i t K» T* srea rr, e«ir »vlase^L iach 43?* »r|»5«W **1L April ornbak & Sri» •ftr ;• to® f M lomtesse *ann MI-LD.. nSfrfr.lO y»Beei uneti dditkrn. : 35$. [»•«» tr~ uorbriwl ren aoae. ach 7 Uhr Rttirter w Otttf riebet Wttba. Säcke? >r. 19/21, e». leb. in. • L b. eh. flemetro. «r. Schr. • i^ntfiotb t». Oka. öliDui nuten sta> do üe fld) kann. Geb hL Änaeb. Ug gn» e 30er, mir DfumSen ein Mull mit etwa? •r Atme »errat. Inttb. ar. vttt ÄS s mm °ui %E Bericht. MBB Mil ags 81' e,lM u von ance trenu-gß. nid), luti ahriin.K- 0 Diargn ,betrat er* emodiunz. nut. Ruin, wollen sich ilttlung b. angenehm. rldroienett1 t. Lchrtttl- Li an de» zciger erb. flasche kBria rem 'M SK MtM V Eoeiheitr. ntrlW Donnerstag, 10. April 1910 169. Jahrgang Erstes Blatt Die Lage in Bayern Bcamtcnausständc gegen d'eRäterepnblik. des norläufigen Abbruches bcr Beziehungen des Reiches jur Räterepublik in Bayern die Beturcy- tung entstand, die Krtegsbeschädstitei, tonnten ihre Menten verlieren. Es wurde ihnen z»gesichert, daß Bayern ihnen die volle Rente auszahlen werde (?,) wobei der Provpo- in denen vorwiegend Arbeiter Verkehren, ztlzn- n eisen. Tictfrncntnnig des bayerischen Beamterförpers rische Zentralrat an eine Ausgleichung zwisck-en den Renten der Offiziere und Soldaten denkt. Aonahme von Anzeige» s. die Xaqeemimmer bis zum Nachmittag vorher ooneicdeB^idiadtichkeit 3cilenoietfe: für örtliche Anzeigen 25 6'.,fürausivartige 30 'Bf- für Reklamen Mk.1.-nebst 20“ «Teue- rung-zus iag,Blai>vor- schrisi 20 % Aufschlag. Hauvtschri't.eiter: Aug. Goeg. Beratitivortllch für 'Bolitit:/jliifl. WoeQ. für den übrigen Teil: Dr. Re-uholo Zenz: für den A>ijetge»itell: V. Beck: sämtlich in Gießen Sitzung vom 9. April 1919. Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung um 3.15 Uhr. — Erste Beratung des Etats für, _j wäre aber, das; die V«llsvertretunH aus den Beutel hält. Erne Revision ‘ einem Jahr geahndet. Koutrolle der Gasthäuser. getreten ist. Sturz der Näteherrschast in Würzburg. Würzbiirg, 9. Avril. (WTB ) Die russische Räteherrsckwtt wurde lxute in Würzbcirg durch Soldaten, Stiidc-nten und Arbn er gestürzt. Am Borniiktag wurde die Kaserne des 9. Jnnnterie- Regiments kampflos übrrrump.lt. mittags die che- 'idenz (das Hauptquartier der Kommunisten) und >arauf der Hauptbahnhof. Die von den Kotmnu- nisten verhafteten 16 Geiseln, darunter der zweite Bürgermeister, Professoren und Mehrhei.siona- lisben sowie Offiziere, wurden unverletzt befreit. Bei den Re nernnystruppen gab es zn^r Tote bei ben > Spartakisten, soweit dis jetzt festgestellt werden, konnte, zwei Tote und mebnere Verwundete^ Außerdem wurden zwei Zivilisten gelotet. Nürnberg. Nürnberg, 9. April. (WTB.) D« gestrige Teilstreit ist beendet. In allen Betrieben roirD gearbeitet. Ein Cinsyrnch ber KrikgSbcschadtflttn. icm, heftigem Gewehr- und Maschinengewehr feuer, gen eien als von ^iteit^ Reg. ermng das nat^, worauf sich die Menge zerstreute. Es gab einige lrcl)e Verhältnis w^*'-**»fi :hT* SW.anrrtwhrrMi Tote und Verwundete. Zur Zeit herrscht Ruhe, s den Taumen ai General-Anzeiger für Oberheffen SwIMngrnmddr»- u.v-rlag: vrühl'sch« Unio.-Bufr u. Steinörud.rti R. Sange-Sr Würzburg—Ansbach—Gunzenhausen—Treuchtli,^ qen eingestellt. Wie verlautet, beilnid>tigen Die Eisenbahner die Einstellung des Verkehrs weiter miszudehnen, bis in Münchm ein Umschwring ein» Pari-, 9. April. (WTB.) Bonar La» ist hier eingetroffen, um mit den britischen Delo- gierten über die endgültigen Bedingung qcn be§ Präliminarfriedens Vertrags zu beraten. Seine Ankunft gilt als Zeichen dafür, daß man über die Hauptpunkte des Fr iedcnsver träges fe,te Beschlüsse gefaßt hat. Wahlresorm in Frankreich. P a r i s, 9. April. (WTB.) Havas. Die Kammer nahm mit 235 gegen 201 Stimmen das Prinzip der P r o p o r t i o n a Iber« tretung als Grundlage für die Wahl- rcform an. Deutsche Nationalversammlung. Am Dienstag nachmittag tourben Zettel iw den Straßen verteilt, in Denen milg-teilt wird, daß der B ü r g e r st r e i k infolge der Maßnahmen des Provisorien Sentro'rateS sofort ab gebrochen werde. Eine Tepula ion des Rc-ich-- bundes der K r i e g s b e s ch ä d i g t e n er chie.i gestern im provisorischen Zentralrat, loeu nitolß-' Magdcbtirg. Magdeburg, 9. April (WTB.) 12 Uhr mittacs Tie Truppe ndesKorps Ma r t e r b. setzten sofort nach Eintteffen bie wichtigsten öffentlichen Gebäude, Heute vormittag 10 Uhr kam es in der Umgebung des Hauptpostamtes zu kur- müsse Der Kongreß muffe gegen diesen Terror einer kleinen Kaste entschiedenste Frontstellung em- nebmen. Alle Bemühungen der Regieruw, seien erfolglos geblieben. Man lei zum Gas- und Wasserstreik übergegangen und richte damit rn ganze Se^lEentng inth die deutsch»- Arbeiter sck)ast zugrunde. Wenn ein Streik den anderen ablo,e, so gehe das gariy Wirtschef s eben zugrunde Vor Annahme des Antrag s Co. en und wah renb der 9tei>c des Ministers veranstalteten die Unabhängigen wüste Lärmkundg bungen Rach der Mittagspaute fuhitte Eohen-Reuß vom Zentralrat aus: Mil dem Sozialffi-ren ist es so lange schwer, so lange man mcht langiam an den organischen Umbau des Wirtschas s.ebins gehen kann. Die Waffenstil fftandsver Handlungen werden immer mehr zu einem Erzbcrger- Der Vorsitzende Richar d M ü l l e r teilt mit, daß zwei Delegierte des Petersburger 9L» und S.-Rcttes als Gälte des Kongreff-s, erschienen sind Rädik habe an den Kongreß, einen Brie, gerichtet: Der Bries wird vervielfältigt und mor- 9CIt R r^ß -Remscheid: Die Reg'eriing wird bald genug erkennen, daß sie im Ruhrgebiet stachgeoen muß. Der Redner verbreitet sich sodann in langen Ausführungen über die bekannten Lockspitzelge- schichten, die bereits die Nationalversammlung be- tn Essen. r Vsfen, 9. Aprü. (WTB.) Die Mitglieder der R e u n e r k o m m i s s i o n waren zu Verhandlungen mit dem Reiffiskommis^ar ein4olade.it. hatten a5er dieser Einladung nicht Folge geleitet. 2lin spaten Abend wurden die Mitglie.er der ge annten Kommission, soweit sie sich hier beiaiuen, von Truppen des Fr-eikarps L i ch t, ch l a g vn Am- trage Der Reirl>sregiening verhaltet. Rach ter Verhastung wurden die Truppen von Spa r t a- kisten ange griffe n, so daß sich in der Rahe Des Loauptba'hnhofes eine Schießerei entwickelte. Tie Angreifer w.irDen zerstreut. Einige Ze t nad> her wurden in Der Nähe des Burg-Platzes fius einem Dause 5)andgranaten auf die Truppen ge- roorien, wodurch zwei Zivilisten verwundet wurden. Der Lwrausgeber des „Spartakus", Epstcm, wurde verhaftet. AusschrtttstNfltn in Tiiflcfborf. Der zweite Tag der Nätetongr-ffer. Berlin, 9. April. (WTB) Dem Räte. t llong--eß ging folgender Brief des JustizmiNi- ; sters zu- Tie d asten t l a s l u n g des Schriftstellers Goorg L e d e b 0 u r kann nur das Gericht anordnen. Von einer W> -tter-nbe des Anttagrs an das Geriffst ba'x- er abg sed-n, weil als Grund nur di" vemKritli/xe Jnnnuni at Wx« bour in Frage kommt. Die uwch &ty der Geletz- _ gebung nickst als lwg ü 'd.'t anertaitnt m rren kv .n Tie Svlda eufraktion ixs Ratelo gre s.s brachte einen A trag auf fofort gr- haf enl- s ung - tzcs verhafteten Voriitz.-nde'i des Soldaten^.ls der Magdebu ger Garnison, Brandes, irrb irr bet» Den bcrlKifxtcn Mitglieder des Korps <-o:daten- ratcs des 4. Armeeöorps. an. B ock - Go t ha geln dann ij längeren AussüI)runKen au, den Fa.1 Brandes ein. t t t Cvhcn-Reuß ba-Ft für den Zentral- rat folgende Resolution ein: Ter jnrttc fRatc- Kongreß appelliert an D;c streikenden Rul)r- bergleute, unter allen Umtanden Notstands- arbri en anszufübren. Damit das deutsche Volk vor dem Unglück versckwnt wird, das letzt bei anm Ersaufen Der Sckiäclste rintr.tcn wurd«. Drmit — erflärt Col'en-Reuß — enthalten wir un? leder Parteinahme oder g-gm die Forderingai der ikraarbeitcr. 2lber bedenken etc, w.lckr? F-o es l>at, wenn selbst die Lebe-smittelsch.ffe der Entente fetzt ohne Buuka'kohle rurncksabren svllen. Im Nainen dec mchrhei's o 1 lt tsckien Fi>il- tion erklärte Kaliski. Wir stimmen der vorn Zentral rat porgesch'ag»meii Resolution selb ^verständlich zu Die Ve garb i endyat, die tnc dosten- sst-ackite ersaufen läßt, ersäuft die deutsche Revolution. (S'ü misck)er Deffall.) Tie Resolution Go':en wurde angenommen, rbensv folgender Zusatzantrag der fraten: Von der Reick>sreglerung wird erwartet, daß sie berechtigte Forderungen der Ruhrbergarbeiter ersüllt. , Vorher hatte der Reichsminister Schmidt mitgeteilt, daß der Arbeitsminister Bauer sich ; gestern in das Streikgebie: zu Verhandlungen be- : A'bcn halie Der Minister beschwor mit erbebener 1 Stimme den Kongreß, sich zu der Erkenntnis > durchzuringen, daß solche wüste Verhetzung und ' brutale Un erdrückung d s gewmt n daitscku'n Wirt- ' 3, wie sie jetzt im Ruhrgebiet betrieben ' allerschtverste v er urteilt werden 1919. i Finanzminister Schisser: Es ist eine undankbare Aufgabe, in dieser Zeit großer fwltti>ch« Ereignisse sund aufregender Vorgänge die Aufmeck-, samleit auf das trockene Gebiet Der Zahlen zu len- len Es kann aber feine Politik getrieben werden, die nicht auf mctalli,d)er Grundlage beruht. Der Etat, den ich Ihnen vorlege, ist Dec erste -schritt Mm Friedensetat auch insofern, als der wesentlichste Teil des ordentlicksen Etats auf Schätzungen beruht. Daß ich für diese Schätzungen mtt Rück- sickst aus die unsichnen Grundlagen eine Beranl- roortlidxteit vorläufig nicht übernehmen kann, liegt auf Der Land. Die Ausgaben für Militär, Marme »inb die Sckmtzgebiete mußten einstweilen auf den außerordentlick>en Etat übernommen werden Die Summe der Schatzanweisuiiaen ist seit *em 31. Jammr 1919 von 53,3 auf 63 7 Mi l arden gefti gnu Tie Aus laben für Heer und Mawi.ie, üv im Ja- miar noch 3,5 Milliarden betrugen, sind im Fetz ni ar aus 2,7 Milliarden und im März anf 2 Mil-, liarden zurückgegangen. Der Etat balancierte mit vnnd 13 Milliarden, der Fehlbetrao f-e‘ nicht weniger als 7,5 Milliarden Mark. Dabei ist "ieser Etat nur. ein Durck>gangsetat zu noch ia>i immer en Zuständen, denn in ihm linb noch nicht enthalten die EntsckKdigungen, die wir der Entente zahlen müssen, und auch noch nicht die Salten, .die wir durch die von uns gewünschte Vereinigung mit Teutsck^Oesterreich auf uns nehmen müssen. Ter allgemeine Pensiouswnds ist mit 1,1 Milffarlen veranschlagt, wir werden aber zu einem Pensioiis'onds von 4,1 Milliarden honm-m. Die Tenlscbrift über Die Entwickelung Der Reichsfinaw» jtn in Der Kriegszeit hat in der Oeffentlichkeitt viel zu wenig Beachtung gefunDen. Sie zeigt uns den ganzen Ernst Der Sage. Tie Fel-lbeträge der Kii gsjahre haben wir nicht gedeckt durch Tefizrt- ar.leibtn, sondern aus Den Erträgn ssen der Kriegssteuern, Die an sich nicht dazu, sondern zur Abtragung Der Kriegsschulden be immt waren. Tie Steigerung der Ausgaben ist natürlickr auch durch die allgemeine Wertminderung des Geldes beeinflußt. Um so mehr miifien wir das Gebot Der Sparsamkeit beherzigen. Im al g meinen i t das Trön- gen nach Ausgiben vom Pa chrment bicl starke Die Räterepublik in Bayern hat für niemanden etwas Aneiferndes. Die Spartakisten vom reinsten Wasser wollen von ihr nicht viel wissen, bje Unabhängigen sehen durch diese zweifelhafte, wenig lebensfähige Pflanze ihren politischen Ruf neu gefährdet, und die Mehrheitssozialisten außerhalb des Münchener Rinaes sind erst recht geneigt, von dieser cincntümlid)en Diktatur unbekannter oder wenig bekannter „Volksbeauftragten" abzu- rücken. Es hekr'cht Treibhausschwüle in München: die zielbewußte Führunb der Geister fehlt. Dr. Lipp, der „Außenminister", soll schon cinigcmQle wegen Größenwahnsinns in Behandlung gewesen sein. Seine Aufforde- runa an den bisherigen Gesandten Bayerns in Berlin, Herrn Preger, zurückzutreten, hat daher auch nur einen Heiterteitsersolg gehabt. Ausschlaggebend ist, daß dem Münche- - ner Rätebezirk von den Bauern die Lebens- wittelznfuhr, von den Eisenbahnbeamten die Kohlenzufuhr nnd überhaupt jeglicher Ver kehr mit der Außenwelt gesperrt wird. Vor allen Dingen perbeji den Münchenern auch die Lebensmittellieferungen, die vom Auslande jetzt eingetroffen sind, vorent- halten werden. So werden die Aprilschauer in Bayern sich hoffentlich recht bald legen! Womit freilich nicht gesagt ist, daß der Früh^ ling mit seiner vollen Wärme und seiner er- fri'chenden Wirkung einziehen wird? D an ad) sieht es im ganzen Reiche nicht aus, denn die lfemmenden und zerstörenden Kräfte sind noch in voller Tätigkeit, und bei den vielen Streiks ist noch kein Ende abzufehen. Bamberg, 9. April. Die Stellung Der rechtmäßigen bayerischen Regierung in Franken bessert sich. In Der vergangenen Nacht wurde m Wüizburg von der Artillerie, die unöeranDert Der Negierung treu geblieben war, Der Vorsitzen^ Des Landessoldatenrates, Sauber, ver Has t e t, , ebenso Der Vorsitzende des revolutionären Arbeiter» rotes, Hagemeister, Der auch MitglwD Der flirrtcreg irrung ist. Dies bedeutet eine große Erleichterung. Die Aufwiegelung der Aschaffen- burger ©arnifon war vollkommen da» Wert Sauber« gewesen. Man nimmt an, daß m Aschaffenburg die Truppe jetzt wieder zur 'Besinnung kommen wird. In Würzourg M fick) bie Mehrlieitsfozialdemokratte beinahe einstimmig aeaen bie Räterepublik erklärt: daswlbc tut rot? erwähnt, die Artillerie. Nur die Infanterie-Regimenter hatten Die neue Ordnung anerkannt und unter Führung weniger Kommimisten sich Der G-walt in Der Stadt bemächtigt. Die gefamtc Albeiterschaft ist jetzt in einen Proteitstreik ein- actreten. bie Bürger,chatt hat sich diesem streik angeschlossen. Man glaubt hier, daß spätestens bis morgen Würzburg wieder ganz zur Regierung stehen wird. Hof und S ch w e i n f u t t smd noch in den Händen der Spartakisten Die Regierung Hoffmann ist jetzt damit beschättigt, sich hier in Bamberg einzurichten, vorerst im Rathaus, spater im Schloß, und sich militärisch zu sichern. Diele Sicklerung soll bann konzentrisch nach am>en wettergeführt werden. Man hofft bestimmt, Nordbayern bald wieder restlos in die Hand zu bekommen. München und der Süden wird letzt von der Kohlen- zuttihr abgeschnitten. Da einer heute emgelaufeiien , Meldung zufolge die Landbevölkerung leine Lel»enSmittel mehr nach Münch.m und Augsburg liefern ivill, ist nicht abzusehen, nne die Rateregie- rung sich längere Zeit dort soll halten können. In Ingolstadt war die Räterepublik einen halben Tag lang proklamiert, Dann setzte per Bürgerstreik ein, Dem sich die dort anwesenden Truvpenlörper vollständig ansch'os en. Es kam zu einigen Straßenkämpfen, bei denen drei Mann gefallen sein sollen. Die Stadt steht letzt vollkommen zu der Regierung Hofsmann. (Frkf. Ztg.) Lcrordunngea der Mütichcner Nevoluüoitate. M ü n ch e n. 9. April. (WTB.) Eine Verordnung des provisorischen revolutionären Zenttai- rates über die Beschlagnahme und Ra- tionierung der Wohnräume belegt u a.: Während der Wohnungsnot ,verden famtnche Wohnräume Bayerns beschlagnahmt. Eme Ber- äutjerung von Häusern an V-rsonen, die vor dem 1 August 1914 nicht ihren Wohntttz in Bayeni hatten, kann nur mit Zustimmung des Volkskommissars für das Wohnungswesen er-olgen. Zitzr Vermindeiung der Wohnungsnot wird f u r j e b e n Einzelha ns halt g r u n d s ä y! t ch n ur cm Zimmer nebst Küche, für iede ,F a m 111 e die Mindestzahl von Schlafraumen nebst einem Wohn raum freigegeben. Für die ihm zug-wiesenen Amme erhalt leder eine Wohnunaskarte. Die Kriegsteilnehmer und Kriegsbeschädigten sind zu bevorzugen Eine Eini- ming über den Mietpreis fami durch Die Betnligten erfolgen: kommt eine Einigung nutzt zustande, so setzt die Gemeinde einen an gerne), enen Mitts- pre s fest Auf die Hotels, Gaithöse und Penswnen findet die Verordnung vorerst keme Anwendung Zuwiderhandlungen werben mit Er Geldstrafe bis 100 000 Marl oder mit Gefangiiis bis zu Gröhe Spannung im ülcrcrrat Ein Ultimatum WilsonS? A m ft e r b a m , 9. April. (WTB ) Einer Radiomeldung aus Neuyork zufolge melden alle Reu- yorker Blätter, daß eine Kn,e m der Friedenskonferenz emgetreten sei. Eine an,chnuend migrierte Mitteilung besagt, baß Wilson direkt oder inbirett ein Ultimatum überreicht und erklärt habe, daß er keine Konzessionen mehr f.iachen werde. Die Anforderung des „George Washington" wird als eine endgültige ($1091111® aufgelegt, daß der Präfident sich zuruckzichen wird, w?nn die Konferenz auf einen toten Punkt kommt Die Neuyorler Zeitungen enthalten titel mit folgenden Ueberschristtn: , Wttwn warnt, daß er keine Konzeffionen mehr mackien wird , In elfter Stunde", „Wilson will einen sofortigen Fichen abschließen", Wllfon überreicht den A liie.ten ein Ultim t 'm". Dem , N u ort S.’ciatb 'dü'olge ist in den Beratungen des Viererrate eine s e h r g r 0 ß e S p a n n u n g entstanden. „Au, der ganzen Friedenskonferenz ist man der Anncht, daß man in ein neues kritisches Stadiiim getreten sei. Eine Der verantwortlichsten, mit Wilson gsst-ziier- ten Persönlichkcüen erklärte « würde, n ich t erstaunt sein, wenn die amerikanische Teilnahme an der Friedenskonferenz ein vor-nttges Ende fmve. Der Zustand würde eintreten, wenn me durch Einzelheiten bewirkte Verzögerung des Friedens wat länger an halte. Bonar Law in Pari». München, 9. April. (WTB.) Tie Korrespondenz Hoffmann meldet: Ter Zenlralrtt erließ im Einvernehmen mit b~r bayerischen Bc- amteng'werllchast und dem Verbind des deutlchen Verkehrspersonals Richt i ieu für die Erneuerung des bayerischen Beamtenkor- vers, worin es u. a. heißt: Bon der Abberufung müssen unbedingt Vorgcsetz.e erreich! w,'r- den, die in der Vergangenl>eit sich durch unio- ziales Verhalten ilyred Amtes inmuirbg gezeigt ljaben, ferner alle Be-nnten ohne Umcr- ichied des Ticnligrabcd, die den Kontrolloraanen passive Resistenz entgegensetzen. Alle ^überslüffi^en Beamtenpos^n nx-rb'/n abgeschaff . xen T u ch - tigeu ohne Unlerschied Der Herkunft und Vorbildung Ivird freie Balm gesck)effen. Ten im Dienste bleibeichen Beamten iverden die Pensionsrech.e und Hinterbliebenenbezüge gtMmhrleistet. Alle Be- amtentitel werden abgeschafft. Düsseldorfs. April. (WTB.) Im Laufe des Vormittags kam es zu ernsten Ausschreitungen An mehreren Stellen wurden Heine ?lb» teilungen Regierungstruppeu auf der Stratze Überfällen und gewaltsam entwaffnet. Au dem Hinoen- burgwald unternahmen bewaffnete Zivilisten einen lörmtidxm F-rmerüberfall auf einen Po,ten Regierung struppcn. Es entwickelte sich eine heilige Sckneßerei. Ein Zivilist wurde tot vom Platze getragen. Wie es (heißt, sind jedoch noch mehrere Todesopfer vorgekommen. Schließlich blieben die Regierungstruppcu Herren der Lage Düsseldorf, 9. April. (WTB.) Die Lage des p 0 l i t i s dile n Generalstreiks hat sich insofern verschärft, als auch von den Arbeitern zaistrttcher Betriebe wirtschattlickK: Forderungen gestellt werden, nämlich M i n d e ft 10 h n do n 3,50 Mark fürgelernteund3 Marksür ungelernte Arbeiter. ' Die Angestelltem der städtischen Straßenbahn haben mit 312 gegen 196 Stimmen br- fckstossen, im Ausstand zu bleiben. Auch bie Schner- tx*r= und Kviiftttionsarbeteer und -Arlxntennnen^ sind wegen Lohnfordei-ungen in den Ausstand ge- treten. Auf militärische Anordnung war der private Fernsprechverkehr geltem abend sechs Uhr bis heute vormittag eingestellt. Infolge der Betriebseinstellung in den Gas- und Elettrizitatswerien war die Stgdt (in völliges Dunkel gehüllt. Zn der Nacht gab es keine n^ientlichen Rul-estörungen. Gestern tarn es zu einer Für gen, aber heftigen erfne* üerei vor dem Hohenzdllem-Gymnasium, dem Sitz der Regierii ngstruppen. Ein mit E n t e n t e - L e b e n s m 11 t e l n für Düffeldorf bestimmter Rheindampfcr durfte auf Anordnung der belgiirfjcn Haseiibehörde im Düsseldorfer Hafen nicht (anlegen, sondern mußte an der linken 'Rl-einseite ankern, wo das f^chiff solange unter belgischer Bewachung bleibt, bis die Strcikunruhen Angelegt sind. Ein Befehl d-4 SorDS MLelee „-erbietet den Aufenthalt auf der Straße von 7 Uhr abends biS 5 Uhr früh Tie öffentlichen Lokale muffen um 10 Uhr abends schließen. _ . Gcncralftrctl in Braunschweig. Braunschweig, 9. Beschluß des Akiivnsalissckstff mt tüchtigen, «nbeüechrichm. ar- beitSsarnen inw gen Leinen deutschen Bcttmicnium an ß l che2 Erbe aus der Bergangnchcü Haden. CBdda.e Zus.immung.) Ts ergib' sich Die Frage. wie wir bei einer «chattende i Preis egerung c-ie gerechten W ün cke der Beamten betrieb gen können, ohne in Widcr- spruch mit nuferen Finanzen zu kommen. Tafür gibt eS nur em Heilmittel. Tie Herabsetzung er Zahl der Beamten und Behörden. Auf der ander-n Seite wird es die Sozialisierung mit sich bringen, daß wir die Saht der Beamten erheblich tcrmeb’tn müssen. Ta muß ein offenes Dort grftnxxben werden Auch dem Beamtentum sind Grenzen geiogm, die nicht überschrieen werden können, wenn nicht die Allgemeinheit Schaden lriden soll Arm ter, die nun einmal den freien Berufen überlassen sind, können von dem türfrigQrn Turckscknitt-beamten nicht Übernommen werden Tie Gefahr einer solchen BftrofrnHHTunq droht leider auch auf dem Gebiet der Presse Vir haben im Auswärtigen Amt zwei Poften für den Pressedienst eingesetzt und wir wollen damit mir a('e Berithinrnifw’ gut machen, aber W Nebermob her Presseorgrnisation an her die gegenwärtige Nerwaldtna leidet, must anch obg-chaut werden Derrn aus Neichsmiteln Vravaanndo für eine Partei ae'rieben wird, so mrrb ich das namens der ganzen Negierung als hrrrchmis tadesnstnert be»eich"en Dich ein solcher Mißbrauch netri-ben, so wird dem mit Gntschi-chen- heit entgr"e'''vtTet#,n w^den. Ter Etat enthält eine ^nwisorilche Tvrtfifüfmmg der Mahnahnnm gegen die lkapitalobwanderung nach dem ?l >' sland . denn die Buff ftnbe br sich auf diesem Gebiet gebildet haben, Unb so übel dost noch wirksamer ei-g-eifende Mastnobmen notwendig sind Im Mifelpunkt des Etats fteben die Steuern, die mit einem Gesamtertrag von 7 Milliarden Mark ei"gefetzt sind Es ist aber nicht, wie mir in fortgesetzt »u^benb-n Stei,erforsch'8goblen- ßeuer 295 Millionen, Umsatzsteuer 960 Millionen, Reichsabgabe für Post- und Te(eqriOben» Gebühren 125 Millionen Tie Zündwarensteuer wird dagegen mit 128 Millionen in Wegfall kommen, und bei der Branruwei 'steuer wird ein Wegfall van 134 Millionen errechnet (Wir »die Verzinsung der Anleihen ist eine Summe von über 8 Milliarden eingesetzt. Tic Bersargim.rsgeb'ihrrrisfe infolge dos Kriecw varv 1914 bis 1919 betragmi im Bereich der Vermal- wag des Neichsbeeres für das Reckumngchahr 1919 125 500000 Mark und im Bereich der Marine- wmmltimg 11 462 000, rm Bereich der Sckitz- Smmxm Bertoafhinfl 2 919 000. Zum Ausal ich wn £*ärten ans dem Offiziers-, Maimfchists- tnb Linlerbl i,ch< nen-BersorMrngSgesetz sind 345 Millionen in den Etat eingesetzt Im einzelnen sei noch folgende- bervorge- wben Für den Reichspräsidenten wird ent» prechend tm Beschlüssen des Daiwtaus^chusseS in Gedall van 100 000 Mark rusgeworsen und fc persönlich' intb sack'iche Ausgnl'en 500000 kstark. Ter Etat für d> s RrichSmßlri'rrium fürtxtrt ZmLchÜ für den Präsidenten des Rricksmrnifte- ckons 36 000 Mk. Erhalt und 64 000 Mk. Auf- oanvsgelder. «Uv insgesamt 100000 Mk.. bie- tlben Bc>ügr, die den früheren Reichskanzlern bestanden Die Reichem inister er halten rin Ok- j2t von ,e 30000 Mk. und 14000 Mk. 2Uif- «ndSgelder, fcntne freie Tienskwohnung »svr eine Zuwendung dis zu 20 000 Dtk. Ter bisherige Interfiaa 4iefrrt5r in der Rrich-kanzlei wird auch «eim Reichs"linisterium bcibrbalten. Neu ist die Etefhuw eine- Tioekor- mü einem Ok-balt von 14 000 Tit, aufsteigend bis zu 17 000 Mk uno pnen AZohnungsge d^n'chuft vmr 2100 Mü. rwfür «necfübTt nnrb. haß die VielgestaUiglii: der Belebungen der 'Jhidtfreajcrung zur Presse die Zu- fcmmtiiiaiimig der BEeiteangeLegenbaiai in ein« Mntralen SKtü beim PvSlkdmrlen des Reichs- Ministeriums notwendig UUichen. Tic Reichskanzlei oder, wie es letzt heitz., das Reichsmr:: i icrium erfährt in periont-Irr tzinsich noch ec* 9itQe weiterer -üermehrungen. Tie ZoHi der L>i.sSkräire im Äus- n>änigen Ami ist mit Rückncht auf die Bildung der neuen Sttia:5tocten im Osten vermehrt worden. Für Tinuland, Georgien und ote Ukraine werden Klbfiänotgc diplomatische Bertretungen gefordert. Tie frühere Umerstützmig deutscher Institute im Auslände wird beide halten Für die Unterstützmtg hilfsbcdürs.i^er Rrichsangedöriger im Ausland nnro eine Summe von 1001)00 Mart bewilligt. Zur Bezahlung der wirtschaftlichen R r-ch- rrchten aus dem AuS.«»üe und ihrer Berwertui^ in Ämlicher kJäfe, wie es in Ertg.Mch geschuht, wird eine Summe von 8000 Mark bcnri-lLn. Tas Reichswirtjchaf.samt hat sich damit einverstanden erklärt, datz diese Tätigleit vom Auswärtigen Amt auSgeübt wird. Für Kursverluste bei der Za!i lang von Gehältern an unsere auswar.i^en Millionen sind 2 Mülionen Mark schätzungsweise eingestellt wvrdcu. Derfaffnngcebtnöe Dolsfammer de; hesjijche.l Srdftcaics. 12. Sitzung vom 9. April vormittags Präsident Adelung eroinet um 97« Uhr die Sitzung Tie Tribü en sind fa: leer. Am R?giermigs:isch sird airw send der Stea -mii i er Ul -ich und die Mi tister Öenrich uno Dr. Fulda Tas £>au5 fährt fort in bet Allgemeinen Aus rr che über den Slaats- vcran chlag. Finanzminis er Denrich geht auf die Ausführungen der bisherigen Tebattcredner in etrva folgender W^ise ein: Tie Finanzlage fei gewitz trübe, aber nicht hoffnungslos. Tas Allzuschtvarzmolen ist nicht geeignet, die Zuversicht im Lande zu heben. Herrn Tr. Oiann gegenüber sei zu bemerken, datz bic Aussicht auf den Ei gang der Ausschläge an direkten Steuern uülM in:güniag sei Tic Ciinfu-ävung n f ammen ans der letzten Zeit: ebenso sind die Einnahmcerlrägc aus Lolz sicherg.stellt, da die Versteigerung n bereits vorbei si.td. 1918 s nd an- Qfberft 21 Millionen, die Pr.nttzen als Anteil .veifen‘3 am Defizit der Eisenbärten b ansprucht. Für 1919 wird dieser Zns.chust auf nicht ganz 1 Million geschätzt Auf alle Fälle s icn die Fi- nanzverchälti i se Vessens gü.iftig.r als die in anderen Stau en, insbesondere in Preusten und in Yaixrm. Allerdi gs ist dessen an der Grenze bei veriü.ba en Mittä aug 'a gt, darum müsse man die Zu üTltal ung des Fi a tzmi i trrs in Aus oaben verstehen. Sie sei jcde.'fal s bereinig er als l'ifllter. Weim Heu e die Fonds wrf/ununben s nd und genügende Boi-rö e f hlen. so i t dies ircht zu letzt danau' zurück^uführen. dnst man in den vergangenen fetten Jahren versäumt hat, rechtzeitig Steuern zu erheben. Tas Lob der Ver-rr-g-nhe-l sei darum nur mit Ei> sch-ä tkung bered> ig1. Auf alle Fälle aber lehne die R gierung eine Berant- nortung für den Zu stand her Finanzen und der getarnten Wirt sch» ft ab. Cie habe di' Konkurs- maffe der, al cn Regierung an zu treten. Ter Redner macht Mitteilungen über die Daubolz- und Brenn- Hol-Versorgung und bemerkt dazu da st die von. Abgeordneten Brauer g forderte staatliche Beforstung der sämikicken Waldungen des Landes demnächst zur Turch übrueg kommen werde Dezüg- tick der Etfenbalmen bemerkt der Redner, die fRr» nicrung fehlte das Defizit bestimmt ab lieber die Begründung hierfür wolle er nichts sagen, dost dies Gegenstand eines Rechtsgntach ens sei, aber er sribst halv weder schrif lick noch mündlich in Berlin einen Zw i ef K er die Stellu gnahme der l-e s-'ckni Regierung g-ta'fm. Eine Aenderung in der Eisen- bLhnv-»litik sei zu emarfen durch den Uebcrgrtg der Ei'enbalr'en auf das Reich, der durch eine Aen- de-ung in den Bestimmung-n der N ich:v-r'a s ing beschleunigt werden soll. Lassen ist mit I iesem Nebergang einverstanden, lehnt es aber ab. dast die Abfindung aus der Grundlage des gearn» wärtigen EifenbahnvertrageS mit Pneusten erfolg« Auch darüber habe er der Reichsrenierung und namentlich der preiistifchen Re-'v'runq fe nen Zwei- fei gelassen. Die Regierung könne nicht .ef en Wit einer 4prozentigen Rente in die ReickSgern in- fd»ft übergehe. Bei dieser Frage und bei k>ern vorhandenen Defizit zeigt sich am deutlichsten die iWibHdte Wirkung deS Geineinschaftsrkrtrags ES fei nicht richtig, dast alle anderen Finanzminister Wegner der Revision deS Vertrags gewesen seien. Ties gelte namentlich von dem Minister Gnauth Ta6 wir keinen Einftah auf den Betreb und die Finanzgestaltung haben, daS beklagen wir gerade Und wenn wir in dem entstellenden Streit die Folgen dicst's Zustandes durch Anteilnahme an Dem Defizit tragen, dann fällt da- auf diejenigen zurück, die einen derartigen Vertrag abgeschlossen hoben. Die Steuerpolitik des Landes bestimmt sich nach der des Reiches. Solange das Reick bin Programm aufstellt, da-, den Einzelftaaten ein klares Vild gebe, könne kein Stait ein Finanzproaramm ausstellen, verr Ahg. .Brauer setzt den Finanz- minifter in Gegensatz zur Acusterung d^-s frühe en Abgeordneten $>enrid>. An und für sich sei eine ylenderung in der Anfdwuung mit Rücksicht auf die stark geänderten Verhältnisse keine Schande, aber tatsächlich sei der grundsätzliche Dtandw'nkl tm wesentlichen der gleiche wie früher Die Bedenken des Abg. Pagen ftecher gegen das kapital- ertragsgesetz seien iwrerhtsertigt. Es werde enoo- gcit, in welcher Weise dagegen S'ellnng zu nehmen ki. Bei den Au-gaben werde bemängelt, dast die Regierung es an Sparsamkeit fehlen lasse unter wiederbolcem Hinweis aus die groste Zahl der Re- gierungsämter. Dabei sei den fftitifern genau le fannt, dast einzelne die'er Aemter schin unter der alten Regierung geplant waorn. Dazu bringt die neue Zeit neue große Ausgaben, die weitere Rad» forherungen zur Folge haben werden Wenn In der heutigen Zeit Parteien die Verantwortung für bie Regierung übernehmen, so könnten sie diese Verantwortung nur tragen, wenn sie Vertrauensmänner in der Regierung hätten, da- erkläre alles. Selbst wenn da- etwas mehr koste, falle es nicht in- Gewicht gegenüber dem Schaden, der entstehe, wenn eine aktion-fähige Regierung nicht vorhanden wäre. Gewiß müsse tm einzelnen gespart werden, aber in der tetzigen Ztzt gdtt eS in erster Linie die Menschen vor Rot zu schützen, herum die An» sorderunq neuer Stellen, die Sie Währung von Teuerungszulagen usw. Der Redner bedmwrt, daß Tr Osann offenbar gegen die Vermehrung von Anstellungen sei Die vom Ahg Sani verlangten nriu-n 0« rund ätze für den Staat- ienst firn in Vorbereitung, durch Ausstellung neuer Anstellung-- grundsätze, durch Revision Der BefoldunaSoidmma und der Prü'ung-oorschriftrn Tas Zsel fei je- bem Tüchtigen, her vorioart- strebt. Dee Hindernisse au- dem Deg zu räumen, der Ausbeulung an fjdftiraftrn im besten Älter ein Ende zu macken, ein anstänbigcs Existenzminimum zu gewähre.c unD die JllaiienunteridjieDe auf bad geringste Maß zurückzuschrauben. 3" Bezug auf die Siedelnngs- und Wob- nungspolitlk teilte Der Redner mit. daß das Sieb' lungsaesctz im Entwurf fertig sei und in den nächsten lagen Dorgeiegt werde Es sieht neben einem Borlau sreckt das Staates ein EmeignungS- recht und ein ZwangSpachtrech: gegenüber ibei- kommislarisdiem Besitz vor. Tie Grundlage ist lofortige lleberroeilung von Laiw )m weiteren wird ein Gesetz über die FamilienfiDeilommijie oorgelegt werden, und es ist ein Griey über die Berernleitlickung der Da:divirticha l in Vorbereitung. Für Die Wohnuiigssürwrie sind Geieyent- roürie fcrtiggeftellt und Die Becei iiung Des Staates an Den Anbaulosten mti> an Bürg!chatten für zwei stellige üypotbeken ins Auge gefaßt Andere Maßnahmen find m Aussicht genommen. Trotz oei Schwere der Finauzirage liege die öauptforge dock in Den polttuchen Fragen Es gelte Ruhe, CrD- nung und Arbeit zu schassen Tem solle die Schaiiung einer Ber assung süc dar Reick Dienen. Auck die hessische Ber>a iung werde in Bälde zur Vorlage lammen Db es Den Regierungen gelingt, feste und sichere Verhältnisse zu schauen, hangt nicht nut von Den Terroristen van links, sondern auch von Dem Verhallen anderer Bott-kreise. Tarum sei eine Kri.ik in Den b utigen Tagen, so notwendig und richtig sie an sich fein mag. Doppelt vorsichtig zu beurteilen, je nach Sinn unD Zweck. ~ In ruhigen Zeiten trägt der Staat keinen Schaden davon, wenn die Ovvontion ci.ie Regie- rung unmöglich zu machen sucht, da sie selbst dann die Berpslichtung bat. Die Regierung zu bilden. Kann und will das Die heutige Opposition? Niemand wird diese Frage briajen ivollen Es Dari nicht vergessen werden, noch haben wir kein sestes Staatsgebilde, es ist allenfalls in Bildung be- fltiifen. Es hat keine Machtmittel, feile Skütze ist lediglick^da; Bcrtrauen des Volkes Ge ährvet wird dieses Staatsgebilde von links durch dir Gewalt, von rechts, wenn bas Pertraucn Hiitrrgra.en wird. Tic Wirkung ist die gleiche Man sage nicht, diese Wirkung sei nicht beabsichtigt. Es sei geradezu beltibigend für Politiker wie Tr Oann, wenn man ihnen unterstelle, daß sie lediglich aus agitatorischen Gründen diese Art der Politik in das Land tragen. Die Herren kennen die Folgen und wollen sie. Sie haben ein Interesse daran, daß eine demokratische Regierung mit so.ia isttschrm Einschlag sich nicht im Lande befestigt, sonst haben sie für ihre Politik nichts mehr zu hoffen. Da um der Ansturm, selbst aus die Gefahr einer zwei len Umwälzung hin, in Der Hoffnung, baß dann Platz werde iür den geioünsckten starken Mann mit einer anderen Politik als den Idealen der Demokratie. Redner glaubt auf diese Art des politischen Kampses und ihre unvermeidlickren Folgen aufmerksam machen zu musst n Zedensalls sei diese nickt geeignet, das von anderer Seite geforderte Gemeiuschastsgcsühl zu stärken. Abg. Bauer (Soz.) bespricht die schwierige wirtschastliche Lage. Die U. S. P. entierut sich immer mehr vom Erfurter Programm Wir lehnen das Rätesystem ab. für das in unserem Lande mit dem freiesten Wahlrecht der Welk kein Platz ist. Die Verbreiter der radikalen Ideen sind Leute, bic vom Sozialismus so wenig verstehen wie die Kuh von der Muskatnuß, wie z. B. der Hauptmann v. Beerfelde. Der Redner übt Kricik an her übersichtlichen Aufstellung des Voranschag- und bittet die Regierung um Auskunst über die Frage der Geltung bet Schuloerordnungen im besetzen Gebiet. Er nennt die privaten Handelsschulen einen dunklen Punkt und fordert die weibliche Fortbildungsschule Der Redner spricht einer träft.g n Erblh n i der Vermögenssteuer doS Werl, dagegen sollen Die inoiretten Steuern, vor allem das in Hessen blühende Stempel wesen, abgelaul werden. Die Fahrradsteuer muß abgeschafft wercen. Audi der Titelsucht Der Beamten muß entgegengearbeitet werden. Die Milchversorgung muß Sack e des Staates und der Gemeinden werben. Darf nidn Privalsackc bleiben. Ter Redner befürwortet ein enges Zusammenarbeiten der städtischen Konsum- Vereine und ländlichen Genossenschaften. (Es tritt eine Pause ein.) Rach der Pause heilt Ministerpräsident Ulrich mit, daß heute im Kneife Bensheim die Landwirte gegen den Biehhandelsoerband mit der Biehlicserung streikten. Ich muß öffentlich erklären, daß niemand weiß, waS daraus entstehen kann da die Stimmung der Arbeiterschaft sehr erbittert ist. 8bg. Dr. Schmitt (Ztr.) erhebt einen Einspruch gegen bk Darstellung der Äbgg. Dr. Osann und Brav r über die 9>erm h nmg her Rrg enrngt- ftellen. Die Teilung des Ministerium- des Innern war schon von der alten Kammer beschlossen. Ter Redner gibt einen geschickt.ichen Rückblick über die Beteüigung der bürgerlichen Parteien an her Re- aicrung. (3u den Sozialdemokraten gewendet»: Sie haben feil Jahren gegen die Vergervaltigung der Eltern in der Frage der DissüienDenkinder burck den ObrigkeitSstoat erbittert angekämpst unb ich habe Sic unterstützt. Unb jetzt wollen Sie ben- selben Gewissenszwang und dieselbe Tyrannei gegen die Eltern auoübcn, die ihre Kinder in die Konfessionsschule schicken wollen? Eine Regierungsvorlage, die die Verwirklichung dieser Sätze bringen würde, würde das Zentrum zum Verlassen der Regierungsmehrheit zwingen Ist das Dreiheit? Wir Haden uns mit Der sinanziellen 5 ite der Frage Der Trennung von Staat unb Kirche ausgrivrochen. ES ist eine neue Praxis die der Würde deS Hauses nicht entsprich!, daß wir Vorgänge aus der Wahlagitation in die De balle des Hauses ziehen und nicht im Hause anwesende Personen ohne vorhergehende Benackrich- tigung angreifen — Unser Hessenland für sich ist z u klein Wir wollen uns darüber klar sein, daß die Interessen Hriens und Darmstadt- nickt identisch sind Ein Groß-Hessen nach dem Bor'ckckag Preuß, wo wir nur ein An bangfel über t^rni Rdein bilben sollten, lehnen wir ab Wir wollen unter allen Umständen mit bei Pfalz unb Rheingau Mfammeu Äber wir müssen un- hüten baß uns Frankfurt a 14 Hauptstadt aufgedrängt wird Wir in Rhein- brnen lehnen eS ab. Auch in Starkenburg und im Rheingau. (Zuruf: Auck in Ober Hessen! Einmütige Zustimmung im Laufe.) — vir billigen die Maßnahmen RoSke» Hätte er nur früher freie Land gehabt, bä trn bie Mer.rkritösozjaÜsten nur. nicht so lange Räch'ickn mit der U S. P gehabt wäre nickt so viel Mißtrauen i;n Volle entstanden Ick habe nur den einen Wunsch, daß RoskcS Be- mübungtn vo.len Erfolg haben möchten Der Redner oerlkst ein Bekenntnis des vreußischen Kul- lusmiuisters Länilch über Äcwissensfrcibeii, dem er sich voll «schlich,-. Schluß der Sitzung 12 Uhr. Nächste Sttzir, nachmittags 4 Uhr. - - 1 ------L, Aus Start und Land. Gießen, 11. Aprri 1919. Ter russische V»lsche»i»mu». Im Saale des „Großherzvg von Helfen" spse^ gestern abend Herr Tr. SchIarb, Pri Ldoze: an der techn. Hochs. » ile Pe^rsburg. auf Arv t mh eigenen Beobachtungen, die faä dis in :t ©egempart reichten, über das Thema: „Dcs russische Bolschewi-mu 4". Bei den <•-. schickllicken Boraussetzungca wies der Redner z.- nächsc auf bie Partei der SalRfneibei: bt’i. a während der inniien Hälk e des vergangenen Jade- hunderts das russische Volk in rafilokr A.bnt für den Umsturz zu gewinnen wußte, so tij 1905, als Rußland im Mampf gegen Japan unta>btr 1914 ■ä neuer Boiksaufstand, als durch den Ausbruch M Weltkrieges di aihwmeine Aufmerksamkeit jiij den Weuen abgetenh wurde Bestechtichkeü der Beamten, Bergeuv.ing de- Ra ionalgutes ließe, bald die anfa. g. tche Örgi tu« er falle*, füe- ien zum Sturz des alten Rrgi nes, und auch ocr Jubel über tne g wonnene Freiheit ha ve bei dcn ailzulang geknechie.en Volke keinen Bcsmnd: un Lande wie an Der Froitt nahm bie Zerrüttmia ihren Lauf. Tie Stätrrvgirrung brach e dann rach au Iren bin den Frieden, nturnr aber im Innrra den Bürgerkrieg entfachen. Tenn Bottcheniswut ist, wie der Vortragende schan betontt, Bürger- krieg. Tie gescknTnrren ErnHeldci en in Der ruifi- schm Sozialiiierung, sowie das Vorgehen der^Bo- schewiften bei der lenwfretiiierung wn Schuh und Wissenschasl moch en manchem unfaßbar n« scheinen, intb auch Loer b;e En: stelmng 6n HungerSiwt gab der Redner inserrssa.cte Einblick Ats Ziel der Bolschenn ’jm stellte er ihr ©cftxrxn lnn, den Gedanven brr Wrttrevoluiivn in dw westlichen Länd» ni zu txrbnüen; mü wacher Ruck stchlstosigkrü sie ihre Propot^rndu betrieben, et- belle u a. aus dem Abbruch der Beziehlmgrir am scheu der Räteregirrung und der Schuxiz Zu« töchluß entwarf Herr Tr Schtacb nach erge« M-adxiuung ein Bi.d vom bruüicn Pe.ersburg Besonders die Klasse der 3ruellilxntnt habe »a# säg iche Leiden ausgestanden und noch durchs- wachen: durch Zwmigsarbeil oder von brr N« um Den LebcnSumrrdaU glridxn sei die Bouc- geoisie, auf Deren Ausrodung man es nbgeseoei : a e, M den erniedrige.-d cu tkmd> irt ru v i- uridtr. Ter Do (dicivwinu3 stelle die E, t < fvelung der lierisch'ien Leioensdutflen im Rtrnschcn Dar, und die erid;niitrnbe SibLicrunflj der ivriib nt Grausamkeiten Uana in der eiirdringli.hen l'-iufr- nung aus, der G,fayr des Bvltchriviomuo nutzt Q!nd> lültig gegenüberzastehen oder sie zu unui- Leben-mUtel. ** Crh-hu ng des B rotpreiseS. Infolge der Erhöhung der Löhne, des P rri et für Brennmaterial und der allgcmeinen Teuerung war eine Erhöhung des Brolpreises auch in der Stabt Gießen nicht zu umgehen. Derselbe beträgt nunmehr 25 Psennja sich das Pfund Brot. Die Preise der anderen Back waren sind unverändert. * Ausgabe von Buttermilch. Am Donnerstag, Freitag und Samstag gelangt in den DerkaussstelliN der Firma Gebrüder Grieb Buttermilch zur Verteilung. Tie Abgabe geschieht gegen Vorlage bet Lrbens- nnitelkartc und Abgabe des Bezugsabfchntt- tes Nr. 15. Die Art der Belieferung ist au - dem An,eiLeitteil zu er eben. * Freibank Jrri:ag den 11. April 191) ioerben von 12—4 Uhr Die Nummern 2451 btj 2650 belickrt. • ** A m tliche Personalnachrichten. Ernannt wurden am 3. April 1919 tei Ergänzungsrichtcr Direktor August .Heineich Becker in Worms zum Handelsrichter aid Der Fabrikant Walter 19 ed in WvrmS zu« Ergänzungsrichtir bei her Kammer für Handelssachen in Worms, l»eide für die Zeit bi» zum 31. Dezember 1921 — Durch Entscklie- stung des Hessischen Landesamts für bai Bildungswesen wurde der Lehramtsreserendar Dc. Otto Maser -u Darmstadt zum Lelm amtsassessor ernannt. — Erledigt ist eine Letz« rmnfteHe an der katholischen Volksschule z« Herbstein, Kreis Lauterbach — Die Au»- id>7( ibung einer Lehrerstelle für Herbstein bv rnbt auf einem Irrtum — In den Ruhestand versetzt wurden am 4. April die Oberlehrer an der Real- und LandwirtschastSschu e zu Groß- Umstadt, Professoren Tr Georg Coll* bardt und Rudolf Drehwald, aus ibr Nachsuchcn unter Anerkennung ihrer dem Staate geleisteten Dienste vom 16. Aprü 1919 ab. -Po st verkehr nach dem Elsaß und nam Ungarn. Rach Elsaß Lothringen und bm im Brückenkopfgebiet von Kehl gee jri e:i Olten sind oon Kbt ab auch Postkarten mn Familien« « 5, ten zulässig. Die Posckarten müssen ii lateimi(fcrr edirtil o:|<6rieben fein und Die volle und Deutliche Angabe des AöienderS tragen fc» ÜTubte tipradm linb: Deutsch ooer Franzö isch - 'Jiadj Ungar „sind cinftroeikn nur gnvöhnlichr r n Sarenprobau Zeitungen, g- wuh*« Vtdx und 'injeidirtebene PoMaclen unö Poitm»- im ^ürtclbctrit'F biS zu 100 Ihoeen dinHbürBlid) zügelas>en. Dagegen können P-ü- Pa.t:e ohne und mü Werde nach lli^int «r nmt) Den anbe nidx naä) Budapest zur Postbeförberung enycnvmnwa nrrben. Sarmriniubr ist an eine E nkaufs- berotihflung des ungarischen Finaniminiftrri pf» buniien. Die entweder vom Absender der Postkarte brBuhvnen ober vom Empfänger bei der Verzollung vorzuzeigen iü. -GeiellschaftLiebig-Museum. 'vonntag den 13. April, oorm. 11 Uhr, wird Gchermerat Prof. Tr. Elbs in der 3. Volks« Vorlesung einen Erverimental-Dortrag ükr -die Chemie bes Braunsteins^ halten. , . ” Drd>e fteruerein. In letzter Stunde bl nohmal> au' des Kon -erl de-Lrchester- verein- l>a e axnD 8 Ubr im Ei st rniehd vä Ella Lyner vom Orernhau; ti Fronkhett (1?«* als ®ei bingenzejn. Ter »arnt>-rr*if fnibrt in der Mutt.alienhkurdliuw vvn Busch an Knch^npla» flau sn dir -es nt^jcw uvmKjrii t>.t> £ teititfidue) W*n to, der Dtrubrci 'glichen te nuijmud nut! sie zu ltiuo- W Bei yfc»l ä&iK Sx .NI SS ti» SS, Ä.t . «W: h, ? Sttrütturdl fr« tarn ra LjltaSl «Jhtavtjnm E-dürze-, ' m der tuifi, «ehendertz-j. 3 ton Lchu) uMbar et. ®lMjung dn ante tiinbli* dir Veslvbvi uiwn in bn lveicherM deMrben, «, ^ve^chim^ *ti» M idrn habe iu> otpreise^ des Preise; meinen Tew »tmrises and mgehen. Tei- sennia fÜT fnbmnM 'ttrmtfd. amitag A- Ät- xvdw'h i drx Wti» ezugsüM!- jerung ifttf 11, April it- mcm 2451)6 xinachrl-' [pril 1919 ki ngnft »cmiÄ leUridjier und i Worms zum imei für S°x r die Zeil btt urch entfällt’ s für das Bil' imlsresekendak ad! zum Lew iqt ist eint W Volksschule zu __ Dic Aus- it Herbstein w den Ruhestand Lberlehrer m chu.c zuGrch scorg Voll- alb, ül a ihrer k® M 16- SIN h ingen uni W faxten ®üs^j° itungeN' ten nnö VJ* zu 100 fj? •J&l tgs n eme r s fff**’ ii» '&>rtrM il ‘Ä •HMHHWHtHeHMMtHMMi i rlufvuf I z.Kint!'itt i:> d.ArcikmS 'HtjstN'Nlißli^ LoS 1 Geschäft LoS Frankfurt “*hv 4522D Forttwartei I, ll und 26 22 Stämme 3. »L LoS Kl. Kl. 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Durch«.) Durch«. > Durch m.» (40-49 (30-39 (25-29 m. Ztm. Ztm. Ztm. — 20.6-1 Fmn., 37 Stämme 4. - 26.4S 7^)1 in., 1 Stamm 5. = 0,33 u-itin. wn Llüib-Nutzsoft dri her Stadt ßitjjfn. A„S den Waldungen der Stadt Gtehen soll das nachnelrend rer^eilmeie auiacarbcueie Laub-Nutz- Holz im Submifsionsmeg verkauft werden-. I, Eichen- und Buchenstammabschnitte: mit der UranfTi>Tnitff fctwS Schfwspiett Der (E11 ö f e r", /intr itxxrf hmtmfnemtbai Be'. andlui g des MessiusProblems im Mchmen eines Farn.liensrhülsols, im Berner ©tabtt bratet eine tierg benbe 'lüftim?. obtwbl aus f'.anzöstfut wurde, das Tl-caler zum cdxxuplab Polittscher Tcmonsttatioi.en zu madxn. 21 7 (^»chemtämme 3. Kl. <40—49 8t«. Durch«.) 2> 16 Eicheustäinme 4. Kl. (30—39 Ztm. Durch n.) 23 7 (f-1eben»tonline 5. Kl. (25—29 Ztm. Durchm.» Bet r.': wie oben. Die Hessische LaiidtS-G^msiststelle, BerwültunflS- y Abteilung an die Bürgern eistereien der Landgemeinden des Kreises. Unter Hinweis auf vorstehende Be^irnNrrrch- tntg empfehlen wir Ihnen, diese in Ihren Gemeinden ortsüblich bekanntz-ilmachen. Mainz, den 5. April 1919. Ter Vorsitzende: ferner, RegierungSrat. v. Schmoller, Major und NeatmcmS-Rommaudeur. Auf jeden Dezugsabschnitt entfällt '/.Liter Buttermilch. Giehen, den 9. April 1919. 45508 Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). 2litfruf ptm Lintvitt n die Freiwilligen-M.-G -Eskadron u. Rciter- ESkadronS v. Mogner u Loebbecke des Gardc Dragoner-Regiments Nr. 23 in Laubach. Die M.-G. Esk. stellt ausgebildete M.»G- Schüyen, Fahrer und Handwerker ein, die Reiter -EskadronS Kavalleristen und Mannschaften berittener Truppen. Gebühr«isse: Monat! mindestens 30 Mk., tägliche Zulage von 5 Mk Wie nötig uns daS Vaterland braucht, ist aus den erlassenen Aufrufen bekannt. Das Holz der l.'t>is"i. Klasse ist »um Teil Schnittholz. [ ^r(en, und Pappelstammabschuitte: a) Forstwartcil (Förster Brück-Rödgen». Los 24 3 (Lrlenstämme 3. Kl. (40—49 Ztm. Durch«.) 26 EUemIäütme 4. Kl. (30-39 Ztm. Durch«., 18 Erleustämme 5. Kl. (25—29 Ztm. Durch«.> 17 ErlenstämmeLKL (unter LoZttn. Durch«.) „ 25 2 Pavvc stämme 2. Kl. <7,0—59 Ztm Durch«.) 2 1 aopclitäinme3. Kl. (40— 49 Ztm. Durch«.) 1 Emöpe'lstarmn 4. Kl. (30-39 Ztm. Durch«.) <= 0,86 Fft.lt. Hl. Etchen.Schweaeuholz: 1 Eichenhain« 2. Kl. (50—59 Ztm. Durch«.) 40 Eichenstännne 3. Kl. (10-49 Ztm. Durch«.) 40,95 Fitm.. ___ , , 3 Eiche«,ämme 3. Kl. (40-49 Ztm. Durch«-) 61 Eichcnitänime 4. Kl. (30—39 Ztm. Durch«.) 11 Eichenstännne 4. Kl. (30—39 Ztm. Durchm ) 2 Gicjenftämmc 5. ÄL (25—29 Ztm. Durchm.) 1 Bilchen'iamm 2. Kl. (50—59 Ztm. Durch«.) 2 Bu cnitomme 3. Kl. (40—49 Ztm. Durchm.) 1 Buchenüamm 4. Kl. 00—39 Ztm. Durchm.) -- 0,45 Fstm. »»Forktwartcill (Forst«. Arft-ForsthausHochwart). H i Eichemlannn 2. Kl. (50-59 Ztm. Durchnt.» B) Forstwartei I (Förster Brück-Rödgen). 14 Eicheustämlne 2. SIL (50—59 Ztm. Durch«, 12 2 Eicheintämme 3. KL (40—49 Ztm. Durch«.) 13 6 (Hchcmtäiu'me 4. KL (30—39 Ztm. Durch«.) 14 2? Sdjcnitätume 5. KL (25—29 Ztm. Durch«.) 15 14 Eichemtämme 6. KL (unter 25 Ztm. Durchm.) 16 FÄcnfta«« 2. KL (50-59 Ztm Durchm.) 17 3 Biicben ainme 3. KL (40—49 Ztm. Durch«.) 18 5 Buchenü'ämme 4- KL (30-39 Ztm. Durch«.) - 3,26 Fstiu. 8) Sorttwartei IU (Forstwart Geisel-Mehen). Lsg 19 2 (Sidjenitnmme 1. KL (über 60 Ztm. Durchm.) „ 20 3 (£M)cnltäntine 2. KL (50- 59 Atm. Durchm.) Wl Ihr ta"'' Dann blelbt zu Hauke hinter« Cfcn boefea! Wollt Ihr Ruhe, Urdnnng, inneren Frieden? Daun kommt zu unS und helft und bald! T Freikorps Hülsen Friedberg t. H., im Schlaft,' Fulda, PeterStor 2; Liege«, Wtrtschast Schneck a. d. Stegdrücke; (Otcnen, Piiilzer HoL «lwhv Ausweis für M'litär'ahrkar e anfordern. Dedingiingen wie bei allen Regieruugstrupven. Ausgabe von Buttermilch. Am Donncr'statl, Freitag und Samotag gelangt In den Verkaufsstellen der Firma Gebrüder Grieb Buttermilch zur Verteilung. Die Abgabe geschieht gegen Vorlage der neuen Lebensmittelkarte und Abgabe des Dezugsabichnittes Rr. 15. Beliefert werden die Lebensmittelkarten, die in der linken oberen (Edie die Nummern 4, 5, 6, 18, 19, 20, 42, 43, 44 tragen. Die Ausgabe geschieht wie nachstehend^________ ICircbc und Schule. Offener Brief deö Herrn Dr. Strecker an den Reichspräsidenten. Der Präsident des Hess. LmtdeSamts für das Bildungswesen, Dr. Reiny. Strecker, bittet m einem offenen Bries den Reickisprälidenten, eine Neichsschul - und E r z t e h u n g S!o n s e - renz ein^ubcrufen. Es heißt in dem offenen Briese n a,: , , , L .... Vergessen wir bei der bevorstehenden tozia.tm- schen Neuordnung der Diltge die sozia iiierung unserer geistigen Reichtümer nicht! ^chanen wir eine Erziehung, die den kommenden Ge)chlechteni, die jedem einzelnen Kinde unseres Volles, irrten ungehinderten Zutritt zu dem Schönsten und Besten öfmel, was bcutidjcr Geist in vergangenen Fahr- hnnderten wie in der G.'gemvart hcrvorgcbracht Ijat Sie, Herr Präsident, Sie können helfen. Sie können die entscheidende Anregung geben. Sie können die LVitlluZministerien der Bundesstaaten, Sie können die Vertreter der rvi))cii|d)aitltaun Pädagoail an unseren Öochichu'.en, Sie können die ^rvoiragenden Schulmänner und die Führer pa- baoogiidxr Bereinigungen aller Art zu der von allen Seiten begehrten Reichs) chul- tnib Er- Betr: Verkehr mit Brvtgetveide und Mehl. Auf Grund des Gesetzes betr, Höchstpretlc vvm . August 1914 wird unter teiroeifcr Aufhebung xt Bekanntmachung vom 14. August 1^18 der Höchstpreis für 1 Pfund Brot aus 25 Pf. fest- gesevt. Tie Preise für die anderen Backwrren jleiben bestehen. .,,1D Gießen, den 9. Aprtl 1919. 4551B Der Oberbürgermeister. J.B.: Kren zien. Die Slaminabsckmilte sind mir der Rinde gemessen und zu« Teil.an die Wege seruckt. Borberige Benchtigung de- Holzes wird emPTttl3e,äebot geht aus den Festmeter und ist Mr jedes Voe besonders anzuaeben. Gegen onere chende Sicherheit wird ZahlungS- hrifl bis 15 November 1919 gewährt. Angeboie find verschlossen und mit der Aiisschriii -DubnnssionShol .vertaiii" b'S ipatetteuS lMontag. den 14. Slvril 19L-, vormitt.igS 11 Ubr, an den Cberbürßerinciiier der Stabt Gieften einziiretchen. mo'elbit mn die angegebene Zeit die Eröstnung der «nnebote in Anwesenheit etwa erschienener Bieter eriolat. 41978 Wegen vorheriger Besichtigung deS Holzes wende «an sich an die betrfffrnbcn öorftroarte Nähere Auskunft erteilt auch Oberförsterei Gtefteu. (Steben, den 3L Mär» 1919. Der Lberbürgermeiitcr. B- EmmelluS. ^cutnantü, ilältrofftiHt Hüll MMsAst'« der Feld- und Futzartillerie, sowie Äa» valleristen, relephonisten u. Handwerker stellt noch ein Garde -Re;.-§e!d - Art. - Regt. (Horöoft- chutz)potsdam,Uajerne3.Sarde-U!ane«. Bedingungen töie üblich, außerdem bei Ueberschreiten der Landesgrenze 4 Mart Tageszula-re. Auch gv. CiRxicre und llmerosnziere der Feld- nrttlletie werden als Ausbildungsve>sonal gesucht für das Ersatz-Devot mit mobiler Löhnung, B«r° vstegung und 5 Mark Tagec-znlaye. r'iach Einsenden der Miltar-Paotere wird Fahrtausweis /.ugeschickt. Anlnnelbuernütuno erfolgt nach Einstellung beim TruvpetueiL Angehörige der Natiirichtentmppe! Fernsprecher, Funker, Blinker, Fahrer usw. aller Tienitnrnbe, meldet Euch zur Etnnellung in die Freiwilligen-Nachrichten-Formationen für Grenz- und Hetmatschutz unter den bekannten Bedingungen. Jeder Aniehörtge der Aachnchtentruope wisse, daft er dringend gebraucht wird, um de« Baier- lande in ferner gröftien Not zu helfen. 3543D Meldet Euch sofort bei der Wcrbestclle für Nachrichtentruppen bet« Gen.-Kdo. 18. «-tt. in Bad-Rauhei». Berbinrnngdosfizier d. Rachrichteutrupp« und bei den Nebenwerbestellen für Nach- richtentruppenbeimNachrichten-Bataill-n Nr. 18 in Gienen. Alles Nähere ist auf den Werbestellen zu erfahren. Behördliche Anzeigen. Betr.: Den VerSehr mit 9hmfclrübat. Betari rrtmachrmH» Dir briiißeit hiermit zur öffeittluhen Kemrt- nis, dast der ErzenacrHöchstpreis ^r Runkelrüben z unb bis auf wei.eres 3 Mk., der Großhandelspreis 3,50 Mk. beträgt. Ueberschreituugcn vorstehender vochstm^fe werden nach Der Bundesratsverorvmrng vom 8 Mai v. Is gegen Prcislveibcrei (ReichsgeieO- blfltt Seite 395) mit Gefängnis und mit Geldstrafe bis zu 200000 Mk. oder mit eurer dreier Strafen beftiift. 45=2B Mainz, den o. Aprrl 1919. Hefsifche Landes. Grmüfesicve, Berwaltuugs. 9lbtüiluni. T«r Borsitzi-nde: Werner, Regierung^rar. tzesfischer Sarde-Vragoner-Regiment 25, Laubach «vbcrheffen). mn (Bebr. Grieb, Der- kaufsst. Schanzenstr. „ Lindenplatz „ Bismarckstr. „ Schanzenstr. N Lndenplutz „ Bismarckstr. „ Schanzenstr. „ Lindenplatz w Bismarckstr. Holzverfteigerung. Freitag den 11. April 1919 nachmittag» 1 Uhr soll im Distrikt jungenmarfc folgendes Holz versteigert werden: 11 Lichenstämme HI. Klaffe = 11,12 Fst«. 37 „ IV. . = 31,25 w 5 , V. , - 1,91 , Zusammenlmnft am Viadukt bei der LLusbach. Lang-Göns, den 9. April 1919. 4532 Hessische Bürgermeisterei Lang-Göns. Rompf. BtnrtenBure und Nhelnheffen. rm. Darmstad t, 9. April Die Einrichtung eines Bürge r-S icherhettsdienstes miti e in einer durch Pvl.zcidireklor Tr. Reirthart aui das Rathaus cüibeiu enat Versammlung besprochen. Rach ti. g.l.cnber Drsprestung wurde beschlossen, einen Aus^ui zu erlassen, durch ben ine Bü.gcrschaft zur Bet. il gmng ristiuel.er Max Beer erzie.te ziehung-konserenr alsbald emladen. In Detn«r. dellen Geist jedem Deutschen bethg ift mrd ru dem schon die Nationalversammlung mit bamiBter kehr von den Irrwegen der letzten Ighrzchnte Zuslucht suchte, würde mich für eine folche um die Ideale der neuen deutschen Zukunft rutgenv^. Versammlung die rechte Stätte fein. Da nmrde sich aus eingehender Berarung der sachverftan digsten und ciirigften Volkserzieher Tür btc bunbe.♦ Itaatlidx Bildungspolitik die n«eitpoll|te ergeben. Da mürben solche Schul frag en, hie uw ohne einlstitlichcs Vorgehen im gmizon lsteisye geregelt werden können, die nditigitcn Grund)atze am siclierstcn zu finden sein. Die deutich.' Em lvitsschnle, die Beteiligung der Eltern an den Er ziehungsfragen, die Entlastung der Schüler unter gleichzeitiger Steigerung der Leistungen durch Dahlsreihcit in den oberen Klaisen, die Lehren lstldung. die Neuordnung des Berechligungswcjens, die Ausstellung neuer Lehrpläne,, die Frage der Privat- und Auslandsschulen, die Stellung dec Schularten zueinander, die gegenseitige Anerkew nung der Schulzeugnisse, der Stomp) gegen die verderbliche Alkohol- und Nikotinl.euche der >mgrnd, die Modernisierung unserer Hochichulen, der ernsthafte Ausbau der freien Volksbildungsarbeit cm den Erwachsenen, der Kampf gegen die sittlich verheerenden .Wirkungen der Ktnos und der Schuitdltteratur, die «chassung einer RerchSfchitl- kornmifsion und so vieles andere mehr mutzten mützten die Gegenstände der Beratung fein. Und an die erste Reick-sschulkonferenz müßten sich kunsttg regelmäßig weitere anfchliesten. So mußten rott zu einer sachverständigen Beratung des Volkes neben dem Pa. lammt kommen). (suckr znm Neqiineut Frankfurt! Ihr altenNeistmentSkameraden, es gilt die Ehre des RegiinenlS. Frouifoldaten aller Waffen, wohlan, zeigt, daft Obv noch Liebe Aiun Vaterland, Sinn für Mannesz»,chl und Ordnung Hadi. Stellt Euch de« fchwergepruf- ten Vaterland zur Beringung. Tretet ein in die Reihen unserer FieiwliUgenbatterien. Bedinaunaen. Verpflichtung auf 6 Monate, einfchlleftlich einer Vroved enitzeit von 4 Wochen, Kündigung inne. halb der Prubedienüzeit von feiten des Truvpen eils bei Unaeeigne-üeit, Kündigung für die.VTciiul'.liaen innerhalb der erneu 14 Tage des letzten Monats möglich, llnbe- dingte Untere.bnnng un er die Rcaternna und die einaefetzten Vorgefetzten. Anerkennung der bisherigen Miliiärgerichte soweit fic nicht durch die neue Negierung ab rändert. Löhnung nach Dienstgraden monatlich mindenens 3u Mark. TageSzulaae 5 Mark. Vcrpflegnng, Unterkunft, Bekleidung frei. Familicnzadlungen wie bisher. Meldet ^urb bald In Schlachtern beim Regiment. Lagt Euch Fahrtauötveife pud- stellen. Bringt Enilassungvanzug und Ent- lofftmgöpapleie mit. 2. Rass Feldartiverie-Negt. Rr- 68 Bekanntmachung Durch Deschluh der (Beneralpetfammlung vom 18. Februar 1919 ist der Spar- und Dorschubverein Leihgestern, eingetragene Genossenschaft mit undefchr. Haftpflicht, in eine solche mit beschränkter Haftpflicht umgewandelt worden. Etwaiger Widerspruch der Gläubiger gegen diesen Beschluh der Umwandlung ist bei dem Vorstand anzumelden. Leihgestern, den 8. Apnl 1919. Spar» und DorsHuhoerein Leihgestern, eingrtr. Genossenschaft m. o. Haftpflicht. ©ill, Direktor. Weller, Rechner. Sirmäß 8 26 der Verordnung über Sanier» rräge. Arbeit- und Angeitellten-Ausschüsse unb । Schlichtung von Arbei sslreittgklichtungaussllMtz folgenbc Vereinbarung Ms.«cche: . Ter Stunbcuiobn beträgt von letzt ab 1,30 Mark. Tie jugettdichen Arbeiter von lt>—lv Jahren erhalten 1,15 Mk. . Die T-ifferen- nvgen der sugendlrchen Arbeiter toirb noch uachbe-ahlt, d. h. dre abgezogenen Teue- run^zulagen rüdüinrfcnb nachbeMhil. Ter Aufbewahrungsraum wird derart verbessert, daft Kleidungsstücke sillstr barm ousbewahri werden können. Herr Tattster toirb eine stahlversicherung herbeiführeit Herr Tauster bemüht sich, Ersatz für die ge- ftüWnen Arbeitcrtteioer usw. zu beschaffen. v. g. u. u.: K. Tau )t e r. Ter Arbciteraussllsttft: Panzer, Start. Stecker, Heinrich. 5utr, Ludwig. Der Fabriearbrilerverband: K Martin. 4517c Deröffentlichl: Eutzen, den 7. April 1919 Der Schlichtungsausfchuft. "UufdarNohltüirgkeitsron- sert zum Besten der heimkehrenden Krieger sei nochmals besonders hingewiesen. Dem guten Zwecke sollte sich niemand ver- fchlicften, zumal das Konzert, das Sonntag nachmittag 4V? Uhr im Saale des Einhorn von dem Musikkorps des Jnf.-Regts. 116 ausgeführt wird, auch einen besonderen künstlerischen Genuft verspricht. Kreis AlsfeD. Up. Ruppertenrod, 9. April. Gestern verstarb hier nach nur achttägigem Krankenlager unser Bürgermeister und Orlsgerichtsvorsteher Heinrich W e st r u p p im 78. Lebensjahre. Äeboren am 19. Februar 1812, wurde er mit 32 Jahren »um Bürgermeister gewählt. Mit ihm ist einer der tüchtigsten und besten Bürgermeister des Ätteises dahingegangen. Bom ftreisrat Tr. Melior wurde er zum Mitglied der Krcisfchulkommission ernannt. Seine Amtsführung war mustergültig, pflichttreu bis ans Ende. 45 Jahre hat er fein Amt in der Gemeinde geführt. uv. W e t t s a a s e n, 9. April. In der Nacht vom Sonntag auf den Montag hörte der hiesige Müller Adam Kratz gegen 3 llfor morgens auffälliges Geräusch im oberen Stockwerk feiner Wohnung Dabei schaute er durchs Fenster, und gewahrte eine Letter, die an die Wand gestellt war. Er eilte durch T>en Keller ins Freie und sah zwei Einbrecher, von denen der eine bei ihm im Quartier gelegen hatte und aus Berlin stammte. Der Müller sll)lu.q Lärm, bis aber Hche kam, waren die (rinbrerter, die es aus das Dti deS Schlagmüllers abgdeben halten, ansgerissen. Hessisches Fr eitr.orp s beim Int-Regiment Nr. 116, Gießen stellt nach den Bedingungen für Heimat- fchntz Freiwillige ein. Es werden benötigt Unterofstztere und ' ann schaf en f Jnfgnierie-Mafchmengewl-dvKompagnlen, Mtnenwer'er- und Nachrai.onö-Kornmandenr. Bekanntmachung. Freiwillige vor zu n, Schutz der Oftgrenze! 3m Osten brennt es, schon züngeln die Flammen auch an unseren Grenzen und drohen unser geliebtes Vaterland zu vernichten. Kanicrad, hilf uns! Die Bedingungen sind die bekannten. Unteroffiziere und Mannschaften aller Waffen werden gebraucht, auch SanitStspersonal. Besonders werden benötigt: tüchtige Pscrvepsleger nt»b Laudwerler jeber rtrt. „ t Vorbedingung zum Eintritt sind^der Wille zu fefter Disziplin und ordnunasmäftige MUltärpaptere. * P Laht euch Fahrtausweise vom nächsten Bezirks- Kommando geben oder schreibt an: FreiivWn-!rüM-M. Hasst U Rybnit (Oberschlesien). Oberst Hasse, 4WI> im Feld« Kommandeur des Jnf.-Begts. 116. Freiwillige luckre« - Freikorps-Batterien Wagner u, Geppert hr# ^teaimeuts 61» O»rlä«fiser Standort ^be«ba»se«. Bediuguaaeu tote üblich. 40üU> Nr. der Lebensm. Karte Tag der Ausgabe und Zeit 4 Donnerst., 10.4.19 3-5 Uhr nach«. 18 ff ff ff 42 ff ff ff 5 Freitag d. 11 4.19 3-5 Uhr nach«. 19 ff ff tf 43 ff II f) 6 Samstag d.12.4.19. 3-5 Uhr nachm. 20 nun 44 \ n » Coppelia, Ballet de L'Opera Valse de la Poup6e etCzardai ▼. L. Delibee & Eintrittskarten im Vorverkauf i.d. Musikalicn-Handlung CHALUEfl 4489V Diesen versendet kostenlos die 4411c Direktion,Gießen(Ob.-Hess.),Wilhelmstr.16 Für den Vorstand: 455 D We rner. Pro». Dr. Sommer. ■'Kaffee Astoria.l Alter von 77 Jahren. 4524 im Die trauernden Hinterbliebenen - Familien-Konzert i im Winter über Kunstgeschichte. 4410c "^hv M. Clins, Herdiven 561/, Sanduasse 35. 07328 07.529 dem neuen Friedhof statt. Karl Spohn und Frau Anna geb. Altensen. Gießen, den 9. April 1919. II Btichdrnckerei J.Weinert Xenenwec 9 Gießen Ruttershausen, den 9. April 1919. Fernspr. 724. UleRnen Ludwigs! r. 4. Gießen, den 10. Avril 1919. 07339 wert ile BrtkJKke üelv.-lreekerel, 1. Lau. etelee ,telu L Voder A-Q., B- rUuW 35. I 4369h v £4, 480.- 950 - Finale des III. Aktes a. d. Oper „Rienzi' Ouvertüre z. Oper „Die Hußenotien* 500 l(XM) L L 3. 4 5. 6. v. R. Warner v. Meyerb<*er Die Beerdianna fiubet Freitag den 11. Avril. nachiniuaaS 3 Uhr. statt. o:w' Gießen, den 8. April 1919. Die Beerdigung findet statt am Samstag, dem 12. April, 11 Uhr vorm., von der Kapelle des neuen Friedhofes aus. abbier.aea.Naln **“ss P. Kremmers Gelsenkirchen. Gro-hande seriaubn.i.Tabakw. Verlobungsbriefe u. -karten neueste apart ■ Muster, in modernst Schrift- * arten, empfiehlt bei sofortiger Lieferung ö BI CHDRLCKEKFI X 1TSCH K <> WSK 1 Eier- WaMMcrelne Adier-Drog. Seltersw. S". Otto Schaaf. —' Wei3 D. M. C. SUckgarn ist eingetroff n. ieM,c F*ür die Herrensehneiderei empfehlen wir unser reichhaltiges Lager in Futterstoffen aller Art, Aermel-, Taschen-, Rock-, Wesienfutter u. -Leinen. Zanella, RoU- haar und Manlelseide. — Besonders grolle Auswahl i.Knöpfen. Seiden, sowie alLZubehören für Röcke.Weeten u. Mäntel ^nbrrn aller Art übernimm! Karl Pevvcl, Kautabak narant. rein lies. laus. IbO Ro len Mk. 10(1- Der Direktor: Brackemann Der stellvertr. Direktor: Dr. Liebheim Prolog a. „Der Bajazzo“...... Ouvertüre z. -Rüg Blas“..... Spanische Tänze Nr. 2, G-Moll . . . Kr. 5, D-Dur (Balero) Fantasie a. d. Oper „Undine“ .... Fackeltanz a. d. Oper „Der Landfriede' . . . v. Leoncavallo . . . v. Mendelssohn . . Mosakowski . . . r. Lortxing . . . v. Ignaz Brüll Danksagung. Für die vielen Bewei'e herzlicher Teilnahme bei dem Heimaange unseres lieben itnifdjlnicncn sagen wir allen verwandten, Freunden und Bekanriteit unfeven innigen Dank. Fm Namen der trauernden Hinterbliebenen: Marie Marr geb.Rornhörfcr. k Joseph Herz » yj Bankgeschäft, Gießen ® Annahme v. Depositengeldern H ko zur tag'ich. Verfügung und auf längere tJL Al Termine, Verzinsungbia 4’/» •/«pro Jahr. sä ■r Führung von kW — Konto-Korrent- u. Scheck-Konten. ■ An- und Verkauf ■ Baller deutschen Kriegs- u. Reichs- » anleihen, Pfandbriefe und Aktien, M ausländischer Anleihen — und Wertpapiere AI kl sowie Besorgung aller sonstigen In das Bankfach einschlag. Transaktionen. M U' Telephon Nr. 304. 2873D M Sauerkraut (HausmaLer) wieder nngetronen. ,7» Willy Weisel Marktstrabe 14. ^Numerierte Plätze ä M. 3.— und M. 2. —. Höhere Bandelslacbk'asse liir Mm (Vorstufe des Privaten Seminars für Handelslehrerinnen) Gießen, Wilhelmstraße 16. Aufnahmebedingungen: Erledigung der obersten Klasse einer höheren oder erweite len Mädchenschule oder gl ichartige Vorbildung. Ziel: Gründliche thcoretisch-praklische Ausbildung zur wirtschaftlichen und sozialen Selbständigkeit sowie zur Uebemahme kaufmännischer Stellungen. Lehrgang: Einjährig von Ostern zu Ostern. Unterricht in sämt- licnen kaufmännischen Fächern (Handelsbncfwechscl in deutscher, englischer und französischer Sprache, Buchführung, kaufmännisches Rechnen, Handelsbetriebslehre, Wirtschaftsgeschichte, Handelserdkunde, Kurzschrift), außerdem wöchentlich Vorträge über Literatur, Morgen Freitag «ans Privat - Handelsrealschule In den Mandelsrealklassen Untertertia bis Untersekunda Vorbildung für die Reife der Obersekunda einer Oberrealschule und kaufmännische Ausbildung in den verschiedensten Handdsfachem. In der Oberklasse Vermittlung einer umfassenden kaufmännischen Bildung. Den Unterricht in den Handelsfächem erteilen die diplom. Handelslehrer Dr. Schwarz, Dr. Liebheim und Stadelmann. Ausführliche Drucksachen versendet kostenfrei die 4409c Direktion, Gießen(Ob.-Hess.),WilhelmstrJ6 Main aller In SiSKS,1! Pritales Seiriaar lürHandelslelireriniiin Eröffnung am 1. Mai. Näheres über Aufnahmebedingungen, Lehrplan und Prüfungen entnehme man dem ausführlichen Prospekt Dienstaa abend R*, Uhr entschlief sanft nach kurzer schwerer Krankheit unser lieber Pater, Lchwiegervaier, (Äroirvater, Bruder, Lchwager und Onkel Ludwig Ott Schneidermeister im 63. Lebensjahr. MtrMkndkiihiMbliebtM. Wil — Hill n—MU4JT-OCHH iiwimiih» Dem Kaufmännischen Personal «7 gute ZuKunfi ermöglicht der Beiucb der Vogtscheo Handelsschule in Glessen. Verlangen Sie sofort Pros pikte. Ei wird männl, u. weibL Penonen bei uni leicht gemacht, in verbal tniamcisig kurier Zeit die 0e- fähigung IQr eine gute kaulmlnn.Sitl- lung tu erwerben. Gestern abend anIseh ! -f sauft nach kurzem Leiden unsere Hebe Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Marie Hartmann geb. Noll im 74. Lebensjahre- Für die in tiefer Trauer Hinterbliebenen: Jchanns Becker geb. Ilartiukxx J>r. Becker, Flnanxminister a. ,s>. Marie Becker. Glessen, Darmstadt uaw., den 9. April 19111 Einsegnung Freitag nachmittag 3 Uhr in der Kapelle des neuen Friedhofes. 4556 Einäscherung nach Anordnung der Verlebten in aller Stille. Die Photo - Abteilung der Central-Drogerie, un* •* empfiehlt Photo-Apnarate u. alle Bedarfsartikel in größter Auswahl. ■ex elafetreUei; ■••ataf-ltativa. Geld-»urteilen Sobald derGcIdbriefträgerlhrenX orschuü aus- I gezahlt hat. ist Ihre Sache erledigt, alles übrige i sind vorgedruckte Briefe. Zahlt keinen Vorochaß lassen Sic sich nicht irre führen durch Listen über ausgezahlte Darlehen---- Auf ca. 1'100 eingezahlte Vorschüsse der Darlehens- suchenden ä 10.— bis 15>— Mk., teil weise bi» 50 — Mk., welche al-o ca. 20000 Mark eiubringen. erhalten ein bis zwei Personen getreu absolute sichere Bürgschaft eine Kleinigkeit als Darlehen, also aus den Vorschußeinnahmen — — — — — — — — eventuell zur Reklame und zur Irreführung In dieser Serie ein Darlehen ohne Bürgen.-- Diese Leute verdienen hierdurch jährlich zirka Mk. 100 l.iu€rtiflcn LrlMrb.tter L "willig MO 'M Mmdrft-Sttmd-Nloh. ertöten. Utto* L^itimationskarte ausstellen, die Ihnen rnner- halb Deutschlands Schutz vor Verwechslungen durch Organe der Polizeibehörden bietet. Was für besondere Merkmale können Sie migeben?" Besondere Vierkmale?" ftagte erstaunt To- Kreis Friedberg. = Friedberg, 8. April. Ter Rückzug des veeres im November 1918 durch den Kreis Friedberg hat an den Kreisstr aß en beb e u tcn r ” Kreis Schotten. B Burkhards, 9. April. Auf Anregung oes Ortspsarrers schloß man sich zu einer Orts- nm. abbs. vm. 5 9 I 10 || 1.5 mm. der Provinz Oberhessen verhandelte rn seiner Sitzung am Montag über folgende Stre.tiälle: Die im L o l l a r c r Steinbruck) der Fa. TMister zu Metzen beschäftigten Arbeiter verlangten Stundeulöhne von 1,60 Mk. für Arbeiter über 21 Jahre und 1,39 Mk. füf solche unter 21 Jahren. Ter Arbeitgeber wies die Forderung zurück und sagte, wem dies nicht passe, der solle aufhören. Daran»' legten die Arbeiter die Arbeit nieder, aiistatt sich zuerst an den Schlich ungsausschutz zu wendei». Es kam nunmehr, nachdem die Arbeiter über eine Woche gefeiert hatten, ein Vergleich zustande, wonach 1,33 Mk. bzw. für Ar- Der Doppelgänger. Roman von Carl Schü l e r. Fortsetzung Nr. 4. Aber die Sache war nicht so einfach Auf dem Polizeipräsidium war man zwar gewohnt, 45alle auszustellen, in dem man dem Antragsteller be- stbeinigt, daß er der und der, der Obrigkeit wobt- bekannte Bürger ist, aber jemandem zu bescheinigen, daß er nicht ein anderer ist, das ging wett über den Nahmen des Alltäglichen Innaus und bedurfte einer ganz besonders sorgfältigen Be- lwnbUing^es^^ T,oriDal5 hatte einen weitläufigen Jnstanzweg durchzumachen. Auch war man^ sich anfänglich nicht k.ar, welcher Abicrlung die end* ;L1r Erledigung übertragen werden tollte, Aic Abteilung rür das Patzwesen gab das Gesuch an hie Abteilung für das Meldewefen und diese gab vKhen"l?ch an die Abteils für Theater und BaiN'.'esen, wahrscheinlich, loetl der Tezernent das Gesuch nur flüchtig gelcfen und m lemm chnzig di-' Nennung des Königlichen Opernhauses falten geblieben ivar. Dann gab es noch einige ^"Wäbreich ^v'ier Wochen hatte Dorival nicht lueniger als neun polizeiliche Vorladungen erhalten. Er hatte dadurch «var einen nicht umn^ essanten Einblick in das Getriebe des gropitadtifchen Sicherheitsdieiistes erhalten, aber das lnnderte wn ificht, sich nachgerade mit Erwägungen M be- schäfligen, ob nun Lvl'ol oder eine Revolver kugel am schmerzlosesten wäre, ihn von diesen nnaus- itehlichen Plackereien zu befreien — Aber eiidlich kam er an die richtige Lchmiede. Kttminalkommissar Fehlhauer war ein einsichtsvoller Mann. ** Tie n e u e n B r i e f m a r ke n. Dir neuen Erinnerungsmarken an die N r t ional v erf.i mm- lung Boni men in den 28erteu zu 10, 15 und 25 Pf. Vir Ausgabe. Diese werden jetzt am meisten ge- bvaudit, ohne daß ausreickfende Vorräte zur Ver- »äziing stehen. Tie Marken werden von Kr llieickrSdruckerei unter fDtihrirfung der Künstler in einfarbigem Buckrbruck l)erg.sttllt. Tie Herstellung ves Trucktziockes ist der sckM:eriglte Teil der Aus- aabc und verlangt eine besonders geschickte, jahrelang g.'üble Sxtnb. Tie neuen Rrarken werden et- rtiv größer a s die jetzigen, 23: 31 statt 22: 26 Mikl iwe e . Jü. di.- Fa ben si.rd die Vcrsuckie noch nick»! i'..'geschlossen. Tu- Marke zu 10 Pf. stellt >ine Eiche nach dein Entwurf von Hugo F-rank dar, der be bem Wettbetverb den 3 Preis cvbalten hat. Tie Ainfzechipfennigmarke gibt einen Ettheu- stumpf mit jungen Trieben nach dem Entwurf von Ernst Böhm in Charlotteuburg wieder, der den I Preis bekommen hat. Die Marke zu 25 Pi. stellt einen knienden Baul>andwerker nach dem prei^gekrönten Entwurf von Georg A. Mathep in Berlin dar. Es sind dies die ersten Gelegenheits- marlcii der Reichtpost. Tie Entwürfe werden z. T. im Reichspostmuseum, vielleicht auch an anderen Orten ausgestellt iverden. Kreis Büdingen. 4t- Selters, 8. April. Hier bildete sich, eine Ortsgrupp, des Bvlksbundes zum Schutze tt'utsck'cr Kriegs- und Zivilg'fangenen, der 80 Mitglieder beitraten. Ähnliche Vereine umrden in Lißberg, Schn ckartsl^ulen, Bellmuth und Bv- bcnhausen I. geg ündet. mr. Wiesbaden, 8. April. Tie N a s sa u- ische Landesbank Ixittc vor ei.igec Zeit versucht, eine Million Mark in Wertpapieren itad) Frankfurt in das neutrale Gebiet zu bringen, mc Beauftragten wurden aber in Höch t ang-IauciL Dor dem französisck-en Militär-Oberpolin ig-.r-ck>t standen biescrhalb nun die Landesbantbramten Giselbreckit und VLorgenthau, sowie Landesbank- dirrklor Mau und Schröder. Alte v.er Angeilag- ten erhielten je 5000 Franks Geldsttase bzw. 5 Rdonale Ge'ängnis, w nu die Geldstrafen nicht innerhalb 48 Stunden bezahlt sind. — 3'" Hotel Grün-r Wald l)atte sich der Matrose Fritz Lchrv- der eingemictet, wurde aber eines Tages megen Störung der öffertl.chm Ordnung feitg-nvommen Bei einer 5?aussuchung in seinem Zimmer fand das französisch Mili ar BrvsckKren rervlutionaren Inhalts, außerdem eine kleine rote Flagge. Aui Befragen nach der Bedcutmig. dieser Flagge antwortete Schröder: „Tas ist die Fwechrtsflagge von Willutlmsl-aven und sie wird bald weder über Wiesbaden wehen." Nun darf er sechs Monate über seine Unachtsamkeit hinter schwedischen Gardinen nackten ken. Höchste Temperatur am 9. 4.: 12.9’; 10 4.: 6.3 °. Nieürigste „ „ 9.4.: 5BF 10.4.: 29°. Letzte Nachrichten. Nosle über die Lage im Reich. Berlin, 10. April. Einem Mitarbeiter des „Berliner Tageblattes" gegenüber, der den Reichs- wehrmiuister Noske interviewte und über die Lage im Reiche befragte, antwortete Noske: Wir hallen Grund zu der Annahme, spartakistisch Umtriebe könnten in Berlin cinsetzen. Daher unsere Vorsichtsmaßregeln, die glücklicherweise sich nachher als überflüssig erwiesen haben. Die militärische Leitung ist für alle Möglichkeiten twrbereitet. In Magdeburg verläuft alles planmäßig. Tie Stadt ist vollkommen in unserer Hank. Heroor- ragende Leistungen vollbrachte eine Abteiulng der aktiven Unteroffiziere unter dem Oberfeuerwerk-r- fclbiuebel Seidcuschnur. Auf meinen Befehl patrouillieren auf der Elbe mit Maschinengewehren, bestückte Motorbiwde, um die Schiffstranspnte, die die amerikanischen Lebensmitteltransporte stromaustvärts bringen, vor spartakistischen Ucber- sälleu zu sichern. In Bayern werden sich, wenn mein Freund Hofsrnann sich nur noch einige Zeit hält, die Verl)ältni|se zu Gunsten der recht- niätzigen Regierung befestigen. Epp, früherer Kommandeur des Münchener Leibregiments, ist ein hervorragender Offizier. Wenn es nicht anders geht, wird München genau so zur Vernunft zurückgefuhrt werden müssen, wie das eben mit Düsseldorf und Bremen geschehen ist. Ehe unser Vaterland in den Abgrund gestürzt wird, muß lieber aufs kräftigste zugeschlagen werden müssen. Tas Blut, wenn es fließen sollte, kommt über die kommunistischen Tollhäusler. Im Ruhrrevier stellen die Verhältnisse tvesentlich günstiger, als die Senfations- presse wahrhaben will. Auf die Frage, wie er sich zu den neuen Anträgen wegen Einrichtung eines Reichssoldatenrates stelle, der dem Reick-swehrminister gleichberechtigt zur Seite gestellt werden soll, antwortete Noske: Ter Rätekongreß kann Wünsch äußern, die der Nationalversammlung zur Deschintzfassung zu unterbreiten sind. Wenn aber der Reick>ssoldatenrat Tatsache schrank hockte der Oberkobold über alle böten und guten Zufälle und lache furchtbar: „Armbrüsterchen! Ach, Armbrüsterchen — du hast ia keine Ahnung? Wie die Berliner sigen!" Tann piepste er mit seinem dünnen Geisdcr- stimmchen vor sich hin: „Wie unendlich einfach das alles ist? * Es erhält sich das Getriebe. Turch Hunger und durch Liebe. „Tu mein Lieber, hast die Liebe, roemt ich mich nicht sehr irre, und Herr Schnepfe bat den Hunger, wenn auch in ziemlich grotzem Stil. Wir wollen das nun ein wenig durcheinanderschütteln, dem guten Schnepfe den Wert der Liebe für das Getriebe zeigen, und dir, Torivalckien, klarmachen, wie der Betrieb vom Standpunkt des Herrn Emil Schnepie aus aussieht." 51vbolde sind so! Großmutter hat es schon geglaubt, und ihre Großmutter auch, und wir selbst sck)woren darauf, als wir noch um einiges jünger und schöner wo ren, glauben aber selbst jetzt noch ein wenig daran: Taß es sozusagen eine eigentümliche Bewandtnis mit der Liebe hat! Eine sonderbare Bewandtnis — höchst sonderbar . . Schnepfe beständen. Er führte den ehemaligen Leutnant in die Abteilung für vergleichende Messungen. Die Akten Emil Schnepfe wurden herbeige- schofit und die Messungen an Dorival vorgenommen. Es stellte sich zunächst heraus, daß Schnepfe um ein geringes größer als Herr von Armbrüster rrar. Dorival maß einen Meter unh eimmdachtzig Zentimeter; Schnepses Längenmaß zeigte erneu Zentimeter mehr. Sehr ähnlich, ganz verblüffend ähnlich, waren dagegen die Schädelmaße, während wiederum die feinen Aederungen der Abdrücke der Fingerspitzen sehr merkbare Unterschiede aufwiesen. Eine Wocl>e später erhielt Torival seine Legi- limalionsk-arte, die feine besonderen Merkmale auf- zälstte und dem Inhaber ausdrücklich bestätigte, faß er mit dem steckbrieflich gesuchten Emil Schnepfe nicht identisckf sei. 2. „Sie sind erledigt, mein lieber Herr Emil Schnepfe!" sagte der Freiherr von Armbrüster. Er stand vor dem großen Spwgel in seinem Wohnzimmer und unterhielt sich mit seinem Spiegelbild. „Sie gehen nach links in die große Kulisse ab, soweit ich in Betracht tomrne! Sie können sich jetzt gefälligst selber verhaften lassen! Addio — Herr Sckpiepfe!" Er betrachtete liebevoll die ßegitimatümSfirte. „— und wenn je wieder solch ein Geheimpolizist mich her — verschriepfen will, so zücke ich dieses Stückchen Pappe und zerickunettere ihn! Empfehle mich! Gehen Sie zum Teufel, Herr stunden werden mit 25 Proz., Sonntagsarverten mit 50 Proz. Zuschlag vergütet. Tie Metallarbeiter der Firmen B 5 n- ninger, Hepligenstaedt und Schaff- st a e d t zu Gießen haben vor einiger Zeit mit ihren Arbeitgebern einen Tarifvertrag mit Turchschnitls- löhnen vereinbart, jetzt wurden Mindestlöhne gefordert. Im Schiedsspruch wurden die früheren TurckischGttslöhne als Mindestlöhne ausgesprochen. Weiiergehende Forderungen sollen die Arbeilerausschüsse bzw. ihre Vertretung, der Metallarbeiterverband, erst durch direkte Verhandlungen mit ihren Arbeitgebern zu erreichen suchen. Tie Lohnforderungen der Gießener Buch- binderge Hilfen tvurden durch Schiedsspruch auf 30 Mk. Wochenlohn nach beendeter Lehre, steigend in 5 Jahren auf 50 Mk. und für die in Buchdruckereien und Verlagsbuchhandlungen beschäftigten Buchbinder auf 55 Mk. Mindest- Wockienlohn festgesetzt. Lehrlinge sollen 3, 5 und 7,50 Mk Wochenlohn erhalten. Tie Bäckergehilsen - Lohnforderungen wurden iuritlg/lteilt. Die pantattsa^ Lohnkommission wird zunächst unter dem Vorsitz des Schlichtungsausschuß-Vorsitzenden eine Einigung zu erzielen suchen. Em I a u i m. Angestellter verlangte als bisheriger Kriegsteilnehmer Wiedereinstellung bei seinem früheren Arbeitgeber, Er nahm seinen Antrag zurück und ging auf dessen Angebot einer einmaligen Abfindung von 150 Mk. ein, da dem Arbeitgeber wegen Ruhens seines Geschäfts die Wiedereinstellung sicherlich nicht auferlegt worden wäre. 9 , Einem 93 r e n it in e t ft e r aut einem landw. Gut wurde sein Teputats-Gartenanteil mit 10 Mk. festgesetzt; er hatte 60 Mk. Wertschätzung beantragt. rungsarbeiten zu Alsfeld stellten Lohnforderungen an ihre Arbeitgeber Joh. .Utämer» Leusel und Job Ehr. Ruhl-Angersbach Nach — gefällten Schiedsspruch lollen die Maurer ' die vv-1 .wertigen Hilssarb. ster W e i m a r, 9. April. (WTB.) Der bayrische Zentrumsabgeordnetc Tr. Georg Heim veröfienl licht einen Aufruf an die bayerischeT' Ba u ern, in dem er im Namen von vier Millw neu Bauern gegen die Eingriffe der neuen Räte republik in den Betrieb der landwirtschaftlichen Genossenschaften und Tarlehnskassen Einspruch erhebt. Er habe aus Gründen der Menschlichkeit gegen die Aufforderung an die Bauern zum Er- nährungsstreik Stellung genommen, sei aber überzeugt, daß die Maßnahmen der Räteregieruo» auf die Bauern aufreizend wirken würden. Verlftindlungen im Ruhrgebiet. Essen, 9. April. (WTB.) Eine Konferenz von Vertretern der BergarbeiterverbLnde und von Vertretern des Zechenverbandes tagte heute unter dem Vorsitz des ReichsarbeitsministnK Bauer und unter Teilnahme des Reichskom- missars S e v e r i n g, sowie von Vertretern des preußischen Haiidelsmimsteriums im Rathaus zu Essen, um zu der durch den Generalstreik un Ruhrrevier geschaffenen Lage Stellung zu nehmen. Die Konferenz kam nach emgehender Prüfung zu dem Ergebnis, daß eine Verkürzung der Arbeitszeit für die unter Tage arbeite oben Gruben^ arbeitet auf sechs Stunden im Jirteresse unserer Volkswirtschaft zur Zeit unmöglich ist. Auf dringende Vorstellungen der Vertreter derBergarbeitei> veibände, die dec Meinung Ausdruck gaben, bap ein Entgegenkommen in bezug aus die Arbeitsmt angesichts der schlechten Emährungsverltältmsse unbedingt notwendig sei, haben die Vertreter des Zechenverbandes auf Einwirkung des Reichs- arbeitoministers sich bereit erklärt, die sieben stündige Arbeitszeit auf die unter Tage beschäftigten Arbeiter einschließlich Ein- und Ausfahrt zu bewilligen. Durch diese Verkürzung der Arbeitszeit sind die deutschen Bergarbeiter besser gestellt als die englischen. Arbei.sznt der Arbeiter über Tage bleibt unverändert. Die Frage, ob eine weitere Verkürzung der Arbeitszeit für die unter Tage beschäftigten Arbeiter sich ermöglichen läßt, soll einer Prüfung durch eine Kommission unterzogen werden. für diese außerordentlichen Straßenherstellnncpn einschließlich 58 500 Mk. Teuerungszulagen an du Arbeiter 524 500 Mk. und für Walzarbeften 150 000 Mk = Butzbach, 8. Avril. Der öffentliche Ar- deftsnachweis in Butzbach wurde durch BesMuß des Friedberger Kreistages aufgehoben. Hcssen-Nassau. mr. Frankfurt a. M,, 8. April. Ter Magistrat wird in Verbindung mit der Hankelskammer gleich nach Fricdensschluß eine große Einfuhr- messe veranstalten, die mit Ausstellungen verbunden sein soll. Tie Angehörigen der verschiedenen feindlichen Staa^n sollen hier zusammengeführt und zur Anknüpfung der alten und neuer Verbindungen angeregt werden. Als Ausstellungshalle wird die große Festhalle benutzt und die Regierung, der der Plan augenblicklich zur Begutachtung vorliegt, soll die Messe durch Zvll- erleicbterungen zu heben suchen. Selbiwerständ- lich kommen nur Waren in Frage, die für den beut]dien Markt notwendig sind, aiso kerne Luxusartikel, durch welckie unsere Valuta unnötig angestrengt würde. Aus dem besetzten Rhi'ingebiet. — Bad Homburg v. d. H., 9. AprU. In der katholisckun Kirche fand die Trauung der Prinzessin Louise zu Solms "Braunfels mit dem eng- Wchen Maler James Pitraira Crowles durch den katholischen Pfarrer Hubert Kraft Graf von ©tradp witz aus Braunfels a. L. statt. --Montabaur, 9. April. Im naben D>lischest) trug sich ein fol enschweres Automobil- Unglück zu. Ein mit zivei Sftdaten un) sieben Zivilpersonen besetztes amerikanisdies Lastauto stürzte eine Böschung hinab und begrub die Insassen tunter sich. Drei Zivilpersonen wurden sofort getötet, drei andere erlitten mehr oder minder schwere Berletzilngen. Die anderen Personen kamen mit leidsten Hautabschürfungen davon. rival. .. „Merkmale, die nur Ihnen eigen sind, -itc Sie von jeder anderen Person unterteilen. Auch von diesem Schnepfe," erläuterte der Kriminalkommissar. „Haben Sie zmn Beispiel ein wge- nanntes Muttermal, Herr von Armbruster? Dorival besann sich. Rickstig, unterhalb des rechten Knies hatte er einen braunen Fleck von der Größe einer Mandel. Tas sagte er dem Polizeibcamten. „ „„ . Sie müssen mir den Fleck zeigen, erklärte dieser Als Dorival den Strumpf herunderae- streist hatte, nalym der Kommissar eine Art photographischer Aufnahme des Muttermales vor Mit Hilfe eines Zentimetermaßes bestimmte er Lange und Breite des Flecks und seine Entfernung von der Kniescheibe. _ „ . , „ „Was l)aben Sie weiter für Merkmale? Haben feie plombierte Zähnet Auch mit einem plombierten Backenzahn konnte Dorival aufwarten. Nachdem der gewi'senhafte Beamte fe|tge|Mit fatte, daß der vorletzte Backenzahn im linken Unter» tiefer Torivals durch eine Goldplombe gesichert war, konnte er zu seiner großen Beffiedigung innen Aufzeichnungen nod) hinzufügen, datz Vsrr von Armbrüster am Ballen der rechten Hand eine drei Zentimeter lange Narbe besaß, die von einer Schnittwunde herrührte. Torival glaubte, es seien nun der befemberen I Merkmale genug, aber Herr Feh Hauer belehrte weiden sollte, gehe ich. Ohne einheitliche Leitmig, ohne Tisziplin ist nicksts Veriiüns.igcs Berlin, 10. April. (W^B.) Reichswehr Minister Noske richtet einen Befehl an die Db- tcilung Luettwitz, worin er den Trup^n oie stärkste Garantie gibt, daß sie durch die der Reiche regicrung geleisteten Tienste in keiner Weile tu ihren staatsbürgerlichen Rechnen geschmälert wer dm. Er benutze die Gelegenheit, den Freiwtlligeii Truppen für ihre treuen Tienste erneut den 2Ain' der Reichsregiermig zum Ausdruck zu bringen vleußcrungrn Scheidemanns. Berlin, 10. April. Ministerpräsiden' Scheide mann äußerte sich, der „Voss Z.tg/ zufolge, gegenüber einer Abordnung bed Stan ein Arbeiter- und Soldatenrates: Er persönlich rooIP feinen Hinderungsgrund bilden für die Wieder Vereinigung der beiden sozialdemokratischm pai teieii, weim die Masse des Volkes es verlangte, daß er von seinem Posten scheide Das Feld aber vor einer handvoll Schreier zu räumen, habe er feine Veranlassung. Die Unabhängigen trüben eine Politik, die die Mehrheitssoziali|ten unter feinen Umständen rnitmachen könnten. Eichhorns UnttrschlnfliingtU. Berlin, 9. April. In der Dimstagfitzmig des U n t e r a u s s ch n s s e s der preußisd^en L a n desversammlnng über dieBerliner Unruhen wurde die Entstehung dieser Unruhen ein gctend beraten. Regiemngsrat Dr. Doyö er stattete Bericht über die von ihm gemachten Fest stellungen, insbesondere hinsickstlich der Tätigkeit des früheren Polizeipräsidenten Eichhorn, lieber viele hunderttausend Mark fehlen Belege. Eichhorn selbst hat in einem Falle 5100 Mark und in einem anderen Falle 1625 Rtark für fichpersönlich unterschlagen. Unter den verschwundenen Geldern befinden fid) auch 147 000 Lei rumänischen Geldes, die bei Offizieren beschlagnahmt wurden Tie Sammlung und Verteilung von Waffen hat Eidstwrn bereits am 11. November 1918 begonnen. Allein von der Deutschen Waffen- und Munitions' fabrik sind Waffen im Werte von 400 000 Mark erpreßt worden. Eichhorn /bat ferner unter Be^ liutzung eines Saucrstoffgebläses versucht, dir 5) a u p t k a s s e des V o l i z e i p r ä s id i u m 4 .zu berauben. Der Versuch ist ihm aber nickt geglückt. Vom Magisttat hat Eichhorn viele Aenb^ t ner feinstes Auszugsmehl erpreßt, um davon Torten für seine Leibwachen backen zu lassen. In den von Eichhorn und seinen Tra» bauten besetzt gehaltenen ^Räumen wurde entf Notenpresse gefunden, die zur Benutzmio fertiggestellt war. Die vaycrischcn Bauern und die RätcrcpuLlik. Uirchlich« Nachrichten. ösraelltische Religionsgemeinbe. Gottesdienst in der Shnaooge (Süd-Anlage). Samstag 12. April. Vorabd.:'7.00; morg.: 9.00; abds.: 7.2d u. 8.05. Israelitische Nettgionsgesellschast. Sabbat.eier am 12 April Freitag abb.: 6.50; Samstag vorm. : 8 30 Predigt; nacknn.: 3.30; Sabbatausgang: 8.05. Wodtengottesdienst: morg. 7.00, abds. 6.30, Montag morgen 6.00. An» Stadt und Land. Gießen, 10. April 1919. Schutz den städtischen Anlagen. Tie S'adtverwaltung läßt die öffentlichen gärt» ^rischen Aulagcn, die durch Abreißen von Zweigen, durch Betreten der Beete und der Rasenflächen usw. in ten letzten Jahren stark besrhädigt und auf jede Weise verunreinigt worden sind, zur Zeit nieder instand setzen. An die B ewohner Gießens ergeht daher die dringende Bitte, den schönen Anlagen ihren besonderen Schutz angc- beifan zu lassen. Tie Polizei- und Sicherheits- nrgane sind aiigew-iesen worden, bei tvotzdem wr» kommenden Beschädigungen und Verunreinigungen gegen die Täter unnachsicht 1 ich Vorzüge h e n. Auf das Sterbet, Hunde rn ben Anlagen frei Herumlaufen zu lassen, wird besonders aufmerksam gemacht. ♦ ** Generalleutnant k 2. F r i edr. Klingelhöffer feierte am 1. April dem Ernste der Zeit entsprechend in aller Stille sein 50. Dienst- Tubiläum. Unter den Glückwünschen, die dem Jubilar zu diesem Tage zugingcn, befand sicki u. a. eine Blmnenspende des Fürsten von Solms-Lick. Exzellenz Klingelhöffer trat 1869 int 2. $rop,tj. ■ten. Ins.-Regt, ein und machte mit diesem Regiment den Feldzug 1870—71 mit. Ani 20. März 1911 unter der Verleihung des Charakters als (Generalleutnant zur Disposition gestellt, wurde Exzellenz Klingelhöffer am 9. Sept. 14 zum Kom- manbciit der stellv. 83. Jpf.-Brigade und iugteid) zum Kommandeur des Abschnitts III der Festung । Mainz ernannt. Im April 1916 wurde er durch Aufhebung der Mvbilmachungsbestimm'ung aus dem Heeresdienst entlassen. ♦* Landgerichtsdirektor i. R. Karl Wieners. In der Nackt zum 6. April verschied im Mter von 91 Jahren Herr Landgerichtsdirektor Karl Wiener, eine in Gießen bekannte und hock)- geschätzte Persönlichlett. Die Leiche wurde gestern in Friedberg eingeäschert. Der Verstorbene machte im Jahre 1851 seine Staatsprüfung und kam 18o6 als Landgerichtsassessor nach Mick;elstadt. Nach vorübergehender Tätigkeit in Waldmickelback^ und Vilbel wurde er 1871 als Landgericlstsamffor nnb Bezirksstrafrichter nach Gießen versetzt :vo vr 1875 zum Hofgerichtsrat und 1879 zum Lano- gerichtsrat ernannt wurde. 1888 als Oberlandes- in-r.chtsrat nach Tarmstadt berufen, kehrte er 1889 als Landgerichtsdirektor abermals nach Gießen zurück und blieb hier bis zu seiner Pensionierung, die am 1. Januar 1900 erfolgte. Unerklärlich: Man geht tausendmal in die Oper. Tausendmal beäugeli man idräne Frauen, da man weder blind noch allzu töricht ist. Das tausenvundeinste Mal lächelt zufällig eine schöne Frau, die natürlich durchaus nicht schöner ist als mindestens eirv hundertmidsech-ig des vergangenen Tausenvs, wir bilden uns bescheiden sofort ein, daß dieses Lachela nur uns galt — und wir sind verzaubert! Mit einem Schlag verrückt.' Wir, die wir doch die schönsten Blumen am Weg gepflückt haben und । arg gescheit sind — WrnLl aber unten bdm Spiegel- l Torival war verr ückt! (Fortsetzung folgt.) 5o(fon«lSrüftnnq 4M0id bcn. - 42?4 leflelbeftanb. r i0ü637 foüinie foiort Der 8able siet» die denkbar HSchstenVreile. LeU Nr. 1W2. Del. Nr. 192 * 8 1 MV4UU4 M Öt&tdba Oinheas« 3 wec 07276 ftrane 14. deinlprecber 4! 4500 D Verelno | Froach, Neustadt 19. *635 tfin 16 Monue alter zwischen 6—8 ttbr abend- 07210 lieb wird eine A vert Kberftr. (L 071». 6 tei-diue« 11. 1 Ohr. 4M.V E3S-Q erbeten an 1511 MttdjitxQRe 2. L i i lalte|.-1. 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