Nr. 104 Der siebener Hnjtfget erscheint täglich, anher Sonn- und feiertags. Btpigtprtu: menntl. Dit.1.35, otettel- 9RL 4-05; öiurcf) ilbbole- il Zweigstellen monatl. Mk. 1.25; durch diePost Dtt. 4.05 uiertil- jährt. au6fd)l. Beitellj. ^enifpred) - 21nschli! e: lürbieect)ritlf!tuiKili2 t erlag, . Beck: fämilidj in Liehen Vas (Ergebnis der deutschen Anfrage in Paris. Mittwoch nachmittag um 3 Uhr sollen unsere Delegierten in Versailles erfahren, die Entente in der langen Zeit des Waffenstillstandes ausgebrntct hat. Gras Rantzau wollte nicht, wie einst Heinrich IV., eitrige Tage barfuß unb im Büßergewande hm Burgtor harren, bis es der ßhitente ge fallen würbe, den „Sann" zu losen. Er zerriß das tragische und feierlich^ Warten durch eine vlnfrage, eine entschlossene Warnnng, baß die Delegierten, die ihre Zeit nicht gestohlen hätten, abreisen würden, wenn nicht endlich ver- Handclt würbe. Das hat nun doch gewirkt. Wir erfahren heute auch, baß die Italiener durch irgend ein Komprömiß wieder versöhnt worben seien itnb ber Ueberreichung des Friedensdokumentes am Mittwoch beiwohnen würden. Auch die belgische Wolke hat sich pnscheinend wieder verzogen. Ein Minister- rat in Brüssel hatte noch am Samstag geraten, ob die Delegierten den Friedensvertrag unterzeichnen oder sich von der Konferenz zu- rückziehen sollten. Belgien ist von dem, was ihm durch den Vertrag gebilligt werden soll, durchaus nicht befriedigt; es wird aber heute gemeldet, daß es den Vertrag unterzeichnen tverde. Nun gehören aber Zwei dazu, nämlich auch die Deutsck>en, die sich durch soiese Meaiekunst nicht irreführen lassen werden. Belgien soll der Sclmdenersatz von Mil- liaroen zu wenig sein. Auch verlangte es die Revision der Verträge von 1839, indem alles jms diesen Verträgen zu entfernen sei, was 1914 die „Ueberrumpelung" Belgiens erleich- •tert habe. Hierzu gehörte nun aber auch die Einwilligung Hollands, auf dessen Kosten diese „Reformen" erfolgen sollen. Und daran fehlt es, und die Entente hat sich dock nicht aufsckwingen können, gegen unseren kleinen Nachbar Gewalt zu üben. Belgien wird einstweilen mit Versprechungen gefüttert. Die österreichischen und ungarischen Delegierten sollen die Friedensbedingungen erst später in Empfang nehmen. Die Entente will bekanntlich die Bereinigung Deutsch-Oesterreichs mit dem Reiche verhindern, und ihre Taktik ist noch nicht recht erkennbar, besonders da em Pariser Blatt verraten hat, mit Deutsch-Oesterreich solle ein besonderer Vor- trag geschlossen werden, um den Deutschland sich nicht bekümmern dürfe. Die Karten werden nicht offen auf den Tisch gelegt, aber ßkaf Rantzau wird versuchen müssen, die Trümpfe ber Gegner hervorzuholen. Wir leben zwar, wie man sagt, in dem neuen Zeitalter der großen Versöhnung und derMensch- heitsidee, aber der Rosenkranz Hamlets hatte auch schon einmal die Botschaft mitgebracht, daß die Welt ehrlich geworden sei, und dieser hatte darauf erwidert, so stehe der jüngste Tag bevor, aber die Neuigkeit sei nicht wahr. Tie Friedenskonferenz in Versailles wird vermutlich uid}t schlechter und nicht besser sein als ihre Vorgängerinnen auf der Weltenbühne. Die Verhandlungen in Versailler. Versailles, 4. Mai. Von der deutschen Delegation wurde die Prüfung der feindlichen Fric- densvollmachten becitirigt und die Entente hiervon utrternditit. Diese Mitteilung chiirte zum Anlaß genommen, daraus Ifatzuweisen, daß drei Reichs- ufarif-.er in Versailles seien und eine möglichste Beschleunigung der Verhandlungen im allgemeinen Interesse liegen würde. Tie deurschc Delegation ridfete an die Pariser Konferenz die offizielle Anfrage, wann mit der Vorlage ber Frieden sbedingungen gerechnet werden könne. Tie (Entente gab bis spät am Albend noch keine Antwort. Die Ueberreichung de» Friedens- dokumente» erfolgt Mittwoch. Versailles, 6. Mai. (WTBll Auf die A n - frage der deutschen Delegation, wann das Friedensdokmnent überreicht norden würde, ist beute Tiacbmittag die Annvort eingetroffen, daß die Uebcrreia'mna am Mittwoch den 7. Mai, nachmittags 3 Uhr, im Trianonpalaste vor sich gehen werde. Die Einladung an die österreichischen und ungarische» Delegierten. Paris, 6. Mai. Reuter. (WTB.) Der Rat der Drei hat schlossen, die ö st e r r e i ch i s ch e n und ungarischen Delegierten einzuladen, damit sie übemächste Woche nach Bcr- saillcs kommen foTutien, um dort die Friedensbedin- gungen in Empfang $u nehmen. Versailles, 6. Mai. (WTB.) Wie der „Eclair" meldet, erwartet man ba5 (Einttcffeii der öfterreichis ckcn und ungarischen Delegierten in St. Germain am 14. Mai. D^ehrere Gebäude werden für ihre Unterbringung requiriert. Das Eintreffen der Oesterreicher und Ungarn, wird durch die Vorlegung des Friedensvertrages an die Deutschen mitte ftimmt. Voraussichtlich werden die Deutschen mit dem Vertragsentwurf nach Weimar abgereist fein, wenn die Verhandlungen mit den Dcfteneicbern und Ungarn beginnen. Man glaubt, daß die beabsichtigte Vereinigung Deutschlands und Oesterreichs durch eine Spezialklausel verboten wird. Tie Rückkehr der Italiener nach Pari». -Paris, 6. Mai. Havas. (WTB.) Ter italienische Lvisckiaster in Paris teilte den Regcerungs- häuvtern der Alliierten mit, daß Orlando und Sonnino im Lause des Abends aus Rom abreisen und am M ittwoch morgen wieder in Paris eintreffen würden. Die Belgier und der Friede. Brüssel, 6. Mai. Havas. Ter Kron rat beschloß, den Friedensvertrag zu unterzeichnen. ♦ Fouhaux' Brief an Clemenceau. Berlin, 5. Mai. Der Generalsekretär der französ. Gewerkschaften, Jvuhaux, der bei den Demonstrationen am 1. Mai in Paris verwundet worden ist, hat — wie bereits kurz gemeldet — sein Mandat a ls Fach delegierter der Friedenskonferenz zurückgezogen unb dies in einem Briese an Clemenceau begründet, in dem cd u a. heißt: „Als Bertrcter der franzSsischen ArbeiterNassc in die Konferenz berufen, rst es mir unmöglich, meine Ausgabe zu erfüllen, nachdem die franröfische Regierung die Rechte der Arteiter in so brutaler Werse unterdrückt hat. Sie haben gegen die Pariser Arbeiter die Polizei und die Armee mobil gemacht. Sie haben Männer, Frauen und Verstümmelte mit der unerhörtesten Grausamkeit mißlmnbeln lassen, obwohl sie für sich nur eine Freiheit beanspruchten, die ihren Genossen in ber ganzen Welt gewährt wird. Da Sie diese Freiheit den Arbeitern verweigern, ist eS mir als deren Vertreter nicht möglich, für mich die Freiheit zu erwarten, deren ich für meine Tätigkeit bei der Friedenskonferenz bedarf." Die Schleifung der Pariser Befestigung-werte. Paris, 6. Mai. Havas. (WTB/> Gestern morgen 10 Uhr wurde in Gegenwart des Bureaus 1 des OKmeinterctts und zal)lreicher Anschürer der erste Spalenstick zur Schleifung der Pariser Befe st igungs werke getan. Die geplante Volksabstimmung in Allenstein. Versailles, 6. Mai. (WTB.) Das „Echo de Paris^ veröffentlicht folgende Einzelheiten über die Volksabstimmung im Kreise Allen- ft e i n, die laut Artikel 2 des Friedensvertrages vorgesehen sind: Innerhalb 14 Tagen nach Friedensschluß müssen alle deutschen Truppen aus dem Kreise Allenstein abgerufen werden. Sie haben sich jeder Requirierung zu enthalten. Ein Ausschuß von fünf Mitgliedern, wclckstr twm Völkerbund ernannt wird, übernimmt die Kreisverwaltung und organisiert die VoikSabstinnnung. Er kann hierbei von einheimischen Persönlichkeiten unterstützt werden. Alle Einwohner über 20 Fahren falb stimmberechtigt. Au» München. Bamberg, 5. Mai. In München sind, vom Jubel ber Bevölkerung begrüßt, weitere Truppen cingezogen. Bei den Straßenkämpfen in München hat cs bisher in^gefamt 150 Tote und 990 Verwundete gegeben. Der Rotgardist Seidl, ber die Geiseln im Luitpold-Gymnasium erschießen ließ, sollte im Schlackst- und Viehhof standrechtlich erschossen werden. Tie württemtergilckstn Soldaten, weigerten sich dessen, sie haben ihn erschlagen Levien und Levine werden, in den Quartieren Der galizischen Juden gesucht. Alle Geiseln, etwa 100 an ber Zahl, und die weiteren ungezählten Verhafteten sind wieder freigelassen worden, die meisten schon am 30. April, als der Zusammen- brach ber Räterepublik offenfunbig geworden war. 9tur im Luitpold^Gymnaflum kam es zur Ermordung der Gefangenen. Nach den amtlichen Ermittelungen sind folgende Personen ermordet worden: Walter Neuhaus aus München, Baron von Teuchcrt aus Regensburg, Kunstmaler Friü>rich v. Seidlitz ans München, Walter Teile aus München, Gräfin Hella v. Westarp aus München, Eisenbahnsekretär Anton Daumenlang ans- München, Prinz Gusvrv von Thum und Taxis, ferner zwei Angehörige der preußischen Garte- sckülvendirision, dir bei Dachau gefangen und nach München in das Luitpold-Gymnasium gebracht worden sind, wo der Haavtsitz der Kommunist« war. Vermutlich ist ber Befehl zur Erschießung ber Geiseln im L uitpold-Gymnasium zuerst Mrs- gegeben worden, weil Rotgardisten, bte die beisor gefangenen Garbeschutzen dorthin gebracht harten, von den Verhandlungen des roten Ober Kommandanten mit dem Führer der Regierungstruppen. Oberstleutnant Faupcl, berichtet hatten. Letzterer hatte die bedingungslose Uebergabe und Ai-süefe- rung der Rädelsführer verlangt, worauf ihm mit Erichiesen der Geiseln in München gedroht wurde und er dafür seinerseits mit der Erschießung »an Kommunisten nricbcr gedroht hatte. Tr. Levien und Levine waren im Keller des Luitpolb-Gym» nasiums anwesend, als ber inzwischen verhaftete unb erschlagene Kommunist Seidl aus Clrcmnitz und sein Stellvertreter im Kommando, Haußmann aus Münckstn, ben Befehl zur Ermordung der Geiseln gaben. Hausmann hat sich vor seiner Vertef- tung erschossen. München, 6. Mai. (WTB.) Die bayerische Regierung wird laut „Stvatsst.tung" noch einige Zeit in Bamberg Derbleiben, wo mm auch in absehbarer Seit ber ßanbtag zusammentretcn wirb. Dos Kriegsmini st crium soll in nächster Woche nach München übersiedeln. Maffeuverhastun-en. München, 4. Mai. In München sind, laut „Bvssischer Zeitung", bis jetzt 5 0j)0 Verhaftungen »-.'genommen worden. Schwabing, das Nest der Spartakisten, ist heute besonders aus- geräumt worden. Tort ist auch heute vormittag gekämpft worden. Landauer ist wieder verhaftet. Die Neich»wehr in Bayern. Berlin, 6. Mai. (WTB.) Heute nachmittag sand jmiftficn dem Reichstvehrminister Noske und dein bayerischen Militärminister eine Aussprache über die Bildung einer Reichswehr in Bayern statt, bei der volle Uebereinftimmung erzielt wurde. Au» Braunschweig. Braunschweig, 6. Mai. (WTB.) Ckmeral Märker verläßt mit feinem Stabe am Mittwoch Braunschweig, um sich nach Weimar zu begeben. Verlangen nach Veröffentlichung der (YeschaftSde. richte und Bilanzen durch die KriegSgcsellfchafteu Tie Tätigkeit der zahlreichen Kriegsorgmi- sationen ist nicht nur aus prinzipiellen Gründen h. :'•t-iter Treffen te5 deutschen Volkes, die für ehre freie Wirtschaft ein treten, Gegenstand der Kritik geworden, sondern insbesondere auch deshalb, weil ein öffentliches Interesse daran bestehl, daß die Geschäftsführung der betreffenden Organ rsa- honen hei der Bewirtschaftung ber Güter ordnungsmäßigen, kaufmännisch. Grund- satzen folgt. Eine Rücksicht auf den Kriegszweck, babixgefr-nb. daß der Staub ber einzelnen Wirtschaftszweige den Feinden TeutfcAands verborgen bleibt, besstfst heute nickst mehr. — Da ein Teil der (Kriegsorganisatiotven bisher eine Veröffentlichung der Bilanzen entweder überhaupt nicht oder nur! in unzureichendem Maße vorgenommen hat, hat ber Hansa-Bunb für Gewerbe, Handel und Industrie, uirb,'schadet seiner Ueberzeugung und seiner Forderung, daß brr Abbau d^ Kriegsgesellschaften im Interesse unserer Vokkswirtschaft sofort in Angriff genommen werben mutz, bei der National- versammlungden Antrag cingebradjt, auf dem Wege der Gesetzgebkmg an-uordnrn, i>itz sämtliche mit der öffentlichen Bewirtschaftung von Nahrungsmitteln, Roh- und Halberzeitguissen beauftragt en Gesellschaften, Organisationen unb Ausschüsse Bilanz und Vermögenssband veröffentlichen. Der Antrag des Hansa-Bundes fordert, datz die Veröffentiichuirgen entsprechend den §§ 260 und 33 dos H.G.B. und des Genossenschaftsgesetzes in den ersten drei Monaten eines jeden Geschäftsjahres, spätestens innerhalb von sechs Mviuuen dem zu- sÄmdigen Ausschüsse der Natiomckversammlurrg bzw. des Reichstags üor^ulegen unb zu veröffent- fatb. Soweit eine solche Beröffenllichmig bisher nicht s!a tgcfunden hat, soll die Vorlage uub Veröffentlichung spä cstens drei Monate nach dem Inkrafttreten des Gesetzes erfolgen. Mine Erlebnisse unter der vo^schewisten-kserrschast. Aus Darmstadt erhalten wir folgende Zu- schrist eines Augenzeugen, der das bol chewistische Olefament in Lettland persönlich milerlebt hat und darüber erschütternde Bilder entwirst: Als ich im Mai 1918 ein Kommando fnach Narva erhielt, war mir wohl die politische Gestalt deS Bvllch.'wsmus bekannt, und bdb fällte ich tort auch sein wahres Gesicht, wenn auch nur indirekt, kennen lernen. Erde November wurde Narva von der See- und Landseite aus beschossen und unsere Truppen mußten die Stadt räumen. Ich fuhr zunächst nach Kurland, wo mir Bekannte das Versprechen abnahmen, Weihnachten bei ihnen zu feiern «und mich einige Zeit von den Strapazen des Feldzuges zu erholen. Anfangs Dezember ließ ich mich hier demobilisieren unb am 18. Dezember 1918 larfi ich wieder in Mitau an, das m» noch eine schwache Besatzung der eisernen, deutschen Division hatte. Von dort aus brachte mich eine sechsstündige Fahrt auf Neben- und Feldbahnen an mein Ziel. Nirgends war mehr em deutscher Soldat zu sehen und überall sprachen die Einwohner vom Vormarsch der Roten Armee und von der Anwe sie zog?n sich am 9krd>mittag nurber nach Goldingen zurück. Zwei Tage nadi’Kr hatte fich ein n^ues Koniitee gebildet und gleid^eitig trafen etwa 100 Mann rote Garden von TüllHindern. Sie verlegten ihren Pitz in das freiliegcitbe Sck^oß O., daS bald einer Festung glich. Ein nie geahnter Terrorismus brad> über die arme BeviMrung von Stadt unb Kreis T. herein. Jedem Eimvohner nur den Kontributionen in Höhe von 1000 bi» 6000 Rubel auserlegt. Wer nicht zahlte, bekam sein gesamtes Besitztum, Möbel, Kleiber nsw. bist aufs Letzte abgenommen unb mutzte froh sein, wenn es dabei nur mit Mißhandlungen abging. Eines ber ersten Opfer trat Baron H., ber im Gcfpräck' mit der baltischen Landeswebr »'sehe« worden war. Er wurde erschollen und durch Kolbenhiebe und Baionettsliche grausam Derftünrmett. Ein Zweiles und Drittes, ein lettischer Knecht unb ferne Braut, die in dieselbe Grube tarnen. Sie füllten ein der roten Armee gehörendes Pserb gestohlen haben, ^wei Tage nach ihrer Erschießung sand sich das Pferd bet einem Meldereiter, der damit aus Tukküm yurüdlim. Tag äglich^ wurden nun Verhaflung?n vorgenommen unb die Verhafteten nach Tukk'.im verschleppt, wo das .Haupttribunal taile, gar keine' TenunLian'.en ober Belastungszeugen gegen sich zu haben, wurde seiner Stiesel unb Oberkleider beraubt und bei durchschnittlich 15 bis 20 (Hrad Kälte, zu F-uß nack» Hause gejagt Co ber Oberförster ttnbi Reichsdentickst W., ber über 30 Kilometer im tiefen Schuee ohne Stiefel unb Oberkiewer zurücklegte. Arn 14. Januar sollte auch meine Stunde-' schlagen. Ich war gerade von einem 32 Kilometer entfernten Gute, wo ich drei Tag; zu Be>uck> weilte, zurückgekehrt, als einer unserer Knechle aus T. kam und uns mitteilte, daß auch ich verhaftet rtürbe. Wir saßen zu Tisch, es .war etwas spät genorben und nickt mehr iveit von VJ0 Uhr abends, als mehrere Schlitten vorsuhren. Um 1 Uhr nachts tarnen wir dann in T. an, wo matt mich in ein volls'andig leeres Zimmer des Schlosses O. einschloß, Tort mutzte ich bis zum nächsten Tage gegen 11 Uhr verweilen, ohne daß fick irgend lemcmd um mich kümmerte. Tann wurde ick vorgeführt und einem Verhör unterzogen, wo ich in ter Nackt vom 12 auf 13. Januar gnwfen fei und wo ich meine Pistole versteckt habe. Ich bestritt, eine Wasfe zu haben und gib an, daß ich aut dem Gute I. zu Besuch weilte, was dort ja leid.» fcftg?ftcllt werden könnte. Auf meine Frage, neS man mich bescknildigst, wurde mir die Auskunft verweigert unb dekretiert, daß ich weiter m Unterst»ckamgshaft verbleibe. Tamit nxir dann «n Aufenihaltswechsel verbunden. War ick diese eine Rackst noch im ersten Stock unb in einem leeren Zimmer, so kam ich jetzt in einen _ebemaL gen Kar- wsselkeller, wo ringsum nasse Wände, unten aber nur ieflgeftampfter Erdboden war und ich mich über Leere nicht zu beklagen brauchte. Schmachteten v: diesem Raume doch bereits 18 Personen, zwei Pfarrer von Landgemeinten, vier Gesinde- wrrte, d. h reinere lettische Bauern und 12 Tarnen. Unter den letzteren waren 10 Töchter von Besitzern aus ter Umg-genb im Alter von 15 bi»' 24 Jahren. Sie ichlicsen schon einige Rächte in ihren Kllitern auf dem Fuhboden, do man ihnen die von ihren Verwanbten übersandten Matratzen nicht crusl)ändigte. Tagsüber mutzten sie an ter Feldkucke ter „Roten" Kartoffeln schälen, Holz hacken und SBaifcr schtevpen. Jeden Tag kamen neue Opfer dazu. Unter anderen auch ein deutscher BüenaLtmeiöer R., der bei sei-er Braut zurückgeblieben .-rar und auch mü Angehörigen ter eisernen Tiviisvn gispvockstn hatte. Er mar vorn Tribunal dafür zu 6 9)h>naten 3nxmg3arbeit Per- urteilt, die er hier verlmßen mußte. Ztvei Tage nach meinet Einlieferung wurde Barvnesse G. und ein Gesindewirt B. abgcnihrt unb zum Tode verurteilt. Erstere sollte 1905 gelegentlich des lettischen Auslandes eine Folterkammer erbaut haben, um Revolutionäre darin zu foltern. Sie war damals 161/» Jahre alt! Ter Gelinbewirt B. sollte einen versprengten weißen Gardinen eine Rackst behervergt fa'cn Ich mutte als Totengräber dazu kommandiert, und habe tiefe unb bie folgenden Exekutionen immer mit an sehen müssen. Baronesse G., die sich im Walte tm Schnee und bä ter aro^m Kälte ne aus Groß-Mühlingen -iehen Mietgesui SS Vermischtes. Die Witwe Hertlrngs f. Berlin, 6. Mai. (WTB.) Ti« Witwe deS verstorbenen Reichskanzlers Grasen Hertling ist gestern 74 Jahre alt gestorben. heim. — In den Ruhestand versetzt wurde |am 25. April 1919 der ficfrrcr an der Volksschule zu Mörfelden, Kreis Groß-Gerau, Arhamns Lehr auf sein Nachfuchen unter Anerkennung seiner dem Staate geleisteten Dienste vom 1. Vtai 1919. — ♦* Amtli?he Personalnachrichten. Der Dizeseldwebel Richard G i m l e r zu Darmstadt wurde am 3. Mai mit Wirkung vom 1. April dS. Js. an 7,um Ministerialkan-leigehilsen bei dem Gesamtministerium ernannt. — Uebertragen wurde am 25. April 1919 dem SchulamtSanwärter Joseph Spahn mis Heppenheim a. d. B. eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Klein-Hausen, Kreis Bens- Ji!| ti. Ms Ktzk! «*Äc« kä L" oeröW Sg& entfleidm svkktc, fiel aus die Knie und schrie um Erbarmen. Darauf nnrrben ihr die Kleider abg?- riifen. In ihrer Todesaiigst klammerte sie sich, nur noch mit Hemd, Hose uni) Stifümpsen bekleidet, an einen Soldaten an. Ta man sie nicht rrrgieißen "formte, wurde sie mit Säbelhiel’en, Kol- berlschlagm und Ba onettsliclien irt der bestialischsten Weise ntcderg.'macht, so daß. der rote Gardist, au den lie sich klammerte, mit Blut überströmt «rar. Ter Gciinden'irr B. war baeüber ohnmächtig geworden und wurde so mit Kolben und Bajonett getötet. Aehnliche Vorgänge lineberboüen sich nun täglich. Am nächsten Tage war es wieder ein kleiner Bauer, er sollte währenb der deutschen Okkupationszeit Spitzcldieuste geleistet haben. Dcmn folgte ein Zigeuner wegen angeblicher Spionage. Hieraus ein deutscher Soldat, der mtverwundet bei einem Gefecht gefangen wurde. Sie Tarnen alle in dieselbe Grube und sobald ich ein paar Schaufeln Erde darüber geworfen hatte, wurde mir bedeutet, daß es genug fei. (Schluß folgt.) Der SchlichtungäauSschutz Gieße« verhandelte am verflossenen Vttttwoch über folgende Streitig iten: Der Zentral verband der B ücke r u nd Ko n° di t v r e n wollte einen Tarifvertrag mit der Gießener Bäckerinnung absckstiestcn. Tie eingesetzte paritätische Tariffommission mm nicht zu einer Emi- gung. Die Arbeitnehmer riefen den Schlichtungs- auSfthuß an. Dessen Vorsitzender übernahm bett Vorsitz in der Tarifkommis! ion und es kam eine Einigung zustande. Schließlich wurde der Vertrag Landkreis Gießen. tt Treis a. L, 5. Mai. Auf Veranlassung des hiesigen Ortsausschusses für das Rote Kreuz und Kriegshilfe wurde gestern abend nach einem Vorträge des Untevoffz. Braun-Gießen emo Ortsgruppe dos Bolrsbundes zum Schutze der deutschen Kriegsgefangenen gegründet, der sofort 63 Mitglieder beitraten. Na Mer berrchwto noch der in russischer Kriegsgefangenschaft gewesene Unteroffz. d. Res. Ludwig Klös von hier in sehr ansMulicher Weife über seine eigenen Erlebnisse in Rußland. x Wieseck, 5. Mai. Der Konfirmation von 72 Kindern am Sonntag nach Ostern fragte gestern im Nachmittagsgottesdienst unter A-Moll-Etüde op. 25, die man sich nicht vollende ter denken kann, sowohl hinsichtlich des eingangs wie ein Motto pv. hingehauchten Grundmottvs wie auch der lapidaren Ausgestaltung und Steigerung des Ganzen. — Das Notturno C-Moll und die allbeliebte technisch dankbare As-Dur- Polonaise reihten fick in großzügiger Darstellung würdig an. Das Publikum konnte erst nach einigen Zugaben seinen Enthusiasmus bemeistern. Dr. G. R. In I ’%(Ä 1 • X\ — Wohnungsfürsorger in der deutschen Bergangenhett. Das Jahr 1919 ist ein Gedenkjahr für die Geschichte der WobnungSfürsorge, denn das älteste Beispiel einer solchen, die „^uggerei" in Augsburg, kann sich gegenwärtig eures vierbmrdert'ährigen Bestehens rühmen. Im Jahre 1519 kaufte Jakob Fugger, der Cbef des weltberühmten Handelshauses zu Augsburg/ „etlich viel Häuser und Gärten" in der Jakobervorstadt auf dem Kappenzipfel, ließ die Gebäude abreißen und auf der leeren Stelle sechs grade laufende Straßen mit 53 Häusern errichten, dir im ganzen 106 Wohnungen enthielten. Sie waren für fromme arme TaglShner und Handwerker bestimmt, die sich verpflichten mußten, täglich em Vaterunser, das Avemaria und dM Glaube« zu beten. Der rährliche Mietzins Vuverintendent Geibel, Pfarrer Knieper, Bürgem Weister Braun, die Heroen vom Schulvorstand und die Kollegen des Lehrers Lochau aus dem Schul- verbände Krofdorf-Gleiberg erschienen. Nach dem gemeinsamen Choral leitete Pfarrer Knieper ok Feier durch ein Gebet ein und sprach namens der Kirchen- und Schulgemeinde Herrn Lehrer Lochau Dan? auS für die während einer 34Mrigen Tätigkeit auf dem Gleiberg geleisteten Dienste in Schule kund Kirche. Mit ebenso warmen Worten dankte auch Superintendent Geibel. Es sprachen außerdem Bürgermeister Braun und Hauptlehrer tzoff- mann. Kreis Wetzlar. *♦ Krofdorf, 3 Mai Gestern wurde die hiesige neue Schule oberhalb des Bürger - smeistereigebäudes ihrer Bestimmung übergeben. Herr Hauptlehrer Hoffmann hielt an die versammelten Schulender von Krofdorf und Gleiberg eine Ansprache. Das schöne, zweckentsprechende Schul- hmis ist sowohl in baulicher wie auch hygienischer Hinsicht vollkommen. — Am 2. ds. Mts., nach- dnittags 4 Uhr, fand in der Schule zu Gleiberg eine Äbschiedsfeier für den am 1. Mai nach 43jähr. Tätigkeit aus dem Amte geschiedenen Lehrer der (Bleiberger Schule W. Lochau statt. In cem Schulsaal hatten sich die Schulkinder um ihren scheidenden Lehrer versammelt. Zur Feier ronren Mm bliuse f Mersrbevnai. Wö. unter Cud. inr, Ln ®e>ud)t. S GM ftlindtt 11 üö& 'Vnuie, £ 8 nut P< HÄ Anbote J>11“ iiie N'y- °d. 1., K°1 ma umv Oc mit »W nri und Philosophie 26, S a^iswi senschast 12 Sprachwissenschaft 12, Fremdsprachliches 48 Bände. Nach auswärts kamen 19 Bände. ** Die 'in Gießen wohnenden Ausländer und Staatenlosen werden auf die Verordnung, die Meldeplicht der Airsländer bett., siehe Arntsverkündignngsb'att Nr. 22, nochmals besonders hmgewiesen. Anmeldungen gemäß § 1 haben alsbald au? dem Polizeiamt, Weidengassc 5, Zimmer Nr. 7, zu erfolgen. ♦♦ Ter Deutschnationale Hand- lungs-Geh.-Verband, Ortsgruppe Gießen, hält Mittwoch den 7. d. Mts., abends 8 Uhr, Mscbästliche Sitzung im Bereinslokal Hotel Köhler, West-Anlage, ab. ** Ei senbaHn-Beam ten-Gewerk- schast. Eine am 29. April in Frankfurt (Main) vom föi'enbafribtnmtenbtmb (Bundesbezirk Frankfurt (Main, etitberufene, aus allen Teilen des Eisenbahnbiutfrfonsbetzirt^ Iwamfurt stark besuchte Versammlung der Vertreter der Eifonbahnfochvev- cine beschloß nach Bericht des Sekretärs Trcytnar von brr fMtisckxm RechtsauskiftistSstelle ernftimmig, den Bundes bezirk als freie Etsenbahugewertschift austzugesinlien und den Vorstand des Eisenbahnbeamtenbundes drinA.'nd um AnSbau des Bundes zum Generksckmftsbimd zu erfudjen. ** Der Hess Athleten-Verband hiett am Sonntag in Kassel fernen 25. Telegiertentag ab, der gut beftlcht war. Bei der Borstandswabl wurden folgende Herren gewählt: 1. Bors.: C. Hartig-Kasjel, 2. Bors.: K Ufockenroth-Frankrurt a. M., Sclniftsührer: W. Schlöffel-Kassel, Kassier: W. Wolf-Gießen, Uebungswart: H. Hormel-Ktrch- hain, Beisitzer: W. Werkmeister-Wanfried. Tie seit 1902 dem Verbandsvorskrnd angehörenden Herren E. Simon-Gießen und K. Krug-Kassel wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Das Verbandsfest 1919 findet Ende August in Marburg statt ** Im Lichtspielhaus wird heute Fürst en liebe, eit aufsehenerrogendes Hofovmno m fünf Men, mit der polnischer Schönheit Jana Szylling vom Tramm. Theater vi Warforau, — Am 30. April ds. Js. seheraspirant Otto Kühn , „ vom 1. Mai d. I. ab zum Steuerausfeher ernannt. beiden Ecksätze hingewiesen, nicht zuletzt auch des prächtig ungefaßten Alleyretto, an dem viele scheitern, indem sie daraus eine Etüde machen. — Tie Fis-Dur-Sonate, ein seltener Gast in Konzertsälen und ganz auf intime Wirkung gestellt, hätte wohl hier und da noch etwas mehr Wärme vertragen. — Noch .schwierigere Probleme rollt die E-Dur - Sonate op. 109 auf. Es ist richtig, daß deren erster Satz in gedrängtester Form dem Sonatenschema folgt, wie Reinecke erkannt hat. In der Auffassung von Backhaus wirkte er mehr wie eine Fantasie, das unter dem Titel Adagio espressivo auftre- .tenbe zweite Thema entsprechend mehr im Sinne einer Kadenz. Sehr gemütvoll wurden die Variationen wiedergegeoen. Der zweite Teil war Chopin gewidmet, und mit ihm schien uns der Künstler sich auf fein eigenstes Gebiet zu begeben und recht eigentlich in seine Aufgabe hinemzuwachsen. Mr kamen in ein Zauberland: Anschlag, sanglicher Ausdruck, technische Brillanz und überhaupt das gesamte Spiel schien wie potenziert und völlig umgewandelt. Herrlich wurde die Romanze des E-Moll-Konzerts in einer eigenen Bearbeitung herausgebracht, die das Original durchaus schont und zuletzt die begleitende Orchestermelodie in der linken Hand sehr schön herausblühen läßt. — Den Höhepunkt erreichte dann der Künstler mit der Wiedergabe der Aus Stadt und Land. Gießen, 6. Mai 1919. 4 500 Gefangene waren für heute und die nächsten beiden Tage beim Durchgangslager Gießen angemeldet. Abermals handelte es sich um Kriegsgefangene der Amerikaner, die in drei Trupps von je 1500 Mann eiu- treffen sollten. Der erste Transport wurde heute (morgen 7.12 erwartet. Der Bahnhof war festlich geschmückt, eine Festdelegation stand zum Empfange bereit, oa kam die telegraphische Nachricht, daß bic Transporte vorläufig in Köln zurückgehalten seien. Näheres war noch nicht zu erfahren. Man erwartet, daß die Zurückhaltung nicht von längerer Dauer sein wird, da es sich um Kranke handelt, die aus amerikanischer Gefangenschaft nach Deutschland abgeschoben werden. Mathematische Statistik «. Berstcherung»- wissenschast. L.U. In ben StaatshaushaltSplan der Landesuniversität für 1919 ist ein neuer Lehrauftrag für Mathematische Statistik und Vcr- sicherungswissenschaft eingestellt, her gleichmäßig den Studierenden der Mathematik, der Staatswissenschaften und der Rechte zugute kommen sott. Im bevorstehenden Sommer ha lfoalw sollen schon aus dem Gebiete der Versicherungsloissen- schaft zwei einführende Vorlesungen gehalten werden, nämlich Einführung in die Versicherungstechnik, Mittwoch von 4—5 Uhr, und Versicherungs- rechnung, Mittwoch von ä^-7 Uhr. Für diese Vorlesungen wurde Tr. A. Patzig, Privatdozent an der Universität Frankfurt und Beamter der Frankfurter Lebensversicherungs-A.-G., gewonnen. Ta beide Vorlesungen keinerlei besondere Dortennt- nifsc voraussetzen, töraten sie auch von nicht ümmatrifutierten Hörern, wie Bank- beamten, Kaufleuten, mit Verständnis und Nutzen gehört werden. Hr&eMfrUn im Obst- und Gartenbau. Monat Mai. Jäten und i.Hacfon auf sämtlichen Gartenbeeten: Bon jetzt ab muß der Garten sauber gehalten werden, indem die Arbeit des Hackens so ringe teilt wird, daß jebeS Beet nach Verlaus von drei Wochen immer wieder an die Reihe kommt. Es wird allabendlich ein Teil des Gartens gegossen nnb gespritzt. Gesät werden Kohlrüben, Wirsing, Blätterkohl, Buschbohnen, Stangenbohnen Ktlrbis, Gurken; zweite oder dritte Aussaat von Karotten, Salat, Spinat Nadies. Rettich. Gepflanzt werden Eiskraut, Weißkohl, Rolfohl. Rosenkohl, Sel- (Skfocncr NonzertVereS«. Gießen, 5. Mai 1919. Ter diesjährige Klavierabend von Wilhelm Backhaus brachte Werke von Bach, Beethoven tntb Chopin. Die zuerst gespielte chromatische Fantasie und Fuge von Bach kam staunenswert exakt zum Vortrag, insbesondere war die Fuge ein Kabinettstück musikalischer Plastik und Sicherheit bei vorbildlich weiser Zurückhaltung im Pedalgebrauch. Immerhin sind wir der Memung, daß die Fantasie, soll nicht der Eindruck CKernyscher Trockenbcit auskommen, ^umal in ihrem letzten, rezitattvischen Teil noch eilte Der- ttefung in dynamischer und aaogischer Hinsicht zu- läßt. Eine ganze Welt von Tönen liegt hier beschlossen: Bach öffnet uns da einen Blick in sein Inneres und findet eint so eminent moderne Zow spräche, daß, wir fast glauben könnten, in den gewaltig .kühnen Nonenakkorden und Vorhaltsbildungen Wagner und Liszt, nicht aber den Leip- giger Thomaskantor vor uns zu haben. Bon den darauf folgenden drei BeetHovens ch en Sonaten vermochte die in D-Moll am meisten zu fesseln, deren formal-technische Analyse neuerdings Hugo Riemann restlos gelungen ist. Namentlich sei auf die in Tempo. Ausarbeitung und Vorttag vortreffliche Wiedergabe der Entlassen wurde am 26. April der KreiSamts- bureauvorsteher Wilhelm Euler zu Worms aus sein Nachsuchen vom 1. Mai 1919 ab aus dem Staatsdienst. — Am 15. April ds. Js. wurde der Regierungsasfcssor bei der Hessisch-Preußischen Eisenbahngemeinschast Karl W i t t m e r zu Frankfurt a. M. mit Wirkung vorn 27. Februar 1919 an zürn Regierungsrat ernannt. — Arn 9. April ds. Js. wurden der Ober-Packmeister Jakob M e n- ger zu Worms und der Wagenmeister Karl Hirsch zu Darmstadt, beide bei der Hessisch-Preu- ßisck)en Eisenbahngemeinschaft, auf ihr Nachsuchen vom 1. Mai ds. Js. an in den Ruhestand versetzt. ~ mürbe der Sttnerauf- yermietu! iüfoii Nil. I u vermieten. ' Inaeboie nn|et Möblierte" Zl iill 2 ütiicn »uv> ^ifftnbtrgerj flibl. Zimmer ZM- n lelort «uDftmietf ftranksorter St float oc. lerit, Zuckermais, Tomaten. Frühkartoffeln hacken, häufeln. Erdbeerbeete mit Dünger belegen. Gegen Erdflöhe Tabakstaub streuen. Svargelsliegen fangen. Maikäfer sammeln. Quecken im ersten Trieb vernichten durch tiefes Umgraben. Vom Rhabarber werden die Blätter und die ersten Blütenstiele ausgebrochen. Spalierbäume vor Frost durch Vorhängen von Decken schützen. Veredlungs- banber lösen. Zwergvbstbäume pinzieren (Spitzen der Triebe abfneipen). Beerensträucher und Bäume, die Früchte an gesetzt haben, gründlich gießen in Gruben ober Löcher, auch mit flüssigem Dünger. Blumengarten fertig steNen: Wege reinigen, Rasen fcfmeibtn. Teppichöerte imb Blumengruppen anlegen. Begonien, Delongonien, Heliotrop auspftan- -en. Blattpflanzen, Dahlien, Canna ausvftanzen. S-ammerblumensamen, Kapuziner, Wunberblume oussaen. Sommerblumen aus dem Mistbeet aus- vftonzea. Verblühte Frühlingsstanden verpflanzen nnb teilen: Primeln, Arabis, Leberblümchen, Veilchen, Steinbrech. Golblack unb Glockenblumen säen. Von Bäumen unb Sträuchern Raupen und Ungeziefer affet Art abfuchen und bekämpfen: Wickfer- raupen, Blattläuse, Maikäfer. Die wilden Triebe der Rosen werden abgeschnitten. reger TeiLnahmc der Gemeinde btt kirchliche Feier I des Beginns des neuen Schuljahrs uns insbesvn- : dete der Neuaufnahme von 76 Kindern in die Schule. Kreis Büdin-en. )( Stockheim, 3. Mai. -In der Gastwirtschaft Walter sand eine Versammlung der Orts- immppe des Volksbundes zum Schutz der deutschen Kriegs- und Zivilgcsanacnen aus dem Kreise Bü- . dingen statt, an der die Vertreter der Ortsgruppen, sowie eine Anzahl Angehöriger von Kriegsgesan- genen besonders aus Obermockftadt teilnahmen. Die Versammlung wurde vom Vorsitzenden Schulrat Baldauf- Büdingen geleitet, von der Landesgruppe Oberhessen war Dr. med. G ö t in g-Gießen, selbst ein Austtmfcksi-Gefcmgener, anwesend. Eingehend wurde die Opferwoche be- sprocknm. Tie im Kreis bestehenden Orts- sgruppen Altenstadt, Büdingen, Bergheim, Mofeld, Bingenheim, Bisses, Eckartsborn, Glauber^, Gelnhaar, Hainchen, Heuchelheim, Lißberg, Lmdheim, Lorbach ß-i h-cken, Orten berg. Selters^ Schwickartshausen, Usenborn, Wolf schlossen sich zu einem Kreisverband zusammen, desfen Vorsitz Schulrat Baldauf übernahm. «reis Alsftld. ** Nieder-Ohrnen, 6 Mai. Am 8. Mai begcht Bahnvorsteher Eigelsheimer sein 40. und am 9. Mai Ber^w.'rtsbirekwr Scheffzick sein 25jahriges Tienstjubiläum. Kreis Schotten. np. Aus dem Vogelsberg, 3. Mai. Eine so späte Entwicklung her Vegetation, wie wir sie jetzt haben, gehört zu den seltensten Erscheinungen unseres Klimas. Noch schneit und friert eS. Die Kirichblülen, die in früheren Jahrgängen schon anfangs April blühten, stecken noch in den Wtnterschuppen, so ist's auch mit allen anderen Obstsorten. Man hat bei ftühen Lenzen schon am 28. April Wagen voll Klee holen können, jetzt knospet der Klee kaum über dem Boden. Der Wintersamen hatte schon öfters um diese Zeit ausgeblüht, jetzt steckt er noch in den Blutenknospen, leberall eine außerordentliche Verspätung. Hafer und Gerste konnten noch nicht gesät mertxm. Für die Obsternte ist eine so späte Entwicklung recht verhcitzungs reich. Kreis Friedberg. Friedberg, 3. Mai. In der letzten Stadtverordnetenversammlung wurde beschlossen, die Gin guo rt ierungsqelder auszi^ahlen, da von dem @iamtftmßomm.nü>j die Anerkenntnisse rechtsgültig ausgestelt werden. — Aus Antrag der Te^okra- tifchen Partei wird die Zahl der Stadtverordnetem von 21 auf 24 erhöht, da Friedberg mehr als 10 000 Einwohner besitzt. — Tie Wasserversorgung wird in geheimer Situmfl beraten. — Zur Errichtung eines Wohnungsamtes sollen die Satzungen und Unterlagen aus den Städten Wetzlar, Frankfurt und Gießen beschafft und die Angelegenhrtt twm Bauausschuß weiter bearbeitet werden. — Auf schriftlichen Antrag ber Stadtverordneten Lenchtgens, Füller, Tamm und Scriba wird dem städtischen Museum und Archiv zur Bestreitung sacÄicher Ausgaben ein Betrag von 1000 Mk. jährlich überwiesen, der unter Aufsicht eines besonderen Ausschusses verausgabt werden kann. Um die nötigen Räumlichkeilen für diese äußerst wertvollen Einrichtungen zu schassen, werden die Säle über den PferdcstÄlen, die als Sci)ellrä>lme sehr ungeeignet sind, zur Verfügung gestellt. Als Schul- säfo sollen von dem Gewerbeverein drei Räumlich-' keiten gemietet werden, in welchen die Schüler der freiben letzten Schuljahre zu unterrichten sind. — Zur Bestreitung der Unkosten des Friedberger Ar- beitcrrates hat ber stellvertretende Bürgermeister ohne GenelMigung her Stadtvevordnetenoersamm- lang 2000 Mk. angewiesen. Tie Berechti.gmrg dazu ist aus einer Berorbnuna ber provisorischen Regierung abzuleiten. Tie Stadtv. Leuchtgens, Füller, F. Tamm unb Scriba bringen einen Antrag ein, wonach in Zukunft an ben Arbeiterrat, der nach ausdrücklicher Erklärung des Ministerpräsidenten Ulrich mit dem Zusammentritt ber Volkskammer unb der Einführung einer Notverfassung ausgehort hat zu bestehen, keinerlei Vergütungen unb Entschädigungen aus städtischen Mitteln gewährt werden sollen, es sei denn, daß der Arbeilrr- rat von ber Stadt zu irgend einer Sache besonders berangezogen werde. Wenn andere Behörden den Arbeiterrat in Anspruch nähmen, möchten sie auch für feine Bezahlung Sorge tragen. Es entspinnt sich über ben Antrag eine lebhafte Erklärung, die mit dem einstimmigen Beschluß endete, daß fortan nur städtisch? Mittel betauSgabt werden dürfen, die bet Stadtverordnetenversammlung zur Bei fchlußfassmig vorgelegen haben. Hierauf geheime Sitzung. ♦* Briefmarkenverkauf zugunsten der Kriegöbeschädigtensürsorge. Aus Veranlassung des ReichsauSschusses für die Kriegs- beschädigtensütsorge sind 1 Million Briefmarken zu 10 Pf. und l1/« Millionen % u 15 Pf. mit dem schwarzen Aufdruck „5 P fe n n i g für Kriegsbeschädigte" hergestellt worden. Diese Marken werden während des Monats Mai mit einem -lufschlag von 5 Pf. für das Stück, also zum Einzelpreis von 15 und 20 Pf., ohne Beschränkung ihrer Gülttgkeitsdauer bei den Postanftatten des Reichspostgebiets zum Berkaus gelangen. Der Ertrag des Aufschlags wird dem RtäkhsauSschuß ber Kriegsbeschädigten sürsotge überwiesen und zugunsten der amtlichen bürgerlichen KriegK>efchä- diqtcnsürsorge verwendet. Es sei an dieser Stelle auf die Ausgabe dieser Marken und auf ben im Jntereffe Unserer Kriegsbeschädigten erstrebten edlen Zweck besonders hingewiejen. In Sammler- kreisen wird die Ausgabe dieser Marlen auf das lebhafteste begrüßt werden, zumal Deutschland im Gegensatz zu den meisten verbündeten, neutralen, und seindlichen Staaten imb Ihren Kolonien bisher die Ausgabe von Wo^fohrtsmarken abgrlehnt bat. ** Oeffentliche Bücherhalle. Im April wurden 1552 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 923, Zeitschrifi- ten 145, Jibgcndschrifkm 114, Literaturgescfochte 8, Gedichte und Dramen 26, Landet- und Völfotkunde 48, Kulturgeschichte 17, Geschickte und Biographien 49, Kunsfoeschichte 20, Naturwissenschaft unb Teck» Biologie 69, Heer- und Seewesen 7, Haus- unb Landwirtschaft 13, G-sundheitslebre 15. Religion Hessen-Nassau. Bnchdruckerftreik in Frankfurt. --- Frankfurt a. M., 5. Mai. Die Buchbinder- und Truckercigehilsen sind heute nachmittag in den Ausstanv getreten, nac^ent ihre Forderungen auf Erhöhung des Woäienlolms um 30 Mk. von den Arbeitgebern keine Bewilligung gesunden haben. Tie letzten Tagesausgaben der! Zeitungen konnten bereits nicht erscheinen. Neue Verhandlungen mit den Arbeitgebern wurden bereits eingeleitet, über deren Ergebnis morgen deck Gehilfenverfammlung unterbreitet werden soll, Aller Wahrscheinlichkeit nach ist ber Streik nur von kurzer Dauer. Die Ermordung des Matrosen Rocdel. = Frankfurts M., 5. Mai. Unter Aufgebot der gesamten Kriminalvolizei fand heute hüb in der Mordsache des Maltosen Rvedel ein Lokaltermin statt, zu dem die beiden Hauptbe- sÄuldiglen, Georg K i r ve l unb Thomas Gotz. aus dem Strasgrfängnis Preungesheim vorgeführt wurden. Der Vorgang,, wie er sich am 31. März abgefotelt hat, wurde refonftruiert und photogra- phisch ausgenommen. Die beiden Anyeschuldigtrn mustlen einen Beamten auf ihre Arme nehmen und in die Stellung bringen, m ber fte Rvedel über die BvückenbrüsttMD in ben Main geworfen haben. Sie tnigrn bei .biycn Vorführungen em irölltfl gleichgülliges Wesen zur Sau. mr. Frankfurt a. M., 4. Mai Der Magistrat beantragt bei ber Stab tvet ord-: netenvetfammlung die Bewilligung von 220 000 Mk. für die Zwecke des Zivilkommisfa- tiats, das sich durch die ftanzösische Besetzung notwendig gemacht hat. — Am kommenden Dienstag sollen in cin^r nichtöffentlichen Stadtverordnetenversammlung 14 neue Magistratsmitglieder ge- waylt werden. — Die Gasarbeiter fordern jetzt einen Stundenlohn von 3.30 Mk. Wenn er nicht bewilligt wird, wollen sie in Streik treten. — Frankfurt a. M., 5. Mai. Tas Gespenst ber Hungersnot hat im Zoologischen Gat- t e n eine Anzahl Opfer fordern müisen. Es mußten Seelowen erfclwssen werden, iveil sie zu viel Fische verschlangen, ferner einige Löwen. Für die Elefanten konnte zur rechten Zeit Heu beschafft werden, sonst wären auch sie ein Kriegsopfer geworden« Ter Zoologische Garten erfordert für das laufende Geschäftsjahr einen Zuschuß von 40000 Mark, der sich aller Voraussicht nach tm nächsten Jahr noch erheblich steigern wird. = Frankfurt a. M., 5. Mai. AuS einem Dienstraume des Hauptpostamtes an der Zeil wurden in der Nackt zum letzten Samstag für 2 3 3 0 0 Mark Briefmarken im Werte von 15 bis 80 Pfennigen gestohlen. Auf die Ermittlung des Diebes hat die Oberpostdirettion eine Belohnung von 500 Mk. ausgesetzt. Aus dem besetzten Rhcingebiet. --Höchst a. M., 5. Mai. Wie verlautet, werden die bisher schon niedriger in Aussicht genommenen Dividenden ber großen Far ben- bzw. A n i l i n - G e s e l l s ch a f t e n voraussichtlich auf etwa die Halste ber vorjährigen (20 Prozent, vielleicht sogar noch bannttec sinken. ---Kreuznach, 5. Mai. Nach Mitteilungen der Kreisvecwaltung Kreuznach wird mit dem 1. August das von der 10. französischen Armee besetzte Gebiet emährungswirtschastlich von Deutschland abgeschlossen werten. .Tie Versorgung erfolgt dann nur noch von der Mainzer Zentralstelle aus, statt wie bisher durch die Ber- Itner. Im Befehlsbereich ber 10. Armee bestehen jetzt vier Derforgungsämter mit dem Hauptvertor- guiigsamt Mainz an ber Spitze, denen die Verteilung der Lebensrnittel an die Kommunalver- bände obliegt. olrö von ibere ult tnundilencn kbesiereini'aule pi mieten gesucht 8ngcDo:c unter 0 kn Älrh. «'ifirt " AelieckS, tlui Kevoar sucht bö'Zimmer-Wt li gutem, rnbine;. >M 1 Cttobei Inter. Schnsü »mer(l6618o.b.(3ii $roiefiotdroim illag. zwei eriv. Mit mSgllchst ba !• Zimmer'M 6<6rihl Angebot Mama l-l-Zimmer r m ruhiger,3-ami ^>n ober später wriliL Angeboii jW on ben Gie Möblierte oonftebilb.?xaiuü Wi diälmr t m.yenl^ 8 (>t7 3 leere roif Kochgxiegei rort ober 1. & J1'11' lumicter ejilftl Angelw ^Lottjen @ii von einem Gulden für die Wohnung sollte nichl etwa dem Stifter zufallen, sondern zu einem Fonds aiisoespcichert werden, mittels dessen die S?äufet instand gehalten werden könnten, ioeim einst Feilt Fugger mehr am Leben wäre. Später wurde dieser Mietzins um einen Gulden jährlich erhöht, der ■, zum Unterhalt des Meßpriesters diente. Auck heute noch beträgt er nicht mehr als zwei Gulden (3,43 Mk.) für die in der Fuggeret wohnenden Parteien Voraussetzung für deren Ausnahme ist der Nachweis der Armut und Zugehörigkeit zur katholischen Kirche. Die Stiftung bat also ben Charakter eines großzügig angelegten ’Srmct-' quartiers angenommen. Ursprünglich war sie aber als Arbeiterstadt gedacht gewesen unb aus bett’ Wunsche hervor^egangen, den Fuggerschen Angestellten über die Schwierigkeiten der Wohuungs' frage hinwegzuhelfen. Aus ähnlichen Gründel’ ; haben bekanntlich in ber neueren Zeit die Besitz-'- fast aller größeren Werke Wohnungsfürsorge siir 3j ihre Arbeiter getroffen. Jakob Fugger, der Reiche. ; ist also auf btefem Gebiete ber Bahnbrecher für Krupp in Essen, Henschel m Kassel, den Freik-err« ! von Stumm in Neunkirchen und andere Arbeitgeber großen Stils gewesen. W Steg Nä ^Wn 3? inllin. ®«i. % ikj, DtlU jh[. ■» * "k WlligS •Jf halben 2 ^orgni td K streit im !r« «otkl. ?®t Unter H ■W ftntb Heu» S«9W* Wbot iMuptbe. ■ Leiter iotbtni I W Ms. Senn n in Streik tret« e Ifli. Tai ©tforcfl | gischen @3t- | ü'sen. Ei mut’a sie iU viel Fi!ch n. Fllr die A» , beschafft werden. topicT iietrotixn I für das laufet 40 ODO Hütt, bß Wm W noch Mat M nntn i an der Zeil w- mitaflfiir 2330f Aerte m 15 Hi uf die (hmittlunfl rftion nnt W* Ci. lio-s f- a \ Tw ÄtM tn Lk.-ltt«" Wie verlautet, »er« tluisich! genomiV n Farben«b>» porovsiichtlÄ mi (20 Prozent, duv n. NachMMuw, rb wird mü «J chiiscken Ärmer t» irtichaitlich »•» iien werden." \wtaW iber durch dwv» 10. Armee vcM« ! dem daupffb m, denen br «v bit Kommunal^ d)UK , Mvchübersvlg^ >Lckeru^L U euiE gsr ffÄ» fcjsSS an und e» r-&S« " iabtltdl ytti < «S dienir.^A i K--fAL M nMt fo daß bk Wrbritnrfrmrr wiederum den 2d>lid>'.urut-3ausi^nif- annefra. Nun» »ehr trat der BLckerverern ^ruhaur nod; bttyu «nd legue 93eid$roetbe bogegrn rat, daß bk Sternum* Mdcr, urie er die Vertreter des Ze.rtralverlMÜ^- Mitntf, 93erixt:tbltmgrn mit den Meistern führten. ES trurben oeäoalb auch Müali^ier des Tvrutxmt Unael-ort. deren Forderungen bedien ich aber satt voli,.Lndig mit denen bc-3 ZentralverbandcS. Es fam wieder Line Einigung zusbruwe, so büR em Wchtedsspruch g fällt mürbe, der bereit« im „Gieß. Anz." verössattlicht nntrbe, und dem sich die Par* teicn schtieblich mitemmrfen. Em ArbeUerauSschub der Freiherrl Ried* eselschen Foritoertvaltuiigerreichte iinen ttwnwL bie Hfberiow WtotbGbtw um 30 Pir>zent rücüm^itd erWbt imb her Tafle* lohn aus 8.30 Ml festO. setzt wurde. Tie Arbeuerschast der Bounidernehmer Ruhl a. KrSrnvr sühne tk'drjcrt'e, daß bet Gdx.'tX* sprach am der lebten SchlichtungZauSfchutt^slyung nicht befolgt wird. Die Unternehmer machen bk llntenrenu’-g non der 9knxll.gin*t der Mchtlosien durch die tin.cnbabitbircf »n a^hLn-rg Ev wurde beschlossen, brr Ihsenbabntnrxtium ote Bewillioung sein zu befürruorten, damit die Arbeiter bk Arbeit nieder aufnehmen. Ein 9fa gc -cller, derWiedereinstellung bei der Cbertelf Stolt1 und Steinrnbuftrie zu Butzbach bzw 607,50 Ml. Entschchiigmig forderte. pog fefne Befcbtrtbe znrück, nachdem tbm bk Firma 150 Ml dlbsinduug yt zahlen versprach. Die Arbcüer ichasten der A l S f c l b e r Holz* inbufirie stell en izohnlorderungm. Tie Arbeit* gebet verweigern die hob er du düng, da sie 80 Pf. Ltundenlohn bis 1. Ct ober vereinbart batten. Tie Leitündung des etieh VI Aeiner. Hclieies, kinderloses Ehevnar sucht 4-5»3immer= Wobnnng in gutem, rnhiiiem Hanse znin 1. Oktober ober ffäter. Schristl. Anaeb. . Mai ■emtttllch c.ö il. Zimmer mörtL m. elektrisch, ^tcht u. i'torflcnranee. Nabe der Unia beuorA. Schr Ang. u-".6'7a. b. Gien. 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Mai, nachmittags S’/i Uhr, vom Sterbehause Frankfurter Straße 19 aus statt Gestern nachmittag entschlief sanft unsere gute Mutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester und Tante im Namen der tieftrauemden Hinterbliebenen: Frau Samuel Katz Wwe. Heute abend l l1/* Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem, in Geduld getragenem Leiden mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel Johannes Puhl, Schmiedemeister im 65. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Maria Puhl geb. Lang nebst allen Angehörigen. Lang-Göns, den 5. Mai 1919. Die Beerdigung findet Mittwoch den 7. Mai nachmittags 4 Uhr statt. -is Beurlau 557 = 15 Adroz DetiDu Etverlustc 2030 211042, hi« ^ißt 14220 = 171'N, Gesa Frau Käthchen KochWwe. geborene Frees im Alter von 87 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen: Ingenieur Georg Koch. Verwandten, freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, datz mein lieber Mann Wßm ZAMM nach langem, schwerem Leiden, welches er sich im Felde zugezogen hat, im Sliter von 28 Jahren am Sonntag vormittag Va 12 Uhr entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Zrau Gerta Schaumann geb. habeth nebst allen verwandten und Geschwistern. Giehcn lNeustadt 57), den 5. Mai 1919. Die Beerdigung findet Mittwoch den 7. Mai, nackm. 4 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 09375 L»*o Amlllck f1"2-. Mai d 1 ®8n[ i>. ft n jj Nnjtoirtid'o Donnerstag den 8. Mal, abends 7.30 Uhr: Mitglieder "Versammlung und Vortrags-Abend im Saale des Gasthofes Hindenburg. Redner: Universitäts-Prof. Hauptmann d.R. Dr. Laqueur. Anschließend geselliges Beisammensein. 5430d Ortsgruppe Gießen. vom R. A. genehmigt, gibt bliitesweisse Wäsche lillllllillHIIIIIIIillllllllllimillOll'lMIIIHIIIIIIimililllllllllllHIIIlllUllilllllllllillillllllllilillilllUlllil ohne sie im geringsten anzugreifen. 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Wir werden ihnen stets ein ehrendes Andenken bewahren. 08486 Die Burschen m WeiterShaiu. rie Krkeg-bt Auf grün- ai lafHiRc her im > A A.-K. gehö W: 3m F?lde hiervon tot IM MS «fest 8eriö° ' 3,$tr Sorsl St Äe #81.56 J : Sg zur Sp" .Acmaltungsk M waren, wui biff Ar oö11 .Er werde jtife Vorträgen j p Dortzu mell ifi rote aus öci (die Ausgaber it Ethöhun sieden werden M seien aut f Mfflmfe, msl 4r Materialien iigsbcihilsen, Lc .•[({ unb andere jdintEnmg weck Nachdem der inige Anträgen r ?Mden hatten, Ässen worden ufhmmig in l 1167952.71 Mk. Sodann stellt Md zu der ti Wort wünsch rüde die Zustim Titj, vorbehältlic Tchmngslammer, Müberschreitur 'n iu Lasten der1 Mrsparnisse Ter Vorsii S dem Kreis ?aumschule i urkaust und m. Er beantra P zu diesem Qk Äe einstimmig Nachdem die lt ätt Parsihende bi, für die trene Mi den Geschicken de- Todes-Anzeige. Am Sonntag vormittag entschlief sanft nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Schwester Elisabeth Jendt Witwe im 8L Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen (Kornblumengasse 3), Freiburg LR, 4. Mai 1919. Die Beerdigung findet Mittwoch den 7. Mai nachmittags 3'/, Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Lichtspielhaus ’ Heute i Fürstenliebe aufsehenerregendes Hofdrama in 5 Akten. I. d. H. die berühmte polnische Schönheit . k er* Jana Szylllng "US J vom Dramat Theater in Warschauers ' ErhShte Eäa!rWs»relse 5 Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerz- • liehe Mitteilung, daß gestern abend 10‘/s Uhr meine innigst- geiiebte Frau, unsere Hebe Mutter. Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Katharine Koob geborene Arabin im blühenden Alter von 32 Jahren nach langem, schwerem, mit größer Geduld ertragenem Leiden sanft entschlafen iste Die trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Koob, Hilfsheizer nebst 2 Kindern. Politischer Frauenverein Mittwoch, den 7. Mai, abend» 8 Uhr, im kleinen Saal de» Hotel» Schütz Mitgliederversammlung Aussprache über die Frage: „Welche Aufgaben bleiben dem Frauenverein". We ünb i Wn Ä Urtb Wist. k4K $ie, S "i-chv, ■Uu * J^bubi Nachruf. Für- Vaterland starb unser treuer Sangesbruder Wilhelm Becker Uuterosfi-ler IL M.-G. Kvmv. Iult. Rest». 116. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken Mlen fei -V $ik Ä5=^ESBE83S8affl$S8 große Auswahl 3471) eingetroffen. 1*k Salz Bahnhofstraße 14. HaunSerern und JEarktbeHurhorn empfehle leicht verkäufliche Artikel. Schrift!. Angebote unter 09376 a. d. Giest. 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Der Vorstand« ..... _____ -WlMllt Am-bß-tUW Sellerawes 81 Ali lieite kl« leid. Freitag de« 9. Mal da» grolle Film werk: Die Frauen des Josias Graffenreuth Ein tragischer Roman von d- Liebe, Glück u. Leid v. Dorothee Gaebler. Hauptrolle: Ressel Orla ___________In 5 Akten. ■_________ „Die SenaenllMterals ze Kakalaea“ Filmschwank in 2 Akten. — In der Hauptrolle: Herbert Paoliefiller. Dienstag, 6. Mai <919 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesfen) Zweites Blatt Ar. : Republico de Costalinda. Hochachtungsvoll Rosenberg, Konsul. Aus dem tlmtsDcrfGnöigungsblatf. ** Das Amtsverkündigungsblatt Nr 23 vom 5. Mai enthält: Voranschlag der Pro- vinzialkasse der Provinz Oberhessen für das Rechnungsjahr 1919 — Wahl und Ausgatzn der Baneruräte — Bekanntmachung Nr. W. 30/3.19. über Beschlagnahme von Web-, Trikot-, Wtrk- und Strickgarnen, vom 1. März 1919. — Bekanntmachung betr. landespolizeilirix Prüfung des ab- geänderten Entwurfes zur Herstellung zwo,er Ueberholungsgleise ans Haltestelle Badenburg. — Bekanntmachung betr. Höchstpreise für Verbrauchs- zucker. — Dienstnachrichten des Kreisamtes. Wahl und Ausgaben her Vaucruräte. Das Kreisamt teilt aus verschiedene Anfragen mit • Ein Bauern- und Landarbeiterrat ist in ieder selbständigen Gemeinde zu wählen. Jeder Rat muß aus mindestens 6 Personen bestehen und zu gleichen Teilen aus den Kreisen der im Hauptberuf selbständigen Landwirte und Arbeiter bzw. der nicht landwirtschaftlichen Bevölkerung gebildet werden Für die Wahlen gelten folgende Be- vüchertlsch. ' — Hochland. Monatsschrift für alle Gebiete des Wissens, der Literatur und Kunst Her- ansgegeben von Karl Muth. 7.Httt 1918/19 Verlag Josef Köstliche Buchhandlung Müncltz'N- Kempstu Was wird aus dem ehemaligen Groß Herzogtum Hessen? Diest Frage, die bisher schon lebhaft erörtert worden ist, wird nun- mef)r in einem vom Historischen Verein heraus- gegeoeneu Vortrag des Archivdirekwrs Dr. I. R. Dieterich lGroßhei'sen oder Rheinsranken? Preis 50 Ps j zum erstenmal auch vom stammeskundlichen und geschichtlichen Standpunkt aus betrachtet. — „Flegeljahre eines Journalisten" Kürschners Bücherschatz s,Nr. 1220/21, Preis je 40 Pf — Hermann Hülger Verlag, Berlin W 9). — Tie Hände der Thea S i grüner. Roman von Georg Hirschfeld. Berlin. Verlag Ullstein & Co Preis 5 Mk. — Der Völkerbund al s Friedens- frage Bon Staatssekretär Erzberger. Hefti des Sammelwerkes Deutsche Li-»a für den Völ^r- buiid. Verlag von Reimar Hobbing, Berlin SW 61. „Falsch Es waren nur der Mantel gefüttert? Aus der Kragen?" „Ter Kragen ist Otter Nerz." Reichskanzler zu bekommen, als beim Konsul von Costalinda," dachte er und gab dem wiener den Zettel und seine Besuchskarte. Nach einiger Zeit kam ein Center Herr, der hinter dem Ohr einen Federhalter stecken halte. Er war in allen seinen Bewegungen und in seiner Sprache sehr hastig, sozusagen der Mensch geworbene Eilzug. , , „Sie sind Herr von Armbrutter? sre kommen wegen des Pelzmantels?" sprudelte er her vor „Könneil Sie sich auswersen, daß Sie bei Besitzer des Mantels sind? Ich meine, können Sie mir ein besonderes Merkmal angeben, woraus ich sehe, daß der Mantel Ihnen bekannt ist — daß er Ihnen gehört?" Ter Herr blinzelte durch feine scharfgeschlis- fenen Brillengläser den Mann, der den Pelzmantel für sich in Anspruch nahm, mißtrauisch an. „Ter Herr Konsul hat doch in dem Mantel meine Visitenkarten gefunden. Genügt das nicht?" „Können Sic mir sagen, wieviel Visitenkarten es waren?" „Tas kann ich nicht. Es mögen etwa zwanzig Stücr gernefen sein." fönen beiderlei Geschlechts, die das 20. L^>ensiahr vollendet haben Tst Wahlen haben nach dem allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten Wahl- recht zu erfolgen. Ter Wahltermin ist mindestens 48 Stunden vor Beginn der Wahlhandlung be- kanntzugcben. Die Vorbereitung und Leitung der Wahl ist Sache der Gemeindevorstände Bauernräte die nach anderen Grundsätzen gebildet worden sind, sind derartig umzuformen, daß sie diestn Bestimmungen entsprechen Aufgabe der „Bauern- und Landarbeiter - räte" ist Unterstützung der zuständigen Behörden durch: Mitwirkung und Beratung bei Erfassung und Schutz der vorhandenen Lebensmittel, bei der Regelung ihrer Ablieferung an die bezugsberechtigten Stellen und bei der Bekämpfung des Schleichhandels. Erhaltung der landwirtschaftlichen Schriebe. Förderung der Erzeugung, insbesondere durck Sicherung von Saatgut und Steigerung des Anbaues, Wiederaufbau der Viehzucht, Förderung des Genosstnschaflswestns. Mitwirkung bei der Aufnahme der entlassenen Kriegsteilnehmer und der Beschaffung von Arbeit und Wohnung für diese gemäß den Bestimmungen der Temobilmachungsbehörde. Gegenseitige Hilfe beim Schutz von Personen und Eigentum. Der Höchstpreis für Verbrauchs- ;ucker ist für den Landkreis Gießen wie folgt festgesetzt: An den Verbraucher: Für gemahlenen und Kristall-Zucker: Konsumzucker per Pfund 0 55 Mark, raffinierter Zucker per Pfund 0,57 Mk: Hutzucker: ausgewogen ohne Papier per Pfund 0,57 Mk., im ganzen Hut mit Papier per Pfund 0,55 Mk.: Würfelzucker 0,59 Mk., Kandiszucker, braun, 0,65 Mk. schwarz. 0,69 Mk. Dien st nachrichten des Kreisamtes. Frau Marie Wörner aus Bellersheim wurde als Wieqemeisterin für die Gemeinde Bellersheim eidlich verpflichtet. — Christian N i k o - lai II. von Nüddingshausen ist zum Polizeidiener der Gemeinde Rüddingshausen verpflichtet worden Paris wird der Frieden Sven rag folgende ftlahitrf umfassen: 1. Einleitung: 2. Deutsche Grenzen: 3. Bestimmungen über die Grenzverschiebungen: 4. Deutsche Kolonien: 5. Bestimmungen mili irischer, sce- imb flugtechnischer Natur: 6. Kriegsgefangenen: 7. Vorgehen gegen Wilhelm II. imb gegen die schuldigen Deutschen: 8. und 9. Vergütungen und finanzielle Entschädigungen: 10. Wirtschaftlich Bestimmungen: 11. Häsen, Wasserstraßen und Eisenbahnen: 12. Internationale Arbeiisgesetzgebimg: 13. Garantien: 14 Allgemeine Bestimmungen und internationale lang für Finanzwirkschaft und Eisenbahnwesen des Ministeriums der Finanzen, Geheimer Oberirnanz- : rat Heinrich Schäfer, zum Ministerialrat in dem Ministerium der Finanzen unter Ailfrecht- erhaltung seiner Bestellung zum Staatskomnnf ar bet der Landes-Hypothekenbank, 3. der mit Vcr- ehung der Geschälte des Vorsitzenden der Abteilung für Forst- und Kamcraloerwaltung deS Ministeriums der Finanzen beauftragte Landforstmeister Dr. Karl Weber, unter Belassung seiner derzeitigen Amtsbezeichnung zum Ministerialrat in dem Ministerium der Finanzen und Voriitzendcn seiner Abteilung für Forst- und Kameralver- roaltung, 4. der ständige Hilfarbeiter bei der Abteilung für Finanzwirtschaft und Eisenbahn- wesen des Ministeriums der Finanzen. Finanzrat Theodor Ulrich, zum vor ragen e.i Rat bei beleihen Abteilung mit dem Amtstitel „Überiinani» rat", 5. der juristische Hilfsarbeiter bei der Abteilung für Forst- unb Kameralverwaltung des Ministeriums bet Finanzen Finanztat Hermann Hesse, zum Vortragenden Rat bei derselben Abteilung mit dem Amtstitel „Dber.inansrat". Am 2. Mai d. Z. wurden zu Hochbauaufsehern mit Wirkung vom 1. April b. I. an ernannt bie Bauaspiranten: Richarb Hofmann aus Dresben, Georg Schmidt aus Wald-Michclbach, Valentin Huibauer aus Reichelsheim» i SD., Jakob Plauz aus Alsfeld, Georg Meher aus Rostdors und Rudolf Tietz aus Alzey: mit Wirkung vom gleichen Tage an zu T a m m e i st e r n die Bauaspiranten: Anton Burkard aus Seligenstadt, Paul Scheid aus Seligenstadt, Georg Wörtge aus Hebt rau und Wilhelm Reeg aus König L O. — Ernannt wurde am 30 April 1919 der Schreibaehilie Emil Ost ans Darmstadt zum Stenographen (Mlmstenal- kanzleigeh l en) bei dem Ministerium der Justiz. — In den Ruhestand versetzt wurde am 29. 'Jlpnl der Amtsgerichtsdirektor bei dem Amtsgericht Gießen Geh. Justizrat Heinrich Gebhardt auf sein Nachsuchen unter Anerkennung leinet dem Staate geleisteten Dienste mit Wirkung vom 16. Mai 1919. _ _ • . . .- *♦ Besitzwechsel. Tas Haus Friedrich- straße 3 des SchulMariL s W".c>schmLt girg für 50 600 fDlt an Oberm i er Weber ans Marnr über. -- Das Lmus Wall-vrtraße 71 bei ebare und Leihkasse Taubrrigen wurde an Gela. Isenberg für 45 000 Mk .ccrfauft. — Tas Hans .Hammstraße 2 verkaufte Hans S.dlmeycr an Maz Walldorf für 28 090 Trt *» Schwär.Lichtspiele, tersweg 81, bringt ab hcu^ n s Freitag, 9. Mai das Filmiveik „Tie Frane-,- des Ionas Graflci'- reutl), ein tragischer Rommt in Ak.en, m der Hauptrolle Ressel Orla, miherbem kas zwei- attige Lustspiel ..Die Smmensinitrmrs m Valkr- laiia" mit Herbert Paulwüller. Kreis Schotten. C Schotten, 3. Mai Das altbekonnte Hotel zur „P o st" wurde von dem bisherigen Eigentümer, dem Weinhändler Karl Cellarius, an den Metzgerei- und Gasthausbesitzer Fritz Schlörb ver- kaust, der den Betrieb des Hotels neben dem Gambrinus" am 1. Juli b. Js. üvernehmen wird e S ch o 11 e n , 4. Mai. Da hier die Errichtung eines Kreiskrankenhauses geplant ist. so hat die Stadt die sogenannte „Alteburg ' nebst 5 Morgen anliegendem G.lLnde räu'li* erworben. Htsstn Nassau. -- Gelnhausen, 4 Mai. Da sich in einzelnen -Gemeinden des Kreises die Landwirte zur Abgabeder Kartoffeln für die Besorgung Frankfurts weigern, ordnete die Kreisbehörde die zwangsweise Einziehung der Kartofteln durch besondere Kommandos vom 6. Mai ab an. Berlin, 5 Mai. lWTB.) Wie wir er- fahren, kam es gestern nackmiittag in München, besonders an der Ma;-Kaserne und in der Dachauer-Straße zu Slrntzenkämpfen. — Es wurden wnehiebene Gliedmaßen ausgefunden, die baraui schließen lassen, daß mehr als 10 Personen um gebracht sind. S l u ck und Döderlein sind nicht als vermißt gemeldet. München, 5 Mai. (WTB.) Heber btt Ge- somtzahl der bisherigen Opfer liegen noch feine zuverlässigen Nachrichten vor. Nach den bi?- berigen Feststellungen sind rund 900 Soldaten und Zivilpersonen verletzt worden. Im gerichts- rncki.zinischen Institut und in den Kirchhöfen lagen bis zum Montag etwa 250 Tote. Wie die „Mün chener 3eitung" meldet, soll Toller be idem Kampf in Dachau gefallen sein Bon Nissen-Levin^ und Dr. Levien fehlt noch iede Spur Du- „Münchener Zeitung" meldet, soll Toller bei dem daß sowohl die offenen wie die geschlossenen Depvt- bei den Münchener Banken unversehrt ge blieben sind Tie geplanten Enteignungen frisierten an dem Widerspruch der Betriebsräte da Banken. Hollands Hilfsaktion für das schwergeprüfte Pforzheim. Berkin, 5. Mai. (WTB.) Der Stadtmedi- zinalrat von Pforzheim sandte durch den dar tigen Arbeiter- und Soldatenrat der Deutschen Gesellschaft für staatsbürgerliche Erziehung m Berlin-Halensee cmat erschütternden Bericht über die trostlosen Verhältnisse, in die Dtzrz- heim durch die Gifranhmg von über 2400 Ein wohnern an Typhus geraten ist. Die Deutfriv Gesellschaft für staatsbürgerliche Erziehung, ver anlaßte, daß dieser Bericht dem hollandisckxn Volke zur Kenntnis kam Gleichzeitig gab sie bie Anregung dazu, eine Hilfsaktion für Pforzheim durch das holländische Rote Kreuz einzuleiten Dieser Anregung schloß siri) namens der mebizim- schen Fakultät von Leyden Professor Ten doloe, der in der Studienkommission neutraler Aerzte. die kürzlich in Deutschland war. bte Unv üeriitäten Amsterdam unb Le Yben vertreten halte Nun kommt ans Holland die Mitteilung, daß auch der Prinz-G»'mahl, als Ehrenvor'itzenv.r des holländischen Roten Kreuzes, emgniL den allernächsten Tagen trifft ein Delegierter des holläiidischen Roten Kreuzes in Pwrzheim ein, um festzustellen. auf welche Weise der unglücklichen Stadt schnell und wirksam geholien werden kann Gute Ernteansstchtcn in Amerika. Amsterdam, 5. Mai. (WTB.) Nach einer Meldung aus Washington envariet man dieses Jahr tn den Bereinigten Staaten, wenn kein unvorhergesehenes Ereignis' eintritt, eine W eizenc rn te von 900 Mrllrvnen Bushels ^er ungefähr 33 Pro-ent mehr als im Rek-vrdiahr 1^14 diese fröhlichen Verwicklungen, in die er da hinem- gcraten war? Tem Emil Schnepfe! __ „Schließlick) muß ich mich bei dem Menschen noch bedanken!" dachte er, während er sich vor dem Spiegel den Schlips band. „Was sagte doch heute morgen das Mädel? »Das Leben macht den Menscheii gut ober schlecht. Es kommt ganz darauf an, wie es ihn anfaßt.' Kann ich bestätigen! Wäre dieser Crusius wirklich das gewesen, was ich in ihm vermutet hatte, so stände ich unter der Anlage, einem Beamten während der Ausübung seines Berufs tätlichen Widerstand «leistet zu haben. Ware ich im Pelzmantel des Konsuls Rosenberg abgefaßt worden, konnte noch eme Anklage tu egen versuchten Tiebstahls dazukommen. Brr . .. 3^» mein Lieber, das Leben spielt mit dem Menschen, wie die Katze mit der Maus. Ich bin ber, Katze entwischt, den anderen hat sie gepackt So versöhnlich gestimmt war Torival noch nie in den letzten Wochen gewesen. Er gab Galtüno den Befehl, ihn zu begleiten. Er wollte_wrt zum Konsul Rosenberg gehen und den Mantel reklamieren. ___ - Ein großes Gebäude, das von unten bis oben mit den Bureauräumen großer tannen angennu war, enthielt auch die Geschäftsräume des Konsuls ^'Än^älterer Diener, von ^vornehmem Aussehen, fragte Torival nach fernem Degebr^ Auf die Erklärung, daß er den He-rrn wolle, führte ihn der Trener m etn Äar^rmmCT unb ersuchte ihn, aus eurem vorgedruLten Formular kurz die Angelegenheit anzugevOi, m der er den Herrn Konsul zu sprechen wmische. „ES scheint mir teichter, am Auch«) beun Zugeständnisse gemacht wurden. 1 21/. Milliarden Franks in Gold, zahlbar rnnctlxtlb zwei Jahren. 2. Annullierung der »Kriegsschuld Bet- giens an England, Frankreiri, und Amerika 3. Lieferung von 3 Millionen Tonnen Steinkohlen per Jabr bis zu einem Geiamtwert von 20 Millionen Pfund Sterling durch Deutiriiland an Belgien 'ür einen Zeitraum von 10 Jahren 4. Sofortige Rück- gnbe des von Deutschland weggenommenen Jn- bnflriemab.,rüld, des Viehs, der weggenommenen Pferde ober sonstigen Zugtiere 5 Vertretung im Obersten Wirtschaftsrat 6 Unterstützung der belgischen Anfprüri)' auf Revision des Vertrages von 1839 dnrri' die Alliierten. 7. Die Erlaubnis, mit Luxemburg eine Zollunion zu schließen. 8. Ausschreibung einer binnen sechs Monaten abiubalten- den Volksabstimmung über bie Einverleibimg der Ureise Malmedy, Eupen mit Moresnri unb Her- logtmmalb 9. Zugesläudniö einer Stimme bei der Verfassung über bie Manbante für die Verwaltung der deutschen Kolonien in Afrika. Amerikanische StimmunqSmachc! Berlin, 6. Mai Ter „Germania" wird auS Vers ril les geschrieben: Bon amerikanischer Seite wird in bemerkenswerter Weise versuch, Stimmung dafür zu machen, daß Deutschland den Friedensverlrag aroicbmen muß, wenn! er auch noch so schwer und hart fei. Nehme Deutsch land den Frieden an, so werde Wilson ganz sicher und mit ihm das amerikanische Volk alles tun, um Deutschland über die Schwiertgkei ten hinwegzuhelfen Tos beutfdw Aol? werde in Amerika einen gro&en Freund und För derer haben. Nur jetzt müsse der Sri eben abgeschlof fen werden. Tie „Germania" meint dazu: Tiefe Kombinationen haben zweifellos vieles für sich Für Deutschland aber gilt bie Fraae: Wer diesen Wechsel einlösen wird, wenn Wilson nicht mehi Präsident ist. Tie deutsche Telegation wird deshalb gut tun. diesen amerikanischen Kompensationen gegenüber vorsichtig zu sein. Die Lane in München. „Ei, Ei?" jubelte Torival. Er rieb sich vergnügt die Hände. Das war ja famos! Aus diese Weise tarn er zu der Dekannt- schaft des Konsuls Rosenberg auch ohne Vermittlung Umbachs. Natürlich wollte er dem Strnful fagen, daß ihm Der Mantel gestohlen worden kt Wozu lange romantische Erklärungen? Er mußte sich bei dem Konsul sehr bedanken — erne schönere Anknüpfung konnte es ia gar nicht geben^ Tome tarn noch die Frage nach Dem Wolfram vor kommen in Costalinda. Tas gab Gelegenheit, von fernem Bergwerk in Brasilien -u erzählen ... . Und so weiter! Und bann — das Wiedersehen mtt Ruth! Auf ihr Gesichtchen freute er sich, wenn sie erfuhr, daß er ein wenig Harun al Raschid gespielt hatte. Tas mußte ia famos werden. Tas Leben war doch sehr unterhaltsam! Und wem verdauve er „Richtig." „Besondere Merkmales Torival überlegte. ,Lch bitte, etwas schnell " dränate der new/ Mann „Ich bin sehr in Anspruch genommen Ich habe keme Zeit." (Fortsetzung folgt) Kreistag. Gießen, 28. April 1919. Am 26 o. M, vormittags IO1/, Uhr, fand tm Sitzungssaal des Regierung5gel äubes bie bie3- .übrige ordentliche Sitzung des Kreistages öei Kreises Gießen unter dem Vorsitz des Cber« regieningSrots Weicker statt Nach Eröfrmmg der Sitzung wurde die Beschlußfähigkkit sestgestcllt. die KroStagsmitglieber Selten und Wetz zu llikui:t-5t"r'on>n bestellt unb brr Protokolftuhrer surrf) Handschlag verpflichtet Sodann wurde m X' Tagesordnung erngetreten. . , . r Punkt 1 Rechnung der Kreiskasse anb Berwaltungsbericht für 1917. . Ter Bo r sitzenbe wies barauf hin, day xr den Mitgl:cdern zugcgangene Verwaltungs- encht einen genauen Auszug ber Kreiskafterech- nunfl für 1917 enthalte: bte Abweichungen ber Rechnung gegen den Doranschlay seien darin erläuft Die Rechnung schließe mtt einem Rest von 123-^81.56 Mk. ab. Die Rechnung sei vorgeprüft Jarben, wobei sich Anstände nicht ergeben hätten, er fetze bie Rechnung in Umlauf unb ersuche, etwaige Bemerkungen ober Anfragen am Schluß der Ajhung zur Sprache zu bringen. Nachdem einige, P?n Lerwaltungsbericht betreffenbe Anfragen er- (rbtflt waren, wurde zum nächsten Punkt ber Ia- ,x4orbnung flbergegangen. Punkt 2 Voranschlag der Kreis- raffe für 1919. , Der Vorsitzende stellte fest, daß auch der Voranschlag den Mitgliedern zugesandt worden i'ei. Er werde ihn wie in früheren Jahren nibriken- weise vortragen und bitte da, wo gewünscht, sich tarn Wort zu melden. Er wolle nur vorausschickcn, ta&, wie aus Seite 3 des Voranschlags ersichtlich fti, bie Ausgaben gestiegen seien, woburch auch eine Erhöhung ber Umlagen nicht habe vermieden werden können. Tie gesteigerten Ausladen seien auf die durch den Krieg bedingten Zterhältnisse, insbesondere auf die Verteuerung aller Materialien, Gewährung von Kriegsteue- lungsbeihilsen, Lohnerhöhungen der Kreissttaßen- warte und anderes mehr zurückzuführen. Nähere Erläuterung werde er bei den einzelnen Rubriken üben. Nachdem der Voranschlag biirniberafcn war, -inige Anfragen und Aussprachen ihre Erledigung irfunbcn hatten, ferner einige Aenderungen be- ihlosfen worden waren, wurde der Voranschlag nnsttmmig in Einnahme und Ausgabe mit 1 167 932.71 Mk. als angenommen bezeichnet. Sodann stellte der Vorsitzende die Frage, ob ikmand zu der aufliegenben Kreiskasscrechnung ba3 Wort wünsche. Ta bies nicht der Fall war, wurde bie Zustimmung des Kreistags zur Rechnung, vorbehältlich der Revision durch die Ober- rechnungskammer, sowie dazu unterstellt, daß die 'trebitübersclireitungen unter den einzelnen Rubri- •m zu Lasten der lrinnahmc-Uebersritüssc und Aus- labe-Ersparnisse sowie die Ausstände genehmigt ’fien, t Ter Vorsitzende gab weiter bekannt, da,: had dem Kreis gehörige Oklänbe „Tie alte Baumschule in Lich" öffentlich meistbietend verkauft und hierbei 3020 Mk. erlöst mocoen üen. Er beantrage die Genehmigung des Kccis- tags zu diesem (Mänbeberfauf. Die Genehmigung niurbe einstimmig erteilt. , Nachdem bie Tagesordnung erledigt war, schloß der Vorsitzende die Sitzung und dankte den Herren nlr die treue 9)1 itarbeit und die Anteilnahme an den Geschicken dcS Kreises. Aus Stadt und Land- Gießen, 6. Mai 1919. Tie Kriegsverluste de- 18. Nrmeetorps. Auf gründ amtlichen Materials zeigt die Verlustliste der im Frieden zum Befehlsbereich des 18 A -K. gehörenden Truppenteile folgendes Bild: Im Felde standen aktive Offiziere 1754, hiervon tot 331 --- 13,9 Prozent, vermißt 56 --- 3,1 Prozent, verwunde? 614 — 35 Proz., Gesamtverluste 1001 --- 57 Prozent; Offiziere des BeurlaubtenstandeS 3672, hiervon tot 557 = 15,2 Prozent, vermißt 231 = 6,3 Proz., verwundet 1242 --- 33^8 Pro^, Ge- lamtverluste 2030 = 55,3 Proz. Dlann, chas - ten 211042, hiervon tot 22 523 = 10,7 Prozent, vermißt 14 220 = 6,7 Proz., verwundet 65 647 = 71 Proz., Gesamtverluste 102 390 — 48 Proz. 5564B 6562B Blaa« ÖB39D von Wittich, Nittmeistcr. lUiuiiiummmfliuiBiuniiiuiBnminiiiis I Jäger ein. i ' Bedingungen wie für alle Freikorps Z WMUMNlllMM!UNI!NWMMMIM«N!UlllIMI^ sammentritt. flSA Mcvz 5452 D Ltn.d.Res. «nd Führer desM.-W.-Zuges. Nodbeimee Vtrahe SS. Lelepbon ItO«. Vogtsche PrivalhandelsschQle Giessen t bl» 12 Uhr geöffnet. Oaetheatrafle St Ferwapr. Ml 5414 BkMvtreiMeßtlldLkMllng selhttäuiilgcr Acker Hchüs,kH. 39, <6, Sralif-lrige Btln-Boa L i» K £ S cx =5 Bunte Zipfelmütze» tftr Kinder sind In Bride u. B'wollo in vielen Faf» den wied. am Letrer. 8 == Ab heute Väde-Ulag I s Btefllereile (*** erkalten Prelaarelfllguig Wäscherei Wagner IV allte ratraBeU. GieL« n, den 28. April 1919. vessifcheS Amtsgericht. dünnen werden oevrüH. Späterer Standort: Darmstadt. lUiitciiwevfev des aktiven Jnf.-Negts. 11#, wo bleibt Ihr denn so lange? rneldst Luch fofortbeimHessischenFreikorpS in Giegen, Zeughauskaserne. i i k 1 1 deS Sally Katz ist erloschen. Giesten, den 28. April 1919. vessrsches Ainlsserrcht. sucht möglichst geschlossene Regimentsmusik UMUumuiiiiimiiiiiiiuiuiifluiHHiunuiiiUiiiuüiunnn Das neue Schuljahr hat begonnen. Die Teilnahme an den einzelnen Kursen ist noch bis Ende Mai d. J. möglich. Ausführliche Prospekte kostenlos. "*e lle Sruckarbelten/ Beh8r6tn, Derdne, fionöel, Ccwtrbt, In» öuRri« und jamilie, rofffcnf*afflld)e U>«rfe und btnertatienen werden schnell, stilrein u. prrlcetrt angtftrtlgt in der viich» und eteindruderd/ Wilhelm Herr, Gießen walllvrsteipe 77 $ernfpred»tf 500 Sofortige nähere Angebote an den vorläufigen Aufstellungsort Jüterbog, Neues Lager U«4 Uebernahme in die Reichswehr erfolgt Regiment tritt zunächst In Jüterbog, Neues Lager, zusammen, wohin Meldungen, persönlich wie schriftlich, zu richten find. 6500A RegimentZ-rrommando. 1. Regiment der Schutztruppen Brigade lumnnr.mrmTiiiiiiiiiiiiiimiiiiiimimiuirnuiuiiiiiinn (Freikorps Lettow) Bekanntmachung. In unser tzandrlsriyisder Abt. A rourbc heute «wSetrasen die Firma Boikslvohl°Versandt Ernst Vnirmanii, Giehen. Jnl-aber Ernst d tau mann, Kaufmann in Gteüen. Bmtecte aller Irl 5SÄÄKX wert die Brühl* sehe Üeiv.-Draakerek B. Laag«. Olehee MagsehM Eingestellt werden Freiwillige allerOienstgrade ».Ungediente vom Al. Jahre an. Uebliche Gebühren. Gute Verpflegung und Unterkunst. Meldungen an dasWerbehüro beS^egis in Magdeburg, Reue Kaserne am Anger. l»IdM Balz Bahnhofbtrafie 14. Gesucht Waffenmeister Schreiber, M.-G.-Schntzen u. Lehrpersonal für WßtrnMN-NkgilNtlltl Mcldungcn ^christlich sofort on NtflimtlUS• Kommando, vorläufig JiUcrdog, Neues Lager. wviA Ernst Lenge, Düsseldorf, StrauMfedero-Haee (,*«*) Areolditra»« 21 ■ Kem Ladcngmhlftl Vcnaad rinkl ab Lager. WWU AugHrigt der NchriAcntrllppe fFernsprecher, Funker, Blinker, Fahrer uhö.) Md (inötrtr Wasskügilttllllztil die Lust und Liebe »um Dienst bei einer technischen Truppe haben, stellt Such dem Vaterland zur Verfügung! Es bedarf feiner arbeitssreudigeu Löhne! Auch Handwerker «Schneider, Schuster, Sattler, Schreiner» und UnavSgrbitdete, die das 17. Lebens' fahr vollendet haben, werden noch eingestellt. MldetLuchzurLmsteüung in die Reichswehr bei der Briaade-Fernsprechabteiluna Butzbach (Übcrleutminf Fen«, Stale nie Fus-Negt. IUM, oder bei der Brigade-Fernsprechabteilung (tiiehen «Oberleutnant Wickov», .stakrne Fus.-vtrgr. 11U Bedingungen wir Üblich. Sleifeunkoften werden bei Vorlage der Fahrkarte Im Falle der Annahme znrückcrstatrei. Ausweis für Miltlärfahrkarte bei nächster Militärbehörde oder schriftlich bet einer der nenannren Abieilunsten erbilien. I) Schmücken Sic Ihica Hel all meinen echtes Anuirrledm „Brunhilde". Der reitende einzig feine Demenhutpeii, Sommer und Winter Immer modern, fertig tum Selbtiaufeteeken.kb liefere unter Nachnahme In Schwan and Ustea. Liegt ca. 36, Bt. 13 cm in 3.25 Bekanntmachung. Wir bitten unsere werte Kundschaft davon Kenntnis zu nehmen, daß an Wochentagen in unseren Gärtnereien der Verkauf von 12 bis 2 Uhr mittag» und nach 7 Uhr abeudS ruht. Sonntag- sind unsere Geschäfte von 1! 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Jedem braven tüchtigen Mann ist hier Gelegenheit geboten, in späterer Zett atliver Unieroiftsier usw. au melden. Die Bediaauuae» stad die bet der Reichswehr üblichen. Meldungen werden aus dem Geschäftszimmer Nachrichten Abteilung 118 Butzbach (Hellen) Kaierne angeuominen. Auch schriftiiche Anmri- Zurücknahme nach 8-tl