'S* 1319. AwlMngrnlndbrud «.Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch. u. Steinbruderei «.Lange. Schriftleitung, GeschLftsftelle u.Druderet: Schulstr.7. (eiftung zu den deutschen Konzessionen abgegeben d morden intb verkündete den Entschluß der Alluer" t । Dezember 1919. *n*: wir Go llingelhößer larie geb. Bm ‘Rownbtr 1919. ^ndhem geb. Barm öonntagsjvH iommen. kburt Ms Sfar erstes an lg 5d)0& mtageb.^ifW Soechrstratze L. M. 285 Ter Gießener Tinzeig« erscheint täqlkb, außer Sonn und Feiertags. Be3ug$ preis: Mono tlich 2 Mark, viertel jährt reb 6 Mark einschließlich des Best<'ll- flelb8; durch die Bost vierteljährlich 6 Marl ausschließlich deNellgeld. Fernsvrcch - Anschlüsse: für die Lcvrtstlettungll2 Ibevlorld)rin20e/,2luff(lilag. Hauvtschri tleüer: Aug.' Qioeiv Veraiuwortlich für Politik: Aug. Goetz; für beu übrigen Zeik Dr. Reinhold Zenz; für den Anzeigenteil: v. Beck; sämtlich in Gießen. Mich unferet U«- ; en Nmerhfainteiien | tnoanbltn, den Ktaft* LnDgangslagets, dm: des CagetplaW6' • «er Vöriach mit bin : «nW*"“'; rdt Adders ertha geb. h°b«th 1919 Arbeit menschlicher Ku tu c der Ze ftöamg anheim* fiel, wenn der unparteiii che Beobachter nachher aus dem Munde der Bewohner die Berichte über bis ihnen während vier Jahren zug« fügte Behandlung, die Vergewaltigung und die ungeheuer schändlichen Maßruchmen gegenüber Hingen Mädchen, die in roher 2Änie von ihren Familien getrennt worden und, hören würde, so könnte er seine Entrüstung angesichts der Hal- antg Teutschlands und des anmaßenden Tones seiner Noten nicht verbergen. Tie Alliierten sind sehr überrascht, zu sehen, daß die deutsche öffentliche Meinung dis ynx Stunde sich noch so wenig der Verantwortung bewußt ist. indem sie nicht selbst die gerechte Bestrafung der begangenen Verbrechen verlangt, und daß es unter den Schuldigen, wie es scheint, wnig Mutige und von vaterländischem Geiste Erfüllte gibt, die sich der Verurteilung, die sie verdienen, nicht entziehen und ihre Haltung vor Gericht verteidigen, um dem Lande die Erfüllung seiner Verpflichtungen zu erleichtern. Solange man in Deutschland nicht verstehen rotrb, daß das Unrecht gut- gemacht und die Schuldigen bestraft werden müssen, darf Deutschland nicht erwarten, daß, es mit den 1 anderen Nationen die Beziehungen aufnehmen und von den Alliierten die Vergebung seiner Fehler 1 und die Milderung der gerechten Friedensbedrn- Brüsseler Konferenz zugunsten de» Völkerbünde». Brüssel, 1. Dez. (Wolff.) HavaS. Heute nachmittag 3 Uhr wurde in der Akademie zu Brüssel die Länderkonferenz zu Gunsten des Völkerbundes eröffnet. Auf der Ber- sammlung waren vertreten England, Frankreich, Spanien, Belgien, die Schweiz, Holland Dänemark, Mrwegen, Portugal, Griechenland, Polen Japan, China, Rußland (?) und Serbien. Ten Vorsitz übernahmen Deschamvs und Hymans, der belgische Minister des Aeußern. Wrl- lorghby-Dickinfon vertrat England, Perreri Jto- lien, Leon Bourgeois Frankreich, Alfonso Costa Portugal im Vorstand. Tor Präsident der belgischen ^Bereinigung für den Völkerbund eröffnete die Sitzung mit der Aufforderung zu einer Andacht von zwei Minuten zu Ehren der für die GevechtigSeit gefalK-nm Sol- bätrn Hymans hieß dir ruswärtigen Telegierlen willkommen und berichtete über bie Vorbereitungen zum Völkerbund. Ter englische Regierte sprach im Namen der übrigen den Tank für den liebenswürdigen Empfang aus. Er betonte die Notwendigkeit für Belgien uiü) England, brüderlich vereint zu bleiben. Perreri gab der Bereitwilligkeit der italienischen De legierten AuÄwuck. mit den Vertretern der anderen Staaten zusammen zu arbeiten zur Beseitigung der Weltkrise. Lson Bourgeois brüdtc im Namen Frankreichs den Wunsch aus, daß Amerika bald an der Konferenz teilnehmen könne. Die Versammlung ernannte sodann eine Kommission zur Vorberütung der Traktate des Völkerbundes. Eröffnung de» amerikanischen Kongreffe» uw ucui yuuen mu H.-1 Washington, 3. Dez. MTB) davaS. füllt wurden und dadurch die Jahrhunderte alte Wilson hat angi'kündigt, daß er spater über ---r>. cl-a---—t-r-, bie Frage des ^ftedensvertrages ein? Botichffl i an den Kongreß richten werde. Seine teutigi Botschaft beziehe sich nur aus innerpolitische Fragen. Da» dänische Parlament und die Blockade gegen Rußland. Kopenhagen, 3. Dez. (WTB.) Einem Telegramm ans Kristiania zufolge beschloß der Storthing, der Regierung vorzuschlagen, die Forderung der Entente auf Beteiligung an der Blockade gegen Rußland abzuweisen und sofort die Arbeiten für die Wiederherstellung der wirtschaftlichen Beziehungen zum russischen Volke wieder aufzunehmen. Generalstreik in Italien. Rom 3. Dez. (WTB.) Infolge einiger ÜcU nerer Zwischenfälle, die sich am Montag abend in Rom ereigneten, wurde in Rom, Mailand und Florenz der Generalstreik erflärt. 2er Ausstand gab in diesen drei Städten Anlaß zu patriotiscl>en Kundgebungen, die aber, um Störungen zu vermeiden, von der Polizei schließlich verboten wurden. führen, als es dazu angehalten und gezsvungmwor- oen ist, in bezug auf Art 61 der Reichs verlassuna, der bis zur Stunde noch nicht unterdrückt im.wetl .-ie d utsch« Regierung imm r bi- zur letzten Ttmtre wartet, um ihre Verpflichtungen auf nwraLifaxn oder materiellen Druck hm zu erfüllen, uni), gut die kühne Behauptung, daß DeutManb aus lerne Propaganda gegen bie Alliierten verzichtet gäbe, einziuwhen, will ich mich nur in bezug aus die Auslieferung der Schuldigen tn eine Diskussion einlassen. Tie Deutschen selbst leugnen nicht, daß zahlreiche Verbrechm belangen wor- Oen sind, und daß die allgemeine Moral verletzt itnirbe. Trotzdem bleiben,die Urteber dieser brechen, die man kennt, imlei traft. Wenn man auch ranz human sein will, so bleibt es doch mi»grers- lich, daß Deutschland zögert, in eme Vergeltung iür diese schweren Verbr chen ein »uni.li-vn Wenn man angesichts der venvüsteten G'biete ui Frankreich und Belchen in Betracht zücht, wr? unieve Provinzen systematisch verwüstet, un.ere Ju- Aur dem Reiche. Koburg lehnt den Beitritt zum Thüringer Staat ad. Koburg, 2. Dez. Im Freistaat Ko- bürg fand vorgestern die Volksbefragung über die Annahme des Thüringer Gemeinschaftsvertrages statt. Nach dem bis jetzt vorliegenden Resultat wurden 25 437 Stimmzettel mit Nein und 3148 Stimmzettel mit Ja abgegeben. Damtt lst der Beitritt Koburgs zum Freistaat Thüringen abgelehnt: die Regierung wird aufgefordert, den Anschluß an Bauern fo- fort herbeizuführen. Die Wahlbeteiligung betrug etwa 72 Prozent. Gegen 30 ländliche Orte stehen noch aus, jedoch ändern sie nichts an der überwiegenden Mehrheit für den Anschluß an Bayern. München, 2. Dez. (WTB.) Ministerpräsident Hofmann hat an den Staatsrat Kl i n- ter in Sx>burg folgende Drahtung gerichtet. „Die bayerisch Regierung und das baberiidje Volk begrüßen die mit überwältigender Mehrheit erfolgte Willenskundgebung des Koburger Lautes und heißen die neuen Volksgenossen herzlich nM- tommat." ten vom 1. November 1919 geantwortet uno daß sie, nachdem sie ihre Kommissare nach Paris gesandt Hal zur Regelung der Funktionen der Kommissionen für die Durchfühnrng des Friedensvertrages, dieselben sckMi nach zwei Tagen nach Berlin aurtiefbetief, obwohl der Zeitpunkt und die Prüiurogsbedingungen für die zu erörternden Fragen im Einvernehmen mit den deutschen Delegierten sestgelegt sind. Die deutsche Regierung ist es, die die Kriegsgefangenenftage umgreift, um die deutsche öffentliche Meinung gegen die 2tl liierten und ganz besonders gegen Frankreich zu verhetzen. Der Beweis dalür geht aus der Tatsache hervor, daß die Friedenskonferenz auf den 1. Dezember die Ratifikation und die Inkraftsetzung des Friedensvertrages festgesetzt hatte, welcher Zeitpunkt zugleich die demnächstige Rückkehr der Gefangenen bedeutete, und daß die deutsche Regierung, anstatt sich zu den letzten in Aussicht genommenen Verhandlungen bereit zu erklären, eine jögernbe Haltung einnimmt, und daß sie in bezug auf die Heimschaffung der Gefangenen eine Diskuffion in einer nicht annehmbaren Tonart einleitete, und daß es von ihr abhing, am Ende des vergangenen Monats die Kriegsgefangenen heimkehren zu sehen. Der zögernde Charakter eines solchen Vorgehens und Die durch Deutschland verschuldete Verzögerung der Ratifikation übertragen auf dieses die ganze und volle Verantwortung für die Zurückhaltung der Gesangenen in Frankreich, wo sie Übrigens nicht nur human, sondern mit W o hl- wollen behandelt werden. Ohne aut die Einzelheiten der deutschen Ausführungen ^welche in .mancherlei Beziehung einer Berichtigung bedürfen in bezug auf Schleswig und Oberschlesien sowie die baltischen Provinzen, wo Deutschland sich erst entschloß, ferne Verpflichtungen teilweise durchzu- Vervstichtungen tn dieser Angelegenheit, die Sache über dem Boden durchsägt, Mmenmit Master ge*| der Allgemeinheit der alliierten ist, eingegangen. s** alte' Die Erklärung vom 29. August war aus humanitären Gründen und nicht als Gegen- tm, den Zeitpunkt der Inkraftsetzung des Fru-' densvertrages bezüglich der Deimschafftma der Kriegsgefangenen vorzurücken und fiel selbst in die Zett, wo die Koiiveutioneu über die Kohlenlieferungen und die Entschädigung für den Ser* geailten Manheim abgesckstoffen wurden. Die Erklärung wurde nicht als Wkommen zwischen der deutschen und der französischen Regierung in Form eines Versprechens erlassen, sondern es handelte sich um eine humanitäre Erklärung der Alliierten und bctnlft tne &e* samtheit der von ihnen gemachten deuftchen Kriegsgefangenen. Diese Erklärmig enthalt lob aeudes: 1. den unverzüglichen Beginn der »eim» ichasfung der Kriegsgeiangenen, 2^ die eoentuelle Abkehr von dieser Politik des Wohlwollens ini Falle daß die deutsche Regierung und das deutsche Volk nicht alle Verpflichtungen, die Unten aus dem Wasleiistillstandsabkommen envachsen, und an das sie bis zur definitiven Rati.i;ierung «s Friedensvertrages gebunden sind, erfüllen. Gcmal> dem von allen Alliierten gefaßten Befchlutz begann die Heimbesörderung unverzüglich, und wah^nd Mehrerer Akouate wurden die in England, Beb aieii und Amerila befindlichen Geiangenen m ihre Heimat zurückbefördert. WieDerum gemäß der Erklärung vom 28. August wurde die Heimschaifung eingestellt im Hinblick auf die u n v o l l t o m m e n e I n n e ha l- tung der W a f f e n st i l l st an ds bed in g uii- g en durch die deutsche fltegicriuig. Die von den Alliierten freiwillig gemachteil Versprechungen sind alle genau durchgeführt worden. Durch ine Jiote vom 1. November 1919 wurde die deutsche Regierung über die Nichterfüllung einiger durch das Waffenstillstandsabkommen vom 11. November 1918 übernommenen BerPflichtungen tn Kvnntms gesetzt. Sie wurde über die Maßnahmen, die die Ausführung der im Friedens vertrage nicht mehr erneuerten Klauseln des Waffenstillstands- abkommens fieber stellen sollen, benachrichtigt. Tve französische Rogiermug oerfoLgtc Beine auf der Nick>dh.imsck)assung der KriegSgetonsenen fußende Politik uno gebraucht diese Gefangenen nicht ms Druckmittel. Sie hält sich einzig an die Artikel dos Frredensvertrages, «und weim die wohlwollenden im Monat LÜugust getuvffenen Masmollmen nicht ziu Ende gefül?rt iverden, so ist das einzig auf die mtmgelnbe Aussülwung der durch die deutsche Rc- gkeinig übernommenen BerpJichtungen zurückzu- lühren. Ti' Skrantnrorimg für die Verzögerung der Heirnschafsung ber deutschen Kriegsgefangenen bat sich ine deutsche Regierung Dadurch zugezogen, daß sie noch incht einmal aul die Note der Alliier- S« haben am 27. November ein Schreiben über die Heimschafkung der de u t s cke n Kr ie g s- gefangenen an mich gerichtet, oaS eine Reilx von Delauptungen enthält, deren scharfe Donar: nicht genügt, um ihre Ungenauigfeit zu verbergen Allgemein gesprochen hat T«tt>chland hinsichtlick> der Heimschaffung der Kriegsgefana.-nen mir ein Recht, nämlich das in dem von ihm unterzeich ne ten Friedensvertrag niebergelegte, bett, bie Heimschaffung der Gefangenen vom Tage der In- kvastfetzung, ix h. nach Austausch der Ratifi'öa- tionSurkünden, ytbe Acnderung der Destimmun- r, btt für beti>e Parteien Gesetzeskraft besitzi, eine Vergünstigung. Tie Bedoupttmg, daß di Kriegsgefangenen unlchuldig am Kriege sind uni Feine Serantroorhaifl für den Krieg trogen, if; nicht stichh l-fli. Ihre Note erklärt, das bte franzöii.che Regierung erstmels arr 2 9. August 1919, spater ans Anlaß de- Kohlenlieferungen durch Deutschland und noch später bei Bezahlung der Buße von einer Million Mark an das französische Note Kreuz für dir Ermordung des ftan-ösischen Sergeanten Manheim sich zu einer vorzeitigen Heimsendung der , --------- ----------- deutschen Kriegsgefangenen verpstichtet hätte. Diese dustrieniederiassungen zerstört und die Wohnhauier dreifache Behauptung entbehrt jeder Grundlage, I durch ein barbarisches Verfahren m Staub und bam nie ist die ftLnzösifche Regierung selbständige 1 Trümer gelegt, die Fruchtbäume einen Meter Eine Präsidentschaft Elcmcnccaus? Ppr is 2. Dez (WTB.l Nach dem „Maün" stellen verschiedene Persönlichkeften der Umgebung Clernenceaus diesen als Präsidenten der Republik in Aussicht. Bisher verhielt sich Cle- menccau diesem Vorschläge gegenüber ablehnend, aber die Befürworter der Idee geben die Hoffnung noch nicht auf, diesen noch zur Annahme bewegen zu können. Er wirb sich dann aber nicht als Kandidat aufstellen lassen, sondern das Amt nur als eine Ehrung übernehmen. Foch über angebliche deutsche Rüstungen. Paris, 2. Dez. (WTB.) „Petit Journal" melbet, daß Marsckiall Foch an den Obersten R a t ein Schreiben gerichtet hat, in dem er am die Gefahr, die die unaushörli^-hen Rüstungen Deutschlands für den Weltfrieden bedeuten, hinweist. Das Blatt nennt dann verschiedene An- zeickum, die auf Rüstungen Deutschlands sckstießen ließen, und sagt, es sei • an der Zett, daß der Oberste Rat den Warnungen des Marschalls Gehör schenke. Die Forderung eines französischen Hetzblattes. Paris 3. Dez. (WTB.) Der „Homme Libre" verlangt Genugtuuna für die Z u r ü ck - Haltung der französischen Soldaten in den Gefängnissen von Königsberg u n d D a u z i g. Das Blatt hält es sür notwendig, daß Nachsorschungeu darüber angestellt werden, ob nicht noch in anderen Orten französische Soldaten -urückgehalten werden, da durch diese Entdeckungen sich neuerdings eine große Anzahl ftanzösischer FamUien in banger Erwartung befände. Es soll eine rasche Untersuchung von der deutschen Regierung, bie für biefe Vorkommnisse verantwortlich sei, gefordert werden. mit entstellten und willkürlich gefärbten Auszügen daraus gegen die deutschen Interessen tontet. Deutschland ist wehrlos dagegen, weil es das Buch noch nicht kennt? Nichts kann Koutsky darin entschuldigen • höchstens kann gesagt werden, daß er und sein Verleger, der das Buch aus Profitgier hinaus- aab, vor einen. Untersuchungsausschuß gehörten. Wir Deutsche müssen tm übrigen jetzt zusammen halten. Clemenceau fühlt, daß die Bande der Entente sich langsam lockern, daß Amerika sich wahrscheinlich zurückzieht, und darum verschärft er die Lage, um willkürlich aufs neue mit eigenen Aktionen gegen Deutschland vorzugehen. Paris, 2. Ter. (WTB.) HavaS. In Be- orrung brr deutschen Note vorn 27. Novern bei über bie Heimschaffung der deutschen Kriegsge- fangenen hot Clemenceau an den Präsidenten ter deutschen Delegation folgende Note gerichtet: Grntenfl», mit der Heimsendung unserer Gefangenen sofort zu beginnen,^sei nur eine all- at meine „humanitäre Erklärung" gewesen, die Frankreich nicht binde, weil ja auch bie zur Bedingung gemachte vollständige Erfüllung des Friedensvertraies und des Waffen- stitlstondsvertrages von Deutschland nicht geleistet worden sei. Die> übrigen beteiligten Länder hättest ja ihre Gefangenen zurückgeschickt. Diese Charakterisierung „humanitärer"' Erklärungen und Absichten ist sehr interessant und bezeichnend. Frankreich will also nur eine schöne Phrase mitgemacht haben, über wirkliche Humanität ober „Vergessen der Verfehlungen" will der störrische Greis nicht mit sich reden lassen. Er stellt immer neue Ansinnen und gibt es auch ziemlich offen zu, daß dies seine Taktik sei. Wenn wir a l l e s getan hätten, was sich auf Grund der Abkommen nur auSdenken läßt. Dann hätte der alte Hasser nur ein grimmiges Lachen und wüßte doch noch etwas, was er uns zumutete. Da er der deutschen Regierung vorwirft, sie hetze die öffeiitliche Meinung auf — als ob nicht umgekehrt die bittersten Klagen der betroffenen Familien die Negierung zu ihren Noten veranlaßten — glaubt Clemenceau selbst in einen sehr flachen Ton der Propaganda zurückverfallen zu können. Er malt uns nod) einmal die Greuel vor, die Nordfrankreich betroffen hätten und spricht von den armen Mädchen, die brutal aus ihren Familien herausgerissen worden wären ... Wir haben für die Leiden der französischen Bevölkerung alles Mitgefühl; indessen, die Frmizosen haben doch ebenfalls tn ihre Städte und Dörfer aus Kriegsnod- wendigkeit selbst hineingeschossen, und Herr Clemenceau schreit aus bie)en Gefühlen seit länger als einem Jahre die Welt wie aus einer Drehorgel an. Andere haben auch gelitten. Und nicht nur Deutschland birgt Schuldige! Hat Frankreich nicht das Bedürfnis, seine Schuldigen zu bestrafen? Ja. bte» 1 enigen, welche Festungen zu früh ausgeliefert haben, aber nicht diejenigen, die dem Feinde gegenüber wider Menschlichkeitsgebote gesündigt haben. Das sollten sich auch biejeiligen Kreise merken, die Clemenceau zu neuen Eingriffen ins eigene Fleisch anspornen möchten. Er ergreift ofsensicht- lick) Partei in Sachen unserer Untersuchungsausschüsse und stärkt die Partei derer, bei*en noch nicht genug geschehen ist. Herr Koutsky, der die Schulbaktion zufam- menstellen sollte, hat ein Buch darüber — im Auslande veröffentlicht, das jetzt . r.x,n n"J * tto Spuck iiiiw 9eb-' , so. SW—*8 1919 ““ Erstes Blatt 169. Jahrgang Mittwoch, 3. Dezember 1919 Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Die 5tcmrvorlagen. Berlin, 2. Dez. (Wolff.) Der der Nationalversammlung zugehende Gesetzentwurf der R e i ch s e i n l o m m e n st e u e r laßt die ersten tausend Mark jeden Gesamteinkommens vollkommen frei. Die Steuersätze für den 1000 Mark über)leigenden Teil des steuerbaren Einkommens find gestaffelt. Sie betragen 10 Prozent für bie ersten angefangenen oder vollen tausend Mark des steuerpflichtigen Einkommens, von da ab l l Prozent für die nächsten angefangenen ober vollen taufend Mark, von da ab für die weiteren tausend Mark des steuerpflichtigen Einkommens bis fünfzehntausend Mark, erhöht sich der Tarif um qe 1 Prozent. Für die Beträge über 500 000 Mark beträgt der Steuersatz 66 Prozent. Das Prinzip der Steuererfassung an der Quelle wird für Personen angewandt, die in einem Arbeits- oder Dienstverhältnis stehen. Der Arbeitgeber hat bei der Lohnzahlung 10 Prozent des baren Arbeitslohnes zuLasten desAr- beitnehmers einzubehalten. Für den eingekstiltenen Betrag sind Steuermarken in die teuer!arte des Arbeitnehmers einzukleben und zu entwerten. Der Arbett- nehmer kann die eingeklebten und entwerteten Stempelmarken wie bares Geld bei feiner Steuerschuld einzahlen. Das Gesetz soll am 1. April 1920 in Kraft treten Berlin, 2. Dez. (WTB.) Der Nationalversammlung ging der Eittwurs einer Kapitalertrags st euer zu. 9cach dem Entwurf wird von den Erträgen aus dem Kapitalvermögen eine Reichssteuer erhoben. Steuerpflichtig find die Erträge aus inländischen wie ausländischen Kapitalanlagen. Da die Steuer' eine Ertragssteuer ist, kommt der Abzug von Schuldenzinsen ober 23er- bungskosten nicht in Betracht. Nur von Erträgen aus ausländischen Kapitalanlagen kann die auf Erträgen ruhende Auslands- fteuer abgezogen werden. Vereinbarungen, wonach der Ähuldner Die Steuer zu Lasten des Gläubigers übernimmt, sind nichtig. Die Steuer beträgt 10 vom Hundert. Bei kleinen Rentnern wird unter gewissen Bedingungen bie Kapitalertragssteuer zu drei Vierteln auf die Einkommensteuer angerechnet. Das Gesetz soll am L Mürz 1920 in Kraft treten. Köln, 3. Dez. Die „Köln. Zta." berichtct aus Töashingwn: Din: Kongreß ist gestern eröft- net morden. Tie Botschaft des Pra)i- dcnten tvird für heute erwartet. Man schätzt bie von Cer Regierung verlm.g^n Gesamt-. krcdite, bie vom Kongreß gefüttert werten Mten, au) 1800 MM. Tollar. Außerdem sollen 1400 MM. Dollar für bte Kriegsflotte verlangt werte». (-Werk..... «Wrt Die ftbm geratenen £>od>- porfe'tig drr llnabhLngkgr«. Leipzig, 2. Dez. Nachdem gestern ein Vertreter der radlka'en Mehrheit te5 Patteitages sich Queckborn mW tzarbach. nen unter an ;ür die Ar- mir# tob »u ob unsere- Landes de möglich gcmadjt, do Kit»glftr nej cn abbtfirilt werden, da die Hccd- zei: ourch den Zwijchenfall oenchoben «erden Itter fen fr d ücmitttitrn i^Nordamerifo leie n r « LandSleuie dem l)wi:gcn Lr^ s-rcer einen er!,e.lichen Geldbetrag. Sirrte Lauterbach. sich im Oabrr ;917 m Dessen bcjanben, in äjrer Eigeuarr beschreiben zu können. Das ist, tov Singesandt. (Für Form und 3nüa.t aller unter dieser Rubrik Kehenden Artikel übernimmt die Redattwa dem Publikum gen-'nütxr keinerlei Berautwortuug.) Da- 7. Gtrncnicl. Die Stadt, erordnetrn-ver'ammluna bat in einer ihrer letzten Sitzungen beschloffen. ein t xn* trt Ziel der Gemeindesteuer im Luifmbcn 3 verdient eine («rartige Benrn- fbaltung, st ll und aut b 5 Z-itlofe gestellt, besondere Beachtung. (Siehe An^n.te.) *♦ Ter Hessische Bolksbund versengt Einladungen zu einer Bund.Plagung, die am 6. imb 7. Tezember in Gießen ftattfinten wird. Zur Vcrhmwlung stechen anher Organ ifations- fragen eine Reihe aktueller Angelegenheiten. ** Der Reichsbund der Kriegsbeschädigten hielt am 1. Dez. abends 8 Uhr im Postteller eine sehr gut besuchte Versammlung ab, in der wichtige Deschlüse gefaßt wurden. Landkreis Gießen. Saasen, 2. Tez. Der bereits mit dem Eisernen Kreuz 2. Klaffe und ter fce sischc te tämtieille ausgezeichnete Serg. Ä.rl Löcher, Sohn b.8 L-mr.-w.rts Phil. Bocher in Sauren, wurde nachträglich mit dem Eisernen Kreuz 1 JEL ausgezeichnet. ÄreiS Alsftld. oz. Rainrod, 2. Dezbr. Die „Jäger- Eiche", der mächtige alte Eichbaum am Eintritt des Pfades Rainrod—AlSfeld in den Homberg", ist der Axt $um Opfer gefallen, da an dieser Stelle gegenwärtig ein ganzer Waldstreifen niebergelcat roirb. Vermutlich hängt dies mit der im Verfolg eines Sollt lammet befdvluf es ein etzenden Tätigkeit zusammen, die auf Bcstieüigung des Landhungers mancher Gemeinden gerichtet ist. Bei allen Besuchern des „Sombera", »umal in Touristen- kreisen, wird das Verschwinden der „Jäger-Eiche" lebhaftes Bedauern erwecken, daß man diesen mächtigen Baum, der doch unter Tenkmolsschütz stand, nicht schonte. » Kreis Büdingen. nunrmer) nicht mehr tragen. Als Ersatz für die Nummern werden d e Geiwnnten eine amtlich ge* temvelte und unterschriebene Ausweiskarte mit LichtlÄd aus Klartonpapier von Orai g-^rrbe führen. Die im Telegraphenbau beschäftiaten Hilfskräfte erhallen im allgemeinen Beine Auöuxtskurten, weil sie gemeinsam mit den Teiegryahenark^i- tem tätig sind und durch diese audgenäeiai werden können. Die Dausbesitzer und die Fernspvechtcil- nchmer werden h-ervon in Kenntnis geatzt mit dem An heim geben, sich beim Betreten ihres Eigentums durch Telegraphenarbeiter die Ausweislarten von dem Bedieniteten vorzeigen zu lassen. ** Märchenabend Am M.ttwoch den 10. Dezember totb im Saale des Einhorn ein M ärchenabend für große und Heine Kinder stattfinden. Es wirken mit die Schriftstellerin Dora Barnas, Dr. Carl Höcker und ine Pianistin Guste 1 Damm-Zörb. Dora Barnas wird eigene Märchen, Dr. Höcker Märchen von Andersen, Bechstein und Grimm lesen und Gustel Tamm wird Klavierstücke von Schumann (Kinder- zcnen), Schubert, Kvrngold u. a. zum «ertrag f CIVavfm n e t mir 3nr (Fl^cnfunöt yefens. Dfe Betchlag7»hme der Glocke in tef'en h t eine Folge ge-xnt, an dir wvhl nirmnnb vorher dachte. S.e hat einer zu schuf enten Giockmkunte 1. Dezember d. I. ab für jebe Person und Fahrt 20 Pfennig. — Es gelangen neue Zahl marken. 6 Stück für 1 Ml., zur Ausgabe. Die bisherigen verlieren ihre Gültigkeit. Sie Idiutm bis zum 15. b. M. an der Kasse der städtischen Elektrizität»-1 war. . ____ werke gegen neue Marke» mn getauscht werden. l eruarcrt werden mufate, um Zahmen, 3. T«. Einen üblen Streich [bi [te man dem S aiwesbeam en in Tannerot). Zwei Tage vor Ablf;e Hu nehmen, entstand die Frage, wiche Glocken dafür auszuwählen seien. Eine Kommission von ^nfmaü>.legem, Architekten, Lunst- und Mnsilg lehrten m-rvc von der Re- gxrung bernsen, zunäckm alle vordMiteivn Glocken anizuze.chnen. Diese Sonunif ron arbeitete eins» Fragebogen aus, den alle ettanwL und latholl S.rchnvorstände, sowie die in «tracht kdmmen- ten Bürgermeinereren ur-b fonsti en LArperfchatten zu beantworten hatten. ES mer in den Fragebogen nach Standort, Name, Alter, Ton, Jn- chnft, Schmuck und Zweck der Glocken, sowie nach noch einigen anderen technischen Einzellxüm g'- ttagl. Daß sic ohne Ausnahme beir.tiDortrt nnir- den, dafür sorgte die Behörde. Aul bieie Weis: kam ei» kostbares Material für eine «SXixtenhnibe : -essens zu ammen. Auf Grund teeit5berroaltnng abiuaetern >n*n, eine nicht leichte Au'gabe, da dte iKniu^gak.’ einw ober mehrerer Glocken emjdrwn Gern.inten s.chr schwr fiel. Im allgemeinen wurden jüngere Glocken von dem Los betrohen, in der Regel noch 1800 ober etwas vorher entstandene. Die be» antworteten Fragebogen erbat sich bann die Dess. Bereinigung für Bol.Skunde von dem Minis! er mm zur Abschrift für ihr Archiv. Im Verein mit dem ;m letzteren enthaltenen Glocken sagen und den in ihm voichandcuen Auszeichnungen ü.er den Aberglauben, der sich an die Glocken anfnümt, ist ftc imstande, einer Glockenvnche dessens. die alle Glocken unseres Leides umfa&t, die Wege zu be* uiten. Ter Vorsitzende der Vevrinigmig, Pte. ^chulte-C-rotzen-Linden, beabsich'igt. in einem in absehbarer Ze t zu haltenden Bar trage weiter« SCreiicn einiges aus dem reichen, zur Bearbeitung Jahre in Anspruch nehmenden Materiell zur ftenntntS zu bringen. Aus dem Amtöverkirndignngsblatt. *♦ Das Amtsvarkündigungsblatt Nr. 129 vom 2 Dezember entfall Bekaund- machung, betreffend die Erhebung unb den AuS- schlaa der Gemeindeumkagen in den Gemeinde» deS Kreises Gießen für 1919 Rechnungsfahr Landes pol izelliche Prüfung deS Entwurfs der Anlage eines Zcmentrohrdurchlaises durch den Bahnkörper der Nebenbahn Butzbach—Lich zwischen den Statut Minderheit gewandt hatte, fegeten diese beute ben Spieß um und bezichtigten die radikale &nte LeineS Techtelmechtel- mit den Sommunuten Simon-Nurnberg protestierte in einer Erl.ärung gegen die Verhandlungen von Paricitagsmitalie- bern mit dem Kommunisten Leoy-FrcmNurt. Loenen-Lalle wandte sich scharf gegen die parier. Zerstörend- Tätigkeit Tr. Eohns, ber ebenfdl» der gemäßigten Richtung angehore. xann berichtete Wurm- Berlin über Steuer ragen. Tte Arbeiter müßten die Hand auf bJt Sleuermaichine legen Man müsse Steuern erheben in solcher fcbfot, daß dadurch der Ruin der kapitalistifckien Getettschast herbeigemhrt werde. Die ö-itere De- ratung der Steuerfragen wurde ohne Aussprache einer besonderen Aommisiion übenme.en. Der Paiteitagsvorsitzende Crispin erstattete dann Bericht über Programm und Taktil der Partei. Tie nächte Ausgabe sei die Eroberung der volui- scheu Macht. Wir fordern die Diktatur des Proletariats. Nos le und Ebert Haden entweder das sozialistifchc Programm nicht verstanden oder sie sind bewußt Lugner. Beim nächsten Mal werden wir uns nicht ab halten lassen, der Gewalt die Gewalt entgegenzusetzen. Uns ist der Parlam-n. lariSmus nur ein Mittel, am der Regierung und den übrigen Parteien die Maske vom Gesicht zu reißen. Crispin schlug die Bildung einer Kommission vor, die mindestens drei Monate vor dem nächsten Parteitag die Richtlinien des neuen P ar- teiprogramms zu verössenllichen habe. Der Parteitag solle dann darüber entscheiden. Der SchlichtungSauSschuF der Provinz Cbcrhcfien. Verhandlung vom 22. November 1919. 1. Ter Deutsche TaJckardeitertx-dxmb, Bu, renn Giesten. stellte Antrag gegen die Firma F Parnaß in Gipsen aus Regeking ter Lohnoerhllt- nisse. Ter Schlichtungscmsschuß kam zu dem Ergebnis, daß die Regelung der ötorbd&c dem Bv^ nehmen des ArbeiterauSickmsf^ mit der Firma überlassen bleiben müsse, für die Gnordlöhm dagegen oom 1. November 1919 an der Stunden tot» maßgebend sei, der in dem Abkommen zwischea den Arbeitern der Firma Andreas Euter unb dieser Firma am 7. November 1919 testgelegt worden fei. Ta ledvch inzwischen eine anöcrweite Öobnregehmg durch Reichstarif angebahnt worden sei, sei ein Zuschlag von 6 Prv?ent auf den Shmbenlobn jenes Abdnnmens zu nrrvAbrnL (h* fiärung über den Schrcdsipruch erivjgic uuroiföen feiten» der Arbeitete Inner do hin, daß mit Rücksicht auf den botb zu erwartenden Reuyslohntant der Schiedsspruch angenommen werde. 2. Dem Antrag des Arixi-erausschusses bei Ouorzitstcinbruches Neuhnus bei Sjomtrrg a. b. Ohm gegen Firma Scheidhrner u. Giesiing wegxn Lohnerhöhung auf 80 Pf. vis 1,40 Mk stunden- lofm wurde entsprochen (wirkend oom 3. November 1919). Arbeitgeberin kx-hiell sich Erkteaung vor. 3. Tie schon lange schwebende ilnm legenhtit der Ga ftwirtsgehilfen kam endlich wm Ab- schloß. Tie Parteivereimgung für l. Dezember 1919 bis 31 Dezember 1920 legte wben Kost und Logis einen monatlichen Grundlohn von 50 Marl test, sowie als Umfabbcteiligimg 15 Prozent für fijQMcclru-jfcUner, 10 Prozent für Restaurants, 9 Prozent für btt $x>tcl» und SpeiichauS- kellner. Tie Verrechnung dieser ^Beteiligung erfolgt zwischen Kellner und Prinzipal: der Gast entrichtet künftig im Preis der Speisen unb Getränke ufro. das bisherige „Trinkgeld" mit 4. Gegen die Schloiservereinigung in Giesxu hitte bet Metallarbeierverband erneut angerufen, um zu einer tariflichen Regelung zu lommen. Ter Schiedsspruch setzte ab 3 November 1919 den Snindenlodn unter Zugrundlegung der vrv» tragSmäßigen Lehrzeit auf 80 Pf bi» 1,60 Mll (Über 22 Jahve) bzw 2 Mll bei fe&ftänlxgea Gesellen fest. Die Arbeitnehmer erkannten an, die Arbeitgeber gaben zunächst Erklärung nicht ab. 5. Der Artentnehmerrerband bei ffnfcuc* unb kwargewerbes, Ziveigr«vein Gießen, halte gegen Friseur Noch in Gießen Befc^verde geführt, weck dieser dem Friseurgehilfcn flramer gekündigt hotte, was als Maßregelung auszufassen sei. Ter Arbeitgeber bestellt m der Verhandlung, in der tiefe Einzrllwiten zur Sprache kamen, daß bi: Kündigung von seiner Seite als Maßreg-lung gc.acht sei. Der Schtichnrngsausschuß bradtte zum Ausdruck, da.; dir Shrnbtgung nicht als Maßregelung gelten dürfe, weil etwa der Qkfn-fe zur Organisation gehöre ober sich für diese besonders betätigt bib.*; im Obrijai gehöre die Sad>; vor ba8 Gewerbe wncht. 6 Ter Zentrolverbond brr Zimmerer n. befln Beruf-genossen stritt mit Zimmern-erster Nuhn. Ällar, Arnold & Keßler, sonne Piv Wwe. tn S etn- bach über die ©niÄtnuntnlung dieser Betrieb-. Es wurde durch Sch.eds pruch für die Zimm.-rlente die bereittt. ©»• hat es Mark befand. ♦♦ Das amtlich vorgeschri ebene Formular für das Verzeichnis bet Wertpapiere, das bekanntlich in doppelter Ausfertigung dem Finanzantt einzureichen ist, falls die Zinsscheine und Talons nicht bei einer Bank hinterlegt sind, ist in bet Geschäftsstelle bes Gte- ;ener Anzeigers erhältlich. ** Was hängt vom Erfolg der Spar-Prämienanheihe ab? Wetm auch ütr Betvag von 5 Milliard«i, ben die Deutsche Spar-Prä mi nanleihe 1919 bringen soll, ran gc- ring ist im VerlMtuis zu der gewaltigen Summe unKrer schwebenden SchuLen, so kommt dock, einem vollen Erfols? dieser ersten deutschen Anleihe nach bem Kriege eine ganz außerordentliche fEtientuitfl zu. Tenn wenn Lie Spar-Pvamienanleihe, die tyjm 10. Noin-mber bis 3. Dezember zur Zeichnung ausliegt, voll oder gar überzeichnet wird, so ii. damit der Beweis geliefert, daß das deutsche Doll trotz all seines Ung ückS loch noch selbst an feine Zukunft gllackst. Ein solcher Beweis deutschen Selbstvertrauens aber wirb sehr wexntlich dazu bei tragni, das Vertrauen des Auslandes zu Deutschland wieder erstarken zu taffen. Was das in unterer bju.igm Lage, in der wir so stark auf das Ausland ang wiesen sind, bedeutet, liegt zu tlar auf ber Lano, als baß es hier noch weiter auegefühet merben müßte. ** Rechnungen vor dem 1. Ianuat 1920 be zahlen! Am 1. Jannar 1920 soll das llmfatzsteuerg-fey in einer neuen Fassung in Kraft treten; ber hierzu Oorliegenbe Entwurf be.agt in 4 51, baß die Differenz zwischen der alten und >er neuen, ab 1. Januar 1920 geltenden Umsatz- teuer von bem Abnehmer erhoben werben kann, auch wenn ber Kaufvertrag vor bem 1. Januar 1920 abgeschlossen ober vo lzo^en worben ist. Die Geschäftsleute unb demzufolge berechtigt, jene Differenzen von ihren Kunden für die vor dem 1. Januar 1920 gelieferten Waren zu erheben, falls sie vom 1. Januar 1920 ab bezahlt werden. Es empfiehlt sich daher, alle Rechmmaen noch im Lause des Monvts Dezember zu bezahlen, um ich vor späteren Nachsorderun«n zu ichüyen. ** Ter Ausweis der Telegraphen- arbeiter. Tie beim Bau der Unterhaltung der Telegraphen- und Fernsprechanlagen beschäi- tigten iclegraptentjoraibciter, Telegr.^hemrbn!er Uns dem besetzten Gebiet. Der Franzoscnslhutzlmg Stickclmmlll. -= Mainz, 2. Dez. Der einstige Revo- lutionsg-ewaltige der Stadt Fvanlfurt a. M., $er- mann StickeImann, schüttelte, als ihm vor 14 Tagen wegen übnxrer Straftecken d.e D-r- baftung drohte, Frankfurts Staub von feinen Füs-.m und begab sich untre dem Schutz seiner teanzösisck-m Freunde nach hier. Sückelmanu wurde am 24. Nov. auf Grund eines Steckbriefes der Staatsanwaltschaft Frankfurt von hiesigen SdMteuten aui offener Straße verhaftet und dem Polizeigesängnis zugesührt. Auf bem Transport dahin riei Stickelmann französischen Soldaten zu, sie tollten sofort ber französischen Generalität Mu- teilung von seiner Festnahme machen. Der Ap- voll verfehlte seine Wirkung nicht. Kaurn befand sich Stickclrnarrn im Gesängnis, als ber maßgebende Polizeibeamte vor die Generalität b> fott-n wurde, wo man dem Beamten ben Befehlt ertc.Ite, St. soiorl zu entlassen, da dieser „unter Frankreichs Schutz" stände. Die Mainzer Polizei mußte der sranzösischen Militäraewalt roeidxm mw Stickelmann sofort au5 der Haft ent» lasten Wie erklärt sich das? Stickelmann, ben tue Revolution 1918 vom Schloff er gefeiten zum Leiter des Fran Hurter Marine-Sicherungsdrenst hochwari, unterhielt von vornherein die engsten Beziehungen zu ben französischen Be'atzungSb^ör- ben, besonders zu ben in Frankfurt weilenden fvanzösischm Offizieren. Liebe zog die Franzvfen wahrlich nicht za bem gewalttätigen Menschen, txr tm Trunk seine Gegner niederknallte und nieder» schlug. mmc. — Am Frei ag wur e von der Gendarmerie am bfeiigm Bahnhof ein Waggon mit60ZentnerErbsenbeschlag- nahmt. ES ist aber, wie man hört, fraglich, ob die Beichllrgnabmung aufrecht erhol en werde» kann: denn die beben Au Häufet konnten sich als 'Beauftrrgte ber Stadt Bochum legi.imierenj auch behaupteten fit, daß von ben iUMxniHgcn stellen uic Ausfuhrgenehmigung erteilt worden sei. Eine Unter .uchung ist e in gelt i: et Ärfl-5 Schotten. ed. Eichelfachien, 1. Dez. Zum Bürgermeister wurde der Schwie.e sohn des vor emiger Zeit rerswrbenen ’Büt^e.nuiit-td xtulxlm Mettenheimer, der Landwin und Kirchen.echnn W Ihclm Sachs mit 15 Stimm.n gew hlte S n Geguer R. Weber brachte es nur auf 33 Stimmen ed. Aus dem Vogelsberg, !. Dez. Die eben sehr hohen Preise für Fichtenholz veranlassen viele Daldbe itzer ihre Fichtenwaldun- cen zu verkaufen. Der Festmeter kostet auf dem Ltand etwa 150 Mll, seltei in Beständen, in denen sich noch sehr wenig „Baufichten" finden- Bauern und Gemeinden, die vor 40 Jahren rmintei, em Utes Geschäft zu machen, als ihnen der Staat zur iktoTtfdxi tung unieeig ete» mtt 6 Pf. Tür den Quadratmeter b zahl e, haben nun daS Nach- ohew — Im eben sehr regen Schafhandel werden nie aeahn te Preise ßzahll. Lämmcr vom letzten Winter (Jährlingslämmers losten 150 bis 2o0 Mll, krächttge Jährlmge und Mutterschafe 350 bi» 400 Mk. Kreis Friedberg. Q. Bad-Nauheim, 2. Tez. Der Verband ber Bad-Nauh-imer votelinteistric und verwandter Betriebe — kurzweg „fcolina" genannt — der im vorigen Jahve «gründet wurde, telt Sestern eine erste ixruptoerfemmlung ab. Tie IRitgtieta- ia!i stieg feil ter Gründung von 40 auf 130 Lwtel- beiitzer unb Vermieter. Tie Einnahmen betrugen 7163 Mll, bü Ausgaben 3661 Mll. AU Vorsitzen- ber wurde der SJcj/er des Carlton-Dotel Herr Schalter w.ebergewah'.t. 9ki.xottr.ieter Kling li.lt im Verlaus des Abends einen Vortrag, in lem er Winke und Fingerzeige aab, wie die Er- näf'rungsfchwi.rigkeiten in ter nächstjäteigen Som- mcrter zu überrornben seien. Tie zuständigen De- horten und die EinlaufSaeiwsienschaft würden tun, was in ihren Kräften (tunte, um unseren Kur- gäs.ten gerecht zu werten, und ihnLN eine angemessene Verpflegung bieten zu können. oa. Friedberg, 2. Dez. Heute morgen wurden Frau Wirt Rosenschon unb ihre zwei Töchter bewußtlos in bem Schlafzimmer ausgefunten. Es lag eine schwere 8er gif tun g burch Kohlengose vor, die aus bem Ofen auSge- strömt waren. Starkenburg und Rheinhessen. sw. Darmstadt. 1. Dez. Wegen ber herr- Khenten Kartoffel not wird die Stadtverwaltung ben Betrieb des Großmarktes wvder ausnehmen. um durch Beschaffung von Gemüse und Rüben zur Streckung der geringen Kartoffelzn- Weisung beantragen. Kreis Wetzlar. ra. Dohensolms, 2. Tez. Oberlemp unb Bermoll sind die beiten letzten Gemeinden bet Bürgermeisterei Lwhenfelms, welche die Z u s a m- m e n t e g u n g ihrer Ländereien in einer Gesamt- gröffe von 821 Setter durchführen. Tic übrigen acht Gemeinten haben vor dem Krieg bereits die Zusammenlegung ihrer Felder vorgewommen. Vessen-Rafsau. Mackcusea in raffel. Kassel, 2. Tez. (Wolff.) General feite mars chall von Mackensen ist heute morgen li-r eingetroffen, und dann nach Wilhelms- böbe weitergefahren, wo er einige Tage im Schloßhotcl wohnen wird. Kassel, 2. Tez. (Priv.-Tel.) Za ber Ankunft des Genevalfeldmarfchalls v. Mackensen in Kassel erfährt bas »Lasfeier Tageblatt" noch: Der A-eldmarschall, in ter Uniform ter Danziger Leite hufaren, frisch und gebräunt, wenn auch etwas schlank, begrüßte Mnächst die Generalität, den Dberpräfitenten und die Vertreter ter Stadt unb schritt dann mit einem tauien „Guten Morgen, Kameraden!" die Front ter Ehrenkompagnie ab. Zwei Mädchen trugen Gedichte vor unb überreichten Blumen, ebenso Schwestern vom Roten Kreuz. Ter Feldman'chall dankte mit freundlichen Worten. Alsdann erfolgte der Vorbeimarsch der Ehrenkompagnie. Hierauf richtete der Feldmarschall einige Worte an die auf dem Querbahnsteig ausgestellten Ate'rbnungm der Frontsoldaten und begab sich nach tem AuSgang deS Bahnhofes, wo ihm von dem überaus zahlreich angesammelten Publikum lebhafte Ovationen dargebracht wurden. Gcdührc» für IhnrctfretlaabDi» mS bcsttzle (Bcbirt. 5 r a n f f u 11 a. M., 2. Dez. (DTB.) Das Zivillommissariat 4 teilt mit: Auf Antrag ber Zentralbehörde in Berlin werden vom 1. Dezember ab für bic Vermittlung eines jeben Cinceisevifum» für ba» besetzte Gcbiet vom Gesuchsteller 3 Mark erhoben. Bei brieflichen Gesuchen ist dieser Betrag in Dar» lehenskassenscheinen oder beutschen Brief- marken beizufügen, bei mündlichen Gesuchen bei Einreibung des Anträge» am Schalter be» Zivilkommissariat» einzuzahlen. Die von anderen Berkehrssekretariaten festgesetzten Gebühren für bic Einreiseerlaubnis werden bäburd» nicht berührt. --- Frankfurt a. M , 2. Dez. D icber- oufbauminifter Geßuer freit deute im L>andelS'ammersaal mit Vertretern aller in Frage ' kommenden Körperscha'ten Besprechungen über 1 Maßnahmen zum Wiederaufbau Nordfrauk- ' ceichS ab. ft acht alte Marken werden sechs neue der- I ftfrrrrr px entsprechen ateoiat Der Preis für die Mvrutt-karte beträgt1 «.-itdolite ra.tn aM 15 Mark. W fruuit »■rifj abw 1ühn noch (bon btm LS ®.%n mit bem *0*nfogtn und ÜJ? pp L>r ben^J? aatiM J’S WleJVtfc nfaßt, die WkT ik-r 9t« • iv be» Wg£S &** ,**’*' £«>>■»* kündignngsblatt. cUndigungSblatt mber enthalt Munt., nW«B8 und btn M W in ben ©nnembtn l9St(6nungä|a6t. Laa, ; «dtorfi der Saht« ? durch den BaHvlörver -ich Mcheit den tztatio« ich. ntztzauösch^ Lbcrtzessen. 2 %>wmbct 1919. ibatabtitttDcrfaB. Ag gegen bie ftra ■ , egehmg tet 2otiwr.lt'. n-schuk kam zu bau w I der Bbrdaße btn $t- Schusses mit ba ginnt für die (hmblita bar 1919 an der Shmbrekie bem Abkommen im|d>:r m Andreas 6iln unb bDember 1919 frMtz! nMlchen eine anbciMu dtftflrif amjttobni w Mn 5 $m*rti auf t*r mati M gtrctecti k> yruch ctfälixt uifüö? bc^n, tat mit fcl i mbtn KeichsiolMi T- en werde. s ^bdtcnmiidmlfo M ilxus bei övmtm 6- b bbrsei u. Siei'iiA !f bis 1,40 M Ätobnu i'mirtatb Dom 3. toio* i behielt sich lftklanmg vor. Mbtnbt «ngclqkndeL feTtaohiij««®' Win« für 1- ”«"55 1® legt« * to _ leben ^^irtgeT.nnL fei Ä •fitars - njJjfiS? äS-t?« 7»S.KS! [Ht gramer g?Ä^Mrt- curi>1^JJ.qetin der Be^lN^L'^xündEj 6t bme^^^chi sci.D« MaßrkgelE ^böre obti pr tm s betatÄ^^jM. La Geiverbe^^« erJ^K^Li, jnteii^c. ..£ OsZs $tmf>rt*er 500 WetoocftraO« 77 llk Druckarbeiten/ fflt M)6töen, Vereint, ftanbek. Onmit, 3a- iuflrt« und $amiUt, «tffenschaflllch, IDerft and 6l|Jtrtattrntn »erben tt)B«U, ßtlrein u. preiswert •etefertlgt In Ost Vock- an* €telndtutferei/ Wilhelm Heer, Gießen Watte für Schneiderei A Pelzgarnituren Z ist am Lager. ” tfflodebausQalomon' fteUungen icroen vronipt ansgei. Wilhelm jllein. Schwetnehändler, Bellersheim, Telephon Anit Düngekalk beslbewährteS Material, gibt ab C. llübsamen, Fernsprecher RL 12067 Eine Glanzleistung, dio unübertroffen ist,erzielen Sie mil JmmaSiEi Zelöbahngleir Lokomotiven ttippwagen Bauzüge, kompl usw. jeder Art und Spurwelle sofort zu kaufen gesucht. Preisangebote mit Lager« ortaugabe find zu rrch- ten an 13575 GebrüderSensburg Köln. Hobefirahe 6L Televh. A6604 u. A7609. Handtasche mit 63 M. Inhalt u. Ge- burtS • Urkunde aus den Namen Emma Iokesch verloren. Abrugeden gegen Belohnung aus öemFMOnreaa 4er PollzeL 023334 Rauchtabak Mittelschnitt, rein über- sceische Blaktw-, in Paketen zu 10 u. 20 Pfd. zu 19 M. vervackungssrei geg. Nachn.vcrsen Aan Private Job. Xeuheaeer Hcrkcuratb .««»s ZkreiS Mülheim iRheial Räumungsverkauf /Zufolge Geschäftsaufgabe verkaufe 'mein gesamtes Warenlager aus.— ® Auf größere Einkäufe gewähre ich « Rabatt!, Ludwig Kröll,Plockstr.10 Haus- und Küchengeräte aller Art Zmn Backen empfehlen tiM1c sämtlich Gewürze Napf- u. Honigkuchen Gewürz,Hirschhornsalz Pottasche, Mandeln, Rosinen, Zitronen- and Mandelöl in bester Qualität Wedln. - Drogerie ,ZumI£reu«i laJx' Kreuzplatz 9 u. 10. $0;8 n Hälisascüi^e zu kaus- gesucht. Schrinl. Ang. u. 023231 a-Gie v-An». Rauft JU höchsten VrtUen 1 MrBÖhm. Kanse ausgekämmtes ' HOT" Frauenhaar"XS zu hohen Preisen. Aufkäufer bei hohem Ber- dienst allerorts getnchr., W. Balser. Giebeu. LudwigSplatz 8. uia , -Erlau •äehlalar •Sa 4« «»a -luüehüi «WlMhi Gebrauchte, gut erhaltene Zentral-Dobbing- Sdinribtnnajdjint zu verkaufen. 023257 Kaiser-Allee 15 Htb. v. Muter heizbarer Ofen, 1 ttonfirmaudeuanzug zu verkaufen. 023270 Hargarehen hütte ^Wirtschaft,. Bekanntmachnng. Der Fahrpreis für die Straßenbahn beträgt t»m 1. Dezember b. IS. ab für jede Person unb Fahrt 20 Pfimnig. Es gelangen neue Acchlmarken, 6 Stück für 1 Mk., pc Ansyabe uno verlieren die bisherigen hiermit iljre Gültigkeit. Sie können bis znm 15. b. Mts. an der Kasse der städtischen Elektrizitätsmerfe gegen neue Marten umgetauscht werben. Für je acht alte Marken werben sechs neue verabfolgt. Der Preis für die Monatskarte beträgt 15 Mk. Die Direktion der städt. Elektrizitätswerke und Stratzenbabn. Stolte. 135768 Bekanntmachung. An ber hiesigen Volksschule ist die Stelle emS zweiten Schularztes besten Tätigkeit auf etwa 1400 Schulkinder sich erstrecken nnrd, alsbald zn besehen. Die Sfergü* hmg beträgt jährlich 1000 Mk. Utefbungen von Aerzten ober Aerztcnnen bis Mm 15. d-s. Mts. erbeten. 135468 Giehen, 2. D^ember 1919. Der Oberbürgermeister: Keller. 2 ßäuferfduoeine zu oerk. L>. Neuling, Schissenverger Weg 18. relephou 935. 0LLÄ Klavier l auSPrivatband zu kaufen gesucht. Offerten m.Preis X. L0 vottlag. Hagcu. Karbidlampen Tropstv'tem, ar. Quantum vorrätig. Günstig iur Wiederverkauser. Sarl>idü«n:v.'Vertrieb, Franfiuei a. 2JU Franken-Allee W zu verkaufen. _____ Steiuttrahe 75 I r. Gut erhaltene Mnsikmappe zu kaufen gesucht. Schriftliche Ärgeböte unt.023340 an den Gienener Anzeiw Gitarre, Mandoline ob. Mandola zu kaufen gesucht. Schr. Angeb. u. 023311 an den Giek. Anz. PiiM-httSLk??. gesucht. Schr. Angeb. u. 023315 an den Gteh. Anz. Gespieltes Pianino zu kaufen gesucht. Schr. Angebote unter 13381 an den Gieneuer Anzeiger. 18Mon.. angek., Herdbuch» abstammung. au verkauf. W. Weller II., 023000 jllein Linden. Eine schtvere, gute ^hahrkuh mit Kalb verkauft wen H. R. Pfeffer Grünberg, Strool 1L Städt. ArbkMamt Giessen West-Anlage 31, Deleph. 2054. Es können eingestellt werden: 13545B a. bei hiesigen Arbeitgebern: 3 Schuhmacher. 1 Polsterer u. Tavezier. 1 Schreiber u. Stenograph. 1 Holzbildhauer, 4 Schreiner, 1 Schneider. 1 Glaser, 10 Maurer. 1 Buchbinder. 1 Weinküser, 1 Müller. 1 Hundesänger. Lehrlinge: 1 Friseur, 1 Schreiber, 1 .fiansmann, 1 Steindauer, 2 Schmiede, 1 Schreiner, 1 Konditor. b. bet auswärtigen Arbeitgebern: 2 landw. Knechte und Arbeiter, 50 Grubenarbeiter, ein Sattler u. Polsterer, 300 Maurer, 14 Schreiner. 80 FeldbereinigungSarbeiter, 3 Einschaler, 3 Bcion arbehcr, 4 Schneider. 4 Schuhmacher. 5 Kesselschmiede. 1 Holzbildhauer, Klavierbauer, Ne- aulierer u. ^usanimeitsevcr, Mllhleitbaumonteure, Ptotorpflugsührer, 1 Schloffer, der autogen schwei- hen kann, 3 Maschinenscvlosser, 2 Küfer. Lehrlinge: 1 Schreiner, 1 Schweizer. ES suchen Arbeit: 4 Bäcker, 3 Schriftsetzer, bre‘ Buch- unb Steindrucker, Kaufleute, Schreiber und Steifende, Packer, HauSburschen und Liuöläuscr, Maschinenschlosser, Bouschlosser, Mechaniker, ein Gärtner, 1 Konditor, 1 Spengler tu Installateur. 4 Heizer, 1 Holzdreher, 1 Schreiner, 1 Friseur. 2 Krankenpfleger, 4 Schmiede. Weihbinder und Anstreicher, 3 Chauffeure, 1 Aukomvbttschlosser, 2 Maschinisten, 3 Metzger, 1 Müller, 3 Techniker, 1 Koch, 1 Oberkellner, 1 Kellner, 1 Zahntechniker, 1 Stukkateur, 1 Abevateur. Lehrlinge: 4 Schlosser. 1 Gärtner, 3 Schuhmacher 1 Elektromonteur, 1 Geometer, 1 Kellner, 1 Dreher- 1 Schreiber. Weibliche Abteilung: ES können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 landwirtschaftl' Dienstmädchen. Mädchen tagsüber, Dienstmädchen. Lausfrauen und -mädchen. Putzfrauen, perfekte HauSmädchen, tüchtige Allcinmädchen, 1 Flickerin, 1 Schneiderin, 1 Gartenmädchen. 1 jüngere Verkäuferin, 1 Waschfrau- b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 3 landwirtschaftliche Dienumädchen, Diertstuiädchen, eine Frifeuse. 1 Kiichenmädchen, Hausmädchen, zwei Köchinnen. 1 einfache Stütze, Alleinmädchen, eine Haushälterin für ländl. Haushalt. ES suchen Arbeit: 1 Verwalterin für Kantine. 1 bessere Stütze, 1 Lehrmädchen sür Putzgeschäft. Vom 1. Dezember ab verkehren an Werktagen bis auf weiteres wieder die Schnellzüge D 71 Frankfurt ab 8.23, Hainkmvg an 9.04 unb D 74 Hamburg ab 12.16, Frankfurt an 11.26 über Gießen. 13567id EisenbcchndireMon Frankfurt (Mains. Komi'l.Ainderbett. neu oder wenig gebraucht, zu kaufen gesucht. Schrinl. Angebote mit Preis unter 023310 an den Gieß. Anz. Kcdr.Kachslofen zu kaufen gesucht. Schrift!. Angeb. unter 13482 an den Gieß. Anz. Achtung! Achtung! Grobe Sendung Christbaumschmuck cingetroffen. Günstige Cinkaussquclle für Vereine. Empfehle Spielwaren aller Art. Emil Becker OV* Gieße ., Scltereweic 52 (Laden). fS Tran-pon Zerkel kommen DouuerStag -um Berkaus. 13661 Rodbeimer Strobe 6 neben Mä>erS Oelmühte. Bier Gänse -nm Schlachten abzugeb. 13663 Bleichstr. «. H. Wohn-u.lüdchästs' hrtHÄ am Babubof zu “u 11 v vcrka fen. (Iew Näh. Ereduerstr. 16, L Sehr am erh litene» Tafel - Klavier wegen Platzmangel zu verkauf. Schriftl. Anaeb. nut. 023 03a. d. Giest Anz^ 8iil trli.fioijfrtjitlifr hbP flinicrpipli» zu verfaulen. (023292 Bruchstrabe M, L Aeuer gr. Fischkochtovf (f. Do e ) und 1 kleine .er. ar Puppen suche, Kua- beuma ii t.(>2F>. Herren- -ugstief.>Gr.4^.l Schlitt. 1 Toilettenspiegel zu klektr. Lüitkr 5armig, FrfedenSware. billig zn verkaufen, Stepbauftrabe 42 l. Bin Zimmr-KMi! zu verkaufen. 023296 Bückinaftraste l p. Gasberd,2sl-m.Kummi schlauch und eisernem Tisch zn verkaufen. aecre __Lndwigftraste 10 III. 13557] Ein h >chfeiu.Takel- kervice. TBtetlin, neueste Form, direkt au) Fabrik, geeignet für Weihnachtsgeschenk, abzngeben. Frankfurter Str. 120. Drei Bilder (Stahlstiche) zu verkaufen. «w) Neuen Bäue 2,1. Gartenlauben 1902—1914, gebunden, gut erhalten, zn verkaufen. 023308 LudwlgSvlastS I. FMsMchrd nnö fdögraue Mütze Gr. 66, zu verkaufen. an na Neustadt 10, HL Sackpuloer Marke Dornburg beste FriedeuSware, — kein Ersatzintttel — empfiehlt um knlS**« Schottstraste 10 lT7 Bon 2—3 Nbr nachmiit. Knnflad n, Pferdeei all. Rinderet Qblehea. Se» Ulfen 023:53 zu oett Liebigktr. 77 I. 8nt crh. PmrkiikSitzk mit Zubehör und einige Zelluloidpnvveu zu vrk. « -.<> Bückinastrahe 3 p. lMnftr€tnahaftPfa 81'1 erhalt., billig zu oert Müdlstrahe S l. l. lTctw1 Puppenwagen nah PuMuuMijch Detektiv Th. Deichmann Pol.-Krlm.-Beamt.aD. Frankfurt'KL, Berger- ut. 1. Säiuil. Beoiach- taugen n. Brmlitlungeu. HciklitS-AiiSlLiiite gewissenhaft u. diskret. Tel. Römer 3537. lsnaR Prima gelbe Kohlrabi jedes Quantum zu haben Zritz Rumpf, omm» ZozelSgaffe. Dezimal- «ndSetteuwaagen emp. stehlt Karl Schmidt, utsn Neuenweg 42. Kapsel von einer Patentwageu- achse verloren. Gegen flute Belohnung abzugeben. Adolf MSbl, E»« Dahuhofstraste 5. In der Nacht vom 0. Nov. z. 1. Dez. weinseid. Theaterbeutel mit Mbernem Portemonnaie u.weinemStraichen- feber- «frlrtraji Abzu facher vUlUtlH» peben am Poli-eiaml. Belob- nung zugefichert. 023:i18 Versteigerung. Donnerstag den 4. Dezember, von nachmittags 2 Ubr ab, versteigere ich im Pfau, Neustadt 55: 2 Betten, 1 Kleider schrank, 1 Nähmaschine, 1 Kleiderständer, 1 Nachttisch. 1 ViefleitubL 2 Blumentische. 1 Gtagere, 2 Ofenschirme, 1 Küchentisch, 6 Vtuhle, 1 Polstertüre, 1 Tapelenwand, 1 Kinderbettmatraye, 1 Spiegel, 1 Majolika - Schirmständer, 1 Küchenschrank mit Aufsatz, t meines Kinderbett, 1 Gehrock- Anzug, 1 Tevlnch. 2 Handkoffer, 1 ovalen u. ein u runden Tisch- 2 Ampeln, 1 braune« Kinderbett, eine Kinderbettstelle, 1 eiserne Bettstelle. 3Holzbettitellen, 1 Veberfofn, 3 Waschgestelle, 1 Schaukelvterd, zwei Pupventvagen, 1 arohen Kinderherd. 1 Televhon- Ttlchapvarat, 1 Fahrradgestell, I Grammophon mtt 16 Platten, eine graste Partie sehr flute Kinderspielsachen, ferner 1 Kiste feine und einfache Kleioer- besätze und Vifcen, 8 Stück Knabenhosen, 4 Stüvie, 1 Fleischmaschine, Herren-, Damen- und Kinder- kleider, Schubzeng usw. ___ OLAßa OT Versteigerung bestimmt. *^8 H. $(nntr 11, ,'Ilnftieiiaior, firoföorfcr Stt.9. Annahme von Versteigerungen aller Art, auch einzelner Stücke. Ausgabe von Kunsthonig. Vom 4. biS 15. Dezem ber 1919 ein* s chl testlich gelangen in den KlembcmdelSgeschäs- ten, bei denen die Vorbestellung erfolgt ist, Vorlage ber Lebensmittelkarte .unb Abgabe des BeMgsabschnittes Nr. 8 125 Gramm Kunsthonig zum Preise von 20 Pfennig zur Ausgabe Die Kleinhändler hoben die Bezugsabschnitte Nr 8 bis spätestens 20. Dezember 1919 dem Städtischen Lebensmittelomt, Zümner 11, ein* zureichen. 13552B Gieß-en, den 1. Dezemkvr 1919. Der Oberbürgermeister (LebenSmittelcmtt). Bekanntmachung. Während der Dauer ber Beurlaubung des Gerichtsvollziehers Junker in Gießen ist der Ge- richtsvvllzteher Deckenbach dasÄbst zu küssen Stellvertreter bestellt woiden. 13548 Gießen, den 2. Dezember 1919. Der PräsÄent des Landgerichts. Dr. Güngerich. 8ebr. Stmimtcl billig zu verkaufen, mm Lndwigstr. 40 Htb. 1. 1 neuer Qffir.-Waffen- rock, feldgr. FrtedenStiich, roter Krag. u. Auischläae, filb.Knöpfe.lRegenbant. 1 (Lunimim., dir». Milit. Mützen, 1 Paar Herren stiefel zu oerk. <021306 UehiBstr^S, U (2-3 nachm.> Dickwnrz abzngeben täglich von 3 Uhr nachmitt. ab. («m» ______Neuenweg 2. Q.uitten zu verkaufen. 023712 SelterSweg 89. I Kaufgesuche | Müflr zu kaufen gestrcht. Schriftliche Angebote m.Ang'b? von Kraft u. Preis unter 022921 an den Giest. Anz. 5= bis 6- Zmrnier-Haus in der Nähe des Babn- ho'es mit einer freien Wohnung unter günstigen Bedingungen zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 023294 an den Gies. Anz. Säcke! Kaufe jeden Posten aebr. fr Acne, auch zerrissene, zahle erhöhte Preise."*"" M. Mühlstein, (Sicken, Sackgroichandlung, Selteromeg 33, Tel. 532. ^VskLChfsclsnsLl Försterswitwe mitauterHerzenSblldunfl, grobe und stattliche Er- scheinunfl, gute Ausstatt, und Bermöaen, möchte gern mit beffevem Herrn nicht unter 30 Jahren, in sicherer Lebensstellung, beranni werden. Aötfier oder Vebrer bevorzugt. tLrnitgemeinte schrtftl.An» geböte, möfllichst mit Bild, unt. 023349 a.d. Giest. Anz. Mh cnflöiifcH gelb mit meister Brust, tonnen Schwanz. Gegen Belohnung anzumelden bet lioO. Fronbansen a. d. Labn, Tel. 8. Geär. für Haushalt und Schuhmacher zu kaufen gesucht, auch gebrauchsunfähige. Schrittl. Änaeb. u.022^27 an den Giegener Anzeig. laSsMl-IeBlraliiasseg f. mittlere Detailgeschäfte geeig., g. bar sof.ab Standort ges. FrllxWeleUr.Er krt, Pretzburger Str. 77. Eisenfässer fülldjcht, zu kaufen ge- sucht. Schrift!. Angebote mir Preisangabe unter 023347 a. d. Giest-Anzeiger. Drehbank zn kaufen oesucht^Schr. Au geböte unter 02330t an den Giestener Anzetger. klMisp end Fero* zn kaufen gesucht. Schr. Ang bote unter 023302 an den Giest. Anz. Gebrauchter Gasherd eod Ghaiselongne gut erhalten, zu kaufen gesucht. Schr.Angeb. unt. («>290 an den Gtey. Anz., 023328] Gr. meister Ttbet- velz preiswert zu verk. Atterwe» 48 v. Kleiner Posten Häkelgarn zu verkaufen. 023284 Attcrtvea 55 Hl. M-M verkaufen 023300 8ahahc!str.5I Illi. HolzvcrßelgtrüllgderLtiidtkleßkn. Donnerstag, den 11. Dezember 1919, vormittags 91/» Uhr beginnend, werden in den Waldungen ber Stadt Gtesten im Distrikt deS Forstwarts Geisel, Giesten (Hölle 74) verstei.gert: 37 Stämme F chtenbauholz Vb. Klasse mit 6,75 Fstm. 351 Fichtenderbstvngen I. Klasse mit 31,46 Fstm. 1376 Fichtenderbstongen II. Klasse mit 53,97 Fstm. 415 Fichtenreisstangen 5,09 Fstm. Zusammenkunft: Licher Straße 6. Schneise. Gießen, den 1. Dezember 1919. (13525B Ter Oberbürgermeister. I.B.: Dr. Rosenberg. Marken-2Iusgabe. Am Freitag unb SamStag den 5. imb 6. dS Mts. gelangen in den Bezirken Brot- und Kartoffelmarken wie nachstehend zur Ausgabe: A—E Freitag vormittag vvn 9—12 Uhr, F—K Freitag nachmittag von 2—5 Uhr, L—Q Samstag vormittag von 9—12 Uhr, R—Z Samstag nachmittag von 2—5 Uhr. Die Marken sind unbedingt an vorgenan nten Ausgabetagen in den Bezirken abzuholen. 135408 Gießen, den 2. Dezember 1919. Ter Oberbürgermeister (LebensmitteLunt). Puppe &S u. 023310 o. d. Giest. Anz. 6r6r. 6*«nk!j)ftrP zn kaufen gesucht. Schrift l. Angebote unter 023268 an den Giestener Anzeiger. Kaufladen Burg (Festung) ober Eisenbahn zu kaufen ae- friebt. Schr. Anaeb. unt. 081276 an den Giest. Anz. OffizierSsamaschen zu kaufen gesucht. Schr. Ang. u. 023313 a. d. Giest. An». Wlltaße-Wkßk zu kaufen gesucht. Schrtstl. Angebote mit Preis unter 023287 an den Giest. Anz. Kaufe alle Sorten M. Tronik, erh)gaotrÖi1entlid>en. Soll Die •aoreflt otrbedrt bleiben. Io wolle man |d>rt|tlid>e Angebote unter btr ttnieiaenn*mmer lorbem Nuobunn über Ubrellen u L |. durch die Gelchülisllelte hone nicht erteilt werde« Vogelsberger Ctricklumpen Uu.Wollabfdlle Gießen, den 2. Dezember 1919.' 13564 Friedhofs aus statt. ■ ■ nachmittags 2 Uhr statt 013541 H Statt besonderer Anzeige. Gestern abend entschlief sanft mein lieber Gatte, unser guter Vater Die Beerdigung findet am Freitag den 5. Dezember nachmittags 2 Uhr von der Kapelle des neuen im Alter von 54 Jahren. Paula Kockerbeck, geb. Kleinen und Kinder. i Gestern nachmittag verschied nach langem schweren Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Marie Wagner geb. Geißler im vollendeten 57. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen. Aliendorf a. d. Lumda, den 2. Dezember 1919. Die Beerdigung findet Donnerstag den 4. ds. Mts. Ei Büdingen, Gießen, Mannheim, den 2. Dezember 1919. Für die vielen «Beweise herzlicher Teilnahme Heimgänge unseres lieben Vaters sagen wir innigen Dank. Die tieflranernden Hinterbliebenen, | Vermietungen | Landhaus 3 flimmer, Küche, Bor- plntj und Grabaarten. ronlöreicte Gegend, 6 km von Bad Salzdausen entfern:, zu vermieten. 0WT7* LoniS Nudel, Gastwirt, Rodbeim bei Hungen. Möbl. Zimmer zu vermieten 083260 Margaretbenbütte iWirtschaft». Möbl. Zimmer zu vermieten 023339 gtannenftrolie 5 II. LogiS n. Kott für einen Arbeiter frei 023260 Rienelvfad 30, l. | Mietgesuche | Geschäft zu mieten ober zu kaufen nefutbt, möglichst mit $Vobnnng. Schriftliche Angeb. unter 023:346 an den Giest. Anzeiger. Suche große 6-Zimmer- Wohnung gegen gröbere, mögt, mit Garten, ober billMlililhaiis zu tauschen. Schritt!. Anaeb unter 023115 an den Gien Anz. Vor Zwangsmietnng! junges Ehepaar ohne Kinder, Beamter, sicherer Mieter, sucht H-taier-W mit Küche für foVbrt oder finiter. SchriftL Anaeb. unter 023148 an den Giest. Anzeiger erbeten. Zunge» Ldevaar mit einem SMnbe lucht möbl. Zimmer mit Kochgelegenheit Schrift!. Anaeb. u.023275 an den Giek. Anz. erbeten. Junges Eberaar fucht möglichst bald eine 2» ob. 3-Zimmtr- Wohniliig Schrift!. Anaeb. unter 023215 an den Giest. Anz. Ein mhbl. Zimmer mögl. mit Kost u. LogiS, in der Nähe vom Brand« platz zu mieten gesucht. Schritt!. Angebote unter 023266 an den Giest. Anz. Junger Herr fucht per sofort möbl. Zimmer. Schrift!. Angebote unter 023289 an den CH eh. Anz. Jliüunuärininictunj. dbl. flimmer dl 1 ob. 2 Betten, mögt mit Koch« nelegcnbeit von ruhigem Mieter sofort gefacht. Schrift!. Angebote unter 023301 an den Gien. Anz. [Stellenangebote] Ml. Vertreter für Giehen — Stadt- und VnnbbeAirt — sofort aej. Neuer vornehmer ArtikoL HoheBerdienstmöglichkeit Schrift!. Angebote unter 13670 an den Giek. An». Jür dieStadtu. Um- gebung ist der Wieder- verkauf ein-S groben WeiheaeWte-Behlaoerg zu vergeben. Manner und Ordnen können damit fo« fort groben Berdienst er« zielen. Jederm. ist Käufer, flur Ucbern. d. Ware itt kl. Kapital erforberl Angebote an Lai r. Brau, l'letaQroorenfabr.. Otto» bneb a. Bernardstr. 4& Suche fof. einen tüchtigen Taptzierjikhiljkil L dauernde Beschäftigung. Möbeidau» Bernh. HtelnhBaaer _______Butzbach. etuötnltniirrlJiniiiit sucht einen Hausdiener rtrnu muh kochen können. Schrift!. Angeb. mit Angabe der Ansprüche unter 02Ö17 an bett Giek. Anz. Rüstigem- pensioniertem Beamten od. leicht- invaliden mit Heiner Jamilie ist Gelegenheit geboten^bei freier Wohnung (2 Mans.-Zimmer mit Küchel und fester Vergütung leistet totiitn in Surtan». haushalt, BatcaMk isw. zu übemebmen. Schr. Angebote unter 13517c an den Giest Anzeiger Eine Lausfran gesucht 023152 Echanzettttrahe G p, ftütaroirtiOtrin für anfangs Jan. ob. sp. ges. Bewerb m. fleugn. u. GehaltSansor. bald erb. Direktion der Hebammen-Lebranttali _______Mainz. 13522 D liitit. HauShillkrii, (en.) nicht unter 25 Jahr., für mein, landwirtschastl. Haushalt zum 1. Januar gesucht. Friti lelnhard, 13514________Birtira. Büglerin und 12554 Mädchen für leichte Arbeit gesucht. Grostwäscheret bdelweitz. Suche für NL kinderl. Haush. ans I.Dez.ob.loäL Reift. Mädchen, daü bürgerlich kochen t u. auch Hausarbeit mit Hilfe ein. MonatSmädch. verrichtet. Sehr gute BehondL. Lohn monatlich 60 tW. 13455 Fr. Su.-Rat Meaemua IroB-Staiaheiai d^Hanau. Tüldt. Mädchen für kleinen Haushalt (»roei Perfonenl per 1 evtl. 15. Januar gesucht 1-M60 frankfurter Str. 31 I. Gesucht zum baldigen Antritt ein tücht^ träft Mtns-hnsarikit Hoher Vobn. 13529 Fraa Meierat iMagel, Gartenttrahe 17. 023362 Danksagung ■ ■ Familie Ludwig Volk XVII Hausmädchen gesucht 13541 Bergttraste 11 v. 13531V Dort. Zeichner 4 & Felix, Lilly und Gisela Marx Familien Baer und Bauer Für die vielen Beweise herzlicher Liebe und Teilnahme bei dem Heimgange unserer lieben Entschlafenen sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Eidtenmüller sagen wir unseren herzlichsten Dank. Gießen (Walltorstr. 12, Bismarckstr. 43 und Moltkestr. 22), den 2. Dezember 1919. geb. Baer sagen wir herzlichen Dank. Danksagung. Für die vielen Beweise inniger Teilnahme bei dem Tode unserer lieben Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante FrauMinnaMarx Bekanntmachung. Wir suchen zum bawigen Eintritt einen Buchhalter der bereits in einem ähnlichen Institut tätig war und möglichst mit dem Depot- sowie Schert und Uebertorisungsverkehr vertraut ist. Offerten mit GehaltSansprüchen an uns erbet. BezirkS-Soarkasfe Alsfeld. 3« Abschlutzarbeiten n. bergt, werden von einem Kastenbureau sofort einige tücht. Aushilfskräfte mit entsprechenden Dorkenntnisien in derartig. Arbeiten zur vorübergehenden Beschäftigung angenommen. Schriftliche Angebote mit Ge> haUSansprüchen und Zeugnissen unter 13507 an den Siebener Anzeiger erbeten. hiesige Grotzbanl-Niederlasiung sucht zum sosoriigen oder späteren Eintritt mehrere tücht. jüngere Beamte, ferner 2 Samen verfett in Stenographie n. Mafchineufchreiben. Solche mit bankiuäniger Ausbildung bevorzugt. Ausführliche schriftliche Angebote mit Zeugnis- abschriften und GebaltSansvrüchen unter 135500 an den (siebener Anzeiger erbeten. Gewandter Stenotypist zu möglichst sofortigem Eintritt gesucht. Ätiegd- beschädigte und Kriegsteilnehrmu: erhalden dm Borzug. GehaltSansprüche, Zeugnisse und Angabe, nxum Tienstantritt möglich, *'___TammÜr. 41 p. AeltereS, in allen Hausarbeiten. besonders Küche, erfahrenes Otdehea zum L Jan. ob. L Jebr. bei gutem L'obn, nach Uebereinfunft, in kleine Jamilie gesucht. 13374 FniBagiitiptll BiUoli Berlobnrg Hochttr. 51. Lehrmädchen bet sof. Vergütung ges. Lchubbaus W. Benner xoM Marktstrane 34. Konsumverein Gießen u. Umg. e. G. m. b. H. Gießen. Wir suchen zum sofortigen Eintritt eine tüchtige putz- und wafchftau. Nähere Auskunft im Bureau, Lchanzenstrahe 1L 13330 Der Verstand. Besseres, fleihigeS Mädchen für zahnärztliche PrariS zum 1. Jan. 1K0 gesucht flahnarzt Wertheim. »vw Seltersweg 70 L Mädchen für Küche trab Han?, arbeit gefuebt i>23^18 3rau E. Silbe reifen, aiiceftraue 14 liitiitfUÄn- eutL Ausbilse, gef 1MW frankfurter gtrafreSS. BraveS Mädchen für Hausarbeit u. Küche sofort gesucht. OLiL! Bleichttraste .33 II. | Stellengesuche! Ein junger Kaufmann mit guter Handschrift sucht auf dies Bureau Stellung SchriftL Annebote unter 013348 a. d- Gieft. Anz. erb. Junger Bäckergeselle sucht Stellung als Bolon- tär in Äonbliuret Schr. Angeb. an brntt Bra^ deck, Betzdorf (Siegk Gasthaus zur Sanne. *"* Gießen, 2. Dezember 1919. 023V» vankfagung. Für die vielen Beweise innigster Teilnahme sowie für die zahlreiche Kranzspende bei dem Hinscheiden meiner lieben Gattin herzl. Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ludwig Kämmerer. ■ Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme anläßlich der Beerdigung unseres teueren Entschlafenen tagen wir lieben Ireunden. Rachbarn und Bekannten innlienTanL Beionders danken wir der geehrten ttzefchaftsleitung fo- wie feinen lieben Arbeitskollegen vom GJieneuer Anzetger für die ehrende Begleitung zur letzten Ruheftätie. Die trauernden Hinterbliebenen: Miinli Kotier ini Liodtr. Sieben, den 2. Dezember 1919. Schuhmachergehilfen! Donnerstag 'Ubr im .Gewerkschaft»ban»E Der Borftand deS fleurralver» lei irr hier. baudeS der Schuhmacher, fladlttelle Giehen. <> <> Versammlung. Erscheinen aller dringend notwendig, do Bezirks» <> <> <> zsratliiislfltkkuciüt griröbrtfl. flur Rückzahlung per 1. Avril 1 »ZO wurden in unserer Sitzung nachfolgende Schuldverschreibungen gcAogen: VlL A Rr. 4H- irle Ke' lieh der iO«. ke )35. Se> K »»ung. Aeweile ien Unterbliebenen- tl« mi sik embet 1919, um> DteHLnDonnL'. 8 UfrÄfr&t’ lÄM fl-'Ai;?» ^f5s SWW* 8ritli«|, elütttflblun; wi 11)20 Witin unserer Eivmg nch folflenbe Stbulbotriwr.- bungen geAonei;; ViL A Str. « mit Ji. W „ B . 31 . Die tRütMlung etlolii durch uniertn Gemeinde- rechne: oder durch Hesilichcn Mtotr • Men. M 37r florftite. HrArr/ Mwrr 43 9- 11 l\tctb\am.«TbetietE - Aeu^, wünscht mit lein, ob.lSiiroeo.Rii'1" einerlei oiraur Snü"- uom Vanbe, Arortti kat Heirat in tidenutd) 1 treten " boie unter tSL-i) att den ’ GiehenrrUnAeig-croeten. MDB!. r Vereine__J WBkiEi SZS sstS* »ü» a„I»'Lindt0 unbU^A-^HW' ><<• »'5; 8i««iwM"’i Ht. 285 Suxttes Blatt Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhesfen) Mittwoch, 3. Dezember 1919 Der treue Ernährer yww»«wiiinw»Mmw»w* • 13616 In meinem | Englische Zigaretten Fritz Nowack per Stück ML 5.— issei Franz Bette, Mänsburg 10 van liaerle’s 1. 12. 13,- 6,02V 12,10 10,75 2. 12. 12,30 5,975 12,10 10,75 Schweiz . . Amsterdam. Kopenhagen Stockholm . DOtt T8M ino 119,- 253,- 174,- 146,- 123,- 128,50 231,- 233,- 215,- 299,75 246,- 161,75 171,— 287,50 127,- 121,- 480,- 250,- 339,50 268,50 280,- 240,- 253,- 149,50 119,50 254,- 175,50 149,- 124,25 128,50 230,- 228,- 203,- 300,- 239,- 160,75 168,75 287,- 122,— 124,25 482,50 251,- 343,75 256,- 270,- 241,- 248,- 145,60 Holland...... Dänemark..... Schweden..... Norwegen ...... Schweiz...... Wien (altes). . . . Deutsch-österr.abg. Budapest...... Prag........ Helsingfors . . . . Spanien...... 124,75 230*- 234,50 217,- 299,25 243,- 161,50 168,75 297,- 122,12 124,87 482,50 340*37 266,- 276,- 244,75 144,50 ^Wettervoraussage für Donnerstag: Unbeständig, Ml, westliche Winde. lat wieder an haben. (werhv van BaeHe dt Co.. Worin» a. Rh. 8egr. 1838. 119,— 253,75 174,75 123*75 128,50 230,50 236,- 209,50 299,50 243,- 161,75 169.50 287,50 123,50 480* — 338'- 258,— 273,- 240,- 249,- 1275588 deSLederzrngeS ist u. bleibt vr. Gentner's Gelwachsleserputz Nigrin Keine Wasserkreme - nur aus Oel und Wachs bc* stehend—gefriert nicht,verdirbt u. durchrostet die Dosen nicht, gibt auch wasser- u. wetterfesten Hochglanz. Nur hauchdünn sohutimark» mtt Lappen auftragen. Marknotierungen. Datum: Stückarbeiten jeder Art tätigt fittrtin und preiswert an Ne Dnuferti Zustus Christ • Stehen Usr wetzfteMprcitze 38 zerusprecher Ur. Nicht ine^r walltotttrah« n Geld Brief 2. Dez. Datum: 5°/oDeut.Krieysanl. 4°/gDeut.Reichsanl. 3°/^Deut.Reichsanl. 4% Prruh. Konsols 4°/oHest.Staatsanl. Darmstädter Bank Deutsche Dank. . . Disconto»Gesellsch. Dresdener Dank. . Nationalbank f. D. Mitteld.Treditbank Doch. Guhstahlwrk. Bud.-Eisenw. - Akt. D.-Luxemb.Bergw. Gelsenkirch.Bergw. Harpener Bergbau Oberschl.Eisenb.-B. Oberschles.Tisenind. Phönix-Brgb.. Akt. H.-Amerik.-Paketf. NorddeutscherLloyd Dad.Anilin-u.Soda Electron Griesheim Höchster Farbwerke Adlerwerk.v.Kleyer Daimler-Motoren. Elektr. A. E. G. . . FeltenLGuilleaume Schuckert-Werke. . Handel. Frankfurt a. M. 3. Dez. Börsenstimmungsbild. An der Börse war die Tendenz bei belebtem Verkehr anfangs wieder fest. Am Mvntanmarkte erzielten neben Deutsch-Luxemburger, Harpener und Buderus mich Rl>einische Stahboerke Kursaufbesseruwgen. Gelsenkirchener und Phöitix behaupteten ihren erhöhten Kursstand der gefttigen Abendbörse. Elektrische Deutsch- Uebersee blieben bei unverändertem Kurse (599,5) vernachlässigt. Sonst firti> Elektrowcrte fest. Gesucht sind besonders Siemens-Halske und Schuckert. Lebhaftes Geschäft entwickelte sich in Autoaktien. Daimler Mowren setzten zu 280, Adlerwerke Äeyer 268ch, Benz im freien Verkehr ca 10 Prozent höher ein: die Kurse bewegten sich znnschen 239 und 247. Stark gedrückt lagen Schiffahrts- afticn, wozu die Haltung der Regierung über die pbgelieferten Schiffe Anlaß bot. Lloyd verloren 61/t Proz., Paketsahrt 2Vr Proz. Mit Kursbesscrungen wurden dagegen Zellstoff Waldhof bedacht, die 6 Prvz. ,anzogm, Chemrsche Aktien blieben ziemlich prershaltend. Höchster Far- Letzte Nachrichten. China und Deutschland. Berlin, 2. Tez. (WB.) Amtlich. Der Erlaß des chinesischen Präsidenten vom 15. 8. 1919 über die Wiederherstellung des Friedens zustande S zwischen China und Deutschland bezieht sich darauf, daß durch die Unterzeuhnrmg des Friedensvertragrs von Versailles dem Kriegszustand zwischen den Alliierten und Deutschland ein Ende gemacht sei, verweist auf Chrnas Unterschriftsverweigerung wegen der Schantungartrkel und gibt die Beendigung des LVriegsrustanlxs zwischen der chinesischen Republik und dem Deutschen Reich bekannt. Erhöhung der Kohlenpreise. Berlin, 2. Dez. (WTB.) In den letzten Tagen fanden neue Verhandlungen über die Er- hinterbliebcnen eilte öffcntlulie VeNanlM- lung, di.' von dem Geschäftsführer des Bezrrkev, Kam^d Pfeiffer, eröffnet wurde. An Stelle des dienstlich verl-indenen Vorsitzenden, Baumeister Petri, übernalnn dann der strllv. Vorfitzerrdc, Gastwirt Kübnle aus Selters, den Borfttz. Gouselreiär C i ch inge r - Franksurt sprach über „die Leidtragenden des >t r i e g e s u n 0 ihre L e bc n s b e di n g u n ge n". Ter Redner sübrtc in einstündigem Dortrag die Bestrebungen des Reichsbundes rui5. In der Aussprache gedachte zunächs. Knmevad Pfeiffer der rrnd) in der Gefangenschaft zuriickgcdaltenen Kameraden. Psar- rer ;l a h n >mes auf die erfolgreiche Arbert des Volksbtmdes lftn, trat warm für die bercchtrgten Forderungen ixr Zbriegs!»escl)aoiglen, Teilnehmer uit? Hinterbliebenen ein. Kamerad Pfeiffer erhob dann schwere Vorwürfe gegen den „Hilfsverein deutscher Frauen", bet dem Unterschlagungen eines Hauptvorstandsmtl- gliedes in großer Höhe vcrgekommen seien, ohne daß eingrgrisfen worden wäre, ferner gegen den „Deutschen Lu f t fa h rer da n bzw. dessen gewesene 5?anptvor|:andsmitglieder, General von der Goltz und Auffahrt und forderte auf Grund solcher Vol^onmtnisse re st lose Uebcrf u h- rung dr Gelder der Wohltätigletts- vereine in die Reichskasse und Berwal- tung durch das Reich, ^»tmerad Ernst crhtelt das Schlußwort, in dem er sehr scharf gegen dre Kricgervcreine vorging. Dieses Schlußwort lut nicht dazu gedient, die Bedenken vieler gegen den Rcichsbund zu zerstreuen. Rach Erledigung öffentlichen Tagesordmntg wurden die tnncren Au gelegen leiten der Bezirksstrlle, wie Neiwrntet- lüng der Bezirksvrtc urtb Ortsgruppen, ?lustünsts^ erteüung über noch schwebende Eingaben u. a. m. erledigt. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Darmstadt, 1. Dez. Daß trotz der schtocren Zeit die Barmherzigkeit noch nicht ausgestorben, möge der Umstand beweisen, daß auf Ansordern der hungerleidenden Stadt W re »sich die Stadt Darmstadt bereit erklärt hat, ms zu 50 Kinder die in Wien sicher in absehbarer Zett ihrem Untergang entgegengehen, in Pslege zu nehmen Wie wir erfahren, tritt auch von Seiten der Stadtverwaltung entsprechendes Entgegenkommen ein. Wie uns mitgeteilt wird, l)at stch schon ^eine ?lnzahl Familien bereit erklärt, thre oft geringen Nahrungsmittel mit der bedauernswerten Jugend Wiens zu teilen. HoffenUich folgen bald weitere nach. „ Hessen-Nassau. Fran kfurt a. M„ 1. Dez. (Wolft-) einer außerordentlich zahlreich besuchten Berf-amm- limg in beit Räumen der Handelskammer konstt- tuierte sich heute der Messeverein, Sttz Frankfurt a. M. endgültig. Einleitende Ausführungen von Konsul Kotzenberg hoben die Tatsache ununterbrochen wachsenden Interests für du: Frankfurter Messe hervor. Ter Sferetn W den Zweck, Plusstellern und Einkäufern den ihnen gebührenden Anteil an der Organisation und Verwaltung der Frankfurter Messen zu sichern tmb tnt übrigen die Interessen sämtlicher an den Frankfurter Dtessen beteiligten Berufs- und Erwerbszweige wahrzimehmeit. Präsidium, Borstmid und HauptaussclMß gehören Vertreter von Handel, In- dustrie, Gewerbe usw. aus allen Testen Deutschlands an. Stodtvat Dr. Landmann sprach über Bedeutung, Aufgaben und Ziele der Frankfurter Messen. Der Rtessevevein wird sich für die zweite Frankfurter Internationale Messe, vt; vom 1. bis 10. Mai 1920 ab gehalten wird, tatkräftig einsetzen. Es ist Sorge dafür getroffen, daß er in der Messeleitung mitbestimmend vertreten ist. An» S-tabt und Eand. Gießen, den 3. Tez. 1919. ** Weihnachtsges chenke für Kriegsgefangene in Frankreich. Wie wir hi ni, hat die Regienmg größere Mittel zur Vers« <2ll0 gestellt um unsere Kriegsgefangenen zu LveA- nachten zu versorgen, und zwar 5 Millionen Jt in bar, 5 Waggons Tabak und Rauchwaren tnt Werte von -1 Mlllionen Mark, 30 Waggon Le ben-mittel au Dänemark, 60 000 Paar Socken, 30 000 Paar uterhosen, zusammen im Werte von 20 Millionen Mark. Damit soll der bitt-r fteit Not gesteuert werden, da die Franzoseit ihren Verpflichtungcrt, die Gefangenen mtt warmer Miet' düng zu versorgen, nicht Nachkommen. Auch der Be z t r ks a us s ch u ß G ie ß en für vermißte und kriegsgefangene Deutsche sendet in diesem Jahre wieder an die kriegsgciangemnt Gießener eine besondere Weihnacküsltebesgabe. Die Angehörigen, werden deshalb im Interesse ihrer Gefangenen dringend gebeten, soweit dies ntcht in der letzten Zeit schort geschelien. umgehend die neueste Anschrift anzugel'en. *» Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurde am 20. stiovember der 3inaitj* Praktikant Georg Seibert, hier, zum Sekretär bei der Brandversicherungskammer. — Ueocr^ tragen wurde am 22. November deut Lehrer Johann Bösand aus ßangenljoin, Krets. Friedberg. die zweite Lehrerslelle an der Volksschule zu Petterweil, Kreis Friedlrerg, der Lehrerin Ltna Eifert zu Grelumau eine Lehrerinstelle an der Volksschule zu Wfthausen, Kreis Darmstadt, dem Tchulamtsanwärter Wilhelm Wagner aus Lm.^Göns die dritte Lehrerstcllc an der Volksschule zu Rockenberg, ^rhabe nicht den mindesten Grund, auf bloßen Beschuldigungen hin an diesen Attgaben eines alten bewährten Freundes zu zweifeln. Eine Enzyklika des Papstes. Berltn, 2. Dez. (WB.) Die „Germaut-^^ veröftentlicht eine Enzy klt ka des Papstes zur Unterstützung der hungernden Ktntzer in den Ländern Mitteleuropas. Schlimme Lage Ungarns. Budapest, 3. Dez. (WTB.) Ungarisches Korrespondenztzureau. Der Weltkrie.,,, namentlich die aus den Krieg folgettden innerpoltttschen Umwälzungen, frivet Revolutionen, die viereinhalbmonatige Proletarierdittatur (die Ungarn 18 Milliarden Kronen kostete) und die hieraus solgende dreteinhalbmonattge militärische Besetzung durch die rumänischen Truppen (die dem Lande 36 Millionen Kronen Schaden verursachte) haben Ungarn, besonders die Hauptstadt, an den Rand des Verderbens gebracht. Die gestrige Nummer des Blattes „Birradat" schreibt: Budapest stehe -an der Schwelle einer Hungersnot. Die gepeinigte Bevölkerung dw besetzten Gebiete blicke sehnsuchtsvoll nach den Donau- und Theisgebieten. Zeitungsstreik in Rom. Räumungs- Ausverkauf sind Damen- und Kinder-Hüte ohne Rücksicht auf früher staunendbillig Putz-Zutaten 2Oe/o Rabatt Marabukragen, Straußruschen Pelzmützen, Samt- und Pelz-Muffe Handschuhe, Strumpfe Kinder-Mäntel bis 110 cm Länge Kinder-Kragen, -Muffe, -Hauben ===== sehr preiswert! ===== Wilhelm Noll tzöhung der Kohlenprise statt. Die Bergbauvertreter fordern ein? Erbö^img von 20 Mk. pro Tonne zu dem Zweci, ihre triebe, die durch den Krieg stark abl)eunrtschastet worden sind, technisch wieder auf die Höh? der Fri-'t^ensforderuns zu bringen. Das Reichsrvirtfchaflsmiuisterium be» anstanüere die Höl>c der ^orberung, erkannte jedoch an, daß die Werke wredcr in den Stand ge* etzl werden müssen, die Förd.ruugen wieder auf Friri)cnshöl)e und darüber hinaus zu bringen. Ba den Verhandlungen im Reichsu^rtschaft'amk wuroe schließlich eine Erhöhung der jetzt gritcndm Preise um 7,50 Mk. pro Tonne mit Wirkung ab 1. De- Taschentüchern sind «Amtliche Neuheiten für Weihnachten bereite elngetroffen. “"“c Extra warme Lungenschützer Streiks der Setzer erscheinen keine Zeitungen mit AusualMe des „Popolo Romano" und „Osservatore Romano". Die öffentlichen Verkehrs- unternvhmer arbeiten wie gewöhnlich. Auf der Pr aj*a Termini, wo 'ich Manifestanten angesammelt 'batten, wurde auf Carabinieri gefeuert. Diese erwiderten das Feuer. Es gab einen Toten und 6 Verwundete. Baptistengemeiude, Lonystr. 2 Jeden Donnerstag abend 8'/, Ubr: Vorträge über das MarkuSevangelium non Prediger Fischer. *’r Aus dem Militärwvchenblatt. Stellenbcsetzung im neuen Heere. Reichswehrbri- (Kibc 1. Staffelstab 1. Kom.: Major Doegner, vor dem Krieg: in der Trainabteilung 18. Rerchs- wehrtzrigad.- 9. Mt.-Kom: Major v. Henning aus S ch ö n h a s s, vor dem Miege im Gcneralstab. Kretschmer, Hauptmann d. Res. d. Jns.-Rgts. 93 (I Frankfurt a. M.). fritf^r Leutnant rm Jnf.- Rgt 116, der Abscksted mit dem Charakter als Major imb der Erinubans zrrm Tragen der Nnr^ form ter Res.riOfftzierc des Fnf.-Rgrts. 116 bc- willigt. t ** Literarischer Abend. Wie,wrr schon berichteten, wird Freitag abend, 5. Dez., isst gorßen Hörsaal dir Universität Albert H. Rausch Dichtungen ans einigen seiner Werke vorlcscn. Neven einem Kapitel der bekannten „Südlrche Rerse und einigen seiner Sonette (ausf dem Buch ,So- 'wttc, die tvsürnischen, die hesstschen ) steht _bte „Elegie an eine junge Frau" aus dem grogew Verstzuch „Kassiopeia", das noch vor Weihnachten bei Egon Fleichel u. Co. in Berlin erschemen wird. Die Kirnst dieses Dichters ist ganz auf dre einfache, große Linie gestellt, ilyre Ursprünge liegen ohne Zweifel in ter Antike, ihr Ausdruck ist klar und vmr jener Absolutttät, die sich nicht aus einer Möglichkeit, sondern einer Notwend'.gkett dichterischen Otestaltens ergibt. Mensch und Künstler sind mibedingt eines. Unbekümmert um seine Wirkung wird das Werk geschaffen. Das, Werk ist altes, ter Urheber nichts. Ttesem Beru,ensemf entspricht die äußere Geste des Künstlers: Sie ist ganz einfach, gairz klar, ganz selbstverstandlrch, ebenso wie seine Art, eigene Verse oder Prosa zu lesen. Kreis Büdinaen. ba. Büdingen, 2. Dez. Von verschietencu Seiten sind bei den zuständigen Stellen der Eisenbahn und ter Post Anträge gestellt worden, daß der abends gegen 5,30 Uhr in Gelnhausen abgehende Personenzug von Nidda weiter bis Gießen durch geführt wird. Mlgemein gibt man der Erwartung Raum, daß diesem tzerechttg- ten Verlangen entsprochen wird. Dieser Zug ist für die ganze Strecke für ben Post- und Personenverkehr von außerordentlicher Wichtigkeit. Tenn angentzlicklich haben wir morgens kurz hinterem^ ander (gegen 8 und 10 Uhr) zwei Postzüge nach Gießen und bann den gangen Tag nicht mehr. Ortenderg, 1. Dez. Gestern n-achmittag veranstaltete die Bezirksstelle Ortentzerg des Reichsbundes der KriegSbefchA- bigten, Kriegsteilnehmer u. Kriegs- 1626,50 1629, - 1673,50 1676,50 829,- 831,- 859,- 851,- 939,- 941,- 959, - 961,- 924,- 926,- 939,- 941,- 774,25 775,75 808,25 809,75 —, — —. — 36,30 36,40 30,70 30*80 29,95 30,05 32,45 32,55 — . — — . — 85,05 85,45 84,80 85,20 136,75 137,50 144,75 145,25 849,25 850,75 874,25 875,75 Börsenkurse. Frankfurt Berlin Abend- l.Uhr. Schluß- Anfang- Kurs Kurs Kurs Kurs 2.12. 3.12. 2.12. 3.12. 77,50 77,50 77,50 77,50 — _ — — - -- 66,25 — . — — . —- 63,- 63,60 63,75 —, — 65,90 65,75 «grunvw Statt Karten! Verlobte. i Stott Marten! 60BEL& APPEL DorrnftoM (VeMratze 76) Advent 1919 «■c Der Vorstand. 13602c Einbruchsdiebstahl! oma* Nur noch I Tag! Der Vorstand. 023335 statt. Tapetenhaus hochstStter Lcke Schlotzgaffe vrandplatz 1 fahrbereite, gummibereifte R ufomobil - Zentrale Wilhelm Ramel 133WD frankfurter Sfr. 82 Telephon 157 •Y Werkstätten, Garagen und Bureau Bergstraße 20 Telephon 102 Ausstellungs - und Verkaufslokal Seltersweg73 Telephon 156 Gietzen (Mllonftr 4 I), den 29 November 1919 -----------------------, , ... ------ Inhaber: Otto Göbel Gießen Carbld und Carbld - Lampen Carl Schnnck ojcui B*hnk*fitr> 62. Die Deriabung ihrer Tochter Gertrud mit dem Frhl. von FranchensteinschenOberförsterHerru Otto Rumpf beehrt sich an« zuzeigen Frau Anna Schmitt geb. Kühler. Liebigshöhe Donnerstag dee 4. Dezember 1919 findet ein Bunter Abend iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiimiiiiiiHiiiiminmmmn7Tmmmiii statt. Mitwirkende sind Kräfte erst. Bühnen. Beginn Paukt 8 Ubr. Karten daeeibst zu hab. Ee ladet ergebenet ein A. Geis. W. Lieber!, Kapellmeister. Adolf Ludwig Linni Ludwig geb. Lotz Dermählle LISELOTTE SCHÄFFER WERNER ZIMMERMANN cand. roed. Famtlien-Drucksachen: veinchr , !> Kartei, Äcbarts: il araueranjdge« ===== V Neuenweg 9 ===== iPmbbntfertl I Weiuert, «ietzen Unsere Werkstätten, ausgerüstet mit den modernsten technischen Einrichtungen und fachlich bestens ausgebildeten Kräften, übernehmen die Reparatur von Kraftfahrzeugen, Fahrrädern, Schreibmaschinen und Nähmaschinen jeden Systems unter Zusicherung durchaus sachgemäßer Ausführung In kürzester Frist :: Teppiche Vorlagen und Läufer iB bei» verschiedensten Grützen, Dualitäten nnd Preislage« Die Veriobtmg ihrer Kinder LISELOTTE und WERNER beehren sich anzuzeigen Dr. med. F. Schäffer und Frau Lisel, geb. Stuhl L Zimmermann und Frau Katharina, geb. Wenner Gießen Alzey im Dezember 1919. Wer verschosst mit sSmtl. Adressen von ttrastwagenbesitzem VW« Mi ehe», Cberbeffc* 8abn tolT Echristl. Lnaeboie nnt <•233’7 an den Siebener ÄnAeiger erbeten. Günstiges Angebot für fSiebertoerf8n|er I Engi. Zigaretten! Stläflake aed Capataa Hary Cai (Crigtnalfabritate von Willst dauernd lieferbar. Preis v. IHSSttek ertL Bcrsanbipesen IL I7V.— ia*. Versand per Nachnahme ober Voretnsendung. Dgzrettai-GroBfäDdlMg Arthur Voigt, Mainz Olad)6marftftr^Ä $eL3064»^eL*Ubr.: Tabakvoigt. Gas-und elsktr. Lampen empfiehlt in groSer Auswahl [022760 J.Thöruer, Inst-Gesch., Ludwigstr.4O KerzeonndM-Seiie versenden in Pottvakrt gegen Nachnahme 130326» wehlerLLo.,Saardrüöen 5 | Grossisten! Modistinnen! Wollen Sie mit Ihren Damen- nnd Uerrenhntea leklaee machen, »o geben Sie uns dieselben zur» Umpressen. Durch vollständige Neueinrichtung untere» Betriebe* mit den neuesten Maachineu. rind wir in der Lage, auf diesem Gebiete da» Beste zu leisten. Ferner übernehmen wir schon jetzt jede» Quantum AtrohhQte zum Umfaasonieren. Große Aw*wähl !■ den entaflekendtten, neuesten Modellen. Spies« Ä Sommer (F.SrtienMH NkM.) extlabrtk and Fasaaaier-Anstalt Frankfurt «.Sain, tintlentetraOr 1M>. Telephon: Hansa l'.'-op. 133B6D Meine SerteHng mit Jrüalrä Gertrud Schmitt, Tochter des verstorbenen Herrn ’Äegimrags» rotes Fritz Schmitt und seiner Fea« Gemahlin Luna geb. Kühler, beehre ich mich anzazeigen. Otto Rumpf Fehl, von Francheasteinicher Obersbrcher. Forsttzmw OSchadt b^nedbergsH.) vcutsche üolkspartcL 1. Donnerstag. 4. Dezember, 8‘/« Ubr im Hotel Lchütz L»rt»idkSHmnZ!killklrerLahl-?iiUß«U über: Ü!ckMl!ÄsW8?WMM!rick Zutritt hat Jedermann. Eintritt frei. 2. DienStog, O. Dezember, 8 Ubr Mbilder-Hirtttg dkß Hm» Hioptaim v. Ruckteschell, über: IM-Mm anl der Krieg ia Ostafrika in der neuen Aula. tzintritt»karten xu 3 R. frei. Platz) bi. 2 M. im Barverkauf bet (tballier und Herbert, MauS« bürg: Karten für Mitglieder nnr im (^eroerbe- haus. Kirchstrahe 16 (von 9—12 Uhr u. 3—6 Uhrl. Reinertrag »nm Betten der durch den Krieg ge* schädigten Cüafrifanee. Zur neuen Welt Heule Mittwoch und morgen Donnerstag Eintritt frei i ES ladet freundlichst ein Ph. Hofmann. Frisches, nicht entrindetes Nadel- u. Laubholz Rollen und Stämme (kein Brennholz) von mindestens 13 an aufwärts für Industrie- zwecke in größeren Mengen zu kaufen gesucht. 8i8«i Mrtlf, fimkinrt i.M., MvW.ZZ — - Abt. Holzwerke Astlar. - Telephon TaunuS 675. 13454 1000 Mark Belohnung demjenigen, der mir den Dieb namhaft macht, der in der Nacht vom 1. zum 2. Dezember meine neue Adler-Schreibmaschine Mod. 7 Nr. 166582 gestohlen hat, sodaß ich sie Wiedererhalte. " Automobil -Centrale Telephon 157 Wilhelm Hamel Frankierter Str. 82 Mzüge 180 Ztr. Tragfähigkeit, sofort verfügbar Mittwoch den 10. Dezember 1919 abends 5 Uhr im Saale des Hotel „Einhorn0 Märchen-Abend für große und kleine Kinder. Mitwirken dc: Dora Barnas (eigene Mir eben) Dr. Carl Höcker (Mirchen ▼.Andersen u. Grimm) Gustel Damm-Zörb («n Karten zu 3 M., 2 M., \ M. im Vorverkauf tn der Mtxsikalienhandl. von Challier wie an der Abendkasse. 022923 HessisMIksbund SamStag, 6. Dezember 1919, pünktlich 8 Ubr nbeudS im Hotel Grotzberzog v. Hesteu w Dietzen Vrffentlicher Vortrag über „Grundlagen und Ziele der Grotzhessischen Bewegung". Xebeet: 1. Herr Brot Heldmaun, Halle tt d. D. ieMD] 2. Herr Pros. Geh. Rat Sommer, ©leben. Reichswirtschaftsverband Deutscher Berufssoldaten, Ortsgruppe Gießen Donnerstag den 4. Derbr. 1919, abends 7 Nbr findet im Hotel Grotzberrog der 2. literarische Abend Mittwoch den 3. u. Donnerstag den 4. Dez. kaufe alte nnd »erbrochene Zahn-Gebisse Platin — Brennstifte Schmelztiegel, Gold, Silber und zahle für jeden Zahn m. 4.— das Gramm QA ___ für riatin feeter Frei* M. öVs— für Brennstifte je nach Größe. i®tsd Zu sprechen Mittwoch den 8. nnd Donnerstag den 4. Des. im Hotel Victoria, Ecke Liebig- und Bahnhofstr., von 9 Uhr vorm. bis 6 Uhr abends. Ungenierter Eingang. ........... ■