Ak. 288 Ter 6kf- 6 Mnrk «tnichlteölich deS Bestellgeld« ; iMucb die Bost vie»t'kjälnlich 6 Mark au-fchlievlich Bestellgeld. Fernivrech - Anschlüffe: für die Scbriiilfttunqi 12 *t-f\tag.Ges»0ätl4ste»te51 AnIchrölfiirDrabtnach» rrchten: Lozeiger Sieben. popschecilonto: Sranlfutt a. M. 11686 Dienstag, 9. Dezember 1919 169. Jahrgang Erstes vlatt GichenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhessen AwiMngrnlNd-nlck u. Verlag: vruhl'sche Univ.-Such- u. Steindrnckerei N. Lange. Zchriftleitrrng, Geschrstsstelle n. Druckerei: Schulftr.7. Annahme »on Anzrt^c« s. tue Lagesnnnnner vcs zumNackmiuag vorher. Drtts idr 1 mm HSH« für An diKtiö.34mm Brette ortli n 15 bi, anSivä'tS 18 V., für Reklame« von 70 mm Breite 48yf. nebst 2V*/, leuevu'ifl«- zulcklag. Bei Platz» oortcbrisi20*/ A Ufa lag. Hauvtfchttlleüer: Ang. ®oen. Beranlivortlich fiit Politik: Ang. tLwetz; für den übrigen Teil: Dr. Reinhold jein; für den Alijeigenteü: v. Beck; sämtlich in Gießen. Vie Aktenbearbeilung llautskys. Kvrl KautSky sendet der „Franks. Ztg " einen Rechtfertigungsversuch zur Verösfent- kichung, wobei er sich namentlich gegen den Satz wendet: „Herr Kautsky hatte überhaupt keinen anderen Auftrag, als das Material au bearbeiten und das Ergebnis für die Un- suchung zu.r Verfügung zu stellen." Kautskh beruft sich demgegenüber auf seine Stellung als „beigeordneter Staatssekretär im auswärtigen Amt, das am 9. November bekanntlich von Herrn Haase reklamiert worden war, was auch düm Abg. Konrad Haußmann bewußt ist, der in der Sonntag-Ausgabe des Berliner Tageblattes ebenfalls das Thema „hochpolitiscl)e Publikationen anschneidet. Die damoliaen Volksbeauftragten h-elten es, wie Kautsch feststellt, für notwendig, daß das Aktenmaterial erst veröffentlicht werde, wenn es vollständig vorliege. Kautsch selbst war anderer Ansicht, er wollte sofort mit den Veröffentlichungen beginnen, fügte sich dann aber den Beschlüssen/ „Darüber waren wir alle einig, daß die Publikation nur die Akten enthalten sollte, ohne jeden Kommentar des Herausgebers. Dieser mochte feine Schluß'olgerungen aus^rbalb der offiziellen Ausgabe veröffentlichen. — Wenige Dochm später legte ich meine Stellung af3 Beigeordneter Staatssekretär nieder, erklärte mich «ber breit, meine Funktion als Herausgeber der Kriegsakten bewibe ballen. Die neue Regierung bestätigte mich in dieser Funktion Ein Ge- b&t dafür beanspruchte und bezog ich nicht Ende März war die Sammlung soweit, abgeschlossen, daß man mit dem Satz beginnen konnte. Ich erdichte die Regierung, mir tut Veröffentlichung der Akten Verleger und Drucker zu bezeichnen, mit denen ich mich zu verständigen hätte. Doch das neue Regime hatte damals andere Sorgen. Ich bekam Feine Antwort. Weimar und die Frie- deirsverhandlungen drängten die Publikation der Akten völlig in den Hintergrund. Im Mai stellte ich jede Arbeit an den Akten ein Jetzt geioann ick Zeit, das un-e'rire und rum Teil s hr nn>rspreckend' Mateirl zu »rarfr.tten, in nincren Zusammenhang zu bingm. mii a-tfeirn Publikationen xu vergleichen. Füü.zeittg hatte ick damit zu meiner Selb' omchändiguug l e-wnnen. 9hm nnrrbe ein allerdings nicht unifanarrtcbe.S Buch daraus, das für die Oeffentlichkeit bestimmt war Aber nntüttich wollte ich damit nickt lx^auskom- men, ehe die Akten ammluug erschienen wäre, und die rührte sich nicht vom Fleck. Meine Ungeduld mar unbeschreiblich. Tie Aera der EntlÄllungen und Recht- settlgunaen hatte begonnen. Endlich im September erfuhr ich, daß die Regierung die Aken heraus- (F'brn wolle und z«var sollten die Herren Graf Mmt^'las und Pwfessor Schütting als. Herausgeber meiner Sammlung fungieren. Tie Regierung batte den mir am 4. Januar erteilen Aufttxrg jurürfgejwn, nicht nur, ofrie mir irgendw'läx Gründe dafür anzugeben, sondern ohne mich auch rair davon zu verständigen." Kautsky legt ein sehr schlechtes Zeugnis für sich selber ab. Er war empfindlich berührt und wartete dann wieder, wie er sagt, „mit größter Ungeduld" auf die Veröffentlichung. Charakteristisch sind seine Schlußsätze der Ver- iiffcntlichung: ,9?id)t eine Mirrute länger als notwendig, will sch zögern, um mttyuteilen, ivas ich aus meiner Arbeit an den Akten gelernt, einer Arbeit, die ich nicht für den Untersuchungsausschuß leistete, sondern für das deutsche Volk, für die Völker der Welt. Ich sehe in dieser Veröffentlichung nicht einen Verswh gegen die guten Sitten ober gar ein gutes Geschäft, wie ui’imriert wurde, sondern einfach die Erfüllung einer Pflicht. Ich urteile dabei allerdings nicht uls Bureaickrat und Angestellter des Auswärtigen Amts, sondern als Rchmblikann: Itrtb internationaler Sozialist." Kautsky hatte sich über den „Mangel an Achtung vor geistiger Arbeit" beklagt, den die Regierung bewiesen habe, als sie den Auf- traa vom Januar zurückzog. Er war also wohl ein bißchen in Kampfstimmung, wollte sich vielleicht auch ein bißchen entsttiädigen, ob geistig oder materiell, bleibe dahingestellt. Was ging ihn auch diese Regierung an! Und was scherte ihn das Interesse des deutschen Vaterlandes! War er doch schon nach Revolutionsausbruch im Gegensatz zu den anderen Volksbeauftragten der Ansicht gewesen, daß man gleich die Akten veröffentlichen Solle, um Kapital für die Schuld der rüheren Regierung herauszuschlagen. Er »andelte „als Republikaner und internationaler Sozialist". Kann man offener und deutlicher bekunden, daß man für das besondere Interesse Deutschlands in dem großen, noch nicht abgeschlossenen geistigen Wettkampf nicht das geringste übrig hat? Die neue Note der Lnlente. Paris, 8. Dez. (Wolfs.) Tas „Petit Journal" hält es für sehr wahrsdstinllch, baß Dutasw heute abend persönlich die Note anTeutfch- lanb Freiforrn von Lersner übergeben roerbe. Tas Blatt fügt hi.izu, daß die al. iteilen 3ieiji.» rungen Deutsch and auiforbern, sick formell zu verpslichten, unrerzüglick caS Protokoll zu unter zeichnen und technische Experten zu schicken, um die Modalitäten der Ausführung des Vertrages sestzusetzen. Die Note Der a igt von Deutschland Unterzeichnung ohne Diskussion. .Sie schließt bk Möglichkeit neuer Verhandlungen aus. Die 5b)m= plifationcn, die Deutschland im Weigerungsfälle broben, sind dem Blatte zu'o'ge folgenschwer. Es handelt sich nicht um die Belegung einer Stadt ober eines begrenzten Gebietes, sondern um die Aushebung des Waf.ensti lswndes nach dreitägiger Vormizeige. TaiaiL ergt t sich die 9iün'Jel;r -um Kriegszustand mit voller Aktionsfreiheit unserer militärischen Führer sowie die automatifdie Wiederherstellung der Blockade. Das Blatt schließt, daß die Berliner Politiker die Gefahren erkennen und bcmentfpredienb beschließen werden. Der „Petit P a r i f i e n" bestätigt die Vermutungen des „Petit Journal", hält es aber für wenig wahrscheinlich, daß die Note heute übergeben werden wird. Die Schärfe dieser Note Icheinl formell und materiell beträchtliche Milderungen er'ahren zu haben. Sv dürften die im Zusatzprotokoll enthaltenen militärischen Sanktionen au gegeben werden, lieber die Wiedergutmachung der durch die Zerstörung der Schisse in Scara Flow verursach en Nach d e eien Mc* daliläten im Sinne eines Vergleiches gezogen worden. Die Absicht, die dieser Forderung $u> giunbe liegt, ist dem B.atte zufolge augenschenu- lich: man will Teutichland bie Zustimmung, die man von ihm verlangt, erleid) ern, aber zu gldd.ec Zeit kann kein Zweifel darüber bestehen, baß sein Wiberstreben m Zukunft dadurch crmuLgt werde. Die Tatsache, daß der Vertreter einer Großmacht (es handelt sich nicht um Amerika) den Entwurf nicht unterzeichnen zu können glaubt, obwohl er bevollmächtigt ist, bevor er feiner Regierung Bericht erstattet hatte, läßt auf Ver- i»gerungen sdstießen, von denen Gebrauch zu machen der Feind nicht verfehlen wird. „Chicago Tril-une" schr.ibt: Was den Ersatz der i riiärttn Schi fr von scopa Flow betrifft, fv werde es Teutichland in Berüllichiigung fd.ter roirtfjf;Iid>cn Leo^nSirottveui.igk i:en gestattet werden, läl/rlich lleine 2ennage(i.'Krungeii zu leisten, anstatt die ganzen 40J OOJ Tonnen sofort zu liefern. Nur in der Ablehnung des deutsck)en Dor- tola-Fd, die Frage der Berantwottlichk tt für die V. rßmkung der Scapa-Fkow-sZlotte dem Schieds- glicht in Haag zu übcrnxiien, bleibe der Fünfer- rot fest. tlbreife der amerikanischen Delegation • aus Parts. Paris, 8. Tez. (WTB.) Die Mreise der amentanifchen Fri-edensdelegolion ist nun beschlossen. Wie „Petit Journal" und „Echo de Paris" versichern, hat das Sta.i.sdeparlemmt Polk und seine Kollegen beauftragt, sich kommenden Mittwoch nach Neimod einzusdstsfen. Mm glaubt in hefigen Kreisen, daß durch die Abreise der omeriLmischen FiiedcnÄxlegolion der F ü n - ferrat als aufgelöst zu betrachten sei und daß in absehbarer Zeit an seine Stelle eine Bo t- schasterlonferenz treten werde. Ter Friede mit Ungarn wird jedenfalls noch von dem Füufer- vat. Ixt inzwischen ein Viererrat geworden sein wird, erlebigt. Paris, 8. Tez. (WTB) Wie „Chicago Tribüne" aus Washington meldet, brach e das Mitglied des Repros n'anttichaus's, Tinkharn, eine .Bill ein, durch die das Zieprasentantmchaus erklären soll, daß sich Amerika mit Deutschland im Fr iedenzustand befinde. Tinkharn ließ befanntgeben, daß er im Einverständnis mit ben Republikanern des Senats bandelt. Eröffnung ter französischen Kammer. Paris, 8. Dez. (WTB.) Havas. Bei über» füllten Tribünen und vottbesetztern Hause wurde heute die Kammer eröffnet. Unter tosendem Beifall verlas Präsident Siegfried seine im Namen der elsaß-lothringischen Abgeordneten verfaßte Rede. Eine überwältigende Kundgebung wurde Giemen ceau bei feiner Rede zueitll Sibert Thomas verlas dann ;um Sckiluß eine Erklärung, nach welcher die sozialistische Partei Elsaß-Lothrinaens entschlossen und vorl»ehalllos in die französische Einheit eintrete. Nach dieser Erklärung wurde die Sitzung geschlossen. Die nächste Sitzung soll am 17. Fcbr. 1920 stattsinden. Mtnistererklärnng im engl. Nnterhanfe. Lo n d o n , 9. Dez. (WTB.) Reuter. Unter» hauS. In Beantwortung einer Ausrage sagte Sonar Law, daß zur Zeit zwisck)en den alliierten Regierungen und der deutschen Regierung Verhandlungen über die sofortige Ratifikation des Friedeirsverträges stattsinden. Es ist kaum daran zu zweiscln, daß diese Verhandlungen zu einem befriedigenden Ergebnis führen roerben. Loro Vrey Rotterdam, 8. Tez. Laut „Nieuwe Rvt- terdamsche Eouvant" meldet der WaslKngaoner Kor- refponbent ber „New Port Timest, daß Lorb Grey wahrfck^inlich demnächst das Amt des britischen Botjchaslers in Was hingtvn niebcrlegcn tvtrb. Die Ausnahme deutscher Kinder in Schweden. Stockholm, 8. Dez. (WTB.) Der nordische M u s i k e r b u n b hat beschlossen, in allen größeren Städten Schwedens zugunsten deukscl)er und östcrreichiscl)er Kinder Orchcsteraufführungen zu veranstalten. Die Presse begrüßt das Unternehmen mit freunb- lül-en Worten unb stellt einen ansehnlicl-cn Erfolg in Aussicht. 2lit» dem Neiche. Eine drl) it iche Reich Polizei? Berlin, 9. Dez. Gestern hielt ber Verband der Polizeibeamten Preußens in Berlin einen außerordentlichen Verbandstag ab. Es wurde mit großer Mehrheit eine Entschließung angenommen, die Schaffung einer einheitlichen Reicl)spolizci unb eines Reichs- ressortministeriums für das Polizeüvesen zu fordern. Die parlamentarischen Mihnachtcf?r-/en. Berlin, 9. Dez. Wie die „Voss. Ztg." berichtet, sollen die W e i h n a st t s f e r i e n lcbigtich um drei Tage verlängert weroen. Sie sollen bereits am 20. Dezember beginnen. Abermalige Cinsch ä karg v s P.rs'.ncn- /v? Verkehrs. /^Karlsruhe, 8. Tez. ,(Dolfs.) Wegen un- iurtidxmber Zufuhr von Eisenbahnbetriebskohlen ist mit der Möglichkeit zu rechnen, daß binnen kurzem abermals eine weitere Einschränkung im Personenverkehr auf den badischen Bahnen Dorgeiiommen werden muß, damit ber für bie Be- bürrmife des Landes unbedingt notwendige Güterverkehr wenigstens in beschränktem Umfang aufrecht erhalten werden kann. Bei den maßgebenden Stellen find bereits dringende Vor- stellungeii wegen besserer Veriorgung der badischen Staatsbahnen mit Kohlen erhoben worden. Wtmirteffrdf in Osnabrück. 0 § n a b r ü d , 8. Dez. (WTB.) Die Hotels unb Gastwirtschaften stellten als Protest gegen polizeiliche Maßnahmen, wie Besd)lagnahuie von Vo.räten, die lleber- wachung und Kontrolle der Küd-en und weitere nod) in Aussicht gestellte versdurfte Maßnahmen, heute dormittag den Betrieb e i n. Die Angestellten erklärten sich mit den Unternehniern solidarisch. Ein drinzend^r Wunsch öes Ta")ar- geroerbes an die Hat onalversammiung. Bremen, 6. Dez. (WTB.) Der heute tret tagende Bertraueusaussdiuß für das b e u t f d) e Tabakgewerbe richtete an bie Deutsche Na- tionolDerfammlung nachstel>endes Telegramm: Der A>ertrauensaussd)uß als Bert etung des beutfdien Tobiiigewerles etachet es als sdne uu- alnveisbare Pflicht, nachdem a le bisl.e igen Vorstellungen erfolglos g bl eben sind, den Wirtschaftsausschuß der Naticnalocrsammlung aus die unhcch- baren Zustände und die drohmden V.falweii Hinzumeisen, welche die unterschied ichen Zollverhält- nisse im besetzten und unbesetzten Gebitt herauf- bc'schwören Ein Manion Roh alxiT toitct infolge des Goldzollcs im unbesetzten Gebiet allein an Zoll drei mal hincherttaufend Mark mehr, als im besetzten Gebiet. Dies bedeutet einen mierreichbaren Dorsprung ber linksrheinischen Herste ter. Abgesehen davon, haß diese auch durch das Nicht- bestehen der Kvntingenw.'runa im besetzten Geliet und durch den schon lange vorgenommenen Ei lauf gegen Barzahlung ganz enorm b vorzugt werden Die Ungleichheit in dem vorliegenden Umfange züchtet geradezu die Schvarzsabrikation, den Sckleichixmdel unb das Sch'ebertum, gegen die jeder Kampf un'er dem Fottbestohen der heutigen Zustmrdc vergeblich ist Tic rechesrhinifchen Hersteller beginnen in großem'Moßc Tabakssendungen nur zu Berzollungszwecken nach dem llnksrld chen Gebiet zu versenden, wodurch die ttastlosen Verkehrsverhältnisse noch mehr dem Abgrund nab* gebracht werden. Au Herd m wirb lei ben fo t es'tzten Bezügen von Rohmaterial über das bes hte Gkbict jeglicher ReichsdnsulLralMen h nfällig Tie rechtsrheinische legitime Fabdkation mit allen im ehrlichen Streben begriffenen Eristenzen erliegt d->r Erdwsselung. Die Lage spitzt sich auf das Schärfste zu. Das rechtsrheinische Taoakgcmerbe ist in größter Erregung. Äe Gefahr für die in Kürze erfolgenden umfangreichen Arbeiterentlassungen wird äußerst brobenb. Ter beute tn Bremen zusammengetretenr' Verttauensausschuß des beniid)en Tabakgewerbes muß daher die Nationalversammlung anrufen, da er von dieser berufenen Vertretung des deutschen BvlkeS voraussetzt, daß sie durch weitere Verzögerung ber Aufhebimg des Gold^o'les bi» Vernich img des ganzen Gewerbes I diglich aus Frnauz- grlorden nicht bclllgen nncd. Der Vertiauensaus- schuß fordert allerdringrndst, bie Goldzolll«-cch- inaig für Rohtabak unvcrzüglid; au stieben zu lassen. Umgehende zustimmende Drahtnachricht an den Der trauen sausschnß in Bremen wird erbeten, um das T. ba grwerbe b r. h c,cn zu kann n. Berlin, 9. Tez. Dem „Berliner Tageblatt" wird aus Hamburg gern.bet: Seit 1914 sind die ersten direkten Tabakzufuhren aus den überseeischen PMduk.wnsläudern in Hamburg fingetrjfien, barunter 13 000 Ballen Brafil-Talxrk. Weitere 8000 Ballen Brasil-Tabak ivccben noch in diesem Monat erwartet. Line Unterredung mit Zcheldemann. Im „Ech o de Paris" bevidjtet Charles Boiineson über eine Unterredung, die er in Berlin mit Herrn Sä-cidemann gehabt habe, u. a. folgendes: Ich habe Sd^idemann zwei Fragen vvrgelegt, die Frankrdch am meisten berühren: Was denken Sie übet die zukünfigen Bezi Hungen zwischen Frankreich und Deut chland? lieber roc dy Mittel verfügen Sie, um die Reaktion zu beliegen? — Tie Beziehungen sind, so antmoitde nie Herr Scheidemann, in diesem Augenblick gespannt. (Er berührte dann kurz die Frage dec ^Kriegsgefangenen.) Die Lage ist bedauerlich: sie ist nichit unabänderlich. Sie wird die Zukunft nicht bedn- flufsen. Ich glaube, daß zwischen den beiden sttevu- bliken die Bezi.hungen normal unb dann freunb- schaftk^h werden *— Sie sind der Mdnung, baß Deutsckland denFriebensvertrag au S führen f.atn unb iid? — Sickierl.ch Teutfchland soll es, weil es un erzeichnct hat. Je>-s Volk muß seiner Unterschrift Eine madjen. — Hob n Sie nickst ben Vertrag für undurchführbar gelxilttn? Sind Sie nicht lieber zurückgetreten, als daß Sie ihn annahmen? — Un re Lage war tragisch Wir er* hiellen Keulenschläge über Keulensch äg '. Ich batte Rein gesagt. Ich habe mir nicht widersprech n wollen. Ich glaube, daß ein Staatsmann in solchen Augenblicken nicht M inuna wechseln soll Aber seitdenl ist eine neue Tatsache cingctretcn Mit Zn* frimmung der Nattonaloersammlung halten bie Minister der Repub ik diesen $ er trag aneionommen. Als Wirllichkeitsvoliiiker trage ich dieser Tat lache Recknrung und jiefje daraus die notwenti^'n Folgo- rungen. Ich bin für meinen Tdl entichlosien, mit allen Kräften im Sinne der Durckfülstung des Vertrages mitzuarbeiten. — In den Girnzen des Möglichen? fragte ich ein wnig boSlxiit. indem ich an die Redensart dachte, die icber Deutsch' mir täglich vorletzt. — Ohne geb imen Vorbehalt. Wir müisen olles tun, um Wort zu holien. — Sie twruen bie als schulbig bezeichnetem Offiziere ausliefern? — Das ist besonders fort. Stellen Sie sich vor, baß wir sie selbst stslnchmen mOffen, um sie Ihnen auSzuliefern. Tas ist ein läßlicher Gedanke. Nichts stößt uns mefTt ab. Aber wir haben untereidjnet. — Aber werden Sie nicht von den Monard)islen hinwig- cefegt nxt'l^n? -t- Wie sollten sie das madyn? Sie sind in ber Minderheit. —_ Sind die Offiziere der Reichswehr nicht anttcepubliknnifch? — Haben Sie nicht nach 50 Jahren Republik monar- dnfcke Offiziere? Wie sollten wir deren nach 50 Wochm nicht auch haben? — Gel/orchen ihnen i i.- Mannschaf en nicht hlindlings? —. Nein. Wenn sie sich gegen die Regierung ber Republik erhöben, würde bie große Mehrhett ber Soldaten ihnen nicht feigst. — Ich fo.be sehr aufgeregte Stund» cebungen wr dem Ndchstay an dem Hindenburg- tag gefeUm. — Tiefe Zurufe galten dem General, nicht dem Monarchisten. — Hallen Sie eine Wie* bertebr von der Insel Elba für möglich? — Eine Rückkehr des Kaisers und des Kronprinzen? Man würde ihnen die Knochen zerschlagen! (On trur casseroit les reins.) Sie werixn es nicht wagen. — Auch nickt an oer Spitze einiger tausend Truppen? — Wo soll len sie diese finden? Selbst wenn sie sie fänden, könnten sie sie nicht nach Berlin führen: es würde weder Lokomotivfül-rer, noch Heizer, noch Weichensteller geben, um die Lokomotiven zu leiten. Tas ganze Doll würde bebend in den allgemeinen Ausstand treten, ofpte Einschränkung. Es würdri l in Wasser, kein Gas, k.inen elektrischen Strom mehr geben. Tas ganze Leben würde unterbrochen fein; denn unser Voll haßt die, die es ins Verderben geführt haben. — Ich fobe in einer Volks Versammlung die gegenteilige Meinung aussprechen hören. Tas der Waffen beraubte Doll würde nicht kämpfen. — Aeußcrungen eines aufgeregten Spattakiden! Trotzdem ich übrigens durchaus den Ernst der Gefahr leugne, erkenne ich an, daß eS in der letzten Zeit eine nativ nalistische Bewegung ggegeben fot. Und wir treffen untre Vorkehrungen. Wir haben zunächst einen republikanischen Führerbund gegründet und ihm die moralische und finanzielle Unterstützung ber Partei gesichert. Mit dner solchen Stütze, wer wäre imstande, gegen uns zu kämpfen? Jeber Offizier der sich zu unangebrachten Kundgebungen herbeiläßt, wird entlassen! Schließlich haben wir beschlossen, in die Einwohnerwehr einzudringen. Bis jetzt haben sich in Berlin und in andern! großen Städten die Arbeiter von dieser Bürgergarde ferngehalten. Sie müssen eintteten und sie müssen sie beherrschen. Sehen Sie, das Blatt, das man mir eben bringt, enthält den Aufruf der Partei, der sie dazu auffordert. In Olden- WH Deutsche Spar-Prämienanleihe 1919 i^Ö47c | Dussük* unb btt Arbeit de» 5txmgrftT<6en Btrnbe». I Zur Verschönerung des A^e ita trugen beionber» bi« Chöre L<6 t^fujcn fiitdjcn e a .^Kneind iflitur motbcn Wahlen fei bis dahin er folgt sei. it der bcflftnben a 10. bis 8.1.-13. 15 März März Zan. vez Einzahlung AnrhSnbignng öcr Stücke an den Zeichner brotmark n einer Siro 3eihnung;schluh der Spar- prSmlenanleihe Erste Sewi-nzithung !37Q4r KricgSgefangenen-Heimkchr. O Ober-Eschbach, 8. De» Unser Dorf ist txm den gräfr-tcn Ortti» der We troan wohl der einzige, der iich in der glücklichen Laie bei in bet, seine sämtlichen in Qkiangenidxi t geiueiaien Ae- meinbcmitglttber — v an der Zahl — durch rind große Begrüßungsfeier auf bnmaUubrm Boden willkommen »u briuen. Sonntag oormiu taj» war Äirdjjang sämtlicher Vereine Die Krsb- rede bttlt Plärrer Glück, die beiden Gesangvereine verschönten durch Chore den 3viiootu*dicnii. Mit- la.rS und abends sanden grobe Feslkommerse im Gail bau» zur „Stadt tfricbbctg" itett Lehrer Lengfelder hielt die Begrüßungsansprache. Der Jrsbausictzuß lieb Kbem der oeunkchocr ein fizia mit LO Zigarren überreichen. Aus Stadt und Land. (Sieben, den 9. Dez. 1919. Eisenbahnverkehr. Die Tisenbahndirektion Frankfurt a. M. teilt mit: Unter den heutigen Verhältnissen ist eS bei dem Mangel an brauchbaren L komvtiven und der Unmöglichkeit der rechtzeitigen Ausführung von Reparaturen wegen Knappheit der dazu nötigen Rollmaterialien, verzögerter Anlieferung der in Auftrag gegebenen neuen Lokomotiven durch die Fabriken, ferner bei den geringen Stöhlen» Landkreis Gießen. Vraunkthsenbctzrungen. — L i ch, 8 Tez. Zn ter Gemarkung Birk- l a r. in der Nähe der nach hier süh.mden Strohe, haben zw.i F.rmen mit Bohrungen nach Braunkohlen begonnen. Hoifenlich führen de Bobcungen zu abbaufäliigen Flözen. Bi kann l ich wurden vor mehreren Jahrzehnten schon BmuilL.'hlcn in der Buklarer Gemarkung gewonnen. Tie Betriebe wurden aber wieder eingesbcllt. Leitung deS Lehrers Walter bet Kreis Leurerbach. — Nieder-Mvo», 8. Tez Unsere Gv- meinde lieferte 1916 von ihren drei Glocken iHM für Heeres zwecke ab. die dri:te ist nun vor einiger Zett beim Läuten berabgestürv und entzwei g gangen. In weiten Stufen besteht nun der Bunid), zu ßin-cn der Gefallenen eine GedächmiS- flocke anzuschaffen und die Mittel durch eine Haus- jaüimlung auszubringen. rr. Schlitz, 8. De». Die ZaA der Che- chliebungen bat hier einen solchen Umfang erreicht, wie noch nie zuvor. So wurde am Samstag betritt die 50. Zivilrvauung aus dem hiesigen S^rndeSamt vcllzogcn. ' Q Schliß, 8. Dez. Durch die Bemühungen der in der StnegSgerangcneniüriorge sehr tätigen Gräfin Elisabeth von Goertz konnten die etwa 20 noch in Gr angenschaft weilenden Schliher mit Welhnachtspakclen bedacht werden. rr. Schlitz. 8 De» Gestern sand im Gun- trumschen Saalbau eine gut de uch e B riammlung des Hessischen Bauernbundes für das Zchlitzerland statt, in der Geschäftsführer Lenz aus jiicvberg über die Farderungni und die bis dahin geleistete Arbeit des Bundes sprach. Scharf nxntbte sich der Redner unter Benutzung von Anschnitten demokratischer und sozialdemokratischer Zeitungen gegen jene Parteien, dir er al- Vertreter bei Dauernstan es für nicht greiwt anfi (H Tie Ausführungen des Redner» fanben den Difall der Versammlung. In der Diskus ion sp.achen sich Anhänger der Deutschen Volk Partei, die im Schlitzet land stark vertreten und gut organi iert ist, dagegen auS, daß der Bauernbund sich scheinl'ar nur auf die Deu'schnationale Partei fcftl gen wolle; die landnnrtschaftlichen In eres en würden aber auch genau so gut durch die Deutsche Bolkspartri vertreten. Auch diese Darlegung.m fansen Zustimnnrng und Beifall. In der G.nnderung betonte G schäftS- führer Lenz, daß für die Mitglieder deS Bauernbundes grundsätzlich nur die bei.''en recht.'stielenden Parteien in Frage kämen und daß eine Festlegung des Bundes auf eine bestimmte Parte, bet den kom- Stenographie. Gießen. 8 De» Beim JahreSwettschrnbeu bei SDriitd.ieftbeutid.en Stiraphe-ibnnbei Stolze-Schrey, Frankfurt a. M, erhi.lien dir Vereine GießtM und Lollar nachstehende 2üiiirtd>* nungen: Abteilung 80 Silben: Frrrdr. iWrutb, Gietz^-n. 1. Preis, Ernst SfmL L Lollar 2 Preis: 100 S.lben: Lndw Almf L Lollar .'larl Hölzer, Gießen, Karl Schwarz. Gießen. Gustav Tauber, Lollar. Luise Dllmann. Gietzen. 1. ‘üreife, Adolf Kohlen, trotz aler Anstrenaungen unmöglich, den Eisenbahnbetrieb und -verkehr planmäßig dnrch- «uiübren Die Eisenbahnbedlensteten verrichten ihren Dienst mit a'.leu ihnen zu Gebote stehenden Kräften. Deshalb ist e4 das grüßte Unrecht, sie. wie ei leider häufiq geschehen ist, zu bedrohen ober gar tätlich anzugreisen und zu bienfhvibrigen Handlungen zu zwingen Von der Einsicht des reifenben Publikum», insbesondere der täglich auf die Eisenbahnfahrt angewiesenen Arbeiter muß enoartet werden^ daß sie den tatsächlichen sttnvierigen Verbältniisen Rechnung tro- aen und nicht bie Eiienbalmbediensteten für Mißstände verantwortlich machen, an denen sie keine Schuld trajen. Eingriffe in den Eisenbalmbetrieb sind geeignet, bie an sich schon großen Schwierigkeiten des Äsenbahndieustes noch zu verschärfen, und fallen damit auf die Täter zurück. Die Eifen- bahnverwaltunq ist verpflichttt, bie Durchführung de» Cisenbahueiriebeo und ihr Personal mit allen Mitteln zu schützen, auch wenn diese für da- reisend« Publikum zu gärten fflirren müßten Sie holst deshalb, daß e» nur diee» Hinweise» bOarf, nm Ord'mng und Ytuhe bei dem leitenden Publikum aufrechtzuerholten. Lebensmittel. **Rüböl-Au»gabe Don Mi'twoch den 10. liiS dusch'. Dien- a, de.» 16 D zember gelangt grg n Abgabe te» B^'u-Sabsch iLeS 10 ter LelenSmi.tel orte Vi Liter Rü.öl zum Preise von 6,60 Mk zur AuS^rle. ** Der Verkauf von Sptrttus ge^en Abgabe von Merken wur e für bei» Dtonat D- tem «r 19 9 rershrie en Y'e cha len (L< toagm, btt im Anzeigenteil tu errie i find •• B e l der städt Obst - undSemüse- 9 eile sind hneber Weißkraut, Rotkraut. Qklbe- rüden und Kvhlcaben e.nge voVen, die p n id- enh Enerwrife abgej-ben »verden. Auch TasrlärX noch vorhanden und luccbcn in jdxm verkauft OSchlltz, 5. Dez. Im gestriaen 8. Volks- hochschulabend de» VolksbildungSverrinF rührte Obervfarrer Knodt seine Vorlesung über ..Bilder auS der Drimatgefchichte" weiter und zeigte in interessanten Ausführungen „bie Tätigkeit deS BonifaziuS und leine» Schülers Sturmius im Buchcnlande sowie ihre Bedeutung für Religion und jkulturgeschichte", tadei rvcrtbolU? Mitteilungen über untere Stadtkirche b etenb, deren Geschichte bi» auf» Jahr 812 zurflckgeht — Zur Pflege deutschen Geiste»- und GemütSlcben» sind vom Dolksbildunasverein nun noch deutsche Abende ein geführt worden, deren erster dem deutschen Volkslied geweiht war. Ein Vortrag deS Tierärzte» Schneider über „Baterlandsglaube" war von Perlen au» dem reichen Schatze des deutschen Volksliedes und der deutschen Volksmusik umrahmt. ftrtU fcritbbertL — Vad-Rauheim, 7. Dez. Unser Shir- Ubeater «Siebener Stadtth.ater) gab mit gutem Erfolg Ibsen» „Wildente" = 3)/ fl n i e n be r g, 8. Tez. Erne Ortsgruppe de» „EinhrilSverbandeS der ShtegSbefifrlbigtcn Deutschland»" wurde nach einem Vortrag des jkreisvertreter» hier gegründet. Sämtliche biefui gen ftrirgbbefdjftbdgten imb ÄtiegSUinlcrblijebentn traten der Ortsgruppe bet Starkenburg und Rheinhessen. X Slein-Steinbeim liessen), 7. De» In der verflossenen Nacht wurde in der Tabak- mtb Zigorrenfabrik P G S>offe W o ein Einbruch verübt Die beiden Eiubieck^r wurden von den die Nachtwache ausübttr'en Söhnen des Werk- m isterS gestellt. Sie setzten ,id) nrr Wettr, nxitauf die Wächter von ihrer Schußwaffe Gebrauch mack>- tcn. Der eine der Einbrecher erlxrli einen Schub in die Brust und konnte sich noch in ein Nachbar- Hau» schleppen, wo et verschied. Der andere Einbrecher scheint entkommen zu fern. Hessen-Nassau. Ein Brotkarrenskardal. Sronpritrzenstraße, bie zu diesem Zwetke döA dec Reichswehr völlig für den Verkehr abgd- sperrt war. Es wurden löO S<6iebe c unb 24Schieberinnen sistiert. Da» ausgesun- bene Schiebergut, darunter zahlreiche Listen mit Eiern, verfiel restlos bet Beschlagmchmr. Von den sistierten ©diicbern würben 24 v.v- hastet Rach Feststellungen ber Polizei haben zahlreiche notorische Schieber bereits endgül- tia ben ungastlichen Boben Frankfurts dee- lassen. Wegfall der Fahrpost Roohrtm—Frankendach. ft. Frankenbach. 8 Tez. Au» Svariam- keltsrücksichten du die Poschehörde bie Fahri»st Rvdl^im—ßx-fi ü» gebaut nw-U ru n» bad) — Frankens bad), die auch ber 'Benonrnbeförberuna diente, eingestellt und läßt die Onjchaften durch »roei Land- briritt^ger bestellm. Für diese der Bahn entlegenen Ortschaften bebeuret der Weg soll der Fad> post eine Erschwerung des Paket- und Perfoum». verkehr-. — Frankfurt a. vk., 8 Dez. Die mmalpolizei hob in einer Wirtschaft der Fron hofft raße eine 30—40 Personen umfasende Spie« lergesellschaft au» Do de Geldbeträge verfielen ber Beschlagnahme. Die Glück»spteter setzten sich au» arbrit»U)|en und arbettditboKU Elementes zusammen. — Frankfurt a. M.. 8 Tn- Einbrecher statteten heute nacht der Wohnung de» Bürgermeister» Dr Luppe einen ibeiud) ab, wobei ihnen bie Südenachcn in die tzaude fides. — Frankfurt aM, 8 Dez DaS Geheim- m», bad monatelang ül äumt iit. ** Der „Nationale Studenten bund^' an unserer Universität veranstaltet Donnerstag den 11. Dezember, abend» 8 Uhr, in der neuen Aula eine große Kundgebuna. zu ber Abg Rechtsanwalt Dinaeldey (Darmstadt) das Referat übemom- hien hat. Wegen Raummangels und materieller Schwierigkriten kann die Kundgebung nicht in breitester £Mfent!irf)frit stattfindeu. Um ebvr doch Gesinnungsfreunden m der Bür, erschast außer bin bereits geladenen Gäst.m in gewissen Grenzen die Teil'ahme zu ermügticchnl, hat sich der Bund entschlossen, eine geringe Zahl Einlaßkarten aus- zugeben. (Siele Änzer, die ja weiter nickst» kin al» eine ©vllyil von Elnzelmenschen, müssten dieselben sittlichen und moralisck)en Ge.etze Geltung t«C’, tte tom Ein- zelmensclren schon längst a» gültig anerkannt seren. Diese Geletze fänden i'-we.i höchsten und schönste:' Ausdruck in der Hingabe de» (5J jelnen an ti* Gemeinschaft. So sei nach des RoVnerS An icht die Uztenvintnmg de» ttticnc» und bie ©cfmiinmg ber Kultur einzig von der Durch ei.igung deS Volks- ganzen, der Völker, mit tiefem Gemeinschatts- ge'öbl, dem Gei.te bc» SozialiSm u» zu rr» narten. — Zur Aussprache erg.ift nicmanb dis Wort. •* Reiskirchen, 8 Dez Am vergangenm Sonntag fand hier eine Deihnochibfei r statt oahinlen mit Be cherung der firt g» i cterblie- kirn Kinder durch den Hess. Landesverband brr Äik flibeidZ -ig en u»ch Linterb!Ebenen der Ons- gruöiK RriSkirctzen. Pfarrer Q)u m bei hielt eine ichöne Aniprnche. _Tann folg en Kvn-ert und Sie- benrortoxi:. Am Schl iss« sprach noch Ludw.g En - derS flter den Ztveck ber Drt^aruppi tt. Tret» a. b L., 8. T)ez. Der husi'V Zweigrerein des Evanxtti.hen Bundes ! i lt g.» Htm «.»end in BeimcrS Saal ri.rn gut besuchen Familie na lend ab. bei dem auch vt-Lr Gä ie -in* mefmb naien Pfarrer Jäger-Alle der a d Lda btrlt einen fein a.trrgrn" en Borna i (L\r । Luthers Auftreten bei ber Disvulatton zu Leipzig 11619, Pfarrer Bö chuer hrer sprach ü-.t belasteten Beamtinnen find bereit» in das deetzte Gebiet, nach Wiesbaden, geflohen Den Erlös au» diesen Rresenle rivK-reien hat Busch mit f i ien Helfershelfern ollak-nblid) in Wrinkn.ipen und Bar» vertrunken. Neue Schirberfagv. -= Frankfurt a. M., 8. Dez. Die dritteSchieberjagd innerhalb fünf Tagen galt heute mittag den Schteberlokalen der AuS dem AmtöverkündigiingS-latt. Höchstpreise für VerbrauchSzuckeL. Der Höchstpreis beim Verkauf an die Verheaucher für den Monat Dezember beträgt für Kandiszucker: KandiS. hellfarbig biS braun, das Pfund 1,25 Ml., weiß und schwarz, das Pfund 1L0 Mk, Warnung vor Schwindlern. Nach Mitteilung dc» KreiSledenümiltelamtts Friedberg sollen sich im Kreise Friedbery Schwindler berum* treiben, die von Bürgermeistereien, G em ein do- kaffen ufw. Gelder für AuölandSwaren au» einer angeblichen deutsch-amerikanischen Stiftung rohe ben wollen. TaS KreiSamt warnt vor diesen Personen, empfiehlt, sie kimebmcn zu lassen nnb dem Drc»Sleben»mitteIamt Friedberg (Telephoa- wimmer 96. Frtedbera) Mitteilung zu geben. Dien st nachrichtende» SreiSamteS. Friedrich Strinmüller von Heuchellnim wurde als Gemcindercchner für diese Gemeinde ernannt icib eidlich verpflichtet. Die Ausstellung von Wander« gewerbefcheinen. Alle her twbnbiftei Personen, welche den Gewerbebetrieb im llinliet* ziehen im Jahve 1920 fortietzen oder beginnen wollen, werden aufgeforbert, ihre Anträge auf Erteilung eine» Wandcrgewerbesdtz.'ines für 1920 alsbald beim Polizeiamt Gießen, Zimmer Rr.5, zu stellen. Gefunben und verloren. In berflat vom 15 bis 30. Nov wurden in Gießen gefunden: 1 Sagentiifai, 1 Geldmidst mit Inhalt, 1 Müpe, 1 einzelner Glarshandichuhi 2 VorttmonnaieS mit Inhalt, eine Geldkassettt. 1 einzelner schwarte Handschuh, 2 einzelne Lederhandlchuhe, 1 Rinber* pdidru 1 Gürtel. 4 Stangen Flacheisen. 1 Paar Handschuhe. 1 ßcbevmäppdm mit Papier gelb, verloren: 1 Zvlinderhut. 1 golbner Rinz 1 braun» vailvlasche Mit Armband, Ring unb RrilriMÜ Der prozeh Marloh. Berlin, 8. Dez. (Wolff.) Im Marloh- Prozeß beantragte der Anklagevertreter KriegSgerichlsrat Dr. Meyer gegen ben Jngc- klagten Oberleutnant Marloh wegen Totschlags, üuerlaubter Entfernung unb UrkunbenfäNchung eine Gesamtstrafe von 3 Jahren und zwei Mo- raten Gefängnis, von benen zwa Monate burch bie erlittene Untersuchungshaft al» verbüßt angesehen werden sollen. . .__. Ter anflag.-Vertreter führte au»: ES bedurfte erst des zermürbenden Einflusses de-S schrecklichen Krieges, um solche Vvraänge überhaupt möglich gu machen. Ich bin zu der Ueberzcugung geL>m- men, ine Erschießung war ungesetzlich'. In einem Falle liegt Verdacht vor daß der Er- schoff.-nc rin Plünderer war und auch Unterichla- ffungm von Küssengeldrrn verübt Die rne-ftai waren ehrliche und ansi^ndige Menschen. An der tDanrigm Entwicklung der Tinge und dem trau* rigen Erfolg ^t daS unheilvolle Nebeneinander- arbeiten der Behörden mit Schuld. Der damalige Apparat pafagtv valldommen und litt Schnfbruch. Möchte tat deutsche Bokk cruS diesem Pvozeß lernen. Zch stelle hier fest, daß die Leute, die erMpifen wurbai, unschuldig erschossen mürben. Biele Angehörige ber Erschossenen sind mit ber Bitte an mich berangetreten, sie zu entschädigen. DaS scheint mir die moralische Pflicht deS Staates. Nun zu der Frage: Wer ist der Schuldige? Mar- loh selbst bestreitet, beious;t rechtswidrig achandelt zu haben. Er beruft sich auf Befehle ober vielmehr Weisungen der Zeugen Schröter und Wehmeyer. Em Befehl ist flberl-aupt nicht ergangen, sondern ve.c Verhaltungsmaßregeln für Mar loh. Ich neige zu der Ansicht, daß Oberleutnant Krsiel nur den Befehl überbringen (aifen wollte, energisch ohne Schlavvhrit und ÜBcidibetiiflfeü vorzu- Srben! Oberst Reinhard hat sich in keiner Weise rasbar gemacht: er hat nur scharfe Verhaltungsmaßregeln gegeben. Der Vertreter der Anklage legte weiter eingehend dar, daß dem Angeklagten Marloh offenbar die Ueberleyung, nicht ober da» Bewußtfem der Rechtswidrigkeit gefehlt haben unb daß dem Beklagten mildernde Umstünde pigebilligt werden müßten. Da» Urtel wird am DtenStag mittag verkündet Hauptmann von Kessel ist, wie verlautet, auf fernen Wunsch vorläufig vom Dienst entbunden worden und bat die Einleitung eines verfahrens gegen sich vor einem Zioilgericht be- ^^Äe'rlin, 9. Dez. (WTB.) Wie dem „Ber- Ihrer Tageblatt" gemeldet wird, hat geitern nach Schluß der Verhaudlungen im Marlol^-Prozeß Hauptmann von Kessel durch die Leutnants Bekkurv und SlenneS dem Zeugen Pfarrer D. Rump ein Pistolenduell unter ben schärf- ften Bcdingmigen Überbringen lassen. markschein, 1 silberne Herreniaichenuhr mit aold- nem Weinzipfel, 1 Portcmoiinaie mit 6—10 tot, Wafsen- und Jagdschi'm Inhalt. 90 Mk Papiergeld, l brauner Glacehandschuh, 1 Regenschirm, l silberne Tameiwhr mit Goldrand, l golbnr Dameimhr, aez L. M., 1 versilberte Herrenarmbanduhr, l schwarzer Spazierstvck mit Silber griff l Tamspvechmigen herrorgo- lvarnm an und für sich und alle Kunstfreunde wil- en, welch anmutige und entzückende Darbietungen i:,rtr am Freitag warten. *♦ Oberhessis cher Kun stverein. Die zum Teil erneute Ausstellung ist morgen Mittwoch von 11—1 und am Nachmittag von 3—5 Uhr geöffnet. Donnerstag und Freitag» von 11—1 Uhr. ÄS * s-°nL,7» 'fekättx kfaberung ”Ä£tt itossg wrootn. Hohr Dir vrr. teufe* 7 wfe rSte ;ÄVa W $hinb 1,30 JRt °«f)tontb[trn HaA Sriebbtri dbngAvuiblrr fauni ®rmr'nt)e* lusWnxrtm oui tinfl ’Mdm Stith.’, ™ Wt warnt vor bi* »Intel »u foifen ch mH5fbkl6 ''Trlrvtea, Mitteilung in geben, enbesKreijamtel. n veuchrlbilm rnirtie als ■ ukmeinbe ernannt uub H von Danbee» Me her Mutete ivttbdxtTteb im Umher« iottm ober beginnen tot, ihre Anträge aui gewrrdric^ines für 1990 t Sieben, ßimtntt Ät.b, verloren. 3n berfirt urben in Sieben gefunben- tiche mit Inhalt, l Iküy, M 2 $ortmonneirt mit tt, 1 einzelner fdjnxmer leberlMdschuhr, l falte- Stangen Flacheisen, IW äOTCbrn mit ’&unnyo 1 gW 8änq. l ta» ih, Kinn web 9aar nlt voüant, l bw nxerUüicheMhr «W monnait mit 6-wiaV . 90 Mk. &iw> bonbilhuh, 1 Negeniunwi, mit Solbtanb, lM , 1 wiilberU hrMNSM' Eirrswck mit Stlte-ri^ golbnrs schwarzes 'Jmait- jfinberjtomübdfe«, «0 wrterrwniiflie mit >. M- Ml mit schlu f'l v°r^ ta i» «“Ä! । M unb emm wv» tenen^rimtttjv. at-S.H ttfjr lg hJÄÄM ‘fft foik»ÄiT$$ ’ÄS ir«M. DM, Me^en, 2 Preis; 120 Gklben: SFari MauS, Eießen, 1. Preis, Fritz Inegale, Gießen, 2. Preis; 140 Älben: Aoolf Kerl, Gießen, ßubro. vor le, Gießen, 1. Preifc- 180 Silben: Karl Häuser, Gießen, Karl Ockel, Gießen, Georg Schädel Lollar, Otto Schenk, Gießen, Minna S)of Gießen 1. Preise, Luise Göbler, Gießen, 2. Preis- 240 Silben: Heinrich ft«-auskopf. Gießen, Rarl Reitz, Gießen, 1. Preise; 320 Silben: Jofepb Kübel, Gießen, 1. Preis. ■'■■ > -- ■■■ ■ Airche und Schule. =* Lauterbach, 8. Tez. Unsere Volksschule hat die Abhaltung ovn Elternabenden rin» geführt, deren erster in den nächsten Tagen veranstaltet toer^en soll. P Marburg, 8 Dez. Heute mittag sand in der Elisabeth irche eine einfache aber würdige Gedächtnisfeier für den im hohen Alter von 84 Jahren dohirmeschiedenen General s upe ein tenden a. D. Wirkl. Goh Ober-Kvnsislorialrat Dr. theol Ludwig Werner statt. Vermischtes. w .*,^urich, 8. Dez. („ftMn. Bztg.0 In Andersckjarsen sOstfrroSland) wurden das achtzig- lahriae Fräulein Tüll- und ihr Dienstknecht geknebelt unv erschossen und da» Haus ausgeplündert. Die Täter sind entkommen. * T ie weiße Kohle. Neuerdings ist cs gelungen, einen „Tunamo" zu schaffen, der Ströme von 100 000 biS 3 Millionen Volt und höher zum direkten Gebrauch und für alle Zwecke erzeugt. ES t|t ein doppel förmiger, ungebundener Strom, -der richtig gejagt^ ein selbständiger Nord- und Sübstrom. Ter Stronwerlaus fließt immer in der Richtung nach zwei Seiten, also nach Süd und Nord und kehrt im entgegengesetzten Sinne zurück. Ter Krafttxcharf ist im Verhältnis für 25 Ampöre und 500 Volt von heute, so daß man bei büser Erfindung mit der gleichen Kraft einen Strom von 25 Ampöve und 100 000 Volt erzielen farm. Die Elektrizität ist daher zum Massenartikel geworden, und es tarnt sich der Aermstr für roo hhgt Pfennige zu seinem Tagcsgebrauch Licht, Heizung und Kraft kaufen. Die ungeheuren Vorteile für die Fndmlrie liegen auf der Land. Da eS sich jmt eine deutsche Eritndung handelt, ist sic dazu angetan, uns den Weltmartt wieder zu erschließen. Bei richtiger finanztechnischcr Auffassung wird diese Erfindung für den Staat eine «Steuer Fea ff ersten Rairges bilden, welche an Steuern Milliarden cnihringt, die kommende drückende Steuerlast mtLert unb eine - sck)»epsfercr Moder jungen Lic beite« n miterlebem Umschmeichelt von Robert SchäferS bildhafter, feingeschliffener Sprache lassen wir unS willig a»s der Wirklich^« des GeschehmS binauSführen in die Märchengefilde einer stark fpntbrinben Phantasie. Bei Tora BarnaS erleben wir eine inbrünstige Hingabe an eine schaurig süße, mit Schönheit gdättzgle stbomantik. Eine zarte Sym- lvlik, otnj in tzandkung zerfließend, bratet einen geheimnlLvstten Schleier über die Erzählung. Bei 55. Scheller brüten wir gerne mehr novellisti- schm Fluß gesehen. Bei W. Schwel er wäre mehr Wärme und zusammeTtsassende Gestaltungskraft nötig, damft die zarte KindheitSeriniwrungt im Derzeit des LcserS vollen Widerklang fände. W. Walther hatte durch Vertiefung dem lvericht von einer mittelalterlichen ÄZerfvlgungder Wormser Jüdischhcit das Uirerquickliche des Themas nehmen müssen; feine SchiL-erungen des weisen L«n- delsmonnes, bisweilen zwar etwas ephodenhafit uitb schlepprmd, bergen größere 5Derte. Bestrickend ist O. Damms Erzählung. Lebensgenuß auf einer Höbe, die feine Anpassung mehr duldet. Leidenschaften, die anS dem Dunkel der Dämonie hervorgnellen unb uns doch des AN so nahebrinaat. Wir fassen zusammen: im diesräiTr^'N.Lefsen- buch wird zum Prdse von 4,50 Mr. broschiert und 7.60 ML gebunden ein 89ttt geboten, das weitestr Skrbtettimg verdient und Mwal keinem der Lüera- tur gewogenen Hessen uubckannt blähen darf. Din e — Bon bildender Kunst und Woh- nungSkunst. den dorzügluhsten Mitteln, sich über unsere zertgenössische Malerd und Plastik zu unterrichten, zugläch aber über das ganze Kunstgewerbe unb alte die ttunstzweige, die der geschmacklichen Durchbildung unseres Laufes und unserer ZSohnnng bienen, gehören dir prächtigen Monatshefte ..Die Kuns?' (Verlag F. Bruck- mann, München, Preis vierteljährlich 10 Mk.). Mit einem Hefte von reichstem Wechsel der Darbielungen und einer wundervollen Fülle von Wb- bikdungcn, die alle von berounbem4roürbiner Qualität imb, beginnt diese ausgezeichnete Wertschrift soeben ihren 21. Jahrgang. Für den, befien tzerz offen steht für die Schätze der bildenden Kunst sind diese L>efte in der Tat icbeämal ein Fest; und wer in seinem Heim «Schönhett unb Zweckmäßigkeit fördern null, findet hier stets vorbildliche Lötungen. für große wie für kleine Börsen. So sollten diese Hefte in der Tat nicht nur bei jedem Kunstfreund, dem sie die Reiche der Schönheit ösftum, zu finden sein, sondern anch zum Hausrat jeder gebildeten Familie werben. Ein Küchen-Kleinod in dieser fett- und fleischarmen, für jede Haue frau sehr schweren Zeit ist die Reine Speisenwürze Nr. 550 Sie gibt nur mit Wasser gekochten Suppen und sonstigen Speisen höchsten Wohlgeschmack, als ob sie mit Fleisch brühe zubereitet wären. Ein Versuch kostet nur M. 1.70 und wird joden sofort von dem hohen Wert d. Speisen wtiree Nr. 550 für die Küche xlErnährung überzeugen. Die Flasche von ca.200g, lange ausreichend, überall erhält!., wo nicht, direkt vom Heckules-Nährmittelwerk in Gelnhausen. Gsw Bei j^ova nille Hl Kopfschmerz Behördliche Anzeigen. Bekanntmachung. In unser LxmdelSvegistrr Abt. A wurde heute bezüglich der Firma «Schunk u. Ebe in Heuchelheim eingetragen: Dem Katt Schnappauf in veuchelheim unb der Rosa Wirz in Gießen ist Gesamtprokuva erteilt. 137556 Gießen, den 1. Dezember 1919. hessische» Amtsgericht. Bekanntmachung. Die Auslosung der Dauptschüftea zu den Sitzungen im Jahre 1920 erfolgt Freitag den 12. Dezember 1919 vorm ittagS 9'/, Uhr an Saal 6 in öffentlidror Sitzung. Gießen, den 5. Dezember 1919. 137546 Dessisch^ Amtsgericht. Bekanntmachung. Betr.: Die Hundesteuer. Diejenigen hiesigen Einwohner, wttche im Lause dtescs Jahres Hunde abgschafft. aber noch ntcht abgemeldet bähen, wollen bi<6 spätestens bis zum 31. Dezember entweder mündlich oder schriftlich auf dem «Stadthause (3immer Nr. 8) an zeigen. Vordrucke für schttstliche Abmeldungen sind oort erhältlich. Die Verbindlichkeit zur Entrichtung der hundcabgabe dauert, bei Richtab- Meldung auch im folgenden Jahve, und jroar solange sott, alS die entsprechende Anzerge versäumt wird. 137758 Großen, ben 29. November 1919. Der Oberbürgermeister. Keller._______ Nuböl-Ausgabe. Von Mittwoch den 10. DezemberbiS einschließlich Dienstag ben 16. Dezember 19 19 gelangt in ben hiesigen Klein- yandelSgcschästen gegen Abgabe des Be- »uasabschnittes 10 der Lebensmittelkarte */» Liter Rüböl zum Preise von 6.60 M k. tut Ausgabe Die KlcinhandelSgeschSste haben die ringe» Wngenen Bezugsabschnitte bis spätestens Montag den 2 2. Dezember 1919 dem Ifiibt. Lebens mittel amt, Zimmer 12, emzurcichen. Die nicht abgeholten Oelmengen, ebenso die entliehenen Eifensäsier sind am Donnerstag den 18. Dezember 1919 an bat städtischen kchlachthof zurückzuliefern. 137816 Glrizen, den 8. Dezember 1919. Der Oberbürgermeister (LebenSmittelamt). Bekanntmachung. Der Verkauf von Spiritus gegen Abgabe von BAarten wurde für den Monat Dezember 1919 oachfolaenden lZseschäften übertragen: Adami, Geor., MäuSburg 14 1 Arnold, Heinr. II., Kailer-Aftee 19 Blum, AloiS Wittoe, Stinnftras^ 78 DebuS, Heinrich, Friedrichstraße 5 Kalbfleisch, Heinrich, Liebigstraße 71. Die Marten Ium men von DicnStag an. zur Ausgabe. 137626 Gießen, den 8. Dezember 1919. Der Oberbürgermeister lLebrusmittriamt). Holzsnbmission. Donnerstag den 11. l. M., mittags um 1 Ufer, soll ein Eichen-Stamm, Durchmesser 1,30 Meter, Länge 4,7 Bieter, Jnl>aft 6,23 Fstm., mtb ein Stück. Durchmesser 0,86 Meter, Länge 1.8 Meter, Inhalt 1,04 Fstm., in Submission bergrien werden. Nähere Auskimst erteilt die Bürgermeisterei. N o n n e n r o t h, den 7. Dezember 1919. Hessische Bürgermeisterei gtorinertrotij. Hoppe. 13771 Die Weilxrmülüe bei Braunfels iSägewerk mit einer Wasserkraft von ungefähr 8 PS, bestehend aus Wohnlrous, Scheune mit Stallung und sonstigem Zubehör, 17,02 ar Hofraum und Garten, 28,00 ar Wiesen und Lagerplatz, soll am 3. Januar 1920 mittags 12 Uhr im Solmser Hof zu Braunfels össentlich meistbietend Derfbn^Tt werden. — Plan, Beschreibung und DcrUeigerun^sbedingungen können hier ringesehen oder gegen Einscndmtg von 3Mk. vezoaen werden. 13791V Braunfels, ben 4. Dezember 1919. Fürstliche Reiftkauuner. Wirklich billig durch seine gute Qualität ist der Schuhputz Erdal schwer«, gelb, braun, rotbraun AOcmhmkÜer Werner $ Merti. M*t Versteigerung landw. Maschinen n. Geräte. Nächsten Donnerstag, den 11. Dezember, vormittags 10 Uhr, will der Unterzeichrrote auf seinem Lagerplatz am Bahnhof in Lich nachstehende Gegenstärrde öffentlich mäfb» bietend gegen Barzal)lung versteigern lassen: 1 Leiterwagen m. Kasten, 1 Jauchnvagen m. Faß. verich Pflüge und Eggen, 1 Sämaschine m. Hackapparat, 1 Grasmäiror m. Vorderwagen. 1 Getreidemäher, 1 Gabclheuwender, 1 Pferde" retben, 1 automat. Sck)leifftein f. Mähmesser, 1 Milchzentrijuge, 130 L, 1 Trieur, 1 Ringel- Walze, 2 GultiDatoren, 1 Kattoffelausrodepftug, 1 kl. Rübenschncider f. Ziegen, 2 Drichselstütz- rollen ufro. usw., ferner noch neu 2 Häufelpflüge m. Jäter, 3 Kartoffelausrodekörper, 3 Ulmer-, 1 Sackkörper, 1 Stahlgründel, 1 Vorderpslug usw. Versteigerung bestimmt. 13770D ___________Carl Deller III., Lich. Versteigerung. Es kommen Donnerstag den 11. d. MtS., mittag- um 12 Uhr, in Hattenrod bei Ludwig Damm zur öffentlichen Bersteigerung-. Waanerwerkzeaa, 10 Bohrer, 10 Sägen, auch etwas Wagnerhol<^. 10 Sreihleitern, 1 Schleifstein. 1 Radbock, 1 Hausen Ftckstenstal»aen, 1 Stommobe, 1 Kleiderschrank, 1 runder Tisch, ü gute Rohrnühle. 2 Sessel, 1 Sofa, 1 Spieldose und ein Onrinoniuni unb einige Reuen, ein leichter Oekonomiewagen, 10 Ztr, gute- Heu und 7 Ztr. Stroh. 0Ä786 PfÄlie 13773c Taschentücher für Damen, Herren und Kinder in allen Preislagen von Mk. 1.85 an Fritz Nowack Familicn-Drucksachc«: Besuchs-, Vank-, üerlobungs= und vennöhlungr - Karten, ff S Geburtr. u. draueranjelgen a ===== 9 Neuenweg 9 —- . uchvruSerri I. Weincrt, Versand per Nachnahuie oder Boretnsendung. 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Bis zur Inkraftsetzung des Friedensvertrage» rufen wir Deutschland lunt letzten Male in Erinnerung, daß die Kündigung.des Waffenstiftstm" des genügt, um den aUiierteni Armeen iede Berechtigung zu verleihen, tänenigen Maßnahmen durckzusührcn, die als notlvendig erachtet werden. In diesem Sinne erroatien itrir die unverzügliche Unter zc ich tmng des Protokolls und die Niederle- guug der stiatisikatronsurkunden. Genehmigen Sie uftr». (gez) Clemenceau. (Die erwähnte Separatnote folgt morgen.) Der bayrische Ministerpräsivent über die Lage. allgemeinen behauptet. Größeres Jnteresft bestand wieder für ausländis^' Saloniki-Monastir, -- boner Stadtanleih- wurden anschnlich höher, oprv- zentige Bosnier gewannen wertere 10 Prozent. Privatdiskont 4 Prozent. Frankfurt a. TL, 9. Dezember. MMu laust ju hohen W Erich Beyer, M im Bahnhosstr. 1. 'm $737 : 18. rti chr. 'int r. )cr litt xfr iiit Frankfurt 1-Uhr- Holland ...... Dänemark..... Schweden..... Norwegen..... Schweiz...... Wien (altes). . . . 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Deutschland sucht vergeblich, diese Inkraftsetzung von ixe neuen Voraussetzung der Anwesenhnt der ameristmischen TÄegierten tn den Kvmmrsironen ablängig zu machen. Es ist unynau, baß der deutsche Standpunkt in dieser Angelegenheit am 14. Oktober angenommen worden sei. Es ist glcrch- falls ungenau, daß von Simon und von Lerner am 20. November zu mündlichen oder schriftlichen Verhandlungen ül'er das Pr-oLwll eingeladen wor- den sind Es wurde ihnen einfach getagt, daß nach der schriftlichen Nvde die deutsche Rcgieramg schriftlich auf bte Bestimmmrgen antworten wüste die darin formuliert waren. Der Oberste Rat i|t der Ansicht, das; her Artigst 221 des Friedens- Vertrages vollständig Aar ist und daß er nicht ergänzt weroen mutz. erenm nuuu», baß cs die Gefangenen zum Zestpunlt der Ratifikatvn ftcilassen werde. Es hat fernen Grund, dies neuerlich zu wierxrdJlcn. Der bOerfte Rat äußerte sich nur zn den Bemerkungen auf die .Kvmpensationsforderungen für dre Zerstörung der deutschen Flotte in Scopa Flow und die Ankündigung eventueller nnfttärrscher Zwcmgsmahnahmen, die in der Note der Allrrertm vom 1. November genannt worden sind. Die bev gefügte Separatnote ist die Antwort auf die deutsche Note vom 24. November in der Angelegenheit von Scapa Flow. Bevor die all ierten und assoziierten Mächte ihr Begehren stellten, prüften sie diese Frage. Sie teilen die Befürchtungen der deutsche« Recherung gegen die wirtschaftlichen Folgen nicht, die für die deutschen Häfen entstehen könntcn. S« halten das Protokoll, so wie es festgetegt wurde, aufrecht. NaäQem die alliierten und asfozrierten Mächte die Schwimmdocks, die schwimmenden Mime, die Schlepper und Bagaerfchiffe, dre in dem Protpkoll verlangt werden, erhalten is)äben, werden sie ihre Auswahl treffen, wobei der allgemeinen wirtschistlichm Lage der deutschen Häfen Rechnung getragen werden soll. Wenn dann die deutsche Regierung beroei)en zu können glaubt, daß eines der genannten Begehren geeignet ist, Deutschland die Befriedigung der berechtigten Bedürfnisse betreffend die Aufrechterhaltung der Schiffahrt und anderer wrrtschoft- licher LebenSbedingvngen der gleichen Art mcht zu ermöglichen, so kann die deutsche Regierung den alliierten Großmächten Forderungen stellen Diese Mächte sind bereit, solche Begehren in ge° «--.Mm« »- ««to «W -*«*•<«• »JMmd'ÄÄ eine SondewrSmie (Bonus) von 1000 bis 4000 Wart. • .........ft» W fl « my gfaftg «.<•«« •» »«r ww *«"«**■■' "VT*""« “J? eu geidjnünsen bei arten Banken, Bankiers, Sparkassen und Genossenschafien. WltO68ne['* ,2 fr - Ür Abortnc'-- Hamlet- Irö6Sa&' SiniQi»Ä#fl. fr -s-M ■ Willis^ ui,» M Datum: 5e/0*DeuLfirieg9anL 4°/gDeut.Beichsanl. 3°/„Deut.Reichsanl. 4°/0 Preus,. Konsols Darmstädter Bank Deutsche Bank. . . Disconto» Gefellsch. Dresdener Dank. . Nationalbank f. D. Mittelü.Treditbank H.'Amerik.-Pakets. '.ItorddeutscherLloyd Doch. 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Gegen ^erfonen. die angdxlid) ohne genügende Patzausweise ins besetzte Gebiet reifen, gehen die hiesigen Kontrollstellen mit grausamer Härte vor. Eine Frau aus Frankfurt a. M. schmachtet mit ihren Kindern von 3 und P/a Jahren feit Tagen im hiesigen Gefängnis und darf nicht nach Dause schreiben, wo ,te weilt. Jetzt gelana es ihr, durch einen entlassenen Mitgefangenen ihren Mann hu benachrichtigen. Ein Wetzlarer Kaufmann betritt mit ordnungsmäßig ausgestelltem Pafe HöMer Boden. Er wird verhaftet und von zwei Negern der Militärpolizei zugeführt. Zunächst must er eine Kaution von 100 Mari entrichten, bann steckt man ihn auf zwölf Stunden ein. Danach entläßt man ihn unter Ueberreichung einer Vorladung zu einer Gerichtsverhandlung. Der Wetzlarer Kaufmann gedenkt aber nicht, der Einladung Folge zu leisten. Auf Rückzahlung der Kaution verzichtet er. München, 9. Dez. (WTB. Am Samstag «in einer sehr stark besuchten Versammlung .zialdcmokratischen Partei Mrnrsterpraswcnl Hoffmann über die politische Lage. Nack) der „Münchener Post" führte er u. a. aus: E r ö - berge r werde viel angefeinbet. Aber etned muife man ihm lassen, datz er in die wichtigstem Fragen der Gesetzgebung Bewegung bringe. Ueber dre von den Franzosen zurückgehaltenen 3—100 000 deutschen Kriegsgefangenen sagte der Minr,terprastd-mt, daß die Regierung alles tue und alles getan habe, um die unglücklichen Volksgenossen zu Mrtien. 9(ber Frankreich sei in seinem Hasse unerbittlich. Weiter führte brr Redner aus, daß aut dem linken Rheinufer offen aus die Mlösung von Damchlanv ^hingearbeitet werde. Es fei auch vieles in krümme, gegangen Aber eines bbnbe uns erhaltm: die deutsche Einheit. Ein vom Reiche losgelöstes Bayern wäre vollständig isoliert. Dagegeil wurden sich sticht nur die Arbeiter, sondern auch werteste Kreise des Bürgertums wehren. Hoffmann fdiloy; Die Diktatur des Proletariats lehnen wir ab. Wir stchen auf dem Boden der Demokratie. Jetzt gib es, aufzubauen, um das Errungene gegen die Reaktion zu behaupten. Die Verhandlungen über die Valutü-Frage in Schleswig. Berlin, 9. Dez. Dem „Bert. L.-A.' wird aus Flensburg berichtet, daß die Verhandlungen über die Valutafrage rn Schleswig den dänischen Blättern zufolge nunmehr unmittelbar vor dem Abschluß stehen. Die aus dem Baltikum Mrückkehrenden Oandel. Berlin, 9. Dez. Börsenstimmungsbild An der Börse war regere Kauflust vorhanden für fogennnnte Valutapapiere. Schantuug, Neuguinea, Deutsch liebet fee Elektrische, Anglo Guano nxrren beträchtlich höher. Phönix wurden stark gedrückt, weil die gestrige Generalversammlung die Erwartrmgen der Spekulanten nicht erfüllte. Die Ävhlenaktien waren meist gebessert unter Bevorzugung von Harpener. F r an k f u r t a. M., 9. Dez. B ö r s e n ft immun g s b i l d. Die Börse bewährte bei ruftgir Beurteilung der schivebenden Tagesfragen Zurückhaltung, so daß sich das Gesamtbild des Efseltenmark- tes im allgemeinen als rulstg kennzeichnete. Nur auf einigen Nebenmärkten war r.'gere Gcschäfts- tätigkeii zu b?inerten. Xie Äursg.ftaltroig selbst war, da vom Publikum Maufanttäge überwogen, fest. Zu geräuschvollen Beive^rungcn kam es wiederum in Schantungbahn, die mit 520 17 Prozent höher einsetzlen Neue Höchstrurse erhielten anfänglich Elektrisch Deutsch Ucben'ee mit 790 (zirka 70 Prozent gesteigert). Ferner fliegen von Kvlonialvapieieu south West auf 499 (VuiS 14 Prozent) Otav minen waren zir a 1(* Mk. hoher. Bagdadbahn sowie Anatolische Bahnen verfolgten steigende Tendenz. Anglo Guano waren 30 Prozent höher. Mvntanpaplere waren schwach, besonders Teutsch-Luremburger-Phöni;- sowie Gelsenkirchener waren behauptet. Unter starken Schwanlimgen litten Adler-Werke Kleyer, die gegen die aestiftge Börse 8 Prozent niedriger umgingen. §ck)iffalwtsa'ktien gaben ebenfalls nach. Am fRcntenmarft waren heimische Anleihen tm Mm WZ i. D°n linden UL ^-kaufen oeiu^' S be? Ä un,cr (ßut etbaltene?' Iniihfc ■ tth!f“6eiod)L ' rwmote unict (yL , flut tThahcnet Rock und Hose tiik Eilkobabnki. ein, ' ’elbgroue «üetvt.i, 9U Milien, au tiiuien 'Ulhi. Sclmfilmnebin! u-Ean d.tz,e!j.A^ Paris 9. Dez. iWTB.) Havas. Der Text der ersten Note, der am Samstag vom Obersten xneie tutuuj« iu>v ♦ 3M autgehcißen wurde und die am Montag Herrn I rechter Weise nach Anhörung der Wwdergut- vvn Lersner übergeben wurde, ist folgender:machungskommission zu prüf«. jMnierbcn angetnuft. 2* &tonfiiirter$irnfceli. Truppen. Berlin,9. Dez. Nach dem „Bert. £.*«.*' wird aus Stettin gemeldet, daß in Po mern jetzt täglich Transporte der zurück- -. kehrenden deutschen Truppen aus dem Balti- \d tum eintreffen. Im großen und ganzen mutz t,|mnn sagen, daß der Geist der Truppe» ausgezeichnet ist. . Die Dorflaadc ■estilllei, Ort*l • . Pnvpeuklichcngciniin Märchev' unb vildcr bischer »u tauf n geliir« Tchrisil. llaaeb ume: 024368 an den Ms> Äiu SllilklW^n und WollabMc' bnnemb iu Den t: t (tireifen Iti! SrfdituiUtt MA 6. Dez. 1859,- 1861,- 889,- 891,- 1034, - 1036, - Ein Walzertraum! Nach der gleichnamigen Operette von Strauss 028790 ab heute in Lichtspiele Seltersweg. Mittwoch den 10. Dezember 1919 abends 5 Ühr im Saale des Hotel „Einhorn“ Märchen-Abend für große und kleine Kinder. Mitwirkende r Dora Barnas (eigene Märchen) Df» Car! Hocker (Mlrchen v.Andersen o.Grimm) Gustel Damm-Zorb <«= Fistrf). Karten iu 3 M., 2 M.» I M. im Varrerfcaaf in der MusfkxlienhindL von Challicr wie an der Abendkasse. 022923 Lichtspielhaus * Bahnhofs trsOe 3 4. 1 Heute: Der Liebling aller Kleefresade BeiDj Porten in Je lebende Tote“ Drama in 6 Akten. Außerdem ein dem Lichtspielhaus k entsprechendes Lustspiel Sk Ab Samstag; Allert BuunwiL 'M) Die wertvollste Weihnachtsgabe ta Betättflung selbstloser Fstrsor« fttt die Familie und ann!etd> daS hefte Mittel, um den durch Berinöacnszuwachdsteuer, RcchSnot- opfer oder Nachlabfteuern erwachsenden Kapitalverlust zu ersetze« oder die Zahlung von Erbschaftssteuern zu erleichtern, ist eine mmc _ Lebensversicherung. == ®ie wird unter besonder» vorteilhaften Bedingungen geboten von der 8-thiikr LkbküSitrfiÄtrllügSbtü «s Gc^üseilißktit, der ältesten deutschen LebenSoerftcherungSanstalt. Bon ihr wurden bi» jetzt neue Versicherungen abgeschlossen über 2580 Millionen Mark fällige Versicherungen ausgezahlt 880 , den BerslcherungSnehmern an Ueberschüsien zurllckgewährt 388 „ „ Prosvekie sind erhältlich bei Gebrüder Zullmann, Gießen. finic'iSächeo aller Irl wert 41a IrlU’ioh« üulw.-BreekereL B. Wage. OU1« Obfibäume u. (um Beerensträucher emps. Gärtnerei chubtng, Schtfienb-WegS. $cL242. Nationaler Stndentenbund an der Universität Gießen Donnerstag 11. Dezember 191», abend 8 Ubr in der neuen Aula: Akidtiist-polltischer Vortragsabend Redner: Ahuröii. Rklttzuwall JiagkiiNy-Dmistdt .Umsturz und Ausbau' Sine geringe 3abl (kinlaftkarten für Nichi- mitglieder der Hochschule stehen zum Preise von Kt» Pr. iu der Buchhandlung von Aug. Hrees iseltcrSweg» zur Verfügung. 13776D Allgem. Deutsch. Frauen- vereinOrtsgruppeGießen. Ich msehe unsere Mitglieder hierdarch ranz besonder* auf den heute abend H Uhr in der neuen Unlv.-Aula atattflndenden Vortrag von Hauptmann von Rucktescheli „Lettew-Vorbeck und der Krieg in Ostafjika“ aufmerksam. iwd Die Vorsitzende. Oberhess. Gesellschaft für Natur- u. Heilkunde (naturwissenschaftl. Abteilung) Haupt-Versammlung Dienstag den 16. Dezember abends 8*/* Uhr in Hörsaa! des physikalischen Instituts Tagesordnung: i. Vortrag von Prof. Dr. Kaiser Windu.Wärmei.d.Wüste (nach 5jährigen Beobachtungen im früheren deutschen Südwestafrika) 2. Geschäftlicher Teil: a) Jahresbericht; b) Kassenbericht; c) Umwahl des Vorstandes. Mitglieder, die rieh als solche Ausweisen, haben freien Untritt, Nicht mltgUeder haben zum Vor trag 2 Mark zu entrlcnten. 13777D __Der Vorstand. Nachlaß-Versteigerung. , Morgen Mittwoch den 10. d. MtS.. natb mittag» 3 Ubr. im Restaurant ^Zum Pfau". Renstabt 55, bestimmt und »üuktlich. 13703 L. Althoff, Telephon S3O. uiirnrnnnTTiT Wegen Aufgabe der Artikel [ Weihnachts-Ausverkauf in Spiel - Waren wie Puppen, Soldaten, Spiele u. dergl. »•«* zu bedeutend herabgesetzten Preisen! I Frau Maria Huntemann, Selters weg 53 Teppiche Vorlagen und Lauser t» den verschiedeaften SrStzea, Qualitäten nutz preirla-«n Tapetenhaur Hochstätt» vrandplatz l >»» Ecke Schlotzgasse Kreuzplatz Die nenen Täges- und Abendkurse in Buchführung, Stenographie. Maecblnenschrelben und »Ämtitchen Handelsflcbem beginnen Anfang Januar Vogtsche Privathandelsschule Gießen CoetheatraSe 32 Telephon 2064 Prospekte und Auskünfte durch die Schulleitung. l$B8o A!zkm!«W!ml!-lWk8ich!i Kiil-SmgziirAüsschch-ritzW am chreitag, dem 12. Dez. 1919, abends 8 Ubr im Gewerk,'chaftöbaus zu (Oieheu, Lchauzenstr. Tagesordnung: 1. Abnahme der Hahresrechnung 1918; L Bericht der RechnungvorüsungSfonunisflOn und Neuwahl derselben: 3. Boranschlag für lft20; * Satzungsänderungen. ISTBSc Der »Vorsitzende des Vorstände»: gez. Adam Bolz. Nur AuSichuftmitglieber baden Betritt. Deutscher tajrittr-TM Ortsverwaitung Giessen. 2uf Antrag des Zentral.Vorstandes ist für die Srimsportarbeitcr eine reichsseitige Kleiderfürsorge eingerichtet worden. Für den Verkauf dieser herrtw» ®n3üge sind für Dietzen die Firmen ($. Frensdorf «nö «ebr. Ltamm bestimmt worden. Diese An. -Lge dürfen nur auf ®nmb eine» Bezugsscheines verkauft werden. Der Preis betrügt 265.- Mark. Derkaufsdauer bi* IS. Fanuar. Wir bitten die Kollegen, an dem Verkauf dieser Anzüge sich recht zahlreich zu beteiligen. Bezugs'cheine sind zu hoben bei Xaifterer Jod. Decker, Schlllerstratze Nr. 35, pbtnl* nach 5 Uhr 023733 |8kifitr-6tftn»,6ii6ti. Oeute Dienstag den 9. Dezember abends 8 Ubr 02377» im GewerkichaftSdans Versammlung ZeNtral-Verband der Fleischer u. Verns». genossen Deutschland». Der Vorstand. Bekanntmachung. Vom 1. Januar 1920 ab bezahlen für Kapital, einlagen 3 ^4 ®/q wie folgt: Vie Spar- u.vorschutzverelne Mendorf a. Lumda, vaubrlngen, Geilshausen, Rabenau zu Londorf, Mainzlar und Staufenberg, die Spar- nnd vorschuhkassenRefielbachu.Rordeck. Gläubiger, die nicht mit einverstanden sind, haben die« sofort an die BereinSvorstände zu Mittwoch de» 10.Dez. 1919 von 3—0 Ubr WM Verkant v.leistßD, Kappen, Sohlenscbonern, Nageln und deryleichen für flBimtitoi. Bleichste»; e 28 pari. Stimmen und Reparieren ».Pianos,Flügeln u. Harmoniums In tadelloser Ausführung. M7e, WiiKSc luter,KLfiermacher ftleSen, BehattriraB« 11, I. Da* Ankauf gehr KLa viere z-höchst Prob CffiH Saalbau Cafe Leib, Gießen Morgen Mittwoch J A Dn^ Eröffnung | (J _ BMIett-Vorverkauf. 1k Zigarren-Geschäft 300008 Petersen, Marktstr. 15 (J||r Versorgen Sie sich Eintrittskarten da der Andrang auch in Gießen ein ganz enormer sein wird. (Gebrauchte, aber vollkommen dnrchrevariarte Lastkraftwagen Fabrikate: Adler. 4 te. Holieilenderetlung. 40 PS» 3-4 and 4—5 ta, teil- weife Bollgummt. leilweise Colzeiscuberrisuna. BOaaiag. 3—4 and 1—5 t»., teilweise Voll- gumuil unb teilweise Qol»eilendereilung, Daimler. 8—4 and 4—5 Cm, teilweise Boll- oinnmt teilweise Ool^tilenbereiivng. Maurer. 4 ta. HoLei'endererjung Ä PS pibl mit (Haram ie ab IMHRD Westdeutsche Sraftiobrzeng'Vrievchaft. Este», Tlkeubergstraire t«, Teledbon 580,581. - Triegr.: »rainabrzen. Willy Christ Emmy Christ geb. Gräf Vermählte Dietzen (Lrihgestenrer Weg 7), im Dezember 1919 Statt Karten! Die Geburt unserer Kleinen Ruth« Hilde zeigen an Dr. med. E. Wetter unb Frau Margarethe geb. Marx Bad Sahfchllrf, 2. Dezember 1919. Sweaters und gestrickte Knabenanzüge in allen Größen. 13496 Franz Bette, Mänsbnrg 10 Neu eingetroffen: Großer Poeten gesltile Er$6g$-Jäcich. Auch alle übrigen Entüufnartikel wie uemdchen. Windeln, F.fnaeh lagt »eher kalmukdeckchen, lJl(zrbrn, banf-K 1cLiehen dnw. ■ind wieder in reicher Auswahl am Lager. I FritzNowack,Wäschefabrik t