SwlMngrnmddruck u. Verlag: vrühl'sche Unio.-Vuch- u. Steindruckerei R. Lange. Schrtftleitung, Gefchästsstelle u.vruckerei: Zchnlstr. 7. 3. 1. 2. Revision de» Friedensvertrags? 1. 2. 3. 4. Nr. 286 Ter «letzter Änzely«, erscheint mk'ür traut mann. « cberheisiicher Sunstvereiu^ Degen verspäteten Eintresien- der ihtnirrotr!e rotrb die Ausstellung erst am Mittwoch geöffnet Luster einer gröberen Kollektion von dem hier bekannten tünüler Jturl Frws kommen noch Derr«' oo:f 6aorr, Änchtelmayer-MLuchenju AuSstel- Umg Ferner wird Anno Reichert-München eure Anzahl Pstanloslegruvven aus 6to1 und B. mnvv- cecht-Müiichen fernter glasmalereien und Mas- lenüerenlwürte, u. a. einen Entwurf jvm l. Burd Mali- in 21 tafeln zeigen. Eröivuorg der AnS- talflucht auch eine Menschenflucht folgen. Aul I Weise überwachen in tv«er berechtigten Annahme, Auslands kredite können wir tut Zeit nicht rechnen, da^ den Dieben in Gießen bald der Boden w Die Fundierung unserer sämxbenden Schuld ist haft werden würde. Dem hiermit betrauten Wacht- eine vauvtausgabc für die Wiederaufrichtung nn-1 meister Klös fiel Donnerstag abend gegen */f6 lerer Ernährung. Dazu ist unbedingt ein barmo-1 Uhr, kurz vor Abfahrt de- Franksurler Zuge-, ein nisches Verhältnis zwichen Arbeitgebern und Ar-! von einem Ticnfhnann getragener Schlietztorb auf. nelimern nötig. Wir sind für die Förderung des! Gleichzeitig bemerkte er zwei ihm Dectddjrig vor- Unitari-rnus, aber mdit de- Zentrali-mu- In kommende, höchst elegant gekleidete feerren, dir diesem Sinne werden wir an den Gesetzentwürfen auf den Tienftmann »u«üngen Im nächsten Augenblick war der eine im btebrämje verschwunden. er erfonen, ..nifai und _ Polrzeiorüsi 4um gebracht Im südlichen Biertunnel hob die Sriminaltzolizei eine Tanzgesellschaft aus, die sich dort allnächtlich zum tanz -usammenfand und au der die Mädchen ander Umgegend jeden Abend zugereist towrn. Unter den Männern machte man eine gute Ausbeute. Es kim w^r n>, Mkr «WüW m.° -« «OguMtam , alten Zahl märten können leoock nur an der Sasse Volk-- and feeimatheber wieder eridianeii. 'des Elektriritätswerkcs - Lahnstrabe 28 - nm- Zu neuen Fel d aes ch w o r e ne n wurden getauscht werben, unb zwar nur biS zum! wählt und verpflichtet die Landwirte feemrid) 15. Dezember. >Snhl und Karl Emn^b ** Das Fest der diamantenen Do zeit feiern heute Kaufmann und Rentner I Schulhof und Frau Rosa geb. ScAes' Jubilar ist 93, seine Gemahlin 78 Jal Weiterberatung Sam-dag 7 Uhr. Schluß nach > batte sich von seinem -3egteiter t- rnbidjiebct, um 7,7 Uhr. I wieder nach der Stabt zurückzukehoen. Ter andere , > ging mit dem Ticnlönann weiter auf den Frank- wurden tnele längst gesucht. Verbrecher und notorische Schieber verstafet, htiffriamt 54 De«ior-a. Bei der Doratftnfr.-n Schieberraj^ia und oct gründlichen Durch uchung der 528 Lxhieber sand dir Polizei, wie schon kürz gemeldet, bei lebe» einzelnen grobe, teilweise «wollige Gellktträqe. fHnvK Burschen von 16 Jahren verfüg en über *♦ Sartoffelansgabe 4 8. und Woche. Die Wochentorwfselmarken V—Z . .H„fcVWV. ------—-----—.— - Woche unb A- M 49. Woche werden beliefert ber: Städten eigene Svn-erte gab Karten sind im vor- Krack. I., Riegelpsad, Löbsack, Carl, West-Anlage, I verlauf bei CHillier erhältlich. Konsumverein, sämtliche Filialen, Rumps, Frty, ♦♦ Der Krieaerverein Gießen hielt Zozelsgasse, Trechsler, feeinr.. Steinftrafee. She oetgangene Woche tm Restaurant „Znm Poli- Marken können bis einschließlich Dienstag, 9. D^., I keller" eine Versammlung ab, in lueLdKt der 1. Borsitzende, Amtsgerichtsrat Trümpert, einen sehr interessanter Bonrag hielt an feaub eine- von einem französischen Soldaten verfaßten y. Liter lauten, erhalten am Mo.itaa den 8. d. > Buches über bie Wirkuna des Krieac- unter den MtS. in nächstes id au geführten Geschä.ten, ge- beteiligten Menschen und der heimgesuchten Gegen- gen Abgabe von vier Milchtorten'der 53. Woche, l den. Nach dem Dortrag wurde u a. die Berem-- * * - - Weihnachtsfeier besprochen Die aanze Bersamm- (ung war von gediegenem tomeradschaillichem Geist gntbe Gesellschaft auch steuerlich erfasse«, teilt die Polizei in jedem Falle der feetmafbebdrbe eines >even Schiebers mit, daß im Besitz des Schvber- 1 ober diese ober jene Summe oll Eigentum wurde. Gleichzeitm .vird d e betreffende S te uerveranlagungS tomm il sio« g> beten, den feerrn entsprechend zu veranlagen. —= Fra nkf nrt a. TO., 5. Dez. Durch Beamte des R'ich:-scharunin'üeri ims wurden in Limburg 18 Fässer reinen Getreidesprits im Wert« von 650 M0 Mk., die aus dem besetzt« Gebiet nach Deutschland verschoben rocroen sollten, b e - . WWW __________ schlaanabmt und der Reichsbunaünxinfttile folgen em Lied „Hebet Reicht" vo n ldugo zugefümt. stellung ist Mittwoch 11 Uhr. * feauplmann Walter von Ruckte- schell hat von 1914—18 am Feldzuge in Vst- afrila teilgenommen, zuletzt all Ad.utaut des G t> anstatt der ihnen zustchemon Bollmilch, eine Büchse tonbeniierte Milch. „--- ** KreiSauSschußsitznng. Samstag getragen. , den 13. d. Mts., vormittags 9 Uhr, findet etne * Der Lügen tisch Sauer begeht beute öffentliche Sitzung des kreisansschusse- Natt mit mtf> morgen die Frier seines 93jährigen ^-fkbra*. folgender Ta.iesordmmg: 1. Gesuch des Otto Heute abend 8 Uhr findet im Verein'lokal, Re- Bender zu Gießen um Erteilung eine- Führer- stauration Sauer, Neustadt, Kommers und morgen scheins, 2. Geha'.t des Feldschützen Menz zu Rein- Sonntag, von Nachmdtags 4 Uhr ab, ein Famr^ l-ards^rin. 3. Klane des Kreisdirektors des Krci es licnausflug nach der Liebigsböhe statt. Als der Gießen gegen die Gemeinde Nieder-Bessinaen Derein vor SO Jahren aegrünbet wurde, hielt es wegen Bewilligung einer Teuerungszulage an den I wohl mancher zweifelHan, ob dem Verein wm« Gemeinderechner zu Nieder-Bessrngen, 4. desgl. seines zweifilhaslen RamenS em ko langes Bst, dm an den fßoliieib teuer zu Nieder-De singen, I beschieden wäre. Doch hat es die aus lauter >:hr- ... . “ I lieben Lügnern bcitrl.ense Gesellschaft verstanden, Heute ist Nikolaustag, diel sich stets auf der Bö he zu halten. in DuSsidst.' Dnirwln^V^^ist mimöglich. I 3^"^/ffaierne' u.^rgebradlt *racÄen tonnten, I 5Um Wethnachtsfeste für unsere. ^Mitte^uts^An^n^n^Erpedttchn.?« Auf i-me Älnfvaäe des Adg. Sch i e^le (z,-Nt^) wenigsten- ein Teil Platz finden kann. Kleinen. markt Dienstag den Anzeigenteil mitgeteilt roirb, erscheint von ihr wird geant.vor!et: Wegen der Wt^dctnufbaufrage Tas Garnifonkonmm-do hat unter drrsm Um- e t y na Mts marrr^ Lnensrog i^n ^ze ein neues Trlevbonver;eich us. iÄÄÄ jftgg toiMt “iioti Auf dte Frage des AnfrngesteU^, ob die! .Rcuabaud.'afcnic mit allen Ne ^engebarr- verpachtet. __ I • r t. m, r m rt « ; n 8Jriinivf» t«T Ttlme be< O-e- ä s ssu'&anmres tagewss. Z & SBn-s.'rS.f ösEs&ssäisös (D.^Ntl) wird g antwortet: Tic Regierung hat ^^^nbftunnbaradenlager wurde wiederholt ** Die bish er i gen 3 a bl matte n der '^urgkmä^ieme ^toit ei^s^l flU8 ^geboten. Ter DretS i fl^ci.*rtunft ist in gewerblichen Betrieben, 3 die Erträge auS Vermögen und Einkommen sehr luv Täckeveien, Konditoreien, dot^s, Cafös und | v sinken An der Nottvendigkeit einer ReichSein- dergl. verboten. Tie Herstellung und der Verkauf zerrmeiucr rn r:uo«i, — ------ - ' - ' ‘ * nif Lrzliches Attest meister Furtwängler viele Konzertrerfen unter- größt en teils Schieber, auf ärzüiche Prüfungs-1 nahm. Se.t einigen Jahren lebt der Künstler in f nach dem Polrzeiorüsl «um gebracht tauben werten darf, wird baburdd TOQndm. Tie Berichte der Mtei.Leitungen rüh- mü'ssen 16 Milliarden anoesetzt werdend Der En-! nicht berührt. Zuwiderfandlunt^en werden mit Ge-1 men Übereinstimmend seine heroo:ragende T'chnik, teilte steht das Recht nicht zu, die Erträge des sängnis bis zu fünfzigtausend Mark ober mit einer I lernen schönen Ton und fein vornehme- Spiel . ia, Rcidisnotovsers anzutasten. Solange Deutlchland l dieser Strafen bestraft. Ist die strafbare Lxmdlung! die Vammrger Blatter schreiben: „Iani S a^to bcurlül, kann Deutschland auf die Art zahlen, gewerbs- oder gewohnheitsmäßig lxgonaen, io kann wohl nach (vHd) der gch eienste und str nstnste wie eS will. tu Strafe auf Gefängnis bis zu fünf fahren und feiger der o^ienwart" 3ant spielt nach Abg. Dernburg (Dem.): Die Entente I Gcldst rase bis zu einhunderttausend Mark erhöht! einer einleitenden handel so nate daS 4. ZVonzert müßte aus dem Ernst, mit dem wir steuerlichl und neben Gefängnis auf Verlust der bürgerlichen von Mozart m D-Dur, teneS lieborSwürdige gegen uns selbst vorgehen, ersehen, daß wir den | Ehrenrechte erkannt werden. Derk, welches durch lern berrharS Andante can» Frieden-vertrag erfüllen wollen. Die Hoffnung dal le ww Sonbo gnicwto briumter geworden ist^ der Sozialisten auf die Internationale trügt «eiatzte Diebe. Tann folgt die M a konne von Reger, dte,aus Zweifellos ist, daß daS Reichönotopfer zu einer! Zu unserer gestrigen Notiz gehen uns von I Bachschem Geist gtbomi, einen Genter und zu- nnnfheuren Kavitalabwandernng geführt hat. Aus I zuständiger Seite polgenbe berichtigende TOilteilun» I al Musiker ersten Ranges erfordert Ten Be- unierer Balutanot können wir nur beraustommen, gen iu: l schlutz znüdxm Nocturne rn T -T u r von toeim wir dafür sorgen, daß uns das Ausland csosort nach dem Diebstahl bei der Firma tzorn I C h o o i n , r-ertmig (Wr.lelmi oer vu- mehr schuldet als wir ihm. Sonst wird der Kapi-1 liefe die hiesige Polizei ten Bahnhof in unanfälliger te») ber bekannten r.en das Bild des Feldzuge-, das er gröl, die Regierung beantwortet Daraus ist ersichtlich, abfr Militärbehörden noch nicht veranlaßt, bie Sam-tag: Stadtcheater, 7 Uhr, indem er und bie TO en ieben bartklü, die daran baß dem oorlau tgen ReichswirtfchaftSrat letzt aid Antik frei zu machen. Durch bie erzwungene Bauer. — feo;el Großherzog, 8 Uhr, feessiicher I tcilna6mnt Vertretung der einzelnen Behörden und des Land- des AmtSgerichtSgedäudes herbeigefuhrte Bolksbnnb, Oeffentlicher Vortrag über Grundlagen Märchenabend. Die bei dem am Werks je ein Vertreter der «.rbeitgeber imd Arbeit- Stockungen in ber Lebensmittelversorgung würden und Ziele der großhessischen Bewegung von Prof^ nächsten Mittwoch im feotel Einh.'rn ftnttnnbenben nehmet betgegeben wird. Der SnttmM übn tne verhängnisvolle Folgen haben. feeldmann (feafie a. d. ©.) und Prof Gest Rat Marche nabend für groix und kleine Sinder geplante Zusammensetzuna des Reichswirtlchasts gg[T fragcn deshalb an, welche L>tellung daS I Sommer (Gießen). — Universität, ^oßer feörsaal. I Male hier vor die Öesfentlichkrit tre- rateS wird in ^ben^nächsten Tagen Gesamtmimstermm in dieser Frage einnimmt 8 Uhr, Mitgliederversammlung der Volksbochschule Schriftstellerin Dora Barnas ist durch kabinett zur Beschlußfassung zugehen. Zu der Vor- G eß n — Licht pielhaus, „D r Tänzer" und „TaS Beröjientlichung ihrer Märchensammlung „Tas bespreckmng zur SÄlkonterenz konnten nur die Der Woh»u«gtzm«ugel und die Äaferue«. I ^ge Rätsel". — Lichtspiele, S-ltersweg, ,,Aus Vuch der Sv-egel" in literarisch« .Voeiien bereits Landesvertretungen und einige toemge »ertttttr DaS Garn sontommando bittet um Ausnahme I iQOO Meter feöhe" und „Ranke auf Firiersiugm beste bekannt. Zn Berlin wurden vor kurzem der Stände mw Gemeinden aachstehenoer Zuschrift: Son ntag: StadtiHaler, 3 llhr, ,.Ter fidele Lessing-Muieum wie im Teutschrn Lyceum- Die w«teren Vorbereitiingnu auch Teilnehmer- 2 Btott ber Nr. 275 des Ssteßener An- Dauer": 7 Uhr ,Ramtel". — Neue Aula ter lbtf Märchen und Novellen von Edgar ö.^^^-breichsschrllaussEst udertraaen. Dre i befindet sich ein Artikel des G^-ßrnn: Wost- Universität, 5 Uhr. Kvnzert des Son»ertverem-. Zchmock gelesen und äußerst beJäilig aufgcnpi- • Reichssctztltonferenz roirb im itungsamtes, in dem schwere Anschuldigungen ge- Liebigmusemn, Stetigftrafet 12, lll/< U(je Lnra ga r[ Höcker wird eine bunte An.^ 5^”- ।Äi „ ö genanbere Sebärfcat erhoben «KTüm Bolksoorlesung Pnoß Dr. «ormit- 4 den Märchen von Gnmm, «nderien Zusammensetzung der Konferenz zur Aufgabe * ^te Presse ist an sich wohl nicht der Ort, an - ~e - ~ ---1 - -- - - - - - -- - " machen. dem Berichtigungen irrtümlich vorgebrnchter Be- Auf ente Anstage L oe b e lSoz.) wird ge-1 tun gen von Behörde zu Behörde aufgeklart antwortet: Dte Ävhlcnvorräte gehen auf Ine Jcaje. j nxct)cn Tröstern glaubt da- Garni on* Für bi* Saftete bleibt nur nn unzureiä^ider Kommando m diesem Falle d.ie öNent iche Rich- Msft. Besonders bedacht roiri) tnc Rohstoffversor-1 tigfteKsmÄ mit fei fe tet Presse voniehmen zu gung für bie Ernährungsindustrie. I da von den verschiedensten Seiten immer Auf eine Anfrage Brodauf (Dem.) hrirb I tv.eZ>er die DelegmM der Staiernen unb ihre rotl. geantwortet: Die Steuerbeamten der Gemeinden I Äustuihmefäh^gkeirTur Wolmungs^vse erörtert wirst, werden, soweit sie tüchtig und geschult sind, von I Es wirb immer von den „bislang Militär-, der Reichssinanzverwaltung übernommen roerben. yxxdrn dienenden Gebäuden" gesprochen. c£v Gc- Auf die Anfrage des Abg. Dr. Philipp bäude bienm noch heute im Gegensatz zu anbevm lD Natl) wird geantwortet: Die Reichsfinanz- Städten, bie ihre Garnisonen verloren Haven, noch Verwaltung tonn während ber UeberganSztit auf voll und gaiu mi itärischen Zwecken Gießcn war die Mitwirkung der Gemeinden unb Gemeinde- eine kleine Garui.on und ilt im Rcrchswehrver- fteucrbcamten nicht verzichten. hältn s eine große Gar. ton geworben K-TÄMk MM ÄS «W.tiJrrtomAtt Sen Batailtons-Stob, ein Hnfanteric>^atll-on mit Wellcharlament zu beraten. TO. ».$6., eine M. W einen Nachrichten.- Auf bie Anfrage des Abg. Aer sten (Soz.> > einen Artillerie-Stab unb eine Infanterie- mtb geantiwrttt: Lm< Mxt ift zu benrrten, Du' b-r-u-l, in btt tw @uit4|-lärien tröte sind a!3 not btm Strigt unb btt RaufmeC Zuteilung der Sbafcmen wurde bie Macher wird geantwortet: Die deutichm Ge- größtmöglichste Beleaungsstärve für bie Stuben fang men aus Malta dürften am 8. ober 9. Dezem-1 Grande gelegt, feteroureb wurden im ganzen ( , b« beimtebrat 16 freie Mannschaf:SsLlen gewannen, die >u be- an Polizeidiener zu Nieder-Desfing Auf rote Anfrage des flbg. Dr. M htl smäßigeu Bech iiate enwoh;un^en bergm^'t ö an ben Forstwart zu Nieder-Bessingen. Natl) wird geantwortet: E.ne Wiederholung der sotten, dam t von den 53 bcrbciratcten • c.eute : s. Nikolaustag, Verkehrs sperre für die Weihnachtszell^ steht^ nicht Nr,chswehr-Unterofti teren, von denen bisher nur1 3 in ber Kaserne u.ltergebracht metsten konnten, i^, in wenigsten- ein Teil Platz finden tonn. I Kiemen. Tas Gamisonkomma:do hat unter diesen Um* Starkenburg und Rheinhessen. rm. Darmstadt, 5 Dez. In ter heutige» efinger. Der iStadiv erordnetensitzung teilt der Cber- uuu ml ov, li-mc ouuuyiui .v ^ahre alt. bürgermeister mit, daß nach der testen Bolktz- ** Die Anlagemusik der Regiment-- zählung Darmstadt mit 750 kientierten Militär« mufik ReichSwehr-Jns.-Rgt. Nr. 36 (DLennufil- Personen 83 791 Einwohner hat. Ter 8rr1tt)t y me.ster 25ber), fällt morgen aus. | gen de letzte Zählung dürfte etwa 5—600) <**"- ’• Gießener Konzert verein. Für daS | wohner betragen. am Sonntag den 7. 12. 1919 ftittf nbenbe sechstel feesseN'Nassau Konzert hat ber KonzerWernn zwei kkünstler ar-I , s roonnen, die seit einigen Jahren viel von sich Eine ne« Schl.berjagd 10 Frankfurt. y । teben machen, den B olinvirtuosen Ja n i ---Fr a n k f u r t a. TO , 6. Dez Nachdem am w>|6|antö aus München unb ben jugendlichen Donnerstag die Allersteiligengasse von ben 6dnc» in- unb aus-1 Tenor der Kasseler Bühne, FritzWindg^ssen. bemdtrm gesüuben wurde, veranstaltete bie Po- ^aniSzantö, voit Geburt Ung«, was Schüler llzei gestern abenb im feauptbahnhos eine > ubaos, bann mehrere Jahre erster Lvn- zweite umfassende Ra«ia feier wurden in ben unb der Berkaus zertmeister in Lübeck, von wo aus er mit Kadett-s Wartesälen und Btertotolen 250 P - - - ** ' : viele Kvnzertreiten unter- fommröfteucr zweifelt niemand. I von Stanl.nbnot, bas nur aus . Rcidrsmimster Erzberger: Die 24 Mil-1 nach Genehmigung durch die ärzttiche Prüfungs- liarden müssen aufgebracht werden. Für 1920 kmmiffion abg*g‘ben werten darf, wirst dadurch, - - - müssen 16 Milliarden anaesetzt werden. Der En- nicht berührt. ZiiwidTrfandlungen werden mit Ge- men übereinstimmend tetne hervor-ragenve T'chnik, Hannover. Es li mrsctMnigen noch zz. gen fortzufetzen. ihr Gepräge er- jo unter da i Die O Q Zwifch.Lu.4 U anAuteuen. S-Zimmer-HaaS m. etw. ■ee.Kliler ag.,i»ro.laeii. | harten zu taufen gesucht. ■errea-Aaee|. Schr. Ang. m. Preis u.An» Aus btt Bach 8. Bin neuer «rick-Wz ah vertan sen. 023638 Attcrweg 12 p. Berichiebene nrofte und und 6—8 Uhr. »vve» Sport» und Wäsche« wagen lerr9D-Sehin*.«;fcehe.TM.-r- <> <> <> eine Phot o-Ka7nera 10X15 mit all. 8ub« OvtikDopp- Anastigmat, fern. e.Partte Kopterrahmen,Schalen u. Kanons in allen Gröden, eineEitenbahn nuSchien., Tunnel nfnu ein Majol.» Schirmständer btü. adzug. 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Erdrosselt aufgefunden wurde gestern in dem benachbarten Höhberg" der Handelsmann Jakob Barier aus Hannover. Es liegt Raubmord vor. Die Nachforschungen nach dem Mörder waren, bis jetzt Q Strickiumpen ttnb Wollabsalle taufen dauernd zu den höchsten Preisen 1022782 Geschwister Mllblfteiu, Gießen, Renstadt 79. Gerlchtrsanl. Berlin, b. Dez. (WB.) Bor dem Kriegsbericht Potsdam wird heute der Prozeß grien Hauptmann N e u b a r t h und die Leutnants Nerdelmann und de Thierry verhandelt. Liefe Offiziere sind anaeklagt, ihren KamevLen, oen Leutnant Biehweg, beleidigt und kör- verlich mißhandelt yu haben, weil sich Biehweg "bei einer Versammlung im Hervenhaufe als Spitzel mtpuppt und ferne Potsdamer Kameraden als Rsastwnäre bezeichnet habe. j Verkaufe | Zwei Pferde «Füchse), Stute nnb Wallach, 8 bis 9 Jahre alt, eia- und zweisväuntg ge- •obren, weil überzählig, f.nS'Ä HGr8"10i^ fle,ne Bilder, Glocken- und 0—8 Uhr. 13o78 , gelallt mit üuhgesvann ft,WS SÄsfÄ gamaichen t,Friedens- Pasaeale Welbnachtsee- wäre), Puppe«-Sport- MCUnfca »u per tauf.IPaar Sple^clcIaMechelbe 7 inm 'tart 46X54 cm zu öert Barihef xar Sau«, Klaiankaeh. [>j2J6J3 Groß. Schrcibmaichin.- Tiict), Eichend- 4 StbubL. 20> Mart, Handwaschbecken mit Wasserbebalt, zum Aufhängen, 45 2)1 L, Ä-ut Bi-warckstr.43H. Hudwig____________ halten tmb die in der dargebotenen sform zu einer Zeit ausgezeichnet wurden, da sie im hessischen Volke noch lebendig von Mund zu Mund gingen. Keine verbürgten historischen Ereignisse werden uns übermittelt, sondern schrichte Geschichten mit all den Zutaten, die die Leidenschaft des Bolles für ober gegen seinen Herrscher und dessen Umgebung dem wahren Kern einer Hof- begebenheit beigefügt hat. Und darin liegt auch wieder der von dem politischen Wandel der Re- 1 gienmgsform unabhängige Wert der Erzählungen - <> <> Mngtv. , !ito nr BlW M lum, *cen 2ntunfl w f«K'f Sd’Bil,*fc mnml nm “VS T *«b w « 'Riltot les (Mi ■ - ►t wieder «1N«- j no4 bet vw H» * Hoehschnlnacherchten. Marburg a. d. L., 5. Dez. (Wolff.) Der Professor für Geschichte, Fvhr v. d- stdo ppe, ist m Mter von 69 Jahren gestorben. Airche «nv Schule. D Marburg, 5.Dez. Im Alter von S4Jahren hat bier der frühere lang)ädrige Gerurol uverinterchent von Kur Hessen, Wirst. Geh. Ob«- konsistorialrat D. Ludwig Werner, das Zntlrche gesegnet. Der Verblichene wurde 1889 als Genc- ralsuperintendent nach Kassel berufen. Dieses Amt versah er bis zum Jahre 1912, wo er zum 1. Cit. in den Ruhestand trat und in seine Vaterstadt, die er oft besucht hatte, übersiedelte. Zi N r dda, 4. Dez. Während des abyrlru- fernen Kirchensahres wurden im hiesigen coingH. Kirchspiel 64 Perfonen kirchlich beerdigt und nur 32 Kinder getauft. Die Wahl zur Kirchan- gemeindevertretung brauchte nicht abgehrlten zu werden, weil nur ein Wahlvorschl-ag cingejeidjt worden war. Nach Den. gesetzlichen Bestimmuw' gen wurden als gewählt erklärt aus Niodr 30, aus Bad Srlzhauwn 2, aus Kohden 7, aus Michelnau 4 und aus Unter-Schmitten 7 Mitgliever, so daß die Zahl der Kirchengemeindevertretrr 50 beträgt. Für etwaige Abgänge wurden 2 Ersatzmänner bestimmt. Achtung! Wir kaufen dauernd jeden groben und kleinsten Posten wollene Lumpen und eoblen beste Preise. 8ür alte Strümpfe und trnmpfabsälle vis »u 12 Mark das Kilo. Zusendungen erwünscht. SlaefeLvobett Dollwarenfabrik tMMD Tuderstatzt. eriflS in FkanMkt. Bücherlisch. — Landgrafengeschichten aus dem achtzehnten Jahrhundert sind unter Herausgabe von Dr. Karl Esselborn im Elwertscheu Verlage zum Preise von 4.30 Mk. broschiert erschienen. In abgerundeter Zusammenstellung, durch 12 Abbildungen zeitgenössischer Künstler ergänzt, werden uns hier Anekdoten, Schwanke und Gespenstergeschichten erzählt, die meist von der Persönlichkeit des herrschenden Landgrafen, — Frankfurt a_ M., 5. D-tz. Uns dem Woge nach Mainz schlug in einer scharfen Wog- bttgantg bei Holcim o. M. der Anhänger eures Lastautos um und begrub die Jnfasieu unter sich. Ein junger Mann aus Frankfurt war fofort tot, ein zweiter erlitt lebensgefährliche «er» Pierre Renoir f. Paris, 4. De». Der Maler Pierre Aumrste Renoir ist gestorben. Am 25. Februar 1841 in Limoges geboren, kam Renoir frühzettia nach Paris, wo er im Atelier von Gleyre neben Monet und Sisley arbeitete. Renoir war der Parisarischste der großen Impressionisten. In Bildern wie der >ng neß>et, rt im Beninslolal, St» it, ftommeri im) morga jj 4 Ubr ab, ein bWx M W te yriiM ttmrbt, belief ob km ^eträi tos rmsokmgcsAp es tie au4 tone - WM Ml i Wi rzeichnii. Wie m 8totoncen«6rlxbiM i® wird, eriifieint von m ue$ T-'lephonverzntm, • AllZjührMg, das jMtis erfolglos. Marburg, 5. Dez. Vergangene Nacht 500 ein G e wi tter mit heiligem Sturm über das Lahntal. Die Lahn und ihre Zuflüsse führen Hochwasser. J»l|tliintf,fltl.l6_11 Eenfiatla^ofL ttabeL 3uit sehr aut erb.». verk. Wei«, SItiauL uachm. v. 4 Uhrab Wafieum., lene Xaeerae.1 WaHierStraße 77 L V*5* Anwesen Landgüter t. jeb. G röfee il Landhäuser? NI. ar. Gart, suche stetÄsort. H be entschlofleneKauser. J. Abp analp, Friedberg, Hess. Tel. 812. Schuhputz ( altbewährte Qualität! . lieber ult 711 haben toEüt Faselcch äh verkaufen. 023558 Heiart.) ®«. 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Matthäusge,n^de y In b. 9obmrne5gemeutbc. &mn dV,-Mr Bell> tolsheimer 11: Kindttürche f. d LutaSgememix «fr Bechtvlsheimer. Abds. 5: Pfr. AusseL». Beichte u. Feier d. hl. Äbenomochls f.d.Johmutesgkmeinoe tmd hat dichterische Gestalt angenommen. Landschaft erwächst und entflieht von Sotuw über* flutet, -von Musik überfUmgen. Hier tst W tintg, niäjt Reflexion. ___ Leider war die Aula, in der Albert H. Rausch sprach, nur schwach besucht, obgleich der Dichter als geborener Friedberger schon allein deshalb den Gießenern näher stehen sollte. Der Bund zur Pflege von Musik und Literatur, oon dem auch dreser Vortrag ausging, möge ftch dadurch nicht abschrecken lassen, feine verdienstvollen Anregm»- Gutstnsender Kanarienoogel zu kaufen gesucht. Schr. Ängeb. mit Preis unter 023 83 an den Gieß. Änz. nrettet Pferdettall, aut ---------------------.erhalten, zu verkaufen. Grammophon-!. 75,ini platten | Briefmarken, Mt ert5lL,»u «rfaufej Platin, Sold u. 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Dezember 1919 Unsere SrnShrungslage. In der „Darmft. Ztg." veröffentlicht der -ßrälLöcnl bc4 wi. Landesernährungsamtes Her- mann Neumann einen Aussatz über unsere Ernährungslage, dem wir folgendes entnehmen: Unsere Ernährungslage ist ernst, sehr ernst. Es wäre Torbeil, dieser Tatsache gegenüber die Angen zu verschließen. Am relativ günstigsten steht noch unsere Brotgetreideoersorgung. Nach den Schakungen der Reichsaetreibestelle fx- nötuien wir bis zum Ende des Wirtschaftsjahres -9 918 OOO Tonnen. Tas Ernteergebnis wird von der Rcichsgetreidestelle auf insgesamt 9 650 000 Tonnen geschätzt. Zur Streckung des Brotgetreides sollen noch etwa 200 000 Tonnen Gerste heran» gezogen werden. Cs sei bemerkt, daß bei Berechnung die nach dem Friedensoertrag abzutretenden Gebiete außer Betracht gelassen worden sind. Nach diesen Schätzungen ergibt sich, daß wir mehr wie je daraus bedach' sein müssen, die einheimische Ernte möglichst vollständig zu erfassen, um die Einfuhr vom Ausland auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Der Mangel an Transportmitteln, an Kohlen, an Benzol, an Arbeitskräften auf dem Lande, die zunehmende Abneigung der Landwirtschaft regen die Fortdauer der Zwangswirtschaft und die damit toachsende Unlust zur Erfüllung der Ablieferungspflicht sind Gefahren, die in ihrer endgültigen Auswirkung heute noch nicht richtig eingeschätzt werden können. Es kommt hinzu, daß durch den starken Valutaunterschied ein großer Anreiz zum Schmuggeln von Brotgetreide ins Ausland gegeben ist. Eine scharfe Kontrolle auf alle auszusührenden Waren ist also mit eine der Voraussetzungen für unser Durchkommen. Ungünstiger wie die Brotgetreideversorgung steht die Kartoffelversorgung. Die Anbaufläche, die im Vorjahre noch 2 507 000 Hektar betrug, ist durch den Wegfall größerer Teile der Provinz Posen und Weitpreußen, sowie Elsaß- Lothringen um zirka 20 Prozent zurückgegangen. Sie beträgt nur noch 2 029 304 Hektar mit einem geschätzten Ertrag von 514 749 800 Zentnern. Im lausenden Wirtschaftsjahr stößt die Kartoffelver- sorgung in allen Bezirken auf Schwierigkeiten. Nach den bisher vorliegenden Liefermcldungen sind bis zum 25. Oftober 1919 auf Grund der Auflage der Rcichskartoffelstelle geliefert: 1 438 000 Zentner, das sind nur 12,88 Prozent. Soll die Wintereindeckung gelingen, so wären bis zum 25. Oktober SO3/* Prozent der Auflage zu erfüllen gewesen, das sind 33 Millionen Zentner. Der Liczerungsrückstand betrug also bts zum 25. Oktober schon 19 Millionen Zentner. Eine Besserung ist inzwischen nicht eingetreten. Bis zur gleichen Zeit vorigen Jahres waren 32 869 000 Zentner Kartoffeln, mithin 18,8 Millionen Zentner mehr, geliefert worden. Fast keine deutsche Stadt war bisher in der Lage, mit der Ansammlung von Wintervorräten zu beginnen. Ja es ist vielen Gemeinden in Ueberschußgelneten nicht einmal gelungen, den laufenden Bedarf zu befriedigen. Die Gründe ruhen in erster Linie auf den unzureichenden Transportmitteln. Von 6—7000 Wag- gvns die täglich für die Kartofselbeförderung notwendig wären, können nur 3—4000 Wagen trotz aller Maßnahmen der Eisenbahnbehörden gestellt werden. Daneben kann aber nicht geleugnet nx-rben, daß man in weiten Kreisen der Landwirtschaft versucht der Zwingswirtschaft so viel wie möglich Schwierigkeiten zu bereiten, um sie dadurch zu Fall zu bringen. Stellenweise wird auch der Kartoffelpreis für unzulänglich gehalten. Einzelne Gemeinden haben sich geschlossen geweigert, Kartoffeln zu dem festgesetzten Höchstpreis ahzu- gebeu. Es blieb kein anderer Weg, als mit Zwangs- maßnahmen vortzugehen. Weiter ist die Ernte nicht so günstig ausgefallen, wie dies vor ihrem Beginn angenommen wurde. Um der Landwirtschaft entgegenzukommen und eine wesentliche Verstärkung der Lieferungen berbeizusühren, hat die Reichskartofselstelle mit Wirkung vom 3. November 1919 eine Frost- prämie von 2 Mark für jeden bis zum 15. Dezember 1919 abgelieferten Zentner festgesetzt. Leider hat auch diese Maßnahme bis jetzt nicht die erforderliche Wirkung gehabt. Am traurigsten sieht es mit unserer Fleischversorgung aus. Die festgesetzten Fleischrattonen können nur durchgeführt werden, wenn zur Deckung des Bedarfs mindestens ein Drittel Aus landsfleisch mit hcrangezogen wird. Dieses AuS- landssleisch wird nach der Verbilligung durch das Reich, Staat und Kommunalverband immer noch zu 4—4,75 Mark für das Pfund an ben Verbraucher abgegeben. Die Kosten der Verbilligung betragen auf das Pfund rund 3,60 Mark, so daß im Vierteljahr bei einem Geiamtverbrauch im Deutschen Reich von 35 000 Tonnen 25 Millionen Mark auszuwenden finb. Trotz dieser großen Heranziehung von Auslandsfleisch leidet die Fleischversorgung immer stärkere Not. Es sind keine Seltenheften, daß das Lieferungssoll nur mit einem Viertel erfüllt worden ist. Soweit es sich um Lieferungen von Kleinvieh handelt, ist die Hauptursache der geringen Ablieferung darm zu erblicken, daß viel Kleinvieh im Schleichhandel verschoben wird. Beim Großvieh findet zwar eine Verschiebung in den Schleichhandel nickt ut n> tarkem Maße statt, hier wirkt aber auf die Vieh- aufbringung besonders ungünstig ein, daß we Jungviehbestände infolge der ständigen Gingntie der letzten Jahre ganz außerordentlich stark zu- ammengeschmolzen sind. Infolgedessen kommt als Schlachtvieh hauptsächlich mir, das Milchvieh in Frage, zu dessen Abgabe sich die Bf ft-er bei den jetzigen Preisen für Schlachtvieh wcht eut- chließen formen. Der Rindviehbestand vermag eben nicht auch nur die nötig*' geringe Fleffchmenge auf die Dmier aufzubringen. Der Haupttröger der Fleischversorgung war in früheren Zeiten - und wird es auch in Zukunft sein müfien — das Sckwe in. Ehe wir nicht wieder -cnügend Schlachlschwrine haben, wirb auch eine einigermaßen ausreichende Fleischversorgung mit inländischem Vieh nicht einsetzen. ,---- <5erid?htfaal. X. Hanau, 4. Dez. In dem Getreide- unb Viehschiebungsprozeß beantragte der Staatsanwalt gegen den Angeklagten, .( isobu- bautechniker Karl Walther in Hanau c.ne Gesamtstrafe von 1 Jahr 6 Monaien Gefängnis, 40500 Mark Geldstrafe und Einziestrng von 219 916,41 Mk.; gegen den Angeklagten Frhrn. Laur, früher Sanbroirt in Hanau, eine Gesamtstrafe von 15 000 Mk. sowie Einziehung, von 136619,65 Mk.: gegen den Angeklagten Genchts- assessor a. T. Friedrich Düringer, früher Kms- syndikuS in Hanau, 8000 M'k. Geldstrafe; gegen den Angeklagten Rentner Karl D a n n h o s "us Hers- seid 1 Jahr 4 Wonate Gefängnis, 20000 Mk. lÄldstrase und Einzielvmg von 39 460.70 Mark: gegen den Angeklagten Lagermeister Lö , ch aus Erbstadt eine Gefängnis strafe von 2 Monaten und 15 000 Mk. Geldstrafe, außerdem die Einzichung von 13 665 Mk.: gegen den Angeklagten Fruchttändler S ch e P v aus Windecken 3 Wochen Gefängnis, 1500 Mk. Geldstrafe, Einzictewg von 568,75 Mk.: gegen ben Anmvagten Landwirt Brod! II. in Ostheim 3 Monate Gefängms, 20000 Mark Geldstrafe und Einziehung von 20 108,30 Mk.; gegen den Angeklagten Joh. Phil. Baumann, Müller aus Rückingen, 2 Monate Gefängnis, 10000 Mk. Geldstrafe und Einziehung von 12 224 Mk.; gegen ben Angeklagten Konrad Baumann, Müller in Bruchköbel, 1 Monat Gefängnis und 2000 Mk. Geldstrafe: gegen den Angeklagten Viehhändler Klein aus Bremen 1 Monat Gefängnis, 15 000 Mk. Geldstrafe und Einziehung von 23 169.50 Mk.; gegen ben Tinge» lläfltcn Metzger Röll Mts Wachenbuchen 50(X) Mark Geldsttafe; gegen den Angeklagten Metzger Straußaus Wachenbuchen 2000 Mk. Geldstrafe. Büchertisch. — Das literarische Echo. Halbfnonats- schrift für Lüeraturfreunde. Verlag: Egon Fleische! & Eo., Berlin W9 Das 1. Dezembevhest ist soeben mit folgendem Inhalt erschienen: Friedrich Michael: Steil: Joseph Sprengler: Hcrniann Bahrs Tagebücher- Friedrich Hirth; Zivilisation; Theodor Storm: Ein Brief aus dem Jahre 1873; H. Wolfgang Seidel: Theodor Storm und Georg Ebers; Alfred Biese: Tcrtgcstaitung und StU- gefühl bei Storm; Hugo Bieber: Stormausgaben; Walter Bähr: Der Goldene Schnitt am Sonett; Richard Meßleny: R. M. RUkes Tropik. — Die Weltliteratur. Tie besten Romane aller Zeiten und Völker; jede Woche ein Heft für 30 Pfg. Verlag Die Weltliteratur München. Das neueste Heft ist E. v. Schönaich- Carolath gewidmet und enthält „Lichtlein sind tavc". — Bürgertum und Revolution. Von Dr. Erwin Steinitzer. Verlag der Kulturliga G. m. b. H., Berlin W 35. Preis 1 Mk. Handel. Berlin, 6. Dez. Börsenstimmungs- bild. Das Hauptgeschäft zeigte sich wiederum in Schantungbahn, die sprunghaft auf 430 stiegen. Auch sonst war die Börse fest, jedoch ruhiger. Phönix, Gelsenttrchener und Deutsch-Luxemburger waren höher. Frankfurt a. M., 6. Dez. Börten- stimm ungsbild. Tie heutige Börse zeigte eine vorwiegend feste Tendenz, wenn die Geschäfts- temegung auch nicht auf allen Gebieten gleichmäßig lebhaft war. Aus den heimischen Jndustric- märfteit gestaltete sich das Geschäft wesentlich ruhiger. Tie Kurse der führenden Montan werte waren behauptet, mit Ausnahme von Dentsch- Luxeniburg, die 2 Proz. höher einsetzten. Neue Kllrssortschritte erzielten Elektrische Deutsch-Ueber^ fee, die um 6 Proz. auf 612 ftiegen. Sehr still und kaum.toerändert waren Farbwerte. Electton Griesheim verloren von ihrer gestrigen Erholung bereits wieder 6Vs Pro;. Theodor Goldschmidt waren mäßig gebessert. 'Ähifsahrtsaktien bl»?ben unverändert. Echantungbalm lagen fest (455 bis 477 gehandelt, plus 30 Proz ). Anatolier zpgen 3 Proz. an. Canadas Shares fetzten höher ein, gaben im Verlaufe aber wieder nach. Steaua Romana wurden 1078 bis 1100 genannt. Julius Sichel standen in regerer Nachfrage und zogen zirka 30 Proz. an. Kolowalwerte haben an Belebung eingebüßt. Otavl Minen lagen 5 Pro;, höbet. South West waren schwäch-r und 6 Mark h ebriger. Am Rentenmarkte war die Stimmung deutsche Anl^l-en behaitp- tet. >'Aegsanleihen 77,50. 3pwzentrge Reichs-- anlerst"? Tagen fester. In Mexikanern waren die Umsätze etwas bescheidener. Etwas reger wurden 5ptoz-ntige Mexikaner, amortiiier*», gehandelt (290, plus 2 Prvz ). 5prozentige Bosnier wurden zu höheren Kursen ge-sucht (142 genannt, plus 7i,'r Pro;.). Sonst sind zu erwähnen Zel'stoff Wald- Hos, die 41/» Proz. anzogen. Privattnskont 4 Proz. Frankfurt a. M., 6. Dezember- Devisenmarkt. G^-ld «Brief Datum: t. Dez. Hovand 1743,50 1746,50 Dänemark 86<: X) 868,50 Schweden 97 976, - Rorm-qen 934, - 936,- Schw-iz 836,25 838,25 Wien (altes).... 35,95 36,05 Deutsch.Üsterr.abg. 30,45 30,55 Budap-st 32,45 32,55 Prag 85,30 85,70 Helsingforr .... Spanien...... 889,25 890,75 Geld Brief 5. Dez. 1793,50 1796,50 839,- 891,- 996,50 998,50 949.- 951,- 879,25 880,25 35,45 35,65 29,95 30,05 31,95 32,05 84,80 85,20 145,75 146,25 939,- 941, — Vörseukurse. Datum: S^oDeuLAriegsanL 4°/,Deut.Reichsanl. 3*/^Deut.Reichsanl. 46/0 Preuß. Konsols Darmstädter Dank Deutsche Dank. . . Disconto»Gesellsch. Dresdener Dank. . Nationalbank f. D. Mitteld.Treditbank H.«Amerik.-Pakets. NorddeutscherLloyd Boch.GußstahIwrk. D.-Luxemb.Bergw. Gelsenkirch.Bergw. Harpener. Bergbau Oberschl.Eisenb.-D. Oberschles. Lisenind. Phönix-Brgb.- Akt. Bad.Anilin-u.Soda Höchster Farbwerke Elektr. A. E. G.. . Schuckert-Werke. . FeltenLGuilleaume Daimler Äud.-Eisenw.-Akt. Adlerwerke . . . . Frankfurt Berlin Abend- 1-Uhr- Schluß» Anfang- Kurs Kurs Kurs Kurs 6.12. 5.12. 77,50 250^- 277*- 223,- 6.12. 77,50 250,- 175,— 147,- 123,- 170,- 275,50 480,- 245* — 278,- 265,- 5.12. 77,50 66,40 62,60 65,- 119,— 252,- 176,25 145,25 123,25 128,50 121,75 124,50 224,- 210,- 296,- 235,- 168,50 272,- 482,- 338,- 245,- 145,25 246,75 279,- 223,- 267,- 77,50 66,87 63,- 148*50 120,75 122,62 220,- 213,- 294,50 200,- 161,— 167,- 273,- 483,50 335,- 246,- 142,75 250,- 270,50 223,- 121,- 121,— 125,40 175,- 225,50 214,50 216,50 293,- 292,75 236,- 236,- 163,50 163,50 Marknotterungen. Datum: 4. 12. Zürich 12,- Amsterdam 5,70 Kopenhagen 12,- Stoächolm 10,25 Wien......... 330,- 5. 12. 11,50 5,60 11,60 10,25 340,- Wettervoraussage für Sonntag: Vorwiegend wolkig, zeitweise leichte Niederschläge, Temperatur wenig geändert Letzte Nachrichten. Die Förderung der Zuckkrerzcugung. Berlin, 5. Dez. (WTB.) Die Reichsregierung legte dem Reichs rat den Entwurf einer Verordnung zur Förderung des Zucker- rübenanbaues u. der Zuckererzeugung vor, weil infolge der Witterungs-, Verkehrs- und Arbeitsverhältnisse dieses Jahres nicht nur die Gefahr bestellt, daß große Rübenmengen nicht Stet werden, und den Fabrikeri verloren gehen, m daß auch ein schlechtes Ergebnis der diesjährigen Kampagne die Anbaulust für das nächste Jahr lähmen würde. Es soll durch Ausschläge auf den Zucker preis ein Fonds gebildet werden, woraus die Rübenbauer und Fabriken für die Mehraufwendungen zu entschädigen sind. Der Aufschlag soll durch die Fabrikate von dem durch sie nach dem 31. Dezember 1919 unmittcl< bar an die Verbraucher gelieferten Zucker in Höhe von 25 Mk. für den Zentner erhoben imb an den Fonds abgeführt werden. Für das Wirtschaftsjahr 1920/21 soll ferner ein Rohzuckerpreis von 150 Mk. für den Zentner garantiert werden. Außerdem soll für die Rübenbauer Chili- alpeter bevorzugt zur Verfügung gestellt werden. Es ist zu erwarten, daß der Reichsrat und der zuständige Ausschuß der 9!ationalversamm- lung der Regierungsvorlage bald zusttmmen werden. Die aus dem Baltikum heimkchrenden Truppe». Berlin, 6. Dez. Heber die Stellung der Reichsregierung zu den aus dem Balttkum heim- kehrenden Truppen erklärte N o s k e, es sei mög lich, daß manckier von den Heimkehrenden, wenn er sich zu zwölfjähriger Dienstzeit verpflichte, Aus naljnte in der ReichSwekr fände. Für Offiziere habe er sich in ,edem einzelnen Fall die Ent,- cheidung Vorbehalten. Dozialistischk Stadtverordnete in Solingen. Solingen, 6. Dez. (WTB.) Die neu- gewählte Stadtverordnetenversammlung mit sozialistischer Mehrheit ist ruhig und kurz verlausen. Der Oberbürgermeister erklärte, daß die Verwaltung dem neuen Kollegium mit Vertrauen gegen über stehe und das gleiche auch von ihm für die Verwaltung erbitte. Mit sozia listtscker Mehrheit wurde gegen die Stimmen der Bürgerlichen beschlossen, daß für jede Stadtverordneten- und Kommissionssitzung einem jeden Teilnehmer eine Auswandsentsck-ädigung von 5 Mk. und für entgangenen Arbeitsverdienst eine Entschädigung von 3,50 Mk. für die Stunde bezahlt wird. Helfferichs Ordmrngsstraft. L e i p z i g, 4. Dez. In einer Besprechung der Verhandlungen des Untersuchungsausschusses kommt der ehemalige Strasrcchtslehrer der Universität Leipzig, Dr. Karl B i n d in g, in einem Artikel der „L. N. N." zu dem Schluß, daß das Strafurteil gegen H e l f f e r i ch, weil er Cohns Fragen nicht bo antworten zu können erklärte, nicht aufrecht zu erhalten sei und Zeugnisverweigerung seitens Hclfferichs nicht borliege. Infolgedessen sei das Strafurteil nichtig. Eine Aussagepflicht der Zeugen und Sachverständigen bestehe nur gegenüber dem Gericht, d. h. gegenüber dem Ausschuß als Ganzes. Das Urteil im Prozeß Vieweg. Berlin. 6. Dez. (WTB.) Im Vieweg- Prozeß verurteilte das Gericht Hauptmann Neubad zu 3 Tagen Stubenarrest, Leutnant Werbelmann zu einer Geldstrafe von 35 Mk. und Leutnant Thierry zu einer Geldstrafe von 60 Mark. Finanzielle Erwägungen des Obersten Rates in Paris. Paris, 5. Dez. (WTB.) Der „Fntran- figeant" glaubt bestätigen zu können, daß der' Oberste Rat der Friedenskonferenz sich gegenwärtig damit beschäftigt, unverzüglich Maßnahmen zu treffen, um den f i n an z ie l leit Schwierigkeiten, inbegriffen unsere fr ü he-4 ren Feinde, jentgegeniutreten. Man spreche von der Schaffung ausgedehnter internationaler Kreditgewährung, um vor allem der Lage in Oesterreich zu begegnen, wo Hilfe dringend nötig ist. Die neuen Besprechungen in Paris. Berlin, 6. Dez. Im ,,Berl. Tageblatt" beißt es: Zu den neuen Besprechungen in Paris stebt noch nicht fest, welche Persckr- lichkeiten deutscherseits teilnehmen. Es gilt indessen für möglich, daß zu ihnen der Leiter eines großen Jrckustrieuntenrchmens gehören wird, her etenfo als Schriftsteller außerordentlich bekannt ist. Lloyd George über die Auslieferungen. Amsterdam, 6. Dez. (WTB.) Laut „Tv- legraaf" erklärte Lloyd George im englischen Unterhause in Beantwortung verschiedener Anfragen : Augenblicklich wird die letzte Liste gv- prüft, die die Personen enthält, deren Auslieferung wegen ziviler und militärischer Verbrechen von den Feinden verlangt werden muß. Teuerungsunruhcn nn Innsbruck. Berlin 6. Dez. Ans Wien wird berichtet daß bei den geftrigen Teuerungsunruhen in Innsbruck die Gendarmerie und Polizei den Demonstranten nicht gewachsen waren. Eine italienische Grenadier ab teilung schritt ein und die italienischen Soldaten gingen mit auf- gepflanztem Bajonett und die Offtziere mit vorgehaltenem Revolver gegen die Menge vor. Ein italienischer Offizier und mehrere Soldaten wurden dabei durch Stockhiebe verletzt. Neuapostolische Gemeinde Gottesdienste: Sonntag nachmittag 3'/, Uhr 7905 Mittwoch abend 8 Uhr. 0eegefpen1ter. Roman von AnnyWothe. Amerikanisches Copyright 1918 by Anny Wothe-Mnta, Leipzig (Nachdruck verboten.) Fortsetzung 4. Wohl dem Schiff, das einen Klabautermann hat. Er heißt nämlich „Courage", schöne Frau." „Ihr wollt Euch über mich lustig machen. „Wte iveröc ich mir das erlauben!" Ter Kapitän verneigte sich und legte die Hand beteuernd aus sein Herz. , . „Erzählt weiter," bat Estrid, und ihr blondes Haupt, von bem sie die weiße Friesenhaube genommen, die sie lei dem Gang getragen, wairdte sich ihm wißbegierig zu. Bent Bonkcn lächelte. „Ta ist noch der Schatten von Uwe Lornsen, der um die Mitternachtsstunde aus dem Mew steigt und aus den vom Meer überschüttetm Dünen das Friesenland segnet, auf dem er einst für seine Freiheit so schwer gelitten." „Weiter, weiter, Bent Banken, das wollte ich nicht hören. Der alte Hüne mag ruhig in seinem Grabe schlafen." Ter Kapitän sah lerne ichone Schwägerin prü- ^.^Vielleicht denkt Ihr an das unselige Run- gold,"*) meinte er mit leisem Spott. „Tie ungläubigen Männer und die schönen Frauen, die dort, als die Stadt unter ging, lachend *> Tas friesische Vineta, das vor 600 Jahren in ine Meeresflut verjquj. in den Tod tanzten, sollen ja oft in Mondschein- nächten auf dem Meer ihr Wesen treiben, namentlich bann, wenn Frauen treulos sind, wie die versunkene Stadt. c t Alle sieben Jahre hebt sich die Stadt einmal aus dem Meeresgrund. Sie sucht den Schiffer, der es wagt, an das Ufer zu springen, um sie zu erlösen, aber nie zeigt sich ein Segel. Nur graue Nebel steigen, und in ihre dichten Schleier gehüllt, sinkt die Ungetreue wieder in die Tiefe." Estrid erschauerte leise. „Erzählt mehr, Bent Banken." „Ich weiß nicht mehr. Ten Heidemann kennt Ihr ja und die verdammte Margret, die drüben im Moor sitzt, oder die unselige Spinnerin, die aus den Dünen hockt und aufs Meer starrt, das den zurückführen soll, den sie betrogen." Wie daS Blut in das zartgetonte Antlitz der Fran stieg, und wie ihre halbverschleierten Augen dunkel glühten. m t „Es gibt noch andere Gespenster, Bent Bon- ' „Tausende, schönste Frau Schwägerin. Da ist der Geigenmann, der den Hochzeitsheller stahl, und noch viele andere." „Ihr müht mir mehr erzählen. Es gibt See- gespenster, die des Nachts kommen, uns den Tod eines Schissers zu künden. Sind sie euch schon einmal begegnet?", „Ach, Ihr memt den Gonger, Fran Estrrd? Nein, ich habe ihn noch nie gesehen. Die Seefahrer reden davon." „Nicht wahr, wenn er uns erscheint mit hem Angesicht, dessen, an den man denkt, dann ist der Betreiiende gestorben! So erzählt man es in den Spinnstuben. Viele haben ihn gesehen auf der Insel, in jebem Schifferhaus hat er sich gezeigt, wenn einer draußen auf dem Meere blieb." Der Kapitän neigte mit einem leisen, überlegenen Lächeln, das sehr an Peter erinnerte, dm dunkclbloicken Köpf und sagte: „Es mag sein, wenn sich jemand sehr um etjvas Liebes sorgt, daß ihm der Gonger in der Nacht erscheint, wo der Bctresfende .vom Leben Ab- schnd nimmt. Meine Kameraden erzählen es indessen anders. Die Seefahrer meinen, wenn einer ein ungetreues Lieb in der .®smat hat, bann erscheint ihr der ^Betrogene, fo 'er sie wahr und ainrichttg lieb gehabt, jede Nacht, bis er es an der Zett hält, sie selbst zur ©träfe für ihre Treulosigkeit mit in den Meeresgrund zu ziehm." Estrid schrie leise auf. „Was seid Ihr schreckhaft," scherzte Bent, „liatt doch den Gespensterkrempel. Ich meine, cme junge Frau hat anderes zu denken, als an solchen Unfug." Estrid Banken nickte zerstreut. Eine fliegende Röte huschte über ihr zartes Gesicht mit der durchsichtigen Haut, unter der so heiß das rote, warme Bttit rann. Seltsam forschend richtete sie ihren Blick aur ihr Gegenüber, dessen Augen leuchtend an ihrem Antlitz hingen. Und wieder zitterte das eigene Lächeln um ihre feingeschwungenen, roten Lippen. Um dreies Lächeln, so glaubte Estrid, hatte Peter Banken sie gefreit. Ein schwerer Schritt klang vorn Veiel und mit fröhlichem Zuruf trat Peter in Schifferkleidung, den Südwester im Nacken, auf Die Holz- gater.U mit dem kunstvoll geschnitzten Güter. „Potztausend," neckte er, sich den Schweiß von der erhitzten Sttrn wischend, „Ihr seid mir eine Gesellschaft, tut Euch gütlich bei roter Grütze und dickem Rahm und an mich denkt kein Mensch. Na, nu mal ran, Estrid, und aufgetifdjt. Der Rest ist mir zu wenig." Akte kam schon uni> brachte neuen Vorrat, bem Peter herzhaft zusprach. „Habt Ihr Euch vergnügt?" fragte er Frau und Bruder und ließ seine hellen Augen freundlich über beide hingleiten. „Es war ein wundervollSk Weg," antwortete der Kapitän. „Aber ich habe das nicht bekommen, was ich wollte," meinte Estrid, „ich werde wohl nach Westerland müssen." „Du kannst den Wagen zu jeder Stunde haben. Estrid." „Tante, ich will es überlegen. Hattest du einen guten Fang, Peter?" „Besser, als ich dachte, Kind. Zwei prachtvolle Robben. Ihr Fell soll einen weichen Teppich für dich geben." „Warst du in List, Peter?" „Ja, flüchtig. Tentt mal, da ist mir etwas Schnurriges passiert. Ihr kennt doch den „Schwar-- zen Falken", das Schiff von Jngewart Fcrks, der seit Jahren als verschollen gilt?" Estrid war aufgesprungen. „Was ist mit ihm?" fragte sie leichenblaß. (Fortsetzung folgt.) Behördliche Anzeigen. Bekanntmachung. I» das rtfenoffcnf dbofteretr fhrr nxiroe brüt? bei der Spar- unö DorLc'gcn^taik, eingetragenen <8enoff«if(6aft MU unbeschränkter Haftpflicht in Gorberrtcich eingetragen: Die <^erwifcftjd}aft hat sich in eine solche nut beschränkter Haftpflicht iicxgmxBtixU. Die Firma lautet jetzt: Spar- und Darlehenskasse. eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Die Haftsumme iit auf 1000 Mark, die höchste Zahl der Geschäftsanteile aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zN verabfolgen oder zu taffen, auch die Verpstichtung auferlegt, von dem Witze der Sache und von den Forderungen, für welche sie auS der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 13 Januar 1920 Anzeige zu machen. Hessisches Amtsgericht in Gießen._______ Bekanntmachung. In daS GenosfenschaftSnegister wurde btvtv bei der Spar- und Darlehenskasse eingetragenen Gervsserftchast mit unbeschränkter Haftpflicht in Großen-Linden eingetragen: Die Genossenschaft hat sich in eine solche mit beschränkter Haftpflicht um gewandelt. Die Firma lautet jetzt: Svar- und Darlehenskasse, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Die Haftsumme ist auf 1000 Mark festgesetzt. Beteiligung auf mehrere Geschäftsanteile nicht zulässig. An Stelle des alten Statuts ich das neu gefaßte vom 4. Mai 1919 getreten. 13655B Gießen, den 3. Dezember 1919. Hessisches Amtsgericht. Bekanntmachung. Dienstag den 9. Dezember 1919, vvrmi ttags 11 Uhr, werden auf dem Stadt- hauS, Zimmer Nr. 6, die für sogen. Weihnachtsmarkt gewünschten Plüße S^ent- lich meistdictend versteigert. 13674B Gi e ßen, den 28. November 1919. Der Oberbürgermeister. I. B.: Kreutz ie«. Bekanntmachung. TienStag den,9. Dezember 1919, vvrmi ttags 11 Uhr, toerbei in dem Stodt- hcruS, 'Zimmer sJh\ 6, verschiedene fhäjdüschc Plätze »um Verkauf von Ehristbäumen majfe bietend verpachtet. 13675B Gießen, den 28 Nvvenrber 1919. Der Oherbüngermersder. I. B.: Kreutz ie». S-lfoerßkistM8öer8st-t8ithki. Donnerstag, den 11. Dezember 1919, vo rmitta gs 9*/i Uhr beginnend, werden in den Waldung« der Stadt Gießen im Distrikt des Forstwarts Geisel, Gießen ^Hölle 74) versteigert: 37 Stämme F chtenbrmholz Vb. Laste nnt 6,75 Fsttn. 351 Frchüender bstangen 1. Lasse nnt 31,46 Fstm. 1376 Fichrenderbftangen II. Laste mit 53,97 Fstm. 415 Fichtenreisstangen 5,09 Film. Zusammenkunft: Licher Straße 6. Schneise. Gießen, den 1. Dezember 1919. L3625B Der Oberbürgermeister. _________I. B.: Tr. Rosen berg. Ausgabe von fonöenfierter Milch. Die Milchempfänger, deren Starte ans Lftm lautet, erhalten am Monter den 8. d. Mts. in nacbftrbcnb ausgeführten Geschäften, gegen Abgabe von vier Milchmarkcn der 50. Woche, anstatt der ihnen zu stehenden Vollmilch eine Büchse kmrden- fierte Mlch. Die Mrächand^sgeschäfte haben bis spätestens Tvrmerstag den 11. d Mts. auf dem Städtischen LebensTnittelamt, Zirnmcr Nr. 12, die crnge- gangenen Marken abauHdern. 13676B Arnold IL, Hernr., Krrisev-Allee. Bieker, Christian, Neustadt, Fischbach. Emil, Sellerswog, Haas, Wil-., Weichstraße, Kalbfleisch, Heim., Lietxgstraße, JÄmhnnoerem, Schanzensttaße, Maternus, Jak., Frankfurter Straße, Dttchel, Gebrüder, Wallwri'ttaße. Gießen, den 5. Dezember 1919. Der Oberbürgermeister /LebensmittelMUk^ rlattoffelau§gabe48.u.4Y.Voche Die Dochenkartoffelmarken V—Z 48. Woche und A—M 49. Woche werden beliefert bei: Nhrad, I., Riegelpfad, Löb sack, Earl, West-Anlaye, Konsumverein, sämtliche Filialen, Rumpf, Fritz, Zozelsgasse. TrechSler, Hernr., Steinstraße. Tie Marken können bis einschließlich Dienstag, 9. Dezember 1919, eingelöst werden. Gießen, den 6. D^nnber 1919. 13700B Der Oberbürgermeister sLÄensmittebunt). Bekanntmachung. ES wird hiermit bekannt gegeben, daß an Sonntagen vvc Feiertagen in den Geschäftsrämnsr in der Zeit von Bonn. 7 Uhr bis nachrn. 6 Uhr bis zu drei elektrische ober Gaslamp« gebrannt werden dürfen. 137O5B Die Direktion der Elektrizitätswerke und Straßenbahn der Stadt Gießen. _______________Stolte._______________ Bekanntmachung In unser Handelsregister Abt B wurde heute bezüglich her Spar- und Leihkasse Watzenbo-ru- Stembevg. Aktiengesellschaft, ein getragen: Die Ben tannhnaduingrn erfolgen nunmehr unter der Firma im Reichsanzeiger. 13657B Gießen, den 3. Dezember 1919. Hessisches Amtsgericht. Bekanntmachung. ®8 wird nochmals daraus anfmrrfiem gene^L daß die bisherigen Zahlmarken ihre bei her Straßcnüalm verloren haben. Neue Zahl» marken ’uri> beim Wagenführer -a haben. Tic allen Zahlomrken können xiwch nur . Siegfried. tefleiotbnirwe: 1. Wohl von BvrftandA. and mitdicbem. 2. Anschaffung M Stamm iftrta. 3. Berschiü««». 19653 Grvßen-Br-seck, den 5. DkHember 1919. Der Vorstand: H. Meyer, Dwettoe Bekanntmachung. Lernt Beschluß der GenevalverianmLmg M 30 November 1919 werden fofambc ßörfbt» ändecungen bet dem Spar- nnt Borschn^Bevta c. Gm. u. H. z» TveiS Malen,Lackierer,Anstreicher- und Weißbinder-Arbeiten werden mit gutem Material ausgeführt, Möbel werden zum Lackieren abgeholt Schnelle und reelle Bedienung sichert zu H. Zimmer, Malergeschäft, »um Verkant. Noddeimer Str. 6, nebee MölerS Qelwüble. An- u. Verkauf von Lumpen, Giie»,Me • tallku, ttuocheu, Pa- vier. Flaschen, gebr. Maichiucu. H7S Louis Rothenberger Jhutii 11 Tslsyh. 1TS. Bprecfcrtundon: vonn. i^-12. nach Sonntags 10—12 Uhr. Klavierstimmen Reparaturen (auch an taooiiims) In erstklauiirer Au^ fÜhrunß. im* Eigene Reparaturwerkstatt K. Finke Klaviermacher . WeMittrsO« 0. . Zigarren-Oroß Handlung. Dammstraße 48.Telephon 1098 Achtung! MONtMg «nb Dienstag verkaufe ich WM MM jedes Paar M. 55»— (-B Auch klein. Nummern f. Knabe» Vorhand. Karl Heldenmuth, Mäslftttzt 33. 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Keparatnren__Fr—täte 111 a Übten, politischen Verbrechen au-gehend, entrotckelt sich die flott geichriebene Handlung auf geschichtlichem Hintergrund, um dann in die Gegenmart nach Lausanne und Frankfurt am Main überznqrelfen. Die Kriminalvolizet steht den mysteriösen Be- aedenbeiten ratlos gegenüber, bl- es dem Detektiv Dr. Lutz gelingt, den Knoten in einer filr alle beteiligten .Kreise befriedigenden Weise zu lösen. Die Handlung hält den Leser vi» zur letzten Beile in atemloser Spannung. [iSBOhv Zu if|tr|« zm Preist ton R. L?0 hnrifi alle Si||nMii|ti. Topetenhaur hochftätter Vravdplatz 1 •»«> (Ede Schlohgasse HEINRICH SACK Marktstraße 19 REGENSCHIRME SPAZIERSTÖCKE in großer Auswahl nnd Lungen leiden verwende In daS Genvssenicüar^L^llrr wurde hkVte xi brr Spar- und Darlehenskasse em getragen en MÄenvssenschaft mit unbeschränkter Haftpslicht in ^lYrohen-Linden eingetragen: Die Genossenschaft hat »ich in eine solche mit beschränkter .Hastpslichk «rmgewandelt. 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