Samstag, Februar DI9 '.viertel- monatl. ZwiMngrrunddruS u.Verlag: Vrühl'sche Univ.-Vuch. u.ZteindruSerei R.Lange.Schriftleitung, Sefchäftrstette «.Druckerei- Zchulstr I. Wod)enrßdbll(t. n? 1318 w fckmeihen und damit die auj dem dentsrkien Volke lastende Hu:gerblockahe verschärfen. Weiterhin wird einer Annäherung an von jenseitS der (Ären »dagegen protestiert, daß unsere jfcinbe bei Murhrne 3®. 21 Ter Lietzener Nnzeige» «.scheint täglich, außer EonntagS. - Beiiaaen: EicbenerFamilienblütter; Kiest lc.it fvr -en Kreis Siehe«. art Töhl, -iou.'dors .■¥r« Täfielbotf), (boeritraiie 27. ständiger Entwicklung gelassen würde, ist die Konferenz der einzel staatlich en Rc- Zur Eröffnung der Nationalversammlung. Berlin, 30. Ian. Die erste Sitzung der Nationalversammlung am 6. Februar, mittaqs 1 Uhr, wird zunächst unter einem Alterspräsidenten tagen. Als solch r kommt vermutlich der bisherige Reichstagsabgcordnete Wilhelm Pfannkuch in Betracht, der im Jahre 1811 in K..siel geboren und jetzt als Kandidat der sozialdemokratischen Partei im dritten Wahlkreis Stadt Berlin gewählt worden ist. Annahme von Anzeige» f. die Tagesnummcr Vit zum Nachminag vorher ohuejedeBcrbmdtichkeit Seil-npreise: für örtliche 'Anzeigen 25 Bf.,für auswärtige 30 Bf., für Reklamen Ml.l.-nebst 20° «Teue- runasznf i4aa;Platzvor- fdiriii 20 % Au'sckilag. Lauvtichri tleiler: Aug. Pcrantwortlich für Politik: 'Ang. Goetz, für den übrjaen Teil: Dr. Reinhold 3enj; für den Anzeigenteil: v. Beck; sänitlich in Gießen zen hereingctragene Pläne zu erwecken. Das ist die nationale Seite der Angelegenheit." Eine Heffeuversammluug in Caffel. Cassel, 31. Ian. Hier vereinigte sich gestern auf Einladung des Bürgerbundes eine große Anzahl Männer und Frauen, um das Schicksal Hessens bei einer Aufteilung Preußens zu erörtern. 3m Laufe der Versammlung äußerte sich Oberbürgermeister Koch unter lebhaftem Beifall zu dem Thema wie folgt: Die hessische Frage sei heute noch nicht spruchreif. Alles hange davon ab, wie die künftige Reichsverfassung aussehen werde, bezw. ob eine Stärkung der Reichsgewalt gelinge. Für ihn gebe es nur einen Weg, den einer Stärkung der Reichsgewalt. Der Entwurf des Staatssekretärs Prcuß gehe ihm noch nicht weit genug; zum Beispiel müsse die Vereinheitlichung des Schulwesens, der Landwirtschaft, der Eisenbahnen usw Tatsache werden. Gelinge es der Nationalversammlung nicht, die Schwierigkeiten, die die Einzelstaaten machen, zu beheben, so habe sie einen großen Teil ihrer Bestimmung verfehlt. Die Nationalversammlung müsse mit Nachdruck das Vordrängen der alten partikularistischen Sondcrinteressen verhüten, wie sie von süddeutscher Seite versucht würden. Vielleicht sei die Demokratie genötigt, gegen solchen Partikularismus nach rechts und links Front zu machen. Vereins | in ehern, Jager id Sckltzen >n /d Umgeb. »nutag d. r.Aebr. lütno» 3 Uhr « IMäker Hol', neftorbnuni: Sorinmdswahl InücmÄblaae Bnftbicbenrt. WiH s IW Jll ,'itnliebHopleldWn jijr. i. Mrt ii öijiffiiK ^TttLorfta^ SlutF-* HielU* und &«••* lilfUUlM jährlich Vlk. 4.05^ durch Abhole- u. Ziveiqstelleit monatl. 3)1 L 1.25 durch diePost Mk. 4.05 viertel- jährt. ausscht. Beiteilg. Fenisprech - Anschliifle: Wir die Srf)tiitleilunflll2 Verlaa.Geschä'tss1elIe5l Anschrift für DratUnach- -ichten: Anzeiger Sietze«. Die pariser Konferenz. Paris, 30. Jan. (WTB.) Präsident Wilson, die Premierminister mtb Mi lister d-?s Aensiern von Amerika, Großbritannien, Frankreich imb Italien sowie die Vertreter Japans hielten am Donnerstag zwei Sitzungen ab. Der Gedankenaustausch über denStillenOzean und Afrika ging in Anwesenheit der Vertreter der Dominions und des sranzösi scheu Koloirialministers Simvn und Sal- vago Raggis weiter. Ein zufriedenstellendes vorläufiges Abkommen wurde über die hinsichtlich der deut scheu Kolonien un der besetz e G biete in der asiatischen Türkei und Aff n a.izutvendenden Grundsätze getroffen. Am Nachmittag war die belgische Abordnung anwesend. Du smans, Pander- r>elde uird ran Deuvet setzten den be gi chen Stand- punkt hrnüchllich des Kongos anscinmider. Außerdem wurde entschieden, das; die militärischer: Vertreter der alliierten und asso iierten Mächte und der Oberste Kri-cgs.at in Versailles ausgcfor- b:rt werden sollen, einen Bericht über bie beste lmd sachgcmätzeste Verteilung der für die Aufrrcht- crhalknng der Ordnung im besetzten türkischen Gebiet notwendigen Streitkräfte ein* zureichen. P r r i s. 31. Jan. (WTB.) Davas. Tit^vmati- scher S'.tuationsbericht. Das Komitee der zehn Vertreter der (Grossmächte befasste sich in der Domierstag-Sitzung mit der Prüfung der Kolonialfragen. Orts, der technisch.' Delegierte für Belgien, entwickelte seine.Vorschläge, die Verwaltung der deutschen Kolonien dem Völkerbunde zu übergeben, bzw. Teile derselben diesem oder jenem Staat rmter Kontrolle der gesamte:: Mächte zu überlassen. Das britische Krugslabinett hat sich der Wilsonsck)en Tl>evrie angeschlossen, dagegen Haden die Dominions energischen Protest eingelegt. Schließlich einigte man sich dahin, das;, wenn in einem dieser Gebiete sich gi?nugertb kultivierte Eingeborene bcff ben, die ihren nationalen Wünschen Ausdruck verleihen können und tatsächlich imstande sind, sich selbst zu regieren, der Völkerbund ihren Wünschen Rechnung tragen soll. In dieser B - zielmng nannte mau namentlich Arabien und Mesopotamien. Die Bevölleru dieser Länder sollen Getegrnhit bekommen, h ^.nWillen Ausdruck zu verleilien, und sollen entsch iden, ob sie unabhängig werden ober unter dem Protektorat einer Großmacht leben tvollen. Wo die Völker nicht imstande siud sich selbst zu rs.neren soll ,,v'erblind e t ch idni, wer die Souvrri in ausübe i soll. Gewisse (Garantien lind dabei uu.i .er betreffenden Großmacht zu übernehmen, und zwar werden die Garantien von der Fckedeuskönfeienz oder vom Völkerbunde festg legt. Diese werden für die verschiedenen Großmächte verscksieden sein. Es soll darüber von Fall zu Fall entschieden werden. und gewahren nur immer die gesteigerten Mnstrengungen der Franzosen und Engländer, uns gänzlich an den Bettelstab zu bringen. Wann kommt ein Retter unserem Volke? Wir dürfen die Hände nicht in den Schoß legen. Auch im wörtlichsten Sinne. Denn nur das Zugreifen der deutschen Arbeiterhand kann uns vor völligem Ruin retten. Reichsregierung, Wirtschafts- und Demvbili- sierungsämter schreien tagtäglich die Not ins Land, daß mehr gearbeitet, weniger gefeiert werden müsse. Die Bergwerke, die Eisenbahn, die Werkstätten, die Fabriken mrd Kleinbetriebe, ja, auch die Hauswirtschaft der Frauen, warten auf tätige Hände, auf die Rückkehr der Streikenden und Arbeitslosen mrd die allgemeine Erkenntnis, daß die Revolution in Deutschland nicht zu einer maßlosen Lohub.'ioegung gemacht loerden dürfe. Nur die Arbeit kann uns Freiheit, Frieden , urib Brot bringen. Wir müssen uns auch politisch neu beginnen. Die Wahlen zur Nationalversammlung und zu den Volkskammern sind vorüber. Aber nun dürfen wir nicht teilnahmslos unsere Geschicke den Abgeordneten überlassen. Große Dinge stehen aus dem Spiel! Das deutsche Volk muß sich nmerficb einigen beim Aufbau einer Verfassung, bei oer Verteilung der Zuständigkeiten zwischen Reich und Ein- Jelstaaten. Die Lösung dieser wichtigen Frage tebt zum größten Teil außerhalb der Partei- uiio Wahlprogramme. Das von der Reichs- regierung veröffentlichte Gesetz über eine vorläufige Reichsverfassung hat eine Fülle von Wünschen und Zweiftln aufge- siHrt. Soweit die No w.'ndigleit vorliegt, möglichst schnell eine aktionsfähige Rleg erung z : sckiassen, b e in schnellem Handeln nns dem F.i.den und Neuaii bau en!gcge>>führt, ist der vorliegende Entimrrf kaum zu beanstanden. Ein von der Nationalversammlung gewählter Reichspräsident steht an der Spitze der Exekutive. Er beruft das Neichsministerium, das sich auf das Vertrauen der Mtiona!versanim- lung zu stützen und dieser Rechenschaft abzu- legen hat. Von großer Bedeutung und noch recht strittig ist dagegen die Verteilung der Voll- inachteu zwischen den Reichs- und den einzel- staatlichen Instanzen. Hier ist für die Neichs- einheit sogar eine große Gefahr im Verzug! Wahrend der Entwurf des Staatssekretärs Preuß bei der Unmöglichkeit, die alte p»eu- A'che Vormachtsmission in die neue Zeit Die Zusammensetzung der preußischen Landen rsammlmrg. Berlin, 29. Jan. (WTB.) Im einzelnen verteilen sich die Mandate der Lanhesvcrsarnrnlmrg auf die Wahlkreise folgendermaßen: 1.Ost Preußen: Dentschnationale 3, Chiist- liche Volksparte: 2, Deutsche Volkspartei 2, Demokraten 4, Sozialdemokraten 10 Sitze. 2. West Preußen: Dentschnationale 4, Christliche Volkspartei 2, Demokraten 5, Sozialdemokraten 6 Sitze. Berlin: Deutschnationale 2, Christi. Volkspartei 1, Deutsche Volkspartei 1, Demokraten 3, Sozialdemokraten 8, Unabhängige 6 Sitze. 4. Potsdam (1—9): Dentschnationale 3, Deutsche Volkspartci 1, Demokraten 3, Sozialdemokraten 6, Unabhängige 2 Ditze. 5. Potsdam (10): Deutschnationale 2, Deutsche Volkspartci 2, Demokraten 2, Sozialdemokraten 5, Unabhängige 2 Sitze. u Frankfurt a. O.: Dentschnationale .3, Demokraten 3, .Sozialdemokraten 6 Sitze. 7. Pommern: .Dcutschnationale 5.-Dtsckse. Volkspartei 2, Demokraten 3, Sozialdemokraten 7 Sitze. 9. Breslan: Deutschnationale 3, Christliche Volkspartei 4, Demokraten 2, Sozialdemokraten 9 Sitze. 10. Oppeln: .Deutschnationale 1, Christliche Volkspartei 11, Demokraten 1, Sozialdemokraten 7, Unabhängige 2 Sitze. 11. Liegnitz: Deutschnationale 2, Christi. Volkspartci 1, Demokraten 3, Sozialdemokraten 6 Sitze. 12. Magdeburg: Deutschnationale 1, Demokraten 4, Sozialdemokraten 7 Sitze. 13 Mcrj eburg: Deutschnationale 2, Christliche Volkspartei 1, Demokraten 5, Sozialdemokraten 3, Unabhängige 8 Sitze. 14. Schleswig-Hol st ein: Deutschnacko nale 1, Deutsche Volkspartei 1, Demokraten 5, Sozialdemokraten 8, Bauerndemokratcn 1 Sitz. 15. A u r i ch: Christliche Volkcpartei 2, Dtsche. Volkspartei 1, Demokraten 3, Sozialdemokraten 3, Welfen 2 Sitze. 16. Hannover: Christliche Volkspartei 3, Deutsche Volkspartci 2, Demokraten 1, Sozialdemokraten 9, Welfen 4 Sitze. 17. Münster: Dcutschnationale 1, Christliche Volkspartei 10, Deutsche Volkspartei 1, Demokraten 1, Sozialdemokraten 5 Sitze. 18. Arnsberg: Deutschnationale 2, Christliche Volkspartei 7, Deutsche Volkspartei 2, Demokraten 2, Sozialdemokraten 10, Unabhängige 1 Sitz. 19. Hessen-Nassau: Dentschnationale 2, Christiick;e Volkspartei 5, Deutsche Volkspartei 1, Demokraten 5, Sozialdemokraten 9 Sitze. 22. Wahlkreis. (Düsseldorf 1—5). Bei den Wahlen zur Preußischen Lanvesversammlung entfiele:: aus die Christliche Volkspartci 253 7CK) Stimmen (5 Sitze), Mehrhcitssoüatisten 222 178 (süni Sitze), Deutsch-nationale Volkspartei 131 690 (drei Sitze), Unabhängigen 150 154 3 Sitze), Deutsche demokratische Partei 95 801 (2 Sitze). 23. Wahlkreis. (Düsseldorf 6—12).. Bei den Wahlen zur preußischen Landesversammlung entfielen aus Deutsche demokratis'^c Parün 44 556 Stimmen (1 Sitz), S,i l^emoirat-'n 176993 (riet Sitzes, Deutsch-nationale Volkspartei, Tentsche Volkspartci und Christliche Volkspartei zusammen 437 189 (11 Sitze'. Davon erhielt die Deutsch-nat. Volkspartci 40 711 (1 Sitz), die Deutsche Volksp 56 781 (1 Ätz), die Christliche Volkspartei 339 684 (9 Sitze). Au; öet badischen LanLerversanimIung. Karlsruhe, 31. Jan. (WTB.) In der heutigen Sitzung der badischen verfassunggebenden Landesversarnmlung wurde ein von allen Parteiei: unterstützter Antrag zur Beratung gestellt und einstimmig angenommen, in dem im Namen der Gerechtigkeit die badische Nationalversammlung Verwahrung dagegen einlegt, daß dem deutschen Volke bei jeder Verlängerung des Waffenstillstandes noch schärfere Bc dingungen aufcrlcgt werden, die das deutsche Ver kchrsleben lahmlegen und die den größten Teil des Reiches von jeder linksrheinisclwn Kohlenzufuhr ab- yierungsvertreter starken partiknlari- stischen Neigungen entgegengekoinmen.Sie läßt den alten Bundesrat mit aus demRevolutious- beefen neu gewaschenem Antlitz wieder auf der Bildfläche erscheiuen und räumt ihm neben der Reichsregierung und der Nationalversammlung einschneidende Rechte ein. Süddeutsche Einflüsse scheinen sich entscheidend geltend gemacht zu haben. Die Stimmen- zuteilung im Staatenausschnß ist derart erfolgt, daß kein Freistaat mit mehr als ’/3 der Stimmen vertreten sein kann. Preußen erhält demgemäß 19 Stimmen, während im übrigen angeordnet wird, daß auf je eine Million Landeseimvohner eine Stimme entfällt. Bayern erhält danach 7, Sachsen 5, Württemberg 3, Baden 3, Hessen 2, die übrigen Bundesstaaten je eine Stimme. Im alten Bundesrat war Hessen beispielsweise mit 3 Stimmen vertreten. Man erkennt leicht, ryarnn: die süddeutschen Staaten einer Teilung Preußens sich entgegenstellen wollen. Die künftige Reichsverfassung wird zwar von der NatiAnalversanunlunq verabschiedet, allein der Staatenausschuß kann die vorzn- legenden Gesetzentwürfe „filtrieren", gegebenenfalls auch eigne Entwürfe der Nationalversammlung zur Beschlußfassung vorlegen. Für uns Hessen ist in dem Entwurf besonders zu beachten, daß „der Gebietsbestand eines Freistaates nur mit seiner Zustimmung geändert werden kann"I Das ist jene aus partiku^aristischem Interesse erwachsene Hemmung einer zeitgemäßen und freilich in vernünftigen Grenzen zu haltenden Neueinteilung des Reiches. Der Entwurf des Staatssekretärs Preuß würde der großhessischen Bewegung besser gerecht werden. Er sieht nänckich eine Volksabstimmung vor, falls sich die Bevölkerung eines Landesteiles aus dem bisherigen Staatsverband loslösen wollte, um sich mit einem oder mehreren anderen deutschen Freistaaten zu vereinigen oder einen selbständigen Freistaat innerhalb des Reiches zu bilden. Eine solche Abstimmung würde auf Antrag der zuständigen Landesregierung oder der Vertretung eines oder mehrerer Selbstverwaltungskörper, die mindestens ein Viertel der unmittelbar beteiligten Bevölkerung umfassen müßten, von der Reichsregierung angeordnet und von den zuständigen Landesbehörden durchgeführt werden. Bei der Wahlagitation in Prerißen ist auf dem Gebiet dieser Fragen ein großer Wirrwarr angerichtet worden. Demokratische Bezirksinstanzen haben den demokratischen Kandidaten Prenß, weil er die Einheit Preußens gefährde, offen bekäinpft. ?llle Parteien wollten eben Hüterinnen der Einheit Preußens sein, weil sie sonst Stimmenverluste befürchteten. Nun rückt die „Voss. Ztg." die Begriffe wieder zurecht, indem sie darlegt, die Pieußenfrage hätte nicht von Obmännern entschieden werden dürfen, sondern sie märe von der demokratischen Gesamtpartei nach genügender Vorbereitui:g aller Parteifreunde zu enischeiden gewesen. Der Grundgedanke, daß über den Bundesstaaten und deren Interessen die Interessen des Reiches stehen müßten und daß „nach dem Fortfall der Zentralsonne, die die preußische Köuigskrone gebildet hat, andere Ällttel zur dauernden Festigung des Reichsbaues gesunden werden müssen", sei nicht bloß richtig, sondern knüpfe an die besten demokratischen Traditionen an. Nach unserer Ansicht ist diese Frage überhaupt keine Parteisache, ebensowenig wie die großhessische Bewegung eine solche ist. Soviel ist gewiß: partiknlaristische Interessen dürfen diese hochwichtigen Fragen nicht entscheiden oder ersticken. Der Nationalversammlung soll das letzte erlösende Wort zukommen. Die Ne ich s- einheit muß unsere Parole sein. In der „Köln. Ztg.", die dem Preuß'schen Verfassungsentwurf ebenfalls volle Gerechtigkeit widerfahren läßt, finden wir einen beachtenswerten Wink: „Es handelt sich darum, daß gerade jetzt sich alle Glieder der Willenskundgebung einer Mehrheit des gesamten Deutschen Reiches willig einfügen, um nach außen auch nicht im geringsten den Anschein der abgeliefcrten Lokomotiven, Wagen und Kraftfahrzeugen in schikanöser Weise vor gehe::. Die Parteien protestieren dagegen, daß m:ter Mifuchtung der Waffenstillslandsbedingungen beutfebe Sold.iteN' in Gefangenschaft gehalten werden, ferner daß beut- scl)e Familien und Einzelperso>:en unter Wegnahme ihres Eigentums in einer jeher Menschlichkeit hohn- sprechenben Weise aus Äsaß-Lothnngen ausgewiesen und Teile unseres Lai:bes von feriwlichen Truppen besetzt werben. Die Reichsregierung wirb ersucht, mit allem Nachbruck bereut hinzuwirken. baß alsbalb mit ber Rückbeförberung bet deutschen Kriegsgefangenen und Zivilinternierten begonnen wirb. Ministerpräsident Geiß schloß sich im Namen ber babischen vorläufigen Regierung bem Protest völlig an. Er sagte u. a., wie bisher, so werbe bie Regierung auch in Zukunft alle Kraft elm'etzen, um jeher Vergewaltigung bes babiscl-en Volkes entgegenzutreten. „Das babische Volk hat mit rmberat beutschen Stämmen im Vertrauen auf bie Erklärung Wiljons bie Waffen niebergelegt. Vor ber ganzen Welt forbert bas babische Volk Wilson auf, bie ehrliche Durchführung seines Programms burch- zusetzei:. Es würbe bas furchtbare Gefühl, baß wir betrogen unb getäuscht sinh, in uns zurückbleiben, wenn bie Wilsonschcn Forberungen nicht vollkommen unb treu burchgcführt werben. Leider zeigt die Art, .in der während bes Waffenstillstanbes das deutsche Volt von her Entente behandelt wirb, wenig von bem Geiste, in bem allein bas Programm Wilsons vollzogen werben Fann. Ohne Grunb bauert bie Blvckabe gegen Tcutschlanb weiter, ohne Grund läßt man unsere Greise, Frauen unb Kinder weiter leiden. Warum wirb ber Abschluß eines Vorfriehens abgelehnt? Auch gegen bie Behandlung ber Äsaß- Lothringcr protestieren wir. Wir fordern vor ber ganze:: Welt, haß endlich unseren unglücklichen Kriegsgefangenen bie Freiheit reich er ceicben wirb. Das beutsche Volk wirb sich nie bem Imperialismus anherer Völker beugen. Die babische Regierung hat, als bie erste aNchricht von ber beabfiefttigte:: Besetzung Kehls zu ihr kam, sofort bei her Reichsregierung unb bei ber Waffenstillstanbskommission in schärfster Weise protestiert und verlangt, baß in Zukunft bei allen ben babrschen Staat betrcHat* ben Fragen bie babische Regierung zugezogen wird. Auch von bieser Stelle wirb biefc Forderung wiederholt." Der Redner forderte zum Schluß seine bübischen Mitbürger auf, auch in biefen Zeiten schweren Unglücks bie nationale Würbe zu wahren. „Fest, einig unb geschloffen verteidigen wir unser Recht unb unsere Ehre!" (Lebh. BeisallI *1 tingtiüti 1________1% mslon , 5,'Ur. mit ein?11, Se,n w M Mark ll rfd)cnagentur. Die verschiedenen Friedens- imb Bölkerbuildsverritw Dänemarks, Lollands, Nor- ewUarn der VStertiets r*c6 nvyt wwoltw Vörden ist. soll di- Verwaltung der Kolonien von Pen angtciqtnbai ßerroaltimgen übernmnmen werden, i» der Weise, nnt es letzt schon gehandhabt web. Was bte asiatische Türkei betrifft^ so erhallen btt vier Großmächte den Auftrag, tnefts Gebiet zu verwalten, unb -war tritt das Mmüxu sofort in Kraft. Schließlich befaßte man fick, mit der «i-rage der Zusammcukmtft aus t»:r Prrnzeninsel. Die Regierung rn Archangelsk weigerte sich, mit den Bolschewisten zusammeiiMreffen. Tie Regierung des iSenerals Äoltschak brachte in gemäßigter Form starke Vorbehalte gegen bic Zusarnineickunst vor Die bolichewisüsche Regierung hat bisher eine Antwort nicht ergehen lassen. Lllen darüber, ob der Kriegsbeschädigten oder an- »eren Minderleistungsfähigen gezahlte Lohn etn an- aemeslener ist, oder ob die solchen Arbeitern zugemutete Arbeit ihrer Leistungsfähigkeit entspricht, entscheidet der Schlichtungsausschub. § 20. Für die Dienstverpflichteten günstigere gesetzliche oder vertragliche Arbeitsbedingungen bleiben bestehen. Vorstehende vorläufige Landarbeitsirdnung er= hält hierdurch bis zum Erlast einer endgültigen Landarbeitsordnung vom Tage der Verkündigung dieser Verordnung ab mit folgenden Maßgaben Ge- seheskraft . 1 Wird gemäst § 8, 18,19 der vorläufigen Landarbeitsordnung der Schlichtungsausschub ang«. rufen, so hat er zu versuchen, eine Einigung zwischen den Parteien herbeizuführen. Kommt eine solche nicht zustande, so erfolgt die in den genannten Bestimmungen vorgesehene Entscheidung durch Schiedsspruch Auf die örtliche Zuständigkeit findet §22 Abs. 1, auf das Verfahren finden die §i 23 bis 25, die §§ 27 und 28 Ab. 1 und § 30 der Verordnung über Tarif, vertrüge, Arbeiter, und Angestellten-Ausschüsse und Schlichtung von Arbeitsstreitigkeiten vom 23. Dezember 1918 (Reichsgesehblatt S. 1456) entsprechende Anwendung. Durch das Verfahren vor dem Schlich- tungrausschust wird der ordentliche Rechtsweg nicht ausgeschlossen. Das Gericht hat, wenn das Verfahren vor dem Schlichtungsausschub schwebt, auf Antrag einer Partei anzuordnen, daß die Verhandlung bis zur Erledigung des Verfahrens vor dem Schlichtungs- ausschust anszusetzen ist. Aus Stadt ttnb Land. Gie ßen, 1. Februar 1919. Reichsschatzanweisun-e». Ebenso wie während des Krieges gibt daS Reich zunächst auch weiterhin Reichsschayanwri >ungen in stücken zu 500, 1000, 10000, 100000 und 1 Million Mark aus und vergütet dafür an täglichen Zinsen 4'/. Prozent Tie Zinsen werden sofort beim Einzahlen des Kapitals für die Zeit der Anlage im voraus entrichtet Die Reichsbankstelle in Gießen ist bereit, den Ankauf solcher ^xlmtzanwei fangen kostenlos zu vermitteln und die beschafften auf Wunsch kostenlos aufzubewahren Ebenso wird die Einziehung der Reichsschavanweisurnzen bei Fälligkeit von der Mengen Reichsbankstelle kostenlos besorgt Wer also zur Zeit irgendwie über freie Gelder tm Betrage von mindestens 500 Mark verfügt kann sie aut diesem Wege ohne irgend welch. Speien oder Unkosten täglich durch die Reichsbmikstelle Gießen zu 4'/, Prozent, bei weniger als 30 tägiger Laus- zeit au 4 Prozent Zinsen -mleaen. Wird die Rück- zahlun« des Hcldcch vor Fälligkeit der Lchatzamvez- Arbeitsloser. Das Demobilmachung^trnt empfiehlt in einer Verordnung vom 22. Januar d I., die Mach' liegenden Kräfte der Arbritstoen nützlrch zur Betätigung anzuregen, indem man zu ihrer Bildung fachlich und allgemein beitrügt. Es Haiwelt sich nicht darum, die Erwerbslosen noch besonders durch geistige Genüsse zu bevorzugen, sondern die Absicht ist, ihre VristungSiahigkeft durch allgemeine, beruflich bessere AuSnldung ihrer Anlagen zu erhöhen und zugknch die Aufnahmo sähigkcit ihres Geistes zu steigern, da bei der tote bevorstehenden äusseren Armut die Umstellung aufs Innerliche, auf die Wertung «eltscher anstatt materieller Güter unumg-anglich wird. Der Ausschuß für Bolksvoilesungen tn Fran-chvl a M. hat nun auch bereits vor einiger Zeit in Fühlungnahme mit dem Arbeitsamt eine derartige Anregung iln die Tat umgesetzt, indem er, wie jedermann, so auch den Arbeitslosen Gelegenheit zur Selbstbildung in den NachinittL.zsvorlesungen gibt Es sei nochmals hier darauf frnywiefet. daß in diesen Vorlesungen, zugleich mit musikalischen Darbietungen, die verschiet^msten Wissen- und Kunstgebiete in leichtverständlicher und volkstümlicher Form abgehandelt werden und so jedermann Gelegenheft bieten, seine Bildmig zu erweitern, es ist nur bedauerlich, daß oftmals von dieser schönen Gelegenheit nicht der umfassende Gebrauch gemacht wird, den man angesichts der vielen freien Zeit, bie alle Welt jetzt hat, erroarten sollte. Die Frankfurter Anregmlg könnte auch in der Universitätsstadt Gießen leicht in die Tat umgesetzt toerben. Der Ä-danke einer Volkshochschule lst nicht mehr neu und dürfte auch in den maßgebenden Kreisen bcreftwillige Förderung staden. Lebensmittel. ** NSHgarnverteiluna Nmnnehr ist auch bei der Firma A. Holterhoft Ahne das Nähgarn eingetrofsen. Bezugsberechtigte, die bei genannter Firma bestellt haben, teerte* aufgefordert, das Garn abzuholen. / (Eine £anbarbtit$or6nnng fflr da, Reich. Berlin, 30 Jan («TD.» Der Rat der Bolksbeauftragten, Ebert, Scheidemann unb Staatssekretär des Reichsarbeitsamtes Bauer, geben bekannt: Die Verbände landwirtschaftlichem Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben mittels drei Vereinbarung, die durch eine Bekanntmachung des Staatssekretärs des Rcichsernährungsamts vom 22 Nov 1918 (Deutscher Rrichsanzeiger Nr. 278 vom 25. Nov. 1918) in Kraft gesetzt wurde, den Reichs-Bauern, und L a n d a r b e 11 e r r a i in Berlin geschaffen. Die in ihm zusammen, geschlossenen Verbände haben unter dem 20. Dez. 1918 nachstehende vorläufige Landarbeitsordnung vereinbart: ~ . § 1 Für Betriebe der Land» und Forstwirt schäft gelten die Vorschriften des Bürgerlichen Ge setzbucl>es über den Dienstvertrag, ergänzt durch btt nachfolgenden B stimmungen. v _ r §2 . In den Betrieben der Land- und Forstwirtschaft einschl. ihrer Nebenbetriebe, für welche ein Tarifvertrag nicht besteht, sind Dienstverträge mit mehr als halbjähriger Dauet schriftlich abzuschließen sofern darin Bezüge nlcht barer Art zugesichert sind. Den Dienstverpflichteten ist aus Verlangen eine Vertragsabichrift auszuhändigen. , . §3 . Die tägliche Höchstarbeitszeit be- trägt in vier Monaten durchschnittlich acht, in vier Monaten durchschnittlich zehn und in den weiteren vier Monaten elf Stunden. Darüber hinaus getriftete Ucberstunden sind besonders zu vergüten. In die Arbeftszeft sind die Wege vom ho)e zur Arbeit und von der Arbeit zum Dose einzurechnen, nicht dagegen die Arbeitspausen, sowie Fütterungszeiten bei den Arbeftsgespannen. § 5 Während des S o m m e r h a l b i a h r e s sind täglich mindestens zwei Stunden Ruhepause zu gewähren. 8 6. Der B a r l o h n ist in der Regel wöchentlich zu zahlen. § 7. Die als ein Teil des Lohnes vereinbarten Naturalien sind in Waren von mittlerer Beschaffenheit der Ernte zu liefern und in der Regel nach metrischen Maßen und Gewichten zu bemessen. Die Lieferung erfolgt in der Regel vierteljährlich, .sofern die Art und der Gebrauch der Naturalbezüge bricht eine auf eine längere ober kürzere Zeit bemessene Lieferung erfordert. Nichtlicserbave Naturalien sind in bar nach dem amtlichen Erzeuger- Höchstpreis ober, wenn ein solcher nicht besteht, nach dem Marktpreise bes nächsten Marktortes zu vergüten. §8. Wohnung, Landnutzung unb andere Leistungen, die feinen Marktwert haben, sollen, wenn sie als Teil der Entlohnung vom Arbeitgeber zugesichert sind, mit ihrem Geldwert schriftlich sest- gejetzt werden. Ist dies unterblieben, so entscheidet in Streitfällen der Schlichtungsausschub. § 9. In Iahresverträgen darf die Entlohnung auf die vecschidxnen Jahreszeiten nicht unangemessen verteilt fein, so daß bic Entlohnung in der Winterzeit in entern auffälligen Mißverhältnis zu der auf sie entfallenden Arbeitsleistung und zur Entlohnung für das ganze Jahr steht. 8 10. LohncinHaltungen zur Sicherung des Schadenersatzes bei widerrechtlicher Lösung des Vertrages dürfen ein Viertel des fälligen Bar- lohnes einer einzelnen Lohnzahlung unb im Gesamtbeträge die höhe eine# sünszehnsochen Ortslohnes im Sinne der ReichSversichcruNgsorbanuig •• Freibank. Montag, 3. Fq^ruar 1919, wer- von 12-4 Uhr die Nrn. 551-850 beliefert fimgen gewünscht, so kann bte» tebci«ni Die Reichsbank übernimmt in bieftii*. Fall bw Schatzanweisungen selbst, sie kürzt alsdann bT.iint bis zum Fälligkeitstage, und iroar jum ifrocmgen 2^nkiatz, gegenwärtig 5 Prozent sonstige Kosten erwachsen durch die vorzeittge Ennoning ntan. Diese überaus günstige Gelegenheit zu, Karn - talsanlage, die h o ch v e r z i n s l i ck) ist und habet doch täglich flüssig gemacht werden kann, ist bereit^ von wertesten Greifen wahrgenommen worden «nd findet täglich mehr und mehr Llnklang. Zur näbtrm Auskiinst i|t die Reichsbankstelle Gutzen in den Bormittags-Tienststunden von 9 bis 1 Ufa gern bereit. _ 13yiu Anregung i«r geistigen Veschästigunq nicht übersteigen. 8 11. Al- Vergütung für eine lieber- fl u n b e soll mindestrirs etn Zehntel des Orts- lohnes im Sinne der Rcichsversicherungsorimung mit 50 Prozent Aufschlag zugrunde gelegt werden. Z 12. Fütterung und Pflege der Tiere, sowie fonfttae naturnotwendige Arbeiten sind solchen Arbeitern, welche diese Arbeiten nicht allgemein vertraglich übernommen falben, als Uel^rstunden zu vergüten. Andere dringliche Arfaiten an Sonn- und Festtagen sollen mit mindestens dofax:ltem Ortslohn im Siirne der ReichSversicheruugsord- nung vergütet werden. § 13. In Bettieben, in denen ein Arbeiterausschuß besteht, ist nach dessen An- höruno die Arbeitsordnung zu erlassen und an sichtbarer Stelle miszuhängen. Sie muß Be- flimmuugen enthalten über Arbeitszeit, ste.oie über etnxxige Sttafen und über die Verwendung der Strafgelder, die nur zum Besten der Arbeiter des Betriebes zulässig ist. 8 14. Arbeiterinnen, die ein Hauswesen zu versorgen haben, sind so ftüh von der Arbeit zu entlassen, daß sie eine Sttmde vor der Hauptmahlzeit in ihrer Häuslichkeit ein treffen. An den Tagen vor Weihnachten, Ostern und Pfingsten sind sie von der Arbeit entbunben. Arbeiterinnen, die ein größeres tzmiSivesen ju versorgen unb insbesondere auch Gehilfen, die nicht zur eigenen Familie gehören, zu beköstigen haben, sind, abgesehen von Notfällen, nur insoweit »ur Arbeit zu verr^lichten, als dies ohire erhebliche Bceinträch- rigung ihrer hän-lichen Pflichten zulässig ist. § 15. Die Wohnungen sollen in sittllcker und gesundheitlicher Beziehung einwandfrei und für Verheiratete unter Berücksichtigung der Minderzahl und Geschlechter ausreichend sein. Die Wohnungen der Ledigen sollen heizbar, verschließbar und mindestens mit einem Bett, Tisch, Stuhl, verschließbarem Schrank und Waschgelegenheit ausgestattet sein. § 16. Ein wichtiger Grund zur sofortigen Lösung des Vertrags ist jeder Umstand, mit Rücksicht auf den die Fortsetzung de» Dienstverttages einer Vertragspartei nicht mehr zugemutet werden kann. Solche Gründe sind insbesondere Tätlichkeiten, grobe Be> leidiguntzen, unsittliche Zumutungen, in dem Arbeits- verhältnrs beharrliche Verweigerung oder grobe Vernachlässigung der Dienstleistung, wiederholt unpünkt- liche Lohnzahlung, anhaltend schlechte Kost und gesundheitsschädliche Wohnung. Politische und gewerk- schaftliche Betätigung ist kein Entl. ssungsgrund § 17. Dienstverpflichteten mit eigenem Hausstand steht bei vorzeitiger unverschuldeter Auslosung des Dienstvertrages für sich oder ihre Familie die De- Nutzung der vom Arbeitgeber gewährten Wohnung dis zu drei Wochen nach dem Verttagsende ohne Vergütung zu, sofern der Vertrag nicht ohnehin vorher abläuft. Hat der Dienstverpflichtete di« vorzeitige Beendigung bes Vertrages verschuldet, steht ihm die Benutzung der Wohnung nur bis zu zwei Wochen gegen eine Vergütung zu, sofern der Vertrag nicht vorher abläuft, oder sofern ihm nicht eine andere angemessen« Unterkunft zur Verfügung gestellt wird. § 18. Bei vorzeitiger Beendigung de» Dienst- Verhältnisse» sollen dem Dienstverpflichteten von dem ihm vom Arbeitgeber gewährten Lande die Früchte in einem seinen bisherigen Leistungen entsprechenden Mnteil unter Zugrundelegung des Durchschniüsertrages der Fläch« zustehen. Lei Stteitfällen »jUkbeibti o Brom berg, 31. Jan. (WTB.) Im weiteren Verlauf der Gefechte wurden ©rema- den, Friedberg, Gr. Neuberg van unseren Truppen genommen. Mehrere Ma- säMengewehre, zwei Tankgewehre und große Mengen Munition usw. wurden eii^ebracht. Tie Leben-mittelversorgunß. Berlin, 30. Ian. (W. B.) £ur Führung der weiteren Verhandlungen über die Lieferung von Lebensmitteln an Deutschland ist in Berlin eine Kommission gebildet worden, an der neben den Vertretern der beteiligten Reichsbehörden und Finanz- und kaufmännischen Sachverständigen auch zwei Der t eter der ärztlichen Wissenschaft teilnehmen sollen. Die deutsche Waffenstillstandskommission in Spaa hat die (EntenteDertreter gebeten, bei der Zusammensetzung der Gegenkommission gleichfalls eine Beteiligung von Belehrten oder Aerzten zu erreichen. Die Besetzung Bremen». Bremen, 31. Jan. (WTD.) Die Arbeiter- und Soldatenräte Bremerhaven- unb des 9. Armeekorps Hamburg sandten an die lleichsregierung Telegramme, in denen sie gwn die nach Bremen unternommene Aktion energisch protestierten. Sie erklären, daß bei Aufnahme von Kämpfen die Folgen unabsehbar seien. Der Soldatenrat des 9. Armeekorps sieht in der Besetzung Bremens al- Bereich des 9. Armeekorps eine Kriegserklärung an d as 9 Armeekorps. Das MTB. bemerkt dazu: Zwischen einem Mitglied bet Hamburger Soldatenrats und dem Slaalssettetär Noskc sand Freitag vormittag televl-ouifch eine Aussprache über die Aktion gegen Bremen statt. Nachdem StaalSsc'fte- tär Nvste fest gestellt hatte, daß von einer Bedro- famg Hamburgs gar feilte Rede sei, wurde ihm verftchert, daß für den Hamburger Soldaten rat kein Anlaß vorliege, sich in die Angelegenheit einzumischen. Milftontnraub in WilhelmSdavc«. Wilhelnl shaven, 31. Jan. (WTB.) Bei dem Anschlag der Kommunisten g gen die Reichs bank wurden im ganzen «^Millionen Mark, darwrter 2Millii>- l tonen Mark in aufe nohncndc Partei etn besonderer Briefkasten an der Aufa'nsritc der Däuser, am Gitter der Vorgärten ober tm vaus lur des Erdgeschosses angebracht ist. mancheit westdeutschen Stäbtai, z. B in Frank- furt inth Köln, l-aben sich solche Einrichtungen ichon test erngebürgert. In den mristen Fällen ist d« Bricstastenansa-- mit einer elektrischen Stintgd versehen, mit der der Briefträger das Einlegen vcm Sendungen meldet. Leiser nnrb von der Anbringung von Erdgeichoßbricfkästen im allgemeinen recht wenig Gebrauch gemacht. Man scheut die Unbequem lichkeft, sich die Briefe von unten zu holen. Feder Zxrusbentzer und Mieter würde sich aber gerade in gegenwärtiger Zeft ein Verdienst erwerben, wenn er sich im Sinne vorstehender Anregung betätigt. Der Dank der Briefträger, fre nicht weniger wie andere unter den schlechten ErnährungsverhälttftFen zu lriden ha'-en und unter benot sich nicht wenige befinden, die a»tS tem Weltkriege als Invaliden oder mit gesch:vächter Gesundheit ^arückgekehrl |i* würde den Vettrift» bat sicher seftz. Wege ns, Schwedens und der Schiveiz beabsichtigen eine internationale Völkerbunds- konfere n» auf Mitte Februar nach Bern ein- •uberufni. Eine Konsereitz van Delegierten ^cr fchwe-izeriscken Vereine brtiufttagte d e I o n g, Professor Broda und Dr. T r ö s ch in Bern mit den Vorarbeiten Da gfgemvärtig in Paris die führen* den Völkerbundsocrrine Frankreich-, Amerftas, Enalands und Italiens zu einer Taamtg versammelt sind, hat das Schweizer OrganisatiowZkomftee der geplanten Berner Konferenz es für angebracht gehalten, schon ,etzt an Z)errn Leon Bourgeois als Präsidentrtr der alliierten Versammlirng ein Telegramm zu senden, in dem der Plan für die internationale Konferenz mit geteilt und aus folgende Weise begründet wird: Wir freuen uns, daß dio einstntzreichen Organisationen der allitertai Staaten zusammenkommen, um ein gemeinsames Völterl,ud5projett fttren Regierungen vorzulegen, und wir find überzeugt, daß die Eim'icht der alliierten Regierungen im Jftteresfe der gesamten Mensch- brit einen Völkerbund schaffen wird. Wft bitten sie aber, die neutralen Vereine für Friedvt und Völkerbund in die Lage zu setzen, auch ihre An- sichten über den Völkerbund »u Ihrer Kenntnis mi bringen. Wir sind der festen Ueberzeu^mtg, daß Sie die Neutralität unserer Staaten incht als eine Misiriat betrachten, und eatituvM darauf, daß Sie Die vertzanvliingen bes waffevstlll- ftün»san$f(t)ufle$. Berlin, 31 Jan. (WTB.) Die deutsche W a f f e n st i! l st a n d s k o rn m i s s i o n teilt nut: Die für den 30. Januar angesetzte Sitzung der Wasfenstillstandskommission in Spaa fiel aus Wunsch der interalliierten Kommissionen aus. Tas der deutschen Kommission vorliegende Material wurde durch mehrere der Entente fiixmanMe Noten erledigt. Sie betrafen vor allem wirtschaftliche Fragen, jo den Umlauf der noch in Belgien und Nord- frankrrich befindlichen deutschen Markscheine. Diese sollten bis zu Beginn des Januar aus dem Verkehr gezogen sein Da jedoch noch bis rum 25 Januar der Umtausch der Ttorfnoten in belgischer Wahrung zugelassen war, setzte rin starker Schmuggel mit Markwerten nach Belgien ern. Deutscherseits war wiederholt vergebens um Mitteilung der in Nordsrankreich und Belgien zurück- «vlassenen Markbettäge ersucht wvcoen. In der heute zu dieser Frage übersandten deutschen Note wurde nun betaut, daß die durch Schmuggel nach Belgien und Nordfrankreich gelangten und noch gelangenden Markwerte von der deutschen Negi-erung nicht als zum Umlauf dieser Gebiete gehörig anerkannt werden können Im Auftrage der baperi'ch-m Regierung wurde in einer zweiten Note brinynb um Freigabe der für Drhern itottvendigen imb von den Alliierten bereits zugesagten Saarkohle ersucht. Zur Herstellung der den Alliierten zu befeinden ter ftvi' tschastlick)en Maschinen nrnrlc flleichzeitig die Freigabe te*r Ausfuhr linksrheini- dfar Halbfabrikate, Rohstoffe imb Brennmaterialien erbeten. Auch die ErlMchnis. 250000 Kil»- drnch- sf£ gs\j?a AwS ihrer «n. J b® ^hiobmc. k> bcr uns TM«Ung ÄS’ Mischer ’W-id) lüttb. Ter DMnfM a.M !„« Ahlung. betartige «n, Äf itbeT' |ena Wkgenhtit jur WEwytK gfct ytn-miesvi, bah in t musiMs-m Tur- and Shinft« und volkMmlicher 1 w jtbcrmann @t, iu erweitern, d ist vondieikr schönen * Gebrauch gemode vielen freien M, i sollte. j könnte auch in der »t in l» Tat m- sra LolHhvchschule r auch in den mH. e Förderung Rabat tcl * D"ber^^y|t|^et Jtnn|tüeiQiL Du «p seit 8 lagen neu eröffnete Ausstellung wurden einige Aquarelle und Federzeichnungen von unserem seinheimischen Künstler W. D a r t h e l eingereicht. Die gegenwärtige Ausstellung verbleibt nur noch kurze Zeit, da zahlreiche Anmeldungen von bekannten Künstlern zur Beschickung der nächsten Ausstellung vor- liegen. Die Ausstellung ist ausnahmsweise mr/gen, Sonntag, nur von 11 bis t Uhr ge- Iflnet. An Wochentagen, Mittwoch und Freitag, von 11 bis 1 Uhr. •* Aus dem Stadttheaterbureau. Es sei nochmals auch an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß die Sonntag Nachmittags - Vorstellungen um 27, Uhr beginnen, während der Anfang sämtlicher Abendvorstellungen auf 6 Uhr festgesetzt ist. Am Sonntag nachmittag gelangt die breiartige Komödie „Da» Kind" von Ottomar Enking zur Aufführung, während abends „Die Nose von Stam bul" gegeben wird. — Am nächsten Dienstag wird die in dieser Woche wegen Krankheit der Hauptdarstellerin ausgefallene Doistellung „Rose von Stambul" nach, geholt. Die für die ausgefallene Vorstellung gelösten Billets haben für diese Vorstellung Gültigkeit. Gießener Konzert-Verein. Tas nächste, 5. Konzert „Mannheimer Vokal-Quartett" findet nicht, wie vorgesehen, am 2 Februar, sondern erst am Sonntag, 9. Februar 1919, statt. ♦♦ Der Hessische Volksbund, Orts- aruppe Gießen, veranstaltet eine Mitgliederversammlung am Sonntag, 2. Februar, vorm. 11 Uhr. an Hotel Schütz, Vereinszimmer. Die Tagesordnung bringt: 1. Satzungen und Wahlen. 2. Der Entwurf der Reichsverfassung (Prof. Tr. Sommer). Landkreis Gießen. lp Bellersheim, 1. Febr. Der bei Landwirt Hahn bedienstete Pferdeknecht Henkel ist am Mitt, woch beim Pfuhlfahren tödlich verunglückt. Anscheinend gingen die Pferde durch und er kam unter die Räder. Der Verunglückte lein Kriegsteilnehmer) hinterläßt eine Witwe mit sieven Kindern. Ip Hungen, 1. Febr. Das Anwesen des Dachdeckermeisters Fatum wurde von Herrn. Oppenheimer, Häutehändler in Langsdorf, um den Preis von 30 000 Mark und dasjenige der Frau Ludwig Jockel 111. um den Preis von 16 000 Mark erworben. Kreis Büdingen. ” Büdingen, 1. Febr. Laut Feststellung der Kreiswahlkommission wurden bei der am 26. Januar veranstalteten Wahl zur Hessischen Volkskammer im Kreise Büdingen insgesamt 18 979 gültige Stimmen abgegeben. Hiervon entfielen auf den Wahlvorschlag der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei 308, oti yentnnnspartet 209, der Deutschen Bolksvurt i 564, der Demokratischen Partei 4276, der Hessische Volksparlei 8579 und der Sozialdemokratischen Partei 10043 Stimmen. Ungültig waren 40 Stimmen. Kreis Friedberg. 6g. Butzbach, 1. J nutn kochendes Wasser kaufen konnte, tzelang es ihnen, einen Platz zu finden, den keine Kinder mit Beschlag belegt hatten, und dort aßen und tranken sie und waren überzeugt, daß sie sich köstlich unterhielten. Ms die Wirkungen der Mahlzeit überwunden waren, bummelten sie nach Manch zurück und mischten sich unter die ungeheure Menge, die den Badenden Kusah. ES war sehr heiß, und in den Sturzwellen befanden sich Tausende S""kcklichec Brrdender. Em zog sich eine ganze Ile stiller Befriedigung aus ihr« Kritik der denden weiblichen Gestalten und schoß die Pfeile ihres Witzes einzig und allein auf die Mageren ab. Sie wunderte sich sehr, wie solche Stangen die Stirn haben könnten, vor all den Leuten zu baden. Aber sie beneidete sie ein wenig; die Sturzrvellen sahen so kühl aus. „Hör mal, Em," sagte plötzlich ihr Mann, ^vas meinst du zu einem Bad?" „Gut," antwortete Em. „Ich werde hier warten, geh du nur und hole einen Bade- Galahad ging und kehrte mit zwei Paketen zurück. Eins davon händigte er Em ein. „WaS ist das?" „Dein Badoanzug." „Für mich?" knurrte sie. „Ja. Gröhe passend. Der größte, der zu haben war." „Bildest du dir ein, GaNy, daß ich darin hcrumlaufen werde vor all den Leuten?" „Warum nicht?" sagte ihr abfond-erlicher Ehemann. „Aber mit Mannern zusammen st' „Es wird prachtvoll kühl fein" „Und hier ist es sehr heiß," gab Em mit einem Anflug von Nridgcfühl zu. „Niemand wird dich zwiscl-en all den Leuten bemerken. Außerdem würde dich niemano in einem Badeanzug wiedererkennen." Em wurde versucht und unterlag. Es war Jahre her, seit sie im Meer gebadet hatte; auch war sie sicher, daß sie ihr Badetostüm besser aus füllen würde als die meisten dieser dürren, frechen Bogelsck)euchen da draußen So wurde denn baü> darauf die Menge der Zuschauer entzückt durch die quabblige Gestalt eines Ex-Bankbeamten und unheilbaren Romantikers, der die massige und beinahe pompöse Figur seiner Gesponsin galant nach den Sturzwellen geleitete. Aber es gab nod) andre Badende, auf die man schauen konnte — besonders die jungen Mädchen in ihren hellfarbigen kanadischen Badeanzügen, mit ihren bunten seidenen Kopftüchern, die sie natürlich nicht naß werden ließen. Es war ein prachtvoller Spaß in den Sturzseen, und Galahad konnte die glückselig lachende Em nicht überzeugen, daß sie genug habe. Als Galahad Em zum soundsovielten Male aufforderte, herauszukommen — denn Em war wieder wie ein glückliches und verantwortungsloses Kind —, brach unversehens eine größere Sturzsee über sie her, beyrub sie in Sand und Schaum und riß ihnen den Boden unter den Füßen weg. Sie hatte auch andre unachtsame Badende gefaßt, und als Em und Olalahad sich kläglich aufrichteterr und das Wasser aus ihren Augen wischten, streckten eben zwei Gestalten, ein junger Mann und ein junges Mädchen, die von roeit draußen hereingespült worden waren, die Köpfe aus dem Wasser. Es gab ein kurzes Anstarren des Wieder- erkenneits und bann vier fast gleichzeitige Mfe. Ein hübsches, schlankes Mädchen ries: „Vater!" Ein quabbliger Ex-Bankbeamter grunzte: „Horace!" Eine geängstigte Mutter sprudelte heraus: „Kathie!" Ein feingliederiger ,junger Mann stöhnte: „Herr Jones st' Dann kam eine zweite Sturzsee und riß die beiden Gruppen auseinander: als Galahad und Em sich aus dem Schaum herauswanden, war oas junge Paar in die Menge hineingewirbelt worden. So wußte denn Galahad jetzt, daß Horace Lothians geheimnisvolles „andres Mädchen" — das Mädchen, das er mit ihm zusammen gesehen hatte, als er nach dem Boot lief — seine eigene hübsche Kathie war! 14. Kapitel. Galahad, der Unverbesserliche. Als Käthie nach Hause kam, spül, aber durchaus nicht reuevoll, war«! einige Erläuterung«! notwendig. Em verlangte dringend, alles zu wissen. Wer war er, jener Mann, mit dem ihre Tochter nach Manly öffentlich baden ging? Und Käthie gab nicht die naheliegende Erwiderung, daß ihr ja ihre Mutter das Beispiel gegeben habe. Sie hatte über größere Dinge nachtzndenken. Sie gestand errötend, daß er um sie angehalten habe, und nun sei sie eine Verlobte Braut. Der Ring tune leider noch nicht da, aber er war in Aussicht, bald in Aussicht. „Ich glaubte nie, daß es wirklich so weit kommen würde," bekannte sie; „obgleich ich mir die ganze Zeit über immer sagte, daß alles recht werden müßte. Sebt, er ist ein Herr auf einem Kontor, und icy bin nur ein Ladenmädchen; aber er liebt mich — liebt mich wirklich! — ram ist alles in Ordmtna." Aber ihre Mutter hatte chre Grürüre, nicht alles für ganz in der Ordnung zu halten. Sie verlangte Einzelheiten über ihn, über seinen Namen, seine Abstammung, seinen Ruf, seine Stellung, seine Aussichten, sein Gehalt, seine Religum. Und die arme, verwirrte Käthie merkte, daß sie wirklich sehr wenig von ihm wußte, außer daß er ihr gesagt hatte, daß er sie liebe. Aber das war jicherlich genug, war alles. Denn Käthie wußte vom Leben ebenso wenig wie alle jungen Mädchen. Sie war erst neurwehn, und ihr Leben war hinter einem Laoentisch verflossen, mit Ausnahme einiger Abendausflüge ins Paradies, die zu schön waren, um als wirklich gelten zu können. Und welche Gelegenheit hatte Käthie gehabt, vom Leben etwas Wirklickies zu lernen- Ihr Geist war nur von Stoffproben, Einkäufen und Preisen per Elle erfüllt. (Fortsetzung folgt.) Möhl'r Tanzschule Für Privat- und Abendkurse nehme noch Anmeldungen entgegen. Einzel - Unterricht zu jeder Tageszeit. Frau Louise Deuster geb.Möhi Karl Möhl Marktplatz 23, 3. Stock, oitm Verlause Montag von 8 Utzr an eine grobe Sendung Roterüben u. Merrettich IW Frosch, Neustadt 19. [Verschiedenes! Wer übernimmt An fertigung von wisseu- fwasttich-techufichen Zeichnungen? Cckr.Anaeb. unt. 01777 a. d. Gieb. Anzeta erbeten. Bin an das Teleobonnetz angeschlostkN Nr. 1222. Uilh. ’iua, Otenbanblnng, ÜHJ Pleiten Baue 10. r privat Tanzunlerricht ertrilt in jeder Taaeszett ^.Schmidt Tanzlehrer Kveuttetugaffe 31. Detektiv Th. 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NabrnngHmitiel können beigesteiiert werden. Angebote bis Mitte Februar erbeten. Psarrer Ktö-, Müntter b. Butzbach. »M Fitajeierlrt auch nach auSivärts, sow. Leichenbeförderung n. auswärts übernimmt Friedrich Erntt «»Schlobgasse 91L Perseklr grifrufe nimmt Kundschaft in und auher dem Hause an. 018'0 Atterwcg 46, N. Reparaturen an Schuhen werden gnl und billig anSgetiibrt. Val. Ktihrlff Jr.« Schuhmacher, 01830 Wettergane 3. Wollen Sie Ihr Haus oder sonstigen Grimdbesitz mit oder obne Geschäft verkaufen, fo schreiben Sie sofort ziveckS Unterbreitung an vorgemcrkte Käufer an den Verlag 1355sl Verknnfwi71»vkf Frankfurt a.M., Habsburger Allee 28. W Besuch tofienl. -W OJOOOOOqjüCLOOOOuüüMO „Adler“ SMtnsdiin kauft, verkauft und repariert sachgemäß alle Systeme Heinrich Noll, Papierhandlung u. Bnreaiibedarl Mflasburg 7. CPOOOOOw* iW* ^***‘*^ Zn rrvaricrenbe Rasenmäher bitte bald znznsenden ob. Mitteilung betreffs Abholung zu geben. 11243 Edgar öorrmann Elseawirea- Iw- and Kteh>«|Ttl». 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Bürgermeisterei Homberg (Oberhesien). ____________________S p a m e r.______________1275D Mknbgn'üchmkM Orr LkM 6it|«. ?hi5 der ftorfttuartd Mienen II (Forstwark Arft- Hoch'varu in den Wüicilunnen Fernewald und tiiioücr Siadiwald 111 koiuuien im SubuiisfiouS- meße »um Verkauf- LoS I — 6.CR Festmeter IT. Klasse , n = 77"»o , in. , , Dl = 1K\S7 , IV. . , IV = 375.07 , Va. , , V - 367.48 „ Vb. , Dos Holz ist aiiincarbelict unemrindet und mit der Rinde ncmcffeiL Das Oieboi acht auf den Festmeter und ist für lebe? Los beiondcrs aiiAitnebcn. (8eaeu ausreichende Sicker.ieu toird Zahl«ingStrist bis zum 15. Mai 1919 gewahrt. .'ingebote sind verschlossen und mit der Ausschrlst »Fichteiibaubritzr erkaut" 618 L dtchcn> Lamstaa. H. Februar, hierher einrnreichen. Die (fiöffnunn der Augebo e findet l’iontaa, 10. Februar 1919, vor- tuittaa ' w Uhr, in Anwesenheit der etwaerschieneuen Bieter iiatt. (Wcfitn, den 10. Januar 1919. 4730 u GUt Lberbürgermetiter. 8. B.: Srüaewasld. ^trgcbnnpca^cliorütiunsurlifiltn. Für die Jeldbereinigung Etcinheim sollen Waldrodungsarbeiten, veranschlagt zu 3500 M., durch schriftliches Angebot vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen auf der Bürgermeisterei Steinheim offen Angebote in Prozenten des Voranschlags sind verschlossen, postsrei und mit entsprechender Aufschrift bei der Bürgermeisterei Stciuheim inzureichen, wo die Eröffnung Dienstag den II. Februar d. F. vormittags 10 Uhr in Gegenwart erschienener Bieter stattfindet. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 29. Jannar 1919. Hessische Knltnrinspektion Gießen. ________H. Steinbach, Baurat. 1357B Freiwillige Versteigerung. Montag den 3. «nv Dienstag den i.ffcbruar, nachmittags 2 Udr beginnend, versteigere ich in der „Rrone" zu Bad-Naubeim auf Rechnung den cß angebt gegen Barzahlung: 20 vollständige pol. Be ten, 8 einfache Betten, 10 Beisonalbetten, 10 Spiegelschränke, 10 Wasch- koinmoden mit Marmorplatte und Spiegelauffah, 10 Chaiselongues, 20 Nachttischchen mit Marinorpl., ' einfache Waschkommoden, mehrere Kleider schränke, 10 Tische, st runde Kaffee,iichchen, 100 RenanrationS- und andere Stühle, 1 gronen EiSschranl, l Eisktste, mehrere Küchenschränke. Bettzeug, Tisch- u. (£batfc= lonanesdecken, Sie pdecken, Kleiderständer, Kofferbücke, 1 Raucht'schchen mit Service, eine (vaöivra nut Bubehür, sowie ein dunkelbr. Damennlzhut mit voibr. Federn. Ferner am Dienstag 1 groüeS eich. Bukett und eine dreiteilige Pluschgarnitur, fast neu. Sämtliche Sachen sind gebraucht, jedoch noch sehr gut erhalten. An-.nsehen an beiden Tagen twn 10 bis 12 Uhr. Beriteigerung bestimmt. 1369 Schuch, Pfandweister und Auktionator. Ebrr-Vel steiget un.1. Nächsten Dienstag den 4. Februar 1919. nachmittags 2 Nhr, soll auf der unterzeichneten Bürgermeisterei ein dienstuntauglicher Eber versteigert werden. Gleichzeitig kauft die Gemeinde einen jungen, sprnng- sühigen Eber. Besitzer solcher Tiere können sich bei uns melden. Steinbach, den 30. Januar 1919. Bürgermeisterei Steinbach lsco____________Krämer.____________ Holzversteigernng. Im Albacher Gemeindewald, Distrikt Eisernhand,wcrdenDonncrstagden O.Febr. I. FS. versteigert: 5 Eichenstämme, Wagnerholz, mit 2,35 Fstm. Inhalt, 5 Fichtenstämme. 5 Kl., mit 1,90 Fstm.Inhalt, 197 Nm Buchen-Scheiter, 3 Nm. Eichen- Schciter, 199 Nm. Buchen-Knüppel, 6,5 Rm. Eichen-Knüppel, 2500 Wellen Buchen Reisig, 70 Wellen Eichen Reisig, 70 Wellen Fichten- Reisig, 65 Nm. Buchen-Stöcke, 3 Nm. Eichen- Stvcke, 1,2 Rm. Fichlcn-Stöcke. Zusammenkunft vormittags 10 Uhr beim alten Pflanzgarten. Albach, den 31. Januar 1919. Bürgermeisterei Albach. Arnold. 1*95 Holzversteigerung in der fürstlichen Obersörsteret Lich. Montag den 10. Slcbrnar werden irn Distrikt Mctlbach ücritet tert. Scheiter Sim.: 19K8 Bucken 3 Birken mm tu. Iß-viditen; Stnüppcl Rin.: LH Buchen. 98 Eichen, 8 Birken uhu., stst Aitb'rn; Stöcke Rm.: 99 Buchen. st7 Eicken. <83 Fichten: ReiSholz-Wellen' 39*20 ^Buchen, 1170 Eicken, 3280 Aitbten. Die Busainuu'nkuufi ist vornstuaaS 0»/, Uhr am Pstan an, len-HäuScken in der Meilback. Diene-tag den 11. Februar weiden im Distrikt Höler t eruetgert. Scketier 9' -u i^.Buchen LEicken trund': Knüppel 9,'m : 80 Buck en, 31 Eichen. 7 3trb en 5 vcke Rm.: 79 Bucken, 28 E«wen, 9 Fickten Wricu Holz-Wellen: 2200 Bi cken 600 Eicken. 4iC> Fickten Die Biilamiiirnhinfi ist »'/, Uhr l ormittanc au' -7 Lich-Garbeoteich, wo die lewe an den aiiald Uuuul «put- und Allcti-Äiilktk. In der am 8. Januar 1919 stattge- fuudcnen Generalversammlung wurde beschränkte Haftpflicht beschlossen. Gläubiger, die dem widersprechen, können sich beim Borstand melden. 1U7 Der Vorstand: Fcrd. Schwalb Theodor Krämer Direktor.____________________Rechner. Holzversteigernng in der staatlichen Lbersörsterei «rosdorf. Freitag den 7. Febrnar von vormittags 10 llbr ab werden au Salzböden in der «last wirtschaft Weikbrod nacksteheude Hölzer in kleinen Losen weiitbieiend versteigert. Händler beim Brenn- holzverkauf ausgeichlosfen. A. Ruvbolz. Schutzbezirk Waldbau-, Distr. stL st7b: Eichen Ist Rm. Sckicktnuvbolz 2./S. Kl. 2,st Mtr. Ifl.; Fickten st Rm. Schichtnuhholz 3. SIL, 2 Mir. lg^ 2 Rrn. Rühreis 1. $1. Sch uv bezirk Salzböden. Distr. 79e: Eichen 4 Rm. Schichlnuhbot» 2. Kl., 2Ät Mtr. Ifl. B. Brennholz. Schnizbezirk Waldbaus, Distr. 66, 87b: Eicken 6 Rm. Knüppel, 900 .'Hm. Reis 3. KL, Buchen 16 Rm. StnÜPDCl, 140 Rni. Reis 3. KL Sckuvbezirk Salzböden, Dtstr. 79e. 82a, 83a: Eichen Kst Rrn. Knüppel, 545 8,in. Siels 3. KL, Buchen » Rm. KnüopeL 986 Skm. Reis 3. KL_____________ Holzversteigernng. Im Licker Stadlwalde, Diurikt Eifekaute und Lange, nchcn werden Montag den ^.Februar 1918 versteigert: Scheiter Rm.: Buchen 450, Hainbuchen 20, b icben 40, Linden 0,4, Birken 0,8. Knllvvcl Rm.: Buchen 70, Eichen 20. Reisig-Wellen: Buchen 6020, Eicken 1600, Birken 1700, Fichten 250, Kiefern 4üO. Stöcke Rm.: Bucken 190, Eicken 70. Ficklen-Derbttangen: 61!) Stuck 36,06 Festm. Bufaniinenkunft au der Nieder -'L efünger Schneise und Burkhaid.-felder Weg norm. 10 Ubr. Lick, den 25. Januar 1919. ______Bürgermeisterei Lich, Dörmer. 1186B Holzversteigernng. DomterStag den 6. Februar 1919 werden nack Bufaininenkunft um 9 llbr vormittags am Hof Slvvenborn aus dem Freiberrlick von Nordeck zur Rabenali'fchen Walddistrikl Noll Id (Röderlochl versteigert: Scheiter: Rm. 200 Buche, 46 Eicke (22 Nm. rund), 8 Fichte 2. KL. Knüvvel Rin.: Hst Buche, 50 Eicke, 6 Fickte, 3 911 pc. Retter Rm.: 160 Bucke, K2 Eiche. Knüppel Reifer Rm.: 20 Fichte. Stöcke Nm.: 40 Buche, 20 laiche, 10 Fick e. Nähere Auskunft erteilt Freiherrlicher Forst- wart Vciicicr I., Oceuhauseu (yteilen, den 31. Januar 1919. Fteiherrlicke Cberför terei Rabenau. ______I. B-: Traut wein, 0!eh. Forstrat. s!4MB Holzversteigernug in der Fürstlichen Obersörsterei ^ich. fViontan den 10. Jel ruar werden im Distrikt Meilbach versteigert: Sckeiter Rin.: 190.8 'öndicn, 3Birken>rnndl, 16Fichten: MnüuoelJRin.;236'Budjcn, 9S9 Ficken, 8 ■■ trten Uiw, stst Fickten: Stöcke Rin.: 99 Buchen, 57,6 Eichen, 183,7 Fickten: Reisholi- Wellen: 3 20 Bucke». 1170 Eichen. L80 Fichten. Die Bufa umenkunft ist 9'/, Uhr voriuittags am Pffainena irten-Hauöchen in der 'Meilbach. Dienstag den 11. Februar werben irn Distrikt Hölcr veritemert: Scheuer Rm.. 186.5 Bndteu. 3 Eicken rund : KnüvielRm.: 80Buchen, 36Eichen. 7,7 Fichten: Stücke Rin.: 79 Bucken, 28 Eicken, 9.2 Fickten: Neivholz Wellen:2260Buchen,600Eichen, 405 Fichten Die Zusammenkunft ist 9'/, Uhr vormittags auf der Strane Lich-Ä rbenteich, wo dieselbe in den B-ald komint.________________________________14Q2B Holzverstetgernng. ES werden verueigeri: Freitag 1 rn 7. Februar 1910 auv den Doiuanialwaldüiitrikten Hainb ich L3 und 4 A. Nuubolz Fickien-Derbstanien 1. Ml 15 SL, 2ckN Festm. Fichteil-Derdft ngen 2. Kl KI SL, 4,70 Festm. B. Breuubolz Knüppel Rm. 99 Fucke. 11 Eicke, 9 Fichte, Reilig Rin.: 731 Bucke. 46 Fichte, Stücke Rm.: 26 Bucke. 1 Eicke, 1 Fichte. Bnlninmenfunft im Distrikt Hainbuch am Pfarr- stück vormittags 10 Uhr Rädere Auekunit erteilt Hesffscher Forstwart Bioa zu Treis a. d Lumda. Trei> a. d Lninda. den 31. Januar 1919. Heistiche Cber'äriierri Treis a. d. Lumda. I B Tburn.1414R OnchacliH illsr Irl '‘.'7 wert tie Irül uki ü*lvDriaÄ*rsi, B. Luh, (LUu Zur Anfertigung von 'ßrab Denkmälern empfiehlt sich — W.Kreiling IV.,Grabsteingeschäft Heuchelheim b. Giessen, Schillerstr. 10 i Mgkeit fudjcnücn Samen ? I Wge und mn er- ■ BH lieblichen Einnahmen verbundene Erwerbs- ■ ■ tatiflfrit auf dem Gebiet einer neu eitlichen, ■ kW elektrifck.Heilbehandlnnq durch Uebernahme W WW der Filiale eines unter autoritativer ärzt- ■ H licker Führung flehenden süddeutschen Unter- ■ Bü nehmens. Zu stellende Kaution, nach Gröhe ■ WW b e r f^i l i a I e 2500—6000 DL Nur Nähere» unter H ■ vorläufig kurzer Angabe eigener Berbältniffe ■ ■ sub n. V. 4719 an BU II WTeese, Baiehee. ■ Hotel Schütz Sonntag, 2. Februar 5-Uhr-Tee 1407 abends 8 Uhr = Familien-Konzert. Caf6 Amend Samstag and Sonntag IDO Künstler-Konzert Familien-Konzert Nonntags von 4 Uhr ab Kaffee Astoria Empfehle eigene Konditorei. vorzügl.Getränke. Cafe Ernst Ludwig Inhaber: Aug. Rath Täglich: KONZERT __________Eigene Konditorei. 93 Wirtschaft Kühler Grund. Von heute ab tflgl ch Anftreten de« bekannten Humoristen Heinzi, das Unikum mit Konzert. 0l9M TBgllch abend« 7 Uhr, bonntag« 4 Uhr. E' ladet ergebenst ein Die KcNlteerlo« ’ pfehlen Kult Vahren LemaschiDen .. Mayfarth & Co., Frankfurt a. M. ee Vertreter werten aagestellt. |1424c Nr- 27_________Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Samstag, 1 Februar Wy sche Negierung ersuchte um baldmöglichstc Aufklärung dieser Fälle. Entente als Spartakistcn verhaftet roor» den. Nach Angabe der Parteileitung gehören die drei verhafteten Sozialdemokraten' mchl dem Kom- munistenbund an. Die deutsche Waffenstillstands- kommission in Spaa erhob sofort Protest und er» suchte die Entente um Freilassung der Verhafteten. Ferner ließ die deutsche Regierung an den Vor» sitzenden der internationalen Waffenstillftandskom- inission eine Mitteilung des Vorstandes der 11. S. trauen aus'precheu. (B.ifall.) Der Vorsitze,rde b?r Arbeiterausschüsse Dr. Koplewrtz betonte, daß die Verhandlungen ge stört, aber nicht gescheitert seien. In dec Versammlung der Obleute sei beschlossen worden, dem gegenwärtigen Akttoisausschuß das Vertrauen auszusprechen uitb ihn mit den weiteren Verband- lungcn zu beauftragen mit einer Frist von 8 bis 10 Tagen. Dann müßten die Angestellten bcstim- men, was weiter zu geschahen habe. .In der folge üben Debatte spracht sich die meiiten Redner geg'm einen Streik aus, für einen solchen ntemaitb. In erregten Zwischmrufen wur- dcn einzelne Letter von Kriegsgesellschaften als besonders ang.stelltenßinblich namhaft gemacht Angenommen wurde die folgende Ent- schlkeßung: Die heute im Zirkus Busch ver- sammelten sämtlrchen Angstellten der Kriegs- gesellichaften von Groß-Ber.in sprechen den bis l-erigen AngestelltenräV-n und dem aus ihnen zusammengesetzten Arbeitsausschuß ihr volles Vertrauen aus und beauftragen die Kommission, die aus diesem Ausschuß gebildet ist, unverzüglich werter zu verhandeln. und den Reichsämtern. Während das Reichscrnäh- rungsamt und das Reichswirtschaft.amt zur 23er- ftauingintg bereit gewesen seien, hätten sich die Krr gsrohstossabtcilung und das Reichsschatzamt ablehnend verhalten. Die Forderungen der Nugestellten sind: fftiite Entlassung vor dem öl- März, einmalige Teuerungszulage für die rück lausige Zeit tarifierte Regelung und Revidierung der Gehaltssätze und Mitlrestimmungsrccht der Angestellten- und Arbci erausschüsse. Seitens einiger Leiter von Gesellschaften fei dein Aktionsauslchust Die 9i'c ircflcbiitg der Kommaudogewult. Berlin 31 Ian. (WTB.) Der Zentralr.it der deutschen sozial,ßischen Repubsik teilt mit: Zur Besprechung des Gesetzentwurfs betreffend Neuregelung der Kommandogewalt findet Dienstag den 4. Februar, vormittags 10 Uhr, im .Herrenhaus eine Sitzung der Zentralräte aller Armeekorps statt. Jeder Zenttalrat hat auf digene Kosten zwei Delegierte zu seirden Eine fiorttiiinfl der @rr(incr A. nnd S.-Rote. Berlin. 31. Jan. (WTB) Die Dolkv-rsamm. lang ber 21.. und R -Räte der Groß-Berliner Gemeinden entschied sich in der Freitagssihung mit 492 gegen 362 Stimmen für einen Antrag Däumig. Die angenommene Enischließung fordert den Zentral- rat der A.» und S.-Räte Deutschlands auf. so schnell wie möglich, mindestens aber im Laufe des Februar, einen allgemeinen Kongreß der A.- und S.-Röte Deutschlands e n ubr rufen. Dieser Kongreß soll zur Nationalversammlung und zum Derfassungsqesetz Stel° lung nehmen, außerdem über das weitere Wirken und die staatsrechtliche Stellung der 21.» und S.»Räte entscheiden. Dazu wird dem WTB. von zuständiger Seite er» klärt: Es dürfte abzuwarten sein, ob der Ientralrat, der den Mehrheitswillen der A.- und S.-Näte von ganz Deutschland repräsentiert, si h ohne weiteres dazu verstehen wird, dem zufälligen Ergebnis der örtlichen Berliner Versammlung Folge zu leisten, zumal nicht ohne weiteres festzustellen sein wird, wie sich die A » und S »Räte im übrigen Deutschland zu dem Berliner Beschluß stellen wollen. Das Berliner Abstimmungsergebnis hat schon darum keine Bedeutung, weil die kommunalen A - und S.-Räte paritätisch, nicht aber nach dem wirklit-en, durch die Nationalwahl erwie» senen Verhältnis der Mehrheitssozialisten zu den Un» abhängigen zusammen gesetzt sind. Die Angestellten bcr KriegSgcsellschaftcn Moß Berlins. Berlin. 31. Inn. (WTB.) D:e An gestellten ber Kriegsgesellschaften Groß- Berlins versammelten sich heuw nachmittag im Zrrkus Busch. Das Mi g i.-b bes Aktionsausschusses bcr Angestellten, Schmidt, berich.ete über ben bisher:gen Verlauf ber Verhandlungen des Ausschusses mit ben Direktionen ber Ggellschaften unb m entern Zustaicke zu erhalten, bcr sie in die Lage setzt, jederzeit einem Angriff zu widerstehen und sofort die Feiirbseligkeiten rtneber aufnehmen ju können. Infolgedessen enthalten die Unterhaltungskosten alle AuSmben für Ernährung des Personals und der Tiere, Unterbringung und Stallung. Löhne und Uebergebuhrnisse, Besoldung und Gehälter, Schlafgele oe ch il, Heizung und Beleuchtung, Bekleidung, Ausrüstung und Beschirrung, Bewaffnung und rodendes 'Material, Luft- fahrwesen, Behandlung ber Kranken und Verwundeten, Beter inärbenst und Remontewesen, Transportdienst jeder Art (Eisenbahn-, Mver- oder mutzschlf.ahrt, Lastkraftwagen ufro.), Rachrichicn- und Poltverkehr, fonrie im allg'meiwm die Ausgaben aller Verwaltungs- und techiischen Dienst- zweige, beten Arbeiten zur Aus sildung ber Trup- pnr und Auffech'erhaltung ihrer Kvofstärkc und ihrer mttitärischen Kraft notnvndig sind. — Aus dneser Auszählung ergibt sich, daß die Entente ihren ganzen Mi.itäretat, nur abge eh-n vielleicht von den Pensionen, unter dem Deckmantel der „Unterhcltu:: gswsten" Deutschland aufhasien will. Au» Stadt und Land. Gießen, 1. Februar 1919. Streits und Kohlennot Die augenblicklich herrscheirde Kohlennot ist, Beben anderen llrfadym (2Vag zenmangel infolge der unerhört schweren Wafsenstillstandsbedinguw- gen usw.), vor allem auf die wilden Streits der Bergarbeiter im oberschlesischen Kohlenrevier zurückzuführen, die trotz aller Dementis unvermindert anbauern. Von gutunterrichteter Site erfahren. wir die nachste!)enden Zahlen, die den Einfluß dieser Streiks auf die Förderung deutlich kennzetchnen. In der Woche vom 20. bis 26. Januar streik- ten tägl.ch 40 Gruben, anfangs dieser Wache noch 29, ohne daß jedoch von einer Beilegung der Streiks die Rede sein könnte. Gefördert wurden vom 13. bis 17. Januar täglich 82 000 Tonnen gegen eine normale Kricgsförderung von 140 000 Tonnen. Am 18. Januar ging die Förderung berei.s auf 58000 Tonnen zurück und betrug am 20. nur noch 32000 Tonnen. Am 21. Januar wurden 36 000 Tonnen, am 22. 40000 Tonnen und am 23. 43000 Tonnen gefördert. Wenn mich neuere Zahlen seither nicht vorliegen, so ist doch als sicher anzunehmen, daß die durchschnitt- liche Förderung zwischen dem 13. und 17. Januar — also 82 000 Tonnen — noch längst nicht Nieder erreicht ist, geschlveige beim die normale Fürderungssifser der Kriegs'5rderung vvn 140 000 Tonnen. — Angesich.s dieser Tatsachen können wrr, gegenüber allen Beschwichtigungsversuchen, mtr darauf Hinweisen, daß die Fortdauer der wilden Streiks bcr Bergarbeiter, die ohnehin schon unser Wirtschaftsleben in ernste Mitleidenschaft gezogen haben, den Ruin des getarnten deutschen Wrrtschaf. siebens und damtt auch die Katasttophe für die deutsche Arbeiterschaft unaufhaltsam nach sich ziehen wird. Die Bcdürfnisfrage «ach Tanzkränzchen wird von einem Angehörigen des hiesigen Regiments in nachstehenden sehr beachtenswerten Zeilen angeschnitten: Seit 14 Tagen wird hier in Gießen fast reden Abend irgendwo ein Abschiedskränzchen veranstaltet', trotzdem ist mir bis heute noch nicht bekannt, daß irgendein Truppenteil während dieser Zeit von hier weggezogen wäre. Interessant wäre es, zu erfahren, wer die Veranstalter dieser Kränzchen sind, allem Mischern nach sind es immer nur Leute, di? es aus die Geldtaschen anderer abgegeben haben. Bei dem Eintritt von 1—5 Mark und einer Beteiligung von etwa 400 Personen bleibt meines Erachtens nack Abzug ber Kosten a a f e, Ramsay Macdonald (England), Trölstra (Holland). Branting teilte mit, daß er von der deutschen Delegation eine Mitteilung erhalten h tbe, betr. die Lage der deutschen K r i e g s g e f a n neuen ’ n Frankreich. Die Konferenz wird sich mit bie,em Mernorenum, das l.bh.f e Klagen enthält, zu beschäftigen haben, aber erst, wenn alle Delegierten anwesend sind. Huy sm an unterbreitete der Konferenz den Vorschlag, eine Kommission zu ernennen zur vorläufigen Diskussion bet zahlreichen territorialen Fragen, die gestellt werden. Dieser Vorschlag wurde lange diskutiert unb schließlich in bcr Form angenommen, baß bie bereits vollständig anwesenden Delegationen die Mtt- glieder, die sie in diese Ko"'nnssion entsenden, ernennen, während die Mitglied?r ber f a izö i cheu, belgischen und englischen Detegationett erst be eid)- net werden sollen, wenn alle Mitglieder bie;er Delegationen angekommen sind. Diese große Delegation, ber alle anroefenben Nationen angeboren sollen, solle bann aus ihrem Sckoße eine R^)ak- tiouskommissiou wählen. Au ber Diskus im beteiligten sich Ellnbogen (Oesterreichs Buchi.rger (Ungarn), Branting (Schweben), Trölstra .Rolland). Müller (Deutschland), Koutsky (Deutschland). Eisner (Deutschland), Grumbach (Frankreich), Nemec (Böhmen), Macdonald (England) und Wibau (Finnland). —; Aus Tokio ist ein Brief einge- ttofsen, demzufolge sich eine Delegation der japanischen Sozialistenpartei unterwegs befindet. Die Dschccho-Lldwukcn. Budapest, 31. Jan. (WTB.) Tas Ungar, telegr. Korr.-Bureau erfährt, daß die tschecho- s l o w a k i s ch e R e g i e r u n g aus Paris die Wei» suug erhalten hat, die Truppen hinter die von der Ententc festgesetzte Linie zu» rückzuziehen. Die Linie zieht sich von Pezseny die Donau entlang bis zur Jpoly-Mündung, von hier am Jpoly entlang bis Rimaszembat, von wo sie in gerader Linie bis zur Ung-Mündung verläuft, um die Ung entlang bei Uszok die Landesgrenze zu erreichen. Die Pariser Preffe über den deutschen Vcrsaffungsentwurs. Bern, 31. Fan. (WTB.) Die Pariser Preffe sucht aus dem von ihr veröffentlichten provisorischen Verfassungsentwurf für die Nationalversamm« lung um so größeres Kapital herauszuschlagen, als die Agentur Havas geflissentlich den deutschen Ausdrucks das Reich" mit „Empire" übersetzt, das in der französischen Sprache den Begriff des Kaiserreiches in sich trägt. Diesen Doppelsinn schlachtet der „Matin" aus, in dem er ftine Meldung betitelt: Wiederaufbau des deutschen Imperiums.' Die besondere Polemik der Presse richtet sich gegen Preußen, dem nach dem „Malin" der provisorische Derfaffungsentwurf immer noch die Vormacht in Deutschland laste. Preußen habe sich lediglich seiner unpopulären Dynastie ent- ledigt, aber besitze immer noch eine große Militärorganisation, die großen Banken, die gesamte Metall, industrie sowie die Kohlenlager, übe also mit seinen 40 Millionen Einwohnern eine solche Anziehungskraft auf die übrigen Staaten aus, daß der preußische Partikularismus für die Zentralstation arbeite. Die „Information" erklärt daher, daß, solange der preußische Rahmen, der die deutsche Kraft war, nicht gebrochen sei, solange auch Deutschland dasselbe bleibe, wie bisher. „Homme libre" vermag keinerlei Anzeichen zu erblicken, daß Deutschland auf seine Weltexpansionspolitik oder auf seinen Pangermanis- mus verzichte, sodaß sich die Entente bald demselben einigen Deutschland gegenüber sehen werde, das eine Gründung des alten Kaiserreiches, nur ohne den Ka fer sei. Berlin, 31. Jan. (WTB.) Rach Artikel 9 dcs WaffcnstillltanbSverttag's hat bie butsche Re- gterung bie Kosten für ben Unterhalt bet Bc- ietzungsttltt) cn des rh i ijschm Gebiets zu tragen. Tne zur Regelung biefer Frage eingesetzte Untcr- Kommr>iwn hat vor kurzem ihre Sitzungen begonnen. Zur Erklärung b-^ Begriffs „U n- terhaltungskoste n" stellt ber Vor i' e.ibe ter interalliierten Delegation dieser Unt.-rlommission n!?cn£?. Die Alliierten verstehen unter .......... u,UD .um c uut ^uwi ^r UrtterljaLuiTflj.often, bie von Deutsch!an) zu tta- . Berl-anblung erschöpfen, aller i.igs müsse den An- arm stnb, alle Ausgaben, bie ben alliierten Rc-1 gestellten bas gesetz idx* Mittel bes Jtoalition^ gterungen durch das tägliche Leben der Be-! rechtes gewahrt bleiben. Aufh?tzenb habe b sl>er latzungsttup-en enfftehm, sv.me alle Ausgaben, mir dsie Ablehnung des Llussc^lsses durch die die ihnen durch bte Notwendigkeit entstehen, diese Direktionen g-wirkt. Die Versammlung mög-- der Truppen ständig auf ber feftge,ebten Kopsstarkc bisherigen Verhanblnngskommission ihr Ver- rügen 1866 und 1870/71 teil unb kämpfte auch in der Schlacht bei Köuiggrätz mit. — Frau Wilhel- tame Metzendorf, bie 30 Jahre lang ben fcanb» arbettsunterricht an ben hiesigen Schulen erteilte, mußte zum großen Bedauern ber Gemeinde aus geiundheitlichen Rücksichten ihren Berus nieder- legen. — Im nahen Hartershausen feierte Heinrich Schmidt in voller Rüstigk.it sein fünfzig- lähriges Dienstjubiläum als Ortsdiener, Feldschütz und Nachtwächter. Die Gemeinde brachte ihm ein Ständchen, wobei Pfarrer Reith bie Verdienste be* Jubilars feierte. Letzte Nachrichten. Die Äethändlinistkn in Spaa. gestellten- und Arbci erausschüsse. Seitens einiger P. weitergeben, nach rocld)er im besetzten Gebiet Lctter von Gesellschaften sei dem Aktionsausschuß die Zeitungen bcr U. S. P., bie „Freiheit" und unterstellt worden, er babe diese Forderungen ohne j „Leipziger Volkszeitung", verboten sind. Die beut» Fühlung mit ben Angestellten ausgestellt, bie " "" ihrerietts ganz jutricben fe'.en. (Stürmifckicr Wider- Ipruch.) Cs^sei behauptet worden, ber Ausschuß befte zum Streik; dies sei keineÄvegs der Fall: ebensoweiiig hätten bie Forderungen der Angc- stellten etwas mit Politik zu tun, noch richteten Nch Angestellte iAec Ausschuß gegen die Regierung Ebert-Schei)emami. (Lärm, Ruf-: Läck>erlich!) Bei der letzten Verhairdluiig am Mittwoch fei seitens t ^^^ktionen ber GeÄlschaften versucht wor- d-^n, den Aktiv:sruS'chuß als Verhandelnden auszuschalten, iubem )'ei;ie Legisimatton ang-ezweiselt nmrbe, fo baß bie Verhaiwluigm ohne Resultat verliefen. Der Ausschuß wol e alle Mittel b-r Ämtltrtirr XciL Bekanutmaiuung Über ben Verkehr mit Eiern im unbesetzten hessischen Gebiet. Vom 25. Januar 1919. Auf Grund ber §§ 9, 14 und 15 ber Verorb- nung des Reichskanzlers über Eier vom 12. August 1916 (Reichs-Gesetzbl. S. 927> und ber §§12 unb 15 ber Verordnung des Bundesrats über bie Errichtung von Preisprüfungsstellen unb bie Versorgungsregelung vom 25. September unb 4. November 1915 (Ncjchs-Gesetzbl. S. 607, 728) wird folgendes bestimmt: I. Allgemeines. § 1. Die Geflügelhalter dürfen bie in ihrem (Betrieb erzeugten Eier von Hühnern, Gänsen unb Eliten nur nach Maßgabe ber Bestimmungen ber 8§ 2—4 verwenden und nur an die gemäß § 16 bestellten unb für ihre Gem-.i ide zuständige Aufkäufer abgeben. Dies gilt auch von Eiern von solchen Tieren, die ber Geflügelhalter in seinem Beiriebe ganz oder teilweise füttert, ohne Rücksicht darauf, ob diese Tiere im Eigentum des Geflügelhalters stehen ober nicht. Tie Abgabe von Eiern an andere Personen ober Stellen kann nur mit Genehmigung bei Landes-Eierstelle Offenbach nach vorheriger Anhörung des für ben Wohnort des Geflügelhalters zuständigen Kommunalverbandes stet f nten, sofern der Geflügelhalter seine Abgabepflicht erfüllt hat. Für die Beförderung dieser Eier gelten die Bestimmungen des § 21. Für die Abgabe von Bruteiern gelten die Bestimmungen bet Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 27. Februar 1917. Jede onbenueitige Abgabe und Empfangnahme Dor. Eiern ist, imbeschadet ber Bestimmungen übel bie Regelung des Verbrauchs von (Sern, verboten, ebenso das Unternehmen hierzu. II. Abgabepflicht. § 2. Die Geflügelhalter sind zur Abgabe einer Minoestmenge von Eiern verpflichtet. Für die Fest-- setziing biefer Abgabepslicht ist ber bei ber Viehzählung vom 4. Dezember 1918 festgestelltc (Staub ber Hühnerhaltung einschließlich Hähne maßgebend Eine Verminderung der Geflüge'zahl wird nur dann berücksichtigt, wenn sie binnen 14 Tage i nach ber Zustellung ber Aufforderung zur Eierabgabe, spätestens aber bis zum 28. Februar 1919 öem Kommunalverband schriftlich mitget'ilt und öon diesem anerkannt wird. Nach diesem Z.'i punkt enu itretenbc Verminderungen werden nur bann anerkannt, toenn dringende Gründe für bie Verminderung Vorlagen. §3 . Bei ber Bemessung ber Abgob'pflicht des einzelnen Geflügelhalters wird untersckie.'ei zwischen Geflügelhaltern mit einem lan^toirt cha't ichm Betrieb einschließlich Hofreite von mehr als 51 Ar (2 Morgen) unb allen übrigen Geflügelhaltern. Die Geflügelhalter mit einem lanbwirt.chaft- Heben Betrieb einschließlich Hofreite von mehr als 50 Ar haben für jedes Huhn 50 Eier, die übrigen Geflügelhalter für jedes Huhn 30 Eier abjuHefcrn Für Hähne und schlechtlegende Hühner wird ein Abzug von 20 vom Hundert gemacht. Außerdem werden für den Kopf des Geflügel-^ Halters unb feiner Haushaltungsmitglieder im engeren Sinne (Selbstversorger) je 40 Eier frei- gelassen. Als Haushaltungsmitglieder im engeren Sinne gelten nur bie Familienangehörigen als solche und bie mit ihnen dauernd in häuslicher Gemeinschaft lebenden Dienstboten unb Auszugsberechtigte, sowie im Betriebe verköstigten ständigen Arbeiter, soweit sie auf Versorgung mit Eiern Anspruch haben. §4 . Von ber für jeden Geflügelhalter gemäß §§ 2 und 3 festgesetzten Abgabepflicht sind spätestens abiuliefcrit; im März—April ... 40 vom Hundert, „ Mli......20 „ „ Juni......15 „ „ „ Juli ...... 10 „ „ August.....7 „ „ „ S p ember .... 5 „ „ „ Okwber—T« ember 3 „ , Die Geflügelhalter sind berechtigt, die in späteren Monaten fälligen Mengen schon früher abzu- Iiefcm. Diejenigen Geflügelhalter, welche spätestens bis zum 30 September 1919 85 vom Hundert ihrer gesamten Abgab.Pflicht erfüllt haben, iverben auf Antrag von der Ablieferung der restlick-en 15 vom Hundert befreit. Der Antrag ist an den zuständigem Gemeinde-Vertrauensmaim (§ 15) zu richten. Die Ablieferung hat in frischem Zustand und in guter Beschaffenheit zu geschehen: diesen Ersor- ileniinen nicht entsprechende Ablieferungen gelten als nicht ausgeführt. §5 . Kommt ein Geflügelhalter seiner Abgabe- Pflicht ohne Vorhandensein triftiger Gründe nicht nach, so ist er zu verwarnen und bei weiter«: Weigerung neben der Einleitung des Strafver- sahrens die zwangsweise Wegnahme der ab>u liefernden Ware anzuordnen. Auch kann ber Hühnerbestand ganz ober teilweise enteignet werden Den Uebcrnahmepreis b.'ftlmmt der Kommunalverband nach Anhörung .von Sachverständigen endgültig. III. Lieferungspflicht. §6 . Entsprechend den 91eftimmungen der §§ 2 bis 4 legt bie Landes-Eierstelle Offenbach den Kom- rnunalverbänden eine Lieferungspflicht auf. Dabei werden zur Versorgung der eigenen versorgungsberechtigten Bevölkerung eines jeden ftommunab Verbandes 23 Eier auf den Kopf bie"er Bevölkerung in Anrechnung gebracht und ferner bie zur Deckung des Bedarfs für Kranke unb Krankenanstalten und füc Gasthäuser, Speiseanstaltea usw. von oti j Landes - Eierftelle Offenbach noch sestzusetzeichen Mengen. §7 . Die Kommnnalverbände sind verpflichtet, diese Lieferungspflicht auf die Gemeinden ihres Bezirks umzulegen, und zwar ebenfalls unter Anrechnung ber gemäß § 6 Satz 2 in Betracht kommenden Mengen. Die Ökmeinben haben bie ihnen aufgegebenen Mengen aus den huhnerhaltenden Betrieben ihres Bezirkes aufzubringen unb gemäß §§ 2—4 auf diese umzulegen. §8 . Die Kommunalverbände und Gemeinden hasten für bie Erfüllung ber für sie festgestellten gesamten Lieferungspflicht, und zwar in der Weiss, daß die Erfüllung der reinen Lieferungsschuldigkett gegenüber ber Lanbes-Eierftelle Offenbach allen übrigen Lieferungsschulbigkeiten vorgeht. Die Lau- des-Eierstelle Offenbach kann auf Antrag Ausnahmen zulassen, indes nicht über die Menge hinaus, bie sich aus dem Verhältnis des Eigenbedarfs bes Kommunalverbandcs zu feinem wöchentlichen Lieferungssoll und zu der jedesmal gesammelten Giermenge ergibt. § 9. Die Kommunalverbände haben innerhalb ihres Bezirks die Versorgung beri- n:gen Gemeinden, deren Lieferungs.oll zur Deckung des Bedarfs ber eigenen versorgu igsäerech itten Be» völkerung nicht ausreicht (Bedarfsgemeiubm) zu regeln, inbem sie ihnen die unter Berücksichtigung ber Lieferungs'chulbigkeit gegenüber der Landes- Ererstelle Offenbach oerbhi enben Mengen ber Ueberschußgemeinden zuw-isen. Sie können zu diesem Zweck die lieber schuß gemeinden zur regel» mäßig n Abgabe bestimmter (Hermengen an bie Bedarfsgerneiirden verpflichten. Dies gilt nicht für solche Bedarfsgemcinden, deren Einwohnerzahl 5000 übersteigt. Diesen Gemeinden lvttd bie acnläß § 6 Satz 2 zur Deckung I. B : Welcker ■ Zur KriegS-Rohstoff -Abtcüimg. Spalte 2 (Ausnahmen) Spalte 1 8 Teppiche und Teppichstoffe 9. Borleger und Borlegerftosfe 32. Korsettriemen Seide und Kunstseide für Riemen von mindestens 2^0 Meter Länge an aufwärts des Texttlosegarne Tertilosegarne 33. Hosen trägerpatten 34. Bänder und Gurte Bekanntmachung Rr. F. R. 850/12. 18. K. R.A Liste io. ii. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. das Wiesenmrliorationsprojekt nebst Abschrift des Beschlusses der DoUzugskommission vom 13. 3Qnu°r lfd. 3». Einficht der Beteiligten offen. Einwendungen hiergegen find bei Meldung de» Ausschlusses während der Offenlegungszeit bei der Bürg rmeisterei Röthges schriftlich ciniureichen. Friedberg, den 28. Januar 1919. Der hessische Feldbereinigungslommiffär: S ch n i t t s p a h n, Regirungsat. 5. Tischdecke« 6. Diwandecke» and Diwandeckenstoffe 7. Läufer und Läuferstoffe Tie Dienststellen der EiienbaHn-Direttion Frankfurt a. M. sind angewiesen, Desckrdnigungen mit unbeschränkter G« tungsd n r u ütf u ivi cn. Inhaber von Arbeiter und PionatskaNen siitd von dem Tririglichk.itsnachweis be.veir. Gießen, den 8. Januar 1919. Kreisami Gießen. Betr.: wie oben. An den Ol-erbürstk-rmeistrr zu Gietzen und bk Bürgermeistcrkien brr Landgenteindcn bt-5 Kreises. Wtt empfehlen Ihnen, die obengenannten gesetzlichen Beslimmnngen 14 Tage an go igneler Stelle zur Einsichtnahme der Jiueresscruen auszulegen. Gieße«, den 15. Januar 1919. Kreisamt Gieße«. l)r U i i n 9 e r. Betr.: Seifenregelunq. An hie Dürgermristrrrirn brr Landgemrindrn dr§ Kreises. Die Seifenhatten verlieren am 31. Januar d. Is. ihre (Büüigheit. Die neuen Seifenharten, für die 3eit vom 1. Februar bis 31. 3uli 1919, lasten wir Ihnen durch die Buchdruckerei (Thrift 4 Herr in Gießen per Post mit dem Auftrag zugehen, dieselben sofott an die Bevölkerung Ihrer Gemeinde auszugeben. Gießen, den 29. Januar 1919. Äreiöanti Gießen. I V : Dr. S i e fl e t t. Bekanntmachung. Betr.: Feldbereiniguny Röthges; hier: das Wiese«» Projekt. In der 3e*t vom 14. bis einschttehlich 28. Februar lfd. 3s. liegt auf der Bürgermeisterei Röthges mung hierzu. u. , m Wir empfehlen den Interessenten, btefe Bor- schristen auf den Bürgermeistereien, wo sie 14 Tage auflieg n, einzusehen. Gießen, den 15. Ianvar 1919. Kreisamt Gießen. Dr. Usinger. 2. Dezember 1918. Ferner enthält die Nr. ein« Bekanntmachung Hess. Landes-Arbeits- und Wirtschastsamts vom 16. Dezember 1918 als Aussührungöbestim- An Dm Ct'tTbirQ rmriftrT zu Gießen unb bk BNrgermristcrcien brr ßanbnrmrinbni des ftreiko. Tic ittgemvnrtig a«i;tT.*rbeitiIicfi schwierigen Betriebsverlnülnifte hebe?« den Herrn Minister der ö sämtlichen Arbeiten tu der Ano.chnung tet- anlaflt, das'. Fadrkanen nur it-xf) beim Nachweis der Dringlichkeit der Neffe cu3qe e ei rrer» den dürfen. Trotz der For?e'-ung dec- r ingftch, hitsnachoiseS sind die Zü e vtvl af> no»h teiritts- geiährlich überbes.-tzl, fo k»ß die Annahme nicht ungerecht ettigt ist, daß die OttWUdbe^erbcn Flagge« und Flaggenstoffe Kulissen Portefeuille und Portefeuillestoffe Wettertuch dandleder (W/»fchledereesatzs Koffer und Kofserstoffe Rucksäcke und Rucksackstoffe Markttaschen und Markttaschenstoffe Säcke und Sackstoffe Strohsäcke und Strohfackstoffr Wachstuch Kunstleder Lutfutter RollbockS Tischtücher «d Tischtuchstoffe Mundtücher und Mundtuchftoffe Handtücher und Handtuchstoffe Steifleinen Bindfaden (torbel) und Sackband Derpackungsgewebe (Packleinens Linoleum Schnürriemen Seilerwaren, welche aus den sn 1 und 2 genannten Faserstoffen oder Gespinsten btzw. Fäden hergestcllt sind, verboten. 8 2. Ausnahmen von dem Verbot bei 8 1 sind ut Spalte 2 der Liste M § 4 auf geführt. Diese Ausnahmen gelten auch für die aus den jeweils angeführten Faterstossen und ihren Abfällen berge stellten Geipiasten und Fäden sowie für die aus diesen Gespinsten oder Fäden oder ihren Abfällen hergestellten Web-, Wirk-, Strick-, Flecht-, Filz- und Seilerwaren. 8 3. Gestattet ist die freie Verwendung der unter Ziffer 3 deS Z 1 dieser Bekanntmachung genannten Web-, Wirk-, Stricks Flecht-, Filz- und Seilerwaren, die sich zur Zeit des Inkrafttretens dieser Verordnung im Eigentum der Personen befanden, die die Verwendung vornehme«. 1. Unterpolsterbezüge 2. Sonnenvorhänge und Sonnenvorhangstoffe 3. Wandbespannungsstoffe 4. Möbel- und Dekorationsnegenstidtde, Möbel stosse und DekorattonSstosfe bei der «HlMtaee der gimgen nicht mit der geb-«« Sorgiatt oorgeden. ;*iui auch bei der Mairnig altigte« der L-rrng- lichkeit keine erscktöp-enden Richtlinien ge <«n ne» den tdmim, so wird dvck bamn ttstzuffa'ten fern, daß als dringlich zur Zeit nur anzuschen sind: Reisen noch unD von den Zentralstellen ant Anordnung oder Einladung her,eiben. Reisen am Grund bebörbtidxT Einladungen und Beranstattunnen. Berufs- und geschäftliche Reisen, die im allgemeinen öffentlichen In- tereffe, üiSfrchmdere der Demobilmachung, der Volksernährung und der Brennswfsversorgung lie9<3u sonstigen Geschättsreis.'N wird die besondere Tringlickck ii zuoettäisig nachzuwe sen fein. Bei Rien aus persönlichen Anlässen wird die Tttnglichkdt nur bei Todesfällen und idrverer Erkrankung der nächsten Angehörigen E.tern, El»egalten, Geschwister. Kinder und Verlobte) anerkannt werden können. Bei Di-mstreiien von Beamten genügen Ausweise ihrer vorletzten Behörde. Wir emp eklen dies Ihrer genauen Beachtung. Tic TriimlWritabefdKt iningen für öftere Reiien stnd nicm mit unbeschränkter Geltungs- Seide und Kunstseide Tertilosegarne Mischgarne (Textilit, Terttlose, Depagarne «. dgl.) Mischgarne (Textilit, Textilose, Depagarne u. dgl> Tertilosegarne Tertilosegarne Serbe und Kunstseide Im Auftrage des ReichsamtS für die tt*rt- chaftliche Demobilmachung wird folgendes an- geordnet: Bei der Herstellung der Gegenstände, die in Spalte 1 der Liste beS § 4 dieser Bekanntmachung aufgeführt sind, ist die Verwendung von 1. Wolle, Kunstwolle, Baumwolle, Kunstbaumwolle, Flachs, stunstleinenfafer, europäischem und überseeischem Haus, Jute, Ramie, Seide, Kunstseide und Stapelfaser und den bei der Verarbeitung dieser Rohstoffe entstehenden Abfallen 2. Gespinsten und Fäden, welche aus den z» 1 genannten Faserstoffen ganz oder teilweise hergestcllt find, und den Abfällen, welche bei der Verarbeitung dieser Gespinste unb Fäden entstehen, 3. Web», Wirk-, Strick-, Flecht-, Filz- enb bener Eier sind wi ihnen tu tragen 8 18. Die Aufkäufer sind verpflichtet. den Oe- slügelbaltern Aber jeden Empfang von Ei--rn unter Verwendirng der von der Landes Ei-rstttle Offenbach ans ng-benden Vordrucke eine Bestätigung (nr^nfertigen Var der Mliefktting der Eier an kn- sammel- stelle haben si? dem G> meinde-Vertraue'smann die Turcbfrfnriften der Bestätigungen über die aaf- gekanslen Eier zur Nachvrüning vorz'il gen. Ohne den daraufhin von dem Gemeinde-T^tranensn'ann auszustellenden Beförderungslck^in dürfen sie Eier nicht an die Sammelstellen ab'iefern, mich dürfen die Sammelstellen Eer niete entgegennehmen, wenn '«in Beförderungsschein über die betreffende Eiermengc beigesüg' ist. VTI Treffe. 9 19. Ter Breis, d-r den Orflü-rfbaftern für Hühnereier zu zahlen ist, be'rägt 25 Pff DieHöchst- uischläge zu dem ErwcrbSpreis bis zum Ver- hrmicher werden von trr Landes-Eb-rstelle Offen- hach b?stimmt. Die Festsetzung fr'd Erw rbSpreiseS für Enten- imb Ofinferier bleibt den Kommunal verbänden überlassen. $ 20 Die demgemäß niMretvcn Preise find Höchstpreise im Sinne des Gefttzes. bettef-end Höchst vreise vom 4. August 1914, in der Fassung der Be'annimachimg vom 17. Derember 1914 Rcikl?gefetzblatt S. 5161 in Berbind'mg mft den D«s.imnmachu"aen vom 21. Januar 191 j R-ict's gefetzblatt 2.2d), rnrit 23. Mär 1916, Reich gekni 3 18.3 und vom 22. März 1917 Reist. gesetzbl. S. 253). a) Seide und 5kunstseide b) Baumwolle und Flachs 1. zur Herstellung von Kante«, 2. aas technischen Gründen zur Herstellung Dee Hohlkanten und Bindeketten, 3. als Einschlag in Bänder au5 «Lturseidener Kette, 4. als Einschlag zur Herstelluna von Bänder«^ die nachweislich zum Isolieren gebraucht werden, 5. zur Herstellung von gemusterten, auf Ja- auardstühlen hergestellten Wäschebändern bis zu 20 Millimeter Breite, 6. als Kette bei der Herstellung elastischer Bänder, 7. zur Herstellung von rohgearbeiteten und imprägnierten Schreibmaschinenbändern, 3. als Einschlag bei der Herstellung von glatten Bändern bis zu 20 Millimeter Breite, 9. zur Grundkette und Florbildung bei Raupen- bändern (Astrachan, Belbcl und Plüschbän- dem), c) Flachs bei der Herstellung von glatten Wäsche« bändern bis zu 16 Millimeter Breite d) Wolle 1. als Einschlag bei der Herstellung von Rockstößen, 2. zur Florbildung b?i Raupenbändern (Astra- chan-Belbel und Plüschbändern). vm. »efaibttewe. § 21. T* Versendung und ©»färbenrng von Eiern ist auf jedem Wege und auf ieöe Wttw nur auf Grund eines Ber'aildich ines der Lanoes-Eier» fu-lle Offenbach oder eines Ausweises zuläsffg. Als Bersandschein gilt auch ein Auftrag der Vanbc4=liieriiellc Offeitbach. Einen Berfandfchein braucht, wer Eier aus einem ztmnmuualverband herauSbringen will; einen Ausiocis, wer Eier an einen anderen Ort ksfelbcn StommwuxlDerba M rerbriiigcn will. IX. Auskunf tserteilung und lieber* wachung. § 22 Wer Geflügel hält, mit Eiern hande l ober solche verwahrt, hat den Beamten und Beauftragten der Lind-.s-EOrstelle Of enbach, des Kommunalverbandes und der Poli'.ei auf Berlangin jede schriftliche und mündlich' Auskunft zu erteilen, Einsicht in sämtliche Geschöftsau'zeichi'ung-Tn zu gewahren und die Besich igung aller Räume und Behältnisse, worin sich Eier befinden können, stels und überall zu gestatten. . .. § 23 Tie Landi-s-Eierstelle Osienbach und bic Kvmmunalverbä;bc lö nen zur U^>erwachung der Durchführung dieser Bekanntmachung und chrrr daraus gegründeten Anordnungen Vorich rlten erlassen. Tic Vorschriften br Kvmmu!al.er.ände dürfen mit benien g n der Le bestimmter Eiermengen an bic Bedaris^ommunalverbäiide verpflichten. IV. Sa m mel bezirke. 8 11. Innerhalb der Kommunalverbände und unter Berücksicht gung der örtlichen Berhältniffe die einzelnen Gemeinden zu Sammelde;irlen zu- fammenzulegeu. Tie Bildung ber Samm<1bertrlk -rfvlg! durch die Kommunalverbände tm Einvernehmen mit bet Lanbes-Eicrstelle Offenbach. z 12. An bei Spitze eine» Sammelbezirks steht eine Sammelstelle. Die Sammclstelleu werden auf Dor schlag tws Kommunalo^rl^ndes von bet .^utdes^ierstelle Offenbach errichtet. Sie bannt für bw P leglidj Behandlung unb ordnungsniaßige Abluftrung der Eier und haben den Wellungen der Landes-Eier^ stelle Offenbod) Fol»' zu leinen. Dtt,e ttuft auch die näheren Anordnungen übet tne (Nnrichtung unb den Geschaflsverkehr bet Sammelstellen. 8 13. Die Sammelbezirke eines Kommunal- derbandeS unterstehen einem von dem Kommnmal- verband in Einvernehmen mit bet 2anbiM^ier« stelle Offenbach zu bestellenden Kvmmunalvet- bandS-Vertrauensmann. ______. Q Tiefem liegt nach den Anweisungen der Lan- bes-Eicrsielle Offenbach nnb dr» Kommunalver- fcjub^ u. a. ob die Durchführung bet erlassenen Anordimngen unb deren Ueberwachung iknier- halb des ztommunalvetbande», di«.' Prüfung und Beaufsichtigung bet von den Gemeinden ^woM- nen Reg lungen, die B^mtttelung d^.Berkchrs mit den t^-mcinben, dieDrüftmg Beichwcrden gegen die F-cstieyung bet A^abepfl'cht bet etn- Jlnen Geflügelhalter, die ErlÄKgung ber geschäftlichen Angelegenheiten bti LommuTtalvet- n^TetU83en^rauentmann erhält für seine Tätilft leit eine Vergütung, die vom.^mmunalverbanb entsprechend ber von den emzelncn Sammelstellen gesammelten unb bei ihnen verfugten Gesamtttcrmcnge festgesetzt wirb. V. Ge m ein den. 8 14 In den Gemeinden sind nach dem von der Landcs-Eierstclle Offenbach ausgestellten Muster über sämtliche G.flüge'halter, detttt Ab- gabcpflicht imb die jedesmal abge.ictertm Mengen forklauff-nd Listen zu führen. Diese Listen sind zur Verfügung ber Landes- ßierftelle Oftenl«ch unb des Kommirnalverbandes oder deren Bcauflragler zu halten unb bienen als Unterlagen für etwaige Maßnahmen gegen säumige her Füchnmg dieser Listen sind von den Kommunalverbänden di- in ben Gemeinten bestehenden Wirffchafts Ausschüsse ober besondere Beauftragte tGemeinde-Berlrauensmä-mer) zu betrauen Diesen liegt ferner ob u. a. die Durchführung der erlassenen Anindnnngen und bnrtn Ueberwichmig innerhalb ber Gemeinde, btc Sten» trolle brr Ablieferungen der Geflügelhalter, bte Bemkfsichtigirng brr Auskäuset, bte Ausstellung ber BrföcberungS'cft-ine für bte «bliesetungen an bte Sammelstellen, tee Br» m, FlortcMhftofsm Für Wäscherei 9—3 kl. Räume mögt ul 11 Wokm. u. Luden znm H. März oder Avril zu -mieten gesucht. Schriftl. Angebote unter 01972 an llen Giestener Anzeiger. Sien* M "lW*8 aufwärts Btlubrt. l"ch für bä ans ben m mtb ihren «h, ioroit für \ utoen ober ihren ul', Etrick. 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Gießen, Neuen Bäuc 21 Januar 1*9 0,m Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Katharine Schaum Wilhelm Dern Lang.Göns, Januar 1919 AnlShlich meines Scheidens sage ich meinen Neben Quartierwirten Familie Ferd. Hofmann, Heuehelhel* für die mir während meiner sechswöchigen Einouartierung erwiesene überaus liebevolle Aufnahme und Bewirtung innigsten Dank. ei wo Führer ttrhble. Mltzes Brauhaus Stehen und Erste Würzburger weizenbrerbrauerei Alleiniger vefltzer Han» Kh*)heget Empfehle mein prima gelagerter Weizenbier. Veste Produktion der Gegenwart. Jedem vayerischen sowie jedem aurwörttgen vier zum mindestem edenbünig. Ausschank - Lokal wetzfteinstrahe hinter der 5tadtkirche. GemLtlicher Aufenthalt. Zamilien-Unterhaltung. i^s verkauf in Flaschen über die Strafte gegenHlaschenpsand* 1396» zum Schutz gegen die Kälte