II ^•Handelsschule , V°Q 1811. li Raufmann Wtfjagt irf m eewtanbm itmebmm wtewg L iotorfe »uüdermd» WhlHiftttun (O d.Menn«EN SÖS (briitl flnfltbojciLf® geifliftWM ANsZ s®s wS feßMj lyot Hciküt- ultir ft!® ?"-«,-r AHM"* Sri Ö$**J dfbfii stopp1 ZG ^lrö|,f,9?x e^ÄÄ nholrtr.® T«L lüg? J*"S «eit 19(6 »tebende Unter ^U-Amuit ftr indehwlieen- whaft^n. •nderkursefQr leresenllassene Ivat-Unterrloht |n Inchfühmng, ierreepeedeii, leehien, •lenographle, vtchinenichrelben aw. usw. nmeldung täglich. Prospekte frd :•: ■iitoriw dittney yjpi. M SZ SSB >lMWM Ott tta'WkH nehmen rtzchr. Angeb. let 112764 an bk Seife .des ^kg.Änzeig,erb. KWiL lacht. Lchr. Angeb. mir eiSangabe unt 02707 a. t (gteaener Anzeiger. । Litern f. Cberklunb. tijmÖÄ SdrlftL «ng. ii 17S4 den Gieh. Anz. erdet itWt Wu erd. angenommen. * .Merlan, WdwtgstrL (69. Jahrgang Donnerstag, (5 Zebruar (9(9 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Zwllttngrrunddruck u. Verlag: Vrühl'schr Univ.-Such- u. Stcin&ruderei R. Lange. 5chriftleltung^GefchSft5stelle u. Druckerei: Schulstr 7< p»ffscheckk»«t»: Srantfnrta.nL((686 Vinttverkehr: GewerbedankSießen tiuuuqme von Anzeige» f. die Laqesnummer vi» gum 9lndimtttaq vorher ohnejedeVerbtiidllchkett Zeilenpreise: für örtliche Anzeigen 25 ßi.Jür au Sinar tiflt 30 yf., für Reklamen - iiebft 20° o'Zeue- rnnaszns lilaa;Pla>;vor- schritt 20 % Au'sckstag. Lauvtschn tleiter: Auq. Äoetz Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz, für den uvriaenTeil: Dr. Reinhold Zenz; für den 2lujeiqeiiteil: £>. Beck; sämtlich in Gießen Kr.5Z Ter wtefientt 8w)dMt erscheint täglich, außer Sonntag«. - Vetlaoen: GtetzeverAamfliendlätter; Kit stielt für den Ureis Gieße». Bepgtpreis: rnonatl. P«k. 1.35, otertel- jährlich Dlk. 4.05, durch Abhole- u. Zweigstellen monati Mk. 1.25 durch diePost Mk. 4.05 viertel« jährt ausscht Be'tellq. ^enüpred) - Ansckilnste: für die Lchr"tle>tnnaN2 Verlaa,Geschättsstelle5l AnschrthsürTrahtnach- richten: Anzeiger Siehe». die schwache Regierung, und konnten uns nicht wehren. Schwere und berechtigte VoNvürse Berlin, 12. Febr. (WTB.) Durch ... deutsche Waffenstillftandskommisiion ist folgende Notederveutschen Regierung betreff mb den Durchbruch der Polen nach G r o d n o Die Forderung der vestandeangade über deutsche» Kriegsmaterial. B e r l i n, 12. Febr. (WTB.) Der Oberste Rat der Alliierten ließ der deutschen Obersten Heeresleitung am 10. Februar in Spaa n:it teilen, daß er von ihr eine Bestandsangabe über das zur Zeit in Deutschland vorrätige und in den Fabriken in Arbeit befindliche Kriegsmaterial verlange, insbesondere über die Zahl der vorhandenen Maschinengenrehre, der schweren und leichten Geschütze, der Flugmotvien und der Seeflugzeuge. Er begründet diese Forderung mit der Haltung der deutschen Obersten Heeresleitung in der P o l e n f r a g e und mit der Notwendigkeit, die Bedingungen zur Verlängerung des Waffenstillstandes festzusetzen. Eine Rote der deutschen Negierung in der polnischen Streitsache. London, 11 Febr. (WTB.) Reuter. Der König eröffnete heute persönlich bas Parlament mit einer I gering ist, sodaß die polnische Abwehr des Bolschewis- mus nicht nur non Seiten der Litauer und Weißrussen, sondern auch deutscherseits mit großem Mißtrauen betrachtet wird. Wie sehr dieses Mißtrauen gerechtfertigt ist, zeigt sich bei der Räumung der Stadt Wilna. Die deutschen Truppen mußten diese Stadt auf Verlangen des Marschalls Fach den Polen zur Verteidigung übergeben. Der Erfolg dieser Maßnahme war, daß die ‘polen zwar die Stadt besetzten, aber nur, um sie zwei Tage darauf einer ihnen an Zahlund Ausrüstung starb unterlegenen roten Truppenmacht zu überliefern, wodurch das gesamte um Willna aufgebaute Veteidigungssystern erschüttert wurde. Die deutsche Regierung muß bei dieser Sachlage die Verantwortung für die Folgen der non Marschall Fach verlangten Maßnahmen ausdrücklich ablehnen. die vollen Früchte des Sieges zu ernten. Die Konferenz in Paris mache gute Fortschritte, und keinerlei Unstimmigkeiten machten sich uuf ihr bemerkbar. Nach Erwähnung seines Besuches in Frankreich und desjenigen Wilsons in England sagte der König, die Lage in Irland erfülle ihn mit großer Besorgnis. Es bestehe aber die Hoffnung für eine Regelung, die von Dauer sei. Die Thronrede verlangt weitere Mittel, um die durch den Krieg verursachten dauernden Unkosten und neuen Ausgaben für den Wiederaufbau zu decken. Die HeimbesSrderung der deutsche« Zivtlgefangenen in England. Berlin, 12. Febr. Von zuständiger Stelle erfährt die „Deutsche Allg. Ztg.", oaß die englische Negierung neuerdings die Genehmigung zur allgenretnen Heimbeförderung der deutscl-en und anderer feindlicher. Zivilinternierter, die abzureiscn wünschen, erteilt hat. Der Heimschickung solle so schnell erfolgen, als es der verfügbare Schiffsraum gestatte. Wilson» Rückreise. Paris, 12. Febr. (WB.) Präsident 8BU* svn hat sich in Brest eingeschtfft. Clemenceau Ehrendoktor der Krakauer Universität. Paris, 12. Febr. (WTB.) Elementes» empfing gestern eine politische Abordnung, die ihm das Ehrendoktordiplom der Universität Krakau überreichte. Herr dlemenceau sagte, daß alle Alliierten darüber einig seien, daß Polen als ein freier und gesicherter Staat wiederhergestellt werde» müsse. Der Kampf gegen die Bolschewisten. Libau 11. Febr. (WTB.) Durch dm efU' nisch-fin nischen Vormarsch ist nunmehr > das ganze Gebiet der e st n i f ch e n R e p u b l i t1 von den Bolschewisten befreit. Außer! dem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt Walk sind audf die Städte Nerro und Petschory genommen worden., An Kurland ist die Lage vor Libau seit längerer Zeit mweränbert Auf beiden Seiten sind Verstärkungen eingetroffen. Die deutschen Stellungen an der Windau, vor denen öfters Gefechte |m.ttx: sanden, sind behauptet worden. Die von den Bolschewisten besetzte Hafenstadt Windau wurde! durch englische Kriegsschiffe be*l schossen. Inzwischen ist auch die in Mita« zurückgelassene Vertretung der beut)eben Gesandtschaft von ihrem Amtssitze entfernt worden. Sie wird feit über zwei Wochen in Wilna von den Boi- feberoiften unter strenger Bewachung zurückgehalben. Diese setzen in den vmt ihnen beiejten Gebietsteilen ihr Schreckensregiment fort. In Riga werden täglich zahlreiche Personen ohne Unterschied der Nationalität vom revolutionär-bol- schewifttschen Tribunal zum Tode verurteilt und sodann erschossen. A«» dem Reiche. Rodck verhaftet. Berlin, 12 Febr. Der Leiter der Außenprop» ganda der bolschewistischen Sowjetregierung, Karl Radek, der sich seit dem Fehlschlagen des Spartakus-. putsches im Januar in Berlin verborgen gehalten hat, ist heute nachmittag in seinem Versteck, einer Hinterhauswohnung in Eharlottenburg, verhaftet und im Untersuchungsgefängnis in Moabit eingeliefert worden. Mit ihm sind auch feine Sekretärin Lina Becker und feine Stenotypistin feftgenommen worden. Ausstände in den Berliner Warenhäusern. Berlin 12. Febr. (WTB.) Das Haus« und Botenpersonal der großen Berliner Warenhäuser ist heute morgen wegen Lohn- sorderungen in den A u s st a n d getreten. Der Streik der Hausdiener in bei Warenhäusern Wertheim und Tietz delmtc sich auch auf die großen Spezialgeschäfte in der Leipzig« Straße aus. Da die Streikposten den taufmänni- schen Angestellten den E i n t r i 11 in die Geschäfts- Häuser verhindern, sind diese teilivere geschlossen. Zur Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung wurde die Leipziger Straße mit Militär besetzt. Das Warenhaus Wertheim auf der Leipziger Straße hat seinen Betrieb vorläufig geschlossen. Eine Schießerei in Hamburg. Hamburg, 12. Febr. (DB.) Zu einer heftigen Schießerei kam eS am 11. Februar in der Großen Fr i'*eit m M ona. Tort sollte von meist halbwüchsigen Burschen ein Putsch auf die im Eirglischen Garten irrttrrgrt brachte Kompagnie deS Fnf.-RegtS. 31 ausgeführt werden, was nicht gelang. Die Angreifer wurden Mirüdg-rfcblagen. Hierauf zogen sie sich nach der Polizeiwaäre in St. Pauli zurück, wo ihnen das, Idbe Los zuteil wurde. Hamburg, 12. Febr. (WTB.) Heute morgen inb 7600 Angestellte der Hochbahn und 5000 An- gestellte der Straßenbahn wegen Lohnstreittgkeiten u den Ausstand getreten. Der Verkehr ruht voll, tänbig. Eine stürmische Sitzung des Münchener Arbeiterrates. München, 11. Febr lWB.) In der heu»| tigm Abetchsitzung des Mürrchener Arbeiter', r a t e s, an der auf Einladung auch die Vern trauenÄeute der Erwerbstosoch sind, laürix eine verhängnisvolle Arbeitslosigkeit eintreten. Tie Lage würde derjenigen in Rußland gleich werden, wo die Arbeiter anscheinend prächtig? Löhne er- hinten, wenn sie aber mit diesen Löhnen in einen Kaufladen gingen, herans'üirden, daß sie mit fünf Pfund nicht das kaufen könnten, was in England 18 Penre koste. Lloyd George llagte heftig über die eifrig:» Versuche, das Vertrauen der Arbeiter zu ihren Gewerkschaften zu untergraben. Dies habe eine Tisziplinlosigkeit erzeugt, die ein gemeinsames Verhandeln fast unmöglich gemacht habe. Es könne für das industrielle Lebm dos Landes nichts Verhängnisvolleres geben, nur die Anarchie könne die Folge davon sein und das fei das Ziel und die Absicht derjenigen .die diesen Zustand fördern. Die Regierung werde die vorgebrachten Forderungen sorgfältig prüfen und jeder berechtigten Klage abhelfen' aber wenn Forderungen vorgebracht trer- den, nicht etroa um angemessene Bedingungen zu erreichen, sondern mit der entgegengesetzten Absicht, die Entwicklung des Staates aufzuhalten, die be- steßende Ordnung zu stürzen, die Wi'-ii«mmg zu vernichten und sich nicht a is gerechte, Forde.un en, sondern auf Die rohe tfcaft, die baijuuei' stecke, zu verlassen, so erkläre er namens der Regierung feier» lichst, daß sie entschlossen sei, mit aller Kraft dagegen an»ukämpfen. Lloyd George ermahnte schließlich alle Tei.e, ernstlich die Wirkung der an den Staat gestellten Forderimgen zu erwägen und sagte: „Wenn jeder Stand bereit ist, das notwendige Opfer für die Sickierheit der Industrie zu bringen, so könne er mit vollem Bewußtsein erfiären, daß kein Teil des Staates, so prächtig er auch sei, die ganze Nation Mishalteni könne ober werde. Bis zum Frieden zwisck»en den $ä'lem werde die Unruhe ja fortdauern und die Industrie nicht zu ihren Friedensaufgaben zurückkehren können. Ein Ausschuß, in dem alle Großmächte vertreten seien, werde demnächst einen Bericht über die Verantwortlichkeit derjenigen, die den Krieg begonnen hätten und der für die Kriegsgreuel Verantwortlichen vorlegen. Heber die dem Feinde auf» zuerl. gende Kriegsentschädigung berate ein Ausschuß mit drei Unterausschüssen. Er könne dem Harste versichern, daß keine Seite diese Frage bei den Beratungen übersehen werden würde. Auf bieFrage, ob der Friedensvertrag dem Hause zurGenehmigung oorgelegt werden würde, antwortete Lloyd George, daß verfaffungsmäßig einige Teile des Vertrages bestimmt der Genehmigung des Hauses bedürften. Die Verhandlungen über den Völkerbund machten außerordentlich gute Fortschritte. Dieser Plan fände unerwartet viel Zustimmung, besonders bei den kleinen Völkern, die ohne den Schutz einer solchen Körper- chaft in Zukunft recht hilflos dastehen würden. Ihre und die großmächtigen Vertreter wären beinahe über alle Punkte einig. So könne man diesem Versuch mit berechtigter Hoffnung unter Zustimmung aller auf der Friedenskonferenz vertretenen Völker, der großen und der kleinen, machen. (Reuter). Lloyd George über die Friedenskonferenz. London, 12. Febr. (WTB.) Unterhaus. Bei der AdreßDebatte sprach Lord George über die Friedenskonferenz. Er sagte: Es sind viele schcoierige und heikle Fragen zu erörtern, aber bisher haben nrir bei un- erem Bestreben, zu einer Uebcreinstimmung zu kommen, in den meisten dieser Fragen Fortschritte gemacht, die die optimistischsten Erwartungen erfüllen, ja sogar übertreffen. Lord George sagte, er halte nichts von irgend- welck^er rsolierterr Erörterung in den Parlamenten der interessierten Länder; die Fragen würden vielmehr am besten von Den Vertretern dieser iJänDer gemeinsam erörtert. Thronrede des ennlifdicn Ki'ugS. übergeben worden: „Marschall Fach verlangte am 25. Januar den freien Durchzug her polnischen Truppen nach Grodno und darüber hinaus zur Abwehr des Bol- chewismus. Die Weigerung der deutschen Behörden, die Besetzung jener Gebiete durch die Polen ;u gestatten, wurde als Beiveis dafür hingestellt, )aß die deutsche Regierung dem Bolschewismus leinen Widerstand entgegensetzen wolle. Die deutsche Regierung wies darauf ihre -heu an, ei-.e Einigung mit d n Poien über deren Vor marsch 6er» -eizuführen. Es ist an Ort uiu cxelle ein eiü> preck)endes Abkommen formuliert worden, das ge- zcnwärtig der Regierung zur Prüfung vorliegt. Indem ine deutsche Regierung in solcher Gestalt den Wünschen der alliierten Mächte auf Zulassung des Vormarsches polnischer Truppen nach Grodiw und in das Gebiet östlich davon Rechnung trägt, ieht sie sich genötigt, auf folgendes hinzuweisen: Das Bekanntwerden der Zulassung des polnischen Vornlarsches hatte einen energischen Einspruch der Litauer und der W e i ß r u i f c n zur Fklge. Beide Teile verwahren sich gegen die Auslieferung nichtpolnischer Gebietsteile an Polst und mad)CTi geltend, daß die Zulassung der Polen lediglich eine brutale Vergewaltigung aller nichtpoln.i- schen Bewohner und weiter die Ausliefenmg der Gebiete an den Bolschewismus zur Folge haben iverDe. Tie deutsche Regierung antw-rteie IyÜT= auf, daß sie zu ihrer Maßnahme durch ben Druck der alliierten Mächte gezwungen sei, sie selbst fönnc ich. der Stichhaltigkeit des erhobenen Ein'pruckxs nicht verschließen. Die Regelung der politisck-en Gestaltung der ehemals russisck)en Gebiete ist der Friedenskonferery vorbehalteit. Die Zulassung pol- mjd)er Truppen im Gebiete, die Polen bisher nicht zugesprochen sind, bedeutet daher eine Maßnahme, Die den Beschlüssen der Friedenskonferenz oorzugreifen geeignet ist. Die deutsche Regierung hat, um sich nicht den Vorwurf eines solchen Dorgreifens auszusetzen, in dem Abkommen die aus- drückliche Bestimmung aufnehmen lasten, nach welcher sie durch die Iulastung der Truppen in das strittige Gebiet keineswegs zur Frage der endgültigen Zugehörigkeit dieses Gebiets Stellung nimmt Sie Dringt dies den alliierten Mächten hiermit zur Kennt- nis. Des weit ren ist darauf hinzuweisen, daß die Neue hatte waffenstillflandsbedingungen? Wenn wir die zahlreichen über die bevor- stehettde Ber.ätlaerung des Wasfcnsti.Islandes verbreiteten Nachrichten kurz zusammenfasscn, Jo ist fest^ustellen, daß Frankreich uns neue, harte Bedrnaungen auferlegen will, worunter auch die Bejetzuitg des Ruhrgebietes genannt lwird. lieber den ganzen Umfang der Anschläge Clsmeneeaus nnssen wir noch nichts. Sie gehen so weit, daß der Kriegsrat unserer Stegner einen Ausschuß eingesetzt hat, der die künftigen Fragen einer Prüfung unterziehen soll, und Wilsmrs Antrag, daß mehr als bischer Wirtschaftssachverständige gehört werden sollten, ist dabei berücksichtigt worden. Die frawösisck-e Regierung behmiptet, daß die deutsck>e militänfdjc Kraft noch ungebrochen wäre und Frankreich daraus sehr lercht säzon für eine nahe Zukunft Gefahren erwachsen könnten. Demgemäß hört man, daß auf Antrag Wiisorrs beim Abschluß des neuen Waf- fenstilkstandsvertrages von Deutschland Die Miieserung weiteren Kriegsmaterials verlangt würde. Der deutschen Regierung ist bereits von unseren Gegnern die Aufforderung vorgele^t worden, eine Bestatidsaufnahrne des in Deutschland noch vorrätigen und in den Fabriken fertigzustelle den Klli gsmat.rials bekann^ugeben. Die Verhandlungen wcroen einige Zeit in Anspruch nehmen, und der Tag steht noch nicht fest, wann die beider- |eiligen Abordnungen wieder Zusammentreffen. Seit Wochen ist das deutsche Volk in feiner großen Aufregung darüber, daß bisher ferne Erwartungen enttäuscht worden sind, oaß die Gegner mit ihrer Schraube ohne Ende uns bis aufs Aeußersbe auspowern wollen. Wir hatten die Revolutionswirren, eine i' werksckaftssührcr und die Parteiaussck>üsse, sowie der Vollzugsausschuß des Soldatenrales Icilnafa men, kam es bei ber Debatte über einen Antrag, des Mitgliedes deä revolutionären tlrbevenate^ Krieg. Aber zur Abwehr gegen die Feinde an der Ostgrenze bedürfen wir eines starken .tzretwilligenheeres, und dazu bienen die Auf rufe, die durch die Presse gehen. Mehr als dre Waffen müssen die Geiiter tun, und zwar die Geister außerhalb der engen Parteipfähle. Mit den Fragen, die wir hier erörtert haben, will sich am morgigen Freitag auch eine große Volksversammlung im Gießener Stadttheater beschäftigen, für die von Vertretern verschie denster Parteien eingeladen wird. Der Geist des Vertrauens, politisä)en Wollens, soll wie- I Wiberstanbskraft ber’ polnischen Truppen gegen bie ber ausgerichtet werden. Die Welt soll sehen, Bolschewisten infolge der großen Derbreiiung daß nicht Bolschewismus, auch nicht I bes Bolschewismus in ber polnischen Armee sehr [Kation deS Arbeitenach- Gedenkfeier im AuSneUttna nirgend? entdecken. 18K«£> Ludwig Seher. , Wevlar Ta» Schlagen der Buchecker«. Der Arbeiter» und (Ec(batenrat Gießen teilt mit: _ L _ , Jnwlge der anhaltenden Fett- und Oel- haUen. Die schöne Litte, im AprL hier ooen ae ’Bismarditunn de» Tanfftein» alljährlich bes S‘uBee Kanzler» zu gedenken, hatte durch den Krieg leider punkte für deren mutmaßliche Höhe. Dir Höchstpreise selbst können erst kurz vor der Ernte bestimmt uud bekanntgemacht werden, damit bas voraussichtliche Ernteergebnis und die Gestaltung der Löhn« berück, fichtigt werden kann. Die Richtpreise beschränken sich in diesem Jahre auf Erbsen, Dohnen, rote Möhren und Ka« rotten, Kohlrabi,Frühweiß-, Frühwirsing. und Frührot« kohl sowie Frühzwiebeln. Für Spargel, Rhabarber. Spinat, Mairüben. Tomaten, Gurken und Kürbis werden in diesem Jahre kein« Richtpreise, festgesetzt. Besonders zu beachten ist. daß für kleine runde Karotten keine besonde en Höchstpreise mehr festgesetzt werden. Sie fallen unter den gleichen Preis wie rote Möhren und längliche Karotten. Diese Maßnahme erfolgt, weil der Anbau der kleinen runden Karotten mit Rücksicht auf den geringen (Ertrag nicht unter« iesem Jahre für keine Wildart den Abschuh über den gesetzlichen Fagbichluß, mit Ausnahme von roe b« kichern Rotwild, zu gestatten, bas noch dis Ende dieses Monats geschossen werden darf. Widersprechende Zeitungsnachrichten, insbesondere von einer Aufhebung der Schonzeit für Rehwild, find unrichtig. Nachdem am 1. Februar bie allgemeine Hegezeit im Walb und Feld begonnen hat, ist jetzt also nur noch solche» Wild, bas einer Hegezeit nicht unterliegt, wie männliche Hirsche, Wildsauen und Raubzeug, abzu« schießen gestattet. 3m übrigen: »Gewehr in Ruh'. ** Läuseferien. Ten Kälte». Sitze-, Scharlach» und tri.icn anderen Abarten der Spe- yL-5 „Ferien" haben sich in vielen obechessisckcn und mandym kurl-efsiich.'N Orten die Läuseferrcni pttrfdlt. Turch die mochmlange Benutzung der Schulgebäude z-u (rinquanierungs-wecken hatten sich in bat Räumen große LSusckolvnien einge» nistet, tue nunmehr nach erfolgtem Truppenabzug tV.-ünutich Vertrieben luerben müssen. Infolgedessen hat bir Jugend als nxITCommcnc Abwechslung jetzt vicksach Läusefcrien erhalten. ** Briefwechsel mit dem besetzten Gebiet. .Bonnetzt ab sind Post- Sarden Aschen dem französischen Besetzungs- gebier und dem unbesetzten Deutschland und umgekehrt gestattet. Di« Karten dürfen nur Familiennachrichten enthalten, müssen leserlich möglichst in lateinischer Schrift geschrie- ben sein und deutlich den Namen und die genaue Adresse deS Absenders tragen. Die einzig zugelassrnrn Sprachen sind Deutsch und Kirchliche Nacbrichte«. Israelitische BeHgiomgemelnjt. (Gottesdienst in der Ämagoge (Süd-Anlage>. Samstag 15. Frbr. Vorabd.: 5 30: morg.: 9 00: abds.: 5.50su 6 30 — Israelitische Seligsonsgesell schast. Sabbat ein aar 15 Febr Freitag ab\: 5 15; Samstag norm.: 8.30; nachm.: 3.30: SabbatauSg.: 6 30. Wochen- gottesvienjt; Morg. 7.0ü, abdS. 5.30. Wetzlar. Dor rininen Tagen eröffneten di« neuflcnvünbeten „Weplnrer Möbel - Workitäiten" (tz. m. b. H. eine kleine Ausstellung in der Vabn- strafte, die da» Interesse weiterer Rrctfe errege« bürne. Unter Berüdudnttunn der heutigen Der- haltnit'le und der vielleicht noch lange anhalien» ben WohNunaSnot wurde eine neue Art der Möblierung ersonnen und eine nette Form her Möbel selbst geschahen, bie e8 ini-beionbere innien (£be- paaren eimöaltdjt eine auf eine kleine Anzahl uv« Räumen beschränkte Wohnungseinrichtung mit oer- hältnidmä ig geringen Unfoiten zu erwerben. Ta gegenwärtig Wolnungen nur in sehr beschränktem llinfnnfle zur Dei iugung stehen und bei den herrschenden teueren Baumelten an eine allgemeine Behebung der Wohnungsnot in absehbarer Seit nicht grdacht werden kann, werden sich viele anstatt der sonst gebräuchlichen D>ei- oder Dier- Zimmer-Wohnung mit zwei bewohnbaren Räumen zniriedengeben mfiffen. Aßr den Anfang wird es für die meisten geringen, wenn sie einen Wohnraum mit «ochgelegenheit und ein Schlaizimmer zur Bep fufluna Haden. Tiefen Berhältnlssen Rechnung tragend, hoben die „'■ii.kölflier Möbel Werkstätten" nach tfntrofiifcn des Architekten NogengastS, e neo Schüler- von Professor Bruno Paul, eine Wohnt, che und ein Lchlafzimnn r zur Ausstellung geliracht, die als eine sehr glückliche, prakiüche und zugleich fünft« leriiche Löfnng der brennenden Frage bezeichnet werden können. AnS dem ursprünglichen, nn- regelinahig gebauten Va enrnmu Hai die ordnende stünitlerbonb, die wir auf den ersten Blick e> kennen, durch Einziehung einzelner Abt ilung?roäute eine hübsche klein? Wohnung geschaffen, die einen recht behaglichen und gemiiiltchen Lindruck macht. D-r 2til der Möbel lehnt sich an den altheraebrach en au. zeigt aber künstlerische Eigenart und weift manche vorteilhafte Abweichungen aus. So feben mir eine schön gearbeitete Holzbank mit hoher Vebne. die mit dazu paffenden Mitten belegt, eine beauemrre Ruhelage gewahrt als ein ko>.« fvicliges Sofa alten Stils. Ter Kleiderlchroi k. bet uns sonn als wuchtige», vl mves li.öbcl entgegen- tritt, bat durch eine ifflaStür eine leichtere imb ae» faHtaere Gestalt erhaben. Als besonderer Borteil fei noch heruorziifteoeu. bah durch Rachschaffung einzelner Möbelstücke die Wohnküche in Wohnzimmer und besondere >ttiche geteilt werden kann. Eine Freude für das Auge gewähren die geschmackvoll gewählten ftarben, die in harmonischer Weife zusammenstimmen. Durchweg ist bei bett Möbeln jeder iolfde Brunk, alle» Ueberflüffioe vermieden. der größte Wert ist vielmehr auf da- Zweck» mäftige und Gediegene gelegt worden. So unter« scheiden sie ttch i'ortctlbofi von ben No ttanb»mdbeln, die zur Zeit bäufin ongebo en roeiben, aber niemanden zurrtedenstellen tönnen. Die Absicht, zu blenden, wie sie in den lonbltht« fiarn Möleln mit dem Warenhangcharakter »um Ausdruck kommt, der alle mäglickten Formen und Materialien rorfätdlen möchte, wird man in bietet Skriöocrixjtg beträgt jetzt auch im allgemeinen nur noch wenige Stunden. Geschlossene Sendimgeu aus dem Ausland muffen gedfrnet werden. Sie werden mit Klebezetteln wieder perschlojse.r, btc den Aufdruck tragen: „Unter Kriegsrecht geöffnet". Diese Zettel werden noch verwendet, weil von ihnen große Bestände vorhanden finb, während geeignetes Papier und guter Klebstoff schwer zu belassen sind. ♦♦ Krie-erkameradschaft Hassia. In der letzten Sitzung lag dem gefb «a-n d-s Äesicllan«. _ O I wettes zur Nahrmrttelkarte und Abgabe der Nähr- Alnmeldnnaspflicht offener Ylrbeitllkutn. I nnttdmarfe für Februar (2> in Empfang genommen Die wirtschaftliche Lage der Industrie ist durch werden Nazres stehe Airzerge. die katastropholc Untcrbinbung mrseres Berkesns- ” e‘banh. (yreitag, 14. 5ebruarl919, roer- wesens, btt als Folge der überaus harten Vai'en- den von 12-4 Uhr die Nummern 1601-1800 beliefert. stillstandSbedingrmgen setzt in vollem AusmaK fühl- " Etzeugerrichtpreise für Frvhgemüfe bar wird, ans nnem Ticsstzrnd ttnr'murt, von dem der Ernte 1919. Die Reichsstelle für Gemüse und auS bis zum Ruin mrr noch ein Sdiritt ist. Das Obst. Derwaltungsabteilung, hat tm .Re chsanzetger- trübc Bild her inbnfhvden Lagt kennzeichn sich 31 Erzeugerrichtpretse für Frühgemüse bekannt bauvtsächlich durch daS Vorbandensem eines nickK y-macht. Diese Richtpreise bienen als Grundlage für zu behebenden Kohlen- und Rohstoffmangels, der die von ben örtlichen Pretskommtssionen aufzuftellen« durch die vorläufig weiterbestehenden Transport-1 den Höchstpreise. Sie geben ben anbauern Anhalts- eine Unterbrechung gefunden Kreis Frirdbcrg. t = Frtebberg, 12. Febr. Der 3-tiährige Ran- . gierer August ffonrab geriet be te früh auf dem hiesigen Da' nhof zwischen bie Puffer zweier Eisenbahnwagen, wobei er zu Tode gedrückt wurde. — Vilbel, 12. Febr. D-irn Feueranfachen rntt Petroleum explobierte der Oeldehälter in einer Wohnung der Fcststrahe. Das brennende Del ergötz ich über eine junge Fra^, die lebensgefährliche Brand- vunden baoontrug. Durch die Gewalt ber (Erplopon türzte auch die Küchenwand ein. — Unser Ort, der am äußersten Ringe ber neutralen Zone liegt, wurde .dieser Tage von bem Kommandeur des Abschnitts 4 der neutralen Jone, einem französischen Major, be- ud)L Der Offizier erkundigte sich im Rathause nach >em Stand ber Ernährungs- und Heizungsfrage, worüber ihm vom Beigeordneten Camp eine eingehende und nicht rosige Auskunft gegeben wurde. Der Major konnte lediglich eine Besserung in der Belieferung mit Kohlen in Aussicht stellen. Starkenburg un) Rhrinhcssen. = Heidesheim. 12. Febr. 3n ber Nähe des Bahnhofs fuhr eine Lokomotive in eine Schafherde und tötete eine große Menge Tiere. Die Bahnschranke war nicht rechtzeitig geschloffen worden. vesscn Nassau. mr. Frankfurt a. M., 12. Febr. Das durch den Fliegerangriff am 13. August nahezu vollständig zerstörte Foyer des Opernhauses, sowie die Wandelgänge gehen ihrer Wiederinstandsetzung entgegen. Die Decken sind nahezu vollkommen repariert, auch das Marmortteppenhaus ist so ausge» bessert, datz die Schäden kaum noch zu bemerken sind. Die Ausmalung, die bedeutenden Frankfurter Künst- lern übertragen werden soll, wird allerdings noch über ein halbes Fahr bauern, ba bie Malereien ben noch erhaltenen Teilen ber Deckengemälde angepaßt wer- den muffen. Die Kosten der Reparatur, die vom Reich getragen werden, betragen über eine halbe Million. mr. Frankfurt a. M., 12. Febr. Das Kraft- Verkehrsamt beabsichtigt, ähnlich ber Linie Darm» stabt - Frankfurt eine Automodiloerbindung zwischen Hanau und Frankfurt einzurichten. (BcridyUfaaL Eia Todesurteil. = Frankfurt a. TL, 12. Febr. Das Schwur» geeicht verhandelte heute gegen den Schlaffer Heinrich Adam aus Loffenau in Württemberg wegen Mordes an bem Polizeiwachtmcister Die sei berg. Abam hatte am 9. Januar b. F. ben Wachtmeister, als dieser ihn wegen mangelhafter Ausweise nach dem Polizeirevier bringen wollte, auf bem Wege borthin niedergejchossen und sofort getötet. (Er gestand unumwunden seine Tat ein und erklärte, wie er es auch schon in ber Voruntersuchung getan hatte, daß er die Absicht gehabt habe, auf jeden, der ihm in ben Weg käme, zu schießen. Das Schwurgerickt bejahte demgemäß bie Schulbftage auf vorsätzlichen Mord, worauf Aba» zum Tode verurteilt wurde. Wie wir hören, wird vom Verteidiger Berufung gegen das Urteil eingelegt. - Das Frankfurter Urteil ist übrigens der erste Fall, daß feit ber Revolution, also im neuen Deutschland, bie Todesstrafe verhängt worben ist. mr. Frankfurt a. DL, 10. Febr. Der 3mmo» bilien marht im Januar war außerordentlich leb- haft 62 bebaute Drunbstücke Im Werte von 6336664 Mark wurden verkauft, ferner 33 unbebaute im Werte । von 524843 Mk. Das Hypothekengeschäft war stau. Prioatgelder 4*///., Bankgelder 4’,//»• stützt werden soll. Für Frühobst werden in diesem Jahre weder Richt« noch Hochstpreift erlaffen werben. ** Aus dem Militär.Wochenblatt. Wichert, joauptmann im Inf.-Rege. 117, bet Abschied mit der gefttzsichcn Den «r.1 und der (Er» .aubnis zum Iragit der Umronn des genannten Regimen- befa>.Uigt. v. Reidha.tdt, CLsend und h tftflhtesrfien «i Ire- forschend Mitarbeiten. DicS wird sie zu crreidzit Juchen: 1. durch Förderung ber Forschung aus dem titet der Volksbildung und Volkserziehung: zu säen, Erbfeir und Pufsbohnen in Kästchen 2. durch Gavinnung und Heranbildung von Mrte iu legen, Frühkartoffeln werden angekeimt, arbeitem an den Ausgaben der Volksbildung: Jetzt ist auch die Zoit, Stacheldraht und Drnht- f3. durch Zusammenarbeiten mit allen Volksbil- geflechtzLune errichten und Zäune auszu- idungszroecke verfolgenden Einrichtungen und Der- bcsf^rn. Woge auSsdecken und Steine in die «nigungen, sowie Unterstützimq ihrer Mrcbuiv« (Raffet. Flüssiger Dünger für den «en; 4. durch sonstige, Sommergebrauch wird zubereitet. Mte Obst- .Veranstaltungen und Einrichtungen (-»olksbtl- rihrtfvimw Idungstage, Lehrkurse u. a ). Die Zentralstelle wirbt CUk iridjt um Mitglieder, sondern nur um Mitarbeiter, Zwergovst- und Spalierbamne befchnttten, mill nichts anderes, als der Sach^ ber Volks- Spaltervorrtchtungen an den Mauern ange- blldunq dienen und an dem Ausbau deS hessischen bracht und Ziersträucher beschnitten. Nbue Volkvbildungswesen» nack Kräften Mitarbeiten. I (ychSlKpfkanzungen ausgesteckt und alte Ge- Dies soll in dem ru schaffenden Beirat gesätelte-r. gelichtet. Am Ztmmerfenster werden der neben einem allgemeinen Ausschuß bejonbere bic errtcn Aussaaten in Töpfe t>orgenommen: ^"E verftbtede:ien 3^,it bed N^o^en, Margaretennelken, Verbenen, Pe- tung, Volkshochschule, Treffe, heirnatpflege, Natur- usw. .^^rme^un^m Gewächshaus be- Wissenschaft und Technik, Frauenbildung, staats- stttrnt. Steckttn^e von Gruppenpflanzen, Fuch« bürgerlickie Bildung und Erziehung ufro.) nmfaften sien, Pelargonien werden hl Sano gefteckt. soll. Alle Orgauisaticmen und Tinielversönlichtei- Rosen, die ohne Decke iibemnntert l)aben, ten, die bereit sind, mft der Zentralstelle zniammen!n-erden jetzt befchnitteir. Rosen können im den um recht baldige Mittellung gebeten (Adres.e; U^tewächshans veredelt werden. Die Garten- Zmtralstelle zur Förderung der Volksbildung in \{aub^ ift in Stand zu fetten, überhaupt alles Reffen, TannttaM.) Ms erste gEre Arbeit der ^bereiten für die arbeitsreichste Zeit in den Zentralstelle uud xugletch als Grundlage für - Snen ein;w6en.fmtet 6e(fifr. Meyer 'ehemals Kriegsgefangener in England) Oberlehrer Freitag (ehemals Kriegagef. in Rußland». Alle Männer und Frauen von Gießen und Umgebung sind eingeladen. Eintritt frei! 16.7-’c für alle Gewerbe stets vorrätig. Muster frei. MAX JÖRGER, FRANKFURT a. M. Holzgraben 7. 1839 Holzgraben Grotze prMtverjammffmg gegen die neuen mahlosen waffenstillstandsbedingungen am Freitag, den Februar 19X9, abends V\2 Uhr im 5tadttheater. Cs werden sprechen die Herren: vr.homeffer, Pros. Michel, Prof. Sieverr Rechtsanwalt Peters, Prof. Schian. Männer und grauen von Gießen! Erscheint zahlreich und gebet dadurch unserem Proteste Kraft und Erfolg! Die Diäten für die Nationalversammlung. Berlin, 13. Febr. Tas Diäten-setz der Nationalversammlung dürste, laut „Berliner Tage, blatt" für dreordneten eine Auftvaut^entschä- dlsung van 1OUO Mark für den Monat Dorf eben. Für jede versäumte Sitzung sollen 30 Mark abgHogen werden. Tit Kräfte her ttricftStntschädiqiinft. Berlin, 13. Febr 3n der „Deutschen Allgem. Zig." heißt es: Der Frage der Kriegsentschädi- gungen stellen sich zwei Auffassungen entgegen. Nach der von England vertretenen Formel soll Deutschland gezwungen werden, ohne Unterschied alle Kriegskosten zu tragen, also die durch die Zerstörung und Enteignung entstandenen Schäden ebenso zu er- sehen, wie die entstandenen Ausgaben, die zur Er. ringung des Sieges notwendig waren. Da in diesem Falle der gesamte Betrag IlX)0 Milliarden überschrei« ten würde, wäre eine verhältnismäßige Herabsetzung unumgänglich. Die amerikanische Auffassung will Schadenersatz nur für die erste Art der Schäden fordern. Hiudcnbnrg und Kolbrrg. Berlin, 13. Febr. Iur Ankunft Hindenburgs in Kolberg ist die Stadt reich beflaggt. Der Magistrat, die Behörden und das Militär hatten Vertreter zu seinem Empfang zum Bahnhof gesandt. Unlersch agung und Tat.rlastd-verrat. Berlin, 13. Febr. Wie dem „Berliner LolalanzcigrTr" aus Königsberg in Preußen gc- mdbet wird, würben in Äug-ustowo nach Vcr- untreuunI ton 60000 Marl Staatsgel- bern durch UnterschlaMng, Urfunbenfälschimg und Raub bk Soldatmräte Lienma >tn und Gr aase verleastet. Durch Bestechung der Be- wachuno gelang es ihnen, zu attßommen. Früljer mittellos, vorsüg.m sic jetzt üb:r groft? Bankguthaben, so datz die von ihnen gtTaub.c Summe bedeutend ljöher sein mutz. Sie unterhielten vermutlich vaterlandsverrät.-risdre Beziehungen zur polnischen Rada in Augustokrv. delegierte der internationalen Sozialistcn- konferenz bei Wilson. Bern, 12. Febr. (WB.l Nach der Genfer „Feuille" hat sich eine Delegation der von der interna!ionaten Sozialisten o: e erz ct a n en ftiäiL-io n Son nt s io - uuur ? ü xan; o Bra - tiny nach Paris begehn, um iro.i* vor der Abr-erse Wilsons mit diesem zu konferieren. -Ins dem besetzten Nlieniftcb>et. -- Mainz, 12. Febr. Der ftanzösische General Mangin hat den Oberbürgermeister Dr. Göt 1 el, mann veranlaßt, sein« Entlassung zu nehmen, die bereits bewilligt wurde. Mit der Westerführung der Stadtgeschäste wurde der zweite Bürgermeister Dr. Külb beauftragt. Vorausgegangen war eine Stadtverordnetenversammlung, in der der Oberbürgermeister auf eine An- ftage erklärt hatte, das Rheinland dürfe nicht ver- gewaltigt werden. R chts, keine Macht der Welt, keine Wohltat und kein Zwang, kann uns Rheinländer abwendig machen von unserem großen deut, scheu Vaterland. Wir sind Deutsche und wollen Deutsche bleiben. Deutschlands Schicksal ist auch unser Schicksal. Wir wollen mit ihm leben, mit ihm sterben! Die Versammlung stimmte dieser Erklärung unter lauten Beifallskundgebungen und Bravorufen einmütig zu. Ferner nahm die Stadtverordnetenversammlung gegen den Befehl des französischen Unterrichts in Rheinhessen Stellung. Sie vertrat die Ansicht, daß die Anordnung der ftanzösischen Militärbehörde auf das Waffenstillstands-Abkommen nicht gestützt werden könne und beschloß, bei der Waffen- slillslands-Kommission in Spaa Einspruch gegen die Anordnung zu erheben. (Ein Fraiicu'onnrek in Beni. Bern, 12. Febr. (WTB.) Schweizerische De- peschen-Agentur. Am Dienstag fand in Bern ein« große Frauenzusammenkunfi statt, einberufen von der Schweizer Sektion des Internationalen Komitees für einen dauerhaften Frieden. Heber die soziale Gesetzgebung für Frauen referierte Margarete Donfield. In England Hot sich eine ständige Kommission gebildet, bestehend aus Abordnungen der fünf großen Frauenorganisationen zw Förderung der Sozialgesetzgebung, hauptsächlich zur Regelung der Frauen- arbeit Die sJiad)larbeit soll, wenn sie nicht für das Wohl der Allgemeinheit verrichtet wird, ab^eschafft werden Es wird in England eine Kommission ge- schaffen, um den Müttern, welche ihre Kinder erziehen, Pensionen auszuzohlen. Auch der Mädchenhandel wird bekämpft. Frau Iouvo (Frankreich) griff die Frage einer besonderen Organisation der menschlichen Gesellschaft auf. Die Resolution von Frau Edith Ludwig (Ungarn), in welcher der Wunsch ausgc- drückt wird, es sollten alle Kriegsgefangenen und Internjetten fteigegeben werden, wurde nach längerer Debatte angenommen. Am Abend fand im großen Ratssaale eine grotze öffentliche Versammlung statt mit begeistett auf genommenen Referaten von Lyda Heymann, Ethel Snowden, Rosine Schwimmer und Anita Augspurg. Die Konferenz hat ferner beschlossen, sofort eine Delegation an Präsident Wilson zu entsenden, prL hier1* «tyu ■4. te--N ttnnenbe Del sAS. ‘‘V" >ur Ä wurde Xt Ä"9 **btt »«Met : Jn der Nähe bts loe’n «ine Schaf. Z T'-re. Die Lch», Rtn worden, tu. *Das bur» ”UN nahezu voll, pernhauser, sowie Diederinslondschuna Zn DoGhommtn npa. nhaus ist so auege. wch zu bemerken sind, n Frankfurter Kunst, d allerdings noch über ! Malereien den noch nälde angepoht wer- natur, die vom Ileich ine halbe Million. 2. Febr. Das Kraft, ich der Linie Darm, nlverbmdullg jwischev Mchten. aal. rttiL » Febr. Das Schwur, den Schlosser Heinrich emberg wegen Mörder eselberg. Adam hatte tmeisler, al; dieser ihn nach dem Polizeirevier dorthin niedergeschossr» unumwunden seine lal lud) schon in der Tor- I er die Absicht gehabt den Deg käme, zu bejahte demgemäh die Mord, woraus Adam Die wir hören, wird zen das Urteil eingelegt, übrigens der erste Fall, im neuen Deutschland, den ist. '0. 5tbt. Der ^mmo- ir aufitwrbtntMlJg’ n Mette von 6336664 13 unbebaute m Werte .ekengeschch »« W « cbrichtem ). ÄmsM lb.FK. haft. Tabboknn L- 15- Samstag v°^ it ns- •!* L-sLs KW SKS EZW W. 'Ätzers um ihm ihr« Wünsche bett, die Verwirklichung ott 14 Punkte in der Fttedensfrog« zu unterbreite«. Ein Gewaltakt der Italiener in Wien Wien, 12. Febr. (WTB.) Wie der Wiener Korr. meldet, erschien heute vormittag der Direktor der Staatsgalerie von Venedig in der Direktion»* Kanzlei des Kunsthistorischen Museums und sor» dette di« Uebergabe von 64 Bildern. Staats* notar Dr. Sylvester ließ über die Forderung ein Pro» tokoll aufnehmen. Der italienische (Balerie-Direhtot verlangte zunächst die Uebergabe von 37 in der Hof» bürg befindlichen Bildern. Ein Teil der Bilder wurde sogleich fortgeführt; weitere 24 der verlangten Bilder befinden sich im Kunsthistorischen Museum, eins in Eckattsau und zwei in ßauenburg. Der Parlamentarischen Korr spondenz zufolge erklärte Dr. Sylvester, datz es sich bei den von den Italienern beanspruchten Gemälden um das Privateigentum des ehemaligen Kaisers handele und datz sie nicht zu den Krongütern gehören. Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Betr.: Bestellung der Aufkäufer von Eiern für 1919. Die für das Jahr 1918 ausgestellten Ausweiskarten zum Aufkauf von Eiern verlieren mit dem 28. Februar d. Is. ihre Gültigkeit. Es werden im Jahre 1919 für jede Gemeinde neue Aufkäufer bestellt. Anträge auf Bestellung als Eieraufkäufer sind spätestens bi» zum 18. Februar 1919 bei dem unterzeichneten Kreisamt einzureichen. Denjenigen Personen, welche vom Kreisamt zum Aufkauf von Eiern bestellt werden, wird durch ihre Bürgermeisterei eine entsprechende Mitteilung zugehen. Die Ausweiskarte zum Eieraufkauf ist alsdann gegen eine ®e* bühr von 50 Df. bei dem Kreisamt tn (Empfang zu nehmen; desgleichen ein Merkblatt der Landeseierstelle über die Aufgaben und Pflichten der Aufkäufer. Die Bedingungen für den Eieraufkauf sind di« gleichen wie im Jahre 1918, nur mit dem Unterschied, datz die Vergütung für die sämtlichen aufgekauften Eier, also auch für diejenigen (Eier, welche in der Gemeinde verbleiben, künftig 2 Pf. beträgt, gegenüber bisher 1 Pf. Den Bürgermeistereien der Landgemeinden wird empfohlen, vorstehende Bekanntmachung | sofort ortsüblich zu veröffentlichen. Gießen, den 12 Februar 1919. Kreisamt Gießen. Siegers Dtiitslhk Mlkspilktki Die öffentliche Versammlung am Freitag mutz verschoben werden. 1856D Der Vorntand. | Militär-Konzert Ivom Infanterie - Regiment Nr. 116 Freitag abend Kaffee Astoria, | 1874 Buchdruckerei J.Weinert IVenenwcar 9 Gießen $ schnellstens und preiswert angefertigt mit Mustern stehe gern zu Diensten. vefuchrlorien,Vantlarten,Verlobung»,«! Vermählung,-, Sedurtr- *; und Trauer Drucksachen biiin Antritt feines Amtes persönlich mit ih.ren in Fülfluns zu treten. Er fmjrtc hierbei svl»mdes aus: Ich freue mich, datz mir ein Amt zu^esallen ist, unter dessen vorn.'lMs.en Ausgaben die Wahrung der v ö l l i ge n P r e s se sr ei i/e i t ob na sbe /l. Uit e. den hier versamnuQen Herren sind aLe -txrrteüid)« tunlpn vertreten. Es ist meine Ausgabe und ein Erlordernis meines Amirs, mit Ihnen allen in Bestehungen zu treten vlm? Rücksicht auf Ihre oder meine Parleiznk-ehürigreit. Sel)en Sie bitte darin ein ZeichTN für die Art, nnc ich das Prästdenteit- amt verwalten will. Nicht oljnte Partei, sondern die gro&c Mehrl-eit des ganzem Volles roätfie mich miiö lann dah.r mich von mir verlanATN, datz ich der Präsident des Volkes und nicht einer Partei bin. Zur Demofratie »-hört auch der Respekt vor einer aitdercn Ansicht, der dem Parteilampf feste Grvnzrn zitt.-en mutz. Wir Wimen heute sagen, die Denwkra'tte ist für Deutschland in einem Umfange »'hdicrt, wie f ür kein anderes Land. Tai auf baiüte als Dorsitzemder der Pressevereinigiun' in Weimar Georg Bernard von der „Boss. ZlO.". Zum Sdstuß versicherte Ebert, in den Wochen, seiner bisherigen Negiermitgszeit sei ihm nichts schnver.licher und nieder drücken der gticfcn, als der Umstand, daß an vielen Orten die Presse tvrgettialiijt morden fei, oljmc datz die Regierung die Machtmittel besaß, dies zu bcrlyini-eni. Ter R icl-spräsid.mt erhärte wiederholt, datz er tic Anfrechterhaltung der unbedingten Presse- und M.inun 's reih it unter a len Um, ä'den l ueck-setzen tverde jmö schloß mit einem Hock» auf ein gedeihliches Zusammeinvirken mit dec bcutfdxtn Presse. Die erste Sitzuuft des deutschcu Siaatcu- anSfls'iiffeS. Berlin, 12. Febr. (WTB.) Die „Deutsche All- gemeine Zeitung" meldet aus Weimar: DerStaaten- ausschutz hielt gestern seine erste Sitzung ab. Rach dem OnKrafttreten der vorläufigen Berfaffung erfolgte zuerst die Kundgebung für die Reichseinheit. Das Reich und die Bundesstaaten seien jetzt und in der Zukunft unbedingt auf einander angewiesen. Dann wurde die Kreditvorlage von 25 Milliarden einstim- mig angenommen. 41 Brnchleidende bedürf, kein sieschm-erzend. Bruchband mehr, wenn ne mein in Grüne oerschwind. kleines, nach Mas; it. offne Feder, Tag n Nacht tragbar , auf sein. Druck wie auch jeder Lage u. tÄrüße des Bruchletd. selbst verstellbar. Universal-Brnchband fragen, das für Erwachsene u. Kinder, wie auch jedem Leiden enisvrech. berfieub. ist. Mein Doe<.-Pertreter ist am Sonntag, I t'.^ebr., mittags von 11 bi < 2, in (Kietze t.BabubofdotelLeuz tt. SamStag. lö.Ttcbr., mittags von 3bio6'/, in Hungen Hotel Traube mit Mustervorcrn'abntcr Bänder, fmv. mit ff. «nimmt- n. Fede» bändern neiiest. Systeme, in nU. Preidlaa- anwesend. Whntcr in Gumnu-, Hünaeleib-, Leib- und Piuttervorsast-Biudeu, wie apd) tikrabcbalter, flrainyfabeiiti iimpie und Suiveniorieu neben »ur Verfügung. Reben fachgemäßer, versichere auch gleichzeitig streng diskrete Bedienung. 1832 Pft. Steuer «otzn Gvezial-Dandagen- und Orthovädiesabrikakion vonstanz tn Baden, Wesseudergstr. 17, Tel. 515. Photograph. Bedarfsartikel wie Plattes, Filme, EnlwlekL- n. Anskopierpaiilere, Stander I. Apparate, Schalen, Albtzmi usw. und alle Chemikalien voiteilhiift in der toz 4-Drogerie log. Roll Bahnhofstraße Bl Gegr. 1888. h«>) Fernapr. 405 latwlekeln, Kopieren o. 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Sonntags geschloffen. Statt Kattrn! Mej8 Milli Reitz Landesrabbiner Dr. Paul Rieger Verlobte Gießen, Go«ch«str. 40 Braunschweig Zu Haus«: Dienstag den 25. Februar 1919 Thekla Bäulke Ludwig Wenner Verlobt« Gießen Darmstadt 13. Februar 1919. Pflegen Sie MW1W Ihr Schuhzeug um es dauerhaft zu machen. Berwendeit Sie nur Dr. (Seutner'S LeltvachS- icdcrvnu Hierin der nur anS Gelenu-Wachsen besteht und daher dos Leder wasserdicht, weich und dauer- baft erkalt. Nigrln färbt nicht, wie die oerseifleu Waffer- cremen, bei nasser Witterung ab, der WlatiA bleibt auch bei Neaenwetter erhalten. Hersteller, auch des so be- liebten Parkett- n. Vinoleum» . Wachses Robenu: Schatzmxrka 6nd (Öcntner,teövpingen. l. 2. 3. Die Beerdigung findet Freitag den 14. Februar nachmittags 2 Uhr statt 1864 (Mienen, den 12. Februar 1919. Ter Oberbürgermeister sLebensmittelanck). 1854 treten bei 01854 täglich gesucht 1820c 5 Uhr ab. ■ i 11 1 ; I Wertvoller dunkelbraun. An nnl ■ OPiZQUI * Pelamuff verloren. A r llllll lul MUI nute©elobn.Qb*t> nu uuu luinuui flfbci1 L10hir 81t< o. fln Haiti tili en, Möbeln, Vtebinftr. 7, L 02689 0283. > abztiaeben. auSznlethen. 03576 | Empfehlungen abzugeben. O28t n läßt. 02800 Eeamt-R. an eich edeidenk. Kamille nimmt lljähr.Mädchen |18ßlhv erbeten. 1860 MWB MW WW kAJ Wl.W fr W. nlF W Iterellche Bitte! Wer oerbtlft einem ver- mundeten Soldaten au einem Paar nuten Handschuhen? Schriftl. Anaeb uni. 02*22 a d. Wien. Aha. 1 Paar neue unnetragene lelaiterteiUef)’, (Mr. 26, gegen 1 P. ttngetragene ■llitirsehalrschnhe um- Autauschen. (Mr. beliebig. Schrift!, flngeb. unt. 02787 an den Gießener -inteig. Sonntag nachm. schwarz. Gürtel v. Walltoritr. bis Lchotiitr. verlor. Ehrt Minder wird gebet, solch. Scho tiir. 11,11 iibAitn 0*7** Erdlaulen engLWindhood ?8tratioa5='JRünttl für MedlAiuer- wie neu, preiswert abrugeben. l1"'5 Stevbauitrane 28, I. iei» Weiß. Stur die roten Karten (1) 500 Gramm (Briefe, 2.0 Gramm Hafenlocken. Aus die blauem Karten (O 250 Gramm Grauoen, 125 Gramm Suvvemabrtkate und luO Gramm Buchen und leBHcnnnf ca 25 cm kur» geschauten in jed. Menge iteferb. “• «Hbc. Stü* IUM. «. fetzig Mädchen? suche ich Anin 1. Avril ein tucht i:c8 zuverläisiaeS Mädchen Darmstadt, den 9. Februar 1919. HeiiinchSwingertSweg 51. Tie Ginfcgnung findet Mittwoch den 12. Februar, um 2 Uhr, in der Kapelle des WaldfriedhofS statt. Meier, Dachdeckergeschäft, Walltorstr. 46. Probeschachtel Mk- 150 Nachn od (rinsend. Wie- beroertäufer günft Bed Ekel«, 714hv Cbem.-techn. Fabrik Grieahelm u. Main. Maschinexgns;, lotgai, üessieg a. Kepler für dringende Arbeiten gesucht- 1857 H. Schön, Gießen. Shdttlißsier Gießen Leitung Herrn. Stehgoetter feametag, 17». Februar, abends 6 llbr: Außer Abonnement, toutirteiue gültig. Die Rose vonStambul Nährmittel-Ansgabe. Die bei den Kleinhändlern der Stadt Gieße» bestellten Waren für Februar 1919 können non Montag den 17. dS. Mtö. ab gegen Borlage de» Bcsteilaustvetses Aur •JZäbTintaclLutc und Abgabe ber Waürmutclinarfe füi Februar (2) in Em Mang genommen werden. (Sintclne rtbneticnnte ^aüv- mit.elmarten ohne ben t3citellnii»meiv imd ungültig und berechtigen nicht »um Bezug von Waren. G» SamStag den ill. Febr. auftcrordentl. Versammlung im Schivkavab. 02^00 Sohlen und Fleck Steinst raiie 52, Hths, Hos."^» IMerM. Büfett, Berliks, Ulciderschrank, vrandtisle,Wasch, mangel, Sv. Aus« ziehtifch, Sofa, kl. ttüchcnschrant u.a Zwei tüchtige Landmädchen, die sich für grög. Bauern- ?iof eign., nach der Berg- trnfee am 1.3. gesucht. Näh. Meiler, Darmstadt, **)J}ii* ""ehr. Wagens, sowie ungetrag., ferne, gestrickte, dunkelbr. Herren - Unterjacke Zum Zwecke deS Zusammenschlusses mit dem hiesigen Spar- und Borschußverein e. G. m. u. H. wurde in der Generalversammlung vom 24. November 1918 die Auflösung der Spar- und Leihkasse e. G. m. u. H. zu Allen- dorf a. d. Lda. für den 31. Dezember 1918 beschlossen. Zu Liquidatoren wurden die feit» herigen Vorstandsmitglieder bestimmt. Die Gläubiger werden aufgefordert, sich bei der Genossenschaft zu melden. Allendorf a. d. Lda., 8. Februar 1919. Ll>ar-s.LkihklißkAllklldvrsa.d.L!>i!. cingctr.Gcnosseusch. mit unbeschr.Haftpfl. Deigwaren. t Mit dem 28. Februar 1919 verlieren die Nabr- miitelmarken 2 tFebrnar 19l ihre Gültigkeit. Wer bis au diesem Zeitvunkt die Waren nicht obgeboU hat, verliert den Anspruch öarnuf. Die «leinhandelsgeschäfte haben die in Gnwsang genoinmencu Nahrmittelmarken 2 (Februar L>19) au sammeln und getrennt nach Farben unter Bet- iügung einer schriftlichen Mitieiluua über die AnAubl der Marken an das Städ ilche LebenSminelamt nbAulieiern. Die nach dem 2b. Februar 1919 nicht abgebol.en Waren find dem Städtischen Vebenc mittel- amt bis autn 3. Wär* 1919 schriftlich nnAUACtgen. Nichteiühaltung dieser Frist sowie Unregelmäßig' ketten bei der Abgabe Haren den AuSschluv von der KJiäbrmittelucrtciliing aut Folge. Der Kleinverka > Höchstpreis flir daS Pfund ®xien betragt 48 dJU für das Pfund Gerftengrauven 44 Pf., für daS Pfund Haferäocken 62 Pf, für das Pfund Tcigmarcn anS 80^/«igem Mehl 66 Pf. und für daS Pfund Deigwaren aus AuSzugSuiehl w Pf. >rleinhandelsgeschäste, die die feitgefeü en Höchit» vreiie überschreiten, haben oufeer urairechiltcher Bcrtolgung den Ausschlufe von weiteren Zuteilungen au gewärtigen. Zn Liquidation: Wagner VI. FormhalS. Feuerversicherung Für eine alte Versicherungs-Aktien Gesellschaft wird ein. tüchtiger Vertreter m. guten Begehungen unter günstigen Pro- vbionöbCAÜgvn gesucht. Bewerbungen a. d. General-Agentur Frankfurt a. fl.» fSternetraßc 46 Drneksachen aller Irl "ÄÄStST wert die Irlkl'iekt Uefr.-Btvexerel. 1. Leese. Siele» Ankauf von illlteilen, Lumpen. Papier, Flaschen. L»D Laufe Siotötifetw, Deleofe. 176. Steuenw 2L Samstag abends 8 Ude yujiimiiientunft im hessischen <>of. Sonntag ben Iß. Fedr. nachmittags 2 llbr ^"slu/die gelben «arten (A) 250 Gramm Suppen- WM Still) Ä sich Aum Garten entrichten Am Mittwoch, 19. Februar, vorm. 10 Uhr, kommen hinter d. neuen Schule in Staufenberg sha 50 landezöblicftB Fahrzenge verseh. Ärt öffentlich meistbietend zur Versteigerung. Ts handelt sich um leichte und schwere Bauernwagen (teilw. auch sehr gut geeignet für Banunternehm., größ.Betriebc usw.),einz Pritschen-u.Kuischwag. Staufenberg, 12. Februar 1919. ik,2D Sammel stelle für Heereögut. Ankauf von Möbeln, Antiani- täten, ganzen Wob- nnngseinrichtungen sowie Schmuckgegeuständ aller ’2lrt usw. 02805 Hans Kratz tBraubaaffe 8. Verwandten, Freunden und Bekannten die überaus schmerzliche Mitteilung, daß unser einziges, unvergeßliches Enkelchen Lina Dörr ganz plötzlich und unerwartet im Alter von 18 Jahren sanft entschlafen ist Ihre Mutter ging schon vor 6 Jahren voraus; der Vater ist seit September 1914 vermißt In tiefem Schmerz: Familie Johannes Dörr, Großeltern. Wieseck (Alicestr. 32), den 12. Februar 1919. hundetuchen gute Dualität preis- würdig bet 1375 August WaUcnielS, Marktplatz 17. Tel. 262. Wett-Anlage 60,11 lücht. Schneideriu für Haus- und Uinderaarde- robe in oder auner dem Hause gesucht. Näh. L d. Gefchst. d. Giefe. Anz. 0^7»' Näherin gesucht. 02582 grau Carl Schnuck. Aliqk Rick- unö iaiUtnariitiktinntii sowie Lehrmädchen für lofort gesucht. ttina Biringer, 02672 Plockitr. 16, 1. eriatnaes vtavkvc«. 3 RctktÄüziiüSojs Frau A. larkewiU, Fnedensw^ au verk. Wo MÜHlstr. 31, LL I lagt der Gieß. «m. OÖW Versteigerung von Abfallholz. SamStag den IK.'Februar 1919 nachmittag; 2 llbr werden etwa 40 Haufen Absallholz meiih bietend versteigert. Die .Bufauimentunft ist aus bet Kaiser»Allee an der Georg-Philio^-Gail-StrafeL Giefeew den 12. Februar 1919. 18B0B Der Oberbürgermeister. I. B.: Grünewald. Mzmerttges Mäidw” für Küche und HauS Aum sofortigen Dienstantritt gefttcht. Kleidung u. Schuhmerk kann genelli werden. 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