Dienstag, (9. Zur.i 1919 169. Jahrgang Erstes Matt Neuenweg le-n-W M PlObuttt. w ! sberät Diese Arbeit soll am heutige tap fortgesetzt und in zwei bis 01 beendet werden, so daß wir gegen i unb Oktober in den lll heilen, für die Verantwortlichkeiten, für die Finan- BLotoafcn ebenfalls Sitzungen ab. Man weiß vemburg über Zinanzsragen. \ vi^ersprn I durch 1 «ärrercat IE Mfflih'HitAi der Rhcinlande Deutschland die Be- (das steht schon im rgebnng *V vituierfltiiuötn J ii Wfinbt ölt der bj id ^etonarbeite», 2. soll die B e s e tz u n g abgekürzt werden, wenn dingungcn pünktlich erfüllt: Entwurf, D. Red.) 3. soll Deutschland im !>«ß die Berichte übermorgen überleben werden müssen. Am Dienstag wird 3er Dreierrat die Diskussion des Berichtes L o u - $eur über die deutschen Gegenvorschläge bezüg- 'lch der Entschädigungen beginnen. Der Bericht ritt für die sofortige Festsetzung der Höhe gewisser kntschädigimgen ein, während er für diejenigen Schäden, die nicht sofort bestimmt werden kön- icn, Fristen vorschlägt, bis zu deren Ablauf die Schätzung geschehen muß. Versailles, 9. Juni. (WTB.) Auch den heutigen Movgenblattern zufolge steht immer «och nicht fest, wann die Alliierten »ie Antwort auf die deutschen Gegenvorschläge überreichen. In amerikanischen n'msen hofft man laut der Pariser Ausgabe der **11111) Mail", daß die Antwort der Alliierten am Dienstag abend sertiggestellt sein wird, während Wüsche Kreise die Fertigstellung vor Donnerstag «b^nd nickst möglich halten. Diese außerordentlich vtterspruchsvollen Meldungen erklären sich zweifel- dem Flusse Sajo sehr erbittert Unsere Truppen leisteten dort bis an den Rand Kasch a u s heftigen Widerstand. Paris,?. Juni. (WTB.)' Funkspruch des Wiener Korr.-Bureaus. Der Präsident der aufmerksam zu "prüfen, denn er habe der Wät damit bewiesen, daß er nicht vorsätzlich in Unnachgiebigkeit beharren werde; aber würde die irei Tagen l Ende der Das neue Kriedensgebräu. Sehr widerspruchsvolle Nachrichten sind tu den letzten Tageil aus Paris zu uns ga- dnlngen. Der „Matin" fletscht die Zähne und dekretiert, Deutschland werde in den Völkerbund nicht ausgenommen, doch werde der ursprüngliche Plan in mehreren Punkten geändert. Deutschland solle 200 oder 250 Milliarden bezahlen müssen, ;in Oberschlesien gebe es kleine Zugeständnisse, die „Commission des fieparations" werde in ihren Befugnissen etwas eingegrenzt. Sonst bleibe so ziemlich alles beim alten. Aus englischen Quellen fließt ein etwas milderer Trank. Danach soll Deutschland im nächsten Oktober in den Völkerbund ausgenommen werden-; „Daily News" will sogar wissen, daß Deutschland das Mandat der Verwaltung Südwestafrikas unter dem Völkerbund erhalten werde, und der Schaden- oergütungsbetrag werde 100 Milliarden betragen. Tatsache ist, daß die Entente in zehn Die Kämpfe zwischen Tschechen und Ungarn. -r und PlltznW 'merk empfiehlt Dualität igk, tolat Für heute Prüfung lange dauern,, so könnte dies als Schwäche gedeutet werden. Es sei somit ein llarer eimnütiger Beschluß schnell notwendig. Deutschland müsse in drei oder vier Tagen darüber klar sein, welches Schicksal die Entente ihm bereiten wolle, man müsse es nötigenfalls sogar durch ein Ultimatum zwingen, auch seinerseits Farbe zu bekennen. Die Abänderung des Friedensvertrages. Lugano, 7. Juni Die Konzessionen des Viererrats sollen nach Pariser Informationen des „(Sortiere della Sera" sämtlich als Ausführungsbestimmungen und Anweisungen on die E x e k u t i v k o m m i s s i o n verwiesen werden und atnar aus dem Grunde, weil der Biererrat,'seines Ansehens halber es vermeiden möchte, den Vertragsentwurf abzuändern. Die Antwort an die deutsche Delegation enthalte als Einleitung eine von Wilson selbst entworfene Erwiderung auf den Vorwurf, daß der Vertrag sich von der Grundlage der 14 Punkte entferne. Die Aenderungrn sollen folgende Punkte umfassen: 1. soll in gewissen Bezirken Ober- s ch l e s i e n s eine Volksabstimmung stattfindcn, und außerdem den Deutschen unabhängig von dem Ausfall dieser Abstimmung ein Teil der ober» schlesischen Kohle während der Besetzung des Saargebiets zugesichert werden; Prüfung der deutschen Gegenvorschläge. Paris, 9. Juni. (WTB.) Havas. Diplo- luatischer Situatiousbecicht. In Abioeseuheit Or- tandos, der nach Italien reiste, um sich mit den Ministern über die vorgeschlagenen Vergleiche über as Adriameerproblem zu besprechen, setzten Wil- oTt, Lloyd George und Clemenceau die Prü- ung der deutschen Gegenvorschläge ‘ besonders die Bestimmungen über die deutsch- lnisck^ Grenze. 'Andererseits trafen gestern mor- oeit Sonderkommissionen, denen die verschiedensten teile des deutsche^ Gegenvorschlags überwiesen icdm, zusammen. Gestern nachmittag dielten 'ic Kommissionen für die belgischen Angelegen- e unb Bedingungen! ii, eichen weidcu. ien unbrjiteniiprcStt S. Snni b. Zs., abv ticn. T'.c tefaunc inioan etwa mdjira Völkerbund ausgenommen werden: 4. soll Deutschland an den wichtigen Beratungen der En t s ch ä d i g u n gs ko mm i ssi o n teilnehmen und gegen Eiugriise dieser Kommission in innerdeutsche Angelegenheiten geschützt werden, und endlich 5. soll die Entschädigung schon innerhalb zweier Monate nach Unterzeichnung mit einem Maximum von 200 Milliarden Mark festgesetzt werden. Der Grund zum Aufschub der endgültigen g:stsetzung der Entschädigung liege darin, daß man treitigkeiten zwischen den einzelnen Verbündeten über ihren Anteil voraussehe und diese lieber nach Fiiedensschluß austragen möchte, wenn die Einheitsfront nicht mehr notwendig sei. * en, für das linke Rheinufer, für die Gefangenen, Är die 5)äsen, für die^Polen und fürwie Tschecho- Versailles, 9. Junt (Wolff.) Die Pariser Ausgabe des „New Bork Herold" meldet, daß Wilson Bottehrungen trifft, um gegebenenfalls lber den 1. Juli hinaus in Frankreich bleiben zu Annen. Wenn Deutschland die Unterzcichnung des Betraget verweigern sollte, werde Wilsvn unver- Mich nach Amerika zurückkehren und ameri- Wiische Delegierte als Vertreter der Vereinigten Staaten zurücklasseir. Die Streikbewegung in Frankreich. Versailles, 7. Juni. (Wolff.) Wie dir Morgenblätter melden, wurde im Streik der Bergleute Nordftankreich-s gestern durch Vermittlung der Regierung eine Einig ung erzielt. DieForderungen der Arbritersck-aft wurden bewilligt. In Paris ist der Malerstreit und der Streik in der Bekleidungsindustrie gleichfalls beigelegt. Ter Verkehrsstreik in Paris dauert fort. Paris, 8. Juni. (Wolff.) Havas. Der Minister der öffentlichen Arbeiten erklärte laut „Petit Journal", daß die .Eisenbahner ihre Forderungen vollständig durchgesetzt hätten. Der Achtstundentag werde binnen kürzester Zeit durchgeführt werden. Durch ein Dekret vom Samstag sei eine paritätische Kommission eingesetzt. Andererseits würden die Eisenbahner begreifen, daß ihre Arbeit gegenwärtig unerläßlich sei. Friedenskonferenz §lemenceau hat an die ungarische Regierung in Budapest ein Telegramm gerichtet, in dem es heißt: „Die alliierten und die assoziierten Regierungen sind im Begriff, die Vertreter der ungarischen Regierung nach Paris zur F r ie - denskonferenz zu berufen, um dort die Mitteilung der Anschauungen über die gerechten Grenzen Ungarns entgegenzunehmen. Unter diesen Umständen wird die Buoapester Regierung formell eingeladen, unverzüglich ihren Angriffen gegen die Tschecho-Slowakei ein Ende zu setzen, widrigenfalls die verbündeten und assoziierten Regierungen fest entschlossen sind, sofort zu den äußersten Mit- telri zu greifen. Die Beantwortung dieses Telegramnrs hat innerhalb einer Frist von 48 Stunden zu erfolgen." sein müßte. Tie Ve r stä ndig un gs,geda n- fen tönen nicht auf die kontinentale Orientierung einaestellt sein, denn die Arbeitsmittel der Welt, nämlich Rohstoffe und Geld, mangeln den Kontinentalen allen ahne Ausnahme in gtcicoer Weise. Sie finden sich aber bei den englffchen Gfegnern. Nur durch die Internationalisierung von Rohstoffen und Geld in der Hand einer »antätlichen Instanz kann bas Wirtschaftsleben wieder an gekurbelt werden. Deutschland ist mit seinen Gegen, Vorschlägen bis an die Grenzen seiner Leisttmgs- ähigkeit gegangen. Ihre Erfüllbarkeit hängt davon ab, daß Deutschland wieder zur Arbeit kommt. Dazu braucht es Brot, Rohstoffe und Markte. Unmittelbar kann Deutschland große Lummen nicht leisten So kann auf diese Vorschläge hm eine, das Kreditbedürfnis besonders Frankrerchs, ine« nende Unterlage nicht gefunden werden. ' Deutschlands Arbeitsfähigkeit und Frankreuhs Finanz muß 'wieder hergestelit werden, das liegt auch wesentlich im Interesse Englands und Amerikas. die :frofre Beträge zu fordern haben, daraus ergibt sich nicht eine kontinentale, sondern etiu Weltgemeinschaft der Interessen. Hiermit ist der Gedanke einer allgemeinen Völkerbundanleihe gegeben.^ Beim Zustandekommen einer gemeinsamen Anleihe aller kredilsnchendm Kriegsteilnehmer Ikönnte die „Eom- mission des Reparations", die durch deutsche Mit- glieder zu ergänzen sei, als internationaler Fi^ nanzregulator beim Völkerbund agieren. Jedes Land hätte nach dem Umfang, in dem es sur Erstattungen, Entschädigungen, Nahrung und Rohstoffe internationalen Kredit in Anspruch nimmt, Sicherstellungen in 'Steuern, realen Pfändern unfl anderen Garantien zu leisten. .Eine solche An- leifr würd' das erste Anlagepapier der Welt sein. Durch die Einstellung des Fn^ens auf den Volker- bundgedanken und internationaler macht man die unerträglichen wirttchastlichen Klauseln entbehrlich, sichert Frankreich seinen Wiederaufbau in schleunigster Form, stellt seine Gläubiger zufrieden und gibt Deutschland Brot und Arbeit und damit die Möglichkett, seine Verpflichtungen, denen es bis zum Jota nachleben wird, zu erfüllen Dian erhält dann den kommenden Weltfrieden auf dem Boden der Arbeitsgemeinschaft der Schaffenden. > Bericht des sozialdemvkratischen Partei- vorstandeS. Berlin, 5. Juni. (Priv.-Tel.) Der ,,^>r- wärts" veröffentlich einen Auszug aus bem joebat erschienenen Bericht des Vorstandes der sozialdemokratischen Partei für den Weimarer Parteitag. Nach dem allgemeinen Teil, der die großen ge- schichtlicken Ereignisse rekapituliert, bringt er einen eingehenden Bericht über die Organisation de, Partei. Dieser stellt zunächst fest, daß die Be- Begleitersck>einungen des Krieges den dNitglieder- siaild stark herabgedrückt batten. Den größten urief- stcuid hatte die Partei um die Zeit des Würzburger Parteitages. Daneben batte die vollzogene Spaltung und der Uebertritt zahlreicher Mitglieder zu den Unabhängigen die Reihen der Partei ,ehr erschüttert. Erst im letzten Kriegsjahr trat eine schwache Besserung ein. Einen völligen Umschwung der Orgauisatiimsverhältnisse brasste dann die Revolution. Der Zustrom zur Part ei wuchs im geheuer Eine endgültige Ucbersicht über den Mitgliederstand vermag der Bericht noch nicht zu geben, er begiiügt sich mit einigen Stichproben aus den Bezirken, wo die statistischen Erhebungen abgeschlossen sind. Im Bezirk westliches Westfalen betrug am Jahvesschluß die Mitgliederzahl 5-, 611 gegen 12902 bei Abschluß des vorigen Wirlschasts- jahres, im Bezirk Pommern 26 680 gegen 12to6. Der Bezirk Dresden berichtet über 39 103 dlttt- glieder gegen 12 037 am evchluß des vor. ^abre3. 15 020 gegen 1479 Mitglieder werden an- dem Bezirk Kassel.gemeldet. Selbst der io .schimcrige Bezirk Dalle konnte seine Mitgliederzahl von 409 auf 5251 steigern. .Gröblich gesteigert hat sich auch die Zahl der weiblichen Mitglieder. Dee Bericht führt dann weiter aus, daß die neren Ver- frältnisse einen völligen ijmbau "er Partewrgani- iation erforderlich machen. Der Parteiau^schuß habe zu biefem Zwecke eine ®ontmi|iwn cnigeW, die die Vorarbeiten betreiben soll Der Entwurf dieser Kommissimi wird dem Parteitag zur Be- schlußfas'ftmg vorgelegt werden. Ter Bericht verbreitet sich dann eingehend über die Entwicklung, der Frauen-- und Jugeiid- bewequng und gibt eine Ueberpcht. über das Ergebnis der Wahlen zur Nationalversammlung. Tu reaktionären Parteien, die Konservativen, Nativ' nalliberalen, Antisemiten usw., die 1912 nock> 36,6 Prozent der Stimmen hatten, seien auf 14,9 Prvz. zusammen geschmolzen. Der Verlust der reaktivna- r-en Parteien von 21,7 Prozent der Stimmen tritt, bei den Sozialdemokvaten, Temottaten und dem Zentrum als Gewrmi in Erscheinung. Hiervon: erhielten die Sozialdemokraten 11,9, die Demo- . ttaten.7,8 und das Zentrum 2,5 Prozent. Ein genaues Spiegelbild her Parteiverhältiffssc gäben auch diese Wahlen nicht. Stätten die Unabhängigen ihre Listen mit den Sozialdemokraten verbunden, bann waren auf die so verbundenen Listen wahrscheinlich 197 Mandate gefallen. Hilgi eng 1 ■5s: ler Rabatt iuhrechtstr, Die Friedensverhandlung mit Oesterreich. Wien, 7. Juni. An die machtvolle Kundgebung der Stadt Wien gegen den Vernichtungsfrieden schloß sich heute würdig die der N a t i o n a l- versammlung selbst an. Tas war ein einstimmiges Unannehmbar, das von der Regierungsbank und von den Vertretern aller Parteien und i Länder laut wurde. Ten Rcchmeu der Sitzung gaben feierliche Ansprachen des Präsidenten S e i tzM Beginn und am Ende der Sitzung ab, die in bett Worten ausklang: „Kein Voll ist noch gestorben. Auch das deutsche Volk Deutsch- Oesterreichs wird inicht sterben." Ten Mittelpunkt aber bildete der sachlich gehaltene Bericht des Staatssekretärs für Äeußeres Tr. Bauer. Er warnte in ernsten Worten vor dem unausbleiblichen Jrredentlsmus in den Sudeten und Alpenländern und erinnerte daran, daß die Zerstückelung Serbiens allein genügt habe, um ganz Europa in ein Blutmeer- zu tauchen. Er wiederholte, diesmal aber öffentlich, den Italien schon vor Monaten gemachten Vorschlag, sich mit der militärischen Neutralisierung Südtirols zu begnügen, die deutsckie Verwaltung des Gebietes aber zu belassen. Er sicherte den Italienern dafür die Freundschaft des deutschen Volkes izu, die ihm mehr wert sein müsse als eine illusorische strategische Grenze. Mit bitterer Ironie schilderte er die Inkonsequenz der Anwendung bald des fristerischen^ bald des wirtschaftlichen .balddes strategischen Prinzips, je nachdem es für die Teilstaaten vorteilhaft und für die Deutschen nachteilig ist. Einen Heiterkeitserfolg erzielte er sogar, als er eine Inkonsequenz der Wirtschaft^-stimmungen des Vertrages erwähnte, die darin besteht, daß auch jede private Forderung eines Tschechen, Polen oder Südslawen vom deutsch-österreichischen Staate ^selbst übernommen werden müsse und zwar zum Stande der Valuta vom November 1918. Nach dem Wortlaute des Vertrages könnte »freute jeder, der in den Nationalstaaten einen guten Freund hat, diesem einen Schuldschein auf jeden beliebigen Betrag ausstellen und ,ffir diesen Betrag müsse dann nicht er selbst, sondern der deutsch-österreichische Staat aufkommen und zwar in der Valuta vom November 1918; das ist also in der doppelten bohe von freute. Ein guter Fingerzeig für Leute die ihrm Vorteil zu ’iwifrren wissen. All das ist natürlich imerfüllbar und-der glatte Staatsbankerott Deutsck)- OesterreicO. (Frkf. Ztg.) in Küche SS»... lafzim" inkenlg0:, 890. ög* iann*! Möbelver*”,u; An die Agitation seien außergewöhnlickst Anforderungen gestellt worden. Ein nicht geringer Teil der tückftigsten organisatorischen Kiäfte sm mit dem Ausbruch der Revolution fast völlig ans der Werbearbeit ausgesckneden. Die Neubesetzung; von Aemtern in den Reichs-, Landes- mrd Sa>msi mimalbehördeu habe viele ilxrem rrufrerm Wir- lungstteise enttlssen, worunter unzweifelfra l di Agitation gelitten frohe Neben einem guoßcn Zu^ ftrom au-3.oberen Be»6&ran^d*n^ bie A«»weisunge« au» Höchst. H ö cfr ft a. M., 9. Juni. (WTB.) Der Landrat Dr. K l a u s e r, Dferbürgermrifter Dr. I a n * k c und Beigeordneter 5) o o g erhielten vom Militärverwalter Renö Altmaier am Samstag nachmittag einen Urlaub auf unbestimmte Zeit und die Weisung, Höchst binnen 48 Stunden zu verlassen. Au» Rheinhesten. Mainz, 8. Jimi. Die Bürgermeisterei und die Führer der Stadtverordnetenver- s ani m l u n g ließen dem General Mangin erklären, daß sie die Rheinische Republik nicht an- erkennm würden. Mangin nahm diese Erklärung zur Kenntnis, verbot aber die Veröffentlichung dieser Entschließung. Die Tagesordnung einer Stadtverordnetenversammlung, in der zu dieser Frage Stellung genommen werden sollte, wurde nicht genehmigt. Norwegische Lebensmittellreferrrngen. Kristiania, 9. Juni. (Wolff.) Die seit längerer Zeit zwischen der deittsckMi und der nor- wegisck'en Regierung geführten Verhandlungen über die Lieferung von 10 000 Tonnen gehärteter, vorzugsweise pflanzlicher (Speisefette und 750 OOO Faß norwegischer Salzheringe nach Deutsche land sind abgeschlossen, nack)dem die deutsche Regierung die Verkaufsbedingungen angenommen hat. Der Kaufpreis von 80 Millionen Kwnen wird von der norwegischen Regierung auf durchschnittlich zweieinhalb Jahre kreditiert gegen den Zinssatz von 1 Prozent über den Banksatz der ddorges Bank, jetnxfr ohne weitere Provision. Als Sicher- freiten gibt die deutsche Regierung Reichsschatz- wechsel in voller Höhe; zusätzlich zu diesen Sicl^r- freiten haftet für den Gegenwert von 30 Millionen Kronen in Mark ein Ltzonsvrttum deutscher Banden. In Anbetracht der für die deutsche Lolksernährung so hochwichtigen Speisefette im Gesamtwerte von 35 Millionen Kronen entsckchvß sich die deutsche Regierung, als weitere Zusatzsicherheit Gold in Höhe von 20 Millionen zu hinterlegen. Die Verladung der Heringe ist bereits in vollem Gange. hsvollen SReldungen erklären sich zweifel- ) die sehr heiklen Verhandlungen, bie, der H-----augenblicklich über die Zulassimg osntschlands zu der Gesellschaft der Raff onen pflegt. Einige Blätter, welche heute diese ssvage erörtern, müssen sich von der Zensur große vtriche gefallen lassen. Der „Matin" berichtet, M der Völkerbunvsausschuß sich für die Zu- Mung Deutschlands entschied. Werde dieser Be- !muß von der Konferenz angenommen, so breche dttl ganze Vertrag zusammen, wenn nicht, so itetbe der Völkerbundverttag von den Haupt- dnhkbern des Paktes selber nicht mehr unterstützt terben. Der i Sieg Frankrrichs sei gefährdet. — W „E ch o de Paris" meint, baß sich der Mmmel für Deutschland aushelle. Man müsse, der ftanzösischen Regierung erwarten, I 77 M sw durch einen energischen Akt ben . ii'teg wieder hersftlle. —7 Der 0 mme»Ragpfurantz. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen ZwiMngrnmtzdrvck u. Verlag: vrühl'fche Univ.-Such- u. Stein-ruckerei R. Lange. Schriftleitung, Geschästrstelle u. Druckerei: Schnlstr. 7. Mche wohl ben neuen Willen unserer Geg- [ner in Händen hätten. Es ist nicht nötig, daß hon'deutscher Seite in diesen Stunden, noch viel gereoet und agitiert wird. Die Entente muß selber ermessen, wie wenig ihr ein Friede frommt, der kein Dauerfriede wäre oder vielleicht von Deutschland überhaupt Mrückgewiesen würde. Diese Möglichkett des Unamiehmbar" besteht noch fort, wenn so i geringfügige „Verbesserungen" nur znge- standen würden, wie der „Matin" sie an- ' Deutet Ein Mann wie der badische Minister tr. Ludwig Haas hält es, wie er in einem Afsatz mit der Ueberschrift „Nein!" darlegt, für die Pflicht der Reichsregierung, auch die lrtzten Mittel anzuwenden: „Nur in der Ablehnung des feindlichen Vorschlages liegen lchte und äußerste Möglichkeiten". In dieser jFeststellung liegt wenig Glaube daran, daß us den erneuten Pariser Beratungen etwas Erträgliches frerauskomme. Libre" möchte bie Antwort der Alliierten schon, Prag, 9. Ju'tt. Gestern erneuerten die feriiggesteltt sehen und meint, der Viererrat habe Madjaren ihre Angrif fe an der ganzen fing daran getan, die deutschen Gegen«rschläge Front Der Kamps war hauptsächlich östlich unnaqme von ÄnieigcBj f. die Lagesnummer bi* zum Nachmittag oorhev ohnejedeVerbindtichkeiA Preis für V mm höhe füc Anzeigen v.34mm üreito örtlich 15 tzi, auswärts 18 Bi., für Reklameanzeigen oon 70 mm Brette 48 Pf. Bei Platz- voiichrli>20°/„Anifchlag. Hauvtfchriitleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz, für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz; für den Atizeigeweil: H. Beck; fämtlich in Gießen ar. \32 fott Stevever Anzefyer erfchrint täglich, außer tz-änn- und Feiertags, vezugspreis: MSnatl.Mk.l-35, vierteljährlich Dck. 4X)5; durch Abhole- il Zweigstellen monatl. Alk. 1.25, durch SiePost Mk. 4.05 viertel- ührl. ausjcht Beltellg. Zernlprech - Anschlüffe: ifir die Cchristleitungll2 l!erlag,Geschä7tsstelle51 ünschrüt sürDrahtnach- richten: Steiger Siehen. postscheälonto: ifflmfnrt a. M. 11686 cklssächssen über Aenderungen am Vertrag berät Diese Arbeit soll am heutigen Diens- Mien, 9. Juni. Ein Funkspruch aus Budapest meldet: Nach ztveitägigen Kärnpsen nahmen die roten Truppen Ka- schau. Die Tschechen erlitten eine ent- l scheiden de Niederlage. Unsere Trup- peri nahmen außerdem Schumitz, Karpfen, I Nagysurany. u. b. H- «BontaBb: HaaS. m rpachtllilg. -Me Bettet» EoHii»* au,6 i, in welcher SWer wük SWtatrm «tzml M ab auf l .MnüKer^vch ,, 16.3unb nachn mmei Dl ber SerwallunM oerben sie im W cu. »uweiseu rntb eri innen argen Er em Ärchucken 4 Berlin, 9. Juni. (Wolff.) Tas „Berliner Tageblatt" gibt unter ber Ueberschrift „Wü können die Finanzen der Wett gesunden?" Aeuße- ritngen wieder, die RrichsfinanKministerDr. D e r n- b u r g in weiterer Ausführung auf den Vcrstän- digungsgedanbeu des Grafen v. Bvockdvrff-Rantzau machte, deren Grundzüge die.-folgenden sind: Tie Vorschläge der Versailler Friedenskonferenz bilden in ihrer Versitzung von territorialen, wirtschaftlichen und finanziellen Fragen ein Ganzes, aus 'dem einzelne Stellen nur schwer freraus- gefrolt werden können. Für Frantreith,Jtefrt die finanzielle Frage angäiblicklich an erfler stelle, denn die französische Mnanzlage ist für die verantwortlichen Staatsmäimer Frankreictzv der Gegenstand schwerster Besorgnisse ^.-aneben meh- ven sich die Stimmen, die Tcutsckstand darin Recht aeben daü «ein auf die Kooperation der riZolker, jrrom aus aiiwitu, im Sinne 'des Völkergedankens abgestimmter Frie- Werbearbeit eine nicht gerntge ta« föTufat G-g-rcr >Ätzlich-rIden graut dir nicht ?" Diese Worte tönten immer in seinem Ohr imb wirkten so aus seine Einbildungskraft, daß er schnell «mehrere Strophen von ber einige Monate nachher vollendeten .Leonore" entwarf, welche Bore, dem er sie mitteilte, so sehr bezauberten, daß btefer ihm nunmehr keine Ruhe ließ, bis das Stück fertig war. Mit diefer Dolleitdung ging es allerdings sehr langsam, imb es blieben immer einzelne Strophen, die erst zuletzt ein Faden aneinander reihte. Das so berühmt gewordene Gedicht übte dann seine volle Wirkung zuerst in dem poetischen Zirkel in Göttingen aus, dem neben Boie die beiden Stolberg, Voß, Hahn, Holty, die beiden Miller und Wehrs angehörten und die den Göttinger Dichterbund bildeten. Sic wußten, außer Boie, nichts von dem Inhalt des Gedichts und diefer kannte eS auch nicht vollständig, und als Bürger es vorlas und bei der Stelle: „Rasch auf ein eifern Gittertor Ging's mit verhängtem Zügel, Mit schwanker Gert ein Smlag bann Zersprengte Aoß und Riegel." — Die regenlose Zeit hält nun schon fast fit) ith ist für I folgedessen einen schlechten Stand. Mnblnrr- Io- Rothemann, 5. Jur Uetzhausen routi ieteinigungsämtk ter hat fetach Erledigung dieses feierltrfjen Akt« die öffentliche Versammlung und in an» statt. 3o|ef «durch eine -Oeffnung In Treisbach mußt, kauf skommissi und war auf der Stelle tot. — bannen ziehen, weil die Landwirte sich widersetzten. Mai fjeinr s N« 2nbt»ii 3, Rob s Ar Verlobung ^Werner Aus dem besetzten Rheingebiet. mr. Flörsheim (Main), 9. Juni. Hm eine Sitzung französischer Offiziere mit btt ,te am Freitag die Siebe in* i 0 n unverrichteter Sache von Das neue Stadtparlament. Gießen, den 10. Juni 1919. errichtet. Vorsitzender für sämtliche Gfemeinben H Gerichtsassessor Schneider. Ferner wurden in \t, dem Orte zloei Beisitzer aus den Kreisen der Somit feiner Reitgerte an die Tür des Zimmers schlug, sprang hierdurch Stolberg in vollem Schreck von seinem Stuhle auf. Bürger, der bisher nur mit ängstlicher Besorgnis an das Sclsicksal einer von aller konventionellen Form so abtoeichenden Dichtung gedacht batte, glaubte nun selbst etwas Gutes vorgebracht zu haben, und es wurde ihm, als er bald nach dem Abdruck im Musenalmanach eine Reise in feine Heimatgegend machte, bte Freude, in einer an seine Schlafkammer stoßenden Bmiernstube seine ,Leonore" vom Schulmeister unter dem lautesten Beifall der ländlichen Zuhörer vorlesen zu hören. ; Frau K. 1 > p Kreis Lauterbach. i ----iiffff schauungen und Gewohnheiten diese deutsch-rnUb Fürstin, die „liberale Kaiserin" beherrschten? zu wäre eine Komödie nicht nötig gewesen! et aber, in scherzhafter Form seinen Landslco ernste Wahrheiten zu sagen, so ward dies iW, höchstens in hübschen, sporadisch eingeilreuit« Aphorismen erreicht. Tenn von den auftrcls' den Personen haben ganz gewiß t* beiden Engländer Recht, die sich natürlich empfindende Menschen von all dro Possenvolk am russischen Hof rühmlich obhck» Die Handlung — soweit überhaupt von ihr V sprochen toerben kann — umfaßt eine Reihe vor Prügel-, Trink- und Schimpfszeneu in btriifi Ausgestaltung und bratet Situationen, die vo» Euripides bis ins Kasperltheater ihre 2ii> hing nicht verfehlte, reichlich auS. Aber all dich wenig geioähtten Spässe, schassen noch lange *e& Parodie. Tie Uraufführung mar ein Erfolg W Regie und Darstellung. Herr Brügmann M mit viel Geschmack für besonders hübsche Btt nenbilder gesorgt, und F-tt. Aschenbach rB die .Herren Impekoven und Ka r chow we»' eiferten in ihren Rollen, nm da Leben MJJ täufdjnt, wo ber Dichter versagte. — Den Abrr beschloß die Komödie „Eine Ab r echu u ns von Gustav Wied, ein Altersheimibyll zwr'M I zwei Greisen, das vielleicht novellisttsch zu | werten wäre, auf ber Buhte aber bald erm^ce muß. ihm jedes dramatische Vorwärts schreiten fehlt. ™ mr. Frankfurt a. M., 9. Juni. Nidby I m pekvven, die kleine vierzehnjährige Frankfurter Tänzerin, bte sich augenblicklich auf einer Tournee in ber Schweiz befindet, wirb tm Herbst dieses Jahres auf Wunsch Gerhard Hauptmanns btt „Prppa" in fernem Schauspiel „Und Pippa tanzt" im Deutschen Theater in Berlin spielen. schließender nichtöffentlicher Sitzung werben dir treuen unbesoldeten Beigeordneten gewählt. Die zweite öffentliche Sitzung ist auf Moma den 16. Juni, nachmittags 4 Uhr, anberaumt. 3r btefer Sitzung werben die neuen Stadtväter uni Stabtmütter sich zum ersten Male amtlich mit btt Angelegenheiten bar stäbtischen Verwaltung zu « fassen haben, denn außer der Einführung imb Ver bfiidttung der unbefolbeten Beigeordneten steht atf der Tagesordnung Voranschlag der Stcbtf fasse und der städtischen Nebenfasfen für 1911 Man darf damit rechnen, daß bereits in biet« Sitzung eine Reihe von Anttagra emgebracht den wird. Aus dem Voranschlag der Stadt Gießen für 1919 haben mir bereits bef wichtigste, die Abschlüsse ber Stadt-Hauptkasse uni ber Nebenkosten sowie die neuen Gemeinbestconi mitgeteilt. Wir greifen heute bte hauptsächlichste» Titel der Betriebsredmunp becatte, hie gegen Vorjahr eine roefentlidye Erhöhung erfahren ha Unter Ditel 2. Gebäu oe. sind in Einnah 32 387 Mk., in Ausgabe 30 090 Mf. vorges gegen 25 759 Mk. und 19 400 Mk. im Vorjah Maßgebend Ifeerfür ist, baß an verschiedenen bnuben Jnstanbseynngsarlteiten unerläßlich si die bei den erhöhten Kvstem Hölzere Ausgaben hingen. Titel 3, Grundstücke, sind mit 89 403 M Einnahme und 33 471 Mk. Ausgabe vorges int Vorjahre 58 509 Mk. und 24 101 Mk. Erlös für Heu- und Grummetgras aus den ftal scheu Wiesen ist mit 60 000 Mk. veranschlagt. VoranMug für 1918 sah 30000 Mk. vor, es den erlöst 111 400 Mk. Der Durchschnitt der 1 ten drei Jahre erbrachte 65695 Mk. Titel 4, Waldungen, sieht in Einwü 331320 Mk. gegen 242 507 Mk. vor. Der " einer Fällung von 8200 Festmetern ist mit 328 Mark in Ansatz gebracht, tm Vorjahre brachte Fällung 240 000 Mk. em. Es sind jedoch auch i) Ausgaben erheblich gestiegen imb zwar von 65'S Mark auf 108 465 Mk. Allein für SchneidlK Fuhr löhne und Togelöhne für das Hol; zum fit.' verkauf sind 30 000 Mk. neu eingefetzt. Die ftäbtif&en Werke sollen aui Schuldenttlgung und Kapitalzinfen an Ueberschi'fa erl ' . ' ' ' ‘....... gen 18374 Mk. im Vorjahre, Gaswerk 105 3d Mark, gegen 108 000 Mk. im Vorjahr, Wosse» werk 55 000 Mk. gegen 59 300 Mf im Borjr^ Die lieber sch üsst erbringen bemnad; 18 000 Ä weniger als tm Vorjahre. Bei Titel 7, Schlachthof und Fleisä beschau, übersteigen die. Ausgaben die Ein» taten noch erhMicher als im Vorjahre. Für B9U die Gemeinderatswahlen nur je ein Wahlvvr schlag eingereicht worden, von vier Gemeinden stehen die Nachrichten noch aus, in 12 Gemeinden liegen je zwei und mehr Wahlvov- schläge vor. O Ausdcm Schlitzer Lande, 9. Junr. Verlobung Ae Nfiat In den Gemeinden Schlitz, Hutzdorf, Frau-feiom- bach, Uellersl^ausen, Mieder-Stoll und Uetzhausen sind rund '100 Mark an Waisenbüchsengeldern eingegangen, die an die Landeslvaisenanstalt überführt wurden. Kreis Friedberg. bz. Butzbach, 10. Juni. Ausseher Wohlfahrt und Frau geb. Schäfer feiern heute ihre silberne Hochzeit. , O Jriedberg,9. Juni. Die Parteiorganisation dec Unabhängigen Sozialdemokratie für Friedberg, Bad-Nauhcirn Butzbach und Umgegend hat einen „Arbeitertouristenblmd Naturfreunde" gegründet, ber heute seinen ersten gemeinsamen Familieitausslug über ben Winterfteut, die Kapersburg und Lochmühle nach ber Saalburg unternahm. = Friedberg, 9. Juni. Aus der Wohnung des BLckermcisters llarl Engel, Kaiserstraßc 111, wurden für 30000 Mark Wertpapiere und eine größere Barsumme gestohlen. Als TLter ermittelte und verhaftete man das Schneider'sche Ehepaar fit ^Gernsheim. Tas Paar hatte die Wertpapiere in Frankfurt a. M. verkauft. Vom Erlös daraus faub man bei ihm noch etwa 20 000 Mark vor. Starknburtz und Rheinhessen. R. M. K. Darmstadt, 9. Juni. In Neinheint i. O. wurde in der Nacht zum Sonntag der auf Posten stehende Wachmann Ludwig Borger aus Ueberau e r s ch o s s e n, pls er einen auf dem Bahnhof stehenden Güterwagen mit Leder, den er gewaltsam geöffnet hatte, plündern wollte. — In der Nähe von Niederramstadt, im Walde bei Waschenbach, wurde heute ftüh der Jagdpächter H. Mül- l e r aus Niederramstadt mit einem Schuß in dem Kopf tot aufgefunden. Die Art der Verletzung und verschiedene Blutspuren machen es wahrscheinlich, daß M. in einen Kampf mit Wilderern verwickelt wurde, die ihn erschossen haben. Dz. Darmstadt, 10. Juni. Der Oberbürgermeister wurde ermächtigt, eine Ueber- lassung von Wohirräumen an Personen, die von auswärts zuziehen, ohne Zustinrmung des Mieteinigungsamtes zu verbieten und den Aufenthalt in Gasthöfen, Wirtschaften und dergl. auf eine gewisse Zeit zu beschränken. Hessen-Nassau. ][ Frankenberg, 7. Juni. In der im Kreishaufe unter dem Vorsitze des Landrats Stapelhorst abaehaltraen Sitzung des nragewähtten Kreistags wurde dem Antrag auf Versorgung des Meises Frankenberg mit Elektrizität Folge geleistet. Ebenso wurde den Anträgen auf (^ridytung einer landwirtschaftlichen Winter schule in Franken- berg und eines KreiskvohlfahrtSarnts zugestimmt. Ein weiterer Antrag, 5000 Mk. Beitrag zur Errichtung einer Baracke für Hautkranke in Marburg zu geben, wurde abgelehnt. ]f Marburg, 7. Juni. Die Un ive r s i- t ä t erläßt am schwarzen Brett folgende Dekannt- smachung, die auch besonders bte zahlreichen wählend der Feiertage nach Hause gereiften Studierenden interessieren dürfte: „Zu brr hier verbreiteten Behauptung, das Generalkommaubo des 11. Armeekorps beabsichtige, die wehrfähigen Studierenden bei ber ^Möglichkeit einer feindlichen Besetzung Marburgs am 12. Juni ab* zutransportieren, erwidert auf amtliche Anfrage das Generalkommando, daß ihm von einer solchen Maßnahme nichts befamtt und auch kein Grund dazu vorhanden fei. Es ist tief bedauerlich, daß in dieser furchtbaren Zeit eine solche geradezu verbrecherische Beunruhigung hat um sich greifen können." hl. Marburg, 10. Juni Am Samstag wurde im Stadtgarten die hiesige Bürgerwehr von Oberbürgermeister Trvje durch Handschlag und Unterschrift verpflichtet. Der Oberbürgermeister hielt eine Ansprache, worin er besonders auf den Zweck der Wehr hinwies. Sie sei gebildet zur Unterstützung der jetzigen republikanischen Regierung unb zum Schutze der Bewohner Marburgs. Außerhalb ber Stabt finde sie keine Verwendung; nur in Ausnahmesatten in nächster Umgebung der Stadt. Nach ber Verpflichtung wurde die Wehr in bra Kompagnien eingekeilt. A Aus bemKreiseMarburg, 7. Juni. In Rrmhauseu stürzte ber 48 Jahre alte frülterc Gastwirt Daniel Schueider in feiner Sch'une Die Einführung und Verpflichtung der neiiercit;ii< stellen. Es sotten Kasernen für zwei Regiment« Pioniere errichtet werden. mr. Schwanheim, 9. Juni. Der Galwur Langenbach würbe von der fvanzösifchen Bcsatzu^ verhaftet, weil er in französischer Uniform, mij französischen Waffen tm Waive wilderte. Seh gesamtes Hab unb Gut wurde beschlagnahmt mit feine Frau und Tochter ausgewiesen. wv. Ludwi gsHafen, 6. Juni. 155 Sery , leuten, die anläßlich des Bergarbeiterstreiks den pfalzifch-preußifchm Gruben nach dem reckrs - rheinischen Gebiet abgeschoben worden sind, isl) vom Obersten Verwalter des Saargebiets, G^enetd Andlauer, baut den mrausgesetzten Bemühung« der beiden Bergarbeitervrganisstionen die Heim, kehr ins Saargebiet gestattet worden, aber unttt der Voraussetzung, baß sie sich zu feiner Pro«» ganba ober sousttgen Handlung hinrcißen lasta, welche die Ruhe und Arbeit ftitren tonnten. len Spielplan der Zrankfurter Theater 18., 7: „Die Miatimm die berg". 10. 6.: 19.3°. : 28.4°; te Temperatur am 9. 6. Hoch 9. 6. Niedrigste ' Sich«, Lollar Pfingsten 1919 erstatt Karlen Grehen Pfingsten 1919. Statt Karten Gießen, 6. Aini 1919. Danzig Bietzen eine» Hildegard. »■ * Climbach Juni 1919. 011357 6950 Beuern gesucht. OU0S9 6 Schaufenstern, evtl, mit Emil Karn, Schulstr. **t ti* Brttl'itki Üilv.-Brwkwel, B. UM*,«*!* 1(0 ei' Heren te leier geerteeebtoe Aaeatatieae etllrete 1= freie* Bram (ehe Bet. Cönobedäi 14.0°; 10.6.: 10.8° r r tparlamtnt 1» 10. Jum 1919, Kräftiges Mädchen angekommen. Inspektor-Stellvertr. Bauer und Frau Frieda geb.Waas. Lich 698$ Kreuztal 011886 OtfBi dir Stuttgart oneeo Statt Karten Die Verlobung ihrer Kinder Elhelyn und Werner beehren sich anzuzeigen auf: „Eine Abrechnung' . Kreuzelschreiber". Donnerstag 19., 7: „Alt-Heidel- Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Aenne Katz Christian Egon Blank Johanna Dörr Robert Katz, Lehrer Verlobte Anna Henkelinann Heinrich Witzner Verlobte Mariechen Günther Josef Kretschmann Verlobte Für die uns anläßlich unserer Vermählung in so reichem Matze erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir herzlichen Dank. Ludwig Wenner und Frau Thekla «w geb. Säulke. K worden, aber N iu keim P »W kiklreihell V iwrot ßnmen. MUßen oder vollen Sie ein DCM3I ouiSu# fihen.vellSiean RheuW* Wchias nlchuO leiden? Denn verlanfferi Sie «kofienAos untern Pro/pcM Sie fparen ■iel $LPge.v. 56eli. 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Mts. statisindenden Gemeinderatswahl wurden zwei Wahl Vorschläge eia gereicht. Der Vorschlag der vereinigten bürgerlichen Parteien enthält die Namen folgender Landwirte: 1. Karl Serth II., 2. Fr. Gei«, 3. Joh. Bläser, 4. Hr. Kreuder II., 5. Kurl Riegelmann, 6. yr. Kappes, 7. Jolmru» Schäfer IV., 8. Hr. Kreuder III., 9. >kvnr. Do l km ar, 10. Christian Gerhard. Ter Wahlovrschlag der sozialdemokratischen Partei trägt die Namen: 1 Wilh. Köhler, Waldarbeiter, 2. Äilh. Nisser, Landwirt, 3. Joh. Sä?eig, Waldarbeiter, 4. Joh. Ilousch, Wagner, 5. Otto Hahn, Schrnncr, 6. Gg. Schäfer, Waldarbeiter, 7. Joh. Geißler, Waldarbeiter, 8. $?r. Weber, Landwirt, 9. Peter Hedcich, Landwirt. Einfache Stühe von älterem Ehepaar zum baldigen Eintritt gesucht Ost-Aulage 27 b Sefflrt gt[n6t ein Mädchen von 14 bis 16 Jahren, möglichst von Wicfeck. Zn meld. ”21 Wiefeck, Gietz. Str. 101. Eine Tochter angekommen. Karl Neurach und Frau. Bremen (Geller Str. 15), 5. Juni 1919. 6e88 ul in Einnahme 38 148 Mk., in Ausgabe 138 761 rflt! vorgesehen. 1918 betrugen die entsprechen- fn Summen 35 968 Mk. unb 116 006 Mk. Maß- . jenb ist auch hier die ©teigerimg der Löhne und fttriebsmaterialieu, vor allem der Kohlen. ' Erheblich gestiegen sind die Ausgaben auch kr den Friedhöfen, Titel 13. Hier furo als Aus- U. für 1919 89 800 Mk. gegen 62 800 Mk. przeseheil. Tas Mehr vv-n 27 000 Mk. entfällt kol größten Teil aus die Verteuerung der Löhne »rt Untnhaltlings-arbeiten. Die Kosten sind von V> ooo auf 27 000 Mk. gestiegen. N Ein JA sfiä “in tan ED? dihringetziel Opernhaus. Mittwoch 11., 7: „Das Drei- mäderlhaus". Donnerstag 12., 7: „Das Glöckckien des Eremiten". Freitag 13., 6: Der Ring des Nibelungen IV. „Götterdämmerung". Samstag 14., 7: „Die Fledermaus". Sonntag 15., 6i/2: „Margarethe". Montag 16., 7: Volksvorst. „Der WaffensclMied". Dienstag 17., 6Vs: „Der Nosen- kavalier". Mittwoch 18., 7: „Der Zigeunerbawn". Donnerstag 19., 6V2: „Lohengrin". Schauspielhaus. Mittwoch 11., 7: „Die große Katharina". Hierauf: „Eine Abrechnung. Donnerstag 12., 7: „Die drei Zwillinge". Freitag 13., 7: „Die große Katharina". Hierauf 2 „Eine Abrechnung". Samstag 14., 6V2: „Kabale unb Liebe". Sonntag 15., 31/2: Bolksvorst. b. kl. Preisen. „Die Fassade". 7: 9ieu einstud. „Die Kreuzelschreiber". Montag 16., 7: ,£\V\oxtf'. Dienstag 17., 7: „Die große Kc er Mübrimg imb !tj ~ Bcganbnttffl febtd f avschias der Sa 1 Wmllssm für M , daz taeü? in da nttflgat emgrbrechl m Räbe Bahnhof oder Lud- wigsvlatz ru kaufen ges. Schr. Ang. u. 011346 an den Gießener Anzeiger. Derr, Hotkerei, Frelee- seen, suchen einen stehenden Kee*el mit 3 bitz 6 qm Heizfläche, 5 Atmosph. Druck, oder sehr. L-okomobile 6 PS. &u kaufen oder zu leikaL 011300 Karl Schmidt, Lehrer u.Frau Helene r geb. Spahr Frau K. Dickore geb. Walter Focv rV* dieS ? Kleines ™ Bauerngut ca. 50—80 Morgen, mit lebendem und totem Inventar in hiesiger Gegend von Landwirt bei höherer Anzahlung z« linsen gksMt. 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A Bad-Nauheim, 9. Ium. Tie Stadt- verordnetenwahl findet hier am 15. Juni statt. Tie Stadt ist in 6 Wahlbezirke ein geteilt. Es werden 21 Stadtverordnete gewählt. Vrer Wahlvorschläge sind nun von der Bürgermeisterei veröffentlicht worden. Eine unparteiische B ü r g e r l i st e, beginnend mit Landwirt Johann Peter Christian S-cl>äfer, enthält 10 Adamen. Von den volitisüien Parteien treten Unabhängige Sozialdemokratie und Mehrheitss-ozialdemokratie selbständig, Deutsche demokratische Partei, Deutsch- liberale Volksvartei nnb Zentrum geschlossen in den Wahlkampf ein. Die Liste der Mehr- heitssvziälisten enthält 15 Namen, an deren Spitze Postsekretär Kling steht, die U. S. P.-Liste zählt 6 Namen, während der WahlvorsMag der Blockparteien 21 Kandidaten ausweist, darunter 10 Demokraten, 6 Deutsche BokLsparteiler, 5 Zentrumsleute. Ter Beamtenverein und 6 weitere Berufsgruppen 'haben der Blockliste ihre Unterstützung zngefagt. Tie deutsch-nationale Volkspartei hat sich tut -die unpart'ische Bürgerliste entschieden. Q Bernshausen, 8. Juni. Unsere Gemeinde hat sich auf einen Wahl Vorschlag geeinigt, so daß eine öffentliche Gemeinderatswahl nicht abgehalten zu tocrben braucht. Es kann somit jeder Ortseiltwohner ohne Aufregung seinen Sonntag feiern. Darmstadt, 5. Juni. Für die Stadt- verordnetenwahlen wurden nicht weniger als sieben Kandidatenlisben eingereicht, imb zwar von den Unabhängigen, Mehrheitssozialisten, Demokraten, der deutschen, der hessischen Volkspartei und dem Zentrum. Außerdem hat die Bereinigung! Darmstädter Handwerker und Geioerbetreibender! eine eigene parteilose Liste aufgestellt. Es ist also in Darmstadt die Sammlung des Bürgertums nicht geglückt. lp. Hungen, 7. Juni. Für die am 15. Ium statt findende Wahl zum Gemeinderat sind, laut Bekanntmachung der sGemettrdewaWommission, folgende Wahloorschläge zugelassen: 1. Wahlvvrschlag (So zialdemv krat ischePartei): Hermann Schuld, Bergmann, Richard Bender, Landwirt, .Kail Nickel II., Weißbinder, Wilhelm Gründern, Rockensulner, Heinrich Roth, Arbeiter, Gg. Heinrich Delp, Gericktsschireiber-Aspirant, Philipp Fritz, Holzarbeiter, Wilhelm Eifert I., Arbeiter, Heinrich Sam es, Maurer, Wilhelm Reuschliug, Bergmann, Friedrich Ebersohn, Dachdecker, Wilhelm Göbel, sollte strt.MMtN pei f l. siodien, Einmachen u.Back., b. bob Lohnu. gut. Behcmdt-i.kl.Billendausb. ges. Etwas Hauöarb. mutz übernomm. werb. Zweit- mädch.u. Waschfrau vorü. Anaeb. m-ZeuomSabschr^ Lobnang.u. Alter an Fraw Fabrikbesitzer Hegeling, Eitorf a. A. Sieg. * iL « , Si" aller in HilfSweichenstÄler. 2. Wahlvorschlag (Deutsche demo7ratische Partei): Heinrich Georg Scheid, Landwirt, Hermann Schmalz, Hilfsschaff- ' ner, Georg Jiockel, Kaufmann, August Hofmann, Landwirt, Hermann Ritter, Spenglermeister, Wil- betm Vogler, Briefträger, Wilhelm Gcvrg, Steiger, Ludwig Kambeitz, Gärtnereibesitzer, Otto Schneider, Landwirt, Karl Gerhardt, Bureau gehilfe, Karl Weimmut, Weichensteller 1. Kl., Ludwig Sckmeider, Bureauvorsteher. 3. Wahlvorschlag (Unp2r tei» ischer Wahlvorschlag): Karl Stein, Landwirt, ^Johann Berlett, Kaufmann, Heinrich Spen- gel, Zugführer, Friedrich Hermarm Bender, Schmiedemeister, Rudolf Köhler, Landwirt, Otto Ebersohn, Schllossermeifter, Karl Spieß, Bahnmeister, Karl Göbel, Schuhwarenhändler, Karl Emmel L, SParkaffenrechner. Heinrich Listmann, Kreisstraßenmeister, Ludwig Philipp Jockel, Bäckermeister, Heinrich Kraft I., Landwirt. O Lauterbach, 9. Juni. Eine Verfügung des Kreisamls oerbietet, daß in den Gemeinden an den Tagen, an denen die Wahlen zum Gemeinderat, Kreistag und Prooinzialtaz ftatt- finden, Tanzvergnügungm nicht veranstaltet werden dürfen. O Nieder-Florstadt,8. Juni. Bei der liier abgehaltenen Gemeruderatswahl wurden neun Mehrheitssozialisten und drei Jungsozialisten gewählt. Tie Bürgerparteien hotten , kerne eigene Liste aufgestellt, jedoch enthielt die Liste der Mehr- liritssozialisten auch einige Bauern. Von 900 Wahlberechtigten hatten br der Nationalwchl 750 sozialdemokratisch gewälstt. Diesmal blieb die Wahlbetcittgung unter 50 Proz. O Schlitz, 8. Juni. Für die am 15. Juni stattsi'chxnde Gemeinde r IL & - Staufenberg -Ä »1 ---- Zertel unb Läuserschweine billig zu verkaufen num Kaiser Allee 17. 1/6. rebdnbusarb. Ira« liener 1917 zu verkauf. 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Zuschuß, die Aticeschule (1621 M.>. tz £itd 22, Gemeinnützige Zwecke, um- - £-ne Reihe von 58 Beiträgen und Zuschüssen 1 Äm iss Stremen, Gesellschaften usw., die gemeinnützige luede verfolgen.^Tie Ausgaben sind für 1919 uba: noch t,-n 22137 Btt. auf 34 302 Ml. gestiegen. wordw siW, Tie Straßenunterhaltung und Eoargebietz, tr a ßenr eini g u ng sind in diesem Jahre -geM-n Semüburit titt Punkte, die ganz außerordentlich zur Mchr- " j» lestung des städtischen Budgets beitragen. Tie Mischen Straßen haben ganz erl>eblich> gelitten, infi zuletzt durch den Rückmarsch unseres Heeres ti vergangenen Herbste. Diese Abnützung hat {(Jain für die Instandsetzung ber Kreis straften einen earz.erheblichen Mehraufwand verursacht. Für die Ltadt Gießen ersorüert die Straßenunterhal-- tmlg für 3919 284 490 Mk., rund 200000 Mk. K als im Vorjahre. Maßgebend sind die ge= «.igelten Kosten für Kies, Grus und Pflasterung, rjt zuletzt die Fuhrlöhne. Tie Straftenrei- c;g u n g erfordert 197 000 Mk., ein Mehr von 112 570 Mk., wobei die MehiLvsten für Rei- .irmq der Straften und Plätze durch städttsche ^clöhner, M'luhr des Kehrrichts, Beschaffung unb Unterhaltung der Arbeitsgeräte mit 157 000 ijrf gegen 66 930 Mk. gattj besonders in die LÄckale fallen. Tie beibat Posten, Straften- Tuhr" aiint 1 micrhaltuttg und Straftenreinigung, erfordern naien kmiad> insgesamt einen Melyraufwond von Ä312983 Mk. Tie Kosten für die S traftenbe- l uchtun g ftnb dagegen mit 15 000 Mk. weniger Rohleinen s.Arbetteranznge, Kinderanzüge, Touristenanzilge, Matratzen, Portieren usw. geeignet abzugeben. »iios» Wett Anlage 561IL Sport. 1 3 engt Rackets, h. Tennis- schuhe, Gr. 39, zweire h. btauerTuchanzugm.welN. Flanellbose, mehrere ooll- ständ. Neitanzüge. Bor- frtlf- und Varfreitftiefcl, weitztein. Anzüge habe nLiAimeb. Vits, BraMfels. 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Dr. Fritz Schön Chefarzt am Knappschaftslazarett in Rybnik O.-S. In tiefer Trauer: Käthe Schön geb. Scheller und 4 Kinder in Rybnik Bau rat K. Schön in Lieh Regierungsrat W. Schön in Mainz. Nidda, den 7. Juni 1919. Die Beerdigung findet Mittwoch den 11. Juni, 3 Uhr, vom Trauerhause in Nidda aus statt 6957 In tiefer Trauer im Namen der Hinterbliebenen: Frau Justizrat Metz. Statt besonderer Anzeige. Heute verschied sanft nach schwerem Leiden mein inniggeliebtes Kind, unser liebes Schwesterchen Alexandra Metz im Alter von 21 Jahren. sagen wir allen herzlichen Dank. 8. Kleißuer «ud Frau. Gießen, den 10. Juni 1919. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schmerzlichen Verluste unserer lieben Hanna | Danksagung. Wir sagen hiermit allen, die uns bei unserem schweren Verluste ihre Teilnahme bewiesen haben, sowie dem Herrn Pfarrer Dörr für seine trostreichen Worte am Grabe unseren herzlichsten Dank. 0H356 In tiefem Schmerz: Familie L Lenz. Heuchelheim, den 10. Juni 1919. 4945hv Zenlralbüro - ßockenheimer Ldshr» . Tel Taunus 1761/62. Hansa 7972. \ L? bester vjdiuh. TV ( r Erst jetzt erhielten wir die traurige offizielle Bestätigung, dass unser lieber Sohn und Bruder Karl Euler Gefr. im l.-R. 116. M.-W.-K., Inh. des E. K. II. Wißmar b. Gießen, den 8. Juni 1919. 011388 Die Beerdigung findet am 10. Juni nachmittag um 5 Uhr statt. Heute nacht entschlief sanft nach langem, schwerem« mit großer Geduld ertragenem, im Felde zugezogenem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Bruder und Schwager Heinrich Schäfer, Metzgermsir. im Alter von 45 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N.: üinna Schäfer geb. Böcke! u. Kinder. nach 3jähriger treuester Pflichterfüllung — kaum 22 Jahre alt — am 19. März 1919 im 72. General-Hospital in Frankreich an Wundstarrkrampf verschied. Aus seinem letzten Urlaub, unmittelbar vor Schluss des Völkermordens, pünktlichst zu seiner Truppe zurückkehrend, war es ihm noch beschieden, völlig gesund in englische Gefangenschaft zu geraten, wo er dann, fern der Heimat und seiner Lieben, einem unberechenbaren Geschick, erlag. In tiefem Schmerz: Karl Euler und Familie Mühlenverpachtung. Die in bester Geschäftslage Wetzlars nelegene fonen. „Hospitalmüble", Wohnhaus mit größerem 2aden und Nebengebäuden, in welcher bisher eine Wollspinnerei und Mauufakkurwarengeschäft seit langen Jahren betrieben wird iWasserkrast, Tur- binenanlage», ist vom 1. Avril 1920 ab auf längere Jahre äh verpachten. Oeffcnrlicher Berpachtnngs- lerinin stellt am Montag, 16. Juni, nachmittags 3 Ubr, Kornrnarkt 3, Zimmer Nr. 3, an. Die Pachtbedingungen rönnen von der Verwaltung schriftlich beÄvgen werden, auch werden sie im Termin be- knnntgegeben. Die Hospitalverwaltuna. 6909 Der Vorsitzende: gez. Dr. Kühn. Oeffentliche Versteigerung. Aus Anlaß nötiger Woh- nungs- und Geschäftseinschränkung werden Donnerstag t>. 12. d.M. nachm. 2 Ubr im Versteig.-Lokal, Rest, rum Pfau, Neustadt 55 lEing. auch von der Mühlstraße aus», auftragsgem. meistbietend versteigert: Zwölf Kupons neuer Anrug- und Kleiderstoffe verschied. DessinS, 1,40 brw. b30 m breit, ab- gepaßt f. Anzüge, Paletots u. Damenkieider: sowie 15,5 m pi^maWeist- leinen,!,60rnbreit,eben- falls neu: fern, an fast neuem Möbel, geeignet f. Aerzte, Jäger, auch für Bücher- u. Weißzeugschrank, ein Justrumentenschrank tounkeleiche>,1Schreib- tifck m. Aufsatz (ebenf. dunkel etdje) beides in schönster Ausführung; außerdem eine große Anzahl sonstig. Mobilien, Haus-u.^üchenacräte n. v. a., alles in best. Beschaffenheit und aus besserer Jamilte. (6e,e Versteigerung bestimm t. Ij. AJthoir, Tel. 230. schwarz und weist, wieder eingelroffen. Franz Bette, 6928 Mäusburg 10. 6965 Giessen, Ludwigsplatz. Danksagung MgriM Siegen ii. 3ntetcgtn=ßem. h. Zml- üWkßkilteil bei inil.IienWellen 6.18.1 ft. Mittwoch den 11. Auui 1919, abends 8 Ubr, im Felsettkeller, Babnbosstraste. Erscheinen aller Kollegen, auch der nicht organi- fierten, dringend erforderlich. 0H361 Der Neuner-AuSschuß. Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme bei unserem schweren Verluste sagen wir innigsten Dank. Für die trauernden Hinterbliebenen: M. Schlehenbecker geb. Scola. „Verzeihung, Herr Hon Armbruster, nur eine Frage!" ' ... Torival fuhr herum. Dor ihm stand Emst ^Entschuldigen Sie, daß Ä Sie hier cur m Straße anspreche," sagte mit einem höflichen Lächeln der andere. „Ich wollte Ihnen nur zu nächst mein Bedauern aussprechen über die schlechte Behandlung, die man Ihnen in dem Institut „Prometheus" hat zuteil werden lassen." „Was wissen Sie denn davon?" „Ich sah, daß Sie gezwungen 'waren, üd einen neuen Hut zu kgufen." „Ah so? 'Sie sind hinter mir hergegangcn'' „Jawohl, Herr von Armbruster. Ich wollt, die günltige Gelegenheit benutzen, um Ihm« m. i neu Besuch anzumelden. Ist es Ihnen recht, wen. ich mich morgen, so gegen fünf Uhr abends Ihnen ernftelle? Außerdem soll ich Ihnen cinn Gruß von Fräulein Lotz bestellen." , ''~?-. wichtige Geschäfte miteinander. Wir müssen nn doch über dic Sache Labwein einigen. Mein.-. Ho :• achtem g, Herr loon Armbrüster! Nein, bitir testieren Sie nicht. Sie fömteit stolz auf Arbeit sein! Also, um fünf Uhr. Sie n> r? mich erwarten, nicht wahr, Herr Baron „Ja, kommen Sie. Ich werde zu Ho>>!<° sw Wissen Sie, wo ich wvhnc?" „Aber gewiß, Herr oon Armbrüsten A Wiedersehen!" Er grüßte und nxmätc sich wieder dar V drichstrafv zu (Fortsetzung folgt.) Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhchen) Zweites Blatt zu In tn HlaessNaci InL: Wilhelm Hei Lautenbänder immüirtawüL* Die Kleiderlaus ist ein Jnsett non Maschinen- den Wtl iftnc ,t-nucyt werrer sorrgeieyr parve, er]ti}icn „Ouiiuhh XL.XLL - Direktor Jahn vollkommen klar. Unterhalb | Auskunftei. Er «nahm suh den angeb!tchen Grafen sahen. 1 Tie Untersuchung ergab folgendes: gehen. Die Arbeit der .Ausschüsse. >rr°gs hatte man Schnepfe hier erngesperrt. Die ^r, die das Zimmer mit dem Korridor verband, mit einem guten Sicherheitsschloß versehen. •i- war die einzige, die in den Raum führte, jn Tür gegenüber, an der anderen Schmalseite oes j'-naterS, befand sich ein kleines^ einflügeliges Mer, das durch eine eiserne Lasche derart mit N Fensterrahmen verbunden war, daß man es I gezeichnet, gestidti ; aus bunten Bändm Armbrüster." „Ach nee!" ifanmte Torival. Zufällig war >Herr Crusius gerade in der Aus Heften. Ullrich an Mangin. Darmstadt. 7. Juni. (WTB.) Der hes- all, so daß Reisende, die sich darauf eingerichtet Uten, bis 1.14 nachts warten mußten. ♦ **- Amtliche Personalnachrichten. tt Seminarlehrer Karl Maurer zu Darm- ichenhasser vor kurzem folgendes Berslein: „Nemme de Schwob am Krchele Und setze — ne uffs Wäjele, Denn's Elsaß ischt nit sin, Und ftehre — ne an de Rhnrist worauf ein „etwas weitsichtigerer" Franzose der Erkenntnis der Lage antwortete: „Concitvpens, warte numme, T'r Katzejammer wurd scho tmrnne, Tann wäre —-— it — er noch froh, D'r Schwob wär Widder do." Zur Luisenstraße zog. Und von dorten durch die Pforten Baldigst auf das Pflaster flog. Ja, das war ein schönes Fest, Mittwoch abend ist's gewest. So gibt's Hiebe für die Liebe Zn dem Freistaat Deutschland-West.' Lotalzug Gießen—Butzbach. Am 4. Juni veröffentlichte der Gießener An- eijcc eine Mitteilung der Eiseirbahnverwaltung ließen, wonach der Personalzug 10.23 bis Butz- ach Personen befördert. Es wäre für viele Reisende von Wichtigkeit, «rin der Gegenzug 11.20 von Butzbach nach ^chxn ebenfalls Personen befördern würde. Wie tu mitgeteilt wird, war das bisher nicht dev- otabldrabtma rar!»' für jede Lett'telle u MaL an Jedermo । Aaialogfrei.-- ^a,ltorstr. l sich mit einem nmgeit Mädchen des Ortes vcrlvöt hatte. Nun erschien dieser Tage in Enger ein Auto mit zwei französischen Offizieren, die schließlich den bis dahin Standhaften durch die Drohung zur Mit- fahrt zwangen, er würde bei dem bevorstehenden Einmarsch der Ententetruppen wegen Fahnenflucht aus der Stelle erschossen werden. * Dr. Dorten im Liede. Donnerstag Hochschr»lnachr8chten. X Marburg, 6, Juni. Tie philosophische Fakultät der hiesigen Universität hat dem Dr. jur. Fritz Kuhr i n g aus Kassel auf Grund seiner sehr guten Arbeit „Die Fleischversorgung der Stadt Kassel" und auf Grund der guten mündlichen Prüfung Titel, Recht und Würde eines Dr. Phil, verliehen. Vernrftchtes. * Französische Ritterlichkeit. Bei Larrdwrrten in dem Torfe Enger (Westfalen) blieb xin französischer Kriegsgefangener zurück, weil er idtfiiOeM* 0112t Der Doppelgänger. Roman von Carl Schüler. Fortsetzung Ar. 38. komme eben.von dort," brummte Do- xu. Aber er folgte. Tie Arrestzelle war natürlick) leer. Amr wurde Tirettor Zahn wütend. Torival verstand jetzt, warum der Athlet einer rgegnung mit seinem Brotgeber so scheu nus- totifjen war. 1 Tie Stimme des Direktors schallte Lrf und schneidend durch die Gänge, und schließ- 4 aelang es ihm, die Schuldigen zur Stelle rüh fand sich am Gebäude der Polizeldirettivn Wiesbaden folgender Vers: „Als der Dorten mit Konsorten Elsässische Politik in Versen. . Straßburger Blättern verbreitete ein echter Deut urbc die Lehrerstelle an der Volksschule zu Bil- izs, Kreis Tieburg, dem Schulamtsanwärter karg Giegerich aus Nieder-Kainsbach die ihrerstelle an der Volksschule zu Hühnlein, Kreis Taschenmesser ausgeführt hatte. Wie Schnepfe seine Flucht weiter fortgesetzt hatte, erschien Versailles, 9. Juni. (WTB.) Wie der „Temps" meldet, erstrecken sich die heutigen Beratungen des Viererrats hauptsächlich au die Wiedergutmachung und die Saar- frage. Heber Elsaß-Lothringen, die deutschen Kolonien, die ntilitäritoen und maritimen Abkommen überreichten die zuständigen Ausschüfle ihre Berichte dem Viererrat: die Berichte über Wiedergutmachung, die deutsche Ostgrenze und Deutschlands Ausnahme in den Völkerbund sind noch nicht fertiggestellt. Dr. David über die nächsten Aussichten. Versailles, 9. Juni. (WTB.) Der Berliner Berichterstatter des „Temps" wurde von Dr. David empfangen, welcher ihm erklärte, es gäbe innerhalb des deutschen Kabinetts keinerlei Meinungsunterschiede über die Frage der Nichtunterzeichnung der gegenwärttgen Friedensbedingungen. Dr. David sagte: Wir alle verstehen, was die Versailler Friedensbedingungeu für uns bedeuten. Wir wissen, daß wir uns der militärischen Maßnahmett der Entente nicht widersetzen können, aber andererseits wissen wir auch, daß man das deutsche Volk nicht vernichten kann, und daß uns die Entente unter den augenblicklichen Umständen ihre Bedingungen nicht gewaltsam aufzwingen kann. Wenn wir unterzeichnen, verurteilen wir uns und unsere Nachkommen zu längerer Sklaverei, wenn wir nicht unterzeichnen, dann werden die Blockade und andere Maßiuihmen. der Entente unfehlbar Unruhen herbeiführen, die das Ende der europäischen Zivilisation bedeuten könnten. Zum Schluß erklärte Dr. David, daß die deutschen c>t wurde ^um Kreisschulinspektor bei der Kreis- Z lhiilkommisston Büdingen ernannt; dem Schnl- itsanwärter Leonhard Daum aus Brensbach Wbem i^anN M 0. ö. Bintea Prima Hanl für mailbinenu-SlrogM liefert vreisioer rhr. Diechmi11 Leben. Rtegelv'°" und in bciu besetzten Teil der Provinz Nassau toohnhaft siird, und die den Wunsch haben, durch dic norwegischen Behörden mit Lebensmitteln und Bekleidungsstücken versorgt zu lüerben, wollen sich, sofern dies nicht schon geschehen ifti, unter Beifügung der Pässe sämtlicher norwegischer Staatsangehörigen ihres .Haushaltes bei dem KÄnigl. Norwegischen Konsulat, Mainz, Liebfrauenplatz 6, melden. ** Im. Lichtspielhaus gelangt erst ab heute bis einschließlich Freüag bei Film „Columba" zur Aufführung. ** In de n Schwarz-Weiß-Lrcht- spielen, Seltersweg Hl, wird bis einschlreß- lich Freitag das Filmwerk „Chrysantheme", die Schicksalstragödie einer Frau, gegeben. Die Hauptrolle spielt Carola Toelle. Kreis Schotten. 23. Burkhards, 7. Juni. Im Alter von fast 79 Jahren starb nach kurzem Krankenlager Altbürgermeister Johannes Klein IIL Er führte sein Amt 22 Jahre und war lange Zeit im Schul- und Kcrcki-envorstand. Kreis Friedberg. 4 Bad -Nauheim, 7. Ium. Die Hotel- und Pensionsangestellten sind nicht in den ge- vlanten Streik eingetreten. Heute tarn es zwischen ihnen und den Arbeitgehcrn zu einem Tarif- abschlnß, auf dessen Grundlage alle strittigen Angelegenheiten geregelt werden sollen. In den nächsten Tagen wird bet Tarif in einer Versammlung den Angestellten zur Stellungnahme vvrgclegt werden. 4 B ad - Nauheim, 9. Juni. Das schöne Wetter brachte zu Pfingsten einen starken Besuch aus der näheren unb weiteren Umgebung. Unterhaltung wurde den Besuchern in reichem Maße geboten. Dazu zeigt sich die Natur jetzt in ihrem prächtigsten Kleide. 4 Ober-Rosbach, 9. Juni. Die weit über die Greilzen des Hessenlandes hinaus bekannten K i r s ch e n a n l a g e n am Taunusvande zwischen hier und Ockstadt versprechen eine sehr gute Ernte. Bei gutem Wetter dürften in 14 Tagen die ersten Frühkirschen auf den Markt kommen. In normalen Jahren hat man schon Anfang Juni die ersten Kirschen geerntet. Hessen-Nassau. [] Marburg, 4. Juni. Im Seebodeschen Saale wurde heute der diesjährige Unterverbandstag der Raiffeisen-Vereine des Kreises Marburg abgehalten. Der Gesamtumsatz der 24 Vereine mit insgesamt 2500 Mitgliedern erhöhte sich von. 17 Millionen Mark in 1917 auf 24 Millionen in 1918, ferner die Spareinlagen um 3 Millionen, wahrend 1,3 Millionen Mark zurückgezahlt wurden. Ter gemeinsame Bezug durch die Gesellschaft „Hessenland" hat sich dagegen, besonders wegen der fehlenden Futter- und Düngemittel, ganz erheblich vermindett. Von den Tarl-ehcn wurden Vg Million zurückg^ahlt und 40 000 Mark neu ausgeliehen. Insgesamt stellen sich die Darlehen auf 2 Millionen Mark. Im Anschluß an diese geschäftlichen Mitteilungen berichtete Geirossenschaftsdirektor Schüler-Cassel über den Hessischen Vettrand, der am 9. ititb 10. Juli in Cassel tagen wolle, unb zmn Schluß hielt Pfarrer a. D. Meyenschein aus Cassel einen Vortrag über „Die Rai ff eis en-Vereine im Strom ber Zeit". Tie Vorstandswahl ergab die Wiederwahl des bisherigen Unterverbaitdsdirektors, Pfarrer Dörr-Michelbach, zu dessen Stellvertreter wurde Pfarrer Schmidt- Oberweimar bestimmt. Starkenburg und Rheinhessen. ch Aus Rheinhessen, 9. Junt. Die Reben entwickeln sich günstig uub zeigen gesunde Gescheine, dürften allerdings bald etwas Regen bekommen. Tie Rebenblüte wird voraussichtlich ziemlich ftüh einseben. Tie Vorbereitung zur Bekämpfung der Schädlinge wurde getroffen. In geschäftlicher Hinsicht herrscht Leben. Es stehen für die nächste Zeit in Rheinhessen verschiedene Weinversteigerungen in.Aussicht. Im freihändigen Verkauf wurden für das Stück 1918er 6600 bis 9000 Mk. bezahlt. la- gezwirnte ' ---- boienitßfii Stadt «NS Land. | Gießen, den 10.Jam 1919. boibwoüeu Flecktyphus in Gießen. Bllrfif itl( Das Kreis gesund heilsam tjG.ie- H11 malert teilt uns mit: sowie fertige Ein aus dem Osten nach Gießen zurück- geartet Kriegsgefangener erkrankte sofort wVvllSPOK lach seiner Heimkehr an Flecktyphus. .Er In Manns.. gL| Kn,;lrtic deshalb in die städtische Isolierbaracke und KnobenE üaerführt, und es wurden alle erforderlichen offeriertbidigit Maßnahmen getroffen, so daß kein Grund zu irgendwelcher Beunruhigung der Bevölkc- urg voxliegt. Schon daß die Ansteckung im ---------,.,,£llen und nicht in unserer Heimat erfolgt ist, mruzvlatz 15., mg als günstiger Umstand angesehen Werden. Der Flecktyphus wurde früher auch Mgertyphus genannt, weil die Krankheit be- riders in Kriegs-, Not- und $)ungerweitert usbricht. Seit einigen Jahren wissen wir/ aß das Fleckfieber durch die K l e i d e r l a u s a/M ttbreitet wird. Kopfläuse find in dieser Hin- Letzte Nachrichten. Die Msichten der Entente. Fünf Tage Bedenkzeit für Dmtschland. Paris, 9. 3uni. (WTB.) Reuter. Clemen- ceau, Lloyd George, Cecil und Oberst House empfahlen als Ergebnis ihrer gemeinsamen Beratungen, Teutschland^in den Völkerbund auszunehmen, wenn es den Friedensverttag unterzeichnet und loyal durchführt und eine feste Regierung einsetzt. ’ Es wurde beschlossen, daß die A n t w o r t der Alliierten auf dic deutschen Gegenvorschläge nicht vor dem 13. Junr übergeben werden soll und daß die Deutschen fstnf Tage Zeit zur Erwiderung bekommen sollen. Amsterdam 9. Juni. (WTB.) „Neuhork Sun" meldet, daß die Ansichten über eine Abänderung des Friedensvertrages mit Deutschland beständig wechseln. Die Neigung, eine endgültig« Entschädigungssumme festzusetzen, wächst. Die Franzosen bestehen auf mindestens 50 Milliarden Dollar, die Engländer sind für 40 Milliarden und die Amerikaner wollen nicht über 30 Milliarde» Fensters lief ein starkes Gesims rings um das Haus. Von diesem hatte, nach Ansicht des TetektivS, der Flüchtllng den Sprung in beit Hoi geivagt. „Unb wahrscheinlich hat er sich! dabei verletzt!" meinte Zahn. . . _ Torival widersprach natürlich nicht, aber er überzeugte sich, daß ein geschickter Turner, wenn er sich flach an die Wand des Hauses drückte und sich mit den ausgebreiteten Armen an den Fenstereinfassungen festhielt, 'auf dem Gesin^ vorsichtig weitewijenb bis zu dem graften Fenster gelangen konnte, das in das Treppenhaus führte. Tiefen Weg hatte sein kühner unb gewandter Doppelgänger genommen. „Wie ist es Jhnm eigentlich gelungen, den Schnepfe zp fangen unb hierher zu bringen? fragte Dorioal, der nicht begreifen konnte, daß die rmgeschickten Leute des „Prometheus" den ge- witztgten Schnepfe überlistet haben sollten. „Wir haben Glück gehabt?" antwortete Tt- rektor Zahn „Der Mann ist uns selbst ins Garn gegangen. Er erschien heute nachnnttag in ber anderen Abteilung meines Jnstttuts, in der Auskunftei. Er nannte sich Gras Hohenlohe und erlangte eine private Auskunft. Raten Sie, über aen ?" . „Wie kann ich das raten?" antwortete torival und zuckte mit den Achseln. „Das ist ja auch gleichgültig." Tirettor Zahn lächelte überlegen. „Wie Sie meinen. Er »erlangte eine genaue Auskunft über einen gewissen Herrn Torival von «ft 1, Schnepfe war in dem Raum, der für gewöhil- M dem Tiener des Direktors als Aufenthalt ! n i’l^i“ uto v1*, eingespertt worden. Dieser Raum wurde j, Mizelle genannt, aber als solche natürlich nur \v Ausnahme fällen benutzt. Gegen vier Uhr nach- 1 «r hatte man Schnepfe hier einpefperrt Die f' «tia lecktyphuskranken Blut und damit den Rchmi?r-Oelt enkheitskeim angesaugt hat, aus einen Ge- □U1IU11CI vwwn vertritt, so impft sie diesem durch TtwhriiWii *6cen Stich die Krankheit em. I reiDneniCI Die sorgfältige Entlausung der . - i htnfen und der Gesunden ist deshalb die HJ j HEffl richtigste Maßnahme, um einer Verbreitung Seuche vorzubeugen. üche Ministerpräsident Ullrich hat heute tn General Mangin folgendes Telegramm .-richtet: Ich erfahre soeben, daß daS fran- jiftbe Kriegsgericht in Mainz gestern 2 2 isenbah narbeiter aus Anlaß des remonstrationsstreiks zu Gefängnis- e9endeHolland litafen von insgesamt 33 Jahren 7 Mo- . PuPpenwan8n nüen, darunter Einzelstrafen bis zu 5 Jahren \°^ster Ausfuhr, vrurteilt hat. Diese harte Bestrafung hat Wleder emßetro£; üntfeien in allen Klassen der Bevölkerung J. H, Fuhr h Ivorgernfen umsonrehr, als sich der Streik gegen das französische Militär, son- h-rn gegen das hochverräterische Treiben TürcnkÜAO fl'flen das eigene Vaterland gerichtet hat. ° vlllnßljjl' t) ivenbe mich an Sie, Sjerr General, mit ‘*“1 empfiehl* ’ r emdrinalichen Bitte, gegenüber der ent- Ednar Pnr«^ ' Men Härte der Bestrafungen von ihrem .eanndigungsrecht in weitherziger nie Gebraucki- .zu machen. Hohenlohe vor und hatte sofort die Ueberzeugung, daß er in ihm diesmal den richtigen Emil Schnepfe gepackt 'batte. ' Ich wurde verständigt und ordnete die Festnahme Ihres Doppelgängers an. Wären Sie in Ihrer Wohnung gewesen, als ich Sie zum erstenmal anrief, Herr Baron, so wäre das Unglück nicht geschehen. Da Sie erst jetzt hierher kamen, hatte Schnepfe über drei Stunden Zeit, sich einen Fluchtplan auszndenken und ihn auszuführen. Jchchatte angeordnet, daß einer meiner Beamten alle Viertelstunden nach dem Schnepfe sehen sollte. Tie Leute behaupte, das wäre geschehen." „Dann trifft mich also die Schuld, daß t'.r Ihnen ansgeknifsen ist," spöttelte Torival. „Na, ich habe ja auch dafür meine Keile bekommen." „Allerdings, Herr Baron, em Teil der Schuld trifft auch Sie," fuhr Direktor Zahn fort, „und wenn Sie mir den Auftrag entziehen, so würde ich mich doch nicht verpflichtet fübten, unter den obwaltenden Umständen Ihnen den erhaltenen Vorschuß zurückzuzahlen." . Torival mußte unwillkürlich lachen. Also darauf ging die Sache bimms! Er beruhigte den Direktor in dieser Beziehung, und sie schieden in Frieden, i Torival verließ das Haus m sehr vergnügter Stimmung. Schnepfe war frei, und er war den Tirettor Zahn los, der ihm nur Ungelegensten bereitet hatte. Tas waren Mn Errungenschaften, Über die er sich aufrichtig freute. In einem Hutgeschäft in der Friedrich stra^ kaufte er sich einen neuen Hut. jtxmn beschloß er, bei Mitscher zu Abend zu essen. Als er aus der hellerleuchteten Friedrichstraße in die Französische Strafte ciubog, fühlte er, wie 3-4 Millimeter Länge, das sich von mensch- vll|lUUiu|lllly (iqent Blut nährt. Dic Lebensdauer der auswieder Donälig. nvachsenen Laus beträgt 8 Tage, während SW (Sebr. M den Eiern (Nissen), deren das Weibchen glich ein halbes Dutzend legt, nach etwa sechs agen die entwickelten Läuse ausschlüpfen. Wenn eine Kleiderlaus, die von einem Dienstag, P. Zum W" Ti VFFif lilLUlJL,'! 'TR.’S&'Cr-k — Gegenvorschläge bi-, an die äußer ft.: Gr :n.; oesscn gingen, waS Deutschland ertragen unb rriüllW lönnc. * Der füzialdemotratische Parteitag. Berlin, 10. Juni. Ter Ausschuß ver sozialdemokratischen Partei hielt Astern tn Weimar eine Sitzung ab, an ber Oer Partei- Vorstand, Vertreter ber fozialDemolrat i 'ß.irrct in bei Nationlilversammlung sowie Vertreter ju.-? einzelnen Bezirken teilnahmen Der Part-nvor sitzende Hermann Müller gab einen Urberbba über die Bedeutung gerade dieses Parieitages mu. nahm Stellung zu den Aahlreick^n vorliegende Anträgen, darunter auch zu beit Anträgen auf Einleitung neuer Verhandlungen mit den U n a b - hängigen zur Beseitigung ber Parteispattong. Als nicht empfehlenswert wurde es bezeichne!, mit einem besonderen Referat' über die aiisiüärtige Politik ben Parteitag zu belasten. Scheidemamr werde, falls es zu eurem Referat über die Aufgaben ber Partei tn ber Republik überhaupt kommen sollte, auch die auswärtige Pvlittk mttb handeln. Berlin, 10. Juni. Zu Vorsitzenden des morgen zusammeutretenden soKia!bemo?va.lischen Parteitages sind Heinrich Schulz-Ostw-eußen unb Löbe - Breslau, ber Vorsitzende bet iozmi demokratischen Fraktion der Natroualversammlun g auserschen. Ein angeblicher Gcheimbet7ich1 Luben-orfie Berlin, 9. Ium. (WTB.) Bon zuständiger Seite wird mitgeteilt: Tie Machenschn st zur Gründung einer rheinischen Republik waten gänzlich ohne .Erfolg, aber man läßt sich durch, diesen Fehlschlag tn Paris nicht entmutigt ;nn dem versucht auch weiterhin (auf jrire Weise gegen uns Stimmung M machen. Zu diesem Behuf läßt die französische Regierung einen an geb lieben Geheimbericht veröffentlichen, bart General Ludc ndorff, drimals noch Oberst im ßfeneraiftab, 1913 versaßt l>abm soll. Mit diesem Bericht, der bereits int französischen Gell buch ab gedruckt ist, rsoll 'bewiesen nterben, daß Deutsch land den .Angriffskrieg trorbemite*' v'-*nb.-r^ bezeichnet bann (ben Offensivkrie nenbigfeit, um ben Herausfor Gegner entgegenzutreten. ■ Er rf von Unruhen .in Rußland uv schlägt vor, auf bte Heinen eu einen Druck auszuüben, um s uns anzuschließen, -aitbernfalls regeln. Das Ziel unseres O sein, bas Deutschtum in der Deutschland alles >zurückzuge! Jahrhunderten zum alten D — Es 'handelt sich hier ui um eine grobe Fälschung, d zember 1914 in der „Nor! Heilung" als solche getenn; Südtir JnnSb ruch, 9. sJnni Presse T i r v l s ist einig in niemals in die Abtretung werden dürft. Aus Südtt rangen fordern zum unbe^ bis zur Wiedervereinigung i «rotiDOL. An ine Landesregierung wurde die Aufforderung gerirfuet. Italien selbst von der schweren Gefahr einer Ber. feinbung mit TeutMano zu Überzeugen. In Tirol wurde allgemeine Landestrauer angeorvnet Dorten. Paris, 9. Juni. (WTB.) Havas melde! aus Mainz: T o r t e n hat LSiesbaden nick: verlassen. Er steht ständig unter Bedeckung. Es ist kein Angriff auf den Minister gemacht worden Die Verbreitung deutscher Zeitungnn in Pofen verboten. Berlin, 10. Juni. Das polnische Poliz'-i- Präsidium in Posen hat laut „Lokalanzeigeri' iet>-n Ve rkauf deutscher Zeitungen, auch ben Truck von Familtenanzeigen außer Todesmneigen verboten, angeblich um die deutsche Spionage zu unterbinben. Deutsche Gefangene von einem schweren Eisenbahnunglück betroffen. Calais, 9. Juni. (WTB.) Havas. Ei» von Dünkirchen mit deutschen Gesa ri g e n e n kommender Zug wurde auf bei Station oon St. Pierre von zwei englischen Lokomotiven von hinten arrgefahren. Zehn Waggons wurden völlig zertriimmertt b r e i deutsche Gefangene, ein Soldat unb ein englischer Sergeant wurden getötet, 25 deutsche Gefangene wu''den schwer verletzt. Behördliche Anzeigen. Bekanntmachung. Für die in den Monaten Juni, Juli, August, September, Oktober und November 1918 tv Bür«r- Wohnungen untergebrachtenMititärpersonen werden die Quarttergelder tm Stadthaus, Gartenstrabe 2 — Zimmer Nr. 7 — ausaezabit und -war Mittwoch den 11. Juni 1919 vormittag- von 8-12 Ubr für die Straße«: 81,—3. Donnerstag den 12. Joni idifN vormittags voa 8—12 Ubr für die Straße«: Ä.—8$-. Freitag den 13. Juni 1919 vormittag« von 8-12 Ubr für die Strafe«: 9L-8. Gieße tr. den 4. Juni 1919. 69818 Der Oberbürgermeister. I. B.: Krrn-ie«. Arbeitsvergebung. Für die Felddereimgmrgsgesellschaft Londorf, Kreis Gießen, sollen vergeben werden! Grobenarbeiten veranschlagt zu 1388 Mk. Die Verdingungsunterlagen lügen auf Dess. Bürgermeisterei Londorf zur Einsicht offen Angebote haben in Prozenten des Voranschlags zu erfolg-n und sind verschlossen, vvstirer und mit. entsprechender Aufschmft versehen bisDonnerstaa den 19 Juni, vormittags 8 Uhr auf Hess. Bürgermeisterei Londorf einzureichen, wo die ®c5Tfmmg der Angebote in Gegenwart erschienener Dieter ftattfindet Zuschlags frist 3 Wochen. <69498 Gießen, den 5 Juni 18191 Hess. Kulturinspektion Güßen. _____ H. Steinbach, Baurat.________ Bekanntmachung. Der vom Gemei nderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Rüddingshausen für £tj. 1919 liegt vom 12 bts 19 ds. Mls. eine Woche auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Interessenten offnen. Ernwendungen hiergegen können daselbst vorge.br acht werden. (E5 wird eine Uirttogc erhoben, zu, der auch die Ausmärker beizut-rvgen haben. 6987 Rüddinyshaufen, den 10. Juni 1919. Bürgermeisdn« RüddingsHausen. I. B : Nicolai. vt Reichswehr Batterie, Leichtes veichrwehr- (8 (Hexisches Artilleriekorps) iente und ungediente Mann- chlich Fahrer u. Handwerker, gsdauer 3 oder 6 Monate. Täglich Ott. 1 — Löhnung, "vzulage und bis auf wei- rpfzulage bei freier Belg und Unterkunft. Ber- lmilienunterstützung tag- ir jedes Kind Mk. . ng bei der Lohde« b. Nidda (Gberh.). iigeWige aller AM iDgeMge aller Stande des Jahrgangs IM end aller. Bekralea ta taM gesinnte Minier OehorwuD und Treu. 6M6A Eisernen Eskadron Rfeg,Wsrbestelle: Giefien, Kaiser-Allee?. üeMlche Bedingungen. Bel schriftlicher Meldung wird Fihrtbeschetelgnng zngesandt Entlassimgs-Anzug und -Papiere mitbringen. Nackml gehör! zur BeiM. > IMMdMgL Wbwehr I Reichswehr, I Trene nnd eiserner Gehorsam mnfi beute der LiVdMe der Deutschen sein, Eisern Mille, eisern der Vinsch M Schatz les Wundes gegen Heimel and Ostgelahr. leue und gebrauchte Möbel! ftteti, Kleiderschränke. Äü*enfd)ton?e, Lische, tüble, Sofas usw. Zentrifugen. Lanu und chwingfchiff Nähmaschinen. Sabrrader mit mmt u. Ersavbrrcifnnge«. m 6875 pte Auswahl Billigste Vreisw Stets Eingang von Neuheiten. Levi Kate, Inheiden. Harars:' 5733D Kaufmännische, gewerbliche und landwirtschaftliche 1269s Hoffende Frauen! Hana« tu M., den 34. Mai 1919. [6835D ! Werdende Mütter! Nr. 35, z. Zt. Tr.-Ueb.-Vl. Orb. 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Belobng. abzugeb. Ederstr. 41, r. Reichswehr-Nav.-Regt. Nr. 18. Telephonisten, Blinker meldet Euch! Ahx weedet dringend gebraucht! Das ReichSivehr-Jnf.^Regt. Nr. 36, hervIr-- Seganyen aus den Regimentern 115, 118 und 168, stellt eine Nachrichten ko mpagnie unter Führung des Mttmcisters o. Willich auf. - Zu dieser Kompagnie werden schveibgewcmdte Momlschaften — tauch unausgebildete — noch an* genommen. BorauSsedung: Gute Disziplin, gegründet auf gegenseitigem Vertrauen, Freude und Ber- stäftdnis an dieser so überaus wichtigen Waffe. Schriftüche Meldungen werden geprüft. Militärpapieve und FüHrungszeugniffe sind mitzubringen. Spätere Garnison ovraussicktlich Darmstadt. Vorstellung und alles Nähere beim Stabe der Nachrichten-Kompagnie Reichswchv-Jns.-Regts. Mwarz-M-Mlspiele Selten weg 81 Ab beete, 10. Janl, bis elaaebUefiUch Freitag den 13. Juni, das prachtvolle Filmwerk Chrysantheme Eine schicksalsschwere Lebenstragödie einer Frau in 4 Akten. In der Hauptrolle: die beliebte Künstlerin Carola Toelle. Außerdem noch ein sehr gutes Beiprogramm! Stimmzettel en den G emeinderat*- wählen liefert sofort Buchdrackerei Nitschkows Leitung Herrn. SteinjiM_ ., Dienstag bett IO* |Q Novität! 4 Die tolle KomtÄw^^ Overette tn drei 31t”: von Rudolf Bervt und Rudolob Schm 1 Verschiedenes! Detektiv Th. Deichmann Pol.-Krrm.-Beamt. a. D-, Frankfurt a M., Bergerstraee 10 Sämtl. Beobachtungen und Ermittlungen Heirats-Auskünfte gewissenhaft und diskret. Del. RSmer3537. firasverstgiggroDD. Mittwoch den i l.d Vh, nachm.« Ubr, em findet an der Ziegenzucht« totton die Versteigerung einiger Grasstücke statt. Welche Lehrerin erteilt Untrrriifit inttMtjdi? Schriftl. Angeb. u. 011349 an den Gieß. Anz. erbet. An» u. Verkauf von Möbel«, Gold, Silber, Antiquitäten, fowieUebernahme ganzer Einrichtungen. Loui4Rothenberger 32Neuenweg 22. Tel. 176. 3imgtg|diroirjt55difli gegen junges Schwein ah vertauschen. Schriftl. Angeb. unter 6943 an den Gießener Anzeiger erbet. MM sm „Aqsariun“. Walltoretr. I Mitgliederabend. Wo hört man täglich die besten Künetler- konzerte in Gießen? ? ? Im Lichtspielhaus Ab heute bis inkL Freitag das auserlesene Elite-Programm: Erna Moreno in COLOMBA“ Drama in 5 Akt.—Paul HeidonuMin m Scheidung ausgeschlossen Lustspiel in 3 Akten, i^2- eSf