Nr. (01 tw etftmt ia*h*. aneet 6eiin- un» Fecena-S. »f juppreis: wwewtt. WL1 -3$, otertel- fftrtufe M. 4-05 durch Lbbote- u. Znseig stellen nwnatl Bit. 1.25. durch die Host Btt. 4.05 wertete fätjd. au»|d>L Beitellg. "icrnfpredi - Unfcbtiifie: für tee Sdiviftleitunql 12 Verlaa.«eschästsstelle5t Anschrift für Trahtnadb rtdjien. In jttgrr •lefcau pa»1che«aala: rewtfwrl e. Dl. 11686 Erster Blatt 169. Jahrgang Siehag, 2. Mai 1919 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberheffen 3n>lIHitg»nm6»nin drei Tagen die Grubenbaue bereits vollständig unter Wa s.r standen. Ta die Grube schon seit Man am bi folg? der gesteigerten Lohnsorderungm mit erheblicher Zubuße gearbeitet hatte, ist, abgesehen von der gegenwärtigen tech- nrsÄen Schwierigkeit, an eine Wiederinbe- triebsetzungnichtzu denken. Wenige Monate vorher ist bereits eine an* dereBrauneisensteingrubeter VndernS^ schm Eisenwerke nach Lohnforderungen, die eine Unrentabilität zur Folge hatten, eingestellt worden. Schafft Studentenbuden k Dom Wohnungsausichuß der Gießener Stu* deittmschäft werden wir um Aufnahme nächstei)en' der Zeilen g.betm: yn werten Kreisen herrscht die Meinung, daß ein Vermieten von Wohnungen an Studenten mtt recht vi.'l llnannehmlichk i m verbundm i'L sei an dieser Stelle davauf aufmerksam gemacht, daß die Ansprü^ eines Studmtm — oon baz tterüicn Ausnahmen sehen wir ab —. der lahrre nicht geregelt wird. Deutschland brauche die Lösung dieser beiden Fragen nicht z u kennen. Bis zur Einführung des endgültigen Regimes können die Mächte, die gegenwärtig die deutschen Kolonien im Besitz haben, nichtsdestoweniger sofort die nöti ««----«■ treffen, um diese Kolonien von <----------- Vertrauensvotum für Orlando in der italienischen Kammer. Rom, 30. April. (WTB.) Stefani. In der gestrigen Sitzung der italienischen Kammer verteidigte Orlando seineval- tung und die der italienischen Delegation auf der Pariser Konferenz. Selbst wenn^lle italienischen Forderungen Erfüllung fanden, so sei das im Verhältnis zu dem, was aydere Mächte erreicht hätten, noch immer gering. Trotz der neu hinzutretenden Gebiete würde Italien verhältnismäßig eine weit geringere Zahl Angehörige fremder Nationalität in seinen Grenzen einschließen als andere Staatsgebilde, die vor oder erst während des Krieges entstanden seien. — Orlandos Rede wurde mit lebhaftem Beifall ausgenommen. Eine TagesordnungLuzzattis.die decRe- gierung das Vertrauen ausspricht, wurde mit 382 gegen 40 Stimmen angenommen. Auch der Senat nahm mit allen 199 Stimmen eine Tagesordnung Titoni unter Lochrufen auf Italien, Fiume und Dalmatien an. deutschen Einflusses zu befreien. Helmbeförderung der deutschen Uriegrgesangenen? Poris, 30. April. MTB.) bavos. 6te- me,nceau, Lloyd George und Wilson hielten am Tienstag eine Sitzung ab, in der die Fraoe von Kia.uts ch a u besprochen wurde. Es cheiut sestzustel-en, daß Japan das Recht aus die- es Gebiet erhalten wird, es aber in bestimmter Frist an China zurückgeben wird. Definitive Be- chküjsie wurden nicht gefaßt Am Nachmittag wurden die belgischen Abgeordneten Va ndvr- vclde und Luysman an gehört. Delacroix verbreiteke sich über die wirtschaftliche Lage Belgiens. 800000 Arbeiter seien ohne Arbeit, Tte belgischen Delegierten forderten, daß ein Vorschuß von 2 Milliarden Fr. gewährt werde, der von der von Deutschland zu zahlenden Entschädigung abgezogen werden könne. In diplomatischen Sncv en.'-jält man es für wahrscheinlich, daß die ita- ^Difilchen Delegierten bald wieder an den Ver- hastdlungen teilnehmen werden. — Tann tourbo hie Frage der deutschen Gefangenen besprochen, diovnoch' geprüft werden soll. Tie damit beschäftigte Kommission hat die Leim beför der ung de 600 bis 700000 Gefangenen beschlossen, da der Wiederaufbau durch gelernte Arbeiter vor sich gehen müsse. Morgen wird die Prüfung der Vollmachten der bcutidyen Delegation stattftnden. Wahrscheinlich wird der vollständige Text des Friedensoer- trages am Samstag morgen in einer gemeinen Sitzung den Delegierten der kriegführenden Staaten bekämet gegebene werden. Nachmittags soll der Text ber deutschen Delegation überreicht werden. Erleichterte Einfuhr nach Deutschland. Paris, 30. April. (WTB.) Lavas. Der Oberste Wirtschaftsrat hüll v.iker dem Vorsitz Lord Robert Cecils seine 15. Sitzung ab. Ter Rat wurde benachrichtigt, daß die Blockade' sektivn die notivendig-n Massnahmen, getnoffen bat, um die während des Krieges aus die Einfuhr oon Waren in die Schwc iz imb für die Neutralen Nordeurovas bestimm en ©in3 'idji änfungen aufzuheben. Infolgedessen fönnen alle Waren mit Ausnahme derjenigen, die eim der Spezialliste für Krie^material verzeichnet sind, ohne Beschränkung in jene Länder einge ührt werden, welch? ihrerseits ärebendmittel nad) Teutschland senden können, ohne für diese Senduilg.m die Autorisation ber in diesen Ländern eingerichteten interalliierten Lekalkomftees nadyl Indien zu müssen. Um den Handel und die Verpflegung zu erlridVem, beschoß ^der Rat auf Empfehlung ber Blockadesek'.ion hm, daß von letzt an Waren nach Deutschland gesandt werden f o l len mit Ausnahme von Munition unter ber .Bedrngtrng, daß diese Sendungen durch eine betontere ©rmed).igorrig des interalliierten Lokal- ko mitees oder in den Ändern, tno diese Komitees nicht existieren, durch eine Ermächtigung der Ver- pstegungskomitees gestattet wird. Ter Rat prüfte die nichtige Frage des Handels auf der Donau, doch saß e er diesbezüglich keinen Entschluß und behielt sich vor, die vermiedenen Vorschläge noch weiter zu prüfen. Ter Rat setzte das Studium der Arbeitskräfte fort, durch die die Verteilung und die Prot.uk.ion der Kohlen gehoben werden sollen, um so dem allgnneinen fdoiAcnmangel in Europa ab?u helfen. Es wurde beick^sieri, taß der Generaldirektor der Kommission beauftragt werden soll, im Bio ment alle Maß? rahmen zu treffen, welch die Pooduk ivn ber Kohlen in dem früheren ungarischen Reich und m Polen heben können. «Eine deutsche Note an Zoch über die Gefahr eines polnischen Angriffes. Berlin, 30. April. (WTB.) Rcichsminister Erzberger teilte heute, tote die deutsche Waffen- stilkftandskommiffion in Berlin berichtet, an Den Vorsitzenden Der deutschen Kvmmiffirm in Spa, General von Hämmerst ein, telegraphisch mit: Ich ersuch Sie, folgende Note dem Marschall Versammlung nach Berlin verlegt werden. Es soll daher alles versucht werden, um eine möglichst schleunige Uebersiedelung Der Nationalversammlung nach ber Reichs- Hauptstadt durchzujühren. Man rechnet mit Der Möglichkeit, daß sä>on in der nächsten Woche die Nationalversammlung in Berlin abgehalten wird. Ein Beschluß über diese Anregung wurde noch nicht gefaßt. Der Aeltestenausschuß kam aber dahin überein, daß der Verfassungsausfchuß am 2. Mai in Berlin zusammentreten soll. Der VcrfusiiingSanSschvß über die Vereinheitlichung des Eisenbahnwesens. Weimar, 30. April. Der Verfasfungsausschuß nahm gestern in Weimar seine Verhandlungen wieder auf und befaßt» sich mit den Bestimmungen über da» Eisenbahnwesen und über die Vereinheitlichung des Eisenbahnwesens. Preuß. Minister der öffentlichen Arbeiten Oese r legte den Standpunkt der preußischen Eisenbahnverwaltung dar. Der gegenwärtige Moment sei für eine „Verreichlichung" der Eisenbahnen schwie« rig. Wir fallen ein Heer oon Beamten und Arbeitern, das über eine Million Köpfe umfaßt, zusammenwerfen in einem Augenblick, wo dieses Heer sehr unruhig ist^ und ganz verschiedene Forderungen stellt. Diesen Schwierigkeiten stehen gegenüber die Ansprüche bet Derkehrsintereffen und die politischen Gesichtspunkte, die die Sehnsucht nach den Reichseisenbahnen erfüllt sehen wollen. Sämtliche Einzelstaalen, die Eisenbahnen haben, sind deshalb grundsätzlich mit der Verreich- lichung der Eisenbahnen einverstanden. Als Termin dasür ist der 31. März 1921 in Aussicht genommen. Ein Schiedsgericht kann über ben noch strittigen Teil ber Entschäbigung zwischen bem Reich unb ben Einzel» staaten entscheiben. Ein Fachau schuß der Einzelstaaten wirb gemeinsam mit Reichsvertrotern bie Grundsätze der Debingungen aufstellen. Er soll am 19. Mai tn Eisenach zusammentreten. Der Ausschuß soll außerdem bie Uedersührung ber Eisenbahnen auf bas Reich vor» bereiten. Die Frage der Bereinigung vou Baden und Württemberg. Karlsruhe, 30. 2lpril. 3w der Landes- Konferenz ber sozialdemokratischen Da riet Badens referierte Dr. Oskar Geck (Mannheim) über Den I u f a « « e u s ch l v ß von Baben und Württemberg, ben er e^gebenu beiürwortete. Ein Beschlug über diese Frage wurde nicht gefaßt. Hindenburg tritt von der Obersten Heeresleitung zurück. Berlin, 1. iEa-L (Wolff.) Anläßlich bei bcDorftdjenim Frieden^verliailpl ungen richtete Gi>« 'ncralfelbmaffdxill v. Liudenburg an Reichs präfibciit Ebert folgenhcs Schreiben: „Herr Prä sident! Ter Beginn der Friedensverhaiidlungen 0tTanfa6t mich, schon jetzt der ReichSregiernnse folg-i'.des zur zvemttnis zu bringen: Ich blieb im Wechsel ber Zeiten cm der Spitze der Obersten Leereslcitung, weil ich meine Pflicht darin sah, bem Laterlande in seiner höchsten Not weiter zu dienen. Mein Wunsch, mich ins Privatleben zilrückzuziehen, wird bei meinem höhen Alter all- gemein verstanden werden, um so mehr, als es ia bekannt ist, wie schwer es mir mftnen An schauungen, meiner ganzem Persönlichkeit und Vergangenheit nach wurde, in der jetzigen Zeit mein Amt Wester auszuüben. .tziubenüurg." „Herr Generalsedlmarfchpll P Von Zhrem Ent- fchlnß, nach ber Unterzeichnung des Dorfriedens von Ihrer Steflitng an der Spitze ber Obersten Heeresleitung zurückzulrcten, um sich in bas Privatleben zurückKuziehen, nahm ich Kenntnis. Indem ich mein Einverständnis hiermit er- ^äre, benutze ich diese Gel"genheit, um Ihnen für Ihre dem Vaterlcmde wahrend des Krieges und in der jetzigen Zeit unter großer Aufopferung M?keisteten Dienste ben un a u slöschlirhe n Tank bcs be utschen Volkes cmszusvrechen Taß Sie auch in ben Zeiten schwerer Not auf Ihrem Posten ausg-'hirrt haben und bem Vater- lanbe Ihre Persönlichkeit zur Verfügung stellten, wirbIhnen daS deutsche Volk niemals vergessen. Ebert." chen Staatsangehörigen heimziisenden ober um den deutschen Privakbesitz zu liauidieren. Es geht aus diesem Text hervor, baß bie endgültige Gebietszuteilung und die Definition des Kollektivmandcttes im Präliminarsriedcnsvertrage Zur Erhöhung des Mllchprei^es wird uns vom Lcbensmittelamt geschrieben: Mit Wirkung vom 1. Mai ds. Is. ist seitens des Landes-Ernährung.'amtes den Kuhhaltern eine ganz wesentliche Preiscrl)öl)ung für Die Milch zu- igebilligt worden. Eine Erhöhung des Kleinver- kaufspreises n>ar bei der letzten Preiserhöhung im Oktober 1918 dadurch vermieden worden, daß die Erhöhung auf den Butterpreis abgewälzt wurde. Diese Bestimmung ist in Wegfall gekommen, so daß die Konsumenten nunmehr wieder den vollen Preis zu zahlen haben. x . Die Belieferung der Stadt Gießen erfolgt entsprechend ben gesetzlichen Vorschriften mit 68 Pf. pro Liter. Hierzu kommen die Kosten der Verteilung und des Alleinverkaufs, so baß sich der Kleinverkausspreis auf 75 P f en - hi i g stellt, wobei allerdings, wie auch in allen hessischen Stäb en, den Lcmblern eine kleine Erhö- 6img ihres Verdienstes zugebilligt wurde. So bedauerlich auch die erneute Preiserhöhung dieses für die Volksernährung wichtigsten Nah- runasmfttels ist, so konnte sie doch von dem Le- bensmittelausschuß nicht umgangen werden, da die Preise vom Landesernährungsamt vorgeschrreber Die zriedenrkonferenz. Frühestens am Samstag werden die Der- Wandlungen mit beh deutschen Delegierten ieaiTtnrn, die am 28. April in Versailles von dem zuständigen Präfekten namens der französischen Regierung begrüßt worden fmb mit dem kurzen, verschlossenen Satze: „Ich habe bie Ehre, Sie zu begrüßen". Die Gespanntheit ber Friedenslage rechtfertigte in ber Lat keinen wärmeren Ton; im Gegenteil, bie bcutschen Vertreter werben durch ziemlich bedrückende französische Preßarrikel begrüßt, in denen sie „schonend" auf bie Ueberraschun- ge» vorbereitet werben, die ihrer bei der amtlidien Neberreichung des von der Entente verserkigten Friedensentwurfes harrqn. Der „Temps" enthüllt die Absichten bezüglich der Kolonien, in der er ankündigt, übös die Frage des endgültigen Besitzes sei zwar noch -nichts bestimmt, doch werde Deutschland diese Frage nichts mehr angchen, da es seinen Verzicht vorher aussprechen müsse. Gemach, auch die koloniale Suppe wird nicht so heiß gegessen, wie sie in Paris gekocht worden ist! 6cltrame Vorzeichen begleiten den Eintritt in bie Verhandlungen. Eine deutsche Note tvarnt die Gegner vor den Folgen eines Holnisck>en Angriffes auf deutsches Gebiet, Her sich in Vorbereitung befindey soll und kädt der Entrnte bie Verantwortung auf für etwaige Zwischenfälle, in die bie Armee Laller geraten würde Deutschland ist nicht willens, durch gewaltmäßige Akte den Beschlüssen der Friedenskonferenz irgendwie vor- Scifcn zu lassen. Das gilt fur Ost wie füt eft, und in diesem Punkte halten auch die Unabhängigen zur Stange. Hat doch der Abg. Haase erklärt, das deutsche Volk werde in die Abtretung de^ Sachgebietes nicht einwilligen I Es heiK Präsident Wilson habe Über diese Frage des Saargebietes eine ähnliche öffentliche Feststellung vorbereitet tote Über die italienische Forderung, er habe aus allerlei Beeinflussung hin btt Beröffent- licha.ig unterlassen, wolle abe. fernen Standpunkt weiter wahren. Warten wir ab! Nach einer heute vorliegenden Pariser Veröffentlichung scheint es, als wolle die Entente beim Mschluß des Präliminarfriedens bie deutschen Kriegsgefangenen in die Heimat entlassen, also von dem Plane absehen, sie für ben Wiederaufbau dauernd zurückzuhalten. Dir brechen darüber nicht etwa in Freudenrufe aus, so innig wir die Rückkehr der Nufrigen auch ersehnen. Denn es handelt sich um eine Selbstverständ- I i d) t e i t. Niemals würde die deutsche Delegation überhaupt „verhandelt" haben, wenn diese Vorbedingung der Rückgabe unserer Gefangenen nicht erfüllt worben wäre. Darum werden mit diesem „Entgegenkommen" ber Entente nicht etwa Abstriche an bem deutschen Friedensprogramm erhandelt werden können... Der Empfang der deutschen Delegation. Versailles, 30. April. (Wolff.) Nach einer Havasmeldung waren zum Empfang der deutschen Bevollmächtigten am 28. April auf dem Bahnhof Baucresson der Präfekt des Seine- und Oise-Departements Chaleul und höhere Offiziere, der Sekretär D u» mentiHe als Vertreter Pichons sowie Ba- Einbrnch südslawischer Truppen in Kärnten. Wien, 30. April. (WTB.) Wie das Wiener Korrespondenzburtou meldet überschritten südslawische Truppen heute die Demar - kationslinie in Kärnten und überrumpelten die von dcm kärntnerischen Landestruppen gehaltenen Sicherungen. Die Demarkationslinie war unter Mitwirkung der amerikanischen Kommission festgelegt worden. Der ganz unerwartete VWi b der unter Vermittlung Amerikas getroffenen ? '3erAnbenmg beunruhigte das Land Körnte äußerst, zumal der abgeschloffene Waffenstillstand lnickt gekündigt war. Auf der ganjet Linie (von Völkern,arkt bis zum Villacher Becken wurde von lÄdslawiscken Truppen der Kampf eröffnet. Das Staatsamt des Aeußeren protestierte sofort beim südslawischen Gesandten Pogaonik geqen die Ueber-- scbreitung der Demarkationslinie und forderte die Zurückziehung der Truppm. Er erklärte, daß eine Verweigerung dieser Forderung als feindlicher Akt angesehen würde. Auch alle Wiener Ententcmiffio- nen wurden von diesem Schritt verständigt und ersucht, das zwi,chen Teutsch-Oesterreich und Jugo- Uawien strittige Gebiet in Kärnten durch Truppen einer neutralen Großmacht besetzen zu kaffen, unter deren Sckmtz und Kontrolle eine Volksabstimmung erfolgen soll. * Arrr dem Reiche. Verlegmig der Nationalversammlung nach Berlin. SB e im ar, 30. April. Bei der Beratung des Aeltestenausschusses erklärte der Vizepräsident des Reichsministeriums Dornburg namens der Regierung, daß während der Friedensverhandlungen ein enges Zusammenarbeiten der Regierung, des Parlaments und der Fraktionen unbedingt erforderlich fei. Die Regierung müsse während der Friedensverhandlungen in Berlin sein. Zujolgedesjen müsse au^ die National- grüßen." Graf v. Brockdorff-Rantzau dankte im Namen seiner Regierung und in seinem eigenen Namen. Die deutschen Delegierten bestiegen darauf vier geschlossene Wagen. Sie trafen um 11 Uhr abends vor dem „Hotel des Reservoirs" in Versailles ein. Der „Temps über die Zukunft der Deutschen Kolonien. PariS, 30. April. (WTB.) Havas. Nach dem ..Temps" wird die Uebcrreidjung des Friedens- Vertrages an die deutschen Bevollmächtigten am Freitag oder Samstag morgen erfolgen. , Dem Akte werden die Vertreter aller Staaten, die am Kriege gegen Deutschland tcilgenornrnen haben, beiwohnen. Ter Friedcnsvertrag wird der Presse wahrscheinlich nur auszugsweise übermittelt werden. Der Prüliminarsriedcnsvertrag enthalt Klauseln hinsichtlich der Frage einer etwaigen Rückgabe der deutschen Kolonien in endgültiger Weise. Die erste Klausel enthält den reinen unb glatten Verzicht Deutschlands auf alle Rechte 'Unb Titel aus seinen überseeischen Besitzungen zugunsten der Ve.ei .ig-tcn S aa en, Fra k.eüchs, Italiens und Japans. Eine weitere Klausel sieht vor, daß die Regierung, welche die Herrschaft I Ber'.. Über die einzelnen früher deutschen Gebiete über-! setzt L..y nehmen wird, alle ihr notwendig ersd>einendcn | Kommission m Wartchau davon Mitteilung zu Maßnahmen tresfcn kann, um entödxt die deut- machen. chen Bevollmächtigten in Versailles zu emp- angen. Oberst Henry, Ches der sranzösi- chen Militärmission, wird als Mittelsperson wischen den deutschen Unterhändlern und )€t Regierung der Republik und der Alliierten amtieren. Ich habe die Ehre, Sie zu te* morgen toaltunfl ihrer Angelegenheiten entsprechen tocrbtn. i"ii PVvigi bat übersehen, daß dteLMrLmnrtschafts'ktzunmer als ged y tn wt __ festliche Organisation in der Vertretung der Inlek» [fr; essen der Landwirtschaft auf die Allgemeinheit L .v '-:,f Rücksicht zu nehmen hat. Auch über die Oramri» felton der LairdwictschaftsVammer ist man sich un »» .. atzte n •V™.k ‘nr.n ve|t H laut der Bekanntmachung, sowie für 10 Pf. für Tarmstadt, 1. Mai. Am ausfrauenverein. bilden, worauf der Kursus, der erstrecken wird, feinen Anfang nafruk W fan genen eine Sam m< bewährten Mildtätigkeit für die Kriegs» l u n g. die der Q. gestern sich auf dem g' von 160 deutsche ein echt winterliches Landschaftsbild zeigt. KrciS Friedberg. Bad-Rauheim, 30. April. In der abgelmltenen Stadtverordnetenge r, als sachverständiges Mitglied der Haup Versammlung zugewählt. (Fortsetzung folgt.) Dege ein Zug gsgesangenen der LnndwirtsstNftsstrmmcr ist man , Untiaren. Anträge auf Äenderungen deS Land ** Amtliche Personasnachrichten. Ernannt wurde am 17 April der ordentliche Professor der Rechtswissenschaft an der Deutschen Universität Prag Dr. Adolf Zycha mit Wirkung vom 1. Oktober 1919 zum ordentlichen Professor in der juristischen Fakultät der Landcsuniversität Eießen. ** Tas Fest ihrer silbernen Hoch- *2 b(n%nr"arii\ die Silberne Medaille der L zuerkcmnt. An Stelle von Oekonornierol wurde Oekonvmierat Tr. Hamann in die des Generalsekretärs berufen. An Stelle Hamann ist Octonomicrat Tr. Wetz, bisher wirtschastslehrcr in Hppenheim, gciicl-n. der durch den Krieg notwendig genraröenen lichen Maßnahmen waren die Beamten der tzvirtschaftskammer vor große und schwere!, gaben gestellt. Wir haben nicht weniger wie 21 Dorstgndssitzungen mit 368 Beritungsge seit der letzten Hauptversammlung, die im tembcr 1917 f.tittrinb, abgrhalten. —Unser Reich ist in Trümmer gegangen. Wir, die Wirtschaftskammer, haben uns vorbeltatl'oS auf Boden der Tatsachen gestellt. Wir wollen arbeiten an dem Ausbau unserer L an der Wiederaufrichtung unseres Volkes, zu ist die Landwirtschaft an erster Stelle bcm Es liegen Ihnen Anträge vor, die die schastsrammer an die Regierung richten will, denen gefordert wird, daß die umdwirtschrftli, Winterschulen, die landwirtschaftliche Verfu *' Ur dkrhandlii l« ttt mt w ^Mribeneowm tandwlrlschastskammer in heffen 16. Hauptversammlung. Sisrnng vvm Tieustag, 29. April. Präsidien! Geh. OeVonomierat Walter eröffnete um l‘/3 Uhr die Sitzung mit einer Anspra^, in der er mit teilte, daß seit der letzten Hauptversammlung im Septbr. 1917 die Mitglieder der Kammer, Gutspächter Ke u tz«r°Hvsgut Stuben- nald, Oekonomierat Roemer- Erbes-BüdeS- heim und der Landwirt und VersuchlZanstrller der Versuchsstalion, Keller-Ernsthofen, mit dem Tod« abg. gangen sind. Seit der letzten Hauptversammlung ist Generalsekretär Leit Higer nach Beendigung des Krieges in den Ruhestand getreten. Tie Tätigkeit des OeklonomicratS Leühgcr ist mit bei Gesuchte der hessischen LmUwirtsciiaft. den oberh. Provinrialvereinen, Lmldlvirtfchiftsvat und der Landwirt s e k i io uim Gegenstand Hai. Tas Amt des L. fkdai Inspektors soll aufgehoben und seine Am nis, ioneit sie nid# überhaupt fortfallen Bei an die Skilauf sichtsbehörden oder eigens zu rufende Fachleute übertragen werden. Im der nächsten Monate hofft Minister Haenisch ei Z Landes schulko n serenz berufen zu fiiraw Tiefe wird srch besonders eingehend mit der brr nenben Frag: des Zölibats der Lehrerinnen b s-riiäftigen. Tcr Minister vertritt den S andpunt, daß, wenn oü'llrvcht auch eine Aushebung d Zölibats im Anfang erbebtufr Sdumcrigfeiten i., unterrick^tsbetricb mit sich bringen wird, trotz die dem doch das Verbot in irci1 ge bei tbm Maße (I mildert werden muß. BeziWich der lin-fiortnfro an den bölxren Lehranstalten glaubt der Ministi Wie aus brr heutigen Anzeige des Vereins er sichtlich, wird Herr Prof. Dr. Feist in dem jetzt b>ginnenden Sommer-Semester Vorlesungen über Nahrungsmittelchemie holten, die jedcrmaim be legen faim. Es soll m diesen Vorlesungen gezeigt werden, wie ibie uns zu Gebote stehenden Nah- rung^mittel möglichst rationell ausgenutzt werden können. Auch sollen Fragen, die von Hörern oder Hörerinnen gestellt werden, beantwortet werden. *♦ Im Lichtspic kl)aus tritt von Samstag ab Albert Bassermann in bcm Schauspiel „Die Brüber van Zaarb^n" auf. Landkreis Gießen. *♦ Annerod, 30. April Vergangene Woche hielt der hiefige Turnverein bei guter Beteiligung seine Generalversammlung ab Es traten wieder eine größere Anzahl neuer Mitglieder bei. Der Vorsitzende gedachte mH warmen Worten der gefallenen Kameraden , -m. Hungen. 2. Mm Die hiesige sozial, demokratische Ortsgruppe veranstaltete aeftent abend im Gasthaus« „Zum lauraii" eine Mai- e8 im Interesse unserer Volksernährung wstn schenSwert ist. — Die politische Feier der 1. Mai trat mehr durch die allgemeine SmmtagSrul)« als sonst irgendwie in Erscheinung. Die freien Ge- werksckasten hatten ein Festprogramm au'gestcllt, baS fich in Rude und Ordnung abwickelte Morgens um 10 Uhr versammelten sich die Mitglieder zu einer Festvorstellung im Stadttheater. Kräfte unserer Sühne, darunter Frl. Margot Werner und die Herren Teleky, Feigel und Mar- gut b wechselten in Borträgen ab, die mit großem Beifall ausgenommen wurden. Nachmittags versammelten sich die Festteilnebmer am Gewerk- schastshaus zu einem Festzug, der sich unter Vorantritt einer Musikkapelle zur Liebigshöhe bewegte. Trotz schlechten Wetters war die Zahl der Tcil- nehm.'r so erbedieb, daß eine Neben Veranstaltung im Philosophenmald vorgenommen werden mußte. 2(uy der Liebigshöhe hielt Gg. Beckmann die Fest- ißiifprudK. Turnerische Vorführungen, Lieder Vorträge und Volssbelustigungen füllten den Nachmittag aus, während der Abend dem Maitanz gewidmet war. — Nicht viel später als er Festzug dec Gewerkschaften bewegte lang draußen tm Schützengmbar leben mußte, tzvirklich nidyt allzu groß sind. GS genügt ein Zim- fmerchen mit Tisch unb Stuhl, Bett und Waschtisch. Wenn ein Waschisch fehlt, tut eine Kiste mit auf8 gelegtem Wackrtvch dieselben Tienstr. Lett8 w ä s che «hört nicht ^vm unbedingten Erfordernis, da viele etitbciiten m der Lage sind, sich diese selbst zu bcfiteiffcn. Ndorgendlicher Kusse« und allrnorgendli ck. S Stiefelputzen härcot die einzigen ÄnamielMlidAeiten. Für einen Studenten von heute ist die Arbeit bittente No.wendigfeit geworden, und zumal ältere Semester, die gezwungen sind, in möglichst kurzer Zeit ihr Examen abzulegen, werden nur einen kleinen Bnrcheil des Tages in ihrer Bude ireilen können. Tie Heizung fällt für das Sommer-Semv- ster sowieso weg, so daß Bürger, bi« Zimmer entbehren köiuren und diese nicht vermieten, sclpverer Borwurf treffen müßte. In vielen Villen uitb Einfarnilrentzäusem sind Zimmer int lieber sluß. Einige ihrer Besitzer beben kWohnnngen in dankenswertester Weise zur Verfügung gestellt. Laßt es Euch ein Beispiel fein, Ihr anderen, die Ihr auch in Euren Häusern Zimmer im Neberfluß habt! Ihr seid dazu berufen, den Anfang zu machen. Glaubt nicht, daß es Eurem Ansehen fcbabet. wenn Ihr Zimmer vermietet — im Gegenteil, der aufrichigste Tank der Gießener Studentenschaft ist Euch lieber. Ihr müßt Simmet vermieten; eS ist Pflicht unb Schuldigen eines jeden. Denkt daran, daß bteienigrn, für die Ihr WohnrrngSgelegeicheit schaffen sollt, jahrelang draußen für Euch Gut und Blut bntgegeben haben. Zeigt Euch erkenntlich tiiljt nur mit Dorten, sondern auch mti Taten unb nehmt für die drei Monate dir kleine Unannehm- lrlLeit auf Euch? Gebt den Studenten, die in diesen Tagen bei Euch nach Zimmern fragen, keine abweisende Antwort, sondern gmnlpt Eurer sozialen Pflicht tnti> vermietet Zimmer! Deutsches HilfSwerk für die Kriegs- «ud Zivilgefaugeuen. AnAßlich des Gastspiels der Täntzerin Ruth Schwarzkopf am Freitag den 2 Mai im Stadt-Tbeater, veranstaltet das Deutsche HilSweik nirtschastskvmmergcsetzeS sind ja bereits gestellt und doch haben wir in Hessen die Landwitt schaftsk,immer in Teutschland. die am be mo kratischsten eingerichtet ist, die ausgebaut v auf die Teilnahme auch der kleinsten lanbnnrb sdraftlichen Besitzer und deren Hauptarbeii g-lei!» wird falt nur im Interesse der kleinen unb /leimtet landwirtschaftlichen Betrübe. Wir erstreben eine weiteren Vertreter des Unterbaues unserer Ott aaniialion. Wir wollen alleivrtS das Intev-sse für die Kammer bei den mittleren und Heineren Besitzern wecken und sie zur Mi arbeit heranzuziehen. Wenn dies bis rbt noch nicht in diesem Maße gelungen ist, liegt die Schuld an der Tetlnahmslosiaßiit der landwirtschas'.lick)en Bevölkerung. Die Landwirte haben es nötig, Amin der heutigen ZlÄ zu fein, in bet nicht nur die städtische Bevölbr-ung infolge der in den Städten schleä>teren Ernährungsverhältniise mit entschuldbarem Neid aus die Bauern sieht, sondern in der mich die Arbeiterbevölkerung durch bte ihr gewordenen Rechte und burd> engen Zusammenschluß dir Fortführung der Betriebe ersÄvcrt und manchs- tnal gefährdet. Auch duxch manche Anträge, die in den Parlamenten gestellt und besprochen werden — so die Anträge auf Sozialisierung des Grundbesitzes — wird die Acbeitsfreudigkeit bei der Landwirtschaft nicht gehoben, sondern iit Gegenteil verkehrt. Und doch ist es unsere lieber- Beugung, daß nur eine btKbniin/uBelte Landwirt- flchaft unser deutsches Bott und Vaterland rettet und erhalten kann. Die Zusammenarbeit aller hie zn ist erforderlich. Deshalb „Arbeit" unser sprnch.' Ministerialrat Siblieph ake erNLrt, h.V der Präsident dcS Landesernährungsamts, Mäck sterialdirektor Neumann, leider durch die ale > zeitige Tagung der Volkskammer verhindert ist, « Tagung beizuwohnen. Auf Vorschlag der Borstandschaft wird fobci der in den Ruhestand getretene Generalsekretärfs» Landwirtschostskamnier, Ockonomicrat ßcilfl Versammlung wurde über folgende Punkte verhandelt: Für oie in Aussicht stehenden Stadt- verorduetenwahlen wird die Stadt in fünf Wahlbezirke eingeteilt. — Die Versammlung ist einver- standen, daß für die Stadt bei der Landesbank ein ^checkkontv eingerichtet wird. — Ein vorläufiger Tarifvertrag für städtische Arbeiter mit folgenden Lohnsätzen: 1,05, 1,15, 1,25, 1,35 Mk. wird ge- nehmigt. — Der neue Friedhof ist schon so stark belegt, daß er erweitert werden muß. Die Versammlung gibt ihre Zustimmung. — In ein« Kam- ncission, die sich mit der Wolmungsiürsorge beschäl tigen soll, wurden die Stadtverordneten Jakobi, Minolet und Rosenthal gewählt. Mit beratender Stimme wird ein Mitglied des Arbeiter-Rates an den Sitzungen teil mm men. — Für eine Anzahl neu zu beschaffender Bänke für die Ernst-Ludwig-Schlüe wurden 850 Mark bewilligt. 4 Bad-Nauheim, 1. Mai. Die Maifeier wurde heute von den beiden sozialdemokratischen Parteien öffentlich gefeiert, Morgens um 6 Uhr war Weckruf, bann folgte um 10 Uhr eine große Volksversammlung in den Trinkkuranlagen, die der Arbeitergesangverein „Eintracht"-Ober- Mörlen durch Gesang einleitete. «Sergeant Kremser vom Soldatenrat des 18. A.-K. hielt eine Ansprache, in der er gegen einen Gewaltfrieden und gegen die Rückbehaltung unserer Gefangenen protestierte, woraus sich ein Festzug mit roten Fahnen durch die Stadt in Bewegung setzte. Nachmittags gab es auf bcm Jol>aimisberg Bolksspiele und Konzert, woran sich abends Maitanz und Unterhaltung in der Turnhalle und im Thcresienhos an schlossen. = Vilbel, 1. Mai. Die Bürgermeisterei gibt die Namen von 20 Hühnerbaltern mit teilweise recht er löblichem Hübnerbestnnde öffentlich bekannt, die bis ietzt noch nicht ein einziges Ei zur allgemeinen Bewirtschaftung abgelieferi haben. Hessen-Nassau. “ Frankfurt a. M., 29. April. Um 1 48000 Mark betrogen wurde ein hies-ger höherer Bmrkbeamter. Er händigte einem Bekannten zum AbsMai d. I. in ganz Deutschland eine Sammlung zur Unterstützung unterer in der Gefangenschaft schmachtenden Volksgenossen Dtrtnv galtet. Insbesondere soll vom 3. bis 10. Mai * . Mnncr lhi.S S“1"- Kufe.' zum TunlMlngslager. Sie sahen wo Ist genährt aus und machen guten EindruL Dies wurde verständlich als man vernahm, daß es sich um Deutsch? handelt, die aut bcm Rücktzuge von den Ämerikanerrt abgeschnappt wurden unb sich im Gefangenenlager von Tour» guter Behandlung zu erfreuen hatten. ** Erweiterung des Personenverkehrs. Wie uns vom Ober-Bahnhofsvorsteher ber Station Gießen mitgeteilt wird, verkehren ab 2. Mai toicbcr zwischen Frankfurt a. M. unb Kassel bie Züge 771 und 778. 771 Gießen an 1.47V,, ab 1.58. 778 Gießen an 8.19, ab 8.29. *♦ Backhaus-Konzert. Wegen des Tanzabends im Sttlbtthoater wirb das Back Haus-Konzert auf morgen Samstag den 3. Mai, abends ?V, Uhr verschoben. ** Ein Wohltätigkeitskonzert zum Besten erblindeter Soldaten wird von Fräulein Elisabeth Felchner am 11. Mai, abends 7V, Uhr, in der großen Aula der Universität veranstaltet. **BeschlagnahmteSchleichhan- delswaren. 145 Paar Schube, welche aus dem Schleichhandelswege erlangt waren, wurden von einem zum Handel mit Schuhen nicht zugelassenen Händler in ber Sternstraße beschlagnahmt. Ferner wurden Schleichhändler mit Butter und Zigaretten abgefaßt und ihnen die Waren abgenommen. ** G e r u p f t um etwa 4000 Mk. und ein Paket mit Eiern und Butter wurde vorgestern ein Schuhmachermeistcr aus dem Vogelsberg von zwei sich hier umhertreibenden Frauenspersonen und, einem Herrn. Der Sdiuhmacher- meister hatte mit dem Herrn, den er als Träger seines Pakets beauftragt hatte, verschiedene Wirtschaften besucht, sich an Wein gütlich getan und ntit seinem vielen Gelde go prahlt. In feiner feuchtfröhlichen Laune mußten auch Mädchen beigeschafft werden. Man begab fich in bte Wohnung des Begleiters, wo man sich bei Wein unb Eierpfannknchen unb in sonstiger Hinsicht amüsierte. Nach bem Vorgegangenen mußte ber Schuhmachermei-- ster dann die unangenehme Entdeckung machen, daß Geld, Eier und Butter verschwunden waren. Auf der Straße gerieten sie hierüber in Streit, ber in Tätlichkeit aus- artete; ein hinzukommender Polizeibcamter nahm sie alle fest. **Fahrraddieb stahl. Am 30. April wurde ein vor dem Hauptpostamt aufgestelltes Fahrrad im Wert von 250 Mk. entwendet. Das Fahrrad ist Marke „Derby", Fabr.-Nr. 10 405, Pol.-Nr. G. 658, es hat schwarzen Rahmenbau, ebensolche Felgen mit rötlichen Strichen und hochgebogene Lenkstange. Auskunft nimmt die Kriminal-Abteilung entgegen. ** Die Gießener freiw Fenerwebr hielt am Montag abend ihre »rbentlich« Mit- glicberwrfammlintg im Frankfurter Hof ab Der Jahresbericht vorn vergangenen Bereinsjahr wurde vom Brandt,.svettor Faber bekanntgegeben Der Kassenbericht und bie IahveSrechnung von 1918/19 wurde vom Rechner vorgettagen. Er schließt mit einer Mehreinnahme vo« 518.69 Mk. Auch dieses Jahr wurden der Wehr wieder namhafte Bei- trfigt von den Herren Kommerzienrat Heichelheim und Banldirektor Heichelheim m dankenswerter Weise überwiesen. Dec Voranschlag für 1919/20 mit 1085 Mk in Einnahme und Ausgabe wurde von der Versammlung gutgeheißen und dem Rechner Entlastung erteilt Bei der Neuwahl deS Vorstandes wurden folgende Kameraden gewählt: zum Brandinspektor L. Faber, »um Brandmeister A Dickorö unb Fr. Wenzel, zum Rechner W. Riebel, zum Schriftführer A. Bourgeois, zum Geräteführer 1. Obleute deS 1. Löschzuges wieder R. Röoiger. E. Koch, H Matheis, W. Nee«, zu deren Stellvertreter O. Harig, M. Balser, Wilh. Bopf und W. Sckmidt, zmn Gerätes ührer 1. Obleute im 2 Löschzug A. Betz, W. Rühl, L. Äleiß- ner, G. Kraus, zu deren Stellvertteter O. Faber, I. Heißler, W. Schreiber nnb K Kramer Sodann wurde der Uebungsplan für 1919 bekanntgegeben, der 10 Hebungen ausweist Am 5. und 8. Mai üben die einzelnen Löfchzüge und am 12. Mai finbet die erste Hauptübung statt. Ferner wurden noch den Kameraden O. Harig, E. Koch und F. Neuling die Tienstauszeichnung für 20jährige und den Kameraden E. Georg und H. Gebauer eine solche für 10jährige Dienstzeit verliehen. ♦* Meldepflicht für gewerbliche Verbraucher von Brennstoffen im Mai. Gewerbliche Verbraucher von mindestens 10 Tonnen Kohle, Koks unb Briketts monatlich müssen lt. Bekanntmachung beS ReichSkommissars für die Kohlenverteilung vom 4. April 1919 (Rcichsanzeiger Nr 81) die üblichen Meldungen in der Zeit vom 1. bis 5. Mai erneut erstatten. Blenderungen in ben Bestimmungen über die Meldepflicht sind gegenüber den Vormonaten nicht eiugetreten. Die Meldekarten sind bei den bekannten Stellen (Orts- ober Bezirkskohlen-, Kriegs - wirtfckmfts-, Kriegsamtsstelle, bzw. ber an ihre Stelle getretenen Zivilverwallungsstelle) zum Preise von 35 Pt- für ein Meldekartenheft mit 4 Karten (40 Pi. mit 5 Karten) nebst Wort- feier, dki,'.'m bem Xätnfb’ncrMl 1 ber^cmfU, tion, daS Lanbgestüt, die Kulrurinspektjon, dot Feldberemigungswesen der LanbwirißtZaßskamnia- angegliedert werden und diese etne direkte Ber ttetung im Ministerium, das die landwirtschuftt Ibtrn Angelegenheiten bearbeitet, erhält. Wir tv nratten bei inimt. daß Regierung unb Bolk-'kanrmer den Wünschen ber Landwirtschaft auf eigene Ber Ä' Wboit nntf ,S'*- Saf«, >4 nLU ro: werde BK- Ni ’e,e Und« 'S*1 i .'P1 ttukoi Montag fand K chsfnung des ti ck'Ä^Ai! *Orn haus kr Stäbe Stetzen! Vil mit öabnanldiiui )dtingifud)t;|Däteu ninidjifluofltldilofft fltiltl Änybüu unt IM nn den WH- tzi Mm-Vch Sdepnnr nut 1 « r4tfrtiri!iL «ni; .erOnASiey i-3umn7r^i^üü »i! tinöeilofi'ni tiärpn Snfli •etOStoUMfl!; M Zimmer •'«tte von Itnbe 'im (rbepaar In b? «Sn°Möälrr* "teu mürb LWusarbett nii, übei J'Erlt?nS,flnn l" ttVrtlc,n Seit ü »eit feiern Heinr. Schott und seine Eheftau, geb. Kaletsch, Walltorstraße 24. ** Die Maifeier hatte unter größter Unbill der Witterung zu leiden. Dom Beginn des Wonnemonats war keine Spur zu merken. Bom Morgen dis zum Abend goß es vom Himmel herab. Einen Feiertagsansflug in die Nattir zu unternehmen, war einfach unmöglich. Die Natur,...............—. hält sich auch ihrerseits durchaus nicht an das j eine Einzelkarte erhältlich. Kalent>.'rbitum. Sie ist noch weit zurück, weiter als ** Gießener H c etunaen ■HLZlimiriLBtti1 Irttierlerl^Ul Tdimmi mir. ÖMbenSrJ BbL-Ztiobn-i Uiinmcr, eoil w jtiti, *u otm In b. (Mtfrit. 6. & ? LSiffliner *■ vera RailcrQUIee 5<> I, ßdlaben Kinel für WUale obe itiit, lotort *u 6tm ütetihftr. 3t Widgesuche Die Zusammenkunft wurde jedoch der- - dik dir Dr. Jasper und Steinbrecher mit je ie Unabhängigen (Beredte mit 29 und IunKe mit 30, sowie der fcütfMI alS Letzte Nachrichten ic «m btn rungStruppengenontmcn. ®3 fifct eini- unb Ungarn der FriodeuKzustand von dieser Stunde fte Geschütze in unsere Hand. Die Verluste (ocr und Ungarn der riebt Regierantgstruppm sind: 4 Mann tot, darunter ein an bergefient werden. (ftrcibm mtmuttf Kommission zu emp- Wir suchen einen durchaus bewährten Fachmann als 5187D Mefierpntzmaschinen. icrdem: Eis. Bräter u. It Aunerdcm folgt.) sofort gesucht. (08784 5857 als (Bawrnirir) hidTt nfro ufro. i5401 Üdicn NLume. 5413 (08789 kaufen. wenn IwrfteuvvQinf Löysch reiber unter unbeschreiblichem Jubel ein gezogen. Eine neue braunschweigische Regierung. Braunschweig, 30. April. fWD.) 3n der Landesvkrsamrnluna, wozu auch die bürgerlichen Parteien mkber erschienen waren, wurde auf Grund de» rnehrheitssozialistischen Antrages eine neue fünfgliedrige 'Regierung gebildet und zwar wurden gewählt die M e h r h e 11 s s o, i a l i st e n I die 'ch üb Pollstättdigc Einstellung d. Hotel« «. Reslaurationsbe« , triebe „Stein» Saal- bau" in Niesten. Zufolge Verkaufs deS Anwesens u. Einstellung b.Wcf (äst-belriebe- wird aufAustebeu desBefitzer-, Herrn 5k. Stein au Wichen. Wentart und Dienstag den 5. und «. d. Wt«., jedesmal nachm.v.2Ubr an. in Steins Laaiban, Bergstraste und Garten- fnanc, da» gesamte Wirt- schastsinventar einer Ver- ftcigcrimg meiftbiet. gegen Barzahlung auOgefcut. U. a werden angeführt: Tische, Stühle,Kleider-, Eis-, Brot», GlaS- und sonst. Schränke, Wafch» tische, Kleiderständer, Ofenschirme, Regale f. wläser, Aerlegbare War* berobengefteUe, Steh- pult. Podien mit Aufgängen. 1 Kuchentisch u. Hmkklovf. Wroschetrieb, 1 Bierbüfett m. 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M/ge dieser Nedanke bei den kommenden Frie- deiisoerhandlungen voll zur Geltung gelangen und das zur Wahrheit werden, wofür die Ar- MapÄm M,*> eingetroffen fern. Pritschenwagen ohne !)edern, cn. 100 Ztr. TragL gut erhalt., A-verk. Albert Stoll, Mienen j-rankfnrter Str. H8> Bimrau. .... et ür A^riests-Berw. oder Kriegsteilnehmer besonder» lohnend. Angebote unter H. X. 1213 au Rudolf Mosse, Stuttgart. )en Alleinvertrieb meiner gesundheitlichen u. kosmetisch. Mastenarttkel an Ennros-Berireter al" Augeben. Etwas Kapital für Warentlbernahme er- forder ich. Chancen f.elnc gute EriftenA Offert.erb. unt. Pa. 2150 an Helnr. Eitler, Bamburg 3. [fhffllsl inbt. Offerten erbet, an iMinbler C. Dorn, k'Uter'weg 87. 5»« ödl. Zimmer für und Pfannen für Grost- betrieb, em., elf. u. sonst. Tövfe, Plattenwarmhalter, Kafseeinklble mit Schwungrad, Mschko 1).. gr. Ataffcebrctter, L rbl. u. Porzellan in grober; Auvwabl, gut erb., als j Bieruntersätze. Streich- boUftänb- Aschen steiler, üBierta'.il. 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Frankreich oerlnngl im Austausch die Enlsendung von geeigneten deutschen Arbeitern, um die in Frankreich vorhandenen Ard?itskräf e aufzufüllen, roo diese nicht «uSrcichend sind, um die verwüsteten Distrikte wieder Lufzudauen. Münzen von Regitrun;$tri'.ppen besetzt! Stuttgart, 1. Mai. sWTB.) Bei der Staatsregierung ist folgender Funkspruckatus München eingegangen: Heute ab^nd ist als erste Regierungstruppc die Volkswehr-Kompagnie Rc- gensburg unter Führung von Leutnant Sägmüller unter Kamps in Müncheneingezogen. Die Resid enz ist besetzt. B a m b e r g , 1. Mai. (WTB.) Am 30. April nachmittags wurde Dachau von Regie- tolptöttiu zum 15. Mai ober 1. Juni gegen hoben Lohn gesucht. Frankfurter Str. 291L Zuverl., saub. Mädchen | kinderlieb, mögt sofort gesucht ob. Aushilfe stundenweise. Nähere- bei Frau Eauttllua, Neuen Baue 25 Ein tücht., Auverlnffige» HanMvnMdchen imBiigeln und Servieren erfahren, bei gutem Lohn für sofort gesucht. 540:1 Lrau Kom.-Rat Brttulag, Bunan(M.), Wilhelmstr.81 I ’r. m< d. Stall, Ober-Hör- lau b. Bad-Naiihenn (tL Hauöh., 3 erw Pers.» sucht tfofort ob. IMUnitürfitirt. Mädchen.Waschfrau vorhanden. Pcrfönl. Borst, b. Ptir. Hatr, Klrclutr.lLwe Die caglilchca Finoozev. London, -0. April. (DTD > Reuter Unterhaus. Austen Chamberlain brachte ein Budget ein, das dic Ausgaben für bov lausende Jahr aus 1434 910900 Pfund Sterling oernn- chlagt Edomberlam schätzte die Einnahmen auf 1 169 550 000 Pfund Sterling. Er schlug vor, das geschützte Defizit von 276 2u0 000 Pfund durch neue Steuern mit einem Ertrage v o it 41 450000 Pfund Sterli n g in diesem Jahre zu betfcn und durch eine Anleihe' m öblr von 233 810 000 Pfund Sterling das Äleichgeuncht her- zustellen. Rotterdam, 1.Mai fWTB) Der ..Nieuwe Rat e:d.imsche Eourant" meldet aus Loudon- Da- wiclnigste an dem neuen Budget ist, dast es einen An sang mit den Reich-vorzugSzöllen macht. Das wurde natürlich allgemein envnrttt, da dies eines der hauptsäck'ichsten Zugestäirdnisse war. die Llovd Qk'orgi* den Konservatioen machst. al> er im November die Koalition erneuerte Au s'erdcm bilde der Rame von Ansstn Ehamberlain eine (Hflrantte dafür, daß dieses Prin.ip zur Durch- sührung gebracht werden würde. ES dnrdelt sich aber nur um einen bescheidnen Anfang. Edam bfrlain verschiffe dem Grundsatz der ^ovuigcWIe nicht aus die Mise Geltung, daß er neue Zoll für Artikel vorschlüat, die nach dem Ausland ausgefühtt werden, sondern dadurch, btif; er dic bestehenden Zölle für die Kolonien berabsetzt Er schlägt die tzerabsetzimg den Zölle um ein Sechstel vor und zwar für Tee, Kaffee, Kakao, Zucker, getrocknete Früchte, Tabak, Penrin und um ein Drittel für andere Artikel Auch die Zölle für Wein, der auS dem britischen Reiche stammt, sollen nt.briger fein als dic Zölle auf ausländische Weine. Tie radikülc „Tailv News" übt eine sehr scharfe Kritik an diesem neuen Kurs. Tas Blatt siebt voraus, daß auS diesen Dorzuffszöllen für Wein Schwierigkeidm mit Frankreich nnd Portugal entstehen werden Sin DanamrrifnniWr Scz'ali'tfnkongrch. Buenos Aires, 29 April. r.ierOMOTtn. b. Gieß Awz. 2—8 y Immer Bnn besetzten Rhringediet m' Löchst a. M , 29. April Die fr an- ijjen Behörden haben festgestellt, drß viele , j,ch Dun Frankfurter töeichait. iuh rbcrn Bc riflun h it zur Erlangung eines P tsseS aus -t liehen, die gar nicht in Fr rnkfurt be' tigt werden Nunmehr wurde eine ven'chärste litttrolle angeerbnr! •* Mainz, 29. ?Onil. Der Oberbahn - 'Vorsteher vom hiesigen Hauvtbolmh.'s eming, ebenso feine Kollegon von den Badn- —Saarbrücken und Ololdstein sind heute nach । her französischen Militärbehörde verhaftet < rn, weil sie angeblich deutschen, in franiö Br-r griegsgesangeuschoft befindlichen Soldaten ,sfe geleistet haben, über die Grenze nach f ch-nd en kommen. mr Montabaur, 28 April. Die ameri- Gn-sthe Beiatzung nnrb für alle (hnroobter nach zur Plage Nick)t nur, dast die Bevölkerung nur möglickie Weise schikaniert und fürs Berg bm bart bestraft wird durch Ein- Klvmratk'n. stmsweise Abl eferung der was namentlich b.i Frauen oft angewandt 1 die Männer vielfach schon seit einigen a\i Stroh schlafen und die Destetr der Be- itberloffen werden mufiten, es wird auch r ben Fel dern beträchtlicher, unersetzlicher anaerichtet. Junge Saaten werden einfach ampelt, Maulesel und Esel läht die Be- frifdwiäte fcafendber abweiden. Beschwerden Kommandanten, die vielfach lebe Macht jre Soldaten verloren haben, sind meist isch oder eS wird eine so tädferfid) kleine igungSsummc gezahlt, dafi der Sdiabcn nicht zum jetyitrn Teil ersetzt ist. den Ideen wird das Wild ohne Rücksicht nteberge- , und wenn dort den wüsten Schätzen nichts die - Bück«e kommt, wird das Sxni5gcftügd rungstrrppen der Generalstreik auS. (Liu FricdcnSanqkbot der nngarifdien Regierung. Wi en , 1. Mai. (WTB. / Corr. Bureau Ein Fuukip.-uch aus Budapest bciagt: Ter Bolkskvm- miffar für Aeustcres, Bela Kun, sandte an alle Arbeiter der Welt einen Funkspruch, in dem er mitteilt, dafi er heute der tschecho-slowaki- schen,dcr südslawischen und der ru m Sn i- schen Regierung eine Note gesandt habe, in der er namens der ungirifchcn 9tä.tertgierunff erklärte, dafi sie alle territorialen unt, nationalen Ansprüche der genannten Regierungen a ne r k c n n e , dafür aber bi; sofortige Einstellung der Feindseligkeilcn und die Nichteinmischung in die inneren ungarischen Angelegenheiten, ferner den Transitverkehr und den, Mfclüus; von Friedensverträgen fordere. Wenn d'-e genannten Regierungen es mit den bisherigen^ Dernckteruugen ernst nähmen, könne zwilchen ihnen ibaves mv™ vts dos ittlmn und a W Wi: i'öt noch ach «rt die Schuld a öitirtfcfaftliitai mkn eS nötig, in der nicht« c ber in ben iltniifc mit tnil lieht, sondern ii» durch tv dir i Suiammtnitixi fdBMt und m manche äntrigt, und besprochen So jial ifieti die Itbäüf gehoben, sondern 6 ist pj unsere IL Heirat. Wuwer. Handwerker 34 3nbrc alt. mit 2 Miub hn Aller o. 7 u-10 Jahren, sucht a.bicf. '?.*rne Vcbenft- flcfnbriin nichi unt. 20 I. Zt'itiüC u. ausgefcht. Etw. Permög.eriviinscht. Schr. Ang. unt.OMU a. b. Wieb ANA, erbeten.___________ $riflont=£'l)rnii!i v. Kreuzvlatz bisBabnho' Verloren« Wlederbringer erb gute Lelobnung. Abzugeben KulNer-Mnenxln °wm| Seltervweg2. Donnerstag abend von der ViebiflSbö e-Molikc straste-'Walltorftrahe silb. Armbandnbr verloren. Weg. Belohnung nbAuoeb. out dem Poltzeiamt. 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Säcke Gewebe Segeltuche geht nichts drüber! 6 ß webe jegdhiche Güßen, Friedrichstr. 13 I. Aber niemals war er nötiger, war er berechtigter als heute. Nie galt es, schlimmere (Dualen und Leiden zu lindern! Bessere Anzug- uni) HnsenW in schöner Auswahl u. guten Onalitäten Für alle Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Verlust ihres fieben, unvergeßlichen Kindes sagen herzlichen Dank Mntt-Lmtlll Morsen, Samstss abend: _ von Häusern, Geschäften, Wirtschaften, Catos usw. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verlust sowie für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden sagen wir herzlichen Dank. Liitaig Heiiß nnh grau jeb. ßulet. Karl Arnold nah gtmi geb. Euler. SamStaa, 3. Mai, ab 8 Uhr im „Postkrller' Vereinsabend 5402v) DieVorttänd' _ , Verlchrssü ^Mdregi eine E“»«1 I knn«, xr » M-s-'L 2S&** * h und begilMtd 'feil SfjuM ($aBr Öattmoi Jt slaallictM Mdie!-nTntt°g SÄg (rgfl, flDfl. y FinllNiMMM «ifung von Tani unten Ih, W hMmnot führte o ter Stobt Grbmc Mg (teilt die dn Der Antrag D itt Äzialdeinokr Hartmann mn ifetwfen. - WP tag der aifillDtt’ Bei Saj). 3 f Bornemann h-tSrechtlilhe Aus Tomänen nicht C haus z, sondern Lai Wsibent den Red LisiührunM übr W der Redner d o raisiilhrlich die Wield auf den h btt Präsident bei in SWfcer kkrat Ryemg aus die I Aby.Vetter- M Wohnungen i bon Wässern, |. Wg. Öiuft Äaolsdomäne 6i vird genehmigt. HB Kav.fr 1 )as Gnud>:n, bas; vudlvigshvss den. Tos Kapitel -mehrnigt. m Bei Kap. 8 k Büni& der LaM kim Bolksplaü in f^b, W verpacht fapitd 9, gentbmi ,, 8u Kapitel 1 W N. Bü vadteLrrkehi vald vor. M dnclle, (vndern ai JtbenWMa ? .nuten mit ft Sfc En b-I° wbinintmi mit L gW Höbet sÄ «W und Br £ UeberDrobuftö --LL SÄ”- preui irtÄ» • Schuhcremefabrikation verkaufen wir komplette Einrichlung: Tifcke, Nessel. Blechdosen. Kitten usw.-Daselbtt auch eine Partie SchubcrcmetWachsivare» sehr preiswert abzugeben. Geschwister Altenpohl, Plockstraße 4. Johanna Schwarz geb. Deeeh Lentnant Walther Schwäre Bankbeamter Max-Egld Schwere Elebeth Schwere. GteBen, Darmstadt, den 30. April 1919. Die Beerdigung findet in der Stille statt Privatlehrer. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Entschlafenen sagen wir herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Anna Maria Stahl geb. Fasel und Kinder. Kleine Kurse und Einzelstunden, 2)r. "Rossberg, sJss!L Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste sagen wir herzlichen Dank. Namen» der Hmterbliebenen: Gustav Becker. Unsere Gefangenen haben ein Recht auf unsere Hilfe. Sie haben nicht nur auf dem Schlachtfeld für uns gelitten, sie leiden noch heute für uns und HLrttr Deutsches Hilsswerk für die Kriegs- und Zivilgefangenen. Ein herzbewegender Schrei, ein Schrei der Rot, durchdringend und a. schütternd wie keiner, klingt über die Grenzen herüber. Wem gellt er nicht in die Ohren, wem zittert er nicht durch die Seele, der Hilfeschrei unserer SSHne und Brüter, die drüben in Stintes land noch immer in qualvoller Gefangenschaft schmachten? Bitterer Rot und Entbehrung find sie preisgegeben, fie brechen zusammen unter seelischem Leid. Sie wenden den verzweifelten Blick herüber zur deutschen hei- 2. V. 19: Berat □ 2. Gr 8 Ohr. Berat □!. Gr. Kg. 8V> Uhr. 6367c Selanntmachung. Wir bitten unsere werte Kundschaft davon Kenntnis zu nehmen, daß an Wochentagen in p uferen Gärtnereien der Verkauf von 12 bis 2 Nhr mittags und nach 7 Uhr abend» ruht. Sonntags sind unsere Geschäfte von 11 nach neuzeitlichen pädagogischen Leitlinien für Privatstudierende (bes. auch Kriegsteilnehmer und Damen). Vorbereitung für Universität und höhere Schulen, für Beruf und Gesellschaft, aber nur für solche, die wirklich schaffen und etwas erreichen wollen. Keine bloße Nachhilfe, kein Preß- und Massenbetrieb. Produktive Lernmanier, dadurch wesentliche Erleichterung (les Arbeitens. Volksschulbüdung ausreichende Grundlage. Statt besonderer Anzeige. Heute entschließ sanft unsere treue, herzensgute Mutter und Großmutter Frau Berta Schwarz geb. Schäffer Witwe (LRechtsanwaltsJustizratDr. Georg Schwarz nach schwerem Leiden. In tiefstem Schmerzt IlihterlBlrat Dr. Otto Schwäre Geheimer Oberjeetierat ^llhelm Schwär» Auguste Schwärs geb. von I.oehr vom R. A. genehmigt, gibt blütenweisse Wäsche ohne sie im geringsten anzugreifen. Alleinige Fabrikanten Schmitz-Bonn Söhne, /.l'S Düsseldorf - Reisholz. 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Preis von 100 Mark zuzuerkennen. I . „ I Der Entwurf Hetmatzanber wurde zum Ankauf empfohlen. In Kruppe II konnte kein Preis zuerkannt werden. Den Verfassern der nicht ausgezeichneten und nicht nngehauften Entwürfe wurde für die aus- gewandte Mühe eine Entschädigung zuerkannt. Die Entwürfe sind vom 4. 5. bis 18. 5. in den Räumen des Kunstvereins (Turmhaus am Brand) öffentlich ausgestellt. Die Verfasser der Entwürfe: Hesscntuust, Traut, Bürgerlich und Einfach werden um Angabe ihrer Anschrift gebeten. Gesellschaft zur fiöröerung der oberbefi. Handwerts und Kunstgewerbes (€. 0.), Sitz Siesten. 5421b A. Isaak. Sich (Cbcrh). möbel!' Lackierte Stblalrimmer mit Matratzen. Küchen- uud Einzelmöbel tStiihle) liefert billigst Ernst Rau, MtlheMnno, Aiten-Biisklk Echreinerei iL Polsterwerkttätte. Eigene Sabri- kation in Stabldrabt Matratzen Lieferung sranko. 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Tel. >53. Vereine Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe Tochter, unsere liebe Schwester, Schwägerin, Nichte und Tante Anna Strack im blühenden Alter nach langem, schwerem Leiden zu sich zu nehmen. In tiefem Schmerz: Johanna Strack und Kinder nebst allen Angehörigen. als je. Aber wir wollen ihnen chr Harles Los erleichtern ouro) ein großzügiges Liebesweri. (Es soll ihre jetzige, schwere Lage vcrbeffern und ihnen bei ihrer hoffentlich baldigen Rückkehr den Uebcrgang in das Wirtschaftsleben erleichtern. Drum gebt rasch und soviel wie irgend möglich! Alle Banken, Sparkaffcn und Zeitungen nehmen Spenden entgegen. Ferner wird eine Sammlung am Freitag abend im Theater und anlatzlich der Prome. nadenkonzerte am Samstag nachmittag um 5 Uhr und Sonntag vormmag 11 Uhr veranstaltet. 6644D Der Gberbürgermestter der Stadt Siesten Der Kommonbont des Durchgangslager» Siesten Der Zweigverein Siesten vom Roten Ureur Der vezirtsausschust Siesten für vermihie und iriegsgesangene Deutsche Vie (Ortsgruppe Siesten des Volksbundes zum Schutze d deutschen Rriegs- und Sivilgefangenen Vie Ortsgruppe Siesten des Reichsbundes der Lriegsbeschädigten und ehemaligen Kriegsteilnehmer Der Aliee-8rauenverein vom Roten Kreuz Siesten Der Ausschuh der Giehener Studentenschaft Vas Gewertschasts-Kartell Siesten Vie (Ortsgruppe Siesten des deutschen Gffiziersbundes Vie vereinigten yassiaMilitSrvereine Siesten. W Düsseldorf Telef. 124 66/67. 11' Ä-ff y?) liefert promptu.billig - umniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii. ===== L.O SÜ 52Ä m!r >* ereins°° TirBorW' Freitag, 2. Mal 1919 Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesfen) Zweiter Blatt llr. Kl ein Mätgttcd 37, eine# 36 12, cxnti) 22, vier 17, rincS 14, eine® •brlk «lrchliche Nachrichten. bet BAD-NAUHEIM Telephon 65 Ludwig i nntag DomN a MM fbrixyib u» m gellt er ich, zwn 23 zwei 11 he AillllW n. Zll livdm >ie haben nitz ■ itr uns und |b urch rin 1^5 itMirA lorsch » V-P1 univblcittoett ' UMmbcmlo» ffc 1919" wird in Einnahme unb Ausgabe mit 1361000 Mark einstimmig genehmigt. Nachdem die Tagesordnung roschSpst war, schloß der Vorsitzende die Sitzung. Er führte dabei aus, daß kürzlich eine Novelle zur ZkrnS- unb Prvvinzialordnung Gesetz genwrdcn iet, du raü). »rundlegende Aenderungen des aktiven und ta’ siven Wahlrecht- zum Prvvln^.alta,') und ProvinzialanSschutz aufwetsc. Mir der Vornahme von Neuwahlen sei m abirt*' SÄf— SÄ» SÄÄ solle aber doch tarauf bingrnrrfen werten. bar, mm den derzeitigen Mit gl,e der nbtd^r^ vinzialtages der Körperschaft umarderbrvchen drei 8, fünf 5, zwei 3 und drei Mitg.icter 2 Jacher Das Ann alS ProvinzialauSsckuß Mitglieder terföben augenblicklich ununter • brachen: ein Mitglied 31 Jahre, eines 26, einet 18, zwei 5. vier 3, zwei Mitglieder seit 2 unö ein Mitglied seit l Iabr. Tic vielen Za bien langjähriger Tätigkeit de- li/iefen das große Vertrauen, daS die ivohl strncktiglen Körperschaften tn die von ihnen in dir Prvvinzorgane dcklegietten Vertreter gttetz' Ml tat. Bedürfte es eines Beweises, daß die OtavälHten diese- Vertrauen in vollem Maste gerechtfertigt Hütten, dann wäre ei durch den einfachen Hinweis auf den Zu stand. in dem sich die Angelegenheiten des Provinzialvertantes heute befänden, erbracht! Tic Mitglieder M PvovinzialausschusseS und des Pro vinzialtages hätten in unentwegter Ar Veits sreudiakeit unb oft unter den [rfmricrieften ver bältirinen mit iIrren Borsitzenten -usammenyc arbeitet. Dafür ihnen gerade heute noch einmal aufrichtigen Tank abzustatten, wolle er nicht^vei säumen. Dieses Zusammenwirken sei der 3ad> zugute gekommen. ES entspräche aber auch bet Tradition, deren Hockhaltung sich die Mitglßetei deS Provinzialaussckmsses allzeit Hütten anirrtegrn sein lassen tmb die neben anderem stets da Inn gr gangen märe, dar obcrbclTtfdm Prrwiirzwlaus schütz seit seinem im Jalne 1875 erfolgten Ins leben treten bezüglich seiner oft die schrnengsten v.-rwaltungsrettillichen Probleme bcriUirrntti« ilTredning als sich strengster Objektivität bt steif,'>mde hessische Wrperfchaft zu erhalten. Möchten die demnächst neuzuwäh'.enten Köi tersckaften in den Personen derjenigen, die zu ihnen abgeordnet würden, stctS von dem gleichen VcrattttvorlungSgesülü aeg-nüber der 9lllgemcnr heil, tem gleitan Geist und der gleichen Schaf scnsfreude beseelt sein, .wie ihre Borgän^er.^ (Schluß statt Fottsetzung.) Punkt 3 der Tagesordnung: Rechnun und Berwaltungsbericht des Pro vinzialwasserwerks Inheiden für 1917 wurde o_bne Aussprache genehmigt. Punkt 4: Boranschlag deS Prvvtn- zialwasserwerks Inheiden für 1919 Ter Voranschlag wurde unverändert mtt 859940 Mark , für den Betrieb" und mit 412 917 Mark „für das Vermögen" einstimmig angenommen. Punkt 5: Rechnung und Be r wo l - tnngsbericht der (Sief tr i f d»en Uebe lanbanTaffc für 1917 wurde ohne Aus- Israelitische Kkl'gionrgemeinde. Gotte^du m ir (Süb-l!tidc\ eomitag bot 3 Mm At.k . 7 b.() • nwrfl ! 8.30, abbS . 8.IX) il ö 40 _ tzstaelitische Rehgionsg«lenjdja£t. Sabbatferer nm Z Mai. Freitag abb.: 7.25; >samstag vorrn &00: nadim.: I 00 . S«bbott>u«q : tj 49. -Bodrn. gotteSdienst: morg. b.cssischc Landes verein tür Mticgyr Ih^in • Hätten hielt am 2o. April iu Tarmtzubt |euu zweite ordentlichc , M it g l ie oe r versa m m l u n g ob. Ter erste Borlttzende, diu an t- minister a. D. Tr. Bccdr, hob als ivichligcs Sx cignis den Zusammenichlust mit Dem Ernü Lub- Wig-Bercin, hessischen Zentral verein für Errichtung billiger Wohnungen, zu gtmehifamtr Prak tischer Arbeit im Lessischen Süb^utg^usichust bet- Iwr Ter Gesckstiftsführcr des Vereins, Regi.- ntng^asstisor Tr. R i ndfu ß, erstattete hierauf den Jahresbericht: Ter Verein tat int tri - aangencn Jahre ca. 10 000 Mitglieder «l reicht T* Vermögen tat sich durch S.iitungen grötzeren und kleineven Uinf-.uig's um nahezu 250 000 Mk. ver- kvrötictt Tie Werbetätigkeit wurde durch Neu oilc-ung zahlreicher Ortsgruppen belebt. Die Pnr> tische Arbeit des Vereins hat sich seit feinem Zusammenichlust mit dem Emsb-Ltldwig-B^reiu tauplsachlich im Rahmen des S i e d l u n g S « u s - schujses abgespielt. In dessen ZweiglleLten ist den Mitglieder-n .Gelegenheit z»i prakitztar Mtt^ arbeit im WolmtmsS- und ^eimstättcnwchen U mtt Öiife eines in Aussicht gestellten Staat^ufMb'- zu gründenden zentralen LandeSorgan zur slöi-« berung deS $>eimÜäthenbaucS, insbesondere zur ufe* Währung von Baukredit, mit einem namhaften Kapital zu beteiligen. — Im Anschlnst an ta Versammlung sanden zwei ösfentlrä-e Dnträ^' statt Rechtsanwalt Staedel sprach über Dir Rechtssormen nebuntamjn Grundbesitzes, ranbr* wotam-^mspeklor Darrrat Kl n m p verbreitete sm> über die gesetzgeberischen Mastnahmen zur Beh« bung der dringendsten Wolmunssnot. Aunft und wtsfcnschoft. mr. Frankfurt a. M., 29 Apnl Da» Kunstgewerbemuseum war tn beit Mtug* jähren in der Lage, eine Reihe wertvollstz.'r Neu erwerbungen zu madynt Unter an^-tym rot Stütf Lacbseidc aus tarn Grabe der hl. Elisabeth, smier ein austcrordentlich schönes Bvonzereltes rowS uu- bekannten NLeislcrs aus dem 16- ^«brl^bei^, At'.i'a vor Rvin darstellend, taim zen tas Schnx-tan Elmautst, ote an Schonhei ber Patina nicht mehr zu übertreffen smd Porzellansammlung tat ftck Sier ragen die kleinen Kunstwerke W Bet>-r- bffaunten Ludtvigsburger MetstrrS bitv^x. den, sie auszuuutzen. .. Der Vorsitzende rffw Vor, die Art- gelegen hcit bezüglich des Ausbaues zrrnächst in einer gemeinsamen Sitzung deS ProvinzialauS- chusscs und der Kreisdireltorcn der in Bctramt kommenden Kreise zu besprechen. KrriSdirckttn. Boeckmann. Büdingen, äitstette: Ter AnSbruch des Krieges sei für bie Pläne der Provinz ein besonders grosfes UnjIQü gewesen. Viele Gemeinden seines Kretas, die bet Anebruch des Krieges Verträge abgeschlosien batten, seien noch im Rückstand Die Provmz verlange nun. dah die (Sfemeuibcn die Mehrkosten ) gegenüber Friedenspreisen iibcrnäljmen loicrburu) würden aber die (ifemcinbcn zu ftarf !Mafttt; c entstanden Mehrkosten bis zu 70 000 M l. für die Gemeinde. Es komme vor allem ein sehr wichtiger Strang von der Saline Büdingen aus ttach Mittel-- und Laingründau für 1 Gemeinden in Frage. Sie seien für Tragung der Mehrkosten $1 haben gewesen, bis ste gehört hatten, wie hoch diese Mehrloitcn feien, und baö and) nlindcrwertiges Material vertvendet werden müsse Die Mehrkostett würden aus den Kopf der Bevölkerung 85 bis 95 Mk. betragen. Er frage, ob es nicht Mittel tmb Wege gebe, den Gemeinden zu belien mtb ob nvch em Ausglerch durch ®r- Höhung der Strompreise versucht werden könne, vor allem auch, ob die Provinz nicht bereit sei, einen Teil der Teuerung mit zu über, ne Innen Tie Bevölkerung fühle svtz tm Vergleich zu den übrigen versoogten üfentröttan zurückgesetz' s2iuxf) möchte er wissen, ob, meint nrmderwertt^) Mevrial verwandel würde, bie Stromverluste bte "Luovinz ober die AnstlLnstitehmer toäfen. Drrektvr v Stadler, Friedbevs, erHuttc: Eine etwaige Mindenoertigkeit dcS Materials trete für die Gemeinden finanziell nicht in Erscheinung, Eisenleitung könne nur für ganz kleine Gemeinden zur Verwendung kommen. Aluminium sei kein minderwertiges Material. Die entstellenden Stromverluste trage die Provinz, und Die einzelnen Abnehmer würden damit nicht belastet. Tie Provinz sei vertraglich verpsirchtet, die Lei tun gen unter den notwendigen Spannungen zu hatten und -auch das Leitungsnetz usw. In erneut dauernd brauchbaren Zustande zu unrerhalten. Lautertach einen Schritt weiter zu kommen, folgende wären: Die kreise Alsfeld, Lauterbach und der unversorgte Teil de- Kreises Schotten feien für den Ausbau in zwei E la VV en eingeteilt gewesen. Der erste AuStan sei mit Friedens' preifen auf 2 227 420 M5. berechnet yroefen. Wenn Der Anttag Delp wurde oie Kimmen oct Sozialdemokrat.'n abgclehtlt. tar Antrag Hartmann wird der Regierung/ur Erwmn",g überwiesen. — Kap. 2 wrrd üorbetaltltm cei üt ß<- ätng der Zivilliste «ttehmigt. Bei Aap 3 .Weingütern) wacht Au-g Borne mann (Soz.) längere gefdn (btheta und 't.ratsrechtliche Ausführungen zum Betreue, datz die Tomännt nicht Eigentum W öroWnoghdien s-aus s sondern Landcsttgentunt und. Nachdc'i., i-fi Präsident den Redner gjetaten hat, ftch \a fernen Disführungen über dre DommlenkurzMlaiicn, bricht der Redner biefe ab wrd erörteN dann eben- so MiSführlich die Fr.rge der Ansprütta der Stadt Alsfeld auf den .Vomberg-Wald. Auch feer bittet bet Präsident den Redner, ftch kurz zu fessew Der fllebiier tabtruert den ablehnenden Bescl>, rd der Pogierung aus die Eingabe der Stadt Alcheld. STboJBetterS (6o».j wünlcht bte Emnchtung Don Wohnungen in leerstelretrden Rau.nltchketten ton Schlössern, z. B. bt Bingenhcrm. VTta Käufer wünscht die Austalung der Staatsdomäne Schiffen berg. Das Kapuel Bei Mat*. 8 blinkt Ata To r i AJfi. V-^ ©ünfdx der Landtvirrsrtaft vor, tas Wiesen beim Volks platz in Bad-Nau betm de J?Uftr- land *u verpachten. Das Zbapttel 8 wird, \nu 9$t<$M)niS,L Staatseiscnbabnen. bringt Abg. Wünzer (D. « -P.>. Beschwerden über die Be r kehr S verbükt nUsermO den» wald vor Nicht nur verkelnSPvlittsch- und kulturelle, fenbern auch stmttliHe hh den An scheust an bat stfeotzverkrhr ^rait sollte oen Leuten mit st^rnderreicht nm Enverbsnwgitchlert irfxiffnt. Ein tasvndcres Schmerzcns.rnd je; dre Verbindung mit Lindenfels 9£ta Hartmann Koz.' wendet fixt) ««n dem -Lchmutz M den Waggons und Wartesäsen 3. und 1 >Aaftc. Trotz der ilcberVTobuhton an Beamten fei reute Bcsfe> rung zu spüren. Die Verbindung R^-elshetm— nürtb müsie in Angriff genvrnmen nxrcvn. Aög. Reh (Dem.) bring! BrrkrhrSschinrr^n in Obkrhesfen^ vvr und regt eine Verbindung nachG rost- ?yc (b i an die 5?olzveilodcstelle in EbrinyZH xuicn an. Adg. Widmann (Svz.) sprüht über die Verkcors- dertalmiss Darm adt—tz-rvst-Limmerti und entp- fielet daö Pwielt Eta'^-Zimmrrn nach G < tz Um* finbt. Tie Utrorbiunug tn den Pahntasen lind Wagen müstlen beseitigt werden. 2ll>g. Lur -Soz.) spricht über das Bahuprvjekt Langstadt. Abg Delp Svz.) bxmgt Düt'fie her Arbeiter aus tarn Ro-tatust^irk vor. Tat Arbeitern müsse die MögLichleit gegelnn werden, abtmta nach Lmuse zu fommeit. Finanzminister Henrich betont, ban der Re- ilierunq die Wünsche nicht unbekannt seien. Erne stanze Reihe von Balntstteckm feien der Eisentabn- vermaltung zur Aussührung als Notstandsarnetten •nitgetcilt worden. Tie Auloverbindung Trösel— Weinheim stocke wahrscheinlich durch Fehlen von möglich iet, nach «rt 47 der Verfassung, daßI PersonenohneordnungsmätztgePrü- f m ng z u diesen Stellen berufen rott»! Oe it können. Dor Direktor der Staarskanzlet nabe die aefevberte Vorbildung nrcht, ohne d.e per- fenlicke Quali'ikation an-rrzwetfeln. Der Redner verliest eine Charakteristik der Scolleacn des Ministerpräsidenten auS der Feder des Finanzministers, in der tnc sozialdenwkratiscken KvIlogen als sehr tüchtige, aber sonst das Mitlelmast nicht überschreitende Leutebe- zrrchncl werden. Eine Frage fei es noch, ob der .ftanzleü'irektor die geeignete Tfersönttchkeit für tue- ses Amt sei Abg. Pagenstccher (Dem.): Dtr werden aus die Ausführungen des .Volleren Dr. Cfann, h,m teü'x Hieben zum Fenster hinaus zu halten, nicht- erwidern. , ,, , Ata Delp (Soz.1 erfiärt, dah feine Fraktton tai anderer lftelegenheit auf die Ausführungen zu^ rückkomme. , _ . L m . 2Ibg. Tr. Schmitt (Zentr): Bet bc^fKebc dcS Abg. Dr. Osann falle tarn Obrer der Spruch ein: Man merkt die MsickK und man wird ver- limnit. Man tarnt nur betauem, tast enie solche Rede daS Vertrauen in die Regierung erschüttert. ., _ _ Ministerpräsident Ul r i ch hat nicht Lust, zunt Fenster hinaus zu reden. Wolle man die Oualili-* tat ton der gegnerischen ÄbgMrdneten prüfen, bann Tante man zu anderen Scblustsolgernnyen. Das grummle Minfsteriutn ist entschlossen, btc Sache des Volkes zu lühren. Nicht Eramina, sondern das Wollen unb Können ift entidreibenb. Im vattdeln oll unsere Sftait besteben. Weisen Sie mir eine Gelogenbeit nach, wo ich in bat fünf Monaten euv mal bic Jnleresien kee Volkes nickt wahrgcnommen Vota! Ste schux-igen, §toll. Dr. Osawt. Die Frage, ob meine Mitarbeiter rnittelmümac Deute wio, geniert mich nickst. Dem Kollegen Tr. Osann precke ich die Qualifikation ab und darum data tldi ihn nick: berufen. lZurus: Braiw!) Das Wohl ivr Gesamltait deS Volkes gilt mir über alles, Einzclsragcn müffen zurücktrcten. Eö gehört etwas ba.*t, ein solckteS Mnisferium, wie tch es gemldct Ixibc, zu bilden. Wäre bic Sozialdemokratie in der Mehrtait geivefen, bann hätten mir ein e.nteitlidtvd Miniswrmm mit einem Minister an der Spitze. Aber unter tan ge.febaten Verhältnissen mutzte an Ministerium gcbilbcl werden, hinter dem dte Masse deS Volkes steht. Wir bcivcifeit, dast wir ehrlich und gesckstossen unseren Mann stellen. Für ent talitiid'ta Ministerium ist ein Direktor rote Not- tvendiqkeit. Die Presse hat unter allen Umständen bad Recku, über die Vorgänge im Ministerium |unterrid>let zu sein. Dazu ist ein DivÄlor nor- wendig. Dabei fragen wir, ob der Betrcffcnbe tas ^mg für biefe Stelle tat. Wie ist denn eme tm Art. 42 geforderte Prüftno aufznfasfen'? Bis!er tat der Tireltor feine Ausgaben im Ministerium mit Ernst intb Verstäitdnis erfüllt. Ich stelle noch einmal fest, tast das Ministerium, ivie es b-'steht, zu gemeinsamer Arbeit und zu noüixntbiger Sparsamkeit bereit ist. M „ Abg Dorsch (H. B.-P ). Der Parlamentarismus beDeutet arte Verteuerung des SvldemS. Die neulichen Ausführungen deS Ata- Bornemann dürsten nickt zur Debung der Qualifikation beitragen. Wir werden gegen das Kapitel stimmen. Ata- Dr. O s a n n (D. D.-P.). Setzen S« den Art. 47 außer Kraft, bann stehl n Sie auf ^setz- lieffem Boden. Die Att der Prüfungen ist genau Dttfaflunggebcn»« Dollslammct »cs greiftaates ficficH. 16. Sitzung vom Dienstag bat 29. Ar ni Präsident Ade lung eröffnet um : ?11 UJt hfe Litzung Am Regicrungstisch aniocicnb 'Md bu Minister Ulrich. Dr. Fulda, veurick und■ v'. «««' ano, die Dirclwren Raab. Neumann intb liebel Präsident tzl d e l u n a verliest vor Tuitrtttin die Tagrdorbnung eine AnNvott deS ,-isentahnmmister: auf den von der Dolkskammer üngenommenen N tu rag Dr. >rxhmiU auf fernab ning von Freikarten an die hessischen Adgeoldneten avf den preußischen «aJtoen Ta aeorbnclen wird danach 'jreuabrt gcm&hrt au den rreußischcn verbinckmgösttecken, die , Frenährt auf den übrigen pieusttschcn ettccken wird abgclebnt. uich die Jreisahrl der vreusttschen Ataeordnetcn ou' hessischen Strecken soll aus das No.wendtgc ^MittsferpräsidcTtt Ulrich erklärt, dast auch .-ie in Darmstadt wohnenden Abgeordneten Fret- art Lichtspielhaus . ■■. . i.a Ab morgen Samstag Albert Bassermann Gaatepiei In Die Brüder van Zaarden k Schauspiel in 4 Akten. A 3?nr bl» elneelilleSllch Moatag. MW j Kaffee Astoria #nri| 5390B 3uxuiß5voilfrrfLfinig. Der Bers^i gc r« n-Sverrnerk ist am S 1914 in das Grundbuch em getragen tootben. Wir beginnen am 5. Mai d. J. einen Abendkursus in Buchführung mit besonderer Berücksichtigung des U msatzsteuergesetzes logMe FriiaßiaiäEMiiie Gießen Goethestraße 32 Fernsprecher 2064 Behördliche Anzeigen. Zwangsversteigerung. Die nachstellend bezeichneten Grundstöcke, die Mr Zeit der Eintragung des Bersteigerungsver- «erks auf den Ramon der Marie Katharine Litt, gdk Ruppti, Ehefrau des Geor^ Heinrich Litt tn £X>bom liefen, im Grundbuch entgetragen waren, sollen Samstag den 28. In ni 1919, nachmittags 4 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht auf dem Amtszimmer deS Ortsgerichts Obbornhofen versteigert werden. Die S^nUgerung erfolgt im Wege der Gegenstandes tritt. düngen, den 26. April 1916. Hessisches Amtsgericht- Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung des .ÄersteigeningsvermerV aus dem Grundbuche nicht erfidyth* waren, sind sie spLtestst-S im Bersteige- rungstrrmin bvc der Aufforderung zur At-gabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzu- TTtelbm und, werm der MLubiger widerspricht, glaub ha st zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des gerrngften AevotS nicht berücksichtigt und bet de' Verteilung des Bersteigerung^ erlSses dem Ansprüche des Gläubigers und de« Runkelrübensamen Original Kirsches »deal: gelbe u»td rote Ecken- dorser Ricien Walzen: Banriae aelbe Riesen r Oberndorfer runde gelbe. Futter m aSr-^eei Sorten sowie alle Gemüse-tioBlumensamen offeriert Heinrich Hahn,Samenhandlung Gießen« Telephon 403« 52/2c Mein So hn Robert rtäswurm Leutnant und.^fi^rer -er 4- Kompagnie Infartterle-Negimentz Nr. U6 ist am aa ia 18 schwer verwundet Im englischen 24. General Hof^nal in Frankreich gewesen und dort am 7. 11. 18 gestorben. Fch bin jedent von Herzen dankbar, der mir Nachrichieu über meinen Sohn geben kann oder ütiglbt, uw das englische 24. General-Hospital lag. Unkosten werden ersetzt. 5382V LSrwurm, Pulpern bei Trakehnen. :®m Rcästen uachgeseyt werden. Diejenigen, welche em der Versteigerung ent* gegensteheirües Recht Haden, werden curfgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aushebung oder einslweiltge Linstrllwtg des Bersahrens herbeizuiübren, widrigenfalls für das Recht der Berste gerur-^seribs orft- wartet ivaumgarte». Stämme: Eiche VL SL, 5 St. -- (L42 t^m.; Slieftt HL Kl. 7 St. — M4 Fuu, IV. SL 20 St. - !Mfi auu, V. SL 3 Sl = 1,63 Fnr, Fichte 111. SL 1 61. == L06 ftnu IV. KL 6 St. - 4,78 Änu Ya .QL 8 ©t - 4,39 Fm., Vb Kl. 12 St. — 2,1*9 ßuv; Derbstangen: Eiche L KL 18 Sl. =» 0L7 Frru, Eiche I. SL 3» St. - L23 Sm.; Sichte I. 91. 61 SL - 6,60 &nu H. SL 178 St. - U10 ,3nt; Antrsckeiter: M Nm. Kieser «2L Mir. lg.1, 11 Nm. 9.* cf er < 1.7'» Mir. la.»; Scheiter, Nm.: L5 Buche IL SH., 2,8 Eiche II. 91, 2 Erle, 199 Kiefer, 3 Fichiex Knüppel, Nm.- 0H Elche II. KL, IL Erle, 2 Kreier, 4,3 S'chte; Neisig, Rnv. 2 Buche, 109 Eiche, «Eicke. 2 Er le, soü Sieier, 68 Sichre, (ß Weide; Stücke, Rm.- 1 Erle, 17.L Kiefer, 216 Sichre. Beginn der Versteinerung vormittags 9 Uhr im 'Distrikt DSraersrund 56 an der Teerosen' schnei le. Die mit einem blauen 5treuz bezeichneten Nummern werden nicht versteigerL Borgezeigt wird mer daö Hol» im Distrikt Dörnergrnnd 56. Weitere rin »fünft durch Herrn Sorstwart McvgeS, Sori'dartd Baumgarten. Gies'». 29. Avril UM«. Odersörfterei Schiffenberg. 5387B T rau twetn. 1918 M. V M. Abgang in 1918 IM U ta ttMiu? Dann bleibt -« Hanse binterm Oke» bocke»! Dann bleibt z« Harrie binterm Oke» bocke«! bes Rem- 5422 B 5349 eingestellt. AMP Samnreistelle Gießen, psSlzer ysj. Srtedderß Vereinf.Rasenspiele(1900) K» LamStag de» 3. Mat abend» 8 Ubr ‘ M alle hi» ___£. Iri bork; 1 Konzert-Verein Gießen Da« 6412c Gietzener haussmuenvereiv 4* Herr Bros. Dr. Seist beabsichtigt, tm Sammer- ff Wb Semester ciügeineinverstiindliche Borlesunaen Über, RabrungSmirrelchemte linöbesondere über mögvchst «m mdgllchst Samstag und Sonntag ! Familien-Konzert - eflöP Iri nettrt !■ leier gewflewW öllMMbNuil m Sil ÄaselammBstilre!» e.pr*1' 1900.03 4000. - 704.05 420.- 7 002L1 Ä) 866.64 Tie Bekanntma von r 20. Dbta 1917 ro l.Tn§lc er tandwirtschastl. «onsumverein v6.nt undeschr.haftpfl. ZU Wicfcd. 5 250.- 18 301.11 13 228.54 Paula Merten August Weber Verlobte RabrungSmirrelchemte linöbesondere raiionelle Ausnutzung unserer Nähr halten. Wir machen unfere Mitalredt merksam und empfehlen den Besu H .N Grund kl- unh waoten über di. vculMeF HilfswerK für Kriegs# und 2iüilgefangme Konzerte in der Süd^nlage Ac Belanutma ÄgmhM, Bchan f'Oiehhnulcn un folgt geändert: 1. Ter § lc er! „Alle aus Stinte und Fohlen, Esel 2. Ter letzte AI 3.3nt § 2 fall V Ter § 8 fäll 5 330.48 18 698.66 12 380.- 200.- 14 157.50 100.- Kaffenvorrat Warenvorrüt« ...... Immobilien Mobilien . , Kapitalien Geschäfrsguthaven bei Vereinen . Freikorps Hülsen Berti« — demnächst Reichswehrbeigade, sucht Unteroffiziere und Mannschaften aüer Waffen, besond. Fntzartlaeristen u. Fahrer, auch ungediente, v. Mindestalr. von 18 Jahren. Mariuetrifterr, die Geige spiele», werden festgesetzt. i e 6 e n, ben 30. April 1919. außerordenil. S>eneralversamm!o«s im ^Aanari»«". «8B0D Mitgllederftond Ende 1917 . . 346 Zagaag tn ISIS ..... . S Samstag den 3. Mal, nat$)tnittags 5 UDr und Sonntag den 4. Mat, vormittags n Utjr mit Sammlung für untere Kriegs* uJiüilgclangtncn Sebt rcichUch, denn idre not ift groB! i-z«v Nieder-Wöllstadt Mai 1919. Ahrersch beißt Mitgliederstand Ende 1918 . T15Ö Die Rechnung liegt vom 2. Mai bis 10. Mai zur Einsicht der Genoffen bei dem Direktor offen. Der Borftarrd: Direktor Hildebrand. Rechner Erb. Generalversammlung findet statt Sonntag den II. Mat tz, I. nachmittags 3 Uhr bei Gastwirt Heinrich Dölzel UL VÄbttt 1 lind Jat. bereit HL! v“St Nufetnk S £N li»i 1 wlw» K”itus> !W Bekanntmachlmg Mit Wirkung vom 1. Mai 1919 ad wird für bett Bezirk bei Stadt Gicffen der KleinverkaufS- pcris für Vollmilch auf 75 Pjenutg für das Liter Bilanz am 3h Dezember Aktiva. Passiva. GeschLstrguchaben der Genoffen . . Reservefonds Betriedsrücklage . . Richtoerteilier Reingewinn: Vortrag aus 1917...... . Hypotheken . Schuld bei Lieferanten Abschreibung an Wertpapieren . . Reingewinn...... . . Gberhessen und all« anderen, die Ihr stets treu zu Eurem 2. Regiment, in dem schon Eure 'Bätet und Großvater gestanden und geblutet haben, gehalten habt, verlahi uns jetzt in schwerer Zeit nicht. - Bringt Areunde und verwandte mit und meldet Euch als Fernsprecher, Blinker «sw. bei der toriäMoiwit d. Wtn M Bataille« Ztckendraht frLher I .R. 116 in «ietzen, neue Kaserne II, 3imm.1V. Bekannte Bedraguage«. Ordnungsmatzige EutlaffungLpaprere, «och nicht VoL. jährige schriftlich« Genehmigung der Eltern »der des Vormundes mttdringen. Asch Unausgebildet« werden emgeftelit. - Andere Werbesteü :Limburg beim 117, Hachenburg bdü/117. Linderrau, Haupttn. n. Komp -Führer, ji \ Häuti unb Fohlni, Esel 2. Der letzte AI In der $tlam -i'öGich für Ei, 1918 tonten die ir 2,— Mar! für die' . Die Belanntn Achlagnahmc, tzö obsällen, vom 19. Diese Bekannt, Berlin, den Reichsminister Riminis 11 >mrtsii, Hammelfleisch w -w 8,98 Rcischwurst „ ■„ 2^0 „ Dlut^ u. Leberwiirft , » IJO „ Gtcjren, te» 3). Apm 1919. Ü Ter Oderbiirgermeister lLebensmtttela»«. Fpöiwillige gebiente Leute aller Waffen, anknabmSwelle auch ungediente, suchen Rei iiswehr- Batterien Ww? and Geppert Besonders notwendig: Reiter. Wahrer vorn Sattel, Schuhmacher. Sattler, Schneiber. Bortänsiger Standort. ^abi^pHausett. ^,'i e i ch tziveh r - Ded u u uu eu. o331D LtUitarpapiere mitbrtnse»! gemästen Borlesunaen. Anmeldung: UniversttätSsekreiartar 3eit: Dienttag vormittag 8‘/< bis S Ult. Crt: Kleiner Hörsaal deS chemische« rL-Salck ratoriumS, Lndwiastrahe 2L Exnete Vorlesung: Dienstag de» 6. MaL Bestelltmaen auf Nährhefe werden ta bei <8** fchäftSstelle Marktplatz 14 iAlleS Rathou») jede- Donnerstag nachmittag von 0—7 Uhr entgeaev genommen. 541“ Bekanntmachung. In unser Handelscegister wurde heute be> rüglich der Firma Bruiw Butttrer, Zigarren- fatritate, in Gictzen eingetragen: Die Firma ist tn S3mno Büttner, Zjgarrimfabrik, geändert. Gie sie n, den 23. April 1919. 5369B hessisches Amtsgericht. Ausgabe vou Süßstoff (Bealirtil Für die Zeit vom 1. bi» 15. Mai 1919 wird gegen dre Lieferungsabschnitte 1 and 2 ba Süßstosttarlc iblau) intb 4 und 5 der 666» ftofffarte „0" (gelb) von den Süststpffabgabe-ettev Süsiswfi abgegeben. Es gellmaen ans die Ab» schnitte 1 ititi) 2 ic eie Brieschen uab aas * Abschnitte 4 unb 5 je eine Schachtel yn Ans- gäbe. Mit dem 15. Mai 1919 veetter« die Ab« schnitte 1 mtd 2 bxw 4 und 5 ihre Gültigkeit Nach diesem Zeitpunkt nicht abgenrface Sümtvff- mengen dürfen von dm Adgabesbell« faa laWt werden. Giefien, den 30. «pril 1919. Der Oberbüraermeister (L^benimxttet., in Lollar, ist $ur Abnahme der Schhisirechmma des Benvalters, zur Er- belxuaio vvn Ebrw^ktzun^.n gegen daS Schllusi- ver-cichnis der bei der Berteiluug zu berücksichtigenden Forderungen — und zur Beschlustsassung der GILubiger über die nicht verwertbaren Ber° mSgensstücke — sowie zur Anl^runq der Gläubiger über die Erstattung der Auslagen und die Gewährung einer Vergütung an die Mitglieder des Maudigerausschusses und des Loukursvcrwalters der' Schlutztcrmin auf SamStog den 24. Mai 1919. vormittags 9 Uhr, Himmer G vor dem Amtsgerichte dierselbst befummt, zugleich zur Prüfung nachträglich angemeldeter Förderungen. G i e ß e n. den 29 April 1919. 53708 Der Gerichts!chreiber des Amtsgerichts. Bekanntmachung. DaS Stnndgeld-H>ehregister für 1918/19 liegt zur Einsicht der ^Beteiligten acht Tage lang in ber Wohnung des Unterzeichnetz-u offen. G iesi en, den 28 Äorit 1919. 5368c Der Borstarld der israel diiLgnmS-jemänbe Gictze». S. Heichelheim. Der Oberbürgermeister ^LebenSmittelamtt. Holzverfteigerunitz. Krcitag de« 9. Mai L IS., vorm. 9*/, Nhr beginnend, nerden bei Wirt Len» in Atzenhain aus den Forftorien Dchmidtbusch, £>eegbcrfl an der KreiSstrabe Stangenrod — Atzenhatn, Settbach, Dtreithainskoos und Timmelberg der Forstwartei Atzenhain versteigert: Slämuie: 1 Buche 4. KL = 1,37 Fm., 1 Eiche 2. 5kL ----- L70 ^nL, 7 Eiche« 4.-6. KL =2.52 Fm 7 Fichten 3. KL -- 10 Fm., 2 Fichte« 4. KL --- IM Km., 6 Fichten 5a. und 6b. KL = 4,61 Km., 1 Lärche 5. Kl. = 0,40 Fstm. 4 Nm. Hat«blichen- Nutzidreiter tRollen, 2 Meter langt. 15 Rm. Fichten-Nutzknliooel (3 Meter lang», 9 Nm. Fich ell'Rutzreisig iSchichtdaus.L Scheiier, Nm.: 4/> Buche, 20 Hainbuche trundl, 2 Esche «tunbi, 45 Eiche frunbi, 40 Kiefer, 2 Flitzte. Kniipvel, Nm.: 129 Buche tmeist tm HeegbergL 32 Hainbuche, 7 Esche, 84 Eiche, 2t Kieler, 28 Fichte. Reina, 9im~- 4rti Buche 132 Eiche Sickte, Rmu 24 Bucke, 19 Eiche, s Kieler, 23 Siebte. Die bla» unterstrichenen Nummern kommen! nicht zur Berstezgeruna. Wiederverkäuier sind i vom Mitbieten auf das Buchenscheit-. Buchen- unb | Hainbuchen-«nüvueihvl» anSgcschioffen. Näherei Auskunft erteilt Herr Fortzwart Schets 8« Atzen I Hain lPoft Vumba). Grünbero, den LL April tSlll Oberkörfterei Nieder-Ohmen. Schneider. 5400V | Wollt Dir Euhe, Ordiiiiiig, inneren hie&B? Dann kommt r» n»s nnd helft «»» bald! ’T” Freikorps Hülsen Aviedbeeg I.H., imSchlotz; gr«lha,DeterStorS; Sreae«, Wirtschaft Schneck a. d. Sieabrücke; ßtjrtwpnt PmUer Ausweis für Milttär« Hof. fahrkarre anfordern. Bedingungen wie bei allen RegieruvgStruove«