Nr. 2U Swetter Blatt 165. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags. war, wurde der Deutsche Pfarrertag für geschlossen erklärt. die der als den sich mehr Bryans. auS den warteten schaftcr Die „Giehener Zamilienblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, daS „Kreisbfatt für den Kreis Siehrn" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Hrettag, 12. September 1913 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unioersiläts - Buch- und Steindruckerci. R. Lange, Gießen. noch zur Verfügung stehende Ausschmückung der Vorhalle im Bau begriffenen deutsch-evangelischen Kirche in Nom Stiftung des deutsch-evangelischen Pfarrcrstandes bewirkt wer- kann. — Der Antrag wurde angenommen. Nachdem als Crt der nächsten Tagung Kiel gewählt worden Deutscher Anwattstag. 2<_ Breslau, 11. Sept. Ter XXI. Deutsche Anwaltstag, zu dem eine überaus große Zahl deutscher Rechtsanwälte aus allen Teilen des Reiches hier eingetrosicn sind, wurde heute mit einer nichtöffentlichen Ver- t r e t e r v e r s a in nl l u n g des Deutschen A n w a l t s v e r - eins eingeleitet. Rach Mitteilungen des Vorstandes berichtete Justizrat br. Leh m ann (Leipzig) über die Errichtung eines Fonds zur Unterstützung von Bureaubeamten und Rechtsanwalt Dr. Ditte nbergcr (Leipzig) über die Ausgestaltung der Vereins-Publikationen durch Einrichtung eines V e re i n s n a ch richte n b l a t t e s. Darauf beschäftigte sich die Versammlung mit der Frage des numerns clausus. Tie Anregung dazu gab ein Ausruf der Vereinigung Rheinisch- westfälischer Rechtsanwälte betreffend die Abänderung der Zulassungsvorschriften. - Berichterstatter über das Thema war Geh. Justizrcit Dr. Eugen Fuchs (Berlin). Die Vereinigung Rheinisch- weftfällscher Rechtsanwälte hatte vor kurzer Zeit durch Versendung von Pappkarteniormulnren eine Abstimmung der deutschen Rechtsanwälte über die Notwendigkeit von Zulaffungsbeschränkungen veranstaltet. Tie Abstimmung wurde vielfach als ein Bekenntnis der deutschen Rechtsanwälte zum numerns clausus aufgefafet und deshalb in einen Gegensatz zu den Beschlüssen des Würzburger Amvaltstages von 1911 gebracht. — Heute nahm nun die Vertreter- Versammlung des Deutschen Anivaltsvereins mit allen gegen 10 Stimmen solgende vom Vereinsvorstaud eingebrachte Entschließung an: „Ter von der Bereinigung rheinisch-westfälischer Anwälte er- laffene Aufruf hat eine Meinungseinholung nur über die Notwendigkeit von Zulassungsbeschränkungen, die weder unsere Unabhängigkeit noch unsere Freizügigkeit antasten und keine Hintansetzimg aus politischen oder konfessionellen Beweggründei, zulassen, herbei- getührl, nicht aber über einen bestimmten emheillichen Anhilfe- vorschlag. ''Angesichts dieser Tatsache und angesichts der Beschluß- sassung in der entscheidenden Verhandlung aus dem Würzburger Anwaltstage erscheint es zurzeit nicht geboten, einen außerordenilichen Anwaltstag, der nach den Satzungen allein als oberstes Organ zuständig wäre, einzuberufen, umsoweniger, als auch aus der Mitte der Vereinigung ein Antrag auf Ergänzung derTagesordnung des diesjähr. Anwaltstages oder aiifEinberilsunq eines außcrordentlichenAnwalts- tages nicht gestellt ist, vielmehr durch Schreiben eines Vorstandsmitgliedes jener Vereinigung dem Vorsitzenden des Anwaltsvereins mitgeteilt worden ist, daß beides von der Vereinigung nicht beabsichtigt fei/ Damit war dieser Punkt erledigt. — Rechtsanwalt Dr. Drucker (Leipzig) behandelte das Verhalten des Teutschen Anwaltsoereins gegenüber Presseanqriffen auf den Anwaltsstand und Justizrat Dr. Heilberg (Breslau) ,nachte Mitteilung über den Stand der Treuhand-Angelegenheit. — Damit war die Tagesordnung erledigt. Gleichzeitig mit der Vertreterversammlung tagte eine Mitgliederversammlung der Amtsgerichtsanwälte, auf der gleichfalls die Frage des numerns clausus zur Besprechung gelangte. - Tie Berichterstatter Justizrat Tr. Schulze (Delitzsch) und Rechtsanwalt Hacker (Neumarkt) waren der Meinung, daß durch die Uebersüllung im Rechtsanwaltstande gewiße Mißstände erwachsen seien, daß ober der numerns clausus kein geeignetes Mittel bilde um diese Mißstände aus der Welt zu schaffen. Es wurde beschlossen' einen Ausschuß einzusetzen, der gemeinsam mit der Bereiniqun' Maßnahmen zur Verhütung der Mißstände vorschlagen soll. Abendsand eine Begrüßung der Teilnehmer des Anwältstages in de Jahrhunderthalle statt. Morgen beginnen die eigentlichen Beratungen^ Apolitische Tagesschar». Die Fleischeinfuhr aus Rußland die faktisch schon seit Monaten ruht, erreicht mit dem 30. September ihr gesetzliches Ende. Die Städte haben, so wird uns aus Berlin geschrieben, den Verkauf russischen Fleisches schon seit Monaten eingestellt und haben auch keine Bcrlän- gerungsanlräge beim preußischen Landwirtschaf tsininistc- rium gestellt. Das Einfuhrverbot für russisches Fleisch tritt wieder am 1. Oktober in Kraft. Viel Segen hat die ganze Sache nicht gebracht, einige Großstädte haben sogar Geldausfälle zu verzeichnen gehabt. • Herr Bryan im Variete. Der Staatssekretär des Auswärtigen der Vereinigten Staaten, Herr Bryan, hat am Dienstag abend in Salisbury im Staate Maryland das erste Honorar für seine .Zirkusvorstellung" verdient. Das Thema seines Vortrages war: „WaS gehört dazu, ein Mann zu sein?" Herr Bryan ließ sein Publikum eine Stunde lang warten; inzwischen sorgten sieben Jodlerinnen, die in den sieben Regenbogenfarben gekleidet waren, dafür, daß die Zuschauer in dem leinwandumspannten ZirkuS sich nicht langweilten. Die .New Port World" sagt, sie weiß nicht, worüber man freute, über die Jodlerinnen oder über den Vortrag Während Bryan sich beeilte, von Washington Zug nach seinem Bestimmungsorte zu erreichen, ihm im AtiSwärtigen Amte verschiedene Bot- auf. Insbesondere war es der Botschafter von Deutscher Pfarrertag. ** Dessau, 11. September. In beer heutigen Verhandlung des Deutschen Pfarrertages gedachte der Vorsitzende zunächst des schweren Unglücks, von dem die deutsche Mariw und Lustschissahrt betroffen wurde. Die Anwesenden hatten sich hierbei von den Sitzen erhoben. Sodann ersolften die Begrüßungen seitens eines Vertreters des Konsistoriums und der Landessyiwde. Hierauf wurde die Beratung fortgesetzt und zwar mit der Besprechung der bereits gestern erörterten Anträge bezüglich der Störung der Sonn- und Feiertagsruhe durch Sch a u fl üge. Der gestern zur Beratung dieser Frage eingesetzte Ausschuß ist zu einer Einigung nicht gekommen. ttalsermanöver-Ansttang. Von Otto v. Loßberg. Aus dem Kaiserlichen Dank an die Provinz Schlesien ist zwischen den Zeilen eine besondere Anerkennung des Moments der Soldaten-Poesie herauszulesen, bei den Friedensübungen eine gern begrüßte Begleiterscheinung der Anstrengungen, der die manövrierende Truppe unterworsen ist. Tie A n t e i l n a h m c der Bevölkerung an den Märschen und Gefechten deS 5. und 6. Armeekorps zwischen Jauer und Reichenbach ist aber diesmal so außerordentlich groß gewesen, daß der wirkliche Akteur dieses Kriegstheaters gern ein ganz Teil davon hätte missen mögen Es ist die Belästigung der Truppen durch Automobile, die im letzten Jahre bei den Kaisermanövern im Königreich Sachsen sich durch die Nähe großer und kraftwagen^ reicher Städte bis zur Unerträglichkeit gesteigert hatte, dank besonderer, vom Großen Generalstabe angeregter Maßnahmen der schlesischen Zivilbehörden nahezu ausgeschaltet worden. Dafür hat sich aber die neben den beiden kämpfenden Armeen marschierende, radfahrende, reitende und n>agenbcivcgtc Armee d er Zuschauer in einer Weise gesteigert, die- alle Stellen, die für die Ausbildung unseres Heeres durch so große und kostspielige Hebungen verantwortlich sind, wie sie die Kaisermanöver barftellcn, vor eine grundsätzliche Entscheidung für die Zukunst stellen Am zweiten Manövertage, als Rot, zum ersten Male, südlich und östlich von Freiburg, von überlegenen Kräften an« gefaßt und zurückgedrängt wurde, ist die Zuschauerplage — anders kann sie gar nicht genannt werden — bis zur Ausschaltung des kriegsmäßigen Hebungsverlau^es gediehen. Von Breslau her, aus Lieanitz, aus Jauer, Striegau, aus Waldenburg, Schweidnitz, und ocr ganzen Gegend um den Zobten herum waren nicht tausende, sondern hunderttausende gekommen, um dem milstärischen Schauspiel beizuwohnen. Neben dem feldgrauen Nock des stürmenden Schützen leuchteten die bunten Mützen der Schüler, die hellen Blusen der Mädchen. Wo eine Patrouille von drei Mann im Gelände irgendwo sichtbar nnirbc, sammelte sich um sie ein Anhang von einem runden Dutzend Bewunderer. In den Derteidigungsftelltmgen war es verschiedentlich den in bünner Linie herangeführten Verstärkungen unmöglich, so an den Platz in der Schützenlinie zu kommen, wie es Einzelausbildung auf dem heimischen Exerzierplatz gelehrt hatte. Ueberraschendes Auftreten von Infanterie ist so gut wie ganz ausgeschlossen gewesen. Jede Kompagnie wurde von einem Ba- taillon Schaulustiger umgeben und damit dem bösen Feinde kilometerweit verraten. Die rote Kavallerie-Attacke des 9. September am Mühlberg bei Arnsdorf ist nur deshalb so ber=* vorragend geglückt, lveil das Anreiten der Sckttvadronen durch eine lebendige Mauer Neugieriger der überfallenen Infanterie und Artillerie entzogen war. Am letzten Manövertage sind diese Bedenken nicht so stark geivesew Es ist selbst der begeistertsten! Soldatenfreundin Sache nicht, miorgens um 2 Uhr auszustehen, um nach langem Anmarsch ein Gefecht anzusehen. Daher verlief die Schlußphase um Kreisau herum durch die Abwesenheit der „schwarzen Partei" (neben der roten und blauen) ungleich natürlicher, als der vorhergehende Tag. Die Strategie hat in diesem Kaisermanöver keine großen Feste feiern können. Die Eingliederung der beiden kämpfenden Korps zwischen je vier weitere Korps großer linkssestiger Oderarmeen, die, in der Annahme, am Ausgangstage zwischen Glatz und Breslau und zwischen Parchwitz und Schönau bestanden, verbot mehr als taktische Entschließungen. Am ehesten ist nodjr der Kommandeur der blauen Grenzschutztruppen, der Kgl. Bayer. Oberst Zoellner, bei seinen Bewegungen am Striegauer Wasser gegen die rote Kavallerie-Division Brecht in der Lage gewesen, sich strategisch zu betätigen. Er hat seine Aufgabe vorzüglich- gelöst und durch die geschickte Führung der 5. Jäger, des 1. Bataillons des 3. Garde-Regiments z. F. und seiner paar Reiter und Geschütze viel dazu beigetragen, die Maßnahmen des Ge- nerals o. Strantz für den Verlauf des zweiten und dritten Manövertages angemessen vorzubreiten. Der Grund, warum man in diesem Jahre überhaupt auf fast rein taktische Manöver abgekommen ist, scheint in gewissen llnzuträglichkeiten und Fehlern gelegen Lu haben, die sich beim Kaisermanöver 1912 um Oschatz herum herausstellten. Solche Fehler sind aber sicherlich auch in diesem Jahre nicht vermieden worden. So stand am Morgen des letzten Tages die rote 12. Division in einer feldmäßig befestigten und zum Teil überaus stark aus- gebauten Stellung, gegen die der Divisions Kommandeur den blauen Gegner nur anlaufen zu lassen brauchte, um ihn im konzentrischen Feuer seiner Schützen und Maschinen-Gewehre zu- sammenzumähen. General Chales von Beaulieu tat das aber nicht, sondern machte, als sein blauer Feind, die 77. Jnsanherie- Brigade und große Teile der 10. Division, auf nahe Feuerstellung ihm gegenüber lagen, einen offensiven Vorstoß in das ganz flache Vorgelände, der ihn seines Vorteils völlig begab und im Erfolge zum Rückzug führte. Es mag dahingestellt bleiben, ob am gleichen 10. September die Umgebung der blauen 78. Brigade unter Generalmajor Vollbrecht durch die schwer gangbaren Hänge südlich der Weistritz, an der Kynauer Talsperre vorbei, in der rauhen Wirklichkeit nicht durch eine von dem fangenommenen) roten Nachbarkorps des 6. Armeekorps enh'en- dete fliegende Abteilung mit ein paar Maschinengewehren hätte leicht aufgehalten werden können. Die Tatsache bleibt aber sicher bestehen, daß ein Halten der roten Reserven hinter dem äußersten linken Flügel der 12. Division die schnelle Niederlage von R o t fraglos aufgehalten, wenn nicht ganz vermieden hätte. Auch wäre die rote Kavall-Divisivn pn diesem Morgen mit voraussichtlich viel besserem Ersolge gegen die blaue Umgebung eingesetzt worden als zu dem Todesritt aus dem Blachfelde um den Kretschamberg herum. Nicht mehr ein taktisches, sondern in seinen möglichen Folgen schwerwiegend st r a t c g i s ch e s Bede nfcn lag in der Verwendung der Verpflegungskraftwagen zum Vor treib en des 6. Jäger-Batatlons von Schweidnitz nach Striegau am ersten Tage des Manövers. Im Ernstfälle muß damit gerechnet werden, daß die von ihrem Verpflegungszweck vorübergehend zum Gefechtszweck entlehnten Automobile in Feindeshand fallen oder durch gegnerische Artillerie unbrauchbar gemacht werden. Was aber geschieht dann mit der Verpflegung derjenigen Truppen, die aus das Vorhandensein jener Kraftwagen gegründet ist? Daß die roten Jäger am ersten Tage schnell vor mußten, ändert daran nichts, fonbrnt lehrt uns die Notwendigkeit, daß wir bei jedem Jägerbatasil n nicht nur die eine, durch die letzte Wehrvorlage vorgesehene Radfahrerkompagnie aufstellen müssen, sondern daß alle Kompagnien auf Räder zu setzen sind- Mit dem Typ des Jägerradcs hat unsere militärische Technik etwas gant vorzügliches geschaffen. Es werden auf dem Rade selbst das Kochgeschirr, die Zeltbahn und -Stockes, der Mantel aufgeschnallt getragen: im Ernstfall wohl auch noch Reservepattonen. Trotz- , dem macht die Maschine einen ebenso beweglichen wie gefälligen Eindruck und scheint hervorragend dauerhaft zu sein, denn Pannen habe ich an nicht einer einzigen Stelle beobachten können. Während die Jäger es im Gefecht stets vorzüglich verstanden 6oben, ihre Stahlrosse so unterzubringen, damit möglichst nicht 1 ein Volltreffer der Artillerien das wertvolle Fortbewegungsmaterial zerstöre, hat sowohl die Infanterie wie die Feld- artillerie für gedeckte.An sftellungihrer.Pferde im Japan, Viscount Chinda, der am Tage der Abreise und am nächsten Tage den Staatssekretär über die zwischen den Vereinigten Staaten und Japan schwebenden Schwierigkeiten zu sprechen wünschte. Herr Bryan ließ sich durch diese amtliche Behinderung indeffen nicht stören. Bald darauf wurde er von dem Bühnendirektor bem Auditorium mit folgenden Worten vorgestellt: »Jetzt kommt jemand, dessen Aufführung mit vielen Anfechtungen verbunden war!" Zweitausend Leute wohnten der Ehautaugua-Vorstellung bei und bezahlten ihren Oboluß von einem halben Dollar pro Person. DaS Schaustellungsunternehmen hatte als besonders erwähnenswert bekannt gemacht, daß der Herr Staatssekretär mehrere Stunden in seinem Bureau in Washington zubringe, bevor er sich dem verehrlichen Publikum im Zirkus zeige. Wenn unvorhergesehene Spannungen mit Mexiko einträten, so behalten sich die Direktion und der Staatssekretär vor, daß Herr Bryan mit seinem Vortrage auSfalle. New Parker Meldungen berichten, daß außer Herrn Bryan nur die schon in früheren Meldungen erwähnten Jodlerinnen auftraten. Entgegen dieser Meldung weiß .Daily Telegraph" zu berichten, daß der berühmte Jongleur Rosani Mittwoch abend im ZirkuS die Gäste damit unterhalten werde, daß er auf Bierplatten Bälle balancieren und daß ein .Professor" gleichen Schlages dem entzückten Publikum etwas vorblasen werde. Hauptversammlung der Sünder der Industriellen. ~ Leipzig, 11. Sept. Im Vordergrund des Jntcreffes der heutigen Mitgliederver- fanimlung des Bundes der Industriellen stand eine Erkläning des Vorsitzenden Kommerzienrat Friedrichs, die dieser über die bekannte Leipziger Mittelstandstagung und die dortproklamierteGemeinschafts- arbeit von Reichsdeutscher Mittelstandsvereinigung, Zentralverband deutscher Industrieller und Bund der Landwirte abgab. Kommerzienrat Friedrichs führte u. a. ans: Schon vor einem Monat war durch einen Artikel des Abaeordneten Grafe eine Gemeinschaftsarbeit vom Zentralverband deutscher Industrieller und vom Bunde der Landwirte angekündigt worden. Ich muß sagen, daß mir damals diese Meldung ganz unglaublich vorgekommen ist, und anderen wird es ebenso gegangen sein. Ta später behauptet wurde, es handle sich um eine Jrresührung durch die linksstehende Presse, halte ich mich an die doch wohl authentische Berichterstattung der agrarischen Preffe. Nach diesen Berichten ist ein bis ins Einzelne gehendes Programm über eine Gemeinschaftsarbeit des Zentralverbandes deutfcher Industrieller, des Bundes der Landwirte und des Reichsdeutschen Mittelstandverbandes ausgestellt worden. Für die Industrie, für dieganzeOeffentlichkeit liegt die Bedeutung der Vorgänge darin, daß in geradezu programmatischenErklärungen dieVertreter der drei großen Verbände sich für einZusammengeyen und eiueGemeinschaftsarbeit aussprachen. Ein Bündnis mit dem Bunde derLandwirte kann für uns nicht in Frage kommen, angesichts der Forderungen, die er für die Neuregelung der Handelsverträge aufgestellt hat und die in der Forderung des lückenlosen Zolltarifs gipfeln. Dieser würde aber für uns bedeuten eine weitere Verteuerung der Lebensnuttel, Arbeitsstreitigkeiten und Lohnerböhungen wohl in allen Industriezweigen. Wir sind überzeugt, daß nicht alle Mitglieder des Zentralverbandes das Zusammengehen mit dem Bunde der Landwirte billigen werden. Ich spreche mein tiefstes SBcbanern aus, daß der Zentralverband solche Wege eingeschlagen hat und daß sich die Wege der beiden größten Organisationen der deutschen Industrie trennen müssen. Durch diese Haltung des Zentralverbandes sind die Hoffnungen auf eine Einigung in der deutschen Industrie in weite Ferne gerückt. Ich hoffe aber, daß das Bündnis nicht von Tauer ist, es muß an feiner Unnatur zu Grunde gehen. Eine Aussprache über diese Rede fand nicht statt. Tie Versammlung nahm bann noch eine Entschließung für bie Beteiligung Teutschlanbs an ber Weltausstellung in San Francisco an. Nachmittags fanb eine öffentliche Jndustriellenver- fa mm lang statt, in ber Exzellenz v. Truppe! über Teutscb- lands Interessen unb Aufgaben in China und Dr. S t r e s e m a n n (Leipzig) über Probleme ber beutschen Jnbnstrieentwicklung sprachen. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Rebaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 51. 9tebaftion:e^ll2. Tel.-Abr.:AnzeigerGießen. Aus Hessen. Gefängnisarbeit und Heeresverwaltung. In den Kreisen des selbständigen Mittelstandes hat es berechtigten Unwillen erregt, daß die S ch ret n e r a rbe i- t e n für den KasernenneubQU in Friedberg dem Zelten- gefängnis in Butzbach übertragen worden sind. Auf sofortige telegraphische Beschwerde des Reichstags- ab geordneten Dr. Werner sind, wie uns mitgeteilt wird, von dem Kriegsministerium sofort Erhebungen eingeleitet worden, deren Ergebnis wir unfern Lesern Mitteilen werden. Psarrcr Wahl lEsscn) brachte eine Entschließung in modifizierter I Form erneut ein. Nach der neuen Fassung sind in Wegsall gekommen die Worte „Prinz-Heinrich-Flug" und die Stelle die sich mit der Störung der Sonn- und Feiertagsruhe durch die Jugendbewegung beschäftigte. Tie Entschließung wurde mit knapper Mehrheit angenommen, ebenso ein Antrag des Pfarrers D r o ß «Berlin : Der Vorstand soll beauftragt werden, bei den geeigneten Stellen darauf hiuzuwirken, daß das in unserer Zeit durch Festlichkeiten und Veranstaltungen stark beeinträchtigte christliche Gefühl der Sonntagsruhe und Sonntagsheiligung unserem Volke nicht genommen, sondern erhalten bezw. wiedergewonnen wird. Eine lebhaste Aussprache entspann sich bei der Beratung der Anträge, die sich mit dem Militärverhältnis der Geistlichen beschäftigen. Tie Anträge verlangen, wie bekannt, entweder das gänzliche Erloschen des militärischen Verhältnisses mit dem Eintritt in das geistliche Amt oder die Schasfung eines besonderen Gcistlichenstandes im Offiziersrang oder die völlige Gleichstellung der Theologen mit anderen Gebildeten, die es dem Theologen ermöglicht, Reserveoffizier zu werden und zu bleiben. Pfarrer Funcke (Zöblitz) und Pfarrer Todt (Cberneuffcn i begründeten eingehend diesen Antrag. Stadtpfarrer Schnitzer «Mergentheim stellte folgenden Antrag: „Die Versammlung weiß sich einig mit der Tendenz der obigen Anträge und der Ausführungen der Berichterstatter, die bekunden, baß wir Theologen gleich jebem Manne im Volke unsere Pflicht mit der Waffe in der Hand tun wollen. Wir gedenken der zahlreichen Theologen, die 1813 und 1870 mit Blut und Leben für das Vaterland eingetreten sind, und wollen ihrer nicht unwert sein. Der Antrag wurde angenommen. > Weiter wurde ein Antrag D. Sols «Stuttgart angenommen, die Anträge betreffend die Militärverhältnisse der Geistlichen dem weiteren Ausschuß zur Beratung zu überweisen. Pfarrer Fritsch (Ruppertsburg) behandelte das Thema „Das Wirken der evangelischem Geistlichen 1813 und was es uns Pfarrern von heute sagt". Zum Schlüsse wurde noch ein von Pfarrer Hoffmann begründeter Antrag der Pfarrervereine der Provinz Sachsen angenommen, wonach der Verband der Psarrervereine durch seinen Vorstand in geeigneter Weise die evangelischen Pfarrer Deutsch lands zur Darreichung einer freien Gabe aufrufen soll, damit ans den auszubringenden Mitteln im Betrage von 15 000 Mark trasse 8 Auswahl Qualitäten iters I00 an toppen D50 gn 6 au rinen 3” an äS* N. Reis: an?burg gieflenTeS haltbaren Knaben- • irnschuhen und Santo nntmachunge« ! Gietze«. als a .... weif ktern"A S* -rb-i'LK fOt- rAer diel zu lernen Tie Ticrbebalter der abgesessenen Infanteric- Offiziere würden, wenn es blaue und nicht nur Manövcrbohnen gehagelt hätte, nur allzu schnell von unter den Bäumen der Wege und Chausseen verschwunden sein, die sie am *J unö 10. September wohl für bombensichere Unterstände gehalten haben. Auch müssen die höheren Infanterieführer — von een om« -agniechefs gar nicht zu sprechen — unbedingt früher vom Pferde herunter, als sie es jetzt tun. Geschieht das erst, wenn der erste Schuf) im Unfrieden mit einem wirklichen Gegner los geht, so wird der Eindruck auf die eigene Truppe nicht flut sein rönnen. Die Krieg sgliederung bei Blau ist von der Manöver- leitung mit einem besonderen Geheimnis deshalb umgeben worden, weil aus überschüssigen Truppen des 5. uno 6. Armeekorps dort eine dritte, die 43. Infanteriedivision gebildet wurde Man hat es u. a. der Berichterstattung des Dolfsschcn Telegraphenbureaus verübelt, daß fit das Borlrnndensein dieser 43. Tivision zu früh verraten haben soll. Sicherlich liegt in der vom General st ab ganz mustergültig angeleiteten und unterstützten Tätigkeit der Presse während der Kaisermanöver ein Stück ihrer Erziehung für den Ernstfall. Es soll der Manöverberichterstatter u. a. lernen, in feiner Weise die Absichten der Teilung zu durchkreuzen, indem er sic frühzeitig verrät ($s ist feooch die Tatsacl)- der Aufstellung jener 4 3. Division unter General von Garnier denn doch ein wenig zu durchsichtig gewesen. Ter rote Tyfifrre1- mutzte sich aus reinen Friedcnserroägungcn ohne weiteres sagen, das; Blau eine solche dritte Division besatz. Tas wäre vielleicht zu vermeiden gewesen, wenn man den Ueberschntz des 6. Armeekorps: die Brieger Brigade mit den Regimentern 156 und 157, zur Darstellung der roten und blauen Anschlutztruvven aus dem rechten und linken Flügel der beiden wirklich kämpfenden Korps verwendet hätte oder sie zum Teil in den blauen Grenzschutz steckte. Tiefer AuSweg hätte zwar sechs Bataillone der kaisermanöverhabenden Truppen nicht ganz direkt am Kaiser- Manöver beteiligt, hätte aber die Absicht, so kriegsmätzig wie möglich zu fein, sicherlich gefördert. Die Infanterie und die Kavallerie, auch Nie Pioniere, sind überall in feldgrauen Uniformen aufgetreten. Die Feldartillerie und die schwere Artillerie des Feldheeres trugen die alten blauen Röcke mit den schwarzen Hosen. Es steht schon seit längerer Zeit sest, datz unser Feldgrau sich für die mitteleuropäischen Verhältnisse ganz besonders gut eignet. Tas gilt jedoch mehr für die Farbe als ganz restlos für die heutige Beschaffenheit des Tuches Man hört recht bewegliches Schelten aus der Truppe, das; der feldgraue Rock vermöge feiner Behandlung durch den Färber nicht so durchlässig, also nicht völlig praktisch sei. Die beklagenswerten Verluste bei der 74. Infanterie-Brigade und dem Bromberger Infanterie Regiment 11* auf dem Truppen-Uebungsplatz Arhs, wo nach einem schwül heißen Tage und nicht übertriebenen An ftrengungen der Truppe eine ganze Reilw von Todesfällen vor- Tamcn, werden teilweise daraus geschoben, datz die neue Feldbekleidung sowohl für die Luft, wie für die Ausdünstung des Mannes nicht in gleicher Weise durchlässig ist wie das alte Blau. Als ein Widerspruch in sich traten im Kaisermanöver die verschiedenen Grenadier-Bataillone des 5. und 6. Korps mit weitzemLederzeug zur feldgrauen Uniform auf, was beinahe grotesk wirkte ut^h Schützenlinien noch mehr als geschlossene Trupps aus allerweitesten Entfernungen kenntlich machte. Sehr gut 'haben mit ihren Erkundungen die Flieger gearbeitet. Wo aber ihre Meldungen nicht an höhere Stäbe, sondern in die Truppe selbst abgemorien wurden, hat es mit der Weiterleitung an das Generalkommando ober an die Divisionen gehapert. Es ist dafür in einem Falle ein Zivilautomobil benutzt worden, was nnkriegsmätzig ist und besonders wegen der Schnelligkeit der Meldungsweitergabe ein falsches Bild erzeugt. In feiner Gesamtheit hat das Kaisermanöver erneut und aller- nachdrücklichst bewiesen, datz nur eine peinlich genaue Einzelausbildung in genügend bemessener Dienstzeit und Uebun- geu der älteren Jahrgänge die Truppe und zivar aller Waffengattungen auf die Höhe bringen kann, die zum Erfolge unde dingt gefordert loerben mutz, wenn es gilt, im Kriege die Not Wendigkeit der grotzen Ausgaben für die Landesverteidigung im Frieden zu beweifen. General v. Claufewi^ hat einmal gesagt: „ES ist unendlich wichtig, datz der Soldat, hoch oder niedrig, auf welcher Stufe er auch stehe, diejenigen Erscheinungen des Krieges, die ihn beim ersten Male in Verwunderung und Verlegenheit setzen, nicht erst im Kriege zum ersten Male sehe: sind sie ihm früher nur ein enrziges Mal vorgekommen, so ist er schon halb damit vertraut. Das bezieht sich selbst auf körperliche Anstrengungen. Sie müssen geübt werden, weniger, datz fick die Natur, als datz sich der Verstand daran gewöhne." An diesen körperlichen Anstrengungen hat es in dem Manöver nicht gefehlt, wenn auch die reinen Kriegsmärsche der beiden Parteien nicht die Länge erreicht haben, wie dies bei früheren Gelegenheiten der Fall gewesen ist. Zweimal aber der artig scharfe und bis in die scheinbar geringfügigsten Einzelheiten genau, bei Tag und bei Nacht durchgeführte Angriffe und ihre Abwehr mitznmachcn wie am 9. und 10. September, das bringt in Führer und Mann den letzten Fein schliss hinein, den wir brauchen, um dermaleinst in Ehren zu bestehen Taran wird in der Armee an allen Stellen mir der Hingabe und mit dem Eifer gearbeitet, die der wichtigsten Frage würdig ist, vor die Teutschland gestellt werden kann — der Frage des -siege« unserer Fahnen, wenn freventlicher Angriff uns einmal bedroht! Cinh'cbiffnbrt. Ein Flicgerungl ück im Manöver. Buechenbeuren, 11. Sept. Beim Aufstieg eines Militärfliegers im Manövergelände des 16. Armeekorps stürzte heute früh das Flugzeug in die Menscktenmenge. Bier Personen wurden sofort getötet, darunter der Gendarmeriewachtmeister Schmidt aus Blankenrath. Mehrere Personen sind verletzt. Das Flugzeug hatte sich nur wenige Meter von der Erde erhoben, als der Motor versagte, das Flugzeug umkippte und in die umstehende Sufchauermcnge fiel. Ter amtliche Bericht an das Kriegsministerium über das Fliegerunglück bei Büchenbeuren betagt: Um 9 Uhr vormittags wollte Leutnant Schneider vom Fußartillerie Regiment Nr. 12 mit dem Beol'acl'tungsoffizier Cbcrieutnant v. T e u bern auf einem Militärdovveldecker zu einem AufklarungSslug anffteigen. Infolge außerordentlich heftiger und böiger Seiten winde mißlang der Start und das Flugzeug kam nicht hoch und wurde mit dem linken Rad zur Erde niedergedrückt Hierdurch wurde der Apparat aus feiner ursprünglichen Richtung gerissen, marfitr eine scharfe Wendung und raste, die Erde ent* lang rollend, direkt in die zahlreichen Zuschauer hinter der durch Gendarmen gebildeten Abfperrungslinie. Tie Wirkung war entsetzlich. Ini nächsten Augenblick wälzten sich 6 Personen in ihrem Blute. Sosort tot waren der Gendarmeriewachtmeister Schmidt aus Blankenrath, Landwirt Schneid er aus Sohren, Frau Meurer aus Büchenbeuren und der Knabe Wilhelm Jost ans Hahn. Schwer verletzt wurde dessen Vater und ein kleiner Junge aus Sohren, dessen Name nicht festgestellt worden ist. Die beiden Fliegcrosfizierc kamen wie durch ein Wunder unverletzt davon. Der Apparat wurde erheblich beschädigt. Ein Flug auf den Feldberggipfel. Freiburg (Breisgau), 11. Sept. Der Fluglehrer Faller aus Mülhausen (Elfaß) flog heute vormittag glücklich auf Aviatik Eindecker von Freiburg auf den Feldberggipfel. Er nahm die Luftlinie in einer Viertel st unde. * Di e Ueberführungssahrt des neuen Marine- lustfchifses „L 2" ist, wie aus Friedrichshafen gemeldet wird, um einige Tage verschoben worden ltnwerfitäts«>21acbricbten. - Aus Kiel wird uns berichtet: Tas neu errichtete Ordinariat für wirtschaftliche Staatsivissenschaiten, insbesondere Statistik an der Universität Kiel ist dem ord. Honorarprofessor daselbst Dr. Ferdinand Tönnies verliehen worden. — Professor Dr. phil. Otto L o h >n a n n ist die nachgesuchte öntlaffung von seiner Stellung als Dozent für französische Sprache a > der Technischen Hochschule zu Hannover zum 1. Oktober d. I. erteilt worden. (ScricbtsfaaL § 2td), 10. Sept. Das Schöffengericht verhandelte heute gegen drei jugendliche Burschen von Lich im Alter von 16 Jahren, die am Sonntag, den 13. Juli d. Js. gelegentlich eines Spaziergangs in der Gemarkung Lich mit einem Tefching Scbietz- versuche machten. Ter 9lngetlagle H. Sch. bat babei auf einen vorbeifabrenben Zug der Butzbach-Licher Eifenbahn gezielt und aeschofien, wöbe da» Geschoß eine Fensterscheibe jert nun inerte. Zum b lud war da» Abteil de» betreffend«» "Wagen» nicht besetzt. Die beiden Angeklagten W. L. und Gg. tL haben nur nach einer Bank und in die Erde geschaffen. Tie drei Angeklagten sind ge* ständig. TaS Gericht erkannte wegen verbotenem Schietzen, besonders an einem öffentlichen Platz, wo Menschen verkehren, gege-, den Angekla-.ten H. Sch. auf 20 5)1 L ober 5 Tage Gefängnis. W. L. auf 10 Mk. oder 3 Tage Hast, ®a. A. auf 6 Mk. oder 2 Tage Hast, sowie zur Tragung aller Kosten und auf Einziehung der Schußwaffe. . _________ "■ Sandel. — Tie Lederpreise. Auf den Herbstmessen in leimig sowohl rote tn Frankfurt a M. sind die L'ebervreife wieder bedeutend gestiegen. Sie werden voraussichtlich bei Eintritt der feuchten Witterung noch werter fteigen, weil sie immer noch nicht im Verhältnis zu den enorm hohen Preisen der rohen Häute und Feste stehen. Durch den großen Bedarf für HeereSzwecke und besonder» für die neu zu errichtenden Truppenteile, wozu nur allerbeste Leder- forten verwendet werden, wird der Verbrauch in Leder für die nächste Zeit vermehrt. Ferner wurde bei den f.Hegen auf dem Balkan autzergerooditlich mehr Leder-eng verbraucht al« in normalen Zeiten Da» Oiefäfle in rohen Hauten dagegen nimmt durch die hohen Fleischpren'e eher ab wie zu, daher der Tlanqel an diesem Naturprodukt und die hoben Preise, welche nicht allein bei un» in Deutschland, sondern auf der ganzen Erde bestehen. Märkte. (In einem Teil der Auslage wiederholt.) fc. Wiesbaden, 11. Sept. Heu- und Strohmarkt. Angeiahren waren 17 Wagen mit Hen und Stroh. Dian notierte: H e u 5,40-6,60 Mk. Stroh (Richtstroh) 4,60-0,00 Mk., Krummstroh 3,60-0,00 Bik. — Frachtmarkt. Hafer 16,00-18,00 Mk. Alle» je 100 Kilo. fr. Frankfurt a. M. V i e h h o f-Ma r k t b e r i ch't vorn 11. Sept. Auftrieb: Rinder 14H, Ochsen 34, Bullen 1, Kühe und Färsen 118, Kälber 702, Schafe 155, Schweine 1360. Tendenz: Kälber, Schafe und Schweine lebhaft, aernnmt. Kälber. Preis für 100 Pfd. Lebend- Schlachtgewicht Mk. Mk. Feinste Mastkälber...... 67—70 112—117 Mittlere Mast- und beste Saugkälber. . . . 62—66 108—113 Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . 56—60 96—103 Schafe. Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . 45—46 94—95 Aeltere Masthammel, gut genährte junge Schafe und geringere Mastlämmer...... 39 - 00 92—00 Schweine. Pollsleischige Schweine von80-100 kg Lebendgewicht........ 63.00—66.00 83.00—84.00 Pollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht........ 62.50—65.00 81.00—83.00 Vollstcischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht........ 63.00—66.00 83.00—84-00 Vollsteischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht........6L00—66.00 63.00—84.00 Verantwortlich für „Aus Stadt und Land" i. V.: K. Neurath. GEORG A.JASMATZI ArG.DRESDEN GRÖSSTE DEUTSCHE PUCK die neue QualifdfsXtjgareffe M mit Gddmundit mit Hohlmtmdst flach 2. Ziehung 3. KL 3. Prcuss.-Süddeutsche (229. Königlich Prcuss.) Klasseo-Lotterie Ziehung vom 1L September 1913 vormlUagg. Nur die Gewinne Ober 144 Mark elnd den betreffenden Nummern In Klammern bei gefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdroek verboten.) 635 3 7 449 41153 330 43623 698 l 45231 .<80 ' 023 47340 «23 45089 50035 44 811 376 887 51029 127 63 409 676 044 52m 73 26Ü 342 412 810 7 40 03 860 5,501 «M 718 54211 408 4 5 8*2 5 5030 388 510 22 773 Mn 941 562 44 30« 439 610 60 746 5 7 267 410 54« 083 580- 2 116 654 041 70 06 59138 330 63 699 700 808 037 58 601 628 35 61 832 1 282 411 601 842 946 2340 a. 001 896 8130 220 621 04 730 916 43 4133 386 60 0»2 05 5110 601 1400J 6282 Z116 89 8113 334 84 646 (400) 818 60 966 t300L^ 9100 203 450 614 868 973 __ 11018 107 27 5 314 708 1 2237 636 729 38 340 843 1 4016 200 436 39 64 605 81 865 1 5003 117 487 610 1 6011 160 90 206 472 1 7009 A iSiäUPgÄ J®113001 785 803 873 "041 679 11» 134 35T 473 743 “ 643 818 21110 270 312 604 743 [3001 80 823 078 22061 267 304 59 446 637 40 23163 272 750 941 11000| 24073 194 324 95 401 31 562 694 860 A 25011 31 167 2 6 294 341 622 26 68 66 917 & 7« 747 800 28098 193 __ 30 4 3 1 300 26 660 32160 326 460 1300] 620 3305 i 80 544 1-33 34108 83 792 1300 ) 840 06 35>35 411 13 706 1300 ) 848 77 (3001 36204 408 83 650 66 3 80t-a 402 96 629 071 39 765 40078 116 388 423 616 748 886 993 463 «4 643 42130 296 313 630 762 968 44027 [ 300 | 276 312 16 1300J 21 678 784 601 680 905 96 4 5032 35 237 58 430 639 733 (3001 «04 48141 370 619 630 800 47 1 304 23 37 497 660 870 «87 09 60113 34 245 63 91 324 631 77 5 1 034 140 (3001 834 62 14 84 63CC0 24 64 180 (3000) 626 640.^ 133 40 205 724 97 (400) 802 65038 330 81 687 948 91 60174 391 430 530 1300) 67 071 311 93 688 788 014 1300 ) 68412 46 68 688 914 69049 236 318 69 76 822 46172 270 629 786 74 7 1 030 333 61 690 740 910 41 72280 316 622 661 905 73168 (400 ) 679 660 750 001 994 74279 570 788 74 75242 341 49-3 679 80 76043 453 690 739 77085 284 642 630 813 7 6^42 300 15001 267 641 SU 730 832 40 976 75006 121 4M 75 77 846 85000 39 114 334 669 51331 511 742 878 095 82133 204 393 530 688 907 83088 190 618 84-* 27 842 80 016 8SO2J 193 (400) 99 3M 667 83 893 86- *6 404 677 640 608 37 87400 624 731 839 906 88 3 771 W8 1400) 86026 102 206 64 814 85 670 771 843 (3001 «36 74 •0231 439 47 W 68 88 718 82 91025 280 877 912 91048 832 »3010 103 291 l 10001 478 513 00 M «1 998 84003 19 174 255 370 41« 523 721 110001 95114 38 389 630 94 683 060 63 96054 |300j 63 84 141 233 809 32 819 70 9 7 219 383 M 547 687 812 960 88 6-5 965 MW 448 7 8 697 962 100168 338 662 63 1 0 1 092 196 603 TM 57 988 98 (SCO) 102115 40 240 449 631 753 883 198068 132 67 446 611 29 65 999 1 04029 168 [4001 706 840 93 901 105177 68 225 47 671 902 106103 67 314 462 51L.745 663 107248 66 484 802 löOOj 84 959 88 88 1O8300 467 636 (400) 68 707 23 34 68 86 827 1 09163 202 9 18 490 1300) 683 __ HO424 690 625 965 111003 63 302 431 673 932 112044 89 106 1400) 306 471 15000) 663 80 665 98 113237 602 727 114201 460 622 827 115035 190 383 446 663 116219 92 583 845 117033 196 489 634 788 857 118187 502 39 712 864 943 119117 441 617 41 44 807 97 926 64 ,„,120016 1300 ) 28 66 129 249 345 78 669 897 121358 130°l 689 719 »67 122062 162 241 321 740 12300-3 192 365 94 811 13 923 12422 3 36 896 526 614 738 93 926 125060 1400) 113 240 305 662 716 1300 ) 20 848 98 1 26150 245 49 993 1 2 7700 9 2 820 61 128560 72 125182 283 539 63 604 780 819 956 .,J30187 314 613 865 1 31132 240 471 602 68 132063 319 411 17 633 86 «55 1 33112 950 1 34 256 364 546 832 41 (400| 65 135119 290 450 634 668 136072 163 425 538 99 734 1 3 7020 274 76 300 10 45 809 977 94 99 1 38087 319 472 608 1 39 2'35 580 875 611 554 818 690 631 866 312 662 382 740 695 236 712 151069 166 223 421 155414 86 150 20 400 1 400 ) 9 14 17 81 642 70 1 52 555 970 1 5 3030 154074 340 1300) 894 915 41 15 6442 833 44 993 96 157787 14O034 38 80 380 1 4 1 044 226 648 674 704 53 813 904 88 142243 47 497 613 ( 300 ) 609 58 99 143 272 483 519 68 958 1 44043 70 178 464 530 977 1 45 323 83 343 44 2 67 612 1 46015 58 (300) 631 777 1 47168 473 93 99 674 717 1 48345 65 632 55 886 912 1 49039 823 80 --- - --------966 158170 016 72 89 1 59 093 380 92 474 931 ,189006 535 6o5 81« 1300 ) 79 1 6 1 091 248 673 1300 ) 701 16 2010 360 492 610 663 902 7 1 63 50 M 148 76 7 8 204 354 609 20 25 76 >400) 869 164006 «7 1« 2S“ 308 603 | 300 ) 54 941 165 762 974 1 66 250 44$ 923 06 167153 66 318 390 840 1 66285 338 754 168> *0 0(1 211 13001 316 458 89 760 88 999 1706- ) 816 171587 760 172094 1^2 841 64 411 1 701 30 93 97 370 173377 563 649 801 36 774 42 115 32ü 65? 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Aaf >4e geveeca« Soeeer eled awei gtelcM hoMe U*. wlnn« gefallea, ond rwar Je einer aaf die Lee. gleicher Seeeer la dea beide« A>teUea«ea 1 end U Nur die Gewinne Ober 144 Mark elnd den betreffenden Kammern In Klammern belgefOgt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 88 1 225 66 390 98 775 808 2003 19 47 416 47 76 (300) 788 876 910 87 3212 26 357 602 «16 4891 5089 480 533 819 909 1300 ) 8005 (300) 233 4 5 778 507 7643 708 22 833 8023 204 568 792 917 20 8092 1300] 423 609 59 904 53 18096 113 207 461 1300) 668 681 800 11332 417 37 76 658 893 964 (800) 12113 891 «09 14001 13006 166 207 365 72 593 773 (400) 846 1 4000 358 010 37 700 18065 169 303 674 617 36 773 1 6248 508 1500) 36 708 968 17266 647 604 792 871 18031 122 30 238 428 914 1 8073 326 442 747 20323 1300 ) 42 632 40 850 937 2 1 821 22174 23354 409 1300 ) 27 39 636 48 2 4062 83 1300) 326 608 732 2 5 070 141 276 83 363 703 28 2614 0 441 611 779 865 91 27 013 34 88 UOO) 301 460 67 642 767 888 99 28005 168 237 406 660 60 861 28110 292 [300] 367 574 729 30116 479 563 814 85 770 877 908 84 87 31183 210 422 57 1300) 695 3 2236 331 688 642 96 890 960 3 3033 274 416 96 822 728 807 84 3 4001 119 584 734 I600 I 643 35470 644 868 I1000 ) 817 3 8241 48 422 880 3 7169 411 661 75 744 (3001 877 947 3 8005 339 64 39142 87 178 439 83 648 772 810 96 48166 210 66 300 37 409 579 609 61 771 929 13000) 78 4 1564 83 4 2173 248 316 679 706 806 ' ' 927 97 43004 13000} 212 406 26 «3 95 692 633 787 857 7 4 4 4002 422 83 706 83 828 99 4 50’3 74 177 421 608 81 46077 112 481 668 946 ( 500) 47145 279 341 43 55 950 4 8394 627 743 96 4 8077 181 609 608 6 0409 68 680 91 848 990 5 1 402 607 52043 730 58 5391 163 68 5 4118 410 628 S5 55429 1300) 660 5 6143 764 972 5 7 007 66 770 5 8 0». 169 339 436 98 618 38 700 925 44 5 6091 386 452 89 603 1400] 876 933 60319 429 45 84 638 721 962 91 61168 349 97 409 22 68 504 6 2378 806 919 6 3173 81 814 19 73 64107 (300) 256 1400 ) 433 851 65171 523 781 66:22 841 67 84 996 67088 191 220 22 356 521 83 657 947 68065 167 337 665 (300) 773 816 63 6 0417 37 640 715 900 53 70324 642 71128 358 429 621 39 889 700 72060 128 3V 233 81 494 946 7 3118 317 842 82 (300) 74025 190 521 724 878 943 54 7SC34 193 408 76148 584 706 988 7 7023 123 288 714 7 8 239 39« 908 7 6438 310 966 80’11 34 87 970 81208 442 583 89 841 54 8244« 880 603 8 3277 302 443 534 688 1500 ) 8*320 41 122 70 497 837 8 5123 77 322 90 408 87 95 613 86141 LV:,76 720 44 »4 854 ( 400) 87358 623 64 606 31 «23 140 MS 1T° 302 403 607 7,7 67 816 1300) 8 9015 ?0111 20« 70 464 «79 8 1 080 89 124 62 309 40 74 = *8 82ÜAS (400) 142 212 63 396 519 580 810 348 89 57 67 437 ®5”1- ®<471 so «KO 792 818 72 995 97212 W>“™ «7 51T 88016 ««««>»» «3 esoa °L4W 817 28 «e 708 58 876 882 182707 103263 792 98 104043 1300] 54 143 74 245 468 539 817 21 105122 368 601 664 779 977 106121 369 78 877 13001 732 90 98 880 1 67040 127 36 7C 360 7 9 612 44 81 638 824 970 74 (300) 166207 79 528 74 878 82 940 110152 214 64 686 98 773 81 844 69 94 972 111073 06 487 112176 425 748 113084 198 253 73 429 607 705 114043 97 174 93 220 669 111210 74 361 432 63 666 642 70 896 116016 71 253 93 622 00 733 947 89 117291 329 422 76 116113 116130 326 692 973 12O3C2 423 820 918 1 21168 380 86 668 787 (3001 916 42 1 22 277 676 928 1 23114 304 703 | 400] 15 124072 485 1 25184 367 663 707 (3001 30 64 79 871 973 1 28236 85 717 n 96 997 1 2 7 432 609 637 126311 665 36 637 896 1 26010 312 446 633 678 776 130030 402 33 80 626 691 812 990 1 3 1 271 678 85 705 972 132065 133 652 901 134165 304 23 61 469 1 35002 221 442 623 36 696 767 13*017 67 84 188 637 719 805 929 137380 86 472 621 77 661 66 131040 96 106 68 440 668 77 721 617 41 133116 76 96 390 405 640 790 890 140058 314 623 76 1 41131 287 483 1 42153 478 549 73 716 692 1 43014 160 406 41 05 622 1 44378 466 68 660 820 1456^7 823 739 957 143115 61 220 371 453 784 826 81 147234 771 870 1 48144 312 68 613 837 [300) 955 98 1 49106 608 741 027 1504 , 69 ( 300 ) 662 743 53 899 151226 82 67 362 410 66 68 66'3 638 792 819 1 52 - 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'•hang der 4. Klane der 8. Preea«!**-*®*- dmtaeben K u» «en-Lotterie findet am 10. end U. Oktober 1912 Hart. Kursblatt des Eichener Anzeigers vom 1b September 1915. Niederlassung Sichen Ban! für handel und Industrie Bank •Aktien. »eich»«r . . . M. 1000/3000 fttanlfnrter Bant . . M. 1000 Badisch« Bank . . . Tlr. 100 Divldeede leil 1912 5.86 6.85 9 9 6.1/« 7 Bott. Hyp.- n. Wechselbk. s.fl.5OO Berliner HandeiSg. . M. 500/1000 da. Hyp.-Bt. Lit. A M. 1000 do. do. Lit. S M. 1000 BteiL Diskontobank Mb 600/1200 rommerz.ll.TiLkontL.BLak M. IOuO Tarmsiädter Bank . . M. 1000 Banks. Handeln. Industrie) Teutsch« BL G.I-X 3». 600/1200 «fielt., u. Wechselb. Tlr. 100 Berem-ballt . . . M. 600 Lltkouto-Gesellschaft M. 600/1200 LreLdner Bank. . LL 600/1200 13'l, 9‘/, 6'/, i' 6 A. 6 6 10 87, 67, 127, 6 6 10 87, 14 97, 67, 6*4 6 6 Eifenbahn«Renten»BL . M. 1000 Franks. Hypotheb-Bank M. 1000 do. Hyp.-Kred.-B. DL 600/1200 ailitUlb. Bdkr. (Brrij) Au. B. M. 1000 Mitteldschc. KredÜb. . Wl. 300/1200 9ialtb. s.Dtschl. S.I-VIM. 300/1200 9 97, 8 67. 67, 7 10 10 8 87. 67. 7 Nürnberg. BeretnSbk. M.S00/1200 Lest.-Ung. Bank . . ttr. 1400 Lest.-Länderbank . . t.fl200 Left..Lredit.«nftalt. . l.fl. 260 Psaljische Baak ... DL 1200 Prestz. Bodenkreditbank Tlr. 200 be. HyP.-Akb'Bk. M.600/1200 Sih ein ftrebitbb ^600/1000/1200 Rhein. Hyp..«ank . 600/1200 Schafs Hans. Bantoer. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M.600 Ungar, fttebitbant . . ö. fl. 200 Umonbank (Wien) . . L. fl. 200 Wiener Bankverein. . ö.sl.200 Würltbg. Bankanstalt. 600/1200 do. BereinZbant . s.fl, 350 7 7 7 8 6 7 9 5 87, 12 8Vr 11 7« x 77, io6/* 7 8 6 7 9 77, 8 in 67. 134.30 190.50 132.30 248.90 111.70 116.20 184.- 149.90 176.50 206.50 148.25 114.'— 117.- 249.50 148.10 134.— 122*70 47.— 109.— 127.10 189.80 107.40 171.20 149*— 133.— 181.90 132.25 Pfandbriefe. 4 BerbH HP -St. (tt. Pommx.) abgest. 80% 91.30 37, do. do. abgest. 80'/, 84.— 4 Frk. H Hp.-Bk. Ser. 14..... 94.50 4 do. do. Ser. 16 u. 17 llilk. 1910 94.30 4 do. do. Ser. 18...... 94.50 4 do. do. 6er. 20...... 95^0 37, do. do. Set 12, 13..... 84.70 37. do. do. Ser. 15 , , . . , 84.7 0 87, Frk. Hyp.-Bk. Ser. 19 3'/, do. da. Kommunal Ser. 1 unk. 1910 4 gxb Hyp.-Sred.-Bcr. e. 15,19,21-27,31,34,35.39.42 4 do. to S. 43 unL b. 1913 . . 4 do. do. S. 46 kündb. ab 1908 . 4 do. do. S. 47 3'/. do. do. S. 44 unk. b. 1913 . . 37, dv. do. S. 28.30, 32 (tilgb.) . . 37, do. do. S. 45 (tilgb.) . . 4'/, Land». Kreditbank Pfandbr. T-V . 4 do. do. LiL N-P 81.70 86.— 93.50 94.- 94.— 94.- 88.50 85.50 85.50 74^- 4 Hambg. hyp..Bk. S.141 -340 kündb.ab 1905 4 do. do. S. 341.400 unL b.1910 4 do. do. 6.401-470 unL b. 1913 37, Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 u. 301-310 31/, do. do. Ser.311.350 unk. b. 1913 4'/, Mecklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I verl. 125 31/, do. do. Ser. 3 abgest 3*4 do. do. Ser. 2 n. 3 lünbd. ab 1925 4 Meininger Hyp.. 4 do. do. 4 do. do. 4 do. do. 4 do. do. 37, do. do. do. do. 31/, do. do. 31/, do. Ser. 10 -Sb Ser. 2 . . . . Ser. 6 Ser. 7 kündb. ab 1906 Ser. 8 uni b. 1914. Ser. 9 „ „ „ . abgest kündb. ab 1905 . . kündb. ab 1907 92.50 92.50 92.50 84.— 84.- 93.— 93.— 93.— 93.20 93.20 84.- 84.— 84.— 85.— 4 37. Pretiß. do. Hypotheken-Akt.«Bk. do. auf80yoabg. 91.40 83.10 4 do. Hyp. B. Zf. kündb ab 1905 . . 94.80 37, do. do. do. . . . a a 89.50 4 do. Pfdbr. Bb S. 18 kündb.ab. 1908 92.80 4 do. do. S. 19 unk. b. 1909. 92.80 4 do. do. S.22 unk. b. 1912. 92.80 4 do do. S, 25 unk. b. 1914. 93.- 4 do. do. S. 27 unk. b. 1915. 93.10 37. do. do. S. 23 unk. b. 1912. 37.60 37. do. do. S. 26 unk. b. 1914. 37.60 37. do. do. S. 17 u. S. 18 . . 84.— 37. do. do. S. 24 unk. b. 1912. 84.— 4 Rhein. Hyp. Mannheim kündb. ab 1902 93.- 4 do. do. do. kündb. ab 1907 93.— 37, do. do. mir.'b. *19*14* ’. ’ ■ - 83.— 37, do. do. ■ 83.— 37, do. do Kommunal.... e 83.40 4 Westd. Bdkr. Hyp. (Külu) S. 1 u. 2 . 92.30 4 do. do. do. Ser. 5 unb b. 1909 92.30 4 do. do. do. Ser. 6 uub b. 1911 92.30 4 do. do. do. Ser. 7 unk. b. 1913 92.30 37, Westd. Bdkr. Hyp. (Köln) S.3 kündb. 1905 37, do. do. do. Ser. 4 kündb. 1906 4 Südd. BodenKr.S.53n.54 kündb. 1906 37, do. dis incl. Ser. 52 . Staatb oder prov inzl al-garanb 4 Hess. LandeS-Hyp. Baak Ser. 12—13 . n. 14—15 . »7, do. do. Ger.I—II unk. 1909 4 d°. do. Som. Obl. S. 5—6 . u. 7—8 . 37, do. do. Kommunal Ser.Iu.H unk. 1909 37, Nassauische LandeSb. Lib F. G. H. K. u. L. 37, do. do. „ N. P. . . 37, Kasseler LandeS-Ereditanst. unk. . . , 83.70 83.70 97.20 85.- 96.60 96.60 84.20 96.60 96.60 84.20 91.59 91.50 84,10 Diverse Obligationen, 4 Buderus r. 103 .... 47, Dtsch. Luxem b. conv. , * * ' * ^/, do. r. 102 47, Eisenb. NeMenbank ..... 4 do. do. 47, Eisenwerke Lollar r. 102 .... k 47, Elektr. Werk Homburg r. 103. . . . 4 D. Atlant Telegraf ..... , 4 Franken-Allee, garanb v. Frankfurt . . 4 Franks. Hof r. 105 4 Nene Boden r. 102 .... 37. do. do. r. 101 4% Ung. Lokalbahn Serie I r. 105 . . 47a do. do. Serie II r. 102 . . Verzinsliche Lose« 4 Badische Prämien Serie II. . Tlr. 100 5 Donau-Regulierung .... ö. fl. 100 37, Gothaer Präin. Pfandbr. I . . Tlr. 100 37, do. do. U . Tlr. 100 3 Hamburger v. 1866 .... Tlr. 50 3 Holländische Komin, v. 1871 . h.fl. 100 37,Köln.Muwener Tlr. 100 37,Lübecker v. 1863 . . ... Tlr. 50 27, Lütticher v. 1853 .... . Fr. 80 3 Madrider abgest. . . . . Fr. 100 4 Memmger Präm. Pfcmdbc. . . Tlr. 100 4 Oesterr. 0. 1860 ö. fl. 500 3 Oldenburger... .... Tlr. 40 5 Russisch- u. 1864 . . alt. K. Rbl. 100 5 Russisch- v. 1866 . . , alt. K. Rbl. 100 27, Suihlwechenb.-Raab-Graz . . ö. fl 150 27, do. do. ex. A. Sch. . ö. fl. 150 do. Anrechtscheine , , , , fl. 95.- 96*40 93.50 95.— 99.50 92.— 97*— 72*30 86.50 86.50 180.50 135*50 135*50 180.60 96*90 39.80 Indus trle-Aktlen. Unverzinsliche Lose. Augsburger . fL 7 Braunschweig , . , , Finnländischr . . . Freiburger . . , Genua . .... Mailänder . ... Mailänder Meininger Ocstr. v. 1864 .... Oestr Kredit v. 1858 . . RudolfS-Stiftuitg . , . Türkisch do. ...»Ultima Ungar. Staats . , . . «cnttiau« « 1 • • . . Tlr. 20 197.— a Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150 < Lire 45 Lire 10 e . !.fl.7 —— • 6. fl. 100 566.— • d.st. 100 505.— bfL 10 — e Fr. 400 166.40 e Fr. 400 — 385.— ÜircöO 63.— »rankhnltr yorsr Aschass.Masch.Pap Neue Boden ’IL G. Brauerei Btubing. . Henninger. „ to. Pc. Alt. Kcmpss . . „ Dkainzer Akh Rettenmeyer , Stern(Obecr.) Werger . . Zements. Karlstadt Eyem. Bad. Anilin „Bleiu.@ilb.Br. „ GrieSh. Elektr. „ Albert . . . D. G. S. Scheide« anstatt . . . Holzverkohlg.-Ges. Dt. Atl. Telegrapy Elektr. Böse Porz. „ Allgem. Berlin 120.25 76.50 152.50 112.50 116.— 118 — 162.— 111.— 197.00 60.- 119.— 542.50 89.50 237.00 440.- 600.50 307.75 122.— 244*00 „ Laymeqer , . 1122.20 „ Schlickert . 151.10 „ Siem. e Ö - 8* S c. P & 3 S BP 3 er § cS » CM er <1 r? - ms S • « 3 — o 3 CT 2.^^ = X' /*2. o3 = e2. -$• „ 2 tjö s ' 3 3 6) S-J <2 •— o -—3. S S» 3 o'o- —~ ° ° 3 3 05 *5 QT Or QT =5 5; 2 o" .= 2^2-3 — — ■— o 3:^2 rs -3? f> r; er O: 3 ,2 3 — _^g}3 O- « 2 & co 0 " o-' — 2'r1 O'S’ 2 w 2CT2 »S'"' j33 ter3 -3 s S—grs 0 2 er ~p — er — 2-. — o o c/1 p —- cu 2 >-*■• 5 K> o 5 => s s t-. er r-. o 2 P er- 3 — 00° •* P 3 q 61 7*-OrC S ß - er - Zo2 o p n 3 er 2 o" o » ~ 'S'o cP —•0 co c rr" 0 «Ä> = *?? 0 5 *>- >ä ® o -;u Ü) —-3'ä 3 2. o — o XX -ZX'CT 2* n. o- p 2.’ ‘ ‘ ’ Sd'2r.crS «•61^136)00 ra n ro — ■333 — Ä «« er OCP—.'-,^3 ■> s Sen“ 15' g = 2. w So’ « 3 3^ L S 6) = 2:^ — S’h* kO ^•3.5 'S 3 2. — o er”- o — CX o 3 37>. »2 <5* " a. 2 er o e c2 -r r^ co 3 - 2 - — Ä £ 3 2. Sg* £ re g 3 w 2? 7- " y CD 11. 11. 12. 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D iS 5- Sä' f=g 3 7^*2* 3'O;o- a 3-5 — er ■2 12 » 5 =S Ä IkIS §**2*5 2 (sP-* iis 3-^ 5 O'C'2 ►=< 3 gä . *5^.2. 2 ö S§3 0 ’ 52 5 3-3— H;cy 2 3-o^2 5 p S’""3 — O 2 Or = C' S S —;2- or or 3 152- 3 " 2. «'S Z7- s —■3 cs- 3,0* äe.22 s 3 5-S5 -- 3 s «2 2-CD r» E = :. 3 co ÖD 5 .0 3 - . a-ö- F2 3'9' 5*3 öu" ss3- >^SS^ 2- —• 3'5 rS" o" ,5u ='E » 2 = o- er 'P P. co 3 —,C - S-3" l^ssl - 3 2 c> 3*^ p' Kß 2 S2. o _ LSZ7. vSZsPMZZbL' 2,3 2. er -'S*.« r<)3 2.3—.= r—3 —? §^»^33 •333 ^2.2 2 3 cr^r^e. 3£2®Pho' —' 5 "*CO Oer 2—0 ^ÖDW s *t W M c Kein feines Frühstück ohne Mandelmilch* Pf lanzenbutter-Margaririt Springmanns Schuhwarenhaus Bahnhofstraße 58 Giessen Bahnhofstraße 58=- Elegante Herren- und Danen--Ml fübrangen . . Mk. echt Rahmenarbeit (Goodyear Welt), in vielen modernen Formen und Ana- “ Springmann Marke „Siegeslauf“ geboten. 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