Donnerstag, 13. November 1919 169. Jahrgang zu (ungen ten 15. baltischen fchcwisten Die äußern. DaS Friedensangebot der Sowjetrepublik. Bergarbeiter haben eine Einladung des Av beitsfekretärs angenommen, mit den Unternehmern über ein Lohnabkommen zu ver- handeln. November festgesetzt. — Zwischm der 'Küste und Jamburg greifen die Nol- mit grober Heftigkeit an. russische Frage im englischen Unterhaus. führenden. Wir haben erklärt, daß mir Belgien nicht annektieren wollen. Tiefe Erklärung wurde dem Grafen Berrrsoorfs uom Oberl.cn House als höchst wertvoll bezeiclrnct. Die Kollekiilvrwte der Entente vom 17. Januar zeigte, wohin dir Frie- densl»estrebungrm Wilsons eigentlich zielten. Seine Botscl-aft vvm 22. Januar an den Kongreß enthält luid) der Ansicht Bernswrsfs eine Z-msurieruug der Friedensziele der Mittelinactste zu Guchten der Entente, was gegenüber dem einleitenden Referat des Abgeordneten Sinzheimer ausdrücklich gesagt werden muß. Tamit waren die unerhörten Krwsszielc der Entente und Wilsons bezeichnet, die für uns unannehmbar 'waren. Aus all diesen Vorgängen heraus erllärl sich, daß sich sästießlich bei uns das 0>esühl durchsetzte: „Tank dem Gott, der uns vor diesen Friedensvermittlern bewalwt hat." Hinter der Botschaft Wilsons vom 22. Januar zeigit sich bereits das Gesicht des Wilson von Versailles. Hierauf wurde die Beratung aus Freitag vormittag 10 Uhr vertagt. Morgen interne Sitzung. Gutachten von Sachverständigen zur letzten Note der Entente. Berlin, 11. Nov. (Priv -Tel.) Wie der B. Z. gemeldet wird, hat die Reichsregierung während der l tz den Tage Gutachten von Sachverständigen zu der Note der Entente über die Nichtersüllung des Waffenstillstandsvertrages eingefordert, namentlich über die Frage, ob wir überhaupt noch im Besitz von 400 OCX) To. Baggern, Docks usw. sind. Da diese Gutacksten nunmehr vorliegcn, wrde das Reicksskabrnett heute zu der Ententenote Stellung nehmen. m. 266 Tex Lietzener Nnzeign erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags. Bezugspreis: monatl. Al k. 1.60, viertel- iäbrlich Alk. 4.80. durch Abhole- iu Zweigstellen monall. Alk. 1.50. durch die Bost TU. 5.— viertel« jährt, ausschl. Be tellg. Ferulvrech • Anschli'fle: für bte Lchr,stleitungll2 Verlag,ltzeschältsstellebl Auschrist für Drahtnachrichten: Lnreiger Stetze». Postscheckkonto: Zranksurt a. M. UM6 Vie Arbeiktonferenz in Washington. Bern, 13 Nov. (Priv.-Tel) Wie die Mailänder Blätter meld.n, wuroe der Oberste Rat der Alliierten durch ein Telegramm des amerikanischen Arbeitsministers gemahnt, daß die Abwesenheit der deutschen und österreichischen Vertreter von dec inter- nationalen Arbeitskonferenz in Washington der Konferenz jede Wukarnkcit zu neunten drohe. Ter Minister besteht darauf, daß die Alliierten sich für die möglichst schnelle Ankunft der noch fehlenden Abgeordneten verwenden. Ter Bergarbeiterstreik in Amerika. Indianapolis, 13 92ob. (WTB.) Reuter. Bisher ist es nicht bekannt, ob die Bergarbeiter dein den Streik aufhebenden ÄejehlL Folge leiften. Die Vertreter der Der interalliierte Ausschuß für fcas Baltikum. Königsberg 13. Nov. (WTB.) Die interalliierte Kommission für das Ba l t i ku m ist hier eingetrofsen imb hält heute i!-re erste Sitzung ab. Zur Besprechung in Tilsit sind der Stabschef der russischen Westarmee und die Führer der selbständigen Detachements eingcladen toerben, wozu ihnen freies Geleit zugesichert worden ist. Konferenz der baltischen Randstaaten. Helsingsors, 13. Nov. (WTB) Auf der K o n s e r e n z der Randstaat^n t>rben Esth- land, Lettland und Litauen ein gemein, ames Programm über die Behänd ung der Frage des Friedens mit Rußland angenommen. Offiz,elfe Begrüßungen fanden zwiichm ben b,ltischen Staaten, Litauen, Polen, Ukraine und Westrußland statt. Ter Beginn der Friedensverhand- mit Sowjetrußland wurde auf tung er über die Rückrusmöglickstint des unbegrenzten U-Boot Krieges >.'rientt.-n ward:. Beth- mann-Hallweg: Schon var dein 29. Januar hat Hützendarff mir und den Staatssekvetären Helsieriä und Zimmermann wiederholt und bestimmt erklärt, daß der U-A-ot-Krieg jetzt nicht mehr rückgängig gemacht werden könne, da die U-Ba>ate draußen wären und ein guter Teil van ihnen nicht mehr zurückgerufen werden könnt:. Diese Erklärung l-at Holtzendarf, mir und Zimmermann am 29. Januar kategorisch wederha.t, als wir mit Rücksicht auf ein Telegramm Becnstorffs den Aufschub des U-Ärat-Krieges forderten. Erat Bernstorfs erklärte in diesem Zusammenhang, daß die amerikanische Regierung nichts von dem beabsichittgten U-Dvot-Krieg gewußt habe. Wenn wir mitgetei.t hätten, daß nrir be- absick tigten, die Friedmsvermitt^ung Wilsons an» zunchmen und den U-Boot-Krfeg, den wir -war bc.iliid:itigten, deshalb aufzufchteben, dann wäre irach meiner Ueberzeugung die Fri:densvermrtt- lung to-ätergegangen. Tie Frage des Vorsitzenden, ab man bet Erlaß der polnischen Proklamation den ungünstigen Eindruck in Rechnung gesteckt habe, den die,e Pra- klamotian aus Rußland machen müßte, erklärte Bethmann-Hollweg außerstande zu barnkwarten, bevor er sich mit dem früheren Staatssekretär von Jagow nicht besprochen habe. Vizekanzler a. d. T. Dr. Helfferich: Tie Frage des imbeschränkten U-Boot-Krieges war keinesw.-gs eine Pri zipienfrage, fonbent war ci.ic Frage der militari,chn und po itt ch.n Kriegs,üh- rutig. Sie war keine Frage irgend eines dogmati- tisckmr Glaubens, sond rn d s zweckmaß gen Handelns. Wir mußten uns der Situation anpaifm Jeder nnz lne mußte mit Berücksichtigung des Standes der politischen Ereignisse und die Packtischen Verhältnisse zuhause und draußen und der teckmisckten Ausgestaltung der U-Bootswasfe seine Stellungnahme daraufhin prüfm. Dicke ungeheuere Verantwortung war gleich schwer für die Unterlassung wie für das Tun. Es war kein ra-bangue Spiel. Ein solches gab cs für nirnanb Jeder war sich der schweren Brantwortung wohl b^-wußt und trat für das ein, was er vor Gott und seinem Gewissen als Rettung des Vaterlandes ansah. Wer feilte von einem ra-bangne Spiel spricht, hat seine Almung von der Pflichttreue, womit alle diese großen Entscheidungm grtrosf.-n wurden. Wilson führte wohl das Völkerrecht auf den Lippen, ordnete aber alles den Handelsinteressen unter. Tas ist der Wsilivn, mit dem wir es zu tim hatten. Wir waren ihm gegenüber immer schlechter gestellt. Oberst House sagte dem Grasm Bernstorfs gegenüber: „Wilson wollte das Geschäft nicht stören, das darin bcktand, aus den Tränen Europas amerikanisch esGoldzu mün z en." So schver aber auch die unneutrale Haltung Amerikas schon auf uns lastete, so rrar sich die R ichsleitung doch völlig klar darüber, was der Eintritt Amerikas in den Krieg für uns bedeuten müßte. Wir si id stets jeder Schönfärberei entgegen getreten. Ter Redner erinnert im weiteren Vrwlaus seiner Ausführungen an den 7. Oktober 1916, als Dr. Spahn im Hauptausschuß namens sämtlicher MitgliHer der Zen- trumsfraktion erklärte, „daß für politische Entscheidungen der Reichskanzler dem Reichstag a'lein verantwortlich wäre, daß aber der Reichskanzler bei seinen Entscheidungen über die Kriegführung sich wesentlich auf die Entichsi ßungcn der Obersten Heeresleitung zu stützen habe. Fällt diese Entscheidung zugunsten des rücksichtslosen U-Boot-Krieges ans, sv darf der Reichskanzler des Einverständnisses des Reichstages sicher sein." Damit hatte die stärkste ReickBtagssraktion, die in dem U-Boot- Krieg das Zünglein an der Wage bildete, die Entscheidung über den U-Boot-Krieg in die Hand der Obersten Heeresleitung geegt und den Reichskanzler von seiner Politischen Verantwortung zu dieser Entscheidung entwaffnet. Wenn sich heute unter den An Nagern in Sachen des U-Boot- Krieges Leute befinden, die damals diese Zen- trumserNärung abgegeben haben, so würde ich, fuhr Heliserich weikc fort, im Privatleben diese Haltung als den Gipfel der Heuchelei bezeichnen. Jedenfalls spreche ich diesen Leuten das Recht zu einer An Nage gegen die damalige Regierung in jeder Hinsicht ab. Auf den Bericht des Kanzlers an den Kaiser vom 31. Oktober antwortete der Kaiser mit folgendem Brief, der auch herangezogen werden muß: „Der Vorschlag, Frieden machen, ist eine sittliche £at, die notwendig ist, um die Welt, auch die Neutralen, von dem auf ihnen lastenden Druck zu befreien. Zu einer solchen Tat gehört ein Herrscher, der ein Gewissen hat, sich vor Gott verantwortlich fühlt und ein Herz für die Menschheit besitzt, der unbekümmert um die Mißdeuttmg seines Schrittes den Wicken l at, di? We t von ilw'n Leiden zu befreien. Ich habe den Mut ba’u. Ich will xd im Vertrauen aus Gott wagen " Gilt es jemand, fragt Hcl ferich. der die en Ernst, dieses Veeantt wortlichfeitsge ühl bezwei ein möchte? Es wird ein Ruhnr.s itel des deut die i Namens für alle Zeit'N bleiben, daß von Deutschland und feinen V r- bündeten zuerst die Frage des Friedens au gen-or en wurde. Wer will bestreiten, da'; wir dm Mitten zum Frieden hatten? Es wäre unter allen Umständen zum Irenen getont mn, wmn ein Funke dieses ehrlichen W llens b i unseren Feinden und den Männern der mächtigste t neutralen Macht vor landen gewesen wä e. Unser Friedensangebot vvm 12. Dzemver wurde mit sckmcideuder Schärfe von der Entente abgc- Idfctt. Ihre Antwort an Wilson bedeutet eine glatte Zurückweisung seines guten Dienstes zur Herbei-- süchrung einer Verstjändigung ratter den KriegA«4 der Türkei. Bern, 11. Nov. (Wolff) Nach der „TriBime de Gencoe" hat Prinz Saba Heddin, ein Neffe Mohamwcd VI. und Ches der liberalen Opposition in der Türkei, am Tienstag die Schweiz verlafsen, um nach Konstantinop l ^urückzu kehren. Wie das Blatt erfährt, sind alle poli t ch n Parteien in der Türkei ber.it, ihm dieNeubildungdes Kabinetts anzuvertrauen. In Konstantinopel die Pest anSgebrochen. Köln, 13. Nov. (WTB.) Der „Köln. Ztg." wird von der Sckpveizer Grenze gemeldet, daß das internationale Komitee in Genf durch Telegramm vom 9. November tmterri d£ct norden ist, daß in Konstantinopel die Pest ausge- b r o ch e n sei. ^nn'bie Spaltung ver Kommunisten Der „Vorwärts" vom 8. November berichtet über die Spaltungskonferenz der Kominunisten: Tie Berliner „Rote Fahne" veröffentlicht einen ausführlichen Bericht der Reichs tonfecen^ der Kommunistischen Partei Deutschlands, die bekanntlich zur Spaltung der Partei führte. Auf der Konferenz waren 43 Delegierte anwesend, von denen 18 gegen die Leitsätze der Partei zentrale stimmten uni) infolgebeffen aus der Partei hinausgewiesen wurden. Die Zentrale tonnte ihre knappe Mehrheit nur dadurch etwas verbessern, daß sie sich selbst das Stimmrecht — gegen den heftigen Widerspruch der Oppositton — gewähren ließ, wodurch ihre Mehrheit von 25 auf 31 Summen stieg. Doch hatte sie auch hierdurch nicht verhindern können, daß vor der en bloo-Annahme der Leitsätze die Opposition die Oberhand ge- naim. Die acht PunÄe, die das neue Programm der K. P. D. hüben sollen, sind dadurch beachtenswert, daß sie als polittsche Kampfmittel Massenstreik, Massendemonstrattonen und vor allem auch den Aufstand in Betracht ziehen, daß sie die individuelle Sabotage und den Syndikalismus als Kampfmittel verwerfen, dagegen die Beteiligung an parlamentarischen Wahlen als Kampfmittel zulassen. Für den Geist der Diktatur, der m der K. P. D. berrfdjt, ist der Punkt 8 charakteristisch, der in feiner von der Zentrale vor geschlagenen Fassung folgendermaßen lautete: „Mitglieder der Kommunistischen Partei Deutschlands, die diese Anschauungen über Wesen, Organifation und Aktion der Partei nicht teilen, ober ihnen in Wort und Schrift oder Aktion entgegengehandelt haben oder entgegen handeln, haben aus der Partei auszuscheiden." Dieser Punkt wurde unter Stveichimg ber Worte „oder ihnen in Wort und Schrift oder Aktion entgegengehandelt haben oder entgegen handeln" angenommen. In Der Diskussion Über das Programm be- jeidmete jeder Teil den anderen als kleinbürgerlich und gegenrevolutionär. Ein Mitglied der Zentrale verlas einen Artikel aus der Hamburger „K.A.Z.", dem Hauvtorgan der Minderheit, und bemerkte dazu: „Ein S ch u f t, ein Lump, ein Strolch, der das geschrieben hat." Die Minderhett Er. - schwerte sich über den Terror der Zentrale und behauptete, etwas Aehnliches wie die Schlußsätze des Programms (Punkt 8) .habe noch kein lache - Ter Streik der Trucker iu Paris. Paris, 11. Nov. (Wolfs.) Das etw- zige Blatt, das von den Zeitungsver- legern gemeinsam herausgcgeben wird, und sich „La Presse de Paris" betitelt, teilt mit, daß oer Streik der Drucker durch eine Forderung auf Erhöhung des Tagclvhns um 5 Franken hervorgerufen wurde. Das Blatt bemerkt, daß die Arbeiter für Tagesarbeit 18 bis 23 Franken und für Nachtarbeit 20 bis 26 Franken verdienen bei einer Arbeitszeit von im Maximum 7 Stunden. Die Handlanger verdienen im Tag 14 bis 16 Franken und während der Nacht 16 bis 18 Franken bei nur sechsstündiger Arbeitszeit. Zu Diesem Taris kommen verschiedene Entsck>äDigungen hinzu, so daß Die vorstehenden Minimal- zisfern immer überschritten werden. Das Blatt erklärt schließlich, daß die verlangte Erhöhung nur unter der Bedingung gewährt werden könnte, daß die Abounements der Zeitungen erhöht werden, da die Mehrzahl der Zeitungsbetriebe gegenwärtig mit Verlust arbeiten. Paris, 11. Nov. (Wolfs.) Havas. Auch die s o z i a l i st i s ch e n Blätter „Huma- nite", „La Bataille" ,>L'Oeuvre" und „La Fron? libre" sollen beschlossen haben, sich zusammenzuschließen, um ebenso wie die anderen Pariser Blätter ein gemeinsames Blatt herauszugeben. Die bürgerlichen Blätter bedauern Den Streik besonders deshalb, weil die Presse gerade jetzt den Jahrestag des Sieges und den Vorabend der Neuwahlen feiern solle. Versailles, 13. Nov. (WTB.) Der Zei t ungsstreik in Paris dauert fort. Die Zeitungsverleger werben neue Setzer an, um womöglich den Betrieb durch sie wieder in Gang zu bringen. Neue Verhandlungen des Unterfuchungsausschusses. Die gestrige Sitzung des parlamentarischen Untersuchungsausschusses geriet wieder auf einen Höhepunkt parteipolitischer Auseinandersetzung. Ueberraschend wenig Neues haben die Erhebungen über den U-Bootckkrieg ergeben, und der frühere Staatssekretär H e l s f e r i cb hielt gestern eine Art Plädoyer, worin er alle Feststellung von Schuld sck)arf zurückwies und feststellte, Daß beL ber Zustimmung zum entschiedenen U-Boot-Krieg alle Instanzen nach ihrem vaterländischen Pflichtgefühl gehandelt hätten. Daran ist wirklich auch nicht ernstlich zu zweifeln, so berechtigt auch die Annahme sein mag, daß dieser sogenannte rücksichtslose U-Boot Krieg besser unterblieben wäre. Die Kriegslage war ernst gewesen, aber schließlich wendete sie sich doch, nachdem die Ostfront entlastet war, wieder zum Besseren. Auch Ludendorff gibt dies in seinem Buche zu, und er ging mit großen .Hoffnungen zur letzten großen Offen- five über. Wie weit man den führenden In- WZ-W r8««rStiiteL 2 i?n 2 uxd^'baiM «, z g , 2 'ufl > be uni Schule dorfa d. Lumda, < ern te (fvogelifujn m ' !,fur Mat Winter jein erfi der dem Menten W M einet einleitenden i Dr. Kuntz, der auch da' ickt Lic. Piarrer 3ägqi ertrag über die Leipziger^ >nt nurde der Abend inra.1! WnnerAsanaverein unter ten, te Lehms Sdünfa GietzemrAnzeiger General-Anzeiger sm Oberhefsen SwiMngrrunddrnck ».Verlag: vrühl'sche Univ.-Such- n.Steinöruderei R.Lange.5christleit»ng, Seschaftrstelle ».Druckerei: Zchulstr.7. Annahme von Anzelgrs f. Dir Zaqremimmec vis zmn Ntichminag vorder ohneiet'e'Berbiitbibiifeit Preis Mr l mm höhe für An>elaenv.34mm Brette örtlt t) 15 Ui, ouSmälls 18 üf, für 'Jtetlame- anjeiam von 70 mm Bre ie 48 Pf. Pei Play- »oridiriH2O°, A>iifctckag. HauoticdriMeuer: Aug. Goeq. PrranlioorNich fiii Politik: Aua. Goetz, für den üdnaen Teil: Dr. Reuidolü Jenz, für den Anzeigenteil: H. Peck; fänitlid) in Gießen I Berlin, 12. Nvv. (WTB.) Zu Brgim, der Sitzung nd>ttte t>er Vorsitzende Warmuth an Bethmann-H)ll- toe g die Frage, von mem und in welcher Rick>- ver fertig gebrE, daß w cn ihm und seiner Tant! > -en Mr. Torthin mht: i i. Jj t w gewöhnlich erst ici mn über Wetter, 'M allgemeine Ereignis. -"hjL ie gelesen, Gräfin, dah M Gestülsdirekttr bebmme.^ ich Zedern an seine 9^ ,' r!" 7 itzlingRmdauisto.^^ märe sehr fwh govesrn, für ihn geweien! , hilzen ist ja ckenM 'Ms. AeMe P ba^ Mrlich iherpg {eiren W-Bi9^31 ist zu ärsttstch. 'w. t denn dieser PlMe? nant Anteil. EwAs - niärs nxiter!, ihenpg- dec 5ÄwnM ifttr gewflen... (Fottsekung W J stanzen zugute halten kann, daß sie auf einen Zusammenbruch Rußlands nicht rechnen konnten, ist heute nicht zu entscheiden. Darin hat aber Dr. Helfferich zweifellos recht: Wilson war unser stiller Gegner, er war nicht der Menschenfreund, als der er sich in seinen Reden immer ausgab, und Gras Bernstorfs, der ja auch wenig unmittelbar mit ihm in Berührung gekommen zu sein scheint, hegte wohl zu günstige Annahmen für uns. Es fehlte auch am Verständigungswillen der Gegner; auch daran durfte Helfferich gestern mit Recht erinnern. Trotzdem — das Verhängnis kam über uns, weil wir keine weitblickende, zielbewußte und entschlossene Regierung hatten, die auch im Großen Hauptquartier überzeugend gewirkt haben könnte. Ludendorff klckgt ja in seinem Buche so beweglich, daß dieReichsämter sehr verfahren neben- cinander arbeiteten und der einheitlichen, ziel- bewußten Leitung entbehrten. Woher sollten die obersten Heerführer Bectrauen schöpfen? Berlin, 11. Nov. Der parlamentarische Untersuchungsausschuß setzte heute die Verhandlung über die technische Seite des Ubootklieges fort. Staatssekretär a. D. v. Capelle wies zunächst nach, daß vor dem Kriege und. während des Krieges im ganzen 810 Ubootc in Auftrag gegeben wurden, davon 45 in der Zeit vor dem Kriege. Von Großadmiral v. Tir- pitz sind 186 Uboote in Auftrag gegeben worden und von Capelle selbst während seiner Amtsdauer 579. Die Gründe dafür, daß in den 9 Monaten des Jahres 1916 nur 90 Uboote in Auftrag gegeben wurden, liegen vor allem in ber damaligen politischen Situation. Im März 1916 fiel bekanntlich die Entscheidung dahin, daß der rücksichtslose Ubootlrieg vertagt werben solle. Mit der Sussex- note am 4. 5. war der rücksichtslose Ubootfrieg auf den toten Strang aezogen, bis er auf Veranlassung Hindenburgs und Lud^ndoriss wi'der a: fgenommen wurde. Staatssckretär v. Capelle bez.ichnett es als unrichttg, daß er immer nur aus Veranlassung des Reichskanzlers oder der Obersten Heeresleittrng Ubootbestellungen gemacht habe. Auch General L u d e n d o r s f habe im Rahmen der gesamten Rüstungsindustrie eme Steigerung des Ubootbaues als nicht möglich bezeichnet. Nach seiner persönlichen Auffassung über den Ubootfrieg befragt, erklärte v. Capelle u. a.: Um die Jahreswende 1916/17 seien er wie die Oberste Heeresleitung, und der ReickBkanzler der Ansicht gewesen, daß unsere Lage sehr ernst wäre. Es blieb gar nichts anderes übrig, als das letzte Kriegsmittel etnfr «üsetzen, um uns vor dem Untergang zu retten. Dieser Auffassung neigte ich um so mehr zu, als der rücksichtslose Ubootfrieg eine mindestens sehr große Chance bot, um den Krieg günstig für uns W. beenden. Von einer Niederzwingung Englands ist niemals die Rede gewesen, wohl aber davon, daß er genügen würde, »m England zu einem brauchbaren Frieden geneigt zu machen. Im weiteren Verlaufe der Sitzung wies Kapitän Brüninghaus die Beschuldigung von Dr. Struve zurück, dem Reichstage falsche Angaben hinsichtlich der im Bau befindlichen Uboote gemacht haben. Wenn er die Auskunft gegeben habe, daß 479 Uboote im Ban Peien, so habe oas durchaus den Tatsachen ent spröden. Jnbauzfch.m sei ein tcr- Enrirus technicus, der gktd>b.bcuiertb s ermit Jn- bestellunggeben. Er stettt in der Oeffentlichkeit fest, daß bie Beschuldigung, falsche Angaben gemackst zu haben eine unhaltbare Auffassung Dr. Struves sei. Kapttan B a r t en ba ch b-merlt, daß bei Beginn des unkuckchränklen Ubootk ieges im Februar 1917 es sich für die Marine nickst um einen vollkommen neuen Krieg gehmdelt habe, sondern um die Ausführung des Planes, dem Wirtsckiaftsleben Englands ehren gehörigen Ader aß zuzuingen. Tie neu ausfahrenden Uboote unterschieden sich durck) nichts von den früheren. Sie hatten nur andere Verhaltungsvorschriften an Bord. Beim Auslaufen der ersten Schiffe im Januar und Februar herrschten aber außerordentlich schwierige Cisoerhältnisse in der Norl fee. Hiermit ist die Erörterung ber Ubootfrage nach der technischen Seite erledigt. Nack) einer Reihe per'önlicher B me.kungeu w rd um 2 Uhr die Beratung abgcbrod>en. Nächste Sitzung: Mittwoch 10 Uhr mit der Vernehmung des Staatssekretärs O.D. Dr. Helfferich. Lon^"n, 11. Nov. (Wolff.) HavaS. Im U .c l c - h a u s gab otr Abschnitt der Siebe Llovd Georges in der Guildl)all, der sich auf Rußland bezog, am Montag Anlaß zu verschiedenen Anfragen. Man wünschte zu roifien, ob die Regierung beabsichtige, mit Lenin unb Trotzki in Beziehungen zu treten, oder ob die Politik, wie sie vom Premierminister am letzten Mittwoch ge- lem'zeichnet wurde, verlassen nxtben solle und ob das Haus auf jeden Fall be"ragt mürbe, bevor die Regierung in dieser ober jener Weise vorgehen würde. Sonar Sato erklärte an Stelle des Premierministers, die Aeußerungen Lloyd Georges liehen keineswegs baraui schließen, daß die Regierung zu einer Aktion bereit sei. Der Premierminister habe nur der Hoffnung Ausdruck gegeben, baß man zu einer Lösung ber russischen Frage unb ber Wiederherstellung des Friedens mit Rußland kommen möge, eine Meinung, bie das Haus gewiß vollständig teile. Es werde kein Schritt unternommen werden, ohne baß das Parlament nicht soiort Gelegenheit bekäme, seine Ansichten Rom, 13. Nov. (WTB.) Die „Tribuna" veröffentlicht den vollen Wortlaut des Friedensangebots der Sowjetrepublik an die Entente. Levin nicht ausgeliefert. Wien, 11. Nov. (Wolff.) Wie der „Morgen" von unterridjfteter Seite erfährt, wurde ber Antrag der bayerischen Regierung, den Kommunisten Max Levien auszuliefern, von der Regierung abschlägig beschieden. Levien werde aber nicht in Freilieit gesetzt, sondern in Karl stein bei Wald- kojeii interniert. mit Luni) itoamn', finden v°r tfinf S Neim: ' ^block, bfrxi01 ft 4 U? r '‘UHU) i* ; eum e. aus bepi1Q(votc J ^bült bA nodl 9101 ,^f>'itemL niSten' L sc miy >«*, 9lei*< Ne MtzLz ^klmik Gtetzen tätig var,,. Anhang noch I «t 9ii ie: < £ arur All «TilfitM u. 0 Kohlenausgleichstelle beauftragt. u zu- •MC| wer- HAU ititnasdruckpapierfabtiken morat- an Sohlen zur Dek- lich eine 1» al in zu " Ber hören wir. daß ganz« Ehrl- Jcnnt»k>lii uw eine ivcfhiü bmt »um 3nrtfr der Strafverfolgung im ortentlidien oder auberordentlichu Verfahren Uns dem reichten Sudlet. Einstellung des PersonenzugvrrkchrS Im besetzten Gebiet. 463.-53 bi 191712 * *£WC & jTsit < Irsches ftoTCjil zu muemehureu gewagt Sogrge» an Rdmer btt Mehrheit erklärte, Lenin und Lrvykc würden mit den Sxunburgmr und ihrem eng noch gam anders verfahren sein. Nachdem die Leitsätze mit 31 gegen 18 Stirn- Werkzeug des (Softnt/' und „’tedflwB Ura* ftye" — Schwer.-Wei ß -L l Ä:i pr-Ie. ^Zn Sach« i'b-Tetter' und „Ter Weg ted Todts". einzugehen, weiche Bedeutung die Gutshöse für die Veriorgun, der städtischen Bevölkerung mit ÄartcfMn, Milch usw. teilen. ES ist ein roeihxr- breitetcr Irrtum, daß allein der Kleinbesitz eine rationelle Bewirtscha tung ermögliche und daß er allein eine gute Versorgung der Städte mit Lebensmitteln gaväbrleistrt. Jetzt ha'.ei wir bei der Lartoll'elnot ein Beispiel Aus allen augdbeflrcLaingen vor. Sie rasender e nen Au - ruf, in dem die Errichtung eines r einifchen Bunte^.aa'.es g- ordert w rt> Im bese t.m Cte iet sollen au;ertem Da ölen ür eine mit al Tt Da üx* irentar scheu Ri-ckttn aas.-.e attete Bo ks er: etun- bei der Ver.a chs.ou erenz in Koblenz ro.g.nom- men werden. (Segen das EdiebThra. Köln, 13. Nov. (WTB.) Zur Unterstützung des Borgehens gegen das Schie - 6 e r t u m hat der Lberkommandierende der Besatzungsarmee eine Kundgebung erlassen, wonach die eingesührten uno ausgeführtcn Waren in dem von den Engländern besetzten Gebiete sowie die handeltreibenden Personen den bestehenden deutschen Gesetzen, die zum Schutze des Handels erlassen wurden, unterworfen sind. ur dr i । •br titf reicf*0 »rnttun« öl^ oder tA ettntfl h Ta# ®ji nrfler 1 mfif b •fJüräirf Lovis£ futbti bi ■ h bat von beute Mitternacht (zum 12. No tumber) an die Einstellung des V e r s o n e n, u g v e r- kehrs bs einschl. 21. Nonmter, allo 10 Tage lang, erfolgen. Die Schnellzüge nach Paris und Straßburg bleiten test hm: wabrsch inlich auch ein Schnellzugspaar auf ter Strecke Köln- Ludwigshafen. Gegen bk rh.-inische Republik. Berlin. 13. Nov. Wie dem „Bert. Tageblatt" aus Wiesbaden gerne!:et wird, hat die Unterschriftensammlung für die Rhri- nische Nepublik eine Okgatteroegtmg road^g “Talen. In ganz kurzer Zeit ist es im Kreise Wiesbaden gehtnqm. einige Hunter ttansend Stimmen für eine E-rNärung gegen die Republik au buch rin gen. Wiesbaden. 13. Nov. (WTB? Die Dra t ;ieher der Dortenfch n Bewegni; lermten u ter tem Namen ..Rheinische Volksvereini- g un g" ein nru.s fBerj-m tt-( ür ihre 91 .lon e bV m*ck Mainz, 11. Nov (Wol'f) Wie totr von „ ständiger S efie erfaf T.it, wird im befett len Sd ict ‘ .r :r: '■ druck tot betircht «iUd 1 v« hf L?? / if 1 Ul M fcjlj L/wt1 uon teM< % ** Tie I ugen dg ruppe der Deutsch- nationalen Volks Partei Veranstalter et en Tattschen Abend TknStog den 25. ‘JAmrmber, abends 7 Uhr im Hotel Lin Horn. Zur Äuisub- cung gelangt der „Tatterich" wn E ShebergalE Zu dem Bericht übet die fo- »ialdemokratische Feier des 9 November in Nr 264 bittet uns verr Professor Weitz- ge r be r tclgtute ergänzende Bnwrfunaen mit» iu teilen, die seiner AnsiclK nach t-en Charakter ter Ieier klarer erfennrn lassen: ,.Dk von verr» Telefo dorgetragenen Aedickite sind als .,9i«x>* lutionsge dechte" nicht wohl anzusprechen. ES waren „Totenwacht", eine dichu-rifch zarte und gesühlstieie Z^dd-rrlichung der Kvmeraoschaftlich' teil an ter Iroitt, weiter daS Getecht ..üktt spricht", in dem Lersch in ergreifenden Worte» w zeigen sucht, daß die Not des Krnrres üb« tec Welt tommen mußte, weil brr Menschen Gott, ten Gott der Liebe, nicht erkannten und nidjt suchten. Auch das Prosa stück von Wille (de» Oktober heft der „Irerteutschen Jugend" entnommen) ist ein warmherziger tüxxll an Men schenkte und «Dteitfdjmlitte. In biefei Gktenitew kreis war auch tee Aussprache gestellt, bie darin gleite, daß wir daS neue Kulturreich der Menschlichkeit und Gerechtigkeit nur erbauen können, wenn feder sich zu neuem geistigen Wesen um» gestaltet . * •• Eine Der fammluna aller faef m. und techn Angestellten Gießens filmet, rter aus dem Anzeitend^ er vtn und W^chn wiederholt durch Verbote BerlincrZeitungen verletzt worden. Ter 53er-in Berliner Prei e legt gegen diese B e r- aetoal tigung der freien Meinungsäußerung die schärfste Verwahrung ein und erklärt, daß, folonae auf dieses Kampfmittel nicht verzichtet würde, trm einem vertrauensvollen Zusamrnmatte t-n zwi-chm Regierung und Presse nicht die Rede s.in kann. Der Papierbedarf der Presse. Berlin, 13. Nov. (WTB.) Der Reichskommissar für die Kohlenverteilung wird nach Laute wird un» geschrieben: heutige 6ntibrung5.a:ie durfte anlassung bieten, wieder einmal kurz auf die Frage men angenommen waren, wurden ine lö -trat« ßterten, die dagegen gestimmt hatten, ochne jebe weitere Formal. c< für hierzu bemerkt, daß bte Zusatzlebensmittel, unb zwar 1 Psb Brot, 60 Gr. Fett, 125 Gr AuslonbSspcrk ober Konserven fleisch unb 250 Gr. Hülsenfrüchte in bet Woche, nicht für bie Dauer von 8, sondern nur für die ersten 6 Wochen gewährt werben. Be.suftaltungen •• Amtliche Persvnalna(beichten. Am 22. Ok.vber rrurte ter Öa'w l Herr an ter Ge» wer beschul«: zu DSfcll) Jakob Schindel zum Go- wer beschul in p t»x muniti mit Wrrlnng vorn Tage iemes Tn-nstannitts. Ernannt tourte am 5 November 1919 ter Rogrstrator am Amtsgericht Gießen Ernst Rumpf zum Rcgistratvr am fianb- geeicht der Pr.'vin; CferMiaL — Erledigt iit eure mit einem katholischen Lehrer zu be»eyenbe Lehrev- lellc an ter G^nneindeschule « Butzbach Kreis Friedberg. Mit ter Stelle ist Crganiitaibicnft ve» bunten. * Da« Fest der silbertreu Hochzeit feiern am Sonntag, 16. d. MtS, bte Eheleute termarm Müller unb Frau Lina geb. Maya, Meuzpiatz 3. •• Vc> nbee SvarprSmie«-Anleihe sinten jährlich zwei Berlosmigen statt. Jtt jeder Ziehung konrmen 25CO G.winne zur Enscheidung und zwar 5 Gewinne zu je einer Mälim Mark. 5 zu 500000 Mk., 5 tu 3U0 00U «k . 5 mi 200000 ML, 10 zu 150 000 Mk., |u 100 000 Mark, 50 äu 50 000 «t tmb weitere 2400 Ge> nnnne. Sei bist wer in ter ersten Drehung etit einem rnd>ai Treffer bedacht wird, ninuni >„lange an ten Vorteilen der witteren Verlosung teil. bU bte .'dummer in der 9?ürfiat,lintg*au£Lf-ung erscheint, unb die Auszahlung des Stückes ant ten ausgelaufenen Zmjcu erfolgt. * Alfred Bock-Abeud Die drei Dich, tungen von Mfred Bock, d« am Freitag abend im Saale bei Geseilschaf SVereins rezitiert werben, sind m Gießen noch nicht |um Vortrag ylangt Ueber die gliche Seron finit ung der Freien Litv- rarifM*ttnflLni(fen G^-sell chatt in Darmstadt berichtet bie Darm stad« Pr ffe: ^Iu ten Pe.fon teS iterm Karl 'Sold, Rey fb ur am Si ß-ner Stadt- idealer, ronr en vertt filieber Iu^e V e. ter Tich- langen Alfred Bocks gewonnen worden Semer Stimme liegt der Rhythmus des Ämegtcn, der Rete unb Widerrede, der Leidenschaft unb ter Vebenbigfeit Er hob bte Gestalten ter drei Novollen von verschiedener Stimmung unb Färbung mit scharfer Kontur heraus." ** I m Oberheff. GefchichtSverei» wird heute abenb 81/« Uhr G b Ho rat Dr Haupt über bie von he s s i f che n A u S w a n be r er » unb namentlich von Gießenern Must-n öhnen unternommenen utapistifch-n Staat ^grünbimw in Nordamerika sprechm. AngeiichtS b.r ketzt li.b meß» rotten AuswanternngsPläne, gerate von Angehörigen akademischr B rufsstänte, Hai es beftm- tem Wert unb Reiz. NÄKrreS darüber »u mabmt. wie bas Problem der GenosstmichaftS ietelunu und die Grundungsrersuch' konnnunisttich r Ideal- ftaatm mm ten deutschen Auslvanterern des 19. Jahrhunderts rnS Werk gefetzt wurden. Teu Vortrag, zu dem auch Nichmitglieter des Vereins freien Zutritt haben, findet im Hörsaal 13 ter Unwersuät statt. ♦* Der deutsche In genddund tritt unS mit, daß ter ersolgreiche Vortrag bei Haupt- mamts v. Lintenau über leine Erlkfeiisse in ter Karpathen am nächsten Dienstag roietetbolt wirb, da ein großer Teil ter Besucher im großen Höriaal feinen Platz mehr fand. •* Die Iugenbgruppe bet t. 8.1 macht SamStaa, 15 November, einen AuSslug. Treffpunkt 3 Uhr am 8ubnngÄ>Ue Cfce ist *u- nödift, je nach der Witterung, ein grüDerer ober kleinerer Spaziergang vorgesehen, der den Pbllo- sopbenwald zum Endziel bat. Dort gemütliches Zulannnensein bei Kais« intb Kuchen E» ist gebeten, den Kuchen im eigenen Znleresfe möglichst selbst mitzubringeu. ** Die Deu tfchnatiouale VolkS- partei veranstaltet mor^m. Friiiag, einen Bor- iragSabenb, bei dm Tr. Len» über „Gninoan- schaumigen und Z ele ter Tiiuiamati ne Len BolkS- partä" fprechn w.rd. Gäste itib imlltoinnen. von keinem einzigen Gulshow ettoas derartiges = b3 gehört ha^en. Ueterall hört man die Klagen über, Franzofen ^net bffl D.r Wucher und Schleichhandel. Auch hier bildet ter' f',M,**nh,n Kä>ten n, IX) -03 -1.7 55 Ä Zu kllllseil gesucht eine Fuhre prima Wiesenheu Angebote an »»»S8 Beifflch telfieis in Steinsurtb, Kreis Friedberg, Hessen. 12. 11. 12. 11. 13. 11. tag rwrm.: 8.30. -Mulm.: 3.30. Sabbat iu5gttng: 5 30. Wocheng^ttesdienst: troig. 7.00, abds. 4,00. 4.8 43 4.1 Zwei kriegsbeetbädigie Offiziere Machen groenee Grundstock Wiese oder sandiger Acker bei mindestens 75mLrene und 100—200 m Lange für (Seihigelfarm, bei oder Nabe von Gieyen., Ov serieu unter Nr. 574 an „jpeno", Miilelüeulsche Annoncen- Ervedillon. Gienen, Plocksir. 5. mnw X ^ieseck, ll.Nvv AuS ftanzösisck>er Gv- fangmschaft kebrte zurück Scmitätsrmteroffrzier Adolf Schäfer. _____ Hochschttlnachrlchten. sw. Darmstadt, 11. Nov. Professor Dr. E. Bexl von der hiesigen Dechmsckien Hochschute tjat den an ihn crgrmgmai Ruf auf den Lehr- ftuhl für chemische Tochnolome an der ^edynthtat Hocksi'chute .Wrlsruhe als Nachfolger von Oieh Rat Duntr abgelehnt. Antiquitäten, sowie Uebernahme ganzer Einrichtuugc«. 6Ue ten und diese Daren in etreem &&&** bargen. Bon hier aus verkauften b« Diebe dami die Sachen. Ferner hnitix einer Rauberbind^. das Handwerk gelegt, i>ü Ml Jahresfrist marstch aus den Bahnhöfen Griesheim a. M. und Höchst die dort stehenden Wagen beraubte. Tas Ttevsgur übernahm ein bekamiter Höchster Sibieber, oer es dann zu hoben Preism nxnter veräußerte. Bn einem k>cr Griesheims fand die Polizei vollständige Handwerr^euge sur das Loslöten und Anbringen der Wagenplomdm. Wertere Verhaftungen stehen bevor, da die b^> her iestgenommencn Diebe bereits zahlrnche ihrer Mittäter und Hehler verrieten. * ra. Biedenkopf, 12. Nov. An Beitrügen zu der Kreiswohlfahrtsspende des Svrei* les Biedenkopf zu Gimsten d-r Kriegsbeschädigten und 5tTK gdbinteeb! ic beiten des Krriies imd bis per insgesamt 8307 Mk. eingegangen. , . -- Idstein, 12. Nov. Tic Gerichtsbehörden des Untertaunuskreises verhängten in den letzten Tagen über Schieber und Schleichhändler, die bei der Ausübung ihrer bunfien 0>ewerbe im Kreisbereich angctrvsfen wurden, erhebttck^ Strafen. Geheimschlachtemgen wurden teilweise mich mit Gefängnis bis zu drei Wochen geahndet, ^.a-- neben erkannte das Gericht auf Geldstrafen bis zu Vie Kartofftloerforguiig. ra A us Nassa u, 12. Nov. Tie Landwirt- sckaltskammer für den Regierungs-Bezirk Wiesbaden gibt bekannt, daß der Preis für die bis zum 15. Tezember abgeliefert.'n Kartoffeln einschließlich 2 Mk. Schnelligt.itsPrSmie für ben Zentner auf 10 Mk. festgesetzt ist. Sie schließt die iwchma'.ior Mahnung an bießanbnnrtean. um leben verfügbaren Zentner Sp:i^turtosf:ln an Öie hungernde städtische Bevölkerung abzugeben. Uirchlici,« Nachrichten. Israel. Religionsgemeinde^ Gottes- dienst in der Synag^re (Süd-Anlage). Samstag, 15. Nov. Borubd.: 4.30 Uhr. Morg.: 9. Abds.: 4.50 u. 5.30. ___________________ nur zirka 500 Gramm. . = Büdingen 12. Nvv. entern hiesigen Kricssteilnchmer tvurdnrd reigesundeSonn- tagsiungen geboren. ~ 4 Ortenberg, 11. Nov. Am Mittwoch voriger Woche fand hier im, Stolberger Hof die Generalversammlung der hioiigen Pfennigspa r k a s s e statt. Da im vorigen Jahre durch die Kriegsverhältnisse Beine Generalversammlung abgehalten werden konnte, so trug der Vorsitzende, Pfarrer Kahn, den Nechenschastsbericht über die Jahre 1917 und 1918 vor. Eingelegt wurden in 1917 2828.62 Mk., in 1918 dagegen 7086.45 Mk., zurückbezalstt wurden meistens lür Kriegsantelhe- zeichnung 3102.72 bxro. 3330.71 Mk., a:t Zmfen 463.53 bzw. 489.36 Ätt., der Einlegebeitcmd betrug 1917 12 072.75, in 1918 15 812.75 Mk. Es konnte festgestellt werden, daß in 1919 der Sparst nn der Leinen Sparer in wachsenden Einlagen zum Ausdruck fommt. Die Versammlung beschloß tn Anbetracht der geringen zur Verfügung stehenden Mittel den Gemeinderat um einen Zuschuß zu ersuc^n, damit die Sammler eine kleine Ausbesserung ihrer schmalen Bezüge erhalten können, wie die kleineren Nachbargemeinden schon saft leicht verletzt. * ** Ein originelles Eingesandt enthält die Hess. Landeszcitung Marburg: Der antisemitische Propagandafatzke mit seiner blöd innigen Reklamearbcit soll sich ein anderes Arbeitsfeld au5- suchen, als Hunderte von Spiegel; cheilxm breiig« Stadt mit seinen Heinen Reklamezettelchen zu bekleben, und mir nutzlos die Arbeit zu erschweren. Er wird gewarnt, weiter seine schmutzige Tätigkeit zu betreiben. Gutes hätte derselbe ledenfalls nicht zu erwarten. Hermann Panzer, Fenster- Remiyungsinstttut. * Ordnung muß sein. Bon dem Marburger Juristen Robert erzählt Fredrich Oetker in seinen „Lebenserinnerungen", das; ihm Ordnung über alles ging. Als er einmal sah, wie ihm die Straßenjungen einen Stachelbeerbusch in fort cm Garten leer machten, rief er der bei seinem Erscheinen auseinanderstiebenden Jugend zugleich wütend und flehend nach: „Ihr Schlingel, kommt doch zurück imb freßt mir wenigstens auch den anderen Busch kahl!" Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. ** Dee vessische TUtonUtre teilt feit «uh im Jahre 1919 einer An-Hl neatt benikter Gemeind m Schwestern stellen können, ^eine Arbeit begatt sich itehg aus und kommt von Jahr zu Iahe neuen Tausenden von Kvrnkm gute. Tie Schrvesternzahl ist so hxh wie noch nie Nun hat der Verein in Darmstadt ein etgnres Heim erwerben müssen, weil ihm di? bisherige Dehnung gekündigt wurde und eine andere Mitt- aotmuna zu angemesfenem Preise nicht zu srn-- be>S Damit ist^uch ein räumlicher Mittel punkt deS Bcreinsl-bens ^sä^affm. Unter ttntg des neuen Verernszei st. ich m, dcs Kon-.istoriob- rats Noack-Darmstudt, wird der Verein nach bewährten Grundsätzen seine alten Ziele derfolgm. «* Alice-Frauen verein. Zur Aufklärung über Berechtigung zu Entlrfmngsanzugen der Hilssschwest m sei ti.r mi geta t, biB nur solche Schwestern in Betracht kommen, die nach dem 9. November 1918 en lassen worden sind und zwar können die in staarlichm SanitätsMtstaltcn tätigen oder tätig gewesenen Schwestern einen solchen unentgeltlich und die vi D reinslaravetten tätigen oder tätig gewesenen Schwestern gegen Zahlung der Vorzugsvreise anfordern. ** Ter Verkauf von P serde ge f ckt r- ren usw. in Giehen ist noch Mitteilung der Platz- Vertretung Dad-Nauheim des Reichsverwertungsamtes aus 14 Tage bis 3 Wochen eingestellt, da die Bestände auf Anordnung der Reichswehr verlegt werden müssen. Der Wiederbeginn des Verkaufs wird bdftenntgegeben. ** Provinzial - Ka n in che n, ch a u. Den Wanderpokal des Schwär;- und B'.aulohklubs erhielt der Schwarzlohzüchte-r Karl Hock-Klein-Lin- den für beste Gesamtleistung. Ärndwirtschaftsministerium arbeitete. _ r. Angersbach, 12. Nov. Hier toll die Wasserkraft der Lauter durch Einrichtung einer Turbinenanlage ausgenutzt werden, um die Gemeittde mit elektrischem Licht und Kraft zu versehen. k. Rudlos, 13. Nvv. Unter dtoas über hutütert Einwohner zählendes Dörfchen stit mir vier felbftäningc Bauern, während die übrige Bc- völterung auf dem hiesigen Riedeselschen Hofe DeschäMgung findet. Längere Zeit schon standen die vier Landwirte mit der Gutsverwaltung m Unterhandlung wegen Umtausches bzw. Ueber- lassung von Gutsland. Da eine Einigung nicht zustande kam, wird mmmehr ein Verfahren auf Grund des Landsiedlungsgesetzes ein- geleitet werden. Kreis Friedberg. ** Bad-Nauheim, 10. NW. In der gestrigen Mitteilung über dte Rrvolutintstetern tn Bod> Nau heim muß es Demonstrations- Versammlung heistcu, nicht T^mvnftvi- ttenszug. bz. Butzbach. 12. Nov. Butzbach wird voraussichtlich einen Teil des Reichswehr-Infanterie. Regiments Nr. 111 erhalten. Diese Garnisonie- rung gilt bis zur Bestimmung der Friedensstandorte. Das Regiment wird wie fol^t unter gebracht: Ktab. Mineiiwerfer, Nacknichtenchmpagnie sowie die Infanterie-Gesckxützbckistcrie und das 3. Bataillon kommen nach Gießen. Die Unterbringung des 1. Datailloiis ist noch nicht endgültig festgelegt; es kommt entweder nach Friedberg oder ebenfalls nach Gietzen. Das 2. Bataillon er» ^iU Butzbach als GarnisvTwrt, soll aber vorläufig in Baberchausen und Frieders untergebracht werden. NachrichtenLug und 4. (Jäger-) Bataillon kommen nach Wetzlar in Garnison. Htsten-Nassau. Eisenbahuräuder. --- I ran k f u r t a. M., 12. Nbv. Tie Dahn- p-Kizei der Ei enbalw-Ttvektwn deckte in dm letzten Tagen eine Anzahl schwerer ZugberMabung.m auf. Aus oem Balpchof G.a l dstei n. verhaftete s« nifbrere Eisenbahnangestellte aus Walldorf und Mörielden, die aus den haltenden Zügen währenü der Nackt Schuhe, Stoffe und Lebensmittel raub- olle seit langer Zekt in Anbetracht der nw6ttaen Arbeit der P fennigsparkassen einen solchen ZuUmitz aus Gemerndemitteln gewähren. Der zurücktretende Borstand wurde cmihmmifl wiedergewälstt. Kreis Laurerdach. Krtegergkdenkftütte. G Schlitz. 10. 9lvv. Ter hiesige Veteranen- und Militärverein wiederhvlte (teitern abend die Theateraufführung ,,Tie Waffen nreder , vor vollem Hause. Ter anfehnliche Rernertrag deS Abends stießt beni Fonds zur Errichtung einer Kriegergedenkstätte zu. Zu ihrem Besten nird nächsten Sonntag auck. noch ein Konzert vrvansbcsttet, bei dem der SVircfcnrfm und der Mäirnergesangver.nn, sowie mehr:re >LOlüten für Gesang, Bwiine unb Klavier Mitwirken werden. Nach diesen Veranstaltungen dürften die Kosten für Ine Gedenkstätte, die nach dem Voranschlag 6000 Mark betragen, schon nahezu erreicht sein, aimal auch durch Zeick>nungen in umlaufenden Ästen schon erl/kblich: Summen für den guten Lnvcck sichergestellt sind. Es wurden von einzelnen Bür« grrn Beträge bis zu 500 Mark für die Kriogvr- a^lächtnisstätle gezeichnet. — Tie Stadt hat den L i ch l p r e i s für clektrifches Licht von 75 Pf. aus 1 Mark, dm Preis für Kraft von 30 Pf. auf 40 Pf. erhöht. ** Lauterbach, 12. Nov. Tie fabelhafte Geschichte eines verlorenen Traurings erzählt^ der „Lauteichacher Anzeiger^'. Bor etwa acht Fahren Uar's, da verlor die Ehefrau eines hiesigen Bür- g?rs m Lauterbach beim AusUaschcn von Wafche ihren Trauring. Er war trotz allen Suchens her- fchslunden. Bor wenigen Tagen min badeten die Enten eines anderen Bürgers an der'Stelle, wo vor Fahren der Ring verschwand. Eine der munteren Schwimm- und Tauchkünstlerinnen, der es immer prächtig geschmeckt hatte, verlor nun ernes Tages alle Frestlust. Tie Appetitlvsrgckelt der Ente hatte eine besondere Ursache: ihr Sckmabel warmtt einem glänzenden Ringe fest verschlossen. Man nahm ihn ab, las die Inschrift und stehe da: es nar der so lange vermißte Trauring. Tie Freude der Eigentümerin aber, daß sie ihren Ring wieder hatte, kann man sich denken. k. Lauterbach, 13. Nov. Dre hier neu errichtete Ackerbauschule wird in txm nach- ttn Tagen ihren Unterricht ausnchmen. Du Gemeinde hat sür die Schule ein srühcreS Volks- schulhaus zur Bersügung gestellt. Letter ist Oeko- nomierat Glaser, ftüher Leiter der Landwrrt- schastlichen Wnrterschule in Saarbrücken, d^ von dort vcrttieben wurde und bisher im preußischen Landkreis Gießen. Beuern, 11. Nov. Bei der 7. Prvvinzial- Derbandsschau oberhessischer- Kaninchenzüchter errang Psarrcr Wagner mit feiner Marburger Fehzucht die höchste Auszeichnung, nämlich dm Staats- sowie den Provinzialpreis. Außerdem erhielt er sür ausgestellte Blaue Wimcr einen 2. Preis. Mit einem 3. Preis rr-urbc die Marburger Fehtzucht des Lehners Ran ausgezeichnet — Aus Betreiben des Studenten brüten und Lehrers Henß wird sich bei genügender Beteiligung ein Bo l ks b ildu n g s oe r ein gründen. Neben einer gediegenm zeitgemäßen Bibliothek said Vorträge von Professoren und gamhasten VollSredncrn vorgesehen. Gengnttm Raum sowie Licht und Heizung wird die Gemeinde 'teilen. Lollar, 12. Nov. Am nächsten Sonntag findet hier, vsranstaltet von der ©ängerDetänigung Lollar, ein Wohltätigkeitskonzert statt, dessen Reinertrag bedürftigen Hinterbli-chenrn gefallener Lol- Lavcr Krieger und Kriegsbcsck)ät)igten zufliesten soll. DaS Konzert wird unter Leitung von Obermuslk- meister W. Löber auSgesührt von der Regimcnrs- musik des Rcicktswebr-Jnf.-Rgts. Nr. 36, unter Mitwirkung eines L'tlarers, des Kammi-rvirtuofm Louis Kümmel aus Darmstadt. Am glcich.m Tage findet durch denselbm Verein ein Blumentag für den gleichen wvhltäti ien Zweck statt. Kreis Viwingen. ba. Büdingen, 11. Nov. Dem Kvmmunal- verband wurde die Lieferung von 200 Doppelzentnern amenkanisches Weizenmehl in Aus- fidjit gestellt. Turch vermindc-rte Einfuhr aus dem Ausland erhält der K^omnnmalverband Büdingen anstatt der zugeteiltm 2 0 Topp-lzentner mir 100 Doppelzentner. Die Verteilung wird nach Eintreffen des Mchles sofort vorgenommen werden. Es entfallen auf den Kopf der versorgungsberechitrgtm Ireisangebörigm anstatt der im Büd. Anz. vom 11. September d. Js. angctünbigtcn 750 Gramm Witwe,4ä J., mit schönem bürget lieben OaiiSbalt il eigenem Hau-?, sucht Beamten ob. Geschäftsmann »wecks späterer Heirat tennen au lernen. Schriit- Uche Angebote urxL 021811 an d. Gießener Anzeiger. .wh (Ein jg.braun. Wolfshund mit weißen Ptoien ist mir zugelaufen. Der Eigentümer kann denietb. bttlbign geg-Erstauung d. Unionen abbot. Heinrich Schachert, lupperlsäurg. 2000 Mark. . ge. Eschwege (Werra), 10. Nvv. In ben Ausstand getteten sinv heute sämtliche Arbeiter der Lederfabrik Rudolf Brill wegen Entlafsung und abgelehnter Wiedereinstellung eines Arbeitskollegen. Kommunalwahlen im besetzten Hessen. ch. Büdesheim b. Singen, 10. Nov- .Der von den vereinigten Berufs,tänden eingeteidxte Wahl Vorschlag „Gerechtigkeit" errang mti 944 Stimmen bei der GemeinderatSwalst 12 Titze. Die Wahlbeteiligung stellte sich aus 65 vH. Auf die Liste „Gemeindewohl" entfiel mit 114 stimmen ein Sitz, auf die Liste Hensel mit 210 Stimmen Garten oder z. Garten geeigneter Acker zu taufen gesucht. Schttstl. Angeb. u. 0.1.29 an den Gießener Anzeig. Stil«, Bici, fallier usw. kauf', au höchst. Preis. Johannes Znsall, Ziun- gießcrei.Wolkengaüe.««*», Quecksilber, Leim». Schellack tauft jed. kleine O.uantmn Adam*, Frankierte. EL, Lützowiiraßc 51. 1283 KriegHgefangeuen-Heimkchr. O Gedern, 10. Nvv. Fritz Tiehl, Sohn Fabrikarbeiters ZaLob Dielt IV., der letzte aal ^mi^Ioiitnnütn zur Lshu-rtbuaz. Freiwilli^E?ersteiqerunq. Freitag den 11. November d. Js., nachm. 2'/. llbr. oeriieigcrc ich im Auiirage tn der LLirt- schait Aum Vfau, Neustadt »5 davier: 2 Paar Tuch-Hau^fchuhe «Größe 44 unb 45), 8 Paar Kint>e. 'Segettuchioangenfchnhe iGrößeW, 31, 32. 33 il 34), 1 Paar Nalbleder-Damenfchube zvandarbett, Größe 38), 1 Paar Dnmenstiefel iHandarbett, Gr.41), 1 Paar Lackioanaenschttee (Größe 42), 18 Paar Damen-WerktagsschnUrfchube iGröße SS 37, 38), 1300 Paar Schubriemen. 1 Paar LackAugstietel für Herren, ferner 2 getra ienc Herrrn-AibeitSaniüge, 1 Dri^ianAng, 2 Paar Unceihosen, 1 graue Militar- bofe, 3 Hemden, 2 Atbeiiskniel. 2 Herren büre, 2 Damenbüte, 2 Paar Lederhandschnbe, 3 Vor- heinben, 1 ü^asierwaae, 2 Damenubrketten, 2 gotd. Ringe, verfchiedeneS MaurcrbandwerkSzeug und viele andere Gegenstände. 1W20 Versteigerung bestimmt. Heßler, Gerichtoooilzieber. Badnchofftraße 29. Atltmk.AMlilz, Schinken, Talg, Mär' garine, boUänd. Tafel» butter, Wnrst usw. zu tauten gesucht. Aeußerfte. greifbare Angebote erbittet 12857 With.Äitkk,8sctitz. ~ Kinter-EiseabahB mit Schienen au kauf. ges. 12851] Marktplatz 1«. zwei Sitze. „ m Il Groß-Gerau, 12. Nw. Zur Ge- metndewatzl hatten sich, alle BürgerlAm mit Aus- nalme der Temokraten vereinigt. Yt; Bereinigt» Liste erhielt 4 Sitze (letzte Wahl 2) vi: demo- kratikckL 5 (7) und die sozialdemokratische 9 (9). IL Kempten bei Bingen, 10. Nov. Bei. der Gemeinderatswahl erlangte die Arbeiter- imb Beamtengruppe 7 Sitze, die Landimttgruppe 4 Sitze, die Gruppe der Gewerbetreibenden 1 Sitz. Ik Mainz, 11. Nov. Tie Bedeutttig der Stadtverordneten wähl liegt darin, daß es oct Sozialdemokratie nicht möglich war, den Siev zu erringen. Aach mit Zurechnung der 6 unabhängigen Sitze stehen 28 sozialistische gegen 32 bürgerliche Vertreter. Insgesamt »vurven abgegeben: Sozialdemokrateii 16 249 (bn d-r Wahl zur Bolkskammer 25 52^>). Unebha gi e 5141 (297), Zentrum 12 912 (15 TemAaten 6981 (10 861), Teutscke Bolkspartei 4140 (231v) Stemmen Bon ben bürgerlichem Parteien hat trotz sckwächerer Wahlbeteiligung allem die D'.ttsche Volkspartei eine Zunahme -Md zwar rund 80 % zu verzeichnen. Alle anderen Parteien des Bürgerrums (leimt das Zcntrtm) büßten an Stemmen em. Tie Wahlbeteiligung betrag 65—,0 tlß efTc« alleinstehende In Dame, die stch einsam fühlt, sucht älteren stattlichen gutsituierten Herrn zwecks Freundschaft kennen au lernen, spätere Heirat nicht auSgefchioss. Dchristl. Angeb. u. 021891 an den Gieß. Anzeiger. Königsberg (Nenmary, 11. Novdi. Heute vormittag fuhr auf dem Bahnhof Neu- mühl-Katzdorf ein Güterzug -ruf cme Rangierabteilung. Hierbei winden nter Personen getötet, eine schwer und f-ebzehn Wer gibt Raaber- KopHch. Band 4, neu o. gebr. ab? Schr. Angeb. u. 0218X) a. d. Gieß. Ani. Eine gut erhaltene <0ad= lamvc au kaufen gesucht. Schriftl. Angebo-e unter 021838 a. d. Gieß. AnA. erb. Puppenwagen au taufen ges. Schr. Ang. u. 021871 an d. Gieß. Anz. Für Waldbefitzcr u. Gemeinden! \ä Wtt fewie jedes Quantum liefern, Fichten u. Eichen Rundholz au taufen gesucht. Schr. Angebote unter 12114 an den Gießener Anzeiger. KÄkiiübstSe Wer gibt in der Friedrich- o^er Hofmannstraße Startoffelfcbnlenoo? Schrlftl. Angeb. u. 021872 an den Gieß. An-ciger. Kaufe [021907 5-10 Zcaiacr Hca R^hjbfer. Wftlltorftr. 45- Getrslf. .Akider Schuhe jowit Mode! Mer Art VS- kauft -ma, L. Roirnawcig, k-Sicßeu SeiterSwog 581.««» Gut erh. Sofa sowie Kindcrgitterdett au taufen gef. Schr. Ang. u. 021862 an d. Gieg. Anz. Etwa» (?anz Feines fA»RtK*T MIL rmi » STARK 15OFF[KtAOI «EOfitin «BxsMt.u Nähmaschine gesucht. Schrift!. Angeb. unt. 021901 a. d. 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Er wurde während seiner Gefangenschaft zu {einerlei schwerer m „ p* J I - I fln« u. Verkauf vsn lote Mirsrap'e Wäbkla,k°ld,Sildtt, t Zugendbilnd triü richt Sortrog des haM- i feine Erlckmisse in da Dienstag wiedechvli toitb, Bei'ucha im großen Hör- mb. gtmt bet r s.r Drmbrr, ratai AMtg. immg, än grögrrrr obe »rgefehen, bn den PH!» x, bat. Dock geimilW ijee uiw buchen. Ä il n eigenen LÄeressr w i ^nationale golfte :rg-n. Fviiag, wen Lot' r. über >w- r TWichnali'nalen W* Aäsv fvid nnflloinm. qtuDDtbfrtfulM' In Pwinfot Weih' titi? nach d« d) in rr^^oes übe M 4’* btt dow l'lsM^Lbdn Mn'ch * -Will eitztiaut laufend abAttgeben 0,18,0 Statute M. 12.— größere Abnahme billiger Gebr. Goli, Bahnhofstraße 6. Teiephon 543. | Kaufgesuchft | ®ß6|*Gintr Höshuiid an kauten gesucht. 12863 Automobil-Zentrale U ilhelm Hamel, Frankfurter Straße82. roenn möglich mit Garten an kauf, gesucht. Schr. Ang. mit Angabe von Preis u. Laae u. 021728 a. d. G. 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Man war der Ansicht, daß man den Geräteturnern däe Gelegenheit geben mühe, ihre Knüfte im Künftwetturnen zu messen. Hierzu wurde beschlossen, am 8. Februar 1920 in Marburg ein Kun st wetturnen für den Gau zu veranstalten. ?luch dem Frauenturnen soll die notige Aufmerksamkeit gewidmet und eine Vorturnern stunde für Leiter von Franenabteilungen rn Butzbach abgehalten werden. Vermischte». Eisenbahnunglück. nr> 3t Statt besonderer Anzeige Wäfchefabrik Aussteuergeschäft Frau Bertha Grünewald geb. Meier im '1 Gießen (Schillerstr. 15), den 12. November 1919. INftl JE Todes-Anzeige V.Heuier. 128 0 Dienstag abend gegen 12 Uhr wurde unsere liebe Tante Frau Helene Schäfer 0*1 «64 I nö ■ Danksagung Wilhelm Dern Andenken ist ihm gesichert. 12846 021894 zu verkaufen Inraitrti» „8»t peil" Srtninjen, umtc Londorf, den 11. November 1919. 12871 werden noch 12895 25 Freiwillige 4 au« achtbarer Familie ÄflrtoüdjMIcrin 128828 fldurtit Medizinische Klinik. Näflner-TurnvErein. 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[stel I enang^pte; Rflsfvtttrfttt in dortiger Gegend bei Industrie und Behörden gut eitlgesübrt, vorerst gegen Brooifiou später evtl, mit Firmu, sofort gesucht von angesehenem Krank- Tuner Unternehmen. Schriftl. fausiühri. An- geböte mit Altersangabe ufro. unter 12855 an den Gießener Anzeiger. Nachruf Der 2VeItKrieg forderte ein weiteres Opfer aus unseren Reihen. Wir beßlagen den Verlust des Mitgliedes Suche fefort einen tüchtigen Taptziergkhilsen f. dauernde Beschäftigung _ Möbelban- Vern Hard Lteiubäuier Butzbach. &Nä Zweites Blatt Nr. 266 würden. Danzig. t Ludwig Gies. T« M-Lrze .ist aus- in der Münzprägeanstalt »etund) ANv irt ui waren. Aus Italien. icn t 1 Büchertisch. — Täler der Jugend. Von Wilhelm Scharrelminm. 220 S.-itm 5 geb. &uwen iS, ' 7 M7. V«rlog: Quelle u. Meyer in Leipzig. 1919. Io Mellen entfernt. leise 1 p« und ftarrte ein Gespenst fragte M,g- Anvede und ein- sich Ge- kat beigefügt. Tie EisenbahMensts^llen sind des-1 halb jetzt angewiesen roorten, bei Vorlage solcher । Frachtbriefe oie Sendungen anzimchmen, den Loa- gcn aber nicht abzulassen, sondern tclegraphi'ch der Reichs kartosfelstelle in Berlin zu melden, -^une beschlagnahmt die Sendung und ermittelt den ttup geber. Tic Reichsstclle zahlt für die iSrmtttlmij eines icten außerhalb der ZwairgZbennrtschakrunsl beförderten Wagens mit Kartoffeln eure Auffm- dungsprämie von 100 Mart. heran ibeschworen. „M-vtesta — was ist Ihnen?", Der SchlichtungSausschutz der Provinz Oberhessen. nus trtdyrodtn. . . Sie fuhr zusammen bei ferner . erhol nct, a.s sie aller Augen verwundert aus sich gerichtet sah, hastig ., , ,Nickts ist mir Aber rch wrll nur einmal nack> Evelyn selben, wie es ihr gebt." Und sie entfernte sich nt der Rrchtung des gamötag, iMtWWi „Betel ü6Mer* W w u Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefsen) Donnerstag, (3. November sW Demokratische Frauengruppe streltag, d.ll November abeodsSUHrimHa'ibauS „Zorn Löwcu" Rtutnrotft L 02176z Ainzes Reseral wi Diskussion. zufällig auf M-otesta gefallen, die ihm gerrte gegenübersah. ., . . Sie war bleich wre der Tod Wirbna an, als hrbe er vor ihr w* Mitglieder vereammInn8 J 11. dl B ftbendsj^L- Gesang^"'" „Heiterkeit" -S** «SS* '^"'Mödesia dachte gar nicht daran,. Evelyn aus- zu'ucken, gegen die sic im Moment nichts -rmpsand als Zorn und Empörung. .... Alsa war die dumpfe Angst, die fte seit lener Begegnung am Kaiserpasfe marterte, doch berech- h9t ^echn^wußte um die Anwesenheit dieses Menschen und war gewissenlos genug gerne, m, Wter mit ihn in Verkehr zu treten. , . Tenn sicher kannte sie ia Fraulem Webstn: nur durch ihn kennen gelernt haben. Wie bodenlos leichtsinnig von Evelyn! Nein es war nach mehr. Schlecht, falsch war es van ihr. Einen Mann wie Magnus zu betrugen, der ihr io ehrlich vertraute, der sie liebte, und inne ganze Zukunft in ihre Hände legen wol.te. Modestas ehrliche Seele empörte srch d. ^gen. Ihr Kopf b annte, und ihre Haiite wrren eiskalt. Erregt schritt sic aus dem Kiesplatzc vor dem Sckirf auf und nieder, uberbegend, ob es nicht ihre Pflicht sei, Evelyn urs Gennffm zu roten. Aber nach der Szem-e heute mittag im . ran neueTr-,.—i ia-bellgr. Uniform «SSJtt4 -_y*otoiß«raiie 281 'S Dister -__Walltorsir, 43 [yerschiede^) Nlalität feuere Sprächet andelekoiteApoiideni i [ranz. engt Sprach, siL Abend. Anmeldung .önnen täglich erfolgen hehle» Breslin, Ludffigsplatz 13II. A«r Stadt rrnd Land. Gießen, den 13. N-w. 1919. MusterkültigeS Notgeld. einer der letzten Stadtverordnetenversammlungen wurde beschlossen, zur Abhilfe des Klnn- «l^nangcls abermals Notmü «zen prägen z-u lis- ten Bei den Deuerilngsverhaltnist m mutz man &r bei dm alten Prä«stöckm blerben, mrd r) werden wir die gleichen N)tgeldmun»m behalten, wie bisher M«m 6mm nicht mgen, daß sie künstlerisch besonders wertvoll seien, bkionders?imiLrn- blick aus die mustergültigen 5-, 10- und 20-Mark- Gfnne per Stctot OMien, die nunmehr aafeer Kurs gesetzt, mit Recht von Sammlern sehr ge- ’U wenig künstlerische promt unserer Not- münzen ist umso bedauerlicher, alsgammun^r-r Nähe der Krms B »1 d i n g e n must^gu. tge Münzen von leicht zu erkennendem Munzwert md künstlerischer Qualität aisgegeten hat dre tür unsere ganze künftige Kunzgestaltung als Bor- «<"S S«i, Die »*,l -KÄS 'Ö&W« , Der . ß dem Bruch. Wenn Kornell noch an Emmy dächte, hätte er längst an ire fclireiben fömteit. Das ist aber nicht geschehen.^ . Tie andern waren in ihrem Gespräch tnz.rn- schen bei den lieben Nachbarn an gekommen, und die Gräfin Wirbna, als scharfe Zunge bekannt, kramte allerlei Neuigkeit^ aus. Mötzlich sagte thr Mamt, stch an Magnus wendend: „Wifen Pie, wer ixr ^mnisvolle Neste ist, der letzt lein Ze t bn der tenueftm W einen äsch.tisck)en Gmuß bi.d^i. Ter chwel-er^> genükertreten zu müssen und vielt:rcht noch mal die schmachvollen Deschuldigmigeii über ergehen zu lassen, die Etxlyn ihr h'ute ins ficht gaschteuvert halt.'. Nur das nicht mehr, „Fräulein," sagte plötzlich erne Stimme ...... hinter ihr. Modesta fuhr herum und dickte in das Ge icht desselben Menschen, der iyr schon einmal einen Bries für Evelyn üd'rgeoen hatte. Ten an geb ichen Bettellrief aus - - . . , Auch seht hielt er ein weißes Kuvert m der der Gastwirts ge Hilfen und dem Verein der Gastwirte h.ben b.sh r zu einer vollständigen Einigung noch nicht gcsührt Utber einige Punkte wird noch gestr.ttcN. Der Schlichtungsausichuß so^t nur aus Airru^en wieder eingr.iseai: die Verhandlung bleibt deshalb vorerst ausgesetzt. 3. Der Arbe.t raussäpist d^s Stelnbruchs Neuhaus bei Homl.-erg a. d. Ohm steht in Loh.ik^wegung gegen die Firma Scheid Hauer u. G t'e ssi.ng in Duisburg-Wa'nheimerort. Die inzwischen eingetretni^- Verkehrssperr«' machte die Bertaaung der Verhandlung erforderlich. 4. In der Gehalts rl-vhungsiache W a gen- b <^ch gegen Lebensmittelamt Giesten er= Flurte sich der Schlickstungsausschiust für wi-u- ständig und verwies den Anspruch an das Ztaus- London, 13 Nov. (WTB.) Havas. Durch Beschluß der alliierten und asssoznerten Ma«Ae wurde Sir Owen zum Berivalter Danzigs bis zur Ernennung des CkTtontmtfiar-j burco den Völkerbund ernannt Landaufteilung in Anhalt. Dessau, 13. Nov. (WTB.) Seit dem Tage der Reiwlution sind in Anhalt insgesamt 10000 Morgen Acker vom Großgrundbesitz ab- getrennt und an Arbeiter, meist .Kalibcrgleutc, Handwerker und kleine Landwirte durch den Staat verlauft roetben. Es wurden verge-ben an Attietter bis zu 2 Morgen, an Handwerker und Klein- gewerbetreibende, soweit sie in ihrem Berufe eine ExisttnzmöglickKit nicht haben, bis zu 4 Acker und an kleine Landwirte, die nicht genügend Land zur Nentabilität haben, bis zu 30 Acker. Gedenkfeiern in Wien. Wien, 13. Nov. (WTB.) Kvrrespondenz- bureau. In einfacher Weise wurde bet erste Gedenktag der Proklamierung der Ne- publik begangen. In allen Bezirken fanden Festversammlungen statt, bei denen u. a. mehrere Staatssekretäre Ansprachen hielten. Den Mittelpunkt der Feierlichkeiten bildete die Festver.amm- lung im Rathause, zu der auch der Präsident der Nationalversammlung, Seitz, Mitglieder der Regierung und der Rektor der Universität erschienen Rom, 13. Nov. (WTB.) Stesani Wie die Blatter erfahren, ivuroe T i t t o n i aus seiner Mise in San Rossore vom König empsangen. Er ist nunmehr in Rom eingetroßen. Poincars in London. London, 13. Nov. (WTB.) Lloyd Ge^ orge, der an dem Bankett zu Ehren Poin- carss vor dessen Abreise nach Glasgow teil" nahm, stattete dem Präsidenten am 9. November einen Besuch ab, wobei beite sich. längere Zeit unterhielten. Tiefer Unterredung wird große Bedeutung beigemessen. Von der englischen Arbeiterpartei. London, 13. Nov. (WTB.) Havas. Der« Pollzugsrat der Arbeiterpartei b^ schloß, den Arbeiter Vertretern, die bei den Wahlen' in Belgien und Frankreich kandidieren, eine Sympathiebotschaft zu übermitteln mit dem Wunsche auf guten Erfolg, wobei die Untersttitzung der britischen Arbeiterpartei zugesichert wird. Ferner wurde beschlossen, auch den deutschen So^ zialistcn anläßlich des Mlebens Haases eine . Sympathieadresse zukommen zu lauen, worin gesagt wird, daß sich die dcutichen Kameradm am Grabe des Verstorbenen wieder zufammensinden möchten. Neue Operationen Judenitschs. Berlin. 13. Noo. Dem „Berl. Lok-Anz.^ wird aus Bern gemeldet, daß nach Meldungen aus dem Hauptquartier General Judenitsch eine allgemeine Konzentration der Trupven beschlossen habe, um neue Operationen ause führen zu können. Denikins.Front durchbrochen. Amsterdam, 13. Nov. (WTB.) Nach einem drahtlosen bolschewisttsch-n Bericht durch- brachen die Roten Truppen die Front Denikins aus einer Briite von 45 Meilen Einer anderen bolsch.-wisttschm Meldimg zufolge ist Denikin in der Gegend von Dinntriew von dar Bolschewisten geschlagen worden und trat den Ruckzug an. Die polnische Offtnsive gegen die Bolschewisten. ** Gegen den Ta bätsch muggel. Tas «essisck>e Landes-Arbeits- und Wirtschnftsamt erläßt eine Bekanntmachung, wonach dem schmuggel und ter wilden Derarteittmg von Rohtobak mit aller Entschiedenheit entSMgetreten nirb Es ist lft.-rzu inierläßlich, die BefchLaMiabme von Talxiken, die nicht von den bcuhd?en Tabak- Handelsgesellschaften Pi Bvcmen oder Mannheim überniesen werten sind, in Zukunst unnachiimt- lich durchzusüftren. Wer btc gesetzlichen Vorschriften übertritt, hat neben dem Verlult der Ware auch strafrechtliche Verfolgung zu gewarttgen. ** Neue S chle ichban del swc ae. Frachtbri.-fe von Wagenladungen von öffentlich bewirtschafteten Erzeugaiissen müssen letzt «mter Landes und Prv vinzra lkartofl clstelle au^z elll und außerdem von dem Lieserkommunalverband abgestempelt, fern. Ter SchLeiclchll-idel ver.ucht, auch diese Bestimmung zu umgehen.. Brr Aufgabe einer Ladung, legt er mtt dem Origmolftackftbrief einen gewöhnlickfen Frachtbrief als Tuplilat vor Tas von der Landes- oder PvoVinzm^artvsfclstrlle gelieferte Tuplikat wird nach Ausstreichung des Wortes Tuplikot wieder als Originalsrachtbrief für eine zweite Sendung benutzt Dich diesem Frachtbrief wird ein gewöhnlicher Frachtbrief als —upli- „Ich? Sie wissen, daß. zwischen Rfttenegg und Buchegg seit vielen .Jahren nicht ter geringste BerVelw besteht . . ." Aki Wegen ter alten Geschichte mit Ha- va'ds' Baler, die die Webster allen Retteneg.iern bis ins tausendste Glied nicht ter gellen kann! lachte Wirbna und fuhr dann fort: ,'Uebrigens scheint Ihre Braut jo die alte Feindschoft mit ihrem Liebreiz totg schlagen zu hoben tenn. ich sab sie neulich' einmol, als ich noch Berdstztt^n zum K'ursch.mied ritt, unsres Braunen wegen, mit der alten Webster ploud.rn." 'Lve.yn? Nicht möglich.! Sie kennt ja Fraulein Webster gar nicht!" „Sie muß doch' woh!. Ich ritt ja,wemge Schr-tte entteait an ihr «rü5.-r unb gEe sie - w.ir. obwohl sie dos tm El et ter Unterhaltung gor nickt bemerkte, tost Neffe stand auch dtb-i- Sie müssen ihn ja te>n Mi-lner^ .h^kenn^' itJ-> er wie ich. hörte, dl' letzten zwn Jahre als Hoftneister war. B'ul Gottzorb tenzt war irfon als Stnb auf Dirchegg, doch ragte die Webitir vamols die Berwandte-a zum Hous lmtauS in ilwem Raptus. Jetzt soll sie an dem Neften nnen Narren gefressen und ihn zum "Un'terialerbm von Buckegg erklärt haben. So erzählte mir ter Kurschmied." Gvtdorb?" wiederl-o'te Magnus g ei'.rgü ttg. SV — bet ist es? Nun, ich chäte mch um den Hrofmeister ter Millneri'Äen .Knuten ms viel gekümmert, denn er war mir m ho hem Grate un- sympotli-isch, Em brutaler Jchmeichch. wle ich glaube. Ater Evelyn wird chi wohl Millners getroffen hateil und dos erklärt . . Er hielt Plötzlich' inne, tenn '.em Blick war Junge Dame müm'chi n Privatkuriud iilr ein sacke Bnchiiibrnnn teil' iuneiraien. Tckr. «nnet u. 021W an d. Giek. «nz | Vereine Ein jomiger Verdacht b itztc in Mutesw auf. Mit zorniger Verachtung maß sie den Mann.^ t . „Wiis w-ollen Sie von mir und wer sind oie > i ei^.gcr in Buchcgg und bediene d^r junaen Herrn," lautete die mit tertraulichnn Augenblinzeln gegebene Antwort, „und te Haid- ich v einen wichtigen Britt sür dos Fraulem Schtester.". Meine wcstzrr ist krank und ich nehme feineZ Briefe von unbekannten Leuten. lieber« h^npt . ► „Ater gnädiges Fräulein, ter Brief ist sehr - . dringend, sagte mein Herr! Es hängt sehr viel davon ab — auch sür dos gnädige Fraulem Schwester. \ Ter Herr sagr, er müsse unbedingt teilt? in ihre . Hände kommen, und müßte ich die ganze Nacht hier stehen, bis ich eine ter Tarnen zu Gesicht bekäme!" M'odesta stand unschlüssig da. Plötz'ich sah sir , unter den Bäumen des Parkes Magnus' Gestalt J mlitauchen. Er kam.aufs Schloß zu und hatte sie ■ bereits erblickt. (Fortsetzung folgt.) Amsterdam., 13. Nov. (WTB.) Einer Times "-Meldung aus Washinglon zufolge macht die polnische Gegenoffensive zwiichvr Dwina und Beresina gute Fortschritte. Die Polen haben das ganze Gebiet wieder erobert, das die Bolschewistm ffmen vor drei Wochen Lteenom- men haben. In Wolhynien stehen die polnischen Truppen von den Truppen Denikins nur iwch Kreis Friedberg. bnz. Bad-Nauheim, 12. Nov. Bei ter in unserer Stadt erfolgten Volkszählung wurden nm Tage ter P^rsonentestandsvuNiahme eine Bevölknungszisser v^n 10 435 e.mr te 1 Hier- .... von sind als vorütergetend anzusehen 2o83 «pr- mannsiericht. tonen, so daß eine tatsächliche Einwohnerzahl «on 5 Dagegen ivr.rfce ter Stete 7832 verbleibt I empfohlen, aus Bisligkettsgrunteu. nut Rücksicht Kreis Weßlar auf die besondere Lage des Falles dem Hein- i qn bf/r 11 Z Qnnteat hat richBarsch einen ter Arteitszwt entiprechenten ; etell: M bet «rri«^ -u gt. Vertreter und Bezirksvorsdeher der Bürgermeilterci I ber Sch ichtungs-crusschuß Atzbach-Launsl»^ teitahgt: Atzba ch: ^Ente I Antragsache Haupt die Ansicht aus, . Vorsteher Adam Dasch.: "ticb daß diesem Aittragstcllcr die erwähr"te Teucrungs- mann^Dorlar: G^neintevorsteter Ludw. zu geroähren sei, da fcine ter Bewillisung ler; Stellvertreter 'Friedrich Remswdtler Du- 5 OJrünte mmhg.wcke.en oder ÄÄ für #Ä S wert« »müen. meinte Vorsteher Friedrich Binnecker: Stettoertre- ter Wilhelm LEftch II. Kinzenbach^Ge- Uns dem AmtöVerkÜNdigtUNgsblatt. iibk"g°7^ " Tos Am.s°-rkündi,ungsbl°.t Wftb 8?ib ^cHDertretCT Wllh. Nr. 119 vom 11. Nvvembcr enthalt: Betännt- ,®irl mactimg betixffenb WüWW™«™ ®e 6be• RiSewrfttbcr LMoig über t*m Derkchr mit Simbtoaren. «om.30 35Wf di- Arbeiten des UI. Mchmttes - Mer-.m- Veffen-Nanau. mng Queckborn: teer: die ZÖtteLung bei den Ge- X. «offtt. 10.®et b« MW' inatfuns^mswtuIien'JiBCT. - ürl^-r-mrgllng schastÄammer Kassel ang-gliedcrte Ausschuß lür giükrigfau^en; hier: die Arbeiten des II. Ab- Kleintierzucht hat sich m stmer letztm sattes. ZkLL» ÄM-bnchimn fltgen die »Ud««-«!. pon Muftergeslügclhöfen filti) soweit ge Um die Wilddieberei emzudamWen, hat das bieten, daß Mustergeslügclhöfe in ^verschieten«i Ministerium der Justtz die ÄaatsaEltschaflen Kreffen des Regierungsbezirks Kastel eingerichtet neuerdings «angewiesen, auf strenge Straftn tei wetden können. Der Ausschuß für Kleintie^icht Wildfrcvel anzuttageii und g^en schoffengericht- hat den Inhabern Beihilfen bis zu 1000 Mark tirte Urteile, die mit rhoer Ivfteffung vament tenrilligt. Zur Förderung der Nutzgeslügclhaltung ffch auch hinsichüich ter Strafhöte " soll nxSerten ein Netz von Brittzentralen über den Einklang stehen, Berufung zu ver^gen. Es wird ganzen Regierungsbezirk Kassel rnigeriditet werten, sich auch mit Rücksicht auf ine ittAignr Freiheits ^ortedingung für die Einrichtung derartiger Brut- strafen, die in § 3 vten^narmter d)erordnmlg wm zentralen und Mustergeslngelhöst M vor allen 13. Janmir l919 ang^rdnet ftnd, empfehlen, schm Dingen die Belieferung mit gut brennbarem Pc- hei teil polizeilichen (.^tebungen tes^wers Wert trolcuni Im Interesse ter Förderung ter Geftugel- «uf bte FestEung zu legen, ob term Wildern iucbt utto der Versorgung ter Bevölkerung mtt Schutzwasstii benutzt wurden, dre sich rm unbe- Sm W ^d^ Henn Minister mit ter Bitte f^Mesitz des Wüterers befantete Fenier heran getreten werten, Petroleum guter Qualität sichert ter Mgememe ^^sche ^agdstchutzperem, für d« BrutKentralen und Mustergeflügelhöst in Landesvereinigimg Hcssm (Getchastsstell^Tarnr- ausreichendem Mate zur Versügung -usteNsi. studt, Parateplatz 1) allen Personen, fr Frankfurt a M, 11 Nov. Eme Reihe Wilderer derart zur Anzür^ bmngeL, daß khrck ter größten Hotels und Äte schäften beabsichtigt »ttichtlicke Bestrafung ^s^lgt^elohnurmsn lenach ju schließen, wenn nicht die Zartes FaNes bis zu 100 Ätark zu Tas Kreis- Stadt für die Herbeischafftmg von Brennmaterial amt macht außertem dem VvllMEÄ für die Heizung und von Kartoffeln sorgt. Tie n.achsichttiche BersvlMngaller zur be= Inhaber erklären bri andauerndem Fehlen dieser sionteren Pflicht unb gabt den Bürgermeisterei, beiten Produkte nicht bestehen zu tonr.en, mit dem anheim, tem Feldsckmtzperivnal das Tragen ton aleichzeitiaen Hinweis, daß sie es ablehnen, den Waffen im Trenst anrucmpfehüen. rniowett dies ' vermehren und Wucherpreise MI nach Soy ter örtlichen Verhältnisse für nötig genehmen. halten wird. Bestell ttng vvn Nährmitteln. Gemäß ter Bekanntmackmns Vvm 23. Of.vber 1919 (Amtsverkünd-igungsvlatt Nr. 112 tont 28. Oktober 1919) soll ausgegeben werten: 1. für brot-- aetreiteversorgungsberechtigte Kinder bis zu zwölf Jahren (rote Karte) aus ine Marke 56 der Nahr- mittelkarte B Kunsllionig, auf die Mareke 5/ der Nährmittelkarte B Nährmittel, 2. auf die übrige brotgetreitebersvraungsl>erechtigte Bevölkerung "»laue Karte) auf die Marke 66 der Nahrmittel- iMZü 'Leister sä... re Paar S8-&* LlZS > Derchandlung vom 8. November 1919. 1 Ter Arbeitnehmerverband des Friseur- und Haargcwerbes, Zweigverein Gießen, niN mit ter Friseur- u. P.erlckenma cher- Jnnung Gießen einen Tarifvertrag ab)chnetzew. - Garte) auf die Marte ö6 der vcaprmmel- Bisher hat die Innung sich zu einer K C WwK «uf die Mrrke 67 ter Nähr- mit ter d;vlr rte c Nährmittel. To die Befanntmachung nollen, weil tee Fvrterimgenunmmehmter snen. nicht »mügend ter Bevölkerung zur Ter Schlichtung^Lsschuß leitete: die^Ta^ff Kenntnis grbro.cht ist, wird ter Termin zur Aus- Verhandlungen ein Es jeigte 1x6 aber lckvni be, • <^r BEs^ungen bei den Kleinhändlern bis der Frage der „A^oettszett , „Mitlagsraule ufto./ November 1919 verlängert. Tie Klein- daß läcr die fachliche Vorbesprechungun-ssum ij. wvyu ---- cn-run- ter den Parteien die unerläßliche Borans- setzung einer geteihlichen Tätigkeit des Schlich- tungsausschusses ist. Don Weiterfuhrung ter Verbannung wurde deshalb abgesehen, und der I n- nung anfgegeben, mit ten Antragstel- lern spätestens am 12. November durch eine dreigliedrige Kommission in Verhandlungen einzutreten und eine Berständigung zu versuchen, bei deren Fehlschlägen erneute Anrufmig des Sckll ichtungsausschusses anhcimgegeten wird 2. Die Tarisbesprechung zwischen dem Verband — Der S cha tten. Roman von E. Stteler- Marshall Geheftet 6,50 Mk., gebunden 9,50 Mk. Verlag Grettstein L Co. G. m.b. H. in Leipzig. Letzte 2IUn. Die Ablieftrung von Milchlühcn. Berlin, 13. Nov. (WTB) Aus die Anspra- den der Abgeordnet:n Brodau und Schneipw (Sacbien) über die Zahl ter abzulitternten Milchtüte antwortete ter Neichswirtichastsmnnter u. a., daß. statt ter im Friedensvertrag verengten. 140 000 Milchtüte 90000 Mte, teils Milchtüte,^ teils tragende, und ter Rest in Pferden teliefatr Behördliche Anzeigen Aufgebot. 1er Vorstand bet Loge „Ludwig prr Ttrne" fa Gießen hat die ÄrflitMrrfldniitg tinrr bei untCTieidinftrm Amtsgericht hinterlegten £>aubt» scholdverschreibung vom 6. März 1®« 2ber 5500 Gulden gemäü litt. 18 ff. der Verordnung gerichtliche &nttrrfcgangea betr brtnitragt Tie SeiritigtrTT, die glauben, noch Ansprüche gu»gg' arbeitet. 3 Hinschaler, 3 Beioaardeiier. Hin’ Schneider, 4 Schuhmacher. 1 itmgrt Ranun* feuer. 1 iLiekrromanteur. 2 Fnnallateu.e, ) Loeug- ter »ad Inu-allaieur, 1 Holsinlvhauer, »lavier- bauer. Negullcrer u. Zufaminentetzer, Uiüblen- baumonteure, Moloroflugführer, 1 Schioster, der autogen schwel-sen kann. Lehrlinge: 1 Schiofier. 1 Schreiaer. 1 Schweizer. 9t suche» Arbeit: 6 Bäcker. 2 Schriftsetzer. vier Buch- une Lieindincker, 1 tfiibwapb. »auslenre. Schreibet und Wriienbe. Harter, Haiisbnrschen unö Lneläuier. Aiaichinenlchloöer. Bautchloffer. Mechtunker, 1 Soenaler u Fauallateur, 4 Heizer. 2 Sattler. 2 Mariner, f Schreiner, 1 Modell- schreiner. 2 Friseure, 1 Sreiniormer. 9 .Kranken- osteger. 1 VoneleuiUer. 4 -chmiede. > Buchbinder, 1 Än'»reicher. 1 Polsterer 3 tihauncure. 1 Motor- schlvsscr. 2 Mürer, I Automobiljchtvner. 1 Wächter ober 'Portier. 2 IKofdiinlitcn. 2 Metzger. 1 Müller, 3 Techniker, 2 Oberkellner, 2 Kellner, 1 Zahntechniker. 1 Stukkateur. tzebriinae: 1 Santmann. 3 Schlosser, 1 Spengler, 1 Schreiner, 1 Gärtner. 3 Scht-hmaber. 1 Konditor, i Friseur. l Elektromonteur. 1 Geometer, 1 Kellner. 1 Dreher. Weibliche Abteil»»«: ES tonne* eingestellt werden: a. bei hiesigen titbeitaebern: Mädchen tagsüber. Dienstmädäten. Vauffrauen und niudchea. Putz- fronen, verfette Hausmädchen, tüchtige Alleia- mädchen. 1 ? lickertn, 1 Schneiderin, 2 Ar deuerinnew 1 Gariennujdchen. b. bei nuswiirtigen Arbeiiaeter«: 2 landwirt- ächastltche Dienstmädchen, Tieintmribdien, eine tvi’cufe. 1 .Q lenmüdwen. Hausmädchen. zwei lörttLuien 1 einfache Stütze, Mädchen für Haus- uns Gartenarbeit, Alleiutnäochen, l Wafchmädchen. 1 Hauöüülteriu für lätiöl Haushalt. l2807V bS knchen Arbeit: 1 Brrwalterin für Kantine. _ | wert St» BrtM'sehs ÜÄlv.-Brre^enL R. Lew. Vlado» Bekanntmachung. Betreffend: ErgänzungS- und Erfayivahlen deis.ammer, Lo^hstraße 7, 2. für den Wahlbezirk Gieße» - Land aaf: Mittwoch den 19 November d. I, Dorrn. 9 —11 Uhr, im Bor eon der Exmdeis anuner, Lonmrraße 7, 3. für den Wahlbezirk Grünberg auf: TienS- t a g de» 18. Nooember d I.. v o r m. 1 0 V1 — 1 Uhr. im Bureau der Bürgermeisterei Grün berg. Als WahUeite^ sind tätig für den Vablbezirk Gießen tast Herr Kommerzienrat Klingüwr, für den Wahlbezirk Gies;en Land Heer Au,. Noll und für den Wahlbezirk Gründers xxrr H Istring. &, scheiden in* nachgenannten Sxrren aus, und zwar: irr Dablbcrirk G-^ßenr-Stadt: Äub^f Nowack, Sari Röhr, Kommerrienral Schirmer, P Denner «nd Bild Zurbnch. nn Dahlbczirk Gießen-Land: Lndw Rimr- Heuchelhrun mrd L. W Rühl-Gr"gen-Bnseck, iw Wahlbezirk G^Hnber g: Georg Stamm Irr» Grü-.big Die ÄLsscheidenden sind wied-r wählbar. Außerdem beben im Wählte,nk Gsxßen-Stadt für den aus der Kammer nuSgrschiotenen Sxrrn Geh. Kommerzienrat Dr L c. Sxirfyilrim and für das verstorbene Mitglied Mar ^riedb^raer Ersah- wählen statt-nfinden. Gießen, den 12. November 1919 12847D Hessische Handelskammer Giesten I. 8.: Schirmer, Aommerztenret. Marken-Aus.qabr. An» stfreitag und Samstag, den 1X. inrb 15. d Mts, Mlangen in den 'Bewirten Kartoffel- und Buttermarken wie nachs^heno zur Ausgabe: Ä—E Freitag vormittag von 9—12 Uhr, F—K Freitag nachmittag non 2—5 Uhr, L—Q Samstag vormittag von 9—12 Uhr, R—Z Samstag nachmittag von 2—5 Uhr. D t< Marken sind unbebillgt an vorgenannten Ausgabetagen in den Beztrken abznholen. Gießen, den 12. Norember 1919. 12868B Der Cbrrbßrgenneiftcr <£de»s«iUch«»t). Milchversorgung. Infolge ungenügender Beliefernng der 6tei)t Gießen mit Milch kann sür Freitag dem 14. d M. auf die auf */- Liter lautenden ikddmtarfbt frinr Milch geliefert werden. ÄÄ.__ Gießen, den 12. Nooember 1919 128b6B Ter Obertnirgermerster .Ledensmrttelver7oertungsamtes ist der Verkauf von P ferdege schirmen »sw. tn Gießen auf 14 Tage bis 3 Do che n c l n- gestellt, da die Bestände auf Anordnuny der Reickswebr verlegt werden müssen. Der rottber- beginii des Verkaufs .wirb bekauntgegeben. Gienen den 8. November 1919. 12858b Ter Oberbürgermeister. Z B: -reNßien. Bekarintinachunft. Der Roh ko hlcnverkaM auf Grube Wölfersheim wird am Donnerstag den 20. November 1919, wieder rrö.mct. Ä , Ter Robkodlenverkauf findet in ZtckunN auf Grube Wölfersheim Montags und Donnerstag.' uno au? Grube Weck es het m Drens- tags und Freitag» v 7 Uhr oorm. bi» 3 Uhr nachm. statt. Der Preis bträgt aus bcibai Grnien 3^0 Mk. je 1 hi Rohrotte _ 4Awttnt)ofew, November 1919. Caf6 Ernst Ludwig t c Schuhmachergehilfen! Versammlung tn Freitag titih 6 U|r im KewerkschaslSbans. 021906 Erscheinen aller dringend notwendig. Aentenlverbaad d.Schndmaiher. Der Borftand. Morgen Freitag Crest Operefa-M ' Die altbekaents Land sprodukten-ßroSliaRdl. Meier Kleeblatt früher Seligenstadt sHegen» jetzt Frankfurt a.M. liefert inWaMladungen: Weißkohl (Seiherantl Rotkohl. Wlrolng. Möhren »Gelbe Rüben), Zwiebeln. Kohl« riiben (flflbe und meiste, Steckrüben, Wruneent, Rnnkelrüben iRuneeln, Dickwurzs, Rote Rüben tsogenannte rote Berte, tote Salatrübenl Stroh. Heu sowie fast sÜmti. Futtermittel new. Anfragen erbitte weoen der öoreeltbrittentn -Zeit am besten teiegraobtsch oder telephonisch. Meier Kleeblatt Frankfurt a. M. Telephon Amt Hansa 9438 und 9430. (lwwtJ relegramui Adr.: Meier 5klei blatt, Fran lsurtmai». 600 m Rollbahnqlcis mit 4 Weichen und 12 Kivvwage» fofort gegen Qnfie s« kanten gelacht. (***»• > Curt «eistgerdcr, Frankfurt ck. Main. I DasneueOeutschland Karte in Fünffarbsndruck Preis l.SO Mark. Drucksache M. 2.— gegen vorher. Einsendung. ÄciältileitiÄtaipsr Holz & Forbach Fernsprecher 925 G. m. b. H. FomtyroeNer 925 Giessen es Kreuzplatz 6 Regenschirme 4000c Handschuhe, SpazierstBcke Bund zur Pflege von Musik und Literatur iiniiiimrnTTTnnMun.iiiinnrinidhtiHniHMirnHiiiiKmiwiiiriiuHiiaminHHiHiTmRiiiimmuunwnnnjmigH Freitag den 14. November 1919 abends 8 Uhr im Saale des Oeselischaftsvereins, Sonnenstraße: Zweiter Literarischer Abend Dichtungen vonAlfred Bock (Nachfeier zum 60. Geburtstag des Dichters) vorgetragen von Herrn Karl Volck, am ^udtth^atcr. Aus dem Programm: laeon Das Konrädchen — Das Gewittermännchen — Der alte Barbarino. Eintrittskarten zu M. 4.—. M. 3— v. M. 2.— (unnumeriert) Im Vorverkauf in der Marikalienhundlung von FL Cha Iller und nn der Abe 'dknsRe. Stndentenkftrten »er im Vorverkauf beim HausverwalL r der Universität eu M. 150 gegen Voraeigen der Answeiskarte. IU,’*D Lichtspielhaus Y Heute letzter Tag: Hella Hojiu^ Ab morgen bis inkL Montag: Lotte Neumann in Ihrem besten Gcsellsch. Drama in 5 Akt k „Das Schicksal derCa ola von Geldern“ 4 ■jk sowie das gllm Beiprogr. Bereiten Sie sich vor, In den oAchst-Tag. ^MW „liiun Düinj“. Allg. deutscher Zrauenverein Ortsgruppe Gießen Ich mache unsere Mitglieder auf vorstehende Veranstaltung besonders aufmerksam. Die Vorsitzende: lüsajD Frau Minna Naumann. Verfteigernnft. Freitag den 14. Ho vember b. «acht», r Ubr, "erstemere. ich iroongeio. gegen Var in der Wir«fchaii tum Pfau iNenstad« V>i • 2 dreiteU. Matratze» mit Keil nciik .»>. Berste'gerung bestimmt. Hcbter, G-rtchieyollüeher. Auftrage des ILigen- fümcTfl stetz-n zum ver- kant die Gcmdltücke der Gema.kunq Glesten: Flur V. Rr. IAO um ftiur V. $k.”*/lw170ain Flur VIII. Rr. 19"/IW 29H qm Sl»r Vitt Rr. 19"/« 340 am Flur VIII. Rr. 19*/1O 200 q n Flur VIII. Nr. 19“,'n. 20 qm Flur XXXV. Nr. 253 1090 . Jnrereneltten wollen sich wenden an i*eD Dr. Mp*hr. Recht-anmalt. (•218531 Sämtliche Kroralra werden fofort prompt auSgesührt. Hermann Meier Dachdeckermeister, Walltorstrabe 46. Stablbeabtmatratze» für jede Beiiuelle nach Mail, an Jeter man», flninto» frei. Bis—nldall»'n. Sahl LTk. raflj- Abzeichen wicht Übertrag dar» In allen Harbert undMengen wieder lieferbar. 12709 I Wtiorrl.Giktzrn Tel. 215. Neuen weg 9. kgebrlate garantiert reinschmeckend empsteht: tu wm. $1.13,15.16 8.^1. Robert Hecker Braadgasse 4. Tel. 1288. tuwitiitiiiiuiüttiwiMiauMism) Ai- unö Atlfgis •tlb, Sliter, Briltnfee, tereqiiftr, ÄnilgaHStm, lirS>el^an;eds.5Uhr im Physiologischen Institut, Senckenbergstraße 15. PROFESSOR DR BÜRKER. Jugendßruppe der Deutsch- nätiouaien Doltspartei. Einladung zum veulschenAdend Dienstag, Ä6. 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