Dienstag. U. November ^19 (69. Jahrgang Die Kämpfe in Rußland. ^ront eingebrachte Gefangene aus. daß in bei Nt>ten Armee großer Mangel an Geioehren und Patronen herrsche. Tie Wteilunsm roerben mü stimmt. » rateä überhaupt, wird m form der Industrie als Die Spannung zwischen dem Markwcrt im Inland und dem im Ausland wird noch lange der Stliche Kernpunkt unserer Wirtschafts-Krisis en. Während bei uns die Preise, nach Man Bukarest, 10. Nvv. (WTB.) Nach einem Funkspruch aus Nikolajew sagen an der Don- A m st e r da m, 10. Nvv. ' Schieber genug, den Valutaauf- schlag umgehend, zu Schleuderpreisen exp:nttiercn. Aber dies muß heute, als das kleinere von Mei Hebeln eher geduldet werden, 'als die Fortdauer bei jetzigen unmöglichen Zustände. Annahme von Anzeige s i. die Taqesnmniner Dio zum Nnctunillag vorher ohnejebc'BcrbinbluV.tc’.t Preis für \ mm Höhe für An;eiaenv.34mm Breite örtlich 15 Bf., nusivärlS 18 Pi., für Reklame- an zeigen von 70 mm Bre ie 48 'Bf. 'Bei Platz- oorichrni2O'/.>Amfchlag. Hauotfchrüt'.eiler: Aug, Goeu. Verantwortlich für Politik: '21 ug. Goetz, für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz; für den Auzetgettteü: p. Beck; sämtlich ui Gießen Aur Sem Neicbe. TaS Hauptbureau der Spartakisten aufgehoben. Berlin, 9. Nov. Tie Kommunisten haben heute eittun schweren Schlag erlitten. Tas Hauptbureau deS Spartakusbundes am Louiscn- ufer 22 wurde ausgehobcn. Personen waren nicht anwesend, dagegen wurde ein umfangreiches Material vorgesunden. Es handelt fick augen- sckseinlich um das Zentralbureau dr Spartakisten, von dem aus die Fäden der Organisation durch ganz Großberlin und wohl auch nach der Provinz liefen. In demselben Bureau war auch der sogenannte Gen.rolstab der Kampftrupps der kiassen- bewußten Arbeiter untergebracht. m. M Ter Gietzener Auzei-et erscheint täglick, anher Sonn- und FchleriagS. Vezrgspreir: monatl. Bit. 1.60,viertel- ifthrlirt) W.4.80, durch »dhole- ru Zweigstellen monatl. 9)1 f. 1.50, durch diePost Tlt.5.— viertel- jährt, ausschl. B-- kellg. penilprcd) - Anschlüsse: für die Lchr>itleilungll2 Verlag,Geschä'tsslellebl Anschrift für Dratzlnach- richten: rinzeiger Sieben. p-stscheäkont»: .sranlsu.t a. Ul. 11686 Syndizierung der Ausfuhr. A Berli n, 10. Nov. Em zweiter Bries wird uns aus Bellers-- h-im Mr Verfügung Mell': E Liebe Eltern u. Geschwister! Vater schreibt von unserer Zurüchmdung, und das, dic Abreise begrünt. Tavon wissen wir hier nichts. .In terschte- d-ulli Briefen m-iner Kam-raden ta ten die Aw Arigen mit, daß es am 27. Oktober losgchr Tas ist alles Schwindel. Ta b;bcn die Herren Euch befiitombelt, um Euch nur zu trösten. Tie beichwinde.n Euch damit sie ihre Ruhe 'haben. Tie bekümmern sich nickt im geringsten um uns. Wir leien hier auch Zeitung, aber niemals ist was zu finden über uns. Jetzt hat man Euch für Oktober getröstet. Nächstens tröstet man Euch um einen Monat weiter. Ihr gloacht auch noch vollständig unausgebildeten, schlecht bekleideten, demoralisierten Ersatzmannscteftcn aufgeMt. London, 8. Nov. (Wolffs Reuter. Amtlick Tie Letten ruckten unter dem Sckfutze eines bardements durch die alliierten Geschwader wesüat der T ü n a auf der ganzen Front zehn Mettei, nett vor und trieben die Truppen Verwandts aus den Vorstädten von Riga zurück. Die Boi- chcnishen drängten die Russen bis 15 Merlen südlich von Hamburg zurück. Tas russische Zentrum wich bis zu 35 Meilen östlich von Yamburg ov. (WTB ) Amtlich Im Montag-Morgenblatt der ,Nossischen Zeitung" schreibt teren Chefredakteur Gewg Bernhardt, nachdem er formell oie Berechtigung Frankreichs, die dentsch.7i Kriegsge angencm zurückzuhalten, anerkannt und die Zurückbeha'trng bei mehr obsektivem Denken als durchaus verständlich erklärt hat, folgenden Satz: „Ter Erfolg ist ,datz die deutsche Regierung, die gerade in der Getan- genenfrage ein unerhört Mast von Schuld gegen die eigewm Lanteskrnter aus sich geladen hat, die ganze Schuld allein aus Frankeich abwälzt." Diese Behauptung schliestt ein solches Mast bewußter Verleumdung in sich imb enthält eine solch tot» geleuerliche Besch rnpfung, dast die Reicksregrerung einstimmig beschlossen hat, diese an Landesverrat grenzende Unwahrheit zur allgemeinen Kenntnis zu bringen und damit an den Pranger zu ftenen. Die „Vossische Zeitung" hat äuherstr Aufregung in hunderttausendc von Angehörigen Krregsgesan- gener g ntei an uns vor auitg^M" zufchäfern. Dazu lässt das gute Aus,el^li die er @cmngenen, die von den betreffenden Nationen immer noch a s Mench teh'ntelt wurd n, d r.yjf chiliesten, dast uns dieselbe Beh nd ung /ut. i wur- ve H^>f entwich ist man end.il> aber diesen Punkt etwas aufgeklärter als frül-er. Was uns anve- trifft, so kann ich ruhig sagen, datz meine Lage von Tag zu Tag tr-ostloser wird. Es ist nickst mehr wie früher,, wo man sich ragen konnte, dast eine Geg-'n.eitigkn' teroht. Man hat id. nun während des ganzen Jahres den woi^fdm Hrsfnmigen h ngcg bn. von Tag zu T-ag gr-hofft, und nun bricht der Winter an, und immer noch mditd, was am unsere Befreiung bautet, .warnt man es einem Mann verübeln, wenn er an allem verzweifelt? Letzten kam einer unsrer Kameraden ums Leben Er hatte aus Berzwaflung selbst Hand an fidr. gelegt. Ich sehe täglich mung gedrückter roerbm. Wenn tch abmds noch mal durch die Zelte ging, sah uh tat)adXid> Ute Leute weinen. Es graust mir, wenn uh daran denke, was der kommenbe Minder uns noch, alles leideren soll. Wenn Ihr dies lest, we.bet Ihr n'-hl sagen, dast dies schwache Charaktere nnd. Mag fein, aber wie kann ein Mensch frohen Mitt?s bleiben, wenn er unter den deück'nd^en Verhalt- ni'ser. lebt. Tie Regenperiode hat ernge etzt. Tie Leute kommen abends nast von der Arbeit. Ta gibt cs nun noch allerhand Acbeiien im Lager za verrickten, wie das Schälen der Kartoffel udv. Tie Schuhe werden uns während ter sJtad>t genommen oder vie'mehr wir müssen sie ab. ejvrt. Es bleibt also dem Mann viellevlst eine stunde Zett, die ihm zur Verfügung stellt Nachts werten Nir alle Augenblicke durch (5tonxlyr n>üne gili'tdt, die irgend entern Ausveister gelten. Erit am Sonntag brachte* man unter Hohngel ach.er einen 40. läintgen Mann, den man angeschoisen Qitte. Er batte die Nachricht bekommen, test ft nie Fvau idnxr krank darniederläge. Er war also ausgeritten, und nun liegt er selbst mit dem Tote ringend Soll man da nicht die Faulte ballen? Soll man nicht eine unendliche Rache all tenm sdworen, die wenigsÄns unser Los hatten »:r- tessrm können? Zunächst, sollen uniert maß, hebenden Kreise nicht über bicle Zustande orten» tvert sein? So.len die F.r.tensunt.-rhander nicht Bescheid gewußt haben, was unser Los fein irt d? Ich. glaube, dast diese Herren wissen, was Roch.' ist.' Warum fteben nicht Leute wie Brockdorsf- Rantzau an umerer Spitze? Leute mit Eh^ und Verantwortungsgefühl. Na, armes Teutchlrno, was ist aus dir seiwten! Hofieni ich wird man sich recht bald ter Schande und Schmach bewußt. Hoffenti ick denkt man auch bald ter an, diese roieeer abzuwälzen. Ich W müh heude an das Rote Kreuz in Frankreich gewandt, um eme Summe Ge.tes für Weihnachten zu erlangen. Snt dem Sturz der Regierung wird für uns wo^ gar nichts mehr getan. Früher tarnen ttnr aus tenn-:P trchen Ländern Pakete, auch dies hat sett b:m Beginn der . . . Herrschaft aufgehöri. Ta es zum SchLusse geht, nehmt mir bie;en Arier bitte nicht Del. Es ilt em ganz Heiner Ausfchnrtt aus einem gvosten Panorama Wrs mag nun täglich , di- summe «Ue^El^ds um, und alles mit Billigung ter ganzen Menschh-tt. Ti- W* ®lÜ6c! euer Fritz. Der preußische Minister Heine gegen Erzberger. Dessari. 9. No». Set .pteuHf* Srnien- mmiter Seine hielt am fcuhsen 3at)te3ta0 gi.'vnlution in Dessau eine Otede, in dec er ans- führte, das; man feinen ®runb habe, eine Tri^nb&’ fri^r tu begeben angesichts des Elende^ tes Vaker-- 1 an des. Das Reich gab sich die Skr mi iung. cht Komvromist mit dem Zentrum sei die Nationalversammlung zustande oc^mmtn, die einem Diskutierklub glich und deren Reden anzu- Sn vielfach nickt der Mühe wert war. Das die Mühle miss tiefste verletzende Kompromitz mit tem Zentrum wäre nicht zustande gekommen, )t>CTrn Pi-eustcn ausschlaggebend gewesen wäre. Die Plane E r z d e r g e r s in ter ©teuer,ragc wurden bei ihrer Durckiührung nicht nur tee Lander, sondern mich dic Gemeinden tot machen. Die Kulturarbeit ter Gemeinden sei unmöglich, wenn diese zu Kostgängern Erztergers gemacht wurden. Eine vom grünen Tisch aus in ter Kulturfrage «fällte Entscheidung wäre ein Unglück mr die deutsche Kultur. Wenn von ter Aeichs > prtze so iveiter reg er t werte, wie es auf Grund ter Erzbergersck— Proi-^- den Anschein habe, nee das ganz? Reich zusamm n Es fei einfach nickt möglich, das ga.ize ocu^dje Volk in dieser Arei e zu vergewaltigen. Erzberger habe sich Tur den ^rre- tensvertrag eingesetzt und müfie zur Durchführung die Gelder hernehmen, wo er sie beräme. Aber er täusche sich. Nach ein oder zwei Jahren wäre di? Sache zu Ende. Die in ter Wilhelmstrahe gemachten Projekte bedeuteten den T,o d d e s S t a a- tes die Bundesstaaten müßten sich dagegen mit aller Kraft wehren. Die Republik werde 1 ich gegen rechts und links behaupten, solange wir Ordnung und Arbeit au (rechter ha ten könnten. Es fei n ernsthafte Versuche gemacht worden, die Offiziere der Reichswehr zu tonterreDofutuniaren Zwecken zu mißbrauchen,, ater fie seien einmütig zurückgewiesen worden. Tie Offiziere uno Truppen stünden treu zur Regierung, dur.tcn aoer nicht soctwahrend vor den Kop, geästen werden. Wenn fick die Januarereignis e tu Berlin wiederholten, zogen Bürger und Bauern.nach Berlin und er- srickten nickt nur die Spartakistenherrscha t, sondern «uh dic Freiheit im BUUe. Eine Bauern« neuen Enthüllungen. Die Verschieden her ter strategischen Beurteilungen kommt deutlich zuw Ausdruck und zieht sich wie ein roter tfaben durch das ganze Buch. Die trostlose Lage unserer Gefangenen in ßrankreich. Was geschieht für unsere Gefangenen in Frankreich? Die,e Frage muß immer wieder und immer ernster erhoben werden angesichts der sich meldenden Zeugnisse aus den französischen Lagern, wonach sich unsere Landsleute der schlimmsten Behandlung ausgesetzt sehen. Die deutsche Note an Frankreich, die wir gestern in unseren letzten Nachrichten veröffentlicht haben, ist nur ein zaghafter Schritt zur Befreiung unserer Gefangenen. Heute geben wir zwei Briefe wieder, die uns zur Verfügung gestellt wurden. Der erste ist von einem Gießener, dec fett 1916 m Gefangenschaft ist und aus Frankreich schreibt: Meine Lieben! oeredmet, unmäßig sllngen, fallen sie für tes nach fronen, Psimd oder Franken rechnende Ausland Wr deutsche Waren. Tie Folge ist tee viel beklagte Perschle'.iterung teutscher Waren an das Ausland, das immer weit unter tem Weltmarktsprerie te mrs eintauft, besonders durch die Gewiss eiilongkeii einzelner, die sogar deutsche Nahrungsmtttel uno Rohstoffe ins Ausland ausführett. Daher rührt einerseits eine Verstimmung des Auslandes über die teutsckxm Sckl nderprei e (dumpingl f anderer, seits hat man versucht, in Deutfchand durckV a - lutaauf sckläge beim Verkmrf d nttche>' Waren ans Ausland die teulschm Preise den We.tmaiLs- preisen anzunähern. Unb da imeter erlebt man ten Protest des Auslandes gegen die selbstverstandllchc Tatsache, daß im deutsche Inland Warm nach ausländisckser Währung bevechnet bi hger sind, als sie tes Ausland selbst bei ter Entrichtung ton Va- lutausscklägen kaufen kann. . . Kommt man nun dazu, für den Bertauf ms Ausland die niedrigen ^nlandsvrnse beizubehalten, so wird die Gefahr, datz ttn Mensch für das Jn- Mib produzieren will, immer größer, und ter Ausverkauf deutscher Waren ms Aus- bmd wird inmrer bedrollidMr werden. Es ist uun, nm diesem liebel zu 1 teuern, ter Ikrsckstaq gemadjd worden, instewutere vom Ab- geordnei'M Gothcin, die deutschen Inlandspreise durch scknittwei e Erhöhung den Weltmarktsprci en Luzunühern. Tie Folge würde mit cmer ©fernerung ter Men ter g samten Letenshaltung unbedingt ein neues Ausflammen ter Lohnkämpfe sein. Tie Ar beiter schift muß jetzt schon durch tes Der- 'ored>en von Reichshilfe zur Lebensmttteleinfuhr teruhigf iverden. Man denke sich, welche Sturme »cfon allein die Ankündigung einer nwglidyen Erhöhung ter Preise für Lebensrnittel hervorritten toürte. So schwierig eine endgültige und restlo,e t?Ss,mq ter Frage überhaupt ist, so sÄ-nni.vorerst He Erhebung von Valutaufschlägen tei der Ausfichr • ns Ausland immer noch tergangba r ste We g >41 sein. Borausbediüguna für die Durchführung icknes solchm Vorschlages ist die Sehasfuna der not- kyendigen Kontrallinstanzm. Nackr dm Mißerfolgen her Krieysgosettschäften und des behördlichen Appa- , «tes überhaupt, wird maiuiur Sell»stvcrwaltungS- _ .dichtigen Stellen zur (^febiflimq dieser Frage aMkennen können. Tie Syndikate bieten B ispiele bester Art, wie vorzüg- l.cki Preis- und Prvdiik'ionsfrage durch die Industrie selbst r^ifirrt werden können. — Tie Folge nnrd teim allerdings sein, daß es nicht nur rote tes jetzt, teiIronie, sondern durchweg zwei Prch'c für teutsche Wanm gibt, d n Inlandspreis und den mit Valutaausschlag belasteten Auslandspreis Tas Äusloird wird dann zwar sicherlich nicht mehr in solcher Mmgc deutsche Waren fairen, weil dann die Preise, wenn auch nicht dem WeltMarktsprois gleich so doch ihm jeten'alls angenähert sind. Tas deutsche Produkt wird also nickt mehr „verramsckt" roerben. Zroeisf llos wird der Rückgang ber Ausfuhr her Menge nach bn dem erhöhten Preise keinen Verlust für den Falw'kanten teteuteiL Dagegen wird er durch beit Rückgang ter Exportfabeikation darauf ang-w:esen sein, die Produktion für den Der pariser Gdcrfte Rat aearn die Gemeindewahlen in Osterich'esten. Paris, 10. Nov. (WTB) Hovis. Ter Oberste Rat tzt tefthLosen. ter dutchui Regierung wissen zu lasen, daß bt-2 Ge nui noe- ratswahlen in Ober sckNe sien ton ten Alliierten a*6 null und nich'if tetrnW Entern, da sie ter Freiheit des Plebiszits zu txiberlauten. Ferner stimmte ter Rat owi Eninmrf ter Antwort auf tee tenttfche Note verrottend Eupen und Malmedy ijjw n. Deutschen ein P'ediszit durckp-fu^ hate? Xv Antwort wird ab'.ehnend ftiN schloß ter Rat, Marschall Mackensen, ter taj gegenwärtig in Sa'onift auf sein hohes Alfer und frn* Ge.undh.tt nacy JAS» m w tatun/M^ reer»frafter ' aus dem Aynhäuftr reitet, der «tragen sein rohrt) dem Stint)" und ,,jtarlGX‘-d Pumphose" — Lschiparz-Weiß-Licht spiele: ,Ln Sachen PierretteS und „Ter Weg dcS Zobes'. H. Allendoria. d. Lumda, 9. Nov. lern Landllirt Gcorg Schonrber wurden des nachts aus der Scheune drei Zentner Weizen gestohlen. O Li ch, v. Nov. beute wurde der zweite Pfarrer unserer Gemeinde in seinen neuen Wirkungskreis eingeführt. Er hielt seine Antritt-vredigt, die erkennen li^ch, daß er im rechten Geiste seinen Für 2cbr i 01JKM frucht- werden auch wieder die jchioarz weiß-roteu Fahnen wehen im deutschen Baterlande Dir mühen wieder zurück zur Scholle und em Boll von vielen selbständigen Existenzen werden. In der deutschen Erziehung liegt die deutsche Zuffmft. DaS, was :eyt noch jung ist, wird eine unaeheurc Ausgabe zu erfüllen haben. Ter 9. November soll Tür uns ein Ansporn sein zum Erwachen, ein vinweis zum i^eiunbroerben an Leib und Seele. Es leit der Wille zum deutschen Leben! — Nach dem stürm lüften Beifall, der den Worten des Redners folgte, tru^ £>err R. Lindt, Herausgeber der Zeitung „^übroeit" m Swakopmund, zwei von ihm oerfastte Gedicht« vor. Pros. B öl sing lenkte hieraus die Aufmerksamkeit der Versammlung zurück auf die große Zeit unseres Vaterlandes, zu der gewaltige üeiben, vor allem ein BiSmarck, das deutsche Volk emporyeführi haben. Nichtswürdig sei das Volk, das in bei Zeit des Niederganges dieser Männer vergäße. Die Worte die Bismarck am 1. April 1895 her deutschen Dochschul-Jugend jurief: .Lassen Sie den nationalen Gedanfen leuchten vor Europa!" sollten uns ein heiliges Vermächtnis fein. In seinem Schlußwort wies Oberpostsekretär Kohl- Hase nochmals daraus hin, daß heule nriebci der nationale Gedanke in immer weitere Sreiie deS deuN'chen Volkes eindrinae, und dabei willen alle Anwesenden eifrig Mitarbeiten. Mit dem £iex „Teutschland, Teutschland über alleS" wurde der Abend geschlossen. Landkreis Giktzen. Hessischer Bauernbund. L. Lang-GünS. 9 Nov vier fand eine Versammlung der Ortsgruppe des v e f f i f eft e n Bauernbundes umer bem Vorsitz d S Landwirts Äorr SckMim ftertt Lun.wirt Al r Romps erstattete Bericht über die in Giessen abiebaltenc Ver.rauenSinä mersitzung. N« ch reger AuSsprtefr' n-uTDe eine önrfcb feüung einftimmig angeiromm n, die u. a. für daS nächste Jahr unbedingte Auf- frjnmg der Zwaw'Avirl schäft ixt langt und für sofort einen höfrcreu Sckrlachtvichpreis, Freigabe eines Teils bar Gerste für Schweinezucht und Noduzierung der Laferabgabc wegen auDerotbaU- lich ftotien Fnuertm^rgrlS. X S) a nau , 10 Nov Die seit einigen Wochen ner ausständigen or.jamfiiTtm Silber- a r beiter nehmen mormn die Arbeit wieder auf. Am gleichen Tage beginnen die Verband' langen mit den Arbeitged-rn. □ Marburg, 8. Nov. Vergönne« Nacht wurde in der Nider^heschen $abafia'>rif ein gebt o che n und große Dien gen Kautabak wurden arstohlen Für die Ermittelung bar Diebe sind 1000 Mark Belohnung auSge.evt. K MyC^' W1 xi 5*1* s?* AnS dem Amksverkündir;«nsSblatt. ** TaS AmtsverkündigungSblatt Nr. 118 oom 10. November enrftdii folgende Bekanntmachung m : BestnndSerlnbung ton volzvev- SolrlungSerZeugnissen und anderen Chemikalien. — Verkehr mit Ztraitfahrzeugen Perfvnrn-Üaiikrafb- wag.ri und Motorräder). — Verkehr mit Schlacht-, Nutz- und Zuchtvieh. — frrregsgefaugenenfriink.hr. — FainllicnunterftützunA — Ad- und Vaifauen der in Nutzung der Gemeinden stehenden Obstbäume an jt-DeidÜTcijen. — Termin jür bee Einsendung der Kirchenrechnungen für 1918.— TodeS- ursach.nstoti'tik des Kreis gesundleiteamtS — Pier de verlaufe. — Schweinervtlauf. — Wasien- ablvjerung. — Aufnahme der taubsaimmen Kinder in die Taubstummen-Anstalten des Landes. Verlchr mit Schlacht-. Nutz- und Sud)rötet). Wer Ziegen und Ziegenlämmer zu Nutz- und Zuchlzwerten aus Dessen oder aus einer 'Brootiu Velsens in eine andere auSführen will, beton hi.'rzu eines besonderen AuSfuhrsckieiiies. Zur Ausstellung deS 9hi5film'cheincs ist kertenige Land- tiirtschoftskammeraurichiutz zuständig, in befielt Bezirl das auSzufstlwende Tier bisher feine», Slandort hatte. Einträge auf Ausfuhrbcioislizung sind bei der vorbczeiäutelen Suckle einzure.chen. Ter Antragsteller Hut eine Bescheinigung des für tie Gemeinde des Standortes bestellten WirtschistS- ausschufseS, ba£ bas Tier als Nutz- ober Zuchttier, und nicht als « n>» des Betörd^ tun trffd eine» ft tcr.eaitx tmiKvir fch ftJRnmner* auSfckutz zuständig, in dessen P^e«k d> S au-Mtüh- rrnde Tier bischer fernen Standort hatte. „ftfirft Soli-in". — Frankfurt a 9X., 10 .Nov Die Kri- minalpolizei. der der verha'd.ckc Fürst Gclitziu ohlmche von verschiedenen Behörden au8.xfte.Ite 'basse Dvrgeleat batte, z.g inzwischen urfunbi- gur.jen bei diesen Dien in teilen ein. Sie erhielt fti-ute b.Tr.t5 von zwei auswärtiLen Behörden t< *!'c.ttÄhma, hin bort Pässe aus dn Namen des Fünsen Gvlttnn n.ema s >ur Ausstellung gelangt lind. Man nei^t nunrrzbi b-.T AnfickK zu. datz der icitgenomrrtme Hoch'.apl-. r nur den Nannm det Fürsxn angenommen har und damit die gruörrei txtrugerexn verübte. Gewalttütige Schteber. ---FreudenberI (ffr. Siegens, 10. Nov. Einer Scftielvrgesell chatt hatte tir Gendarmerie größere Meng.n F.tt und Seiht bedlagna mt I» der nächsten Nach: rück:e die Gestll chu t, durch Gesinnungsgenossen vrstärkt, vor daS AmtSbau« und zwangen den Anttnann unter Amvendung von Gewalt und standirxi Sttaro! ung mit d m Revolver zur Herausgabe der Sch:are. Als Anführer des Gewaltaktes ermittelte man drei Siegenei Händler. 2 «BI Olffrft- Wutfl. twr. tarn eS während der Rebe M Redakteurs All meister auS Frankfurt, der an Stelle des veränderten Tr. Linzheimer über ,chen Krieg, die Revolution und die deutsche Zukunft" sprach, zu ± um ulten. Ein gv?ßer Teil ter Versammlung; teil nebmer, meisten- Studenten, war mit den yufrjprintg-ii nicht einnerstnnden und irmerlrarf) trnntebnrr nntvw.Tnb durch Lärmen und Ztvischm- inrs. nwS Ue Anl.ünger zu O^cgenhrnbgcbtrigm vrr- mna&tp. An k er Aussprache beteiligten sich für und 9Dcen eine Anzahl Redner, em Teil fam mdelleii nicht mehr rum Dort, weil dir Frierabendftuwe ein^treten^war.. Sir wurden txunil vertröstet. deften-Nassia. Der Vechtel im Vol^ei-röfdiüm. -= Frankiurt a M„ 10. Nov An die Stelle des Polizeipräsidenten tzarriS, der zurück- tritt, übernimmt, wie nunmebc eststrbt. der Lckter deS Frankfurter Bezirks deS Deutschen Metallarbeiterverbandes. Fritz Ehrler, die Geschähe eine- Frankfurter Poli'Fivräsidenten. Ehrlii ist van Berni Schlosser und Mehrheitssozialist. Mü I feinem Eintritt in daS Präsidium bflriten die Vräsidialkommif'ion und die g)ü Spollzei in kürzer | Zell verschwinden. jariftifdm Rus-land ftnyarbeitet. 'ZfibT dcS wollte unsere Sozialb.'rmHratie nicht, wie sie auch einmütig ieben Sonderrieden bekämpfte, weil er Deutlchlond den Sieg gebracht hätte, der nicht im sozialdemokratischen Patteimteresse lag. In Deutschland wgi rei nicht binnigen, die man dem VoNe jTOodtrilicft als Popanz hm stellte Deutschland ist vor dem Kriege demokratischer regiert worden als heute. Der alte Staat Kinn e niclü die Zensurmastrnahmen, wie sie heute Nvv^e, besonders der „Dnitfchen Z-llung" genen- über antoatbet Von Fve h it ist heute n^enig ju spüren. Gerade die iejiwn Machthaber halten ihn derrschatt aufrecht mit be;i Da-en de- alten Stiftern# Dies-lben streife ha>u früher ihren Spott übet die Offiziere und Studenten ändert« t sie diefe, um ihr an zwei Abenden Werte unserer mufSalifcften Klassiker aus bem Stainer zum Vortrag zu bringen. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Darm stadt, 8. Nov. Die Gründung einer Einwohnerwehr wurde am Dienstag in einer Sitzung unter Vorsitz des Oberbürgermeisters, an der Vertreter von Industrie, Lande! und Geiverbe, Studentenschaft, Polizei- und Re- aierungsoertreter usw. teilnohmen, beschlofsen. Auch Vertreter der organisierten Arbeiterschaft, sowie Stadtverordneter stollmarm von der U. 6. P waren anwesend. Alle Anwesenden mit Ausnahme der U. 6. P erklärten sich damll einverstanden. Die erste Besprechung der Vertrauensleute soll am nächsten Montag statt finden. — Da» Notgeld der Stadt Darmstadt (60 Ps. und 10 Pf.,, dessen Gültigkeit mit dem Ende dicfeS JahrrS ablaufen sollte, wird noch einer Erklärung ber städt sckxrn Verwaltung über diesen Termin hinaus Gültigkell behalten, oa von teilen des Reiches ** KriegSgesangenen-öeimkehr Ter geft.m duhi buiigcn Emp ang.ausichuv für beimteijrenbe striegs- und Ställe angene auf bei Liebigshöle oeranstal.ete UnterdaltuaaS- a b e n b itanb unter einem besonderen Zeichen: waren es doch die ersten aus franiö i cher Gefangenschaft zurückgekehrten Volksg no hm, bei.et cd einige frohe otuiue.i zu beriten g_lt. Mil marmen Dorten begrüßte Tr. Göring die Erschienenen und in enter, oft von B ifall untcrbrocftcnei An prache jchilüerle Dr. Schneider bas Seien deutschen Erfolges und deutscher stulturleistungen, die uns auch Der rachsüchtige Feind nicht nehmen tonne. Sräulein Margot Werner, Mttglich des h eigen Stabttbeaterä, bat» sich zum Vor.rag einiger Lieder un;er ®cgLi:ung d s Piani.en dahn, zur Verfügung gestellt. Trutz Bal n p it: wusste der G ost- LlNöener Gewngver'in „Ge r m a n i a ' es möglich zu machen, den Abend durch s ine L e er verfchö .en zu h.l en. Auch die Lagvrkap Ile tat in dieser Einsicht ihr Bestes. Tie durch ihre Liebenswürdigkeit bekannt gewordenen huckigeu Tarnen und Schioestem des Lagers, des Roten Ä^veuzes und Mitglieder des BvlkSbundes sp.mreten den tz-.iin- kehrern die üblicftm Liebesgaben. Leider besteht noch wenig Hoffnung, in naher Zeit weitere auS französischer Gefangen lchaft b freite STamcraten begrüßen zu können. Ab r brnmen werden sie und dann sott ihnen ein nicht minder herzlich r Empfang bereitet werden. Tr Göring l,telt noch eine Schlußansprache, worauf ein Leimbhrer im Namen seiner Kameraden für alles Gebotene herzlich dankte. ** I m Stadttheater wurde gestern abend »um Geburtstage Schiller- mit gutem Erfolge Wil beim Teil aufgeiüftrt Güte Würdigung ber AusiÜyriorg wird rn unserem morgigen Blatte folgen. ** Ter Alfred Bock-Abend, der als 2. literarischer Ab.ttd in der Reihe der vom Bund zur Pflege von Musik und Literatur veranstalteten und borge ebenen literarischen Veranstaltungen am 14. November folgen w rb, wird neben de n ernsten „Gcwittermännchm", dir von packender Tragik erfüllte Novelle „Tas Konrädchn" und die lebend- sprühende Geschichte „Der alle Barbenno" zum Vortrag bringen. So wird auch das Programm dieses Ab nds unseren hie ijen literarischen Rriifett recht Gutes bring^m, ganz abgeselren davon, daß es gilt, durch zahlreiche Besuch b>(i Abends big Tichter zu ehren. Nebenbei fei mich hervorgehoben, daß ber Saal wieder durchheizt ist. ** W i l d e A u t o S. Ter Staatskommiffar für die wirtschaftliche Temobilmachung in Dessen läßt darauf Hinweisen, daß er Kraftfahrzeuge, Automobile sowie Motorräder, die auf öfftitilidjcn SBegen und Plätzen verkehren, ohne ordnungsmäßig zu- gelaffen zu fein, künftig für verfallen erklären wird, gleichgültig, ob sie dem Zuwiderhandelnden gehören ober nicht. ** Schuh-Verlauf ®6 kommen in ber Turnhalle der Svadtmädchenschule, West-Anlage, getragene, gut reparierte MUilärfchnürschuh zum Preise von 14^0 Ml. und Stiefel |u 17,50 Ml. pro Paar zum Berlauf. ** Milchversoraung. Infolge mtgen ü- genber Belieferung der Stabt Giesten mit Milch kann für Mittnwch den 12. und Sonntag den 16. b. MtS. auf die auf l/t Liter lautenden Mllch- marlen keine Milch geliefert werden. ** Oberhessischer Ikunstverein. In der Besprechung vom Samstag ist der Name eines Künstlers verdruckt worden. 1er Name heißt fr. Pettc^. *♦ Deutschnationale Dolfkspartki. Der vaterländisch.' Abend, den die Deutschnationale BottSportel und ihre Iugendgruppe am Sonntag im überfüllten Saale des Hotels „Ein- Z/CcbfdiuLtncbridifen. •• Marburg, 8 Nov. Ter All^emei« Studentenausschuß ber Univerlltät Marburg übermittelt nnS sollten de Zuschrift: Tie Angrifte eine# Marfiurger Studenten auf dem demokratisches Parteitag gegen einen Marburger Toienten und gegen die Studentenschaft haben den Allgemein« | Studenten-Ausschuß zu folgender Entschließung Au» SfaM «nd Cntib. Gießen, den 11. Nov. 1919. MartinStag. MartinStag ist brnte, — der Tog ber gebratenen FriedensgLnse. an die manch einer rorT>3 mfl’ig'n Herzens zurückdenken wird, wenn er die SchfeichbandelSknegsgöTtfe unerreichbar für die einrne schmale Börse im Telikatessenladen ausgestellt steht. Seine besondere Bedeuttmg hatte der MortinS- 6ag sckvn seit Karl dem Großen als daS Ende ber Gesindezeit, der Pachtzeit und als Z'nStermin. Auch in den Wetterregeln spielt der MartinStag eine große Rolle: ..Bringt St. Martin Sonnen- fefrin. tritt ein kalter Winter ein." „Ist eS um Martini trüb, wird der Winter auch nicht lieb." JE>t. Mirtini setzt sich f*>n mit Tank auf die warme Ofenbank." Ter Winter ist aber diesmal dem Marttnitag zuvorgekmnmen. wir haben feine Strenge sclwn in den ersten November tagen zur Genüge erfahren. Öefdftie Diebe. Einem frieigen Geschäftsmann wurden in (ef1- fer Zeit kür ntrfnur? fmr^mb Mk. Worm geflöfrfrm. ES (rrang der frrimiTwl-Dsttzei, die ^^«^11-^1 outtukloren inte) die Täter in der Person des fteHcnfn'en Teug.-setzt'm Sinne Tie wahre Partei ber ffrbeiterfrbaft sei di- U S. P , tiefe habe sich von frrr znxrten In der nationale falgefagt und erhoffe tun bet dritten Inter- natijnole die Vernichtung ber £>ert:ren leid i l» b - sucht und verliefen, der Zell angeni's en, ruhig. ll Marburg, 8. Nov. In dner gestern abend in den Stadtsälen ab^ckhaifenen, von der Svzialdemokrattschen l’Bartei einbmjfcnen Versammlung, tie ton nahezu 2090 Personni besucht Ter Verkehr mit frrastwapen ist vom 8. November ab bis auf weitere- an Sonn» und Feiertegm, sowie zur Mchtzell verboten, so- nett er nicht auSschiieNich für Notkllle, wie zur cherbeischaffung ärztlicher £)tlte, für ÄrankentranS- txrrtr, für im Auftrage einer Behörde eiligst uuS- zuführende' LebenSmllteltranörvrte, bei Brand txter Unglücks ällen erforderlich ist. AIS Nachtzeit geckten in der Zell vom 1. Oktober bi# 81. Piärz einschließlich bee Stunden von 8 Uhr abends bis 6 Uchr morgens, vom 1. Aprll bis 30 September einschließlich die Stunden von 9 Uhr abends bis ü Uhr morgens. Bei tzen nenamitm Autz- nahmesällen hat ber Fahrer de- frraftfabrzeugeS durch Bcfcheinigunig oder auf andere ©eile den Notfall nacf>8unreifen. An diesen N"tfahrten dürfen nut die zur Behebung des Notfalls unbedingt erforderlichen Personen teilncftmeu. Zuwider hon-« drcknde werden mit Gefan^ns bt8 zu 2 Jahren und mit Geldstrafe bi- zu 100000 Mk. bestraft. P fe rde ve r kä u fe. In lelfter Zeit kommen häufig Landwirte zur Landimrtickzasiskammer und erbitten dort auf Grund von ZeinrngSnotizen bte Ausstellim gnon Befcheinigimgen »um Erwerb eines Pferdes. Zum Teil tbnimcn diese Oondwirw unter VerfallnnnS von viel Zell und unter Verausgabung wn wecke m Geld von well her. ®f nivo deSlfab daraus bingcroiefai, dost d-r Verb- winftlzaf:-kämmet bis heute ü er Haupt rol keine Pferde überwiesen wurden. Die Pferde find bis zur Stunde noch nicht ab^eschätzt und ef steht auch noch nicht einmal fest, nne un» wv btt lleber- nahme (ber Pferde und ihre Verteilung an die Landwirte etiol^m tonn. T it Reisen der Landwirte zur La ndwi rtscho st »ka m- mer nachTarmstadt sind somllganz zwecklos. Tie ßcntmrirte können chrc Anmeldung für die Beschaffung eines PftrteS unter Beigabe der bür- g rmeftsteramcktthen Bei' Ltfaung brr Bedürlttgkeit deS PserdeS für den Betrieb durch Vermittlung deck frrriSamteS der Landwirtfckwffskammer lufenben. Bei der geringen Zahl txm Pferden, die zur Verfügung gestellt wird, können aber nur wirAich brtng-nte Fälle erlebtet werden. , S chwei nero11auf ist in dem Gehöfte brt Konrad Nvch VIII. zu Sti-bilrim ieftgrf:etli worden Tic Sperrmaffrqnckn sind anavordnet worden. Ticnstnachrichten de 4 frreilamtß. TaS Ministerium deS Innern hat unter btwi iu der Dekannimaämng vom 6. Juni 1919 erwähnten Bedingungen dem ArderlStomitee zur Erbauung der Srie^getLchtniskirche St. Suteinn Nürnberc exe Erlaubnis erteilt, weitere 5000 Lose der zu- gelassenen Lstteric im Fvistnat k>.cken za vertreiben. — SxnrriA Sche l d IV. zu Grofan-Buftck nurbe als Frldg.i'chwvrener für diese Gemeinde elllich DerofltdXet. dickstes „Vergessen" durch fr. Georgi eingelötet, worauf Dr. Blank ixe Erschienenen herzlich willkommen bitfc. Prof. Dr. Werner, bei seinem Auftreten lebhaft begrüftt, führte etwa fol» SndeS aus: Die Zeit, wo wir noch froh fein nnten, war einmal. Leute vor einem Jahre sahen wir, wie der rote Teufel durch Deutschlands Gaue zog. Damals ist nichts geschehen gegen diese Bewegung, die von oben unb nicht von unten Tarn. Von der Schuld am frriege ist feine politische Richtung und keine Partei ganz freizusprechen. Man will aber jetzt die Schuld denen zuschieben, die an der damaligen Regierung St nickst teilgenonnnen haben Im narlamnt'ari- cn Untersuchungtzausschüft v r'uchsm die Genossen Cohn, Sinstheimer und fraßenftem eine Plattform für ok kommenden Wahlen zu schaffen, hätten wir eine überall hinreichende, wirklich deutsch empfindende Presse, eS stünde anders um unser Vaterland. DaS deutsche Volk ist nicht nur militärisch und wirtschaft ich fonbem auch geistig unterjocht. Wenn d r U-Bootkrieg r chtzeitig rücksichtslos burttygerührt worden wär, hätten wir die Gegner zu evnem BerständiaungSirieden zwingen können. Wir haben eine Politik glctricben mit dem Gemüt Die In1-.-rnationale steht fr-ute da we ein entlaubter Daum Wo ist das internationale Proletar at? Der Völk rbmrd wird nur ge- Idjaffen, um Deutschlarrd nicht rot der frxff jmmen zu lassen Die ReckstSparteim haben ben Krieg nickst verlängern, sondm ihn durch die Ergreifung der sckrärfsten KriegSmaftnahmen abkürzen wollen. Im Sonrmer 1916 wurde von rechtsstehender Seite auf ernm Sonderiri den mit bem ii. Up ! ••nie Wfl. fi Ankau uni golfen und ieyt gebrauchen kL1«?2 eitel Dunst gewesen. 6» wird die Zell kommen, Kreis Alsfeld. ^l. Lech n hei m, 10. Nov. Zu unserem frirch- neittest. weckche-s gestern nach jahrelatmer Paule bei Gastwirt vömg abgeftnten inutbe, stellten sich inci im gebetene Gäste ein, die die Festfreude stark beeintr4dh- und Futd.'r- v-rräte Tiehlmanns snpie des Maurermeisdne Otto Eckhardt einascherte. Xie Schauer brannte vottständtg nieder. Weiter verbrannten sämtlich' lankApirtschaftliche Maschinen und Wagen, di? darlli aufbewahrt mürben. Den Feuerwehrm von hier und a rs den Nachbargemerndm gelang eS, das Feuer alt seinen Sxrb zu beschränkm. lieber die EntstehungSursache ist nichts beftmnt geworden ArrckS Lauterbach. O Lauterbach, 9. Nvv Ter Männer- gefangverein .Lacksliefel", der während des frricge3 angegangen war, ftat sich nNictxr neu gegründet. 40 Sang^Sbrüder fraben wieder an der ersten Singstunde teilrrnommen. — Tie Hirsche Realschule unb die Volksschule veranstalteten zum Gedächtnis *-'t Gesottenen würdige Gedenkfeiern, die von der Bevölkerung zahlreich besucht waren. O Schlttz. Tie htesig: VvlkShvchsLule tat zu ihren Vvrtesungm Über Jöeimate, Volks-, Natur- unb LeftenSkunde auch noch dir Pftcge guter Bei Z • atHofeporhekan Olloa, Kg ärztlich IrPOV 30 II 8 V bevorzugt. 1>. M. r. wzj» Statt Sorten! FQOSCHKt^lO SoeiCMT Gießen, den 11. November 1919 : Statt Sorten! r L Cafe Ernst Ludwig Saalbau Cafi Leid Au Wochentage« im vorderen Lokal täglich KopfsettmK ‘iM Anna Wenzel Hermann Neuser >: ich wart. Liter lau- Zeichen Mrlchmarken feine Milch geliefert werden. Gießen, den 10. November 1919. 127838 Ter Oberbürgermeister ^LebcnSmrttelamt). Am DonnerStaa. dem 13. November 1919, abends 8 Uhr, findet im (fiewerkschaftsba«» eine Versammlung aller kaufmännischen und technischen Angestellten Gießens halt zwecks Ms»rM uuh AHiüiAulig über Bn^me dtsA»«tbots d.Arbtitqcbtt jumlarijeertrofi. Vollzähliges und pünktliches Erscheinen ist An- standSpflicht. i»77>D der Vorstand d.Arbeitsgemeinschast der Angestellten Gietzens. iu tbrem nenetten Schlager »Ans Gefangenschaft zurück«, «utzerdem das übrige gewäblte Programm! Gs ladet ergebeost ci« ernTW Han * Klrzlnger, Weiße« Branbans. 2LLLL1.ÄL Jtima »tlogtrl Seijtnbier. ixrmMt: „Der Allgemeine Gtubentenaurschutz ;xr Universrtät Marburg wendet srch ganz rot- wneden dagegen, datz von rrge^welcher Senke jyirtf) öffentliche Kritik an den Do^lungen dre r-hrfreiheit, die Grundlage pochsckul- ÄulrÄHa^'baSte yS^Tin@»er Ä üS?..mona%» 6rSeffc ">d odn demokratischer Studenten ui Marburg un sind. Er erklärt lernet den gegen einen Mar- fcutaet Dozenten gerichteten Vorwurf der regte* ruugsseindlichen Letze für völlig erlügen, Allgemeine Studeuten-Ausschu» fpndjt mefem Dozenten sein volles Vertrauen aus. «unst «Mb w ss-nschaft )er von ihr besetzten rheinischen Gebiets an )ie b e l g i s ch e und französische Militär- Irehörde übergeben. Von den belgischen Truppen werden besetzt die Gemeinden Hahn, Hilden, Benrath und die britischen Truppen besetzten Teile der Kreise Grevenbroich und Neuß. Ein Trinkspruch Poincarös. London, 11. Nov. (WTB) In Bemttwor- hing des Trink piuches des Königs tut Buckingham Palast sagte Poincars: Ich möchte zimächst an den freundlichen Empfang erumren, der im Jahre 1913 mir hier zuteil gaoarixn ist. Inzwischen habe die Welt Umwälzung-?-» durckg-nnacht, die so tiefgreifend seien, baß sonst erst Jahrhunderte sie vollbracht hab?» würden. Millionen Menschenleben seien geopfert worden in dem Krieg, den England und Frankreich hä'ten vermeiden wollen. Anläßlich des Besuches im Jahre 1913 sei festgestellt worden, daß beide Mächte in loyalem Zusammenarbeiten die bÄwohlichen Fragen des Orients, die damals auf der Welt lasteftm, zu lösen bestrebt waren. Poin-- cars sagte dann weiter, daß Großbritannien und Frankrerch unermüdlich dahin gewirkt hätten, daß auf dem Balkan die Feindseligkeiten nicht wieder ausbrechen oder sich ausdehnen könnten. Frankreich habe sich bemüht, initzuwirken an der Aufrechterhaltung eines harmonischen Zusammmlebens der europäischen Staaten. Aber die mysteriöse Tat von Serajewo habe den Leitern der Zentralmächte den Borwarch geliefert, um eine harmonische Einigung zu durchkreuzen. ____________________________ Versteigerung. Mittwoch bett 12. Nov. von nach«. 2 Uhr ab versteigere ich Neustadt 55 im „Pfau": 4 Potsterstlidle, grüner Plüsch. 1 Regulator, 1 Schwarzwälder Wanduhr, 1 (Sielleiter. 1 Bügel 6rett, 1 Fahrrad mit Bereisung, 3 Vogelkäfige, verschiedenes Werkzeug, 16 Bilder, 1 Spiegel, 3 Kommoden, 4 Küchenstil öle, 2 Tische, 1 Küchenlchrank mit Aussatz, 1 Stegtisch. I Miliiärmantel und Rock, 4 Paar Damen-Stiefeb 2 Lyras, 2 Gasarme, sehr viel Herren», Damen- und Kinderkleider, 1 Geige, 1 Klclderschrank, 2 Cefen, 2 Meter neuer Moiröston, 1 Gummimantel und vieles andere, 1 hochfeine Staffelei. 1 neue Bettmatratze, mehrere Damenhüte er* Brrttctgeruns beftlmmt -W$ •' ß. Senner II., ,Anltis«at°r, Äreföorfer Str.S. Annahme v. Bersteigerung. all. Art, auch ein». Stücke- SZM 3f Cchstbn. A^lvy ”et,«ltbiSllng8Mett sS» ra? t und Gemeinden stefenfen £)$ jür dir N» “RP1 für 1918.— Wiurölriiamtt ©trfen gwintrotiauf. - Pe. btt taubiamnnm frinber äniiflüen des ücnifej. )t=. Nutz- und 3ud) ratet Z i^enlLmmn Nutz- ud icn ober aus einet 'Btjjüiw m anssühren M, betör' lAussuhrjcheint-. m derjenige M M MLidig. in btfia nyrenbe Tict bisher feiner W ans AusfuhriMliM ■toiitien Stelle einzuieicfe l eine Bescheinigung des ffc mdortes bestell len WrtschA Tier als Nutz- oder Zuchtfe stlier ju byeichnen iss, rorjf ung tun Ziegen jeden Alei. Zwecken aus ihrem bishechn tberot Starten bari nur £ ■wtgMewti erfolgen, rinn int Änwihmmg fet titr v.x tot Bel bist Kvti 'taia* $ ttitomv n feiten rw. 1759), an die hohe Ausfassung dieses Dichters von den Aufgaben eines Nationaltheaters und an den Jahrestag der Revolution (9. Nov. 1818)^, Dann zergliederte er kurz noch den Jnl^alt d:S Stuckes, in dem Goethe als Menschen- und Völker Versöhner neue Bahnen weise. — Man kann 5elej^era£7c2' mmg darüber fein, ob folcbe schul meister iche Belehrungen im Theater als Fortschritt auszufassen iuu>. Den meisten „Gebildeten" hat die Schule unsere Klassiker veredelt! Neuentdeckte Wandmalereien Ab heute! Hül Ab heute! 1^ ß Has grolle Ml-Frogran fi täi vom 11« bis elnschL 14« Nov. 1919 i&3 in Büdingen. In der Rcmisius-Kirche von Büdingen sind, wie in der „Kunstchroni?" witgeteut wird, hervorragende Wandmalereien ausgedeckt worden. Dies ist von besonderer Bedeutung, wett die Büdiuger Remisius-Kirche, die jetzige „Totenkirche". ein Bau von ältester Herkunft und außerordentlicher Bedeutung ist und röeil andererfetts bisher Wandmalereien in der Wetterau noch fast gar nicht ausgedeckt worden waren. Die neu auf- gefundenen Malereien schmücken den in gotischer Zeit erbauten Ostchor säst vollständig aus; sie stammen auS der Zeit des 15. Jahrhunderts, itnp augenscheinlich Arbeiten bedeutender Meister und eröffnen für die Kunstübung jener Gegend neue Ausblicke. , , _ . ,.. — Der „plattdeutsche „Tatterich - Im Deutschen Schauspielhaus zu Hamburg brachte die „Niederdeutiche Bülme" als Uraufiuv- rung Otto Ernsls Vollskomödie „tzerr Bummer- lunber", eine ziemlich genaue liebettragung von Niebergalls Darmstädter Posse „Tatterich" ms Plattdeutsche. Otto Ernst folgt dem Szenarium des Vorbildes mit großer Treue. Lob. Im Schauspielhaus ward Molnars — oft recht trüg oahinfließende — Komödie „D e r i? e i b g a r b i fl" wohl nur deshalb erstmalig aus- met, weil sie Herrn Lengbach und Fcl. end ach Gelegenheit zu Paraderollen bot. tt. * Berlin, 10. Nov. (WTB.) Wie verschiedene Blätter aus Leipzig melden, soll Max Klinger, her jetzt 62 Jahre alt ift, einen Schlaganfall erlitten haben. . _ t. I Tarmstadt, 9. Nov. Die NeuemstuLnerung von Webers Freischütz Itvj gegenüber den frü- fieren Aussühr-ungen sofort erkennen, datz Bellmgs Meisterbmrd den Taklstock führte. Tas kam schon bei bet prachtvollen Wiedergabe der Ouvertüre zum Ausdruck. — Am Samstag abend war Goethes Iphigenie als Volks- und ^chüler-Borsttllung an» pcietM. Der Abend brachte insofern eine lieber- Der Streik der Beraarbeiter in Amerika. Washington, 10. Nov (WTB.) Reuter. Ter Bollzugsrak des Arbeiterrntes hat eine C. flärung veröffentlicht, in der der Streik der Bergarbeiter als gerechtfertigt anerkannt, tnc volle Unterstützung mr die Streif.mben xngzfagt und die Oesfentlich^it um Beistand ersucht werd Eine Trauerftier für Daasc. Berlin, 10. Nov. (WTB.) Im Sil zungssaal des Reichstages wird Donnerstag vormittag eine Trauerfeier für den verstör denen Abgeordneten Haase unter Zulassung von Deputationen stattfinden. Kardinal v. Hartmann t- L Köln, 11. Nov. Ter Kölner Erzbnchos, Ka r d i u a l v o n H a r t m a u n, ist in der vorigen Nacht um 2 lllir, nachdem gestern abend eine Lun gen-Komplikation hiuzusietreten war, verstorben.^ Am 15. Tezember 1851 zu Münster in 2Scst falen geboren, nmrde er 1874 zum Priester getveiln und gntg, durch den Ausbruch des Kulturkamps: veranlatzt, nach Rom, wo ec 5 Jahre als Kaplan wirkte 1880 kam er nach Deutschland zurück und wurde 1889 zum geistlich.m Rat ernannt. Am 6. Juni 1912 erfolgte seine Wahl zum Bijchof von Münster und 1913 ergriff er Besitz vom Erzbrstum Köln. Bekannt ist Hartmanns Vermitllerrollc während des Weltkrieges bei ocr deutschen Regierung und bet Obersten Heeresleitung geworden für eine große Zahl der in Belgi.n und Worbftanfrcvb während des Krieges verurteilten Einwohner, denen er nicht selten wesentlich Erleichterungen envirkte Eine Forderung des Hamburgcr Senats. Hamburg, 10. Nov. (WTB. Der Senat richtete an die Reichsreaierung bae> Ersuchen, int Interesse auf die Zukunft des hamburgischen Auhen- und Welthandel s den Forderungen der Entente auf Aus lieferung der Schwimmdocks usw. mit allem Nachdruck entgegenzutreten und die Annahme der Forderung zu verweigern. Gingeiandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktum dem Publikum gegenüber keinerlei Berantwortung.) Nächtliche Nuhestürer! Schon seit mehreren Nächten werden die An- N-rchner der oberen Dabnhojstraße in ihrem Sckstaie »-stört und gerade mcht in sehr sanfter Werft. Man könnte gllauben, es Wäre eine Horde wilder Tiere. 1 ,* . „ „ Tiefe Herren briitgen es fertig, aus ihren M- Vohsskchlen den unglaublichsten Krach zu oollfüh- ren, so daß, Leute, die den Schlttf sehr benötigen, oft stundenlang diesen nicht mehr finden. Es ist eine unerhörte Rückfrchtslvsigsseck, sich so säst allnächtlich M benehmen, zumal di-se Ra, iXiubrüder den besseren Ständen anzugehören glant ben Die Polizei würde ein sehr dankbares Publikum in der oberen Bahnhofstraße finden, wenn sie hier die schärfsten Mittel anwenden würde, nickt Strafzettel, denn darauf sind dfese Herren stolz, intb tapezieren, wie wir in Erfahrung bringen, ihre Wänöe damit. Tre Ausrufe jeweils in der Zeitung, „macht Zimmer für unsere Studenten frei', werden rotem hierdurch gründlich verekelt, denn ein Teu der Gestörten 'hat eitrige dieser allnächtlichen Radaubrüder unter ihrem Dache wohnen. Macht man diese Herren in anständiger Weise auf ihr Be- i mit MWtit ? ll> bte auf wellefts an vsm nt iur Nochdeit ixrbotai, h MÄ Tür Mfcwg luter dilfe, für Stanfcnmin ox einer Wörde ;mlttelnonsporte, fei Bm erstich ck W d Rät trm l. Lktofer bij 3! ttStundenm bte$hmbentxm9 UfeaMN i Kk! Den ManntN rUl. »LW n ’Äirf AMt fe^ ciF«« ZDW beehren sich ihre Verlobung anzuzeigen : Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen • Lina Steyh Otto Born r Grünberg L H., den 9. Nov. 1919 r. 3t. Evang. Schwesternhaus mu3 Heute Dienstag ftortalzrüittaM - DonnerStaa den 18. November, «ackm. L Ubr versteigere Ick in, ^fau", Neustadt 55, Gl-sten wegen Aufgabe des Geschäfts nachfolgende Gegen« ^eicrtrotccbn. JnfiallationS Werkreuse: 1 Surbelmbuftor (250 Volt), 1 ^Handbohrmaschine mit Kabel (110 Volt), 1 Telephon lTrichaoparat). 1 Stahlvanzerkluvpe, Zangen usw. usw. Leitungsmatertal: 4KWa Ta. 2000 m Kuvser., Zink. und Stadtdraht von l^vts 10 Dmui Litze 2x0,75 (Seide), Rohrdrahl ufro. Klciumatcrral: gr Schalter, Jaffungen, Sckatcnhalter, Abzweig dosen nfw. »sw. Maschtnenva^ng!^«iemenroaM Bohröl, Wagen« feit,®d)mted«ifene^ememapurob, CfenpuS. -Äub- Nnbrmaterial: 1 Wagen, Äummetc Sielen ncfdHrrc, Sattel usw. usw. Wagen federn, Stallscnster, l^O scw l Wandtollette. 1 Drahtseil, 125 m lang, o mm Durchmeffer, usw. usw, er Gelegenheit für WiederverkLufer. -« Versteigerung bestimmt. 021600 H.Bettuerll.. AM«ckr Krosdorfer Siratze 9* Frankfurter Theater. „Das Hohe Ziel", eine Tragödie armer junger Leute in 4 Akten von Gteorg seid, wurde bei der Erstaufführung Neuen Tb-'ater recht freundlich auiMnommen; dock M kaum zu ertri rten, oafi ine^m Werk aus der bürg r heben Romantik der Jettcken-Gebertzett em dauernder Bühnenerfolg beschieden sem wird. Vorgänge und Charattere sind, viel'ach unwahrscheinlich und recht naiv, literarische Abhängigkeiten «illerwärts zu spüren. Es ist die Geschichte des -lschenbrödels aus der Berghütte, das dem alten Mann in die Stadt folgt, um ihm eine getreue „Sausehre" zu fein. In ibrer Ehe fmdet sie Nck arg enttäuscht und um ihr Bestes gebracht, wird sie doch von dem eisersüchtigen und über alle Maßen egoistischen „Herrn" gelangen gehalten Mit die V5m-l iw Käsig. Zu Deiuck kommt m ihr Einsaml'Nl ein junger BettiXinotrr, und wac nun folgt, ist von vornherein durchsichtig und gar uiiverwickelt: Liebeswerben, Widerstand der svrau, nächtliche Flucht ins Freie. Bor der Berghütte werden die Beiden von dem Herrn Domlm- kus und seinen Spähern überrascht, und das lunge 2Beib, das dem Kampf des Herzens und> Ge- ynssens nicht gewachsen ist, stirbt vor plötzlichem Schreck. — Mair den« an „Jugend, „Kömgs- ftnder" und selbst an die Mär von „Tristan und Isolde". — Erfreulich wirkten die Bühnenbilder Rernlwld Schöns, besonders im 1. und 4. Akt. Hilde Walt in der Hauptrolle gab dem geplagten Menschenkinde warme Herzeustöne, Herr Zistrq charatterisierte den Alten sicker, sollte sich aber non Uc^rtnribimgen fembattm. Ter Spielleitung des Herrn Weber gebührt volles Letzte Nachrichten. Fe'dmarschall Haig in Berlin? Berlin, 11. Nov. Zu der Blattermeldung, daß der englische Generatsetdmarschall H a i g sich in Berlin aufhält und Maximilian Harden, Dr. Schlesinger und Frl. Rotten, die beiden letzteren sollten der unabhängigen Partei angehören, emv- fangeii habe, wird der „Deutschen Allgemeinen Zeitung" mitgeteilt, daß man im Eden-Hotel, wo Feldmarschäll Haig abgestiegen sein sott, von dessen Anwesenheit nichts bekannt ist. Harden erklärte aus eine Anfrage von zuständiger Stelle, daß er keine Unterredung mit Haig gehabt babc. Frl. Rotten ist, wie wir von englischer Seite ersahren, ebenjalls von einer solchen Unterredung nichts bekannt. Sie und Dr. Schlesinger gehören nicht der unabhängigen, sondern der mehrheits- sozialistisckftn Partei an. Beide waren während des Krieges für die Ruhleber Internierten tätig. Dir Machtbereich der Engländer im besetzten Gebiet. Köln a.Nh., 8. Nov. (Priv.-Tel.) Die „Köln. Ztg." meldet aus Koblenz: Nach Mitteiluna der britischen Mililärgouverneure in Köln hat die britische Militärbehörde mit Wirkung vom 6. November an einen Teil des bis- Lumda : mriitrsbaxn November 1919. 81 Selteriwej 81 8L Der erroße Kriminalfilm Lh «1MS von William Kuhn. fei In Sachen N Pierrettes goldene Tasche S iu Das neueste Abenteuer des berühmt. Krim.- Wi IO Kommissars Rat Auheim in 5 Akten. Dj Wunderbar sind die Schliche und Wejre, ßfl die Bat Auheim in diesem seinen neu- 1» In] e-ten Abenteuer Rehen muß, um seine fjfl Getmer zu entlarven. Es scheint ihm ■■ 8 kaum zu gelingen, Sensation folgt auf ih Raffinement, aber die Hand derGerechtig- kw keit ist doch stärker. le a 9er Weg des Todes g «r. Eine Tragödie aus den letzten Tagen V\ in 4 Akten. g5 iw In der Hauptrolle Ml Maria Carmi • Carl de Vogt Ein Film von Liebe und Haß. »K ■* Ein Monumentalfilm, der alles bisher D i- *■ 8 gewesene an Inhalt und Filmschauspiel- kunst in den Schatten stellt. IW Maria Car ml bringt hier ihr schau- 1h spielerisches Können herrli?h z. Ausdruck. Rl Eröffnung: 6 Ehr abends. w Man sichere sich zeitig Plätze. W Eigenes Theater-Orchester. & Kirchstraße 13 wlM0 Schlllersttaße 23 » "wrgm die Mllbfr- ^gchni. «rtanb Der Nachfolger CKmenrrmtd. Paris, 10. Nvo. In wohlinsornricrren Krisen wird einem Privattclegramm der „Köln. Ztg." zufolge bestätigt, daß, wenn die jetzige Regierung bei den Wahlen die Mehrheit erhalte, Mille- Taub als diachsvlger Clemenceaus auf treten werde. Ein Streik in Paris. Paris, 10. Nov. (WTB) Hnvas. Tie Angestellten des Lttuvre haben beschlossen, häuft' mittag in den Streit ernzutvtten Wilson und die industrielle Krisis. Washington, 10. Nov. Wilson bat laut „Köln. Ztg." in einer Botsck-ast ait da? amerikanische Volk über die industrielle Krise erklärt, daß er sehr bald eine zwerte rndustrrelle Konferenz einzuberufen gdxntfe, um die attge mein« Lage der Industrie zu behandeln. Man nimmt an, daß etwa \xk Million Arbeiter m allen Jndustriechetrieben infolge der vielen Aus stände arbeitslos geworden sind. Für Wiederverkäufe!*! Papierwäsche - große Posten, neu ei -getroffen, gelangen ohne Preieauftichlag zum Verkauf. Friedr. Teipel, Marktplatz 16. Heißen Dank der ÄM Gietzkll. Für den überaus herzlichen und fürsorglichen Empfang sprechen die heimkehrenden Kriegsgefangenen der Ltüt Siegen und der LMkmmndanlur ihren heißesten Dank aus. 021700 Möge der liebe Gott verhüten, daß die an uns gerichteten Ansprachen auf unfruchtbaren Boden gefallen sind. „Durch Arbeit zum Sieg". Die heimgekehrtcn Hamburger. Ab Msütag den 17. Mcmbtr find in der LmMe der Lbcr- rtilfen!tBi)n8-10U6r «bendS Turnstunden eingerichtet. M erbktkn Rndcrhch m. Hnlbstühen. Für die kalte Jahreszeit 12874o Todes-Anzeige. biete ich an: eu.'1 r W&schefabrlk i Sdditl Xtitilaittd-il.Äiloiiila.-Sfitift übernimmt bett I VerkaufvonBrot 1: 021780 Steinbach, den 1L November 1919. beliessen 1.» L IM 4ß-50 p Wellblech 1. för 1011 (fit 10.1 Ma. 8»titaittci vom Londe oes. 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Großmutter, Schwiegermutter, Schwester, tichwllgmin und Tante Frau Emilie NeblWw geb. Reuling Sonntag morgen SV* Uhr im Alter von 61 Jahren plötzlich sankt im Herrn entschlafen ist Die trauernden Hinterbliebenen: Emilie Xebl. Gießen Familie Wilhelm Budde, Mainz Familie Max Aebl. Lieh Familie Emil Müller, Gießen Familie Franke, Butzbach. Gießen, den 10. November 1919. Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittag 3 Uhr von der Kapelle des alten Friedhofs aus statt 021678 Schöner, moderner, ar., eletir.BeleuchtunaSkör- ver für Speifeymmer für M.iOO.—, 1 Srackanzug, auf Seide gearb^ i. mittL Figur, 1 neuer Zvlinder- dut Gr. 57.1 neuer fdno. fteif. Hnt. einige Dvd le n. Mran., .2 43 iebigtt 1 amtritan. sälajti 2 jütc ^iimartiitn obAuacben. 021698 Ädb- Anl. 68». vaff. (Sinrtcut., fo aut wie neu. aws Fappenitake mit etnrictit. u. 1 Pe.nyanwaiio in gut. Zustande au verk. 021689 Dammktr. 4(1 I. Kl. 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