Mittwoch, 9. April 1919 Erstes Blatt 169. Jahrgang Rußland eingesehen, daß sie der Industrie nicht Stert werden tonnten, daher hätten sie zum Terrvy Paris, 8. April. (WTB.) Reuter. Mmt erwartet, daß die Frage der Entschädigungen in weiteren vier bis fünf Ratssitzungen erledigt werde. Französische diplomatische Kreise sind der Ansicht, daß die Frie-> denspräliminarien vielleicht nicht nur auf Deutschland, sondern auch auf die andere» feindlichen Länder sich erstrecken. burger Punkte gänzlich habe unter den Tisch > in der Frage der Sozialisierung völlig versagt habe. Das Vertrauen zur Regierung üt nicht nur bei den gegriffen, und das Resultat wäre der Ruin gewesen. Die bayerische Räteregierung sei eine Groteske, die man eben nur nach München verlegen könne. Der Redner schloß unter tosendem Straßenbahn wurde neuerdings Mjlvun- ,~en, den Verkehr ernzu stellen. versaffungoebende Volkskammer des heslischrn Sniftaatcs. »nnatzme von Anzrtgru f. oie Lagesnumnler biä zum Racdmillaa vorher ohnejedeVerbmdlichteit Setlenoreise: für örtliche Anzeigen 25 Ps..fürauswart»g« 30 Bf., für Reklamen Mk.1.-"edst 20° „Teue- runa-zuf. vlaq; Playv or- fdiriii 20 % 'Abschlag. Hauolfchn-tteUer: Ang. Goeq. Perantworltl'.g für Politik: '21 ug. >^octz. für den übrigen Teil: Dr. Reiichols Zenz; für den 9lnjeigeiued: v. Beck; sämtlich in Gießen Die neuen Wirren. Die Lage und besonders der Ausblick in die nächste Zukunft ist noch ungeklärt. Die Räterepublik in Bayern hat noch keine starken Wurzeln geschlagen, und selbst in München füllten sich die neuen Gewalthaber noch nicht trectyt als Hei"en der Lage, denn sie erlaßen einen Aufruf, der allerhand Aengstlichkerten verrät. Immerhin wurden alle Unterneh- nnlngen unrer gesellschaMche Kontrolle gestellt. Die Betriebe sollen wie bisher weiter- itrrbeifen, überwacht von Betriebs- und Angestelltenausschüssen. Auch die Presse ist unter ^gesellschaftliche Kontrolle" gestellt worden; btiv freie Wort ist also unterdrückt. Besondere Vorsck)-risten, um Kapitalsabwanderungen zu verhindern, sind getroffen worden. Es ist zu befürcksten, daß hier Gelegenheit wieder Diebe macht und allerlei Willkür und Unredlichkeit sich breit machen wird. Plünderungen und Gewalttätigkeiten soUen allerdings, so erklärt die „Negierung", hart bestraft werden. Die Gegenregierung, das bisherige Kabinett Hoffmann, läßt den Mut nicht sinken. Sie appelliert in einem wirkungsvollen Aufruf an die Vernunft der bayerischen Bevölkerung und veriveist auf die unverantwortlichen Wühlereien der Landesfremden. Die Neichsce- gierung und die süddeutschen Landesregierungen erkennen die Räterepublik nicht an, wte sie ausdrücklich erklären. Nun kommt es darauf an, wie der soeben in Berlin eröttnete Näiekongreß zu den großen Fragen Stellung Der Rätekongretz. Berlin, 8. April. Ange stell len geftemmten. Bei der Fortführung der allgemeinen Diskussion sprach der Mehrte i'.s- w , sozialist Kaliski. Er führte aus: Ein Schimpf Die Unruhen tn Viagdcburg. I fei es fü das teil'stte Volk, beutfdxm Boden ohne Magdeburg, 8. April. (WTB.) Heute Not preiszugelen. (LcVhiflec Veifnl bei b r M'hr- Schwe nsurt. Schweinfurt, 8. April. (WTB.) Die Stadt hat sich der Räterepublik angeschlossen. Ar. 8$ Ter rikhener Jnjelget erscheint täglich, außer Bonn- und Feiertags. Bezugspreis: moncxtl. "DM. 1.35, viertel- tihrlid) Akt. 4.05, durch Abhole- tu Zivein'lellen monatl A!k. 1.25 durch die Post 4.05 oiertel- jäbvL ausscht. Bestell^, sterniprech - Anschlüsse: für die Lchr!stleituugl l2 Verlo.i>,rfcha'tsstetle51 Anschrift fiirT ralstuach- rtchtcn: Anzeiger Sieße». Postscheckkonto: £rantfurt a. M. 11686 Oktober 1920 werden überblicken können, wird unS über den Voranschlag 1919 die Augen öffnen ttnfr uns zeigen, was da mit der Revolution zusammenhängende Tinge uns in ihrer Wirkung für einen Segen bereitet haben und noch bereiten Aber jetzt schon ersieht man an der Entwicklung der Eisenbahnen, wie sich unsere Finanzlage für 1919 gestaltet. Zunächst hier ein Wort zu den Ausführungen der Regierung vom 21. Febr. Ter Derr Finanzminister hat auch in seiner neuen Eigenschaft dem Hess.-Preuß. Gemeinschaftsvertrag seine Abneigung bewahrt; die Vorgänger des Sterrn Finanzministers: Weber, Küchlet, Gnauth^ Braun und Becker, sind doch über den Vertrag! ganz anderer Ansicht gewesen. Zwar hat der Stere Finanzminister auf die erheblickien Ueberschüssel bingewiesen, allein erFlärt, daß diese im Laus^ der Jahre unsicher und schwankend gewesen seien. Ter Herr Finanz Minister hat auf das Jahr 1908 mit einem Fallen gegen 1906 von 14,4 Millionen auf 10,4 aufmerksam gemacht und dann als weiteres Jahr des Nachgcbens die (Sinnabmey 1914 angeführt. Gegen eine solche Tarstellunt, muß an band der in dem Bericht des Finanz-, ausschusses zu Kap. 10 gegebenen Tabelle tn In schieden W i der spruch erhoben werdens Wohl habe 1908 gegen 1906 eine Wenigerem^ nimmt. ä _ Der erste Tag dieses Kongresses ist so verlaufen, daß der Ausgang noch nicht abzusehen ist. Ein Antrag, den Münchener Volksbeauf- tragtcn zu gratulieren, ist einstweilen zurückgestellt worden. Dagegen wurde ein Antrag, den Abg. Ledebvur aus der Haft zu entlassen, mit 109 gegen 82 Stimmen angenommen. Em wenig günstiges Vorzeichen. Nach den übluhen Begrüßungsreden — es sprachen Lernert, der Präsident der preußischen Nattonawer- sammlung, und Kultusminister Dänisch — hielt der Unabhängige RichardMullcr eine heftige Anklagerede gegen die Regierung Ebert-Scheibemann. Der Zentralrat sowogl als die Nationalversammlung hätten vertagt, statt Verständigung wäre durch Noske Gewalt gebraucht worden. Dem entgegnete „untre tosendem Beifall" der Mehrheitssozialist Kaliski. Er nahm die Schaufel der Kritik nicht weniger voll und sagte der unabhängigen Opposition sehr triftige Wahrheiten. Man habe die Soldaten verkommen und verludern lassen, Posen prcisgoaeben und Geschrei, aber wenig Wolle gemacht. Die bayerische Räterepublik fei so grotesk, daß sie nur in München gemacht wer> den konnte. , w , Wir werden sehen, wie bte Ausernander- sestung weiter geht. Vorläufig scheint es, als seteii die Mauern der Mchrheitssozialisten noch fest und widerstandsfähig. Es wäre zu wünschen, daß auch das Bürgertum sich nicht wieder ängstlich versteckt, sondern der Nemen Minderheit der Umstürzler 'rechtzeitig mit allen Vorsichtsmaßregeln begegnet! Frieden mit der Entente vor der Ture stebe uno die Verteilung der Lebensmi tel.in den nächsten Wvck>eii beginnen könnte. Tie Bauernschaft werde den Bolschewismus nicht mitmadien und bte Bevölkermrg der Städte müßte verhungern, wenn sie sich zu Versuchen mitzbrauckieii^teste, die den Untergang Bayerns bedeuteten. SÄicstlich fordert der Aufruf die VolksMnossen und Arbeiter aus, hinter ihre selbslgewählie Regierung zu treten. Wie oerftreif. Auf falsche Gerückte von bereit» erfolgten Plünderungen hin rückte zetttmute em starkes Trup'xnausgebot aus, das spater m bie Kasernen cAn^or^nfhntfmkttn, An- fommlungrn Heiner Sporer ftattsefunben, bie vergebens auf bie Oeffnung der Banken Horteten. Ter Zenttalrat hat übrigens dem revolutionären Bankrat füW Bayern i^ München die Vollmacht für dre sosorttge Elnsetzung vcm Dankräten an den einzelnen Bankplatzen mit folgenden Rechten erteilt: ^genzeickmung alln cch- gehcndcn Schriftstücke, Sckiccks usw., Mitbestim mungsrecht in der Verwaltung, Reckst der Per- fonalvcrändei-ung. Tiefe Bankrate haben ,ür sofortige Aufstellung von Betriebsräten tn den einzelnen Instituten zu sorgen, die bereits morgen die Äonttollarbeit zur Verhinderung der Mpitm^- abwanderurig aus Bayern übernehmen, ^rie Betriebsräte müssen aus sozialistischen Bamaugo- > durchweg eine feste gcstchliche Verankerung Rätesystems, u. a. auch die Bildung eines Reick>s- Soldatenrates, fordern. Tie deutsch-österrcicknfche Delegatton läßt erklären, daß sie sich keiner reick>s- deutsckum Fraktion angeichlosien habe, doch komme die Anschauung der U. S. P. der ihrigen am nächsten. (Beifall bei den U. S. P.) In der allgemeinen Erörterung kommt als erster der Unabhängige Richard Müller zum Wort, der dem Zentralrat und seiner Tätigten; Gin Aufruf der Regierung Hoftmann. Bamberg, 8. A pril. (WTB.) Tie Regier un g des Fre i st a a tes Bayern wendet sich in einem Aufruf an das bayerische Volk, in beut zunäckstt der Leiden und Entbehrungen wahrend der Kriegszeit gedacht wird, ^a-3 UJrogrmm der durch die bayerische Volksvertretung gewählten Regierung Ä o s s m a n n sti Arbeit. ""d Brot Sodann erwähnt der Aufruf die fett dem Bestehen des Ministeriums zum Wohe des Staates und feiner Burger getroffenen Maßnahmen, die Deseiti-rung der Arbeitslosigkeit, bie Wohmmgs- reformsdie Behebung des WohnungsÄends, die Bekä>mpfung des Schleichhandels, Neubildung eines Landwirtschaftsministeriums, Errichtung nnes Zentialwirtschastsamtes zur Turchfül^ung ber Sozialisierung, die im Gange befindliche Neugestaltung der Verfassung, der Gemeinde- Bezirks- uno SÄ «Ä&tf I < D-uss»l-nds imb dos WWS8MMMS- MNM MMB GietzenerAMger General-Anzeiger für Gderhessen SwIMnyrrunddruS u. Verlag: vrühl'iche Uaiv.-Vuch. u. SttlBbruderei H. Eange.Sdirtftleiteng, SelchätUftelle u.Oraderet: Schulstr. ?• die Folgen eines Geivaltfriedens sein. Rachmittagss'ltzung. Es hat sich noch eine Landarbeiterrätefraktion gebildet, der Bauernbündler, Mitglieder der äußersten Rechten und einige Parteilose, zusammen 13 Delegierte, angehören. Em- gelausen sind zahlreiche BegrüßmiAstclegrarnme von Arbeiter- und Soldatenratrn, welche saft stellten gebildet fein. Rach einer «erorbnungI um nn ©etrit W öoitaRimu^^unb ber gegen die Kapitalsabwauderung sind alle Der bratu an dem Wiederaufbau der Arbeit gegen gütungen, Sendungen und Zahlungen tm Be Lerrorismus und Statur, für die Befr m g trage von mehr als 5000 Mark, die nach außer- des baoenidKn Volkes und für dx foKialttMche bayerischen Stellen bewirkt werden, den zustän-1 Vvlksregierung zu wirken. digen Kontrollstellen des Zcntralwirtschastsamtes I Stellungnahme der füddeutfchen anzumelden. Ter gleichen Bestimmung unterliegen I Regierungen. ohne Rücksicht aus den Bestimmungsort Dersügun-1 . Q ..... /sraT(n > gen in bar ober Wertpapieren, bie über einen Stutt gart, 8. April. (WTB.) Die Ro- . Bettag von 100 000 Mark innerhalb eines Viertel- gierungen von Wur t tem b e r g , B a b e n ' s7-7"^"20 Dezember ein Mihttauensvotum in jahrs hinaus aus den Guthaben wid ^e'pots des ^nd Hessen sehen das MrinsteriUM Hoss- 3.0rm CTbci[t, weck er die sieben Hu rn- gleichen Skrgutungyberechtigten getätigt werden. I mann nach wie vor als dte allein recht- Punkte gär*1^ Ka1w> Vif* Gin Aufruf des revolutionären mäßige Regierung des Volksstaates faUen lassen und Zentralrates Bayern an. , München, 8. April. (WTB.) Ter revo- Stuttgart, 8. April 1919 ------ lutioTiäre Zentralrat der Rale-Republik Blos, württembergischer Staatspräsident. Arbeitern, sondern auch bei .den Beamten uno Bayern erläßt Mr Beruhigung an die Münchener Geiß, badischer Ministerprafident. Bevölkerung einen 91 u f r u f, in dem es u.a. Ulrich, hessischer Ministerpräsident, heißt: Niemand denkt daran, eure Spar-' kassenguthaben anzutasten. Für den Schutz M?* I eta’b ew alf n*e t «öS« fFbü I oir'ein Sjräte« auf ,dim durch das Revolutionstribunal wird jeder belegt Getreidespeicher im.staeng.land -lun- Boden der allgemeinen Timstpflicht mit nw.n der gegenrevolutionäre Umtriebe anzettelt unb öerte sie teilnxnse aus. Es fmideu stu.uoenlLiige! Mberla:) geil Oiftzi.rkorps. sei basJxu frf»e Druckschriften vei breitet, woraus die für Ab-1 Schießereien statt. Ein Angrifs aut ^eu Justiz- Volk verloren. Käme cs jum Zu ammenbruch. so faffung und Truck Veranttoortlichen sich nicht Kalajt wurde durch Maschinengcwelirftuer absc- trugen die, Unaohang>:gen den groUten d bcc nennen der Gerüchte verbreitet, welche die sststa^n. Tie Zahl der Opfer ist^unbekannt. Die Schuld Tie Uimbhaug und die .itvmimEen öffenttiche Sickxrl>eit gefährden, der zu Geheimabstirnnumg der Arbciierichast in den größe- hatten vorn wahrhast revolu-wnar^n Gei't einer Form des Bürgerstteiks ausfordett oder ren Beiricbeu ergab 75 vom Hundert gegen den ^auch verspürt, stveim sie sich euislich auf KE Knrnn betrittof Wir haben einen siche- Streik und Anklage zuruckzogen. Weim man ixe Witt- ren Nachweis datz dü mafftichaft verbreiteten Der stellvertretende Pvlizeipräfideut Vater, sckwft pürnmäßig durch smilose Str^fs ruiniere, Flugblätter, worin eine sckw.'üose Jude „Hetze einer der Führer der Unabl)ängigr:rt, wurde unter bann tagt man ger^^äu ^1, b^ JBalf bent getrieben roirb, und ixt. 1 Ergebnis sein könnte dein dringenden Verdacht, an gegenrevolutionären Hungertode zu uberantwotteii. (Beif. b. d. Mchrh.) und sein soll, daß es zu sckpvewi Aussckneitungcn Vorgänge» beteiligt zu fein, feiner FunNwn ent- Die erste Vorbedingung sei die Wiederbelebung a' fxn die iDische Bevölkerung kommt, aus Nord- lwben. Ter Wert der aus dem (Winten Lebens- und Hebung der alndwittfchaftlick)en Erzeummg- deutfchland IjciQ sckmkt nnirten. Wir haben Frie- „üttelamt geraubten Waren beläuft süh a>if weit sonst sei Deuttch and verlore.i. ^aM .ei erforderlich, den in der Avolterung und loerben ihn behalten, über 700 000 üNork. Tie Bevöttermig nnrb hier- andertl-alb Millionen Arbeiter aus den Stadteü wenn wir in unserer Arbeit für den Ausbau ter durch empfindlich tetroif.n, da die Lebensmittel- aufs Land zu scharfen. Dagegen mache ine U S neuen Gesellschaft nickst durch peraiittvortungsloß. mengen zu einer erteblnten Verbesserung ter Le- P D. Front unter gan zunsozialisttlcher Berufung ElenuE geschtt werden. tensmittelversorgung der Stadt, te rnunt waren, auf dw Freizügigkeit. Die Bolschewisten hatten, u, e_iemenie g 1 Nürnberg. Auch der Schuppen tes americanistten Roteii Krcu- ' *** *-- KrtegszusLand uver ^rurnoerg. in Lebensmittel für die Gefangenen Nürnberg, 8. April. Das Kommando ^gerten, ist ausgwlündert Worten. Infolge dieser des III. Armeekorps hat heute die Verhängung öerfjängie ter Exekutivausschuß den Be- des Kriegszustandes über Nürnberg lager ungs zu stand Der Maglvburg, ehe von __ verfügt mit der Begründung, daß grundlos der Reichs reg ierung ent sprechmteWeisungkam.! verlern kon^. Der Re^^s>teoß ^ttr tosOidem versuch)t werde, die bestehende sozialistische Ne- Ter überwiegende Teck der Garnison hat sich bei I lBeuall ter OTeljrteit ^Jann tritt Vertagung aufl gierung zu stürzen und Ruhe und Ordnung ,u den 3mf<>enlälten alä rr9^‘i^g.u53c)m^c^len nu,t8en W 9 ---- «FrtS “ÄVbeVeÄ t Vit 5ritdeN5üUSstchikN. wurde ««rdrn-s -e.ttnn-1 „„,le ? 9fnri( Straßen von 11 Uhr abends bis 5 Uhr morgens ist nur jnit behördlicher Genehmigung zulässig. Aufrufe, Zusammenrottungen, öffentliche Anschläge uub Maffentragen ist verboten. Die Ordnung wurde bisher nicht gestört. In Versammlungen der Mehrhcitssvz,a- listen wurde Stellung gegen die Räterepublik genommen. — Der von den Unabhängigen klamierte S y m p a t h i e st r e i k für die Räterepublik ist gescheitert. Ihre Massenm-r- sammlung auf der Insel Schuett wurde verregnet und verlief zerfahren und ergebnislos. ücrfdizOflitF biete be-' Weizen- und flhrtoffdfant ;uteö. Auch Länder Land -r Der er fte Redner längeren Rede die mit einem Grgebni6 von 10—11 Millionen? Da febril «nbece Staaten ifeif tiger mnviKtffm. so Württemberg und Baden, die inöbeionberr nufa die LermSgenSfteuer ergreifen. Vrentzens Bor' läge ist auch iv.it kif tiger, berücksicknigt dxnfdlö die VermürenSste'ier und gebt in seinen Zuschlägen bi» beinahe 15 Prozent. i __________________________ Es wird an) wovl eine organis che A en -1 LeiftungSprüfungen bei int: entführen ftett ber derungderSteuergefetz gebu ngin Aus^' ftuherigen ovempnihmg. Wir tgunirn einen Teil Futtermitteln. Zmveinmg größerer Rationen^ und Be T fang brr ‘äi(miiiei:(?r vnger tvr. U err Land wirtschaft mut> lei)atng*ähuier gemocht werden. Der Redner empfiehlt den Anbau von Sthrrrttrr- lingsblütlem wegen der ftirfftoifbeltigen Hülfen- mlcfate, und auch al» Bobendung. und bespricht bkicksich.H Bedarfes grbetTt und zwar teilweise erst in noch recht entlegner Ferne. Tie »Vermietung entfeint damit ge» retf’tfcrtr*: Wir halten aber dafür, daß a«ck dainu noch nicht Genüge yfdtebni ist und daß d«e Stadt sül> auch fernerhin nach Möglichkeiten urntthen inub, der WohmngSnot yt steuern. Lebensmittel. ** Ausgabe von D ückingen Ab Donnerstag den 10. April bis einschl. Samstag den 12. Avril b. I. erhalten die Kunden verschiedener Geschäfte auf je eine in dem Geschäft abgegebene Lebensmittelkarte '/« Pfund Sprotten oder Sprottbücklnge .»um Preise von 8.5 Pfennig für das ' « Pfund Saatkartoffeln. Wer Soat'ortoffeln beziehen nhll, muß beim Stab riefen Lebensmittel- an.'. Zimmer Nr 12, eine Bescheinigung einholen und angeben, welche Flächen er mit Kartoffel» bestellen will Tie vom Lebensmittelamt au»»1 stellte Beichemigung ist bei den Vereinigten Getreide bändle rn. Friedrichstraße 8. abzugeben, bir nach Eintreffen von Sattkartoffeln nach Anwei- ung des Lebensmittelamve» die Berteilung vvr- ichmen. m-s Gießen sprachen, beleuchtete in ferner Demokratisierung der und wies darauf bin, daß kein eine eigentlich richtige demokratische taffung habe, wie sie bir deutsche SoMiribrnwfoetie wünsche unb tote fr nach seiner Ansicht sein müsse. Ter äveile Redner mahnte zum Zusanunenschkust und kräftigen Mitwirken jedes Einzelnen, damit die Früchte der Revolution nicht Duocb eigenes Berschutden der Arbeiterschaft verloren gingen Beide Redner ernteten lebhaften Beifall. Hrwd der Versammlung war die Gründung einer Ortsgruppe Hungen, welcher eine größere Anzahl der Erschienenen bett rat. (ä ** Lrch, 8 April. Samstag den 5 b». Mts. wurde auf Bahnhof Lich ein Eisenba hnwa- gen mit Hafer erbrochen und Hafer bar» au» gestohlen. Am 6. April wurde rin Sack mit Hafer im Stellwerk, welche» von dem Bediensteten verschlossen war, wiedergefunden. KrriS Friedberg 1l Rodhei m v. b H, 8. April. In ben lewen T-n Eisenbahnverbalkntne. Diese haben — auch für uns — zu einem rapiden Niedcrsturz geführt. Für Preußen weist das Jahr 1918 rin Defizit von 1590 Millionen auf yegen einen veranschlagten Ueberschuß von 276 Millionen -nach Abzug der Zinsen und Tilgungsbc tröge). Lrod der am 1 April 1919 ringefülirten Tarif- Erhöhung, die 1436 Millionen bringen soll, wird in Preußen ein Fehlbetrag für 1919 vor- Offenen van 1590 Millionen oder gar jetzt nach ben Angaben des preus-,ischen Fi'anzministers Sü- dekum von 1776 Millionen. Diesem äußerst be- erüblichn, Bi'de müssen auch die hrisi'chen Eifen- balmeraebnisse folgen: für 1 9 1 8 haben wir aus den (5tfenbahnen keine Einnahme zu erwirken, müssen die Zinsen bestreiten, die Tilgung fällt ja aus und haben aus anderen Einnahmen den Betrag von 2 Millionen Mark, der sonst aus Eifen- bolm der allgemeinen Staatsverwaltung zugeflossen tväre, zu ersetzen. Für 1919 sind bie Folgen aus dieser Sachlage bereits im Hauptvoransckiag gezogen: der imrsprünglich mit 14,3 Millionen tu den Etat eingesetzte Anteil an den Eisenbrhn- erträgnissen ist letzt ganz in Wegfall gekommen, dagegen ist bie Verpflichtung bestellen geblieben, bie Zinsen und Lasten mit 14»/, Millionen zu zahlen. Ein überaus trauriges, fast verzweistungs- vollcs Bild nicht allein für 1919, sondern auch die folgenden Jahre! Jedenfalls must sich Hessen aber mit gröst em Nachdruck dagegen wehren, dast eS zu dem BetriebSbesizit der preußisch-hessischen Bahnen herangezogen wird. Die Höhe des Defizits soll 1'/, Milliarden betragen, an dem Dessen mit 20 Millionen teil nehmen soll. Auf dem Boden des Vertrags van 1896 stehend, ergibt sich weder aus dem Wortlaut, noch aus dem Sinn deS mastgebenden Artikels 7 eine solche Verpflichtung. (Redner führt dies an Hand der Dertrags- Mhmmungen eingehend aus.s Hessen hat keinen Eiuflust auf Lohngestaltung. WaS soll man dazu sagen, dast jebem Eisenbahnarbeiter über 27 Jahre ein MindefÜohn von täglich 14 Mk. gezahlt werde? Tiefe Bezüge übertreten die der Beamten und Angestellten um rin Beträchtliches. — Dessen hat aber auch keinerlei Einwirkung auf die Tarife, die übrigens auch früher als mit dem 1. April 1919 hätten erhöbt werben können und müssen. Unsere „beneidenswert guten" Finanzen, für deren (Gestaltung sicherlich daS ganze Land dem früheren Finanzminister Dr. Becker wärmsten Dank treib, haben aber auch eine säst katastrophal zu nennende Zerrüttung in den beiden Sparkassen des hessischen Staates anflerichfet: In dem Resten fonds I und dem Ausgleichs- und TUgungSstvck. Der letztere Stock mit einem Bestand von 2,5 Millionen Ende 1917, der aufgefüllt werden soll mit den durch den ftrieg veranlassten Ausgaben mit 4,6 Millionen, zusammen also ettoa 7 Millionen, sollte das Eisenbahndefizit von 15,6 Millionen decken ES fehlen also hier, nackvem dieser Stock aufgezchrt ist, evoa 8,5 Millionen. Der Reststock I mit einem Bestand Ettdc 1917 von 12 208 300 Mk., gefüllt auch hier mit bem Ersatz der Kriegsaueg den von rilic 5 M it ionen, also mit einem Bestand von fast 18 Millionen, schmilzt zusammen durch das Defizit an Eisen- bahneinnalstnen (8*/, Million), für die einmttige Teuerungszulage an die Beamten in Höhe von 8 Millionen aus etwa V/a Milliorven. Ende 1918 haben wir sonach im Ausgleich- und Tilgungsfonds von den 7 Millionen nichts mehr, von bem Restefonc»S I mit saft 18 Millionen nur noch IVd Millionen. Auch dieses Ergebnis ist nur dadurch erreicht, daß die als'Ausgaben des Sbriegeö den beiden Stücken entnommenen Beträge von insgesamt 10 400 000 Mk den Stöcken zugercch net nrerben: es mutzten also für 11400 000 Mk Anleibemittel verwendet werden, um die Stöcke auf den richtigen Stand zu bringen. DaS sind die überaus betrüblichen finanziellen Verhältnisse des Landes, wie sie sich ergeben. DaS aber ist fieber, dast den Bundesstaaten erbeb- üühe seitherige Sdaurquellen >entzogen werden. Man spricht von (der Vermögenssteuer, die dem ksteick» Zufällen soll — bei uns im wer hm jährlich 5,8 Millionen — jetzt auch von Einkommensteuer, von Stempel für Verträge oder doch Grundstückserwerbungen, dann auch von Ucbergang der Eisenbahnen an das Reich Tie Deutsche Volkspartai stellt sich mit voller Ueberzeugung auf den Boden der Reick,Srisenbahn, verlangt aber mit allem Nach druck, dast bei einem foldten Ucbergang dem hesfi- sichen Staat volle Entsck>ädigung wird. Welche Mahnahmen bat nun die Negierung ergriffen. um gegen eine solche finanzielle Jfrita- prvphe für 1918 und 1919 gewappnet ru (ein, ihr Fi (vgrgnen? Ich habe das Gefühl, al.» ob die frühere hessische Sparsamkeit, unter deren Herr- fcfeft mir zu glänzender finanzieller Entwicklung aekommm find, nicht in dem irithericvm Ihniang Serbe halten werde. Von Zurückhaltung mit Ausgaben auf dem Gebiet der Stellenverreckmung, der SuSdednnna des Beamtenkörpers ist nicht die Rede, davon zeugt ja auch die gayn früher fast dreifach besetzte Ministechank. Allerdings wird mit Sparsamkeit allein die Notlage der Finanzen nicht bekämpft. An Pvsrtiven l’eifhmflen ist daS von der Regierung biö jetzt Borgeschla vne kärglich zu nennen. Das bedeutet dann bei solchem Zusammen, bnich von 1918 und bei der bevorstehenden iTata- jlroutK von 1919 ein Steuerzuschlag auf die Ein. kommen in den Grenzen von 5000 Mk. aufwärts Amtliche Person alnachrichten. Entlassen wurde am 31 März der austerordentliche Professor bei der philosophischen Fakultät V i e st en Tr Mar Rauther auf fein Rachsucht» mit Wirkung Dom 16. April 1919 aus dem Staatsdienst — Ernannt wurden am 3. April 1919 bei bilisdiener bei dem Amtsgericht Darmstadt II Heinrich Zubrod zum Lanzleidiener an der Staatsanwaltschaft in eim- neb zu sch loem weist, müstte den üörer packen, fotdK Geschichten ivirken gerade in unserer Zeit befreiend, denn sie sind so gefimb und iminberuod unproblematisch. Casar Flaischlen kam mit feinem ergreifenden „Weihnächte und „Zwrierler Gwissa" zu Won. Der zweite Teil des Abend.' braKe gute alte Volksmärchen in neuem Gnvand^ und teditPobeftreidK. Schlietzlich fehlte es nicht an Ei enbahitgeschichten, lenen köi.ltchrn Eituationö- bildern, die wcr selbst immer wieder bei den Schwaben erleben können. Die Gestaltungskraft und bjc Beherrschung der Sprache, mit der uns Auerbach die Schütze seines Schwubeickandes vermittelte, dürsten schauerlich über boten locrben: und er hatte rin dankbares Publiküm gefunden ** Sicherung von Wobnungen für versetzte Beamte Beamten mit Familie ist eS bei der heutigen Wotnrungsnot bei einer Versetzung oft kaum möglich, in dem neuen Standorte eine passeirde Wohnung zu finden. Besonders übet ist es, wenn eine geeignete und preiswerte Beamtenwohnung ledigluh deshalb in andere tzLnde übergebt, weil der Stellennachsvlger von ber Mictgelegenheit nicht früh genug tirinthtis erhält, um die Wohnuna für scch zu sichern Um dies zu verhindern, hat Der prenst. ?ftnan;rninister besondere Anordnungen getroffen Vor allem must von dem Beamten, dessen Versetzung beoorftebt, erwartet werden, dast Mietvertrag nicht früher als nach bem Bürgerlichen G.ietzbuch ifL kündigt und roonn»i!'(t) seinem Amtsnach olrier oder der Verwaltung Gelegenheit bietet, in ben Mietvertrag einjutreten. In bringende'« Fällen können Wohnungen für zu stehende Beamte Zunächst für staatltche Rechnung gemietet werden, wenn dies zu einem angemessenen Preise möglich ist und nicht eine Bindung auf unverhältnismäßig lange Zeit verlangt wird Landkreis (Skben. ** Grosten-Bufeck, 8 April. Auf Brr- anlaffung des BezirksverbanöeS ("iesten sprach Sekretär Kirch n e i - (Mieten im hielt xn Crt*- gewerbcverein über die Bedeutung der Kranken-- und Invalidenversicherung für O^rocrbetretbenbe. Er behandelte zunächst die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich der Dersicherungs- berechtigung unv Weiter Versicherung, um sich bann eingehend mit oen Le i- ft unger. der Kranken-, Invaliden- und fcinterbltebcnenDerhchcrung zu beschäftigen. Kum Schlust zeigte er an vand von praktischen Beispielen, dast die freiwillige Versicherung für xxntbitvrfer und deren Am?ehörige austerordenttich ividKig und vorvrilhaft i t. Rach der an den Vortrag anschliet>nden cingebenben Aussprache gab der Redner noch einige Erläuterungen über den bargeldlosen Verkehr. -m. jungen, 8. April. Gestern adend fand im Saale des ,.Darmstadter LwfeS" eine fowal- demvkratische Beriammlmtg statt, in der Rechtsanwalt A r o n und itonfumbirehor Diener Aus Sta>t und Land. Gießen, 9. April 1919. Maßnahmen gegen die Wohnungsnot. Wie groß die Wohnungsnot in Gießen geworden ist, bas bewies der Antrag des MietS- rinigungSamtes in der letzten Stadtverordnetenversammlung. Tie Beschlagnahme von Privatwohnräumen und die Zwangsvermietung sind so erhebliche Eingriffe in das Privatleben, dast man zu ihnen mir greisen kann, wenn jede andere Möglichkeit versagt. Der tatsächliche Bedarf an Wohnungen wird vom Micteinigungsamt auf 300 Stück geschützt lieber die Wohnungsnot besteht demnach kein Zweifel. Die Frage ist nur, was von ber Stadtverwaltung geschehen ist, um ihr zu steuern, bevor man zu dem äustersten Mittel, der Zwmtgsver- mietung, griff. Von einigen Masznahmen wurde in ber letzten Stadtverordnetenversammlung ber Schleier gelüstet. Wir stellen nMp'tehend kurz bie verschiedenen Abhilfeversuche zusammen und behalten uns vor, auf bie einzelnen größeren- Projekte eingehender zurückzukommen. Bekannt ist ber Neubau in ber Mühist r a st e, Hessen Erstellung bis jetzt schon ben Kostenvoranschlag um 80 000 Mk überschreitet. Es werben bort zwei dreistöckige Häuser erstellt von insgesamt 20 Zweizimmerwohnungen, zwölf Dreizimmerwohnungen, eine Einttmmerii obuung und rin Laden. Die Kosten waren mit 250 000 Mk. veranschlagt Der Bauplatz stand mit 80 000 Mk. zu Buch. Die Neubauten sollen bis zum November fertiggt[teilt fein. Als nächste Aushilfe kommen die Land- fturmba roden in Betracht, von denen man sich 40 bis 50 Wohnungen verspricht Tic Garnisonverwaltung ist bereit, sie zur Verfügung zu stellen, sobald sie selbst ihrer nicht mehr bedarf. Vorläufig werden zwei Baracken frei, in denen je 6 Wohnungen von zwei Zimmern mit Küche hergerichtet werben. An bie Kasernen hat man ebenfalls gedacht. Aus ihnen Wohnhäuser |u machm, ist nicht so ohne weiteres möglich, wie ma'cher denken maa. ES trifft sich gut, dast die Stadt eine eigene Kaierne an der Kaiser-Allee besitzt, die dem Fiskus vermietet ist. Der einjährige Mictsvertrag läuft am 31. März 1920 ab. Aus Ersuchen bet Stadtverwaltung ist bas Kriegsministerium jedoch einverstanden, die Ka-eare freiiugcben, sobald es die Garnisonverhülttlisse gestatten. Die Verhandlungen darüber, roaitn dies fein wird, sind noch im Gange. Wieviel Wohnungen dadairch geschaffen werden föimen, steht noch nicht fest. Früher werden wohl bie vier Wohnungen frei werben, bie bas B e zirks ko m m a n do in der Landgraf-Philipp Straße für sich in Anspruch nimmt Auch hier sind die Verhanblungetz mit bem Generalkommando im Flust Weitere Mig ichUriien stehen bet Statt kaum noch offen. Weitere ftädtifche Hauser, die leerstanden, sich, soweit nicht bauftlllig bereits wieder zu Wohnungen k^-rgerichtet. Leerstehende Fabrikgebäude wird man euch sofort in No.'wvhnuugen verwandeln. Die Entta- stung. die dadurch getrosten werden kann, ist aber nur seht gering Größere Bedeutung hoben dagegen zwei nicht- stüdti che Projek e, bie wir heute nur kurz streifen. Tie Perri ig.en Baugenossenschaf en beebfübrigen, auf städtischem Gelände an der Licher Sttaste gegenüler der Pravinzialstechenanst ilt eine Kleinwv hn ungs kolan 1 e -u errichten. In 42 Häuferbauten fo'len bort 62 Dahuung-n er- stehen. An diesem Pla:re fall sich die Srad Güßen mitbeteirigen Tie Berl-andlungen ftiö auch hier nach nicht völlig abgeRb'.oiien. Ta bit Pächtern des Dortigen Bodens jctvxb berei s gekündigt worden ist. tonn mit der Benvirkttchunq de- Planes bestimmt gerechnet werden. Außerdem soll eine Daldkolonie an der sogenannten Tanne, der Weggabelung nach Rö!h- gen und Annerod, erstehen. Tte Stadtverordneten- sitzung hat bereits in geheimer Sitzung die Abgabe der erforderlichen .30000 Quadratmeter Baden an Die private BaugeftUichaft beschlossen. Die Freigabe deS Geländes aus bem Waldverbande ist ebenfalls beim Ministerium beantragt. Geplant find 2 3—2 5 Wohnhäuser. Rechnen wir alles zufanrmen, Jo ergeben sich folgende Ausrichten: Neubauten Müdlnroße 32 Wohnungen, Landsturm barocken 45 Wartungen, B z«rkStommando 4 SBobnurgm, WobmmgSkolo- nie 62 5Bohmr:gcr., 99a'btoUxitc 23 Wohnungen, zuwmmen 166 Wohnungen. Rechnet man h^rzu die nach nicht feststehende Vodnui'flsza«, dce in der ftibt Kaß-rnr frei wirv und einige Möglichtotten. bie sich aus Fabrikräumen ufro ergeben, fo kommt man nicht Über eine Gesamrzabl von 200 Wahimnger: innen« Dadurch würden erst yaa Trii*d des auyn- unterri' Gefrnnstöedans und Lekbedaris lekbst bauen, wenn wir Da tu bie Bobenfläche benutzen, b:? nnr iritber für den E. vor.zuckerbau verwendet haben Der R'Oner nwr.ret ficv gegen die Autt. .- lung der Gemriinv'.irxu u. tritt für d e Vermehrunz derselben ein, weil sie nur im Vorteil ernrger weniger, aber nicht in d n-derAllgem. in?xi g.legen iit Tie Weiden und eben'v di? Präinci nmgen Irenen gerade im Interesse brr ttrinen <’■' u-m. Auch in ber Schweinezuch ist' Lrri nn ', det deut chen Züchter antucr^aiien. Durch Die Ferkelböckstprcue wird die Einfuhr von Zucktferkeln aus Hmmover gefährdet. Der Rrimtr spricht sich für die Erhöhung des Fohlengeldes aus. Te- b- :gt no.wendiz, ohne die die Dränage, künstliche BccvÜsserung nicht möglich ift Ter Redner Ix- fünvortet eine Verschärfung bet Bedingungen für btt Felbbcreinigung (l/p der GruiDbefitzer und ' 5 be-? Grunbbentzes' und nicht wie t4c foMalbemo- trartidn1 Frak iun burch ihren Antrag eine Heni- mung der Feldberrini ping. T« Buchführung ist in ber Landwirtschaft notwendig Ebenso otr- laugt der Redner für die Landtzvir-e so gut wie ür das Handwerk den BesähigungSnackiw^ is und n>ar auch den Besuch einet landwirtschaftlichen Äinterschu'.e. Als der Redner sich um s/<2 Uhr einem neuen Kapitel zuivendel (bem Berg- und Hüttenwesens rä-.imt bie Presse ihre P.ätz.-. Es muß drmgend gefordert werden, daß sich oie Redner kürzer fassen, nachdem man der Presse bereits N-rchmi'.vags- iV.ir.gen zumu e c. Ur fcre Bernerümg so l durck>aus ferne Spitze gegen den Abg. Brauet enthalten, d.ssen sach.icktz Ausführunyen wir durckzaus ancr- tennen, der aber den Eindruck seiiier Ausfüh- rungen gerade durch ihre übermäßige Länge be- einträch'igtc. Nächste Sitzung Mittwoch 9 Uhr. sicht gefldTt werden. Ich weiß sehr wobl. daß dreie i nicks in der 3rit feit bet Revolution -zur Lotten- I bung kommen tarnt. Wird sie aber auch uci vCl i Nottvenorqfeit sozialer Umgestaltung in ihrer finan- zttllen Wirkung ergiebig sein, so ergiebi]. daß nicht altem die Schulden der Jahre von 1918 an gedeckt, i fonbern auch noch bevorstehende Aufgaben erfüllt uno damit Ausgaben bezahlt werben können? Es rnrrb ja auch ein? Aenberung der Gehalts ätze für die Beamten in Aussicht genommen. Glaubt man i denn, daß hier rine Ersparnis eintreten kann? Aber ins Ungemefient fönneu auch die steuern nicht erhöht werden. Es muß doch auch ^darauf Bedacht genommen loeroen, daß von dem Steuer- abler nickst allein Steuern für Reich und Bundes- taat, sondern auch sicherlich in ganz besonderer - Höhe auch von den Gemeinden verlangt werben Cöerabe diese in Verbindung mit ben Kvrnmu- nalverbanoen haben enorme Verpflichtuiigen, insbesondere für Kriegsunierftützungen, ülemomnen. Qb das Reich hier in der Vage jci, ben auf es ent- allenben Anteil an diesen Schuldigkriten zu be- gleickren, ist fraglich. . Der Redner wendet sich gegen die AuSrührun- aen des Abg. Schmitt, der es an der nötigen Bekenntnis der Zugehörigkeit zu dem Großlerzogtum hat fehlen laifen. Tann greift er das Zentrum im Reiche und Preußen, im Gegensatz zu dem <;en- thum in Hessen, wegen seiner zweideutigen Hal- Lung in ber Frage der rheinischen Nepu»lik (m. Aber auch Großhessen nach ben Plänen einiger Gießener Propa zanbisten ift für uns unannehmbar. Weder mtt Kassel noch mit Frankfurt wünschen wir in einem Staate vereinigt zu werden: mit Frankfurt gar nicht, dessen politischer Einttuß zur Zett sckwn !für Hessen unerwünscht groß ist. Der Redner wendet sich bann den lorrtidjait« licken Fragen zu. Ein unglückseliger Beschluß der Nationalversammlung ift es gewejen, der die Sozialisierung der Betriebe gutgeheißen hat. Einmütig hat sick dem bie Deutsche Volkspartei toiber» etzt: es ift eine falsche Behauptung, baß in Weimar and) Mitglieber ber Deutschen VolkSpartei für die Sozialisierung gestimmt hät'en. Nicht durch die Masse, sondern durch das Wirken des Ernzelnen, der individuellen Persönlichkeit haben wir vor dem Kriege bie Erfolge in Handel und Industrie, in Landwirtschaft und Gewerbe gezeitigt, um bie uns btt Wstt beneidet hak. «Widerfpruch bei den Soz. Beifall rech:sri Es tritt eine Pause ein. Es trui eine Pause ein. Nach der Partie tünuigt Vizepräsident Tr. Schmitt für morgen nachmittag eine NackP- mittagssitzlmg an. Stög. Brauer (Hess. Bvlksp.): Wenn wir und auf den Boden des Gewordenen ftcflcn, so dürfen Sie uns nicht auch einen Wecknel der W»l anschauu: g, eiiie Gcfmimngslumperri, zuniu teil. Wir werden der Rgierung fcr^ie Sckpoicrig> feiten bereiten, schon ioril .Sic sich bemulst,, Ordnung aufrecht zu erchcckten, und wir eine Ordmi tgs- vartei waren und sind. Es liegt uns jede Hin» mositüt gegen die jetzige Regierung fern und wir nwllen uns bei der Kritik größter Sachlichkeit be» st K^as Budget hat aflgemcrne Zustimmung aller Parteien gefunden mit AuSnttlmw der Vermehrung der Regierungsstellen. Die Mehrkosten von 60000 Mari faßen dabei für uns nickt [o ins Gew-cht, als gründsützliche Erwägrulgetr. Wir nehmen aber an, daß es sich um einen llelx-rgangs- zu st and handelt. Ich freue mich der ötmblimg des Hessischen Finanzminrsders. Früher wollte er bie Einkommen- und VermcgenSneuer dem Reich zn- wersen, letzt hat er erklärt, daß die Einfermmen- steuer den Buirdesstaa.en Vorbehalten bleiben soll! Ter Redner mackst eitrige kurze 'Bemeriirigcn über Steuer fragen und geht bann über zu einer Erörterung ber Lage der deutscheu Landwirt schäft. In der Eaprivizeit fofite die beirtfdie Land nirtschaft tonCurriereu mit der auölänbif-l)en mit ihren billigen Arbeitslöhnen, ihren Maschinen. Damals mrrben zelmtauiend Hekar aufgefvrstet, bie wir heute alS Kartoffel- unb Getreidelanb sehr nötig hätten; damals blieb viel Grund und Boden ungenutzt lirg.it oder wurde nur extensiv betritt- schaffet. Tie Vanriorilfdrifl wurde dermals völlig überschuldet. Ttt Schulden trägt sie heute ab. Damals ging viel Bauernland in bie Hände d.-s Stea tes unb der Standesherren illrer Der Redner begrüßt die Ernemnmg seines Parteifreundes Tr. Weber zum Laicheswrstmeister. Bei t'mt (logt das SicdttnrgSwesen in guten Händen. (Abg. Ulrich: Tann hat die Stegicantg also doch einmal ettna? gut gemacht.» Für die Ernährung der Städte kommt die lcmdwirtschastlick)e fil irftrbtzrg aber in Betracht. Ter Redner verliest faitim;anis. Jnben ßfunb >e von toff-ln Mittel, "holen t°strln :n Ge. «. die Wk fl vor- kbtcn, kiülichr ietzrn tn mit cIoqö. 919 bet ladt n an der llg Dom euknrcht Aieiitr »ulmtg Ä-tll w b.ds.M Ms W96 ns 9» jen IN® igen öj®* t Äanlen- belrciwde- 31 Sefhüt* erungs« >er sichern Le t* ben,imb g zu befand von illige B?r- AngeMe ft it ** rS Dicnel ft WS atzdc * «T L»ndv % r sS-s? sS einen- N - n« ^0 SS** lbrnd. 2chau- - Votels IKltaift, ' littet f Wollet Ich des btfedttt ferPvr- innere eher vor n denen nb nitfe ,,G(feva» Sehnen i »tim* : Ntm, rn Zeit mdervvll Ü feinem Gwissa" I brafee nde und nickü an tuation§« bei bcn imgitroft der ims ides Verden: und en. en für mitte ift er der Lmd- nniwiti n andere ofetr wn fenntw (fern. Ur. HMinister dient M bCDorfteht, trag nicht duck nötig marfiiolgtr it, in_bcn en Fällen tarnte ru- tt roeM ife mögllch itnismüfeg ntnSR earS dem SchLrfzvmnrr, bt bmt bte Dar te schliefen, eine größere Gclbfunnne geraubt. Die Spitzbuben muffen mit allen Oertlichveiten vertraut gewesen fein und in der Gemeinde Helfershelfer gehabt haben. Starkenburg und Rheinhessen. ** Offenbach, 7. April. 'D ie Stadt hat bis jetzt 1 800 000 Mark für die- Arbeitslosen ausge- ?eben. Pom Reich intb »Staat werden oatron 500000 Mark vergütet, bi? Stabt hat also innerhalb 5 Monaten ba ue 300030 Mark ausge^.ben. — Zur Behebung der Wohnui!g?iwt durch Errichtung einer g'mcrimützigen Lau und Woh- nungsgesellsdwit wurde folgender Antrag des Bau- ausichufsts und des Rech.s und IinanzcujSchusses von der SladlverordnelenversaMmluiig angenommen: „Ter in dem Vertragsentwurf Dorgdcl)cne Plan zur Behebung der Wohnuitgsnot wird gebilligt. Tie Aufwendung von rund 756 030 Mark aus städtischen Mitteln wird bewilligt, und der Oberbürgermeister wird ersucht, die Bewilligung von rund 1512 000 Mark beim Reich und von rund 756 000 Mark beim Hess.schen Staat zu beantragen." Hessen-Nassau. — Frankfurt a. M., 8. April. Tie Angestellten und Arbci er der Adlerwerke traten in den Ausstand, da die Verwaltung den Abschluß eines Tarifvertrages ablehnle. Angestellte und Arbeiter befinden sich an ihren Arbeitsstätten, üben aber passiven Widerstand aus. — Im nahen Griesheim veranstalteten die streikenden Angestellten einen Temonftrationszug nach der Wohnung eines Bureauvorstehers und entfernten hier einige Maschinenschreiberinnen, die freiwillig arbeiteten. — Ta wegen der Stillegung der kauf- lnännischen Abteilungen keine Lohnverrechnungeni flattfinben können, must am Freitag die Lohnauszahlung an die Arbeiter unterbleiben. Es ist deshalb zu erwarten, baß auch diese in den Ausstand treten. X Hanau, 8. April. Der Kreisausschuß des Landkreises Hanau hat beschlossen, die Elektrizitätsversorgung des Landkreises Hanau im Anschluß an die staatlichen Mainkraftwerke in kürzester Zpit in dir Wege ihu leiten und die erforderlichen Vorarbeiten in Angriff zu nehmen. Zu dem Zweck ist bei der KreiSvertval- tung unter der Benennung Kreis Elektrizüäts-Amt Hanau Mainstaustufen mit vorläufigem S.tz in der Rückertstraße 61 eine fachmännifche Arbeits- und Beratungsstelle eingerichtet worden, welcher diese Aufgabe zufallen wird. Vermißtes. * Persönliches von Lenin und Trotzki. „Bolchw: e i-P.nträts ' zeick e' ein Mitarbeiter der Times, ber bic gegenwärtigen Beherrscher Rußlands augenscheinlich aus intimer Bekanntschaft kennt, und zwar sind Lenin und Trotzki die beiden ersten Objekte seiner Schii'de- rungskunst. Wir erfahren dabei manche bisher unbekannten persönlick-ew Züge von diesen beides' Männern, die eine so große Rolle in der Weltgeschichte von beule spielen. Lenins Aeußcres zeigt nichts von seiner geistigen Bedeutung. ,.Klein oon Figur, ziemlich plump, mit kurzem bi fett Hals, breiten Schultern, rundem, rovem Gesicht, einer stöhnt Stirn, G.atzkops, ausqeslülpfer Rase, brinm- rtidK*m Schmer bart und für cm strnpp g-n Backet- bart — so sieht er auf den ersten Blick mehr wie ein Provinzkaufmann aus, als wie ein Führer der Massen. Und doch lebt bei näherem Zusehen etwas tu diesen stahlharten grauen Augen, das einen sechalt, etwas rn diesem fvrs'chmd'en, batb verächtlichen und halb lächelnden B.ick, das von geistiger lieber (egen heil und einem unmä- sstgen Selbstbewusttsein spricht. . . Niemand, der jeinals bei einem Bolschewistenkongrest zugegen war, kann daran zweifeln, daß er die eigentlich treibende Kraft der bolschewistischen Bew.gung ist. In den zahllosen poliiiichm Krisen, durch die die Bolschewisten während ihrer Herrschaft über Rußland hindurchgegangen sind, war es Lenins Geist, der immer und immer wieder beit fast unvermeidlichen Zusammenbruch abwendete und die Partei wieder aufrichtete, die zeitweise fdwn Kops und Herz verloren Ijatte. In der Tebatte ist er ein unwiderstehlicher Dialektitz-r, der seine Gegner mit seinem stets gleichmäßigen und heiteren Temperament aus her Jassu g bringt. Pol ti ker mit lang-1 jähriger Grfa'.yruiig roü.tei verblüfft werden durch die manchmal ger> d.zu nxibniinnigen Fragen, die unwissend^' Teleaierte aus den Bolsckx'wiUenkon- gressen stellen. Lenin ist stets geistesgegenwärtig. Er ist seiner so sicher wie ein Schulmeister vor einer Klasse kleiner Jungen. Ein delegierter tut eine unmgliche Frage über das Recht der Selbstbestimmung, und rot in Blitz kommt Lenins Antwort: ,,Ein Narr ... in in einer Minute mehr fragen, als zehn Weist in einem Tige antworten können." Und, wie Schuljungen bei einem Zauberkunststück, k.atsch: die Versainmluug in die Hände itnb g inst vor Berg iljen." Es läßt sich fein größerer Gegensatz denken als der, der zwischen Letnn und Trotzki besteht. „Während Lenin nichts Aunälliges an sich bat, ist Trotzki mit seiner langen, wrspri ee tden Nase, seinen feurigen fehlt erjen Augen, fei: ec livhen, von Mes en schwarz- lock.iger Haare ü.er ch i elten Stirn, s i .em Spi .>- bart und seinen bitten, grausamen., üortreten' cn. Lippen die Verkörperung eines Revolutionärs, wie er im Buck-e steht." Lenin ist in seinen Theorien stets fünfenuent gewesen, stets der ingrimmigste Feind des Kapitalismus und der Verfechter des radikalsten Marxismus. Trotzki bat viele 25a nd- lungen durchgemacht und ist von sein'n jetzigen Amtsgenossen bart befelidet worden. „Nach der großen Zersplitterung der russischen sezialdenro- ta i.dicn Partei saß Trotzki bei een Ate. fdxroiftm. Ta er nicht wußte, welche Partei die Oberland behalten wurde, gründete er eine eigene kleine Partei, die sog. „Trotzkisten", die zwischen den Menschewisten und Bolsckicwistrn den Mittelckurs hielten. Tiefer Opportunismus nmrde von Lenin streng verurteilt, und während des Krieges beschuldigte er Trotzli sogar des Clxmvinismus. So schrieb er im Juli 1915 in feinem „Sozialdemokraten": „Trotzki ist zivar im Prinzip gegen die Sozial-Ehauvinisten, aber in der Praxis geht er mit ihnen zusammen." Und einige Mona e später: „Trotzli bat aus dem Kriege nichts gelernt. Er bleibt ein Trotzkist. Wie er fr über mit den sozia- listrschen Kompvomißkern ^ifemanenirrbnlete, sieht er heule auf Seiten der sozialistischen Pa- nieten." Nunmehr hat sich Trotzki gmiz der 1x4*- schcwistischen Sach- ergeben, aber man Eartit nicht sagen, daß er dieselbe strenge politisch Wrltaii schuung wie Lenüi bat. 35ährend Lenm fifi tcinperarnentlos ist, ist Trotzki ganz Feuer und Leidenschst: er hat etwas vom Kunltler und berausch'. sich an theatralischen Heldengesten. Als Redner ist er ein machtvoller Demagoge, der feine Worte mit wilder Leidenschaft her vorzischt. Abe> er kann sein Temperament angesichts seiner starken Opposition vertieren und läßt sich zum Mißbrauch seiner Gewalt hinreißen. tlllan erzählt sich viele häßliche Tinge aus feinem -Privatleben und seinen geschäftlichen Machnschften. Wenn diese Geschichten auch umvahr sein mögen, so zeigen sie doch jedenfalls, was man ihm im Gegensatz zu Lenin ,mitraut. Stets sehr sorgsLtig gekleidet und mit gepflegten Nägeln, ist er der eleganteste aller bolschewistischen Kommissare. Eitel und Schincickv leien leicht zugänglich, zeigt er sich gern in der Oefsentlichk.it. Tie Art, wie Kerenski vor der Roten Armee erschien, nachahmend, trägt er eine Phantasieuniform von Khaki, und sogar ferne Freunde spötteln über feine napolecmischen Allüren." IHetcoro!oaifd)e Beobachtungen der Station Sichen. Datum Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Grad der $• wvl- hung in Zehntel der sichtbaren Hi rmrlsfläch« Wetter 8.4. nm. 14.9 7.2 57 10 1 tags bedeckt 8. 4. abds. 9.8 8.6 95 10 9.4. vm. 7.1 6.2 81 10 4 nachts Regen Niederschlag 0 mm. Höchste Temperatur am 8. 4.: 15.3" 9 4.: 9.8,. Niedrigste H 8. 4.: 5.4"; 9.4.: 7 0°. Behördliche Anzeigen.! All üSt Atbciict-, $nnttn= nni) Solbatenräte i>n Ptttiuz Tbcthtfstii. Der Unterzeichnete beruft hiermit auf Dieuotag den 22. April (3. Ostcrseiertag) vormittags 10 Uhr nach Gietzen, Gcwert»chaft»hauS (Schanzenstr. 18) eine Kollsttenzii.Al'belter-LNkrll- iinb öolälatenratc Dbechchm ein mit der Tagesordnung: 1. Berichterstattung vom 2. Räiekongreß in Berlin iBolkSral Grauitch-Lauierbacht. 2. Maima^men zur Bekämpfung des gewerbS- mäßigen Schleichhandels und der Geheim« fchlachkungcn. 3. PerschiedeneS. Alle One. in denen Arbeiter-, Bauern- und . oldatenräte beiteben, werden aufoeforbert, 1 bis 2 Telegierie zu entfeuden. Die Stoflen hat der Rat deü beircifcnbeit OrieS zu tragen. Es wird erfuchl, in allen Orten, wo dies noch nicht gefcheben. Arbeiter- undBaueruräle zu wählen, vzw. bereits aufgelöste Skate wieder in Tätigkeit °U ^amtliche Delegierte müssen mit Legitimation versehen sein. Der 'Arbeiter-u. Soldntenrat Giessen. ______________Jobs. Diehl.__________45061) Bekanntmachung Von der Landes-Obststellc für Hessen werden Zitroiien und Orangen äuge boten. Geschäfte, die cheabsichtigen, solche zu beziehen, wollen ihren Bedarf bis spätestens Freitag den 11. dö. Mts. dem Städtischen Lebensmittelamt, iZimmer Nr. 12, mitteilen. Gießen, den 8. April 1919. 44936 Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Bckauntmachnng, Ter vom Gcrneinderat durchbeva.'ene Voranschlag der Gemeinde Beuern für 1919 liegt von Freitag den 11. ds. Mts-, ab eine Woche auf dem Amtszimmer des Bürgermeisters zur Einsicht von Jnlereffenten offen. Während dieser Zeit Tonnen daselbst Vesrylverden schriftlich oder -u Pr»- tokoll vorgebracht iverden. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die AusmärVer beizutragen haben. Beuern, den 8. April 1919. Bürgermeisterei BOrern. Walther. 4472 Bekanutmachttng. Unter Bezurfnahme auf die Bekanntmackmug \ der Provinzialdireltion Oberhesse-n vom 1. April 1919 wird nunmehr die Wahl von 2 Mitgliedern und 2 stellvertretenden Mitgliedern des Vorstandes des Obcrhcsfischen Viehhandelsverbandes aus der Zahl der in der Provinz Dbereifen ansässigen Viehhändler hiermit angeorbnet. 1. Ta für jeden zu Wählenden 3 Viehhäurdler zu wählen sind, so sind also im ganzen 12 Viehhändler zu wählen. 2. Wählbar sind nur solche Viehhändler, die in der Provinz Oberhessen ansässig und im Besitz der Auswcislarte des Oberhesfrichgn Viehhandels-! verbandeS sind. Die Vertrauensleute des Ober- hessischen Viehhandelsverbmrdcs sind nicht wählbar. 3. Zur Wahl berechtigt sind alle in der Provinz Oberhessen ansässigen Viehhättdlcr, die im Besitz einer Ausweiskarte des Oberl-essischen Vieh- lwndelsverbandes sind. Inhaber von Nebenkarten sind nicht wahlberechtigt. 4. Tie Wahl erfolgt schriftlich durch Einsem- dung von Stimmzetteln in einem verschlossenen Briefumschläge an die Geschäftsstelle des Oberhessischen Biehhandelsverbandes. Der Briefumschlag muß die Aufschrift „betreffend Wahl" tragen. Der Name des Absenders und wenn möglich die Nummer seiner Ausweiskatte sind entroeber auf dem Stimmzettel oder auf dem Briefumschlag zu vermerken. 5. Die Frist zur Ausübung der Wahl läuft bis zum 25. April 1919 einschließlich. Stimmzettel, die am 26. April oder später eingehen, sind ungültig. Gießen, den 8. April 1919. 45086 Gberheffifcher viehhanvelrverband. Der Vorsitzende: Pros. Rosenberg. Ittgtbiing m khaHttllilMrbciits. Montag den 14. ds. Mts., nachm. 3 Uhr, sollen für die Gemeinde I n he iden auf dem Rathaus vergeben tverden: 190 cbm Basaltbruchsleine, 62 cbm Uebergrü dungSmateriol 190 cbm Steinaussatz, 620 qm Chaussieruugsarbeiten. Tie Verdmaungsun ter lagen liegen auf der Bürgermeisterei In heiden offen, wohin die dln- gebote in Prozen.en des Voranschlags verschlvssen und mit entsprechender Aufschrift versehen postz- frei einsufeoben sind. Zuschlags frist drei Wochen. IG i e ß e n, den 5. April 1919. 44576 Hess. Kulturinspeüion Gießen. H. Steinbach, Baurat. W* aller Irl SJÄKSS wert 41e Brfthl'sebe Üelv.-Drro^erei, 8. Lange, Gleflei Jittsgabe von Bückingen. Ab Donnerstag den 10. April bis einschl. Samstag den 12. April d s. I s. erhalten die Kunden nachstehender Geschäfte aus je eine in dem Geschäft abgegebene Lebensmittelkarte Vi Pfund Sprotten ober Svrottbückinge junt Preise von 85 Pfennig für das Vi Pfund. Klingelmever, ftarf, Ludwigsttaße, Konsum-Verein, Schanzenstraße, Kopp, Friedrich, Visnmrckstraße, Kurz, I. W.. N^ustasl, •" Laichinger, Gnsiav, Wilhelmstraße, außerdem die noch nicht belieferten 51unden der Firma C. G. Kleinhenn. Gießen, den 8. April 1919. 44926 Ter Oberbürgermeister lLebensmittelamt). Hslzsccslcigcniüg i!tr Stabt Gichn. Montag den 14. April 1919, vormittags 9*/2 Uhr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gießen im Bezirk des Forstwarts Arft-Hochlvart (Abt. 83, 91, 92, 95, 97, 128) versteigert: 11 Rm. Buchenscheit (meist Anbruch), 13 Rm. lÄchcnscheit iTürrholz), 1,2 Rm. Lindenrundscheit, 3 Rm. Eichenknüppel (Dürrholz), 12,5 Rm. Fichtenttrüppel (Dürrholz), 60 Buchenwellen, 3040 Eicktenwellen, 5,8 Rm. Erchenstvck. 3 u f a m m e n l u n f t am Forsthaus Hochwart. Gießen, den 8. April 1919. 44916 Ter Oierbü gnmeister. I. B. Emmel ius. Bckautttmachung. Die Auswciskarte des Diehhänvlers MofcS Bauer in Leihgestern ist wegen Schleichhandels nut Dich eingezogen. Wir warnen daher, an ihn künftig Nutz- und Zuchtvieh oder Schlachtvieh zu verkaufe». Zuwiderhandlungen sind strafbar nach § 7 der Bekanntmachung des Ministeriums des Innern betreffend Regelung der Beschaffung, des Absatzes und der Preise von lebendem Vieh vom 24. Ian. 1916 mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder Geldstrafe bis zu 1500 Mark. Gießen, den 8. April 1919. GdcrheWcher Viehhandeisverband. Der Vorsitzende: Prof. Rosenberg. 4509B Bekanntmachung. Am Samstag bcn 12. April ds. Js., nachmittags 41/2 Uhr, wird in der Wohnung des Ge- biveindevorstehers zu Höckelheim die Fischereiberechtigung in den öffentlichen Geivässern der Gemarkung Hock)clheim öffentlich 1 an den Meistbietenden auf 6 Jahre verpach et. 44676 Großrechtenbach, bcn 5. April 1919. 1 Tas Bürgermeisteramt. Versteinerung. Donnerstag den 10. April »91», vormittag» 11 Ubr, werben im Durchgangslager auf dem Trieb 5 KantinenverkaussbäuSchen (für Gartenbäuschen sehr geeignet) mciftbietenb verüeigert. 07133 Zusammenkunft am Hauptetngang deS Lagers. Klintitttiivttwaltunqd.TilrchlsanqsläqerSGltßcu eeiTä"BBeeeeH*e»eeeBe»ee*eeeeee*e ■ 9 r * B K F » T ■ ■ Freiwillige ßeldartilleristen • » W M meldet Such e * » » : zum Regiment Franksutt. i x e i7. e K 41S9hv ! Freiws!§ege suchen Freikorps-Batterien Wagner u.Geppert des Regiments «1. Vorläufiger Standort Babenhausen. Bedingungen wie üblich. 4061V Bekanntmachung Durch Beschluß der Generalversammlung vom 18. Februar 1919 ist der Spar- und Vorschußverein Leihgestern, eingetragene Genoffenschaft mit unbcschr. Haftpflicht, in eine solche mit beschränkter Haftpflicht umgewandelt worden. Etwaiger Widerspruch der Gläubiger gegen diesen Beschluß der Umwandlung ist bei dem Vorstand anzumelden. Leihgestern, den 8. April 1919. "" Spar- und Dorschußverein Leihgestern, eingetr. Genoffenschast m. u. Haftpflicht. Will, Direktor.Weller, Rechner Der Plan über die -Herstellung einer oberirdlfchen Teleg^avdenlime an der Landnraße von RüddtngS- baufen nach Wermertshausen liegt bet dem Postamt in Londorf «Oberhenenf von heute ab 4 Wochen aus. Darmstadt, 8. 21 i-rtl UHU. Öber-Postdirektion. 44840 Zum Hausputz empfehle in größter Auswahl: Bohnerwachs, beste Qual. — StahlepÄne Ltnoleum- und ParkettreinigungSmittel Schrupp-Sch rapp SlUHlonlt Cremefarbe, flüssig und Pulver llei**cu. wJiv Alle bisher elngegangouen Bestellung en auf Lndendorff, Kricgserinnernneen und vomollert und gelangen nm Erschelnungs- vmev tur Ausführung. Wir haben uns soviel Exemplare g» »i bert. daß wir auch die zur Ans cni bestellten Exemplare sofort nach Ausgabe proinp1 l’efem können. Alle noch eingehenden Bestellungcn ■■ erd»n berücksichtigt. ■..............................-................ Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen Adolf Nepp Paula Nepp geb. Wagner Albrecht, Gießen, Selteraweg 38 (neb.d. Gasthaus PrinzCarD. Nachdem Ich die Praxis 12 Jahre beim Landgericht Metz aus« übt habe, habe icn mich beim Landgericht Gleesen als Rechtsanwalt Wmavgebot, jojort lieferbar miFl.lier Welpenhslmer Berg H.t.llp. Fl. MIO FL 15er Niersteiner ler । lÄfthrocin) BI. L— >. FI. einschiiestiick OHaS und Stifte. Faßtrein: Rhein- u. Hösel von H. 6.M per Liier an sofortige Mafia. Bestellungen erbitten möglichst tefegravbisch. (Neacrburg HOhne Linzrhein). B. Ntüttburg & Löhnt, 6. mA h., Linj ü. Rh. Kleine Kurse und Einzelstunden. S)r. Bosenberg. Staatl. pm,Q^ lil i ■ui— Zwei zusammengehörige und nur I. Heft. Ermöglicht die «nfstellung der VermögeuSerNarung znm ZlL^It'ril 11)10 und eine Stener-Borkalfniaiion. (x„l-fi. -Verordnung vom IX Mannar 1919 über die Aufstellung von ^nijUU . Vcrmügen§ver»eichnifien — fällig am 3O.Avrtl 1919 — und die Steuerkurse vom 31. Dezember l"i^ nebit öen (Sefeveut- würfen für die neuen AriegSabgaben, ausführlichen Erläuterungen und Beispielen. Schützen-Verein Am 23. Avril. abends 8 U6r, findet im «astboß Hindenburg unsere diesjährige «krübtabrA» Mitgliederversammlung mit folgende, Tagesordnung statt: «efamtpreis: |0 Dlarf. Nachnahm« ober DoTdw|»» Kaffeehaus Ernst Ludwig . Heute Mittwoch: Großer Strauß- und moderner Walzer-Abend Jeden Dennerstag abend 8 Uhr n Zusammenkunft der Elsässer r Gießen, Friedrichstr. 13 1. Heute Mittwoch, 8 Uhr: «i«i Opern - Operetten - Abend mit verstärktem Orchester Tounerc«taa den 10. Avril 1919 abends 7 Ubr Stindl öts llntrr^altnngbflbeniid Üts HGjdikii %rti(orp5. Eintritt nur geg Borzeigen d. AuSmeiSkarten gestatt. Die übliche Versammlung fällt diese Woche a»S. A s Gegenstück zu LudenlorlT» Kricgsbuch erscheint in Kürze von dem früheren österr.- ungar. Genendei abechef Courad tHö'zendorl, DerWegznrlatastrophe herauegegeben von Nowack. Wir bitten, uns auch hierauf die Bestellungen baldigst überschreiben zu wollen. Ansichtssendungen auf allen Wissensgebieten bercltw. Pfeiffersche Bachhandlao» Ä“ DberhtWtt " ramötag den 12. April 1919, abends 8'/. Ubr. im grostcn Hörsaal der Universität: Vortrag des Herrn Seh. Bauratb Prsf. Jas Zißfrzikchrklailtr Arnsbiirß (mit Lichtbildern). «äste, auch Damen, find witl ommen. ^errnJaufmannischen Persona? gute /uKunft ‘•nnSgllcht der Besuch der Vogt sehen Handelsschule in Glessen. Verlangen Sie sofort Prospekte. Es wird w mgnnl n. araibl. Personen bei uns Hornberger, Rechtsanwalt Plockstraße 9IL Gießen Fernsprecher 93 zusammen beziehbare Broschüren. « i wurnwi n. «»eft. «Erscheint alSbald nach Sriafi der neuen Gefetze.l Ermög- licht dte endgültige Feststellung der Hübe und Richtigkeit der Abgabe und Interefienwnhrnehmung. Inhalt« Tene der neuen »rtegsabgadegeietze nebst ausführlichen Er- o'-tfUli. lauierungen. Berechnungen, Beifpklen und Muuer-Lieuer- erflarungen nach dem gesetzlich vorgelchriebenen Formular. Praktisch« Winke tat Erlangung aller gesetzlich erreichbaren Vorteile. Die große Vermögensabgabe! Wie berechne ich mein vermögen nach den neuen Kriegsabgabegeseye«! Welche Abzüge find gestattet! «niirrrtimmti de» «wertes des (flrnttb und «ebiiudcbeützeS, Kapital- und Betriebsvermögens. Behandlung von (Erbschaften, Schenkungen. ReutetÄiitg>f uSttatt»ngen/ AnStteueru, LuruSgegenstandeu. Anschaffungen, Rücklagen, st.lleu Ne.erven, Abichre.buugen, Versicherungen, Schulden uito. Anträge auf Beseitigung besonderer Härte« tHärtevaragravbi Generalvardon. ”W ZablnngSweUe. — Die Slnskunitpflicht der Banken und Sparkassen — Ltenerfreie Bankgutbabeu. 'Srjiehender Unterricht nach neuzeitlichen pädagogischen Leitlinien für Privatstudierende (bes. auch Kriegsteilnehmer und Damen). Vorbereitung für Universität und höhere Schulen, für Beruf und Gesellschaft, aber nur für solche■ die wirklich schaffen und etwas erreichen wollen. Keine bloße Nach ilfe, kein Preß- und Massenbetrieb. Produktive Lernmanier, dadurch wesentliche Erleichterung des Arbeitens. Volksschulbildung ausreichende Grundlage. rtx - K .. . I Rtttcr, THrtktor der Datertändtschen XrrabanMefe8T*oft mb beetbigm Gtrxrr1a Uhr, im Saale des Hotels »EINHORN - (Fürstenhof), Kirchenplatz Eintrittskarten Im Vorverkauf I.d. Musikalien-Handlung CHALLTER Numerierte Plätze ä M. 3.— und M. 2. —• Wo andere Mittel versagten Bunderte von Herden dausrnd von schwerer Räude durch „Schädiingslod“ beireit. Schützen auch Sie sich vor Verlusten! Bestellen Sie sofort oder fordern Sie meine Drucksachen. Jeder Tag Verzögerung verschlimmert die Leiden Ihrer Tiere, erschwert deren radikale Heilung, macht dieselben arbeitsunfähiger und bringt Ihnen Verluste. Oft kommt Hilfe zu spät. .Schäd ingstod“ ist ferner ein Radikal-Mittel gegen Achtung! Gärtnern.Gartenarbeiter s>ür alle in Giehen und Umgegend beschäftigten Gärtner und Gartenarbeiter. Arbeiterinnen. Angestellte der Blumengeschäfte Srcttag den 11. ttori! 191», benbS 7V, Ubr. _ im 1Mäl4»r eof. Echnngenstrabe: Versammlung^ TageSordnuna: Die Ausarbeitung und Veichlubfaffung über die Tarifverlrage und ryordernuge« der (Siebener Gartner. 07214 Referent: Fritz Fliehe. 1- rankfart a. Hain. irollegen! 'Ä:enn dieser Berfammiung fern bleibt, dann wird eS unmöglich fein. Eure Vobn- u. Arbeitsbedingungen d. Zeitverbältnisfen an^uvafien Verband der Gärtner und (»lärtnerciarbe.ter Dentichlande», Crtdflr. Mteiieu. Der Vorstand. ^labe meine Praxis von Bahnhofstrasse 48 nach 4462 Schuistrasse 11 (Stadtpostgebäudel verlegt Dentist Schetter Spreciistundsn: "XL*- U K' Vorherige Anmeldung erwünweht Laubach 9. »PNI 1919. Durch Wiederein Stellung von fachmännisch geschultem Personal bin ich wieder in die angenehme Lage versetet, sämtliche Uhren = ^Reparaturen tn kiireester Zeit unter Zusicherung kulantester Bedienung ausführen au können. "Rmil Otto Uhren- und Goldwarenhaus Bahnhofstr. 49 „„ Fernspr. 256 I— Sofort lieferbar — Flachsbrechen i SpinarKer, starke ‘ Festes- a. Leilerwages — Ka.nlog gratis. — JSägcroctff Stfimalfaß | Hoizw." u. Splslware.ilibriil I Schneeberg tErzgl Posts. 19. tJ7° -Uhren («olb- tt. Lilbcrsachen, Sernnlaier faust ». blich- item Werl Hbrmadierct Koch, MiihIstrafre 2, j?afclbit »u vertäuten: (irntgebende getragene Herrennbren, 1 Regulator mit Lchlagwerk, Werker, Cvcmolad u. (5 olliers Handwagen Leiterwagen Kastenwagen Einzelne Räder Carl Schunck Selterawe^ 38. Probieren Sic den flüßig.Metallputz und Tie verwenden nie mehr etwas anderes. Keine Kriegswarc! Herstellung tu Vertrieb Kreuz-Drogerie August Noll Bshnhotstr. 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Ich dicht vor einem Neroenklaps!! „Und du darfst dich entschuldigen! „Wegen Hiller?" ^Na—tiirlich. 9Za, höre mal: du lagt da ei'nsack) sitzen —" „Ich bin auch gesessen! ^em Rittmeister stieg eine Ahnung aut. «SÄ* M-°° reö$M £<. >"nc FS M 4475 en.______ rein i » h r I • = Frankfurt a. M., 8. April. In der heutigen Stadtvecordnetensitzung teilte ^icetwr Schmude vom Lebensmittelamt mit, daß von Mainz 21 Eisenbahnwaggons Mehl und 275 OGU Kilogramm Speck nach Frankfurt zur Verteilung limtcr die Bevölkerung unterwegs seien, — ^re Stadtverordnetenversammlung bewilligte 62JUUJ ' >,ur - Verstellung künstlichen Grnndwaffers -Nied a.M., 8. April. Tie Meldung von der Bestrafung des Gastwirts vorn mit angeblich 100 000 Mk. wegen Bewuch-rung gefangener Franzosen entspricht nicht den Tatsachen: sre beruht ans falschen Jmformationen. . - Höchst a.M., 8. April. Die Backerei der Farbwerke hat die Herstellung von Weißbrot für die französischen Besatzungstruppen im Kreise Höchst ausgenommen. Tausende von^Rationen müssen täglich geliefert werden. Ziver Lagerlfallcn für dieses" Gebäck sind im Ban begriffen Weimar, 8. April. (WTB.) Ter Nationrl- versammlmig ging heute ein G^etzenlwurf bette,- sm.d F - ft ft - l l u » « d - s R< td> sl)°us tz° < 18. planes für das RechnungZiahr 1919 zu. Ta- einzusenden. ** Gefunden und verloren In dcr Zeit vom 16.—31 März 1919 nwrbeu tu Eietzeri Pfunden: 2 Tiickfd.cken, 1 Muis, 1 Armband, 1 Paar Handschuhe, 1 Pelzkragen > Portemonnaies mit Inhalt, 1 Hammer, 1 Brille, 1 Sand beutel und 1 Ledertäschchen,mit Jnl-a.t: verlo r c n: 3 Portemonnaies mit Jnl>alt, 1 iifbcmcy Medaillon, 1 Rohrstück. . Fuchspelzkragen 2 Handtaschen mit Inhalt, 1 Brosche,1 Siegelring, 1 Regenschirm, 1 Zketenarmband und 1 Kinderpelzkragen. Tie Abholung der gefundenen Gegenstände kann an jedem Wockrentag von 11 bis 12 Uhr vormittags und 4 bis 5 Uhr nachmittags beim Polizeiamt Giesten, Zimmer Nr. 1, erfolgen. ttützungen now anamicum, ~^tjagc 9» trennt nach Mindestsätzien mid Erhöhungen , gezahlt wurden. Sollte den Familien neben der Familiennnterstützmlg noch Gemencheunterstiitzung gewährt werden, so rft jene »um Ersatz, beim Kreisamt anzumelden und daher un Bericht eben falls besonders aufzusühren , Tas Gewerbeblatt für Hesfen maß infolge bedeutender Erhöhung bet ^eilenvreis für Anzeigen auf 75 Pf. für die 3ge spaltene Petitzeile vom 1. April ds. Js. an cr- Neuvor k, 8. April. (Reutor,) Die Abfahrt des Dampfers des Präsidenten Wilson , .,Ge ocge Washington" nach Brest, die am 4. Aprst erfolgen sollte, ist nunmehr bereits auf den OBIS.) M «m be Hage" meldet au8 'Bat«: Dl-°mcn Mw schen Friedensdelegierten erklärten, haft, Wilson, durch seine beschleunigte Abreise den .Friedens' kongreß zwingen wvlle^ imtcr den bereits akzeptierten Bedingungen Frieden zu schlicben, oder au erleben, daß Amerika sich auf eine eigene Politik zurückziehe. Die amerikamschcn Delegierten erklärten bestimmt, daß der Präsident nicht länger die bis jetzt befolgte Verschleppungstaktik mitmachen werde. Der frühere König von Bayern in der Schwctz. B e r n, 8. April. (WTB.) Laut „Baseler Nach- richten" hat der Schweizer Bundesrat auf Ansuchen dem Exkönig von BaYern gestattet, mit kleinem Gefolge in Cicers bei SalV Wohnung zu nehmen. Die Einführung der Sommerzeit. „Was?" ''lieber?" 3a • •" Ümbach wälzte sich im Klubsessel vor Lc^em „Unglücksmensch, wo habeii sie dich denn vies- Im^O^rnhaus. Nach dem ersten Att holte mich ein verblendeter Scherge aus der ^heraus. Scheußlich. Außerdem sah mir gegenüber frus schönste Mädckfen der Welt Em e-ntzu^ches Geschöpf. Sie hat mir zugelacht Ich schwöre darauf. Ich ^ab von ihr geträumt im Ärrestlokal — ''Arrestlokal. Sonntag! Seine Majestät der Herr'Kommissar nicht anwesend, Brummer bis Montag morgen. Unter allerlei schmierigem Lumpengesindel. Mann, ich sage dir ick laffe diesen Emil Schnepfe jetzt durch.dreizehn Privatdetektive suchen und roemt ich ihn habe, schütze ich ihn mit einer großen Sbanane tot Sie sah übrigens wie eine Südländerin aus — Ter Rittmeister lachte. . Bitte lache nicht. Ich meme das sehr ernst SUf mir Iftb-r in bet - 56 Emft schnevft jiadeßtnhdt Mmm, uh kann ja sofort wieder Es sollen ausgeseben iverdeu: für brotgetreidc- versorgimgsberccktigte Kinder bis zu 12 Jahren (rote Karte): auf die Marke 46 der Nährmittel karte B Grieß und Kindergerstenmehl: hir die übrige brotgetteideversoigungsbercchTigte -oevo. - kerung (blaue Karte): auf die Ütorfc o3 der Nah-. )mittclfarte C Teigwaieauf die Juiark ,4 l?i Nährmittelkartc C Graup-m, auf die Markeo.) der Nährmittelkartc C .Haferflocken und LUvpen, auf die Marke 56 der Nährmittelkartc 6 Marmc lade und Kunsthonig. Wer die auf ihn ent sallende Ware zu beziehen wünscht, hat unter Vorlegung feiner Karte bei entern Kleinhändler seines Wohnortes bis zum 15. 9Lvrtl d- .3-. eine Bestellung aufzugeben ^abei.ist darauf zu achten, das; der Kleinhändler nur die betreffenden Bestellmarken abtrennt und auf der gleich;mc- riaen Quittungs- und Bezugsmarke die Bestellung bestätigt Tie Menge der Ware wird spater bc- laimlgegebeii. Wer die vorgesehene (yn|t tut die Bestellung nicht einhält, verliert den Anspruch auf die ihm zustchende Ware - Tie Klein Handelsgeschäfte haben die Besttltt marken auf die Beslellbogen aufzufleb,-n und sva- testens am 20. April ds. Js. ber «rofefjantwl - Vereinigung e. G. m. b. H. Osteßen, West-An age • 1. Mu» Stafct und (and. Gießen, 9. April 1919. ** lieber den russischen B olschewiS- mus wird heute abend 8 Uhr un Hotel Groß- Herzog Tr Th. Scklarb sprechen, der bis Ende Januar 1919 an der Technischen vochlchule zu Petersburg tätig war Herr Dr. Schlarb unto leine eigenen Beobachtungen mitteiten können, so daß der Vortrag sehr belangreiche Ausschlüsse über btf praktische Auswirkung des Bolschewismus ver- foridjt. , ... _, Mchl und Spcck für Frankfurt. Ter Reickfsminisler der Finanzen wird ermach tigl: a) zur Bestteitung einmaliger außerordentlicher Ausgaben nach Verkündung be* Gesees be- treffend die Feststellung des durchs haus Holts Plans die Summe von 673 600 000 Mark un Wege der Anleihe flüssig zu mache^ b) zur vorüber- gehenden Verstärkung der ordentlichen Betmebs- mittel der ReiäMmuPtkasse sind nach Bedarf fe- doch nicht über den Betrag von 6000 Millionen hinaus, Schatzanweisungen ausMgeben; c) zur Befriedigung unabweisbarer, durch Nachwirkung des Sieges hervorgerufener Bedurfmiie hwtigenfalls Garantien, zu übernehmen; d) bei Iahlungen für das Reich, die vor der gesetzlichen oder vertraglichen Fälligkeit erregen, einen angemessenen Abzug M gewähren. Die Mehrheitsfozialisien und die FricdenSfordcrungen. Berlin, 8. April. (WTB.) Die heute von 1000 Personen besuchte Versammlung der Partei- funftionärc. Betriebsverttauens.eute und Arbeite» rate der sozialdemokra tischen Mehr - beitspartei hat folgende Entschließung etn=i stimmig angenommen: Wir protestieren mit aller Entschiedenheit gegen die von den Ententemächten geplante Vergewaltigung,des Tas deutsche Volk wird einen GewaXf’nrixn ni^ mal? als verbindlich akzeptieren^ Dir vollen un. imllia einer gerechten Entscheidung fügen, aber ein Friede ohne Gerechtigkeit unrb oon uns mcht als Frieden anerkannt, lonbcrn nur ass arum. 5 ' bern wir von der Regierung, leben Gewaltfrieden abzulehnen Die LcbknSmitteUicferuuflcn. verhaftet werden —^ch, bin einfach der abgestempelte Spitzbub! Tas ist Nicht zum Aushalten'. Was macht man?" „Man verreist!" . Nein! Tanke! Erstens mutz ich metn süges Geschöpf aus der Oper wieder finden, aber das geht dich nichts an. Zweitens b/rbe rch Mich böse Jahr- lang nach Berlin und dem Regiment und gottweißwas gesehnt. Weißt du, in welcher Umgebung ich gelebt habe? Da waren ein paar Lehmhütten, viel Staub und ein ab gebröckelter Kirchtum, sonst nichts. Sxrcaott von Bentheim, ist es nun jemand, ber drei Jahre bort unten ir Sonnenbrand und Sintflutregen ausgehalten hat, zu verdenken, wenn er sich mal nach einer angenehmeren Gesellschaft sehnt, als Affen, Re^r imd Schlangen? Umbachchen, streng deinen Lvchädel an, es muß doch einen Ausweg gcb^i, der mir erlaubt, mich wie jeder and^e Mensch m Berlin öffentlich zu zeigen, ohne beständig furchten zu müssen, verhaftet zu werden!" , Hm, bis jetzt habe ich die Emil Lchnepse Angelegenheit nur von der humoristischen Sette betrachtet," meinte der Rittmeister „aber — , Humoristisch?" schrie Torival. „Tu bist verrückt! Laß du dich mal —" „Na?" „ , Ter Polizeipräsident muß dir einfach tonr- lich bescheinigen, daß du nicht Emil L>chnepße bitt. Diese Bescheinigung trägst du bann mtt dir herum, und wenn —" . . „Wunderbar!" jubelte Torival. „Nicht wahr?" Glanzend? Na warte, Schnepfchen, dir wallen wir 'das Handwerk legen, mich an deiner stelle verhaften zu lassen!!" (Fortsetzung fo^L) aufmerksam, daß ich ein Deutscher bin fWe mich genau so als Teutscher nne du. Die FcmdL SfötanbZ fei es wer es sei. Ito.meine |e nbe unb ich werde, wenn's gilt, beim Regiment sein. gestatte fcinem, das in 3tveisel zu ötelfe . Außerdem erkläre ich dir, daß ,ich die.englische ärbjettoft ausgeschlagen hätte, wäre an ihre An nabE eine Bedingung ^ktiüpff wor^n. die fich aus meine Stellung als deutscher Offizier ve ^^UednriVgnb dar-ufhin Nein bei, rootttc ntoti gesagt Wen, nnd der Zwischenfall »-rl,-, med- ?icli Aber alle Anwesenden lyatl.en ganz vlotzlich rfnnnt bflft in diesem Armbrüfttr, ber Jo gern in se?nm. Aenfteren engliiKr Mod- hnldrgte, das Blut des Vaters rollte, nicht dav der , wcht deutsch!" hatte damals auf dem Nach- ! ausewea kr Oberleutnant von Rapp i“ bern äuHer ^agt „Tiefer Armbrüster! Halt 'ne ganze Weile den Mund, lucttn fle auf ihm runv tcommeln Aber wenn's ihm zu dick komum, dawi wird er eklig, gan>z eklig. Haben Sie ferne Augen geiebo^ stellte die beiden Bilder wieder auf ihre Plätze. Kopffckütte nd dachte er was für ein Ende die beiden genommen Ä Der Ma?or, dem das @elb durch die fenaer rollte wie dem Sämann der Weizen, hatte »ch'aiS ft m Fraa unb di- ScrwmbKn tem Geld mef>; h-raaSrück-n w°«ben. erich°ift". Und sipfp mtt den icber seelitchen Erregung tternden Augen, die ihm zehntausend^Mark m-r- weiaert ha um seine Uniform zu rette.1, hatte ga T geweint . -var zwei Ja )' Friedberg). Es ist angeregt, einen Fach-! walde als Fortsetzung früherer Beriuche im Hei au^schuß für die Hotelindusttie unb deii Fremden ltCren Maßstabe. verkehr zu bilden. Die Versammlung stimmt dreier - - ' ' ‘ m<-a— Anregung grundsätzlich zu und beauftragt den Ausschuß für eilige Angelegenheiten mtt der Durchführung dieses Beschlusses.^ Mit Rucklicht auf die zur Zett noch unübersichtliche Reichs- und Lcmdes- verfaisungsfrage, sowie Aussicht stehenden erheblichen Umgestaltungen sieht zur Zeit die Kammer von der Vornahme von Neuwahlen und Tie Bersammlung, bk am 13. Februar in rdebberg stattfand, wählte Kommerzumrit angsdarf lFriedberg) zum Vorsitzenden, ^a- frrifant Otto Schaefer (Büdingen) zum 1. Ueli» vertretenden Vorsitzenden, Müller lBad-Nau- beim) znm 2 stellvertretenden Bor.itzenden. Zum -kechner wird Mar Krämer (Friedberg, er» nannt Der Ausschuß für eilige Angelegenheiten, feöt sich zusammen aus den in Friedberg wolmen- den Mitgliedern, sowie den Mitgliedern aus Bad- Naiil-eim. Das Kuratorium ber Kaufmannlsckfen Fortbildungsschule wird gebildet aus den in Friedberg wohnenden Kammermitgliedern, dem Syndikus und Kommerzienrat Haller (Friedberg) ^er Kleinlwndelsausschuß setzt sich zusammen aus den Mitgliedern Hirsch lFriedberg), Ritter lLaubach. Rockemer (Schotten), sowie dem Syndikus. Lie Der Doppelgänger. Roman von CarlSchüler. Fortsetzung 'Jir. 3. war ber lange Oberleutnant von .Uechtoitz, vor dem Wein arg 'zugesprochen hatte, ms Kr '"""ÄiMS«. oller EnAlilhmnn" W S Lt'Äft '.umSeM w. du deut. M lusher »»‘•.«Ä'gg Onkels W: ^träte6®? «Viärtc mau"sich ftin WschftdSgesu^ allen denen, die ihm nahe öersich^rt^bah eilt Testament fernes Ön- GMLLt-L- gekommcn lev. J«c^a . Armee mit dem ÄS?1 a” L^in Zusendung 'tXal Armbeftft«,iuv X«-** lemanb mit der Peitsch- - „ rahig^btickenben IS’ÄÄ ’6dS°U. talte » Alle verstummten. feine Worte In die Stille hrnem klangen ferne ^ite scharf und schneidend. , daraus „Uechtritz," sagte er, „uh mache vuy Knrn^ mit bem Beschluß der Hanb-lseammerver- J-toter 00m 5. Februar 1919 einverstanden, der die Schaffung eines deutschen Einheitsstaates verlangt von MsWtzM LSM-Z- H?sse'nS"^steht die Kammer sympathisch gegen- Bestellung von Nährmitteln. Gt^undc , über." . 1 r’^VrnTc Hnü n g E n tlass un g un d En t- lieber die Versorgung mit Koh len ng ^we^rblicher Arbeiter wah- ivahrt 1 »erben, so ist lene mÄnich^ absolut ablehnend gegenül^er, ift aber ,um C-rfatz beim .idreisamt Enmelden und daher d^r Ansicht, daß man ihm nur mioweit folgen ^m.Bericht ebenfalls beionders ausruführm Kn/ rtt? er fkh in bewährten Bahnen bewegt ^Falls zu gezogenen .elsaß-loth- " hrt« oklaemeine Wohl unbedingt erfordert. T {u q i f e n Familien Faini renmiterstch ung blc edflitrag emer Mulerial-Bermittluus.-. Sa? Wn "«■«« «am, sich mit kr Sdw tana einet i«uen Stelle nicht firoerftanben er- ist vielmehr der Meinung, daß es virl L ei^^es Recht des Fidels zu fordern. W e i m a r , 8. April. (WTB ) Der Rational Versammlung ist ein Gesetzentwurf über die Einführung der Sommerzeit $Wgcn Danach soll die Sommerzeit am 28. April 1919 vormittags 2 Uhr nach der Sofortigen Zett, rechnung beginnen und am 15. September 1919 vormittags 3 Uhr enden. Streik Danziger Eifcnbahnarbciter. Danzig 8. Aprll. (WTB.) Die aus 2000 Arbeitern bestehende Arbetterschaft der Eilenbahnhauptwerkstätte beschloß, in den A u s st an d zu treten da die Forderung E Eewährilng einer Teuerungszulage von 300 000 2J? art und Ausbau des E r h 0 l u n g sur l a u ft es mtt der Begründung abgelehnt worden war, bap bid Teuerungszulage nicht nur den Danziger Arber- tern gewährt werden könne und es unmöglich sei, sie den gesamten deutschen Eisenbahnern zu geben Abends wurde ber gesamte Vororts- und Fernverkehr von Tanzig aus eingestellt. Drohender Streik der Bankbeamten. Berlin, 8. April. (WTB.) Ter Allgemeim Verband ber Deutschen Bankbeamten teilt mit daß die heutige Versammlung der Bankangestellten Groß-Berlins eine Resolution cm- genommen hat, in der die Kollegenschaft im Reiche aufgesordert wird, die ArbcÄ am 10. April nieder« zulegen, wenn nicht bis baftut vom Reick^arbeitS. amt seitens des Verbandes Berliner Bankleitongen die Verhandlungen auf Grund des vorn Allge- meinen Verband und dem Teutsckfen Bankbeamten- Verein vorzulebenden Einhettstarises aufgenommen werden. Tie Angestellten der Berliner Groß- bauten seien bereits in den Streik exngetreten. 9i otterbam, 8. April (WM0 D«i Wimsch bcr deutschen Regierung entiw ^nb toimv beule au: Vermilassung des Verrreters ber deut- schm Regierung in Rotterdam der erite Ueberl«-- danivstr mit Mehl, Bohnen, Fett und -M 11 d), zusammen etwa 80(W Tom«n, Bremerhaven beordert. Es wurden fern«: in letzter Zeit in Hamburg und anijeren beut sch.rn Städten aus amerikani>d>cn Lieferungen 33 000 Tonnen Getreide, Riehl und Fett erwartet. LebcnSmitlclspcrrt nftcr Auflöburst und München. R ür n b e r g, 8. ?lpr. (WTB.) Tie Bauern- schäft des Rieses erlaßt emen Aufruf, in dem es kreißt: Tie Bauern Frankens, der Ober Pfalz unb des Rieses haben ,ich $u einer grmcnv sainen Vereinigung zu f ammongei ch.v sren. j.« Bauernsckfaft O be rba he r ns , Schwaben, imd des AllgäuS schließen fid) an. §' famte Bauernsch.-.f: der gcnaimtoi Kreise fW 6*n ter dem R( inisteri um Ho f f m ann und er- f. ärt dieses Ministerium und den bayerisd)e,i Land- tag als gesetzliche Regierung und Voltsverttetung und tot alles zu deren IbtterftiU-aing sie Iteht zusammen mit den Arftei.ern und -öurgent, wt auf dem Boden der ersten Revolution mid des Staatsgrundgesetzcs stehen. Am Tienst.rg den 8 April nachmitiags 0 Uhr wird die Lebens m 1 t t e l s v e r r e über Augsburg und München verhängt, bis in München die Räteregiermtg $u rückgetreten ist. Wilsons drohende Nückreifc. itme Aber ,co dn a-Mak mlung fer irt Vobn- u. niuunafien. -eiarbk'ttk Vorstand. * i>s 8'j.Ubr, chtSt: vüchrrtlfch. Infolge des Papier- und Platzmangels können vorläufig die Buch'ingänge nur verzeichnet werden Eine Besprechung ilt nur in den aller- seltensten Fällen möglich- — Ursachen des Zusammenbruchs. Don Walther Lambach. 1.-10. Laufend. Deutsck)- nationale Verlagsanstalt Hamburg. — FreistaatHesien! Ein Mahnwort von Fritz Stück. Mit einer Ueftersichtskarte. Preis 50 Pf. Verlag von C. Vietor, Kassel. Letzte Nachrichten. Der Rcichshausbaltsplan für 1919. Ersatzwahlen ab. Am 5 Februar 1918 hat auf Veranlassung der Handelskammer Frankfurt a. M. ciue Aus- fprackfe von Vertretern der Handelslfammern Kaffel, Darmstadt, Dillenburg, Fwankurt, Friedberg, Gie- ben Hanau, Offenbach unb Wetzlar über bas Projekt der Bildanig einer we stde utschen Repn - , T . f Mit ftatlaefunixm. Tie Teilnehmer hatten crnen ** Das Amtsverkundigungsbla11 Beschluß gefaßt, dem sich die Versannnlung umercr n vom 8. April enthalt : Verordnung detr. Handelskamnier noch eingehender stlussprache ein- Abänderung ber Verordnung über A Mnmig mit folgender Kundgebung cm,chlletzt: Entlassung uiid Entlohnung gewerblicher Arbeiter ^ie Vollversammlung der Handelskammer während der Zeit der ^Sbtatt öftSsfeaskeSS5? — ^amilienunterstützungen: hier: Weiterzahlung von Unterstützungen an rugezogene Angehörige von Kriegsteilnehmern ^m.s Elsatz-LothEen.^n )en «■u SRMteÄI tot. Inidlfiitt K 2/19L 11 Uhr. 10 wie alle anderen Geräte für die Ludwlrtxchxlt empfiehlt 318c Detektiv Bnchdruckerei J.Weinert leuenweff • GleOen 1 8 foiort gesucht. ftrnu gesucht. 4400 gesucht. 07152 einzureichen. 14482 zu verkaufen. 4451 ^ixr gut erhaltene Lu»-1 gäbe von • Schillers Rübenschneidar Häckselmaschinen Viehfuttardämpfer Kartoffelquetschen Strohschneider Putzmühlen Trieure Vuüfpiel in 3 Akten. Alle- Nab. bet d. Toqe^ Tb. Drkhaaon Bot-Srnn.-Beaml. o. 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