1 A r Itn. ttbBer 1919. 1/ ®eimar merlab te S 1817 e.T- 1 9 >. it t'. ■ t. v tt fr it in in. ag I ne en fei Ä v- N jeder Art >ert an ölt Drotati von itt - SM - ’ zenlfpttcher Ur. M° todüotftrofct n ! »-««««-ÄS - | Verelnej % tbe W 4 öl- >fad bei; 111*’ I. I; J» Na« **•'*$' s;eS ä-4 Mo "S“’ KrQtB ' Ti» willlSUNS^Vbödi Serban»ÄW : aus2N-l'^,erfchiedene> A DalK^A?müssen, > I 0efo6‘^f5ftrid)etnt? .■**£8* SW® B'f. i“1' * SitWÜ^ llti*c --- JRSUS Tieldunoen w im Restaurent r Straße, entgegen Tanzlehrer, ihule. ■» hä itzmatzn 3-6 U6r) können noch [nmflbunoen5telnffr.l() erle’s iisoäa bu haben, (^hv rmstuRh. Gagr. 1838. ♦hhhhh* «rtea, Dcrlabnngs» * Itbnrtti J Vrvül«chea \ lasfflirBBg in der ♦ eiJ.Weinert Gießen wert Ln-chrchL $ "W t Q Mm r © itWtfKoflttitn. ♦ Z khemnitz den 21. Jan. 1919. jtllwUe Korlsfprnbcl abederSelfenergrenze freßen 14, yernraf 1. znen über chWAn nur iu können- iJA6tbini®t% ü. Ecü^ WerntMaimk. iniS-BÄiTl. Erstes ölatt 169. Jahrgang Samstag, p. Oktober 1919 General-Anzeiger ffr Oberhessen ZsIMngrnmddruck ».Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch. u. Steinbruderei 8. Lange. Schristleitung, 6-schästrsteIle u. Brillieret: Schulstr. 7. Annahme von Mnjcigen f. bie iagcanumnier dis jutn Nachmittag variier ohnej?deVerbriidlichkeit Dreis fär \ mm höhe für Anzeigen v.34mm Breite orrlich 15 Bf., auswärts 18 Bf., für Reklame- anzeigen von 70 mm Brene 48 Pf. Bei Platz- Dorfd)rift207n91nffd)lag, Hauptfchriitieiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz, für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz; für den Anzergenteü: y. Beck: sämtlich in Dieben «r. 258 T«r Siebener Anzeiger erscheint täglich, auüec Conn- und Feiertags. Bezugspreis: monatl. Ri k. 1.60, v i e r tel- jcihrlich Mk. 4.80; durch Abhole- iu Zweigstellen nwnatl. 'Ulf. 1.50; durch diePost Mk.b.— oiertel- jährt. ausschl. B-' tellg. Fernsprcch - Anschlüsse: iürdieSchriftIeilungll2 Verlag,Geschäitsstel!e51 Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Siesten. Postscheckkonto: Krausturt a. M. 11684 wochenrSckblick. Die bisherigen Verhandlungen der Nationalversammlung waren nicht sehr dramatisch bewegt. Aber man darf den Akteuren der Regierung nicht die Mangelhaftigkeit der Hcmblung vorwerfen, denn sie können uns nur die Stücke vorsetzen, die uns nach der nationalen Niederlage übrig bleiben. Wir konnten auch billigerweise nicht erwarten, vom Kabinett Bauer idealistisch-romantische Töne zu hören, die in die demokratische Neu- «rrdnung schlecht passen würden. Der jetzige Reichskanzler hat den Empfindungen derer schon genug getan, die mit wehem Herzen den Zusammenbruch ringsumher betrauern und beklagen, indem er sehr aufrichtig und unumwunden von der allgemeinen „Korvup- tion" sprach, die heute in voller Blüte stehe. Wir fanden es völlig falsch und unangebracht, daß ein rechtsstehendes Berliner Blatt von einer Dienstbotenwirtschaft sprach, die in Abwesenheit der Herrschaft ein Fest gerüstet habe. Schon die Tatsache, daß aus Bauers Programmrede durchaus keine Selbstzufriedenheit, sondern im Gegenteil die Erkenntnis hervorbrach, es müsse anders werden, es müsse eine Läuterung bei uns einziehen, verbietet einen solchen Ton des Spottes. Die Wahrheit ist, daß unsere Sozialisten jetzt eine ernste, harte Schule durchmachen, die sie belehrt, wie die auf dem Papier erdachten Eilmärsche in eine andere Weltordnung an der Menschenkraft und -Möglichkeit scheitern müssen. Die von einem ihrer Führer vor einigen Monaten berufene „klassische Periode des Sozialismus" ist also iu ihrem Kern tragischer Natur. Es ist augenblicklich kein Anlaß gegeben, das Menschentum der neuen „Führer" Deutschlands ins Verächtlick)e zu zerren. Sie sind von ehrlichem Willen erfüllt, dem „Volke", wie sie es verstehen, wieder ein Stück Zufriedenheit und Ordnung beizubringen, nachdem die neu erivorbene Freiheit als nicht allein seligmachend sich erwiesen hat. Neue sozialpolitische Gesetze, Errungenschaften der Revolution, sollen zur Reife gebracht werden, und neben dem er- nmnternden Hinweis auf den wachsenden Zug iin Volke nach Wiederaufuahme der Arbeit, eines geregelten Wirtschaftslebens, stützte sich der Kanzler auf die erneute Mitwirkung der Demokraten, die seinem mweränderten Pro- ■grannn eine breitere Basis gegeben hätten. Die Betriebs- und Wirtschaftsräte sollen im nächsten Frühjahr gewählt werden, die Arbeiter sollen im Erwerbsleben ein Mitbestimmungsrecht erhalten, durch weitere Fürsorgegesetze soll den durch den Krieg und seine Folgen Geschädigten und Bedrohten in weitgehendem Maße beigesprungen werden. Der Plan obligatorischer Schiedsgerichte und eines Heimstättengesetzes sind das besondere Ergebnis der neuen Kabinettsberatungen. Tie neue Schlichtungsorduung soll den uferlosen Streiks cntgegcnarbeiten, und das heimstätteugesetz, auf dessen Einzelheiten der Reichskanzler noch nicht eingegangen ist, ist als eine Fortführung des Ansiedelungsgedankens gedacht. Dies alles sind im Prinzip durchaus annehmbare Vorsätze, denen die Durchführung zu wünschen wäre. Problematisch bleiben" nur die Grundzüge der Rätegesetzgebung und der schon vor dein Kriege oft erörterten Arbeitslosenversicherung. Alles was die Wirtschaft hemmt und den Arbeitseifer herabmindert, muß vermieden werden. Luxus in jeder Art ist vom liebet Wie erhält man die Industrie, Handel und Wandel lebensfähig? Diese Frage darf nicht erst an letzter Stelle beantwortet werden, weirn alle andern „Problems schon gelöst sind. Sie spielt besonders auch in die Prüfung des geplanten „Notopfers" hinein, deren We- senszüae im heutigen Beiblatt aus einer sehr berufenen Feder erörtert werden mögen. Hier ist offenbar ein Punkt, wo die Branoung der Agitation und Schlagworte die Vernunftgründe zu übertönen droht. Als führende Charakterköpfe innerhalb der neuen Regierung haben neben dem schlichten Gewerkschaftler Bauer namentlich Noske und.Schiffer die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Dec Reichswehrmini ft er teilte die heftigsten Schlüge gegen links und rechts aus; man nftrb -ein ähnlich unerschrockenes Temperament auf den Ministerbänken der deutschen Vergangenheit nur selten finden. Auf die Vorlmltuugen Ludenborffs hat er entgegnet: „Wenn damals die in Kiek loild gewordenen Matrosen nicht eine Blutwelle in. das Land getragen haben, dann danken Sie es dem Umstande, daß ich Stunde für Stunde unter Einsetzung meines Lebens auf sie ein gewirkt habe." Man wird diese Rechtfertigung der geschichtlichen Nachprüfung überlassen müssen. In den Auseiuauber- setzungen über die Lage im Baltikum hat Noske unstreitig das Verdienst, wirksamer als der ziemlich farblose Neichsminister Muller die Grundlosigkeit der Pariser Vorhaltungen und die verderbliche Agitationswut und Hetze -der Unabhängigen aufgedeckt zu haben. Diese wollen, daß Reich und Regierung aufs neue zusammenbrechen, und dazu ist ihnen jedes Mittel, jede Verdrehung der Tatsachen recht. Ist die Wahrheit heute ein solches Aschenbrödel der Revolution, daß Organe oer Unabhängigen es wagen dürfen, auch das traurige Attentat gegen ihren Führer Haase für ihre Zwecke auszubeuten, während doch der geistesschwache Täter und Lotterienarr bei seiner Vernehmung klipp und klar gesagt hat, er stehe politisch gerade den Unabhängigen am nächsten? Herr Schiffer will als ReichSjustiz- minister mit neuer Tatenlust an den Wiederaufbau des Reiches Herangehen, und er hat eine vollständige Erneuerung unserer Rechtspflege in Aussicht gestellt. Volkstümlichere Justiz, ein lockendes Schlagwort! Wir tragen alle etwas von jenem Ueberdruß mit uns herum, der in Mephistos Ausruf liegt: „Vom Rechte, das in uns geboren ist, von dem ist leider nie die Frage." Alles aber, was uns diesem Ziele näher führen mag, muß mit eifrigem Interesse geprüft und verwertet werden. Herr Schiffer legt allen Nachdruck darauf, das Volk in weiterem Maße als bisher mit dem Recht, dem bürgerlichen Recht und Zivilprozeß, v e r t r a u t zu machen. Auch darin ist ihm beizupflichten, daß der Umsturz unseres ganzen Staatswesens auch eine teilweise Umformung der Rechtsordnung bedingt. Die Terroristen und Spartakisten hat Schiffer freilich enttäuscht, denn er beamte, Amnestien in großem Umfang seien von ihm nicht zu erwarten; das Rechtsgefühl müsse gestärkt, nicht geschwächt werden. In einem Punkte hatte uns alle, unterschiedslos, die Wilhelminische Zeit immer enttäuscht: sie war arm an schöpferischen Staatsmännern. Die absolutistischen Neigungen des Herrschers waren ein starkes Hemmnis. Auch Tirpitz weiß davon ein Lied zu fingen, indem er in seinen Erinnerungen mit Bitterkeit erzählt, wie der Kaiser, um »ich selbst das oberste Eingriffsrecht zu sichern, den Oberbefehl über die Marine in verschiedene Aemter spaltete und die Führer gegeneinander ausspielte. Und die Zeugnisse mehren sich, oaß Wilhelm II. selbst fein Mensch von großen Maßen gewesen ist. Besonders deutlich wird uns dies in einem soeben in Reimar Hobbings Verlag erschienenen Buche Otto Ham- manns, „11 m denKaiser", Erinnerungen aus den Jahren 1906 bis 1909. Da erfahren wir in vielen, bisher teilweise unbekannten Einzelzügen, daß der Kaiser „doch wohl ein unverständiger Fürst" gewesen sei. In einem Epilog des Buches findet sich u. a. die folgende Feststellung: „Das über Realitäten in mystischem Wahn hinwegschreitende, autokratische Gebaren dieses Kaisers hat ein Menschenalter lang den ganzen Erdkreis beunruhigt und den politischen Fortschritt des deutschen Volkes von innen gehemmt und seine friedliche Stellung nach außen gefährdet. Ein gerechtes Urteil wird sich aber nur finden lassen, wenn man von der ihn beherrschenden Wahnvorstellung, ein vorausbestimmter Heilbringer zu sein, und von den Grenzen seiner subjektiven Verantwortlichkeit ausgeht, die feiner Geistesschärfe von Natur oder durch pathologische Zustände gesetzt waren." Sehr entschieden weist Hammann die Vorstellung zurück, als habe dec Kaiser einen Krieg gesucht; im Gegenteil, „unter allen Potentaten, gekrönten und gewählten, werde es keinen geben, der aufrichtiger als er den Weltfrieden zu hüten bestrebt war". Wäre es wohl nicht möglich gewesen, dem Kaisertum, schon in der Friedenszeit, engere konstitutionelle Schranken zu ziehen? In Hammanns Buch steht davon nichts. Vielleicht daß der dritte Band von Bismarcks „Gedanken und Erinnerungen", der demnächst erscheint; uns einige neue Anhaltspunkte dafür geben wird, ob sich nicht hatte ein Weg finden lassen, dem Eisernen Kanzler die Treue zu halten . . . Aus den Memoiren Lord Haldanes. A m st e r d a m, 10. Oft. (WTB.) Der „Tete- graaf" meldet: Die „Westminster Gazette" be- ainnt mit der Veröffentlichung der Memoiren Lord .Haldanes, die sich auf die Jahre von 1906 bis 1914 erstrecken. Haldane berichtet von einer Z u s a m in e n k u n f t, die er in der Eigen- chaft als Kriegsminißer mit dem deutschen Kaiser im Jahre 1907 auf Schloß Windsor batte. Diese bezog sich auf die Frage der Bagdad- Bahn. Aus die Frage des Kaisers, welck>e Bedm- gungen England für ein Zusammenarbeiten mit Deutschland wünsche, erwiderte Haldane. daß England einen Hofen wünsche, der Indien vor den eventuell auf dieser Bahn beförderten Truppen schütze. Der Kaiser sagte, diesen England geben zu tönneu. Hierauf wurden Besprechungen über diese Fraise nnberainnt, an denen aber Frankreich und Rußland teilnehmen sollten. Nach anfänglichem Zugeständnis stellten sich bei Deutschland über die Teilnahme dieser beiden Mächte Bedenken ein. die diese Verhandlungen, von denen sich Haldane eine Ueberbrückung der Gegensätze zwischen Deutschland, England, Frankreich und Rußland versprach, scheitern ließen. Haldane ist dec Ansicht, daß das Schritern der Bespwck)iungen auf den Einfluß des Fürsten Bülow zurückzu- führcn sei. Die zriedensverträge im französischen Senat. Paris, 10. Okt. (Wolff.) Havas. Der Senat trat gestern in die Debatte der Friedens- Verträge ein. Bourgeois entwickelte in großen Zügen seinen bereits bekanntaegebenen Bericht. Er besteht darauf, daß es Deutschlatrd möglich sei, zu bezahlen, denu es stehe fest, daß es sich von jetzt aper wieder wirtschaftlich empovarbeiten werde. Bourgeois setzt aber Zweifel in den guten Willen Deutschland, die Zahlungen zu leisten, denn die von seinen Führern gesprochenen Worte ließen, falls» diese nicht bloße Prahlereien seien, diesen Zweifel als gerechtfertigt erscheinen. Die Steuersätze der Deutschen dürsten nicht mir denjenigen der Angehörigen der Alliierten'gleichgestellt werden, wie dies der Friedensvertrag vorschreibe, sondern müßten! höher als dieselben sein. In dieser Hinsicht sei der Friede fein Siegfriede. Der Berichterstatter hebt hervor, daß die Solidarität der finanziellen Angelegenheiten zwischen Frankreich und den Alliierten hergestellt sei und auch nachher erhalten! bleiben müsse. Frankreich verlange keine Vor»« rechte, sondern nur die Wiüierherstelluug seiner Finanzlage, wie sie den französischen Interessen und denen her ganzen Welt entsprächen. (Beifall.) Bei Besprechung der Entivasfnung Deutschlands, wie dies im Vertrag vorgesehen ist, führt der Redner ans, daß die vorgesehenen Maßnahmen sofort nach der Rati- sikation tu die Tat umgesetzt werden mußten. — Clemenceau ruft dazwischen : Das wird geschehen, darüber besteht kein Zweifel! Es befinden sich 10 0 französische Offiziere in Berlin , n m d a r üb er zu wachen! — Bourgeois führt dann weiter aus, daß die Alliauzverträge mit England und Amerika für Frankreich Garantien ersten Ranges gegen spätere deutsch^ Ueberfälle seien. Aber die Franzosen blieben nicht die Fran- zosen der Freiheit. Ern Vortrag ist eben ein Ver- 4 vag, sagte der Redner, und er gilt soviel, wie die Nation, welche ihn in die Wirklichkeit umsctzt, aus ihm knackt. Wir hatten den Siegerwillen, und heute müssen wir die Seele einer sieg reichen Nation haben. Die Kräfteverhältnisse zwischen Dcutschand und Frankreich haben sich von Grund aus geändert. Ter Friedei;svertrag enthält die nötigen Vorkehrungen um dieses Verhältnis aufrecht zu erhalten unter der Bedingung, daß wir mehr als je und zu jeder Stunde wachsam sind. (Lebhafter Beifall.» Ter Krieg war ein Kampf zwisdjen Ideen, nämlich dem Gedanken der Gewalt und demjenigen des Rechs. Tie Alliierten müssen int Friedeti vereinigt bleiben, wie sie es int Kriege waren. Nach der Ratifikation des Friedensvertrages mit Deutschland müssen die Alliierben unter sich einen Vertrag abschließen, der dm Versailler Vertrag interpretiert und der Welt den Frieden sickert. Englattd und Amerika sind in den Krieg eingetreten, ohne daß sie dazu vertraglich vencklich et gewesen waren. Jtt Zukunft besteht zwischen den drei alliierteit Mächten Gemeinsamkeit der Gesichts- pimkte, die sie zivingcn, zusammeuzuarbeiten und zu denken. Dann erst wird Deutschland verstehen, »vo die allerhockKen Kräfte bcrFonunen. Dasselbe gilt auch sür Belgien und Jtaliett, unb wir werden dadurch die Biloner einer weiteren Westfront. Ich hoffe, daß sich binnen kurzem auch Spanien zu uns begeben wird. Die Zeit ist gekommen, um uns mit unseren Verbündeten ins Einvernehnten zu setzen und in Rußland Vorzügehen. Es besteht für mrs die gebietrrifd# und dringeitde Pflicht, das Eindringen Deutschlands in Rußland unter bolsckfewistischer Flagge zu verhindern. (Zustimmung.) Der Redner erklärt, wenn der Völkerbund nicht halten würd^, loas er versprochen habe, so würde das der größte Mißerfolg für die ganze Welt bedeuten. Frankreich widme alle seine Kräfte diesem Werk, nach iirnen wie nach außen. Der Redner schließt: Indem der Senat den Frie- densvertrag ratifizieren wird, wird ec von neuem der Regierung die Macht geben, bei den kommenden Verhandlungen balritt zu wirken, daß Frankreich bei diesem Werk den ihm d'rrch seine Geschichte angewiesenen Platz erMt unb den Beweis liefern, daß das Vertrauen Franckceichs aus die Idee der Gerechtigkeit unb Freiheit unverbrüchlich ist. (Langari haltender Beifall.) Der Antrag der Rede wird befMossen. Nachdem noch La in a ro e l sein BeHauertt ausgespro- d)CTt hatte, daß der Vertrag das geeinte Deutscl»- lanb zulasse, wird die Sitzung geschlossen. Fortsetzung Freitag. * Amerika und der Friedcusvertrag. .Versailles, 10. Oft. (Wolfs.) Im ameri- fanikfen Senat erklärte Senator Hitchkock, der Führer der Demokraten: Wenn alle von d'r Opposition vor geschlagen en Vorbehalte angenomm:» würden, würden die vierzig der Regiernug ergebe- rren Senatoren gegen dm Vertrag stimmen. Demgegenüber erklärten bie vierzig republikanischen Senatoren, trenn ihre Vorbehalte nicht zu- gelaßen würden, würben sie ebmsalls gegen den Vertrag stimmen. Ta zur Annahme der Zufatz- onträge die einfache Stimmenmel/rhit genüge, könne man ein negatives Ergebnis der Verhandlungen als sehr wahrschemtich an (eben. Die republikanische Opposition sei befriedigt darüber, daß Hitd>kack die coigeführte Trohung aus^iproch.!: habe« e Wilson. Amsterdam, 9. Oft. (Wolfs.) Das Preß» bureau Radio meldet ans Neuporf: Wlie ausl Washingwn berichtet »oird, sprach Wilson, dessen Befinden sich iveiterhin bessert, den Wunsch aus, sich wieder mit den Regierungsangelegenheiteo- zu beschäfttgen. Rassenstreit in Amerika. Versailles, 10. Okt. (Wolff.) ®et Sonderberichterstatter des „Echo de Paris" in Washington meldet: Im Süden der Vereinigten Staaten seien heftige Kämpfe zwischen Weißen und Schwarzen entstanden. Man habe in Arkansas eine Verschwörung der Schwarzen entdeckt, um die Ermordung der Weißen herbeizuführen. Einige Schwarze hätten nach ihrer Verhaftung Aufklärungen gegeben, die es gestatte-, ten, die Verschwörung zu verhindern. Aber man glaube, daß die Verschwörung nur aufgeschoben sei. Eine Beschwerde der lettischen Negserung gegen veurschland. Paris, 10. Okt. (Wolfs.) Havas. Die pro-* visorische lettische Regierung richtet« an die Friedenskonferenz ein Tele-' gramm, in dem folgende Tatsachen angeführt werden: Auf Verlaligen der Alliierten gestattet«' bie provisarrsclre lettische Regierung den b c u t < scheu Truppen bei Riga, bie burch lettische und esthni'che Truppen ein geschlossen waren, sich noch Kurland zurückzuziehen, mit dem Versprechen, das> Land in kürzester Frist zu räumen. Aber Deutschland benutzte diesen Waffenstills! and dazu, seine Bestände in Kurland zu verdoppeln, bie sieh Verbrechen unb Akte der Gewalt zu Sd>ul- ben kommen ließen. Die Truppen unternahmen alles, .um bie Organisation ber lettischen Armee imb ben Kampf gegen die Bolschewisten zu ver- f/inbent. Als die lettischen Truppen kurz ixirau? bie Offensive wieder auf nahmen, befreiten sie bedeutende Gebietsteile. Die Deutschen griffen sie' im Rücken an. Am 8. ds. Mts. nahmen sie die Feindseligikeiten wieder aus. Deutschland hat den Friedensvertraggebrochen. Tie lettisch« Regierung ersucht daher die Alliierten, ohne 23er^ zng eins chme idende Maßnahmen zu ergreifen, um Deutschland zu zwingen, sich an den Vertrag zu l-alten. Tas zwischen Deutschen unti russischen Teutschfceunden geschlossene Bündnis bedroht nicht nur die Unabhängigkeit Lettlands, sondern auch den Frieden der ganzen Welt und ist gegen die alliierten unb assoziierten Mächte gerichtet. Die Regierung protestiert vor ber zivilisierten Welt gegen ben Angriff, gegen bie lettische Nation. Sie wird ihre Unabbängrigfeit bis auf den letzten Blutstpopfen verteidigen Der italienische Sozialistenkongrest. Bologna, 10. Okt. (Wolff.) Stefanr. Der Soziattstenkongreß beschloß einstimmig, an der 3. Internationale teilzuuehmen. Fre- r a 111 wurde als Direktor des Avanti bestätigt, Lazzarti als Sekretär der Parteileitung, zu der auch Dacci, Vella, Sun- t e r aus Trieft, sowie der Slowene Regen gehören. Aus der Türkei. A m st e r d a im 10. Okt. (Wolff.) Die „Tb< med1" meldet aus Konstantinopel: Tie Zusamnien- setzung des neuen Kabinetts Nnrd allgemein als Flickwerk angesehen. Tie Llnhänger von Mustafa Kemal ftrijen 40 Meilen von Konstantin nopel entfernt und fuxrbern anscheinend noch Veränderungen "im Kabinett. In gewissen Kreisen ist man der Ansidst, daß die neue Regierung nur eine. Uebergangsregierung darstellt. Aus dem Neiche. Der Amtsantritt des Neichsministers Koch. Berlin, 10. Oft. (Wolfs.) Der neue Reicks- Minister des Innern Koch ließ sich heute Sie Beamten des Ministeriums vorstellen Minister David war an der Seite Kochs erschienen unb vcrabschiebetc sich m einer An spräche, worin er bie Politische Notwendigkeit des Wechsels im Ministe- riirm barlegte, der Beamtenschaft für bie treue Mitarbeit bankte und seinem Nachfolger ersolg- retdje Tätigkeit zum Wohle des Vaterlandes wünschte. UnterstaatSsekretär L e w a l d begrüßte den neuen Minister namens' der Beamtenschaft, hob die reichen Ersal/rungen des Ministers in seiner bisherigen Tätigkeit als Oberbürgermeister l-ervoc mW gab insbeionbere dem Wunsche Ausdruck, das dem neuen Leiter des Reick)sministe- rimns des Innern ^ine Zeit langen, segensreichen Wirkens beschieden sein möge. Minister Koch dankte den beiden Vorrednern, würdigte die Tätigkeit imb Persönlichkeit seines Vorgängers in warmen Worten,.wies auf bie schweren Aufgaben hin, die bem deutschen Volke im kommenden Muter bevorständen, und forderte die Beamtenschaft auf, getreu ihrer guten alten Ueberlieferung, aber ;u- gleid) im Sinne ber neuen Zeit an den Aufgaben des Amtes mitznwirken. Er selbst werde bestrebt sein, zu jedem seiner Beamten ein gutes. Der* lrouciLvottes Verhältnis herzustellen. Aus Hessen. Dir «wmarunfl des Siedclungsgesetzes hat beguirneiR. Schon die an einzelnen Orten ab* c-'holteueu Vorbesprechungen haben gezeigt, ba^ bie Durchführung zum Teil auf erhebliche Schwie- 19 D« 36, und Kranke: Jakob £>duier, Suimrigitra 5, »m i'Vmä k „ÖO tll 1 »teil Uilt bat Pfli w jtatht zu daden.Dte Norweubigteü, iid> von bteiex I Borfchloge machen, wie wir es i;n iöaltihrtn ntariien ptratc her 21'ux^rcuitrvrfcn im ArmocSereich frei* tollen. ES ist eine geiuiffallofe Opr»ffrion, zu, dirbnid *) Sfnii «y u ID tx tu w Uey' 16 (01 mittag tu machen, bat eine Anzahl verurteilter von der I lagen, wir brauchen un- iE den Kopfdet Rv- tfüdrebr abgebalten. Sicherem Vornehmen nach bet • girnnia zu ScrtnedieiL ^dfermann uni> Vot aLem 'xng tu Uhr Fortsewrng der Etatsberatung. Schluß nach 6 Uhr. Im besetzten Gebiet wohnende Leutsche sind fnt Kni Waisemt instand verurteilt loorbcu: 1. Durch milüänidx Poli- , ergerichte «r sran-üsi'äwn Armee zu ^äna- riSstrasen nrogrn L^erfäumniS in* odne in der gesellten Frist vom Einspruchsrecht C>k-benud) qe- Dringende Anfragen bei den -uständchen Reichs stellen haben, wemgSenS bis tetzt, amtliche 2ür hal'.sountte für W jährt ist (und die infolgedessen die verhängte Strafe verbüßen mutzten, da das Bersäuminisvrteil nach Ablauf der gesetzlichen Einspruchsfrist vollstreckbar wird), werden den Gegenstand von Gnab en» Vorschlägen unter den gleichen Umständen bilden, wie die im vorhergehnwen Absatz bezeichneten Verurteilten. yr.lUhM QU v. . — -V.— . ld>cr Abgeordnete, sollte da Mitarbeiten, zic .Ke» aieruna ist gerne bereit, sämlliche unabhängigen Abgeordneten ins Balttdmi zu entsenden, bannt sie dort ihren Einslutz geltend machen. iGroße »euer* feit.) Tas ungeheure Maß von Befcknmpiungen. das der Abg. Öenle gegen den Minister Noske auswandte, übersteigt alles, was bisher in diesem ^mie üblich war. Ich babe nicht nötig, Herrn 'Rvske in Schutz zu nehmen. Tas Attentat gegen den Abg. Haase bedauere auch ich, denn es ilt der tiefste Tiefstand, wenn Meinuugskämpfe mit Gewalt ausgefochten werden. Der Attentäter hat mit feiner Partei etwas zu tun, allenialls mit der «ckk 5 Mi « bem »* । Mbtti .-den G t* Sirltti iiöünu 4.- mit dxn 5 Mttfl ■ntjmw IlW, Ä bisd wt ass. rrfafi * öca a"l» iS W s w y’ N6 tt MI 1 raust M j •mb 2. mr d Crntm Wie I?»e L Stockung erfahren. Weder die Besitzer von Kartoffelbezug «scheinen wissen ihren Vorrat vom Bauern zu bekommen, noch hat die Stadt augenblicklich genügende Anfuhr, um die Wochenmarken zu beliefern. Um der Schwierigkeiten Herr zu werden, hat gestern in Darntstadt bei der Landeskactofselstelle eine Besprechung aller matzgebenden Kreise statt- gesunden, in der notwendige Matznahmen zur Sicherstellung des Kartosfelbedarfs der Stähle beraten werden sollen. Wir tverden von dem Ergebnis dieser wichtigen Beratung sofort Mitteilung machen. Solange die Zufuhr stockt, werden wir jeweils in unserem Blatte täglich mitteilen, bei welchen Händlern in Gießen Kartoffeln eingetragen sind. Heute ist leider kein Waggon eingetroffen. Mehl- »ud Drotpreiberhöhuug. Die Erzeugerpreise aus der Ernte 1919 haben gegenüber den greifen der üonälyrigtn Ernte etne eine scln erhebliche Erhöhung erfahren. Sie beträgt letzt bei Roggen 10 Mk. und bei Weizen 13 Mk. für die 100 .Milogramm. Außerdem haben die Erzeuger Äs 2tefernngszuschlägt bet Ablieferung bis zum 15. Oktober 1919 13 Mk. und -- hiefietdit bts zum 1. November — bei Ablieferung vom 16. Oktober 1919 ab 7,50 Mk. für je 100 .Milogramm zu erlxxlten. Bon einer Erhöhung der biSoerigen Meill inti) Brotpreise ist bisher Abstand (Klommen worden, da die Em.eugerpvcis- er Landiv i rts chatt ska m mer und Vertretern der ,>feld-Znteressenten Dattjancen. Auch war der junge Baran von Gemmingen erfdrönen. ES wurden hier nur unverbindliche Borbesprechungen ypTfo* g:n; man schritt bann zur 2BaI)t, bie Dom ~ani>* amt mann, x>errn öenridj, penönltch geleitet muroe. Die Wahl erfolgte durch Zuruf. Derr Denrich jun. fegte dann den Anwesenden klar aiiseinandcr, wie roeit die Lache gediehen sei, und wie es weiter gehandhabt axtix. Er bat die Interessenten, ihre Ungeduld, .oelche auch er verstehen 5örme. etwas au meistem. Was er rn der sacke tun könne, tue er ^ne. Dazu schreibt der Berichterstatter des „DÄksfreunv": Ties glauben .vir ,a uno erkennen es auch an. Aber wir wollen tootzdem mchts versäumen, und nicht nachlassen, in diel er Lebensfrage so zu arbeiten, bisunsereWünscher e st l o s erfüllt sind. 9Loch ist die LLndwittjchastskam- mer von ihrem Pachtverträge nickst zurüttgetreten. Aber die Verhandlungen am Sonntag werdQi den beiden Sxrren doch gezeigt haben, daß es verlogne Mühe ist, hier eine Viehweide ;u errichten. -Ltc lemnückst stattfmdenden J^erbonolimg-n mit bei Landloserem werden unS schon cm klares Bild ^eben — Demnächst beginnen die Verhandlungen wegen Aufteilung des Gutes Nieder-Florstadt in Ober Hessen. Organ zur (sucnie!) Ich und nu-uie öreunbe sind international. (Pmrruse rechts und Lirm int ganzen Laufe ■ sHcraöe das nnrtz dem Ausland gesagt n»erden. Erneuter Lärm und Pfuirufe.j Das soziale Prognunm M Rercksklmrlers fann man am erkennen, wenn man ferne Beurteilung in der Nechtspresse lieft. Wenn Noske die balttschen Truppen nick: heinchottm fonn, so ist diese Ohnmacht der Regierung genügend, ihr die Eristenzber-chti- ginui zu nehmen. General von der Okilti ist ein LandVerräter, der monarchrfrische Umtriebe trfani. Reichskanzler Bauer: verr venke sollte doch üus dem besetzten Gebiet. Zur Abberufung Mangin». Bersailles, 10. Ott. (Wolfs.) Heber den jBfboang des Genevals Mangin ^erbrütet 1 „L'Oeuvre" eine Note, die ihm mitgeteüt wird. In dieser 5Lote heitzt es, man versichere, d.rß i die Makimhme getroffen wurde, weil Xx1 Enticher- buupen abmirriftratiuer Art des Generals Mmgm 1 ben-icini hätten, datz er ein besserer So Iba t als Diplomat sei. Sie hatten tatsöckstrch ui , ben Rbcinlanden einen Widerlwll g'funden, den die Regierung für wenig günstig für die Politik ■ halte, die sie in diesen Gegmden zu verfolg-n gedenke. Die „Lmmanitä" sagt zu bet Abberufung des Genicals Mangin: Darf mm glauben, datz die R> gierung, indem sie Gen-nal Mangin sein Kom- miMtfo entvg, seine lächerlichen Initiativen für eine Proklamation tz la Bussarde der Rheinischm Republik hat mitzbrlligen wollen? Wir können d.rs nicht glauben. Die Gollrernementalen frhvm mit ihren vecbvecheriscktzen,wahnwitzigen Kwnpagiren zur Auseinanderrcitzung Deutschlands fort. Es genügt ihnen nicht, Oesderreich^Hngarn bolkani- siert zu.haben. Zum Streik im Soarqebiet. Saarbrücken, 9. Okt. (Wolff.) Heber die im Auftrage des Generals Andlauer unter dem Vorsitz des Landrats 5) a l s e r n abgehaltenen Desprecknl'lgen, an denen Vertreter der sranzö- sischen imb deutschen Behörden sowie Arbeitgeber, Arbeittiehnier, Angestellte und Beamte teilnah- men, icnrb eine Bekannttnachaing veröffentlicht, die die Grmidzüge mitteilt, auf die sich die Teilnehmer an den Desprechirngen geeinigt haben. E-z wird darin angekündigt, datz Schieber mit Zuchthaus nicht unter einem Hahre be- ftraft werden sollen. Die Zwangswirtschaft wird durch Schaffung örtlicher Wirtschastsämter (mit der Zentrale in Saarbrücken) tmrchgesührt. Ferner wird angezeigt: Die Festsetz-mg von Höchstvrei^n imb Erzeugerhöchstpreisen, ausreichende Belieferung mit Kohle für Industrie und Handel und die Einsetzung eines Beirates zur Verteilung der dem Saarland zustehenden Kohlen. Für die sofortige Ausschreibung der Komniunalwablen toiro sich die französische SBcrroaltmtg bei der Kom- smission in Paris ein,dien. Die übrigen Forde- nm gen der Gewerkschaftm werden grundsätzlich angenommen. Heber die Sondersorderungen der Eisenbahner ' itnirbe telegraphisch die Entscheidung Fachs eingeiorbert. Mit der Ratisizierimg des Frick-ens, die spätestens in 14 Tagen erfolgen soll, wird die Lage der Eisenbahner wesentlich verbessert. Darum empfiehlt sich die sofortige Ab- breebung des Streiks. Der Belagerungszustand wirb aufgehoben, sobald die Plünderungen auf- büren und die Arbeit ausgenommen tvird. Tie Slrafebuvger „Neue Zeittmg" meldet dazu, es tMnbelt sich bei ben Saitbervrber utg.m bet Eiienbalmer erstens um die Abfck-affang l\’t n>ntzrn Armbinde, und die Verpflichtung bet Eisenbahner, dir frarizösischen Offiziere zu grützen, zweitens um wriommhnig4freibeit, drittens um die Rück-- suhrung der Molauialtruppen. Wie die .Neue Zeitung" inxitcr meldet, l>aben sich die Arbeiter mit den Eisenbahnern solidarisch ernart und be- sck-lassen, den Streik fortzusehen, solange sie nicht lelresss bieder drei Punkte (Genugtuung erlangten. Die Echriftletzer in Saar brächen haben sich der Bewegung imm schlossen. Saarbrücken, 10. Ott. (Wolff.) Hovis V-'rdäckti^' Elemente versucht«'! am 30. 9 abimd-s unter Ausnützung des Ddetallarbeiterstreike' Unruhen hervorzurnsen. Eine Grupp.' feldgrau gekleideter Leute, die mit N.-volvern benKifinet waren, griff das Zentral-Telegraphenamt an. Eine andere Bande organisierte t>r Plünderung von Magazinen, intb.-fcmivre derjenigen mit Lebensmitteln. Französische Truppen stt-ll- tot die Ordnung nneber her, mofxi ein franiö- Bkk'r Soldat getötet rourbt'. Ein neuer Versuch, nruben zu fhften, scheiterte am 8. 10. Ter größte Teil der Streikenlvn nahm die Art»eit iöieber auf, um nicht den D»schein zu erwecken, als ob sie mit den Aufständischen gemeinsame Sache macksten. Tas Kriegsgericht verurteilt.» einen ber*eiben zum Tode und acht zu 20 Jahren Zwangsarbeit. Französisch obligatorifcher Lehr-stzeustand. ” Mainz, 10. Oft. Kur-, vor iri*er Abberufung bat General Wang in die Einführung des fran .ö iscken Spreckuittt'mriNe aL> vbhgj dorischen Lehr gegen stand in d^m Mittelschule« des bcfiptcn Rheingebietes Mi geordnet. der 0-berbenchlshaber der iranzösischm 10. Armee als Gnadenmaßnabme bestimmt, allen Deutschen, gegen btt von einem nrililäriick'en Poii- iergeumt der Armee ein Bcrsäumni-uneil erlassen wurde, die Gesansnisstraie in tüte Geldstrafe fol- genbarmatien um uwandeln: Bet einer Gesangnü-- sttase von 1—8 Tagen Mk., 8—14 Tagen 100 Mark, 14—30 Tagen 500 9Xt, 30—60 ^.agen 1000 Mk., 2—4 Monaten 2000 Mk., 4—6 Mona ten 5000 Mk. Ist der Betreffende vom Gericht gleickMittg zu GeS>- und Gefängnisstrafe oerur- teilt, so mutz er diese Geldstrafe unabhängig von der Zahlung des Betrags, oer aus Umnxmblung von Gefängnis- in Gelchttafc 6errül)rt, riUridnat. 2 DurM cm Kriegsgericht: Taö französische Sttasgesetz fordert, datz die roegen Mchterscheinens vor Gericht Verurteilten bei ihrer Verhaftung ober nicht Folg.' leisten. Ich will kernen Arbeitszwang Anfuhren. .Es ist eine Frucht Ihrer Politik mach rechts', wenn im vorigen Winter Unruhen und Uebergcine vorgelvmmcn sind. Die Revolutvon ist ernt Folge der unglaublichen Ber.vüstun-ren des .Sieges. (Widenpruch reckts.) Tie Regierung itxürbe ihre Pflicht vemadiLämeinze (D. Vp: : Air können uns mit der Lethargie des Zentrum..- nicht bei mm- bnx, das sich einfach mit der besheht-nden Republik absindct. Das Volk mnü zum monarchischen Gedanken znrückgesülM nxrisen. Die Majorität das Bolles ist für die monarchische Staafeform. Monarcknstifckie Putsche lehnen wir ah. Wir sind bereit, nnrjuarbeitm an ben Ausgaben des deutschen Volles. Der wirtschaftliche WückerMrslrnu ist uiifcr Ziel. Wenn wir zusanrmenhalven unb bu nötige Energie auftoatben, Tönmn wir ben Bolschewismus vermeiden. Die denlokrati^che Partei hat die Hoffnungen weiter Ätrifc bes Bürgertums auf eine beurokatifche Haltung ün Gegenfatz zu ben Sozialdemokraten nicht erfüllt. Rcichsjuftizminister Schiffer: Der Vorredner hat behauptet, die Teinottaten hätten Mi- msterien geschaffen, um ihre Leute unterzubringen. Diese Hnterstellung weise ich entschieden zurück. Tie neuen Ministerien ivareil in dieser Zeit unbe dingt notwendig. Besonders der Minister ohne Ressort mar nötig wegen plötzlich auftaud)cüber neuer Ausgaben und wegen der Vertretung im Reichsrat Der Wiede rau sbau rninister hat ein ungeheures Arbeitsfeld vor ftd> von Ausgaben, die in die verschiedensten Ressorts hineinragen imb wieder in sich zusammenhängen. Hebrigens geht die Duldung der Regienmg so weit, datz noch eine ganze Reihe von Parteiführern der Deutschen Bolkspartei ht führenden Reichs- und Landes- änttern sind. Sie mutz uns das Zusammenarbeiten mit ihnen nicht unmöglich machen durch Anwendung vergifteter Waffen. Es ist ein Verbrechen, in dieser Zett Parteien das nationale Gefühl abzu- Ifrechen. (Starker Beifall bei den Mehrheitsparteien.) Reicksminister Dr. David: Die Monarchie bat das deutsche Volk in bas grösste Elend gebracht. (Zurufe und Lärm rechts.) Die Monarchie hat Männer an die Spitze gebracht, deren Hn- sahigkeit an das Pathologische hcranreicht. Der Beweis dafür wird noch dokumentarisch erbracht werden. Es folgen persönlich' Bemerkungen. Der Haushalt des allgemeinen Pensionsfonds wirb erledigt. Hierauf vertagt sich bas Haus auf morgen P reisvcköung-stelle alle in büer 'Jttfb'irig Ktun- ixruii (5Mctxx- übtTtrugim gen unnack ickünch lut Anzeige gebracht werden mül'tm. Die Preise für Bodnenkanee und den hieraus bergfüeilten Kasfeeaufgutz hegen zum Teil iummii «WM» v __ , wett über den normalen Sau'vreuen und geben auch fÜJ den JVrnö Gietze» alÄwld eux Erhöh- häufig zu ganz autzeroickenllüh grotz-n Preisung der Mchl- uwd Brvtprerse ÜLll-, überschrcüupgen Veranlajiung. Auch hier ist nur Deutsche Nationalversammlung. Berlin, 10. Ott. Am Mrmstertisch: Reichskanzler Bauer, Erzberger. 'Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung um 1 Ulyr 20 Minuten. Aus der Tagesordmmg stehen zunächst Anfragen. , . 2hif eine Anftagc des Abg. Dr. Heintz« (D. Vvt.) wegen des bargelblofen Berkel-Vs auch bei den amtlichen und mrlitärischm 5tnifen_ tvird regierungsseitig geantwortet, das; ick Möglichkeit in ben Kassen so wenig wie möglich Barbestände auf bewahrt werden. '2£uf eine Anfrage des Abg. Dr. Oberfohr (T.-Ntl.> wegen der Nichtbeschäftigung zablreick>er schleswigebolsteinischn: Wassermühlen wird bemerkt, daß diese Mühlen nach Möglichkeit beschäftigt würden, daß sie aber leilnxise, ba sie keinen Bahnanschluß hätten, nicht geeignet feint, ba ihre Belieferung eine Zersplitterung der Vorräte bewirken würde. Eine Anfrage des s2£bg. Dr. Traub (D.-Ntl) wegen der Ermordung der deutschen Frau Biarch aus Mainz durch eine nfarbigen französischen Soldaten wird damit beantwortet, daß Ermittelungen darüber im Gange leien. Abg. Dr. Mittelmann (D. Vpt.) fragt an wegen Erhöhung der Vergütung der Postagcnten. Auf eine 9utfrage des Abg. Sckm idt hals (Dem.) wegen Beliefenmo der Leute auf dem Lande! mit Holz in genügenden Mengen und zu erträgt liehen Preisen wird mit geteilt, datz bas Reich unb die Landesregierungen cckle Bestrebungen unterstützen, um genügende- Brcnnkwlz zu beschaffen und dem Wucher bannt enUiogenrinriicken. Abg 'Beu er mann (D. Volksp.) fragt an, waS gefchehen soll, um den aus den besetzten Ge- beiten vertriebenen Deuffck»n zu Wohnmrgen zu verhelfen, welche Iteernträchtigt würden durch, den Zustrom von landfremden Russen unb anderen Ausländern, deren Zahl allein in Berlin 75 000 betrage. Ein Regierungsvertreter aiitnwrtrt, den vertriebenen Teilt)eben shände eine BorzugK- lx'handltmg zu. Tie Okmeinben könnten ermächtigt werden, ben Abschluß von Mietsverträ^en vom Mieteinigungsamt abhängig zu machen, wodurch der fremden Eimvan-erung der Zustrom unmöglich gemacht nürbe. Pafzvvrschriften für die Ostgrenzen seien erlassen. Hieiauf tvird die zweite Beratung des Hmrs- haltsciats fortgesetzt, politisch^ Besprechung. Adg. Bolz (Ztr.): Mit dem Regierungs- Programm imb ben AussühQingen bes Reichskanzlers sind roh im wesentlichen einverstanden. Die Rcvoluffon war eine Folge bes militärischen Zusammenbruches. Wir haben uns auf den Boden der Verfassung gestellt und wollen mitarbeiten cm neuen Reiche Wie treten dafür ein, den politischen Ministern sachlich diirchfckildete Mitarbeiter •,ur Seite zu stellen. In der Haltung der deutsch- uütiaiuilen Presse liegt Shstem. Sie will die Autorität der Regierimg untergraben. Die Regierung hat nach dem Maße ihrer Leistungen Anerkennung imd llnlcrflühung ihrer Autorität verdient. Die Aiwidarbeit muh wieder etugeführt werden. Die Erbitterung der Landleute über die Schikanen der Zwangswirtschaft ist nicht unberechtigt. Bei der Kontrolle muß die Laudw'rffcka't selbst her an- gezogen tverden. Der Staatsbanirott darf nicht kommen. Ta nun müssen wir an der Reichs- finanzreform eifrig mitarbeiten. Im vorliegenden Etat könnte noch viel mehr gestrichen werden. (Beifall.) 9Öxi. H enke (Unabh. So^.): Tie Einwohnerwehren verfolgen gänzlich kapitalistifche und monarckistifche Ziele. Das Verbot der „Freiheit" ehrt dieses Blatt. Sie soll durch Lügen Unruhen betbersurufen gefurfjt haben. Tann hätte Herr Noske schon Uingit feine Entlassung nehmen müssen, denn auch diese Begründung ist erlügen. Unruhe.) Wenn Herr Noske l^ehcuptet, es gäbe ferne Mörber.zentrale in Deutschbuib, jo ist bas schamlos. (£)rbramg4rufJ Eine Einigung mit , NoSke imb seinesgkeicken ist unmöglich. Aber eine C iniguttg mit ben Arbeitern, die noch hinter ihnen stehen, wird enotgen. Weim man die bewaffneten Mneger vereine unb Einn»ohnerroehren zusammen- 'ählt, Haden ivir viel m,hr Sotbaleu in Teut|rf>- laitb, al» Unweit bebauy« hat. <.3nn)chennif des Abg. tbahl D. Vp.): Gehen Sie doch als Aussichts- Anlage 5. Nährmittel il Zucker s. Urlauber; S. Siegdücm, Landgras-Philipp^Matz 8. Krankenmehl: Konrad Beud« IL, Ball-« wrstraße 14. Nährmittel für Ära«!es Sebr. hui, Bahnhofstraße 27. Seife: Marke für Oktober 1919: Anteil 125 Gramm Ä.-A.-Seisenpuloer zu 15 Pf. Der -luSbau de» staat»wiffe»fchaftlicheu Unterricht» an der Siebener Untvrrsttät. Enffprechend der zunehmenden Bebeuttmg, bte die Wirffchasts- und Sozicllwissenschaiten innerhalb des Hochschulstudiums gewonnen Haden, iS der Lehrplan aus diesen Gebieten bedeutend erweitert worden. In dem BorlesungSverzeichnrS des kommenden WinrersemestrrS sind — die staots- und verwaltungsrechllichen Vorlesungen nicht em* gerechnet — 14 staatS- unb volkswirychaftlübr' Vorlesungen und Hebungen angefünbigt worden. Als zweiter etatsmäßiger Prosessor der Bolfe- imrtschaitSlehre, der rertan neben Prviessor Dr. 5 f a l tu e i t wirken wird, ist Professor Dr. Friede «•ich Lenz aus Braunfckweig berufen worden. Er wird vor allem das Gebiet des Geld-, Bank- uilb ^jörKHrvcienö vilegen. Da d« Sozialpolitik Rsondcrs eindringliche Pflege erfordert, ist dem Privatdozenten Dr. Günther ein Lehrauftrag für soziale Fürsorge unb Versicherungswesen erteilt worden. Um an der Gletzener Unuerfität auch Vcr sicher ungsbeamte vor bilden zu können, werden sckion seit dem vorigen Syheiter Vorlesungen unb Hebungen über VersicherungsrechnMig, matlxma« iische Statistil unb Versicheruugsrecht abgebalten. .Monnten bisher die Dottoranden der StaatSwissen- schaften der Gießener Universität lebig'.ich den (hab eines Dottors der Plfflofophie erwerben, so haben sie von nun an and) die Möglichkeit, zum Doktor der Staafennnenicfxrtni zu proinoin-rrn wie überbaudie Promotionsordnu»« lür fi< reformiert worden ist. Es ist somit zu hoffen, daß die Gießener Universität auch aut dem Gebiete der Wirtscka tswis enfckxr ten den Wettl ewerb mit) den größeren Universitäten aufnehmeu taim. Oberhesfische» Mnseum *»b Sail'fche Sammlungen. Trotz der schweren Zeiten fdnnm fr* Mufoert traf einen nambeuten Zunnct-S ziiribkblicke«, der eine teilweise Umräumung nötig mad'te. Das Wufeum am Brandplatz wurde durch kirÄiche Altertün«r von hshan Wert te- reichert, u. a. eine stehen!»» Mad?-ino, ein typisch mittelrheinisches Werk aus der Blüte- tt des ersten Drittels dos 15. Jahrhunderts. h*vie eine .Eiligen ngur, bte »u den Herr!ickErzeugnissen der fübbcutfchen Kunst des 15 '•'abrbiniisTtv zahlt. Tie Porzellan-, Fupaw.-e- und Zick-ni^mml-ung ist feilt gewachsen, H5ck'c, Hanau mrt> FranffuN i:nb reich vertreten. Viele neue Stiche von I G. Wille, der 1715 auf der OberinÄze bei Rod« beim tni der Bieber geboten ttnirb' imb 1808 in Paris starb, konnten erworben werden: edms-o lraben hessische 'Diün^m unb alte Wasfen eine erhebliche Bermevinulg erfahren. TaS Völkermuseum erstand eine hoch- interessmite, teirfK Sammlintg aus ben Gebieten ren Kamerun, Wosd- und SuGafrirc, Sübameräi, den Togo- unb Mjngjlänbem, sxuic c*n»e hervorragende afrikanisck-e Pteilsammlung. T« Bestände des zlriegsmaseumS erfreuen fick einer ständigen Perm ckrung. Leider fehlen in den SxlK-ntaivln manch: ^Uier der ge- sallenen Gies>mer üricg.'r. Umfangreiche Ausgrabungen im Steife Gietzon löröerten wertvolle, wichtige Funde und Grabanlagen -u Tage. Tie Bevölkerung m Stadt imb Land geirrt für die Museen, w wir mit (fkmugtrmng seM.'llen rönnen, ein reges Interesse durch sehr yülrs-iriKn Beiuck unb wertvolle Zuweichungen. Tie vor- imb ffülgeschichtllcke Abteilung ist ein Auziehungs- punlt für auswärttge Getechrte. die sie -u Stubtm- z wecken bcuüuen. Schaumspeiseu und Vohnentaffee. Die Herstellung und der öffentliche Verkauf von Schanmspeisen aller An, wre Schaum- rotten, Schaumcremes und Schaum Puddings in Mvntntoreifii, Kaffees^ Sveisewittschaitschaflen ist getoorbsmätzig nur mit Zustimmung der in Frage fommmoen E r s a tz m i t t e l st e l l e für tne $ro-« vinz . Oberhessen, Lonystr. 7 erlaubt, da dir! e Stoffe ganz allgemein als Ersatzmittel tm Sinne der Verordnung vom 7. März 1918 anirufan'en sind. Die Preisbemesfung dan nur auf Gruntz der roirtlich entstehenden Unkosten geschehen uw) :ede Preisivrderung, die einen Mehrgewinn als 12 Prozent aller Auslagen unb Hnkosten — Ei- zeugungskosten — in sich schließt, .xnrb als Wucher im Sbnte ocr Pervrdnuna über übermäßige Preise • st ei gern ng ausgemßt unb verfolgt. Hierbei rönnen Preio für Schleich' i Handelswaren ^Mehl, Zucker, Bier, Butter) nicht berücksichtigt werden, und es ergebt daher ar. alle Geschäftsinhaber die brinaenbe Warnung, die Herstellung unb ben Perbauf solcher Waren, sofern diese zu normalen Preisen mdM her gestellt werden können, zu unter lauen, Da bei den Revisionen Durch Polizei und Reviioren der finden. Sollte daS Reich chch wuftkrLo^ch noch -M1: WertergnErung wa 3ufdxüiitn entsckl etzen, io wirb selbstverttai^lick ein Weg yfunben mer- ben mrttsen, um rückwirkend emen «rgem-ttencu Ausgtcich zu schaffen. Gültige LeKensmittelMarke« für die Zeit vom 13u bis 19. Ottober 1919. Brot: 2300 Gramm Brot oder 1680 Gramm Mehl. Brot Kilogramm 52 Pf., Wei-enbeoemck), MMogrannn 58 Pf., Weißbrot Arlogramm 80 vt fSeiBbrvtbui.'rr: Hölters, Frankfurter Stt atze, Scknlling, Brsmarcksttaße, Lange, Neustadt. Butter: Marke 42, 40 Gramm butter zu 66 Pf. 40 Gramm Feintalg $k 29 Pf. Fleisch: Dockenabtzteritt 42. Meyger fü.' Fremde unb Urlauber: Konrad Bepler, Vtaifkibt Nährmittel: für Cfsofccr eingciwfiou Nähere Bekanmmackmng Mgt Zucker: für .Oktober ringetrofien. Bekanntmachuug Xst Partei der Unabhängigen. Er ist übrigens geistig minderwertig. Es gibt keine niedrigere Art bet Agitation, als eine solche Tat in der politischen 1-ropaganda auszunützen. (Beif. b. d. Mehrheusv^ Die Reichswehr beträgt gegenwärtig nicht mehr als 400 IKX'y Mairn. Tie Emwohnetwehreu )utb nicht beroa» /et. Tie Waffen werden an sie nur im Falle der -«Mahr ouSgeleilt. Sie bienen Polizei- z.oecken unb haben für Ruhe und Ordnung -u sorgen. .Wenn die Ernn»l)ner.vehren nicht waren, denn würde Herr Heute mit fernen Horden ßn Bremen sckion wieder alles von mrterst zu oberü 3. R A rfnor lepmfl der Stelle eines fN^Goetheschule^ 8 penston. *14 bachaN. | ^8ealklasi.,verb m.vorschule, ert.Einjäbrigenzeugn. \ caxxxxiaaaaoQaaGOoacDD 1. [Vermietungen | 1920 gesucht. 019579 '■ Sofortg. Gewinn- auszahlung 3äfC3.1ßL0S8Riö689i8Rl j Mietgesuche | ?-8-ZiA,ukr-Woh!!g. für 1. ortuuar ob. 1. Avril Leitung Herrn. Steingoetter Samstag den n. Ott., abends 7 llllr: Eröffnung der Winter- weite mder Rvcksee am 65. SQrfflSIB, das briHef bei den ShetlandsinsÄn am 21. Juli 1917 um das vierte an der RortzkAste von Irgend sm» 28. Juni 1918. Durch Minen wurden 44 englische Kriegsschiffe zerstört. Tie verlorenen 81Ö Hilfs- sahrzenge der englischen Flotte hatten einen Ton- nengehalt von 1 125 743 ; es waren 246 Schlepper. 240 Nlchlensctziffc und 130 Fischerboote. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. spielzeit 1919/20. Borstelluna int SamS- rag-Abonnement „Egmont“ Leerer Kaum »um Cinstellen von Möbeln für 1. 11. zu oernt. Augeb. unter Nr. 524 an „Verte", Mitleid. An- nouceu-Erved., (Sieben. Hessische l Rote Kreuz 8 zvM ^lmvrrchen der WaM. Barwe la teHm »6»r imnucaKt* tDoffn "W r--'r'- uvjtkfea •»» tStit* 1^* etxavxe - Io ä*rr frb. - um*d**c Io,jw, .'oaano^fjUin n.»: *«51 '/• .fHTMhntutng 51 rj (X,m. Ooe tDeX.-eninzliifnr.l«! 3-tne» JA ibrzofl «H-CUUft. 6 reff* dir: O>era»fd}t $abri? nfl>o L H«S la thnsnftoii. Lorken, Dreher, sowie sämtliche Haararbeitcn werden schön und daner- baft nnoefertigt. 17748 Hermann Plank Wwe. Svezial- Haar - Geschäft. crrarocptTrr.acooapxo Die Kartoffelernte. dz. Dillenburg, 10. Okt. Der Kreisverwaltung ist es gelungen, die Einfuhr von 20000 Zentnern Kartoffeln aus dem Kreise Frankenberg in den Dillkreis zu erreichen. Weitere Lieferungen stehen in Aussicht. = Aus dem Westerwald, 10. Okt. Der Schleichhandel mit Kartoffeln hat einen solchen Um» fang angenommen, daß alle Maßnahmen der Bürgermeistereien und Landratsämter sich als wirkungslos erwiesen. yttmmehr hat das Landratsamt Btarienburg Reichswc hrtr u ppcn hur Ueber- wüchnng der Dörfer und Eisenbahnlinien an- gesordert. wer f'iint Mksthe ZerLNMF und HelS «id eserüger Seif» gsbkLüchra oerwxa^e Lagerräume mit Kontor und Wohnung aus L April 1920 iu vermieten. 11050 6 Simon, Grabenstr. 7. Äriegsgesangenerr-Heimkehr. ** I n he ibe n, 8. Okt. Don unseren Krie.qs- S-'sangenen sind nunmehr die beiden ersten zurück- gekehrt: Am 2.^Oktober Karl Schmidt, Sohn des Polizcibreners Schmidt, und heute Otto Mehrer, Sahn von Karl Metzger. In Gefangenschaft befinden sich noch Karl Böchec und Richard Reitz, ersterer in englischer, letzterer in französischer. ed. Wingershausen, 10. Ott. Aus englischer Gefangenschaft kehrten zurück Karl und Heinrich Linker. - W. Linker, feit 1915 in russischer GesangensckMt, erfreute nach l1/» Jahren die Seme» wieder durch ein Lebenszeichen. Er befindet fich in Sibirien und wartet auf baldigen Abtransport. toB Jiawatha“ Sonntag, 13. Oktober Mjhg HcüEeltzkiiii Ludwigsburg 020916 Der Vorstand.! ** Eine Sitzuny ber StadtVeriorb- neten-Versammluncn isr aus Montag den 13. Oktober, nachmittags 5 Uhr, anberaumt. Aus der Dagesordnung steht: Bittgesuch des Peter Gerber fiir Schützenstraße 37, des K. und L. SBdyrum für bet i>ttrlw>^, Louis Schäfer fiir beit Auvoeg. Berkaus t»n GeWnde an der E 'ltmbergsttasie an die Firma L. Kann und Mel- Vdgener & Sdilötel Frankfurt a. M.. Goelheslrasse 9 und 11 Neue Herbst-Mäntel und Kostüme in mod. Farben u. Stoffen, 685 — 745.- Bf *5. ......... Jngendgruppe Sortrsg Prss. Loloff Dienstag, 14. Oktb.,8Ubr Gewerbehautz.UM>c rS^Ai Ee । W^A >#■- VeL'rnUchtes, * EiNL Statistik der englischen Kriegsschiffverluste. Ueber die Verluste, die die englische Flotte während des Krieges an; Kriegsschiffen wie an Hilfsschiffen erlitten hat, gibt eine soeben erschienene Pariamentsdruck- schrift Auslunft. Tie Gesamtzahl der verlorenen Kriegsschiffe betrug 254, die der Hilfssck-iffe 815; zusammen hat die englische Flotte also 1069 Einheiten verloren. Wie zu ermatten war, haben die Torpedobootzerstörer die größten Verluste erlitten: 64. Darauf folgen mit 54 Verlusten die Unterseeboote (einschließlich der sieben, die in Helsing- sors zerstört wurden, um der Gefangennahme zu cutgehen), dann 18 Korvetten und 17 bewaffnete Kreuzer, je 13 Schlachtschiffe, Kreuzer, bewaffnete Enterdampier und Küsteimiotorboote. Unter den 12 leichten Kreuzern, die zerstört wurden, befanden sich die sechs alten Fahrzeuge die für die Blok- kierung von Zeebrügge mrd Ostkwde verwendet )vur- iden. Die ttxnteren Verluste verteilen sich aus Torpedoboote (11), Mouitore und Torpedo-Kanonen- Iboote (je 5), Sckstachtkreuzer und Flugzeugschiffe (je 3), Flußkanonenboote, Pattouillenboote und Minenleger (je 2) und ein Küsttnverreidigirngsschiff. Besonders interessant sind die Angaben über die Ursachen der Verluste. Die deutschen Unterseeboote forderten 62 von den 254 zerstörten Kriegsschiffen zum Opfer; 31 von diesen gehörten zu den langsameren und leidster verwundbaren Typen, ferner versenkten die Unterseeboote fünf Sckstachtschiiffe, 5 Kreuzer, 3 leidste streuzer und 7 Zerstörer, schließlich auch 4 Unterseeboote, eins in den Dardanellen am 6. November 1915, das Köpfe ? Drehar, Haar-Uhrketten Toupets, 17w SoheUoi Md Perücken werden bill. angefertigt ZSple werden gefärbt Spezialität in grauen u. weißen Haaren. Damenkopfwaschen mit Frisur. H. Tichy, Ärsweg 43 Ecke der Goothestraße. Akrchttche N«chrZchtem Evangelische Gemeinde. Gottesdienst, Sonntag, 12. Okt.. 17. n. Kollekte f. d. Gemeinde Hüttenfeld. Feier z. Er-, ösfiruug d. Kvnfirm.-Unterr. — In d. Stadtkirche. Vorm. 91/2 Uhr: Pfr. Mahr. 1! : ,\iitw derkirch« f. d. Matthäusgem. Pfr. Mahr. 6: Pfr. Becker. — In i>. Jo hanneskirche. 9y.: Pfr. Becktolsheimer. 11: Kinderkirckte s. d. Lukasgem.i Pfr. Bechtolsh-eimer. 6: Pfr. Ausfeld. V28: Ver- cintgung d. konfirm. wSibl. Jugend d. Lukasg«r^ i. Lukassaal. 8: Bibel besprech, i. JvbEreS. ;inL — Sonntag, 12. Okt., norm. 10: Kirchberg; Eröffn itung d. Konfirm.-Unterr. — Hl. Abendmahl f, Lollar. Feld schützen. Vergüttmg sirr den Vorsitzenden des ^stohniillg>samts. Eingabc des Beverns für Säug- ltngssürsorge um Uebevnckhme von Betrrebsvostcn. Borna Inn« vton Vohruirgen bei der Grube Hesstn- Hrückerlwmmer. Enrenmrng der Schätzer für die Pstrdeanfnalhme. Gesuch bed Friedrich Arnold um Erlaubnis zum Ausschank von Mineralwasser und Kaffee in dem Wasser!huschen am Bahnübergang lstke Friedrichstraße und Wetzlarer Weg. Gesuch oes Phil. Hofmann um Erl-aubnis $ur Vermtstal- lung von Sfirgspielen im 5)aus Wetzsteinstraße 10 (Neue Welt), sowie sechs Schmrkwittschastsgefuche. ** 50j ähriges Arbeitsjubiläum feierte gestern Bilderrahm er Johannes E u l er aus Wiesest in der Kunsthandlung Carl Ludwig Leib. In der Firma wurde eine Feier veranstaltet, bei der dem in heutiger Zeit seltenen Jubilar Geschenke überreicht wurden. ** Silberne Hoch-eit feiern am Sonn-- lag den 12. Oktober Wilhelm Steinmüller und deffen Ehefrau, Sonnensttaße 7. ** Ans dem Stadttheaterbureaü. Wir weisen nochmals auf die heute abend erMgertbe Eröffnung der Wintersvielzeit 1919—1920 hin, die mit Goethes „Egmont" mit der Beethoven- ichen Musik erfolgt. Am Sonntag wird dieselbe Vorstellung wiederlwtt. Beginn sämtlicher Aufführungen ist 7 Uhr. ** Oberhessischer Kunst verein. Die (vemäld'-ausitellung wird infolge verspäteten Ein- n essens einiger zur Ausstellung angemeldetec stunstwerke erst am nächsten Sonntag geöffnet ** T i e Anlagenmusik der Regiments- mufik des Rrichsivehr-Jnfanterie-Regiiments 9h:. 36 (Obermusikmeister Löbertz findet morgen vormittag um 11 Uhr in der Süd-Anlage mit nach- solgonder Spiclfolae statt: 1. Feierlick^e Musik aus „Parfifal", R. Wa.gnar; 2 a) „Ases Tod", b) „Morgenstimmung" aus der I. Peer Gmtt Suite, Ed. Grieg; 3. Quintett aus der Oper: „Tie Meistersinger von gtiknberg", N. Wagner: 4. Ouvertüre zur Over: „Martha" (Ter Markt zu Richmond), Fr. v. Niödow; 5. Die Freundschaftsslaage! "(nrfdt, Fr», v. Mon. ** V 0 r schreiberr von Pvsteinliefe- ' rungsscheinen. Um eine beschteunigte Ab- । ctigimg des Publikums herbeiizufühven, ist es den ' mlieferern von Wert-, Ein schreib- und '-cachnahmesendungen gestattet, das Borschreiben der Pvstemliesermry.ffcheine selbst Vvr- -unehmen. Tie vorgeschriebenen Sck)eine sind mit t«en aufzuliefernden Sendungen an bett Sckialtern Vvrzulegtn. Vordrucke zu Pvsternliefcrungssck-eüren Und an den Postsckulltern ausge'HSngt. Auch sind Vordrucke in Blöcken zu 100 Stück zum Preise vort 40 Pfennig an bett Pöstschstltern erfeältlidx ** Funkverkehr mitdem Ausl ande. 'Rachdem das Reichsposttninisterium den Fürst- verkehr mit Amerika und Spanien fv erweitert hat, dafi Telegramme nach diesen Ländenr b?t klllen Postämtern aufgeliefert werdm können, ist letzt.auch cm Versuchsv-erkehr mit Schweden imb der Sck.iwttj ausgenvmm«! werden. ** .2 0 junge Ferkel brachte eine Sa:i dem hiesigen Rtetzgermerster G. Trinkans z:rr Welt. Es ist dtes bereits das sechste Mal, datz er mit wichem Segen überschüttet wurde. ** „Erfahrungen als Pflanzer in -.^^^"^^afrika" lautet das Thema eines Luhtbtldervvttrages, den Pfianznngsdtrertor E. xcuntmiha am Sainsdag den 11 Oktober, abends 8m der Neuen Aula der Universität halten imrd. Ter Bortrag.md« ftihjt sich auf eine 23 Jahre Tätigkeit als Pflanzer m Jndietk und Afrika wtb üerfilgt Ober tridye Ersahrimg und umfassendes Lotsten, so daß der Bottrag, dem auch die großen FraaniräkiorKetehelhoia IohanneSstraye 17. Brautvaar (kausm. An- geitellter), Dauer:nieter, sucht v.atöbald, späteneus 1. 1. 20, 2-3-Zim.-Wohng. mit Küche oder Küchen- mltbenutiung. Schr. Ang. unt. 018935 a. d. Meh. Lluz. kolamrsahnnschcn und volirisclxn Gesichtspunkte nicht tehlen, in breitesten Kreisen bekannt zu werdet verdient. Sind doch die im eigenen Erleben wurzelns den tmmittelbar lebendig- paatenben Ausfiihrungen etned durch Arbeit, Geist und Wrllensrraft erfolg- retchctt Itofcntiften besser als allev andere geeignet, nnrnidjcd und einsringendes Verständnis für die Arbeit der Ausländsdeutschen zu wecken und zu bcfeiltgen. Neben dem 2!llgementgcbildeten getDin - nen auch Facksteute, Landwirte,. Ingenieure und Kaufleute aus dem Vortrag größt* 11 i'lutzen. Tenn Mundinya schildert in Wort und Bild die mit allen Mitteln der Techittk gvotzzügig arbeitende Bezwingung des l'ttoaldes itnb die Geschichte einer Riesen- plantage von ihren Uranfängen an bis zu ihrer Ertragfähigkeit. ** Arbeitsstunden für Schüler höherer Lehranstolten mit sorgfältiger Ueberwachung und Weiterhilse durch tüchtige Lehrkräfte sind in der Nähe des Bahnhofs eingerichtet. Gleichzeitig soll damit eine Ausenlhaltsgelegenheit für Auswärtige verbunden sein. Das Unternehmen will Hand ui Äand mit den ^Schulleitungen arbeiten und ist geeignet, den Schülern wertvolle Unterstützung zu bieten. ♦* Vortrag des Pflanz ungsdirek- tors Kanndinha aus Indien. Zu dem heute abend 8 Uhr in der Aula der Landesuniversität stattfindcnden Vortrag wird uns noch geschtteben: Ter Vorttagende wird über die jetzige Notlage der vertriebenen Auslands- und Kolonialdcutschcn sprechen, die meist Hab und Gut verloren haben, über ihre großen Leistungen tut Auslande, die leider bisher in der Heimat viel zu wenig bekannt waren und deshalb weder gewürdigt noch zum Vesten des Vaterlandes aus- genutzt wurden. Anschließend daran werden Lichtbilder über den Aufbau und die Anlage einer ber größten Plantagen in Deutsch-Ostasrika ge» teigt werden, als Beispiel für die unter schweren Verhältnissen geleistete Pionierarbeit. Es ist für jeden Einzelnen wichtig, diesen Vottrag zu besuchen, unabhängig von seiner politischen Stellung, um aus eigener Anschauung feststelleu zu lönnen, daß die Ausländsdeutschen das beste Bindeglied sind, um die so dringend notwendigen Be- ziehimgen zu allen Ländern wieder anzuknüpfen. Außer einigen referierten Sitzen der ersten Reihen ist der Eintritt frei für jedermann. ** Caesar Fleis chlen-Abend. Wir freuen uns, mitteilen zu können, daß. der b'drnnte Tick ter Caesar Fleischlen der Leitung d^s Bundes zur Pflege von Musik und Literatur einen öffentlick^en Bortragsabend aus eigenen Werken zugesagt hat. Näheres wird noch' bekannt gegeben. , ** Die Ingendgr uppe der Deutschen Bolkspartei veranstaltet am Dienstag den 14. Oktober im Gewerbehaus einen Vortrags- und Tiskussionsabend. Professor Dr. R 0 l 0 f f wird über das Thema: „Arbeitspflicht statt Wehrpflicht" sprechen. Anschließend findet freie Aussprache statt. Eingesührte Gäste sind willkommen. ** Sieghafter Wille unb Lebens- freude. Auf seiner Vorttagsreise kvrrd der in letzter Zeit durch erfolgreich<' Veranstalrungea bekannt gewordene BottragSkünstter Werner von Blumenthal in Gfichen im Großen Hörsaale oer Universität am Mittwoch den 15. Oküober einen Vortrag halten. Sieghafter Wille und Äbens- freude sirrd die Richttrnien für die AuÄvahl der Tichtungen, bei denen Ernst und Humor zu Wort kommen. In einer Zeit parteipdlittscher Gegruisätze will Werner von Blumentl>al, der seine Rezitationen selbst erläutert, frei von jetxcr parteipolitischen Tendenz, die starken nationalen Kräfte in der Dichtung zum Ausoruck und besonders der Jugend zum Bewußtsein bringen. Für Mitglieder des Jugenübundes ist der Eintrittspreis auf 0,75 Mk. ermäßigt. H y pn 0 sc, S u gge st i0n'u n b Telepathie. Am 15. Oktober findet im Saale des Hotel Einhorn ein äußerst interessanter • Experimental- und Aufklärungsvorttag des bekannten Telepathen Cumberland statt, auf den wir unsere fiejer hiermit ausmertfam machen. Cumberland, dessen Vorführungen von Wachsuggesttouen und Gedankenübertragung in allen Kulturstaaten Aufsehen und das Interesse der Aerztewelt erregte, experimentiert nur mit Medien aus dem Publikum und löst jede ihm vom Publikum gestellte Aufgabe. ** Z m Lichtspielhaus findet heute die Uraufführung des Films „Die Verführten" statt. Ter sechsakttge Film ist von Hans Hi)an versaßt. Landkreis Giesten. wa. Oden ha u sen (Nabenan), 10. Okt. Bei der hiesigen H a u s s a m m l u n g für tne Un - wetterbeschädigten Gemeinden im Kreise Darmstadt gingen 115 Mk. ein. Es ist das für unsere kleine Gemeinde em ganz ansehnlicher Betrag. Das Geld wurde heute von Bürgermeister Nachtigall an die Sanunelstelle abgesandt. Starkenburg unb Nheinhessen. rm. Darmstadt, 10. Okt. In der gestrigen Sitzung der Stadtverord'neten unter dem Vorsitz ——nun Brww^wnw »nimnwm jumbtotobbz Diplomat- Zigaretten Mischware per Mille 50 Mark bei 10 Mille billiger. 0,w“ E. Boni Schlüchtern lBaden) Büchertrsch. — Alfred 280dl Ein Lebens- und Schaf- seusbild vvn Fritz Droiop. N. G. Elwett, Verlag, Marlurg a. d. Lahn. — Einen Rückblick -ut das Leben und Schaffen des am 14. Oktober 60 Jahre alt werdenden heinffschen Dichters Alfred Bock zu gelten, ist die Aufgabe dieses Buches. Und es löst sie mit feinem Verständnis für die künstlerischen und menscklicknm Werte seiner Kimst. Bor ollem weist daS Buch die enge Berdrüpfuns, der Werke Alfred Bocks mit seinem eigenen Leben und dem seiner Landsleute nach und deckt persönlich^' Beziehungen auf, die man sich wohl erahnen mochte^ die aber in ihrer tatsächliche Feststellung b*r Künstlerpersönlichkert eine charakteristisch: Beleuchtung geben. Wer mit Alfred Bocks Schaffen nxty nicht, näfer .vertraut ist, findet gehaltvolle Pno» den im Te^'te eürgestveut. Angey-ttedett sind zwei kurze Erzählungen des Dichters, darunter eine) aus einem ht Ävrbeveittorg befmMidjen Novellen^ baute Das Buch wird der Lesergemeinde Alfi-ch» Bocks 'willkommen fein und ihm neue Freunds werben. (Bvosth. 3 ML, gdX 5 Mk.. einschl. lvw schllrg.) — Die „NeueFrauen-Umschan" SSew lagsgesellschaft L. Ban-Haff, Berlin SW 11, Hallesche Sttaße 20) ist eine neue Zeiffchrifi, bie es sich annelegen sein läßt, in sorgfältig gewählten. Artikeln das Verständnis der ernsthaften Fnu» für die Fälle unllarer imb widersprechender Pro-* biente der Jetzzeit zu wecken und zu vertiefen! In der klaren Erkenntnis, daß unserem Volte nur durch reife Persönlichkeiten aus dem Chaos «a Holsen werden kann und daß der Einzelne fich! aus den Trümmern seine eigne, neue und bessere Welt aufbauen sollte, hat die Zeitschrift sich zur Hauptaufgabe die Vertiefung der Persönlichkeil: gesetzt und aus ihrem Leserkreis zum engeren 3u* sammenschluß eine ideale Gemeinde, den Frauen-» bimb für Eigenkultur und volkswirtschaftliche Auf-« llärung geschaffen. Ein Einblick in die neue Nunv» mer ^:igt, daß Text und Bildschmuck diesen ernst-» haften Richtlinien entsprechen. Ein Student sucht ein kleines, einfach wöbt. 3imuicr mit eteklr. Licht. Schr. Angeb. unt. 019593 nn den Gieß. Anz. erbet. Möbliertes Zimmer Nähe Marburger Straße von ruhigem Herrn gesucht. Schristl- Angebote u. 019623 an d. Gieß. Anz. Ruh. Student sucht sofort oder später möbliertes 3immer, wenn mügL mit Pension. Schristl. Anneb. unt. 019621 a. d. Gieß.Anz. Leeres Zimmer mit Kochgelegenheit zu mieten gesucht. Schr. Ang. unt. 019386 a. d. Gieß.Zlnz. des Oberbürgermeisters Dr. Gläffrng wurden für Herrichtung einer Wellbleckbaracke für Zwecke der Landwtrtschaftlichen Winterschulc, 14000 Mk. bewilligt. Die Voranschläge für das Ludwig-Georg- Gymnasium und das Reue Gymnasium, die einen Zuichuß pon zitsammen 113 902 Mk. erfordern, iverden nach lebhafter Aussprache gleichfallls genehmigt. Weiter wurden Beittäge zu den Voranschlägen des Ludwig-Georg-Gymnasiums, des Reuen Ghmnasiums. des Realgymnafiums, der Lttdwig-Oberrealschule und der Liebig-Oberreal-- Ichulc für 1919, die durch die Teuerungszulagen! überschritten wunden, mit 176 000 Mk. gutge* heißen. Eine Erhöhung des Gaspreises um 26 Pf. für den Kubikmeter wurde tzutgeheißm. Der Anttag des Stadtv. Kollmann aus Beseitigung der nicht- össenllichen Stadtverordnetensitzungen wurde abgewiesen. Die Polizeistunde soll nunmehr auf 11 llhr aoepds festgesetzt werden, wenn die Wirtschafts- besitzer ihre Btteuchttrng von 10 llhr ab selbst!stellen. Aus eine Anftage des Stadtv. Aßmuth wurde mitgeteilt, daß die Holzversorgung in der Weise ge- regelt werden soll, dah die Gewinnung von 40 000 Quadratmetern vorgesehen ist, so daß jeder Haushaltung 20 Zentner Holz zur Verfügung gestellt werden können. Zu der Frage der Wohnungsnot teilte Bcig. Delp mit, daß er durch das Landes-Arbeits- und Wirtschastsamt die Zwangsratto- nierung der Wohnungen habe beantragen lassen. Frau Balser teilte mit, daß das Justizministerium eine Entscheidung getroffen habe, nach der der Zwattgsvollstrecdmg zur Räumung von Wohnungen fernerhin feine Hindernisse mehr in den Weg gelegt werden sollen, so daß jetzt die Urteile zur Aussetzung von 30 Familien vorliegen. Der Oberbürgermeister will bei dem Justizministcr geeignete Schritte unternehmen. em reell«, beim normalen Ankaufspreis ertt* stehender (Änftandspreis zuzüglich 12 Prozent Geschäftsgewinn und der entstehenden Unkosten als zulässig zu erachten. Lllle durch Scksteichlwndel ufw. entstehendden Mehrkosten können nicht bet rücksichttgt werden. In neuerer Zeit wird häufig Essigessenz (Eisessig) d. h. konzentrierte Essigsäure mit 60 bis 80 Prozent Säurec,chalt aitgcboten. Der Verkauf dieses Erzeugnisses ist nur unter Beaclt- tung der für derartig gefährliche Stoffe erlaßenen Bestimmungen erlaubt, und der Verkäufer wird für alle hierbei entstehenden Schäden der kaufenden Bevölkerung verantwortlich genracht. Auch für diesen Stofs ist nur der reelle Groß- und Kleinhandelspreis zulässig; der Kleinhandel wird gewarnt vor An- t auf en von dritten uub unbekannten Personen,; die als Schieber unb Schleichhändler in neuerer Zeit auch dieses .Gebiet unsicher machen. n J SÄsti ft, 7 Äl£aü7 ßin« ne ün'-oslen 'inl* A. r51 WZ Trauersviel von Goethe. Musik von Beethoven. Kafsenüsfnuna 6V, Uhr. Anfang 7 llbt. Ende 10'/« llhr. Sonntag den 12. Cft, abends 7 Uhr: Außer Abonnement „Egmont“. Kassenöfsnung 6‘A llhr. Anfang 7 Uhr. Ende 101/4 Uhr. Montag den 13. CfU abends 7 Ubr: Zur Feier des 60. Ge- bürtstages Alfred Bocks l-Borstellilng imMonlag- Abonnemenl: Ber GjffliMlflirekfor. Schauspiel in 4 Aufzügen von Alfred Bon und Eugen Zabel. Kafienöffnung 6V» Uhr. Anfang 7 Uhr. PMie Ende gegen 9V, Uhr. Kinderl. Ehepaar ^sannurt ' neue Stiche »nO er LtemMtetRod. ven wurde emo lot« m Stötten werten; , ber Bewölkung in Zehntel btt slchlbaren Himmelsflüche 1 Wetter i 10.10. nm. ^744.4 8.7 65 10 tags meist bed. 10. 10. abds. 743.0 5.0 90 9 nachts leichter 11. 10. vm. 741.4 4.0 97 8 Regen Lollar, den 10. Oktober 1919, 11665 V.&\ MA * t Sö, K rj. NF :*V v, UW • 2> i h r 1 ' 19 Dom tu tod) nne «J, (nib bimg das vlrd, mti WM 9ctx zu 1'Aon, ggw’ bfi Ori Cop (Sfllf «3 -Mich ^rlrrjil nur tw 'Owrneni ein, „Gy t,-Äo. ‘ Dtfr tmp Oft „H tatet ttziöe yr terr 8*?ug, \ hfril i' hk ni tv -tcs trtt. 2 knhoti £*• Ma^ gfctjJ • Ä St-mit 2er ituti bei Srbeilen normen Oll® ,Ljt V'ilblen r-Ä.d-r dH'?, ctalWr ■ dßfikw be»S werden kl des Sei «i-ssri di Ab« derdcrn ichwendi tute &1 denen.! winit l« H irr « snxfto unter j «Stir d cüM n: ■ebefflt rzufli Uli Ziri^sinc GjMtoBi öttrihii otritirlt. Btädn.l Io« >rit k U< Lick (fjigot, j >uhl maß Stbaibc: Semetlun iztaiite wahrt, bi tionaluer ttümu tätigt i Idmiiti ander miinurf tmih-km her St( ffTTEfll । tollem l enltib Vmie, bf m Iah Mtgot n W di «lllllgsri ubct nn Danksagung. &ür die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben, unvergeblichen Lohne- und Bruder- Richard Pfaff sagen wir allen Berwandien. Freunden und Bekannten, insbesondere den beiden Schwestern für die liebevolle Pflege. Herrn Dekan Gutzmann für die trostreichen Worte am (grabe, ferner den Kameraden für die Nicderleg.ina eines Kranzes und allen, die den Enifchlatenen mit Kranz- und Blumensvenden ehrten und ihm das letzte Geleite gaben, unseren aukrichtigsten Dank. Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Ludwig Pfaff. Lollar, den 8. Oktober 1919. !>ür di vielen Beweise innigster Teil- nahme brt dem Hiufcheiden unserer lieben Entschlafenen allen besten Dank, besonders Herrn Pfarrer Ohlv für seine trostspendenden Worte am Grabe. Im Namen der Hinterbliebenen: Louis Schmidt, Zkaruffellbefftzer. Bieber, den 7. Oktober 1919. «»-* Grossen-Bueeck, Selters (Oberhessen), den 9. Oktober 1919. 11638 Pie Beerdigung findet Sonntag den 12. Oktober nachm. 3 Uhr statt. 019616 (Stehen, den 7. Oktober 1919. oie«a in Friedberg in Hessen. 11681V gesucht. 11604V Bergstcatzc 2V. 11591 O1W11 : Alottcö eschadigte Södel & Appel, Inhaber Otto Göbel Bcraftraste 20. Befchäfilgung. 11652 Hamburg 15, uw 11653 für dauernd gesucht Näa. in b. veschäjtSstelle 01X67 In tiefer Trauer Minna Rühl Richard Rühl mittags 2 Uhr, vom Sterbehause aus statt Blumenspenden dankend verbeten. Hin junger Eigner findet sofort dauernde Lehrurädchen gegen Vergütung sofort oder später gesucht. Iirma äüilb. 2Lirsig, ei «'s SelterStveg 10. Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Dr. Johanna Bramkamp geb. Wildenhayn Max Bramkamp Dr. Wilhelm Bramkamp. Gießen (Frankfurter Straße 52), Rupprichteroth, Caracas (Venezuela), Breslau, 10. Oktober 1919. Die Einsegnung findet am Montag, dem 13. Okt, 11 Uhr vorm., in der Kapelle des hiesigen neuen Friedhofes statt, die Einäscherung in aller Stille am Dienstag nachmittag M-den ober ftruu f. Küche u. HauS tagsüber oder ganz gekucht. 0186,14 Süd Anlage 5, Billa int Garten. ?vüt unser Ladengeschäft suchen wir per L No« vemver oder früher einen Lobnende Vcrtrctnng au vergeben. Postkarte genügt. Rich. Hinrichs, C. A. Hartmann, Ausstattung-geschäst. Plarktür. 30. Verkäuferin »Um baldigen Eintritt für mein Lebensmittelgeschäft gesucht H. (fr le «**- tL.SalkbofNachf.1. TW. Fränleitt ob. Herr i Schreibmasch. u. Bureauarbeiien sofort aesuch!. Angebote unter H. F. 522‘> an „Ceric“, Aiticldeulsche Annoneeu- Erpediiion, Gtehen. e,wn Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem so frühen Hinscheiden unserer lieben, unvergesslichen Mutter sagen innigsten Dank in tiefem Schmerz: die Kinder Lina Hofmann Lui Hofmann u. Familie. Danksagung. Ilir die vielen Beweise herzlichster Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Gustav sowie für die trostreichen Worte de- Hcrrn Pfarrers Ohly und de» Herrn HauptlebrerS Höhn, wie auch für die vielen Kranz-und Blumenspenden sagen wir innigsten Dank. 11610 Familie Heinrich Keller. Rodheim a. d. 53., den 7. Okt. 1919. Danksagung. Iür die unS beim Heimgange unsere- Heben Bruders erwiesene wohltuende Teilnahme sagen wir innigsten Dank. Dlenelmldchen zum 1. Novbr. L I. von alleinstehendem Herrn gesucht Anmeldung 19587 Ludwigstr. 47. I tücht. Dienstmädchen f. Landw. sofort gesucht. eiMle Heinrich Neuling, Schiffenberger Weg 18. Schmerzbewegt stehen wir an der Bahre unseres langjährigen, treusorgenden, väterlichen Beraters und Beschützers, unseres lieben, unvergesslichen Herrn W. Wildenhayn. Mit ihm scheidet ein selten edler, guter, selbstloser Freund von uns, dem wir in tiefer Dankbarkeit ein treues, liebevolles Gedenken bewahren werden. In tiefem Schmerz: Martha Deilmann Erich Deilmann Agnes Schütz geb. Deilmann. Giessen (Frankf. Str. 52), Hachenburg, Elberfeld, den 10. Oktober 1919. 019660 Suche per sofort gegen boi’en Lohn einen tiicht. SchiiiimachgroesßlieB «»•’“ Fr. Arend* Well'.ar, Labn'trabe 15. Hiesiges Bureau sucht per sofort ein im Verkehr mit dein Publikum erfahrenes Fräulein oder Kriegerswitwe für vormittag?. — Maschinenschreiben, einfache Buch- sübrnna und schöne Handschrift Bedingung. Selbstgeschriebene Angebote mit Lebenslanf, Zeugnisabschriften und GehaltSansprüchen unter 11670 an den Giedener Anzeiger erbeten. Donnerstag abend 78/< Uhr entschlief sanft nach kurzem Leiden unser lieber Bruder und Onkel Herr Bergwerksdirektor Wilh. Wildenhayn im 78. Lebensjahre nach unermüdlicher, sehr umfangreicher Tätigkeit, was wir Verwandten, Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme mitteilen. Zuverlässiges Fräulein flott 'N Stenographie und Schreib tgschlnc. keine Ansängerin, für sofort gc- s -cht. Schr. Auged. um. 11678 an den An». jüngeres Mulein Siir gründl. -luSbildung im Maschincn- stickeu zum sosorligen Eintritt gesucht. Pactpapiere in Bogen und Rollen ■ Lederpappcn --Echt ------- Pergament Pergamentersatz Verfand- Srlmchteln in all. gangbaren Grönen am Lager Besondere An- sertigung in kürzest. Irtst Crierfdmditdn für 6 bis 48 Stuck Inhalt empfiehlt **" 3. weinert Pavierwarengros,Handl. Schackiel-Iabrikatlon tfmiriif 21 S-Vkuentucg ? Ordentliche-, faobereS Mädchen tagsüber in kl. HauSH. gef. Vorzustellen v. 9—6 Uhr täp'ich. Frixu Groß. 11X7 Löberstrabe 19. Ein Schuljunge u. 12—13 I. als Laufjunge gesucht. Lndw. LazarnS, 11620 Slueriveg 63. Laufsran ob. Mädchen vormittags zwei Stunden gesucht. Frau l>r. Ilenßel, 019615 Oft-Aulage 14. MiUMsUWi oder Iran zum 15. 10. ob. 1. 11. gesucht. 019*565 West Anlage Gl II. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dnß mein herzensguter Mann, unser stets treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater Philipp Benner Landwirt nach langem, schwerem Leiden an sÜrnern 83. Geburtstage durch einen sanften Tod erlöst wurde. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Karoline Benner geb. Rabenau Familie Kath. Müller Ww. Familie Wilhelm Benner Alten-Buseck, den 9. Oktober 1919. Die Beerdigung findet Sonntag den 12. Oktober 1919, nach- JUNGE DAME, nicht unter 21 Jahren, die kaufin. Ausbildung hat, der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig ist, sowie in Maschinenschreiben und Stenographie EMPFANGS-DAME in ärztliche Praxis gesucht. Damen, dieeinen ähnlichen Posten bekleidet haben, erhalten den Vorzug. Schriftliche Angebote mit selbstgeschriebenem Lebenslauf, Bild und Gehaltsansprücnen unter 11658 an den , Gießener Anzeiger erbeten. Saub , älteres Mädchen, welches etwas koch, kann und Hausarbeit mit über» nimmt, gegen guten l'ohn z 1. Noo. ges. 2. Mädchen vorhanden. 11631 Frau Lina Fne«. Hanan, Papierfabrik. Vertreter in Inseraten- und Abon- ncnieuiunban-i erfahren, für eine Verkehrs und Jinan t Zeitschrift gegen höbe Provision u. Spesen sosort gesucht. Llugeboie uni. D. C. 1118 an Rudolf L'iosse, rrrethc«. nwss tüchtigen Verkäufer oder Verkäuferin mit technischer Vorbildung Vedingltttg: Lchreibmaschinenschrelben. Anch Kriegcbe'' ‘" wollen sich melden. Iuverlässtger, energischer [11573D Lagerhalter für Lebensmittel, mit guter Warenkenntnis und mit Kontrollbuchfllhrung unbedingt vertraut, für bald gefuchL Nur Bewerber, die sich auf diesem Gebiet erfolgreich betätigt haben, wollen Angebot mit Zeug» nisabschriften und Gehaltsansprüchen richten an Bürgermeisteramt Wetzlar. Persönliche Vorstellung vorerst nicht erwünscht. Wir suchen für unser Bureau sofort oder 1 November einen tüchtigen Herrn oderDame möglichst mit technischen Kenntnissen, perfekt in iLteuogravhie, Korrespondenz, Buchführung, Kasse und Schreibmaschine. Schriftliche Ucwerbung wolle man richten an Gödel & Appel, Inhaber Otto Göbel Schmiedcgeselle n. Lcbrlina sofort gesucht Euler, Aüerw. 15 Maurer können noch eintreten an Neubau" stelle Müblürahe bei Parlier Balser. ,lke Tücht. hkäolm schriftlich) für 1. November gesucht. Kost und Wohnung im Hause. I,w en. ter Gescliäfisburtthe per sofort ob. svöter gef. Löwendroaerie W. Kllblnger, SelterSweg 79a. 116d0 £oliöt& flcijj. ÜRäöiftfH am licbiie» uom Vance, bei gutem Vobn für sofort ob. später nach aufwärts aemcht. Borzuftellen bet hrqu Dr. Kate, Bahnhof üraf;e 50 H. 1I5G Suche MÄdchen m klein. Haushalt, 2 Pers. i>rau Herr, qewerbt-mä- Mge Siellenvermittierin. sonnenstratze 6. 019053 Herren und Damen sos. gef. s. VerL a. Prio. flottgeb.Verkanfsfchiager. Hob. Verdienst. Simplex» Verlrleb, Hannover \% Bluinenbagenstr. I. '^s S 64ntWtr#tftlt findet dauernde Beschafti» gung bei Stavl Schäfer, Herrnkleiderm., Hungen. Ichnkidkrgkhilsr» sofort gesucht. 019C02 Martin Jung, Holzheim. Fräulein tüchtig in Stenographie und Schreibiuaschtne. für grög. Sleinbruchbctrieb per sosort gejuckt. Schr. Angcb. mit GehaltSanfpr. unt. 11661 a. d. Gieb.-ln». Tiiäilige Rock- und Tailleiiarbeitcriunkll gesucht. 019662 Müller, Goethestr. 42. rüchlig. UnWil für Kücke u. HauS f. fo'o.t nach Bad Nauheim gef. Näh. Bleickftr. 4 11. Lansmädchen f. 2—3 Std vorm. gesucht. w« Ludluieüratze 36. fc,r« etfiulntähltn z. We tc besorgen gefucku WiUUrtr WhUL Lehrmädchen gegen sosorligeVergütung und jüngere Berkäufe» rin gejuckt. 11607 l»iebr. Weil, Neustadt Ift Heute mittag 4 Uhr hat der Herr über Leben und Tod meinen herzensguten, unvergesslichen Mann, unseren treusorgenden Vater, Schwiegervater, Grossvater, unseren lieben Bruder, Schwager u. Onkel Philipp Scheid im 60. Lebensjahre durch einen sanften Tod von seinem schweren, mit grosser Geduld ertragenem Leiden erlöst. Marie Scheid geb. Dort Marie Hoch geb. Scheid Gretchen Rühl geb. Scheid Georg Hoch, Plärrer Karl Rühl II. und 3 Enkel. | Stellenangebote] Kaufmann für Reifen und Kontor gesucht, nm liebsten mit Beteiligung. Schris.iiche (viiangebote unt. 01M27 oi’ den Älch. Anzeiger. laiitittaotLFmi ges. Echiilerttr. 5 p. Ordentliche ^rnu oder Mädchen tagsüber sofort gesucht. 019612 Frau t ifert, Wiesenstr 2 Suche per sofort IBerkattferitt, 1 Lehrling und 1 Lehrmädchen. «1.29. Schneider Nachs. Fränkin Ofjnt. Stiite die alle Hausarbeit macht, möglichst schneidern kann, suche nach Berlin für an- fienehme Stellung ijüng. Dame, die meist allein ist — kleine Wohnnng mit allein erdenklichen Komfort — Lebensoerhältnisie besser alS in Provinz^ stad,',. Empfehlung nötig. Auskunft wird erteilt. Sckrtftl. Angebote unter 019ö64 an den Gietz. Anz. Tuche möglichst zu fo; fort oder bald 11673 ein1., wlülge flthtr.e für meinen Haushalt. Alter ganz Nebensache. Witte Behandlung u. Kost felbiiueritänbl. IrauAvo« tliefet Habrlcli, Amts-Apo. theke, Emmerlehanhaln, Westerw., Siat.Nentterod fiodöjiFl^ikriiintn" gestickt. 116016 Medizinifche, Irauen- und Hautklinik. Durchaus zuvetläss.. ehrl. Miidchen an selbständ. Arbeiten ge- wähnt, per bald gesucht. Iran Jak. MaternuS, Älintkstrahe 22. 11349 ne“Ä.§üti3ntäi)d)tn, o. kochen L n. gute Zeugn. bat, zum 1. Okt ob. später ges Freu Asgest Kllblafor, Teltervweg 791. Tüchtiges zuverlässiges ä b d) e ii für Kücke und HauS nef. Ainanzrnt Krug. Borznft. IobanueSftr.:»l. Bermittlg nicht ausgefchl. Tücht. Mädchkn zu jungem Ehepaar nach Bad-Nanbeim per fof. ob. 1.9tov. gesucht. Borzuft. Bleichstr. 2« v. 019D1 Küchcnmndchrn Tüchtiges Mädchen uom Lande sofort gesucht. 01(004 Nr au Stolke, _______Elektrizitätswerk. Mädchen für ganz ob. tagsüber gef. 01 w Frankierter Btr. 13 (Gesucht wird für sogleich oder später eine einfadje Stütze die Hausarbeit mit über- nimmt. Sckrtftl. Ltugeb. un:. Olistt-1 a. d. chcn sucht auf 15. Okt. iUn Iran ^9h>e., Jkiebbera, Haagstr. 12. erfabreneS Mndchen das kock. kann, sucht Iran Iabrtkant Karl Hollraana, Burgsolms a. d. Lahn. Kraft. Mädchen tagsüber oder für ganz gesucht. Näb. ’n der Äe- schästst. b. ÖJtefe. An». imn Braves, fleitz. Mädchen bei sehr guter Verpfleg, und hohem Vobn in kleine Landwirtschaft ». 1. Rov. ober später gesucht. Schr. Angeb. unter 019661 an den Äieb Anzeiger. Znieel. ?ienßntidchen in klein Haushalt gesucht. yöberitrnhe »6 L albb. nef. i^riebr. (Üeorg, Selter Sw e g 41. Nü'l Le^MidchtnMN» 019664 «reuzplav IS. Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Samstag, p_. Moder (919 Zweites Blatt Nr. 258 .bl|tbtnen: belaste, die bilanzmäßig auch für die gestundeten, sein Parteifreund Brann (Franken) mit der Er- Beträge zum Llusdruck tonrmcn müsse, und die, klärung, die Partei halte nach wie vor an dem Reichsnotop'er fest. Nachdem dann auch noch das er ichl. 11604D JJlama — liebste, süßeste Mama, ist das dem Fortzetzung 24. sNachdruck verboten.) Betrage zum Vuidbrud fonrmcn misste, und die. soweit sie sofort bezahlt werde, der Wirtsclsaft qr> hebliche Summerr entziehe — während alle Acten von Betrieben infolge der Steigerung aller Aus- gaten für Löhne, sstohmateri allen usw. heute ein Vielfaches, das Zehn-, Fünfzehn- und Zwonzig- Aus vem Anttsverkrindrgvngsblatt. ♦* DaS Amtsverkündigungsblatt Nr. 101 vom 9. Oktober enthält: Bskanntmachung tetr. das Gesetz über das Bramttioein Monopol. — Die Wahlen zum Provinzialansschuss der Provinz Oberhessen. — Die Wahlen zum Provinzialtag. — Hessischer Landkalender. — Ausführung des Reichs- Vichseuchengesetzes vom 26. Juni 1909; hier: Ernennung der Schätzer. — Die Beitreibung der Ge- meindesälle. — Wirtschaftliche Beihilfen an ehemalige Kriegsgefangene. — Verordnung betr. Abänderung der Verordnung über Beschäftigung Schwerbeschädigter vom 9. Januar 1919 (Reichs- Gesetzblatt S. 29). Vom 24. September 1919. — Ausschluß unzuverlässiger Personen vom Handel; hier: des Metzgers und Wirts Heinrich Moos in Lollar. — Walzarbeiten 1919. — Rotlauf bei einem verendeten Schwein des Mattheis Moritz Ohly in Holzheim, des Otto Seipp in Leihgestern und des Pächters Jakoby in Utphe. — Hauptkörungen im Jahre 1919 des Kreises Gießen. — Konzession als Ttenstmann. »8- ^nge unfern 9lten Dank. T trauet I wühl d Rühl 1919. Tie Regierung bekämpfte beide Vorschläge. Don dem Antrag Hugenterg behauptete si',er wrd: verheerende Wirkungen für das Wirtschaftsleben haben, da er es nicht so individualisiere und nicht die gleichm Erleichterungen gewähren könne, wie dies der Negierunge-entwurs über das Nolopser tue. Die laufende Vermögensabgabe aber wurde mit der Behauptung bekämpft, ihre Sätze seien zu hach, daß sie ebenfalls schwere wirtsck)aftlick>e Schäden zur Folge haben mürben, unb daß auß-erdem neben so hohen Steuer sätzeu für die lausende Vermögensabgabe es nickst mehr möglich sei, die geplante und Unbedingt notwendige Reichseuttommmsteuer, die Kvpitalerttagssteuer uird die 'Slufwandssteiu-r einzuführen; außerdem bringe die laufende Vermögenssteuer nicht die einmal notwendige größere schwere Beeinträchtigung ihrer Lebens Möglichkeit, weim nickst den völligen Zissaminenbruch, Notiren- digkeit, fremde Bdittel in den Betrieb l-erein- zuziehen, soweit man sie überhaupt erhalten tarnt, damit aber entweder Sozialisierung mancher Betriebe auf dem Umwege über die Besteuerung oder, was wir für viel schlimmer halten, Erleichterung des Eindringens von fremdem Kapital in die deutsche Wirtschaft. Daß auch dieser Vorschlag weder bei der Regierung, noch bei den regierenden Parteien Anklang fand, bedarf keiner weiteren Ausführung. Das Reichsfinanzministerium ist eben auf das Reichsnotopser ein geschworen und steht vollkommen, nach den Aeußerungen der Regierung selbst, unter starkem politischen Druck. Tie Regierungsparteien aber halten sich nach den Grundsätzen des parlamentarischen Systems für verpjl.chtel, ihrem Herrn und Meister durch dick und dünn zu folgen. Zwar hatte der sozialdemokratische Abgeordnete Katzenstcin, durch sachliche Gründe überzeugt, für seine Person erklärt, daß er die laufende Vermögensabgabe angesichts der Bedenken gegen das ReickMotopser vorziehe. Ihm folgte aber bald testet, bitten, mir auch solche Hausarbeit zu ver- schassen. So bringen wir es wohl wieder herftn." 'iverte, Mama. Ich habe mit Frau Sattler bereits gespvvckicn, und da sie mein Geschick zur Schneiderei immer bewundert hat, war sie mit Emmy nickte. . .---------------.l--; ..Bescmders da ich mich entschlafen habe, dies m der Haussva renichule ntcht zu unterbrechen und Das Glück der anüern Original-Roman von Erich Eben stein. Oopxrixkt 1916 by Ordner & Comp., Berlin W 30. Summe, die sich das Reichssiuanzministerium vom einmaligen Notopfer trotz der dabei vorgesehenen ZaV.ungterleickteimic.en versprech:. Die V rtvtter der Deutschen Volkspartei bekämpften das Notopfer in der vorgeschlagen en Gestalt. Sie führten zur Begründung ihres Standpunktes an, daß daS Noiopser trotz aller Zahlungserleicksterungen das wirtschaftliche Leben urit einer gewaltigen Schuld Ernft?" . • . „Vollkommen. Tu brauchst dann baue Kurie '■»K41 1 Novbr. L Dn„ MAem Anmeldung l7 Ludwigstr. 47. & '-ft Flucht. ^ic-*nr,l(i Rrnling, MenbergerAegln Aliche-, sauberes Mädchen iber in kl HauSH. ges. unellen n. 9-5 Nhr Frau 6roß, Merstrake 19. mb., älteres Mädchen, lchrs etwas koch kann d Hausarbeit nut üben nmt, »egen «2 L M ges. L Mdchen rbanden. "i« ,">rau Lina Faee. >anan, Paoierf-chrlk. VS VA HUW *)---- *--- - • schon jetzt zu tun, und dich als» nichts kosten uns rft allen' geholfen. . n . . m . h-'ho mit Kmu Sattler b:- „Ach, das wäre ja zu scholl! Und in Berttes wann i/uiv ea-iifi, yuiv „-—-15 du mit fo hock trabenden Namen belegst, tft nur tat>achlicher Herzensinstinkt, und der muß m wohl angeboren ftin." » Zimmer soll ich> wohnen dürfen?" . „Gewiß! Oder magst du lieber Ernas Kabinett ?" „Nein — nein — aber wird Mama es er* tauten?" „Ich denke, sie wird nichts ba gegen habem In Retleuegg ivarft du ja io nur das fünfte Rad am Wagen und hier bist du. unsere Königin ! antwortete Bertte an Stelle seiner Mutter eifrige ,^Ja, du mußt es tun, Lotte, bitte nur deine Mama nur heute gleich — dir kann ja kein Mensch etamss abschlagen!" Sie gab ihm einen kleinen Nasenstüber. „O du lieber, süßer Heuchler! Als ob du imt nicht schon sehr viel abgeschlagen hättest!" __ „Nur Dorheiten! Tafür bin ich doch der Mann. Ich habe dich doch zu erziehen!" Lotte wurde plötzlich ernst. . Du — aber wenn Magnus es udArnmmt t Er ist so gut und will dir doch- die stelle ver« '^Jfcm dafür sollte ich ihm wohl dankbar sein," nab er etwas gezwungen zu. „Dennoch, lieber Wildiang, würde ich wünichm, wenn du weniger entzückt wärest von dem Muck, das। mu Graf Santeifelds Protektion in Aussicht stellte!" Q Bertie — was ist das?" rief Sötte ei> sckrocken „Was meinst du denn? Bist du denn nicht auch glücklich, daß wir nun wahrscheinlich schon so bald heiraten können?" Er' strich zärttich über Lottens Haar und blickte ihr tief, fast ängsllich forschend in die Slugen, „Es ist wenigstens das einzige, was mich bat mit versöhnen kann, und nur darum ergab ich mich bisher stumm darein! Aber dmke mal nach> Kleines — würde es bid) denn nicht viel stolzes matten und ein größeres Glück für uns beide fmt4 wenn ich meine Existenz nicht der Pvotettion, iont dem meiner eigenen Kraft verdanke?" Lotte sah ihn tewoffen au. (Fortsetzung folgt.) ib 6oierf,S!nJli.M inbro rl,d,n° urfn &r- Abänderung der Verordnung über Beschäftigung Schwerbeschädigter. Alle öffentlichen und privaten Betriebe, Bureaus imd ^Verwaltungen sind verpstichtet, auf fünsund" zwanzig bis einschließlich fünfzig insgesamt vorhandene Beamte, Angestellte und Arbeiter ohne Unterschied des Geschlechts mindestens einen Schwerbeschädigten und auf je fünfzig „weitere Arbeitnehmer mindestens einen weiteren schwerbeschädigten zu beschäftigen. Der zweite Absatz deS § 1 der Verordnung vom 9. Januar 1919 fallt Ausschluß unzuverlässiger Pe r - sonen vom Handel. Gemäß Beschluß des Kreisausschusses vom 27. September 1919 wird der Metzger und Wirt Heinrich Moos in Lollaü vom Handel mit Vieh, Fleisch und Fleiscbwarett ausgeschlossen. Wegen Vornahme von Walzarbeiten wird die Kreissttaße, Ortsdurchfahrt Lollar, vom 9. Oktober l. F. ab bis auf weiteres 'für den Fuhrwerks- und Automobilverkehr gesperrt. Die Umleitung des Verkehrs erfolgt über Daubringen— Stanseuberg—Odenhausen. Für leichtere Fuhrwerke kann der am Sägewerk Nuhn in obige Orts* durchfahrt einmündende Wicsenweg und die hier • anschließende Lumdastraße in Lollar benützt werden. _, . DerRotlaufbei entern verendeten Schwcm des Mattheis Moritz Ohly in Holzheim, des Otto Seipp in Leihgestern und des Pächters Jakoby in Utvhe ist erloschen. Die Sperrmaßregeln sind aufgehoben worden. Hauptkörungen im Jahre 1919 des Kreises Gießen. Diejenigen Viehbesitzer, welche Fasclllere zur Könmg zu bringen beabsichtigen. „Ja. Sie haben nur alle ausnehmend gefallen und ich 'würde mich herzlich freuen, diesen bravm, vortrefflichen ssNenschen, denen das Leben bisher nur ein sorgenvolles Antlitz zeigte, ein bißchen Sonnenschein bereiten zu können. Aber ich habe noch eine Nebenabsicht dabei." „Eine Nebenabsicht?" „Ja. Errätst £>u sie nicht, mein Junge? Tu hast mir doch erzählt, daß Tante Therese Evelyn nicht empfangen hat und dir gegenüber sogar von einer „Mesalliance" sprach. Dieses dumme Wort will ich im Mim ersttcken und ganz aus der Welt schaffen, indem ich zeige, 'wie ich über deine Braui und ihre Familie denke." „O, Mama, jetzt verstehe ich dich erst ganz!" „Za. Therese Kammeisberg ist viell.'icht nicht die einzige, die so denkt. TaS verletzt meinen Stolz und mein Gerechtigkeitsgefühl. Kastengeist ist eine überlebte Sache. Nattirlich hält: ich ja amt früher gewünscht, daß deine Wahl auf etn Mädchen aus unseren Kreisen gefallen wäre, aber die Hauptsache- ist doch die Liebe! Und von einer Mesalliance kann man nur sprechen, wo der Adel der C-famnuna fehlt. Dieser aber scheint mir in der Familie Losenstein — diese gräßlich: Tante Ada ausgenommen — gerade in hohem Maße vorhanden! Ich will doch sehen, ob es jemand tragt, von einer Mesalliance zu reden, wenn die Gräfin Sanderfeld beweist, daß sie sich solidariich fühlt mit der Familie ihrer Sch'wiegertochter!" Magnus unrarmte seine Mutter zum zweiten Male gerührt. r t , .. „Tu bist nicht nur die beste, ponbern auch bt: großherzigste, varnehmst denkende Frau, bi? ich kenne, Mama! Welck)0s Vorbild wirst du Evelyn in ollem iein!" „Hoffen wir, daß sie in dieser Ricytung eme-3 Vorbildes nie bedarf, mein Junge!" sagte di: Gräfin halb ernst, halb lächelnd. „Wa. malige Kriegsgejanaene mitgetcilt. Allgemein ist zu bemerten, daß die wirtsch.ntliche Notlage bet l)eimgckehrten striegsgefangeucn die e.'.tjcheidends Voraussetzung für eine Zuwendung ans Reichst Mitteln ist; die Bemessung der Beihilfen erfolgt nach durchaus sozialen Grundsätzen. Tie, Interessenvertretungen der Kriegsge;angenen sind mit ausschlaggebcuder Sttmme bei der Entscheidung über Gewährung der Beihilfen durch die Teitt« nähme ihrer Vertreter vor dem Hilfsausschutz beteiligt. Die Beihilfe soll den Kriegsgesangenenl die Wiedcraumahme einer geregelten Arbeitstätig* leit ermöglichen; sie soll möglich!! nicht zur Be^ streitung der Kosten für den Lebensunterhalt ver* wendet 1 verüben; sie ist also feine Unterstützung in diesem Sinne. — Als Stichtag ist der Tag des Waffenstillstandes, der 11. November 1918, feil* gesetzt. Ein ordnungsmäßig ausgestellter Gut* lassungsichein ist die unbedingte Voraussetzung jüt Gewährung einer Beihilfe. Die Beihilfe wird nicht ausschließlich in Barzahlung, sondern möglichst irt Form einer zweckdienlichen Zuwendung, z. B. Be^ Schaffung von Belleidungsstücken, fehlendem Ar^ beitsgcrät usw. gewährt werden. Die Anträge auf Gewährung einer Beihilfe sind durch den heim-» gelehrten Kriegsgefangenen an die örtliche. Sriegöx gefangenenheimkehrßelle (evt. Bürgermeisterei) zu richten. Von der Gewährung der Beihilfe werden Kttegsgefangene ausgeschlossen, die ivegen Landen Verrats reck'tsftäftig verurteilt sind. Die vom Reiche bewilligten Geldmittel werden in vollem Umfange in Form wirtschaftlicher Beihilfen für bic l>?imgekehrten Kriegsgefangenen und nicht für 33ctN waltungsunkosten verwendet. Wegen der Zahlung der Erwerbslosenunterstützung an ehemaligesrreas^ gefangene ist bestimmt, daß eine Auszahlung d ' Erwerbslosenunterstützung während der 8 Wochen, ‘für welche dem ehemaligen Kriegsgeiaugenen Frie^ densgebührnisse bewilligt find, nickfts entgegensteht. Tie miliiärischerseits bereits gezahlten Gebühr* nisse werden auf die Erwerbslose nun ter stütz uns an gerechnet. Zur Vermeidung von Vetrugsver^ suchen wird jede an den ehemaligen ft'riegögefnn« gcren geleistete Zahlung auf der Rückseite des Entlaffungslcheines vermerkt. Der Entlastung^ schein ist deshalb bei jeder Anttagslellung und Auszahlung vorzulegen. Lehru'^k« Mk» ifnff Der Hessische Landkalender, dessest Herausgabe während des Krieges unterbleiben mußte, wird wieder im Staatsverlag erscheinen. Wirtschaftliche Beihilfen an ehe« malige Kriegsgefangene. Die Reichs« zentralslelle für Kriegs- und Zivilgesanpene ii< Berlin hat jetzt Ausführungsbenimmungen über die Gewährung wirtschaftlicher Beihilfen an c!)cn Zentrum erklärt hatte, daß es, und zwar vornehmlich aus polittschen Gründen, für das Neichs- notapfer eintreten werde, war das Schicksal aller Gegenvorschläge im Ausschuß besiegelt und wird es auch in der Nationalversammlung selbst sein. Die Negierungsparteien werden diesen Gesetzentwurf, von dem die gesamten Vertrettmgen des Wirtschaftslebens ohne Unterschied der Partei- stellilng erflärt haben, daß er _ die verhängnisvollsten Wirkungen für das Wirtschaftsleben haben werde, demnächst zustiinmen, und sie werden, wie wir leider befürchten müssen, auch die Unterstützung der Demokraten haben. Schon im Ausschuß hatten sie nicht ungeteilt für den Vorschlag ihres Frak- tionefoliegen auf Einführung einer lausenden Vermögensabgabe gestimmt. Nachdem sie aber in diesen Tagen wieder in die Regierung eingetreten sind, oder ss doch in aller Kürze tun werden, braucht Herr Erzberger nicht mehr zu befürchten, daß sie ihn grundsätzlich bekämpfen werden, obgleich Herr Theodor Wolfi noch vor zwei Tagen im Berliner Tageblatt erklärt hat, mit diesem Manne werde sich die Temokrattsche Partei nicht einmal Ellbogen an Ellbogen photographieren lassen. Die Deussche Volkspartei darf aber auch auf diese Verhandlungen mit Stolz und dem beruhigenden Beimlßtsein zuriickblicken, daß sie es versucht bat, unser Wirtschastsleben vor den schwersten Gefahren M bewahren, und daß sie mit ihrem Versuch nur gescheitert rft, weil sie nicht die nötige Unterstützung anderer Parteien gesunden hat. Trotz ihrer Stellung in der Opposition hat sie auch hier versucht, mitzuarbefteii, und sie wird auch bei den leiteten Verhandlungen, nachdem ihre grundsätzlichen Abänderungsvmsschläge gescheitert find, wenigstens, versuchen, zu retten, was noch zu netten tft, ohne daß sie habet sich ter Notwendigkeit verschließen wird, dem Reiche die Mittel zumfubren, die zur Gesundung seiner Finanzen notwendig sind. XI. Tcutte Ada war ohne Sang und Klang nach Neustadt zurückgekehrss nochtem ihr Evelyn, die es doch nicht ganz mit ihr verderben wollte, te- ftimmt eine Einladung zur Hochzeit versprochen batte. Ms T-Mk dafür versah sie Evelyn vor thver Abreise noch mit einer Geldsumme und alWci ausrangiertem Doilettenkvam. „Tamit du dich in Rettenegg nicht über die Achsel lUtfcten lassen mußt von dieseMhochnastgm Bante. Denn hochnäsig sind .sie, darüber gibt es keinen Zweifel!" , Tie Reise nach Rettenegg war namlrch auf Drängen Evelyns, die fitb viele Annehmlichkeiten davon versprach, beschlossen worben. Vorher hatte die Mutter sie unter hier Augen noch einmal ins Gebet genommen. „Bist du sicher, daß du Magnus wahrhaft liebst und 'ihn nicht enttäuschen wirst später? Bedenke, wie r'urchtbar cs dann für mich wäre, Gasttreund- fchatt in seinem Hanse genossen zu haben!" Evelyn lächelte überlegen. „Was du nur immer für Sorgen hast, Mama Natürlick, liebe id> ihn. Siehst bu das ten-n mdjkr Ja . . aber manchmal, wenn wtr allem find, bist hu doch auch wieder so sonderbar. Mir ist dann immer, ich Sorge machten, würde die Lnftveranternng U Was ''dic^iro lwQidigen Anschaffungen ante traf, w entschloß sich Frau Lofenslem seufzend, ihren feit Jahren ängstlich gehüteten Notpfennig an- ^ereucn. un§ nachher, wenn Evelyn verheiratet ist, eten doppelt einschrcmkm, tagte sie zu Emmy, „und id) werde Frau Sattler, die ja feit langem für ein erstklassiges Stadtgsschatt »r< Das lleichrnotopser. Von Finanzminister a. D. Tr. Becker, SDiitglieo der Nationalverfammlung. Der Gesetzentwurf über das Reichsnotopser ist mm bei Wiederaufnahme der parlamentarischen Arbeiten vom 10. Ausschuß in Behandlung genommen irorben. Die Verhandlungen waren von einer gerate bei Steuergesetzen ungewöhnlichen Sachlichkeit getragen, obgleich die Parteien hier recht gegensätzliche Auffassungen Vertraten und auch innerhalb ter Parteien selbst offenbar Die Ansichten auseincurdergehen. Das Reichsnotopfer nach ter Regierungsvorlage stellt sich bekanntlich als eine einmalige Abgabe, als ein großes, ei li- maliges Opfer des Besitzes dar, dessen Abtragimg allerdings in dreißig, und soweit es auf Grundbesitz entfällt, in fünf zig Jahresraten gestattet werten kann. Sein Zweck ist nach der Auffassung des Reichsfinanzministers zunächst Abbürdung eines großen Teils ter" Kriegsschuld, damit aber zugleich Entlastung des laufenden Jahresbudgets; als Nebenzweck denkt man sich eine Abschivachung der dermalen in weiten Kreisen bestehenden Vec- schwendungssuckst und damit am letzten Ende sogar eine Senkung her Preise. Von der Regierung und benen, die ihren Entwurf unterstützten, wurde mit sehr starken Worten zur Verteidigung des Entwurfs darauf hiiigewiesen, daß politisch'e Grünte die Verabschiedung tes Entwurfs gerate in ter vorliegenden Form unbedingt notwendig rnad ten, da bic Bevölkerung eine stark: Vor- n^gbelaftung des Be.itzes verlange und nur unter dieser Voraussetzung die hohen, indj- veften (Steuern ertragen werde, die man ihr zumuten müsse. Erst die Annahn)e des Notopsers werde auch im Parlament ter Bewilligung von neuen indirelten Steuern die Wege ebnen. Der Reichsfinanzminister selbst hat diese politischen Gesichtspunkte im Verlaufe der Debatte dadurch nnterstrichen und sie mit dem Hinweise darauf verstärkt, .daß er den Ausschuß aufforderte., zu haudelii. damit nicht „die andere Seite handele". Daß svlck>e Ettvägungen und insbesondere die Furckt vor ter Straße bei Betrackttung von in daS Wirtschaftsleben so tief einschneidenden Vor- fdu'ägm, nne sie ter Notopftrgej:tzentwurf enthält, nickt maßgebend sein konnten, ist selbstverständlich. Schreiber dieser Zeilen hat dies gegenüber jener Bemerkung deS Reichsfinanzministers auf das schärfste betont und sich energisch dagegen verwahrt, daß man den Ausschuß ober gar die Nationalversammlung mit der Drohung vor dem Berliner Mob zur Annahme der Regierungsvorschläge zwingen wolle. In ten bisherigen Verhandlungen tes Ans- schusfes lagen drei grundsätzliche Abänderungsvorschläge zu dem Regierungs- mlnnirf vor. Die deutschnationale Fraktion und insbesonterr ter Abgeordnete Hugenberg vertraten den Standpuntt, der GedaniE einer einmaligen großen Steuer sei überhaupt abzulehnen und in vollem Umfange zu ersetzen durch eine Zwangsanleihe, die man normal verzinslich ausgeben könne, deren Zinsscheine man aber für eine Reihe von Jal-ren mit einer starken Zinsscheinsteuer belegen müsse; diese Steuer solle dem Reiche im yanzen die gteidie Summe bringen, wie der Ro- cherungsentwurs, sie würde also zunächst, da man über ein Gesamtergebnis ter Zwang-anleihe von etwa fünfzig Milliarden nicht hinausgehen könne, hundert Prozent betragen müssen, fo daß also die Anleihe tatsächlich mindestens zunächst völlig unverzinslich fein würde. Die Zwaugsanleihe Itfibe vor dem Notopfer des Entwurfs vor allem den Vorzug, daß sie dem Anleihegläubiger ein Papier in die Hand gebe, durch dessen Belnhung er sich Kredit "erraffen könne, so daß also dem Be- triebe nicht die vollen Mittel entzogen würden, wie dies das ReichsTrotopser zur Folge haben werte. Aus der anderen Seite war von dem demokratischen Abgeordneten Henrich der Vorschlag gemacht worden, das einmalige Notopfer durch eine laufende Vermögenssteuer zu ersetzen. Der Vorschlag ging von dem Gedanken aus, daß das einmalioe Notopfer selbst beiStnn- hinrg das Wirtschaftsleben doch zu stark belasten wird, imb daß es deshalb angemessener und erträglicher sei, an seiner Stelle eine lausende Abgabe zu erbeben. Die Abgabcnsätze sollten nach diesem Vorschläge gestaffelt werten und bis zu vier vom Hundert gehen. rWv-A s. |0*01 Ms Freuden berzit. Ich werde Stücklohn b:6>mmcn, und wenn ich neue >Mc>dckle erfind:, was mir sicher gelingen ’nrirb, kann ich sehr viel Geld verdienen, sagte Frau Sattler." „Du willst dich ganz ter Schneiderei widmen, Emmy?" w ,La . ." Emmy blickte mrt leeren Augen in die Ferne. „Zu etwas muß ter Mensch doch gut fein. Und ich brauche jetzt Arbeit . . viel Arbeit, vom Morgen bis in die Nacht hinein, um nicht denken z-u müssen." „Ja, willst du denn aber nicht mit nach Rettenegg?" fragte die Mutter nach einer Pause. „Nein. Wie könnte ich dies dort ertragen! Evelyns Glück immer mit ansehen zu müssen, fremteit Leuten begegnen und tatenlos die Hand: m teu Sckpoß legen! Ich würde verrückt darüber. Ich will eure Kleider jetzt anfertigen und dann, w-nn ihr fort feit, zu Sattlers hm überziehen, wo ick. in Hildas Stübchen wohnen kann. Wir haben das bereits ausgemacht." Noch jemand war nicht entzückt über die Einladung nach Rettenegg: Lotte und Bertie Gevas.- Sie sprachen anfangs nur in Anteutnngeu darüber, bis dann Lotte eines Tages, als sie beite bei Mama Geras, die Lotte schon ganz als Töcktevchen betrachtete, saßen, ärgerlich losbrach: „Es ist zu dumm, daß. wir uns jetzt auf, viele Wicken trennen lassen, bloß damit Evelyn fick in Rettcnegg patzig machen kann. Sie hat es frca- lich gut, beim Magnus wird ja auch dort fein. Ater ich . . ." ' „So geh dock; nicht hin, Lottckvm," sagte Frau Geras lächelnd. „Du würdest uns allen ja Auch fehlen wie ein Sonnenstrahl! Bleib: hier bei uns, ich räume dir Dertöcs Zimmer ein und er ttwett mgfriid'cn zu meiner Schwester üter. di: ;a nur zwei Häuser weit wohnt. Tante Psste hat Platz genug/' Provmzial- VieifatuiMt. Ulf 15. DU. lusj an ünti Wwr., Werg, ■vnafl’lt 12. Ä MW ow. kann, fuchl strahl citantEul HoUmiM, giolmSa.d.Labn."'" äst. Mädchen Silber oder für sm id)L Nab. :i der Äv iftft d. @ie& Anz. iva W. Mlidchk/l ungern Ehevaac nach "Nauheim per lof. ob. od. gefuttot. Boräust. ichftt. 28 v. « chlhkWädlhni fache an Bettiebskapital unbedingt notwendig baten —, soweit ater eigenes Betriebskctt'ftal nicht ht genügender Menge vorhanden sei, die Besckiaf- fnng von solchem auf bem Wege des Kredits erheblich erschivere oder gar ganz unmöglich mache. Dem demokratischen Vorschlag einer laufenden Der- knögcnsabgate haste dieser Mangel nickst an, er müsse aber zu außerordentlich hohen Steuersätzen kommen, wenn diese Abgabe ten erforderlichen Ertrag von 2Vs bis 3 Milliarden bringen solle. Auch die ganz unverzinslickie oder mit 100 vom Hundert Zins-Stener belastete Anleihe-wurde von uns als nickt geeigneter Ausweg angesehen, da eine,unverzinsliche Anleihe, wenigstens so wie die Dinge zur Zeit liegen, fernen Berwägenswert habe und deshalb tatsächlich ter Wirtschaft dieselben Beträge entziehe, wie das Notopfer, ohne daß die Anleihestücke etwa als Deckungsunterlage für fremde Kredite tettach'et und benützt werden könnten. Wtt schtlngen deshalb vor, die beiden Gedanken zu kombinieren, etwa in der Art, daß man zunächst eine etwa zu drei vom Hundert zu verzinsende Zwangsan leihe ausgebe, verteilt nach ter Höhe des Vermögens in ähnlicher W?ise, wie etwa der Regierungsentwurf das Notopfer auf die einzelnen Vermögensschichten verteilen wollte. Ente solche Zwangsanleihe int Ertrag von rund fünfzig Milliarden würde bem Reiche eine Ausgabe von einer Milliarde an Zinsen gegenüber dem ter- maligeit normalen Zinsfuß ersparen ober ihm, wenn Man die Anleihe etwa nominell zu fünf Prozent ausgete, andererseits ater, um die tatsächliche Verzinsung auf drei W.-ozent herunterzndrücken, mit einer vierzigproz-entigen lau feilten Kuponsteuer belegen wollte, einen Steuerertrag von einerMilli« r de j ä hr ti ch bringen. Steten dieser Zwangsanleihe schlugen wir vor, eine laufende Ver- tnögensabgabe zu setzen. Diese hätte'sdann noch, damit genau die gleichen 2V2 Milliarden Er- ttag herauskämen, hne beim Reichsnotopfer, noch rund IV2 Milliarden Vtark mrfzubringen, könnte also erheblich niedri gere Sätze haben, als die laufende Vermögenssteuer, wie sie der bemefratikte Vorschlag anregte. Die Zwangs anleihe, wie wtt sie vorsMugen, würde bem Anleihegläubiger zwar auf der einen Seite zwei Prozent Zinsen dauernd entziehen, ihm aber gleitfßritig ein Anleibestück in die Hand geben, durch! dessen Beleibimg er sich immer wieder neues Betriebskapital soweit nötig, verschaffen könnte, lleterdies gäbe sie dem Anleihegläubiger die Hoffnung, bei Besserung Unserer wirtschaftlichen Verhältnisse und der Fnianzen des Reiches einen Kursgewinn zu machen, wenn sich der Kurs unserer Staatspapiere allgemein wieder hebt. Finanzteil würde mit unserem Vorschlag dem Reiche der gleiche Betrag zugeführt, wie ihn das Reichsnotopfer bringen soll. Wirtschaftlich aber würde seine Annahme alle die schweren Nachteile vermeiden, die das Reichsiwtvpfer ganz zweifellos für eine ganze Anzahl von Betrieben rtetnen und Maßen, zur Folge haben wird, insbesondere die hoben diesbezügliche Anträge umgehend bei dem Vorsitzenden der Körkommiffion zu stellen. 16. Oktober: Grünmgen 9 Uhr, Holzheim 10V$ Uhr, Long-GünS 1 Uhr, Leihgestern 2Vi Ute. 18. Oktober: Hungen 9 Uhr, Inheiden 10 Uhr, Trais-Horloff 11 Uhr, Utphe 12Uhr. 20. Oktober: Obbornhofen 10 Uhr, Bellersheim lll/s Uhr, Bettcnhmrsen l1/, Uhr, Langsdorf 2i/2 Ute. 22. Oktober: Langd 10 Uhr, Rodcheim WUhr, Stein heim 1 Uhr, Rabertshausen 1 Uhr. 24 Oktober : Lich 9 Uhr, Birllar 10* _■ Uhr, Rufttzen- beuu 11': Uhr, Dori Ml 1 Uhr, Eber habt 2 Uhr, Ober-Hörgern t Uhr. 25. Oktober: Hausen 9 Uhr, Garten teich 10 Uhr, Watzenborn 11 »/r Uhr, Steinberg 12' 2 Uhr. 27. Oktober: ('ließen 8 Uhr, Henchetheim 9 Uhr, Klein Linden 11 Uhr, Allen - borf a. d. Lahn 12 Uhr, Groben-Linden l«/> Uhr. 29. Oktober: Steinback 9 Uhr, Älbach 10' Uhr, Annerod 12 Uhr, O open rod 1' .> Uhr, Burkhards fdbcn 3 Uhr, ssteiskirchen 4 Uhr. 31. Oktober: R^qen 9 Uhr, Trohe 10 Uhr, Großen-Buseck 11 Uhr, Mten-Buscck 1 Uhr, Wieseck 2 Uhr. 4. November: Taubringen 9 Uhr, Mainzlar 10 Uhr, Staufenberg 11 Uhr, Ruttershausen l Uhr, Lollar 2 Uhr. Die Konzession als Tienstmann erhielt Karl Schäfer dahier, Neuenweg 42 mit der Nr. 16. * * * ** Das Amtsverkündigungsblatl Nr. 102 vom 10. Oktober entlM Bekanntmachimg betreffend Maßnahmen gegen den Wohnungstnan ?o61 weg.' nach Ulfa. — Bekänntmack.iug über bie Einschränkung des Berbrmuts elektrischer Arbeit. Mas^mhmen gegen den Dohmnigsnmngtl. Die Bürgermeistereien der Landgemeinden des .Greises- Gießen: Daubringen, Grünberg, Grvßen- Lindnl, 5)euchelheim, Hungen, Klein-Linden, Lest o toxi) ibm emowtfen, dir SörreichungKfrist nicht imbenützt -rstreichen zu lassen, um nicht von den aus der 9-ichfinrrichung eines vor^uleMnten Nachweises sich ergebenden Nack.rilen betroffen zu werden. lin*encet*KT, die ihren Pftichlen zur Eni- rritfiung der Nachweise iöftt rechtzeitig neuhge- lluumen, löwien mit einer Ordnungsstrafe bis zu •--*00 Work belegt werden, euch tum gegen Unter« nehmer Orc-nungsstrafe bis zu 500 Mark verhängt werden, wenn die eingereichten Nachweise unrichtige Angaben enthalten. Besuch der Fortbildungs/chulc. Um Zrreisel zu beseitigen, tutro daraus ausmercsam gc- macht, daß im lammenden Winterb-albiahr der Forlbildungsschulunterricht im vollen Umfang wieder ausgenommen.verden muß. Fortbildungsschule pflichtig sind die drei Jahrgänge der 1917, 1918 und 1919 entlassenen BollÄchüler. Befreiung einzelner Jahrgänge wie in der Kriog^eit ist nicht mehr zulässig. Ausgabe von Süßstoff (Saccharin). Für die Zeit vom 1.—15. Cftolrr 1919 wird gegen die Lieferungsabfänrittc 8 der Süßstoff- karte „H" iblau, und 5 der Süßstoffkarte „G" (gefi>) von den Süßswffabgabcstetten in den Landgemeinden des Kreises Süßstoff abgegeben. Es gelangt auf den Abschnitt 8 ein Briefchen unt> auf den Abschnitt 5 e in« Schachtel zur Ausgabe. Mit dem 15. Oktober d. Is. verlieren die Abschnitte 8 bzw. 5 ihre Gültigkeit Nach diesem Zeitpunkt nicht abgeruseire Süßstoff mengen dürfen von den Ausgabestellen frei an die Bevölkerung verkauft werben. Zur Ausmahlungvon Getreide für Selbilveriorger ist die Muhle vm Ishannes Romps XV. in Lang-Gons intb die Mühle von Heinrich Schmitz in Mainzlar zu gelassen nrorbeiL Aivstze und Schule. cd. Esckenrod, Kr. Schotten, 10. Ott. Unsere seit Herbst 1915 verwaiste Psarrst?lle oll in aller .Kürze wieder besetzt werden. — Die beabttchtigte A u ste i l an g un fere r einklassigen Volksschule (87 Kinder» konnte ordS> M angel an einem geeigneten Raum für d« zweite Klasse ,richt duvchgeführt werden. BüchcrLrsch. — Schwarze Schwäne. Gedichte von Wilhelm Biermann. Verlagsbuchhandlung dllerander Grübel Nachs. Berlin. C. 19, Gerrraudtenstr. 18/19. — Ein junger Gießener tritt mit diesem Septen beben zum erstenmal an die Oefsentlichkeit. Sktmmrze Schwäne breiten weite Schwingen Mitternächtig über tiefe Klänge. Tie aus schmerzen werden wie Gesänge Unserer Seelen und vom Tode finden. In ähnlichen Sinnbildern lucht Biermann Gedanken und 3äntmiatgen zu vermitteln, die ibn beschwirrgen. Seine Verse bezeugen eine gute literarische Kultur und haben sich ein ursteüngliches Gestalten gewahrt. Letzte Reife ist noch nicht zu erwarten, wenn auch ruhige Ätatbeü vorherrscht. Bielsach ist Persönliches mit fremden Anklängen durchsetzt und enb- ffültige Formulierung noch nicht gefundeic. In ihrer Gcßimtheit sind aber diese Verse der Bewris eines achtunggebietenden Talentes. Tas Buch wird zweifellos viele Freunde finden. — Grundriß der M usikwissen- schast. Bon Pvoseffor Tr. Hugo Riemann. rermchrie aud oerdelierre ^Lurlngc. 'Wisten- sckaft und Bildung Band 34.) 156 weiten, (geb. 2,50 Ml. Vertag von Quelle u. Pieper in Leipzig — Brückenbauer. Von Ludnng Fm^,. heftet 1,35 Ml. .Stuttgart, Tratsche Verlas^Anstalt). Wettervoraussage für Sonntag: Wolkig bis bedeckt, zeitweise Niederschläge, nordwepliche Wmde, kühl. Letzte Nachrichten. Tie Note des Aarschalls Foch. Paris, 10. Okt. (WB.) Havas. Tic Note des Marschalls Fach über den Rückzug der deutschen Truoven aus dem Baltikum, die unverzüglich abgqanfct werd.n soll uno (vahrschein- lick jchon am^ Sonnabend veröffentlicht roerb.m wirb, bringt Teutschland zur Kenntnis, daß die votc dcl Xintente vvrgesthen m Maßnahmen zur Aussührmlg gelangen werben, toenn Teutschland den BsjehLen der Konferenz nicht Folge leistet. Eine interalliierte Kommissi-n wird die Ausführung der besagten Maßnahmen an Ort und Stelle überwachen. Eine neutrale Kommission über die Ernäh- ningsvrrhälNnsse in Deutschland. Haag, 10. Ott. (WB.) Tie neutrale Kommission, die zum Studium der deutschen Er- nährungsverhältnisscinDeutschland iveüte, werft auf das Nackdrucklühste aus ben hoff- nungslosen Zustand hin, der eintreten wird, nx'rm TeurickFanb fetzt M i lchkühe an Frankreich und Belgien abpeten müsse. Infolge des nurngelnben Vietffutters seien die Milckzuftchven in die Groß- ftäbtc erheblich zurückgegangen, so z. B. in Berlin aus 190 000 Liter täglich gegen 1 Million im Aug ist 1916 Die ÄzlStiestrung von Milchvieh würbe ben Tod von tausenden von Kindern tm Gefolge hoben. Deswegen sehen sich die Vertreter der Neictrolen verpflichtet, mit Nachdnlck daraus zu dringen, daß das Vieh indrt eher ansgeliesert iretben darf, als bis eine ausreichend?, für die Ernährung ber Kinder notwendige Milckzu - fuhr gewährleistet wird. — „Manchester Guardian ' vom 26. 9. schreibt: Ter Geist der Revo- llttion wirb in dem hungernden Volke gezüchtet. Die Bitterkeit und die moralische Entartung wach- sen schneller als die verkrüppettm Körper der kleinen Kirrder. Heringskaus für Dmtschland. Kristiania, 10. Okt. (WTB.) Die Abmachungen über den weiteren Berkaus gesalzener Heringe aus den Vorräten beS Staates an Deutschland wurden heute mittag unterzeichnet. Die deutsch Regierung kaufte nach diesen Abmachungen alle Vorräte des iwrwcgischen Staates an Großheringen, Frühjahrsberingen unb Fett beringen vom vorigen Fange, im ganzen 7 70 000 Tonnen, sowie 100 000 e ilg- lischer Heringe. Für den Vorschuß der Kaufsumme, die im aanzen ca. 331/» Millionen Vrronen beträgt, erhält die deutsche Regierung Kredit nack gewissen näheren Bebingungen. Das Lararettwesen in Teutschland. Berlin, 10. Okt. (WTB.) Im Haushaltungsausschuß der Nationalversammlung teilte der Neidisardeitsminister Schlicke zur Frage des Lazarettwesens mit, baß bie Reichswehr künftighin auf eigene Lazarette ver- zich.tet. Tas ganze Lazarettwesen fei langsam im Abbau begriffen. Drohender Konflikt in der Ehenmitzer Metallindustrie. Berlin, 11. Okt. Ter „Bert. Lokalanz/' meldet: In der Chemnitzer Metallindu- ft r t c oroht tv- ernster Konflikt, bi der Xj* rifnertrag gekiuchigt worben ist. T:.> Industrie)Lear neilen teibwik* niedriger? Löhne zahlen als höher. Tic Regierung will eingreirn. sobald dir Lage irgentane kritisch.rnrd. Beschlggnähme eines illustrierten Pauwhlcts. Berlin. 10. Ott. ..WTB. Der Staatsanwalt ließ die neueue 'Jiummcc der iltustrirrten Wochenschrift „S a t ü x" beschlagnahmen. Gegen Herausgeber, Verleger unb Dnlcker wurde gleich« 'ritig Strafantrag gestellt. Das Blatt befaßte sich mit der Perlon des ReuhSprändeMen unb anderer Mitglieder der Regieruna in Wort und Blld in einer Weise, die mit volttiscker Satvre nicht bas nnnbeMc mehr zu tun bat, sondern von einem Tiefstand des Geschmackes unb cuwr Unanständig- leit der Gesinnung zeigt, die im Iuteresse der Reinigung der pofftisclien Atmospterc ein sofortigem Ecnschretten crioje:lidj mack:c. Zur BerMtlung der „Lusittniu . Berlin . 10. Ott. («olff? Nach bei „acntsch. Allg Ztg/^ gibt die ,^5hicagv Trvc bune" eine Unterredung ihres Vertreters mit dem Grafen Bernstorfs wieder, ök u. a. folgend- Aatßerungen über die Versenkung der „Lusitania" enthält: Da die deutsche Nota vom 16. Februar 1915, die die Vernichtung iedes feindlichen .Kaufiahrteischisfes in der Sperrwnif anlündigte, der amerikanischen Re.penmg die er-< reartetc Warnung an ihre Bürger, mdxt (än-iiT auf feindlichen, txc Kriegs?,one passierenden Sckiif^ fen zu fahren, nicht entlockte, beschloß Dr. Dem bürg, der damals in Senhor! war, deut amerikanischen Bürgern btt auf bat britisches Schissen drohende (Gefahr dnrck eine Zritungsn amwnee zu unterstreichen. Ich entsprach, nnewöhl ich wußte, gegen die dipkomati'chen (4cbrlpgen-4 beiten zu handeln, seinem Wunsch- So rrfdiiem die bekannte von der deutschen Botsduifk unter-« zeichnete Warmmg an bie über oct ?b'nseichen^ Der in der „Worldc Work" veröffentlichte Bericht Ra t h o m s , baß bie Botschvfl am 29. April einen sunktentelegraphischen Geheimbeie!-! erhalten habe, eine derartige Annonce zu veröffentlichen^ ist Erfindung. Es bestand niemals, wie mir von maßgeblichster Stelle ven'ichert wvrdc, i*tn be-i stimmter Plan, gerade die „Lusitania" aus jener Reise zu vernichten. Kameraden des verstorbenes Kapitäns Schwieger versicherten mir aus das Bestimmteste, Schwieger habe nicht, als er den verhängnisvollen Schuß abgab, genmßt, daß cd die „Lm'itania" torpediere. Ein Stratzenkampf in Neuvork. Berlin, 11. Ott. Nack bem „Lakalanz.^ Hot in Neuvork ein heftige Straßen tampf z.-viscte« Polizei unb Anaräffsteii slvtto< l,iid,n Tie Uriack« dazu war der Ailsuand der ö-^sennrbeiter. An der Schlacht beteilie,/n «ich , t;va 5000 Anar« ckisten. ' Besse wirkt ii.schmeclrf Pascossan, pes. gesch. x Unentbehrlich bei lehwashan u. zertlekieWIMeae» Kindern, stärkend und &ppeütanjeg-*ud. aukel- n. knocken bilden i, hervorraffende Erfolffe M der Anwen- Rrpfifljn^o l!slk! Sehr ,elcbt u duner gegen ut,iUluieuv UJli ItUUtliUv. angenehtn zu nehmen. 1 Schachtel ausreichend für etwa viel Wochen, M.3.—. In heben in Apotheken n-Brogeriee. Neuapostolische Gemeinde tyotteSbieitfte: Sonntag nachmittag 3V, Nhr 7905 Mittwoch abend *' 3 Uhr. Ztaötmiffion Giehen, Lcberftr. u Jeden Sonnlag Al»end W, Uhr Religiöser Bortrog * Mittwoch 8‘ , -ibclltunbe Jedermann herrlich willkommen. ,0WD Behördliche Anzeigen. Bekanntmachung. In unser Genossenschastsregister wurde heute eingetragen der Eisenbahner-Helmstätlen-Verein, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht zu Gießen. Gegenstand des Unternehmens ist die Beschaffung von Bauland und die Errichtung von Wobrmngen tüt Eisenbahnbedienstete, wobei jegliche Spekulation zu verhindern ist, bie eine) Verteuerung der Wohnungen zur Folge hat. Dir Daftsimrme beträgt 500 Mk.: höchste Zahl der Geschäftsanteile 10. Zmn Vorstanb ist bestellt: Fritz Landmann, Werkmeister in Gießen, Wilhelm Anton, Materialverrvalter daselbst. Christian Gruber, Eisenbahn-Unterassistent in Ach, Karl Seibert, ScbreibaehUse in Großen-Anden. Georg Hübner, Bahnmeister in Gießen, Heinrich Bechtold, Weichensteller daselbst, Otto Röbmig, Lackierer da- selbst, Emll Niederhausen, Lokvmottvsührer 5a- sclbst, Hugo Stahl, Wcrftneister daselbst, Ludq wig Scher, Eisenbabn-Betricbs-Jngenienr daselbst, Kari Lncl . Hilssweichensttller dasllbst, Ludwig Loh, (Strfdcnarbeiter in Dutenhofric, Philipp Pauln, Ueickahngehilse in Giehen. Das Statut ist am 10. Juli 1919 errichtet. Die Bekanntmachungen erfolgen unter der Firma der Genoffensckaft int Gießener Anzeiger. Das Geschäftsiahr ist das Ka - lenderial/r. Die AUlenserNänrngen und Zeichn mmgen für die Genossenschaft müssen durch mindestens 2 Vorstandsmitglieder erfolgen. Die Unter» zeichnenden habe,» zu der Firma oder zur "Benennung des Vorstandes ihre Namensuntersduift binzuzusügen. Der Vorstand vertritt die Geiwsseli- schäft gerichllich und außergerichtlich. Die EinsicÄ der Liste der Genossen ist während der Dienst- stunden des Gerichts Jedem gestattet. 11547B Gießen, den 16. September 1919. Hessisches Amtsgericht.______________ Bekanntmachung. In uuser Handelsregister Abt. A wurde heute bezügtich der Firma Wühelm Hamel, Gießen ecn- aetrageu: Die Firma i)t oeäuderl in „Automob,!- fcntrale Wrltelm Hamel, Gießen". 5)ie Firma mit Wirttmg vom 1. Ottoder 1919 ohtie Aktiven unb Passiven auf ben Kaufmann Hans Gießen übergegangen. Gxßen, ben 1, Oktober 1919. 11551B Heisisches Amtsgericht. nuten. 11550B wn 1. Oktober 1919. 5>esstjcheS Amtsgericht, Bekanntmachung. t^tser Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen die Firma Gebrüder Brückel, Lang- Atzlln L^>^rt Brüdel, Spengler und SuJ ^ruud, GkftronrontciLr. beide in Lang- Bckanutmachnng. In b?nt Kionkursverfohren über das Vermögen des NarAässes vrnt Hanptrniirn Walter K>ch zu Gießen ist zur Abnahme ter Sck^ßr.'chnung des VvtUalters, zur Erhebung uxt Etnioeickiingen drauher Haftpflicht zu Beuern eingetragen Ti' Genoifensdraft hat sich in eine Lolche mit be- sd ränher Haftpflicht umgtroanbelt. Tie Firma lau tot jetzt „Spar- und Vorschußnerein Beuern H futgetrageme Qfenoffenfdiaft mit be-chrankrer Hist- 115488 ben 1. Oktotz« 1919 Hessisches Amtsgericht, Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde beute bezüglich der Firma Eduard Kliickel, Gießen ein- getragen: Die Firma ist mit Attioen und Passiven rntb tem Rechte ter Wetterführung der feitl)erigen Firma auf die Kaufleute Karl und Friedrich Klrnkel mit Wirkung vom 1. Mai 1919 an über» gegangen. Die offene Handelsgesellschaft bat am 1. Mai 1919 begonnen. Tic dcm Gustav und Kerl Klinkel erteilte Prokura ist erloschen. 11553B Gießen, ben 30. September 1919. ___Hessisches Amtsgericht.______________ Bekanntmachung. Bei der Verlosung der am 1. Januar 1920 zurückurat)lenden Schulbverschreibungen der Stadt Gießen sind gezogen worden: a) vom 1 893er Anlehen. Lit. L über 2id bit burd: 9e/ ftUuß vom 30. September 1919 r.,m x»n m ftäL-t. Beamten-Bereinigung in A.si^d iuitonnten Sd stds pruch vom 19. September 1919 etenfalls ongen^mmen. 11662 o Gießen, ben 9. Oktober 1919. Ter Sckiichtungsaueschuß ber Provinz Oterteffen. Raab, Redtsanwitt, als iteschäftssüyrer. Bekanntmachung. Durch Beschluß des Krersoussvom 18. September 1919 sind die früher f-ltgefetzte» Preise für Obst ter I . Sorte von 60 Pf. auf 50 Pf. IL „ „ 40 ,, „ 32 „ IIL „ „ 20 „ „ 15 „ ermäßigt worden. Die Käufer, denen am 18. unb 19. 2ep:erntet Aevfel zu bex ersten Preissätzen verkauft Worte« ftnb, können unter Vorlage des Qirit'icrtcn '3e- ftdlidKnrs am 13. und 14. Ottober b. Is vor- mittags von 8—12 Uhr mrb nacknffltag: von 2—4l/j Ute in ter TurnhaNe ber Siabtinäbdrwi schule. Schillerstraße 8, den Ausgleichbetvag zurück^ empfangen. 11629D Der Kreisbauinspettor des ShtücB Gießen. EellariuS.____________________ Bekanntmachung. Montagden 13. Oktober 1919, vov» mittags 9Vs Uhr beginnend, werden in beit Waldungen ber Stadt Gu?nen im Distritt des Forftwarts Geisel dahier (Abt Strauch 105«, 105b, Brand 110b, 110c) versteigen: 271 Fichtendcrbstangen 1. Kl. mit 25,73 Fünt« 709 Ficktenoerbstangen 2. Kl. mit 23,63 (jitnu, 419 Fickten reis stangen mit 5,02 Fftm. Zusammenkunst soll am alten Steinbacher Weg, 1. Schneise, erfolgen. Gießen, ben 3 Oktober 1919. 115008 Trr Otexbürgenneister.^I L.: Dr Rosenberg. Akadem. Gesangverein (temlschtcr Chor) Uebungslokal: Großer Hörsaal der Universität. Beginn der Proben Montag, 13. Okt., abends 8 Uhr pünktlich. „Deutsches Requiem von Brahms“. Musikalische Damen und Herren, die sich als Mitglieder oder Gäste beteiligen wollen, sind willkommen. — Neuanmeldungen nimmt Herr Professor Trautmann in seiner Wohnung, Moltkestr. 6, oder abends im Probelokal entgegen. 11541___________________Der Vorstand. Mldferm Oiste und WÄ. Das Datum unserer VersammlungSanzeige in Nr. 10 der Biene ist falsch. Die Versammlung findet am 19. d. Mts. itt Gietzen statt. Tagesordnung: „siebe Biene". Leibgestern, 10. Onober 1919. 11648 Bun- Auf zur Kirmes nach Ober-Bessingen! Sonntag Den 12. Llt. findet in 8ber-Besfingen Kirdiweihfeff statt, wozu freundlichst einladen 019463 Die BnrsLensAst. Ser Eastmrt Jnkb. Fidele Burschenschaft Treis a. d. Lnmda. 019000 Sonntag, den IS. Oktober Großer Theater-Abend verbunden mit Bal! und Verlosung Zur Aufführung gelangt daS reizende Lustsviel: Pension Schüller. Lustspiel in 3Akten v. Karl Laufs. Unter gü.tger Mitwirkung des Herrn Direktor L. Hildebrandt vom Neuen Theater Darmstadt. Preise der Plätze: Sperrsitz nummeriert 3.— Mk. Ucbrigc Plätze 2 — Mk. Große UeberraschuiiP. Feenhafte Beleuchtung. Saalpost. ?aalöffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. ■MBBiäHBrämiilfTinMiriNSiumii m।innnfw ■*** Emst Gäebeäer I Bergwerke und Effekten Q Siegen i. W. 11274V 8 führt kulantest Aufträge im Kohlen-, i Kali- und Erzwerten an den Kurenborsen in Essen u. Dhsseldcri aus. 8 ; Tel. Nr. 38 u. 1536. Telegr.-Adresse: Bergwerke. AöI meine Sehritl-Renheilen ertaube mir besonders hinzuweisen Julius Schulze. 11655 9555 8 Achtemg! Achtung! Heinrich Ferber. 019851 Kaufe ttetS Trieb Meerrettich a- d. höchst. Preisen. WneS Tklcsoii Kicficn 388 11676 isihta :: MwMi Maler-, Anstreicher', Lackier- sowie Weissbinder-Arbeiten werden sauber, pünktlich und preiswert auS- geführt. (Lackierungen mit bestem alten Fricdci6»lack). uu< A. Belitz, Liebigstr. 83, Tel. 2134. Tresse Montag den 13. ©ft. mit einem Waggon Weißkraut, Rotkraut M Urdijsen au den billigsten Preisen ein. Berkaus Walltorstr. Gastbauö zum Schwanen, und Lindengafie 12. Auch empfehle ich mich zum Zkrauteinschneiden. fotekyWagen 6/20 PS mit Verdeck und Glasscheibe, 1912 gebaut, 2 Jahre gefahren, mit Ersatzrad, 2 Schläuchen, 2 Decken, gründlich durchrepariert und neulackiert, betriebsfähig, billigabzugeben. Buchdruckerei Nitschkowski Ludwigstr. 4 :: GIESSEN :: Fernspr. 724 All Waggon Wedeln, Rotkraut, Weißkrallt, Wirsing, Karotteu, Kürbis uub Pserbkiuohre» fiir den Winterbedars von Drontag 8 Uhr an zn baden bei billigsten Preisen. Bestellungen fiir Wiuterware frei Hau«. 111649 Kunst jtfics Lmtm Trieb-Mttmttich. Frau Frosch, Nenstadt 19 Telephon 2133. Ich bin als Rechtsanwalt boim Landgericht der Provinz Oberhessen in Gießen zugelassen. Rechtsanwalt Dr. von Helmolt, Friedberg i. H., Hanauer 8tr.1L. 116600 N #, L vcDitetralzeniLPolstßiinöbel Auiameitens?» «SS» "»FRANZ BOCK Verlobungsbriefe Verlobungskarten aparte Muster groBe Auswahl RchlchZerßeißming hchseillßtt Htkrschchs-Möbel als 1 kompl. Salon (v. Bembe, Mainz), schmarz i. blau Seidendamast, best. aus: 1 Sofa, 2 Sessel, 6 Stuhle, 2 Tische, 1 Vertikvw, 1. Moten-Etageren,, 2 Säulen m. Figuren, 2 Säulen in. Blumenvasen, 1 Soscckisien, 1 Fuß- bänkchen, zugeh. komplette Portieren fiir drei Fenster inti> desgl. Neberportieren f. 2 Türen, gut erhalten, fast neu, hocheleg. Garnitur. Außerdem: 2 Spiegel, 1 Trumeau, 1 venet. Spiegel, 1 Wandbrett unter Spiegel, l Nähtisch, 2 Kronleuchter, sowie Basen, Jardinieren, Figuren, Leucksier, Bilder, Vorhänge, Rouleaux, 1 Polster-Nachtstuhl u. viele sonst. Nippes-, Ausstell- u. Gebrauchsartikel usw. Ferner: 1 Paar Iagdstiefel, Vorhemden, Kin- derkragen (reinleinene), 1 Babpkorb mit Gestell, 1 Honigschleicher, 1 Kinder schaukel, 1 Zither, 1 Harmonika, 1 Trommel nebst vielen anderen Spiel- u. sonst. Sachen. (11659 Die Versteigerung findet b e st im m t D i e ns- tag den 14. b. M., nachm. 2 Uhr, in dem Rest. 5. Pfau, Neustadt 55, statt und kann Besichtigung vorher, vormittags 10 bis 12 Uhr, erfolgen. L. Althoff, Tel. 230. STRICKJACKEN reine Wolle, in schöner Auswahl, eingetroffen. HOTEL EINHORN Lindenplatz 1 empfiehlt sich für vorzüglichen preiswerten Mittagstisch sowie reichhaltige Abendkarte Essen im Abonnement. Dortmunder Union, Münchenor und ' hiesige Biere. Gut gepflegte Weine. blliiiieli in guten Qualitäten eingetroffeu. 11654 Julius Schulze Heu,Stroh,Hafer und Viehfutter offeriert 116 i. $h feiiien scsMt. Angebote mit genauer Angabe der FahreSzabl unter F. B. -6864 nti Bnfloil Jlnr IV Nr. 273l/10 Hofreite 174 qm F-lnr IV Nr. 272»/,» Grabgarten 284 qm II. Haus Labustrahe 14 2X5 Zimmer mit Zubehör, einem neuer- bauten Stalle und 2x2 Zimmer mit Zu- bebör als: Flur 38 Nr. 264 Hofreite 789 qm Flur 38 Nr. 265 Grab- • garten 1071 qm Flur 38 Nr 272 Grabgarten 383 qm Flur 38 Nr. 283 Grab- «orten 139 qm 1210 qm Grabgarten liegen an zwei Stratzen- tronten und können als Bauplätze Verwendung nnden. Letzteres Anwesen eignet sich besonders zur Errichtung einer Fabrikanlage. Die BersteigerungSbe- dingungen liegen auf dem Ortsgerichtsbureau offen. ® i e 6 e n, den 9. Ok- kjrj p?. zu uert. . mmm Frankfurter Straße 33 Haud Goetbestr.48» 4X4 Zimmer mit Zubehör als ui kauf. nei. Angebote au »eil, Schnlstratze 3. 0,MSi Die Auftraggeber kleiner verlanss-Anzeigen werden aebeien, unter allen üer< art yen Angeboten ihre Abreise i Straöe, fia u? nurnmtr unb Stadt» D>etb)zu verössenNichen. Soll die nbrejse verbeckt bleiben, Io wolle man ^christliche Angebote unter der yiiieigenniimmer fordern. Äiii-Klmst über Adressen u s. f. durch di- Geschäftsstelle kann Nicht erteilt werden. | Verschiedenes! Freimlligt KüicrocrfieigerMg. Auf Antrag der Erben der Daniel Wiechard Eheleute von Gietzen werden zum Zwecke der Auseinandersetzung des Nachlasses am DonnerStagden 16. C?= tobcr 1919, nachmi« ta«S 3 Uhr auf dem hiesigen Orts- gericht nachbenannie Lie- genscbnsien öffentlich meistbietend versteigert: Kinder schaukel zu kauf. ges. Schr. Angeb. u. 019633 an d. Gietz. Anz. 1 KehrplatteiQ- ßteisekvffer zu kauf- ges. Schr. Angeb. mir Grütze und Breisang, u. 019670 an d. Gieh. Anz. 2 gute mittlere Russenpferde AU uert. Heini*. Kink, 019403 Hattenrod. Ein starkes zugfestes *2 Pferd ™ auch für Landwirlsch. fehl’ geeign., steh: zu verk. bei II. hensfr HZ. oioMo Burkhardsfelden. i privat- Canzunterricht einzeln und in Kursen, auch in modern enTänzen, erteilt zu jeder Tageszeit reschmiüt, Tanzlehrer Wetztteiugafie 31 L Jg.D?ann ivünscht Unterricht in englischerSvrache morg- zwisch. 9—10 Uhr. Ang. m. bitt PretSaug. u. 519 au „e»erio" Mitleid. Ann.-Erv. Gieße«. 0,Ä71 für Herrenvelz preiswert zu verkaufen Sckriftl. Angeb. unt. 019584 an den Kietzener Anzeiger erbet. 6»D*erh. Winterhut Mm zitßt r« MSÄÄ? oiimi Arofdorfcr Ttr. 1. 019*w Stepbaustr. 41 III. ZitMbtlk auf LiMhl zu verkamen. 019631 | "retswert abzugeben. Leihgestern, ZahlgasseiL. j Walltorstr. 12 Kaufe jeden Poften Mehl-, Zucker-, Frucht-, Reis-, Kaffee- nnd andere Sacke au den höchsten Preisen. Angebote an M. Mühlstein, Giene», Sackgroi;- bandl., Sclterswra 83. Telephon 532. 018917 1 dicken Dauien'.llMrel u. 1 Dopyelip. Kastenwaii. zu verkaufen. 019501 Zu etfr. SSwenaasic 13. Herrenstoff neuer, wollener, f. einige An.üge, mi verkaufen. oi6^ Mittelweg 24 p. L Gebr., aber noch guterb. ChaiseisnMS s.ssst billig abzugeben. 019624 A-terweg 29, Revenh. "Ästrachau-Jacke wie neu, ger. Form, 75 em lang, preiswert zu verk. Wetzsiernstr. 44 I. r. Verschied. Paar Herrcu- u. Dameustiesc! zu verk. owi9 Babnbosstr. «5a. Pastorrnbirnm gebroch. Obst, werden zu Tagespreisen abgegeben. 019554 Ludwigsiraike 1. Emen größeren kosten gute haltbare Wirrterdir ncn, einigt Ztr. Schnttclzwetlchen, Taseläpsct sowie Sirßäpsel zum Dörren zu verkauf. Schr. Angeb. u. 11363 an d. Gieß Anz. rKsufgesuclie | BauM mit Porten än ersiklafs. Lage, alles als IGanen neu hergerichtet, Au vert Vermiuler verbeten. Schristl. Angeb. u. 019655 an den Gien. Anz. Gartengelände von 600—1800 qm Grütze mit Obitb. z. verk. Näh. 019385 Lrcdneritr. IG L Dameuklcid billig. 019647] Walltorstratze 45p019j93 Tcdtllerstr. Ä9II. zu kauf. ges. Schr. Angeb. u. 019611 an d. Gietz. An.z. 6»ttr^em«litüiiiea zu kauf. ges. Sckr. An geb. u. 019662 an d. Olietz. Linz. kiterhch. gewißes zu kaufen gef. Wittich. Bahnhüsen 30. 0t%63 PMnfiiihesS.Kü-fik guierbalten, zu kauf. gef. Schr-ftl. Angeb. m. Preis u. 019117 an d. Gietz. Anz. gsÜtrsD m ^riedensbereif. z. verk. Georg Laug, Maschtnen- und ,>ahrradhandlung. Gardenteicb OIO«« Gfetzener Stratze 40. Sehr giiierh. Tafel- klavler billig zu verk. 019622 Schottsir. 15 l. r. Gnte Laute mir Futteral für 150 Mk. zu uert Ztlcin-Liubcn, 019576_____Sieinstratze 29. Sine Nichiplatte neu, ans Stahl, 1 mXSOcm X4 cm m.Holchock z. aert Näi>. durch Seiar. iSeiler, Schlosser, Butzbach (xx), Grotze Wendeliir. 45. H"74 1 Sauerkraut-Stünder ll5ich.l,lObstpreffc,lgold. Nbrenarmdand vreisw. au uert bei H.Schneider, Neuen Baue 3. 019659 Aenarlnm 70 lg., 50 6 r, 45 h. m. Inh. evtl. m.Tisch, 1P- Arboitisehohe®r.4220ca- v.nos nebst Not., 1 Klapp- Eylinderhnt z. off. (oorm.) tltoe8 Roonsir. 32 p. rfor (öut. Grabend» *>.4 6:4, a.d.Franks.Str. gelegen, zu verkaufen. OIWW Niegelpfad 38. UackKieinhiluMchen kiachwerk m. Balkendecke ist zu verkaufen. 11568 Birkcnst o cktk Schneider Wcg^nNusgabe meines Betricocd verkaufe ich: Eine koutpl. moderne Breunerei"<§iurichtiing (Suvfcn 1000 Ltr. Manch- intim. 1 guterlialteneit Landauer, i Lspäuner U'jaiicitßeicbirr, ca. 5000 in Stacheldrat-t, ca. 150 m Masure» brnbt, 1 Düngerstreuer iWe'.tsalia, 31/, m breit), 1 tüetreidemäber, Ableger, 2 Garbenbinder, 3 Gradmai,er, 1 Kartoffelerntemaschine , 2 Pferderechen. Die Maschinen sind alle in sebrgnt. Zustande. E. Vetter, Hof Hermannsleio b. Wetzlar. Zu verkaufen: Ein vollständiges Bett, einzelne Bettstellen, ein Herren aazug, dunkel, für nnttl. Figur (50 Mk), verschied. Äerreurökke, sowie (schwarz) m. 6 Lederstühl., fast neu, preiswert z. oer- kmifen. Schr. An geb. unt. 019042 an den Gietz. Anz. 1 Schreibtisch 3'/, m lang mit Glac-ab- schlutz für Banken geeignet z. vert Schriftt-Ang. u. 019666 a. d. Gieh. Anz. erb. Efimmgtt (StiMjerii, schw.W'nterjacke- Gr.44, z. vert1,19161 Mol'kcftr.0. Wttiß gcdr. Oft» (Dauerbrenner) zu uertf. 11,89 Blockstr. 16, Laden. Ein schön.Herrenwinter- mantel zu verkauf. Schr. Angeb. unt. 019582 an den Gietzener Anzeiger erbet. Neuer Nlfter Gr. 1,75, vreiSw. zu vert 019590 Steinstrafrc 49, 6 säst neue Herrenhemd. (Sbückenschluh), s. miiüeve Figur, preiöw. abzugeb. 019588 Steiustr. 73 III. 4 Manis'.,Falz.SiaUO n. Jäckchen i.SZinö. u. 3 b. 10 Jahren, Vorhonghalter in Wolle u.Nofeuen, alles noch saft neu, zu verkauf. <•11697__Buddrftr. 2 p. Ein Anzug sowie blaue u. schw. Hvse Eis schr züitttÄM m. F. zu vert Schr. Ang. u. 019634 an d. Gietz. Anz. 1 Paar schwere Arbeits- schnhe zu verkamen. dec«- Neuenweg 30 IN. Fast nenorFraek sür starke .vinur zn verkauf. owh SolterSweg 2 III. IP. neue KatibonGchaärsl. Nr. 35, 1P. weitze amerit S9hBär3li5$ol mit Gummi- sohl.Nr.4v, IP.langeLvrr.- S’ieiol Bork. Nr. 42 zu off. oiwio (?belttr. 9 H. p. Modef. Plsischmatelott jugdl. Form, sowie weitz. Tibettkraaen ». Muff, ,'ast neu, sehr billig zu vert Steinttr. 59• 0190 s« Emser Krüge oefl Flaschen zusammen cn. 500 Stück, billig abzug. Schr. Ang. u. 019609 an d. Gietz. Anz. 1 Nock und Weste, ein SmoLrngNocku.We'ie, (fast neu) zu verkaufen. 11666 Neuenweg 50. 1 P. Laagichtite, Nr. 44, 1 P. hanügearb. KlnSer- sttalBl. Nr. 28, zu verkauf. Qi#«« Bruchstrade 13» tt. andere feine Birnen hat abzugeben Len», ?. Neschsch teilnehmen. 019591 _______Sieinstratze 49. Guter bürgerlicher MiMß- ».AbenM EST-'»U 2 Mk. 018,0 Gasthof Sauer, am Oswaldsganen. Stärkewäsche wird zum Bügeln angenommen. (?nt lie Bock, 11170 Wilsonftr. 4II. Zm Bügrelti von Siärft» 3. Lkibwüsst in und nutzer dem Hanse empfiehlt sich U. Felber, Bruchftr. 16. 019570 Gut erhaltene 018171 Adltt-schrcibMsifiist für 1—2 Monate zu leihen oder zu kaufen gesucht. Angebote u. Rr. 523 an „Hcrso", Mitteldeutsche Änuonc.-Exved. Gietzen. 3—4000 M. sofort gegen höbe Zinsen und doppelte Sicherbetl gesucht, sckriftl. Angeft u. 019628 an d. Gietz. Anz. AküMlklblmrTihsl auf der Krosdorfer-Str. nahe bei der Stadt verloren. Abzugeben gegen gute Belohn, bei Särtner Schmitz, Kroliorler 31r.44 MIllllMIMWMMttüNMV Valoren rotbraune Brieftasche. Znh. Leaitimat.-Papiere. Geg. Belohnung aus dem Pellzaiamt abzug. 00667 «MIliiMMMMMM V erloren am 29. Sept, zwisch.Ebel-, Klinik- u. Franks. Strotze ein Ring m. 3 Schlüsseln, Abzug, geg. gute Belohn. Ebelstratze 41II. 01,666 Aufgebot. 1 'Das von und au?ne» stellte Einlagebuch Nr. 17851 über Mk. 2752.15 aus den 9iamen Joh. Meis- singer für die Krieger- kameradschaftGietzen. jetzt UnterftÜsinngssondS der Kriegerkameradsch. 0)letzen, verfügungsberechtigt Karl Wiegandt, Gietzen ist abhanden gekommen. Wir fordern den Inhaber des EtnlagebncheS ans, dasselbe spätestens innerhalb 6 Wochen von heute ab uns vorznlegen, widrigenfalls dasselbe für kraftlos erklärt und dem Einleger ein neues Buch ausgestellt wird. "670O GewerbebaukzuGietzen t. G. m. b. H. Arnold. Walther. Klein & Stiefel Maschinen-Fabrik, Fulda GA Holebearbe Pune* Slaschlncn 1065D jeder Art für Schreiner, Wagenbauer, Sägewerke. Beste Ausführung. Ausstellung Giessen 1914: • Goldene Medaille. WWmWWSii I pikierte, extra schöne Brachtpfianzen, Vorrat 30000 Stück, 100 Mk. 5.-, per Stuck 6 Psg. ErdbeerpHanzen pikierte, sehr stark, unt zu räumen empfiehlt billigst Gärtnerei Dünger*. Gietzen, Marburg. Str. 67 WWW 11111 uwms9S Lichtspielhaus - ■ ■ ■ Heute ■ ■- l ranTführung Die Verführten 6 Akte von Wan* Hy an. Jugendliche haben keinen Zutritt. _,#/■ 3. J. N 1 Uai Gießen (Steinstraße 50), 12. Oktober 1919. Statt Karten! Gießet Gießen (Kaiser-Allee 24), 12. Oktober 1919. Hutzdorf Verlobte GroßeN'Lmben, im Oktober 1919. Verlobte Weilershain, 12. Oktober 1919. nmi Statt Karten! Gießen Dießen (Bahnhofstraße 29), 11. Oktober 1919. Gießen, 11. Oktober 1919. 019189 verkauft Marie Schattier Ludwig Braun Emilie Fischer Richard Sann Lina Balser Georg Wink Verlobte Eugenie Pascher Hans Guldan Verlobte Groß-Dieberau t O. Oktober 1919. Christian Hofmann Lina Hofmann geb. Dapper Vermählte Maria Levi Manfred Rosenbaum Verlobte Ihre heute vollzogene Vermählung zeigen an Ernst Fleck und Frau Emilie geb. Stroh Emilie Appel Adolf Diedenkapp Verlobte Gießen, Wolkengasse 18 11. Oktober 1919. Wirsing, Rotkraut, Weißkraut, Cücr« ird. Kohlrgben, tzlelberübe«, Sioterüben Hardt-Hof, Teephon 98. »r* (drönere Poften frei HauS. Emmi Köhler Willy Brinkmann stud. rer. electr. Verlobte Richtenberg L Pommern 5. Oktober 1919. Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Katharinchen Dingel Ludwig Wagner Mainzlar Mendorf a. d. Lda. im Oktober 1919. Großer Hörsal, Universität. IPatent-Anwalt 4. Programm: Gesänge von 11393c Chailier abxuholen. Caie Einhorn eieee» Künifler-Konzerf doppelt Ergcbenst Han* Kirsingcr. Zutritt frei! umC empfiehlt 11381 CS ladet freundlichst ein 019577 Franz Scheie« Gesunder Junge angekommen Kaiser-Allee 47. Sonntag den 12. Oktober ssartirr!erlrLi!!m i Anfang 4 Uhr. Es lobet höflichst ?üi - ES lobet höflichst ein Herso* Aieoacee-Exw. Gießen^ Franz Nathcuow 019887 Nur Wt Mtefwfirate 38 8*rn|prft$)er Ur. 1270 Nicht mehr Wa74o«1tratz« 77 1. 2. empfiehlt eich zur Insera envennittlung für alle Zeitungen u. Zeitschriften für hier u. auewarts.“*'" Am Klavier: Mark. Mark. Eintrittspreise: Nummerierter Platz 3.- Unnummerierter Platz (hinlere Reihe) 2.- Ulndenplafj 1 Cdglldt Hugo oieirs Franz Bette MäuSburg 10. >>wl>c Abonnement* für alle 10 Konterte: I.Platz 45 Mark. IL Platz35 Mark, III. Platz 25 Mark bis auf weiteres erhältlich bei Ernst Chailier. Die bestellten Abonnement» sind vom 6. Oktober ab bei Ernst & Stark £ Offenbach & !8U-ft 2. Rechnen 3. echSnschrcibeu 4. Siundschrist S.ktenog,avhtrLtol' »e-Schrei S. »oschinenschreiben 7. »uchitihruna (th;f.,b»pp.,«nierL) S.D ReLt»onw.,mHause SDriek- fteller 10. Rechtschreiblehre 11. Frentdwirterbuch 12. »eograebie 13.*ut teresfe daran, zu zeigen, was an gutem Geflügel nack dem Kriege noch übrig geblieben ist. Der Ausbau unserer gesamten Geflügelwirt- ,schäft hat sich aus genossenschaftlicher Grundlage zu vollziehen. Die örtliche Vereinstätigteit ist weiter auszubauen und der Zusammenschluß zu Bezirlsverbänden zu ermöglichen, die ihre beratende Stelle im Provinzialvcrbande haben. Bei diesem Aufbau dürfte sich die Eiervcrsorgung' Hessens von der Zwangswirtschaft in den freien Handel ohne Schwierigkeiten überleiten lassen. Bei der ungeheuren Preissteigerung der Auslandsware, hervorgerufen durch den Tiefstand der Valuta, 5 J^rben lur Auslandseier im Kleinhandel 1,35 Ml. gezahlt, ist an fine Preissenkung der Inlandserzeugung nicht zu denken. Unter diesen Umständen scheint aber die Frage berechtigt, ob es Nicht vorteilhafter ist, den Preis für Jnlands- eter (ber Höchstpreis ist z. Zt. noch 25 Pf.) den Produktionskosten entsprechend zu erhöhen, einen ^ltr^L-?ur intensiveren Geflügelbewirtschaftung Al und damit die Abwanderung unseres Goldschatzes nach dem Ausland zu vermindern. Vermischtes. = Zeppelin-Schwedenfahrt mit F un t telegraphie. Für die am 8. Oktober erfolgte Fahrt des Zeppelin-Luftschiffes ..Bodensee" nach Schweden ist vom Reichsposttninistcrium eine ununterbrochene funttelegraphische Verbindung eingerichtet soorden. Die deutsche Funkstation Staaken bei Berlin und die schwedische Funkstation May-. Holm standen im funktelegraphischen Verkehr nn- tereinander sowie mit dem Luftschiff, um alle icndv tigen dtgchrichten über die Schiffs beweg uug, sowie Wettermeldungen usw., sowohl mit dem Start- und Laiidungsplatz als mit deut Luftschiff selbst auszu- tauschen und so die Sicherheft des Luftschiffes Und der Fahrgäste ganz wesentlich zu erhöhen Die „Bodensee" hatte bis einsckfließlich zur Höhe von Bornholnc Verbindung mit T-eutschland: ,chon einige Zeit vorher hatte sie auch schon die Signale von Schiveden erhalten so daß ihre funktelegraphische Verbindung keinen Augenblick aussetzte Das Luftschiff war auch mit Einrichtung für drahtlosen Fernsprecher Mit einer Reichweite bis zu 200 Kilometer versehen. Büchertisch. — Hans'Thoma 1839—1919. Heft 1 des 18. Jahrganges von Kunst und Künstler. Verlag von Bruno Eassirer, Berlin. Einzelheft 4 Mk. Spielplan der Frankfurter Theater. Opernhaus. Sonntag, 12. Ott., 3y3 Uhr: Tie Rose von Stambul. 7 Uhr: Tosoa. Väon- tag, 13.: Ter Zigeunrrbaron. Dienstag, 14.: Fi-, bcltj. Mittwoch, 15.: Carmen. Donnerstag, 16 : Tas Mädchen von Clizionbo. Hieraus: Die Jahres- zetten der Liebe. Freitag, 17.: Cavaleria rufticana. Herauf: Ter Bajazzo. Samstag, 18.: Fennimore und Gerda. Sonntag, 19., 3 Uhr: Das Drei- mäderlhaus. 7 Uhr: Schahrazade. Montag, 20.: Alkeste. Dienstag, 21.: Fennimvre und Gerda. Mittwoch, 22.: Ter Freischütz. — Schau spiel- haus. Smmtag, 12., 3 Uhr: Alt-Heidelberg. 7 Uhr: Kleist-Abend. Robert Guiskcrrd. Hierauf 7 Ter zerbrochene Ztrug. Montag. 13.: Die drei Znillmge. Dienstag, 14.; Tie Marguise von Ar-, ns. Mittwoch, 15.: Moral. Donnerstag, 16 1 xie Räuber. Freitag, 17.: König Richard III. Samstag, 18.: Shaw-Abend. Die giwße Ktttha- nna. Hierauf: Blanoo Posnets Erweckung Sonntag, 19., 3 Uhr: Wilhelm Teil. 7 Uhr: Die Marx gmse von Arns. Montag, 20.: Struens«. Tiens- tag, 21.: Liliom. Mittwoch, 22.: FräuLin Julie, Hierauf: Samum. Oberhessische Vauernbewegung. ** Beuern, 9. Ott. Vergangenen Somftag ^"rde hier bei Gastwirt Wagner eine Ortsgruppe uc£ Hefliichen Bauernbundes gegründet. 32 Bauern ticfjen sich in die Liste eintragen. Tie Beteiligung luaT sthr schlecht, weil die Ortsberanntmachung Bürgermeister verweigert wurde. Nächsten Sonntag findet in demselben Saale nochmals eine Veriammlung statt, um die Ortsgruppe lasser auszubauen. pflege. Doch noch immer gilt der alte Spruch: „Tie Frau gehört ins Haus", (wer sollte sonst hinein gehören?) und toemt sic sich vor dieser ihrer nächsten Bestimmung drückt, werden Haus und Familie eben vernachlässigt werden und wir können nie zu der Beruhigung gelangen, di: uns. „ - . _ , r . . - - . - .............- gerade jetzt so bitter nut tut. Min sollte ureinm, I Dci. Vortragende Rat bei der Abteftung für Ste:ier- mit dem Gehalt, den Tienstboten heutzutage be- des Ministenums der Fnnmzen Geh. Ober- ziehen, bet den Vergünstigungen, die wir Haus-1 ftucmzrat Tr. Franz Km el l auf sein Nachfwchen trauen ihnen gewähren, und zum Teil schon vor I Sl^r-. 'Oterfennung leiner dem Staat geleisteten deni Kriege gewährt haben, ständen sich auch di: ■ ^b^kung tont 1. Ottiber d. I. an Mädcken aus unseren ZLreisen nicht schlechter als 1111 n Ruh e |ta nb versetzt. — Ferner bei mancher öffentlichen Anstellung. Bescheiden I Obersteuerinspektor lxs .Hauptfteuer- in unseren Ansprüchen müssen wir ja doch> alle nichts -Darmstadt, Fmammrt Tr. Karl Becker, werden, wenn wir bi der gegenwärtigen Stije rmt RZirkung vom 1. Oktober d. Js. an zum durch halten wollen» Passen wir uns doch umchl ^ertragenden Rat bei der Abteilung für Steuer- darin als die ersten den neuen Forderimgen an -l*? Ministeriums der FinanKen mit dem und verstehen wir, daß wir ein armes, sehr arnv'S ^jnitstttel „ObernnanKvat" und der Vorstand des Volk gew'orden .sind, und daß der Ein»elne es »'uaMints Langen Frmmzrat Erich Doerr, nicht anders gut haben kann alä auf Kostwi feined l”!1,V Oktober ds Js. an zum Nächsten. An uns Hausfrauen wird es sein, un- ständigen Hilfsarbeiter bei der Abteftung für seren Helferinnen &ben und Arbeit im Hause l Steucewefen^ des MrmsteriumS der Finanzen er- zur Freude zu machen und darin wird unsere ~7, Ter Vorstand beS Finanzamtes Darmeigenste Persönlü^eit Ivieder zur Geltung kE- Fbranzvat Otto Stroh, und der men. Wie könnten wir aufatmen, wenn nicht I H^l^arveiter bei^hem Ministeriuni der Finanzen mehr bergehoch unerledigte und unerfüllbare Auf- /Abteilung für Fmanzwcrtschaft und Eisenbahn- gabeu vor uns lägen, sondern die Aussicht be-1 .Fmanzvat Tr. Franz Schrod, wurden stände, ihrer einmal Herr zu werden. llärserc Iim^ ^rkuug vom 1. Oktober d. Js. ab zu vor- Männer sind aus dem Felde zurückgekehrt mit I ,raseni)rjl .Raten bei dem Ministerium d.'r Fi- erner heißen Sehnsucht nach Famftienglück unb I nan$en "iit dein Amtstitel „Oberfinanzrat" er- häuslichem Frieden, statt dessen haben si: viel- ^>UiNt. Ter Fiuanzamtmaun bei dem Finanz- fach solche Frauen vorgefunden, die dem Heimlet Friedoerg, Finanzrat August Bergwurde entfremdet sind unb Platze einnehmen, die ihnen, I Oktober d. Js. an zum den Männern, gebühren. Gebühren, weil bieI -^^tanb emes Finanzamts ernannt. Natur den Mann für den barten äußeren Kauipf ** Der Landesverband der hcssi- ums Tasein vorgeseheii hat unb nicht die zarte, icken Bürgermeister hall am 15. Oktober schutzbedürftige Frau. Freilich in Vereinen uiidtl. Js., vorm. 10 Uhr, im Rummelbräu in Darm- an der Wahlurne wird das alte deutsche Fa- ftabt (am Hauptbahnhvf) feine diesjährige Haupt- mftienideal nicht aufleben, im Stillen, im Versammlung ab. Bon Wichtigkeit sind die auf boTtienen wird eine Fran hie und da es wieder der Tagesordnung stehenden Anträge auf Ab- schaffim und Segen wird von ihm ausgehen wie änderung der Landgemeindevftdnnng, die u. a. Borin früherer Zeit. Auch wir Frauen wollen Teft schlage zu einer ausreichenden Besoldung auch der haben an der Neugestaltung der Verhältnisse, aber im Ehrenamt tätigen Bürgermeister enthalten. Die besser als die vergangenen werden sie nur aus-1 Jetztzeit stellt an die Leistungsfähigkeit eines Bür- fallen, wenn eine jede an ihrem Platze in Nein- germeisters die höchsten Anforderungen, weswegen stem Kreise, ob alt ob jung nicht Mühe und Ar- der Wunsch nach einer Besoldung gerechtfertigt beit scheut, ihrer Bestimmung gemäß zu leben — erscheint, da in den meisten Gemeinden es dem füreineFamilie! Bürgeriiieister nicht möglich ist, neben seiner amt- ßtMftur lichen Tätigkeit sich noch in seinem landwirtschast- Gieftener Frove! Semmar. 1 heben oder kaufmännischen Betriebe zu betätigen. Tas Gießener Fröbel-Seminar kami in diesen R.f.H. Auswanderunssschwindekei- Tagen auf ein zehnjähriges Bestehen zu- Tie Reichszentuckstelle für Heftnatbienst, Landes- rucMicken. r abteilung Hessen, Tarmstadt, Alles Palais, schreibt ^ahre voll Arbeit und mancher Sorge, abw uns: Es sind uns wieder eine größere Anzahl in- auch Jahre des Erfolges und der Freude li'gen und ausländischer Firmen bekannt sewvrdeu deren Aus Stadt und Land. Gieß en , den 11. Okt. 1919. , tf-H. hi, L -rr ,lur in praktischer, sondern auch in Lllt NUskUs an OIC .Haustochter. wineittchastlicher und technischer Beziehung steht Von einer praktisch denkenden Hausfrau Seminar auf der Höhe der in Hessen .md geht uns nachstehender, beherzigenswerter putzen itaathd anerkannten Seminare, dies zeig- Aufruf an die Haustöchter zu, dem im Inter- A scliuk^-öi'.^n ^9fcfn abgehaltenen L^Sache ein bur^reifenber Erfolg »u Ä rouniaien ift. garttierinnen-Semmar eine Kinderpflegerinnen- Wir Frauen der ivgenaintten gebildeten >ckule für Schülcriimen der Volksschule und gibt Stände, denen ein sauberes Heim Tür ihre Lieben! <.n"erdem strebsamen jungen Mädcken, di: das zu schaffen, Bedürfnis ist, müssen uns endlich ab-t Ziel der zehnllassigen Höheren Mädck"nschule nickt gewöhnen, immer Ausschau zu halten nach Hilfs- er,eichen konnten, in der Dorklaffe in inem ein-/ lräften aus dem Volke. Wie lange wollen turr I jährigen .Kurs Gelegenheit, sich die nötigen .Krnnt^ betteln gehen, wo man uns nicht unterftütien, und niffe zu einer Aufnahmeprüfung für das Kind'r- iim jeden Preis Tienste erlaufen, die man gäitnerinnen-Seminar zu erwerben Sämtlich- uns nicht leisten will? Es wird uns niemand Prüfungen stehen unter behördlicher Aussicht Mien, wem, wir uns nicht selbst zu Mfen wissen. Al- neuen Zivci, d« Answlt soll in diesem und dies mutzte uns mog-lich )em gerade im Hm- Semester di' Ausbftduna br^ blick auf die Vorteile, die Wiffen und Bftdung uns w- rdoii Zu diesem Zwecke ivird 6—12?äwi^m »eben sollten. Arbeit schindet nicht, am loenigsten kentern höherer Sckml'n Gelea-nbeit !i>a-!5„" die die unseren Angehörigen das LKn zu fristmr Schularbeit^ L ä&XSrÄ und zu verschönern getan wird. Nur kann frie anzuiertiaen - «uf Mimsck JLk fiirth;Prrn; 1,7 Hausfrau und Mutter allein diese Arbeit unmög- ^cht ferner ^ürd^^n^ lich bcwältigeii: das gelft auf die Tauer über iljrc L^t unb rnrl S adbielt Kääfte. Hilfe muß ihr werden. Aber es ist merk- k ^ ^ " „ ' ' .........1 .. tff überall rege unb frische Tättgkeit zu ftuden, auch Ansätze zu neuer erkprießlichn- Arbeit imb vorhanden. Mit großer Tankbarbeit und Verehrung blicken viele Schülerffmen, Elte-rn und ftiuoer -aut die Leiterin delr Anstalt, die in jo selbst- Ner Weist ihre Kraft und ihr Wunen in den dienst der Sache gestellt hat und der Wunsch lebt in allen, möge sie noch lange in rechter Fri'cke imi> Schaffenskraft ihrem Werke erhalt?n bleiben. I 3 1 3 / / z f '1: E lkrsch Nr 019531 meistbietend versteigern. M. Harth V feine Herrenschneiderei B a er m rr i 11364 e 11351 enipftehU 1 I Bet Sprechstunden 12—1. Fernruf 2075. nur 1 •' 1 ft Wir geben Ihnen i (dienen Telephon 934 mos Fritz Nowack nnTTTTTTTTTTTrnTTTTHT 9224ss 000P1Ö Telephon Nr. 2554 Privatschule mit Darmstädter Pädagogium Seltersweg 7511. Telephon 406 2. g. 4. Darmstädter Pferde - Lotterie Gute Verpflegung. --------- Prospekt 5. San.-Rat Gigglherge B A, gei rot nh m , rx fü h'ii 19 W au den, nicht nehm bei uni lick Wi M fini Inn Ap an Arl dies hün r Vogtsche Privaihandelsschüls 3W läng' gabt jür Anmeldungen für (Lam 6. Oktober begonnenen Kurse könn. noch tägl. erfolg. Verlangen Sie $of Prosp. Darmstädter Teleph.4ll Gg. Schwab Zlohang W. Oktober 595 Gei <1 gewinn- Hanpiijew. Mk. 5000 L N *K dii T< Kl K tcj 45000 M. Geldgewinne 20000 M. Hauptgewinn Ziehung am 16. u. 17. Oktober 1919 Loso ä M. 120 noch zu haben bei: B. Bnehacker, Fr. Flimm, Preuß.Lotterie-Einn., L. Joost,Bahnhofstr.33,W.Semmlar,Seltersw.26. n—be Möbelfabrik Hoflieferant Telephon 13 gclirmttii Kliffer, Psiind R. 12-u. 13.- Roh-Aühet, Pfiiiid M. 10.59,12-«. 13.- la Jlfltao ... PiMd N. 11- il. 16.- Giessen Boethostr. 32 Toi. 2064 7. Oktober Beginn derneuenHalbjahres- und Jahreskarse in sämtlich, kaufmänn. Unterrichts - Fächern. AnsttthrllchaProspekte verlange man kostenlos d. Pelz» und Duffe w. modern umgearbeitet. Kurhaus Michelstadt i. Odenw. (Linie Hanau-Eberbach.) Behagl. Kurheim für Nervöse und Erholungsuchende Abendkurse in Buchführ., Stenogr., Maschinenschreiben beginnen neu am 20. Okt. Anmeldungen hierzu werden täglich entgegengenommen. Vogtsche Privathandelsschule Gießen Goethestr. 32 115ö6c Telephon 2064 DARMSTADT. Ständig grosse Auswahl in Schlalz., Herrenz., Speisez. u. Sieben uml Stilart zu ganz vorteilhaften Preisen. Lagerbesuch für Verlobte und Kriegsgetraute sehr lohnend. 187hv J. B. Häuser, Gießen Herde, Oefen, Eisenw., Haus-u.Küchengeräte D------------------------------ PmtatoscMe Hermes Gießen, Bahnhofstraße 60 Tel. 1097. Gegr. 1909. niiiiiiiiiiiiniimiiiiiniiiiiiiiiniiiiin WM X Reinhold Gehrke, i Sachverslärilger im Bank- n. Btirsonweseai lhW1 Bad-Nauheim, Hauptstraße 7. Auf Wunsch jederz. Besuch, auch nach auswärts. Zum fatteih empstehlt üch 019452 Karl Baum, Rodheimer Strahe 41 H. Hemdentuche ❖ beste Elsässer EfX Ware von Mk. ' an in starkfädigen und feinfädigen Qualitäten für Bett- und Leibwäsche- Grosse Posten Schweizer WascLestickereien in Kupons und am Stück. (11627c *4 e01.6o. ff Oer 8?« SM dem Lehrziel des Gymnasiums, des Realgymnasiums und der Oberrealschule bis Oberprima. — VorbereltanB aal alle SchelpreLnecn auch für Damen. — Eintritt jederzeit. b®jD D. Elia*, II erd weg 56‘/s. ^ GLIEDER \ Herbert Kastellan Inhaber Herbert Kastellan und Wilhelm Simon Offenbach a. M. Domstralle 79. TransporlTersicheruogs-ikt.- Ges. versichert gegen alle Gefahren etnschL Aufruhr u. Plünderung 019473 Reisegepäck, Post-, Eil- u. Fracht- gutsendnngen, Wageuladungeu, Land-, Flntz- und Seetransport. Policen sofort erhältlich. Vertreder gesucht. SubdireMon: ßliehcu (Lonvttraire 2), Telephon S80. DerKlavierunterridit beginnt wieder Montag den 20. Okt. Festsetzung des Stundenplans: 019632 Samstag den 18. Oktober, 3 Uhr. Elisabeth Felchner, Goethestr.67. Saemaschinen „Sack“ Universalpflüge, Wendepflüge Zweischarpflüge Ackereggen, Saateggen Düngerstreuer Kartoffelerntemaschinen Putzmühlen Maschinen für die Landwirtschaft. 11426c M. Rosenthal Liebigstraße13. Femsprecheb77. empfiehlt ab Lager " 8o^rolt,Ia;;,Lntstcp, j Twoi'tev, Boston, ('inwa- iba. tionttc. L.uadrille, Walter und nUe alten u. neuen Tanze lehrt das Nette Saniledtdvch mit vielen Abbildungen 3)1. 4.7*), SUaoieralbum rnod. Tänze 12.1", b). .QlacicridnifcTJO, Biolin« schule 6.50, Lchönschrelb- schule 4.40, Privat- u. <"c- ichästsbrlefsleller's.Necho fchreidung Tnden <1j, Auiiabfchule tL’iO, o-icmb- wör:erb:ich 6.M, 'Üichlig Demsch 6.60, Mir oder mich2,t?nglisch6.6i>. irran- zöfifchüM, ^talienischLM Böhmisch 6.60. Ungarisch 6.60, Polnisch'. 6>', 'inslisch 6.60, Epanisch 6 60, Bucti iübruufl 6.60, Handels- forrcivondeiiz 6.60, Handelslehre 5.59, Moiitor- vraxis 6.60, Bantivesen 6.60, Nechtssormularbuch 6.60, Bürgerliches beseh' buch6.6'Gtteflameiebrbnch 6.60, Handbuch t.Kau leute 16, 6000 Cbem.-iechnischc Nezevie zu HandeiSarii- kelu 16, Schlips S weiß gekröntes Lehrbuch der 2'andmirtschanl3.35, Büttners Gartenbnch für Anfänger 11. "legen Nachn. ^.SchwarzL(>., Berlin T. 14 a Annenstr. 24. "-^c P j nllon neuer Lehrgang L/l 10 i!.,urAnfän9er IT 6ÜH8 **■ ja der Gabelsberger- sehen Stenographie beginnt demnächst. Unlenichtsgeld M. 10.—. Anmeldungen bei den Unterzeichneten und bei Beginn des Unterrichte. Erste Zusammenkunft Doraeretag. 16. Oktober, abends 8l/j Uhr, bei Gastwirt Konrad Moos Stenographenverein Gabelsbergar Lollar, gegr. 1913 IIoos .Vorsitzender. 01,805 B rück. Rechner. der K xrtcn Achlcken Sie nne M 7 50 oder mehr ein. Je nith dem von Ihnen TewQneehtrn Gegen eutnd. 6.e erhalten altdann far Ihre Bemüh unren von um: 1 TMchenmeseer, Mundharmonika, Taschenuhr, LeocLtb.attohr, Haasblbliothek, Golddabiee-Herren- oder Dameophrkctte mw Je 1 SlOck 1L Katalog rach Ihrer Wahl. An i ersoaen unter 16 Jahren liefern wir nicht. Be- xtellernov Beruf anerben. Tl«l. erbii'en wir : Tr.k-r1 r. n Vogt * Co., Heidelberg • einen »crtvol.ee Ge^dxxana nach Ihrer Wahl im uns. reich IlleeU. KatatcR. wenn S«efDr uaa 10U t.Obsche Anatahteroetkarten bei Ihren Bekannten verkaufen. Senden Sie Ihre Adreaee Selchäifs-cmpfehlung allen Freunden und Bekannten lowie einem geehrten Publikum zur geil. Kenntnis, dafj ich mit dem heutigen Uage das Hotel-Reitaurant Zum Fellenkeller eröffnet habe. 6s wird mein eifrigstes Bestreben fein, den heutigen Verhdltniifen entsprechend meine werten Saite stets zufrieden zu stellen. ei8M# Hochachtungsvoll Ioisk Schpyib. ^mpSmtinen SUOl Mit Nöllöf BÜllNö L FedHdikelten. wie Bettunterlagen, Verbandstoffe, Irrigatoren, Clysos, Duschen, Milehpumpen. Brusthütchen. Leibbinden, sämtlicho Desinfektionsmittel, ferner Damenbinden und -Gürtel empfiehlt preiswert 11110c Medizinal-Drogerie „Zum Kreuzplatz“ Kreuxplatz 9—10. ===== Für Damenbedarfsartikel nur Damenbedienung. ■ ■ = Mer ÄUi **•«« Zum 60. Geburtstag des Dichters, am 14. Oktober, erscheint: ALFRED BOCK Ein Lebens- und Schaffensbild von Fritz D r o o p. Mit 2 Novellen des Dichters. M. 3.—, gebunden M. 5.—; Vor kurzem erschien: Hessische Schwänke Die beiden Ochsen: Der SchiUerkopf; Der Abeudmahlswein; Die Gans von 1 icien- bach; Die r arte des Herrn Savoita. Mit Titelzeicbnung v. Otto Ubbolohde. M.3. Als Auswahlband aus Bocks Werken erschien: t t DieharteScholle Enthaltend 3 Romane und 4 Novellen. 433 Seiten in guter Ausstattung Gebunden M. 4 40. Mit Porto M. o. • Sämtliche Werke Alfred Bocks liefert N. G. Eiwert, Verlag G. Braun, Marburg. Spezialitäten: Knnetbelne aus Leder XL Holz Dr. SehUferbeine, D. EL P. Schmack- u. Arbduarme Orthopädische Apparate und Korsette „Hernia-Gürtel“. BticWm» ohee Feder D.ELP. a. Das beste u. bequemste Bruchband, Tag u.Nacht tragb. Geradvhalter. LetbWlndea und Bandagen aller Art. Anpassung*Werkstatt Frankfurt-Offten- bach der Deutschen Ersatzgliedercesellschaft >uoerbrnch iDersui G. m. b. H. Singen— Berlin—München. 11626ss Achtu ng! Eltern,Schüler,Schülerinnen! Montag den 13.Ok'. beginnen meine lägt Arbeitsstunden für Schiller höh. Lehranstalten mit sorgfältiger Uebarwachang u. Welterhttlle durch tücht-Lehrkräfte. (.Beste Empfehlungen. (Nähe Bahnhof!' Sehr mässige, monatl. Vergüt. Verlangen Sie ausführl. Prospekt. Sprechstunde (außer Samstag) 12—1 LTir Selters weg 52.11. nIJCll7 T L wissen scliaftl. 1 il• vU HZ.) Privat Lehrer. '311k Lorten Därme, Blasen und Gewürze offerieren w. Theissbach Söhne Darm-Großhandlung Jacob Maternus Ecke Klinik- und Frankfurter NiraBe. Soeben neu eingetroffen: 1190 echte Piasavabesen u.Rohrklopfer Leitern Ferner solide Weidensessel Ralse- | f il B LlegestOle.Beaee Fila der schlaf- B ■ AaikkJa nnd Bflrsteewaren Obit- Kg fllllO !«• PalUtobir Karlelfel- M Ql ■ | V* Wasch- o. Warst- Wasch- BXUB LIU Bieker- ■ WWD.-Zueatlkle — •.n.nlr.h,. n*&rkia n«iD' _ _ , . i ■. Papierkörbe, Wlachepaf!-, Hnnlekörbe, bemalte Elnkanfskärbe, Arbeltikörbehen, bemalt und mit Perlen garniert, große und reizende Auswahl. GcHClienkarlikel u. Reiseandenken Spielwaren —- Alles in streng solider Warn u. Aufiführung. HU___ Frankfurter Str. 1.1 d liieSS j =Telephon 8a3.= Giessener Paedagogium Höhere Privatschule für alle Schularten; Sexta-Oberprima. Besondere Förderung zurückgebliebener Schüler durch individuelle Behandlung. Unterricht in kleinen Abteilungen und gewissenhafte Beaufsichtigung der Schularbeiten Näheres durch die neue Direktion: L/ebigstrasse Nr. 46. n er € 11150D