den W 10 chr. an bet. , aber Wt \Wi. rtV . MD Ibotf, Mtmr tzm mit lieben, jol CHMie etjonfl- mit sicherer! (Fr. lommem wünscht lich flel.ßr6uLab.$ltiw zwecks spätem Heirat Näh. In der MM -es Sieb- anKW g rt. geliehen. £ane Naiv — medio*. Ibtü rrwümchl n ro-: k . A. 1 chuh- sucht, iflt 22727 'zeig. van. sowie rozu WWM Sonnlaa abend k> Wait: PortrtnonM mit Snbali «ca. K -*-1 verloren. che WM nvtmach«Lm. 81912^ teTJW 8W®iW MÄÄL an W g^dtv. **£% röfts .kL^N? ^9- all, kath,. 30 000 w a!T' SS^wta«» zwecks Heirat, f” Sftc« Eittdrlrnl w Backerei. Schriül »LLkLL ^tzSD7 9fl- Mann, 21 I, möchte m.tnett.'jJUdi.ftutV wechsel treten-.mik-lvL Heirat. ZK ^WerTt^x Mist kauft Wilhelm Moser Gärtnerei, ’ o^^Nia S—^eteogonfti [V e r s c h i ede n es] BnW ||®U8! ~ -Ws? lich» uiJ*tte|y*f ß, . i «,*** fe ’ÜiSs bekannt an roerbtt. Schrift l. Angeld mi,W .... mir Bild, unter (SM o M/ten Siebener flnjeiq.tr -«" beten. B'/d wirb »urrf Der «er, * X VSßÄ 13<61B ZwIMnyrninddniS u. Verlag: vrSHNche Unw.-Vuch- n. Steintrudtrei R.tauge. Sd)r.ft!citung, S-Ich^ttftrlli u. Drucker«!- Sfrüftt. ?. Schutzgebiet eine rechte „2anix5uiutter" war. g EWÄ '--.'Nen, tan « »iVÄ iS H Mi 511)ngyflreue«. oerury^rgr iina, rei r . . . n-j«. Mnrmia fpi fn tnprhp p8 wm o-»» ___ni'i'h-nwiefte ftcf> feit Handlung der Eingebore fogeiiamtten Kvngr>^reu< land seiner Zeit voraus fei, so werde es zum Die Zahl der ParteiblLter verdoppelte sich seil _ Y - «v .C- .'irr CV.xt« * Czx.« i /w « <- - r- rv - ___/TUhUKiiminA rw»r eine gute Gelegenheit zu Verhandlungen da. MttÄiedsbeürvse, mätie der Redner, sei zu er- der und als Die Gcmeindcwahlen in Elsaß-Lothringeu. daß die Erfüllung von Forderungen Alliierten Deutschland mehr büßen lasse in seinem Wiederaufbau mehr hindere, beabsichtigt sei. Die Lage im Baltikum. Stichwahl. Kundgebungen bei der Eröffnung der italicni chen Kammer. tir. 282 2 er 6it»xtel|äbv(id) 6 Mark einlchlteblich des ^estrll» flelbd; oureb die 'Boft viert.Ijäbrlich 6 'Dlarf ausschltevtich t'estellqeld. Rernfpred) * Anschlüsse: für die e*nfileilu»flH2 'Lertaa.vlescha'islleuebl Anlchrtüsl>rTralunach- nd)icii: Anzeiger Lieben. postschecklonto: Sronfiurt a. M. 11686 Snnaqnte von änzeigen s. die Laaeddununer oid xiimSR.ubmiiieg vorher. Preis für 1 mm höhe lür An.eiaen u.34mm Z'reite örstirn 15 bi, au-ivärtW 18 B'., tiit Reklamen von 70 mm Breite 48Pf. nebst 20•/, Teuenu'gS» giücblaq. Bei Platz- Dorfd) rih206/ Auhdtlag. Hauvtschri tleuen Ang. tztoeg. Berantivortlich tüt Politik: Ang. Hoey; für den übrigen Teil: Dr. Remhold Zenj; lut den Anzelgenteü: v. Beck; sainiltch in Gießen. ©orauy in Ugmt», als auch in Brittsch-Njassaland erleben sich Eingelvrenenfrimme. In brr Io term Kownie schlügen sie die englische Beamten tot. Ein Häuptling bat fogar dm deutschen Gou- vermmr gegen die EnMnLer um £>ilfe. — Eine beißende Ironie des SchickalS ist es auch, daß yrabe den Belgiern, die wegen barbarischer Be^ Berlin, 1. Dez. (WTB.) Der vomReichs- mrnister der Finanzen der Nationalversammlung nach Zustimmung des Reichsrates vorgelegte E n t- wurs des Landes st euergesetzes enthält folgendes: Die Länder und Gemeinden sind berechtigt die Steuern nach dem Landesrecht zu erheben, soweit das nicht der Reichsversassung entgegensteht. Nach § 8 erheben die Länder die Steuern vom Ertrag des Grundvermögens und des Gewerbebetriebes. Sie dürfen nur in dem Lande erhoben werden, in dessen Gebiet der Grund- und Gebäudebesitz liegt oder eine Betriebsstatte unterhalten. Als zweite Landessteuer zieht der Entwurf die Vergnügungssteuer in den Kreis seiner Vorschriften. Betreps der Beteiligung der Länder und Gemeinden am Ertrage der Reichs st euer sagt § 15: Durch Reichsgesetz wird bestimmt, ob und in welchem Umfange die Länder einen Anteil an den Einnahmen aus den Reichssteuern zu beanspruchen I haben. Die Lärwer werden an dem Ertrage der Reichseinkommensteuer beteiligt und erhalten von den Steuerbeträgen unter 15 OOO Mark einen Anteil von 90 v. ö., bis 25 000 Mk. 80, bis 50000 Mk 70, bis 100 000 Mk. 60 und bis 150000 Mk. 50 v. H. Nach §29 können die Gemeinden besÄießm, eine Steuer von demjenigen Mindesteinkommen, das von der Reichseinkommensteuer nicht erfaßt wird, zu Erheben, falls dies nicht durch Landesgesetz ausgeschlossen wird. Ferner erhalten die Länder von dem Auskommen aus dem Erbschastssdeuergesetz vom 10. 10. 1919 20 6 6. und von dem Aufkommen aus dem Grund- erwerbssteuergeletz vom 12. 9 1919 50 v. H. Von dem Aufkommen der Umsatzsteuer erhalten die Länder 10 v. H. Der Gefamlb.trag wird auf fort Länder nach dem Verhältnis der Bevölkerungszahl verteilt. Die Lastenverteilung regeln die §§ 49 bis 52. — Wenn das Reich den Landern und Gemein- Paris, 1.Dez. (WB.) Havas. Die Gemeindewahlen in El saß-Lothrin- Ken haben folgende Resultate ergeben: In Straßburg erhielt die K o mp ro m i ßl i st e aller politischen Parteien eine große Mehrheit. Bei 35 Sitzen fallen den Sozialisten 17, den RadiLtlech 4 üno bem nationalistischen Block 15 Sitze zu. Die Wahl Peivotes zum Bürgermeister scheint gesickert zu sein. In Colmar ist die ganze so-:alistisck)e Liste durch- Bon La ns Sachs, Geh. Reg.-Rat im ReichsloloniilMinisterium. Ter mit fern unglücklichen Aus ang des Krieges besiegelte Verlust unserer Sdoluntcn Hut mich um int- endliche Erfüllung eines seit vielen Satiren besagten heissen Wmtsches gebracht Teutsch-Afrika aus eigenem ©rieben heraus kennen zu L-rncn. Unter fünf StoatÄekre ären und Mi listzern war es meine Aiu'tzt'.be als Pressrreferent, an der Verbreitung des kolaniaten Gedankens in der Lnnmat mitz> arbeiten Meine Quellen blieben aber immer nur tw amtlichen Berichte, die „Akten", die Bücher und dann die mündlichen Erzäl^ungen unserer auf Urlaub hermkehrenden Beamten und Oistzwoe, von denen heute so manchen prächtigem Menschen tie Erde StfritiaS oder der europäischen ©d)Lad)tfritrr deckt. Zum Referenten beim .Kaiserlichen Gouvernement' in Daressalam teiigniert, der sofort nach dem Kriege mit dem ersten Dampfer endlich in die (wie wir alle hofften, wesentliä) vergrößerte) Welt des überseeischen Teutschlonds hiwnlsfahren wollte, hatte ich mich mit der umfangreichen Literatur über Deutsch-^Ostafrika besonders vertraut gemacht. Vor wenigen Tagen jag nun ein 'Lmch aus meinem Schreibtisch, nach dem id) mit einem aus leiser Wehmut und treu- digem Interesse gemischten Empfinden griff: das von allen L wnialen Kreisen mit Spamrun^ erwartete abschlici>nde Werk dos letzten Gouverneurs von Deut'ch-Osdasrika: „Deutsch-Oslos Hki im Weltkrieg? Wie wir lebten und kämpfen." (Verlag OulÄe und Meyer in Leipzig. Mit 5 Karten und vielen farbigen und schwarzen Tafeln, Preis 20 Mark > Es g härt zum Besten, was über Ost- afrika gesclwieben worden ist. M a i l a n d , 2. Dez. (WTB.) Ein Bericht der Zeitung „La Sera" über die Eröffnung der Kammer beschäftigt sich mit der von den Sozialisten eingenommenen Haltung. Kaum hatte der König das Gebäude betreten, als die Sozialisten ausriefen: Es lebe der Sozialismus", die Arbeiterhymne anstimmten und gleichzeitig den Saal verließen. Die Kundgebung war von dem Bruder des Direktors des „Avanti", dem in Genua gewählten Deputierten Ser- rati, geleitet. Alle anderen anwesenden Deputierten begrüßten den König unter enthusiastischen'Zurufen, so daß die sozialistische Kundgebung erstickt wurde. Einige Minuten später konnte der König seine Rede beginnen. Der König eröffnete die 25. Legislatur- i Periode mit einer Rede, in der er unter an» derem ausführte: Sieger und Besiegte haben jetzt das gleick-e Bedürfnis der Arbeit, die gleiche Notwendigkeit, oie Gemüter zu beschwichtigen; die gleichen Gefühle der Gnade und menschlichen Tugend sollen in beider Länder herrschen. Die Vereinigung aller Völker italienischer Sprache bildet für Italien eine Pflicht und ein unverjährbares Recht und verfolge auf feinen Fall imperialistische Tendenzen. Der König hebt bann den außerordentlich herzlichen Charakter hervor, der in den Beziehungen zu den alliierten und assoziierten Mächten besteht. Der (Entwurf des Landerfteuergesetzer. mit bem Arbeiterrat ab. Verhandlungen in Bitterfeld. Bitterfeld, 1. Dez. (Privattelegmmm.) An den gestrigen Verhandlungen zwisclien Arbeit- gebern und Arbeitnehmern haben Vertreter des ReichsarbcitsministeriumS und des MlitörbefehLs- (jabers der örtlichen * und Bezirksbehörden teilgenommen. Ten Vorsitz führte der Regierungspräsident von Merseburs. Es wurde belchlosien, zwei Kommissionen einzusetzen, von denen die eine, welche die Lohnsra^m und überhaupt die privatrechtlichen Fragen regeln soll, bererts heute vormittag» zusammcngetreten ist. Tie zwerte fall später die öffentlich rechtlichen Fragen be- handeln, insbesondere die Frage der Aushebung des Belagerungszustandes und der Zurückziehung ter Truppen. Heute morgen meldeten sich aus allen Werken Arbeitswillige, wurden aber von Streikposten verhindert, die Arbeit wieder auszunehmen. Tie Notstandsarbeiten wurden weiter verrichtet. Bisher keine Unruhen. . B e r l i n, 2. Dez. (Priv.-Tel.) Ueber dte erftru gen Verhandlungen in Bitterfeld weiß der .Lorrn ar ts" zu berichten, daß die Arbeiter vertret er sich damit eintxrftanfcen erklärten, daß vier Kollegen, denen schwere Gewalttaten nachgewiesen worden sind, mcht wieder ein geso llt werden, und daß die Kollegen, gegen die wegen Anwendung von Gewalt strafrechtlich vorgegangen (vird und die dann verurteilt werden, ebenfalls außerhalb der Betriebe zu bleiben haben. Die U n- ter nehmervertreter haben sich dagegen verpflichtet, die Arbiter, die in den kommenden Prozessen freigesprochen nvrden, als.arm roteber einzustellen. Die Verhandlungen über die übrigen Punkte werden heute fortgesetzt. Oberst Reinhard. Berlin, l.Dez. (WB.) Die von Berliner Blättern veröffentlichte Meldung, daß Oberst Reinhard nach Glogau versetzt worden sei, ist unrichtig. Der Kasseler Oberbörgermeisterposten. K a s s e l, 1 Dez. In der heute abend abgehal- renen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde gegen sämtliche Summen der Bürgerlichen beschloss, du durch ine Berufung des Oberbürgermeisters Koch zum Relchs- minister des Fnnern sreigewordene Oberburaer- mttfrerfldle nicht auszus chr eiben, wndcrn sie dem früberett Ministerpräsidenten S^erde« mann anzutragen Die Tabaksteuern. Berlin, 1. Dez. sWolff.) Von zuständig« Stelle erfcchren wir, daß die neuen Tabaksteuern heute noch nicht in Kraft treten.* Eine mdgültige Bestimmung über den Z rtpunkt des Inkrafttretens ist noch nicht getroffen worden. Bismarcks Gedanken und Erinaerungen. Stuttgart, 1. Dez. (WTB.) Wie der Schwäbische Merkur" berichtet, ist in der letzten Zeit beim Landgericht Stuttgart der Antrag gestellt worden, das Erscheinen desdrittenBan- des der Bismarckschen Gedanken und Erinnerungen zu verbieten. Der An- trag ist ton feiten der Vertretung des frühen bet totonialen Zivilisation hin? Kann wirklich jemand glauben, daß ein grausam unterdrücktes Volk sich gegen seine Bedrücker so Der halten hätte? Siird die gmabern erstaunlichen LeisLmrgen der Schwarzen üxtnbiimfien von Leuten, die durch Eig niederaehilten wurden und nur den Be- brrbetiebnten*?" Auch in der Frage der tborcnenbelxTniÄung gilt das Wort: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen." Während die ©inybormen Teutsch-Ostafrivas im Kriege treu 4u uns halten, brachen in den ewar- Kolonien wiederhvlt Aufs'ände aus, obwohl dort fein weißer Feind im Sande stand, wie bei uns. Deutsch-Ostafrikas Heldenlied. — ' - sendung des deutschen Voltes fftngt das ydbenlieb von Osorsrika aus. Sä)nee schlreßt mit den schonen Die Washingtoner Arbeit konserenz. Berlin, 1. Dez. (Wolff.) An den Generalsekretär der internationalen Arbiterkonfereuz m Washington, Buttler, ist tolgenber FuUkjpruch gerichtet worden: „Das Reick>smnnsterium bestätigt mit verbindlichstem Dank den durch V-erstümmelung verzögerten gestrigen Empfang des Funkspruchs vom 25. November Ober die deutschen Vertreter im Verwaltungsrat des internationalen Arbeitsamtes. Der deutsche Regierungs- üertreter wird baldmöglichst namhaft gemacht tuet» | den Als Arbiter Vertreter ftiib ter Gewerkschafts- Vorsitzende Karl Legien ernannt. Eine skandinavische ArbettSkonserenz. Kopenhagen, 2. Dez. (WTB.) Das Stockholmer Blatt „Sozialdemokraten" meldet, daß das Komitee für skandinavi- s ch e s Zusammenwirken für 21. bis 23. Januar 1920 eine skandinavische Arbeitskonferenz nach Kopenhagen unberufen hat. | Es werden vertreten sein Schweden, 9loi> । wegen, Dänemark und Firrnland. Die belgischen Lozialisten. Brüssel, 1. Dez. (Wolff.) Havas. Nach dreistündiger Verhandlung hat der belgische Sozialist en ko ngreß einen Antrag Jacquemotte, der sich gegen die Teilnahme der Sozialisten an der Regierung ans- spricht, mit 1460 gegen 146 Stimmen abgelehnt. Am Nachmittag des 29. 1L sind die meisten Mitglieder derKonferenzdesVöl- kerbundes in Brüssel eingetroffen. Der Haager Schiedsgerichtshof und der neue Streitfall. Amsterdam, 1. De. (WTB.) Nach einer Meldung des „Telearaaf" weist ein Artikel des öffiziösen „D a il y Chr o n i cle" den Gedanken einer Befas ung des Haager Sck;iedsgerichtshofes mit dem neuesten Streitfall zwischen den Alliierten und Deutschland schroff zurück, bemerkt aber, daß vielleicht über Änzelheiten verhandelt werden könne, wenn Deutschland nachweise, Erstes Blatt 169. Jahrgang Dienstag, 2. Dezember 1919 Gießener Anzeiger Seneral-Änzeiger für Gberhesien Di, lc von uns zu Sxnrfe sind in der Be- urtrUunr) 'oer SeiLutngcn im Kvlvmalkriege 1914/18 etwas einiti ig Jlrr vom leuchtenden Ruhmesglanze der Sclmtztrupprn gebaiutted Auge Übersicht leirf)t die gewaltigen Leismugen der Zivilvcrwal- hmyn unserer Schutzgebiete, Leistungen vieler Jahre, tie der Nmpsenden Truppe oft erst das Turchhüten ermöglicht, die politischen und wirt- sck-asllichcu Voraussetzungen für ruhmvolle Kriegs- arb.-it geschaffen haben. Es genügt, das Wort „Eingebovenenpolitik" puszirsprcchen. 2luf dem grofyinigni und ergreifenden Kriogsgemälde, das uns Ostafrika vicr lange Jahre hindurch geboten hat, steht vorne bie SKLöcngcfarit Lettow-Borbecks. Aber Dr. Heinrich Schnee darf ohne Ueberbebung neben ihn treten. Beide, der Soldat und Zivil- gouwmeur, haben sich aufs wertvollste ergänzt. Mr hören nicht nur von siegocichen Kämpfen, pvn der beroifdxm Ausdauer des schließlich auf vortugiesisll>es Gebiet übergetretenen, acht schwere Monate lang hort von allen Seiten umstellten und geh-tzten deutschen Edelwilds, wir sehen auch, mit meld) beispielloser Tatkraft alle HilfsaueNen des Landes für den VerzweisturuBkampf erschlossen worden waren, wie unsere Wackeren, abgefd)nitten von der Heimat, drüben gelebt, wie sie- neben dem Kriegslxurdwerk iljre Lebensmittel angebaut ihr Loder für das Schuhzoug gegerbt, ihr Tuch gesponnen und gewebt, ifjre Medikamente, insbe- foudere das wertvvlle Chinin, schließlich selber fabriziert, iljr eigenes Geld geppagt haben. (Glücklich der Sammler, dem es gelingt, eine der seltenen vstafrikanischeu Kriegögvldmünzen mit dem lebenswahren köstlichen Elefanten aufzutreiben!) Aber das Buch ist noch mehr. Es ist die Schlußbilanz — nach mancher Richtung unserer ganzen deutschen Kobonialpvlitik, jedenfalls dor- jcnig?n unseres größten Schutzgebiets. Der Friede 8»n Versailles hat ja dem deutschen Reiche feine: Kolonien mit der Begründung abg-esprochen, daß dos deutsche Boll unfähig und unwürdig zum Kvlvmsieren fei. Beim Lesen dieses Buckies werben wir uns in zornigir Empörung erneut dessen bewußt, welch ungeheure Lüge England mit dieser BelxkUptnng in fac Welt gesetzt hat. Leider mit Erfolg! Tenn die bdn>gcne Menfchhrit glaubte, was unser Feind sagpe. lind da wir von der Welt abgesperrt waren, konnten wir nicht antworten. Schirre zeigt uns, wie er mit seinen Mitarbeitern die Ruh' unter einer Bevölkerung von acht Millionen Erng.chvrerwn bei nur 6000 Europäern au fr a^tcr halten konnte, wie die ganze schwarze Beoöllerung mit uns imb für uns arbeitete, wie die Askaris Treue hiriten in Not und Tod. All' das, nxil wir — nach enatischer Lüge — verhaßt waren als Prinig^r des schwarzen Mannes, weil wir ob unserer grausamen Eingeborenenrvlitik nicht roürtng sind, Kulturarbl'it unter den primitiven Böllern der Erde zu leisten! Deutete", so fragt Schnee mit Recht, „brr blühende wirtschaftliche Berlin, 1. Dez. (WTB.) Der deutsche Beauftragte in Riga, Schlemann, verläßt mit dem gesamten Personal im Einvernehmen mit der lettischen Regierung mit dem nächsten neutralen Schiff Lettland. Den Schutz der Reichsdeutschen Rigas hat der dortige dänische Konsul übernommen. —.Der i ncuc Äufgcck^n iwreift, so soll die Beteiligung beutfd}e Beauftragte tn Gib au, Dr., Kuea, Reiches an dm Kosten gesetzlich geregelt wer- beabsichtigt, auf dem Landwege die Ruckretse t)en Mch für besondere Kosten, die durch Maßanzutreten. nahmen des Reiches entstehen ob r llnternehmmtsm «rödfflmm Sotvietrustland». betreffen, deren Bckeuymg sich auf einen grötze- •a; Programm «owicirun»auv» rm M Reiches erstreckt, wird das Reich einen ^°ttetbam, 2. De^. TB.) Laut ^schuß leisten. Das Gesetz soll zugleich mit der „Nieuwe Rotterdamschen Couranri erklärte Reichseintemmensteuer in Kraft treten. Litwinow in einer Unterredung mit dem Ber-1 __ treter des „Daily Herald", daß Sowjet- ru ßland keine imperialistischen vem «ercye. Ziele verfolge. Die Randstaaten würden Der Parteitag der Unabhängigen, sticht gezwungen, bei Rußland zu bleiben B e r l i n, 1 Dez (WB ) Die „B. Z." mel- Auch Sibirien sei .^Ul volllommen frer übcc t>en Parteitag der Unabhängigen, Litwinow sagte weiter, die L>owjetrepublilri Dittman n heute öonnit.ag erklärte, sei gezwungen, einen Weg zu gehen, der zwi- qq( ( qj?italiei>er der LI. S. P. sei seit scheu Kapitalismus und Kommunismus liege üon 306 000 auf 750000 gsftic^en. Ein vollständiger Kommunismus sei nui geibjig 1 Dez (Wolff.) Panestag der 1 möglich, wenn sich die übrigen Sauber au, u <5 P y'^ch tem Gfeidrift3berid)t T i 11 m a n ns wögen. Eine der vornehmsten Aufgaben der Par- tei müsse die BÜbungsarbeit sein. T« sozialistiiche Internationale war der Leitstern ber Partei iw allen politischen Kämpen von 1919. xer Redmw kritisierte sodann die Politik der Regierung und richtete wegen der Untersuchung von Lomngen Pari eiangehörigen schwere An klag m gegen die Justizbehörden. Er betonte schließlich, bau b itte du- Fraou nicht sei, bürgeilid)c Tenwlratie oder Diktatur des Proletariats, sondern kapitelistilchc TiL- tatur oi^r proletarische Diktatur. Den Bericht der Kontoollövmmttsvon erstattete Bock-Gotlxi. Tie Aussprache dreht sich hauptsächlich tum die Agitation und die Pflegt der Bolksbildimg. Aber auch die Frage der Einigung mit den Vtebrheiissvzialisten wurde bereits streift. Fast alle Redner betonten, bau sie mir auf dem Boden des proletarischen KlastenkampfeS möglich sei. Krawalle auf der Vulkanwerft. Berlin, 1. Dez. Heber Krawalle auf der Vulkanwerft wird verschiedenen Blättern aus Hamburg berichtet, daß nach einer Bekanntmachung der genannten Werft die gestrige Versammlung der frei» gewerkschaftlich organisierten Arbeiter der Werft bei Sagebiel durch mehrere hundert linksradikale Mitglieder der Belegschaft gestört wurde. Dabet kam es zu derartigen Gewalttätigkeiten, daß infolge Fortsetzung des entfachten Streiks mit schweren Besck)ädigun- gen der Betriebseinrichtungen und mit einer Gefährdung der Sicherheit des Personals zu rechnen sei. Von einer gemeinsamen Arbeit könne unter diesen llmftäitben keine Rede sein. Das Werk werde sofort geschlossen werden und so lange geschlossen bleiben, bis die Wiederkehr von Ruhe und Ordnung gesichert erscheine. Zugleich wird die Entlassung der getarnten Arbeiterschaft ausgesprochen. Hamburg, 1. Tez. (2Mff-) $>te f an werte fordern nun ihre Angestellten be$ Lohn- und Nachtechnungslmreons aus, zur Erledigung der Arbeiterenllassuugen am Tienstag im Bureau zu erscheinen. Heute ruht der Betrieb vollständig. Es sind bisher keme Ruhestörungen vorgekommen. Von dem Garm- scmältesten sind keine besonderen Maßnuhnten gv» troffen word-n, da es sich um eine Auseinandersetzung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern banbelt, jedoch ist für erhöhte Bereitschaft gtfwgt ' Die Vullanwerie halten hacke eine Borhelprechung und schlichten Worten: . „Deutschland hat ans kolonialem Gebiet gezeigt, daß es den westlichen Völkern mindestens gleichwertig ist. Mögen livjenigen, die, insbesondere in bezug aus Behandlung der Eingeborenen, anderes behaupteii, mit ihren Angaben Hera uskvmmen und sie dem Spruch eines un- Parteiisck)en Gerichtshofs untertottien. Ich.stehe &PÄ jÄXätt C°lmar ist die gm Bananen Haden auch nicht mrr Löcher tu die Luft geschossen: ihre Cte choise le;t n Händen sind." Aus legalem Dege ist also Glockengut nicht mehr zu Haden, dagegen sind die Glocken- Setzereien in der Lage, nne aus uns vorliegende« ngcbot her sorge ht, neue .iigloden »um on- erschwinglich.m Preis von 2J—25 Mk das Ki.o- gramm zu liefern. Lat sich der Schleichhandel auch mit diesem Gegenstand befaßt ? Der Wieöerautbauminifter Dr. Gehler in Darmstadt. 25 November 1919 eine Antwort erteilt, deren Kenntnis für alle Gemeinden, welche Glocken ab- geliefert haben, nützlich ist: „Anträge von Lirchm- gemeinden und Glock. n,reß-.reien aus Zuweisung von Glockenbronze aus den Beständen des Reiches bzw. der Kriogsmetall-AltienAenllichaft »ur lüiFertigung neuer Lirchenglockcn unD von mir mit Rücksicht aus den ercheblich.n Bedarf der wichtign« Zweige des deutschen Dir lschaftc lodens. wie Die Gröber unserer Gefallenen. In ^*r Sonntagsnummer des ,,Gietz Anz." äußert sich ein Herr M. W. über dieses Thema Er < mvf ehlt angesichts der Forderung der französischen Regierung, alle an 1870/71 und 1914/18 erinnernden beuhrtxm Tenkmöler tn Elsaß-Lothrin- gen und dem Ä'amptiebiet deS letzten Krieges zu entfernen, gleiches mit gleichem zu berge ten, b. h. b« auf deutschem Boden siebenden Denkmäler für die französischen Gefangenen edensalls zu entiem.m Dem möchte ich nicht juftimmen. Die Denkmäler m Elsaß-Lotbrinyen. Frankreich usw erinnern an deutsche (Siege, bte tn Deutschland stehe nten ab*r auch Wenn d e Franzosen Geschmack an brr Zer- fiörung von Denkmälern fmbcn, so ist ixtS eben eine französische Liebhaberei; sie sind die geborenm B»:rnnlster (siehe die Pfalz, bas £*ibeltvrger Schloß, bie Bendome-Säule u v. a, ganz abgesehen von dem Kaiser-Friedrich-Denkmal aur dem Schlachtfeld von Sörth, dem Denkmal deS Prinzen Fri.- drich Marl in Metz, c>em Kaiser-Denkmal tn Str.iß- Burg usw). Das braudy.it mir tönen aber nicht nachzumachit und tveroen es hoffentl ch auch nicht volle Anregungen im Sinne einer umfangreich'N Heran zehung der lxnmischen Wi.tschastSriafte . . ________ _____Gott j nicht, wenn es früher abgelehnt worden ist. Den Pfarramt des Greifes Gießen auf srinen sex Dank, nicht deutsche Heimstätten, 'otckern ihre > Tienststellen. die die Anträge nachzuvrü en haben, I ‘Jlntrao wegen Lieferung non Glockengm untrem Berlin, 1. Dez (Priv.-Del) Ter^bemalige ReichsernährungSmincster und frühere Oberpraii- von Ostpreutzm, o 8a t o cf i, tft laut „Täglicher Rundschau" zum ordentlichen Profesior an der VH lo ophischen Fakultät der Unwer,uat Königsberg ernannt worden. Eisenbahnwerkstätten (im Original unterstrichen-, Bergwerlsbctriebe, Elektrizikäts-, GoS- und Wasserwerke, Lebensmitt, liabriken nstv. ausnahmslos abfchläglich bcidjieDai worden. Auch Ihrem Anträge kann ich leider nicht stattgeben, lieber die noch aus bcn Lagern der K'negsinetall- Aktiengesellschast befindlichen Glockindronz« ist übrigens für die obengenannten Zwecke der its verfügt, so daß freie Bestände (nenn nicht mehr vor- " Auf legalem Wege ist also Glocken- eine laufende Krieqßbei Hilfe schon beantragt bat. braucht sein Gesuch nicht zu wiederholen, auch lichen Genüssen bedachte. •• Tos Ende der ReichSbeklei- d n n s S st e l l e. Tie ReichSbelleidungs stelle wird mit dem .30. November als striche aufgelöst. Auch die Reichs-TeNiL-Ak.iengesellichaft ist in Liaui- dation getreten. Bon den umfatrgreichen Aus- gaben der Bekleidungsstelle ist nur die Textil» Notstands verforsnng der wirtschaftlich schwachen Bevölkerung übrig geblieben. Sie wird vom Kommissar deS Reichswirtschaf-Ministerium- für Ttriif'^olstandsVersorgung beaufsichtigt und von der Tertsl'NotftanSdvcriorg'ing. Geel! chast m beschränkter £«ftiing, auöge führt. Die Gestllscha soll mit den verfügbaren Deiünden an Kleidung und Wäsche die wirtichaf'.llch Sckpvachen verlor- an, so lange diese noch nicht in der Lage sind, ihren dringlichsten Bedarf im freien Verkehr zu decken. Zu ihrer Aufgabe gehört auch die Be- schaffung und Verteilung von Schlafdecken, Bett- wä'che, Handtüchern und Taschentüchern. Fertige Kl idutigs- und Wäschestücke können nur insoweit g liefert werden, als sie aus Retaa- unb HeereS- befäänben übernommen werden. Eie werden zu den Gestebmg?kosten und Geschäft-''feien, aber ohne Gewinn abgegeben. Tie Bevöterting nrirb mit £)ilft der ÄommimalDerl'dnbe derwrgt, An- ftaltm und Betriebe unmittelbar. •* Glockenbronze. Der Reich-ko mm issar für Metallwirtschaft bat einem evangelischen Kimmungen. , cn ** Ter Akademische Ausschuß für Leibesübungen an der Universität veranftal» tct am Sonntag, 7. Dezember, Dormit» tagS für Studxrcnve und Asstste. dm einen Ge- länberoettmarid) Gießen—Steinlach—Annerod—Gießen. S it ei ig.n Jahren sind ©et- läufe ü-l ch, die leier in unterer Stadt noch so gut we un eJan t sind, oder auch Gepäckmärsche. Um einen sÄi fang zu machen, soll zuerst cm einfacher Wettmarsch in Wander kl cn- dung stattfinden. Abmarsch um 9*£ Uhr vorm. pünltl ch an der Ga elu g der sicher Straße und Kaikr-Allee. To t ist auch das Zi l Bon llVt Uhr ab dürien d e Wettganser crwa.tet werden. •* Sxiuptmann Walter von Ruckte- schcll, der Ad utant des Genera.- vo.i Let- tow-Borbcck spr chl Dierrstag, 9. Tezember, hier. Er gi >t in seinem Boctrage: ,^Lettow - Dorbeck und der Krieg in Ostafrika" nicht (Strategie, auch keine Schtachteiftchillerungen Was zw.schm den Schlach en liegt und i ren Er folg erst mö l ch macht, das Et.iisch-Menschiche. bildet den Grundton seiner Schilderungen. Er spr cht von Mä sch n durch Wüsten und Steppen, von Bcrvilegun s öten und Urankenpflcge. vom Klima und der wilden Natur DitahiEnö und von bet Treue der Schwarzen, für twren aufopfernd? Anhängl ch- it er ergreife be Ben» ii-t gi t U ber all d.'m leuchet d e genta ti e SVraft des Aus- Harr ns, d e in her Periou Lettow-Bor ecks verkörpert m.rb. Nie noch trat uns die del ich Grötze dieses ehernen Führers so lebendig entg'grn. wie in tvn warmherzigen AuS übrungen seines getreuen PalladinS. (Siehe Anzeige.) ** Die Reichsvereinigung ehem. Kriegsgefangener (Ortsgruppe Gießen) veranstaltete Samstag, 29. November, im Restaurant Sauer, Oswaldsgarten, eine Mitgliederversammlung. Es wurde u. a. Aufklärung gegeben über die den Kriegsgefangenen zustel-enden Gebührnisse, sowie über die Bestimmungen, die wirtschaftliche Beihilfe betreffend. Um den Mitgliedern Gelegenheit zu geben, Erinnerungen usw. auszutauschen, nmrbe für jeden Samstag ein Unter» lxlltungsabend im Lateinifchn Hof, Marburger Straße 27, fcfigelcgL * Deutsche Volks Partei. Reollehrer Kakck aus Darmstadt spricht Donnerstag den 4. Dezember. 8 Uhr im öotel Schütz über ,,D i e Vergesellschaftung de r bisherigen Privatbetriebe". Auch Nichtmüglieder hoben zu dem Vortrag Zutritt. *• Ter Vvl ks ki n de rga r ten (Wvllwr- strafte 59) sieh: mit dem heutigrn Tage auf eine Lanükreiü Gießen. Beuern. 27. Nov. Tie für hatte vrdmrngs- gTmätz rin berufene Gemein de rat-lipung mit der Haupttagesordnung Prüfung der Ge- mrinderechnung konnte Nichi abgehallen werden, da die sozialdemokratischen und unab- hängigen sozialdemokratischen Gerne inderatSmitgl jeder nicht erschienen waren. ** Grünberg, 1. Dez. Der hieiige Bürgerverein hielt am Samsung abend im ..Wilden Marrn" eine gut besuchte Hauptversammlung ab und nahm fe ynbe En i schl ie hu n ge n an: Det Vorstand wird beauftragt, den Gemeinperak ju et- uchen, beim KreiSamle in Gießen dahin wirken u wollen^ daß in Zukunft die Obsternte an >en KreiSltraßen in hiesiger Gegend nicht vor dem 1. Oktober ledes Jahres eingebracht wird, weil im nördlichen Teile des Kreises Gießen die Ernte allgemein und auch die Obsternte etwa 14 Tage später reist alS im südlichen Teile deS KrrifeS. Durch die diesjährige an den Kreisstratzen viel zu srüh begonnene Obsternte beeinflußt wurde fast die ganze Obsternte im nördlichen Teile des Kreises unreif cingcerntet und die Qualität ungünstig beeinflußt. — Auch gegen die beabsichtigte Ratio- nierung des Brennholzes im hieistwn Ltadt- walde soll der Gemeinderat Protest an zuständiger Stelle einlegen Außerdem soll eine Eingabe an das hessische Ministerium in Darmstadt bei den Einwolmern in Grünberg zur Unterschrift zirkulieren. worin ebenfalls gegen die e S)oUrati3nie- rung Verwahrung eingelegt wird. — Bei Besprechung cincS Antrags betr Beschaffung von Lebensmitteln wurde auch scharf gerüit, daß bit Stabt Grüuberg das zur Fleischversorqun j nötige Vieh immer noch von Gießen be*ir>.i müsse, wohin cS zum Biehl;andelSverband erst eme Spazierfahrt machen müsse, um nach etwa drei Tagen Hungerkur wieder nach Grünberg zurück zur Schlachtbank zu wandern. Es wurde xrnn auch noch beantrag», der Borfdand möge zur ProduktiouSförderung auf Freigabe der Schweinezucht binroirtrn. Damit mehr Fleisch und Fett erzeugt werde. Allgemein war die Stimmung für möglichste Beseitigung Der Zwangswirtschaft. Zur Aarsfuln-uns aller Beschllhte wurde eine Kommission gewählt, welcher angehören: Realschuldirektor Angelberger, Metzgermrister Böß, AmtSgericht-rat Glanz, Rechtskon ulent Jöckei, Kontrolleur Möller, Noir* oer Vvrtirrub des Vereins Grünberg. U Lol »hei m. 29. Nov Der Musikant und Landwirt Iohö Same- und seine Ehrirau Kw» ttxirüu geb. Reitz feierten da- 8«st der filbeti neu dochzeit. -m L a n g - G ö n -, 2. De» Ein anfangs der 50er Jahre ftvbmter hiesiger Mann hat in rinrm Anfalle geistiger Umnachtung ktnem Leben ein Ende gemacht. Schon seit einigen Tagen ze gte er ein verstörtes Ween, we-halb ihn seine Angehörigen bewachten. Trotzdem g lana es ihm. ,ich imbemerh zu entfernen und später sand man ihn m Der Scheuer erhänpt vor Er Hinte, läßt Fra« und Kinder, denen sich die Teilnahme der Bewohner unseres Ortes zmvcndet. U Lang-Göns. 29 Nov. Schwester Den- riette MontanuS von Siegen wurde als Krankenschwester in unserer Gemeinde angrstrllt. 4; Lich, 1. Dez. Der K r i e ge r Vereins- Bezirk Lich hielt am Samstag feinen Bezirkstag bei Gastnnrt Diebl in EttingSH-ausen ab. Der Boriitzende Rcger-Lich erstattete Bericht Über den Maffia tag in Darmstadt Die Provident aliftee und Rückvergütungen wurden den Vereinen überdies nicht allein auf Den Frost und die Kälte zu- rückgeführt. Unter diesen Umständen dort man wohl bo fen, daß eine a erma i e do Iftänii e Sperre nicht wieder rintreten roiit», nx’itn auch (k-ftimmte Zusagen in dieser Beziehung nicht möglich sind. Lebensmittel. ** KartosselauSgabe 4 8. Woche. Tie Wochenkartofselmarken der 48. Woche, A, B. C. T, E, F, G, D, I. K werden beliefert bei: Trechsler, Heinrich, Steinstraße, Krack, I. Riegel- pfad, Sonsumvere n, sämtliche Filia.en, Rumpf, Zozclsgasse, Löbsack, West-Anlage. Tie Mir- ken können bis einschl. Mittwoch den 3. Dezember eingelöft werden Veranstaltungen DienStag: Stadttheater, 5 Uhr, Schülervorstellung, Willielm Teil. — öotel Einhorn, 7 Uhr, Da!terich-Ausführung der Jugendgrupp^ der Teutschnationalen Volkspartci. — '/B Uhr. Mtt- glicbetDcrfammhmg der §ntereffengemcinfdNift der Ortsgruppe Gießen der Ziockaugestellten bei militärischen Tienststellen des 18. A -K. — Lichtsriel- !>aus „Der Ueberfall auf 3ug Nr. 3" und „Melodien deS Lcrzens". — Lichtspiele Seltersweg, „Die Züdin". ** Ein s ührun g von ReichSdienst- marken und staatlichen Dienstmarken T e Einführung von Reichs ienftmar cn und staatlich n Dienstmarken hat die Reg».rung in Aussicht genommen. Tie Länder können setzt bekanntlich ihre Postgebühren durch eint et imaliic Zahlung ablöstir. D e Sendungen brauchen dann nicht mit Fr der Beihilfen etwas verzögern wird.; sie werden aber so schnell wie möglich und auf einmal an- gvroieien werden Ser dagegen noch Mne lau- wnde LriegsbeilTil'e beantragt hat. tue dws febalD als möglich. (Kurzer Antrag in einiad)itrr tyorm genügt!) Geht Der Antrag nicht mehr in bieiem Monat bei Der Abwickllmgsaotrilung des Versorgungs-Departements, Berlin SÄ 48, Verlängerte dedemannmaße 10, ein, so Dari die ein» ma.ige BeschaffungSbeihilie nicht mehr bewilligt Kaisers au5geganget, urtb zwar tmtrbe er begründet, day in dem Bande eine Anzahl von Br-eien des Kaisers zur Veröifentlichxrng gelange. Das Landgericht Hot das beantragte Verbot un Sßcge einer ernftroeiligen Verfügung zunächst erlassen. Die Angelegenhett wird mm alsbald an daS Oberlandesgericht gelangen, das ferne Entscheidung in Bälde fällen wird. werden. * Die Angestelltenbewegung tn Gießen Tie ArbeitSgemeinfchaft der Angestellten teilt mit: Wegen Erkrankung des Geschätts- sührers des Schiichtungsausfchusles konnte die mündliche Verhandlung zum Abschluß dc- Tarifvertrags bisher swch nicht ftaitfinDen. Nun mehr soll am nächsten Samstag die Angelegenheit ganz beftimmt yim Auslrag kommen. Zn Den letzten Tagen ist auch in Fulda ein Tarifvertrag für Die Angestellten zustande gekommen. Der so ziemlich Die gleichen Be,nmmungen enthält, wie Die von der Ardeitsgememschast der Angestellten in Gteßen beantragten.* Auch der kürzlich in Aarm- ftaöt betätigte Vertrag enthält Die gleichen Be- lichst Direk en Nachrichtendienst über die in Frankreich geführten V> rlxmDlungen daS Auskommen von Mißverständnissen *u verhindern. Nicht auf vvrweygenommene Kritik, sondern ständige Mitarbeit werde Grtvichl gelegt. Der Zweck brr heutigen Besprechung liege gerade in der Richtung, die bc- wnderen Wünsche der Untenehmer der trteiligten Kreise keimen zu lernen, um ihnen nach Möglichkeit durch die zu treffenden Entfchridungen Rechnung zu tragen. Iw Aus ührimgen deS ReichsmiristerS fanden allgemeine Zustimmiing. ES wurde a S befo-’öer« erfreulich begrüßt, daß beabsichtigt sei. von vornherein den Beoürsnissen Süddeutsch- landS Rechnm'g zu tragen Man könnte auf de entw ckelteii Arl»eitSpläne vertrauen und sx-h; in der Persöulichkrit deS Ministers ei-en B w'is für eine ziel'»ewußte und sich den Berhältnissen an- passende W rt chastS ührung. d« »ich onschl e- ßenden Besprechung, bei welcher kxr B» aleiter des Ministers, Assessor Tr. Klinck- yardt, noch nälKre Aus'ührungen ü'.^er eine geplante BermittlungSste le für Prirataufttäre französisch r Firmen mochte, tarnen die Wünsche Der Arle l ieber iniö Arbeitnehmer eingehend zur Sprach'. Insbesondere wurden mich de Berhöli- nisse in dem besetzten hessischen Gebiet näher beleuchtet, wobei sich mich Mlstreiche wert- selten ernste und heitere Tekamationen und Gesänge der Herren Pfeiffer, Grilluß und Rohm in bunter Reihenfolge. Besondere ödterfeit erregte das Erscheinen St Nikolaus, begleitet von drei geben. Der nächste Bezirkstag findet im Frühjahr statt. •• Wieseck, 1. Tez. Ein wohlgelungenes Konzert veranstaltete der Gefangver:n habe man sich iber auch hier »u hüten, da Frrnk- reich grundsätzlich von der Lebenshaltung der eigenen Arbeiter ausgehe unb -ochlonch: italienische unb polnische Arbeiter verfügbar seien, <»?egn welche ein Mißtrauen wie gegenüber •!- m brutschen Arbeiter nicht bestünde. Auch für Den rigimtlichen Wieteranfbau gelte es, im Verhandlungswege nch erh'bliche Schwierigkeiten zu beür- winden So wies es die französische Ar- chitektenschast aus naheliegenden Gründen bisher allgemein ab, die deutschen Architekten und Techniker zu beteiligen. Man werde sich hier nicht au sträng'N dürfen. Tie Notwendigkeit, auch die giftigen deutschen Kräfte für den Wiederaufbau rinzuschalten, werde sich mit dem Beginn der Arbeiten Diti selbst gebieterisch Herausstellen. Für Die Berge brmg der Arbeiten sowie der Lieferungen soll im Wege der Tezentvali- aftion Dorgegangen werden. Unberechtigte Unternehmergewinne müßten für alle Fälle vermieden werden. Es sei Sache der beteiligten Kreise, SelbstversorgnugSstationen zu schaffen, die unter behördlicher Aufsicht eine gerechte Verteilung auf die einzelnen Erwerbsgruppen vorzusehen hätten. Dabei ergebe sich besonders die Gelegenheit, auch das organisierte foaitbroerf, die Produktionsgenossenschaften und ähnliche wirtschaftliche Er- werbsgnrppen zu den Lieferungen heranziiziehen. Notwendig werde eS hierbei fein, die Rohsiosf- bcdürfmsse der Heimat nicht aus den Augen zu lassen, wobei sich eine genn fe plan- mäßige WirtsclwftSsÜhrung von selbst ergebe. Da Ministeriums brauche zur Durchführung feiner umfangreidjen Aufgaben das weit- gel-endste Der trauen der beteiligten Kreise. Es werde l>Shelb auch bemüht fein, durch einen mög- Att» Stadt nnd Cattb. Gceßen, de» 2. Dez. 19.9. Die Wirkung der VcekebrSsperre. lieber d e Wirtangen der vollständi en Sperre des PersoneirverSehrs luegen jetzt di: Berich e der einzelnen Bezirle vor. Die Ei en^hnverwaltung batte Einschränkungen von langer franb vorl-ereitet. Schon im Winteriahrtian vom 5 DCto.er u>ar eine Reihe von Zügen bezeichnet, die nur bis aus w.iteres verkehren sollten. Der W^'all Dkl er Züge war schon zum 3. Novem'»er an eordnet uno [x/anntgegebeii, als die Reichsregi rung di: voll- stä^.d ge tir-e.'xc des Personenver eurs zum 5. No- txmjer beschloß. De ersten Einschrä.ilwcgen hat^ ton allo nur zwei Tage befta.iöen. Infolge Kx Mrzc der Ze t war es nicht mehr möglich, iic durch de Sperre freiwerdenden Lolvmoiiven c*n B zirken zuzuführen, wo sie für den Gütervertchr hätüm voll auSgenützt werten können. Schime- rtgbriten ergaben sich auch bei der Beirtilung P.rt'onals, dos z. T. fern von seinem Starck» ort hätte venver.det wer en müssen. Die Schä- bigungcn für das Geschäfts- unb Private en linD bekannt. Eltern wurden von Den Kindern getrennt, Kranke tarnen nicht nach Ltzruse, Zusammenkünfte mußten plötzlich a^efagt werden uub dergl. Wenn die Sperre unmütcLar nur einem Teil der völkerung, die Reiserrden, betraf, so wirkte sie doch störend und schädige:d auf die gesamte Bevölkerung durch bte Verzögerung und Erschwerung bei cher Scföruerung der Post. Der £*aupriroed Der Sperre, die bessere Ver orgung mit Kol li, n, ist für die Eifenbalm in der dauvtsache nicht ern-idrt worden. D e Vorräte sind tvälmmb der Starre weiter zurückgega: yen Das auch die Versorgung mit Starü>ffilfe freinnnipm: Mittel ins Leben gerufen; damals zälXte Die Keine Schar 30 Köpfe Tie Entwicklung ging gut voran. Es .wurden im Laufe des Jalwes Küche. Spielplatz ufw. ciny- richtet, so daß es jetzt auch möglich ist, Kinder Mittag h .s)u behalten. Jetzt noch einem Jahr Tätigkeit m die Schar der \lxnDcr auf 90 a«gewachsen. Der gemeinnützigen Anstalt muß man auch weiterhin eine gedeihliche Entioickllrng wünschen. ♦* Eine Musikgruppe der „Laute"' hat sich, wie bereits in anderen Städten, nunmehr auch hier in Gießen aetibet. Sammel-Anschrift ist Diezstraße 11. Ebenda finden auch die regelmäßigen Zusammenkünfte statt und haben bereits mit schöner Beteiligung begonnen. Gepflegt wird bas Zusammenspiel im Lautenchor sowie in Verbindung mit Violine und Gambe. Einen besonderen Platz soll das Lautenlied ein» nehmen. Führer und mui'ilalifdjer Leiter sind die Herren Wenzel und Gernhardt. *• Ter «Dang. Arbeiterverein veranstaltete am Sonntag bei au>rordentlich reger Beteiligung einen F a m i l i e n a u »s l u g nach der Karlsruhe. Neben musikalischen Darbietungen unb Gesan^vortränen des Gemischten CftorS roedy eigenen, bzw ihrer Verbündeten in Asche. Wir I erwächst dadurch eine erhebliche Arbeit. Es> läßt Deutschen begmoen den Fehler, daß wir zu vrri' sich daher nrcht vermerden das ttch d« AuS^hluns Tcrvtoüex rirWeten, uL daraus rooLen nnr L- mCTbcn Lehre ziehen. Nickt zeritonm unb nie^nribm wollen ro r Ten (inner, auch die für die toten 3emDe nicht, aber auch keine neuen mehr rt- ndjten. Wer bie Zeft nach t vor Derwü rung sHrtz- ten, überlassen wr der , edristeu Natwn". Auch über fie wird noch gerichtet rocriten. H. E. dem 11. Sur Kartoffelocrforgung. -reis Friedberg. Widerstand. Januar Sreis Wetzlar. Geld 1. Dez. 1 Publibim gegenüber keinerlei Verantwortung.) wehrt. ifüfrrt haben sollen. Tibet : Oberhoheit Chinas an- iß-B'üvsn'j f le bevorzugt.J|| toroeu einyei-- > eine ovieinve ötpuoenntg, uwem u w uw engen Gren-:n. I schlechte Behandlung wiä>ergab. Wen» «e Klagen Kopfschmerz 12,79 6,10 11,85 10,75 Berlin, 2. Dez. Wie der .^Lokalanzeiger" meldet, mutz durch das andauernde Anschwclteu der Elbe demnächst mit der Einstellung der gesamten El bs chl ffahrt gerechnet werden. Der Wittenberger Pegel ist in den letzten Tagen um mehr als IpO .Meter gestiegen. Büchertisch. — Ueber die Behandlung verwundeter und kranker deutscher Ge- M Dornholzhausen, 30 Nov. In unserer Gemeinde mußte zum zweiten Male die Wahl eines Gemeindevorstehers vor- genommen werden. Der vor einigen Wochen zu unserem Ortsoberhaupt gewählte Landwirt Anton Dach nahm wegen seines vorgerückten Alters und seiner anderen Aemter als Bezirksfleischbeschauer, Schicdsmann und Waisenrat dieses Amt nickt an. So wurde nun sein damaliger Stellvertreter Landgeben worden. Autonomie von Tibet? Parts, 2. Dez. (WTB.) Nack tem „W fanden in Peking Verhandlungen zwischen ter,ckt- ncsischen Regierung und Vertretern ter englpchm Regierung statt die zur ^^mnmg ter A u t o - nomie von Tibet gef"^ Äcmnt^Der^^Temp^sagt, daß diese Nachricht in Japan große Aufmerksamkerl gefunden habe Hochwasser der Elbe. Gießener Stadttheater. Hamlet. Gießen, 1. Dez. Die Pflege pes großen klassischen Dramas trägt ihre wohlverdiente Frucht. Der Schauspieler nnrd mit der anderen Lust, dem anderen Geiste vertrauter, er wachst an der Größe der Aufgaben, tee ihm wieder in Bewegung. Die ueue Grenzmark WcftprcnßenS. Berlin, 2. Dez. Bei der gestrigen Eröffnung der Schneidemühler Negierung begrüßte R^ gicrmigspräsitent vonBülowdie Beamten und Ängestellten und sagte: Wir stehen unmittelbar vor einer entsetzlichen Amputation, die an unserem 33a ter taube vollzogen wird und uns zweier blühenden Provinzen zum größten Teile beraubt. Bon dem in den tosenden Fluten tes Völlcrrin- gens versunkenen Lande ist uns nur ein schmaler Streifen geblieben. Auf dem wollen wir mit festen Füßen stehen und nicht weichen. Die neue Gr.mz- mark Westpreußen wollen wir hegen und pflegen nach besten Kräften. Ihr sei unsere Arbeit und Liebe geweiht. Arbeit ist daS einzige, was uns selbst, waS unser armes zerschlagenes Volk noch retten kann vor dem drohenden Untergang. Der deutsche Stadtetag und die Reicksfinanzreform. Berlin, 2. Dez. Am 3. Dezember wird der Lauptausschuß des deutschen Städtetages in Berlin über die ReichSfimmztvform beraten. Aus dem Baltikum. cJ“ Dkbl ernte ob ÄS OorbX wird, roeii m Lernte etwa 14 Ta« t>CT Jh^itroh » MfinHuiit wurde faft )llchn Teile deSSmset x. Qualität ungönftifl die brabilchtigte Rakw. ies im diesigenEtadb protflt an juitänbiga .soll eine Eingabe an « larrnftabi bei den M UntcxidjnH * m bitte fooliiaiianit. jt trab. - Bei k- bett. Dtschaisii^ ooi scharf gerun, tag ttt ileiidjoetlttck-, ti) von Sieben 8ichlMdeisveri>Ltr ■ i müsse, um nad) ttw miedet nach @tünbr. tu wandern. & vuic. , bet Borswnd mögt |ut ns Freizabr bei ;rfen, bamil 4) Ulgenmn nm btt vtitr- itigimg der Aivangiimt- Her BeiMe mast ta icher angtbörtn: ftik . TkMtrmdiiet ÄßtwfoniiLtnt Iö-. bc Lvrimsd M Der Msikcr.ck l und seine Ehest» & u das M der filbtt* 2. Dez Dn anfimgs bet ijiflc Mann hol in annn hkung seiwn Leben ear t rimfen Tagen jLgle er ft* Btem g lana ü ihm, M jiti später fau» man ch» vor Er di^lMlTrcm Teilmchae der «ewoM a Mv. Lchwesstr den- egen wurde als Kran« TeT tzfeuniirve an^smu. er Sriegetverei^ Samsm .einen J »wag rlslag luibd im fangener in Frankreich hat Dr. jur. et meo. M. D. Göring, Vorsitzender der hiesigen Ortsgruppe des Volksbundes znm Schutze heim- kehr enter Kriegs- und Zivckgesangener im Verlag Gebrüder Reickfel, Augsburg ein Werkcken heraus- gegeben. Die erste Auflage der 3,50 Mk. kostenden Schrift ist bereits vergriffen; eine zweite unveränderte Auflage witt> am 1. Dezember erfdjetnen. Zur Zeit wird eine Uebersetzung ins Svanucke vorgenommen. — Dr. Göring hat am 115 Seiten ein reiches Material in übersichtlicher Form zu kleineren Kapiteln verarbeitet. Gr legte Wert auf eine objektive SchiLerung, indem er gute und W ü r z b u r g, 2. Dez. (WTB.) Generalfelte .marschall von Mackensen ist gestern abend Brief IG3/« Uhr auf dem hiesigen Balpihos eingetwffen und von den ifertretem der staatlichen und stadtt- schen Behörden begrüßt worden. Die Kapelle teS Reichsivelsrregiments Nr. 45 spielte beim Einlaufen des Zuges den Präsentfermarsch. Der di- ioostU , bkr KU« in St vor M S)°ötin'*^ bet 5 le^.^^i’jiP^ -MW' iSutSte SL tgtn^ “A bit > nut ™ ißnahme ist oeranlas t durch planrnLstige Auf- Londoner tzafen und werden von bewaffneten Ma- ^jfr größer-m Umfangs in Buderus-Aktien, die trojen und Zerstörern bewacht. — B.elleicht Hal unter Berücksichtigung der damit in Betracht kom- her Londoner Berichterstatter aus ter Geschichte menten Bcgleitum stÄide die Bermutung gerecht-1 nrcbr gemacht als dran ist. ienigt erscheinen lassen, daß es sich um auslän- »a, O)stieesverrk Lsrte Kapitalistenkreise handelt, welche bei den vmmvnrc. Buterus'schen Eisenwerken entscheidenden Einfluß Berlin, 1. 2p. lWTB^ Nach ermr Mft- zu gewinnen trachten. Gegen eine von solcher I Leitung ans Neval sind sämtliche anlaßna> c« Seite etwa mögliche Majorifiernng sucht sich nun^ Ostsee sperre dort festste halteren oder dvrthrn mech: Die Verwaltung durch die Ausgabe von Vor- eingebrachten deutschen Lrchftfe nunmehr frerge- zugsaktien zu schützen. Es ist zu begrüßen, daß die ' — deutsche Industrie sich nach Kräften gegen derartige Bestrebungen, welche überhaupt rarr durch die Zerrüttung unseres wirttchasilichen Lebens und den Tiefstand unserer Valuta möglich geworden sind. -- Limburg, 1. Dez. Die KreiSotte w«- den gegenwärtig von militärischen Wrnmandos noch Mrtoft'cln durchsucht, da zahlreickfe Gemeinten ihrer Lieserungspslicht bisl-er nicht nach^ekommen smd In manchen Orten stteßen bet Soldaten aut PariS, 2. Dez. (WTB.) Der Sonderbenckst- crstatter der „Chicago Tribüne" in Riga tekgr-i- phierte, man habe bei Oberst Bermondt m Mitau Briefe und Papiere gesunden, dre ten Beweis lieferten, daß er im Einterständnis mit Koltschak, Denikin und Judenitsch gehandelt habe. Ein Brief des Generals Judenitsch teilte dem Obersten mft, daß er aus politischen Gründen ge- । zwungen sei, eine Prollamatftm gegm ihn zu er- lassen, um ihn als Verräter an seinem Lante 0'02 /, anzuklagen, daß er aber btefe Anklage nicht ernst 12.10 ^hmen solle. Man habe auch Briefe und Papreve 1°'75 gefunden, h e bewiesen, daß Denikin, Koltschak und Bermondt ein gemeinsames militärisches und Po- lftisch^ Programm gehabt hätten. — Friedberg, 30. Nov. Wie das Kreisamt den Bürgermetstereien tetannt gibt, haben emzelne Ortsgruppen des tzessi chen Bauernbundes der amtlich angrorbneten Viehausaahme Wrter- stand entgegengesetzt. D e Ausnahme i-t jetzt £»m Gemeinten feloft nach einem besouterm llml> gungsversahren übertragen worden. Sollte dieser Weg keinen Erfolg Inben, dann sollte die Aufnahme vom Di.'lchantelsverlxmd durch auswärtige Lommissioncn unter Zuziehung von Gendarmen erfolgen. E ne Neuregelung der SchachtviehprLs-». ist in Aussicht gestellt. h ^s. verlieren tne Marken I nm Monwnmartte waren Gelfenkrrchavr oevor-i 6er watem. überwiegen, liege dab nach teS Der. L)evemver a y». oen unb 20 Proz höher. Auch Phomx .wir-1 fassers Ansicht vor allem an den an sich schlechten ten 4V2 fBrc» HSter bezahlt, ebenso traten Ober- sanitären Berlniltnissen in Frankreich und an bedarf mft einer Dasbesserung von 1 Proz in dem unbeschreiblichen vaß des einzelnen Fran- ! den Berlehr Bon Elektromertzm waren Deutsch- Kosen gegen jeten Deutschen. Das Buch gibt im , Uelersee etwa 1 Proz schwächer, AEG. 'owie ganzen etn erschütterndes Bild der Lecken unferer Siemens u Halsle stocken Beachtung. Chemisch- verwundeten und kranken Brüder in französische'- Werte Lagen in Anbetracht ter nutewxn J?Ui^ | .danü. Übung des Bezugsrechts auf tee fungen Altien I--------------- - - — ruhig, teilweise niedriger. Badisch Anllin w^cenl CcMC 2tacbtid?tCtl« “ta'ÄÄÄ®“ Di- z-ichnung-f-i» für bk Sp-r-Priimi«. grenzt. Daimler gewannen 2ya Proz.. D-tge^n Auleihk Dnlänfitrt! waren Adler Sieber niedriger. ZLlswft Wftdoof Berlin, 1. Dez. (WTB.) Da infolge ter erholten sich um 4 Proz. Tie tzaltung einzelne d«-§ehrssperre sich die rechtzeitige^ Weiterleitung Spezialpapicre waren stark schwankerck. In 1.3d:rhe l Zeichnungsmaterials in allen Teilen Teuttch- wurden Golo- u.Sckter-Mexihaner nack) tengesttr- verzögen hat. wurde die Zeichnungsfrist gen Steigerungen westmtlich nrednger umgef^. I beutjdjv Sparprämiencmleihe b i s zum Dagegen zogen an unter den an^vegt gehantettmI o Dezember verlängert, ebenso auch Kvlonialpapieren Neuguinea (510, Plus 30 Proz.). I Dermin für die volle Begleichlmg tei" den Otavi-Minen waren fest. South-West werter an-1 Qeic&ncm zugeteilten Beträge bis zum 8. Januar zietend (456—461). ^n 5d>antunflbabn ivaren btr 192o. Da der Zrnsenlauf der Anleihe ab 1. xvm. Umsätze bescheiden bei tehaupteter Tendenz 1920 beginnt, bedarf es jeboeb keiner Zin^vec- bis 393). Sckisiahrtsaktten mären prershaltend., jütima für die zug-eleckten Stücke, nxun tee Bock- Umsätze bescheiden bei behaupteter Tendenz (39011999 beginnt, bedarf es jedoch bis 393). Schiistrhrtsaktien ivaren prershaltend cnftunq für dre zugeleckten Stücke, Sanaba sehr schwankend (1000—994). Dre Börse bis zum 8. Januar 1920 erfolgt. Er- ci iuuu#il iuk v« wwov -- । schloß in fester Lwltung. Heimisch Anlerbmr waren ^Icft spätere Zahlung, so sind 5 Proz. Zinsen gestellt werten. So überttaf di^ Damletauf^hrlurg vxrngchiäsjigt. Kriegsanlerhe wurden zu 77^0 um- a& Januar 1920 bis zum Zahlrmgstage zu verefts um ent gutes Deck, die sehr achtbare Wteder- gesetzt. Privatdiskont 4 Proz vergüten Die Begleichung ist an derselben Stelle gäbe des Wrlhelm Tcll. Das Sichhinevckcben tn . 2 Börsen stimmungs-;u erwirken, bei welcher dre Zeichnung angemeldet das verknotete Gewete dieser Tragodte schoten L * e 2- ZZlMcksakU^ ^mlichmwer-1 worden ist. fÖTn natÜrhd>eT ändert Mieten, wandte sich das Saufinteresse in Dtt Papst fflt die BkftetUNg der Bercmlagung lerchter entgrat. . verstärktem Maße ausländischen Rentm^vte oprv- deutschen GcfaNflcUtN. „^rn nrerkltchstrn bei Dan^ Etso 1^' zeirtigen Mexikonern zu. Außerdem blecken ^lo-1 Maris 9 Dez (WTB) Nach einem ma- — Frankfu r t a. M., 1. D^. In ten Focus aufstra-hlen und m den gletchen Bre.tnpmtkt Staatsanleihen wurden nicht gehandelt. I Atakkeusen IN der Hekmat« letzten Tagen wurden ter Poltzer-aftlrnch Raüte zurückbrechen. Es fchlle kein Zug an d?m sockten Frankfurt a M., 1. Dezember. ‘ | ----- an fülle gemeldet, die sich bet näherer Unter- Profil des Dänenprinzen wtd es war em'hr.ftch tn o ' suchung als erdichtet licrausstellten. Auch ter ^rülnntg, Aufblitzen und entschlußentnerventer Re- Tc*IJenmarn. lieberiafi auf einen Wächter im Ostgiüterbahnhof, flexion. Was Hantlet ten Schampiclern mt gutai ©elo ”ncl wobei dieser dem „Tote nahe" mit znsammenge- Lehren vor ilwem Spiel erteckt, das machte er, »tch Datum: zy. Jioo. schnüttem Hals aus gefunden wurde, entpuppte sich selbst zu eigen. Kein Sichinslichl setzen, fein eine! letzt als eitel Schwindel. Ter Bursche hat sich um eines B rtuosensiückchcns wil en, keine Äit-llctt- ads foanbtud) selbst um ten tzccks zugczsgen, um monier einer geistreichen, psychologischst AuEU- tramb eine Ix-yangene Straftat zu verdecken und auf timg, fonbem ein bildsames Nachgeben dem Dich- andere adzuwalzen. temort und -willen, ein ntnerlid;e5 Erfülltsern, wie Y Roan 29 Nov Auf Antrag des es dem Schauspieler um Dehtba die Trane ms _ ^(A-ickücktsvereins bat die Stadtverord- Auge zwingt. So wurde alles lebendig und wuchs teSffen bietem «SS- b«n»S nicht über ein kluges Maßhckten, das man fiöbter Friedlwsc unter Leitung des bekannten dankbar in ter Frtcdhofizene empfand und nach LimeSsottch^ Pros Dr Gg Wolff ans Frank- tem Schauspiel vor dem Könige. Da alles aus- S Tn AngrM' genommene Freihung geglichenund in den Steigerungen aügevogen war mnes großen r ö m ischen M il i t ä r b a de s auf ckt kem besonderer Grpf l l-ervorzehoten. Man Mrd städtische Kosten fortzuführen und gleichzeittg tem bieten fcamtet in Erinnerung tehallan. ~ 1 -* ------ A-_.-Kt._e.» 1 gleichen Stmtc machte A)olf Te leky aus dem Könige keinen Dheaterbö e nicht, nicht bi dem versuchten Getete in ter Kapelle, noch Erklügeln ter Anschläge auf seinen Neffen. Er bliÄ trotz allem Käuig, sein Königtum wahrend, weck es auf vom Morte schlüpfrigem Boten stund. Auch hier war groß gesehen und gestaltet. Kuno Erich Weber als Polonius war geschwätzig, beslisien, aber niemals geschmacklos ober , t u in mau immer gcraorioe ijr, pai tut ntuciuu^» 1 g*r albern Den Jüngling edlen feurigen Ge- Borkommnis am Hanauer Ostbahnhof gezeigt Als Mles, Laertes, traf Franz Braun, Oskar F e i - der Beamte der Wnck)erstelle größere Quantitäten ße[ sich als Hocatio weise zurück, Hans Deinz Fettwaren besckstagimhmen wollte, wurde er ten fcereS und Richard Sellborn versahen bte I dem Besitzer, einem Ländler aus Glauchau 1. taben Losleute Ro'enk.anz und Gültenstem. Ter mit tem Messer bedroht. Der Ländler geriet in von Lamlets Vater Larry N 0 e b e r t wurde Last, seine Ware wurde beschlagnahmt. im Ton manchmal zu wesenhaft und melodisch. ta Vom Westerwald, 28. Nov. Die Rudolf Goll hätte tem Totengräber ein wenig Nochfrige nach Weihnachtsbäumen wird mehr von seinem saftigen Lumor mitgeben könmm. oon Jabr zu Jahr größer. Lunoctte vrn Tannen-i Dem 1. Schauspieler lieh Stift Volck seelische biumchen werten jetzt wieder auf unseren Löten Erschütterung, grbauen und zum Versand in die großen Städte Ophelia, das holte Bildnis des Wahns zubereitct. Für gar manche Gernencke ist ter jn fielen Zügen ten Kerkerpbantasien Gret- Berkaus oon Ehrischlltrnchen eine ganz beteiftente chens verwandt ist, mar Friedel Dörr anver- Einnahmeailclle geworden. So tecken viele Ort» traut Und so erblülfte diese Gestalt in tem schäften große Teile ihrer Viehtveiten mit jungen^ ganzen Zauber ihrer kindlichen Reinheit und lieb- Fichten ang'pslanzt. Ein Teil ter sichten toirb tidien Verwirrung. Das hemmungslose HinÜber- gesällt, sobald er sich zu Weckmachksbäun^en c^- gieilen oon ivelrr Trauer zu ausgelassener Lustig- net, während ter antxlrc Teil in die >Löhe wächst mar fein oberfbächlick-cs Spiel, sondern war unb so mit ter Zeit einen Wald bildet. Täglich mirklich das seltsame Aufleuchten aus dem zer- sieht man Ländfer in unseren Orten, die ihren tzrgchenen Spiegel einer reinen Mädchenseelc. Bedarf an WeilMachtsbäumen zu decken fuchen. Auguste M a r ck s zeichnete sich wiederum durch Wie seit einem Jäte zehnt sich viele tzfememten klare Tttlfton aus, stand aber auch darstelle- eine gute Einnahmequelle beschaffen, fol- risch auf einer seltenen ttn^roimgencn Löhe. KJmit Das Verdienst der einheitlich getonten Aus- fchlechte nutebaut liegen taffen wck mft I m[jrun„ g^kstihrt nicht zuletzt der L>pielleftung Schweiz . . Fichten bepflanzen. _________ Adolf Telekys, dessen feines Gefühl gerate Amsterdam. | beim Abwägen des Zusammenspiels man immer Kopenhagen Kirche und Seattle. wieder begrüßen muß. Auch szenisch sorgte er für Stockholm . a ~ , - ■ „ gute Bilder. Er möge nur bte unglückliche User* m 5 ® Lr 51? s M1 Itektioe in tem teeren Thronsaal, die späterhin I essierente unb sicherlich erfreuende Nachrrcht. 1 I«S Ser am 27. rab 28 Dttok? i^Satet °"der°n Ablchluk et(e8en__ ra. aerrnn SL G. Filiale M-ßcrn. teilt m.t baSncme z,„l:n,2 T„. Dem ..Matawiger" mirt vteeschlossenen Konferenz von Abgeordneten ter Ia^u”6 tn Grunberg ernajtet I Bonbon gemeldet: Britische Zerstörer brach- Dasler Missionsgemeinde wurde folgender Beschluß ölHQ€| < 9 I lehnen Gzachotf und ft- nÄhd e*d das Leder dtaxh W. Dürbeck Nachf, MäuSburg 5 u. Diez sfr. 6. Im Namen der Hinterbliebenen: J. Becker und Söhne. .tzcirat. Suche einDeibchen hübsch und fein, das einst mein ein alles soll sein: bin dunkelblond, hinnen fahren gebildet, lebenSlusttO etwas ersabren. Gießen, Lauterbach, Weimar, den 2. Dezember 1919. Die Beerdigung hat heute nach seinem Wunsch in aller Stille stattgefunden. Wildleder Paar ichw. Vorkais ttiefel, Tröste 38 alle» saft ueu. Mittwoch von 2—7 Uhr. 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Arbeit morbert. __ „ , Dn- Bereut kann die Herstellung der Rut^ und Arb''tsfteudigkeit unter bcn Arbitern nur von der allgemeinen ErÜennMis erwarten, MB ein gesundes Wirtschaftsleben die Selbstvcrnft- worUicbkcit und Sclbständigckeit der llrfternehmer bei der Leitung ihrer Betriebe zur Boraus- tefcims hat, und datz den Arbeitern und Am- gestellten nur hei Ordnung ihrer eigenen Ar- lxits- und Tienstverbälttiisse eine Rtftwirkung luficben Dann. Er richtet an die Nationalversammlung tmederholt das dringende Orfucheil, alle gegen diese Grundsätze vevstohendm Besttnv- nrmigert ans dem Gesetzentwurf zu entfernen oder den Entwurf altzulehnen. Peter Banken schlief tief und fest. Estrid faß. in ihrem Bette aufgerichtet und lauschte auf das wilde Lied, das der Sturm fang. Mit Wut peitschte er die See. Dumpf donnerten die Wogen an den (Straub. Es war, als ob taufend Geisterheeve die Luft durchsausten. Und der Mann da an ihrer Seite, der konnte ruhig schlafei». Er lächelte im Schlafe, während sie verzweifelt die Hände rang. Etwas tote Haß blitzte pläSich in den jetzt nachtdunklen Augen Estrids auf. Dann schaute sie wieder zum Fenster. Klang cs nicht wie Hilferuf durch die Nacht? Ganz von fern klang eine Uhr aus dem nächsten Dorfe. m , „Mitternacht," sagte Peter Banken, „cd totrb Zett, daß lvir ins Nest kommen." Ein helles Licht blinkte auf. Der Kampener Leuchtturnt. Wie geisterhaft die Dünen schimmerten, tote starre, weiße Schneeberg.' Estrid lehnte sich, wie Schutz suchend, fester an den starken Mann, der an ihrer Seite saß. und beseligt ihr Auge suchte. Sie aber wandte den Mick wefthm über das Meer .^Vorwärts, Jap," feuerte Peter Banken dm Kutscher an. „Jung, Jung, de Wind, de weiht kolt und du führst mten Brut." Der Knecht hieb auf die Pferde nn, dah sie sich hoch aufbäumten und Estrid laut aufschrie. Nun hielt auch schon der Wagen vor dem stattlichen Hof mit dem Eichenkamp. Die wuchtige Steinmauer hob sich tote drohend un Ntondenlicht der jungen Frau entgegen. In b?r breiten, grünen Haustür mit dem blauten Klopfer, dar so seltsam in dem gespenstigen Licht kun- Mte, stand die alte Akte, die P^ter Bonten bis jetzt den Haushalt geführt, mit ihr Knechte uns Mägde, und htelten große, brennende Kienspäne wie Fackeln in den Händen. Frau Akte begrüßt,' Estrid: „De jiurge Frau soll gtferntet fein." Estrid dankte flüchtig. Die zwei jüneftat Mägde reichten ihr jede eiwm Kranz, einen von Heideblüten, oer andere aus roiifrm Rosen. Just so einen Kranz hatte sie getragen, als fk aus Jngewart Ferks gewartet hatte und er nicht ttd-£w> Mit einem Schauer hielt sie die weißen Rosen in der Hand Nicht ein Wort des Dankes tim über ihre Lippen, indes sie auf 'die große Diele des uralten Friesenhcrufes trat. Beftenü^t und eingeschüchtert sahen ihr Knechte und Mägde nach. Akte aber schüttelte den weißen Kopf unter ihrer weißen Friesenhaube und scheuchte das Gesinde zu Bett. Lange saß die alte Frau bann noch über ihre Bibel gebeugt und horchte hinaus in das Toben des Meeres. „Ich bin todmüde," sagte Estrid zu ihrem Mann, als er sie heiß an sich drückte und küßte. Ta zog er sie lächelnd in das Schlafgemach. (Einfuftrtontrolk zwischen dem besetzten und unbesetzten Gebiet und Goldzoll. Die hessischen Handelskammern gaben in ihrer letzten Bertreterbe- sprechnng einstimmig die nachfolgedne Erkla- Geegespenster. Roman von AnnhWothe. Amerikanisches Copyright 1918 by Amy Wethe-Malm, Leipzig. sind. Die Handelskammern erheben gleichzeitig Einspruch gegen die jetzige verschobene Behandlung des besetzten und unbesetzten Gebiets hinsichtlich der Erhebung der Zölle. Sie verlangen, daß möglichst bald diese Ungleichheit beseitigt wird aus nationalen und volkswirtschaftlichen Gründen, in erster Linie durch Herbeiführung der Zustimmung der Alliierten zur Erhebung der Gold- zuschlage auch im besetzten Gebiet." *♦ Der Mittelrh einische Fabri- kanten-Berein hat in seiner zahlreich be° in cf) ten Mitgiüder-Versammlung in Mainz am 28 b M. folgende Erklärung einstimmig ange- nomnien, der sich auch der Verband Mitteldeutscher Industrieller in Frankfurt a. M. ange- in den Aufsichtsrat zu entsendenden Mttglret»er, die AuskunstserteÜung über Bilanzen und gewinn- und Verlustrechnungen sowie über Entlassungen und Einstellungen von Arbeitern uno Angestellten, in etwas ernzuschränken, n.cht pc ;u beseitigen. Der Verein erblickt in diesen Vorschlägen ein falsches Nachgeben gegenüber sozialpolitischen Irrlehren, die weder die Vertreter dieser Irrlehren besriediaen, noch Die schweren Bedenken gegen den GesetzmttmM ve- ieiligen können. Er verweist darauf, daß der Kern des Gesetzentwurfs in der Einführung einer Art parlamentarischen Systems in bte xbirt» schastsbetriebe liegt, eines Systems, das unter Hemmung der unbedingt gebotenen tfnttiatiDc des Unternehmers mit einem ungeheuren Aufwand unproduktiver Arbeit, mit einer Untergrabung der Ordnung in den Betrieben irnb mit einer ständigen Beunruhigung des Wirtschaftslebens notwendig oerbimben ilt. Und dies in einer Zeit schwerster wirtschaftlicher Not, die die äußerste Konzentration produkttver runa ob: t 3 „Die Einfuhr von Waren mt5 dem Ausland in und durch das besetzte Gebiet hat eine Entwicklung genommen, welche in der gegenwärtigen Form eine große Gefahr für das deutsche Wirtschaftsleben, namentlich aber für die deutsche Valuta bedeutet. Die hessischen Handelskammern sind daher der Ansicht, daß schnellstens Maßnahmen getroffen werden müssen, um die Einfuhr zu regeln und sie in Bahnen zu lenken, innerhalb deren es möglich ist, die allgemeinen Interessen besser als bisher zu wahren, ohne dabei die Rücksichten auf eine Betätigung der berufenen Kreise außer acht zu lassen Die bisher zu diesem Zweck zwischen dem tzten und dem unbesetzten Gebiet errichtete Geflügerausstellung. Tas gestern ans Raummangel zirrüchnstellte Ergebnis der $rci£>DerteiIimg laßen wir tfute folgen. Es erlscttcn: A. Abteilung Hühner: Klaffe 1 Plv- mouth Rocks: Ehrenpreis W. Grotb-Echzcll; Klasse 2 Wpondotles: ElHceuPreise E. Rübsamen- Gießen, Lehrer Schneider-llMerschnitten, W. Nern- Pohlgöns. W. Heß-Echzell, E. Wallensels-Grün- berg; Zusatzehrenpreise: H. Vtogk III.-Echzell, W. Nern-Pohlgöns; 2. Preise: F. Becker-Gießen, W Heß-Echzell, W. Ncrn und H. Mögt: Klasse B Orpiiigton: Ehrenpreis Wilh. SchuchlZrrdl-GettS- nau; Klasse 4 Rodeländer: G. H. Keü-Streben- dorf; Klasse 5 Italiener: W. DommerSheim - Bettenl)ausen, Tl). Svamer-Nidda, Aug. Mäser- Selters, W. Dechert-Gießen; Zusatzehrenprene: G. Schnell-Obersorg und E. Rübsamen-Gießen; 2. Preise: Hoppe-Altenstadt, L. Wagner ll.-Alten- Buseck, Rübsamen-Gießen. Klasse 6 Hamburger: K. Grünewald-Alsfeld, G. Hamich-Gießen; Kl. 7 Silberbrackel: 2. Preis L. Mogk-Echzell; Klasse 8 Zwerghühner: Ehrenpreise: Hch Hellnwlt N. - Gießen, Joh. Bnl--Ostheim, Joh. schaler HL*« Gießen, Ed. Bär-Nidda (2); 2. Preise: Hch. Hellmolt jr.-Gießeil (2), Hch. Mcher-Wieseck, R. Hoppe- Altenstadt, W. Groth I.-Eckyell: Klaisc l) Sammel- Nasse: Ehrenpreis der Landwirtlchaftskammer: August Schwan-Gießen und Konrad Rübsamew^ Gießen; Ehrenpreise: G. H. Keil-Strebendvrf, 2. Grünewald - Alsfeld. G. Forbach - Gießen, W. Dechert-Gießen; Zrrsatzehnmpreis: W. ters; 2. Preist W. Groth I.-Echzell, Hch. Moak-. Echzell, Pst Ostih.-im-Echyoll; Kl. 10 «Stimmt ba Zuchtstationen deS Landwirtfchastskammer - «nS- schusses für Ober Hessen: 1. Preis Hch WheV' Selters (2), F. Rühlmann-Himbach, K. Theiß- Stockhausen, K. Rahn II.-Alteichain und G H. Keil-StokbLNdorf (2); 2. Preise: A. G. Walftro* Bauernheim. H. Fischer (2);_ Kl asst 11 Truthühner: Konr. Rübsamen-Gießen Ehrenpreis. 6. Abteilung Wassergeflügel: Kl. 1 Enten: Landwirtschaftslammerprnse: Konr. Rüb- samen-Gießen und Ph. Ostheim-Ostheim; Sl. 2 Gänse: Landwirtschastskammcrpreis: © H. Mist Strebendors, Ehrenpreis: Konr. Rübsamen-Gießen; Klasse 3 Sammelklasse: Konrad Rubsamew- Gießen. Landwirtschvftskammerpveis «nb Ehreu- C. Abteilung Farben - Tauben: Ehrenpreise: PH. Ofll?eim«Echzell, E. Pfeil- Lin Protest öer presse gegen verfehlte Sestmmungen im Setckvrrütegejeh. Ter Vorstand des Vereins Deutscher Zeitungsverleger hat der Reichsregierui'.g und den Mitgliedern der Nationalversammlung folgende Entschließung überreicht: Ter in Magdeburg versammelte Borstxnü> des Vereins Deutsckier Zeitungs-Verleger und die Delegierten ferner 20 KreiSvereine folgen einem Gebot der Pflicht, wenn sie in letzter Stunde nochmals auf die schweren Gefahren Hinweisen, die gewisse Bestimmungen des Betriebsrat e g e s e y e s, wie der Einfluß der Räte auf Anstellung und Entlassung von Mitarbeitern, das Recht der Einjrchtnahme in die Bilanz und die Bücher, die Vertretung im Aufsülftsrat für das wirtschaftliche Leben Deutschlands mit sich bringen. Geradezu vernichtend werden sich die Wirtungen tiiqer Besttmnnm' Ein- richtimgen, als Organe der öffentlichen Meinung, also nach ihrer geistigen Seite. Mft mnertr Notwendigkeit müssen die geplanten Bestimmungen in kürzester Zeit zu einer Beaufsichtigung und Zensur der Zeitungen durch die Betriebsräte führen, das Nedaktionsgeheintnis ausheben, die Beziehungen der Zeitungen zu ihren Mitarbeitern, zu den einzelnen Politikern und Parteien der Oeffentlichkeit preisgeben, überhaupt die Presse dem Willcn bestimmter politischer Strömungen unterwerfen. Das Betriebsrätesystem o-c- bentet das Ende der Pressefrechtf t, der Unabhängig» feit der Redaktionen und bannt die Vernichtung der in der Arbeit eines Jahrhunderts aufgebautcn volüischen Presse Deutschlands, die Verkümmerung unseres politischen LebenZ überhaupt. Im Namen der deutschen Presse fordern wir, daß die oben an- gcfiilTttcn, für das allgemeine Wirtschaftsleben und insbesondere für die Presst verderblichen Bestim- numgm bei der Ausgestaltung des Gesetzes in Ta hob Estrü> ihre weißen Hände empor ttrtb stoßweite kam eK von ihren Lftchcn: „Nnd vergib un8 unsere Schuld. Ta zerfloß die Erscheinung -an Nebel und becu&est da» schwarz Geifterschitf war verschwanden. ___. „Die Gespenster der 6e*. schkuchztze fte_axd und grub ihren blonven SEdpT lies m btt Ihr Mann, aus dem Schufte schreckend, tafnte zärtlich nach ihrer Sxmb. „Scküat, Estrid, SühcS," flLstertt er halb ün Traum, ,chu bist im Hasen." . . Gstrid aber gewahrte nur Schrecken und Tod und ine Scegesvenster, bi* an bee Fenster klopftrn und ste riefen, sie, tnc Treulost. Im NttttagSsonnenstrahl lag die HeSde. Rosenrot schimmerten die Glöckchen der Erika, bmnt ein feiner Duft entstieg, und von ferne rauschte das Meer. Frau Estrid wanderte über bat rosenrotem Teppich am Lenchtturm vorüber, dem GotteS- to08^tatfIid) thronte der große Hof mft stineo vielen Neben geb Luden auf einer mäßigen LuhStz^ die eine Seite nach dem Watt, dst andere nach der Nordfeite zugewandt. Um das Haus herum in weitem Abstand, bei den Garten einschloß, reihten ftch die vom Wind gebeugten hundertf ährigen Eichen, dst Peter Bankens Borfahren gepflanzt. In bet Sonne blmfte die Jahres^ihl über der Haustür, in der dis Haus entstanden: 1566. . Tas war die Zeit, wo die großen Deiche un Fnetenland errichtet wurden und nach deren einen hatte man das stattliche Frieferchaus genannt. ^Fortsetzung folgt.) schlossen hat: , . _ Die bisherigen Verhandlungen un Ausichug der Nationalversammlung über das Betriebsrätegesetz haben gezeigt, daß die Mehrheitsparteien sich bet schweren Gefahren dieses Gesetzentwurfs für unser ganzes Wirtschaftsleben nicht ausreichend bewnß geworden sind. Aucb die Kompromiß- f d) I ä g e zeigen diese Erkenntnis nicht, denn , bcn (2), I H. Weilert-Stammheim, H. Schmidt- Gießen (2) und Konr. Rübsamen-Gießen. D Brieftauben: Ehrenpreise: H. Henrel- Gicßen H. Hambach-Gießen, W. Schomb^-Are- ßcn. Iah. Schäfer lll.-Gießen, A>. Bär-Nidda, Rühl-Gießen, Aug. Schwan-Giestm- 1.teile: Hambach-Gießen, G Bär-tf)ftdda, I. U Heuke^Gstßcn, W. Lxhmnber: den EtzrenpretÄ der hessischen Taubanzüchter erhielt: Ed. Bär-Rftdda. E Deutsche Kröpfer-Schau: Ehrenpreise: Aug. L>eil-Osseicheim,d. Jäger-Ob«- börgern .Ah. Bogt-RelchelSheim (4); L Preis: F. Göbel-Laubach. , , In fast allen Abteckungeu wurden auch noch I zahlreiche 3. Preist ausgegeben. Dröhnte nicht rin KvnouenschuH über das grollende Meer: „Schiss in Not?" _ Sie sah durchs Fenster «oft die schLumende See 'Was war das? ®fitt nicht gespenstig fern am Horizont rin dunkles Schift vorüber? 3er» sttzt hingen die Diasten, brausende Wogen stürzten darüber hin, als wollten sie daS dunkle Schuf tn bcn Grund ziehen. Estrid unterdrückte nur mft Mü^ emen Schrei. War daS nicht der „Schwarze Falke , mft dem ernst Jngewart hinauSzog auf das weite Meer? Wie töricht sie war. Die junge Frau strich sich das aufgelöste goldene Gelock ^.vou der w^k-n Stirn, ein scheuer Seitenblick ftectftz den Mann °n t^Tv^stcmd nicht, was ihre Seel« betagte, würde es nie verstehen. Wie furchtbar bte vergangene Nacht gewesen, und jetzt, jetzt tarn er wieder. Beide Hände preßte Estrid auf daS Mtgstvoll llopstnde Herz. Sie starrte zum Fenster, s« starrte 8UC ^^pp, tapp," klang es durch die Nacht. Eifcskälte kroch ihr den Rücken hinab. Sre vernahm, wie mft einem Male btt Uhr m 6er Stube stille' stand und auf der Schwelle erschien tm geisternden Lichte einer, den sie rinst gekannt und geliebt und betrogen hatte. Er lab ftc so ettiam aus gebrochenen Augen an. Aus Bart und Haar floß das Wasier an seinemlichten Kleid hernieder. Sie ataubte btt Wasserttopftn zu hö«n, tne ain die Diele ftelen. Er sprach kein Wort, nur unverwandt blickte er in das blasse Frauengesicht._____ rungsbesttebungen zu fördern und in der Bevölkerung oas Gefühl einer Trennung von Deutschland hervorzurufen. In wirtschaftlicher Hinsicht schädigt sie den berufenen, eingesessenen Handel aufs einpfindlichste uno begünstigt das Schieber- und Sck>leichhänoler- tu in. In finanzieller Beziehung hat sie ihren Zweck gänzlich verfehlt, wie die dauernoe weitere Verschlechterung der deutschen Valuta beweist. Techniscft hat sie sich als undurchführbar erwiesen und bedeutet eine große Gefahr für die Moral der Handeltreibenden und der Grenzbevölkerung. Dazu kommt die große Unsicherheit für den reellen Geschäftsverkehr infolge der vollständigen Unklarheit über die maßgebenden Bestimmungen und des Fehlens jeglich^ Uebersicht über die der Beschlagnahme unterliegenden Waren, infolge der ungleichen Handhabung in den einzelnen Gebieten, infolge der ungenügenden Durcharbeitung und der Systemlosigreit der bisherigen Anordnungen, infvlge jeglichen Mangels an genügendem Schutz oes legalen Verkehrs vor Behinderungen und Verlusten. Aus allen diesen Gründen halten die hessischen Handelskammern die schnellste Aufhebung dieser Einfuhrtontrolle für dringend geboten. Das einzige Mittel zur Verhinderung einer weiteren planlosen, die deutsche Valuta immer yrehr schädigenden Einfuhr erblicken sie in der Wirirerherstellung oer Zollgrenze an den deutschen Reichs grenzen und in der Herbeiführung einer Vereinbarung mit den betreffenden benachbarten Staaten über den Grenzverkehr. Zur Wahrung der Interessen der berufenen Handelskreise empfehlen sie deren Heranziehung durch Erteilung von Einfuhrkvnfenten für gewisse Waren in bestimmten Gesamtwerten ohne Festlegung der Preise. Bis dahin ist eine weitere Uebergangssrist für die ungehinderte Einfuhr nach dem unbesetzten Deutschland zu gewahren, und zwar mindestens bis jnm 31. Dezember d. I., und ist ferner die Einfuhr aller Waren aus Abschlüssen freizulassen, die nachweislich vor dem 1. Dezember 1919 zwischen deutschen und ausländischen Firmen getätigt 9) gasgefullt ■"y Das neinwei§,e Licht' ff I.. I K K 1 Behördliche Anzeigen. ‘Toto^telier^?. 'Teiöes <->;ct**n. den 11. 'ÄDöemher 1919. ' lui kfir -_1I im. ü^r Ml I Lettnw-Vorbeck beP der Iriej io Wa Oi ^tte Arbeiten tüertfen Den erster Fachkraft aus ffefährt. Statt ftortew! 083153 Z-, 2-, 1.50. 023190 Cafä Ernst Ludwig Mur zwei Tage! : Wiukelmarrrr 003151 •t I" : l van üaerle9« Für Sallier nnd Polslerer! Bettwäsche empfiehlt sich in der Anfertigung aller Foto-Arbeiten. Aufnahmen aller Arten in erstklassiger Ausführung. mit dem 6. Sinn r nm. 6r tr vor, bie % sMÄ ooi Der Bann mit dem 6. Sinn 1 An» u. Berkans von Modeln, 8olb,Lilitt, Antiquitäten, foroiellcbcrnQbmeRiBwrt C*inrid)tungr4. **w LouiftRothenbcrger SSeuenrocflÄ teL 176. 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