Donnerstag, 8. Mai 1919 169. Jahrgang Erstes Blatt Unerhörte Zriedenzbedingunzen o '»-LeS Ansprachen Llemenceou; und Rantzaus. Versailles, 7 Mai. Deute fand im Tria» non Palast-Hotel die Ueberreichung der Friedens- bedingungen an die deutsche Delegation statt. Tie deutschen Delegierten erschienen etwas später. Ihre Ankunft wurde durch einen Diener angekündigt, Worauf jid) sämtliche Anwesende erhoben. Die Lattichen erschienen unter Vorantritt des Grasen cum zugefügt wurde, bezahlen. . _ thringen mu& an Frankreich zurückgegeben nerden, das and) das Kohlenbecken des L a a r t a l e s erl-alten wird. Tie Verwaltung des Saardistriktes wird von einer vom Völkerbund Ur. 106 Ter fel<[tnlüfie: für die 6lUfiiunfll 12 Veriaa.«elchäu»stellebl Untdfrih fürT radtnach- erchien Anzeiger •lefeen. Pe||<»e«oelo: Sieoftert a. M. 116*6 ®lol n()' V;1 K3o l t ÄS L« natm. aelem. MN M SLrllll. M liiWr0 hneiderln KM rs» ndasMld-r'n^ inge Frau slgs? SS.» 000 Mart relbstgebtt^^ IhwÄ er’*11*/ ZM UKü Mlige Foch4 Unzufriedenheit mit der militärb fchen Sicherheit. Paris, 7. Mai. (WTB.) In der heutig gen geheimen Vollsitzung der Friedenskonferenz, worin Italien vertreten war, machten die Vertreter einiger Mächte Anmerkungen zu dem Friedensvertrag, doch wurden keine Vorbehalte erhoben. Fach hielt eine Rede, in der er erklärte, ba& die Frankreich gewahrte Sicherheit vom militärischen Standpunkt aus ungenügend sei. Nach seiner persönlichem Ueberzeugung sollte der Friedensvertrag nicht unterzeichnet werden. Er legte Nachdruck auf die Notwendigkeit, daß die Franzosen die Brückenköpfe am Rhein behalten. Wirtschaftliche Londerberatungeu der Entente. Paris, 7. Mai. (Wolff.) HavaS. Der Oberste Wirtschaftsrat hielt gestern eine Sitzung ab, in der Lord Cecil den Vorsitz führte. Er prüfte die Maßnahmen zur-w irtschaftlichen Abschließung Deutschlands für den Fall, daß sich die deutsche Delegation weigern würde, die Friedenspräliminarien zu unterzeichnen. — Auf Empfehlung der Finanzkommijsion hat der Rat beschlossen, folgende Erleichterungen eintreten zu lassen: Die Schwarzen Listen werden, soweit sie nicht schon heute versckwun-- den sind, aufgehoben. Die Neutralen sollen die Freiheit haben, Deutschland alle Kredite zu gewähren, die deutschen Guthaben sollen zur Bezahlung der Einfuhr fceigegeben werden. Der Ertrag der deutschen Ausfuhr kann zur Bezahlung der deutschen Einfuhr Verwendung finden. Es kann auch die Erlaubnis zur Goldausfuhr zur Bezahlung erteilt werden. Diese Beschlüsse sollen den einschlägigen Finanzkommissionen zugestellt werden. Der Rat prüft darauf nochmals die 3rage der Donauschiffahrt. Die Schiffahrt soll unter seine Oberhoheit gestellt werden. Eine Geheimsitzung. Versailles, 7. Mai. (WTB.) Heber Mr gestrig geheime Vollsitzung der alliierten Mächte, in der der Friedensvertrag bs- kamngegeben wurde, darf die Presse keinerlei Einzelheiten veröffentlichen. Tie gesamte Presse weist große Zensurlücken auf, in der sie Einzelheiten des Vertrages veröffentlichen wollte. Es darf nur berichtet iderden, daß sämtliche anwesenden Mächte nach dem ausführlichen Berichte Trrrdieus über den Inhalt des Vertrages den? Vertragsentwurf einstimmig angenommen haben. „Echo de Paris" teilt mit, daß heute, abend gleichzeitig mit den Friedensbedingungo« die offizielle Abmachung zwischen Frankreich, England und den Bereinigten S t a at en, welche Ergänzungsgarantien für die Sicherheit Frankreichs und die Respektierung des Vertrages enthält, befamrtgtgrixnl wird. Clemenceau, Lloyd George und Wilson wer- den im Laufe der neuen Konferenz heule vormittag der Abfassung dieses Zusatzpakles, welcher keines falls ein Geheimvertrag sein soll, die definitive Form geben. Eine Aeußernng bet „Westminster Garette". Rotterdam, 7. Mai (WTB ) Tie „W e st» minfter Gazette" meldet dem „Nieuwi Aotterdamschen Courant" $ufolge aus Paris: üb* Brockdorsf-Rantzau Jeder von ihnen ver- i neigte sich gegen das Präsidium, das Herr Cle^ meneeau führte Hierauf erklärte Clemenceau, zu dessen rechter Seite Präsident Wilson, zu dessen i linker Seite Herr Lloyd George saß, die Sitzung für eröffnet. Clemenceau hielt hierauf eine kurze Ansprache an die deutschen Delegierten. Er sagte ihnen, daß jetzt nicht die Zeit und nicht der Ort fei, um große Reden zu halten. Tie Alliierten und assoziierten Nlächte seien bereit, den Deutschen den Frieden zu gewähren, um den diese ersucht hätten. Man werde den Deutschem in einem Bntte die Friedensbri»urgungrn übcrreid)m. ES werde den deutschen Devvllmäclltigten die volle Zeit zur Prüfung gegeben werden, ivie es dir Höflickcheit zivilisierter Nationen erfordere. Es möge jedoch die gmrze Welt wissen, daß die alli ierten Mächte entschlossen seien, von ihren Machtmitteln vollen Gebrauch zu mad)cn, um sich nach diesem schwersten aller Krieye volle Genugtuung zu verschaffen. Nachdem hierauf noch einige kurze Mitteilungen über den Gang der Verhandlungen gegeben worden waren, erhielt Gvas Brockdorff- Rantzau das Wort. Während Herr dlmicncoau sehend sprach, blieb der deutsche Minister fitven. Seine Rede wurde Satz für Satz Äs Französiselje, dann ins Englische übertragen. Er entwickelte, a) tefegrrabljicrt der Sonl-erberichtersnttk r der ,,iVifj. Ztg.", die Argunrente für die deutftte Sackte, dvc jeder billig Detckcnde anteriennen muß. Er tvies dem Gedwcken zurück, daß DenlsckilMvd allein die Schuld am Kriege und im Kriege trage, ernannte aber an, daß Deutschland ebenso herani, worttich sei wie die anderen Ntächte. Die deutschen Telegicrten seien erschienen mit gutem Willen und in der Hoffnung, den Frieden w unterzeichnen. Jedoch möge man sich sagen, dcH unerfüllbare Forderungen rad|t nnterzcichnet werden könnten, weil niemand die Gorantte für ihre Erfüllung übernehmen finrne. Ta ferne weiteren Bemerkungen aAszutanschen tp- tnngen. Wir sotten im Osten Oberschlesien an die Polen verlieren, ferner einen großen Teil ber Provinz Posen einschließlich Bentschen. Don West Preußen wird nicht blaß ein Korridor zur See, sondern ein breiter Gürtel Land den Polen überwiesen. Danzig soll unter dem Namen eines Freistaates ebenfalls von Tcuffchland ab- getrennt werdm. Zm Westen wollen die Franzosen das linke Nheinufer auf 15 Jahre besetzt halten. Tas Saarrevier wird nach dem bereitst bckonnten Plaire ebenfalls vorläufig von Deutsch-' land abgetrennt. Es sollen innerhalb zweier JalM zwanzig Milliarden Marfivon uns bezahlt werden. Tie endgültige Festsetzung der Entschädigungssumme solle erst im Jahre 1921 vor- aenommen toerben. Endlich werden alle unsere Kolonien uns genommen. . Es Jini) der deutschen Delegation für die Prüfung zwei Wichen Zeit gegeben. Ihre Bemerkungen dürfen durchaus nur in schriftlicher Form erstattet werden, Derr Clemenceau hat jede mündliche Verhandlung für unmöglicherklärt. Sobald die deutschen Bemerkungen eingegangen sind, wird von Seiten der Entente eine Antwort erteilt werden. Gleichseitig wird man den Teutschon mtteilen, innerhalb welcher Frist sie sich definitiv über die Annahme zu äußern haben. Die Zriedensbedingungen. Amsterdam, 7. Mai. (Wolff.) Ter „Tele graaf" melbct aus London vom 6. Mai: „Tic „Times" wird morgen ungefähr 10 Spalten mit einer Zusammen üellung der wichtigst e n Friedensbedingungen, die den deutschen delegierten vorgelegt werden sollen, veröffentlichen. Tie wichtigsten Bestimmungen sind folgende: * Tie deutschen Landstreitkräfte müssen binnen zwei Monaten noch Unterzeichnung des Der träges auf nicht mehr als 70 000 Mann Infanterie und 30000 Mann Kavallerie beschränkt sein, die Gesamtzahl der Offiziere darf nicht mehr als 4000 betragen. Es wird nur freiwilliger Militärdienst gestattet werden. Auch die deutschen Rüstungen sollen auf das äußerste eingeschränkt werden. Atte Befestigungen bis zu 50 Meilen östlich des Rheins müssen abgerüstet werden. Tie beutfeben See str ei t kr ä fte dürfen zwei Monate nach Unterzeichnung des FriedensverlrageS keine U-Boote mehr enthalten und werden bann nunmehr aus 6 Schlachtschiffen, 6 leichten Kreuzern 12 Torpedojägern und 12 Torpedobooten bestehen, alle anderen Kriegsschiffe müssen entweder ht bte Reserve versetzt oder als Handelsschiffe umgebaut werden. Tie Besatzung darf nicht mehr als zu- ■ jammen 15 000 Mann, darunter 1500 OMzrere und Teckoffiziere zählen. Alle militärischen imd maritimen Anlagen auf Helgoland müssen geschleift ; werden, der Kvrier £xxfcn muü bm vandels- WtÄ9** ernaimlen, aus 5 Personen bestehenden Kommission ausgeübt. Nach 15 Jahren wird die Bevölkerung entfdriben, ob sie vom Völkerbund, von Frankreich oder von Deutschland regiert zu werden wünscht. Wenn Teutsck)land gewählt wird, wird es die Kohlenbergwerke zu einem noch näher zu vereinbarenden Preis von Frankreich kaufen müssen. Polen wird einen Zugangsweg erhalten, der bis noch Tunzig läuft. Diese Stadt wird $u einer s eien Stadt gemacht. In Schleswig wirb eine Volksabstimmung abgebalten werden. Von Deutschland wird gefordert, daß eS zu- gintftcn der fünf alliierten und assoziierten Machte aus olle Reckte und Titel, die es be-üglich feiner überseeischen Besitzungen hat, verzichtet. Tie meisten dieser Besitzungen werden kraft eines Mandates des Völkerbundes von einer der großen Kolonialmächte verwaltet werden. Deutschland verzichtet aus alle Rechte und Privilegien aus der Algecirasak.e von 1906 und aus die, die aus den französisch-deutschen Verträgen von 1900 und 1911 sich ergaben. Alle Abmachun- gen zwischen Teulschland und dem Reiche des Slierisen werden für ungültig erklärt. Fünfzehn deutsche Kabel werden den Regierungen der Alliierten und Assoziierten zur Beifügung gestellt. Weitere Einzelheiten. Paris, 7. Mai. (WTB.) Der von Reuter verösfentlichte Auszug aus den Friedensbedingungen enthält u. a. folgende Angaben: Deutschland tritt an Polen den größten Teil von Oberschlesien, Posen und der Provinz West- Preußen auf dem linken Weichselufer ab. Die südliche und östliche Grenze Ostpreußens gegenüber Polen wird durch Volksabsttmmung bestimmt. Danzig wird mit seiner unmittelbaren Umgebung F reist ad t. Belgien erhält das strittige Gebiet von Moresnet und einen Teil von Preußisch- Moresnet. Deutschland verzichtet aut alle Rechte über Eupen und Malmedy, deren Einwohner das Recht haben sollen, binnen sechs Monaten gegen diese Aenderung im ganzen ober teilweise zu protestieren, worauf der Völkerbund endgültig entscheidet. In einer 50-Kilometer-Zone östlich des Rheins darf Deutschland keine Befestigungen ober Streitkräfte halten. • Tas Saarbecken, auf das sich die bereits bekannte Regelung bezieht erstreckt sich von der Grenze Lothringens nach Norden bis St. Wendel, schließt im SBefkn das Saar gebiet bis Saarhölz- bach, im Osten die Stadt Dornburg ein. Die Volksabstimmungen im Osten sollen stattfinden: im Regierungsb^irk Allenstein, zuzüglich der Kreise Angerburg und Olotzko, ferner m einem Teil Westpreußens, bestehend aus den Kreisen Stuhr und Rosenberg sowie aus Teilen des Kreises Marienburg und Marienwerder. Ostpreußen soll freien Zugang zur Weichsel und die volle Benutzung des Stromes erhalten. Die Nordostecke von Ostpreußen soll an die assoziierten Mächte abgetteten werden. Von der holländischen Regierung wird die Auslieferung Katfer Wilhelms verlangt. Grundsätzlich soll Teutt'Äand zur Dergü- tung aller Schäden, die durch den Krieg entstanden sind, verpflichtet fern, soll aber jedenfalls die Vergütung aller den Zivilpersonen zu- gefügten Schäden übernehmen. Tie Gesamtiumme der Schadenvergütungen wird spätestens brs Mm 1921 festgesetzt. Innerhalb der nächsten zwei Jahre soll Deutschland 20 Milliarden Mark m Gold, in Waren, Schiffen und dergleichen bezahlen Bezüglich der bände lsschiffe sottDeutsch, land Lrsatzp'licht Tonne für Tonne und Klüfte rür Klasse tmerfennen und den Alliierren alle deutschen bandele schiffe von 1600 Sonnen und darüber, die bälste seiner Schiffe zwischen 1090 und und anderer Fischereifahrzeuge ausliefern, sowie für Rechnung der Alliierten während der nächsten sünj Jahre jährlich bandelSschiije vo« 200000 Tonnen bauen . Zur Sicherung der Durch übrnng des Frre- densvertrages soll das deutsche Gebiet ro e ft* l i ch des Rheins und bte Brückenköpfe 15 Jahre lang besetzt werden Bee getreuer Ausführung der Bedingungen sollen bestimmte Gebietsteile, darunter auch der Brückenkopf von Köln, nach fünf Jahren geräumt werden Andere Gebietsteile, darunter der Brückenkopf von Koblenz, nach 10 Jahren, wieder anders txuunter der Brückenkopf von Mamz, nach 15 Jahren. Bei früherer Erfüllung sämtlicher Frredens- bebingungen werden die Besatzungshecre fotorfr iiirüdgcnomincn. London, 7. Mai. (WTB.) Reuter. Der „Daily Telegraph'' meldet aus Paris, daß gemäß den finanziellen Bedingungen des Frieden)verträges der gesamte bestehende oder potentittle Reichtum Deutschlands den Alliierten als Etrtschädigung vcrpsändet wird. JedeS deutsche Schiff über 1600 Tonnen wird bef d) l aa* nahmt. Die Halste der Schisse zwisckien 1000 hind 1600 Tonnen und ein Viertel der deutschen: Fischereislotte müssen innerhalb zweier Monate ausgeliefert werden. Die deutschen Sclnffswerstei^ giuiiicn zum Nutzen der Alliierten arbeiten. Neu York, 7. Mai. (WTB.) Jieuter. Der oberste Friedensrat hat den 9kreinifflen Staates alle deu tschen Schiffe zugesprochm, die feit ^Beginn des Krieges in Amerika interniert waren. Nock» ehmtaT, wie bei der Bekanntgabe der SBaffmftinftantebebingungen, durchzuckt bad beulfdK Volk jäher Schreck und Zorn. stSas gestern in Versailles Herr Clämenceau mit, wie es scheint, kalten, barschen Worten dem Grafen Rantzau überreicht hat, ist ein Dokument des Haftes unb Volkerfrevels, wie so bitter und abweisend gegen alle pazi- fistischen Neigungen es wohl die Welt nicht erwartet hatte. Wir sehen unb lernen tat* sächlich, daß die BertvirNichung des oft vns vorgegaukelten Menschheitstraumes unmöglich, ja, daß selbst nur ein kleiner Fortschritt der Völkerversöhnung jetzt nicht mehr gedacht werden kann. Unsere Feirtde treiben eine ausgemachte Gewalt- und Raub- Dolitik. Wrr haben das ausführliche „Frie- densbuch^', das Deutschland unteiffchreiben soll, noch nicht in Händen, es fehlen amchnoch ausreichende deutsck)e amtliche Mitteilungen — aber die Auszüge des Reuter-Bureaus und Iveiterc verläßliche Aeußerungen genügen uns, aim ein Urteil auszusprechcn. Diese Umrisse «und Hauptlinien ergeben eine grimmige Frie- densfratze, von der das gesamte deutsche Volk «empört weit .zurücktreten wird. Auch jetzt «wollen die Gegner die Schraube der Er- ipressungen noch nicht bis zum letzten Ende 1 1 len. ifbenli i . "’f °u ben an^umelb. f *" mnien. »memsvollür: I feüöbr, 'M •eonroait ÄffiU ; ta Prfihmi uln ob. in ShiT- ■en. lonfluidi etitor. >. meili arunb- bilifnnierridt Ulaiih. ÄNkch., geroiflenb «e- m« der fcdiul- Hieb in kleinen Schriiil. ring. I i- d. Girh. Anz I manist letmitTotioron ich arbeitet I. Anneboie unt den (git». Snz of. cngllechea in heben In» Löchen iichst niDtiitDiUihii, jüü. E erricht iMku.rmtiiefcu wirb erteilt m tot d. Math., lose ia Httuerh. erteilt 2 Sinder« fahre), die bereit» Unterricht habe» ter WH iq.m. VreiS n.VM Hieyhuetoftb. arÜkdiicd unV ibaU vUnt(rrid)t .itbeob.ltbriitlid* ______ MM »««ahme von Snjtlgei A 1. die 4.aqe»nuinmet M Siebener Anzeiger Wr vauvlichri llerlcn Aug. General-Anzeiger für Vberhefsen • UMU « ** iliyetgenieil: X). Beck; SwMfttgrnl«ddnttk Verlag, vrühl'fche Univ..Such- u. Steinöruderei R. Lange. Schriltleitung. Seschäftrftelle u. vruckerel: Schnlstr. 7. tämmu m «.eßen Ars- Statt und Land Teutschen R' Freier Markt, Preiswucher und offne Unterschied 6 9. Alle Staatsangehörigen Geschlecht? sind vor dem Gkch des die Tätigkeit der Preisprüfungsstellen durch M ammlun htng nehmen können. Es ist zu erwarten, bafe die Mehrh-?it bet Berliner Arbeiterschaft die Unge- heucrliDert der Undnrchführbarkeit der bereits er-' folgten Boykottbeschlüsse einsehen und es in der schmierigen Lage, in der sich unser Vaterland befindet, nicht auf eine für sie aussichtslose Kraftprobe anfommen lassen wird. neuen Gemeinde dagegen nur auf dem Wege oes Gesetzes. Die Wahl der Gemeindevertretung wird durch besonderes Gesetz geordnet unter Hugrnrrd» legung des allgemeinen, gleichen, gehnmen und unmittelbaren Wahlrechts und der Verhältniswahl. bot ist daher trotz mancher Härte, die es mit sich bringen wird, nur zu begrüßen. nicht mehr zu unterstellen. Die hierbei ver- tags 4.45 Uhr, wurde ein hier auf dem folgte Abficht geht dahin, bei solchen Lebens- Kreuzplatz vor einem Geschäft aufgestelltes Mitteln, welche entweder für die Bewirtschaf- Fahrrad, „Marke Sturmvogel", von einem tung nicht geeignet sind oder deren Menge be- jungen, etwa 15 Jahre alten Menschen ent- reits so groß ist, daß ein umständlicher amtz- wendet. Das Rat hat schwarzen, niedrigen sicher Apparat zu ihrer Bewirtschaftung nicht Rahmenbau, ebensolche Felgen, und trägt die mehr notwendig erscheint, den freien Handel Pol.-Nr. G. 5512. Die vordere Stange des wieder einzuschalten. Aehnliches ist auch auf Rahmens hat einen Bruch und ist hier durch einigen anderen Gebieten des täglichen Be-Ieiric Muffe verstärkt. Vor Ankauf toi bi) ge- darfs, insbesondere auch bei Web-, Wirk- und warnt. Auskunft nimmt die Kriminal-Abteik- werbehaus Gießen (Kirchftr. 16) im Auftrag der „Gesellschaft zur Förderung des Oberhessischen Handwerks und Kunstgewerbes" ab*, hält und kürzlich verschoben werden mußten, finden nunmehr Samstag, 10. Mai, von 10 bis 12 und 3—5 Uhr, und Sonntag, 11. Mar^ von 10—12 Uhr statt. Anmeldungen sind vor- Aeußerungen: Wie durch den Reichsernährungsminister Kettenhandel. Aus den Mitteilungen des Reichser- nährungsamtes entnehmen wir nachstehende ... . setze gleich. Vorrechte des Standes, der Geburt oder der Religion ß 2. ?llle Lairdcsteife Hessens in ihrem gegen» wörttgen Bestände bilden 'das Staatsgebiet des Volks staats Hessen. Skäiibcrungert tnt Bestand« des Staatsgebiets unterliogen bell für Versassungs- änberunvgen vorgesehenen Vorschriften. Gießen, 8. Mai 1919. Zuzugsverbot nach Gießen. Bon auswärts Zuziehenden wird von nun an nur in dringend st en Ausnahme fällen die Erlaubnis erteilt werden, sich in Gießen niederzulassen. In Entwurf einer hessischen Verfassung, i Ten seinerzeit in der Volkskammer geäußerten Wünschen entsprechend, batte die Regierung einen Ausschuß eingesetzt zur Ausarbeitung des Entwurfs einer cnbgiUrigen Verfassung für die. Republik Hcsseir. Dieser ^lusschuß hat nunmehr seine Arbeit ferttggestellt. Ter Vorentwurs lautet: 1. Abschnitt. Vom Volksstaate Hessen und seinen Grenzen. Repp. ** Fahrraddiebstähle. Am 4. d. M. abends zwischen 8 und 9 Uhr, wurde aus dem bekanntgegeben worden ist, beabsichtigt dieser, Hofe eines hiesigen Hotels ein Fahrrad, Marke einzelne Lebens-und Futtermittel, welche bis- „Brennabor", mit schwarzem Rahmenbau her der Höchstpreisregelung unterlagen, im und Felgen und roten Griffen, im Werte von kommenden Sommer einer solchen Regelung 450 Mk. entwendet. — Am 7. Mai, nach mit- ausschuß sevnHt imä tu m zurückzvg, damit! Genehmigung des ^amtnlinisteriumserfolgen, die tte RÄl«dß-»fte» evukut zu dieser Fwse Sich-1 Auflösung einer Gememde fotote die Büdung eurer wohl alle mit berechtigtem Zorn gegen Deutsche lanb erfüllt sind, besteht hier doch eine kräftige Strömung, die die einzige Hoffnung für die Zu> kunft der Welt in einem Frieden erblickt, der so ilt daß die gesunden Elemente in Deutschland ein Interesse an seiner Erhaltung haben. Ter Korrespondent der „Westminster Gazette" erklärt, er sei in der Sage, mitzuteilen, daß die Bciveguug zugunsten einer baldigen Ausnahme Deutschlands in den Vötterbund in amtlichen Kreisen viel stärker sei, als dies bisher befannt war. werden nicht anerkannt. § 10. Alle Staatsangeböriaen tragen den öffentlichen Lasten nach Maßgabe der Gesetze bei. § 11. Tüchtigkeit und Würdigkeit vorausgesetzt, sind alle Staatsangehörigen zu den öffentlichen Äemtern unter Einhaltung der vor geschriebenen Bedingungen zuzulassen. Fm übrigen werden die Rechtsverhältnisse der Beamten durch Gesetz geregelt Die erworbenen Rechte der Beamten, Pensionäre Und Hinterbliebenen genießen den Schutz der Verfassung. . § 12 Die persönliche Frelhett ist gewährleistet. Niemand darf anders als auf Grund Gesetzes Und in gesetzlicher Form festgenommen und länger als 24 Stunden festgehalten werden, ohne über den Grund feiner Festnahme von der zuständigen Stelle vernommen worden zu sein. 8 13. Das Hausrecht ist unverletzlich Hans- Ltrrchsuchungen sind mir in den gesetzlich vorge- Etn Eingreifen der Entente in Lettland. Libau, 7.Mai. (WTB.) Die Regierungskrise, die in Lettland nach dem Sturz der provisorischen Negierung am 16 April eingetreten und entgegen anders lautenden Meldungen bisher nicht pelöst ist, dürfte heute durch ein Ultimatum der Entente zu ihrem Ende gelangen. Die in Lidau anwesenden Kommissionen der Entente haben den Vertretern der verschiedenen Nationalitäten am 6. Mai die Forderung überreicht, daß bis Mitternacht vom 7. auf den 8. Mai die neue Regierung zu bilden sei, widrigenfalls der Abbruch der Beziehungen der Ententestaatrn zu Lettland erfolgen und die dauernde AufrechterhaltMg der Blockade festgesetzt würde. in den gesetzlich bestimmten Füllen und Formen gestattet. § 14. Niemand darf seinem ordentlichen Richter entzogen werden. t § 15. Das Gesamttmnrsterium ober bre von ihm beauftragte Stelle kann im Gnadenwege die rechtskräftig erkannten Strafen mildern ober ganz nqchlassen, aber nicht verschärfen. Zu einer Niederschlagung anhängiger Strafverfahren bedarf das Gesamtministerium einer besonderen gesetzlichen Ermächtigung. § 16. Das Eigentum steht unter dem Schutze der Verfassung. Das Gesetz bestimmt, unter welchen Voraussetzungen das (Eigentum M öffentlichen Zwecken gegen Entschädigung beschränkt ober entzogen werden kann. Die Aushebung der Fideikommisse erfolgt durch Gesetz. Neue Fideikommisse dürfen nicht errichtet werden. Soweit bet Großgrundbesitz volkswirtschaftlich schädlich ist, darf er zu Siedlungszwecken im Wege der Enteignung auf» geteilt werden. Mittel- und Kleingrundbesttz finb Kiegen Aussaugung und Bewucherung zu. schützen. Zur zwangsweisen Ueberführuna wutschaftlick-er Betriebe in die Gemeinwirtschaft ist ein Gesetz erforderlich. p § 17. Das Recht der freien Meinungsäußerung, insbesondere die Preßfreiheit, sowie das» Recht, zu Vereinen und Versammlungen susam- menzutteten, sind gewährleistet Und unterliegen nur den in den Reichs- und Landesgesetzen vorgesehenen Bestimmungen. Das Koalitionsrecht wird für jedermann anerkannt und steht unter dem Schutze der Verfassung. § 18. Jeder Landeseinwohner genießt ungestörte Gewissensfreiheit und staatlichen Schutz für ungestörte Religionsübung. Beamte der Kirche und Angestellte anderer Religionsgemeinschaften werden in der Erfüllung ihrer Becufspstichtrn geschützt. Niemand, insbesondere auch fein Beamter, darf von Staats wegen zu einer kirchlickien Handlung ober Feierlichkeit gezwungen ober an der Erfüllung seiner religiösen Pflichten gehindert werden. 8 19 Der Staat als Fiskus nimmt tn allen aus privatrechtlichen Verhältnissen entspringenden. Streitigfeiten Recht vor den Gerichten. 8 20 Gemeinden, Kreise und Provinzen haben innerhalb der Schranken des Gesetzes das Recht, ihre Angelegenheiten selbständig zu verwalten. Die Gemeinden werden in ihrem bermahgen Bestand gewährleistet. Die Vereins guna einer Gemeinde mit einer anderen kann durch Vereinbarungen mit Aus dem Reiche. Die Rationalverfamml««-. Bet Hu, 7. Mai. (WTB.) Die Fraktionen der Nationalversammlung in Weimar beschlossen, am 10. Mai Fra kt rou Ssitzu n- geu in Berlin abzuhalt« Die Eisenbahnverwal-; fang ordnete zu diesem Zwecke an, am Fr rtag nachmittag einen Parlaments;ug nach Weimar verkehren zu lassen, und sägte weitere Reiseerleich- teruugen zu. Eine furchtbare Bluttat in München. M ünchen, 7. Mai. In den beiden letzten Nächten haben sich zahlreiche und offenbar ganz svstematische NeberfSNe von Spartakisten auf einzelne Posten ereignet, wobei eine größere Anzahl von Regierungstruppen ums Leben gekommen ist. Tie heimtückische Kampfeswcise der Spartakisten hat in der Münchener Garnison eine ungeheure Erbitterung hervorgerusen, auf die auch viele der vngesetzlickien Kommunisten-Erschießungen währeno der letzten Tage zurückzuführen sind. Gestern hat diese Haßsttmmung zu einem furchtbaren Verbrechen geführt. Ein katholischer Gesellende rein hatte trotz de) str ngen Berammlung- verlwtes e ne Versammlung a g ha ten. bi bte Du'mer'samkeit einer Patron ll- erregte. Die De - fammhing wurde durch Reg er^ngst u pn , au - yehoben, die Beteiligten verl-atet und in ein Ha.tloloi am 5taral n mi Latz a ae ührr. In dieses drang nach 9 Uhr abends eine Gruppe bewaffneter bayerischer Soldaten em, die in der Meinung, Spartakisten vor sich zu haben, 21 M i tglieder des Gesellenvereins erschossen. De Schuldigen sind verhaftet, die krieg'gesetck'che Unersuchung ist im Gange Eine am lebe Meldung betätigt den $rr- Hang und erklärt, daß die Generale der Be- satzungstruppen v. O v e n und M o e h l auss leb» ha'leste d esen Ausbruch entsetzlicher Leiden chaft bedauerten. Es seien schar'e Beeile era sei worben, daß jeder Soldat, der eine unrechtrnäß ge Erschießung vornimmt, als Mör-er le :an e.t uno erschosen weroe. Andererseits sei das Verbrenn ein erneuter Beweis da ür, daß süc so schwielige und verantwortingsrolle Au garen, wie ft tn München u lösen snd, nur eine durch eierte Disziplin g estigte und fest in der Hm) der Ogiriere besinoliche Truppe zu brauchen sei. Terrorismus Berliner Arbeiter. Berlin, 7. Mai. (WTB.) Wir erhalten fofatmte Mitteilung: Heute mittag fanb beim Reichswehrminister Nvske eine Konferenz statt, die füfr mit der Fräse der Boykottierung von Angehörigen der Reichswehr befaßte. Emer Berliner Firma war von ihrem Arbeiterausschuß auf Grund der Beschlüsse von Gewerk- fehasts Versammlungen am 22. April und 5. Mat ein Ultimatum Bestellt worden, zwei Angestellte zu entlassen, weil sie bei Frei- willigen-Verbänben Dienst getan hatten. An biefer Konferenz mit dem Reichswehrminisfer nahmen die Geschäftsleitung der Firma, d-er Ar- beiterausschuß und die Vorsitzenden mehrerer ®ei> Rner Gewerkscl^astsverbäude teil. Der Reichs'- Wehr Minister gnb seiner tiefen Entrü-- über den schamlosen Terror Aus- , der iKtfudy, Arbeitskollegen nicht im wirtschaftlichen Kampfe, sondert ihrer politischen Gesinnung wegen auf die Straße zu setzen und dem, Hunger preiszugeben . Er erklärte, daß diese Be- tchlüsse, die daraus abzielen, Deutschlands jetzige Wehrmacht zu jvertriinrmcrn, obiefitu Landesverrat bedeuten. DcutstÄLUd befinde sich itod> nn Kriegs^ zusmnd Die Regierung werbe mit allen ihr zu Gebote stehenden Machtmitteln die Durchführung der ana, drohten BotMtterung jener Männer, denen DeutstÄand Dank schulde, tvrt/mdern Die Aussprack^ batte drrS Erg-bins, daß oer Arbeiter- § 1. Ter Vvlksstaat Hessen bildet als ein selb- Pänbtger Gliedstaat einem Bestandteil des Deut schien Reichs. Tie Landeshoheit unterliegt nur den aus der Verfassung und den sonstigen .Gesetzen des Reichs sich ergebenden Beschränkungen, le Landest eile Hessens in ihrem gegen- vir Lage Ungarns. Budapests 7. Mai. (WTB.) Auf das Ersuchen der ungarischen Räteregierung um Waffenstillstand ließ der rumänische General ihr den Entwurf eines Ucbereinkom- m e n s übermitteln, welchs die fefortige Entwaffnung und Abrüstung aller den Rumänen gegen- überstehendcu ungarischen Streitkräfte, die spätere Entwaffnung aller anderen ungarischen Streitkräfte, lieber gäbe alles Kriegsmaterials, des gesamten Eisenbahnmaterials, welchs im Frieden zwischen bet Theiß unb der ehemaligen ungarischrumänischen Grenze verkehrte, sowie bes in Rumänien erbeuteten Eisenbahnmaterials, d. h. zusammen 1800 Lokomotiven, 4100 Personenwagen, 67 000 Güterwagen, endlich von Schiffahrtsmaterial, Panzerzügen unb Kraftwagen Vorsicht. Ferner sollen sämtliche Kriegsgefangene, bürgerliche trifcln unb bte von den Truppen weggeführte evölkerung binnen zehn Tagen nach Unterschrift des Uebertinfommend ausgeliefert werben. Bis zur Durchführung bes Ikbereintommend werden rumänische Truppen das Theißufer beziehen. Die Durchführung des UebereinkommenS wird die rumänische Mission in Budapest mit voller Exterritorialität überwachen. Angesichts dieser Bedingungen soll die ungarische Räteregierung zum Kampf bis zum Aenßersten entschlossen sein. Die Ungarn sind besonders empört darüber, daß die Rumänen beit ungarischen Parlamentär mit dem Kraftwagen zu- rückbehalten habe». ** Saatkartoffeln. Am Freitag und Samstag werden am Lager der Bereinigten Getreidehändler an der Margaretenhütte die bereits bestellten Spätsaatkartofseln verausgabt. Infolge nicht genügender Anlieferung erhält jeder Besteller nur die Hälfte des bestellten Quantums. Der Preis für das Pfund beträgt 14 Pfennig. ** Himbecrsyrup. Auf den Bezugsabschnitt Nr. 8 dec Lebensmittelkarte gelangt ab Freitag Himbeersyrup zur Ausgabe. Aus jeden Bezugsabschnitt entfallen 50 Gramm zum Preise vjon 20 Pfennig. ... . 7 , **36. Ausgabe von Süßstoff («ac- allcn anderen Fällen werben Gesuche um Ge->charin). Für die Zeit vorn 1.—16. Mai ^vird nehmigung von Mietverträgen ausnahmslos gegen die Lnferungsabschnitte 1 und 2 der Süß- abgeschlagen und keine Lebensmittel- stosflarte „H" (blau) und 4 unb'5 ber Süßstoff- karte n ausgestellt. farie „G" (ylb) von bat Süßstosffrbgabestellen tn Endlich bat hiermit die Stadtverwaltung d--- ya.iwrnri-nbcn Su6l®lf "b^eb^- etne Mahnahme getroffen, zu der Nachbar- gelw^u 4^5 ie stadte bereits vor längerer Zelt gegriffen 6a-LUc(Li,a(6tttiurau891bc. Mil dem IS. Mai den und bte auch vom Gießener Anzeiger zur L919 wr(icten dic Absck-entte 1 unb 2 bzw. 4 Abwendung noch bedrohlicherer Wohnungs- u nd 5 ihre Gültigkeit. NÄdiesem Zeftpunkt nicht not wiederholt gefordert worden war. Wir abgerufeire Süßs!-offmengen dürfen von den Ab- hatten darauf hingetoiefen, baß in den letzten gabefldlen frei oertaufl nzerben. Monaten sich gegenüber dem Vorjahre ber Zu- ** Freibank. Freitag, 9. Mat, werden jug vervierfacht hat. Die Aufnahmefähigkeit l von 1—4 Uhr die Ntn. 501—700 beliefert der Stabt Gießen wurde dadurch ganz außer-1 * ordentlich überlastet, zumal da die erst zu ** Dic Wahlen zur Stadtver- fchaffeuden Notstaubswohuungen sobald noch ordnetenVersammlung. Im Anze^ nicht beziehbar sein werden. Das Zuzugsver- genteile unseres heutigen Blattes befindet sich ' ....... Bekanntmachung über Beschaffenhett und Inhalt der Wahlvorfchläge, auf die wir auch an dieser Stelle besonders Hinweisen. ** Das Fest dersilbernenHoch- zeit feiern am 9. Mai Lokomotivführer Konrad Pfeiffer und seine Ehefrau Emma, geb. Strickwaren erfolgt. lung entgegen. Diese Freilassung von Höchstpreisen hat! ** Der erste Maikäfer wurde rmS bentd den Sinn, daß eine einheitliche Preisnormie- morgen in einer Streichholzsckächtel v-on einem rung für das Reich ober größere Bezirke nicht beschLulichen 9 getrennt werde». her an das Gewecbehaus zu richten. Landkreis Gichen. ** Rödaen, 6. Mai. In der Nacht vom 27. auf den 28. April zwischen 12 unb 1 Uhr wurde bei einem hiesigen Einwohner ein Heudiebpahl begangen. Die Diebe würben dabei überrascht un) ließen eine Laterne zurück, welche dem GaS- und Wasserwerk Gießen gehörte und auch anschetl natb von einem Diebstahl herrührt. Kreis Friedberg. •• Butzbach, 7. Mai. Das Anwesen bei Bäckermeisters Paul ging für 34 000 Mk. aM Bäcker H. Wagenbach, Älten-Bustck, über. Starkenburg und Rheinhessen. Ein Protest gegen die Erhöhung der Mlch- und Fleischpreise. rm. Darmstadt, 7.Mai. Ein einmütiger Protest gegen bte burd) bte Regierung genehmigten Erhöhungen der Preise für Mil ch, FleifÄ und Kohlen wurde in der gestrigen Sitzung der Preisprüf un gsstelle erhoben. In der Versammlung, die sich auS Vertretern aller Vevölkc- rungsschichten, Verbrauchern, Geschäflsleutm usw. zusammensetzte und die von Bürgermeister Müll« geleitet wurde, kam zum Ausdruck, daß die PreiS« erhöhungen dieser wichttgen Verbrauck-sartikel so überraschend kam, daß es der PreiSprüfungsstelÜ nicht mehr möglich war, dazu SteUuny yi nehmen, i Voraussichtlich wird ber Protest wenig helfen, da er mit der vorliegenden Tatsache rechnen muß. Hessen-Nassau. »Die amenkallische Mission*. ----- Frankfurt a. M., 7. Mai. Daß bte an* letzten Freitag hier festgenommene amerikanistbe Sondermission unter Führung des „Ludwig bann Freiherrn von unb zu Eglofs stein eich Schwinbelgefellschaft allerersten Ranges war, tritt im Gang der Verhandlungen gegen sie immer deutlicher zutage. Bei ihrer BerhafNing verfügten d« sechs Mitglieder bet „Mission" zusammen noch Über 270 Mark. Einige auswärtige Regierungen haben sich ben Freiherrn, als sie ihn burchschauten. ftühzettig abgefcbüttelt und nahmen ihm die Sorge für die tn Deutschland internierten Landeskindec ab. Oertd behauptet jetzt, von dem Evidenzbureai» des $Deercdamte8 in Wien monatlich 5—8000 SrriH neu GehaU erhalten -u hab«. Ob. das ßutrtsft, auch 2. Abschnitt. Don der Staatsgewalt. § 3. Alle Staat5g-malt'im VvfkSstaate Hessen gcbt vorn Volk aus. Sie wird nach ben Befttm- mimgen dieser Verfassung durch die Gesamtheit der sttmmbetechttsten hessischen Staatsangehörigen crusgeübt. Der Erwerb und Verlust ber hessischen S1 aatsangehörvgtfeit richtet sich nach den Reuhs- gefetzen. § 4. Stinrrnbercrfitfert siird alle hessischen S laatÄrng^hörikMi ohne Ibtierfdyeb des Geschlechts, die das 20. Lebenswahr vollendet haben und im Lande wohnen. Für alle auf Grund dieser Verfassung vom Vokke vorzmiehmenden Absttmmunzen gr^t das aHöernemc, gleiche, geheime, inmrittdbare Stimmrecht. Befindet sich der Stimmberechtigte nicht im Besitze ber bürgerlichen Ehrenrechte ober ist er entmünbigjt oder unter aortäutigc Vormundschaft gestellt, fe ruht fern Stimmrecht. § 5. Die Absttmmungen finden an gesetzlichen sRuhÄagen, mit Ausnahme ber höchsten Festtage, statt. Z 6. Die Gesetzgcüungsgcwatt wtrb ausgeübt teils unmittelbar durch das Volk im Wege beS Volksbegehrens und der Volksabstimmung, teils durch die vom Volke gewählte Volksvectretmiig (Volkskammer). § 7. Die Gerichtsgewalt toirb aus geübt durch die nach den Gesetzen des Deutschen Reichs mtb ben Landesgefetzen bestellten Gerichte, die innerhalb ber Grenzen ihrer Zuständigkeit unabhängig sind. § 8. Die Vollzichiingsgewalt wird ausgeübt durch das Gesanttministecüun int Namen des Volkes. < 3. Abschnitt. Don de« Rechten und Pflichten des hessischen Boltes. t-t Die tote Berlin. Statßmi lautete Meine btt von der erhübe ln|crOTai'' ?§r. ?it 9n*...V*n unserer Ohnma der deutschen 2 dir Wucht de 'iinl , gor KHZ fe «igtr ES K° -Fran MM blfeten *$«• L frettroh ften yw*-, Äe“ sich teiiyj iuck.-von Utt tüt Stu und ■ gichen Geslch-s n Marbi g-haltenen S'a da imntfr feut not m Marft Hong Itefe'tei rni Auslvrat.d.Ä.! {Mielgesij Vier Um o-Ztmmn-Ksii SBab(Jtnbe btS' fe'Jf ^'.Zimmer xöberttrahc 1 ?a»f Lstne tlclne 2- kivobnnttg (un yn^ndnc4**5»1 Wobuvna. Sch hno^tfcniei felil flngebo Sitönc'TTc Audnnnginru »WtiniMrcletj MOUltüen gti. Z ß ob Uetrmmnoenc mblrn lassen tmb als ige be- «fehlt, jede enropäijchi Personen, deren sich die gesuchi. 09029 09327 an bcn^teh. Anz. ge fuchi. 08015 nüchteruca 56til nicht Teutschlomd allein Nation kennt Taten und tritt und wir Haden die lertensLastlutzen phnbo« rungrn gehört, daß die Sieger unS zugteich als Vorarbeiter der in der Herstellung von Zementröhren usw. bewandert ist, zum sof. Eintritt gesucht Größer & Söhngen Weilmünster. 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Auf Grund eines lieberem# kommens ter politischen Par -nen wurden zu de- ''oldeten Sladträten neu gewählt der Leiter deS LebenSmit.'eiamle- Tt. € eilung und gab die Entscheidung in die $>4nte ter militärischen Gewalten Wir firtb nicht hierher gekommen, nm die Verantwortlichkeit ter Männer, die ten Krieg politisch und militärisch geführt baten, zu verkleinern und begangene Frevel wider das Völterrechk abzuleugnen. Wir wiederholen die Erklärung, die tei Beginn de- Krieges im Deutschen Reichs lag abgegeben wurde. Belgien ist Unrecht geschehen und wir wollen cs wieder gut machen. Aber auch in ter Art der Kriegführung hat [Vermietungen! Gut möbl. eiimmer mitfllQulcrbcnuUiinit, daselbst auch Laden sofort au nennte en. Näb zu erfr. i.d.Gesch i.d.G.«n». -m | Mietgesuche | Wer tanweht L Zimmer-Wobnuna mtt Bads Habe de» Bahnhof-) inh l-^immer-Wobnung Löberttraße 1.1p.7 am Tausche meine kleine 3>3immcr> toobnnito «und gliche» eenen eine 4—l»-Zimmer- Woduunn. 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Bei psllchtaemäher Ausfüllung des Postens Siel- luug dauer».'. Hti>litt«Ssk!>t!k»A|. Werkzenmuaichincu- sabrik u. Gtseugi.nerei Akt.-Gck. (sttenen. Tlicht. Schneider zum Umänbern von Kleidern gesucht, kann auch tm Hause arbeiten. f0^*52 ______Selteröweg 40. Iünipr Bursche für leichtes Rührwerk aef. 00064 S eiuüratze 43. Braver Schuljunge sllr 2—3 Stunden täglich öd.0"" Blsmarckstr. 7 p. Sie selbst haben nn- einen BnuteSgenosien zu- geführt: ba6 Recht, da- urtl durch ten Vertrag über die Frieden Grundsätze gewährleistet ist. Die alliierten und aisozncrten Regierungen baten zwischen dem 5. Oktober tmb 5 November 1918 auf ben M achstrieden verzichtet unb den Frieden ter Gerechtigkeit auf ihr Panier geschrieben. Am 5. Oktober 1918 bat die deutsche Äegiernne die Grundsätze des Präsidenten der Bereinigten Staaten von Ame« r t f a als Friedensbai - voivschlazen Am 5 November hat ihr ter Staatssekretär Lansing erklärt, dast die alliierten und assoziierten Mächte mit dieser Basis unter zwei bestimmten Abweichungen einverstanden seien. Die Girndsätze des Präsidenten Wilson sind also für beite .striegsparieten, für Sie, wie für uns und auch für unsere früheren Bundesgenossen bindend geworden. Tie einzelnen Grundsätze fordern von uns schwere nationale und wirtschaftliche Opfer, aber die heiligeu Grundrechte aller Völker sind durch diesen Vertrag geschützt. Das Qk wissen ter Welt steht hinter ihm. fteinc Nation wird ihn ungestraft verletzen dürfen. Sie werten unS bereit finden, aus dieser Grundlage ten Vor^neten, den Sie uns vorlegen, mit ter festen Absicht zu prüien, in gemeinsamer Arbeit mit Ihnen Zerstörtes wieder aufiubaurn, geschehenes Unrecht, i« erster Linie das Unrecht an Belgien wieder guiz»machen und ter Menschheit neue Ziele politischen und sozialen Bortschrittes zu zeigen. Bei ter verwirrenden üllc von Problemen, dte ter gemeinsame Zweck aufwirft, sollten wir möglichst bald die einzelnen Hauptauigaben durch besondere Kommissionen von Sachverständigen auf ter Grundlage tes tnm Ihnen vorgelegten Entwurfs erörtern lassen. Datei wird es unsere .Hauptaufgabe sein, die verwüstete Menfchenkrast der beteiligten Völker durch einen nationalen Sclmv von Leben, Gesundheit und Freiheit der arbeitenden Klaffen wieder auszurichten. Al- nächstes Ziel betracht ich den Wietercms" bau ter von uiti besetzt gewesenen und durch ten Krieg -etstörten Gediehe Belgiens unb Nordfrnnk> rnchs. Die schlechteste Methode wäre, die Arbeit weiter durch die Ari.>gs^iesangenen besorgen zu lassen. Gowitz, diese Arbeit ist billig aber sie käme ter Welt teuer zu stehen, wenn .Hatz und Verzweiflung das deutsche Volk darüber ergreifen würde, bnfe seine gefangenen Söhne, Brüter und Väter über den Vorsrieten hinaus in ter bitteren Fron weiter schmachteten. Gut Zusammenbruch würde die Ersaschcrcchtig.en um die Vorteile bringen, auf die he Anspruch haben, und eine unteilbare Ver roimrng des ganzen europäisclien Wirtschaftslebens nach sich ziehen. Gegen diese drohende Gefahr mit ihren unabsehbaren Folgen müssen Sieger wie Besiegte au der $>ut sein. Es gibt nur ein Mittel, um sie zu bannen: DaS rückhaltlose Bekenntnis zu ter wirtschaftlichen und sozialen Svlidarität ter Bölter, zu einem freien unb umfassenden Völkerbund. Da- tentscte Volk ist innerlich bereit, sich mit seinem schweren Lose abzufinden, wenn an ten vereinbarten Grundlagen tes Friedens nicht gerüttelt wirb : ein Frieden der nicht tzm Nam« tev RrchiO vor ter Dell verteidigt werten kann, würde inv- mer neue WitersUinte gegen sich aufrufen. Niemand rvärr In ter Lage, ihn mit gutem Gewissen zu unterzrichnen, tenn er mtee uneriulle bar Niemand könnte für sei» Ausführung tet Gewähr, die in ter Unterschrift liegen soll, uten» nehmen. Wir sind bereit. daS uns übergebene Dokument mit gutem ®ülen und in ter Vohnum »n prüfen, datz das Endergebnis unserer ZuiamM'Mkunft neu un« allen gezeichnet werten kann " Die GliedkNing des Frir-rnSvrrtrags. P a r iS, 7. Mai. sReuter.) Der FrretenSv«»» trag zerfällt in 1 5 Ad schni t te Der 1. enthält ten Bälkerbundsoertrag. Der 1. um|(breibt die Grenzen Deutschlandl, Der 3 verpflichtet Deutschland, die durch bat Frieden in Europa herteigefülirten politischen V«* imbrrungen anzunehmen, errichtet die Tschecho-Sla» wakei und Polen, revidiert die Grundlagen ter belgischen Souveränität nnd ändert die Grenzem BelchenS, er rittet neue RegterungSsvfteme in Lurcmburg und im Saarbecken, gibt Elsaü-Lotb» ringen an Frankreich zurück, stellt die Gruudsätzp für die Regelung ter stteswegschlm Fraiv' auf unb verpsUchtek Deutschland, die Unflbbdngigtet Dentscd-Oefterreichs anzuertennen Der 4 Abschnitt enthält einen aNgemrmev Verzicht Deutschland- auf feine überseeischen Brn Wungev und stiechte, stellt dte internationale Anerkennung des britischen Prodektorats in «egypteS fest und annulliert dte AlgeciraSaktie. Der 6. Abschnitt beschränkt den Umfang der deutschen Armee und Fiotve und schafft dte Dienste p'licht in Deutschland atz al« ersten Schritt 4uiil mit einer »um 1 Juli. evtl, früher, frei werdenden Wobn'ing bei 15000 Mk. Anradlung fofort »u ver- kaufen Zchrik l. Angeb unterkXiQsLa.d.Gieh.«nz. Kl. Rollwagen für Pont» »u verkanten. Barbamr Str. » I Eine gebrauchte mod KOchenei n richten« gut erhalt, ». perL **•’ Tammstratze 46 U. 4x3.3iujitr^in5 mit Kabinett u. einer »um L9uli frei werbend. Woh> nung sofort »u verk. Schr. Ang.u.0909.!a.d.^)ieh.Anz. Zu verkaufen: Prima erhalt. Landauer, Hitzig, deSgl-ttupee, 2s, tzla mit 2 Notsitzen, braun- lackierter Hitziger Fand wagen mit Manchester- a!tsschlag,sast neuer Nsitz OmnibuS, offen und geschloffen zu benutzen. *** Fritz Rottz, Hanan. Akademiestr. 3l, Tel 8.18. Moderne neu. pretSw z. verk. (Jünft. Ang. s. Brauil ob. jung. Ehepaar. 3u erfragen tu der GeschäftSst be» Wieit. Anzeigers.09001 BoNsi.Bett,4rlc> Hafen ttall, Echreinerwerkzg.. 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Lande, zw. fvat. Heirat. Schristl. Angeb- u. 09048 an d. Gtetz. Anz- Bericht deS Vorstandes Vorlage der geprüften Rechnung nebst Btian» und Gewinn- und ror Hirtel Katserhof zu junger Dame in Auto stieg, wird gebeten, diese Tarne an der Stelle morgen um 11 Uhr vvrmi tags zu erwarten, an dev er das Auto verlassen hat. Sicherheit wird verbürgt. Angelegenheit dringend. „Fabelhast!" sagte Toritxd — „Angelegenheit dringend!" — „Sicherheit wird verbürgt!" — „— Sie verbürgt sich!" fuhr er ist feinem vergnüglichen Selbstgespräch fort. „Das ist auch nötig. Ich bin nämlich ein Räuberhanprminn Ich bin ein moderner Großstodtbindit in Lackstiefeln und Seidenhut —“ Tann dachte er nach. „Soll icb? Soll ich nicht? Ja! Spielen wir das Spiel weiter! Es wäre doch jammerschade, wenn ich auf einmal kein schöner Räuberhauptmann mehr wäre und in meiner ganzen Armseligkeit als einfacher $xre von Armbruster dastünde. Und wenn das gut geht, dann — das sage ich dir( zukünftige Frau von Armbruster! — werde ich diesem fabelhaften Emil Schnepfe den besten Verteidig« Berlins ftelkn, wenn sie ihn erwischen!" 6. „Spiele das Spiel!" ermahnte sich Doridal. „Sonst bringst du dich um das Vergnügen, einst als Großvater deinem Enkel diese sabeihafte Geschichte erzählen zu können!" Eine Viertelstunde vor der festgesetzten Zeit war er zur Stelle. Die ein Wachtposten schritt er auf dem Bürgersteig auf und ab und hielt nach allen Richtungen llmichau. Nie war ihm eine Viertelstunde so lange erschienen. Tie Minuten krochen im Schrrechengang. «Mein Gott." flüsterte sie ihm erschreckt zu, ,chort steht ein Polizist!" „Fürchten Sie sich vor der Polizei?" fragte Torival gedankenlos. „Nein — aber Sie? Wir wollen Umkehr« Wenn er Sie erketrnt, sind Sie verloren!" Aha, sie fürchtete für ihn. Und sie hatte ihm doch seine Sicherheit verbürgt — „Lassen wir es darauf an kommen " antwortete er mit imponierend« Ruhe. ,Zch bin gewohnt der Gefahr ins Auae zu sehen. Aber bitte, Ihren Arm. So geht es besser." Und er gab sich den Anschein eines Mannes, der mit kaltblütiger Gelassenheit allen Schrecken dieser Welt entgegengehl. Er zog ihren Arm hr den feinen, und sie widerstrebte nicht. Als sie tat dem Schuhmann vorbeigingen, fühlte er ihr Züterett Eine gewisse Frechheit ist für meinen BerZ durchaus erforderlich," bemerkte er so nebenbei „Man kommt ohne sie nicht vorwärts!" In dem Cafe war nid# ein einziger Gast, man schien auch noch nicht auf den Besuch von Gastenzu rechnen. Ein Kellner, blaß und übern ach- ttg, der eine Arbeitsschürze porgebunden hatte, wt,chte Tische und Stühle ab, und ein Mädchen putzte mit verdros'enem Gesichte Gläser. Tor dal und R ith ''etz en sich in eine Nische. T« Kellner brachte Kaffee. Als sich der Marrn wieder an seine Arbeit begeben hatte, sagte Ruth, nm dem Löffel spielend, ohne auszu blicken: „Sie haben Wort gehalten. Sie haben bet Mantel meines Vaters zurückgeschickt." „Aber ich hatte Ihnen doch mein Ehrenwort gegeben!" (Fortsetzung folgt.) Endlich schlug es vom Turm der Kviser-Wilhelm- Gedächtniskirche 11 Uhr und siche, mit einer Pünktlichkeit, die seinem Herzen wohl tat, kam aus der Richtung vom Lützowplatz mit schnellen Schritten Fräulein Ruth Rosenberg. Er eilte ihr entgegen, zog tief den Hut und küßte ihr die Hand. „Ich danke Ihnen, daß Sie mich nicht haben warten lassen!" Ruth lächelte. ,^Jch-freue mich," «klärte sie. „daß Sie meine 2lnznuncp>mspeltorS Gvetzschel über feinen Rücktritt. Tiefer macht d« früheren sttegicrung, besonder- dem Mitiist« von Hombergk und dem Ministerialrat Schliephake den Vorwurf, daß sie ihn tn fein« Tatigf-ü so hemmten, daß cc feine Stelle aufgegeben habe Besonders habe man ihm fein Zusammenarbeiten mit sozialdemvkratischen Kreisen verdacht. (Zuruf: Ein Kulturdokumont!) In ganz Manu sind gegenwärtig 14 Kleinwohnungen, 3 Mittel- und 3 Großwohnungen vorhanden. Tiefe Not wird auch durch den Abzug der ftanzösisclien Besatzung nicht behoben. Bon 2260 Kleinwohnungen, bte im Jahre 1914 in Mainz untersucht wurden, entsprechen nur 87 den Mindest so rderu rgen an Luftraum (10 Kubikmeter pro Preson. Für unsere Zucht häuf« werden 20 Kubikmeter verlangt.) In Mainz ist ein Wohnraum iirit bis zu 11 Personen belegt worden. Nur in den Sttbten mit besond«s großem Wohnungselend sind sparta kritische Unruhen vorgekommen und auch erklärlich. Wir müssen endlich auch dem Arbeiter ein Heim verschossen. (Beifall.) Abg. Knoll (Ztr.): Gut gewohnt ist halb gelebt. Tie sittliche D«wahrlosung ist nicht nur eme Frage der Erziehung, sondern auch brr Wvh- nungSverhLtnisse. Tie alte Regierung hat es versäumt, hi« rechtzeitig die Mittel bereitMt stell en. Besonders groß ift bie Wohnungsnot in kinderreichen Familien. Der Redner bestätigt die Angaben des V)rredn«S über die Wohnungsnot in Mainz. ES fehlt dort an Baugelände. Tas Reichsschatzamt hat früher für die Vergabe von Festungsgelände Spekulationspreise verlangt. Tie Wohnungsnot auf dem Lande muß durch AusteiUmg trr großen Güt« beseitigt werden, aber dem freie» Bauern muß auch die freie Scholle erhalten bleiben. Wir müssen versuchen, auch dem Arbeiter ein Eigenheim zu verschaffen. Schluß ber Sitzung iy* Uhr. 20. Sitzung vom 7. Mai. Präsident Adelung «öffnet um 9V2 Uhr die Sitzung. Das Haus fährt fort in der Besprechung der Anfrage Dr. O s a n n üb« Wohnungsnot. Frau Abg. Balser (Term) wendet sich gegen die Ausführungen des Abg. Schildbach. Tie Streiks haben die Wohnungsnot verschärft. Die Frage des länblid)cn Grund und Bodens wird bei anderer Stelle zu besprechen sein. Wir find Dafür, oaß der Dau« als frei« Mann auf feiner freien Scholle sitzt. Deshalb mfav der Kollege Dorsch feine falsche Darstellung der Stellung unserer Partei zu diesen Fragen in Zukunft unterlassen. Das hessische Wohnungsgesetz hat doch feine Vorteile gehabt und wir wurden um dasselbe beneidet. Ich erlaube mir folgende Anregungen zu geben: Den Umbau Ungeeigneter Räume zu Wohnräumen sollte man unterlassen. Die Fremdenzimmer in größeren Häusern sollten herangezogen w«den. Auch stehen hier tiod) eine Reibe von Häusern Irier, z. B am Mice- platz und in der Frankfurter Straße. Das Recht der Beschlagnahme von Wohnräumen muß in eine Pflicht der Beschlagnahme umaewondelt nxroen, sonst wird besonders auf dem Land die Beschlagnahme unt«blciben. Es müssen ab« auch Werk- stätten- und Wirtschäftsräume beschlagnahmt werden. Tie Mieterschutzbestimmungen hatten seither nur problematisckxm Wert. Auch die Miet« sind an den korrupten V«hältnissen schuld Mir sind Fälle bekannt, daß hi« Miet« bis 1000 Mark »mehr Miete zahlen, als sie früh« zahlen mußten. Es sollten deshalb die bayerischen ©traibeftimmun» veii gegen solche Mieter auch bei uns eingeführt werden. Auch die Miet« möblierter Zimm« müssen geschützt werden. Hi« in Darmstadt roerben Studenten bis 90 Mark abgenommen. Auch die Häuserv«käufe müssen genehmigungspflichtig ae= macht werden. In d« Wohnungsinspektion müssen die ^trauen vremehrt ttrrben. Tonn garantiere ich d« Regierung, daß die schlimmsten Auswüchse schnell beseitigt werden. An d« Wohnungsnot geht unser kommendes Geschlecht zugrunde. lBcifallft Abg. U r st a d t (Demokr.) wendet sich dagegen, daß in der jetzigen Zeit die alte Oberförsterwohnung in Stvrndors bei Alsfeld abgelmochen wird. Beamte, die versetzt werden und wegen bre Wohnungsnot von ihren Familien getrennt waren, müssen eine Entschädigung «halten. Ich torebc einen solchen Antrag etnbringen. Abg. Dorsch (Hess. Dollsh «! Ich mochte vor Kräng seinqimrtierung in bewohnte Häus« warnen. Man kann die Preise für städtischen Grund und Boden mit dem für ländlichen Grund unb Boden nicht in einen Topf werfen. (Zurufe bet den Sozialdemokraten.) Ter Bau« dankt dafür, vom freien Besitz« jum Pächter herab-usinken. Warum haben tnr Sozialdemokraten bei den Wahlen nicht gesagt, daß das Land aus freiem Eigentum in Erbpacht übregeführl roreben soll? Wir stehen auf dem Standpunkt, daß Eigentum und Erbrecht die Grundlagen des Staates find. Beifall.) Abg. Ktel (Unabh.): Auch der Mittelstand leidet unt« der Wohnungsnot, am stärksten wird doch die kinderreiche Prolreori.rmmilie getroffen. Man schimpft üb« hohe Lohne unb ArbeitÄosen- sürsorge unb bewilligt dem Großherzog eine tägliche Arbeitslosenunterstützung von 1222 Mark und 3 Schlosser. Ich beantrage eine Revision d« Billen und Schlösser Abg. Widmann (Soz.): Tie Wohnungsfrage ist eine Kultnrfvage. Tie Wohttungsnot erfordert gebieterisch Znangsmaßregeltr. Tie für Mainz geschilderten VrehÄmisie treffen auch für Offenbach zu. Tie Behinderung des Zuzugs ist in Erwägung zu ziehen. Nichts nnrft so aufreizend als die Unterschiebe auf dem Gebiete bei) Wohnungswesens Tic Laitdesversstirerung.wnswl ten und Sparkassen, die die Baugrlder hergegebenl haben, müssen bie Anweisung erhalten, die Mietpreise ihrer Hyvothebengläubig« nackrzuprüsen. Tie Hausbesitzer werden wieder durch die Hyvo- tfjefcn gelber gedrückt. Es muß uns« ganzes Hpvo- thefenrecht verbessert werden. An den Verhält- nissen ist die Partei des Abg. Dr. Osann schuld, die der früheren Regierung den Rücken steifte: jetzt muten ihre Reklame-Anträge mcrfioürbig an. Abg Dorsch mochte ich erwidern, daß wir die Verantwortung ber ackerbautreibeirden Bevölkerung gegenüb« übernehmen. Zeittnrgsinscrate, wie „Wohnung für knrberloses Ehepaar" sind eine Schande unb sollten verboten werden. 51 ch möchte bie Regierung bitten, nicht auf die Einwände zu hören, sondern §u-ugreifen unb die vorliegenden Anträge burd^uhibren. (BcifaU.) Landessorstmeister Tr. Weber: Tie alte OberfArsterwolnrung in Storntors steht auf einem Ouellgrundstück. Tre letzte Oberförster i t gesundheitlich schw« geschädigt worden. Um das brauchbare Bauholz mich zu verwertett, wurde es auf Abbruch »«steigert. Es hat sich auch niemand gefunden, ber barrmten hätte wohnen wollen. Als Farsmartwohimng muß sie entschweben abgelehnt werden. Abg. Schorn (Ztr.): Es muß auch an bas Verantwort! ichkcitsge fühl des einzelnen app?lliery n«ben. Tas habe ich in der bibberigvn ausgedchtt' ten Tebatte vermißt. 5Vn der Schule erkennt man sofort die SckMler aus Familien, die es ocrflanben, sich ein gemütliches Heim zu schaffen. Abg. Herbert (Ztr.): Die Rcichsregierung hat eine empfehlenswerte Einrichtung getroffen. Beamte, die feine Wohnung an ihrem neuen Wir- fungsort finden Tonnen, werben an dem alten be-> schäftigt und einstweilen durch Hilfskräfte bei der neuen Stelle vertreten. Bei der Bcreck>nung ber Baukostenzuschüsse bitte ich bie Mieten nicht zu hoch festzusetzen. Abg. Köhler (D. V.): Die äußerst ftucht- bare Aussprache zcmt, daß sich bie Deutsche Bolks- «Partei mit ihrer Anfrage ein Verdienst erwarb. Es ift absurd, der Deutschen Bolkspartei die Schuld zuzuschieben. Das hessische Wohnurrgsgesetz war vorbildlich. Vor d« Revolution war von beiden Häusern eine Million für Wohnungszwecke bewilligt worden. Sie erwarten tmm« alles Heil von Zwangsmaßnahmen. Wenn wir früh« solche vor- geschlagen hätten? Es gibt nur zwei Mittel zur Besserung: DaS ist die Bereitstellung d« nötigen Mittel und Beseitigung all« bureaukratischen Hindernisse. Das zweite Mstttel ist bas Aufhören der Streike im Baiigew«be. (Zurufe b« Sozialdemokraten : Wo wirb beim gestreikt?) Abg. S ch i l d b a ch (SoäJ stellt fest, baß seit ber Revolution nirgends in Deutschland ein Bauarbeiterstreik stattfand, weil zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern ein Tarifvertrag abgeschlossen ist. Der Redn« bestreitet gegenüber der Frmi Abg. Balser, daß « die Wohnv«hältnisse übntricben habe. Der Redn« rerlvest einen Artikel des,AI^.1 Dorsch, in b« er ber Sozialdemokratie vorwirst, die Parteibudik« unb Bergnügungselablissements zu fördern. Keine Panei hat mehr in der Bekämpfung des Alkohols geleistet, als bie unsere. Wir wollen den Gegensatz zwischen dem Bodenbesitzer und dem Bodenbenützer beseitigen. Wir nullen nicht den 23au« vertreiben, sondern ihn "befreien. Es änbert sich nur der Besitztitel. Tie christlichen Gewerkschaften haben sich in Resolutionen für Enteignungen ausgesprochen, Herr Kollege Knoll. (Zuruf des Abg. Knoll: Die christlickx'n Gewerksamsten stehen auf dem Boden des Privateigentums.) Man weiß beim Zentrum nie, wie man daran ist. Wenn wir zusammen arbeiten wollen, dann müssen b«artige Zicken aushören. Ta wir über bie Wohnungsnot einig sind, möchte ich bitten, der Regierung möglichst wett gehende finanzielle Vollmachten zu «teilen. ES tritt «ne Pause ein. Scücp ber Pause wird zunächst ein Sonder - au 4 schutzzurBeratungberGesetze bett. 5» rber u n 0 bet VohnungSwesensund über Vanbfieblun« unt» ein parlamentarischer Ernährungsbeirat qdväbCE. Zn den ersteren werden gewählt die Abgg. Schild dach, Widmann, Lux unb Bornemann ^oz.s, R e h undFelbmo nn (TenrottJ, Knoll und Frau Hattemer (Ztt.), Köhler (D.P > und Brauer (Hess. B.). Zn den letzteren di- Abgg. Engelmann, vchulle, Tel b, Lang (Soz.), Feldmann und Loos (Dem)', Herbert und Schor r (Zlr ), Fenchel (^Hess V^) und Hahn (T. B.) gewählt. Fortsctzuog der Dedalic iibcr WohnullßSllol. Abg. Delp (Soz): Die Wohnungsnot ist großer, als es die «ta:iilik zeigt. Tenn darin wer- den Wohnungen aufgefübrt, die ganz ungenügend sind. Ich stimme dem Koll. Köhler zu, daß zu bureaufratifd) bii den Baukostenzuschüssen verfahren wird. Ich bitte als Bauarbeiter, daß b« Koll. Köhl« feine Vorwürfe gegen ben Bauarbeiterstanb zurücknimmt Tic Bauarbeiter finb ivährend des Krieges larifttru geblieben, obwohl sie, vor bmt Kriege die bestbezahlten Arbei«, jetzt zu ben schlech- test bezahlten gehörten unb nur 180 Arbeitstage tm Jahre haben. Nackst»em ber Tarif abgelaufcn war, haben wir neue Verträge abgeschlossen. Gegen reni teure Arbeitgeber werden mir allerdings mit Streik vorgehen, schon im Interesse der verttagstreuew Arbeitgeber, um diese vor Unterbietung zu schützen Tic Bauarbeit« sind sich ihrer Beranttvortttchkih bewußt Abg Widmann (Soz.) gegen den Dg. Köhler: Wir sind gegen die Zwang^ma r ge n, wenn nicht wie im Wohnungswesen unbedingte Notw noig e ten Dort egen. Abg Knoll (Ztr. > gmen den Abg Schildbach: Bei unterem Eintritt in die Aelnit mehrltcit haben wir kein Jota von unserem Programm au gegeben, so wen y wie b:e Demokraten oder Sozialdemokraten: die chri'!lich?n G iverilcho t?n gehören verschiedenen pol t sch n Part ien an, nicht dem Zentrum a lein Wir sin) jür die Sozialisierung geeigneter B triebe. Wir stehen auf dem Standpunit des Privateigent ims unb- der aus gleichenden Gerech ig eit. Bi.lleichk könnten cinice Frei werdende Schloss« zu Erholungsheimen aus- gestaltet werden. Abg. Dorsch (H. B.) rechtfertigt seinen Artikel in der neu;n Tagesze't mi, bi? notto ndig geworden sei, tveü bie sozialdemokratischen Rednr fei ben Wahlen der Frag? der Bchandllint des G und und Bodens aus dem Wege g ng n Vielleicht kann Aog Lu - Auskun t geeen was er zu seinen ländlichen Wä llern üoer diese Fragen 'ag‘e. Abg Lur (Soz.) pol m fiert gegen ben A g. Dorsch. Als er bie,em ben Vorwun mach', baß er es mit der Wahrheit nicht genau nimmt, wirb er vom Präsidenten Adelung gerügt. Der Grund und Boden soll im Veräuß«ungssall ins Staats-- eigentum über ührt werden Was ich heute sage, habe ich auch in den Wahlver ammlungen gesagt. Abg Köhler (D. B): Es i)t kein Zu^isel, daß die Streiks in ben Kohlenbergwerken auch die Preise b« Rohmattrialien in die Höhe trieben. Auch bie beständige Steigerung b« Löhne verteuert das Bauen. Wir befinden uns also in einem eirrulus vitiosus, billige Wohnungen unb teure Löhne. Das nrofite ich sagen. Abg. Dorsch (H. V.) will nicht dem Abg. Lup und Abg Bornemann in dem Ton folgen, weil wir im hessischen Parlmnent keine öUrrrn- klnschen Szenen ein führen. Tie guten Bo den preise kamen gerade ben kleinen Bauern zugute. Die angeblichen Bvdettpreise in Bingenheim sind als falsch erwiesen. , Abg. D e l p (Soz.): Hätte Kollege Kühl« sich gleich so ausgebrückt, hätte ich keinen Einspruch «heben müssen. Wir Bauarbeiter verurteilen die Streiks bet Kohlenarbeit«. Abg. Fenche l (H. V.) kann sich von den Vorteilen des Erbbaurechts nicht überzeugen. Präsident des Landesarbeilsamts Raab schöpft aus b« lebhaften De kitte ben Mut, daß sfty noch eine gemeinsame Basis zur Behebung ber Wohnungsnot finden werde. Zch werde darauf drängen, baß keine bureaukrotische Verzögerung ber Behandlung der Baukostenzuschüsse «folgt, ab« die Pläne müssen wir doch prüfen, damit mit den Staatsmitteln keine Locker, sondern wirkliche Wohnungen gebaut werden. Ab« es müssen auch die Gemeinden ihre Pflicht hm und Anteil übernehmen, wobei wir auf arme Gemeinden Rücksicht nehmen nxrrben. Wir wollen uns bemühen, das Reick) au größeren Zuschüssen zu bewegen unb ich hoffe, baß baitn auch das Land die aus es treffenden höheren Anforderungen auf sich nimmt Tie Tatsache, daß es Gfremeinben gibt, bie sich ihren Pflichten entziehen wollen, barüb« werden wir uns bei ben Verhandlungen über bie Sieblun^gcsetze zu besprechen haben. Wir sind gewiß, baß wir bei ben Bestrebungen zur Linderung ber Wohnungsnot die ^ttStamn« hintre uns haben. (Beifall.) Schluß ber Sitzung l1/* Ubt. N^chstt Eitzing Donnerstag vormittrrg 9 llhr. * e Das Finanzminiftrenun bat ber Hessischen Volkskammer bie in Ülussicht geftefitt RemerungS> Vorlage betr bie Forberung des Wohnungswesens iugeben lassen, bie das Gesetz bett, die Gewährung von Baukostenzuschüssen, sowie das Gesetz betr bie Uebernabmt von Bürgschaften jur Förderung des Wohnungswesens enthält. Tic Baukostenzuschüsse, von baten drei Millionen Mark zur Verlüguna ftrben, sollen in ttldm (Jlebtettn des Landes gnväbrt nvrbcn, tr- denen ein dringender Mmtgel an Siern- und Mitttle Wohnungen besteht. Die näheren Bedinguntien sind bereitS verösfentlichit. Für die Bürgschaften neben fünf Millionen Mark zur Vrefügung, doch dürfen die Einzelbürgschaften 90 Prozent bre Selbstkosten der Bauunternehmer nicht überschreiten. Die nähv- ren Bedingungen roreben durch das Finanzmnnstr» num fctgesctzt. -s Ter Hess. Volkskammer sind jugegangre: Eine ^.ruckwche betr. ben Entwurf eines Gr-setzes, da-.- die Aufhebung ber besonderen Gerichtsstände für den Grobherzog unb bie Standes Herren verlangt Etne dringliche Anfrage b« Abgg Tamm unb Gen, bett, die steuerliche Erfassung der Kriegs gewinne, sowie der hohen Kottiunktur- ge Winne. Ein Antrag Schreib« u Gen, bett Vermehrung der Gendarmreiestellen in Rheinhessen, Antrag Wttlig u Gen., betr. Beseiti ffung der Zahlung von Remunerattonen in den Strafanstalten. Antrag ber Abgg Engelmann u Gen., betr. Aufsicht des Staates über alle Füv- sorge- unb Erziehungsanstalten Anfrage Osann bett, den Borbereitungsbienft für Gerichtsreseren- bare und dringt. Anfrage Schreiber u. Gen. üb« Aushebung der Freiheitsstrafen b« deutschen Reichsangehörigen in den besetzten Gebieten. Aus Stadt und Land. Gießen, 8. Mai 1919. ** Amtliche Personalnachrichten. Am 25. April d. Js. wurden bie Forstassesforan Sriebrich Kna f aus Büdingen, Karl Reiß auü ffenbach a. M. unb Emil Brill aus Alsfeld zu Forstassistenten mit Wirkung vom 1. April d.. Js. an, unb am güeichen Tage bie Forstzoart« aspiranten Philipp M e n ge r aus Groß-ptvfeheim, Peter Lehr aus T-armftabt, Heinrich Gonber aus Nieber-Brcidenbach und Julius Kniß aus Griesheim zu Forstwarten renannt. ** P ostwert zcichen Versteigerung en des Rrichs-Postmuscums in Berlin werden demnächst heranftalttt werden. Die erste Versteiger-mp, bei der Restbestänbe ungebraucht« PostwretZeichen der früheren deutschen Postanstalten in b« Tür fei (Ausgabe 1906/12 mit Wasserzeich-n) verkauft werden sollen, wird voraussichtlich Mitte Jum statt finden. ♦♦ Besitzwechsel. DaS Anwesen des Bankbeamten Bachmann, Ederstt. 16, ging zum Preise von 40 000 Mk. an Bürgremei^r Stuckhaufen aus Bitsch über, das Anwesen der Frau Debus Witwe, Krofdorf« Straße 12, für 26000 Mark an H. Gerlach, die Hofreite de- Schlossers H. Schön, Riegelpsad 20, für 35 000 Mk. an Fuhrmann Ignatz Krack, Haus unb Bauplatz bes Wirtes G. Baum, Schillerlttaße 35, für 34 000 Mark an Briefträger Rohrbach, baS Hau- bes Rentners Prösch«, Löberstt. 15, für 40000 Mk. an Lokomotivführer Heydt, und da« Anwesen Hewel, Kaiser-Allee 7, für 56 500 Mk. an Kaufmann Althaus. KreiS AlSftld. up. Ober-Ohmen, 7. Mai. Bei ber letzten biesjähripen Brennholzversteigeruni aus der hie sigeu Rtebeselichen Waldung Zellwald bewegten sich die Preise in näcfeter NL!>e des Tarifs van 80 Mk. für 4 Raummeter Buchensch.stt. Das ist auch Geld genug für eine Holzmenge, die zur Friedenszeit weniger als die Häl tc kostete. Starkenburg und Rheinhessen. — Bingen,?. Mai. In den kleinen Dörfern Münsttr unb Sarmsheim hob die Polizei ein Spartakusnest von über 60 Mi g i dem aus. Tic Hauptanführer und der Wirt, bei dem bte geheimen Sitzungen ftattfanden, wurden vrehoffet. Tie Bande war im Besitz von Maschinengewehren unb Handgranaten. Hessen-Nassau. — Frankfurt a M., 7. Mai. Auf dem Börsenp'atz vreha tete gestern die K imina'polizei den berüchtigten Schieber Ludwig Besier, gdr. 1889 hi Lollar bei Gregen. Er hatte ein« Tarne eine große Anzahl alt« Hundertmark, scheine unter dem Vorwande ahgirommen, er to;me i!)r dadurch Gewi.m Aa otan elj txT, ' Der Doppelgänger. Roman von CarlSchüler. Fortsetzung Nr. 20. „Ich mochte Ihre Zeit gar nicht in Anspruch nehmen," entgegnete Torival. „Ich war gekommen, um den Herrn Konsul zu sprechen." „Ganz ausgeschlossen? Ter Herr Konsul hat mich beauftragt, die Angelegenheit zu erledigen. Also bitte, beantworten Sie meine Frage." Ter leine Herr konnte eine sehr enregtsche Sprache führen. Zum Glück fiel Torival ein, daß ber Knopf an der Intten Tasche des Mantels abgerissen war. Tos gab er an unb bies Merkmal genügte bem mißtrauischen Heren. Schnell, wie « gekommen Mar, vreließ « mit kurzem, hastigem Gruß das Vartezimmer unb gleich darauf brachte ber alte Steuer dem verdutzten Torival den Mantel unb den Seibcnhut. Torival gab die Sachen an Galdi no. verabfolgte bem Tten« ein TrinkgeÜ» unb vre'ieß in gedrückter Stimmung das große Geschäftshaus. Er hatte sich die Sache andres vorgestellt! s Am aitberen Morgen wurde er entschädigt. .Gatdrirv hatte ihm sämtliche Morgenblätter futfci'. müssen, imb in einer ber Zeitungen fmb jr ein Inserat, dis sich nur aut ihn beziehen bunte, eine^achricht Ruths. (St bitte also richtig sreechnet! Tas erftnderische Mädchen hatte sich einer Anzeig' in ei.rer ber getf nsten Tage yitung'i »chrcnt, um ihm mitzuteilen, daß es t^.t bnngcrib Ii4 sprecheic -nüniche. Wahrhaftig: dringend! ruV (j(iitii:3ny psfllch« ktiickfvrk c frr E' „M jshri'kv5ir; Bi««}'«, *W Al jftA 6Ul|d ?tn<; tzrd'kscliv jjtrlrtß<®eJC KW, do ßn9Cn aus e fen-.Se? s z3Wcit M C-? feil> Frn kB feiii Ks *nf,e!el|ti LK '*6.* LAS <»'h" Breme Mtungeii i sich darüber »roßen Z>o mrsführlich den gleichen sind. Vor ( druck, daß < gcheure Wilsons Kundgebung feinen Auge ater charaki George, wie gegeben wir brücklich ve dern und l burchzusetzer den Fcanzoj falls Deutsck nehme. Mar der Friede, Hot, die Der mß zu neu lung der 2 licher Ziele dieselben M> bungsvoll ül sprachen hab Schauerereig jdm Jahrm Wandbildern Wilson ist Sittsamkeü Verträge un Seele geriss laum besser scheu diesem und den 14 ^cheidem^ ätschen % Tr t ein „be^te1 Lanzen Hirn Fassungen h Haltung de- borbrachie., FÄ Jalb zu mün lungen zu kor zeüung" oei" nicht viel uni At rundivc >ius der aitbe unabhä xMcheit", i| Ländlicher « M man ihn' liel fehlten, il Natürlich qh ^egfegung bi iwn im des Eins ^rtei;en J pP^ensbofu; £ "das Harts Käs &Nn logische Prmlhandelsschnle Giessen eeethtilrale 82 Feraxpr. 8864 Das neue Schuljahr hat begonnen. Die Teilnahme an den einzelnen Kursen Ist noch bis Ende Mai d. J. möglich. Ausführliche Prospekte kostenlos. ***c C? bester» odiuh ChemTabrikAX? Frankfurt Zentrolbüro = Bockenhetmer Idsh:B Tel Taunus 1761/62. Hansa 7972. Deutsche Mähmaschinen Vorder wagen I>. K. 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WahnsgSWt in @it|rn. zufolge der antzerordentlicheuWohuuug» not können von auswärt- Zuziehende nur in dringendsten Ausnahme- fSllen die Erlaubnis erhalten, fich in Gieflen ntedeizulasten. In allen anderen Fällen werden Gesuche um Genehmigung von Mietverträgen ausnahmslos abgeschlagen und keine Leben-mittelrartcn Schwalb. Direktor. Grneral-Vcrsanrnrlung Sonntag den 18. Mat, nachmittags 3 Uhr, bei Gastwirt Friede. Siegfried in Großeu-Buscck. T ages»Orbnung: 1. Rechnungsvorlage 2. Beschlußfassung über Verwendung des Reingewinns 3. Wahl eines Ersatzmannes des Aufsichtsrats und eines ausfcheidenden Vorstandsmitgliedes 4. Verschiedenes. wctzlar und nach wunlH. Sammclfubrcn tldenilmmt jeden Cransport von: Bau* u. Drain- -malert .1, bepack, frachigui, Möbel, waren, um« Züge, Ausladen von Waggons usw. innerhalb und außerhalb der Stadt Anfragen erbeten. Ruf Wunsch persönl. vefnch. Bilanz am 31. Dezember 1918 Aktiva. Ausgeliehene Kapitalien: Mk. a) gegen Obligationen und Schuldscheine 803 545.65 b) Güterkaufgelder....... 9 468.- c\ Wertpapiere......... 151 600. - 58 553.17 112.75 4 687.47 Bon bester Frieden Sfchmierseife ist unsere 0680aa Pasta „Optima" nicht zu unterscheiden. Stark schäuineud, reinigend, leicht llötzlich, mild und flcrudjlo». Lieferung, franko a. beatolltelCraf noch allen Plätzen DeulichlandS: S-Kv-Vlecheimer mit Henkel . M. 31.— lü-kg-Blecheimer mit Henkel . M. 61.— brutto für netto 40 kg netto ab Fabrik in Holzkübeln: k M. 1.80, Holzkübel. UL 3.— netto. Arthur Brühl. ChemUehe Fabrik, Frankfurt tu Um Blnnchard*truOe 8. Vertreter allerort» gesucht. Untertaillen aus guten Stoffen, reich gestickt, mit Vorder* und Räckenschluß, besonders preiswert 6678e JULIUS SCHULZE er* täglich frisch -ee liefert jede Menge tnSlör- ben von 20 Pfund an zum billiasten Tagespreis W llh. Block & Co. 1 Harburg tu I* Tel. 077. Bekanntmachung die Wahle« zur Gtadiverordneteu-Vers«mn- lung betreffend. Die bei der am 1 Juni 1919 stattfindendet, Stadtverordneten''ahl St mmberech'igten v erden zur schrill ch'n Eirrrcichuni von Wahlrorschlägen bis spätes'en; 17 Mai 1019 einschl. au ge ordert. Die B rdin'ung von Wahlnorsch äg^n iit n ätestens 12 Tage vor dem Wahltage m erlären. E< darf nur für unveränderle Wahlvorschläge gesummt werden. . . Heber die Beschasfenlieil und den Inhalt der Wahlvorschläge bestehen so'aende B'rschri ten: Anzahl der SetverbT Dt- An ahl der in ein m Wa l' orsch ag en Halten n Be t erd r dari Höchstens 81 betragen Die Brrgelch agenen sind in erfennOarer Reiben olge au zu ÜHren und sollen mit Bor und Zunam-n, Beizeich n Stand oder Bern', bei verle töteten Franc» auch Gedurts- namen, bezeichnet werden B^verber dür en md) in m.Hr als einem Wahlvorschlag au genommen Dem Wablvorschlaa ist die schri tliche Erlä rung eines jeden Por eschlagenen bei u ügen. bar, er der An nahme in den Wahl"orschlag zu imm!. Unterzeichn ungdesWahlvorichla- g e s Jeder Wa' lvor ch'.ag must von m nbeiiend 50 jn die Wählerliste eingetragenen Perionen Ermäßigte Preise 56S7c für Bekanntmachung. Die Holzversteiaernng von heute ist genehmigt. Ausgabe der Abfuhrscheine bei der zuständigen Zahlstelle. Holzüberweiiung und erster Jahrtag: Mittwoch dcn 14. 1. MtS. Gtesten, den 7. Mai 1919. 5681B Obersörsterci Schiffenberg Trautwein. Bekanntmackiung. Am Freitag dcn 9. und SamStag ben 10. dS. Mrnots thUmgcn in den Bro ima rvenbcztrTcn Fleisch-. Butwr-, Brod- und lkartoffelmarkn rote nachslebe.'d zur Ausimbctrfl)rup zur Ausgabe. Asus reden Bczugs- abschnitt cirtfallen 50 Gramm zum Preise von 20 Pfennig. C Die eingegangenen BezugSabschnitte Nr. 8 srnd bis spätestens 20. d. Adts. bei dem Städtischen Lebensmittelamt, Zimmer Nr. 12, afrjuliefern. Giesten , den 7. Mai 1919. (5671B Ter Oberbürgermeister (LcbenSmittelamt). Bekannlmackinng. Am Freitag unb Samstag 9. unb 10. b. Mts. werden am Lager der Bereinigten (Mreibcbäßibdec an der Margaretenhü te die bereits bestellten -lspät- saatlardofieln verausgabt. Infolge nicht genügender Anlieferung erhalt jeder Besteller nur die frälfte des bestellten Quantums. Der Preis für das Pfund beträgt 14 Pf. Giestcn, den 7. 9Jiai 1919. (5672B Ter Oberbürgermeister tLebenSmittelamth Die Haftsumme beträgt pro Mitglied 1000 Mk. Stand der Haftsumme Lud« 1918 25000 Mk Die Rechnung liegt 8 Tage per Linstcht btt Beteiligten im tlassealokal offen denen Wahlvorschlägen angehor n Die ErNärung, dast Wa loorsch'äge mit« einander ver unden sein sollen, ist ivä estens »wöli Tage vor dem Wahl age dem Ob rbürgermriner von den Untkrzeichnern der detreisenden Wahlvorschläge oder den Ber rau nZmänn?rn flbereinntm- mend schrisllich ein zu re ich. n B r uu^ene Walvorschläge lSirnen nur gemeinscha tl ch lunld» genommen werden Das gleiche güt von den Ber- bindongscrNärungen. m Beseitigung von Mängeln Die Beseitigung der in Wahlvorschlägen oder Serbin» dungserHärungen entlraltonen Mängel ist nur bis zum 10. Tage vor der Wahl zulä-sig. Dies gilt auch bann, wenn der Oberbürgermeister gegen die Wählbarleit von Bewerbern Bedenk n erhebt Diese können durch andere Bewerber indes nur ersetzt werden, wenn mehr als die tzäl te der Unterzeichner des Dahlvorichlags einen entsprechenden Antrag schriftlich stellt. Gegen Skriügungen des Oberbürgermeisters, die aus Grund der angegebenen Bestimmungen ergangen sind, kann der Ber-rauensmann die Entscheidung der Stadtwahllommis^ion onrusen Stadtwahltommission. Nach A'.lauf der Frist über Beseitigung von Mängeln entfärbet bie Sta:twahl>ommll ion über die Zulassung ber Wahloorichläge unb ihrer Berbin- bung'n. Wahlvorschläge oder deren VerbindungVerklärungen, die verspätet eingereicht sind ober d n gesetzlichen Erfordernissen nicht entsprechen, sind n'*Ä[n% 7. M°i 1919. 5670B Der Öberbürgermciitir: Keller. unterzeichnet sein. Kennwort. Jeder Wahkvorschlag soll mit einem Kennwort versehen lein, ihn von anderen Wahlrorschlägen i n'erscheidel Da; K nn- wort darf weder gegen st'a g^se lichc Be rmmun- gen noch gegen die guten Sitten verstauen. Ist kein oder ein unz-ilässiaes K nnworl angegeben, so wird der Wahivorschlag nach dem Namen des ersten Unlerzeichmrs benannt Vertrauensmann Jn iedem Wablvor- schlag soll ein Ber rauen mann für Berban langen mit dem Cberbür ermeifter oder der S adtwahl- kommission b zeichnet werden. Jn g>lcher Wn e fann ein Siellveitrel r des Bert au nkmannes benannt werden Fehlt die Bezeichnung ei'es Ver- trauTNsmannes, so gilt als solcher der evie Un'er- zeichner des Wahlvorschlags und, foroett eine Neihenfolge erkennbar ist, der zweite als Stellvertreter Dun)en werden, daß sie anderen Wallvorschlägen gegenüber als ein einziger Wahlvorsch ag an usel.en ind Jeder Wahlvorsdilag bati mir e ner Gruvpe von Verdun DurcauRundcn 8-1, r-5 Uhr. Transporte aller Art. DerKtUrt (tändtg rwilchcn franKfurt, Oarmtodt, Hanau, Offenbar, niäda, Dilbel Gießen— marvuru Die Zahl der Mitglieder betrug Lude 1917 25 Abgang durch Sterbefall.......1 Zugang ............. 1 Stand Ende 1918 S'n3 frei gewordenen HeereSbeständen eine a rtie neue wasserdichte Magen- und pserdedräen auS prima feldgrauem FlachSsegeltuck sofort vom Lager lieicibnt. Laut Pklsüaung der Mil'tSrbehärde ersoigt der Berkaus nur an Selbstverbraucher. Ludwig Lazarus Astertveg 53 * Saruivrecher 605 Buchtührnng* einschließlich Abschluß iw *.*«:»** durch Selbstunterricht. Beson» tH Wfntßtn AÜlftst ders empsehlenswert für Handwerker, Gewerbetreibende und iunne Kausleute. SttUg Paul LclMitt, Ba!> ^ombarg o. il. b. Prospekt frei. — Wiederverkauser gesucht. I““ (Freikorps Lettow) 1 sucht möglichst geschlossene § | Regimentsmusik | s iiiiiiniiiiiiiiiiriniiiiuiiiiiiuiriiiuiiuiHiUHiimiiiiniHiu = = Sofortige nähere Angebote an M 1 den vorläufigen Aufstellungs- g g ort Jüterbog, Neues Lager M | ewA. g ^iiiiimiiiiiiiiiiiiininniniiitininiiiiiiiniiiiiiiiiiiniiinininiininnnffB Vie Vrigade-Kachrichlen- Abteilung W wird von der Reichswehrbrigade Men in Butz» bach lHessen, neu ausgestellt. Zu diesem Qmetf werden von der Abteilung! noch Freiivillige ungenominen. Fernsprecher, Funker, Srohfabrer, Handwerker, Fahrer «besonder» ane Kavalleristens werden gesucht. Auch unauSgebUde« junge Leute, die Lust und Liebe iu dieser Waste haben, werden angenommen. Vorbedingung. Gute Disziplin, gegründet aus gute Kamerab- schaft und gegenseitigem Bertrauen, ferner Freude an der für uns so überaus wichtigen Waffe. Jedem braven tüchtigen Aiann ist hier Gelegenheit geboten, in späterer Zeit aktiver UnteroffUiet usw. zu melden. , Die Bedingungen find die bet der Reichswehr üblichen. Aleldungen werden aus dem KeschäftSzimmer Nachrichtcn-'Abteiinna 118 Butzbach (Hcffen» Slaierne angenommen. Auch schriftliche Anmeldungen werden geprüft Späterer Standort: Darmstadt ÖG39D von Willich, Rittmeister. ^Ra’ten^änse Schwaben iowiejLmtl.Ungkz'efer Bekanntmachung. Durch Beschlug der Generaioersmnmkma voat 30. Avril d. IS. wurde die Spar- und Leihkaffe fca Hungen e. G. m. tu H. in eine Geuoffcnschaft mit beschränkter Haitpsticht umaewandeU. Gläubiger, dte diesem Leschiusse Widersprechen,> wollen sich beim Vorstand der Genoffenschast melden. Hungen, den 8. 3Jiai 1919. 6689 Der Vorstand der Spar- n. Leihkasse an «Hinnen, eingetr. Genoffenfcknst mit unbefdjr. Haftpflicht^ t“enbt Berlett. Gustav Kohiheoer- Gberhessen und alle anderen, die Ohr stets treu zu Eurem 2. Regiment, in dem schon Eure Väter und «rotz- Väter gestanden unb geblutet haben, gehalten habt, verlaht uns jetzt in schwerer Zeit nicht. — Dringt Freunde und Verwandte mit und meldet Euch al» Fernsprecher, Blinker usw. bei der Mriüteii'KoiWguit i). HcWkL FrciküM Bataillon Zickendraht früher 3..9L 116 in Giehen, neue Kaserne II, 3taun.Ha Bekannte Bedingungen. Orbnungsmäfeige Entlaffungspapiere, noch nicht Volljährige schriftliche Genehmigung der Eltern oder des Vormundes mitbringen. Auch Unausgebildete werden eingestellt. - Andere Werbestellu Limburg bei 111/117, Hachenburg betll/l 17. Lindenan, Hauptm. u. Komp.-Führer. (»®”D l Cafe Ernst Ludwig lz miiuiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiimiimiimiuiiimiiiumiumuJiu Passiva. Aufgenommene Kapitalien..... Stammguthaben ber Mitglieber. . Reservefonds .... Mk. 5084X19 (Hntrittsgelb .... w 5.~ Zuschreibung aus dem Reingewinn pro 1917. . „ 580.— Spezialreservefonds. . , 5 699X19 Zuweisung aus dem Reingewinn pro 1917. . , 500.62 Reingewinn......... |p, Staferne Jnf.-Negt. m ober bei der Brigade-Ncrnfprechabteiluug VUcsteu (Dberleuniant Wickop', «alerne Inf.-Regt. 116. Bedingungen tute üblich. Reiseunrosten werden bei Vorlage der Fahrkarte im Falle der Annahme aurückerftattet. Autzweitz für Militärsahrkarte bei nächster Militärbehörde oder schriftlich bei einer der genannten Abteilungen erbitten. ***»D