Mittwoch, 5 Adnrar 1919 ^8 Odenwald) jtet 3wiMngrn>nl»»nl« «. Verla,: vrähl'jch« Unie.-Bi* n. Steintmierei «.caa-e.Schnsttett»«,, S-stzästrstelie n.Druderti: Schulstr 7. war wir dem Avsland zu sagen! haben. * I WDtls | auferlegten xh 1® ZERT imms 8 r Za IDO 150 *0*014 \f> 2 14 160 260 200 40 240 1 150 90 j osses ichtenden Stirn 4 in 4 Akten, k------------ «i * Stria 1911: ien t der Teilenden der Hauptrolle. Lm.ahme oou anjttjea f. i'ie iaqeenuminei bis zum Nachmittag oorher ohne jedeBerbmdlichteit ddknprcife: für örtliche Anzeigen 25 üf.Jür auswärtige 30 fift Reklamen ÜJlt.l. - nAft 201 „Xeue^ runaSztts iünGj'l'laijoor- * fcbrift 20 % Anschlag, feauptjcbri rleiter: Ang. Goetz Verantivorttich für 1?olit yoat auch der nxilrr tuxüaLwgsk1 -ichtspiele H. 1466a MMMMMMN , tPihw 7. Fürur. ügermig. ttn ®ninbftü eingtttagtR waren, lti 1919, vormittags chnete Gericht auf der >da. versteigert werden. Hr.30 Ter »tetzenrr liqtiiei erscheint täglich, außer Koriniar^i. - Beilagen: •kbtnerfiamilknblätter, Kit $tkü str len Kreis Siegel. v-zugspeeis: monatl.Mk.l.35, vierteljährlich Mt. 4.05. durch Abhole- 3'veuifteUeii monatl Dlk. 1.25 durch die Bost Mk. 4.05 viertel- jährl. attsschl. Bene'.lq. sien,sprech - Anschlüsse: fürdieLchrütleitnugll2 Dertaa,Geschä>tSstelIe5l Anlchritt für TralNnach- rtchten: Anzeiger Siehe». imb betont, daß die ganze tntemotionnle Sozial^ xmofratie gefährdet würde, nxmn cs nicht zu einer Versöhnung, sondern nur zu einem Gericht käme. Die Verhandlungen nxrben hierauf ahgebre- ä>en und auf nachmittag 1 Uhr vertagt. B er n , 4. Febr. (WTD.) Der internatto- naleGewerkschaftskongreß wird mo: gen Mittwoch abend im Berner Volkshaus eröffnet werden. voraobracht ,, am schmerz^ lichsttm bewegt Vielleicht wird and), die deutfclse Nationalversammlung selbst am wirkungsvollsten ihre Aufgaben mit einer ebcn- svlchen fcietlidycn Verwahrung beginnen. Allerdings, der Rechenschaftsbericht der gegenwärtigen Regierung wird dieses Bud) viel- leid)t nicht freimütig genug aufschlagen, beim man wirft der Regierung vielerlei Unterlassungssünden vor, die uns tiefer, als es mtuniqäiißlid) war, ins Elend geführt haben. So walzt heute die „Franks. Ztg" schwere Schuld auf das Haupt Erzbergers, der gegen einen unzulänglichen Zuschuß zu unserer Ernährung die ganze deutsche Handelsflotte dem Feinde ausgeliefert hätte. Alles war bisher unrecht und rechtswidrig, was die Gegner wider uns unternom- nationak* ausschließen will. Es gebe andere Leute, die man dann auch ausschließen müsse. (Renaudel unterbricht fortwährend durch lebhafte Zwischenrufe.) Unsere Aufgabe ist es, dem Haß ein Ende zu setzen und über dem Meer von Blut uns wieder die Hände " reichen. den, geprüft werden sollen. Aber wir wollen nicht hier diese oder jene Person oder Methode ver- urteilen. Wir begrüßen die deutschen und russischen Revolutionäre." In großer, mit (Spannung an gehör ter Rede red#fertigte daraus Wels den Standpunkt der deutschen Mehrheits- Sozialiftcn. Wels erklärte: Wir sind mit Thomas einig, trenn er die Ausrichtung der 3iitem«twnale fordert. Thomas dient aber dieser Aufrichtung nicht, wenn er die Ausschaltung der deutschen Mchr- htissozialisten verlai.gt. Der Wtet>?rauftxm der Internationale wird nur mit Hilfe der beutfdrn Sozialdemokratte geschehen tixmen. Die Jw.perta- listen siiw schuld am Kriege, und was haben wir getan? Wir standen zu unserem Volk, nicht zai unserer Negierung. Die Verantwortung für den Krreg haben wir von vornherein dem Imperialismus ntgeschoben. Doch muß der Name Rußland hier fallen. Wir lebten unter dem Aipdouck des zaristischen Rußlands, das als die größte Gefahr der gesamten Kulturmensä>heit galt. Wir sind weit davon entfernt, die deutsche Regierung zu vertechlgen. Tas ist nicht und war nicht nufer 'beruf. Tausende von Versammlungen haben wir tm Zuli 1914 gegen das Ultimatum an Serbien abgehalten. Als alles nichts half, sahen wir uns m eine Notlage gestellt. Hätten wir gegen unsere dEMernng Partei ergriffen, hätten wir den Mili- tärstteik verkültdsgt, glaubt Thomas, daß wir dadurch die rusflsche Dampfwalze hätten aufhalten können? ders verantwortlich war? Welches Recht hätte dann die Revolution gehabt? Auch Eisner gibt zu, daß er kurz vor dem Krieg überzeugt war, daß von Osten her ein Ueb-rfall drohte. Noch im August 1914 konnten viele, vielleicht alle, im Zweifel sein, ob Deutschland einen Petteidigungs- oder Angriffskrieg führte. Aber als ich das erste deutsche Weißbuch las, da war es mir schon beinahe klar, daß wir getäuscht worden waren, und nach wenigen Wochen konnte kein Zweifel mehr bestehen Die Wahrheit ist kein Multiplika- tionserempel. Aber wir wünschen nicht, daß die Mehrheitssoziolisten hier als Büßer erscheinen. Sie sollten sich nur überlegen, ob sie nicht in 4'/, Jahren in einem Taumel von Irrungen befangen waren. Die Mehrheitssoziallsten sind auch über die Aussichten belogen worden. Dieser Krieg ist von einer kleinen Horde größenwahnsinniger Militärs in Deutschland im Verein mit Kapitalisten und Fürsten ohne jede politische und militärische Einsicht gemacht worden. Die deutsche Sozialdemokratie hätte nach 14 Tagen Krieg ihre Aufgabe darin sehen muffen, die Regierung zu stürzen und Frieden zu machen. Die Mehrheitspardtt müsse ihren schweren Irrtum offen beferaien und sie müsse erklärst, daß es damit nun endgültig tzri Ende seii Die Partei hat «eine große Schuld wahrend des Krieges auf sich geladen, indem sie durch ihre Politik nicht nur den Krieg verlängert .sondern mitgeholfen hat. Deutschland in ben Abgrund zu stürzen. Eisner kam bann auf die Lage des deutschen Volkes zu spceä-en. „Das deutsche Volk ist das Opfer der deutschen Organisationssucht, das Opfer l)er wiirschaftlichen Gründlichkeit und des S>stems. Das arme deutsche Volk hat nichts mit dem Verbrechen ferner Herrscher zu tun, cs war durch ein Lügensystem verhindert, die Wahrheit zu erkennen. Nackidem cschcine Fürsten baöongejagt, die Regierung gestürzt, die Demokratie hergestellt hat, und im Begriff steht, den Sozialismus zu schaffen, hat es das Recht, mit den Wideren Völkern gemeinsam am Wiederaufbau der neuer Welt zu arbeiten. Und es darf nicht geschehen, daß (man ihm die Freiheit nimmt und daß man es zum Sdmldsklaven fremder Kapitalisten erniedrigt. Dieses deutsche Volk hat im Kampf gegen den Krieg b'-^hr zum Opfer gebracht als irgendein anderes Volk. Darum ist auch die deutsche Revolution nicht das Werk des Zusammenbruchs, sondern das Ergebnis einer im Stillen unermüdlich vorwärts drängenden Arbeit, die gerade dann einsetzte, als das militärische Deutschland scheinbar auf der Höste bet Macht stand, wie das die gewaltsam unterdrückte Streikbewegung im Jahre 1918 beroiren hat." Der Redner verbürgt sich, daß die Itevolution in Bayern speziell eine wirtschaftliche Revolution ist, die schon seit Jahren geistig vorbeveitet wurde. Wir wotten unfere schwere Schuld sühnen, indem wir auf dem Wege zum Sozialismus kämpfend voranschreiten. Eisner wendet sich alsdann an die Entente-Sozia- listen mit der Aufforderung, den Deutschen die Hände zu reichen und verbunden mit ihnen den gemeinsamen Feind zu bekämpfen. Weim man dem deutschen Volke Unwürdiges znmuten wolle, so werde es l-'ebcr untergeben, -ls dieser Zumutung zu entfbrechen. Die Rede wird mit außerordentlich starkem Verfall aufgenommen. Müller (Mehrheitssozialisk) nimmt Stellung zu dem persönlichen Angriff von Renaudel sowie zu den Angriffen auf die sozialistische Mehrheitspartei. Der Redner glaubt fest an die Wiedervereinigung der deutschen lozialistifchen Parteien und ebenso fest an den Aufbau der Internationale. Wels habe mit fernem Wort das alte System verteidigt, und man lehne jede Verantwortung für dieses alte System ab. Die Fehler der Regierung haben wir gegeißelt und gebranbmarft, wo wir formten, aber nicht nur die beutfeben Militaristen, sondern die Militaristen von ganz Europa tirugen die Schuld am Kriege." Ter Redner kommt lodairn auf den Vortvurf Renaudels zu sprechen, wonach er Ende Juli 1914 in Paris die französische sozialistische Partei über die Hal- hntg der deutschen Sozialdemokratie getäuscht haste Dice Begegnung in Paris gehöre zu den sveickigsten Erinnerungen des Redners, weshalb ihn bietn Vorwurf doppelt schmerze. Müller stellt fest, daß ^schon in Paris gesagt habe, daß es tn Deutschland Kreise gäbe, die sich vor Petersburg fürchteten und bw Schuld an einem Kriege nicht der deutschen! Regierung zumesien würden. Die Parteientscheidung über die Haltung der sozialistischen Parteien lei auf jener Konferenz in allem Vorbehalten wor- d«m, da es unmöglich sei, die Ereignisse vorauszusehen. Der Redner sei erst während des Krieges in die Reichtstagssraktion gewählt worden und habe dort für die Bewilligung der Kredite gestimmt, weil er nach dem Ausbruch des Krieges, wie auch einige Mitglieder der unabhängigen Sozialdemo- iratte seine Meinung ändern mußte infolge der ruilttchen Bedrohung. „Deutschland war infolge- de'ien auf das schlimmste gefährdet. Die russische Mobilmachung war für den Krieg der ausschlag- g-ebenae Faktor. Wir wollen die volle Wahrheit und darum wollen wir, daß alle Archive der ganzen Welt geöffnet werden, um die wirklich Schuldigen festzustellen. Ich muß die Frage aufroerfen, ob die fr an-mische und englische Diplomatie alles getan bat, um die russische Mobilmachung zu verhindern Wir waren immer pessimistisch in bezug auf den Ausgang des Krieges. Wenn Renaudel Scheidemann besonders verantwortlich machen will und uns weniger, so lehnen wir als dessen Kameraden, die mit ihm im Parteivorstande sitzen, dies ab. Wenn Scheidern arm vorgeworsen wird, er habe von einem Siegfrieden gesprockxm, so ist demgegenüber an sein Wort zu erinnern: „Ein Narr, der an den Sieg glaubt!" Ein Gericht könnte man nur anerkennen, wem, es zusarnrnengefe^t wäre aus Jicutraeln und nicht aus Männern wie Thomas, der den Ankläger gespielt habe. Der Redner appel- kert ium Schluß en die Solidarität alp-?- Genosstm :hüU Schon bevor die deutsche Nationalvvr- fmmnlung in Weimar ihre Tagung eröffnet bat, werden allerlei deutsche Stimmen laut, die fid) an das Ausland toenben. Wir haben vernommen, wie einige süddeutsche Landes- verfamuUungeu mit energischen Protesten gegen die Deutschland f chw.eren Lasten das Haden, was uns heute men haben, seit wir in der Auseinandersetzung mit Wil on uns grundsätzlich mit dessen Nidst- linien für den Frieden einverstanden erfiärt haben. In dem Augenblick, da die Nationalversammlung ihre Arbeit beginnt, ist es doppelte Pflicht und Notwendigkeit, die Einheit des gesamten deutschen Volkes hervor- Luheben im Ausdruck unserer Empörung über die Enttäusck)ung, die die Entente auf unser friedliches Entgegenkommen in den letzten Monaten uns bereitet hat. Nun trifft cs sich für die deutschen Interessen nicht gerade glücklich, daß ungefähr zur selben Zeit, da in dec Goethestadt die neu erwählten Volksvertreter sich zusammentun, in Bern die Internationale tagt und die allgemeine Aufmerksamkeit aus sich ablenkt. Der erste Sitzungstag in Bern war erniedrigend für Deutschland. Wir hören die Vertreter des Häufleins der „Unabhängigen" in Bern das große Wort führen und erleben es, daß die größte deutsd-e Par ui, die burd) die Volkswahlen ans Regierimgsruder berufen worden ist, nämlich die Mehrheitssotzialdenio- kratie, vor den Sel-ranken des Berner Tribunals als Angeklagte erscheint. Wir soUten meinen, diese Partei sollte jetzt zu etwas Besserem berufen fein, als zu bloßen Ber- teidiaungsreden. Wo bleibt die Einheit des deutsc!)en Volkes, wenn gegenüber einer planmäßigen ferndlicben Propaganda die oeutfcl-en Interessen derart auseinanderge- rissen werden! Den Franzosen kann diese iGeiichtssziene, in der ihre eigene Schuld mit keinem Wort zur Verhandlung steht, recht fein. Ihre Hauptwort führ er fordern in Bern bau Deutschland und ben deutschen Mehrheits- 'sozialisten Buße in Srck mid Asche. Und sie erreidjen es tatsächlich, daß auch bei dieser Gelegenheit wieder die alten Triebfedern der füiiftlidjen Tugend weit springen, die uns in die Nacht der Verbannung, in die Ausschließung v.'m Vö kerbund, s'«oßen sollen. Was nützt es, daß dieVerteidigungsreden der HerrenMals und Müller im großen und ganzen advotato- risch geschickt gewesen sind? Auch sie haben die beutfdje „Ehrlichkeit" wieder über die ausländischen Fangstricke stolpern lassen. Das arößte Unheil Ijat aber Herr Eisner von den Unabhängigen, der bisherige Ministerpräsident von Bayern ange- rid)tet. Er ging über von Bekenntnissen deutscher Schuld am Kriege und er hat mit seiner Rede die schon bestehende Kluft im deutsck)en Volle erweitert. Ging er doch so weit, zu bedauern, daß die jetzige deutsche Regierung noch immer kein offenes Schuldbekenntnis abgelegt habe! Auch wenn nach diesen Eröffnungsreden über die Schuld frage Kompromisse gesd)lossen werden sollten, wenn es Herrn Tl«omas irid)t gelingt, die deutschen Mehrhcitssoziälisten aus den Berner Beratungen auszuscheiden, so ist wieder einmal enviesen, daß der Weg der Internationale nicht der richtige ist, um gerechte deutsche Ansprüche zu vertreten und KU retten. Der Berner Kongreß war bisher ein übles Nachspiel zu dem Lügenseldzug unseres Hauptgegners, der auch nach dem Waffenstillstand nod) immer zielbewußt fortgesetzt wird. Wels erinnert an frühere Erklärungen von >5anrc-s, Sernbat und Cachor, die alle ein vollkommen klares Verstände ris für Deutschlmids Zwangslage gegenüber der russische Barbarei hatten. Wir l)aben von jeher geglaubt, daß nnr tm Kampfe um Sein ober Nichtsein standen, unb nnr haben die Sage Deutschlands immer für sehr trübe gehalten. Die Gefahr deutschen Eroberung^ reges bestand überhaupt nicht. Als stärkste deutsche Volkspartei mußten imr aber mit intferm Bolk stehen und leben. Der Einmrrrsch in Belgien war ein Völkerrechtsbruch, aber ein Mick in 2>euttchands Städte, ein Gang durch die deutschen Jndustriebezirke wird heute unseren englischen Freunden die Augen öffnen. Er würde das Ge- wrssen der ganzen Welt wecken. Der Aushun- gerungskrieg ist die furchtbarste Anklage gegen die Kriegführung der Entente, und er schlug mts die /kiffen aus der Hand tm .Kampfe gegen die Methoden der beut- 'chen Kriegführung. Ebenso schuldig wie die Urheber sind die, die während des Krieges ihre Raubverträge abgeschloss-n hal>en. Die Veröfseitt- lickung dreier Verträge dlirch di- Sowjetregierung stutzte uns tn unserer Ueberzeugung, daß wir einen Vertetdigungskrtcg führten. Die Entente, ja Thomas selbst, hat 5lereiiÄi zur Fortsetzung des Krieges gedrängt. Daraus, Genosse Thomas, wurde der Bol>chew!smus geboren. Daraus wurde er in Rußland erst möglich Wenn Ihr fragt, wo Hieb Protest gegen Brest-Litowsk, so fragen wir: mo bliebt Ihr selber in Brest-Litowsk ? Ihr kamt mcht, ,-^hr ließt die Sowjcttegxirnng allein. So uffujt Ihr erst die Slirnmung von Brest-Litowsk Die einzige Gefahr ist ein brutaler Machtsriede. Er würde den (Rauben an den Sorial'snms er- ichüttern^und neben einer tiefen Enttäuschung eine Ichwere Reaktton Hervorrufen. Für uns a(ier wird bte Tat sprechen. Die junge sozialisttsche Republik tt^den wir erfüllen mit sozialisttsckiem Geiste und das Wort: „Vereinigt Euch, Proletarier aller Länder" werden wir unseren fittbern predigen von früh bis spat. (Lebhafter BeLiattst' Renaudel unterstützt darauf die These Thomas. Renaudel will nicht die Verantwortlichkeit der deutschen Sozialdemokratte, sondern die der deutschen Mehrheits- soziohsten festgestellt sehen. Die Internationale müsse wählen zwischen den deutschen Mehrheitssozialisten und den deut- schen Unabhängigen, nicht zwischen Deutschen und Franzosen. „Die Mehrheitssozialdemokraten haben der deutschen Regierung durch 4 Fahre hindurch immer geholfen.- Die stanzSsische Regierung habe die gesamte Armee 10 Kilometer hinter die Grenze zurückgezogen, um auch den geringsten Zwischenfall zu vermeiden (Eine unmittelbare Verantwortung für den Krieg habe sie nicht. „Wir vergessen die Schuld des internationalen Kapitalismus am Kriege nicht und wir sind bereit, die imperialistischen (Belüfte und den kolonialen Appetit, wie er jetzt in Paris sich äußert, zu bekämpfen. Aber unser Land wird nicht auf uns hören, wenn die Vorfrage nicht erledigt ist. Liebknechts Blut auf Tuch. Die Internationale muß unbedingt zwischen Mehrheitssozialisten und Unabhängigen wählen" In der heutigen Morgensttzung sind 88 Dele- giertc anwesend und 23 Länder vertreten. Re* ange- kommen sind Belgien, Spanien, 3talien und Oesterreich. bayerische Ministerpräsident Eisner ergreift das Wort zu 1'/..stündiger Rede. Tr hat aus den Reden der Franzosen mehr Klagen als Anklagen herausgehört und behält die Zuversicht, daß diese erste Aussprache der bisher Getrennten nicht ohne Erfolg sein wird. Wir brauchen in Deutschland die innere geisttge Einheit, um zum Aufbau der Internationale beizutragen. Wir Deutschen wollen unsere schwere Schuld dadurch sühnen, daß wir auf dem Wege zum Sozialismus ernst und kraftvoll voran- fchreiten. Die 10 oder 12 Millionen Deutsche, die zur Nationalversammlung Mehrheitssozia isten gewählt haben, sind keine Schwurzeugen für die alte von den Mehrheitssozialisten nicht bekämpfte Kriegspolitik. Weshalb wählte man sozialdemokratisch? Aus Pro- test gegen das gestürzte Regiment. Die Rede des ’Parteigcnoffen Wels erscheint Eisner allerdings völlig alten Geistes. (Er versteht ihren Zweck nicht. Wolle Wels sagen, daß die üerttsche Regienmg nicht bejon- Der erste Redner in der Nachintttv^itzrrn« ivar Kantsly. Er erklärte: An der ©djulb; der deutschen Regierung am Kriege ist' nicht mehr zu -Weiseln. Sie hat das deutsche Volk über die Ursachen des 5"krieg^s belogen. Dir müssen hierbei hie Namen Liebknecht und Rosa Luxemburg nennen (die Versammlung erhebt sich), sie sind als Märtyrer des Sozialismus gefallen. Jtocb bis zur Stunde hat sich die deutsche Ziegie-- rung noch nicht zu einem offenen Geständiris über die Scknrld ausgeschwungcn. Aber das deutsche Volk wird in Zukunft ein friedfertiges fein. Die df Millionen Stimmen der Mehrheits'ozialisten wurden nicht für die KriegSpolittk "^gegeben. Einigkeit ist jetzt das Losuugs.iwct des P oictariaB, mtb dieses glaubt sie in der großen Organisation bat alten Sozialdemokratte ju finden. Die (Einigung der beiden sozialistischen Partien hängt nur noch von dem Prestige einiger kompromittier er Personen ab. Möge uns das Ausland in unserem ©trebnt nach Einigung helfen! Zwei Gefahren gibt es: den Bolschew.smus und die Gegerirevv- luiton. (Starker Beifall auch bei den Franzosen.) Als erster Engländer spricht im 'Hamen der britischen Delegierten Steward Dunning zur Schuldfrage: 9m gegenwärtigen Augenblick diese Frage zu erörtern, ist nutzlos. Ä)ir könnten sie jahrelang besprechen und tzommen nicht zum Ziele. Die brittschen 'Delegierten protestieren gegen die Länge dieser Diskussion. Thomas wünscht, die schuldigen Regierungen zu bestrafen. Aber wo sind diese Regierungen? Sie sind gestürzt. Unsere Aufgabe ist es, den Haß zwischen den Rationen zu beseitigen. Darum haben die Reden (Eisner» und Kautskys einen tiefen Eindruck auf uns gemacht. Sie find der erste Schritt zur Versöhnung. Wenn die deutschen Mehrheitssozialisten den zweiten Schritt in demselben Sinne tun, ist der gemeinsamen Sache viel geholfen. (Br um bad) (Elsaß-Lothringen) bedauert, daß di» deutschen Delegierten (zufälli erweise) bei der Rede Bunnings nicht anwesend waren. Würden sie ähnliche (Erklärungen wie (Eisner und Koutsky abgeben,, so wäre die Internationale neu geschaffen, und die 3ntcmationale ist nötig, wenn man in Paris Deutschland nicht zerstückeln, wenn man das linke Rheinufer nicht annektieren soll. Sonst würde dieser Friede ein Fetzen Papier bleiben und als solcher behandelt werden. Aber damit dieses nnmöglich ist, müssen die deutschen Mehrheitssozialisten ganz andere Erklärungen als bisher aageben. - Rach kurzen Aeutzerungen von Martna (Estland) und Remic (Böhmen) spricht Troelstra (Holland) gleichfalls die Erwartung aus, daß die Genossen der deutschen Mehrheitssozialdemokratie durch ihr Auftteten das Band zwischen Deutschland unb der übrigen Internationale wieder zusammenknüpfen. Wels gibt eine Erklärung über die vorüber- gehende Abwesenheit der deutschen Delegierten ab und bedauert, an dem Genuß, die Worte des Ge- noffen Dunning zu Horen, oorbeigekommen zu fein. Longuet fühtt im Namen der ftanzösischen Mehrhcitssozialisten aus: Heute ist der Ratio- nalismus in Berlin und Wien besiegt, aber er hat in Paris, London und Rom neu fein Haupt erhoben. Longuet glaubt nicht, daß Thomas ernstlich die ganze deutsche Mehrheitspartei aus der 3nter< bp s'; >^721 ' bb-nch 7J ;, denbttg 381 ' ’®rflbibten das (Gebäude aus und plünderten aus dem Breiten Wege zahlreiche Laden nach Einschlagen der Schaufenster Die Räuber waren mit gestohlener Munition versehen und gaben zahlreiche Schrecks ckchsse ab; doch scheint niemand verletzt worden zu fern Vie bayrischen candtagrwabien in der psa!;. Ludwigshafen, 4. ftebr. (WTB.) Die daye- rischen Landtogswahlen in der Pfalz sind nunmehr abgeschlossen. In 866 Stimmbezirken ent- Heien an Stimmen auf die Bayerische Dolkspartei 119 757 Deutsche Dolkspartei 77 517 Unabhängige 7 453 Deutsche Demokrat. Partei 53 868 Sozialdemokraten 157 978 Insgesamt 416 973 Es entfallen somit auf die Dayr sche Dolkspartei 8 Deutsche Dolkspartei 4 Deut'che Demokrat. Partei 3 Sozialdemokraten 9 Abgeordnete, vte Wad (Vorschläge der Bayrischen Dolkspartei und der Deutschen Dolkspartei waren verbunden. 2hts Stadt und Land. Gültige Lebentzmittelmarten für die 6. Woche vom 3. bis 9. Febr. 1919. Brot: 2250 Gramm Brot oder 1680 Gramm Mehl, Brot fllg. . 45 Pf. Weizenbrotmehl Älg. . 56 „ Weizenbrot Klg. .....80 , Weihbrotbäcker: Gg. Keil, Neustadt, Gg. Schil- fing, Dismarckstt., Deichert, Liebigstr. Butter: Marke Nr. 6 40 Gr Margarine zu 27 Pf. Fleisch: Wochenabschnitt 6. Metzger für Fremde' Dönsel, Hammstt Metzger für Urlauber: Faulstich, Bahnhofstr. Kartoffeln: Anteil 5 Pfund zum Preise von 56 Pf. Nährmittel: Marke 2 Februar 1919 Die Nährmittel für Februar find noch nicht ein-, getroffen. Ungezogene: fileinbenn, Bahnhofstr. Urlauber: Becker, Löwenaasse. Zucker: Marke 2 Februar 1919 Zucker für Februar noch nicht eingetroffen. Sugezogene und Kranke: Berbur, Bahnhofstr. rlauber: Geschw Leo, Bahnhofstr. Lebensrnittel: Marke 3. 250 Gr Kunsthonig. Nähere Bekanntmachung in vorliegender Nummer. Seife: Marke für Februar 1919. Anteil 125 Gramm KA.-Seifenpulver zu 15 Pf und 100 Gramm KA -Seife zu 40 Pf. Gemüse: Stäbt. Obft- u Gemüseverkaufsstelle, Turmhaus am Brand. Kohlrüben, Gelberüben, Noterüben, Zwiebeln, letztere zu 55 Pf. das Pfund •• flartoffeloerforgunq Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung de, Äreisamts Gießen vom 27. L 19 wird darauf hmgewiesen, baß vom 3. 2. 19 ab die flartoffelration für Dersorgungsberechtigte: 5 Pfund (bis 20. 7. 19), für Selbstversorger: 7 Pfund (bis 4. 8. 19) für die Woche beträgt Versorgung,- berechtigte, die die ihnen zugeteilten Kartoffeln vor- zeitig aufbrauchen, können auf Ersatzlieferungen nicht rechnen — Käseverteilung Don Donnerstag den 6. bis Dienstag den 11. d Mts gelangt in verschiedene« Geschäften fläfe zur Verteilung (S. Behanntm.) •• Ausgabe von stunsthonig. Don Donnerstag den 6. bis Montag den 10. Februar gelangen innen stleinhandelsgeschäftenauf den Bezugsabschnitt3 250 Gramm stunsthonig zur Abgabe *” Nähgarn. Für Personen, die nach dem 1. September 1918 aus dem Heeres- ober Hilfsdienst entlasten worben find und zur Fortsetzung ihres früheren Berufes Nähgarn benötigen, kommt Näh- gar« zu Verteilung. Näheres fiehe Bekanntmachung. ** Das Fest der silbernen Hochzeit feierten am 30. Januar Ober-Bahna'sistent H. Bernhard unb Frau Minna geb. Schmidt. •• Don der Landes-Universität. Dr Israel Nghin ist für das Sommer-Semester zum Lektor für jüdische Wissenschaften ernannt worden. (Er wird Dorlesungen und Hebungen über Mischnah. Talmud und Neuhebräisch abhalten Pol izeibericht. Am 4. t. Mts. trutbf eine Fabrikarbeiterin auf dem Wear von Krofdorf nach Gießen von einem Düst« ling übcrfttllen und ut den Chausseegraben geworfen Sie leistete heftigen it&bcriranb, woraus der Unhold vorzog, nach dem tzardr- wäldchen davonzulaufen. Er wird wie folgt beschrieben: 30—40 Jahre alt, mittelgroß, kräftig, hat schwarten Sckpturrbart, er war bekleidet mit Mi.itärmantel und Strümp f- kappe, die er über den Kopf gezogen, so daß sein (9efübt nicht zu erkennen war. Ferner trug er noch schwarzen, weichen Hut. Per- sonen, die über den Täter Auskunft geben können, ttKTben erfud)t, der Kriminal-Abtei lung des Polizeiamts Gießen Mitteilung zu machen. Belohnung Am 31. Oktober v. Fs fanbie Ncallehrer st. Dotter in Alsfeld an die Hofbibliothek in Darmstadt 10 Bände eines französischen Werkes: Lohen und Babelon, die Münzen des römischen Reiches. Die Bücher find unterwegs abhanden gekommen. Wer in der Lage ist, etwas über den Derbleib angeben zu können, sodaß sie roiebererlangl werben, erhält eine gute Belohnung. Bor Ankauf wirb gewarnt. ♦* Wert- und Einschreibsendun- gen einschließlich Wertpakete können in das von den Engländern besetzte Gebiet (gegen vorherige Einholuno eines Erlaubnisscheines der vorgesetzten Behörde) befördert werden. •• Der Ortsgewerbeverein veranstaltet für Gewerbetreibende und deren Angehörige einen Un • terrichtskursus in einfacher Buchführung, Kalkulation und Steuerfragen, bei dem auch befon- bere Rücksicht auf die neuen Bestimmungen des Umsatzsteuergesetzes genommen werden soll. (Siehe Anzeige.) Landkreis Gießen. ** Leihgestern, 4. Fedr. Wagnermeister upb Postagent Gg. Wagner und Ehefrau feiern heute das Fest ihrer silbernen Hochzeit. 0 Lick, 3. Febr. Einer der ältesten hessischen Lehrerveteranen, Lehrer i. R. Wilhelm Jäger, ist im 85 Lebensjahr zur letzten Ruhe gegangen. Der Verstorbene verließ 1853 das Friedberger Seminar und war dann über 50 Jahre im Schuldienste tätig, davon über vier Jahrzehnte allein in unserer Stadt Die jetzt lebende Generation in Lich ist fast ausschließ. lich zu Wilhelm Jäger in die Schule gegangen. Ein anerkannter Künstler war der Entschlafene auf der Orgel, die er als Greis noch ebenso bemeijtert hat, wie in seinen jungen Jahren. (Er ließ es sich nicht nehmen, nachdem er als Lehrer bereits in den wohlverdienten Ruhestand getreten war, das ihm so lange anoertraute Amt des Organisten in der Marienftistskirche als Lieblingsbeschäftigung noch bis kurz vor seinem 80 Geburtstag auszuüben. Neben seiner Tätigkeit an der hiesigen Stiftsschule hat der Entschlafene lange Fahre an der hiesigen Präparandenanstalt als Musik- lehrer gewirkt: viele hessische Lehrer haben von ihm ihre erste gründliche musikalische Unterweisung erhalten, - H ute gestaltete sich die Beerdigung des Entschlafenen zu einer großen Trauerkundgebung der gesamten Bürgerschaft und der Vereine der Stabt. KrriS Friedberg. bz. Butzbach, 4. Febr. Gestern abend wurde durch den Sicherheitsausschuß des Arbeiter- und Soldatenrats in Niederweisel bei Samuel Löwenstein ein frisch geschlachtetes Rind, welches angeblich im Auftrage des Landwirts Georg Bill schwarz qe- schlachtet worden ist, beschlagnahmt. Das Fleisch wird nach Butzbach überführt und voraussichtlich auch hier zur Verteilung kommen. Starkenburg und Rheinhessen. I Darmstadt, 3. Febr. Gestern nachmittag wurde in einer von weit über tausend Personen befugten Versammlung einstimmig die Gründung einer Ortsgruppe Darmftibt und Umgebung des Dolks- bundes zum Schutze unserer Kriegsgefangenen beschlossen. (Es wurde eine Entschließung angenommen, in der enlrtzstete Verwahrung eingelegt wird gegen die unmenschliche und völkerrechtswidrige Behandlung unserer Kriegs- und Iivilgefangetten in den Ländern der (Entente, und in der vor allem entschiedener Einspruch gegen die Absicht unserer Feinde erhoben wird, die (Befangenen über den Friedens- schluß hinaus zurückzubehalten zum Wiederaufbau der zerstörten Gebiete. — Offenbach, 4. Febr. Das Eisenbahnunglück im Bahnhof Ost jft auf falsche Weichen- stellung zurückzuführen. Der Diehenbacher Iug fuhr anstatt in (Bleis 2 in Gleis 1 ein, wo der zur Ausfahrt bestimmte Reinheimer Iug stand. Der schuldige Weichensteller, ein seit mehr als 30 Fahre im (EJen- bahndienst stehender Beamte, wurde seines Postens enthoben. Die Fahl der Opfer beträgt einen Toten und fünf Schwerverletzte. dessen Nassau. = Frankfurt a. M., 4. Febr. Die llnab* n Sozialdemokratie Südtv.stdcutschlmtd- gibt fontag ein eigenes Organ heraus, bas nöchentlich erfebdnt und „BollSrecht" sich nennt. Das Blatt, ds hier verlegt n>irX soll bald ?u einer Tageszeitung umgmxnbelt werden. X. Gelnhausen, 3. Febr. Beim Holzfällen wurde in Halber der Landwirt Georg Jacob von einem Baume so unglücklich getroffen, daß er an den erhaltenen Verletzungen verschied. Ein Sohn von ihm ist im vorigen Jahre sbsei Großauheim von einer umstürzenden Telegraphenstange erschlagen worden. = Griesheim tu M., 4. Febr. Unter der hiesigen männlichen Jugend bis zu sieb- zehn Jahren hat das Ha zar t s p ie l en um Geld derart über bau b genommen, daß der Arbeiter- und Soldatenrat die atterschürfsie Bekämpfung dieses Lasters ankündig.e Auch gegen die Lokalmhaber, die IdaS Spiel in ihren Räumen dulden, soll mit strengsten Strafen vorgegangen werden. X H a n a u s 4. Febr. Der im Dienste des Fabrikdirektors Dr. Hoffmann in Mainlur stehende Jagdaufseher Bogel in Maiukur ist bei einem Zu- lammen st oste mit d re i Wilderern erschos- fen worden — flaffel, 4. Febr. Mit dem Sitz Äaffel unirbe für ben Bereich bts Begierungxbeiirks Kassel eine Siedlungs-Gelellschaft m. b. tz. .Hessische Heimat' ge- gründet Das Grundkapital beträgt 1473000 Mk Die Gesellschaft will Kriegsteilnehmern, Handwerkern Beamten, Angestellten und Arbeitern die Beichaffuna und (Errichtung von Wohnstätten inmitten ertrags- fähiger Ländereien ermöglichen. Für die weitere Be- schaffung von Geldmitteln sollen Bank, und Industrie, kreise des Bezirks gewonnen werben. Au- fcrm besetzten Rheinflebiet. = Groß.Gerau, 4 Febr Die hiesigen jugenb» ücheu Burschen Isaak, Wege und Schadt erbrachen tm Dezember v. Fs. einen französischen Lebensmittel, wagen und stahlen aus ihm 60 Kilo Speck Sw flik . teten mit der Ware nach Frankfurt, wo sie fcsig«. r.ommen und kürzlich oer ftaruöfiscken Behörde ein- geliefert würben. Das sranzWche Kriegsgericht oer- urteilte jetzt Isaak und Wege zu je 5 Fahren Zuchthaus und Schade, der Anstifter war, zu 10 Fahren Zuchthaus Der Vertreter der Anklage- dehörde hatte die höchst ruläffige Strafe der Zwangs- arbeit beantragt, doch erkannte bas Gericht für die Burschen, weil sie geständig waren, nur auf Zuchthaus. = Bornheim a. Rh., 4. Febr. Bei einem hiesigen Landwirt fanden französische Soldaten bet einer Haussuchung mehrere Gegenstände, die in der Umgebung von Reims gestohlen waren und die der Landwirt von einem Soldaten im Felde abgekauft hatte Das Kriegsgericht verurteilte den gänzlich un- bescholtenen verheirateten Mann und Bater mehrerer Kinder zu 5 Fahren Gefängnis und 500 Mk. Geldstrafe. — Hochheim a. Df., 4. Febr Wegen ungebührlichen Derhaltens gegenüber französischen Dffi- zieren wurden die hiesigen Einwohner Wilh. Müller und Robert Wolf zu 15 Tagen dzw. 2 Monaten Gefängnis verurteilt = Alzey, 4. Febr. Der 65jährige Adjunkt Stoßen in Queichheim hatte sich verschiedene Bretter, die angeblich der französischen Besatzung gehörten, angeeignet. Als Strafe erhielt er 4 Monate Gefängnis und 1750 Mk. Geldstrafe. — Egelsbach, 4. Febr. 3m Besitz einer hiesigen Einwohnerin fanden die Franzosen mehrere Fortsetzungen eines Romans, die die Frau aus einer Frankfurter Zeitung ausgeschnitten hatte. Den übrigen Teil der Blätter hatte sie vernichtet. Trotzdem verurteilte man die Frau wegen verbotener Lektüre zu 800 Mark Geldstrafe. Hocbscbul lachkicbten. = Frankfurt a. M., 4. Febr. Mit Genehmigung des Unterrichtsministeriums wird im Fahre 1919 20 erstmalig an der hiesigen Universität ein Kursus zur Ausbildung von Turnlehrern abgehalten werden. Eine Schwimmlehrerausbildung schließt sich an. vermischte». 5ecränbcrci in her Nordsee. Aus Geestemünde wird gemeldet: Auf dem Personendampfer „Minden" der Norddeutschen Hochseefischerei-Gesellschaft überfielen, wie ein hier ein- getroffenes Telegramm meldet, zwei Matrosen und zwei Zivilisten den Wächter und warfen ihn ans Land. Darauf erschien ein Schleppdampfer, der mit dem Fischdampfer abbampfte. An Bord des Fisch- bampfers verkauften bann ber Anführer, einer der Mattosen, das Schiff für 250000 Mark an die beiden Zivilisten. Die Reederei des gestohlenen Schiffes nahm sofort die Verfolgung mit einem anderen Dampfer auf, und in Eisfledh gelang es der inzwischen benachrichtigten Kriminalpolizei den Haupträdels- führer zu verhaften. * Ebert bestohlen. Daß auch die Dolks- beaufttagten nicht von gewissen Schikanen des Däferns verschont werden, beweist ein Geschehnis, das lich vor einigen Tagen in der Reichskanzlei abgespielt hat. Es erschien ein Herr in Offiziersuniform, der ben Dolksbeauftragten (Ebert dringend zu sprechen wünschte. Nach einer kurzen Wartezeit wurde er vorgelassen. Als er sich empfohlen hatte und auch (Ebert Has Bedürfnis empfand, sein Amts- zimmer zu verlassen, mußte er zu seinem großen Schrecken wahrnehmen, daß aus dem Vorzimmer sowohl sein schöner Sealpelz wie fein neuer Hut und wertvoller Spazierstock verschwunden waren. Kein anderer als der Mann in Uniform kann der Dieb gewesen sein. Letzte Nachrichten. Der ferner Lozialistenkongrek. Bern, 4 Febr. Am Schluß der heutigen Bor- mittagssihung der internationalen Sozialisten- Konferenz erklärte Vorsitzender B r a n t i n g, es sei wünschenswert, wenn die Aussprache über die Verantwortlichkeit heute noch beendet würde. Es sei zu hoffen, daß die versammelten Vertreter ber Sozialdemokratie nicht als Feinde, sondern als internationale wieder vereinigte Brüder Bern verlassen würden. Kautsky gab demselben Wunsche Ausdruck und hofft, daß auch die deutsche Sozialdemokratie sich wieder vereinigen werde. (Er erklärte ferner, Deutsch- land, das keine Rohstoffe und keine Lebensmittel be- sitzt, ist in erster Linie ber Gefahr des Bolschewismus und der Gegenrevolution preisgegeben. Kau sky sprach die Hoffnung aus, dah der Berner Kongreß auch auf die Friedenskonferenz einwirken könne, denn für ben Frieben des Sojm’ismus zu Kämpfen sei Hauptous- gäbe ber Internationale. Ein Aufruf drs Zeiittalrots. Berlin, 4. Febr. (WTB.) Der Zentra Irat der deutschen sozialistischen Republik richtet an die deutsche Nationalversammlung in Weimar folgenden Aufruf: 1. Die politische und wirtschaftliche Entwicklung des Deutschen Reiches bat schon vor ber Revolution bas gebieterische Bedürfnis erkennen lassen, das Reich zu einem Einheitsstaat umzugeftalten. 2. Die Revolution der Arbeiter und Soldaten hat dieses Bedürfnis in vollem Umfange bejaht und die Beseitigung aller einzelstaatlichen Hemmungen für die politische, wirtschaftliche und soziale Innen- und Außenentwicklung der deutschen Republik als eine ihrer wichtigsten Ausgaben erklärt, nachdem die preussische Vorherrschaft beseitigt worden ist. 3. Die planvolle Verwertung der revolutionären Organisationen (Arbeiter- und Solbatenräte) bei ber endgültigen Gestaltung ber Republik als einheitlich wirkende Kräfte für den ge amten Neuaufbau Deutsch- lanbs hat die Richtung auf den Einheitsstaat ebenfalls zur unumgänglichen Voraussetzun i. 4. Neuerdings erheben bi« früheren Bundesstaaten, die jetzigen Freistaaten, wiederum so starke Ansprüche auf einzelstaatliche Hoheitsrechte in der deutschen Republik und zwar nicht nur für die vorläufige, sondern auch für die endgültige Reichs- Verfassung -, daß die Entwicklung zum Einheitsstaat ernstlich gefährdet erscheint und eine möglichst rasche Erholung von ben Schlägen des Weltkrieges und dem wahrscheinlichen Friedensoertrag durch die einzelstaatliche Zersplitterung verhindert zu werden droht. 5. Neben der Eingliederung ber Arbeiter- und Solbatenräte in hie künftige Reichsverfassung jur Verstärkung ber Arbeiterverttetung und ihrer Produktionsinteressen sowie zur volkstümlichen Gestaltung des Wehrwesens erscheint es deshalb zunächst als die wichtigste Aufgabe der Arbeiter- und Solbatenräte ganr Deutschlands, eine schädliche TDiebererftorkung einzelstaatNcher Hoheitsrechte, die über die Geltend- machung landsmannschaftlicher Selbstverwaltungs- und flufturintereffen hinausgeht, aufs entschiedenste zu be- Kämpfen und alle Kraft dafür mzusehen, daß di« Derfassungsarbeit in Weimar die gebotene Richtung auf den deutschen Einheitsstaat nimmt. 6. Der Nationale»rsammlung liegt es ob, den Neuaufbau Deutschlands In vol'nscher und wirt- schaftlicher Beziehung vorzubereiten, »wie eine territoriale Neugliederung des gan3cr Gebiets s»7- zunehmen Sie darf darin von keiner anderen Körperschaft, insbesondere nicht von den Landes-Natten^ oer ammlungen beschränkt werden. 7. In ber(Erroartuna,baff dieNattonalvsrsamml) ihre volle Souveränität durchführt, legt der Zen- tralrat die ihm vom Reichskongreß ber arbeitet- und Solbatemäte übertragene Gewalt in die Hande der deutschen Nationalversammlung und wünscht ihren A> beiten jeglichen (Erfolg zum Glück und Heu des gesamten deutschen Volkes und a' er im neuen Deutschen Reich vereinigten deutschen Stämme. 8. Der Zentralrat wird die ihm übertragenen Befugnisse, insbesondere die ihm durch das neue Gesetz, betreffend die Regelung de»^Kommandogewalt, überwiesene Stellung als oberfte Berufsinftanj für die Solbatenräte solange ausüben, bis die Nationalversammlung diese Befugnifle einer anderen Körper schäft übertiagen hat. Ter Sieg der Ordnung in Vremeu. Bremen, 4. Febr. Boesm. lelegr.-Bureau meldet: Nach einer Waffenstillstandspause von 17, Stunden lebte der Kampf gegen 5 Uhr wieder auf. Schwerer Kanonendonner fetzte wieder ein und u naufhörliches Maschinengewehrfeuer kün- digte die Fortdauer der Straßenkämpfe an. Inzwischen entfaltete das Bote Kreuz rege Tätigkeit Ins Rathaus wurden fortwährend Verwundete ge bracht. Um 6 Uhr erreichten als erste von den Re- gierungstruppen bas Bremer Freiwilligenkorps unter lautem Jubel, von der Weserbrücke kommend, den Marktplatz und nahm vom Rathause Besitz. Die um liegenden Gebäude wurden sofort von den Pattouillen einer Durchsuchung unterzogen. Dann erfolgte der Einzug der Geschütze, Maschinengewehre and Panzerwagen, die auf dem Marktplatz auffuhren. Bald dar. auf ließ der Dom sein Geläut zu E> ren der Gefallenen ertönen, gleichzeitig aber auch, um der Beoölke. rung anzuzeiaen, daß die Gewaltherrschaft ber Kommunisten in Bremen ihr Ende erreicht hat. Fn der Stabt wurde um diese Zeit ber Aufruf einer neuen provisorischen von 5 Mitgliedern ber Mehrheitspartei unterzeichneten Regierung durch Sonderblatt verbreitet, in dem die Gewaltherrschaft und die Rechtsverletzungen der kleinen Minderheit gefdulbert werden, die sich gegen die Reichsregierung auflehnte, unge- achtet ber Notwendigkeit der deutschen Einheit. Die von der Reichsregierung eingesetzte provisorische Negierung erklärt den Rat der Dolksbeauftragten und uen Dollzugsrat für abgesetzt, die Volkskommissariate ndd ben Arbeiterrat für ausgehoben. Sie wird unverzüglich nach demokratischen Grundsätzen eine verfassunggebende bremische Nationalversammlung berufen, die über Bremens Zukunft entscheiden wird Alle der fteiheitlichen Entwickelung günstig Gesinnten werden aufgerufen, an der Wiede Herstellung von Ordnung und Sicherheit am staatlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Wiederaufbau Bremens mitzuarbeiten. Zwei deutsche Schiffe von den Snglnndev^ beschlagnahmt. Berlin, 4. F^ftr. (DTB.> Der Zeitung" wird aus Kvpenhsn allen 0224 < A. Goldschmidt Rchalwtr. 6. Th. Deichmann Poi.-Kriin.-Beaint. a. D- Kranlsurt a M.öergl-rstr.10 Sämil. Beobachtungen und Ermittlungen Helrats-Auskünfte gewissenhaft und diskret. Tel. Römer 3537. [-- Au-gekämmte Frauenhaare Pferdehaare Äuhhaare Lchweinehaare alte Roßhaare BikitWM rX”t” kauft stets zu höchst. Preis. H. Sttskind 13,8 Neuenweg 29. lOWIeftromotor f. Mklhlenbetrieb geeign . zu kaufen gesucht. Ladwtfl Lvbl Uogsr.QneaKbor»."'""' Lehrmädchen gegen monatl. Vergütung zu Ostern mieten gesucht. SchristL Angebote unter 02191 an Briefmarken Sammlungen, einzelne seltene Marken und Briefschaften und Akten mit Marken aus den Jahren 1850 b. 1874 werd, dauernd zu hoben Preisen an- gckauft. Angebote u. 1206 an die Geschäftsstelle des (Steilen. Anzeigers erbeten. Mittlere 5jährige Stute «nicht Kriegspferd» gegen fdimeren Einspänner zu vertauschen. 02197 Beuern, Untergasse 21. Hainer-Allee. Gut inöbl. Zimmer an ruhigen, alt. 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TiMannschaf- iterniert wtltbta rrnppe- tn Meer. (WM.) M der tschen Trugen' deS Schwarzen bnun begonnen wer- erfolgt zuMt aus vekanut«ach«ns Nr. 5. R. 835 11. 18. K.N.L 3m Auftrage des Reichsamts für die wirtschaft- Ache Demobilmachung wird folgendes angeorbnet: Artikel I. Die Bekanntmachung Nr. H. I. 59. 6. 17. M.R.A , betreffend Versorgung de» Heeres mit Nadelschnittholz, vom 31. August 1917 tritt anher Kraft. Artikel II. Diese Bekanntmachung tritt am 5. Januar 1919 in Kraft. Berlin, den 5. Januar 1919. Kriegs-Rohstoff-Abteilung. WolffhÜgel._______________ Kriegs-Nahst off Abteilung. Bekanntmachung bett. Höchstpreise für Eisen, Stahl und Walzensinter Nr. F. R 1080/12. 18. K R. A. 3m Auftrage des Reichsamts für die wirtschaft, liche Demobilmachung wird folgendes angeorbnet: Die auf Grunb des Ersuchens bes kriegsministe- riume, Kriegsamt vom 16. Juni 1917 Nr. Bat. 848 6. 17. K R. A. erlassenen Bekanntmachungen der Mili- tärdefehlshaber, bett. Höchstpreise für Eisen unb Stahl (Roheisen unb Rohstahl, Halbzeug unb Erzeugnisse aus Eisen unb Stahl gewalzt oder gezogen» sowie die Bekanntmachung bett. Höchstpreise für Walzensinter Nr. E. 750 8. 18. K. R. A. vom 10. August 1918 treten mit Wirkung ab 1 Januar 1919 außer Kraft. Durch diese Aufhebung wird die Wirksamkeit von Verträgen, die zur Zeit des Bestehens der festgesetzten Höchstpreise abgeschlossen worden sind, nicht berührt 3st in s lchen Verträgen der Prei^ durch den jeweils zur Zeit der Lieferung geltenden Höchstpreis bestimmt, so tritt an die Stelle des Höchstprei es der zur Zeit Reitstiefel Gr.43—44. zu kaufen ges. Angebote unter 02007 an den Giehener Anzeiger. 1 Paar gut erh Herrea« stiefel IGr. 40-41» z. kauf. Kcht. Zn erfr. L d. Ge- tSst. d.Gieg. Anz-I""- Gnierh.MäbkbenSchul- ranzen u. IPaar rtiuder- schnve, Gr. 27 ob. 28, zu k. ges. Schriftl.Ana.m.PreiS u. 02234 an den Gietz. Anz. Säcke! Alle Sorten gebrauchte Säcke werben zu d. höchst. Tagespr. angekauft. 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Februar 1919, nachmittags 31/, Uhr, auf Bahnhof Dillingen festgesetzt. Einwenbungen gegen das Projekt, welche sich auf Ansprüche wegen Verlegung unb Aenderung öffentlicher Wege, An- unb Zufahrten auf Grundstücke, Einfriedigungen, Wasser- unb Vorsintverhält- nisse usw. sowie die Herstellung von Schutzvorrichtungen zur Sicherung gegen die aus dem Bahnbetrieb entstehenden Gefahren und Nachteile beziehen, sind bei Meldung des Ausschluffes spätestens im Termin oorzubringen. Gietzen, den 3. Februar 1919. Kreisamt Gicffen. I V.: T e l l a c i u S. verichtigunsi. 3n dem § 3 Absatz 3 der Bekanntmachung übet den Verkehr mit Eiern im unbesetzten Gebiet vom 25. Januar 1919 ist ein Druckfehler unterlaufen, indem die Zahl ber dem Geflügelhalter unb seinen Haushaltungsmitgliedern im engeren Sinne pro Kopf freigegebenen Eier mit 40 angegeben ist, während es richtig 30 lauten müßte. Der Absatz 3 hat hiernach die Faffung: „Tlufcer- dem werden für den Kopf des Geflügelhalters und «Selbstversorger) seiner Haushaltungsmitglieder bn engeren Sinne je 30 Eier freigelaffen " Ä Mädchen ganz ob. a. n. tagSüb.ges. 022011 Hofmaniiftr. 4 p. BraveS, flcikigeS Mädchen qtjudit 02199 Bersttr. 11, p. Sünflrr.Tifnftmlbdifii gesucht. 1517 frankfurter Strafte 11. Sielt, zuverl. Mädchen für einen tinberL besseren Haushalt in Hungen zum baldigen fflnirtti ges.icht Näheres Ludwigür. Bll. Kontoro.La^erräume (cviL auch Kellerräume», mögt, in der Bahnhosstr. oder deren Nähe, gesucht. Schriftl. Angebo e unter V2134 an den Gien. Aitz. I8telisnsngsbo1«l Für den Ber- Oberhessen gut euijiefiibricr Vertreter ob. Prortsiens- Beiiendr für la.Waohs-Schnhcreme gesucht. Marke bereits vor dem Kriege tn Ober« Hessen eingeführt. Angeb. unter 1345 a b. Giefr. Anz. TÜchtiaer 6350 Kraßllikarlitittt f fort für bauernd gesucht. 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Diese Bekanntmachung tritt am 5. Januar 1919 in Kraft. Berlin, den 5. Januar 1919. kriegs-Rohstoff-Abteilung. _______________Wolffhügel. Bott.: Ausbruch der Pferde-Räude. Uckanntmachnng. Bei je einem Pferde des Schuhmachers Georg Schaaf in Allendorf o./ßba., Georg Schieferstein in zum L Marz 1919 gesucht Provinzial- 1529D §ischcii-Anstalt(viestcn. ^n ein. Borit. Frankfurts Lliädchen oder unabhängige Frau gesucht bei aut. Behandlung und hoy. Lohn. (®ei * Nay Stelactra»»» 71 L L Ordentl. Lauffrau ob. Lanfmädchen dreimal wöchentlich ges. Sckiffen- berger Weg l«H,p, luVi Morrntsfrcnr ob. Mäbchen für 1—LStd. pro Tag ges. Zu erfr. in d.Geschäftsst. d G. A. Kartosfelschlilsrau Dber-Ieflhigew, ßabarig eSrwert XIV. tn Due* dorn, Georg Emrich in Röthge« unb dem Gut«. Pächter PH. Schudt in Londotff ist die Pferde-Räude festgestellt worden. Die Sperrmaffregeln find angeorbnet worben. Gießen, den 29. Januar 1919. SFreldimt Gieffen. I. V.: Langermann. Uekanukmachung. Betr.: Maul- unb Klauenseuche in Ober-Ofleiden. Die Maul- und Klauenseuche in Ober-Ofleiden ist erloschen. Die angeordneten Sperrmaffnahmen sind aufgehoben worden. Gießen, 3. ftebr 1919. KreiSamt Gießen. I. V.: Langermann. Betr.: Vergebung öffentlicher Arbeiten An den Oberbürgermeister zu Giehen und die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Jur Beschleunigung ber Unterbringung ber Bauarbeiter empfiehlt es sich, baff bie Städte und Landgemeinden bas öffentliche Ausschreibungsverfahren zunächst nicht benutzen, sondern bie Arbeiten an bewährte Unternehmer vergeben, nicht aber an Ruhen» fetter, bie ein Gelegenheitsgeschäft machen wollen. Wo es angebracht scheint, könnten bie Bauarbeiten auch schon vor bem endgültigen Abschluß ber Barn vertrüge begonnen werden. Die Stabt- unb Gemeindeverwaltungen sollten sich hierzu allgemein von Stadtverorbnetenversamm- hing unb (Bemeinberat ermächtigen lassen. (Sri. 127 Ads. 2 St. 0, Art. 126 Ads. 2 L. ®. 0.) Gießen, den 4. Febr. 1919. Krrisamt Gii-ffm. I. V.: Wclcker. Krikgstcilnchmer 4Vt ?sahre im Felbe, Student, sucht sofort möbl. Zimmer m. Morgenkaffee. Heizung u. Beleuchtung. Schriftl. Angeb. unter 02175 an den Gieff. Anz. erbeten. Möbl. Zimmer iNahe Dammitraffe, Eichamt» zu mieten gesucht. Schiisil.Angeb^ unt.021'18 an b. (Siebener Anzeiger. Ntudent sucht sofort möbliertes Zimmer mit Vtdjt und vehutta. Angeb. unter W200 an den Gieff. Anz. Möbl. flimmn- mit Morgenkaffee von besserem Herrn gesucht. Schriitl. Angebote unter 02192 an cen Gieff. Anz. ßinfflff möbl Zimtr zu mieten gesucht, wenn möflL mit Pension. Schr. Angebote unter 02215 an den Gieff. Anz. erbeten. UiimöblierteS Zimmer im fübl. Stadtteil soiort zu mtc.cn gesucht. Angeb. nach Bleimttr. 13, p. Alsfeld Ideffew. K. Dotter, Reallehrer. M»» gibt hlaaaR vawa» reek geg. leinenen llattuoh ab? Schriftl.Ang. u. 0222:1 an den Gieff. An». Vereine | Wirveranstalten bei genügender Beteiligung tn Kürze einen ab'ves. Herrn per sofort gefncht. 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Mtt nermmgea, die zum Zwecke ber Ausführung von Notarbeiten im Sinne ber Verordnung des Reichsamts für bie wirtschaftliche Demobilmachung Nr. II. 190/18. D. M. A. vom 21. November 1918 auszuführen sind, dürfen keine höheren Preise gefordert oder gezahlt werden, als die im letzten Dierieljahr 1918 gültigen Höchstpreise. Berlin, den 5. Januar 1919. Wolsshügel. Kriegs-Rohstoff-Abteilung. Bekanntmachung Nr. F. R. 930 12. 18. K N. A. 3m Auftrage des Reichsamts für die wirtschaftliche Demobilmachung wird folgendes angeorbnet: Artikel I. 3n dem durch die Nachttagsbekanntmachung Nr. W. M. 57 10. 18. K. R. A. vom 1. Oktober 1918 Qbgeänberten § 2 ber Bekanntmachung Nr. W. M. 57 4. 16. K. R. A., betreffenb Destandserhebung von tierischen unb pflanzlichen Spinnstoffen (Wolle, Baum- wolle, Flachs, Ramie, Hanf, Jute, Seide) unb baraus hergestellten Garnen und Seiljäben vom 31. Mai 1916 fallen in Gruppe 3 A die Worte: „und der Nachtragsbekanntmachung Nr. W. III. 3000/6. 18. K. R. A. vom 29. Juni 1918" fort. Privat Handelsschule von 1538 G. Hennes-Giess« Bahnhofstr.60 Tel. 1097 Bekannte, seit 1909 bestehende Unterrichts - Anstalt für HandelNwisse«- schaften. Sonderkursefür Heeresentlassene Privat-Untcrricht in Buchfnhrune:. Korrespondenz, Kechneo, Stenographie, Maschinenschreiben usw. usw. Nachmittags- u.Abendknrse. Anmeldung täglich. Prospekte frei Kartoffelversorgnng. Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung des Kreisamts Giesten vom 27. 1. 19 wird daraut binflerotefen, dast vom 3. 2.19 ab die Kartoffelration für die Mache betragt: a) für Bersorgungöherechtigte: K Pfund ibiS 20l 7.19) b) „ Selbstversorger: 7 Pfund lbiS 4. 8. 19» BersorgungSberechtigte. die die itnien Augeteiltcn Kartoffeln vorzeitig anfbrauchen, tonnen auf Ersatzlieferungen nicht rechnen. 1523B Gleiten. Den 3. Februar 1919. Ter Oberbürgermeister (Lebcnsmittelamt). Versteigerung von Abfallholz. Tonnerötag den «. Februar 1919 nachmittags 2 Udr werden etwa 15 Haufen Abfallbolz meistbietend versteigert. Die Zusammenkunft ist am Schlachthof an der Rodhcimer Strafte. Gienen, den 4. Febru ar 1919. 15218 Ter Oberbürgermeister: I. B.: Grünewald. Käfcvertcilnng. iAttsgabe Nr. 15». Bon Donnerstag den «. bis Dienstag den II. d. Mts. einschließlich gelangt In nachstehenden Geschäften Käie »ur Berteilung: 1. Grünewald. Richard, Babnbofttratze 2. Haas. Wil eint, Bleichitrastc 3. Haubach. (£br. II., Schützcnitrahe 4. Häuser, Fakob, isudwigitrabe 5. Hecker, Robert. Brandgaste 6. Henne. Hrch., Walltontraste 7. Heckel. MnrL Marburger Strahe 8. Kalkhoff Nächst. West-Anlage. Der Berkaus des Käleö erfolgt nur gegen Vorlage des Bestell-A-tSweiies der Lebensmittelkarte und Abgabe des Be;ugSabfchnitteS Nr. 15 (Der alten Lebensmittelkarte». Auf jeden Abschnitt entfällt ein halber Käse zum Preise von 45 Pfennig. Die Kleinhandel Geschäfte haben die einge- gangenen Bezugsabschnitte Nr- 15 biS spätestens DonnerStaa den 13. d. M. dem Städtischen Ve* benSmittelamt, Zimmer Nr. 12. unter Beifügung einer schriftlichen Mitteilung über die Anzahl der adgelieserten Abschnitte einzuretchen. Nichteinhaltung dieser tVrift sowie Unregel- mäWgkeiten bei der Abgabe baden den AuSschluh von weiteren Zuteilungen zur Folge. (üie&ert den 4. Februar 1919. 15458 Ter Oberbürgermeister (XlebenSmittelamt). OratiMtlin aütf tu ^^..'".7^7'7 bl kttl’Nb lüi -KMrW, L Uip, tiU« Giessen, den 5. Februar 1919. • 1143 1*1*6 »14 Annerod, den 4. Februar 1919. 02241 Die Beerdigung findet Donnerstag mittag 3 Uhr statt. in diesen Gewerben. 15198 UM Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Gastwirt Philipp Wächter and Kinder. Beuern, Großen-Buseck, den 5. Februar 1919. Die Beerdigung findet Freitag nachmittag 2 Uhr statt. alten Pflanzgarten. Albach, den 31. Januar 1919. vürgermeifterei «ldach. Arnold. Fuhren jeder Art übernimmt Heinrich Schreiner. 020211 Kirchenolav 3. Holzversteigerung. Im Albacher Gemeindewald, Distrikt Eisernhand,werden Donnerstag den 6. Fcbr. L IS. versteigert: 5 Eichenstämme, Wagnerholz, mit 2,35 Fstm. Inhalt, 5 Fichtenstämme, 5..QL, mit 1,90 Fstm.Inhalt, 197 Nm Buchen-Scheiter, 3 Nm. Eichen- Scheiter, 199 Nm Bttchen-Knüpvel, 6,5 Rm. Eichen-Knüppel, 2500 Wellen Buchen-Reisig, 70 Wellen Eichen Reisig, 70 Wellen Fichten* Reisig, 65 Rm. Buchen-Stöcke, 3 Rm. Eichen- Stocke, 1,2 Rm. Fichten'Stbckc. Zusammenkunft vormittag» 10 Uhr beim Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Paula Ampt geb. Pies. A. Koch Mchriff. Schulstr. 10. MeNgerei, Babnbomrane27.st Irisch gewässerter Stockfisch elngelrofsen bei Johann B. Ampt im 81. Lebensjahre. Heute früh verschied nach längerem schweren Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Patin Frau Katharine Wächter geb. Stein im Alter von 51 Jahren. Der Feuer-Löscher Total ist ein Bermögensretter! Preis u. Auskunft durch Alleinverkauf Karl Hern». LLaltbcr. Giehea, Hofmon nftrahe 6. 021^ Auf die Bekanntmachung des Kreisamts Gienen vorn 15. Januar dö. FS. in obigem Setreff, abge* druckt im Ghchencr Anzeiger vom 1. 2. 19, mache ich hierdurch aufmerksam. Hieben, den 1. Februar 1919. Ter Oberbürgermeister: Keller. Bekanntmachung bctTeifcnb den Berkehr mit dein besetzten Aeblest AusdleBekannpnachungdeoStaatSmintsteriumS tu obigem Sctrrft nbaedruckt im Äiestener Anzeiger vom 31. 1. 19 .stäche ich biermit aufmerksam. Aiefte». den 1. Februar 1919. Ter Oberbürgermeister: Kcllc r. Bekanntmachung betreffend die Arbeitszeit in den Bäckereien und Konditoreien sowie Errichtung von Fachausschüssen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meinen lieben, unvergeßlichen Mann, unseren guten, treusorgenden Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Onkel und Schwager, den Landwirt Philipp Otto II. nach langem schweren Leiden im 79. Lebensjahre zu sich in ein besseres Jenseits abzurufen. Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Philipp Otto II. Familie Philipp Damm II. Wwe. Familie Heinrich Stephan III. Familie Wilhelm Otto VI. Musik bei allen Gelegenheiten. H. Haagen, ItSiier, Bäcklng strafte_6L__ iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimmiiiiiiti Bei meinem Scheiden auS Giegen fühle ich mich verpflichtet für die liebevolle Aufnahme, die mir während meincrEinauar- ticrunfl in Glesten zuteil wurde, meiner liebenswürdig. Quartierwirtin mein, aufrichtigsten Dank auszusprechen. 02205 Arnold Bahr, Krastwagcnfübrer. iimiiniiiiiiininiiiiinniiiiiiiiniiiii ücb bin unter Xr. 704 an das Telephon Netz Wicken aitgefchlvssen. httMM SkliMIM, Die Beerdigung findet in Mainz statt. la. Carbid- Lampen neu eing'troffen. Carl Schunck. Ansgabk von Kunsthoinst. lAuöaabe Nr. 31. Don Donnerstag den 6. Februar biS Montag den 10. Februar 191# einichliestlich gelangt in den Klcinhaudelsgeschäften der Stadt Gienen, bei denen die Vorbestellung erfola» ist, gegen Bor läge dos Bestell-AlfweiseS anr LebenSmittelkatle und Ablieserung des BezugSabichuitteS Nr. 3 Kunsthonig aut Ausgabe. ES entfallen auf den BegugSabschnitt Nr. 3 Z5O Gramm Nnnstbonig. Wer bis au dem festgesetzten Zeitpunkt den Kunsthonig nicht geholt hat, hat keinen Anspruch meer darauf. Die KleinhandelSaeschäfte haben die BezugS- abschnitte Nr. 3 bis bis längstens 12. Februar 1910 au das Städtische Lebensmittelamt, Zimmer Nr. 11, unter Beifügung einer schriftlichen Ntttei- limfl über die Anzahl der abgelieferten Abschnitte einzureichen. Der KlcinverkausshöchstvreiS für das Pfund Kunsthonig in kleinen Packungen «Würfel ob. Platten in Doien oder Paketen» beträgt 80 Pfennig: in grossen Packungen tPappkarton und Hvlzacfähen) beträgt der Kleinverkaufrhächstpreis 78 Psenniz. KleinhanüelSg'eschäste, die die festgesetzten Höchstpreise überschreiten, haben äusser strafrechtlicher Dersolguug den Ausschluß von weiteren Zuteilungen zu gewärtigen. Gieheu, den 4. Februar 1919. 15228 Der Oberbürgermeister lLebensmittelamt). Nähgarn. Für Personen, die nach dem 1. September 1919 auS dem Heeres- oder Hilfsdienst entlassen worden find und zur Fortsetzung ihres früheren Berufes Rahgarn benöiiflcn, kommt Nähgarn zur Verteilung. Die Ausgabe erfolgt im ^ebenSmittelamt, Zimmer Nr. 8 lBekleidungSstelle», und zwar an Personen, bereu Namen oeginnen mit den Buchstaben A—K am Freitag den 7. Februar 1919 und L—Z am Samstag den 8. Februar 1919 während der GeschäftSstunden von 9—12 Uhr vor. mittags und von 2—4 Uhr nachmittags. Der Preis für eine Rolle Nähgarn zu 200 m beträgt 32 Pfennig. Tie Antragsteller müssen die Berechtigung zum Bezüge des Nähgarns durch 4 orlage der Ent- lassungSvapiere und des Gewerbepatents für caS Steuerjahr 1918 nachweisen. 15208 Giessen. den 3. Februar 1919. Ter Oberbürgermeister (Veben6mittelttmt). Statt besonderer Anzeige. Am 4. Februar, vormittags 11 Uhr, entschlief sanft nach längerem, mit grosser Geduld ertragenem Leiden unser lieber, unvergesslicher Vater, Schwiegervater, Grossvater, Schwager und Onkel HerrJohannes Horn im 85. Lebensjahre, In tiefer Trauer: Gustav Körner. Wieseek, Giessen, Frankfurt a. M., Melsungen, Alten-Buseck, 5. Febr. 1919. Familie Familie Familie F amilie Heinrich Schmidt Josef Dietzler Karl Horn "Wilhelm Horn Die Beerdigung findet Freitag den 7. Februar, nachmittags 2 Uhr, vom Trauerhanse Wiegeck, Giessener Strasse 88 aus statt. 1541 Todes-Anzeige. Am 4. Februar entschlief sanft a. i Weinhandla. Hob. Stein , Wwe„ Sliederbrechcu, Kreis Limburg. 1453 imge ouno. tjri. lauer eitar kiitzm Oualitä!, hat ab^ugeb. Verwandten, Freunden und Beräumen die überaus schmerzliche Mitteilung, dass auch mein einziges Kind, unser lieber Enkel und Nesse Erwin Heinrich heute plötzlich und unerwartet verschieden ist, nachdem fbm sein Vater, der Gefreite Heinrich Bechthold, 10.Koino R.-J.-R. 1.38, am 6. November auf dem Felde der Ehre oorausgegangen ist. In tiefer Trauer: Kran Anna Bechtbold geb. Pfaff Wilhelm Bechthold und Familie Philivv Pfaff und Familie. LaunSbach, den 3. Februar 1919. Die Beerdigung findet Donnerstag den 6- Februar, nachmittags 4 Uhr, vorn Traucrhaufe 105 auS stau. 02196 r > Einrichtung und Fortführung von 'Buchhaltungen. Kaufmännische, gewerbliche und landwirtschaftliche I269ss Buchungsstelle. Qeuttehe TteHisions- und Treuhandgesellsc/itflm. 6.X K-önl^eplat* 66. CEL3861. Fernapr. 2049. mona wrD Fünftes Konzert. Cafe Amend Bersteigeruna bestimmt. 1494 D lüldik ttrlot Äi-schr ndittn ter 1 rrfdX e»nn Giessener Konzert-Verein Sonntarden 9. Fckr. 1919. nnchm. 4'jlhr in der neuen Auli der Universität Unterricht in Klavier, Theorie und Komposition erteilt HANS <7ÖBEL Ederstrah^Jd. «"• Das Mannheimer Vokal - Quartett. Fräs Dr. Kaha-Branaer (Sopran). Frl. Jiae Fraaaft 1 AIt). Eerr Maa Llpniaaa (Tenor) u. Will. Featea 1 Bass) Verlragslolge: Hentschel, Geainra-Quirtette; Biahms. Zigeunerlieder u. ZilcberVol .ediederspieL LebernchnO f. Krlcrnwohirabrlezwecke I Eintrittskarten: 4. 3. 2 u. 1 M. aind L d. MueikhaadL Brast Challler (Tel. 071 > u. abends an der Kaeso zu naben. Studentenkarten num. nur i. V. rverkauf beim Hausverwa ter d« r Universität trejr.Vorz in. der Auswcitikarte. — Oeffnun» des Saales 4 Uhr. | Werner 02238 I Wir zeigen die Geburt eines kräftigen Jungen an. i Gütervorsieher Georg Noder und Frau Tilli geb. Krehschmar. SreiwiHific Lerftelgtrnng. Donnerstag den 6. und Freitag den 7. l. M.. nachmittags von 2 Uhr ab, versteigere ich in der „Krone" dahier im Auftrage des Herrn Heinrich Wagner, Ncstmiration zur (Germania, wegen Ae- fchafisaufgabe gegen Barzahlung smllW Tsr.'Jtti« 1. VistsidastS-Zumtn olft: 1 Wirtsbüfett, 1 grosten Rest^uratl nSherd, mehrere Bet en und Kletderfchräuke. 1 Weist;eug> schrank, Waschkommoden, Nachtschränkchen, Chaise« longueS, SoiaS, 80 Polster-, Rohr- u. Wtnschasts- itüble, 30 Tische, mehrere Spiegel, (Garderoben, ständer, Handtuchgestelle, .(kommoden, Blumentische, Bilder, Uhren. Wäschemangel, 1 Bogelkästg mit Ständer, 1 Gardineaspanner, 16 Fenuerdraverien. 1 (lokosläuser, Balkon- und Gartcumübcl Sdnrin- ständer, 1 ?ervtettenv,esse, 1 Set ^iettenkorb. 60 Serviettenringe, Tischklammern, Snberbeuecke 'fast ueu>. Küchenmöbel, fämtlidie Kssärengeichirre. Kochgeschirr, Porzellan und Maser, silb. Kance und Teckanuen, Eierbecher, Waichgarnituren. Toilette, ei wer. Wasserstaschen usw. Ferner 45 Dutzend Servietten, 1 Toieltncb. Tischtücher, Bettücher, Handtücher, Küchentücher. Kellnertücher, Zimmer-, Koch- u. andere Se ürzen. Tischdecken, Bvrhange und Store-, verschiedene Bettbeuige sowie Plumcaur, Decke«. Kiste.», Kolter Sosakissen, kleine Deckchen u. a. m. Die o ter i lrt kd - bringe rwitn auch hi ihm ni deutsch« Mig 1 schendit aen, Fi samthri wasA bei kein den 3id Fragest« seinem ' wie ost > 6Ä fci?" ^^gcdä rznQU5bri und 'ause^ Lasten SS" N» in Heute ftflttwoeh, 8Uhr: M Familien-Konzert Zur Neuen Welt Von heute an täglich: Grosses Konzert Anfang 7 Uhr. 02245 Eintritt frei.' SchwereWinterstrümpfe f. Kinder, prima Wolle, plattiert Gr. 4 5 6 7 8 9 10 11 M. 9.50 10.50 11,50 12,50 13,50 14,50 15,50 f£5Ö H Ohne Bczugechein FRITZ HOWACKg Bad-Nauhetiil, den 3. Februar 1919. Schuch, Pfandmeister und Auktionator. Holzverfteigernng. Dienstag den 11. Februar sollen im Distrikt Etangenwald versteigert werdens 3 Eichenstämme mit 3,48 Kbm. Schnittholz, 28 Etchenitämme mit 8.72 Kbrn. 2itnnneibola 1 »iciernitamm mit L30 Kbm. Stimmt olz, 1810 Fichtenstantt. mit ß Sbnu I. bis IV. ÄLferota 186 Rm. Buchen und Eichen-Scheit und SlmloixL 9tm. Buchen. Durchforstung-reis in ganzer Läng«. 235 Rm. Buchen und Eichen-Zovtreio, 38 Rtn. Buchen- und Eichen-Stöcke. Zusammenkunft vormittags 9'/, Uhr auf der Marburger Strave an der Hoheitsgrenze. Friedelhaulen. am v. Februar 1919. Sreib. v. Rabeuaniches Revier Sricbctbenka. ______________Schneider.__________15368 Holzversteigernng in der Fürstlichen LdcrfSrsLeret Lich Montag den 1«. Februar werden im Distrlkl Meildach versteigert: Scheiter Rm.: 19K8 Bt chen. 3Birken(rundl, 16Fichten: KnüppelRm.: .^Buchen. 9K9 Etchen. 8 4 irkeu uiw, fiö Fich'en, Stocke Rm.: 99 Buchen, 57,6 Eichen. 183,7 Fichten: RciSholz» Dellen: 3J20 Buchen. 1470 Eichen. 3280 Fichten. Die Zusammenkunft ist !P/t Ubr vorniittags am Pstanzenaarten'HänSchen ln der Metlbach. Dienotag den 11. Februar werben tm Distrikt Hölcr versteigert: Säieiter Rm.: 186,5 Buchen. 3 Eicben rund>: Knüpvcl Rnu: 80Buchen, 36 Eichen, 7,7 Fichten: Stücke Rm.: 79. Buchen. 28 Etchen. 9.2 Fichten: ReiSholz-Dellen: 2260Buchen, 600Eichen. 405 Fichten. Die Zukammenkunft ist 9'/, Uhr vormittags auf der S trage Vich-GurbenteicL wo dieselbe in den Wald kommt. 1402B