«NU üuger 1 ttiftotiM bet *« W «ft 'SS «SÄ'5 ummrnaiü-abe. «Lr «’StobU: w iiittfidt i W. MdLküank«. 5101. r H. Reh aus Ältitlb -lerer Isttätgen Mgtn ib folflenbe M9 Nmn- 5,88,$ 9R 107,117, i 1® 1*7,17» 18182, .MM^,L87,M M , .MM SU MV«, 7L7U7U8IN,M 872. MMB7.M 18, «!', 968, 973, 100 . M 105» 107L M [1Ä UM 1139, M M M, M 1716, 1718, 1A M 1772, 17» M M !L S « m 'M IW, 1990, 1991, M 2(08, 2W0, M 2095, 2101 211J w. rm »1 m 2501, LK U 2W' >£' a ä ™ E 3028, M |./jgett SetffNbw- / dummem gezos« , 8fÄ S 8 tSSSE SSS* j. 3860- «w 3924, GM§ A i A 8 tsss* bei »»*Ä uF| i?**’ KL^ ,»c«* **?*fr* A"»"- «->«» .Dk Erster Blatt 169. Jahrgang f SwilUngrnmddNKk u. Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- u. Stcindruikerel «. Lange. Schristlellung, Seschästrftelle u. Druckerei: Schulftr. 7. S ID« We"« GeNelmord vor Gericht. würd- unser« Ueberzeugmig von der Unrechtmäßig- .. Lunchen, 10. Sept. Zn Beginn der Heu- teit der deutschen Sache uns auch in beit Krieg "gen Verhandlung teilte zunächst der Staatsanwalt getrieben Ixiben, wenn die T-eutschen keine feind- ZL«Ä er d»c AnNage gegen Josef Seidl mit. lrchen Handlmtgen neuen uns beaanaen hätten?" ",.. ans die gestrigen Aeuaenau^sagen von- unter den Unabhängigen und Angelegenheiten einem Zlrenzverhör über den Anuatpne von Anzeigen f. die Lagesuunnncr bis zum Nachmittag vorbei obncjebc'Bcvlnnbllrtifcit Preis für \ mm höhe für An ^eigenv.34 mm Brette Örtlicti 15 bi-, aliSivärts 18 1«,, für Reklame« anzetgen von 70 mm ©reue 48 Ps. Bet Platz- rovfd)rih20n,,lMuf|d)lün, $)Qnptid)riitlciter: Aug. (Aoeg. ’jjevantiDortlld) für Politik: 'Jliifl. (Äoetz. für ben übrigen teil: Ur« Reinhold Zenz; für ben Anzeigenteil: p. Beck; lämtlid) tn Gießen "chm Handlungen gegen uns begangen hätten?" „Wilson: „Es würde im Verlauf der Tinge eventuell so geworden sein." Cumbcr wiederhiltc seine Frage in itodt bestimmterer Form und sagte: „Herr Präsident, glauben Sie, daß wir dennoch in den.Krieg gegangen wären, auch wenn die Teut- scheu keinerlei Kriegstaten oder Akte der Ungerechtigkeit gegen unsere Bürger begangen hätten?" Wilson: „Jawohl, ich denke Has." Wilson über die Kriegsneigung Amerikas. Haag, 10. Sept. Wie bereits bekannt, wurde Präsident Wilson am 19. August von verschiedenen Ziele von Grund auf geändert toerden mutzten. Mitgliedern des Senatkaucschusses für auswärtige Diese Crkenntniäsel-ler haben ich und die Melsrlxnt fortgcscl)afst. --- Au» dem Reiche. Einschränkung des Eisenbahnverkehrs. Karlsruhe, 10. Sept. (Wolff.) Am 16. September wird auf den badischen Staatseisenbahnen eine weitere Einschränkung des Schnell- und Personenzugverkehrs eintreten. Der Kohlenmangel. Düsseldorf. 9. Sept. Der Oberbürgermeister von Mühlheim (Ruhr), das sozusagen auf Kohlen gebaut ist, gibt bekannt, datz die GaS- liefenmg von morgens 8—IO1/« und von nachmittags 1—2 Uhr eingestellt werden mutz, damit bei der augenblicklichen durchaus ungenügenden Kohlenförderung wenigstens Gas zu Beleuchtungs-Wecken zur Verfügung ae« stellt werden kann. Auch wird in Mühlheim die Straßenbeleuchtung wesentlich eingeschränkt. Dies« Maßnahmen zeigen deutlich, daß die Kohlensrage nicht lediglich eine Transportsrage ist. — Der große Koljlenmangel macht sich letzt auch fdjon für die Ernährung bemerkbar. Der Regiernngs-, Präsident von Düsseldorf richtete nämlich an alle Gemeindeverwaltungen seines Bezirks ein Tele^ pramm, worin er darauf aufmerksam macht, das infolge mangelhafter Lieferung der Margarine- sabriken die Fettration im Regierungsbezirk auß 1OO Gramm Pro Woche herabgesetzt werden muß. Die Herabsetzung der Fcttration ist ausschließlich durch die mangelhafte Kohlenlieferung veranlaßt worden, infolge deren die Margarinefabriken zum Teil stillicgen. Die Rohstoffe. Berlin, 11. Sept. Laut „Verl. Lok» Anz." hat das Reichswirtschaftsministerium die ihm unterstellten Behörden angewiesen,' Paris, 10. Lept. (Wolff.) Tie Konzerthallen, die Musikhallen uni> die Kinomatv- graphen wurden gemäß dem BeMusse der In- Haber am Dienstag abend toiebcr eröffnet. Die Unterzeichnung des Fricdenöver- träges von St. (tfcrmaiii. S t. Ger main, 10. Sept. (Wolff.) (Staatö- kanzker Tr. Renner unterzeichnete den Fri-e- del.svertrag um 10 Uhr 15 Minuten vormittags. Tie rumänische und die jugoslawische Delegation waren bei der Zeremonie der Unterzeichnung nicht anwesend. Tie Unterzeick>nung war um 11 Uhr 10 Minuten beendet. Tie rumänischen und die jugoslawischen Bevollmächtigten erwarteten die Instruktionen ihrer Regierungen. Ter Oberste Rat ließ ihnen bis Samstag Zeit, ihre Absichten mitzuteilen. Eine deutsche Note über Gberschlcflen. ... .Merlin, 10. Sept. (Wolff.) In Versailles 111 'Olgende Rote überreicht worden: Mit auffallender Sorge verfolgt die d e u t s ch e ucegierung die von unverantwortlicher polr.i- Mier Serbe aus Anlaß der oberschlesischen Vorgänge gegen Deutschland seit mehr denn , unüerminberten Kräften in Wort Schrift _ betriebene Hetze. Sowohl die matz- loien Artikel und Aufrufe in der Presse wie die in r^hi^r'^hen Volksversammlungen in allen grö- b/ren Orten Polens gehaltenen Reden über die Er- ergnnse und Verhaltnrsse in Oberschlesien sind ge- ergnet, die breiten Ma»en des polnischen Volkes in erne gefährliche Erregung zu versetzen und sie zu Gewalttaten aufzurerzen. Unverhüllt wird bewaffnetes Einschreiten also der Krieg, gefordert und zur Bildung von Freischaren ausgcrufcn Die beut» Regierung glaubt der Zustimmung der pol- nisch-ien Regierung, sowie der übrigen alliierten und assoziierten Regierungen sicher zu sein, wenn sie cs als eine ernste Pflicht der polnischen.Regierung bezeichnet, d^sem Treiben eutgegeiizutreten intb mit Men Kräften auf eine Beruhigung der öffcntlick-en Die Heransgabe der Kriegsgefangenen. Frankfurt a. M., 10. Sept. (Wolff.) Die Verhandlungen wegen Ausliererung der in a m e r i- kanischen Händen befindlichen Kriegsgefangenen hat zu dem Ergebnis geführt, daß vom 17. September ab täglich 2000 Mann aus- geliefert werden. Der $rieöensvertrag in der französischen Kammer, ■ Päris, 10. September. (Wolfs.) Havad. Die Kammer diskutierte am Dienstag über den Friepe ns vertrag. Dubois, Berichterstatter für die Wiedergutmachungen und finanziellen Klauseln, sagt, es sei notwendig, daß die Kommission von Spa ihre Arbeiten in bezug auf die Wiederbeschaffung der Maschinen, des RLobilars usw. energischer fortführe. Er empfiehlt, sran- S.vsisckst und belgische Polizei heranzuziehen und ich nicht aus die deutschen Agenten zu verlassen, da die Nachforschungen mit letzteren oft nickst zum Ziele führen. Dubois besteht auf der Notwendigkeit, Deutschland alle Aufwendungen für die Wiederherstellung der zerstörten Gebiete bezahlen zu lassen. Klotz stimmte der Auffassung Dubois zu. Dubois wunderte sich darüber, öaij die Lieferanten an Deutschland die Priorität für Zahlungen in Gold erhalten haben. Der Berichterstatter hofft, daß die Alliierten diese Priorität nicht aufrecht erhalten und Frankreich Gerechtigkeit widerfahren lassen werden. Bedouce, der ihn unterbricht, gibt der Befürchtung Ausdruck, daß die Alliierten, die infolge von Privatgescksäften Gläubiger Dcukschlands seien, ein Interesse daran haben, einen gewissen Mzug von der deutschen Kriegsschuld zu erreichen. Klotz weist darauf hin, daß einzig die WiedergutmachungsVommission mit Deutschland direkt verhandle. Die Opposition Frankreick>s- roerbe genügen, um ben Abzug von der deutscken Kiregsschuld zu verwerfen. Lvuchcur erklärt, daß gerade die Wiedergutmachungskom- mission die Fortsetzung der Solidarität der Alliierten im Frieden darstelle. Aus Paris. mit. daß er die Änklage gegen Josef Seidl mit. Rücksicht aus die gestngen Zeugenan.ffagen vow achtfachem aus z e h n f a che m M vrd auSdebne wegen dessen Teilnahme an der Erschießung ben Zwei Regierungssoldaten. — Älleitcre Zeugen aus den Reilien der Freiivilligenkompagnie des 2. Im- santerieregimcnts, deren Angehörige sich am Tag der Geiselerschießung in die Rote Armee aus- nehmcn lassen wollten, bestätigten, daß sre S ch i ck l h o f e r bei ihrem Eintrefsen aussorderte, die Erschießung der Geiseln vorzunehmen. Ec habe sic mit der Frage empfangen, ob sie guta Kopf- und, Biustschützen seien. Da sie sich allo weigerten, seiner Aufforderung Folge zu leiste», meinte er: „Wenn Ihr es nicht macht, müssens die andern machen." — Der 18jährige Kellner Luitpold Deb u s. der Wachtdicnst vor dem Geiseln zimmer versah, schilderte die Vorgänge bei bec Geiselerschießung, ohne besonders noch nicht bekannte Einzelheiten zu envähnen. Nach seiner Aussage erhob sich der Angeklagte Rieth-- m a ic r mit der Behauptung, der Zeuge sei bei der Geiselerschießung iin Hof gewesen und habe von einigen der Getöteten die Brieftaschen in Empfang genommen. Nach einigem Zögeril und auf Vorhalte des Vorsitzenden gab der Zeuge zu, daß dies den Tatsachen entsprech?, doch habe er die Brieftasclient einem hinkenden Schreiber zur Aujbeivahrimg über- gebe». Der Staatsanwalt erklärte darauf auch diesen Zeugen wegen Verdachts der Mittäterschaft für verhaftet und ließ ihn aoführen. Aus den Bern, 10. Sept. (Wolff.) Reichssinanzmiui- ster Erzbe rgerhatvon Sttrid) - gramm nicht ohne gvoßp Opfer der Besitzenden und derjenigen, die bisher die bevorzugten Stände, waren durchgeführt werden. Tas Interesse des Vaterlandes erfordert die Zusammenfassung aller Kräfte, die willens und entschlossen sind, Teutsch- land wieder zum Leben zu bringen und in Teutsche land einen Damm peg«n die bolschewistisch? Gefahr zum Wohl? aller zivilisierten Völker zu erhalten." Zum Schluß »vendet sich Erzberger gegen die gehässigen Angriffe, die von entern Teile seiner politischen Geciner gegen seine Person gerichtet würden. TaS Sprichwort „Biel Feind' viel Ehr'" könne auch, hier seine Anwendung sinden. „Ich habe jedoch," erklärte Erzberger, „das Bewußsttsein, nur das Rechte zu wollen und die Ucberzeugung, auf dem rechten Wege zu sein. Ich bin der Erste, der zugibt, daß ich in meiner politischen Laufbahn Fehler begangen habe. Besonders während des Krieges habe ick,- erst nach und nai.h und nicht ofync heftige innere Kämpfe erkannt, daß vieles von dem, tvas ikabe er geantwortet: ,,Jch kann keine Rücksicht ne Innen. M) Ijobe von Seidl ben strengsten Befehl, die Leute erschießelt zu lassen." Derselbe Zeuge schildert dann grauenhafte Einzelheiten der Erschießung, Professor Berger, der immer beteuert habe, er lasse sich nicht erschießen, habe noch einen, Schuß ins Genick bekommen, so daß sein Hirn an die Wand spritzte. Da habe einer aus der Menge, die den Richtplatz umringte, geruseus „Heute gibt's gebackenes Hinr." Schicklhoser hätte geschrien: „Die Gräfin muß erschossen werden. Wir können keine Rücksicht nehmen, nur hin da-, mit. Die haben es den Unseren auch nicht anders gemacht." Von einem der Iliohlinge sei Die Gräfin Westarp zum Nichtplatz gezerrt worden, wobei dieser rief: „Nür hin mit der alten Hure, die gehört schon längst erschossen." Sie habe sich wie eine Wahnsinnige gebärdet. Als sic tot am Boden lag, wurde diesem Rohlinge zugernsen: ..Respekt Maxel, daß du sie hingesührt l-ast." Mtt einer gleich unflätigen Bemerkung sei ein Mann an den Leichnam rvoch herangetreten, um mit dem Fuß nach dein Unterleib der Gräfin zu stoßen. Fürs^. T h u r n unb Taxis, der vollständig oebrn>d;cir war, habe feine Mörder gebeten, doch mit zu schießen. Nachher hieß es: „Tem ist sein Wunsch erfüllt worden." Ter Zeuge meinte, er könne beuld nicht mehr auf "feinen Eid nehmen, ob es der AngeNagtc Huber war, der der Gräfin Westarp gegenüber nicht wieberzuaebende Aeußerungen not braucht und mit dem Fuß nach ilw gesbostm Ijubc. Eine Menge Schaulustiger, darunter Zivilißen, hckben sich nach der Exekution die Leick»m an^esehen> während man darmt ging, für die Toten in einet Ecke des Hofes ein Grab zu fdjinitfcln. Währenddem fei ein Soldat von Serdl zurückgekelwt mit bec Nack/rickit, dieser habe gesagt, die Lei-chen würde'n» sdeheude zweite. Revolution ist stark gesunken; sowohl Haase wie der Koreferent Geyer stellten fest, daß keine rechte Stimmung mehr vorhanden sei. Haase sagte u. a.: Wir dürfen uns nicht verl-ehlen, daß eine gewisse Ermüdung im Proletariat eingetreten ist. Auch die Kommunisten erkenn m die Stkuation unb rechnen sogar mit der Möglichkeit, daß die revolutionäre Stimmung wich weiter abflaue. ES ist ganz falsch, wenn Geyer in der „Leipziger Volkszeitung" die Revolution schon für die nächsten Monate als sicher ankündigte. .'tVineswegS brauchen wir aber kleinmütig zu tver- den. Es sind genug vorwärtstreibende Clemente vorhanden; fdjon die Steuerpolitik der Regierung muß immer wieder den Widerstand des Pvole- tariats herausfordern. Tie wirtschaftliche N v t kann dazu führen, daß loir bald wieder in eine neue verschärfte Revolutiousphase hinnnvommen. Durch die Mitarbeit im Parlament müssen dem Prvlctariat möglichst günstige Kampsbedingungen verschafft werden. Die Massen würden eine anti- parlamentarische Taktik auch nicht begreifen. Wenn cs nun wieder zur Wahl eines Parlaments kommt, nKrbcn wir uns daran beteiligen müssen. Die Frage einer Beteiligung an der Rt>gierung ist im Grunde eine Doktorfrage. Eine Regierung mit Bürgerlichen kommt gar nicht in Frage. Das Experiment einer Regierungsbildung mit den ßicchtssozialisten ist an deren unrevolutionärem Verhalten gescheitert. Geyer meinte: Auf dem Wege des Parlamentarismus komme man beute tatsächlich dem Sozialismus keinen L>ckftitt näher. Grundsätzlich müsse feststehen, "daß die USP. mit der vechtssozialistiick>en Partei ebensowenig wie mit irgend einer bürgerlichen Partei in einer Regierung Zusammenarbeiten dürfe. Der Parlamentarismus käme höchstens als Hilfsmittel im Kampf für den Sozialismus in Betracht, wenn die Situation dafür ,gegeben sei. Das sei lediglich eine Frage der Taktik. Sei in absehbarer Zeit mit ■einer Revolution nicht zu rechnen, so müsse das Parlament für die Zwecke des Sozialismus dienstbar gemacht werden. Die polilisck>e Zukunft, sio schloß Geyer, läßt sich nicht vorlxrsagen. Wohl ist eine gewisse Ermiidung des Proletariats eingetreten, aber die wirtschaftliche Situation wird die Revolution nicht einschlafen lassen. Wir haben die Aufgabe, dafür zu sorgen, daß sie nicht -zur Hungerrevolte werde. Wer die Arbeiter da auf den Weg der Demokratie weist, täuscht sie über die Situation. Wir dürfen den Willen zur Revolution nicht verbergen. Ucber irgendwelche Beschlüsse des Parteitages ist noch nichts bekannt geworden. Der „Vorwärts" begleitet die Verhandlungen mit lebhaften Einwürfen für den Parlamentarismus und warnt vor den Fehlern der Vergangenheit: „Der heutige Antiparlamentarismus sei durchaus kein shruppiger (§mpor- kömmling, sondern sozusagen ein Aristokrat niit einer langen Ahnengalerie, die bis in das liberale Bürgertum zurückreiche." So viel ist sick)er: zu einer Einigung der sozialdemokra- tisck)en Gruppen wird es in absehbarer Zeit nicht kommen. Der Kampf mit den Bolschewisten. Amsterdam, 11. Sept. (WTB.) Tie „Ti- mes" meldet aus Omsk, daß bic roten Truppen To bo l s k besetzt haben. Rote Agenten sind eifrig lestrebt, die Bauern zum Aufflanb zu bewegen. Tie Bolschewisten haben in Sem ar a ein e neue Heeresgruppe gebildet. Ten bolsck-ewistischm Behörden ist der Befehl erteilt ivorden, Borbereitiiiv- g-eu für die Befördenmg von Vorräten unb Material von ber unteren Wolga nach Zentval-Asien zu treffen. Tschechische Methoden. ™ A?", 10. Sept. (WTB.) Die „Neue Freie Presst meldet aus Prag: Das Unterrick)tsmini- stermm gab einen Erlaß heraus, demzufolge alle Sck.üler und SckMerinnen von den staatlichen Mittel-, Handels- und Fach sch ulen a it s z u s ck, 1 i eße n, sind, die nicht in irgerrdenwr Gemeinde Tschecho-Slowakiens Heimatsrecht besitzen. L>ierzu bemerkt die „Neue Freie Presse": Tie gesamte Kulturtvelt im'lßte gegen ein derartiges, aeroben ungeheuerliä-es Borgel-en und gegen die Ernfühnkng derartiger Methoden zur natronaleir Unternerfung den schärfften Einspruch crljcbcn. Die Schweiz und der Bvlkerbnnd. B e r n, 10. Sept. (Wolff.) Sck^veizerische Te- vesckpen-Agentur. Die nationalrätliche Kommission für ben Völkerbund bcsckiLoß mit 21 gegen 4 Stimmen, im Nationalrat ben Eintritt in den Völkerbund zu bearttraflcn. Trei Stimmen sprachen s..h für den derzeitige« Nichteintritt aus. t1 IlitrthhrtnrüAOtl IlttX daß ibte tn der Nähe der Grenze zum Schutze der Ortsäiaften und der zahlreichen industriellen Niederlassungen stehenden deutschen Tncppeu fortgesetzten Angriffen seitens polnischer Banden ausgesetzt sind. Diese Banden stoßen unvermutet über oie Grenze vor, fügen den beutfrfj-cn Ortsck^aften Verluste zu und ziehen, sobald stärkere deutsck>c Kräfte ersckxinen, sich ebenso schnell über die Grenze Zurück. Es bedarf der größten Selbstbelwrrschiulg der deutschen Truppen, daß sie sich nicht in der Verfolgung [oldjer Banden zu Grenzverletzungeai htnreißen lassen, was das zustättdige Generalkommando in einer amtlichen Mitteilung vom 2. September besonders beroorljebt. Es genügt aber nicht, daß .die polnisck)ien, an der Grenze beftndlickien Streitkräfte untätig bleiben, vielmelxr wäre es dringend erforderlich, daß diese Streitkräfte für eine scharfe Absperrung der Grenze gegen einen Ucbertritt von Banden sorgen und öaß sie verlyndern, daß sich diese Banden mit Waffen und Munition versehen. Eine Fortdauer der jetzigen, auf die Dauer sowohl für die Truppen wie für die hiesige Bevölkerung unerträglichen Zustände mürbe den Eindruck erwecken, daß die polnischen lieber fälle mtt- Wissen und Wollen der polmschen Militärbehörden erfolgen. Die deutsck)!e Regierung möchte möglick-st auch diese Gelegenheit beniltzen, um mit Nachdruck darauf hinzuweisen, daß sie in enger Verbindung mit der preußischen Regierung aus Rück- sicksten des allgemeineir Friedens und des ösfent- lickien Wohles mit Erfolg bemüht ist, in -Oberschle- sien die Rilhe und Ordnung und damit die Fortführung der Arbeit und Produktion zu fiebern. London, 10. Sept. (WTB.) Reuter erfährt, daß der Vorsitzende der alliierten Kommission für Oberschlesien, General Dupont, beschloß, unverzüglich ein Telegramm nach Paris zu senden, indem er nacÄrrücklich auf die Notwendigkeit der En tsew- dung alliierter Truppen nach Obe'r- s ch l e s i e n hintveist. Tie Besetzung kann jedoch aus technisckien Gründen nickst vor dem 20. September durck^eführt werden. (Anmerkung des WTB.: fln hiesiger zuständiger Stelle ist von einem solchen Beschluß Tuponts nichts bekannt.) Donnerstag, y. September Wy Gretzener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhessen mit Rücksicht auf die aufgehobene Blockade alle vorhandenen Bestände in staatlich bewirtschafteten Roh st offen schleunigst dem Verbrauch zu übergeben. Unruhen in Glogau. Glogau. 10. Sept. (WTB.) Wie in Breslau und Schweidnitz, so suchte auch hier die Menschenmenge eine Senkung der Preise auf dem Wochenmarkt zu er- zwingen. Tie Absicht gelang ohne Radausze- nen, veranlaßte aber eine erregte Stimmung unter der Bevölkerung, die den ganzen Tag anhielt und zu starken Ansammlungen in der Längenmaße führte, als dort in einem Geschäft ein Ausschuß einen Vergleich zwischen Kauf- und Verkaufspreisen ausländischer Waren durchführte. Die Ansammlungen wurden später immer stärker und konnten zum Aus- einandergehen nicht bewogen werden. In der neunten Abendstunde wurde Militär herbe i g e r u f e nr das in der Langenstraße, als die Menge den Soldaten die Gewehre entreißen wollte, das Feuer eröffnete. Fünf Personen wurden getötet. Sämtliche Straßenkreuzungen wurden mit Maschinengewehren abgesperrt. Die Nacht verlies ruhig. Die Erregung ist sehr groß. Unterstützung ausständiger Buchdrucker durch Metallarbeiter. Remscheid, 11 Sept. Nach der „Köln. Ztg." Kommen die ausständigen Buchdrucker von ihrer Organisation keine Streikunterstützung, weil sre unter Tarifbruch und gegen den Willen der Führer in den Ausstand getreten sind. Jn- fotgebefien hat der Deutsche Metal la rbeitcrverband Geldmittel zur Unterstützung des Ausstandes zur Verfügung gestellt. Elberfeld, 11. Sept. Wie die „Köln. Ztg." meldet, dauert der Buchdrucker streik unverändert an. In der gestern veröffentlichten Erklärung des Arbeitsaussckmsfes der Buc^>ruckerei- gtzer der bergischen Lande heißt es, daß die Gc- en sich eines schweren Tarif- und Vertrags- ches schuldig gemacht haben, indem sie mehr fordern, als der von ihren Vertretern nnterzeick^ nete Tarif festsctzt. Die Führer der Gehilfenorganisation im Wutqxrtal hätten es dann auch abgelehnt, die Handlungsweise der Gehilfen zu billigen, weil sie darin einen Vertragsbruch sehen. Ans Hessen. Tagung der hessischen landwirtschaftlichen Genossenschaften. Darmstadt, 11. Sept. Die Zen tral- kasse der hessisck)en landwirtschaftlichen Genossen- schaftcn hielt gestern ihre 6. ordentliche Generalversammlung ab, die von Bürgermeister Becker (Sprendlingen) mit einer Begrüßung der Kriegsteilnehmer und der Gäste, insbesondere des Ministerialrats Schliephake, Obersinanzrat Dr. S ch r o t h, Geheimrat B a st i a n von der Landeshypothekenbank eröffnet wurde. Den Bericht über das 6. Geschäftsjahr erstattet Direktor Mager, der u. a. ausführt, daß die Mitgliederzahl und der Umsatz in stetem Steigen begriffen sei: Kreditbewilligungen gibt es nicht mehr. Die Aktiva, welche einen Höchststand von 65 Millionen Mark erreicht hatte, steht gut. An Kriegsanleihe sind 12 Millionen zu 4 Proz., und 5,5 Millionen zu 4,5 Pr^. vorhanden. Bei einer zu erwartenden «günstigen Entwicklimg des Reichs ist ein guter Abschluß zu erwarten. Ofenlvch (Finthen) erklärt, daß die vielfach vorkommende Aengstlichkeit wegen der Kriegsanleihe keine Berecküigung habe. Die Jahresrechnung und Bilanz wird ebenso wie der im Druck vorliegende Bericht M Aufsichtsrates, die Verckeilung des Reingewinns von 30 675 mt 4 Proz. Dividende, 7700 Mk. an den Reservefonds und 7637 Mk. als Betriebsrücklage genehmigt. Staatskommissar Reg.-Rat Dr. Michel richtet herzliche Abschiedsworte an die Versammlung, da seine Aufgabe, die ihn vor fünf Jghren zur Wiederxulfrichtung des damals zerrütteten Genossenschaftswesens auferlegt war, heute voll und -ganz erfüllt fei. Der Vorsitzende hofft, daß die überraschende Mitteilung nicht das letzte Wort sei, dankt aber dem Vorrümer für seine opferfreudige Mitarbeit. Ofenloch (Finthen) stellt .das große Vertrauen fest, welches der Staatskommissar den Genossenschaften entgegengebracht habe. Die drei ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates Eichel mann (Steinfurth). Feldmann (Arnsheim) und Reidel (Michelstadt) werden wiedergewählt. Der Bericht über die gesetzliche Revision findet Annahme. Der Gesamtbetrag, welchen Anleihen und Spareinlagen nicÄ übersteigen sollen, wird auf 80 Millionen Mark fcslg setzt Die Beteiligung an der Kriegsanleihen- Aktlimges llschaft, welche die Stützung der Kriegs- anleil>e bczn>eck1, wird gutgeheißen. Nach Be- sprechrmg weiterer geschäftlicher Angelegenheiten wird die Verhandlung um 5 hr geschlossen. Hauptversammlung öes Hessischen e zugeführten Gemahlin: Böses sollte ihm angetan werden, Gutes tvard ihm ertoiefen. Carl Stern heim hat diesen Stoff auf gegriffen und in einem fünfaktigen Schauspiel mit unverkennbar starker dramatischer Begabung gestaltet. Vielleicht mag es auf den ersten Blick überraschen, den Dichter von „1913", des „Siwb", auf diesen Wegen zu scheu. Und vielleicht wird es Kritiker nebelt, dre der Auffassung sind, die Marquise von Arcis runde den Beginn einer neuen Epoche im Schaffen dreies Vielumstrittcncn: indessen ist es nicht am Ende so: Tie „Marquise von Arcis" bofiimentiert, daß es falsch ivar, Carl Stern- l-eim nur als groben Spaßmacher, als satirischen Philisterverspötter zu betrachten, daß in ihm mehr -steckt, als man hinter ihm vermutet, daß es ihm Mit der Shntit1 an Menschen und menschlickvn ^Schwachen, mit bem Verlangen, Pfade zum Echten und Unverfälschten zu weisen, ernster ist, als man bisher glaubte. Wie dem auch sei: „Tie Marquise von Arcis" ist eine dichterische Leistung von hohen Graden. Das ließ die vortreffliche Ausführung in vollem Maße gewahr werden, mit der das Frankfurter Schauspielhaus das Werk zum erstenmal herausbvachte. Gustav Hartung ist der geborene Regisseur für Ausgaben, die kraftvolle Zufammenraffung dramatischen Bühnenlebens und feinste Herausarbeitung eines Zettgehaltes — in diesem Fall: 1750 — üerl«ngen. Er bot auch mit der „Marquise von Arcis" wieder eine jener Leistungen, mit denen er schon oft erfreute, die höchste und letzte Hingabe an das inszenierte Werk bekunden. Allerdings hätte seine Tätigkeit kaum den Erfolg sich zu sichern vermocht, hätte Hartung nicht in Maria Karsten eine Marquise zur Hand gehabt, die die rachedurstende, in den Tiefen grollende jtaxu in ihrer ganzen Ueberlegen- heit über den Mann, in ihrer ganzen spitzen und scharfen Selxrrkbtteü in schlecht Ist n verblüffender Glaubhaftigkeit ins Lampenlicht stellte. Daneben Heinrich George als Marquis auf allen Registern seiner Kunst spielend und Fritta Brod empfindsam, unendlich reizvoll und fesselnd. Lcb- Ixiflefter Beifall rief neben, dem Spielleiter die Mitwiikcnden zu ungezählten Violen. — Zwei neue Operetten von Oscar Strauß. Aus Berlin wird uns geschrieben: Seit dem „Walzertraum" und den „Lustigen Nibe- lungen" hat Oscar Strauß jahrelang keine Rote mehr erklingen lassen. Jetzt tritt er plötzlich gleich mit tzwei itm-en Operetten aus den Plan, von br.icu «nne, „Ballnach t", das Wallne r-T Heater, die andere, „Liebcszau der", die Jvomischc Oper l?erausgebracht hat. Bei allen ernsteren Mu- . fitem hatte sich immer noch die Hoffnung erhalten. wie üblich, Liebesgaben. Durch ein Schlußwort Dr. Görings erreichte der stimmungsvolle Abend seinen Abschluß. * * * Zum Plan dcr elektrischen Bahn Gießen—Taufstein —Fulda, der auch in den Fuldaer unb Kasseler Zeitungen zustimmend besprochen worden ist, schreibt uns Geh. Medizinalrat Prof. Dr. Sommer, daß er u. a. eine Zuschrift erhalten habe, die bezüglich (Gewinnung elektrischer Kraft auf folgende drei weiteren Möglichkeiten Hinweise: 1. auf die mächtigen Torflager am Taufstein, die zugleich durch die neue Bahn erschlossen werden würden, 2. die Anlage einer kleinen, aber ausreichenden Talsperre im Hochtal des Schwarzbachs, 10 Minuten oberhalb von Hochwaldhausen, 3. den Aufschluß der Kahlenmutungen bei Schlechtenwegen. Wenn dieser Aufschluß Erfolg hat, wäre die neue Bahn das beste Absatzmittel. _ Der Vogelsberg birgt noch ungeahnte Schätze, zu deren Gewinnung die Bahn den Anstoß geben könnte. Tausende von Tonnen vulkanischer Erde könnten zum Auffrischender Weinberge benutzt, die mächtigen Schlackenhalden am Schwarzbach zum Teil verwendet werden. Lebensmittel. *♦ Marken-Ausaabe. Am Freitag den 12. unb Samstag den 13. ds. Mts. gelangen in den Bezirken Brot- und Vutterkarten wie nachstehend zur Ausgabe: A—E vormittags von 8—12 Uhr, F—K Freitag nachmittag von 2—6 Uhr, L—Q Samstag vormittag von 8—12 Uhr, R—Z Samstag nachmittag voll 2—6 Uhr. Tie Marken sind unbedingt an borgenannten Ausgabetagen ab» zuholen, da die seitherigen tägiidyen Lienstilunden von 8—10 Uhr vormittags in Wegfall gekommen find. **HöchstpreisfürZwiebeln. Die Reichsstelle für Gemüse und Obst veröffentlicht im „Reichsanzeiger" einen Erzeugerhöchstpreis von 11 Mk. je Zentner für lose Zwiebeln mit Wirkung vom 5. September 1919 ab, womit sie den alten Lieferungsvertragspreis wieder herstellt,,der kürzlich herabgesetzt worden war. Diese Preiserhöhung ist geboten, weil sich herausgestellt hat, daß die Ernteschätzungen von Anfang August nicht mehr maßgebend sein können, da infolge der ungünstigen Witterungsvechältnisse während der letzten Wochen der Ernteertrag sehr zurückgegangen ist. * ** Aus de m Militär-Wochenblatt. Hauptmann Brendel, Ernst, im J.-R. 116 und Rittmeftber Brunner, inber Tr.-Abll. 18, wurde der Abschied mit der gesetzlichen Pension aus dem aktiven Heer bewilligt; zugleich sind sie bei den Reserveoffizieren der bettessenden Truppenteile an» gestellt. Oberlt. a. D. Boeck, früher Leutnant im Feldact.-Regt. Nr. 61, hat den Charakter als Hauptmann erhalten. St. d. Res. Lenz (Gießen), bisher bei dem Füs.-Negt. 80, wurde der Abschied mit der gesetzlichen Pension bewilligt. ** Tas Fest der Goldenen Hochzeit feiert morgen Herr C. Stein (früherer Besitzer des Steins Garten) und Frau. ** B e s i tz w e ch s e l. Die Wirtschaft „Zum Kronprinz", WMtt. 21, ging durch Kauf in den Besitz des Tanzlehrers Th. Bäulke Über, der dort ein Tanz-Institut erridjtet, ** Gewerbes chuleGießen. In der Zeit vom 15. bis 28. Oktober finbet in den Räumen des Kunftpereins, Turmhaus am Bixmd, eine Ausstellung von kunstgewerblichen Arbeiten, Zeichnungen, Aquarellen und von Lehrgängen der Funftgeiverb» lichen Abteilung obengenannter Anstalt statt. Durch diese Ausstellung .fallen die Ideen, die für den Ausbau der Gewerbeschule nach dieser Richtung hin maßgebend fint>, einer breiteren Oeffentlicbkeit zugängig gemacht werden. Die kunstg et verblühe Abteilung wie auch die anderen 9fat^ilungen für Hochbau und Maschinenbau usw. beginnen mit dem Unterricht des Wintersemesters am 3. November. **Tie Vortragsvereinigung (Kauf- nlännischer und Ortsgewerbcverein) hält heute iTonncrstag) abend 8Vs Uhr in der Aula ihren 3. diesjährigen Vortrag. Kapitän Herbst aus Hamburg wird über „Commertage im Polargebiet" (mit Lichtbildern) sprechen. Landkreis Gießen. Beuern, 10. Sept. Zu unserer Notiz vom 5. September wird Uns von Herrn Phil. Sommer- lad VI. berichtigend mitgeteilt, daß cs sich nur um einen geringfügigen lstiuslichen Zwist handelte, bei dem es zu keinerlei Tätlichkeiten ernster Art kam. ^Ä^fer Oscar Strauß, der vor nunmehr fast 20 Jahreu mit Merbaums „Der lustige Ehemann" seinen ersten großen Erfolg hatte, sich zu einer Art tkformator der Operette entwickeln würde. Er zeigte in vielen kleineren Kompositionen einen feinen Geschmack und eine musikalisch-technische Könner schäft. Nun ist er nach längerer Pause Wieda: die Enttäuschung ist groß. Oscar Sttauß hat keine persönliche Note gesunden, er schreibt süße Wiener Walzer in blendender Instrumentation, schreibt frier und da eine niedliche Sach? im Zweimerteltakt, nimmt auch in Finales manchmal einen Anlauf zu aufbauenber Arbeit, aber das verpufft alles, hängt einem nicht tagelang an, reizt jedoch auch ruckst zum Erinnern; man denkt höchstens daran, wie raffiniert diese oder jene Stelle instturncn- hert worden ist. Oscar Strauß klebt am Wiener Walzer fest: er kommt nicht darüber hinaus; an bem Walzer, der heute auf'der Operetten bühne mit Verrenkungen der Beine und des Körpers geschritten, gehopst uni) gedreht wird und der sich so unendlich viel schöner in der einfachen alten Walzer- pewegung tanzen laßt — ivenn er von Johann Sttautz ist. Der Tanz an sich gehört zur Operette, aber cs hegt kein Orund vor, den Walzer zum Haupt gegenständ dcr Musik zu machen. Ilm diese Klippe zu vermeiden, muß sich Oscar Strauß auch gmrz andere Textbücher schreiben lassmL als ihm Leopold Jacobsohn und Robert Bodanzky für die „Ballnacht" und Viktor Leon für den „Liebeszauber" geliefert haben. Es ist vollkomnien un- verstandhch, datz ein Mann wie Oscar Straus;, der nickst ohne literarische Bildung ist, an solche Texte her angeht. — Eine „B a u ku n st k a m m er" für Württemberg. Eine eigenartige und bedeutsame Vereinigung, die dem jetzt vvüfach lautwerden** Täublingen, 6. Sept. Tie grasten^ ein Meter tiefen und zwei Meter brüten Gräben, welckre bei dcr Feldbeceinigung in unterem Wiesengelände angelegt werden, haben auch bei der trockenen Witterung ihren großen Vorteil. Tie Böschungen werden von den heißen Sonnenstrahlen nickt gerrof.'en, so daß sich ein üvviger GraswuchS entfaltet hat, der das mühsame Mäl)eil wieder dop> reit aufmiegt. Darum ist man der Ausführungs-c kommission sehr dankbar. KrciS Büdingen. # Büdingen, 10. Sept. Tie Volkshochschule beginnt am 6. Oktober im neuen SckstUHanse fas 1. Semester, das bis zum 12. Tezcmi>er bauert. Ti: Vorlesungen sind abends von 81 <—10 Uhr. Vorträge finden statt über Buchführung (Bankbeamter Schuch), Bürgerliches Rechnen (Leyrec Pebiec), Ge undheitspflega (Tr. Brettel^, Erscheinungen am Himmel (Tr. Tiemer), Ausgewählte Ab-chnitte aus der Geschich.e dcr dcuticlen Literatur (Prof. Tr. Tingeidcin', Gabelsberger Stenographie (Bankbeamter Knodt), Öoübiui (Jnsvek- toc Metternich), Staatsbürgerkunde, inSl'eüondere neue Staatsverfassung (Pros. Grulin, Glcßcn). Kreis Lauterbach. Up. Aus dem Vogelsberg, 10. Sept. In den kleinen Mühlgräben, die hauptsächlich unsere Oelschlagmühlen treiben, ist das Wasser vcrttocknct, und dic Mühlen stehen schon lange still. Somit ist auch die Einnahmequclle oer Oelmüller versivgt. Das anrerikanische Oel, von dem das Liter 18 Mack kostet, hat endlich einmal den unaualiiiziert hohen Rübölpccis, .der bis zu 25—30 Mark vro Liter ging, auf eine Stufe zurückgcbracht, die amicbmbar erscheint. Die westfälischen Oelhamsterer, die stets vor den Türen der Heinen Oelmühlen standen, bleiben aus. Auf die fetten Jahre kommen wieder die mageren für die Oelmüller. Kreis Friedberg. — Friedberg, 10. Sept. Im Auftrage deS Wohnungsamts erfolgt dieser Tage eine Besicy- tigung der hiesigen Privatwohnun- gen durch eine Kommission. Zur Wahrmg der Interessen dec Hausbesitzer hat dcr HauSbesitzcr- verein beschlossen, eine Versammlung der Hausbesitzer zu berufen. Hessen-Nassau. Aufhebung von Schiebernestern. fz. Frankfurt a. M., 11. Sept. Die Polizei nahm gestern vormittag im Schieberviertel der Kronprinzensttaße, deren Zugänge gesperrt waren, eine umfassende Streife vor. Es erfolgte eine gründliche Durchsuchung der H a u p t s ck i c b e r - lok a le, die eine unerwartet große Ausbeute?! brachte. 9ttcht weniger als vier große Lastkraftir»agen waren erforderlich, um die allein in vier Häusern! aufbetoabrte Scksieberware bergen zu können Die Polizei stellte in dem Block runi> 500 Schieber fest, die in den bekannten Lokalen unb (iuf dcr Sttaße bei ihren Geschäften überra'cht »vurven. Tir Leute fluchteten mit ihren Waren vielfach bis unter die Dächer, wurden aber rücksichtslos au3 dem dunkelsten Schlupftinnkel herausgeholt. Dis auf einen Mann, der der Beschlagnahme seiner Waren schär«- sten Widerstand entgegensetzte, so daß er gefesselt werden mußte, fügte sich das Schieberheer ins Unvermeidliche. Die gesamten Waren wurden auf dcn Hof des Polizeipräsidiums gefaßten. Soweit die Leute im Besitz eines Gewerbescheins waren, erhielten fte ihre Waren wieder, der Besin der Übrigen Personen, und das mar Die Mehrheit, wurde dem Lebeirsmittelamt überlviesen. * mr. Frankfurt a. M., 9. Sept. Die heutig« Stadtverordnetenversammlung Ivar wiederum von urrendlicher Dauer, lieber fünf Stunden gingen die Debatten. Große Aussprack>en gab es namentlich Über die Versorgung dec Stadt (mit Brennstoffen, die von den meifteii Stadtverordneten als vollkommen iinjureirfxmb bezeichnet wurde. Der Magisttat soll schleunigst dai'ür sorgen, daß mit Eintritt der Kälte Brennstoffe vorl>anden sind. Ebenso wurde vom Magistrat gefordert für vie Unterbringung der nach Frankfurt koinnven- ben Fremden Sorge zu tragen, da es bi er abends vollkommen unmöglich ist, in Hotels Zimmer zu bekommen. Für Stühle im Vestibül, eines Hotels, auf dem man günstigenfalls im Sitzen schlafen kann, werden pro Nacht 15 bis 25 Mk. gefordert und auch bezahlt. Tic städtisck-cn Hilfsbeamten forten ihre Bezüge durch eine Besoldungsreform geregelt bekommen, da es nach Ansickst der Stadtverordnetenfraktiollen ein unhaltbarer Zustand ist, daß die Stadt heutzutage noch Leute mir einem Grundgehalt von nur 4 Mk. pro Tag beschäftigt. mr. Frankfurt a. M., 9. Sept. In dcn> ftädtisck>en Krankenanstalten wird ab 1. Oktober für arte Klassen die E i ir h e i t s k o st ein> (geführt, d. h. in der ersten Klasse gibt es kein besseres Essen wie in der dritten. Die Einzelzimmer in den städtischen Krankenhäusern sollen bedeutend vermehrt werden. den Ruf nach dem Berufsstaat und nach staatlich altertannt.m Serufefrertrctungen entgegmlonrnu, ist für Württemberg in der Baiikunstkammer ins Leben gerufen worden. Wie M. El'ässer in den „Mitteilungen des Teutschen Werkbundes" ausführt, Hai sich ein Ztteis von etwa 100 jungen Württemberger Baukünsttern zusammengetan und eine einbcitHü;e kulttrell hochstehetrüe Berufsvertretung geschasien^ Ueber Orgaitisation und Arbeitsprogramm geben die Leitsätze Aufschluß, die von der Baukiinstkammer mtfaestellt wurden. In der Zusammensetzung der Kummer kommt einerseits der aristoftatW Charakter der Jhmlt, der Begriff der Auslese, deutlich zum Ausdruck: attdecerseits ist bem dcmokratisclsen Prinzip so weit wie möglich Rechnung getragen. Das Hauptgewicht wird darauf gi (-gt, der Organisation immer frisches Blut zu;ufühcen unb sie dadurch vor (Sntfeitigfeit und Erstarrung zu schulen. Das sehr umfa'rgreiche Arbeite pro epea mm zieht alle Fragen der Baukunst in seinen Bereich. Die bfahcr nebeneinander bestehenden Organisationen der Bauberatungsstelle, des Land^-saussctMsses für Natn.- und Heimatschutz, des Bttndes für Hcimalschuy und der Stelle des Landestonservators sollen, foneil baukünstlerische Fragen in Betracht kommen, m einer einheitlichen Wirkung vereinigt werden. T\< Kammer übt eine beratende Tätigkeit aus und vermittelt künstlerische Arbeit: Sie will als SBrrrr hing der Baukmistlerschaft keinerl i Konkurrenz für bie emzelnen Architekten fein, vielmehr den Baukü ft* lern eine ganze Reche neuer Arbeitög biete eröffnen. Insbesondere wird dic Kammer auf be i Lande und in kleineren Städter, den Architekten ci: große- Arbeitsfeld erschließen, das bisher fast völlig brach gelegen hat. I nkr^te Sen. h^«Ä; yn» der üjMte LKL Ä» AUtm S^rt N ®»^£hÄ Sebt -n treib^N^lich e biniia!,^ lchon ftWJ «taeÄE« w tn, blfifwm *Dlfn yl aus. Äui 'berg. OBä flau. b'ebkrnkstm. ® ^nebenitertel bei ^'M gei-ttrt waren, Es erfolgte eine Vauvtschieber. ckt MKe Ausbeute eto^liaittiaitiDagtn llnn m häufem zu können. Tie ^nböOOSdiiejer «Olafen und (Sui überraiht ttninxii. Tu to® vielschbi- untet uch'siosau-bmbun- Erhalt. Vis auj tmtn ne feiner Waren Mi- !te, fo daß et gefeiidt ^SchieberHeer te Un- Baren wurden auf dm gefahren. Soweit die ’rbeidifing waren, Vr, At 9n'(R bet äl- C'V? IRttotxL wi)e ir\«i l, 9. Schi. Die Heutige risammlung war /aiier. lieber fünf Stirn* 9ro6e Ausfprachm gab icrgimg der Stadt mit eilten Stadtverordneten t kjtidmet wurde. Ter or feigen, daß mit oife vorhanden find, rat gefordert für die idi Frankfurt kommen* i tragen, da es biet ,(b ist, in Hotels Zim* ühle im Sclljbül MstigensaL im SiM Nacht lä bi5 25 Mk. Tie städiifchm W burtb eine Befoldmtgs* ba es nach Ansicht der ein unhaltbarer > ll'Mge noch Lade mit jr 4 Äk. M Tazbo M N, 9. Seist. A dm alten wird °d l-vd Einheitskost ent ,Tl Aaste gibt e» Km inen Die (sinzcffiiM« ^cmfoKcnk-W rLLZ g‘Ä; 5ÄS**JS raut PH* liriD ne b» i ElUarruNgs"h, cß. Drgctntl^0, fjr w äauji^mj’^H-Ayp uib !h, für EÜ so^- ne 4 Ser11 x,« c’v tut-* für - i . L|fi öE^iukä? '. Ur. 2(2 Zwettes Statt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesfen) Donnerstag, ß. September (919 Die Si cher hei tswache bezieht gegen- Ausknnft, teer eigentlich die Gehälter der KünUer rmd Künstlerinnen bestimme. -Oberbürgermeister Keller: Das ist Sache des Direktors. Auzwandererfragen im Lichle ötr ZtatlMi. Tie Auswanderung ist eines dcr grvsen ovfid* trirtsckaftlichen Probleme, die itrJ in den tioinmen- den Satiren hauptsächlich! bescki l-ii^en werden, und doch ist diese Ersch -n.ung in ii;Tcr Rückwirkung auf die Entwicklung des Mutterlandes noch sehr wenig erforscht. Die ungünstigen Einflüsse treten natürlich in den Vordergrund; bocf.i sind mit der Auswanderung auch manche Vorteile für die Zurück- bleibcndcn verbunden. Befragen wir die Statistik so erhalten wir aus der Zeit vor dem .Kriege wertvolle Angaben, die uns auch für die gegmwärtig ganz veränderten Verhältnisse manctcn Fingerzeig geben köimen. In der Zeit von der Gründung des ^euffchen Reichies bis zum Ausbruch des Weltkrieges sind etwa drei Millionen Menschen aus! an, di Tas sah unendlich duftig und vornehm mis. , ,, ~K TrewhtnMLlmren standen in schlanke Glas- kelchevertetlt auf den übrigen Möbeln des Raumes. . '^uS_^.rr ^kte Modestas Geschmack durch kleine Verschiebungen und Zusammenrückungen, ^,"^^?. ^nzengruppen und Teppiche eine einheitliche, künstlerische Gesamtwirkung erzielt. „ , ~,cn Beamten gewährt worden sei. Stadtv. Si m o n (Dem.) bedauert, daß die Bc- Eten auf solche Bedingungen eingegangen seien. Es s>ei unbedmgt notwendig, daß der Oberbürgermeister an den Beratungen desBeamtenaulsschüsses teilzunehmen habe; die städtischen Beamten müßten berbefierte Vorschläge einreichen , Oberbürgermeister Keller betont, daß sich diese Satzungen int wesentlichen mit den Wünschen der Beamten decken. İubt, daß der gegen- wartige Zustaud nicht von Tauer sei. . Stadtv. G r od e (Z.) wünscht in dem Entwurf «inen Pa,ms emgesügt, daß der ?lusschüß die Ltadtverordnsten und andere Personen zu den Sitz- ungen mit beratender Stimme einladen kann Stadtv. Schma hl (D.-N.) hält diese For- d^'ng für selbstverständlich, so daß sie nicht ausdrücklich ausgenommen zu inerten braucht Die Satzung wird in ter Form, wie sie aus den Beratungen des Rechtsausschusies hervor» gegangen ist, angenommen. , Winnen eine preußische Gemeinde beiNor- deck, wünscht Anschluß an die städtische Ueber landzentrale. - Der Antrag ter Betriebsdeputation, diese Anlage zu genehmigen, wenn die Gemeinde die Kosten übernimmt, wird angenommen. r- ® c 6 ii nt Erlaubnis zUm -^^"^)^l^a ktsbe trieb von Ober- kellner Wilholm Bastian, Wageuaasse 9, Heinrich SPß«, '^urdt 8, Franz Scheich, Schisfenberger Weg t>3 und Emil Funke, Kaplaiisgasse 21 werten genehmigt. Bei dem Gesuch ter Frau Helene Trete Mnger entspumt sich eine längere Debatte über die ^.ourfnisfrage, an der sich die Stadtverordneten Michel, ^ouner, Volz, Urstadt und Oberbürgermeister Keller beteiligen. Tas Gesuch wird schließlich genehmigt. Tas Gesuch des Bäckermeisters Werner Barth um Erlaubnis zum Betriebe einer Käffeewirtschast im vause Ludwigftraße 44 wird bis zur Kläruna der Wohnungsfrage zurückgestcllt. Die Tagesordnung ist erschöpft. r-J5! Lot5t Persönlicher Bemerkungen. Schluß ter öffentlichen Sitzung gegen V?8 Uhr. l(Qmdre?',n>mn durch meine Leistungen T-einem Künstlerblick' und ärnn"? nS ’S0* nicht wahr, ich darf dich um 2 Uta abholen?" Motesta zögerte unschlüssia „W-emi es Evelyn erführe? ... Sie oer- «hrt durch Beate m aristokratischen Kreisen, und DÖJlc nickst auch Kammelsbergs kennt? würde mir eine solche „degradierende" Tätiget nie verzeihen ..." a „Bah, erstens geht es doch Evelyn gar nichts bte- ia nur, daß M'MtaMt und meine beste Freundin bist" „Das ist gut . . ." „Tu willst also?" „Ja! Dir zu liebe..." „Tu bist ein Engel, Mvdesta! Mso um 2 Uhr ^r -Ltaat durch Erziehung und lusbilduug für ihn angewendet hat. Tie Summen i-aeses Anlagekapitals hat man für die Auswan- rerintö vor dem Kriege mit Summen berechnet, die westen Spielraum, den die angenommenen Lytern hier bieten, zwischen 7 und 200 Bkillionen jaf/rli* schwankte. Genauer lassen sich schon die Barsummen berechnen, die die Ausrvanderer mit sich nehmen. In älteren Zeiten schwankte tee£ Barvermogen ter Auswanderer nach den amtlichen Statistiken zwischen 146 Gulden und 428 Talern aus den Kopf Die jährliche Summe, die Teutichtend in ten 40er fahren des 19. Jahrhunderts durchi die Lluswanderung verlor, wurde aus la-20 Millionen Gulden berechnet. Das von den deutschen Auswanderern im Jahre 1898 mit» genommene Barkapital ist auf etwa 8 Millionen Mark geschätzt worden. Ta man das von jedem eingewanderten Deutschen nach! Nordamerika mitgebrachte Bargeld auf durchschnittlich 200 Dollars berechnete, so l/ätte sich bei ter deutschen Auswaw- terini4 vor dem Kriege ein jährlicher Verlust an Volksoermogen von rund 20 Millionen Mark er- .^cben. Freilich fließen auch wieder bebeuteilte? Summen durch die 2lusWanderung in das Mutterland zurück. So tered>uete man die nachi Italien gelangten eenbungen von Auswanderern vor dem . Kriege auf 300 Millionen Lire, die nach! Oester- vich gciautem auf 200 Millionen Lkvonen. Auch nmb Teutschtend sind bedeutende Suminen durch Rückwanderer wieder hereingebracht Worten Aber srnd gering im VerMtnis zu ten Einbußen, me das Volksvermögen bei Liner umfangreichen Auswanderung erleidet. Aus dem Amtsverkündigungsblatt. oc Amtsverkündigungsblatt Nr. 85 vom 9. eeptemter entMt: Tie Tagegelder und Reiiekostenvergütung der Ortsvorftandsperso- nen in Den Landgemeinden. — Rinterfüße. — Zulanung ter OelmüUe des Hernrick. Schmitz in Mamzlar — Ausbruch ter Backsteinblattern. — Kreisstraßensperre. — Feldbereinigiing in ter Gemarkung Lumda, Kreis Gießen. — Die Zulassung von Losen auswärtiger Lotterien zum Vertrieb im Freistaat Heffen. — Straßensperre in Gießen. — Gefunden und verloren. Die Tagegelder und Reisekostenvergütung der Ortsvorstandsperso- n en ut ten Landgemeinden. Nachdem durch Verordn mm vom 11. v. Mts. die Tagegelder ter Staatsbeamten nut Rücksicht auf die derzestige Teuerung erhöht worden ist, bestimmt das Mini- stenum des Innern, daß das Tagegeld, wenn das Tienstgeschuft einschließliich des Hin- and Rückwegs weniger als 5 Stunden dauert, 4 Mk. 50 Ps betragt, andernfalls 9 Mk. Erfordert das Dienst- geschast einen Zeitaußrand von mehr als einem. 4-agc fo werden im Falle auslvärtiger Ueternach. tung für jete Uebernmhtung 6 Mk. vergütet R i n d e r f ü ß e. Die dem Reichsausschmß für vslanzliche und tierische Oele und Fette, Berlsti, übertragenen Rechte betreffend die Beschtegnahme und dve Bewirtschaftung ter Rinterfüße werten mit Wirkung vom 15. September d. Js. auf die Klauen- verwertmigs-Gesellschast m. b. H., Berlin W. 8, Französtsche Straße 49, übertragen. Für die ab 1 August 1919 zum Versand gebrachten Rinderfü« der Preis uni 100 Prozent auf 100 Mark Vw 100 Kilogramm erhöht. Der OelmüllerHch. Schmitz in Mainzlar ist zum Schlagen ter Oelfrückste für Selbstversorger durch Entscheidung des LantesernährungS, amtes in Darmstadt vom 30. August l Js zuge- lasten worden. Die Mühle ist vollständig neu ein- Würde sie zufrieden sein? Wenn sie es ajn (srtte übel nahm, daß Mödesta sich auch in bezug auf die übrige Zimmereinrichtung Eigenmächtig- ketten erlaubt hatte? Sie hatte keine Zeit, diesen Gedanken weiter nachquhängen, denn eben trat die Baronin Kun- melsberg, eine ältliche, etwas korpulente Tarnt, ein. Sie blieb einen Augenblick unter ter Tür stehen und ließ ten Blick stumm über den Raum ffteiten. Tann rief sie lebhaft: ,,Nein, wie schön! Wie wunderschön haben Sie all dies gemacht, mein Fräulein! Sie sind ja wirklich eine Künstlerin allerersten Ranges!" Miotesta errötete verlegen. „Frau Baronin sind me früher wieder durch die Stadtverwaltung, im Einverständnis rffct dem Theater- Ausschuß, einzuteilen. Während des Krieges habe die Theaterkasse diese Sache an sich gerissen Es cbartn bei der Verteilung verschiedene Mißstände herausaebiltet. Klagen sind aber auch der dem Verkauf ter Tageskarten laut geworden. . Oberbürgermeister Keller sagt Berücksichtigung dieses Wunsches zu; eines Antrages te- dürte^es dazu jedoch nicht. Stadtv. Frau Bi er mann (Dem.) bittet um Der erste Ausschuß soll alsbald gerväh'lt werten und in Tätigkeit treten. Seine Amtsdauer (äust ffm ol. März 1920 ab. Die Wahlen sind geheim; gewählt wird nach ten Grundsätzen ter Verbal tu is- I wähl. . Mr die Sitzungen wird vom Oberbürgermeister 'E'u unentgeltlich bereitgestellt. Alle Kosten ter Geschäftsführung des Ausschusses ttägt die mmi vorbereitet hatte, als Taselschmuck zurück- Sftotefeit und nur Schneeglöckchm, Maiblumen, 'lralmkatzchen und Asparagus verlangte . Tas Fest sollte ja ten Abschluß ter Saison uno- ten Uebergang zum Lenz bilden. Nun ia^ die Tafel aus wie ein zarter Früh- lmgstraum in Weiß, und die kleinen nestartigen Arrongements auf dem blententen Tamastgrund machten sich sehr hübsch Nirgends gab es hohe Aufsätze oder die üblichen Blumenjardinieren, die nur ten Ausblick tehmtern. Auch lose gestreute Blüten, die so rü. , ^lken und bann dem Tisch ein usiortent- liches Aussehen geben, waren vermieden. Dafür stand neben jedem Nestck^n ein kleiner, weißer Osterhase aus Biskuitmasse, ter bestimmt Jar, tee leroeihge Tischkarte zu tragen, mas ter Tatet rat sröhlichmeckisches Ansehen gab. Die Mitte war ein loses, flaches Geflecht aus weißen i.itertynbantern, das au den Kreuzungspunkten mit winzigen Sträußchen von Schneeglöckchen und -Isparagus durch Silberfäden abgebunten war. Modestas Gesichtchen war noch röter geworden bei dem Namen Millner. So hießen ja die Eltern v?n Evelyns bester Freundin' Evelyn war mit -Millner tnt Institut gewesen und rühmte ich>, bei Diillners luie ein Kind des Hauses zu Und Plötzlich schoß ein Gedanke siedend büß durch Mvtestas Kopf. (F"rtf"tziing folgt Ltadtv. Fourier USB.) ist int Hinblick auf die Kvhlcnnot gegen Beheizung und Beleuchtung oes Theaters. Tie Belieferung des Theaters mit Brennstoffen habe solange zu unterbleiben, als die ärmere Bevölkerung noch nicht vollständig versorgt sei. 40T$mf Tm*' I ^hon^ das^Jntevesse^ Per^nal/eine^ Auf- 40 Pwz Teuerungszulage --- 11,20 Mk. Der nähme des Setriete bertonge ©^bf^lxrftanb^^^^ aü?60 bte T-U«rungs»>kig- mü,,« abtt dm IbMawerttifmifien ÄiXa? _____________________,to S,chcrheÜM»che Ser« UmRtotet müfie au» dne sarütereetoite ü'änz- Deutschland ausgewandert. Großbritannien und Oberbüra-ermeifter ftcTOr- 9fitr „ Schließung des Theaters mit in Kauf ge- bsä auMH-Ä.,«... „ bLs.** “ •—** -i«-sec swMss'Mr ass letzten 80 Jahren vor dem Kriege haben mehr als Das biesiae T u r rft <7 a r » r Theater festlich erleuchtet und warm gehstit Lk fraf>a «r äÄÄ.5 6 rn teWie8 ,Dirb anfl",oma Wanderung ver-lang>amt: ted:, ist andererseits feit J &cfm£^n ^'rXbuua Ä wird zugesttmmt. gestellt wordcn, daß die Bevölkerung bur-I;, bic y ,IT ix T a. L : . Anstellung eiltet uDciten Sckulnrrte^ Auswanderung -men Anreiz zu stärkerer BcrneteLu "le ließen bittet die ^Ulalztcs. rung erhalt, indem die Zurückbleitenden unter Deizmaterial, Beleuchtung, Keller. Es ist unbedingt besseren Lebenstedingungen eine hölvr^ Geburten-, lnterrickstsmittelund unvorhergesehene Ausgaben S^oeiten Schularztes Mtft erreich-». ift S? -to”. 4500 Uk zu efern«6men. Aus Ü» 28„°° «»' Volkswirtschaft, .nenn man Geschil ch, Alter und I ^Mtmnzausschusses wird bieler Betrag I für emen^Arzt, zu Berus der Auswanderer berücksichtigt' Nach ten I 'ÄL -bWAIermieister Keller bemerkt hier-1 und erhält dasür 1^00 Mk. Bei- Untersuchungen von .Tr. Goorg Quandt die biefer ?aV? i).a6.?orty6t^un$^ien jederzeit die der- $m,^n ‘heiteren Schul - feiner Zeit in ter Zeitschrift „Tas Deutschtum rm d«mte Unterstützung ter Stadt finden werde. $r unbJür Ausland' veröffentlicht hat, geht aus der Statistik hiesigen D roschkenbesi tzer Le- Gtetee?nrr^il^?vl -^PlrtIl?e11 Tie zweite tertiär, daß das männliche Element üt ter Aus- antrogen eine Erhöhung ter jetzt geltenden Tarif- ^lle soll öffentlich ausgeschrieben werten. Wanderung stärker tiertreten ist als das weiblich'' 'ät5C "Ni 200 Prozent. Nach Äuffassuug des Fi- r. Simon .(Dem.) hält eS, für ange- Ta nun der Mann vom Standpunkt ter Bevölt'e- nanzaiiHichusses ist eine Erhöhung berechtigt, aber ?na^/ fca.» mi‘ tem Schularzt ein Vertrag über rungspolitik das wichtigere Element darstellt, fo I mlc^ in h^sem Umfange. Ein Auff'chlag von 150 feutcr Amtstätigkeit abgefchlos)an inerte, nnrb das VerNltnis zwischen männlicher und w'eib-1 Dozent trage den gegenwärtigen Verhältnissen . Oberbürgermeister Keller: Diesem Wmischc kicher Bevolfenmg durch die Auswanterung nochI polltommcn Rechnung. Die Stadtverordiietenver-1 wird Rechnung getragen; es wird demnächst eine mehr zu Ungunsten ter ersteren verschoben Stg^ iffmmlung .tritt der Stellunguahmc des ostnanz-1 Instruktion für die Schulärzte ausgearbeitet dann gehören drei Viertel ter Auswanderer denk ausiAuffes f,c1 _ SR irrm^n-n iTT \ mittleren Altersklassen an, wobei ten größten Teil, ^Jerbanh bcr hessischen Schutz- Anregung, te^Sfelle einer Schu^tin ^Hrfaifen etma em Drittel ^Aer Auswanderer, das Fahrzchnt Q T ^beantragt, die Amtsb. z ichnung der Sie erkundigt sich natf- einem Schicksal "eines An % 21- bis 30. Äahre stellt Die nächsten beiden VZl i z e iwachtmeister undter traas des Politischen tetreS Alttrsllassen, die hauptsächlich ut Frage kommen, W^chlimist.r Po l i z e 10 bcr w ach t m ei st e r Schulpflegerin, die auch neben dem S.chularzt i'e- ffegeii zwilchen 30 und dO und 14 und 21 Jahren. Ländern, >me dies bereits in ten meisten hessi- gensreick wirken könne WLarit es ftnb also vorwiegend Männer, die auswantern, schen Staoten Michehen fei. Stadtv. Goertz (Zentr) beteuert test er bei Gesch^chtern Leute int Oberbürgermeister Keller meint, obwohl den ledigen Verhältnissen fernen weiteren Antrag, un Berus ub-erwiegcn mchi tenonlich anderer Ansicht zu dieser Frage B. auf Verteilung von warmem Frühstück cin- ©ttwr^rubten: die unmittelbar snn könne solle man dem Gesuch, da die Sache bringen tonne. Er regt an, bei den Untersuchungen ^^^ugcnten ^eruje ut Land wirt scheit. In-1 m fern Geld koste, entsprechen, was unter Heiter- durct die Schulärzte feststellen zu lassen, inwierteit Ctl?ac ^.nttcl, feit der Stadtverordneten geschieht. der Geiundheitszustand ter KffSnr durch ten Krieg tee vermitttlnten, vertellenten und sonst helfenden Wintersvielzcit hrä Sfnhttheai>t-4 zunickgegangen ist. Berufszweige nur mit ent Drittel an ter Aus,van- T Toce ^rlwlMeaet.S. Oberbürgermeister Keller- Tiefem r , m v r. r- < • ........ 1 041 rllf 11 Köä :C_x r~ - < < I fUHrt entsprochm werten. T ’tlC’€in un^rC Den größten Verlust für die Volkswirtschaft des ;?e,d)IuV ^heaterau^schusses und des Theater- Stadtv Otter MSP > brmnf frfane« Mutferlantes teteutet stets die Auswanterung von HpiAplan die schlechte' Handlung ter S«kinte! terck die Landwirten. Man hat versucht, die durch die Aus- 8cto°6nter Weise durchgefuhrt werven soll. Um Aerzte vor 9 hte tanterung erwachsenden wirffchastlvchm Verluste Vezzmatenal einzufparen, sollen die Vorstellungen „ ".n besttmmten Werten auszudrücken Jeter er- auJ Samstag, Lomttag und Montag zusammen- Nützung des Beamtenausfchusses. wackffene Auswanderer stellt ja ein gewisses An- sts'drangt werden. Die Stadt Übernimmt wieder Oberbürgermeister Keller verliest ten vom laaetaintal ter. bad ter hurrf.. .,mk I oxe ttosten für Heizung und Beleuchtung, sieht Rechtsausschütz in zwei Sitzungen grüichlich qo aber ton enter Garantieleistung ab, da während brüffen und in einigen wenigen Punkten geäntertert ter Kviegsiahre^die gefeistete Garantie in Höhe I ^aßimgsentnmrf des städtischen Beamtemiusschus- von 10 bzw. 20000 ML nicht in Anspruch ge- ^s Lus dem Inhalte des Entwurfes geben stur iwmmen wurde. Man hofft trotz beteutenter I nachltehend die wichtigsten Bestimmungen wieder.' VLgenerhohung durch eine geringfügige Er- Jvür die männlichen und weiblichm Beamten bcr Eintrittspreise ohne Ga- ^^adt Gießen wird em Beamten-Ausschuß ge- rantteleipung auszickommen. bildet. Ter Ausschuß bezweckt die Wahrung ter Jnterefsen ter Beamtenschaft und wird als deren Veitretung ausdrücklich anerkannt. Er muß in alIe« Angelegenheiten, welche die gesamte Beamtenschaft oder einzelne Gruppen betreffen, von | tem Oberbürgermeister gehört werden und hat dazu Stellung zu nehmen. Anträge, Wünsche und Be- fchn-erten, bte ihm von Beamten vorgelegt locrbcn, bat er, falls er sie für begrüntet erachtet, dem Oberbürgermeister zur Entscheidung vor-mlegen. Er kann fick- dazu gutüchtlich äußern. Auch über per- wpcT Angelegenheiten einzelner Beamten hat ter Ausschuß auf Berlangm sein Gutachten abzugeben, uever Anträge des Oberbürgermeisters wegen Er- NiMiung von Beamten, wegen Einleitung eines Disziplinarverfahrens, sowie vor Bestrafung von Beamten ist! der Ausschuß zu hören. Ter Ausschuß. ttl| berechtigt, Vorschläge organisatorischer Art zu machen, insbesondere in Angelegenheiten der Be-> amtenschaff. irtebei> Die zur 15l KI ongntttcnle des I । 15. Sept., norm. 8 Uhr Am rgang 1 Am Baum Nr. 1 eorm.8 Uhr Hausen 18 19! „ jum.o einigen uv 20| Annerod - Grün berg HL Bezirk. 17.Sept.,vrm.S^rUhr 74 21 18. ■ 16.Stpt., vrm.9'/,Uhr! 98 59 nachm.2 Dorra.g'/. nachm.2 31 Stangenrod - Weiter^ain 17. vor«. 9 18. Geilshausen 33. Beltershain 47 18. 34 Abfahrt nach Stangenrod 18. 8 Londorf - Kesselboch 35 36 Kesselbach - Geilshausen 37 Geilshausen - Deltersi Beltershain nach«. 1 „ | 41 20. r- c An der Wellersburg 15Lepi-.vorm.8Uhr 10 »n Jm Anschluß Gießen Xenenweg 9 norm. 8 2 57 Gießen, den 10. September 1019 Der ftrtUtestafrrtter des Krach« «Uten. X>euzc, Winde. nach«. 4 norm. 9 37 50 99 50 19. 20. 12 132 12 29 131 9 86 47 24 102 10 34 16 5 58 64 12 11 69 49 9 h’rttrbt. f] 9?q: 49 25 7 3 5 6 11 17 40 10 3 6 98 98 <15. '15. 28, Göbelnrod - Grünberg 29i Grünberg - Stangenrod 3Ö| Lehnheim—Atzenhain 1 43 146 240 48 39 31 240 27 120 Benennung der Straßenstrecken Nächst Grimberg 3m Anschluß bis Wald Lumda - Wcitershain bis in M der TM 15. 16. 17. 17. Nächst Kleinlinden „ Watzenborn An der Bauernmühle Nächst Großen linden 3m Anschluß «ytftfidj iwntt'n. iirnlebw 6 Gießen - Steinbach bis Wald!18. 7 Kleinlinden - Lützellinden 18. nachm.2Uhr Don*.8‘/,p t fchneststenr und preiswert angeferttgt ♦ Mil Mustern stehe Nächst Londorf 3m Anschluß NächstNüddingshaus. „ Weiterrhain 42 Lindenstruth - Grünberg bis! i Abfahrt nach QueAbom, 43< Allcndorf - Climbach 44, Climbach—Allertshausen 45] Allertshausen - Beuern 46 Beuern - Bersrod 47> Reiskirchen - Bersrod VI. Bezirk 48, Gießen - Lollar 49 Lollar - Daubringen 50* Daubringen - Staufenberg An d.Abfahrt d.Holz> 3m Anschluß smühle .Nächst Dau bringen IVei Kirchberg IS. 19. I. Bezirk. 1 Gießen - Gleiberg 2| „ -Rodheim 3 Klein-Linden - Dutenhofen jNächst dem Wald ,3m Anschluß 56 Wieseck - Alten-Duseck 5?l „ -Trohe-Rödgen <17. nach«. 1 venn. 9 IV. Bezirk. 25j Grünberg - Mücke ii*” y. ,tBtn fi rkaild dal. W' jlbng, beior 2« „ 27^ „ Wald 9 „ 8 „ 8 nachm.2 vorm.8 nachm.2 oorm.9 w 8 < 9‘A Dirk undA Fabrik« Hande, latent tevDer! Miillt jung Öligen Krisen ltn E«ba( %ii Am Daum Nr. 1 " " M i !Am Kreismagazin Nächst Leihgestern Die Erhebung der BrandverficherungSbeiträge findet in diesem Ialne nicht, wie in dem Vordruck der Ansorderungszettel angegeben, im Monat August, sondern erst in den ersten 25 Tagen des Monats Oktober statt. Nack dieser Znt wird gegen i äumtgc Sckmldner das Beitreibung^ nersaliren eingeleitet werden. (10541B Gießen, den 2. September 1918. Kreisamt Gießen. I. V.: Langer mann. fit tag» Ilhaftl Darms! alt in den 8c g^bntaibr <*r Grund ix an de Avs btt tickeckischcii Nariorialversittnislnug. Wien, 11. Scpr. Knkvefp.-Barrou. Ans Prag wird gemeldet: 3>n ber erster. Sitzung ixr Nationalversammlung nack den S^mnterferirn betete gestern Präsident Toma - Am Daum Nr. 1 13m Anschluß lf*46B 4! Gießen Leihgestern 5; Leihgestern - Langgöns 3m Anschluß Am Baum Nr. 1 Nächst Annerod 9. M aünl Be t r.. Verbot der yaserausfuhL. Tie AuSstchr von pafer aus Gemetuden Krrites ist ohne kreis H. Benner II. Kisdorfer, Stratze 9 Annahme von Versteigerungen aller Art auch einzelner Stücke.______________ , Inheiden - Utphe 22 H ungen - Non nenrothb. Wald 17. 23 Hungen-Langsdorf 12. 24 Langsdorf—Lich bis Wald, 18. 8 WaNenbonr- Gkirventeich 19. 9 Grotzenfinden - Lützellind en! 20. 10' „ - Langgöns ;20. 11 Langgous-Kreisgrenze nach>20. Pohlgöns ll. Bezirk. 17. 17. 17. 17. Freiwillige fersleigerami Donnerstag, 18. Scv tember 1919, uacbm. 3 Ubr werden aui unser. Amtszimmer nachstehend, dem Ctte Werner zu Wicieck zugeschrtebenen (Grundstücke der Ge marknng Gießen tret» willig versteigert,nämlick MurXX Xr.41-12». D-: Leo. u>«v bis Wald 321 (Brünberg - Beltershain denen die Grünve des Stärksten intbettreüSar liegen. Die ärztlichen Berater des iranzö'i/cken Borerlnrndes tinb t-ei Der veralteten Xiptaiinng von der gebrechlichen Frau, von bet zierlichen Pnvpe, t?oit der Frau, die man nickt einwai mit einer Blume schlagen buri, stehen geblieben . > Diese Aerzte sind Realt onäre, sie haben einem neuen Stein zu der Bastii!.' der männl i .* $. 9tan- nei herbeign'ckstepvt. tch sicher nicht ourckictzen. £ Frauen wollen am alfen Gebieten Den Männcrn gleich sein: ihnen oas Vor en f.Ji v er bieten, weil bk 9iax dabei verunstaltet werden könnte, v. b., sie als 5?aremskla- vinnen behandeln, und ich er mann weiß, bar. du. Freiheit rür die Frau darin besteht, daß -ic ^rraß en da 'n wagen rührt, Mehls äcke ichlepvi oder Wahlvolitik mack«. Wir haben früher die „Frauen- I^ände" besungen, die vände, die pflegen und liebkosen: der Augenblia vnrd kommen, wo imr btt „Fronensäuste" feiern iwrben, brr uns i... --- Wer würde einer jungen Tame welche bereits längere Zeit in kansmännischen Betrieben tätig war und Mion selbständig korrespondierte zur tr^eiterausbildung tu diesem 'Fach tBrieswechscl) Da tuen, tvelcke bereit stnd, einen derartigen Nnterrtckl zu erteilen, werden gebeten, ihre Adresse dem Gießener Anzeiger tmter Nr. 01711)2 bekannt zu geben. 3rist übrr di> Vorgeschichte des deutschen Waffen still standS-inge- botes gegeben haben. Ludendorff gibt u. a. die bisher unveröffentlichte Vereinbarung zwi- scken der R e i chs r e g ie run g urrd der O b er- st en Heeresleitung vvn Anfang 1918 bekannt, worin es heißt: „Tic Berantwor tun g für die AneirenSvec Handlungen trägt nach der ReichSverstrssung allein der Reichskanzler. Sie bezieht sich anr die zu wftw benben Ziel«, die in Antvendtmg gebrachte Takttk und die Ergebnisse. Tie vberstert militärischen Stellen haben das Reckt «nc die Micht, an den Verhandlungen in beratenber Weitt mit^utmrfen, sstreit dieselben militärische Interessen berühren. 3fer Umkreis dieser Interessen mährend des Krieges ist nickt auf Jnc militärischen Angelegen l7«it en im engeren Siiuw beschränkt, sondern er umfaßt auch die Fragen der Industrie, des Verkehrswesens und der Nrbmterintoressen, soweit lschek ut der Eröffnungsrede die Bedeutung der Tescden^r Iragc fär vie Tsit-echo-Slowakei Er bexwt jlck auf den Wilst»ustl on «Lrund.a^ von der Lebensfähigkeit der Staaten, Die für die Ti checke Slowaket nutzt gegeben wäre, svlls >ie.das rttch^en- repier von Teschen verlieren sollt«, -tu Natronal- Versammlung könne nickt gestalten. Daß, ein? im*. günstig.' Entscheidung der ebener »Trage von dn« Vertreteru her -i 'checko--Lleuvakei unrersttat* nei würde. 'lÄininerpräiihent Tusar gab einett Ikbertlid über die Entioicklung der ^nchener Irage und schloß mit der Erklärung, dutz. die Titf-etf;o-Slowafn hi einer ungünstigen Loiung de.' Angelegen bei: ihr? Unterschrift vv m*e_igcm mürbe Tie Erklärung Tusars^wur^' »*xn vemse etninuimig genebmigt. uwreuf To matschet erfiartc, daß er bat Beschluß der NativnalversanmtluiM i*»»n nach Paris übermitteln werde Tie Uirmbot Nt Glvgan. Hlogau. 10. Sept (WTB.) Bis jetzt such 10 Sete und 11 Verwundete bei den hier startgefundeuLu ttnrnben zu hilagen. Der Belage, rnWsnitanb ist nock nickt verhängt. Tie Ärbeüer schatt beschloß, »an dem beantragten svmoathie- stveik Zusehen, ___ Eiste innenksstische FivLllzgesellschaft in Poteu Berlin, 11. Seh Nack einer Mättermel- oungbildet siLin Polen ein?amerikamischj E ?' cllscka 1 t mit einem ItaXHtat von 100 Mil livncn Dollar, tste die kommunalen Bedürf» nisse polnischer Städte finanzieren soll, so insbcsonderc den Ausbau der Äanalisatton, der Wasserleitungen und der Lrankcnhäuser usw. Uuruben in Irland. Amsterdam, 10. Sept. In Feroy (Irland) sind Unruhen ausgebrochcn. Ungefähr 50 Läden wurden getfünbert. Srrbot deS öKenllichku Glückspiels. Berlin, 10. Sept. ^WTB.i Dur» eure 93cvjrbimmg des Obcrbefel^ishabers Nosk <:,.wird auf t^nnri) des Lelatiertmgszustande-' drs öffentliche Glücksspiel, sowie das Ottücksspiel in Berrinen, insbesondere in Klubs, verboten Tie Verordnung tritt am 14. 9. in Kraft. Bischof Dr. Fritzen t. Berlin, 9. Sept. (Telcgr.) Der Bischof von Strastckirq, Dr. Adolf F r i c n, ist lant Lokal-An yiger gestvrbeir. ____________________ t vefuchriarte«, vanttarteu. Veelodnngs. t vennähluasr-, Sednrtt- ♦ * und Trauer vrnckfachen ♦ | werden in feinster ÄnLfüqrun- tu ♦ Buch <1 r nckerei J. Weinert Besonders preiswert Prima W!9Qc Bainen - Ffolrümple in all. modernen Farben das Paar 12.50 Mk. Schellfische per Psd. M. 1.05 u. 1.60 Erbse» ffirf’fi?, 4.40 und 2.50 Bohne» Psd. 2.58 Reis Psd. 3.20 Htk°-KMPfd.ll.W „ i« „ 16.00 „ Lass« ,, 12.00 Salatöl 8tr. 18.00 Bohnerwachs '/, Toic Mk. 5.50 Preitzelbeereu lose Pfund ML 3.50 Schmierseife 1 00 per Pfund Mk. uuv Xaffeersh Psd. 8.50 Hch.««lddeislh W Sicbiattr. 71 -*■ Lelefon 285. 10444 Da» besteRaucken ist eine gute deutsche Zigarette aus oaranL reinem Tabak, zu haben bei L. J. Teitler, Dammstraße 25 vart ^-Llenj^ -.«1 aSi" Z. B.: gez. 0r. Sieg er t. Beketmrtmachung. Der Doranschlag der Ofemeinde Mamchlar flir 1919 Rs. liegt von Samstag den 13. September d. I. an eine Woche lang auf dem 0>eschSfArmmer der untcry Ld.neten Stclle zur EvtzuhL orten. ($5 wird eine Umlage erhoben, zu welcker tae Ans- mLrker brizutragen haben , Mainzlar, am 10. Zepternver 1919. Des stick« Bürgermeisterei Manizlar. Bogel. 10463 - Weickartshain 16. „ - Lindenstruth bis 16. Steinbach bis Wald 16. Rd.-Dessingen bis Waldiltz. * " * \ 17. Btf. rerb.r -ekl- kallN al dlsM tiJifrt1 rst boN bfiirfe ®at‘1 E txrbflt-6 W*? gerichtet und mit der neuesten LchlLgeinrrchtung versehen. Back stein blättern sind unter dem Schrreinebestande der Heinrich Zm Wwe. zu Utphe ausgebrochen. Tie crirötfrtidxn Sperrnwtznaßmen find angeordnet. Straßensperre. Tie Kreisstrahe großen- Linden—Hörnsheim wird wegen Vornahme von Walzarbeiten vom 8. bis einsckließlick 13. ds. Mts. für ben schweren Fuhrwerks- und Auto mobil veri-elw gesperrt Lose auswärtiger Lotter ic n. zu Ministerium des Innern bat dem Trutschen Ausland-Z nsti tut in Stuttgart die Eriaulmio ertenl, 6000 Lose einer Gridlotterie, Derer. ?.wtmna am 2. Tezember ds. Js. stattfinden wird, ntnrrMb des Freistaates Hessen zu vertreiben. Nack Dem von der zuständigen Behörde genehmigten Verto.ungs- plan dürfen 75 000 Lose zu je 3 Mark ausgegeben werden. ... w. T ie Kleine Mühlganc rn Gietzen ist föegen Boruahme von Äanalisatwnsarbeiten von heute bis ant weiteres für jeglichen Fuhrwerks- und R^fahrverkehr gesperrt. Vesu nden und verloren. In der Zeit vom 16. bis 31. August 1919 wurden in Gießen gefunden: 3 Portemonnaies mit Inhalt; verloren: 1 golden? Halskette mit Anhänger, 1 Brieftasche mit Inhalt, 2 Portenromtaies mit Inhalt und 1 goldener Ring mit Sternen. Vevnridehte». * Soll die Frau boxen? Diese Frage bat der französische Borerbund mit allem nötigen Ernste geprüft, und seine Antwort lautet: Nein! Aus Gründen medizinischer u. sporilich-.r Art untersagt der Bund jeden öffentlichen Boxkampf bei dem Frauen sich die gefährlichen Lederhandschuhe anziehen und in die Arena steigen wollten. „Es gibt also noch etwas," so schreibt Clement Vautel in seiner ironischen Art im .Journal", „was sich für Männer paßt und für Frauen nicht passen soll? Ich glaubte, daß derartige UntersÄridungen in unserer fortgeschrittenen Zeit nicht nrcbr am Platze wären und daß nichts, was männlich ist, dem früher einmal als schwach bezeichneten Geschlecht fremd bleiben durfte. Ich hoffe daher auch, daß die Frauenbünde sehr energisch gegen das seltsame Bcto des Borerbundes protestieren nwrben. Die Frau will boxen? Dieser Ansprucki cst nur eine logische Folgerung der Formel: die Frau»will wählen. Zwischen der „edlen Kunst" und der Politik besteht eine ziemlich enge Verbindung. Die Fdeenkämpse verwandeln sich mit zu oft in Faustkämpfe, bei biete 3ixt der Kriegführung tat Zu>amwentzange Hatten, und die mvralvckL Wirkung über getrof- rare Maßnahmen ito d's xxtr. Mrir«ugs»erich»- denheiten .wischen den militärischeil Selten und dem Reickskariuer sind Dan Wege g- ^umngti Aus-proch- zu feefritigen, gelingt di^ nickt, tft die (Sntiä -iinm.j des K niers einzucvten. Tie er- wlgte. (i mslcidung uberbebt bü Militärifchm Stellen in allen Fälle« letri »geneu Pc 7 int Wartung. Der Nrich-skanrler hat iu dem Falle, daß die kaiser-- licke stttlli-V'idung gegen ihn ausiällt, die ihm staatsreckuick obliegende ftjnieeu.-:. »u ne heu. indem er teuK »Lnttas'M.r mmmt. , _ Am Sckttlf der neuen 2ude :dorfischen ^chr-.ft werden die tert dem 14. August betriebenen ^ckrrtte ut: tierfcriTBbnnrg einer neutealen Bermrttlnnz geschildert u-ck bemerkt, teil dem 10. ^.'ptrmbrr bare die Oberste veer?steitz>ng daraus gewartet, daß irgend etwas geschehe. ,,'2bo# bltet; hrm Ost ue-.v -eldnarichall und mir bei dem Nietzrrgamg jber SximaL der haemni' ;ra ugnm Spannung an der Westfront und dem tfxb-- <9rt>- tember er olgroben Ivtemn e«br»ck von Bnlgarren zu tun übrig'?" Generalstreik in Marseille. Marseille, 11. Sept. 7DDB-) Davos. Die Persammluirg der Todarbeiter hat den Vorschlag her Unterncl>mrr cnhaÄtin abgelehnt urck jick dnu Generalstreik angeschlossen, bis der Ackr^ stundriag mit dem 20 Franken-Lobn. tm? .'tbstba»-' fintg der lieberstuudro dvrchgeführt ist. Amsterdam, 11. Sept. lWTB. Reuter meldet cnrs Marseille, daß der Gewerkichaft»- verband im Departem«At Marteille ffh den 11 September ritten allgemeinen streif sämtlicher Betriebe proklamiert hat. Bl»M Gewerkschastskongreß in Glasqow. London, 11. Sept. (DDB. Ätuier. Auf bem Gewerrfckntstskmrgreß in Glasgow wurde Vic von dem Führer der Bergarbriter, ^mMiL, unterbreitete Entschließ»ng, in derdieDerftaat- lickung des Bergbaues gefsrdcrt wird, mit üknntegettber Mrhrbcit anynotwmen. Eis Schutzaasn-Krrik. ijl7. „ nachm. 1 „ 18.S*pL,D6rm.7’/e# |18. M 18 „ nachm 1 , :i8. „ , 2’/„ 18. n 51 .. " -AltsN'Dufeck ft 5. 52 Kirchberg — Sichertsbauten 46. 53 Staufenberg - Odenhausen , 16. 54 Odetchaufen - Ruttershaul. '16. 55 Ruttershausen-Kirchberg 16. Gute Kieler Mützen für Knaben und Mädchen in allen Weiten wieder am Lager. --e \'rtl PyW I n®a fM fltlii b.'si> Aev uv änt § riMt not 0 3Xai ttit bin AcrmliMg IXui ntun (Stumm -mqeMycho .Umun tut i lättt Ä> st inten. Dtt teborf dich "EJ bem d sieb zum ( un Hüben tu iw. Spmr tksfo ist b IxmMM 1 jo beim i filier Irl wert 41o Brflhl'eoMe Ualv.-Drcekarai, 2L Laag«. Bleies ^^anntmachung. Fn mtfer löantn'tireßifter Abteilung B wurde heute die Gesellschaft mit beschränkter Haftung unter der Firma Tvopp u. Cv., (Gesellschaft mit besckmLnkter .Haftung, mit dem Sitz in yungen, eingetragen. , Gegenstand des IlnternelMens t)t: Vandel mit Hcklz aller Art, An- und Verkauf, Howie Vermittelung von Waldvestanden zum Zwecke der vvlz- gewinnung und WeiterverÄustertmg. Tas Stammkapital beträgt 20000 Mark. Geschäftsführer ist: Carl Trvpp, teTmmut tn .tzamboro a. Rhein. Ter Gesellschaftsvertrag rst am 29. August 1919 errichtet. Die Befarmtmachungen der Gesellschaft erfolgen int Deutschen Reichsanzciger. .Hungen, den 29. August 1919. Hessisches Amtsgericht. 1O415B Bekanntmachung Betrifft: Die Erhebung Der Brandversicherungs- beiträge für ba4 Jahr 1918. Nackftclxnde Bekanntmachung bringe ich hiermit zur ortsüblichen Kenntnis. Gießen, den 9. September 1919. Ter Oberbürgermeister lLebensmittelamO. tu Ivo» ri: ganj v M ick 'n pteber btüö 12 Gießen - Stembcuh v. Wald! . bis Ott Steinbach '15. Sept., norm.8 Uhr! 13^ Steinbach-Äch bis Wald ftö. 14! Albach - Lich lb. 15; „ - Burkhardsfelden 15. 16 Lich-Lanasdorf bis Wald 16. 17 „ - Eberstadt bis (Eoin. bis Wald 38; Rüddingshausen Deckenbach 391 Weilershain - Lumda bis Wald V. Bezirk. *sHu31***1* M Telephon Nr. 2554 Privatschule mit dem Lehrziel des Gymnasiums, des Realgymnasiums und der Oberrealschule bis Oberprima. — Vorbereitung an! alle BehulprGI^npea auch für Damen- - Eintritt jederzeit. M. Elias, II erd weg: 0 Mar bürg, 9. Sept. Sechs Zentner Rind- fl-nsch gelangten gestern im SdLEHaus an die fleisch gelangten gestern im Scl^a.5F)anL an die sige Bevölkerung zur Ausgabe. Es handelte sich ft ■öiwrK Achtung! 9256 gegeben. 10456 Darmstädter Prim MM! »SS sä van JHaerie’s leihe jede Garantie. 017634 Ist wieder za haben. t«a,hv van Baerle & Co.. Worms o. Rh. Segr. ISA. täten. ProbemuiterbOSt. 50 ML, 100 Stck. 95 All. dauernd lieferbar, Versender geaen Nachnahme OskurEroß, Gießen a. d. L., Babnhosnrane 43. Von der Reise zurück 10436 Dr. Meyerhof! um dm Schwarzschlaichtung, die rechtzeitig cii-tbedt neröen war. Besonders preiswert Prima wc ter Willi walt modernen Fan b«) das Pur 1250 Mk CffiUfiausSote Turnen. ** «ich, 9. Sept. Wohl einer der ältesten und der stärkste Verein hiesiger Stadt ist der Turn- Arem, der annähenid 200 Mitglieder zählt. — Wre überall und bei fast allen anderen Vereinen lag auch beim Turnverein die Verfolgung seines eigentlichen Zweckes, Pflege und Untergattung b’r Aurnerei, während des Krieges am B^den. Nach imb nach kehren die Turner wieder zu ihrer Fahne zurück und langsam scheint sich das Interesse für die edle Turnerei wieder zu mehren. Während am Bezirkstnrnfeste in Grünberg 16 Siege an die Fahne des Vereins, und in der Hauptsache von Zöglingen, geheftet wurden, konnten am Vergangenen Sonntag auf dem Gauturnfeste in Gießen die entsandten 8 aktiven Turner, darunter einer m der Oberstufe, sämtlich schöne Preise mit nach Kms- bringen. — Auch das Bergturnfest an der Wasfettuppe (Röhn) wurde vom hiesigen Turnverein beschickt, iüubei Karl Fey den 23. Sieg er- lockt- — Arn nächsten Sonntag, den 14 Sep- tember 1919, veranstaltet nun der Turnverein em Ab- und Schauturnen, wobei allen einheimi- chen Turnern Gelegenheit geboten ist, ihre Kräfte tzw. Leistungen in friedlichem Kampfe zu messen Pveistumen besteift in Frei-Weit, Frei-Hoch^ Eröffne am Montag, 22. Sept d. J. einen 10,«. Kursus in Weißzeugnähen Wäschezuschneiden u. Handarbeiten. Anmeldungen werd, jetzt schon entgegengenommen E. Hofmann, Stephanstraße 49 II. wegen großem Vorrat an Misch wird Freitag und Samstag solange Vorrat reicht jedes Quantum ab- No^tUÄg V KK MoA? un. %SSä‘ al«r m ter ftpat ’M* Sfefc ^gt 2ie ^a8t' Wflii.ft'-' * ^I'an)KTen inft ■ Monier rtditb. «lba» 'M ölüdiipti jj, ötÜDten. •9 in Stoft hte j. jWfeSH VON lTt* K al} 6.6g®2 M Vie Tagung der hessischen landwirt- schastlicheu Genossenschaften. D a r m st a d t, 10. Seht. Drei Monate später als in den Vorjahren sindet dieses Jahr die Ta- mg der landwittsd-aftlichen Genossenschaften statt. Der Grund der Verzögerung lag in der erst jetzt l> hobenen Verhinderung der rheinhessischen Mitglieder, an der Tagung teilzunehmen. Der Ve-' Uchtung! Achtung! Treffe Freitag mit einer großen Sendung Atrmach UHu ^alatgnrken fowk Weiszkraut-Notkrautu.Wirsinq aL billigsten Preisen von mörgeuL LL an. Babuhofstraste 23 Ecke Löwcngasse. Ferber. Kirche und Schule. ^S) Friedberg, 9. Sept. Nachdem die Stadt im Jahre 1902 die bis dahin von ihr getragenem Schul lasten dem Staat übertrug, gewährte sie den dadurch geschädigten Lehrern eine jährliche Ortszulage von 300 Mk., wie sie ähnlich auch die Gemeinden Bad-Nauheim und Bingen ihren Lehrern schön früher zugestanden hatten. Im Jahre 1908 verbot die hessische Regierung den drei Städten aber die weitere Gewährung dieser Ortszulagen, um damit einen Truck aus sie auszuüben, ähnlich wie die fünf gröberen Städte des Landes die gesamten Schullasten zu übernehmen. Da die Lehrkräfte, die im Genuß der Zulage waren, diese auch weiterhin beziehen durften, der „Bremserlaß" also nur auf die neuanzustellenden Lehrkräfte Anwendung fand, hat sich mit der Zeit der Zustand herausgebildet, das; an einer und derselben Schicke für gleiche Arbeitsleistung verschiedene Gehälter bezahlt wurden, ein Zustand, ter für die Betroffenen immer als eine besondere Härte empfunden werben kmußte. Nachdem die neue Regierung ftd) nun zur Aufhebung der Verfügung vom Jahre 1908 bereit erklärt hat, beschlossen die Stadtverordneten in ihrer 0 M a r b u i g, 9. Sept. Vvm 22 —24. Sept, findet hier im Philippshause eine Tagung der Vereinigung der Freunde der Dorfkirche statt. 8 A u s dem O h m t a l, 11. Sept. Nachdem im Grummet- und Getreideernte ihrem Ende cnigegengeböt, schreitet man zur Flachsernte. . aum ein Landwirt, der keinen Flachs gezogen I äite. So sehr hat sich die FlachHucht wieder ge- l,vl>en. Der hohe Preis des Leinöls, der Eigen- !>edarf dieses Oels zum Anstrich und der Gewinn ni-5 dem verkauften Flachs sind genügender An- mi-’b zum Flachsbau. Daß man auf ein Wieder- > v blühen der Lemenindusttie schließt, ist ein Irrtum. Spinnrad und Webestuhl sind längst zerfallen, cbenso ist die Technik der Leinenbereitung als .dLnsindustrie vergessen. Der Landwirt kommt aber euch so beim Flachsbau auf seine Rechnung. Wandern mrd Reifen. B86er. ** ÖerbftauSflug des Bogelsber- ger Höhen-Clubs. Am 14. Sept, findet der erste Derbstausflug des B. H. C. auf den tzoh>- rooskops seit dem Kriege statt. Bei dieser Ge- legenhett wird Prof. Dr. Roeschen einen Bir- trag über die geschülftlidMi Beziehungen Blüchers zum Vogelsberg halten, nachmittags 1-/2 Uhr. bat eine größere Anzahl von Blücherbnefen aus den Jahren 1813—1819 Zum zrftenmal veröffentlicht und erläutert (im ®*h> der Gräten Ernst zu Solms-Laubach, einer Großnrch-t: Blückters). Außerdem hat er auf Grund hon archivatischen Forschungen den Marsch Blüchers van der Werra bis Gießen quer durch den Vogelsberg (31. Oft. bis 3. Nov. 1813), wo die Spur des Feidmarschalls verloren gegangen war, testgestellt. So darf man mit Interesse diesen Ausführungen entgegensehen. — Im Bogels- berger Höhen-Clnb, dessen Tätigkeit während des Krieges etwas ftillag, da em großer Teil seiner Mitglieder im Felde stcnrd, regt sich jetzt wieder neues Leben: viele Zweigvereine haben bedeutenden Mitgliederzuwachs, neue Zweigverein; tun sich °uf, der Besuch der Klubhäuser ist ein zunehmend starker, die Wander urigen setzen neu ein, Jugend- und Schülerherbergen sind in der Bil- tong begriffen, SchneeschuhMndr gründen sich und Wm-terjportveranstaltungen werden in Aussicht genommen. letzten Sitzung einstimmig, daß den festangesteDen Friedberger Lehrpersonen, soweit sie von der seiner- £n Verfügung betr. Aufhebung der Ottszu- ktroffen wurden, ab 1. April 1919 die Orts- n wieder bezahlt werden. — Weiter be- wckligten die Stadtverordneten 16 000 Mark zur Schaffung von Wohnungen im Dachgeschoß der alten Post. ** Friedberg, sl.Sept. Die Evangelisch-. Konferenz für Hessen (Friedberger Konferenz) hält am näckftten Montag, 15. September, von vormittags 10 Uhr ab, in Frankfurt a. M. ihre Hauptver.ammlung ab. Neben Gesd)äftlid)em bildet den Hauptgegenstand der Vortrag des Konferenz- vorfttzenden Professor 0. Dr.D ie hl (Friedberg) über bte Frage „Kirchlicher Neubau oder Umbau?" Vortrag und anschließende Aussprad-e werden dre widftigsten Lebensfragen behandeln, die die evangelische Kirche Hessens heute bewegen. Marburg, 10. Sept. Torfkirchen- tagung. Nach langer Pause soll am 23. und . ' tember wieder eine Dorfkirchentagung rm PHLipPshmis zu Marburg in getvohnter Sbeife stattfuchen. Eingeteitet wird sie nachmittags durch einen programmatisckten Borttag von D. v. Lüpfe über „To rfkircheund Volksgemeinschaft". Am Abend soll nach einer Tr auer feier für Joh. Fenner die jetzt brennende Frage der Organisation der Tvrf- lirdenfreunbe an der Vaud von Vorschlägen Tekan Balzers von Dotzheim beraten werden. Und am Morgen des 2. Tagas wird Pft. Glock-Stum- pertenrod die „Vo l k s m i s si^o n in der Dorf- gememde" behaicheln. Jede Auskunft über Wohnung usw. erteilt gern Pf. Georgi-Ermenrod (Xteli-en). Alle Freunde der Dorfkirchensache sind gerrche zu dieser Tagung besonders herzlich eingeladen! »nrrötag, 18. Lev »btt 1919, ^8. Ibt werden auf unser ndunmrernachstehr^. ” 'Werner ;n >tcv«f iii!ield)rie6enen rnnditöcke ter S, arfu«crzau^..,?orf ime nach dem Umschwung feine crfünt habe, und daß, die larvdwirtschaft- Uchen Genossenschaften wie mit der alten, so auch mit der neuen Regierung ersprießlich zusammen- gcarbeitct hätten, erwiderte der Präsident des San- desermihrungsamtes Neumann. Gr erfcnnte voll und ganz im Namen der liessischen Negierung cm, daß die Landwirtschaft Hessens ih« Pflicht erfüllt habe. Die Regierung habe darauf stets mit Stelz bei den Neick)sstellen hin gewiesen. Bei allem Wohlwollen für die Wünsche nach einem Abbau der Zwangswirtsck)aft sei sie für unsere wichtigsten Lebensrnittel im Interesse der Ernäl>- rung noch unentbehrlich. Der Redner forberte veistär.duiSvolle Zusammenarbeit von Stadt und Land zum wirtsck-aftlichen Wiederaufbau dos deutschen Boltes. Er betonte, daß die Pflichterfüllung der Landunrte vorbildlich sein müsse für gewisse stteikluslig Elemente in der Bevölkerung. (Lebhafter Beifall.) lieber dem politischen Patteikampfe dürfe man nie das große Ganze vergessen. . , .Verbandsdirektor Berg erftattete den Ge - f f t s> b e r i d) t, aus dem her vor zu heben ist, daß der Verband im Geschäftsjahr 1918 von 618 auf 661 Genossenschaften angewachsen ist upd im neuen ^>ahr bereits um weitere 60 zugewommen l)at. §)er Tätigkeitsbericht, sowie die Bilanz, die bei grasten Absd-reibungen mit 272 595 Mk. in Akttven und 272 384 Mk. in Passiven abschloß, sanden die Geuehmigimg der Versammlung. Es wurde daraufhin dem Berbandspr»sidenten und dem Direktor Enttastung erteilt. In einem weiteren Referat.erklärte Aerbandssekretär Saal es im aIlgen;einen für empfehlenswert, die landwittschaft- ftÄen Kreditgenossenschaftcn nicht mit dem Waven- aeschäft zu befassen, sondern eigene Bezugsgeiwssen- schaften zu gründen. Nur in Ausnahmefälten sei eine Verringerung zulässig, die sid> bann aber auf einen engen, leicht überftchbaren Kreis beschränken müsse. Dieser Ansicht ftimmte die Versammlung in er wer Entschließung einstimmig zu, ebenso weiteren Ausführungen des Berbandsdinkcors Berg über den Ausbau der Orsanisation, in welcher er vor den Gefahren einer allzu straffen Zentvali- satvon wantte und dafür Bezirksbeamte und Be- ftrksbespvechungen empfahl und demontsprechende Vorschläge machte. Die Aussprache, die sich hieran schloß, war nur kurz. Pu hl mann (Grost-Zimmern) regte an, die Aufnahme der Verbandsbeamten und Genossen s chastsredsner in die staatliche Fürsorgekasse für G;-memdebeamten zu ermögtichen. — Kaiser (Gau-Algesheim) gab der Freude der Rheinhest^i, an der Tagung teilnehmen zu können, Ausdruck. Die Landwirte sähen die Notivendigsteit der Beibehaltung der Zwangswittschast für die wichtigsten Lebensrnittel wohl ein, wollten aber vor den Taktlosigkeiten der aussührenden Unterorgmie geschätzt sein. — Kreis st ra ijennie i ftcr Becker berillftet, daß sich der Hessische WsmbauveMmd und der Deutsche Weinbanverbcmd in Fvankftrtt <^gen jede Abbröckelung des Weingesetzes und gegen ine Doppelbesteuerung aussprach. Lebeusnütlelkarie, Äte schnitt 1, ist eiiigetrofsen u. bitte diese von beute ob abznholen. Bin unter Teleichon Nr. 1215 anne toloiien. H. Lnbliuski, Wemhandlung, Damm- strabe 41 [017643 «t. ÖrenTYirtr e. M.. S. Sept. Dte Unterbringung der während der Eiwsnhr- nresse nach Frankfurt koiumenden Fremden kann als gefidyert gelten, denn schon heute verfügt das Meßamt über 7000 Zimmer in Bürgerhäusern, außer den Hotelzimmern. mr. Frankfurt a. M., 9. Sept. Das Lebensmittelamt schloß das H 0 fg u t R e d sto ck, aus dem seit dein Frühjahr an die reick-en Bewohner des Frankfurter Westends Milch das Liter für drei Marr verkauft wurde, obgleids das Hvsgut seiner Lieferunaspflicht an die städtischen Krankenanstalten und Kinder krippen nicht nachkam. mr. Frankfurt«. M., 9. Sept. Die gesamte Stadt soll jetzt mit W a s f e r m e s s e r n vergehen werden, da die Wasserverschrendung für die städtischen Pumpwerke katastrophal zu iverden droht. — Frankfurta. M., 10. Sept. $>cute nacht Iwb die Krinnnalpolizei im Braunscheu Kunst- Salon, Goethesttaße 31, die hochelegant eingerichtete Spielhölle auf, in der 50 Männer und Frauen annefend waren. Tie vorgefundenen hohen Geldbeträge und die Spielgeräte verfielen der Beschlagnahme. = Frankfurt a. M., 10. Sept. Im Ostbahnhof stießen zwei Rangierabteilungen mit solcher- Wudft sich in die Flanken, daß eine Anzahl Wagen umstürzte und die Gleise etiua 12 Stunden versperrten. Der Materialschaden ist bedeutend, Men^ schenleben kamen nicht zu Schaden. [] Aus de m mittleren Lahntal, 9. Sept. So schnell wie in diesem Jahre sind dank des günstigen Erntewetters die Getteidefel- der selten geleert worden. In den hcssisd'en Tör- sern sind schon seit Wochen die Dreschlmaschinetr in Tätigkeit und hier und da hört man auch, daß feer Dreschflegel wieder zur Hand genommen wurde. Tie Ernte ist reichlicher ausgefallen, wie man dachte, sogar die Bergücker lftlben gute Erträge gebracht, wenn auch das Stvoh et.vas kürzer ge- bltebm ist. Im Gegensatz zu den Frühkartoffeln, bte einen knappen Ertrag barboten, versprechen di« Spatkardoffeln reicher auszufallen, wie in den vergangenen Jahren, die Stöcke zeigeir reichen Ansatz und dazu außergewölftilich dicke mchlreiche Klwllen. Der Staird der Hackgcmüse läßt infolge der Tnxken- h-stt/ besonders in den Berglagen, zu wünschen 6bng, besonders unangenehm für diejenigen Landwirte, die nickft viel Heu und Grummet einfahren konnten. Mit dem Obst ist in diesem Jalwe nicht Piel zu wollen, den besten Behang zeigen die Bivw- bäume, Aepsel gibt es weniger und Z.vetschen nur mit ganz seltenen Ausnahmen. Im allgemeinen hat sich in diesem Jahre jedochi der alte Spruch wieder bewahrheitet, dast die Sonne fo leicht nichts verderbt. f] Marburg, 9. Sept. Der heute hier ab» gehaltene Herb st-Pferdemarkt bradjitc einen Auftrieb von 234 Tieren. Die Preise bewegten sich zwischen 1500—7000 Mk. Trotzdem Hunderte von Lmidivirten aus den umlieaendeir Kreisen und den angrenzenden darmsdäöttfchen Gebietsteilen den Markt bevölkerten, blieb der Handel flau. Der »ordere Teil des Viehmarktplatzes bildete ein ein« ,iges Nomadenlager. FRITZ NOWACK Großer Poeten Damen- und Herren- Taschentücher das Stück M. 1.25 10370c Große Sendung Etnmach. und Sakatgurken, Bohnen, Rotkraut, Zwiebeln, Kürbifie, Tomaten u. sonstiges Gemüse staunend billig. Verkauf Freitag früh von 8 llbr an am Felsen- teller, Vahnboutr. Frosch, Neustadt 19, Tel. 2133. Eingesandt. St Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik mdm Artikel übernimmt die Redaktion dein Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) In der ersten ordentlichen Generalversammlung des Eisenbahn-Konsumver c ins ollen der Vorsitzende des Vvrstandes, Obe reifen» babnfetTctär Wagner, und der Geschäftsführer des Konsumvereins Gießen und Umgegend Diener, eine Vereinbarung getroffen haben, die der zweitem orbenthden Generalversammlung am 14 Seht vorgeschlagen werden soll. Ein Mitglied des Eisen- bahn-Konsumvereins, das nicht beabsichtigt, bei der Verschmelzung der beiden Vereine in den Kwi> lumverem Gießen und Umg. überzutteten und auotritt, bekommt nur seinen Anteil von 40 Mk. ausbezahlt. Vom sonstigen Vermögen erftäl! ts urchts. Die Mitglieder, die ht den Konsumverein Gießen und Umg. übertreten, bekommen außer ihrem Anteil von 40 Mk. 10 Mk. rwi Vermögen gutgeschrreben, so daß ihr Anteil beim Konfum- verern Gießen und Umg. 50 Mk. beträgt. TaS ganze Vernwgen des Eisenbalm-KonsumvereiuS geht an den Korcsnmverein Gießen und Umg. über Tie meisten Mitglieder werden übertreten, da fit dann vom Vermögen weingstens 10 Mk. haben Es totrb also em gewisser Zwang auf die Mit- glteber ausgeübt, in den Konsumverein Gießen und Umg. einzutreten. . Wenn man von Dorf-Güll nach Lich fahren will, kann man bei trockenem Wetter einen direkten Feldweg benutzen, der beim Jägerpfad die Euenbahnttnie Butzback,—Lich schneidet und hi-r am Eingang des gräflichen 5Avsterwaldes auf eün gut chauffierte Straße stößt, die über halb der Eckenbabnbrücke auf die Hauptstraße mündet. Aber bte,er kurze Waldweg ist -verboten, wie die beiden Holztefeln an den Straßenenden besagen, und darf nur (wievft im Jahre?) zur Abfuhr gräflichen Holzes oder Grases benutzt werden und zwar aus dem Grmckte, weil seinerzeit eine Nachbargemeinde zum Bau des Weges keinen Beitrag gezahlt and die gräfliche Forstkasse ihn auf ihre Kosten aus- fuhren mußte. Es wäre doch an der Zeit, den Weg freizugeben. ZA, Wir bringen ein in Geschmack unb Äroma bedeutend veredeltes Fabrikat, LNischrvare, in den Handel, welches nach einem zum Patent angemelbeten, oerbeffer- erfahr en hergeftellt ift. Das- selbe ist trott her mit der Zubereitung der Ovohstoffe verbundenen tzohen kosten zu folgenden, unter heutigen Verhältnissen niedrigen Preisen in den Eigarrengeschäf- ten erhältlichk S2Iiriam. 3u ÖPf»ö.öi. S2tir-imn ahne «ÖZTunditiicP SpfZ -Sick Dresden. Von der Reise zurück Dr. med. Kockerbeck Zahnarzt. 017651 Laufes Stemmen, Kugelstoßen und Fonudungen. Als Schauttirnen findet Gerätc Turnen statt Im nächsten Jahre kann der Verein fein 60iahriges Stiftungsfest begehen. QattöeL Eine Baumwollbank in Bremen« . Berlin, 10. Sept. (W. B.) Die „Vossische Zeitung" melbet aus Rotterdam: Die „Nruvorl Firnes" veröffentlichen folgendes Telegramm ihres Langer Korrespondenten: Ein maßgebender deut Idjer üinanjmann erklärte mir, die miserable Lage der deutsd)en Baumwollindusttte zwinge Deutschland, sich nach Mittel und Wegen zur Finaii- zrermig des Imports von roher Baumwolle umiu- leben. Der Reichskommissar für Textilien, Weibel, K nac§ Unterredung mit den bedeutendsten deutschen Banken zu der lieber^cugung gekommen, daß oie deutschen Banken den Baumwollimpvrt nicht in Dollarivährung garantieren können, toeil sie mit ähnlichen Garantien schon überladen seien. Der Wr beraufban d r deutschen Baumwil i buftrie leiiebod) bei Dollarkreditzahlung unmöglich, da diese Zahlung sid) auf über 300 Millionen Mark belaufen und die Markvaluta ganz zu Grunde richten würde. Es sei der Plan entworfen wordeii, eme besondere Bau m wo Nb an k in Bremen 5u gründen, die mit d^m legitimen Banmwoll- lianbcl M m Hand arbeiten soll. Die Bank soll unter Kontrolle der amettkanischen Regierung und erner amerikanischen Finanzkorporativn stehen. Das Kapital der Bank soll 300 Millionen Mar» betragen und aus Schuldverschreibungen der Städte Köln, Bremen, Hamburg und Danzig bestehen Diese Städte repräsentieren höhere Werte als Schuldverschreibungen des Deutschen Reiches, b* die Stäbte so gut wie unter der Kontrolle bei Entente stehen. Die Bank würde alle Baumwoll- sendungeii in Empfang nehmen und sie an die Spinnereien weiter senden. Die Bank erhält banx ihre Zahlungen in Mark und investiert dieses Geld wieder unter amerikanischer Kontrolle in Schuldverschreibungen der genannten Städte. Folglid) schuldet die Baumwollbank den Wett des ganzen amerikanischen Baumwollimports einerseits und besitzt anderersefts alle Markvahlungcm für abgeheferte Baumwolle plus 300 Millionen des eigenen Kapitals in den erwähnten Stadtobligationen. MHe ex 1Mb. 91.1.05 & 1.60 grbieH » in anb 2,50 B-hn-nW.Ä Reis W-US, • &Ä o» •es# Vrei?;elbeereu U* äS» Friedrich Aeßler, Roßschlächter Tanz-Hnferridif Montag den 15. Sept, abends 8 Uhr beginnt BahnhoHfr. 57 :: Bahnhofffr. 57 ein Tnn7oklirfnc HnmeWungen f neuer IkUiIUj« hierzu werden k In meiner Wohnung, Schiflenberger Weg 63, 1. St., lowle In obengenanntem Lokale entgegengenommen. Th. Beiulke, Tanzlehrer mitgl. des Bundes deulldier Tanzlehrer (Sifi Berlin). HB. für gründliche und gewlüenhafte Husblldung SporwlatzanücrlrarM ftfir die vielen Beweise herzlicher Liebe Sonntag am 14, September 1919 pW Frau Bella Bauer Wwe Leihgestern, den 10. September 1919. 017612 ■ 7 ■ fei ■ jenen, der jenen, oer I Fi® Sari htaam I. he. | fc- das letzte Geleit und uns Beweise Herz- fcJ lichcr Teilnahme gaben, sagen wir hier- W (Er| Frau Luise Bantz geb. Grün Sk Verein Mr Kafenfpiclc 1900 cing. 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