loll.Austen ehyettoifen. [•* r' Schunck Sülüf 3» Trinkt " habeso »nn cs verbötet irmkrankhelten, !£?>1111 SttliÜjlft : Mltiitrit UW,t No» ^bnboffttft||t51 olzfahren 'rÄ Mchern u. Ww\ Mg» uelfe berzllcher Idielben itnfereö iSbefonbere für lelatiQ b« (Se- mb ba8 ebrenbe ins, lowle her re Besuche unb fand für feine n wir allen auf lamtn Hinterbliebenen: öunbrum. uz 1919- uw igerung« «sfc.9«»'Ä Slbtiter: “(fe * •’g: i «’S»« lEftft*“* I gnij.nl* s°" fen. 30»? ä-sitt iläm'"« L„ töb, 5 n ^' ^ löllcn oetl’ . 11919- r°"sK w* »1 ft nenktlff" * fr*#** '*T»> * et- e herzlicher M tn unserer teuren bie trostreicher, er (Bombel [omie inzspenben sagen unseren innigsten Nr. 59 Ter €>lt6ewtr erscheint tagffct), aufret Sonntags. — Beilaaen: •ieteHer^omilknblätter, KieisMotl fit bei: Kreis Eletz«. vejnyrpreir: monatl. 'Btt. 1.35, viertel- jährlich Mk. 4.05; durch Abhole- u. Zweigstellen montttl Mk. 1.25 durch die Host Mk. 4.05 viertel- jährt. auSschl. Besteklq, Femiprech - Anschlusie: für die SchristleitungllL Verlna/^eschältdstellebl 5Infd)rr<(fürTrahtnarfp rrchten: Anzeiger Stehen. n$ 169. Jahrgang vlenrtag, U März 1919 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen ZMMngsnmddnlck ». Verlag: vrühffsche llnio^vuch- n. Steinfrrudertf 8. Lav-e. Zchristleititng, Heschastrstelle u. Druderet: 5chulstr 7. plaq;Platzvor- fchrift 20 H Autschlag. idauvtschri rlelter: Aug. ldoeq Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz, für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz; für bett Anzeigenteil: v. Beck; sämtlich in Dießen des treffen bte Ausfuhr von Kali, Holz und Farbstoffen. Die Frage des Wiederaufbaues Nordfrankreich». Berlin IC Mä«z (WTB.) Die Frage Wiederaufbaues Nordfrankreichs durch der deutschen SchUtzdivrswn konnten sich aber einige Leute der Besatzung retten. Ties« bestätigten, daß die Besatzung des Postgebäudes fast ganz niedergemacht wurde. Nachdem daS Postgebäude genommen war, wandte sich der größte Teil in die Alfredstraße. ES gelang ihnen, das Gebäude in wenigen Minuten zu erstürmen. Sämtliche Bell m t e n, die uniformierten und die nichtnnifor- mierten wurden unter MitzHandlung hercmsge- schlepvt, in die verschiedenen nabe gelegenen Höfe gebracht unb dort er s cho ssen. Berlin, 10. März. (WB.) Im allgemeinen verlies dch> Nacht zmn Montag ruhig. Die Garde- Kavallerre^Schützen-Division und bie Zhr unterstellten Formationen lösten die ihnen gegebene Ausgabe, den tagS vorher eroberten Raum tXait* mäßig nach versteckten Waffen zu durchsuchen und vom Gesindel zu säubern. In Neukölln versuchten bie Spartakisten unter Einsetzung starker Kräfte die Daumschttle von Späth anzugreifen. Der Angriff wurde von der Besatzung erfolgreich abgewehrt, so daß die Spartakisten mit schweren Verlusten abziehen mußten. Es wurde bemerkt, daß ein Teil der Spartakisten anfängt nach R u m- melSbura, Johannistal, Oberschönc- weide und Friedrichshagen abzuziehen. Jedoch sind wieder andere Banden dabei, sich in Neukölln auf hartnäckigen Widerstand einzurichten. In Moabit ist nichts besonderes vorgefallen. Die ganze Art des Kampfes läßt erkennen, daß Überall im Osten sich örtliche Banden bildeten, die keine andere Absicht treibt, als eine günstige Gelegenheit zum Plündern auszunutzen. Tie viehische. Art, wie gefangengenomnicne Angehörige der Regierungstruppen mißhandelt und hingcmor- det wurden,, läßt deutlich erkennen, daß die Bewegung größtenteils von verbrecherischem Gesindel ausgeht. Vor allem beweisen dies die Vorgänge in Lichtenberg, lieber die dortige Steige können aus taktischen Gründen zur Zeit noch keine Mitteilungen gegeben werden. Berlin, 10. März. (WB.) Die Volks- marine-Division wurde aufgelöst. Jeder frühere Angehörige der Volksmarine-Division, der noch mit Waffen in der Hand betroffen wird, wird nach Kriegsrecht behandelt. Berlin, ,10. März. Von zuständiger mili- tärifcüer Stelle wurde über bat Wifruhr m Berlin erklärt, verbrecherische Elemente benutzten ben Streik, imt einen Aufruhr zu entfesseln. Die Un- abhängigen, sogar bk kommunistischen Führer hielten die Lage noch nicht reif zur Amv«rdimg von Gewalt. Der bewaffnete Aufruhr brach in Berlin gegen ihren Willen los. Bewaffnete Arbeitslose und Mitglieder des Roten Soldatenbundes, der aus Deserteuren und Strasaesangenen besteht, bie Do l ksma rincdivifion und Teile der republikanischen^ Sokdat-enwehr stehen im Aufruhr. Das Polizeipräsidium erschien ihnen als Haupthindernis für ihre Plünderun<7sa.bück/en. Nach benr Präsidium wollten sie bat Reichstag, die Nrichsdn ickerei und die Bahnhöfe nehmen und baim bie Räterepublik erklären. Tas Zentrum ist gesäubert, wobei die Mvrine-DrigÄx-, eine vorziigfuix Truppe, wesent- lidjc £n(fe leistete. Wir haben bie Sicherheit, mit ben Ausrührern restlos fertig zu nr-rben. Die aufr-ülwerifchen Bauden sind zusammen- gefchrumpft und haben sich in kleine Trupps aufgelöst. Sie sind ohne einheitliche Leitung. Spanbau ist fest in unserer Hand. Tie Regierungsttup- pcn find absolut zuverlässig. Die Zpartakiftengreuel. Berlin, 10. März. (WB.) Nach Angaben des Polizeipräsidenten von Lichtenberg, Frhr. von S a l m u t h, der dem spartakistischen Massaker dadurch entrann, daß er bie Spartakisten, die ihn zum Erschießen aus dem Gebäude des Polizeipräsidiums wegschleppen wellten, mit einer größeren Geldsumme bestach, ist nicht daran tu zweifeln, daß dem Massenmord über 1 5 0 Men- schen zum Opfer fielen. Wie er über die Vorgänge am Freitag in der „B. Z. a. M." mit« teilt, zog die bewaffnete Spartakistarbande zuerst gegen das Postamt in der Margarethenstraße, das eine Abteilung der deutschen Schutz-Tivision in Stärke von einem Offizier und 54 Mann als Besatzung hatte. Das Postgebäude wurde von ben Spartakisten mit Minenwersern und Maschinengewehren beschoffen. Nach einem nahezu dreistündigem Kamps mit einer an Zahl weit überlegenen Bande schickte diese gegen sechs Uhr nachmittags Parlamentäre vor, die wegen Ueber- gabe verhandeln sollten und durch List die Besatzung veranlaßten, die weiße Fahne zu hiffen. Kaum war dies geschehen,-so drangen bie Spartakisten in das Postgebäude ein, entwaffneten die gesamte Besatzung und führten sie in den Hof der nahe gelegenen Schule. Tie Postbeamten Durften unbehelligt abziehen. Die Besatzung wurde auf dem Schulhof e djo ssen, Nach äÜUtiluna Erklärungen PichonS über den Frieden. Basel, 10. ^är^ Nach einer Pariser öa« vos-Meldung erklärte Pichon in einer Unterredung mit auSländisckMn Journalisten etwa folgendes: 1. Die Verproviantierung Deutschlands war an die Ausführung des Art. 8 des Wafsenstillstattbsvertrages vom 16. Januar geknüpft. In biefem Artikel verpflichteten sich die Teutschen, ihre Handelsflotte jur Verfügung der Alliierten zu steNai. Die Alliierten sind sich einig darin, die Teutschen nicht durch Lunger umkonr- nten zu lassen: das ist eine Frage der 'JRensck^ich- Eeit. Die Vor dem 5. Februar ernannten Konnnis- fionen der Friebenskonferenz haben ihre Aufgabe Ganz ober fast ganz burchgeführt; die anderen roommiifioneit werden am 15. März mit ihren Beratungen zu Ende sein. Tie Kommission für die griechischen, bei gif eben, tschecküchon und runränischcn Angelegenheiten und die Kommission für die Frage der Verantwortlichkeit haben chre Arbeiten beendet. Die FriedenspräliMinarien werden schneller unterzeichnet sein, als num denkt. 3. Was die Frage der italienischen Grenze betriff^, so furb die Ansprüche Italiens berechtigt unb haben keinen «rmrexioni frischen Charakter. 4. Alle Einzelheiten ber Vorschläge Lloyd Geo rges über bie Entwa ff nu ng Deu t sch- lands werden aatgenom-mtii. 5. Tie Regierung Ebert-Scheibemann scheint über die Spartakiston gesiegt zu hoben, aber nur durch grobe Zugeständnisse. — Die Angliederung Deutsch-Oesterreichs all DeutscAand kann nicht allein durch den Willen der Teutschen und ber Deutsch-Oesterreicher geschehen. Tie Friedens lvrrfercnz ist zur Eiitsckieidmrg über diese Frage berechtigt: es gilt als sicher, bnst ihre ®nt|ßKtbung sich gegen den Willen ber Deutschen richten wird. LlLer noch ist bie Frage nicht gründlich studiert narben; es haben bis jetzt nur IBorbefwed^uigen stattgefunden. 6. Es ist noch nicht möglich, AusLmft über bie Schaffung eines icheinifch-toesrsülischen Königreiches zu ten, Kinder unb Frau en auf den Strafen ber beutfd’-en ©täbte umkommen 9 u sehen. Tie Wirkung des Telegramms war elektrisierend. Soldaten, die über vier Jahre lang gegen die Teuffckren gefochten Tratten, verlangten jetzt sofortige Hilfe für bas beutsche Volk. So mürbe endlich eine allgemeine Vorständigrurg erhielt, svtvohl int Zch-mtännerrat tvie im obersten trirtschaf.licken ?lusfck)lußi. Deutschland soll danach für dr Lebetlsmittcl direkt be-ahlen. Die Lebens- rnittelliefermigen sollen unrerzüglich beginnen. Cle- nocttceau füjrbig c die volle Beteiligung der Franzosen an. Ms Vorbedingung wird mrgesehcn, daß Teutsclstaud seine Handelsflotte auslicfert, die mlreridmisck>e und andere Trupperr, unb zwar 70 000 Mann.rironallich heimbeförbern und Nahrungsmittel nach Europa bringen soll. Paris, 10. März. (WTB.) Einer Reu- termeldung zufolge sind bereits Kontrakte mit verschiedenen Firmen abgeschlossen worden, um Deutschlcnrd die benötigten Lebensmittel zu liefern. Berlin, 10. März. Wie die „Berliner Morgenpost meldet, wurden die ersten 125 Tonnen amerikanisches Schweineschmalz der Stadt Danzig zur Verfügung Lestellt. Die Ausgabe an die Bevölkerung könne in dieser Woche erfolgen, vorausgesetzt, daß Ruhe und Ordnuitg erhalten bleiben. Tentsch-englifche WirtschastSverhandlungen. Berlin, 10. März. In Rotterdam werden voraussichtlich schon morgen abend Verhandlungen zwifcheti einer englischen und einer deutschen Kommission über die Ausfuhr von gewissen deutschen Produkten beginnen. Die Aufforderung zu diesen Verhandliutgen ist Don der englischen Regierung ausgegangen und von der deutschen । angenommen worden. Die Verhandlungen bo । freiwillige deutsche Arbeitskräfte befchäs- tigt die deutsche Waffenstillstandskommtision seit November 1918. Alle zustünd gen Ressorts haben sich seit jener Zeit mit d r Frag- befaßt, und eine Reihe Sachverständige^ t|t dauernd ,an den vorbereitenden Arbetten beteiligt. DemTtach ist die von einer Berliner Zeitmtg erst jetzt aufgestellte Forderung, als nächste Aufgabe ber beutschen aktiven Politik solle die deutsche Regierung sich rechtzeitig die für die deutsche Arbeitskraft notrvendige Beschäftigung beim Wiederaufbau Frankreichs sichern, sobald er von Frankreich mit feinen eigenen Arbeitskräften nicht geleistet werden kann, nicht gerade neu. Von der deutschen Waffen- stillstcutdskommission ist sie jedenfalls seit vier Monaten als ein ihrer dringeirdsten Aufgaben erkannt und^zur Verwirklichung vorbereitet worden. Der Völkerbund. Bern, 10. März. (WTB.) Wie ein New- Yorker Bericht des „Petit Parisien" meldet, spricht sich trotz der Angriffe im Senat die Mehrheit der amerikanischen O e s f e n t l i ch - feit immer entschiedener für das Projekt des Völkerbundes aus; andererseits wünscht man in Amerika, daß der Friedetisvertrag, abgesehen von allen anderen Rücksichtnahmen, tnöglichst schnell unterzeichnet werde, gleichgültig ob der Völkerbund zustande kormne oder nicht. ErnährungSmimster Schmidt: Die Frage der Interpellanten, ob unsere Ernährung bis zum nächsten Wirtschaftsjahre auS- reickst, muß ich verneinen. Was soll nun geschehen, um ben vollen Betrag zu decken. Eine Herabsetzung ber schon so niedrigen LebenSiuittelratio- nen ist unmöglich. Es bleibt also nur übrig, den Fehlbetrag durch Einfuhr vom Auslande zu decken. Die Hoffnung auf Aufhebung der Blockade beim Inkrafttreten des Wafstmstillstandes toar trügerisch Alles spricht dafür, daß der Wirlsckafts- kampf auch nach Friedensschluß mit aller Sdiärfe fortgesetzt werden soll. Trotz allem stände es nickst so schlimm mit unserer Ernährung, >venn uns nicht durch sinnlose Streik- unb politische Unruhen die Einfuhrmöglicksteiten aus dem neutralen unb sogar dem seindlick)en AuSlanbe untrrbunben worben wären. Wir hätten unserem Volke mancherlei Erleichterungen schassen können. Wir hätten in nicht geringem Umfangt Reis, Oel, Milch, Fleischs und Südfrüchte einführen können, toam mir dafür als Kompensation Kohle, Kali unb Eisen hätten bieten können. Weil wir bas nicht bieten konnten, sind sie uns vor der Nase weggeschnappt worden^ Das Ausland will nickt unser entwerteteä Gelb, es will unsere Erzeugniffe. Ich sage es vor aller Oeffentlichkeit, daß ich die Derantworttmg für die Ernährung ber Städte nicht mehr übernehmen kann, wenn nichtDeorunst und Einsicht r«rück!khren. Jeder weitere Streik bedeutet bie Vcruickxung beH Restes innerer Volkswirtschaft. Jeder Streik der städtisckxn Arbeiter ist jetzt ein Verbrechen an ber Nation. Aber Teilt geringeres Verbrechen ist es, toeitrt ben Landwirten gesagt wirb: Ihr köimt auch streiken. Ich muß lriber bie Fleischra wn auf ben Stanb vor ber letzten Erhöhung toieber herubsttzen. Walwsck-emlich ist sogar biese vermindere Ration nicht in jedem! Falle zu sichern. Als Ersatz sollen HAsenfrückste gegeben werden. Bei dem jetzigen Mangel kann die Zw.mgswirtsck>aft nickst ausgehoben werben. MaM-ahnren zu einer Aushebung? sind eingeleitet für FrühgeiNüse und Obst. Ich will prüfen, ob in der Erfassung der Hülsenfrück)te vielleicht eine Aenderuno in ber Richtung ein* treten kann, baß wir vielleickst nur einen Teil erfassen und bas Ucbrige freigeben, vielleickst auch bei Gerste unb Hafer, Heu unb Stroh, unter Umständen auch für Eier unb für Zucker nach Sicher- stellimg bes VerbranchSzuckers. Dagegen muß ich mit Entschiebenhert bie Aufhebung bet Zwaogtz- betoirtfd)aftung für Brotgetreide ablehnen, ebenso für Fleisch, Witter, Milch unb Kartoffeln. Aber heute schon erkläre ich, bah, wenn bei ber Freigabe bestimmter Artikel bte rstanlosen Preistreibereien unb die skandalöse Ausnutzung ber Konjunffuv fortdauern sollten, zu ben Höchstpreisen »irrück- gckehrt werden muh. Wir werben natiMicb alles tun, um bie Probuktwn zu erhöhen. Ich bedauere, bah besonders unsere jungen Leuve nicht aus boS Land hinausMbekönrmen sinb. In ber Frage ber Düngemittel sinb unsere Hoffnungen auf eine aus- reidjenhe Erzeugung bnrch bie 14 tägigen Streik, in der S ickstvffmbustrie vernickstet. Unsere Lebens-, mittelverforgnng in diesem Jahr steht auf kbr1 unsicherer Grundlage. Nur eine ruhige torrtschast- liche Entwicklimg im Innern und eine mcnschlick)ö Einsicht unserer Gegitec farm uns retten. Unterstaatssefretär Edlervon Braun gibt einen eingehenden Bericht über die Ernährimgsoer- hairdliingen in Span. Wir haben ben Llbbruch nur als eine Ädaßnaprne ber gegnerischen Vertreter auf* gefaßt, sich bei ihren Regierungen neue Jufonna* ttonen zu holen. Unsere Lage ist ernst, aber nicht" I-offnimgslos. Nene Berhanblungen werden kommen, unb auf bie Dauer und) ffch bie Welt beit Verpflichtungen, bte sie Teutschlanö gegenüber hat,- nicht entziehen können. Abg. Schiele (deutfchnational) erstattet emett Bericht bes Ausschusses für Dolksnnrtsck-aft, in bem auf bie Notwendigkeit einer besseren Verteilung'des Arbeilskräste hnigewiescn wirb. Abg. B l u ml (Ztr.) hält es für ausgesckLoffen, baß bie Landnnrte streiken würden unb baß durch ben freien Handel der Schleichhandel unterbunden würde. Ein unabhängiger Abgeordneter befürwort«! bie Zwangswirlfck-aft unb Rationierung aut allen Gebieten unb erklärt, bah auch ohne bie Streiks bas Volk nicht bis ptr letzten Ernte hätte ernährt werben können. Mr fetal eben auf bie Hilfe beS Auslandes angewiesen. Reick^sminister .Dr. David verweist gegen* über dem Vorwurf, die Regierung sei nrü ihren sozialen Konzessionen zu spät gefommen, darauf hin, baß bnrch bie Unruhen im Lande dir rnris« Zeit ber Regierung tn Anspruch genommen sei. Das einzige Mittel zur Rettung sei bie Wieder* au (nähme ber Arbeit. Abg. Eisenberger (Bayer. Bauernb.) tritt dafür ein, daß der Großgrundbesitz, der während des Krieges so wenig für die,Volksernahrung getan habe, auigeteUt wird. Die kleinen und mittleren Bauern hätten ihre volle Pflicht getan. Abg. Sollmann (Soz.) erkennt die gewaltige Arbeitsleistung ber kleinen und mittleren Bauern an, warnt aber vor einer weiteren Er* Höhung der Preise. Der Zeitpunkt für den Ueber- gang von der Zwangswirtschaft zum freien Landet sei noch nicht gekommen. Die Streiks seien int Grunde nur eine Hungerkrankbeit. Tie Dofffrungen. auf die ausländischen Sozialisten in der Ernah- rungsfrage seien eitel gewesen, deshalb könne imsl nur eins retten, angestrengte Arbeü. Ab^. .Dusche (D. V.-P.) spricht über Arbeitslosigkeit Den Städten, während man auf dem Lande-'Arbeitermangel hatte. Er erblickt in der geringsten Sozialisierung der Landnnrlschaft ben größten Ruin für Deutschland unb in der Ablehnung der Preiserhöhungen eine ft'ataftroplx- Gegen die Streikenden verlangt er Gewalt gegen Gewalt. Reichsernährungsminister Schmid! Ichnt foroobl eine Preiserhöhung tote eine Herah* letzung in den ntäftat Erzeuglüsscn ab. Tamit schließt dir BeftTrechung. Der Antrag der Bolls,cirrschattskommülion rorrd angenommen. Nächste Ätzung Tienstag, 10 Uhr vormittags. da eitrmal und jedenfalls ist die Arilin e- rung dieses germgflanigLN Viehs nicht p ssroß, daß ie auf ben g-samten Verkaufspreis von Ernflutz i|L Auf tnc itlagt, in &u».‘n seien die Verlaufs- preise für Fleisch zu hoch, entgegnet die M etzger- n n u n g , daß in allen Nachöarstäd^t ofrne Aus- nalMe überall höhere Verkaufspreise für Fleisch (»eslehen, ganz abgesehen davon, daß in unserem eigenen Kreise die Preisprüfungsstelle der Provinz Obcrhesseii höheren Verkaufspreis für Fleisch feld- gestellt hat. 3d»jn aus der vorstehend wieder- gegebenen Berecimung, wobei noch nicht einmal ber Verdienst des Metzgers, und sei er noch so gering, mit berücksichtigt ist. ergibt sich nach An- icht der Innung, daß die derzeitigen Verkaufspreise in ®iefrn zu niedrig suid, und txiß das Verlangen der Dietzger auf Erhöhung der Verkaufspreise durchaus berschttgt ist. • ** Amtliche Personalnachrich- t e n. Am 28 Februar d. I. wurde der Ober- förfter Wilhelm Lipp zu Grebenhain zum Oberförster der Obersörsterei Grebenhain er- taannt. — Am 18. Februar d. Js. wurde der Oberförster der Obersörsterei Schotten Forstmeister Hugo Seidel in Schotten auf fein Nachsuchen in den Ruhestand verletzt. ^Oberhessiscker Kun st verein. Da die Aus« ftellung nur noch diese Woche bleibt, soll den Wünschen einiger Kunstfreunde entsprechend die Ausstellung am Mittwoch außer von 11 bis 1 Uhr, auch am Nachmittag von 3 bis 5 Uhr geöffnet bleiben. Sie wird dagegen am Freitag nur von 11 bis 1 Uhr geöffnet sein. ** Gießener Konzert-Derein. Sonntag den 16. März 1919 findet nachmittags 5 Uhr in der neuen Aula das achte Konzert statt mit Frau Erler-Schnaudt (211t), Kammersängerin aus München und Herrn G. Casini (Cello) aus Leipzig- Am Klavier Herr Prof. G. Trautmann. Auf dem Programm stehen Lieder von Hans Pfihner und Trunk, Werke von Bach, Dolkmann u. a. für Cello. **ZumBeftenderbeidenSchwe- sternhäufer und des Kinderhorts hatte Fräulein Minna Koerner, Schule für höheres Klavierspiel, am 2. rrnd 9. März mit ihren Schülern und Schülerinnen unter Mitwirkung von Frau Professor Versluhs zwei Konzerte veranstaltet, zu denen sich eine zahlreiche und empfängliche Hörerschaft einfand. Der Vortrag der Sonaten in E-Moll und E- Dur, der Leonoren-Ouvertnre Nr. 3 von Beethoven überraschte durch temperamentvolle Auffassung und sauberes Spiel. Fran Professor Versluys sang Beethovens „An die Hoffnung op. 94, die beiden Pa gen-Arien aus dem „Figaro" und das Wiegenlied von Mozart. Der Umfang ihres Organs ist beträchtlich, es offenbart Tonfülle, Weichheit und Schmelz. Ihr Vortrag kam vom Herzen und ging zum Herzen. — In die Programme waren stimmungsvoll die Rezitationen zweier Dichtungen, dem Gedächtnis Mozarts gewidmet, verwoben. Allen Darbietungen wurde reicher Beifall gezollt. *♦ Schwu rge richt. Als Geschworene rirr die SclMurgerichsperrvde des ersten Quartals 1919 wurden ausgelost: 1. Ludwig Loth, Rentner in Beltershain. 2. Heinrich Buchenau, Landwirt in Clorndors. 3. Otto Hermann Ohl, Bäckermeister in Bad-Nauheim. 4. Wilhelm (9>uarb Trapp, Chemiker in Friedberg. 5. Ott) Seim, Bürginnneister und &mbnnrt in Heidelbach. 6. Konrad Roth, Wirt in Lkdcrbach. 7. Hernrich Karl Psnorr, Äientmeister in Londorf. 8. Josef Mobs, Seisen- sabrikant in Giesten. 9. Theodor Lotz, Kaufmann in Ziesten. 10. Richard Hock, Rentner in Friedberg .11. Mbcrt Handrich, Schneidermeister in (Äehen. 13. Konrad August Müller, Reittner in Friedberg. 14. August Gustav Walter, Bürgermeister in Bauernlieim. 16. Wilhelm Becker 1., Trcppenbauer in Glauberg. 16. Karl Flcminring, (tzutspächtrr in Büdingen. 17. Heinr. Dolkmann 3., Kohlenhändler in Heucl-elheim bei Gießen. 18. Philipp Rricliert 4 , Landwirt in Ml-Wiedermus. 19. Johannes jlartsmann 3., Landwirt in Münch- Leusel. 20. 3jbann Philipp Ferdnurnd DomM, Ncnlner in Friedberg. 21. Konrad Tcinkaus 1„ Landwirt in Grün berg. 22. Georg Kehr, Landwirt in Burg-Genriülden. 23. Wilh. Häuser, Schmiede- meister in Friedberg. 24. Ernst Diegel, Landwirt in Ehringshausen. 26. Ja Hann Hanrmcrmaun, Juwelier in Giesten. 26. Georg Leopard, Bürgermeister in Dielbach. 27. Wilhelm Christian Rudolf Sang 2., Landwirt in Friedberg Fauerbach. 28. Gustav Brake, K.mfmann in Frtedocrg. 29. Wil- hclm 4iack 3., Beigeordneter in Dorn-Asseuhriin. •• Amtliche Mitteilungen der Handelskammer Gießen. (Es sind der Handelskammer von amtlicher Seite Mitteilungen zugegang n über: 1. Deut- sche Forderungen gegen Belgien, 2 Hilsskasie für ge- werbliche Unternehmungen beim Demobilmachungsamt in Berlin, 3. Verkehr mit dem besetzten Gebiet, 4 Rückgabe der in Belgien und Frankreich weggenommenen Detriebseinrichtungen. Nähere Auskunft hierüber wird auf dem Sekretariat der Handelskammer erteilt. *' Hessischer Volk sbund. 3n der gestern veröffentlichten Entschließung der Gesamttagung ist ein Druckfehler unterlaufen. Die Stelle muß richtig heißen: Allen voran stellt der Hessische Dolksbund die Einheit und Stärke des Reichs; alles, was bas Reich selbst leiten und lenken will, sein Sein; nur in diesem Rahmen will das hessische Volk ein glückliches Dasein unter der Verwaltung seiner Landsleute und in Pficge seiner kulturellen Güter führen. •• Der Verein der deutschen demokratischen Partei in Gießen hält am Donnerstag den 13. März, abends 7*/, Uhr im Hotel „Großherzog von Hessen' eine Mitgliederversammlung ab. •• An dem Dartenbaulehrennnen-Seminar Gießen wurde am 9. März d. I. die erste Prüfung in Gegenwart von Geh. Landesökonomierat Müller- IDarmstadt als des dazu entsendeten Regierung». Kommissar» abgehalten. DU vier der Prüfung unter* zogenen Seminaristinnen haben sämtlich bomben. Am 1. April beginnt ein neuer Kursus für Lehrerinnen; ein Kursus für Berufsgärtnerinnen wird neu eingerichtet. Ferner werden im Sommer 1919 auch wieder der Kursus für Frauen und Mädchen zur Ausbildung im Klein-Gattenbau (Gartenbaukolonie) und ein kleiner Kursus eingerichtet, in dem einmal wöchentlich Unterweisung im Kleingattenbau erteilt wird. * De sitz wechsel Das Anwesen der Frau Kinzenbach fflwt., Wctzsteinaasse Nr. 15, ging für den Preis von 13500 Mk. in den Besitz de» Karl Borger, Langgöns, über. •• Reserve-Lazarett I. Am Sonntag veran- tastete die Abteilung Steins Gatten des Reserve- Lazarett»! Gießen eine gesellige Feier für die Patienten des Lazaretts, zu der auch zahlreiche Gäste erschienen waren, im Frankfutter Hof. Das Fest, bestehend aus Musikootträgen, ernsten und heiteren Dotträgen sowie Verteilung von Liebesgaben und Verlosung verschiedener nützlicher Gegenstände, nahm einen durchaus befriedigenden Verlauf. " Gärtnerversammlung. Die Verbandslei- tung des Verbandes der Gärtner und (Bartenarbeiter ladet jede Person, die in gärtnerischen Betrieben tätig ist, zu einer Versammlung am komm nden Donnerstag den 13. März, abends 7* , Uhr, im Lokale des Gastwirts Rahne eldt, Schanzensttaße, ein Jur De- prechung stehen die Lohn- und Arbeitsverhältnisse Schwarz.Weiß-Lichtspiele, Sestersweg81. Von heute bis Donnerstag tritt Bruno Kastner in dem vieraktigen Schauspiel „Der Gauestellvertreter" auf, außerdem wird das Lustspiel „Sein Strandlieb- d)ene mit Hans Dege gegeben. Ab Freitag gelangt der Kulturfilm „Keimendes Leben 2. Teil' in 6 Akten zur Uraufführung. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße 34. Heute ist letzter Tag des Filmes „Das Tagebuch einer Der- lotenen". Von Mittwoch bis Freitag wird „Per flie- genbe Holländer', eine astfriesische Dolkssage in fünf Abteilungen, gegeben; außerdem mehrere Tanzfilms. Landkreis Gießen. -o- Großen-Linden, 10.März. Am Samstag führte sich unser Gesangverein „Harmonie' nach nahe- zu fünfjähriger Unterbrechung jeglichen Btreinslebens durch einen Degrüßungsabend wieder ein. - Gestern nachmittag wurde unser Lehrer Hch. Schmidt unter sehr starker Beteiligung der Gemeinde und auswärtiger Lehrer zu Grabe getragen. 8. Oueckd orn, 10 März. Hier ist ein Verein zum Schutze der Kriegsgefangenen entstanden, dem sofott 296 Mitglieder durch Namensunterschrift beigetreten sind. l Saasen, 10. März. Unser Bürgermeister Sch epp verunglückte am hiesigen Bahnhof tödlich. Lr wollte auf den Iug aufspringen, der sich schon in Bewegung gesetzt hatte, fiel herunter, blieb m t dem Mantel hängen und wurde eine Strecke geschleift. Er wurde so schwer verletzt, daß er in der Gießener Klinik starb. Kreis Friedberg. *• Bad-Nau heim, 10. März. Das im Sommer 1917 auf Veranlassung der Großherzogin in Dad-Nauheim errichtete Eleonoren-Kinderheim für schwache, insbesondere rachitische Kinder hat auch im Jahre 1918 seine segensreiche Tätigkeit fortgesetzt. 3n der Jett vom 19. Januar bis 30. November 1918 waren im ganzen 126 Kinder mit 5250 Derpslegungs- tagen im Heim untergebracht. Es wurde im allge. meinen darauf gehalten, daß die Kinder mindestens 4, durchschnittlich aber 6 Wochen im Helm blieben. Leichtere Erkranku gen wurden hn Heim behandelt, die schwer Erkrankten wurden in die Klinik nach Gießen verbracht. Die Kinder konnten mit wenigen Ausnahmen wesentlich erholt, teilweise mit vorzüglichem Aussehen nach Hause entlassen werden. Von den Kindern konnten 51 bei ihrer Aufnahme nicht laufen; von diesen lernten 11 völlig frei, eine weitere Anzahl an der Hand laufen. Das H im war auch im abgelaufenen Jahre im Dr. Reihnerschen Hause in Dad-Nauheim untergebracht, von Frau Dr. Reißner örtlich verwaltet und von Professor Dr. Koppe in Gießen ärztlich überwacht. Die Verwaltung der Mittel und die obere Leitung lag in den Händen von Frau Finanzminister Dr. Decker. 3m übrigen hat sich in den Einrichtungen nichts geändett. Das Heim hat auch im abge aufenen Jahre so manchem armen Kinde Kräftigung und Erholung gebracht. Möchten sich daher wohlmeinende kinderfreunde fin- den, die durch größere Spenden einen Grundstock zu- fammenbringen, der die Schaffung dauernder Linrich. tungen ermöglicht. Es ist dies um so notwendiger, als die Dr.-Reißner-Stiftung das Gebäude, das sie nun 2 Jahre überlassen, nunmehr verkauft hat, so daß es mit dem Herbste ds. Js. geräumt werden muß. Starkenburg und Nhrinhessen. = Darmstadt, 10. März. Der Student Bogt, der 1915 in dem aufsehenerregenden Mordprozeß Heiderich-Vogt megen Beihilfe zum Morde an dem Privatmann Heidench zu lebenslänglichem Jucht- haus oerurteilt war, ist infolge der Amnestie auf freien Fuß gesetzt worden. Die Anstifterin zum Morde, Frau Herderich, unter deren Einfluß Vogt gestanden hatte, entzog sich kurz nach der Bluttat ihrer Bestrafung durch Selbstmord. - Auch der wegen Ermordung einer Frau in Lampertheim zu 15iähriger Zuchthausstrafe verutteilte Metzger Richard Drabir aus Königshütte bekam die Freiheit auf Grund des Amnestieerlasses. Hessen-Nassau. — Frankfurt a. M., 10. März. Im Polizei- Präsidium ist ein Dezernat für kulturelle Angelegenheiten (Volksbildung! gegründet worden, das allen Bestrebungen kultureller, künstlerischer und pädagogischer Art behördlichen Schuh verleihen will. Jur Zuständigkeit dieser Abteilung gehören vorerst Schundliteratur, geistiger Iugendschutz, Kinofragen und das Onseratcnwesen. Die hiesigen Zeitungen hab.n sich bereit erklärt, in Zukunft Anzeigen folgender Att nicht in ihre Spalten aufzunehmen: Wahrsageschwindel, spiritistischen und okkultistischen Schwindet, Ankündi- gütigen von Schundliteratur, Sensationsbücher sexueller Art, Abenteurer- und Räuberromane, Nebenverdienst-, Unterstützungs-, Darlehns-, Preisrätsel- und Neklame- schwindel. (Eine Neuregelung der Kino-Polizeiverord- nung ist in Vorbereitung^ = Frankfurt a M., 10. März. Wie in der heutigen eoangelisch-lutherischen Stadtsynode mitgeteilt wurde, lagen im Monat Januar dem hiesigen Ge- richt nicht weniger als 500 Anträge auf Ehe. scheidungen vor. Die Gründe zur Lösung der mei- ftens als Kriegstrauungen geschlossenen Chen sind zu einem hohen Prozentsätze auf Untreue zurückzuführen. - Im Jahre 1918 starben in Groß-Frankfurt trotz einer verminderten Beoölkerungszahl 6600 Personen, eine hier noch nie erreichte Ziffer. 3m letzten vollen Fr edensjahr 1913 starben hier bei rund 450000 (Ein- wohnern 5138 Personen. AuS dem besetzten Rheingebiet. — Mainz, 10. März. Die augenblickliche Be- setzung von Mainz erinnert an das wirklich internationale Gepräge der Stabt 1862. DU Sprache war deutsch, das Gesetz französisch, die RegUnm, Hessen-darmstädtisch, das Gouvernement österreichische die Kommandantur preußisch, die Garnison italienisch, der Telegraph bayerisch, die (Basanffalt badisch unb die Post - Thum und Taxisisch. Kircbücbe Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Mittwoch, 12. März, abds. 6 : Passionsandacht ix der Iohanneskirche, Pfr Ausfeld. Letzte Nachrichten. Die fommenben FriedeoSverlmnbliingtL. Berlin, 10. März. (WTB.) 3n der Geschäft»- telle des Außenamtes für die Friedcnsverhandlun» gen fand unter Vorsitz des Außenministers Grafem von Rantzau eine Vollsitzung der verschiedenen an den Friedens Verhandlungen beteiligten Reichsbehörden, |oroie der zahlreichen von den einzelnen 3nter- essenverbänden vorgeschlagenen Sachverständigen statt. 3nsgesamt waren etwa 90 Personen anwesend. Der Reichsminister wies in einer einleitenden Ansprache darauf hin, daß vorliegenden Presienachrichten zufolge um den 20. Marz herum endlich mit Beginn der Verhandlungen für den Abschluß des Vorfriedens gerechnet werden dürfe. Es sei daher angezeigt, in dieser Woche in gemeinsamen Sitzungen das von den verschiedenen Reichsamtern für die Verhandlungen gelieferte umfangreiche Material noch einmal durch- zusprechen und über die den deutschen Unte. Händlern zu erteilenden 3nstruktionen völlige Klarhett zu schaffen. Hierauf erstattete d-r mit der Vorbereitung der Friedensoerhandlungen beauftragte Botschafter Graf Bernstorfs einen allgemeinen Bericht über Deutschlands Stellungnahme zu den bei den Verhandlungen zu erwartenden politischen und territorialen Fragen, während Geheimer Legationsrat Schmitt und Ministerialdirektor Simons entsprechende Berichte über die bei den Friedensverhandlungen zu lösenden handelspolitischen und völkerrechtlichen Probleme erstatteten. Daran schloß sich eine eingehende Diskussion. London, 10. März. (WTB.) Reuter. Der Korrespondent der „Pall Mall Gazette' in Paris berietet, er habe von gut unterrichteter Seite erfahren, die Kommission für Entschädigungen habe entschieden, daß von DeutschlandSMilliarden PsundSterling (163 Milliarden Mark) Kriegsentschädigung verlangt werden. Die Berbanblunqen in Epaa. Berlin, 10. Mäm. (WTB) Sitzungsbericht der Waffenstillstandskommission in Spaa vom 9. März. - General Nudant machte heute nähere Angaben über den Stand des Abtransportes der deutschen Truppen aus Haidar Dascha bezw. Konstantinopel. Darfhd) beträgt die Gesamtzahl der von dort heimzuführenden deutschen Militärpersonen 18500. Von diesen sind am 1. März 5900 Mann auf vier Schiffen abtransportiert worden. Iwei Schiffe mtt zusammen 4000 Mann haben konstantinovel am 4. u. 6. März verlassen, zwei Schiffe mit zusammen 3500 Mann sollen noch folgen. Der Abtransport der deutschen Iivilperfonen aus Haidar Pascha soll bereits übet 3talien erfolgt sein. Ferner teilte Nudant mit, daß die Alliierten dem deutschen Ersuchen, eine Po st Verbindung mit den in Sibirien internierten deutschen Kriegsgefangenen herzustellen, nachgekommen seien. Auf das deutsche Ersuchen, den deutschen Studenten aus den linksrheinischen Teilen Bayern» zur Fortsetzung ihrer Studien einige Monate d« Besuch rechtsrheinischer Universitäten zu gestatten, erklärte Nudant, die Alliierten mühten diesen Wunsch mit Rücksicht auf die innerpvlltische Lage Deutich- land» abschlagen. Nach den bestehenden Bestimmungen sei die Ausreise aus dem besetzten Gebiet nur gestaltet, wenn keine Absicht auf Rückkehr vorliege. Die im Waffenstillstandsvertra^ vorgesehene Lieferung von deutschem Kriegsmaterial an die (Entente ist, wie Nudant in einer 'Note feststellte, am 7. März zum Ad- Ichluß gekommen. Das zurückgewiesene und über» schüisige Material könnte deutscherseits im Brückenkopf Mainz in Empfang genommen werden. All- Berlin. Berlin, 10. Tläri. (WTB.) 3n Berlin hoben Truppen der Garde-Kavallerie-Schützen-Dioision tn der Gegend der Michaelikirche und der Markusstraße ein Spartakistennest mit über 100 Mann aus, davon wurden etwa 30 Mann standrechtlich er. schossen. Berlin, 11. März. 3m Berliner Leichenschauhause liegen laut „Disch. Allg. Itg." etwa 200 Tote. 3m Berliner Polizeipräsidium wurden gestern sechs Matrosen, die im Kampfe gegen Regierungstruppen gefangen genommen waren, nach ihrem Verhör standrechtlich erschossen. Berlin, 10. März. (WTB.) Um 6 Uhr abend» wird mitgeteilt: Neukölln bis zur Ringbahn ist von den Regierungstruppen besetzt Nach 'Norden pe-läuK die erreichte Linie über den Schlesischen Bahnhof, Friedrichshain, Güterbahnhos-Nord und Nordgrenze von Moabit. Die Durchführung der Entwaffnung macht gute Fortschritte. (Ein Angriff auf Lichten« berg ist beabsichtigt. Der Zeitpunkt dafür kann noch nicht angegeben werden. (LinkStindgtbuusidkrfranzöfischcnttiewerkstboftni. Bern, 10.März. (MB.> TAe Confsbs- rati on a 6 n 6 r ol e du traoail veröfsrnd- Ucht eine sehr lange Entschlichuitg, in der sie back Unbehagen, daS augenblicklich in yanz (Eurjpe herrsche, dadurch erklärt, daß die Bevölkerung rvpas von Annexionen nichts missen molle. Tie Talsache», wie die bcrtwfmr.c JnleroentstM gegen Rußland wie die Besttebmrgen auf verkappte Annektierung gewisser Webietc der alte» Mittelmächte stellten eine Äewa l t vol i t i k bar, die in schroffstem Widerspruch zu den van ber Entente verkündeten ©runbiävr.t flehe. Tne Eon- fööeratbn g6n£cale du travatl lehnt jebc Verantwortung für die sozialen titeignüfr ab, die bt tk-m Falle entstehen könnten, toem die Vertreter brr Friedenskonferen- den BokkSwillen m;b bse Wckische der Arbeitermassen verkennen und nick« dafür sorgen, daß der Friede endlich der Well wieder das Vertrauen aibt und das Recht aus Leben, Verrch- ttgkeit unb ,rreilxit der Völker in der ganzeti Welk sichert. Die Tagesordnung besteht zuglerch nochmals nachdrücklich auf der Turdrfctum] bei t>m der Berner Konferenz unb den (‘-ieisTn lasten angenommenen Besävüsse und ans dem Äittrage einer tntematbnalen Negelmrgder Arbeiterfragen tratetN halb de) Frieden sver trag eS. Hall oh! Wer dort? Hier Frau Direktor Lebmann. Bitte, schicken Sie mir foiort xroci Flaschen „Manarol", d S mir i ebd von einem tiefnnmen gegen meinen läiiiflm Vtdlel* schweif, dringend emofoblen wurde. Da ich darauf warte, baden Sie wobt die Wüte, mir da- Gewünschte nmaeicnb durch Fhren Boten au senden. — Vrei» Mk. 4.50, lange ausreichend, »n haben bei VI Droaerie »um MreuA. (Eichen. 1452b» «llelit-Fabttkam-Mauarol-Werk, FtaaklArt a-9X F Achten, nöt. SS *4% in Sima, Sitzungsbericht btt 'paa vom 9. MLy. le nährte Angaben ortes der beutjfyn jo. Konstantinopel, der von dort hem. Ionen 18500. Dv, inn auf vier Schiffen ichiffe mit zusamm» ei am l u. 6. Tläq immen 3500 Man- Sport der beutfdjrr. a fall bereits übe Ite Nudant mit, d-j suchen, eine Poftvi internierten deulfche ■ nachgekommen feiet n deutschen Sli« ' >en Teilen löayenii einige Monate da täten ju gestatten, Ifcten biefen IDunfo sche Lage Deutlch« ndenDesttmm^nge, öebiet nur gchavh r DOtlitqt. tliei« tjene Lieferung dcm (Entente ist, wie'. .* m 7. März yim » ? igewiefene und Öen scherfeits im Srii- imen werden. n. B.) 3n Serfin bei" i-Schühen-Dwifio» a Mb der Marbussti:- >t 100 Mann aus, ts> standrechtlich «' Berliner ßtid* ■tg." etwa 200 Io»«- wurden gestern jen^^nÄ h ihrem Verhörst"« B.) Um 6 Uhr ; ur Mngbahn lstv« Mch l)ioröenmCki Schi stichen Vahnh«!. «na der Lntw°Iln^-g Angriff wf ß , <^ Punkt bapitiann 'taUunitn. DL -W !n anwesend ft*'“«! b ‘l ^gmn der ah» ?Or1ritbens 2“ gezeigt, in JJ'J das von den ^«Handlungen ge. Verhandlung« ?"°u?l-n Fragen, bchmrtt und Mi- hende Berichte über ? ? lö^en "chen Probleme er. gehende Diskussion. - Neuler. Der kor. «tte- in «Paris bt, leter Seite erfahren, '"habe entschieden, nPfundSterlinz Ichädigung verlangt dort' '.'»sH ;i »• w i »■) travau , chE. ^r?;l ' ni(b2 ’£ocnf»’11 w'' « tim»11« •Äh -t, &TÄj3i EZ den Srb«ntr», Itaetrw» wwb Soldatenraren natb besten Kräften jur Erledigung der Dahlgeschäfte behilflich sind. Ientralrat der deutschen sozialistischen Republik. gtg. Tohen. Vefanntmachung. Seit.: Wahlen zum II. Kongreß der Srfrttttt«, Dauern» und Soldatenräte. Indem wir, einer heut« ein gegangenen Weisung des Ministeriums de« Innern entsprechend, die vorstehende Einladung zum II. Kongreß der Arbeiter», Dauern» und SoldatenrLte, sowie ein darauf bezügliche«, an da« Ministerium de« Innern gerichtet« Telegramm bee Ientralrate« der deutschen sozialistischen Republik zur öffentlichen Kenntnis bringen, empfehlen wir dem Oberbürgermeister zu Gießen und den Dürgermeistereien der Landgemeinden de» kreise«, den örtlichen Organisationen der in Betracht kommenden Räte bei Erledigung der Wahl- geschLfte behilflich zu sein und sie auch in der Fragen in welchem Lokal etwa die Wahl stattfinden soll, ga unterstützen. Gießen, den 10. März 1919. StmSamt QHdym. Dr. 5>e n f e l L 3056D Nenenwec 9 Gleöen gdF444u44*4444444444444n^L IT Lichtspielhaus L M J8 5 39, 46, H H H ►4 ►4 2. darunter: Männer: Frauen: o S 1 Marke 2 Marken 3 , 4 n der Kerzen M iM ►4 'M 'M M >4 H K >4 liefere unter Nachnahme In Schwarz und Mein. Länge ea. 36, Br. 13 cm zu 3.25 2 l ta Weitete desto h*te Partei in Ma Mitisliederversmmlmlg ß Gießen, den 8. MLrz 1919. Der Vorsitzende deS Demobilmachung-auSsDusse- Gießen-La nd. I. D.: Gebhardt. feine Dameahutpnz, n Sommer and Winter n BahnfcefstraBe 34 (me) Peroral W77 Lltllögrttf-Llldivttss-kylllltlifiW nebst Vorschule. Anmeldungen neuer Schüler für da« Gym- nafium und die zioei obersten Borschulklasien werden vom 17. bis 19. Mürz, vormittags von H—12 Uhr, im Gymnasialgebäude entgegen- genommen. GeburtS- u. Impfschein sind hierbei vorzulegen. Die Direktion de» Gymnasiums. Hotel Schütz Morgen Mittwoch abend von y,8 Uhr ab soso Familien-Konzert Die erfahrene Waschfrau schwört auf Zur Fabrikanlage gesucht. Zirka 40—150 Morgen minderwertige» Gelände, Nahe der Bahn, wo Bahnan« rchluß möglich, gegen Kaste zu kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unter 04880 an den Gießener Anzeiger erbeten. PklroltM- uni Stntnotrttilnng. Mittwoch de» 12. bS. MtS. werden durch die »uständtgcu Bezirke, vormittag» N/,—12 Uhr, Marten für Petroleum und »erzen auSgegeden. Petrolcummarkeu erhalten: L Samilicu, honen weder GaS noch elektrisches Licht zur Verfügung steht, 3 Marken zu '/»Liter: 2. Kin/.cwerionen, wie vor, 2 . . */» Eine weitere Zuweisung von Petroleum findet vorerst nicht mehr statt. über unter 45 Jahren ixxxxxzzzxxxzxxxxxxxxix: Bekanntmachung 3n unser Handelsregister Abt. A wurde heute, bezüglich der Firma Wilhelm Möser, Gießen, «n- getragen: Dem Kaufmann Rudolf BUrinann in Mar, bürg ist Prokura erteilt. Gießen, bat 4. Mär, 1919. 305RR Betr.: Erwerbslosenfürsorge. An die Bürgermeistfreien der Landgemeinden des Kreises. Sie wollen, falls Erwerbslosenunterstützung gezahlt wird, dem Staatskommiffar für die wirtschaftliche Demobilmachung in Heffen-Darmstadt bi» zum 15. L Mts durch Postkarte berichten: 1. wieviel der am 10. März 1919 unterstützten Erwerbslosen find früher in der Landwirtschaft! tätig gewesen? preiswerte Strümpfe Ein Posten Firauenstrümpfe, a.t Kinder bis zu 16 J. geeignet, aus guLW olle u. Halbwolle gearbeitet Extra r\£n „ Der Ientralrat ersucht da« hessische Ministerium de« Innern dringend, sofort Anweisung zu geben, daß die Gemeindebehörden bet den vom Zentral- rat anberaumteu Wahlen zum zweiten Rätekongreß Giessener Konzert-Verein SenntMg den 16. UMra 1910 aaetunlttaea i Uhr in der neuen Aula Achtes Konzert Frau Erler-Schnaudl Sängerin aus München. Herr G. Casini (Cello) aus Lelprig. Am Klavier Herr Prof.GJrautmann PROGRAMM: Lieder von Hans Pfitzner und Trank. Werke von Bach, Volkmann u. a. für CelloJ Eintritt und Trauer-Drucksachen 4 werben in feinster Ausführung ftr der '' Buchdrnckerei J.Weinert Amtlicher Teil. tln die «rbetter, Bauern und Soldaten Deutschland- und Deutsch.Oesterretch»! Einladung zum II. Kongreß bet Arbeiter-, Bauern» und Solbatenräte. Die Entwicklung der Dinge in Deutschland macht dem Zusammentritt eine« zweiten Kongresses nötig, d« hierdurch auf Mittwoch den 26. März nach Bersin einberufen wird. Damit auf diesem Kongreß die wahre Stimmung des arbeitenden Volkes zum Ausdruck kommt, sind Neuwahlen für die Arbeiter», Bauern» und Soldatenräte absolut erforderlich. Sollen die Neuwahlen aber auch nur einiger» maßen ordnungsgemäß vor sich gehen, so dürfen die zu diesem Zweck festgesetzten Zeiträume, der großen technischen Schwierigkeiten wegen, nicht allzu knapp bemeßen fein. Der Zenrtalrat hat die Zeitspannen so kurz wie irgend möglich eingesetzt und bittet die Parteigenoffen im ganzen Land, sofort an die Arbeit 3U 9cben, damit sie auch innegehalten werden. Die Bekanntgabe der Tagesordnung, des kon- greßlokals und der Wahlkreiseinteilung erfolgt in aHer Kürze. Am wichtigsten war die Herausgabe der Richtlinien zur Vornahme der Wahlen, die nach, stehend folgen: Richtlinien für dieWablen zum Rätekongreß. 1. Der Zwecke Kongreß der Arbeiter», Soldaten- und Bauemräte soll eine Zusammenfassung der Anschauungen der deutschen Arbeiter, Soldaten und Bauern ermöglichen. Hiervon ausgehend, soll sich der Kongreß aus Delegierten rusammensetzen, die gemäß den nachstehenden Richtlinien gewählt sind. 2. Um den Zweck 'des Kongresses zu erreichen, ist es erforderlich, daß die Arbeiter» fauch Landar» beiter«), Soldaten- und Bauernräte neu gewählt werben Eine Neuwahl kann unterbleiben, wenn die zur Zeit bestehenden Arbeiter» und Bauemräte im wesent- lidjen Im Sinne der nachstehenden Richtlinien zusam- mengesetzt sind und Einspruch gegen die Unterlassung der Neuwahl seitens der zuständigen Parteiorgani» Zurflekn ahme nach 8-tägig Probe. Pracht-Katalog. .°J.ö”te o I.Strautifcdern Straastfedern - Kränzen , Heimischen , Reihern versende an jedermann umsonst. Ernst Lange, Düsseldorf, SlraeMfcdern-Haui (ieeM) Arnoldstraase 21a Kein LadeugochAftl Versand dirnfct ak Lager. WWW Ab Freitag, 14. Hlri, dai größte dramaL Kalturdokument d. Gegenw.: ..Kotmeiäee Leben, 8. TeU”,) In 6 Akten, lieberer!fft bei weitem den 1. Teil und alle anderen bisher gezeigten Kultur- u. 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In dem De rmin haben nur solche imvfpflichtige Kinder zu erfch.tinen, die im Jahre 1917 und früher geboren sind. Riickstandia'tJmvfpflichtiga, deren Zurückstellung auS gesundheitlichen Gründen gewünscht wird, können tn dem rernitil dem Jmvsarzt vorgestellt werden. Die Kinder müffen rein gewaschen oder gebadet und mit frischer Leibwäsche aur Impfung gebracht werden. In dem darauffolgenden Dermin Mittwoch den 19. Mär», nachmittags 4 Uhr, sind die am 12. Marz Geimpften »ur gesetzlichen Nachschau wieder vorzustellen. Gießen, beit, 6. Mär» 1919. 29168 Der Oberbürgermeister. _______I- V-: Kreuzten, Beigeordneter._______ SreiuMge Versteigerung. Mittwoch dru 12. MSr, b. 3. vor«. 10 Uhr versteinere ich yienftabt 55 babter 3400 Stück Zigarren oege« Barzablnna. lversteiaeruvg bestimmt. 0oor> Born, (Serichtovollzieber i« Giesten. Holzversteigerung in der fürstl. Oderförsterei Lich. Freitag den 14. MSrz werde» tm Distrikt •OT0ndjWaIb versteigert: 730 sichten Derbstangen ^000«! u. 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EommerNeld I für juaae»Mädch.zu oert > Mühlttr 34 L Anna Becker schirerer Krankheit. nach Giessen (Seltersweg 83), den 11. M&rx 1919. Die Beieeteung findet vorerst in Cöln statt. in Rödgen statt. MfB9 A4«RS 9062b vieh! 1918 Mia 3057 B | Mietgesuche 5-H-Amer arbeit flefucbt. 04748 Gartenhütte zu verkaifen. 3076 gesucht 2083 Kaißee-Nllee 11 den Giest. Anz. erbeten. IDrtlhfttrWt halt gesu.Hc ftranc 20l UtflSl Badewanne. 04849 Schmied Kuhhanr« Stelle. 3081 im tfabcu. 04415 ah verkaufen. 04H90 1 Verschiedenes) ■> nummer, ein- ivar lauf d. ^ungviehweide 9)iübl. dimmet gesucht. Schriftl. Angebote unter 04940 au den Giest. Anz. Erprebien Fachtexten bietet flieh Gelegenheit i.; wirb nur tagSüb. de- mnii. Schr. Ang. u. 04956 a. d. GHcüener Anz. erbet. Leere« Zimmer im südlichen Stadtteil w mieten gesucht. Angebote «leichttr. 44 UL 04879 schieden. Giehen, den 4. März 1919. 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Während dieser Zeit können daselbst Einwendungen schriftlich ober zu Protokoll vorgebracht werben. Bemerkt wirb, daß eine Umlage erhoben wirb, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Watzenborn, den 10. März 1919. Bürgermeisterei Wahenborn-Steinberg. Hirz. 3065 TMnkiSer sofort gesucht für dauernd Georg Veib k Sohn, »■ SelierSweg 87 1. ______LAllottstrafte 8 L TSAigeS MäSiß'ii toe»über gefacht 04862 Selterswe« 71IL Suche Ihr sofort, evtl, foätrr ein b *aa. II utMtnüdclien für GutSlsauSbalt. Näh. bei ffran Haibach, Vontj- ffür b. H5i. HMehei wird Stelle gef. tu aut.Haufe a- Erl. d. HauSb. u. Küche. Gut ob. Piarrh. ang. (*eL z. Klaviersv. erw Odne gegen l. Berg. o. mäh. Pens. -Preis. Gell. Angeb an leitx.Bieee, Pan litt.:«. w Am 6. Mtrz, nachmittags 4 Uhr, ▼eroohied ru . a. Rh. unsere innigstgeliebte, gute, unrergees- i Tochter, Schwee ter, Schwägerin und Tante Ein in Zkücke und HauS arbeit erfahrenes HIdehen zum 1. Avril gesucht, ffran Paula tfdbtr, ^*1 Alt re ft raste 31. 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