1 Kohlen ist bk Montag. 3 März W9 Erster Blatt 169. Jahrgang des Wasfenstillstcmdsvertrages unvereinbar nredergehatten. Das tod)loB wuroe von oen ist, nachdem das Oberkommando mir bat Auf Aufrührern mit Gasgranaten beschossen, doch rchtsrecht über den laufenden Gang der Lan- wurde nur geringer Material schaden ange- desverwaltung hat. richtet. Menschenleben sind nicht zu beklaaeir. __.. für Die Entwaffnung der aufruhrerrsä-en (Sic- Teilweise Aufhebung der Blockade T mente wird heute vor sich gehen, lieber Lötzen bnd linke Kheinnrer. wurde der Belagerungszustand verhängt. ;ebot— asche-bahrik laafeflW1 inöHX* iS^rarf’ PerlN tigt sei. Der Vertreter der deutschen Regierung legte nachträglich Protest ein gegen dieses Vorgehen des französischen Oberkommandos. Er wies darauf hin, daß das Verhalten des Oberkommandos mit dein Art. 5 des Wasfenstillstandsvertrages unvereinbar A m st e r d a m, 1. März. (WB.) Aus Brussel wird gemeldet, daß nach vom Kabinett erhaltenen Mitteilungen die britische Regierung besä)losscn hat, den englischen Industriellen und .ka u sle u 1 en zu erlauben, mit den Bewohnern des linken Rhein ufers Han de ls- Wnnen, aber durch die Haltung der regierungstreuen Truppen wurde die Bewegung, die bis in die späten Abenostnnden andauerte, niedergehalten. Das Schloß wurde von den Graf Rantzau über den Anschluß Oesterreichs. Berlin, 1. Marz. (WB.) Graf v. B ro (fr dorff- Rantzau einpsiug den Vertreter des Wiener Korrespondenz-Bureaus itnb äußerte u. a. folgendes: Als Wilson seine oierzel/n Punkte ver- öff^ntlichte und die Revolution den Zerfall der Tvppelnwnarchie int Gestolgc hatte, mußte sich jeder denkende Politiker bei Ihnen und bei uns darüber klar fein, daß wir nach dem SelbsÜre- iimrnungsrrckst der Völker ein Reckst haben, uns wieder zu vereinen. Tas mag manchem in der Welt nicht genehm fern, aber wenn .einmal das Nationaliiätenprinzip als oberster Grundsatz ausgestellt ist, so kann und darf es für die deutsche Nationalität keine Ausimbmen geben. Auf diesem Boden stehen 'wir, und wir werben ihn nicht Verla sen. Wenn diese Einigung wirklich eine nutzbringende für beide Teile fein soll, so müssen sich beide, wie in einer guten (Sbc Mann intb Frau, ineinander schicken. Natürlich verfiel)- ich in einem 3neinanberau"geben nicht, daß Oesterreich feine Eigenart verlieren soll. Das wäre schädlich, wir müssen aber einander noch mehr verstehen lernen. vMI-^ to aut reiche? M39.50' ist es gestern zu Unruhen gekommen, die leicht hatten bedrohlichen Charakter annehmen Die Bedingungen für den dauernden Vaffenfti sta d. Genf, 2. März. Ter querste Kriegsrat der Alliierten hat, wie die heutigen Lyoner Zeitungen melden, für den dauernden Waffenstillstand mit Teutschland folgende Bedingungen aus- gcarbeitct: „ Tie Präsenzziffer der aktiven bnitswen Ar - m e e soll 200 000 Mann nicht überschreiten, m Teutschlaud verbleibenden Kriegswerk, tätten wird ein Produktionsntaximum vvrgeschrieben. " lieferbar rik ><*, Lieh 124c Er. 52 fcitfcttttr Xe>d$tt erscheint täglich» außer Sonntag«. - Berlaqem Siebener äamUienblStter; LrelrdlaU für Lea Kreis Sie-«. Bz jacsprels: »nonatl. Ätt.lL5,vtertel- lährlich Mk. 4.05; durch Abhole- u. Zweigstellen inonatl. 'Slf. 1.25; durch diePost Mk. 4.06 oierret» jährl. auLschl. Befteckq, sfernsprech - Anschlüsse: für die SchrittleitungN2 Verlag.GeschästSstelleSl Anschritt kür Drabtnach- ndjtcn: Anzeiger Sietzen. Die Lage in Sayern. München, 1. März. In den Mittags-« stunden kreisten Flugzeuge über Müncl)en und warfen eine Proklamation der bayerischen Garmsonen Amberg, Bayreuth, Sulz- bach, Regensburg, Straubing, Erlangen, Ingolstadt, Grafenwöhr, sttürnberg und Fürth ab, die gegen die in Mnchen aufgerichtete Gewaltherrschaft einer kleinen Minderheit protestiert und eine rein sozialistische Regierung, sowie die baldige Einberufung des neu gewählten Landtages fordert. Sie erklären, sie würden die Bestrebungen der Münchener Kameraden, den terrori, tischen Umtrieben Dr. Leviens und seiner Anhänger ein Ende zu machen, einmütig unterstützen und wenn es nicht anders ginge, mit bewaffneter Hand. Aus dem Rätekongrcß. e ’»09 Qienei a^ate [jcw FnLiffabon die Ordnung wiederhergeftellt. Amsterdam, 1. ML^. (WB.) Nach einem Telegramm aus London fjt bte Ordnung in Li ssabon wiederhergestellt. Ter Gc- memderat und der ZivLgouvcrneur sind zurück- gehxten. Aus dem rreiche. Bon den Groß-Berliner Arbeiter- und Sol^atenräten. Berlin, 1. März. MTB.) Bei der gestrigen Sitzung der Groß-Berliner Arbeiterund Soldatenräte verlangte der Mehrheitssozialist Kaliski, daß der Rätegeoanke auf dem Boden der Demokratie in der Verfassung verankert werden müsse. Die Richtlinien, die er vorlegte, wurden öiner zwölfgliedrigen Kommission zur Prüfung unterbreitet. Die Vollversammlung nahm zuletzt eine von beiden sozialdemokratischen Fraktionen eingebrachte Entschließung an, in welcher sie sich entschieden gegen alle Versuche zur Beseitigung der Arbeiterräte wendet. Bei der dann folgenden Neuwahl des Berliner VoNzugsrates erhielten die beiden sozialistischen Parteien je 6, die Demokraten und Kommunisten je 2 Sitze im Vollzugsrat. Eine neue Wendung in Braunschweig. Brauns chwe i g, 1. März. (WB.) Tie Ob- laute der revolutionären Arbeiterschaft, die 53er» rtrtcr der Volismarinedivision, dec VolkswZ-r sowie der Wirtschastsabteibung Brrarnschweigs und die Obleute der bewaffneten Arbeiterschaft vön Wolfenbüttel be^tof-en, daß sie das zwischen den IlnabhänDSrn und den Mehrheitssosirlisien ge- schlos.eue Kompromiß, das zum Rücktritt der Unabhängigen aus der SRegteimg und zur Bildung einer neuen, aus llnablVängigeu und Mehrheits- sozialisten bestehenden Regierung führte, nicht anerkennen. Zn einer von Tausenden besuchen Arb.siterversammttn'g auf dem Schoßplatz wurde einstimmig eine Resolution angenommen, durch die die Räterepublik und die Diktatur proklamiert und der Landtag für aufgelöst erklärt wurde. In Reden wurde ausgefuhrt, daß die bayerische RL.e.epubiik <&rmmfd4prig zum gleichen 23orrLe wir> erst gesta'tet werden, trenn die mlli är schen Wa fe rftiTIffan' s ebi gu gen s m li-h erfüllt sein werden. Bis dahin werben bte Alli- icrint den deutschen Stationen die Länge Der jit« lässigen Hertziwellen v-rrchreibcn unb ihre Arbeit überwachen. Die namlichm Bestimmungen finden Anwendung auf die Stationen für b'xrldtofe Telegraphie in Wien, Budapest unb Pola. 'Tie österreichische Flotte, bestehend aus 13 Panzersck-iffen, darunter zwei Kreirzent, 10 leichten KreuLern, 19 Torpedojägern intb 51 Torpedobooten, 33 fertigen oder in Bau befindlichen U-Booten und 12 Tonaumonitvrcn ist den Alliierten ausz-uliefern. Tieselben Belstimmungen werten über die tnr- kisäten und bulgarischen Kriessfahrzeuge verlangt. Zwisckien dem DRittelmeer und dem Sätwarzen Meer wird freie ssillM garantiert. SämttickZe Befestigungen nnb Bevteibtgurgstwerte sind abrutra- gcn. Eine besondere Klausel betrifft den Ersatz der vom Feinde versenkten Handclsichfte. Die verhanüiungen in Spca. Berlin, 2. März. (WTB.) Aus dem Sitzungsbericht der Wassenstittstand^-kommis- sion in Spaa vom 1. Mjärz 1919. General 92ubaut teilte der deutschen Kommission mit, bte französische Regierung habe beschlossen, ziun Studium der Lebensmittelversorgung Deutschlands unter Führung Des Herrn Haguenins eine aus vier bis fün Personen bestehende französische Mission nach Berlin zu entsenden, v. Hammerstein begrüßte diesen Schritt der französischen Regierung, erhob jedoch Einspruch gegen den Ausdruck der Mitteilung „die französische Regierung hat beschlossen". Eine Anfrage französischerfeits, ob die Entsendung der Mission genehm wäre, hätte der üblichen Form mehr entsprochen. Die hessische Regierung hatte durch ein Dekret vom 16. Januar für die Provinz Rhein-Hessen einen neuen Landesgerichtspräsidenten ernannt. Das französiscl)e Oberkommando ersuchte den neuen Präsidenten, ihm das Dekret vorzulegen, und teilte dem Präsidenten, nachdem dies oeschehen war, mit, daß er nunmehr zur Ausübung seiner Befugnisse ermäch- München, 1. März. Während der heutigen Vormittagssitzuna des R ä t e ko n-^ g r e s s e S erschien eine Deputation im Hause' und teilte mit, daß auf eine auf der Theresien- wiese veranstaltete Versammlung geschossen wurde. Dabei gab es drei Tote uns neun Verwundete. Diese Mittellung führte zu einer evregten Debatte, in der von verschiedenen Seiten die sofortige Abberufung bzw. Verhaf» hing be£ Stadtkommandanten Dürr Der* langt wurde. In Anbetracht dieser Vorgang« brachte der Arbeiterrat Landauer den Antrag ein, sofort eine Exekutive zu schaffen, damit gegen alle, ixe die Ruhe und Ordnung- stören, vorgegangen werden Warnte. Der Antrag fand einstimmige Annahme, ebenfo der Antrag, die Soldatenräte Sauber uno Simon zu Mrlitarbevollmächtigten für München zu ernennen, die alle Befehle gegenzuzeichnen hätten. JnderNachmittagssitzung des Rätekongresses wurde durch eine Rede des neuen Ministers für militärische Angelegenheiten, Scheid, eine gewisse Beruhigung^ herbeigeführt. Er selbst habe veranlaßt, daß die Truppen der auswärtigen bayerischen Garnisonen von ihrer Absicht, gegen München zu marschieren, wieder Abstand genommen haben. Sie würden das nicht tun, solange es der Münchener Garnison gelinge, mit eigenen Truppen die Ordnung aufrecht zu erhalten. Dann erledigte die Versammlung die Wahl der Minister. Präsidium und Inneres: Segitz, Handel, Gewerbe und Industrie: Simon, Fi-., nanzen: Jaffe, Soziales: Unterleit-« ner, Verkehrswesen: Frauendorfer, Landwirtschaft: Dirr, Kultus: Niki sch, Minist. f. milit. Angelegenheiten: Sch neppe nhor st, Justiz: Enders. Das Ministerium des Aeußem wird als Staatssekretariat Dem Ministerpräsidium unterstellt. LoSlrennungsbtstrcbnngcn in Bayern - Nürnberg, 1. März. Der „Fränkisch- Kurierst' meldet aus Augsburg: Jnsolge den heutigen unsicheren Lage, die in Bayern zur Anarchie himieigt, machen sich in W e fisch w a b e n Absplitterungsbestre- bungen von Bayern bemerkbar. Cs fanden bereits Verhandlungen mit württembergischen Kreisen statt; es wird an einen Anschluß West-, schwabens an Württemberg gedacht. Nürnberg, 1. März. (Priv.-Tel.) Den „Fränkische Kurierst' meldet aus München: In den Straßen herrscht heute lebhafte Aufregung. Wilde Gerüchte gehen durch oie Stadt. In allen Straßen ist ein Maueranschlag erschienen, unterzeichnet vom Militär- mini'ster, dem Polizeipräjidenten und den Gewerkschaften, in welchcnn die Bevölkerung aufgefordert wird, Ruhe zu halten uno die Straßen freizumachen, da es notwendig sei, jetzt endlich den Terror der Levien, Mühsam und Genossen, das heißt der Spartakusse unb Kommunisten, zu brechen. Inzwischen spitzten sich auf Grund des neuen Antrags zur Lösung der Krise, den Minister Unterteil- ner im Rätekongreß vertrat, die Disfereruen im Rätekongreß zu. Der Kampf von beiden Seiten ist ziemlich deutlich angesagt worden, Panzerautomoblle und Kavallerie durchstreifen die Stadt. Aus Hessen- Die Lage b?r Lehraansasskssoren. Bon einem Lehramtsassessor wird uns geschrieben: Der derzeitige Minister für das Bil^ : dungswesen erklärte tn der letzten Kammer^ Eine.iutevallsierte Jnspektious'iommis ivn wird bv dauernde Kontrolle bet Truppen und KriogSwerfr fbätten sichern Besondere Steuern und die Beschlag- nahmcderZolleinnahme nteiben der Zal)° luirg der deutschen Kiü'sssckmld D enftbar gemachr. Teutschland soll jährlich 10 bis 15Mil- liarden an eine iuternationLle Kvmmijs'vn zahlen, die beauftragt ist, den Zahlungsmodus zu regeln. Die Tauer dieses Zahamgrzroanges wird auf 30 bis 50 Jochve beredetet. In bezug auf die Gelnersfragen wird bte bisherig' Besetzung des linkenRheinufers uneingeschränkt a u f r e ch 1 e r h a l t e n. Eine den ethnographischen uns statistischen Rücksichten entsprechende TemarftltionÄutie wird Teutschland und Polen ebenso Ivie Teutschland und Oesterreich scharf trennen. lieber die maritimen Forderungen der Entente teilen die fvanrösischcn Zeitungen im Anschluß an die englische Presse folgendes mit: In bezug auf das Schicksal der bcutfdym Flotte besteht eine Tisserenz yinidien England und Frankreich, das sich der Zerstörimg dieser Fiotte widersetzt. In allen übrigen Punkten sind jedock> die AÄiierrm einig in f>npet>ojäger und 50 mobernc Torpedoboote. Die im Bau bcfinblirfycn KricgÄchifst müssen abgebout werden. Die Befestigungen und Hafenanlagett von Helgoland müssen von bat Deutschen auf ihre eigenen! Kosten zerstört werden. Die FriedeuÄvttferenV wird über das Schicksal der Insel selbst entscheiden. Sämtliche die Zufahrt zur Ostsee beherrsck)enden Befestigungen müssen abgetragen narben. Ter Kanal von Kiel muß für alle Zeiten den Kriegsschiffen und Handelssahrreugen aller Völker geöffnet bleiben. Tie Hilsskierczer unb übrigen -bewaffneten Handelsschiffe, bte oh>"r Schwterigkcit in Handelssährzeuge umgewarkdelt werden können werden als Haiu>'lssMse bebrnbelt, enter?et, ab sie sich in feiublichen Häfen besitü«: ober bereits in alliierten Häfen interniert ftnb. 31 Dentfdie und 40 österreicmschmngorische Fahrzeuge fallen Gießener AMger jeesi. General-Anzeiger für Oberheffen SViMngrnmddnrck u. Verlag: Vrühl'sche llniv.»VLch- u. Steinbruckerel B. £ange. S^rtftlethmg, SeschästLftelle ».vrackerei: Zchulflr I. $r Hot. und spart habet gSmaterial tätig bei hmidt gerSte. 1SV beSiebungen ratjuteiüpfcn. entrifnge« iwte Ersatzteile * ’S' mgmommev. nge ieale HW Löb allung: itner Str.^ 8ie beutle imt> jweixe Beratung des Geiey- bintten mente wollen Me an» nnttdbac durch die zu Kiffst. über srianfen- iruar. dort übertragen. 'ty trotze 31. äfer zu Neunkirchen L 0. t roangtüto« PfarrsteL» Gamoertetlang. 3* heutigen InjHg«- mbet sich ehre ausführiiche Bekannt machnng nen Aufruf, der fich in erster Arbeiterschaft wendet: Ar»» Stabt unb Land. Gießen, S März ITO. Amtliche Personalnachrichten. D< aufforten ober sich selbst erbietet Auf Vorschlag deS sJküfj>/ntcn: totrb btrnttt ter- ffin Allfnif »er kelchzreglenm». Weimar, 1. März. Die Neichoregierung lSßt folgenden aus der Not der. Zeit heraus oeb deutsche Nationalversammlung. (18. Sitzung.) Weimar, 1. Märtz 1919. Auf der TageSordmmg netzt zunächst der Antrag brö Wall» prLjungsauMchu sses, worrach dieser ermächtigt werden soll, Ben^iSe?hebungcn über Wa hl p r ü sung San gelegen beiten tut« entwurfs gur Abänteruny der Beiordnung über ausländische Wertportieve vom 22. Marz 1917 sowie des G-fevemwuries über die Sinsievelung von Schriften, Tauksachen, Wertpapieren und Zol>- limgrönttrin terra GrenSüterlrtt nach dem Ausland. Nach der 93ewwiamg über anLläntnsche Wertpapiere Dom .22. MLrH 1917 müssen Wertpapiere, aus denen ein im Ausland ansässiger Schuldner Haftti, dem 8feich geyn an-enuessewe Vergütung überla sen werven, „soferv sie nicht bis -u einem in der Verordnung ui bestimmenden Termin an eine an Ausland ansässige Perlon oder F-rrma veräutzert find". Tiefe lLbychränvrng soll, um dir im Pr^vawesitz in Deutschtend befindlichen zu setzen. M»g Henle (Unatttz. Sog): ®n Recht exf Kolaniüerung erfermen wrr feinem Starr' zu, weder dem deutschen noch einem rnrrrtbet. Wir lehret deshalb die vom 3ieichstt>lo7walminr,'Lr Bell emp» sohfeire Entfchlioftmrg ab. Tamil schließt die Bespvechwtg. Ent. schln hung wird ygm die Stimmen der sncke» an» wrfentea Unadhüugrgen trage toannen. (Lrichafter Beifall.) *^S felgt die erste urtb Mette Lesung des Gesetz, emwurfes betvefiend Verbot drs Ägio-Hanbel- mit deutsche« Vaoknolcn und Darleynsfas sen scheinen. Danach wird mir Gefängnis ins zu ernem Jahr und zugleich mit Geldstrafe fes zu 50 000 Mark bestraft, wer deutsch Ta.1ehnS.as e.chhrine ober BanLnv.en •• Schuhdiebstahl. Am 21. 5«bniar mwrte ein Paar gelbe Damenhalbschuhe mit Üotfcblättet Größe 27, im Werte mm 60 - 70 5Rk. entwendet. omittenmg vom 3. Februar 1919 foiw die Verordnung über die Sicherung der A«Ücr- und 'HärtenMtrlluirg vom 4. Februar 1919 dem Älfts- chuß für die Prüfung bet Verordnungen zur ä.leunigen Beratung und Berichtersdairrmg zu überlassen. Abg. Schneider - Sachsen (Tom.) bemängelt di« kurz vor Zusammenrritt der Nationalversammlung vom Rat bar Vollsbroustragten er- lassenen Vervrdtrungrn Ader die Retchsoersichve ruugsvrdnung. Abg. Tr. Räsicke (Deutschn. Bv.): @8 ist ein Irrwahn zu glauben, dotz man mit einer Ber- orbtmng, wonach befttnairte Äecfer »man gs- weise bestellt roertx-n sollen, bte Prvduktfttiiät der Land onrrsckast vermehrt. Gs fehlen uns eine Million Landarlwiter. fbört, hört! recht«.) Gs etz.t uns an künstlichen Tüngrmrttcdt. Wir haben nur ein Trittes bet Slüfftoffmmaen dos FrirtenS. (Hört, härt! recht-.) GS M litischer Agitationen sum Schaden ihres eigait- liche» BnxrfeJ. Die n-ue Lerorpmmg der Bolks- beauftragten würde dieselben AustLnde wieder her- beiführen, darum find wir gegen ihre gesetzliche Bestaliguttg. Die Ä^riegsbeschädigten ntüifrn bei der Ss-.TUMiltung und RentenfesHetzung mit hercm- «ogen werden. Ein G-.setz vrn der Dichtigkeit des Ärbeitsfe nunergesetzes Härte nicht darrt) Verordnungen erlassen wea-ai feilen. Alle Verordnungen der Dolksbrauftragten müssen in einer .'kommis ion Mündlich nachgeprüst werden. (Bcfe. fall bet der Dolkspartei.) W»g. Wurm ^llnabtz): Die von De. Röficke setzt so scharf bekämpfte Verordnung haben öir Agrarier solange ohne Widerspruch bhigeruntmen. roie sie wußten, daß sie durch die Verwaltung die Rlocht im Staat hatten. Jetzt, wo diese Macht gebrochen ist, furchten fw. daß die ardnurrg nicht bloß auf Oem Paprer fteben bleibt, ©enn letzt noch Landarbeiter ein JabveSeinkämmen txm 2900 Mk. haben. (Hört, hört.' IbtR.) dann ist es kein SSunder, wenn es an Arbeitern fehlt. ?hif Vorschlag des PrSsLenten Fkchrenbach wird um 1 Uhr ixe Weilerberalirng auf 3»/, Uhr vertagt. SMkbeit endgültig -zue Ätnetetr. TLe von tei Ten tl(fcrtatronnlen beantragte Entschließung, wonach dir erwähnten drei Serotimin:gat den Kvur- mifiitmat zur schleunigen Beratung übcnvinctl werden solle», wird gegen die Stirn:not der lü abhängigen tmb der meisten SvzialdeinokvlUor ebenfalls angenommen RLchste SiBtotg Montag 10 Uhr: Fortsetzung berjärairueg der ersten Lesung des VerfasfuLgS» Schatz sV. Uhr. Noch großer als die politische Gefahr ist bfe wirtschaftliche Notlage unseres Landes. Wü können uns aus eigenem Vorrat nicht bis zur neuen die Dvnoürsc einer ungerechten ^ckundlung der eingesessenen Bevölkerung. Ter Redner bespricht die früheren Ford-- rungen WilsonS und erklärt: Eine ftchmerzlicke Ueberra schnng bot dem deutschen Volke der Artikel 19 des Satzungsentwu nes des Bölferbundes, der über die deutschen Kolonien Bestimmungen trifft, die unter dem Zeichen des Reck'sfriedens verschleierte Annexionen barfeilen. 3m» nächst mutz ge»?nflbeT her in bet Srgnlnevng auf« gestellten Behauptung, dah die Kvtonien infolge deS Krieges ankgehört Mttrn, unter bcutfexr Ober- Hoheit au stecken, daran feftgefealtrn werden, daft nieder der Krieg als felcker noch die Befetzimg durch) die Gcyner unser Rechn an den Schutzgebieten berührt hat. Wir aiwüieren ferner an .Wilsons G'vcchtigleitsflefübl und erwarten, datz er sein Urteil nicht einseitig auf die Anklagen mrfetrr an dem Eriv.-rb deut feien Kolonialbestes intem'fiertcn und daher befangenen @eryrer gründet. Tas deutsche Weifemck über die „Bedandluiy der einheimischen Beoöl^-rung in den kolonialen Besitzmrgen Deutsch- lands uird Englands" liefert an der .riand crnionnd- främ Materials den untrilglichen Bentes, doh die gegen die beut’dx KdlonialrV.itik erhobenen An. fdedbtoungni teil« auf maftloser Hel’ertrribung, teils auf Erttstellung und Untnahichei^ beruben Wir sind in der Lage, röte Reils: eugfiferr unb sonstiger rintonnbfrrirr Zcug-tisr rörüber beim» bringen, dah unferr Kvlonralvolitik und unsere Avlonialwirrfftii ft. nammtlicb aber unsere Dekrnd« tunq der Crngcborrnen den Brjübi^unasnackates «bracht kerben Frei von Eroberungssucht und aniterioilistisch'm Imperialismus fee em wir eignen Kolonialbesitz, ntel nter es als eine Lebens- Notwendigkeit für röt Sfeben^rg-Millionen-Bvlk betrachten, an der Verbreitung von >tid.iur imd Sitte ntityiarbröat und für die seelische und roirt. febafttidr Bo mxirtSentnncklung der Eirup-bormm mit venicftem ^fersfendnis für ine Eidman uwfc> ©egeit V<4 Uhr rnrrbcn die Deichmdlungen über bat Enriourf eines Uebcrgaagdgefey^ rote- der ausgenommen. 2lb^ Dr. Röficke (Teutsch-marional): Die fettige Verordnung ,ift weit gefährlicher als die ftrih.-ren. Sic stützt sich nicht auf Tatsachen, fen- bem auf Urteile. Wie die Urteile dieser Herren, die jetzt zu bestimmen Hadar, sind, haben uns die Reden der Hcrveu Wurm und Bvaun gezeigt Abg. Dr. Heim (Baper. Bbd.): Den Sauern* raten, die oft aus Leuten ostte Aar und $xi(m bestehen, kann man solche Entscheidungen nicht anvertrauen. Das Schlimme ist die i n n e r e S a - bo tage, wodurch die Landwirtschaft in der Ar- brit gchindeN wird. Wir haben noch für 9—10 Wochen LebenAmittet. Dann werden die $>ungCTn» bcu von der Strafet in die ixtufer gehen und kann kommt das zweite Stadium, die Blünde- nnigen auf, dem Lande. Ware es denn nickti möglich daft wir eilte Formel finden, würdig diezer Beriammlung, um ohne Unterstlfted der Partei von dem ganzen Voll vorstellig zu werden? Verlieren wir uns nicht in Debatten, während das Volk vor dem Al^grund steht. (Sferoegititg 1 Adg. Fischbeck (Tom,): Nackidem die Prüfung der VevrnÄnungen durch die Regierung selbst in Ängrifs genommen worden ist, werten natur- gemäfe gerade die Verordnungen, die fetzt den Gegenstand der (Erörterung hüben, auch in den Kommissionen venweggenommen werden. Eins schleunige Prüfung derselben wünschen auch wir und daher werden wir der EntscÄietzung Arnstadt zustinnne«. Tie Verordnung betreffend die frran- fentaffen enthält neben vielen guten auch Eingriffe in wohlerworbene 9lnocftdlteurechke, die wir zu wahren auch inrsereririts berufen sind. Adg. Brau n-Ttirfelbotf (©os.): Für schnelle und gründliche Prüftmg bin auch ich, aber des- tzulb brauchen wir den Äommissionen nicht eine Marschroute besonders v^rzuschreiben. Abg Wurm (llnabb. Sm.): Wer ist schuld, bafe gerade jetzt hier in Mitteldeutschland bfe StiriTbrrocgwmi ausgebrochm ist? (Stürmische Rute bei der Mehrheit: Sie!) Die Bergarbeiter in den Braunkohle,,bezirken haben schon djt vier- z pen Vertretern des Be- zirSarbeiterrates Valle über dir Frage der Betriebsräte stattgefunden toben. DS ist fetter doch wahr, was her AdgeoiLmelc Wurm nicht wahr haben will: daft es Vlrbeiterfüferer gibt, hie m ziemlich leichtfertiger Weise Streiks anzetteln, nur nm politische Geschäfte zn machen. ReichSiustizminister Dr. Lands berg: Herr Wurm wirft uns vor, daft wir nicht genug für bie Sozialisierung getan haben. Wir haben seinerzeit, als noch d« llnabhln.ftgen in der Regte- rung waren, die Sozialifrerungstamrnissi m röigeriet. Tiescr Gedanke ging gerade von dem Ädgo- ordneten Haas- aus. (tzürt, härt!' Diese >tom- nriflum, tn der zumeist Unabhängige sitzen, hat bisher Iröiglich vorgefchlagen, die Sckfetze des Grund rmd Bodens als fJiatronaleigoituin zu erklären und zwar sollte das nur eine Temlon- hxuüm fein. Tie Empfindungen denen Dr. Heim Ausdruck geaeben hat, find auch die der Reickte regrerung Auch wir sehen mit Entsetzen, daft unser Volk dem Abgrund eetgeacn* : '• l c Iltissen nicht, ob Warnungen irnftonbe fein werten, cs auf diesem Wege anfzuhalren Ackrö wir haben heute den Beschtuft gefeftt, 2hi«r Worte xuzuru^m, diech Weichem Ätafte tum ter Lvte iu jDtferem 8fe)Itr wie von der Sorge um lebt Sdjünal nntyr^ten sind. Sie werden fie noch heute röer vwvgen m der Zeitung lesen Jv btefem *tirfnif^ di mick das Versprechen einer Kodiffe Barum des flriamten Arbeitenrchts enthalten. Tte Grietz fril in erster Linie ein SoalitivnS- redit «haftet, ©eiter soll der C-kfetWroirri mit ter Rechtsnns ähigkcit der BernfSver- Efraurnen. @8 geht nicht an, öofe Berufs- wwttu Maronen nm Äröglietern zählen und ®rrmüflm besitzen und nicht fähig find, einen Gegensbunb von zehrt Pfennig einzu klagen. Weck- ter wird der Gr>r vrniniuTf die Einiaunas- Ausgestaltung ter Betriebsräte, bte an Drodukttonsprozeft, a?elL^d> .fo Vroteikttonsvro^ft. auf ntirte d^niuban •röiet einen mafeinten Tmfluft (Hbcn wlfen_s« feilen btt Organe der konsti- nrtwnröcn «rtea fern. -& felgt rö» Suternu». brtfeBimg jtm dxa dem «Lg. Sohn -Nvchdmtfat und den Mteis-ern Bauer, Wisfellimd ^lhein^r^ BeftttÜfie znterer Lesfe^ ££ ten noch «vletznunq des «»rrages Schale mü einem lediglich redaktionellen Ame:ckemem Läte und 'Nen auch tn dritter Lesung bestätigt. Ick der . —....... - r----_________ VVHM« Arionuttmommfl gelangt das ßtetfr mtr gcjfeer I Freiheit >nv vateröuitz ocraaftalirt worb«. ♦* Ihre Silberne Hochzeit feie-ten cnn 1.März die IrhcfeuteSattlerturrsterFtted- rtch Grvh und Frau, geb. Sptes, Neuenweg 32. strick»en waLen. Auhrrdenr fvü tem Ncichsftnon^ Minister zur Sicheruitg des Zugriffs auf triefe auÄLtdischen Wertpapiere die Be^iqi .is erteilt werten, ein Ausfuhrverbot und ein Verbot ter Der» äufeenmg oder Verpfändung solcher Papiere ins Ausland mit sofortiger Wirkung zu erlösfen. Abg. Bruhn (Derttschnat.): Wir stimmen bm Gesetzentwürfen $u. Sckwn tn-ältreib des Krieges sind in erschreckendem Maste g»ste Kartilnlien inck Ausland gewandert. Allein in ter Schiveitz sollen nach $u9ei1äf;iqen Mitteilungen gegen 27? Milliarden Frantt Vermögen angel«V ft»-ten fein. An tem bekannten Schsmigg l nxu1) tem Ausland find vornfelfmlch (Sfemente beteiligt, die wähvaid tes Krieges mis Pvfen und Galizien ctngrliMnfccrt inb und bfe in Berirn im fogenaratlen Scheunenviertel eine Art Zettrafe für ihre unfentberen Ge- 'ckäfte begründet hoben. Diese findigen Händler, die für einen Tanfendm-rrlschrin 1200 Mark zahlen, sind gewift alle Anhänger ter Republik, berat ie haben unter tem neuen Regime viel weniger eine Ausweisung zu befürchten als unter tem alten. (Beifall rltifts.) Abg. Tüwell (Uetafft ): Mit tem rorrtfefjnft» lichen Zloock der dvei Gefetzenttvürfe sind wir rin» verstanden. Geheimrat SLwich 0xmt Lteicheschrtzantt): ter Devordnra» hticb ausdrücklich «fesagt, daft die Ueberwachung sich nicht auf mitttärischr ober Pitiitische Llltgelegenherten erfhrcEen soll. Ohne wertere Debatte werten die drei Gefetz- enüvürfe in allen boei Leftm«n angawurinrn. Tie Abylvrdnete» LS bell (SoW.), Gröber (Zentr.) und v. Pavev^DenHokrat, beanrrnnm einen GefetzenSvurf, «r bfe RmchSregiearng ermächtigt, nrilWi-ttb ter Ta^w» ter NationoLver- ammtung dirienjgen ntirtlchvftllchen und fbxnt- ziellen Maftnalnnen mit geseylirter örAmo anzu- ortmen, wrichr sich prr DurchfSlnnng ter mit ten Gegnern des Deutschen Reiches vereinbarten Dtaf- enstillsla'^.^tetnrgunAttr «cks nn'Jraeitbiri erweisen. Diese BevorDnANsen sind ter 9?atixy.:tilterfannnlimg alsteld zur Kemttnis zu bringen und auf ihr Verjährend Narionalversanrtnkmiy und Nricharrefe. rung in voller (Erkenntnis und Würdigung b«t ihr oom freien deutschen Do» übertragenen groben «af. gaben am demokratischen Fundament der N,publ» arbeitet, droht wirtschaftliche und politische Anarchie bas Reich zu jerftftren. Terroristische He» , ~ ' tem freiesten Wahlrecht her- vorgegangene Nattonakversammlung beseitigen Jede« Mittel dazu ist ihnen recht. Sie streben danach, Weimar oom übrigen Deutschland abjufeerren anb öa- d»rch Neichsregierung und Nationalverfammkung gleicher matzen machtlos jn machen Demgegenüber er- klären wir. Nichts darf den Sldschlaft der veriamm- luug aufhalten. Die Arbeit der Nanonaloerfammlung an ter Ueberwinbung politischer und wirtschaftl.cher Nöte dari nicht behindert werden. Sie feQ uns den Frieden bringen? Diese Lebensnotwendiakeit werden wir mit aller Entschkosimheit pcherstellen. Verleumdung gefährlichster Art ist es, wenn die gewalttätigen Schä. rer des Aufruhrs behaupten, Nationalversammlung und Nelchsregiemng hätten fich den Aufgaben der Stunde entzogen, den Vorgängen im Reich kern Ge- hör geschenkt oder wollten gar die Arbetterfchast um die Früchte der Nevolution bringen. Wir stehen und fallen mit den Grnnd. sStzen der Demokratie. Hier gibt es für uns kein Paktieren. Die politische Macht gebührt allein der srcigewählten Vertretung des Volkes und der von ihrem Vertrauen getragenen Regierung. Das Selbstbestimmungsrecht des deutschen Volkes nach innen muß, so gnt wie das nach anfjen, gegen jede Gewalt gesichert werden. deS so beliebten Carl ®fii< r» In MS dääBHTWrte» toTTfffcpxtoti* Ke fl**»e »<»•* wwrefft Hö beendet, von Ucta tiSt m ti*r tonn noch et- seS Verttechen nnifett küi Baler mU 2 0 0 Storf was zu nm. Geldstro fe Mi fern, der Junge bodgr eine Nacht " Herborn. 28. Febr. 3n der gestrigen Nacht in einem toller über feine FrtvritaL nach. wurde durch die Nachtwache einem Manne die Kuh — Königstein, 27. Febr. Ern Schutzmann, « aus em L^Zafserdicht und nicht crbfärbend rin 1. 2. 3. Hersteller, auch 1919 2707B Siegern 2706 24iäbr. Oerrtn* 8- bü* 10 000 Rk. düng treten ^rvecko Hei- aeflen gute hyvotheka rische rat. Schriftliche Angebot? Stcherhett für iofort atz w*'l Aelt. Ebep. ro.8-10L unter 04'300 an den Gietz. i. Schr. Ang. unt eilchenald rta.anjL Nab- d. Gietz.An-. erb.BxraM. Hecktogh. christl. Angeb. m. Bild. unt 04147 an den «leßcu. Ää*. erber. her , , ,. . wieder durch einen überaus gelungenen Kammer- musikaben d, dessen Programm mit feinem Geschmack zusammengestellt war und eine sehr harmonische Geschlossenheit aufwies: Drei Werde von Mozart, Beethoven und Brahms, die sich in ihrem Stimmum geholt berühren und auch in der Tonart verwo - > fchaftlichc Beziehungen haben, waren mit Glück H-. ausgegriffen, um uns aus den Sorgen des Alltags- und der besonderen Erdenschwere der Gegenwatt hin» SMIteier Kicks. Leitung Henn. Stalngoettor Montag den 3. März abends R Ubr: ITJMeMUg-AboaseuHirt»- Verutellnig 2687c Der Kuckuck Scha»wte1v.ür.Dtettich A-jirszt s»f Suren entgegen. Schr. Ang- unt Versteigerung. QHttwocb Sen S. BHrx fl. J. vereitt 19 Uhr versteigere ich In nein. Amis- ntahe (Jnetlxgeb., Zimmer 53 IL Stege) gegen Baar- Zahlung: 1 Lederkoffer. 1 Feldstecher, 2 paar Schnürschube u. 1 paar Damen- schuhe. 2 Abziehsteine, 8 Treibttemenstiicke, drei Ledersohten, 3 Päckchen Malftaffee, 1 Brotbeutel- riemen und 1 Glaserdiamant. Versteigerung bestimmt. Bern wi Gericht-voll», in Giehen. Betr.: Konkurs über das Vermögen der Gewerbebauk Lollar e. G. m.«. H. i« Zottat. Beschluß: Auf Antrag des Konkursverwalters wird Termin zur Abhaltung einer Gläubigerversammlung zur Berichterstattung des Konkursverwalters Rechtsanwalt L. Römheld bestimmt auf SamStag den 5. April vormittags 91/, Uhr Zimmer Nr. 6. Gießen, den 27. Februar 1919. Hess. Amtsgericht. Wlrtncfanltsverpnehlug. In Vtnneibacb «Heffen» soll die Gasttvtttschast Felsenkeller »um Jo- bannesberg mit geräuin. Saal u-Fremdenzimmern demnächst neu verpachtet werden. PachtUebhaber wollen fich melden bei FrciherrlichRtedeselscher gientlammet in Lauterbach «Hessen». 2536D rtUi ^0«g rüsteten Plünderern nicht hort geschleppt werden konnte, wurde planlos vernichtet, so toutbe Zucker crusgcschüttet, mit Srisenpulver, ixipcrfUxflen ufto. vermengt und ömut planlos unrfargeworfcn. = Frankfurt a. M., ,27. Febr. Die Ge- saurtMtsgaben der Stott für Stricgs^roede beliefen sich bis Ende 1918 auf 324 Millionen Mk.; hiervon sind 193 Millionen Mk. durch Ernnahinen gedeckt. Falls das Reich dir zu Beginn des Krieges versprochenen Unterstützungen von 42 Mill. Mk. auch zurückhahlte, verbliebe der Statt trotzttm! nach eine Srfatdenlast von 92 MillüwLn Mk.. eine Summe, die sich^durch NculLriegsai^abei: Famil ienunterstchtzung gabte Frankfurt allein 38 800 000 Mk. rnr. Frankfurt a. M.. 2. März. Während Pferde-Versteigsrung Am 11. b. MtS., 10 Ude bornu, werden in Gießen, Landsturmlaaer, en. 20 kriessuubrauch- bare Pferde an die Meistbietenden versteigert. Zugelaslen werden nur Landwirte, die die Rot- weiidigkett durch eine von Setten der Bürger» metsteret ausgestellte Bescheinigung nachweisen. Nachrichten-Ersatz-Abteil. 18 sckstverster Weise gefäftrfat werden. In der Tat 'M der französische Oberbefehlshaber bereits Ein- spruch erhoben. = Frankfurt a. M, 2. März. Der hier wohn- hafte Direktor der Höchster Mamkrastwerke, Georg Kribben, wurde wegen verbotener Vermittlung von Briefen aus dem besetzten Gebiet nach Frankfutt usw. von der ftanzöfischen Besatzungsbehörde zu 3000 Franken (4320 MK0 Geldsttafe verutteilt. mr. Syofhe im (Taunus), 2. März. Ein znwlfjähriger ^yimgc hatte einem fran^öRfdien > eand. 3. W •sSfes * rrt btt 91. gern. Zucker, 600 Pst». Weizenmehl, 1943 Pst». Kunsthonig, 200 Pst). Kaffee-Ersatz. 1609 Pfd. Nudeln, 2218 Pst>. Marmelade, 1096 Pfund Graupen, 15 Tosen Eiiveitzmilch, 20 Sack Nudeln, ä 50 Pfd. -- 1000 Pfd., 12 Pst». Schokolade, 205 Pfd. Kindergerstenmehr, 285»/s Pfd. A.-K.-Seife, 335 Pfd. Griefe, 500 Stück Käse, 407 TDsen Vollmilch?, 1040 SlrW grütze, 6685 Würfel 38 Patete Bruchkeks, 3646 Pakete Ziw ebnck, 110 Düren Zwie- bock-Kvrm.n, 1110 Rdlleu K ks. 223 P d Schnchi- dte, ein Stostkarven, Zuckersäcke, Mrlstfääe usw. im.Gesamtwerte von 26 627^0 Mnrkf Aus dm Bestündm des Landkreises wurden geplünd-rt: 11670 Pfd. Brottxuckcr, 122 falbe und 2850 ganze Tosen RrndAeisch, 7602 Dosen Schmalz- frisch, 834 Pfund Butter, 2525 Pfund Margarine. 45 Pfd Würfelzucktt, 2337 Pfd. gern. Zucker, 7 Kistm. gelben Kandiszucker, 196'/, Pfd. RoggenmeVl, 765 Pfund Kunsthonig, 150 Pfund K.-U-Seife, 218 Pfd. KaffeElatz, 3000 Würfel schwäbische Suppen, 580 Pfd. N-rdeln, 130 Stück Kerzen, 434 Pfd. Graupen, 738 Pjd Graupen- grütze, 65 halbe Pakete Bruchtzirnettck, 258 Pfd. Hakerslockm 2200 Pfd. Marmelade, 10600 Stück Käse, 1016 Rttlm Keks. SutterfäiTet, Zuckersäcke, im GcsMNtwerte von 33 045,48 DA. Ter Schae den, bet beiden Kvinnncnakvelchänden, Statt unb Land, durch die Plünderungen aintaiben ish, beläuft sich m4gesanrt auf 59 672,98 Mk WaS wn den teils mit Wagen, teils mit Sacken ausge- Güternug ab tntb kam unter die Räder, dir ihm -in Bein unterhalb des Knies abfubrcn. Der Smmgiitiite mar als Deizer an der Bahn tätig. Kreis Alsfeld. auf den Sxnibtftm&en ein lebhaftes Fastnachtstreiben ifarrfdne, als lebten wrr im tiefsten Frieden, war es in den Wahllokalen, wo Frankfurts Geschick entschieden wurde, cruherst still. Tie Beteiligung .bei der Wahi zur Stattverord- tretenversammlung tont vielleicht mit Vs der Preu hem oatzl gerechnet werden. NamerrÜich aber fehlten die jungen Leute ztoiftlunt 20 und 25 Jahren beiderlei.Gescl^echts. T-ie Wahl, die bis "ent H ".Dahbech! £ 3 eltitigen n v SÄ*5 ^bn$Lbneti Ä totnbiqhdi t^l,9,a ö-hü. Nth* ®t- i.’*1** lUB *Lb‘n ®r»«b. ."ÄSkbührt adtht LJJ®» unb btt Regierung. lmh«, gegen ist bk nbes- Wir Kömti, 15 M neuen $mh Mark unseres an Unteremäb. d^ng ftodtt in et- abnkbetriebe ftthen Arbeitslosen ist an- >al)nhmen fHügelegt «emotioen bemältigt 1 Teil von Dukeht An bie Arbeit! der Streik führt i Abgrunb. Wie Vertretern ber Ar. Meich wichtig wie liftlicht Demokratit nb am Werk halten, i wenden vermögen, 'hduch btr wirt. Men. Das ein» ftrihattücher ®runb» ber am^aflHdm bwätt, wit wer fit den ‘Bergarbetttrw Qt voftchivge», dit tut VeruftveNnler attichastliche Der» eilt Fabrik auf be tit bet Sozialisit. sich wit vor aflee son (Energie jw emischt-wiNschastbcht öffentlichen Kontrolle Arbeiten so;ial» lenußsüchiigtr Droh- rüdit unb ausgemajt Dege organisch anfe -rungsversucht, lerr* terschast, bewafftt« jts werden wir redu iebes Menschen- gibt keinen Frtidnes Tätigkeit jebtr »Volkes, wer sich « )ie Strenge b nung auslösen muh Die Harmonie»Films sollen das Kino-Programm aufwärts führen und viele Feinde her Filmkunst mit ihr versöhnen. Landkrris Girtznt. m. Garbe«tetch,»3. Mär^ Der 22jäfa rige Fritz FSrsterlin-, ein Svhn des bd unserem Orte fjaiwnterten Batzttwarts Förster- Ting, verun#! ütfte nun Samsttrg nochvnitttrg unGiehenerBahnhof. Er stürzte von einem oz. Alsleld, 27. Fett. Auf Deranlaffung des iefigen Gefchichts- und Al ter tum so er eins sprach gestern abend Neallehrer Dotter in öffentlicher Der- himmlung über den Streit um den Homberg. Zu Beginn der Versammlung erwähnte Kommerzienrat G. Namspeck II., dah ein Antrag des hiesigen Stadt- Vorstandes an die Regierung im Jahre 1909 sich mit >em „Homberg" bereits einmal beschäftigte und die Teilung dieses Waldes in einen städtischen und einen staatlichen Besitz bezweckte. Leider sei dieser Anttag von der Regierung abgelehnt worden. Das, was in- i essen der Redner des Abends auf Grund beglaubigter Akten des Archivs oerbringen werde, rolle die Frage des Besitzrechts des gesamten Hombergs auf unb sei darum für die Bevölkerung unserer Stadt von i0 a. d. Gieü. An^. Wer leiht Handlvcrker, Krieasteiln. 1000 Mk. zur Erricht, ehr HauSh ? .'Konailiche Nück^ahiung. Schr. Aiuieb. unter 04116 an den Gtetz. 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Brahms mag die Anregung zu diesem Werke wohl im Hause des berühmten Chirurgen Billroth, seines hochherzigen Gönners, empfangen haben, der nach seinen eigenen Worten „den durch die Leiden der Menschhett erworbenen Mammon in reinste Freuden umzusetzen* bestrebt war. Des Werk, das an Feinsinnigkett der melodischen (Erfindung und künstlerischem Aufbau ebenbürtig dem Schwesterguartett op. 51 Rr. 1 in C-moll zur Seite steht, an Wucht unb Großzügigkeit dasselbe vielleicht noch übertrifft, wurde uns ganz vorzüglich vermittelt; die Wiedergabe des Altegretto vivace im Menuett war eine Leistung für sich. Mozarts D-molbQuartett, das an Zweiter Stelle stand, zeigt den Meister vorwiegend von ber ernste« Sette, wenn auch nicht in dem Maße, wie in dem gleichnamigen Quartett mit der Schlutzfuge, eine Täte jache, die sich nicht nur aus der für Mozart seltene» Tonart und aus dem Charakter der Haupithemen der Ecksätze und auch des Menuetts ergibt, sondern auch, in einer Reihe anderer charakteristischer Züge ihre. Stütze findet, von denen wir die häufige Derwendunck des Akkords der neapolitanischen Sexte und die fast kirchUch-stereotype Schluhfig« de» Variationen fotze» in der zweiten Violine und Bratsche anführen wollen. Alles dies prägt dem Ganzen Züge der Refignatio« unb eine gewisse ernste Feierlichkeit auf, Stimmungen, die in dem Vortrag schönstens zur Geltung kamt«, ebenso wie auch die vorübergehend heiteren Sonnte- blicke: das regsame zweite Thema mit feinem Bttnen- gesumm ht der Begleitung, das liebvch-klare Andante und das sorglos-heitere Trio bee Menuetts: alles unübertrefflich gespielt. Das Raftmorosdpqnartett ep. 59 Rr. 2 von Beethoven krönte den Abend. Man merkt Ih, wirklich nicht an, dah es bestellte Arbeit ist, fällt es doch in Beethovens schöpferischste Periode- beisoiel»- weise ist das im Trio des Scherzos auftaud)enbe russische Liedchen mit einer Genialität verwertet und hontcapunhti|d) durchgefübrt, die höchste Bewunderung erregt. Auch hier bewährten sich die Künstler aufs neue und wurden den Riesenanforderungen vollauf gerecht; ebenso dem elegischen ersten Satz wie auch dem weltentrückten Magio, das dem Meister eingefallen sein soll, als er einmal nachts den gestirnten Himmel betrachtet und an die Harmonie ber Sphären gedacht habe. Das fast Brahms vorahnende Alle- gretto und das bewunderungswürdige Finale — bete des mit größter Akkuratesse unb mtt Feuer oorge» tragen - steigerten die (Einbrtidte noch mehr unb hatten einen enthusiastischen Applaus zur Folge, dein mir uns von Herzen auschliesten mtt dem Wunsche: Auf Wiedersehn nächstes Jahr! Dr. G. R. Für Stotternde. Wie anS dem Inserat tn der Ausgabe vom 1. d.M. ersichtlich, ist Herr Direktor Warnecke, der langiSbrige Leiter der internationalen Zprachheit-Anstalt in Hannover, am Mittwoch des 5. März in Wirken im Hotel Sens, Babuhontr. anwesend. Der Besuch dieser Sprechstunden ist dringend zu empfehlen, da sich da- Warnecke'sche Bersahren glänzend bewährt hat. Auch in hiesiger Gegend Haven sich nachweislich schon viele durch diese Methode selbst vom Stottern befreit. Bersäu'ne keiner die günstiae Gelegenheit, die Methott ist lehr 1 billig und wirklich gut. 2575« | Gasthof „Hindenburg“ $ Dienstag abend |KONZERT 50 Mark Bklshnug zahle, wer mir diejenige ftterson nahm- bast macht,welch.mein. WaAklW^i-L weih m. braune Fleck, grohe Hängeohren gestohlen hch Ott® manch LelterSwcg 89. | Vermietungen | Mö bl. Zimmer au verm. .... natfet»UeeR«L Aödl. Ziismtr au vermieten. Schristl. Angebote unter 04281 an ben Gieftener Anzeiger. Laden evtl, mit 5*3in:mer*@olh nung und Äad, sofort zu vermieten. Näh. bei 041« ! an den Gien- Anz. j^ränieiuBeamtm» sucht tut möbl. Zimmer in besserem Ooufc zum 1. Avril. > Dauermieterin. Schristl. Angebote unter QI272 an den Gieft. Anz. Möbl. Zimmer an mieten geb Schr. Ana. unter 04243a. d. Gien. Anz. Von ruh. Herrn wird mSbl. Zimmer, mögt mit eigenem Emg« v 3X Avril i längere Zeit Nähe Klinik ges. Lchr. Ang. m. 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Vanbiutri n.Forfl- ntann, 29^. alt, vermöge mit an gen., ftattl. flotten Aeusteren, edle uEbarakt. u. herzensgtfem Gemüt, wünscht in. itebreich^iuna. Tarne mit obig. Etgenfw. in Brieiwccbiel zu treten. Landwirtstochtrr rn.rig. Vandwirtschast z. fvaiere* <•* inbeirnt wäre mir am liebsten. Damen die einen wirklich cbrL, offenen «ffe- dankenauotaufch wünsch.. tuoUcii unter '.uiicherung strengerVerfchwiegendett meiuerf. ihre 'iuschrift mit Bild, das sofort zurilckaes. wird, unter 2705 an den Gienener Anzeiger lend. LOicht.Ausweietvaviere in einem leb. Tarn.-vanb- täfchchen am Samstag auf der roten Vtnic zw Goethestr. . alten Klinik oerL Der ebrl. Find, wirk fleb. sie Stelastr. 82II. geg. gute Belohn ibzug. Terien. Schniiedemeifier, welcher gestern im 1 oft» kcller den Stock mit weift. 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Die Ausgabe beträgt Verglichen bleibt Rest dieser besteht: Der Streik in ifje, Scherl und Berlin, 3. M-ärz. den Zcitungsbetricben Ull i che n. Gießen, den 25. Februar 1919. Kreisamt Gießen. I. B.: vr. Siegert. für das Rechnungsjahr 1914. Bezeichnung der Rubriken Ausgabe Ter Staatssekretär des Reichsarbeitsamtes Bauer. feindlichen Besetzung der Fanggebiete der Darmstadt und Mainz. Darmstadt, den 19. Februar 1919. Hessisches Landes-Ern ährungSamt. Neumann. Einnahme ./«: 31 108 327,35 10 877,25 415 867,62 375, - Gberhessischer viehhandelsoerbanü. Ter Vorsitzende: Prof. Rosenberg, ine alliierten Vertreter für die Verhcrndbmgen über die Lebensmittelversorgung Deut sch! ands imb die damit zusammenhän- genben Finanz fragen und Schisfahrtssragen am 4. Mär^ einhefien mürben. Ihre erste Zuiammeu- kunft mit den deutschen Telegierten sei für Dienstag den 4. März nachmittags 6 Uchr vorgesehen. Der Streik bei ben Berliner Zeitungen. Büxenstein dauert noch an. Die Stadtverordnetenwühlen in Frankfurt a. M. Frankfurt a. M., 2. März. (WB.) Bei recht mäßiger Beteiligung (vielfach machten nur 50 Prozent der Waftlbcrochtigten von ihrem Wahlrecht Gebrauch) stunden heute die Wahlen zur Stadtverordnetensitzung ftatt. B s yiwff Uhr nachts waren aus 130 von 172 B.'zirkeu folgende Crg2b1ri.se beTonrut: Mittelstai td 4073, Deutschnationale Volkspartei 7867, Unabhängige Sozialdemolvatisch? Partei 10 793, Den sck>e Voll's- par.et 12115, Zentrum 16 923, Demokraten 29 976, MehiHeitsiozialislen 48 884, Bund der Jn- V e t r.: Rechnung der Provinzialkasse Oberhes^en für 1914. Auszug aus der von der Oberrechnungskammer festgesetzten Rechnung der Provinzialkasse der Provinz Oberhessen zu lagern, der für andere Zwecke zugeteilt worden ist. § 3. Tie Hersteller von Süßigkeiten, tue Zucker von der Zuckerzuteilun^sstellc zugeteilt erhalten, haben in der Regel ihre Erzeugnisse an die Zwischen- und KIciiilMdler, mit denen |te im Wirtschaftsjahr 1914/15 in Geschäftsverbindung gestanden haben und die ihre Handelsbetricke noch wesentlich so wie 1914/15 ausüben, auf deren Verlangen nach dem Verhältnis ihrer eigenen jetzigen Zuckerbezüge und nach dem Verhält,ris her Bezüge der Abnehmer im Wirtschaftsjahr 1914/15 zu liefern; als wesentliche Veränderung, die von der Lieserungspflicht befreit, gilt auch wenn ein Kleinhändler nicht mehr Kleinhandel betreibt. Ausgenommen von oieser Vorschrift sind die Lieferungen an folrfjc Betriebe, die durch Anordnungen über die Stillegung von Betrieben verpftichtet sind, den ställg.'leglen Betrieben Ferrichoare zu liefern. Stillgttcgte, aber mit Fertignxrre belieferte Betriebe haben die gleiche Pflicht zur Belieferung ihrer alten Abnelnner. Eigene Kleinverlaufsstellen der Süßigkeiten» Hersteller stehen hinsichtlich der Versorgung der anderen Kundschaft gleich 1. Rest aus ftüherenFahren 3. Allgemeine Verwaltung 4. Kreisstraßen . . . '. 5. Unterricht, Wistenschast und Kunst..... 6. Gesundheitspflege . . 7. Landwirtschaft, Gewerbe und Verkehr .... 8. Beihilfen...... 9. Kapitalzinsen .... 10. Agiogewinn, Zinsvergütung und Reichsstempelsteuer ....... 11. Zurückzuempfangende u. auszuleihendeKapitalien 12. Aufzunehmende und zu- rückzuzahlendeKapitallen 13. Uneinbringliche Posten und Rachläfle .... 14. Ausstände..... 15. Kassenvorrat .... 18. Beiträge und Zuschüsse Letzte Nachrichten. Die Ankunft der Ostafrikauer in Berlin. Be rlrn, 2. März. 114 Mitglieder unserer heldenmütigen ostafrikanischen Kämpsertrnphe, 27 Offiziere, 37 Unlewsftzierr und Mannschaften, unter Führung des all verehrten Kommandeurs General v. Lettow-Borbeck, hxrien heute nachmittag aus dem mit Lorbeerbäumen und Blumen geschmückten Lehrter Bahnhof ein, mit ihnen der Gouverneur von Teutsch-Ostafrika, Dr. Schnee, der sieben Jahre an der Spitze der .Kolonien stund. Nachdem v. Letbdw-Äorbeck die Ehcenlompagnie abgeschritten hatte, wollte das Begrüßen kein Ende nclymcn. General v. Winterfeldt sprach im Auftrage des Generalslabs warme Dankesworte. Mancher alte Afrikaner wie Tr. Zmtgraff, der einst am abessinischen Hofe Minister gewesen ifm drückte unseren Helden kräftig hie Hände. Mm. überschüttete sie mit Blumen und stärkte die Heim- gcfelyrtcn durch ein festliches Mahl. Vor dem Balinhof hatte sich inzw.schen eine tcrusenbköpfi.ge Marge anA'sammelt. Als unsere Hel.e., den Bahn» ft>f verließen, spielte die Kapelle dcs Garde-Füsi-- lier-Rogiments. Stürmischer Jubel der großen 495 444,51 1 216 799,63 Ausführung- - Bestimmungen zu der Verordnung über den Verkehr mit Süßigkeiten. Vom 28. Januar 1919. Auf Grund des 8 5 der Verordnung über den Verkehr mit Süßigkeiten vom 28. Dezember 1918 (Reichs-Gesetzbl. S. 1471) wird bestimmt: § 1. Tie Zuckerzuteilungsstelle für das deutsche Süßigkeitsgew-erbe in Würzburg beliefert mit Zucker alle Süßigkeitenbetriebe, die im Wirtschaftsjahr 1914/15, dem Zeitraum vom 1. Oktober 1914 bis 30. September 1915, mindestens 52 Doppelzentner Zucker verarbeitet und ihre Erzeugerisse nicht m &r Hauptsache zum Verbraucht innerhalb ihres Kommunalverbandes an Verbraucher oder Kleinhändler abgesetzt haben. Marktreisende erhalten von der Zuckerzutei- lungsstelle Zuckerbczugsscherne, wenn sie im Wirtschaftsjahr 1914/15, dem Zeitraum vom 1. Oktober 1914 bis 30. September 1915, mindestens 26 Doppelzentner Zucker verarbeitet haben. Kann nur die Menge für einen Monat festgestellt werden, so gilt als Jahresbedarf höchstens der achtfache Betrag eines Monats. Die anderen Süßig^itenbetriebe und Martt- reisenden werden von dem zuständigen Kommunalverband nach Maßgabe der von diesem erlassenen Bestimmungen mit Zucker beliefert. § 2. Kann ein Betrieb die erhaltenen Zuckermengen nicht in angemessener Zeit ganz ober teilweise zu Süßigkeiten verarbeiten, so hat er die unverarbeiteten Zuckermengen unverzüglich den Stelle, die den Zucker zu gewiesen hat, zur Verfügung zu stellen. . Ter für die Herstellung von Süßigkeiten gelieferte Zucker ist getrennt von bemieniaai Zucks 1 018 835,70 1 216 799,63 _K, 1018 835,70 „ 197 963,93 J< Menge erfüllte die Luft. Ter Zug setzte sich unter ' Vorantritt der Musik tu Bewegung und nahm ben^ Wog zum Variier Platz, wo bic • feierliche Be- r grügung burch die Reichs- und städtischen Behör-s den slattsand. Staatssekretär des ReichSkolonial- c amtes Tr. Bell, Knegsmrnister Oberlt Rein-H Hard, Vizeadmiack Rogge und Bürgermeister t Reiae hielten Anspraäien Darauf sprach von [ Lettvw - V orbeck, hoch zu Roß, vor der Tri- büne haltend, mit bewegter Stimme folgender Worte: „Liebe Kameraden der Schutztruppe! Für) die warmen Worte der Begrüßung danken wir aus A voller Seele. Sie sind uns tief ins Herz ge- ’ drungen unb werden auch bei uns auf fruchtbaren - Boden fallen. Man wich sich auf uns verlas en Imperialisten und Annexionisten, ldie danach trachten, die deut- sdx Wirtschaft zu erdrosseln, die deutschen Arbeiter zur Auswanderung zu zuringen imb dadurch in ihre Sklaven zu verwandeln. Jedxr politische Massenstreik verschärft die feindliche Blockade, verschärft unseren Hunger, vcrmelilrt unsere Entbeh- nmgen und sdstcndert Tausende Teutscher ins Elend. Wollt >Jhr bas? Nein und tausendmal nein! Setzt Euch zur Wehr. Laßt Eud) nicht von wenigen bewaffneten Fanatikern aus den Betrieben mit Gewalt ober durch heuchlerische Betörungen herauslocken. Stellt ihrem schädlichen Beginnen plmwollen Widerstand entgegen. Parteitag der Unabhängigen. Berlin, 2. März. Der außerordentliche Parteitag der unabhängigen sozial- demokratisd»en Partei Deutschlands wurde gestern durch den Lllterspräsidcnten Z u - beit eröffnet, der in erster Linie der Opfer der Revolution gedadste und als Aufgabe des Parteitages bezeichnete, das Gebäude der Zukunft zu errichten. Alsdann nahm der Partetvorsitzende Haase das Wort, um zu erklären, daß man fdjwn 1917 auf dem Gothaer Parteitag auf die Revolution vorbereitet chabe. Sie erfüllte nicht alle Hoffnungen, «aber die Unabhängigen seien' nicht so töricht, zu sagen, die Revolution sei schon zu Ende. Sie werde ihre Vollenduim finden in dem Triumph des internationalen Sozialismus. Die Regierung sei in das beschauliche Weimar qeflüdjtet. Haase fuhr fort, die ALachtHaber sollten nidjt so verblendet sein, zu glauben, sie könnten! die Revolution aufhalten dadurch, daß sie denj Massen einredcn mit der demokratischen Bourgeoisie und dem Zentruni die Sozialisierung durch-- iühren zu können. Die Zukunft gehöre den Unabhängigen. Die Stabtverordnetenwahlcn zeigten den Umsd>nuing in den Arbcitermassen. Luise Zieh erFIärte darauf: Noch viel schlimmer als durch die bürgerliche Presse wird das deutsche Volk durch die rechtssozialistische Presse belogen. Tie jetzige Regierung ist die Konterrevolution selbst. Ter „Vorwärts" sagt zu dein Parteitag der Unabhängigen: Es 'wurde bisher fast nur über Vergangenes geredet. Das Bemühen der Referenten, allen Groll auf die Mehrheitssozialilten a b zulenken, blieb ohne Erfolg. Die Verhandlungen über die Lebknsmittelversorgnng Deutschland-. Berlin, 2. März. (WB.^ Marschall Foch läßt der deutschen Wa!>'.ustillstandsü>mmission in Spaa am 2. März durch eine 9tote Mitteilen, daß in Kraft. YKeichzcitig treten .alle Sonder- und Ausnahmebestimmungen außer Kraft, die für die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe auf Grund § 105b Abs. 2 unb 3 der Gewerbeordnung lassen sind. Weimar, den 5. Februar 1919. Tie Rcichsregicrung ^ckanntmochung. Betr.: Zulagen an Schwer- und Schwerstarbeiter Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 6. Februar b. Z. (abgedruckt im amtlichen Teil des Gießener Anzeigers vom 8. Februar d. F. Rr. 33) bringen wir zur öffentlichen Kenntnis, daß gemäß Verfügung des Hessischen Landesernährungsamts zu Nr. ß. E. 21 1623 vom 15. 2. 19 und des Erlasses des Staatssekretärs des Reichscrnährungsamts von 21. 12. 18 sämtliche Zulagen für Schwer-, Schwerst und Rüstungsarbeiter mit Ausnahme der bisher ge> währten Zulagen für 1. Bergarbeiter (insbesondere auch die Zulagen für die unter Tage arbeitenden^ 2. Schwer- und Schwerstabeiler bet der Eisenbahn und die Binnenschiffer vom 16. März 1919 ab in Wegfall kommen DemOberbürgermeistcr zu Gietzeu unb ben Bürger m ei st ercien ber Land retneinben bes Kreises wirb empfoh- en, vorstehende Bekanntmachung in ortsüblicher Weise z u veröffent- Derordnunft über Sonntagsruhe im Handclsgcwcrbc und in Apotheken. Vom 5. Februar 1919. Artikel 1. Ter § 105b Abs. 2 der Gewerbeordnung wird durch folgende Destimmiingen ersetzt: „Im Hanbclsgcwcrbc dürfen Gehilfen, Lehrlinge unb Arbeiter an Sonn- unb Festtagen nicht beschäftigt werben. Tic PoU'-'i^hördc kann für sechs Sonn- und Festtage, bic höhere Verwallungs- behörbc für weitere vier Svn.l unb Festtage im Jahre, an denen besondere Verhälmisse einen erweiterten Geschäftsverkehr erforderlich machen, fiir alle ober für einzelne Geschäftszweige eine Beschäftigung bis zu acht Stunden, jedoch nicht über 6 Uhr abends hinaus zulassen imb bic Beschäftigungsstunden unter Bcrudfichtigung der für ben öffentlichen Gottesdienst bestimmten Zeit seftsetzen. Für das Spedilions- unb bas Schiffsmaklergewerbe sowie für andere Gewerbebetriebe, soweit es sich um Wftrtigung unb Expedition von Gütern handelt, kann die höhere Vcrlvaltungsbchörde eine Beschäftigung bis zu zwei Stunden xulassen." Artikel 2. Auf Geschäftsbetriebe der Versicherungsunter- nefcnter einsÄießlich der Vereine zur 93erfid)erung auf Gkgenieitigteit, ber Versicherungsagenten und der Sparkassen finden die Vorsdgiften ber Gewerbeordnung über die Sonntagsruhe im Hondels- gewerbe entsprechende Anwendung Artikel 3. Die höhere Verwaltungsbehörde ist befugt, für eine Gemeinde oder für benadjbarte Gemeinden mit mehreren 9lpotHelen an Sonn- und Festtagen oder während bestimmter Stunden dieser Tage abwechselnd einen Teil der Apotheken zu schließen Die Schließung kann bis 8 Uhc morgens des nächsten Tages ausgedehnt werden. 9ln ben geschlossenen Apotheken ist an sichtbarer Stelle ein Aushang anzubringen, toeld>er bie zur Zeit offenen Apotheken bekcmntgibt. Wird von ibent Rechte ber Schließung kein Gebrauch gemacht ober bleibt die Apotheke an Sonn- und Festtagen länger als sechs Stunden geöffnet, so müssen den pharmazeutischen Dienst- angcstellten für jeden Sonn- und Festtag, an dem sie beschäftigt werden, ein Wochentag ober z.vei Nachmittage freigegeben werben. Artikel 4. Tiese Verordnung tritt am 1. April 1919 197 713,03 „ 200,- „ 50,90 „ 197 963,93 Ji der Zuckerzutcilungsft'ellc für bas deutsche Süßigkeiten gewerbe in Würzburg ist Beschwerde an deren Besätcrerbeausschuß zu ässig: bic Entscheidung des Besd'werdeaussdmsseö ist enbgültig. § 4. Mischungen von Waren verschiedener Preislagen dürfen nickst vom HerstÄler unb Groß- hänÄer, vom Kleinhändler nur auf Verlangen des Käufers vorgntommen werben. § 5. Tie Kleinhändler haben bic in den Verkehr gebrachten Arten von Süßigkeiten mit Angabe der Kicinverkrufspreise durch einen deutlich cnkemrbaren Anschlag im Berloufsroum ersichtlich zu macken. Beim Verkaufe ovn Süßig'.eiteu an Verbraucher in eigenen Klembertaufsläven darf ber Hersteller ben Kleinhandelspreis nehmen. Im Kleinverfauf ist bie Abgabe von Süßigkeiten in nicht handelsüblichen Verpackungen, z. B. in fogntaimten Attrappen, Taffen usw., nur auf ausbrückiiches Verlangen des Käufers zulässig. § 6. Tie zuckerzutcllen.be Stelle kmrn bie Zuteillmg von Zucker ben Herstellern von Süßigkeiten, bie ben Vorschriften der Verordnung über ben Verkehr mit Süßigkeiten vom 28. Dezember 1918 ober biefen Bestimmungen zu'widerhanbeln, perren. Gegen die Skmrcigetung des Zuckers ber Zuckerzuellungstsd lle für bas deutscke Süßigkciten- grtoerbe in Würzburg ist Beschwerde an ben Bc- schwerbeausschuß bet der ZuckcrxuteÄungsstelle zulässig: bie Entscheidung des Beschwerbcausschusscs ist endgültig. 8 7. Tiese Bestimmungen treten mit dem 1. Februar 1919 in Kraft. Berlin, den 28. Januar 1919. Ter Vorsitzende der Reichszuckerstelle. ___________Ten g e, O beroegierung s r«t.___________ Bekanntmachung betreffend die Zuteilung der Fischereibezirke an die größeren Städte Heffens. Vom 19. Februar 1919. Die Bekanntmachung des Ministeriums des 3n. nern vom 1. Februar 1918, betr. Zuteilung der Fischereibezirke an die größeren Städte des Großherzogtums Heffen (Reg.-Dl. S. 54), erhält folgende Zusätze: Zu Abs. 1 (Darmstadt): „ferner die Rheinstrecke von der Bibliser Gemarkungsgrenze abwärts bis zum Profilstein 45 (südliche Generspitze)." Zu Abs. 2 (Mainz): „ferner die Rheinstrecke von der Bibliser Gemarkunqsgrenze abwärts bis zum Profilstein 45 (südliche Beyerspitze)/' Diese Aenderungen gelten nur für die Dauer der Betr.: Abbeförderung vo n beschäf - tigungslosen Arbeitern und Angestellten. An den Cbcrbürgcrmcifter zu Gießen, die Bürgermeistereicn der Lnndqemeinden des Kreises und das Polizeiamt Gießen. Nach Z 8 der Verordnung über die Einstellung ustv. gewerblicher Arbeiter während ber Zeit der wirtschaftlichen Te- mobllmachung vom 4. Januar 1919 — RGBl. S. 8 — unb § 10 der ent spre chenbeu Verordnung liegen ber Angestellten vom 24. Januar 1919 — RGM. S. 100 — Jollen Arbeitnehmer, die in den ersten 5 Tagen nach er* svlgter Kündigung nach ihrem Heimatsorte fahren, für ihre Person und gegebenenfalls auch für ihre Familie freie Beförderung bei Vorlage des polizei- Iid)cn Abmelbefcheins unb einer Bcsdiernigung des Arbeitgebers über ben Zeitpunkt ber erfolgten Künbigung genießen. Die VewiLmung vom 4. Januar 1919 erstreckt sich nicht nur auf die Arbeiter der sog. Rüftungsindustrie,, sondern auf sämtliche gewerbliche Arbeiter int Sinuc des Titels 7 der Gewerbsordnung unb, soweit bie Eisenbahnen bi Frage kommen, auf bie Arbeiter der Werkstätten. Tie freie Abbeförderung erfolgt auf Grund von Fahrtausweisen, die von ben Ortspolizeistellen ausgefertigt werden. Zur Erläuterung wird noch bemerkt, daß bet am Fahrtausweis befindliche Kvntwllabschnitt bei Antritt ber Reise vom Bahnpersonal abgetrennt wirb. Ter Ausweis selbst verbleibt bent Reisenden, ist aus Verlangen ben kontrollierenden Zugbeamten Voranzeigen und wird nach beendeter Fahrt auf ber Zielstation abgenommen. damit die Arbeitsenllassenen und die Arbeitgeber unterrichtet werden, wo die Äßiswcise erhält» sich sind, ist durch eine öffentliche Bekanntmachung auf Vorstclfcnbes hinzuweifen. Ten großen Gemeinden geht eine Anzahl von Ausweis so rmu- laven zu. Gie ßen, den 26. Februar 1919 KreiS^mt Gießen. I. V-: Laug er mann. ber Berliner Är beiterr äteist'berUn e r a -> r j.orhM>Wu4 streik prollamiert worben. misgcschlvffener Abnehmcrbetrrebe verfügt bie Antra/ d^r' Komm^L «Ä Z-n Är"ULich. imch Absatz l tonte Antrag ber Kvmmuntst«, b« Klärung des T5Ut(iI ngsst le die H rste T>r ton Süßigki en Sa t Stpften cntbmden, imitn die Abnehmer die Vorscheinen der xklch sofort an versciftedenen ^llen ^V^ordnung über den Verkehr mit S.ü fei gleiten vom ^tabt fPartakrstrfche llnruhu gezeigb Sü28. Dez. 1918 ober diese Bestzmmnng.n nicht ein» w h^ Sr^ucSJnr übrigen tann bic Zuckerzutcilungs- unb zu kleinen S chreheT* *n, bw stelle ben Herstellern von Süßigkeiten, bie von Zucker zugeteilt erhalten, Über die Abgabe ber Waren Näliercs vorschr. iben: sie hat in Streit- CMkZ-LwM-. und Sortonften straße wurden gestürmt. Telephon Icitungc würben durckscün.^LLLL^D«r- Amnfiji auf dLU^NoLt Gießen, den 25. März 1916. Dec Prooinzialkafferechner. gez Kauß. Revidiert, ohne daß sich für den Abschluß etrtl Aenderung ergeben hat. Darmstadt, den 19. Dezember 1918. Oberrechnungskammer, gez. Süffert Wird gemäß Art. 79 und 43 der Kreis- und Provinzialordnung veröffentlicht. Gießen, den 9. Januar 1919. Der Vorsitzende des Provinzialausschusie-.' der Provinz Oberheffen. _________________9. D.: Welcker. iöeiaiuiUHad)ung. Betr.: Errichtung einer Zwangs-llnnung für das Schuhmackerhandwerk im Bezirk der Stadt und des Kreises Gießen. Auf Grund des § 100 der Gewerbeordnung wird, nachdem sich bei der Abstimmung die Mehrheit ber beteiligten Gewerbetreibenden für bie Einführung des Beitrittszwanges erklärt hat, die Errichtung einer Zwangsinnuna für das Schuhmacher-Handwerk im Bezirk der Stadt und des Kreises Gießen mit dem Sih in Gießen zum 1. April 1919 angeordnet. Die Innung hat den Namen „Schuhmacher-Zwangsinnung für den Stadt, und Landkreis Gießen" zu führen. Vom 1. April d. Zs. ab gehören alle, die das Schuhmacher-Handwerk betreiben, dieser Innung an. Gießen, den 21. Februar 1919. Kreisamt Gießen. _________________I. V.: P e n 11 r i ch.__________________ ©ctrtiuiruinrt)iuiQ. B etr.: Feldbereinigung Lich: hier den Iuteilungsplan. In der Bekanntmachung vom 6. August 1918 ist für diejenigen beteiligten Grundeigentümer, welche während der Offenlegung des Zuteilun^splans (9. September bis 4. Oktober 1918) zum Kriegsdienst einge. zogen waren und weder sonders beurlaubt worden sind, noch Vollmachten ausgestellt hatten, das Dc. schwe-rderecht "gegen den Iuteilungsplan vorbehalten worden. Ein Teil dieser Grundeigentümer hat von seinem Beschwerderecht bereits Gebrauch gemacht. Bei Meldung späteren Ausschlusses fordere ich hiermit die übrigen in Frage kommenden beteiligen Grundeigentümer auf, ihre etwaigen Einwendungen gegen den Iuteilungsplan in der Zeit vom 1. bis einschließlich 14. Mär; 1919 bei der Bürgermeisterei Lich, schriftlich und mit Gründen versehen, einzureichen. Innerhalb der gleichen Ieit können von diesen Grundeigentümern die Akten und Karten auf dem Bureau des Feldbereinigungsgeometers Ludwig in Gießen eingeschen werden. Friedberg, den 23. Februar 1919. Der hessische FelbbereiuigungSkommiffar: _________Schni11spqhn, Regicrungsrat._________ Bekanntmachung. Betreffend: Ferkclmärktc. Der An- und Wtranspori von Ferkeln auf öffentlich bekannt gegebenen Ferkelmärkten wird hierdurch für frei erklärt. Beförderungsscheine find demnach nicht mehr erforderlich. al bl e) OS« Menne flnng als oorübtrnebcnb »um akiloen Miliiürdtenst laufen weiter. Die freirolUiae ' Invaliden- und RlierSverffche —Ck--------Ü-----u — - r..f y*- G dflrftet, si u:eit Lohn u. flute Be- unbiunfl z. 15. Nkärz ge= hat obAtifleben acht. Lckr. Cfierten ob. 8. SRitltr, 6htrM an Bens. MeQereiitr. 26. 261/7 Ober.öibbetsb«h* Bietzen 8MSD Forst- und Kolonialschule ber Noiolin-Pillen S. Heichelheim. 2651D ■petzten, Dtu UrMltll» He *l »Ich« MKiitg. ou® irren Sternstr. 15 Stallung: Telephon 2171 NodKeimer Str. 45 B G v f n 0,14 „ ais „ 0,14 „ aio,. Brennholz. Trockene- vorjähriges TnnncuboU Liefert jede DoranKiflc: Hb H.mdq bringen mit die berrLlidjifpicl-Opcrettc „wer nicht in der Jugend Küßt" unter persönlicher Mitwirkung namhafter Opernfänger Ida Quast Heinrich Mankel Verlobte einflr»oflen die Ansprüche aus Famllienunierstützung lauten weiter. Die freiwilliae Dienstzeit rechnet für Kündigungsfrist am L und 15. de» Monats. I Unierorbnunfl unter die eingelctiien Borge» geießiett denen Loldatenrä'e »ur Seite fiebert änrrtennung der biober gültigen Kriegsgesetze. I Hnertennunn der (Sebübrnifie. Diele find: Mobile Vdbnang nach den Dienstgraden, mindestens 3o Mk. monaillch. Suverbem Zulage von 5 Mk. täglich. Die Freiwilligen gelten in Beäug auf BerSor- Der Lehrlingsausschutz der Fleischer-Innung Gietzeu. C. Bogt, Borfftzender. 4. Der Boran >chlag der Lanbjubenschaft Provinz Oberhessen für 1919 Oietzen, den 28. Februar 1919. Der Vorstand der israel. RcligionSgemeinbc Gießen Philipp Jakobi, Hinter der Stadtkirche. runn wie Dienst Im "'n >WerbebureauS) h mit Garren y rar zeitgemäße Aushlldnnx znm iuxenleur und Architekt: Stadt Polytechnische Lehranstalt Friedberg (Ima) Begin» üi Kuuirkalklakrii: 1. April 1815 Vergünstigungen für Kriegsteilnehmer. i» jahrelanger Praxis — vorzügliche Erfolge. Husten, Verschleiaoni. fluswarl, end* — XlSn. i. Bru»IOerU Mm «Bf; «pperu eitD Ä»rp#tarw>l*t tietnn M lasch; «PgeietlM« Weift-undRot-^«".^ . ■ smitMlllljs.Weiin StUtlfttt erster Firmen oreiSw. deowie tüchtiges Kücheu- A„nustWnllknskl^zr:7».!m5m- Holzverfteigerung. Zu der am Donnerstag dcm 6. Mürz im LangSdorfer Gemeindewald stattsindendcu Holzverfteigerung ist die 5ufammcnfunft vormittogr 91/, Uhr am vahnhos. Langsdorf, den 3. März 1919. vürgcrmetfterei Laugkdorf. Aufruf in SIDni im frtimili|ti ei[tih|i*5n* TttafrirntS jär iti ®rtn|itfju§ S?jL Felddlenstfähiae gediente Eisenbahner. nutzer- dem Angehörige folgender Berufsarten: Bauhand- werter. Schmiede, Schlaffer, Etienbabnoberbauar- beiter, Techniker und Weometet, die sich freiwillig melden, können in beschränktem Umfange *ur Bit- ober Strickgarn „ 0,22 „ Auf die nachträglich durch die städtische Be> kleidungSstelle abgestempelten weihen flarten. sowie aus die blauen Garnkarten bars nur da» in der Bekanntmachung vorn 10. Jan. bfl. Fg. angegebene Näbaarn gegeben werben. Äm lü Mar» 1919 wird diele Garnverteilung abgeschlossen. Bezugsberechtigte, die bis zu diesem Zeitpunkt das Garn nicht aogeyolt haben, verlieren den Anspruch auf Belieferung. Bei der fttrma 8L Holrerhoff Söhne ist diese Garnverteilung aus Grund der am L tljebruar d. FS. veröffentlichten Bekanntmachung bereits durch, geführt und abgeschlossen. Eine weitere amtliche Verteilung von Garn wird nicht mehr erfolgen, weil der Verkauf von Stäb-, Stopf- und Strickgarn durch Bekanntmachung der ReichSbekleldungSstelle vom 1. Februar 1919 freigegeben ist. Der Berkaus deS (SarnS bars vom 1. MSrs ab zu nicht böberen als den nachstehenden, amtlich icftaefefctcn vöchstvreisen erfolgen: 1917er u 18er Untergarn Nr.40 für eine 1000m Rolle - tU M. 1917er u. 18er Mattgarn Nr. Nu. 36 für eine 200 m Rolle - (MU M 1917er u. 18er Obergarn Nr. 30 u. 40 für eine 200 m Rolle — 0,4.4 M. 1917er u. 18er Obergant Nr. 30 u. 70 für eine 1000 m Rolle o 1V7 M. strieg6n)ore Strickgarn Nr. 12 für eine Docke zu 20 gr = 0.66 M. Qriegßnjare Dovvelgarn 9hr. 24 für eine Docke zu Ä . 20 m- - 0,65 $1. ichtenberbitangen 2. Kl., bi» 0,25 rtftm., 84 Si. Retsstangen. 3. Hrrtenbach 2a. Buche Rm 153 Lcheiter 1. u. 2. Kl., 6> Prügel 1. QL, 20 Stöcke, 8 Re.servrüqel- <- Wüdfraubera 5. Buche Rm.: S) Scheiter, 260 StammorügeL 10 Stöcke, 15 «elfer» PTügeL 5. Sützerkovf 2. 24 Rm t>ichtennuh. reifer imetft Bohnenstangen^ Sohlreiser und Ve»boU stachenweise.2UBB Betr- Garn-BerbrauchSregelung. Garuverteilnng. Im Anschluh an die am 10l Januar 1919 veröffentlichte Bekanntmachung betreffend Berteilung deS Nähgarn- für das 2. Halbjahr 1918 gebe ich bekannt, bah das zu dieser Berteilung gehörende Stops- unb Strickgarn sowie ber Leinenzwirn nunmehr in den BerteilungSst''Nen eingetroffen ift Die versorgung-berechtigten Familien erhalten auf eine Weihe Garnkarte mit ber Ziffer: 1 — einen Wickel zu 5 gr Stopfgarn für 0,14 M. 2 ■ n w * 6 e n unb „ „ „ 20 m Leinenzwirn 3 — „ n » ß gr ©topfgam 4-10— eine Docke „ 10 „ , Danksagung. Für die liebevolle Aufnahme wlhrend unseres Kommandos In W 10mar sagen wir allen Quartiergebem an »em herzL Dank Frans AntonlolU Frans Dnft. Albert Friedrich, Philipp «r»0, Jupp Jakob*, Otte Owierborg. Georg hchiela« Karl Vandieken. Was Wagner, Frits Wensel. W. G. S. W iss mar. MM6 Markivl. 17, Tel. 262.U Kolm-> BrannfclS, nniiiiiiiiiiniiiiiiimuiiiniiiiiiniiii ecbei-bc“enoen.„ Btii.^rotta - BtirleÄ'Ü^S Rcisstr-hlkif-M « cdittn Borix Hals- u. LuitgenleideR ofltt 8rt. eit Äatorrsten Neiobolz-Wrsten: I^Buch^ 1M0 Eichen. 100 Airtiten Ibie ^aitbbvIz-Wellen imd ziemlich flute ftorftwellen). 132 ?>ichtenderbstauge» von st—7 Btm. Mlttendnrchm. MO Am. n. 2t*>n H,. Nichten Bobttensian ten Die Zusammenkunft ist vormittags 9‘.', Uhr ans der Müllerschneit.-e im Riedwald, wo bei der lebten Berneiaer»na btui »>eucr war.2&X1B Arethcrrf.RiedeselfchcS RevierLberwald. Brenn ho lz-Persteigcrung. Montag den 10. März 1919 werden im Henkelfchen Saale zu O^sgelrob au» dem Distr. Um. Herrubaag von vormittag» 10 Ubr es oer- ÜeiflCvt: Buche: 1020Rm.Lckeit ida runt. 30 Rm. Schindler- holz. 270 Rm. Briigel, 18U Rm ReiSprugel. Aliorn: 15 Rm. Zcheit. Engelrod. den 1- Marz 1919. öreibetrlld) Ricdeiellchc Revierverwattuna Egger». «TOD Gefunden. Oto Städtischen VtbenSmittelamt ift an einer dem öffentlichen Verkehr zugänglichen Stelle ein Geldschein gefunden worden. Der EmpfangSberechtiate wirb hierdurch auf- gefordert den Schein In Zimmer Nr. 8 des Städt. Lebensmittelamtes abzuholen. Rieften den 1. Mär^ 191Ü 2853B Ter Oberbürgermeister (LedenSnnttelamt). Holzversteigerung. Kreitag den 7. MLrz kommen in dem BellerSheimer Mark- und Gemeindewald fol- gende Holzsortimente zur Versteigerung: 80 Fstm. Eichen-Stämme 14 bis 50 Ztm.Durchmesser, 5 bis 15 Mtr. Länge 45 Fstm. Fichten-Stämme 14—28 Ztm. Durch- messer, 7 bis 22 Mtr. Länge. 38 Fstm. Kiefern-Stämme 15 bis 32Ztm. Durchmesser 6 bis 15 Mtr. Länge 21 Fstm. Fichten-Derbstangen 18 Stck.Eichen-Derbstangen zu Deichseln geeign. 36 „ Eschen- , , 6 „ Buchen- , zu Langwieden geeignet Anfang der Versteigerung vorm. 9 Uhr. Zusammenkunft der Steigerer auf der Kreis- straßc Trais—Münzenberg am Eingang in den Wald. Bellersheim, den 1. März 1919. 1M, Bopp, Bürgermeister. v»-sittz,t>m Saale deSHotel „Vrotzherzog von Hefie»^ Oeffentl. Vortrag von Herrn (S.^.tleuenborff Leiter der Türerfchule, Hochmaldhanfe» über. „NeueSiele derZugenderziehung und die Einheitsschule". Freie Aussprache! Kreter Eintritt! Die Gießener Lehrerschaft unb die politischen Parteien werben hiermit besonbers angelaben. Der Vorstand: _ Dr. M. Siegel. MWriUftrlttrvr>ii'?i«,'';ritUt2t Tie Mitglieder werden biermlt emgeloben zur orbentlicheu und daran anlchltekend sslererbeet- lichcnMitgliederversammlung auf Donnerstag deo 13. War*, 1919.no*m. 3 Ubr, ImNesen Gerichts- aebanbe. Darmstadt, Erdgelchoft, Zimmer 11Ä. TageSOrdnung: I. Ordentliche Mitgliederversammlung: al RechnuugSablane. bi Beräufterung von Grundeigentum. IL Autzerordentllche Mitgltederverfammlnng: a) A 'flösung bet' Vereins unb Umwandlung tu eine Stiftung. bl Bermendung deS BerelnSeigentumS Darmstadt, den 12. Februar 1919 988ID Die Vorsitzende: ______Marie Fürstin zu Erbach - SchSnderg. KimM Buflergeselischatt 1877 (■BÄH (K. V.) WC General - Versammlung DounerStaa. 6. März 1919, abends 8 Uhr. te Restaurant Hiudeuburg. 1. (Siege. Tagesordnung 1. Eingänge. — 2. Aufnahme neuer Mitglieher, - 3, Bericht der Baukommifffow — 4. Bericht bei Delegierten über die Anträge der siiddeutfchev Beretne »um Deutschen Rudertag, — & Wahl einet Delegierten z. Deutsch Rudertag. — S. Verschiedenes ■ »U — WWW — — — WWW — MS Kaffee Astoria.l Morgen Dienstag «« k j| Familien-Konzertji ■ ■BBS MSB MB SSM M MSB SSWM MMS MM EM» ZurneuenWelt Heute Montag eingetroffea Kapellmeister Krein aas Frankfurt 11RndiRolf 11 s« Partnerin •! Komisches Gesang- und Tansduett. Täglich KONZERT Esladen ’reundllchstein Rodl Rolf, IleArMaa«» Gardinen aller Art in grosser Auswahl» Stores, Scheibengardinen, Gardlnenbordaa, Spltaen. Mesdngstangen. Ringe sowie alle Zubehöre. 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