/ 169. Jahrgang Krenag, U Marz W? Norke über den Kampf gegen die Spartafifkn ungen einzelner inter gen 3ERLINCa das esrische RteKreuz Ittl am 10.15 Uhr. Die Vorgänge in Berlin. Vor Eintritt in die Tagesordnung erhält Wort: Reichswehrminister NoSke: H3UN ■•ii w\ Le«w;hnbUiiiKt, lubruli.lin.nl ntod)flläitr Sonderpreis Carl Säumt.1'1 ;.,...at}uie VON ünzclgen f. die iaqeenummei vis juin Nlichinniag vorher ohnejedeVerdmdlichkeit Sellenpreise: für örtliche ,'lnzeiycn 25 Uf.Jür au8tv5rtifle 30 !)*., für Reklamen Mk.l.-liebst 20° oTeue- rungSzul nlauiPlaizvor- fctirift 20 H '>lu'fd;lag. frauptidiri Heiter: Äug. ttzoeq Beiantwortlich füi Politik: ’Jluq. Eoetz. für ben übrigen Ictl: Dr. Reinhold Zenz; für beit Slitjetflenicil: v. Beek; fämilid) in (Sieben ventsche Natlonaloersammlmg. Weimar, 13. März. Präsident Fehren ba ch eröffnet die Sitzung »bi? Kk?« «t. 62 Der ^trtzener 3w$d<»a erscheint täglich, ander bonntaa«. - Beiinnen: GiebevrrZamllienblStter; Kit iiInt fBr den Kreis Gießerr. Bcingsprck: monotl. Mk.lL5, vierteljährlich Mk. 4.05, durch Abhole- u. Zweigstellen monntl Mk. 1.25 durch die Post Mk. 4.05 oiertel- jährt, ausschl. Bestell q. Ferniprech - Anschliifle: für bie Lchr>ltleitungl l2 Verton,^kschä«l4stelle51 Aufchrist für DraKtimch- nd)ten: Anzeiger »letzea. Uns Grotzverün. Berlin, 13 März. Laut „Vossischer Ztg." brachen nachts mehrere Männer in das Grundstück des Professors Dietrich Schäfer am Ficlste- bergplay in Steglitz ein, warfen .Handgranaten gegen das Haus und feuerten ans Revolvern. Personen wurden nicht verletzt. Die Gin roobner* wehr wurde alarmiert, aber niemand verhaftet. Rach dem „Berliner Tageblatt" wurden auch am Steglitzer Bahnhof Handgranaten geworfen! und in der Kaiserallee sowie im Sudwestkorso mit Maschinengewehren und Gewehren gefäwlsen. Tie Plänkelei dauerte etwa eine Stunde, dann verschwanden die unbekannten Schützen spurlos. Laut „Berliner Tageblatt" ist in R e u k ö l l n und Britz der verschärfte Belagerungszustand verhängt worden. Meine Tamen und Herren! Tie Berliner Vorgänge sind im ganzen Reiche mit gespannter Aufmerksamkeit verfolgt worden. Ich benutze die erste Gelegen freit, vor der Versammlung des deut- scken Volkes Bericht zu erstatten. Ich kann Ihnen Mitteilen, daß der Auf st and niedergeschlagen ist. (Beifall.) Tie Säuberungs.rktion ist nur noch in einzelnen Vororten vorzunehmen. Tast, es in Berlin zu den wahnwitzigen Kämpfen, zu Mord und Plünderungen kam, ist zum weitaus grö&ten Teil auf das Sdstildkonto einiger Blätter zu setzen, voran die „Roke Fahne"' und die „Freiheit", das Crpan der Um: bringt gen. (Großer Lärm und Rufe bei den Unabhängigen: „Unverschämte Lüge, schamlose Verleumdung, unverschämter Geselle." — Ter Präsident ruft den Äbg. Haase wegen dieses 91usdruckS zur Ordmmg.) Monate lang haben diese Organe die Berliner Bevölkerung in skrupelloser Weise aufgepeitscht. Unter vielen Zurufen der Unabhängigen verliest der Minister Sätze aus diesen Zei-ungen und fährt fort: Sie hören, daß die Mitglieder der unabhängigen Friktion dieses .Hauses (mit erregter Stimme und wiederholt mit der Faust auf den Tisch fdtfjrgcrtb) alle diese Gemeinheiten und Schamlosigkeiten sich zu eigen mad*en. (Lärmender Widerspruch und Zurufe bei den Unabhängigen. — Zurufe: Rach 9tufo- land mit den Kerlen!) Tas „lichtscheue Gesindel", um mit dem „Mittagsblatt" der Streikleitung zu reden, diese „Hyänen der Revolution" haben mit ihrem Treiben begonnen, ehe der Belagerungszustand verhängt war und ehe ich auch nur einen einzigen Soldaten nach Berlin hatte einmarschieren lassen. Ich freue mich, da st die Besetzimg von Spandau kampflos hat erfolgen können. Am Mittwoch verschlimmerte sich die Lage beträclstlich. Tie Zahl der Bewaffneten, auch Zivilisten, am Alexander-Platz, nahm von Stunde zu Stunde zu. Tas Polizeipräsioium wurde stinken- lang beschossen, anfänglich mit Gewehren und Maschinengewehren, später auch mit besonderen Ge- jdaihen. Angeblich zur Säuberung des Alexander- Platzes anm irschierende Teile der V o l ks marin cdi Vision sollen vom Polizeipräsidium aus inner Feuer genommen worden sein. Tas wird bestritten. Ob die Matrosen als Helfer f inten, ist zweifelhaft. ES befindet sich eine Reihe übler Giemen(c unter ihnen und jedenfalls hoben sch mir gegen über schnöde«. Worchxuch verübt. (Härt, hört!) essierter Personen ist deutsch und wird deutsch bleiben. (Stürmischer Beifall.) Die Regelung der Verhältnisse der rheinischen Lande $um Reich ist eine rein innerdeutschd Llngelegenheit^ (Lebhafter allseitiger Beifall.) Eine Entschließung, bfe von allen Parteien unterzeichnet ist. besagt: Die Ncitio- nalversammlung stimmt der Erklärung derRei.l)s- regierung zu und ersucht die Regierung, bule Erklärung allgemein zu vertue ttvn. Die Entschliestung wird einstimmig angenommen. Präsident Febrcnbach schliestt darauf die Sitzung mit einer Änspraclre. dtächste Sitzung am Dienstag den 25. März RchmierSdfc Vereine__| l’EÄ'l Turngang im. v OSn>Ma^ %emü"iche'. Zusammense", s der usamme^r flv ^i. V^L- den heute immer noch viele Bergarbeiter an bet? Arbeit gehindert. Ich bitte die Regierung, rütfr lichlSloS für Ordmmg zu sorgen. Abg. Können (Unabh >: Unsere Anträge über die Einführung der 11 tbct!errate in das Gesetz sind keine Phantasie Bei der jetzigen Zujammen- setzung deS Reicksskolstenrates wird das Gesetz niet dazu fülwen, die Kohlenpreise weiter zu lungern. Weil das Gesetz kein sozialistisches ist, werden wir es ablehnen mtb der OcsseitUittlbit sagen, dotz die Mehrh i Ssvzialisten einem soläZm Gesetz zu- gestiiwml haben. ArbeilSminister Dauer: Um kern AgitationS-. argument anS der Hand zu geben, lehnen die Ur abhängigen das Gesetz ab und Hetzen in alter Weise weiter. Abg. Wal bäum (TenZch-Nat): Em Teil meiner Freunde stimmt der Vorlage zu, da er glaubt, basteS noch glingen Fairn, durch die Aus- führungsverordminoen einen Teil der sclIveren Bedenken gegen das Gesetz zu beseitigen. Unter Ablehnung aller Abäuderungsauträge N-erden darauf die einzelnen P.iragrapi>en des Gesetzes angenommen, ebenso die Entschliestung der Kommission über die A r b e i t e r r 6 t e. 3xnm wird dos Gesetz auch in dri ter Lesung gegen die Stimmen der Unabhängigen und des grüßen Teils der Rechten mrgeuonnnen. Tas SozialisierunpSaesetz wird in der dritten Lesung gegen die Stimmen der Rechten angenommen. Damit ist die Tagesordnung crs.chöpst. Außerhalb der Tagesordnung erhält das Wort Ministerpräsident Scheide mann: Pressenachrichten zufolge wird von französischer Seite in den besetzten ökfruten eine überaus rege Propaganda betrieben, die auf eine öo5reifjung rheinischer Gebietsteile vom Reiche hinzielt. Die Reickfs- regierung sieht darin einen durch keinen BorwanÜ zu beschönigenden Verstoß geqen das aflgement anerkannte Nationalitäten Prinzip und eine unerhörte Vergewaltigung des einheitlich fühlenden deutschen Volkes. Die rheinische Bevölkerung, die nichts gemein haben will mit den eigen n fl b i* hflW NK.L ^utro: «’S*,, «,!*• e%s* sLss luIdICI0'4 Sie haben die angeblich aas sie gerichteten Schüsse zum Anlast genommen, in bett^iclstucher Zahl zu den AufstLudisclien abruschwenken. Von bat Matrosen ist midzeteilt worden, da:», wenn nicht dio sofortige Znrüchziebung der Freiwilligentrnppew aus Berlin erfolge, für die nächsten Tage ein furchtbares Blntlxä» in Aussicht steh?. (Hört, hört!) Nachts um 4 Uhr nxirdc mir mitgeteilt, daß die Verhaub'imgen gegenstandsloS g to«'rbM stieu, da der nxi aus größte Teil der Mairosen g'.en die NegicrungSlnippen kämpfe. Teile der .Matrose« hatten inzwiscl>en versucht, in das Polizeipräsidium ein ju bringen, und es war ihnen auch bei einem Teil des GebäudeS gelungen. Auch an der Beschiessung be.eiligtcn sie sich zahlreich und beoiaitcn die Geschütze aut dem ÄLexauder-Platz. Am Don- nord tag morgen wurde mir gemeldet, daß. im Marinehaus, wo die Matrosendivisi-on uiiterge- brockst war, zahlreiche Waffen an die Zioilbe- oölfcrung ausgegeben wurden. Bei der llebersiede- hing der Mariuedivision aus dem Marstall lvar, vereinbart worden, daß unter keinen Umiftimbcii ihr mehr Wafjen verbleiben dürften, als »u ihrer Ausrüstung crfvrder.ich witeen. Dieses Ablvmndm ist von der Tivision gebrochen worden. (Hörl, hört!) Tie VolkSmarinedivision, die unS so unendlielte Mül)c in Berlin g^miacht hat, besteht nicht mehr. (Stürmischer Beifall.) Am Tooimers- tag abend war das gan^e Bartel des A)eran(.er- Platz-cs fest in unserer Hand. Ich gedsite tieferschüttert der Männer, die in diesen Schrecke»et- tagen ihr Leben gelassen haben. Manche sind Schüssen zum Opfer ge,alten; Gramm aber packt jeden Mensck-ou augcsichL der tierischen Bestialität,mit der gemordet wurde. Leider sind die Opfer recht zahlreich, lieber Lichtenberg und andere Viertel ist gei'a st ivorden, man habe geschwindclt. Tie Zahl der Opfer ist erfreulicherweise geringer, als zuerst gemeldet war. Ich bedauere, dast ein Teil der Presse durch die Sucht nach Sensalion mehr gemeldet hat, al- der Situation entsprach. Was aber gewesen ist, ist noch immer grausig $eitug. Freilich, wenn zuerst gemeldet wurde, dast einige 50 Mens<1)en dotgeschlagen worden seien, und dann nachher gesagt worden ist, dast mir 15 Menschen ihr Sieben licpen, dann heih.t e3 hinterher, die Sadv fei gar nicht so fdämmt gewesen. ES steht feft, das; in diesen Berliner Streiftagen Bestien in Me nschen- gestalt sich ausgetast hoben. (Grohe Bewegung. Abg. Zieh ruft: ArnoNLuser! Anderer Zuruf bei den Unabhängigen: Roske vor allen Dingen! Präsident Fehrenbadf ruft die Abg. Frau) Zictz zur Ordmmg. Ruse rechts: Hyäne! Andauernde groste Unruhe.) Fast eine ganze Woche lang habe ich verhandelt, um mit der Anwendung von Gewalt zu zögern. Ter Oberburaermnster von Lichtenberg hat nicht an mich geschrieben. Zu mir gekommen sind drei Mitglieder des Berliner Dollzugsrates und drei Mitglieder der Streikräte von Ächten- berg. Cs wurde beraten, tote dem Blutvergtehen Einhalt getan ivcrden könnte. ES ist scldstver- stündlich, daß ich mit dieser Deputation auf daS Gewissenhafteste überlegt habe, tote das Feuern verhütet werden fqtine. Aber ich muhte danach fragen, wenn Vereinbarungen über die Einstellung oes Sdnetzens getroffen werden sollten, was auf der Gegenseite an Autorität vorhanden wäre Ich habe deshalb gefordert, dah mir der Oberbürger» meister von Lichtenberg oder eine andere prominente Persönlid>keit mitteilte, welche Vorbereitungen und Madstmitlel in Achtenberg zur Verfügung ständen, um durchzusetzen, daß von dort nicht gesdwssen werde. Tarauf bat mir der Oberbürgermeister telephonisch erklärt, dah er keinerlei Machtmittel zur Verfügung habe. Eö ist mir bann telephonisch ayi anderen Tage weiter von dem Bürgermeister mitgeteilt worden, er habe mit Vertretern der Arbeiter und der Schtehenden zusam- mnrgetessen. Ihm sei vorgesdstagen worden: (©traf- frei beit für alle Leute, die an den Lichtenberger Vorgängen beteiligt waren. (Bewegung und Nute rechts^ Bildrmg einer Sicherheitswehr, in der auch Spartakisten sein sollten. (Ladien.) Bewaffnung einer solchen Sicher hei tSroebr mit den Waffen, die in Lichtenberg abgegeben wurden. Ich habe natürlich geglaubt, auf ein solches Abkommen nicht eingehen zu können. (Sehr richtig! rechts.) Id) freue mich', feststellen zu können, daß Lichtenberg fast kampflos von unseren Truppen besetzt ist. Dazu hat beträchtlich beigettagen der Erlab, den ich sdiweren Herzens am 9. März abends gezeichnet habe: „Jede Person, die mit den Massen in der Hand «egen die Regiermigs- truppcn kämpfend angetroffen wird, ist sofort zu erfdüefeen." (Lebhafter Beifall rerbts.) In bödpster Not habe ich und) zu dieser Anordnung entschlossen. (Zunif: Bedarf keiner Entschuldigung.) Aber ich durste die Absdstadstung von einzelnen Soldaten nidjt weiter dauern lasten. I«- muhte dieser Bestialität Einhalt tun durch die Androhung der äubersten Schreckmittel. (Sehr ridjtig! reclstS.) Wenn in den Straßen Berlins Tausende von Mensclten die Waffen gegen die Regierung führen, wenn Plünderer und Mörder Orgien fetem, dann besteht ein Zustand außerhalb jedes Rechts, und die Staatsnotwendigkeit gebot mir so zu handeln, daß so rasch wie möglich Ruhe und Sicherheit wiederher gestellt wird. (Beifall bei der Mehrheit.) Was gejebeben ist, verantworte ick vor dem Staate, dem Lande und dem Volke Ich scheue das Urteil der Nation nicht. (Stürmischer Beifall bei der Mehrheit. Anlialtendes Zischen bet den Unabhängigen. Erneuter Beifall bei der Mehrheit. Es folgt die exite Lesung des Gesetzcntrvurss, der den ... Der Aufruhr in Groß-Berlin ist, wie Noske gestern in der Nationalversammlung erklärte, endgültig niedergeschlagen. Die Stellung des Reichswehrministers ist heute nicht mehr das^ was diejenige des Kriegsministers im alten Reiche gewesen ist. Er verfügt über geringe Machtmittel, muß gegen Plünderer und Verbrecher Krieg führen und mehr die Obliegenheiten eines Polizeipräsidenten als eines Kriegsministers erfüllen. Und dann gibt es im Parlament noch eine Partei, die ihn am liebsten als Regisseur neuer revolutionärer Gewaltakte erblicken möchte . . . Noske hat mit seinen Gegnern scharfe Abrechnung gehalten und sich durch die fortwährenden Zwischenrufe der Unabhängigen nicht beirren lassen. Er hat denn auch bei allen übrigen Parteien stürmische Zustimmung gefunden. Hätte er gegenüber dem mi)^deri^chen Großstadtgesindel das Standrecht nicht verkündigt, so wären die Unruhen noch lange nicht beendet. Wir brauchen ein neues Heer mit straffer Zucht und Disziplin, in dem die Räte zwar eingegliedert werden sollen, in dem sie aber nichts in die Kommandogewalt dreinzureden haben — so schreibt auch der frühere Oberst G ä d k e, der bekannte Militärkritiker des „Vorwärts". »Vvn Noske hängt in dieser unruhigen, gärenden Zeit viel ab. Man denkt unwillkürlich zurück an die napoleonische Zeit der Fremdherrschaft 'in Preußen, an Scharnhorst. Die Zeit des Militarismus liegt jedoch hinter uns, und die Geschichte Preußens ist mit der gestrigen Eröffnung der preußischen Landesver- Hammlung in ein ganz neues Zeitalter einge- «angen, in dem von kriegerischem Ruhm nicht ttnehr die Rede ist. Aber trotzdem: Jedes geordnete Staatswesen, das nicht innerer und .äußerer Willkür pceisgegeben .sein will, braucht ein tüchtiges, brauchbares Heer. Die ^Entente lehrt es uns selbst. Der gestrige Protest Scheidemanns und die Kundgebung der Parteien gegen die Loslösung deutscher Landesteile vom Reiche würden erst wirksam und geharnischt sein, wenn uns etwa 5 von der Macht unserer Waffen übrig geblieben wäre. Nun haben wir fast alles, beinahe auch unsere Handelsflotte, buchstäblich um das Versprechen eines Linsengerichtes verkauft. Oder ist es noch nicht so weit? Werden wir uns bei den Frie- deusverhaudlungen wieder etwas empor- raffen? preußische Landesversammlnng. Berlin, 13. Mär». Die preußische Landes Versammlung trat barte zirm ersten Male in Berlin zusammen Hans mtb Tribünen waren gut beseht. Ministerpräsident Hlr ) cy hielt die Eröffnungsrede. Tic bisherige Regierung fdjeue den Rechcnscliaftsbericht nidtL, Ste begrüße den Tag, wo sie die fPerantroortung. an die frei gewählte Vertretung deS ^neußischetr. BolSeS abgeben könne. Ter Redner sasildert die traurige Verfassung des preußisclien Staates, die Streiks und den Terror im Innern, die Bedrohung der Lnndesgrerrzcn durch Polen, Tsd^seA und Bolschewisten. Das Land dürfe nicht in tert Abgrund stürzen. Er will es zur Arbeit anfnrfen. Große gesetzgeberisdx Aufgaben ständen bevor, so auf dem Gebiete des Verkehrs, der Verwaltung, des Unterrichts, der Erziehung usw. Der Minis.er- präsident Verurteilt den preußischen Partikular^ mus, er will aber auch keine preußischen Zwergstaaten. Für die Reichseinbeit müßten Opfer gebracht werden. Mit dem Geiste der L-reiheit, der Ordnung und Arbeit solle rauften der künftigen sriedliclien Größe des gesamten deutschen Vaterlandes dienen. Der Alterspräsident Herold (Zentrum) begrüßt bte Versammlung Ein Antrag auf Wb- änberung der Geschäftsordnung wird angenommen^ Eingegangen ist von der Regierung ein Gesetz über die vorläufige Staatsgewalt. Abg. Adolf Hoffmann (Unabh.) beantragt Aulltebung des Velageriingszuftandes in Groß-Berlin. ES entspinnt sid) eine l ngcrc Debatte, wann dieser Antrag auf die Tagesordnung kommen soll. Man einigt sich dahin, daß der Antrag morgen an dritter Stelle auf die Laars, ordmmg kommt. Verkehr mit russischen Zahlungsmitteln außer durch die Reichs bank verlnetet. Abg. Dr. R i c 6 e r (D. Vpt.) begrüßt die Vorlage, die absolut notwendig sei. Abg. Haase (Unabh) ivendet sid) gegen ba: Gesetz, das eine neue Feindseligkeit gegen die Sowjetrepublik darstelle. Abg. P oh l m a n n (Dem.) begründet einen Antrag der MehrheilsparteiLn auf Anmeldepflicht der Bestände in russischen Zahlung^ Mitteln. R e i ch s f i n a n z in i n i st e r S ch i f f e r: Der Rubel rollt in Deutschland, und zwar nicht aus wirtschaftlichen, sondern aus politisdfen Gründen. (»d)r richtig!) Abg. M ü l l e r (Soz.) wendet sich gegen ein von dem Abg. Haase verlesenes Berliner Telegramm, in dem and) behauptet wird, der Redner habe die internationale sozialistische Konferenz ge- täusclst. Damit schließt die erste Beratung. In zweiter und ebenso in dritter Lesung roiro der Gesetzentwurf mit dem Antrag der Mehrheitsparteien angenommen. ES folgen die gestern ausgesetzten Abstimmungen über dss Sozialisierunßsgesey. Z 1 wird in der Fassung l>es Aussd-usses darauf einstimmig angenommen. Zum § 2, der dem Reiche die Befugnis zur Sozralisierung erteilt, liegen mehrere AbanderungSanträge vor. w’cber den Antrag Auer (So;) u. Gen, der die Ent- schätzigungspslidst dcS Reiches bei Sozialisierungen will, wird namentlid) abgeftimmt. ES entsteht zunitelüt ein Irrtum, wonach der Antrag Auer angenommen worden wäre. Nachdem die Zettel noch einmal durchgezählt worden sind, et klart Präsident Fehrenbad>: Es hat fiel? hcransgeftellt, daß bei der ersten Zählung der Neinzettel ein Posten übersehen worden ist. (Wg. Dr. Cohn: Kopfredmen sdfwach!) ES sind abge-.itben worden 300 Stimmzettel. Enthaltungen lind nicht vorgekommen. Mit Ja haben gestimmt 135, mit Nein 165. Der Antrag Auer ist demnach abgelel-nt. Hierauf wird § 2 in namentlicher Abstimmung mit 246 gegen 53 Stimmen bei einer Stimmenthaltung in der Kommissionssassung angenommen, ebenso unter Ablehnung sämtlicher Ab- änberung5anträge der Rest des Gesetzes. Damit ist das Sozialisierungsgesetz in zweiter Lesung erledigt. ES folgt die zweite Beratung deS Gesetzentwurfes über Die Rcfltlnnfl der Koblenwirtschaft. Abg. Dr. Wieland (Dem.): Grundlegende Bedeutung hat die Zusammensepmrg des Reid)ü- kohlcnrates. Zuerst waren die Berbraudwr etwas zu kurz gekommen. Hier hat der Aussclmß Besserung geschahen. ES müssen alle Reid>stci1e in dem Neid>skohlenrst berücksichtigt werden, vor allem auch die kohlenarmen süddeutschen Staaten. Vor Eingriffen in den technischen Förderungsbetrieb sollte man sich hüten. Abg. Graf Posadowsky (D.-Nat.): Tausende von sclb^'>^'"-" Existenzen werden ^hirch iie eS Gesetz zu Agenten des Staates h rabgedrückt. (Z.iruf bei den -Nat): Das Gesetz ist für uns unannehörbar. Die SachverstLrdigen, die von der Ikvnrmisiwn gehört worden sind, haben einmütig erklärt, daß das Gesetz vernichtend für das ganze Wirtsdraftslebcn sein wird. Wie die Preisfestsetzung durch die Rerchsregierung gtbaebt ist, darüber sagt die Vorlage nichts. Wir können nid)t für Gesetz stimmen, würden aber gern an einem Gesetz über bte Auswüchse des Kohlew ichndtta's mitorbeiten. Wirtsdwstsminister W i s s e l l: Wir denken nickst daran, ben Alcinbanbel für Kohle zu beseitigen. Bei ber Zilsamnier.setzimg d s Kohlenhandels roer» ben selbstversiändlick» die füböcutfdxm Interessen besonders berücksickstigt. Abg. I m b u s ch (Zentr.): DaS Gesetz ent- ''prickst imferrn Ansdxruungen. Die Grosüinbustrie bat keinen Grund, fid) über Vergewaltigung zu beüageu. Sie immer rücklichtLioS. Leider roer- r.-r—j Mimen. hl albSflnbei’ mit Äboit wö> iiÄnuni-3l7d TÄWetbet M WM putt ani qj’.j ’ fertige Gewinn-; auszahlung ciJItoriteniBiil 119 Geldgewinne Mk. >5000 sbriefeiMLllö ose lür Mk. 11.10, Porte 20 Plg extra, bei jmer in Gießen: Lotterie-Elnnehmc bariBaohiokir.Frli' FIudji, J. JooiL lederverkäofer gemocht, (ew-5 GiehenerAnzeiger äs. General-Anzeiger für Gberhesien SwlMngrnrnddruck u.Verlag: vrühl'sche llniv^Vuch« u. Steinbruderet R. Lange.Zchriftteltung, Sefchästsstelle ».Druckerei: Schulstr 7. ieSÄ"™’ IPjehlungen ^aniicht. ^trahlun$,en *L Höhenlonnej btt Jh’n Vie Haltung Ser Unabhängigen in Sayern. Berlin, 13. März. (WTB.) Tie „Boss. Utg." meldet aus 5cün tfcen: Bon der gefmgen Veneralver >'amm'uni der unabhängigen so- tzialdemokratischen Partei wurde be^ ßchlossen, die bürgerliche Temokrstlie und den bürgerlichen Parlamentaris.nus al5 Ausdruck des voli- Lrschen Wittens, als Kampfmittel des werktätigen Balkes imb grirndsZtzlich die Verwaltung durch das werktätige Volk und die Tiktotur des gesarmen ?Bult tat iate;- cA-3 nicht terroriilischeS, sondern chöpsecisches Mittel tu fordern. Voraussetzung sri die Eroberung der politischen Macht durch die Räte. Tie Bartet febe in der kommunistischen Bar tei eine Bruderorganisation unbi wolle die revolutionären sozialisliscl^n Massen Ser MehrheitSparteicn für den Nouaujbau gewinnen. Sie verwerfe die Vereinbarungen oom 7. und 8. Mär; und lehne die Teilnahme am Ministerium mit den Mehrheitlern ab. (Eine Kundgebung der Hauptfaktoren de; deutschen wirtschaftrlrdenr. Berlin, 13. März. (MTB.) Zu einer elnheitlid/en gewaltigen Ä u ndgebung des deutschen MrtschaftSlebens zu den Nöten und Ausgaben der Zeit gestaltete sich lxute die Versammlung, M ber der Deutsche Handwerks- u. Gewerbe ka m m e r t a g, der Deutsch- Industrie- und Hanbelslag, der Reichs ius- schust der Teutfchen Landwirtschaft, der Reichsocrband- der deutschen Industrie, der Zentraloerband des deutschen Großhandels und die Arbeitsgemeinschaft des deutschen Einzelhandels «ingeladen -Uten. Alle Redn« betonten nack^rücklich, daß, nur die Befreiung von den Fesseln der Zwangswirtschaft und die Auf- nahrne der Arbeit unter der SelbstoeranlwoNlich- feit aller Beteiligten den Wiederaufbru des deutschen Wrlsä-aftslebens ermöglichen könne. Einstimmig wurde eine Entschließung angenommen, in der gesagt wird: Die Pflicht des l^esetzgebers und der Sanierung ist es, die Sicherheit und Ordnung wiederhcrzustellen. So schnell als möglich ist der Zwang der Kriegswirtschaft Xu beseitigen. Die Sozialisierung mag man für ein »eine Gewerbezmeigc zugestehen, grundsätzlich ist sie zu bekämpfen, weü sie die Höch!« Anspannung der wirtsclxkftlickien Kräfte verhindert. Durch Stenern dürfen nicht der Volkswirtschaft die Mittel entzogen werden, die mi ihrer Erhaltung und Entwicklung erforderlich sind. Im Arbeiter und Angestellten mögen sich bewußt sein, da» ihr Wohl mit dem (Seocibcn der gesamten Volkswirtschaft verknüpft ist. Flammender Einspruch ist gegen btc Auslieferung der Handelsflottei zu erheben. Zu einem Frieden auf Grund der Wil- fanscl-en Pimkie haben sich die Gegner durch Vertrag verpflichtet. Danach ist uns die fteie Be- tcilrgnng am Weltverkehr zu gewähren und sicher- zustetten. Ter Landerraub an unseren Grenzen und die geplante Wegnahme unserer Kolonien widersprechen jenen Punkten unb wären ein empörender Rechtsbruch. Wir können nur einen Frieden unterzeichnen, der uns die Wie- deraufrichtnng unserer Wirtfchast gestattet und uns nicht zu Sklaven Macht. Srzbrrger und die deutsche Jriedenddelegatiou. Berlin, 13. Märtz. (WTB.) Wie wir von zuständiger Stelle erfahren, lehnte Erzberger troh wiederholter Bitten den (Eintritt in die deutsche Frkedcnsdclcgalion ab. Wer will des Strome» Hüter sein? Paris, 13. März. (WTB.) Tas Unter» komitce der Kommission fmr die Häsen und Wasserwege, das sich mit der Regelung der Schiffahrt befaßt, schlägt vor, bci6 der R Hein für die Schiffahrt aller Nationen ohne Unter» fdsieb geöffnet ist imb von einer Kommission, ähnlich der Donau komnnssivn, kontrolliert nttrb. Bezüglich des Kieler Hafens wird der Kommission vvrgesrlstagen, daß dieser zur freien Verfügung für die Handels- und Kriegsflotte aller Nationen steht. Der Slknral soll weiterhin deutsches Eigentum bleiben und von Deutschland in Betrieb gehalten werden. Mit den Befestigungen dcä Kanals werden sich die militärischen und andere Sat^xnrftäiibiite des Obersten Rates befassen. An alle neutralen Nationen Europas, Asiens und Südamerikas ist seitens der Friedenskonferenz die Einladung ergangen, Vertreter abzuordiren, btc an der in Paris am 20. März stattfindendcn privaten, riichtofsizicllen Konferenz trilnehrnrn imb dort ihre Ansichten über bat Völkerbund darlcgcn können. Der Kamps im Osten. Libau, 13. März. (WTD) Fm weiteren Vordringen wurde den Bolschewisten der wichtige Eisenbalmknotenpunkt Schau len, wo die Bahnen Tilsit-Mitau und Libau—Dünalmrg sich treffen, unter steten Kämpfen entrissen. Nördlich davon wurde Szagarren an der litauisch-kurländisä-en Grenze, genommen. Oesterreich und die Dschccho« Slowaken. Wien, 13. MäA. (WTB.) Nach einer Meldung deS Wiener Corr.-Bur (atm von einem formellen Abbruch der diplomatischen De- Dichungen pv'.sch.n der tschecho-slowakisclben und der deutsch-österreichischen Republik keine Rede sein, wenn auch eine diplomatische Spannung wegen per tschecko-stvwakisckten Bc chuldigungcn besieht. Der übliche tägliche Verkehr mit der tschccho-slo- wckkischen Gesandtschaft ist unterbrochen. Au» Liessen. Au» den dlusschüffeu der Kammer. Darmstadt, 12. März. Der Geseh- aebungsausschust hat heute mittag die Beratung dcr Stüdteordnung, Land- gemcindeordnuna, Kreis- und Provinzialordnung begonnen. Der F i n a n z a u s s ch u tz beriet heute vormittag mit der Regierung. Mit der redaktionellen Fassung in Kap. 2 (Zivillifte), „vorläufiger Betrag der seitherigen Kronrente bis zur Abwicklung der Verhandlungen" hat sich die Regierung einverstanden erklärt. In Sachen der Ztvillifte erklärte die Regierung, daß die Verhandlungen mit dem Großh. Kabi nett noch im Gange seien. Sei bis zum 1. Avril keine Aussicht auf Vergleich, so werde die Regierung zur Erreichung ihres Zwecks andere Wege einschlagen müssen. Eine einheftlubc Preisbildung des AoszeS, wie sie im Ausschuß emgertot wurde, ftößt nach der Regierung auf so große Schwierigkeiten (Unterschiede in den Transportkosten), daß sie als unausführbar erscheint. Bei Kap. 3 (Weingüter), 7a (Braunkohlenwerke), 8 (Bad Nauheim) überzeugte sich der Ausschuß, daß eine doppelte, kaufmännische Buchführung zu weitläufiger Arbeitsbelastung führen würde, doch teilt die Regierung mit, daß die Aufstellung einer kaufmännischen Bilanz dagegen möglich sei, wozu die Grundlagen in den Büchern vorhanden sind. Bei Kap. 12 (direkte Steuern) ist durch einen Nachtrag der Regierung die Zahl der Stellen, in denen Schreibgehilfen angestellt werden können, von 227 auf 260 erhöht worden (Ministerium des Innern 40, Mini fterium der Justiz 122, Ministerium der Finanzen 98). Zur Aufbesserung der Vergütung der nichtangcstellten Schreibgchilfen sind 200 000 Mk. als Nachtrag zu 116b eingesetzt worden, und zwar sollen künftig vom 20. Lebensjahr ab statt 800 1200 Mk gegeben werden, und von da ab soll die Vergütung langsam ansteigen bis zu 1800 Mk. im 35. Lebensjahr statt seither im 44. Lebensjahr. Hierzu kommen selbstverständlich die Kriegsteuerungszulagen. Bei Kap. 14 (Staatsministerium) legt die Regierung die Gründe dar, weshalb es zur Vermehrung der Minifter- stellen gekomnien ist. A«» Stadt und Land. Gießen, 14. März 1919. Lebensmittel. * • Die Kartoffelbestellausweise und die bereits verfallenen Kartoffelmarken, die infolge der schlechten Belieferung der Stadt Gießen mit Kartoffeln seither nicht eingelöst werden konnten, können jetzt durch die Kartoffeihändler beliefert werden. Die Kartoffelhändler haben genügend Vorrat an Kartoffeln. Ab 22. März verlieren die Bestellausweise ihre Gültigkeit, Kartoffeln werden dann nur noch auf Wochen- Kartoffelmarken verausgabt. * • Heringausgabe. Freitag den 14. bis einschließlich Samstag den 15. März gelangen in verschiedenen Geschäften Heringe zur Derteüung. Der Verkauf der Heringe erfolgt gegen Abgabe des Be. zugsabschnilts Nr. 13. Aus jeden Abschnitt entfällt ein Hering zum Preise von 65 Pfennig • * Käseverteilung Am 15. März 1919 gelangt in verschiedenen Geschäften Käse zur Verteilung. * * Buttermarken. Am Freitag den 14. und Sonnabend den 15. ds. Mts. erfolgt die Ausgabe neuer Butterkarten. Die Karten find in der für das Bestelloerfahren üblichen Form gedruckt worden, da nach einem vor einigen Wochen gefaßten Deschin'; des Lebensmittelausschuffes das Bestelloerfahren auch bei Butter unter Aufhebung der jetzigen Bezirksein- tettung eingeführt werden sollte. Jn der Sitzung vom 12. ös. Mts. hat der Lebensmittelausschuh jedoch beschloffen, von der Durchführung des Vorbestelloer. fahrens abzusehen. Die Abgabe von Butter erfolgt daher wie bisher entsprechend der Bezirkseinteilung in den Filialen der Molkerei Grieb. Außerdem wird in dem bisherigen Umfange in den Geschäften von H. Driesch, Seltersweg, H. Arnold II., Kaiser- Allee, Konsum.Verein Gießen u. Umg., August Kallenfels, Marktplatz, Butter gegen die jeweils gültigen Buttermarken abgegeben. Jn der nächsten Woche ist die Buttermarke Nr. 12 gültig. • • Stöbt Gemüseoerkauf, Marktlauben. Heute und die folgenden Tage kommen u. a. getrocknete Gelberüben, Weißkraut, Wirsing, Weiße, rüden und Kartoffel zum Verkauf. Ferner noch Sauer- kraut, das Pfund zu 15 Pf^ Zwiebeln das Pfund zu 50 Pf und Grünkohl. • • Freibank. Samstag, 15. März 1919, werden von 12 bis 4 Uhr die Nrn. 1301 -1500 beliefert • • 8 Pfund Kartoffeln und 1 Pfund Fleisch für den Landarbeiter. Durch eine neuerliche Verfügung des Neichsernährungsamts sind dem Landarbeiter, der in Selbstversorgungsbetrieben arbeitet, Zulagen zur Lebensmittelration zugebilligt worden, die voraussichtlich einen beträchtlichen Anreiz auf die Aufnahme der Landarbeit durch die städtischen Arbeiter ausüben dürften. Wie wir nun vom Reichs- ernährungsamt erfahren, beträgt die Wochenration für Kartoffeln für den Landarbeiter 7 Pfund (außer- dem zur Brotstreckung 600 Gramm)- die Fleischration wöchentlich 500 Gramm, die wöchentliche Duttermenge 100 Gramm. Der Landarbeiter, soweit er Selbst- versorger ist, erhält ferner monatlich 9 Kilogr. Brot- getreide, 2 Kilogr. Gerste, Hafer und Mais, 1 Kilogr. Hülsenfrüchte. Endlich werden ihm für das ganze Wirtschaftsjahr an Buchweizen zugewiesen 25 Kilogr., an Hirse 10 Kilogr. und an Grünkern 3 Kilogr. Die Znckerversorgung. Der Umstand, daß vor dem Kriege größere Mengen Zucker aus Deutschland ausgeführt wurden, wird immer wieder ins Feld geführt, um die ze tweilige Iuckerknappheit als (Ergebnis mangelhafter Organisation der Kriegswirtschaft darzustellen. Die Erzeu- gung von Zucker ist jedoch, wie bekannt, in den Kriegsjahren außerordentlich zurück gegangen. So wurden an Rüben verarbeitet: imFahre1913 14 16939979 Tonnen, 1917,18 9242519 Tonnen 1918/19 p423000 Tonnen. Der daraus gewonnene Rohzucker betrug: 1913 14 617937 Tonnen, 1917/18 1 547936 Tonnen, 1918 19 1250000 Tonnen. Die für 1918/19 angegebenen Zahlen beruhen nur auf Schätzungen, da genaue Unterlagen zur Zeit noch nicht vorliegen. Der Rückgang in der Rüdenoerarbeitung und der Rohzuckerherstellung ist durch die Schwierigkeiten ver. anlaßt die sich nach dem Abschluß des Waffenstillstandes und nach der Umwälzung besonders im Der- k. hrswesen, aus dem Gebiet der Kohlenförderung und auf dem Arbeitsmarkt ergaben. Di« durch das Kriegsende bedingten und vielfach sehr überschätzten Ersparungen an Zucker können eine Verbefferung der Lage nicht herbeiführen. Die für die Munitionsherstellung verwendete Iuckermenge b<- trug im letzten Jahre nur 65006 Tonnen und fällt für die Gesamtoerteilung wenig ins Gewicht Für Heer und Marine wurden bisher, einschließlich des für Marmelade-, Kunsthonig. und Keksherstellung benötigten Zuckers, insgesamt 2.6000 Tonnen verbraucht. Auch hieraus kann eine Verbefferung der Iuckerversorgung nicht ermöglicht werden, da den Kommunaloerbänd n die Mengen Zucker, die für die aus dem Heeresdienst enUaffenen Mannschaften bestimmt sind, zur Verfügung gestellt werden. Die Lag« b«r Zuckerversorgung ist aus all diesen Gründen äußerst gespannt. (Es besteht die begründete Hoffnung, daß die Ration des Verbrauchszuckers für die Bevölkerung nicht her- abgesetzt gu werden braucht 3n Ausaahmefallen wird es notwendig werden, für den Derbrauchszucker zur Ergänzung der fälligen Ration Rohzucker zur Verteilung zu bringen. Für die Herstellung von Mar- melade bzw. zur Verarbeitung der vorhandenen Rohstoffe sowie für die Herstellung von Kunsthonig ist nicht genügend Zucker vorhanden, um die Verteilung von Brotauiftrid) im bisherigen Umfange Ms zum Ende des Wirtschaftsjahres festzusetzen. Die Zuweisung von besonderen Mengen Einmachezucker wie in den Vorjahren kann nicht in Aussicht gestellt werden, die Hausfrauen werden sich zweckmäßig auf das zuckertest' Einkochen vorbereiten ober ver- suchen müssen, sich aus den monatlichen Zuteilungen Zucker zu ersparen. • • * Seinen 70. Geburtstag feiert am 15. März der Veteran Adolf Kreuter. • • Don der Landes-Universität Außerhalb unserer Stabt geht das Gerücht, daß die Landes- Universität wegen Ueberfüvung schon jetzt keine Studierende mehr für das Sommer-Semester 1919, das am 29. April anfängt, aufnehme. Wie wir hären, entbehrt das Geruckt jeder Grundlage' es ist wohl mit einem starken Andrang zu rechnen, jedoch wird die Zahl der Stubierenöcn nicht beschränkt •• Aus dem Stadttheaterbureau. Auf das heute ftattfindende Gastspiel des Tegernseer Bauerntheaters sei auch an dieser Stelle gang besonders hingewiefen. Morgen, Samstag, gelangt neu- einstudiert Obfens .Nora» zur Aufführung. Die Vorstellung zählt als 19. im F eitags-Abonnement. 3n den Hauptrollen sind beschäftigt die Damen Allner, Marks, wwie die Herren Teleky, Volck und Hanfer. Am Sonntag nachmittag wird die Fallsche Operette „Die Rose von Slambul" wiederholt, während abends das Lustspiel „Die Journalisten" gegeben wird. Bemerkt sei noch ausdrücklich, daß vorn nächsten Sonntag ab die Abendvorstellungen im Stadt- theater wieder um 7 Uhr beginnen, während die Nachmittagsvorstellungen um 3 Uhr anfangen. • * Die Sicherheit s wache faßte gestern mehrere Hamsterer aus Westfalen ab, in deren Besitz 3 Zentner Mehl, 14 Liter Del und Butter oorgefunben würben. Für das Mehl zahlten sie für das Pfund I Mk., Butter 17 Mk. und Oel bas Liter 28 Mk. Die Leute hatten die Gegenstände von Landwirten und einer Oelmühle in Großen-Bufeck und Beuern erworben. ♦ * Diebstähle. Am 10. d. Mts. wurde an3 einem Garten An den BahntzZfen rin älterer dunkler Rick, eiire blaue Arbrilsfchürze, sntei Svaten, eine Hacke, ein ftxirft, zwei S.Hippen, ein B il und eine Mistgabel itnb in der Zeil vom 14.—15. Fevr. aus einem Blockhaus in der Nähe deS Schrffen- bcrg5 mittelst Einbruclts eine grün gemusterte, eine bla «gemusterte lutb ritte weiß- und bimt- karierte Tisd>decke, zwei Federkissen, ein Korb und eine vernickelte Rosensd«re entwendet. Sadibien» (idie Mitteilungen nimmt die hiesige Kriminalpolizei entgegen. •* Besetzwe chsel. Das Haus mit (Barten des Herrn Dr. Keller, Mannheim, Ost-Anlage 39, ist für 70000 Mk. an Herrn I. Sonn übergegangen. Der Fernsprechverkehr mit Deutsch, öfterreich und Ungarn ist allgemein wieder zuge- laffen. Anträge von Firmen usw. auf Zulassung zum Fernsprechverkehr mit Deutsch Österreich und Ungarn brauchen daher dem Kriegsministerium nicht mehr zur Genehmigung vergelegt werden. ** Tic A uszahlung der Familien» u n t e r st ü tz u n a e n an die Angehörigen der noch im Heeresdienst BesindlidMN für 16. bis 31oMärz 1919 findet Samstag den 15. März in der Zeit von 8l/i bis 12Vr tthr vormittags im Stadthaus, Zimmer Nr. 7, statt. "DerDeutsche Eisenbahner-Verband hält morgen Sonntag nachmittag 2 tthr im Hotel Fürsttnrl)of eine öffentliche Eisenbahner- Versammlung ab. DerkehrSaitesdmßmitglied Witt- rich-Franksurt a. M. spricht über Sozialisierung und Eisenbahnbetrieb. ** Schwarz-Weiß-Theater. .Keimendes Leben", 2. Teil, bas große bramatische Kulturdoku, ment von Dr. Paul Meißner kommt ab heute bis einschließlich Montag zur Aufführung. Dieser Film ist einer der besten Aufklärungsfilme. On Dorberei- tung: der bekannte Noman von Hans Land „Staats- anwalt Jordan". Lichtspielhaus, Dahnhofstr. 34. Einende- sonderen Genuß verspricht das Lichtspielhaus in der Zeit von Samstag den 15. bis «inschl. Donnerstag den 20. März durch Aufführung einer reizenden Film- Operette „Wer nicht in der Jugend küßt". Die von Alfred Berg stammende lustige Handlung ist durch gefällige Weisen von Karl Otto Krause umrahmt. Wie auf der Sprechbühne hängt auch hier der (Erfolg zum großen Teil von der Darstellung ab, die in denkbar besten Händen liegt Tüchtige Operettenkräfte beherrschen ihre Aufgabe, sich mit ihrem stummen Partner auf der Leinwand au verschmelzen, voll- kommen. Die Vorstellung beginnt täglich um 4 -, 5.45 und 7.30 Uhr. Karten sind im Vorverkauf täglich an der Kaffe zu haben. Näheres siehe Anzeige. ftrcis AlSfeid. Groü-Hcsftu. vz. Alsfeld, 13. März. Gestern abend fand im Mainzer Hof eine Mitalieder-Dersarnmlung der Ortsgruppe Alsfeld des Hessischen Dolksbundes statt. Aus den Mitteilungen des Vorsitzenden über b t am letzten Sonntag in Gießen abgehaltene Generalversammlung des Hessischen Aolksbundes ist hervorzuheben, daß die Bewegung für einen Zusammenschluß beider Hessen, Naffaus, des Kreises Wetzlar und Wateecks mächtig um sich greift Deshalb gelle es, möglichst viel Stimmen zur Einzeichnung in die Listen des Hessischen Dolksbundes zu bekommen, wodurch ja keinerlei sonstige Verpflichtung erwachse. Die Ortsgruppe Als- seid des Hessischen Dolksbundes wird an geeignete Persönlichkeiten, denen es mit der Zukunft des Heffen- lanbes ernst ist, die Bitte richten, Unterschriften möglichst aller Einwohner mit Angabe der Zahl ihrer Familienmitglieder zu sammeln und an die Ortsgruppe baldigst einzusenden. Aus hrm bcftb:en Nhringkblkt. mr. Wiesbaden, 12 März. 3n der letzten Zeit werden namentlich Frauen und Mädchen, aber auch Manner von der französischen Besatzung in ken Abend, tunden belästigt Mißhandlungen schwerster Art ind an der Tagesordnu->g. Auf mündliche Beschwerde >eim Stadtkommandanten verwies dieser die Be- chwerdeführer auf den Weg her schriftlichen Klage und verbat sich jede weitere Belästigung. — Altendiez a. L, 12. März. Mehrere» Fraue« wurde von hiesigen Bauern die Kranken- und Säuglingsmilch mit dem Hinweis verweigert daß man sich die Milch bei Scheibemann holen solle. Auf Beschwerde dieser Frauen entschied der amerikanische Ortskommandant: „Die Dauern haben sofort doppelte Portionen Milch an Kranke und Säuglinge zu verabfolgen. Wer die Milckabgabe verweigert, dem wird das Milchvieh sofort ohne Entschädigung enteignet- — Hochheim a. M., 12. März Weil sie es an der nötigen .Gewissenhaftigkeit" bei Ausfüllung des Reisepaffes fehlen ließen, wurde» der hiesig« Bürger. meister, der Beigeordnete und der Schreib« »em frais» zösifchen Militärpolizeigericht zu empfindlichen Geldstrafen verurteilt — Königstein, 12. März. Die französische Behörde macht« es der Bevölkerung zur Pflicht, alle Fahnen und Ehrenzeichen der Regimenter durch Ab- nehmen der Kopfbedeckung auf der Straße gu grüße». Zfocbfcbtil iiti ehrt ebten. — Frankfurt a. M.. 13. März. H,«sig« evang». lifche Kreise, die schon feit Jahre» die (Frridjtuug ein« theologischen Fakultät an der hiesigen Universität betrieben, hoben Schritte zur Uedemohme des Straßburger theologischen Lehrkörp«s nach hi« unternommen. Der Senat der Universität beschloß gründ- söhlich die Errichtung der Fakultät und richtete au bas Kuratorium das Ersuchen, dieses möge in mög- lichst rasche und eingehende Prüfung d« Frage ein- treten, ob sich bei Uebernatjme der in Stoßburg freigewordenen Lehrkräfte die Mittel für die Gründung einer theologischen Fakultät aufbringen lasten. (Es handelt sich oorerfl um 5 Professoren. Das Kuratorium trifft am 14. März die Entscheidung. mr. Frankfurt a. M^ 13 März. Geh. Me. dizinalrat Prof. Dr. Ludwig Rehn, der Ordinarius für Chirurgie an der Frankfurter Universitöt, tritt am 1. Oktober aus dem Lehrkörper aus. Schon jetzt wird er bis gu diesem Zeitpunkt beurlaubt Professor Rehn, einer der führenden Mediziner Deutschland», feiert am 13. April seinen 70 Geburtstag. Die zunehmenden Beschwerden des Atter« lasten ihn in be» wohlverdiente» Ruhestand treten. vüchertlsch. Infolge des Parner- und Platzinmrgess Annen fcrtläufig die Buch rngängt nur verzridmet werden. Eine Besprechung ist nur in den aller- seltensten Fällen möglich. — DiealldeutschE Gefahr Don Paul Rohrbach. Herausgaben von M £x>ho"mt. Verlas) von Hans Robert Engelauum, Berlin W 15. Preis 1,50 Mk. — Wie wir belogen wurden. Tie amtliche Irreführung des deutschen Volkes. Dr. Kurt Mühsam. Verlag von Albert Langen in München. — Die deutsche bolschewistische Verschwörung. 70 Dokumente über die Bv- Ziehungen der Bolschewiki zur deutsch«! Heeresleitung, Großindustrie und Firurnz. Ter freie Co lag in Bern, Falkenplatz 22. — Leipziger ,„J ll ustrierte Zei- tung" (Verlag pc»n I. I. Weber». Letzte Nachrichten. Die verhand ungen in Spaa. Berlin, 13. März. (WTB.) Sitzungsbericht ber $?afenfttUFdantebrnmlhwn in Spra oom 13. März. Ter Vertreter der delttschen Regierung übergab m der heutigen Sitzung eine Note an die Alliierten, in der die innere Lag« Deutschland- gesd-ildert nrirt». Ter Schluß der Note lautet: ,,Tas Ansehen der Regierung hat durch bte entflossene und verstLndnisvolü Haltung -war sehr gewonnen, aber alle errungene» Erfolge müssen trotzdem Sdieim-rfvlge bleiben, wenn nicht in allernächfter Zeit der Arbriterschaft eine, wenn auch mir leichte Besserung der E r - nährungSverhältnrsse geboten werden Faun. Nur Arbeitsbeschaffung, also Rohstoffe, und MkSreichcnde Ernährung können der arbeitenbm Bevölkerung endgültig Rettung bringen." Pensionen an im gteidjälanbe w» lmen bleibend« elsass-lothringische Beamte werben nach einer Entscheidung von Marschall Fach nur bann aus- aezahlt werden, tvenn auf Grund eines gegenteiligen Abkommens die dcutfdie Regierung der sranzösisdteU einen enifprcdxiibai Vorschuß gibt. Zu dem Ersudien der Wliierten, befoniere Telegraphenlinien von Berlin nach den besetz en Gebieten yn errichten, wurde das grundsitzlicke Einverständnis der dcuisä-en Negierung unter fcoet Voraussetzungen erklärt, nämlich erstens Lustche- rung der Gcgenseikicfteit für die Zeit der Friexns- verl^iublungen, zweitens Gewährung nur bis Frte» densschlust. Tut deutsche Ka u ka su-beleg a ti o n, an deren Spitze der Generalmajor o. Kreß steht, ist sicheren Nachrichten zufolge, entgegen der von Marschall Fach gegebenen Zusicherung deS freien Geleites interniert worben. Ttes verstößt aufierbem auch gegen Artikel 13 bes Wasienstill- stmrbsvertrageS. Tie Behandlung der Triegation ist absichtlich unhöflich und schroff. Es wirb dagegen Verwahrung eingelegt. Bezüglich be» von den Franzosen abgelebten Oberbürgermeisters von Mainz war beulfdyr- seits um Ausllärung gebeten toorben. Xie heute gegebene Aufklärung lautet bahin, baß Oberbürgermeister Goettelmann nicht mehr bas Vertraue» ber französisdien BehSrden genos eu hat unb ibrN daher der Abgang nahegelegt worben war. Ei« sachliche Aufkläruno über bte Gründe der Maßregelung wurde nicht gegeben. Der frühere Polizeipräsidrul Eichborn. Berlin, 14. März. Noch einer Meldung bte „Der!. Lok.-Anz." aus Weimar liegt ein Schreibe» des Abgeordneten Eichhorn an den Präsidenten der Nationalversammlung vor, in welchem er aus ®ra»n- schweig, wo er bei feinen kommunistischen Freunde» Unterschlupf gesucht habe, anhfinbigt, daß er an den Sitzungen der Nationaloerjammlung teilnehmen werde unter der Voraussetzung bes Schutzes seiner persönlichen Freiheit durch den Präsidenten. Bus brr Deutschen deins'falschen Partei. Berlin, 14. März. (WTB.) Tie T^ulsche denrokratische Fraktion der preuhisdien Lanfesver- sammluu^ wählte ju Xwriiynbai mit gleichen Rechten otaat5iiriniftcr a. D Tr. Friedberg, Tireftor Oeser, Stettin unb Prof. D. Rade, Marburg. Die Landtagswahlen ta Sachsen-Weimar. Weimar, 13. März (WTB.) Bei de» Landtagswadlen in Sa chsen-D e i mar erhielten die Mehrhritsfozialdemokraten 18 Stto b« Unabhängigen 3 Sitze, die TeuZcirtattonate» unb bie BolkSvartei (brrbunfenc Listen) zusammen 11 Sitze unb die Den sche demokratische Parier und bie Ehrislluhe BolkSpartei zusatmne» 10 Sitze. Die kllftschiffühtt in Deutschland. Pari», 13. März. (TBZ9.) 3» ber gestrigen Sitzung bc» Obersten Kriegsrats fand eine (Erörtern»g statt, um die genaue Unterscheidung fcsizustelle» zwischen Militär ifcherLvftschif fahrt, die Deutschland verboten bleiben soll, und der Luftschiffohrl für Handelszwecke, d e Deutschland nach dem Friede- unter gewiffen Sicherheiten gestattet werden soll. Die Frage wird noch «ngehend« geprüft werd«. *«te 1*. «t. -'chten. b nach f-tät M“ W. * Ä9nu;k ÄtV ' d« Ni C Mittel ffir V st ®ti mA”9» r»s .ä; * ^""Ä ätiüt r V4.LL !. Bme ’J1 vttinämer De, « den an» NwqlliL $ft. mrai- Berlm 8 U. -n »ntbtn. 7» »tschm Boltz. tz, von Albert Lango bolsPevikilche nnmtr über die & nr beulid-ot hrntj. °umr. 2er freu $C l«#riett< 8,|. JCJC', kichten. rn in Span, lDTB.) LitzmlgÄ» Mission in SprVwi ' deutschen Rezimq ping rote 92jteil die innere Lai! ■ wird. Ter Stint sehen der 3kgim-| und verstündnisv.': , ober alle emmoeia öchemer folge bittre Zeil btt Arbeiterstiii Äesimmg der §r> le geboren Iverda , alb W»nt in» iCT brr arbeitend ng bringen." ube tootw’nb'.riMbt :bm nach dac ldU> ich mit kmn aui- Grund etnri gt?i- ihdx Regierung KJ en dm Vorschub K. Alliierten, ? in nach den bw’ de das grunbit--' Reaienrng in*f» ntiich erstens H -ü!- bte Zeit der iyri:^ ochnmg natbisiji» asusdkltgati.^ lmajor o. SrtBSX 'lge, entgegen dn°» Zusichmmg desW wrhtil. llti WWJ el 13 des V«!oirdd°segs EZ W atnosen »m cgi Dockten wr. Gründe der wi ?n. Ssisntt bllbbonl- ach be^räfiöente« * Dtld) fhtoen rfflÄ"*” Ä* h, restl^^^PU KsKx" «MMcher Teü. Bekanntmachung Errichtung des hessischen Mil'tSrversorgungs. aerichts. Dom 25. Februar 1919. Auf 6rund der Reichsverordnung über Lende, exag des Verfahrens in MUitSrverforgungssachen •e* 1. Februar 1919 (9L ffi. SL Seite 149) wird fol- gende» bestimmt: 6 1. Mit Wirkung vom 1. Mürz 1919 wird für den Freistaat Hessen ein Militäroersorgungsgericht bei dem Oberversicherungsamt errichtet. b ld^. ^tOöin3 ®irt> ic Eine Kammer ge- Vie Sitzungen der Kammern werden in der Regel t« den Provinzialhauptstädten abgehalten. Der Di- rektor de» iMlitärverforgungsgerichts kaau Ab- weichendes bestimmen. Darmstadt, den 25. Februar 1919. Ministerium des Inner». Dr. Fulda.______________ Bekanntmachung über weibliche Angestellte. Zur Teirchführuag des § 7 der Senrrdmmg über die Einstellung Entlassung und Tntlsbmmg der Arwestellton roähreno dec Zeit der wirtschaft- cheu Temobiimachung ttom 24. Januar 1919 u.'G.-Bl. S. 100) ordne ich auf (Sfrantb ber §§ 1 rnd 4 der Verordnung über die wrrtschastliche Lcmobilmachung vom 7. Novernber 1918 (Rcichs- •" Bl. S. 1292) für das hessische Staats- ..biet nach Anhörung meines Beirrttes fragen- des an: I. Alle Betrieb-Unternehmer und Bureautn- s-aber einsclstrestlich der Körpm'chaftcn des äffent» tiefen Rechts (j. B. auch Eisenbahn-. Post-, Staats- bcrrrebe und -bureaus) sind verpflichtet, b i s 8 März 1919 bei dem Barsivenden des örtlich zuständigen Temobilmachungsausschusses ein Verzeichnis der tn dem Betriebe oder Bureau Mdjäfhfften weiblichen Ang estel lten emju- reichen Tas Verzeichnis ist unter Benutzung des -nachstehenden Fragebogens aufzustellen. 11. Sind die in dem Fragebogen verlangten '.'kr^iben schon aus früheren Erhebungen der örtlichen Temobilmachungsausschüssc ersichtlich, so entfällt die Anzcigepfliclst. Tie Vorstdenden der Temvbilnmchungsausschü fe haben alsbald in dem | für die amtlicfen Veröffentlichungen bestimmten | pflicht besteht oder entfällt. III. Wer der ihm obliegenden Antiar pflicht überhaupt nicht, verspätet oder mwollständta noch» kommt, tarnt nach § 6 ber Berorturung vom 7. slNovember 1918 (Reichögrsetz-Bl. S 1292) mit Geld- strafe bis iu 1000 M7. bestraft werden. Tarmstedt, bat 25. Februar 1919. Ter Staatskommislar für die wirtschaftliche TeuMbilmachung in Hessen Matthias. Fragebogen "" A- "I t E »3 E K °S- 3s _L s'a 35 X 3 *3 «o »2E An die Bürgeniteiftcrkirn brr Llmdgrmcftiben des Kreises. Borsllehmde Be a mlmachuns tocTen Sie mit dem Aufiigen öffentlich bckaniugeben, dast gemäst Ziffer II Anzeigepflicht besteht. Giesten, den 27. F-ebriiar 1919. Der TenVbümachungS'rus schu st Giesten-Lrnd. ____________________ü .1 n g t r in a n n.___________________ Bekanntmachung. Der Scheidekatarrh bei dem Rmdoieh des Landwirts Iohs. Faber IX. zu Leihgestern ist abgeheilt. Die Sperrmastregeln werden hiermit aufgehoben. Giesten, den 11 März 1919. Kreisamt Gi sten. __________JV:Welcker.__________ Betaniiimuchnng. Detr.: Ablieferung der Erlöse für verkauftes Heeres- gut Rach den Bestimmungen des Reichsverwertungsamtes sind sämtliche Erlöse aus Verkäufen von Heeres- gut der Reichshauptkasse beim Konto Derwertungs- amt zuzuführen. Sk ewdew bebet Mc #etfceeftt*6fe sobald et» möqll ch unter Benachrichtigung der Aorpsdeztrks. reglerung (Dntenbantur XVIII. A Ä.) Frankfurt a. TO., ber nächstgelegenen preuhischen Kreiskasse zur Sb- führuug an die Reichskasse einfenbex. Desgleichen finb dem Generalkommando Verzeichnisse der von den Gemeinden usw. verkauften Gegenstände, an wen die Verkauft erfolgt find und über die Höhe der für die einzelnen Stücke erzielten Erlöse einzusendeN. Land. _______________I D - We l cker._______________ Betr.: Die Feldschühen. An die Bürgermristereinl der Sand gemeinden des KrriftS. Wir empfehlen Ihnen, alsbald das Gehall, Alter und die Dienstzeit der in Ihren Gemeinden eingestellten feldschühen unter Angabe der Namen derselben hierher anzugeben. Biesten, den 12. März 1919. Kreisamt Gieße«. ______________I. V.: Welcker._______________ Bekanntmachung. Betr.: Ansteckender Scheidekatarrh bei dem Rindvieh zu Staufenberg. Der Scheidekatarrh ist erloschen. Die Sperrmast- regeln sind aufgehoben. Gießen, den 12. März 1919. KreiSamt Gießen. ______________I. V.: Welcker._____________ Bekanntmachung. Bett.: Landespolizeiliche Abnahme der Arbeiten zur Abänderung und Erweiterung des in der (Bernat hung Münster gelegenen Anschlußgleises der Firma Oberhessische Kalk, und Stein- industrie G. m. b. H. in Butzbach. Die landespolizeiliche Abnahme des abgeänderten und erweiterten, in der Gemarkung Münster gelegenen Anschlußgleises der Firma Oberhessische Kalk- und Steinindustrie G. m. b. H. in Butzbach soll am Freitag den 21. März 1919, vormittags 95$ Uhr an Ort und Stelle stattfinden. Etwaige Einsprüche wegen der planmäßigen Ausführung des vrojekts sind von den Beteiligten im Termin vorzubnngen. Gießen, den 12. März 1919. Kreisamt Gießen. I. D.: Cella r iuS. lest en, 10. März 1919. Demobilmachungsamt 0etanttfw«4«we. Betr.: Handel mit Militärgewehren. Unter Bezugnahme auf die Verordnung vom 14. Dezember 1918 über Iurückführung von Waffen und Heeresgut in den Besitz de» Reiches (Gießen« Anzeiger Rr. 17 vom 21. Januar 1919) weisen wir noch besonder« darauf hin, daß jede Abänderung ober Unkenntlichmachung von Waffen seinschliestlich Beutegewehren, Zielfernrohren, Pistolen usw.), die sichllich als (Eigentum ber Heeresverwaltung anzusprechen sind, sowie der Handel mit solchen verboten ist. Zuwider- Handlungen werden streng bestraft. Gießen, den 4. März 1919. KrriSamt Gießen. I. V : P e n n r i ch._________________ Ausschreibeu. Seit 21. August 1918 haben sich die Kinder Karl Hartmann, geb. in Gießen am L Dezember 1906, sowie dessen Schwester Marie Hartmann, geboren daselbst am 17. Juli 1907 von Gießen heimlich entfernt und sollen sich in Oberheffen, insbesondere an der Bahnstrecke Gießen-Fulda, bettelnd umhertreiben Beide Kinder waren bei der Entfernung barfuß, Karl Hartmann war bekleidet mit heller Bluse mit TOa» trosenkragen und dunkler Hose, Marie trägt eine blaugeftreifte Kittelschürze. Vor einigen Wochen sollen die Kinder in Rain, rod, Kreis Alsfeld, geseheu worden sei». - Um Fahndung wird ersucht. Gießen, den 6. März 1919. Hessische Staatsanwallschaft, gez. Hainer. Bekanntmachung Bei einem Dferde de» TOetzaermeisters Julins Aulmann in Gießen, Marktstraße 16, ist ber Ausbruch der Räude festgestellt worden. Gießen, den 11. März 1919. Das Polizeiamt Gieße». _____________Gebhardt.________ Bekanntmachung Wilhelm Hedderich dahier, Löwengaffe 11, hat die Konzession als Dienstmann mit der Nr. 7 erhallen. Gießen, den 8. März 1919. DaS Polizciamt Gießen. Gebhardt. Herinq-Ansgabe. (Ausgabe Nr. 13). Bon Areitag den 14. d. M. bis etuschl. Samstag den 16. d. M. gelangen in dcn nachstehenden Ge- febäften Bierinpe zur Verteilung. Der Verkauf ber Heringe erfolgt gegen Vorlage des Bestellausweises ber Lebensmittelkarte und Abgabe des Vezugsab' fchntuS Rr. 13. Aus jeden Abschnitt entfällt ein Hering »nm Preise von 65 Pfennig. D.e Kleinbandelsgeschäite haben die einaeaange- nen Bezugsabschnitle Nr. 13 bis spätestens Dienstag dcn 18. d. M. dem Städtischen Lebensmillel- nmt, Zimmer 12, ein»ureichen. Die nicht anfgefühnen Geschäfte werden beim Eintreffen weiterer Sendungen beliefert Die Kunden dieser Geschäfte haben den Bezugsabschnitt Rr-18 auszubewahren. Gießen, den 13. Mär» 1919. 3229B Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). 1. Adami, Gebe. L Arnold IL Heine. 3. Balke, Ernst 4. Banse, Emilie L Bender, (Lonrab 8. Becker, Hcinr. 7. Bieker, Ebr. 8. Blum, Ww., A. 9. DeltuS, M. 10. Dürr, Emtl 11. Duill, Carl 12. Driesch, Heinr. 13. (Slfenb. Slonfumuerehr Liebigstraße 14. Eiseub.Lton'umvereiu Frankfurter Str. 15. Emmericher Waren- Ervort 16. Fischbach, Emil 17. Gans, Phil. 18. Geiste, Adolf 19. Gesten, Karl 20. Gr äs, Vui.ro. 21. Berdur, Gebe. 2L Haas, W. 23. Hauoach, VL, Ehr. 2A. Häuser, Jacob 35. Hecker, Robert 86. Heyne, Heinr. 27. Jeckel. Tarl 28. Llalbsteisch H. 29. Kalkhof ttiachf. 30. Kaisers KaffeegeschLft 3L Kinzebach Wwe., W. 82. Klein, Marie 33. Kleinhenn, F. G. 3L Klingelmeyer, W. 35. Koch Nachs, A. 36. Konsumverein I» Schalneustraße 87. Konsumverein IL Asterweg 38. Konsumverein IIL, Bleichstrane 39. Konsumverein IV- Rcuen Baue 40. Kopv, Friedr. 41. Kurz, F. W. 42. La ich inner, Gust. 43. Viibl.nöh), H. 44. Männche, Konr. 45. Maternus, Jac. 4Ä Michel, Gebr. 47. Nachtigall, Otto 48. diastauer, H. F. 49. diotl, Aua. 50. Noll. Ernst 51. Noll, Gebr. Käse-Verteilung. «Ausgabe Nr. 15.) Hm 15. Mar» 1919 gelangt in nachstehenden Geschäften Käse aut Verteilung: L Schulhof, I. M., Vlarktstraße L Schwaab. Earl, Seltersweg 8. Stuhl, Robert, Neustadt 4. rengelmann, Emil, Kreuzvlatz 1 5. TrechSter, Hch^ Steinstraije 48 5 Bogel IL, Jobs., Schützenstrabe 7. Wallenfels, Aug» Markivlatz 8. Wallenfels, Gg-, Markivlatz 9. Walter, Gust.. Mäusburg 10. Hlegelitein, Selma, Landgraf-Phll.-Platz. Der Berkaus des Kätes erfolgt nur gegen Vorlage des BestellauSweiseS der LebenSmittelkarie nnd Abgabe deS Be^ugSabschnineS Nr. 15 (ber alten Lebensmittelkarte». Auf jeden Abschnitt entfällt ein halber Käse zum Preise von 45 Pfennig. Die KlelnhandelSgetchäfte Haden die einge- Sangenen Bezugöabschnitte Nr. 15 bis ivätesteuS Donnerstag den 20. März 1919 auf dem Städt. Lebensmiitelamt, fiimmer Nr. IL unter Beifügung einer schriftlichen Mitteilung über die Anzahl der abgelieserlen Tldschnltte einzureichen. Nicht» lnhailung dieser Füll sowie Unregelmäßig- keilen bei der Abgabe haben den Ausschluß von weiteren Zuteilungen zur Folge. Gießen, den 13. März 1919. 3230B Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Bekanntmachung Die Kartoffelbestellausweise und die Bereits verfallenen Kckrtoffelmarken. die infolge der schlechten Belieferung dec Stadt Gießen mit Kartoffeln seither nicht eingelöst werden konnten, können fetzt durch die Kartoffelhändler beliefert werden. Die Slartoffelbänbler haben genügend Borrat an .'lartoffeln. Ab 22. dS. MtS. verlieren die BestellauSroeiie ihre Gültigkeit, Kartoffeln werden dann nur noch auf Wochen-Kartoffelinarken verausgabt. Gießen, den 13 März 1919. 3231B Der Oberbürgermeister (LebenSmtttelamL). Bekanntmachttng. Die Au-zahlung der si-amillenunierstützungen an die Angehörigen der noch im Heeresdienst Befindlichen für 1(1 bis 3L März 1919 findet Samstag den 15. März 1919 tn der «eit von 8'/, bis 12'', Uhr vormittags im Stadthaus, Zimmer Nr. 7, statt. Gießen, den 3. März 1919. 3074B Der Oberbürserrneister: Keller. ™" Der Krosse Umsate «nam™ die vielen Anerkennungen sprechen für die Erfolge mit [04788 „LUDROL“ 3100c Bilanz vom Jahre (9(8 Aktiva Höhe des Geschäftsguthabens Ende 1917 . 1390.- 180. 1860.- . 104 1S25L5 1168.87 7609.06 1313.97 1570. 1800. 60. Abgang in 1918 Stand Ende 1918 . 62 TO. 10 Seiten M. 2,50. 25 Seiten M. L— franko. Dylong, Betsdcrf.** Es traten während 1918 zu . Mithin Staub Ende 1918 Ludwig Höre, Direktor. Kaffenbestand Warenbestand Ausstände Guthaben bei Genossenschaften. . Mobilien nach 10*/. Abschreibung Bankguthaben Geschäfts uteusillen...... Zugang in 1918 Abgang in 1918 Stand Gude 1918 Gesamthafts'.nmne Ende 1917 . . . Zugang in 1918 Abgang in 1918 Stand Ende 1918 Watzenborn, den 13. März 1919. Kaffenbestand Warenbestand nach Einkauf . . . . Mobiliar nach 10'/, Abschreibuna . . Debitoren . . TO. 3 575.- . . , 1030.- - . . 1992.97 . . , 1534.87 . . „ 757.32 . ■ , 2 421.68 TO. 11311.84 Chabeso (itlahuBprehaltlgK Passiv», Geschäftsanteil der TOüglieber . . Eintrittsgeld Reservefonds Warenvorschußfond» Kredttoren Reingewinn 13188^5 Zahl der Mitglieder u. Geschäftsanteile Ende 1917 60 Zugang in 1918 2 *"c Da» neue FavoriteAlbum f. Frühjahr 1919ist ein- «etrof fen. Zu habeulm Konsum Verein!I(e.G.m.b.H.) Happel. Jung IV. Pfaff. Bilanz vom 31. Dezember 1918 »MV«. Landwirtschaftlicher Konfnm-Deteln e. G. m. u. H. Hansen d. Gietzen Guter Ersatz für Schmier-Helfe ern 1 Büchse ä 10 Psd. M. 12 I Zinkeim-k SO Psd. M 21 jranko o. Post oder Bahn. Leise« - Grokbaudlung »KlfKN.Weeterwal«. TO. 1448 92 10199 78 223.50 1316.05 13188.25 TO. 1570.- aller Art In OToßer Auswahl: Ir i iS A 61 Stores, Scheibengardinen, Ml8 IVII Gardinen borden, Spitzen, Messingsbmgen. Ringo so- wie alle Zubehöre. Passiva. Reservefonds Geschäftsanteile...... Betriebsrücklage...... Warenschulden...... Restgehalt Reingewinn ....... Die Mttgllsderzahl betrug Ende 1917 . 101 Es schieden während 1918 au» . 1 iöö ZenziiSMriftcii VertangenSie tn HesehteenBchrltL __ UÖerall Ludwig Happel, (3242)Rechner. TO. 9.62 . 9145.76 . 133378 , 500.- , 98 39 „ 200.49 o 23.80 Ä. 11 311.84 Wir beabsichtigen das Schneiden einer größeren Jlenjft* Buchenecheit- u. Knüppelholz zu vergeben. Schrift!. Angebote sind bis zum 17. März 1910 an die unterzeichnete Stelle zu richten. Mündl. Angebote können Montag den 17. Msirz 1919, vormittags 10 Uhr, im Amtsgebäude des Be- trieböamtS 1 vorgebra lit werden. 0500s Lebenwml:telan#Mchuß fite EiMcnbabn-Bedlenaleie in Gießen. Vertikos, Waschkommoden, Waschtische, Nachttische, k-u.2türigeNleiderschränke sowie sonstige diverse Möbel nach Wunsch liefert 3208D Lhr.rcrempzch^rn Wetzlar. Bin unter XSr. 1221 an da» Fernsprechnetz angeschl oseen. Dr.med. Eockerbeck.Zaänarzt _______Frankfurter Straße 25. 05120 ÄÄ Feldbahngeleise ! U. 5 gebr. eis. Muldenkipper dazu, zu kaufen gesucht. 3130s» H- vmcud, G. tn. b. H., Hanau am Main. Neaenwes 9 Gießen Joseph Herz Bankgeschäft, Gießen Annahme v. Depositengeldern zur täfl'’ich-Verfügung und auf längere Termine. Verzinsung bis 4*/ie/e pro Jahr. Führung von Konto-Korrent- u. Scheck-Konten. An- und Verkauf aller deutschen Kriegs- u. Reichsanleihen, Pfandbriefe und Aktien, ausländischer Anleihen und Wertpapiere sowie Besorgung aller »onsiljren in das Bankfach einschlag. 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März 19IL nachmittags 4 Uhr pünktlich Familien-Zasamiflenkiinlt Im Pbüosophenwali! verbunden mtlBegrttflanuitwtw für unseren au« den oitafriL Kämvf »urückgek. Durubruder ViieteWwebel Wühele Th«. Wir bitten unsere Lliitglteder nebst Angehörigen recht zahlreich zu erscheinen. 3244r Der Borktaad. 6a „ 20-25 5b „ unter 20 6. Maurerarbeiten „ 456.- „ Die angeführten Arbeite* sollen Dieurrag bat 18. d. TOls., nachmittag» 4 Uhr, auf de» Rathaus dahier öffentlich ausgeboten werde». Die Unterlagen liegen auf ber Bürgermeister Z«r Einsicht offen. Treis a. b. Lumda, den 11. Mär, 1919. Holzsubmisfion. Aus den Waldungen der Gemeinde Etttnoshausen soll nachverzeichnete» Holz auf dem Submissionsweg vergeben werden: Kiefern 3. ÄL, 30 - 39 Ilm. Durchm. 733 FSm. . 4. „ 25 - 29 „ , 28,00 . „ 6. „ unter 25 „ Bauholz 45,00 , „ 5. „ „ 25 , „Grubenh.180,00 , Fichten 3. Kb, 30-39 Itm. Dnrchm. 49,44 „ ' " "" 121,19 „ 140,00 , 170,00 , Fichten-Derbstangen 53,00 , Die Angebote sind getrennt nach Klassen, ver» schloffen, mit der Aufschrift ^holzsubmission" bis spätestens Dienstag den 18. März, mittags 1 Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen, wo alsdann um 2 Uhr die Eröffnung erfolgt. Das Holz ist gefällt und wird auf Verlangen vom Förster Keil oorgeaeigt Nähere Bedingungen liegen auf der Bürgermeisterei offen, werden auch bei der Eröffnung be. banntgegeben. 2247. Meitzes Brauhaus Sieben, wetzsteinstraße, hinter der Stadttirche vefttzer haar Äirziager Smpsehte mein prima gelagerter Veizenbier. Veste Produktion der Gegenwart. Jedem Sayerischen fosort, jedem auswärtigen vier zum mindesten ebenbürtig. Samstag und Sonntag: vierkonzert mit soliden humoristischen vortragen Gemütlicher Ausenthalt. 3245 verkauf in Zlofchen über die Straße gegen Zlafchenpfautz. 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