starker Mcnich in jas Schlafzimmer der Frau Weißbinder Karl Walter II auf dem Graben, zog die Frau aus dem Bett, steckte ihr einen Knebel m den Mund wid fcifflte sie. um ein S i t t l i ch ke i t s v e r- brechen zu begehen. Da ein Soldat sein krankes Pierd vor dem Dause bewegte und dadurch Pferde- gttravpel vernehmbar wurde, ließ der Unhold van ümcm Opfer los und floh wieder durch das strnster, durch da?> er cHrbningen war. Es sind -rammle Ai: ech n vorhanden, wodurch man tie | ilöeüung bc, Ber^cc^.rs zu ermitteln hofft ler Mann der schwerer krankten Frau befindet sich m Gefangenschaft. Vesskn-Nassau. k-. .5C V a j CA Mai. Derr Präsident! Die ^ut'we Fr.edensbelcgation Hal aus dem Schreiben ®ro- l-fiellcnj vom 10. Mai entnommen, daß sich b'k.alliicrlen und assoziierten Regicrimgen bet der Jbmiung der Bedingungen deS Friedensvcrtrages ständig von den Grundsätzen leiten ließe, nach denen der Wa s n lillstand und Friedensverhandlungen vorgeschlagen worden sind Tie ^eul.chc Delegation wird selbstversländlich diese Grundlage nicht in, Zweifel ziehen, sie muß sich aber das Recht Vorbehalten, auf die Bedingungen bnuurocifcn, die nach ihrer Aufsasstlng mit der • Buletten und assoziierten Regierungen in Wideripruch stehen. Ein solcher Widerfprnch tritt besonders in die Augen bei den Bedingungen des VcrtragsentwurieS, die sich auf die Abtrennung verschiedener, von deutscher Bevölkerung bcivohnten Teile deS Reichsgebietes beziehen. Abgesehen von der Rückgabe Eliast-Lothringcns an Frankreich und der Besetzung Kehls, aus welche beiden Punkie ich mir Vorbehalte, später einzugehen, wird Deutsch- and eine zeitweilige ober dauernde Unterstellung olgender deutscher Gebietsteile unter fremCcc Derr schal angesonnen: des Saargcbietes, der St'rciic jL"pen und Malmedy, sow.e preußisch Moresnets, Oberschlesiens, deutscher Teile Mittelschlesiens, Posens Westpreußens, Ostpreußens (hier folgen im Telegramm einige verstümmelte Worte) Tie deutsche Delegation verkennt nicht, daß bei einer Reihe von Bestimmungen über territoriale Aenderungen, die im ^ricben-^ entrouri enthalten sind, der Grundsatz der nationalen ^'.bstbefiimmung geltend gemacht wer- ben kaim, weil gewisse, bisher von dcutfcher Seite beherrschle Bevölkerungsgruppen sich als nickst deutsch h.trachten. Auch in ter Frage ton SchleS- to t g sind nationale Gründe anzuführen, wenln- gleich die deutsck-e Delegation nicht enisieht, mit roddjer Vollmacht die alliierten und assoziierten Negierungen bie mit Deutschland und Dänemark zu regelnde Grenzfrage zum Gegenstand der Frieden sver Handl ungen machen. Tie nationale däfnischo Regierung meint, daß die gegenwärtige deutsche Regierung immer bereit gewesen ist, sich mit ibr über baä neue Prinzip der Nationalität und eine entsprechende Grenze zu verständigen. Wenn ?2C ijdje Rcgjerug eS trotzdem vorziehen sollte, ilste Aniprüche aus dem Umnx-g über 5L- Friedensverhandlungen zu betreiben, so ist die deutsche Regierung nicht gewillt, hiergegen Widerspruch zu erheben. Tie Bereitschaft der beutfdxn 'Jtcgicrungl erftreefe sich aber nicht auf jene Gcbie e des Reiches, die unzweifelhaft von einer Bevölkerung fremden Stammes bewohtt sind. Vor allen Dingen halt sie es für unzulässig, daß durch den Friedens- vertraa zu dem Zwecke, finanzielle oder wirtschaftliche Forderungen der Gegner Deutschlands zu lichern, deutsche Bevölkerungen und Gebiete von, der bisherigen .Souveränität zu einer andere;) verschachert werden,^als ob sie bloße Gegen stände oder Steine in einem Spiel wären Die* gilt insbesondere von dem Sa ar decken Daß hier eine rein deutsche Bevölkerung wohnt, be- Itrritet niemand. Trotzdem sicht dcr Fri^ensent- wurf die Uebergabe der Derrschast über dieses teils l preußiscksts, teils bayerisches Gebiet aus Frankreich vor, die zu einer völligen Zerschmelzimg ' im Dinblick auf ZoslverhÄtni.sc, Münzwesen, Der- 1 waltung, Geschästsleben, Reckstsprocksting, führen | muß, zum mindesten aber die Verbindung des I Saargebietes mit dem übrigen Rhein in allen i -lesen Beziehungen völlig aufhcbt. Daß die ganze f Bevölkerung sich gegen eine solche Lostrennung i von der alten Sxinut mit aller Eittschiedenheil c wehrt, wird den Okkupations"Bchörden nicht un- I betamrt sein. Tie wenigen Persmien, die anders zu denken vorgeben, weil sie entweder der Macht .be Erlaubnis erteilt, anläßlich der im derbst dS. Js stattfindenden Darmstadter Pserde- und Fohtenmärkte je eine Geldlotterie zu veranstalten, um die Mittel für Prä- mitcnntgöirocrfe zu crbültrn. Nach dem Berlo- lungsman bimen icweüs 30000 Lose zu 1 Mk. bab etüd ausgegcben und davon je 20000 inner- Vlb deö Frc-.staa^s Hessen vertrieben werden. Ziehungstermin: 28. Mai unb 19. Oktober 1919. , -^r. ..Deutsch!anbs Spende für Säugling-i- in derlin ist bie Erlaubnis erteilt, 5000 Loie einer am 13. bis 15 Mai bs 2s- zu veranstaltenden Gelblotterie (JahrcsNassc F^staates Dcfien »u vcr- ticiben. Nach dem von der zustänbigcn Behörde genehmigten Berlosungöplan dürfen 250 000 Lose iu ic^3 Mk. ausgegeben werden. 2 0 n 8 Dicnftm ann m't, dcrNr. 10 hat Wilhelm Erb- Gießen, Rittergasse Nr. 16, erhalten. zu k 1 m für bie Gemeinde G^n-Bu.seck ist Drinrich Merz II. enumni manbnn der neutralen Zone, Frankfurt a. M , Herrn Ludwig Koch, Abteilimg Rückwanderung, Damrus-Anlage 9, gerichtet werden Diese brau- den nur zii enthalten: Name, Geburtsort, Geburtstag, Reisezit'l, Wohnort vor dem 1. August 1914, augenblickliche Adresse und Angabe des Tages, an dem der Antragsteller von Frankfurt a. M. in das Quavantänclager abreifen will. CHafj-fiot bringet und Angehörige der änderten Nationen, die einjurtifen wünschen, müssen einen Antrag hierzu an den Abschnitts- lommanbcur IV der neutralen Zone, Frankfurt « M., Abteilung Rückwmiderimg, Taunus-?lnl. 9, fichten. Dieser Antrag wird dem Oberkommando der X. französischen Armee in Main; übermittelt, bie ibn bann ihrerseits bem Kommissar bet französischen Republik in Straßburg unb Metz über» sendet Fn bem Antrag müssen Alter, Beruf unb Geburtsort genau angegeben werden. Außerdem emvfiehlt es sich, eine Persönlichkeit anzugeben, welche die Identität deS Eingreifenden bestätigen kann. Entlassene Deeresang chörige, deren Eltcni vor 1870 in Elsaß-Lothringen Sder^ Fraukfurl weist Bksetz'ingsgklüste zurück. ?]Aendenm.i * " • — — — Verteilung emaillierter Eisen- kesse l. Nach Mitteilung des Staatskommissars für Demobilmachung kann au die Landgemeinden eine größere Anzahl emaillierte Eisenkessel mit Griffen überlassen werden. Ter Preis der Kessel ist: 50 Liter V2 Mk.. 75 Liter 36.50 Mk., 100 Liter 40 Mk., 125 Liter 45 MI 200 Liter 48 Mk. Für gußeiserne emaillierte Kessel ist ein Aufschlag bis Mi 331/s Ptvz. zu berechnen. Dierzu tritt noch eine Provision von 3 Mk. und die der abfenbenben Stelle entstch?nben Verpackungskosten. Tie Verteilung ist der landwirtsck>a:tlichen Zcnttalgcnossen. schäft in Tarmstabt übertragen worden. Bestellungen sind 6.im Temobilmachungs-Ausschuß Gießen bis spätestes den 20. l. Mts. einzureichen, spätere können nickst berücksichtigt werden. W 0 h n b e s ch e i n i g u n a e n. Im Kreise ©legen kamt der Städtische Arbeitsnachweis Gie- srcn bei Anmeldung einer freien Stelle für landwirtschaftliche Arbeiter eine Bescheinigung des ort- lirfjen Wohnungsinspektors über die Beschaffenheit der vorhandenen Wohw- und UntcrfimftS- täumc verlangen. Ter Zweck der Maßnahme wird nur dann erreicht, wenn die Besck>einiguiigen den wirklichen Verhältnissen entsprechen. S ch l a ch t v i e h a u s n a h m c. Einsprüche gegen die Aufnahme von Tieren in die Schlachtoich- liste sind vom Besitzer innerhalb 5 Tagen unter Begründung schriftlich beim Kreisamt einzurcichen. Wie nach Ablauf dieser 5 Tage hier eingereichten Einsprüche lonben ohne weiteres zurückgewiesen. .Lotteriegenehmiguna. Tas Ministerium des Innern hat dem Münrhmcr Journalisten- und Schriftsteller-Verein die Erlaubnis erteilt, 10000 Losbriese einer in Tombolaverlo snng zu veranstaltenden Geldlotterie zugunsten der infolge des Krieges in Not geratenen Schriftsteller und Journalisten innerhalb des Freistaates Dessen zu vertreiben. Tic Ziehung der nickst so- tort beim Qesfnen der Losbricse zahlbaren Gewinne (Prämien) findet am 22. Juli 1919 statt. Nach bem von der zuständigen Behörde genehmigten Verlosungöplan dürfen 180 000 Losbriese zu jc 1,10 Mk. ausgegeben werden. 5cmn wurde dem Landespserdepuhtverein für Aus dem besetzten Rheingebiet. Französische Epäsie. — 8 o m U n t e r m q i n, 13. Mai. Ein Land- nntt m dem Torfe Fl. hatte durch fvonzvfifche Soldaten einigen Flurschaden erlitten und beanspruchte dafür von bet Besatzungbehörde 200 Mk. Scktabenersatz, bie ihm wider alles Erwarten bereit- nnlligst noch am gl?r Kl-inbahien St. Goars- bau en—Na ätlcn—Z l ha iS u d Braubcuh—N stätten warm wegen Loh isordcrungcn in bcn streik getreten. Auf Anordrrung der französischen Behörden mußten sie den Betrieb sofort wieder aufnehmen. M®bcfcqt, als 2.orival durch ferne drei Gast- 5er schlenderte, um sich einen geeigneten Platz -SAsuchen. Er wußte von seinem früheren Be- “4 daß das letzte Zimmer, das einen besonderen 7* nach, dem Dof hatte, gewisserinaßcn das vtora -mrenstübchen war. Fünf Tische waren hier flSci.cllr. Ern großer, runder Tisch stand vor ■3 '5^. - leingesessenen Ledcrsofa. Ein Devold a Haiti) nri.tcn auf dem Tisch. Sein stattete dem Beschauer die Kapriolen dieses Dals- schmuckes voll würdigen zu können. Unter der mebrigen Stirn funkelten zwei tieftiegenbe, listige Aeuglciu. Alles in allem war der Mcrnn eine Erscheinung, bie sehr zur Vorsicht mahnte. Aber Tvrioal war nicht zum . Biederen DI» denburger" gekommen, um Cdelmcnsch.m zu suchen. ,,Jch erwarte keine bestimmte Person," sagte er zu dem Kellner, „aber ich suche hier eine Bekanntschaft zu machen. Kennen Sie einen zuverlässigen Mann, der sich darauf versteht, einen Gelvschrank zu öffnen?" Ter Kellner blickie seinen Gast verblüfft an. •las war ja ein sonderbarer Mensch. Im ersten Augenblick erschien er ihm verdächtig. Sollte der Mann ein Spitzel fein? Aber das war ja unmöglich! So dumm unb plump ftrflten bie ihre Fragen nicht. Der Menschenkerrntnis des Kell- ners gelang es sehr schnell, Dorival richtig ein- zu schätzen. Tas war ein Neuer, ein Grüner, der Zum erstenmal ein Ting drehen wollte und sich dazu^einen erfahrenen Kollegen suchte! Ter Kellner stützte beide £>änbe auf den kleinen Tisch und beugte sich vertraulich vor. „Hast du wat ausbaldowert?" fragte er interessiert. Dorival war nicht daran gewöhnt, sich von Kellner duzen zu lassen, aber — „Gewiß!" antwortete Dorival. „Unb es ist bei der Sache etwas zu verdienen!" Ter Kellner beugte sich weiter vor. „Kann man bei dem Ting leicht verschütt' gehen?" fragte et, und der Adamsapfel geriet in lebhafte Bewegung. „Was meinen Sie damit?" sah sich Tvrioal iu rnr*ui irn nm. W „Ob's gefährlich ist, meine ich?" Dorival zuckte die Achseln. „Einen Ängsthasen kami ich nicht gebrauchen Für einen, dem das Auch rechen eines GeL-schtan ke^ keine Schwierigkeiten macht, ist bie Sache nicht gefährlich, sollte ich meinen!" ..Wenn em Brauner zu verdienen wäre — ick habe nämlich selbst früher —" er ergänzte feinen Satz durch eine bezeichnende Sxmbberoe» ging. Dorival verstand ihn. Er wollte ihm klar machen, daß er selbst früher Geldschränke erbnxhat habe. Und mir der Erinnerung an seine frühere Tätigkeit schien chrn die Lust zu neuen Taten zu kommen. Er klopfte Dorival auf die Schuller - ■ -Ler unb verzog EN breiten Mund *u einem Lächeln. , Du rt LAnnft bu wat lernen. Ick W Jahre Plötzensee hinter mir. Bei “Jg Nt letzt ni.cht los. Ick hole mir ein Mas imb barm werden wir mal bet Ding befingern " ter toartete eine Antwort gar nid): ab, f_m- oern ging nach dem vorderen Raum, in bem bet Schanktiich stand, um sich ein Glas iu holen xa zupfte jemand Dorival leicht am Rock Er waMe sich um. Der kleine Bucklige ft mb tut ter ihm. „Nehmen Hie sich vor Maren in acht," raunte er ihm zu. ,.Tet ist ein infamigter sterl. Ni seht wie lügen. Ick kenne dem seine Zicken." Der Kellner Max tim mit seinem Glas und stellte es auf Torivals Tisch. Ter Bucklige zog sich schleunigst auf feinen Platz zurück. Max setzte ich Dorival gegenüber. (Fortsetzung folgtet l£r war ehmtiaT vor längerer Zeit auf fernen , «tjlid>en Streifereien mit Umbach in ein Keller» B (siehe ob» »- fifck Broschüre drr billigsten, eiufachfteu und massive« Bauweise »achruchlne von L50 ML Ltzenzversebung, ***** AnfichlSkurten vom Lehmdrahtban at-fiflft ver Drofchllre: Beschreibung und Berech- rnma^Dauer und Festigkeit. Vorzüge der fehmdraht- bänler. Stiefle der Baupolizei. Urteile bedeutender Göttiuge«, Noteftrahe 82, Nebenzentrale für Lehmdruhtbau. __________________ KeHnei" sucht Beschäftigung. 00292 Wolittr. 1SI. Mini E t«»' ..... a=ctr»' »nlifiri’l ut$r WIN 01 «Solider Dognarl mit verdeck verkäuflich. dtnb. durch Telephon 12,6. Zu verkaufen: 1 grober KartstlaldjUapfer, 1 stein. Sehvelaslrofl. 2.5 in lang, 1 säohs. D^elapännar- Weadepllag, 1 sAohsissher Bjudaäakjer, 1 Wäsche- mangel, mehrere lederne Piord®iial!ter, verschied. Garteagsräte, 1 Bdp.el- späau6F=Sielgeschlrr bsw. j ÜlcucnioeQ 33. 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