Mlung SwIINng,nin!'»niwski ":: Ftw.?a »Wie1, Besf. Lleblfthöfe, । r Eröffn nee »n alt Konaept. > 1 ®en öffentlichen ! la new. aller Rama. t Kinder die Hilft«.] ehi laatellnnnleltMi. i iieiiieeimmii Annahme von Lnzcigtn s. die iaqeeiiununct vrt zum N.ichmiliaq vorbei onnesedeBertmid'i r.keit Drcts iüt l mm höht für An.einen v.34mm Breite ör iti v 15 bi, auswärts 18 Pi., für 'Hertntne- onzeigen von 70 mm B.e :e 48Pf. Bei Platz» doi idiri'i20a A nsd lag. Hauotichridleiien Ang. Goeii. BerantivorNich füi Politik: Ang. Äoey. für ben übrigen "Seil: Dr. Reinhotd Zenz; für den Anzeigenteil: p. Beck; fämilich 'n Gießen Ein Beschluß de» Fünferrate». Versailles,?. Nov. (WTB ) „Petit Journal" meldet: Der Fünfer rat b. schlotz geftent, die österreichischen und ungarischen Kriegs- und Zivilgesangenen, die sich noch in England befinden, sofort in die Heimat zurückzubesördern.. Die deutschen Kriegsgefangenen in Rumänien. Aus die Frage des Vorsitzenden, ob die Möglichkeit bestanden lxibe. im Januar an die ausgelaufenen U-Boote Weisung ergehen zu lasten, mit dem rücksichtslosen U-Bovtkri.g noch richt zu beginnen, erklärte Admiral Koch, den Rückzugs befehl zu geben, sei technisch natürlich unmöglich gewesen. Die Uebermittclung des Befehls hätte "ästens auf gut Glück erfolgen tötuten. Hostes Maßnahmen gegen öle Arveii^rverhctzung. Berlin, 6. Nov. (Wolff.) Nichtamtlich. Der Oberbefehlshaber ging gegen die Stellen, die versuchten, die Arbeiterschaft unter wahrheitswidrtscU Angaben zum politischen Generalstreik auV zurufen, mit der Schärfe, die die außerordentlich gefährdete Lage der Lebensmittel- und Kohlenversorgung des Boltes erfordert, vor. So ist das P a r t e i b u r c a u der Berliner Unabhängigen militärisch besetzt worden Bei der vom Oberbefehlshaber angeordneten Untersuchung wurde sehr viel belastendes Material ausgefunden, das über den Umfang der inteniiven Tätigkeit der U. S. P. D.-Parteileitung bei der StreiNzetze und ihre Verbindung mit den Kommunisten informiert. Ferner ist eine Ver ammlung der Stratzenbalmer, in der, entgegen dem Erlaß des Oberbefehlshabers, der die Aufforderung zum Streik in den lebenswichtigen Betrieben verbietet und unter Strafe stellt, zur Arbeitsniederlegung auigefordert wurde, militärisch aufgelöst worden. Mu Berbern wurde der Vollzugsrat der Ar - beiterrätc Groß-Berlins ausgelöst, der bekanntlich nur aus Unabhängigen und Komrnu- iiistcn besteht und seine durch die Berfas,'nng deö Deutsänn Reiches nicht begründete Stellung dazu benutzte, Unruhe und Zwiespalt in die besonnene Arbeiterschaft zu tragen, und der auch den rum politischen Generalstreit' austordernden Aufruf in der gestrigen Morgenausgabe der „Freiheit"' mit unterzeichnet hat. Weitere Maßnahmen gegen du Personen, die die Triebkräfte der Streift-etzc fmb, stehen bevor. Württembergische Vorsichtsmaßregeln. Stuttgart, 6. Nov. (Wolff.) Tas Ministerium des Innern hat mit Ermächtigung des Staatsministeriums eine Verfügung erlassen, durch die Versammlungen unter freiem Himmel, Umzüge und ähnliche Kundgebungen bis auf weiteres verboten werden, während in der Zeit bis 20. November 1919 alle politischen Versammlungen, gleichviel, ob sie im Freien oder in geschlossenen Räumen stattsinden, spätestens zwölf Stunden vor Beginn bei der zuständigen Behörde anzumelden sind. Wie wir hören, ist die Verfügung durch die in einem gestern verteilten Flugblatt der Kommunisten enthaltene Aus- Forderung zu gewaltigen Demonstrationen am 7. November veranlaßt. ten der Revolution. Dem denkwürdigen Novembertag gebührt also keine Feier, kein frohes Fest. Auf dem republikanischen Bassin, das um die Springflut gebildet worden ist, lag noch keine Stunde Sonnenschein. Wer fühlt sich heule glücklicher, zufriedener als in der Vornovemberzeit? Aber in der Erinnerung an das Einst dürfen wir nicht versinken. Wer die Fenster verhängt und sich abschließt von der neuen Entwicklung des Reiches oder auf eine baldige neue Umgestaltung hofft, der ist nicht klug. Neues Erleben drängt sich heran, und wir müssen fortschreiten auf dem neuen Wege, der uns trotz allem aufwärts führen soll. Durch die Nebel materialistischer Bestrebungen, die gegenwärtig Überall vorherrschend sind, werden Mir auch einmal wieder in lichteres Gebiet vordringen, sofern wir uns von alten Anschauungen los- rumadien verstehen. Wir haben gemeinsame chwere Not zu tragen; darin liegt ein An- porn zu neuem sozialen Denken. Sind wir >urch den Friedensvertrag zu einem wirtschaftlich verarmten Leben verdammt, so wollen wir die geistigen und sittlichen Besitztümer desto mehr gelten lassen. Und wenn es dem alten Klassendünkel und Kastengeist zu Leibe geht, der etwas rücksichtslos und hochmütig die besten Plätze der göttlichen Weltoronung für sich und seine Eigenliebe beschlagnahmte, so wollen wir nichts dagegen einwenden. In friedlicher Aufwärtsentwicklung sehen wir das politische Ziel. Ob die gegenwärtige Regierung uns erträglichen Zeiten entgegenzuführen vermag, ist eine andere Frage. Die deutschen Dokumente &itr Vorgeschichte des Krieges. Berlin, 8 Nw. Wie das „Berl. Tngobl." erfährt, nähern sich die Arb.nten der Herausgabe der deutschen Dokumente zur Vor- aeichichte des Krieges ifrrem End:. Tre Herausgeber der urv üng ich van Karl K a u tsky zulammengestellten Ulktensammlung, Gras Max M o n t a e l a s und Prosesfor Walter Schücktng, halben Die zweite Korrektur fast erledigt, so daß bis zum Ende der Wache mit dem Abschluß der zweiten Le.ung gerechnet werden kann. Tie Korrekturarbeiten sind deslxckb etwas langtotrng, weck bte KvrrekturabzÜge stets sorgfütig mit dem Original verglichen werben. Nach Erscheinen der Akten'ammlung totrb bann sofort auch bte Lruck- legung erfolgen. Der Jahrestag der Revolution. Herr Noske, der Reichswehrminister, hat in der „Deutschen Allgemeinen Zeitung" eine Rückschau auf den Reoolutionsausbruch in Kiel veröffentlicht, wohin er damals bekanntlich einen eigenartigen „Ruf" erhalten hatte. Dieser Rus, von den Kieler Sozialisten ausgehend, hatte sich zunächst an den Minister Scheidemann gewandt, und es war, wie dieser vor wenigen Tagen im „Vorwärts" erzählte, um die Entsendung eines .energischen" Parteigenossen ersucht woroen, der die Unruhen in richtige Bahnen lenken sollte. In Noskes Bericht über seine Fahrt nach Kiel und seine dortige Tätigkeit, die schließlich in diejenige eines „Gouverneurs" mündete, waltet das sichtbare Bestreben ob, nachzuweisen, daß er, der sozialdemokratische Führer, nicht etwa, wie Kurt Eisner, ein Bannerträger der Revolution, sondern eher ein Bremser, ein Un- heilverhüter, gewesen sei. Er kritisiert die militärische Unvernunft, die darin gelegen habe, daß man feldgraue Soldaten mit Maschinengewehren in offenen Wagen in den Bahnhof von Lttel habe rollen lassen, wo sie natürlich mit großem Hallo empfangen, entwaffnet und in die Bewegung hinübergezogen worden seien. Seine eigene Tätigkeit habe erst begonnen, als die anirührerischen Matrosen und Soldaten Offiziere als Gefangene durch die Sttaßen führten. Da habe er eingegriffen und Unbesonnenheiten verhütet, denn die Menge habe überhaupt keine Führer gehabt. Wie ein Naturereignis sei diese Volkserhebung in Kiel, wie auch in anderen Großstädten, entstanden. Das deckt sich mit dem, was der „Vorwärts" über die „S p r i n g - flut" der Revolution schrieb, nicht in mißbilligendem, eher in gehobenem Tone, wobei wir allerdings den unverlierbaren, wichtigen und ernstes Nachdenken fesselnden Satz fin- k-en, daß leider die Revolutton ausge- btodyen sei, bevor der Friede mit dem Feinde zustande gekommen war. — Daran iyllen wic heute denken, wenn der 9. November wiedeikehrt. Die Revolution hat uns, und das wissen ehrliche, vernünftige So- z.ialdemokraten ctioch.in eineFrieden'zschließung hineingestürzt, die alle Trümpfe, alle Zuchtruten in die Hand des Feindes legte. Gewiß, die Kriegslage war für Deutschland ungeheuer ernst geworden, nicht bloß darum, weil hinter der Front die Glut dec Unzufriedenheit und Verhetzung lohte. Aber so erbärmlich wäre die Faust Fochs nie über uns gekommen, so bedingungslos hätten wir uns nie ergeben müssen, wenn bte Vernunft im deutschen Volke die Oberhand behalten hätte. Vernunft und Vaterlandsliebe. Aus einem freien, kämpfenden Volke mußten Knechte und Sklaven werden, -weil der falsch verstandene schmählich verloren haben, sondern sie, waren es auch, die jenem Geist der Unordnung und Zuchtlosigkeit das Feld bereiteten,! den wir seit einem Jahre nicht losgeworden sind. Gewiß, die Schieber und Wucherer sind, eine Gattung für sich, und sie haben ein voll- gestticheneS Maß teil an der allgemeinen Verwilderung. Jedoch sind es die allgemeinen Ideen und Grundsätze der Revolution, die allzu gründlich das Alte niedergerissen haben, so oaß wir jetzt nur unter Trümmern umhergehen. Unendlich viel ist in diesem Jahre zerstört, vergeudet und verschwendet worden, auch im buchstäblichen Sinne. Unser staat lickies Leben ist aus den Fugen gegangen, weil feine Autorität mehr recht geachtet wird, weil eine falsch verstandene „Freiheit"' die Bande fleißigen Gemetnjinns gelöst hat. Zwar tyat die „Exekutive" der Revolutionstage allmählich wieder berufenen Organen Platz gemacht, allein der Typus des Soldatenrats, der in Sachen hineinredet, die er nicht ganz beherrscht, begegnet uns noch zu häusig im ösfentlichen Leben. Dabei macht uns noch die Partei des Terrors, der Diktatur des Proletariats, zu schaffen; Stteikstimmung und Arbeitsunlust gehören zu den finstersten Schat- ber als eine „Springflut" ausgibt, die sich naturnotwendig Bahnen brechen mußte, so kann man die Schuld Momente vorwiegend auf die Umstände und Personen wälzen, die uns im Kriege mangelhaft und schlecht geführt hatten. Es ist unumwunden zuzngeben, daß, nicht nur im U-Bootkrieg, sondern auch in anderen Zweigen der allgemeinen Kriegführung, der Bogen überspannt worden sein mag. Ein unfähiges politisches System, mangelnde Einheitlichkeit des Wollens und Handelns in unserer Führung hatten uns so weit in Leid und Verzwei lang gebracht, daß das Volk allmählich ermatten und verzagen mußte. Viele der Schpldmomente sind noch aufzuklären, und der Untersuchungsausschuß, dessen Verhandlungen wir gefolgt sind, hat erwiesen, wie vielverzweigt in dieser Beziehung die Fäden der Schuld sind. Aber die unstoeiwilligen Urheber der Revolution wollen wir heute einmal aus dem Spiele lassen und zum Jahrestag des Umsturzes hauptsächlich der „Idealisten" gedenken, die planmäßig auf dieses Ereignis vorgearbeitet hatten und heute zu Freudenkundgebungen darüber geneigt sind. War da im sozialdemokratischen System wirklich alles so wohlberaten und wohlbestellt? Die „Springflut"" wäre wohl schwerlich in so ungeeignetem Augenblicke üver uns gekommen, wenn nicht so unvernünftig, so anti,rational bei uns gehetzt worden wäre. Die Kriegsentbehrungen waren es nicht allein, die unser Volk zum Zusammenbruch gebracht haben. Es waren auch die unverantwortlichen Triebkräfte, die vor den Augen und Ohren der Gegner die innere und äußere Front unseres Volkes zer- mürbten. Diese ttagen nicht nur ihren Teil gewesi der Schuld 'baran, daß wir den Krieg so höchste Geist der Freiheit seine Orgien feierte. Die Führer und Mannen der Revolution waren von ihrer Umsturzidee geblendet und sahen nicht, wie der äußere Feind bequem seine große Falle für uns aufstellte. Die alte inner- politische Kamvfparole der äußersten Linken „Brot und Friede" war mit unerwarteter Plötzlichkeit in Erfüllung gegangen. Wenn man die Revolution des 9. Novem- 3*rt der heutigen Sitzung erklärte Admiral Koch, der erhoffte Erfolg des U-Bootkneges fei nicht entgeh:offen, aber in rem militärischen Dmgen seien die Erwartungen übertroffen worden. Führung und Opfcvfreubiafrit ber Mannschaften seren über ieben Zweifel erhaben gewesen. Die Ursache für den Au Hana mußte al o auf anberem Gebiete liegen. Die Marine habe nicht den Zweck verfolgt, England auszutnmnern, sondern habe es durch Schiffsraumverluste zu der Ueberzeummg bringen wollen, daß die Z eit gegen En gland arbeite. Die sührenden Manner der Entente seien schon im Begrifs gerne en, nach Rom zu reisen, um über einen Verständigung s- frieben fru beraten, als gerade in jener Zeit cm düster gefärbter Bericht des Grasen Czernin ber Entente in die Hände gefallen fn und die Ansicht er^itgt hab', daß Tewsciümd vor dem Zusammenbruch Der Verstandigungs- fltbanfe fei insol»-dm'eii fallen gela sen worden. Ter einzige Fel li des U-Boolkrieqes sei bei den berechtigten Aussichten auf volle Wirkung und Eifolg yewesrti, daß er nicht früher emge etzt habe. Nach ben Mitteilungen des Admirals Zlvch waren an ber Front im Felrruar 1917 105 U-Boote, rm März 121, April 124, Mai 128, Ium 130, ^uli 131 August 132, September 133 und Oktober 134. Berlin, 7.Nov (WTB.) Die schweizerische Gesandtschaft in Bukarest ersuchte auf Betteiben der deutschen Regierung nochmals um beschleunigte Mannahmen zur Heimschassung der in Rumänien befindlichen deutschen Kriegsgefangenen. Die Kämpfe in Rußland. London,?. Nop. (WTB.) An der D o n- front haben die Bolschewisten Erfolge gegenüber den Kosaken erzielt. Bei Borissoglewsk haben dagegen die Kosaken eine bolschewistische Division geschlagen. Ein französischer Offizier al» Bolschewist in Rußland. Versailles, 7.Nov (WTB.) Heute finden vor dem -Kriessgeriäü in Poris die Vertagungen gegen Houptmonn Sadvul statt, bet Kammcr- taibibnt der geeinigten Sozialisten im Soinedevar- tement ist, sich zur Zeü aber m Rußland aufhalt, wo er in der bolschewistischen Armee Dienst tut. , Revolution in Aegypten. Berlin, 7 Nov. Einer Genfer Meldung des ,^ok-Anz." zugige ift nach einem Laichte äguptiscken Nationalk.'mi ees in Aegypten die Revolution ausgebvochm. Aus ollm Teilen Acgyptms kommen Nachrichten, daß d'r Kamvl"gegen die Engländer im Gange iti. Darläuiig soll eine natianalpttfch- ägyptisch- Regierung gebührt to.-rixst. Am Sitzungsschlusse wird Abg. Struve als Zeuge vernommen über die Angaben, bie tm Hauptausschuß von dem Admirolstob und dem Neich^iuariueamt über die U-Bootwaise gemacht wurden. RiÄig ift daß die Zahl der frontbcrciten Lv- - ttchten:Lvzeiger»üdea. postschecNonle: Sranflurt «. M. 11686 Erster Blatt - 169. Iayrgang Samstag, 8. November 1919 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhesien o MÄ- WzMerlich! ' einzeln und in Kurier. aukbinmodemenTanm erteilt zu jeder Ta ew Wcöiteiugasic 311_ SS I R-iL-wehrfLvelle. 1 Samstag. Die Franzosen schreiben uns die Tarn- Die Bberschlcstschen l?emeinder«t-wahlcn feftaeftellt & nwrte tx Wahlen nücflidt Der Sugverlehr während der Sperre. Deine u. 0 ~1 tSfr in Seite haben nicht vermocht, der snsteinalischen Mc das gesellige wecken dienst- gen die von neue zu vr ric m« nrt n Sih ma, Der 3ui öur tarn au n < AU (Me| Laep unuii Mik H In, MOM idthi kehie tri’d G au r u. O| H» ki e u t Golerfi-.l AU ocrt Kcttnc •f Inina I dunkelt' au i'cvr. M982B Ulh «ort B< Wir sind erst heute in bet Lage, biejmi* Arbeiter- und Personalzüge mitzuteilen. !*lal| töi Jrefb •elf, h Hain. «Auf. * Hrfn "•iüa gegeben. fr. Frankfurt u. M., 7. Nov Mit dem Abbau des Lebensmittelamtes feu tr. mutte zurück^mtefen werben und ön4 aflH hvfr- dem in den Nachbarstädten .fctrcffrim und Fron' frnberg ebenfalls ieM ioldze Säulen gegründet te* rl toW* if! * * fr«W Die Wo. fl Ankau uni fr.? Hffrte Wi ft 1“ vnfa Äebbtl n,ten $ H°s< r-ifle, n f) iW« Für ■Zehr i llHOdf. Olfb’4 5» n <1 In Lichtsviücheater rose k blf tK A'-nk Sä** $#; <1eU $■ Hag*’ W 3it 2 Hui tal:ucke Beiucheo- zahl am heut.gen Abend. 3m Mn.elpnnkt stand t e ■ l f lieb erfüllt. Als enter Redner entwickelte Maivr Fonck, der 15 Jahre in Deutsch-Luairika gemeiH. Den Gedanken der Schai'una eines kolonialen Nationaldenkmals. das ein< znerleSaal- bürg werden müsse, indem eS den in unserer kolonialen Hetät Ming znm Ausdruck gekommenen uulturabfchnill versinnlnldliche und damit da» koloniale Interesse wach erhalte. Fonck denkt süb die Verwirklichung die u, a auch Tr. Sols schon warm befürwortet hat and für die bereit» mehrere funq de- Wiesbadener Oberbürgermeisters Glüfsing scheint anzudeuten. dah auch General Degoutte die Politik Mangins foi Aus Stadt und Land. Kietzen, den 8. 9bo. 1919 Ausländische Lebens- und Futtermittel. Tie Frage bet Beschlagnahme ausländisdier Lebens- und Futtermittel usw., die aus dem befe6fen in dos unbesetzte Gchi-t engefübrt werden, ist, da das biSbet vom Landesernllwungsamt geübte Verfahren auf prottxckre 6dmneriu vier, Manöver mit . vvllv ötdifen ufw in den Säulen bet besetzten ablen in voller Gebiete ausgeführt werden Dte Dirrktorm alter - - - Anstalten werben benachrichtigt, dog alte Uebungen, welche im Rahmen der p.rföiuidxm Turnübungen tmb der Sporte cinbegtiifcn sind, gestattet, bagegen arte Somn«lManöver und pcTlomidyn Uebun- gen, welche auf militärilche Vorbereitung abzielen, streng verboten, sind. Jede Uebertrehntg dieser Vorsännit zieht die Be- trasung ber ichuldigen Lehrer ujtb der oer- antwonlichen Direktoren nach sich." Nichwng Gelnhausen. Ankunft: 5.36 morgens von jungen, 7.07 von Hungen, 7.40 von GcliiHausen, 1.17 von Hungen, 9.33 abends von Lungen. Abfahrt: 6.40 morgen« nach Gelnhausen, 6.25 nach tzungen, 2.30 nach tzungen. 5 30 nach Düngen, 6.15 nach Gelnhausen, 10.25 abends nach Düngen. summe ködern laf eit. Wiesbaden, 6. Nov Die BerMnttmg. dntz nach der Ausweisung bc« Obrrbürgerm«is«'s, deut man ja auch von französischer Seite bi. M-itzstönde in der kkartoffelversorgimg zum Borwurf mad>t, die Franzosen nun, um für die B>-rech'ier unserer Toten durch Ihre Fürsorge ar schmückt Worten waren Cbtw xki|ug will iu Hdnen an-drüchm, wie sehr diese Auimerksaurkrrl mich yrüljrl Hal. Tie haben Seinen vergessen nebrt die in diesem ktzriege Gesallemn. woch bte- •• Amtliche Personalnachrichten. Am 25. Cf.©bei nmrte bit ForfdvaNa pi a« Shin» rid) Gaul aus Brenngeslain mit Ötrrwng vom L. %rtxmber b. I. ab zum Fsrstwrin ernannt. — Gnuinni wurden am 4 9ioDember 1919 der Amtsrichter tn ' em GtesM Amtsgerichts rat Tr. Mvris <>a n f m 11 zum Landgerichtsral am Londst-richt der Pvovinz Cberchei'en, bei Staat«» airmalt am Landgericht der Bromnz Chertxhcn W.lhclm Jäckel zum Amts^rickstsrat bet dem Amtsgerich: Gießen, und der ^taatsantvait Tr Gerhard Eckert in Gtesen zum LteatsanN»ckt am Lund» richt der Pvovinz Cbrrtjefien. L. U Univeriitöts-Gotte-dienst Morgen Sonntag den 9. November, vormittags U1/« Uhr, findet in der Neucn Aula ein Universitäls-Gottesdi mst statt, zu dem in erster Linie die Angehörigen ber Universität eingelaben sind. Selbstverstönd ich Hot aber auch jeder andere Zutritt. Es sind (einerlei Plötze Vorbehalten: die Stühle steitem jedem B^iuchrr glcitfuiiä&ig zur Vn» fügung. Tic Vredigt hält Dcrr Prof. Tr. Bouifet " 5 m Ober Hess. Kunst verein ttnir» den noch zu ber erst vor kurzem teilweise erneuten Ausstellung zwei Gemälde ,^)n Grvtzmutters Garten" und „Ueberraschuna" von Professor i? ffobetftein Berlin neu ausgestellt Ein großer Teil ber ausgestellten Bilder Verbleibs nur noch kurze Zeit Im übrigen verweisen nnr auf die heutige Besprechung ** Tie Anlagenmufi k fällt morgen au), dafür von 4 Uhr ab Militär«^streichkonzert im Philosophenwald. ** Die BezirkSsoar fasle Sietzen macht darauf aufmerksam, daß die auf Grund der Verordnung des Reichsministers ber Finanzen vom 24 Ditober 1919 zu hinterlegenden Wertpapiere auch bei ben öffentlichen Sparkassen, also auch bei der BezirkSspar- k a s i e, hinterlegt werden können. (Siehe heutige fl f,nerble6ftaö(e. In der verqan- genen Nackck wurden in einem Garten am Rodd'rn 1b L>üln er gestvh en und ab esck.l chtet. Es dür 'te »ich emptclKen, bei diesen un.ich ren Zeiteit bir vsthnerstötle aus ben, abgelegenm Gärten nach der LtM zu verlegen oder io zu verwihr:n, datz daS öfmen mit Vebenggefafff verbunden ist. ** Zwei Pyrtemonnaies, welche zweifellos von Diebstählen in bin hiesigen Badc- anfialten flammen, können von den Eigentümern bei der Kriminalpolizei abgeholt werden. ** Das fällige Heu- unb@rummft* arasgeld. sowie das L»l»geld der Stadt Steven für das Rewnungsjahr 1919 kann in den nächnen 8 Tag.n noch olm< Kosten an die Stadt Sasse zahlt rteroen. ** Brennstoff Versorgung. Alle aus Clsntz-Lvtbringen jugejogenc Flüchtlinge twrivii ersucht, iich in der Zeit ovm IÖ.—15. ds Mts. zur Eintragung wegen Brenns»ffl^rforgrmg bei txr Ortskohtenstelle — Sonnenrraße Nr. 2 — Lerdäch tjung und fctrabictung der deutschen Beamten, Behörden und der Ne^isrung Einhalt zu tun und die Politik der Schikane gegen die Pevö.ferunc, aufzu-ieben. Und die Ausweg oct nächsten Zeit begonnen werden. Man erst tue Versorgung mit Kolonialwaren anb Zucker ben Hindlern wieder selbständig überlassen ~- Die Droschfengebühren wurden abermals erhöht, so datz jetzt eine einfache Fah« das »einfach e des Frienensvreisee kostet. kr. Fronslurt a M , 7 «tev Tte Frankfurter Pvlfkei rotib een Grund auf ne» m> flnnii'iert. Fnantturt erteil eine Licherhlchsteckizri, Jv den Autzmibienst übernimmt, eine Drtwiunf** k^lizei und die Krim mal ovliget. Tx alte »niter- n^-tte Lchutznmnnsckmft iinck» titHtemmm mckMtöst. Tte Frankfurter militärische ToligeüniPtr trr- läfit in ten nächsten tagen die 3tnbt, nackchem ■XX) Mann neue P»iizeinHannsck»af en ans danov -inAttrotten sind. Tie IMiACTemerf nx-rben um •/3 ringeschrLnÜ. Tie tzLispolizei wub aÜmckUich aufgelöst. K Mardura. 5. Poo tzkStzkkchen Versagens des elektrischen Lichts war aeftem abend die Stadt und ber Babnboi in vun?fl achüllt. Die verschiedenen Veranstaltungen, die Kollrgs an der Universität und dir gerade tagende §tadtveror7»netenfitzung mutzten abgebrochen werden. Die Ursache der Störung ist auf einen Äaschincn'ckw^m zurückzuführrn. — Mil bet bis Sitnerrcb-tx-n Zahl von 91 Schülern wurde ern bicr tne landwirtschastlick»e ©in ter* ule ers'fnet Sine Anzahl weiterer Schüler «wischen 8—12 Uhr normittagä zu nieten. Flüchr- liugsousnn-is ist mrzulogen. ** Schuh-Berkau f. Es tzommen in bet Turnhalle ber StodtmLxhenschule Wesd-Anlaste. getragene, gut reixiricrte Mili ärschnürschuhr (um Perise otui 14 50 Mk. und Stiefel zu 1 <,50 Ms pw 'liceirivm tterlauf. 9^flrre4 stehe Urtyütenlel ** Die Jahresversammlung des Oberhessischen Dereins für innere Mission, die auf Dienstag ben 11. Nooember anncfaijt war und bei ber u a, auf mehr'irckxS Begehren, über die Frage der B o l k s m i s s i o n in Oberhessen mit Nückii'cht auf dir fU.5glidh seit einer Zusaminenarbeit von ftird>c und Äo mehiebait von Ceiberfeit.gcm Standpunkt aus berichtet und beraten werden sollte, mutz verschoben ivecden Ob und wann die Per.ainmlung zustande h'nnnt. hängt uvv altem von der ferneren Ae- fial hing des Eisenbahnverkehrs ab und wird bald möglichst mitge teilt weiden *• Turnverein von 1846 Das Winter- fest heute abend beginnt v ü n (t Ki dj 8 Uhr. Sonntag nachmittag findet eine Zusämmeiikunfi aus bet Karlsruhe statt. *♦ Der Deutsche Iugendbnnd Gi'etzen veranstaltet am nächsten Dr>nS'ag^abrnd ebten Dortragsabeno mit Lich b ldern Hauptmann v. Lindeman wird über seine Erlebnisse in den Karpathen im Winter 1915/16 sprech n Ter Vortrag bür te auch Nichtmitalieder intcressteren, da der Redner mit m l n Gies-m^i.zusammen im ^•!be stand. Der Deut ich- Jugendbund, der viel' fadjat Angriffen ausgesetzt war, bittet uns, bar aus hinzu weisen, datz er lediglich bestrebt Ji. den nationalen Gerank.n zu pflegen und zu fördern, datz er aber mit einer emxüu-n politifdm Partei nidN das mindeste zu tun habe, ba Politik nach den Satzungen grundscktzlul) auS dem Bunde fern- zuhalten fei. *• Wilhelm Schöttlers Schule für h - here - Biolinsviel Der als Solist und Päbagofle di kannte Geiger Wil h Scbdttlet, welcher erfolgrnch über 9 Jahre an der Schule des Musik- Vereins für Körnten in Klagenfurt als Lehrer für Violine, Solist und Kammermu ikfvirlet tätig war und von ben Sübflaven mit Familie vertrieben wurde, hat in Gictzen eine Schule für höheres Violinspiel errichtet, worüber näheres durch An- zeige im heutigen Blatte ,u ersehen ist. •• Deihnachtsbeicherung Den Kindern ber Kleinkinder-Vewohranstalt (in diesem Fabre 150, im Alter von 2 , dis 6 Fahren' soll auch in bie en Jahre eine Weihnachtsfreude berrltei werden. Der Verstand richtet de-bald an Freunde der Anstelt btt t: auch Spiel lachen und der gleichen. (Siehe Anzeigen teil. > Kreis Frievbertz. Ein Mevnerstrrik. Q. Vab-Nauheim. 7 Nvv Lm feftwrer Streit, der sich in unangenehmster Weise zu- {pikte, ist »miidjen ber Stadtverwaltung und den bitiigm Metzgern ausgedrochen. Au! Grund der Neicki«t>^ordnung vom ScTtartber die es 3nbre« ite'hngte die Bürger meistern die Beraus-- gabt ber Biebhäute von bm Metzgern. D>es- Läute will die Stadt selbst gerben lassen um der ve Völkerun§ Sckmbzeui »i angemrifenefi en ,u sichern. Die D^efg r erklär en etiihmmli, datz tretn die Stadt die Öäutr bahn wolle, sie auch das Flrilckt übernehmen nrfllc. Da fcine der Bartrien nadlgeben wollte, lab sich die Bürgermril^ern irouitetn, griK-m atxmb bas Flrisch bei sämtlichen Mctzttem -ufanmten bclon am lauen icnb will es nun selbst zur Verteilung bringet. Stabte ihr Iittercsse bekundet, in einer getcruen Nachbildung des Forts Pavua (OftafriDO), das zugleich ein vielseitiges Molanialnrufeum enthalten müßte OberfwbSarzt Dr lÄ r et buten, ber ben osta rikaniicktzn Q* bmg mitnemacht. weitz Darauf manch.- Interessante über Die Bevölkerung veukschoiiairikas zu erzählen, besonbers in »edi- zinisch s.'z.aler Hin icht Major Schlabach, auch ein Wanengefährte i.'ett«»-Borbrck!», erAärre Darauf mehr als 50 Aquarelle, die ferne Gemahlin von 1908 biS 1919 bi bei Kolonie g-melt. Land- idwiten und Bevölkerung-luven Allen Rednern wurde lebhafter BeuaU jutcü, ben Dr. 8xirr nochmals besonders übermittelte. oo. Friedberg, 7 9?vv. Frau Dr. Smma Traov Wwe., Kotterstrohi' 16/, fchenAe dem ÄalXarckäv und Der SlaMbtbletbrf eine Anzahl kdtencr auf Friedberg und bw IBetternu bezüglicher Werke, sowie andere Bücher -cschächckichen und kultucsc schicht liehen Inhul.s. Starkenburg unD Rbeinhessen. Sw. Babenhausen, 6 No v Bei ebme Gastwirt in Schoatheim beidMagnabmtr die ®ew> barmerie 3 20 P f u nd Rindflelschz das der Mami für einen llnfcfannrvn Mjri*rt haben nHUL rm. Darmstadl, 6 Nvv Sin „na d)tri^> kicher Steuerzettel" qelanal färben durch Das hessische Finan^imt zur Ausgabe, ber die derzeitige stoatkickze Äcuerveranlagung um fast de Drittel des bisherigen Betrages erhob« Da auch nie ersten vier Ziele schon fällig fmb, erregt bifle Mahnahme grraoe unter ben icöt.jen sehr schwierigen Verhältnissen große» Befremden^ rm. Darmstadt. 6 Nov D-r Begimi ter Ite rtigen Stadtverordneten sitzunz wurde Durch Vorberatungen de- Oberbürgermciiiera mit Den Vertretern der Notstandsarbeiter, die eine Vorstellung auf Gewährung von Teuerungszulagen von 600 bis 1000 Mark eingereicht und sich iu einer großen Demonstration aus dem Marltvlay üpr dem Mttbau» ringefunden hatten, binaudgciogen. Die Bei Handlungen lind noch nicht abgeschlossen Die Stadtverordneten genehmigten Dann die Summe von 532 000 Mark, die außer Den schon bewilligten Beträgen mit Herstellung non etwa 26 Straßen in Aotstaichiarbrit Verwendung finden tollen. Weitere 3UOOO Mark wer* Den für Notstaudsarbeiteu auf Dem n.tbüfrbm Anwesen Kranichstei icr Straße 88Vi veiml igL sw Main». 6 9?mn rten ort kviurollfteßt dos f6Ä>rt|dw.n Amtes fttt ftte^inrDdji.h wurde bn Monat Lktoder an vvmster- und Schl eichst an del-wäre befdilii»k.bmt. 4435 Bfurch Zieifchnmren, Gl Pfund Bu ter, 814 HondlLfe, 7lH Bfuiu) treibe und Mehl, L4 LX) Pfund ÄÄt- toifeln, 49 000 Zigaretten. Kreis Wetzlar. ra. G r i e d e l b a ch 7. Nov. Lier werbe bet bisherige Vorsteher Stellvertreter, Landwirt ViL- Helm Beckert 11., zum DorivderHaupt gewählt. Hessen-Nassau. dz. D i l l h a us e n , 6. Nov Eine fettem Wahl rmtb biricr zagt tret statt Bn (finfübruM ber Br"t?rr en wurde bo.4 vorn kTeis gelieferte 'ItieN tmiemgen titeidNlitfl mtm, die unfrren Ott idpon vor 1914 mit Brot »riorgltn, zur Verteilung »iigenneftn. Die Folgte davon war, datz inan ilrr einen grofjrn teil ter Brutmarstm überhaupt fern Brot bekam r5s gib bafr r «Tage auf frlaav bts fid) noch Monaten die vrtsdehsrde genötigt sah, die Mehl Verteilung selbst zu über- ne Innen Eie beauftragte den htefigen Polized bteioer mit der Tferirilung, der sie zur Zu neden- hrit öfter Beteiligten lange 341 ausfichrte Trotz- Dem stellte ein früherer Beririler bei der Behörde von neuem ben Antrag, ihm das frrrii- w hl zur Bectril-rng ziiziav ien. Ik G meinvo- bebötbe fr stimmte, datz die Bnckldrtenbesitzer durch Stimmzettel hierüber entschr-i.ten sollten (ii wurden von 66 eridMcmm ü^blrm 61 Stimmen für den bisherigni Berkriler, bairrten mn 5 für den neuen Antragsteller abg» g bm Lirrmit bat die öfemrirtbe einmütig Ihren Willen, es bri ber altbewäbTtrn BerieüuNg zu kUifen, zu erfehnm Berlin, 7.Nov. (WTB.) Die Reich 3- reoietung ließ in Pcnris eine Antwort- n» te wegen der oberschlesiscken Gemeinde- rakswahlen überreichen, in der festgestellt wird, daß durch Nichtstattsinden ber aerabe die ärmeren polnischen Arbeiterkreise benachteiligt würden Es fei volle Gewähr dafür gegeben, daß die öry™ Freiheit vor lieft gehen. Auch der Friedens- vertrag verbiete nicht die Bornuhme bet Wahlen. Bus dem »«letzten Gebiet. Bo» «eichskommissar für da» besetzte Gebiet. Koblenz, 7. Nov. (WTB.) Der ReichS- fommiffar für das besetzte Rhringebiet in Koblenz wird ein Amtsblatt hetausgeben, dessen erste Nummer demnächst erscheinen wird und den deutichen Wortlaut des dem Friedensvertrag angehängten Rheinlandabkommens enthalten wird, -tie werteren Nummern werben nach Bedarf heraus- aegeben werden und sollen die Verordnungen des Hohen Ausschusses in deutscher Fassung sowie die amtlichen B» kanntniQdMngen des Rrid>skomm.siars mitteilen. Tie Bestellung des Amtsblattes roirb von den örtlichen Dostanstalten entgegengenommen. Der Vterteljahrsbe^ugSpreis beträgt 3 Mark Die Absetzung Glässinßs. nick. Darmstadt, 6. Nov Zu der Dcketzung des Diesbodener Oberbürg-rmeisters Gläs'ing durch rte Franwsen erfflfrrcn nnr aus bester Uuellr bas toitrnbe : von französischer Seite toitb bekarmt- lich «na'gcbcn, bau die mangelhafte Ber!vrm,ng mit Korwffrin itnb sollen die Ursache sei. Glmniui Nurde am Mvnban zu dem Ofr^besri-shaber ae- faben und ihm eröffnet, datz er ivcrrn btefer mangefhof en Beriorgiina am Mi.Nuoch früh st Uhr also innerhalb 48 Stunden die Stadt zu verlassen habe. Ter unerfdycMfrne Oberbürgermeister, der bekanntlich ben Franzosen auch bei anderen CfeleflcnTeiten energisch grgemüber^tretrn ist, erwiderte, datz man ihm doch den mbtigm Grund mittetlen mäg?, der darin liege, datz er diDervachtungdeSWiesbadeuerKur- hauseSi ns ranzösischeBerwaltunp abgefeimt habe ustv, woraus tie Debatte kurzer öanb akvsckmltten nwrde. Es wurde bann die zwanas- tt-lie Reise mit der Bahn über Nächst anyorbnet. ge Ansamnrluna ber Bürgersckfiist rx>r dem Rat- S, nn sich mehrere Tau:mb Jeronen zu eiter nvachielundgchung für ben Oderbilrgermeister einerfunben hatten, würbe streng verboten. 10 Owziere mit - lodenen Karabinern bewachten bir Wfrtt. Oberbürgermeister GlLssina traf nach gestern hei feinem Bruder, drin DarmstLdier Ol erbürrer» meister, frier ein, das Geväck war schon vorher durch AutomobA hier angenommen. Die man uns mitteilt, haben eS die Stadt- verordneten von Wiesbaden abgefehnf, pmäcklst einen neuen Dberbür» rmeister zu roalfen. Nnibrm befchL"sfen, Herrn GlckN'mg das volle Gehalt rociter» jirvUm. sw Darmstadt, 6 Rot» Oberbüryrmriner Dr. Gläsfing. der von der fran,ösisd>en Be- fofrnn^be'bdrie cu|3 Wiesbaden autgenrrfen wurde, ist zum Bruche seines Bruder- hier emytnrfrFn Und bat auf Einladung dos früheren Großherzogin dessen Palais Wolmung genommen. Wiesbaden, 4 Rov Die Franzosen ausges^lossen. Folgend« Züge berühren Gießeni Richtung Frankfurt. Ankunft: 5.17 morgen- von Butzbach, 7.10 txm Nauheim, 1.10 von Lung-Göns, 2.00 von Friedberg, 3.14 von Frankfurt, 4.06 von Lana-Göns, 6.47 von Frankfurt, 12.02 abends von Butzbach. Abfahrt: 3.47 morgens nach Butzbach, 4.07 nach Frank furt, 5.22 nach Butzbach, 6.42 noch Frankfurt, 11.32 nach Laug-Göns, 2.35 nach FrankiuN, 5.27 nach '^..arlfurt, 10.25 abends nach Butzbach. Richtung Marburg. Ankunft: 5.38 morgens von Niederwalgern, 5.47 von Londorf, 6.34 von Marburg, 7 31 von Marburg, 7.47 von Londorf, 8.36 von Niederwalgern, 1.30 von Niei>erwalgern. 4.03 von Niedenvalgern, 9.43 von Marburg, 12.21 abends von Niederwalgern. Abfahrt: 3.54 morgens nach Nivxrwalgern, 6 30 nach Niederwalgern, 6.30 nach Loiroori, 11.48 nach Nrederwalgern, 2.30 nach Niedernmlgem, 5 10 nach Grunberg über Londorf, 5.39 nach Marburg, 7.38 nach Niederwalgern, 10.47 nach Niederwalgern. Richtung Wetzlar. Ankunft: 5.28 morgens von Weglar. 6.01 von Limburg. 7.18 von Wetzlar, 9.45 von Limburg, 11.14 von Wetzlar, 2.30 von Wetzlar, 5.05 von Wetzlar, 8 00 von Wetzlar, 9.40 von Limburg—Dillenburg, 10.40 abenöö von Wetzlar. Adfabrt: 4.32 morgens nach Wetzlar, 5.22 nach Dillenburg, 6.23 nach Wetzlar, 2.52 nach Wetzlar—Betzdorf, 5.18 nach Wetzlar. 9.20 nach Wetzlar, 10.14 abends nach Wetzlar—Dillenburg. Richtung Fulda. Ankunft: 5.20 morgens von Mücke, 7.10 von Mücke, 8.52 von Gru iberg, 1.26 von Reiskirchen, 8.03 von Fulda, 9.24 abends von Grünberg. Abfahrt: 3.Ö0 morgens nach Grüuberg, 3.38 nach Alsfeld, o.20 nach Grünberg, 6.30 nach Reiskirchen, 12.32 nach Reiülird>cn, 2.35 nach Alsfeld, 5.45 nach Mücke. 6.56 nach Fulda, 10.35 abends nach Mucke. * Bad-Nsuhei«, 7. Nov fftir kol o nt dlet Unter bell aüfitbeab swrrhe, kenberg ebenfalls baue MJf,bcr h>esi-en Wbteiliuu ba Deutschen I wurde«. währertd der Sperre verkehren und ___ben Berechtigten (Inhaber von Zeitkarten usw.) benutzt werden dürfen. Sonsnge Persorren find von der BcnutzuJlg dieser Züge Die KatfoffelDtrforgung lein 4: * Gnterbaltener I i Der Mann der die Stadt plünderte »: ■ Reuet Wsskn Mn. 021176 EelterSweg 48. aufen. " 021547 f. $r. 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Die in Verstecken ausgesundenen Karwfsein roerben zu einem niedrigen noch zu bestimmenden Preis ent- Mkchllche Nacheichten. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst, Sonntag, 9. Nov., 21 n.^rani4£®. In d. Stadlkirche. Borm 9-/-Uhr: Mr^Becker. 11: Sinirrf. s. d Matthäusgem Vfatraff Schrester. Akvs 5: Psarr.rss. Schaefer. — Donnerstag, 13 Nov., abds 1/28: Aereimg. d v^rftrm. roetb». Jugend i>. Matthäusgem. — In d Johannes- fird< Dorrn. 9y2: Piarrafs. ©c^eitr 11: Äinber- tirchc für dir LuÄissemrinda Pfr. B«l^sch.-rme7. Alands 5: Pfarrer Ansfold. Abends 8 Ul^: — mit (Bartcit — in Gienen ober näherer Umaebuna. evts. später beziehbar, von Gelbstrest. zu kauf. nef. Schrift 1. Arg. u. 021338 an V. Gietz. Anz. Mainzlar. Katholische Gemeinde. Samstag, 8 Nov., nadAh. 5 u äb69. 8 Uht: Mlegenb 1- M Buchte. — Sonntag, 9. R-v.. 22 Sonntag n. Pfingsten. 6'/,: Gelege«-. 8- hl. Beichte 7: tzl. Messe. 8: Austeil. b. hl. Komm 9: Hock^mt m. Pc. 11: Dl. Messe m Pr. Nachm. 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Petke r, der feine Gebirge „Wetterstr ingebirge", „Warenstein" „Ockertal" mit starkem ".ikgrtfi türmt unb in satte Farbigkeit hinein steigert, er „Dorfeingang" ist in ruhrge Farbharmontt gebaucht. In itnrferif(6at (AnfWen bie elfen und Mär- enprinze.iuren her»rzaub.'rn, gefd.lt sich Ö. •1 9 b e r ft e t n, dessen Temperabttder das bunte rttbenfpiel noch gelockerter erscheinen tafien, als ei te Arbeit in Del: „Großmutters Garten". Dil- der wie „Rrürchen", „Fliegenpilz" und „lieber^ rafdung" bilden eine s'hr ».'fällige Dmft, bi? aut ^nnnerlichima Linen Anspruch macht. Ta sie trotzdem mcitab von Kirsch und Süßlichkeit steht, ist es ßrin Wunder baß dte vorhandenen Bilder bereits verkauft find. Dir ftzauflust ist sehr rege unb selten sind ß, viele Ailocr hier in Privathesitz über gegangen, tote in den letzten AuSstellungm. Möge dies nicht dazu verleiten, bie Kunsdausstellung allmLhlich pt einer Berkaussausstellung werden zu lassen, zz. SlkintS 5ahriffltion!= bü6 SttjoniotiMil zu vergeben. 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(Sieb, «n». out nähen kann, fcor ver A gan- gesucht 081688 den 8. November 1919 021621 Die Beerdigung ist Sonntag nachm. 2 V2 Uhr, nachmittags 3 Uhr statt 11700 suchen 021628 Treis a. ieQe. Selbuie ist auch Im 2ran nor.-Be r. erfuhren. Pri. OaJter. Oal Brrssanssteii b. Weylar. !>rau zweimal in ^Ißtbilö.in.griultiil ! xvodte in kleinen HauSh. | In HauSh. u. reiner Küche i Vereine | Sitgtwr rtrcieiäift Kksnnchr. Montag, b. 10. Rovbr. MonatSversgmmlung bei Kamerad Schmid. Löwengasse 2 126Wc Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste sagt innigsten Dank im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Gförlach. Seite, abend: Winterfest Somitag nach», i Uhr: Zusammenkunft auf der. Karlsruhe. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß unser lieber Vater, Großvater und Onkel Joh. Nern IV. im 81. Lebensjahre sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Karl Kl Nern. Lang-Göns, Vollnkirchen, Arkon-Buffalo, Zwei Sekunde suchen möbl. Zimmer wenn tnöal. mit 2 Betten. Schrift!. Angebote unter 021543 an den Web. An, Leihgestern, Klein-Linden, den 8. November 1919. Die Beerdigung findet Sonntag den 9. November nachmittags */24 Uhr in Leihgestern stat. 611666 Chem. pharmaz.Gesellschaft hat da- 12635 Produkt eines weltberühmten Bades do- nach Gutachten erster Autoritäten für die Hebung der Volkswirtschaft von unschätzbarer Tragweite ist, für den Kreis Gießen an Herren, die gewandt im Verkehr mit erster Kundschaft sind und zum Stauf de- Monopol- über M. 2000—4000 verfügen, zu vergeben. Nähere Au-kunft erteilt Heinz M. Bselticher am Msntag und Dieudtag im Hotel Schütz. Gleiten, Bergwerk, Unterbot den 7. November 191t. Die Beerdigung findet Montag den 10. November 1919. nachmittags 2 Uhr, auf dem neuen Friedhöfe statt. [021504 Mittwoch abend entschlief sanft nach langem, schwerem, mit Geduld getragenem Leiden unsere bebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante Frau Anna Häuser Ww. geb. Müller im Alter von 49 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Wilhelm Häuser Kari Häuser Otto Häuser Richard Häuser Familie Georg Häuser. Fräulein, it tätig «wesen, sucht Stell« tn orfl SafA. Ort imier N. N an Baeieasleia * Hiermit die schmerzliche Mitteilung, daß meine liebe Frau, unsere gute, treusorgende Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Katharine Kronenberg geb. Wallenfeie ge tem morgen 3 Uhr im Alter von 61 Jahren nach 6 tägiger Krankheit sanft im Herrn entschlafen ist Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Jakob Kronenberg, Kreisstraßenwärter. Londorf, den 8. November 1919. Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 9. November, Fräulein,'"^ Bureau. 5 Mouaie in Versicherung tätig. Cncricn um. ■. II an IumuIiIi * Veiler, L. fiele«. 0214t® Wchimtt von älterem aktivem Ossi- -ier sofort »u mieten ge> ,uchl. Schr. Anaeb. unter 021540 an den (Bieg. An». Feuer-, (xiubruch-, Unfall-, Haftpfticht« und Urastfahr-eug- Bersichernng. Alte deutsche Gesellschaft sucht flut einfleführten Herrn als 12790hv Vertreter. fleflen hohe Bezüge. Offerten unter F. T. TM6 an Fweeaelein * Vogler, i.«!., Frnkhrt a. 1L Vertreter die Private In Stadt und "and besuchen, für vor- AujticOcn Artikel gesucht, '.'täderc- 09'480 Etevbanstraste «6 v, i>ür hiesige Fabrik wird *ur ÖTlebiqann des Ber- wndes neeinnete PiMlictil (Herr oder Dame) flc- lutOt. «schr. Angebote mit Angabe früherer Tätig' keit u. Gehaltoanlorüchen um. 13659 a. d t"iefc. An, Tücht^ an fflbitänbiact’ Arbeiten geroöunic Maichinknbaurr für sofort gesucht. **» Gs. Carl Reit Wetkteuamaschinenfabrik Wicken. Sollbed, flcifc. Mädchen für ganz ob. halbe Tuge fof. gri. FrauM. Brann, Goethestraste 31 p. ”,w Todes-Anzeige. Heute abend 8 Uhr entschlief sanft nach kurzem Krankenlager unser lieber Onkel und Pate Philipp Wolf I. im 77. Lebensjahre. Eiitiitritiilf« für dauernd sofort gesucht. Ehr. Fleischmann, 021198 Sonnennr. 18. Frünl,VQ.a. suchtStelle in nur besserem Haufe all Etüde ob. Itlnberfrla. bei Dolltronb ,>nintite» anschluü Im riZeistnäheitz flicken und Handarbeit bero., war schon auShilfs* weife tätig, .'fengn. hebt 4. Beritig. Sdir. Ang. nt Ge> haltvang.u.0213Aia.d.G.L. Ara ß. November nachm. !*/• Uhr erlöste der liebe Gott unsem einzigen geliebten Sohn, Bruder und Enkel Heinrich Todes-Anzeige. Allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser lieber, unvergeßlicher Sohn, Bruder und Schwager Walter Lenz Bin Ikktki 3iiuintr mit Kochgelcgentz. gesucht """ Wetziteiugafsc IIL Wer iiberläfct jungem Pbeeoiir(-»cNivki»n«»| 1 privat- Tanzuntemcht etnaeln und in Kurien, auch tn modernen Tänzen, erteilt äu jeder TageSzett K.5chmibt, Lanzlehrer Wevsteingaffe 31 L Erteile Violinunterricht für nachmittag» nach einige Stunden. Gefällige mündliche oder schriftliche Änfragen an *** Otto ■atthlee Steinstrahe 70. Student erteilt gründ!. llntcmite.jliiiMüt i. Llaihematik. Schr. Ang. unt. 0217'23 a. d. Eiest.An4- Klinge Dame raünfttii an Privatknrfu^ ftir ein fache Buchfnbrnna teil- sunebnten. Schr «ngeb. u. SS1^»3 an d. «iest. «ny. Jangr. Hhdrhen, das das yfäben erlern' bet w. in geübt. Schneiderin auS^n,leben. Schr. ding, nnt. 021to< a. d. Giest. An; Techuiter sucht für sofort ein M Zirner für danernd. Angebote an Ggil'iche Damvi- -Ikgelcl u. rouwaren- sadrlk. Tel. 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Immer wieder flreifte sein B ick das süße Mädchenpvo'il an seiner Leite, das fo rein und Jeusch war, und doch so teslimmt in den Linien. „Wie die verkörperte £ flammte plötzlich etwas auf, das sie unsäglich erschreckte. O Gott — was Ivar das? Ein Zittern lief durch ihren Leib . . . Da fuhren sie beide Plötzlich entsetzt zusammen. Erne scharfe Stimme-'sagte dicht hinter ihnen in beißendem Hohn: „Ach, das ist ja eine allerliebste Ueberraschung! Du bist schon von Glarers- heim zurück, Magnus?" Es war Evelyn, die, ihr Plerd am Zugel führend, den Waldpfad von Berdste ten her kommend, nun bei der Wegeinmündung Mötzlich auf sie gestoßen war. „Wie du siehst," gab er kurz zurück, und c5 war ein Schein in seinen Augen, der Evelyn hätte warnen sollen. Aber sie achtete nicht darauf. Zu tief war die zornige Bestürzung in ikw über das, was sie soeben beobachtet und nur zu gut verstanden hatte. „Warum führst du „Bcssie", anstatt sie zu reiten?" fragte Magnus „Es ist dir doch hoffeitt- lich kein Unfall zugestosten?" „Nein. Sie stolpere nur und latent mm" etwas. Aber das ist ja gleichgülttg angesichts der Tatiache, daß ich dadurch, um das ©eben auf der staubigen Slraße zu vermeiden, d'esen Wald- nreg cinschlug und so euer Tett-a Ttt- störte! Modesta wird es mir nie verzeihen! Sie war so schön im Zuge ihrer Gretchenrvlle!" Modesta fuhr zusammen und erblaßte bis in die Lippen. Magnus aber richttte sich hoch auf und sagte streng: „Ich verb ete dir solch un- pas-ende Sck«rze, die deine Schwester beleidigen müßen. Ich habe Modesta vorhin zufällig getroffen —" „Ah wirklich? Nun, es ist mindestens recht merkwürdig, daß du, kaum von der Reise zurück, schon Spaziergänge im Walde machst und dabei — „zufällig" gerade Modesta triffst!" .... — „ „ . . - 11 Aber auch Modesta wich bestürzt zurück. .Also Kindergärtnerin wollen Sie wer- seinen leuchtenden, blauen Augen, deren Beo Fräulein, Büfett tätig aeroeftn. sucht Tlrllt ht msi. 6al& On. unter B. fl an KmmuIüi S Ml Mm iklloler Handschrift g als Lchrciber. r sonst. P-M«^ Lchriftl 9ngeh. it. 021491 > an d. Siebener Anrrisn. t i, it -r I. er § 21 14 8 ft ne -........ Dr- ttreigesängnis herbergt seit Donnerstag -inen seltenen Hast, einen russischen Fürsten, dm Rrtt- 5.7", 8. 11. = 3.0° 1.4°, 3. 11. = 0.9° gen enter möglichen Emähru^gskatastroph.' und weijen. Hessen-Nassau. itnint j Zusammank“”*11 der. Karlsruhe .Ähre Augen funkel en in gefährlichem Licht, nährend sie die Schvester höhnisch vom Kopf bis zum Fuße maß. „Evelyn!" stammelte Modesta flehend. Aber Evelyn drehte ihr verächtlich den Rücken. „Mit dir habe ich nichts zu schaffen," sagte sie hart, „ich will dir nicht einmal die Ehre an- tun, eifersüchtig zu sein. Ein Geschöpf, das die eigene Schwester heimlich bestehlen will, richtet sich selbst!" Modesta stieß einen dumpfen Laut aus und war dem Umsinken nahe. In ihren Augen standen Tränen, in hilfloser Verzweiflung starrte sie auf Evelyn. Diese fühlte plötzlich ihren Arm mit eisernem Griff gepackt. „Bitte ihr dies ab!" stieß Magnus rauh heraus, „diese unsinnige Anschuldigung — auf der Stelle bittest du sie ihr ab!" Evelyn wandte sich langsam um und starrte ihn an, als habe sie nicht richtig gehört. Ein heftiges „Nein!" schwebt? ihr auf den Lippen. „Tue es augenb.icklich, oter ich gehe kttneu Schritt weiter!" drängte er drohend. Und Evelyn la? in seinem furchtbar entstellten Gesicht etwas, das sie tief erschreckte. „Und bann ist alles aus!" stand noch in seinen Augen. Da schien es ihr doch geratener, für den An gen b ick wenigstens nad^rge en. Sie wandte sich also nm ter an Modesta. „Meinetwegen", murmelte sie, „wenn ich br wirklich Unrecht getan habe, so entschulbige. Der Schein ließ kaum eine andere Deutung zu." Damit nahm sie die Schleppe ihres Reit- Neides aus, warf Magnus die Zügel zu und toanbte Nch rum Gehen. Modesta folgte beiden stumm (Fortsetzung folgt.) Nun,;* 5 •« «»h, ni ™*6en,n: ^onembtt ig19 Freiem, "S' fe 'S««“»' ,?>Mruur^verfitentns meister Nikolaus v.on Maklakofs, Fürsten fr in Gobotzm, Rittmeister der ehemattgen kari-rttch- rufsischen Garde und Tr. jur., geb. 1877 in Rom. Der Fürst ist der Kttiminalpott'/.u schon vor einigen Monaten durch seine tefefte rus ich? Uniform und feine merftoü bigen Besannt/chchoen, di- er in Ka- barels und Bars suchte, arngefrllen. Er hält sich nackt feinen eigenen Angaben fit Februar in Deutschland auf. Bei seiner Festnahme halt' er noch' 20 Mk. bei sich, und außer der zerrissenen Uniturm besaß er noch einen g.- iehenen Anzug und nicht die gerr.igfte Wä ck»e. Tvotzb.mt tewihntt er in dem vor.te'.nnslen Hotel von Bad-Homburg eine ganze Zimmers ucht, die täglich 262 Mk. kostete. In feiner Begiftung b.'fand sich die F-ürstin G., die in Wrrk-ichieit eine Artistin aus einem Fronkturter Theater 3. Rana s war. Ter Fürst hat feit Monaten in geschickter 2&t e viele Kausteu e um Hunderltausende b trogen, indem er ihnen die Mitwirkung an glänzenden Geschäften mit Rußland in Aussicht stellte und sich daraufhin Vorschuß geben ließ. In Frankfurt lernte der Fürst einen jungen Kriegsgewinnler kennen, den et als Sekretär anst-llte, der aber nur den Zahlmeister für ihn darstellte, und der sein ganzes Vermögen, mehr als 1OOOOO Mk., bis auf den letzten Pfennig an ihn verlor. Trotzdem der Fürst kein Hemd auf dem Leibt hatte, machte er Tageszechen von 600 bis 3000 Mk., gab den Kellnern Trinkgelder bis zu Vsesie!" dachte er. Plötzlich — sie hatten eben dir Wegtnlung bett Rettenegger Gvenz: erreicht —, blieb er stehen int'b sagte: „Also Kmd.'rgörtnerin wollen r' tetn? Sie haben $inteT wohl sehr lieb?" müßten entdeckt und geweckt roerbm mb ine Ehre des L-ons verlange es, daß die Gemeinde sich enttchiedener an per Pf eg: der geistigen Güter betet.igc. Hatte sckon Bürgerm.isttr Schum der in der Eröißmng der neum Arb.it warme Wmisch: zugcrasen, so zeugte die reg' Aussprache, der auch ältere Männer ins 3/es aut 2 Mk. für dos Psund -ohne etne Erhöhung des Fleischpreiies. Auf den Erlös her Haut hat weder das Reich, noch der Kommmral- vrrband ein Recht, sonpern allein der Er-euger. — 2. Wir fordern weiter die Befreiung von d-r Haferpslichtlieferung für un.ere Gem ride. Surrt} die Mißernte an Hafer durch Trock<-nbttt ist das cetmlelie Quantum unb dingt t'ivVv.ndig! zur Durch- haltuno innerer Bielchenände unt> zur nächstjährigen Aussaat. —(3. Wir wrrnen w. erier zu svarbm Inanipruck'nahme un,e er st'vrdoff-e vor, ä:e unb verlangen, bei einer Besckiagnahmb-w. Aut- nabme derselben auch die restlich: Aufnahme aller Kanofelvorräte, die sich im Be,itz der Bersar- gnngsl'erechtigten befinden. — 4. Ter Schleichhandel unb brs Sckst benveen in landwlctfchtt> lidten Pvodukten tritt t.i letzber Zeit in erhoht'm Maße aut. Wir verweisen batet iut die Haf'r- öericliebungen an der böhmischen Grenz', aut Kartoffel- und Gctrech schicbungen im Np inlmtd. — Teshalb verlangen wir von der Regierung, daß he mit allen Mitteln gegen dieses Unwesen -an* kämpft, sonst inüssen wir jede Verantwortung we- MK ts$h fiaeotto. in 3 Ate« Drama äori»id 8°ni^ttao^3 Uur' W ” N»|p Bauer- Der t» sl"'« ” Huiftil». „Ja! Sela lieb!" erwiderte Modesta mit aus- lcuchtcndcm Blick. „Ater warum gerade — Kindergärtnerin? Wäre es denn da nickt schöner, zu heirate^ und eigene Kinder zu erziehm?" , Gespannt sah er sie an. Wenn sie je an Hrrato gedockt, dann mußte sie sich jetzt verraten. Ater Modestas Mienen nahmen plötzlich einen abweisenden Ausdruck an. „Ich will einen Beruf, aber keinen Mann! Acki glaube, darüber haben wir schon einmal ge- Iprochen . . /' „Ja. Aber damals lagen die Tinge vielleicht nochi anders. Ein Mädchenherz weiß sehr oft nicht, was es will, und bann kommt jemand und weckt es unb . . „Für mich hat sich nichts geändert," fiel sie ihm, noch schvofser abweiseird, ins Wort, „ich merbe niemals heiraten." In ihm wallte eine zitternde 'Freude auf, die fein ganzes Sein durchdrang. Und er ergriff eine ihrer schlaff herabhänge',iten Hände und suchte ihr unter Die tief gesenkten Wimvern zu seh.m, während er fvrtfuhr: „Wenn Sie aber nun ehr.-r liebte, so recht von Herzensgrund, unb könnte Ihnen auch sonst alles bieten, was Ihr Harz verlangt, Modesta — bann würden Sie — doch vrrlleickt —" Er verstummte vor dem wcheu Blick, der sich plötzlick auatovU in den seinen stärkte. „WaNtm quälft bu mich'?" stand darin. „Schweige doch! Schsoeige!" Bettofsen starrte er sie an Was war das? Was solltt dieser Blick? So tiestraurig, so hoffnungslos? Anr Stadt und Land. Gießen, den 8. Nov. 1919. Wichtig für Kriegsbeschädigte, sowie für Bersorantttitzbercchtigte in den abzittrelendeu Gebieten! Den Kriegsbeschädigten, bie in.olge Auflösung ibeS alten Heeres mit dem 31. ö. 1919 ent’a-’fen werden mußten unb die vor diesem Zeitpunkt bei ihren Truppenteilen Bersorgungs- ansprüche gestellt haben, können auf Antrag von den Truppenteilen bzw. Abnncklungsstellen Gebührnisse in Höhe der sontt zuständigen Urlaubsgebührnisse und im Fa'le bringenden Bedürfnisses von den amtlichen Fürsorgestellen Unterstützungen vorschußweise iür Rechnung der Militärverwaltung gewährt loerben, wenn sie sich verpflichten, sich die gezahlten Beträge auf bie für die rücklieg ende Zeit etwa nachträglich zuständig werdenden Ber- sorgungsgebührnisse anrechnen zu la'fen. Kriegsbeschädigte, bie nach ihrer Entlassung Ber''orgun/,sanfprüche geltend machen, können, sofern der Anspruch nicht von vornherein als unbegründet abschlägig beschieden wird, auf Antrag von dem zuständigen Bezirks- kommando vorschußweise Unterstützungen erhalten, wenn sie diese auf bie iür die rücfliegr.ibe Zeit etwa nachträglich zuständig werdenden Ber- sorgungsgebührnis e anrechnen lassen. Sollten die Borschüs c und die vorschußweise gezahlten Unter» stützt!ngen (s. imter 1 und 2) gegen bie für dae rüdliegenbe Zeit zuständigen Bersorgungsgebübr- nisse nicht au.gerechnet werden können ober Ber- sorgungsgebührnis e üoerhauvt nichl zuständig sein, so können die nicht gedeckten Beträge in Ausgabe verbleiben. Die Kriegsgefangenen, hie aus den Turch- yangs.agern oder bei etwaiger Lazaretti>el,andlung von den Lazaretten, unmittelbar in die Heimat entlassen werden, melden ihre Btwsorgungs- ansprüche bet dem für ihren Wohnort zuständigen Bezirksrommando (Bezirks eldwebel) an. Es liegt im Interesse dieser Kriegsgefangenen, wenn die Anmeldung innerhalb eines Monats, von der Entlassung ab gerechnet, erfolgt. Für die Kriegsgejangenen ge'ten im übrigen bie Ausführungen des -wetten Absatzes. ♦ ** Von derLandesuniversität. Durch Enrschlichung des Hess. Landesamtes für das Bildungswesen haben die nachverzeichneten mt t.^ren Finanzbcamten der Landes- universital nunmehr folgende Amtsbezcich- nuny zu fuhren: der Universitäts-Sekretär: U n t v e r s i t ä t s - O b e r s e k r e l ä r, der Sekretär des- Berwaltungs-AuSchusses: Ver- waltungs-Obersekcetär der Lan- besuniversilüt. Die Verwalter der Uni- wersitats-Kliniken: S t a a t s k a s s i e r. ** Bundzur Pflege von Musik und Literatur. Tein Eäsar-Flaischlen-Atend läßt "*t Bund zur Pflege von Musik unb Literatur tm Freitag den 14. November im Saal bes Ge- ettschastsvereins einen Alfred-Bock-Abenb «rfgen als Nachfeier zum 60. Geburtstag bes Tich- itcrS. Als Vortragskünstler wurde ber Regisseur *im Stadtchater Herr Karl Volck gewounen. Heber den Alfred-Äock-Abend, den die Freie Lite- »arisch tünstleris-che Gesellschaft in Tarmstabt mit Herrn Dolck zu Ehren des Dichters veranstaltet tat, äußert sich die Tarmstädter Zeitung: „Einen ^'izüglichen Interpreten der Tichtungen von Al- ireb Bock hatte man in der Person des Herrn K. Volck, des Spielleiters am Giesteuer Stadttheater, ixironnen. Er las die Tichtungen mit starker schau'r-ielerischer Wirkung, mit bet Geste, mit der Mimik, mit der Formulierung des Wortes unb tob bie Gestatten mit scharfer, lebender Kontur keraus." Tas Programm am 14. November weist nur Ticktungm unieres heimatlichen Dichters auf, bie in Gießen noch nickst zum Bortvag gekommen sind. (Siehe Anzeige.) Landkreis Gietzen. Volksbildungsarbeit in Wieseck. X Wieseck, 7. Nov. Ein von Vertretern 'aü, sämtlicljer Vereine und Kärperschyf^en (übit 40 Männer und Frauen> ge bi'bete Versammlung lernt gestern ab^end im Rath-oussaal über „V o l k s- brldungsarbeit in unserem Do r f". Pir. Sattler beleurtittte in 3/< stundlictem Vortvig daS Thema, warnte vor einem mechanischen Mir- vlachen des „Volksbi.lmngsrumme's" und entschied i sich im Gegensatz zu andern Dörfern ter Umgebung für die intensive Arbeit ter Bolkshockifchule. Ta- ■ bei solle die extensive einzelner Vorträge für die ganze Gemeinde nicht ausgeschlossen sein, ein Ort von der Bedeutung des unseren müsse vielmehr jeden Monat einen solchen Vortrag hibm. Tie hier schlummernden geistigen Kräfte and Gaben Letzte Nachrichten. Die aus England zurückgekchrten Kriegs- Sksangei^n. A m st e r d a m, 8. Nov. (WTB) Den englischen Blattcni zufolge gib: das bri.i,< Krieg Samt bekannt, daß ab 1. September bis 2d. Oktober 2 28968 deutsche Kr iegsaesangene he im befördert wor^n sind. Birkenfeld. Birkenfeld, 8 Nov. (WTB.) Die gestern in ber Landeöausschuß itzuo'g vorgenoinmene Wahl des Vorsitzenden ber Lanbesver- tretung und seines Stellvertreters ergab bie Wieterwalil des alten D >rtttzeMen K u l I- m a n n unb des S elloertrtters Engel. Zum Re- gierungspräsibenten wurde eiiftimmig Rechtsanwalt Dörr (Idar- gsvähit. Verhaftungen in Sofia. Sofia, 8. Nov. (WTB.) Tie Regierung lieft in Sofia die hervorragendsten Mitglieder ber Partei Nadoslawow verhaften. Tie offiziöse Press: erf art di.« e Maßnahme darrte bie Notwendig.'eit, die VerlMkwort- lichleit derienigen festzus'tt. m, die Bulgarien in den Krieg gezogen haben. Tie Rrgierung will Verl.and.ungen mit ten benachbarten Staa^n :in- leiten, um die Auslieferung des f r ü h ' - ten Zaren Ferdinand, Rabos awows und mehrerer Generale zu erreichen. Die englische Ein- und Ausfuhr. London, 8. Nov. (WTB) Im Monat Oktober wurden für 153483 162 Pfund Sterling Waren ei n g e führt, nxrs eine Vermehrung von 35 856 353 Plund Setting gegen ten gl.icken Monat des Vorjahres b d utet. Der Wert ber Ausfuhr beträgt 79 060 892 Pfund S.erling, also eine Vermehrung von 33 240 168 Pfund (Sterling gegen den Monat Otto ter 1918. Revolution in Aegypten. Kairo, 8. Nov. (WTB) ES wurde folgende Kundgebung angeschlagen: Gewisse Schichten ber Bevölkerung planen seit einiger Zeit Manifestationen, bi: zu unangenehmen Zivischen- fällen führen fönn-n. Diese Kundgebungen werden strikte verboten und es sind Maßnahmen vorgeschla- gen, um sie zu verhindern. Die Lage Judenitschs. Helsingfors, 8. Nov. (WTB.) Son- derberichte besagen, daß die L a g e d e s Ge- neralsJudenitschs schwierig ist. Ec ist in Flanke und Rücken bedroht. Man erwartet ein entscheidendes Handeln. Ein französischer Tag in England und Kanada. * London, 8. Nov. (WTB.) Havas. Der Lordmayor übergab heute dem französischen Botschafter einen Scheck auf 75 000 Pfund Sterling, ber das Erträgnis des französischen Tages darstellt, der in Eng^ land und Kanada organi iert worden war. Organisatorin war das englische Komitee des französischen Roten Kreuzes. Der Kapitän der „Lusttanta". Berlin, 7. Nov. Nach einer Meldung des ,Lok.-Anz." erfährt die „Neuyork Times^ aus Londoner parlamentarischen Kreisen, daß der Kapitän der „Lusitania" zugegeben habe, daß er entgegen dem vom Admiralstab erhaltenen Befehle, im Zickzackkurs zu fahren, mit Volldampf in die U-Bootzone gefahren sei. Wer sparen will muß sorgen, daß auch die jetzt so teuere Wäsche dauernd geschont wird. Dies kann nur durch eine entsprechende Behandlung während des Waschen« geschehen, unb nichts ist dazu geeigneter als die Verwendung des Einweichtniktels »Burnu«". Sein großer Vorzug gegenüber anderen Waschmitteln und vor allem gegenüber Soda ist der, daß es kein Gewebe annreift. Man stellt die Burmis- löfung dadurch her, indem inan einen 50-@iamm- Beutel, ausreichend iür etwa 40 Liter, in kaltem, besser noch in lauwarmem Wasser auflött, und in ihr weicht man die Wäsche mehrere Stunden, am zweckmä igsten Über Nacht, ein, dann wird itodtne-1 Milt, die Wäkche mit etwas Sette gerade zum Kochen gebracht, und die Arbeit ist getan. Man hat eine blüienweiße, durchaus unbeschädigte Wäsche. DaS Etnweichmittel „Burnuk", hergestellt von der Cbetnischen ttabrtk Röhm & HaaS in Darmstadt, ht in 50-Gramm-Beitteln überall zu haben. ,0CT 100 Mk. für eine Taste Tee. Ti« Sttaßcnbahn von vomburg nach Frankiurt benutzte ec nie, da sie sticht standesgemäß für ihn war. Ter Fürst fuhr nur Auto, tezahleu konnte ber ScTrotär. Au fier ber bieiigai „Fürstin" halte er sich, mit ei..er Berliner Dame verlobt, um s.inen llrebit zu he-em Nach fcriTcn Aug^b n ist Mattakosf ter Atep.iv ohn bes Fmsten Golotzm und einer italienischen Pii.t- zessin mts dem Hause Bvrghe.c. Ten Krieg Hai er auf russischer Seite mttge.nackst. Seine Doktor- arbeit belxntxlte das Thema „Betrug". Jetzt ist er selbst nxgjn Betrugs unb Hochstapelei festgenommen. Ergebnis der Volkszählung im Dillkreise. Dillenburg, 6. Nov. Nach ber Volks- vom 8. Oktober 1919 zählt ber Tillkrris 53 319 artsanwescnte- unb 1193 vvrübergehenb ab» wesende P^-rsvnen: in der Voraussetzung, baß etwa die Hälfte ber nicht anwttenben Perwnen an atv teren Orten tes Kreises gezällt wurde, ergäbe sich für den Till kreis eine adg-. rundete Zal,l von 54 COD E.nwohnern. Bon den 53319 ortäinnxfady n Personen sind 25 838 männlich und 27 481 weidlich in 10 938 Haushal^imgen. Unter den Ortsanwcsenden fi^i> 27 Mstiiarpersonen unb noch 17 Kriegsgefangenc (Rusten). An gefügt seien dir Angaben ber ortsanw-scmten ©inmobner ter etäbte, sowie der größeren unb lleiusten Orte des Kreises: Tilttuburg 5202 .H rbom lohne Jrren- onstal ) 4345, Herbvm, Irre, mstatt 499, Haiger 2583, Frohnhausen 1607, _,e.bornseelbach 1568, Nietersch.ld 1549, Sinn 2443, Ober,chld 1318, Eitelshaufen 1262, Sttaßebersbach 1251, Atten- borf 1115, Brei-.scheid 1074, Tonsbach 1022, Langenaubach 10Ö, Wallenfels 73, Heiligenborn 67. ---- Eingesandt. (Für Form unb Jnhatt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt bie Redaktion dem Publikum apaennher fritterlri Pernntmortung.) Der Dohuungsmangcl hat in Nr. 260 front 6. November einen Einsender -u längeren Ausführungen v.ranlaßt, bie nicht ohne Widerspruch Meib.it dürfen. Wenn ber Herr Einsender anfangs betont, daß ^Vorschläge zur B'hebunz ter Wohnungsnot frtclsach von solchen gemacht würden, die nur an ihr eigenes Interesse büchten, so beweist er mit seinen Ausführungen schlagend, daß er selbst zu dieser Kategorie gehört. Wir vert eten fror allem bie Jn:eres>-en ter Studentenschaft: fron „Eindringlingen", für deren „Ehrlichkeit" keine un- tebingte Gewähr gegeben werden kann, wird selbst ber Herr E nsend.r hier nicht sprechen too(,eit. Es darf mit aller Entschied.nhei oomnb. Kamilin JmWeisnähec MLen unb Hanbardec vew., war schon auibilll' weür tätig. Zeugn. sicht'. Bertüg. Vchr.Äng.m.Sk> haltrang.u.0äMLd.N.L Datum Temperatur ber Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit ®rab brr B,wöl. fcung in 3«hn»rl ber lidjtbaren HimmelrflSche Wetter 7. 11. nm. 3.9 4.9 80 10 7. 11. abbs. 2.1 4.8 90 10 8. 11. Dm. 1.1 4.6 93 10 Bekanntmachung (Bemüh S 2 des Gesetzes vom 29. August 1919 (A.-E.-Dl. Seite 1491) und mit zustlrnrnung des z-hn-r-Au-schuss-s der Nntlonalnersammlung wird eine II. () Leep uniAu ru 10» ' ort iSr (Dfl Ibi m »ater,p.Mrimctitr.Xrpgt Cballier.i Neuenweg 9. vruckarbelten lebet Uri ffrtte« flBrrlw mA prtUwert M Alt Pnrfmt Zostur Christ • Giehen Nur WeiNetnNnit« M J*rm»reeieer*Ta«< n 5 Gewinne » „ 5 ft 5 10 „ 20 „ 60 100 „ 200 800 „ 400 400 1000 „ Reichssinanzministerium Anleihe-Abteilung. i»7»e Bankiers, jeder Sparkasse und NreditgenosienHast. Huf jede» zweite getilgte wachsender Bonn- von 301. 1000 bi- M. 4000. M 25 000 000 finden jährlich am 1. Juli statt. Spar-Ptämienstück entfällt ein mit den Ausgabe der Stücke. Die Ausgabe der DrSrnienstllcke erfolgt im Frbruor 19«. gläubiger erhalten erfotbetlidjenfaDs bl« zur ersten Dewtnnoerloiuna im MLr, n. 9- durch ** Tinmmemaufaabe. Zwischenscheine find n! vorgeseheu gläubiger erhalten erforberlidjenfalls bis zur ersten Dewmnve Vermittlungsstellen Tiummernaufga»e. Zwischenschetne find nicht - - 7 Umtausch der Kriegsanleihen, tu« veichsdank ®ttb, fmu möglich, wntgeimt sie* mh höherem fRenneert als M. 500 tn kleine StfcAe ueldyen. I. Die Höhe der Anleihe beträgt 5 Milliarden, rückzahlbar innerhalb von 80 Jahren laut Tilgungsplan (3 Milliarden wahrend der ersten 40 Jahre und 2 Milliarden wahrend bet letzten 40 Jahre). 11. DieAnleihe wird in üMillionen Spar-Prärnienstückcn, das Stuck zu M. iMO, auS- «eaeden und ist in 5 Reihen, die mit Lit. A, B, C, D, E bezeichtiet werden, emgeteilt. Jede Reche enthält 2500 Gruppen (von 1 bis 2500) und jede Gruppe 400Nummern (von 1 bt5 400). III. Tie Anleihe gelangt unter folgenden Bedingungen zur Zeichnung: 1. Mr jede- Spar-Prämienstück von M. 1000 fi.td al- Gegenwert M. 500 in5"/c>Dcu?icher Neich-anleihe mit Jin-schelnen, fällig am 1. April oder 1. Auli 19-0, zum Nennwert (stehe 8 ffer 2 der umstehenden zeichnung-bediugungen) und M. 500 in bar elnzuzahlen. 2 Die Zuteilung erfolgt entsprechend der Hohe der Zeichnung; jedoch werden die kleinen Zeichnungen von 1 btS 5 Stück oorzugstveise berücksichtigt. 3. Gewinnverlosungen finden zweimal jährlich am 2 Januar und 1. 3"ki statt (die erste Gewinnvcrloiuug au-nahm-wcise im März 1920, der nähere_3ettpiiiift wirl» noch bekanntgegcben); bei jeder Gewituiverlosung werden 2500 Gewinne im Betrage von M. 25000000 gezogen. (Ä wiut'plan: 1, Annahmestellen, geichnuugsstellen stnd d.e Ueichsbanb *nb dl- im offiziellen Zeichnungsprospekt ausgesührten Geldinstitute. Die 3eid>nunen m!, »erben 5**^ Triften find bei allen Ieichnungs- und Vermittlungsstelle'' zu haben. Da aushtn werb.n Verschreibungen, die Sur zur Begleichung von Spar-Prämienstacken 9,eT5‘ P"b' ®h^,3, 9%? ausgereicht Die Ausreichung erfolgt , “''^^“,.“1* aÄten Verschreibungen sind srLtestens bis jum 20. März 1920 ben in Absatz 1 genannten ^eia-nun^ oder Vermittlungsstellen einzureichen. Abzug von 10%/ 6. Di« ©croinne werben 2 Monate nach bet Gewinnverlofun, ^-^masiq I'boch 1 April 1920), die Tilgungssummen, eiuschlietzlich der Zuschläge und deS BonuS, am 29. Dezember ?. I. gegen Vorlage deS Stücke- ausgezahlt. 7 Tom Beamn bt« 20. Jahre« ab fehl bem Besitze, de« Stücke« ba« Recht zu, bie Rückzahlunq besfelben jeweils mm Enbe be« Jahre« btt Jnnehallunq ber Uibiquuqäfriit non einem Jahr zum Lifqungswert, b. h. tum Nennwert samt ben zufichenben gufchlägen oon M. 50 fut tedes oerflossen« Jahr, unter Abzug »on 10% zu verlangen. 1950 -1959 75 000 75 000 000 37 500 ! 2000 75 000 000 l 50 000 000 1960-1999 50 000 , 50 000 000 25 000 | 4000 100 000 000 150 000 000 Ein jedes getilgte Spar-Prämienstück bekommt auherdem einen Zuschlag von M. 50 für jede- verflossene Äahr. Die Gesamtzahl der Stücke, auf die ein Gewinn und Bonus entfällt, betragt somit 2 900 000, d. h. 58% der Zahl der Spar-Prämienstücke. tDe«*" SU Nü». jabltng d* ffnö« folgrrthet b * »'folgt H «B Sd Jtünhtfsng M. Tenn btt Rück,. |ob ung am 6ebr. Seelbad), Gießen Sah-finlage 20 ml,„ er 091818 offerieren 11103 Mühlstratze L 12156 ÜSü® 3Sfranz bock MolZi Uanrhdiuhi 4 —_y WcdicntKtt- '■1 Grosse Aaswahl Beste Fabrikate M W’i 'S tn Mt 1 V w MnMm Darmstädter Teieph.4n Gg. Schwab Möbelfabrik Hoflieferant ToiepN.411 JHoberne Polftermöbel Garnituren u. Cinzelftücke eig. Anfertigung Schlaf-, Wohn-, Cfi- und fjerrenzimmer €rzeugniffeberIDc1?larermöbti(üerk(tatten0.m.b.9„n)e1y1ar Stückes das Rch bn Jnukhaltung bet n Nennwert samt den >k, unter Abjug von Rübenfdinefder, ßfldtfelmaFdiinen | VlehfufferdOmpfer g Karfoffelguetrdien-ßaferquefrdien « Sfrohfchnefder g Kute Nd M jrder Art kaufe zu höchsten Preisen bei kulantester Abnahme. 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Fellen kann durch uns zu Auktionsbedingungen versteigern lassen und erhalten die vollen erzielten Preise abzügl. geringer Verkaufsspesen ausbezahlt Nähere Auskunft erteilen: 127310 Centrale Cassel, Schlachthofstraße 26. Nebenstelle Gießen, West-Anlage 46 Nebenstelle Fulda, Schlachthof, Am Rosengarten 5a. Versteigerung. 1 schweres Zugpferd, 2 Ctnipänner>Neschirre, 2 Einspänner-Wagen, 2 Ernteleitern mit 4 giften, 1 Wuii und 1 Egge sowie sonst, landwirtschastl. Geräte. Versteigerung sinder am IO. November aachm Ubr Rabcnancr Strane »r statt. lÄlo Mari Schäfer II., Maurermeister, «ieseck. Hinterlegung von Wertpapieren. . Auf Grund der Verordnung des Reichsministers . der Finanzen vom 24. Oktober 1919 können die Stücke, Z ns- oder Gewinnanteilschriite inländischer Wertpapiere mit den zugehörigen Erneuerungsscheinen auch bei der unterzeichneten öffentlichen Sparkasse hinterlegt werden,worauf wir unsere Kunden besonders aufmerksam machen. YezirkspartasseGietzen. 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Ungezteferoer tllminfl 7.90. Bittners Osrtonbneh ttr AnlAnier 11. (Mr. Gartnerbuch 80. Prakt. (8artenbuch 7üß. (Marten tiinft 8.50. (flnrtenentmürfe 4.95. (Martcntulturen, I d - Meld einbringen 11. Der HauSgarten 8. Der Ziminergärtner L20. Obstbau 1375. Dos Buschobst b.^i. Praki. (5rdbeerknitur 3J85. DaS Obst- u. <4fe» inüfCQUt LtL (Sinträfli. (Gemüsebau 9.7a Gemüse- amenbau 8.N. 'ßxatt. Gemüsegärtnerei Ma «w Rezepte zu Handeldarnkeln 16. Richtig Deutsch 660. Mir oder Mich? 2. Rechtschreibung Duden 7.15 Büchmann» Geflügelte Werie 8^a Taschenbuch des alluem. Wissen-4.40. GedlchtsammInnaS. Änekdoren- bud) 3. Aufsalrschule 6.60. s>remdwönerbuch 6.60. »».»Äfcffi c. A. HARTMANN Bankmelen 6.6a Geschäfts' u. Brivatbriefsteller 6.60.111 Schonschreidschule 4.4a Bürg. Gesetzbuch 6.60. (Suter »on und seine Sitte d«. Mod. Tanziehrbuch 4JÄ D,e (Labe der gewandten Unterhaltung 3.20. »lavier- albnm in ob. Tänze 12.10. (.„«c Ein Waggon «,,, , ------... Mini,, Sittriit i. «>anM weihnachlrbelcherung drr Uleinkinüer-Vewahranstalt. Unseren Kindern (ht btefem gabte 1to im Älter tn»n 2', bis 6 Jahren» fall auch in diesem anöje eine Weibnachtölreude bereitet werden. Dir richten hc#bQlb wie in früheren Jahren an die freunde unserer «nftalt dle herzliche Bitte, vor allem um <6nlicn an Geld: auch Spielsachen und dergleichen «nd willkommen. Die unterzeichneten BoruandS- nittalleder sowie die Lehrerinnen der b^beren unb enueitci teil Mädchenschule und dleÄnstaitöschwestern ftnö bereit, Geschenke entgeaenuinehmen -wnü iü niemand berccbtiat, zu lanuncln, aud) wird leine besondere.Lammlertu beauftragt. Der Born and. Rrnu Professor Graftmann, .Traiiksurter Strobe 63. Rrnu Fabrikant Georgi, Weferttrahe 2. «^rau AuiturniGrünewald,Liebiastraf;e21. '^rauIohanna Hai), ^n Anlage 31. ^ouchechniingsr. SalbNetsch, SutnuinftTßne 7. iXran Gedeimrat Martin, Kepler ftTn:,e ä «Vrau Marie Schwan. Molikestrahe 14. ^rn i Avotbeker Schmieder, Schulitrahe 1. irrnu ««uen «äue 29. »rarrtr Stn9 elb Nek'or aann, Marburger. Ttrabe 13. Kirchenrat Strack, frankfurter rraveMediztnaI.at Ife. folger, Gartenurahe 1». Piarrer Bechwlöheimer, Boi ntzender. ll26ti4U Reparaturen von Personen-u.lastkraf tuag en aller Fabrikate werden sachgemäß ausgeführt Automobil-Centrale Wilhelm Hamel 12484 Neue Fabrik-Anlage Frankfurter Straße 82, Telephon 157. Die BeM tpar-hffliei-liHe von 1919 ist zur öffentlichen Zeichnung aufgelegt. Die Zeich- nungen können von Montag den 10. bis Mittwoch den 26. Nov. 1919 mittags 1 Uhr auch durch Vermittlung jeder Sparkasse erfolgen. Bezirkssparkasse Giessen 12713D Haubennetze einfach, v- Stck. Mk. 1.^, doppelt , „ n 2^- Franz Bette Män-burg ia ,ewec Hotel Prinz Carl Gießen. Marale MM« gnl ceelflnet Ihr kleine I Gwellsthatiea. u»«« empfiehlt 021483 S. Klebe Aamiiieu-Drrrcksachett. vesuche-, Dnen bestimmt ist, mu1 i26.Nov.1919 Gesetz vom 31. März 1897 tmrb -uf- erfttn statte den Betrag von mertaufendsüirfbrnrterl 'W-afr io- I Sörf im »weiten Falle den Betrag von drn^n- Remrrutew serch Mark übersteigen würde, inttnlicgt bte Psän- derrnOttv Idung keinen Beschränkungen. verpslichtcu vehördüche Anzeigen t! Grundsätzen der Wahl Vorschlägen Für die kalte Jahreszeit 12674c biete ich an: geschlagenen «emerbei: ift dne der außer Kraft. Jedes Fuhrwerr,^toelches^femer^NaKlr nach nicht ausschließlich aLrtteuh Die Wahlen des 16. November ob das französische Volk die inne« Steft zu dieser Selbsttefrerung besitzt. der Oterrechnungskammer geprüft tmd abgeirlEm tereias «us dein AmlSvertünd tgnnssSlatt. ** Das Am tsverkündignngsblatt He«denflanelle und Blnaenflanelle weißen Floekköpcr und Molton für IjefhwäBthe Ferner- Hcrrennachlhcmden, Damen- nachchemden und Jacken eigener Fabrikation aus beetem Flockköper Fritz lowack Wäschefabrik Neuapostslische Gemeinde (-«T süffignfet S;^ ths_ ' Nicht minder schlimm ist die Wohnunü^/ «o t. Am 27. DftobCT ist ein Gesetz über den öffentlichen Anschlag der leeren Wohnunten m Kraft getreten. Aber ttotztem smd Vrnne ^Eage^u sehen. Der „deiner ä dieu mag baba wohl ruw Mss« Rolle spielen. Dieses bei ^bmm^anttrtt tttben concierge Pförtner) gelb ist heute zur bauptsactze gewortew Leere^Woh mrngen werden an den Spender des gro tznenT rm l- yelds und nicht an den höchstbietenden Mieter ab- ereil. Ministers Mnen die iischkilix gehörigen Zeichneten ^»Worauf m,,Wn. |mD Wt Wir laden Sie hiermit herzlich ein zu den christliche» Versammlungen im Bereinötraus der Sadtmiistorr Löberstr. 14. Jeden Donnlag abend 8'/« Uhr: Religiöser Vortra» r Jeden Mittwoch abend 8'/, Uhr: Einführung tn btt r UlflC ^Eintritt frei für Slebmnatm. Hessisches J erfolgen. 12713D zur Beförderung von Per- .V1VVIV ...ub in Gießen an beständig ickstbaver Stelle, möglichst auf derlinken oder hinderen Seite, mit dem Namen (Frrnta) und Wolprort des Eigentümers und wenn dieser mehrere derartige Hrchrweriie tesitzt, auch rntt fowt- kausenden Nummern versehen sein. jPttr« Bezeichnung muh in durchaus deutlicher. Schrrft nnt Bucifstaben von nicht unter 3 Zentimeter Höhe vusgeführt sein. Ausgenommen von drefer Ver-- pslichtunq sind bte Postwagen und die stadtr- säMi Spvengfässer. Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnungen toedten mit Geldstrafen bis zu 30 Mt. oder mit entsprechender Last bestraft. Sport. ** Die Gießener Ruder-Gesellschaft 1877 (E.D.s hat den bekamst Derlrner Rmuruderrr und mehrsa^n Dorischen Düster, Herrn Otto Noack, für die Saison 1920 als Trainer Bekanntmachung. Tas teveitS MV gewesene Veu-urch Grim» metgrasgeD sowie das Holzgeld der Stadt ich die beiden biqtflen Turnvereine, der lurite verein von 1846 und der M änner-Tu rn^ verein zur Gießener Turnerschaft der zusammengeschlosfen haben. Ttese n>ar schon' 1896 begründet worben, hatte aber seit 1907 geruht und ist jetzt zu neuem Leben erstanden. Beide Verneine werden für sich hefteten bleiben, aber noch außen hin, besonders bei Turmesten, stets als „Turnerschast" Auftreten und einsertig an einen des beiden Vereine ereehenden (ff ladimgen zur Betel gm« an össenklicken Mü'mrngrn ntclyt Folge leisten. VorsitzendCT: ist für dos Bereinsjahr 1920 W. Erle (Ty.), Schriftfülwer C. Lang (M. Tv.)^ Möge diese Vereinigung zur Labung des turne*' rischm Lebens in unserer Stadt terttagen'. ♦* Gefunden und verloren. In der Zeit vom 16. bis 31. Oktober 1919 wurden! tn Gießen gefunden: 1 sckpvarzer Mnder- kvagen, 1 Strumpf kappe, 1 Brectersem l schwarze Dtmnmhandtasche, 1 schwarzer ^ndertelzttagen irnd 1 Zigarrenspitze; verlor en: 3 Porte- mvnnates mit Inlett, 1 Atentembwsche, 1 Sack nrct Jachatt, 1 Porz.cklanbrvsche mst Wb, 1 tasche mit Inhalt 1 braE Ledermavri, 1 iring, 1 schwarze Samttasche, 1 Aviulxmd, 1 Armbanduhr und 1 Hervenrock. Bekanntmachung. Auf Grund der N 1 mrd 4 der Verordnung Der bte wirtschaftliche DemMlm^g vom 7 November 1918 ordne rch, mit Rückftcht auf den graten Mangel an Betriebsstoften, durch den es kaum möglich die für tee Dol^ernahrmtg arbeitenden sowie sonstig lriw^wtchttgen Werbebetriebe mit dem nötigen B-tn-bSswft zu beliefern, wie folgt mt:^ Dom 8. November 1919 an ist bis auf weiteres . . 1. an Sonn- und Feiertagen, ialität: Sprachen. * ... Rgrllsch r Br08*6®. . ‘^lebÄ^P^ n die leben g8late lSU._____- ber Artefrt mu kraftwogen und Motorräder!' verboten, fowett er nicht ausschließlich für Notfälle, wie zur Herbei schaffung ärztlicher, W, für im Auftrage einer Behörde, «nde Lebensmittelttonsporte, bet Brand oder un- glücksfällen erforderlich ist. Bei den in A 1 genannten bat te? schentiqung oder auf andere Werse Hebung des Notfalls unbedingt erforderlichen ver Srooi teilnehmen. Zuwiderhandelnde werten mit SÄ«.’= es«»;® vs e sf« sr.ersÄfc™ »-“r &!b>LiCTmJrhanbCTte in dessen Garage obre son- Der Staatskommissar für die wirtschaftliche Deinobllinackmug in Hessen, J.V . Or.Bernheim. ' Rechnungen' über das Staatsfchuldmwesm das sind I IW» i«en* M her St«.tsschnld-nrxn°altung MMZAWA'sLGGsL: ^Porausfetzuna' dazu aber wäre die Uedernnftdung gehoben. tes narionalistisck?en Chauvinismus, tot altem tn Pfändung des Arbeits- und Dienstlohns. Ter Arbeits- oder T^nsLM ist, Ms ter S^ - & Auf die Pfändung des Ruhegride^ ter $ct> sonen, Vie in einem privaten Arbeits- oder Drenst- verhältnis beschäftigt gewesen sind, finden tee Vorschriften entsprechende Anwendung. Das gleiche gilt für die Pfändung ter B^üge emes vand- tnngsgehilfen, ter für die Zcft nach ter Beenor- gnng des DienstverhälUrisfes mre Entschütegung Daftpftrcht zu Gteßen, mvyt-wn: yr^rtt Statt Karten. 8- Verlobte Gitfctn, beit 9. November 1919 Vie Iohannerstrahe 3. Neuen Sine 15. : Ronnenrotl), im November <919. Giehen sUntv.Frauenklinik), 8 November 1919 < bannt Großen-Linden, den 6. November 1919. j Für Wiederverkäufer! zu Papierwäsche Gelnhausen Lager. 11199 I Geir, htar. L k Frau Leni Siegel geborene Thomas Privatdozent Dr. med. P W Siegel L20 10.63 ILM 1128 12.48 1248 [t* ric nrt iS« roti «bi mai bn An, «Mel Uep. uniAu E 5 Arms «Mittns r.xdjr ai tnt wwbim tarn AU 0 1 Iah neue, au uc Maria Müller Heinrich Bach Verlobte Für die uns anläßlich unserer goldenen Hochzeit in so reichem Maße erwiesene Aufmerksamkeit sagen wir unseren herzlichsten Dank Johannes Weber V. u. Frau Gölerh.j tu oerf Vtitnr lunfclb ku verl. H9826 G AU t U. 01 g S1 t. Q Ul 11 große Posten, neu ein getroffen, gelangen ohne PreleaufNchlag zürn Verkauf. Friedr. Teipel, Marktplatz 16. Luise Pfeiffer geb. Schäfer Karl Müller Die glückliche Geburt eines gesunden Mädchens zeigen an l? U 0 »renffnu «Di. StG). 14 ® tatet Ihre Verlobung beehren ßch anzuzelgen Emilie Metzger Richard Nagel fit ff; Hi Gtmaißldingef..... Äjler Sdiydertenj. . . teeter Veffleiim . . Trttleak LaareDJraherg Dhmaer Sägerei . . . Ätrtider..... 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