Ur. 23s Ter Eiehener Anzeiger erscheint täglich, außer Soun- und Feiertags. Bezugspreis: monatl.N!k.1.60, vierteljährlich Alk. 4.80; durch Abhole- u. Zweigstellen nwnatl. Alk. 1.50; durch dieVost Mk. 5.— uiertel- jährl. ausschl. Be'tellq. Fernsprech - Anschlüsie: für die Schristleitungll2 Verlag,GeschäitsstelleSI AnschriilsurDrahtnach- richten: Anzeiger Siehrn. Postscheckkonto: Frankfurt a. HL U686 Erstes Blatt 169. Jahrgang Zreitag, 5. Moder W9 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhefsen Zwillingrrunddruck ».Verlag: Vriihl'sche Univ.-Buch- u. Zteindruckerei U. Lange.Zchriftleitung, Geschäftsstelle luvrnckerei: §chulstr.7. Annahme von Anzeigen f. die Lagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohne jedeVerbindllchkell Preis für 1 mm höhe füt Anzeigen v.34mmBrelte örtlich 15 Pj., auswärts 18 Ps., für Reklameanzeigen von 70 mm Breite 48 Pf. Bei Platz- vorichrnl20°(,Auischlag. Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz, für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz; für den Anzeigenteil: p. Beck; sämtlich in Gießen Ver „vorwärts" gegen die Unabhängigen. Wem: auch in Berlin jetzt wieder einige Tumulte aus Anlaß des Ausstandes der Me- tallarbeiter stattgefunden haben, so ist doch auch dort ein erfreulicher Umschwung cingc- treten. Die radikalen Lärinmacher haben nicht mehr die Oberhand, wie das neueste Vertrauensvotum für Noske bezeugt. Aber die gegenrevolutionären Bewegungen von Links her ruhen nicht, und heute ergeht sich der „Vorwärts" in einem heftigen Ausfall gegen die „Freiheit, das Organ der Unabhängigen, das er ein „schieläugisches Sensations- und Revolverblatt" nennt. Mit Recht ist der „Vorwärts" diesmal entrüstet. Denn die „Freiheit hetzt die Entente gegen die Regierung auf. Noske hatte am Dienstag im Haushaltungsausfchuß der Nationalversammlung die Gründe dafür an- gefiihrt, daß die Reichswehr nicht, wie beabsichtigt war, bis zum 1. Oktober auf 250 000 Mann herabgesetzt werden konnte. Es sind dieses die unerwarteten Ereignisse in Oberschlesien, Westpreußen und Kurland. Die bolschewistische Gefahr für die heimatlichen Gebiete ßn Oberschlesien und Westpreußen machten es sogar notwendig, die dort stehenden Truppen ;u verstärken. Diese Erklärung benutzt die Freiheit, um unter der Ueberschrift „Noske im Porzellanladen" wie folgt loszuziehen: „Mit diesem Eingeständnis hat die Regierung sich selbst gerichtet. Jhve Beteuerungen, daß ;'e alles getan hab?, um die Räumung des Baltikums ,durchznführen, und daß sie infolge ihrer Entmasinung nicht in der Lage sei, ihren Befehlm an die kurlmüoiscben Truppen [tarieren Nachdruck zu verleihen, werden durch die Erklärungen Nos,'es Lügen gestraft. Was auch die Regierung weiterhin zu ihrer Entschuldigung Vorbringen sollte, ist nun von vornherein als T ä u schu n g s v e r- s u ch gekennzeichnet." Man muß dem „Vorwärts" recht geben: Darin liegt eine gemeingefährliche Denunziation. Die „Freiheit" weiß, so erklärt er, daß dir Entente, um die rasche Räumung Kurlands zu erzwingen, die Versorgung Deutschlands mit Lebensmitteln und Rohstoffen zu unterbinden droht. Ebenso weiß sie, daß die Regierung alles in ihrer Macht liegende tut, um die um ihre Hoffnungen betrogenen renitenten Truppen zum Gehorsam zu zwingen. Sie weiß auch, daß der Reichswehrminister energische Offi- ziere mit besonderen Vollmachten an Ort und Stelle geschickt hat, daß eine strenge Grenzsperre jeden weiteren Zuzug an Menschen und Material nach Kurland verhindert, und daß auf Leute, die die Grenze überschreiten, geschossen wird. Der „Freiheit" ist ferner bekannt, daß die nicht aus Kurland Zurückkehrenden ihrer Löhnungs- und Versorgungsansprüche verlustig gehen, lind doch wagt sie es, indem sie dem Reichswehr Minister die Worte im Munde herumdreht, die Regierung der Hinterhältigkeit und des Doppelspiels zu verdächtigen. Was kümmert sie es auch, ivemt die Ernährung des leidenden Volkes bedroht wird! Tie Einwohnerwehren denunzierten die Unabhängigen als geheime Milrtävorganisatwnen und haben dadurch nicht geringe Beunruhigung, namentlich bei den Franzosen hervor gerufen, obwohl die Einwohnerwehren ihre polizeilichen Funktionen in aller Oeffentlichkeit ausüben. Immer wieder verbreiteten die Unabhängigen falsche Zahlen über die deutsche Heeresstärke." Wir meinen, wenn man in Paris diese Auseinandersetzung zwischen „Vorwärts" und „Freiheit" liest, wird man dort aller unnötigen Besorgnisse sich entschlagen. Nur wenn es Frankreich wirklich darum zu tun ist, mit den Unabhängigen „Deutschland zu einem bolschewistischen Tollhaus zu machen", wie sich der „Vorwärts" ausdrückt, wird es uns drängen, unsere Polizeiwehrtruppen auf ein gefährliches Maß herabzumindern. Straßentumulte in Berlin. Berlin, 2. Ott. (Wolsi.) Nach den Abendblättern gelang es den Sicherheitsorganen bis auf einen Fall, überall die Ansammlungen der Metallarbeiter unblutig zu zerstreuen. Nur nach Auf- wsmig der Versammlung in den Pharussälen in der Müllerstraße kam es zu einem Zusammen- it o b, als die Polizei den Versammlungsredner und zwei andere Personen, die die Menge zum Wider - Ulurd aufgesordert haben sollen, festnahm und ab- lur'Tm . Menge, aus der Sckenährufe gegen den Rcick'swehrminister und den Polizeipräsidenten laut wurden, der Aufforderung zum Auseinandergehen nicht r^svlge leistete und die Verhafteten be- frelen wollte, gaben die Polizeibeamten mehrere Schufte ab, wodurch nach dem „Lokalanz." zehn Personen verleht und eine getötet wurden. Nach dem „Berliner Tagebl." sollen z,vei Perioncn getötet und sechs verletzt worden sein. Demokraten in der Reichrreglerung. Berlin, 3. Ott. Gestern abend trat die demokratische Fraktion der Nationalversammlung zu einer nochmaligen Beratung wegen der Kabinettsbildung zusammen, -ter Abg. Koch, der Bedenken gehegt hatte, das! Reichsminister rum des Innern zu übernehmen, nachdem er erst in diesen Tageri zum Oberbürger-1 meister von Düsseldorf gewählt worden war, stellte, da auf, seinen Eintritt in das Kabinett, wie die „Bloss. Ztg." sagt, besonderes Gewicht gelegt würbe, fehle Bedenken zurück, und 6>ie Fraktion sprach ihre Zustimmung dazu aus, daß ch i ff e r und ,K o ch dem Rufe d. s Reichs- kanzle rs zum Eintritt in das Kabinett Folge leisten. Verschiedene Blätter nehmen an, daß der Reichspräsident, bevor er gestern nach Frankfurt reifte ,die Ernennung vollzogen habe. Wegen der Besetzung des neu ges ch offenen Ministeriums für die K r i e g s s ch ä d e n n n d den Wiederaufbau ist eine Entscheidung noch nicht getroffen. Es handelt sich darum, einen Mann zu finden, der nicht nur ein Organisator ersten Ranges ist, sondern auch über diplomatische Gaben verfügt und es versteht, die höchstmögliche Produktivität im Zusammenhang mit Arbeitern und Angestrilten zu erzielen. Nach dem „Bckri. Lokalanz." taucht neuerdings der Name Melchior auf, der in den Kreisen der Demokraten für besonders geeignet gehalten werde. Die Ratifikation öcs $rieöcnsvertras$ durch Hrankreich. Paris, 2. Okt. (WTB.) Die Kammer nahm die Ratifikation des Friedensvertrages von Versailles mit 372 gegen 53 Stimmen an. Bern, 2. Okt. Nach dem Berner „Bund" wird infolge der Auflösung der italienischen Kammer und «besboib, weil in Amerika die Ratifikation nicht ver sechs Wochen erfolgen kann, mit dem Inkrafttreten des V.'rsailler Friedensvertrages nicht vor dem 1. Dezember zu rechnen sein. * * * Die Lebensmittelsendungen nach Deutschland. Amsterdam, I. Okt. (Wolff.) Der Mitarbeiter der „Times" für Schiffahrtsfra- gen schreibt: Die englischen Reeder wurden infolge des Streiks genötigt, die Fracht preise zu ermäßigen, da bereits ein Angebot von 50000 Tonnen amerikanischer Schiffe vorhanden ist, um Korn aus 'Argen tinien noch dem Kontinent zu bringen. Dres' gereicht Deutschland zum Vorteil, da es jetzt zu ermäßigten Frachtpreisen mehr Lebensmittelsendungen erhalten kann. Der Streit in England. H a.a g, 3. Okt. (WTB.) Ter Londoner Korrespondent des „Nieuwe Eourant" meldet: Ein gewisser Teil der Presse kracktet, den Ernst der Lage zu verkleinern und das Publikum glauben zu machen, daß man nunmehr alle Schwierigkeiten überwinden werde. Jeder verständige Mensch, sehe aber ein, daß das der reinste Selbstbetrug> sei, da die Folgen des Streiks tvotz der Bemühungen der Regierung täglich größer werden. Die Fabriken sckiließen wegen Mangels an Steinkohlen und Rohstoffen. Tie Streikfuhrep, die sehen, wie fest und entschlossen Regierung und Publikum ihnen gegenüber flehen, rufen die ganze Gewerkschaftsbewegung zuÖilfe. Dadurch werdr bald der größte Teil der britischen Industrie in den Streik hi nein gezogen und das Wirtschaftsleben! lahm gelegt werden. — Aus Neu York meldet her „Nieuwe Courant", daß man in amerikanischen Handelskreisen die Verluste, die den Vereinigten Staaten durch Stillegung der Ausfuhr nach England erwachsen, auf 10 Millionen Dollar täglich schätzt. Amsterdam, 2. Okt., (Wolff.) Ein gestern früh in London ausgegebener Bericht besagt: Im Z u g b i c n ft sind weitere Besserungen ein- getreten. Es sind mehr Eisenbähner zur Arbeit zuriickgekehrt. Für die Streikenden sollen Ersatzmänner vom Londoner Omnibusdienst eingestellt werden. Ferner wird mitgeteilt, daß die Lebensmittelversorgung in den letzten 24 Stunden befriedigend vonstatten gegangen ist. Reue Unruhen in Aegypten. Bern, 2. Okt. (WTB.) Mailander Blätter erfahren, daß in Aegypten dienationalistische Bewegung zu neuen Unruhen geführt hat. Militär mußte einschreiten. Zahlreiche Verhaftungen wurden vorgenommen. Mehrere Teilnehmer an den Demonstrationen wurden verwundet. * Einladungen zur Arbeitertonferenz in Washington Berlin, 2. Okt.. (Wolff.) Wie die Pol. Pari. Nachrichten hören, sind gleichlautende Einladungen zur Teilnahme an der Arbei ter - konferenzinWashingtonanden deutschen und österreichischen Vertreter in Verwules ergangen lieber die Antwort auf die Einladung und über die Entscheidung, ob baraujbin eine Beteili- gungg Deutschlands au der Washingtoner Konferenz möglich, ist, schweben gegenwärtig Beratungen in Berlin. Aus dein Reiche. Die neuen Reichsministerstellen. ^Be r liw, 2. Ott. (Wolff.) Der Haus- h alt saus sckuß der Nation alversa mnllung^- nehmigte die beiden neuen forderten Reichs- mini sthr stellen Mit großer Mehrheit. Erklärungen des Reichswirtschaftsministerv. H a m b u r gi, 3. Okt. (WTB.) Hier hat geftern die Hamb u rger Gr oßh a ndel swvAc begonnen, an der auch, ReMminister SckMidt tett- nahni, der in länggerer Rede über die Zukunft des deutschen Handels sprach, worin er die Kriegswirtschaft, deren Mängel er ancrfamite, als die heute einzig denkbare Wirtschaftsmetl/ode bezeichnete. Die Aufslellung eines Wirtsckttstsplanes auf lange Frist fei bei der außen politisch'u Lage unmöglich. Die Ausnahme großer ausländischer Kredite zur Beseitigung der unaufhörlichen Cichwankungen des Markwertes sei angebahnt. Tie endgültige Heilung könne aber nur durch eine internationale V o l u t a r e ge l u n g, gestützt durch eine internationale Anleihe, bringen. Dieser Weg werde noraussich'llvch in nicht zu ferner Zeit beschritten werden. 'Ter Minister stellte die Freigabe der Einfuhr für eine Reil-e weiterer Rohpofse in Aussicht. Unkontrolliert könne der Wirtschaftskörper angesichts des Standes unserer Ein- und Ausfuhr nicht gelassen werden. Ter Minister wies dann auf das allmähliche Erwachen des Pooduktionswillens des kutfden Volkes hin und schlvß mit dem Ausdruck her Zuversicht, daß, luenn auch eine an harter Arbeit überreiche Zeit vor uns liege, so auch eine Zeit des Neuaufbaues, in der der deutsche Handel wieder eine seiner Bedeutung entsprechende Stellung einnehmen werde. Petroleum und Heizöl?. Berlin, 2. Okt. (Wolff.) Zn der Mitteilung Erzbergers zum Abschluß eines größeren Warenkredits lvrichtet die „B. Z.", daß es sich dabei vor allem Hin bedeutende Mengen Petroleum und Heizöle handelt; die Verhandlungen über andere Waren seien noch im Gange. Die beabsichtigte Senkung der Lebeusmittel- preisc. Berlin, 2. Okt.' (WTB.) Im Haush.rltungs- ansschuß der preußischen Landesvei ammlung machte Finanzminister ©übetunt Angaben über die Aktion zur Senkung der Lebensmittelpreise, wofür das Reich annähernd 21/« bis 3 Milliarden Mark aufwenden werde. Es sei zu hoffen, daß infolge der neuen Aktion die Ernährung der Be- bölkeruug^ für den Winter einigermaßen gesichert sei. Vorbedingung dazu sei aber, daß u. a. die Margarinefabriken genügend mit Noblen und Rohmaterialien beliefert werden. Sollte dies nicht der Fall fein, so würden neue große Beträge für eine vermehrte Einfuhr hon Rohstoffen für die Mar garinejabrikation notwendig werden. Die Altgabe von Auslands mehl solle weiter zu billigen Preisen, aber in etwas geringerem Umfange erfolgen Der B r o t p r e i s werde ungefähr um 15 Prozent erhöht werden, was einen Zuschuß von 233 Millionen bis Ende des Erntejahres erfordere. Ein Reichsarchiv. Berlin, 2. Okt. (Wolfs.) Nach einem Beschluß der Reichsregierung sollen die umfangreichen Archive ziviler und militärischer Dienststellen zu einem Reichsarchiv vereinigt und demRei^- ministerium des Innern unterstellt werden. Bei der Erörterung dieser Entschließung wurden in der bayerischen Presse lebhafte Proteste wegen der angeblich geplanten lieber fübrung der Kriegsgeschichte Bayerns für die Zwecke des Reichsarchivs nach Berlin erhoben. Demgegenüber darf festgestellt werden, daß nach den Vereinbarungen der beteiligten militärischen Dienststellen Einverständnis darüber herrscht, daß die lriegsgeschichtlicheu Archive der Länder ohne deren Einwilligung dem Reichsarchiv, an dem im übrigen alle Landesregierungen beteiligt sein werden, nicht zugeführt werden können. So fanden lediglich Verhandlungen über die Heberlassnng der bayerischen Operationsakten aus dem Weltkriege zu gemeinsamer Arbeit statt, da diese für eine ber Ausgaben des Reichsarchivs, nämlich für die Sichtung und Ordnung des gefaulten kriegsgeschicht- lichen Materials des Weltkrieges 1914/18 erforderlich sind. Hierüber ist bereits im wefentlichen ein Einverständnis erzielt worden. Neubildung der sächsischen Regierung. Dresden, 2. Ott. (WTB.) Als Abschluß der Beratungen zwischen den Vertretern der s o - zialdemvkratischen und der demokratisch, en Volkskammerfraktion über den Eintritt von Mitgliedern der demokratischen Partei in die sächsische Regierung wurde eine Verständigung darüber herbei geführt, daß die Richtlinien der Regierung, nie sie von dem Abgeordneten Tr. Gradnauer in der Volkskammer bargelegt wurden, voll in Geltung bleiben und auch von den in die Regierung eintretenden Temottaten im wesentlichen anerkannt werden. Tie demokratische Fraktion übernimmt das Kultusministerium und das Finanzministerium. Ten Vorschlägen der demokratischen Fraktion entsprechend wird der Ministerpräsident den Abgeordneten N i t s ch! k e in das Finanzministerium und das Mitglied ber Nationalversammlung Schulrat S e i f f e r t in bas Ministerium für Ailtus unb Unterricht berufen. Meuterei im Braunschweiger K^eisgefängnis. Braunschweig, 2. Ott. (Wolff.) Wie die „Braunschweiger Neuesten Nachrichten" melden, kam es am Mittwoch im B raunschwei ge r Kreisgefänynis zu einer Meuterei der Gefangenen. Eine mit Holzspalten beschäftigte Rotte ovn 15 Mann drang, mit Beilen bewaffnet, nach dem Hauptausgang des Gefängnisses vor. Die zu Hilfe gerufene Reichswehr schritt gegen die Meuterer ein, von denen zehn zu entkommen wussten) Die eingeleitete Untersuchung ergab, daß die Meutt terci von langer Hand vorbereitet roar. Zwei ber entflohenen Meuterer konnten inzwischen wieder eingefangen werden. Heimkehr der Kriegsgefangenen. Hamburg, 2. Okt. (WTB.) Wie die Marine - Schiffsbesichtigungs - Kommi'sion mitteilt, ist das englische VerbotdesAus-l laufensderdeutschenGefangenen» Transportdampfer heute zunächst für vier unserer Dampfer aufgehoben worden, und zwar werden „Orotawa" nach Harwich, „Melille" nach Jersey, „Villareal" nach Southampton und Jersey, und der Dampfer „Bagdad" nach Newcastle gehen. In diesen Häfen warten bereits Kriegsgefangene, die vor Ausbruch des englischen Eisenbahnerstreiks dorthin geschickt worden waren, auf den Abtransport. Wann weitere Kämpfer auslausen können, wird von dem Verlauf des englischen Eisenbahnerstreiks abhängen. Au; dem besetzten Gebiet. Die Unterhaltungskosten der Besatzungen. Versailles, 2. Okt. (Wolff.) Der „Temps" meldet: Die französische Regierung soll in der vorgestrigen Sitzung des Fünfe r r a t e s verlangt haben, daß die Unter- haltungskosten für das französische B e- s atzung sheer in Deutschland auf bet Basis des französischen Tarifs, der pro Tag 16 Frs. pro Soldat Vorsicht, nicht auf der Basis des amerikanischen Tarifs, der 30 Frs. vorsieht, berechnet werden. * -- Diez, a. d. L., 2. Okt. Die sechs französischen Armeepferde, für deren Verschwinden dem armen Unterlahnkreis eine Geldbuße von 150 000 Mk. auferlegt werden sollte, haben sich wieder ein- gefunden. Sie waren gestohlen und wurden von Gendarmen angehalten. Aur Hessen. Aus dem Finanzausschuß der Kammer. l Darmstadt, 2. Oft. Der Finanzau sschuß der Volkskammer trat heute vormittag zu einer Sitzung zusammen. Zunächst stellte sich der dlusschuß auf den ablehnenden Standpunkt der Regierung gegenüber der Eingabedes Vereins deutschen Zeitungsverleger auf Gewährung eines Zuschusses zu den Papierkoften. Die Regierung hat sich seither nicht dazu verstanden, einen Staatszuschuß zu leisten, weil sie das Reich für verpflichtet ansah, für die durch Kriegsmaßnahmen notwendig geworbene Unterstützung ber Zrittmgsverleg« aufzukommen. Sie sah aber auch die Notwendigkeit einer allgemeinen Unterstützung nicht ein. An diesem Standpunkt sei umsomehr festzuhalten, als das Reich selbst den Zuschuß wegfallen lasse. — Ein« Eingabe desKreisgeome tersS. inFried- berg über Bureau kostenrist durch Entgegenkommen ber Regierung gegen Den berechtigten Teil ber Eingabe er längt: ebenso wird eine Vorstellung des Vereins der Geometer 2. Klasse dadurch für vorläufig erledigt angesehen, daß die Regierung in Verl>andlungen mit dem Verein getreten ist. — Der Ausschuß stimmt der Bewllligung eines Staalszuschuß an den 9. Kreis ber Arbeiter- Turnvereine (Frankfurt a. M.) zu. — Eine Vorstellung bes hessischen O ber leh rer Vereins um Abkürzung ber Vorbereitungsbienstzert der Lehramtsreferendare (Kriegsteilnehmer) wurde von der Regierung bereits stattgegeben, lieber die weiter geforderte Gewährung von Wartegelbern an die Lehramtsassessoren schweben noch Verhandlungen. — Eine Vorstellung der Stadt Mainz über Gewährung eines Zuschusses für das Stadttheater wird zurückgestellt, da noch in diesem Monat eine Konferenz über die Zukunft der Landestheater stattftnden soll. — Eine Eingabe ber mittleren Justiz beamten (Ortszulage für Staatsdienstanwärter) ist durch bte letzte Teuerungszulage erledigt. — Zwei Anträge E i ß n e r f (S.) auf Revision des Urkunbenstempels und Kiel (USP.) auf Aushebung des Stempels bei Austritts- erllärungen aus ber Kirche würben gegen zwei Stimmen abgelehnt. — Ein weiterer Antrag Kiek auf Erhöhung aller Rentenbezüge um 200 Pro-, führt bahin, baß der Ausschuß die am 1. Oktober eingetretene Erhöhung ber Rentensätze für ungenügend erklärt und die Regierung bittet, in diesem Sinne beim Reich vorstellig zu werden. —; AlsMaterial für bie neue Besoldungs- or bnung wurden eine Reihe von Vorstellmigen! verscÄebener Beamtengruppen ber Regierung überwiesen, ebenso wird als Material überwiesen eine Vorstellung des Reichskmndes ber Kriegsbeschädigten auf Steuerfreiheit ihrer Bezüge. — Der Västvaltungsbericht der Staatsschulden ver wa l t u ng für 1914 wirb genehmigt. Endlich wird noch mitgeteilt, daß die neue £eue> rungsVorlage für bie Beamten (Anschaffungsbeihilfen) dem Ausschuß in aller Kürze zugehen werbe. Zranksurter Einsuhrmefie. Frankfurt a. M., 2. Ott. (Wolff.) Dev zwefte Meßtag setzte mit f lo t te n Geschäftsabschlüssen am Vormittag ein, bce such uach-mt- tagS noch steigerten, mir Reiseartikel aller Art, von ber Wollenbecke bis zum Spankoffer unb Luxuskästcn für Autos wurden Bestellungen auf» gegeben. Holland machte Einkäufe von Damentaschen: Toiletteartikel mürben gefragt. Auch für chrrurgisch-hygienische Gegenstände wurden man« cherlei Abschlüsse gemacht. Befriedigt äußern sich Firmen für Bureaubedarf und Papierwaren. Lebhaft gestaltete sich bie Nachfrage nach Schmierölen. Aus verschiedenen Branchen hört man, baß Einkäufer sich für bie kommende Woche angemeldet haben, nach Schluß der jübischen Feiertage. Sichtlich erfüllt die Messe auch den Zweck, Jntevessentew mit neuen Waren bekannt zu machen unb sie zu Verarbeittmgsversuchen von bestimmten ntfah'en nad) I er mit dem Charakter eures Aenb^i-Bato- und -.'kskorn -an j * Letri.d.r-'pektors als Botnanddes ’-8riryb5am?4 1 eten 2,00 „ Kalbfleisch ereignete sich im Lager Mvn- 3. Bataillon unseres Inf.-RegtS. 116 tätig war. 3uli dS. Der nötigenfalls eidlich erhärten. . d. g. u.: Wrllr Hrntz. "Geheimer Bau rat Ernst Zimmermann, Vorstand des Eisen bahn-Betrie.'üamts 2, ist am 30. September b. IS. in den wohlverdient 'N Ruhestand getreten. Gehrimvat Zimm rmanu blickt auf sehr lange, arbeitsreiche Tienstznt zurück. Air junger Offizier beim Tragoner-?)iegiment Nr. 23 in Tarmstadr machte er den Feldzug von 1870/71 gegen Frankreich mit und trat später nach dem Be- such ber technischen Hochschule in Darmstadt in d.n Eisenbahndienst über. In diesem Ti nste verroal- treaux bei Bordeaux. Zugegen waren 4 Tarnen, zu welchen der Leutnant erst noch eine Bemerkung madttc, ehe er die Schüsse ataab. Eine Tarne, dic W: oft zu dem Offizier inS Lager kam, rief sogar „Bravo!" Mein Kamerad hieß Müller und war aus her Pfalz. Nähere Personalien kann ich leider nkht angl-den. Tct Leutnant wurde nicht bestraft. Ich, bin bereit diese meine 9£u6fagm nötigen- falls «Miet' zu erhärten. v. » u.: Hemricks Mertz. Samstag nockmittag 4 Uhr eröffnet und ist am Sonntag und Montag von 8 Uhr vormittags bis 7 Uhr abends geöffnet. Das Nähere ist aus dem heutigen Anzeigenteil ersichtlich ♦» 3 m Lia lsprel Haus tritt heute zum lebten mal Lotte Neumann in Derzens^vser auf. Ab morgen bis inkl. Montag wird ,,-ivr Maskenball , Sck auipiel in 4 Akten, nach der brummen Lper trx- Verdi gegeben Außerdem. XtiS ööl?en zum Nachtasyl, ein russisches Lebensbild in 4 Akten. Landkreis Gießen. Stenographie. " Lollar, 3 Ott. Bei dem Wettschreiben des Hessi'ch-Naisauischm Main-RbttngaM) Verband Oku-etSberger SteuograDlxn rourb. it leigende Mitglieder der StenogravhenBereinigung mit Preisen ausg^ zeichne i: 130 Silben. C*vri Seht 1. Preis: 100 5t ben, Liefet Zipp und Rest Bicrau 1. Preise; 80 Silben, Karl Teufeing, Ench Es pich. 1917 arbeitete die Kompagnie aus oetL in Etaples, als em Zug mit schwer per _ Franzosen einfuhr. Emer der Verwundeten oet- langte von dem deutschen Unteramzter Wilhelm Gäbel ober Cööbler- vom 3riJ ^9}- Mütze, was Göbel verweigerte. Al- sich Godel entfernen wollte, fiel aus dem ^.ransportzug ein Schuh. Göbel wurde ins Gc n t ck ge 11 o N c n, kam ins Lazarett und starb nach 3 ^agen. Ich habe den Bortoli mit eigenen Augen beobacht t und laim die Wahrheit meiner Aussagen " Einschränkung der Milchver- sorqung. Infolge ungenügender Belieferung der Stadt Giehen mit Milch kann heute auf die auf V» Liter laichenden Milchmarken nut V< Liter Milch aus gegeben werden. *♦ Kartofselbezugsscheine. Die am Mittwoch den 1. d. M. in den Bezirken nicht abgeholten KattoffclbezugSschrinc können am Samstag den 4. d. M., Dorrn, von 8—12 Uhr in den Brotmarkenbezirken in Empfang genommen werden. Die am Mittwoch, Donnerstag und Freitag dieser Woche abgegebenen Antragsformulare sind fertiggestellt. Dic Bezugsscheine können ebenfalls am obengenannten Tage abgeholt werden Bei Abholung der Bezugsscheine ist die Lebensmittel-- ausweiskarte vorzuzeigen. ** Zucker- und Nährmittel karten müssen heute noch bei den Ktemhanbttsgescdäften ciiigetragen toerben, wenn sie nicht verfallen füllen. ** Saatgut. Das im Monat August d. I. auf dem Stöbt. Lebensmittelamt bestellte Saatgut kann nunmehr in der Zeit vom 4. bis 11. ftober am Lager Margarethenhütte der Firma Bereinigte Getreidehändler in Empfang genommen werden. Freiwillig erscheint der aus franz. Kriegsgefangenschaft zurückgekehrte Bizefeldwebcl d. R. Heinrich, Mertz, R.^J.-R. 261, Jnf.-Pi.-Komp., geb. 22 Mai 1895 zu Asbach, i. Thür., Beruf Mechaniker. Entlassen nach Frankfurt a. Oder, Thornerstt. 124 a, Bezirksüvmmando Frankfurt a Oder. Er gibt an: Am 28. August 1917 geriet ich- bei Langemark in englische (tiefangenfdjaft. Am 3. Januar 1918 kam ich' in eine franz. Arbeits- kompagnie, wo bei schlechter Ernährung und schwerer Arbeit die Bel-andlung sehr schlecht war, weshalb ich« anfangs September 1918 einen Fluchtversuch, unternahm Nach einem zurückgelcgten Marsch» von etwa 15 Km. wurde ich zusammen mit einem Kameraden wieder feftgmommen und ins Lager zurückgebracht. Ter LagervomMandant, ein Leutnant, ich, glaube er hieß Iassoy, fragte uns, narum wir entflohen wären. Wir antworteten, die Behandlung sei so schlacht und wir Hätten Heimweh. Tarauf zog er seine Pistole und schoß zuerst meinen Ka meraden nieder, welcher inS Herz getroffen, sofort tot war. Dann schoss er mich durch die Brust und verletzte mich an der Leber, so daß ich- s'chwervernmndet bis 18. Beispiele von verbrechen an unseren Gefanqrnen. Gießen, 3. Oft. 1319. Wir haben bereits im vorigen Monat Protokolle des Gießener Durchgangslagers veröffentlicht, die erschreckende Beispiele vol- ' kerrechtswidriger Behandlung unserer Gc- fangenen in Feindesland wiedergebeu. Wir sind heute in der Lage, weitere Aussagen bekannt zu geben, die von zurückgekehrten Gefangenen freiwillig gemacht worden jind. Am 1. Oktober 1918 wurde ich bei iommt — . Py- von Soldaten des franz. Inf.-Regis Nr. 17 geyangmgenomiuen. Man entriß mir und meinen am-Taben die Uhren und behandelte uns mit Fußtritten Auf dem Marsche nai.ti hinten n urde mancher mit ftolbcnftöfecn äuget rieben Ein Soldat rife mir die Achselstücke vom Mantel ohne ifben Grund. Tie ersten Tag? nach der Gefangenschaft mufete jebrr ohne Unterschied nachts unter freiem Himmel Aubniurn ohne Zelt, trotzdem genug vorhanden n-au-n, wovon ich mich durch eigenen Augenschein ub.'rAciiqcn konnte Die Verpflegung, bestehendm einem kleinen Stückchen Brat, etwas Büchsenflench nnb Wasser, zu wenig für einen nrfienben Menschen. Ich aber mufete dabei, schon vorher bis auf5 äußerste mitgenommen, am 3. Oktober einen Marsch non Somme Py-Tourbe bis St. Hrlaire (Cham- Dagnc' von mittags bis abends 9 Uhr machen. Ano-kommen, war ich erschöpft, daß ich wicht mehr stehen konnte Als ich mich hmsetzen wollte, .wurde eS mir verboten. Vorher war mir meine Brieftasche mit dem gesamten Inhalt von einem Tvlmetscher (anscheinend Clsätier) bei der Tivision abgenvmmeu. In Bitrh-Le-Francois, wo ich vom 5.—16. Oktober im liager mich befand, waren die Zustände menschenunwürdig 300 Offiziere lagen in zwei total verlausten Baracken, die Verpflegung war cinioeimafecn hinreichend. 4000 oder mehr Mann» ickaften waren in nichtigen Zelten auf schlammigem Bodm iufammengepfeuiit und litten ungeheuer unter Kälte, Nässe und Hunger. AIS Kost wurde ihnen gereicht ein kleines Stückchen Brot (etwa 200 Gramm), Wasser und sogenannte Suppe, warmes Wasser, in dem einige RciSkörnck.en schwammen. Aus den Anttag der Offiziere, (Veld zur Kost der Mannschaft, zwecks Verbesserung, zuzusteuern, ging der Lagerkommandant nicht ein. Tie Folge war, daß alles erkrankte, hauptsächlich an Tarrn-’ to tünchen schwerster Art. Täglich wurden 40 schwerste Ruhrkranke ins Lazarett geschlickt, die axv b:ren mußten bleiben. Die Leute waren so aus-, gemergelt, daß sie sich kaum auf den Beinen halten konnten. An Medikamenten fehlte es säst völlig, tagelang war trotz dauernder Anforderung saft nichts vorhanden. Tie Latrinen bcfanbeit sich in einem unglaublichen Zustande, die Tesinfcktion war mangelhaft. Ob böser Wille txrrlag ober Mangel an Ordnung und Orgamsationssahigkeit, will ich nickt entscheiden. gez. Rieke, Oberarzt J.-R. 393. Kreis Schotten. z Aus dem oberen Vogelsberg, 1. Okt. Seit einiger Zeit war das Hamster- Handwerk ziemlich iurücfgegangen, aber in der letzten Zeit ist es wieder ziemlich in «cknvung gekommen. Butter ist wieder ein Haupthandels- artifel geworden. Es sind gewöhnlich die früheren Butter Händler, welche das lohnende Berscrndgeschäft betreiben. Es Coinmen auch Händler aus Weschalen und der Rheinpraoinz hierher, uw Butter anzukaufrii. Eine vorschriftsmüßuv Lieferung an die Molkereien ftndet kaum mehr statt, trotz hoher Milchpreise. Unter solchen Verhältnissen leibet bie Allgemeinheit auferorbentlid). Kreis Friedberg. 4 Bad-Nauheim, 2. Okt. Ein allgemeiner Kriegsgefangenentag wird am Samstag vom Deutschen Hilfswerk mit Unterstützung der Mir- und Badeverwalttmg in Gestalt eines großen GescNschafts- und Künstlerabends veranstaltet. Erste Kräfte des Frankfurter Opern- und Schauspielhauses wirken mit, außerdem Damen und Herrn der hiesigen Gesellschaft. = Bad-Nauheim, 30. Sept. Mit dem heutigen Tage tritt Oberstabsarzt Tr. S chra de, vor dem Kriege Chefarzt des hiesigen Militär- knrhauses und frittier Leiter des biriigm Reiervo-t lazaretts, in den Richestand. Er wird nach Heidel- berg übersiedeln. In allen Bevölkermtgskreisen wird das Scheiden des von ebter MensckLichkeit beseelten, liebensnürdig^n ManneS lebhabt bM dauert, denn während ferner Amtsführung war er stets tnrrrfönmgen von menschtichem Wvhlkpollen gegen feine Pslegebefobtenm und txm herzlick/stev Leutseligkeit im Verkehr mit der Bürgerschaft. Sein bescheidenes Wesen drängte sich nicht an die Oefsentlichteit. Wo Tr. Schwade aber mUarbeittie, da tat er eS mit einem irnvergkick lichen Pflichtgefühl. Für die Freiwillige SanitätS- (olo nne, bereit ärztlicher Leiter er feit 1911 fair, und für die hiesige l’Ibteilimg der Deut s cheni W o to n i a l g c I e 11 f d? a f t, die sich unter feinem Vorsitz in der kurzen Zeit ihres Bestehens zu einet der stärksten Ortsgruppen entfaltete, ist fein SBeg- gang daher ent besonders schwerer Verlust. Beide Vereine bekundeten dem Scheidenden ihre Verehrung deshalb auch durch lieberrcüfnmg von kunstvollen Geschenken gelegentlich der AbschicbS- feiern, die am Samstag imb rimte abend selw zahlreich bciuicht waren. In der roanitätsko- I o n nrichtete ftvlvrmenMrer Herr und Ober» babemrifttr und Stadtverordneter ftijiel befagte Worte an den Svo er vvn 1899 bis 1903 als Stabs- und BataillonSarzt beim. l_l Lang-Göns, 2. Okt. Aus englischer Ge- sangensckaft kehrten zurück Otto Sdnribermeifier4 Weil, und Otto Zörb, Svim des Landwirts Kd. Zörb. Ten Heimkehrenden wurde vom Gesangverein em Ständchen gebracht Kreis Büdingen. Ortenberg, 1. Okt. Der vielbesuchte Ortenberger Kalte Markt wird in diesem Jahre vom 27. bis 30. Oktober abgehalten. Kreis Lauterbach. Kriegsyefangenen-Hrimkehr. Q Lauterbach, 2. Cft. Ueberaü in un- siereni Kreise hatte man sich zeitig für einen würdigen Einpsang unserer Heimkehter gerüstet. Dic Dalmhösc und viele Törier tragen allem halben festlichen Schmuck, allenkhalben HN rin groferügiges HllfSwetk dafür Sorge getragen, daß den bedürftigen Hetmkehrenden auch in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht geholfen werden fatm. Dic Opfcrwilligkeit unserer Bevölkerung zeigt sich ganz besonders, wo die ersten der so selmlichst ErwraNeten cingetroften sind. Täglich kann jetzt die Ankunft eines oder mehrerer Heimkehrer int Kreise gemeldet werden. Ueberall werden sie von den Landsleuten begeistert empfangen. So trafen dieser Tage aus englischer Gefangenschaft wieder ein: in Hutzdorf Richard Steinbach, Sohn des dortigen Lehrers: in Hartershausen Christian Kreuzer: in Fraurombach Karl Sauerwein; in Ilbeshausen Otto Usrn- qer, in Grebenhain Hermann Grob: in Blitzenrvd Hans Hornivtus, Hans Reith: in Latiterbach Ioh. Duscbera, Dantri Strauß: in Gunzcnaii Heinrich Jost. *x« Ober- Moos Karl Jäger: in Crainfeld H. Möller; in Wa11enrob Heinrich Dörr Aus amerikanischer Gefangenschaft kehrten heim: in Queck Karl Fink: in Rimbach H. Techer. Aus rumänischer Gefangenschaft traf hi 6 r a i n f e l b Leop Stein ein, während aus belgischer Gefangen schatt Iohs. Zinn in Maar uiriicffdyrte Sriber Inffm unsere Brüder in französischer Gefangenschaft noch immer auf sich warten. Es traf bis icyl nur Iohs. Räuber aus Crainfeld rin, der bet ben Franzosen Scktveres zu erdulden hatte. Er befatth sich in einem Transportzug, aus ben während der Fahrt noch geschossen wurde. Die Berichte der aus englischer und amerikanischer Gelangen- schäft Hcimchckehrten über die erfahrene Behandlung lauten durchweg günstig. Rohmaterialien zu ixranlnfltn. Ter Stand nrr Elektronmetall zum Beispiel ist bau em b von Interessenten besucht, die über Berwen.-u" und BcrarbettungsMöglichkeiten sich ^au5iprel)en und die Formproben b.'sichttgen. Aus S ch .t e o e n Tomen 50 Herren an, benen weitere 8^ w\gtn werden Tic Gäste wurden durch Herrn qorrat Dr. Landmann, Vorsitzender dri M.^aus-' schusses, begrüßt. Herr Lanornann ror5 aut die gemeinsamen Interessen Teutt'chlands und Schwedens hin uno betonte, oafe die Schweden mtt diesem ersten Besuch würdig das Lteoesiverk fort» setzen, bas sie im Kriege De.Mchl.ano cnmeien hoben Ein Rirtidganq vutch die Mcsmietenicrte bie schwedischen (väftc sichtlich Frankfurt a. TL, 2 Ott. Aolff) Der Reichs kommt uac für Aus- und Eiu-uhrbennl.ircrng in Beritn ist durch Demi 3teg;enmg5rat Tr. <3 e h b o t b bei b?r internationalen Etnruhrme, e oertreten. Hm Tr Seyöolh ist au^rdem Bevollmächtigter der Autzenhandelsltelle tür Textilwirtschaft und her Autzenhandelsstellc sur Aapirn Außerdem sind vertreten ine AußenhandelssleUm für Chemie und für LederwiNschaft, der Nych^- ausschufe für Ledcrwirifclmtt, der RcichSausichuß für pflanzliche und tierische Dele und »jette, bte Aufecnhandelsnebenstclle für Aenuusen- und Was- feninbuftrie, sowie die Zentralitelle der Ausmhr- bewilligungeii für Eisen- und «tahler)mgnlite, Dic genannten Stellen erledigen Die einschlägigen Anträge selbständig, soweit eS sich um bic durch Aussteller auf der internationalen crinsuhrmctte abgZct Infsenen Ein- oder Ausfuhrgefchifte handelt. Sämtliche Stellen sind rn unmittelbarer Nahe der Festhalle untergebracht. Arbeitsplan im Obst, und Gartenbau. Monat Oktober. Tanger in ben Garten bringen. Zwischen Zier- fernudjer und Beerensträuchern, Stauden, Zwergbäumen usw. bas Land graben unb düngen. Offenes (vemüscland und Blumenrabatten tief graben unb in rohen Schollen liegen lassen über Winter. Endivien werben in Blumentöpfe gc- pflanzt imb in ben Keller getragen. Petersilie und Schnittlauch für den Wtnterbedarf in Töpfe. Schalotten unb Rhabarber Pflanzen. Obstbäume düngrn. Alte Stämme abkrahen, Kalkanstrich. Raupenlcim- gürtcl zum Fangen ber Frostnachtschmetterlingc nnlegwt. Raumgruben auswersen. Obstbäume pftanzen. Winterobst wird sorgsam fleVili'Kft und in die Obslkamnter getragen. Zartere ft übel pflanzen kommen in das Winterquartier. Dahlien, Gladiolen, Eannaknotten werden nach dem ersten Froste ausgehoben und über Winter trocken imb frostfrri aufbewahrt. Ziersträucher und Bäume iverden gepflanzt. Gartenrasen wird kurz gcfdjrnitten, damit er taocllos durch den Winter kommt. Die neuen Fleifchpreife für Gießen. Mit Rücksicht auf bie Erhöhung ber Schlacht- vichpreise werden die Fleischprcise wie folgt fest- 1. Rindfleifch das Pfund 3,10 Mk. Kalbfleisch „ „ 2,30 „ Hammelfleisch „ „ 2,92 „ Fleischwurst „ „ 2,60 „J Blut- u. Leberwurst „ „ 1,80 „ 2. Vom 6. Ott. 1919 ab betragen die Preise für: Rindfleisch das Pfund 3,00 Mk. noch Gi 1 t. berufen. Hier erhielr er al» xJürbi- Tür eine' Bero mfte den Titel eines 6i?eubal,it- Tirefroi-- ir-roß roaren die Verdienste, bie er sich in der Perrontung dieses Berricbsamtes erworben hat Wrilbiickcnb .rar er, als a auf die Herstellung eines 3. BalmstrigeS tcfalsfrei^: Mann, ^icier Eigensd-aft verbantte er feine außerordent- für bte Prämiierung in sieben Grupvcn ringetrilt ^Ansichtskarten aus dem In- und Ausland. Ge- leacnheits- und Zriiegskarten, Amateurphotos imb ...----..... ------- - Porträts, Bölkcrtvpen unb Trachten, Gemischte eine beliebte urtt> hockyeKbätztc Persönlichkeit ge- ftarten und Briefmarken-. Tie Ausstellung ivirb liefen. Berlin Pankow, Derui: Zeichner^ Ei Ber m Panko. , Eaillarb.r. 10, B -ickskom-au?o Berlin» Schöneberg. . . .... Irr gibt an: Ich gehörte in Tranen »er Ge angenschott ber 24. P. G. ftomv an, welche in c nem Barackenlager bei Etavles .*^2- 1917 nrheitete die ftonipagnie aus bedß^ rynhos A«» Stadt ttnö Land. Gießen, ben 3. Okt. 1919. Hindenburgs Geburtstagsfeier. Hindenburg, dessen Name, wie der Redner des Mends treffend bemerkte, kein mtmite Heller Bilderstürmer aus bern Herzen feines Boltes auslöschen könne, galt die schlichte tyeier un Saale des Hotels Einhorn, zu ber die Deutsch- nationale Volkspartei geitem abend alle Nationalgesinnten unserer Stadt cingelabcn hatte. Tie reich mit Grün geschmückte Buhne zeigte das tön Lorbeer um kränzte Bild des greisen Felb« marschalls. Oberpostsekretär Kohlhaaic leitete ben Abend ein mit herzlichen Worten des Gedenkens für Deutschlands größten Feldhcrm, deftenj Verdienste unser Vaterland auch in feinen schwärzesten Tagen nicht vergessen werde. Pfarrer Julius Werner, Frankfurt, der über deutsches Heldentum sprach, führte uns zunächst m die Augusttage des ersten Kriegsiahres zurück, als die Kosakcnhorden des Zaren Ost Preußens Fluren zerstampften und wie bann ein Aufatmen durch bie deutschen Lande ging, als der Telegraph die Kunde von Tannenberg brachte, einem Siege, ber sich ebenbürtig dem Cannae Hannibals, dem Beuthen des großen Friedrichs, dem Sedan Moltkes anreihen lasse. Pfarrer Werner zeichnete bann in großen Zügen den weiteren Verlaus des Krieges unter besonderer Würdigung der Verdienste Hindenburgs an deutschen Groß- toten, bis zu unserem Zusammenbruch» auf, versuchte, die Ursachen unseres jetzigen Elends aufzudecken unb schloß mit der Zuversicht, daß das deutsche Volk sid) wieder auf sich selbst unb die »unversiegbaren Quellen seiner Kraft besinnen unb aus dem außenpolitischen Fegefeuer unserer Zeit verjüngt unb neu gestärkt hervorgehen möge. Die mit lebhaftem Bestall auf genommene Rede war umrahmt von vaterländischen Gedichten, durch Frml Mcndclssohn-Bartholb y^zum Vortrag gebracht unb einigen von Frl. Iba Stamm- l c r wiedergegebenen Liebem, begleitet von Pianist Hahn, die ebenfalls Zusttmmung fanden. Die in allen ihren Teilen wohlgelungene und eindrucksvoll verlaufene Feier klang aus in dem Siebe „Deutschland, Deutschland über alles" imb einem begeisterten, dreimaligem Hoch auf Hindenburg. liche Beliebtheit. "Lehreri. R. Fr. Kalbfleisck'l. Am 28 September ftorb im 80. Lebensjahre der Senior der riesigen Lehrersckiaft, Lehrer t. tyncbniti Kolbfirisctz. Geboren am 10. Januar 1840 zu Äru- terbad, i. £>., erhielt er seine Ausbildung zum Leh- bcrbcnif auf dem Seminar zu Friedberg, an dem, et zu Ostern 1858 die SckUutzvrüftrng beitand. Bon ?lpril desselben Jahres ab toirftc er bann 18 Jahre auf dem L«toe. Am 1. Juli 1877 trat et in den Sckmldienst "»er Stadt Gießen und fair riet cm der Stete n fd en Mädtzraschnile 32 Jahre, also reichlich ein Menichen-allcr, tätig, bis er am 1. Oktober 1909 in ben )LuheKand tnai. Während seiner mehr als ftmszigjährigen Tätigteit als Lehrer unb Crneher liai der Verstorbene all die Wandlungen im -rianzspenden Leh- rrr Müller im Namen ber Stodp-Mäddery'chule und Lehret Fischet für ben Gießener Lehretvetein. ** Falsche Fünf zig mark,schein«. Gestern wurde am bieiigen Bahnhof em Pole f'stge- nommen, der einen falschen Fünfzigmarkschein aus- zugeben versuchte. Et verlangte zron Brötchen, rtöfür er den Schein in Zahlung gab. Ta er aufeer dtesem noch eme Menge Kleingeld hatte, so ist mit Bestimmtheit anzunehmen, daß er zu denjenigen Personen gehört, die sich genxrbSmäfeig mit der Verausgabung von falschen Banknoten befassen. ♦* Schu hbiebsta h l. In bet Nacht zum 2. d. Mts. wurde in einem hiesigen Schuhgeschäft durch Einbruch eine größere Anzari schwarze, gelbe und braune Herren-, Tarnen- und ftindrt- fticfcl im Wette von mehrer m Tausend Mark gc- stoUen. ♦* Münchener Kasperl-Theater. Tas war gestern ein .Festtag für Hunderte von Kindern, bic sich im „Einhorn" versammel t hatten, um sich den Vorgängen auf der kleinen Bühne gefangen zu geben, die auf der Bühn^-' d.»s Saales aitigeftf/lagcn war. Eine dankbavere unb teil 'nahmsvollere Zuhörerschaft kann sich fein Theitcr wünschen. Bald atcmverhalfeites Lauschen, bald ruhelojes Gezappel, und dann ein eifrig-'S Mitwirken, tocnn etwa der Kasperl fragte: „Wat vi l- lcicht jemand'hier?" — „Ja!" „©oz wer war denn wohl riet?" „Ter Teufel?" Tas grausige Sfe- schehnis, roic der Wolf Rotkäppchen auf der Bühne verschlingt wirkt eindrucksvoller wie die höchste dra- matitele Spannung aus einen -Gi^vtidrenen. Der Wolf war allciHings auch ein so fibelhasteS Tier, als sei cs just dem Märchenbildctbuche mtsprocheil und seine Sprachweise liefe krinm Zweifel darüber aufkommen, fato er für rin bösartiger Gefell' fei. Tie wirttich glänzende Sprorhleistung d'S Wolfes würbe von dem bekannten Mitglied d-S Frankfurter Schauspie!Hauses, Ben Spanier, aus- iiefübrt, der audx bie meisten anderen Sprechrollen mrifterlid) burchführte. Alles der kleinm Bühne ist mit Gesdnnack und Geschick dem Begriffs- unb Auffassungsvermögen des Kindes angepafet: Sa bic charakteristischen Puppenköpfe, bon Frau Btei- binner und die Tekvtationien, bte aus dem Atelier des Frankfurter Opcmhaufes hervorgnig.'n. Es ist hoch mauerfcnnen, daß die künAerischc Leiterin ber Kaspett-Bühne, Fran Liefe! Siemvn, trr Kinderbühne in dieser burchausgeschmackvollm Weise wied.n zum Leben v'tholse>i bot. Tie strah- lmden Gesichter ber Klein m und Kleinsten nxrren ber beste Dewris dafür. ** Der Orchester verein vercrnstaltetc gestern abend in ber Turnhalle am Ostoaldsg.irden i rittet fernem Verdi.mstvol len Leiter Wstnprnb Gernhardt ein WohltätigteitSkonzert zum Besten ber zurückkehrenben Gießener ftriegsgri an geilen. Das geschmackvoll gewählte Programm bracht? gleich zu Anfang mit ber Ouvertüre zur Kantate „Tic vier Menschenalter", von Lackmer, ben De- wris, ipre unter verständiger Leitung imb straffer Fül/ning die ungleicheu Kräfte Vvn Tilettanten zu kimstterisch emroanbfrrier Wirkung zusammengefaßt werden können. Ebenso nnrttlngSvxll wurden Thema und Variationen aus dem A-Dur*£luartett von Beethoven durch das Streichorchester wiedergeg ben unb später Men- belskohns Ouvertüre „Tie Heimkehr ,auS b*r Fremde". Als Solistin wirkte, wie bei einem früheren Konzerte dcS Orchestervereins Fran Scbottc-Freh mit, deren modulattonsfähigen Sopran rott schon damals hervor heben konnten. Diesmal brachte sie Lieder von Schiibert, Schumann, Hugo Wolf und als Besdrluß bic Kvlotatut- Arie der Philine aus der Over Mignon von. Thomas, womit sie weitete Proben einet vielseitigen stimmlichen Befähigung gab. Herr Fritz Leib wirkte als Klatinettensolite in einem Koro zettino von Webet. Ter gute Besuch erbrachte dem Moniert neben reichen Beifall auch einen guten siiianziellcm Erfvbg. ** Der Hessenbnnd ber internationalen Korte spoitdenz- unb Taufd) Vereinigung „@lobu8" voran- stokiet vom 4. bis 6. Oktober 1919 in ben Raunten des Restaurants „PostteNct" eine internationale AnsichtskartenauSstcllung. Es gekan- gen mehr als 30000 Karten aus aller Welt ;ut Ausstellamg. Jn etwa 50 90bat unb einigen Waitdtafrin sind bic Karten untetgebracht vnb Freiwillig. erscheint ber aus französischer KriegSgeiangenschast zuruckgekehrte Gefreite Willi i tete er zuerst die T?!'grar'Ieiiiitfa'ftijii in Mainz Hintz, Füj.-Rgt. sJir. 86, 2. Komp., geb. 18. 6. 961 al5 Tclegrapheninspektor Im Iaimar 1902 irnrbc \ ’tQus^n : Alis Äl1 e’Ww> Sc'ä S}§8 *««68 |Bs LL-S 'gen. buch. Aeimlchr. tri™11.™"' ?Ä*e iwsJ^c Drogen. auch in nji-rt, Än Ä ”> * der f» iuib. Täglich ??^rer häm° ^Ucberall werden Nllrrt enmangen. So ^Z"ei«uigmschLft ! RlÄnj) Steinbach, rs: m Harters- m Franrombach Reuten Otto Ufht« permimn Gwh,- nt UlS, Hans Reich; ch -rg, Daniel Strmifc; .■JOIt; V Ober» llnseldH. Moller; Dörr. Aus amtrifa- en heim; in Oued ). Techer. Aus rum« n Crainfeld §wp. igischer Gesangenschaf! Äckkchrte. Leider lassen jer Gefangenschaft noch Zs traf bis jetzt nur tfeldein, der hei den täten hatte. Er bchmd ug, auf den während wurde. Die Beuchte reriftmscher Gefangen^ die ersachmie Behänd- ttrn. en Bogelsderg, nm das foarnften i^egmyn, aber in der Mich rn Schwung gt- >er ein Haupthmdäs- gewöhtlich die früheren lohnende Beri'andgeschaft amt, Händler aus mpwmy hler^r. um voMftsMM Stere- intei kaum mehr M, linier solchen Ber-M M außervckentnch. EActE' > «'Kl #i®if Ä&s edberg. > Oft. Ein allaemcmer ag wird am Samstag - mit Unterstützung da ’m Gestalt eines grvW rbends veranstaltet-A Kpunb Schakel- qa Gtfjjt SOld dem S“iS&ä£ rSK i-Sss ^rJhrr Mitarbeit^' a^S5n W* luwcrgiela^ .^ts^ tollt'«'taWUWU W* ÄÄ « 2' Starkenburg und Rheinhessen. Ein philharmonisches Orchester für ganz .Hessen. rm. Darmstadt, 3. Oft. Em direktes Bedürfnis wird das durch Obermusikmeister Mick- let) gegründete Philharmonische Orchester für ganz Hessen sein. Durch den Weg- kcmn nunmehr in der Zeit vom 4. bis 11. Oktober mit guter musikalischer Kost versorgten, ist eine Lücke entstanden, die durch das philharmonisck>e Orchester durch bahnbrechende Arbeit auszufüllen in der Lage sein ttrirb. Es wäre zu wünschen, daN die Staatsregierung sich der guten Sache annehmen würde. * rm. Darmstadt, 3. Oft. Die.Stadtverordneten genehmigten heute Verschiedene vem Bauverein für Arbeiterwohnungen, sowie dem Siedelungsausschach zur Bebauung vorgelegte Pläne. Eine Verorbnung betr. die Beschlagnahme von Dachräumen und sonstigen zu Wohnungen geeigneten Räumen wird nach lebhafter Aussprache genehmigt. Die erhöhten Straßenbahntarife werden genehmigt und die Abrechnung des städt. Wurstbetriebes wird gutgeheißen. Die Anträge des Reichsbundes der Kriegsbeschädigten um Gewährung einer Stiftung von 20 000 Mk., Gewährung! von 1000 Mk. zur Errichtung einer Geschästs- und Fürsorgestelle des Bundes, sowie eines lau- ienden Beitrags werden abgelehnt. Auch der Antrag des Internationalen Bundes der Kriegsbeschädigten auf finamielle Unterstützung findtt Ablehnung, da das Reich hier eintreten muß. Die Sammlung zu Gunsten der Kriegsbeschädigten der Stadt Darmstadt in Höhe von 230000 Mk. fallen nach einem besttiminten Plfane auf die nächsten 50 Jahre verteilt ausgegeben werden. Der Vorschlag findet Annahme. Für die Unterbringung der Landwirtsch. Winterschule im alten Theater sind 14000 Mk. ontwendig, die bewilligt werden. Die Zuschüsse zu beit Kosten der höheren Schulen mit etwa 180000 Mk. werden bewilligt. Der Vorschlag zur Bildung eines städt. Beamtenausschusses findet Annahme. rm. Darmstadt, 1. Okt. Eine ganz wesentliche Preiserhöhung hat nunmehr zum zweiten Male die Heag für die Darmstädter elektrischen Straßenbahnlinien, sowie für die Vorortbahnen eintreten lassen. Alle Fahrpreisermäßigungen für Militär werden aufgehoben. Der Mindest- fahrpreis wird auf 20 Pf. für die kleinste Tarifstrecke festgesetzt. Der Mindestfahrvreis für die Borortstrecken beträgt 30 Pfg. Auch die Monats-, Schüler und Arbeiterkarten werden entsprechend erhöht. = Bensheim a. B., 30. Sept. Der Ka- vuzinerorden nimmt nach hundertjähriger Unterbrechung am 6. Oktober roieber von seinem alten Kloster in Bensheim Besitz. Hessen-Nassau. Strahenbahnunfall. --Frankfurts. M., 2. Okt. Auf der Breidenbachbrücke rollte ein Straßenbahnwagen, dessen Bremse versagte, zu Tal und stieß gegen ein Haus. Bei dem Anprall erlitt ein junges Mädchen eine schwere Gehirnerschütterung, und zahlreiche Fahrgäste leichtere Verletzungen. — Beim Absprung vom fahrenden Straßenbahnwagen trugen ein I5jähriger Schüler und eine 24jährige Ver- läuferin Beinbrüche davon. Kohlenmangcl der Höchster Farbwerke. Höchst a. M., 2. Okt. (Wolff.) Wegen Kohle n m a n g e l sind die hiesigen Farbwerke gezwungen, vom kommenden Vcontag ab einen großen Teil ihrer Betriebe bis auf weiteres stillzulegen. Mit denselben Schwierigkeiten haben auch die Chemischen Werke in Griesheim zu iämpfen, wo ebenfalls eine größere Betriebsein- schräntung Platzgreifen soll. * Frankfurt a. M., 2. Oft. (Wolff.) Die Eisenbahnbirektion gibt amtlich bekannt, baß die Güterabfertigung Frankfurt-Hauptbahnhof wegen Ueberfüllung des Güterbodens am 3. und 4. Oktober feine Frachtgutstücke annimmt. Frankfurt a. M., 2. Okt. Gegen den Hilfspolizisten Adolf B i ck e l m a n n, der vor kurzem in der Kronprinzenstraße einen älteren Mann ohne jede Ursache zu Boden schlug, so daß er nach wenigen Augenblicken verstarb, wurde von der Staatsanwaltschaft das Verfahren wegen Körperverletzung mit tätlichem Ausgang eingeleitet. Der Hilfsschuhmann wird sich vor dem Schwurgericht zu verantworten haben. — Frankfurt a. M., 2. Oft. Amtlichen Mitteilungen zufolge beträgt der Wert der seit I Friedensschluß vom besetzten Gebiet allein über j Frankfurt nach Deutschland eingeführten fertigen Tex tilwaren zwei Millionen Mark. Diese Waren, mit denen die großen Städte und Handels- häuser vollgestopft sind und die unerschwinglich hoch im Preise stehen, werden gegenwärtig von den gleichen Schiebern, die die Waren einst eingeführt, nach dem Auslände abgestoßen. Infolge unserer tief- stehenden Valuta abermals mit erheblichem Gewinn. tr. .Fr an kfur t a. M., 1. Okt. Der heutige Arbeitspferdemai i auf dem Gelände an der landwirtschaftlichen - le war außerordentlich stark beschickt. Es standen rund 1000 Tiere zum Verkauf. Befonders waren Pferde mittleren und schweren Schlages angetrieben. Auch aufgefütterte Militärpferde waren vielfach zum Verkauf an geboten. Die Preise waren im Verhältnis zum Angebot recht hoch. Gute und mittlere Pferde waren nicht unter 5000—7000 Mk. käuflich. Beste Ware stieg sogar bis 10 000 Mk. Russenpserde galten 3000—3500 Mk. Der Markt wurde nicht vollkommen geräumt, da die Landkundschaft nicht sehr zahlreich vertreten war. Fn Schlachtpserden kein Angebot. tr. Frankfurt <- M., 1. Okt. Derer st e Meßtag brach c der Einfuhrmesse schon einen recht starken Besuch. Viele Plätze sind noch nicht eingerichtet, so daß die Käufer, um erst ein vollständiges Bild zu gewinnen, noch nicht abschlossen. Der Verkehr auf dem Meßgelände war zeitweise so stark, daß einzelne Meßhäuser stundenweise gesperrt werden mußten. wandern nnd Reisen. Q Aus dem Vogelsberg, 2. Oft. In Rieder-Moos wurde auf Anregung von Prof. Dr. Röschen (Laubach), dem vewrenstvvllen Förderer der V. H. C.-Bestrebungen ein Z weig- verein „M o o s e r Grund" des Vogelsberger Höhenklubs" gegründet, wozu zahlreiche Gäste der Zweigvereine aus Gießen, Schotten, Laubach, Gedern und Lauterbach erschienen waren. Professor Röschen hielt bei der Gelegenheit einen mit starkem Beifall aufgenommenen Vortrag über Zweck und Ziele des V. H. C. und über die Geschichte des Mooser Grundes. Der neue Zweigverein umfaßt die Gemeinden, die zum früheren Nieder-Mooser Gericht gehörten, über dessen Geschichte Professor Röschen interessante Mitteilungen geben tonnte. In den Vorstand wurden gewählt: 1. Bors. Veterinärarzt Lang, 2. Vors. Pfarrer Naumann, Schriftf. Lehrer Pauli, Rechner Gemeinderechner Heitzenröder (N.-Moos), Beisitzer Beigeordneter Schüttel (N.-Moos), Gastwirt Lind (Ober-Moos), Apotheker Weinmann (Freiensteinau) und Förster Eichenauer (Gunzenau). O Friedberg, 2. Oft. Der Daunuskütb „Wetterau" hat für die nächste Zeit noch einige Jugendwanderungen geplant, die unter sachkundiger Führung untere Jugerch mit der Pilz- kenntnis vertraut machen sollen. Turnen. Rod he im a. d. B., 28. Sept. Heute hiett der Turnverein Ruücheim a. d. B. sein diesjähriges Abturnen im Saale des Gastwirts Bender. Dauerndes Regenwetter macht; volkstümliches Turnen im Freren leider unmöglich An dem Turnen beteiligten sich 28 aktive Turner. Der Aufmarsch war £hxrmm wie 'die exakten Freiübungen. Das.Lewertete Geräteturnen der drei Riegen bewies, daß der Verein die kurze Zeit vom Kriegsende bis heute tüchtig auSgenutzt hat. Tie U;bun- gen am Reck, Barren und Pferd wurden stramm und gewandt ausgeführt. Besondere Anerkmnung verdienen die beiden Turnwarte Keller und Leicht. Ihrem Eifer und Können ist es in Gemeinschaft mit der Rührigkeit des Vorsitzenden Adolf Hassel- bact und den Vorstandsmitgliedern zu danken, daß der Turnverein aus scheinbarem Niedergang erstarkt und emporsteigt. Ter Bruderverein „Männerturnverein Rodheim a. d. B." war als Gast erschienen. Tie vollendeten Leistungen der Gäste fielen besonders durch sichere Ruhe und Gewandtheit auf. Tie anschließende! Feier wurde durch eine kurze Festansprache und Verlesung der erreichten Punktzahlen eröffnet und verlief in voller Harmonie bei Tanz und Gesang. Wie man hört, sollen auch Volksschülerabteilungen innerhalb der Turnvereine entstehen. vermischtes. = Der Hund' als Banknoten- s'chmuggler. Ein Grenzjäger an der deutschschweizerischen Grenze beobachtete wiederholt, daß auf Arten Pfiff ein Hund die Grenze durch einen Wald passierte. Er köderte das Tier mit einem großen Stück Wurst und führte es bann gefangen in bie Wachstube. Hier entdeckte man an dem Halsband ein Körbchen, das bankmäßig verpackt 200 000 Mark in Tausendmarkscheinen barg. Die Geldsumme sollte, wie bie vorhergegangenen Sendungen, in die Schweiz geschmuggelt werden. Arrnst und Wissenschaft. ** Der Verband der bildenden Künstler in Hessen hielt am 27. September nachmittags in dem Festsaal der Baugewerkschule in Darmstadt seine ordentliche Mitgliederversammlung ab, die trotz der Verkchrsschwierigfeiten auch von auswärttgen Mitgliedern stark besucht war. Der Verband umfaßt zur Zeit 170 Mitglieder, darunter 70 aus Darmstadt. Ter Versammlung ging ein Lichtbildervortrag von Geheimrat Walbe über „Dörfer und Kolonien" voraus. Eine gemeinsame Besichtigung der Ausstellung auf der Mathildenhöhe sowie der Darmstädter Sezession und der Ausstellung von Ludwig Enders im Gewerbemuseum hatte bereits am Vormtttag stattgefunden. In der geschlosserten Versammlung erstattete der Vorsitzende, Geheimrat Pützer, Bericht über die bisherige Tätigkeit des Verbandes und betonte, daß der vorläufige Vorstand unbeirrt von Sonderströmungen die Geschäfte im Sinne der bei der Gründungsversammlung geäußerten Wünsche geführt hat. Leitend war stets der Gedanke, daß der Verband die gesamte werktättge Künstler) chast Hessens umfassen soll, ohne irgendwelchen Unterschied künstlerischer Richtungen. Der Verband darf kein Jnteressenbund einzelner Mitglieder ober einzelner Gruppen fein, sondern muß ein zu objektiver Arbeit bereiter Zusammenschluß bleiben mit ideellen, allgemeinen Zielen, um bie bildende Kunst in "vifen zu stützen und zu fördern und ihr zu der Bedeutung im öffentlichen Leben ebenso wie im iitdividuellen Dasein zu verhelfen, die ihr als einem allgemeinen Kulturgut von höchster Bedeutung zukommt. Von den beiden eignen Ausstellungen, die in beetem Jahre geplant war.. . konnte nur bie juryfreie Ausstellung im Kunftoerein stottfinden. Eine zwecke Ausstellung sollte einen lleberblitf über bie Entwicklung und die Leistungen des Expressionismus geben, scheiterte aber nach mühevoller Vorbereitung an den Verhältnissen unserer Zeit. Auch die Dersendung der juryfreien Ausstellung als Wanderausstellung nach anderen hessijchen Städten mußte unterbleiben. Die Wahleit zur endgültigen Bildung von Vorstand und Ausschuß, bei denen auch ben abwesenden Mitgliedern Gelegenheit zur Abstimmung gegeben war, führten zu folgendem Ergebnis: 1 Vorsitzender: Ge^imrat Pützer; Vorstand: Dr. Feigel, Altheim, Frl. Stegmayer, Tr. Haupt, Küchler; Beisitzer: Musel-Mainz, Köddmg- Gießen; Kunstausschuß: Architekten: Geheimrat Walbe, Krug, Baural Sander-Offenbach, Musel- Mainz; Kunstgewerb!« Enders-, Koch-Offenbach, Wende, Gengnagel; Maler: Huth-Bensl-eim, Frl. Best-Mainz, Prof. Hölscher, Altheim: Bildhauer: Prvf. Jobst, Prof. (Sauer, Huber-Offenbach; Kunsthistoriker: Dr. Back, Dr. Neeb-Mainz, Dr. Feigel. Büchertisch. des Auslandes zu erwerben, das wir vor *lkn Tin gen brauchten, um unsere Wirtsckioft durch Roh- stolfbclieferungen uitd Valutaderbesscrungen wieder in geordnete Bahnen zu bringen. Es ivird und Vertrauen werden, wenn wir uns selbst vertrauten. Tie Messe sei schließlich ein Beweis unseres unum stößlichen Willens zur Selbstbehauptung allen feindlichen Gewalten.gegenüber. Wir verlangten unser Recht unter den Kulturnattonen und dies müsse uns werden. Ter Präsident antwortete darauf: Ihr warmherziger Appell des Vertrauens und Opti^ mismus, den Sie beim Betreten der Frankfurter Messe an mich richteten, findet bei mir freudigen Wietnrhall. Wir müssen es als unsere vornehmste Ausgabe betrachten, bie Kräfte des dmischen Wirtschaftslebens ryeber mit allen Mitteln zu bücben und zu fördern. Tas Vertrauen und Zusammenarbeiten aller schaffenden Kreis: unseres Dolk^, Bürger wie Arbeiter, sind, wie Sie h?rvorheben, Faktoren, die uns die Gesundung unseres Wirtschaftslebens verbürgen. In gemeinsame: Arbeit wirb es auch gelingen, dve Fäden wiedw anzu- knüpfen, die uns mit dem Ausland verknüpfen., Frankfurt hat auf diesem Wege mit der Eröffnung der Einfuhrmesse einen mutigen Schritt getan. Möge ihm reicher Erfolg beschieden sein? Goldzahlung der Reuhsbank. Bern, 2. Okt. (WTB.) Schweizerische Blätter melden, daß in London 2 0 Millionen Reichsmark in Gold von der Reichsbank für die Entschuldung Deuts chlands ein- gezahlt worden sind. Der Berliner Metallarbeiterstreik. B e r l i n , 3. Oft. Zum Metallarbeiterstreik stellen die Blätter fest, daß sich bnite die 15er Kommission entscheiden müsse, ob sie d'n Vir- schlag des Reickisarbeitsministers auf Einsetzung eines neuen Schlichtungsausschusses an- nehnre ober nickt. Es habe den Anschein, daß bi: Streikleitung auf das Angebot eingehen w'rbe, umsomehr als sie meint, daß die Vermittlungsaktion des Rcichsarbecksministers den Untern'.h- meni unbequem gekommen sei. Kartoffelbeschlagnahmc im Stadtbezirk Trier. Trier, 2. Oft. (WTB.) Tie Stadtverwaltung versuchte heute im Hochwald Rein - feld unter Zuhilfenahme von Gendarmerie und Polizisten des Bezirks Kartoffeln zu bet schlagnahmen. Dabei kam es zu Tätlichkecken^ her denen ein Dauer erschossen wurde. Ein weiterer Beschluß der französischen Kammer. Paris, 2. Okt. (WTB.) Tie Kammer nahm die Vorlage betr. die Ratifikation des m i • litärrschen Abkommens zwischen Frankreich, England und Amerika mit 501 StjZllnen endgiltig an. — RundumSankt Annen. Neue Pick- balge-Gesckichten. Von Wilhelm Scharrelmann. 274 Seiten. Gebunden 7 Mk. Verlag von Quelle u. Meyer in Leipzig. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Höchste Temperatur am 2.10. —15.5", 3. 10. —11.1°. Niedrigste „ , 2.10.11.0», 3. 10. = 8.9°. Niederschlag: 0.9 mm Wettervoraussage für Samstag: Wolkig, tvocken, vorwiegend nördliche Winde, nackts etwas kälter. Letzte Nactirichten. Lbert in Frankfurt. Frankfurt, 3. Oft. (WTB.) Reichspräsident Ebert ist heute vormittag zur Besichtigung der internationalen Einsuhr- messe hier eingetroffen. Er begab sich direkt vom Bahnhof nach der Meßhalle, 'wo er vom Stadtrat Tr. Landmann mit einer Anspracl-e begrüßt wurde. Tie Ernsuhrrnesse sei ein Beweis des Vertrauens zunächst zum» Reich. Ter Entschluß zu ihrer Ausführung fei in den Tagen des Friedms- scklusses entstanden, in einer Stimmung des tiefsten Pessimismus. In jenen Tagen den Opttmis- mus zu bewahren und auf die Zuftmst des Meiches zu vertrauen, sei fast vermessen gewesen. Tie Einfuhrmesse sei ferner der Beweis be3 Vertrauens in bie wirtschaftliche Selbstbesinnung der arbeckm- den Stände. Weiter diene fie dazu, das Vertrauen Die Pläne d'AnnMzios. Versailles, 2. Okt. (WTB.) Tie Chicago Tribüne meldet aus Fiume: Tie südsla- w r s cke R e g ie r u n g hat beschlosien, die Jahres- klassen 1880 bis 1896 zu mobilisieren. Nach der gleichen Zeitung soll d'Ann u n zi o die Absicht haben, eine Republik Venedig aaszu- rufen, wenn die italienische Regi.'rung fortfahre, ihn zu desavouieren. Nach dem gleichen Statt? unterstützen die italienischen Kolonien in Nord^ amerito und Brasilien d'Annunzio, erstere sollen zü fernen Gunsten 500 000 Dollars, letztere 100 000 Dollars gesandt haben. Vom Feldzug Denikins. Berlin, 3. Oft. Laut „Berl. Lok.-Anz/' aus Kopenhagen, hat narb Kiewer Meldungen bk Truppe Denikins 40 000 Leichen g e -> funden. An der Spitze der Terroristen stand eine Lüdin. Sie wurde von den Russen gen fangen und sofort erschossen. General Denekin hat einen Befehl erlassen, wonach in der Ukraine die russische Sprache als einzige Sprach? nrieber eingeführt wird. Die Zeitungen sind einer strengen Zensur unterworfen und haben ihr Erscheinen eingestellt. Die französische Kammer. Paris, 2. Okt. (WTB.) Havas. Die Regierung will einen Gesetzentwurf ausarbeiten, durch den das Saturn für den Ablauf der Amtsdauer der Kammer auf den 1. Dezember festgesetzt und auf den 9. November die Neuwahlen an- gesetzt werden, die allen übrigen Wahlen vvran- gehm. Ein Mnstlerstreik in Paris. Paris, 2. Oktober. (WTB.) Havas. Tie Artisten und das andere Perslonal bei C>omsdie Francaise hielten unter dem Vorsitz Feraudhs eine Versammlung ab. Sie beauftragten das ®Irrem, ein Projekt für die Orgrni- sation des gesamten Personals der Eomsdve Fran- raffe auszuarbeiten. T« Op4ra Eomigue htt, da ite durch den Streik in Mitleidenschaft gezogen worden war, ihren Betrieb vorübergehend eingestellt. In einer Versammlung der Streikenden wurde mitgeteitt, daß die Artisten der Opsra und des Odöon bie Arbeit ebenfalls einstellen werden^ . - - • jV —--- ft/ndet B I Bieber^ Gott dem ulen Vater, Treues Herz, All deine Sch estern nach? jdden im 55. Wilhelm Pi Christian P IjuInc Paul 1 Großen - Buseckern Herzen Ludwig Freiherr von Großen-Buseck, im September 1919. 13541) Marietta Freiin Ernestine Freiin von von Rabenau Rabenau Rabenau. Statt besonderer Danksagung. Für die uns beim Ableben unserer geliebten Mutter bewiesene so wohltuende Teilnahme sowie für die der teuren Heimgegangenen gewidmeten Blumenspenden danken wir allen Todes-Anzeige. Allen Verwandten. Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß mein lieber Mann, unser guter Vater, Bruder, Schwager und Onkel Heinrich Schmitt Schreinermeister Donnerstag morgen um 9 Uhr sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Elisabeth« Schmitt geb. Kern Maria Schmitt Heinrich Schmitt. Ruttershausen, den 2. Oktober 1919. 019111 Die Beerdigung findet Sonntag den 5. Oktober 1919, nachmittags 4 Uhr statt ‘ I I c, >• । UWM M < Ul-a at $ ÄNfr Mfen jnt fiel iniiid. tor um tlrii ^id Ä rrch inuß Mb e8" itput «Hnck vraw ffch« -Ausl sten' «rrbn Eil üMcht ixt 8rl bm roci Für öi Ll, Mi tatSnrit mtjfr m qleich st Löhnbs der fKrium miuig t ' uiiht n> rtWWt Mitt ist not HO i roten Ämge. lich aud toir em Wulfen bttreiber 60 Mi tut (8t Mg ismt uns es rarfi tokit br aud ntuhdlcr ent»sttn' bleibt, nationale den. ßngfcrtiy , & M btt «bn'tsjeit S»8 "s ßntnnn «bg. § «mag jQr Freitag bnh and j Ä! v % he ?fi7ry «tie ' Di <84- Ai ^Averst Kubrr Ti 3^9 in SlÄ«« **2 äss tl s-i d -4 ■ h । J. N \4 R i| Verschiedenes] ncbHt Frau, geb. Valentin 019073 ■, den 5. 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'^ E CbiUler, Neuen- ; A p g hen^-^-—--7- Fr. 23t Zweiter Blatt Eietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhp?ioni Freitag, 3. Gttober zyzy M '" «*” »*« Saus, ««»‘ti W® Das Urteil. icarbcitet ettoas Tie DsLGjück der andern. Ä K Al crx — * ffn -.. item Ni :uh mir (Fortsetzung folgt.) einer von b'schästigte ihn so lange und -'in- daß er säst an seiner Wllmung aneeka w men mar, als er sich wieder an Evelyn erinnerte d^iL/L^üum_?lumenlahm,. wählte ei- du «N'bö^?EE Freud-, littet Jung-? Bist „Böse?" Deutsche Nationalversammlung. 89. Sitzung. 2. Oktober 1919. Arn Minister-rische: Erzberger. Knn 120fnSf 5c^rcn(,tid-' eröffnet die.Sitzung Tie Bemtnitg der Interpellation Heinze 'Und Gen. irnrb fortgesetzt. ’ Sport. l»^?^^^spor,t Auf der Bundes-Ausftel- ^beswirrttem^rgrschen Kynologischeu Bundes zu Stuttgart am 27. und 28. September erhielt ^Schnauzer Rüde Treff von d^Sckob^s- Mühle, Besitzer Gg, Forbach, Gießer, ff^sLL -tlasse unter stärkster Konkurrenz den ersten und Ehrenpreis nachdem er scheu am 1(X ZZt auf arU Pinscherklubs Frankfurt in ^anksurt als bester Rüde der Schau den erst^ und Ehrenpreis erhalten hatte. .s;. c - t-iyuiitn rann. L'as Schlagsahne. % dem Vertrauen ab, SÄ hfK unfmTr. Erlwlunaömöglich^it emgrgenbrmgt. Dazu gchort, daß das Ja der R^sftnanzperlEtung Ja und das Nein Nein ! Verhandlungen must eine in‘cr» wtnniale Festigung der Valuta herbeigeführt wer- Wart» und SÄ ’11telftflnbe"cn 2-t-r-ss- 5er Offenbarer putsch vor dem schwurgencht. Crt" ^r heutige vierte de?S^^ZÄ5 zunächst das Gutachten Krei2^ ß 1 h d;'iatcr§ Sanitätsrat in,Ak?r ."an germann, der in kurzen einenAngeklagten Eisenreich als rerfmni^är1^ C^e9Srcn abfr »Ekommen zu-, Menichen schilderte, der wohl ÄÄÄ,- '?^^baflaneiner gewissenGefängnis- Mi lewe, der aber sich doll und ganz seiner mdi JlrS1*8--? 61 ’lft dafür berantiwrllitfi ge- ,Ueber seine hypnotischen und sonstigen übernaturlicken Ersck^inunaeu ist er firf» ™S Dyt oeiigc J5. Weber, Gewerkschaftsführer ium äam r!£?nFmC2,^bCr-,ein€ estrigen Ausfüh- und di- sozialistischen Verhältnis c w ^-,eirtU^9cn der zweifelhaften Ele-, nwnte aller Art, die auf jebe Weise Schwier ia-keiienl hervvrzurufen versuchen, verntommen. x>n längeren Ausführungen beginnt bann b-T I Staa sanwalt sein Plädoyer, an dessen SckLust eano dS^-Ingeklagteii für den blutigen Aus- $ut,cf-^ verantwortlich macht und gegen I tJaJ3 • ?'nP- n'tldernder Umstände sprickit In der I Nachmittag^ltzung spr^n die AnwÄte ZÄickst sprta i. «-T. © t cf € I als Verteidiger Eisenreiatas I 'R^erfi’t Einleitung j^de s Z'ukenber zu verfolgten Zudem sei der Sie Übliche aÄ ’ 9rrw»rtTL -E^udlungen Inerden bis zum späten Urtrir kaum A ' ZE weiter weniger an die fr-xnt! an Modesta. Was für ein merkwürdiges Kind war sie dock m der Unausgeglichenheit ihres Heist und stolz auN-ammenden Temperamentes und b?r srüsten die sie gleich darauf wiZer mtt pocttschem Zauber umfing! ^alb Julia, halb Käthchm von tzeilbvoun. kek-lt- torai S ihm ausgefallen. Ihr blc ^bg-klarte Sicherheit Evelyns wirkte ne nicht unharmonisch. v ,,e ^nt das? Magnus dachte lange darüber uad, bunte aber zu keinem Resultat kommen. sre, eine sehr scheue Blume, in. der fte bre^ii wollte, durfte sicher kein ge= Ähnlicher Mensch sein. Aber mürbe sich in dem streue, der sie umgab, denn ein Mann finden, roic er für Modesta pastte? Schwerlich! Magnus lächelte vor sich hin. Eveihn erst meine Frau ist, bann laden k 'JÖ€’ta rmmal für lange Zeit zu uns ein," dachte er, „und suchen ihr einen Mann aus! Es must doch einen geben, der es verstände, ihr Herz . Plötzlich blieb er mitten am Gehweg stehen und sah betroffen vor sich hin. e- "Schabt ihn ja schon!" backte er weiter. ,varald Molkern auf Schönau ist's! Der paßt ja lir unsere kleine Modesta, wie der Prinz zur Prinzessin! Er, dem bisl?er jedes Weib zu banal rmd unpvetisch war! Wie wird er entzückt sein von ihr! Und sie? Nun, sein Reichtum spielt natürlich für sie keine Nolle, aber Harald ist ja, rein für sich genommen, ein so lieber prächtig.'r 1 Kerl, daß wohl jedes Mädchen ihn gern haben muß l" ] R^cksarbeilsminister Schlicke stellt fest, dast 9£bci-tncf>ultr und zloor (jktoerffdtiftÜ ler i^hort worden jrnb. äh'. Anlage geA an den sozialen Ausschuß L 7-,te Beratung des GesetzentnmrsL iir«.rS.y ^rbeitseiitgeld der Empfänger von Mili- tarversorgungsgebührnissen klirr '^^-Arln-Itsminister Schlicke begründet aü/d^n ÄVlV11111 -cin kleiner Ausschnitt ei und- te^Ärüe^;urgung5geleb sei, das Ifntnrnr?'rhn?A,2j’ lS tni allgemeinen mit dem iitÄI 9r!SÄJ?€1k E'n^lne Bedenken könnten ^n,?s ÄSichustberatung bd;obe;i luerbcu. Natur- t u.! x-^|,>jwfe Aussckust in Frage, der für finen Betriebs röte gesetzt k°nn,c, um dL / in 6 1005.): Lohnbrückereicn der betrieb voT 9 fomntcn f°9ar ini Staats- r, . ?^'^'rbcitsministr Schlicke erklärt für fid) und b.n Reichswehrminister, daß die einzelnen untersucht' S fX, " fdlüffe mpXnC hJ ?ic Sck-lichtungsaus- Leben 3 mnf^nra9Cü^berT Gesetzes mit ,mufien' UM sie 3um Wohle unserer Kriegsbeschädigten anzuweiiben. dorf Mg. Koch (Düssel- 1 -je m, vertagt sich das Haus auf Freitag )^^nr n^UIt9'. auberbem Interpellation 6 Ubr.3 lUl3 Erusu-Hrzölle in Gold. LMMLLL Lurschi wurden verurteilt: der SWosser Wil- ^ntCj4 ^gru Aufruhr unb SaitiL ren^Ä^Ä.st" rühren Zuchtbaus und 10 Jah^ 6 Taglohner Adam Bauch zu El-rnÄnst An^us und ^gleichfalls 10 Jahren I fr Angeklagte rtrrau Braun zu einem Jahr Gefängnis und 5 Jahren Ehrverlust und der Portefeuulec Dockhrrdt zu 3 JlashriLi Gefängnis unh OTmrl)ren r uft- Tmi Angeklagten Eisenreich Bauch und Braun werden 3 Monate, Wi Ä angereichnet. Ter V»r- ?J€1 n 5ln§a sÄrffit b-l'-mte-s auf dem UWL äjä k d)t' inP "vs weiter zu helfen Eine MÄEternngSp^tik b,> R-Lng nichs ßß srn^.-eutlche Reich hat genug um M.3««" mid6-cn- **"” iik-’t fmtc Pflicht ,Ia8=2äk?Äann ift 'N" d°r Bor. Zusamniensetzimg. 96ehrnn k (D. V.) wünscht eine M^lung in den Backereien in der Weise daß ZMLN«-tz VE^nd-°?z^',i°?i°i- °^'iiu,nt ha», mir ter «r!?,1 09 <5 rs baUest, stimmt Schulrat Sckrrfi- •in-Am9CmcUfr- 3,1 • schule und Kirche müß- ö u) a m m ai n r be 1 ten an dem WieLaufbm ncr anderen Richtung Prof. D. Diehl-Friedl FomtneiLb€C Religionsunterricht zu Worte .totTSni^n^V1 (3?: ~ic Sckuldfragebebat- ^menten zeugen vvu politischer Amrrfe und schaden unserer Valuta. Seit du Rc- drucken wir monatlich inermal so viel 1■ ^lsen kann uns nur Spar- K^rniptiion ist unleugbar. Gegen die Arbeitsunlust geichueht mck^s. Arbeit ist hmte Spital. In der Steuergesetzgebung, bt€ rremcrcn und mittleren Rentner 't-raße! SÄ ©“reWie kann die Kauf- r erhöbt luerhcn ? Durch Erzeugung TCCuer Guter, vor allem durch Mehrerzengung i Wtof,c ™i> N«»nmgzl t.-n@n,^ cv9 von Zulagen zu Rcn- m -d b r I u v a l ibe n v e r s i che r u n g derivuen, die auf Grund der reichsges pichen In " I validenveriicherung eine Invaliden-, Alfrs- Wit- tom i°bCn?Uiq7Qet?-P ^i'hen, wird für die Zeit »■om 1. Oft. 1919 bis zum 31. Tezembe^ 1920 nne monatliche, im voraus zahlbare Zulrge zu Rente gewährt, sofern sie nicht Auslä id-r nd, die sich im Ausland aufhalten. Tie Gesamt- zulagebetragt monatlich 20 Mk. für Empfänger iü^emrrfZinnf1' Mtersrent.',monatlich 10Mk. nr Empfänger einer Witwen- oder Witwerr-ute ^or|W w-iten LlK JJU j ntigen Sckiil dre.schveibnng.n. Schuld'iick/or- I Schatzanweisungen der Kriegsanl nän bes -deutschen 9deick)es zum Ansck-afffmg^vreis' -ihpr w" dreser nicht festsdellbar ist, zum Kurse von'97v Hnndert an Zahffings Statt angenommen B e nr la u b t ist Kreisveterinärarzt Prof Tr b-s Mitt- Oft,ter. Seine SB-rtÄ £ minnTr'b” Ä »'filknr°-t-rü.-r°r».Tr. lahageu Jahresbericht der Getveickieaufsicktsbram- Weifs^im'p'^^ Erhebungen sollen in gleicher mc in den Vonähren und zwar ^derart torgenommen werden, dast für jeden Geioerbe- von dem Gewerbeunternehmer selbst ein K bem Staick 1919 ausgesullt wird. ehemalige Re s e r ve - I n sa liker 1 e - R e g i men t N r. 3 0 ist im Besitze von Unterstützung vvn Witwen und dÄ^Rech^ts^ llnt«7offizie« unb Mannschaften Beratung des Gesetzentwurfes .Wanderung der Verordnung Über hie dbS 93 in her und Konditoreien, d-s gÄ" ° ÄiaÄtf%l1Mi,Una am Freitag und Samstag etwas läng^ao ' Snige^ ^fÜr am Anfang ber ?(«ö dem -lmtsvcrkündigungsblatt. wrn 2^ äK^tbl^^^nng’ü1 ?r M- kfu^iiachuug Nr. F. R. 100/919. A L I 320/8 19^^'^^9-r" R- M rnnw',ffil« - Waisenbüch,eng/lter &™ ' r^.llreisveteanärnrztes. — Tie Jadr -s- 1'1 *plrt ••^Cr E^werbeaufsichtsbeamten für 1919 — inis'er llwenck^- '^^ftöri.zen g.-sallener unc> ver- Ast Mifit tÄf unb Bern,-°-nte gutad’tunq te-t 8ufiä“b nm r.,,^ ? ‘ -ir 31c* Bedürftigkeit di- 1. Novrmber 1919 an ^UfäjÄ-ihr H A Kasienvcrwalimig Abmcklui „S,t? ,c R M a Blankenburg adl gu ng verbunden. Ti- Serienlos. SÄSnSS&Ä «Msffig MMBti? käs daßO^^^ublikum wird durch die Anpreism^, tofrert^nJp u-,tb Rieten nicht e^ betrS rtuburcf> blc settgedriicktLil l^sanit. »bcT Gewinne an gelockt Tackei ist meift nid)t bcfcimt, und kann auch aus den AnkLdi gunge.1 gar nicht eickehcn werden, daß b£ & ^glichen iteidifctort« uns ä" % 5“&tcn- beitrage ausmachen wird Dazu bestellt llchk. einmal die Gewähr, daß der witernehmL ffch im Besitze bcr Lose befindet, an denen die ^U?CÄmer -finen Anteil cmxerben sollen. Bioeifcl hpj n?trnk/{1ltcn nrt sind namentlich hinsichtlich Uirternehmer gerechtfertigt, die or y^^etoaft in Deutschland betreiben oder durck Agenten .betreiben lassen. Wir sehen uns der an- ^fr- auf diele Gesichtspimkte /wiederholt hinzu- trnh frv^5CTc Warnungen in der Presse Elckie': Bestrafungen von Unternehmern Sprelgeiettschaften, trotz der truS fiÄU^Cn Sp-^eler sich immer noch We inben, die auf die verlockenden Anorlneten dieser Vercinsallen, nameiL 119 wenn diese unter einer hochtrabenden Firnis R^'^^rvalwnale Vereinsbank", „tzditionale treten b Kreditbank" oder dergleichen auf- e. . Waisenbüchsengelder. . >)N den Geineiud-n des iKveis's sind in hPr Zeck tont 1. Februar 1918 bis dahin 1919 x P ?M^.^buhneten Beträge für die Landeswaistm- Q?rll eingegangen: Allendorf a. d. Lahn 13 16 sw ? I -Ilten-flufeef 2 Mk., Annerod 12 25 Mk N.ri-rV' 11175 sm/ ^0,l0 Mk., Burkhardsffldeu ,mr f iu l’32 Mk., Ettingsha isen I -Rk., Garbenteich 2 Mk., Geilsban m 16 Mk I B16-? Göbelnrod 8,82 Mks Großen- I ckn>eck 42,65 Mk., Großen-Linden 35 Rn gne bmck^l^Mr22'^8f' (yirüningen 2,41 Mk., Har- ckach 1 Mk., Hattenrod 1 Mk., Hausen 0 50 Mk ^1^75Hg)?1»0,7^ Mk„ Holzheim 1,65 Mk., Han- Mk., Inheiden 6,35 Mk., Klein-Lind.n r T-, Lvingb 10,88 Mk, LangLdarf 10 Mk Vcibgeftern 21,35 Mk., Lich mit Hof M^ch Eo n- hausen inb Mühlsachsen 35,35 Mk., Lollar'l Mk ^mtborf 1,15 Mk., Rieder-Bessingen 1 Mk R-m- neu roch 5 Mk., Ol er-Bessingen 2,10 Mk, ' Öber- Äorgern 2 Mk., Queckborn ^2,50 Mk Rädert^ banfen mit Ringelshausen 0,60 Mk , Reinhards- ömn 1,20 Mk., Reiskirchen 4,60 Mk., Rodheim mit r rRödgen 6,10 Mk Rüddinasban- tzl 3 Mk., Steinbach 8,59 Mk., SttinL713 45 i Treis a. d. Lda. 5,05 Mk., Utphe 3 85 Mk i 22 50% 1'mv -95f; 1^a^lb!>rn mit Steinberg • 22,50 Mk., Wieieck 4,15 Mk., Msammen 1072,15 j * | das nicht genügt— mefc^a. . ." war Menschen Herz auf Lcknmszeff? 9eitUff ®(uff für ein sm IX. stlel^^Le^L Uinw^ fydme ^-‘Ä.5BfÄe iij)L^anC ^cton Manben sich in Erregung Er 4.VtiS»»SX'Ää%^ kmpima ihnCM^°T"Un9, sie "m Heumarkt lag, vcklem'Lächeln " Konrad mit geheimnis- exp "Ra Sie machen ja ein Gefickt, als ob >s &VUf desta.'llbe^ck Kind, kleine Ma- sagte er ^irf^ !?«* uun erst recht lieb!" geben Sie mir ungeschickt war, Jo ver- mn -um, Abschi-d V-Lrckchl^ @ii m,r bieS it,r; S“"«' Sie stanp nock Erträumt zu Boden. taten Vorzimmer und spärlich er leuch- die Tür, die sich auf hatte. lan9fl dmter ihm geschlossen einen'iGrf bin ich nämlich R?t^2§^komEn L,u bringst sie mir nicht nach Retttnegg, uud ich bin doch ichon so furcktbar neu- p^auf sie!" Eine leichte Verlegenheit spiegelte sich in Magnus Zügen. "ou/ u-jii nrnns lagen, jperr Gras " I h- ein?”5^ Möglich. Sie hat ,,-ias heiftt wollt wir ckitz«'», >u‘ r , I L ^.ut^, b.e uns durchaus nicht fortlassen men, unb ich soll überrascht w-rdm^ Ä fter täglich Evelyns Urteil bei irgend sehen - ® äubiger bab> irfw-in"' rfr WX 225 S-ck-e benötigt. Ich bin überzeugt, baß .'s w.-hl keine schlimme Ueberraick».»^ , E's Evelyn gerade so peinlich ist wie mir .' a§r ba Er öffiwte L Tür sum^ß^on *c'e 2amcrf JM nicht nehmen läßt, ihr die AuL d° fll/SÄnMr fetf»ahtn- ,J fmn ™n fi< wr ten rod i'id:mtb/ilmm<>r' ^Err ®cai-" UüKerte Stet-1 Sie ©rärin hatte Wohl gemerkt, dak bei ten öffnete, «ieb J‘Ä Stirn ttnett «ugentenf »tracht aus ter SchMlle stetzen. P - tiefe Same wül Evelyns Anssteuer Bida °n°bliertrn, mit dicken Sei» P-.^ften ? J,t sie nett? Gefällt sie dir?" BESSEhsss mit quSq^K. qt fl(^ erhoben unb eilte ihm gegenüber auszuspvechen."' - z 5 mir mit au. gebreiteten Armen entgegen. Kirche uufc Schule. Kr,?äs^^^rbach, 30. Sept. In p KreLöer 1 ammlung, biC fhrnrf.01^^71? ?bistlichen zahlreich besucht war Oie Derstalluna bmr 9 013 y>> MYUich erörtert worden sind, sanden lebhaffen . Anklang. Eine unbedingte Ablehnung trat in bei & d r c^s steltte'Ä^^ '"ckst zutage. Schulrat Stt ^-yu‘lwluin9 oer rrtrveiterschaft. ’ ' des Unterrichtzur Erteilung ^^M^^^,t-^lm^Schererschen Sinne ;eder die Kcsta«»schui> dem Oktober 1919 9555 FABRIKAT DEX PSTRI • »TARM tÄ Ol f INEACM ÜEOei ia/» BERNSRR.9> I* Lichtspielhaus 7 Heute letzter Tag; Lotte Kazunum in Herxeiwopter. Ab morgen bis inkl. Montag: ' „Der Maakenball“, Schauspiel in 4 Akten. Nach der bekannten Oper von Verdi. Außerdem: Aue Höhen zum Nachtasyl Russisches Lebensbild in 4 Akten. 1 k Nach der Idee von Tolstoi. Ä In Vorbereitung: Twk „Die Verführten“. M M •;< v - .i tr ft ä J. N 4 9t in tx fü id Nover Gießen nr.: atlettenburg, Dis marckstr atze 97 <98) den 3. Oktober 1919 Tierarzt Hackhausen - Elisabeth Hackhausen geb. r Vermählte * t Seligenstadt 1. Oktober 1919. r Horft'Werner. I Statt besonderer Anzeige. ; Heute wurde uns ein gesunder, kräftiger i Junge geboren Stabsarzt Dr. Werner Neumann • t und Frau Ulla geborene Spengcl 13. Zt. Gießen (Gartenstr. 17), den 2. Oktober 1919. ; eiet i< » ♦ * | Gertrud. : Uns wurde heute ein gesundes ? Töchterchen geboren r Walter Mank u. Frau Lina j » geb. Reitz r r Gießen, 2. Oktober 1919. Großen-Linden, den 2. Oktober 1919. <7Ve glückliche Geburt eines gesunden : ^Mädchen» zeigen hocherfreut an Georg Tex vr und Frau Luise geb. Menges. | Einlaß: 6V, Uhr. Anfang: 7V, Uhr. Einlaß: 2‘, übr. Anlang: 3V, Uhr. fCafe Astorial Preise der PUtse, anr an dar Kasse: 1. "Rcrtett (numin.) 2 M, Srerrntz (mmim.l 150 2. 'Ulau 1 M-. Balkon 50 W, grwadHenc 50 "Bf. mehr. TlgUch Künstlerkonzert Empfehle eigene Konditorei. Inhaber: Julina Körner. Mstlchrr Nsülskukßühlvll zur Pflege iG Förderung derdeuticben Volkskunir Direktion: Johannes Bernhard Breiholz Im grollen Saalbau zum Einhorn Sonntag brn 5. Oktober, abends 1l/i Uhr. Kelche künstlerische Vor(rnsefolse: Hauieln.Lieikl»t*rcibolt: Ein Ltederkrans deutscher VolkSttedcrweisen »ur Vaute. Lina- und Spiel» weise nach Art der allen Lautenschlaaer. Bei froher Laune. Rezitation berühmter deutscher Dichter, vorwiegend heileren Inhalts. Rezitator: Direktor Johannes Brei bolz. Was die Grostmnttcr sang. Lieder und Balladen aus der (SkohwuerAcit. Dramatücher Teil: ^Ailer schützt vor Torheit nicht* Ein fröhliches Spiel aufc friedlichen Tagen Einlaßkarten im Vorverkauf in der Mustkalien- bandlnng des Herrn Busch: 1. Parken (ninmnl 4 M.. Sperrsitz mumm.) 3 M.. 2 Platz 2®., Balkv i 1 M. An der Abeichlasie SU Ps. mehr. (019047 'Jlocbtn.BV, Ubr: Marchenanfsiibruna fürÄiober. SAnttroiüfitn nnh Die sikbeii 3®ct|t. Märchen spiel in 6 Abteilungen von H. SBiÜicImu. 8.‘: Allen Svorlsreunden und Gaunern zur gefälligen Kenntnis, daß.das Stiftungsfest des SporikiMb Londorf auf Sonntaa den 5. Cftobcr fällt und dortfclbit im Saale der-Stadt toichcn" rtaltfinbet. Ta? reichhalnge Programm enthält unter vielem anderen das reizende Lustspiel: |m m.pißen Rnß’l“ unier Milwtrknna des Herrn Tlr. WriöüH II8UI l. HUdebranA c. Frau, »ernstatl Preise der Plätze: \ bleiben reserviert I. Platz 2.— ) IL „ 1.50 III. „ 1- , Karten, Lose und Programme im Porverckauf bei Herrn Bäckermeister 5<ürf. Grobe U?berraichungcn: Zlaliciiislic Ml, VcrlüMg, Lail»»- Beginn der Anffichrung 8 Hht abend» Kassenünuuua 7 Ul 018096 Ter Bekanntmachung. Infolge cingctretcnjer Umstände bleibt der Zinsfuß für Einlagen bei unserer Kasse mit 4 v. h. bestehen. B u tz b a ch, den 1. OVvber 1919. nS70D Mal Hilden stift Butzbach (Bexirkssparkasse). Rühl, Steinhäuser, Grüninger, Direktor._________Rechner.__________Kontrolleur. Angestellte! Jur Hiiskunfterteilung soll am Sonntag, dem 5. Oktober d. I., vormittags zünschen 10 nud 11 Uhr, von jeder Finna ein Angestellter im P o si h e l l e r anwesend sein. Wir erwarten, daß Sie sich entsprechend verständigen und von jedem Betrieb einen Angestellten (männlich oder weiblich, kaufmännisch oder technisch) entsenden. (113781) ArbMgcMnM dcr NejMtcn (fniherWirtschaft!.Vereinigung derPrioatangestellten). ______________Der Vorstand.______________ Konsumvsrem&ießet; u.Uei^ e. G. m. b. II. Sonntag den 12. Oktober 1919 nachm. 3V2 Uhr im Saale desLaf^ Leib, Walltorftr. 36 Generalversammlung. Tagesordnung: 1 - Verlesung des NevisionSberichtS. 2. Vortrag der Jahresrechnung, Genehmigung derselben und Entlastung des Vorstandes. 3. Beschlußfassung über die Verteilung des Reingewinns. 4. Statutenänderung (§ 29). 5. Ergänzungswahl des Vorstandes. 6. Ergänzung des Aufsichtsrates und Wahl der Stellvertreter. 7. Anträge. Für be« Auffichtlrat: __I- A-: Detters.______n$4 Montag den (>. Ott. nachm. 1 Nhr findet in Darmstadt i. Restaurant „Fürstensaal", (tzrafenstr. 18, eine öffentliche Zimmermeifter- versammlung statt. Es werden alle Zimmermeister, iueldjc ■firf) an den Ausführungen von Wohnbaracken für das zerstörte Gebiet Nordfrankreichs beteiligen wollen, hierzu eingeladen. Nur der persönlich zu der Versaninilung Erscheinende Hai Anspruch auf Berücksichtigung bei Vergebung von obigen Arbeiten. USD1 Perba,id heft, ^immcruieister. Handwagen Leiterwagen Kastenwagen Einzelne Räder Carl Schunck Bahnbofstr. 62 neben Cafe Amend. die moderne Messer- und GabelvoUtur eignet sich autb anoercndjtct nitr.i Polieren v. Herdvlatten. Verkauf Paket <10 Pia. Muster uidn um. lOPnket. Proal Bcriand Gießen «öesseM. mgD7, □ OOODDDDDDDDDDDDDJDDDDODDODDDDDDODDdtlDDDDDDODDDD Ball im Cafe Leib □ □□□□□ □□□□□□□□□oo□□□□□□□ □□■□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□ □ D □ □ □ □ □ □ □ D □ □ □ □ □ □ D □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ D D D □ □ □ D □ □ □ □ □ Gemeinde- und Staatsarbeiter-Verband Abteilung Universitäts-Kliniken Samstag den 4. Oktober, abends 8 Uhr: 0190,1 VehsrMche Anzeigen. Fieischpreise. Mit Ru^ilcht cmt die Erhöhung der Scklacht- viehpreisc roer »n die Fieischpreise wie folgt festgesetzt : 1. Rind'leisch das Pfund 3Z1O Mk. tcalbilcisch „ „ 2,30 „ Hammelilc:''ch „ „ 2,92 „ Fleischwur»' „ „ 2,60 „ Blut u Leberwurst ,, „ 1,80 ,, 2. Bom £ft. 1919 ab betragen die Preue für: Nir.diieisch bai Piund 3,00 Mk. Kalbfleisch „ „ 2,00 „ Gies'en, den 1. Oktober 1919. 11383B Her L'.er r ernt?:'- r V ncmitrelamt). MHchversorc;unff. Infolge ungenügender Belieferitng der Stadt Gießen nut Milch kann Freitag beit 3. d. M. auf di« auf ■ Liter lautenden Milchmarken nur V« Liter Mtlch aitöfleflibcn loerben. Gießet,, 1. Cltober 1919. 113/oB Der Oberbürgermeister 'Lebensmittelamt Bekanntmachung. Das im ^Noiurt Äugust d. I. auf dem Stadt. 5!ebcnsm N'lamt bestellte Saatgut fann nunmehr in der _3eit vom 4. bis 11. Oktober 1919 am Lager Margarethenhüttr der Firma Vereinigte Getreidehcn.dler tu Empfang genommen locrben. Gießen, den 2. Oktober 1919. 113768 Der Oberbürgermeister Lebensmittelamt). Ter Vormurch: ft vnrad Tretz. 11264 Bekanntmachnng. Die am Mittwoch den 1. d. M. in den Bezirken nicht abgebolteri Kartoffelbezugsscheine können am Samstag den 4. d. M., torm. von 8—12 Uhr in ben Brotmarken bezirken in Empfang genommen werden. Die am Mittwoch, Tonnerstag und Freitag biefer Woche abgegebenen Antragsformulare sind sertiggestellt und können die Bezugsscheine ebenfalls am obengenannten Tage abgeholt werden. Bei Abholung der Bezugsscheine ist die Lebensmittel ausweis karte vorzuzeigeri. Gießen, den 2. Okwber 1919. , 11374B Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Versteigerung. Mittwoch den 8. Oktober, nachm. 1 U h r, versteigere ich bei Herrn GasNvirt Möller zu Gilnzenan (Kreis Lauterbach) ein Wohnhaus mit Scheuer und Stallung Flur I Nr. lll5/io Dofrcite im Orth, 36 Qm. Flur VI Nr. 72*/io foofreite am Franzenhaus, 133 Qm. Fütr VI Nr. 72*/io Gras garten am Franzenhaus, 402 Qm. Ferner: Flur X Nr. 48 Acker im Maßborn, 1856 Qm. Flur III Nr. 34 Wiese am Ellerndrisch, 8569 Qm. Wachstuche sind in allen Farben und Breiten wieder am luucr hk.c ^Jf/odebaus '^irfcrnon. Ihre Verlobung geben bekannt Aul meine Schrill-Neuheiten erlaube mir besonders hinzuweiseo Darmstadt Victoriastr. 46 Lina Vogt Wilhelm Henzel Förstassessor Buchdruckerei Nitschkowskr Ludwigstr. 4 :: GIESSEN :: Fernspr. 724 Lieh (Oberhessen) OEL & SC5SEJH- KKE« Vöräobungsbriefe Verlobungskarten aparte Muster große Auswahl Radikals Veriilpg der Ratten, Mäuse, Wühlmäuse, Hamster, Wanzen, Flöhe, Schwaben, Ameis., Kakerlaken. Unschädlich für Menschen, Haustiere und Wttd. Behördb Anerkennungen. Has«, <.leiten. Lonystraße 2. tw. 2ln= und Dtriaaf Gold, Silber,Brillant., Antiquitäten, Möbel, stanze Einrichtungen, Wäsche, Herren- und TamcuUcibcr, sowie Gegenstände aller Art. lüanH Krati, 016940 Brnndgosfe H. Znr Dm- um! Parteitag von Pelzen jciter Ar! empfiehlt sich H erbert. Lindentfasse IS p. ■8»^ MeMNiall tiinrtiiiiiinuiiiiiiiiiimiiiiimiiiiinn, Namatas abend 8 Uhr im Bootshaoa. Pünktliche» Erscheinen drintrond erforderlich. (i—] Ver*«rhv van Bacrle * €•„ M arrn* m. Rh. Gagr. 1S38. 11398 Eintritt frei. Jntcrrrationnlc Ansichtskarten-Auchelluirg veranstaltet vom fisseniiiud der inleni. Korrelate- u.laosdi-VerEiiiignng „Globus“ vom Samstag den 4. bis Montag den 6. Oktober 1919 m Gießen, Restaurant Postkellcr, Wagenaaffe von vormittags 8 Uhr bis nachmittags 7 Uhr. Eröffnung: Eamötag nachmittaa 4 Ubr. Der Nizza-Klub bat am Sonntag, dem 5. Oktober im Gastband »Zum Schiffcnbcracr Tat" von nachm 4—1 Ubr 1* Eröihiim-Fw ril ta. Gönner und Freunde find freundlichst eingeladen. 019119 Der Vorstand. hefjenbundderGlobUL Zetniilt.Armsi>ssi>klli- u. iMitortiiigiiiifl Samstag, nachm. 4 Ubr: Eröffn»mgderAnssteUung. abendck 7 Ubr: Kommers und Gründung der ^Zweiagruvoe Gießen. Sonntao, Norm. lf>’ Uhr: Tagung bc9 «nd)iiu 3 Ubr: Konzert, Tanz nfio. Mo«tag, nach,». 2 Ubr: Änöftng. «d 7 Ubr abendo: E chlußseier mit Prrrsvertciluug. 11»J .■ Endlich die Wahrheit! Freltae dea 3. Oktober, abend« 8 Uhr, „Elahorn“ i Miäsils Espsriuesiäl-iii&iisigs-M de« Ur PASQUEEL-BARY Leiter des .Wissen«chaftL Untersnchunjrs-Instituts für den posamten OkkuVismus“ und des .Lehr- und Untersuchnngs-Institnts für praktische Menschenkenntnis" tu Marburg. I. Gedankenübertragung mit und ohne Kontakt. Sämtliche Tricks angeblicher Telepathen wie Cumberland. Laber«. Nena. Kittay. Paulsen, Kraus, Rolando u. a. werden in \ ollenaung vorgpführt und reetlo« erklürt. Entsprechende Experimente werden vom Publikum ausgeftihrt. Völlig neuem Profiwnini. U- a. das Aufschreiben bezw. Aufzeichnen von Namen, Figuren, Bildern, sowie iae Cberall Bensitlos erregettle loweli-Ex;«rietet II. Indische Fakirkunst. Nach der Vorstellung Fragenheantwortnng betr. Okkultismus und prakr. MerMcnvi.'.'/nntnis uirhe Itückspiti- der Eintrittskarten!. Preise der Plätze: 5, 4, 8, 2 u. 1 Mk. — Vorverkauf: Busch.» Musikhaus. Studierende Vorzugskarten gegen Axuwcis. _______________ur:d Snalöhnung: 7 Uhr. — 019063 Sie können auch Gedanken lesen! Ich beweise es Ihnen heute abend 8 Uhr, Einhorn-Saal. ll.ti.ML lOT- lfarabercrer fcN-Lß» 4C6(teliigev.bar obae Abz.Mt 3§ <50686 120SM EmpLo. ver». auchu. NaclKi. tallliOB Egü Met tts- Hambarß, Holzdamm 3). - Ditte reddi-ett rests’taeg. - Am kommenden Samstag, 4. Oktober 1919 ist unser Geschäft Festtages halber geschlossen. 11355c