Erstes Blatt 169. Jahrgang Montag, 2. Juni W9 N HESSE« MM in Paris. e n anih enstrasse 18 'ephon: 2197 ie, hne ein in dieser Frage ander sdenken- Kabinett das nach der Verfassung nötige Vertrauen der Nationalversamm- l finden könnte. rung durch Gewalt oder andere ungesetzliche Mittel sowie die Verbreitung von Schriften in derselben Absicht verboten werden. len ANIS »ssen m §tlmmung5bericht der Entente. Varis^ 31. Mai. (Wolff.) Davos. Tiplo- itscher Situationsbericht. Tas Sekretariat der iserenz beendete nm Freitag die Uebersetzung Gegenvorschläge. Tic vier Regierungs- s begannen am Nachmittag mit der Einfichl- _ - Chem. DCj Hbrlk ür. <26 Mcr Siebener Anzeiger r mcbeint täglich, außer Monn- und Feiertags. Bezugspreis: I ponatl. Mk.1.35, viertel- r Mbrlidi stleiNingll2 kkrlag,Geschästsstelle51 LiischriitsürDraiUnach- Mien: Anzeiger Sieben. postschecktonto: stanksurt a. M. U686 Berlin, 2. Juni. Verschiedene Blatter sprechen von einer Entspannung in Par Der Versailler Berichterstatter der „Vossisch Aus -em Reiche. Aus dtm DcrftssungsanSschuß der Nationalvcrsammluug. Berlin, 31. Mai. (WTB.) Der Berfas» sunasa nsschuß der Natronalver- s a m m l u n g beabsichtigt, am Montag vormittag die Verankerung des Rätesystems in der Ver- -fassung in Angriff zu nehmen und damit die erste Lesung zum Abschluß zu bringen. In den Frak- tionsfitznuaen werden die Parteien sofort zu den Beschlüssen des Ausschusses in erster Lesung Stellung nehmen, so daß am Dienstag die zweite Lesung beginnen kann, die nach den bisherigen Dispositionen bis Donnerstag der kommendeu Wach? beendet sein soll. DaS neue bayerische Ministerium. Bamberg, 31. Mai. (WTB.) In der Vor» mittagssitzung des Landtages wurde die Wahl des Ministerpräsidenten Dorgmontmen. Auf Antrag erfolgte fie_ durch Stimmzettel. Das Wahlergebnis ist folgendes: Abgestimmt I)a- ben 92 Abgeordnete. Tavon erhielt der bisherige Miuisterpräjident Hoffmann 75. Eine Stimme siel aus den Abg. Speck (bat-r. Volkspü und eine Stimme auf den Abg. Sttathmann (Teutsch-Tem.), 15 Stimmzettel waren unbeschrieben. Hoffmann iisll somit wiedergewählt. Darauf teilte Präsidettt Schmitt folg.^'dc vom Ministerpräsidenten übermittelte Ministcrliste mit: Es übernimmt das Ministerium des Aeustern, des Unterrichts und des Kultus: Ministerpräsident Hoffmann (Svzü, Jir- neres: der bisherige Justimnnister Endrest, Finanzen: Abg Speck (bayr. Volksp.V Verkehr: Frauendorffer (Fackfmiitistor^, Handel, Gewerbe uich Industrie: Oberregienmgsral Hamm (Fachnincr- fier), Soziale Fürsorge: der bisl-erige Mrmiter des Innern: Segitz (io».), Justiz: Abg. Dr. » gibt äsche IHIIilllllllMlUHHIIMI jgreifen. Ingen das jetzige Mi.nisteri.nm zurücktreten ib durch andere zur Unterschrift bereite Jänner ersetzt werden würde, so daß dann ,B flrundwze; ktlich ?r0o^M ui teuren « Kundschaft Xf&tf .rstraß* 9 - cchuhrmch?r^ ■$» Seben seien. Unser Gesichtsprrnkt ist der deutschen Regierung bekannt, er kann nicht geändert tverben: es liegt keine Notwendigkeit vor, münd- l iche V er Handl u n gen cinzuleiten, wozu uns die Regierung in Berlin drängen möchte. Tie territorialen Bedingungen Wunen Nieder für das Samchecöen noch für Obersckiilesien geändert, werden. Tie vier Rgenin^Ättfs i"ck)einrn über diesen GesickKsPuNkt einig zu sein. Man muß daher gewisse Jirfiormationen aus amcrikcmffcheir Quellen fernen Glanbeir schenLn, dnren zufolge die alliierten und assoziierten Regierungen bereit trären, wichtige Konzessvonen an Teutsel-land zu machten, besonders bezü'iglick). Obersckslesiens und ixr mrverzüglichen Zulassung Deutschlands in den Völkerbund. Diese Informationen drücken nur die persönliche Meinung ihrer Verfasser aus, sie sind nicht der Ausdruck der Meinungen der autorisierten Regierungen und Persönlichteiten. Endlich bleibt zu wissen übrig, ob Deutschland unterzeick/nct oder nicht, fsteuttal'm Persönlichkeiten zufolge, die Lttz- lich aus Deutschland gekommen sind, will das deutsche Volk um jeden Preis den Frieden l-abcn. Tie Negierung verlangt nichts anderes, als zur Unterschrift g-zw-mrgen zu werden, wobei zugleich der Schein gewahrt weichen soll, denn die kommunistischen Elemente g.tiKTUttn an Boden und die Regierung befürchtet Wirren. Ta die Frist Ur die deutsche Delegation zur Ueberrcichung von Bemerkungen an die Kvnferenz seit 15 Stunden abgelaufen ist. haben die Alliierten ihr mitgeteilt, daß sie keine neuen Noten mehr entgegennehmen werden. Französische Mache. Versailles, 31. Mai. (WTB.) Auch die Stellungnahme der heutigen Pariser Presse zum deutschen Gegen.ntwurf ist dmfch die Schärfe des Tones, in welchem der deutsche Gegenvorschlag in allen Punkten zurückgewiesen wird, gekennzeichnet. Am Quai d'Orsay scheint inzwischen die Parole ausgegeben worden zu sein, Konzessionen als unannehmbar zu bezeichnen und Verhand- ilungen platt abzulehnen. „Homme libre" meint, es gäbe Scherz«, welche schlimmer seien als Beleidigungen. Man müsse schnell ein Ende machen. Deutschland habe sein Spiel nicht verändert und wolle ebenso Frieden machen, wre es Krieg nach seinem Gutdünken geUhrt habe. Dieser Zynismus und diese Unverschämtheit würden wohl einen heilsamen Einfluß auf die Haltung der En- tente aus üben. Man würde wohl uwlich erkennen, daß Deutschlands Demokratisierung nur Komödie sei. — In Uebereinstimmung mit den meisten Blättern findet der „M a t i n", daß Tcutschland seine Niederlage nicht eingestehen wolle. Ter erste Eindruck bei den Alliierten sei Empörung gewesen. Gerade für Wilson bilde die deutsche Antwort eine wahre Beleidigung. Wilson werde wohl die Verzerrung seiner Gedanken nicht schweigend hinnehmen. — Dieser seltsame Mahnruf an Wilson findet sich auffallenderweise in vielen Blättern. Die „Entspannung^ in Pari». ngstenMj: ioTeniy Rücktritt der ungarischen Räteregieruug. Wien, 31. Mai. (Wolff.) Das „Neue Wiener Tagblatt" erhält aus Budapest btt Meldung, die ungartsche Räteregierung habe sich bereit erilätt, zurückzutreten und. einer Mc- gieruna Platz zu machen, an deren Spitze Garani stehen' solle. — Garani gehört dem rechten Flügel der sozialdemokratischen Partei an und ioar Han- delsministec im Kabinett Michael Karolyi. — Tie neue Kalinettsbildung "würde im Einvernehmen mit der Szegediner Regicrincg vor sich gehen und wäic jedenfalls auf ein Abrücken des größten Teiles der Arbeiterschaft von der -kommumstischeu Partei zurückzuführen. ■ *ien Gedcrnckengänge wi:en, die Fbsn Mitttten beantwortet worden sind, ge- Zeitung" sagt, es scheine ein Wettstreit vorhanden, Deutschland in vorsichtigen Formen den guten Willen zu zeigen. Die bisher zurückgehaltene deutsche Mantelnote werde in den meisten Blättern ausführlich veröffentlicht. Die persönliche Autorschaft Brockdorff- Rantzaus werde nicht ohne Sympathie hervorgehoben. Im „Ä e r l i n e r X a g c b 1 a 11" heißt es aus Versallles: Aus verschiedenen Beobachtungen sei zu schließen, daß sich zur Zeit eine grundsätzliche Auseinandersetzung über den Vorfrieden zwischen den Alliierte u abspiele. Im „Vorwärts" heißt es: Im französi- Mlen Senat hat her greife Ribot eine Ueber- ficht über die Finanzlage Frankreichs gegeben, bei der sich auch den Nichtfranzosen die Haare sttäuben Frankreich treibt rettungslos dem Bankerott zu, wenn es seinen Schuldner verrichtet. Und diesem F-rankceich soll in dem sogenannten Friedensver- trag das Recht ein geräumt »verden, unbestritten beutfdjie Gebiete 15 Jahre lang festzuhalten. Es soll in fdjon geräumte Gebiete wieder einrüden Dürfen, wenn Deutschland die vertragsmäßig übernommenen unerfüllbaren 23ebingimgen nicht er- Allt. Keine von den Alliierten beschlossene Mimi zur Erzwingung deutscher Leistirngen darf von deut- sicher Seite als mUitärische Maßnahme aufgefaßt werden. Gibt es in Deittschland ein Kindergemüt, das den Sinn dieser "Abmachungen nicht begreift? Die Aussichten der Verhandlungen. Amsterdam, 31. Mai. (Wolff.) Ter Pariser Korrespondent des „Daily Herald" meldet: Hier neigt man zu der Ansicht, daß die Alliietten die deutschen Gegenvorschläge als Grundlage für ernste Besprechungen annehmen dürsten. Er erfahre, daß drei Mitglieder des Vierer-Rats willens feien, mündliche Besprechungen zuzulassen; nur Clemeneeau bleibe halsstarrig und werde dabei anscheinend spon Pichon beeinflußt. Es bestehe also jede Aussicht auf weitere Verhandlungen, und es fei auch sehr gut möglich, daß Deutschland in der Frage der östlichen Grenze wichtige Zugeständnisse gemacht würden. Der Neichskolonialminister in Versailles. Berlin, 1. Juni. (Wolff.) Reichskolemial- minister Dr. Bell bcgab sich heute nach Vcr- sallles. Neue» von Crzberger. Berlin, 1. Jultt. (WTB.) Tie Pariser Blätter vom heutigen Tage, ivelche die Aussickften der Unterzeichnmlg des Friedensverttages be*i «r .«*<*’* *”neLbi«-,n ■"‘h'.G^llschx1 rtr*40 «’S sprechen, stellen den Worten des Grasen Brvck- dorff-Rantzau, er werde den Vertrag ini der vorliegenden Form nicht unterzeichnerl, Die angeblich gegenteiligen lAeußerungen des Reich's- ministers Erzberger gegenüber, der gesagt !>a- ben soll: „Wir sagm heute, daß wir nicht unter» schreil>en, damit wir ein paar Zugeständ.rifse erhalten, die uns morgen die Unterschrift gestatten." demgegenüber erklärte Reichsminister Erzberger einem Vertteter des Wotffbuveau: Tie mir zugeschriebenen Worte sprach ich nie. Meine ganze Tätigkeit besteht in der Mitarbeit daran, daß Tentschland zu Verhandlungen über den Friedens- vertragSeittwurf gelangt, und daß ein annehmbarer Friede bald ab^schlossen w-evden kann. Berlin, 31. Mai. (WTB.) Tie Teutsche Mgemeine Zeitung bringt folgende als amtlich gekennzeiümete Mitteilung: Nach dem Taily Expreß veröffentlichen deutsche Blätter ent angebliches Aktenstück vom Reichsminister Erzberger, welches die Stellung Deutschlands nach dem Kriege behssitdeln soll. Wir find von inständiger Stelle zu der Erklärung ermächtigt, daß es si^> um eine völlig freie Erfindung handelt und daß ein solches Akten > ück weder dem Wottlaut nockö dem Inhalt nach von Erzberger je versaßt worden ist. Churchill über die Schwierigkeiten Englands. Amsterdam, 31. Mai. (Wolff.) In seiner Rede vom Mittwoch teilte Churchill u .a. mit, daß die Lage zu der Zeit, als das geheime Rundschreiben des Kriegsaints in Umlauf gesetzt wurde, außerordentlich schwierig war. Es seien in der Armee eine ganze Anzahl Meutereien vorgekommen, von denen eine sehr ernsten Charakter hatte. Die Lage in Indien habe große Besorgnisse verursacht itnb erfordere beträchtliche Verstärkungen. In Aegypten dauere die Spannung an. In der Türkei und den anderen mohammedanischen Ländern herrsche eine sehr ernste Unruhe und Sorge über das Schicksal der mohammedanischen Welt. Wenn der Friede bald unterzeichnet werde, könne die Rheinarmee sofort von zehn auf sechs Divisionen herabgesetzt werden. Falls «es noch im Juni zur Unterzeichnung käme, könnten alle Männer des Jahrgangs 1914, mit Ausnahme der in Indien befindlichen, Ende Juni nach Hause geschickt werden. Ende Juli würden alle Männer des Jahrgangs 1915, wiederum mit Ausnahme der in Indien befindlichen, entlassen werden. Die „Exck-ange Telegraph Company" meldet mcs Bombay vom Mittwoch, daß wegen der Lage in Afghanistan und der Entwicklungen, die sich möglicherlveise daraus ergeben können, die Demobilmachung in I ndien eingestellt worden ist. Wie die „Daily News" schreibt, ist die Lage in der Arbeiterwelt sehr entft und kann, wenn nicht entsprechend gehandelt wird, eine verhängnisvolle Entwicklung nehmen. Englische Presseftimmen. H a a g, 30. Mai. Der „Nimiwe Rotterdam- We Courant^ meldet aus London: Der gleiche Unterschied, der uns in den Betrachtungen über die lFriedensbedinMngen in der englischen Presse ent- Mgenttat, zeigt sich wieder bei der Besprechung der deutschen Gegenvorschläge, die von allen Blättern verurteilt werden mit Ausnahme der „D ailh New s" und des „Daily H e r a l d". Die „T i - m c s" weist jede Kritik der Friedensbedingungen zurück und verwirft alle Gegenvorschläge. Das Anerbieten der Schadenvergütung beweise, daß Deutschland noch nicht vor dem Staatsbankei'ott stehe, von dem man immer spreche. Der „Daily C h r o n i c l e" sagt zu den Gegenvorschlägen, das Dokument sei so lang, daß man auf den Gedanken komme, daß es mehr eine Manifestation fei als die Grundlage zu Unterhandlungen, denn feine Prüfung verlange Wochen und Monate, und eine Verlängerung des Friedensabschlusses auf unbestimmte Zett würde fichcrttcks nicht dem Wunsche der Völker entsprechen. Wahrscheinlich tverde ein Auszug gemacht und geprüft und daraufhin die Meimmgen an allgemeinen Zügen festgelegt weroen, wobei cs nicht unmöglich fei, daß die Gegenvorschläge neu überprüft werden. Die meisten delltlch-en Gegenvorschläge feien durchaus unannehmbar. Der „Daily Expreß" nennt die deutschen Gegenvorschläge einen Bluff. Die „Dail Y Mail" sagt, Deuffchland hat so namenloses Elend über Belgien und Nordsrankreich gebracht und seine eigene Industrie unversehtt gehalten, so daß T-eutschland noch viel zu gut fortkommt. Die „M o r n in g P o st" schreibt, die Friedensbedingungen feien nicht da, um diskutiert, sondern um unterzeichnet zu werden. Man müsse Deutschland sagen, daß die Alliierten die Macht hätten, noch viel schlimmere Friedensbedingungen zu erzwingen, wenn Deutschland nicht unterzeichne. Graf Dcrnstorft deutscher Botschafter in Nom. Berlin 2. Juni. Wie die ,,Dosfische Zeitung" ans Rom belichtet, will das Organ Son- inos mitteilen können, daß der frühere deutsche Botschafter in WashinAon, Graf 23tmfiorff,_ für beit deutschen Botscl-asterpVsten in Rom vorgesehen sein soll. Die Gefahr des Bolschewismus in Amerika. Amsterdam, 31. Mai. (Wolff.) Dem „Al- gemeen Handelsblad" zufolge brachte im a m c r i - kanifchen Senat Senator New eine Gesetzes- Vorlage zur Bekämpfung des Bolschewismus ein, in der das Tragen von rotci£ und schwarzen Fahnen und alle Reden für einen Sturz der Regie- Eine Ruudfrane der Obersten Heeresleitung. Berlin, 1. Jmu. /Wolff.) Tie Oberste Heeresleitung erließ am 21. Mai einet Rimdftage, um ein klares Bild darüber zu , bekommen, wie die Bevölkerung zu einer etwaigen Wiederaufnahme des Krieges st.he. Ais die R e i ch s r e a i e x u n g davon Kenntnis erhielt, nämlich am 27. Mai, telegraphierte sie an die Oberste Heeresleitung, bi.- Rundfrage der Obersten Heeresleitung vom 21. Mar tetrefenb Befragung ber Bevölkerung .regen etwaiger Wiederaufnahme des Krieges werde von der Reichsre^ienmg nicht gebilligt; die Rcichsregierung eryuche, die Umfrage und Beantwottung sofort einzustel^ lcn, da sie als pofitisch anzuschen sei und daher über den Rahmen der Tätigkeit der Obersten 5)eeresleit'.!Ng hinausgehe. Tarans antwortete die Oberste Heeresleitung am 30. Mai: „Gemäß telegraphischer Anordnung der Reichsregierung habe ich die Rundfrage vom 21. Mai eingestellt. Ich hätte es dankbar begrüßt, wenn mir vor dieser Weisung Gclegettheit gegeben worden wäre, meine G r ü n die für die Umfrage darzulegen. Für alle Fälle Klarheit und sichere Unterlagen für die Entschlüsse zu schaffen, vor die die Oberste Heeresleitung^ von der Reichsregierung gestellt werden laim, war der Hauptgrund der Umfrage; daneben sprach aber noch ein anderer Grund mit." Nach dem Bekanntwerden der FriÄensbedingunE wurde dep Generalfeldmarschall mit telegvaphifchen, schriftlichen und mündlichen Ratschlägen, Protesten unb Kundgebungen aller Art überschüttet, aus de«n ein oberflächlicher Beobachter leicht den Eütdruck gewinnen konnte, als ob Volk und Heer zum Kampf fest entschlossen wären und diesen Kampf auch gegen den Wttlen der RcichsregieMNg aufnehmen würden: ja, es geht so weit, daß der Obersten Heeresleitung aus mancher: Kttisen Mangel an Entschlofsenheit unb nationale Lauheit vorgeworsen wurde. Unter diesen Umftäubcn mußte ihr besonders daran liegen, ein ungefärbtes Bild über die Lage zu gewinnen, um einerseits auf die Hitzköpfe beruhige,cd cinnnrfeitl zu können und andererseits einwandfreie Unterlagen zu erhalten, um die in. absehbarer Zeit mit Sichechttt zu ermatt enden Angriffe der Presse und der öffentlichen Meinung mit schlageichem Beweismaterial abwehren zu können. Tie Oberste Heeresleitung hatte also ebenso wie die Reichsregierung die Absicht, beruhigend hu wirken und die sttedliche Politik des Reichs nufjit durch Hitzköpfe stören zu lassen. Tie Reichsregierung baut auf den inneren Rechtswert und die Uebcrzeugungskraft ihrer Gegenvorschläge und nicht auf die Erneuerung des Waffenkampfes von unterer Seite.; batet 'wird es aber ihre dauernde Bemühung fein, die Siche- rung,§aufgaben in den Ostproo11:zen ui keiner Meise vernachlässigen zu lassen. Gichener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhessen Awttllngrrundbruck u. Verlag-, vrühl'sche Univ.-Vuch- u. Lteindruckerei kl. Lange. Zchristleitung, Gefchastrstelle u. Vtuckerei: Lchnkstr. 7. Annahme von Anzeige« f. die Tagesnummer vis zum Nachmittag vorheo ohnejedeVerburvIichkeik Preis für 1 mm höhe für Anzeigen v.34mm z5reüt örtlich 15 Pi., austvärts 18 Pi., für Reklame au zeigen von 70 m:\i «rene 48 Pf. Bei Plag vorichriii20"/.,Auifchlag. Hauvtjchri'tteiter: Ang. Goetz. Berantivortliu! für Politik: Ang. Goetz für den übrigen Tetl: Dr. Remholo Zenz; für den Anzecgetltetl: H. Beck: fämltlch m Gießen Vie Aussichten der deutschen Vorschläge. Mährend gestern noch in der englischen inö französischen Presse im allgemeinen die ^rutschen Gegenvorschläge herüntergezerrt purden und in Frankreich eine erkennbare Re- likrungsmache festzustellen war, die sich be- fiübte, gegen Deutschland Stimmung zu Wchen, stellt sich heute heraus, daß die Lcharfmacher in Paris doch nicht gesiegt Haien. Im Gegenteil, es heißt, die Amerikaner iesländen auf Verhandlungen, und Lloyd Ge- «rge werde von Wirtschaftskundigen aus sei- Aem Lande gedrängt, weitere Verhandlungen Mzubahnen. Der Pariser Berichterstatter der „Daily Mail" will erfahren haben, daß man ,einen Zeitraum von ungefähr 14 Tagen für itie Erörterung der einzelnen Punkte der beut» ßlhen Gegenvorschläge in Anrechnung bringen sse. Die Deutschen würden dann bis 1. Juli Itterzeichnen. Der Havas-Bericht über die lomatische Lage, den wir nachstehend wiegeben, ist stark polemisch gefärbt und den- ch etwas unsicher in feinen Feststellungen den Standpunkt des Viererrates. Äuf- lend ist der Satz: man müsse gewissen Jn- mationen aus amerikanischen Quellen keilt Glauben schenken. . . Der französische enat hat nach einer großen Finanzrede ibots, deren Anschlag beschlossen wurde, Tagesordnung angenommen, wonach der ierung vertraut wird, „daß sie den für Krieg verantwortlichen Feind zu den echtigten Entschädigungen zwingt, daß mit Aluierten ein Zoll- und F-inanzabkom- getroffen wird, daß sie das Budget- chgewicht durch eine scharte Sparsamkeit den Ausgaben sichert, und daß sie eine litik ausgleichender Gerechtigkeit verfolgt, eben unterbrückenden Charakters ent- H I Reichspräsident Ebert hat einem Presse- Meter gegenüber erklärt, in der feindlichen Presse werde öfter die Meinung ver- Jreten, daß bei Aufrechterhaltung der von Entente Vorgeschlagenen Friedensbedin- bie Schwierigkeiten schnell behoben werden B - ntotfU®o4t'l( vürden. Hierbei werde aber vergessen, daß nach der Nejchsverfassung der Friedens- irffThM. durch Reichsg^etz erfolgen v** nuß, also durch Uebereinsttnttnung von Na- A. itonalversammlung und Staateirausschuß. E. Nationalversammlung habe sich mit so I I nlLiHl-rcbrürfenber Mehrheit für 'den Standpunkt ' ' v y tet Regierung ausgesprochen, der Staaten- ftmlpk ^schütz sich einmütig auf diesen flU* __^M.pn gestellt, so daß er sich nicht vorstellen „ m— ren,. B-te. Die GecMworsckläge umfassen im ganzen er Witwe M lithographierte Setten. Sie toareit von einem lBti F6f|er8 ’ Mn Begleitscktireiben von 10 Setten Maschinen- frit begleitet, die zwei Zettungskolumneu ent- ^^cken. Tie beiden Dokumente scl-einen nicht die für bei am von Buttermi ** Ausgabe litroi) m k bimddie O ikfen unb ei aen Landstraßen und Feldwege zeigen dies gehmdste Berücksichtigung finden..Nach SpaLievLÖngvc ÄL LÄuiLe. Diesige Grundsatz müsse auch ba bcm Bezug *» WehrheftsspziattÜM». ■ UeLrr Sie Zerrüttung des Transpsriwesens 4. 5. 6. 7 2 itnspiel, T ässe unb ei Sozialdenrokraten Angestellten *♦ Ein ausgiebiger Regen wäre jetzt dringend notwendig. Schon die staubi- Landstraßen und Feldwege zeigen dies Mos La Vas (Ergebnis -er Stadtoerordneten- wahl in Sietzen. ^-chnrppenhorst. — Dm Mvntas beginnt die poli- tifthe Aussprache worin ttovausisichtlvchs Hvffnvmn die Arvgrammrede hält. Mndignng von Angestellten. Borlin, 31. Mai. (Wolff.) Eine Verordnung teS Keichsarbeitsmi niste riums vom 30. Mai bestimntt, daß bei Kündigungen von Angestellten nicht nur in dem im § 9 der Verordnung vom 24. Januar vorgesehenen, sondern in allen Fällen der Angestelltenausschuß oder eine sonstige Angestelltenvertretung tznr Mitwirkung herangezogen werden muß. Bon dieser Bergünstigung werden auch diejenigen Angestellten ersaßt, deren Entlassung zum 30. September ausgesprochen war. Ans Stabt unb Land. Gießen, 2. Juni 1919. Gültige Lebensmittelmarken QNendach: 16 MehrheirssvMisten, 11 U. S. P., 9 Temokratar, 6 Zentrum, 6 ^eff. Bolls- Partei. _ Vilbel: 11 Mehrhcitssvzialisten, 7 Demokraten. En zu'M Marr her 42 waltung ein. Ta das sozialdemokratische «t5^ Programm wohl allgemein befaimt lern dum greifen wir nur einzelne interessante Bunne a. 5er langen Liste heraus. Bei der Verteilung »- besonders Bezahlung der Letzenämittel, W Professor Weißrberber aus, müsse neben jxn o der Familienmitglieder auch der Sttuerzrätt vr ' enbfte Berücksichtigung finden. Nach demso TS Eätiflw.T fei Käudi '^L'- & eiwA FjXtt Temokra ES gar acht Fsich IP* pgS® Ei der ftt IblM b ml1 B«r Lsoiehrrrs^ E aber UW & Älltzaben tintibt svrderi ödesFoklbrld» ??Üchichtigun- d imr kgünfligt, veran' l isfabron des : wuÄi1^. 23) g> ibera" ein SP« «diesem batte fi fort, .awh txm fe lljr btW<' sitzende der Brandversicherungskammer in Darmstadt Geheimer RegierungSrat Dr Karl M e l i o r, beide auf ihr NachsuckM. mtter Anerkennung ihrer dem Staate geleisteten Dienste vom 1. Juni ab. «ctl Uta W dir ?-d Jöj K.' #a- Itü?aud pH™ s fer fe Ira ML MH KO ML ,Qt ®ol] 6 mann Lang, Borschlosser Ludwig^ Bolz, Bierbrauer J^b Stein, Arbeiter H. Schäfer, Waldarbeiter Wilhelm Weigel, Landwirt Karl Habermehl, Bureau gehilfe Jakob SclMidt. Tiefem Wo hl- vorschlag steht eine vereinigte bur gerltche Liste mit folgenden Namen gegenüber: Landwirt Friedrich Menges VI., Br^^reibesitzer Heinrich Heller IV.. Lelwer Ludung Erb, Backrm tstcr und Landwirt LudwiA Jhring, Fa^rtkaut Hernrairn Schieferstem, Orgelbauer Karl Nikolaus, Landwirt Heinrich Karl Ludwig Schäfer, Landwut Lud-wia Wolf, Pvftsekretär Mirl Rau, Landnart Karl Zimmer, Landwirt Chrrstian Phrltpip Aldohn, M-ufiklehrerm Marie Jäger. O Nicber--Florstadt, 30. Mm. Zur Gemeinderatswa hl wurden hier zwei Listen auf- «stellt- eine inm der MehrhettS^taldemoLcxltle, Me allere von der Gruvpe der Jrmg^aNsten, bte sich Irlich von der Melncheitssv4taldemlvkrLtte abgesondert und einen Wahlverein mit etwa 90 cxip getragenen Mitgliedern gegrinchet bat Unser Ort hat etwa 900 SSä^er, fron beuenbei i^r letzten Wahl etwa 750 für die Sozialdemokratie stimmt en. Tie Bauern haben keinen eigenen WohldvrstNag NiederWöllstadt: b Astrgcrlrche und 6 Q. Bad-Nauheim, 2. Jmti. Wr die be- vorstrhenden S tadtvervrdnetenwa hle n Ipaben die Demokraten, die Deutschlibemle N>tks- Partei und das Zentrum eine gemeinsame Liste aufgeMt. Me Deutschnationalen, die Sozial- bemoTraten und die Unabhängigen gehen mit Cinzcllisten tn den Wahlkampf. O Butzbach. 31. Mai. sind zwei Wahlo vrschlage eingereich-t morden. Auf dem einen haben sich Unabhängige, Mehrheitsfozialiskm und Temvkraten frerciitigt, der andere enthält bte Stonbibaten der rechtsstehenden Parteien. Friedberg: Block der Mittelyarteie« (D-- nrokraten, Zentrum, Deutsche BolkSpartei) 1381 Stimmen (gegen Nation al mahlen über 50 Proz. verloren): Mehrheitss^talifben 854 Stimmen (gegen Nationalmahlen 55 Proz. verloren); U. L>. P. 592 Stimmen (gegen Nationalmahlen mehr als verdoppelt); Hessische Dolksparter 639 Stimmen (gegen National mahlen 50 Proz. gewonnen); parteilose Beamtenliste 583 Stimmen. Gewählt suid hiernach: 5 Svzraldemokratm, 4 U. S. P., 4 Demokraten, 4 Hess. Bolkspartei, 3 Beamtenparter, 3 Teutsche Volkspartei, 1 Zentrum. Ilbenstadt: 7 Mehrheitsst^alisten, 5Zen- erMrte bei einer Anfrage der Deutschnationalen im preutz. Abgeordnetenhaus Eisen- bahnminister Oeser: Die Verhältnisse sind nt der Tat antzerordentlich ernst: es wäre verfehlt, das zu verhehlen. Am deutlichsten sagen es bte finanziellen Verhältnisse, und zwar bte Betriebs zahl, das ist das Verhältnis der Einnah- m-M zu den Ausgaben: sie betrug früher zwpchen 50 Ülitb 60 bis 70; eine Betriebszahl von 70 hielten imr schon für ungesund. 1918 war der Betriebs- koeffizienl 80.39 und jetzt ist er 129.90 (Hört! hört!), das heißt, die Ausgaben sind um 30 Proz Über die Einnahmen hin ausgewachsen. lHörtl hort!) Nach dem neuen Etat wird ein Zuschuß von 70 0 Millionen Mark erforderlich fein. lHSrt! hört!) Ich wäre glückselig, wenn wir drefes Ergebnis erreichen »könnten. Wir nwllen es er reichen auf Grund der Tariferl-öhungen: das Jahr läßt sich aber schlecht an. Wenn das so werter geht, bann brauchen wir im Laufe des Jahres einen Zuschuß von 3100 Millionen TOta rf. (Lebhaftes Hört! hört!) Mit dem vergangenen Jahr zusammen würden wir dann die furchtbar erschreckende Zahl erhalten, das; wir für die Eisen- bauten in zwei Jahren 5 Milliarden Zuschuß brauchen. (Lebhaftes 5)ört! hört! und Bc- »oecmng.) Dav in den November-Tagen die ^r- Wallung nicht rusammengeb-wchert ist, t|r -eut großes Verdienst meines Loraüngers unb der Pflichttreue her Angestellten! Bei den Abgaben auf Grund des WaffenMllsi and es nahm uns die Entente nur das Me Material ab, und das hatte abermals eine große Rückwirkung unerwünschter Art aus unseren Betrieb. HitgteuMidK' Mengen ton Lokomottven, Personen-, Gepäck- und Güterwagen mußten durch die Werkstätten gejagt werden, um hergerichtet zu werden. Diese mußten darauf zusammengestetlt und wieder zurüLgesAyrt werden, wenn die Abnahme bed Materials verweigert wurde, und darunter litt der ganze übrige Betrieb in weittstem M-ße^ An Güterwagen ist Trat Mangel; Heer fegt es vielmehr auch an LoSomottven, um fte dahin zu bringen, wo ste gebraucht werden. An Perstmm- Jrtxwen sind wir nicht mehr letstungsfahtg. Bvn '44000 haben nur 10000 an dre Entente abgeben nttLfen, manches «hat sich aus fremden DrHUmten oerfrümeU; es.stehen uns nur noch. 17 000 ln- Kunssfähige PersvnenwaigM zur Beriusmm. (Leb- llmSes Hört, Dort? ans allen Setten Laufes.) Irr aller QesientlichfeLt erhelle ich bat Klage, daß tiut mtfcrc iKriegsbeschLdigterr rm Et^° lxchirverkehr ferne Rücksicht genommen wnrd! (^v- hcrfte Zustimnnm».) Soweit wir Lmntcn, fmb 6cfcntbere Adteileftkr sie tWÄ JA Litte aber das PubKkum, besonders den KnegS- verletzten mit Bein- und fäja>acn Bauchver- fr turn gen entgegenzuvommen und Mien Platze em- -zurämnen Es ist doch rät schmerzlicher Gedanke, batz mancher Sckstebn imi> Wucherer, der we an der Front ge-vesen ist, sich einen Plätz zu Der» schaffen weiß, während der, der sitt rhn mitgc- KTÜLXt hat, bei. diesen Elementen mcht emmal \®» ttnel Rücksicht findet, daß ihm rat BlaJ^ratge» «Smnt wird. (Lebhafte Zustimmung)-Ich kan« ^och nicht versprechen, daßder Derfehr niafc’ wachster Zeit wieder m ordnungsmätztge Bcryatt- iE übcrgefüchtt wird. Aber mm morgen an werbe ich «e Fahrterl anbnis befettigen (leb* Jbaffer Beifall.) Wir werden von morgen ab vne- Ler 42-Prozent der.Züge fahren lassen kund wir hoffen bannt emtaerma^r dem BedMf» E entgegimzuLommLN. ( (Wrederholter lebhafter Wei^kll) In allernächster Zeit soll auch der Stückgut verkehr frrigegeben E> fernen sttlfeniveise Erleichterungeit für bett Bm- Ifefec in Wagenladrmgen erfolgen. Voraussetzung für alle diese Verbesserungen tst über, daß. m Len Werkstätten regulär gearbeitet Ed. zinalrat 8. Nammmn, Minna, geb. zbfrttoQrt, Ehefrau 9. Simon, Emil, Reserve-Lokomotivstchrer 10. Neuenhagen, Ludwig, Landgerichtsrat 11. Erhard, 2bwrvas, Bcchitschivsser , 12. Kramcr, Wilhelminr, geb- Engel, (^ferrau 13. Bicrmann, Emma, geb. Ternburg, Witwe 14. Winn, Heinrich, Stadwervrdmcker 15. Ebel, Tr. Karl, Professor, Obcrbibliothelkr 16. Gmelin, Tr. Laus, Professtn: 17. Kling, Georg, Lehrer 18. Noll, August II., Kaufmann 19. Gocrtz. Heinrich, Lehrer 20. Krailing, Karl. SeÄossermerster 21. Marx. Heinrich, Uhrmacher 22. Faber. Ludwig, Wagnermeiskw 23. Leichelhcim, Albert, Bankdirekwr 24. Höhn, Heinrich, Bautechnifer 25. Wenzel, Fritz, Dreher. Privatangestell telt' 1. Eichert, .Konrch», BuchlMer 2. Ctinrmer, Heinrich, Werkmeister. Unter den Kandidaten der vevräriOra vürger- lrcheit Liste besiitden sich 11 Demokraten Listeimumnrer 1, 3, 7 9,11,13, 18, 21, 23,24. 7 Deutsche Bolkspartei Lrstcnnummer 2, 8, 10, 14, 16, 20, 25. 4 Deutsch-Nationale Liftermummer 4, 12, 17, 22. 2 Zentrum Listarnummer 5. 19. . 1 S ärger frereiTt3mftglteb Listermummer 6. fr au 7. Volz, 2ldam, ©dpte&er. . Vereinigte bürgerliche Lifte: 1. Urstadt, Otto, Professor, Oberlehrer 2. Krausmüller, Dr. Goorg, Püwfeckor, Oberlehwr 3. Micl^cl, Karl, Professor, Ooerlehrer 4. Schmahl, Start, LaudMrickstsrat 5. Wachtel, Fritz, AmtsgerichtsrLt 6. Müller ^Valentin, Lehrer _ 7. Sommer, Tr. Robert, Professor, Geh. Medt- Die Erwartung, daß die bürgerlichen Parteien etwa eine Zweidrittelmehrheit tm ne^en Parlament bilden wurden, hat ftch aerechtfertigt. Sie haben zwer Plätze an die Anaestellten abrreten muf,en. Eine bessere Waylbeteiligung der ^üra^ltchen Elemente hätte das Eroebnis erheblich zu Gunsten der bürgerlichen Liste verschieven wrrnen Es sei hier erwähnt, daß eine Unmenge fiXMbcnteji »W wählst tpmUctt# to.etl [te Gramm 5k.-A.-Seiscnpulver zu 15 Pf., 50 Gramm voran. Jedermann, Gartner und Landwitt. K.-A.-Seife zu 20 Pf. , seufzt nach baldigem, kräftigen Regen. Aber ** Städtischer Eier verkauf. Bom Himmel strahlte am gestrigen Sonnt a- sie», v» Montag dra 2 Juni bis Samstag den 7. immer noch in unbarmherziger Blaue. Ho» W?”®tL « ^cbUeöliÄ erhalten sämtliche Beztrfe ^gra Ab- gütlich nicht mehr allzulange. Anzeichen für In2%57 Ä 12 einen Wüterungsumschlag scheinen seit heu« •£ »Mf in der' Eier Handlung A. Steinrich, Bezirke 4, 5, vorhandenzu sein; die Luft hat einen gewtsle« 1z-v»rse iß a 9, 10 und 13 in den VerkaufsstelLm der Feuchtrgkeitsgrad angenommen, der Dun- ^^and n Molkerei Gebr. Grieb. mel ist bewölkter geworden. Hosten wir, uf». «f < ** Ausgabe von Buttermilch! daß uns bald das köstliche Naß, das uns so l^te L "*T Bon Montag bis Samstag gelangt in den bitter not tut, in reichlichem Maße beschert Verkaufsstellen der Firma Gebrüder Grieb wird. ßL Buttermilch zur Verteilung. Siehe Bekannt- *♦ Besuchszeit des DotanifKkv machung. IG artens. Die Direktion macht bekarml: Ja-- < ** Käse-Verteilung. Heute gelangt folge der Einführung des achtstündlgen Arbetts« gtiW Staubwolken heften sich wie wallende Schleppen an jedes Fuhrwerk, Auto usw. Betracht tet man aber erst einmal die Gärten und Felder, so wird man gewahr, daß hier weit mehr auf dem Spiele steht. Am wenigsten hat noch die Winterfrucht gelitten, die unmittelbar vor der Blüte steht. Doch zeigen auch hier viele Felder, besonders die weniger gut gedüngten, bereits ein gelbliches Aussehen. .. Oq - hnni q «Lia o ~,,ni iqiq iSchlimmer steht es aber mii der Früh- Brot: 2250 Gramm Brot ober 1680 Gramm ! a hrss a a k. Die ^hattende Mehl. Brot Kilogramm 50 Pf., Weizenbrotmehl droht bereits 0«fer und Gerste und^venn nch Kilogramm 58 Pf., Krankenbrot Wogramm megt bald em durchdringender R^en entstellt, 72 Pf. Krankenbrotbäcker: Fritz Schreiner, Linden-i wird die Ernte wohl ziemlich naguch aus- platz, Joh. Müller, Seltersweg, Apitz & Erhardt,I fallen. Sehr zu leiden haben auch die Kar- Krosdorser Straße. t o f f e l f e l d e r. Der Boden ist tief ausge« 93utter: Marke 23, 40 Gramm Butter trocknet, die Aecker haben sich mit großen und 9. Maier Jvfef, Glaser. sozialdemokratische Partee: 1 TiM. .Jot«rnncs. .SckMeLermeihrr 2. Vetters F riedrich, .Redakteur 3. Tiener, (yrm, Geschäftsführer 4. Moosdvrf, .tet, Schreiner 5 Mann, Albin, Gewcrksrhastsbeamtrr 6. Lorenz, Matthä Elisabech, geb. Wollvath Ehe- nicht tu der Affe standen Wie dies |u e^ Nären ist, steht noch nicht fest. Die Stadt war gezwungen, die volizeilichen Unterlagen zu Grunde zu legen, in denen die Studenten nicht ausgesührt sind. Die Erregung der Stu- dentensihaft ist jedenfalls außerordenttich stark. Den größten Verlust hat die Sozialdemo- krattsche Partei zu verzeichnen, die um einen Kandidaten hinter den Unabhängigen zurückbleibt. Dies Ergebnis ist um so erstaunlicher, als die Mehrheitssozialisteii bei der Wahl zur Nationalversammlung 5797, un Volkskammer 5038 Stimmen gegen 956 der Unabhängigen bei den Wahlen zur Nationalversammlung und 407 bei denen zur Volkskammer aufzuweisen hatten. ** Gießener Mediziirerfchafl. D« sehr stark beuchte 3. ordentliche Bett-ammluvS am 28. Mai irr Hobel Großherzoy :«hnr ttfr I ’WV» , «..ii a- । Derickft des Vorsitzenden üfaec Mc letzte SilflUl ' Wechsel in der Leitung de4 Polizeiamt-. Mgcmemar St,»ratencuissQusft^ I K> Wie wir ben amtlichen P-rs-n-inachrichx ten der Darmstädter Zeitung entnehmen, rft M der Vorstand des^Zottzetamts Greßen, Regie-Tlt^n bet unsachgemäßen Sfebigura wichtig, rungsrat Heinrich G e b y a r o t, zum -vor-1 ^Tay.n ejTO Erörterung der eigenen weittragende» ianb des Polizeiamts Offenbach und zweiten j Antrag der Gienener Medizinerschaft nicht er» Beamten des Kreisamts Offenbach ernannt I uü-glicht nurde. In gemeinsamem Borgelxm nci worden. An seine Stelle tritt der bisherige anderen Fakultäten der Uniocrittät soll eine end- Kreisamtmann bei dem Kreisamt Bensheim, gütige Neuregelmm durchgefctzt werden. Ta d ^MipTHnn^rrtf Nnvolk Lauteschläaer. Aufgabe großzügiger SScreintguttgen tit, der Qh* ®SS.“ ÄtS“ 5?Ss ffi&Ä SSJSSA 1910 von Mainz, wo er als Kreisamtmann Plan, jm Gelände der Kliniken ein M ebt4 tätig war, unter der ^brlechung des Lbara^ljinerbeim zu errichten, wieder auf. In i>in* ters Regierungsrat als Poltzeiamtmann nach xrftg,Verter Weise durch die freundliche Mitattn! Gießen versetzt. Während des Krieges stand Geh. Medizmalrat Prof. Dr. Sommer un er ununterbrochen im Felde unb wurde durch stützt, konnte der Vorstand der Benammlung Reaierungsrat Hemmerde vertreten. Der führliche Angaben über die geplante Ausf"^ Wechsel wird, wie wir hören, erst nach Pfing- und sinanänlle Da,rernns des' Swiekles m n.„ ftrt-ttivtXan I-- ttTTtmtUHgi OCT J/Cevijl H£i»lCll [ten stattftnoen. # Ithek. deren Bildung durch freigiebige sttft . , ,. „ , an _ । bun Seiten der Tv^nten sefördett worden ** Wlchtrse Aenderungen au Ser- ftiutfce beschlossen unb ein Mitgtted mit dem A waltungsstellen. (Ernannt wurden am, 23. b<,§ Verwalters betraut. — Ein Redner betonte Mai: der Krersdrrektor bes Stnfe5 I y^tnandiskeit eines neuen Zwi scheu sem Geheinrer Regrerungsrat Fnrärich v. Hayn zum c 18 $n ^bhafter Aussprache wurde forgfül Vorsitzenden der Brandversrche«mgskammer m brwogcn, ob die Uebernahmr dieser erneuten Darmstadt: der tolHreftor bö tag » ben Tvzenten unb Studenten möglich heim Hans Wolff rum Krersmrtttor des ^reifes Gg UItrbe folanwer Antrag angenommen: Worms; der vortragende Rat rm Minssferarm des Einschiebung eines Zwifckemcmestrrs im _ Innern Oberregierungsrat Dr Herrn, otantm^ 19ig nalfc mehrwöchentlichen Svmmerferien • ler zum Kreisdirektor des Krrnses A15 fei d; I Darcrn sollen nur die KruZi der Kreisdnektor Theodor M n hl zu Scho Uen gerangencn uni> Kriegsteilnehmer deutscher M zum Rat, bei der Profrruzial^rrlttrm^ Starkenburg Tonalität teilnehmen können, die durch .HeerÜ und znetten Beamten des teuemtö Darmstadt ^iegsdfenst mindestens 6 Semester verloren ha.« fentcr vorläufiger Belassung ftmes oermaliyen $ Winlersemesfer konnte demmtsprechcnd tW Ämlstitels; der Rat bei der Provrnzmldnektwn ^g,!^n" Starkenburg und zweite Beamte ^s Kreisamts ** u b ^rturellen und Darmstadt OberregierungSrat Paul Hechler.znml uevcr ox-e ruiruzeiic« «n» _ in veischiedenen Geschäften Läse zur Verteil tagti muß b«.Manito tetra für .lirtrt (kiptw orntpjnp und andere Berucher um 5 Uhr abends geschrvsia, un9'** Mar- werden. Ferner ist der Garten Don 12 btö l Uhr Ctabt. <$ emii! ,.„5^ bween der Mittagspause der Arbeiter geichlosieu aen und die folgenden^Tage kommen Blumen- nW gestattet, sich' tzu diesen Zeiten durch kohl, Gelberuben, GurLen, Spargel, Salat, Durchgang der Jnspektorwohnung, der tea, Dörrgemüse, eingemachte Bohnen und Sauer- öffentlicter Durchgang ist, Eingrmg in bat GarlM kraut (Gefäße mitbringen!) zum Verkauf. Fec- [ iU verschaffen, ner noch Zitronen und Dörrobst. ■ ** Was ist Sozialismus? lieber diese» «ufke-«na der G«»iverre. -eitgemäße Thema wird am Mittwoch abnch > ver W* » । Einhorn Prof. Dr. Kinkel ” Nachdem bte Sohlenzusuhren für das jm ~ ' ......."™ 1 Gaswerk sich etwas gehoben haben, wird die Studenten sprechen. * 1 am 14. Mai d. g. angeordnete Gassperre *♦ I m Lichtspielhaus wird Don aufgehoben. Dte Einschränkung totcbabcc morgen bis einschließlich Freitag „Die Dia- wieder in Kraft treten müssen, wenn durch manten des Zaren", mit Biggo Larsen in weiteren Ausfall der Kohlenzufuhren oder ^r Hauptrolle, gegeben; außerdem das dtti» durch erhöhten Gasverbrauch die nur für ajtige Lustspiel, „Die schwarze Locke", mit Av« Ab kurze Zeit ausreichenden Kohlenvorrate zu- „old Rieck. 1 rückgehen werden. Daheristnachwievor größte Sparsamkeit im Gasver brauch erforderlich. -EnZ ras SeMtal’f •iUIbe «Tfir“ fftln. ® SÄTÄ» SM “ı si Uhr im Hotel Emhorn Prof. Dr. rkinlel Auftrage der Arbeitsgemeinschaft sozialistische iQogj . . 1 iMtiefrSl «ujwI, : lrtik bte zu Gehör bringen. Als frowohmmg, der Lilgimg m dw S schützt. Die unter -a Räuber werden Vorau- HeüftiiL die Stadt * kommen sie iS ntr und Sonboir i'M Segen. & eitrigen Sonrj ----- Mündersbach. ,1. Juni. Auf dem hiesigen Dahnhvs beschlagnahmten die Ameriivner vier tbolfbelibi-ne Er sen bahn wa ge n, die mit Waren allerlei Art ins unbesetzte Gebiet gerollt werden sollten. -■ --- Mainz. 30. Mai. In der Nacht itnn Domrerstag brannte am Rlsrinlai ein a r o tz e S Militärlager nieder, das französische Stoffe im Werte tunt rund 8 Millionen Mark barg. Tie Waren gehörten einer Pariser ^irma. TaS Yener entstand durch die ÜnachtsamKnt des svanrösrschen AachkommwudoS. monumental wirkenden Marmorkopf, dann Schwägele, Haller und Lörcher. (Siegener Konzerwrrein. Gießen, 2. 3unt Das letzte Krnzert des Konzert Vereins findet Sjt (Snrnb Boden obHustohnr, sondern »u rmben Gebrauch von dem Enteigungsrecht ma- ir. Auch die WohnmrgSenteignung müsse ins üje gefaxt werden. Zum Schlüsse seiner Aus- jungen bedauert der Reimer das Zusammen- •cn der 'Demokraten mit den Rechtsparteien, n Pros Dr. «änschaft sojialW irlhaus toiibe ) Freitag „Die Dtz :t Siggc Larseii ; außerdem dardv mrze Locke", mit d inbt, ein flott und kraftvoll gemaltes Bild, das erlennbar einen weiten Schritt zum Expressiv- mus darstellt urrd den Beweis liefert, das alles der Kunst der Zukunft noch zu erwartende auf mden Impressionismus sich aufbmicn muß. Und Abergers Malerporträt in der Lickst behandlung ckrandisch wirkend beweist, daß auch bte alten ißer intuititive Erkenntnis bewußt unb vn- sn. 2°hn«. a d t, 31. Mai 1919. arbeitet schreibt uns: sstellung lag, was der ?m zu Grunde, einen der bildenden Künst- muß ohne weiteres .acht gelungen ist, dieses unsicheren Zeitläufte, eii und wirtschaftlichen am Mittwoch den 4. Juni statt und zwar als Chorkonzert unter Mitwirkung des Akademischen Gesangvereins. Ter Verein wird unter Leitung seines Dirigenten, Herrn Prof. Trautmann, je ein Werk von Brahms und Reger und zwei Äantiten von Ba ch zu Gehör bringen. Als Solist wurde der bekannte Frankfurter Bariton, hausewer Kirche. Ein Frankfurter Kunsthändrer der die etw der beiden Figuren ah/rungslos für 12 000 Mk. angetauft ljatte, wurde durch die Zeitungsnotiz auf den Dttbftahl aufmerksam und meldete die Sache bei der Polizei, so daß auch ine andere Figur, die bereits »rach Berlin berfauft war, ermittelt Werben toratte. Beide Kunstwerke werden aus etwa 30 000 Mk. an Kunftwert gr- Namar arbeitendes Die 2. Strolche, die Vetrvchtung eine-Einzel, menschen, ist dem Solisten an vertraut. Im nn» (Ixng regitatiDortig, dann der erhobene bittere Ausruf: „die W«t hat mich verlassen". Plötzlich lerwachendeh Leben, die Trösterin Nacht vertreibt die «rüblcrischeN ftetanlat, « feierlicher Ruhe bringeribe •fcotitientotgtett eirtei auWebigsn SlcgrndD Namentlich das Getreide ist im Wachstum zurück- Oftiicben. Aber auch die Wiesen könnt!.'n ergte» pigen Regen durcharrs vertragen. Das Gras strhd vülfach dünn. Tie jtmyn Kartoffclpslmrzun-tttz haben sich infolge der Witterung im An- äuge deö Ma' recht (rfmtftig cntiriitelt, auch die Dbitbäume versprechen etnen stwsch^u Ertrag, wenn keine Znischensülle emttrien. Raps h-itt durchweg abgeblüht und ergibt nrvhl eine Vvllernte. In den (Wirhiercien frat man selten ein so gutes SvargeL- jahr gehabt.gut in yrmlibativer, wie quantitativer Hinsi^. Auch das finanzielle Ergebnis liefe nichts zu nstnschen übrig. Aus dem besetzten RYcingebiel. Zranzöfische Wühlereien in Rheinland und Pfalz. ----- H ö ch st a. M., 1. Juni. Heute früh erschien hier aus Wiesbaden ein Automobil, dessen Insassen im aitgchlich amtlichen Auftrage des frann zösischen Kommandmrten von Wiesbaden eine große Anzahl von Plakaten brachten, aus denen dre freute erfolgte Ausrufung der AltnassaU'- i schen Republik rn Wresbaden, der R hei- nischen Republik in Koblenz und der PsLl-, zischen Republik in Speyer verkündet nnrrte. Die Plaküte sollten öffentlich angrßtbfc: werten. Ta dir hiesige deutsche Bctzörde die Nachricht frje^mfelte und da auch das Plakat weder Unterschrift noch den DrurLort trug, lote dies vor« tyfthrteben ist, so lehnte sie die Arrbringlmg der Platritc ab. Berlin, 31. Mai. (WTB.) Bon bestund' richteter Stelle wird aus Süddeutschland gcmel- Sport. ** Fußball. Auf dem Sportplatz an der HaM standen sich am gestrrgen Sonntag der Verein für Rasenspiele von 1900 Gießen und der B. C. Wetzlar mit 3 Mannschaften gegenüber. Gießen zeigte sich durchweg überlegen nnd konnte die drei Spiele gewinnen. Die erste Mannschaft siegte mit 7 :2, die zweite mit 2 :1 unb die dritte mit 6 :3 Loren. ** Müller'sche Badeansralk. Wasserwärme der Lahn am 2. 6.: 17® R. Brmbfcxrct beet hier bm#$ einen &QWb verletzt. i ! > Kreis Lauterbach. O Anyersbach, 31. Mai. Der Liteste Einwohner unseres Dorfes, SchneLermerster Hrinrich Möller XII., ist zur letzt«, Ruhe ge» ♦gangen, lieber 50 Jahre bekleidete er in der Gemeinde das Amt des Kirchendieners. 0 Blitzenrod, 31. Mai. Ein erst kürzlich ckus dem Felde heimgekehrter Bursche wurde in der Nähe von SchLoß Eisenboch von einem Lauterbacher Fcldschützen durch einen Schuß in den Unterleib schwer verletzt. Er mußte ins Lauterbacher Krankenhaus gebrackst werden, wo an seinem Auskommen gezweifelt wird. ES heißt, daß der Bursche einen Karabiner bei sich getragen und beim Nahen mehrerer Eisenbacher Förster unö des Feldschützen, die auf die Suche nach Wilddieben ausgegangen, eine bedrohliche Haltung angenommen habe. G Schlitz, 1. Juni. Die landwirt- schal t l i ch e Bezugs- und Absatzgenos- sen schäft für Schlitz und Umgegend hielt freute eine Generalversammlung ab. Als wichtiger Punkt stand auf der Tagesordnung eine Besprechung über rechtzeitige: Beschaffung von Düngcrmitteln für die Herbstbestellung. O Aus dem Schützer Land, 31. Mai. Mus dem Hridelbera bei UellerShausen fand an Himmelfahrt noch altem Brauch ein Waldgottesdienst statt, der aus dem ganzen Schlitzer Lande mtb auch von Bad-Salzschlirf aus stark besircht war. Pfarrer Rrith-Hartersbausen sprach über „Der Christ du 22anberer >wisck»m ^toei Welten". — Zum Wiegemriiter der Gemernde Bernshaufen wurde Heimsich Ktehm cenmutt und verpflichtet. ÄrriS Friedberg. Q. Bad-Nauheim, 1. Juni. Auf Veranlassung der Ortsgruppe desDeutschenOffi- zierbundes hielt gestern abend Herr Prof. Schlarb-Gießen einen Vortrag über „Frische (Sinbrütfe aus Petersburg und Finnland". Prof. Sch., ein geborener Russe, der erst vor wenigen Monaten über Finnland nach Deutschland geksm- mtn war. machte mit feinen Schilderungen über das Schreckensrcgiment der Bolschewisten, unter deren blutiger Gewaltherrschaft er monatelang leben nnchte, tiefen Eindruck auf die Zuhörer. Mit eindringlichen Worten ermahnte er alle deutschen Märmer und Frauen zum Schutze ihres Vaterlandes zusammenzustehm, um zu verhüten, daß der Bolschewismus die Grenzen Deutschlands überflute. Bad--N«u heim, 2. Juni. Zn den Tau- nusnäldern, vor allem im nahen Winterstringebiet, haben die Heidelbeeren in üppigrer Blüte gestanden und überaus reichlich «mgefctzt, so bnfe sie eine vorzügliche Ernte verspreck»en. — KrauLcu Bewohnern des besetzten Gebietes ist es nicht möglich, in nuferem Bade Erholung mib Heilung zu finden. Ein deutsches Ersuchen wurde von Marschall Foch mit dem Bemerken abgttebnt, daß dem Antrag bei den gegenwärtigen Verhältnissen in Deutschland nicht statt gegeben werden könne. StarktNburg uud Rheitchefsrn. rot. Tarmftadt, 1. Jurri. Schnell ermittelt wurden die Diebe der ädmstrverke in der Baden- da S-ermfttbt, 21. Mai. Die iMflia* Packer und Möbelträger Haban gestern bi: Arbeit niedergelegt, weil bk vereinigten Darmstädter Möbeltransport firmen ihre Forderungen nicht bewilligen konnten.. HessenNassau. = Frankfurt a. Mi., 1. Juni. Tie polnischen Truppentransporte auf der Strecke Frankfurt—Bebra haben Freirag ihren Ab- chluß gefunden. Bei den letzten Zügen befanden ich zahlreiche ehemalige österreiMche Kriegsye- angene. Ter Rest des polnischen Heeres und) auf dem Seewege natfr Libau befördert. Seit dem 17. April wurde über Frankfurt das erste polnische Armeekorps mit der 1., 2., 3. und 33. Division ߀leitet. Bei den Transporten, zu denen in der Hauptsache deutsche Eisenbahn-vagen benutzt wurden, -die an btc Entente abgekiefert rrer- den mußten, befanden sich u. a. zahlreiche feindliche Tanks und schwere Geschütze. Im übrigen zeigten die Truppen straffe Tisziplin. Das Rauchen war ihnen während des Transportes untersagt. = Frankfurt ral- M soll dfli * rinizuagell iit P®' leuchtet'ö bt seinem tiefsten Innern auf ,,T« tratst bu wunderbar zu mir". Diese Stelle leitet Unmittelbar in den Ansarvz der 3. Strophe hinüber. Wie nachbetend nimmt der Chor die Worte auf, mit denen er schon von Anfang an vertraut ist, und mit denen er die ganze Stwphe begleitet Auch bcc melodische Gehalt dieser „Begleittmg" ist ;um Teil der 1. Strophe entnommen. Bei der Erinnerung an den Tag bie schwere, dunkle Farbe: das wirklich Helle, Erlösende ist die Nockst. S» loidersinnig das auch klingen mag — es ist der Grund iür die Karbeng.Äung von Regers Palette. Tos Licht deö Tages ist nicht bte Befreiung fftr den Einsiedler, sondern das aus der Ewigkeit. Vorstehendes ist z»m Teil entnommen airs bei „Einführung von Dr. Karl Salomon". Die herrliche Bach-Kantate (Motette) „O iJesu Christ, meins Lebens ßidjt" war ursprün- sich iyur Ausführung ün Freien, bei Begräbnis- stierlichkclle'r, bestimmt imb wurde Dann nur von Bläsern begleitet. Für die Kirche ist die Begleitung dann instrumentiert worden. Bon der Michaeliskantate „9hm ist das Heil und die Kraft" ist nnS nur der erste Toppetchor ge- blieben. Er ist «n aewaltigrs Werk in Anlage und AusfÜhnmg. Das Thema besteht ans 2 Motiven, hem sogenannten Kraftmotiv, das auch in Der Umiehrong auftritt, .mrd einem Freudenmotiv. Mit diesen beide« Motiven hat Bach den ganyen Inhalt des Textes (Offenb. IohormiS 12, 10), oer von dem Triumph Gottes und der Freude über den Fall Satans handelt, Msammengefaßt. Diese große Doppelfuae für Chor ist eines bet am elementarsten wirkenden Werke des MeisterS. Zu den herrlichsten Werken, bic uns Bach hinterlassen, gehört ferner die <öolo!antatc ,Hch will ben Kreuzstab gerne tragen". Sie stellt die höchsten Anforderungen an die dramatische Gestaltungskraft des Säugers, der das Aus» steigen von resignierter Tvdeserwarwng zum beifeen Todessehnen miterleben und uns darstellro soll. In wrichcn, nahe beieinanderliegenden Intervallen läßt Bach das Motiv ebefften Schmerz erklingen, und im Arioso beschwört rin einzim^ Wort in dem Text „Mein SBanbd auf der Äät ist einer Schiffahrl gleich" das vom Cello aus-- geführte Dogenmoftv heraus. (Ein von dem Chor (iciungntcr Choral „Komm o Tod" schließt ö;< Kantate ab. E>LlsI; i« J-Hr- rrfAtnfl;-:! ? • m ^'5,^unkal!schen Quellen alter Zeit Chorgesöngen, bei Denen baß «olfölieb «nb dre altkirchlichen Gesänge Hab gräten- bieter Werte ist „DaS gcistlich«- L»ed , %e$t von P Flemming, das als Dopvrl rmwn gearvrltet, ganz attfirrfjlidje Stimmung ati^. Wir dürren es, wie eine Reihe anderer, komponierter Chorgesänge, wobt auck als Vorstudie zu dem „deutschen Reguiem" k trachten. > ■“ Bin-en, 1. Juni. In Der Pfarrkirche nrntten Wandmaicrtten aus dem ausgehenden 15 Iahrdvndert freifldegt, die den Urteilen von Fachleuten zufolge zu den bedeutendsten gotische» Mate rritn am MiUrirhein gehören dürften. ,_Ä, - fOM^amm tu trfdfrüDien, ttnßar« der Pofttffi . . -W'WI ige, der Kampf selbst wohl auch, sind HmderungK- ®*' lrnde gewesen, die jeder m.cht Uebe!wollende ohne Mri>iii°krbiU Meres zu MiIderungsgr''nü^ st^Peln^rmrd. Un- “fe 3S3 WÄdchestagrs, verboten. == Fu Ida, 1. Juni. Zur Errichftrng> einer elektrischenUeberlanv zentrale brschSoß der Kreistag die Bildung rincs Zweckverbaiides. der die Kreise Fulda, Hünfeld imb Schlüchtern umfaffen soll. -- Gelnhausen, 1. Juni. Unter 210 werbern wurde der frühere Bei geordnete Boi! nahezu emsümmig zum Bürgermeister der Stadt Gekrhausen gewühlt. [1 Marburg, 31 Mai. Der neugewählte Kreistag l>es Kreises Marburg trat freute unter dem Vorsitze deS Lanorats v. Loewenstcin zu einer Sitzung zusammen U. a. wurde beschlossen, die Restschuld von G 418 000 Mk , die der Kreis für Unterstützung der Kriegerfamilien bei der Landes^ kreditkasse in Kassel hat, in ein langfristiges Darlehen umzuwanöeln, das mit 41/» Prozent verzinst und mit Vt Prozent abgetragen wird. Fenrer beschloß man die Einrichtung eines Kreisberussamts und die sich als notwendig herausgestellte Erweiterung der Landwirtschaftlichen Winterschule Ein Antrag, die Gehälter der Beamten des Kreisaus- schusses aufzubessern und die Kreisbahnbeamten mit den Beamten der Staatsbahnen im Einkommen gleichzustellen, wurde einer Kommission überwiesen. [1 Marburg, 31. Mai. Bei den heutigen endgültigen Immatrikulationen hielt der Rektor Prof. Dr. Gür der, eine Änsprache, in der er die Studierenden ermahnte, in diesen schweren Tagen den Kops oben zu behalten und den Glauben an das Vaterland nicht zu verliere«. Sie möchten sich zusammenfinden ht der Hoffnung an eine Wiedergeburt Deutschlands. mr. Aus dem Maintal, 31. Mai. Eia Gang durch die bttihonden Felder zeigt die bljiierf^dflj tentlichc temä «terjm *? ihr bic lefte 3* Artisten, die in der farbigen Nächigkrit eiflenr» lich nur in ihrer Gewandung baftefren, man muß schon mit sehr viel gutem Willen unb Verständnis «vor diese Bilder treten, um zu fühlen, daß auch sie etwas Wu sagen haben, das verstanden fein will. 'Pechstein in dem Bestreben Herrschers, allein durch die Farbe sich innerlich verständlich zu machen. Mit mnerfrörtcr Kühnheit und fast brutalen Mitteln erreicht er eine Leuchtkraft von außerordentlich dekorativer Wirkmrg. Walter Klemms heiliger Franziskus mit den Tieren wild und zahrn in eine üppige Natur gestellt, üst in den Einzelheiten so intim, so wunderbar gesehen, dann als Ganzes mit so unerhörter Kühnheit zusammenlomponiert, daß er Su Wirkungen gelangt, bie auch von Gegnern nicht bestritten werden können. Dann über Hanns Kohl- ßchein, bem Düsseldorfer, der mit ein Paar sehr «guten Werken vertreten ist und Mathilde S t e «e r, der futuristisch wirkenden Bildhauerin und Rene Sintenis, der ungemein begabten Plastikerin, die einige ganz entzückende expressionistische Plastiken ausstellt, zu dem jungen Darmstädter Nebel. (Ein Expressionist, der zu solchen abgeklärten Ausdrucksformen kommt, wie Nebel in seinen an* fgrmrin verinnerlichten Tier bildern, wird nie so heiß umstritten werden. Wenn wir dann noch den Mainzer H o m m e l, SchÜlein-München, Dau- drexel, Urban-München, Tuch-Magdeburg, von Houth, Röstner, Paschke, Tssig erwähnen, ist die Reihe der Mnstter dreier Gruppe, soweit sie evvas von Wert zu sagen haben, erschöpft. Der zur Verfügung stehende Raum verbietet ein näheres Einyehen auf alle Werke, die es verdienen, und eine Reihe von Künstlern darf Anspruch daraus erheben, zu den arecrlanntm und ruyanftvittenen zu zählen. Namen wie Ulrich Hübner, Fritz Erter, «Richard Mütter, der allerdings nur bedingt, von Kardorsf, Hans Unger, Bracht, Spiro, Pipho, Röß- ner, Crodcl, Baudrexel, Becker-Gundahl, Dett- mann, Bittner, Eichhorst, Schmoll von Eisenwert, Cissarz, Alfred Soh,r-Rethel, Ter Hill und andere rechtfertigen das. ! Von den hessischen Künstlern ist in erster Linie die zielbewußt schassende, immer wieder durch Frische und Farbenfrohe überraschende Impressionistin Anna Dcner zu nennen, baren Professor Adolf Beyer, der wohl in beabsichtigter Zurück- fraltimy nur mit zwei Werken, in dem plastisch gemalten, im Kolorit lebenbigeit Akt dafür sehr faxt vertreten ist, Professor Walter Jllner, dessen großes Damenporträt ganz dekorativ gesttmmt In Einzelheiten hervorragend, doch nicht unbestritten blribt, Richard Hölscher, Geor- A l t b e i m, die in ruhiger Sicherheit imb Beschaulichkeit w«- terschaffen, bann Kleukens, dessen seine Söget* Arichnungen die gewohnte Meisterschaft deS Zeichners verraten. , . Die Plastik ist herrstyend vertreten durch Pro- feffor Jobst mit einer Anzahl ungemein geistvoll, charakterisierender Köpfe, bekannte Darmstädter Persönlichkeiten, unb Professor Hahn- München, der eine Marmorbüste des Malers Kaulbach, ein Meisterwerk, sandte, dann durch Lucksch, Behrmann, Bosselt, Georgii, Mbiker, Klimsch und andere. Unter den Jüngeren verdient noch Sn* thes besondere Erwähnung mit einem stilisierte. B^er roeit^ I ?'ble uw| JjMri touA yäist klaM^-'i €n W ■? tief qu^ wttenen bie iS r Berücksichtigung dieser Gesichtspunkte ist der ifamteinbrurl immerhin gut, unb sie wird in den «fterscheimmgen br. Gegemvart nicht unbeachtet äben können. Man hat Künstler aller Richtungen «laden ttnd bie Ausstellung im übrigen Mry- n gehalten. Nicht alte sind der Einladung «e» gt, und Itedauerlicherweise fehlen gerade die cmfläbter fast ganz, um die der Streit hier ent- itnnt ist. Ihre Richtung freilich ist mit Namen n unbestrittenem Rufe ausreichend, toemt auch übt erschöpfend vertreten und die Leitung hat sich Rantafet «sehen, den Expressionisten den beste lichteten Saal deS ganzen Okbrichhauses zu geben, ibei ist man aus wohlerwogenen Gründen nicht iireit gegangen, die Künstler unter sich „tot zu tagen". Die Führer der Expreffionisten unb rin- I ttae Werke des Expressionismus hängen in bester u” Gesellschaft unb ermöglichen einen guten 1 Arech im Ehrensaal repräsentieren Co- yitwx ’Z ;inth, Slevogt und Somber ger dre Mer- - fru ' fr Impressionismus in Werten von hoh^ inalität ind) hier hängt auch der Expressionist gotdel mit seinem Porträt eines Gerstigen, un- mV , M den Modernen zweifellos das beste unb rnlfte 4 rjfK'Av Corinth hat {eine Entführung der Helena ■ LA ch dem Festpl-Ltz. Tort wickelte sich dann das idfialtige Programm, bestehend ht Kugelslvsien, sprung», 100-Meter-Laufen, Handgvanatenwer- 4M-Meter-Stasfctte, Wcitsprmrg, Hindernis- 's, Drellampf, Vierspärenigsv liren, Patrouillen, nsreiterspiel, Schtristiirraub, PreiSspringen über isse und einer Quadrille (geritten von Ihr* Ifiiieren) in schönster Weife ab. Ter Schlri- aub und die Quadrille gefielen den Zuschauern m besten und erregten allseitige Bewunderung, gfir Getränte war reichlich gesorgt imb die Musik- lapeKc des Regiments verschönte durch ihre Vor- tw die Feier, welche den besten Verlauf nahm. , _ ten Schlich des Festes bildete am Abend etn *xL M ün -Somle des „Darmstädter HoftL". Kreis Büdingen. ” Dstdingen, 1. 3ünt Bei einem 3». ‘ ^5om>enstvß mit Förstern wurde rin nnlbernber ■n örleÜscte, wwP T rtjntcn toättwnid Idiijrinidttlt ? Hnianum Seigtben picurch eine allgemein gewünschte Wahleinigung Mschen Demokraten und Mehrhcitsso-iatisten un» MgLiÄ gemacht wurde. — In der Aussprache DCibct sich zunächst Frau Professor Hüter an Die Frauen mit der Aufforderung, für die Sozial- temokratic zu stimmen. — Justizrat Werde- Mann, ein auf ban linken Flügel seiner Parker teenber Demokrat, kann sich im großen ganzen nit den Ausführungen des sozialdemokrattschen KMptredners riuverstanden erklären. In länger jm juristischen imb sinanztechnischen Aussuhrun- ianinfc. an behandelt er die schwieriae finanzielle Lage ^rotzien ter Qtenwinben und macht Äorichlä-ge zur Bc- ,l'®cn anboiif^. fdtigung der kommunalen HFinanznote Unter ^emüfeli!t,' intimem fordert er. daß das Reich samttrche, den bie MUhlc fcntrinben durch den sfrieg mittelbar ober mv nittdbar entstandenen Schulden übernehme. Ber ‘ Än?011.^ fern Reiche siele ein Plus von 7 bis 8 Milliarden ■ -Chancen fe-: f0 sehr ins Gewicht, wüboend die (Stemnnben anA^tRn^~< tont aber ungehemmt an bie Erfüllung ihrer bie sich i» kiatat Aufgaben hermttreten könnten. — Lehrer ’^er butch flrifr-■ 6rt)mibt forderte eine weitgehende AuSgestai- L tnrnm», L— des Jvrtbildungsschulwesens. Tie neue I-ort- rgsschule müsse vor allem QualttLtHarberter tüchtige Staatsbürger heran ziehen und auch Grundlage für den Ausstieg in höhere Schulen .....i en. — Herr Bock besprecht Mängel in der -siiger xnaue. fr» 8mitteltxrrtnluns; ärmere unb krnderrelche lnF Äzeichn! ir «..nlien seien gar nicht in der Lage, z. B. die ! deinen feit v der letzten Woche verteilten Fleischmengen zu tfaMgeteS NufÄ - Geschäftsführer Diener geht auf dre )Tttmen br £ bmvürse des Vorredners em unb erklärt, baß baß eben. "7 LebenSmittelamt nur deswegen so grotze Mengen Mrito usw. auf einmal rertetlt frabcz um ferne KSoLIMuh Qp dntt eöentudlen ^imbigintg des ü)em Mahr beich» tzaffeostillstandeS nicht ht bie Hände der Fvan- sjen fallen z-u 1 affen. Nach bem Schlußwort des tes Doran'sL-i Iwsesior Wei fege rber wurde diese, tm Gegen- Mt Warnt'" Irt »u den letzten sehr sturmrschen Versammllmgm aätüMigen ti w f^ialistischcn Parteten ruhrg unb sachlich nee» toten für Äudi^ l-nnllmg geschloffen, UbiabenteÄi Landkreis Mktzm. m Den 12 biß 1 Ufr >m. Dun ge n, 2. Juni. Vom schönsten Wetter n SrbeitiT ondfok ^nssigt, veranstaltete die hier garnffonrerrode vr uiefat frntm bq ’L Eskadron des Reichsw.-Kav.-Rvgts 18 (5. Dra- - - ' 'inre-Rcgt. 23) gestern nachnnttng auf dem „Gal- inberg" ein Sp o r t fest (Fuß- und Reiterftnele). h diesem hatte sich entc zahlreiche Wngc -ixfrnu» n^r ^Mgrr, .awät von auswärts, ringesimden. Um 2 fe Ujr bewege sich ein FeMug durch dre Stadt am ÄMkivrh titl - - ~ —— K-3 müt Besprechung deS W roetturuend. 0063 Der Tnrnwart. ich M. ^7* .S" velanntgabe 6er Hebungen für bis vereinr-wklturnck Morgen Dienstag tt das Erscheinen aller Turner erforderlich. Haitati doppelt, Stück M. SJ1 Franz Bette HHnnbnrg 10, >66^ | Vereine Deutsche demokratische W Dieaitai abend 6 Dir ® ,.AauariniB",W*llloritr.» Mitgliederabeud. DaBßr's£üü Gesaagvertia Die Singetondeö’1 Diendtag fällt an*. Msle ßingitunit am Freitag abend» 8'/, Uhr. „ iw Der Vorstand. ZL Turnverein Ä Ir von 1846. ii | $ kl! 'rnorm L061 «wter g, Stfeiid’ ff pikier v w »Ä* Äs Ä ■' in Lj 4 Io hte» « Ih, ft Wft d K Steinbach, den 1. Juni 1919. Die Beerdigung findet Dienstag den 3. Juni, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause aus statt. «685 TOESMHI W Kapelle des neuen Friedhofs aus statt 010821 Der Vorstand. Perfekte i sofort gesucht, Ludw. Stern gesucht 6619 Wetzlar, ÜOBIQiliuuu 010701 gesucht SchiHonberger Weg 10 1L Gesucht ein 010U3 vergeben. 6692 sind wieder am Lager eingetroffen Sägespäne Btmmermftr. Schmand, Steinberg 6. «eg. (*** -Windeln -Unterlagen .-Jäckchen '•Häubchen R ätschen ••Schuhe [""c W Cuc Glatten weißen Voll-i Voile Der I vornan v Versteigern«a bestimmt. Junker, Gerichtsvollzieher in Giesten. - Zad-A Onge der Po idtcn sich währ it mir trodcnei iwm Eisenbahn! «0 eine Uasd^e ;t Dom Kriegsge «ngehens zu Str imirtcilt. Auf • Likriegägericht ZangerKran) Gießen Die Gesangsproben für den Gemischten Chor finden von Donnerstag den 5. Juni ab regelmäßig jeden Donnerstag (Damen um 8 Uhr, Herren V29 Uhr pünktlich) im neuen Vereinslokal, „Frankfurter Hof", Lindenplatz, statt. (Eingang durch die Marktlauben.) Seklaater c vornehme'.* Aaallugaert TägL Heil» **• apielapparak Konzert - Gesang - BaJIwst CelegenheitstAnzchea. tüchtigen Mädchen für üduche und Hausarbeit auf den 1. Jult Frau E. Schwieder, Engelavotbeke. Heute nachmittag ist unsere liebe Dtutter, Schwiegermutter und Grohmutter Statt Aath. Lüllig Wwe. im Aller von 77 Jahren saust im Herrn entschlafen. 9ln 9fnmen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Schäfer. Giesten (Hillebrandstr. 141, Pforzheim, 31. Mai 1919. g„ Die Beerdigung findet Dienstag nackm. 2V« Uhr auf dem neuen Friedhof statt. k!kn!l!!ii9ss Statt besonderer Anzeige. Gestern morgen entschlief sanft in dem Herrn unsere liebe, gute, treusorgende, nie ermüdende Mutter. Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Kath. Günther W we. geborene Hom nach dreitägigem Krankenlager im Alter von 65 Jahren, was wir hierdurch allen Verwandten, Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme anzeigen. In tiefem Schmerz: Heinrich Günther Familie L Weitz Anna Becker Wwe. und Kinder. Lehrling für Bureau u. Lager sofort gesucht. wo» Gustav Hermes Bahnhofstraße 45'63. ZW. MWtg für Buch- und Papiergeschäft sofort gesucht. Schriftl. Angeb. u. 6610 an den Gieh. Anzeiger. ’sr Mundraub, z Ülunq nötig ist. brechende An fette das Ober! hi Verfahrt Starken! . ’’i. Tarmst tot in Bad- in lttütg' lliuisse an der *onrf_Wh)C T Ms Gntourfe- driZciveWrdnM M MnbjaW i^chte manche b? Ache andern, ^lvtchrng geei, Mllvechütu » Tcchllu Nnof Piloten fün'a Trist»«?«» die gut ondu- ANsillsl, ljert, nimmt noch Kunden an 0,*N __Kaiser Allee 33 v. '/, via. weiße ünterheaea für 14i. Knab. geg. Damenwäsche z. tausch, ges. Schr. Ang. unt. 6687 O.6.G. An». Verwandten, Freunden Und Bekannten hierdurch die traurige -Mitteilung, daß mein Schwiegersohn. Bruder, Schwager und Onkel Ernst Hilscher im Altar von 39 Jahren sanft verschieden ist Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ludwig Wagner. Gießen «Weserstr. 17), Reichenberg i. BM den 30. Mai 1919. Die Beerdigung findet Dienstag, 3 Juni, nachm. 3 Uhr, von der FMetzger. Wegen Ausgabe meines Geschäftes verkaufe meine Lftdeneloi'lchtnns: besteh, in 2 Schaufenster- bogcn und Wurstgestelle in Kunstschmiedearbeiten, ferner 1 Tbeke mit Marmorplatte, zwei Schau- fcutterauSlayeu in Marmor, e. neuen EiSschrauk und anderes, sowie eine elektr. Motor Anlage nebst den dazu gehörigen Maschinen, zwei Kessel mit eisernem Mantel, leb* tere auch geeignet für Landwirte als Futterdämpfer, fern. 2 Wagen, 1 groh. vierrädrtg.ofienen, 1 kleinen geschlossenen. Jakob Braun Ww. «ul Seltersweg 4. Meerwiee (12 Perl ), oval, pol. Tlsoh, Beleachb ngs- körper m. Zubeh., Bilder u. BUderrahm.,1 Hängematte, 1 Schmetterlingskaetea z. pcrto^n gttfl.Anlape 10 I. Gebrauchte Schneiiler-Nähniascblne »u verkaufen. 010B2 Stevbaustr. 41 p. r. Gußeisern. Kessel (lichte Weite 74 cm, tief 52 ern) zu verkauf. (0,08IM FellUflshauson, Ha. Nr. 70. 0108491 Gesucht wird eine gme Fabrkub, fehlerfrei und frischmelkend, oder ein trächtiges Rind, gut gefahren. Heturich Schmidt ÜL, Nodheim bei Giehen. 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Tie Nvtt, umfaßte nur roetiae Zeilen, eae landete Ein noch unaufgeklärter Vorfall ereignete sich heute ti ter Mittagsstunde in den Geschäftsräumen bat. Bankiers Erich Labwein. Ter Inhaber des Bankgeschäftes wurde in seinem Privatzimmer von riitent fremden Mann, ter um eine geschäftliche Unterredung gebeten hatte, narkotisiert. Dem Unbekannten gelang es zu entkommen. Ob es ihm möglich war,, einen leben» falls geplanten Diebstahl auszuführen, konnte noch nicht festgestellt werten, da Labwein das Bewußtsein lisher noch nicht wieterertüngt l>at. Früher als sonst klingelte Torival am anderen Morges feinem Diener. Er hatte schlecht geschlafen. Als Galdino das Frühstück gebracht hatte, schickte er ihn gleich fort, eine Morgenzeitung zu holen Tiesmal brachte das Blatt fast eine ganze Spalte über „Das Attentat auf den Bankier Labwern". Galdino nwllte seinem Herrn eine etwas unklare Geschichte .erzählen,, ’nne das Loch in dem Teppich entstanden sei, aber Torival enthob ihn ter fflQ^e des Märckxmerzählens und jagte ihn ous dem Zimmer. Mit gespanntem Interesse las er den Bericht der Zeitung: _ Das Attentat auf den Bankier Labwern hat seine ÄuMärung gefunden. Der Bankier Erich Labwein betreibt im bri ten Stock eines Hauses in ter Jagerstraße ein kleines Bank- und Kommissionsgeschäft. Vor einigen Tagen, meldete sich bei ihm ein gutgekleiteter Herr, ter angab, in Elterfeld eine Knopffabrik zu besitzen, Dieser Mann wollte mit ßabtoetn in geschäftliche Verbindung treten. Ta er ein sicheres fJuftreten ifctbe und über gute Empfehlung^ terflgre, so trjig Labwein, der als ein sonst, sehr oor- sichtiger Mann geschildert wird, keine Bedenken, dem Fremden einige Besprechungen zu ge- ambven. Gestern morgen, gegen 11 Uhr, cr= schien ter angebliche Knopftabrrkant mittler bet Labwein. Er wurde in das Prtvatztmmer des Bankiers geführt und hier gelang chm, dem arglosen Labwein einen bösen streich fvirlm. Ter Bankier nahm ein« ihm von dem Fremden Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Zweckes Blatt ftrttmihr mit (U »arten zur öffentlichen Versteigerung. Tabei war- r cefl j •*'!' bm ganz außergewshulich hohe Preise erzielt. Der 100 kam du rchschnit tl i ch 3 Mk. zu 6 und 7 Ml. bezahlt. Auf Beschluß des BoMrats hin 7 Ml. bezahlt. Auf Beschluß des VottVrats ym ^vlOtlutoM waren Außenmärker beim Ankauf des Massenge- mrchiffkllder.i^ i käntes ausgeschlossen. Nachdem beim Wiesenver- tg teil-fanf nochmals rund 170000 Mk. gelöst worden 8 öaltcittüt Vicbti: naren, hat ter Verkauf des gesamten Masfenge- Der eh^ ländes rund eine halbe Million Mark eingebracht. halbe Empfehlumin pfutü 170 uni t>ks Verfahrens. Znm Aufstand in Afghanistan. Angestellte. Es darf als festgesteUt gelten. die Durchführung des Achtstuntenlags gemäß | ga gesetzlichen Vorschriften sich, abgesehen von bei iaen Ausnahmen, überall technisch bat ermöa-' istand von 3394,49 Mk. Hieraus sind noch zu Dorioal dachte: i Glatten weiBti Voll- Voile dopPelt| W Franz Letzte NachrLehten. Eine Kouferenz der Negierung mit Abgeordneten des besetzten Gebiets. sie vom Kriegsgericht wegen Diebstahls und Wach- \ vergehens zu Strafen bis zu 2 Jahren Gefängnis ; verurteilt. Auf ihre Berufung befaßte sich das , Oberkriegsgericht in Bad-Nauheim erneut mit der ehr preiewei empfiehlt jUüw. Sten > Bahnhofstraße U Holzheim, 29. Mai. Dem Landwirt ftriebr. Will wurde ein Stück Vieh in der Nacht aus dem Stalle gestohlen. 0 Lich, 31. Mai. Nachtem vvr ermgnt Dachen bereits bc5 Acker- und Gartenland des bei der Feldbereinigung geschaffenen Mas- smgeläntes zu äußerst hohen Preisen verkauft nxn> tert ist, kamen dieser Tage die Wiesen und Gras- Oelgemälde, 126 Aguarelle und Pastelle, 282 Radierungen und Zeichnungen, 60 Plasttken, 36 graphische Arbeiten, 135 ftmp gewerbliche Arbeiten, zusammen: 988. Davon wurden verkauft: 17 Oel- gemälte, 9 Aquarelle und Pastelle, 16 Radierungen und Zeichnungen, 1 Plastik, 3 Tunftgetoerte liche Arbeiten, zusammen: 46. In beiten Ge- ‘tlorew. Der tbib mbtrwirbgebetfn.l) sott «elebnt Der Doppelgänger. Roman von CarlSchüler. Fortsetzung Nr. 33. Kreis Lauterbach. 0 Schlitz, 31. Mai. Erne Ortsgruppe des Arbeitgeber-Verbandes für den Kreis Lauterbach wurde hier gegründet, die bereits 40 Mitglieder zahlt. Zum Vorsitzenden wurde Fabrikant Wilhelm Zöller gewählt. Für w. einzelnen Erwerb^weige wurden VertrcarenNeute bestimmt. — Der T u rn verein tmtertiahm am dimmeksahrttage einen Turngang auf den Herzberg. Kreis Friedberg. = Bad-Nauheim, 30. Mai. Elf Angehörige ter Polizeitruppe ter 81er, Frankfurt, hatten sich während ihres Wachdienstes, für den sie nur trockenes Brot miterhalten hatten, aus einem Eisenbahnwagen mehrere Pakete Kunsthonig und eine Flasche Wein angeeignet. Hierfür wurden Mtz »r. 06 Aus Stadt Mttö Land. Dießen, 2. 3unt 1919. Berlin, 1. Juni. (WTB.) Weit über rheinische, rheinhessische und pfälzische Mitglieder der Nationalversammlung und der Gberhesstscher Uunftverein. ■ In der Mitgliederversammlung am 27. Juni 1917 erstattete ter Vorsitzende ten Geschäftsbericht für 1915 und 1916. Im Geschäftsjahr 1915 konnte derOberhessischeKunstverein infolge der Frachtsperre feilte Ausstellungen erst anfangs Jmri eröffnen. Am 6. Juni fand eine Ausstellung von Sammlungen der Neuen Vereinigung Münchener Künstlerinnen statt. Dieser schlossen sich Sammlungen Munchen-er Künstler, des Hamburger Künstlers Professor Lutteroth, des Berliner Künstlers H. Koberstein usw. mi. Im Juli folgte eine Sonder- ausstellung tes Mitgliedes der Darmstädter Künft- Kolonie Professor Walter Jllner. Während der Monate August und September war die Ausstellung geschlossen; es wurden während dieser Zeit bauliche Veränderungen im Ausstellungsgebäude zur Ausnahme der "Gemälde der Dr.-Hans-Bock- Gedächtnis-Stiftung vorgenommen. In den Monaten Oktober, November und Dezember fanden abweckislungsreiche Ausstellungen verschiedener Künstler statt. Im Geschäftsjahr 1915 warvn im ganzen ausgestellt: 172 Oelgemälte, 91 Aquarelle und Pastelle, 74 Radierungen und Zeichnungen, 28 graph. Arbeiten, 5 Plastiken, 11 kunstgewerte liche Arbeiten, zusammen 381; davon wurden verkauft: 2 Oelgemälte, 11 Aquarelle und Pastelle, 15 Radierungen und Zeichnungen, 3 graphische Arbeiten, 3 Plastiken, 3 kunstMlverbliche Arbeiten, zusammen 37. Im Geschäftsjahr 1916 wurde die Ausstellung im April eröffnet, zunächst mit einer Ausstellung ter Künstler-Gilde. Diese Ausstellung wies Arbeiten zahlreicher bekannter Berliner, Münchener und Wiener Künstler auf. Darauf beschickte ter Dresdener Künstlerbund die Ausstellung. Hieran schloß sich im Juli eine Sonter- auöstellung tes Tresdener Künstlers Laboschin. Eine willkommene Abwechselung bot die Ausstel-' lung der kunstgewerblichen Grüppe des Weimar- Buntes, die verschiedene kunstgewerbliche Arbeiten in Stoffen, Holz, Metall, Glas und Porzellan auf wies. Daran schloß sich eine größere iioiiui A flnT«fboi( aufgehoben. Landkreis Gießen. eines, Entwurfes einer darauf bezüglichen Berg- volizeiverordnung. Tie sehr rege Aussprache cr- N grundsätzlich allgemeine Zustimmung und kochte manche beachtenswerte Anregung. Tas We- mlliche an der neuen Einrichtung wird eine direkte Mitwirkung geeigneter Arteilervertreter an ge- Misen Geschäften ter Bergaufsicht, besonders an 1 te Unfallverhütung unb -untcrsuchung, teilt. Ti- tthor Scheffz ick-Nieter-Ohmen gab eine über- Starkenburg und Rheinhessen. dz. Darmstadt, 30. Mai. Am 28. Mat kütc in Bad-Nauherm die 51. Konferenz her Betriebsleiter hessischer Bergwerke. Zunächst berichtete Dergassessor Hundt über das Arbeits- kammergesetz im Bergbau, lieber die praktische Ausgestaltung der Mitwirkung ter Llrteiteraus- schüsfe an ter Unfallvcrhütimg berichtete Berg- ivkrksdirektvr Tr. W e m m er - Gießen an Hand litten lassen, daß aber die wirtschaftliche Wirkung auf dic Betriebe in vielen Fällen, wie erwartet, ungfmffig ist, in einzelnen Fällen sogar noch uu- günstiger, als man erwartet hatte. — Bieber, 30. Mat. Am hiesigen Bahnübergang wurde freute früh ein sititges Mädchen vom Tarmstadt-Frankfurter iPersvnenzuge überfahren und sofort getötet. Kreis Wetzlar. ra. Wetzlar, 30. Mai. In ter letzten Woche wurden insgesamt 12191 Stuck Eier abgeliefert. Tie Höchstzahl erreichten die Ortsgruppen Lützellinden mit 1122, Mederwetz 1087, Kraftsolms 665, Oberwetz 658, Reiskirchen 654 und Niederkleen 535. Stück. wa. A ß l a r, 30. Mai. Aus ter hiesig«: Kirche wurde die Altardecke gestohlen. Tie Tiebe gelangten nach Einschlagen einer Fensterscheibe in das Innere der Kirche. Scheinbar war es nur aus die eine noch neue Tecke abgesehen, denn Geld und tergieidteit haben die Trete unberührt gelassen. Am gestrigen Nachmittag fand ein Bauersmann ut seinem Kvrnacker das Kreuz und die abgeschnittenen Goldfranzen. Tie Decke bestand aus lilablauem starkem Tuch und umfaßte ungefähr vier Meter im Quadrat. Hessen-Rassau. hl. Marburg 31. Mai. Tie Zigeuner, von denen man Wahrend des Kni: > s wenig merkte, sind jetzt zu einer Plage gewoiven. Allenthalben trifft man ihre Lagerstellen und man sieht, wie ihre Pferde die saftigen Rasenplätze abgrasen. — Auch Gießen hat einen erheblichen Zuzug an Zigeunern erhalten. pre u ßischen Landesversammlung aus allen Parteien waren am 31. Mat einer Einladung tes Ministerpräsidenten Scheidemann zu einer ^Aussprache über die Selbständig-? keitsbeftre bun g en tn den Rheinland den gefolgt. In bierftüniriger Aussprache, bei welcher das ganze Material noch einmal aufgerollt wurde, trat völlige 11 e freiem ft immun g zwischen ter Regierung und den Abgeordneten insofern zutage, als ter Gedanke einer Loslösung vom Reiche als völlig undiskutierbar von allen Seiten verworfen wurde. Bor Verabschiedung ter Verfassung und vor Frie- densschluß könne auch an eine Aenterung des Staatsvechtlichm Verhältnisses zu Preußen nicht gedacht werden. Die Wühlereien im Rheinland. Wiesbaden, 2. Juni. Hier narrten gestern morgen und im Laufe tes Vormittags Aufrufe zur Errichtung einer selbständigen Rheinischen Republik die das Rheinland, Alt-Nassau, Rheinhessen und die Rheinpfalz umfassen soll, als Plakate angeschlagen. Als Urheber ter hochverräterischen Machenschaften wird ein ^»r. D v r t c n Staatsanwalt in Berlin, angesehen, ter sich erst seit November in Wiesbaden aufhält. Dorten hat ben Verhandlungen mit Mangin heigewohnt. Die Bevölkerung verhält sich durchaus ablehnend. Es steht keinerlei politische Partei hinter dem Aufruf, der unterzeichnet ist: Der Rheinische Arbeitsausschuß, der bereinigte Nassauisch-Rheinhessische ArbettsauSstchch, ter Pfälzische Arbeitsausschuß. Irgendein Name ist nicht genannt. In Koblenz und Köln wurden die Ausrufe nw verbreitet. Nur eine einzige Zeitung des besetzten Gebietes hat davon Kenntnis genommen und sick im zustimmenden Sinne geäußert, ter „M ainzer Neueste Anzeiger", ein Blatt das schon seit einigen Wochen als von feindlicher Seite gekauft gilt. Selbst wenn eS sich bei diesen Vorgängen nur um groben Unfug handeln sollte, würde Hochverrat vorliegen. Die rheinische Bevölkerung erklärt sich fest zum Reiche. Alle verbrecherischen Versuche der Loslösung sind auf einzelne besonders geschäftssüchtige, ehrgeizige oder bestochene Personen zurückzuführen. aus 1915 100 Mk., aus 1916 500 Mk., Summa 600 Mk., da die Gewinner noch keine Auswahl getroffen haben. Der Mitgliederbestand betrug.(Sitte 1915 198, mit Schluß des Jahres 1915 sind durch Tod, Wegzug usw. ausgefchieten 11, so daß 187 Mitglieder verblieben; im Jahre 1916 traten neu ein 10 Mitglieder, so daß ter Mitgliederbestand Ende 1916 197 beträgt. VersailleS, 1. Juirt. (WTB.) Der „Po- pulaive" schreibt: Ter Aufstand in Afghanistan zeige, baf, die ganze islamitische Welt in Gärung fei. Ter Afcfimnonauf staub stehe mit ten ägyptischen und indischen Unrühen in Zusarnrnen- i'ing Er sei für England weniger teforgniter- i-.genb als die betten früheren Bewegungen. Es sei ihm aber schwer beizukommen, und er könnte ■Ä; . Auf ten warmen, sonnigen Frühlingstag war ifi' An linter Abend gefolgt. Ter Frühling hatte P tte ten Winter gesiegt. Tie ersten grünen Dsa't- l Wen wagten sich allenthalben hervor. Ein gelte ’v timer Schleier stbien Über ten Tiergarten ge- ,b j| l ititd zu sein. Auf ten Wegen drängten sich * « * Menschen. Ter Frühling hatte sie aus ben M Hiusern gerufen. Freute lag auf allen Gesich- (fl *nt. Auf ben Bänken saßen Liebespärchen. . Ter Schutzmann blickte zunächst den Frager fit einem Gemisch von Staunen und Mißttauen », dann antwortete er breit unb gemütlich: JRoodn’n tu ick schon, aber nicht int Tienst." Äorival zog seine Zigarcttendose hervor. „Darf ich Ihnen ein paar Zigaretten an- SW" Hr hielt dem Schutzmann Vie geöffnete Dose -ch. ÄeltfltiH ieblaltt 71 W tfrtestotMiet veemischtes. Der teuerste Rheiuweiu. = Erbach (Rheingau), 30. Mai. Bei einer hier abgehaltenen Versteigerung 1911er Marco- orunners aus dem Besitztum des Prinzen Friedrich Heinrich von Preußen wurde für V« Stück — 300 Liter der Riefeupreis von 85 200 Mk. erlöst, Das Liter kostet also int Keller schon 284 Mk. Mit Zuzug ter Steuern, des Geschäftsaufschlages usw. Dürfte die Flasche auf annähernd 400 Mk. kommen. Bisher hielt der Nackenheimer 1915er Rotenberg mit 173 Mk. das Liter den Rekord- Preis für den Rheinwein. „Morgen sitze ich neben ihr ’ z Er Enterte ziellos durch die Alleen und «ge des Tiergartens unb stand auf einmal an k Korneliusbrücke. Ganz ohne fein Zuttun war «dahin getragen, wohin ihn Ruth zum ersten Dlldichein geladen hatte. Er ging über die Brücke, tot drüben war er wartend auf- und abgegangen, tot an ter Ecke hatte ter Schutzmann gestauten, uw-, J» den Ruch so erschrocken war. Er hatte ihren IlfllM— .flui<‘ M in seinem Arm zittern gefühlt. Dreimal 8i" & «kffiteter Schutzmann! TiffiSi®8 ' Er ging weiter. Ein Polizist kam chm ent- iMt «Wen, breit unb dick. Ueber ten langen, blauen ' . Mittel batte er ben gelten Leteraurt geschnallt, : W.dem der Revolver hing. Tie Hände aus dem "fen, ben Kopf mit dem blanken Helm etwas Idgelegt, schnupperte er die Abendluft em — Torival blieb vor dem Mann stehen unb Ausstellung mit Werken verschiedener Künstler. Ausgestellt waren im Geschäftsjahr 1916: 349 x broerbslosensürsoige und die Beschäftigung ^liwerkriegsteschädigter. Endlich besprach Tirek- dor Schiffmann- Hungen noch die prakttsche 'Durchführung tes Achtstundentags für Arbeiter Sache. Dieses erblickte im Gegensatz zu dem lkrieasgericht in dem Vorgehen der Angeklagten ________ uir Mundraub, zu dessen Strafverfolgung Antrag- ! lävsarößl Ücllung nötig ist. Da in den vorliegenden Fällen ' Äspreckente Anträge nicht gestellt waren, er- frito thtRtiteHr. drmte^das Oberkriegsgericht auf Einstellung 11 Ki m M ",™enfuhr, w J Uck8»he der .» lD*rhten ♦* Aus dem Militär-Wochenblatt. Frhr. Westerweller von An- t h o n i, Oberstleutnant und Kommandeur des Drag.-Regts. Nr. 14, ist in Genehmigung seines Abschiedsgesuchs zur Disposition gestellt, v. Negenborn, Oberst und Kommandeur des Jäger-Regts. zu Pferd Nr. 11, v. Harnier, Major im Trag.-Regt. Nr. 18, und Michelis, Oberstleutn. im Fußartill.- Regt. Nr. 10 ist der Abschied mit der gesetz-- lichen Pension und der Erlaubnis zum Tra- f neu der Regimentsuniform bewilligt. ** Die Paketsperre nach Wilhelmshaven und Rüstringen ist wieder schästsjahren war der Besuch der Ausstellungen außergewöhnlich rege. Der Abschluß ter Rech .v. .».» ~~~~ --------------. - - , nungen über die Einnahmen und Ausgaben für die i-lyv (wirft werten, >verm er bte Unruten m Jn» Geschäftsjahre 1915/16 stellt sich folgendermaßen: dien wieder zum Auftlackern brachte Man oer- Die Einnahmen betragen: 7648,31 Mk., die Aus- stehe jetzt, warum Lloyd George plötzlich P enrr- iaten: 4553,82 Mk., somft bleibt ein Kasscrr- gisch auf ter Pariser Konferenz etngnff, um bte uijipnuft-.i. uw, uvuci<-yc4i uvu। ueftanb von 3394,49 Mk. Hieraus sind noch zu Erhaltung einer gr oßen Türker zugigen Ausnahmen, überall technisch hat ermög-f verausgaben an die Gewinner von Anrechtscheincir ® langen. England fürchtete, daß neben ter rrrfchen HODlOIIlUW Älirfje Darstellung ter bestehenden Vorschriften UWM 0 . Ker bte Maßnahmen gegen Arbeitslosigkeit, die «ÜÄ» .......... ...... Kar Montag, 2.3unt ryp) Krise unb ter Arteiterkrise auch noch eine isla- milifche Krise ausbräche. Jeter Tag bringe neue Verivirrungen Man sei noch nicht am Ente der Aufregungen und Ueberrafchungen. Versailles, 1. $unt. (WTB.) Wie eie Pariser Ausgabe ter „Chicago Tribun^' berichtet, ist Wilson fest entschlossen, auf keinen ter im Friedensvertrag enthaltenen Grundsätze zu verzichten. Gewisse Mitglieder ter amerikanischen Dc- legation dagegen sollen bereit sein, mtwesentliche Teile ter wirtschaftlichen und finanziellen Abschnitte des Vertrages zu. revidieren, -falte sic Deutschen beweisen, daß sie bessere Vvrschläg.7 machen können. Die englische Tele^gatiou ist in z we i Teile gespalten. Ter eine Teil wird von Lloyd George geführt und wünscht auf dem Vertrag zu bestehen, während ter erntete Teil eine etwas versöhnlicheve Haltung gegenüber dem Feinte unb Reoidierung des größten Teiles tes Vertrages wünscht, welcher ohne Opserung wesentlicher Grundfätze abgeäntert werten könnte. Tie französische Delegation ift durchaus für Ablehnung jeoeH Aender-ung. Tie Javaner und Italiener er klaren, diese Frage regem zu lassen, ohne selbst Einwendungeit zu machen. Belgien schließt sich dem französischen Gesichtspunkte an. Tie U n - sicherheit über die Vorkommnisse in ten nächsten Tagen, ^welche aus Informationen ter englischen, amerikanischen unb Pariser Zeitungen spricht, läßt sich heute auch iy ter ganzen übrigen Presse erkennen. „Humanits" stellt dies ihrerseits ausdrücklich fest und meint, in allen Punkten bekundet sich die Unordnung unb Zusammenhalt losigkeit der Pariser Konferenz. H e r v 6 kommt wieter auf seine gestrigen Ausführungen zurück, Frankreich habe ten ungeheuren Vorteil, sich der teutschen Republik, welche den Weg sucht, großmütig zeigen zu können. Mur würde früher ober spater durch die eigene Oes- fentlichkeit in Frankreichs dazu getrieben werten,, die Vertragsarlikel über das Saarbecken, die deutschen Kolonien und die Angliederung Oesterreichs an Teutschlcmd zu revidieren. Da sei es besser, die nicht gelösten Fragen sofort zu lös«i. Tie ter Regierung nahe stehenden Blätter suchen natürlich einen sehr scharfen Ton anzuschlagen. Der direkte Verkehr Darmstadt—Frankjllri wieder hergestellt. Ten Bemühungen ter hesiischen Regierung ist es dem Tannst. Tagfrl. zufolge gelungen, baß die Franzosen ten direkten Zugverkehr Tarmstadt- Frarrkfurt und Frankfurt-Darmstadt ab 1. Juni wieder gestatten. ____ Tie hessische Regierung gibt nun ter bestimmten Erwartung .Ausdruck, daß sich die bedauerlichen Vorfälle, die zu ter Einstellung deS Zugverkehrs führten, nicht wiederholen ivtebcH. Tas reisende Publikum muß sich aller temouftra tiven Gefühlsäußerungen gegenüber ten auf ben Zwifchenstatiimen aufgestellten Besatzungslruppen strengstens enthalten. Tie hessische Regierung /warnt auch ausdrücklich vvr neuen Ungezogenheiten unb Unbesonnen- 'teiten kutzsichttger Elemente, die damit sich und ihre Mitmeuscteit nur schwerer Gefährdung ter versönlichen Sicherheit aussetzen würden. An« die französischen Besatzungstruppen soll vom Oberkommando eine Anweisung dahin ergangen, sein, bei einer Wiederholung von Ungezogenhetten, wve sie leider vorgekommen sind, ben Eisenbahnzug kurzerhanb auf ter nächsten Station halten zu lassen, um die Uetettäter in Gewahrsam äu nehmen. Taß dabei auch mancher Unschuldige M Schaden kommen könnte, liegt auf der Hand. W inird daher erwartet, baß in jedem Eisenbahnabtell die älteren unb besonnenen Reisenden ein Augenmerk auf ihre zu Erzessen geneigten Mitreisenden richten und solche Personen, die sich in ter vorgekommenen Unart bei ter Durchfahrt ter mit französischen Truppen besetzten Stationen betragen, rücksichtslos zuocchtwcisen, damit solche Leute no- ligenfalls von ter Benutzung der Eisenbahn fürderhin ausgeschlossen werten können. Kellnerstrcik in Nürnberg. Nürnberg .2. Juni. (WTB.) Gestern traten die Bedienst^en und Angestellten des Gast- wirisgewertes wegen Lohnstteitrgkeiten tn den Ausstand. Die allgemeine Wirteversammlung beschloß darauf, ben Kellnerstreik mit ter sofortigen Schließung aller Lokale zu beantworten Es sind deshalb gestern mittag alle größeren Lokale geschlossen worden. an gebotene Zigarette an,, deren Tabak rmt ernern stark wirtenden Betäubungsmittel durchsetzt war. Ter Bankier fiel in vollkommene Bewußtlosigkeit. Er ist aus dieser erst gestern abenb, .gegen 9 Uhr in ter Klinik des Pwfesiors Nothnigel, erivacht. Tem ihn vernehmenden Knminalkom- missar gab er an, daß timt fron tem llnbckann- :cn über 12 000 Mark in, bar imb eine Reihe von Wer'papieren errt tuen bet worden seien. Late wein hatte das Geld mrd die Wertpapiere bet sich tn ter inneren Tasche seiner Weste getragen. Sun; Glück konnte der Bankier eine genaue Beschreibung des Spitzbuten geben, unb als ihm das Berbrecheralbunt vorgelegt wurde, erkannte er sofort ten Tieb teraus. Dieser ist ein alter Bekannter ter Polizei. Er heißt Emil Schnepfe, bcbient sich ater bei der Ausführung seiner Hochstapeleieit meistens ter Vertrauen er weckenden Namen alter Lltelsgeschlechter. Bemerkenswert ist die Kaltblüsigkeit, mit der sich Schnepfe der sofortigen Verfolamtg entzog. Als er nämlich das Geschäftslokal Labwcins verlt.'ß, schloß er vom Korridor aus die einzige Türe ab, die vvn dort in bas Bureau führt. So machte er es dein Gutsbesitzer Dackelmann und ter BurocmVorsteherin Niese, bte als erste ten betäubten Labwein auffanten, unmöglich, die Verhaftung des Verbrechers sofort zu veranlassen. Es unterliegt aber keinem Zweifel, daß es beit Bemülnrngen ter Polizei bald gelingen wird, ten gefährlichen Menschen hinter SMvß und Riegel zu bringen. Tas Befinden Lab Weins ist an und für sich zusrietenstellenb, doch jeigt er sich wegen tes großen Verlustes, ter thn betroffen hat, sehr nietergeschlagen. Tas Signalement des Emil Sckmepft ist sofort telegraphisch verbreitet worden. Dreimal las Herr von Armbrüster die Noty. Tann stölmte er Emil Schnepfe! Hinter Emil Schnepfe waren sie Her! (Fortsetzung folgt) vekanuLmachünK Tag der Ausgabe An die 66518 ta! Berlin, im Juut 01» ReichsbauK-DircKtsrillm. 6668c. Oeffentlicher Vortrag’gs! R Mittwoch de« 4. Juni, abend» 8l/, Uhr, im nUU H ullllijl ! n ° Kaffee Astona Morgen Dienstag - Familien-Konzert großen Gaal de» Hotel» Einhorn (Fürstenhof): 5 Eintritt SO PL Diskussion. Biiclidruckerei J.Weinert Gießen Wenenweg 9 5733V sind prompt lieferbar A. J. Tröster, Butzbach."“0 Ster von Besn - jinbun nisnahme Tar PriTal-BandelsschJls „Hermes“ Gießen Bahnhofstraße 60. TcL1097. Gegr.1909. Das sene Behuljahr hat begoanett. Aufnahme la allen Klassen bis Ente Mat möglich. Ausführl Prosp. kostenlos. Städtischer Eierverkanf. Dv» Montag den 2. Juni tts Samstag den 7. Ium «mschlieUich erhalten iämtlrche BezüÄ gegen Abgabe der Eiermarre Nr. 6 em El MM ffrrife ton 33 Pf., und zwar Beztrte L 2, 3, 7, U und 12 in der Ererhandlung A. etemceuö. o i Di. Zwischenscheine d« IX. Kriegsanleihe tfc m. Schatzanweisunge« rönnen Dem 4. Juni ab, »t He 5°Io Schuldverschreibungen »«- 23. Juni d. IS. ab ht die enbflültiaen Stücke mit LinSschetnen umgetauscht werden. _ __ Der Umtausch findet bei der «Uurtauschstelle für die ÄrteßAnnletteii*, ®«ttn WB. Vebrenstrake 28, statt. Außerdem übernehmen sämtliche RetchSbanlanstalten mit KasseneimeichttMtz bis »um 8. Dezember 191» die kostenfreie Vermittlung des Umtausche», «ach diefem^SeitmmS können die Awischenscheine nur noch unmittelbar bei der »Umtaufchftelle für die ftrteftJanleilete in Berlin umgelauscht werden. n r Die Zwischenscheine sind mit Berzeichnlssen. m die sie nach den Beträge« und innerhalb «efer nach der «ummetnfofoe geordnet eimurragen sind, während der BormittagKdienstswnden bei den Stellen einzureichen; Formulare zlt den Verzeichnissen sind bei allen ReichSbankanst alten erhälmch. Firmen und Sassen haben die von ihnen cingereichten Zwischenscheine recht» oberhalb der Stücknummer mit ihrem Firmenstempel zu versehen- Arbeitegemeinschaft sozialistischer Studenten _____________________________I. 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Ti ivaltuiigsl löefiifliiiffi Doin .3, 3 EMnznii iReichsgks des Bund zuflehen, Von a) die N bin las, des! b) die die c) die im btt bk te 2. ‘ itteckl ji iahren. minifteii lldch uoii düng gei neu Bejü veriüröl Grundbesi Bayerische bleibt das Vorbeschei desrats ei 4. G an das j Mrsorgun Bet das ch'a abzul 5 T >Mn und zuz Weit t iailündig^ *Veiibungt'i Ke die "ch ändert ttsorderlicl ach beige der Bescke »er! HavenKeis- ». Grimm. Verlobungsbriefe Verlobungskarten anarte Muster große Auswahl Giehen. den 31. Mm 1919. Ter OberbLrvermeister (LebenZmitteLmckZ. Bekanntmachung. unter Einfügung von Abbildungen enthalten, welche sich aus die Darstellung von den Gebäuden beziehen, die schon nach besagtem Bausystem mrs- geführt wurden, aber auch aus die Mauerherstet- lung selbst erstrecken und genaue Anweisung für letztere erteilen. * Ein neues Bündel Künstler-Anekdoten bringt das jüngste Heft der bei Bruno Cassirrr in Berlin erscheinenden Monatsschrift »Kunst und Künstler". Die beste darunter ist wohl di«, die Whistler zum Selben hat. Während der bekannten Verhandlung seines RechMreite^Legen ® e 11. _• 5 ■ Tas1 m Rech beton, ebensolche werden für die Fenster- und Tür- einsaffungcn, sowie die Schornsteine verwendet, ihre Verbindung geschieht durch verlängerten Zementmörtel. Man gewann die lieber.’,eugung, daß diese Bauweise für die einfnchen Wohnhäuser der Siedlungen gut geeignet sein dürfte. Sie ist der Firma „Gesellschaft für Beton- und Ä"*»* .([ * Di« U-Platteu-Baumes«. Unter ven vielen Neuheiten, welche m der Bäumest« zu Leidig vereinigt waren und sich zumeist auf die Herstellung wohlfeiler, schneller Bauten für die Siedlungen bezogen, muß das mit den U-Platten erbaute Musterhaus besonders erwähnt werden, denn nach seinem Muster werden auch die Neubauten in der Müblstraß« in Gießen ausgesührt. Ter Dau in Leipzig war «rnelchalb toemger Tage mit diesem neuartigen, aus Beton bestehenden Baustoffe anfaeführt worden und zeigte eine solide, feuersichere Bautonstruktstm. Diese besteht in der Verwendung von zweierlei Betonplatten üt ll-Form. die äußeren bestellen aus Kiesbeton, die inneren aber aus Aschenbeton und sind daher Ausgaben für Kriegsgefangene. Mit Rücksicht auf den Rechnungsschlutz find alle jorderungen, wie.verpfie-ungsrückver' gfitungen, Apotheker», Arzte- vp.-ttosten usw. für Rriegrgesangeue im Bereiche der 18. A.-A. alrbald, spatestcnr dir lö.Juni 1919,bet der unterzeichneten Stelle anzufordern, «mo Abrechnungrftelle für die Krkgsge- fangenenlager 18. A. K. in granlfurt a. M. teTbil^b u“'») ■’fi1 d-1 ' ein S^lil tlttfri । M ■vH stellt nach Hilfsschrciber /Stenographen und Maschinenschreiber) zu den Bedingungen der nichtlämpf enden Reich», wehr ein. 837yD Bewerbungen mit Lebenslauf u. Zeugnis- abschriften an das Gesch -Zimmer, neue Berg, kaserne, Revier S. Kompagnie, Zimmer NS. Sv» den Awtstheirtchetnmr brr frübrrr» »rfendmrteiben ist eine größere «toahl *»» immer nicht in die endgültigen Stücke umgetauscht worden. Di« grnhaber werden ausgesordert. diese Zwischenscheine in ihrem eigenen Jmereffe möglichst bald bet der ^Umtanßchitelle für die ttrtee» anleiben-, Berlin W 8, Bebremstraste 8», rum Umtausch einzuretchen. Ausgabe von Buttermilch. «on Montag bis Gamstag gelangt in den Verkaufsstellen der Firma Gebrüder Grieb Butter« milch zur Verteilung. Die Abgabe geschieht gegen Vorlage der neuen Lebensmittelkarte und Abgabe des Deznysabfchnittes Nr. 15. Beliefert werden die Lebensmittelkarten, die in der linken oberen Gche die Nummern: 96, 97, 98, 99, 100, 101 tragen. Die Ausgabe geschieht wie nachstehend: 4 vesuchslarten, Vanttarten, verlobnngr- ♦ » vermShlung»., »ebarts- f $ und Trauer-Drucksachen X werden in feinster Ausführung in der HORCH Personen-, Geschäfts-, Last-Kraftwage Sooden MUWWW“der Atmungaorg.. Herzleiden, arrout, Frauenkrankheiten, Rheumatismus,. Skrofulose. Rachitis, Rückständen von l^njj Lung.- u- Rlppenfellentz. BalinllBle Bltttnie • Besebltnti herrliche Lage tato«» ■■•jggj! ßebirBiwallnngen. G Solbäder alLArt Inhala Gradierwerke. Pneurnat Apparate VW n.Kammern. Trinkkuren. AnakuaB* lf (/!• ® Gießen, den 30. Mai ISIS. Der Oberbürgermeister (CebensmitUIamt). Glänzende Kapitalsanlage! Kürzlich gegründeter Millionenronzern, dessen Mitglieder ersten Jndustri^ und Gesell- schastSkreisen angehören und erstklasstg geleitet rolxb, nimmt noch weittte®cfcHiif)afterB.3R.2000.-a«injiirt# an. Insgesamt sind nur noch für eine Million Anteile frei; dann erfolgt durch »wer Banken Umwandlung in eine Aktiengesellschaft, wobei den ersten Gesellschaftern ein hoher Agiogcwtnn zustießt. BoraussichtUche Dividende mindestens 30—40 % Kriegsanleihe kann in beliebiger Höbe zu günstigem Kurse in Zahlung gegeben rmerdnu iffetten erbeten unter P. 9274 W* Mb- & Co., Berltn SW 19. . 1 Wäschemangel, 1 ßtt hCVlCttf Ctt ♦ vier lamp«, 1 Schreibtisch lamve, 1 Stehlamve sPetroieum^ l ov. poL I Boaelkästg tMesnng), 1 Nodettchlitten, 1 ftlaoiet* stuh^l einL/Schreibtisch 1 -ü Wandetaaere, ech SltnbertUd), 1 Azetutenlampe, 1 yemiedbufte, em l eins. eis. Lett mit Matratze, 1 Garderobehaken, eine Wrinmnaschine. 1 5Utte (mit Blech auSgeschiag^ 1 Saftpresse, 1 eis. Ofenuntersatz. Olwfl 1 «artcnttraste 26, von 2-4 Uhr nach» Bekanntmachung. Die GraSversteigerungen von heuie stnd geneh« migt. Ausgabe der Abluhrscheine von Donnerstag, 5. Juni 1.9. an. Letzter Jahrtag todnni 1919 Gienen, den 30. Mm 19111 Gtitoß ^^ObersörstereiSchifsenber^r^autweir^^ Nr. - Die Sasseuverwaltnng deS I. Bataillon» ReiwSwehr änsauterie Regiment» Nr. M in (Sieiren stellt sofort D42V zwei Äl.,in ZahlmeisMiml erfahr. Biltole ein. Einstellung erfolgt nach den Bedingungen der JieichSwehr. Schriftliche Bewerbungen mit Lebens, lauf und Zeugnissen sind dem Zablmeister.GefchästS- I »immer. ZenghnuSkaserne, Zimmer 12», cinzureichen.. o *§ 5" II Nr. 96 w 97 „ 98 99 ff 100 „ 101 votanifcher Garten. Infolge der Einführung des achiftündigen Arbeitstages muß der Botanische Garten für Studierende und andere Besucher um 5 Uhr abeud» geschloffen werden. Ferner ist der Garten von 12 bi» 1 Uhr wegen der Mittagspause der Arbeiter geschlossen. ES ist nicht gestattet, sich -u diesen Zeiten durch den Durchgang der Jnspekionvohnung, der kein öffentlicher Durchgang ist, Eingang in den Garte» zu verschaffen. Ev Die Direktion. Bekanntmachung. Der Aoranschlas der Gemeinde BerSrod für 1919 Ri liegt mm Mrttwock den 4 Jmu bis «nfchl. tiendtafl den 10. 3imt 1919 tnA unserem Amtszimmer zur Ansichtnochme offen Gs ist die Erhebung einer Umlage beschaffen, a« der cmch die AuSmSrker herangezogen wewen Bersrod, den 1 Juni 1919 Bürgermeisterei Bersrod Reuschling. 6674 ItfuXU: den Sie den & Kinnen, was 9 glas ins Auge,, sah sich die Geschworen der Reih« imch an und sagte: „Rein" — vii3 Nanel daS Bildnis Rocheforts beendet hatte, wollte er es Diesem schenken. Rochefort sagte : „3ft es nicht genug, daß ich Ihnen gesessen habe? Nun wollen Sre mir das Bild auch noch scheuten!" — Aw6 hübsche Aussprüche von Degas: „Mit 25 Jahren fann bet erste Beste Talent haben, di« Schwi-rig. kett ist, mit 50 Jahren welches zu haben." Und von einem Kollegen, der immer das Gute beabsichtigte, aber doch immer nur mäßige Bilder hnauÄrachte: „Gr ist ein Künstler, aber «n recht Käse-Verteilung. Ab Montag den 2. Juni 1919 gelangt in nachstehenden Geschäften Käse zur Bertettung: t Maternus, Jacvb, Klinikstratz« 2. Nassauer, H. F., Neuenweg 3. Noll, Auauft, Bahnhofstraße 4. Noll, Gebrüder, Bahnhofstraße. Der Berkaus des KäseS erfolgt nur gegen Vorlage der Lebensmittelkane und Abgabe deS ve- zugöabschnitreS Nr. 2. Aus jeden Abschnitt entfällt ein halber Käse zum Preise von 45 Pfennig. Die Kleinhändler haben die eingegangenen Bezugsabschnitte bis 8. Juni 1919 dem Städtischen Lebensmittelamt, Zimmer 12, abzuUesern. Gießen, den 317Mai 1919i . # 6flö6B Der Oberbürgermeister (LebenSnnttelaml). Di« am 14. v. M. anaeorbnete Gassperre von 1»/. Uhr nachmittags bis 6 Uhr abends wird vom 1. bunt d.!J. ab aufgehoben. Eine llrine GaSdruck- vermmderuna findet nur noch von 11 Uhr abends - bi» 5'/, Uhr früh statt. “ Gießen, den 30. Mai 1919. «55B ul Der Oberbürgermeister. I B.: Srenzien. Siimmzettell en den Gemeinderats* wählen liefert sofort 6435D Buchdruckerei Nitschkowski Fernspr. 724 O1ESSEI Ludwigstr. 4 Römerbrunnen „Romanis“ A.-G. Mineralquellen bei Echzell (Oberhessen) empfiehlt für die heiße Jahreszeit als hervorragend erfrischendes Talelgelränk Ihr MMeo-MMraer sowie ihre anerkannt vorzügl.Limonaden Vertreter für Gießen und Umgebung: Ed. Weisel. Gießen» Schottetraße 10 Telephon Nr. 2197 vxeaÄt,«# tfetoto beüu W*a enter lRn®T^Teir^re*btea «. & J>. te bZchBetonstege verkuppelt imb choe Zwischen- vatentamtluh geschützt wvrden Dwse hat auch rZc sodann mti Asche, Schlacke, Torfmull oder Sweckmäfitg ausgestat^r dergleichen porösem Material auSgeftsttt. Um einen I dte alles Nähere über d^ U-Platten-Bauwetse regelrechten Verband zu schaffen, kommen ganze, halbe und Ausgletchvlatten zur Anwendung, ihre Timensionen sind 70x35 cm, auch 36x35 cm, ihre Stärke 6 cm. Tie Eckansbildung erfolgt durch besonders dazu geformte Steine aus Zement- öehördliche Anzeigen. Bekanntmachung. In der i^ohn streit fache der Belegschatt her Grub« Ober-Roßbach v.V. <*. war am 17.4.1919 folgender Schiedsspruch gefällt worden. Der Lohn fofl ab 1. 4. 1919 beiragen: für sämtliche Arbeiter unter Tag , von 21 Jahren u. aller die »stündige Schicht IstvOM. f.Heizer,Zimmereru.Schmied« „ » 1M0 , tihr Jugendliche bis 16 Jahre „ „ 7,00 » „ „ a 16—18 Jahren , * &0O „ w w , 18-21 , , , 9,00 , Ueberstunden an Wochentagen 15% und an Sonn« und Feiertagen G0% Zuschlag. Bei nassen Arbeiten find den Arbeitern durchweg wasserdichte Anzüge zu stellen. Die bisherigen giinntgeren Berhälinin« inbezug auf Arbeitszeit und Lohn bleiben bestehen. Auf nochmaliges Anrufen verhandelte der SchlichtunasauSschuß am 12. 5. 1919 erneut über diese Sache, blieb jedoch bei feinem früheren Schieds« spruch, der nunmehr von beiden Parteien anerkaunt worden ist. Gießen, den 28. Mal 1919. Der Schltchtuna»aa»fchust. s l i u g I v o r 6096D st» erscheint n Nr. 3‘ Hühneraugen- Tinktur Marke „Ueno“ wieder in alter Qualität lieferbar durch den Hersteller. Kreuz-Drog.Aug.Nol BahahststraBehl, !**€ Lautenbänder geseichnet, gestickt u, aus bunten Bändern. In releher AnswahL VT,c q e o>« «e Nr. -