^beiten 6eä 919 v,ä . . erklLn Ar^l 36 Ls --SSZL «tuen i$ranb, e,n. faf) eine Vkränn- W< ter 6*; ZM *« terS L komniissär. igsrnt. bie Zuteilung bei dcn einschlieblich 2. T,- r ber Bürgermeiikvei Zu den Gemackmws- -?röach und Lauter, nch'e, Mergejlfaijc I e nm Biutihmgeplan i« den Gemarkungs- 1 und Münster; ins Anlai; der Vcr- arbacherhahl und des nivendungen hiergegen ter 1919, Uhr, einlade, daß die Nicht- assen sind. mit &rinben verfehlt ihnnbftürfe lüftet an Ak Ml i btt Bürgermeisterei kommissär: ttgsrat. Her: die Arbeiten des Zs. bis einschließlich ummer Der vessis-ben über die Besitzsiands- geschosse ntvenbungen hiergegen er 1919, i/, Uhr, i Rabertshausen, MU inlade. daß Die Nicht- ’mit Gründen versehen zkommissär. srat. 1'3^ W U»r-Tet vortt^ w Die S Akten DerfipipÄ SS»®** ,12.« .11« lasche •*cto. 0^, und tism S U IHittwod), 12. November 1919 169. Jahrgang Nr. 265 Ter Lietzener Anzeiger erscheint higlid), außer Sonn- und Feiertags« vtzugspreie: monatl. 9J! f. 1.60, viertel- iäbr(id) M. 4.80. durch Slbbole- u. Ziveigstellen nronati. Mk. 150. durch bieUoft Tlf. 5. - oiertd- jäbrt ausschl. tetlg. Ferniprecb - 9hüciiliiffe: h"u bieed)rdtlfüunflll2 Lierlaa.^eickä'lssletteSl AnichriitsiirDrabtnach- richlen: Anzeiger Lietze». poftschecNonto: firontfurt a. M. 11686 Annahme von 2injc»!)t4 f. die Laqednunrnier ui4 zu», Nachmittag variier obneicbe'lMTbuibiiiDteit greis für 1 mm höhe für n>eiuen v.94mm Breite örili b 15 ISf, auSivärlS 18 Ps^ für Ret la mell «zeigen von 70 mm Brene 48 Pf. Pei Platz« oortrbrui20° ,A'iifct>lag. t>aiiDtid)riitleiter: Aug. Gveiz. Veranlivvrllich für Politik: '21ug. Goetz, für den übrigen Teil: Dr. Reinhold 3e»4". für den Anzeigenteil: p. Beck: länititd) in (Sieben GietzenerAn;eiger General-Anzeiger für Oderhesfen ZwlMngrrunddruck u. Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- u. Steinbruderei R. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schulstr. 7. Amerika und der Medensvettrag. Washington,^.!. Nov. (WTB.) Reuter. Der Senat hat bei evr Diskussion über die Bor- bel-alte des Senatsausschusses für auswärtige Angelegenheiten zum Artikel 10 des Friedensvertrages, wonack dem Kongreß das Urteil darüber zniallen solle, ob die Vereinigten Staaten verpflichtet sind, die Unabhängigkeit und territoriale Unversehrtheit einer anderen zum Völkerbund gehörenden Nation zu verbürgen, mit 4 8 gegen 36 Stimmen es abgelehnt, diesen Vorbehalt durch einen gemäßigteren zu ersetzen. Die Anzeichen deuten auf die ichließliche Annahme des Auoschußvorbehatts gegen die Wünsche der Regierung hin. Eine Friedenskonferenz m Warschau? Am sterdam , 11. Nov. (WTB.) Reuter. Der „Daily £>eraG)" berichtet aus Warschau, daß die polnische Regierung beabsickstigt, alle kriegführenden Parteien Rußlands aufzufvrdern, die Feindseligkeiten am 25. November einzustellen und Delegierte nach Warschau zu entfenden, die über einen sofortigen allgemeinen Frieden beraten sollen. Die Großmächte werden ebenfalls mifgeforderl, Delegierte zu entsenden, um an der Konferen-, die am 15. Dezember stattfinden soll, tcit-unehrnen. Rotterdam, 11. Nov. (WTB.) Ter Be- rulibersdatter der „Times" bnnchtet aus Helsing- fors: Es verlautet, daß Ä m e r i k a den Vorschlag gemacht hat, Trotzky zu fragen, ob er je-'.t, wo die Gefahr für Petersburg twrbei sei, bereit sei. Das Reichstagswadirecht aus neuer Grundlage? Berlin, 11. Nov. Wie die „Köln. Ztg." er- fährt, besteht im Reichsministerium des Innern die Absicht, das Reichstagswahlrecht m- sofern aus eine neue Grundlage zu stellen, als eine wesentliche Verkleinerungderbrs- heriqen Wahlbezirke vorgenommen iver- den soll. Hierbei trägt man sich mit. dem Gedanken, den Grundsatz autzustellen. daß leder Kandidat, der in einem Wahlkreis mehr als 60 000 Stimmen auf sich vereinigt, als gewählt zu gelten hat Die Stimmen derjenigen Parieren. die hinter dieser Zahl Zurückbleiben, sollen für bie verschiedenen Parteien für das ganze Reich zusammen- aestellt werden. An Sand dieser Berechnung sollen dann die weiteren Abgeordneten als gewählt gelten Man würde also zu Abgeordneten gelangen, die au« örtlichen Wahlkreisen hervorgehen, und zu anderen, deren Stimmenzahl sich aus mehreren Wahlkreisen zusammensetzt. Aus dem Reichshaushaltfür 1919 Der frühere Staatssekretär Dr. Hels- ferich ist ein grimmiger Feind Erzbergers, und man kann sich denken, daß seine Kritik an dessen Finanzmaßnahmen viel eher zu scharf als zu gelinde ist. Aber Helfferich ist immerhin Fachmann, und was er ZU den von Erzbcri.er geplanten Ne chsausgaben für 191D sagt, gibt sehr zu denken. Helfferich schreibt u. a.: Die Reichsausgaben für das Rechnungsjahr 1918, in das die Revolution und der Wafsen- stillstand fällt, hat Serr Erzberger kürzlich auf 79 Milliarden Mark beziffert: das ist,mehr al» der vierte Teil des gesamten bei Kriegsbeginn vorhandenen deutschen Nationalvermögens. Wenn der Neichssinanzminister eine Jahresausgabe von mir 57,5 Milliarden Mark für das erste Friedensfahrt mit solcher Genugtuung registriert — gegenüber einem Jahresbedarf vor dem Kriege von 2'/- Milliarden Mark und gegenüber einem von ihm selbst vor wenigen Monaten veranschlagten künftigen Norma'b darf von ,17 bis 17V, Milliarden Mark —, so b eibt eigentlich nur der Zweifel daran, ob er die Nationalvcr'ammlung für zurechnungsfähig hält. Im Saushaltsvoranschlag für 1919 findet sich als grösser Posten ein Betrag von 17 Milliarden Mark für ,.L eist u n g e n aus de m Fr i e den s ver tr a g". Das ist ein Posten, d r ein Menschenalter lang auf Grund des Versailler Friedens sich jährlich wiederholen soll: in welch.r Söhe, das steht nicht beim Reichsiinanzminister und nicht beim deutschen Volke, sondern einzig und allein bei der „Wiedergutmachungskommission" unserer Feinde, in deren Sande die Unterzeichner des sogenannten Friedensvertrages unser Schicksal ge'egt haben. Zwar hatte cs die „Friedensregierung" des Herrn Erzberger als einen großen Erfolg ausgeschrien, daß der Reichsregierung im Schlußprotokoll zum Versailler Vertrag das Recht Vorbehalten wurde, innerhalb von vier Monaten nach der Unterzeichnung — nicht Ratisikation — des Friedens Vorschläge über die endgültige Festsitzung unterer „Wiedergutmachungs"-Verpslich- tung zu machen: aber die vier Monate sind ver- ftolleit, ohne daß dieses „Recht" irgendwie aus- aeimtzt wurde. Es ist bei dem von Den deutschen Vertretern unterschriebenen Blankowechsel geblieben. den die Entente nach Belieben aussüllen kann. Ms in eit größter Posten steht im Haushalts- vorschlag für 1919 ein Betrag von 13 Milliarden Mark „aus Anlaß des Krieges und der Demobilmachung". dem sich 3 Milliarden Mark „zur Abuicllung der Angelegenheiten des alten Heeres" und 660 Millionen Mark „zur Abwicklung der Angelegenheiten der alten Älarine" anschließen. Tie Mobilmachung im Monat August 1914 hat nicht viel intebr als 2 Milliarden Mark gekostet. Jetzt werden für die Zwecke der Demobilmachung, und der Auflösung unterer alten Wehrmacht, durch die Heil'csgeriät und Material aller Art im Werst von vielen Milliarden Mark frei wird, insgesamt nahezu 17 Milliarden Mark verlangt! Aufklärung darüber, was alles an Ausgaben durch diesen Titel gedeckt werden soll, gibt es nicht. Nicht einmal für die 17 bis 17V2 Milliarden Mark seines vorläufig noch i lu'ionären „normalen" Reichshedarfs hat Herr Erzberger einen Teckungsplan feststell,m können, geschweige denn für d e tatsächlich? Jahr sausiabe von nahezu 57V» Milliarden Mark. Er rechnet aus einen Steuerertrag — einschließlich des Ertrages der nicht wicderkehrenden außerordentlichen Kriegsaö- gaben — hi Höhe von 13 Milliarden Mark. Ter Fehlbetrag von 44 Milliarden Mark des einzigen Friedcnsjahres 1919 ist größer als bet gesamte kapital! irrte Betrag des sogenannten „Reichsnotopfers", der großenteils -erst in 30 bis 50 Jahren eingehen wird. Von der von der Revolution bis zum Ende des laufenden Rechnungsjahres zu erwartenden Zunahme der Verschuldung des Reiches um 68 Milliarden Mark will Herr Erzberger jetzt mit der „großen Aktion" seiner Prännen-Anleihe ganze 21/2 Milliarden Mark konsolidieren! Diese Tatsachen sprechen eine harte, traurige Sprache. Wer Helferichs Kritik daran fehlt der positive Inhalt. Er wendet sich gegen die „schlotternde Massenfurcht", von der das Steuerprogramm Erzbergers bewegt sei, gegen die Ueberspannung der Vermögens-, Einkommens- und Erbschaftssteuer, sowie gegen die Erhebung des Reichsnotopfers, — aber er sagt uns nicht, w 1 e wir Einnahmen und Ausgaben einigermaßen in Einklang bringen könnten. Selbst wenn viel mehr gespart würde, als Erzbergers Etat vorsieht, so müßten doch ungeheure Steue^ summen beschafft werden. Aus die Frage nach Rettung glaubt Helfferich mir mit dem Worte Reckers an Ludwig XVI. antworten zu können: „Machen Sie gute Politik, dann werde ich gute Finanzen machen", und er schließt mit dunkeln Sätzen und Andeutungen: „Unser Finanze.end ist nur eine Teilerschrinung der großen Misere, die mit der Revolution und dein Versail,er Schmach- frieben über uns hereingebrochen ist. Auch mit den besten finanztechnischen Methooen, auch mit dem besten finanziellen Kopf allein kann hier nicht geholfen werden. Es heißt, das Uebel an der Wurzel fassen und q a n z e A r b e i t schaffen." Ob das eine „gute Lolilik" wäre, die Helfferich vorschlägt, ist noch zu bezweifeln Die deutsche Valuta. Bern, 10. Nov. (Wolff.) Wie der Berner Vertreter des Wolffschen Telegraphenbüros von einer führenden Persönlichkeit in Schwei- zer Finanzkreisen erfährt, besteht im Gegensatz zu anderslautenden Gerüchten in maßgebenden schweizerischen Kreisen nicht die Ab- sicht, an einer Stützungsaktion für die beut* s ch e Valuta aktiv Anteil zu nehmen. Obwohl bie Schweiz bie Schwierigkeiten nicht verkennt, bie der außergewöhnlich hohe Staub des Schweizer Franken bei einer längeren Dauer dieses ungesunden Zustandes mit sich bringt, vertritt sie doch den Standpunkt, daß alle Versuche zur Gesundung der deutschen Valuta von deutscher Seite auszugehen haben und daß zunächst einmal wirklich radikale Maßnahmen erfolgen müssen, um den deutschen Notenumlauf einzuschränken. Es verdient in diesem Zusammenhang Erwähnung, baß bie Absicht ber italienischen Regierung, zur ®inbämmun$ ber Notenemission eine Zwangs an leihe auszuschreiben, eine sehr sympathische Aufnahme auf bem schweizerischen Geldmarkt gefunden hat Einige deutsche Transaktionen in der letzten Zeit, in denen unter Ueberweisung von deutschen Noten Millionenkredite bei einigen Schweizer Großbanken nachgesucht wurden, haben geradezu verheerend gewirkt. Während früher etwa 10 Millionen benötigt wurden, um die deutsche Valuta gewinnen oder verlieren zu lassen, genügen heute die kleinsten Verkäufe, um bie Haussestimmung zu verstärken. Da Belgien und Frankreich noch über erheblichen Besitz an deutscher Mark verfügen, wird eine Besserung des gegenwärtigen Zustandes am Schweizer Markt in absehbarer Zeit nicht er* wartet, wohl aber wird angenommen, daß sich der deutsche Kurs auf einer Höhe von 10 bis 15 Centimes für bie nächsten Monate halten wirb. Wie wir hören, bestätigen sich bie Mel- bungen, von den Schlveizer Banken seien durchweg Oie deutschen Kredite gekünoigt worben, in dieser allgemeinen Form nicht. Die Großbanken sinb entschlossen, solche Kredite, die mit Unterstützung ber beutschen Großbanken als Bürgen burchgeführt wurden, nicht zu kündigen, so lange die Zin- s e n regelmäßig eingehen. Dagegen sind diejenigen Kredite, die unter Hinterlegung deutscher Wertpapiere, besonders Kriegsanleihen, ausgenommen wurden, fast allgemein gekündigt worden. bei der Einberufung ber m voller Freiheit gewähl-1 den Nationalversammlung, bie über bie Regierungssorm Rußlands Beschluß fassen soll,! mitzuwirkien. • Die Regierung in Ungarn. Paris, 11. Nov. (WTB.) Tie Verhaus tun gen ber interalliierten Kommission in Budapest ljaben folg'ndes Ergebnis erzielt: Es wird ein rvrlLufiser Rat der Ständo Ngründet werden, in welä-cm der unMrische Primas, ber hol-e Gerichtsl>of, ber erste Minister und Die Friedensdeputalivn Sitz hiben fallen. Ti.'ser Rat wirb torläufig als Regierung auftreten. Er bat bie Ausgabe, die verschiedenen Parteien miteinander zu verbinden, bä mit ber Friede geschlossen nerben kann. Dir Wahlen für die Nationalversammlung werden int Frühjahr stattfinden. Auslieferung Dr. Lewins. Wien, 11.Nov. (WTB.) Das „Neue Wiener Tageblatt" erfährt, baß bie Wiener Staatsanwaltschaft entschieden habe, Dr. Lew ie n nicht wegen Hochverrats, ber ein politisches Verbrechen fei, wohl aber wegen Ermordung ber Geiseln, als eines gemeinen Verbrechens, a u5su = liefern, vorausgesetzt, baß er wegen des ersteren nicht angeklagt wirb. Die Staatsämter ber Justiz unb des Aeußern hätten nun bas Münchener Auslieferungsgesuch zu beantworten. ♦ Die interalliierte Militärkommisfion im Baltikum. Berlin, 11. Nov. (WTB.) Tie gestern nach dem Baltikum abgereifte interalliierte Militär ko mmiss io n wird von einer Anzahl Offizieren unter Füllung des Abmirals von Hvpman begleitet. Vom Auswärtigen Amt ist LeMtionsrat von Dirks en zugeteilt, ber wäh- renb des Krieges ber deutschen Gesandtschaft in Kiew angehörte und jetzt beim russischen Ressort ber Politischen Abteilung des Auswärtigen Amts befchäsligt ist. Ein behimmter Arbeiisrörten zu Aussagen zur Verfügung zu stellen, wurden die jungen Leue nach Frankfurt eiitlaffen. Tie Leiche wurde heute ftüh rr-iteiebm und in Degieitung eines franzö'iichen Offi.iers m ünem Automobil nach Frankfurt überführt. Von den Angehörigen des Toten unb den Zeugm des blutigen Vorfalls ist bei den Frankfurter Behörden Anzeige erstattet. fdnft nid)t genügenb g förderten Hingaben dar. um deren rv.it .-re (Entroidlung es sich in ben neuen Hochschulnachrlchten. kv. Frankfurt a. M., ll.'JIoo. Das Mitglied des Untersuchungsausschusses der Nationalversammlung Tr. Sinzbeimer wurde tum ordentlichen Donorarprojessor für ÄrbeitSrecht an der Universität Frankfurt ernannt. Handlunqsgehilen hielt Sonntag nach dem Krieg sein er.tes gese lig S Bei amm.it *in ab. Tic Deteickg.mg war u.termirtet grat. Für Unterhal- tung halte der VergnügungK^..us clms Sarg.' g - Mficn. Mu ikstucke. Danz, gemein,am : Gesang- und vereinte t.- Barträg? nxdtfdten in Hormon t- scher Reihenfolge ab. Für den 30. Navembtr ist ein gemeinsamer Auszug nach Annerod oor» qeseben. bciitidjen Volks stuat handelt. Als allg-.m i e float» lid/e Lauptau gäbe st ill er die grü idliche Förderung d.s natürlichen Adels durch riclKige Organisation und Entivicklung der kvtverlich n und gcisti- gvn Kräfte im sozial n St ine hin und emmie^lt cine.i Zusanrm nschLutz br U pt ichcn un) gelingen Arbeiter in einer großen staatsbürgerlichen Partei auf dem Boden der jetzigen ReichS- vcrfassung. Erleichterung im Frach'gutvrkchr. Tic Ei enbaliv Direktion FviirTfurt a. DL. Heilt amtlich mit, ban in der A.mahme von Eil- und Frachtstückgut von refct ab wesentlich' Erl? ich - te r a n g e n eingetreten sind, über die die Güterabfertigungen Auskunft ert ien. Bc anstaltungen Mittwoch: fiichtspi l aus: „Das Derk-eng des Cosimo" und , Karlchens Pmnpho e". — Schwarz-Winb»Lichtspiele: ,,Jn Sachen Pierret- tes" und „Ter fflkg des Todes". hintirgrund b s Krieges nerge fm. Lauptmann b. fitnbenau erntete am Schusje bei feiten bc» Llngesanvt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik Hebenden Artikel übernimmt die Redaktion bett Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Tas Eingesandt „Der Wohnungsmangel" in 9k. 261 dieser Zeitung kann nicht mit Snll- ichweigen übergangen werden. Der Inhalt fr-n# von einer Weltsvemdbeit, die man nicht für möf- lta beängstigendem Mas? bestanden, daß bereit/ im Jahre 1914 von der alten Regierung Matznahwen getroffen wurden, um die unerträglichsten TiiU- itände iu beseitigen. Dem Artikelschreiber scheint vollständig unbekannt zu sein, daß dic Matznatnnen. «welche zur Beseitigung der Wohnungsnot auch her I in Gießen getroffen werden müssen, nutzt Bilk» Arris Schotten. x Ruppertsburg, 10. Nov. Arn 8. Nov. wurde hier der älteste Mann unserer Gemeinde, Bauinsp.ktor t. P. &. Dög y, )u Grabe gebracht Seit 1904 verlebte er hier in seiner neucrLautcn Billa seinen Lebensabend und war somit in seinen Leimaisart zurückgekehrt. Er hatte in seinem fielen bewiesen, baj der Tüchtige stets freie Balm hatte. Geboren 183), hat er nach Besuch der Bol?s|chule sich dem Bau ach gewidmet, in der Bauschule in Darmstadt und in privaten Studien in Gießen bereitete er sich zum Examen vor, war bei den Kreisämtern Bensl?lm, Groß-G-wau tätig und zuletzt 39 Jahre städt>fch?r Bautzisve tor in Mainz, wo et u. a. die großen Da,en- und Ufer bauten leitete. Seine Tätigkeit fand volle Anekennung. Sein tüch.iger und liebenswürdiger Chara.'ter er- warb ihm überall Achtung und die Gemeinde wird den geachteten Mitbürger nicht vergessen. Ltssen-Nassau. kv. Frankfurt a. M., 11. Nvv In der letzten Nacht wurden insgesamt Werte von rurrb 2 20000 Mark durch Einbruch entwendet. Frankfurt besitzt aber eine Schutzmannschaft, eine Polizeitruppe, die Dilfspvlizei unb den Bür» gersichetungsvienst. — Wertheim a. M., 11. Nov. Auf dem Vaf,nhol 'wurde ein W-ig-on alten Acptel'.-vein.'s vrn insgesamt 4563 filtern unb 18 fii ttn mit 920 Flaschen Zwetschwiwiser, die als Wern ,iut» gegeben waren, beschl-.grrahmt. fangmer, Ortsgruppe Gtetzen, vom . Gi.seii vorn diäten Kreuz unb vom , schütz für vermißte uno Cnegägefangcne Deutsche1 emgrlaöen. •• Deutsche Bvl kspart e i. Der für morgen Tonnerstog vorgetehcne Bortrog tu4 Lau UmannS v Ruck:e,'chAl ü-en gefüllte grotze Dör a.ü d:r Ihtirti- fitat, daß feine Bestrebungen, unter Ausschluß ;cg icter Parteipolitik der Erhilrung unb För- Icrimg des nationalen Gedankens zu böenm. bcr der Gießener Jugend aui fruchtbaren Boden ge fallen srnd. Mit jctxid^en Worten, frei von rhetorischem Beiwerk, von tvockenem Lumor frä - tiy durchwürzt. gab XK-uvtrnann v Minbettiu feit e (hnörüA1 aus jenem K, roathenwinber ir figer benachbarter (^.-fangtoetein- giiu hervor- tagendes leistete, unb ir auf eine Stute brachte, ruf bet sie Derbemte fiorbeeren ernteten Nach der erpreiftnben ©ratkirebe würdigte Dirckdor Pros ÄUlinger in er he dm den Worten di? unvergeßliche und unermüdliche Tätigkeit EnoldS. TaS R 35 f.e lte die Xrou'rmj t, perid icbene xkneine iand.en d m frohen S.nges- bruber die letzten Grütze, und unzüteick nur die Zahl her am Grabe gewidmeten A. schie »vort? mit Kranz- und Blumen spenden. Sein Andenken wird on«rgessen fein. Rudi temperamentvoll Lairs L in» Le res Oskat Fe igel verkörperte tot Johannes Porricida. Bon den Damen war, wie bereits bemerkt. Auguste Marcks als Stausfachers Gattin die beste Sprecherin. Ihr am nächsten stand Friedel Doerr als Ber^-i tum Bruneck. Lirlegnrd Imhot f.'hlte eS alZ Gattin T l s etwa? an fraulicher Wärme. Sehr gi-schickt fand ich Lodwig Rupprecht in die Rilke d.s Knaben Walther, den sie wisch und ung.-,wung-n spi tte. Er.vähnt ser voch Rb>le R u b n e r ichte und tjr -5 A -liuscs. Tie politischen SBurotiuge des 18. Ial/rHunderts bilden ihrem Ideen inlxilt noch eine Entwicklung h-.-d Ratiotralismus seit dem Ende d s 17. ahr unte t . Ter Vortragende zeigt die übetcinftinihicnüe Anlag: ter Grundsvrmeln, die »in Tescartes und seinen Nad»b'lg:rn für das thoolraisdie, psychologische. üstl-.'ti'ch? und Politische Gesi.'t geprägt norden sind. Tic l-elterrschcnde Einheit und die beherrschte Dicllicit ist bk Grundidee. Diese führt im politischen Gkfbiet zu einer fortschreitenden Acn- halifatron der StaatsgNrnlt, die unter fiubt nig XIV. und seinen Nächstlgrrn »unecht scheinbar einen rein persönlichen Chi ratter hat, aber immer melw zur Ausbildung des Staatsbe- griffet iüll.t. Ter dritte Stand itirb in Frankreich zum Träger einer vativnalisti.'chen Zivilisation und bwirtt im Bcgnn die französische Revlution. Diese enhuidelt sich fedoch durch das Jakobin r um inrdonce.it imm r m hr ent preckrnd den leitenden Ideen des Rutiona'i;mus zu einer gcnaltfamcn angeblichen Vernunftherrschaft, die in Wirklichkeit eine Cvnocntsherrschaft oder sogar eine Herrschcifl von wenigen Mitgliedern des Conventes fturle. Dadurch war der Uebcrgang zu der auf die Militärgvwalt gestützten Zentralisation des g.inzeu Ltaatslebens durch Napoleon gegeben. Grundsätzlich wchtig ist dabei die allmäh ich ein- getretene Ltrutmyveränderung in der Gliedenrnr/ der Etesellschaft, die weitere Entivicklung der rätst-1 naliftifd*n Zentralisation durch die unb nach bcr Rev^stution. Es haben die Lerrscher gewechselt, aber nickst der Oarafter der Zeit. Geb. Rat Sommer erläut rt dies durch die Gesuchte d s Stiles unb der Tracht vor und nach der Revolution unb durch bi? rationelle Entwicklung des Straßen- unb Verkehrswesens von Ludwig XIV. bis »u Napoleon I. Auf dieser Grmrdlage analysiert bet Redner die Entstehuny der n uesten russischen unb deutschen Revolution Er verwnst dabei mehf'ach auf seine Schrift f,fitiog und Seelenleben". Die russische Revolutton g.'bt ebenso wie die erste französische von bem zwischrn regierender Schicht und Volksmas'e anfTommenixn Dü g^rrium aus, entwickelt sich jedoch dann genau nn.' die französische sehr rasch im Sinne eines getool samen Za.ltra'ir- rnus von ol garckstschnn Cbarek er (Räte^rrschast, unter Ausschaltung der bürg.rlichm B.lkstrile, von denen die rernlutionäre Beireiunq ur prüngüch ausging. In Bezug auf die bausche Revolution untersucht er d e Entwicklung d s dcattsckten Kai er» tums. Dieses n>ar von vorn herein der Ausdruck der zentralistischen B str bungen, ii dem in nungsmäsäg ausgeierii^ten Bezugssl» in txirte.,te. tTai) diese Dezugöschei.te viel ach w Uherzi ter aus- MteUl worben ie.n mögen als in iruberen Jahren, ist ein anderes Kap tel Lilzer wäre es einem Erzeuger übel Mammen, meitn er eS untenwmmce haben würde, die sachliche Berechtiguirg eines Be- >ug2scktetnes anzu^v idiu) -n. So mir? ans mit» ♦♦ Der zweite Schneefall trat in dieser Nacht ein unb hatte bis ium Morgen nach Feststellungen Meteorologischen Institutes die Eroe mit einer Schneedecke von 5 Ztm. überlagert. Zur Zeit hält ein diinneS Schneetreiben immer noch an. ** Für KriegsbeschädigteundRen- tenempfänger, die Auskunft in Militärver- sorgungsangelegenheiten (Rente, Unterstützungen, tüniUidk- G.ieber, orthopädische Schuhe, Lazarett- ausnahmen, Dadrkuren usw.) zu erhalten wünschen, wird durch einen Vertreter der Bersorgnngsabtei» lung der Versoraungsstellc Gietzen am Donnerstag. 20. November 1919, vormittags von 10 bis 1 Uhr, in der Bürgermeisterei Lo mberg a. b. Ohm Sprechstunde abgchalten. ** Sck»uh-Verkauf. Es bmmen in der Turnhalle der Sd.bmLckten «Hute, WesteAnlatte, getragene, gut retkiriexte Militärs chn ür - schuhe zum Preise van 14,50 Mk. und Stief.'l zu 17,50 Mk. pro Paar zum Verkauf. Siehe Anzeigenteil. *’ W i ldabl ie serun g. Es wird darauf tingenneien, datz die V?v?rdnung vom 27. Jtlr 1918, letresfend dm BteSel-r mit Wi d, noch in Gelwng ist; es wird ersucht, ben der Stadt zu stehenden StTvt&nianteil an den Städtischen Ccklorhtlfvs äb;usenden. Vergütet werden autzn Den Frack-tous ageu die zur Zeit bestel-2 den Dcchst- pveiie: für SRkIa? mit Decke: für das Pchnd L80 Mark, für Lasen mit Fell: für das Stück 8,50 Mk. Anb^em w.teden für jedes Reh 22,53 Mk und für jeden Lasen 6 Mk. als Ausgleich für dir Steigerung der Pveisr für Decken und Felle b> zMt. ** Eine öffentliche Kundgebung gegen die weitere Zurückhaltung der deutschen Kriegsgefangenen in Frankreich und Sibirien findet am nächsten Sonntag nachmittag 3 Ubr im grofjen Pa-le des Gesell- schaftsv?reins (Ging nn Gönne stratze fatt. 9te stv. Mainz, 8 Nov. Ter fitommanbrur bet französischen Betatzungsarmee ter Rhc in lande er- bäht eine Bekanntmackning über die Ausfuhr von Kartoffeln aus tem besetzten Gebiet, n.‘?ju die schriftliche Genehmigung eines beutfdxrt Versorgungsamtes b-w. 5tvmmunolvtebandes unter Be^!aubimmg des Venvalkers des Absendeortes erforderlich ist. Zuwiderhandlungen werden durch die französischen MilitLrg?richte bestraft. sw. Mainz, 8. Nvv. Degen der den Kar- tofHn durch Frvst und Schnee drohenden Gv> fahren erläftt ein fiandwirt in einem Nachbarorte, der noch 10 Morgen (!) Rartoffdn auszumackvn tat, eine Bekanntmachung, in der er jedem Üäu- Kt, der ihm bei der .Kartoffelernte behilflich iftU die Lieferung seine- WinterbÄrarss an Kartoffeln auf Bezugsschein neben dem Taaelohn verspricht, Anb?rc fiantnuirte geben den Lilisarbeitern neben bcr ®erfüfriguna jeden lag einen Zentner Kar- toffdn gratis ab. vermischter. MittionenschieLunlttn mit ausländischem Sprit. Berlin, 11. Nov Wie bem „Berl Tagebt- auS Bielefeld b.Ticbiet wird, wurde die bfr kannte Branntweinbrennern von Schlichte il Steinhagen pvli^i ich gesck»losfen und die Büchs beschlagnahmt wesen der Anschuld guna tr? nMib lionensdnebungen mit auSländi chrm Sprit. BootSunglück in der Wiker Bucht. Kiel, 10 Nov (WTB.) Neber ein Boot-- Unglück, das sich am Sonntag früh in der Wiker BucÄ ereiaretc, wird noch gemeldet: Tal gekenterte Boot fuhr im Schl'-pp einer Marin» pinasse und war mit M a n n s cha s t e n, F ra u c« undMädchen,di von einem Tanzvergnügen heimkehrten, übtesüllt. Der BootSsteue» mann versuckste, dem allzu arvtzen Andrang bnm Besteigen des Bootes vergeblich zu wehr.n. Marineboote waren sofort zur Stelle, bei betn hoben Seegang konnte aber nur bie Lül te der I» saften gerettet werden Die genaue Zahl der Toten steht noch nicht fest; sie wird annähemo 20 betragen. durckHuführen, daß der G?samteindruck nicht beeinträchtigt wurde und spricht für die sorgfältige Mühe, mit der der Ab.md von Lofrat Lermann ©teingoetter vorbreitet war. Nur notdürftig gegliederte Bo!k5szenen finden in Vorstehendem ihre Erklärung. Tie szenische Einrick ung legte, wie man es bei Lerrn St.-ingvetter gewohnt ist, sorgsam Wert darauf, dem Dichterw rf keine Ge palt anzu- tun und einen würdiaen Rahrnrn zu schaff n. Diese Absichten waren auch diesmal vo.l verwirklicht Fast daS ganze Schauipie p r anal nar zu ©inuljarfte langen au g beten. Tie Lauptro lvar g hal:vo.l und wich pathe- tifchen Anivandlungen aus. Nicht so ganz gelang die- Franz Braun als Melchtal, einer Rolle, die Schiller »war mit dichterisch m Pathos erfüllt bat, aber dichterisches Pathos ift nicht das Gl icke wie BübneTrpalhos. Davon astg s h n, war a er auch die Gestalt des Mclchtal sehr sympathich burdigeiübrt. Durchaus männlich und k aftbeioufet gab varry Noebert den W rner Stau facher, würdig, wenn auch etwas trocken Leinrich B c ch - stein den Dalllter Fünst. dlls Ziel Re^^in- »igte sich Rudolf Goll in der Rülli jene auch in einer ernsthaften Rolle wohl v-rwendbar. In die übrigen Rollen der fiandslrnte teilten sich: Wolf Leut- heiser, Wtldelm Ro rfy, LaimS Da rschan , Richard » e 11 b o t n imb me'r h rvorir-terrd Üuiw Erich Weber al 3 Baumgart n. Glänzettd burdne übrt war die G.stalt des Eef cr, von Ädo.t Teleky, verstand smähig b S in jedes Wort durckdrung-n, auck der B rS P ache burebaui gewachseti, waS man nnt Aus, a me von 5 '.r KartoffelDcrforgung. Bom Reformbund der Gutshöfe, Bad-Nauheim, werden wir um Bekanntgabe des Nachstelieitden ersucht Das Koeisarnt Friedberg veröffentlichte unter Berufung auf eme Verfügung des b?ffifd)cn Land^sernährungSamteS dieser Tage eine Bekannt' machung der Karwsfelvertcisungsstelle Ofsenbach (vorn 29. 10. 19), welche leider als irreführend bezeichnet werden mutz. Sie b?darf im Interesse des Verhältnisses zwischen Stadt- und Landbevölkerung bannenb brr Seridjti^ung, nachdem sie wörtlich oder im Auszüge so jtcmluf) durch alle Zeitungen der weiteren Umgebung gegangen und, wir die Auszüge beweisen, allaemein irrig aufgefati worden ist. Die tieEaimtmadxung weist »ahl nmästig aus, datz sich „nach den bi- heute vorliegenden Meldungen der Aufkäufer bcr Kartoffelrerleilungs- stelle" in 62 Landgemeinden des Kreises Friedberg yrabeiu empörende Fehlbsträge Irr abgeiieferten Kartofselmengen gegenüber dem Liesersoll ergeben würden. Eine Äibljon der Summ/en mutz den Eindruck erwecken, datz bcr Kreis Friedberg noch nicht außerordentlich trile klrrnstaatliche Gewalten zersplitterten TeutfdlTnb. Nach der Gründung des ReidES trat in vielen Punkten eine Erstarrung der Grundcden des Laisenums ein. E^ te.lte in vielen Punk.en die organi.che Weite.,entwicklnng tum E nhei sstaat. Es war vorauszu eh n, datz b i Der Reewlutwn entspr^cktend der Enyoicklung des Einheitsstaates in Frankreich die unita.i ierenden Tendenzen ickfti tzlich in den Vorltergrund treten würden, w e dies in der n -uen Neicksnerrassung, b on erd in Be,ug auf Bcr k Lt - und FL a ytx ei aesdtei)en ist Er priKTt als Ergänzung zu die,er sortschreiteuden Z-ntralisation eine orkanr.'ch rer* knüpfte Tetentrcuiation auf bem Buden der js landivirt chaftlichen Mittelschulsttesens in Anyri f nel/men uno auch die Zahl bf?r landwirtschait ichen Winter schulen in Rl/einhessen entsprechend erhöhen. (9iätc(xrrid)aiti, die nur den Uibcrrang zu einer Drttatur mit Aushebung bcr Vol.sced>:e bilden . ....... _ würoe. Er stellt sodaim die schon vor der Reoo- geistert lau'ck»ende:l Zul>örern, meist jüngeren Jahr- lution vothandeuen uno t»n b.r früheren Lerr- gangen angelBrend, reichen Beis-ckl. fdrift nicht genügend g förderten Auigab.n dar, um •* Der Kreisverein der Deutschen Auguste Marcks nicht im.uer und b i alLn Tat- ■ o .r - -. -r- - stellern rpabntebm.it konnte. Karl Bolck gab ben fdxm nne Jentnng ter Spülleitung, trotz d^t ehrwürdigen Fvih.rtn von A tinghaukm, auch in mannigiacDcn sckrnnetrgreuen die Vorstellung so | der Sterdcszene mit feinem Takt, seinen Neffen MLrrrrrr und Frauen ohne Unterschied der Partei t einmal ein Viertel seines fiteferungsfollS erfüllt sind vom Vcllsburck» zum Sch.itzc bcr deutschen habe und bar, volle 17 Gemeinden noch gar nicht- Kriegs uno Zevi.gefangenen, Ortsgruppe Gietzen. abgelieiert hoben Nur wer mit den dr^iahrnen von der Reidwvcrclnigung ehemaliger Kriegs-te- zwaiigsnrrtscha.Hieben Vol zugsma nahmen nah r Zrvr-igvercin vertraut ist, Taim aus den ob.n jitierten etnln en» Bezirk-oaus- den Worten entern, datz die ganze Aufstel'ung •x-1 »war beweist, mit w lefen Sch.vicrigknt.m m d.e cm Hahte die Zentralacb it bet Karlosf^vers' rgungs- teile zu lUmp cn hat, in keiner Weise aber, welche Gemeinden lieferiäumig find unb roddx md>t Tic Auik-cufer b.r Kart^ss lv rsvrgunsSstclle vermögen natürlich nur über bijenig^m ^Tb ie eningen zu beridcken, wckche durch die Au käuser. selbst ge» tätigt werden Zm beutig-.m SKtbite beftand a'.et ür die Grjeugcr das Recht, — und damit an» gesicksts der allgemeinen Notlage die Pflicht —. täten Kunden bireil zu bckiefer.i, der einen orb» cn Wetter Votum *e to trO ö- Höchste Temperatur am 11.11. -- 6.0**, 12. 11. = 3.9' Stiedrigste 1.3' Schade&Füllgrabe 12818<- empfehlen: Geheizt! 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Eine übersichtliche Zu.ammenstellung der gleichmütigen Ereignis e auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen. Bearbeitet von Generalleutnant z. D. Metzler. 96 S. Geh. 65 Pf. — Nr. 6059 Matmel Schnitzer, Tie Korallen der Frau Dina Schöngart. — Tie beiden Miä>el. Zwei Mvellen. 96 S. Geh. 65 Pf., Papp- baub 1.25 Mk. — Nr. 6363. Georg Büchner, Tan» tons Tod. Ein Drama. Mit einer Einle.tung von Paul Friedrich. 80 S. 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Pichon und PoincarS in England. London, 12. Nov. (WTB) Pickon halt» mit Lord Curzon eine Unterrodung über Die schwebenden politischen Fragen und bc p ack sich auch mit dem König und mehreren Mstgliedern des Kabinetts. Gestern hatte Pichon eure lange wichtige Zusammenkunft mit Lloyd G e o r g e. Pichon begleitet den Präsidenten Poincaro nicht nach Schottland, sondern kehrt am Piütiooch nach Paris zurück. Kredit für Oesterreich. Wien, 11. Nov. (WTB.) Die Kredite, die die Entente der österreichische nR e v u - blik gewähren will, werden ca. 60 Millionen Dollars betragen und hauptsächlich zur Delchafsung von Rohstofsen und Lebensmitteln dienen. Schnee in der ReichshauMadt. Berlin, 10. Nov. (Wolff.) Der außergewöhnliche Schneefall, der auch die Nacht über anhielt, beeinträchtigte in Groß- Berlin den Verkehr stark. Es machten sich schon im Wagen- und Droschkenverkehr Stok hingen bemerkbar. So hatte besonders die Straßenbahn mit den Schneemassen zu kämpfen. Schneepflüge und Salzwagen suchten die Schienen benutzfähig zu halten, aber durch das Einfrieren oer Weichen lag der Betrieb oft still. Die städtische Straßenreinigung konnte, trotzdem 20 Mark Tageslohn bezahlt wird, nicht genügend Arbeiter bekommen, um der Schneemengen Herr zu werden. Auch der Eisenbahngüterverkehr leidet unter dem frühen Winterwetter, so daß die Kartvffel- und Kohlenzüge liegen bleiben. Baptistengemeinde, Lonystx. Ä Jeden Donncrotaa abend 8l/i Ubr Vorträne über das MarkuScvanaeUum von Prediger Fischer. Bersteiflernng. Freitag den 14. November d. Js., nachm. 2 Ubr, versteigere ich zwanflSw. flkgen bar in der Wirtschaft zum Pfau lNeustadt 551: 2 dreiteil. Matratzen mit Keil (neu). >»»i, Versteigerunq bestimmt. Gerichtsvollzieher. I. Hypothek in Höhe von M. 185 000 auf I» Obiekt In allererster GeschältSlage Gießens ««sucht. Schr. «nfl. unu 021576 a. d. 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Das sofortige Erscheinen der Theaterbesucher nach Beendigung der Aufführung ist unbedingt notwendig CTür die uns anläßlich unserer silbernen O Hochzeit in so reichem Matze erwiesene Aufmerksamkeit, ganz besonders dem Gesangverein Eintracht, sagen wir auf diesem Wege unseren 6tl864 herzlichsten Dank. Ludwig Lenz XI. und Zrau. Klein-Linden, den 9. November 1919. Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesene Aufmerksamkeit sagen wir hiermit unseren herzlichen Dank Ernst Dierau und Frau Luise geb. Euler Wieseck, den 12. November 1919. OHUS Iustur Christ • Gießen Hur wetzftetustrotze M 8eniipr«hrr Nr. 1270 Bisaufweiteres tägi lm »Hotel Einhorn“ tyredsHi isfe vormittags festgesetzt. Dießen, den 11. November 1919. Abteilung Nähmaschinen Tanz-Unterricht! Beginne heute Mittwoch den 12. Xov., abends 8 Uhr. in meinem Saale Wolfstraße 21 einen neuen Kursus in der Tanz- und Anstandslehre. 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Mts. statt. mitnenommen bat. rolrb beten, benlelbciiiuteber bet Bobnnr.« >'«i« ab»»- 9cben, hn bir Tome uon Hlfltienlcn ertaub ntwiM Perloren ■ KWlWö ans den Anmen imrnd, Mon tifl kutlauitn. Por wird gewarnt. Sit'c bringet erhält gute • lohnnng 1^' , bei Carl kchvaai Leltersweg A »fceltereweg 81 021792 Jfllllt f" Uhee,e tle el08cM- 14. Kovbr. nimicnoiitmcn bot- rott» *» U Ausführliche schriftliche Angebote unter 021585 an den Gießener Anzeiger erbeten, u . - - ..., . ________a. ~ -----------------------—gerade für diese letzte unerlützliche Probe. I^D_______ Der Borfiand. Geselligteits;^ ßS »«Cali leib irntagen im vordere« Lokal tSgllch ’öhiemseer ‘ ; ha tbrem ncuefteu Schlager Aohilftll. Gefangenschaft znrück«. riümi das iibriae 8ctuäblte Vcegromm! y afl i»t W11' ladet crnebcuft ctu i*«> ^(tltt |||)r iö ei Klrzinger, Weiße* Brun hau*. B'ÄliriM gkl-gttt, Stiitnbitr. Jlltlllc—---------------—------------- rt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Nr. 265 Zweiter Blatt Fühlbarsten, Fühltüpfel ustv., beobachtet,, die mit geeigneten Vollmach auch l'rfjon Srnnesvrgane genannt hat. | scharfer Weise vorgehen sollen. die man Fortsetzung 46 ton Behördliche Anzeigen An An- II. Verkauf ^unbrrrfiräudifr öV Weinberg erwarb vor fünf Jahren den 8^ ner schweren Steinblock, der das Fossil u'. Das Glück der andern Original-No man von Erich Ebenstein. Copyright 1916 by Ordner & Comp., Berlin W 30. iNachdruck u-r* en.) Zuchtver Sicherung insbesondere trächtige Ktaten mit Ein- schlnh der Veibe-frucht sowie Vlebverelcheriincen aller Art übernimmt unter qünst Äedtnguagen und 8U mähincn Prämien die von »ahlreichen landwirtschaftlichen Vereinen empfohlene ALieeelee Deeteefce Vlebrereicheraiis- GeteUechalt s.6, iw Berlin W. 51, AnUsber Straft« 31 Näherem durch die Sebilrektiail A. W atz. Fraoklarl a. Gwinnerttr. 32, Televbon Hansa 5i«L oder durch die be- ka inien Vertreter. Einige weitece Mitarbeiter werden noch gesucht. (12813c Doch sind sie im Vergleich mit tierischen Sinnesorganen überaus unvollkommen, und man sollte sich auch hier vor einer zu weitgehenden Analogie mit den Tieren hüten, da eben doch die Lebensziele der Pflanzen ganz andere und einfachere sind als im Tierreich. In grobfrllchtiaen fruchtbaren ? orten empfiehlt Aehn etntf V k. 5.— bändert Stück Mk.4L.— (■ftrtne el Dön7 xox'xtüXLcnwjxax Mittwoch, 12. Novembe^^ Lüet Professors Trevermann das schönfee Eren- v ?‘:x ^erkaiu' ctrn &ar unter Vorlage der LebensnrrttLl..u^starte; für >ebv 'ßcrion wird em Paar ^.dzuyc au dgegeben. 12815B t3>iotMW Verhältnisse, dann über das Wetter, IvenW aussiclten und allgemeine Ereignisse, . itaux „Haben Sic gelesen, (Gräfin, daß einen neuen OkftütÄ>in?ftjr be lamme Nandte sich Fürst Zedern an seine Nqzb>i',^ Gräfin Wirbna. A „Ja, leider?" „Ihr Schützling Randau ist ot , Lurchge'allen?" ! von Lumve«, Eilen.Me. trtllce, önodieti, Pa- Vier, ^laiche«, gebe. Maschinen. 97$ Louis Rot.ienberger Imnmfl T«U»k.lM Aufgebot. . Ter Vorstand der Loge „Ludwig zur Treue" in G letzen hat die Kraitlo-erNärung einer bei »mterzetchnetem Amtsgericht hinterlegten Haupt- -schuldvcrschrnbung vom 6. März 1857 über 5500 ^'Uden M-mäst Art. 18 ff. der Verordimng ge- jiajtlutie Hinterlegungen betr. beantragt. T«, Beteiligten, die glauben, noch Ansprüche aus hiefer Schuldverschreibung zu haben, werden hiermit mifgeiorbert, diese spätestens in dem aus Mittwoch den 4. Februar 19 2 0, vormittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 6 vor hiesigem Amtsgericht angesetzten Auigebolstermrn geltend $u machen, widrigen- sallS sie mit ihren Anfprüchen ausgeschlossen werden lA8'08 Gießen, den 6. 'Jtoöember 1919. Hessisches Amtsgericht. ,,Ja .Ich wäre sehr frvh getoesen, hnnigen Menschen, der sa ein bitten los gelebt Hit, aber mit Pferden famos versteht, cn&id) unter gebt acht zu wis seiner Mutter wegen, die tinc Jugendi mir trat und sich deshalb rte nicht hören. Aber Harald, der sie mit einem stolz-freudigen Lackeln emittiert hatte, warf den btonben Sregfriedskapf zurück und meinte lädjdnb: „Tas wissen Sie ja noch gar nicht, aXirdjk lancht, ob Fräulein Losenftein nicht für immer hier bleibt?" Tie Fürstrn blickte ihn überrascht an. „S?! Wissen Sie es vielleicht, Walkern?" „Auch nicht. Aber ich schätze, es wird nur von Fräulern Losenstein allein abhangen. " Er frjttt das letzte absichtlich fo laut gespvochen, daß auch M'odesta es hören mußte. Magnus, der bisher noch nicht ein einziges Mal garugt hatte, Modesta anzusehen, warf nm einen raschen, gespannt.m Blick zu ihr hinüber. Aber sie goß ruhig weiter Doe in ihre Tassen und zockte mit keiner Wimper bei Wolkerns Worten. Als sie alle versorgt roaren, setzte si». sich still an tl/trn Watz. Eigentlich hatte sie für sich zwilchen ihrer Mutter und dem Grasen Wirbna gedeckt und der Gräftn auch« die Sitzordnung fo angegeben. Aber Harald hatte es durch ein ge- Au» StaM ttnö Land. Gießeo, den 12. Nov. 1919. Gießener Hochschulgesellschaft. In der Hochschulaesellschaft hielt Professor Dr. Hansen einen Vortrag über das Empsin- dungsleben der Pflanzen. Es ist eine alte Frage, die, nachdem die Pflanzen als lebende Wesen erkannt, die durch ihren Aufbau aus Zellen mit den Tieren übereinstimmen into ihnen artverwandt sind, immer von neuem sich aufgedrängt hat und jetzt der Lösung näher getommen ist. daß die Begabung der Pflanzen mit Empfindung festfteht Allerdings war die Zurücksührung aus die Seele unzureichend, ebenso wie die Annahme einer besonderen Lebenskraft. Die Pflanzenseele war eine bloße unbegründete Ueberttaaung des Seelen- bearisses aus der menschlichen Psychologie auf die Pflanzen und die „Lebenskraft" gleichfalls eine Umgebung der Forschung Diese hat ergeben, daß die Empftndung eine Eigenschaft der Substanz ist, die alle Lebensoorgänge der Pflanzen — Ernährung, Fortpflanzung, Wachstum — beherrscht. Das Protoplasma der Zellen empfindet alle Veränderungen der auf die Pflanzenwelt wirkenden äußeren Kräfte als R e i z, der zweckmäßige und lebensfördemde Bewegungen auslöst. Solche Kräfte und Ursachen sind Licht, Schrverkraft, FeuckLig- leit, mechanischer Druck usw. Ohne ihr Empfin- dungsvermögesl würden die Pflanzen außerstande sein, sich der Umwelt anxnpassen. Sie würden jebem ungünstigen Einfluß unterliegen müssen. Tie Aeicherungen der Reizbarkeit als Heliotropismus, Geotropismus, Bewegungen in Blättern und Fangarmen bei den imeltenfrcffenöcn Pflanzen bieten eine Fülle interessanter Beobachtungen und Forschungsausgaben, lieber die inneren Vorgänge der Empfindung wissen wir bei bett Pflanzen ebenso wenig etwas Genaues wie über die Vorgänge in tierischen Nerven und Gehirn. Doch ist es ausgeschlossen, daß die Pflanzen wie die Tiere auch Gefühle und Vorstellungen haben, denn es fehlt den Pflanzen jedes Analogon von Nerven und Gehirn. Die genannten Erkenntnisse und Aber im Korridor kam die Gräfin eilig auf iie zu. ..Luchste Modesta, wollten Sie mir ernst großen Gefallen tun? Wir bekommen, wie ich eben von meinem Fenster aus sah, Gäste, und bte Mamsell mußte sich nach Tisch mit heftigem Fieber zu Bett legen. Evelyn liegt auch, wie ich höre, imb das neue Stubenmädchen ist noch so ungeschickt Wollen Sie heute wieder mal Haustöchterchm spielen und Betty beim Tischdecken und Servieren überwachen ?" Was blieb Modesta übrig, als ja zu sagen? „Wo soll gegessen werden?" sagte fte mit feuer Stimme. „Im Garten unter ben Kastanien. Für uns Kafsee wie gewöhnlich, für die Fürstin aber Tee, und natürlich etwas Kräftiges für die Herren dazu. Tie Köchin weiß da schon Besck»ftd. Hi?r sind die Schlüssel^zum Wach.'-- jnb Silberschrank." Sie klopfte Modesta freundtichi aif die Wange und versckwand, um die Gäste zu begrüßen, denen Magnus bereits entgegen gegangen war. Eine Stunde später faß man gemütlich unter den Kastanien, deren weihe und rote Blütenrispen nie aufgeffafte Kerzen im Schein der untergehenden Sonne leuchteten. Modestas Arrangement, die den runden Garten tisch mit Go berget und Blutbuchen zweiten geschmückt hatte, fand allgemeine Bewunderung. Sie hatte die leuchtenden gelben Blütentrauben rinob um die tfttnte des Tisches an eine Gold- f^nur gereiht, von der sie frei über den weißen Damast herabhingen wie eine Bordüre. Ztriscken den cinjdnen Sitzplätzen wurd: sie bunt; kleine Büschel Blut buchenzweige unter- brwben, die zugleich das Tischtuch etwas in bi* Vöyc nahmen. Von den ein-'lnen dunklm Bü- sckeln zogen sich dann flache, bandartige Blätter» d. Mainz, 7. Nvv Fm Monat August 1919 ftettic sich der Hasen bahnperkehr auf 4511 angekommene und abgegangene Wagenladungen. Ter Gü.er-v.-rkehr betrug 99 811 Tomten, 2078 Tonnen weniger als 1918 Im September 1919 erreichte die Zahl brr Wagenladungen 6702. Tic Zuiuhr vu. Berg betrug 42 177 Tonnen, ju Tal EU 517 Tonnen, die Abfuhr zu Berg 12 957 Tonnen, zu Tcl 23 5-11 Tonnen. Der gesamte Verkehr erreichte 99 192 Tonnen gegenüber 79 386 Tonnen in 1917. d Nieder-Ingelheim, 9. Nov Cbft- ntarTt. Es kostete in dm leu.tcn Tagen der Zentner hinten 65—70 Mk, Tomaten 80—85 Mk., Aepsel 50—120 Mk, Birnen 50-90 Mk. — Rüsselsheim, 10. Nov. Aus einer bedeutenden Stt-tung, bi: der in Felde gesallrne Tr. Ludwig Opel le^twillig erricktck hat, wurde jetzt eine „Tr. Ludwig Op l-Ard itersiedlung" ins Leben gerufen, die Arbeitern die billige Erwerbung von Eigenheimen ermöglichen soll. Kreis Vctzlar. ra. Krofdorf, 9. Nov. Tie Volkszählung vom 8. Oktober bitte für die Gemeinden der vereinig en Bürgerml i'.'crg 394 (2163), Launs- brdi 736 (730 , Obenbru en 458 (450 , ^aizböden 52 1 503>, Vetzberg 417 < 405) und Wißmar 1535 (1592). Htssen-Nassau. Hamsfererschüche. X Schlüchtern, 8 Nov. Durch die Einstellung des Personenverkehrs auf den Eisenbahnen ist die Hamsterei etwas eingeschränkt worden. Dafür sieht man jetzt aber auffallend viele Lastautos, die leer ankommen und sckpver beladen wieder kinzigabwärts rollen. Auch Schieberei und Schleichhandel scheinen noch in Blüte zu flehen. Mit welcher Schlauheit gearbeitet wiro, beweist ein Fall, der sich neulich in Sterbfritz (Kreis Schlüchtern) ereignete. Am dortigen Bahnhose bemerkte jemand, daß man in einen Waggon, in dem Pferde verladen wurden, Fleisch hinein« trug. Er benachrichtigte sofort die Polizei, der es gclana, 4 Zentner Fleisch, unter Stroh verdeckt, zu beschlagnahmen. Es war für Frankfurter Geschäfte bestimmt und wurde nun zur Deckung des einheimischen Bedarfs verwendet. Dem Vornehmen nach soll der Schieber, ein Händler ans Sterbfritz, dieses Unternehmen schon Ksters ins Werk gesetzt uno dabei immer dieselben Pferde benutzt haben, die zwischen Sterbfritz und Frankfurt hin und her befördert wurden. = Frankfurt a. M., 9. Nov. Das Sen- ckenberg-Museum ist seit Samstag im 23c*.. sitz eines Schaustücks, das nach Müt-eilungen des | bereihingen zu einer würdigen Feier. — Zur Bekämpfung des Schleichhandels in Bensheim und Umgebung wurden von der dor- tigen Stadtverwaltung 30 Personen angestellt, eigneten Vollmachten ausgerüstet in *♦ Bei der Svarprämien-An leihe werden die Zinsen nicht jährlich ausgezahlt, sondern sie locrben au-gespart und kommen [ei der Rückgabe des emmza'lten B.-trages zur Ans ah- liing. Da die Zin e:; 5 Proz nt beiragm, so b ingt jedes Stück von luOO Mk. jährlich 5) Mk Zin en, die ohne jed.n Abzug ausg.-zahlt n-erten. Sie un- terl.egen im Gegen.atz zu den jährlich au'gc ablten Zinsen anderer Anl iben rve^er der Einkommensteuer noch der Kapital rtragsstcuer. T.ese Steuerbegünstigungen bleiben bis zur vollstänoinm Tilgung der Anleihe bestehen und können nicht aufgehoben werden. ** Hohe Belohnung. Um bnn blühenden Branntwein schmuggel unterdrücken und dem überhandnehm'mden Betrieb von Geheim- br enncreien wirksam cnigeoentreten v.\ können, hat sich die Monopolr^nxilmng cmtichloffen, hohe 23elobmmgcn auSzuß-tzen für alle bie.cnigcn, die derartige, die Allgemeinheit in hohem Maße schädigende 23ergeben aufdecken ober deren 2luf- deckung ermöglichm. Landkreis Gießen. □ Li ch, 9 Nov. Am 6. November sprachen für die Deutsche demokratifche Pattei Pfarrer Weidner (Ober-Laiss und Part«-is kretär Heller (G eßen) vor ein'-r großen Zuhöre fchaft. Pfarrer Weidner verbreitete sich in nabeju zweistündigen Austührunaen über die allgemeinen politischen Zustande. Er hob besonders die Dortrcfflicfxm Leistungen des Bauernstandes während teä Krie .es hervor und zeigte wie der 23auernstand in Zukunft feinen Aufgaben gerecht werden forme. Er verurteilte schart die Agitation des Hes:ifck;en 23anern- bundes und suchte darzulegen, daß der mittlere und kleinere Bauer eine reckst« Vertretuna nur rr dem Deutschen Bauernbund vorfände. Zirm Schluffe verbreitete sich der Redner über Volksbilduirg, insonderheit über die Weiterbildung der Jugend. Starkenburg und Rheinhesfen. rm. Darmstadt, 9. Nvv. Für ein und eine halbe Million Mark unverzollter Tabak wurde dieser Tage durch die Steuerbehörde in Bürstadt festgestellt und beschlagnahmt. — Die Stadt Bensheim a. B. begeht nn nächsten Jahre die Feier ihres 600jährigen Stadtjubiläums und beginnt demnächst die Vor- Wahrnehmunaen der äußeren Veränderungen werden bei den Pflanzen durch die Reizbarkeit ihres Protoplasmas erregt, wodurch die Pflanzen nicht wie das Tier zu Handlungen veranlaßt, sondern unmittelbar durch die äußeren Ursachen gezwungen werden, das für sie Nützlick>e oljnc Bewußtsein zu tun. Bon besonderem Interesse ist es, daß das Empftndungsvermögen nicht nur den höheren Pflanzen, sondern in gleicher Stärke auch den niedersten Organismen, wie Bakterien und Algen, sowie den Fortpflanzungszcllen von Moosen und Farnen z-ukommt, die gewissermaßen einen chemi- sck>en Sirrn besitzen, der jedoch nicht mit unserem durch Nerven verrnütelten Geschmack zu vergleichen ist. Für die Aufnahme der Reize hat man bei manchen Pflanzen besondere Aufnahmevorrichtungen, wie p-'“-"—' ' r- • und scheufte es d. m Senckenberg-Mu eum. der Präparator Rump in fünf;ahn )tc müL_ W.-ife das Tracka»on aus dem Oleiocin me»* ausgemeißelt. Em in 9Z uvork ausgesne Ites H don erreicht nicht annähernd bi. Schänd Frankfun er Esemplares, von dem noch gros der Haut und der Inhalt des Magens sind. Tw^er wird f gift'* den Anttag annahm, bte den städtifcch.n Ar. kürzlich getvähr.e öcfrf>y hinqdb i: ilfe von 2 t für Verheiratete und 150 Mft für Unverhe» nicht in Anrechnung zu bringen, sind die tW und Angestellten zu kurz getomnitiL Um | Ausgleich zu schaffen derg.stalt, daß die Be5 und Angestellten den Arbeitern in ter Höh Beschaffung-beihilse gl ick»grstellt werdcit, soll die Gerwl.s- und Lohnregu i.rung.koinmis>io> biocr Sache befassen. — Für bte Erlwnuw 10 Jrtcinnwbnurajbäu’em bcivüIi^TWbic Ä verordneten 251 250 Mk. X Schlüchtern, 10. Nvv. Die Le» de- hiesigen .>dreis^ZkranvnrhauseS ist dem S« arzt für Chirurgie Dr med. Enrst E l c m i der 4'/, Jahre als Assistenzarzt in der diu l'djen Üniversttätsklinik Gießen tätig war, tragen worden. rate f? paffend für ihn gewesen!" » z) $ „Na, Rftholzen ist ja eigen(flüb A«. gmses Gestüt!" < „Tas tut nichts. Die Stelle »ist tiert 2Iber natürlich muß mir au nieder ein Erzherzog feinen Schütz.ing ddode fetieben! Es ist zu ärgerlich!" '• 11 „Wte heißt denn beefer Pvotegö?" „Cbrrleutnant iöomell. Ein fimHIP leutnant nur — nichts werter.' Sein - 'S sich beim Erzherzog, der Regimentsm'^' persönlich- für ihn verwendet haben, als',^?' Herzog kürzlich inspizieren kam Mndauß^r, fchrm Rittmeister gewesen . . (Fortsetzung folgt.) "y ------------ ne* —» —— ■— at' . _______ari I ö-rcilüillige ^erfteigt^ Freitag den 14. November d. *'/« libr, versteigere Ich im flutirnae in u , ilvaft znm ‘IMau, Ncnttadt 55 babier: jUD 2 Paar ruch-Hauoschnbe ((»rönc 41 und 41 Kinde»'Segeltuchspangenlchiibe ((9röbe 30. s» u. 34), 1 Paar Kalbleder Damenschnde tHandarv Größe 38), 1 Paar Damenstieiel lDandarvelt, Gr ' 1 Paar Lackioanaenschulle (Größe 42i. 18 P< Damen.Werktaassclnnirschuhe st^röße 3', 37, . 1300 Paar 2d)ubriemert 1 Paar V»d*uflfiieiel yerren, ferner 2 aetraaene Herren-«rbeitftanzL 1 4.rillanAUfl, 2 Paar Unterboten, l graue Miln« Me. 3 vernben, 2 Arbeitsktilel. 2 Herrenbl 2 Damenhüte, 2 Paar Lederbandschube, 3 M bemden, 1 Wasserwaae. 2 I'anienubtfetten, 2 al ?ntnflc. verschiedenes AlaurerhandwerkAzeua a viele andere Gegenstände. 1M fOrrftrigerunn bestimmt. «1 venler, Gerichtovollzieber, Babnvoistrahe 291 Bekanntmachung. Ans der Minna-Keil-Bogt-Stif- Jahr 1919 drei Gaben von le 70 Mark an drei m Gießen wohnhafte, wür- dtge intb bedüntige Handwerksmeister oder Witwen von Handwerksmeistern, enangelifdKr Kvnftsfion. Sit vergeben. Bewerbungen find bis längstens S?J^DC5ber 1 5vbcun fttotildxn armmimt, »Ilerweg 9, cuijureubcn. ra J?111 r rJiÜ bständige Handwerker oder Wttwcn selbständiger Handwerker können berück- suhttgt werden. 12807L Gießen, den 8. 'JZoocmber 1919. T. Zchnh-Verkanf. ,konrmen in der TurfthaNe der Dtadtm-ft>- chensck'ule Wew-AnlaM, aetragene, gut r t - barierte M i lr t ä r s chn ü r s ch u he zu m und Stiefel 1 L 7r< 1 L? 0 pro Paar - um Berfauf. q. STb^ibe geschieht w.e folgt: Yin tnnernoen Ernwvh.un, die dem Bezirk 10 an- g evren, am Tarmerstag. 13. November owientiKn EnMw'b.vr, die dem Bezftk 9 an- E Freitag. 14. 'JhaDcmber. Vln twrrrwen Gantwbner, die dem Bezirk 8 an- yboim, am ^amstag, 15. November unD jlixTT an Hiebe mit den Ansonl^lmchstoben A-Mwmnüag; non 9-12 Mv und A-^nach- mi.tfig5 txm *.—4 llhr. ^amslag t»m 15 e und Schule H. Allendvrf a d Lumda, .i' Nvp. \ hiesige Ziceigverein des Eva n ^el i r u»n B u des 'ttdt beute für diesen Winter sein erst Familienabend ab, der dem Gedenken ntimu-t war. Nach einer einleitenden ^er des Vorsitzenden Tr. Kuntz, der auch da rt nort sprach, hielt Lic. Piarver Jäg.ii interessanten Kortrag über die Leipziger >> tation. Verschönt nurdc der Abend dur^nd Lftder, die der NlLnnergesangverein unter w »eines Dirigenten, des Lehrtrs Schmidts Vortrag brachte.