ßreltag, 8. Rugufl 1919 Erster Blatt 169. Jahrgang Wrefjenb. Bauordnung er-- irb, wie folgt, ab ern. liker. zeichneten ersuchen die Reichsregiemng, bei Neu- ausgabe des Weißbuches 1919 die vorstehende Erklärung abdrucken zu lassen. oeg zurückgelegten Stitomcter werden Aufhebung der Frühdruschprämlen. Wie das Hessische Landesernährungsamt mit- teilt, werden im laufenden Wirtschaftsjahr die von vielen Seiten so stark angeseindeten und als Ungerechtigkeit den Kleinbauern gegenüber empfundenen Frühdruschprämien ausgehoben. Belgien erhalten hat." G a s p a r r i fragte den englischen Vertreter um seine Meinung über diese Antwort. Letzterer antreortete, daß eine Erklärung über Belgien ihm wünsck-cnsweri erscheine, denn es sei sehr wichtig insbesondere für Großbritannien. Nachdem die ngiituug für bie Fleisches und für >hne itai)iolgen)e ft nur dir Mite ju. r Entfernung von thres Wohnortes NMg «r ö Mal iwt bei iXUutmd). B" chrere Wuhlmc -zogen, so crmoigi folgende defichtigt' ekM auberholb fr; -Heu ihm weiter die Tagegelder zu. 1919 in Stah. Ein Anschlag auf österreichische Staatsmänner. Wien, 7. Aug. (Wolff.) Die Blätter melden die Verhaftung eines Mannes, der von einer arideren Person, deren Name noch unbekannt ist, gedungen würde, um den Präsidenten Seitz und den Staatskanzlcr Dr. Renner zu ermorden. Es ist bisher nicht gelungert, ein klares Bild der Angelegenheit zu gereimten und cs besteht auch noch keine Sicherheit, welches die Motive des Mordplanes gewesen sind. Die polizeilichen Erhebungert erstrecken sich namentlich nach der Richtung, ob etwa weitere Personen an der Verschwörung beteiligt sirtü. Wien, 7. Aug. (Wolff.) Der Gesandte der ungarischen Volksrepublik Böhm gab nach dem Einlauferr des Nachttelegramms seine Demission: Rückkehr deutscher Gefangener. Breinen, 8 .Aug. (Wolff.) Gestern tra? fen in s'Gravenhage mit dem Dampfer „Sizilien" aus Kanada 871 Mannschaften von „KaiserWilhelm der Große" ein. Köln, 7. Arm i e Blockade gegen Ungarn auf sur heben. Gewalttätigkeiten der Rumäne«. Wien, 7. Aug. (Wolff.) Die Blätter melden aus Budapest weitere Gewalt« tätigkeiten der rumänischen Be« satzunZstruppen. Gestern nachmittag versuchten mehrere rumänische Abteilungen von der Czepeter Waffen- und Munitions. fabrik Besitz zu ergreifen. Die Arbeiterschaft setzte sich zur Wehr. Nach kurzem Feuergv fecht, worin die Rumänen Sieger blieben besehen diese die Fabrik. i Frankreich und der Friedensvertrag. Bern, 7. Aug. (Wolff.) Den letzten Mel^ düngen französischer Blätter zufolge soll bie- Beratung des Friedensvertrages mit Deutschland durch die französische^ Kammer erst am 2. September beginnen.» Jedoch haben sowohl Bivrani wie Barthon gegen diese Absicht energisch protestiert. Bix Viani erklärte, der Friedensausschuß lehne jeden späteren Zeitpunkt als den 25. August für die Diskussion ab. Während der Erörterungen über den Friedensvertrag in Kammer und Senat werden die Arbeiten der Friedenskonferenz unterbrochen werden. Malmedy. Brüssel, 7. Aug. (Wolff.) (HavaS. Reuter.) „Soir" teilt mit, daß das Ministerium des Auswärtigen heute ein Telegramm von Foch erhalten hat, in dem Belgien aufgefordert wird, das Gebiet von Malmedy, das durch den Friedensvertrag zu Belgien geschlagen wurde, militärisch zu besetzen und in Verwaltung Lu nehmen. ÄS Wionen SietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Swillikigrnmddruck u. Verlag: vrühl'sche Univ.-Such- u. Zteindruckerei R. Lange. Schriftleltung, Seschästrstelle u. Druckerei: Schulstr. 7. Integrität Belgiens bereit sei. Nachdem der Kaiser die Vertreter der Armee und Marine aufgefordert hatte, ihre Ansichten über die für die Beurteilung der Frage in Betracht kommenden militärischen und maritimen Gesichtspunkte vorzutragen, sprach sich der Chef des Admiralstabes dafür ans, daß die flandrische K ü st e in deutscher Hand bleiben müsse. Die Vertreter der Obersten Heeresleitung legten die militärischen Gründe dar, die in Rücksicht auf diese exponierte Lage des für die Kriegführung durch seine kriegÄvirtschZaftlichen Erzeugnisse unentbehrlichen rheinisch-westfälischen Industriegebietes und die spätere Verteidigungsmöglichkeit des Reiches die militärische Kontrolle über die F e ft u n g Lüttich und Umgebung erwünscht erscheinen ließen. Der Kaiser entschied im Sinne meines Antrages, mit dem Vorbehalt einer erneuten Prüfung, falls der Verzicht auf Belgien nicht bis zum Jahresende den Frieden sichern und so einen neuen Kriegs- Winter ersparen sollte. Auf dieser Grundlage beauftrage ich den Staatssekretär des Auswärtigen, seinen neutralen Vertrauensmann zu instruieren. Dem neutralen Vertrauensmann wurde in meinem Auftrage weiter eröffnet, .unsererseits sei VvoauSZetzung für Verhandlungen mit England: Erhaltung unseres Besitzstandes vor dem Kriege einschließlich der Kolonien, Verzicht auf Entschädigungen, Abstandnahme von einem Wirtschaftskriege nach dem Krieg. Ter vom Reichsminister Präsidenten Bauer veröffentlichte Briefwechsel zwischm mir und Hindenburg vom 12. und 15. September 1917, der übrigens in der amtlichen Wiedergabe um die für das Verständnis wichtigen Schlußsätze meines Schreibens gekürzt ist, ändert an diesem Sachverhalt nichts. Es handelte sich bei den militärischen Wünschen ebenso wie bei den wirtschaftlichen Wünschen hinsichtlich Belgiens nicht nm Borde halte, die gegenüber England gemacht wurden, sondern um Ziele, die in den Verhandlungen mit Belgien selbst an gestrebt werden sollten. Die dem Briefe des Feldmarschalls beigefügte Denkschrift Ludendorffs vom 14. September 1917 hatte ohnedies nur den Zweck der schriftlichen Niederlegung seiner im Kronrat gemachten Ausführungen, wie daS auch aus ihren Mngangsworten deuttich her- vorgeht. Tie Attion des neutralen Vertrauensmannes ist durch diese Tinge in feiner Weise eingeengt oder e.rschwort worden. Sie führte jedoch schließlich zu einem durchaus negativen Ergebnis: Stellte sich doch heraus, daß auf der von der deuffchen polittschen Leitung umschriebenen Grundlage, die durchaus der Reichstagsresolution vom 19. Juli 1917 entsprach, bei der britischen Re gier un g keinerlei Geneigtheit zu Friedensverhandlungen bestand. Daraus ergab sich, daß der Kardinalstaatssekretär und der Apostolische Nuntius in 9JZünd)en der Mitteilung des Foreign Office und des britischen Gesandten beim Vatikan eine dieser Mitteilung nicht zukommende Bedeutung beigelegt hatten. Hieran schließt sich folgende Erklärung an: Tie Unterzeichneten bestätigen, daß die obige Darstellung, soweit sich die Dinge unter ihrer Mitwirkung und mit ihrer Kenntnis abspielten, in allen Punkten den tatsächlichen Vorgängen entspricht. (gez.):v. Hindenburg, (gez.)Gudendorfs, (gez.): H e l f f e r i ch. Kein Friedensangebot Englands. In Beantwortung einer .schriftlichen Anfrage teilte der englis che Unter st aatssekretär für auswärtige Angelegenheiten, Harmsworth, im Unterhaus mit, daß die Erzbergersche Erklärung über das Friedensangebot der Entente die Tatsachen nicht richtig dargestellt habe. Die schriftliche Antwort lautet nämlich: Die englische Regierung hat die Absicht, sobald wie möglich dem Parlament die hierauf bezüglichen Dokumente zu unterbreiten. Am 21. August 1917 erhielt der britische Gesandte beim Vatikan Instruktionen dahingehend, den Kar- dinalstaatsskkretär dahin zu unterrichten, daß die britische Regierung nichts darüber sagen, könne, welche Antwort int gegebenen Falle auf die Frie- densvorschläge des Papstes erteilt werden würden, denn sie habe ihre Verbündetm noch nicht darüber befragen können und daß es für alle Fälle unangängig erscheint, die Herbeiführung eines Abkommens dnrck) die kriegführenden Mäckste zu suchen, bevor die Zentralmächte einige Angaben über die Ziele, zu deren Erreichung sie den Krieg fortsetzten, gegeben hätten. In seiner Antwort reihte Gasparri das Aktionsfeld ein und teilte mit, daß die deutsche Regierung ihre Absicht habe kundgeben lassen, die Unabhängigkeit Belgiens wiederherzu st eilen, inbem sie auf die Resolution des Reichstags zugmisten eines annexionslosen Friedens sich stützte. Der Vertreter Englands meinte, daß die britische Regierung keine authentische Kopie dieses Dokuments besitze, welches übrigens nicht genüge, denn der Reichstag habe keine Vollmacht, über diesen Puu.t zu ent|'d)ciben. Am 21. August teilte der Kardinal mit, daß folgendes Telegramm als Antwort auf das britische Telegramm abgegeben mürbe: „Ter Kardinalstaatssekretär behält sich vor, auf das Telegramm zu antrearten, nachdem er von Deutschland eine formelle Erklärung über Der englische Zriedenrsühler. Die augenblickliche Regierung, die sich in bci< Tagen entwürdigenden Schauspiels in der Natwnalversammkung durch Herrn Erz- beryer festgelegt hat, sucht ihre parteipolittsch gefärbten „Enthüllungen" iveiterhin als historische Tatsachen zu halten. Abermals benützt sie das Wolffsche Bureau zu einer Mitteilung von zuständiger Seite, um ihrer Enthüllungstaktik den Schein eines Parteimano- vers zu nehmen. Unglücklicherweise trifft dieser Rechtfertigungsversuch mit einer amtlichen Erklärung der englischen Regierung zusammen, die in den Worten gipfelt: Es ist also klar, daß bie britische Regierung zu diesem Zeitpunkte Deutschland keine Avancen machte. Aber sie war selbstverständlich bereit, im Einvernehmen mit ihren Verbündeten jeden aufrichtigen, auf den Frieden zielenden Vorschlag zu prüfen, den sie von der deutschen Regierung hätte erhalten können. Diese Bereiterklärung ging aber in ihrer Tragweite nicht üher das hinaus, was englische Staatsmänner in jener Zeit wiederholt öffentlich geäußert hatten. Die Enthüllungen kennzeichnen sich nach der amtlichen englischen Erklärung und nach der neuerlichen Darstellung des Reichskanzlers Michaelis zum mindesten als eine ungeheuerliche Uebertreibung und Irreführung, die mit einem Kraftaufwand unternommen werden, den man besser zur Behebung der Kohlenkrisis angesctzt hätte. Unter diesen Umständen ist es wohl zu verstehen, wenn gegen die Regierung in weiten Volkskreisen eine Erbitterung aufsteigt, die sich vornehmlich.gegen den Drahtzieher der ganzen Tragikomödie Herrn Erzberger richtet. Veranlassung zu diesem Kesseltreiben wie es der „Vorwärts" nennt, ist nicht seiner Ansicht nach eine Ablehnung des erzbergerschen Steuerprogramms, sondern lediglich ein Reinlichkeitsgefühl, das sich gegen unsaubere Machenschaften wendet, mit denen man versucht, stch selbst rein zu waschen, indem man andere mit Kot bewirft. Eine Erklärung des früheren Reichskanzlers Michaeli». Berlin, 7. Aug. (Wolff.) lieber den englischen Friedensfühler veröffentlicht die „Vossische Zeitung" eine ihr von dem früheren Reichskanzler Michaelis nach einer Besprechung mit Vertretern der früheren Obersten Heeresleitung mrd dem früheren Staatsminister Helfse- rich und in Gemeinschaft mit diesen gegebene Darstellung, die in ihrem sachlichen Teil folgendermaßen lautet: Am 5. September 1917 ging in Berlin ein ,Schreiben des apostolischen Nuntius in München an den Reichskanzler ein, das auf Grund einer in Abschrift beiliegenden Mitteilung der brittscheu Regierung an den britischen Gesandten beim Vatikan der kaiserlichen Negierung eine Erklärung über ihre Absichten bezüglich Belgiens nahelegte und dabei als Ueberzeugung oes Kardinal-Staats- frkretärs aussprach, daß durch eine befriedigende Erklärung ein bedeutender Schritt zu weiterer Entwicklung der Verhandlungen gemacht würde. Ich war mit dem damaligen Staatssekretär des Auswärtigen v. Kühlmann, mit dem ich alsbald das Schreiben des Nuntions eingehend besprach, der Meinung, daß. angesichts der begleitenden Kommentare des, Kardinal-Staatssekretärs, zwar die starke Möglichkeit eines englischen ernft- hasten Friedensfühlers vorliege, daß ledoch aus dem vom Nuntius mitgeteilten Text der Mitteilung des Foreign Office an den britischen Gesandten beim Vatikan sich nicht mit der för die Abgabe der gewünschten Erklärung über Belgien erforderlichen Sicherheit die Ernft- baftigfeit der englischen Bereitschaft ergebe, auf einer für Deutschland im übrigen annehmbaren Grundlage in Friedensverhandlungen einzutreten. Deshalb vereinbarte ich mit Kühlmann, daß zunächst durch einen von Kühlmann vorgeschlagenen ittutralen Diplomaten die englische Regierimg auf we Bereitsck-aft sondiert werden sollte. Um der Kritischen Leitung für diese Aktion die nötige vewegungsfreiheit zu sichern, erschien mir eine für aue Instanzen bindende En ts cheidung des Kaisers erforderlich. Diese Entscheidung holte M in dem am 11. September 1917 im Schloß K.llevue zu Berlin stattgehabten Kronrat ein. Mit dem Staatssekretär des Auswärtigen war ich tet Ansicht, daß der Schritt des Münchener farntius vorsichtigste, diskreteste Behandlung er- drdere. Es wurde deshalb sowohl den Ministern m> Staatssekretären, wie auch den Herren von der Obersten Heeresleitung und der Marine nur w Tatsache mitgeteilt, daß von neutraler Seite dem Reichskanzler ein Schritt unternommen wor- A. fei, der auf einen englischen Friedensfühler 'chlußen lasse und daß die Wiederher ft el- 'ung der territorialen Integrität °6lgien§al§ Voraussetzung für das 93e» rotten dieses Weges bezeichnet werde. Dagegen vuwe weder im Kronrat noch in den vorher imd facher stattgehabten Besprechungen eine Mittei- l’n9 über den Weg gemacht, auf dem die Angele- keichnt an die politische Leitung gelangt war, noch über den Weg, auf dem die Ängelegenheit f^iter verfolgt 'werden sollte. Im Kvanrat vom i“ September beantragte ich mit Unterftützung des hreiifcifdie Ncaieruna bat ihren ab(cbTienbcn |bc5 alten österreichischen Staates na <6 einem a»® und sich>u?Ab^ tung gemsser vrc»b'sch-r GkbictStmr 6c«it WLÄ?di-r »-»«glich der »mkric«»'ch»'txm erklärt. Von At e i n i n g c n wurde eine Er- ■ b_nc s)trt;fer 199 bestimmt ist, durch bi' Rcpara- Groß-Thüringen. die bisheri-1 iumg zur Folge haben. Die 9totc beantragt, daß die ußen. Die>!Auf teilnng der Schulden auf die (Gebiete tellvorstand." Köln, 7. Aug. Die „Köln. Ztg." meldet aus Erkelenz: Eine aus gestern einberufene Versammlung zu Gunsten einer rheinischen Republik batte keinen Erfolg zu verzeichnen. Der vielgenannte Dr. Dorten hatte diese Versammlung einberufen und war selbst erschienen. Man ließ ihn aber einfach nicht zu Worte kommen. Er wird ein zweites Mal nicht wieder kommen. Berlin,?. Aug. Der Volksratfür Thüringen trat gestern im Weimarer Landtagssitzungssaal zum erstenmal zu einer Beratung zusammen. Zum Vorsitzenoen wurde der Abgeordnete Leber gewählt. Die umfangreiche Debatte betraf die bisherig gen Abmachungen mit Urer klärung abgegeben, nach der cs nunmehr vorbehaltlos der Schaffung G.roßthürin- gcns zustimmte. tav, ba n W Er ist gestern nach langer Fct -nrückgekehrt. OSlbes iän'lligte für fr inrfftnat Bench $ Eioigung ztviß **U ei Mtn fielt I fca&i hattet verloren. W er den B: i Mich in seim I j. Grebent 1 em August Hof tzu Tolgenoen Forderungen kommt: Aus diesem Grunde sehe ich mich gezwungen, nunmehr Forderungen^ die in der Presse nicht gestellt nxn- ben dürfen, int Kabinett zu stellen, nämlich diese: Tie $)errcn Staatssekretäre Möchten den Reichs- kanzler bitten, dem Kaiser z u empfehlen, freiwillig zurückzutreten. Zur Begrüu- dung wird unter anderem ausgeführt:, Es kann nicht bezweifelt toerden, daß die Friedens- Verhandlungen beträchtliche g ünst ig ere Aussichten bieten, wenn im Tatschen Revchi die voUziogene Aenderung des Systems durch den Wechsel an der höchsten Stelle des Reiches mvch innen und außen deutlich sichtbar gemacht wird. ä-ic ganze politische Situation legt die Veinnuttmg irahe, bas; der vvrgeschlagene Schritt nur Hinausgezögrrt, aber doch nicht vermieden werden kann. Teshalb ist es besser, wenn der Kaiser jetzt schon ans der Gesamtlage die Konsequenzen, die nach Ausmstung f,aWreicher deutschier Staatsmänner gezogen toerden! müssen, so schnell als möglich zieht. Köln, 6. Ang. Das Kartell der Christlichen Gewerkschaften Köln erläßt folgenden Aufruf an feine Mitglieder: „Freunde, die Augen, auf* Neuerdings versuchen politische Heißsporne in bft Rheinland-Frage eine vorschnelle Entschlietzung 1 Y Lan 'iss. i ?,ef < u t [ d)«I ’S 4 M®1 ötw d- yrstf [**• tu I- «ad'Sa „ti. » Äe di-- - n W*®' 1 frfeA5 5 s«h» M iytt Pi»».,« •1 Lfl von hicr.^ 3 Mittprüfung m L Ärbeitslcisw ^Mrdeervon - als befand i hiftroeil »vn »uff '«Mn der ssstuf §N OAngersb .jsdic Bahnan VÄ& | ird MsM. - 1 fischen Indus I Aus dem W 1 fjn soll eine Blei , -Engelro Um Wipp Sk ifein unserem Di l ly betrauert. Ä \ I» über die Sch tzarlehnskasf Aus dem Aeiche. Die Reste der deutschen Handelsflotte. Wir besaßen am 1. Januar 1913 eine Flotte von 4850 Schiffen jeder Größe mit insgesamt 4 935 909 Brutto-Re- g i ft e r t 0 n n e n. Wir behalten mit den Schiffen bis 1000 Tonnen 3649 Schiffe mit zu- ammen 589 263 Brutto-Registertonnen und mit den Schiffen über 1000 Tonnen 105 Schiffe mit zusammen 135 673 Bruttoregistertonnen, alles in allem behält Deutschland 3754 Schiffe mit zu- ammen 724 944 Brutto-Register- tonnen. Das Endergebnis ist ein V e r l u st von über vier Millionen Brutto-Registertonnen, das ist mehr als vier Fünftel unseres gesamten Schiffsraums, der nicht ganz genügt, um unsere Ostsee-Schiffahrt Mit eigenem Frachtraum zu betreiben. Größere Abholzungen in Preußen. Berlin, 7. Aug. Dem schon verschiedentlich geäußerten Verlangen, den stacken Kohlenmangel durch verstärkte Belieferung mit Brennholz auszugleichen, wird Rechnung getragen. Dem Vernehmen nach steht schon in allernächster Zeit ein Erlaß an die preußischen S t a als f 0 r stve r Wallungen bevor, unter besonderer Berücksichtigung des Brennholzbedarfs ein Drittel mehr als bisher abzuschlagen. Auf die Gemeinden und auf die sonstigen Waldbcsitzer soll in ähnlichem Sinne eingcwirkt werden. Für Staatsforsten, die bisher 12 Millionen Festmeter lieferten, würde sich das Ergebnis um 3 Mill. Festmeter steigern, für die Gemeinden und Privaten sogar um ungefähr die Hälfte. Genügend Arbeiter feien vorhanden, um das Abholzen durchzusühren. Schwierig bleibe natürlich die T r a n s p 0 r t f r a g e. Mit dem Abschlagen soll so schnell begonnen werden, daß bas Holz möglichst noch auf dem Wasserwege ab transportiert werden kann. des Lande- "e größere «rklärlMriwise einzuladm JWen gcroefen i j?! ei" Kvmp ßinbrutf. B? bird- Na S1 dst LaM Ä-„REünd 2 künftige Be B sollen erst » ton den OT will l^1 .treten; eine rtjbS Räv IL0,W«Sue If“ -M We Lüx.» d- Eine neue österreichische Protestnote. Saint Germain, 6. Aug. An dem von der Entente festgesetzten Tag überreichte die Frie- densdclegatton der Friedenskonferenz eine Rote, die eine Einwendung gegen den V e r t r a g in seiner Gesamtheit enthält. Die Note macht in den Einleitungssätzen den Obersten Rat darauf auf* merksam, daß Deutsch-Oesterreich mir solche Milderungen des Vertrages verlangt, die für fein Volk eine Daseinsnotwendigkeit find. Was die Grenzfragen anbelangt, so habe sich Deutsch-Oesterreich umsonst auf das Nationalitätenprinzip und das Selbstbestimmungsrecht der Völker berufen. Es lehne nunmehr die Verantwortung ab und gebe den Erfolg der Entente der Entsä>eidung der Geschichte anheim. Wenn die Gebietsforderungen Deutsch-Oesterreich in jenem Mindestmaß erfüllt würden, in dem sie in der Anlage der Note aufrecht erhalten werden, so wolle Deutsch-Oesterreich sich selbst überreden, daran zu glauben, daß es in diesem Gebiete selbständig und in Frieden leben könne. Dabei sei Deutsch-Oesterreich schon jetzt fest davon überzeugt, daß es die ihm von dem Vertrag aufgebürdeten ök0n0mis ch en Lafielt nicht tragen könne und daß es, wenn fie Nicht wesentlich gemildert würden, zusammenbrechen müßte Deutsch-Oesterreich wolle nichts als leben. Möge ihm der Friedensschluß die Gewißheit geben, daß es auch wird leben können. Tie Note geht im einzelnen auf jene wirtschaftlichen und finanziellen Klauseln des Vertragsentwurfs ein, die, wenn sie unverändert bestehen blieben, verderblich wirken müßten. Sie führt aus, daß es Teutsck>-Oesterreich in den nächsten Monaten unmöglich sei, Milchkühe und Vieh zu liefern, da doch ferne Kinder infolge Fleisch- und Milchmangels hinsterben. Teutsch-Oesterrcich müsse sich unter die finanzielle Kontrolle der Entente- Mächte stellen lassen, erwarte aber, daß die Reparations-Kommission mit der durch die verzweifelte Lage gebotenen Schonung vorgehen und Deutsch-Oesterreich die notwendigen K r e d i t e zur Beschaffung von Rohstoffen und Lebensmitteln ein- Abg. Wurwi (U.S.): Die Kirche bart keine Vorrechte haben. Ab^. Dr. M untnt (D.Ntl.): Die Bestimmung ist ein unabwendbares Bedürfnis für die Religionsgesellschaften. Für die Wiederbelebung des gefanv* ten Volkslebens bedürfen wir ihrer Mitarbeit. Neichsfinanzminister @r »berget: Abzugs- Möglichkeit bedeutet kein Vorrecht der Kirche, fon- dern ein solches der Steuerzahler. Der Antrag Wurm sll.S.) wird abgelehnl, § 6 mit dem Antrag Gothein angenommen. § 8 wird unter Ablehnung der wzialdem* 'ratifdpen Anträge angenommen. §§ 9 bis 14 werden ohne Aussprache angenommen. _ . _ § 15 wird unter Ablehnung eines so-zialdemv- frati'fdjien und eines unabhängigen Antrages, die für eine Einschränkung bzw. Streichmrg v-on Er- eichterungsbestimmungen eintreten, in der Aus- sckußfassung angenommen. Zu § 16, der die Staffelung der Kriegsabgabe Vorsicht, beantragen ein unabhängiger und ein sozialdemokratischer Antrag, die Kriegsabgabe er- hcblich zu verschärfen. Tie beiden Anträge wer den abgelehnt. § 16 gelangt in der Ausschußfassung Mr K» nähme. Zu § 24 wird ein Antrag Gröber angenommen, wonach der Steuerpflichtige im Falle ba Stundung die Entscheidung des Reichsfinanz Hofes anrufen kann. Nach § 28 kann bei wissentlich falscher An gab auf Gefängnis und Verlust der bürgerlichen Ehren, Abgabepflichtigen. • Ter sozialdemokrattiche Antrag wird abgelehnt und §13 ht der Ausschußfassung angenommen. Ebenso werden die §§ 16 bis 19 mit unerheblick-en Aenderungen in der Ausschußfasfung angenommen. §20 besagt: Wenn die Gefchäftsgewinne der früheren Kriegsgeschäftsjahre im Gesamtergebnis hinter dem entsprechenden Betrage des Friedens- gewinnes zurückblciben, so darf der Mmdergewmn vom Mehrgewinn des 5. Kriegsgeschäftsjahrcs abgezogen werden. — Abg. Schädlich (Soz.) befürwortet die Streichung des Paragraphen. — §20 wird unverändert angenommen. Zu §24, der die Abgaben für inländlsche Gefellschasten auf fast 80 Prozent des Mehrgewinnes festlegt, indessen eine Neche vor Ermäßigungen vorsieht, werden sozialdemokratilche und unabhängige Anträge ein gebracht. Ti? Anträge für Ermäßigung werden abgelehnt. Tagegen wird ein Antrag, bei der eventuellen Erstattung der Kriegsabgabe von Gesellschaften die von ihnen erlegte Kirchensteuer Nicht mit in Anrechnung zu bringen, angenommen. Zu §25, Abgabe für ausländische Gesellschaften, stellen die Sozialdemokmten einen gleichen Antrag wie zu §24. w _ Reichsminister Erzberger bittet dem Ausschuß- beschluß zuzusttmmen Tie Sätze des § 25 werden unverändert ge- laffem^ $ 36 enthalten: Gemeinsame Vorschriften. Auf Antrag Hermann (Württemberg) (Deni.) wird dem §33 ein Satz hinzugefügt, der den Genoftenschaften die Abstoßung von Kriegsanleihe erleichtern soll. , Reichsminister Erzberger: Die Regierung ist entschlossen, alles zu tun, Irm den Genossenschaften bei her Wstoßung von Kriegsanleihe zu Hilfe zu kommen.' Auch die Schluß Vorschriften des Entwurfes gelangen zur Annahme. Damtt ist die zweite Lesung der Vorlage beendet. Es folgt die zweite Beratung des Gesetzentwurfes über eine Kriegsabgabe vom Vermögens- Den Bericht erstattet 9Ibg. Bohlmann (Dem.). Abg. Rieß er (D.V.): Keine Partei und keine Fraktton int Hause wird sich der Pflicht entziehen, dem Reiche in feiner schweren Notlage das Mtwendige zu geben. Lediglich darüber geht der Streit, inwiewcil die Grenzeii der Besteuerung mit Mück-sicht auf die Fortdauer und Wiederaufrickftung Unserer Wirtschaft abgesteckt werden sollen. Reichsfinanzminifter Erzberger teilt Mit, daß die von mehreren Seiten verlangte Tabelle über die verschiedenen Steuern der Stemwkommis- sion bereits überreicht sind und morgen dem Haus zugehen können. § 6 bestimmt, welche Beträge von dem zu versteuernden Vermögenszuwachs abzuziehen sein würden. , Ein Antrag Gothein (Dem.) sieht den Abzug einer Summe vor, die im Todesfälle des sonst Abgabepflichtigen an die Familie gekommen ist. Ein Antrag W u r ml (tt.S) will die Bestimmung über die Kirchensteuer streichen. Abg. Gothein (Dem.): Der Antrag, der von Riitgliedern mehrerer Parteien mtterschricben wurde, entspricht mir der Billigkeit. trauenswürdigkeit usw. zu geben. ** Der Schwindler, der vor einig« Tagen bei einem hiesigen Fahrradhändler ei« wertvolles Motorrad ergaunerte, ift tu Ufingen verhaftet worden. Es handelt sich W einen Vffeseldwebel, der früher beim hiesigen Rec» mente biente und auch von der Militärbehftte wegen verschiedener Vergeben gesucht wurde. M bereits kurz mitgeteilt, sprach er vor einig» Tagen bei einem hiesigen Fahrradhändler M um ein Motorrad zu kaufen. Unter bem w wände, das ausgesuchte Rad auszuproben, tont« er das Fahrzeug und fuhr auf und davon Sein» Weg nahm er über Bad-Nauheim. nach Ufinffd In Obermörlen versagte die Maschine, und du a keine Kenntnisse befaß, mußte er das Rad P Fuß fortbewegen. Hierzu nahm er zwei Knato ans Obermörlen an, die ihm Mfen sollten, M Maschine nach Ufingen an die Dahn zu bringt» Am Freitag vormittag an der „Walkmühle <® gelangt, machte der Gauner Halt, um sich W Erftischung zu erbitten. Als er seinen Weg M Ufingen fortfetzen wollte, traf ein Kraftfahrer AI der den Spitzbuben feftljielt. Es war der 0»^ schäftsinhaber von Gießen, der sofort nach M] Vorfall fein Motorrad bestieg und den GoM» üuffudjte, was ihm nach drei Tagen denn ai»g gelang. Als der Dieb jedoch den Verkäufer »I kannte, nahm er über die Wiesen Reißaus mj| verschwand im Walde. Das wertvolle Mowr»ß hat der Bestohlene somit wiedergemndcn ** Eine weibliche Leiche ist ffflW■ mittag bei der Burkfchen Mühle aus der LH geländet. Es handelt sich um ein DienstmadÄI aus Staufenberg, das erst 16 Jahre alt m» Tie Ursache, iveShalb das Mädchen tu den J ging, ist jedenfalls im Verkehr mit Soldaten > > fucton. Tie Leiche befand sich anschemend betflll seck>s Tage im Wasser. A n , L J ♦* Alle Kleintier-Züchter Gieße ns, welche Grummetgras benötigen, roj । oen zu einer Besprechung wegen Samwv« Bestellung zu ermäßigtem Preise am W । tag, dem 11. August, abends 8 Uhr rm „Ab । l senkeller", Bahnhofstraße, emgeladen. Uns dem besetzten Gebiet. Französische Gewaltherrschaft in Rheinhessen. Berlin, 6. Aug. Wie die „P.P.N." erfahren, haben in Sprendlingen in Rhein- Hessen Mannschaften des dortigen ftanzöftschen TankgeschwaderS angeblich versucht, das Soldatendenkmal auf dem Marktplatz umzu - stürzen. Die Jugend, die darüber besonders Ungehalten war, hat das Denkmal daraufhin bekränzt und demonstrativ „Deiltschland, Deutschland über alles" gesungen. Aus Wut darüber hat die französische Milttärbehörde eine Reihe von Einwohnern verhaftet. Drei von den Einwohnern sind wieder entlassen worden, einer ift flüchtig geworden unb drei sitzen noch in Haft. „Kultusminister" Krämer. Berlin, 5. Aug. Wie an zuständiger Stelle bekannt wird, ift der Oberlehrer Dr. Adolf Krämer, der im sog. Kabinett des Herrn Dorten als Kultusminister fungierte und wegen dieser Unterstützung der Dortenschen Bewegung auf Veranlassung des Provinzial- schulkollcgiums Kassel unter Einleitung des Disziplinarverfahrens vom Amt suspendiert worden lvar, auf Veranlassung der französischen Besatzungsbehörde unter Auszahlung seines vollen Gehaltes wieder in sein Amt em- gesetzt worden. Diese Maßnahme übersteigt die Befugnisse der französischen Be- satzungsbehörde. Ihre Rückgängigmachung wird von deutscher Seite erwogen. Die rheinische Republik. Rl.-Kried! fod) fand im hi, »lle Sitzung statt 'Regie r u n g u r bM herkizufü Mietern der ob. in dem Artikel 199 bestimmt ist, durch bi? Rcpara- tionskommifswn nach der Leistungschhigk.it der einzelnen Sukzessivnsstaaten verteilt werden sollen. Einer kriegswirtschaftlichen Katastrophe gleich- be deutend ist der Beginn der B a n k l iq, u 1 da - t io n am Tage nach Friedensschluß. Tie Bank müßte ihre Geschäfte weiligsteuS bis Ende dieses Jahres unter Kontrolle der Reparationskommif- fion chrtsetzen. Tie Note macht weiter daraus aus- merkiam, daß die deutsch-älterreichischien SckMd- ncr ihre in ausländischer Währung kontrahierten Schulden in ausländischem Geld? ernt Öfen fallen, ist unerfüllbar und würde alles in Kvnknrs treiben. Zum Schluffe weist die Note daraus hin, daß Tevtfch-Oesterreich dem Sieger gegenüber zu jeber aufgetragenen Leistung verhalten sei, sich aber mit den Nachfolgestaaten nach Friedensrecht oder ^wenigstens nach nachbarlichen Rücksichten ansein- midcrsctzen null. Von unbestreitbarem Wert für alle Teile wäre es, Mitglieder der deutsch-öfter- veichischen Abordnung cmzuhören und sie zu mündlichen Aufllärungcn in den zuständigen Ausschuß zu berufen. Tiefe M-antelnvte macht noch umfangreiche Vorschläge über die politisckien und territorialen Fragen. Sic umfaßen etwa 150 Druckseiten. Die Kapitel über die Reparationen imd die finanziellen Klauseln werden außerdem auf weiteren 100 Seiten behandelt, wobei auch zu jenen Fragen,, die in der Note nicht erwähnt itnb, begründete Acnderungsvorschläge gemacht werden. Deutsche Nationalversammlung. Donnerstag den 7. August. Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung um 4 Uhr 20 Minuten. Die Interpellation Frau Abg. Dransfeld unb Gen. (Ztr.), betreffend Entlassimg der Frauen bei der wirtschaftlichen Demobilmachung wird von der Regierung später beantwortet. Es folgt die zweite Beratting des Gesetzentwurfes über eine außerordentliche Kriegsabgadc für das Rechnungsjahr 1919. Der grunblegenoe §1, demzufolge die Einzelpersonen für das Jahr 1919 eine außerordentliche Kriegsabgabc von ihrem Mehreinkommen zu entrichten Haben, wird ohm Erörterung angenommen, ebenso die §§ 2—12. §13 setzt die Steuersätze fest: dazu verlangt ein sozialdemokratischer Anttag eine Erwetterung und Erhöhung der Sätze. Abg. Droener (Soz.) begründet den Antrag Das Reich braudje Geld, und was den Schiebern in Form von Steuern abgenommen werde, brauche von der Masse der Bevölkerung nicht aufgebracht zu werden. _ Abg. Becker (D. Vp.): Die Steuer kifft nicht nur die Schieber, sondern auch die ehrlickMi Geschäftsleute. Die Steuer bedeutet schon au Grund der beschlossenen Sätze eine Blutentziehung, die die Grenzen des wirtschaftlicb Möglichen überschreitet. Unter keinen Umständen- darf über sie hinausgegangen werden. Abg. Wurm (Unabh.): Nach diesem elenden Kriege hat niemand mehr ein Recht, aus dem Kriege noch ein Mehreinkommen davonzutragen. Das muß bis auf den letzten Pfennig weggesteuert werden. . Abg. Dr. Heim (Ztr.): Ich wäre auch für so hohe Sätze, wenn zwei Bedingungen erfüllt würden: eine genaue Durcharbeitung des Gesetzes und die Prüfung der persönlichen Verhältnisse der gelöst wird wie dies bei 'Oesterreich geschieht, farm nicht erklärt werden, daß vier Fünftel ferner Staatsangehörigen feinen Anteil an der Hauptmasse der Verpflichtungen des ehemaligen Gejamt- staates haben. Rechtlich und ökonomisch Meint es selbstverständlich, daß sich alle Sukzessionsstaaten in ihrer Gesamtheit in die Schulden der alten Monarchie zu teilen haben. Abgesehen von der Banknvtenschuld ergibt sich Häuptling als gegen die Ehre des deutschen Bürgertums gelichtet, entgegen. § 28 wird unverändert angenommen. Ter Rest, der Vorlage wird ohne Erörterung angenommen.' Tamil ist die Dagesvld-imna erTebigjt. Nälchste Sitzung Freilag 3V2 Uh:. Anftagah Ergänzung zum Besoldungsgesetz. Schluß 7 Uhr. direkttonen angewiesen, eine Anzahl vor Züge» , ™ miffuji yu 1 für den Personenverkehr am 15. August ausfall» N6at SDbnta zu lassen. In erster Linie kommen für die Ew d schränkung die Züge in Betracht, die mit dem In« | iHaMhübwfr; frafttreten des Sommerfahrplans am 1. Juni neu j aufgenommen werden koimten. Der Ausfall wift j vor allem die Schnellzüge betreffen. Aber auch | eine Einschränkung der Personmzüge dürste ßch 1 nicht umgehen lassen. Der Zwang, den notwendigsten Verkehr aufrecht zu erhalten, wird auch dazu nötigen, wieder den Sonntagsverkehr zu beschränken, wie dies schon früher geschehen ist. Da endlich die bleibenden Züge den gesamten Verkehr bewältigen müssen, so müssen die weniger notwen- )igen Wagen aus den Zügen entfernt loerbcn. K fallen deshalb wohl auch Schlaf- und Speiscwagm wiederum weg. Der Umfang der Einschränkung» im einzelnen hängt von der Betriebslage ab. Mail hofft immer noch auf eine Besserung der VerlM nisse, insbesondere der Kohlenversorgung. ** „W erbungen"fürJapan. D6 Kgl. Niederländische Generalkonsulat in Frankfurt a. M. legt Wert darauf, öffenb- lich zu erklären, daß es mit von Holland cm- gehenden WerbungenfürJapannicht d a s M i n d e ft e zu tun hat und völlig anßki Stande ist, irgendwelche Auskunft über Per- räumen werde. , c . _ . Die Note erinnert ferner daran, daß Oie Friedensdelegation wiederholt darauf gedrungen habe, die finanzielle Auseinandersetzung zwischen den Gebieten der früheren Monarchie einer Kommission zuzuweisen. Tatsächlich sott nun eine Revarattonskommission auch für die Ordnung der inneren Verhältnisse sorgen, aber g rade in einigen verwickelten Fragen der Liquidation sind ihr die Hände gebunden. Was die Verteilung der Schulden anbelangt, würden die diesbezüglichen Klauseln des Vertrages, wenn sie unverändert blieben, den Staat und seine Bürger in einen ganz ungeregelten Bankerott treiben und ------------------ - . - die Aufrechterhaltung der si^ialen »Ordnung un-- herbeizuführen. Hinter dem Treiben steht Dorten, möglich machen. Weim ein Reich in Teile auf- das sagt genug. Setzt diesen wankelmütigen Volks- genossen die unabänderliche Treue zum einigen Vaterland entgegen! Weift ihr Sturmlaufen gegen die unter schweren Mühen zustandegekornmene Reichsverfassung mit Tatkraft zurück! Der Kar- Neu eingetroffen i Grosse Sendung 9201 eiserne Bettstellen für Erwachsene u. Kinder FRITZ NOWäCSC Gekption 612 V. hüNKl IlmnBäuoT Virstng, Weihkraut,Rotkraut, grüne Lohnen, dicke Bohnen,Wachsbohnen, tb fand. de" 8. Aug. 1919. onalnachrichte, Antahl wurde o direktor bei dem ÄG ^Man sicht, daß von einer Wtftebung dtt Zwangswirtschaft noch lerne Rcte tst, wähl >ttheaterburer, gelangt nach Im «rette „Das Drei nhrmtg. Wir mplchr der Plätze zu tafo zu vmneiden, wi(e daraus hin, alle dir» r an die Kassel» £ berichtet wird, ireö schwindenden Scha an Lokomotimi le « De: Minister der ö: t । soeben int Eiswtch r tot hÄ 15. Äugifl? tommflx \m W iH rylonZ am 1. Ami« rten. Der 3uM fr4 ^NlNg ^nes U,;.n SÄ "»"ft ttsäs ^°fiungto^ ‘S’Ntet Qtoffir. ** ^^salwjhA bürgerlich^ Alle Kleintier-Züchter Gießens roel*e Grummetgras benötigen, werden zu einer Besprechung wegen Sammel-Bestellung eingeladen. Der Einberuserr Franz Bock. rx K.-Z.- und Pfl.-V. Giessen Alle GriimmetgraS» «iZWWE Besteller müssen auch zu dies. Versammlung kommen. 9198 Franz Bock. ^9t- die ?' «biMidern. iSS^ä mümmmen. M ohne Erbrtaq l"? erledigt ** 1 Trft 16 Z7ii & HK"- <-sa jtsiwjs Ul’ rohk, ** aber ist diese Einigung der erste Schritt daztl. Die Regierung erklärte ausdrücklich, daß der Abbau der Zwangswirtschaft auch ihr Ziel sei. Sache der Landwirte wird es nunmehr sein, zu beweisen, daß das Vertrauen, das sich in der Haltung der Regierung kundgibt. gerechtfertigt ist. Es büche noch manche Frage zu den in dieser Sitzung behandelten Gegenständen zu beantworten, aber da, wie gesagt, der Presse keine Einladung zugegangen war, sind wir zu unfcrm Bedauern außerstande, dem berechtigten Wunsche des Publikums nach einer sorgfältigen Berichterstattung zu genügen. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Darmstadt, 8. Aug. In der gestrigen Stadtverordnetensitzung teilte der Oberbürgermeister Dr. Glässing mit, daß der Finanzminister £) e n t i d) in einem Schreiben an die Stadtverwaltung sein Mandat als Beigeordneter der Stadt Darmstadt, das er im Jahre 1917 in dankenswerter Weise übernommen hat, in die Hände der Verwaltung zurückgelegt hat. Der Oberbürgermeister spricht ihm für die der Stadt in schwerer Zeit geleisteten Dienste herzlichen Dank aus. — Nach einem Bericht des Beigeordneten Buxbaum über die äußerst ungünstigen Kohle nv e r h äl t n i s se für den laufenden Winter wird genehmigt, daß aus staatlichen und städtischen Wäldern etwa 40 000 Raummeter Holz bereitgestellt und gleichmäßig an die Verbraucher auf Grund von Holzausweiskarten ausgegeben werden. rm. Darmstadt, 8. Aug. $n der gestrigen Sitzung des Ernährungsbeirates teilte der Oberbürgermeister u. a. mit, daß für die Beschaffung und den Verkauf der verbilligten Lebensrnittel die Stadt einen Zuschuß von einer Million Mark das Vierteliahr leisten muß. Tie Stadtverwaltung hat aus Magdeburg 20000 Zentner Kartoffeln ongekaust, auch sind holländische Kattoffeln in größeren Mengen angetauft. Für die rechtzeitige Ablieferung von Kartoffeln aus den einzelnen Ueberschußverband-^ wurden Prämien gewährt. Dem Kommu nal- verba n d Ta rM stadt-Diebu r g wurde die Selbstbewirtschaftung verliehen, was mit lebhaftem Bravo ausgenommen wurde. Ter Milchpreis mußte um 2 Pf. erhöht werden, die Erhöhung soll jedoch hauptsächlich von den Besser - bemittclten getragen werden. Weiter wurde beschlossen, von einem Angebot zur Lieferung von holländischem Mastvieh vechuchsw.ie Gebrauch zu machen, das allerdings außerhalb der Rationierung zu sieben Mark das Pfurch verkauft werden soll. Hessen-Nassau. In Frankfurt wird wieder gestreikt . . — Frankfurt, 7. Aug. Nach den Kellnern sind nunmehr die Kohlenarbeiter in den Ausstand getreten, weil die Unternehmer den Samstags-Geschästsschluß um 2 Uhr mittags ab- lehnen. Es ist zu erwarten, daß der Streik sich auch auf die Arbeiterschaft der Holzhandlungen ausdehnt. — Seit einigen Tagen streiken auch die Angestellten der hiesigen Generalagenturen der Versicherungsgesellschaften. * — Frankfurt, 7. Aug. Der in üppigster Blüte stehende Straßenhandel, von dem rund 3000 Personen leben, soll nunmehr ein gedämmt und abgebaut werden. mr. Frankfurt a. M., 6. Aug. Ter heutige Pferdemarkt an der LandwirtschaftlichenHaUe war äußerst stark beschickt. Ausfallend aber waren trotz des hohen Angebotes die stark in die Höhe geschraubten Preise, als deren Folge sich dos Wiederaufleben der Verkäufe bemerkbar mackfte, ein : Uebelstand, den man endlich überwunden glaubte. Gute und erstklassige Pferde kosteten 7—8000 Mk., ! einzelne sogar noch mehr. Mittelware war weniger , vertreten, dagegen reckst zahlreich die Russenpferd- cken, die schon für 2500—3000 Mk. leicht käuflich waren. Ter Markt war um die Mittagsstunde bis auf wenige Reste geräumt. Ein lebhafter Handel in Wagen und Geschirren war gleichseitig mit dem Markt verbunden. »»Beider städtischen Gemüsestelle । Marktlauben) kommen morgen und folgende Tage größere Mengen Bohnen, Karotten, Weiß- 1 traut, Oberkohlrabi, Zwiebel und andere« Frisch- 1 gonüfe zum Verkauf. Voraussichtlich treffen heute Itfltb Frühbirnen, Frühapfel und Fruhzioetschen eia. ♦♦ Zu der Notiz „Akademikerbund Oberhessen" wird uns mitgeteilt, daß auch tu nickst hessische nächste Umgebung Gießms einbegriffen ist. ** 3 m Lichtspielhaus wird ab Samstag das vieraktige Schauspiel „Das Schweigen tat Walde" mit Lotte Neumann in der Haupt- rolle, gegeben. Außerdem tritt Leontine Kühnberg in dem fünfatttgen Schauspiel „Das Tagebuch fer Jutta Ferrari" auf. Landkreis Gießen. U Lang-Göns, 7. Aug. Gestern wurde intfer neu gewählter Bürgermeister Ludwig Velten in fein Amt ein geführt. Die Einführung des neuen Beigeordneten Wilhelm Karl Mampf ftn- tet in ben nächsten Tagen statt. r Leihgestern, 7. Aug. Zur Steuerung des Feldfrevels ift von der Gemeinde ent hilssslurschütz bestellt worden. Außerdem terleben zur Unterbindung brr Felddiebstähle allnächtlich 4 Landwirte freiwillig Hilfsdienste. Vor einiger Zeit hat der Gemeinderat beschlossen, bte ter Milchpanscherei überführten Personen am schwarzen Brette anschlagen zu lassen. Ein Deiches Verfahren ist gegenüber den Felddteben iu erwarten. Kreis Büdingen. rg. Bad-Salzhausen, 6. Aug. Rentner Friedr. Wilh. Schäfer in Gießen verkaufte seine hier gelegene Villa „Waldftn?de an ten praktischen Arzt Tr. Wilhelm Schäfer m Ober-Hilbersheim in Rheinlirssen für 28 000 Mk. Der Käufer ist aus Wellernhausen geburttg und ein Sohn des dort verstorbenen Lehrers Ludwig bchäfer. A Nidda, 6. Aug. Bildhauer Karl Völ- ,tng von hier hat mit sehr schönem Erfolg die Meisterprüfung in Gießen bestanden.. Auf Grund seiner Arbeitsleistung und der sckfttstltchen Prüfung wurde er von der mündlichen Prüfung b.ftrett ,md ihm als besondere Anerkemnmg das berühmte Kunstwerk von Hugo Steffen in M Lachen „Deuti che malerische Bauten vergangener Zett" vom Vorsitzenden der Prüfungskommission überretcht. firds Lauterbach. O Angersbach, 7.Aua. Gegenwättig werben die Bahnanlagen unserer an der Strecke Gießen-Fulda gelegenen Station teteutenb er- tteitert Ein S^rladegleis für den Güterverkehr wird geschaffen. — Die Grüitdung eines größeren westfälisckxm Industrieunternehmens steht m Aussicht. Auf dem Wiesengelände tn der Nahe der Bahn soll eine Blechwarenfabrik gegründet werden. — Engelrod, 7. Aug. Hier ist vor kurzem Lehrer Philipp Schmidt nach 20jä1>riger Tätigkeit in unserem Orte gestorben, von der Genannte tief betrauert. Sein segensreiches Wirken ging weit über die Schule hinaus. Die Spar- und Darlehnskasse hat in ihm ihren umsichtigen Direktor verloren. Während des Krieges unterstützte er den Bürgermeister-Stellvertteter ganz vesentlich in seiner Amtsfühning. z Grebenhain, 7. Aug. Unser Lands- ttamt August Hofmann, welcher im Teenste Der teistschcn Kolonial Verwaltung in Neudamm tn Tift ltest-Afrika als Berwaltungsbeamter tättg war, ist nach Ausbruch des Krieges von den Engländern seines Tienstes enthoben, aber nicht interniert Worten, da er sich in der Kolonie aushalten durfte. Er ist gestern morgen gesund und wohlbehalten nach langer Fahrt nach sechsiährtger Abwesenheit znrückgcfthrt. , O Ilbeshausen, 7. Aug. Tie Gemeinde bewilligte für die durch Wasserschaden schwer te- twifenm Bewohner des M o d a u t a l e s 50 Mk. KrciS Friedberg. Einigung zwischen Regierung und Bauernbund. Rl- Friedberg, 7 Aug. Am letzten Mitt- Wb fand im hiesigen Schlosse eine bedeutungsvolle Sitzung statt, die den Zweck hatte, h wi s ch en Re gie r u ng und Baue rnbun deine Etm - jung herbeizuführen. Anwesend warm neben Vertretern der vberhessischm Kreisämter der Präsident des Landesernährungsamtes Neumann md eine größere Abordnung vom Bauernbund. Lnerklärlichcrweise war versäumt worden die Dresse einzuladm, obgleich bei ter Wichtigkeit ter Sache eine rasche Mitteiluim an das Publikum geboten gewesen wäre. Tie BerHandlimgen zeitigten ein Kompromiß, das freilich auf manchen den Eindruck einer Niederlage der Regierung machen wird. Nach der erzieltm Einigung erhalten die Landwirte folgende Zugeständnisse: Rückständigen Lieferern wird » erteilt; künftige Bestrafungen wegm säum^er Lae- ferung sollen erst nach Anhörung von Loachver- ständigen von den Kveisämtern verfügt werden, die Regierung willigt ein, daß an die Stelle der bisherigen Revisorm Bertraumsmanner der Erzeuger treten; eine nm gebildete Kommission ,oll über eine Umgestaltung der Kommunalvmband: beraten, ebenio über Freigabe der Auusschlach- hmgen und über Abschaffung der Biehkataster. Tie Oelschlagscheine bleiben ebdnso wie die Eier- obHeferung in Kraft, doch ist auch na diesen beiden fünften eine Aeiiderung tn Aussicht gestellt wor- Llus dem Amtsverkündigungsvlatt. ** Tas Amtsverkündigungsblatt Nr. 69 vom 7. August enthält: Bekamilmachung Nr. F R. 380/6, 19. K. R. A. — Abänderung der Ausführungsbestimmamgen zu der Bekanntmachung bcttcsfend Einsckiränkung der Triaakbranntweaner- zeugnng vom 15. April 1915. — Anordnung, be- ttcsiend das Verbot der dürssuhr, Veräußerung oder Beipfändung ausländischer Wertpapiere. — Abänderung der BekaniltmackMig Heft. Landesernah- rungsamtes vom 26. April 1919 übet die Preise von Margarine. Vom 31. Juli 1919. — Ten Handel mit Ziegen. — Bekanntmachung für die Wahl zum Kreistag. — Aenderung der Fleisckcheschauord- nung. — Sonntagsruhe der Apotheke zu Großen- Buseck. , _ Tie Bekanntmachung der Kriegs- Rohstoff-Abteilung Nr. F. R. 160/2. 19. K. R. A., betreffend Höchstpreise für Wei- den, Weidenstöcke, Wei den spitzen, Wev denstrauch, Weidenabfall und Kopfweiden vom 8. Februar 1919 ist am 15. Juli außer Kraft getreten. . In den Ausführungsbestimunger zu der Bekanntmackiung, betreffend Emschrankuno der Trin kbranntweinerzeugung von 15. April 1915 sind einige Aenderungen borge« ^^TiE Wteksamkeit des Verbots der A n s f u h r Veräußerung oder Verpfändung aus- ie bettesfm. w c.d Lersonenzüge dich ’ < 3nxmg, bennotr^f rhallen, wird miö >5 tagsverlehr zu to Mhen iftSeati gesamten Verkch« en die weniger igtn entiend roerftr * Was- und Wt* ing der EinschrSn^ . Befsermg dcr W shlenverforWll' n"fürJ°va^ GeneralkonfM ' Wert darauf, on® ; mit von dollano »I 'nsürJava.'uH m hatundvoAÄ he Auskunft über»! ru geben. ^1 p wjl d HL y »es J&a WB?» .nÄr- MZg um6k * iu 1 °°L an belynt h® auner vaSg ber Ortspolizeibehörde von dem Beschauergebnis 3 Mark für das Großvieh und 2 Mark für das Stück Kleinvieh. Werden in einem Gehöft ober Schlacklthaus mehrere Schlachttiere gleichzeitig der Crgänzungsschau unterzogen, so ermäßigt sich! diese Gebühr für das zwefte und folgende besichttgte Tier des Wohnsitzes des Tierarztes statt, so fteteu ihm weiter die für die Kreisveterinärärzte geltenden' auf je die Hälfte. .Findet die Beschau außerhalb Tagegelder zu. Die Sonntagsruhe ber Apotheke zu Großen-Buseck ift an Sonn- und gesetz- lickien Feiettagen nachmittags von 1 Uhr ab genehmigt. Zum Feldschützen und WiesewwLrler für die Gemeinte Saasen wurde Heinrich Menz II. von Saasen ernannt und verpflichtet. Prima Grüne Bohnen u. Wachsbohnen find zu äußerst billigen Preisen abzugeben. Steinttraße 47 a pt. Bestellungen, auch von Wtederverkäusern, werd, noch entgegen genommen. niiiniiiiiiiiiiiiininiiiiHiiiiiiiiiinw Samstag früh eintreffend: Kabeljau Schollen, Seehecht Ktontag früh eintreffend: ff. Schellfische und Kabeljau VorauSbestell. erwünscht. D. M. Schulhof Tel. 119. 9,t>7 üffarktstr. 4. UlUmilllDllllUlllUUlllUlllUUllUlB M. Gießen Sonntag, den 10. 8. 19. Branniels — Weiltal— Weilburg. 9188c Abf. 10 Uhr vormittags. „Hupfeld's Diele“ Tlglich abends: Erstklass. mosftal. DarWefamgea. Nachmittagstee g-ayffi Konzert. „Hupfeld's Weinstuben“ Frühstücks karte. 4861V ----- Eine künstlerische Sehenswardlgltett. a= „Hupfeld's Privat-Hotel'1 ______________Stallung. - Aatohalle. XXX im Gießen, Hammstraße 13. 015488 Die Beisetzung erfolgt nach Eintreffen der Asche in aller Stille. Engisch III. (XXX) 9176 UM W IK < ' 7 -WyC ■ In tiefer Trauer: Familie Waldschmidt und Angehörige. Todes-Anzeige. Heute vormittag 11‘/4 Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden unsere gute Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante Unerwartet erhielten wir am Mittwoch die Nachricht, daß meine unvergeßliche Mutter, unsere liebe Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Käthe Waldschmidt am 27. Oktober 1918 zu New York im Alter von 40 Jahren sanft entschlafen ist Veronika Schön geb. Schultheis Witwe des Ludwig Schön HL, früher in Lollar 69. Lebensjahre. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß mein innigstgeliebter Gatte, unser stets treusorgender Vater, Bruder, Schwager und Onkel Friedrich Diehl vorgestern n^hmittag 5 Uhr im 50. Lebensjahre sanft entschlafen ist. Seine heben A. H. und i. a. C B. erlaubt sich unterfertigter G G von dem am 2. August 1919 erfolgten Ableben seines lieben A. H. Dr. Wilhelm Neidhart (1892) Ministerialrat geziemend in Kenntnis zu setzen. Der G G der Hassia I. A. Im Namen der trauernden Angehörigen; Louis Schön, Ober-Postsekretär. Fritz Schön, Lehrer. Lina Plitt geb. Schön. Gießen, Rixfeld, Berlin, den 7. August 1919. Die Beerdigung findet Samstag den 9. August, nachmittags 41/. Uhr in Rixfeld statt. In tiefer Trauer: Frau Marie Diehl und Kinder nebst allen Angehörigen. Gießen (West-Anlage 29), den 7. August 1919. Die Beerdigung findet Samstag den 9. Aug. nachm. 3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt OIM99 Heute verschied nach kurzem Krankenlager unser alter, guter Herr Wilhelm Kaltwasser im Alter von 74 Jahren. Familie Witkop. Braunfels a. L. (Sohlosshotel), 6. August 1919. ’16’ Die Beerdigung findet Samstag den 9. August, nachmittags 3 Uhr, vom Solmser Stift aus statt. I Vermietungen | Pension Brandl BS2 g Gutmöbl.Zimm“rru.Ver- pflegung, Bad. Tel. 1085. Schön möbl. Wohn- und Sohlelzlnmor z. vrm. 0 v)nbe!Sberaerstr. 1 p. Schönes möbl. Zimmer zu vermieten 015479 2lsterwcg 1«, Neubau L Höhl. Z'namor an Dauermieter sofort zu verm. 015486 Eicbweg 7II. PsEM ÄÄ- mieten. 9tii(icreö eiMo:i Landmanustr. 19 p. IjÜeetgesuche | Jungeö Ehepaar sucht kleine Wohnnne in besserem Hause. Schrift!. Augeb. unter 015490 an den Gieft. Anzeiger. UniversttätSproscssor sucht 5-Zimmer-Mimiti, zum 1. Oktober In (Liehen oderUinaebiing. Schriftl. 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Mai 1869 Friedrich Diehl geziemend in Kenntnis zu setzen mit der Bitte, sich zn der am 9. August, nach- mitagS 3 Uhr stattsindenden Beerdigung auf dem neuen Friedhof recht zahlreich eiuzufinden. lBereinSanzug.) Der Vorstand. Gieften, den 8. August 1919. 9195c 19194 abzugeben. werden. >015528 K^alePftm ti 1—2 Schoppen 0IS.m | Verschiedenes! 59" ZieKenmilch "©3 ges. Angeb. an Schwester Viktoria Müller, Ctevbanstraste 1511. Auto-Zeltstöcke auf dem Wege Marburg' Nauheim verlo reu. Wtederbringer hohe lohnnng. Antomobll- gememle 2lngeb. u. 01'511 an den Gieften. Anzeiger, i Brennholz möglichst trockenes Buchenscheitholz in Waggon-Ladunaeu gesucht. t°'"bs Schuhfabrik Hassia Offenbach a. M. Telphon 10L St^ttheater Gista Leitung Herrn. Steingoettei Dienstag d. 12. 2lugU)l Bas Dreimäilerlbans. Singspiel in drei Akten von Dr. A. M. Wiltaet und Heinz Reichert. Musik v. Franz Schubert-! Für die Bühne bearbeitet von Heinr. Berlö- Kafienöffnung 6'/, Uhr,! Anfang 7 Nbr. 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Anzeig. ®i sich nicht, n 5r ist Gegner b- Synodale Li l^'reifen gehört, »Mischt, was be ni Gießen M Synodale Li, schied Mc Dahlen anfmerflc . Synodale Zar mfÜT mi-W Men Wahlen erhalte. Ez ” »u belassen zu belasten , Znodaie Pfar Synoden, daß -vlmodal« Ja "taten, daß sft Landwirt, Witwer, 46 I. mit 3 Kindern, wünscht mit älterem Akädchen oh. Witwe ohne Kind, die etwaSLandwirtschaft ver- steht, bekannt zu werden MMiMl Ernstgemeinte schriftliche Angebote unter 015468 ns den Gieft. Anz. erbet« Ernstgemeint! Geschäftsmann, allein- stehend, mit 18000 Mark Bermög., z. Zt. in guter Stellung, sucht mit Fräulein oder Witwe in Verbindung zu treten zwecks Heirat. Einheirat nicht anSgeschl. Diskr. Ehrens Schriftl. Ang. unt. 0K414 an den Gieft. Anzeiger. NeigiW-W! Strebs. GeschästSm.,36L kath-, wünscht m. gedie» Fräulein aus gut. Hoult bekannt zu werd. Bem nicht erforderst Bild er» Diskr. u. Bildrücksend» selbstverständlich. Erlist' Nr. 183 Zweites Blatt Siegener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberhefsen- N», Freitag, 8. August 19(9 wird mit einer fjung angenommen, die XX n Gieß. Änz. erben System zu belassen und nicht die Gemeindevertte- die dre weltlichen Mitglieder des Landes- ir W 5’e fftinr. rdfentagea durch die weltlichen Mitglieder der S' ^SiiüM0 Ihr. tanbÄT(f>c Skwählt werden, abgelehnt. u oh, 116’j 1,-3^ /§ 4 ^IIcu aIIc 25jährige männliche und Snde »klNlche Gemeindemitglreder stimmberechtigt sein, p1 Vorbc^A vK Modale Ort wünscht die Wahlfähigkeit mit L 9? 0 Jahren. — Synodale Brill und Genossen b .!5eii Jahre für angebracht. — Oberkonsi- I)i kinige Erläuterungen. und alten r in fern taugen zu belasten. Synodale Pfarrer Brill weiß aus vielen De- lanatsynoden, daß sie die Urwahlen abfehnen. Synodale Jaude weiß aus rheirchessischen Dekanaten, daß sie für die Urwahlen eintraten. Oberkonsistorralprasident D. Nebel erklärt, hag dem Kirchenregiment von zahlreichen Dekanaten der Wunsch zuging, daß keine Urwahlen staft- finden. Unterschied zwischen kirchlichen und politischen Wahlen aufmerksam. Synobale Sanitätsrat Dr. B a ch fe l d hält es nicht für ausgeschlossen, daß die Kirche durch die !andwirt, Witwer, Mi. trit 3 Kindern, münta nil älterem Mädchen e Witwe ohne Kind, h twaSLandwirlichailiik leht, bekannt ju werd: Synodal Keil fürchtet die politische Agitation cm fid> nicht, möchte sie aber vermieden wissen. Er ist Gegner der Urnwblen. Synodale Lehrer Dollinger hat aus vielen Kreisen gehört, daß man die Urwahlen nicht wünscht, was besonders aus einer Versammlung in Gießen zum Ausdruck kam. Synodale Lic. Dekan Jacob macht auf den Der Ncstieru'.tgswcchscl in Ungarn. Budapest, 7. Aug. Sonderausgaben her Blätter melden auf Grund von Informationen, die sie vom Ministerpräsidenten Friedrich erhielten, noch über den RecnerunciSwechstl: Sämtliche n rb- nuitpSIiel Organisationen so wie die Beamten aller Ministerien hielten gestern Ktonferenzeu ab, ut denen die Lage besprochen wurde. Dabei wurde erklärt, daß der gänzliche Z u s a m m e n b r n ch Ungarns unverm.-idlick sei. wenn sich nicht lenmnh finde, ocr es in zlvölftcr Stynde rette. Darauf begab sich eine größere militärische Deputation nach Alosuth zu Erzherzog iJosep'h und ersuchte ihn, die Lösung dee Lage in die Hand zu nehmen. Nack-dem d.-r Erzherz^ seine Bereitwilligkeit erklärt und in Brtdapest mit der Ententeunssiou verhcrndelt hattt, wurde zu nächst die srühere Staatspolizei versammelt und eine Frciwiltigentruppu von etwa 8000 Bcwafs- [en als Wähler '. Dornseiff Synodale O r t will Synodale Kaßlick glaubt, daß mit der Zeit tjrf) der Zwang zu Urwahlen in ber Kirche kommen werde. Synodale Pfarrer Dr. Diehl tritt entschieden für die Wahl durch die Gemeindevertretungen md gegen die Wahl durch das Dekanatssystem ein, da dieses System viele Mängel habe. Dr. Frhr. v. Heyl erklärt, es sei ein R&er Irrtum, zu glauben, daß durch Unvahlen die Masse der Kirche gewonnen werden könne, aer Kirche gegenüber komme es der Masse nicht ■‘i'iimrÄ» auf dem Festhallengelände stattfindenden Ausstellung „fo-of und Garten" hat unter 48 ein gegangenen Entwürfen 10 unter Gruppe 1 und 13 unter Gruppe 2 preisgekrönt. Hwei Entwürfe fanden lo- bente Anerkennung. Wettere gute Entwürfe gingen infolge zu reicher Ausbildung über das Programm hinaus. Tas Ergebnis des Wettbewerbs wird vorn 10 —20. August der Besichtigung frei- Frnftffemeinte fdmhlld 'naebote unter i nasgeschäften beteiligt zu werden. Dagegen 'lischt im Volke auch heute noch religiöses Be- Myns. Davon habe sich auch ein Adolf Hoffmann überzeugen müsseir, als er mit der Kirche mspringen nwllte. Alles Streben müsse darauf gerichtet sein, mach unserer evangelischen Kirche durch eine gute Verfassung die Möglichkeit zu geben, diese Macht ttszuüben. ncten bercitgeftcllt. Eine Abordnung derselben führte die Abdankung der bisl-erigen Minister herbei,, die vorübergel>cnd in Gewahrsam genom men, später aber wieder frei gelassen wurden. — Der Regierungswechsel vollzog sich grösster Ruhe uitd ohne Zwisck-cnsall. Der I Entschädigungen für Anschaffungen und besondere Anmendungen bezahlt. nr. Frankfurt a. M., 6. Aug. Dem Ma- rtnesicherungsdienst gelang eS, einen Waggon Fett unr Speck, der tm belebten Gebiet gestohlen war, abzufanc.ren. Der Speck und das Fett, die schon dem Verderben nafx waren, wurden an Minderbemittelte verteilt. men angenommen. Ehrung eines dmtschen Kriegsgefangenen. Amsterdam, 7. Aug. (WTB.) Das Presse» bureau Radio meldet aus Horsea, daß dem deutschen Kriegsgefangenen Brückmann vom Re-, serveregiment 97 vor mehreren Tausend in Po radeuntform ausgestellten deutschen Kriegsgefange- neu in Dorchester in Anerkennung feiner bei ber Rettung von zwei britischen Fliegervffiziereni aus einem brennenden Flugzeug bewiesenen Tapferkeit eine silberne Uhr und eine Summe Geldes überreicht wurde. Brückmann wurde hierauf zur Heimat zurückbefördert Eichhorn in der Nationalversammlung. Weimar, 7. Aug. (WTB.) Der Abgeordnete Eichhorn, ehemals der sogenannte Polizeipräsident von Berlin, war heute im Sitzungssaal der Nationalversammlung anwesend. Zum Erscheinen Eichhorns in der Nationalversammlung berichtet die ^Deutsche Allg. Ztg.", daß Eichhorn von irgendeiner dazu berechtigten Stelle eine Bürgsckraft nicht gegeben worden ist, daß er nicht berhaftet werden dürfe. Nach der neuen Verfassung sei die Festnahme irgendeines Abgeordneten nicht zulässig. Wenn aber Eichhorn sich auf diese Bestimmung verlassen habe, so wäre er im Unrecht, da die neue Verfassung noch nicht ratifiziert worden ist. Falls seine Verhaftung er- folgen würde, müßte Eichhorn allerdings nach Inkrafttreten der Verfassung wieder freigelassen werden. Der Polizistenstrcik in Liverpool. Amsterdam, 7. Aug. (Wolff.) Der „Tele- graaf" meldet aus London: Die streikende» Polizisten in Liverpool suchen auf jede Weise einen allgemeinen Streik herbeizuführen Die städtischen Arbeiter haben gestern eine Sym° pathreerklärung für die ftreitenben Straßenbahn- angestellten abgegeben und beschlossen, nad 24 Stunden die Arbeit ebenfalls niederzulegen wenn die Forderungen der Sttaßenbahner und bei anderen städtischen Arbeiter nicht bewilligt werden. Infolge dieses Beschlusses wird heute allen stäoti- chen Arbeitern, u. a. auch den Elektrizitätsange- teilten, gekündigt werden. Amerikanische Lohnforderungen. Washington, 7. Aug. ^WTB) Reuter Vierzehn amerikanische Eisenbahnverbänbe, -ie etwa zwei Millionen Arbeiter vertreten, legten der Cisenbahnverwaltung gemeinsam ein Forderung auf sofortige Erhöhimg der Löhne vor. Anlehnung an das Reichstagswahl recht. Man brauche gegnerische Tendenzen nicht zu fürchten. Die Frage, ob daS Verständnis für daS Wesen bec evangelischen Kirche mit 25 Jahren größer tft, wi? mit 20 Jahren, fei sehr fraglich. Auch die werblichen Wähler seien im bürgerlichen Leben vollständig aus der Höhe der Gleichberechtigung. Hier wurden die Verhandlungen abgebrochen. Nächste Sitzung Freitag früh 9 Uhr. xi liebeln, Gemeindevertretungen oder Urwah- M, das letzttre System für geringer. Synodale Berichterstatter D. Dornseiff »te die weltlichen und die geistlichen Abgeord- Mn einbegriffen wissen. Kirchliche r7achvichten. Israelitische Religionsgemrinde. Gottesdienst i. d. Synagoge (Süd^Anlage). SamS» tag, 9. Aug. Vorabend: 7.30 Uhr: morgens: 8.30; abends: 8.05 und. 8.45. Israel. Religionsgesell schäft. Sab- batscier 9. Aug. Freitag abend 7.20; Samstag vormittag 8.00; Nachmittag 4.00; Sabbat.iusgang 8.45. Wochengottesdienst: morgens 6.30, abends 7.00. bern als nach Frankreich verboten. Berlin, 8. Aug. Zur Koblenkrisis führt der „Vorwärts" aus, der Umstand, daß die Entente durch die Einfuhr fremder Arbeitskräfte eine Erhöhung der deutschen Sttinkohlen- sörderung erzwingen könne, mache es notwendig, daß seitens Deutschlands alles aufgeboten werde, um eine Steigerung der Produktion ans eigener Kraft zu erreichen. Andernfalls setzten wir uns im Gebiet der gesamten Steinkohlenindustrie einer erhöhten wirtschaftlichen Versklavung durch die Entente aus. Die Sixtusmission und der Derftändigungs- frieden. Berlin, 7. Aug. (WTB.) In den „Hamburger Nachrichten" erörtert der ehemalige deutsche Botschafter in Wien, Graf Wedel, die Frage, ob ein Derstänbigunasfriebe möglich war an Hand der Sirtus-Mission, deren Verlauf er als eine feststehende Tatsache, an deren Bestehen nicht zu zweifeln ist, bezeichnet. Er erklärt darüber: Im Herbst 1917 sandte Kaiser Karl seinem Schwager, dem Prinzen Sixtus von Parma, den bekannten Brief, in dem er sich erbietet, seinen ganzen persönlichen Einfluß für die Abtretung Elsaß- Lothringens einzusetzen, um zu einer Verständigung zu gelangen. Prinz Sixtus sandte das Anerbieten der französischen und der englischen Regierung zur Kenntnis. Lloyd George empfahl dieses den Bundesgenossen Englands zur Beachtung, hatte bamit aber kein Glück. Frankreich wollte sich nicht mit Elsaß-Lothringen begnügen. Im Mai erschienen die Brüber Sixtus und Xaver von Parma m Wien. Nur ber Hof scheint von ihrem Besuch vorher gewußt zu haben. Auf bie Frage Czerntns, ob an einen allgemeinen Frieden gebucht werden könne, in den Deutschland ringe- schloßen würde, konnte Prinz Sixtus zwar nicht mit einem klaren Ja antworten, erklärte aber, er habe keinen Grund, die Frage zu verminen. Czer- nin machte dem deutschen Reichskanzler sofort Mitteilung und Bethmann Hollweg kam unverzüglich und zwar am 13. Mai nach Wien. Da aber Prinz Sixtus bie Bebingungen nicht mitgebracht hatte, waren beide Staatsmänner der Meinung, daß man bie Bebingungen besser nicht erwähne, son- bern nur antworten solle, die Mittelmächte seien zu einer Besprechung jederzeit gern bereit. Die Entente möge einen Modus wählen, der ihr geeignet scheine, den von Prinz Sixtus angeknüpften Faden fortzuspinnen. Die Entente spann den Faden nicht weiter. Es ist anzunehmen, daß nur ein Sonderfrieden mit Oesterreich, aber nicht cm einen allgemeinen Frieden gedacht war. Dafür spricht, das Ezernin, ber weitere Fühler ausstreckle, später die Mitteilung erhielt, nur zu einem Sonderfrieden mit Oesterreich sei bie Entente bereit, wenn Lester- reich sich btm Londoner Ab'ommen unterwerfen wolle. Das bedeutete nicht meyr und nicht weniger als Kapitulation. Prüft man Sixtus' Mission und ihre Behandlung bei ber Entente, so stellt sich heraus, daß Frankreich ein überaus günstiges Angebot erhielt, auf bas es gerabezu hätte springen müssen, wenn überhaupt die geringste Neigung zu einer Verständigung vorhanden gewesen wäre. Frankreich aber lehnte das Angebot mit einer hochfahrenden Geste rundweg ob. 9. evangelische Landessqnode. rm. Darmstadt, 7. Aug. Es wird die Entsendung des Divisionspfarrers L ü k g e n - Darmstadt als geistlicher Vertreter in die Landessunode autgehrißen. Hierauf wird die Vorlage des Obcr- wnsistoriums betr. die Verbesserung der Einkünfte ber Pfarrstellen und des Zen rralkirchenfonds (Gesetz vom 26. August 1912) beraten. Es ist in bet Vorlage bestimmt, daß der Durchschnittsertrag aller Pfarrstellen jetzt aur 4500 Mk. erhöht wird. In der Begründung wird ausgeführt, daß diese Maßnahmen als Gegengewicht gegen das Anwachsen der Landeskirchen- fteuem gelten soll und der tatsächliche Aufwand inzwischen bedeutend gestiegen ist. Das ganze Gesetz A MrkiSndlich. w eniemteJlnfleUin i^enGWiLnM Äuto-ZeltstW nuf dein Wege MarbM Nauheim.ve?to| ^iedcrbrinaer boo -1 äSI Au» Stadt un- Land. Gießen, den 8. Aug. 1919. *• Amtliche Personalnachrichten. Am 19. Juli wurde der (Scheune Regierungsrat xr. Hans Siegfried Schneider zu Mainz zum Oberregiciungsral in der Hessisch-Preußisch.'N Gi)cnbahngemcinfd)aft vom 1. Juli ab ernannt; am 4. August der Rechtsanwalt Karl Keil in Büdingen zum Notar mit dem Amtssitze in Büdingen. ** AuS dem Militär-Wochenblatt. Frhr. v. Preu scheu, Oberleutnant im Tra.?.- Negt. 23, Leutnants Fleckner, Rohmann im Jntz-Negt. 118, Leutnant der Res. Krüger des Jns.-Negts. 118 (Ludwigshafen, bisher bei der Train-Abteiluna 11) wurde der Abschied mit der gesetzlichen Pension und ber Erlaubnis zum Tragen ber Uniform ber Reserve-Offiziere biefer Abteilung bewilligt. **. Bei ber Rückführung ber aus Belgien und Frankreich entfernten Maschinen mehren sich in ber letzten Zeit bie Klagen ber belgisch-französischen Kommission über bie schleckte und unsachgemäße Verpackung ber iurürfgefanbten Maschinen. Ein Teil ber Maschinen fiel auch währenb bes Transportes um nnb wurde schwer beschädigt. Im eigensten Interesse der deutschen Versender betonen die sämtlichen mit der Zurückführnng betrauten Behörden, daß auf gute Verpackung größte Sorgfalt zu legen ist. Für alle infolge unlachgemäßer Verpackung entstandenen Schäden haben die Absender selbst aufzukommen. ♦* Preise für Süßwasserfische. Durch Bekanntmachung des Lai.d.sernährnngsamts vom 5. August ist bie Bekanntmachung des Mi nisteriums des Innern vom 7. Mai 1918 über Festsetzung von Preisen für Süßwasserfische aufgehoben worden. **TasamerikanrfcheWeizenmehl, das durch Hafenarbeiterstreik längere Zeit in Frankfurt lagerte, ist mittlerweile eingetroffen und wird in der nächsten Woche zur Verteilung kommen. Auf den Kaps der Bevölkerung entfällt varaus- sichtlich ly2 Pfund. ** Das Verbot der Versteigerung von Grummetgras (Ohmctgrasl wirb laut Bekanntmachung des Landesernähruiigsamtes vom 2. August wieder aufgehoben. Kreis Lauterbach. xi. Blitzen rod, 7. Aug. Die weitbekannte Firma R. und M. Wegener, Filzhnt- sabrik, feiert am 16. August ihr lOOjähriges Bestehen. In Altona gegründet, siedelte sie im Sommer 1885 nach Blitzenrod über, wo sie an die Stelle einer abgebrannten Baumwollspinnerei die jetzt noch stehende modern aus^eslattete Fabrik errichtete, in ber ber berühmte Blitzchiröder Haar- Hut angefertigt wird. Tas nur aus einzelnen Bauernhöfen bestehende Dörfchen ist durch die Fabrik zu einer Gemeinde von 250 Seelen geworden. Eine Menge von Arbeitern aus Altona und Hamburg folgte seinerzeit ihrer Firma nach, so daß jetzt iwch hier rwrddeutscher Typus und Aussprache zu merken ist. Stattliche Arbeiterwohnungen find errichtet, elektrisches Licht ist angelegt. Tie früher mit Frifchborn vereinigte Gemeinde hat letzt eigene Bürgermeisterei. Auch im Krieg hat der Betrieb nicht geruht. Außer den hier ansässigen Arbeitern sind auch viele Leute aus dem nahen Lauterbach und Frischborn beschäftigt. 8 Aus dem oberen Vo gels berg, 5. Aug. Volle sieben Wochen sind nun schon die Bewohner hiesiger Gegend mit der Heuernte beschäftigt, und immer n-och kern Ende. Tie ungünstige veränderliche Witterung zieht das Heumachen immer mehr in die Länge. Nicht allein wird dem Bauer die Lust an dieser Arbeit dadurch mehr und mehr genommen, es kann ihn auch teilweise die Güte seines Heues wenig erfreulich stimmen. Im Anfang hatte man einige gute Fuhren geerntet und hätte 'wohl auch etwas weiter porgeschritten, wohl fertig sein können, doch konnte man divekt anschließend an die Aberntung der aftigen Grundwiesen, nicht mit der der mager en Bergwiesen beginnen, denn hier war der Graswuchs noch gar zu schlecht. Infolge des auschebigen Regens hat er sich zwar gebessert, doch nicht genügend. Auch ist auf Grummet nicht allzu sehr ^i rechnen, denn der Gras stand ist zu dünn. Es inb dies alte, fdjon oftmals gemachte Erfahrungen, daß ein im Frühjahr ausbleibenbcr Regen den tanzen Sommer in Mitleidenschaft zieht. Tie oie- ;en kleinen im Boden verzweigten Faserwurzeln, welche im Frühjahr mangels Nahrung keine Gras- hälmchen treiben, können es auch im Sommer bei reicher Nahrung nicht nachholen. Krcls Friedberg. Y. Butzbach, 7. Aug. Gestern nachmittag inb Sträflinge der hiesigen Zellenstrafanstalt von ihrer Arbeitsstelle aus entwichen und konnten bis jetzt noch nicht wieder eingefangen aft befohlen. Sämtlidje MifsionSleiier Per sicherten die neue Regierung ihrer wärmsten Unterstützung. Erzherzog Joseph wird im Lause des heutigen Tages sein Palais in Ofen beziehen Aus Ungarn. B u d a p e st, 7. Aug. (WTB.) Nacv einer Meldung des Ungar. Korr.-Bureaus ist in Budapest eine Kundgebung des Erzherzogs Joseph angeschlagen, in der es u. a. heißt: es drohe eine Katastrophe, wenn die ungarische In telligcrti nicht vereint mit der nüchternen Ar- beitorfdjaft und dem ackerbauenden Volke mit starker Hmtd Oxdnimg schaffe. Weiter gibt die Kundgebung folgende Mitglieder deS Dorläungen Kabinetts an: Ministerpräfidium der frühere Staatssekretär für Heerwesen Stefan Friedrich, Inneres: Adolf Samassa, Aeußeres: General Mn briet Tanezos, Kultus und Unterricht: Dr. Alexan^ der Imre, Krieg: General Franz Schinetzer, .Han del und Gewerbe linteriinistisd)): Stefan Friedrich, Firimizcu: Tr. Johann Gruenn, Volkshygiene: Dr. Andreas Csillery, Ernährung: einstiveilen unbelebt Ministerium der nationalen Minderheiten Dr. Jakob Bleyer, Justiz: Dr. Bela Szaszy, Ackerbau: Tr. Roland Gyocry. In einigen Tagen soll eine UebergangSrcgicrung nach Anhörung der Bürgerschaft, des ackerbauenden Volkes und der Arbeiterschaft gebildet werden. Die Schantungsragc. A m ste r d a m, 7. Aug iWTB.) Tas Presse- bureau Radio meldet aus Amerika: Tin aus Tokio über London eingetroffenes Telegramm bringt, daß Japan nicht die Absicht hat, irgcnbiixlchf die territoriale Souveränität Schaut ungs beeinflussende Rechte zu beanspruck^en. In der Erklär ruug wird gesagt, daß die japaiiiichen Truppen sich, sobald eine lieberemüimmmig mit China erreich' ist, zurückziehen werden. Ehrung englischer Führer. Am ster dam, 7. Ang. (Wolff.) Die englische Regierung brachte im Unterhaus erneu Anttag rin, ben verschiedenen englis chen Führern im Kriege Titel zu verleihen und Geldsummen zu schenken. Die .Monring Post" erfährt, daß die Arbeiterabgeordneben beabsichtigen, gegen die Zu- Weisung der Summe im ^efamtbetra.TC von 2DO 000 Pfund Sterling zu protestieren. »London. 7. Aug. (WTB.) Reuter. Tas Unterhaus hat eine Resolution angenommen, tr her allen britischen Truppen und denen der Do- miniums für ihren Kriegsdienst und Foch für seine dem britischen Volk enoiefenen wertvollen Dienste Dank ausgesprochen wird. Außerdem stimmte das Unterhaus einem Geldgeschenk an verschiedene Besehlshaber zu Lande und zur See zu. Es handelt sich insgesamt um 585 000 Pfund, bar unter je 100 000 Pfund für Haig und Beatty. T« Arbeiterpartei hatte beantragt, die Gesamtsumme auf 200 000 Pfund herabzufetzen. Dieser Antrag wurde mit 288 gegen 66 ©timn\en abgelehnt Tet Regierungsantrag wurde mit 274 gegen 34 Stirn- Syn eommttiti nit( sM lir n!*06-6 d"nen* •J tituot Piz, iiHirU5cU und 'llj eSöbe | _Rrofborf^^ 5 Seit vor und mai- «Ä’®8’ble N°ch - nterfertinten C, k, , >^!°n sind, bis itj ■ ■ feutember 1919 am> leiben, nnderensalls i orcjlt nicht bertillsudv werden können. y ^er C. C. der ealn 175D I. A. EngischM. ui i-1? 3abte sur angebracht. — Oberkonsi- LC;olJat D- Nebel tritt für ben Ausschußantrag von JJu.ba man nur reife Mansche 3J16öyoo!^MMAkn. wolle. — Berichterstatter D gegeben. Einige ber Häuschen werben ausgeführi uno in ben Ausstellungsgärten aufgestellt. ----- Frankfurt a. M., 7. Äug. Ter Magistrat bewilligte den Kr ie ger f r a u en mit Wirkung vorn 1. August ab eine wesentliche Er - »öhung der Unterstützungssätze. Es erhalten monatlich erwachsene Krtegshinterbliebene und Frauen ber Kriegsgefafigencn 90 Mk. statt 60 Mk., Kinder unter 14 Jahren 45 statt 25 Mk. unb Äiniwr über 14 Jahre 60 statt 40 Mk. Außerdem werden nach Bedürfnis die Mieten, der Erwartung Ausdruck gibt, daß das Ministerium demnächst durch entlprechende Abänderung des Gesetzes Verhältnisse schasst, die allen Wünschen Rechnung tragen. § 3 erhält nach einem Ausschußantrag folgende Fassung: „beträgt das Mindesteinkommen einer Pfarrstelle bereits 4500 Mark, ohne jedoch den Betrag deS jeweilig einem Pfarrer zustehenden Höchstgehaltes zu erreichen, so ist die Kirchengemeinde berechtigt, unter Inanspruchnahme der vorgesehenen Einnahmen den bereits vorhandenen örtlichen Ergänzungsfonds bis zur Erreichung des Höchstgehaltes zu stärken oder einen solchen neu zu bitten." Ter Antrag deS Ausschusses, ber die Beratung ber Vorlage betr. die Bildung dec Kircknmgemeinde- öcrtrctungcn und die Einberufung eines Landeskirchentages verschoben haben wollte, wird mit 25 gegen 22 Stimmen abgelehnt. Oberkonsistvrialpräsident D. Nebel hält das Gesetz für den wickftigsten Gegenstand, den die kynvde feit Bestehen ber Reichsverfassung zu beraten hat. Neu ist im wesentlichen: 1. baß ben Frauen Stimmreckst und Wählbarkeit zugestanden wird; 2. daß die Zahl ber weltlichen und geistlichen Abgeordneten, die bisher gleich war, zugunsten der weltlichen eine Verschirirung erfährt; 3. daß die geistlichen Abgeordneten von den OKistlichen Kählt werden sollen; 4. daß die weltlichen corbncten von den Gemeindevertrettingen unmittelbar gewählt werden sollen und nicht erst auf dem Umweg über die Dekancttssynoden. Nach S 1 soll alsbald ein allgemeiner Kirchentag gewählt werden. In 8 2 ist bestimmt, baß alsbald durch das Oberkonsistorium bie Neuwahlen der Gemeindevertreter durchzuführen ist. Nach 8 3 ebie jetzigen Vertretungen und Kirchenvoc- als aufgelöst. Synodale Kaßlick beantragt die direkte Wahl durch das Volk und nicht durch die Gemeindevertreter. Tas Volk fei- mündig genug, allzu große volitische Störungen fürchte er nicht, man müsse den Strömungen ber Zeit Rechnung tragen. Synodal Pnof. Dr. Diehl ist Gegner der llnoahlen. Man dürfe nicht an bem geschiMich feftgelegten Gemeindepriit-ip ber Kirche rütteln. Synodal Fritsch stimmt bem Vorredner zu. Auch die Sozialdemokratie wähle ihre Führer nicht direkt, also btaudje man nicht weiter zu gehen wie diese. Synodal Bfr. Weber widerspricht gleichfalls dem Antrag Kaßlick. mI ......_ _ ____________________ krauf an, wählen dürfen ober an Verwal ■t'etllet- — cr>--- Verantwortlich für Politik: I. V.: Dr. Reinhold Zetlz. Wettervoraussage für Samstag: Vorwiegend wolkig und trocken, Temperatur wenig geänoert, westliche Winde. Letzte r^aehvichten. Die Deltkohlenkrisis. Vern, 7. Aug. (W. B.) Die Frage der Kohlenversorgung Frankreichs ist Gegeirstand ernsthafter Erörterungen ber wirtschaftlichen Stellen. Der Oberste Wirtschaftsrat hat die Kohlenfrage mit Hoover besprochen. Dieser erklärte, man dürfe nicht auf eine Kohleneinfuhr aus Amerika rechnen. Abgesehen von dem mangclnben Schiffsraum sei auch in Amerika die Kohlenförderung sehr gesunken. Daraufhin hat der Oberste Wirtschafts' rat eine besondere Organisation für die europäischen Staaten, den Interalliierten Rat für Kohlenförderung und Verteilung. beschlossen. Dieser Rat wird durch eine sehr scharfe Kontrolle der Bergwerke bemüht sein, die Prc^uktion nach Möglichkeit $u heben und da, wo die Kohlenförderung nicht tntenfio genug ist. durch Maßnahmen, die noch nicht auögear- beitet werden konnten, nachhelfen, ferner ben Produzenten Arbeitskräfte zur Verfügung stellen, foivic eine große Auswanderungsbeioegung augenblicklich arbeitsloser polnischer und tfck>echischer Arbeiter ins Leben rufen und durch freie Verträge und Käufe versuchen, die Kohleneinftihr aus Westfalen und Schlesien zu sichern und zwar abgesehen von ben Kohlenmengen, bie Deutschland vertraglich zu liefern hat. Dieser Interalliierte 5kohlenrat wird aus je einem Vertreter aller interessierten Länder bestehen. Die erste Zusammenkunft findet am kommenden Freitag ober Samstag statt. — Der „Temps" befürwortet die Bildung einer internationalen Gesellschaft aller interessierten Staaten, welche vorerst die europäische Transpvrtfrage regeln und alsdaim bie Kvblenverieilung organisieren soll. Diese Gesellschaft solle Autorität besitzen unb in ihr jeher Staat, gleichsam als Aktionär vertreten, sein. Die Kohlenverteilung soll gleichfalls durch eine internationale Organisation aeschchen, die vor allem die Ausbeutung ber Kohlenbergwerke in den letzt noch strittigen Gebieten Oberschlesiens unb Tschechen übernehmen soll. Versailles. 7. Aug. (WTB.) Die belgische Regierung hat nach Meldungen aus Brüssel bte Kohlenausfuhr nach anderen Lün- .... i.n Pin® . Synodale Pfr. Bo kitsch wünscht, daß bei Mhl U™ xbehaltung des seitherigen Wahlsystems auch bie W[||llluUW (tti •uiberheiten zu ihrem Recht kommen. LilW i2 Synodale Pfr. Dittmar hält unter ben ®Vi .[kart Uebeln. Gemeinbevertretnnm'n ober llrtnoh- 4^*6? ^c......o >r.^W»oirb ber"Antrag Kaßlick, der sor- bld5 c!' oie weltlichen Mitglieder des Landes- Synodal Dekan Ja udt hält bte von Synodal * .. . Diehl vor gebrachten Gründe nicht für richtig. Es lasst iid) auch bei der indirekten Wahl das Hiw- AeiÄäiNmami, oW» Werfen ber politischen Strömungen nicht vermeiden, Ziehend, mit IM 11a r vermög., i Stinw« Stellung, lucht mit -M? lein oder Wtwe in^ binduug zu treten zwei Heirat. Einheirat nie aukgeschl.DiSkr.E-m Scheut!. Äng-unUM an den Gieh. Anzetgr NkiWß-D' Strebs.GeW>>sm..A. . kaib. wünscht m. »w btreften Wahlen vielleicht mehr Zuspruch Uräuietn auS gut-pai ^tbat erhalte. Es sei richtiger, es bei dem Vor Nachahmungen wird gewarnt Rex-Gläser u. Apparate die besten Säcke Gewebe Segeltuche! Säcke $ewebe Segeltuche Ab Dienst; fles fr Lichtspielhaus Äh mrgei tonstag dax Tornohme PamlüMpTogramni^ Lotte Ncanianu in „Dm Sehweiten Im WnlAe“ Schauspiel in 4 Akten. Ferner: Leontine Ktihaberff in Dee Tecebach der Jutta Ferrarf* Schauspiel in 6 Akten* A ff: Die IdebllMiiIrai itakaraiseha. * II. Ted. Getreidemäher ein- und zweiepännig sind noch sofort ab Lager Bioferbar Gg.Schieferstein,Maschinenfabrik, Lieh (Oberhessen), Fernsprecher Nr. 17. 9110c Bürg! les Idi in ort Gi bcti Ter _d< teilung füj PwM 1 von der t NorsiMde dm Beter' übertragen, Tal' Bctr.: Zur trirtschaj l'zw, au Tie den Berordir Absatz 1 m r M Geiamtn bis zu 1 ittitne 1 Oelsrücht ®irticf>di boit Bor bslicktige' Tie aui b°n Lein tvelcke bv ~ Betr mto Rat tungsans. Erscheint Nr. 70 Jnhalirllel sperre der > Mit is?? Än Mfenfr 5 ff „ O»'1" J 3“" J®UÄel ylTlneifll stet# bettesiend der Ernte Auf 6 rungsinini 1919 lRec Mscrnc Ter! vom 1. A Tiefer P' Ter für den 3 ferimg oh die Kostei dem die ■ die Koste Bei! des Beste höchstM' E Ä' IM Be ortes i Nieter vorher; T Es 6,6 8t k MiZMA°!KmMtM|eIlkNk! Vchördliche Anzeigen. 01M71 im Felfenkeller statt. Der Vorstand. auf der Sprechstunden von 2—5 Uhr Lungen- Gießen, Franks. StrW SNtZÜNdUNg MMM «edigshöhe., 9177B L. Hackhausen 015493 Serkro SS b. Empfehle mich im la.oerflBch. i WMW V.Äitkü Bergstraße 20. Ein-Rexen ohne Zucker Kano eil 35 Pi. d. W ... Hausen, am 22. Dez. 18. Heilquelle Karlesprudel sierung der Verwaltung. 4. Verschiedenes.____________ H. Buchinger prakt. Zahnarzt besitzen, vor. Der Antrag mit den Zusttmmungscrklarungen — - ' ‘ ~ r — VI—* vom langjähriger Gerichtsvollzieher und KonkurSver» walter, sowie Bürgermeister in Elsab-Lothringen. Tagesordnung: 1. Die gewerkschaftliche Organisation der Eisenbahnbeamten im Be- sonderen und der Arbeitnehmerschaft im Allgemeinen. (Referent: Der Bezirks Vorsitzende Herr RechnungSrat Schneider.) 2. Wahl der Vertrauensmänner bei den auswärtigen Dienststellen. 3. Stellungnahme zum Erlaß des Herrn Ministers betr. Demokrati- Hierzu laden freundlichst ein Wetter and Wllerxol. bei'anbcrcr Genehmigung gestattet. Gießen, den 7. August 1919. Obersörsterei Gießen. Koehler, Geh. Forstrat. Snhönstor u. vnrnehmster Aaaflngsort. Tttgl. Hleeea- npielapFsrai. Konzert - Gemg - Ballmusik Gelegenheitstänzchen. Vorschüben, Tobten u. Flecken bei Wir offerieren ab Lager; Erstklassige Nahmaschinen Mercedes - Schreibmaschinen Schreibmaschinentische Farbbfinder, Kohlenpapiere Reichhaltiges Ersatzteilelager Auto- und Fahrrad-Pneumatiks und -Schläuche KeinRegeneratod.Kunstgumml Göbel & Appel Gebr. Julimann Grabenstraße Nr. 7, Fernsprecher Nr. 542 General-Vertretung der sosd Frankfurter Allgem. Vers.-Akt-Ges. Verreist ist bis 18. hpsl Tierarzt Lisberger, Lollar Vertretung: T elephon 232 Gießen 9166 Am Sonntag den 10. August Tanzkranzchen. Geschäfts-Empfehlung. Bringe hiermit zur Kenntnis, daß ich in Gieße«, Ederstrasie 10 p. ein Jnkaffobrrreau mit Auskunftei erüfsnet habe. 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I. unter Airgabe ihres Viehbestandes sowie il/ves eigenen und Pachtbesitzes an Grasstücken bei mir schriftlich anzugeben, welche Fläche städtischen Wiesen^ besitzes sie für sich erbitten. Kleintier Haltern unrb empfohlen, sich schon vor der Anmeldung zu Gruppen zusammenzuschließen, da Stück« unter 3000 qm nicht abgegeben werden können. Anmeldungen, die nach dem 10. August eingchen, können nicht mehr berücksichtigt werden. Nähere Auskunft erteilt der stLdtffche Wtesen- wärter Bellos, Wolsstratze 15. eT> Giesten, den 2 August 1919. 9045V Dec LLerbürgermeisier. I. B.: vr. RoseAberg. Sonntag den 10. August nachm. 21/. Uhr findet im oberen Saale des Caf6 Leib, Walltorstraße, eine Versammlung statt. Thema: $it Luge der KriGhiutcMtbeM Freie Aussprache. RtWbWdderKrikgßhiiitkrblikbtm Ortsgruppe Gießen. TOolkti Sie miedet bet rmvrlchen fricflcnsmateriallcn (Lrtnöbfirntß, Leinöl roh, reines Oelvlelwely und frledtnsladie, wie Dckoratlons», eicheuholr^ fußbodtn*, emallle» u. HJeißlaA, Lchlelp und Kui(d)cnUdi u(w.) verarbeiten, dann wenden Sic sich (ofort an: L. h. Sonätzcim / Slcßm färben» und La&fabriKatc fern(pr«ber ross > Popfdicdikonto 31SI > llcichrdantzglrokomo groß« (täntL Ugcr in Bantfarben feder an, Leimfarbe ,6le8ener Weiß', Uthopone, Kreide, 6tp$, Cerpentlnöb erfaß, Ptnfcln, Schablonen. Jntarflen für möbel, Bobncrwadji ufro. mb? wwt die BrtM'ecta Wedv.-Bretiier^. M. fceee». -=1 Feier des LWHrig. Wvngsseßes Abendunterhaltung mit Ball SamStaa, 9. Auaust, abend- 8 Ubr, im East Leib unter Mitwirtung der „Lhiemseer". (Vteunbe und Gönner ftnd herzlich willkommen. Der VoretaixL üinzenbach Gasthof „zur Sonue" Sonntag den !<>♦ Angust nachmittags von 3 Uhr ab grtjf WM.TmMßiWg. Noch tast neue laa* ÄfirbM Marke VLO, keine Kriegsmaschine, umständehalber sofort abzugeben. Schriftliche Angebote unter 9187D an den Gießener Anzeiger erbet. nebst Ergebnis und 9. bis einschlicklich —. —---- _ Bürgermeisterei Grosffn-Linden zur Einsicht offen. ErMvendungeu gegen die Zulässigiert oder Rechtsbesländigkeit des Ergebnisses sind nach Artikel 11 des Feldbereinig-nngögesehrs bei Mn- düng späterer Niästberüäsichtigung binnen 14 Tagen, von der Verüffentlickmng im Krrisblatt en. Ta an dem Unternehmen tm ganzen .144 GrundetHeirtümcr mit 695,5896 ha Fläche beteiligt sind, liegt die für das Zustandekommen deS Unter» nehmens gesetzlich erforderliche Mel-rheit von mehr wie ein Fünsteil der beteiligten Grundeigentümer, welche mehr als die tzälste der beteiligten Fläche Druckknöpfe Marke Roland l Kriegsprinz Strategen / per Dtad. M. 0.35. I #2 Franz Bette, 8786 Mannburg 10. 18 An- u. Berkaus von (j Antiquitäten, L™ sowieNebernahme ganzer Eiurichtunaen. °"° LouiSRothenberaer L2Neuenweg 22. Tel. 176. MeöevWe (auck zerbrochene) Zahle bis zu 500 Mark. Platin, (Kold und Silber zu höchsten Preisen. Nur Samstag von 10—5 Ubr. 1015496 B. Stein, HM MstMcr, Bavvfßr. , 1 nnhe der Seltersergrenze bet Grippe. BiSkirchen 14, Fernruf 1. . . . . Ich erlebte, als ich im Arankheitsausbrnch »um Karlsiprudel griff, dah der Schleim ,ich ia Gegenwart des Arztes In einer Weise löste, wie er es noch nicht erlebt batte. Ihr dankb. Pf. Bachstem «J inüßlffere 8ercl*en. 3‘ouc ÜiiigcU>iab Ä1L Bekanntmachung. Die Läden in den städtischen Läufern Kirchcn- Platz 8 und Neustadt 29 sind sofort zu vermieten. ES können auch die Wohnungen in den Häusern mitvermietet werden, wenn der Mieter eine andere «eignete 3—4-Zimmerwohnung zur Verfügung stellen kann. Angebote sind bis zum 20. b. Mts. ^^G ietzen, den 2. August 1919. 91818 Der Oberbürnrrmeifttr. I V.: Kvenzien. Bekanntmachung. Sämtliches aus dem hiesigen Stadtwald ersteigertes tzolz, das noch int Walde lagert, mutz bis 1. September 1919 abgesahvor fein. flieh, den 5. August 1919. 91628 Hessische Bürgermeister« Lich. _______ Fuhr. • _________ Böhm-WM j bekannte vorz. Ware I wieder eingetrofsen. | TavetenbanS I Ford. JVennwtiel | Block,tr. 7,1. ■ Sümtliche HÄMlM werden sofort prompt anögesührt. Hermann Meier DackdeckeraeicbLst, Walliorstr. 46. wn