Samstag, 12. April 1919 Erstes Blatt 169. Jahrgang frieden, anneümcn würden, so wird dies na- druck machen. Wir sehen die französischen Gegenbemühungen? Sie laufen daraus hinaus, Wilson klarzumachcn, daß im französischen Volke eine Revolution eintreten würde, falls es durch Ablehnung seiner nationalen Wünsche und Errtschädigungsforderungen in Elend und Verzweiflung getrieben würde. Wir können schwer annchinen, daß der amerikanische Präsident diese Gefahr so hoch einschätzen wird, um unseren westlichen Rachbarn den Willen zu tun. Er hat Verpflichtungen übernommen, die er erfüllen muß, Grundsätze ausgestellt, die er nicht fallen lassen darf, wenn er will, daß sein Name in der Geschichte mit Achtung genannt werden soll. Sxute wird wieder aus verschiedenen Quellen mitgeteilt, daß Wilson sogar leise gedroht habe, von der Konferenz der Entente abzutrcten, um vielleicht zu einer deutsch - amerikanischen SSerftäni)idung zu schreiten. Wenn wir auch nicht naclwrüfen können, ob dies wörtlich zu nehmen sei, so wissen wir doch jedenfalls, daß in Paris zur Zeit um einen gerechten F/icden gekämpft wird. Die Entschließung der Nationalversammlung war das Mindeste, was wir tun konnten und mußten, um das Bemühen Wilsons in die rechte Bahn zu leiten. Wir haben gerade aber auch den Amerikanern jetzt zu erweisen, daß wir ein tüchtiges V o l k d e r Arbeit geblieben sind urib müssen auch aus diesem Grunde allen Strecks ein entschiedenes Ende setzen. Lnuahm« Anzeige, f. die lefletnummer bis zu in Nacdmtiwg vorher ohne jedeVcrbmdiichkeit öciltnprtift: für örtlidje .'In zeig en 25 Bi.,für auswärtige 30 BL, iür Reklamen Mk.1.-nebs:20°.reue- rnn§rzuLnlaq;Playvor- fd'tiii 20 H Au'schlaq. pauotfchri'tteiter: Au§. Goeg. Verant'vorllich für Politik: Aua. Goetz, für den übrigen Teil: Dr Reurholü Zenz; für den Anzeigenteü: v. Beck; fämtlid) in Gießen geschoben, um die Vederrken der Bergarbeiter gegen die Sommerzeit ju beseitigen. Mrri e ialbre or R o h rne r erfiärt^ramenS der boDeiii'd^u Jdgcrung, daß sie die Sommer zeit entschieden adl . h ic entfpredKirb der Haltung, nelche die laiww.rlsch-.fllichk Bevölkerung Bayerns crusnahmÄv5 und auch dec Arbenerfck-aft Über- nicgend eaniimmt. Abg. Keppler (So$.): Schon wchrend des Krieges wurde die Sommerzeit in weiten Kreisen als läsiig empfunden. Adan sollte in der jetzigen Zeit nicht erneut Mißstimmung sftmlfen. Am besten wäre es, wenn die Regierung die Vorlage zurück- zoge, sonst bitte ich um Ablelwung. Abg Tiez (3mtrum): Außer dem Reichs- Wcntommiffar iit m Teuijchstrnd niemand für bic Sommerzeit. Zn der La rdwirisäiaft taicn man bie Lomwerzril gar niilyt burclMl-ren. Die Vorlage sollte abgefeimt norden. Al>g Tr Hartmann (Dcutsck»-nattst: Ms Arzt begrüße ich die Vorlage im JMerefse der Dolksgriundireit. Abg Koch- Merselmrg (Demokrat): Der größte Teil meiner Zreunde wird die Vorlage ab- lehnen. Die Kohleilersparnis muß aui anderem Wege erreicht werden. Es ist ganz unmöglich, sich in landwirtschaftlielpen Betrieben der Sommerzeit anzupassen. Ein Schlußantrag wird angenommen. Tie M»gy Schultz- Broniberg (Deutschnatl.), Dusche (Tcu'fdK Volksp. i und Gc per (Unabh. Soz.i erklären, daß iie durcl) den Sckstuß der Debatte oerlnnbert mürben, ihre adlehirende Haltung zu begründeit. Ter Entnnlrf wird abgelehnl. Es folgt die Beratung des Gesetzentwurfes über die Ausbildung von Kit>est§teilnrhmcrn zum Richtcramt. Abg. Grünewald >Dem.>: Menio Fraktion begrüßt den Drielzentchurs, iveil er (onakr fsür» sorge und ausgleichender Gerechtigkeit den Kriegs- terlnehmern gegenüber dient. Nur tvünfdienw ir, daß die Verkürzung bei Studium- nicht zu einer dauernden Verschlechterung führt. Tie Zusammenziehung der Semester könne da- Repetiior- wesen begünstigen, aber später wird man doch auf das Studium der Unioerfität selbst -u- rückkommen müssen. Tie Referendare müssen auch int praktischen Leben, im Sandel und im Gewerbe und auf sozialem Gebiet und in der Industrie auSgebildet werden. (Zustimmung) ' Das praktisch« Leben wird in Zukunft an die Juristen noch mehr Anforderungen stellen al« bisher. Tie Assessoren miifien schneller zu einer etatmäßigen Anstellung ackanoen, damit die üblen Wirkungen de« AssestorismuS au'hören. Der Erlaß des vremnschen KnItuSmini er« über die Regelung de« surislischen Studiums bat in Stiidentenkteisen große Aufregung hernorgeruf n. Solche Angelegen- heiten büren nicht von einem einzelnen Bundesstaate gerege t loer'en. Dafür muß ein Em- oentehmen unter den Ein-elstaaten fiir das ganze Reich hergeftellt werden. Ter Diebner emvste-1t schließ ich die studierende Jagend der besonderen .Fürsorge der AationolnerMnnntung W a r rn u t h D.-mat ): (&^en dir- Verkürzung bev ber Ztrri «i muß nxr.t Bri-en- fen eichchrn. W«rrr meine Irak von trotz ichrerBeiEw- ten dem Gefttzentwuft ftew.llstich gcgenübcrskrist, so geschieht cs, weiL rvir nicht ivollen, daß das tz-oldenturn, das sich an Kriege bewährt Ixü, durch Verlust von Studienjahren bestraft wird. Ich beantrage, den -Gesetzentwurf einer Kommission zu überweisen. Reichsjustiiministrr Dr. Landsberg: Das Reicktsjustizm inisterium ist dick ei, neben den ff-etnen Fragen Mürben von Kewcrl'iger Größe zu lösen. Der Entwurf des neuen Stra'gesetzbuches, das ein gewaltiges Kulturwerk sein wird, wird noch vor Ablauf dieses Fahrer veröffentlicht worden können. Leiter find wir beschäftigt mit einer Novelle zur St r n s pro zeßardnung Ich glaube, ihre Veröffentlichung schon in ganz hmem, nach Wochen stchlen- dcm Zeitraum in Aussicht stellen zu formen. Der vorliegende Entwurf bedarf meines Erachtens enter Ausschußberadmg nicht Ich bitte ihn an zunehm en. Abg. Dr. Kahl (Deutsche Volksp.): Wir begrüßen den vorlieg«ü>en Entwurf und besonders, daß er das Maß der Erleichterung einerseits auf bas mindeste erstreckt, mrdererseit-Z aus das not» wendigste beschränkt. Ich halte eine Kommiffions- berahmg nicht für notroenbig. Abg. tzaafe (Unabh. Soz.): Meine Fraktion stimmt dem Entwurf zu, erwartet aber, daß das Gesetz nicht dazu benutzt wird, die Studenten m- bneft zu zwingen, in irgendwelche F-reiwilligeTr- verbände einzutreten. Abg Tr. Spahn (Zentrum): Eine BcrstLn- di«ung über den Begriff .Kriegsteilnehmer ist hier idym erreicht. Es taiui sich nur darum handeln, rote weit auch jene Leute becLtsichtiS' werden foCen, die die jetzt pur Au frech ^erhal turtg der inneren Ordnung in unserem L-cmdo im Heeresdienste stehen. Auch diesen sollten bte Wohltaten des Gesetzes M Gute kommen. Abg. L>ampe (Teutschnatl.) spricht nochmal« für i*e Berwkismrg an ebte Immission. — Der Antrag auf Uebertocifimg wird sedoch mrfK genügend unterstützt und ber Gesetzerittvurs wird unter Ablehnung aller Abändcrungsrnnräge tn allen drei Lesmrgcn einstimmig angenommen. Ter Gefetenrwurf Herr, die Aenderuug , der Kriegs st euer ge setze wird ohne Debatte angenommen. Nächste Sitzung Sonnabend 10 Uhr. Interpellation Auer betr. Mißstände bei der . Verteilung ausländescher Lebensmittel, Ermäch- , tigungsgesetz, Gesetzentwurf über den 1 Mai als Natwu^s.icr.ag, Gee^e ttuaf über rüa ^wirtschaft. Ht. 87 Ter »tettuet erscheint taglled, außer Sonn- und Fetertag«. Be}uisprtit: nwnatl. Rtt.1.35, otertel- jäbrbd) EM. 4.05. durch ubbole- u. Zwetgßaüen nurnatl TM. 1.25 durch die 4K>sl Mk. 4.05 uurrtel- jährt, ausscht. Bestell-, Aernfprech * Anschlüße: für bte Schnstl ettnnq 112 Verllag,Gefchaftsst«ll«5l Anschrift fürTratttnach- richten- »nzeiger Siehe». p.fllchtälanw: &MUtted a. M. UM6 deutsche Nationalversammlung. Sitzung vorn 11. April 1919. s Auf der Tagesordnung stehen Anfragen. Abg. Erke len- (Dem.) wendet stch gegen den Terrorismus der freien GcZverHchaften. Geheimrat Trendelenburg: Tic Rcgte- rung verurteilt jede Beointrüchtrguag ber Kvati- tionsfroiheit. Boi der bevorstclanden cTt durch die ganze Welt! Daraus ergibt sick) bemt auch bie Aufnahme und Behandlung ber Münchener Räterepublik durch die obersten Retchsorgane und die Einrelstaaten. Ntr- gonds begegnet die Ne ug rund Ung zuversichtlichen Sympathien. Auch die Mehrheit des bayerischen Volkes hat sich gegen sie erklärt; München erscheint ringsum Don Verkehr, Kohlen, Nahrungsmitteln abgeschnitten, und innerhalb des kleinen Nälestaates gehen die Meinungen leidenschaftlich gegenetn ander. Man iveiß überhaupt nicht recht, welche Gruppe in der Räterepublik die Herrschaft hat, bie Spartakisten oder die Unabhängigen. Zwei „Zentralräte" stehen einander gegenüber; die Führer genießen wenig Anfelien und sind von früher her zum Teil persönlich sehr stark kompromittiert. So erscheint dieses Münchener Borgehen für das Reich bei weitem nicht so bedeutungsvoll als es zuerst den Anschein hatte. Allein der politische Zersetzungsprozeß, per uns den nahen Frieden gefährdet, hat noch zahlreiche andere Herde im Reiche. Auch der rein wirtschaftliche Streik ist jetzt ein Verbrechen am Reiche. Mit nicht geringer Besorgnis hörten wir in Hessen aus Ulrichs Rede m der hessischen Volkskammer, daß die Landwirte des Kreises Sensheim begonnen hatten, kein Vieh mehr abzuliefern. Auch tn solchem Falle muß, wenn die Beteiligten nicht von selbst zur Einsicht kommen, von der Regierung energisch eingeschritten iverden; Mittel dazu sind genug vorhanden. Wenn jetzt in der Nationalversammlung, «ach wirkungsvollen Reden des Ministerpräst- benten und des Ministers des Auswärtigen, sämtliche Parteien, mit Ausnahme der Unabhängigen, gemeinsam eine Entschließung gefaßt haben, wonach sie nur einen Frieden der Verständigung im Sinne der 14 Punkte Wn- wochenrkckdllck. Das nationale Unheil, das wir in den Jndustriebezirlen und den Großstädten von Tag zu Tag furchtbarer auftreten sehen, wirft seine Schatleii jetzt auch schon in unsere unmittelbare Nähe. Nicht als ob wir in Hessen vor einem ähnlichen Umsturz ständen als das Bayernland; im Gegenteil, wir glauben nicht, daß der kleine Spartakistenklub in Darmstadt, gegen den Ministerpräsident Ulrich in offener Versammlung kürzlick) sehr scharf vorging, an Anhängern zugenommen hat, und daß er kühne Staatsstreichpläne im Schilde führt Auch m Frankfurt, wo zwar immer noch gelegentlich Plünderungen und Räubereien Vorkommen, ist kein politischer Umschwung zu befürchten. Ader wir beginnen die Nachwirkungen der zahlreickien Streiks auch in unserer Gegend enrpfirttrtich zu spüren. Und zwar ist es zunäclsst ein trostloser K o h l e n m a n g e l, der das Verkehrswesen, elektrische Straßenbahn sowohl als auch die Eisenbahnen, in den nächsten Tagen zum Stocken bringen wird. Die weiter zuuehme/.de Ltchtabsperrung und Verdunkelung der Städte und Ortschaften fällt weniger schwer ins Gewicht; mau hat sich allmählich daran gelvöhnt. Alles haben wir den sinnlosen Ar beitsein st ellungen zu danken, die den Streikenden oft gar keinen, oft nur einen recht mäßigen vorläufigen Erfolg bringen, die Allgemeinheit des Volkes aber auf das Schwerste gefährden und schädigen. Die Le- bensmiltelzuruhren aus dem Auslände, die gerade eben iii Gang zu kommen schienen, werben mehr und mehr ausbleiben, weil wir die gesorderie Gegenleistung und Zahlungsmittel nicht aufweisen können. Und die Hauptsache: der Friede droht pteber in die Ferne gerückt I« werden, was Scheidemann in seiner großen Rede in der Nationalversammlung am Donnerstag besonders hervorkehrte. Wir müssen uns damit vertraut machen, daß solche Vvlks- fd>&t'igunweit künftighin mit schärferen Mitteln als bisher belanrpft Iverden. Namentlich wo die Lohnberoegungen zugleich auch mit po- lrtischen 9orbeningcn sich vereinigen, kann das Hnl nicht jit Verhandlungen und Kompromissen gesucht iverden. Drohende Putschversuche unterliegen der Behandlung Noskes und seiner Negierungstruppen. k§s war ganz recht und begreiflich, daß der Ernährungsminister Robert Sckimidt in einer der letzten Sitzungen des augenblicklich in Berlin tagenden Rätekongresses gegen die politischen Hetzer wetterte, die alle Ordnung, allen Willen, auf solider Basis neu aufzubauen, abgeschworen haben. Die Unabhängigen haben ihm dies außerordentlich übel genommen, aber es ist wahr, was der Minister sagte: ein gut Teil Sckiuld trifft gerade sie! Scheidemann hat ia schlagend festgestellt, was die Freunde der Unabhängigen, die Bolschewisten, p.wllen. dcach Lenins Bekenntnis den Bürgerkrieg, nach Ra- ibrer Auslagen. § 12. 3m Spruch des Staatsgerichtshoses ist festzustellen, ob die zur Verantwortung gezogene Person ein Verschulden trifft, ob ein solches Der- schulden nicht erwiesen oder ob die Richtschuld erwiese« ist. Stellt der Staatsgerichtshof ein Derfchuldkn fest, so kann er den Schuldigen für dauernd unfähig erklären, öffentliche Aernter zu bekleiden und tu öffent- liche Körperschaften gewählt zu werden. § 13. Der Staatsgerichtshof hat feinen Spruch schriftlich nieder zu legen und mit Gründen zu ver- sehen. Die Reichsregierung hat den Spruch zu veröffentlichen. Gegen den Spruch findet kein Rechtsmittel statt. fahren erhoben. Abg. Laverrenz (Teutschnrtl.): Tie Stadt Berlin müßte wirtschaftlich -us inmvcnbrechen, wenn sie ftir die sclzweren Unruyeschädcn zu hasten hätte. Geheimvat Fvcilierr v. Wen tzel: Eine Vorlage, die eine Verteilung cm Reich. Staat und Gemeinde Vorsicht, wird nächstens vor gelegt. Abg. Alpers (Welfe) behaupte!, daß tu Hannover große Vorräte an HeereSgul verdürben. Regierungsfommifsar Tr. Heck: Die Vehanp- tungen sind nicht richtig. Abg S chwarz (Zentrum) verwerft ruf die unwürdige Behandlung internierter deutscher Soldaten in Siebenbürgen und Serbien. Vertreter der deutschen Wafsensüllstindsv^m^ m i s s i o n Tr. .Hemmer: Wir haben getan, was in unseren Kräften stand, bisher vergebens. Tie Verantwortung für das Schicksal unserer Landsleute trifft ausschließlich die Entrmte. (Tentschnatl.) führt Beschwerde er in Serbien wegen Krankheit verfassunggebende Volkskammer des ßreiftaates Hessen. ■ 15. Sitzung vorn 11. April. Präsident Adelung eröffnet um V-10 Uhr die Sitzung. Die Tribunen sind schwach besucht. Am Regierungstisch anwesend sind die Minister Ulrich, Dr. Fulda, Henrich und Ministerialdirektor Raab. Die Regierungsvorlage betr. den Ankauf zweier Häuser zur Errichtung von Seminarräumen für die Landes Universität Gießen wird von dem Abg. K l i n g f D o r (D. Volksp.) als Mitglied ber Gießener .HochsMlgefell- chaft warm befürwortet und ohne DebaM angenommen. Die Regierungsvorlage betr. V er- äußerung eines Grundstückes in Gonzenheim wird ohne Debatte genehmigt. Der 1. Mai. Abg. Urstadt (Demokr.) erstattet Bericht. Die Mehrheit des Petitionsausschusses hat den Antrag des sozd. Vereins in Sand auf Festlegung des 9. November als gesetzlichen Feiertag abgelehnt, dagegen den 1. Mai als Feiertag angenommen. Der st. Mai soll als eine Temonstratüm für den Weltfrieden gelten. Abo Scel (Soz.) begründet den Anttag. Sachsen hat den 1. Mai angenommen. Auch der Staatenausschuß des Reiches hat sich dafür ertlärt. Der Redner bittet die bürgerlichen Parteien, dem 1. Mai zu zu stimmen als einer Kundgebung für den Völkerfrieden. Abg. Dr. Pagen stech er (Demokr.): D« 1. Mai ist eine soziald. Parteiforderung. Da wir aber einer so starken Minderheit, wie es die Sozialdemokratie ist, nicht das Reckst beftrri en wollen, ihre Feste zu feiern, werden wir uns der Stimme enthalten. . , « Ministerpräsident Ulrich tritt mit, daß ber Staatenausschuß den 1. Mai annahm; auch der Vertreter Hessens hat dafür gestimmt. Abg. S o h e r r (Ztr.) erklärt, baß der 1. Madie Arbeitsunlust fördert. Wir sind für alle soziale« Gedanken, aber gegen diese Forderung. Man ist auf der andern Seite gegen die kirchlichen Feiertage, wenn sie einmal auf den Werttag fallen. Wir lehnen ab. Abg. W ü n z e r (Deutsche Volksp.) erklärt die Attelfnung feiner Fraktion, weil wir gtauben, daß es nicht Zeit zu feiern ist. Abg. Schildbach (Soz.) bedauert die Stellung der bürgerlichen Parteien, behandelt bie Intoleranz des Zentrums, bei der ersten Oielegenheil Toleranz yi üben. Dabei verlangt man von uns »ehr weitgehende Toleranz. Wir werden die Folgerungen daraus ziehen. (Ä fallen ja Kaisers- unb Großherzogsgeburistag weg. Bettachten Sie ben 1. Mai als Tag ber Weltverföhnung. Der Bolks- ftimmung muß Rechnung getragen werben. Abg. Dorsch (Hess. Volksp.): Wir sind gern* die Einführung. Die Landwirtschaft ist gegen jtben neuen Feiertag, weil ihr die Witterung aenug Feiertage aufnötigt. Der Gedanke der Weltver- Ibrüberung hat Schiffbruch gelitten. Auch bie Für- flengeburtötagc wurden vom toerttätigai Boll tmj bem Lande mcht gefeiert. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhesfen SwMn-rnmd-ri»« m. vertag: VrühNsche Univ.-Such- u. Steiudruckerei H. Lange. Schrtstlettung, Geschäftsstelle u. Stuckeret: Schulstr. L Geheimrat Trend elen b u r g: Eine Aufhebung der Kontingcntterung beabsichtigt die Rerchs- cegierung- nicht, und sie befindet sich dabei tn lieber» einfrimmung mit der weitaus übertwegenben Mehrheft der deutschen Zeitungs'-e'-le^er. um die Ve^ m ' tung Zahlreicher kleiner und mittte.'er Zei uo«s- betriebe zu verhindern. Eine Auu-ebung kann erst dann etntatxm, wenn ber Bedarf aller Zettungen wieder in angemeffenem Umfange aus inländtfcheu Erzeugnissen möglich ist. Es muß jedenfalls oa- mit aererfmet werden, >aB die Sontingenherimg auch rm nächsten Vierteljahr, wenn auch we.entltch gemildert, bestehen bleibt. Es folgt die erste und itoeite Bcrattrng?>es GeskKkNttvurfes über die Sourmerzeit. Präsident Fcbrenbach bittet die Reg«-- rungsvertreter und die Redner, sich kurz M lasten Regierut-gskominisfar Geheimrat K ö b ne r begründet die Vorlage ber RrichSregiernng. -ter Reichskohlenkommistar hält sie nicht nur für nützlich, sondern angesichts der Kohlenkilapp^ert Mr unumgänglich notwendig. Im SolMiwr 1918 feien von den Gas- und Elektrizckätswerken rund eme Viertel Million Tonnen gespart ivorden. Kohlen bedeuten heute Zahlungsmittel imb darum Nahrungsmittel für Deutschland. soernanvmuiia mi soiuiic wv .......... ©el^inrrat Born ha k als Vertreter «s v«u- !ons, nicht aber einen Diktat- und Gewalt-1 bifdx-n (neben, annebnun würden, so w-rd diesna- timml unj> intemattOMl nur einen guten Em-1 üützrend der Soaaatai u.a eoz ÄTttraa 6eet mtb ef). Beitel)., bet Deutsch. VolkSv., des Zentrums unr> fcei der Stimmen: Hal türm der Demokraten anye- v o m m e n. Dir Eingab' aus Sand auf Einfüh- rnng ted 9. November wird abgelehnt. Tic Lommerzrit. Em Antrag Hofmann und (9en. (Ztr. tmj eine Eingabe des io',iah>.mokratischcn Vereins Birenbach nxmbcn jid> o??.-n die (rirvüfrnmg der ßonmwrjeit. Ter P^nlMnc^auS.chuß, für den Abg Seel (Soa.) den Bericht eritatirt, war entnimm ;g der Ansicht, dah die Regierung sich bei der Rrick«- ttgieriuig iür bte Aufhebung der Sommerzeit kürsesten yoU. Ter Vorschlag des dluSschusses Wird ohne Teballe arnmommet. Aussprache über den Slaarsooranschlag. Abg. U r st a d t (Tenwkrot : Von Bo -ern ging t* etfte Revolution aus Es ii't zu bcsüvryten. baß auch die zweite Revolution, die das gute row der zerstört, das die erste Rrvollllüm doch auch gchrcuht hat, wieder vernichtet, von Bar-ern mt5 fibergrrift. Tas must tvrlnnbert werten. Wir ttöU-m feine Rötere vudlik. Ter Reichs lag hat ja tn der Frage der (Ernflfiebcntng bed RäcesyslrmS in die Nnll/steriaisung nadgwben. Die Räte be Som men darnach etnn die eteUing der Arbeils- tommeru. Doch müssen von txornlxrrtin lieber- arifse verhindert n erden. Der Redner Dertangle Auftkärung uter den Vorgang in Hepperchrirn. Tie Zukunfi^berfnxfztintgen bet Beamten sind grundlos. Schon sollen bte Ungleichheiten des bisherigen BesoldunsoNeserrö beseitigt werden. Der Redner nimmt sich der Kanzleig.chilfen und der Steols- bienftannnrter an, die man mit Recht mit den Arbeitslose.', ix-rgl ufert hat. In der Siedlungs- fra«.' tut Eile not, txi die Geduld im Lande tnaufcru nicht mehr sehr groß ist. Erfreulich ist, daß jettt der Baumcbund auch für die Aufteilung des Gnrndtesißes ist, vor der Revolulion falt sich der Aba v. Helmvlt dagegen ausgesprochen. Rhein- Hessen titTD von der frwlzösischen SnliDerflaufSnelle brnnchert, es mutz das vierfache für ffiali zahlen, als cs bei der Berliner Kalizentrale kostet. Der Redner halt seine Forderung nach Aufteiluny der Weiden gegen den Abg. Brauer aufrecht. Der Redner fordert die Einheitsschule, tritt aber für das Recht der Eltern und der Privat- frfjhikn ein. Die Versuche der Rechtsparteien, Zwiv- trocht unter die Mehrheitspartrien zu bringen, sind charakteristisch, ebenso die Versuche, den Abgcord- neten Pagen stefer in Gegensatz zur übrigen demokratischen Partei zu bringen. Die Rechte der (Stern sollen vermehrt werden. Deshalb begrüßen wir die Einrichtung der Elternbeirate. Auch ter Re^orm- eiser kann erkalten, deshalb fordern wir die Vor- ta^ie eines Schulgesetzes twch in dieser Taarma. Dre finanzielle Trennung von Staat imb Kirche genügt nid#; es sind auch noch andere Fragen zu lösen, aber in einem durchaus für die lrircte freundlichen Simte. Der Redner spricht sich für Groß Hessen ans, das allerdings fein zwangsweises fürstliches Gebilde sein dürfte. Der Einzcl- stoat muß zugunsten des Reiches in Zukunst einen Leil seiner bisherigen |9terf>be opfern. Vorläufig! lolX man abioartm. , Jedenfalls dürfen d ic drei Provinzen nicht getrennt werten f*Dv Frage ter Hauptstadt muß den Interessen des 'Landes untergeordnet werten. Finanz Minister Henrich weist auf bas 'Bedenkliche hin, entylne Beamten kategorien ter- e.-.'zugreifen. ES muß eine einheitliche Neuregelung des BesvldungswesenS burcl>geführt werten. Tie Regvrnmg akzn>tvrt gerne die Erklärungen her Hessischen imb Teuti'chen BollSpartn, daß sie p einer positiven Mi'arbeit bereit sind, und erfand an, daß auch sachliche Kritik positive Mitarbeit ist. Nicht die Kritik baten wir beanftnntet, sondern die Art ter Kritik, durch die in dem gegenwärtigen Aus7tahmez,ustaich, in dem wir uns befinden, die ’CIiitvrität der 3tegicmng im Lande untergraben wird Ter Redner bemängelt die Berichterstattung der Hessischen Lauteszeiturg über die Karnmer- Verhandl rügen. Abg. Vorne m a n n (Soz.) pobnnisiert gegen den Äbg. Dr. Osann. Wir fordern die Reform der Crintontmenfteurr. Wir falben baS alte Reich nrittXTteioigt, als tes Land unserer Väter. Ich persönlich bin mit Millionen für den Einl^i^sstaat. Vri Schaffung des größeren .Hessens darf unser Hessen-Darmstadt nicht geteilt werten. Der Landlmuger in Ol'erhessen u im Otemteb ist Groß, darum tegrflfen wir das Lmrdsüdlmigsgesrtz. Wer Piflbiwr empfiehlt den Beamten die Schaffung einer Beamtenkammer. Früher traten die Nationalliberalen nicht für die Rechte der freireligiösen Eltern rin. Der Redner freut sich über die Bestrebungen bet Dürerschnle in Hochwaldbausen. Mir wollen keine schematische Ucbertragung des Achtstundentags auf die Landwirlsckraft. In ter Frage der Ä.-Räte hat mein Parteifreund nut Für seine Person gesprochen. Der Tauf des Vaterlandes von gtwiffer Seite ist das Schimpfen über die Enwwbslosenfürsorge. Beim Militär wurde ja den fieutai da- Faulenzen beigcbracht. Es war frivol, daß ein Reklamierter wie der Abg. Dorsch bte Heimatarmee schmähbe. Ter Präsident macht den Redner nufmerCfam, baß er die Grenzen des parlamentarischen Tones hart gestreift. Die Frage bet Wiederkehr ter 1. Kammer ist für uns un- diskutabel. Der U. S. P sage ich, ohne die unselig« Spaltung der Arbeiterschaft würde bie Reaktion nicht so den Kopf erheben. lWLHrrnd ter flirimer seine mehr als anvert- hakdstünbige Rede ablicst, Icrrt sich bas Haus beinahe ttolIfLihibig.) Abg. Schorn (Zentrum) erklärt, baß leine Fraktion bei ter vorgerückten Zeit und der Leere bes HauseS heule nicht mrijr nut die Ausführungen des Präsidenten des LaittesbitdimgSamles zurück- tommen wird, sv'idern sich die Ankw^'rk vorbebält. Cffenter verzichteten eine Anzahl Redner, die noch torgemen": waren, stillschtvrigend auf tes Dort, trerauf Präsident Adelung die General bebatte schließe imb das Haus um 1^ Uhr aus LiniStag teil 29. April vertagt. Die Milch- und Fettviehpreise. Darmstadt, 11. April. Die Abgg Fenchel, Dorsch and Gen. haben der Tolkshammer einen Antrag 6etr. die Erhöhung der Milch- und Fett, v I e h p r e (f e vorgelegt. Die Lage in Sayern. Hin Aufruf des „Zcutrakraitff". In wenigen lagen poch!S»big durchgeW^rt fein, tnt (Entwaffnung der Bourgeoisie ist angeorbnet Proletarier, eintet Euch! Der provisorische reooluNouLre Ientralrat. (gez.) Toller. Augsburg. Augsburg, 11. April (DTB.) Der revolutionäre Arbeiter- und Soloatenrat der Stadt Augsburg stellt sich unter allen Umständen hinter bw allein zu Recht bestehende Rätr- rcgierunz ter Republik Bayern. Um allen ent- stehenden Gerüchten entgegenzutrcten, erklärt derselbe, daß Augsburg in keinerlei Beziehungen zu Bamberg steht. Aegeusburg. Regensburg, 11. Avril (DTB.) Tee hiesige Arbeiter- und Soldatenrat beschloß mit 13 gegen 5Stimmen, den Beschluß vom Montag, hier die Räterepublik einzufub- ren, wieder aufzuheben. 2iia. crg. Nürnberg, 11. April. (WTD.) Die die hiesigen Blätter melden, wurde bte Räteregierung in Amberg gestürzt. Sürth. Nürnberg, 11 '2U?riL (DTB.) Nach einer Meldung der „Bayerischen Volkszeitung" wurde in einer gestern stattgehabten Sitzung des Arbeiterund Soldaten-Rates in Fürth di« Räterepublik mit Mehrheit abgeiehnt. Die Ltrettlinruhen im Reiche. Magdeburg. Magdeburg, 11. April iTB. 3.) Die letzte Nacht ist, abgesehen von einigen unbede tenden Schießereien, ruhig verlaufen; die Arbeit ist allgemein wieder aufgenommen worden. Generalmajor Märker erließ ein Flugverdot für alle Flugzeuge, die nicht zum Landesjägerkorps gehören. Ais weitere Verstärkung ist inzwischen das Freikorps Görlitz unter Oberstleutnant Faupels eingetroffen. Hannover. Hannover, 11. April. (W. v.) Herie morgen kam es zu einem Zusammenstoß zwischen etwa 250 Spartakisten und dem Straßenbahnpertonal. Die Straßenöahner griffen gegenüber den Eindringlingen, die sie an der Arbeit hindern wollten, zur Selbsthilfe und trieben sie in die Flucht. Der Straßenbahn- betrieb konnte vollständig aufrecht erhalten werden. Es gab viele Verwundete. Der von den Spartakisten für den 10. April verkündete General st reik kann als gecheitert be< trachtet werden. 3n einigen Betrieben wurden die Arbeiter durch die Spartakisten zur Einstellung der Arbeit gezwungen. Die Arbeiterschaft bat öaiier um Schutz. Der ftorpsfolbatcnrat des 7. Armeekorps, sowie der Garnison-Soldatenrat Hannover und der Jentral-Arbeiter- und Soldatenrat sagten diesen Schuh in einer Bekanntmachung zu und drohten im Falle der Wiederholung solcher Eingriffe mit der Verhau- gung des $elagcrungs )uftanbes. Düsseldorf. Düsseldorf, 11. April (W.T.B.) Gestern abend 11 Uhr versuchten die Spartakisten einen Sturm auf den Haup tbahnHof. Der Angriff wurde »*■ den Negierungstruppen abgeschlagen. Diese hatte« einige Verluste. Die Verluste der Spartakisten dürften erheblicher sein. Am Vormittag ging die Schießerei am Hauptbahnhof und an anderen Stellen der Stabt weiter. Die Arbeiter des (Bas- und Elektrizitätswerkes haben gestern größtenteils die Arbeit wieder aufgenommen. Der Belagerungszustand wurde aufgehoben und b«r private Fernsprechverkehr freigegeben. »ffCtL (Elfen, 11 April Die Bergarbeiter verharren, weiter im Streik. Gestern ist die Es seil er Volks- wehr von dem westfällschen Freikorps Lichtschlag wegen Unzuverlässigkeit aufgelöst und entwaffnet worden. Der Rättfoitgrefj. Vertin, 11. April Heute gab es zunächst eine Debatte Breuer. Die Unabhängigen verlangten seine Abberufung als Presiechef der Reichskanzlei. Ueber die Schritte zur Freilassung der Unabhängigen Brandes und Ledebour berichteten die zu den in Bettacht kommenden Behörden entsandten Kommifio- nen. Dr. Rosenfeld (Unabh.) verlangte ein Zmmuni- tätsgesetz und forderte vom Zenttairat und den anwesenden Regierungsverttetem Minister Schmidt und Wissell eine Erklärung. Cohen, Neuß, sprach sich für ein solches Gesetz aus. Der Reichsernährungsminister erklärte, er werde der Regierung den Antrag des Kongresses Mitteilen. Bei der Abstimmung über die Schaffung eines Reichssoldatenrats kam es zu Tumultszenen. Dir erste Absttmmung war zweifelhaft, da die Mehrheitsfozialisten und Demokraten bis auf wenige Stimmen dagegen waren. Die zweite Abstimmung wurde ausgezähU, wobei die Unabhängigen die Mehrheit mit lebhaften Zwischenrufen wie „Heil Dir im Siegerkranz", „Roske siegt überall", ,^urra!" usw. überschütteten. Die Auszählung ergab für den Reichssoldatenrat 109 Stimmen, gegen 103. Dieses Ergebnis wurde von der Minderheit lebhaft ange- zweifelt, es wurden Rufe laut .Schiebung" usw. Auf Antrag Droß wurde nochmals namentlich abgestimmt. Während der Abstimmung gab es einen neuen Iwischensall. Die deutsch-österreichischen Delc- gierten erklärten nur dann an der Abstimmung teil- nehmen zu wollen, wenn der Kongreß es wünsche. Die Abstimmung war für Teilnahme der Genannten. Rücktritt de» Reicdsfinan;mtntster4 Schiffer. Berlin, ll.Hpril. (WTB.) Ter Reick»- biinilter ter Finanzen Schiffer hat sein Snt- lassunaSgesuch cingcrricht. Dir Einrcichung de» Abschieds geflicktes lient bereits einig« Zeit zurück und erfolgte wogen MeinungSversckneteiiheitritz Aundsätzlikber Art, bie bei ter Aufstellung des Etats zu Tag« traten. Dre BerHandlutrgen, um den Minister zum Bleiben zu bewegen, führten Inter nicht jnm Ziel, jedoch erklärte ''ich Schiffen <$tf Wunscki des Präsidenten o«s Reicks Ministeriums bereit, die Geschäft« bis zur (tmenming seines sfiachsolgerS weiter zu führen. < Da- frühere Uaiserpaar in Nmerongen. ülmetongen, 11. April (TD. B) Einer Reutermeldung zufolge beabsichtigt der (Bemeinberat von Amerongen, den früherem deutschen Kaiser mit 80 TI i 11 i o ■ e ■ j u besteuern. Es heißt, daß ber frühere Kaiser bet große Gut Klein- (tnglanb* gekauft habe. Der Kaiser unb die flailern befänden sich wohl In Arnerongen wurden scharfe Schutzmaßnahmen getroffen, da man Iwlschcusälle I befürcht-» München, 11. April Der provisorische rcvo- (•jtionärc Zentralrat erläßt folgenden Ausruf an das Proletariat: Bettiebsratswahlen werden im ganzen Lande schleunigst darchgesühtt werden. Aus diesen wirb in aller kürzester Jett bie orbnungsmäßige Wahl der Dolksdeauftragten und der übrigen Organe heroorgehen. Jur S cherung der jungen Rüterepu- ,vllk find die wichtigsten Anordnungen getroffen. Die »Rote Armee ist in raschem Werden begriffen. Die «Ein Sonöerfritoe zwischrn Wilson nnö Deutschland? Haag, 11. April. Hollanbfch NieuwS Durrau meldet mis Neuyork: Ter Publizist Simuwns erklärt, aus enmyjnbfrcter Quelle erfahren zu haben, daß Präsident Wilson schon ben Enltvurf cütes Sonderfriedens Kvi'chen Teutschland ruL» ter Union vorbereitet habe unb biesen Entwurf, warn Frankreich nicht ruKlfjibt, Teutfch'anb verlegen werde. Simmons erklärt, baß Llovb George tu icter, rate schon so oft, in feiner pol irischen Laufbahn eine Sckrvenkung gemacht hat. Tas nxrbt Wilson vielleicht Pviitgen, seine Pläne in Europa aufzngeben unb nach -Imerika heiinzuvehren und bas würbe zur 5oLgr haben, daß nicht ein Böllerte entern ein Bündnis zwischen Englat^», Fra Jtf> unb Italien zustande tonte. Zurich, 11 April. Wie bem Bureau Euro- papres; tnbirrft aus Paris gemeldet wird, hat Präfitent Wilson den alliierten Staatsoberhäuptern erklärt, wenn ter Friede nicht auf Grund seiner 14 Paukte beschlossen werde, werbe Amerika sich von ber Konferenz zu rückziehen unb Frankreich. Italien unb Eng anb militärisch, wirtschaft ich und politisch ni.icm Schicksal überleiten. Es würde batm eine Aussöhnung zwischen Ameriko und Teutfch- (a n b ftot finben, wovans Teurfch'.and ten Haupt- nutze» pehen werbe. Auch würde Wi.fon in birfem Fall« nicht mehr lange zögern, bie bolfchewistiiche 'Jtcgicrung inMvstau anitK-rtennen, wovon ihm bisher nur Rücksichten aus öe Alliierten abgehal- ten hätten. tlu* flepuüten. London, 11 AptA (DTB.l Reuter. Amtlich. Allenby mdbd aus Aegypten, baß am 9. AvrÄ ein neues Ministcriurn gebildet itorten sei, dessen Präsitertt ter frühere Minister L?u sein Rushdi 'Eafdia sei. Drei frühere Minister gehörten dem Kabinett an. Mlenbu berichtet, baß das Ministerium gut auf genommen norden fei. In der Proter, herrsche Dtube Londo 7t, 11 Avril (WTB.) Tie „Taily Mail" vom 9. Avril bringt ncuerdtnAs Nachrichten über größer« Unruhen in Kairo, dir zu Blutvergießen geführt haben. Ter Präsident ter ägyptischen Slaatsbahn soll ermordet worden fein ___________ A«r Stadt und fand. Gießen, 12. April 1919. „Meinen X orfriev n ohne Rückgabe unserer ßkfattflenen !** Spülunst ber ftärtii*en Ltrastcnkanale. Hausbesitzer und Mieter werten aus die in nach «ec Zeit tXMTjanicbntente Spülung ter städtischen StraßenLu-ail« hnifyuricien, die laut Bekanntmachung vorn 14 April bis rinschl. 3. Mai d. I. stattfvlten soll Wöchrotv biefcr Zeit sind die Rückstauverschlüsse asi Qtx undstücks- «ntroäiferungett verschlossen zu lallen, andernfalls bie jtzcmalwässer in ixe Kotier ein- bringen. Mit Rücksicht darauf, daß infolge ber Tauer tes Kriegi-s bet Hochwa sserver - fchlüs s« sich wohl kaum m gm-gbarem Zustande befritten, wird deren Imstrrndietzcrng durch einen Installatear empfohlen. Weiter wurde beobachtet, daß dir Wässer aus de» 38 in fein zwi schon den Häusern nirfM ablxiuten und baß aus ten am den Bü -geriteg-.-n vor ten SlegnTrobten bennM:dioi eisernen iHegcnrobrfrit^- tm'öen bns Wasser herausläuft. Hirrdurch werten hie Fußsteig oennrretnigt imb dieser Misrstand macht sich bei ber letzigrn sckilechten Fußbekleidung äußerst una -genubnt merkbar. Es ivird aud) viel ach da, nx> Regenrotestrrk- taflen sich nm ten Bü gerfte gat Ixfhiten, Silage darüber geführt, daß cxe Keller fnutit srnd Um bteiein Uebrlflunte dnubelfcu, empfiehlt sich ein» geltende mrd öftere Reinigung der voch- wässereinläufe unb fRcgei i tx>l,«ri at Ita ft en. (Sten io bäxür>en dieDachrinnen und Abfall- roh r « einer gründlichen Reparatur, beim inan findet hier imb da, test bte Tachteiser direkt zur Erde fallen, tes belästigt de Stmftetipassanlen und fügt den Häusern eicheblichon Sdiaoen zu. Gewaltsame» vorgehen in Fragen der Landaufteilung? (Eine Darmstädter Sensationsmeldung will misten, daß in einzelnen Gemeinden Oderhestens Arbeiter in verschiedenen Gutshöfen etnbrengen und von den De- fitzern sofortige Aufteilung und Hergabe von Landbesitz verlangten. Rach unseren Erkundigungen sind im Landkreis Gießen derartige Fälle nicht bekannt geworden. 3n Büdingen soll sich allerdings bereits vor etwa 14 lagen wohl ein ähnlicher Vorfall ereignet haben, aber längst schon beigelegt sein. Da von der Regierung die alsbaldige Regelung der Landaufteilung und Fideikommißfragen zugesagt wurde, wäre ein gewaltsames Vorgehen nicht gerechtfertigt und schädlch. Leben-mittel. ** Ausgabe oo n Kaffee-Ersatz. Ab Montag den 14. April 1919 gelangen in den Kleinhandels- geschästen, bei denen die Vorbestellung erfolgt ist, gegen Vorlage der Lebensmittelkarte und Abgabe des Bezugsadschnittes Rr 3 375 Gramm Kaffee- Ersatz zum Preise von Mk. 1.16 pro Pfund für Paketware und Mk. 1.12 für losen Kaffee-Ersatz zur Ausgabe. Diejenigen Kleinhandelsgeschäfte, die noch nicht mit Kaffee-Ersatz beliefert worben sind, erhalten ihn in den nächsten Tagen. •• Nährmittel-Ausgab« Tic bei ben Kleinhändlern ber Stadt O'ieh n bestellten 23nen für April 1919 können von Mittwoch den 16. b Mts. ab gegen Vorlage teo BestkllaitSwristS jur Nährtet2lkartr unb Abg-idc ter Nährmittel- markc für April (4/ m Empiang gctvmmru werten. ES entfallen 1. auf die gelten Sterten (A): 250 Gramm Sistwenfadrikate: 2. auf bv roten Karten (B): 375 Gramm Grieß, 250 Gramm Üafmlockcn, 250 Gramm ^intergersterrmehl: 3. auf „bk blauen Starten (C): 250 Gramm Orau- ven, 375 Gramm Teigterren, 125 Grazinn Haser- flocken, 125 Gramm Gurocnfabrilatr. Mft bem 30. Aprll 1919 verlieren tric Nährr::ill«lmarken 1 (April 1919; ilnr Gültigkeit. Ter Kleinverka.tfs- höd)ilirrri-3 betrögt, für daS Pfund Gri^-ß 48 Ps., für das Pftmd G.-rslen tcrmilck zur Derieilung. ** Frei da n k ben 14. Avril 1919 werd- von 2—4 Ute bic Ärx, 2S»1 btf SuOO bduutL. - Das Fest der silbernen Hcchzeit Dienstag. 15. b. TL Gastwitt Karl Rösinger ua> Frau Katharina geb. Hahn. *♦ Oberhefsischer Kunstverei Die ausgestellten Sammlungen drs Espressio- niften Emil Betzler, Frankfurt, bie Blld- niffe von £tto Jung, Stutt^an und die Sammlung von Hein^ Geilfus, Gießen bleiben nur noch morgen Sonntag ausgestellt. Bon Montag an ist die Ausstellung ivegen vollständigen Wechsels der Gemälde geschlossen. Für die nächste Ausstellung waren nur 'Werke Münchener Künstler vorgesehen, ater durch die dort herrschenden Berbülknisfe ist der Versand der angemeldeten Ännflnxrfc zum Teil nicht erfolgt. Znfvlgedeft'en wurde mit der Berliner Kunst le cgilde eine Vereinbarung getroffen. Eine -lollektion, unter der sich Werke namhafter Zkünstler befinden, ist te- ceits unterwegs. ** Einlösung von Kriegsgefangen enpapiergeld. Tie Inspektion der Kriegsgefangenenlager 18. Armeekorps in Frankfurt a. M. gibt bekannt, daß das von ihr verausgabte Äriegsaefangenenpaviergeld ab 1. Juli 1919 feine Gültigkeit verliert. — Nach diesem Termin findet eine Einlösung nicht mehr statt. Anträge zur Einlösung von Kriegsgefangenenpapiergeld sind zu richten an die Inspektion der Kriegsgefangenenlager 18. A.-K. Abt. Geldverkehrsstelle des K-rieas- gefangenenlagers Gießen in Frankfurt a. M., Scharnhorststraße 50. ** Für auS Elsaß-Lotbringe» vertriebene Deutsche bittet der De- zirkshilfsausschuß Gießen, Geschäftsstelle Roles Kreuz, Alte Klinik, im heutigen Anzeigenteil um Ueberlassung von Haushaltung-- gegenständen aller Art, Möbeln und insbesondere Betten. In den meisten Fällen konnten bie Flüchtlinge pur ganz wenig Handgepäck mitnehmen unb mußten ihre gesamt« Habe im Stich lassen. Da die Ausfuhr von größeren Geldbeträgen verboten ist, sind die Familien oft zur Anschaffung des Allernötig- flen nicht imstande. Wir hoffen, daß der oft gerühmte Ovfersinn der Gießener Bevölkerung sich auch hier bewährt, wo cs gilt, dringender Not abzuhelfen! Auch Geldspenden sind herzlich willkommen. ** Gern eint» esteuerrück stände. Unter den teutiff.-n amil ixten Srianntmadmugcn ter Stadt Gießen beiritbet sich auch oie Ma'.rnung bt# 6. Zieles Qk meinte:-teuer unb .stanals bührm für das RechimuKZiahr 1918. Tie Zolluug kann noch bis emschl. 3. Mai bei ber Slaoilasse ober durch Uebetttrifung auf beten Bank- ober Po sctecktektt« erfolgen. Bei ten Uebmoriiungm ist brr Nom« tes ;3ablenten, bi« Nummer bei Sxbrcaiftrrt und ter Geldtelras genau aiyugcbc.i. Am 5. Mxn beginnt die Brirr^bunn, wobei bie borgttoriebe*m Psändunssvosten «chvten werten. •* Der 'Bürgerrat für Stabt unb Kreis Gießen beabsichtigt 9Jlittwod) ben 16. April abenbs eine Droteftoerfomlung gegen bie politische ober auch nur wirtschaftliche Abtrennung bet Saar» gebletes abzuhalten Hauptrebner bes Ttvends »trtz ber Direktor bes Hessischen Lanbeoamts Dr. Streduc fein. ** Die Deutsch« demokratische Partei hielt Sonntag ben 6 April im Lokal Aquarium eme gutbeiiute« Veillroikn3>numiervrrianrm- lung tes KreiscS Gießen ab. Nach beifällig auf- O-TWrnmcrcm 'Herübt von Professor Michel uxnbe bte Degünterng emeS KreiSveremS Gießen der TeMftten temofratifdien Partei cbiftiinnri^ be» schlossen. In den Vorstaitd umrben tn« hrigmten Herren g-nxfbd: 1 Vorfitenter: Pool. Michel, 2. Dors.: Pro' Boussct, Rechne: Hoftn! Grünewald, Schns füteer- Leterr Nudlet, Beisitzer: 'Är- nold-Grüi'ingeir, BechtSeslelbach, Pst Deute Groten-Buierk, V öttterg Tau bringen, Steller- Grün berg. Müsler-Lang-H^önS, Sch itc er-Hu wg» n, rimie je «in« Frau aus (ikefoen unb Lollar. Nach Annahme ter Saiarngeir unb Erl« d gung ber übrigen Tagesordnung, bi« ein« frudt.barr gegrn- fritige Aussprack)« ergab, fanb bie Versammlung gegen 6 Uhr ihr End«. ** Eine Frauen-Versammlung ftro- bet Mon'ag ben 14. April, ctenb8 8 Uhr, rin kleinen Saale tes Hotels Schütz statt. Frau Luisa Peters wird über „Tte Arteit ter Narionw' Versammlung^ sprechen. Die Bcictzung Griesheims. — GrieSheirn a. M., 11. April. Wolfs-Meldung zufolge hat Marschall Fach erklärt, daß die Besetzung OlrieSteims eine unroiter- ruflirfj beschossene Sache fa. Di« wir hören, erbdlx ter Ort, der etwa 7800 Einwohner zählt unb Unmittelbar vor den Toren FrankfunS liegt, 150 0 Ma n n Besaß ungStruppen. Der Unterbringung dieser Soldaten stellen sich bte denkbar größten Schwierigkeiten entgegen, da in bem rein inbuftrifllen Orte schon seit langem eine schreiende Wohnungsnot herrscht unb grögeve Unterkunft-B räum? so gut wie gar nicht vorhanden fmb. Durch die Besetzung Griesheims fällt aber auch di« große chennicte Fabrik Gri«Sheim-El«ktron ix bie Hänte der Franzosen, eine Maßnahme, die für tee chemische Industrie Frankfurts und andere Werke im linbeseyten Gebiet schwer inS «miAi fällt, da bi.fe ihre Rohstoffe bitter u a. noch voe Griesheim bcjizbtn konnten- Berlin. 11. April. (®. B.) Trotz bte am 9. Avni in Spa eingelegte* deutschen Proteste, gegen die Besetzung (Briesheims eeb des Hinweises, daß die AlliieNen nicht berechtigt seien, etnfeitig eh* Grenzverleguug ber neutralen Jone norzunehmen, ließ Foch am 10. Aprtl in Spa Mitteilen, daß bie Ent- scheidung. Griesheim $u besetze*. unwiderrAflich fei. Eine Anfrage über Mainz. Die deutschnationalen Abgeordneten fB e ([• banm und Vetdt haben bet her National- oerlarnmhmq lolgenb« Tlnfraoe einaebracht: Wü von zuverlässtaer Seite mitgeteili wird, solle* Qti "ilnoi bnunq der Franzosen säintlicyeMtlitär. beamte i n Mainz bis au n 10. April ihn rienftiDobnungen räumen Von dieser Anord- 1 nung weiden etwa »O Kamillen betroffen unb in 'tdwere Bedränanis gebracht. Die Regierung wird gelragt, mal sie gegen diese Vorgänge iu tun gedenkt — Mainz, 11. Sprit Der Verkehr zwischen den Städten Mainz, Biebrich, Wiesbaden und Kastel ist von den französischen Behörden fretgegebta worben, fo baff cs einer besondere* ^cijetTlaubnis -■y 16 i-M- SW«8' Vie ® 15. «pnl «nskirchet Montag viUags 10 Spril, nach in der ff ton gab« der tfat ygen wjvrügc 10 toll1 tiditungi lick ntü A Nackkfchränl tifdjai, Tifi ffonwWn, ten, Hilten tetfen. Btt öctrootkgt sowie ten' andere. Orw« Sch«' den l Mittag 3' ntutn Fri Ho-tt o o°s« lieb« mH«, Vf im 90. ß» Zmllo-'en Klufgti ^mteufen. 5r ■vn< iu fnufer Mnl. »rill teere»,wech Binhae üomi ■vutier, ^bAaffiaer, ( ^Ziehhui A,L Hngcboi Suchet Sis" " -N. rileX nofpe ,a*"en & in j A9*"1) v°usU ustn ober ai vaus »st ^ohnfe Mein-L, Alk! 15. April 1919 2 Uhr statt. e?»i Heute vormittag 1 Uhr entschlief sanft unser lieber Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder, Onkel und Pate Jakob Beder 1. int 90. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Samilie Heinrich Wer IV. Zamllie Wilhelm vecler 11. Kamille Ludwig LaunspaH I. Familie Ferdinand Sundrum. Reiskirchen, den 12. 2lpril 1919. Die Beerdigung findet Dienstag den Es hat Gott dem Allmächtigen gefallen, meine Gebe Fran, die gute, treusorgende Mutier chrer Kinder zmKatfirinaLchM geb. Kröck nach kurzem mit Geduld ertragenem Leiden im Alter von 39 Jahren gestern abend 8 Uhr in ein besseres Jenseits abzurufen. In tiefftem Schmerz: Wilh. Schmidt und Kinder. Gießen (Asterweg 5), Frankfurt, Weidenhausen, Niederwetz, Schmalbach und Kinzenbach, den 12. April 1919. Di« Beerdigung findet Montag nachmittag 3 /, Uhr von der Kapelle des neuen Friedhof» aus statt. Freiw lüge Bttstcigerurlq. Mvntag den 14. April L Is., vor- Wittags 10 Uhr, imb Dienstag den 15. Npril, nachmittags 2 Uhr, versteigrre ich in der Krone zu Bad-Nauheim im Auftrage der Frau Otto Adrie Witwe wegen Aufgabe der RrentbeiLtcniwn öffentlich mcüti)icteiti> Hegen sofortige Bezahlung: 20 vv l l ständige Schlafzim mere i n- r i ch t u n g e n , bestehend aus: Betten, sämtlich mit RoßchaarmLlnahen. Waschkommoden, Nachtschränkchen, Chaiselongues, Sofas, Schreibtischen, Tiscl)en, Spiegel- und Kleiderschränken, Kommoden, BertiKos, Spiegeln, Sesseln, Stühlen, Bildern, Dechen. Plumeaux, Kissen, Steppdecken, Betmvltertr, Teppichen, Treppenläufern, Bettvorlagen, Borl/änaen mit Zubehör, Uhren, sowie verschiedene (Sartaunöbel und vieles andere. Bersteigernng br^tnuet. 4613V Schu ch, Warchmersrer und ÄnftLomoLor. * ■ ■ e ■V" ■'W Vv- • KJ- ÄW ■■ 5M-' W W Papier biudfadett bat sehr preiswert abzuaeden Ledwix Lttnarn (Hicfeen, Afterweg lL Fernsore «der 505. |39 Bekanntmachung Durch Beschluß der Generalve-fammlung vom 18. Februar 1919 ist der Spar- und Dorschußvercin Leihgestern, eingetragene Genossenschaft mit unbeschr. Haftpflicht, in eine solche mit beschränkter Haftpflicht umgewandelt worden. Etwaiger Widerspruch der Gläubiger gegen diesen Beschluß der Umwandlung ist bei dem Vorstand anzumelden. Leihgestern, den 8. April 191 9. 4601 Spar- und Dorschuhverein Leihgestern, eingetr. Genossenschaft m. u. Haftpflicht. Will, Direktor. Weller, Rechner. ®„T Falzziegei sowie Dachpappe wieder eimietroffcn. Wilbclm Nöbrin, Dachdecker-meister. Mühl- itrnüe 29. Iotm»! Tel. 495. KittÄer- spielreisen in Holz, 55, 65 und 75 cm Durchmefler. können in gröneren Mengen g-lief. werd. Schriftl. Anfragen u 4617 an d.Giesi.Anz.erb. tonteeile braun l/'O 3RL gelb 1,75 Mk., weih 2 Mk- pro Psd.. in Eimern v. 5, 12'/, u. 25 kg. Mustersendung 1 Mk. Wieflorverhänler lafcatt Weiter. Frank- knet n. BL. 3tetenftr.23.w7 Ettimrehaunen. Eier- WMaerglM Aüer-Bree. Seilers». «. Otto Sehnst Virkenbesen vom 8. 4. ab 100 Sick. 45 IL liefen D8»cher, Biegen. lak.: W. Ulrich. Sehlaifl. 7 Empfehle belle und dunkle Biere. Pa.QoguakiWetnbranch Samvtag 12.4. abdS.8Uhr Hauptveriammlnna des Laudst. PereiuSv.lv12 Konzert. Könner und Freunde willkommen. 06967 SM« mi' und ohne Vorder- wagen, toetreibemäber, Lackvsiiige mit ob. ohne Schälkörder, Wende- vfliioe, Heuwender, '2((fcnoaUcn äuh. preiswert abzugeben. 46-2 Detektiv Th. Dclchmaan Pol.-lilrirn.-Beamt. c. granlfurt a M.Brrg-rstr.10 Sämil. BeobacktnnUen und Ermittlunaeu Heirat» - AuekUaftc aewiflenhait und diskret. Tel. Römer 3537. l""' Staatlich angekötter Pachdelkhtllgß steht bei 06913 Christ, Griedel. Lorh.Allmcldang erbet. Reparaturen an Maschinen aller Art, <5r«a1rteile f. Rolläden, TrauSiurssiouen u. La gerböckc, eis. Fenster n. Türen, Last- u. Speise- aussiige. 4270 Heisrich TGii Gießen. 2%9) Trockenes Bulben-ii. TlUHknhgiz emvstebli billigst Schlier, Lkher Strafla 9. Buchhalter emvflebltsichi.Beitraaen von Büchern und bergt Schr.Ang.u.07461 a-d.GÄ Todes-Anzeige. Gestern früh 8 Uhr verschieb infolge eines UnglückrialleS mein lieber Ltann, unser guter Baier, Schwiegervater, Grogvater, Bruder und Onkel Herr hch. Römer I. im alter von 68 Jahren. In tiefstem Schmerz: Sra« Karol ine Römer geb. Fröhlich Familie Panich wo Familie Römer Familie Schäler. Wieseck, den 12. Avril 1919. Die Beerdigung findet Sonntag den 13. Avril nackmitiagS 2 Uhr statt. Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, da»s es dem lieben Gott gefallen hat, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter Frau Maria Luh geb. Mangnus im Alter von 66 Jahren gestern abend 6 ühr nach langem, schwerem Leiden zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. In tiefem Schmerz: John. Luh VI. Familie Wilh. Glaum Grossen-Linden, Familie Otto Hahn den 11. April 1919. Familie Wilh. Luh. Die Beerdigung findet Sonntag den 13. April, nachmittags 4 ühr, vom Sterbehause aus statt. 07188 tatas tt neben Kaffee Araend. verlegt 068881 Carl Schuncki Normal- Einsatz- Hemden Karl Kirchmann Karl Schäfer l. Ludwiq Kirchmann Karl Schäfer II. Ludwig Schardt Theodor Harnisch. Verein-Mitglieder Ludwig Zahrt Kort Zöller Ludwig Möller Karl Burk Wilhelm Happel Friedrich Happel Nachruf. Während des Kriege» erlitten den Ebreniod für^ Vaterland unsere lieben Dermihr werden: Philipp Müller Hch. Ang. Schlund! Heinrich Röder Karl Berg. Wir werden der Gefallenen allezeit ehrend gedenken und hoffen auf gesunde Rückkehr der Verminten. Hausen, 12. 8U>rtl 1919. ««■ Turnverein Hansen. Msllwikök!« Universal 80/80, kein Vav. neu etnaeiroffen «..e Julius Schulze. ffnhnf Die beste Bor- tLUVU l. schr'fl zum Anbau. z. Nebandl. u. Setbit- herit. d. echt. Rauchtabaks i. IM. d H.E.Bar!ak,Wdl- hetai (Cbbnn.), Poittcheckk. 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Dochamt um 8V2 Palmweihe; Die in Aussicht genommenen Termine für die VersteigerynyvßnKraftfahrzeygen in Gießen, Hanau, Gelnhausen, Herborn und Siegen 4677s» Die Vorschriften des § 105 b ®bj- 2 und 3 >cr (^sewerbcordnung finden auf alle AngestelttetH 1 nt Sinne dieser Verordnung Auwenoung. Dch' Ausnachne- und Sonderbestimmungen über öte Sonnlagsrul;« der Angestellten iin Dandelsgeweroe gelten auch für die sonstiger; Amteftellten. ^re sur Soim-- und Festtage zugelassenen Ueberitiinucn |Uio auf die fest gelegte Döchstzahl nicht anzurechnen. Bon 7 Uhr abends bis 7 Uhr morgens müssen o f f e n e B e r k a u f s ft e l l e n mit Ausnahme der Apotheken für den geschäftlickien Verkehr ge- chlossen sein. Die beim Laden schlussc schon anwesenden zCunden dürfen noch bedient norden. Rach 7 Uhr abends, jedoch bis spätesterrS 9 Uhr, dürfen Verkaufsstellen an jährlich höchstens zioanzrg von der Ortspolizeibehörde zu bei'.tmmenden Tagen für den geschäftlichen Verkehr geöffnet ,ein. Vor 7 Uhr, jedoch nicht vor 5 Uhr morgens, dürfen Lebensmittelgeschäfte nach näherer Bestimmung der OrtS- polijeibchörde geöffnet haben. . Die vorstehende Regelung umfaßt dreienrgen Angestellten, die 1. mit kausmännisäien Diensten beschäftigt werden; 2. mit stechnifäten DteMten.be- chäftigl toerdcn, mit Ausnahme deinenrgen techniscl^en Angestellten, die der Regelung der Arbeitszeit gen-erblicher Arbeiter unterliegen; 3. Bureauangestellte einschließlich dericnrgcn, bte für Bureaus niedere oder mechanische treuste leisten; 4. sich als Lehrlinge in einer geregelten Ausbildung einer Beschäftigung befinden. Die Bcstimntungen finden keine Amvenduny auf Generalbevollmächtigte und eingetragene Vertreter eines Unternehnrens; auf sonsttge Angestellte in leitender Stellung; An. Ter fr< i <(*,i i da v dea « B iueru. Tie fr^ie Beräustn: ich-ü d Gru d uno Bodens muß erha ten b eide i. Ter Rcdnrr stimm, dem Abg. Dr. Pagenstecher zu deutsch« Front von hinten erüoicht wurde. Der Redner spricht sich für die Auftri.ung der Fideikvmmwe aus. Seine Partei habe schon seinerzeit gegen die Landaufkäufe des Fveiherrn v. Heist Stellung genommen. Das Siedlrmgswerk ivird Millionen kosten, es must deshalb dabei vorsichtig vorgegan- gen werden, damit sie nicht unzweckmäßig ausgegeben werben. Unsere Losung ist Recht. Ordnung und Arbeit. (Beifall bei der Sxff. Bolksprrtei.) Frage gezogen werden Wie denkt man sich die Zusammenarbeit zwischen Abgeordneten und Regierung, wenn die Abgeordneten nicht bei gegebener Gelegenheit Kritik üben dürfen? In dieser Pflicht werden wir uns von der Regierung nicht foinbern lassen. Bor allem must ich Einspruch erheben gegen den Borwurs des Finanzministeriums gegen den Vorsitzenden unserer Fraktion, daß er das Genrein- schajtsgifuhl hätte vermissen lassen Schluß der Sitzung gegen 1 Uhr. Nächste Sitzung Freitag um 9 HUr. (Fortsetzung im 1. Blatt.) Dem geehrten Publikum von Bietzen zur gefälligen Kenntnis, datz ich die von meinem Schwiegervater seit langen Jahren betriebene Brot- und Feinbäckerei übernommen hab« und dieselbe unter der Firma FakobHorn weitersühre. Och bitte, das dem Geschäft seither zuteil gewordene Derttauen auch aus mich übertragen zu wollen. Hochachtungsvoll ’** Conrad witzner,8teinstr.33 wein ocu mir iiiuivtimiiy g** »v- währen Fällt das Ende der Arbeilszc-rt in die Zett nach 4 Uhr nad>mitta»3, so must die Pause für Angestellte, die ihre HauptmalBzeit außerhalb der ArbeirSsbätte einil^men,aus mürdestvnS l'/rStunde rx-rläugen werden. Nach Beendigung der täglichen Arbeitszeii ist ihnen eite unmcdervrochene Ruhezeit von mindestens 11 Stunden zu gewähren. Begttrn und Ende der Arbeits>zeit uitd der Pausen sind vvm Arbeitgeber im Einverständnisse mit dem Arme- stelltenausschuß oder mit den Angestellten des Bc- triel'cs sestzulegeri und durch Aushang bekanntzumachen. Tie Bestimmungen finden keine Anwendung auf Arbeiten, die in Notfällen, im öffentlichen Interesse oder zur Verhütung des Verderbens von Waren ober des Misslingens von Arbeits- erzeugnisscn unverzüglich vorgenommen werden Dringende Bitte Wir bitten um kostenlose oder preiswerte Ueberlassung vo« Möbel« aller Art, insbesondere Betten und E»an-balturrgsaeaentt3nden für aus ENast- Volbringen oerirtebcne Deutsche, die unter Zurück- lassung ihrer oefamien Habe ausgelvieiin wurden. Etwaige Angebote an unsere Geichäftonelle beim Roten Lreus tu der alten Klinik «Fernruf AN erbeten 4o7ic Bezirkshilfsausscstuß Gießen I für aus Elsaß-Lothringen vcrlriedcnc Deutsche. ZCird}üdi€ 21adtrid?tcn. Gottesdienst am Sonntag, 13. April (Palmarum). Landes Butz- und -Bcttag. Evnn^lifche Gemeinde. JAder Stadtkirche. 9>/r: Pfr. Mahr: 11: Beichte u. bl. Abendm. s d. Militärgem. Pfr. Atts- seld; 2: fiinbert. s. b. Mark.-Gcm. Pfr.-Ass. Schaefer; 6: Pfr.-Ass. Schaefer. — In d. I o hann es- kirche. 9va: Pfr. Bechtolsheimer; 11: Krnderk. f d Luk-Gern. Psr.,Bechtolshcimer; 6: Pfr. Aus- feld. Beidste u. hl. Abendm. f. Lul.- u. Joh.- Gem. — Kirchberg. Vorm. 10; nachm. IVs. 6 Uhr gestattet. . £ . Rumänische Kriegsgefangene ba- ben sich ohne Ausnahme, soweit sie noch tn Deutsch, land sind, schnellstens bei den zuständtgen Krreg^, gefangenauagem — für den Bereich des 18. A.-rL< „Wetzlar" — oder Ortsbehvrden zur UebergührunW in die Sammellager zu melden, andernfalls sie von der rumänischen Regierung als Deserteure betrach, tet Und zum Tode DerurteÜt werden. Dteientgen^ welche in Deutschland freirvillig bleiben wollen, haben sich ebenfalls .bet ihren Ortsbehörden sofort zu melden und ihre Adressen dort anzugeben. Ste müssen später eigenhändig Vebinguugen für den Verbleib in Deutschland unterschreiben. Sämtliche Ortsbehörden, wo sich rumänisä^e Kriegsgefangene befinden, haben sofort dem Generalkommando 18. A.-K. in Bad-Nauheim telegraphisch die Namen und Adressen der rumänischen Gefangenen mit* luteilen. , _ Bestellung von Nährmitteln. In der Bekanntmachung vom 5. April (Amts-oerkündt* gungsblatt Nr. 11) ist insofern ein Fehler unterlaufen, indem 1. für brotgetreideversorgungs^rech. rigte Kinder bis >zu zwölf Jahren (rote Karte) Griest und Kindergerstenmehl nicht auf die Marke 46, sondern auf die Marke, 47 der Nährmtttel* karte B ausgegeben werden soll; 2. für die übrige brotgetrcideversorgungsberechtigte ölkerung 'blaue Karte) Teigwaren nicht auf die 'Diarte 53, sondern auf die Marte 57 der Nährmittelkarte.C ausgegeben werden sollen. Die Konzes, ionalsDienstmann hat Konrad WUHelm Bender, Gießen, Kleine Mühl- gaffe 5, mit der Nr. 6 erhalten. Ladenschluß an Wochentagen. Ab 1 April müssen alle offenen Verkaufsstellen, auch Lebensmittelgeschäfte, an allen Woä>entagen bori 7 Uhr abends bis 7 Uhr morgens für den geschäft* lieben Verkehr geschlossen sein. Ausgenommen sind nur die Apotheken. ___________ des deutschen Boltes fördert. । Wir begrünen es, dast der verr Ministerialdirektor leider als das etniiy. Mitglied der Regierung bet seinem Amtsa.tritt ein Prvgraurm auigcfteffi hat ppd uns dadurch Gcleg'.mheit gibt, dazu Stekluu- zu uehmen. Leider Föiuwn wir dem &iter des Vol.'L'llmm^amtes rM diesem Programm unser Berrixuen nicht ausspcecheit, iondern nmil'en erhebliche Beden teil geltend niachen. Die Ernsühruug der Ei>t hei's schule entsprichl dem Programm der Mchrchitsparteien. ZuitchiVt erkläre ich ausdrLllich, dast die Deutsche VolkSparter mtt der Absrl>affung der Vorschulen einverlanden tp. , Aber ekivas anders ist der W--g>, der zu dtesem Ztrie erngeschlagen wurde. Ztveifellos hätte eine soiche fMenbe-iii’g nicht einmal durch eine Vevorterung bt*5 Gesamtmüri eriumS au, gesetzlidLM W't^-n Frage txe Volks« kannner noch dazu aus einem nicht gesetzlichen Wege ausgeschal'.et wurde. Ter Er'ast des Lcmd^sbrl- dungsamtes hätte weder so geeilt, da er im besetzten Gebiet doch niclst zur Durchsübru,eg gebraeist werden konnte. Der Borwurf, datz sich deutsche Strait hinter die Franzosen gefbedt hätten, hätte nicht erhoben werden soveit. (Widerspruch bet der timten ) Aus dem Erlast des bischöflicheu Ordinarutts geht hervor, dast man die KirchenbeHörden nicht geirrt hat. Wre stellt sich der Derr Juftizmmiuer zu dec Gesetzlichteit dieses Erlasses. Mehr als inerttoürbig ist die Begründung dos Erlasses mit ba drohenden dkfaljr einer neuen Revolution. Ich begrüße die Ausführungen deS Kollegen Bauer, der für seine Person und die Mehrzahl seiner Freunde die Einfügung des Rätesystems in der Landgemeinde- und Gemeindeverfassmig ablehnt. (Widerspruch der Sozd.: „Für seine Persons Nach dem amtlichen Stenogramm auch für die Mehrzahl seiner Freunde. Ich bin gespannt, ob die hessische Regierung in Weimar gegen ihre Einfügung in die Reichs Verfassung ebenso entschieden Stellung nehmen wirb. Die Einführung des 1. Mai als gesetzlicher Feiertag hätte unseres Erachtens Zeit. Es werden immer gegen tue Beamten Vorwürfe erhoben, daß sie sich den neuen Verhältnissen in ihren Dienstverrichtungen nicht fügen wollten. Statt dieser allgemeinen Vorwürfe nenne man bestimmte Beispiele. (Zuruf: Römheld.) Unsere Stellung zur gegenwärtigen Regierung nötigt mich, zu gewissen Aeusterungen des Vorredners Stellung zu nehmen. Vor der Revo- lution wollte man allerdings ein Landernährungs- und ein Lanbarbeitsamt gründen, aber die Zahl der damaligen Minister wollte man verringern Jetzt hat man die Zahl der Minister in oen tiandesämtern vermehrt. Auch die Darstellung des Kollegen Dr. Schmitt über die Bindung der Listen ■ ist nicht ganz richtig. Die beteiligten Personen ! waren sich einig, daß sie die Sozialdemokratie be- ; kämpfen wollten. Der Redner erbebt schärfsten - Widerspruch gegen die Aeusterungen des Derrn ' Ministerpräsidenten und des Derrn Fmanz- Ministers. Wir stehen in Opposition gegen btc Re- I qierung wegen ihrer Ziele, aber unser Wille zur > Mitarbeit sollte von dieser Stelle aus mcht in versasirmg-edende Do'f$?ammer der hessischen Freistaates. 14. Sitzung vom 10. April. Präsident Adelung eröffnet um 91/« Utjr die Sitzung. Tie Tribünen sind schwach besucht. Arn viegierungstisch: Mimsteipcälidcnl Ulrich, die Minister Denrich, Dr. Fulda, dte Ministerialdirektoren Dr. Strecker und Raab. Das Dails fährt fort in der Abstimmung über die tiandgemeinde- ordnung. Präsident Adelung verlieft zunächst einen Antrag der Zentrumsfraktion (Dr. Schmitt und Gen.) zu §38, wonach die Regierung alsbald mit ben anderen Freistaaten des Reichs in Verbindung trete, damit in allen Freistaaten die olrichen Bestimmungen über Wahlberechtigimg und Wählbarkeit eingefüfort werden und namentlich die Reziprozität (warum nicht „Gegenseitigkeit"?) gewahrt wirb. Ster Antrag wird ohne Debatte einstimmig angenommen. Es wirb über die einzelnen Paragraphen ab- geftünmt. Die Paragraphen werden ohne Debatte nut ben Abänderungsvorschlägen angenommen. Wo die Vorschläge der Ausschußminderheit (zu der die Zenirumsmitglieder des Gr'fetzgelningsaus- schusses gehören) und der Ausschußmehrheit vorliegen, haben die Abgg. Kaul (Soz.), Schreil>er (Demokr.) und Schröder (Zentt.) Vermittlungsantrage eingebracht, aus die sich die drei Fraktionen der R gierungsmehih-.it nachträglich geeinrgt haben In diesen Fällen werden die Vermittlungs- cmitfae angenommen. Nachdem über die ernytnen Paragraphen ab- flefttmmt iwreen ist, bedauert Abg. ÄttxWer (D. Boltsp ) im Namen seiner Fraktion, dast ihre An- träge abgelehnt nnirbcn, erELärt aber, daß sie den Entwurf als Ganzes annefomen werde. Tie Land- ßtmänbeorbnung wird als Ganzes angenommen. Äbittimmtnfl üder die Skädkeordnunq. Diese vollzieht * sich in derselben Weise tete die AL'rimnnmg ül>er die tiaiidgemrindeor^- mino, irvbti wiederlwlte GesdMsorchiungsde batten die Sintönigteit des Ab'^imnrmiqsMstliöftes lunteichrechrm, oW die Sitzu>iy dadurch interessanter gu gr alten. Tie Au^xruer der Tribüuenbesucher, die auch bei fxm gnrüofamfKn Ansprückicn schwerlich au, Nwe Relmunq kommen, ist wirklich zu be° Drahtgeflecht (Gartenraundrabl) ^fteblt Edgar te» §^fenwaren, Haus- und Küchengerätehandlung. 1Z Weiß 0. M. C. SUcksarn I ist eingetroffen. '4**ct QVbdcbaus xglgmon. rrunbem. .. . Nachdem Abg. Köhler die gleafr? Erklärung für seine ^-rak.ivu abegeben ljat nie vorhin, lvird tne S äbtvo cmirn als Gan-cs artgeiumtnirn. Tie Absliinumng über dir st reis- und Provtnzial- crdnung „ in gleicher Werwalters fehlen lassen. Milliarden wurden verschleudecl. Wir mac^n einen schleckten Tausch, wenn wir statt her bisherigen Gebeimräve bai neue Rätesystem eintauschen. In Vergangenheit und Zukunft .muß die £amdte der Grundpfeiler des Staates sern Wir sind für Erhaltung des Religionsunterrichtes tn der Schule -Die Selbstverwaltung der Gemeind«m darf nicht so ausgebaut wer dem, daß jede Gemeinde eme Republik für sich bildet. Bei dem Rätesystem^ von Lern wir keine Freunde sind, darf man icbenfalL über ben A.- unb S.-Räüm nicht die Bauernrate vergessen. Die ArbeitSzeü läßt sich auf dem Lande nicht gesetzlich fefttegen. Wir foaben gegenwärtig, glaube ich, dringendere Ausgaben als ^Schaffung «ines Landestheaters m Darmstadt, für das die FaecHleis.Wuiukn. kJ™* ■■■■■««»■■■■»■■■■■■QMaeeBe« adt-rlehlen Abg. Tingeldey (D. Dolksp.) stimmt den Ausführungen des Abg. Pagensteckier zu, daß es jetzt nicht die Zeit ist, die Schuldfrage, zu erörtern Wo sich eine solche nickst vermeiden läßt, muh zum mindesten den Gefühlen der Andersdenkenden eine gewisse Schonung zuteil werden. Darum ist eine Er- flärung, die Reichstag-sabgeordneter lOuefset dieser Tage in einer öffenttichen Versammlung über den frül)cren Kaiser tat, sehr bedauerlick) Zn ■öcFten vor o. ootnami um 072 vuiniivtn^, kommen ja die Fragen der hohen Politik nickst w| n: m Meffe m. Pred.; 4*/»: Jüngl.-Kongr ; 6: Bettachl. Außer wirtschaftlichen stehen bei uns kul- - ' - ' - - - - • ~■ -■ turclle Fragen im Vordergrund. Wir begrüßen jeden Schritt der Regierung, der die Gesundung berg SV?, Düngen 97a. vücherlisch. — Das litera r 1 fche Echo. Dallrmvnats- christ für Literatur freunde. Ve lag: Eg^.m Jie!- stckiel u. Co, Berlin W. 9. Das 1. Aprilheft ist soeben erschiei«n. _______________________________ Aus dem AmtsverkündigunHsdlatt. DaS A rn tsv e r kü nb igu ngsblat t Nr. 13 vom 11. April enthält: Vri:orbnung über die Regelung der Artentszeit her Angestellten während der Zeit der wirtschaftlichen Demob lmachnng. Vom 18. März 1919. — Tee Ausübung und der Schutz der Fischerei. — Rumänische Kriegsgefangene. — Tie Kinberarlvit in den gewerblichm Betrieben. — Verbranchsregelung der in die öffentliche Bennrtfckiaftnng genommenen Nähr mittel; hier: Bestellung von Nährmitteln. — Konression als Dienstmann. — Ladenschluß an Wochentagen. Arbeitszeit der Angestellten. Das Reicksministerium für wirtschaftliche De- lieilt sogar in verzweifelt. Fallen mit oft üb rrascli. Erfolg d hautbildemle, schmerz- u. juckreizstiliende „Vater Phllipp-fstalbe“. Preis 1.80 n. 3.50 M.; überall zu haben Man hille sich vor N ich ahm. u. bestelle, wo nicht erhältlich, direkt bei TulQB90- Lihsritoriin, Sziit 7. Apcil, uachm. 1 Uhr, im ^.okxU des (Aa'pvittS Äilhelm Do r f e l d ya Wieseck staktfindenden Versammlung ein. Die Versammlung hat: 1. darüber ;n beschlüßen. mir die Felbbrreini gungslos-.-n aufgeb-.ach: werden sollen, o! durch Ausld^lag aut den JlfldmgcMt oder den Abschätzu?.<»5wett der Gni d lüft' ober alvsehcn von dem in Art. 20 des Feldbe rerniglmgsgeseves be^eickmeten Fall, burd Bildu fl utb Verkauf vo Ma fegnrnbftü&n, foiiKC ferner, ob v e Berlra^ nach Bcvurs Ms erhoben, oder ob hie Stoiten durch Kam talausnabme aufgebracht werden sollen: 8. di.' zur Vollzu^kommffson tu berufenbar Sachverslärrdigni und deren Stellvertreter, sonir ein 3Jlüglid> des Schiedsgerichts um dessen Stellverlrvter (Art. 35 Gel) m wählen. Außerdem Dirnen Wldrsche und Anträge seitens der Beledigten vorgebracht und beraten werden. In dieser Versammlung hat jeder anwesende beteiligte Grundeigentümer eine Stimme, auch wenn er mehrfach bevollmächtigt ist. Die Beschlüsse erfordern ju ihrer Gültigkeit eine Mehrheit von ßtoribritt eiten der Anwesenden und sind unter dieser Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Deteiligten verbindlich. Beteiligter Grundeigentümer im Sinne des Felbberernigungsgesetzes ist, wer im Grundbuch als Eigentümer eingetragen ist Der Inhaber einer erblick'en Leihe wird dem Eigentümer der Grundstücke gleichgestellt. Wenn ein hiernach beteiligter Grundeigentümer oder bekannte Erben derselben nicht vorhanden sind, der Aufenthalt der Beteiligten unbekannt ist oder diese sich außerhalb des Deutschen Reichs aushalten, so ist der Besitzer als Beteiligter zu erachten, insofern er sich durch eine entsprechende Bescheinigung des OrtsgerichlS als fotdjer ausweiit. Ist unbekannt ober ungewiß, wer beteiligt ist. so findet die Vorschrift bc5 S 1913 be5 Bürgerlichen Gesetzbuches entsprechende Anwendung. Gehört ein Grundstück zum Gesamtgut, so Mnrf der Mann nicht der Zustimmung bei Frau Gehört ein Grundstück zum eingebrachten Gute der Frau, so bedarf diese nicht der Einwilligung deS Mannes. Vertreter von beteiligten Grundeigentümern haben gehörige Vollmachten vorzulegen. Kommen gültige Beschlüsse nicht zustande, so hat: zu 1. Die VollzaigSfommission die erforderlichen Beschlüsse fu fassen und zu 2. Die Landeskommission die Sachverständigen und Schiedsrickster zu ernennen. Zugleich fordere ich die außerhalb Wieseck wohnenden beteiligten Grundeigentümer (Ausmärker) auf, zur Wahrung ihrer Interessen einen in Wieseck toobnenben Bevollmächtigten zu bestellen, da eine weitere besondere Zuschrift im Laufe deS FeldbereinigungSverfahrenS an sie nicht mehr erfolgt. Friedberg, den 27. März 1919. 46811) Der Hess. FeldbereinigungÄommissär: ______Schnittspahn, Regierungsrat.______ Bekanntmachung. Das im Monat März dieses Wahres fällig OtlDcfene 6. Ziel Gemeindesteuern und Storni« gebühren kam, noch bis einschl. 3. Mai 1919 ohne Kosten bezahlt werden. Diejenigen, die mit der Zahlung dieses Zieles noch im Rückstände sind, werden hiermit gemahnt, die Abgabe bis zum 3. Mai an die Sladtkasse zu entrichten. Am 5. Mai beginnt die Beitreibung, wodurch Dländungskosten entstehen. Uebenmi ir.igcn im 'K.te und Banksckieckoerkehr müssen am 3. Mai bei der Stadtkasse ebenfalls gutqeschneben sein, andernfalls die vorgesckwtebencn Beitrribnngskosten erhoben werden. Gießen, den 12. April 1919. 4612B Ter Stadtrechner: M 2 ser. Ausgabe von Kaffee-Ersatz. (Ausgabe Nr. 3a Ab Montag den 14. Avril 1919 gelangen in den .Qleinbnnbek'neftbdften, bei betten die Vorbestellung erfolgt ist, gegen Vorlage ber Lebensmittelkarte nnb Abgabe des Be»ugSabschnitteS Nr.3 3'6 Stramm Staffee («‘rtaO «um Prelle von Mk. 1.1« pro Pfund für Paketware und von M. 1.1« für losen Kaffee-Ersatz zur ttufigobe. 45K8B Dieieniaen MeinbandelSaefchSfte, die noch nicht mit Kaffee-Eriatr beliefert worden sind, rrtialteu laichen i» den nächsten Tagen. Die KleinbanbelSgefchafte bab.n bte Bezugs- abfchnilte Nr. 3 zu fammcln und bis iväteftenS X5. April 1919 bem Städtischen LedenSmittelamt (Zimmer 10 einzureicheu (Mieten, ben 10. Avril 1919. Der Oberbürgermeister iLebeuSmittelamt). Ausgabe von Buttermilch. Von Montag bi» einschließlich «amotag gelangt in ben Verkaufsstellen der Firma ©cbrOber (Brief», uachm von 3-5 Uhr, Buttermilch zur Verteilung. Die Abgabe geschieht gegen Vorlage bet neuen Lebensmittelkarte und Abgabe bcs Bezugs- abschnittes Nr. 15. Beliefert werben die Lebens- Mittelkarten, die in ber linken oberen Ecke die Nummern 7, 8, 9, 10, 11, 12, 21, 22, 23, 24, 25, 28. 45. 46, 47. 48, 49, 50 tragen. Die Ausgabe geschieht wie nachstehend: Lag der Aufgabe amstag Montag ..... Dienstag..... Mittwoch..... Donnerstag . . . Nr. 7 , 8 . 9 , 10 , 11 . 12 Nr. 45 . 46 . 47 . 48 . 49 , 50 •Hä ■n ö> E • w r« *rr »o c SS Nr. 21 . 22 „ 23 • 24 . 25 . 28 Auf jeden Dezugsabfchnitt entfällt '/.Liter Buttermilch. Diehen, den 11. April 1919. 46528 Der Oberbürgermeister (Czbensmittelamt). Bekanntmachung. Nachstehende BeuortmrvtH des hessffchen Ge- iamhntni e.ftums vom 7. März 1919 bruige ich itiermü zur önentlichen Ätruitm». Gießen, den 4 9Urr< 1919. 4692L Skr Oberbürgermeister: Seiler. Verordnung. BeschrLnTung der Befug'is zur Verfügung über (Grundbesitz bete. Vom 7. März 1919. Aus Grund des Attikas 73 bet beis schen Ber 'a sungsurkundc vom 17. März 1820, sowie des Artik.ffs 9 des Gesetzes über die vorläufige Ber- "aifuFg für den Frei aal RcpuK.k Liesen vvm -0. Februar 1919 w rv hiermit mit GejetzeSkrast üaS Folg-rux verordnet: Artikel 1. Die Veräußerung ober Ser- osändung txm Lideilommissarisch gebundenem Grundbesitz, sowie die Veräußerung vrm frricm, zu- gunften der stkoen Vermögens mass getrützkem land- ober forührirttoaf ( d>em Grundbesitz int Umfmig txm 5 ha auftväns, io fern dieser freie Grundbestz innerhalb der Goen-en derselben Stemarkung liegt, oder von Zeiten emes fotdrn freien Grundbe- iitzrs ist ratr mitGenebmtgungdesSreiS- amteS zulä sig, wenn nickst durch t>n Staat ober eine gnnetnnuyige SiedivngSuMernechmutrg im Sinne des 8 1 der reichsr-ck».lickim Skrorbmneg rur Beschaffung pvn Umimrirtfdxiftlidicm Sced- lungs ande vom 29 Januar 1919 Ärundbe itz ver- äufcert nrirb oder wenn nicht einer der Fälle des 3 6 Ab-atz 2 ber genannten Verordnung vorliogt. Diese Beriünrng^b, sthränkut^ bedarf der Emtra- flimg in das Grundbuch nicht Tie Vorschriften des 8 kl der in Satz 1 genannten Verordnung finden entsprechende Anwendung. Tie Genehmigung ist von dem Sreisanst zu versagen, w7nn (rgen die Erteilung der Genehmigung das QJiütiicerium der Ffturnzen Einiprttch erhoben, Hal. Zus öndiq ist daS Kteeisamt, in deffen Bezirk der Grundbefftz belegen ist. Lieg bet ffixt^ommtffa* risch gebundene Grundbesitz, der veräußert oder beteilet werden soll, in den Bezirken mehrerer Kreisamter, so ist dasfemge Kreisamt zustärrdig, in dessen Bezirk ber größere Teil des Grundbesitzes liegt. Artikel 2. Soll die Genehmigung des Kreisamkes versagt werden, fo sind beide vertragschließende Zeile, fotirxt hrdtd), zu hören. Wird das Rech swsdM ntd)l g.-nehmigt, fv steht jedem Teile binnen zwei Wochen seit der Bekanntmachung der ®nt>'ccvin*ad)ter Zui.'ellu g durch die Poi ittb «unter entsprediender Anwendung der Verordnung, die Zu stellunge^' im Verwal i u gsü rei v'r^ren be- treffend, vvm 23 März 1912 Reg.-Bl S 185 , sofern nicht die Zustellung durch den Tiener des Krrisamies oder duvd) unmittelbare Iimusprud^ nähme einer hessischen örtlichen Polizeibehörde tunlich ist. Artikel 3. Die nStigen AusskkhrungSvor- schriften werden von ben Ministerien des Innern nud der Justiz erlassen. Artikel 4. Die Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung m Kraft. Eie findet jedoch, io fern bei einer Beran ß.rung oder Belastung von Grundbesitz der Antrag auf Eintragung in das Grundbuch bereits vor dem Inkrafttreten der Verordnung bei dem GrurrÄncharM ctn^-- aabe der Nährmittel marke für April (4) in Empfang genommen werden. Einzelne abgetrennke Nährmittelmarken ohne den Bestellausweis sind ungültig und berechtigen nicht zum Bezug von Waren. Es entfallen: 1. Aus die gelben Karten (A): 250 Gramm Suppenfabrikate, 2. auf.bie roten Karten (B): 375 Gramm Grieß, 250 Gramm £>aierflorfen, 250 Gramm SinbcrqcrftenmebT, 3 auf bie blauen Karten (C): 250 Gramm Graupen, 376 Gramm Teigwaren, 125 Gramm bafenlocken, 125 Gramm Snvpeniabrikate. Mit dem 30. April 1919 verlieren die Nähr- mittelmarfen 4 sApril 1919) ihn Gültigkeit Wer bis zu diesem Zeitpunkt die Waren nicht abgeholt hat, verliert den Anspruch darauf. Die Kleinbandels rrol icn. 459113 Et«dt. schlachttzof. Einlösung von Kriegsqesangenenpapiergeld. Die Inspektion der Ärien4gcfatt(|cnen(a«er XVIII K. ft. in Rrantfnrt a. M. macht hierdurch bekannt, daß das von ihr verausgabte Kriegs- gefangenenpapiergelb laut kriegsministerieller Verfügung vom 18. 3. 19 Nr. 677. 2. 19 IL ft. ab 1. galt 1919 feine Gültigkeit verliert. - Rach diesem Termin findet eine Sinlöfung nicht mehr statt. Anträge betreffend Tmlösung von Äriegsgefangenenpapiergelö sind zu richten an: Iuspett. d. ftriegsgefangenenlager XVlII.K.ft. Avt. «eldvertehrostelle de» ftriegdgefangenen- lager» Gießen in Frankfurt a. Ä., Scharnho st traße 50. (4661D Mj-llildLtrkülii«d-MkigkmgI Es werden versteigert Mittwoch, 16. L M., aus Tistrikt Iu^enwäldchen 6b, 6c und 8a des Markwalbes Grüningen-Dorfgill: Stamme ,Schnittholz) Fichte 3. Kl. 4 St = 2,28 Fstm.: Derbstangen, Eiche 1. D. 19 St. = 0,96 Fstm., Eiche 2. Jtl. 6 St. — 0,16 Fstm.: Nutzscheiter Eickx 2. Ä1. (2,2 M. laitg, Gartenpiosten) 8.8 Rm ; scheiter Rm.: 6 Buche, 6 Elche, 1 Ktefer, 3 Fichte: Knüppel Rm: 63 Buche. 13 üambuche, 71,3 Eiche, 2,4 Kiefer, 8 Fichte; Stammreisig Rm.: 185 Buche, 85 vambuche, 143 Eiche, 36 Fichte. Stöcke Rm : 1,8 Buche, 9 Eiche, 4 Fichte. Öieran anschließend wird daselbst Streulaub flädjeniorife versteigert. Beginn der 8eri'teiflmmg nachmittag- 2*/# 11 o r be i Brennholz-Nr. 710. Näliere Auskunft erteilt Forsttvart Schä er, Dorfgill. Gießen, den 10. Avril 1919. 4659c Ter Markvorstand. _________Trautwein, Qkb. Forstrat._________ Bekanntmachung. In unser Genos^enfkhaftsreglster ) du rite heute bei der landwirtschaftlickien Bezugs- und Absatz- genossenschait, e G m u. b. in Nonnenroth, eingetragen: Ehnstian Seipp ist aus dem Vorstand ausgei'chieben und an seine Stelle ist der Ährer Welter von Nonnenroth geroäblt worden. d un gen, den 9 Aprtt 1919 4664B Hessische- Amtsgericht. KäseVerteilung. Ausgabe Nr 2.) Am SarnSi a g ben 12. April 1919 gelangt in nachstehenden Geschäften Käse zur Vertettung: Berdur, Gebrüder, Bahnhofstraße, Eisenbahn-Kvnsum-Belem, L.e^igstraße, Emmericher Waren-Ervedttion. Seltttesweg. Der Verlaut des Käies erfolgt«nur gegen Vorlage ber Lebensmittelkarte und Abgabe des Bezugsabschntttes Nr. 2. Aui jeden Abschnttt entfällt ‘/t Käse »um Preise von 45 Pjenncg. Die jtlelnhändter haben die ein gegangenen VezuHsabfchnltte bis 15. April bem -städt. lieben4mutelamt, Zimmer 12, abzuliefern. Gießen, den 11 Avril 1919. 4679B __Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Bekanntmachung. Durch^Beichuß der zuständigen Komm.snonen wird die 3tromiieferung für die Ueberlandanlage und Stlastenbahn miolge jkvhteumangels, hervor- gerufen durch die Slrriklage im Rhein.-Wests. Kdhlrngebtet, von Moittag ben 14. Aprtt b. I. bis auf wette ces eingestellt Direktion der Eleftrrzitätswerke und Straßenbahn der stadt Gießen. __Stolte._______________4655c Bekanntmachung. Aus Der Landrichter Tr. Müller- schen Stiftung zu Darmstadt sind durch uns 1. fünf UnterstüSun gsverm ächtnisse von je 500 Mark lährlcch an bedürftige elternlose Studierende berRechtswissenschaft aus ben Provinzen Starken- bürg und Oberhessen. 2. ein Uitterstü.u. gsveemächtnis von 500 Mark jährlich an eine bedürftige nicht kinderlose Witwe eines richterlichen Mitgliedes bei einem der Amtsgerichte ober Landgerichte ber Provinz Starkenburg ober Oberhessen, vorzugsweise als Bciltzlft zur Erziehung mürbenäbriger Kttrder zu oer- Seberq Bewerbungen rnn diese Vermächtnisse sind binnen vier Wochen bei uns einzureichen. Darmstadt, den 9 April 1919. hessisches Ministerium der Finanzen. Abdett. für Fina.tzwictilhast imb Eisenbahnwesen. In Erledigung: vr R o h d e. 4654D Holz-Submission. Aus bem Gemeindewald Garbenleich soll «ach- erwähntes voiz auf dem Submissionswege vergeben werden: 3 Fichtenstäma» 4 Jfi. = 2,12 Fstm., 20 iyi dum flämme 5a Kl. = 8,88 Fsftn., 82 Fichten stamme 5b STL --- 17,31 jfan. Angebote sind verschlossen mit der Aufschrift .Lwlz-submission" getrennt nach Klassen bis spätestens D i e n s t a g d e n 15. April 1919, nachmittag- 3 Ubr, einzurerchen, woselbst um die angegebene Zett die Eröffnung der Angebote in Anwesenheit etwa erschienener Bieter erfolgt Nähere Bedmgrrngen liegen auf ber Bürgermeisterei offen, werden auch bei der Eröffnung betont tflrgeben 4678 Garbenteich, den 12. April 1919. Der Bürgermeister. Holzvcrkauf l» ber fürstlichen Cberiorfinel Hoheasolm». An» dem Diitrtt! Große yanbbrege in der We* markung «eller^dorl ieUen 2110 Llück gute Eichen- DurchiorstungöweUen. im gan.en oder nurnrnrr- weile, aue tretet van6 au mäßigem Preise vertäust werd n. E» »mb 42 vohnummern Da» Hol» lieg, »•■r Äbfnbrt günstig und roirb auf verlangen von dem fürstlichen 2. alddüter Heiiirich Neuhof III. in vcüersdorf vorge»eigl. Iu» übrigen gibt die Cber- förfteret Suskunfi. (4687D Bekanntmaäsung. Durch Beschluß der Stabtserordnetkn Ver» sammlung vvm 5. April 1919 sino die Unterstützungssätze aus der Erwerbslosenfürsorge der Stadt Gießen ab 1 April 1919, gemäß den Besttrnmungen im Reichsgesetz« blau 1919 Sette 83, mie folgt festgesetzt worden: Für den Wochentag: 1. männliche Personen a) über 21 Jahre 4 Mk., b) über 16 bis zu 21 Jahren 3 Mk., c) über 14 bis zu 16 Jahren 2 Mk. 2. weibliche Personen a) über 21 Jahre 2^0 Mk., b) über 16 bis zu 21 Jahren 2 Mk^ c) über 14 bis zu 16 Jahren 1,75 Mk., 3. FamillenzuschlLge, für die Ehefrau 1 Mk. und für ledes zkind 75 Pf. Grundbettaa und Zuschläge dürfen zusammen den doppelten Betrag des Ortslohnes nicht übersteigen. Gießen, den 10. April 1919. 46503 Ter Oberbürgermeister. I. B.: Krenzien- Holpcrilcijmiu itr etiit ßichil. Montag ben 14. April 1919, vormittags 9‘/i Ubr beginnend, werden in den Waldungen Der Stadt Gießen im Bezirk des Forstwatts Arft-dochwarr (Adt. 83, 91, 92, 95, 97, 1281 versteigert: 11 Rm. Buchenscheit (meist Anbruch). 13 Rm. Eichenschl-tt (DürrHolz), 1,2 Rm. Lindenrundschett, 3 Rm. Eichcnknüppel Dürrbokz), 12,5 Rm Fichtenknüppel (Dürrholtz^ 60 Buchenwellen, 3040 Eicbenweilen, 5,8 Rm Erchenstock. Zusammenkunft am ForsthauS tw* wart. Gießen, den 8 April 1919. 44918 Ter Oberbü-ermeister. I. B. Em melius. Holz-Tubmissio». Aus den Waldungen der Gemeinde Albach soll nachstehendes Volz auf dem Submlssionswege vergeben werden: Los I: 2 Eichenstämme 4. J8L, 33 bis 35 Atm. Turchm = 2,09 Fstm. Los IL: 2 Fichtenstämme 2 ÄL, 40 bis 49 Ztm. Turchm = 4,67 Fstm. Los III: 24 Fichtenitömme 3 9L, 30 bis 39 Ztm. Durchm — 36,46 Fstm. LoS IV: 48 Fichtenstämme 4. Ä., 25 bis 29 Ztm. Durchm = 51,43 Fstm. Los V: 90 Fichtenstämme 5a. lkl, 20 bis 24 Atm. Durchm. = 55,35 Fstm Los VI: 62 Fichtenstämme 5b. ÄL, 12 biS 19 Ztm. Turchm. = 23,19 Fstm. Tas $>olj ist mit der Rinde Aemessen. Die Angebote sind getrennt nach Mafien und ver» schlofsen mtt der Aufschrift S)oUfitbmiffion" spätestens bis zum 16. April 1919, nachmtttags 2 Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen, wo btt Eröffnung mich ftattftnitet Nähere Bedingungen liegen auf der Bürgermeisterei offen, werden auch bei der Eröffnung bekannt gegeben. Albach, den 10 April 1919. 4611 Bürgermeisterei Albach. Arnold. öolziitriicikkrWdttTtMkikßti. Donnerstag den 17. April, Dor« mittags 9*/t. Uhr beginnend, werden in den Waldungen ber Stadt Gießen im Bezirk des Forstwarts Geisel-Gießen (Abt. 57b) vcrsteisert; 2 Nm liefern scheit, 11 Rm. Fichtenscheit, 3 Rm. Meiernkliüvvel, 45 Rm FichtenknLppe^ 1200 Frchtenwellen, 45,4 Rm. Fichienstvck, 17 Fichtenderbstangen mit 2,72 Fstm. Zusammenkunft: Kreuzung Wann« schneist und 5. Schteise. Gießen, den 11 April 1919. 46493 Ter Oberbürgermeister. I. B.: E m m e l i u -. Nuhholzversteiqerunq im «emeinvewalde Reistirchett h. Wetzlar. Zusammenkunft am Steinbruch, Straße donigrnühle — Reiskirchen; Dienstag de» 2 2. April, vonn. 10 Uhr Schrrinerholz, sehr zatt: Distr. Ahwald: 6 Eicha— Stämme 1. Kl. m 13,43 Fstm., barunteu Stämme von 3 unb 5 Fstrw, Turchm. 63 bis 76 Htm., 4 Eicben-Stümme 2. Kl. m. 4,47 Finn., alle Stämme üb. 1 Fstm., Durchm. 50—52 Ztm., 21 Eichen-Stämme 3 M., m. 20,86 Fstm., Turchm. 40—<7 Ztm. Wagnerholz: 25 Eichen-Stämme 4 und 5. Kl. m. 10,48 Fst., Durchm. 21—39 Ztm., 26, Rm Eichen Nutzwellen 2. ÄL. 2 Meter l_, Fichten: 32 Stämme 4 ÄI. m. 7,12 Fstm., 770 Stangen 1. bis 3 .ÄL, 160 Stangen 4. ÄL. Kirsche: 1 Stamm m 0,18 Fstm Reiskirchen, ben 10. Aprtt 1919. 4623B Schmidt, Vorsteher. Holzversteigerung. Es werden ocriteigeti: Dienstag den 22. April 1919 aus ben Tomanialwalddistrskten Lelmkopf tu, 4x, 5a, 6a, 7, 8a, 8b, 10b und 11c; harschen stein 2a. A Nutzholz. Stämme Eiche: 1 St 2. ÄI. — 1.10 Fstm^ 1 6t. 3. JH. - 1,03 Fstm., 1 St. 5. Kl. - 0,53 Fstm., 2 St. 6 Äl. - 0^1 Fst». Stämme Fichte: 1 St 2. M. - 2,28 Fsftn., 1 St. 3 ffl. - 2.27 Fstm., 1 St. 4. ÄI. - 0^0 Fstm , 1 St. Va. ÄI. - 0,54 Fstm. B Brennholz. Scheiter Buche: 680 Rm 1. 58., 34 Rm. 2 ÄL Änüvpel Buche: 49,9 Rm, Eiche 7,5 Rm., Aspe 3 Rm., JTiefer 8 Rm., Fttbte 15,9 Rm. Reisig gern : Buche 282 Rm., Eiche 10 Rm, Stöcke Buche --- 152.6 Rm (hdje 3 Rm. Zusammenkunft an Der Schandwiei'enbrücktz 9^0 Uhr vormittags. Rabere AuStotft erteilt Färster Trietf ch M Eichelsachsen. Blau unterfhtebrrte Nummern ruetw den nicht verstelgett Das zerstreut fitzende Lwltz wird nicht oorgeKUti. Schottenl den 9 AprÄ 1919. 462QD vesl'Üche Oberfirttem Schotten. 3.XU Lhurtr. toidtd: Jill’,'?! gilt® 9 k r BfS? fr verdckt b« $ffid g*^ ^abl'ältek w Ter Unt w» 2 « 5 1 Der ^eiw tige- W s-'V^cvule böyrer Lednu fr* 40 M,. fjr fciglild) V 20 SieStt Gymna kkeaeft Itbrifilld) ie! tegen von dorzulraen abgamiSKi Anlnab Donninag: ffaabad Direkt! Landwirts Oll Mm» aufnahme vi in alle Klu Auikunftor Sanatc b« ron Freakfur •i Aentllcher Nluigi Preis xsr m W i 12 prall I 10 Pcr 1 feil sa,mlichk 6ebr. an. BtH gtgi födji der Siitite 192 li), Gießenden 10. April 1919. 46090 Die Schuttommtssisn. 07808 Klöne Kurse und Einzelstunden.. 9)r. 'Rossberg, P^r&r. frinlKbgiiirÜräaiislsliirsriiMi Regenschirme 4600c Randschuhe, Spazierstocke 1916hv Henk. 4368V - r reise ta Dos*: 0.90 M. S28D K jlMWaLTfc. Pro sp. frei. Ferber’ache üniv.-Buchhandlung, Seltersweg 87 Aug. Frees’sche Univ.-Buchhandlung, Seltersweg 70 J. Bicker’sche Üuiv.-Buchhandlung, Süd-Anlage 5. il, vor« werbe m Bezirk vcrslkiM j SBam* 4649B rmeliuS. Albach imsivrge 35 ßtw. 49 ßtm, USZtm. > 29 ßtm. 124 ßtm. ä 19 ßtm. Ellen. iDie und Der* lion" spü- ichmittagZ ttmeifterd stLltfmdet. r Arger» Eröjstmng <611 Darmstädter t» leph.aii Gg Schwab rihnüiwir J ertewt« verkanis-Abteneng: August Ristelbueber, Hamburg 8. TOchttge MmmX |twoW 46»! Möbelfabrik HofiielerantT.i.rh4ii ‘«Ur. Hersfelder Lullusbrunnen Unübertroffen bei Magen- and Darmkrankbeiten, Darmtrigheit, Hämorrhoiden, Leberleiden, Gallenstein, Rheumatismus and Zuckerkrankheit; auch vorbeugend gegen Blinddarm-Entzündung. 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Bank fiirhandel uJnoufme (Darmstädter Bank) KrnifiMW WsW ßk'M staatlich anerkannte Uttterrichtsanstalt für junge Leute männlichen und weiblichen Geschlechts. Tas neue Schuljahr unserer Anstalt beginnt Mittwoch den 30. April l. J„ nachmittags 2 Uhr, -u welcher Zeit sich alle Schüler und Schülernmen in dem Kaufmännischen Dcreinshause — Nord-Anlage 15 — einzufinden Haden. Anmeldungen neuer Schüler und Schülerinnen werden Mittwoch den 16 April, nachmittags von 5—7 Uhr, im Schulhause — Nord- Anlage 15 — entgegengenommen. Tie Anstalt gliedert sich in eine Unter , Mittel- und Oberstufe, von denen jede 3 Parallelklassen umfafet. Neu eintretende Schüler und Schülerinnen werden m der Regel der 3. Klasse überwiesen. Können sie aber durch eine Prüfung den Nachweis erbringen, datz sie befähigt sind, in einer höheren Klasse mitkommen zu können, so werden sie in eine 2. oder gar 1. Klasse eingereiht. Die Pflichtfächer der Anstalt sind: Einfache, doppelte und amerikanische Buchführung, Wechsel- Achtung Möbel! VS sind neu einactroffcn: 4264 12 prachtvolle Plüschdivans, 20 Bcrtikos, neue Modelle, 10 Waschtische, 1 feines Schlafzimmer tntt bvieaelschrank und Marmor sowie echten Stoffmatraben, flleib richranke. Bettstellen usw. Sämtliche Möbel in bester Verarbeitung. --------- Wir bitten um Besichtig'-na. ——----— Gebe. Goldschmidt, Lich. Niederlassung Gießen 75 Plätzen Deutschlands Johannerstratze Nr. I ■ Lcke Neuenweg-Neuen Säue Gegründet im Jahre 1853 ng. 19.19 u. T®- em. 2 81 7 5 io m fS& Im Juni d. Ja. werden die in den weitesten Kreisen mit großer Spannung erwarteten WezrmnoerilMS 1914-18 von Gen^raS Ludendorff erscheinen. Es empfiehlt sich, Bestellungen mit Rücksicht auf die gewal ige Nachfrage bei den unteiecichneten Buchhandlungen schon jetzt aufzugeben. Gymnasium Fridericianum zu Laubach «vmeldnnaen neuer Schüler werden schriftlich jederzeit, mündlich an den Wochen- tagen von 12 bis 1 Uh> entnegengenommen. Vor-nlegen ünd Geburtsschein. <>mvs>chein und Abgangszeugnis der »uleüt besuchten Schule. Aufnahmeprüfung: Montag den 28. April vormittags 8 Uhr. Laubach, den 6. Februar 1919. Direktion des Gymnasiums. sch inen schreiben. Ter Unterricht findet an .je 2 Nachmittagen von 2 bis 5 Uhr statt Der Besuch her Anstatt befreit die schuU^lich- tigen ©drütcr vom Besuche der allgemeinen Fort- bildungssdmle: schulpflichtig sind alle aus der Volksschule entlassenen Maden, sowie bet Schüler höherer Lehran stall en, die nach vollettdetem 14. Lebensjahre austreten, ohne ein Jahr der Ober- Tertia angchSrt zu haben. Das Schulgeld beträgt für die Pflichtfächer 40 Mk., für die Wahlfächer Französisch und Englisch je 20 Mk., für Maschinenschreiden 5 M7. Privat-Handelsrealschule In den HandelsrealkEassen Untertertia bis Untersekunda Vorbildung für die Reife der Obersekunda einer Oberrealschule und kaufmännische Ausbildung in den verschiedensten Handclsfächem. In der Oberklasse Vermittlung einer umfassenden kaufmännischen Bildung. Den Unterricht in den Handclsfächem erteilen die diplom. Handeislehrer Dr. Schwarz, Dr. Liebheim und Stadelmann. Ausführliche Drucksachen versendet kostenfrei die 4409c Direktion,Gießen(Ob.-Hess.),Wilhelmstr.16 Tßfas fangen u)ir an ^hn^u^t^hternP Wir schicken sie in die tyridat-tftanddsschule „^fermes“ Giessen, Bahnhofstrasse 60, Telephon 1O9T BEGINN DES NEUEN SCHULJAHR.ES für alle Klassen am 1. MAL HÖHERE HANDELSFACHKLASSE zur Erweiterung und Ergänzung der Allgemeinbildung. 3600c JAHRESFACHKLASSE zur grundl. Vorbereitung für den kaufm. Beruf. 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Unterricht m samt- Jicnen kauimännischen'Fächem (Handelsbriefwechsel in deutscher, englischer und französischer Sprache, Buchführung, kaufmännisches Rechnen, Handelsbetriebslehre, Wirtschaftsgeschichte, Handelserdkunde, Kurzschrift), außerdem wöchentlich Vorträge über Literatur, im Winter über Kunstgeschichte. 4410c Der Direktor: Brackemann Der steUvertr. Direktor: Dr. Liebheim f. '/. V» Klo altderühmtes Heilbad (Qiagen-, Darm-, Leber- u. Stoffwechselkrankheiten. Gicht und Rheuma, Herzkrankheiten, Frauenleiden). Prospekte il alle Auskünfte kostenlos durch die Äunrcrwaltung. neutral Molz & Forbach G. m. b. H. Rn- und verlauf von Wertpapieren, Geldsorten nsw. Eröffnung von Scheck, und laufenden Rechnungen. Aufbewahrung und vollständige Verwaltung von Wertpapieren und Wertgegenständen jeder Art (auch für Mndelvermögen). Vermietung von eisernen Schrank- sßHern in bieder- und feuersicherem unterirdischen Gewölbe unter eigenem Verschluß öes Mieters. 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Zur Empfangnahme dieser Werte und zur Beratung für die Wiederanlage des Erlöses sind wir gern bereit. Direktion der Disconto-Gesellschaft Zweigstelle Gießen. lMD ! Familien-Konzert i Habe meine Praxis von Bahnhofstrasse 48 nach 4462 Schulstrasse 11 (Stadtpostgebäude) verlegt Dentist Schetter. SprechitnDden: sä'- 85. Baautag end Sonntag 1917 Künstler-Konzert 1/-------------“ XI । Kaffee Astoria. j Morgen Sonntag «<8 j ELEKTROMOTORE «Iler Strwmarten In Stärken von 1—50 PS und höher liefert ab Lager oder kurzfristig zu günstigen Preisen. 43431) Friedrich hwhmehl. Btktrohthlk «ad ■aaehlaooF-a,Pr aakfwrt a.e. Alte.Mainserstr.9ü. ■Wen W’A Bits« 19131. $. m. imiiimiiiiiiiiiiiinirnininiiiiiiiiiiiiiiiinii ü 6timl*&rfraRl»| \ awlS.epril.abcnM 8 Ubr w tm Oeffiitbrn Hof. Toneßorb nun«; 1. BorittmdS-Erfavwabl; 2. Huf* nähme neuer Mitalieder: S. veriwt ber Bau* tommiffton; 4 flnlane eine» Tenntsolaveo. kL Ber* fdjiebcne». (46041 Der Vorhand ^ ZPic ficbt cs beute in Sübamcrifa au»? i Deröffen.Iichungea b« Deuffchen Bundes für amerihanifche Snseanberer. Hefi 1. Preis 1.50 Mb., für Mrtgtteder 1 Mh I Ja haben bei ber —° I Ortsgruppe des D. B. S. A. I «letzen, rtephMmftratze 37 I. Z Sehr schSnev Oelgemälde f82x»L Ligen lunblkbafr barttOenb, ,n öerfaufen SeiferSweg S»H. Statt Aorten! Ihre heute stattgefundene Vermählung beehren sich anzuzeigen Karl Hergenrother und Frau Martha geb. Beck Bietzen (Blsmardiftr. 6a), 12. April 1919 Bietzen, ben 12. April 1919 öe^Un Bietzen Statt Aanen. IfWI geb. Wagner. Für die uns anläßUch unserer Vermählung erwiesene Aufmerksamkeit sagen wir herzlichen Dank. Adolf Repp und Frau Paula Else Weber Konrad Thauer Lehrer Verlobte Ihre Vermählung zeigen an Richard Marx Marie Marx geb. Fröhlich Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen Ernst Hebstreit und Frau Katha geb. Bierau Sich 13. «pril 1919 Frankfurt O.M Laubach, den 12. April 1919. _ ....... _ ....... .. .. ........ Montag den 14. Bpril, abendd 8 Uhr. im kleinen Saale de» „Hotel Schütz" fronrn^rrfommlMno Frau Luise Peters. „Tie Akbkit der fiatianglonjiiolang." Frauen aller Stände und aller Parteien sind eingtladen. Zur Deckung der Unkosten wird die Entrichtung eines Beitrags von 20 Pf. erbeten. politischer grauenoeretn. 4*J8D Allgern. Deutscher Zrauenverein. Versammlung. Alle in Gießen in Privalwoscherrien beschäs» liflltn Bügltrinnen und Wsicberinnrn lsdeu wir ;n einer nm Dienstag, 15. Ap il nolbmiltgqs 6*/< Uhr im «ewerkjchaftshause staNfindenden Versammlung rin. 07540 Vertäut d. Schneider, khueiderluoeu 0. Wlschearbeiter. I A.: Fritz Röder. Schreibmaschine gebraucht, sofort au taufen gesucht. Schrift! Angebote unter O7M7 an bie Geschäfte stelle beü siebener Anzeigers erbeten. Der klonte £anöi Die #£ SZ * M § jurtb ln •gUmpn* ‘ V anbei ^denSmi bflrrn *Si dem pa^tkiW ESS! nef< mtf» tfibmfl bte * emBlmirtn ,1t mtw i)ilis ivenn Fachleute sich in eine sachliche Tiskussion meines Vorschlages einließen. Eine ganze Reche wichtiger Gedanken könnte ich noch erörtern. Ich nenne nur: Kriegerheim statten, Ansiedlung von vertriebenen Ausländsdeutschen. An Liebhabern des Geländes, das zu dem genrnnten Zwecke von den beteiligten Gemeinden zu ange- meffenem Preise freigegeben werden müßte, wird es auch bei der hier ansässigen Bevölkerung nicht fehlen; denn nichts ist ja heutzutage gesuchter als landwirtschaftliche Produkte und der Boden, auf dem sie gcdeilicn. I. Klippel, Student der Pädagogik. Wir haben die Angaben Herrn Klippels einer fachmännischen Nachprüfung wert erachtet und mit Herrn Geh. Forstrat Dr. Wimmenauer die Möglichkeit landwirtschaftlichen Ausbaus der genannten Walddistrikte besprochen. Herr sÄeheimrat Wimmenauer war so liebenswürdig, eine Besichtigung an Ort und Stelle vorzunehmcn und uns fein Urteil wie folgt susammenzufassen: Aus Statt und Land. Gießen, 12. April 1919. *♦ Ein weiteres Großbau kun ter- nehmen in Gießen. Ter tmtfhtyiftlitfc Aui- fd'ir nng unserer Stadt hat auch die Disconto- C'^cl. schäft thrranlafot liier eine Zweig delle zu et- richten, die, wie aus dem Anzeige'.teil ersichtlich, am 15. ds. M s. ihre Tätigkeit aufnehmen wird. Tas Aktt?ckkvpital der DiSw 1 rto-Ge'ell sckvrft, die im Ialwe 1851 gründet wurde, beträgt jetzt 310 Millionen Mark, die offenen .Reserven haben die Höhe von rund 134 fDlilltaten Mark. Sic besitzt sämtliche nvm. 60 Millionen Mark Kom.-Änt. der Norddeutschen Bank in Hamburg und sämtliche iwm. 100 Millionen Mark Ak ien des A. Schaafs- stausensck-en La'ttvereins in Cöln. Ferner hat die Tiscontv-Gesellschäft dauernde Beteiligung durch Ak'.icnbesitz bei der Mg:meinen Deutschen Credit anf.alt Leipzig usw., der Süddcu.scheu Discontv- Gesellsckiaft Nürmcheim usw., dem Barmer Bankverein jötnSberg, Fischer u. Co., Barmen usw., der Bank für Thüringeri barm. B. M. Strupp, Meiningen usw., der Stahl- und Federer-A.-ci vielen anderen Bans- instimten und industriellen Unternelymungm des In- und Auslandes. ** Aus das Wohltätigkeitskon- z e r t, das morgen nachmitüig fern der Infanterie- Kapelle 116 ;um D.stcn ter >?.u^L H?lMnL0 wäre allerdings nach.Herrn Klippels Vorschlag die Anlage von Siedlungen in Betracht zu ziehen, iveil das fragliche Waldgebiet von den Dörfern der Umgebung zu weit entfernt ist. I Welche ungeheuren Mengen von Nahrungsmitteln durch auch nur Dorübcrgcbenbc lanbwiri- schastliche Benutzung geeigneter, besonders auszuwählender Waldslächen, sogen. Waldfeldbau, zu gewinnen wäven, hai Forstmeister Borne- niann im Januar 1915 durch einen Artikel in der „Frankfurter Zeitung" unb im folgenden Jahre ausführlicher in einer besonderen Denkschrift bargelegt, bie im Selbstverlag« bes Verfassers erschie- tien ist. Diese Vorschläge sind bis jetzt noch wenig beachtet worden; ich möchte jie aber zum Zwecke der Steuerung unserer herrickienben Volksernäl)- rungsnot bringend zur Beachtung empfehlen. Bornemann führt hier näher aus, daß schon im ersten Jahre 20 Millionen Zentner Kartoffeln, im zweiten die hoppelte Menge zu getrinuen wären, wenn durch Abholzung besonders ausgewählter kleiner Flächen besten Bodens inmitten alter Be- ftänbe und deren Wiederanbau mit gleichzeitigem landwirtschaftlichen Zwischenbau der viebssatz der deutschen Waldungen erfüllt würde. Tiefe Nutzungsflächen würden noch nicht den hundertsten Teil unserer Forste beanspruchen, also einer Umtriebszeit von weit mehr als 100 Jahren entsprechen. _____________ Letzte Nachrichten. Die Münchener Nätereglerung gestürzt Berlin, 12. «tpril. In München ift nack der „Deutschen Allgemeinen Zritung" die stiätercpublit gestern mit Waffengcwnlt ge stürzt worden. Die Bekanntgabe der Friedensbcdingungen. Rotterdam, 12. April. (WB.) Nach dem „Nieuw« 9totterbam-(Soiirant" protestieren bie Pa- rifer Korrespondenten der „Times" unv der „Tailn Mail" gegen den Beschluß der Konferenz, daß bi Fricdensbedingungen nickst öffentlich b fannt gemacht werden sollen, ehe fte den deutschen Bevollmächtigten vorgekgt worden sind. Ter Kvr resvvndent her „Times" äußert seine Genugtuung darüber, daß der Gesamtbetrag der Bcrpflichtu^n, die Teutschland auf sich nimmt, unbestimmt blttirt Er kündigt gleichzeitig art, daß England an der Wacht nm Rhein teilmhrnen wird. Tas 'Beite wäre eine eng.iich- französisch-belgische Trupvenmache aufzustellen. Die Engländer hätten jetzt cmgriehen, daß noch auf Jahre lstnaus der Rhein ihre Grenze sein wecke. Ter Korrespondent der „Tai.Y NcwS" hingegen sagt, «s sei nicht sicher, ob das linke Rl-einuser überhaupt besetzt bleibe. Der englische Standpunkt zu den Friedeus- dedingungen. Rotterdam, 11. April. schläge sollen nicht nur allgemeiner 9latur fein, sondern ich möchte ein ganz bestimmtes Projekt ansübren. Schon vor -N7ri Jahren, als ich,tn die Gegend kam, fiel mir auf, daß der grollte Teil der sog. Climbacher vochsläche, bie man erreicht, wenn man von Großen-Buseck aus nördtich wandert, mit Wald bestanden ist. Untersucht man den Boden, dann ist inan erstaunt, daß ein großer Teil des Waldes auf L ö ß l e h m steht. Wo aber Löß ist, sollte kein Wald hm; denn Löß ist bekanntlich ein hervorragender Ackerboden. Tas entging auch schon unfern Vorfahren nicht: denn es sollen eine oder gar zw e i weilerähnliche Siedelungen ans der Climbacher Lochflachc gestanden haben. Einige Ruma men beuten darauf hin. Kriegözeiten haben wahrschrinlich diesen Kolonisten, den Untergang gebracht. Vielleicht bestätigt |ich> ein visto- rifer einmal mit dieser Angelegenheit Für Rodung und Anbau kamen folgende Distrikt« mit gutem Löß in Betracht : N e u str au ch, Schwalbachswald, Ktrfchbaum, Ente n p s u h l (müßte entwässert werden), Tetle M Buchberges, Bauschlag, die große Mark, der neue Wald, der hinterste Wald, Teile des Aspenstrauches Oberseilbacher Waldes und Ka t tenschl a qcs Nicht alle genannten Fluren sind wahrscheinlich gleichmäßig gut zu Anbau geeignet IHte däim aber durch fachniännische Untersuchung fest- ^uslellen. Meine Ausführungen sollen ,a nur eine Der Doppelgänger. Roman von Carl Schüler. Fortsetzung Nr. 5. Zwar hatte er mit^ gewichtigen frrren1 Settncß* Hge Besprechungen, di« nch ausschließlich um Wolframerze und große Cfeldsummendrehten, unb kabelte teure und wichtige, Depeschen an ^nm geplagten Mineningenivur m Brasilien, aber dänischen machte er miserable gebuchte Er de- nahm ,'icki aaiu vernünftig, mit angemessenem Leichtsinn, aber mertit er sich um MitternÄt vvn Freund Umbach getrennt hatte, saß er noch senden lang bei unzähligen 3igaretten im ^ehnltuhl imb träumte dummes Zeng von sckyi^rzem Vaar, großen braunen Augen, latentem Mund . . . Aber sonst war er ganz praktisch: Er lief in alle Theater. Er klapperte alle Schaukasten der Phvto- graphrn$ab$ unmöglichsten Ausdauer im $ier^Mr^k^ «neu &U*. I* er tonte, einladen. , ,.___. Er guckte in jedes Auto Wto. Fmid „sie" ober nicht. . Einer dieser Zweckipaziergange ~ es war Unter den Linden diesmal mid Umbach, dem er natürlich von seinem „Zweck' nichts verriri. begleitete ihn — endete nach etmgat Umwegen nn Esplanadehotel. Als die beiden Aretmoe im Rauchs zimmer kaum Platz genoNMien hatten, kamen zwei Derren die breite Treppe aus t«m ^^peöeiaal herab. Beide waren Südländer, das sag man aus den ersten Blick. Als der Jüngere, ein Mann in dec Mitte ber Dreißiger, Tcrioal grivahrte. stutzte er einen ')Jlomrnt und trat dann mit einem lauten Ausruf der Freude an den Tisch, an dem der Rittmeister und sein Freund fafjcri. „O meu carissimo amigo, tote freue ich mich, Sie iu ’treffen," rief er und umarmte Dorival, der sich, den Fremden erkennend, rasch erhoben hatte und die Umarmung in ber in Brasilien üblichen Weise erividcrte. Beide klopften sich ein paarmal gegenseitig auf den Rücken und druckten sich kräftig die L>ände. „Mein lieber Doktor, wo kommen S« her? fragte Dorival. _ , Direkt aus Rio de Janeiro. Ich bin gestern in Hamburg angenommen und sofort herüber nach Berlin gefahren, wv ich heute das Wiedersehen' mit meinem Freund Claudiiw Rodrigues d« Costa jenseitige Vorstellung ergab, daß der Mittnieister in dem jüngeren der Öcrren einen Doktor der Chemie namens MarceUuro Manuel da Gama vor sich hatte, der längere Zeit die Analysen ber geförderten Erze aus den Minen Tvrivals bearbeitet hatte. Ter ältere Herr war «in Industrieller, der nach Teutschland gekommen war, um die gesamte Einrichtung für die Instillation eines großen elektrischen Werkes zu kaufen, das eine mittlere brasilianische Stadt mit Licht lund Kraft versorgen sollte. Beide Sxrren beherrschten die deutsche Sprache, besonders Tvktor Marcellino meisterte sie wie jemand, der sich ihrer von frühester Jugend an bedient hatte. Nach kurzem Plaudern verabschiedete man sich Ter Rittmeister mußte in die Kaserne. Dorioal verabredete mit Toktor Marcellino und seinem Fremid da Costa, zusammen abends in dem Hotel in der Straße Unter den Linden zu speisen. In bem der Toktor abgelegen war. Nachmittags wollte er Marcellino zu einem Spaziergang ab- holen. * Tvktor Marcellino erwartete den Freund bereits vor bem IpoteL Als er DorivalS ansichtig wurde, eilte er ihm entgegen. „Endlich, mein Lieber! Es hielt mich nicht mehr int Haus. Sehen Sie doch, wie die Sonne scheint," rief er in seiner lebhaften Art. „Tie Sonne hat mich herausgelockt." Tvrival faßte ihn unter bat Arm und schlenderte mit ihm ben Weg zurück, benf Tiergarten zu. Ter Portier des Hotels, in bem Toktor Marcellino wohnte, hatte vor ber breiten Emgangs- tflr geftanben, als Tvrival seinen Freund vor bem Hotel traf. Tiefer Portier trat bis auf bie Mitte bes Bürgersteiges, um Tvrival und den Brasilianer länger im Äuge behalten zu können. Er überhörte in feinem sonderbaren Eifer zweimal die Fragen eines Holländers, ber wi|sen wollte, wann der Königliche Marstall zu besichtigen sei, unb ob biese Besichtigung Eintrittsgeld toste. Als ber Portier di« Neugier des Holländers endlich befriedigt hatte, trat er eilig in die Halle, an das Klappfenster, das dem Hotelleiter erlaubte, von seinem Schreibsessel aus die Vorgänge im Empsangsraum des Hotels zu beobachten. „Herr Direktor!" keuchte er, zitternd vor Auf- ergung. „Na, Vogelsang?" „Herr Tirektor — der Kerl, der im vorigen Jahr auf Zimmer 18 der italienischen Generalswitwe die Brillanten gestohlen hat, wir eben hier vor dem Hotel!" Ter beleibte Herr sprang auf und stand im nächsten Augenblick neben dem Portier. „Was sagen Sie? Ter — der — wie namtie er sich doch? Ter ist hier? Haben Sie sich auch nicht getäuscht?" „Ausgeschlossen, .Herr Tirektor. Mo er kam ganz gemütlich bis dicht an die Tür," antwortete der Vortier. „Ta traf er den Herrn von Zimmer 273. Ter wartete auf ihn. Sie sind zusammen gegangen, wie alte Bekannte, untergefaßt." „Wohin?" „In ber Richtung nach dem Brandenburger Tor zu." „Ein Auto! Ich fahre hinterher." „Der Herr Tirektor wollen selbst —?" „Nein, nein, lassen Sie. Ich mühte erneu Schutzmann mitnehmen. Tas würde Aussehen er» regen, und wir müssen alles Aussehen vermeiden Wie heißt der Herr, mit bem er gegangen ist?" Sie traten zur Auskunftsstelle. „Wie heißt der Herr auf Zimmer 273?" fragte ber Portier ben bienfltuenben Angestellten „Nummer 273? Ist vor zehn Minuten fort- gegangen — hat Zimwerichlüssel abgegeben," fagte ber junge Mann unb schlug bas große Auskunsts- buch auf. „273 heißt Toktor Marcellino Manuel bi Goma," las er von ber Karte ab,/die neben ber Zimmernummer befestigt war. „Hat eine Bestellung hinterlassen — „Wenn Herr von Arm- brüster nach mir fragt, trifft er mich vor einem ber nächsten Schaufenster"." „Tanke," sagte ber Direktor und warf dem Portter einen vielsagenden Blick zu. „Wie hieß der Toktor?" „Marcellino Manuel da Gama." „Spanier ober so was ähnliches. Wo ift er her?" „Gestern arufi Hamburg angekommen." „Tanke." iFortsetzung fokgt.l, 4408&S Fernspr. 724. Ludwigstr. 4. Fernruf 405. M. Harth feine Herrenschneiderei Lleblgatraße 13. 4601 Sv verwende«, empfiehlt 4034 Bachdruckerei J.Weinert Xeuenwec U Gießen röffnung 4686D Wetzlar. Telephon 376. 4142 4296D Renten, Deutscher Verlag G. m. b. 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