Donnerstag, 12. Zum 1919 IM Jahrgang Ku hettsgemeinschaft" nur deshalb zugestanden. weik , / . , i~i < . ..C x v a m vt i i il I f nlT »NH 98564 I, rwtg Ladt 1917 Noske und Heine i Streikbrecher sowie gegen die PretzMe und lanat von der Negierung sofortige Maßnahme postscheSonto: Dchvrt a. m. U686 « tnbe 1918 . 18 liegt üom 13. L 9 ifitnbuttou zur (Fnüs »hals, KcmtroSw r: DölL 1 durch Tod 6 .....5 gische r < tien auf den .*. v„...___„ turng protestiert gegen die Machenschaften der Eine österreichische Antwortnote an die Entente. tages zu l-allen. Der Verwaltungsausschuß der Confeterttion Generale du Tvovail Deinerseits nahiN gestern abend eine Tagesordnung an, die Aktion entsprechend den Beschlüssen des Ickten nationalen Gewerk- schaststages zu verallgemeinern. Zu diesem Zwecke wird eine Zusammenkunft franzosi- scher, englischer, italienif cherund bei- ibt ische jrerfen Cbe* Ift *** r. 131 r tz»ev««er Anzeiger chemt täglich, außer an- und Feiertags. vezngLpreis: mrtl.Me. 1.35, viertel- idid) M. 4.05; durch hole- u. Zweigstellen ntatf. Mk. 1.25; durch & • len - fiod in btr °tg(Tel.67!) mmt dasrlbst- Wer vis J 3p» KM * ■ 970 e ■ ■ ■ 9 ... 4 .... 1 7,rJ* * Annahme von Anzeigen f. die Lagesnummer bid zum Nachmittag vorher ohnejedeBerbnidtichkett Preis für 1 mm Höhe für Anzeigen v.34mmBreite örtlich 15 Pf., auswärts 18 Pf., für Reklame- anzeigen von 70 mm Breite 48 Pf. Bei Platz- vorfchrifl20°/yAufschlag. Hauptschriitleiter: Aug. (Soetf. Verantwortlich für Politik: Aua. Goetz, für den übrigen Teil: Di. Reinhold Zenz; für den Anzelgentell: H. Beck; sämtlich in Gießen „Der Parteitag teilt den in vielen Anträgen zum Ausdruck gekommenen Wunsch nach einer Gin-! heitsfront des klassenbewußten Proletariats Deutsche laute Tie Fortdauer der Parterspaltung, d« den kraftvollen Vormarsch der Arbeiterklasse aufzuhalten droht, erkennen wir als die größte Gefahr für! die Lebenshaltung der Arbeiterklasse wie für bte. Abwehr gegenrevolutionärer Machenschaften. Jöet- allen Versuchen, das Proletariat wieder zur Ern-, heit zusammenzuschweißen, wandten sich dre Ver-^ i tretet der U. S. .P wie der K. P. D. gegen bte- Grundsätze der Demokratie. Der Parteitag lehnt das Streben nach einer nur mit den Mitteln des Terrorismus — und auch da nur für kurze 3ett — aufrecht zu erhaltenden Diktatur einer Minderheit ab. Der Parteitag erklärt seine Bereitichaft, in Verhandlungen zur Einigung mit der U. S. P. auf der Grundlage des Erfurter Programms zu treten, sobald die U. S. P. die Grundsätze der Demokratrs rückhaltlos anerkannt und jede Gemeuifchaft mit der mit den Mitteln des Putschismus und unter Verwerfung aller demokratischen Grundsätze wir. Renten K. P.D. aufgegeben haben wird. Die Ver- I Handlungen über die Einigung können nur zentral I geführt werden." schlösse^, von der Regierung Maßnay die allgemeine Teuerung zu verlangen. Versailles, 11. Juni. (WM.) Tie Confederativn Generale du Travail und die Kartell v er bände her Bergleute, Matrosen, Eisenbahner^Hafen- arbeiter, Trans portar beiter,M e tall- arb eiter unb Bauarbeit er nahmen gestern prinzipiell zum Streik Stellung. Tas Kartell veröffentlicht heute eine Mitteilung an die Presse, S t. G e r m a i n e n L a y e, 10. Juni. (WTB.) iRBiiHtuacii au. y~., |v , Korr.-Bureau. Staatskanzler Renner lich , wenigste, was seine Freunde von ihm erwarten gestern Clemeneeau eine Note überrcrcch-u daß er den Lehren der Realität etwas in der er den Machten der Entente vmfftellt, daß Aufmerksamkeit schenkt und sich etwas das deutsch-österreichische Mk durch die Be- aer reicck" I bingungen der unentbehrlichsten Mittel zur Er- t-uft Haltung seines Wirtschaftslebens, sowie zur Auf- 9hm, von Demut und Beftchewenhett tzst I rschterhaltung der staatlichen tmb bürgerlichen Ord- erate bei den Franzosen, die doch immer nur I nung beraubt wäre; denn ihm bliebe weder sein f Hilfe angewiesen waren, nicht viel zu Heimatboden noch seine LebrtiswÄmrft. Es werte den Int übrigen ist ein großer Teil der seiner reichsten und fruchtbarsten Land- Schüsse noch bei der Arbeit. Der Ausschuß striche ber-ubr Gegen ihren W'lkn, chr K- Vip AcgpHüWt sPr Nationen konnte sich nationales Bewußtsein und ihre wrrtschaftlick>en Mr dte Gefellschast tet Kanonen ™ ™ Sntet£ffen würden mchr als 4 von 10 Millionen . ?E^^UNgEN für die Teutsch-Qesderreichern einer feinbfeiigen Fremd- Ämtschlands Mr Gesellschaft der Nationen unterworfen. Aus den angeführten cht einigen. Er beschrankte sich darauf. Dem Junten müßten die Frietensbedingmigen sehr Liererrat das Protokoll über die Diskussion wesentliche, grundsätzliche Aende- Wstelleu. Irungen erfahren, lieber die Regelung der ter- II ritoriafen Fragen wirrten schon in den nächsten • Tagen von deutsch-österreichischer Seite Vorschläge gemacht werden, wahrend die wirtschafklichen An- Tie Agenee Ha Vas veröffentlicht folgenden Be-1 träge für einen Zeitpunkt Vorbehalten wirrten, "I über die „diplomatische Sage": wenn alle bezuglichm Kapitel ter Frietensbedin- Paris, 11. Juni. Die Regierungschefs be-1 jungen Vorlieben Scho" 'A. en am Dienstag mit ter Prüfung der Schluß- hingewiesen, daß gerungen, die die Sonderausschüsse zu ver- ZniZchm den a^tem Boten !^^^Ung . iebenen Kapiteln des deutschen Gegen-^.standenen Oont^^ne gM» archeve 2tefga -twurses eingereicht haben. Am Vormittag l^alstee Wi^echersfellun^tes mrbe der Bericht der Schadenersatz ko m-schm ben ^NfÄrrntenMEen. s«e «1»- '.ssion erörtert. Man scheint sich hier einer Söl'img zu nähern, die den Vorschlägen der Sach- sührt werten, *£ daß ^^.^E^est Irftänbigen Motz und Loucheur entspricht, die ^ho rtw^te.. Tw gegen die Festsetzung einer bestimmten Ent- ter hurt^ftli^n ^igungssumme ausgesprochen haben, während m bw (tebrete der Monade - Amerikaner verlangen, daß in dem Vertrag die bte Lcha f sauge ine Sb sondere uA u- Aung von 100 Milliarden Goldmark festgesetzt schufte s urttn Vorsitz b^Telegwrten ^akli- * Am Nachmittag hielten die Regierungs-1 «rten Großmächte vor, wEi^ch^ff^>fter- ffs nur eine kurze Sitzung ab, da Clemenceau reich 'nitarte^n würte D^Friedms^ß ktemtt ch in die Kammer begeben mußte. Die Be- erfolgen. *ten Abschluß derArtettM d^fes v.-etfemg befaßte sich mit dem ungarischen Ausschmfes abzuwarten. Tie Note erklärt zum ftenzproblem. Mittwoch vormittag traten I Schluß: „Wir können vorwW keinen ^vnfel dar- le Außenminister ter Großmächte zusammen. I über taffen, daß bte ^^t^teutsch-osterrei^ -^Marsch unb Bratianu werten in der Frage der sche Regierung, 'die durch 6 Monate unter gwMn ^Amsch-tschecho-ftowakischen unb ter imgarisch- Anstrengungen die rnnere Ordnung crnfrechter- Manschen Grenze gehört werden. Im Anschluß! halten bat, für bte feigen solcher ttvin wirb ein Berickft abgefaßt werten, von dem I bingungen die Veranttoortung zu überttehmen mwi- Der republikanische Senator Knox brachte einen fötiLten Standpunkten charakterisiert. Die Fran- Antrag ein, in bem er erklärte, ber Senat könne Bmt sind ebenso Idealisten wie Lloyd Georgs sich den Bestimmungen des Völkerbundver- wh feine Freunde. Der Konftikt besteht lediglich11 r a g es nicht anschließen. Er schlage für die crsahrungsgemäßer unb ideologischer Po-! Unterzeichnung eine Trennung des Völkerbunds- M. Uirferen englischen Freunden raten Vertrages vom Friebensverttag vor. Dies würbe Ibit in -Zukunft diese beleidigenden jedem Volke gestatten, sich seine Entscheibnng über Ülllsdr ücke und die überhebende den Völterbunb ohne Nachteil vorzubehalten. Der Sprache %u vermeiden. Frankreich verlor Anttag wurde dem Ausschuß für auswärttge An- Smmal soviel Menschen als England, weil sie gelegenheiten zur weiteren Erwägung mterwiesen. tt «vfert werden mutzen, um England zu gestatten, Dem Vernehmen nach wird eine flTo rAtttßrl kmt Vorbereitungen, die es allen Warnungen offizielle Mitteilung an die Friedenskonferenz ’ 3 Trotz nicht rechtzeittg begonnen chatte, burd^ 1 absichtigt, nach welcher ter Senat suh der Unter» , vi’ffijrat Man könnte viel über den Anteil zeichmmg des Frietensvertrages in der gegenwar- 0[ot)b Georges an diesem Irrtum er-! tigen Fassung widersetzen werbe. tLMd.UEOlMen. Vom 27. Juli bis mm 2. August 1914^ . fcte Lloyd George .Himmel und Erde in Be- tt xmt) finnig, um Asquith daran zu Hintern, MN Man chrcmkreich jenes Versprechen auf fbitfe zu geben, ifinl Labn. Kß vielleicht die Katasttophe hatte Hintern können. Wenn ein Minister solche Fehler in seiner tiir Meist«, Fr^Eergangenheit zu^verzeichnen hat, so ist es Krsang unb M GietzenerAWiger General-Anzeiger für Oberhefsen 3wiMnz«ru«dtn>ck u. Verlag: vrühl'lche Univ.-Vach- u. Stembraderei H. Lange. 8chrtf«ei»ng. Seschästrftelle «.Vknäerel- Lchnlftr.r. Ti- allgemeine Arbeitskommissimr hat bc- beits<«meinschast" nardeshalb Ewiwen, weil der Regierung Mas-nahmen gegen -rot solches- L.Leh«- hem L-nhe «ttftntenden Sitzung Kemrtms nehmen wird. ^t. Germain, tl. Ium. (Wolff.) Tas lorbö t^n ?en^V ö^l kerbnnb wurte^ am Mftglietern ter deutsch-österreichischen Delegation Etag r^ch nicht e?öE .,Da^^rd Ife vorläufig ihre Arbeiten bautet hat un dgestern steifellvs heute zur Sprache kommen. C l e m e n -1 abgereist üt. । ,(ou wird mit Entschiedenheit den ftanzvsischen! Vi^«^rettmgd«r§tte»sln8ran,re,ch. F Wirb betonen, daß wenigstens eine bestimmte I Paris, 11. Jmn. (Woftf.) ~IC rat abgewartet werden muß, um die aufrichtig Zeitungen konstatteren die weitere Ansbret- «iche Gesiimung Teutschlands festzustellen, t u n g d e r S t r e i k s Ein etwaiger Generaliter Wahrscheinlichkeit nach wird schlietzich diese streik ter Eisenbahner^beunruhigt dw amtlichen M lickt durchbringen. — Hinsichtlich des pol! Stellen nicht, da alle Maßnahmen grtroften ftnd, ''i sch-deutschen Grenzproblems scheint' mn Stönmgen zu vermeßen. Es ist tee Mögttter Volksabstimmung burchgeführt terungcn bewilligt werten, te» iW Deinen soll. I mitmachm. fangt von ter Regierung sofortige Maßnahmen zur | TXjtäptten zu langen Verteidigungsreden das Wort-, -Beärmbfung der Lebensmittelteuerung, xer AÜ8-1 Beite Minister sprachen recht wirkungsvoll unb Der» scvuv oeschLoß, von heute an ständig zu tagen. teibigten ihre Sache mit großem rebnenschen ®e*' R°d-"i°n aus einem Amsterdam, 11. Juni. (WTB.) Die Unabhängigen und der noch Wetter links stehen- ,',Dckily News" vom 9. 6. bringt eine Ren- ^en polttischen Gruppen bloß, bte Maschinengewehre termeldung, wonach^ auf dem britis.chen und Handgranaten zuerst als Kampfmtttel m bte Kreuzer „Australia" vor der Abreise spvlttische Arena gettagen haben. Ater er übte nnä Freemantle ernste Unruhen unter der! ebenso rücksichtslose und harte Kritik an den etgenM ^Wafeung hWwa Sie " Mannschaft verlangte, daß die .lieife des Streu- «nt) Besonders seine Mitteilungen über die zers verschoben werde. Da der Kapitan der Unterhandlungen des früheren Volksteaufttagiew Forderung nicht stattgab, weigerten stch die!^^ Barth mit dem General von Lütt Witz- Matrosen, Dampf aufzumachen, so daß dies! wurden vom Partettag mit Erstaunen aufgenonv* von Unteroffizieren ausgeführt werden mußte, men. Tatsächlich haben die Unabhängigen durch Als das Schiff nach einigen Stunden die hohe Barth am letzten Samstag dem Garteschutzmkorps, Soe erreichte verlas der Kapitän der!ters sie sonst nicht genug herunterreißen Formen,' M I h; rie 0 aartife l über ckngeteten, nach dem Sturze der gegenwarttMM Re-' d „ V 11 VLVrfAnm K gierungdie künftige unabhängige Regierimü)chutzeni Meuterer nf9 e0 ? '•?m‘Mfer. Vorläufig denkt ater Noske noch lange dann kehrten bte Matrosen auf ihre Posten ^tnen Rückttttt, sondern will, wie er unter zurück. Etwa 50 Mannschaften wurden ver- stürmischem Beifall erllärtt, ausharren, um daran hastet. Sechs Matrosen erhielten strengen mttzuhelfen, das deutsche Volk aus dem gegenwärtig Arrest und werden wahrscheinlich in Swney gen Elend herauszuführen. w» ein Kriegsgericht gestellt. Auch der prenßrsch- M.mster des Arnern —--------- ! Heine operierte recht glücklich. Er trug eilt — . gewaltiges Artettsprogramm vor, das sich die Ver s0Zr«0eM0rrMfcye partettag, preußische Regierung gesetzt hat und dessen neftger Weimar, den 11. Jmri 1919. Umfang den Parteitag davon überzeugte daß es Heute berichtete zunächst Bartels über die nicht im Hmckminbrehen aUszufübrtn M Heme Kusienver h ältnisse. Zur Zeit des Würz- konnte eine Reihe von Beispielen tesur anmhren, tzvrger Parteiürges hatte die Partei infolge ber wie verhängnisvoll stch ^^ ^mg sorqsaltige und Kriegsverhältnisse den tieUm Stand ter Mit- chludrige Arbeit gerade auf dem schmengen Ge gttederzahl. Nach ter Revotetton und ter Demobil- terte der Verwaltung ."^ifen wurde. Auch Heine machung erfolgte ein riesiger Zustrom. Es liegt richtete schane Angriffe gegen d ^ine Statistik vor, die nicht vollständig ist. Die eigenen Lager^dw immer vur /teanlnsieren und Mitglieder zahl in den Bezirken, die berichtet ha- mit tem Uebertritt zu den Unabhängigen broten, iten, betrug am 31. März 1917 etwa eine Viertel- anstatt selbst von unten terauf fÄj'S nvillion, heute über eine Million, ungefähr soviel lichen Ausbail Verhältn se m Pratzen mit tote vor dem 'Krieg. Barkels sagt, man würde die zuartetten Er prägte das ^uttenente ^ort datz neuen Anhänger enttäuschen, wenn man mcht alles, nur Unterdruckimg von oben Ammen kann, wah was ttotz des allgenvinen Zusammenbruches durch- rend die Freiheit sich von unten heraus Bahn führbar fei, auch wirtlich durchführen würde. Aber brechen muß. tri1lrh. test über, wie bä möglich sei, gingen die Meinnw-l Von den Rednern aus dem Lcmde wurde über men aAseimrnter, und da tue Ärfflläruwg not. Es I den schleppten Gang der Demokratisierung eer sei richtig, daß ein gewisser Zng nach links bestehe I Verwaltung der Emzelstaattn, u^tesmrdere tn Pr^^ wÄte taW UnabWfligW 6«, Klage übergegangen feien, dasselbe sei bei den Unabhängig allen Lanteat^und oxn ber Fall, ,tee einen Teil ihrer Mttälttter an Mehrere ^Kegwrte, offenbar mtt scharfen 8e Kommunisten verloren hätten. Jedenfalls ater, ten gegen Noske .^v^er nach Weim^ sagt Bartels, hat die sozialdemokrattsche Partei feine Worten nxir^t'- c c P ri hcrfnrpTt 'Ty;? ffcnticrhältni£fe baten I Aussühruiigen Kines besseren> belehirt Worten wären. 2LaJ LLn I Nosk^ Angriff auf die Berliner .Parteimitglieder, wird mit Deftzit gearbeitet. Das Vermögen der daß sie im Kampfe ge^n bic_ Unabhängigen keine Partei hat sich um mrre Million Mark vermindert. Courage zeigen, wie^Abch Dmger, E^rts Bureau- Bnrtrts «,v»Iliert an d« tätiac Mtartett aller direllor, zurück unb versicherte, daß bte große V^trt«nchTi Mehrheit ter Berliner Parteigenossen die Nosfe- lieber die Drtett im Bik btt ngs- und Ju -! Hetze unbedingt ablehnLN. send wes en berichtet Schultz und hebt hervor, Am Donnerstag wird die Aussprache durch daß das Bilimngswesen im Kriege sehr gelitten. Scheitemanns Referat über die Ausgaben der Par- habe, weniger die Argendtewegung. Er begrüßt tei in ber Republik unterbrochen, da Scheitemann es tesonters, daß auch viele Jntell-ekttrelle in die I möglichst bald nach Berlin abreifen möchte. Partei ein getreten feien, die nun möchichst bald! --- tn die sozialemokratische Literatur einzufuhren — -6 AxMAe /KaCnfcaa feien. Schultz spricht dann über die Erneuerung ter dUffl EMVUkf ClttCS Gesetzes UDCl sozialdemokratischen Jugendorganisation. Große! Bdt!cb$tätC. Erwartungen setzt er auf die sozialtemokrattschen . . ^nfirifnuteiw Lehrer, die nach der Revolution.m großer Zahl Der M it tel r he i n tf cke F“b.rif at”J toi ter Partei gekommen seien. EinJrrtum dieser Verein und der V e r band M Ute l b c u Lehrer fei es, wenn sie meinen, die Gegensätze zwi- scher ^nbuRri eller b^en zu dem von scheii den sozialistischen Parteien durch eure Sonder- Reichsregicrung veroftentlichteii Entwurf cl oraamfaton üterbrüden zu können. Man habe den setzes über Setri ebs r a t c Stellung vrnommen ^A^krittiMu Lehrern eine besondere „Ar-'und senden uns darüber eine Sfsentliche Erllarung, ßestost Mk. 4.05 viertel- erri&Zv.. ferL ausfchl. Bestellg. Krmfprech - Anfchlüfie: TjHer. R?" |irbie©d)rtft.,ethmgll2 W* ktrlas,GefchäftssteUe51 Inschrift für Drahtimch- w? Ä nchtem Lvreiger Sieben. "CUK fULU-Jt. |UL Vit- «"I ----- -- ,. - .fei, bte eine Stärkung gegenüber den örtlichen! Autoritäten brauchten, welche sich schon wieder regten, unb gegen welche bas Kultusministerium nicht energisch genug auftrete. Schultz spricht ferner von der Absicht, mehr sozialistische^ Literawr an^ die Massen teranjubringen und ruft schließlich eoew falls Weimar als Symbol an. Nach einem kurzen Bericht der Konttollkom- smission referiert Adolf Schulz über die Tätig- in'HLt'wi^d."d°voil K-imtnis Su netto«. Kit.der Kommission sür VreU-°nrel-a-n- R«>roleiite unb Seeleute den Generalstreik! heIten. Er beflogt heftig den Papier mangel. Die auf den 16 9<>suli festsetzten falls bis dahin ihre Kommission hat neue Erschlage gemacht, die ater ^nrterHTmm vö lia teirckoesetzt sind Das das Reichswirtschaftsamt abgelehnt hat. Eme Pa- lartefi erthärt sich mit den beiten Gewertsckwften piernot gete nic^t; ed nur an Ä, dr°un- — Kn° ÄÄ’^Är'1in oiel-n Anträgen schietenen Verbände, gcgeoenenfalls seinerseits durch eine Aktion unterstützen. . Durch den übermäßig verzögerten Friedens- sckstuß, durch die släiidige Teuerung, durch die drohenden neuen Steuern, durch bte Eingriffe m das Selbstbestimmungsrecht ber Völker, durch den Versuch, die russische unb ungarische Revolution' zu erdrosseln, sowie durch die Verzögerung der Temobilniachung und ter allgemeinen Amnestie fei eine Sage geschaffen, ter man nur durch eine gemeinsame und gleichzeitige nationale und internationale Aktion ffeuem könne. In tem Wunsche, zu praktisckfen Resultaten zu kommen, die das Schicksal der Arbeiterschaft und das Land selbst retten würden, erklärt das Kartell, sich birett an die Beschlüsse des letzten nationalen Gewerkschists- crnftrodlen von Ben Arbeitgebern uyd ArbeitnH-1 genommen werden. Statt des allein berufenen und | während aber in Münster und Ober-Bessir mern rwch'recht verschieden ausgelegt. Die öfteren" > befähigten Handels, dessen persönliches Interesse heftige Regengüsse ncedergingen, die von trockenen Fluren begierig aufgesaugt wurden O Lrch, 11. Juiii. Der gestrige Schwei uchdrucki Generalstreik. M., 11. Juni. (WoM « Trats findet aus Anlaß Frankfurt a. ihnen nicht zustande kam. stellten int Rahmen des Gesetzes Rechnung zu tragen. Die Bedenken der Arbeitgeber zum Aufbau der ^Betriebsräte gingen vorwiegend dahin, aast durch die nach dem Entwurf möglichen häufigen Wechsel in der Zusammensetzung der Betriebsräte eine dauernde Unrulje und Störung der Produktion crntreten müsse, während wiederum der radikale -Flügel der Arbeitnehmer den höchsten Grad von Beweglichkeit für die Wahl und Abberufung der Bctriebsratsmi!glieder forderte. Ter Vertreter.der Landwirtschaft äußerte grundsätzliche Bedenken, das Gesetz überlraupt auf sein Gewerbe auszudchnen. Auch über die Befugnisse der Betriebsräte ist eine Klärung noch nicht Angestellten verlangen.in allen Fällen «ne ent- scheidende Mitwirkung. Eine besonders tiefe Kluft zeigte sich bei der Beratung über denwirtschaft- lichen Aufgabenkrers. Tie Unternehmer — Bad Ems, 11. Juni. Der Schade«, der durch die französische Besatzung an den D« bLuden und deren Einrichtungen vs ursacht wird, ist außerordentlich hoch. Gmertm W MW K^ion Kreis Büdingen. ba. Büdingen, 12. Juni. Tie erste Gi me inderatssr tzu n g mit ber neugewählg Gemeindevertretung sand am Tienstag nachmiiv unter Vorsitz von Bürgermeister Fendt statt. Bi germeifter Fendt eröffnete die Sitzung unter Li weis auf die neue Zett, die bar Wiederauibi unter äußerster Spars amkett bringen müsse. A auch jetzt müsse am Wohl ber Gemeinde weit gebaut weiden. Nach dieser Ansprache und Wett des Tankes an die bisherige Gemeindeverttet« für ihre ersprießliche Tätigkeit wurden die 9 meinderatsmitglieder auf Grund ber Landgemeini ordnung verpflichtet. Bevor die Tagesordnung j raten mürbe, 'stellt Fr.' Klein im Namen der ,f zialdemokrattschen ober durch die sozialdemokratisi Liste gewählten" Gemeinderatsmitglieder fest, in sie feinen Parteihader in das Rathaus bring wollten und ihnen nur das Gemeiudewohl a Herzen liege, mib daß sie, wie der bisherige 9 meinberat, das Losholz den Berechtigten unt allen Umständen erhalten, wissen wollten. D Finanzamt schlägt vor, den bisherigen Stent koeffizient (etwa 111 v. H.) zu belassen und bi sich dadurch ergebenden Mehrertrag einem beiu deren Fonds zuzuweisen, auf den im Bedarsssal später einmal zurückgegriffen werden könne. B gen Erhöhung des Kokspreises soll der Bürgt Rathause lebte heute nrieber etwas auf. O Lich, 11. Juni. Da die Mitglieder^ des Gesangoereins '„Cäeilia" wieder die alte Höh aufweist, ließ der Verein am zweiten Pfingslf^ tage zur Freude der Bevölkerung eine alte belich Sitte wieder neu au fiebern. Auf einem Gang rnrj um die Stabt wurden am frühen Morgen mu.i Leitung des stettvertretenden Dirigenten Berz □ zwölf verschiedenen Plätzen dem Tag angepl^ Chöre gesungen, u. a. auch mn Grabe des iDälfreii des Krieges verstorbenen verdienstvollen Tiri^ü ten, Lehrer Zimmer, und vor dem kürUiijq Schlosse. Fürst Karl sprach den Sangern lichsten Tank für die fünftlerifdien Tarbietun-i aus. — Unsere Marienstiftskirche prangte ß Pftugsten nach altem Brauche wieder im Schnitz der Maien. Kreis Wetzlar. wa. Aßlar, 12. Juni. Dienstag vvrmiM machte der 30jährige Bahnarbetter .Heürrich r" von hier seinem Leben durch Erhängen ein Hessen-Nassau. Mrs der wir das Wesentlichste hiermit entnehmen. Die betben Korporationen erheben im allgemeinen Wwenpruch gegen alle Versuche, die Privattmter- üehmungen einer Mitbestimmung der Arbeiter und Angestellten in Fragen der Betriebsleitung und Betriebsfübrung zu unterwerfen. Die wichtigsten Bedeuten, die dabei vorgebracht werden, liegen darin, daß die Arbeiter und Angestellten mit ihrem Rechte der Freizügigkeit neue wichtige Rechte vereinigen mürben und keine Verpflichtung und Verantwortung für das Schicksal des Unternehmens zu tragen hätten. Sollte trotz der grundsätzlichen Bedenken an der Einführung von Bettiebsräten festgehalten werden, so machen die genannten Körperschaften zu dem Entwurf u. a. folgende Abänderungsvorschläge : Zu 8 4 ^Vertretung der Arbeiter und Angestellten) Satz 2 ist zu streichen. Begründung: „Der beabsichtigte Schutz der Minderheitsgruppe darf nicht eingeschränkt werden. Es gibt eine ganze Reih' industrieller Mittelbetriebe, in denen die Angestellten weniger als ein Zehntel ber Arbeitnehmer ausmachen und auch wohl unter 10 Personen zählen, und doch sind dabei die Angestellten eine für die Gütererzeugung sehr wichtige und mit der Materie besonders oertraute Gruppe. Ebenso wird im Einzelhandel und vor allem im Großhandel die Zahl der Angestellten häufig um das Mehrfache der Arbeiter überwiegen. Z u § 1 0 (Wahl des Betriebsrates). In Absatz 4 muß statt der Zugehörigkeit zum Betrieb von einem Monat eine solche von zwei Jahren verlangt werden. Begründung: „Es erscheint vollkommen undenkbar, daß ein Arbeiter, der erst einen Monat dem Betrieb angehört, im Betriebsrat, im Sinne des Entwurfes, praktische Arbeit leisten kann. Die langjährige Erfahung, die bei aller fachlichen Vorbildung für Unternehmer und Angestellte erforderlich ist, kann von dem Arbeiter unmöglich in einem Monat gewonnen werden." 3ii § 15 (Befuanisse). In Ziffer 2 (Lohn- und Arbeitsverhältnisse) sind in dem Satzteil „bei der Einführung neuer Arbetts- und Löhnungsmethoden" die Worte „Arbetts- und" zu streichen. Begründung: „Die Einführung neuer Arbeitsmethoden ist ausschließlich eine Frage der Betriebsleitung, die daher nur von dem verantwortlichen Unternehmer bzw. Leiter des Betriebes beurteilt werben kann. Die Mitwirkung der Arbeiter kann leicht zur Hintanhaltung von technischen Fortschritten und damtt zur Schwächung der Wett- bewerbsfähigLtt der Industrie gegenüber dem Auslände führen." Zu Ziffer 4 (Einstellung unb Entlassung von Arbeitnehmern). Die Bezugnahme auf die §§ 21—23 ist zu streichen unb nur die Bezugnahme auf §20 und 38 zu belassen. Begründung: „§20 will eine Anhörung des Betriebsrates bei Anstellungen und ©ntlaffungen durch Erweiterung, Einschränkung oder Sttllelegung des Betriebes oder durch veränderte Technik. — Hiergegen bestehen keine Bedenken. Die §§ 21—23 dagegen wollen eine Mitwirkung des Betriebsrates auch bei der Anstellung unb Entlassung des einzelnen Angestellten unb Arbeiters aus irgend welchen Gründen unb ein Beschwerde- und Entscheidungsverfahren gegen die Maßnahmen des Unternehmers vor dem Schlichtungs-Ausschuß. Diese Vorschriften greifen tief in die Befugnisse ber Betriebsleitung ein unb legen dem Unternehmer Fesseln an, die seine Autorität untergraben unb seine Tätigkeit lähmen." Zn Ziffer? (Arbettsernstellungen). Der Wortlaut ist wie folgt zu ändern: „dahinzuwirken, daß Arbettseinstellungen und Aussperrungen möglichst vermieden werden. Sind die Bemühungen erfolglos und stehen nicht tarifliche Bestimmungen einer Arbeitseinstellung ober Aussperrung entgegen, so hat er bafür Sorge zu tragen, daß vor Anrufung ber zuständigen tariflichen Schlichtnngs- stelle leine Arbettseinstellung oder Aussperrung stattfindet. Ist eine solche Stelle nicht vorhanden, und beabsichtigen erhebliche Teile ber Arbeitnehmerschaft, eine Arbettseinstellung vorzunehmen, so hat der Betriebsrat für eine ordnungsmäßige unb geheime Abstimmung zu sorgen, an ber teilzunehmen allen Arbeitnehmern des Betriebes ermöglicht wird, die an der geplanten Arbeitseinstellung teilnehmen sollen." — Begründung: „Der Vorschlag will die Pflicht des Betriebsrates, auf Vermeidung von Arbettsstörungen hinzuwirken, in den Vordergrund stellen, daneben auch darauf Hinweisen, daß in manchen Gewerben durch tarifliche Bestimmungen die Arbettseinstellung oder Aussperrung ausgeschlossen ist, ferner auf die Schlichtung von Strettigkeiten hinwirken und erst in letzter Linie das Verfahren für den Fall einer drohenden SlrbeitseinfteUung regeln." Z u Ziffer 10 (Unterstützung in ber Betriebsleitung). Der Wortlaut ist wie folgt zu ändern: „Auf die Arbettnehmer im Sinne der Erzielung einer möglichst hohen Arbeitsleistung einzuwirken." Begründung: „Der Vorschlag bezweckt, dem Hinweis auf die Förderung der Produktion einen bestimmteren Ausdruck zu geben. Dagegen ist der Satz des Entwurfes „den Arbeitgeber bei der Betriebsleitung durch Rat zu unterstützen" weg- zulasfen, weil oie Betriebsleitung Kenntnisse und langjährige Erfahrungen erfordert, die dem Arbeitnehmer naturgemäß abgehen." Weitere Vorschläge betreffen genauere Fassung ber Bestimmungen unb das technische Verfahren sowie bte Strafbestimmungen. Berlin, 10. Juni. Der im Reichsarbetts- minifterium eingesetzte Ausschuß zur Beratung des Voventwnrfes über ein Betriebsrätegesetz hat in fünftägiger Sitzung seine erste Lesung beendet. Eine Annäherung der Auffassungen haben die Beratungen noch nicht gebracht. Die Regie- rungeoertreter beschränkten sich darauf, von ben kritischen Bemerkungen unb Anregungen ber Arbeitgeber unb Arbeitnehmer, die meist in entgegengesetzter Richtung liegen, Notiz zu nehmen. In der Wahlrechtsfrage verlangten die Arbeitnehmer eine wesentliche Herabsetzung ber Altersgrenze, die Unternehmer umgekehrt eine Heranf- fttzung. Von ben Angestelltenvertretem wurden verschiedene Vorschläge gemacht, um den besonderen beruflichen Bedürfnissen ber Priva tange- ch» Zunächst gehören ber neuen Verbindung 0' l'KnU, Antes, Babberger, Beckmann, Eberz, Engeit «.... "arten W kaufen q ber Regierung ber Volkskammer vor gelegte Landgesetz, das einer Regierung, zu der die Landwirtschaft kein Vertrauen haben kann, die weitgehendsten Vollmachten erteilt. Insbesondere spricht sie sich gegen die Sozialisierung des Grund und Bodens aus, wie sie in sozialdemokratischen Anttägen in ber Volkskammer zutage getreten ist. Auch das Fortbestehen der Zwangswirtschaft ist pon dem Geiste getragen, die Allgewalt des Staates und der Regierung zu erweitern, von dem auch das Landgesetz beseelt ist. Neben dem nffse der Betriebsräte ist eine Klärung noch nichtj Besitz von Grund und Boden soll dem Bauer {rißaRea. Ln Begriff deL ,Mst«irLuS" iuwiebeä Recht über die Erzeugmffe semer Arhett Landgesetzes und die Stellung seiner Partei dazu in ber Volkskammer, ferner «Oek.-Rat Hensel- Dortelweil, Bürgermeister M ö r l e r - Ockstadt, Fr. Heu s e r - Niederweffel, Fr. Fenchel, Beigeorb. M-ickel-Ossenheim, Oek.-Rat Breidenbach- Dorheim und Stabti). Leuchtgens- FriMievg. Stadt und Land müßten einig sein, barat werbe das Vaterland gedeihen. ,Jm Schlußwort betonte der Vorsitzende Dr. v. H e l m 0 l t : Das Landgesetz gebe alle Macht ber Regierung, ferne Ausführung hänge von bereu sainmensetzung ab. Daran anknüpsenb schilderte er die Vettern-- unb aiftrteiherrschaft, wie sie unter der Revolution herrsche. Freie Bahn dem Tüchti- llen — in ber Partei, sei die Losung geworden. Die heutige Versammlung habe den Beweis geliefert, baß der Bauernstand um sein Dasein zu kämpfen berät sä. Mit einem Hoch auf den Hessischen Bauernstand scUoß die Kundgebung. Att» Stabt and Land. Gießen , den 12. Juni 1919. ** Amtliche Personalnachrichten. Ter Kreisamtsgehttfe Kaspar Karl Rüffer zu Alsftld wurde mit Wirkung vorn 1. Juli 1919 zum KreisanttsbureauVorsteher beim Kreisamt Heppen heim, ber Kreisamtsbur eaugehstfe Ludwig Muhl zu Erbach mit Wirkung vorn 1. Juli 1919 zum Kreisamtsgehilfen ernannt. — Tem Pfarrverwalter zu Maulbach, Tivisionspfarrer a. D. Gustav Hoffmann unb dem Pfarrverwalter Jakob S ch l a m p !zu Höchst a. b. Nidder wurden am 6. Jimi l. Js. die evangelischen Pfarrstellen, dem Lehrer Karl Blei zu Lützel-Wiebelsbach, Kreis Erbach, leine Lehrerstelle an der Volksschule zu Schotten: -der Schulamtsanwärterin Agnes Hirschmann aus Wieseirtheid (Unterfranken) eine Lehrerinstelle an der Volksschule zu Bieber, Kreis Offenbach; der Schulamtsanwärtenn Elisabeth Merkel aus Tarmstadt eine Lehrerinstelle an der Volksschule zu Munster, Kreis Dieburg, unb dem Schulamtsanwärter Johmrn Gesser aus Groß-Stein heim eine -Lehrerstelle an der Volksschule zu Rockenberg, Kreis Friedberg, übertragen. — Am 30. April wurde dem Eisenba hn-La ad- messer Georg .Perschbacher, dem Technischen Eisenbahn-Obersekretär Friedrich O r t h , dem Toch- nifefcn Eisenbahnsekretär Friedrich Liederbach-, dem Technischen Dberbahnassist?enten Will). Blitz und dem Lokomotivführer Heinrich H 0 l z schu h, alle zu -Frankfurt a. M., sowie dem Weichmsteller 1. Klasse Wilhelm Seipel zu Stockheim (Oberhessen), sämtlich in ber Hessisch-Preußischen Eisenbahn gerneinscha ft, die unkündbare Anstellung verliehen. — Der Oberlehrer an ber Realschule Butzbach Dr. Albert Pepp le r wurde auf fein Nachsuchen mit Wirkung vom 15. Juni 1919 aus dem hessischen Schuldienst entlassen. — Tie mit einem evangelischen Lehrer zu besetzenbe Schulstelle zu Sickendorf, Kreis Lauterbach, ist erledigt. ** Sitzungen des Schwurgerichts finden Montag, Dienstag und Mittwoch nächster Woche statt. Am Montag wird gegen Daniel Keßler wegen Notzucht verhandelt; die Anklage wird von Staatsanwalt Hainer vertreten, Verteidiger ist Rechtsanwalt Raab. Am Dienstag wird sich Stanislaus Lewan- dowsky aus Nidda wegen qualifizierten Totschlags zu verantworten haben; Vertreter der Anklage ist Gerichtsassessor Dr. Eckert, Verteidiger Rechtsanwalt Schneider Am Mittwoch steht eine Brandstiftung zur Verhandlung. Der Angeklagte Wilhelm MAler aus Wernges wird von Rechtsanwalt Dr. Meuser verteidigt und die Anklage von Oberstaatsanwalt Hofmann vertreten. ** Prüfungen. Eine Bekanntmachung des Landesamts für Bildungswesen setzt für das laufende Schuljahr u. a. folgende Prüftmgstermine fest: Prüfung ssraelttischer Religionslehrer 10. Dezember 1919; Entlassungsprüfung am Seminar Friedberg 8. März 1920; Aufnahmeprüfungen an ben Seminaren unb Vorsemin-aren 25. März 1920; Prüfung für Kinbergärtnerinnen in ©ie feen 18. September 1919 unb Prüfung für Kindergärtnerinnen, Haushaltmrgs- unb Hanbarbettslehverttrnen in Gießen 15.—20. Februar 1920. ** Ein Wohltätigkeitskonzert zum Besten unserer Kriegsgefangenen finbet am Freitag ben 20. Juni, abenbs pünktlich 8V4 Uhr, in ber neuen Aula ber Universität statt, veranstaltet von Fräulein Ida Stammler unb ausgeführt von Schülerinnen derselben, unter Mitwirkung des Pianisten Julins Hahn. ** Der Reichsbund der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen u. ehern. Kr iegsteilnehmer (Ortsgruppe Gießen) hält am Samstag, abends 8V2 Uhr, im (Safe Leib eine Mitgliederversammlung ab. Wir weisen besonders auf Punkt 4 der Tagesordnung hin: „Entlasfungsanzüge unb EntlassungsgeÜ). Aufklärung hierüber unb Verteilung von Anttägen hierzu." ** Wetterdienst. Voraussichtliches Wetter am Freitag: Ziemlich heiter nnb trocken, warm, südliche Wmde. Landkreis Kietze». O Lich, 10. Juni. Die Gewitter am ersten Pfingstfeiertage brachten manchen 2anb» strichen einen ergiebigen Regen. Unsere Gemarkung beton iw: leider nur geringe Msgou. ■ qLid>, 11. markt geigte euren sehr statten Auftrieb. Mehv, hundert Tiere waren aufgefahren. Obwohl gut " reiche Käufer erschienen waren unb auch ziena vA unb viele Tiere abgesetzt wurden, war der Handel c iW' qi allgemeinen doch gedrückt unb schleppend. Es (d M., * das an ben hohen Preisen, die viele Käufer zuch rV;-'( l'iulhck hielten. Am Morgen wurden für 4—5 Wvib Moeu alte Ferkel 180-200 Mk., für 6—8 Wochen ch Tiere 200—250 Mk. pro Stück bezahll. Ge« f ^..Mlbes kaum Mittag flauten die Preise beträchtlich ab. 4~ <^1 wenig ( Wochen alle «Ferkel wurden zuletzt für 125—15 ||JV^nau, U Mark, 6—8 Wock>en alte zu 180—200 Mk. öd VLw Stück verkauft. Auch ber Kramer markt 3 ''ch«,ngen d ► WM M kiikaivW mit Weste f. schlanke Fig., Gröhe 1,77, zu kauf. ges. Schrift!. Angeb. u. 011516 an den Gien. Anz. erb. Kaufe getragene Herren- undi Damenkleider, Übten,, (Sold und Silbersache» u. alle von mir geführtem Gegenstände. 09705 Jükob Ott Neue» Baue 17. ■llimilllilUllllUlllllHIIl» | Verschiedenes | Fast neues schwarz. ?alel-, Klavier gegen Piano zui vertauschen. ö” E. Stein,, Branbera, Marktstrahe 18. Für 2 16jähr. NtädelS w. FnieNiiscnthiiIt in guter Familie auf dem Lande ges. Schr. Angeb. u. 01147. i an den Gieß. Anz. Reifere Tennisspielerin oder -Spieler als Parlnei für vormittags gesucht Schrift!. 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Das Sta bild Kaiser Wilhelms des Ersten wurde kannten Tätern vom Sockel gehoben und auf Straße geworfen, wobei es schwere Beschä- gen erlitt. >— Es ist auffällig, aber nicht rabc verwunderlich, daß die Deukmalsbeschä- , Dunges Ehepaar sucht ^N-Zimmer ?Wobng., t?'L auch leeres Zimmer, kch-riftl. Angebote unter an den Gieß. Anz. das Gemeinbem.'dl , W der bisherige den Berechtigten lassen wollten, den bisherigen Si Neues Hans 4 Etag. mit je 5 Zimmern, Bad und Garten z. verk., 1 Wohnung sofort beziehb. Sch. Ang. unt. 011506 an den Gieß. Anz. erbeten. Pretägr oorzcnsieren lassen. Das Hirtenschrei- des Limburger Bischofs durfte überhaupt nicht lesen werden. mr. Vom Untermain, 11. Jimi. Die ,r tie ^agwömintt km tnt kanten bei H dir srzialdmo digmgen im besetzten Gebiet sich Hausen. mr. Höchst a. M, 11. Juni. Ter Wert erbeut schen Mark wurde auf 48 Centimes stgesetzt. ' — Mainz, 11. Juni. Tie französische Zen- nr ist seit einigen Tagen außerordentlich verschärft utib erstreckt sich jetzt sogar auf dte bischöflichen birten bri e f e. Don diesen darf in den Kirchen mir das verlesen werden, was der ftanzösische Liiub. MliWeil am liebsten vom Lande, für sofort ob. später ges. 7044 Bleichstraße »3 Müllerschr Badeanstalt. Wafferwärme der Lahn am 12. Juni: 18° R. Sitzung abhglken, in der die Gegenvorschläge be* deutschen Regierung auf die Friedensv or- s chläge der Entente und die Anftoort der Entente auf diese Vorschläge beraten werden sollen^ Rostes Enthüllung. Die tkommimatwahlen. O Li ch, 12. Juni. Die Bürgermrister- ahl findet voraussichtlich «am 6. Juli statt. 15 Kandidat wird Stadtrechner Heinriche Fuhr zur Suche Wanderer- oder N.S.U.- Motorrad 2 Zylinder, neu oder ge- braucht, jedoch von guter Beschaffenheit. mit Bereifung »u kaufen 011478 Schönau BabnbofstraßeL76. Hansverkaus. 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I» vermieten, mögt, an dliöndige Dame. 011516 heeh911ielm.@ieh. Str. 21 fand die Tagung der wissenschaftlichen Studenten- vereine „Unitas" statt, zu der Vertreter aller deutschen Universitäten erschienen waren. Damit verbunden wurde gleichzeitig die Fahnenweihe des Frankfurter Zweigvereins, an die sich dann eine Auffahrt durch jöie Stadt xum Frühft>mmers schloß. • a ■ ,,, IL „........, ,, ■WH b ■ mwa umwBsmwutfMuw Ä WVaWL T,io. vffkSli aStW«* kN Wh mir. Frankfurt a. M., 11. Ium. Der Heu» üxe Arbeitspferdemarkt auf dem Gelände a der landwirtschaftlichen Lalle, war M gut beschickt. Es mögen 1000—1100 Tiere ge- ßtn sein. Die Qualität kann mit „Mittel" be- |rd$net werden. Hessische Zigeuner boten außer-- ^ldentlich gut gepflegte Tiere feil. Die Preise wann hoch und ließen auch gegen Mittag kaum nach, [0 daß ein lieber stand blieb. Gute Pferde galten KOO—9000 Mk., Mittelware Ivar für 5000 bis KOO Mk. käuflich. Russenpferde 2200—4100 Mk. Eilige Fohlen fanden leicht Käufer. Schlachtpserde hieben infolge Kommunalisierung des Pserde- jj gchtgewerbcs kaum angeboten. Bor- und Nach- wse wurden wenig getätigt. In Dich Vier zum 1. Oktober eine « Zimmer - Wohnung nieten oder ein Ein- Ivmilienbaus m. Garten h mieten oder zu kaufen itludjt. Schrift!. Angeb. w-r 6078 a. d. Gieß Anz. Bern, 11. Juni. (WTB.) Laut „Grornale d'Jtalia" hat sich die innerpolitische Lage in Italien derart z u g e s v i tz t, daß eine Mi - n i ste r kr i se nicht ausgeftAvssen erscheint. Orlando muß.seine Rückkehr nach Rom beschleunigen: er wird am Sonntag in der Hauptstadt zurückerwartet. Im.„Secwlo" kommt die starke Beun- rulügung über die Zustande in Italien zum Ausdruck, die sich in der Ausdehnung der Streikbewegung und die Erbitterung der Massen über die Lebensmitteltenerung äußern. Ter Verband der italienischen Industriellen richtete mit Rücksicht auf »die Lebensmittelnot das dringende Ersuchen an wie Regierung, alle bei der Heeresoer- waltung auf .Lager befindlichen Lebens mittel Vorräte zu reguirieren und sofort ohne Rücksicht auf die Einkaufskosten .zu billigen Preisen auf den Markt zu bringen. Trotz aller Zugeständnisse der Regier-ung hatder a l l ge meine Le hre r str e t k heute eingesetzt und sich besonders über Mailand, Boiogne und Genua ausgedehnt. In Savone und Lucca streiken die Te lepho nan ge fte l l te n; der Bewegung -haben sich zum Teil auch die höheren Beamten >angeschlossen. Weiter droht ein Streik des -Perwnals derPostagenturen. Aus dem ganzen Lande wird eine Verschärfung der Lage gemeldet. Rach dem „Avanti" ist man bom Generalstreik nicht mehr weit entfernt, besonders schwer sck^nen die Zustande in Verona zu fern, doch werden von der Zensur alle Berichte aus der Stadt unterdrückt. In Varese kam es zu Straßenkämpsen. In Mailand streiken retten. 1 Das Urteil hn Würzburger Hochverrats- prozest. Würzburg, 12. Juni. (WTB.) Rach mer- tägiger Verhandlung wurde gestern abend das Urteil im Hochverratsprozeß Weibel-, Sauber und H a g em e t fter, die Anfang Aprtl. den Röteputsch in Würzburg und Schwetnsurth inszeniert hatten, von dem Würzburger Landgericht verkündet. Es wurden verurterlt: Weibel zu 15 Jahren, Sauber zar 12 Zähren Festung, Hagemeister zu zehn I ah ren Festung Der Staatsanwalt hatte für alle dre, Angeklagten die Todesstrafe beantragt. Verhängung des Standrechts in der tschecho- slowakischm Republik. Prag, 12. Juni. (WTB.) Amtlich. Im ganzen Bereich der tsche cho-slowakr scheu R e p ic b l i k ist das S t a n d r e ch t über alle der Militärgerichtsbarkeit unterlregenden Personen verhängt. Aufhebung der Zwangsbewirtschastung des: Hafers. Berlin, 11. Juni. (WTB.) Wie wir Horen, hat das Reichsernährungsamt die Z w a n g s b e - wirtschastung des Hafers ausgehoben, dagegen soll die Gerste vorläuftg werter bewirtschaftet werden, wenigstens bis die Ernte uberscham werden kann. Die Kohlenpreise. Essen, 11. Juni. (WTB.) In der heutiges Versammlung der Zechenbesitzer nmrben bit Richtpreise für die Zeit vom 16. Ium bu- Ende Juli festgesetzt. Sm^wurden für Koh len im allgemeinen um 10 Mk., für Koks rm allgemeinen um 15 Mk. für die Tonne erhöht. L w$X, w Berlin, 12. Juni. In der gestrigen Sitzung^ des Weimarer Parteitages enthüllt^ Reichswehrmrnister R 0 s k e Versuche der llnab^ hängigen, die Regierungstruppen zu gewinnen., Während die Parteigenoffen, sagte er, durch iW verchlgemeinernde Kllsttik Mißtrauen gegen dick Regierungstruppen säen, bemühen sich die Unabhängigen, sie zu sich herüberzuziehen. Ter Parier-' tag wollte ffich heute über die Eruigung mrt den. Unabhängigen unterhalten, brs dahrA aber wollten die> Unabhängrgen sich bereits mit Hilfe der Truppen in den Sattel setzen. Mit erhobener Sttmme fuhr Naske fort: Nach meinen genauen Informationen bemühen sich die Unabhängigen in diesem Augenblick, den Führern unserer Truppen Uar zu machen/ daß sie die patriotische Pflicht hätten,,sich aus il)ie Seite zu schlagen. Als darauf große Erregung! im ganzen Hause entstand und Namen nennen gerufen wurde, «sagte Noske: Es sind die Führer der Gardefchützen-Kavallerie-Drvr- sion in Berlin, die geködert werden sollen, Ter ehemalige Bolksbeauftragte Barth hat zu seinen Pistolen kein Zutrauen mehr, es gelüstet ihn nach meinen Kanonen. Am letzten samstag! hat er deri Stunden daraus verwandt, um tnd Herren davon zu überzeugen, daß sie oat Unabhängigen dienen müßten, um das Vaterlanv zu eine Liste gevmitzt. So wurden ohne Wahlkampf und ohne den Gemeindefrieden durch Agitation unü Wahltreibereien aus seinem steten Glerchge- licht zu bringen, zehn Bauern und zwei Arbeiter gewählt. Unter den Gewählten gehörten fünf dem bisherigen Gemeinderat bereits an. Ta nur ein Wahlvorschlag Vortag, war die Wahlbeteiligung sehr gering; es wählten nur 36 Personen, das ist zehn Prozent der Wahlberechtigten. — Nächsten Sonntag findet die Bürgermeisterwahl statt. Wie verlautet, wird der bisherige Bürgermeister wieder aufgestellt werden. Zu einem spateren Termin wird dann die Beigeordnetenwahl abgehalten. Dabei wird wohl auch der bisl>erige Beigevchnete, Gastwirt Roth, wiedergewählt werden. Tie Ge- meindewa^en und die Vorbereitungen dazu verlaufen hier in erfreulicher Weise im Zeichen der Einigkeit und gegenseitigen Verständigung. . O Münster b. Lich, 10. Juni. Tie Gemeinderatswahl findet hier am nächsten Sonntag statt. Zwei Wahlvorsichläge liegen vor. Ter eine, der parteilos ist und auch mehrere der bisherigen Gemeinderate enthält, hat vier größere Bauern, vfer Kleinbauern und vier Arbeiter als Kändi- bäten aufgestellt. Diesem Wahl Vorschlag steht eine Liste der Arbeiterschaft gegenüber. ** Reiskir chen, 12. Juni. Für die in Kürze stattsindende Bürgermeisterwahl werden als Kandidaten der jetzige Beigeochnetc Philipp StumpfV. und das Gemeinderatsmitglied Johannes Menge! IV. genannt. Beide Kandidaten sind allgemein sehr beliebt, und besitzen auch beide die erforderlichen Fähigkeiten, die an einen Bürger- llneister gestellt werden. Jedenfalls würde es die größte Mehrheit von Reiskirchen gern sehen, wenn es nicht, wie bei der Gemeinderatswahl, zum Wahlkampfe käme. Darüber, daß zur Gemeinderatswahl zwei Vorschlagslisten aufgestellt sind, ist man nun- Zuverläfsiae ZcitmiBriMi für großen Bezirk gef. PteiMersche BnchhaidJo- Walltorstr. 21. Oll4SI TWtHliMükidM gesucht. Wo ? sagt die Ge- schästsst.d.G.Anz.uO1151ö. 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Wie verlautet, werden die Alliierten das Ersuchen Deutschlands, das «Mandat über seine früheren Kolonien LU erhalten, ablehnen. 1.. Wilsons Standpunkt. Berlin, 12. Juni. Aus Amsterdam wird gemeldet: „Daily News" berichten aus Paris, daß Wilson von der Notwendigkeit tief durchdrungen sei, daß die Unterzeichnung des Friedens möglichst bald zustande kommt. Amsterdam, 11. Juni. (WTB.) Das Reu- tersche Bureau meldet aus Newyork, daß ein das ganze Land umfassender Streikder Telegraphisten für heute angesetzt ist, um bie Aufmerksamkeit Wilsons dadurch zu erregen, daß fein täglicher Kabeldienst unterbrochen wird. Eine Krisis in Italien. vüchertisch. — Elisabeth Tauthendey. Eßtische Novellen. Schuster u. Loessler. Berlin 1919. Tie neuste Gabe der Dichterin ist aus einen besonderen Ton gestimmt. Tie Probleme, die sie behandelt, greisen keineswegs in die Niederungen schwülstiger Erotik, sondern sie schwingen in einer Atmosphäre differenziertester Feinheit. VielleuÄ war es nur einer Frau möglich, in gewagten Situationen die Linien zu wahren, die das allgemein! Schickliche und Natürlich-Mögliche umschreiben. Wie sie das Instrument der Sprache beherrscht, gesellt sie sich den besten der deutschen Gegen- wartsdichtung zu. Freilich darf nicht verschwiegen werden, daß Msabrth Dauthendeh der Fülle der Gesichte, die sie bedrüngen, nicht immer Herr zu werden scheint. Sv geschücht es, daß, manches, was spannungsvoll aufgerollt wird, ins Mlzuweite zerstießt. W. B. ran so f en richten sich häuslich zu längerem uscnthalte ein Wo ein Grundstück, ein Weinberg riitö. frei wird, pachtet ihn die französische Militäraltung für ihre Zwecke. In vielen Fällen irb sogar zwangsweise vorgegangen und den Be- tzern, die nicht freiwillig an Franzosen verpach- , ,, r? -Tttrt wollen, mit Ausweisung gedroht. • .'Ubelascn iw-F wv. Wöllftein, 12. Juni. Lehrer Erbes womtraq NM Neu-Bamberg begeht heute seinen 100. Ge- uis oen un Mimrs bunstag. Der Greis erfreut sich noch einer für ren werden fomtc. | Alter seltenen Geistes- und Körperfrische. >mfes ftll der Aad Pension für Schüler bnieslger höherer Schule zum 1. Juli 1919 gesucht. Gute Ernährung ist Bedingung, ächriftl. Angebote unt. ^034 an d. Gieß. Anzeig. Stel Benanggbote] Wir suchen einen perlekt. Installateur der insbesond. fetbständig die Arbeiten in den Bier- leilungen ausführen kann. Die Stellung ist eine dauernde. Brauerei Stein- Häuser, krivSlrorg 1. H.70” El« 2ff|inicöc(|t)t[lt kann eintreten bei 01H87 L. Bogt, Löwengasse. Mädchen- für ganz od. tagsüber gef. Frankfurter Str. 23 i. At. DienßinMcn gesucht. 7011 Frau Carl Luy, Wetzlar, Langgaste 37. Zuverl. Mädchen tagsüber odersürganzgefucht. Frau Baurat Braabaeh, on4o> Roonstr. 6._______ Frü«Iein, tisch^ätig war, sucht Stelle als Verkäuferin od. für Bureauarbeit. Schrift!. Angebote u. 011489 a. d. Gies;. Anz. | Verkaufe | FrWmlltnde Ziege m. Lamm zu verk. onm Wiefeck, Gieß. Str. 13. 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Jahn strecke innerhalb der Bischofsheimer Feldmark «müden worden. Gewisse Umstände deuten darauf : frübSqS ■' hn, daß die Postsendungen aus dem fahrenden m 4 W geworfen und von Mittätern aufgenommen Widen. Eine Person ist bereits in Haft genommen öctbcn- »tbieniSh Aus dem besetzten Rheingebiet, d Vor tm Efe Wen toieber im 5 Mädchen täglich sofort gesucht Wilhclmstr. lO IIl. Ehrliches Mhcheil vom Lande gesucht. 011588 Neuen Päuc 21, Laden. Braves jüngeres kinderliebes Hausmädchen für sofort gesucht. 0984 Frau Hauvtm. Zolltrank, Wetzlar (Lahn) Phtlosophenweg 31. 4Etagen mit jeKZimmern, Bad u. Garten, zu verk. 1 Wohnung sofort beziehbar. Schriftl. Angeb. unt. 011506 a. d. Gieß. Anzeig. MtinfifliNtn 8x5l/o,auf Abbruch z^oerk. Näh. Schützenstr. 5.__«mm Mähmaschine gebraucht, billig zu verkaufen: auch tagweise zu verleiben. 011395 Nodbeimer Str. 43, H. (§cbr. 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Die Abgabe der Gemüsekonserven erfolgt gegen fVsrzsigung der Lebensmittelkarte an die eingeschriebene hbirndschasi. Die Tlbholung hat bis zum 20. Juni 1919 zu erfolgen. Beim Eintreffen weiterer Sendungen iverden die Kleinhandelsgefchäfte von F—Z beliefert. Gießen, ben 111. Juni 1919. 70598 Der Oberbürgermeister (Lebensmittzelmnt). _ Stadt. Arbeitsnachweis Gießen West-Anlage 31, Teleph. 2054. Es können eingestellt werden: a. beibiesigen Arbeitgeber«: 1 Schneider, 8 Selmb- macher, 100 Grubenarbeiter, 4 Schreiner, 2 Elektromonteure, 1 Wagner, 1 Holzdreher, 1 Buchbinder, 1 Tapezierer, 1 Waffenmeistergebilse, 1 Bilder- einrahmer, der mit der Maschine umgehen kann, Provistonsreisende, 2 Stenographisten u. Maschi- nenftdreiber, 3 Metallsormer^ 5 Schwerkriegsbeschädigte für schriftliche Arbeiten, .Handlanger, 1 Holzbildhauer, 1 kriegöbeschädigter Schlaffer. Lehrlinge: 2 Kaufleute und Schreiber, 6 Kellner, 1 Friseur, 1 Schneider, 3 Bäcker, 1 Buchbinder, 1 Bildereinrahmer, drei Maler und Weiffbinder, 2 Graveure, 1 Gärtner, 2 Tapezierer u. Polsterer, 2 Drucker, 3 Setzer, 1 Glaser, 1 Stukkateur. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 4 landw. Knechte ».Arbeiter,320Grubenarbeiter. 1 Friseur, 2 Ztegeleiarbeiter, 2 Weiffbinder, 1 Küfer, ein Müller, 6 Schneider, 1 Steinhauer, 50 Maurer, 10 Handlanger, 1 Maler u. Anstreicher, 150 Steinbruch- und Erdarbeiter, 4 Stellmacher, 1 Silberputzer, 1 Küchenjunge, 1 Hausdiener, 1 älterer Bauschloffer. suchen Arbeit: 5 Bäcker, 5 Schriftsetzer und Buchdrucker, Kaufleute, Schreiber und Reisende, 1 Autoschlosser, 5 .Kellner, Packer, Hausburschen und Ausläufer, Maschinenschlosser, Bauschloffer, 1 Feinmechaniker, 5 Mechaniker, 1 Müller, ein Maler u. Anstreicher, Arbeiter, 1 Forstbeamter, 3 Spengler und Installateure, Zigarcenarbener und -arbeiterinnen, 1 Schmied, ein Maschinenbauer, 3 Buchbinder, 2 landw. Knechte, 1 Dreher, 1 Pianist, 1 Musiker, 1 Huf- und Wagenschmied für 4 Tage wöchentlich, 1 Maurer- und Betonpolier, 1 Amtreicher, 1 Küfer, 1 Weiffbinder, 1 Friseur, 1 Polsterer und Tapezierer, 3 Mauren 1 Schachtmeister und Zimmerpolier, 1 Heizer, 1 Chemiker und Schriftsteller, 1 Verwalter und Gärtner, 1 Betriebsleiter, 1 Elektromonteur. Lebrliuge: 1 Kaufmann, 4 Schlaffer, 1 Zahntechniker, 4 Schuhmacher, 1 Sattler, Polsterer und Tapezierer, 2 Schreiber. Weiblich« Abteilung: Bei bieftgen Arbeitgebern könne« eingestellt werden: 1 besseres Hausmädchen. 1 Köchin, 1 Waschfrau, 1 einfache Stütze, Dienstmädchen, Lauffrauen, 1 Küchenmädchen, 1 Verkäuferin, 1 Lehrmädchen, 1 Dinderfräulein. Bei auswärtigen Arbeitgeber« können eingestellt werde«: 3 landw. Dienstmädchen, Dienstmädchen, 2 Küchenmädchen, Hausmädchen, 2 Zimmermädchen, 1 Köchin, 1 Köchin für ein Gut, I Weiff- zeugnäherin, 1 Flickerin. ES suchen Arbeit: 1 Telephonistin, Bureaugehilfinnen, 1 Friseuse, junge Mädchen, die das Schneidern lernen wollen, l Büglerin lAnsängerin), Mädchen vom Lande für Garten- und Feldarbeit Zwirn schwarz uud weist, wieder eingetroffen. Franz Bette, 6928 Mäusburg 10. MW ^Kaffee Astoria.l Morgen Freitag