711 ‘Is '■ °b««d< «u ... Ertrag lÄ** ?4?od)enu. 'Ä'teK ÄWo trschule". 8t,i« eintrltt! wb bit foliiijia tfonber« riugeladv, and: *♦ kiegel. u krwli einurladrv M MnkMletfrbS - ”Sentn®trM Simmet m nung: nveriallnniuug-, •lotnhmt Ütberoerlammiang. md Umwandluog i' tigentamS. mr 1919. ZM enbr. ach-LchSndng. SSM sammlum snstag 1266 », oben urg. 1. nun«: neuer lingetroffen aut Frankfurt Rolf || lerin « UW A'* ÄOBWthl' . Scbelbengtrffl- r»*** SpiUen. ,w» * Za^W und Taniduett. )NZERT »t reine lärk« Pfund M. 38^ ä* OWACk .-Kor«* ’UrR^’ ^■£2? tt Ur. 55 Ter flHtfctett XejeNtt erscheint l.iqUch, außer EonntaqS. - Beilagen: stetzeper §amN irnbMIer; Lreirdtatt fir beu Kreis Siehe«. Sv'urgsprels: mon. Beck; sämtlich in Gießen SartmigsnieMrud u. Derlag: vrLhffcht UnfB..B«d). u. Steinöniderei 8. tange. Sdfrtftltiniag, ®efäftsftel[e tu ©ruderet: Sdjalftr 7. ........' _!■■■ ■ l 169. Jahrgang __ Eichener Anzeiger «s. General-Anzeiger für Oberhessen.jä. ab» der Si«z«s der RegterungStruppen in Königsberg. Königsberg, 3. März. (WTB.) Heute früh sind die Regierungstruppen in die Stadt eingerückt. Die Armee-Mari- ne-Volkswehr wurde en tw affnet;ihr Hauptquartier, das Schloß, sowie die übrigen Unterkünfte wurden von den Regierungstruppen besetzt. Das Generalkommando des I. Armeekorps verhängte den Belagerung s- zustand über die Stadt. Zur Zeit sind die Regierungstruppen noch mit der Säuberung der einzelnen Widerstandsnester beschäftigt, die sich an verschiedenen Stellen der Stadt gebil- >et haben. Die Gefährdung der deutschen Ostmark. einer Hauptstadt, nicht tn einer Provinz, sondern „beim Volke" liegen! Bern, 3. März. (WTB.) Wie „Nouvelliste de Lyon" aus Paris meldet, teilte General G e r a r d, der Kommandant der achten Armee, mit, daß infolge der korrekten und Opalen Haltung der Bewohner der Pfalz gegenüber den französischen Militärbehörden ünftig der Po st kartenverkehr zwischen Familienmitgliedern im besetzten und int unbesetzten Gebiet in deutscher und französischer Sprache wieder zugelassen ist. Das Versamm- ungsverbot und die Auflösung von Turn- und Militärvereinen bleiben bestehen; Tanzlust- Berlin, 3. März. Rach einer Meldung der „Täglichen Rundschau" wurden in Posen dieser Tage über tausend Ansiedler aus den deutschen Siedlungsgebieten fe ft genommen und zur Verrichtung von Zwangsarbeit verschleppt. Ferner sollen amtliche Bewohner der Provinz Posen gezwungen werden, 50 Mark von jedem Hundert ihres Einkommens als Sondersteuer an polnische Kassen Die staatlichen Neugliederungen ■ im Reiche und Grohhessen. Man kann mit der Behandlung der Ber fasftrnos fragen tn der Nattonalversammlung rm all & erneuten zufrieden sein. Ein starkes, einheitliches Reich, ohne die bisherige Gliede- rung in ein monotones Ganzes aufzulösen, i aber auch ohne dem Partikularismus neue I Nahrung zuzuführen — diese Tendenz riügt sich durch. Einer „Zerschlagung" Preußens haben nie das Wort geredet. Auch hier ’ snuß das historisch Gewordene, soweit es noch heute festgewurzelt und begründet erscheint , und an den Zeitereignissen sich nicht von selbst zerschlägt, nach Möglichkeit berücksichtigt wer- , den. Warum B. eine Verteilung Preußens? Nicht mit Unrecht wird darauf ver- ! wiesen, daß die preußischen Provinzen wirt- schaftlich, historisch und ethnologisch als Einheiten, ähnlich wie auch die Einzelstaaten, erhalten bleiben fthmen. Freilich, für leblose Kleinstaaterei ist kein Platz mehr. Aenderungen und Neugliederungen, soweit sie einen Fortschritt bedeuten und die beteiligten Bevölkerungen sie wünschen, dürfen nicht unmöglich gemacht werden. Der neue Berfassungsent- •rourf hält dafür denn auch die Tür offen, und tn den Volksvertretungen wird dieser Standpunkt stillschweigend angenommen. Die Hessische Volkskammer hat .diese Mnge, an denen oas bisherige Großherzogtum sehr wesentlich beteiligt ist, noch nicht eingehend behandelt. Wir machen ihr keinen Vorwurf daraus. So liegt ja die Sache «nicht, daß man willkürlich neue Abmessungen vornehmen und nach Belieben neue Grenzen ziehen tarnt. Soweit hat auch der Ministerpräsident Ulrich vollkommen recht, wenn er kürzlich äußerte, die Frage der Grenzänoe- -ruuaen zwischen den Gliedstaaten „sei noch im Fluß"'. Nur wird man, besonders nach der vom Frnanzminister Henrich dargelegten Finanzlage unseres Landes nicht verkennen, daß «nicht alles beim alten bleiben darf. Es ist feine großzügige Politik, wenn man die Hauptstadtfrage in den Mittelpunkt Der Probleme rückt und von da ans die Dinge schief ansieht. Ulrich hat geäußert, Hauptstadtwünsche seien vor gebracht worden u. a. von Wiesbaden, Kassel, sogar Gießen. Er ist falsch unterrichtet. Die Stadt Gießen hat zu dieser Frage überhaupt noch keine Stellung (genommen, und in den zahlreichen Versammlungen, die über die Frage Großhessen statt- igehmben haben, ist von keiner Seite das .Verlangen hervorgetreten, Gießen zur Hauptstadt zu machen. Dagegen spüren wir immer wieder die Sorgen und Äengste der Stadt Darmstadt als unserer bisherigen Hauptstadt. Wir haben bereits in einer Auseinandersetzung mit dem „Darmst. Tägl. Anz." daraus hingewiesen. In seiner Samstag-Nummer legt dieses Blatt, das bekanntlich von einem „nach innen geschlagenen Anuexionis- mus" gesprochen hatte, übrigens ein bemerkenswertes Bekenntnis seiner Mauserung ab. Es erklärt jetzt u. a. wörtlich: „Als das Wünschenswerteste erscheint also der Zusammenschluß des ehemaligen Großherzogtums mit der Rhein Provinz, der Gegend von 'Kreuznach, Nassau u nd dem Kreise Wetzlar als eines abgerundeten natürlichen Wirtschaftsgebietes., Aus die Angliederung Kurhessens wird kein ,be- sondever Wert zu legen sein, da es eben wrrt- schasts-geographisch nickt zum Stromgebiet des Rheines, sondern der Weser gehött. Sollte das Gefühl der Stammesgemeinschaft stärker sein als wirtschaftliche Bedenken, so steht es ihm ja, tret, sich dem mittelrheinischen Freistaat anzusästjeßen, täe führende Rolle wird ihm aber sicher mcht tn demselben zufallen." An einer anderen Stelle meint das Blatt: „Durch den Zusanrmenschluß mit Nassau und Wetzlar wären auch die berechtigten wirtschaftlichen Wünsche Gießens gewahrt. Auf diesem Boden können sich die drei Provinzen unseres HcsseUlandes zusammenfinden. Der Zusammenschluß mit Nassau und Wetzlar wird von allen drei Provinzen ’nnlTbmmcn geheißen, statt des Anschlusses von Kurchessen wünschen die beiden südlichen Provinzen aus bringmben wirtscljaft- ftdien Gründen jben Anschluß der Pfalz Tritt diese wichtige Ankunstsfrage an uns heran, fe muß .sie unser Ländchen in einmütiger Entschlossenheit finden. • Und diese Einmütigkeit her- beizu führen, das muß die Ajufgabe der Presse in den drei Provinzen sein, ftatt eine völlig über» flüssige und nur schädlich wirkende Polemik gegen» einander zu führen." Wir haben nichts gegen den Anschluß der Pfalz einzuwenden, meinen aber, daß man kurhessische Landesteile, wenn sic mit uns gemeinsame Interessen erörtern wollen, nicht mit Darmstädter Vorurteilen zurückweisen darf. Man denke an das Selbsibesttmmungs- recht! Keiner der beteiligten Landeskreise darf Kirchturmspolitik machen, so daß man ihm spöttisch zurufen möchte: ,Hch suchte mir so eine Hauptstadt aus, im Kerne Bürger-Nahrungsgraus." Kommt ein Großhessen zu- jtynwe, so wird die „führende Roll?" nicht in Reichs Hauptstadt erhalten soll, besprochen und hierbei von den Derttetern des Reichs weitgehendes Entgegenkommen zugesagt. Die Aus- spraä>c führte zur Einigung in den grundsäy- lidjcn Fragen. Berlin, 3 März. (WB.) Staatssekretär Bauer ist in Begleitung des Unterstaatssekretärs Riedel und des Sekretärs K a u t s k h mittels Flugzeuges um 10 Uhr vormittags nach Wien zurückgekehrt. Deutsche Nationalversammlung. (19. Sitzung^ Weimar, 3.März PrSfident Febrenbach eröffnet die Sitzung mit einer Ansprache, die die Mitglieder des Hauses mit Ausnahme der Unabhängigen Sozialdemokraten stehend anhören, worin er unsere Ofiafrikaner in der deutschen Heimat willkommen heißt. Auf der Tagesordnung steht die Fartsetzuug der ersten Beratung des VersajsmigSentwvrsS. Reichsminister des Innern Dr. Preuß: In der Verantwortlichkeit dem Gesetz gegenüber soll Kern Unterschied sein zwischen dem Reichsoberhaupt und dem geringsten Bürger. Der Abgeordnete Delbrück möchte eine Erste Kammer mit berufsständischer Vertretung haben. Wenn man für diese berufsständische Vertretung auch die Arbeiterräte mit in die Versammlung aufnähme, würde sich vielleicht auch die Linke damit besteunden. Aber dem ganzen Gedanken der berufs» ständischen Vertretung stehen so überwiegende Bedenken gegenüber, daß ich es nicht für wahrscheinlich, halte, daß er Aufnahme in die Verfassung finden kann. 3n mancher Beziehung würde ich auch heute, noch ein Staatenhaus oorziehen. Die in einem Reichs-, rat unvermeidliche Ausnahmestellung Preußens würde- in einem Staatenhaus weniger notwendig sein. 3mf Staatenhaus könnten auch große Landesteile Preußens, wie Rheinland, Hesien, Hannover, ebenso roief Baden und Württemberg eine besondere Stimme erhalten, ohne daß dadurch eine Zerschlagung Preußen» bedingt wäre (Sehr richtig). Die Gliedstaaten legten, aber entscheidenden Wert auf ihre Mitwirkung aitj der Verwaltung auch in beschließender Form, und so', hätte neben dem Staatenhaus doch noch ein Reichs- rat bestehen müßen. Demgegenüber sehe ich in bem< Reichsrat ohne das Staatenhaus das kleinere Uebel.1 (Sehr richtig) Große und wichtige Teile der Verfassung sind in voller Uebereinstimmung mit beit Gliedstaaten aus den Beratungen hervorgegangen. Unbefriedigend ist im wesentlichen nur btc Aufrecht-, erhaltung ber Sonberrechte geblieben. Den Wider- stand ber Gliebstaaten gegen bie Aufhebung biesers Sonberrechte kann man von ihrem Stanbpunkt aus1 begreifen. 3d) habe bei ben Derhanblungen unendlich oft darauf hingewiesen, daß die Rationalversamm^ lang diese und jene Bestimmung nicht annehmen kann., Nachdem die Vertretungen dieser Gliedstaaten gezeigt, haben, mit welcher Bravour sie an diesen Rechten festzuhalten versuchten, und nachdem sie jetzt einem, nahezu geschloffenen Willen der Nationalversammlung: gegenüberstehen, hoffe ich, daß nunmehr eine fneb«. liche und freundliche Vereinbarung zu erzielen seins wird im Sinne einer Vereinheitlichung der Reichs- gemalt auf dem Gebiete des Militär- und Der-, kehrswefens. Das weitere Schicksal ber Verfass sung wirb hoffentlich zeigen, wie stark eine bemo«, kratische Regierung, ist, wenn sie getragen wirb von, einer demokratischen, zur nationalen Einheit entschlossenen Volksvertretung. (Lebhafte Zustimmung.) Diesens Beweis burch den Abschluß des Verfaffungswerkes zu bringen, bas ist eine Aufgabe, bereu Lösung bie Not der Zeit nicht nur überhaupt, sondern möglichst schnell erfordert. Abg. Alpers (Welfe) spricht gegen die Gefahren des preußischen Zentralismus. Das ganze hannoversche. Volk fordert eine Beseitigung des Unrechts von 1866., Es gilt, der Welt zu zeigen, daß in Deutschland heute, in allen Fragen nur ber Rechtsgedanke herrscht. 3re neuen Deutschland muß es auch ein freies Hannover werden. Das hannoversche Volk muß selbst über sein künftiges Schicksal entscheiden. Wir haben bei ber Neichsregierung eine Volksabstimmung beantragt und finb sicher, daß babei sich eine gewaltige Mehrheit für bas freie Hannover entscheiden wirb. (Vereinzelter Beifall.) . Preußischer Fustizminister Herne: W,r vevd stehen unter ber (Einheit des Reiches mcht eme Unter^ brückung der Stammeseigenarten der deutschen Lands. Mannschaften. Wir wiffen daß natümaltz Zusammenschluß soll sich' nach Abschluß ber Verhandlungen über bie Emzclfragcn durch euren Staatsvertrag vollziehen, ber ben beiden Nationalversammlungen zur Genehmigung voc- zulegen ist. Nach ber Ratifikation des Vertrages oll oic Durchführung des Zusammenschlusses durch Reichsgesetze erfolgen, bei deren Beratung und Verabschiedung deutschösterreichische Vertreter in den ge,c(}gtbcnben Körperschaften des Deut- chen Reiches bereits Mitwirken würden. In han- Delspolitischer Beziehung wurden in erster Linie die Uebergangsbeslimmungen beim Eintritt Deutsch-Oesterrcichs in das deutsche Zollgebiet er- erörtert und dabei ein besonderes Gewicht a m eine Ausgleichung der Produktions- bebingungen gelegt. Eingehende Erörterung fanden auch verschiedene Fragen des Eisenbahn wesens und der Binnenschisfahtt, insbesondere bie Donau- und Rheinverbindung. Die 93ebtnginigcn für den Uebergang Deutsch-Oesterreichs zur Markwährung wurden sorgfältig geprüft und die unmittelbaren Vorsorgen für bie nächste Zukunft vereinbart. Bei der (Srörtenmg der staats- finanziellen Fragen wurde der Grundsatz feftge- legt, daß jeder der beiden Teile seine Vergütung von Krirgsschäden an die Kriegsgegner gesondert zu tragen hätte. Weiter beschästig- ten sich die Verhandlungen mit ber Änglei-, chuno verschiedener Rechtsgebiete, ber s ozia- len Gesetzgebung unb des Unterrichts-' wesens. Endlich wurde bie künftige Stellung der Stadt Wien, die den Rang einer zweiten jarTeiten und ähnliche gesellschaftliche Vergnügungen werden wieder gestattet. Brantiug über die sranzSsischen Forderungen. Stockholms. März. (WTB.) Havas. B r an t i n g erklärte in einer Unterredung bei einet Rückkehr, daß die Forderungen Frankreichs begreiflich seien, da es ohne Grund überallen wurde. Wenn die Fratrzosen die Lage Deutschlands betrachteten, wo die Werkstätten urrd Maschinen wieder in Betrieb gesetzt werden können sowie die nötigen Rohstoffe vorhanden sind und dagegen die zu drei Viertel (?) zerstörten BetriÄe ihres Vaterlandes, so ergreife sie Bitterkeü. Ganz Europa müsse Frankreich helfen. Die pariser Uonserenzen. Paris, 1. März. (WTB.) Havas. Ter Oberste Kriegsrat tritt heute nachmittag im Ministerium des Lleußern zusammen. Marschall Foch unb ine Militär- und Marine-Expertest werden der Zusammenkunft beiwohuen. Di- Sitzung wird sich mit ber Besprecl>nng der Deutschland aufzuerlegenden Bedingungen befassen. Paris, 2. Mär?,. (WTB.) Havas. Die Vertreter der aftiierttin Mächte vereinigten sich um! 3 Uhr nachmittags int Auswärtigen Amte. Cle- menceau kam um 2,35 Uhr an und entstieg ohne Hilfe dem Automobil. Fach und Wey- ganb t ivohrüen der Sitzung bei. Tas Tokunnmt, an dem Marichall Foch nut den Experten der Großmacht arbeitet, enthält praktische Lösungen und Bckingnngen militärischen Charakters, die Dentschland auferlegt werden sollen Ttcses Dokument begrenzt die Bestände der beut 1 dien Armee, indem denselben nur noch der Charakter von polizeilichen Streitkräften belassen 'wird, und es stellt bestimmte Garantten gogeit eine zukünftige Wiederaufnahme des Krieges mit Deutschland auf. Es werden alle Maßnahmen getroffen werden, um die Durck'etzung der emgo- gangenen Berpftichrtunge-n M firf)ent Tie Kommission sbcht vor der Ausgabe, das Schicksal Schleswigs zu regeln. Sie stimmt einer Volks« bstimmung en tooe für den Nordteil sowie einer abschnittÄveisen Wsttmmung für den zentralen Teil zu. Tiefe Dolksabsttmmung nntb nach Ablauf einer gewissen Frist, nachdem das Laich dem Einflüsse der deutschen Beamten entzogen worden ist, sbattftnden. Tie Frage der deutschen West- und Ost grenze Nstrd im Laufe der Woche behandelt 'werden Auch die finanziellen Bedingungen sind vorbereitet. Tie französische Regierung verlangt nicht Zurückerstattung der Kriegsaltsgaben, jedoch fordert sie volle Wiedergutmachung, drei Zahlung ihrer Pensionen unb der Summe, biebie Gewinn-Ernbuße ihrer Industrie darstellt, .ter eitbgiiltige Waffenstillstand wird DeutsckiLond vor dem 17. März zur Unterschrift vorgelegt werden. Der Anschtuß Gesterreichr an dar Reich. Berlin, 3. März. (WB.) Die „Deutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Mit Ermächttgung der beiderfeittgen Kabinette fanden in Weimar Besprechungen des deutschösterreichiscken Staatssekretärs für das Auswärtige Amt -Lt. Bauer mit dem Reichspräsidenten und den Mitgliedern ber deutschen Reichsregierung '"'ber den beiderseits angeltrebten Zusamm et, schl u ß Deutsch-Oesterrerchs mit dem Deutschen Reiche statt. Die polittsche Aussprache wurde in Berlm mit dem Rricksminister Grafen v. Brockdorsf- Rantzau fottgesetzt und abgeschlossen. Svdamt trat man unter seinem Vorsttz in konumsarrsche Verhartdlungcn über die Einzelfragen ein. Der Die Streitbewegung hn Reich. Der Generalstreik praklamierl. Berlin, 3. März. In ber heutigen Sitzung der Berliner A r bei ter r ä te ist ber Gen er a l- । streik prollamiert worden. Berlin, 3. März. (WB^ Nachdem auf Anttag der Kommunisten die Erklärung des Generalstreiks für Berlin angenommen war, ; haben sich so sott an verschiedenen Stellen der ; Stadt spartakiftische Unruhen gezeigt. So kam es zu Ansammlungen auf dem Alexanderplatz । und zu kleinen Schießereien, die leider auch bereits einige Tote als Opfer gefordert haben. Auch in der Brunnenstrahe, Jnvalidcnstraße, An- Nam erstraße und Weinmeister-Straße haben spartakiftische Putsche eingesetzt. Soldaten und Polizcr- beamte wurden angehalwn und mißhandelt. Vier Polizeireviere in der Nähe der Jnvalidcu- ftraße wurden gestürmt. Telephonleitungen wurden durchschnitten/! Der Angriff auf den Nordbahnhof ist von der militärischen Besatzung abgeschlagen worden .Am Alexanderplatz wird ge» plündert. Alles deutet darauf hin, daß die Spattakus- leutc Berlin wie im Januar terrorisieren wollen. Sic werden an dem festen Willen der Regierung, die sosott den Belagerungszustand öcw fügt hat und Ruhe und Ordnung unter allen Umständen aufrechteHalten wird, unüberwindlichen Widerstand finden. Die SpartakAS-Agiiation in Berlin. Berlin, 3. März. (W. B.) Der Spartakusbund fordert in einem Aufruf in der „Roten Fahne" zum Generalstteik auf. Ium Schluß heißt es: Rieder mit Ebert-Scheidemann-Noske; nieder mit der Nationalversammlung! Me Macht den Arbeiterräten! Laßt Tuch nicht wieder einwickeln, wenn wieder neue Mittelsmänner kommen und mit Ebert-Scheidemann verhandeln und eine neue Resolution ausjetzen mit Ebert-Scheidemann. Laßt Tuch nicht wieder m den Arm fallen von keinem, heiße er wie er wolle, heiße er sich auch Unabhängiger! Das, was 3hr jetzt fordert, darf Tuch nicht versprochen werden, es muß geschehen. Berlin, 3. März. (WB.) Um die Mehrheit der werktätigen Bevölkerung Groß-Berlins vor terrorifti- fchen Anschlägen einer Minderheit zu schützen und vor Hungersnot zu bewahren, hat das preußische Staatsministerium für den Land bezirk Berlin, für Spandau und Teltow und Niederbarnim den Be- lagerungszustand erklärt. Die vollziehende Gewalt geht auf den Oberbefehlshaber m den Marken, Reichswehrminister N o s k e, über, der zur Ausführung des Belagerungszustandes besondere Verordnungen erläßt sowie an die Bevölkerung eine Warnung vor Verbrechen und Ausschreitungen mit Hinweis auf die Einsetzung außerordentlicher Kriegsgerichte richtet. Der Streik in Mitteldeutschland. Leipzig, 3. März. g T-r. Beuerle ($entr.): Wir ituUcn in ber baprrvdien BoskSpartti gegenüber den uni- tarifdjen Bestrebungen bie Mfvechrrrhaltunq ber diebhaartiden Interessen gewahrt wissen. Der Parti kulariömu4 wurzelt ncdt tu ReichSgrssnerschuft, sondern in dem Festhalten bet Eigenart dcS eigenen Lmtdes. In dein vorliegenden (Pnt* umrf erscheinen un4 zu weitgehende ZugestSnd* nissc an den UnitariSnrus. TaS bat>cnfcw Delk ist für den UnilarismuS nidtt zu haben, weil es darin immer die Ofcfafrr einer ÄTrvreußnng wittert Die Aufrecht erhal tung M br41)crigeit prvip tzischeu Besitzstandes läßt fid) nicht mehr rechtfertigen Minister P ren ß ivideripricht der Grundtendenz dieser .Rede. Abg. Düringer (Teutschnationai': Gegen efroaigt Bläue zur Zerstückelung Preußens er lieben wir schärfsten Einspruch. Wir stehen für Erste ftummern in den Ernzelstaaten rin Wir verlangen eine Sidjerftcllung der dwistlidrn Mirdx turdi Ausnahme von Normativbesriurmungcn in bie Brrfafsum, Abg Schücking (Dem.': Für das i<’l t bedeutet tvs Versa ssuwr-lverk einr Wiedergeburt cm hiahrbaft deutsdient Geist Die dreijährige Legislaturperivd-? für die Re,d»Smg^n»hlen mSd^ len wir auf fünf Fahre herlämiert wissen. Das gesamte Sd'ul unb Unterticht-wesen muh ein- Brülidl aufck'baut werden kibcitfo müssen nnr im Verftbtt5ioesen nxxh zu größerer Einheitlich- kett ’Bmmnvn. A1"i Tr. Del-Hvrn ^Selfie) verlcmgt oie VeN'ständiakeit Hannovers. Preußisd-er ^uftisnttnifrer Heine. Dem Wunsche eines Derlei der hannoverschen Bevoi teruna nach einem seldstSndigen Staat sbeht die viel größere Masse ber sozialdeovkratischcu Vir- bätet' al« Gegner gcgatiUxt. Hierons Wb bie Deiterbevatmry auf Disrs- tag nachmittag 3 Uhr vertagt. Schlich 7y, Uhr. Au» Stadt und Land. Gießen, 4. Mär^ 1919. Die MietSschranbe. Man schreibt uns: Der Giehener Hausbesitzerverein, ber natur- gernäh nur einseitige Interessen vertritt unb vertreten kann, hat mit seinem Artikel zur Rechtfertigung ber Mietsschraube, bie mehr wie kräftig angezogen wirb, eigentlich gar nichts bewiesen. Tatsache ist, bah bie Bewohner einer Reihe von Häusern auf dem Selters« weg im Juli um je 100 Mark pro Wohnung ge. steigert würben unb jetzt wieber um 260 Mark. (Es handelt sich um Wohnungen, bie 900—1000 Mark kosten unb die also eine Mietssteigerung von 35x erfahren haben, ein Aufschlag, ber ganz unberechtigt ist. Diese Fälle liegen aber nicht vereinzelt. Miels- erhöhungen von 20 - 35 Proz. kamen in ber letzten Zeit so massenhaft vor, bah eine Flucht in bie Oeffentlidjkeit unb ber Hinweis für bie Mieter, bah wir in Gießen ein Miets-Einigungsamt haben, im Interesse ber Allgemeinheit nur gerechtfertigt ist. Dabei haben bie Hausherren währenb ber Dauer bes Krieges gar keine Ausgaben für Reparaturen unb Herstellung verwohnter Räume gehabt. Heber bie Wirtschaftlichkeit von Häusern für den (Eigentümer ist schon viel geredet und geschrieben worben. Daß aber das Anziehen der Mietsschraube in der Weise, wie es in Giehen geschieht, ein entsprechendes Anziehen der Häuser- preise in unserer Stadt zur Folge gehabt hat, wird doch auch der Hausbesitzerverein nicht abstreiten, denn beinahe in demselben Prozentsatz, wie man die Mieten gesteigert hat unb noch steigert, ist auch ber Verkaufspreis der Immobilien gestiegen. Der Hinweis, dah ein Teil ber Bewohner von Mietswohnungen ab vermietet unb sich babei vielfach übermäßige Jim- mermieten bezahlen läßt, ist doch kein Grund, nun eine allgemeine Wohnungspreissteigerung bis zu 35 Proz., wie beabsichtigt fein soll, durchzudrücken. Darüber, ob 10-15 Proz. ein angemessener Aufschlag für Wohnungen für die jetzige Zeit ist, find Zweifel- los die Mehrzahl der Bewohner unserer Stadt, nämlich die Wohnungsmieter und auch bas Mieteinigungs- amt, anberer Meinung als bie Hausherren und deren Vertretung, der Hausbesitzerverein. Es wäre zu wünschen, daß die Mieter, ähnlich wie die Hausbesitzer, sich zu einer Mietervereinigung zusammenschließen würden. (Ein Mieterverein, ber sämtliche Mieter ober ben größten Teil von ihnen umsaht, kann bie gemeinsamen Interessen besser ver- treten als ber Ecnzelmieter. Aus Mieter-, Haus- besitzerverein und Mietseinigungsamt könnte bann in Fragen von allgemeiner Bebeutung ein Schlichtungsausschuh gebildet werben. Dor dem Kriege hat hier in Gießen bereits eine Mieteroereinigung bestanden, die während bes Krieges aber ruhte unb auch keine Beiträge mehr eingezogen hat. Unseres Wisiens ver- fügt ber Verein noch über ein kleines Vereins- vermögen. *♦ Aus dem Stadttheater- Bureau. Am Samstag wird als 18. Freitags-Abonnements-Vorstellung die neue "Komödie von Müller-Schlösser, „Der Glücks- kandidat", gegeben. Die Gießener Bühne ist die erste, die das lustige Werk nach dem Düsseldorfer Schauspielhaus zur Aufführung bringt, wie sie desselben Verfassers Komödie, „Schneider Wippel", als eine der ersten gebracht hat. In Düsseldorf ist das Werk mit großem Erfolge bereits 25mal in Szene gegangen. ** Postverkehr mit der belgischen Vesahungszone. Der gesamte Paketverkehr sowie der Privatbriefversand und Briefverkehr nicht eingetragener Firmen »wischen der belgischen Besatzungszone und dem unbesetzten deutschen Gebiet ist in beiden Richtungen vorläufig gesperrt. ** Einschränkung ber zweiten Wagen- klasse. Infolge Abgabe einer großen Zahl von Personenwagen 2. unb 3. Klasse an bie (Entente unb bes badurch entftanbenen Mangels an betriebsfähigen Wagen bieser Gattung ist, wie bie Eisen- vahnbirektion Berlin schreibt, damit zu rechnen, bah in nächster Zeit die 2. Wagenklasie in einer Reihe von Zügen fortfallen muß unb bah bie 2. Wagen- klasse auch in ben übrigen Personenzügen nicht immer Dorganben sein wirb. *♦ Besitzwechsel. Beim Berkaus des Pfaffschen Anwesens in der Liebigstraße betrug der Kaufpreis nicht 61000, sondern 65 000 Mark. ♦♦ Der Volksbund zum Schutze der deutschen Kriegs- und Zivtlge- f a n g e n e n veröffentlicht in unserem Blatte einen Aufruf, in jeder Stadt, jedem Dorf sofort Ortsgruppen zu gründen. "Schwarz.Weiß-Lichtspiele, Seltersweg81. Von heute bis Freitag, 7. März, kommt bas Drama „(Erträumtes* mit ber jungen Künstlerin Eva May in ber Haupttolle zur Aufführung. Auherbern wirb noch bie breiaktige Detektiv-Groteske „Die liebes- volle Detektei* geaeben. Starkenburg und Rheinhessen. Darmftabt, 3. März Aus Rimbach i. 0. wirb eine schwere Bluttat gemeldet. Der auf bem Gutshofe Litzelrimbach bei Rimbach wohnenbe 2anb- wirt Abam Helfrich erhielt am Samstag abenb gegen R Uhr ben Besuch einer zweifelhaften Gesellschaft von 10 Personen, bie angeblich beabsichtigten zu Hamstern. 2Tte ber Lanbwirt aber erklärte, baß er nichts abgeben könne, fiel ein Schuh aus einem Revolver, ber ihn in den Kopf traf unb sofort tötete. Auch bie Frau soll schwer verletzt sein. Die Danbe brang bann in bas Anwesen ein unb raubte, was ihr in bie Hänbe fiel, vor allem bas vorhanbene bare Gelb, unb bann Lebensrnittel aller Art, insbefonbere Schinken usw. Die Danbe verschwanb in ber Richtung nach Mörlenbach, konnte aber schon am Sonntag früh zum Teil mit ben Lebensrnitteln festgenommen werden. Wie wir noch erfahren, ist ber größere Teil ber Danbe jetzt bei ben Unruhen in Mannheim burch bie Spartakisten aus bem bortigen Gefängnis entlassen morben. Der Staatsanwalt sowie bas Gericht stellen die nötigen (Ermittelungen an. Hessen Nassau. Tic Sladtvcrordactcllwühlca in Frankfurt. Frankfurt a. M, 3. März. Nach ben bisher oorliegenben Meldungen sollen bie Sozialdemokraten iMehrheitssozialdemokraten unb Unabhängige) 41, bie Demokraten 24, Zentrum 12, Deutsche Volks- Partei 10, Deutsch-National.n 6 unb bie Mittel- Itänbler 3 Sitze bei ber gestrigen Stabtoerorbneten* wähl erhalten haben. Jn ben Vororten mit starker mbuftrieOer Bevölkerung haben bie Sozialdemokraten bie überwiegende Mehrheit errungen, dagegen haben in den mittleren unb kleinen Städten bes Nassauischen Landes, soweit bie Meldungen bisher vorliegen, die Bürgerlichen bie Oberhand = Jöppernt t., 2. Mary. Unter Futterrüben versteckt entdeckte der hiesige Arbeiter» unb ©aucmruX in einem (äfenba^roagen etwa S 0 SackMehl, drefftrdie Frankfurter Ansmltsver» rrraüimg Düttenmühle bestimmt waren. 3rmet wurde in der Nacht zatm Freilos das Auw der Anstalt dabei erwischt, als es mit reichen Wurst» Vorräte« beladen von einer damstzersahrt aus der Wetterau brimfrbrte. Tie neue Schule. ** In der Freidenke rvereini- g u n g Gießen sprach gestern abend im Saale des „Großherzog von Hessen" verr Neuendorff, Leiter der Dürerfchute in Dochwaldhausen, über das Tbema: „Neue Ziele der Jugenderziehung und die Einheitsscbule". Jetzt, wo die Blüte unserer wehrfähigen Jugend geknickt oder in ihrer Entwicklung gehemmt darnieder liege, müsse neben dem wirtschaftlichen Aufbau Deutschlands mit fast noch zwingenderer Notwendigkeit die Neugestaltung der inneren Kultur in Angriff genommen werden. Als die nagenden inneren Schäden der alten Zeit stellte der Vortragende den Materialismus hin, der unser ganzer- Volksleben verseucht habe, und den ideenlosen Verwaltungsapparat, der Aufstrebendes zu Boden gedrückt habe. Nicht ohne Schuld am Zusammenbruch sei auch die Schule gewesen, da ihr der jugendliche Geist gefehlt hätte. Die viel erörterte Einheitsschule werde ihr Ziel^ den Aufstieg der Begabten verbunden mit dem Ausgleich sozialer Gegensätze nie erreichen, solange nicht die Verwandlung der Unterrichtsschule tu eine Lebensgemeinschaft ermöglicht werde. Eine wichtige Aufgabe der Schulgemeinde bestehe darin, zwischen Schule und Familie eine Brücke zu schlagen und Besprechungen über Schuleinrich- tungen zu ermöglichen. Und es sei schließlich noch darauf hingewiesen, daß der Redner in seinen Ausführungen u. a. des Theaterspie- lens als eines guten Bildungsmittels der Schule gedachte. — Wie zu erwarten, waren die verschiedenen ebenso interessanten wie aktuellen Probleme, die der Vortrag aufrollte, Gegenstand lebhafter Diskussionen. Vor allem fehlte es, namentlich von feiten hiesiger Schuldirektoren, nicht an einer entschiedenen Stellungnahme gegen die Bewegung, die in den Novembertagen von der Dürerschule in Hoch- waldhausen ausgegangen war. Darrn stabt, 3. Marz. Die stäbttjche Verwaltung hat ben Stabtoerorbneten zur Reuarbnung bes Schulwesens eine Vorlage unterbreitet, welche u. a. auch eine Denkschrift bes Oberbürgermeisters enthält mit Anträgen zur Hebung bes Volksschulwelens, Ausbau ber Mittelschulen in eine neunstufige Anstalt, Vermehrung ber Freistellen, freie Lehrmittel unb ein Umerhaltungskastenzuschuß bei ben begabten Kin- bem. (Es soll eine Kommission berufen werben, bie aus Vertretern ber Schule unb bes praktischen Lebens, bie zu ben (Bebanken ber Denkschrift, insbefonbere zu folgenden Vorschlägen Stellung zu nehmen hat. 1. Errichtung einer Dersuchsschule innerhalb ber Vorschule, in welchen begabten Kindern eine abgeschlossene vertiefte Bildung gewährt, unb praktijch veranlagte Kinder besonders technisch unterrichtet »erben sollen. 2. Die allgemeine (Einführung von Differenzierungsklassen in der Volksschule, entsprechend ben befonberen Cem* und Unterrichtsbedingungen. 3. Pflege bes Werkunterrichts in den Volksschulen. 4. Ausstellung der Volksschule nach ber Seite ber Hygiene unb Pädagogik, ber Klaffenzahl, Klaffen- und Zuhörerräume. In dem Dortrage, ben der Oberbürgermeister am 27. Februar zur Information unb (Einleitung ben Stabt* oerorbneten erstattet hat, finb folgende Richtlinien aufgestellt: 1. Die Hebung ber Volksschule als eine soziale, ethische und unterrichtliche Notwendigkeit, er* gibt sich in Uebereinftimmung mit bem neuen Der» saffungsenttvurfe, für bas beutsche Reich als bie Folge eines Schulorganismus, welcher ber Volksschule als Unterbau eigenwertige Aufgaben zuweist. 2. Bei ber neuen Schulorganisation sollen für ben Unterricht bie Gesichtspunkte ber Selbsttätigkeil ber Schüler unb bes individuellen Unterrichts- betriebes beachtet werben. Nicht nur bie Begabten, sonbern auch bie Schwachen sollen in einer Unterrichtsmethode geförbert werben, welche auf die große Differenz in ber Dildungsfähigkeit ber gleichaltrigen Schüler Rücksicht nimmt. 3. Die ganze Volksschule soll gehoben werben. Das zukünftige Verhältnis von Volks- unb Mittelschule soll Gegenstand besonderer Beratungen sein. Der Oberbürgermeister empfiehlt bie Verschmelzung ber Stadtschulen unb ber derzeitigen Mittelschulen als die grundsätzliche richtige Lösung. 4. Das Berufsleben soll unter Berücksichtigung ber Fähigkeit zu befonberer Geltung kommen. turnt« unb Sport. ** Männer-Turnveretn Am Samstag hielt der M.-T.-B. im Vereinsheim Zffohler nach drei Jahren zum erstenmale wieder eine ordentliche Mitglieder-Ver- s a m m l u n g ab. Di« während des Krieges abwechselnd den Verein leitenden Turner A. Bindewald und E. Lang berichteten über die Vereinstätigkeit, während W. Weis den Turnbericht erstattete. Den Heldentod fürs Vaterland starben 42 Vereinsbrüder, darunter der 1. Sprecher, R.-A. E. Kaufmann, und der 1. Schriftführer, Lehramts-Ass. Müller Die Neuwahl des Vorstandes hatte folgendes Ergebnis: Gg. Kling 1. Sprecher, E. Lang 1. Schriftführer, Gg. Dreher, Rechner, W. W e i s 2. Sprecher, Th. S p a tz 2. Schriftführer, E. Müller 1. Turnwart, H. Thöt 2. Turnwart, Fr. Wenzel Zeugwart, Gg. Todt Gegenrechner. Gg. Zörb Fechtwart, C. Bernhard Sptelwart, E. Bürck und R. Leisler Beisitzer. ** Der Turnverein von 1846 hielt am Samstag seine Hauptversammlung ab. Der Vorsitzende begrüßte die Erschienenen und gedachte der für das Vaterland (yestor- benen und der Toten des letzten Jahres. Der Jahresbericht wurde genehmigt und der Rechner entlastet. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Sprecher: W. Erle, Hch. Bieber: Turnwarte: Karl Erb, Paul Renger: Schrift- ivart: Hch. Wahl: Rechner: P. Treuke: Bei- schor: Ä. Schwab, Fr. Bellof und Aug. Loos. Der Turnwart berichtete, daß am Sonntag den 9. März, vvrm. 9 Uhr, die erste Turnff stunde für die Männer-, Jugend- und SchL- lerriegen stattfindet Weiteres darüber roub noch im Anzeigenteil bekannlgegeben. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. 'Mttttooch, März, abbs. 6: Pchsionsar, dacht m bet Zohanneskirche, Pf Bechtolsheirner. Letzte Nachrichten. Das Zozialifierungsgesttz. Berlin, 3. März. (WTB.) Die Reicksregiemng Na: beschlossen, dem SlaatenLuSjchuß sofort ihre Enttvürfi? zu emrm SozialisierungSgesctz und zu einem Gesetz über die Kohlenwirt- f dia f t zur Einbringung an die Nmünuttversamm- Lung Dcrbulegm. Im väurourf eines Sozmlisie-' rungsgesetzes heißt es: Al. Jeder Deutsche hat seine geirrigen und toryerlidxm Kräfte fo yi betätigen. w es das Wech! der Gciamthcit von ürh fordert Die Arbei.skraft als Höch tes öin» schastsgut der Nalro-n steht unter bent Schutz des Reiches Das Reich gewahrlers« jedem Deuftchen die Möglichkeit, durch eint seinen Fuü.gieüen ent* iprettienbe Arbeit sein Leben zu unterhalten. 3» weit er A.rbcusw.lei»enhrtl nicht -u finden vermag, wird ihm nach Maßgabe eines besonderen ReicüSgesetzes der.Unterhalt an5 öffentlichen Mitteln gewährt, ff 2. Wirtschaftliche llntmieitmunflat und Werte prsbesondere Bodenschätze unb Naturkräfte, an die deutsche Genu in wirtschaft zu überführen, sowie die Derstrlln " und Untei- iaintnq der wirtschaftlichen Güler für die deutsche Gemeinwirtschaft Utgunsten des Reichs, der Gliedstaaten, lSemeinden oder Gemeftcdeverbände zu regeln, ist Sache des Reiches. § 3. Tie putsche Gemein, wirtschaft wird von wirtschaftlichen Selbst* vermaltungsförpern geleitet "Lee Selbstverwal- ttmgslörper werden vom Reich beaufsich:igt. Das Reich tonn sich bei ber Durchführung der Aufficht der Bcchörden der Gtiedsmatcn bebiennt. A 4 In Ausführung der im § 2 dotyricIrenen Befugnis ivird ungesäumt durch besonder^' ^ ichSgesetz btt? Ausnutzung von Brennstoffen, Z^.i scrkrästen und frnftigen natürlichen EnergiegueUen unb von der aus ifcncn ftammniden Energie Etiergieivirtschaft) nntf; gemeinwertschastrichen Gesi'.üsvunften oeran- laßt. Zunäcbtt tritt für das Xcnyebiet ber Koh- lenwirtschait etn Gesetz über die .stegriunq ber Kohlenwirtschaft gleichzeitig mit diesem (Befett in Kraft Das ber Nationalversammlung zugehende Gesetz wirb morgen veröffentlicht. Die Pcrbanblnngen in Svaa. Berlin, 3. März. Sitzungsbericht ber Waffen. ftiOftanbskommiffion in Spaa vom 2. März. Auf bie ftühere beutsche Anfrage, ob bie Nachricht, baß Ge. nerat Liman von Sanbers in Konstantinopel vor ein Kriegsgericht gestellt worben sein soll, ben Tatsachen entspräche, teilte General Nubant mit, er habe eine Bestätigung bisher nicht erhalten. (Es sei ihm in dieser Angelegenheit nur bekannt, baß Liman von Sanbers sich zur Zeit auf Malta definbe. Dann überreichte Nubant eine Note, in ber über mangelhafte Ablieferung ber lanwirtschaftlichen Maschinen unb bie Einstellung ber Kohlentransporte aus bem rechtsrheinischen nach bem linksrheinischen Gebiet Klage, geführt wird. Nach ben Erwiderungen ber brutschen Vertreter übergab bie deutsche Kommission den Alliierten ein Gesuch bes Ientralvereins für bie deutsche Lederindustrie, in bem dieser bittet, baß fertiges fieber aus bem besetzten Gebiet in bas unbe- setzte zurückgebracht werben darf, wenn die Nohwar» aus bem unbesetzten Gebiet stammte Zum Generalstreik in Berlin. Berlin, 3. März ,(WTB.) Aus Grund eines BefdUusses der Vorstände in der int deutschen Bannt en bunde zu scumnenges M ossrncn verbände (darunter die Bcrhäude der Eiienbayn- und Bostbeamtetc' lehnt der deutsche Beamtenbund den Eintritt in den allgemein« Beamtenstreik al» 6kgmmn6na(jmif itcgcn den Generalstreik der Arbeiter ab. tlnd ttttt der deutsch Beanrtcnbund nicht in den Streik im Anschluß an einen rtivaizen Büraerstnik. Ein besonderer Aussdmß des deutschen ÄaintenbundeS ist ermächtigt, etwaige weitert Maßnahmen yt treffen Im „Vorwärts" wird auf bad bestimmteste versichert, daß die Möglichkeit bestehe, die Ausbreitung der .Unruhen in Berlin zu verhindern. In mehreren Fällen sei der Einfluß nc^fthen Geldes und russischer Agitation fest-' Schlimme Vorgänge in Halle. Leipzig, 3. Märtz. (WTB.' Neber Mr Vorgänge in .Halle veröffentlich die Leü»° Higer Bolkeftcinmg eine längere larftrllima, der wir folgendes entnehmen: Am Sonnabend um 2 Uhr nachmittags rückten die Regierung-- truppen in Stärke vvn vier Kompagirien unter Führung des (Enteralmaiors> Maerker von Mrrieburg her in volle ein und befttzban die Ar» tiflcrirfafemc und den Bahn hol tarnt Ixmtäcb» 1'9 cn i- sich d r 'Bwl urt? branff-u bi- zum Marktplatz vor. Als dort ein größerer trupp den- Dersuch machte, die rote Fabne vom RatbauS herunttr^uholen, scürztt sich dte erregte :stdenge ans bk <90[baten, entriß ihnen die ftkinehre, worden Maschtttengewehrwagen in die Saale. Ear Auto mit zwei Offizieren wurde umgestürzt. Ein; Offizier wurde in die Saale gewvrton, wv cv ertrank. Heftig? .ikänttch- wurden Sonntag tagsüber und in der Nacht zum Mvntag geführt, die jidj namentlich zwischen der Post und dem Ttvarcr, daS von Malrvten besetzt war, absvieftcn Die Regierungstrupven verlncntdeieu bei diesen üämpfi-n Mrnenwerfer Um 1 Uhr morgens war dte militärische Lage in Halle 'wlltommen vev» worren. Die Stadt litt fürchterlich Jn den gr>- den GeschöftSsttaßen .rmrden die Geschäfte völlig auAgevlünbcrt. Ga nze Warenhäuser sinc» bis unter das Dach ausgcrauvt. Berg' von Gtosft^itteru, Berpackungsmitteln, Maschen, Scderben unb Waren teste liegen in den Strahen Noch in der Nacht zum Thontag itrnrrn die Plünderer eifrig an der Arbeit Die ftie-cl.isten bitten ein unbeschreibliches Bild Biele Zivilisten haben während der Ereignisse da^ Uctm verloren Weimar, 3. März (WTB.) Heute lst in Weimar ein Zug ans Wittenberg eingetroffen, der ben Weg über Halle nehmen konnte. Der Pan- lamentsjug hat heute noch einmal ben Weg über Chemnitz unb Gera eingeschlagen Wilson- Nlicklkbr noch Europa. Amsterdam, 3. März. (WTB) Laut Reuter wirb Wilson am 13- ober 14. März in Brest landen unb herauf sofort bie Arbeit im ZufammenhanG mit dem Präliminarfriebensvertrsg beginnen. ■ * Aufruf. An das Deutsche Volk! Unseren nefannenen Brüdern in FelndeShand droht jahrelange Sklavenarbeit. Das ist langsamer, aualvollcr Tod. Cäpl ff* I Oder sie sind verloren und wir sehen * sie nie wieder. Wer die u Un^ S gegeben Me. SS***i. .Wct. ML eher 'W M M eGmrmnnrlsch^ C: ML Mftlichen ZM, ^^clbstverwal- benufiuhiigt. Ingber Aussicht shAh &Ä1“ k“ «ajjcrkranm mb M Mb von da (öiergitrtnrtf^ft) Mspunkten «ran- Wuiet der Koh- iita die Regänng nut diesem Gesetz n9 zugehende Gesetz Art jni Schutzwaffen jmd sopott ab^ulrttern. Als Schiutzwnffen gelten: Gewehr?, Kavabmer, Vgholar, Mnschinemnslvlen, Revolver, Geschütze aua An, Maschäeengewehre, Handgrrmnlen, Ge- wehvgvlmattm, äJZ-nWwrfer und ftlcmrmieTrtorrlvT. 8 2. 1At Landeszentvalbehördar erlassen bte ersarderlichen AusführungSbeslrnrnrMrgen. Sie bestimm«, nv Atnb bti wann spätestens bic Ablieferung zu yeschchen hat. Tqe ÄaüreSzeLtralbehöüden setzen feft, weiche Ausnahmen van der ÄvlieserungSpflrcht gelten sollen 8 S. Wer nach Ablauf der AblieserungSfnst im urnbefuaten Befrtz von Waffen oder Munition der im 8 1 bezeichneten Art betroffen wird, wird mit Gefängnis bis zu fünf Jahren und mit Geldstrafe bis zu hunderttausend Durrk oder mit einer dieser Stvaf« bestraft. Sollten die Waffen oder die Thnritwn zu Gewalttätigkeiten gegen ,Personen oder Sachm ivrrocnoet werden, so ist die Strafe Zuchthaus '>is zu 5 Jahren, bei mildernden Umständen Go- rcrngftnä nicht unter drei Monaten. 8 4. Diese Bervrtmung tritt mit dem Tage der Verbündung in Kraft. Berlin dm 12 Januar 1919. Der Rat der BollSbeauftragtm: ger. Ebert. gcz. Scheidemann. Der StaatSseVoetLr deS Rlrichs-hW)t die Ar- ■"Äw* “’iÄ®gÄ » 4/gfeaf ^Mvnta- sE und g ungsmMA W "SKS L«xS nbelg ' 7 Der F sr*«* a E3 « Hotel Schütz Heute abend Familien-tazert Anfang 7 Uhr 2716 Nutz- Lutz BttllllhchvttßtigkrW Sreitag den 7. März 1919 in btn Rbteilungen ite Kühunter, MaurerskasperSkops, Kronau und Rehtränksberg. Zusammenkunft vormittags 10 Uhr auf der Hattenröder Straße am Pflanzgarten. Anfang in Alte Kllbunter. Scheiter, Rm.: Buche Eiche 60, Hainbuche (tunbi 34.ß, Linde 1.4. Knüppel, Rm.: Bucke 39, Eich« 114, Hainbuche 12, Birke 6, Afoe 73. Reisig, Wellen: Buche lUft Eiche 4700, Aspe 400, Birke 100. Stöcke, Nm.: Buche 96.4, Eiche 115, Aspe 16, Mchte 8.3. Fichten'Derbftange«: 190 Stück — 15.11 Fstm., Wagnerdolz. Firtitcn'ReiSstange«: 5000 Stück = 15.07 Fstm., Bohnenstangen. Rutticheiter, Rm.: Eiche 38, 2L Mtr. lang, zu Gartenvsosten geeignet. Rutzknüpvel, Rm.: Eiche 2L 2,8 Mtr. lang, zu Gartenpsosten geeignet. Ruvreisig, Rm.: 84chi«n 490, Wagner- und Svalierhoiz. Die Fichtenstangen und das Rutzreisig werden zuerst oeriieigerk. Lich, den 28. Februar 1919. Bürgermeisterei Lich. Dörmer. 2622B Blütenweiss wird die Wäsche mit 04167 „LÜDROL“ Reparaturen an Zentrifugen werden fachgemäß ausgeführt sowie Ereatnteile geliefert von der ZentriMn-Zcntrgle, Sithtnfopi:: ’i?”’ Alte Maschinen werden angenommen, t1671 2020 Stück Elchenwellen 150 * Fichienwellen 40 Rm. Eicheniiock 6 * Fichtenstock. Die Zusammenkunft ist im SteinertSwatd Abt. 4 auf dem Müllerweg an der Anneräder Grenze. Gießen, den 3. März 1919. 27158 Der Oberbürgermeister. I. V. EmmeliuS. Bekanntmachung. Betrifft: Aufarbeitung von Erbscnreisig. Die Stadt hat in ihren Waldungen zur För^ deruua deS Gartenbaues Hai»b«.4eu-Grbscnreisia aufarvetten lasten, das an Liebhaber, foioclt der Vorrat reicht, zum Preise von 80 Pf. für eine Welle abgegeben wird. Mehr wie 3 Svellen werden an eine Haushaltung nicht verabiolgt. Verausgabung findet nach oorauSgegaogener Bekannt' machung im Hofe des Stadthauses statt. Bestellungen werden bis »um 10. Mürz 1919 im Stadthaus, Zimmer Nr. 10, entgegengenommen. Die Zahlung bat bei der Bestellung zu erfolgen. Gießen, den 1. März 1919. 27148 Ter Oberbürgermrister. I. V.: Emineliuß. Schuhe werden nach Maß angefertigt. Wir machen aus Ihren Milttärschuhen ein Paar ieine schicke Herr.- Schuoe. — Reparaturen werden schnell und billig vorgenommen. Martin Bender Lederverarb. - Werkstätte, Asterweg W. »«, Die liebesvolle Detektei Detektiv-Groteske in 3 Akten. Holzversteigernng in den Waldungen der Gemeinde Wieseck. Donnerstag de^«.März, vormittags 10Ubr beginnend, sollen im Distrikt Heide nachoerzeichnete fllutzholz-Sorlimenle versteigert werden: 10 Kiesernstämme 3. Kl. (30—39 Ztm. Dnrchmeffer) Schnittholz — 7,64 Fstm. 1577 Fichten-Derbstangen (zu Nüststaogen, Leiter' bäumen usw. geeignet» — 69,47 Fstm. 1163 Fichten-Reivstangen = 17^9 Fstm. 2300 Fichten Bohnenstangen. Die Zusammenkunft ist auf der Straße nach Daubringen am Pfianzgarten. Wieseck, am 3. März 1919. 27388 Scho mb er, Bürgermeister. Restaurant Stadt Cöln Brandgasse 3 Heute Dienstag; den 4. H&rz Grosses Vokal- und Instrumental - Konzert. Die Mwrik wird ausgeftihrt von Mitgliedern der Regimentakapelle. Eintritt frei. 04179 Anfang 7 Uhr*« 5S § Sä ßW W «ein Ersatz! An-land»ware vorzüglich geeignet zum Stärken von Kragen Manschetten usw. Auch z« PUDDING zu verwenden. 2719 HF. 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