Samstag, 3. Mai 1919 169. Jahrgang Erstes Blatt Vochenrüabück. stellen Der alte sondern aus ftrafenbem Tone sie, bie Märrner c en. sondern legshinterbliebo» mann. |€5 Lause des bo kein Hindernis mehr entgegen. Die Zriedenskonfcrenz. Die erste Zusammenkunft. -ille durch Urk regen weisen m von Ucberiixyi rechts und liifc Berlin, 2. Mai. (Priv.-Telegr.) 9iad) dem „Lolalanzeigett' wird in Berichten aus Paris gemeldet, daß Orlando Wilson einen ne uen B ors ch l a g zur FrumerFrage Annahme von An)ktg«> f. die £age*iiummet vin ^um'ltnchmida-i vorher otjnejfbev.'vbuibiidileit 5ciloti\. Bevanhoortlid) tut Politik: Aua. Goetz, für den übrigen Teil: Dr- Reinhold Jens; lut den Anzeigenteil: v. Beck: fämtltd) in Gietzen Maifeiertuudgcbungen in Pari». Paris, 2. Mai. (WTB.) Havas. In allen Berichten der Polizeipräfettur über gestrige Vorgänge wird die Zahl der Demonstranten aus 20 000 angegeben und gesagt, daß nach bem Eingreifen von Militär die Manifestanten an drei Stellen Hindernisse über die Straßen legten, wobei mit Revolvern auf die Kavallerie und die republikanische Garde geschossen wurde. Um 6,40 Uhr säuberten Truppen die Gegend des Ostvahnyofes. Bald darauf legte sich die Erregung und die Menge ging auseinander. Auch an anderen Stellen kam es zu Krawallen, bei denen mehrere Personen verletzt wurden. Bei ben Kundgebungen am Nachmittage wurde der Generalsekretär der Coufedöration g6n6rate du travail, Jouhaux, ebenso der Deputierte Paule Poncet verletzt. Im Faubourg ♦ du Temple mißhandelte die Menge eine« Polizisten. Die Befreiung Münchens. 3 Kar! ifainf Iß Gründers 0M t Svernnaßtv!!'. w äA*T**6 bcnrrädft nachsvl-cn." Okai Brockdorff erwiderte in deutscher Sprach:: ,^Jch habe bie deutsche Prüfirns^mmis- sivn beauftragt, ihre BollinoclZl zu übergeben. Ich s^lle Jh. :cn hiermit den Vorsitzenden der Kommis- itpn, Reich >j ustizminister Landsuerg, vor." Lands- berg stritte hierauf die übrigen Mitgjlreder der Kommission und Herrn Schauer vor. Cambon stellte seinerseits die ihn begleitenden Vertreter der Gvoßmäll^c vor, nämlich Lord Harbin^ statt Bonar Lan> für England, Henri Wlfite und Atatsni. Er bat bann um bie Vollmacht. Graf Brvckrorfs veranlaßte den Minister Laiidö- berg, die rnzsoischxn von Geheimrat Gans bereit1 a*Mtenc a&finKxdX Cambon zu übergeben, der nnebeann die Vollmachten unserer Ge»«r Gaus einhändigen ließ. .... Unter den der dmttchen Prufung^Sommriiwn Ttortiegcnben llrhmben fehlen die von Italien, (lu^xidca und Monteuogno. Tie Vollmatte Scr- bicns ist im Namen des Könisreichs der werben, knwitert und Slowenen ausgeuellt. Aus der an- deren Seite sind Vollmachten angelegt für Bolivien und Peru, die uns nicht ben Krieg erftort, sondern nur bie Beziehungen mit uns abgebrochen bähen. Vom arobischm (Staat Hedschas, der uns Weber ben Krieg erflärt, noch txm uns cüs selb- sündiger Stqat anerkannt worben ist, werden wir bie VollmaäA unter bem Vorbehalt annchmenf daß die Devehunyen zwischen diesem Staat M-s t*r TicJfct in eiter von unserem ehemals: Bunoesgenossen anerkannten Werse griSart werden. ;ni ^orji(lo- benen: Pasitsch. Trumbiffch, Desinpch Zolger Ferner fr b durch Delegierte berTctm: Broschen, Edina, Kuba, Guatemala, Haiti, Hedschas, Honduras, Liberia, Nikaragua, Panama und Sram. Die Isolierung der deutschen Abordnung. Berlin, 2. Mai. (WTB) Der ^^Svnr^rts" oibt febtenbe Melbwrg seines Versailler Korre- ftonbenten wieder: Wir sind von aller Welt abgeschlossen, wir emjifanrrn fernen Besuch und ferne Nach^, außer durch Seihtmrn, ine ieborfi am 1. Mai nicht erschienen sind. Tre Ab- sverrung am 1. Mai ist rwch strenger. Tre ganze Tel-'vatton muß von 2 bis 6 Uhr nachw.ttags rm ,Hotri du Reservorr" bleiben wo ihr der Pari' -tut Verfügung steht. Aus alledem folgt, baß keinerlei Verbindung zwi'chm ben Pariser Genossen und den deutschen Sozialdemokraten besteht. Frankfurt a. M., 2. Mai. Wie d« Frff. Leitung hört, ist Herr Oscar Oppenheimer, Inhaber des hiesigen Bankhauses Lm- coln Menny Oppenheimer, -ls Ft n an z sachverständiger von der beutsschen Regierung nach Versailles berufen worden. Ein neuer Vorschlag Orlando» an Wilson. Der Zusammenbruch in Ungarn. Wien, 2.Mai. Aus Budapest wird gemeldet • Tb? ungarische Räteregierung hat sich durch eine Mittelsmacht an die h cllge sranzösische Mission gewandt, um bei dieser Schütz zu suchen. fTie Mission stellte folgende Bedingungen: Sofortige Kapitulation, Ablieferung sämtlicher Waffen, Munition und sonstigen Kriegsgeräts, Beeyung von Budapest durch bie (rntentetnunen, Absetzung der Rätereaierung und Ersetzung durch ein demokratisches Regime . Ter Mütelsmann erklärte, er habe Vollmacht, diese Bedingungen anzuneh- sm e n, stellte aber als Gegenbedingung Schutz der persönlichen Sicherheit für die gegenwärtige Regierung und deren Familienangehörige, -i-ieie Bedingung wurde abgewiesen. Inzwischen hat srch eine Anzahl Mitglieder der Rätcregierung bereits m Sicherheit zu bringen gesucht. .Die Rumänen setzten ihren Vormarsch fort. haben dre Theiß überschritten und ihrem Einzug nach Budapest steht Der Ministerpräsident Scheibemann hat bet einer Maifeier-Versammlung in Ber (in bie Fülle seiner Empfindungen und lieber- lenimqen in bem Ausruf gipfeln lassen: was wir nutzt alles seit dem 9 November erlebt batten! Und doch werde dieses halbe ^ahr in ber Weltgeschichte nur eine Sekurtde bar* - “en Der alte Sozialistenhäuplling, bet in t den Bollsrnengen zurief, daß gierte find, hab Graf Brockdorff Antwort, er werbe die bcutklx' >tvmmrssion persönlich ein] übten. Tie ZusammL-Linst fanb heute nachmittag 3 15 Uhr im Hotel Inanon in au Flucht forreften Formen unter voller Walirmry bet Meicl^creckr ttiMisg und Gegvnritigflcit statt. Graf Brochdorfs- 9ianftiu, die Täriüiebcr ber Prufirn^kommiiswn und Zusttzrat Schmer als Teümeticher nnirbcii bei ihrer Ankunft zu ben delegierten ber Gegner geleitet. Ter Bvtttnfler Cambon begrüßte su mit einer Anspraiie etwa svlg^nden Inhalts: „yterr Gras! Wir ljaben Sie gebeten, hierher zu Ännmen, um die Vollmatt/en ber deutschen Tele- gkrien von Ihnen ui Empfang zu nehmen. Un* lererseits werden h>tr Ihnen bie Bollmachen der Vertreter bet alliierten und assochietten Regie" ru. gen übergeben. Wir werden Ihre Vollmatt:i.en prüfen intb Sie werden mit unseren Bollmach.en das Glcitt^ tun. Einige unserer Vollmachten fehlen ixxli, etwa von Mei oder drei Staaten. Sie narben zcm hütet ein peinliches Ehrgefühl; er tarn « erst, als bie Gegenfeite ihn wissen ließ, daß i er Personen gegenüber stehen würde, bie mit , gleichen Rechten ausgestattel sind. Wir halten es- für durchaus richtig, daß unsere deutscl)c Abordnung von vornherein auf Würde und volle Respektierung chrer hohen Mission hält. Si e wird wohl mehr als einmal scharfe Zurückweisungen ein treten lassen müssen, und sie muß beizeiten mit der gcgnerqdjcn Arrnahrne aufräumen, , als sei sie etwa gewillt, sich als Vertretung eines aus der menschlichen Gesellschaft aus- gestoßenen Volles betrachten zu lassen. Es soll äußerlich hervortreten, daß unsere Delegation keine Sühnemission bezweckt, sondern daß sie im Lichte ber zahlreichen Proteste steht, die unsere Regierung in der.ganzen Waffenstillstandszeit wider unrechtmäßige und unmenschliche Handlungen unserer Gegner hat entlegen müssen. Der Maifeiertag hat unserer Abordnung mir noch die einmütige Entschlossenheit unseres Volles mügegeben, den Frieden abzulehnen, wenn er mit den getroffenen Abmachungen, auf die auch Herr Wilson m seinem Streit mit den Italienern noch einmal sich berufen hat, nicht überein» stimmen sollte. Nach Pariser Verlautbarungen wird schon in den nächsten Tagen ein Auszug aus den von ber Entente formulierten Friedensbedingungen in der Presse veröffentlicht werden, so baß auch die deutsche Bevölkerung den weiteren Verhandlungen mit Verständnis folgen kann. Es ist anzunehmen, daß diese Verhandlungen öffentlich geführt werden. Dies entspricht bem demokratischen Geist, den Wilson wäl)rend des Krieges so eindringlich gepredigt hat. Und beschränkte Redefreiheit würde sich Graf Brock- dorff-Rantzau auch wohl schwerlich gefallen lassen. Die erste Meinungsverschiedenheit wird wohl bei der Frage derRückgabeder deutschen Kriegsgefangenen entstehen. Die deutschen Herren werden diese Frage an die Spitze aller ihrer Forderungen stellen, und zwar werben sie bedingungslose und sofortige Rückgabe fordern, während neuerdings verlautet, ber Kriegsrat unserer Gegner wolle bie Gefangenen zwar freigeben, aber nur im Austausch gegen eine ausreichende Zahl für den Wiederaufbau zerstörter Gebiete bestimmter deutscher Arbeiter. Beim Beginn der Friebensverhandlungen hielt Hindenburg die Slnnde für gekommen, seinen Rücktritt anzukündigen. Er hat in seiner Stellung als Oberster Heerführer die deutsche Revolution eine Strecke wett begleitet, und während Bismarck, der Reichsgründer, von sich sagen konnte, er habe Deutschland in den Sattel gehoben, so daß es : reiten könne, sehen wir den Helden von Tan- ■ nenberg in der Rolle des bis in den Tod ge- - treuen Helfers, der den gestürzten Retter stützt : und aufrichtet, bis er sich mühsam fortbewegen kann. Ein düsterer Anblick, aber menschlich verklart und versck)önt durch den Mann, der wahrlich eine Zierde des deutschen Militarismus gewesen ist und mit dessen Auswüchsen nie etwas zu schaffen hatte. Er sagt in seinem Telegramm an Ebert, den Reichspräsidenten, baß die neue Zett feinen Anschau- imgen zuwider laufe, und doch beruft er sich bei fernem Wunsch, sich ins Privatleben zu- rückzuzieheii, in erster Linie auf sein hoh<" Alter, so daß feine übrigen Bekenntnisse nur ein natürliches Schmerzgefühl einschließen. Prunklos, schlicht, aber gerade darum von tiefer Tragik ist dieser Abschied Hindenburgs. Ihm bleibt unsterbliches Verdienst. Wille und Pflicht waren seine rüftigen Begleiter; darüber hinaus lebte in seinem Tun nur noch der von falschen Aiiwandlungen freie Trisö echter Liebe zu seinem Volle. Welt sein! J Zu solchen Sphären wagen wir mcht ru ] ftreben, und wir glauben nicht daran. Gerade ; »eil, seit dem 9. November, die Ereignisse 1 so kaleidoskopartig gewechselt haben. Der ! Mang des Wortes „Spartakist" z. B. ist , beute völlig anders geworden! Wie standen mir zuerst unter seinem Schrecken, einer schwarzen Gewitterwolke, die von Osten heran- Ö, lange über ber Reichshauptstabt hing, ganze Teutschland verdüsterte und schließ- ktch, unter Zurücklassung einiger Wvlkenfetzen, nach Süden, dem Lande Kurt Eisners, nfrhxmberte! Dori sperrte bas bolfchewi;tt^che Ungeheuer noch einmal dräuend ben Rachen »eit auf und schien Feuer und Schwefeldunst wieder nach Norden blasen *u wollen. Aber feine Kraft ist jetzt verbraucht, weil es keine rechte Herrfck)aft mehr über die Geister hat. Die Münchener Führer waren keine ernst zu nehmenden Männer; sie hatten zudem nur eine Minderheit um sich versaitimelt, während das übrige München zuerst in ber allgemeinen Lethargie verharrte, später aber, nach glaubwürdigen Korrespondeiizen, gelegentlich sogar sich ein stilles Lachen abgewann. Man sah die Befreiung herankommen, und wer nicht gerade unter den Wenigen war, deren Wohnungen aufgeteitt, berat Besitzverhättnifse stark bcbroht waren, konnte bas interessante politische Phänomen in Ruhe betrachten. Als über bie ersten RegierungStruppen tn bie Stadt einzogen, bildeten sich, so totrb gemeldet, augenblicks Bürgerwehren zur Unterstützung der Befreier; erbitterte Einwohner schossen auf die Rotgardisten, die sich stellenweise verzweifelt wehrten, aber zweifellos bald bis auf den letzten Marrn überwunden sein werden. Die Spaltung und Gegensätze tu der Führerschaft hatten zu diesem Ende das ihrige beigetragen. Gleichwohl, es ist eine Tragödie, dieses aus den Fugen gegart* gene Bayern: wenn auch verhältnismäßig wenig Blut geslosseit ist — ob die Spartakisten wirklich zuletzt einzelne Geiseln erschossen haben, bedarf noch zuverlässiger Nachprüfung — so sind doch furchtbare Schädigungen wirtschaftlicher Art in dieser fnapp 4 Wochen alten „Räterepublik" umgegangen, und das ganze Deutschland hat darunter gelitten. Es heißt, die Reqierungsiruppen hätten Niünchen völlig umstellt, damit die bolschewisttschen Führer nicht entkommen könnten. Möchte es nur gelingen, alle die Unheilstifter und Gernegroße -der verdienten schweren Strafe entgegenzu- fützren! „Stadtkommandant Mattose (!) Egl- hofer" hat bereite kapituliert! Der langsam und allmählich in Deutschland wieder erwachende Geist ber Ordnung und Vernunft hat ietzt die spartakisttsche Gespensterwirtschaft satt bekommen, deren Intimitäten alle Zweifel und innere Unentschlossenheit beseitigen. 9hm müssen noch die Epidemien der Streiks und Wrrtschaftszerslörungen auf hören. Höhere Löhne, steigende Preise, bankerotte Betriebe, sinkende Valuta — welcher vernünftige Arbeiter will diese Folgen, die uns in Verelendung stürzen, noch weiter mitmachen? — Ein neues Tor der Zett öffnet sich: Wird eS das F r i e d e n s t o r sein? Wir können es nicht mit grünen Zweigen bekränzen, mögen ims jedoch auch feinen Kassandra-Stimmun- gen übergeben. Unsere Delegation in Versailles ist bereits über die Schwelle: „in ausgesucht korrekten Formen, unter voller Wahrung der Gleichberechtigung und Gegenseitigkeit" fand im Hotel Triauon der Austausch der Vollmachten statt. Gras Brockdorff-Rant- B a m^er g, 2. Mai. Gestern abend ist die bayerische Truppe des Generalmajors Siebert von B o g e n h e i m ans in München eingerückt und hat das Maxirnalianeurn besetzt. Heute mittag marschieren von allen Seiten die übrigen reichsbeutschen und bayerischen Truppen unter den Generälen v. Oven und M ö h.l in bie Stabt ein. Die rote Armee leistete nirgends ernsthaften Widerstand unb löst sich jetzt vollständig auf. Die Vollsbeaus- tragten Toller und Männer, die mit der Regierung Hoffmann unterhandeln wollten, wurden abgesctzt. Tr. Gustav Landauer wurde von Regierungstruppen in Groß-Habern in der Wohnung von Eisners Wttwe g e - fangengenommen. Heute soll ein Putsch von Studenten, Offizieren und regierungstreuen Soldaten die Residenz, die Kommanbantnr ber Rotgardisten und bie Polizeübirek* tion an sich bringen. Die Flugzeuge unb bie meisten Maschinengewehre ber Spartakisten find durcy Sabotage unbrauchbar gemacht worden. Alle Kirchtürme, Privathäuser, Straßenkreuzungen, Kasernen, die Deutsche Bank, die Kruppwerke und die Maffeywerke, das Landtagsgebäude und die Residenz sind mit Maschinengewehren stark armiert. 9hir ber Hauptbahnhof wurde von den Sparta- listen für neutral erklärt, so daß bereits Panzerzuge der Reichstruppen cinfahren konnten. Die Truppen halten auf dem Bahnhof einen Ordnungsdienst. General v. Oven hat den Ring um München fest geschloffen. Nach der Besetzung von Kempten, Rosenheim, Starnberg unb Dachau verläuft bie Sperre jetzt bei Oberföring, Zamborf, Perlach unb Talkirchen, Laim unb Nymphenburg, so baß eine Flucht der rotgarbistischen unb kommunistischen Führer verhindert ist. Bei Starnberg hatten bie Spartakisten 27 Tote, die Württemberger unb Bayern feine. Bei Tachau verlor das Freikorps Gör* litz einen Offizier uni> zwei Mann. Pasma wurde fast ohne Schuß genommen. Auch Münchens selbst hofft man ohne viel Kampfe Herr zu werden. Eine in der Stabt selbst augenblicklich gebildete Sicherheitswehr aus Münchener B ü r a e r n hat in die Kampfe eingegriffen. Die Zerfetzung der Roten Armee hat bereits große Fortschrttte bemacht. Aus ben Häusern würbe von den erbitterten Münchener Einwohnern auf die Rotgardisten geschossen. Wie die „Augsburger Postzettung meldet, teilte ein von ber kommunistischen Regierung verbreiteter Anschlab nut, baß von ben verhafteten Geiseln verschicberie Per|öii- lichketten, darunter Geheimrat Töberler^ Prof Stuck, Fürst Albert von Thurn unb Taxis mit Gemahlin, Fürst Wrede usw. er- schossen worben seien. Stuttgart, 2. Mai. (WTB.) Das Krieas- miniftcrium meldet: Verluste auf Seiten ber Spartakisten mindeitens 60 Tote Verluste von Gruppe Haas ein Toter, zwei Leichtverwundete. i durch -olM »en des l Ti'utijlanb ö ■ eiter beim Hebet I ivorden sind,«■ btt Suchen, ä ■ tzündungen bini ■ zcidchörden W. ■ i ttlephonisrl inzahlMchnt ■ i ist, damit ittn ■ ändischen ’.lrbeii- ■ erben Linn. je ■ Ur. 102 •ttt »tetzener anjeigtt -ttcheinl tag lief), außer Sonn- und Feiertags. Vezogrprel«: monall. Uitl^S.oicrtel- tfl^rtid) Mt. 4-05. durch Abdole- iu Zweigstellen monall Mk. 1.25 durch die Post Mk. 4.05 viertel- jatztt. miß|d)L ÄeNellq. genifprrd) - Anscblüsie: füTbu 5d)vtttfituixill2 1erlaa,l»'efchäürsteUe51 Aalchri^l für Tradtnach- nchiew Xnjdgrr Oletze» poNfd}aus, bcauftmgit habe, zwecks Prüfung ber beider- seinem Vollmachten zur angegebenen Zeit im Tria'.uon zu sein. Taoaufhin flam heute mTttot) bir amtliche telcvhv.ttsche Mitteilmts.day der Prafi- beut ber gegnerifikmi .Prusuwgsivmnnffton, ocr B-ot schafter Jules Cambon, benGrafenBrock^ borff-Rantzau bitte, felbü kommen zu wollen Außer Cambon toürbet ^mrbtiv I v '^ankreich intb England werden I le ........ an bet Spitze, feinen Sonntag mtd lernen Feiertag, ja sogar auch keineNacht- ruhe gehabt hätten, fühlt es jetzt, wie sehr eine Negierung aud) bie Gebulb unb Genügsam- feit des Dolles braucht. Er denkt über die Auspeitschung der Massen anders als früher, und würde am tiebften das hochgeschwollene Meer von Agitation und Propaganda, gesteigerten Forderungen und Illusionen nachhaltig absliehen lassen. Sein publizistischer Mitstreiter, ber „Vorwärts'", hat einen Tag vor der Maifeier geschrieben, das Proletariat habe jetzt leinen eigentlichen Klasfenkampf mehr zu führen, vielmehr sei unser Boll tn die „klassische Zeit" des Sozialismus emge- treten, wo schrittweise bas erreichte und erreichbare Ziel verwirllicht würbe . . Das berührt sich wieder mit dem indessen eni wenig «ranzig schmeckenden Optimismus Schei- demanns, hoffentlich vom nächsten Jahre ab würde der 1. Mai ein Feiertag für die ganze gesammelt wurde. dem Pferde des Karl Frank III. Dienstnachrichten des Kreisamtei rcisamteS. tag, «ocht fein amenfanil sehen dewmmLN. Soffen Darmstadt, 30. April. 'N vor- wird zz. S™'nfchr,Ublil etneilctW) zu den nächsten ^VSkllSufS. z Ponys ad ein «roher-ö .rsSj Achtung! S» ickweres strbe itt ah öcrtaute ^Hjntergnile^L, 21 us dem 2Imtsocrlün6igungs'j|att. ** Das Amtsverkündigungsblati Nr. 22 vom 2. Mai enthält: Bekanntmachung für wirtschaftliche Demobilmachung, Nr. F. R. 560/8. 19 K. R. A. und Bekanntmachung des Reichsministeriums für wirtschaftliche Demobilmachung, Nr. F. R. 570/3. 19 K. R. A. — Verordnung, die Meldepflicht brr Ausländer betr ftend Vom 1. April 1919. — Di> Heimreift ruf ilcher Kriegsgefangener. — Versorgung der Schuten mit Brtnn- stoss. — Anbau und Ernteslächcerhebung 1919. — tn ^Beratung deü Hauptvoranschlagrs fortgesahren. „ .. Al>ci Pagenstecher bemerkt, bar, zum Kap. Thmflerium der Justiz noch eine R>il)e von Anträgen varliegen und bittet, die Anträge anzu- pjcbtnru. ^>aöu tont men mehre oe Vorstellungen deS Dräsident Adelung eröffnet 10,30 Uhr die Sittung, der eine FinanzmkSschust-Berattmg ausging Das Sxm4 ist schwach besetzt. Es ! S® ' Va Gketzener Stadttheater. Tanzgastspiel Ruth Schwarzkopf. Gießen, 2. Mai 1919. Der Vergleich mit Hannelore Zi.gler ist unvermeidlich. Zwillingsschwestern möchte man oxl- nehmen, deren Aehulichtcit die körperliche Struktur und selbst Kopf und Gesichtsbitdung bestimmt. Wesensverwandtl-eit im Tanze. Und doch bestehen grundlegende Unterschiede. Ruth Schwarzkopfs Ar- Hat noch toeniger Hochkultur, ersch-int ör.cr von einem Hauche ungezwungener Naivität umrveht, bis man merkt, daß sich manchmal Ungeivrmt^ dahinter verdeckt. Ihr Körper ist weniger herb, als der Hannelove's, ebenso harmonisch durch- modelliert und schmiegsamer in nzcidtf Gesten hinein. Sic hat ebenso stilvolle Kostüme fbcfonberä im Moment musical, wo die Flöte überflüssig war, «und in Soko'-, die die Anmut des prachtvoll ge^ gliederten Kövpers noch gehaltener hervurrrete>ß ließen. Tas bezaubert und besticht und täuscht vielfach darüber hinweg, daß ihr Tanz nicht aus der Musik heraus geboren, sondern an sie herangetragen ist. Sie setzt literarisch EinsÄlel Amazone. Anitras Tanz) oder literariftbe Reminiszenzen in Musik um, wie in den Volksweisen, und läßt oen Tan) zur Pantvmine werden. 3ic halt sich auch weniger an den Rhythmus (Hannelore Ziegler) als an den Takt der Musik, während das eigentliche musikalische Fluidum, die Seele eines Musikstücke-, bisher nur von Grete Wiesentlial oder Clotilde von Terp aufgefangen wurde. Schon die Wahl der Musikstücke spricht nicht für vertieftes musikalisches Empfinden, auch das Ausweichen vor jedem dramatischen ober tragischen Akzent. Tie geniale Tänzerin ist immer noch nicht da. Aber Ruth Sdjtt» köpf hat er nach allen Einschränkungen ben Vorzug des ungezwungen Gefälligen, das tei lliunflmittel bedarf, um zu entzücken. Man sie immer wieder gerne sehen und sich von spielerischen Anmut ihres tanz geschaffenen Pers entzücken lassen. Bor Beginn der Tänze trug Oberregisteur Teleky einen Vorspruch Direktor Steinaoetters vor, der von der Tanzveranstaltung die Brücke schlug zu dem Hilfswerk für die deutschen Kriegs- und 'Zivilgefangenen, zu deren Gunsten in der Baust tmb Liiuserfchlvc uoerh'ilen. ’ Meimtt siriiH' «ien Millers Cdmij ghie frltomelfcnbe I ,)• zu vrrkau Dammltr. Militärische Angelegenheiten. — Kreis ürsorge» stelle für Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene sGiesten-Land). — Befahren von Ueberwegen. — ^Gefahr der Einschleppung von Seuchen durch polnische Landarbeiter. — Erlöschen der Räude bei dem Pferde des Karl Frank III, in Grünberg Samstag. Die Vutterversorgung der Stadt «ietzen. Ein Eingesandt, daS unS zuging, beanstandet den Geschmack der von der Stadt zur Der teilung gelangenden Butter. Es heiht darin: Es ist sehr erfreulich, daß eS für Gießen fast veyelinästig wöchentlich das vorgesehene Quantum Butter gibt Weniger erfreulich aber ist, baft das, was man als Butter erhält, als solche wohl kaum bezeickmet werden kann, und dast sie geradezu ungenießbar ist. Die „Shutter" hat einen vollständig ranzigen Fischgeschmack, ähnlich wie verdorbener Fischtran, so daß man sie lediglich zum Schmelzen verwenden tonn. Wo bleibt die Butter vom Lande? Ist es wirklich notig, in unserer fettarmen Zeit ettvas derartiges der Bevölkerung zu bieten? Gerade so gut wie früher, noch vor wenigen Monaten, die Butter in anstäirdigem und geniestbarem Zustand ausgegeLm wurde, müstte dies auch jetzt gehen. . , . , Wir haben unS auf Grund dieses Eingesandts an das Städtische Lebensmittelamt gewendet und folgende Aufklärung erhalten: Am 24. Februar d. IS. erhielt die Stadt Giesten, nachdem die ®uttcrt)erfotgiinff mehrere Wochen vollständig versagt batte, 338 Zentner Butter zugeteilt. Nach den geltenden Bestimmungen dürfen wöchentllch nicht mehr wie 40 g Butter für den Kopf ausgegeben werden: dtes ergibt einschliestlich der Miniken eine wöchentlickie (Gesamtmenge von 28—30 Zentner für die Stadt Giesten. Unter Berücksichtigung von kleineren Men gen, die von der Molkerei Schotten Übepmefen wurden, war die Stadt Giesten durch die Zuweisung der Landes-Milch- und Fettstelle auf etwa 11—12 Wockien im voraus versorgt. Tie rüge- wiefene Butter befand sich in Tonnen, es handelte sich um dänische Butter. Die Butter wurde im Kühlvaume de- Städtischen SchlachthoftS ein- gelagert und wird regelmäßig durch die Firma Grreb auf ihren Zustand geprüft. Nach deren Ansicht stammt die Butter aus dem »erbft vorigen Jahres. ES ist ohne weiteres klar, dast die Qualität der SButter nicht mehr einwandfrei sein tonn. Bei der Landes-Milch- und-Fettstelle wurde bereits beantragt, dast die überwiesene Butter gegen frische Butter umgetauscht wird. Tie Landes-Milch' inü> Fettstelle hat dem bisher iwch nicht entsprochen. „ , , Tie Stabt Giesten tonn froh sein, dast sie durch Ueberweisung einer größeren Butter- menge in die Lage^Aesctzt war, die BesölkernM «ö« $k k-ll'Lchc SÄ“' hi >rci Sw. 'S ««** Ks ft di: drohende » M ÄÄ Ibfln be i der Ä Abgegebenen Tc Vereins mittlerer Jnstrzbeamten. Die Regierung soll ermächtigt werden, die Einstellrmg ab 1. April erfolgen zu lassen. Die übrigen Vorstellungen des Vereins sind erledigt. Nach Mitteilung des Vorsitzenden sind die Parteien darin übereingekommen, die einzelnen Kapitel ohne Debatte zu erledigten. Tie Anträge des Ausschusses, die vom Berichterstatter vorgetragen wurden, werden angenommen. Es folgt die Beratung von Kap. 23, Ministerium des Jrmern; Kap. 23 mit 35 werden genehmigt, ebenso Kap. 36, Landesuniversität. Abg. Kiel (U. S. P.1 bemerkt, dast die Wäsche- linnen und Näherinnen bei der medizinischen Klinik in der Teuerungszulage schlecht abgefchnitten haben. Nach Erledigung des Voranschlags und einer längeren Pause in der der Finanzausschuß zu- fammentritt, beginnt das Haus die Dera ung des Finanzgesehes, über das Abg. Delp (Soz.) Beruht erstattet. Tie Ausgaben der Bolksräte, Die die Genehmigung der Vollslämmer erfordern, waren im ^ntcreffc deS Landes und des Reick)es Das Haus genehmigt die von der provisorischen Regierung geschaffenen Mastnahmen. Aba Eistnert berichtet über den Ankauf eines Grundstückes in Giesten zum Preise von 170 000 Mark. Ter Ankauf wird genehmigt. Der Voranschlag für 1919 ist damit abgeschlossen. Abg. Dr. Osann berichtet über die Regierungsvorlage. Entwurf eines Finanzgesetzes für 1919. Der Entwurf wird einstimmig genehmigt. lieber die Regierungsvorlage, betreffend Ver- cinbanmg mit dem früheren Ärostherzog wegen des Ucberganges der Dausbomänen in das Landes- eigentum berichtet Aba. Dr. P a a e n st e ch e r (Temokr.l. lieber den Inhalt der Vereinbarung wurde gestern bereits berichtet. Tie Vorlage wurde von allen Parteien angenommen, nur bei den Sozialdemokraten stimmten drei Abgeordnete dagegen. Nächste Sitzung Dienstag den 5. Mai. Wotitaubearbeitcii. rm. Darmstadt, 1. Mai. Der Hess. Volkskammer ist eine Regierungsvorlage zu gegangen, in der die Bewilligung von 300 000 Mark für Notstands arbeiten als Anteil des Hessischen Staates zu tragen sein wird, nachdem das Reichsministerium beschlossen hat, dast die Zuschüsse zu ben öffentlichen Notstandsarbeiten zu 3/e vom Reich, 2/(, von Heften und */§ von den Ge meinden getragen werden. Das Reich hat die Gewährung von Zuschüssen nur für solche Arbti ten in Aussicht gestellt, bte am 15, Juli d. I. been- bet sind. JT Lämmer *1 vtMutltrlainm-r MrouSaancrZi> rtiugcbcn yicrbur fe56, e>intergb.i liinUL-oäienalir Zicgcnmuticrlami Wwen tu verk. o toiftenb. gPepSi jjegen'Mntterla I oertauien. (alNer-Allee üfl -- 5h!. Hmm-Kulo t.Me, Diam Wbn, I85bwc all 27 DL »Btt; tn.3?fo.,822 NtMUebetfi, 18 M Mlt^VM.LLz^ ollS-WU QlU In lrtrti?|. ^2 helg, ftioxen etaUimg w ittl i fleuliiid, Brandqa yiiufebtn nach 81 U te jll iii: Ml üailrr-Mc Pekiiig-M dal mi verfaulen Theiß, Nitr E, s^avlaMafle^. Virtschal Ans 5taöt nnd Land. Gießen, 3.Mai 1919. Da» amerikanische Schweinefleisch. Pessimistisch^ Gemüter, «die sich nicht viel davon versprackxen, schcuren Reckst zu bel-alderr. Erst kam es nicht, bairn war es trichinös, jetzt ist eS da und lAelangt nicht $ur Ausgabe. Warum? Weil daS Hess. LanbesemLhrunflramt vergessen l-atte, den Sck^lüssel mitKuschickeTr. Nicht ben Schlüssel zum Waggon, sondern Mr Verteilung. Also müssen wir abwarten und rn-wischen. wird daS Schweinefleisch immer weniger. Denn es hat den Anschftn, als vb lös gar »richt für den Kreis Giesten altern be* stimmt Nuüre. Eine Nvti^ des Kreiscnntes, die toir naickOehend folgen lassen, kündigt schon die Mit- txriorgntTtfl der Friedb. rger InduÜri?gemcindeu an: Das American i sche Schweinefleisch Die in Nr. 100 des Giestener Anzeigers vom 30. v. Mts. iPebrach'e Notiz ist dahin zu berichtigen, daß das Sck/vernesleisch nickst für die Fleischver° sorMNssberochtigten deS Kreises Giesten, sondern für die Bersorgungsberechligten der Industrie' gemeinben der Kreise Giesten und Friedberg bestimmt ist. Tie auf den Kreis Giesteit entfallende Meng.' gestattet nickst, alle In' bulhiegemcinben auf einmal tzu versorgen, es fnüffen vielmehr einzelne Jndustrieorte sich bis wm Eintreffen einer weiteren Sendung gedulden. Auf den Köpf der verforgungsbervck,ftgten Bevöl- teruug entfallen für Erwachsene 125 Gramm, für Kinder unter sackp Ialwen die Hälfte. Tas einzige, was sestzustehen frfjemt, ist, dost wir in dieser Woche, also heute am Fleischrusgäbe- neue Forderungen der Bergarbeiter. Voch um, 2 Mai. (WTB.) Die Arbeitsgemeinschaft der vier Bcrgarbei- terver bände richtete an den Zechenvcr- 6anb eine Eingabe mit folgenden wirt- fchas11 ichen Forderungen: Löhner- hül)ung, Ausgleich der LSHne, Befeitiaung der Soßen Lohmtnterfchiede, dreiuialigeLohnzah- ng im Monat, Erfüllung der Forderungen auf knappfchaftlichern Gebiete, Einführung eines Urlaubs der Bergleute mit Fortzahlung des Lohnes, Einsetzung einer Kommission zur Prüfung der Frage der Sechsstundenschicht, Schichtregulierung in Betriebspunkten mit hoher Tenrperatur, Ausschaltung des Unternehmertums im Bergbau, Vergütung für Revierräte, einheitliche Regelung der Deputatkohle für die Witwen und Hinterbliebenen der .Bergleute, Anerkennung der vier Beraarbei- terorganisationen als alleinige Jntereffenver- tretung der Bergarbeiter Deutschlands. Ei« Streik der Buchdrucker in Stettin. Stettin, 2. Mai. (WTB.) Heute traten sämtliche Buchdruckergehilfen wegen Lobnsorderungen in den Ausstand. Die hiesigen Zeitungen sind dadurch am Erscheinen verhtudert. Aus dem Aeiche. Derndurg über Deutschlands Finanzkraft. Berlin, 2. Mai. In der Berliner Handelskammer sprach Reichsminister Dr. Der n bu r g über die deutsche Finanzlage im Verhältnis zu einer Kriegsentschädigung. Na chseinem Vortrag kommen wir auf einen lebensnotwendigen Reichsbedarf von 17 429 Millionen Mark, von denen 12 Milliarden noch durch Steuern aufzubringen und zu decken sind. mU die Gesamtlast des deutschen Reiches zu überleben, must man aber auch alle Kosten, die in ben Staaten und ben Kommunen entstehen, dazuziehen. Das waren vor dem Kriege 2,8 Milliarden, sind jetzt aber 5,6 Milliarden. Wir kommen also auf 2 3 Milliarden Mark jährlicher Belastung Auf diese hinaus must noch dasjenige gelegt werden, was man an Franksch abführen tonn. 23 Milliarden Steuern bedeuten mehr als daS Doppelte des gesamten Einkommens aller Prensten über 3000 Mark. Nichts veranschaulicht deutlicher die Lasten, die in Zukunft von den Einzelwirtschaften zu tragen sind Für die grasten Einkommen wird in den höchsten Stufen die Gesamt- befaflung nicht weit unter zwei Drittel b e 5 Einkommens zurückbleiben. Aus alledem ergibt sich, dast die Zahlcma einer Kriegsentschädigung in &öhe von 125 Milliarden Francs ober auch nur in jährlichen Raten von vier Milliarden ganz außer dem Bereich aller Möglichkeiten liegt. Derfafiunflotbtn^e Dolfstammer öes Sreiftantes Reffen. 17. Sitzung vom 29. April /NachmittagSsitz'mg). Dor Eintritt in die Erörterungen der Nach- mittagösitzung erklärt Fmanzminister Henrich: Herr Dr. O f a n n bat einen Artikel betomtt- Wi*en, der meinen Namen trägt und der als Artikel Verurteilung verdient Wie der Artikel in die Oefsentlichkeit kam, weiß ich nicht. Ich erkläre es mir so, daß ein Privatbrief als Artikel verwendet worden ist. Ich werde bat Dingen nachgeben und darüber ben Kollegen Rechenschaft geben. Dost Herr Dr Dfamt sich diesen fetten Bissen nicht entgehen liest, ist selbstverständlich Er kennt ia keine andere Aufgabe, als der Regienmg Knüppel Zwischen die Beine zu werden, sie anSeinanber zu sprengen. Das wird ihm nicht gelingen Wir haben feit her harmonisch zusammen gearbeitet. Es find w-niger die Herren von der sozialdemokratifchen Seite, die Herr Dr. Osann in sein Herz gefckckoften bat, als die Herren von der bürgerlichen Seite. Die Bestrebungen deS Herrn Dr. Ofann find durchaus auf der Höhe, sie befähigen ihn dirrchauS auf G' stvorsteiluncvn auf Seiten der llnabbänrdgmt und Spartakisten Wenn Herr Kollege Dr. Ofann versucht, hier Streupulver in die Reaierung einzu- ftrruen, mich stört er dabei nicht. Wir find in die Regierung emgefreten nicht aus persönlichem Ehrgeiz, es bandelte sich darum, dast man in ben schweren Zeiten da, wo man verlangt wirb, die Arbeft leistet, die man zu leisten hat. Ich versön- sich sehne den Augenblick herbei, an dem ich mein Amt nteberfegen !aim. E? folgt die Beratung der Kapitel: Ministe- ihim der Justiz, Gerichte, Strafanstalten, 88—97. Just st, Minister v. Brentano äustert sich kurz über die Tätigkeit seines Ressorts. Die neue Regierung ist lel>enslghig, sie must aber mich eine '.TräHigr, in der groben Majorität des Hanfes verankert«' Regierung fein, wenn sie Friede, Ordnimg und Freibeit verbringen, verschaffen will. Die AmtsanwSlte bei den groben Städten müssen in definitive umgewanbelt werden, eventuell in Staatcanwalt 'stellen. Wir erachten 9 neue Richter- fiellen für absolut notwendig Den Wlmfchen her verwendeten Assessoren ist im wesentlichen entsprochen, für eine bessere und schnellere Ausbildmrs der Referendare ist gesorgt worden Im weiteren Verlaufe seiner Rede geht der Justiz Minister auf die Wünsche aus Awvaltskreisen näher ein, ver- toettbet sich für die Notariate und behandelt aus- sührlich i ie Neuerungen auf dem Gebiete der Rechtspflege Die seit November bestehende und von der Bollskammer anertormte Regierimg bat in stetem Einvernehmen gearbeitet, und ich kann nur wünschen, dast dies auch weiterhin geschieht. Abg Engelmann (Soz.): Bei Erlast von Amnestien sollte man dem Bolrsempfinden Rechnung tragen. Wucherer und Schleichhändler sollten ausgenommen werden Im EhescheidrmgSverfahren müstte eine andere PrariS eintreten. Aba Wittig (Soz.) bringt Beschwerden über We unterschiedliche Behandlimg der Gefangenen in Butzbach unb ben Direktor be5 Zellengefäng- nisse' vor Schlust der Sitzung Va7 Ubr. Nächste Sitzung Mittwoch VJO Uhr. Meldrpfticht der Ausländer. Im Interesse der Aufrechterhaltung bträffend hichen Ruhe, Oronung unb Sicherheit hat sich jeder über 15 Jahre alte, zur Zeit innerhalb beb nicht vom Jein de besetzten hessischen Staatöüebietcs auf hältlichc Ausländer oder Staatenlose binm:^ 5 Tagen nach der Veröffentlichung dieser Anord fttung bei dec für ihn zuständigen Ortspolizei' kbehörde (in ben Städten bei seinem Polizeirevier, (unter Vorlegung seines Passes oder des als Past^ ersotz dienenden amtlick>en Ausweises persönlich zu «melden. DaS gleiche gilt für jeden Ausländer oder Staatenlosen, der zu dauerndem ober vorübergehendem Aufenthalte zuzieht. Er hat die Meldung Vinnen 24 Stunden nach der Ankunft zu bewirten und bei jedem Zuzug von neuem zu erstatten Seinen Paß ober Patzersatz hat er jederzeit tbe- ftch zu führen und auf Ansordern ben zuständiqen Sicherheitsorganen vorzuzeigen. Wer der Vor schrift zuwiberhandelt, wirb zur Feststellung seiner Persönlichkeit unb Prüfung der Papiere festgenommen. Braunstein. Die Bekanntmachuirg Nr.E 1100/5.17 K. R. A., betreffend Beschlagnahme und Vestandserhebung von Braunstein vom 20. Ium 1917 tritt außer Kraft. Kreisfürsorgestelle für Krieg--, beschädig te und Kriegshinterbliebene sGießen-Land). Ms Mitglieder des zu errichtenden Beirats sind insgesamt je zwei Vertreter der Kriegsbeschädigten, der.Üriegshinterblie- Ibenen, der Unternehmer und der Arbeitnehmer zu berufen. Sie sollen im Kreise Giesten ihren Wvbm sitz haben. Für ihre Berufung sind die von den Wirtschastsorganisationen der Unternehmer unb Arbeitnehmer, sowie der Kriegsbeschädigten und Kriegshin terbliebenenvereinigilngen ein gereichten Vorschlagslisten maßgebend. Derartige Organisationen, die eine entsprechende Anzahl von Mitgliedern haben, haben bis mm 10. Mai fe rn Kreis" amt Giesten Vorsckstagslisten einzureichen. Vorschläge der Wirtfckastsoryanisationen der Unteineh- nter usw. haben sich lediglich auf die .Berufungen ans ihrem Kreise zu beschränken. Zu beachten ist, bte Borschlarslcften keine für bxe Fursorgestelle bet der Stadt Gießen in Aussicht genommener Personen enthalten. Frauen kommen besonders für die Vorschläge aus dem Shvife der Strieg< l)inteTl ( ebenen in Betracht. Die einzureichenden BorsthlagS- listen sind von dem Vorsitzenden der betreffenben Organisation mit seirrer Adresse zu miterzeichnen; bei Einreichung derBorschlagslisten sind nähere An gaben Über die Größe und Bedeutung der Organb sation oder Vereinigung zu machen. Bei den dinigiingen der K^iegSlEschädigten und Kriegshinterbliebenen dürfen nur solche ütriegSbefchädigte bzw. Kriegshinterbliebene mitgczählt werden, die MilitärversorgungSgebühmisse ber eden. Veieini jungen von Kriegsbeschädigten, d« gleichzeitig autfc Ätiegdlnnterbliebene zu chren Mitglieiern aüblen unb deren Interessenvertretung satzungsgemäß übernomuren haben, werden bei Bildung be«3 Bei rats nicht nur als Skreinigungtm der Shnegsl'e'schL' bigten, sondern auch alS Vertreter der Krieg-5Hinterbliebenen behandelt. Vorsicht bei Ei f enba hn Ü ber g än- yen. Wegen ber sich wiederholenden Eiserrbahn- hinf4IIc durch Ueberfahren von Fuhrwerken auf unbewachten Ueberwegeir weist das Kreisamt die Fu hr- ,werkSbcsitzer barauf ltzn, bei Befahren von lieber- wegen die Warnungstafeln zu beachten, sowie nacb rechts unb links Umschau zu halten, ob kein Zug in Sicht ist. _ , Die RLude ist bei dem Pferde des f.Karl Frank III. in Grünberg erloschen. Die ongeorb- jwten Spcrrmahreseln ftnb aufgeboben. regekmäbig beliefern zu können. Ter Verhältnis mä fug geringe Hebelftanb, daß bte Be- schassenheit ber Butter nicht mehr einwandfrei [er, fällt dagegen nur gering in die Wagschale. Ta in etwa 10—14 Tagen bte Butter aufgebraucht fein wird, ist damit zu rechnen, daß neue Zuweisungen in besserer Beschaffenheit erfolgen werden. Infolge der ungenügenden Ablieferung von Milch hat die Firma (Stieb in den letzten Wochen kaum buttern können. Die zur Verfügung stehende Vollmilch reicht kaum zur Besrtedigung des Bedarfes ber Bollmilchversorgungsberechtigten (Kinber, Stillende, Kranke v.sw.1 aus. Aus der in der Molkerei gewonnenen Butter sind nach Anweisung ber Landes-Milch- unb Fettste Ue in erster Linie die Selbstversorger, die Milch abliefern, mit ber ihnen zustehenden Memge Butter zu beliefern. Die von ber Molkerei Gviev erzeugte Butter iunterliegt ber Verfügung der LandeS-Milck>- und Fettstelle, eine Uebenveifung an die Stabt Gießen konnte nicht erfolgen, da Ueberschüffe an Butter nicht erzielt wurden. ♦ ** Ausgabe von Buttermilch. Von Montag bis SamStag gelangt in ben Verkaufsstellen ber Firma Gebrüber Grieb Buttermilch zur Verteilung. Siehe Betanntmachung. L. U. Von der Landesuniverfität Gießen. Der ordentliche Professor ber Rechtswissenschaft aii der deutschen Universität zu Prag Dr. Adolf Z y ch a ist mit Wirkung vom 1. Cfc tober 1919 zum ordentlichen Prostftsor in der juristischen Fakultät der LatweSuniversität Gießen ernannt worden. ** In einer Versammlung der Pri- vatanyestellten, die Donnerstag morgen: 10 Uhr im Philosophenwald stattsand, hielt Jng. Bote-Stuttgart einen Vortrag über das Mit- destimmungsrecht der Privatangestellten. Ter Redner begrüßte die Einführung des Achlstnndentages unb verlangte als Minimum ber sozialen Gesetzgebung die Gleichberechtigung zwisck)en Arbeitgeber unb -nehmer im Ansijellnngsvertrage und sie vertragliche Zui'ick)erung ber Bezahlung von Ueberstunden. Um bies zu erreichen, müßten sich bte Angestellten ihrerseits ben Arbeitgebervcr- bänben gegenüber zusammenschliesten unb ben Tarifvertrag fordern, ber hinter dem individuellen. Arbeitsvertrag fielen müsse. Im Tarifvertrag sollen alle Püntte enthalten fein, die das Ardeits- verhättnis beljtirrfcbcn: Mindest gel-alt, Arbeitszeit, Ueberstunden, Urlaub, Pensionskasse Versicherungswesen, Erftnderschutz usw. Die Konkurrenz- klausel sei anszuschalten. Besonders M begrüßen fei ber durch die Revolution geschaffene Angestelltenausschuß, dessen Hauptausgiabe die Auslegung des Tarifvertrages und die Verteilung der Arbeitszeit sein müsse. Tie wich igste Ausgabe sei jedoch das Mitbestimmungsrecht bei Entlassung, Kündigung unb Einstellung, wie es in Berlin erreicht iirorben sei. Sodann verbreitete sich der Redurr über das Wesen ber Betriebsräte, die Arbeitskraft und 5bapitol gleichstellen wollten. Hierauf sprach Herr Seitz als Vertreter des Zentralverbandes ber Handlungsgehilfen. Er wieS daraus hin, baß sich die Entlohnung des Angestellten gegenüber dem Arbeiter wesentlich verschlechtert habe. Teft Angestelltenaussckmß werde hier abhelfen und die feile Organisation. Ter ZentralverbMid habe 2Ö0000 Mitglieder und vertrete rücksichtslos die Jntereften der Angestellten. Gcwerkschaftssekretärr Mann führte aus, der Angestellte habe sich bis- ber gegen den Arbeiter mißbrauchen lassen und habe als Lohn dafür die schleck>ten Gehälter geerntet. Ten Arbeitern werde es lieb fein, bia Angestellten zu unterstützen, wenn sie sich zu gewerkschaftlichen Organisaüonen zusammenschließen. Der Versammlungsleiter Leppert stellte dis Einverständnis der Anwesenden mit dem bisher OJefagten fest. Falls in einer Firma noch kein Angestelltenausschuß bestehe, möge man sich an die Wirtschaftl. Vereinigung wenden. In deren Namen führte Herr Eiber t aus, die Wirtschaftliche Ver- tinigimg lehne eS ab, Schlepperdienste für den Zentra (verband ;u leisten. Sie sei neutrpl. Sie heiße eS gu^ parallel zu ben Arbeitgeberverbänden zu marschieren und verlange vor allem, daß die weiblichen Kräste den Kriegsteilnehmern Platz mochten. Znm Schlüsse sprach der erste Redner nochmals für organisierten Zusammenschluß. ** Der SchlichtungSausschuß hat in einer Arbeilsstreitigteit der Bäcker unb Konditoren mit ihren Arbeitge^rn einen Schiedsspruch gefällt, ber auS dem Anzeigenteil zu ersehen ist. ** Der Deutsche Offi-ierS-Bund hält Domierstag den 8. Mai, abends 7'/, Uhr, eine Mitglieder-Versammlung und VortragsÄtend im Saalr des Gasthofes Hindentmrg ab. ** O ber he s s i s che r Kunstverein. Die GemLd'-Ausstellung ist natb Utägiger Pause von morgen an wieder geöffnet. Trotzdem die an gemeldeten Münchener Bilder nicht eingetroffen sind, ist die Ausstellimg mteressant, abwechslungsreich und Mw großen Teil mit bertwrragenben Kunstwerken beschickt. Geöffnet ist sie Sonntags von 11 bis 3, Dienstags Millwochs und Freitags von 11 'bis 1 und am Mittwoch nachmittag von 3—5 Uhr ** Befitzwechfel. Bäckermeister Emil Hanke erwarb für ben Preis von 52 500 Mk. daS Grundstück des Bäckermeisters Priest, Ebelstr. 2. ** Fortbildungsschule. Es fei nochmals darauf hingewresen, daß der Unterricht an der hiesigen Pflicht-Fortbil- d u n s ch u l e nächsten Montag, 5. d s. Mts., nachmittags 4 Uhr, im Schulhause in der West-Anlage beginnt. ** Uniform jobben. In der Mhstube der Ktiogssürsorge, Walltvrstraste 24, kommen schwarz (tefärbte getragene Militär-'U.nifdrmjobpen zum Preise von 16,00 MarV per Stück zum Vertouf. *♦ Tas Verbot deS Handels mit getragenen Kleidern tritt am 1. Mai 1919 in ber Stadt Gießen außer Kraft. Das Verbot deS Handels mit getragenen Schulxm unb sonstigen Altlederwaren bleibt noch bis auf weiteres bestehen. *♦ Lichtspielhaus. Auf Grund einer Reihe von Anfragen hat sich das Lichtspielhaus nach dem Schicksal der angeblich von Münchener Spartakisten ermordeten Henny Porten erkundigt unb erfahren, dast eS sich um ein törichtes Gerücht handelt. Die Künstlerin erfreut sich besten Wohlseins. Sie spielt gegenwärtig in einigen Films im bayrischen Hochgebirge, wodurch das Gerücht begünstigt wurde. (Wir vermuteten gleich, dast es sich um eine plumpe Reklame der Filmdiva handelte. D. ♦* I n den Sckwarz-Weist-Licht- fpielen, Seltersweg 81, kommen ab heute bis Montag das große Detektiv-Abenteuer „Dunkle Wege" mit Plrantomas in ber Hauptrolle und das Lustspiel „Prompt und fchmer»loS" zur Auf- sÜhNML te-. te» IMÄS er die SS 50 Mark Belolmung au vcvtnufeti. 6473 von Sionmcbo). zu verkaufen. («895 uat Un< ni> zwei Man» In batten die i Vln Inniger 3ritnnü5?fliiirr i zu verkaufen Frankfurt. Str. 27, ?. tr., 2-3 UUr. Einige Zentner prima Handwagen Schiebkarren j in größer Auswahl Hütete i Sonrnierkorn Vleichftrahe 10. Nifceke! Säcke! Manfe jeden 'Veiten gebr. J N?icke. .■fahle die höchsten Tages- vreiie. H- nühlxteln, Sackgronbandl. Wiegen, Selterstveg 83, Tel. 532. Für Matur um u. sämtl. Klassen der höh. Schulen bereitet im Einzelunterricht wie in kleinen Zirkeln vor: Dr. Chr. Roese Gymnas.-Oberl. i. P. Goethes fr. 34. 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Die übriien Leichen wurden bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Don dreien fehlten sogar bic Köpfe demjenigen, der mir meinen 4 Monate alten. ,, Für Bäcker la. Kie{ern-BreDnholz vro 3cntr. 3 M., in 1 m Länge, ab Station. (“*• H. Engel, Halger. Tele"hon 173. Flllslhtiilicrkails. Die in der ZeughauSka- ferne lagernden rund 5000 lecen Flaschen (Wein, Sekt, Bier ufiv.1 sollen verkauft iverben. ■ Anreb. sind biS 7.5,19 an die Garnifonverwal- tung Gießen Teleph. Nr. 20371 einzureichen. 81841) inta . i MnfikslA ober <11^ s, ntufitaiij, Kbtni fltninlt ib>_........... .. ; Köpfe, Beförderung doch besteht dre Wahrscheinlichkeit, daß es sich um I Staatsdienst dieGrafin Westarp, Kommerzienrat Talk' bereits vor - Armi und Professor Stuck handelt. Tas-'lichung an matzgebender stelle zu verkauf. Näö AuSkunst Bleleh*tr»8e !ö H. JWttf abAngeb n. """ etei 11 itr.69^ | Kaufgesuchs | »Zrischmelkende oder hoch- trächtige Ziege zu kaufen gesucht. I;>458 Pulvermfible. 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In den linksrliemi- scheu Blättern wird nun behauptet, es wären bet der Beschaffung dieser Zusatznabrungsrntttel Un- regel machgfciten oorgctommeiL xw deswegen evf geleitete Untersuchung wird ergeben, daß die lh|en- bahnbirettion Köln an solchen Unregelmäntgteiten unbeteiligt ist. Wenn der Rückttrtt b^ Mölner Präsidenten von Schämen mit diesen Borgängen in Verbindung gebrack t wird, so muntern amtlich entgegen getreten wordrn X>err von schämen war für ein Hohes Staatsamt in Aussicht genommen. (St scheidet unter Ablehnung der ihm zugedackten Beförderung aus eigenem 3ntvrcjfe mis tem aus und meldete diefen Entfchluß bereits vor ter eingangs erwähnten Herössent^ Letzte Nachrichten. Die Verhandlungen in Versailles. Berlin, 2. Mai. Privattel. DaS „Berliner Tageblatt" gibt eine Melkung des Bureaus Europa llppreß wieder, wonach die erste Anknüv ung sachlicher Verhandlungen eine Unterredung des deutschen Unlerstaatssekrelärs Braun und mit dem amerikanischen Ernäbrungs'ommis ar Hoover bildete. Tieier teilte mit, daß zur weiteren Belieferung Deutschlands abermals 400 Millionen in itzold notig seien. ES wurde vereinbart, baß die teuifdfen Delegierten der deutschen Regierung Vorschlägen follttn. 200 Millionen in Gold und tbeniorncl ni jremben Werten zu bin ter legen. Hootnr legte auch dem Unteruaatssekretär nahe, Deutschland möge den argentinischm DZcizen an- 5m cn, da der amen.anische so knavv sei, datz em -öck'stprcis da ür hätte e.nge üi rt werden müssen Braun stimmte unter ter Bedingung zu, daß deuticke Unterhändler nach Argentinien reifen dürfen. Liyitnq des bculidien ^riedeiiSäu-schiisseS. Berlin, 2. Mai. fWTB.) In der Sitzung deS ^riebensausschusses, die unter tem ll^rsitz des Präsidenten ter NaiionalversammlunO ffebrenbad), am Freitag atenb im großen ^oale te. 8i.ick>s i aiizmini. e.iums flat fa.id, gab u. a. Reichsmiüifter Er-bergcr Aufschiuß üvcr die Gründe, die zu ter Note an Marschall Fock über bi: drohende Angrisssgesahr von Leiten ixr Polen g führt haben. Nach längerer Aussprache teilte Präsident Fehrenbach als Eraebnis der S^r» Handlungen mit, die Mitglieder des Ausschusses sollten sich jeder Zeit zur Verfügung halten, um an dem bei der entsprechenden Gelegenheit sofort bekanntegebenen Termin tagen zu können. Tie Li^uu^te^^^n^n^te^^ittschein^Nckiono^ Holzbearbeitungs- Maschinen jeder Art in bester Ausführung für Sägewerke |W8D Sclireinereien Wagenbauer etc. einzeln tukoniblniert, Iauch ehiscbl. Elaktre- E Baler, fertigt Klein8 nd die von» ttftntW ” i emaeE »rtigtOrg^ mabl Mt W Vail-ct"^ «urtiM SbeTU«r* ’n- w i Nieter- sO ♦ Wallt0rktratze 45 p. Chaiselongue neu, au verkaufen. 0MM Weldengasse 1 IL iCoia,IBüch rfchrank, 1 MenerS Zlonveriat.- Verifon, l 3‘rnrf, citt Smoking, 1 säst neuer, blauer Militarroct, ein 9)Hlitär Gummimantel u. 1 Lvorthofe zu verk Näh. »Ril-An Uge SN. «— Zu verk.: t nuhb. vol. 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Kwte W Dfmaut, iiü ,K> der »iahe r« inbiiabfflltt.L* stad Lchu!bildg.wn! mirifte d»r.Ln»^M Jm- ni fiOffi itrbalb. InSuitt fibScbncibmct' lud» Sitllur« r tm,rubii>t[n<,flC* iue. Lchr.«"^ Hn_b.m^ für meine ta« M itb, ettöt IfommnunÄ ™ jILSeuorÄU* söriteret. . >tbriilL Änse^ mbKHL^ r ju$t .w «y ? GdtiE |„c IM#”£5 !fc.% g$s UK-BaiU?^ DM sLk ZE- .b.m Hr. 1( 2 Zweiter Blatt Eigener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhessen) Samstag, 5. Mai V>V> ^Soetheschute I penfion. 1 ' ♦ oach a M. I l Heolflaff., verb m.vorschule, erl.Linjahrigenzeogiu^ | SBcrnrr von Hartenfels in vytt sich nutzt mir um Ihre Gunst bemüht, sondern auch die Gc- schmacklosigkeit besessen, der Frau von Maarkatz i an. ,,-t/UDCi ipertrc in» -öijiivii uw wi/in- vnanwH v __ ! Ich N'che auch, verzeihen Sie, Ihr^ Sxmb an eine «iTtefe en iljn gan; untegrünDrt. Was kann er Ihm, es macht auf mich den Eindruck, als haoe An- au$ keinerlei Eindruck. „Auch die Polini kann sich irren!" sagte fic. „Außerdem kann sich niemand seine Eltern und seinen Namen aussuchen." „Seine Eltern nicht, da haben Sie recht," meinte Torival, der mit Erstaunen bemerkte, dak dos junge Mädchen sich immer mehr für diesen Emil Schnepfe zu ereifern begann. „Aber was die Wohl des Namens anbetrifft, so scheint Herr Emil Schnepfe anderer Ansicht zu fern. Er wählt sich seine Namen selbst. Und ffe sind immer sehr schön Er tut es nicht unter einem Graten odev wenigstens einem Baron. Sonderbar, daß er immer Leut« find?', die auf den Sckxmndel hiueinfallen. Verzeihen Sie, wenn ich schon wieder mu rauher nähet zu treten?" ,3p. er hat nicht anders gekonnt! Er motzte, um mich sehen und sprechen zu können, Frau von Maarkatz den Hof machen." Sie lädjcltt. Und dieses Lächeln verschönte sie. Es wurden rechts und links aus ihren Wangen zwei kleine Grübchen sichtbar, die sehr niedlich aussahen. „Ick bin nie eifersüchtig auf Frau von Marr- katz gapefen . . „Tazn hatten Sie wohl auch keine Ursache! Tie Zuneigung des Herrn von Hardenfels galt nicht brr Frau von Maarkatz, sondern ihren Schmus sack en." „Ich bin überzeugt, daß Werner den Rrng, um d.sdn Vcr.uit Frau von Maarkatz jammen, nirfiith zu einem Juwelier gebracht hat!" „Und warum hat er dann den Ring seiner Eigentümerin nicht zurückgegeben oder ihn zn- Kircf>Ticfy< Nachrichten GotteSd. am Sonntag d. 4. Mai (Miscricord. Dom > Evangelische Gemeinde Inder Stadtkirche. SV»: Vfr -Ass. Schaefer: 11: frinbert f. d. Matth.-Gem. Pfr-Aff. Schaefer. — In der Johanneskirche. 91/»: Pfr. Bechtolslieimer; 11: Kinderk. f. b. Lnk.-Gem. Pfr. Bcchtolsl-eimer. — Kirchberg Vorm. 10: Hl. Abenbm. f. Taubringen u. Ruttershausen. — Lollar. V/i. — Daubringen: V/z- Kalholische Gemeinde. 6i/2: Beichtgel.: 7: Dl Messe: 8: Aust. d. hl. Komm.: 9: Lwckamt m. Pred : 11: Dl. Messe m. Pred.: 2: Christen!., daraus Anb.: 4Vs: Jnngsr.» Kongr. Samstag, nachm. 5 u. abbs. 8: Beichtgel. — Diaspora-Gottesb. am 4. Mai: Laubach 10, Lich 91/2. Der Doppelgänger. Roman von Carl Schüler. Fortsetzung Nr. 17. Sie zog ihre bamnwollenen Handschuhe an. versteckt? das Tasckientuch in dem schnarren Leder- täsckcheu und woll.e auftiefen. Aber Donval legte ihr die Hand auf den Arm. „ , Nein Sie dürfen jetzt noch nicht gehen, bat er. „Ich bin froh, daß ich endlich einer Menschen getroffen habe, der mir von meinem Toppel- g&nger etwas erzählen tarnt." . Greick^n Lotz setzte sich »weder, jah Tortvol mit ihren kläglichen, an Unterwürfigkeit gewohnten Augen an, und sagte bittend: „Seien öie ihm nicht böse!" . __„ , , . r- Tvrival war erstaunt. Ties Mädchen bat für ben Mann, der es doch augenscheinlich auf btc viederrräch.igste Weise hi.ckergangtn hatte , Wie kommen .Sie zu dieser Bitte? fragte er. ,Lch kann Ihnen ganz offen gestehen, datz ich diesen Schnepfe geradezu hasse!" „Hat er Ihnen etwas Böses getan? „Wenn Sie damit meinen, ob er mich bestohlen hat oder einen Mordversuch auf mich gemacht hat, so muß ich Ihre Frage mit einem Nein beantworten," antwortete er lachend. . Aber seine Aehnlichkeit mit mir bringt mich aus Schritt und Tritt in die fatalsten Lagen. Ich lasse mir daS nickt länger gefallen. Ich sorge dafür, datz er dahin kommt, wohin er gehört, hinter Schloß und Riegel. Und Sie können mir dabei behils- 2lus Stadt und Land. Gießen, 3.Mai 1919. Tie Reichswehr im I8.Armcetorps.Be irl Born 18. Armeekorps werden V/t kleine Reichswehrbrigaden ausgestellt. Ten Stab einer I kleinen Brigade und den InsanteriefÜhrer stellt1 Sie schwieg einen Augenblick. Tann sagte sie erregt: „Es ist nicht wahr daß er ein Dieb unb Betrüger ist! Tic Polizei Derfofi ihn, das hat er mir selbst er-ählt. Tarum muß.« er auch plötzlich von Sylt abreisen, darum ist er auch gezwungen, sich manchmal einen salschon Namen beizulegen Er hat einen jungen Mann ans einflußreicher Familie, der ihn beleidigt hatte, im Tuell erschossen. Tas ist alles. Ich fuge Ihnen das, weil ich gern möchte, daß Sie besser von chm Deuten, Sonst ist es mir gleichgültig, was die Leute von ihm sagen. Frau von Maarkatz schimpft Den garv- zen Tag aus ihn Daran bin ich gewöhnt. Aber wenn er wirklich der Spitzbube wäre, den alle aus ihm machen wollen, so wäre mir das auch gleichgültig. Er hat mir erzählt, daß er eine schlimme Jugend gehabt hat. Wer weiß, wie man ihm milgespielt hat Das Leben macht den Menschen gut oder schlecht. Ich verurteile ihn nickst. Ich brauche mich nicht fei der Polizei über ihn zu erfimIngen. Ich habe in seinem Herzen gelesen. Ich farm Ihnen nicht so sagen, was er mir gewesen ist. Und — was er mir noch ist Ja, noch! Obwohl er mir seit Wochen nicht geschlafen hat. Ich will mir sein Bild in ter Er innenmg rein erhalten. Ja, wundern Sie sick nur über das dumme Mädchen, das sein Herz an einen Mann gehängt feit, der ganz plötzlich vor ihm misget nicht ist und ebenso plötzlich nneöer verschwand Es waren nur drei kurze Wochen. Ader diese wenigen Wochen, die er mir fftf(fenrt hat, festen mich reich entschädigt für viele Jahre trostloser Erniedrigung. Ich will mir die Erinnerung an sie nickt trflfen lassen. Ich will nichts (Fortsetzrmg folgt) dafür, daß er Ihnen ähnlich sieht? Vielleicht 1 Wcmer von Harfensels in Sylt sich nicht nur wenn Sie ihn näher kennen würden, würden Sie t*u /u” r* c" A1~* 1 ihn auch müder beurteilen. Er ist der erste Mensch gewesen, der wirffich gut zu mir war, und dafür werde ich ihm immer dankbar bleiben, auch wenn er mich wirklich über sich getäuscht haben Sport. ♦* Fußball. Gestern traten sich auf dem Sportplätze an der Hardt die I. Mannschaften des V -A.-R. 1900 und F.-C. Germania liegen gegenüber. Wie die DörfergefenDen Spiele, so war auch dieses Spiel stark durch die Ungunst der lWitterung beeinflußt^ .Anhaltender Regen fe^ gleitete das Spiel, so daß der Boden sehr schlüpf rig wurde, was eine Anzahl Stürze hervorries. Tas Spiel selbst war äußerst lebhaft. In der 23. Minute Cann Gießens Linksaußen-Stürmer durch einen hohen Schuß feinem Verein die Fick' rung geben. Bereits 10 Minuten später hat jedoch Siegens Inncnsturm durch einen f(feierten Lauf den Ausgleich erzielt. Mit 1:1 Toren werben die Seiten gewechselt. Ein 11 Metzer (?) bringt der hiesigen Mannsckstift ein 2. Tor. Dann wird Siegen überlegen und vermag auch den Ausgleich zu erzwingen. Tie letzten 10 Minuten, wirb Siegen nrteber stark eingeschnürt, ohne jedoch Gießen einen zählbaren Erfolg $u bringen. Trotz Regenwefer war der Besuch wieder äus^rst rege ♦* D D. C Gießen. Die für morgen an* gesetzte Wanderung wird der ungünstigen Wttze° nmg mögen auf Sonntag ben 11. Mui verschoben. S. Anzeige. rüdg.-ben lassen?"' . , ... Er wird es vergessen haben." meinte etwas unsicher Fräulein Lotz. „Sie dürfen es Frau von Maarkatz nAi r er Übeln, wenn sie an eine solche Bergeßlichtet ki nicht glaubt. Ich tue es auch nicht. Und »u werden es auch nicht tun, wenn ich 3W» »»J einmal auf das Bestimmteste erkläre, baß die re Emil Schnepfe, der sich bald so, bald lo nennt, gewerbsmäßig stiehlt. Wenn Sie mir nickt glauben, so erkundigen Sie sich **1 bem rtrinrmal- tommiffar Fehlfeuer nach dem Mann e« werden Dort viel über ibn ertafeen. Er tft emu sehr gesuchte Persönlichkeit. Em Dutzend JBohret- behörben ssnd fenttr chm fer. Bitte, gefen ete nur hin. Man wird Ihnen gern Auskunft geben. Mittwoch 9 Uhr vertagt. Sitzung vom Mittwoch, 30. April. f Präsident Walter eröffnet um 9V< Uhr die Sitzung. „ _ Generalsekretär Dr. Hamann erstattet Bericht über ben Ausbau ber Landwirt- schaftskam mer-Einrichtung. Es sollen tu allen Gemeinden Hassens Mitarbeiter für fol- ßeubc Fachgebiete gewonnen werden: 1. Acker- und Pflanzenbau, 2. Pferdezucht, 3. Rmdviehzucht, 4. Sck)weinezncht, 5. Ziegenzucht, 6. Schafzucht, 7. Geflügelzucht, 8. Obst- und Tfeinbau. Die e Mitarbeiter sollen in einem Ortsausschuß vereinigt werden. Auch die freie Bereinstätigkeit soll von |>er Kammer gefordert werden durch Bildung von -Ortsfemern- und Bezirks- unb Kreisbauernverei- -hen. Ferner sollen bte Fachvereme in nähere De- snehungen zur Kammer gebracht werden burch die Wilbung besonderer Fackwereinsau^fcküsse, und zwar für Obstbau, Weinbau, Gartenbau, Geflügelzucht und Pferdezucht, die aus Vertretern ter Kammer unb ber Fachvereine zusarnmenge-etzt werten 1>llen. Für bte freien landwirtschaftlichen Orts-, Bezirks- unb Kreisvereine soll ein Bereinsaus- srfeiß ber Landwirtschaitskammer gebildet werden. Endlich soll ein Ausschuß für Arbeiter wesen bet ber Kammer gebildet werben, in dem die landwirtschaftlichen Arbeitgeber unb Arbeitnehmer zu gleichen Teilen vertreten sein sollen. Die Versammlung erklärt ihr Einverstänbnis mit diesem Programm. Der Vorsitzende begrüßt Oekonomierat Dr Leithiger, der in ber gestrigen Sitzung als fdd)0erftänbigc5 Mitglied gewählt rourte Generaliekretär Dr. Damann berichtet dann über ben Antrag über eine Nackwrüfung des Wr- gesetzes. Die Landwirtschastskammer hat sich seit ihrem Bestehen mit bieier Frage beschäftigt. Die am weitesten gehenden Abänterungsanträ e gingen von Oberhessen aus, wo man es als einen Mitzstand empfunden hat, baß bte Hochzucht in die «Lände des Lanbwirtfchastskammerausfchusfes gelegt ist unb die frörung Der Gemeintesasel in die Hände iber Körkommisfionen. Da die Beratung ter einzelnen Abänderungsvorschläge in ter Hauptversammlung »untimlich erscheint, werben bie von dem Kammer- vorstand vorgeschlagenen Abänderun-en en bloc angenommen. Ti E nz lheit n soll n vcn em Vorstand mit der fRegierung durchteratem werten. Hierbei können wertere WLnberungsvorsckläge schristlich beim Vorstand eingcrcufe werden. ' Lanostallmeister Sckürcke macht bei dieser lich fein." Tas Dulder gesicht nahm einen erschreckten Ausdruck an: „Dabei werde ich Jhnen^nie behilflich sein! 2^ ’’ c c “ 's=:‘ 0,1 Haß gegen ihn ganz unfegrüntet. sprechen, bie dieser bi Llbrete geueflt habe, aber von den Rednern tvotztem ausrecht erhalten lveree, sowie gegen verhetzende Ausführungen des Abg Urftnbt. EnLZKiebner sprach die Befürchtung aus, daß bie biesjWrige Kartoffelernte die schlechteste werten würde wegen ter fehlenden Süßkartoffeln Ganz trostlos war bas Bild, bas fast iämtlüfr Redner vom. ter ferneren Lerfergungj der Bevölkerung mit Fleisch entwarfen. Nach einstimmiger Ainrahmc ter feiten träge tourten .Die weiteren Verhandlungen sollte." e Torival schüttelte den Kopf. „Seit wann kennen Sie ihn?" „Im vorigen Herbst war ich mit Frau von Maarkatz in Sylt. Tort hat et sich mir genähert." , Unter welchem Namen, wenn ich fragen darf?" ,, „ „Werner Mit Hartenfels. „Ein schöner Name!" lächelte Torival. „Er ist jedenfalls aus guter Familie. Mag er nun Hartenfels heißen oder nicht " „Er heißt Emil Schnepfe unb tst bet anher- eheliche Sohn einer Wäscherin. So sagte mxm> mir auf dem Polizeipräsidium." Tiefe MitteUung machte auf Gretchen Lotz 17 " g e Du» altbewährte Nervenptdver iyl ttITip 1 C • Ncrvinuui l>r. Weil der Nehwanen-Apotheke In Frankfurt,Main tfF* wird Arztl. jrerne verordn, bei KrAinpfen "HÜ |*rel* Mk. 5.—. zu haben durch öpft Präsident Walter schließt um 12 Uhr bie Hauptversammlung. £anöwirttd)aft$fammcr in Hessen. Generalsrckretär Cefonomierat Dr. Hamann berichtet utec die Xätigfieu ter Lanbwirffcko'ls- kammer feit bet HauptvccsamnUung un Jahre 1917. Die Buckführuim, ter die Mammcr Förderung angeteifen ließ, wird in Zukunft noch viel größere 8xieutung lut die iandwirtschaffticken Belrnfe baten als bisher, nicht nur mit Ruck ficht auf die Steuerpläue fes R.-ichcs, sondern vor allem im eigenen Interesse, M bie Buchführung vor allem eine liefersicht über btc Erzengertt tft ermögiicht. Tie Bauferaiung tuav loegcn bei Ta° nicterikgung des ®aufemoiiKtl*-- iffckn so in Anspruch Genommen. Zic Haushalttlngsscknlten itmren wabreup ves Nrieges voll besucht : nur bte Schule in Langen mußte im letzten Jahre ihre Täligkeit wgen dec Besetzung eimtellen. Die Hessistfe^ Lanb- wirl>ch.ifuick>e Zeftchrift hat sich günstig ciitroidtlt; ab 1. AprU mußte eine PrewerHöhung für den Bezug «intteten. Tie Pferbevermittelun« war während des Krieges eine wichtige Arbeit ter Kammer. Sie hat feit An fang des Liriegc» 7080 Pferde ter Lanbwirffchast vermittelt. Nachdem durch bie Verschleuderung von Pferden in nSmiij>reter toirb für <2 taffen bürg unb Oberteilen roiort torgmommen. Es fommt nun folgender Aittrag Dr. Deh° l i n g u. Gen. -ur Beratung: „Air beantragen, btt 2anbrerct idr i [stammet möge in twttgebentercm Maße als lnsfer burch bie Presse Auituarung ter’ über verbreiten, daß bie Preise, bte ber Landwirt für seine Produkte erhält, in gar Leftttm Verteil' msse stehen zu ten Preisen, Die ter städ.i'chk Jten« sument für düse Pvobutte bejahten muß utti> daß ein gnofeet Teil ter Dom Ko-nsuinent zu zafecnfeu Preise in die T a scheu von Nichtland« wirten fließt." Gleick^-eitig flomml ein Anttag Rappu. Gen. mit zur Beratung der die Sofortige Auftebung ter Zuangsbewlrtsck-astunfi für Heu, Strofe, Gerste, Hafer unb Rüfen fordert. In Antettacht der Ber- hälmiise Dime vorerst bie Ziva g^feimr schpftuug von Brotgetreide, Ä'artesseln, Milch mid Fleisch nKxti briteljaltat werten, teg?gen bie ZwangSte« toirtschaftung für Gier nur fv loeit, daß die Ber« iorgung ter Uranien unb Säuglinge sichergeitellt ist. Ferner wird gefordert, daß ter Gei »um des Zwisck-enHanfe ls nxsentüch hevabs-'setzt wird. In der lebhafteri AuSspvack-.! wurde einmütig bie Auffassung vertreten, daß das BerhölmiS zwi« schcu Stadt unb Land viel besser wäre, wenn bie städtisch: üjefelteru'itg wüßte, toas denn der Land« nrirt riL.ittlich iüi seine Erzeugitissc tekvmmt. Einige Redner wandten sich gegen die fefanntm Äußerungen des Mrnisüerialdirrfuois 9Neumann, er fijnne bei Landwirt schift feinen Tank auS« Eingestellt werden Freiwillige allerOienstgrade ».Ungediente vom 17. Jahre an. Liebliche Gebühren. Gute Verpflegung und Llnierkunst. Meldungen an dasWeröebürs -e^egis. in Magdeb»rrfl,Aeur Hoftmc am Anger. 0jgaH3- ac. Porträt rijlSrt. babbln Gk KM nachts trfebnfaniiem Le! lihtnbe »a>d I Sutit, Sieluule irkwrtue und lirnleo vaidag« -stell.-. 8ta iu 'Mwb an 91 Mnfrimt Orthopädi AlN^ Tumkun ® ' I Rücken and Sc Amnddunger Prof fichintffirCh fließen, Fnedi Sprechstun nS»61 entjeg «** äi/tit yti* M«»i iu 1 Wbeßt! < «meldangtl Meße W kbe Telej Nr. ^etAeemi khiffeab Friedrich ^iOfi . nönnenrotf1 Ä K.: ' L Aörm Ms, Mr ‘•tolf-m •MeklBen 1 Hih1( Wuser ^erttraa Tee Werkt. 9h., Jag btr Ausgabe ' Merz 54ML Ma, 1919 Gieße» Stehen, 3 Mai 1919. Verlobte Mainzlar, tm Mai 1919 Statt Porten! Berlin ivirdi aber Amsterdam Werermsscha»« 6S Frankfurt a. M Mainzerlandstr. 11. Itr.129 , 130 , 131 . 132 . 133 „ 134 195,6 66,5 Wäsche wird wie neu und blüien weih nur piit ■Ludrol1. 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I« llbr Vorau, uetitelflere ,ch in der Äeuimbt 55 im Äauhauö »um gi?.n i" Auftrags gegen imr 1 .-Htnijctlieti wer; nut : »ostbaarmgiravv lneui, t cHerre tkmieke mit Matratze, 1 So'a. 1 ^>er. tito Ifgst neu- i taieiauffnv t Pogvikstflkr,, ,-erichtede.le gilbet, Vaniventdttrme Mester uns : t (Mnbcht, l>hirb. 1 Cfenfrtitrw. Sektkllbtee. tUnlen, । i «eifeloner :c. roerdemcnc ri'chllMe '"töne ■ ........ •j*30 t'iir. lang L‘-0 streu । frjiwutadiev-! ................ Veui-n la. Qualuau. kleines Muster auch nl$ l * Det üchet Au uermcnden. I Attmenbcmben la. Cualhät etnmm. i nd nnb. Wcihzeug, Borbgngc, Deckchen! >i mehr. Peestoigcrnng brimumt ‘MV? Fehler. ttzerichtevollriehsr Q nbnboiitvaBe 9tx. *2i‘ bet der Brigade Nerukprechabteiluna Butzbach <£bcrleutnant Fem Staterue Zns'llegt. 16b. oder bei der Brigade Serufvrechabtkilu (Oberleutnant Wickov', Kaserne In! Vedingungen wie üblich. Siedelungzbau. 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Rm Vachas, 2 Rm. fftefem». 26 Rm. en -G Bod^ot». uiammenfmift rm SyStTenbrng bei Vreimhosz >29. ES wirb imr das Äokz im Distriv Gberheisen und alle andere», die Ihr stets rpu zu (Eurem 2. Regiment, in dem schon Eure Väter und ®ro8« Väter gestanden und geblutet haben, gehalten habt, verloht uns jetzt in schwerer Jett nicht. - Bringt Freunde und Verwandte mit und meldet Euch als Kernfprecher, Blinker usw. bei der MtiiiMOiiiwiilr d.hkWei! ßreikorpS Bataillon Zickendraht früher 3.-51.116 in (Bieben, neue Kaserne II, 3imm.H0. Bekannte Bedingungen. Ordnangomähige Entlassungspapiere, noch nicht Volljährige schriftliche Genehmigung der Eltern oder des VormundeL mitbringen. Auch Unawigebirbete werden eingestellt. - Andere WerdestelluLimburg deilll 117, Hachenburg bein/U7. Lindman, Hauptm. u. Komp -Führer, t-nv Statt Karten. Mois Grün Aenne Vrun geb. Hemstege Bekanntmachung. Die tMltinimimg der N''ick»Sl'eN^dul»»0str!fse über das '■lu’itwt des .vaiidelä mit getragenen Kleibern tritt gm 1. Mai 1919 in der Stadt Gicsten Ml der Irraft, . Das Verbot d«i .vaudcfs mit getragenen Sclm- heil unb sonstigen jlltlcbenvarei bleibt noch ms mrf weite red Ln-ltx-lKtt. Äiest-n, den 30. AprU 1919. 5471B Äberbüroenneister (BekleidungssteNes. Berordmmg bev 9dcicvsnM'rm;g von« 33. 12. Id über Tarifverträge, Vlrbeitrr* nnb ’.Mitneflelltcn fiulschüsse unb Schlichtung Vo« Ärsteitsstl-ritigu ßrilen ivuvbe tirictc in nulnblidwv Verhandlung vöv dem Ausl «hup Btefud)!, eiste Liniglmq zlsti scheu den mitunterzelchlleteii strejstnldm, Parteien I^' stei- mfflhrv» Jede Partei tarn binn-lriienb zum Wort, eben io and) ein Vertreter der NrMmeljmri, bie stichst bet den Ausschuss anrufenden wjrtschastl Vereintguna Artvitnedmer aiigcMren Da ein« vintguilfl nnif! zustande kam, wurde lolpenber SchsedSj vruch gesälli Di< täfljirtx? Arbeitszeit tx'trädt 8 Shniben, lNtsschltest!ich Stunde Cssestszeil, Wöchentlich nud «ur 0 Schichten zu leisten. Ast Sonn und ertasten wird nicht gearbeitet. Die yum Vebenj- unU-rfcalt norivcmdirn'N Mindestsdlme Oodchrntlich) neu ilit entr Öd Mk, für inefrlleu ______ 91 Jahren 53 Mf, für auWernte Gehisfen 4h Mk 2klkl^nb< bähevc Lälm-e dürfen sticht wTünt werden, aus Wmtsch her ÄefeNen Kost unb Logis vom Meister gewährt wtrb, bgrf dafür her Betrag von 25 Ml. pro ääoche in Abzug ge- biad-'t werden, ßtiertagc, die in hie Woche fallen, Bekanntmachung. Mit Nückücht ans die bei trockener Witte nm« bestehende OiofahrderEntslehuna von Waidbrände« tnarbr ich darauf mtsiiierfsam. das, eo verboten ist, mit imvt rlvalirteni Leiter oder Vicht einen Waid äii betreten, oder |id> mi nähern, ober in der NÜbe einco Walde» Feuer anzuzünden. ösiesteu, den 2ti- Avril Illsst. iftSMB Der Vderdürgermeister. 3- B ; C m m e l i u s^ Geschäftsempfehlung. Na» Freigabe der Vetvirtscha'tung alter flleibuneähütte seitens der ReichSbekieidunad- stelle batte ick «ein Äcickätt ab 1. Mai er. «evffnet und empfehle mich einer verehrten zruAdjchast Mim An Und Berkans von ar- trascue» Kleider«, Waiche. ieaL Lchmucksachen und allen von mir geführten Gegenständen. Jakob Ott, Neuen Baue 17. : Statt Karten! Karl Doge! Elisabethe Dogel geb. Decker Vermählte Mainzlar, 4. Mai 1919 Ltn. d. Res, und Führer des ».-».-Zv-e». Drucksachen aller Irl ÄMMTS: wert ite BrüM eehe CniT.-Drie^srel. B. Liege, ßlefler diftlenbcry wrorxigt. Allendorf a 9umba. bm 2 Mar 1919. ^effifdr Bürgermcislerei Mendorf o. ßumtu. Rein.5492 MM Dölpel Franziska Völpel geb. Wagner Vermählte | Giehen, den 3. Mai ISIS. 08534 Reifeunkolieit werden bei Vorlage der Fahrkarte tat Falle der Annahme intütferftetict A«»wet4 für «iltiärfahrkarte hei nächster MilitarbebSrde ober schriftlich bei enjer der genannten Abteilungen erbitten. —D Alinenwevsev des aktiven Jns.-RegtS. 116, wo bleibt Ihr venu so langet Meldet «Eitel? sofortbeimHessischenFreikorps iu Gießen, Zenghauskaserne. Nr 37 . 38 , 140 n 141 . 142 • 148 54728 Vithe», den 2- Mai 1919. Ter Oberbürgermeister (ßebensmthclamt) Paula Ruh Samuel Schmulewitz empfehlen sich als Verlobte (M8W | Minni ganter Carl Romme! Verlobte j. gt. Vietze» den 4. Mai 1919 Hemden- und Blusen- Flanelle 1 Schürzenstoffe in Baumwolle und Leinen Dßlerrücke, flamen-, Berne- nnd Kloderslrilmpli Prima Qualitäten Reiche Auswahl Billigste Preise GescUtal Gieflen, larktstraie. iiii nnh Lattkll J. Happel sind tu U'ittblcn. Ukiwrsbunden find mbglichst zu vermeide» 6inb solche nicht zu umgeben, so l>af ein Aufschlag eon 2o Prozent pw Sttmdc, für Soimtagdarbeit von W Prozmn »n erfolflcn. Nlcn Beschäftigten, bif vor dem 1. Januar 1019 in Arbeit stehen, werden uirter Weiterzahlung ocS Lohnes Sommerferi.cn stewäbrt. Die Ferien hclt iisKU bei einer VesaiLituprngsd mer von l Jadr: 8 Tage, bei längerer BeschLftiguno ent- fmvdhmb mehr, ie nach Berettllmnmg SnUaünngen bflrieit wegen Beitritts zvm Ber. atinb her Bäcker unb Ikonditoren oder wegen Be« rufung auf vorttemmden Vertrag nicht fhttritnbm. Der Vobn ivitb den Arbeitern weltergezahlt unter ^lbzug deÄ Kran len gelbes, nxmi sic durch einen üt ilrair Person liegenden (Srunb, ohne ihr schulden, für eine v^liLlttriSmähig nicht erhell siche Seit an der Arbeit verhindert sind. Als nicht cvbeWute Zeit wird festgesetzt: Nach einer De» Kfhi)tnuut6#i'aurr von 1 Jahr , eine Woche, von 3 3ahnen: 2 Wocken. öchl Lohnabzug findet ferner nicht statt bei Geburten, SterdeMen inü) schlvepn v'^frantunpen in der eigenen Familie bei einer Ver>äumntö bis zu etnrm Tag. Dieser Schiedsspruch gilt rückwirkend ab 1 «Mil 1919. Riehen, beu 30 April 1919. MfiRD Der HchlickdunO-Ausschrch a«-z. A. Leonhard, $). Müller, W. Mandler, Yrick, t. Roth, ÜtbermamL ffinverfttmbe»: >ür die Arbeitnehmer gez.: Joh. Numeleit, Bezirksleiter d. Sentraloerlx. der Bäckn- und Kon- bitpren, Buguft .stästrrcr, Katt Schäfer Für die Bäckerzivangsinnuna: gez : K Löber, W Fleckenstrin, Johannes Müller. v. . Ärünig, strllv. Vorsitzender vorftrhendes wirb hiermit veröffentlicht. ________Der SchUckstungs-Ausschity. Ausgabe vo« Buttermilch. veu «»»tag bi» OamSta« gelangt In de» Berkaufaftellen der Firma (Bebrtber ©rieb Butter, mild) 3tw Dertestung. Vie Abgabe geschieht gegew Berlage der neue» ßebensmtttclharte unb Abgabe be? Bezuqeabschnitte» Ar. 15. Beliefert werden die l}cbensmi«eftarten, die kl d« linken oberen Ecke die Nummern 37, 38, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 129, 130, 131, 132, 133, 134, 140, 141, 142, 143 tragen. Die Ausgabe geschieht wie nachstehend: Bekanntmachung. Ist der Nühstnlv der Klirijösürsorge, Walltorttaste Ll, fpmmrit schivurj rnfärbte artraixne Mi- fitUr UniiormjüVbvii zum Preise von 16,00 M. per Stück zum Berkaus. Bcrkgiisöz<-it: Montagö, Dienstags, DonnerS- tmid und McitaoS vormittags von 10—12 Uhr unb nachmittaa'ä von 3—6 Uhr. Gikben, den 9. Mai 1Ö19, 54TOB Der Oberbürgermcister (BekleidunMelles. Bckantttmachttttg. Aus der Landrichter Dr. Müller- schen Stiftung zu Darmstadt sind durch uns 1 fünf Unter stÜdungSvermäckitnlssc von je 500 Mark iavrltch an bedürftige elternlose Studierende derRechtö- lvissenschast aus den Provinzen Starken- burfl unb Oberhessen, 3, (in Un lerstützn' >^Vermächtnis von 600 Mark jährlich an eine bedürftige nicht kinderlose Witwe eines ncfjtrrlitbcn Mitgliedes bei einem der Amtsgerichte oder Landgerichte der Provinz «Starfenburg ober Ober Hessen, uorau^weile als Beihilie zur Erziehung minderjähriger Kinder zu per» geh'ni Beiverbungen wn diese Bennächtnisse sind b i n n e n v t e r W o ch e n bei »mL rinzurmchen. Darmstadt, den 9. April 1919. hessisches Mmisterchm der Finanzen. Abteil, für Fiimnzwirtschack unb Eisenbahnwesen. In Erlwigung: 6r. R o h d e, 465iD Holzversteigerun g Montag den 5. Mai l. I., vor mit' tags 8 Uhr an fangend, werden in den Dal' Äbcr OknuTTtix- Mcndvrf a. Lumda, Distrikt XV9 und verschiedene Distrikte, versteigert. Forstwartei U. 69 Fichten'Stämme Va- unb Vb^laffe mit Hotel Schütz 5*37 Familien-Konzert zur -vühjahr»wasche empfiehlt 08793 eintritt tret! U»1 «. «all. «rebteer. genommen. hlnirllt Irei Anfang 7 Wir. Ortsgruppe 6ießen. 6430D leüfltr su Sonntag den 4. Mai. uithmtttonO Vi4 Mrt, rr Dde i 1 Der Vortzcab. 51A 3. 4. verkauft Gegend ein« MW eerliim: lifltii e»in ichafteetuuden in Berlin, Zum Wiederverkauf an Jedermann legui des Darmstadt. Wahl eines Beirats in die Rriegssürsorgk. witz «tobte W Sonntag abend = 7 Uhr = »oebfc 'ur m @tit| Kellh^emtt 8rißkii-8iiil>kii. V«rsn4-Bna P. febhee. Dlttsslder? 11T. !M82 Qutitut«. ! ! AmwUf i l.illB Eisenbahn- Kleintierzucht-Verein Sietzen «. Umgegend Ab Dienstag das grolle FUmwerk: Ms Freese die Julei Grelle« resth. Dcutfdtjcs hüfswcrK für Kriegs* und 2nnlgcfangcne KonKtte in der SüfrHnlage nHuii» ir« uw1” oder ist Bremen N Ceblene „ Dortmund „ Dresden Pionen a. Ruhr tilogau „ Grünbora 1« Sehl. „ Heilbronn HOnl und prompt. Lust»niel mit Albert Poplig. Kentrlfsgea n. Hsmhaltuagi- masehlnen werden repariert, deagL Hahne und Ventile für Wasser und Dampf. erei Anfertigung n. Reparatur ▼on Werkzeugen aller Art, du ui NMtMfliiiitilMMffif mit RKfi Betrieb Friedrich Rau, Neustadt 57. titeln Litt» IHappd ikitw Wm ul» 5483c Restaurant Stadt Cöln Giessen, Brandgasse 3 Inh. Fr. Schneider. Zvm ersten Hal in GleAoe: Kriegsbeschädigte! Zu der am Sonntag den 4. Mai, nackm. Z*/2 Uhr, int Laale des Pofttekler ftottfinbciibcn Hauptversammlung werden hiermit alle herzlichst eingeladen. Samstag den 3. mal, nachmittags 5 Uvr und Sonntag den 4. Mal, normlttags n Uvr mit Sammlung ftir unfcrc Kriegs* u. Ilmlgcfangcncn 6cvt reichlich, denn ihre Not ist groß! mmd TageSorduung: 1, Verlesung des ProrokoLs. 2. Neuwahl des BochandeS. Bericht aber Gautag in Frankfurt und 5. Bevorstehende Stadtverordnctenwahl. 6. Verschiedener. Rkilhshd btt AritBtWigtkn (Ort»-ruppe Äicien). Politischer Frauenverein Mittwoch, den 7. Mai, abend» 8 Uhr, im kleine» Saal de» Hotel» Schütz Mitgliederversammlung Aussprache über die Frage: "" „Welche Aufgaben bleiben dem Frauenvercin". aaeUen leicht verkauf!, lassen-Artikel jed. Art Anden Sie in dem groBeu Fachblatt Du Vereael- bars te Ptoneek-B. Nummer gratis. f544fl 4. Wahl von Aufsiehteratemiigtiedera. Die Hinterlegung der Aktien beew. dee resehelnes eines deutschen Notars, der E FeWöhtMrßgllLbksKr.Clchk!'. Einladung zu der am Louatoa, hem 4. Mai ivitt narb Mittags VitU6t Cafe Amend Samstag nnd Sonntag 1017 KOnstler-Konzert Restaurant Ostend Kaiser-Alls« 47. Sonntag Freikonzert mit humoriftischen Einlagen unter Mitunrknng des Humoristen lene Heinzi das Unikum ltetztee Sonntog in Metzen. _ „ Posen H der Ostbankf. Handel «.Gewerbe, Berlin und Darmstadt, den 30. April 1919. Bank für Handel und Industrie V. Blmson Andrea« M»D bei der Deutsehen Xationalbank. Komraandit-Gesellecbaft auf Aktien. Herrn Leopold Mellgesanu, n „ Deaiaehen Natlonalbank. Komm and i r- Geaellsc haft auf Aktien. „ den Herren Albert Kuntse dt Oe., Herrn Klroon IGirschlaad, II. ü. Fliesbash’s Ww„ M H. M. Fiiesbaeh'e Ww., .. den Herren Rn mol tu * Co., dar östhank f. Handel u.Gewerbe, den Herren Merck, Finck * Oe.. 51»o Hebe Telephon - Nr. 1050 H. fiüeatl, Äikstt. Wir machen aus Ihren Mllitär*tiefeln einen eleganten Schnürstiefel lereralarea wert, aehaeli •") aaagefthrt. Me ziim heb biI Sigeln nimmt wieder an L. Muth, Lollar . Wasch- und Plüttatisjalt. 08782 spAtesteaa am 80. Mal a. er. w Ährend der Ibn eben Ge: erfolgen, und »war entweder bei den Niederlassungen unseres Instituts HeltTi iebe Meng? tn stürben von U0 P'und an »um btUinftrn ^agespreie m W||h. Bleek * Co. Marburg a. 1^, tel tfTV Versammlung der Schweinehändler der Provinz Oberhesten 53h Montag den 5. Mai nachmittag» 3 Uhr bä Gastwirt Setups in Friedberg am Vahnhof. Die am 23. April ander mimte Versammlung sand wegen der Vahnsperre nicht statt. Selbstangefertigte Kolleghefte aa» bestem, schretbsäbigern Vavter emoftehft J. P. Sann, Papier-handlang MM Bfsmarekstr. 10, L d. SBhe d, Aula BankfürHandelu.Industrie. 66. ordentliche Generalversammlung. Wir beohren uns, unsere Aktionäre nach §§24bk27derSataungander am Sonnabend den 24. Mai d. J., nachmittags 3 Uhr, in unserem Geschlftelokaie zu Darmstadt statt findenden sechs und- »echslgsten ordentlichen Generalversammlung mlfc folgender Tagesordnung eisaujadeu: 1. Bericht des Voretendee und des Aufsictebnrate über das QwobAfts- iahr 1918; 2. Genehmigung der tifltuxx und Gewh* und Veriaetreehaeng Ä«r-W-lldW M« Hera weg 81 Preereews «ss Iwalae.l. Mai. Ms MM. Dealet, k Mal: Dunkle Wege Spannendes Hfelrttv • Abaateaer in 4 Akten mit dem berühmten ” Phantomas — in der Hauptrolle. Atter weg 29. vetanntmachung. Meine la. 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