Erstes Blatt W. Jahrgang Samstag, 8 Hebruar schlagen möge, senden die Alldeutschen in Steiermark. Weiter gelangte zur Verlesung eine von der deutsch, böhmischen Landesversammlung am 19. Januar beschlossene Kundgebung an die Deutsche Nationalversammlung, deren Inhalt vom Hause mit lebhaftem Beifall und Händeklatschen ausgenommen wurde. Ein Telegramm erbittet als ersten Beschluß der National. Versammlung die Absetzung aller Arbeiter- und Soldatenräte (Beifall rechts, Pfuirufe links und Unruhe) und zu beschließen, Generalfeldmarschall von Hindenburg zum provisorischen Präsidenten zu wählen. (Vereinzelte Bravorufe rechts.) Schließlich empfiehlt ein Telegramm im Namen vieler Ausländsdeutschen, WalterRat Henau zum Präsidenten Deutschlands vorzuschlagen. (Große Heiterkeit.) Alterspräsioent Pfannkuch: Wir treten nunmehr in die Tagesordnung ein: Wahl des Präsidenten, der Vizepräsidenten und der Schriftführer. Für die Wahl des Präsidenten und der Vizepräsi. denten ist Paragraph 9, Abs. 2 und 3 der Geschäfts- ordnung maßgebend. Danach wird der Präsident owie jeder der drei Vizepräsidenten in besonderer Wahlhandlung durch Stimmzettel mit absoluter Stimmenmehrheit gewählt. Hat sich eine absolute Mehrheit nicht ergeben, so find diejenigen fünf Kandidaten, welche die meisten Stimmen erhalten, auf eine engere Wahl zu bringen. Wird auch bei dieser Wahl keine absolute Mehrheit erreicht, so sind diejenigen beiden Kandidaten, welche die meisten Stimmen in der engeren Wahl erhalten haben, auf eine zweite engere Wahl zu bringen. Tritt in dieser letzten Wahl Stimmengleichheit ein, so entscheidet das Los. Die Wahlhandlung erfolgt durch Namensaufruf, wobei jeder Abgeordnete mit: Hier! antwortet uno seinen Stimmzettel in die Urne wirft. - Schrift- ührer Dr. Pfeifer führt die Lifte beim Namensaufruf. Alterspräsident Pfannkuch verkündet das Er- Annahme von uuzelze» f. die Tagesnumurer bld zum Nachmittag vorher ohne jedcVel bm dl ichkeü 3ei!cnpreise: für örtliche Anzeigen 25 l>f.,siirau4lvärtlge 30 Pi., für Reklamen Mk.l.-nebst 20°,Teue- rungSzus ttllag;Plaijvor' schrill 20 % An'schlag. Vauvtschri'tleiter: Aua, Goetz Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz für den übriaen Teil: Dr. Reinhold Zenz; für den Anzeigenteil: ö. Bech sämtlich in Gießen gebnis der Präsidentenwahl. Don den abgegebenen 399 Stimmen haben erhallen Dr. David (Soz.) 374 Stimmen (Beifall), Dr. Cohen (U. 5.) 1 Stimme, Dr. Heinze (Deutsche D.-P.) 1 Stimme, Fehren- bach (CH istl. D.-P.) 1 Stimme; 22 Stimmen wurden unbeschrieben abgegeben. (Zuruf: Ah! Die Unabhängigen!) Dr. David erwidert auf die Frage des Alterspräsidenten: Ich nehme die Wahl an. Er nimmt hierauf den Präsidentensitz ein und richtet an die Der-, ammlung folgende Ansprache: Meine Damen und Herren! Zunächst glaube ich in Ihrer aller Sinne zu handeln, wenn i' Ur. 35 Ter Lietzener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Bettaaen: Siebener.^amilirnblätter; Kieisbktt ffir den Kreis Sietzen. Bezugspreis: monatl.Mk.1.35, vierteljährlich Äk. 4.05. durch Abhole- u. Zioeiqstellen monatl. Mk. 1.25 durch diePostMk.4.05viettel- iährl. ausschl. Beitellg, fternivrech - Anschiüsie: für dieSchriitleitungll2 Verlaa,Geschättsstelle51 AnschritzsürDrahtiiach- r,chten: Anzeiger Sieben. Weimar, 7. Febr. (WTD.) Die Frage der Zulassung der e l s ä s s.i s ch e n Abgeordneten zur Nationalversammlung ist bis zur Stunde uw- entschieden. Wie wir aus parlamentarischen .Kreisers hären, sind gegen den Vorschlag, die elsässischew Abgcordneten an den Vollsitzungen mit beratender Stimme teilnehmen zu lassen, Bedenken aus- getaircht, die zurzeit noch Gegenstand von Beratungen sind. Es ist eventuell in Aussicht genommen, di» Abgeordneten zu den Sitzungen pes Haupt- ausfchusses zuzulassen. lieber den Lustpostverrehr zwische« Berliv und Weimar erfahren »vir folgendes: Die ersten Flugzeuge sind am 6. Febr. vormittags in Berlin um 7 Uhr 10 und 7 Uhr 12 aufgestiegen. Das erste mit 40 Briefen und 66 Kilo Zeitungen traf in Weimar um 10 Uhr 46, das zweite mit 53*/? Kilo Zeitungen bei einer Notlandung in Bitterfeld um 12 Uhr mittags ein. Die zweite Fahrt ab Berlin erfolgte um 12 Uhr 55 mit 105 Briefsendunaen imb 128 Kilo Zeitungen, die Ankunft in Weimar um 3 Uhr 25; da die Höchstbelastung des Flugzeuges 135 Kilo beträgt, so erreichte dieses Flug.zeug btefe Grenze beinahe. Die Rückfahrt erfolgte von Weimar um 9 Uhr 30 mit 242 Briesen, die Airkunft in Berlin um 11 Uhr, die zweite Fahrt ab Weimar 2 Uhr 35 mit 24 Briefen, Ankunft in Berlin um 4 Uhr 20. Die Flugzeit betrug also nur P/, Stunden. Heute früh sind die beiden ersten Flugzeuge mit 152 Briefscndungen unb 60 Kilo Mungerr brd. 85 Ma Zeitungen nach Weimar abgegangm, Versammlung sei das weithin sichtbare Zeichen des Willens der Erneuerung im Innern und des Willens zur kraftvollen Geltendmachung der Lebensinhalte unseres Volkes nach außen. (Beifall.) Möge sodann von Weimar eine Flamme ansgchcn, die die Herzen unseres Volkes" erwärmt und seine Seele erleuchtet in dieser dunkelsten Zeit natio-- tmlcn und persönlichen Neides, um mit Lebensmut und neuer .Kraft aus dem Haftern Tal der Gegenwart den Aufftieg zu finden zu einer lichteren und glücklicheren Zukunft. (Lebhafter Beifall uni» Händeklatschen.) Es folgt die Wahl von drei Vizepräsidenten mit gleichen Rechten. 2lbgeordncter Gröber (Ztr.): Ich schlage vor, alle drei Vizepräsidenten in einem WaU- gang zu wählen. Da ferner eine Verständigung unter den Parteien erzielt ist, fo schlage ich vor, die Wahl durch Zuruf vorzunchmen. Abgeordneter Haase (Unabhängig) " widerspricht diesem Vorschlag, so daß die Wahl durch Zettelabgabc erfolgen muß. -Das Ergebnis der Wahl ist, daß zu Vizepräsidenten gewählt werden: Abgeordneter' Fchrenbach (Zerürum) mit 374, Abgeordneter H a ußmann (Demokrat) mit 374 urrd D ie t- r i ch (Deutschnational) mit 356 Stimmen. 25 Stimmzettel waren ungi'iltig. Die gewählten Abgeordneten erklären, daß sie die Wahl annehmen. Es folgt die Wahl von acht Schriftführern. Die Wahl findet ebenfalls durch Stimnrzettelabgabe Der Präsident bittet dos Haus, um ixte Ermächtigung, das Ergebnis der Abstimmung nach Schluß der Sitzung ermitteln zu lassen. Die Ermächtigung wird erteilt. • Nächste Sitzung Samstag 3 Uhr. Entwurf eines Gesetzes über die vorläufige Reichsgewalt. Schluß nach 1/26 Uhr. Deutsche Nationalversammlung. Sitzung vorn Freitag den 7. Februar, nachrn. 3 Uhr. An dem Tische für die Reichsregierung und die Vertreter der Einzelregierungen: Ebert, Noske, Wissel, Erzberger, Schiffer u. a. Um 3* 4 Uhr eröffnet der Alterspräsident Ab- geordneter Pfannkuch (Soz.) die Sitzung. Ts gelangt zunächst zur Verlesung eine große Anzahl von Begrüßungstelegrammen u d Adressen, die an die deutsche Nationalversammlung gerichtet sind. Namens der Stadt Frankfurts M., die das erste deutsche Parlament in ihren Mauern aufnahm, begrüßten Magistrat und Stadtverordneten die Nattonalversammlung. Brüderliche Grüße sendet mit der bestimmten Erwartung bald gen Anschlußes von Deutsch-Oesterreich die provisorische Landesversammlung von Kärnten; ehrfurchtsvolle Grüße mit dem Wunsche, daß bald die Stunde der Befteiung den deutschen Brüdern in Elsaß-Lothringen, Schlesien, Posen, Westpreußen, an der Drau und an der Mur höheres Gesellschastsideal lebt in den Massen des werktättgen Volkes. Sozialismus! Auch dieses Wort hat für manche Leute heute noch einen schreckhaften Klang. Auch hier muß die Brücke gegenseitigen Verstehens geschlagen werden, damit wir zu fruchtbarer Zusammenarbett auch auf diesem Gebiet kommen. Das alte Wirtschaftssystem beruhte aus dem Gegensatz zwischen .Kapitalgewimr und Arbeitsentlohnung. Die aus ihm hervorgegangene gesellschaftliche Kultur zeigt den Gegensatz zwischen einer dünnen kulturreichen Oberschicht und einer breiten kulturarmen, wenn nicht in direkt physischem und geistigem Elend dahinlebenoen Unterschicht. Die Idee des Sozialismus ist die Ueberbrückung dieser Gegensätze. 9hir durch Lösung dieser Probleme kann der dauernde Frieden im Innern unseres Volkes erreicht werden. (Bravo.) Die Zukunft zeigt uns ein Volk, das in allein seinen Schichten ein Kulturvolk ist. Gin solches Ideal trägt eine gewaltige Kraft in sich. Das Sehnen der Millionen nach Formen kultureller Gleichberechtigung findet in ihm seinen Ausdruck. Nur wer das versteht, wird ohne Haß und Furcht dem Drängen der Arbeitermassen gerecht werden. Demokratie und soziale Gerechtigkeit vereint werden dasdeutscheGemeinschafts- g e f ü h l zum deutschen Land und zum deutschen Volk mächtig erstarken lassen. Zum deutschen Land und zum, deutschen Volke gehört bis zur Stunde auch Elsaß-Lothringen. Zu unserem Bedauern müssen wir feststellen, daß dort die Wahlen zur Deutschen Nationalversammlung verhindert worden sind. Wir senden dem elsaß-lothringischen Volke unseren Gruß und werden nicht aufhören zu fordern, daß auch ihm das Recht der Selbstbestimmung über seine nattonale Zugehörigkeit gewahrt wird, wie es in den Wilson- chen Grundsätzen ausgesprochen ist. (Lebh. Beifall.) Und'zu diesem deutschen Land und Volk gehört auch der deutsch-österreichische Bruder- t a m m. (Beifall und Händeklatschen.) Die Begeisterung^ mit der alle Kundgebungen zu feinem Wiederamchluß hier ausgenommen worden sind, legt Zeugnis ab, wie lehr diese Wiedervereinigung dem ganzen deutschen Volke Herzenssache ist. Ich gebe mich der Hoffnung hin, die Vertreter Dentich-Oesterreichs in nicht allzuferner Zeit als Kollegen in unserer Mitte willkommen heißen zu diftfen. (Stürmischer Beifall und Händeklatschen.) Die Arbeit der Nationalversammlung soll die t glaube ich I Freude unseres Volkes an seinen politischen und ich unserem > sozialen Einrichtungen erhöhen. Die National- wochenrüäblick. Es war so vieles in Schutt und Staub gesunken, so daß wir schon ein wenig Freude empfinden, luenn ein kleines Fleckchen deutschen Bodens vom langsam wiedererwachenden Geist der Ordnung neu geweiht wird. Weimar ist uns in bie'cm Sinne lieber als Berlin. Es ist uns, als müsse die Reichshauptstadt eine gute Weile dein reinigenden Luftzug ausbesetzt werden, damit die' uner- baulickfen Sttmmungsdüfte sich verziehen, die un> lange Monate das Leben sauer gemacht haben. Mit den 400 erschienenen Abgeordneten der Nationalversammlung, den Vertretern der bisherigen Voltsregierung und dem spärlichen, glanzlosen Rest der fremden Diplomatie, der noch friedliche Beziehungen zum unterhält und nun das Schauspiel neuen parlamentarischen Lebens bei uns mitmacht — tritt heute jeder Deutsche im Geiste in den Bannkreis einer geheiligten, glück- lieferen Erinnerung. Noch sieht es finster und traurig genug im Reiche aus! Aber die Zeit schreitet fort und der ersehnte Augenblick ist gekommen, wo ein neuer Volkswille wieder das Recht und staatliche Ordnung aufrichtet. Die Gemüter fiinb noch beklommen und jeder tönende Feierklang fehlt: gleichwohl dürfen wir mit der Eröffnungstagnng der deutschen Nationalversammlung zufrieden sein. Die biedere Begrüßungsansprache des Dolksbeauftragten Ebert hielt sich von über» schwang'.ich er Verherrlichung der Revolution fern, und die schwachen Seilenhiebe, Die dabei auf das alte, beseitigte System fielen loaren kaum jemandem recht schmerzhaft, wenn auch die Reckte des neuen „hohen Hauses" miß- ' billigende Zwischenrufe machte. Streiten wir in dieser Stttnde nicht über oas Vergangene! Ebert sagte, was die Erfordernisse Der Gegenwart angeht, viei Richtiges. Die Nationalversammlung soll nach seinen Worten jetzt „der hcchste und einzige Souverän in Deutschland" fein. Ebenso politisch friedfertig klang auch der Satz, angesichts des Massenelendes der Völker erscheine die Schuldfrage beinahe klein. Wird uns doch gerao-e jetzt gemeldet, daß die in England ausgebrvchenen Streik- bcnvegungen bolschewistischen Charakter trügen, ja, daß der Bolschewismus auch in Amerika langsam sich 6 einer Ihar mache, so daß dort der allgemeine Wunsch sich rege, die Truppen möchten bald in die Heimat zurückkehren. Demnach wäre die bolschewistische Grippe ganz unabhängig von dem europäischen Elend auch über dem atlantischen Ozean ganz plötzlich , aufgetaucht. Der Berner Sozialisten! ongreh. Bern, 6. Febr. (WTB.) Am Schlüsse da heutigen Vormittagssitzung wurde die Resolution über den Völkerbund mit den von verschiedenen Diskussionsrednern vorgebrachten Abänderungsvorschlägen und Zusatzanttägen angenommen. Vom Bureau wird mitgeteilt, daß in Anbetracht des Grundsatzes, keine Minoritäten zuzulassen, wenn nicht auch die Majoritäten anwesend sind, bje bisherigen Mitglieder der amerikaniscküml Delegation nicht zugelassen werden können. Die schweizerischen Grütlianer werden zügeläsen, weil sie in ihrem Programm die gemeinsame Forderung nach Klassenkamvf und proletarischer Aktion bciüd* sichtigen. Die deutschen Delegierten erklären über den Sonntag hinaus bleiben »u können. Infolgedessen soll die Debatte erst Sonntag nachmittag geschlossen werden, wobei.als letzter Punkt der Tagesordnung Demokratie und Diktattir zur Der- Handlung kommen soll. Gleichzeitig wird die Frage einer Kommission, bestehend aus je zwei Mitgliedern jeder Delegation, der Kommission der Konferenz überwiesen. Die Nachmittagssitzung begann mit der Erörterung der territorialen Fragen. Mistral (Frankreich) legte über die territorialen Fragen der Konferenz folgende Resoli? tion vor: 1. Zweifellose Geltung des Rechtes her Völker, ihr Schicksal und ihre staattiche Zugehörigkeit innerhalb der Vereinigung des Völkerbundes selbst zu beftimmen. 2. In umstrittenen Gebieten Entscheid lagen über die Zugehörigkeit durch V o l k s a b si'i m - m u n g unter Kontrolle des Völkerbundes, der in letzter Instanz entscheidet. 3. Das Recht der Nationen ist gesichert vurpb ein Minimum von Recht, ausgearbeitet von der Liga der Nationen und van ihr bei seiner Anwendung garantiert. 4. Bei Neubildung von Staaten ober bei Neu- angliederung von schon bestehenden Staaten muß der Völkerbund darüber wachen, daß allen von Neugestaltung berührten Nationen ihre wirtschaftlichen und Lebensinteressen auf Handrck und Verkehr gesichert werden. Schuldfrage auf einer mittleren Linie. Man will von einer Entscheidung in der Schuldfrage jetzt absehen und zum Aufbau der Internationale sich wieder die Hände reifen. Da- bei wurden sogar einige Forderungen Wilsons in einem uns Deutschen günstigen Sinne interpretiert, so die Frage des Völkerbundes. In der Frage territorialer Veränderungen soll das Selbstbestimmungsrecht der Völker hochgehalten und dem Imperialismus auf der Pariser Konferenz entgegntgetreten iverden. Die deutschen Mehrheitssozialisten traten in dieser Beziehung, besonders in der elsaß- lothringischen Sache, mit vernünftigen Forderungen auf. Alles in allem braucht die Berner Konferenz nicht, wie anfänglich befürchtet werden mußte, als ein unwillkommenes oder schädliches Vorspiel zur Friedenskonferenz bewertet zu werden. Freilich hätte man wünschen müssen, daß die deutschen Vertreter eine noch lebhaftere Aktion gegen den Be- drückergeijt führten, wie er sich in den Waffen- stillstundsverhandlungen auf oer Seite unserer Gegner noch immer von Tag zu Tag breit macht. Auch die schmachvolle Zurückhaltung der deutschen Gefangenen hätte in der internationalen Konferenz ein noch lebhafteres Echo tvecken müssen. Die deutsche Nationalversammlung wird bei diesen Fragen in ernsten Erwägungen und Beratungen zu neuen Entschlüssen kommen müssen. Wilson soll in einer Pariser Sitzung am Montag die.Hoffnung ausgesprochen haben, daß nach seiner Rückiehr aus Amerika diedirektenFrie- ) c n s v e r Handlungen begim en und daß ne nächsten zwei Monate die Befreiung der Menschheit von den Kciegsgräueln bringen würden. Wem: wir büfe Hoffnung teilen sollen, so müssen wir uns gleichwohl beizeiten dagegen wappnen, daß bei der nächsten Waf^enstillstandsverlängerung etwa Fach wic- darum mit neuen Airsprüchen und Plackereien kommt. Das Maß ist voll, die Nationalversammlung muß solchen Aussichten vorbauen. Es war durchaus dankenswert, daß Ebert den westlichen Waffenstttlstandsverhänolern einmal ganr offen und nachdrücklich mit dem Abbruche jeder weiteren Unterhaltung gedroht hat! Mögen sie in diesem Falle dann die tzanze Verantwortung für die Zukunft tragen! In einer Privatunterhaltung soll Ebert noch erklärt haben, er für seine Person würde keinen Frieden unterzeichnen, der nicht die bekannten von Deutschlcmd angenommenen Wilson'schen Bedingungen erfülle. Auch das war ein gutes Wort. Wenn Evert das deutsche Volk zur Arbeit, Organisation, Ordnung und Solidarität aufforderte, so hat er Die nächstliegenden wichtigsten Erfordernisse berührt. Es gibt jetzt in der öffentlichen Ausspracl)e keine hochfliegenden P äne. Immerhin klang es ein bißchen stark nach Phrase, wenn Ebert beit Satz prägte: „Wir müssen hier in Weimar die Wandlung vollziehen vom Imperialismus Lchn Idealismus, von der Weltmacht zur geistigen Größe." Mephisto möchte einwenden: ^Doch dürft Ihr Euch nicht zerstreuen lassen." Zur „geisttgen Größe" genügt oft der beste Wrlle nicht. . . Noskes Besen hat die Stadt Bremen vom spartakistischen Spuk gereinigt, und er vird mit den übrigen Aufruhrnestern wohl auch noch fertig werden. In Düsseldorf hat ein Beamtenftreik die toll gewordenen Radi- kalrsten zur Besinnung gebracht. Es herrschr Sort vorläufig wieder einmal Uebcreinstim- mung — auf nnelange, kann niemand vorauswissen. Auch dis letzten Wahlentscheidungcn haben die Ultrarevolutionäre doch ein wenig bescheidener gemacht. Ihre geistigen Waffen sind stumpf geworden. Nur auf dem internationalen Berner Sozialistenkon- greß erhob sich der „unabhängige" Parteigedanke in Gestalt einer Eisner'schen Rede noch einmal zu stolzer Höhe. Es schien datier anfangs, als werde das Erscheinen der deutschen Sozialdemokratie auf der Berner Tagung zu einem Cannofsagang vor der Internationale werden. Mittlerweile ist es doch mcht ganz so schlimm geworden. Eisners Ef.cktkwscherci und Rechthaberei blieb auf der einen Seite, des Franzosen Thomas finsteres Werdammuugsurteil gegen die deutscl-enBiehr- hcitssozialisten auf der andern Seile stehen. Dazwischen einigte man sich nach dem Zureden englischer Genossen und einer beschwichtigenden Erklärung der Deutschen in der verehrten Alterspräsidenten unseren herzlichsten Dank für seine Tätigkeit ausspreche. (Beifall.) Ich danke Ihnen für das große Vertrauen, daß Sie mir durch die Wahl zum Präsidenten bewiesen haben. Es ist ein schweres, verantwortungsvolles Amt,- ich will es gerecht und unparteiisch verwalten. (Bravo.) Ich will mit besten Kräften bemüht sein, der schwierigen Aufgabe gerecht zu werden, die Geschäfte dieses Hauses zu betreuen und zu fördern. Ich könnte es aber nicht wagen, das zu übernehmen, wenn ich nicht dabei auf Ihren gu:en Willen und auf Ihre kollegiale Mithilfe rechnen dürfte. Nur im Verttauen auf diese übernehme ich die Führung der Geschäfte. Gewaltige Aufgaben harren unser. Krieg und Revolution haben das alte Negierungssystem zermürbt und zettrümmert. Der alte Dau ist zusammengestürzt, wir sollen einen neuen errichten. Dieser Neubau soll ein besseres, wohnlicheres Haus für unser politisches Zusammenleben sein als das alte es war. Anstelle des früheren, auf Vorrechte einzelner und der staatsbürgerlichen Bevorzugung einer Minderheit aufgebauten Systems soll eine auf voller staatsbürgerlicher Gleichberechtigung beruhende Demokratie treten. (Lebhaftes Bravo.) Demokratie, das war bis vor Kurzem in Deutschland noch ein recht übel beleumundetes Wott. Es mag noch heute einen ober den anderen rückwärts gerichteten Geist geben, den ein unbehagliches Gefühl beschleicht beim Klange dieses Wortes. Und doch ist Demokratie der Ausdruck des höchsten polnischen Ideals. Das Volk als Ganzes wird hier von jeder Bevormundung frei, Herr über feine eigenen Geschicke. Der Wille der M e h r h e i t ist die letzte Entscheidung in allen Meinungsund Intereffengegensätzen innerhalb des Ganzen. Nur das uncrschütlerlichc Festhalten an diesem Grundsatz kann die Gefahr beschwören, die sonst uns drohen, die aus den inneren Gegensätzen uno Kämpfen entspringen können. So legt die Demokratie, indem sie dem Volke das hohe Recht der SeGstbestimmung gibt, auch die hohe Pflicht der politischen Selbstzucht jedem einzelnen auf. (Sehr gut!) Das demokratische Recht des einzelnen findet seine Grenzen in dem demokratischen Rechte der anderen. Nur auf gegenseitiger, {Dotier Achtung der demokratischen Rechte kann ein olches Staatswesen gedeihen. Auch in diesem Hause muß die Pflicht der ‘Demokratie gelten. Dieses Haus soll eine Stätte des freien Worts fein. Ihr Präsident hat darüber zu wachen, daß dem so ist. Aber auch soll dieses Haus eine Stätte der freien Unterordnung fein des einzelnen unte" den Willen und das Werd der Gesamtheit. Lasten Sie uns alle bestrebt fein, durch unsere Arbeit den Beweis zu erbringen, daß Deutschland ein für bie Demokratie reifes Land ist. (Beifall) Hart werden die Meinungen aufeinanderplatzen, aber nie sollen wir vergesten, daß die Augen der Millionen, die uns hierher gesandt haben, ja die Augen der ganzen Well auf uns gerichtet sind, und feien wir auch besten wohl bewußt: Nicht Worte nur erwartet unser in Not und Qual seufzende Volk von uns, sondern Taten! (Lebhafte Zustimmung.) Rur durch rasch es, schöpf er isches Wkrken werden wir das Vertrauen rechtferttgen, das man auf uns letzt. Meine Herren mtb Darnrn! Neben der großen Aufgabe des Verfassunysneubaues sollen unb müssen mir noch schwierigere Aufgaben be-5 wirtschaftlichen Wieberausbaues in Angriff nehmen. Auch hier soll Neues, Besseres an bie Stelle bes Alten gesetzt werden. Die deutsche Revolution ist nicht nur eine politische, sie ist auch eine Wirtsckwftlichc unb soziale Revolution. Cs wäre verhängnisvoll, bas zu verkennen. Ein neues. «ä. General-Anzeiger für Gberheffen 3wi»ingsrun»6ruem br atl- Reiolution. ausgestellt sei, zögen btt deutschen Mehrh:rlsde.cg enen die Acesalurion 5 u r ü ck. Dtr Redner teilt mit, daß man von cer ÄllS dt» besetzte« RheiißeLict. — Wit«baden, 7. Febr. Die framösifche Btsadun gs> hörde bi [traft htesige Ginnwjner, btt ohne Ausweis nach Biebrich fahren, damit, daß sie cntroeber 10 Mk. Strafe bezahlen ober zwei Stunden Automobile patzen minen. die südlich dieses (Sebteteä gelegenen überwiegend dänisch sprechenden, b.shtr überroiegenb deutsch ge innten etwa acht bis jefrn Gemeinden, 3. für bit Stadt Flensburg, wenn mindestens ein Viertel der wahlfähigen Bevölkerung die Abstimnmng verlange. Die Grenzen wären so >u ziehen, daß Enklaven ausgeschlonen scien. Die nationalen Minderheiten würden in beiden Staaten die gleichen nationalen Rechte erhalten. Die Volksabstimmung soll: nach übereinstimmender Ansicht der deutschen und der dariichen Delegierten unter der Kontrolle des Völkerbundes ober, roam der Völkerbund zur Jeii Der Abstimmung noch nicht geschafien sein sollte, Enter her Kontrolle einer neutralen Kommission erfolgen. Kantsky (Deutschland» hält bk Snttbtr» reü-lution der deutschen Mehrheitler zur djaß- lothrmgischen Fra^e infolge der allgemeinrn 3le-- solution der Konferenz m territorialen Fragen für überflüssig, da diese schon das Plebiszit in strittig.'» Geburten fordere. Die Bollsabmoimung müsse erfolgm, nicht o!S Konzession zur die deutschen Nationalisten, sondern als Waffe gegen sie. Schließlich wendet sich der Redner ge.jen den tschechischen Antrag in den jetzt beanspruchen Gebieten bis v'checho-slowakischen Staates kerne Vollsabstimmung M veranstalten. - Höchst a. M, 7. bruar ein militärischer St’ubcm am ter die Herr- her zr«rschcid,mq des Bölkerbmrbes oorzunehmen. 6. Schutz bei Bevölkerung der unabhängigen Gebiete, Kvlrnn. n und Protektorate durch die Gesellschaft der Nationen, Die dahin zu wirken hat, 5. Die MügNHSkit, «m in Zukunft Grenz-1 Borgbier g (DtnemmA gibt ^rr bentsch- Äebenmga an; Wunsch van BSlkern oder Volks-'dänischcn Fraae eine Erklärung ab dahin- tdlra nach oorhergehenoer Bo.l^cMimnnmg unb; urhend, daß in Schleswig die Volttabftiuunnng sei; L für Grußpflicht der fron öfischen Osiiziere durch i amtliche uni formierte deutsche Beamte tn strengster Weise ein geführt worden. — Mainz, 7. Febr Zum erstenmal, wlangc her Rheinstrom fließt, erschienen dieser läge drei engt if che Kanonenboote auf seinen Fluten. Sie ankerten am hiesige» Fddbergwr unb fuhren später stromaufwärts. = Sossenhe i m, 7. Febr. Zur Bestreitung bet Kosten für die Besatzung beschoß toc Gemeinde die Aufnahme eines Darlehens ton 100 000 Mk. = Ober-Ramffadt, 7. Febr. Die fran^ zösischen Besatzungsma.hematiker haben herausgefunden, baß Der Ort auch nock der neutralen Zone angbön unb dementsp.ech-nd der Bürger- meist er ei ixe entsprechenden SLohtverlxtltungsmaß- regeln zudikriert. = höchst a. M., 7. Fei« Die militärische Berkvaltung teilt mit, daß neue Fälle von Flecktyphus vvrgekommeu |i.ib. Die Vorbeu- 'gungsvorschrifteu erfuhren en I sprechende Verschärfungen. ^-hend, daß in Schleswig die Volks» Nir drei Gebiete gesondert Donunebmen das geschlossene Sprachgebiet Nordschtcstvig, 2. für des Wafsenftillstandsvertrags haben abrüflen müssen, ttrieber ausrüsten und in Dienst stellen zu dürfen, um in Libau geringe Streitkräfte ständig stationieren zu können. Die'e Anträge sind bisher abgelehnt morden. Infolgedessen rtrtrb nunmehr der Oberste Kriegsrat der Alliierten gebeten, anzuordnen, daß die alliierten Seestreitkräste ständigen Au enthalt in Libau nehmen und gegebenenfalls zum Schulder Äüsten-lätze gegen bolschewistische Angriffe mit den Waffen eingreisen oder von den bisherigen durch Admiral Browning übermittelten Standpunkt abzugehen und die Indienststellung geringer deutscher Streit- näfte zuzulassen. Es werden zunächst ein daß Einrichtungen getrogen roerben, die deren ein* adwreivr Bevölkerung möglichst rasch zur staatlichen Selbstbestimmung entwickeln euren Gründung von Schulen, Gewährung zunächst totaler Autoiwmie, Dresse-, Vereins- unb Versammlungsfreiheit unb andere v-ültische Rechte. Die JTonferen.! protestiert gegen jeden Versuch, die genannten Grundsätze zu verfälschen, unb bet> wirst deshalb: 1. Das Recht des Siegers auf Beute unb alle Bündnisverträge, bie ihm gestalten, für feinen Eintritt in den Krieg einen Gebietszuwachs aus Kosten fremder Nationen zu suchen. 2. Die Festsetzung der Grenzen nach strategischen Gesichtspunkten. 3 Die gewaltsame ooer verschleierte Annexion aus Grund lOflcnannter hestorijcher Ansprüche ober aß-Lolbringen in fast einhalb- ftüubigrr Rede Stellung, indem er „die deutsche Genaltherrschaff im Elsaß schildert. Er verliest dann eine Erklärung der elsaß-lothringischen Arbeiterschaft und dezeit gewährt, weil das Lhemn Elsaß-Lotbringen genau so tme die Frage der Schuld und der Verantwortlichkeit die wichtigsten Fragen der Konferenz darftellen. Bern, 7. Febr lWTB.l Als erster Redner sprach tu der heutigen Vormitta^-sitzung der internationalen Soziakiftenko ufere nz der Ho'lä'ider Troe I ft ra. Er erflärte, haft das anElsaß-Lothringen began.^ne Unrecht ebenso ri>e Kri gtorsache gewesen ki. tote bie Besetzung Bosnien- Der Fr-ndeitsdrang fei in der Dell nneber kräftig erwacht. Aber es gebe Bötter, dk ihre Freiheit Jwtturr von Parv- als von Bern ernxtrlckn. Dk Frag- des Selbftbefttm- »ungsrech.es fet die erste Forderung bc» Berner Kongresses. Der Völkerbund mögt sofort errichtet luerbm. Der Redner begrüßt es. daß d« deutsche Sa ialdemokratk dk txattsch-volnilche Httdeuianbcrkpung einem Plebiszit unterwerfen wolle, und daß auch Grumbach sich al- ein Anhänger bei Plebiszits für Eliaß-Lothnnqen be- Icnuc. Aller di gö dürften bkie Plebisirtr nicht unter fiticiriger Kontrolle erfof-vn sondern sie müßten unter der mternationa.en Kontrolle des Völlerbund,^ Dorgcuommen werden. Der iiiter- uptivuale Okbanfc müsse siegen über bie nationalen Ätokaitotttn. Die Sage in den baltischen Provinzen. Berlin,/. Febr. (WD.) UeBer die Loge in. den baltischen Provinzen und die damit im ZufammenHang stehenoe Bekämpfung des Bvlsck^wrsncus wurde in Spaa am 6. Febr. folgende Rvre übergeben: .,Die Lage ber in den baltischen Prvvin zen des ehemaligen ruffischeir Reiches gegen die Bolschewisten fampfenben freiwilligen deutschen unb baltischen Truppen hat sich weiter verschleclrtert. Die hafienstabt Windau (nördlich Libau) ist :iach hier vorliegenden Nachrichten von. bo schewästischen Trupven beseht worden. Gelingt es itid)t, dk botsche- trnfttidje russische Welle halb WM Stehen zu bringen, so brandet sie über die Grenzen nach Deutschland hinein. Die Alliierten haben zu wiederholten Malen von Deutschland die Nieder kämpfung des Bolschewismus gefordert. Dies ist aber nur möglich, wenn den deutscl-en Truppen alte erfordertiche Unterstützung zuteil wird. Hierzu gehört, daß in geivisjem Umfange von der See aus Schutz für die Häfen unb unter llmftänben auch für die Transporte gewährtoislet wird. Angei ichts dieser Lage ist von Admiral Browning der Antrag gestellt worden, einige Kriegsfahrzeuge, die infolge des Artikels 23 Aus Stadt und Land. G i e ß e n, 8. Februar 1919. Spart Kohlen! Die uits mitgeteilt wird, hat sich bie Kommission für Kohleitverteilung in ihren Sitzungen wiederholt und ernst mit der Koh- lenfrage beschäftigt, wobei man zu dem Ergebnis kam) daß Ko f> l e nunmehr f a st n i ch t niehr zu beschaffen ist. Dre Ursache ist, wie hinläTu^lich bekannt, in den Streiks der Zechen, sowie in dem gegenwärtigen Mangel an Lokomotiven und Ei)enbahnwac'.en zu erblicken. Sehr erschwerend wirkt der Umstand, daß das Saargebiet keine Kohlen mehr liefert, ebenso kommt ein Ausfall von monatlich ech» 15 Wa-ygonS Braunroh'en-Briketts, die bisher aus dem linksrheinischen Brikett- Gcbkt ge icfert wurden, infolge der Besetzung des letzteren in Fra^e. Die Bedeutung einer solchen MinderbeliepermU; kann man leicht ermefton, wenn man in Betracht zieht, daß vorn Reickskommissar für Kohlenverteilung nur insgesamt inonattich 150 Waggons a zehn Icnneu Brennstoffe bewilligt waren. Bon dieser Ei)>hrän!ung in der Versorgung mit Briketts nxrbcn in erster Linie ok BScke- reten sthwer betroffen, da dirse hauvtsächlich auf deren Berfeuerum^ crnge.nie en smo. Um diesen Uebdjianb zu bcseitrzen, sind Ersuche gemacht worden, Briketts aus mitteldeutschen (Gebieten zu beziehen. Die Versuche sind jevoclz sehlgeschlagen, da es den dortigen Händlern nicht einmal mLstich ift ihre Stammkundschaft zu befriedigett. Die Bäckereien norden mit anixrux'iti eit Brennstoffen (Koks, S ein- kohlenbnlctts) durch ehi ten. Auf ein erneu- tes Ersuchen an den Rcick-skommissar für ok Kohlen verso^ptng, Ab hi fr in dem Brennstoff- mangel zu schaffen, hat dieser err.ärt, hierzu nickt tn der Lage ui fein. Hiernach tst es leider unmvglrch. Oie Ausgabe einer dritten 1 Rate von Brenn,tofpm, ncuuertt-ich an die Bc- Aus dem Reiche. SSnsche eertriebentr ElfaS-Lotbrmzer. Freiburg i. 7. Febr. (W. D.) Eine gestern abend hier abgehaltene, starkbesuchte Versammlung vertriebener Elsaß.Lothringer richtete an bie deutsche Nationalversammlung eme Entschließung, m der sie dringend um Hilfe in der jetzigen Rotlage bittet und gegen die widerrectzt. lich« Verletzung de» Waffcnstills'.andsoertrages durch die Ausweisung der Elsaß-Lothringer sowie durch die schmachvolle Zurückhaltung chrer Habe und ihres Gutes protestiert. Sie bittet um fortlaufende Der. tricbenenunterstützung aus Peichsmitteln.'tzeichszuschuß und Reichsbürgschaft sür genossenschaftliche Darlehns. Kassen der Semitbenen zur (Erleichterung ihres wirt- schaftlichen Wkderansbaus, sowie schließlich Aufnahme der vertriebenen ‘Beamten, Geistlichen. Lehrer usw. in gleichartige Stellen im Reichs dienst unb in den hier- jn ju verpflichtende» Bundesstaaten. TrsK-Hesiev. — Hanan, 1. Febr. Gestern abend fand hier eine ie bas Gasthaus .Zur Soune- etiberufene Der. fammlung statt, welche zur Gründung der Orts, gruvpe Hanau des hessischen Dvkksbundes führte. Schriftleiter Bruno Jacob von ber Hiupt, leilung des Du»des in Marburg gab einen lieber, blick über bie gesamte politische Page unb zugleich über bk Ziele unb Zwecke des Hessischen Volksbnn. des: daran schloß sich eine rege Diskussion an, welche noch einige schwebende Fragen klärte, worauf bie Mehrzahl der anwesenben Herren sich sofort als Mit- glieber einzeichneten. sttzer von ZentralvetFnngSanrage^, varzwrebmen, ba die gegernvärtigc Zufuhr an solchen kaum hinreicht, um die Belieferung von iflinifcn, S^iyirencn imb sonftirien Instituten, Bäckcr^en, Sch.äcßterecen uiio. aus- zufühven. Aus Bvrstebc-ndem ergibt sich bie orin- gende Nottoeik>igkeir, Holz als Haus- and Küchenbranb zu verwenben imb wenn diese Art der Heizung wohl etwas teuer erscheint, fo har man doch ben Vorteil, Holz jederzeit in gemtgender beschaffen zu können. Die Bevölkerung w.rb brnigcnö er- mahnt, mit ihren ^pva vorhandenen Breun- stoffen äutzerst sparsam umzugeheu. Lebensmittel. — Die angekünbigte fi ä fe o e r t e t le wg muß, tote uns bas Lebensmittelamt mitteilt, bis zum Mittwoch verschoben werden, da die Ääfefenbung noch nicht eingcrroffen ist. ’♦ Petroleumversorgung. Die bis zum 15. März 1919 gültigen Petroleum-Marken werden am Montag, den 10. ds. vormittags 8*/, bis 12 Uhr, in den juftänbigen Bezirken ousgegeden. Anspruch auf Petroleum Haden nur Famihen unb Einzelpersonen, denen weder Gas noch elektrisches Licht zur Verfügung steht. Auf jede Marke entsLHt Liter. ** Freibank Montag, 10. Februar, werben von 12-4 Uhr bie Arn. 1401-1600 beliefert. burch 0>r«ntbach vorg.'bvachten A«il-at'vnsrri^ Südekum» nach Straßburg erst durch Mumbach selbst Keirnttiis erhalten habe: im Parb.iruftrafrr habe Südellun ichcnsolls nicht gehandelt. Der Redner erfiärt sich dagegen wenden -,u müssen, »renn va>: Ärumbach die von den beuüdxm Mitt- tärbebörben g.pianw Deoortatzüm der eliässischen Bevölkerung als Granfamk.k, dagegen die Aus- üKiiitng von Tausenden von deutschen Familien durch bk französischen Behörden ais human bezeichnet worden sei. Im Namen seiner Parteigenossen erllärt er, baß bk deutschen Mchrhe lS- dclegierten bk Resolution über b.e ttrritonclot Fragen ohne Cinichräncung amtäbmen. Die Resolution. breche mit erheblichen Tei.en des Bötter- rechts imb namentlich mit seinem gefährlichsten Teile, dem Rechte des Eroberers. GLrrhessischer lkunstverein. Die anoenbückliche Ausstellung bdte so viel Anlaß zu grw'dlegeideu (Erörterungen, daß man es abermals bedauern muß, aus Platzmangel statt einer eingehenden Besprechung nur einen notdürftige» Hi», weis bieten zu können. Am ausgiebigsten ist die Ausstellung von Pros. Th. Frank-Berlin beschickt, der mit großzügig ge- seheuen Landschaften impressionistischer Art aufa>ariet Besonders eindrucksvoll ist das räumlich klar auf. gebaute Bild „Durchbrechende Sonne“ und ber färben, wuchernde „Steinbruch“. Weniger glückt chm die Gestaltung von Tieren, vor allem im „Waldweg“. (Ein bloßer Hinweis auf Zügel genügt, um zn erinnern, was hier erreicht werden kann. Den „badenden Knab/tz.“ mangelt UngezwunHenheil unb Kindlichkeit. Dies gilt in übertragenem Sinne auch für die Familienszenen. Als stimmungsbeherrschender Landschafter erweist sich A. Herzog-München, besten . 'Brertcnftein“ von üblichen Alpenbildrm in ber Auffassung wohltuend adweicht. Do» I. D. Holz» München erfreut ein farbig reizvolles Genrebildche» ,Am Zaun“. Starker Gestaltnngsa»ille »nb sicheres Forrngejühl sprechen aus den Landschaften von Elisabeth Deyrer- Witting-Obersidorf, von denen wir „Schilfufer“, „Winters Adichied- unb der „verwunschene See“ hervorheben, alles Arbeiten, in denen bie (Eigenart der Temperamalerei äußerst glücklich zur Geltung kommt. Dollig abweichende Stellung nehmen die offensichtlich von Mathies bermflußlen Arbeiten von Dora Bromberger-München ein. Sie stehen hu- biftßcher Raumgestaltung nahe und verzichten daher auf ein stärkeres Auswerten der Farbe, die nur eine untergeordnete Funktion hat. Wem diese Kunstrichtung ungewohnt ist, der wird an ber Landschaft mit Kirche vielleicht Verständnis dafür finden. Mit einem schroffen Uebergong zu ungleich anderer Malweise sei auf die wie auf Porzellan gemalten Stiöeben (Eugenie von Schackns-München hi »gewiesen, die aus dunkler Tapete einen dekorativ ruhigen Zimmer- schmuck abqeben werben. Moderner empfundene Stillleben in satten Pastellfarben, die den wirkungsvollen Dreiklang ans Geld, Violett unb kaltem Grün bevorzugen, zeigt Toni D eit h-Fritzel-Gießen. T. Fries-Gießen bringt Stilleben und Landschaften in Del, die auch ba, wo sie m jüngeren Ardetten ber Plein-air-Malerei zustreben, einen speckigen Ton nicht vermeiben können. Einige Zeichnungen sprechen sehr an, unmöglich ift aber z. B. der pointilistische Himmel über der ganz anders angeleg en, sonst brauchbaren Ansicht von Ortenberg. Als dritter Gießener ist W Barthel mit wenigen, aber recht guten farbigen Landschaftsblättern unb mehreren Federzeichnungen oertrefen, von denen die „Heide im Sturm* bemerkenswert ist. Die Ausstellung weist ferner Arbeiten des öfter erwähnten Darmstädters Zernin auf. Don der vorherigen Ausstellung übernommene Werke, wie das „?>estenmädchen“ VON Olga Hasselmann-Knrz, dk „Schwälmer“ von W. Thiel mann und vor allem Landschaften von H. von Volks man»-Karlsruhe, begrüßt man gern nochmals. j. ” Kaufmann Emil Fischbach s. Gestern ver> schied hier nach kurzem Krankenlager int 78. Gebens» fahre der tn wetten Kreise» bekannte Inhader der Kolonial-, Material- und Fardwaremhandlung (Emil Fischbach. Herr Fischback gründete vor 50 Jahren im Eckhause Seltersweg-Plocksttaße sein Geschäft unb verlegte es später in ben gegenüber errichteten Neubau, in dem es sich heute noch befindet. Dem Grundsatz strenger Reellität, mit dem das Geschäft errichtet wurde, verdankt es fein Ansehen in der Bürgerschaft. Herr Fischbach war Veteran von 1866 und 1870 71, und ehrenamtlich verschiedentlich tätig; als Ortsge- richtsmann wi hte er lange Jahre. Sein Wunsch, den Tag seines 50iährigen ©edjäftsjubiläums (II Febr. d. j.) zn erleben, ging leibet nicht in Erfüllung, er wird an seinem Ehrentage zur letzten Ruhe bestattet werden. ** Bon ber ßanbcSunioer fitflt. Im Sommerfemefter 1919 nierixn nachkhent»' öffentliche Vorlesungen gehalken: (Zn ben mit * bereich- neten Borlemng-m roerben mir immatrikulierte Hörer zugrlassen ) Skaa *de io :et Fickfte, seine Persönlichkeit und seine Phitosophk in ihrer Bedeutung für die Ökgcnnn*-L: Tr. Messer. Dk bcntfdKTt Phi n orchrii als Vo i i'er: Dr. Streck'-e. Geolog ich? Gesch ch e d s L>i!bcrn): Dr. Franz Probleme ber jüngsten franzS:ischen ^et- raiton^enümtfümg: Dr G nelin. Tie fraiijösi'chen kototuen: Dr. Rotofs. Kirche und Staat im heurigen Frankreich: Dr. Schum. Die Kunst bet Kirche nnt bk Ännft der Könige in Fra ikrttch. Mittelalter unb Renaissance (mit Lich:bildern)-. Dr. Rauch. Der Sozial s.nuS in Frankreich: Dr. Skaltvttt. Deutsche Mnltureinflüik auf Ftmikrttch im Spiegel des Lehnwort-: Dr Bebreirs. Beziehungen zwischen ftanzösischer unb deutscher Philosophie im 19. Jahrhundert: Dr. Messer. 3. I. Rvussetw (Borlesimg in franzöticher Sprache): Lektor N. R. Modem Eng ich Poetry (Vorlesung in englischer Sprache): Lektor N N. Tic Entnnck- lung der Klaviert'uite (mit Beispielen): IrautmainL Don der ßanbesunioerfität erfahre» wir ferner, daß Dolkshochschulkurse wie in anderen Universitätsstädten anch hier in Vorbereitung sind. Bei der gegenwärtigen Utbctlüfhing der Universität mit Um- terricht können bie Kurse jeboch im günstigsten Fal erst im kommende» Sommer eingerichtet werden. ** Ob erhessischer Kun st verein. Tie gegenwärtige Ausstellung ist nur noch in ben nächsten acht Tagen, morgen Sonntag, Mittwoch unb Freitag von 11—1 Uhr geöffnet. Die folgenden Aussteflunaen bringen Sammlungen von Professor Ria)ard Kai» s e r - München, Prvfe [ar W Thielmann- Wi.singshausen, Emil Be tz ler-Frankfurt a. M., Rodert Eckert-Darmstadt, Agnes 2an> genbeck-Zachariae- Frankfurt a. M, W._Tiedjen- urto Prof B. Buttersack- Münck)rn. Im übrigen verweisen wir auf bk Besprechung in heutiger Nummer. *' Der Gießener So n-ert-BeeeiN veranstaltet morgen nachmittag 41/» Uhr in der neuen Aula der Universität sein fünftes Konzert. Tas Mannheimer Voka»-Quarlett mit Frau Dr. Kuhn-Brirnner 'Soprans. Irl. Jane Freund ^Alt), Herr Ma; Livmann >Tenor» unb Wilh. Fentett. (Daß) roirb Hentschel. Okiaugd-euartette, BrahmS, Zigeunertreder und ZUcher Lo.'kS leteriptei zum Borlrag dringen. Für das am Saalei taang zu beziehende Programm muß dus nal im Hmdsick aui tae holten Äonen unb den Zweck der b etanfuütnne eine Gebühr von 50 Pf erhoben werden “• (Ein Sinfonie.(öohltäligkfit9.)flo»- je»t jum Besten der Hinterbliebenen gefallener und für d»rch Kriegsmaßnahmen erwerdsuufähig gewordene aktioen Unteroffiziere des Gießener Regim-nts w,rd am Donnerstag. 13. Februar, abends 7.30 Uhr do» der gesamten Regimentsmusik des aktiven 3nf.» Regis. 116 unter Leitung von Obermusikmeister Wilhelm Läber auf der Liebigshohe ausgeführt. Dk Musikfo!gc ist aus dem Anzeigenteil zu ersehen. ** Der kolksbund zum Schutze der deutschen Kriegs- und Zivil-gefangenen schreibt: Am 17. Februar läuft ber 52ar* fenftilfftanb ab. Tie Verlängerung roirb dem beut- ldanflenen. Grft sollte ber Waifensttlistand darüber bestimme», barm der Vorfrieden, bann der Frieden. Dan» wird er kommen? Wie lange noch sollen umere Grtangenen in aualvoller Unsicherheit schmachten? Schon der neue Wassenstillstandsvertrag muß übet ihr Los entscheiden, schon er muß ihnen Befreiung bringen! Unsere Unterhändler müssen mit eiret klaren Antwort des Gegners vom Berhandlungck' tische d» die Heimat jurückkehren. In ber komme,»- den Äoche sollen alle Gaue Deupchtonos uxban — Bon® ü»Uu:®lliW trag.|6s- 10’ bs' Md feine Eltern. Roman, «ertön von Egou I- "» WflV. h?*Tme" ............«..u- Amtlicher Teil. 0 nnb 1. Bekanntmachung L Die seither von den Truppenteilen eNklassen« Mannschaften des JahrgMlges 1899 haben sich 3. Gerstenkaffee 625 rci£ qebe'tet 6 Ml., ge- arbeiter Alben Langen in Mün> ©emäfc Verfügung der Hessischen Landesernäh- jrungÄmtes zu Nr. L.C.A. 1088 vom 30. Januar den. Zwei junge, lebenSImt. Herren, denen es an paff. Damenntfellfdiaft fehlt, suchen aus diesem Wege mit *roel büb) ben, jungen Damen zwecks f oäk.Heirar bekannt zu werden. Schr. Angebote, event. mit B>id, an den Gies. Anzeig. erb. Zwieback Gemüsekonserven Teigwaren gebrannten Kaff« Gerstenkaffee Heirat. Zwei jge. kaufm. Beamte, 24 u. 26 d, in sich. Stetig.. wünschen d. Bekannifch. zweier Damen (Witwe in. 1 Mmb nicht auSgescht.', zwecks spat. He rat. Ang. möflL mit Bild unt 1703 an den Äietz. tln* erbet. 2 Freundinnen, 20-21 Ja re, m Berm-, wünschen, da eS ihnen an Gei. fehlt, die Bek- zweier netter Herren im entior. Aller zwecks spät. Hetr. Angeb., mögt, mit Bild, um. 02433 an den Gietze- aer Anzeiger erdeten. unter Vorlage der Militärpapiere beim zuständig« Berirfsseldwebel unverzüglich anzumeLcn, .falls die Arnn^dung nicht bereits erfolgt sein sollte ttausmau«, 25 I. alt, w. a. dies. Wege, da es ihm au DamenbekanntiLastfehlt, hübsche, mögl.verm.Dame kenn. z. lern. zw. später. Upjpaf SchrAng. m.Bild, Mn du tv. zur ückgei. w., u. 02427 an den Gieh. Anz. Ernstgemeint. Brave, ftrebs. Witwe v. Lde-, S J.att.ev.in. IStlnb (9 iähr.Tockt.», eig-HauS u. ■ttetm, wünscht in. ßiitgef., arbeuss. Herrn o. Lande (30—36 I- alt) zw. spät. Heirat üBriesw. zu tret Rur solche, die Wert a. ein wirkt, glückt. Oe im legen, mög. ibre schr-Augw (^534 a. d. Gieh.Anz. eiusenden. Strengüe Diskr. verlangt und zugesichert L 1. Die Fleischzulagen für Rüftungsarbeiter 2, „ Sch Werftarbeiter 46: 1000 47: 1800 150 48: 75 625 auf die Nährmittelkarte A (gelbe Farbe) Marke 6: 75 Gramm gebrannten Kaffee Ei» Schmied, Mitte der 2Öer Jahre, wünscht mit einem jung. Mädchen, am liebsten o. Lande, zwecks Heirat tBriefwechsel z-tret. Einheirat in ein (Mefcböfi sehr erwünscht. Schr. Ang. nnt 1589a. d.Gtest Anzeig. erb. Jg. Kausm. ert Schülern b.Cbei realsch.mi :i>ter hat deshalb eine Erhebung darüber angeordnet. Tie Oberlandesgerichtspräsidenten find ersucht worden, in den Berichten über die Ausgestaltung der Waisenpflege auch zu diesen Klagen Stellung zu nehmen. Die Amtsgerichte haben sich darüber zu äußern. Bekanntmachung Detr.: Frldbereinigung in der Gemarkung Röthges hier Drainagen. 3n der Zett vom 15. bis einschließlich 28. Fe> bnxar 1919 liegt auf der Bürgermeisterei Röthges das Projekt über Entwässerung von Grundstücken m den Fluren I bis V nebst Beschlich vom 13. Januar lfd. Js. zur Einsicht der Beteiligten offen. Einwendungen hiergegen sind bei Meldung des Ausschlusses während der Offenlegungszeit bet der Bürgermeisterei Röthges schriftlich einzureichen. Friedberg, den 30. Januar 1919. Der Hess. Feldbereinignngskommiffär. Schnittspahn, Regierungsrat. Heiratu.Einh. Rv vilv erreicht man schnell durch d.ält.verbr. u wirk« ,HelraUaaMiaw Lalpxii 261. Prob. Nr. u. amtlich beglaub. Dankschreiben verseht. 50 P(., ah Drucks. 30 Pf. Postscheckkonto Inserat erseh- in 700 ZU-“*» Süchettilch. Dos Zeitalter des Imperialismus 1884 bis 1914. Don Heinrich Friedjung. Verlag von Neufeld 4 Henius, Berlin SW. Von diesem vornehm ausgestatteten Werke liegt der erste Band im Umfange von 180 Seiten Grotzoktav vor. Das Werk behan- dell die wichtig« Materie in 17 Hauptabschnitten mit zahlreichen Untertiteln. Der (Einleitung folgen u. o. die Abschnitte. Deutschland, Oesterreich-Ungarn, Ruhland bis 1879; Besitzergreifung Afrikas 1881-1885; der englische Imperialismus, Balkanpolitid 1885 bis 1889; Dreibund von 1887; Bismarck und feine Erben; Russisch-franzöfisches Bündnis; der nahe und der ferne Osten; der britische Imperialismus in Südafrika, Aegypten und im Sudan; Deutschland, England und Frankreich bis 1896; Höhepunkt der englisch-ftanzö- (schen Rivalität; Deutschland am Ende des 19. Jahr- junberts, Flottenbau, Bagdadbahn; amerikanischer Imperialismus; Haager Friedenskonferenz; der Burenkrieg; die Grogmächte und der Burrnkrieg; der ferne Osten, der Balkan und Oesterreich-Ungarn; Italien 1898-1904; englisch französisch« Verständigung 1904; der russisch-japanische Krieg. — Die Wahlen zur Nationalversammlung finben ihren bildlichen Niederschlag in der soeben erschienenen. Nummer 3944 der Leipziger »Illustrierten Zeitung", die auch zahlreiche weitere Bilder zur Tagesgeschichte enthält. Nicht minder reichhaltig zeigt sich der belletristische Teil der vorliegenden Nummer, die eine ganze Reihe hochinteressanter illustrierter Beiträge Wifi en= schafUichen und künstlerischen Charakters bringt. Das Abonnement auf die Illustrierte Zeitung, das vierteljährlich Mk. 13 — kostet, sei warm empfohlen. Die Kunstschule. Monatsschrift. Verlag: Mal- u. Zeichen-Unterricht G.m b H , Berlin W. 9. Redaktion: Kunstmaler Mbert Knab, Berlin. Die Reden Woodrow Wilsons. Englisch und deutsch. Hcrausgegeben vom Comittee on Public Information of the United States of America. Der freie Verlag, Bem. Höh enflug. Ein humoristischer 9toman von Theodor Wund! Verlag von Rich. Bong, Berlin W. Maria Theresia. Geschichllicher Roman von Zdenko v. Kraft. , Die Serri n Roman von Gabriele Reuter. Berlin. Verlag Mlstein u. Co. Preis Mk. 4,50. Brennholz, trockenes Tannenholz, jedes Ouantum vonättg. u«ol PhiL Jacobi. Hlaltr Btadttocf. Wer leibt einem Geschäftsmann zur Erweiterung feines Geschäftes 800—1000 Marti gegen gute Sicherheit u. gute Zinsen. Rückz. nach Uebereink. (StbriiiL Ang. um. 02425 an d. Giest. Anz. Z-ZK 5 s» ». ^w^,au5- toohi pi*-. Md» 52SÄ5 stellte fest, datz die ÄB* 48 Pstwd Kalbflestch ■* 67 Pfund Rindffeffch enthietten. Das Fleisch mürbe der hiesigen Vertettungsstele P^ewiesen Kreis Wetzlar. Wa. Wetzlar, 7. Febr Der Landrat hat die Wahl des Laadwirts Georg Pfaff zu Kinzenbach zum Gemeindevorsteher-Stellvertreter der Gemeinde Binzenbach auf die 6jährige Amtsdauer bestätigt. Sessrn-Nasfau. ckr. Dillenburg, 7. Febr. (Rn UnglflÄsfaH mit tödlichem Ausgang ereignete sich am Donnerstag vor- mittag in der Dorotheenhütte an der Frohnhäufer Strafe. Dort geriet der im 53. Lebensjahr stehende Farbmüller Wilhelm Blecher von hier auf bisher unaufgeklärte Weife in die Mühle. Ehe Hilfe zur Stelle sein konnte, war das Unglück geschehen. Der Tod mutz fofort eingetreten sein; die Leiche konnte nur stückweise geborgen werden. Blecher ist mit dem Betrieb, in dem er seit 19 Jahren beschäftigt war, völlig vertraut gewesen. Er war verwitwet und hinterläßt 4 Kinder. = Frankfurt a. TO., 7. Febr. Zwischen dem Hauptbahnhof und dem Südbahnhof wurde der 27- jShrige Streckenarbeiter Wilhelm Müller aus Mörfelden von einem Personenzuge überfahren und zermalmt. Der Getötete war erst aus dem Felde heimgekehrt und jung verheiratet. - Im Hause Rö delheimer Landstratze 153 stürzte der 65jährige Kaufmann Ludwig Rexroth in der Dunkelheit von einer Treppe ab und erlitt einen Schädelbruch, an dem er sofort verstarb. - Auf der Fahrt nach Niederrad stürzte Donnerstag abend ein Mann von einem überfüllten Straßenbahnwagen, wobei er lebensgefährliche Verletzungen erlitt. kirchliche Nachrichten. Katholische Gemrinde. Sonntag, 9. Fcbr. 5. Sonntag n. Erscheinung. Vorm. 6>/r Ühr: L.-ichtgcl. 7: Hl. Messe. 8: Aus- teihmg d. hl. Komm. 9: Hochamt m. Pr. 11: »L Messe m. Pr Nachm. 5Vrt Chrrstenl. u. Andacht. 4: Jünglingskongr. Diaspora-Gottesdienst in Grünberg 9'/°; Hungen 9'/2. — Samstag, den 15. Febr. Nächm. 5 u. 8: Beichtgel. mit Ausnahme ft) der unter Tag arbeitenden Bergarbeiter b) der Schwerstarbelltt im Eisenbahndienst; II. Die Fleischzulagen der Schwerarbeiter. Die Brotzulagen für Schwer- und Schwerstarbeiter bleiben vorerst in der seiiherigen Weise be- tehen, bis die endgültige Entscheidung des Landen emährungamts erfolgt ist. DcmLberbürgcrmeister zu Grctzcv unddcnBürgermeistcreienoerLand- gemeinden des Kreises wird ernpsoh- len, vorstehende Bekanntmachung tn rtsüblicher Weise zu veröfient- Dicnstnachcichten de» Nreitzamte». Das GemLinderatsmitglied Konrad Hilberg von Geilshausen wurde als stellvertretender Bürger- meister dieser Gemeinde eidlich verpflichtet. Das Hess. Ministerium des Innern hat dem Verein zur Förderung der Pferdezucht in Bagern die Erlaubnis erteilt, 10000 Lose der am 11. April lf. Js. stattfindenden 37. Münchener Pserdelotterie (Gegenstands- und Geldlotterie) in Hessen zu ner treiben. Nach dem von der zuständigen Behörde genehmigten Derlosungsplan dürfen 250000 Lose 41,10 Mk ansgegeben werden. Zum Vertrieb in Heffen dürfen nur mit dem hessischen Iulassungsstempel versehene Lose gelangen. Während der Zeit des Vertriebes der Lose zur 1. Klaffe einer vreuh. Staatslotterie ist Ankündigung, Ausgabe und Vertrieb der Lose in Heffen nicht stattet. H Die bis ^"""-Marken to£ L°°m.«ags8^.bi- WÄ swr» ’-iÄ?' ®*tba *«X) btlitjeti. ’JMt. Nene». »l»9«tm78.ß,btlu. drda-ntc Dnljubtr bet roaree^ubLng inötte vor 50 Jührvi W lein ®e|d)äft unh '"iiber errid)teien TJeu. befindet. Dem ®mnb, 1 das Geschäft errichtet en in der Vürzerschoft. >on 1866 und 187071. ich tätig; ak Ortsgt !*>«. Sein Wunsch, den ls|ubildums (II jtk licht in (Erfüllung,« t letzten Hul)e bestattet tunidersitSt. > n nachfthrnd? öffaib (3n kn mit * bezrich- mir rmnuttTiluliertf. egerhmbe: Tr. 1'!ulev ict da Rrpublil, eine alsche S'-riaiiung: Dr. re Dom ß.ten, mil Ler- imenttik PivLo.o§ru. Sur« iutt faiio. Stan» •Scfämvfunn ber Je w'tt. piijte, seine tLosophie in ibrtr Vr- rl: Dr. Neisn. Die faii'er Tr. 5trafct o,e.4ng S; Dr. ba> che trr^Misttl und •_ Di. ftiticrgn. Öenül , LZtanichaming, sein e-.ch; «Aoxakchir (nut Licht^dcrn): Dr. iten ftmjö ischen vrv k[in. 2k rnn.<9fiid)tn x ttlib Staat tm dw' um Dir Kunst da tonige in 7rranstach t (mit eidfAnlbatt)-. ii in Frankreich: Dr. Müisi aui W 8 Dr. Defirrns. Becher und v Dr 3J. ranzövchkr t h Vvetrq Mles-nk „ R N. Die entimd« erspielen): MJJJ erfahren mir sirnv. trie in andere' Um«t rberein-ng find «ei da der U'wersM ^U» hoch im günstigsten d« -ingenchtet werden UM : 'Jäimnitr- 'M&. Quartett «u f^IL ^5 '5 - MN :rbli,bi verk. ü. Wagner XIIL, »elliugsbausen. 02466 Einen ital. schweren Zuchtganner hat abAugeben !02370 «5n. Werbet«), Steinbach, Str, (sieben. Hiit8, deutsch. Riesensch uonüflL Zucht, au verk. 02508 Atterweg 41 v. 1 Kanarienheckhausr m. 6 Iieftkastew 1 bl. W. und 1 Eliln a. verknus. Emvseble 1 bl. W. u. 1 D. R. - Seh. - Himmler a. Deck, fleiunber Häsin. Deckge- bübr 1 Marl. 3n den (gidwittti t8. rent.Zinsobj. in freier gut. Voac, A- verk An geb unt. 02325 an den Glien. Anz. ßrii. Maftshilis. Mitte der Stadt, au verk. Ang. unter 02415 an den Siebener Anzeiger erb. UnferAnwesen Wiesenstraße3 trüber zu Zigarr. - Fobr. benutzt, auch tüt Wohn, geeignet, verkäuflich. 1552 HlniHCliei.Heiehflhelm. Moöeni. 4stöck. Wans dkäbeFranksurterStrahe, 5 Zim. u. Lad m. sreiwerd. Wohnung vreioiv. au verkaufen. Schrift! Ana. unt. 024'44 a. d. «liest.AnAeiger. 4x5=3..eeucKVieblnitrJ mit Garten il klein. Stall zu verkaufen. Schrtftltche Angebote unter 024!>7 an den Gieh. 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Insel Karl Jung August Jung Hch. Lißmann Adam L'tdermauu Hch. Löber Für die große, aufrichtige leib nähme beim Heimgange unseres teueren Entschlafenen innigsten Dank. Besonderen Dank der Gemeindeverwaltung und dem Kriegervcrein für dte ehrenden Nachrufe und Kranz- In tiefem Sehmer»; Familie Kaspar Stork Familie Lndwig Hasselbaoh IV. Wilhelmine Schlierbach nebst Vater und allen Angehörigen. Gewi «een hafte Vorbereitung von Herren u. Damen für den kaufm. Beruf u. Fortbildung in demselben, sowie sichere hinführ, in die Praxte. (Auch f. ält. Personen.) Halbjahrs- o. Jahresklasse Höhere äaiielslachklasse Die Kurse eignen sich auch für schulend; as. junge Leute, besond. Mädchen, die d.kaufm. Beruf nicht ergreifen wollen, als Abschluß ihr. Allgemeinbildung. Amieldnngea Itr lai im April 1111 bsiluut« neue SeholjaUr werden ichu Jetzt eatgegengen. Verlangen sie kosten!. Progp. u-Aufnahmesch. Schürzeustoff, nur erbra udxr i'Brioatc) neben. Zu erfrag, in scbäfiSst. b. (3.« Nachruf. Im Kampfe umöBaicr- lanb baden wir den Verlust nachstehender Turngenofien Wir betrauern in ihnen treue Freunde und eifrige Förderer unseres Vereint. Sterb werden wir Ihnen ein treues Gedenken bewahren. 02454 Snrrraerem „Kni Heil" LMirrud. privat- Tanzunterricht erteilt zu jeder TageöAeU K.Schmidt Tanzlehrer Wetztteingalle 31. Wir werden ihnen stets ein ehrende Andenken bewahren! ztenosrajl|tn-$trtii Lliljc-Lchreh Kietz». Unfern Mitgliedern zur ÄenniniS, dah unsere Verein- n. üebaigiabenie v. jetzt a. miet), regelmähig Donnerstag abends i BereinSlok. BckipkepaA, Bahnhosstr. 7, obnebaben werden. Begiaa 7', Uhr plakil. Anhänger unsere! Sinternd sind freundlichst 22. 8.14 15. 9.14 Heinrich Hahn Gemeinderechner und Untererheber iw 63. Lebensjahre zu sich zu rufen. In tiefer Trauer; IHarle Hahn geb. Bommemhclm Harle Krau «haar geb. Hahn Elisabeth Hahn geh. Krag Heinrich Kraashaar, Lehrer und 2 Enkel. Ettingshausen, Trais-Horloff, den 7. Februar ISIS. Die Beerdigung findet in Ettingshausen Sonntag den 9. Februar nachmittags 3 Uhr statt 1648 Königsberg i. Pr. Alter von 55 Jahren. * In tiefer Trauer: Cbba Lchwally geb. Kühnen Irene Schwatty Lili Lchwallh. abend 8'/, Uhr unsern heben hoffnungsvollen, unvergesslichen Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, meinen innigstgeliebten Bräutigam, meinen.lieben zukünftigen Schwiegersohn Architekt Wilhelm Stork nach kurzem, schwerem Leiden im Alter von 34 Jahren zu sich zu nehmen. Danksagung. Kür die zahlreichen Beweise liebe voller Teilnahme an dem und be troffenen schweren Beriust sagt Herz lichsten Tank im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Lina Teivv geb. Sack. Heute nacht entschlief sanft nach schwerem Leiden mein inniggeliebter Mann, unser lieber, guter Later Professor Dr.frifhridjSiliMllii ord. Professor an der Universität Birkenbesen 100 St. 66 M. ieb. Quam. HudlkittwUti in all. Grützen z. Fabrik- Zentral-Drogerie ScholslraJe. Emil Kara. Sonntag den 9. »>ebr. abends 7 Ubr Krank- snrterHos. Dien ^,ag den IL.ivbruar abends 7 Ubr bei Mitglied Aosinger LSwaldögarten. iivi» Ter Borstaud. Nachruf. DaS gewaltige Dölkerringeu sorderte auch aud unseren Reihen schwere Cofer. Wir beklagen den Verlust nachstehender Mitglieder: Särge fertig lackiert und be« fchla reu.iowie in einzelnen Teilen fetiifl zum Zusammenbau liefert ab Pager Emil f>. Müller Beliwereilabrüi tiletten. Mtater Gießen. Leitung Herrn. Stelngoetter Lamotag b. 8. Februar obeubS ß Ubr: II. Freitag• Abenneaeili- Vsr Stillung: 159 Je Abu Seid Sufifoiel in 1 Akt von Oskar BlumenthaL Durchs Ohr Puflfvicl in 3 Akten von Wilhelm Jordan. Sonntag, 9. Ttctruat. nachmittags r>. Ubr: Der Revisor. Abends 6 Uhr: )as Dreimäderlhaus Montag, 10. Februar, .. abends 6 Ubr: 14.Dl«astag Aboaeeaients- Verslellug FniiNt Eine Tragödie v. ®eet Statt jeder besonderen Anzeige. Wir erhielten die schmerzliche Nachricht, dass unser hoffnungsvoller Sohn, Bruder und Enkel Willy Schulhof im Alter von 25 Jahren nach glücklichster zweijähriger Ehe am 15. November 1918 in New-York 1,50 m lang HeruilluiiMachalet Herrn. Reichwald Hans Rcichardt Zalob Sommer Hermann Spahr Äarl Schmidt Frih Schmidt Karl Schnabel Hch. Schnabel Karl Urhuu Karl Bogt Karl Baier Willi Bol; Karl Wissig. Marmor- Kreuze, Rollen, Bücher. Sandsieinfockel. Bulre etc. fürWrabitrlnqefd)tifte. i'1* Karl Balser gefallen den 23.10.14 Ludwig Klingelhöser Die Beerdigung findet Dienstag nachmittag 3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt i*oD im 78. Lebensjahre. In tiefem Schmerz: Lina Fischbach geb. Schultheiss Emil Fischbach und Frau Martha geb. Lauck Ado f Steinseifer und Frau Mathilde geb. Fischbach Karoline Fischbach Ludwig Fischbach Ludwig Schöck und Frau Minna geb. Fischbach Wilhelm Hoffmann u. Frau Johanna geb. Fischbach und 4 Enkelkinder. Gesangv. „Heilerkeir Sonntag den 0. Äebt^ nachmittags 3 Ubr: Singstunde tm BereinSlokal. 11663 Der TinluL Nachruf! AuS unserem Verein starben den vel denwd fürs Baterland bAw. werden uci miet folgende Mitglieder Gießen, den 8. Februar 1919. 16-a Siner ruht in heimatlicher Erde gebettet, je einer im eisigen Wimersturm RuftlandS und der Karvaiben, die anderen haben aus Frankreichs II tt getränkter Erde ein srühes Grad gesunden. Sie starben für unS, wir werden ihrer nie vergessen. Leihgestern, 8. L>ebruar 1919. 'Inrnitrtin Sti^tüttn jt|r. 1893. ^«dwigttrabe 55. 3 gut erbatt. blaue eig. Uniformrötfe für Poft ob. Badnbeamt. geeignet, zu verkaufen. 024431 Afterweg 52v. 1H fror mittlere Maur «upvi verkaufen Cownenftrafce IL Partie Stehkragen (Gröhe 41—42'Au verkauf. cew____Neuenweg 6t, Gebrauchter Toppelspänner ein Rollwage« uub ein Sattel zu verkaufen. Handwagen neu, mit auswechselbaren Veiten» und Kasten (oer- schlicnbarl, 90 cm lang, Tragkraft 6 Zentner, t jt billig zu verkaufen bei Karl SchÄfer II.. Burkbards, V. Gedern. 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Don dem Täter fehlt jede Spur. - Auf dem gestern hier an» gesetzten Lichtmetz-Schweinemarkt waren gar kein« Ferkel aufgetrieben, aber viele Kauflustige hatten sich eingefunden. Einige kauften von hiesigen Züchtern Jahr alte Ferkel, das Stück für 100 Mk. 0 Lich, 5. Febr. Die ersten Holzversteige- tungen im Stadtwald fanden diese Woche in den Diftnkten „Lange Buchen" und „Eisenkaute" statt. Aus der weiten Umgebung, sogar aus entlegenen Dörfern der Wetterau, hatten sich Käufer zahlreich eingefunden, was zu Preisen führte, wie sie hier noch nicht erzielt wurden. So kam Buchenscheitholz bis zu 73 Mk. das Meter; für Buchenknüppel wurden bis zu 50 Mk. und für 50 Wellen bis zu 40 Mk. bezahlt # Rodheim, 7. Febr. Seinen 83. Geburtstag feierte dieser Tage der älteste Bewohner unseres Dorfes, Konrad Heinrich Reinhardt ** Wieseck, 7. Febr. Zu unserer vorgestrigen Notiz ivirb uns von Wieseck mit geteilt, haft bi« Tanzveranstaltungen unb Mas e teälte nicht von Wiesecker Burschen, sondern von Militärpersonen aus Gießen abgt halten werben, welch« Musil unb ihre Damen milbringen. Die Vcranstal. tungen sollen nur von wenig Wieseckerinnen besucht werben. Interessant ist, baß die Wiesecker Burschenschaft eme Protestversammlung abachalten hat, um dem ihr unliebsamen Treiben ein Ende bereiten. schaute mit bisher ungekonntem Beifall, auf diesen außerordentlich ungestümen Liebhaber; beim er erkannte, daß Horace bisher leine Gelegenheit gehabt habe, zu zeigen, aus welchem Stoffe er gemacht sei. Wie konnte Galahad von d"m Manne — denn er war jetzt kein Knabe mehr — irgendwelches Interesse für eine Sache erwarten, die ihm als eine geringfügige und sinnlose Posse erschien? Und war denn Horace eigentlich so viel zu verzeihen? Er hatte einen Irrtum begangen, aber er hatte ihn beizeiten eingesehen. Ms er entdeckte, daß seine Liebelei mit Sibyl nicht das Wahre sei, hatte er mit der grausamen Logik der Jugend unbekümmert die Vergangenheit ausge öscht und sich zu neuem Beginnen »orbereuet. Es schien dem Vater, als ob der Freier Kathie ernstlich liebe. An Kathies Liebe konnte kein Zweifel sein. Sie war eine Saite, die bei der leisesten Berührung erklang. Er wollte dieser Aufwallung Zeit lassen, sich wieder zu legen, und wenn sie sich nicht legte, wollte er es wagen. Außerdem war Die Sache schon geschehen. Er teilte Horace mit, daß es nicht eue. Oo Horace noch ein Jahr warten könnte? Horace, höchst erleichtert, voll von Glückseligkeit, erklärte, zehn warten zu können, wenn er nur zum Schluß Käthie bekomme. Natürlich konnte er bei seinem gegenwärtigen „Salär" nicht heiraten, aber seine Geschastsaussichten waren gut, und er wollte sparen. Dem Later gefiel der Ernst des jungen Ans Statt und Land. Gießen, 8.Februar 1919. — Sterblichkeit in Hessen. Daß in den letzten Zähren in unserem Lande im Gegensatz zu früher bi? Zahl der Todesfälle die der Geburten überstiegen hat, diesen Eindruck hat wohl jeder gehabt. Heber das Jahr 1917 gibt nun die neueste Nummer der Mitteilungen der Hessischen Zentral- stelle für die Landesstatistik (Beilage zur „Darmstädter Zeitung") eine Uebersicht, die sich auf die Zivilbevölkerung erstreckt Hiernach betrug im ge- nannten Jahr die Zahl der Geborenen 15 506, die der Gestorbenen 19 385, wovon 1815 im ersten Lebensjahr. Das Jahr 1916 hatte noch mit einem Ueberschuß der (BcHrcnen von 390 abgeschlossen. Die Säuglingssterblichkeit war im Fahr 1917 im Kreise Alsfeld mit 7,8 Prozent am geringsten, in Heppenheim a. d. B., Viernheim und Wimpfen mit 17 Prozent am größten, während der Durchschnitt für Hessen 11,3 Prozent betr gt. Auch der Kreis Mainz zeigt mit 15,5 Prozent sehr ungünstige Verhältnisse. Don den Gestorbenen haben 112 das Alter von 90 unb mehr Jahren erlebt, von denen nur 12 ledig waren. Februar und März brachten die meisten Todesfälle, wozu u. a die ungewöhnlich rauhe Witterung beitrug. Der beträchtliche lieber* schuß der Todesfälle über die Geburten ist zweifellos eine Folge der zunehmenden Unterernährung gewesen. *♦ Die kälteste Temperatur dieses Jahres war in dieser Nacht zu verzeichnen. Das Thermometer sank bis auf —13,5°. Dabei war die vorherige Tagestempcratur von — 9,7° bis auf + 6,3° gestiegen. Die Kälte kommt gerade rn dem Augenblick wo in so ziemlich allen Haushaltungen- die Koblenvorräte zur Neige gehen und die Orts- kohlcnstellc die traurige Eröffnung machen muß, daß mit einer dritten Kohlencation nicht gerechnet werden kann. Wir verweisen auf den Artikel: Spart Kohlen. •• Ortsgruppe des Deutschen Offizier- Bundes Am 6. Februar, 4 Uhr nachmittags, fand in den Räumen des Offizier-Kasinos eine Derfamm- lung aller interessierten Kreise zur Gründung einer Ortsgruppe des „Deutschen Offizier-Bundes" statt. Der Vertrauensmann des Bundes legte die Ziele und den Zweck des Bundes klar, der sich bekanntlich über ganz Deutschland erstreckt und die Interessen der im Offizierrang stehenden Personen (auch die der Offizier-Aspirauten) wahrnehmen wird. Einen Anschluß an irgend eine politische Partei lehnt der D. O.-B., der selbstverständlich auf vaterländischem Boden steht, ab. Der größte Teil der Versammlung erklärte sofort ohne Aussprache seinen Beitritt. 3n den vorläufigen Vorstand wurden gewählt: Oberst a. D. Mohr, Hessenstraße, Frau verw. Oberstleutnant Graßmann, Hauptmann d. Res. a. D. Trani er, Leu'uant Seiger. " Die Aliceschule beginnt das Sommerhalbjahr mit den Kursen und der Haushaltungsschule am 11. März: nur die Lehrerinnenseminare fangen das neue Schuljahr nm 23. April an, da Mitte März erst die staatlich?« Abgangsprüfungen stattfinden. Anmel- düngen sind für die Haushaltungsschule bis 1. März, für die Seminare schon bis 15. Februar zu erstatten. (Siehe Anzeige.) ** Schwarz - Weiß - Lichtspiele. Don heute bis Montag tritt Rolf ßoer als Detektiv Phanto- mas in dem Detektiv-Drama „Das Glück von ßm* benberg" auf. Landkreis Gießen. Ter Wagen hielt am Lieferantencingange von Herrn Brachs Hause, und beide fliegen aus. „Sehen Sie diesen Hammelsbug?" sagte der Fleischer, indem er die Rückseite des Wagens öffnete. Sorgfältig machte er an einer Stelle einen Einschnitt und schob ein kleines znsammengefaltetes Papier hinein. ,.So schicke ich ihr meine Liebesbriefe," erklärte er triumphierend. „Sie weiß, wo sie danach zu suchen hat, und roerm sie auch ein bißchen schmutzig von außen sind: Je näher den Knochen, desto süßer die Gefühle, Ivie man zu sagen pflegt. Na, wenn Sie nun eine Nachricht an Ihr „Schätzchen" kritzeln wollen und die Adresse darauf schreiben, will ich Annie bitten, daß sie es abgibt, und will es in mein Billeduh hineinstecken. Und Sie kön- nen Ihr Hemde verwetten, Herr, daß Annie es ihr irgendwie zustecken wird." Der Zettel war bald geschrieben, und Galahad sah ihn in einem Hammelsbug sicher befördert. Nach der Geschwindigkeit zu urteilen, mit der der Fleischer zurückkam, war es augenscheinlich, daß die Reihe an der Dürren war, den Dienst an der Hintertür zu tun. Vie waffcnftWandrverhandlimgen. Berlin, 7. Febr. (WTB.) Sitzungsbericht der Waffenstillstandskommission in Span vom 6. Februar. Die deutsche Kommission ersuchte die zUhierten um Mitteilung, ob mit einer Verlängerung des Waffenstillstandes bis zum Vorsriedcns.chluk gerechnet weroen könne. Sollten die alliierten Regierungen hierzu nicht bereit sein, so werde gebeten, mit den neuen Verhandlungen nicht später als am 12. Februar zu beginnen. Es liege im beiderseitigen Interesse, daß für die notwendigen Besprechungen hinreichend Zeit zur Verfügung stehe. Außerdem werde infolge des AufeMhalts der deutschen Regierung in Weimar bet Rückfragen erheblich längere Zeit nötig sein, als bei den letzten Verfandlungen. (General N u d a n t teilte mit, daß die zur Herstellung der landwirtschaftlichen Maschinen notwendigen Roh- und Hilfsstoffe vom linksrheinischen nach dem rechtsrheinischen Gebiet ausg- führt werden könnten. Saarkohle könne die Entente nur im Umfange des Luxemlmrger Abkommens nach dem rech, en Rheinufer liefern. Gesuche, Rohstoffe und Halbfabrikate von dem rechtsrheinischen nach dem linksrheinischen Gebiet entführen zu dürfen, seien an das Comitä Economiaue Jntefirllis in Luxemburg zu richten. General siiudant hatte in einer der früheren Sitzungen gebeten, den in Deutschland befindlichen elsaß-lothringischen Soldaten den Bfiefvcrkehr mit den Angehörigen zu erleichtern. Die deutsche Kommission teilte hfitte mit, daß d utscherseits diesem Bri-f verkehr keinerlei Hinder- irisse in den Weg gelegt werden. An den Verzögerungen in der Postbefördening nach und von Elsaß-Lothrrngeu ist nur die französische Sperre schuld Alle deutschen Bevölkerung lassen leiden unter dieser Absperrung. Die deutsche Regierung sei nicht in_ der Lage, entern kleinen Tnl von Reichsmaehörigen Vergünstiiungen zu gewähren. Den elsaß-lothringischen Soldaten könnten Erleichterungen im Briefverkehr mir zugestanden werden, wenn alle Reichsang hörigen von ihnen Gebrauch machen könnten. Das Verlangen Fochs, die in Südrußland befindlichen elsaß- lothringischen Soldaten vor allen an- deren dort stehenden deutschen Truppenteilen zurückzubefördern, war, wie bekannt, deutscherseits abgelehnt worden. Marschall Fo ch ließ heute mitteilen, er halte seine Forderung aufrecht urck drohe, falls ihr nicht Folge gegeben werde, mit zeitweiser Unterbretbung d_s lxwilligten Abtransportes der deutschen Truppen aus dem Schnarzmeergebiet. Im Auftrage der deutschen Regierung hat die deutsche Kommission gegen den Ausdruck in einer Note bet Alliierten Verwahrung eingelegt, daß Deutschland den Krieg gewollt hervorg^rufen habe. Die deutsche Regierung habe wiederholt erklärt, sie sei bereit, aus dem Friedenskongreß die Schuld- frage im weitestgehenden Sinne zu erörtern. Der Vorsitzende der interalliierten Waffenstillstands- kommission werde ersucht, Anweisung zu geben, daß solche Fragen künftighin nicht mehr in den Noten der W^s ensticksta ds Emission angrschnit- ten werden. General Nudant beschränkte sich darauf, von diesem Protest Kenntnis zu nehmen Die deutsche Kommission hat die Alliierten um Aufklärung ersucht, weshalb Zahlungen von dem besetzten nach dem unbesetzten Gebiet nickt mehr geleistet werden dürfen. Falls diese Maßnahme nicht aufgehoben werde, würden sich die Fabriken im unbesetzten Deutschland genötigt sehen, ihre Lieferungen nach dem besetzten Gebiet einzustellen. Die Entente wurde deutscherseits ferner gebeten, zur Auszahlung der deutschen Entschädigung an die spanische Regierung ihre Zustimmung zu geben, die für eine versenkte spanische Fischerbark bezahlt werden muß. — Das an Ädmtral Browning geriete Ersuchen um Fahrgench- migung für deutsche Kohlendampfer nach Danzrg und Königsberg ist abgelehnt worden. Die See- ftnilräftc der Entente haben Anweisung erhalten, solche Kohlendampfer zu kapern. Tatsäch.ich fahren nur diejenigen Kohlendamp'ec, die gemäß dem Abkommen der Waftensttcksta.tdstommission für de.i Transport von Truppen und Kriegsmaterial ge- nehmigt worden sind. Die Entente unterbindet einerseits die Kohle iversorgung Ostdeutschlands und verlangt anderseits Avw.hrmaßnahmen gegen den Bolschewismus, den Bahntransport der Lebensmittel nach Polen und Schutztrupxn für diese Lebensmitteltransporte. Die Durchführung biefer Forderungen ist natürlich nur möglich, wenn der absolute Kohlenmangel im Osten durch Freigabe der Küstenschiffahrt für Kohlenscndungen fo ort behoben wird. In diesem Si ine überreichte die deutsche Waffenstillstands.ommissiou in Spaa eine Note zur Weitergabe an die alliierte Kriegsleitung. Letzte Nachrichten. Die Bildung der neuen Regierung. Berlin, 8. Febr. lieber die Teilnahme an der Regierung verständigten sich laut „Berl. Lok- Anzeiger" die Mehrheitssozialisten und Demokraten enbgühig. Auch das Zentrum sei zu diesen Beratungen zusammengetreten, wobei eine völlige Uebereinstimmung der drei Parteien erzielt worden sei. Das Zentrum hatte der „Vossischen Zeitung" zufolge schon bestimmte Forderungen für die endgültige Verfassung angemeldet, so z. B., daß die Trennung von Staat und Kirche in der Verfassung ausdrücklich ausgeschlossen werden müsse. Bei der Beratung der Zentrumsfiaktion am Mittwoch über die Teilnahme des Zentrums an der Regierung stellte sich, wie die.,Germania" schreibt- heraus, daß eine eryebliche Minderheit entschieden aus dein Standpunkt stehe, daß das Zentrum eine Mitverantwortung für die politischen und wirtschaftlichen Ereignisse seit dem 9. November und für den bevorstehenden wirtschaftlichen Zusammenbruch, der ganz allgemein befürchtet werde, nicht übernehmen könne. Die Sozialdemokratie habe durch ihre jahrelange negative Politik und ihre verletzende und verhetzende Agitation den Zusammenbruch unseres Heeres herbeigeführt und die politische Gesinnung der Volksmassen vergiftet. Wenn das Zentrum trotz seiner schweren Bedenken eine Beteiligung an der Regierung schließlich nicht ablehnen sollte, so würden hierfür allein die wichtigen vaterländischen Interessen maßgebend sein. — Nachfolger Davids im Fraktionsvorstand der Sozialdemokraten wurde, wie verschiedene Blätter melden, Hoch. Die Schriftführer der deutschen Nationalversammlung. Weimar, 7. Febr. (WTB.) In der heutigen Sitzung der Nationalversammlung wurden folgende Abgeordneten zu Schriftführern gewählt: Richard Fischer-Berlin (SZ, Dr. Neumann-Hofer räemofr.), Stücklen (S.), Dr. Pfeiffer (Z.), Adolf Kenrpke (Deutsche Vpt.), Boltz (Z.), Maltervitsch (deutsch-nat.), Frau Agnes (Unaoh. S.). Der GründnngSplon einer Republik Nordwest-Dentschland. Hannover, 7. Febr. (WTB.) Der Zenttalrat der Arbeiter- und Soldatenräte Hannover faßte den Beschluß, der Einladung der Braunschweiger Landesregierung und des Aibetter- und Soldatenrats Braun- schweig zu dem Kongreß auf den 9. und 10. Februar nach Braunschweig zwecks Gründung einer Volks- republik Nordwest-Deutschland keine Folge zu leisten. Er empfiehlt auch den übrigen Arbeiter- und Soldatenräten im Korpsbereich, den Kongreß nicht zu besuchen. Der Zenttalrat Hannover proteftiert gegen die von oer Braunschweigischen Landesregierung beabsichtigte Gründung einer Bundesrepublik Nord- west-Deuffchland, da diejSchaffung von einzelftaatlichen Freistaaten nur der Nationalversammlung vorbe- halten sei. Die Arbeiter- und Soldateuräte. Kreis Büoingrn. A Nidda, 6. Febr. Gestern abend erschoß sich hier in seinem Quartier der Artillerist Peter Neu- bert aus Mühlheim a. M. Er war auf dem Ab- teilungsbureau des hier einquartierten Feld-Art.» Regts. Nr. 25 beschäftigt. Die Ursache des Selbst- morbes soll Liebeskummer sein. — In der Gastwirtschaft zum Gambrinus hier wurden der Besitzerin, Witwe Svwalni, 1000 Mk. und mehrere Reife-Brot- As wiätrjimit Mnteutt Üti Hm» -MW JcllcS. Roman von H. A. Adams. rat eine vorläufige Erörterung statt, die in der .nächsten Woche fortgesetzt werden soll. Eine Reihe Beschwerden hat Erledigung gefunden. Demnächst soll die Frage der Organisation und Neuwerbung von freiwilligen Truppen in ihrer einheitlichen Gestaltung mit den zuständigen Stellen besprochen werden. Die Kampftage im Osten. R a w i t s ch, 7. Febr. (WTB) Der Deutsche Volksrat veröffentlicht folgenden Gefechtsbericht tc3 Abschnittskommandeurs: Am 6 Febr. um 5 Uhr nachm. griff der Feind Friedrichsweiler erneut an. Durch die Volkswehr Friedt ichsweilers und Teile der Garnisonkompagnie Rawitsch wurde er abgewiesen. Es gelang ihm nur, den Kirchhof zu besetzen. Abends beschossen wir den sehr lebhaften feindlichen Verkehr bei.Gründorf und Wy- damy. Die Nacht war ruhig. Am Vormi tag des 7. Febr. gingen Jäger mit Begleitbatterien, die Sarner Bürgerwehr und Piomeve unter kräftiger Unterstützung der übrigen Artillerie zum Slngriff auf Sarne vor. Kirchhof Friedrichsweiler, Karlsruhe und Vorwerk Foluß wurde genommen. Um 12 Uhr mittags war die Stadt Sarne und Sar- nowko wieder in unserer Hand. Die beiden aus Lissa zur Unterstützung geschickten Panzerzüge haben hervorragenden Anleü an der Wieder- „Es ist heiß, als ob von der Hä le per Deckel weg wäre," bemerkte der Fleischer, indem er sich mit der blaubebänderten Schürze das Gesicht abwischte. „Ich nehme an, daß Ih ren eine F.chrgelegenh?it nachher Straßenbahn zurück nicht unangenehm wäre, Herr?" Und Galahad kletterte wieder auf seinen unsicheren und schlüpfrigen Sitz auf dem Wagen. Sobald sie die Stadt erreicht hatten, begab sich Galahad schweißtriefend imch Bloughs Geschäft. Horace empfing seinen zukünftigen Schwiegervater mit Ehrerbietuna unb führte ihn ein wenig früher als sonst zum Gabelfrühstück nach dem Teehause. Und in der künstlichen Glyzrnienlaube halten die beiden die unvermeidliche, ernst-komische Unterredung zwischen dem Vater und dem Lieb- haber eines weiblichen Wesens. Nachdem der Liebhaber mit des Vaters Eigentum davon- aelaufen ist, fragt er den Eigentümer des unschätzbaren Juwels um die Erlaubnis, es behalten zu dürfen. Und der Eigentümer, der jetzt erst erfährt, daß er heimlich des Dinges beraubt worden ist, das er über alles schätzt, willigt großmütig in diese unverschämte Räuberei. Und beide sind sehr ernst und sehr höflich. Der Einbrecher tut, als ob er den Raub noch nicht ganz sicher fortgebracht hätte, und der Vater macht nach einigem Besinnen dem Dieb ein Geschenk aus seinem gestohlenen Gute. , In diesem Falle gab es keinen Zweifel an des Einbrechers Ehrlichkeit, Und Galahad Samstag, 8. gevruar 1919 solution für Errichtung eines unabhängigen Armeniens eingebracht hatte, Karn Renaudel auf die ellaß-lothringischc Frage zu sprechen. Der jebigt Friede breche den Frieden von Frankfurt. Die Altdeutschen verlangten das Pelbiszit, um Agitation betreiben zu können. Die über die territorialen Fragen vorliegende Resolution sei hinsichtlich des Plebiszit» zu scharf gehalten. Sie laste den Betroffenen keinerlei Möglichkeit, ihrerseits Bedingungen zu stellen. Das Plebiszit komme in den Wahlen zum Ausdruck. Der Redner bespricht dann noch die deutsche Resolution betr. das linke Rheinufer und das Saarbeckcn und erklärt unter stürmischen Beifall der Versammlung, daß die fianzösijche Sozialdemokratie sich jeder Annexion, ausgenommen der von Elsaß-Lothringen, widersehe. - Dranting nimmt bas Wort und erklärt, daß morgen über die Resolution bett, die territorialen Fragen abgestimmt werden soll. Beratungen des Parifir KricgSrateS. Bern, 7. Febr. (WTB.) 3n der heute im Ministerium des Aeußern in Paris stattfindenden Sitzung des obersten alliierten Kriegsrate soll die Frage der mobil zu erhaltenden Effektivstärke bei verschie- denen Armeen der Entente, ferner auch die Frage der Bedingungen bei (Erneuerung des Waffenstillstandes erörtert werden. Dic Erschießung von russischen Großfürsten- Haag, 7. Febr. Die „Times" berichtet aus Hestingfors: Es sind jetzt die ersten genaueren Nachrichten über die Erschießung von vier russischen Großfürsten eingetroffen. Sie wurden am 28. Ian. im Hofe des Gefängnisses Deriobinsk, einer Dorstadt Petersburgs, erschossen, gleichzeitig mit 172 anderen Personen, darunter 28 Frauen, die von den bostche wistischen Behörden der Teilnahme an der sogenannten französisch-englischen Organisation beschuldigt wurden. Großfürst Michaelowitsch war so krank vor Hunger, daß er auf einer Bahre in den Gefängnishof getragen werden mußte. Er wurde auf der Bahre erschoffen. Die Erschließung erfolgte bei 17 Grad Kälte am frühen Morgen durch eine Abteilung Matrosen unb Chinesen. Japanische Flottenriistnug. Amsterdam, 7. Febr. (WV.) Nach einer Meldung des „Daily Ehronicle^ meldet der Exchange Telegraph Company, daß Japan im Juni und Oktober je ein Schlachtschiff von 40000 Tonnen vom Stapel laste. Mit dem Bau von zwei weiteren Schlachtschiffen dieser Kategorie werde demnächst begonnen. Amerika unb die Freiheit der Meere. Amsterdam,?. Febr. (WTB.) Der „Mor- ntng Post" zufolge haben Wilson und seine Mit arbeitet dic amerikanische Auffasftung von der Freiheit der Meere, die der Fricdenskonjerenz unterbreitet werden soll, folgen dermaßen formuliert: 1. Keine Nation soll eine so große Flotte besitzen, daß sie imstande wäre, die Kontrolle über die Meere allein auszuüben. 2. Die Kriegsregeln sollen während eines sirieges nicht geändert werden. 3. Dre Nation, gleichviel, ob kriegführend ober neutral, soll für die Einhaltung der zur See geltenden Regeln in Kriegszeiten streng verantwortlich gemacht werden. 1. Der Begriff Bannware soll in Fricdenszeiten genau bestimmt werden, und kein neutrales Land soll Bannware verschiffen, noch sollen Schiffe neutraler Länder vrr suchen, eine von einem kriegführenden La'.'.de er richtete Blockade zu brechen. 5. Die Benutz! ng von U-Booten soll eingeschränkt werden oder >wch bes ser ganz verboten werden. Ein Kasfenraub. Berlin, 8. Febr. Wie dem „Berliner Lokal- Anzeiger" gemeldet wird, drangen in Beuel bei Bonn gestern mittag drei Männer, darunter einer in britischer Soldatenuniform, in die Zweigstelle der Kreissparkasse ein, bedrohten die drei Kastenbeamten mit einem Revolver, fistelten sie und raubten den Bestand der Kaste mit 108000 Mark. Die Räuber sind entkommen. Unbedingt auf ieden Waschtisch gehört da- neue, sich rasch beliebt gemachte flüssige Schweißmittel ^Manarol-. Sein Luxus, (eine Verschwendung, sondern Notwendigkeit ist es, seinen Mroer, besonders diejenigen Stellen, die starken Sckweiß absondern (unter den Annen, an Händen und Füßen», mit Manarol zu behandeln. Glänzende Erfolge, viele Dankschreiben. Preis Mk. 4.50, lang ausreich. Zn hab. bei A.Noll,Drog-z. Kreuz, Gießen. Allein.Fabrtkant.Manarol'Werk, Frankfurt a.M. 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Wenn ich doch Käthie heiraten will — wenn Sie wissen, daß wir uns lieben**' „Sie werden einfcljen, wie notwendig es ist, wenn ich Ihnen alles erzähle," sagte Galahad. Und er erzählte Horace von Sibyls drei Wochen, von dem kurzen kleinen Leben, das so unaufhaltsam, so eilig verrann. „Deshalb war es also! Sterben muß sie . . Armes Mädels' murmelte er, wvV dann mit schwerem Aufatme.t: „Wenn es Käthie gewesen wäre!" (Fortsetzung folgt.) [Vermietungen | 5 Zrmmr «nd Sei in schöner, Freier Vane, aber nur zu eermieten, wenn das HauS getauft wirb. Anfragen unter OLKS an den (Dich. An >- In fcköner. freier Vage ist nur mübl. Zimmer an Tante zu vermieten. Sckriftl. flnfraacn unter 1646 an bett foiei,. Anz. ML BiüiiötrXn « Krofd. Etr.32 HL Möblierte» Zimmer- au vermieicn 0*2523 Sieuftadt 4i). Mau.-'. Acht! tohtB in bester Gefchäftölaae, m.8 Schaufenstern, elcklr. Licht, Zcntralheiz-, vom MarzlOlSabzu oerm. hm Chr.B.lber, SelterSro.38. kleiner Lade» zu vermieten 02487 __EchubbauS Sük;. 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Statt Karten Berta Striegnitz Heinrich Geißler Verlobte Jagd - Verpachtung. Die der Gemeinde Danvringeu Jagd, bestehend in 2Ö8 Hektar Feld mi? 79 Hektar Wald, toll nm Freitag den 1-L -" ein. l. I. nachmittags 2 Uhr auf unterzeichneter Bürgermeisterei auf weitere 6 Jahre verpachtet Dietzen . Wnlltorstratze i. | Hliilsbtfitztr'Vtttill 8. Z., Gichei DonuerStao den 13. Februar abends Tl» Uhr pünktlich findet im Hotel Stbütt die diesjährige Hauptversammlung statt. Tagesordnung. ♦ Nevftftchen I Kr. Iieqeuhain Alle Kriegsbeschädigten u. Kriegshinterbliebenen laden wir zu der am 9. Februar, nach- mittaffB 3 Uhr, im Saale des Pwmtlrellere stattfindenden öffentl Kundgebung ein. Redner: Redakteur Alteeeier, Frankfurt a. M., über Zntti Ziele ta Uticttinta Hauptversammlung am 9. Februar, nachmittags 3 Uhr. bet Strait, (Sieben, Krankst Str. 8L Tagesordnung: f. „B-" Um zahlreiches Erscheinen bittet Ihre Verlobung zeigen an Emma Ploch Karl Nahn Gietzen Oben-Gken 9. Februar 1919. 5. Verschiedenes. Wegen der Wtchtigken der Tagesordnung wird um allseitiges Erscheinen der Mitglieder gebeten. 1691V__Ter Vorstand. Aerztlich. Kreisverein Giessen. Die zum Kriegssanitätsdienste emberufenen Aefzte der Stadt und des Kreises Giessen sind aus dem Felde jetzt sämtlich zurück- gekehrt. In ihrer Abwesenheit wurden ihre Patienten von den in der Heimat geblie benen Aerzten vertretungsweise behandelt. Alle Kranken (auch Krankenkassen-Mit- glieder), welche vor dem Kriege einem der später im Felde gewesenen, jetzt zurück- gekehrten Arzte ihr Vertrauen geschenkt haben, werden gebeten, dasselbe diesem Arzte wieder zuzuwenden und sich in die Behandlung des zurückgekehrten Arztes zu begeben. Der Vorstand. ll;7;n Hotel Schütz 1638 Morgen Sonntag 5-Uhr-Tee ss abends 8 Uhr S- Familien-Konzert Sonntags voe 4 Uhr Äb 9™ Kaffee Astoria Empfehle eigene Konditorei, vorzfigl.Getränke. Samtaff and Sonntag 150 Künstler-Konzert Familien-Konzert. ooooooooooooooooooooooooooooooo Sonntag den 9. Februar 1919 ttappensitzung Malang 4 Shr 9 Milwten. verein Zrohsinn. _ .Adler"«?',Adler' ooooooooooooooooooooooooooooooo Weiße; Brauhaus Gießen und Erste Würzburger Weizenbierbrauerei LNeiniger veptzer ha» rttrzinger Empfehle mein prima gelagertes Wetzeubier. Veste Produktion der Gegenwart. Jedem «—Aschen sowie jedem auswärtigen vier zum mindesten ebenbürtig. Aurschant- total Vetzsteinstratze hinter der ZtadMrche. Gemütlicher Aufenthalt. ins» Samstag V Atti ort &er uud Sonntag U V H)Cl l Abteilung. Dtrfmtf in Paschen über die Strafte qegenHiaschenpsand. Giessener Konzert-Verein 1eewteg den 9. Febr. 1919, nach«, f1 , Tbr in der neuen Aula der Universität Fünftes Konzert. 1M6D Das Mannheimer Vokal-Quartett. Fra« Dr. Kaku-SniaMr (Sopran), Frl. Jane Fr ran 6 lt). Marr Ma» M»tMnn (Ten u. W Uh. Fanten (Basa) Vertragilelge: Hentschel, GeaniRs-Quartette; Brahnir. Zi^enntrlieder u. ZilcherVolkaliederspiel. (• eberscbnO f. KrlegawoblfalirtaT.wecke! Aalrilttirartra: 4. 3. 3 u. 1 M. sind L d. MusikhandL Brust Chällier 'Tel. 071) u. abends an der Kasse zu haben. .Studentenkarten nnm. nur ;. Vorverkauf beim Hausverwalter der Universität getf. Verzeig, der Au Dr. Seyer (ehemals Kriegsgefangener in England) Oberlehrer Freitag (ehemals Kriegsgef. in Rußland«. Alle Männer und Frauen von Gießen und Umgebung sind eingeladen. Eintritt frei.’ 1958c. j uMcköck i r1 Bäakchkörbe rundu.oval. 1 r I Babykörbe Marktkörbe j r n. a. m. wieder vorrätig. I Heinrich Hetz frankfurter Strafte 19 Telcvbou 853. °*CT Kinder nehmen bei Husten u. Heiserkeit 1 i Karns rehten H Fe nobel konig r • mit bestem Äriola. i r Sämtliche übrigen Mittel stelö vorrätig. ,Me 1 ij I vOMtral-vrOisrlO.Schulstr. r i: (Linen Poften (1551 i Is.Hnndekuchen | | bat billig abzugeben r i fieorr Wallenfel« j l Marktolatr Jä, Tel. 942. 11 Zauchesäsier i i Handleiterwagen | t in allen Grützen vorrätig « ! 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Der Ertrag eines Lebend ist hier stnnig und tief abgesckövft. Manche Stellen rühren, andere erquicken, andere beleh- reu. . . alles aber »eigt eine groste edle Seele." _____________ Pastor S. Keller. 0}..* Trnntmertt Ein Buch der Einkehr yUl 8*8 ilBWBluH. u. Meister Guntram von Augsburg- Kart. 1.80 M. Jeder, der es ernst mit unserem Baterlande meint, sollte dies Buch lesen. BidlisSe Kindererziehiuz «cbun?3U.8^°4JL I „Goldene Worte eine« Bakers, voll tiefster väda- aogischec und psychologischer Erfahrung. SS überraat turmhoch die meisten derartigen Erscheinungen und verdient m die Hände aller Eliern und Erzieher gelegt zu werben.1 1688 Direktor Pastor E. Wengel. Suchbandlung der pilgermisiion Äenemoeg 10, am «renzpiotz. Zömttags geschloffen. Bekanntmachung. In nnser GenofsenschastSregister wurde heute bezüglich deS landwirtschaftlichen Konsum- Pereins, eingetragenen Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht zu Großen^Buseck, eingetragen: Philipp Rink und Konrad Rohr, bad? I. in Großen-iLuseck find zu Borflands- mitgliedern bestellt. Philipp Pfeiffer XIII. und Konrad Wagenbach sind ans dem Vorstände auSgeschieden. Gießen, den 30, Januar 1919. Hessische- Amtsgericht imob V.K.Z.U.PLV.G. Unseren selch. Mitgliedern zur Nachricht, datz Heu tu Grummet nur »roch kurze 3eit in uni Scheune, Wetz- sreingasfe. auSgegebeu wird, da betr. Scheune s^nÄf« Kaninchen-Felle auch von Rtchtwitaliederu fters ,u böcbtteu Breifen nachfolgende Sanuuelstellen des Vereins: Sammelftellen: 1. Ä. Äobauffou, Schiffend. Weg 56; 2. Sommerkor«, Ederstratze 19; R. Rödiaer, Wallwrstr. 96; 4 ft. Sieiicher. Seminar- Prilparanden-Anstalt WETZLAR. Die diesjährige Autnithtne-Prufung findet am S. April d. J. statt. Bewerber wollen unter Einreichung des standesamtlichen Geburtsscheines, des Taufzeugnisses, der beiden Impfscheine, Schulentlassungs-Zeugnisses, eines kreisärztlichen Oesund- heitscheines und der Verpflichtungserklärung des Vaters oder Stellvertreters, die Kosten der Ausbildung zu tragen (von der Ortsbehörde beglaubigt), sowie eines selbstgeschriebenen Lebenslaufes, ihr Gesuch um Zulassung zur Prüfung bis zum 1. März dieses Jahres an den Unterzeichneten einreichen. Wetzlar, den 8. Februar 1919. Groth, Seminardirektor Petroieumversorgung. Die bis turn 15. März 1919 gültigen Petroleum- Marfen werden am Montag den 10. d». MtS., vormittags 8'/,. bis Ubr in den zuständigen Bezirken ausgegeben. Anspruch aus Petroleum baden nm dranrillen und Einzelpersonen, denen weder Gas noch eleb irisches Licht zur Berfüguug steht. Auf jede llllarke entfällt Liter. Gietzen, den 5. Februar 1919. 1706B Ter Oberbürgermeister . Oesienlllche Vergebung. Die Lieferungen der für das Landgericht und die Staatsanwaltschaft Gießen im Etats» fahr 1919 erforderlichen Schreibmaterialien und Bnchbiuderarbeiten sollen auf dem Wege der Submission vergeben werden und können Angebote, sowie Muster der Materialien, verschlossen bis zum EröfinungStermin Donnerstag. «.März 1919. vorm. 19Uhr. auf der Gerichtsschreiberei des Landgerichts, Zimmer Sir. 33, kostenlos niedergelegt werden. Bezüglich der Beschaffenheit der Schreib- und Konzeptpapiere wird auf die Bekanntmachung des Gr. Etaatsministeriums vom 17. Januar 1907 betreffend Erlaß von Bestimmungen über Verwendung von Papier bei den Staatsbehörden verwiesen. Die Vergebung erfolgt unter den in Anlage A des Erlasses sämtlicher Ministerien vom 16. Juni 1893 enthaltenen Bedingungen, die hier einzusehen und kostenlos erhältlich find. Die Zufchlaqsfrist beträgt 10 Tage. Eießen, den 6. Februar 1919. iwri Der Landgerichtssekretär. Schwarz - Weiss - Lichtspiele 1654a äelterewof 81. ■■iiiiiiiiiiiiHhiiiiiiiiiiififBimi/uiiiiiiinrmmm.nnTnmn! Proprau vee Saeatae, 8. Februar Ns Inklusive ÄenUg, 13. Februar. Aas unser. Phaatesuui-Detektiv-Serie 1919: Ja M m Udotef Spanneudeo DetektivSraaui in 4 Akten mit dem beliebten Reif Loer als PluuiteiBas. Der Groschenroman Lustspiel in 2 Akten. Ld.H.: Bnst Äatrey. Voranselge: Ab Dienstag, lt Februar: „Der Flucb der alten Mühle“, der frosse Roman von der Waterkant von ,oo Bergener In 1 Akten. Die Hauptrolle spielt die grosse berühmte. Film tragodin Martha BJovelly. Caf6 Ernst Ludwig Inhaber: Äug. Rath Täglich: KONZERT Eigene Konditorei. Hlak-Abteilurrq 5 | ■uebt Freiwillige ftr leichte ^raftwagengeschütze ©ffUiere, UnteioifUfcrt und Mavnichaite« darunter Kraktsabrer. BedieuungSmaonichaktcn Hit le. unh Am., ielepboniftcn u. Handwerker. SorDcbinfliinfl: Abgcschlv's. Militär. Ausbildung und fester Wille >n altberoübrtcr ManneSzuckt Gewährt wird: Mobile VöhinuiQ, sowie tägltdj S M. Gren^schudzulnge. Bersorgungt Tic izretivilltgen gellen alSvorüber- yehend sunt aktiven Militärdienst herangezogen tm sinne der Mlliiärverforaungr acfeve. Tte Ansvriiche nur «>amilienunrerstlib. lauken weiter. Die ireiw. Dienstzeit rechnet für Invaliden und Ällertoerstcherung wie Dienst im aktiven Heere. Fahrschein bet der nächsten militär. Dienststelle beailtragetrMilitärval'iere.Entlaisnntzsttnisornl. die uevfliiici wird, niilblingen Meldung bei FlatAbteilnng 5 1569D Liesnit» (gdilcftcn), Neue fleicrnc. HfRITZ nOWHCK. I Grösste Auswahl In iw» r Voile-Blusen und rein seiden. Blusen - von Ulk. 40 an. -■■■ WWW Gemüse BW LieserungSverträae ichliestl ab s.Grohverbrauchcr, Äommnna'.verbände, Ltädte ufiu., einschließlich Kontrolle, Verladung ufro. 1T-« Wilhelm Sievern, Gemülekommifsiou und Anbau, Welsede, Zkreis Hameln. Deiegr.-Adr.. Sievcrö, Welsede, Kr. Haineln. 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Konditoreien unentbehrlich 3u haben in Lebcnrmiitelgeschäftcn und durch Vertreter: W. Hahn. Sich i. Vb.°H. [02426 Aufruf M AremilligeMkadkon v.Mchsek Drag.E3 Nicht nur zur Lertcidiguug der Landesgrenzen braucht das Vaterland Freiwillige, die sich dort zur Verfügung stellen, sondern auch in der Heimat werden nach der erfolgten Entlassung der älteren Mann- ichastcn Truppen benötig:, die sich anS Freiwilligen zusammenietzen. Diese freiwilligen Truppen liegen im Interesse der Heimat und der Erhaltung deS wertvollen militärischen Gutes. Auch daS Hessische Garde-Dragoner-Rcgiment Nr. 23 hat infolge dec Entlassungen augenblicklich nur noch eine ganz geringe Mann- schaftsstürke, die zu den Anforderungen, die die Heimat an unS stellt, nicht mehr ausreichen. Das Regiment stellt eine Zreiwill.-Ertadron unter Rittmeister v. Motzner auf. Freiwillige können sich unter folgenden Bedingungen in Laubach beim Gärde-Dragoner-Regiment 23 meiden: a) Verpflichtung auf eine Probedienstleistnng von 4 Wochen. Erfolgt nach Ablauf der 4 Wochen die endgültige Annahme, dann Der- pflichtung auf 3 Monate, vom Tage der endgültigen Annahme ab. Erfolgt innerhalb der ersten 4 Tage deS 3. Monat- nach der endgültigen Annahme die Kündigung von einer der beiden Seit«« nicht, läuft die Verpflichtung stillschweigend auf 3 Monate weiter. b) Unterordnung unter die eingesetzten Vorgesetzter!, denen Soldaten. (Vertrauens-) Räte zur Seite stehen. Anerkennung der bisher gültigen Sriegsgesetze. c) Als Gebühruisse steht folgende- zu: Grundlöhnung von M. 30.— ohne Rücksicht auf Dienstgrad und eine tägliche Zulage von M. 4.—, die auch an Sonntagen und bei kürzerem, nicht länger als 14 Tage währendem Urlaub zahlbar ist. Meldet Euch und werbet andere zum Eintritt! ES ist Ehrenpflicht jedes Deutschen, der nicht durch seinen bürgerlichen Beruf oder aus Gesundheitsrücksichten daran gehindert ist, sich als Freiwilliger feinem Vaterlande zur Verfügung zu stellen. Zur Einstellung gelangen nur vom Heeresdienst entlaffene Mannschaften. Sich Meldende haben vorher dem zuständigen Be- zirkskommando ihren Eintritt mitzuteilen. In der Freiwilligen.Eskadron „v. Mahner" wird ein einheit. licher, guter Geist herrschen. Schlechte Elemente werden sich nicht in ihr befinden. Meldet Euch! Das Vaterland braucht Euch! Eile ist geboten! 15WD HGsch. Sarde-vmgoner-Ngt. 25. Aufruf z«m Eintritt als Freiwilliger im zreiwilligen kanderjägcr-Norpr! Stütze der Regierung gegen den Terror! Schutz der Nationalversammlung! Sicherung der Reichsgrenzen! Freiwillige verpflichten sich mit dem Tage des Eintritts für einen Monat, 14 tägige Kündigung. Mobils Löhnung, täglich 5 Mark Zulage, freie Verpflegung und Bekleidung, Versorgungsansprüche und Familienunterstützung wie bisher. 1451 Straffe Mannrzucht. Vorbedingung: Feld dienstfähig, in der Front gewesen, im Besitze sämtlicher Entlassungspapiere. Fahrschein beim nächsten vezirlsrommando holen. Meldung: Ausstellungsstab R.-Marsderg, Wests. Holzhearbeitnngs- Maschinen 1-0 vO t jeder Art in bester Ausführung für Sägewerke lor,D Schreinereien Wagenbauer etc. einzeln u.kombiniert, auch einechL Elektra- BQtor, fertigt Klein & Stiefel Masch.-Fbr . Fnlda GA „Lebensbnnd“ Unsere xreitvertreilete.von allen Selten als 0beriet zeltgemiB hoduuierkann'e Organisation bietet seit 1911 mit ganz beispiellosem Erfolf. Gelegenheit, in taktvollster t arm und auf ve-schwiegenste Welse unter Oleichgesiunien passenden Lebensgefährten zwecks Ehe kennen zu lernen. Keine gewerbsmäßige Vermittlung! S Indig unverlangt Eingang glänzendster notariell beglaubigter Anerkennungen aus allen Kreisen. Man fordere vertrauensvoll geg Einsendung von 40 Pf. (auch Marken) unsere hochinteressanten Buadess'-hrlfl. Postscheckkonto Nr. 20792, Amt Leipzig, Zusendung erfolgt sofortunauf- filllg in verschlossenem Brief ohneAufdruck. Qescliäftsleltung und Adresse: Verlagsbuchhandlung 0. Bereiter, Schkeuditz 662 bei Leipzig. 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Ich bitte, das mir X ; seither entgegengebraebte Vcrtrsucn F*t •**; auch weiterhin :u schenken u. mich X • mit Aufträgen gütigst zu beehren. i-; Heinrich Wagner H Maler- und W eiß bin denn eist er Gießen / Goethestraße 54 r*: T: 02458 t**t Aliceschule. L Korne In öeiMCUflnäbtn, riiirfen und Stopfen Handarbeiten, Bügeln, Schneidern und Socken. Beginn 11. Mär» 2. Ilaashaltungssrhaie. Beginn 11. Mar; Anmeldungen vtS 1. 'März. 3. Lehrerinnen-Seminare für Handarbeiir- und HauSwirlfckastS-^ebrerlnnen mit ablcklieueu der Staatdpiümnn. Beginn 23. April. An' uabmevrii'ung Ende Februar. 4. Internat für auSwnrttge Schülerinnen. 1374 i > Prosv. gratis. Anmeldung, im Schulbau- Steinftr !>' Eierabgabepflicht. Auf die Bekanntmachung des hessischen Lande- Ernährunqdamies vom 25. jart 1919, die Eierab gäbe der Hübnerhalter betreffend, abaedruckt im (Siebener Anzeiger vom 1. d. MtS., wird hiermit hin gcwteien. lflfl9B Giesten, den 7. Februar 1919. Ter Oberbürgermeister LebenSmittdamt). Bekanntmachung DaS Potizeiregiement vom 24. debruar 1882. wonach die Barten und Keldbeffher die ihren Grundbesitz an öffentlichen Sahr- oder ltzuhweaea einfriebioenbeu Hecken in jedem Frühjahr bis »um 1. März aus 1.25 Meter Höhe und 0,50 Meter Breite zuriickzuschneiden haben, wird mit dem Änfünen wiederholt zur öffentlichen Kenntnis gebracht, das; Zuwiderbandlungen auf Grund deS ArL 13 bef rieldstrnfgeietzek mit Geldstrafe 'von 1—10 Mark bestraft werden. Glesien, den 3. Februar 1919. 188«R Der Oberbürgermeister. I. L.: K r e n z i e n, Beigeordneter. Am Mittwoch den 12. d. M. norm. 10 Uhr werden auf dem Kämpfrasen in Marburg eillk Anzahl vf rMkitkWzailf öffentlich gegen bar oder Kriegsanleihe versteigert. t^p Marburg, den 6. Februar 1919. MDki»iil«.'ia»u«iißn, gstkr-Sitl. U. Laai>!virss!h.KaiisiiiiivfrfillLtfillbalj! eingett.Senoflenschaftmitundelchr.yaftpslichf Bilanzam-ti.Dezemberlttl^» Aktiva .* .3 Kafia-Konto ......... 1 040.3a Warenvorrat......... 3 705.71 Ausstände .......... 259.79 Sparkastenkontv........6:343.01 Mobilien........138.56 10% Abschreibung .... 13.85 124.71 11 413.5? Vasffva JL 4 llttitgliederguthaben.......1 410.— Rest-Verwaltung-kosten ..... 1 020.77 Reservefonds ......* . 6 833.71 Reingewinn.......... 2 209.09 11 4^3.57 Mitgliederstand Ende 1917 158 Zugang 1918 — Abgang 1918 — Stand der Mitglieder 1918 168 H erbert Hör» Balser V. Direktor Lagerhaltern.Rechner Kontrolleur Holzverfteigerung iu t en Waldungen der Gemeinde RnppertSburg. Tonuer-iag den 18. Februar l. I., vormittags 10 Uhr anfangend, werden au« Distrikt Hohenberg und Büchwald versteigeri: Derbstangen: 3 Esche — 0,22 Fm. Scheiter Rm.: 466 Buche Knüppel Rm.: 220 Buche, 2,9 Hainbuche, 15,5 Eiche, 1,2 ElSbeer, 1,5 Fichte Reisig Rm.: 27 Buche (Astreisig), 146 (Stammreisig). Stöcke Rm.: 75 Buche, 2 Fichte. Zusammenkunft um 91/, Uhr im Distrikt Hohenberg bei Brennholznummer 1, am Wetter- selber Fußweg. Ruppertsburg, den 5. Februar 1919. Hessische Bürgermeisterei RnppertSburg. _____ 2ehr.____u,7 Bekanntmachung. In unser HanbelSregistec Abt. B wurde heute bezüglich der Firma: Deutsche Patent Leder-Werte, Gesellschaft mit beschränkter Haltung, Gießen, eingetragen: C. R. Reubig in Gießen ist als GcschaslSsührer ausgeschieden. Gießen, den 30. Januar 1919. Hessische- -mt-gericht. uswr