Annahme von Anzeigen s. die -inflesnummer bi» gum Dlndimiilag vorder ohne jedeVerbindl ichkeit Preis für 1 mm ljöl}C für Anzeigen u.34mm Breite ört(id) 15 l'i., auswärlS 18 Pf., für Reklame- niigeigen von 70 mm Brette 43 Pf. Wei Platj- Dorfdirii^O0 Ausfct lag. $)auptjd)rüLeiter: Ang. Goetz. Veraut wörtlich für Politik: Aug. Goetz, für den übrigen Teil: Dr. Reiuholö Zenz; für den lUnjeigeniid: v. Beck; sämtlich in Gießen Ar. Wl Ter «ießener Anzelger erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags. Bezugspreis: rnonaU.Aik.l.60,oiertel- iahrlich Mk. 4.80; durch Afeole- u. Zweigstellen monätl. Pik. 1.50; durch die Po st 2)it. 4.50 viertel- jährl. auSschl. Bettellq. Ferusprech - Anschlüsse: sljrdieSchristleiluugll2 ' Verlag,Geschäftsstelle^ Anschrift fürTrahtnach. richten: Anzeiger Lietzen. Postscheckionto: Frankfurt a. M. U686 <59. Jahrgang Freitag, August $19 Gießener Anzeiger Genera!-Anzeiger für Gberhefsen SmIIingrmnddruck u. Verlag: vrühi'iche Umv.-Vuch- u. Steindrucke«-«! «. Lange. Schriftleitung, Seschästsitelle u. Druckerei: Schul,tr. 7. Alle Seht, daß au> verbundenen einterufenen Besprechung mit den deutschen Aus- > Stellungnahme andsvntretern (Rosen, Gras Brockdorss-Rantzau, I 1 ' ° " Vie Annahme des Verfassungswerkes. 71. Sitzung. Donnerstag, 31. Juli. Die deutsche Erwiderung auf Wilsons Antwort ergeht noch in vollem Ein- der Krieg allein von uns noch: fortgeführt werden? lautet Ludendorffs Antwort stark bedingt: Wenn eine Kampfpause im Wester: eintritt, ja. ren. Private Regale und Mutungen sind auf den Staat zu übertragen. Das Nähere bestimmt die Gesetzgebung." Abg. Go t he in (Dem.) wendet sich gegen den Antrag Auer. Man solle sich hüten, durch Werbearbeit sitt solche Gedanken die Unterliefe mungslust zu schwächen. I - rv ^9. Dr. Philipp (D.-natl.) bekämpft cten» falls den Antrag Aner und tritt für die Annahme des Antrages Arnstadt (d.-n.) u. (ten. a stand- worden ist. Wir begrüßen es, daß die Schule zuhalten, aber seine Aeußerungen fmb unbestimmt, fortan Arbeitsschule sein soll, ferner daß. ei.ttr' wechse.nd und ftiminungsgeinatz gefärbt. Am Ende wichtige Lehre-wü sche er.t^gcnfrmnVt gefui ten ber Sitzung tuetft ter Reichskanzler barauf hin, haben. Wir beteuern aber, daß die Einleit scku'e daß auch, nach den weitgehendsten Hoffnungen zu Fall gebracht worden ist und daß d wü er b n- Lutendorffs ter Krieg nur auf eine beschränkte aus noch die Gefahr besteht, test die Staatsschule 3_eit fortgefubrt werden kann, daß inzwischen in die Brüche geht. mit dem Abfall der beiden noch übrig bleibenden Unterstaatssekretär Schultz: Wir verurteilen Verbündeten bestimm^ zu rechnen t|i, und daß stets, wie wir es auch früher getan haben wenn M) nimmete die Frage erhebt : Sicht man am in ter Schule die Gefühle Andersdenkender verletzt ^fr s^echter als feute? Luden- werten. Die bedauerliche Schärfe des Satzes, ter dorfs ist der Ausfassung daß es kerne schlech- heutige Tag sei der Sterbetag der Einheitsschule, teren Bedingungen grot. Nach diesen Beratungen beruht auf einem falschen Schluß. Wir wollen ^“^n ter schwankenden sich teils wider- lediglich die Einheitsschule des sozialen Gedankens '^r/chenten Aeusterungen Lutendorsfs über die im Gegensatz zur nationalen Einheitsschule, d h. militärische Lage wieder das Bedürfnis hervor, wir wollen einen nach sozialen Rücksichten auf- ^re. gerate zu Horen. Aber Ludendorffs gebauten, organisch-technischen Weg zur Einheits- Witeripruch ist noch Nicht beseitigt. schule schaffen, die allerdings den Unterschied ter E-^ folgt die deutsche Antwort, vom 20. Konfessionen unberührt läßt. Diese Schule wird Nach eingehender Besprechung unter den Staatssekretären geht die Note unter diesem Druck ersten Heeresleitung in ter Nacht zum 4. Oktober hinaus. In ter Zeit bis zum Eintreffen der Antwort erklärt ber Reichskanz - efr^ant 0 Oktober nach dem vorliegenden Pro- tokoll nochmals: Ich habe gegen die Note ge- kampft, erftens weil ich den Moment für verfrüht hielt, zweitens weil ich an den Feind im allgemeinen mich wenden wollte. Jetzt müssen wir die Konsequenzen in Ruhe überlegen. Jetzt muß die u w ine n br u ch die Situation wesentlich Bom 21. September an taucht in den Aktenstücken ter (tedanke auf, zur Einleitung von Frie- teiisverhandlungen direktanAmerika heran- Borbereitungen werden gettoffen. Am 29. und 30. September ist Staats- sekvetar v Hintze wieder im Großen Hauptquartier. Tas Ergebnis der Beratungen zeigt sich m entern Telegramm Hintzes an sein Berliner Amt vmn 29. meisternder. 9,40 Uhr nackMittaas • Bitte büi uud Zustimmung beß Rrnchskmizlers m Wien und Konstantinopel ^tranttch mitteilM, daß ich vorsMage, Prä^ ident Wilson ten Frieden anzubieteu auf Grund einer 14 Punkte und ihn einzuladen, die Fri-dens- inistrenz nach Wachington zu berufen nach ber .iuiforterung zu sofortigem W affen still- Befragung anderer Offiziere Mißttauen und läfct demgegenüber die von dieser Norm ab-i . . . , ,. ur diesen Fall mit seinem Abschied rechnen, ^^nte Lchulform. Als solife sind anzusehen, Darauf wird die Debatte geschlossen. von dem bie Reichsleitung eine BeschlennigMig tes €n bestimmter religiöser Bekenntnisse I.. Der Abschnitt IV. (Bi^ung und Schulen) wird Zusammenbruchs befürchtet. nno bte rem fpeuhrfjicn Schulen, in den Reli- ™ oer Fafsung des Kompromisses angenommen. Es folgt die BorgeschichtedesWasfen- 5s^ilt wird. Liese ebenso bte Resolution Beuermann (Ztt.), betr. Ent- stillstanbes Ter von NMumau in ter ^Mlen sollen innerhalb der Gemeinte errichtet schadigung für Privat chulen. fischen Zeitung'ÄÄX eta le ^eIÄWonnen, unter.ten Voraussetzungen: l._Ein' en mässe,wird erörtert, aber sallengelassen, weil die mtsitärischen Stellen, insbesondere. Lutenter ff selbst, sisti von ihr nichts versprachen. Am 5. Oktober antw'0-rtet Wilson. Am 9. Oktober fintest eine mündliche Verhandlinm mit Lutendorff start, in ter dieser einen kurzen Rückblick über bie ganze Kriegsgeschichte gibt. In dieser Verhandlung erklärt Oberst Hohe wiederum: Es wäre ein st spiel der Obersten Heeresleitung, toenn Friedensschritt nicht besichleunigte. Es kann fein, I Drivatsckisi^ bor f t 'vertritt 1—'—*■ 1 " cuiucimmcn -oefprecyung mit Den tenheben Aus- > Stellungnahme zu veranlassen Es rou (Srn?1vC-af" -^ockdorss-Rantzau, I tung'slos Die künftige Einheits-oder Arbeitsschule I Ln^entacaSfa-nm^ ?ic,c liefe nun einmal in unversöhnlichem Gegen- mmgLrM-LLk'm-hr ÄÄ 3J"1 ,a9Cn: 3ic ®i)ute ift ii»?Äeltung Am 10. November funkt sie mit der Abg. Gröber (Ztr)• Der Abgeordnete öof- Hsndc.iburgs gleickfzeitig' nach Berlin mann hat nicht im Saic unb ^n blo mit Frai^eich verhantelnte Waffen- ohne Kenntnis uiiserer^Fraktion^gesprE Öört sttllstandskoiimiiision, .in Ivelchen Pmikten versucht hört!) Wir erblicken in dem Komvromin ein WDZWZLWW-M Ä« ^9 ?!", n- » -u rinerTcn IdMuM^er in Vr jff fAr s ® Urständ schen Sugenb zum SBcften beä SaterlanbeS in Kraft. D°m,t schlr-bcn d,- Urkunden. Sbg. Sabenftcim (605.): SSknn ebne uw< günstige Lage für die Privatschulen befürchtet wird, so ist allerdings die öffentliche Schul? das Ziel ! unseres Strebens. Was Herr Runkel al; nationale Schule bezeichnet, ift viel mehr ParteiGwle als das, was nach unserem Willen in Zullunft kommen soll. Diese christlich-nationale Einh.i sschule ist in Wahrheit die alte nationalliberale Parteischule. Das Er- Ergebnis des Kompromisses wird es bei einigem guten Willen ermöglichen, auf dem Boten ter ge, mein t arnen Arbeit und tes allgemeinen Voi t's- wohles die Schule weiter zu entfalten , , Wg. Dr. Luppe (Dem).: Die Einheitsschule de- Herrn Runkel ist nur ein Zerrbild ter Simultan schule. lieber die Privatschulen sind wir nicht zur Verständigung gelangt. Die Hoheit tes Staates über die Privatschulen Muß Unbedingt, geivahrl bleiben. Der Stvat muß selbst entslheiten, ob er bte Genehmigung erteilen will ober jlicfe Wir jaben demgemäß bie unklare Fassung zu ändern beantragt. werten tonnen, unter ten Voraussetzungen: 1. Ein Artikel 45 Abs. 1, wonach in allen Schulen ^ttu^m|a{jigcr Antrag einer auSreid/mten Zahl sittliche Bildung, staatsbürgerliche Gesimnma ^ver- ^b^^^igten ber Minterd und sönliche unb b^uflicfe TüWettÄ^mM^ ^^^Z^bHrctung ernes geordneten Lchul- dmtschen Volkstums unb ter Völkerversöhnung zu, bettiebes. einb teeje Voraussetzungen erfüllt, so erstreben ift, wird auf'Anttag des Waeorteet^ muß tem Anttag stattgegeben werten. Wpr als Mumiw (D.-N.) über das Wort- VSlkerver^te r-iE Schulen nung" gesondert abgestimmt. Für StrÄg ung er-1 S organischen Form, des Wortes erheben sich nur bie Deutscy-Natio^ Hasarte öante^gcfeteiebu.rtg nach Richtlinien nalcn unb einige Mitglieder der Deutschen Lolks^ sie LI N/ln, d« durch nn Rnchsgefetz aufzushellen ssiid. Partei. (Gelächter und lärmende Zwiscfennffe tei ■ ■ I Beuermann auf Entichadigung ter den Sozialdemokraten. Kriegshetzer' ^Kriegsae- d^^u^s^ckbn, ^ie.^aufgelost werten ober schwere! winnler!) ® uit ^üiiiuung rornmen. u o e n^ | alrritrin V. Abschnitt ber Grundrechte, Ai> ... nunmehr ten Standpunkt, daß ohllwllend O^l'uber. Im Artikel 446 tel 148—162 über das „Wirtschaftsleben" In d nt Teutschland nicht gezwungen sei, alle Forderungen Religchiisunterricktt d^i^G Teiln-ahnie am Artikel 150 (Eigentum) wird auf Antrag von Dr. anzunehmen, daß insbesondere etwaige ^orterun^ r-CXÄ (S)‘ dem Absatz über Enteignung der gen auf Preisgabe deutsck-er Festungen abgelehnt feg.-,„mm 1" Satz hmzugesugt: „Wegen der Höhe ter Ent schädigten tonne. Aber die Anttvorten auf die Frage, bie w!9 lft als gung ist im Streitfälle ter Rechtsweg vor dem wie lange noch widerstanden werten kann, lauten antrafebellmten^^rt^n UKk ordmtlichen Gericht offen zu hallen, soweit Reichs- wechselnd unb unsicher. Ludendorfs antwortetI SSm iIn ■?- in geietze nichts anderes bestimmen. Staatssettetär Dr. Sols auf die Frage, ob bie|S Lbin ^Mrbildu,igI Es olgt ter fünfte Abschnitt ber Grundrechte ^ront noch drei Monate gehalten werten kann, an 14<§T»1(J2Lnbcr- Wirtschaftsleben. verneinend. Auf die /Frage tes Prinzeii Max: und hohevm In Artikel 150 wird auf Antrag Tr. Heintze Kann beim Scheiderii ter gegenwärttgen Frietens- von .gewwb- (^-Vpt.) tem Absatz über Enteignung der Satz aftion unb ttotz tes Abfalls eines ber bei J& U Metze mtt hlnzugesugt: „Wegen der Ho.e der Entschädigung ben^ins noch verbliebenen Bundesgenossen ^nstrE ^Iw^en ium^^^A^rungen ist im Streitgaü ber Rechtsweg tei den orten® k~* -----ry—- — y r 1 r"' ■ ■ ' unierem Lrcyuiwe en zum Segen gereichen mögen, sichen Gerichten offenzulfalten, wlveit Reichsaesetu» Sie werten gewitz . nicht allen Wünschen gerecht, nicht anders testtmmen " ^eicy^gesetze l{mt -Tu’|en }n suchen Frageii gegensntige Bei Art. 152 spricht Aba Hue (Soz.) aeaeni Ä fm l-ochhalttn. ten Antrag Spahn (Ztr.), im letzten Satz Pcte ^r ,Grm d age unser. Volk zusammen-1 vate Regale und Mutungsrechte sind ausgehoben" W«»in unsere Verbündeten zustimmen, würde m Bildung begriffene neue Reichsregierung icn Vorschlag aus geeignetem Wege an Wilson klangen lassen, so daß her Vorschlag erst von ihr ousgefcn tourbe. Noch am selben Abend gehen aus «erlin ^clegramme nach Wien und Pera ab Die Uebcrciuflimmung mit Wien wird nach Rückfragen Mbeigesuhrt unb bie Technik der geheimen Ueter- mittelung durch bie Schweiz mit Bern verabredet on diesen ^.agen tritt die Aktion in ein neues btabium. Wahrend ursprünglich bie Oberste Hee- teSleitung von ter Einleitung von Frietensschrit- M vor ter Konsolidierung ber militärischen Lage Jfeben wollte unb später Vorsicht empsahl, bittet |L >^tzt aus das dringendste, das Frictensangebot «rode wegen der akuten Gefährdung ter militäri- IDen Sage sofort hinausgehen zu lassen. Am 1. Oktober kommt eine ganze Reihe 'M Telegrammen und Telephongesprächen aus E* «ro<^n Jauptguartier mit gleicfem Inhalt Heute halte bie Truppe, was morgen -aeten E8nne, lei nicht vorauszusehen. Man !; e das Friedensangebot sofort hinausgehen Men und bannt nicht erst bis zur Bilbung ter & Porung warten, bie sich verzögern könne. 1 ute hielte bie Truppe noch, wir seien in einer urdigen Lage, es könne ater jeden Augen- 2“ der Durchbruch erfolgen: bann Mc unfcr Angebot in dem allerungünstigsten Mo- Wrt Unb spat abends: General Ludendorfs mir, daß unser Angebot von Bern aus Koct. lach Washington weitergefen müsse 48 Wl^de? könne die Armee nicht noch warten. Ter r toEtte' da^ alles darauf ankäme, daß das Mgebot spätestens Mittwoch nacht oder N-Mierstag früh in den Händen ber Entente K M bitte Se. Exzellenz, alle Hebel bafür in Be- I «Mlg zu setzen. f,cIb€P Nachmittag läßt Hindenburg Ke Mitteilen, wenn bis W Slcherheit vorhanden sei, K. dnnz Max bie Regierung bilde, könne bis WM' nächsten Morgen gewartet werten. Sollte ba- ESrh/ft Regiermig irgendwie . M'kechaft sein, so halte er bie Ausgabe der Er- 1 IdkLL-AWWsx ^ife tritt hauptsächlich wegen ber Einstellung des U- ' Abg Kunert rüna | drängende Lage scharf zum Ausdruck. 1 Bootkrieges zutage. In der vor Absenbung der Note! promiß^ist' nicht geeignet. Prinz Max von Baben sträubt sich aufs, heftigste gegen bie gewünschte Friedensaktion, weil Iie ui dieser Form unb in biesem Augenblick ter militärischen Zwangslage bie deutsche Situation für bie Friebensverhandlungen offenbar sehr un- günftig gestalten würde. Am 2. Oktober bittet dend 0 rff um den Entwurf der Note unb laßt sich am Nachmittag selbst bie Fassung telephonieren, bie im wesentlichen mit bem späteren Wortlaut ütereinstimmt. Prinz Max hält seine Bedenken aufrecht. Noch am 3. Oktober stellt er schriftlich cme Reihe Vorfragen, darunter bie Frage: Jft die Oberste Heeresleitung sich betvußt, daß kne Einleitung enter F-rietensaktion unter dem Druck ber militärischen Zwangslage zum Vertu st beutscherKolonien,beutschenGe- ' biets, namentlich , Els aß- Lot bringens unb rein polnischer Kreise in ben östlichen 1 ^1:0 b m j en führen kann? Am gleichen Tage i uberfanÄte Hindenburg, ber in Berlin an» loeienb ift, tem Reichskanzler nochmals schriftlich die Erllarung, daß die Oberste Heeresleitung auf ter Forderung ter sofortigen Absendung tes Friedensangebots bestehen bleibt. L itifywrt* MM}* s»*f *Bi: Amsterdam, 31. Juli. (Wolif.? Naa, einer drahtlose». Meldung aus Neuyorf bauertet die Rassen kämpfe in Chicago gestern mit großer Deftigkeit fort. Viele Perw.nen wurden getötet 4000 Mann Militär wurden auigeboten, um die Ordnung wiederherzusteilen. — Nach einer Reutermeldung aus Chicago stieg bre Zahl der Toten bis zum 31. Juli mit 27,,davon 1-^ Neger nb 12 Weiße. Fast 1000 Personen sind verwundet worden, darunter viele tödlich. Ungarr». Wien, 30. Juli. (WTB.) Korr.-Bur. Dem „Neuen Wiener Tageblatt" zufolge nno die gestern telegraphisch eingegangenen Bedingungen der Entente dem hreiigen ungarischen Gesandten übergeben wordem Die Näteregierung steht vorläufig auf dem Standpunkt, daß von dem System der Diktatur des Proletariates nicht abgewichen werden kann. Hingegen sind die Arbeitercäte geneigt, auch über die Forderungen der Entente bezüglich des Systemwechsels zu verhandeln. Die endgültige Entscheidung dürste m der am Donnerstag abend stattfindenden Sitzung der Volksbeauftragten fallen, in welcher auch der Rücktritt B.ela Khuns beschlossen werden dürfte. Hus dem besetzten Gebiet. An- Die Fn I Berlin. 31 E1W Tagesze- Frübkar PjMTeutjchlMds J torlauiig die Sei f/B die Unterbrir F® gewaltigen y hmer beivuften I E 610 grsamte der Sieid) Lie, können eir El?ntr^ । Ri’tS btt ®re; mßtrn durch den ' ^Itanben fi r‘ Wt«tuna! Washington, 31. Juli. (Wolff.) Reuter Das Repräsentantenhaus nahm die -öill an in der die Deportation der unerwünschten Ausländer vorgesehen und die Abg. Lobe (Soz.) im Aufll-age feiner Partei eine Erklärung ab, wonach^ verschiedene Mttm- mungen im letzten Be^atungsabschnitt, int be- ondrren die Abstimmungen über dr^Bcrgioertä- fragen, die Wirtschaftsratc und die Wahl der Landesherren die Erscheinung, cuiLsgegen die Sozialdemokraten stimmenden Äirgerliäken Blv^ gezeigt litten Tie ermähnten AbftimmungsergMiijse erweckten bei den Sozialt'emiokraten die Mwerstcn Bedenken gegen die Airnahme der Bei tack ung. Lic erteilen ihre Zustimmung M der Versal tun g mit in dem Vertrauen darauf, dast die lebendige Entnickelung stärker sein wird als die ihr entgegcn- tehcnden paviernen Dindernifie. (Lebhafter Beifall bei den Sozia ldemokvateii. TemonstratiLer Bci- W Abg^T?^Schiffer (Dem.) stellt fest, daß ein solckker Zusammenschluß der bürgerlichen Parteien in keinem Stadium der Beratung stattgefunden habe. Art. 173 gelangt danach zur Annahme. Die Gesamtabftimmnng über die Verfassung erfolgt n a m e n t U ch: Sie ergibt die Annahme der Verfassung mtt261 gegen 75 Stimmen bei eurer Stimmenthaltung. Dagegen stimmen die Dcutschnatwnalc und die Deutsche Volkspartei und dre Unab= Belgien rrud der FriedenSvertrag. P ar is, 31. Juli. (Wolff.) Laut einer Havas- meldung aus Brüssel schlägt der Kammer«us- chnß für auswärtige Angelegenheiten vor, den Friedensvertrag zu ratifizieren. Ein Teil der Scapa Flow-Flotte geborgen. London, 30. Juli (WTB.) iReutcr. Im Unterhaus teilte Chamberlain mit, datz das endgültige Ergebnis der Zeichnungen auf die Siegesanleihe 767 534000 Pfund beträgt. — Long teilte Mit, daß von den m I Scapa Flow versenkten chemaltgen deutschen Kriegsschiffen das Schlachtschiff Baden", die leichten Kreuzer „Emden, "Frankfurt", „Nürnberg" unB 15 Zerstörer geborgen wurden. Die Arbeiten zur Bergung von drei weitere Zerstörern seien int Fortschretten. Wertere Ma^ nahmen wegen der übrigen Schiffe seren noch nicht getroffen. * Deportation unerwünschter Ausländer aus Amerika. Eine französische Amnestie In der Mrinpfalz. ga. Ludwigshafen, 31 Jull. Ter kommandierende General der marokkanischen Division in der Rheinpfalz, General Dau ga n, ordnete an daß sämtliche Strafen, die wegen Verstoße aegen die B r ü ckenpa ssiero r d u u n g oder Schimiggel von Lebensmitteln stattgemnden haoav zur Erimierung an das franzonsche ^a^tonaAx? erlassen werden. Zugleich wird bewnntgemaÄt. daß die Bevölkerung tm Jnterecke naes grg-.rck.att. gen guten EinverLehmens daraus ikmgewirsev würde, daß auch in Zukunft die Besatzungtruppen auf Grund dcS 5riebm5»ertragti ™ biet noch sehr wertgehende Rechte hadeu Vie territoriale Üeugliederung. erhalten kann. Abg. Dr. S i n z h e i m e r (Soz.): Alle Gruppen des Reichswirtschastsrates müssen das Recht haben, sich, wenn die von. ihnen eingebrachten Vorlagen im Reichstag beraten werden, dort vertreten zu lassen Ein einheitliches Arbeitsrecht ist notig. Reichskommissar Dr Preuß: Es kommt nicht darauf an, ob der Rachswirtschastsratsich durch ein oder mehrere. Mftglu^er un Reichstag vertreten läßt. Wichtig ist nur, baj die Beschlüsse des Reichswirtschastsrates durch Vermittlung der Regierung an den Reichstag kommen. Abg Dr. Naumann (Dem.): Die Angestellten können tatsächlich nicht mft den Arbeitern in eine Reihe gestellt werden Die prmrftnell neuen Punkte, die in dem Artikel enthalten sind, verlangen, daß wir ihn scharfer durcharbeiten. rocrben‘ Zwangseinauarlierung. mr. Coblenz, 28. Juli. In Eoblenz werden die Bürger aufgefordert, Wodnun- aen für amerikanische mtd französische Familien von Offizieren frei zu machen, andernfalls wird mit Zwang sein quartie- rung in Villen, evtl, auch mit Ausweisung j von Mietern gedroht. dieser Verfassung die Not M äußert. Tre schwere nachfolgende Zell hat dm Lebenswillen des^deutschenVolkes nicht gebrochen. Möge die^ Quell stärker werden durch tue* Not, stärker als Zeichen I eines wirklichen Aufstiegs unseres Volkes und m der Arbeit für die höchsten menschlichen Guter der ^Präsident Fehrenbach: Wir Mai am Schluß des wichtigsten Werkes der versassung- gebenden beutfaen Nativnalvenammlung, auf das Sir Gottes Segen hier herab wünschen. (Beifall ' Möge unser Volk wie in vergangenen Tagen des 'vereinten Vaterlandes unter der Sonne der Kreifcit <5>vge und Not den Weg W &n zu lichten Höhen, wo die Liebe zum Nächste.! menschliche Gegensätze auchebt, wo tm edelsten Wettbewerb alle Strafte angespannt sind für Bildung, Wohlfahrt und Gesittung Das ist m der Geburtsstunde der Verfassung unser Wunsch für unser Vater land., (Starker Beifall. Bewegung. Beifall wiederholt sich.) Schluß 9 Uhr. Nächste Sitzung Freitag vormittag 9 Uhr. Anfragen, Interpellationen. U- ^tL. Koenen: Tas revolutionäre Proletariat «vird sich aus ixn Fesseln Zweien und baju verlangen wir bte L.urchmhrung ei es streng sozialistischen Rätewsterns^, (^t Jßranbcnt ruft ben Redner zur Sache.) Tie Empörung, die Entrüstung der Zorn ber Arbeiter ballt sich zusammen zu einer lodernden Flamme des ÄaneS gegen w Präsident Fehrenbach ruft den Redner zum rweitenmal zur Snckse uiid mackft darauf auwierk- wrn daß ihm beim drittenmal ohne Tebatte durch das'Daus das Wort entzogen werden kann Abg Koenen: Tietes Gesetz ttac uberbaubt alle Bestrebungen zur Wiederaufi-ickftung der kapi- talMeten Privathcrrschast werben fottgechvemmt werben' durch die wir tsclxck flicken Crgmutqtwncn btr Arbeiter. An ihre Stelle wird treten die Diktatur des Proletariats durch die Welttevolutiouu (Beifall bei den unabhängigen Sozmlbemottuten.» Aus "bie Bemerkung des Abg. Gohn (U. ^r.)> daß mit seiner Bemerkung, es sei b^r nicht bet Platz, eine tommuniitMc tfeftrebe zu halten, der Pväsident eine Kritik an ber Rebe Koe)«ns geübt habe, bte ihm nicht zustehe erklärt PrasAentFel>- renbach, daß er über hie SDrbmrtw des Dauses zu wachen habe. Er habe die (Mtfafte des .genned zu leiten und nehme irgendeinen Dadel inbezug ans seine Geschäftsführung nick^ entgegen. (Lebhaftes Paris, 31. Juli. (28TB.) Davas ^w beratende Ausschuß des zweiten Schi^sgerichts, wri-1 ches mit der Untersuchung überdte BorfMe, b« sich bei ber Abreise ber deutschen Delegation er-> eiltet haben, betraut ist, hat feine Untersuchung beendet und beantragt, die Nnterfuchu^gnte* derzuschlagen. Man habe festgestellt, dast die Deutschen, indem sie lärmende Grüße pmMelten, ! Dochrnse ausbrachten und in die Menge Grimassen schnitten, dadurch die Proteste heraus gefordert haben. Man habe mcht feststellen können, ob die Menge Steine geworfen habe. R^chökonimissar Dr Preuß begvüßte in einerlFortdauer der Rassenkampfc IN?lmcirka. An prache^'seine Gäste mit einem Dm- nr^a.,sA„. qi . st-an eine E S düs nach mühevoller Arbeit unter bereit» fmiflincr 9)titnxirtung aller Parteien jmtan.be gc LmL°.°lndcr gtoücn Mchrh-Ü ber M,ona(- veriaiunilung getragene Verl an niigswerk. Er bantte dem Verfanungsaussckruü Vvc teure ninge ernste Mitarbeit. Dec Vor fttzenbe d.s V>ntsafsnng^ ausschusses Haußmann dankte imNamcii des Ausschusses mit Worten der wärmsten Anerlin- nuna .Herrn Dr. Preuß, dem die Entstehung und erfolgreiche Durchberatung ber Bersafsung zu vor- ban,CSßfeimar,31. Juli. Ju den Brratun- aen der Nationalversammlung wird von Frei- taa abend bis zum Donnerstag der nacyften Woche eine Pause eintreten. Die Kommysro- nen werden jedoch am Mittwoch fru?r2!c^ci zusammentreten. Es ist bann in Aussicht genommen, bis zum 20. weiter zu tagen. Berlin, 34. Juli. (WTB.) Nachullltag^ fuv» Ibet, wie wir hören, eine Kabinetts sitzung! statt, worin über den Entwurf.eines Posyck)eckge- jjetzes und einer Jerwspre chgebührQwrdnung ver- handell wird. M Ml lübero" II b» . 6 bu: IW» Se! Pt S । 8llH. k>» E #?(V« \» w* S L^rmfunq dks oyu G {MIM*1 K«*' K“Ä Tiit beabiMg i Birkcvlcl^l ^Äck^Äntrag Löbe-Koch-Gröber-Dr. Spahn ge- fanat ein Artikel 172a zur Annahme, der als Artikel 170a eingereiht wird und bestimmt: „Alle öffenllichen Beamten und Angehörige der Wehr- ’ macht find aus die Bersaslung zu vneidigen/'Das Nähere wird durch Verordnung des Reick)s.prasi- ^"^RkÄskornmissar Tr. Preuß hat dazu bte Bestimmungen über bte staotsbur^rlube. Fr-il)ett ^ Beamten (Art. 128) nicht geändert w-wen. Zn Llrt. 173 (Verabschiedung der Versagung) gibt > V XXrgiHLUiau)WLiiuuui.Bt. .- r 11 teitung her an getreten, um auf die Wichtig tetr Z^desErzbeckensvon 93riet) für “ industrielle und militärpolftuche Zukunst hinzu- weisen Tie deutschen Eilenerz^ 'ollten langwm zur Neige gehen. Tie Frage wurde daraufhin Lohl mit den beteiligten Behörden als mitftnd relnen Industriellen lS.) Präsident Fehrenbach bittet be'' Redner, hier feine kommunistische Festrede zu ba^m (ui. Heiterkeit. Lärmende Zurufe „Unerhört, b. b. hängigen. Ministervräsibent Bauer: Durch ^hre ebm beendete Abstimmung ist die Verfassung^ber beut» scheu Republik in Recht und Gulttgkeit getreten. Eine neue Zeit beginnt. Möge es auch eine bessere sein. Deute setzen wir ben ersten F^K. wuber auf esten Bobcii nach einem fast funstahrrgen Marsch urch das Meer von Blut, Daß und Entbehrung. 3ir gehören zusammen, welcher Partei und Welte I anschauung wir auch angehörm, und zufammen wollen wir das neue staatliche Lo^n beginnen. Wir stehen in parteipolittscher Gegnerschaft. Aber ift mir Pflicht L-s We am» einmal von deni anderen zu sprechen W« fmo auch Landsleute, Bliftsverwandte, Deutiche! (Lebhafter Brifqll.) Wir stehen m einer unlösbaren Schicksalsgemeinschaft. Wir konnten gar | nicht auseinander, sribst wenn nnr wollten Deute haben Sie in voller Freiheit einen neuen «ertrag geschlossen. Das Volk hat ihn durch Sie geschlossen mit sich selbst in freier Erwägung der Rechte und der Pflichten. In die Dände des legen Sie nun das politisckre Gesetzbuch der Republik Es ist. wiict. / „w’M7“D6erfte Deeres- mein und Ihrer aller inbrünstiger Wmisch, daß es Bergbau,achverstandige an btt Oberste dieGrundlage des neuen Ausstiegs für die Em,--'-». .. ------— — ht(* ®TthtI,'..äull Bs*ä bs h au/ h FW M kn dn i> 7erbtm gi , Die ZN» . 13» inÄ.^lu zürL I battet sutegar Dereftrigung ober .Abtrc.n^ wünschten Ausianoer wrgr,.!^" '"'t' .^1 Rermöaen sa usei n a Regieinng Ermächtigt wird,^dtt^e^ '^^rtai | Sllat^ bet.b scheidet hierüber aut Antran Der Bericht CzerninS. Essen, 31. Juli. (WoM.) Tie ,,Nhei- nifch-WestlülisLc Zeitung erflart imter heftigen Ausfällen, gegen Erzberger, es habe von vornherein fataritanben, daß I des Grnfen Czernin md)t von der Obersten I Decreskeftwig ersten baba T^d^nhabe ste m Anbriraclit des Kommenden ihre Banoe nachgc I selben, mit dem Ergebnis,, daß m Zeft der Bericht auch mcht einmal ern;-chnt^ sei. Erst am 16. ^Lprü 1918, als der Beacht langst un- ! ter en Feinden bekannt gewesen sei, habe d-iL^Oiyei nisch-Westsälischc Zeitung" „bat DeruAbcidcr Aussckallnng Czcrnms erwakpft mid zwar.unter Zitierung eines Artikels der „Teutlchcu. Tages-- zeftung". _________ Unsere Kohle. Versailles, 31. 3nly. „Bonsoir" zufolge soll Frankreich beschloffm haben, Italien Saar- und Ruhrkohle zu I liefern. Ter erste Transport soll nächste Woche erfolgen. Die Beschimpfung «nfcrcr Delegierten in Versailles. «rtttel 18 der Verfaffung. Weimar, 31. Juli. Zu dem Mtikri » der Verfassung, der die behandelt, liegt an Anttag Lo^ mÄ born (S->, Hefte (Dem.), Dr. Kcms (Z0 und MiP (Z.) vor, solgaide FuMmg^u beickflietzen. Tie Gliederung des, Reiches m LcnÄ^r f» unter möglichster Berückftc^ung de-Willeu^ beteiligten Bevölkerung, der S kulturellen Döchstleiftung des Rotte^ewn- Lki Aenderung bes Gebietes von 2m^ern ui^ Neubildung von Ländern rmierhcftb des -Mkp Ägt durch verf asfungsandernde. C (stimmen die unmittelbar .betelligten 26"' I ber äh so bedarf es nur eines e in s a ^<1 N e ichs'gesetzes. Ein einfaches Reichsgest^l nügt fa-ner, wenn eines, der brieiligtcn zustimmt, die Gebictsänderung oder bZung a^c durch den Willen ber»ejJ ferung gefordert wird, n^ an ufcitm®» iReicksinteresse sie eryeisaK. I Der Willen der Bevölöerimg ist durch stimmung festzustellen. Die ordnet die Abstimmung an, wenn einr it j 1 ber zum Reichstag wahlberechtigten Einwohner I absutrenneüben Gebietes es bertaigt- A Zum Beschluß einer Gebiets aiibevum i j p/9 ber abgegebenen© ti mm ua ,>ms aber bie Stimmenmehrheit ber Wählte^ t^tat, crforbnlich. Auch wenn e§ fiS tob I tramuug eines Teiles eines Praitzischeu R S l r^sbelirkes, eines bayrischen streck^ H in mtecren Lmidern eines «ftsprecha-^i : tungsbezirkes handelt, ist der Wftte ö« rung des ganzen m Bett acht kommaiden W ; zirk^ festzustellen. Wemi rin r äuntli cher 3« Jia mm en (ja ngdes absutromeiteen | dem Gesamtberirk mcht besteht, kann aut eines besoiideren Reichsgesetzes völkernng des abjutrennenben Gebietes ate I reichend erklärt roarben. . . «.lli Nach Feststellung ber Zustunnmng ber - < # rung Ijat die Reichsregierung dem Racl^tllg aftspreck>endes Gesetz zur Beschlußteftung ; C v» zu dem Tc Kyilitegienntg dick im Prmzl jftngBirkcnse MigsinüllTen -ock hüben erMte lind lcÄfntn iL ÄS» s,^d-x l«n ^ente beiuqfiA n ^'hung t» Mr lallen werter . Juli Schmolz it Gebiet im ftrin in haben, ncchn ;s der ixrgangtna waren. Der Pne aus 7.20 Markst I Ml. Pw PMd. V, 29. Juli, fcie egrleise einer Srj a-nrvagm ml W *L Der M ,g Mlaricrt M i8^a\ai Md Wä ori den Wk?f> ch-s W " >ch befindet ttu sacken der Frarl^ der Verschluß W c Schieber in W ff. dafür bekounm 5^5 . ^Hkbotkk, LktL Cebiet 1 drr Ahnnpfalj, l- M Ter ba. .^mschrn Tivisui ordnet tnc wegen ^rsijtz rordnung ota tottsehmben baba Wüsche Natioiralikf >rd bebnntgma-t ilK eines gtgenititi- biiijcwiriti ! MsatzungstniW Iti tut beizten & de Rechte baba terunfi. 3uli In Sohlen; cdert,Aohnun> d französische F» ;u machen, ander» tseinquartit h mit $lL510£iiU ter von Denn gebäbcrWi niolge mderDn.^ «Liste gedruckt M tt Polen durch eine Note des Frciherrn von kersner angenommen habe, ist, wie von zu- iinbiger Stelle mftgeteilt wird, nicht nur voll- klinmen aus der Luft gegriffen, sondern «scheint auch dem Sinne nach unverständlich. Die • sichtliche Stellung der abzutretenden Gebiete ist t 1 Friedensvertrag geregelt. Es liegt kein »rund für Deutschland vor, schon jetzt die Sou- kranität hierüber aufzugeben. Verhandlungen dac- _ . /tern/zÄ ÄfrrchMr »Idar WSflMfe« ÄnBffi&rch Kie sind nirgends vorhanden, da alle Liefer- n bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit tklastet werden mußten, um die Ausfälle auszu- seichcn, die durch den Verlust der kartoffelreichsten »ebiete mit 25,2 Prozent des Kartoffelanbaues in iau&cn entstanden sind. leine Abtretung her Souvernität über die Ostgebiete. Berlin, 31. Juli. (Wolff.) Die Havasmel- diing vom 30. Juli, wonach DeutscUand den von kn Alliierten vortzeschlagenen Uebergang der Souveränität über die abzutretarden Ostgebiete ^«3 mürbe von der Reichskartoffelstelle verfügt. Dre Litserftellen befinden sich seit Anfang Juli im besitze des Berteilungsplanes, haben jedoch bis- kr nennenswerte Lieferungen nicht zur Durch- sühmng bringen können, weil die Ernte in vollem Umfange noch nicht einsetzte. Irgendwelche Neber- nur Ä *** t in bflttbj De irn^ tag der Kartoffeln aufgehoben werden mußten nnb daß die Unterbringung der auf den Markt ge- LerfaffllNg. I langten gewaltigen Mengen unmöglich sei, beruht r _ flfrtiV I einer bewußten Irreführung der BevÄkerung. t. oU 2 t« LE Heber die gesamte Frühkartosselernte im Reiche sgj&lr ' »ach die Fru h ka rtoffelernte in einzelnen Vezirken Teuffchlands so reichlich ausgesallen.wäre, bafe vorläusig die Bestimmungen über die Bertei- flnrNi ba GtaatSgrrichtShof für bcS Dentschv In den Nebergaugsbestrmmungen wirb bann poch faesagt, daß die BeAmmungen des Artikels 18 Ablaß2 bis 5 erst zwei Jahre nach Berandung der Reichsverfassung in Kraft treten sollen. Das Abkommen über die Rheinland«. Berlin, 31. Juli. (Wolff-) Auf die beut» scheu Fancherungen wegen der Ausführungen des Abkommens über die militärische Besetzung der rheinischen Gebiete antnwrtete die Entente ium Teil entgegenkommend. Die- An- orfegrnbett wird morgen zwischen den beteiligten Neuerungen, dem Vorsitzenden der deutschen Kom- imsston und dem parlamentarischen Beirat des Lleichskommissars für die besetzten rheiniscl)en Gebote besprochen. Die Verhandlungen werden in Versailles fortgesetzt. Berlin, 31. Juli. (Wolff.) Dem Wunsche der rheinischen Abgeordneten entsprechend, tritt Ixt parlamentarische Beirat des Keichskommissars für die besetzten rhei n ischen G e bietenid)t in Berlin, sondern in Köln am 3. August, nachmittags 4 Uhr, im Ziegierungsgebäude zusammen. Die Förderer der Rheinischen Republik. = Höchst a M., 30. Juli. Die Generalversammlung des Zentrumsvereins für den Wahlkreis Höchst-Homburg-Usingen sprach sich in riiter Entschließung f ü r die Errichtung einer Rheinischen Republik im BerbMtde des Deutschen Reiches tmd die unverzügliche Herbei- sthrung einer Volksabstimmung Wer diese Frage Qis. Die beabsichttgte Einführung einer zwei- lährigea Sperrfrist wird in der Entschließung, die der Nationalversammlung in Weimar übermittelt wurde, als ein Hohn auf das Selbstbestimmungsrecht des rheinischen Volkes bezeichnet. Loslösung Birkenfeld». Birkenfeld, 31. Juli. (Wokff.) Der Lan- brttrorftxuib ist gestern nachmittag Husammengv- tvetcn, »» zu dem Telegramm der oLenburgistl-en Staat 5regienntg Stellung zu nehmen, nach welchem diese im Prinzip mit der sofortigen Loslösung B i r ken f el ds unter Wahrung der öa> WflmgSmSßigen Bestimmungen sich einverstanden erklärte. Es wurde bestlflossen, die in der Sitzung des Lamdesausschusses vom 17. Juli ernannte Kommission von vier Mitgliedern nach Oldenburg zu cntienbat Ter Kommission wurden Instruktionen erteilt, über deren Inhalt noch nichts bekannt ist. EtSiislbw Beiak^ dorr einigen Tägeszeftungen gebrachte Notiz, wo- LMiltsöMlrt »ach die Frü h ka rtoffelernte in einzelnen ßafitamo* «■er in Birken1 Vriefvcrkcbr «ach dem Ausland. Weimar, 30. Juli. (WTB.) Um den Bedürfnissen des Verkehrs soweit entgegenzukommen, wie er mit der Notwendigkeit, die Steuerflucht zu verhindern, vereinbar ist, hat der Reichsminister der Finanzen entsprechend der kürzlich von ihrn gegebenen Zusage die Postüberwachungsstellen an- gennesen, die gewöhnliche B r i e f p o st künftig nur noch stichprobenweise zu prüsen. Gewöhn^ liebe Briefe nach dem Auslands können deshalb von jetzt ab verschlossen aufgeoeben werben. Eingeschrie- lbeue Briefe, Wertbriefe, Postanweisungen und Pa- Ertfenbungen miterliegen nach wie vor der Prüfung. Es sind indcß besondere Maßnahmen getroffen, um auch für diese Senbungen jede unnötige Verzögerung zu vermeiden. Die Telogrammüber- wachungsstellen sind angewiesen, künftig Telegramme ohne Prüfung zu befördern. Die Heimkehr der Kriegsgefangenen. Weimar, 30. Juli. (W. B.l Von zuständiger Seite wird über die töeimkehr der 5^riegs- gefangeiren mitgeteilt: In den Kreisen ber Angehörigen von deutschen Kriegsgesangerren macht sich eine steigende Unruhe bemerkbar, daß die Gefangenen noch immer nicht zurückkehren. Tie Unruhe wird van gewisser Seite noch verstärkt, indem man durchblicken läfjt, daß die deutsche Regierung die Schuld trage, daß unsere unglücklichen Landsleute noch immer in den Härrden unserer (fsegner sich befinden. Den Auffassungen dieser Art muß entschiedeir entgegengetreten werden. Zum besseren Verständnis der Verzögerung, die eingetreten ist, und an welcher die deutsche Regierung vollständig schuldlos ist, sei jeftgefielIt: Artikel 214 des Friedensvertrags besagt: »Die Heimsck-asfuna der Kriegsgefangenen und Zioll- intennerten soll nach dem Inkrafttreten des gegenwärtigen Vertrages sobald tvie möglich stattsinden und mit der größten Bescksteunigung durchgeführt rverden." Der Frit-ensvertrag tritt bestimmunAs- aemüß erst damr in Kraft, wenn er durch Deutsch- iland einerseits und drei der alliierten und assoziierten Hauptmächte andererseits ratifiziert ist. Mit der Durchführung der einzelnen Bestimmungen über die Heimführung der Gefangenen kann sonach erst begonnen werden, nachdem der Gesamtvenrag Rechtskraft erhalten f^t. Zur Vorbereitung der Durchführung des Abtransports der deutscheir Kriegsgefangenen sind die alliierten und aftofriierten Mächte in zwei besonderen Noten der deutschen Regierung vom 28. Juni und 21. Juli gebeten worden, die am! 20. Mai von dem Präsidenten der Friedensdelegation bereits zugesagte Einsetzung der erforderlichen Kommissionen, wie es Artikel 215 vvcsieht, zu veranlassen. Erne zusageiü-e Antwort ist bisher nicht erfolgt. Tie deutsche Regierung hat sich unablässig bemalst, einen beschleunigtenHeimtrans- port der deutschen Kriegsgefangenen herbeizu- sühren. Ter deutsche Vertreter für die Hauptkommission befindet sich bereits feit geraumer Zeit in Versailles, so daß in dem Moment, in welchem die gegnerischen Mächte ihre Vertreter benennen, die Verhandlungen ausgenommen werden können. Tie Möglichkeit, das zu beschleunigen, hatte Deutschland nicht. Deshalb ist eS unberochttgt, der deutschen Regierung die Schuld beizumessen. Was, insbesondere die Kriegsgefangirnen in Sibirien anbelangt, so muß ausdrücklich festgestellt werden, daß auch hier der Abtoansport von der Entscheidung der Alliierten und Assoziiertes abhSr^ig ist. Tie Fürsorge der Kriegsgefangenen gcschielst biS zu ihrer Heimkehr in jeder nur erdenttichen Weise, selbsivers.Lndlichi ohne Rücksicht auf die dcünrrch enttdehenden Kosten. Mit den Angehörigen sehnt auch die Regierung den Moment herbei, wo sie die Gefangenen in der Heimat begrüßen farm. Was die Beteiligung Deutschlands an dem Wiederaufbau der zerstörten Gebiete anbclangt, so hat die deutsche Regierung nie Zweifel darüber gelassen, daß sie auch die nach der Richtung hin im Friedensverttag eingegangenen Verpflichtungen loyal erfüllen wird. Am Mittwoch ist die Kommission nach Versailles abgereift, um die Vorfragen zu dem Wiederaufbau mit den französischen Bevollmächtigten zu erörtern. Ehe daran gegangen werden lann, deutsche Arbeiter aufsuntten, sich zur Arbeit in den zerstörten Gebieten zu melden, ist es unbedingt erforderlich, daß zunächst die Lohn- und Arbeitsbedingungen, die Sicherung der persönlichen Freiheft und des ungehinderten Verkehrs mit der Heimat festgelegt werden. Mft der Auslieferung der Gefangenen steht nach dem Frickensderttaa der Wiederaufbau in keiner Verbindung, so daß mcht davon die Rede sein kann, daß etwa vielleicht Arbeiter zum Austausch gegen Gefangene aru geboten werden können. Bern, 31. Juli. (Wolff.) Wie uns die Berner Geschäftsstelle des Verbandes zum Schutze der geistigen Arbeit in der Kriegsge fangen- schaft mitteilt, haben während der letzten Morrate in sieben Kriegsgefangenenlagern Frankreichs unter Leitung von dem Kultusministerium in Berlin bcvollnkLchttgten kriegsgefangenen Oberlehrern erfolgreiche Kriegsreifeprüsungen, erste Lehrerprüfungen und MilitLranwär- terprüfungen ftattgefunben. An dem Zustandekommen der Prüfungen haben auch das schweizerische Hochschsilhilswesen und das dänische Note Kreuz hervorragendeir Anteil. In weiterem fiebert Kriegsgesangerrentagern finb zur Zeit entsprechende Prüfungen 4m Gange. Aus Stadt und Land. Gießen, den 1. Aug. 1919. ♦* Amtliche Personalnachrichten. Durch Entschließung des äffischen Landesamts für das Bildungsiocsen wurde dem Leiter der Zentralstelle für Volksbildung H. Hassinger, die Amtsbezeichnung „Tivettor der Zentralstelle für Volksbildung" verliehen; die Lehramtsreferendare Dr. Ernst Meyer zu Gießen, Dr. Hermann Voepperling zu Darmstadt und August Seybold zu Grün berg wurden zu Lel>r- amtsassrfsoren ernannt. — Der Revisor bei oer Brandversicherungskammer Heinrich Enders zu Darmstadt wurde mit Wirkung vom 1. Juli 1919 zum Oberrevisor bei dieser Behörde und die Mili- taranwärter Georg Weiche! aus Eberstadt und August Raab aus Obcr-Rosbach zu Kanzlei- gehilfcn bei der Kanzlei des Ministeriums des Innern ernannt. ** Wieder z wei Arbeitsjubilaen. Am 31. Juli waren es 25 Jahre, daß der Metalldreher Heinrich Ihm aus W i e s e enke zugedacht. "Freibank. Samstag, 2. August, nachmittags .von 1—3 Uhr werden die Nrn. 1151 bis 1200 beliefert. ♦* Aus der franz. Befatzungszone ist jetzt iast uneingeschränlter Warenverkehr zuge- lassen. Das Meistgewicht für Postpakete ist 25 Kilogramm. Tie Pakete sind sämtlich zur Kontrolle nach Lllainz zu leiten, lieber die zweckmäßigste und schnellste Form der Kontrolle und über oie Weiterbeförderung der Pakete schweben noch Verhandlungen. Um in der Uebergangszeit Stockungen und Pakctverkehrsfperren zu uerniciben, ist den Bewohnern des französischbefetzten Gebiets empfohlen worden, zunächst nur die dringlichsten Pakete nach dem unbesetzten Deutschland abzusenden. ** Der Allgemeine Eisenbahner- Verband (Ortsgruppe Gießen) hat auf Sonntag, 3. August, abends 8 Uhr in den Lenzschen Fel'enkeller eine öffentliche Ciseubahneroeriamm- lung einberufen. Abgeordneter Osw. Riedel- Berlin spricht über „Zeit- und Streitprobleme der Eisenbahner". ** Ter Deutsche Tabakarbeiter- Verband ladet zu einer Versammlung für Sonntag nachmittag 3 Uhr im Gewerkschaftshaus ein. Besonders die Verbandsmitgliedcr der länMid^ij Orte werden um zahlreiches Erscheinen gebeten. Gewerkschaftssekretär Kiel hält einen Vortrag über die Erwerbslojenfürsorge, außerdem noch über die Tabaksteuer. ** Im Lichtspielhaus wirb heute „Ter gelbe Tod", eine Tragödie der Menschheit in sechs Allen, ferner ,Lee oder Schokolade", Lustspiel in zwei Akten, gegeben. Landkreis Gießen. — Lich, 30. Juli. Zu einer Plage, wie man sie in dieser Stärke hier noch nicht erlebt hat, sind in diesem Sommer die Spatzen geworden. Nickt nur, daß sie dem Beerenobst in den Gärten großen Schaden zugefügt haben, in Scharen sollen sie auch über die reifenden Korn- und Weizenfelder, besonders in bet Nahe der Stadt, herfallen. So sieht man auf der Vogelhütte z. B. Uecker, di-e schon ein Drittel des Körnerertrages verloren haben. Große Werte gehen Damit der Volksernährung verloren. Aufgestellte Vogelscheuchen nützen nichts. ?lm besten hilft bekanntlich das Schießen. Aber es ist doch nicht jeder Feldbesitzer in Der Lage, sich ein Flobert anzuschafft" und damit, umzugehen. Am besten würden seitens der Gemeinde einige Männer dazu beauftragt, wie das unseres Wissens ja auch von einigen Kreisbehörden bereits angeordnet worden ist. Krciö Vüdivgen. ba. Büdingen, 31. Juli. Eine zahlreich besuchte Versammlung der Viehhändler fand am 29. im Fürstenhof statt. Dcn Vorsitz hatte R. Marcus übernommen. Vom Krcisarnt war Reg-Rat Dr. Wehner erlchienen. Die Viehhändler werden durch die stets neuen und harten Berord- nungen in ihrem Gewerbe schwer getroffen. 2luch die Viehhändler bekämpfen den Schleichhandel und die Schwcn^schlächterei. und verurteilen alle hierbei Beteiligten, auch die Verkäufer und Käufer ohne Erlaubnisschein. Eine Reihe von Beschwerden wurde trorgebracht und diesbezügliche Entschließungen an dsa Kreisonit, den Viehhandelsloerband und das Ministerium angenommen. Zur Ausarbeitung und Begründung mit Rücksicht auf die Debatten wurde ein Ausschuß gewählt, dem die Herren Gcüne- baum-Düdelsheun, Simon-Bisses und Meyer-Geiß- Nidda angehören. Die jetzigen Transportscheine sollen in Fortfall kommen, da das Kataster genüge. Ebenso die Besichttgung durch die Vertrauensleute, bar diese überflüssig sei und nur Kosten mache. Die Ursprungszeugnisse sollen abgeschafft werden, ebenso der monatliche Auszug aus dem Verkaufsbuch, da von keinem anderen Geschäft und Gewerbe ettvas Aehnlicbes verlangt wird. Alle an Schleichhandel und Schwarzschlächterei beteiligten Verkäufer tmb Käufer sollen der Oeffentlichkeit benannt werden und die Viehhändler sollen gezwungen werden, die Namen derselberq zu nennen. Das reelle Gewerbe der Viehhändler habe hierbei nichts $n fürchten. Der Biebhandels- verband soll angewiesen werden, für Nutz-Zucht- vieh keine Aus fuhr beivilli gimg mckhr zu erteilen. Auch die Frachtbriefe des Viehli-andelSverbandes sollen alS überflüssig abgeschafft werden. Reg.- Mat Dr. Wehner wird soweit als möglich dafür eintreten, daß allen berechtigten Wünschen entgegengekommen wird. Der Vorsitzende wies dann auf bk Erregung int Lande hin, das auf Abschaffung der Zwangswirtschaft dränge, doch müsse erst die Ernährung der Allgemeinheft sichergestellt sein, das sei unerläßlich, um ein katastrophales Unglück zu verhüten. Selbst der glückliche Agrarsbcrat Dänemark tönne die Zwangswirtschaft noch nicht befeittgen, nnb in England sei zur Zeit noch die Rationierung der Mllchprodulle. Jetzt sollten kerne gefährlichen Experimente gemacht werden, dagegen schon alle Härten und unberech- ttzten Zwangsmaßnahmen abgeschafft werden. KrelS Alsfeld. np. Ruppertenrod, 31. Juli. Am letzten Sonntag fand hkr eine Gedenkfeier für den Gefreiten August Tr öHer, Sohn des Heinr. Tröller I., statt, der ans dem Rückzüge in fron* zösische Gefangenschaft geraten war. An seiner Verwundung starb er im Hospital Binöul St. Fermin an der Oise am 23. Juli 1919 im Alter von 26Va Jahrm. Kreis Friedberg. Das Ende der Spielklubs. bz. Bad-Nauheim, 31. Juli. Wie die ,^3.-N. Ztg." aus bester Quelle erfährt, dürsten bie Tage der Spielklubs — soweit es sich um solche handelt, in denen verbotene Glücksspiele getrieben werden — gewählt sein. Bad-Nauheim will und wird Hellbad bleiben, und wenn sich hier Auswüchse gezeigt haben, die srch mit dieser Eigenschaft nicht deckten, so sind nur gewisse Kreise dafür verantwortlich $u machen, die sich um des elenden Mammons willen über Gesetz und Moral erhaben dünsten und damit schuld tragen, wenn der Rus unseres Bades gelitten haben sollte. * ga. Bad-Nauheim, 31. Juli. Durch den Gerichtschemiker wurde festgestellt, daß der bei dem Mörder gefundene Revolver Spuren frischer Benutzung zeigte, und daß die Kugel, mit der der Straßbur -- ger Kaufmann getötet wurde, z u den Patronen paßt, die der Täter im Besitz hatte. Die mikroskopische Untersuchung dec übrigens in sehr schlechtem Zustand befindlichen Kleider des vermeintlichen Taters ließ B l u t s p u r e n festftellen. Außerdem wurden blutige Fingerabdrücke auf einem bei dem Täter gefundenen Geldschein seftgestellt. Es bestehen darnach nicht inchr die geringsten Zweifel, daß der Verhaftete der Täter gewesen ist. Anders verhält es sich allerdings mit ter Person des Mörders. Die Nauheimer Poli- zei hatte von Anfang an Zweifel, ob der Ber- yaftete auch mit dem Leutnant Volkmer Bartels aus Berlin identisch sei. Inzwischen wurde festgestellt, daß der Leutnant sich bei seinem Regiment befindet, und daß ihm dec Paß nnb andere Legitimationspapiere abhanden gekom men sind. Wie nun der Tater heißt, ist noch nicht bekannt. Friedberg, 31. Juli. Am Sonntag wird Hoforganist Müller aus Darmstadt, der frühere langjährige Organist an der hiesigen ©tabthrrfje. ein Kirchenkonzert geben, in bem Fräulein Thilde Walther (Sopran) und Fräulein Marie F l ö - ring (Violine), beide aus Darmstadt, mitwirken werden. Tt. AuS dem Kreise Friedberg. 31. Juli. Im „Torrnst. Täglickien Anzeige^ lefat wir: Es ist ein besonderes Kennzeick-eil der neuen Freil^it, baß auf dem erotischen Gebiete alles, was seither durch die Sitte in Tämme zu- rückgehalten war, auf unser armes Volk nun los- gelassen werden darf. Aber nicht nur die Sittlichkeit der Erwachsenen steht in Gefahr, man greift schon auf die Kinder über. Im früheren Wirkungsbereich unseres Bildungsministers Tr. Strecker, dort nw sich auch die Spielhöllen auftaten, lernt man bie Kinder Walzer nnb Mazurka tanzen. Nicht in der Schule, im Turnunterricht, nein im Wirtshause. Zehrr- bis vierzehn' jährige Kinder lernen z. B. in Staden in bet Wettcran mit den Schulentlassenen zusammen abends von */s9 bis I/all Uhr (!) bei einem Tanzlehrer aus Friedberg tanzen. Dce Schul? hat am Lande noch darauf gesehen, daß die Kin-der nicht das Wirtshaus befndjen mtb abends vor Dem Dunkelwerden zu Hause sind. Und jetzt ist eben alles erlaubt. Die anständigen Kvnse der Wetterau rufen nach einem sprachbegabten Apostel, der gegen diesen Unfug auftritt. Lkssen-Nassau. Feuergcfccht mit Wilderern. Kassel, 31. Juli. Ein förmliches Fr«r- gestcht hat sich in bett ausgedehnten Waldungen der Stadtverwaltung Brilon abgespielt zwisckien Forftbearntcn und Wilderern. Tabei wurden die Förster Steifens und Binkenschütt durch Schüsse der Wilderer getötet, ein dritter Förster sckiwer verwundet. Von den Wilderern wurde einer angeldpffen, die übrigen sind teilweise feftgenam» men. Ans dem Amtsverkündigungsblatt. ** Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 66 vom 31. Juli enthält: Die Wahlen zum Lrovittziattag. — Auszug aus den Besttmmungen über das Schlagen von Oelfrüchten. — Fern- halttmg imzuverlässiger Personen vorn Handel. — Einfühnmg von Viehkatastern. — Schweinerotlauf zu Londorf. — Pferderäude. Oelfrüchte dürfen in den Mühlen nw geschlagen werden, wenn sie mit einem vom Korn- munalverband Gießen auf betreffende Mühlen ausgestellten Schlagschem beleyt sind. Oelfrüchte, die nicht mit einem Schlagschem belegt sind, oder in die Mühle ohne einen solchen angeliefert werden, verfallen der Beschlagnahme. Die Beschlagnahme bleibt auch bann bestehen, wenn der Schlagschein nachlräglich ausgestellt ober hergebracht wird. Das Schlagen von Orifrüchttn darf nur gegen Bar- entschädignng erfolgen. Dem Anlieferer sind Oel und Kuchen restlos auszuliefem. Ist der Setriti* einer Oelmühle so umfangreich, daß diese nicht in der Sage ist. dem Anlieferer gerate die auS feinen Oelfrüchten gewonnene Menge an Oel und Kuchen cmsruhandigen, so ist sie verpflichtet, demselben mindestens eine Menge OÄ abzugeben. bk bei Raps, Rübsen und Mohn Vs, bei Leinsaat, Senf und Dotter V>, bei Hanf und Sonnen- Humen Vg der GeMchtSmengx der angelieferten 'Oelfrüchte entspricht, und die entsprechende Menge Kuchen. Dem Oelrnüller ist es verboten, irgendwelchen Handel mit Oelfrüchten ober bereu Erzeugnissen zu treiben. Andere Oelfrüchte als Raps, Rübsen, Mohn, Leinsaat, Leindotter, Sonnenblumen, Senf und Hanf dürfen — von den Mühlen auch auf Schlagscheckt hin — nicht zur Skrarbeitung angenommen werden. Der Metzger Gustav Müller zu Gießen wird als unzuverlässige Person vom Handel mit Fleisch und Fleischwaren ausgeschloffen. Einführung von Viehkatastern. Als längste Frist für die vom Viehbesitzer unverzüglich an den Katasterführer zu erstattende Ver- ünderungscmzeige find zweimal 24 Stunden zu- gelassen. Schweinerotlauf ist unter dem Schweine- bestände des Balthasar Schnecke rckt Londorf festgestellt worden. Die Pferderäude in dem Gehöfte des Markus Wetzstein tn Treis a. d.Lda. ifi erloschen. Die Konzession als Dienstmamr hat Karl Mandler, Gießen, Steckiftraße 61, mit der Nr. 15 erhallen. Vermischtes. * Die Dramaturgische Zentrale, Weimar, jetzt in Heidelberg, hat ihren durch den Krieg mtterbrochenen Betrieb wieder aufge- nmrnnat. Sie prüft Dramen aller Art, gedruckt-' und ungedruckte, und veröffentlicht gegebenenfalls ihre Gutachten in Hermann Kietaes Zeitschrift „Deutsche Lkder". Insbesondere ist sie dazu bestimmt, jungen Begabungen den Weg in die Oeffentlichkell zu bahnen. Als Lektoren wirken Dr. Ernst Wachter, der Begründer und langjährige Letter des Harzer Bergtheaters, und Kurt H o tz e l Verantwortlich für Politik: I. V.: Dr. Reinhold Zenz. LadwlffatraBe 13 Telnj*2M>n 65 „Hupfeld’s Diele1 Täglich abends: Erstklus, mnsikal. Darbietungen. Nachmittanstae Konz&rt. „Hupfeld's Weinstuben11 Fr6h Stückskarte. 4861V == Eine krmstlerische Sehenswürdigkeit. == „Hupfeid’s Privat-Hote34i Stallong. — Aatohaile.__ Ernst Hupfeid’sche Weingroßhandlung \ Hervorragende Weine. - Versand nach auswärts. « I VckmtMW Statt Karten! Gießen Leipzig-N. Juli 1919. 8908 8908 kommen. Verlobte Gießen, 1. August 1919. 614954 8915 (F. H.) Breidenbach billig au verkaufen. Oi«m« Näv Rodbeim.Str^ar. sBZolfshund oder j VsrsMs Kaufe gebrauchte LMti-LMch 014964 nach 8 Ubr. 891283 Stuttgart. sofort gesucht. 8933 2 zwcij. Mutterschafe. Kircheupiay» Man,aro. schwarz u. weiß,z.> erkauf. Gut er- ßinhpvmflitf tt Wilb. Leib, Wißmar, baltener 3UIIUt:llUUl|ai Haus Nr. 144. uuviti 1 z. verk. Mberstr.öB. (O1W” im BootöhauS. Antonie Müller Wilhelm Speier Samen handlang Bah nhof Straße, ms. seits zu sich üm stille Neues mehrW. HouS 5-Zim.-Wobng., tu. freier Wobng. au verkauf. 014,41 Damm, Wilsonstraße 10. verkaufen. 014992 Kirchcnplatz 9 Mansard. zu rufen. Teilnahme bitten die trauernden Hinterbliebenen: Anton Wenzel VII. Familie Otto Velten Familie Karl Velten Familie Albert Engel Konrad Jobs. Wenzel Wwe. Familie Jobs. Anten Wenzel Familie Konrad Schmidt. E? yb Schriftl. Angebote unter 014944 an den Gieß. Anz. Lang-Göns, Hörnsheim, 31. Juli 1919. Die Beerdigung findet Samstag den 2. August nachmittags P/4 Uhr in Lang-Göns statt. Mt.ilt.MWen? das alle Hausarbeiten kennt und in der Stadt schon in Stellung war, zum sofortigen Eintritt gegen guten Lohn gesucht. Gest. Ang. an A. Ballm- Oppenheimer, Eisen- Handlung. Friedberg iHl Im Konkurse über das Vermögen des Schreinermeisters Heinrich Ar- Einzelner Herr sucht per sofort ob. 15. August Lollar, den 1. August 1919. Die Beerdigung findet am Samstag den 2. August, nachmittags 3 Uhr, statt. 8923 SteBogr.-tesßllsch. GM bergeFU.Dam3nalit6ilg.tl SamStag, 2. Ans. <7-0» Frankfurter Hof Für Liebhaber! Eine sehr schöne Schmetterling- und Steinsammlung >,u verkaufe!,. 014961 Stephan,tr. 3 ’.Jteu hals Die Ware ist durchaus erstklassig an Qualität und in strammer Eispackung. Die billigen Preise sind lediglich auf günstigen Einkauf zurückzuführen. Gebr. Berdux Bahnhosstr. 27. 6Ka Fernsprecher 231. Alleinvertretung eines ges. gesch. an- gen. Küchenartikels zu vergeben. noid von Vollnr habe ich cm Verzeichnis der bei der Verteilung zu berücksichtigenden Forderungen aus der Gerichtsschreiberei des Amtsgerichts Gießen zur Einsicht der Beteiligten niedergelegt. Der zur Verteilung kommende Massebestand beträgt M. 2581,33, hiervon entfallen auf die bevorrechtigten Forderungen M. 140,44, so daß aus ge- wöhnlichcKonkursversor- derung im Gesamtbeträge von M. 106991,35 Mark 2440,89, also 2,28139 °/0 Dividende zur Verteilung Gertrud Kuher geb. Jahn Otto Winterhoss beehren sich ihre Verlobung bekanntzugeben. im nesertrmAi „PoslkellßF“. Allseitiges Erscheinen ff wünscht, rv] I>. T. Neuerwagen für Landwirtschaft und Gewerbe,Tragkraft40biS 50 Zentn^ Gewicht 330kg, kann ein- u. zweispännig gefahren werden; neue Handablageu zum Getreidemähen für Walter Wood Grasmäher und neue Tiefschnittmefser- baikcn abzugeben. H. Christ, Atzback Tel. Gießen 388 8906 014988 Der Vorstav» Tüchtige Aveidtrgestlltll sucht für sofort auf dauernde Beschäftigung C, F. Gerhard, 8932V Dillenburg. GroDe Hauben- Haarnetze J in allen Farben das Stück M. 1.75 Vertreter zum Verkauf von Futterkalk an Wieder verkttufer und Landwirte sucht 7492ss Josef Heller, Leipzig-En. 15, Futterkalk - Fabrik. Ißrattwasra l zwei- 2Safttnwa8cnl fpÄ"“ia iKattenwagen, einsvän. 1 Pflug und 1 Egge billig abzugeben. Anzu- sehen und Näh. zu erfr. bet Ebert, Frankfurter Straße 52, mitt, zwisch. 1 und 2 Uhr und abends I Verkaufe | Gute frischmelkende |OHB87 Zie^e ü’ Lin fe 1 d, Lindenplatz. JE Turnverein ® W ven 1846. SamStag abeud 8'/, Ubr Zigaretten reelle Auslandsware, MSdücn, in Hausarbeit ers, findet sofort gute St. bei hohem Lohn. oueea Frau Marg. Herr, gewerbsmäßige Stellen- vermittlerin, Sonnenslr.6 Schulstraß&®^c Todes-Anzeige. Gestern vormittag 8 Uhr entschlief sanft meine liebe Frau, unsere gute Mutter, unsere liebe Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Fra Etil* Bolle geb. Mel im Alter von 40 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Konrad Bolte. XS- AllW -°L?d Gr. 1.70 m, zu verkaufen. 014983 Marktplatz 7. Vertreter auf feste Rechnung, welche über einen größeren Reiseslab verfügen und bei der einschlägigen Kundschaft gut eingesührt sind, für prima konkurrenzlose, hochschäumende Schmierseife gesucht. Eilangebote unter 8. B. 7873 an Budol! Hesse, Sonntag den 3. Angnü abends 8‘/2 Ubr i . »'■Ä >. “nb fi* ^Senbe Heuchelheim. Leeres Zimmer oder sonniger Raum zumAuf- bewahren von Möbeln gesucht. Schrtttl. Angeb. unt.014948 a. d. Gteh.Anz. 2 kleine ob. 1 großes unmblierles ßitnracr zu mieten gesucht. Schr. Angeb. unter 014966 an den Gieß. Anzeiger. 711 B *£•855? g&efr M & toifc SW 'M Soima Mg- Xi Dmpwmilles! ÄS-1 *“& & »b 01 dm womit nmfl M krt LermheMM sie frühere Mur iückeli, aber die t lichi besonders lm Artikel in seiner G Abg. Koch-K Ziel des Einhet gMndigkcit des ! solange allerding- Äbwierigkeüen mm vn Prcusen Entc rnvarten aber von Kutononrie seiner 3 liefe Meise zur An Staaten kommt. Dl iesserung und Klä leimen lein anderes Aba. hörsin C6erf(6Iefim zu । rafrn will, wird i W der Bwölkm Kapitalisien, Z Mn. Oberschlesi /4m Schaden es 1 Mttüsimd ’n»' Dttben. Dvr Ml tviViat. Preutz. Inne Machte Komprvm gog-en die Fassung M feil: Ein Ko np reiflicher Uch uch, rm letzten D Haufen gewor 5™ man es nii Kreter der Bund m aber nicht wei longe fortsetze ® die Gttoissenhastj 100 ein M hervortritt, •S? Bollsver &• r^n 5UI ob ^ider lehnten die : "Ä^Eschieden süßliche Regn Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe Schwester, unsere liebe, gute Grossmutter und Tante Fffl Mn Homp! II he. plötzlich im Alter von 79 Jahren in ein besseres Jen- »Ldokon, 20 Jahre, aus anttänd.Familie, sucht Stelle a.Stütze in nur gut. Herrühasts- hanse.mnsichi.Haush. u. Kochen gründl. auszubilden. Schr.Angeb. u. 014942 a.d.G.A. erb. etngetroffen. 014981 W.Weisel.Marktstr.14 Telephon 1255. Blllliiclholz ,___ SÄ!" fS fflorieÄnJn“st“ft Ä.?.arl?s Rauchfleisch Tüchtiges Mädchen nach Frankfurt zu ItnbcTl Ehepaar aefucht. 8937 M. Hartv, SelterSweg. I. Schiltacher u. Haushalt, tÄ'ÄÄ auch gcbr°„chS°»iShigc. »SS Schriftl. Angebote unter Maulbeerstraße 7 II. St. 014998 a. d.Gieß.Anzeiger. 1 WaggonBuchenfcheit- bolz zu kaufen gesucht. 0l,8ti Hofmaunttraße 9. Junger Herr, Mitte 20er Jahre, insich.Lcbensstllg., sucht, da hier fremd, aus dies. Wege dieBekanntsch. einer nett. jung. Dame im Alter von 20—24 Jahren zwecks spät. Heirat. Nur ernstgem. schriftl. Angeb., wenn mögl. mit Bild, das zurückgesandt wird, unter 014963 an den Gieß. Anz. DaS Verfahren zur einfachen Herstellung von Brikett* auS brennbaren Abfall- stoff. (Kohlengrus,Kohlenschlamm, Sägemehl ufro.) sowie Torf vergebe, einschließlich einer Hand- Brikettpresse, für den Selbstverbrauch L250ML und für die gewerbsm. Herstellung für 500 Mk. Prospekt gratis. 8931ss A.NoebeleninMüncheu Schellingitraße 91 t*iommerfi'l*che ________ .Heniömühle Guterh. Zahrrad bei Wetzlar mit Bereifung z. v.01,975 Schönster n. vornehmster Zirka 20 Mille 3Ä, Konzert - Gesang - Ballmti hrßioFrölilBil gegr. 1881. J SamStaaden S. AuM «Ä?.'l8SLA Kneip-Eimitaä. Gießen, den30.Juli1919. Der Konkursverwalter Dr. jur. C. Spohr, Rechtsanwalt. Unterfertigter C- C. bittet bis zum 15. August die an ihn noch ausstehend. Rechnungen ein- zusenden- 014971 I. A.: Kastenwagen , oimm Carl Schunck. Kaufgesuche \\vri —--m~T । (Wolfshund oder Ratten- Klpinpq I anrfhaus Pinscher» z. kaufen gesucht. Mtttelschnttt, reute Meines UanuildUb Edmnnd Richter. Blattware, 40 Pfund 2 stückig, ä Stock 3 Zimmer | M1 Franksttrter Str. 19. I tt0 qqq m3Qre oeaen und Küche, mit Stall und ----Kleines HanS 551!? X 7 8 9 J Garten, in freier Lage, et5. Gart. u. Stallung Postnachnahme und Nähe Gießen, Bahn- kauf. oh. zu pacht, ge- Drahtbestellung. 8881 statiow wegzugshalb. für c..^ Schriftl. Angeb. mit • «< su LaaranÄ- 11. Preisunt. Frltz Winkler gfttfg | °nd°nGt.d. (B-z. tritt). GaphaUS Zigaretten von iungen strebsamen Große Poften oriental. Leuten mit 15 000 M. An- Tabak, Goldm. u. ohne Al. zahlung zu kaufen gesucht, preiswert abzugeben An- fi. Borganis. Fraikhirt a. H, (m”, Spah„, Rotschild-Allee 34. lW24hv Hotel Heuttchneider, Siegen tWestfalen». stein & Vogler A.-G., Frankfurt am Main. 8926hv Tüchtiger Schmikdegesellr für Gießen gesucht dch. Oberrheinische Ber- sichsrnngs- Gesellschaft. Bet«rber zur Besprechung am SamStag, 2. 8., abends nach 6 Uhr „Hotel Lenz", am Bahnhof. 18930 Otto Rocholl, Gen.-Re- vräfentant, Frankfurt a. 9)U Weserstraße 37. Zrische Zische! Bon heutiger Zufuhr offerieren mir: Pa.Anl,EW>e^« hn vfündig UO. Pfund 50 Pf. ff. !Rori)ftcc5Mcit Pfund 50 Ps. ff. LeclaD ^9iim im Ausschnitt Pfund 60 Ps. FrWe Fisch-KslklcttS „ 80 „ Bereiferinnen und Nagler (auch für Maschine) sucht Andreas Enler, Zigarrenkisten - Fabrik, Steinstraße 7. Ordl. Dienstmädchen zum baldigen Eintr. sucht Frau Ludtv. Stern, 73 an den Gieß. Anz. Möbl.Zimmer an Beamten z. 1. Sevt. zu vermieten. Schr. Angeb. unt.014960 a. d. Gieß. Anz. BIöbL Zimmer an soliden Herrn zu verm. ntwn Landgr.-Philipp-PI. 1011,1. Möbl. Zimmer fvcT Schulstraße 11IL 014991 lStadtpostz. Ein!, möbl. Zimmer z. um. 01409t Sonnenstr. 6II. Möbl. Zimmer au verm. 4)i493i Bedheimer Str. 23 p. Möbl. Wohn- und Schlafzimmer an ruh. Mieter sof. zu vermieten »14930 Plockstraßc 811. Möbl. Zimmer z. vernn Babnbofttr. 12III. Eins. möbl.Zimmer mit Pension an besseren Handwerker z. vermieten ouom Ludwigstraße 201. | Mietgesuche ] Zu mieten gesucht l-S-Zimutt-Wstz!!. mit Küche. Schriftliche Angebote unter 014860 an den Gieß. Anz. erbeten. 2-3-Zimtt-Wohlig in bcss. Hause von einzelner Person zu mieten gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 014938 a. d. Gieß. Anz. Privatier, viel aus Reisen, sucht 2 unmöblierte Zimmer zum Einstellen von Möbeln u. zeitw. Wohnen in besserem Haufe. Schriftl. Angeb. m. Preis imt. 014937 a. d. Gieß. Anz. Schön möbl. Zimmer z. vm. "«"Selterswea 68 AH. Junge Dame sucht für die Ferienzeit auf die Dauer von zirka» drei Wochen möbl. Zimmer mit eventl. Verpflegung in schön gelegener Gegend der Stadt. Schristl. Angebote unter 014925 an den Gieß. Anzeiger. In Gegend SelterSweg, Bahnhofstr., Dtarktplatz 2-3 Räume, auch Laden mit Hof, zu mieten gesucht. Schriftl. Angeb. mit Preisangabe unt. 014970 a. d. Gieß. Anz. Studentin fucht zum 1. Okt. ein srdl. möbliert. Zimmer in gutem Hause. Angeb. wolle man richten an ihathriflslr. 77. 014936 Ems. möbl. ßtatr für eine alleinstehende Frau lWttwe» gesucht. Schriftl. Angebote unter 014997 an den Gieß. Anz. jSlsIIensngsvotsI tatetill. Wer würde einen 14jäbr. Jungen aus gut. Familie aus 2 bis 3 Wochen gegen Vergütung in Pension nehmen? Für Lehrer, Pfarrer ober Förster besonders geeignet. Baldige Angebote erbeten an Direktor Berge« Gießen, Schanzenstraße. Am 30. Juli wurde im Zug von Frankfurt 6.56 abends hixr an 1 fchwarz. Damenmantel hängen gelasien. Gegen Belohnung abz. Gieße«, West-Anlage 46, Hth.-"-»-' Verloren am Mittwoch nachmitlag vom Bahnhof-Alice- stratze—Löberftraße ein schwarzseideneSJackett. Dem ehrl. Find, gute Bel. Abz.Goetbestr.31,v.i^ 20,75 M. v. arm Jung, verl. Abzugeb. geg. Bel Labustraße 14 I. (ei* Ehrliches, fleißiges [*” Mädchen in Haushalt tagsüber ge- sucht MttHBbnrg 11. Ordentliches Laufmädchen gesucht. Gebr. Röver, 014955 Marktol. 8. \ Steiiengesuchej Junger Herr, als Reisender tätig, sucht anderweitigReiseposten. Schr. Angeb. unter 014956 an d. Gieß. Anz. erbeten. Junger Sattler sucht Stellung. Schriftl. Angeb. unter 014976 an den Gieß. Anz. erbeten. fae Küchen-Einrichtung, Feldbett, Waschbütte, allerfrüheste, weiße, im Schirmständer, Bügel- Juli—August ausgesät, Ofen n. Kragen (42 u.43) Oktob. verpflanzt, über- zu verk. Kirchstr. 5. una wintern diese sehr gut 1 P. n. weiße Blaeö-Haafl- unter einer leichten geh., 1 Wand-KaHeemQhle, Schutzdecke und liefern 1 Stahl-Bügelels., Kinder- schon im April—Mai ge- gchahe «!'/, J >, IP. weiße brauchsfertigeZwiebeln. D.-Ledorsehnhe (39), 1 P. 1 fakßt $311189 M. ~ .69. H.-enmmiMhahe zu verk. * . 1 . o»w Wetilarer Wen «7 I. HeinHCh Hahrt böütolZ «efleisoh j ohne Marken. Eichen, Buchen, icbe6Bum"ni,lau. Sllillihht llllÖ WütsSII send waggonweise kaust lau» sur Zucht aceionen Tuckl- u. Leinen- ^aF ^CtlUnCI{ ._ Portieren Ä IcbiierVLgLll Wb. M«. 11 Kautgasuc-j^-] EllNg.Stallhasen;-----a—----1 Ur. XII Zwettes Blatt Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Sberhefsen) ßrertag, August (919 lk. gegen. lo.ii nun- LNgL- Vereine^ (Nachdruck verboten.) Fortsetzung 23. über christlich organisierten Arbeitern mehr im Druck vor. nominal. Uni '■ \2 Uhr vertagt sich das Haus. Weiterberatung nachmittags 3 Uhr. Frage der Ministerpensionen ausgiebig in dec Oeffentlichkeit zu behandeln. Das kann Sigrid hatte das Bild, das sie mit Sven darstellte, durch Chajas Vermittelung bald nach ihrer Hochzeit, die vor einigen Monaten statt- gehmben, an Ragna gesandt. Dem ersten Impulse folgend, hatte Ragna das bild, das ihr Svens Züge im Verein mit der Seliebten Schwester zeigte, weit von sich geschleudert, aber dann war es wie ein Tonnerwort in ha. Bebra, 31. Juli. Am 27. Juli sind hier eine Versammlung von Landwirten aus den Kreisen Kassel-Land, Hanau, Hersseld, Homberg, Kirchhain, Marburg, -Melsungen, Rotenburg, Schmalkalden, Witzenhausen, Wolfl-agen und Ziegenhain statt, ytad) eingehender Beratung wurde beschlossen, dem bereits in die Wege geleiteten Provinzialverband für Hessen-Nassau sich anzuschließen und Herrn Kapp-Äolfshausen, Kreis Marburg, zu beauftragen, die Gründungsversammlung einzuberusen. = Frankfurt a. M., 30. Juli. Seit zwei Tagen weilt hier ein Vertreter der Berliner i »fM „hB* Ragna Svendburg Roman von Anny Wothe. * rmk. Darmstadt, 29. Juli. Dec Hess. Volkskammer ist eine dringliche Anfrage der Abgg. Gesser u. G. zugegangen, in der um Auskunft darüber ersucht wird, ob es der Regierung bekanitt ist, daß beim Eisenbahnbv- triebsamt Hanau die bestimmte Absicht besteht, Arbeiter, welche nicht in der Stadt Hanau oder Groß-Auheim, sondern in den angrenzenden hessischen Gemeinden ihren Wohnsitz haben, aus dem Dienste des Eisenbahnbetriebsamtes in aller Kürze zu entlassen? Es sollen derartige Entlassungen schon stattgefunden haben? Was gedenkt die Regierung zur Verhütung dieser ungerechtfertigten Maß- nahnte zu tun? Die Abg. Reh und Gen. beantragen die Schaffung gehobener Stellen für die Bezirks- kasfierer in den Städten Mainz I und II Worms, Darmstadt, Offenbach, Gießen, sowie weiterer 6 der ältesten Bezirkskassierer, im ganzen 12 Stellen, für welche eine Mehrauf- wendung von 6000 Mk. nötig ist. Eine dringl. Anfrage des Abg. Dorsch fordert Abhilfe wegen der Beschaffung der nötigen Druschkohlen. Weiter liegen verschiedene Regierungsantworten insbesondere auf die AnfrageH of- m a n n betr. Ausfuhrverbot von Baumaterialien aus Baden, auf die Anfrage Reiber und G. betr. Vermessungswesen, und auf die Anfrage Scherer und Gen. betr. die Gefährdung des Koalitionsrechts usw. gegen- freiet. LZtz: DW SU; 011,1 svl »nut'1 I e^>9“y , i- h» uiv ne einmal auigviuuji, memaiio nnaxL ge- B In einer hatben Stunde war C. mit fort ®°1’ßdT "lmbahn bequem zu erreichen, aber es war, als »- ll Jtie Seele gefallen: „Tu sollst nicht begehren deines Nächsten Gut." Und nun ftanb das Bild xjunt steten Gedenken", aber anders, wie die kleine vigrid es gemeint, auf Ragnas Schreibtisch und °rahnte sie, ein leidenschaftliches Begehren zu bekämpfen, das wieder und imme.c wieder in ihrem ttrzen aufkeimen wollte, wenn sie an Sven Svend- durg dachte, den sie vergessen mußte und wollte, bas Bild war ein guter Helfer. Ern Blick darauf ?nd Ragnas zagende und sehnende Seele wurde M und sicher. Aus dem Anblick des Bildes °N'pite sie täglich neue Kraft, weim sie zu erregen drohte, es half ihren ost gefuntaien Mut en Nichten, es sagte ihr täglich, daß es für sie kein Zurück, sondern nur ein Vorwärts gab. Und vsnn der Anblick der beiden Menschen, die ihr [j- liebsten auf der Welt waren, auch tausend ^teilte Wunden au friß, er war ihr notwendig tu ihrer Existenz, zu ihrem Kampf ums Tasein! Tiefer Kampf war nicht leicht, aber Ragna cmpfte ihn mit ernstem Willen und unerschütter- uhem Pflichtgefühl. Seit sie von Berlin nach E.. Fabrikstadt, wie Frau Lorenzen verächtlich verzogen, hatte sie außer Gunhild und Dag - pur, die sie einmal ausgesucht, niemand ioieder ge- Aus Zum Ministerpeiisionsgcfctz. Vom Verfasser des Artikels „Zur politischen Lage in Hessen" wird uns geschrieben: IfllP abeÖIal1 ’M 890 'nfiäd . agen von der großen Masse der Bevölkerung, sondern von einer Handvoll Kapitalisten, Industriellen und Großgrundbesitzern. Oberschlesicn weiß ganz genau, welch WWSZ Äfeftembä «SWtawl neit)ung. ^atneo °°n 20-24 SäS S ‘6tt.,lL Ang?!. Zkl.mil Bild, L gesandt wird, wL LyiPeneitUH '»Hew.-llung d» Brikett, brennbaren Abltt, Hohlenfitu&.ftobla. nm, Läaemebl ulti .M vergebe, et» mich einer M Kresse, für 'werbrauchLWA kur die geweid.'i kellung für 500 ft loeft flrottfi. 8931« Abelen inMüniha rchellingiirahe 91 erften sechs Wochen nach ihrer Heimkehr neben den allgemeinen Rationen lvöchentlich 1 Pfund Brot, 50 Gramm Fett, 250 Gramm Hülsen- ftüchte und 125 Gramm Auslandsspeck oder Kon servensleisch, und zwar zu den festgesetzten Der billigten Preisen erhalten Die Ausgabe der Sow derzuweisungen ist auf dem Entlassungsschein tUeberweisungsschein, Urlaubsschein) unter Stempel und Unterschrift für jede Woche zu vermerken Kreis Lauterbach. O Schlitz, 30. Juli. Auch in unserer Stadt ist jetzt eine Mütterberatungsstelle ein gerichtet und damit einem fühlbareir Bedürfnis Rechnung getragen worden. Die Beratungsstelle be. ftndet {üb im Graftichen Hospüal. Beratender Artt ist Dr. de B ra, der dabei von einer Schwester unterstützt wird. — Nachdem erst kürz lich durch eine Wohltätigkeitsvcranstattung ein Reinertrag von 680 Mk. für die Kriegsgesangenen. Kriegshinterbliebenen und Kriegsbeichädigten erzielt worden war, fand am Sonntag unter dem Protektorat der Gräfin Elisabeth eine zweite derartige Veranstaltung statt, deren ansehnlicher Reinertrag zum Besten der heimkehrenden Gegangenen verwandt werden soll. Schützer Damen und Herren hatten sich in den Dienst der guten Sache gestellt und brachten das Volksstück „Die^ Perle von Savoyen" mit schönem Erfolg zur Darstellung Der Andrang zur Veranstaltung war so groß, daß sie kommenden Sonntag wiederholt werden must O Aus dem Schlitzerland, 29. Juli. An der Willina fand am Sonntag ein auS der ganzen Gegend stark besuchtes Missionsfest statt, das Stadtpsarrer Boeckner-Schlitz leitete Pfarrer Reith-Harte cslxmsen und Missionar Haupt- mann von der Leipziger Missionsgesellschaft hielten Ansprachen: der letztere gab ergreifende Bilder über die Mission in Deutsch-Ostafrika während des heldenmütigen Kampfes unserer Truppen. Kreis Schotten. ** Ober-Lais. 31. Juli. Sonntag den 3. August ftndet hier das bereits angezeigte große Fest der Jugendvereinigung Over- Lais-Glashütten statt. Die Veranstaltung wird eingeleitet durch einen morgens 10 Uhr statt - findenben Festgottesdienst, dem sich nachmittags 3 Uhr ein Waldsest im Wald? bei Ober-Lais anschließt. Neben der Festrede des hessischen Kultusministers Dr Strecker (Dannsiodtt wird die Aufführung der drei großen Volksszenen aus Schillers „Wilhelm Tell" das größte Interesse finden. Näheres ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich. Starkenburg und Rheinhessen. e. Offenbach, 30. Juli. Ab 1. August werden die Straßenbahnfahrpreise für die Stadt und den Gemeinschaftsverkehr mit Frankfurt wiederum wesentlich erhöht. — Außer den Schreinern streiken nunmehr auch die Glaser in sämtlichen hiesigen Betrieben. -- Die Stadt soll jtd) mit einem Beitrage von 25 000 Mk. an der Krafwcrtehrsgesellschaft Hessen G. m. b. H. be- telltflOL Art. 134 wird mit mrwesentlichen Aenderimgrn angenommen. Zum Art. 135, wonach die auf Besonderen Rechtsttteln beruhenden Staatsleistungen an die Religionsgesellschasten durch die Landesgesetzgebung abgelöst werden, beantragt Abg. Dr. Kahl (D. Vp.), daß auch die auf Herkommen beruhenden Staatsleistungen abgelöst werden können. Der Antrag wird mit 171 gegen 143 Stimmen abgelehnt. Auf Antrag Spahn (Ztr.) wird ferner die Bestimmung, daß vis zum Erlaß eines Reichsgesetzes die bisherigen Staatsleistungen bestehm bleiben, gestrichen. Iw übrigen wird der Abschnitt nach den Beschlüssen der zwecken Lesung baben wir dann sogar noch noch Rücksprache mit leinen Abgeordneten ein Stück Berwaltungsresorm vorweggcnomrnen. Das war aber gewissen Kreisen noch immer nicht genug. Sie verlangten sofort eine selbständige Provinz oder einen selbständigen Staat andernfalls würde es zur Abstimmung für Polen kommen. Das ist die Art, wie man immer mit Handgranaten vor uns hmtritt. Wenn man in Preußen in ein Dutzend kleiner Republiken auflöst, so hintertreibt man dadurch die Möglichkeit, einen Anheitlichen deutschen Vetwallungskörper auSzubilden. Tie vielen Einzelstaaten würden auch eine außerordentli-che Teuerung des Berwattungssystenrs frebeuten. Tas alte preußische Verwaltungssystem ist das billigste gewesen, das es in der Welt gegeben Hot. Jawohl, es läßt sich nicht bestreiten, daß das demokrattsch- repnblikanische Velwaltungssystem viel mehr Geld erfordern wird; dafür hat es auch erhebliche Vorzüge, da es die Möglichkeit zur Entwicklung der inneren Shtäfte bietet. Aus der Stellungnahme Preußens zu den thüringischen Plänen werden Sie ertennen, daß Preußen absolut loyal vorgehen will. Man soll nickst mehr in den Ereignissen oon 66 herumwühlen, Iweil damals Unrecht geschehen ist. Es ist in der Welt viel Unvecht geschehen. Das größte Unrecht aber, das je gestehen ist, ist der Frieden, den uns unsere Feinde nuferlegl haben. (Langandauernde Zustimmung.) Tcm- gegenüber gibt es nur eine Aufgabe, geschlossen und fest zusarnntenzu stehen und uns nicht in inneren Streitigkeiten zu verlieren. Nehmen Sie den Artikel 18 in der neuen Fassmig an. Er möge aber nur in Anwendung gebracht werden, wenn wirkliche Interessen des Reiches in Frage kommen. (Lebhafter Beifall.) Regierungskommissar Dr. Preu ß: Ich freue mich, aus den Ausführungen meines Vorredners entnehmen zu können, daß er Ihnen die Annahme des Kvmpramißantragcs empfohlen lptt. Auch ich erblicke in ihm nicht die Erfüllung eines Ideals. Er ist eben ein Nnnpvnniß. Der Kompvomißantrag zu ArAel 18 wird mit großer Mehrheit angenommen. Es folgt die Beratung der zurückgestellten Ar- titd 74 und 76 (Bolksentscheidung und Verfassungsänderung). Nach kurzer unerheblicher Aussprache wird ein Antrag Waldstein (Dem.), Dr. Beyer le (Ztr.), Kätzenstein (Soz.) angenommen auf Einfügung eines Art. 75a: Durch die Bolksentscheidung kann ein Beschluß des Reichstages nur barm außer Kraft gesetzt werden, wenn sich die Mehrheit der Stimmberechttgten an der Abstimmung beteiligt. Angenommen wird ferner ein Kvm- prontißantrag Walostein (Dem.) und Gen., wonach in Art. 76 bestimmt wird, daß, wenn auf Volksbegehren durch Volksentscheidung eine Verfassungsänderung beschlossen werden soll, dazu die Zustimmung der Mehrheit der Sttmmberechtigten erforderlich ist. Endlich wird noch ein Antrag Dr. Beyerle (Ztr.) angenommen, wonach Art. 76 einen Zusatz erhält: Hat der Reichstag entgegen dem Einspruch des Reichsrates eine Verfassungsänderung beschlossen, so darf der Reichspräsident dieses Gesetz nicht verkünden, wenn der Reichsrat bin* (hat zwei Wochen die Volksentscheidung verlangt. Darauf geht das Haus $mn dritten Abschnitt der Grundrechte: Religion und Religionsgesellschaften, Art. 132—138 über. Vorlage bestand. Das M i n i st e r i u m selbst beantragte darin für seine Mitglieder 50 Prozent des Gehaltes als Pension, dazu käme noch das Privateinkommen, so zwar, daß beides zusammen nicht das Gehalt von 12 000 bzw. ,15 000 Mk. übersteiyen dürfe. In» zwischen hat die Kommission (allerdings etwas Hals über Kopf) die Vorlage der Regierung etwas abgcschwächt. Die Tatsache aber, daß einer unserer Minister nari) nur sechsmonatiger Dienstzeit 50 Prozent seines Ministergehaltes gerantiert bekommt, ist geblieben. Wenn das von dem amtlichen Pressc- bureau recht ausführlich der Oeffentlichkeit klargelegt wird, so haben wir garnichts dcv- ** Besondere Zuweisungen von „Der amtliche Pressedienst unseres Lan- Lebensmitteln an die heim kehrende n des empfindet offenbar das Bedürfnis, die Kriegsgefangenen Dec Reichsernährungs- -• mlmster bat bestemmt, daß dte letzt hamkehrenden Kriegsgefangenen von den Kommunalverbanden, ■■ r ■ “ (Ts- . - "7 - z von denen sic zum erstenmal in die ordentliche Ote"Ä»llt" Sc1 c? Lebensmittelversorgung aufgenvmmen werden, fchtedenen Blattern veroffentlrchte Aufsatz iftiSonberüuroeifungen an Lebensmitteln er- gefchrteben worden, als iwch die Regierungs- - lwlten. Die Kriegsgefangenen werden während der sie einst gedient, so empfohlen hatte, warm an. Wenn Ragna am Spätnachmittage, wo der Redaktionsdienst bei der „Post" für sie beendet war, heimkehrte, fand sie immer ein kräftiges, gut zubereitetes, wenn auch einfaches Mahl, immer ein freundliches Gesicht und die lieben, lachenden Augen der drei Blondköpfe, die ganz ernsthaft glaubten, Ragna sei eine verzauberte Prinzessin, von der in dem hall^errisienen Märchenbuch, oas ihnen die alte Muhme geschenkt, so viel schöne und gute Sachen standen. Tie freien Stunden, die ihr der anstrengende Redaktionsdienst lieft, benutzte Ragna nicht allein sich weiter fortzubilden, sondern' auch zu eifriger schriftstellerischer Tätigkeit. Doktor Metzner hatte sie dazu ermutigt. „Tas hier," sagte er, auf die dicken Redaktionsmappen und die drei ansehnlichen Papierkörbe, die das Redaktionszimmer der „Poft" schmückten, zeigend, „ist nur alles Frondienst. Verstehen Sie, Mittel zum Zweck, überhaupt für Sie, die Sie sozusagen von der Pike auf bienen müssen. Na, verziehen Sie nur nicht gleich Ihr hübsches Mäulchen," fügte er hinzu, „und lassen Sie sich von mir alten, erfahrenen Redaktionsonkel sagen, daß das alles Mumpitz hier ist, wenn man nicht ordentlich arbeiten kann. Rcdaktionsarbeil besteht aber nicht,,wie viele angehende Schriftstellerinnen glauben, bann, daß man sich hinsetzt und hier unb da Zeinen Artikel schreibt über das, was man gerade möchte, ober was dichtet, so von „Herz und Schmerz" unb ,/Siebe und Triebe", sondern daß man versteht, dem Augniblick zu leben. Und mm, mcin verehrtes Fräulein," fügte er hinzu, „setzen Sie sich gefälligst hin unb schreioen Sie mir einen flotten Artikel über die letzte Vorlesung von Pra> feil'or Sitt, über die Frauenbewegung." (Fortsetzung folgt.) Hessen-Nassau. Salvarsanschteber. = Frankfurt a. M., 30. Juli. Dte Recher- chenabtellung kam einer n-eiwerzweigten Sal- Varsan-Schiebergese lisch« kt auf dte Spur, von der sie bisher acht Mitglieder verhaftete, diese aber später, da kein Fluchtverdacht vorlieyt, wieder frei lieft Dte Schieber verkauften das Kcko dieses Heilmittels mit 12 000 Mk. und erklärten den Käufern gegenüber, bis 30 Kilo Salvarsan liefern zu formen. In die Affäre ist auch der Inhaber .einer hiesigen Apotheke, der sich «n den Schiebungen beteiligte, verwickelt. Ein Feuergefecht mit Vietzdleben. = Greben st ein, 30. Juli. Im Walde non Obcrvillmar kam es zwischen Bauerrc und Dieben, die in verscksiedenen Ortschaften Bich gestohlen hatten, zu einem nächt lichenFeueraefecht. Hierbei wurde ein Dieb schwer verletzt, der nun» mehr die ganze Bande verriet, so daß deren Festnahme erfolgen konnte. lägen Meilen zwisckxm Ragnas Aufenthaltsort und der Professorenfamilte. Frau Theresa grollte, daß Ragna sich selbstärrdig gemacht hatte, wie sie es nannte, und prophezeite nur allerlei Unheil davon. Ter Profeswr war durch feine Kollegien in Anspruch genommen, Gserd war nach Bonn auf die Universität gegangen, Dagmar durch die Schule gefeffelt und Gunhild nähte mit Todesverachtung an ihrer Aussteuer, trotzdem der Referendar iwch nichts toeiter besaß als seinen getreuen „Regenschirm". Und Arne? Ragna mochte kaum an ihn denken. Seit jener Mondnacht auf Mürren 'batte sie den Doktor nicht wieder gesprochen. Am Morgen, mir ganz flüchtig beim Abschiede, hatte er wortlos ihre Hand an seine Lippen gezogen, dann hatten sie sich getrennt. Sie, um lstimzukehren, Arne, um weiter hinein in die Schweiz zu reisen. Er war erst zurückgekehrt, als Ragna bereits das Lorenzsche Haus verlassen hatte. Auch keine Zeile war in der langen Seit zu Ur geflogen, .kein Zeichen, baft er noch ityrer gedachte, daß er noch Anteil an ihrem Schicksal nahm. Oft war es Ragna, als wollte sie die Bitterkeit deswegm beschleichen, aber auch das überwand sic. Hatte sie denn ein Recht, seine Freundschaft zu farbem, wo £r Siebe bot, die sie nicht erwidern konnte? Zuerst, da sic itoch oft geglaubt, er müsse plötzlich in ihr Stübchen treten und den goldenen Herbstsonnenschein, der draußen auf den Föhren lag, in das stille Gemach hinein- trager. Als aber Blatt um Blatt von den Bäumen sank und dcr Stucmwirch als Vorbote des Winters kam, da sargte auch Ragna die Hoffnung, Artre wieder zu sehen, ein n ihrem Herzen. Sic lebte jetzt nur noch ihrer Arbeit, unb diese erforderte ihre ganze Kraft. Ein Grauen batte sie befallen, als sie zum erstenmal C. betreten, um i:t einem der großen, düsteren Häuser ihre Stellung als Rcdakttons- gehilsin anzutreten. Wohin sie uätT. rnß- gwßen Schaven es für die arbeitende Klasse und Sen Mittelstand wäre, von Preußen losgelöst zu Verden. Die Bevölkerung wird der Gefahr mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln zu besegnen Vissen. Preuß. Innenminister Heine: Der eingebrachte Kompromiß-Antrag ist kein Fortschritt gegen die Fassung der zweiten Lesung: Ich stelle iwch fest: Ein Kompromiß ist beschlossen worden nach reislicher Ueberlegung und Erwägung. Plötzlich, im letzten Moment, wird es mteber über den Haufen geworfen durch Verabredungen, bei denen man es nicht einmal für gut halt, die Vertreter der Bundesstaaten zu hören. Wir kommen aber nicht weiter, wenn wir die Diskussion allzu lange fortsetzen. Ich setze mein Vertrauen in die Gewissenhaftigkeit der Reichsregierung, die itur da, wo ein überwiegendes Interesse des Reiches hervortritt, beanttagen würde, gegen den Willen der Vollsverttetung eines Landes zu verfahren. Nun zur oberschlesischen Frage. Im Tc- Kindchen? Nee, man muß nicht, wenn man nicht will," hatte Doktor Melier geantwortet, sich behaglich auf seinem Schreibsessel her- umbrehenb, „wenn Sie lieber auf Sommerwohnung ziehen wollen, als hier in der Stadt wohnen, na, denn man zu. Der Bahnwärter Brand, kaum zwanzig Minuten von hier, hat ’ne Giebelstube, die er im Sommer an lufthungrige Berliner für ein paar Mark abgibt. Gondeln Sie mal saus, hier will ich Ihnen meine Karte als Empfehlung mit geben. Wenn Sie Brands nehmen, können Sie lachen, denn da sind Sie gut aufgehoben, und der Weg hierher ins Redallionsburean kann Ihnen ja nur gesund sein." Und Brmids hatten Ragna genommen und für einen lächerlich billigen Preis. Freilich von ihren Redaktionshonorar konnte Ragna auch keine gvoßen Sprünge machen. Fünfzig Mark monatlich! Wer der Gräfin Svendburg einst gesagt hätte, daß sie für fünfzig Mark monatlich tägliche sieben Stunden angestrengt hätte arbeiten sollen, und wär hätte ihr wvhl früher den Glaube?: beigebracht, daß man mit fünfzig Mark monatlich teben und auskommen kann! Mehr batte sie, trotz der wenig glänzenden Verhälttiisie ihres Elternhauses, oft in einer Woche für Putz und Tand verbraucht. Aber Ragna sagte sich, daß dos f'tge, selbstverdiente Brot immer noch besser sei als bas glänzendste Grmdenbrvt anderer, und sic lernte sich bescheiden unb ihre Bedürfnisse den Verhältnissen anpaffen. Frau Brand nahm sich ihrer neuen Haus- genvssin, die ihr Doktor Mctzner, bei dessen Eltern ß Turnverein j? von amStaaabklld^ Deutsche Nationalversammlung. 71. Sitzung. Donnerstag, 31. Juli. Vormfttagssitzung. Am Rrgiermrgsttsch; Bauer, Dr. David, Dr. Preuß, Nvske, Tr. Bell Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung um 9,50 Uhr. Tie Genehmigung zur Strafverfolgung gegen dsN Abg. Gandorfer wegen Vergehens gegen den Paragraphen 134 des Lereinszollgesetzes, int Zusammenhang mit dem Paragraphen 1 der Bekanntmachung über die Regelung der Einfuhr front 16. Januar 1917, wird erteilt Tie Beratung des Berfassungsenttmrrfs bei dem gestern zurückgestellten Artikel 18 (Länder- frage) wird fortgesetzt. Abg. U l i tz k a Zentt.) glaubt, daß durch die von Lobe, Trimborn und Heitre vvrgeschlagene Fassung des Artikels 18 eine Grundlage in dieser Frage geschaffen ist, daß insbesondere die bedrohten (tzebiete, wie z. B. Oberschlesien, dadurch bie Möglichkeit gewinneit, im Verbände des Deutschen Reiches zu bleiben. Abg. Hofmann (Sv-.) erwartet eine Er- flännig der preußischen Regierung, daß sie einem Zusammenschluß der thüringischen Staaten nichts in den Weg legt. Ä6g. H am pe (T.-Ntl.) tritt für die Bildung eines selbständigen Niedersachsens ein. Abg. Heile (Tem.tt Wenn es möglich wäre, alles, was nichtpreußisch ist, in dem preußischen (Staat aufgehen zu lassen, dann rtxftrbe ich damit einverstanden Jein. Aber dieser Weg tst nickst gangbar. Es würde sich gegenüber dem norddeutschen Block ein süddeutscher bilden, möglicherweise unter Führung Oesterreichs und wir hätten banst statt der Einheit eine Zersplitterung. Abg. Graf Dohna (D. V.): Die Fasiung deS Kompromisses ist sehr wenig durchsichttg. Die Lichttgste Frage, wer darüber zu entscheiden bat, ob Reichsintercsse vorliegt, ist vollkommen offen gelassen. Abg. Dr. Philipp (D.-N.): Wir erblicken in dem Kompromiß eine wesentltche Verschlechterung des Beschlusses der zweiten Lesung. Es ist der Verein hei tltchung des Reiches ungünstiger als die frühere Fassung. Preußen wird '.vohl zerstückelt, aber die Vereinigung Thüringens wird nid)t besonders leicht gemacht. Wir werden den Attikel in ferner Gesamtheit ablehnen. Abg. Koch-Kassel (Dem.): Wir erreichen das Ziel des Einheitsstaates dadurch, daß wir die ßuflänbigfcit des Reiches systematisch erweitern. Solange allerdings die süddeutschen Staaten Schwierigkeiten machen, können wir nicht allein von Preußen Entgegenkommen verlangen. Wir erwarten aber von Preußen, daß es mit der Autonomie seiner Provinzen vorangeht und auf diese Weise zur Annäherung an die süddeutschen Staaten kommt. Das Kompromiß ist eine Verbesserung unb Klärung des Artikels 18. Wir kennen kein anderes Ziel, als das des Einheitsstaates. Abg. H ö r s i n g (©oj.): Die Bewegung, die vberschlesien zu einer selbständigen Republik Aus Stadt «nd Land. Gießen, den 1. Äug. 1919. ** Amtliche Person all nachrichten. Am 25. Juli wurden der Finanzassessor Richard Bender aus Hungen yum Ministerialrevisor bei bet Buchhaltung des Ministerrums der Finanzen, und durch Entschließung des Hessischen Lan- desamtS für das Bildungswesen der Lehvamts- teferenbar Heinrich Völzing zu Bad-Nauheim zum Lehramtsassessor ernannt. Dem einstweilig zu Vilbel angestellten Lehrer Alexander W e i n e r t wurde endgültig eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Vilbel übertragen. Die Ernte beginnt. UeberaU klingen bie Sensen, unb in langen Weihen liegen die Garben, um abends zu Häuft» zusammengestellt zu werben. Der fleißige Landmann folgt sogleich den Schnittern mit dem Pflug, um für den Herbst Grünsuttec für das Vieh und die berühmten Stoppelrüben zu säen, zu deiwn im Herbst hoffentlich nicht wieder dec Hammelbraten fehlen wird. Der Roggen oder — wie der Landmann sagt — bas Korn liefert sowohl in bezug auf Körner als auch Stroh einen guten Ertrag. Die schweren Aehren hängen tief zur Erde herunter. Tie Wintergerste, die in einzelnen Orten angebaut wird, ist bereits eingeerntet. Der Weizen steht sehr üppig da und verspricht ebenfalls gute Ertrage. Die Sommerfrucht, Gerste und Hafer, ist kurz geblieben, so daß das 'Futterstroh knapp ausfallen luirb. Hoffentlich hält das gute Erntewetter weiter an, damit die Ernte gut eingebracht werden, kann. MM : würde einen M wen auö gut. 2 bis 3 Wochen qe: gütung in Nir.- men? Für Vehr, tret oder Föriin; )etßgeeignet Mi:: jebote erbeten en »irektor Berg» Heu, Schanjcn^-^ m 30. Juli Mi! ffl ' von £>ranfhm U ’bi blftanl liMy M «tWu M iotoung H-Aniage 48, n-* Verloren , Mittwoch nost. u yabnboi-ü ihe-Äbersirm ra war;ieidenes2°^^ mebrlßind. gnittt. ^.Goetbestr.3l,^» ,75 M. c. arm jr rL Äbiugeb. gtgj ibuftrafte 1411 1 Sonntaa den 3. August 8902 8900V 10 Ubr vormittags: eeia statt. 014974 Die Ortsverwaltung. 8929V Der Borstand. 014962 1904 1854 «, den 20. L 1916. «30E)D Die Metzgergesellen. 014069 Hofmann. (Es lobet ergebenst ein Beginn 7 Uhr. Gäste willkommen. > Sonntag den 3. Angnst abends 8 Uhr findet im Lenzachen Felsenkeller eine An Stelle amtsbüreaiivor mit Wirkung c lasse ernannt Straße 81 im T ärmste Ein-Kcxen ohne Zucker Sonntag den 3. August findet bei Wilhelm Geller, Crumbach Tanzbeiustigung Rex-Glaser u. Apparate die besten Vor Nachahmungen wird gewarnt. Arbeiter. Wir haben Enttäuschungen erlebt Unb dKA wird nicht die letzte gewesen sein." Demobilisierung der afrikanischen Armee. Amsterdam, 31. Juli. Das Pressebureau Radio meldet aus Washington: Kriegssekretär Baker teilte mit, daß die amenkanische Arm^k am 30. Juli vollständig demobilisiert sein wird. Das Sekretariat des Völkerbundes. Amsterdam, 1. Aug. (WTB.) Laut,,Al- gerneen Handelsblad" meldet die „Times", daß daA Gebäude Picadilli 117 in Stand gesetzt wird, um als Bureau für das Sekretariat des Völkerbundes zu dienen. Vom internationalen Sozialistenkongretz. Prof. Soetbeer verreist bis 1. September bettessend die sahrzcugen i Tcrülaal den Verkehr/ L. 437) m Ver 1919 (Reufs- Tie für i Ziffer XIV w Anlage B Zifs mit Kraftfahrz- den Sactvcrlka für die Prülm 60 V.S., für IM 30 v. £). e Berlin, Ter Ri Allgemeiner Eisenbahner - Verband (Ortsgruppe Gießen). vermischte*. Wien, 30. Juli. (Privattelegramm ) gjrr* Bureau. Gestern vormittag nahm das Grotzslug- zrug ,.R69" auf dem Flugfeld« von Aspern auf dem Wege von K a m e n e z,—Po do l s k nach Berlin eine Zwischenlandung vor. An Bord befanden sich 22 Personen, darunter die Herren der ukrainischen Gesandtschaft und zwei deutsche Kriegsgefangene, die schon fünf Jahre fern der Heimat waren. Nach erfolgter Reparatur wird der Flug nach Berlin fortgesetzt werden. Gallensteine _ Herrn Karl Broll, Biskirchen ll. . . . Teile Ihnen glelch^-tkm mit. daß niich ble Kuk mltdemKarlsspruüel von emementsetzl,chent_eidrv fast gänzlich befreit hat. Habe acht kemeSchme^ev melrr.Koliken ireten gar nicht mehr aus, krankslnr«« Die Zusammenkunft des Lydiavereins Im August fällt aus. Sonntag benl.Lent. Teeabend, Moltkeßr.4 Bayern-Verein Gießen. Samstag, den 2. Aug« abend» 8 Uhr fiaral-Imamlil —z Sonntag den 3. August 1919 Erstes ßeftd. Zugendvereinigung Gber-Lais—Glashütten (tS'rr Reinertrag deS Festes ist bestimmt zur Herstellung der alten Kirche in Unter-Laiö.) Bett.: Aste An die Bü Zm Ans« öertünbigung; Empfang her Hessen der „f Heimkehr G. t ist Ter Lant Md somit eine für die Grenz llt Herr Pros Ltadthans Tai Ter frühe, ämt niedergele Gießen, betreffend Abä W, 3*u (ab 8 4 derB aus Cälacfipj §. 21', ertzäl sttafbar". Darmst> Betr.: Fleisch An die Bürg> m > Anschl nir Ehren und b Kechnungsjabre °^Whlen fin Ml. Eisenbahnerveffammlmg statt. Herr Abgeordneter Oswald Riedel« Berlin spricht über: „Zeit- und Streitprobleme der Eisenbahner." ES ladet höflichst ein Der Vorstand. jnljalts Ucbcrf mad,Uc9Jb, Fleischbeschau- Zusammenkunft Samstag den 2. August abends 8 Uhr im Gasthof Hindenbur 6» 8922 Allseitiges Erscheinen erwünscht Der Ausschuß. 1.60,0k 4.80; i u Zweigs' ^Kfl.50:,Z ie Stadt fahren zu lassen. Von den französischen Soldaten wurde dte Bevölkerung vielfach herausgefordert und grundlos verhaftet. Besonders erbittert war. die Bevölkerung, als man schwarze Truppen herbeizog, um Menschenansammlungen auscinanderzittreiben. Das französische sozialdemokratische Blatt „Die Straßburger freie Post" bringt einen Bericht Mit der Ueberschrift „Em dunkler Tag in Straßburgs Geschichte", der aber von der Zensur stark zu- sannnengestrickxm ist. Tas Blatt meint, die Bourgeoisie und das Kapital frohlocke. Die Armee sm im Rücken der Streikenden und gegen das Volk, und die Soldaten beherrschen wieder die Straße. Es müsse gesagt werden, daß sich die Helden von der Marne zu unwürdigen Taten hinreißen ließen. „Wir haben vor Adonaten di« französischen Befreier begrüßt, heute sehen wir sie an der Seite des Kapitals zur gewaltsamen Unterdrückung der Letzten. Die Friedensmöglichkeiten. Bern, 31. Juli. (W.B.) Der Chefredakteur der Reuen Zürcher Nachrichten Baumberger, erklärt in seiner Zettung, seit Enda August 1917 in streng vertraulicher Weise in die von Erzberger festgestellten beiden Fne- densmöglichkeiten eingeweilst gewesen zu fern Bei den Verhandlungen zwischen dem Grafen Bernstorfs und Wilson tm Herbst 1916 habe Wilson selbst unter dem Zeichen der Vereinigten Staaten gegen die Entente einen Frieden gewollt, der Deutschland seinen gesamten Ko- lvnialbesitz, Elsaß-Lothringen sowie seine Ostgrenze unverändert gelassen und es nur zu einer minimalen Summe der Schadloshaltung verpflickstet hätte. Ende Juni 1917 habe seine Zeitung eine Meldung über Erz- terger gebracht, die damals in der ganzen Welt gewaltiges Aufsehen erregte und ihm eine Menge Interviews von Leuten verschiedener Länder em- brachte. An diese Meldung knüpfte sich eine recht inhaltsschwere Unterredung in Bern, die der Ausgangspunkt der von Erzberger zitierten Rote vom 30. August 1917 gewesen sem dürfte. Es war eine weltgeschichtliche Arbeit für den Frieden, bie der Heilige Stuhl damals unternahm. Eine offene Erklärung Deutschlands wegen rückhallsloser Wiederherstellung Belgiens würde genügt haben, nm Deutschland von dem Frieden seine Kolonien, das Elsaß und die bisherige Ostgrenze zu erhalten. Tie verletzende Art, mit der in Berlm diese Bestrebungen ignoriert wurden, haben den Vatikan veranlaßt, seine Haltung gegenüber Berlin noch vorsichtiger und reservierter zu gestalten. Baumbcrger schließt: Trotz aller Schärfe seiner Anklagen hat sich Erzberger noch große Zurück- lwltung auferlegt. Er hätte noch mehr Einzelheiten über die Friedensmöglichbeiten von 1916 und 1917 sagen können. Er hat auch der Krise vom Frühjahr 1918 nicht Erwähnung getan, und auch nicht die letzte Friedensmöglichkeit von Ende Juli 1918, wo Wilson nochmals zum Verständi- gungssrieden bereit war. Wilson war von 1916 bis zum Waffenstillstand alles andere eher als ' ein Feind des deutschen Volkes, und wenn erst die Protokolle der Pariser Konferenz der Oeffent- lichkeit zugänglich sein werden, dürste, sich zeigen, daß Wilson auch auf dieser nicht als Femd Deutschlands gehandelt hat. Wenn Deutschland das linke Nhei nufer mit Köln erhalten blieb, so dankt es dies nicht unwesentlich Wilson. ferung fügen, wenn sie von der Entent^ tatsächlich dazu gezwungen werden sollten. L«r Vertreter der Eiltente behielt sich die Antwort auf diese Erklärung vor. In der Frag« der Lieferung von Tieren ist eine große Anzahl technischer Einzelheiten zu besprechen. Hierfür ist eine Sitzung für den 2. August vereinbart. Der Friedensvertrag vor dem amerikanischen Senat. Amsterdam, 31. Juli. Pressebureau Radio. Ter Senatsausschuß .für auswärtige Angelegenheiten wird morgen über den Vertrag von Versailles zu beraten an sangen. Die Verhandlungen werden vorläufig öffentlich fein, nämlich so lange, wie der Ausschuß die Sachverständigen hören wird, die Über die Gebietsfragen, die Ent- schädigungs-, die Wiedergutmachungs- und verwandte Fragen Bericht erstatten werden, was mehrere Tage in Anspruch nehmen wird. Die Sitzungen des Ausschusses, in denen über die Einwände gegen den Vertrag beraten werden wird, werden unter Ausschluß ver Oefsentlichkeit statt- sinden. Der Senat hat beschlossen, über den amew kanisch-fvanzösifcken Vertrag in öffentlichen Sitzungen zu verhandeln. Ittrchttche Nachrichten. Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Sud-Anlage). Samstag den 2. Aug.: Borabeiü» 7.30 Uhr, morgens 8.30 Uhr. Abends: 8.20 und 9 Uhr Israelit. Religion s gesell schäft. Sabbatfeier den 2. Aug. Freitag abend 7 30 Uhr, Samstag vormittag 8 Uhr. Nachmittag 4 Uhr. Sabbatausgang 9 Uhr. — Wochengottesdienst: Morgens 6.30 Uhr, abends 7. Uhr. IkMtt Tabckrbeiter-Verband (Srtöoerroaltunfl Metzen) Sonntag den 3. Anguft nackm. 3 Ubr findet in Gießen un(«ewerkichaftsbaus,Schanzenstr. 18, eine Mitgliederversammlung statt. Tagesordnung: 1. Die Arbeitslosigkeit in der Tabakindustrie, wer hat Anspruch aus ReichsarbeltS. lofen-Unterslützuna und wieviel muß dieselbe pro Tag betragen. 2. Die neue Tabakneuer. Redner: Kollege Alfred Kiel, Gießen. Sämtliche VerbaudSmilglieder von Gießen sowie der umliegeuden Orte werden hiermit eingeladen. R^Ju9teiifn , PK' w W'!! MW Eine Erklärung des Nuntius Paeelli. Berlin, 31. Juli. Vom Nuntius Erzbischof Pacelli geht Uns aus Rohrschach folgende Erklärung zu: Man Hot behauptet, daß der frühere Llbgeordnete Herr Erzberger die Antwort des ehemaligen Reichskanzlers Dr. Michaelis vom 24 September 1917 betr. Belgien durch den Münchener Nuntius erfahren habe. Der Nuntius dementiert dies aufs Entschiedenste. Er hat Erzberger weder von dem Inhalt seines Schreibens vom 30 August 1917 an Michaelis, noch von dem der obenerwähnten Antwort in Kenirtnis gesetzt. Die Ablieferung der Milchkühe. Versailles, 31. Juli. (WTB.) Heute fand die erste Besprechung zwischen den deutsckpcn und französischen Sachverständigen über die Abgabe von Tieren nach der Anlage 4 zu dem Artikel 236 des Friedensvertrages statt. Von den deutschen Kommissaren wurde zu der Frage der Ablieferung von Mchkühon ausgeführt, daß es nicht die Absicht der Entente sein könne, auch noch nach dem Kriege die deutschen Kinder durch die Entziehung der Milch zu schwächen. Es wurde darauf hingewiesen, daß sich auch bei der Entente selbst gegen die Lieferung von Milchkühen Bedenken erhoben haben, wie insbesondere aus einer Rede Lord Robert Cecils im cnglifto Unter Hause berwrgebe. — Die deutschen Delegierten erklärten, daß wir fest darauf vertrauten, daß die Entente Deutschland die Lieferung von Milchkühen aus den deutschen Beständen erlassenwerde. Sie würden sich aber dieser Lie- Reichs fett stelle, dec btt aus dem besetzten Gebiet lommenben Oele, Seifen und Sette „fest- zuhalten" versucht, ein Gebaren, ba5 bereits den schärfsten Protest der interessierten französischen Händler und des Frankfurter Lebensmittelamtcs hervorgenisen hat. Tie Franzosen drolien mit Zwangsmaßnahmen, aber die Berliner Fettbehörde beharrt unverändert auf ihrem Standpunkt. Vie Nommunalwahlen. O Klein-Linden, 30. Juli. Tie Stlch- wah l zur B ei geo r d n e t e n w a hl findet am nächsten Sonntag zwischen den beiden Kandidaten Beigeordneten Wil!-elm Jung VIII. und Unter- Assistent Heinrich Luh statt. yod?fcbttl8iad?rid?iett. rj Marburg. 31. Juli. Nach dem letzt erschienenen 177. Nommsverzeichms der Philipps- Universität vom diesmaligen <->ommerhalbwhr beträgt die Zahl der immatrituMen Studierenden 3924. darunter 497 Frauen. Dazu kommen noch 34 Männer und 17 Frauen, die zum Horen der Borlesungeii zugelassen sind, so daß die Gesamtzahl der Universitätsbesucher auf 3975 erhöht gegen 1885 im letzten Zwrichensemester und 2410 ' im letzten Winterhalbjahr. Es studieren 271 Manner und 3 Frauen Theologie, 709 M. unb l4 F. Jura. 1180 M. und 124 F. Medizin, 1267 M. unb 356 F. Philologie. BeherrnMet find 2819 M. und 387 F. in Prußen, davon 956 M und 96 F. in Hessen-Nassau, 579 M. und 108 F. find aus den übrigrii deutschen Staaten und 29 M. und 4F. flammen aus dem Auslande. reftgotiesdienstinderrttrchez.Unter.Lais Feftpredtger: Pfarrer Herpet-Lißberg. 3 Uhr nachmittags: waldfestimwaldebeiVber-Lais BegrüßunaSansprachen: Pfarrer Weidner- unb Bürgermeister Schauermann-Ober-Lais. Ausführung der drei großen Volksszenen auö Schillers Schauspiel: „Wilhelm Tel!" «Schwurauf bemRütli - Apselschnß — GeßlerSTod) durch Mädchen, Jünglinge und Männer aus Ober- LaiS unb Glashütten unter Mitwirkung von Herrn Job. Meißner, Direktor bes L-tabnbeaters in Heidelberg, der Herren I oh. Hein» unb Ernst Langbein- vom Hess. LanbeStheater in Darm- stabt unb Herrn OttoLai.binger vom Stabt- tbeater in Mainz. Leitung: Direktor Meißner. Inspektion: Else Brunnkow-Meißner. Eingeleitet wirb die Ausführung burch baS Hirten- lieb: „Ihr Matten lebt wohl", gesungen von 40 Mit' wirkenden, eingeübt von bett Herren Lehrern. Bechlolb.Ober.Lais unb Weber-GlaShütten. Die Kostüme werben auf Anregung beS BtlbungS. Ministeriums vonl Hest. LanbeStheater in Darm- stabt zur Verfügung gestellt. Festrede: Herr Minister Dr. Strecker-Darmstadt. Gemeinschaftliche Gesänge, Vorträge der mit- wirkenden Künstler, wettere Antvrachen der Herren Abgeordneter Reiber-Mainz. Pfarrer Herpel-Lißdera unb Gustav Senm-Ober-Lais. Schlußwort des Ortsgeistlicheu. Nreife der LUäll-' Numerierter Sttzplqtz 4 Mk., preise ver Nichtnumerierter Sitzplatz 3 Mk- Mittelstehplatz 2 Pik. unb Settenftehplatz 1 Mk. Schulkinder auf allen Plätzen dte Hälfte. Anmerkung: Bei ungünstiger Witterung (nur bei Regen) findet bad Fest 8 Tage später statt. Zm Neuen wett Ab heute neues Progrumm unter Mitwirkung des ZtimmuKgrkomikersuvreis- gekrönten Couplet-Autors Herrn Albert Scheu für Me Erscheint nach 2 Nr. 67 Bern, 31. Juli. (WTB.), Nach' Mitteilungen des Sekretariats des internationalen Sozialisten- kongresses in Bern haben sich bis heute 2 5 Länder angemeldet. Bereits vertreten sind bis jetzt acht Länder, darunter England durch Henderson und Ramsay Macdonald, Frankreich durch Nenau- del und Grurnbach, Deutschland durch Bernstein und Wels, Schweden durch Enybjerg. Weite» Vertreter dieser Sanher iverden bis Aamstag erwartet. Unter den übrigen cmgemeldeten Vertretern befinden sich Louguet und Cackstn für Frankreich, Canepa für Italien, Arelvod für Ruß-« ' and und Fritz Adler für Teutsch^-Oesterreich. Bel> giert, das am Februarkongreß nicht teilgewommeni hatte, wird durch Vandervelde vertreten fein. Amo< rikaniscke Delegierte sind bis heute noch nicht angen meldet. Tie Kvngveßarbeiten werden vvraussichtlich erst am 15. August zu Ende gehen. Tie Schveiz wird offiziell an dem Kongreß nicht teilnehmen. Bern, 31. Juli. (WTB.) Das Programm der internationalisttschen Konferenz in Luzern umfaßt die allgemeine internationale Lage unb Wiederherstellung der Internationale selbst. Tie einzelnen Punkte der Tagesordnung sind noch nicht bekannt. Bis jetzt sind aus 25 Ländern 75 Delo» gierte angemeldet. Einstellung des Luftvostverkehrs. Berlin, 31. Juli. (WTB.) Ter gesamt- Luftpostverkehr wird wegen Mangel an Be« t rie bsftojf von mittags 1 Uhr ab eingestellt, Die kanadische Weizenernte. Amsterdam, 31. Juli. (WTB.) Reuter meldet aus Ottawa: Tie kawchische Regierung wich die von ihr aufgekauste Weizenernde zum Markd preise verkaufen. Spekulaüonen und Unter frontal werden nicht geduldet. Das Riesenflugzeug beschlagnahmt. > Wien, 1. Aug. ,(WTB.) Das RiesenflugE „R 59" der Deutschen Lustschiffreederei, das mit 22 Personen einen Flug tion Kamenez-Pvdvlsk nach Wien machte und auf dem Flugplatz Aspern landete, wurde gestern nachmittag, wie die Abendblätter melden, von der interalliierten Kommisfioki' beschlagnahmt. Das Flugzeug bleibt unter dem Schutz der Italiener auf dem Flugselde stehen, bal es an einem entsprechend großen Schupp« mangelt E>itzwelle in Amerika. Amsterdam, 1. Aug. (WTB.» Laut r,N- gemeen Handelsblad" meldet der „Daily Tele-« graph" aus Neuyork, daß die östlichen Staaten von Nordamerika von einer furchtbaren Hitztoclle heim- gesucht werden. Die DurchschnittstemperaAr t®* trägt 100 Grad im Schatten. im Saalbau Caf6 Leib. Vorstandswahl. Wichtige Besprechungen. Zahlreiches Erscheinen dringend er- wünscht. 014990 Der Vorstand. z------------------------------------\ y M W W W W < V MI MMckmm 6b' Samstag, den 2. August Tanzkränzchen: > auf der Liebigshöhe wozu freunbl. einlabet 8870 F. Haruickel. An- u. Berkaus von Möbeln, kvld, Silber, Antiquitäten, sowleUebernahmeganzer Einrichtungen. M,# LouiSRothenbcrger 22Neuenweg22. Tel. 176. Für Konditoreien kupferne I Schtwekefsel am Lager in allen Größen Theodor Schmidt, 3ng. Lager Neuen Bäue 9. Zwirn schwarz und weiß, wie. bet eingetroffen. Franz Bette, 8725 Mäusburg 10. BAYER.VEREIN GIESSEN Lichtspielhaus Heute Der gelbe Tod“ Eine Tragödie der Menschheit in 6 fabelhaften Akten. Für Jugendliche können wir dieses Ik P rogramm nicht empfehlen. — Ferner: Tee oder Schokolade“ Feinpikantes Lustspiel in 2 Akten.