275» Mark ^Deilteü- pchng? -LSnbtnM*?; • ®äßitc J* Wcidjcr iu^. rerKP tniffai »al“ honi ÄKS Bwnies, lanpea, mn^liUil-Iiriitt, Frackform m. prima Stahleinlagen, mit Fenton • Verzierung, in allen Weilen vor- ritig. u*6 Achklbkik- unb hmdterllrö»-« tAgrokiröcktisn».brkie» Sorten. Maalvarstz a Mblmnusla^drli.«ri Edelraffiabast Kokosstricke 9 e^. El i e, 6 -u i*. ifc fit. IN n*. Baumbänder :iid e'g gg? peu, i|c»- tii lief« 43. dv. u(6'- tte* rV» S16m Ä I« L rnr e lng. int 6 61» "-ÄS, im Fr^7, AI» Ernftgemmt. Tjtti iunae suchen oul bie'tn£n bart ihnen anDamn- brtannitoaltro HJ- W» vekannticba^ b"ter »amen Int «*,,r ***. iMrn Heirat. Witwe-L'»- ssgi® SsSS SÄ'? T«lRÄub??t wünj oeb?. Äflenrt, * Wtttl Vi irtdit u«*r csSr-T 11= Of, tlt 5' £w „^Gründ'-« L- * Hettns» - - »«Äoroer^ W"'5> »*&«> W L >"ä LZsL^ Donnerstag, U. Dezember W9 159. Jahrgang 5r. 290 5 er Siebener «Dzeten nridxim tnqficb, auyet Sonn- und Setertagi. Ve;ny5prei»: Monn tl'ch 2 Mark, eiei teliähibrh 6 Mnrk einiAlieblLbbeStteftrll- pelbs ; i'in cb die 'Boft Dieit'(inhvlid) 6 Mart au^schl «-glich efteflpflb. »xetnlpred» - 'Widdilüffe: lürbie 2dnihlettutiqU9 U eila. .vieichänssleUeül AnichribfurDradtnach- richten Lazei-er Siebes. psftschecktonts: ts rank'ort a. M. 11686 Lsnahme von »azeiges k. die iageeuummet oi3 nmi9l.id)miiiag vorder, preis kür 1 mm hShe für Än.eigen ü.34mm t'retle örJlt ti 15 Vi, ouÄioäiW 18 -L»., & Reklamen von 70 mm Srene 48 Pf. nebft 2V*/, ieuennifl«- zuichlan. Bei Platz- vorkchri'120*/ A chcl'lag. fmuulicbn'tletter. Ang. tzoeg. Beranlivorlkich füi Politik: Ang. woey; für den üdriacn Teil: Dr. Steiudolo 3<»ä; iur den Anzeigenteil: H. Beck; sanitiich in (Bieben. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen SwIMn-rrunddruck u. Verla,: vrützl'Iche Uaia.-Vuch. u. SletHöruderei K. laugt. SchrWettung, Kesch-st,stelle u.vruSerei- rcha!str.7. :von militärischen B-erchandlungen am 5. bfrio 6 Im» in Berlin ober Potsdam ftattgefunbcn haben. 3 Es ist festrustcllen, ob und welche Maßnahmen Reichskanzler von Bechmann-Holneg und Staatssekretär von Jagow ergriffen haben, um über den Fortschr tt der Untcrfudunig in Seraiewo nach dem 5 Juli Kenntnis zu erhalten. 4. Es ist festzustellen, ob vor der Ucbcrreuuintg des Ultimatums an S.-rbien mi itärische Vorbereitungen und Rüstungen stattgefunden haben. 5. Es ist fesi-usvcllcn, ob vor der Ueberrcichung des Ultimatums sinanzicllc oder wirtschaftliche Dor- nisseS des in unserem Besitz befindlichen Matenals los k die Unmöglichkeit ihrer Forderungen dar- Uens zu stell en, angenommen. 1 ~leu Fragebogen öes Unterfud)ungs= ausfdpiflts. pflichten übernehmen. , Aba Diehl (S>. Vp.) sträubt sich auS rechtlichen Bedenken gegen den Antrag Reiber. Man famt nicht die Schul Patronate ausheben und btt Kirchenpatronate belassen. , Abg Kaul (Soz.) unterscheidet Schul- und Kirchenpatronate. Sdrulfadym sind Staatssacl^n. Staatspräsident Ulrich erklärt, daß das Ge- samtmr..iiterium sich Ober die Aufhebung des Patronats einig sei und er bitte die bereits eingesetzte .Kommission, möglichst raich zu arbeiten. Ater der Antrag Reiber begegnet großen rechtlichen Bedenken. Ich bitte, den Antrag abzulehnen. Abg Urstadt (Dem.). Wir haben einen bc- fristeten Antrag für die Aufhebung der Patronate gestellr, roeü dazu ein besonderes Ge.etz ist. I Abg. Dingeldcy (D. Vp.) erklärt, daß sich dos ganze Haus über die Aufhebung der Patronate einig sei, doch müsse sie auf gesetzlichem Kriegsausbruch ausgehäntigt. Zugleich wurde ihnen eine Anzahl Telegramme im Auszug überreicht, die von den B-.arbei ern als besonders wichtig angegeben wurden. Die „Freiheit" behauptet, daß dieser „Leitfaden" durchweg Depeschen und Noten enthalte, die die deutsch: Politik in ein verhältniSmöstig günstiges Licht rückten Kein einziges Schriftstück sei darunter, aus dem das überhebliche unb kicht artige Erhalten der amtlichen deutschen Stellen in den kritischen Tagen zu erkennen wäre. Die „Freiheit" spricht dabei von einem „erbärmlichen Beeinftus- sungsversuch". Tie „Deutsche Allgemeine Zeitung" bemerft hierzu: „Da jedem Änlnehmer der Konferenz und auch jeder nicht vertretenen Zeitung die ganze Ausgabe der Akten zur Verfügung stand, ist es unbegreiflich, wie die ^Freiheit"/ einen Bc- einflussungsversuch terauahnben will. Jeder einigermaßen findige Journalist muß fähig gewesen sein, sich in kurzer Zeit andere Auszüge hcrzustellen. mw utifc R9 säas* Churchill über da» deutsche Heer. London, 10. Dez. (Wolff.) Unterhaus. Churchill ert.ärtc in Erwiderung auf eine Anfrage, er habe keine Mi tcilungen erhalten, die tareuf hindcuteten, daß in Deutschland der Versuch imtenK-mmtn wird, das Heer für An - gcisfszwecke neu zu bilden. Alles weise aus das Gegenteil hin, nämlich, daß die Stärk des regulären Heeres in allgemeiner lieberemstimrnungl Mit den Fricbensbedingungen herabgesetzt wirt». Das vetriebsrätegesetz. Berlin, 10.Dez. (WTD.) Im Betriebs- räteausschuß her Nationalversammlung wurde bei der heutigen Sitzung u. a. ein Antrag des Zentrums und der Demokraten einstimmig angenommen, durch den für die Bildung der Betriebsräte eine Trenmmg zwischen den Fabrik- und Sximarbeitern knnchergr- führt wird. Weiter wurde auf sozialdemokratiichen Antrag eine s2Icnbentng in den Bestimmungen über die Endzahl der Betriebsrats Mitglieder getroffen, die die Söchstzahl aus 30 festsetzt. Die Stesertzeietze. Berlin, 10.Dez. (VLB.) Ter ©teuer» anssckuß der Nationalversammlung erörterte einen Antrag Trimborn betretend den Entwurf eines Gesetzes über ©tenernachsicht <($eiieia'jxxrbon,. Re:chs>inanzmmis!er Erzber- ger führte ans, daß er keine lurübcmnnöluben Bedenken dageg.m habe. 8 1 tes Envourses wurde darauf mit einigen Abänderungen an genommen, so daß der Steuerpflichtise sowie sein Erbe straf- Wege erfolgen. , . , Abg Diehl K. Bp.) erklärt noch einmal, dib auch er für die Aufhebung des Pgtrouats ist. Abg Schorn (Ztr.) erklärt, auch er sei wie alle Lehrer für möglichst schielte Beseitigung bet Patronate bis zum 1. Dezember 1924 cingebrachl Abg. Diehl nicht verschließen. Abg. R e h (Dem.) und Abg.S chr öde r (Ztr.) sprechen dagegen, 2lbg. La ul (Soz.) und Abg. Loos (Dem.) dafür. , r Ter Antrag Reiber auf sofortige Aushebung der Schulpatronate unb aus Beirrstung bre Em- tringtmg des Patronatsgesetzes wird gegen die Stimmen der Rechtsparteien und einem D.Ü der Demokraten und t«s Zentrums angenommen Bei Artikel 64 Feillegung deS Wahltermins, begründet Abg TiNtzeld.ey (T. V.) noch einmal den Antrag seiner Frallwn unter Hinweis auf seine Ausführungen Ui ber Generaldebatte. Wenn man der Rechten ihre frühwe Daliung zu Neuwahlen wrbüte, w habe man offenbar die Revolution venchlafen. Tadurch iAlten sich doch die ganzen Verhaltmite geanbert ££ der starS-n AblMgigteit der Bundesstaaten vom Reich ist unbedingt evie ghichart-^e Zusammensetzung der beiden Parlamente notwendig. Wte machen einen Bermittlungsantrag: Wül man erst eine Reihe von Gesetzen noch erledigen, so verschiebe man tte Wahlen vom April bis auf den November 1920, aber nicht bi szum Jahre 1921. Abg. Engelmann (Soz.): Wir begreifen den Schmerz der Rechten, aber wir werden ihm Rechnung tragen. Tie Rechtsparteien wollen Geschäfte machen. Wir sind auf drei Jaftre gerodet und werden dafür sorgen, daß in der Zwi.chcnzett noch der Ballast der bisle i-en Gesetz e^ir g b - fdtigi wird. Tie Mittelparteien wollen verhüten., dast das Volk in das Elend gestürzt wird, in daS I bte äußerte Rechte und die äußerte Lin> zulegen ist. . Minister Erzberger: Der Weg, den der Antrag Nießer-Bockir vorschlägt, ist eine schwankende Brücke. Gewiß güt cs Bedenken gegm das Notocher. Aber cd gibt stärkere Gründe, die uns zwingen, diese Bedenken hintan zu setzen. Es ist I Auigabe des Fruanzmi Esters, in der neuen Republik den ungeheuren Gegensatz der großen Vermögen unb der Bermö?.enÄosigeit mlszugtelchen; die große Masse der Arbcter erträgt cs mebt mehr, die großen Aermö>zensansammlungcn von vor und während des Krieges bestehen zu lassen.« Sie abzubauen ist auch der leidende ®d>ante des Notopsers. Bekommen wir das Notopfer nicht, so wird es keiner Regierung möglich sein, unsere Wirtschaft aufwärts zu führen. Die Vorlage will den Vermögensstand vom 31. Dez. 1919 zur Grundlage einer erheblichen Vermögensabgabe machen. Dieser Vorschlag vermeidet die Nachteile der Arnstädtischen Zwangsanleihe, bie m einem halben Jahre 39 Milliarden aus dem Wirtschaftsleben herausnehmen will und dafür Papiers wieder gibt, das etwa 5 Milliarden Wert hat.' Das ist unmöglich. Die graften Vermögen bringen durchschnittlich 4 Proz. Zinsen, denn es srnd Anlagen, die Zubußen brauchen Itfro. Die Zwangsanleihe würde diese Vermögen ertragslos machen. Das Notopser entzieht den gesamten Vermögen 2,8 Milliarden jährlich einschließlich der Zinsen Abg Wurm (llnobh ): Die Anträge der Rechten gehen nur dahin, den Massen die schwersten Lasten auw.iLaben. Sie (nach rechts) wol.en verhindern, daß etwas zustande kommt, was uns wenigstens etwas aus dem augenblicklichen Elend Die Auseinandersetzungen mit der Entente. Die Regierung hat mit dem Ausschuß der Nationalversammlung gestern einyehcnd über die durch die Roten aus Paris geschaffene Lage beraten und ist, wie es heißt, bereits zu bestimmten Ergebnissen gelangt. E. soll in dec Frage der Ablieferung des Schiffs». Materials von Sachverständigen in Varis schon jetzt, vor der Natifikation des Friedens- Vertrages, ber Nachweis geführt werden, daß diese Ablieferung der wirtschaftlichen Entwicklung Deutsck>lands den Todessdoß versetzen würde. Wir müssen nun in Ruhe abwarten, ob die Entente sick auf Aenderung ihrer Forderungen vor der Friedeusratisikation cinlassen wird. Es ist recht wenig Hoffnung 7. Es ist fefautellen: Wann wurde das Ultimatum dem Herrn von Tschirschky in Wien übergeben? Wann wurde es von ihm auf den Weg nach Berlin gebracht? . Wann ist es m Berlm un Auswärtigen Amt nitg$im1timb in welcher Weise hat die Deutsche Regierung gegenüber der österreichisch-ungarischen Regierung zum Ultinwtum Stellung genommen? 8. Es ist festzusvcllen. Wann und rote Ut das Ultimatum bei den Regierungen in München und Dresden befauntgenjorben ? 9 ES ist ftstzutellon: Warum tft der Bundes- vatsauSschuß für auswürtigr Angelcgenh ilen »wichen dem Attentat von Serajen» uuh dem Kriegsausbruch nicht zusammengetreten? Ist Atlregungen zu einer Einberufung nicht Folge geleistet oder ihnen enigegengearbeitet worden? Die BerSffentlichuna der Akten. Berlrn, 10. Dez. (Wolff.) In der Pressekonferenz wurde am DienSlag abend fämtlidyu anwesenden ZeitwigSvertveleru die vier Bänd; ber amtlichen deutschen Doku mente zum heraushilft. 2lbq. Dr. Sugenberg (D>-Natl.) (persönlich) weist den Borwurf einer Ge inmmg zurück, die nach Gelderwerb orientiert wäre. Die Verlegung meines Wohn ifes nach Mi tel eutsch and hing zusammen mit meinem Aussch.üen au5 den Krupp scheu Werken. (Vielfache Unterbrechungen links, Glocke des Präsidenten.) Ich fribe Herrn Erzberger Äworfen, daß feine Politik zur Besetzung des gebietes führen könnte. Ich habe dies nicht gewünscht. Das glaubt and) niemand von mir dort. Berlin, 10 Dcz. (WTB.) Der erste Unterausschuß des parlam-manschen Untersuch- ungsausschusres Ler 3ta.ionalterrammiil.', der sich mit ber Bocgeschipte des SMa* zu befassen hat, bat einen ftragebogen oufgeteut. Der an bie in Betracht tonuntnien Auskunftsperson m zur schr.s lichen Gegrnäuße-ung geianbt narb. Die barm aufgestellten Fragen haben folgenden (Lärm.) Nach weiteren persönlichen Bemerkungen der Abgg. Dr. Heim (b. k Fraktion , Dr. Stresemann (D. Vpt), Dr. Braun (Soz.) und Katzen stein (Soz.) folgt die nanreilt'iche Abstimmung über den Antrag Becker-Rießer auf Zurückverweisung der Dor, läge an den 10. Ausschuß. Es frimmen 279 Abgeordnete ab. Der Antrag Becker-Rießer wird mit 236 gegen 43 Stimmen abgelehnt. 8 1 des Gesetzes wird nach Adtehnung eures Zusatzantrages Arnstadt- in der Kommissionsfassung angenommen. Dbne längere Ans prache meben euw gieiije von Paragraphen nach ber Ausschnbiauung unb-unter Anmsttme einiger Abänterunqsantrage angenommen. Bei § 5 will Abg Gruber (Soz.) auch . c,= «Mnf' wirh in tv-a das Kirchenvermögen unter das Notopser dast das Volk m Mävilx-nb geUurjt totasm. 3on toi Seartaffn- folfc» bie. bie tö 6k»1 i* i*= »uBerfte RE- mb iw Üu6tote dafür vorhanden. Es sieht beinahe so aus, als wollte unsere Reichsregierung den wiederholten Anzapfungen Clömenceaus gegenüber den Nackweiö führen, als ob ihr Erser in der Verfolgung der Schuldigen am Weltkriege nicht erlahmt sei. Die Kautskysche Aktensammlung ist nunmehr der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Gleichzeitig wird verlautbart, daß der parlamentarische Untersuchungsausschuß mit der Anwendung des Fragebogensystems begonnen habe. Diese Fragestellung, wie wir sie in nachsteherrder Meldung wiedergeben, scheint darauf hinzudeuten, als werde in gewissen noch unerforschten Winkeln ein .Herd der Schuld oder Intrigen gewittert. Gleichwohl sind es bloß die alten Vermutungen und Erwägungen, in die offenbar kein neuer Lichtstrahl überraschender Wendungen gefallen ist oder noch fallen wird. Soweit einzelne Blatter mit der Veröffentlichung der Kautsky- schen Alten begonnen haben, läßt sich sagen, daß keineswegs irgendwelche Schuldmomente neu aufgetaucht wären. $m Gegenteil, ein Julitelegramm des Reichskanzlers v. Beth- mann-Hollweg an den auf oer Nordlandreise befindlichen Kaiser, das sich gegen allerlei nationalistische Kundgebungen des Kronprinzen wendet, womit die kaiserliche Politik durchkreuzt werde, ferner der dieser Vorhaltung entsprechende telegraphische Befehl des Kcijers an den Kronprinzen, sich solcher Ein- nnschungen fernerhin zu enthalten — dies alles bezeugt, daß Kanzler und Kaiser mit dem Ausbruch der Feindseligkeiten keineswegs liebäugelten. Wenn wirÄich innerhalb unserer Regierung und des Kronrates eine Art Verschwörung zur Anzettelung eines Krieges im Gange gewesen wäre, so würde dieser Telegrammwechsel und diese Zurechtweisung ^)es Thronfolgers über- Haupt nicht zu erklären sein. Ein weiteres Dokument der Aufklärung scheint Kautsky in einer Warnung des Fürsten Lichnowsky, unseres damaligenBotschafters in London, an den Reichskanzler zu erblicken. Indessen eitthalten diese Ausführungen Lichnows'cys weiter nichts als dessen bekannte Auffassung gegenüber der österreichisch-ungarischen Politik, die nach.seiner Meinung keine festen und abgeschlossenen Ziele, sondern nur die Politik des Forv- ,wurstelns verfolge, und die zu unterstützen Deutschland umso weniger Anlaß habe, als die Wiener Tendenz doch immer nur darauf gerichtet sei, sich von der Berliner „Bevor- tmunbung" freizumachen. Seine Warnung begründete Fürst Lichnowsky durch keinerlei neue Tatsachen aus seiner eigenen Votschafter- tütigkeit. Er führte zwar die bekannten Aenße- rungen Greys an, her sich im Falle größerer Verwicklungen die Freiheit des englischen Handelns vorbehielt, weist aber in diesem an ben Reichskanzler gerichteten Aktenstück keine anderen Fingerzeige auf, als diejenigen, bie uns allen bekannt sind. Wenn die Akten- ckammlung, aus der wir ja zweifellos noch manch interessante Vorgänge l)erauslesen werden, im allgemeinen so wenig an Schuldmomenten zutage fördert als die bis jetzt veröffentlichten Auszüge, so versteht man die heftige Ungeduld des Herrn Kautsky nicht, mit oer er gewissermaßen das Zeichen zum Wortlaut: , 1. Es ist festzustellen, welches bie Politische Haltung des Herrn von Tschirschky ui Wien feit dem Attentat von Serajemo war unb in »reichem Sinn bie poli i chen unb militärischen L>tecken ber deutschen Regierung auf ihn ringe inrit haben 2. Es ist fcstrustellcn, welche polttuchm und militärischen Verhandlungen am 5. bzw 6 Jim LoSschlagen erwartete. Die letzten Noten der Entente. Berlin, 10. Dez. (WTB.) Der Ausschuß für au 5tuär tige Angelegenheiten der ZÄrtionolvcrsammlung besprach errtgelötb bie letz-- tot Noten der Entente unb die darauf zu «ckende Antnurt. Auster dem Reichsminister des Tusmärtigen wohnte der Rcichsürnzter ber Sitzung bei. Tie Berl-rndlnngen waren vertraulich Berlin, 10. Dez. (Priv.-Tel.) Wie das „Berliner Tagebl." über die heutige Beratung im Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten erfahren haben will, e^gab sich nabelt vollkommme ll e herein st i m m u n g zwischen den Ansichen der Regierung und denen der Parlamentarier. Die Stellungnahme der deutschen Regierung üi dec Frage der Ablieferung der 400 000 To. Werft- material wurde gutgeheißen, und der Vorschlag, eine Fachkommission unter Leitung des Gehämrats v. Simson nach Par.s zu senden, um ber Entente an ber Hand eines genauen Berzerch- bereitimgcrt stattgeftnn-en haben. 6. ES ist feihutettai, was in ber Zeit zwilchen dem 5. unt> 22. Juli über den voraus,rchllichen ?n- tz.lt des Ultimatums der politischen Leitung des Teutschn Reiches tefannt geworden ist. ks bleibt wenn er aus eigenem Antriebe späte-1 meinden und Gemeindeverdänden Mchören, abgabe. laTÄWngT" Kiner sL-n und Gintom^ridtia -ng.bt. w o^x-a.- I geben, sonst wäre dies ein antikirchlicher Akt. Ein Au» oem uetcye. Gesetzenttmirs über die Besteuerung der toten Hand De rl in' ^O^^.- lWB ) Der Erste Ste^s- ]tniein; lmrb abgelehnt. §5 roirb in der Ans- arawxlt beim Lmchgericht 1 teilt mit, baft bei sckwßsast'ung angenommen. Untersuchungsrichter beim Landgericht J 9g Dr. B r a u n - Frankm (Sv^.) svrtfah- Mitzverstandnis.) 3 __ , f rend: tA ist nich ru fürchten, dost die Entente Hand Bei Artikel 19 (Passi ves W a hl - auf dos Nvtapfer L.gt. Zu dem Entwurf haben wir recht) liegt an Antrag Eitzne rt Ar, daS mir roeni»- Münvcrimosanträse. pastwe Wahlrecht vom 25. «0 das 21. Ifcba^abr Abg ^Fermick (Z/, Milliarden vorweg leisten muß. Dieser Bc- tationcit autch bet Privatpatrvmten sofort aufsu- trag wäre au-zubringen durch lou.ende Abgaben fcbm. Ferner soll an Gesetz zur fSu^cbung alter von dem Vermögen auf Grund nneberboitrr Ver- Patronate bis zum 1. Dezember 1927 ein gebracht anlagungen des reinen Vermögens nach progres- werden. _ . . ~ sch üeiQCuben Steuersätzen jmb zweitens durch Abg. Reiber: Der Zopf der Schulprasen- Steueranleihe die nach der Vermögensabgabe um- tationen mutt abgeschafft werden, er war schon - 1 1848 einmal abgefchnitten worden. Eine Reche von Schulstellen ist z. Zt. nicht besetzt, weil man eine alsbaldige Auft,ebung der Patronatsrechtc erwartet Der Staat Barni ja einstweilen Patronats- HS dmr der AortralgienvFerrschaft in Termftabt, I Bernardo Lorch — Lichtspielhaus, über den weiteren Ur,prang war nichts geeauereS tote". — Lichtspiele, Lteftcrswez, traiun" und „teilte fetale Berschwerrbung". kommen s nb? agt an, bis wann und Bwttommisswn der l(ir*e nn- Schule des einer internen Beratung zusammen. ju Kirchliche Nachrichten. leichten Frost blieb es aber n Nacht sank die Temperatur aus n dieser b Grad, „Die lebende ,tein Val-er- au-wirtS wohnenden Verlobren rwch die Fülle tnnon abgeben tonnte. Gegen den Brumgaw wurde ein Strafverfahren wegen feehlerei cingt> tätet. fragen an, ob die Regierung über diese Angelegenheit Auskunft geben kann imo ob ähnliche Trage auch an anderen Orten vorgekommen s nb? Derselbe Abgcordnete frc „ _ . I I ___________ rungen nicht entsprechen, so ist eine burd>gTttTenbs Umarbeitung bteser Bücher erforderlich, die erb nach der Reichsschulkonferenz erfolgen tarn Für btc Uebergangszeil bestimme ich. bah die blSber erngeführten Lehrbücher für die Geschichte In Lsasfenunterricht nicht wäter zu benutrn sind und bab ihre Anschaffung von den Schülern und Schülerinnen nicht mehr verlangt werden bart. ** Frostwetter hat sich seit einigen Tagen wieder eingestellt und dem strömenden Regen ein Ende gemacht. So lange es bei leichtem Froste blieb, konnte man sich seiner freuen, denn eS mar kein Vergnügen, mit schiech em Schuhwek durch finstere Straßen zu gehen und in die Pfützen zu tappen. DaS Frostwetler sorgte abends für Laren Dimme! und demnach bei ere Strabenbe.euchtung. Tie Geschäftsleute begrüben das Wener ebenfalls, weil sich ein flotterer Weihnachtsnerkchr abspielen konnte und hic Landleute zu Weih- nachtseinkäufen in hie Stadt käme». Vorübergehendes Glatteis, das sich gestern in den Skrnß-n zeigte .wurde schnell durch Sand- streuen obgeftumpft. Bei dem angenehmen ue Verfettungen in der _ dimer M,nelichule. feier bat eine Angestellte, Frl. fevrn, seit langem mü tim t»n ihr gestohlenen Milch-, Petvoleum- und 3udtrfartrn einen fSimmgbnften feantxl betrie* bcn. Daneben aber dockte sie sich überreich mir Karten ein. Frl. vorn war » B. bei sechs Metzgern zugleich anaemelbet und bezog doi U-ien sehr reiche 51 cil'cf)mengen, bab fit ihre» Donnerstag: Reue UnfoerfitäMIuh, 8 Uhr, akadeiniictepoliti.cher Sortrag»it®nlage). kam-^tg, 13. Dez. 1919 vorabd.: 4.30. Morg.: 9 AbdS.i 4.35 u. 5 15 Uhr _ Israel. Religion» - Gesellschaft. Sabbarctcr b. 13. Dez 1919. Freitag abö. 4.UÜ. Samstag norm. 8.30. Nachm. 3.30. Dabbataus- festzustellen. Abgetebn von dec Schädigung ber übergangenen Geschäftsleute texutet be Beschrän- futM der Betteilurrg aus einen b stimmten Kreis auch eine Schädigung ber Allg^meinh tu Wir — Frankfurt a. M., 10. Dez. Volizn- wachtmeiuer überraschten bergan ere Rache bni Einbrecher habet, a!5 diese ein Dchuhwaren- gefchöft in der oberen Bcrgerstraße auSplüntx-r» ten. Die Diebe flohen u:;b ließen mehrer: mit Schuhen gefüllte Säcke »urück A s ite am Anruf nicht fitlftanben, schossen br. Beamten und verletzten zwei der Burschen schwer. ” Frankfurt n. M., 10. Dez. Zu« sehnten Male wurde innerhalb kurzer Zeit in die Räume de- Schuhgeschäft- von Soever. Gr. Friedberger Straße, etng-brochen Als Täter ermittelte man jetzt den früheren Angestellten des Geschäft-, Willi Füg Die erbeuteten Soren hat ber Dieb an Geschäfte anb Private weiter verkauft kr. Frankfurt a. M, 9. De». In Frank# firrt gibt eS eben nicht wenrgcr wte 5000 wvhnun^ suchende Famllten. Im Durchjch itt ziehen nach den Auszeichnungen deS WolmunaSamteS wöchent lich ungefähr LOO Familien mrtjr zu a.4 von Frankfurt abreifen. Reue Ebeschltefrängen registrieren die Frankfurter Stapfe, Sämter wöchentlich 140—150. ES droht deshalb in Frankfurt für den Rest des Winters durch den starten Zuzug, eine austerordentlich lx£t, t-te noch verstärkt mr:> durch die systematische Absperrung der südteutschen ota> len gegen Preußen hin. r. Leidenhofen, 8. Dez Einen fette« Fang machte der Gendarmerie-Wachtmeister aus Dreiuauseu. Ein Metzger unb OÄ. iinrt aus Zou- borf hatte im kibSorier Gründ größte Ulten,en Erbsen unb ferner auigetauft Als er bonge Woche 15 Zentner Erbsen nach llonborf bringen wollte, wurden ftc ihm beschlagnahmt Die HngefteOtenbewegnng in Sietzin. Gießen, 11 Dez. Im dicht gefüllten Saale des GewersschaftS- hauseS hielt geltetn abend die Arbeitsgemeinschaft der Angestellten Giehens eine Versammlung ab. um ^u dem SchiedS«pruch des Scklichtu''gsaus< schusfes Stellung zu nehmen. Am Samstag läuft die Frist für die Annahme des Schiedsspruches ab. Die feöchstfätze dieses Schiedsspruch>z. dessen wichtigste Bestimmungen wir bereits ir unserer gestrigen Nummer im SitzungS'.ericht deS Scklich- tungSauSschusses veröffentlicht haben, bleiern um 50 Mk. hinter den ursprünglichen feöchstforde- rungen ber Arbeitsgemeinscha t zurück. Nach einem kurzen Ueberblick des Vorstandes über d-e Ber- Handlungen vor dem SchlichtungsanSschuß wurde der Schiedsspruch von her Versammlung einstimmig angenommen. ES rour^e bann darüber beraten, wie man sich verhalten solle, wenn der Schiedsspruch von den Arbeitgebern oder einem Teile derselben ab^ lehnt werde. Man habe ci mit 7 Arbeitgeberverbänden zu tun. Uetzer ihre Stellungnahme zu dem Schiedsspruch wisse man noch nichts bestimmtes. D-e Verhandlungen vor dem CchlichtungSausjchuß hätten gezeigt, daß der größte Teil ter Arbeitgeber geneigt fei, den Schiedsspruch anzuerfennen. Für die industriellen Angestellten hätten sich sogar noch höhere Sätze erreichen lassen, wenn diese gesondert vorgegangen wären. Die Widerstände lägen einzig beim Kleinhandel, dessen Vertreter behaupteten, nach Be- willigung dieser Sätze nicht mehr existieren zu können. Vom Vorstand wurde dazu erklärt, daß man jederzeit den Gegenbeioeis erbringen könne Die Gewinne des Kleinhandels seien zum Teil ganz außerordentlich groß. An einzelnen Artistin werde bis zu 500 Proz. verdient. Weiter fielen dem Kleinhandel große Geivinne dadurch in den Schoß, daß bei jedem Preisaufschlag ei irr Dore auch die billiger eingekauften Lager bestände die durch den verteuerten Eintaufspnis i-eru.iadjti Preissteigerung ein ach nvtmadften Wenn sich die Detaillisten weiter widerspenstig zeigten, sähe sich die Arbeitsgemeinschaft gezwungen, ber Oeffentlich- feit weiteres Material vorzulgen, um die Ein wände des Sleinfartold zu trnbcrfcnvn. Die Versammlung beschloß fmrtr einmütig, sich auf keine weiteren Verhandl »ragen einzulassen, auch nichl e st b> Ver- miltlinng d-s DenlobtlmachungSkommifsorS die nur neue «wnntelangt Verzögerungen im Gefolge haben würde, aniurufen, ioubern nach Ablehnung deS Schiedsspruches sofort zur Se l b ftfyi l fe zu greifen, wozu die ergenroärlige feochkonjunktur ber Geschäfte in der Weihnachtsz it besonders geeignet sei. Der Vorstand der Arbitsgemeinschast wurde von ber Versammlung beauftragt, sofort mit den nötigen Vorarbeiten für einen eventuellen Streik zu b-gimten. Sollte ber SamStagvormillag eine Ablehnung der Arleitg'ber bnng.m, so mürben die Äugelte 11 en noch für den Samstag abend durch Plakate und F ugzet rl zu «iner Versammlung zusammen gerufen, die bann über die mcitiTcn Schritte zu be chließen frrbe Der Vorstand «nurde aufgefordert, b.s bahin einen bis ins einzelne ausSport. Weltlauf. Gießen. d. De». Der vem ®Tabe mische» Ausschuß für Leibesübungen am 7 Dezember veranstaltete Wettlauf hatte einen schönen Erfolg. Es liefen 19 Stuben en, von denen wer aufgaben. Die ganze Strecke Gießen—Steinbach—Annerod—Gießen. 16,2 fitlomcter, liefen 14; feerren Jung in 1 Stunde 22 Min 25 5*1, Simon 1:21:50, Grünebaum 1:23:25, Roth- fdxT '. Anbei, Vuchacker, Wentel I, Müller, Göres, D Werner. Älös, Wiß. Theis. ?S7nzel II., Kirchner Die Zeiten sind gute Verbindungsmann schatten hatten gestellt: Das Kartell jüdischer Verbin- bun^cn (beste Mannschaft', Äfrononnia (zweite), Freischaar dritte), Germania Di; Läufer wurden vor und nach dem Lauf auf feerzschlag, Bkudrack unb 6enfiKlität untersucht Am 11. Iamiar 1*20 findet ein »weiter Wettlauf Gi.ßen—ündg.-stern unb zurück, etwa 12 Kilometer, und zugleich ein Gepäckmrrsch Giehen—feausen—Lechgestern—Gießen, etwa 18 Kilometer, statt. deS S ll-stb^gehecnS. Dir ftinnnen für den Antrag bei AuSscha.jeS. Ter Reichi atz hnt kinc Auf- gab-*u etiihL, wir aber im LauiXo-g Huben fit noch Licht erfüllt. Abg. Dorsch (fe. V.): ZBam Sie meinen, daß wir in b?m fünf Ligen Landtag ganz verschwunden kin toür.en, so begreifen nr.r nicht, wararn Sie sich b sträuben. Tta Revvlutwnswatten rmirtxn; WPi'oyu in Faschingstimmunq g macht. Wir wer- bai von dem BokkSteTgelnen Gebrauch machen. Abg. Dr. Osann (D.-N.) bedauert, daß bie Demokraten unb baS Zentrum ihre Meinung nicht geäußert haben. Tie Sozialdemokraten werden «roße Verluste an die Unabhängigen und die Demokraten an die Rechte vcrlleren, b im Zentrum «US tonfmioTKlte Partei liefen die Verhältni-sr anders Tta* haben doch die Ergebnisse bei den SkoPiny-jaO-m bewiesen. Wir nxtbra den Aussa.l der Dahl u mit Ruye ab.uart n Neuwahl.n sind Nicht nur ein Gbtfjot bei Anstandes, sondern ber Gerecht7g>it Abg. ( (Zf: Die bürgerlichen Parteien 6abcn ja in '-*er allgemeinen Aussprache ihren Standpimkt hmbgegeben. (Dom Zentrum ist eme solche nicht erfolgt. Der Berichterstatter) Wir sind für drei Jahre geioählt wordcm Auch in den an» bereu Bunt ten stnb junb F rtrzstellung ber Verfassung hie Kammern aufgelöst worden. Das Zentrum ist VnigenS keine tonte,fioneKe Partei Abg. Lux (<&.): Die Provrazialwahlen in Cterbilien bem i er, nichts. Die heififche VoltSpai-tei hat mit der Mißstimimmg gegen bie Zwangswirtschaft Geschäfte gemacht. Abg Ur stabt (Dem): ES war uns eine Selbfrversläiidlich.iftt, loß roh rür den AuLschuß- antrag stimmen würden. E» müssen noch so viele grunvlcgenbe Geseb- erledigt ro.r.en, bi- man von uns erwartet. Die Oppoütton hat uns bisher vielfach Mi frucht>rrer Arbeit ge.,ime t Sv zur Rechten besorgen die Geschäfte der Unabbänptgai durch ihre Anträge Auch ror*n sie sämtliche Sitze der Demokraten erobert n, können sie k ine Regierung b Iben Die Regi.-rang wird doch bei ber trag» fähigen bemofratiidxn Müte bleiben. Sie müssen sich bas selbst sagen, und darum müssen roir anndi» wen, daß sie nur einen Borivand zur At'lelmung der Lersassuitg suchen. Gegen die Anrufung des Volks- dogshreus haben roir nicht-. Abg. Köhler (D. V.): Gegen die Rede des 2Tbg. Ur stabt ist die Rede deS Aba Engelmann die reinste Gesfeimratsrede g.-rorf n. Sie wollen sich nur ein Ja'hr länger in ihren Aeintern halten. Diese Kerfammluni hnßt die ,^>eifjfiumgebcnbe Volkskammer". Damit ist die ftragv gelöst. Abg. Dorsch (fe. 23.) zieht die K'ricgsgefan- genenfrage in die Debatte, die für die Ohnmacht brr Regierung bezeichnend fei Aus bie Pumprvirtschäft im ilnrge ist ute Lul^envicvchaft in ber Revv- lution gelrHat. Al^g. LooS (Dem ): Di» Kriegsg-fangenen- frage ist Dache des ganzen Peskes unb sollte nicht Partei agitatorisch in öl- Debatte gezogrn werden Praji.ei t deS Landes.lldui gsamts, Tr. Strecker möchte die Frage boch großzügiger be- iMnitelf sehen. Das tvrlamentariiche System gilt ja Ihnen die Möglichkeit, auch einmal die Re- flierimg ju bilden, für die nächsten Wahlrn nehmen öte das jedoch selbst nicht an Bestände bitte Möglichkeit, so wäre ich fein dafür, das Experiment zu madieii und dem Volke eiima' bieten Anschau- »mgsunterricht zu erteilen. Auch die heutige Oppo- sitton könnte, wenn sie in ber Regierung fäfoe, an Unseren inneren und auß.-nen Nöten nichts beff-m. -Unsere Feinde würden jedenfalls auch gegenüb.*r einer rechtsstehenden Regierung noch well bald# ftarnaer werden. Aba. Dtn gelbeh. Man braucht sich über bcn ivabrfckntnlichen Ausfall der Wahlen nicht zu. streiten. ES wird ja zum Reichstag gewählt. Nur lovtel fielt fest, daß I4e Demo taten am meisten unter bie Nä.-er kommen nrtben. So felbstver- ständlich rote Abg. UrftaM es hinstel t, war bie Älfitrnnruiifl der Demo.'raten riijt. Zuerst waren bte Ansichten Ixi ihnen gefpaltrn. Staatspräsident Ulrich: Durch den Ton, der jetzt von der Opposiiüm angeidHagen wird, tehe td) mid) genötigt, in die Debatte cinzugveiten. 53rr branchteii über den Inhalt des Art. 64 git nicht mehr abznslimmen, da durch ii en fr ich r von un» getaßten Beschluß bereits die tneiiälnt'te Dauer der jetzigen Kammer teftgckgl wurde. Autzn- bem hat uns das Volk vor bie Ausgrbe gestellt, lauper der Verfassung noch andere grundlegend Gesetz»- zu frixi feil. Di,- en Auftrag talvn wir noch nicht erfüllt. Im nxiteren wendet sich der Redner fdxirf ge^en den Al-g. Dorsch, baß die Revolution an der Niederlage schuld fei. Wir beniüben unS, nach der Ludernnrtschast, die im 5Tr le g e von Ihren Firunden, fern Dorsch, getrieben wurde, gut zu madjen. Luterlvirtschaft war, daß im SPncge nn< Anleihrtvirtsdtaft getrwb.m wurde und die Kriegsgewinnler zu Deinen scharten Steuern heranaezo-ren tourten. Sie glauben ja selbst nicht, t, datzl dte Nich!annatzme des früheren WattterminS ihren Jwar ionen bie Zustimmung Hu txm Gesetz unmöglich mache. Tas Gesetz wird darauf gegen bte Stimmen ber Rechen angenommen. Schluß ber Sitzung V<2 Uhr. Anfragen. Landkreis Girken. n. Sofia r, 10. De» Dir Stenographen# Vereinigung Stolze*2chrey Mit Sonntag tx-n 14. Teu-mber rin Bezirk-wettschreiven mit _________________ _____ anschließendem Fes.tommers unb Ball ab: am I gang 5,15. — WochenaoäSbtenst: morg. 7.00, Samstag abend die „Freie Turnerschaft" ein I akdS. 4.00. Schauturnen nm Damen und feerren mft eM ichli.-fenbem Boll. — Untere V».kksb-.Icmngeabenb^ Ixt irden Dienstag abend in bet Schule ftattfinben, erfreuen sich einer sehr regen Beteiligung. Gestern abend fand bet 7. Vortrag statt. Artig Schonen. up Ulrichstein, 10. Dez. DaS Po stank» streife wieder feit Montag Auf seinem Soge von Ruppertenrod schleppte es sich müttam bis zur hi», figra SRjlferti. Ton blieb es liegen und liegt fvutr noch. Zn Ruppertenrod stauen sich bie Pallete zum feanfen, tun dem bie heute morgen cuin spti "gcmde Notpost einen Tell mimabm Es ist nuXid) an ber Zeit, daß dem Poftauw, bas „nij nutz" ist, ein anderes »ugesellt w rd, daS für den Znvoliden mit voller Kraft crafpringt. Einer der Keaftwagensülmer ist heute nach Frmckftrn gdü^ um daS zweite Poftouta zu holen. flrdg Friedberg. O. Bab-Nauheirn, 10. Dez. Ttrrd) etne S^mnnblerra, die vorgab, Gold verschonen p fjunm, well ste mü tem ReichSl^ickp.ä identen betamit fei, rourb* an diesiger feotelbe tb-t um 6000 Mk. geprellt. Der Betrogene, ber erst ntdx reche an baS Geschäft heran wollte, rourte durch einen gefälschten Postschein fidicr gemacht unb ja Wie bet Schnnndlerin 6000 Mk. aus Nachdem ei-ige Ta,ie vergangen, ohne daß sich die Ikr- fcn sehcn ließ unb auch kein Gold eingitauten nxrt, tourte Anzeige erstattet. Bei den Nach oischuniten stellte eS sich heraus, baß tvr Postlchetn übet 11 Mk. gelautet hatte, aus denen durch archünpeN von 3 Nullen 11 000 Mk gemacht waren. Bis l>t-t bat man noch keine Spur hon der Betrügerin. — Durch Beschädigung eines Kabels wurde eint grüfroe Annett Wertungen des btefimm Fernfvrech« amteS außer Betrieb gesetzt. Die -Störung bürtte in 5—6 Tagen behoben fein. Vefstn-Nassau. Neuer Lebenomittelmarkrnschwirdtl. = Franksurt a. M., 10. Tcz. Nachdem erst im LebenSmi.tclamt bte großen Bwttanen- txebfillie aufacdcket sind, ermittelte bie ftrimraa^ Vvlizei am ^ü-nStaa neue Verfettungen tn der womit mir denn zu einem rechten Winter gekommen find. "" Fa br raddieb sta hl. Am 2. Dezember afrriy* wurde auS einem Kcller ein Fahrrad, MarSe „Göricke Westfalen", Fahr-Nr 280 292, 1^:1 -Nr. 4818, mü Al'uninrumwlg-n, im Wen nmt 500 Mk. entroenbet Es hat vote Mlnt.l, roet>*n her vordere bef/ft ist. Tas bhttert Schutz- l'loch ist tote. Vor Antauf wirb gewarnt. ** feerren- und Damenstosse für Minderbemittelte. Für bie Versorgung der eninderbemittelten'Bevölkerung ber Stadt Gießen lind 420 Meter TamenstoN unb 1200 Meter feerrenswsf zum Verkauf überwiesen »morden, die an Familien mit einem Gesamteinkommen bis ku 5000 Mk. abgegeben werden. Näheres siehe Bekanntmachung. •• Aus dem Stndttheater-Bureau Znv Tanzabend der Gcschtoister W'esenthal, zu dem sich ia reges Fiteres je Eunbgebt, sei noch bemerkt, datz bte Begiftung ber Tänze durch ein Kammeror ehester unter Altung lei Slnpcll- mcisterS feauns Avril aus Franffurr auSgejührl wirb. ** Im Oberhessischen Geschickt-# verein wirb morgen abend Hier römiiche Bild- kunst in den Provinzen Professor Dr. Koepp sprechen, ber Direktor ber mü bem Sitz in Frankfurt a. M geschaffenen römisch-germanischen Abteilung deS deutschen A>chäologi,chen Instituts. Der Vortrog ro.ro bie wichtigsten römiichen .stunstdenk- mäler, namentlich in Gtennanim und Gallien, be» handcln unb in Lichtbibern oorfüh:en Wic machn darauf aufmerksam, daß zu den Vorträgen M GesckichtSvereins auch Nicht Mitglieder fetten Zutritt haben (» Anzeige) ** Evangelischer Dunk. Am nächsten Sonntag abend wird in ber Stadt kircd . brr erste K4esjähirge Fannlienaband beJ E a i^ lisch.m 'Lftinde^ stattf nben, nad>bem l i er im v rgangencn Winter wegen mancherlei Schwterrgkeitai unb fentbernifien die g. plan en Beran staltun ei hatten auSscllen müssen. Ste sollen in diesem Jahre möglichst nadttoboü werten 9Ü5 tRebi.er ist für nächsten Sonntag feerr Divi.ümspsarrer Tiesmeher g> wonnen. Er wirb üha „Deutsche Arbeit unb deutsch-evangelische Kirche in Lok-, ringen" sprechen. Ten Vortrag werden nmsi- kalische Darbietungen umrahmen ^*EinenMärchenabendfLr große unb flerne Htm'er veranstalt).te ge.tern radpnittag in Ernhornsaale Dr. darf feöcker in Gemeinschaft mit bei.Schriftst llerin Dora Barnas und Gusiel Da rr m • 3 d r b Zahlreiche flteixr hakten sich auch eingefunden und lamchten mü Andadn den wohlvertrauten Begeknüsen alter Märchen und mit Spannung den unlvfannlcn Schilderungen ber neuen. Dr. feöcker trag mit geschmackool er Auswahl Märchen von ben Brüdern Grimm, Ander s, und Strngolb vor und suchte sie burrt) ।infaajc Mittel dem k üblichen Vnkständnis nabe zu b ir*en. Dora Barnas las eigene Märchen, bie tri bcn lind- lieben Zuhörern, für die ite ber ch -et luarm großen Anklang la.feen, der beite Beireis da ür. baß sie den richtigen Ton für das Kindergemüt getroffen hatten. Die einz Inen Märchen wurde > von Schumanns Kinder jenen umrahmt, btc Gustel Damm# Zörd musikaliich fein abgewogen trortu:g Im ganzen genommen hatte tte Veranstaltmg mandx< Ünterttge, das vor rocitrtrm Auftreten auSge- glidten werden mutz. ** Der HirkuS Bernardo bennn gestern atenb vor schwach besuchtem feause Hin hieft-es, nur auf zwei Tage berechnetes Gafsrvl. Tk-t Zirkus verfügt über ein wolil epslcaeS Pferdematerial, rote ei bei ben Heuti ren Ck-rWItnifben auch em größeres berarttgeS Unternehmen nicht befer auhpci.en tarnt. Die Dressur ist gut Auch bte artistischen Darbietungen sprechen an. Vor allem Kühler mit fitem feierart und ÄuguftS Spatentanz Den Schluß blldete cr- suchen werde, im Falle eines Streikes Steinkohlen aus Indien heranzusühren. In tneicm Falle würde er für eine allgemeine Einstellung der Arbeit cintreten. Amerikas finanzielle Unterstützung. Haag, 11. Dez. (WTB.) Der „Wieuroe Courant" meldet aus Washington, daß die amerikanische Regieruna eine finanzielle Unterstützung m Dollars zur Erleichterung der wirtschaftlichen Lage in Mitteleuropa nicht für möglich hält, da die amerikanischen Kriegsgesetze nur Vorschüße an die Alliierten gestatteten. Die Regierung zögere, den .fttmgreß um eine Ausnahmeversügung zu ^^e'rlin, 11. Dez. (WTB.) Für heute ist der Empfang der dre i ameri ka n i s chc n Bischöfe mit den Herren ihrer Begleitung beim Reichspräsidenten in Aussicht genommen. Morgen sollen die Herren der Mission dem Oberbürger, meister einen Besuch abstatten. — W.e die „Deutsche Allg. Ztg." erfährt, hat die Mission den Zweck, die Mithilfe, die zuns Wiederaufbau Europas von amerikanisck>er Seite in Aussicht genommen ist, insbesondere für Deutschland, praktisch zu machen. In Betracht komme vor allem die Lindern na der Not in den unbemittelten Bevölkerungsschichten. Eine englische Stimme der Vernunft. Amsterdam, 10. Dez. Wie englische Blätter vom 3. melden, hat das Parlamentsmitglied Ken »vor thh in Jsltngt-ai eine Rede gehalten, in der er sagte, seit dem Abschluß des Waffenstillstandes hätten Lloyd Ge orge und seine Bundesgenossen Haß und Krieg in Europa geschürt und noch immer würde Haß und Rache gegen Deutschland gepredigt. Die britische und französische geheime auswärtige Politik seien darauf aus, die deutsche Republik in den Augen des deut- : scheu Volkes herabzusetzen und es der mUi^ i tärischen und royalistischen Partei in Deutsch- . land zu erleichtern, die Macht an sich zu bene Möbel. Die Versteigerung findet am 15 und voraussichtlich 16. Dezember, vorm. 10 Uhr beginnend, statt. Tie Pferde werden v o n 1 U hr a b ve r fte i g e r t Eu do rs, den 22. November 1919. 13610V Hessisches Ortsgericht. Korell. - Pony, _ _ _ 1 Landauer, 1 Schlitten, 4 Feldwagen, 3 Kastenwagen, 1 Gerätewagen, 1 Zweispänner-Milchwagen, 1 Einspänner-Milchwaacn, 1 Selbstbinder (Wood), 2 Selbstableger (Wood), 1 Grasmäher mit Tiefschnittbalken, 1 Grasmäher mit Ties- unb Grobschnitt ballen (ChormiV), 2 Heu- Wender, 1 Heurechen, 1 Säemaschine, 1 Streu- maschine (Westfalin), 1 Häckselmaschine, 1 Göbel, 1 Hederichspritze, 2 Rübenschneider, 6 Ackerpflüge, 2 Schälpflüge, 4 Z-Eggen, 1 S-Egge, 3 Saateggen, 1 Glattwalze, 1 RrngeVvalze, 4 Kulti- vatoren, 1 zwestinhalbreihiae Hackmaichine, ein Kartofseljälepslug, 2 Streichpflüge, 2 Fruchtreiniger, 1 Biehwage, 2 Tezimalwagen, 1 xnm* germaller. 1 Futterkessel, 1 Futterdämpfer, eine Partie Mllchkannen, 1 Chtt'engeschirr, sämtliches Pferde- und Ochsengeschirr und verfchte- Handel. Berlin, 11. Dez. BörsenstimmnngS- bild. An der Börse hielt lebhafte Kauflust für Schantung- und Pettoleumaltten an, die erheblich höher umgesetzt wurden. Auch die bisher weniger beachteten Kolonialwerte wie Kolmanslöp waren reger begehrt Fest verzinsliche Auslandswert: waren wegen der Abschwächung der Devisen bei lebhaftem Geschäft etwas .nachgebend. Sonst war die Börse ruhiger, die Kursbewegung unregelmäßig. Die Spekulation war zurückhaltend, da man eine Klärung der außen- und innerpolittschen Lage ab- wartet. Frankfurt a. M., 11. Dez., Börsen- Kimmung sbild. Tie Geschäftstätigkeit bewegte sich in ruhigerer Form. Lebhaftere Umsätze vollzogen sich lediglich in einzelnen Spezialpapieren, des freien Verkehrs. So stellten sich u. a. Deutsche Erdöl auf 633—635. Deutsche Petroleum waren ebenfalls sehr Ht (491 bis 495), während Steaua Romana zu 1035 bis 1075 umgingen. Schantung- bahn konnten ihren Kurs um 33 Prozent crhöl^en und ftiegen im Verlaufe bis 544. Amerikanische Bahnen lagen wieder vernachlässigt. Montanakti n lagen still Gel enlirchenec schwächten sich 2>/, Proz , Deutsch Luxemburg« 1 Proz. ab. Oberla)arf verbesserten ihren Kurs um 2 Proz. Auf dem Markte der chemischen Industrie find Höchster Farben um 5 Prozent, Badische Anilin um 4»/, Prozent niedriger. Anglo Guano waren zirka 20 Pro- VLcherttsch. — Bon der hessischen Dichterin Johanna Hambsch — sie lebt zur Zeit tn Allendors a. d. Lda — sind zwei Büchlein Poes« bei Paul Olpp-Verlag, Calw erschienen. „3$ o n den singenden Brunnen des Lebens nennt sich das eine Lyrische Gedichte und Lieber voll echt weiblicher Empfänglichkeit für all bas fleine Geschehen, das im Grunde unserer derzen ein seines Klingen erwecken will. Manchmal macht sich allerdings die Gefahr weiblicher Produktivität geltend, und statt einer Stimmung voll kampsesfrohen Sehnens und Strebens finden wir ein weichliches Zerfließen in all dem Weh- leid, das aus der Seele der Dichterin quillt. Das schadet auch so manchem innig empfundenen Bildchen aus der freien Natur; Akkorde von des Herzens enger Trauer dürften sich da nicht eindrängen. Für diesen Gedichtband wie für das andere Büchlein, dessen Stimmungsbilder „Aus dem Wunderlande der suchenden Seele" betitelt sind, können wir als Vorzug onsühren, daß sie bei aller Tiefe nicht der Klarheit entbehren, wenn es auch nicht! stets die lichtreiche funkelnde Klarheit des Kristalls ist. Eine aussteigcnde Linie führt von den hirzzeiligen Liedern mit ihren an Heine erinnernden pointtn- haften Wendungen über die klangvollen Gedichte mit freierem Rhythmus zu den Stimmungsbil- dern. Hier ist der eiane Schmerz überwunden, und die Dichterin steht dem Leben mit dem Abstand gegenüber, der ein früchtereifes Geben verbürgt. Wir empfehlen die beiden Büchlein Allen, die sich aus der Kinderzeit eine wundergläubige, sehnsüchtige Seele bewahrt haben. Neu eingetroffen: Großer Posten dtile Mfojs-Jätktta. Auch alle übrigen Erstlingsartikel. wie Hemdchon. Windeln, Einseh lagt Ocher Kalmekdeckchen. Datschen, Danf-Kleidchen nsw. im*c sind wieder in reicher Auswahl am Lager. FritzNowack,Wäschefabrik reißen. Schnee im Schwarzwald. Freiburg, 11. Dez. Im Schwär zwald herrscht starkes Schneetreiben. Auf den Hohen ist bis 20 Grad Kälte, in den Tälern ungefähr zehn • (Mrnb fefhnefteHt Lctzt< Nachrichten. Aus den Ausschüssen drr Hess. Volkskammer. rm. Darmstadt, 10. Dez. Der zweite (Gesetzgebungs-) Ausschuß der Bvllskom- mer tagte heute nachmittag unter dem Vorsitz des Abg. Tr. Schröter und erledigte ohne we)ent- liche Debatte die Regierungsvorlage betr. die Erhöhung der Nvtariatsgebühren entlvre- chend den heutigen Teucrungsverhältnissen. Auch der Dritte Ausschuß hatte sich heute mit verschiedenen Gesuchen und Anträgen unter dem Vorsitz des Abg. Tr. Urstadt zn b-schäftigm. Eine längere Aussprache veranlaßte der Antrag Fenchel bett, die Erhöhung des Futterrübenpreises, rcsp. des Höchstpreises für Zuckerrüben. Hierbei entstand eine lebhafte Aussprache über bie Kartos- feloersorgung, an der sich auch der Trrcktor des LandcscrnLhrungsamtes beteiligte, urb der An^ trag wurde mit kleinen Aendenmgen angenommen. Ern Antrag des Abg. Fenchel bett, die Erhöhung der Prcise für Schlachtvieh und Mllch wird nach der Feststellung, daß die Angelegcnknt durch die Regierungsmaßnal7men geregelt ist, für erledigt crf.drt. Ein Gesuch des Reichsbundes der Kriegsbeschädigten bett, die Einsetzung einer Zentralver- nxiltung für die wälpend des Krieges gesammelten Gelder, wie Ludendorfsspende usw., wird für erledigt erttärt, da die Regierung nicht in der Lage ist, wegen der schon während der Sammlungen getroffenen Bestimmungen irgend einen Einfluß anszuübcn. Endlich kommt noch di: Eingabe der Eiseubahncrwerki.älte in Kranichstein betr. ihre Gleichstellung in der GelultslohEasse mit ihren Darmstädter Kollegen. Nach der Regicrungsant- wort soll die Angelegenheit zunächst einer Prüfung unterzogen werden, und die Eingabe wird vor- läuftg für erledigt erklärt. Die Lage d-r Presse. Hagen, 10. Dez. (WTB.) Der Deutsche Derlegerverband (LeLllpresse) nahm eine Entschließung an, welche angesichts der fortwährenden Steigerung aller Materialienpreise, Löhne und Gehälter die dringende Forderung erhebt, die Bezugs- und Anzeigenpvciie neu festzusetzen, so daß ein Ausgleich geschaffen wird. Die Angeftelltenbetvegung in Magdeburg. Magdeburg, 10. Dez. (WTB.) Die Verhandlungen des Gewerkschaftsbuntes dec Angestellten von Handel und Industrie in Magdeburg über eine Wirtschaftsbeihilfe und Erhöhung der Gehal tssätze sind gescheitert. In einem Tel gramm an den Rcich^arbeitsminister erbitten daher die Angestellten die Einsetzung eines Schiedsgerichts, da sie den von den Arbeitgebern emberufenen örtliri^n Sch ichtungsausschuß ablehnen. Sic betonen, daß eine Verschleppung den Generalstreik bringen würde. Die Arbeiterb.'wrgung in England. übernimmt zur Herstellung im eigenen 0 DunkelkammerLaboratorium S • Med.-Drogerie „e. Kreuzplatz“ • Ä Abtlg. für Photographie Ä • Kreusplate 9 und 10 umdC • Alleinige« Spezial • PketODeaehlfi am Platse I • • ••••••••••••••• i K Vf. Der. Wv M ber«m'rre Nülte bi. uli bific ein Sdmbiir. f n Bcrgrrsttage ausotitt.i. m Uab Ifcöen meiwir! ri ' fe zurück. A z sie r M) an GefchL/- ui a. Äi., 9. Da 3»^ Wi w 5WlixW”r 1 jm Durchs-itt jur N ei Sohmcicmtci wichest- Antillen mchr zu o.i m Neue Wchlieüungen rgv rttr Slandciämttt ridpu» droht desdold in ^ndur lters durch den ftartn Zupl tonflidx NahnmBmuleb v noch vttNär» iruD buri mmgbctiWtticn^ en,8.A NM fttttt ;Mei uni ÖMnwt wUn iS U)runb grüß« M«. igrfaft udi Londorf bringen W ilagnahmt. und Kchule. SÄ-TS J « 12. an btt V&» Südrr «WLn to b» Hintw (tidtidtte « MT Familieu'Drulksacheo: Vesmh,, Daitf«, Verlobung, unb Vermählung, - Karten, «ebnrtt- 1. Traueranzeigen ===== 9 Steueuwcg 9 ------- I »einer,, «testen. Wer auf Grund vorstehender Bestimmungen «laubt, zum Bezüge des Stoffes berechtigt zu fein, hat unter Benutzung eines auf dem Stadt. Lebensmittelamt, Zimmer Nr. 7, zur Ausgabe «langenden Vordrucks schriftlichen Anttag zu stellen. Die Lebensmitteiausweis karte ist mitzu- rm1ßerfonen, bie als bezugsberechtigt anerkannt werden, erhalten besondere Bezugscheine, die mit dem Aufdruck „ReichsVeü>ung" versehen sind. Der Verkauf des Stosses erfolgt nur gegen Abgabe dieser Bezugscheine. Für erwachsene Personen werden bis zu 3L0 Meter, für Kinder bis zu 2 Meter aus- Zwang, C., Neustadt, Grünsttin, W., Liebigstrahe, Katz, Kaufbaus, Bahn^»fstvahe, Sammet, S., Bahnhofstraße, Meyerhofs & Goslar, Kreuzplatz, Röhr & Co., Bahnhofstraße, Stern, L., Bahnhofstraße, Treff, L. & Co., Walltormaße, Plank, L. W., Neustadt 13, Horn, C., Marttstraße, fcöo», C., Kirchenplatz, FrenSdon, C., Bahnhofstraße, Zmheuser, Gebr., Marktplatz, Weil, Gebr., Neustadt. Der Verkauf endet am 15. Januar 1920. Gießen, den 9. Dezember 1919. 13824B Der Oberbürgermeister (Lebensmättelami. Ein Posten Leibbinden auch als warmes Futter verwendbar, so lange der Vorrat reicht, per Stück M. 5,— >»,» Franz Bette, Mänsburg 10 Kpoer» “ÄS'S eiK” L Srüneb-urn.^AüllLl, »ÖI-S I K 1 ?T Klavierstimmen im Abonnement und auf Einzelbestellung. Reparatur-Werkstätte für Pianinos, Flügel end Harmoniemt. Aufpolieren von Pianos. Wilh. Rudolph, Pianohandlung | ^Fernspr. 389 um Selteraw. fH höher, Eleettv Griesheim ebstsaM ge» Marknottenm-eA. bessert. SchifsahttSaktien blieben ba feöff-1 Zürich......... nung umsatzlos. Unter den Autonerten kmn- Amsterdam........ ten Daimler eine Kurserhöhung von 2 PttMit aufweisen. Behauptet waren Elektrowerte, AEG. 246, Schlickert 142,5, plus 1 Proz., während Deutsche Ueberste ihre Aufwärtsbewegung um 8 Proz. auf 765 fortsetzten. Julius Sichel gaben im Kurse nach (1170—1200). Gesteigert wurden Kopmanskop (360—390, Plus 50 Proz.). Ponoma waren fest (6300). Otoviminen waren 5 Mark niedriger. Am heimischen Rentenmarkte waren die Kurse gut behauptet. Kriegsanleihen <7,25. Von fremden Anleihen stellten sich crprozenttge amortisierte Mexikaner auf 301, bprvzentige au» ßrre Mexikaner auf 404^, 3prozentige Mexikaner auf 200,5. Zu gröberen Umsätzen kam es auch im weiteren Verlaus nicht. Schiffabrtsaknen traten mit besseren Kursen hervor. Anatolier (175) verloren 6V2 Proz. Privatdiskont 4 Proz. Kartoffelausgabe 50. Woche. Die Wochenkartoffelmarken 9—15 bet 50. Woche werden beliefert bei: Fritz Rumpf, Zozelsgasse, Carl Löbsack, West-Anlage, Heinr. Drechsler, Steinsttaße. Die Marken können bis einschließlich Freitag den 12. Dezember 1919 ein- gelöst werden. 138798 Gießen, den 11. Dezember 1919. Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt) Zreiwillige Inventar- Versteigerung. Wegen Ausgabe der Pacht auf dem Hofgut Trtzelvod läßt Frau Hrch. Clasen Wwe. daselbst durch das unterzeichnele Ortsgericht tbr lebendes und totes Inventar gegen Bürgschaft versteigern. Unbekannte Ste!g rer müssen bekannte Bürgen stellen, die iljre Zahlungsfähigkeit nach weisen. Barzaftung ist nicht ausgeschlossen! Zur Versteigerung kommen: _ 8 Pferde, darunter vier belgische Stuten (eine trächtig), 1 Hannoveraner trächtige Stute, 1 Hannoveraner schwarzer Wallach, 1 trächtige Stute, Landschlag, 'm bic bä "Seil X B betn & VNtddkw J t m, 10%» ioohJ nttbt iidei M . ■ bat d°8 ter iir unsere Werkküche suchen wir eine tüchtige, .^»verlässige Köchin, 'Stellung dauernd und ll*a«lill erln. Wirkt, faub Auucrl itrau, evgl., -u ritt Herrn mit VJioIh. Mädchen gesucht. Miu'füUrl. Angebot mit Vohnford. an Postiekretür rrieke, WUbeleelU. lrrh. Lorch, Wermert»- vansen, KreiS Marburg. Siit ttf. grötriuwi wie neu, mit all. Zubeh^ als Hstehwaaen ob. Rolle zn flehtv ist bist, abzua. ttt.Kab», Hungen. Tel.9. fünfter träft. 'Purfifie fiir Vcbcnemltrtloefctmft gef. Marktplatz 21. Stnudensrau einige Stunden vorm. gef. **- Babnbosftr 19 L Verkauf | 1 Kaufladen 1 Pferdeatwll 1 Roll w m<-n zu verk. (^derstr. 6, Vorderh. II. lAnzus. v. 5-8 Uhr.i *■" Wählte* o. 18-20^adr. morg. 8 Uhr über Mittag gesucht. ,(WM Liebigttraste 62 I. L^Mädcheu tHauS u. (Hartenarb. z. intr f.fof.ob. L3an. gei. freu Hl Ise Imhof. Mtr.x__Schotten. iwToj flrufitrtc» Mädchen vom Vanbe finbet angen. Stelle soiort ober später, («ute Behandle bob. Vobn. lernst Buschband, Reutntlble bei Benern. Lausmiidcheu für 2 bi» 3 Stunden tägl. sofort gesucht. Rab. in der (Mefd)äh»ft. b.®.VL mr Zuvertässtge», seldstän dtgeb und oertraubarev Fräulein das gut kochen und etwas nähen kann, als Stütze nach auberh. gesucht. Sehr Hobes Gehalt, Mädchen vorhanden. Schr. Anqeb. uni"237I0a.d.^iev.Anz. In»., ordtl. Mädchen ür kleinen Haushalt ne- ncht. Eintritt 1. Januar ober Fehr, nach Butzback». "imw toriedlcrstraste 3. Photo-Apparat 10x16, Zfacher Auszug, Doppel«Anastik'iiat und 0X12 Raoid - Avlanat, V. 7,7, eignet sich sehr gut für We hnachtssttzef . enk, zu verkaufen. WefrcitevVof al, t.M.G.K^ Städtische Kaserne. Silb Herr.-Brrnband- uhr, OvernglaS, schwz. Wintermantel f. Dam., schwz. Krimmerkraaen s. \sevr.-WantcL ltzaSoade ölen, kl. toadofen zu vk. 02:8123 Asterweg 3L. ®Bb'fiin!itrniiH(n;,;rt 02 836 eteinfrr, 25IL °'— s Sehr gute Itiaeer- eehaekel, Klaters ehllttei, Chrlstbasatetlsler zu öt Gintendergstraste 30 II. Aast neu Freelraexee, aus Setbe nearb« Wr irct zu verk fcU<1jetr. H ► Serifiltiiit gliitrii für ÄW i. Skihtt gesucht. Schrtstl Angeb. uni. 023765 a. b. Mich. Anz. 029034] l^in ober zwei Ardeitsmäüchen vom Lande gesucht. Eaaldan <5af» Leib, I. Kirzinaer.___ Äuche s. sof. od. Reui. ein er». sanh. Mldehsi s. Küche u. Hausarbeit. Beim Antritt Reiseverglltung. Free Bese Bellte, neb.tonofio, Hebamme, Wissen (Blee). GerichtSstrane 4'^» todrliche», saubere«« Mädchen,das iedeHaus- ardeil versteht und nähen kann, in kleineren Haushalt gesucht. Zu melden abends nach 6 Uhr Etevbanstraste 7 II. Hausmädchen welches schon in Stellung gewesen undiin Bügeln u. Ztmmerard. etf. ist, o.l. ob. Itk^an. oef. Off.m.^eua- niSabschr. an s>ran Land- rat taUrlu,Wililg.IIW) ölroü und Kleinstück ar bette v. für dauernd ge sucht. Lohn nach Taris. Hch. Loos, Licher Dtraste 31. W»üg! AW»g! Verkaufe los. ein schweres Pferd, 12 Jahre alt, 1 u. 2spänn. gesahren, fromm, züglest und fehlerfrei 02SS78 Jakob Lei«, Berbeatelelu, Wirtschaft z. grün. Baum Pferd zu verkaufeu,9 Jahre alt »uflfeft und fromm, ein- u. zwetfvännig gefahren. GreBrn-Llnden, hs», Saiferstrake 91. <4ntc Saauer Miichziege u. einige zu Verben ter faufen. l.ndwlg Künkel, omni« Wistmar, Hau» K7. '/«Jahr alteschwarz-weihe Wachtelhündin, schwarze langhaarige DachSHUnviu (paffenbeb WetbnachtSge« schenk] zu verk. Schmidt. Wetzsteingasse 31. 023803 Si« säst neuer Jagdwagen Verkäuferin und Lehrmädchen für LebenSmittelgefchäst sucht toeora Wallcnfeio, 13SQI Marktplatz 21. Verkäuferin für mein Zigarrengefchäft gelttchl. Heinrich Triel* 13S-V1 SelterSweg 70. 3* mt u HL 291 Si.it.rt« Ä nchttn W '9. ittffUd 61 D K.iJ*! tium Hf s-A rL h4?n*kh«'4i 5? j* bi, ztaMlSi Der Kesor i*rri < uns ' An bm l. Sir, «7 ’ ■»rtrn, rof*(7 ’fl3rfT Deck 1r#i: ber la eAfiifi 9ey IrfTf^d^llce rmb b»^ ft llßflt .TU^sieinti gif i'i der Atftaltren St nrrti 1 ^«trnribeflf d)'mn Atcrn lurwf, 8.) irTf'ü’renb u^nrrodruf • Mifli-tn. und r t" ffl gmdnbr Seit W oifttifid Mtr bei i fcAtfanM 1 hrtri folget tot außer k*n klar ( nt'tst Aus Massfrilen die Gi ^'bres mä «nonjung b< * « Fläche ••«fem als b Krl»ll öif< wim mit bi s^gswirtscho W a[|fr d •* «leinbetrii 7^ aber nirf ?fTn?r jjtba, daß d ^"Mntlschn —7 Bäckerei mit oder ohne Hau« zu kaufen gesucht Schriftl Angebote unter 023938 an den Gieß. Anzeiger. Stauf ober Beteilicsimli. Gewandter, kaottalkräf- tiger Knofmaan sucht in Giehen ein Gngro» oder Sadrik toefchäst zu übernehmen ober sich zu beteil gen. Schriftliche Angebote unter »2389V an den Gien. Anzeigerbeten kklslllblMkil J11 kaufen gesucht. Schr. lngebote mit Preis nnt ________________________ 023002 an den »test. Anz. ieiitahe (37'/,) m. liummi-1 Alte Autodecken und j fohlen bitt. z. verk. Schr.' «Schläuche kauft (13711 iAng-u. (BJOä a. tk ^ieh.«. - BaklUiae, Franks. Str. 23. __SraudMannttrast« 17. 1 iini.n.Siiitiiaaitd umständeh.und 1 Knaben anzug für 8-b>iährigen bl'iifl abzugeben 029010 StfinHraHc 69. Setr. 61. Ucdttiiehcr für l,00mgr.tzigur zu verk. 023911 Roonstr. 2 H. 023ill7s Moderner, uener ^tmnnflonrlint braun, zu verkauf. Wildelrnttraste 47 lll. 1 Pelzmütze schwz. runde f'ovm,66cm Kopfweite, zu oerkattsen. Kaifer-AUee 2». Fast neuer Gehrock für starke Maur zu verkaufen. Attzufehen zwi- schen 9 und 3 Uhr 023918 tfSberftraste 17 ll. (yin neuer Anzug zu verkaufen. 02891 Schisseub. Weg 2 Hl r. Cutaway für gröfrere Alfltir preiswert zu oerkaufen. "tew Weferstraste 23 I. 418 dankelbL Kammpro, 4 m schwarzer Wo!'kr pp Statt Karten. Hedwig Kuhl Karl Luh Verlobte Lang-Göns, den 11. Dezember 1919. 023900 H. Kaeß Nachfolger 13S64 Inh. Wilh. Horn Krewi>lata 15 Telephon 778 empfiehlt Ulster in guter Paßform und solider Qualität in Mannsgrößen . . . . zn M. 275 — bis M. 5H0.— in Jünglingagrößen. . . su M. 250 — bis M. 500.— Anzüge in schönen Dessins n. gediegener Aaswahl In Mannsgröfien zu M. 260.— 285 — 310.— 365 — 395.— bl» 500.— in Jilnglingsgröflen zu M. 216.— 265.— 815.— 365.— bl» <50.— Große Sortimente in Knabenanzügen und Hosen Christbäume 023942 eingetrofscn. W. Dem per. Torfstreu 13016 auf Lager. Gebe. Kehl 13448 Prellen BI» aeaea Tages- und Abend-Kurse In Buchführung. Stenographie, MaschliienBchreiben u-alLHandelsfÄchem beginnen [uewc Anfangjanuar. Vogt’eche Prirt-lheddttdiaieGietei GoetheetrSi, T e!2064 Prosp. u. Auskünfte durch d. Schulleitung Gaslampen in schSner Auflwahl emosteblt i«< Gg. Dahmer, Jnttallaitvnögefchäft, Neuenweg <0. 2 tabldrabkMatratze» für sede Bettstelle nach Mast, an ^cdermanu. Kmalog frei. M*»hv gM—Ihltoh1. Bül LTh. ÄüpMWl AkjililalmaiizeB sowie hu»-1. Siiraifritt in grSsttee Auswahl cmpfiebli zu billigsten W. Dürbeck Nacht. MSu»burg 5 u. Dtezstr. 6 kWeiläkalk nächster Tage eintreffenb, noch jrb.üuautum lieferbar. tWmfpr. 266. v. Rübsamcn. *^A*l*eu 1 nni5 'nicht über- tragbar) in allen Farben uudMen^en wieder lieferbar. 12709 3 *ffieiucrt,6irfitn Tel. 215 Neuen weg 9. Obftbanmc u. Beerensträucher empf. Gärtnerei Huding, schiffend. Weg58. TebE IVSrBCriivdvnssI Am 12. Dez. 1919, vormitt. 10 llbr, wird am hiesigen stzreiladeglet» ein TBaggou Rot und Weinkobl gegen sofortige ^Barzahluna an d. Metst» bietenden verkauft werd. i*rDltoät