- m gcb.öchllE iän •* .brr>Un J; Dicnstag: buch * ii#“ '>^7 * rabrik^ Ssf**k LS S-K ZS- -—-r---*ö ihulfl" 5 Ubr, t°d" "ÄÄ*beMt "’l1 3ttpier. ^•oh» *1ed«r 1 VOrrätig '^■Verein Ä** IN >end Mfahrtiwsck» wv ten, die Naeh*beo- den 7.3, abinholen. aitCöü BrandgoM« B en 8, Dir« tal- und ■Konzert ron Mitgliedern der »eile. Anfang 7 Ufer. nett icUtcattM- gt m ter dlflOTndtr [rctflcfltbtn. löaus | M0N1077 Nr. 57 Der 6iefctntr Anzely« erscheint täglich, außer SonnlaaS. — Beilaaen: Gietzener Kamlliendlütter; Ktenllalt fflr den Kreis Sietzea. Bcjugspreis: monatl. 'JJlf.1.35, otertete iährlich Alt. 4.05 , durch Abhole- u. ZweigsteUen monatl 'JJIf. 1.25 durch die Post TU. 4.05 oiertcl* fährt auefd)L Besteck q. etentlprert) - Anschliisie: für btf Lchristleitungll2 Verlag,cheschästssteUe51 Anschrist für Drahtnachrichten: Anzeiger Siehen. Erster Blatt lby. Jahrgang Samstag, GietzenerAnzeiger jä General-Anzeiger für Oberhessen 5t»mtngsrun»i>ruauul|d)ritUeiter: Aug. Goeq Verantwortlich für Politik: 9lug. (Soetz. für den übrigen-teil: Dr. Reinhold Zenz; für den Anzetgenteü: V. Beck; sämtlich in Gießen wochrnrülkbllck. In Paris tagt wieder der Kriegsrat der Entente, und es wird berichtet, daß die Vor- , schlage Fachs, Deutschland militärisch und wirtschaftlich zu bändigen, sich nicht durchge- fefct hätten. Es wäre seltsam, wenn der große, gegen Deutschland geschmiedete Bund der Völker sich nicht bald an irgend einer Stelle lockern sollte! Die Interessengegensätze liegen doch von Tag zu Tag mehr auf der Hand. Wer spricht das gewichtigere Wort: Wilson oder Lloyd George? Es ist unwahrscheinlich, daß diese Führer großer Völker in den Fragen der Weltpolitik ein Herz und eine Seele sein sollten, aber wir können schlecht überprüfen, wie weit die allgemeine Uebereinstimmung ihrer Ziele reicht. Wesentlicher und unserem Verständnis näher ist die Frage, wie England und Amerika im Gegensatz zu Frant- reich sich den endgültigen Frieden mit uns vorstellen mögen. Man sieht und durchschaut die französische Angst- und Gewaltpolitik gegen Deutschland. Der Nachbar fürchtet den wiedererstarlenden Rivalen, der durch die Angliederung Oesterreichs einen erheblichen Zuwachs an Bevölkerung erhalten wird, und er möchte diesen mivalcn, so weit es nur geht, schwächen. Deutschland einen Maulkorb vor- bindeu, damit es nicht beißt — so lautete die charakieristisch gehässige Aufforderung eines französischen Chauvinistenorgaues. Hand in Hand mit der Furcht Frankreichs geht aber auch sein Gelüste nach Entschädigung. Es verlangt ungeheure Summen von uns und nicht nur die Kostendeckung der unmittelbaren Zerstörungen, die her Krieg in den von uns früher besetzten Teilen Frankreichs angerichtet hat. Die Tatsache dürfen wir zugeben, daß Frankreich unvergleichbar viel mehr gelitten hat^ als etwa England oder Amerika. Aber wohinaus gehen deren Interessen? Steht hinter ihrem Fricdensprogramm etwa auch die Angst vor einem sich wiederaufrichtenden Deutschland? Sicher nicht. Wir haben keine Flotte, keine Unterseeboote mehr. Heute dürfen wir uns an ein Wort Sir Edward Greys erinnern, daß er beim Ausbruch des Krieges an den Vertreter Deutschlands gerichtet hat, nämlich, daß England nicht die Vernichtung Deutschlands wünsche und geneigt sei, bei sich bietender Gelegenheit den Frieden anzubahnen. Nun hat der Weltkrieg dem Vriten- reiche doch etwas mehr und länger zu schaffen gemacht, als dieser Minister meinte, und John Bull berechnet düster seine Verluste. Wie Augustus von Varus seine Legionen, so fordert England seine Millionen und Milliarden zurück. Dabei gerät es mit Frankreich doch etwas in Zwiespalt. Wir haben in diesen Tagen die Auffassungen englischer Minister kennen gelernt. Lloyd George, Churchill und Bonar Law haben über die Zweckmäßigkeit eines baldigen Friedensschlusses gesprochen. Sie scheinen tatsächlich nicht, wie die französischen Militaristen, unseren völligen Untergang zu wünschen. Sie wollen uns soweit schonen, wie man einen Schuldner schont, aus dem man ^möglichst viel herauspressen will, der 'leben mag, um zu zahlen. Nun sind die Entschädigungsansprüche, die England stellen kann, bei weitem nicht so hoch, als diejenigen Frank- reichs. Das Rachegelüst tritt bei der Londoner Politik also etwas zutück, der Prositgeist des Handelsmannes, der das verarmte Deutschland auszunützen streben wird, tritt hervor. Wie wenig aber ein milder Sinn auf dieser Seite herrscht, geht aus Churchills Mitteilung hervor, daß die deutschen Kriegsgefangenen aus England zur Arbeit für den Wiederaufbau in Frankreich und Belgien abtransportiert würden! Das beleuchtet grell die Gesinnungsfrage, die ethische Seite des Problems! Da mag Frankreich sehen, daß es etwas einheimse, was England nichts kostet. Bei den nächsten Aufräumungsaufgaben will die britische Politik von der französischen sich nicht zu weit entfernen, denn England will unter e ng l ischer Führung einen Völkerbund! In der Frage der Lieferung von Lebensmitteln für Deutschland gesellt sich dazu das britische Verlangen, den deutschen Schiffsraum sich zu eigen zu machen. Außerdem greifen die Engländer und die Amerikaner bei diesen Lieferungen zu Frankreichs Mißvergnügen nach den verfügbaren deutschen Zahlungsmitteln. Langsam und berechnend, wie es die Taktik wuchernder Halsabschneider ist, wird das englische Geschäft gemacht, daS nicht gerade von Vernichtungswut, noch viel weniger aber von -irgendwelchen milden 'Herzensregungen diktiert ist. , t t w Demgegenüber wird das Streben Amerikas, das im Kriege nicht so viele Schäden erlitten, aber schon sehr viel verdient hat, mehr dazu neigen, reine handelspolitische Vorteile zu sammeln. Die Entschädigungsgelder schlägt der großzügige Kaufmannsgeist auf die Warenpreise. Präsident Wilson hat, bevor er die abermalige Reise nach Frankreich antrat, in einer doppelsinnigen Rede wieder von den für )ie ganze Menschheit zu leistenden Ausgaben und Taten gesprochen. Wir dürfen hoffen, daß er auf der Friedenskonferenz bemüht sein ein, die schwersten Gewaltakte abzuwehren oder abzuschwächen. Die deutsche Poliiik muß ihm dieses Amt erleichtern, nicht indem wir zu ihm flehen, sondern indem wir der Gewaltpolitik der andern Widerstand entgegen» etzen. Die deutsche Regierung hat die Auslieferung der gesamten Handelsflotte als Gegen- eistung für die einmalige Lieferung von 370000 Tonnen Lebensrnitteln verweigert, und die Ausschüsse in Spaa sind auseinandergegangen. Jeder Deutsche spürt bis ins Innerste die Schmach und Schande, bic in der neuesten Zumutung gelegen war. Unsere Peiniger hatten weder Gewissensbedenken noch die Besorgnis, irgend etwas aufs Spiel zu setzen, indem sie uns so zusetzten. Ueber die ursprüng- iche Vertragsbestimmung, daß sie, soweit es ich als nötig erweise, die LebenSmittelver- örgung Deutschlands sicherstellen wollten, etzten sie sich gelassen hinweg. Seit vier Monaten wurde Deutschland planmäßig ausge- ilündert, ohne irgendwelche Nahrungsmittel zu erhalten; ja, die Blockade wurde gegen die Nordstaaten sogar verschärft. Die heutige Meldung über eine Anfrage im englischen Oberhause kann den Tatbestand nicht bemänteln. Brutal wird gefordert: erst die Schiffe, dann, soweit wir es für nötig halten, Lebensmittel für euch! Es wurde gemeldet, die deutsche Regierung habe in der Vollversammlung in Spaa noch einmal alle deutschen Klagen zusammengefaßt. Aber Klagen und Proteste allein helfen nichts. Wir haben doch noch einige andere Mittel, um den Uebermut der Feinde in Verlegenheit zu bringen. Wollen sie uns in den Abgrund stürzen, so sollen sie mit hinein! Wir können zusehen, ob sie Luft und Mut haben, noch weitere Gebiete Deutschlands zu besetzen, nachdem schon einige bolschewistische Flammen daraus emporgeschlagen sind. Will und kann Frankreich den Einmarsch Höheren? Und wie stellen sich seine Verbündeten dazu? Mit Willenskraft und Beharrlichkeit könnten wir die „Sieger" doch noch einmal in Schreck und Verlegenheit setzen! Manche Warnungsrufe vor der bolschewistischen Gefahr sind aus ihren Kreisen bereits aufgestiegen. England und Amerika sind darin ausrichtig, daß sie den baldigen Fric- densschluß wünschen. Nun, dabei können wir doch ein Wort mitsprechen. So sehr auch wir uns nach einem baldigen Frieden sehnen, so wenig Eile bür feg wir haben, uns politisch und wirtschaftlich ruinieren zu lassen. Wenn die Ueberlegungen richtig finb, bie wir über bie verschiedenartigen Interessen der Franzosen, Engländer und Amerikaner angestellt haben, so verspricht uns bie Taktik passiven Widerstandes demnächst vielleicht interessante Aufschlüsse! Es geht ein grimmer Ernst, ein verzweifelter Fatalismus durch die deutschen Lande. Die innere Lage des Reiches ist so krisenhaft wi,e nur je. Noch ist der 'Berliner Generalstreik nicht beendet, noch flammt an vielen Orten der Aufruhr. Die Regierung hat durch Verhandlungen versucht, die Ruhe herbeizuführen. Sie hat große Zugeständnisse gemacht und Gesetze in nahe Aussicht gestellt, deren Durchdringung in der Nationalversammlung keineswegs gesichert erscheint. Der Parteitag der Unabhängigen stellt einen noch radikaleren Wunschzettel auf. Mit einer großen Gruppe Streikender und Aufrührer ist keine Einigung erzielt worden. So dürfen wir uns nicht verhehlen, daß mit wachsender Lebensmittelnot neue, schwere innere Unruhen bevorstehen. Nach innen und nach außen wanken die Ideale: draußen, im Rate des Völkerbundes überall ein ernüchternder, kalter Egoismus; — int Innern eine zunehmende Verwirrung unb Verwilberung ber Geister, bie uns an Geibels Ausruf lebhaft erinnert: Tie Freiheit hab' ich stets hn Sinn getragen, Doch hasst ich eins noch grimmer als Tespoten: Tas ist ber Pöbel, meint er sich den roten Zerfetzten Königsmantel umgrschlagen." Retten könnte uns eine Umkehr unserer äußeren Feinbe, wenn sie von ihrer Erpresserpolitik in ihrem eigenen Interesse ablassen und durch Ermöglichung einer ausreichenden Ernährung des deutschen Volkes dem Bolschewismus den Boden entziehen. Der Gedanke ist einleuchtend; vielleicht wird er in den Pariser Beratungen zum siegreichen Durchbruch kommen. Bei der deutschen Politik liegt es, mit diesem Gedanken nicht nur Ernährungsschwierigkeiten der nächsten Wochen zu überwinden, sondern einen dauerhaften Frieden des Rechtes zu verketten. Fester Wille und leidenschaftlicher Entschluß müssen uns das Mitbestimmungsrecht beim Fritdcnsschluß er» ■ zwingen. Deutsche Nationalversammlung. I Sitzung vom 7. März 1919. Reichsminister Wissel: Tie Regierung nniß' unerfüllbaren Wünsck>en gegenüber bart fern, »je wlttifdx Umwälzung gab dem tverftätigen Volke die Zuversicht, es werde in naher Zukunft audj seine wirtschaftliche Zukunftsideale verwirklicht eben. Tas werktätige Volk will jetzt Taten sehm und schrei et überall selbst zu Taten. Schm droht die Auarckrie, die zu Tod und Untergang führt. In dieser Wirrnis hält es die Reichsregierung etr> wütig für ihre Pflicht, durch die Gesetzgebung dem sozialistischen Streben ein legales Feld der Betätigung zu eröffnen. Aber die neue Zeit kann nicht nur Freiheit bringen, sie muß auch Pflichten; auferlegen. Tem entspricht das Recht aut Arbeit unb die Pflicht der Gesamtl^cit, arbeitswilligen! Arbeitslosen den notwendigen Unterhalt zu gewähren. Tem .Gesetz über die Ko hlenwirt- d) a f t wirb unmittelbar eines über bie Kalr- wirtschaft folgen. Zur gesetzlichen Regelung reif ist die Kohlenwirtschaft. Als Sachwalter ber Allgemeinheit werden die unmittelbar beteiligten Kreise zur Verwaltung herarrgezogen. Fimmzpolte tisch muß man möglichst hohe Einnahmen des Reiches aus der Koylemvirtschast erstreben, ^as Reich wird sich nickst scheuen, in die sogenannten: wohlerworbenen Rechte ober in bie privaten Bergregale einzugreifen. In ber Kokerei unb bei! Ersen- und Stahlindustrie,\bie mit den 3ed)cn eng verbunden sind, sind überstürzte lautliche Eingriffe zu vermeiden, da ie zu Mißerfolgen führen könnten. Die Voraus!- ehring für die Wettbewerbsfähigkeit auf dein Sk'Itlt markt ist bie möglichste Steigerung ber Wirtschaft- lichteit. Tie neue Organisation wird den Aufstieg der Tüchtigsten fördern. Sie werben Wunder erleben, welche Energien Sie zuM Wohle unserer wirtsck>aftlichcn Zukunft freimachen. (Lebh. Beifall.) Abg. Hu 6 (Soz.): Von einer fogenannten Verstaatlichung ber Kohlemvirtsch.ift ist abzufthen, um die Schäden ber Bureau kratisierung zu vermeiden. Tie wilde Sozialisierung in einzelnen Betrieben ist das Gegenteil von Sozialismus. Betriebs- ober Zechenräte zur Kontrolle des ganzen Produktionsprozesses halten wir für durchaus notwendig. Eine Kommissionsberatung halten wir nicht für erforderlich. Tas Privatiirteresse muß sich dem Gemeininteresse beugen. Abg. Tr. Brau ns (Ztr.): Die private Gewinnsucht hat im Kriege wahre Orgien gefeiert. Als Gegenströmung gegen bie)en Geilt des Mam- monismus ist eine gewisse Sozialisierung durchaus berechtigt. Tie Sozialisierung bebeutet für bie Arbeiter nicht bloß eine Gelbftage, sondern ber Mensch will als solcher geachtet werden im Pro- buklwnsprozest. Sofern die Gesetzentwürfe diese ökbanFcn zur Geltung bringen, stimmen wir ihnen zu. Dem an zweiter Stelle stehenden Gesetz fehlt der praktische Nackstwuck. Tie Erfahrungen der Kriegswirftckiast ermutigen nickst dazu, alles in den großen Topf ber Reickjswirtsckmft zu werfen. Tic Annahme des Sozialisierungsgesetzes wirb als eine Tat in der Kulturgeschichte der Menschheit verzeichnet werben. Abg. Kempkes ldeuftchnational):, Wir können uns von ber Sozialisierung für die Produktion wie für die Arbeiter wesentliche Vorteile nickst: versprechen. Unsere Bedenken erhöhen sich dadurch, baß die Sozialisierung gerade in der jetzigen Zeit gemackst wird. Mit dem Mautelgesetz wird der erste Schritt auf einer Bahn getan, von der wir nicht wissen, wohin sie führt. Die Regierung scheint ge- w'.sse Rücksichten nehmen zu müssen vor den an- ftürmenben Massen draußen. Das Gesetz ist eine Kapitulation ber Regierung. WirftckxlftSmiiftster W issel: Die Regierung bat dieses Gesetz aus eigenem: Antrieb eingebracht. Unbegründeten und unerfüllbaren Fvrberungm wird mit aller Entschiedenheit entgegengetreteiä werden. Abg. Dr. Dernburg (Demokrat): Das Rückgrat unserer Wirtschaft hat die Privatinitiative und die Privatwirtschaft zu bilden. Sozialisiert können nur bie hierzu geeigneten .Unternehm mungen werden. Von diesem Gesichtspunkt ans haben wir gegen den Entwurf schwere Bedenken. Von ber Mitarbeit der Arbeiter in den Selbst- venraltungskörpern erwarten wir sehr Gittes. Weiterberatung Samstag vormittag 10 Uhr. Schluß 71/2 Uhr. Die wahrscheinlicher! Iteilung der Türke Bern, 7.Märi. (WTB.) Tas „Journal de Gönöve" veröffentlicht einige Informationen über die trahrsckieinlickie Austeilung der Türkei. Tas türkische Gebiet rtirb demnach auf das Hochplateau von Anatolien beschränkt bleiben. Tie Westküste von Kleinasien zwischen Aivala und dem Golf von Kos erhält Griechenland einschl. des Hinterländer bis zum Wilajet Aidin. Smyrnr, Pergamon und Ephesus fallen ebenfalls an Grieckrenland. Italien erhält zusammen mit der Provinz Ddalia das internationale Mandat über den ganzen Teil von Kleinasien, der der Türkei verbleibt. Tas Wilajet von Adana, das von den Armeniern aus wirtschaftlichen Gründen beansprucht wird, aber eine zweifellos reintürkischs Bevölkerung hat, wird zum türkischen Reich geschlagen werden, das demnach zwei Ausgänge zum Mittelmeer in Gestalt der Häfen von Abalia und Merftna haben würde. Tas östtiche Kleinasien erhält Armenien unter der wahrscheinlichen Kontrolle der Vereinigten Staaten. Die armenischen Wilajets von ErscruM, Wan und Tiflis, werden wahrscheinlich mit dem Wilajet Trapezunt vereinigt locrben, das pvar von einer griechis che 4 Bevölkerung, die ihre Unabhängigkeit Ioerlangt, bewohnt wird, aber nicht genügend- Bedingungen für ferne Lebensfähigkeit gibt. Außerdem ist Trapezunt für Armenien wichtig, weil das Land einen Zugang zum Meer erhält. Im Süden wird Armenien durch Arabien von der Türkei losgelöst, ohne daß man jetzt schon sagen könnte, welckiern Staat es zugetcilt und welche Form bicfe Zuteilung erhalten würde. Konstantinopel und bie Dardanellen werden internatro- it a I i f i c r t nxrben. Die einzige fdyivrmge Frage, die zu lösen bleibt, ist die Frage von L>rnyr na. Smyrna wird von einer türtifd>en Bevölkerung Awohnl und diese türkische Jrredenta kömtte umfo gefäljrlieber werden, wenn sic von einer europäischen Macht unterstützt würde, wobei das Blatt auf die bereits auf ber Konferenz von 2r Frhr. v. Rechenberg, Mit- qlteb ber deutschen Watsenstillstanl^kommission, Steatsminister a. D. Dr. Drews für bic preußische Regierung, Generalmajor von Tommes für Die Oberste Heeresleitung; als Referenten: Rcgie- rutigsassesior Krahmer-Möllenberg für bie preu- hisckx Regierung, Major v. Falkenhausen und' Major Böhm für bic Oberste Heeresleitung, .Hauptmann Schumack)er für bas Kriegsministerium, Rittmeister v. Brentano für bie deutsche Wasftn- stillstandskom'mission u. a. Tie Alliierten warea französisckierseits vertreten durch den Botick^astei; dioulens als Vorsitzeirben unb General Niessel. Von englischer Sette nahmen teil Gesandter Sir Howard unb General Faston be Varl, von amerikanischer Seite Generalmujor Kernen und Professor Lord, von italienischer Seite Minister Montagns unb Generalmajor Fomet Longirena. Im Laufe ber Sitzung weigerten sich bie Entenlevertretcck trotz der getroffenen Vereinbarung, in Bromberg xu verhandeln. Man einigte sich schließlich au? Posen als VcrHandlungsort. Tür 15*/« jähr. Untersekundaner wird mi Ostern ante Stelle als ■ Eieve ■ auf klein, ob. mittelaroft. Gute gesucht. Schr. Ang. u. 04587 an d. Gieft. Anz. Laaer au» 1-2 Räumen bestehend, sofort zu mieten gesucht. Angebote an M. Ruft, Marktplatz 17, Zweijunge Damen auS nutet ssamilie suchen studienhalber zwei möbl. Zimmer mit voller Pension. Schriftl. Angebote unter L9>8 an den Gieft. Anz, IStDorSiefünfen ob. dachten verlang. Sie bas Svezta>-Ofsert.-Vlatt Vermiet -a-Terkaalsxeatr. Franktnrta.nl., Hsnsahana. Dasselbe umsaftt reichhaltigste Auswahl in Han»- Grundstück. u. Geschäften jed. 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Der Vorstand Nachstehende treue Mitglieder unseres BercinS fielen dem Weltkrieg »um Opfer: Mathilde Schmidt geb. Baumann Walther Schmidt. JorsthauS Bieber bei Sobtel; den 8. Mar» 1919. Das gewaltige DölKerringen forderte aus unseren Reihen folgende Mitglieder: Mein lieber Mann, unser guter Vater Gcmeindewald, Distrikte Schasleisel, Pfingstkopf Struth, folgendes Holz versteigert werden: In dem daranssolgenden Termin Mi rwoch den 19. Mär», nachmittags 4 Ubr, sind die am 12.Mär» (beimpften »ur gejetzUchen Nachschau luieber vorzustelleu. 4 Kieseru-Slammhotz 3. Ml. Holzversteigernng im Fürstlichen Forstrevier Hungen Besuche und dem Herrn Pfarrer DieaStag ben 18. Mär» werden im T •völer teiftcigert: Stbeitboh Nm.: 51 \ • 49 Eichen «meist rund», 4 Nadelholz flnüip I Wir werden ihnen allezeit ein ehrenvolles Andenken bewahren. [2954 beidemHinscheiden unseres fiebenEntschlafenen, insbesondere für den tiefempfundenen Gesang des Bauer'schenGesangoereins und das ehrende Geleit de» Turnvereins von 1846 sage ich auf diesem Wege innigsten Dank. 42 Buchen, 115 Eichen, 13 '.'»adelhot», Rm.: 18 Buchen, 11st (Lichen, 11 Nadelholz __________________________ ct»bol»< 780 Buchen. 2020 (Lichen. i4ü Nadelhol Beerdigung: DienStag, 11. März, nachmittags 3 Uhr auf dem neuen Friedhof. (kleben, den 6. Mär» 191L Der Oberbürgermeister. I. B-: Stten»len, Beigeordneter. Holzverfteigerung in der fürstlichen Obersärfterei L'ich Erfolg d haatblliead«, schmerz- xl juckreizstillende ............ Preis 1.80 n. 3.50 M.; Liammbol» 4. ML - 2,87 (Jilm.; tt .Oieiern-Liamm- ___ Tien.'tag, dem 11. MSr» dS. FS. Hum Sen kauf kommen aus dem Distrikt Fncnoslrauch bei 2. Herstellen einer Strecke des Wegs 292 3. Perschleifen der alten Gießener Straße 4. Dieben abgeholzter Wald Heute nachmittag >/,2 Uhr endete eine tückische Krankheit unerwartet dav blühende Leben unserer 19jäbriaen herzlich geliebten Tochter u. Schweiler Verwandten, Freunden und Bekannten die tieftraurige Nachricht, dass unser innigetgeliebtes Söhnchen und Brüderchen Für die Feidberelmgung t'trf) sollen nach» stehende Arbeiten zur alsbaldigen Ausführung »vergeben werden: I I . Auffüllen deSWegS53 veranfchl.zu 11000M. neu einaetrofien emvnehlt Wetzlar, Hannover, den 4 Mär» 1910. Bödekerstr. 1 F. sZstm.: 4 Fichien'Sraminhol» & .UL Freie Auswahl Vorbehalten. Gießen, den 3. Mürz 1919 Heff. Kulturinspektion Gießen H. Hteiudsch, Vaunu. Holzversteigerung. Miuwoch den 12. März sollen im hiesigen wird die Waeche mit 04167 Heinebach für feine trostreichen Worte, sagen mir allen auf diesem Wege unseren innigsten Dank. n & juu ft m c 11 u v Weichhol» u. Fichten: ca. 20 Rm. Knüvvel, 30 Rm. Reiser. 1. Ruh Kol» Eichen: ca. lOOfrftm. Stamme 3.—ü. SL u. Stangen „ stORm. Schichinutzholt. s2bO^ii Hainbuchen: ca. 60 Rui. Lchichtnutzholz. Lesen u. bürsten Znhmatten — Wäscheleinen Friedensware, empfiehlt 6. hetz, llel. 853 3m Kampfe fürs Vaterland haben folgende Mitglieder unseres Vereins ihr Leben geopfert: übdr.iil zu haben Man hüco sich vor N ichah n. n. bestelle, wo nicht erhältlich, direkt bei Tilegia- nach achtwöchigem Krankenlager gestern abend 7*/iühr sanft entschlafen ist. gebracht werden. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. 1 Buchen-Schntilholz 3. 9L — 1,12 ftfhn., 5 Buche n- Schuiltbol» 4. >kL — 2,OH Jstm., 1 (Lichen-Staunu. hol» 1. Kl. — L16 i>stm.; 6 (Ltchen-Stammholz 2. Vll — 6,66 iZstm.: 23 (Lichen-Stammholz 3. SIL — IK.'I ivftm.; 1 (Ll^beevSiainuiholz —(^21 Jsttn. ichienwellea 40 Rm. Eichen >ock 0 - Jichtenstock. Die Zusammenkunft ist tm Eteinerfswald Äbt < auf dem Müllerweg an der Anneröder Grenze Gienen, den 3. Mär» 1919. 2715V Der Oberbürgermeister. I. D. Emmeltu». >3ür die vielen Beweise berzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres Neben Sohnes und Bruders, für die vielen Kranzspenden bei der Beerdigung, ganz besonders für die vielen wohl» wollenden Gaben während seines Krankseins, der Krankenschwester für ihre In tiefer Trauer: Katharine Bindeburg geb. Drück nebst Kinder Familie Heinr. Dtndeburg L, Eltern Jiamilie Hch.Brück!., Schiviegereltern nebst allen Angebörigeu. Annerod, Giefeen, Essen, 7. März 1919. Beerdigung findet Sonntag den 9. März nachmittags 3 Uhr in Annerod statt.!»,„v Holzversteigerung in Der 2taatb»Cbcryöi ftcrci Krofdorf. Donnerstag den 20. Mär», vormittags um 10 Ubr, werden zu Krofdorf bet Gastwirt MooS aus Distrikt 22 Mübbett. 23 Buchivald. 45 Sauerhege. (X) Wieselnberg, nadjitcLcnb aufflcfübrte Hol»»Sorrt- mcnie öfienltich metstbielend versteigert: A. Breniibol» «nur an Selb iVerbraucher) Eichen: ca. 350 Rm. Scheit und Knüppel , bUO , Reifer Buchen: , 700 „ Sn eit und Knüppel r: I K- 1 N #1 i i Yt- % Ml ! 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Staatliche Cberlörfteret Nieder-Ohmen Schneider.___________2897V Die durch Beschlich des Amtsgerichts Lich vom 14. Dezember 1901 ausgesprochene Entmündigung des Landwirts Konrad Butz II. von Eberstadt wegen Verschwendung und Trunhsücht wird wieder aufgehoben. 2975D Lich, den 6. März 1919. Hessischer Amtsgericht. Bekanntmachung. Am Montag deu 10. d. Mts. erhalten in den nachstehenden Geschäften die Inhaber der Lebensmittelkarten, die in der linken oberen Ecke mit den Nrn. 1. 2. 3 und 4 versehen sind, gegen Vorlage der Lebensmittelkarte und Ablieferung des Bezug»' abschnuts Sir. 15 je */« Pfund Seefisch. Tie Verkaufspreise werden in den BerkanfSitellen ange- schlagen. Sir. 1 bet Koch Nachfolger, Schulfrrohe • 2 „ Konsumverein, Schanzenftrah« • 3 „ ä. 5UL Schulhof. Martturane » 4 , ($. (8. Klein Heun, BahnhoEtrahe. Oiiehen, den 8. 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März, nachmittags 8 Ubr bei Mitglied Rausch, Neustadt Tagesordnung: 1. Jabresderichr, 2. Rechnungsbericht: 3. Prüfung der Rechnung, 4. BorstandSwahl: 5. Verschiedenes Anträge sind vorher schriftlich an den 1. Vorsitzenden H. Bauer, Ludwtgstrahe 33, zu richten. SUD Der Vorntand._ KnklislMtl'kbllkliklik werden für Montag, den 17. März, abend» 8 Uhr im Postkeller zu einer Besprechung betr. Organisation eingeladen. ES liegt im eigenen Interesse, zu erscheinen. 20000 freier vtH. Landksmbsnii llrikgsbkschlidigter _________Ortsgruppe Gietzen_____ SteiDkohien - Bezugs - Geseiiscbaft Gießen. Unseren Mitgliedern bieten wir, ab Lager, kurzgeschnittenes Brennholz Buchen, den Ztr. für M. 4.00 bis 4.20 tannen „ „ „ „ 3.60 „ .3.80 hiermit an. Bestellungen sind an den Vorsitzenden A. Dickor^, Schanzenstraße 8, bis zum 12. ds. Ms. zu richten. 2R48D Gießen, u, März 1919, Ter Vorstand. Schafzüchter Versammlung am Sireitag. dem 14. dS. MtS., vorm. 1 ?9 llbr, in Giellcu, im Hotel (Drohbcnofl. Tagesordnung 1. Vortrag von Cberücrronltev Bitchscnsch ü tz über Förderung der Schafzucht. 2. Körungen und >uug' viehausnabrneu. 3. Wabl des Voriiondev und des AuSfchulle». 4. Rechnungsablage 1918 und Voranschlag 1919. 5. Anträge und Wünsche. Die Mitglieder des Oberh. LchafziichtervereiuS und alle reunde der Schafzucht werden zu dieser Versammlung diermtt freundlichst eingeladen Cbcrbcifiidier CrbafUirbtcrfcrcin. Büchsen schütz, Vorsitzender. 2)20 l) Gießener Fröbcl - Semlnnr, GartenskraKe 30. Ausbildung von Kindergärtnerinnen und Kinder- »sleaeriuncn. Beginn des ncncit Semesters am 28. Avril. Auskunft d. V. Moeler, Seminarkindcr- garten. Aufnahme jederzeit. 2