pc t, Adrianopel intb Kirk Kiliss e finb äußer st stark von Truppen besetzt. Die Verteidigung wird Persönlichkeit überhaupt gebrauchen kann, und zerrte während des Gespräckxs an seinem langen Militärhandschuh. Tie Prinzessin dagegen sprach liebenswürdig und höflich, ^iber ohne Wärme und ohne einen Augenblick ihre königliche Haltung auszugeben. Nach etwa 5 Minuten machte sie dem Kanzler eine kleine Verbeugung und entfernte sich ungezwungen, die lange Seidenschleppe mit höchster Anmut hinter sich herziehend. Tann trat der Kro n - Prinz an den Minister heran und sogleich änderte sich das Bild. Bismarck, der eben noch so verlegen schien, richtete sich plötzlich auf, und nun war er cs, der das Gespräch mit dem Thronfolger leitete." Eine andere Szene aus dem Leben der Kronprinzessin führt in jene ZchreckenStagc, da der alte .Qtiifcr* nach dem Attentat von Nobiling schwer verletzt lag und man an seinem Aufkommen zweifelte. Tas Krvnprinzenpaar, das sich in England befand, war telegraphisch zurückgerufen worden: eine ungeheure Menge erwartete den Prinzen, in dem man bereits den neuen Kaiser sah. Während die Herrschaften das .Q iu.ee verliehen, stürme sich eine Tarne auf die Prinzessin und küßte ihr die Hand, indem ne ihr habet den Titel „Majestät" aab. Viktoria erblatzte: indem sie ihre Hand zurück^>g, sagte sie: „Ich bin nicht Kaiserin," und schritt vorüber. Jedoch hat sie schwer darunter gelitten, daß ihr Mann durch Bismarck von der Regierung fern gehaltert wurde. Heber bicie Enttäuschung und gezwungene Untätigkeit suchte sie sich durch den Verkehr mit der geistigen Elite Teutsch- laiids hinwegzutäuschen, btc in ihrem Salon verkehrte. Bet Ranke nahm sic Geschichtsstunden, und wenn sie auch seiner kühlen Cbicltwität in ihren Urteilen häufig eine leidenschaftliche Parteilichkeit entgegensetzte, verehrte sie doch den großen Geschichte schreiber tief. „Seine „Geschichte der Päpste" war ein Buch, von dem sie sich selten trennte, und sie hatte oazu einen Kommentar geschrieben, der die Bewunderung des alten Historikers erregte, der sonst damit nicht sehr freigebig war." Von Zeil zu Zeit öffneten sich die Pwncn ihres Palastes zu prächtigen und geschmackvollen Kostümfesten: so erschien sie auf einem venezianischen Fest in der Tracht der Leonore von Gonzaga nach dem Porträt Tizians im Palazzo Pitti, und bei der Feier hrcr Silberhochzeit lies Tic den Hof der Königin Elisabeth von Eng land aufleben. Es wat ihr letztes Fest: dann kamen die Sorgen, die Trauer und der Tod. Als den ersten schweren Kummer bezeichnet bic, Verfasserin die Entfremdung ihres ältesten Sohnes, unseres Kaisers, an der sie Bismarck schuld gab und durch die ihre Antipathie gegen den Bulgarische Beschuldigungen gegen die griechischen Befehlshaber. Sofia, 4. Aug. lAgence Bulgare.) Der Kommaudanr i>er zweiten Armee telegraphiert: Tie griechische Armee, die im Strumatal operierte, wetcht feit vorgestern unaufhörlich zurück, indem sie aus der Temartätions- Itnte nur schwache- Truppenabteilungen zurückläßt und an manchen Crten sogar die Vorposten zurückzieht. '?luf diese Weise bemühen sich die Griechen, aus dem Waffenstillstand Nutzen zu ziel)en, um sich aus ihrer kritischen Lage zu befreien, welche, wenn die Operationen noch ein oder zwei Tage fortgesetzt worden wären, den Untergang des Hauptkerns der gricchischeit Armee, der dann vollständig umzingelt worden wäre, herbei geführt hätte. Alle griechischen Truppen wenden sich jetzt in Eilmärschen dem KreSnapassc zu. Ganze Divisionen, die in fast ungangbaren GebirgSpfaden sich besä.'.den, suchen in Eilmärschen das Beleschgcbirge zu erreichen, um, ehe der Waffenstillstand abläuft, dem ehernen Ring z u entgehen, der sie ei nzu schnüren begonnen hatte. In den letzten Stunden der militärischen Operationen haben die Griechen bei ihrem überstürzten Rückzug nichts unterlassen, obwohl die Feindseligkeiten bereits uufgehört hatten, bulgarische Dörfer zu plündern und anzuzünden und einzelne Bauern, die darin zurückgeblieben waren, niederzumetzeln und so ihr ZcrstörungSivcrk vollendend. Man wird hinter diese bulgarischen Angaben immerhin einige Fragezeichen fetzen müssen. Wenn die ftratvflifd)c Lage der Bulgaren so günstig geivesen wäre, hätten sie sich doch nicht beeilt, den Waffenstillstand zu erlangen. Es besteht viel Aussicht, daß Ka v a l a Griechenland zugesprochen wird. Wie der bulgarische Delegattons chef Tontschcw der „Nowoje Wremja" telegraphiert, I)at Bulgarien alles getan, um seine Anhänglichkeit an Ruß° land zu beweisen. Eine etwas sensationelle Meldung bringt der „Berliner Lokalanzeigcr" auf dem Umweg über Belgrad, was den Glauben an die Richtigkeit nicht gerade vergrößert: Als Majorescu erfuhr, daß die bulgarischen Delegierten die serbischen Vorschläge kurzweg abgeschlagen hätten, bemerkte er in Gegenwart aller Delegierten zu Tontschew: „Wenn cs so ist, spielen Sie ja die sonderbarste Komödie!", und als Tontschew bemerkte, „wenn sie gar kein Recht hätten, Vorschläge zu machen, könnten sie gleich nach Hause gehen", erinnerte Majoreseu daran, daß die Bulgaren als Besiegte mit der Bitte um Frie- dengekommenseien. Wenn sie das Komödienspiel fort- setzen zu können glaubten, wäre es besser, sich gleich zu entfernen. Tas aber merken Sie sich, schloß er, niemals können Sie mehr über einen Friedensschluß verhandeln. Die Gruppierung der Großmächte. Dem „Berliner Lokalanzeiger" wird von angeblich hervorragender diplomatischer Stelle mitgeteilt, daß die Meldungen über eine neue Gruppierung der Mächte bezüglich der Kavala-Frage Kombinationen seien. Es sei ausgeschlossen, daß Dreibunds und Dreiverband, wegen eines Pünktchens in der großen Balkanfrage, Zeichen des Auseinanderstrebens geben sollten. Tie rumänisch-bulgarische Einigung bedeute nicht, daß.Bulgarien jetzt einen starken Gegner losgenwrdcn sei. Der Bukarester Friede sei ein Ganzes. Man werde sich überhaupt mit Geduld fassen müssen, da die Gegner Bulgariens fest auf ihren Forderungen beharren und Griechenland und Serbien sich auch im Zbonserenzsaale als unzertrennliche Verbündete betrachten. Griechisch-türkisches Einvernehmen. Konstantinopel,-!. Aug. Die P f o r t e verständigte Griechenland, daß sie beschlossen hat, alle griechischen Handelsdampfer, die vor dem Kriege in Konstantinopel zurückgehalten wurden, zurückzugeben und den Schiffen, die in Rußland geblieben sind, freie Du r ch- fahrt zu gestatten. — Der bulgarische Sonderbe- vollmächtigte Rats chewit sch hatte gestern nachmittag eine längere Unterredung mit dem Großwesir. Ein Vorschlag Bulgariens zu direkter Einigung mit der Türkei? Konstantinopel, 5. Aug. Wie von jungtürkischer Seite erklärt wird, schlug Bulgarien gestern durch seinen Unterhändler dem Großwesir vor, die Adrianopeler Frage solle durch direkte Verhandlungen, ohne dieVer in ittelungderGrotz Mächte, gelöst werden. Wrianopel solle als autonome Stadt neutralisiert werden, wofür Kirk KilissederTürkeiverbleiben solle. Die Pforte will dieses Anerbieten erst nach dem erwarteten Schritt der Mächte beantworten. Dieser -Schritt wird erst erfolgen, nachdem der englische Geschäftsträger ergänzende Instruktionen zu den erhaltenen Instruktionen erhalten hat. Durch Vergleich der englischen Instrukrionen mit denen der anderen Botschafter stellte sich die Notwendigkeit zu eng* lischen Ergänzungen heraus. Die „Deutsche Tageszeitung meldet aus Adriano- Aus neuen Erinnerungen an die Aalserin Friedrich. In ergreifenden und an unbekannten Zügen reichen Bildern entrollt in der Pariser „Revue" Catharine Kolb das Leben der Kaiserin Friedrich und schöpft in brr Schilderung dieser edlen Gestalt aus einem Schatz eigener Erinnerungen, da sie bet Fürstin durch eine langjährige Bekanntschaft persönlich nabegetreten war. 1873 wurde sie der deutschen Kronprinzessin zum erstenmal vor gestellt und konnte dann eine ganze Reihe von interessanter Vor gangen aus nächster Nähe beobachten. Die Ehe des Kronprinzen paares war von vollendeter Harmonie: der Kronprinz erzählte einmal der Verfasserin von der Liebesidylle ihrer Verlobung xn Schottland und fügte hinzu: „Sie ist der Engel meines Ledens geblieben und sie bat mir all meine Sorgen erleichtert. Sie ist die Vollkommenheit, die Frau geworden ist." Freilich blieben Schatten, die von außen kamen, dem Eheglück von Trüb an nicht erspart; einer der schwersten entstand aus dem Gegenlatz zu Bismarck, in dem sich das Krvnprinzenpaar oft fühlte. Nur mühsam wurde immer wieder eine Aussöhnung her beigeführt. - Frau Kolb schildert eine Szene von einer -?rbenbgc)cIhd)aTt am 21. Nwvember 1873, auf der Fürst Bismarck, nachdem er lange dem Kronprinzenpaare entfremdet gewesen war, zum allgemeinen Staunen der Anwesenden erschien. „Wir Waren in einem ^alon versammelt, der in dunkelblauem Samt gehalten war, und warteten auf den Eintritt des Prinzen und der Prinzen in, als durch eine Seitentür die Silhouette des Kanzlers in der weitzen Kürassieruniwrm erschien, gewaltig anzuschauen, wie alles, was nnhrbait groß ist. Die Versammlung stand Itarr vor Erstaunen Bi-marck/der sich des durch sein unerwartetes Enchexnen der vorgerusenen Eindruckes vollkommen bewußt war, blieb ein wenig hinter den andren ftcbm und ließ seine Blicke mit eurem kleinen spöttischen Lächeln über die Gingelabencn gleiten, nnc nxnn er fith über die allgemeine Erregung luftig machte, .ta* bauerte nur ein paar Minuten: dann öffnete fick btc Tur des Arbeitszimmers der Kronprinzessin, und ne trat in den oalan non dem Prinzen geleitet und gefolgt von ihrem Ehrendienst. Sehr ruhig blieb sie zuerst bei der nächsten Tarne lieben, sagte ihr ein paar Worte und durchschritt dann ohne jede Sjaft, aber nnt einer Grazie und Würde, wie sie nur ihr eigen waren, das Smnncr, hie und da einige Personen mit einem liebenswürdigen —-ort begrüßend, und näherte sich dem Kanzler. Tie Unterhaltung zwischen ihnen dauerte einige Minuten; Bismarck schien geniert, ivenn man einen derartigen Ausdruck wn enter w gewaltigen Bulgarien in weiterer Bedrängnis! Es hat nicht den Anschein, als wolle Rumänien, nachdem es feine Forderungen durcl>gesetzt hat, Bulgarien gegen seine Gegner beispringen. Es heißt zwar, der Minister Majoresku habe in der lebten gestrigen Konferenz „mit aller Macht" auf den Abschluß des Friedens gedrängt, aber er bat mindestens nichts zu Gunsten der Bulgaren untere nolinnen. Serben und Grieck)en erscheinen auch-im Konfercnz- saale als Verbündete, und so wird ^önig Ferdinand am Ende zu der von den Gegnern verlangten Beschneidung der 6)rcn,w seine Einwilligung geben müssen. Noch einmal ist der Waffenstillstand um drei Tage verlängert worden, und diese kurze Frist bedeutet für Bulgarien beinahe ein Ultimatum. Ob unter diesen Umständen die Großmächte in die Lage kommen werden, über das Beschrecht an der Hafenstadt üavala ein entscheidendes Wort zu sprechen, erscheint fraglich. Eine Ueberraschung bringt die türkische Meldung, wonach Bulgarien der Türket den Vorschlag zu einer direkten Einigung, ohne die Großmächte, gemacht hätte. Adrianopel soll danach neutralisiert werden, Kirk Kilisse türkisch bleiben Eine neutrale Stadt Adrianopel ohne ein ebenfalls neu trales Mazedonien wäre aber doch wohl ein Unsinn. Ti? amtlichen Diplomaten der Nordd. Mlg. Ztg. haben nickst Unrecht, wenn sie meinen, das erneute Vorrücken der Türken schaffe keinen endgültigen Frieden. Wenn die an- gedeutete Meldung wahr sein sollte, so dürfte es in der Absicht Bulgariens liegen, das Streitobjekt einstweilen zu neutralisieren, um später, bei passender Gelegenheit, Adrianopel zu besetzen und die Türken zu verdrängen. Uebrigens haben die mazedonischen Flüchtlinge sich organisiert und an den rumänischen Ministerpräsidenten Majoresku sowie an andere einflußreiche Faktoren das Ersuchen gerichtet, die Schaffung eines autonomen Mazedonien fördern zu helfen. Die» Bulgaren würden unter der neuen Fremdherrschaft der Griechen und Serben sich niemals zufrieden geben. Ob das autonome Mazedonien aber große Friedensgarantien bieten würde, dies wird niemand mit Bestimmtheit zu bejahen wagen dürfen. Verlängerung des Waffenstillstandes. Bukarest, 4. Aug. Die Konferenz verlängerte den Waffenstillstand auf Vorschlag des Borfitzenden Ma- jorescu um drei Tage. Nachdem die Konferenz die Verlängerung des Waffenstillstandes beschlossen hatte, vertagte sie sich auf morgen nachmittag. Bukarest, 4. 2lng. In der heutigen Sitzung der Konferenz teilte Ministerpräsident Majorescu mit, er könne, was Bulgarien und Rumänien angehe, konkrete Vorschläge vorbringen. Er würde sehr erfreut gewesen sein, wenn auch von anderer Seite die Arbeiten möglichst gefördert worden wären, um sie der Konferenz unterbreiten zu können. Tas Beispiel Rumäniens und Bulgariens sei ein gutes Vorzeichen. Mle zwischen Rumänien imd Bulgarien schwebenden Fragen hätten eine endgültige Lösung erfahren Rumänien betrachte je-doch damit feine Aufgabe nicht für beendet. Nach Kln- nahme des iron Majorescu gemachten Vorschlages auf eine dreitägige Waffenruhe stntrde beschlossen, in gleicher Weise wie auf dem Berliner Kongreß Zusammenkünfte der E i n z e l g r u p p e n abzül-alten. Die erste dieser Zusammenkünfte fand heute nachmittag zwischen Majorescu, Veni- zelos und Paschitsch statt. Aus Bukarest wird von anderer Seite noch berichtet: In Nr. 181 Erster Blatt 165. Jahrgang Dienstag, 5. August 1913 Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen LL-ZL Annahme von Anzeigen flofationsörud und Verlag der Vrühl'schen Univ.-vnch und Ztemdruckcrei R. Lange. Redaktion, Lrpedition und Druckerei: Zchulstratze 7. den bis vormittags" s"'uhr^ Geschäftsstelle Büdingen, Bahnhofstraße 16a. Anzeigenteil: ». Beck. der Plenarsitzung am Montag drängten die Rumä- f_ nen mit aller Ri a ch t zum Fr i e d e n s ab sch l u ß. vorbereitet. Mangel an Verpflegung herrscht nicht. Die Mo- Spätestens am Freitag erhofft man ein günstiges Ergebnis, ral der Truppen ist vorzüglich. Deutsches Neich. Die Nordlandreise des Kaisers. Aus Bergen wird vom 4. Aug. gemeldet: Der Kaiser hatte zu der gestrigen Frühstückstasel die Mitglieder der deutschen Gefandtsästift mit ihren Tarnen geladen und für heute den Staatsminister Miktelsen. Die Abreise pon hier erfolgte schon am Nachmittag um 21/2 Uhr, die Ankunft in Swinemünde wird am Mittwoch, den 6. August, um 9 Uhr morgens erfolgen. Ein Telegramm des Kronprinzen. Ter Kronprinz telegraphierte anläßlich eines Vortrages, der im Kasino der Tanziger Leibhusaren über die erste Reise des „Imperators" gehalten wurde, an den Generaldirektor der .Hamburg-Amerika-Linie Ballin: Mit großer Freude habe ich soeben int Kasino meinet' Regiments den Lichtbildervorttag Dr. Bongards gehört über den „Imperator und die innere Einrichtung", mit den neuesten Sicherungen, verbunden mit außerordentlichen Bequemlichkeiten. Sie machen einen überwältigenden Eindruck. Wad) dem, was ich hier gesehen, erbrachte die Ham- burg-Amerika-Linie durch den „Imperator" den Belveis, welche führende Stellung die deutsche Schis« s a h r t in der ganzen Welt einnimmt.__________________ 2IuslaiiO. Die französische Militä r»Ab ord nun g beim Zaren. Ter Zar empfing am gestrigen Montag in Peterhof die französische Militärdeputatton. Von den französischen Generalratswahlen fehlten am Dkontag abend um 6 Uhr noch acht Ergebnisse. Bis dahin sind gewählt: 189 Konservative und Liberale, 13G Progressisten, 960 Mitglieder der republikanischen Linken, Radikale und Sozialistisch-Radikale, 43 Sozialisten. Kanzler^in^ißvenvandcl? wurde. Tann die Qual, den über alles geliebten Gatten hinsiechen zu sehen und an der Seite eines Ster- kenden den Kaiserthron zu besteigen. Aus diesen Tagen, da sich ihr tragisches Geschick, Erfüllung und Vernichtung ihrer höchsten Hoffnungen zugleich, vollendete, teilt Frau Kolb einen er greife nb en Brief der Kronprinzessin mit Sie spricht zunächst vom Kaiser: „Er arbeitet zu viel, aber er hat ja auch so viel zu tun. Möge der Wille des Herrn sich vollenden. Ich bete darum mit Resignation und Unterwerfung, besonders mit Resignation iür meinen armen Kranken. Er ist erhaben in feiner Geduld, in seinem Verlangen, das Veste zu geben, was er kann, wahrend bet Zeit, die ihm noch bleibt. Ich bitte Sie nicht, an uns zu benfat und für uns zu beten; ich weiß, bas; Sie es tun, und ich bin Ihnen dankbar dafür. Wenn man so tief fällt, wie ich gefallen bin, liebt man seine Freunde, so weit man überhaupt noch etwas lieben kann. Manchmal scheint es mir, als wenn dieser ganze Todeskampf ein Traum wäre, aus dem ich erwachen muß, und dann packt mich die Angst und ich verstel-e mein Unglück in feiner ganzen Größe. Unh dennoch gehöre ich zu denen, die man die Glücklichen dicker Erde nennt? Wenn nur die, die mich benckdcn, ober wenigstens beneidet haben, — denn ich denke, baß das jetzt niemand mehr tut, — wüßten, wieviel die Großen dicker Welt oft unter ihrer hohen Stellung leiden, sie würden sich nicht so sehr beeilen, sie zu richten und zu verdammen. Dir dulden sogar dadurch, daß wir von unserem Leid nickt sprechen und ihm freien Lauf lassen können. Unsere Verzweiflung ist noch der Sklave um'eres Ranges, und wir haben, was and) komme, nur das Recht, zu fallen und zu sterben, wie die Könige sterben und fallen müssen, nämlich als Könige." Dahrhast königlich hat die Kaiserin Friedrich ihren Schmerz getragen. Als die Verfasserin sie als Witwe wiedersah, sand iif sie zwar im weißen Haar, den wundervollen Wohllaut der Stimme gebrochen, aber gefaßt und ruhig, ja müder und weicher geworden. Ihre Abneigung gegen Bismarck war besänstigt, und noch feinem Sturz hätte sie ein tiefes Mitgefühl mit dem^ allen Kämpfer. Gütig sprach sie von allem. Ihre letzte profr? jyreubc war die Wiederherstellung der guten Beziehungen zu ihrem Solme, dem Kaiser. Er war ihr Liesing gewesen feit den fernen Tagen seiner Kindheit, und noch sterbend, von der Krankhett ourcht^htt, war eine ihrer letzten Bewegungen eine Liebkosung der Ham» ihres Kindes.' Di Si lab fd)e: schi! fei dini lichi ruiii folg Oerie Sahl Mrzl a'uße der f kehr mit i Mare batr -Boot setzur fin< am ata ba At s tag « der ü sftorbi furt) Linie anbei vcrr Wo> hat Bui Büi von He mai Fri> Bei früf sanalt gemeine Kllg das Die W bei d runge und die L die i bette Seit tragen und den von dein Fürsten zu Erbach-Schönberg in Gemeinschaft mit dem Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Nosen- becg auf die evang. Pfarrstelle zu Kirch-Brombach präsentierten Pfarrverwalter Georg Otto Müller daselbst für diese Stelle bestätigt. ** DieSchweinepreise st eigen ständig. Vom gestrigen Frankfurter Vie hmarkt wird uns berichtet: Knappheit an schlachtreifen vollfleischigen Schweinen von 100—120 Kilogramm Lebendgewicht herrscht seit etwa einem Mo Klo J«h« Kreis Lauterbach. = Lauterbach, 4. Aug. Am 4. d. Mts. wurde bei Einfahrt des Personenzuges 4398 auf Bahnhof Großenlüder der ledige Postbeamte Georg Reith von der Zugmaschine ersaßt und getötet. Die Untersuchung ist im Gange. Kreis Schotten. — Schotten, 4. Aug. Deutscher Flottenverein. Die Hauptversammlung des Landesverbandes für Hessen findet am Sonntag, 24. August, um r/,11 Uhr vormittags, zu Schotten auf dem .AlteburgSkopf" mit folgender Tagesordnung statt: 1. Jahresbericht. 2. RechnungS- ablage und Entlastung des Schatzmeisters. 3. Vortrag des Voranschlags für 1913. 4. Ersuchen der Präsidial-Geschäft'Z. stelle wegen Erhöhung des Bezugspreises der .Flotte*. 5. Be das das send fron Gest anst Äie 8. § Ärst eine ein M eint dar Die ttrupp-Affäre vor dem Kriegsgericht Merlin, ,4. August. (Fortsetzung aus dein 2. M!att.) Erklärung eines Vertreters des Kriegsministeriums. Zwei englische Unterseeboote vermißt! Lvnd-on, 4. fich bei der Briefüberwachung, daß hier eine ziemlich umfangreiche Nachrichtensammlung vorlag, wozu das Material nur aut dem Wege von Indiskretionen verschafft sein konnte. Die Vertreter der einzelnen Dezernate der Kriegsministeriums einigten sich, am 6. Januar gleichzeitig loszuschlagen. Am 7. Januar erfolgte die Verhaftung des Angeklagten. Am 8. Februar nahm Landrichter Wetzel-Esien eine Durchsuchung der in Frage kommenden Geschäftsräume der Firma Krupp vor. Es ergab sich sofort, daß von einer Oberleutnant Jung, Departementschef im Kriegsministerium: Zur Gesamtbeleuchtung der hier angeschnittenen Kruppfrage möchte ich eine Erklärung abgeben. Die fogenannten Kvrnwalz-en sind größtenteils geheim im Interesse d-er 'Landesverteidigung. Doru ist zu bemerken, daß Krupp, als Lieferant 'eines großen Teiles unseres artilleristischen Materiales und der Munition in die Mehrzahl oer artilleristischen Geheimnisse eo ipso ein geweiht ist und sein muß. Er kennt daher das Geheimmaterial, immer artilleristisch aufgefaßt, in weitestem Umfange. । ,. , ----- - --- r-— ------ 1 Der überwiegende Teil der Kornwalzien war zwar im 3ntereffc I 6?ltc'eitr -^icm handelte zunächst aus Kameradschaftlichkeit. Brandt — ber Landesverteidigung streng gejteim zu halten, aber nicht der ^5^rdentlich ^schickt vor und hat den Angeklagten sugge- 21114 tfaHÄ Frrma Krupp gegenüber. Es ist zur Sprache gekommen unb f er' unbedenklich sei, der Weltfirma Krupp, drein UttO in besonders übertriebener Weise durch die Presse gegangen eine ,0 "nt der Heeresverwaltung stehe, Nachrichten Gießen, 5. August 1913. damalige Oberst Brandt, ftüh-er Abteilungschef or ,au§r3eidl,'ube I ** Tageskalender für Dienstag, 5. Aug.: Operetten- der Artülerreprusungskommifiwn einmal vor Gericht gemacht hat: S?SS?1etfte. Mau setzt sich aus reiner Gastspiel im S t a d t t h e a t e r: .Der Biqeunerbaron * Anfang Dor Krupp hat die Heeresverwaltung keine Geheimnisse. Jeden- la^gegesetz.^^^'AiIäAwgte an ber Universität Dorpat, am Politechnikurn in gen den Au^?a ll v nn schre^ibun- Schleuder hat Geld, darunter Weihnachtsgeschenke, angenommen Karlsruhe und 1863 in Gießen. Von 1881—1882 war er Rek- Dorkvmmnissen die ihr sonst nick^ ÄLh jedenfalls dürfte dies in größerem Umfangener Fall gewesen seim bor, 188^ wurde er Geh. Hofrat und am 1. April 19M trat worden mären. 'Dadurch^ daß die Nac^ichtgeber nickst^im ^ugibt. Der Kausalzusammenhang zwischen der er in den Ruhestand, wobei er das Komturkreuz zweiter einzelnen wußten, was der Firma bekannt ^ei fiS ^schenken kann nicht geleugnet werden. Klasse erhielt. Arn 20. Mai 1910 trat er in den Ruhestand, eine Menge Nachrichten in hineinaed 2-w1? bauÄ “W'h®1 bat Geheirnerat Laspeyres war in allen Kreisen sehr beliebt. KefcrWÄ »ruL dir-n- flleiWtig \wxren. betannt und hat biefem» Ord - nso - rl ° i h u n g. Der Grobherzog hatdemForst. -inn dimM^nSan3en 80 Mark !ür Nachrichten. Neben Bestechung liegt auch K°mmunalf°rsiwart-t Lethgestern. FörsterJoh. Seip p fiä) im Frribänbine Seraeftim (bnnVt^t,,re beLUnä.el,oriam unb 931:11,06 °e0e" § 2 des Spionag-gei-h-s Pu Leihgestern, aus Anlast seiner Versetzung in den Ruhestand tet™ n@Tfinb ÄMt'tÄ Gründ ” u6 man lrüa?n°^^7?"sg°hänbigt wor^> sii^d das Band des Verdienstordens Philipps des Großmütigen rn 6 ?häL?'is^L ihm bereits p-r-iehenen Allg-mein-n Ehrenzeichen -L1 rn ?nicnub?0en betrachten alle ausgesagt, daß dies nicht der Fall ist. Es liegt mir fern diesbe- bec Anschrift ,Fur treue Dienste" verliehen. MrcffSbe^irma9rfn «SELS'SEJ Vertrauenssache. Daß die zweifeln. Da aber die Möglichkeit theoretisch gegeben ist,' sind die An- t ** Der Großh. P r o v i n z ial dl r e k t o r ist aus ^uendeFirmann Jutereffe ha tarnen »ta, pe aflten nach § 93 Absatz 1 strafbar. Ein .weiterer großer Nachteil dem U r l a ub z u r ü ck-g e ke h r t und hat gestern die Dienst- Mitteiluna aema^^b-°6 b^c Heeresverwaltung entsetzlich bloßgestellt geschäfte wieder übernommen. ' etwa ^P?Mg^hfw^Uuz"diest^ Lrft-Tsi- »Triage ^überiSmLkn s "J'°'?n^^ct)ri^‘c®c=®r°bherz°g hat un dritte solche Mitte,lungen nicht machen, das war ihnen ganz Gott sei Dank ist der -rhebl?ch° Nachteil Hir bas & S'ÄP'"' Vforrer Heinrich Zinn zu Herbstem die I. evang. Psarr. B^nar2ebnm .t6°Ben f1* nai> niemer Meinung gemacht badurch, daß nadjgcroicfei, ist, daß ein „Pananill" mchtp^ zu Pfungstadt, sowie dem Pfarrverwalter Herm. Hechler gegen b,c dienstlichen Borschrrsten vergangen. vor,legt. zu Angersbach di- eoang. Psarrstelle zu Angersbach über. /^^rbandlungsfuhrer: Haben Sie irgendwelche Be-L Der zweite Teil der Angeklagten besteht aus Angehörigen der'' ‘ " vvachtu^en gemacht, daß auf Grund von Kornwalzen dasReich Artillerie-Prüfungskommission. Dröses Anklage ließ sich nicht von Krupp materiell geschädigt worden ist? umgehen; auch seine Verurteilung wird erfolgen müssen. Privat- Ze u g e: Jtcin. Das hätte ich auch nicht machen können. Wenn Verhältnisse nötigten ihn, in eine Privatstellung zu gehen. Um eine man cm’L '•ra9t' >00cnn !sbgt die Möglichkeit vor, daß auf Grund Gegenleistung zu liefern, ließ er sich zu Unregelmäßigkeiten hin- von Mitteilungen der Konkurrenzpreise die Firma Krupp in die reißen. Schon ein Versprechen eines Vorteiles genügt zur 23er- Dohe geht, dann würde rch sagen, gewiß. Im einzelnen Falle kann urteihmg. rd) einen Beweis nicht dafür geben. Wenn Krupp auf Grund solcher Der Angeklagte Hoge ist der einzige, der mit reinen Fingern Angaben herunter gegangen wäre, dann hätte die Heeresverwal- vor ihnen steht und kein Geld angenommen hat. Er war von tuns_,nur einen Vorteil gehabt. Verhandlungsführer: Anem Vorgesetzten durch Handschlag'zur Geheimhaltung dienstlicher Dw Gefahr lag wohl immerhin vor? Zeuge: Das Wort „Ge- Obliegenheiten verpflichtet, gab aber doch Abschristen aus dem fahr mochte ich mcht gelten lassen, nur die „Möglichkeil". Die Forderuugszettelbuch. Aus diesem war das allergeheimste Material Gefahr wird bedenklich dadurch, daß mehrere Firmen vorhanden '"" find. Verhandlungsführer: lieber Gefahr und Möglichkeit werden wir wohl nicht einig werden. (Heiterkeit.) Halten Sie es für „möglich" oder „gefährlich", daß ein Schaden erwachst dadurch, daß Krupp durch Bekanntgabe der Kornwalzen eine kleine Konkurrenz an die Wand drückt? Zeuge: Daß die Konkurrenz dauernd ausgeschaltet würde, glaube ich nicht. Auch die anderen Firmen müssen im Kriegsfälle liefern und sind verpflichtet, im Frieden dauernd eingearbeitet zu sein. Ms Entgelt für diese ffeine Leistung erhalten sie auch im Frieden dauernd Lieferungen. Sie können nicht übergangen werden, wenn sie auch emmal ettvas teurer sind, als die Konkurrenz, dadurch reguliert fich die Preislage von selbst. Rach einer Pause wird Fra u Br a ud t als Zeugin vernommen. Sie bemerkt: Im März, als mein Mannn noch in Hast war, be- dichte mich Tilian. Wir schütteten uns gegenseitig unser Herz aus. Erne Beemflussung hat nicht stattgestmden. Eiiies Tages kamen auch Schleuder und Hinst in unsere Wohnung in Rahnsdorf, als mein Mann schon entlassen war. Sie und ihr Mann seien geradezu erschrocken über den Besuch. Mein Mann sagte, daß der Besuch uns sehr unangenehm sei, da er ausdrücklich versprochen habe mit niemandem über die Angelegenheit zu reden. Nachdem die Zeugin noch auf Befragen bemerkt, daß niemand an sie herangetreten sei um sie zu beeinflussen, wird sie vereidigt. ' Die Beweisaufnahme ist damit beendet. rig-nklich-n Spionage in politischem Sinne "ich t die, doch nichts Außergewöhnliches, baß er seine weniger gut gelkelltm Rede war. Die Ermittelungen ergaben ungeiahr solgenbes Bild: Kameraden ab und zu regulierte Sbionaoe S niSt 5 Sie Firma Krupp, die lange Zeit g-wissermaß-n eine Monopol- hätten auch die militärischen Sach?erstSndiaen erNäri stellung besaß, unb die d-.m ^as Eintreten von Ehrhardt in b-n Lilian im^Lußerstei. Falle dI gÜali iSen Ungehors^is ttir kkonkurrenzkWtps verzeichnen mußte, fiel häufig mit der Zeit bei schuldig zu erkennen und dann keine Gefängnis-, sondem Laft- Serbmgungen ab Man führte dies m Essen aus mangelhaite In- Kake zu verhängen. Die Dienstentlassung würde den ülngeHagten omuerung durch Schutz -muck und sandte zu Schützens Ulster- furchtbar hart treffen und stünde in keinem Verhältnis zu einm stutzung Herrn Brandt nach Berlin. Warum man gerade auf I Verfehlungen. Brandt verfallen war, ist nicht ersichtlich. Jedenfalls war er der c , rechte Mann am rechten Platze. Welche Direktiven ihm hie SebinraMenun?e? hmrSÄS a but'6 gegeben worden sind, konnte merkwürdiaerweN-!^.»^ll^mgungen, unter denen dieser Prozeß geführt werde, gegen- nicht iestgestetlt wer'bem Mi. Brand^Ein.r°e.°en"Ä. İi>°Y» die Situation völlig anders. Die Nachrichten häuften sich. Man R chrSmwatt -Gr a ssow schlreßt fich dieser Er- gab Brandt in Berlin auch eine R e p r ä s e n t a t i o n s z u l a g e, Ä MtiÄ iA5rRQrt die ursprünglich 2000 Mark betrug. Später wurde sie aus oagegen Rechtsauwalt ll l r t ch fich bereit, sein Plädoyer zu halten. 3500 Mark erhöht. Damit war das Verderben k Scc§r a • ■ 1 •: er Strafantrag, gegenüber Hinst e i u ge l e i t e t.. Wenn man einen Mann wie Brandt mit Repräseu-1^rDv - ersteigt bei weitem das, was ich selbst unter Zugrunde- tationsgelderu iu Höhe von 3500 Mark au das untergeordnete Personal ^nes erheblichen Pessimismus erwartet hatte. Ich frage: der Militärbehörden losläßt, kann ein Erfolg nicht ausbleiben. Es hau- Angeklagten überhaupt auch nur mit einer Faser delt sich um eine geschäftliche Nachrichtenbehandlimg, die unter ben I ®VlSS r ffi rr ® sich des Landesverrats schuldig ! Begriff des unla u ter en W ettbewerbS fällt. Brandt löste die ^"^wlche Auffassung Ware geradezu absurd. Es handelt gäbe in tadelloser Weise. Er hat sich an die richtigen Stellen gewandt, I . Firma Krupp, deren große Verdienste gerade die ihm als frühere Feuerwerker bekannt waren. Es ist auffallend unt . *-ani™etoannung bon feiner Seite, auch nicht von ihren daß Brandt bei beit in Frage kommenden Behörden dauernd Gegnern, verkannt werden kann. Ich bitte deshalb, Freunde hatte. Dieser Umstand ist bebenfenermeefenb. Brandts f ? Moment der Bestechung bei Hinst und selbstverständlich auch Bestreben ging dahin, die Konkurrenzpreise zu erfahren, und er , , 'e 8“ ö^rnetnen. Höchstens hat Dröse sich einfachen Un- hat sich zunächst an Tilian herangemacht, um ihn zu beivegen, I ss.^bvrlam zuschulden kommen fassen, der zudem verjährt ist. Öuali- ihm Nachrichten zu geben. Tilian tat es: doch zunächst wohl nut c$clte= r’er außer« Gmelin u'Calker t 1913. etetten- 1- Anfang rzoq hat ag. Pl'arr« ,Hechler >ach über* lÖnberg in ini-Rosen* bach pcä' Vom ge« Knappheit nen von twa einem Markte seit inig das Qualitäten die Höhe, im Preise. ilange, bis ihlt 'vir - inrgerlcht" r werden ältesten, universi« mcht ge« er 1834, ittingen, »irrte er $ M in hei? Mio- technikum mifum in ir er Rek* 19OT trat z zweiter tuhestand. i beliebt, dm Forst* H.Seipp flu^ftanb ßmütigen crnzeichen e egt»*1 fmerffom. Md-bn Aahnh°> eith »g uchuttg lsk jlakate der H. Ke'l Waschung)/ nver^ ides fl c x/,U W W* 'k । 6.^ »kiiei i« ithS 'M •Ä iu halte» £ bi"» ^gründe, |te ™ etnbt ,"7 >t-°> u>1>ch auch Kn lln- l’t. Cuaii-, 1 Nachteile ..w einein httaui- insprechen. ^trase au» ne Anei'i. «net Genien. Tie Mertigen. rtogt. QUALITÄTS- Die NEUE CIGARETTE Nicht am eleganten Scmuse- u. flaWenvlergeschäN eröffnet habe. Cs rotrd mein Beffrebcn fein, meine Knnd« TW U ® U ■ schäft in ieder weise zufrieden zn Itellca und stcherc (Wanzentod) (Wanzentod) fluffig infrläSO’Big. v. Schmitt, friedrichstr. 5 ÄÄ ® ebeb offtrowcoL 5102 Bicßcn, am 5. Hnguff 1913. versendet zu Mk. 4.— frei um. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ M C/3 GEODG A JASMAUI A G DDESDtN ODöSSTt oeursoit ClGAOtTirMfA6OIK Himbeer- Erdbeer- Kirsch- Jobannisb Zitrone- Feigen- Annanas- garantiert totfitbereß Radikalmittel gegen Wanzen samt Brut ich prompte Bedienung bei billig ff er Prclsnellnng zu. Indem ich Höft, bitte, mein Unternehmen gütigst unter* ftiiBtn zu wollen, zeichne mit vorzüglicher Hochachtung Rmc ^rnlfflrteüeli d#*r Wetterau Der le und Sotierfrone, per Beniner zu 3.00 Mk. ver» sendet unter Nachnahme Stearob Hand, (gtteeu. Amrltcher Wctterbendtt. Deffentlitbcr Wetterdienst. Gießen. Betteraußfitbten in Weisen für Mittwoch, beit -8 Punkten einen 3. Preis Karl Zoller (Aealaymn.). Außerdem muß eß unter .Conderwctlkample. Dreisprung' nickt heißen: ,1. Willi Lehr', sondern ,1. Wilh. Lahr', ebenso bei ,10u m Hürdenlauf' . ~ Lauterbach, 4. Ang. Bet schönem Wetter und zahlreicher Beteiligung wurde gestern daS öainigfeft durch den Turnverein abgehaltcn. In früheren Jahren fand out bteirm mit uralten Eichen gefrönten Gipfel ein alljährlich Wiederkehrendeß Turnfest statt. Nachdem daS iytil abwechselnd tn versänedcnen Städten deS Gaues gefeiert wirb, hat der Turnverein das frort- bestehen dieses fresies beschlossen. Wer von zu Hause abkömmlich ist, findet sich auf dem schattigen frestplatze ein, roo von dem Turnverein Schauturnen abgehalten wird Noch Beendigung des Turnens beteiligt sich alt und jung fleißig am Tanze auf dem Grünen Rasen. Ein frackelzug, der sich von dieser Anhöhe in vorgerürkter Abendstunde nach der Stadt bewegt, und sich wie eine f.-urige Sä^ange den Berg herabwindet, bildet den Schluß der 'frestlichkeit. Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen. Die nachstehenden Arbeiten zur Erbauung einer Isolier- ?mtÄ, den 14. Anguß i>. 3., Hti. 10 Uh öffentlich vergeben werden. L Erd- und Maurerarbetten 3. d^ch^uerarbeiten, darunter ca. 1/NedmLunastein „ 3,50 „ rkunsineine 4. Zimmerarbeiten 5. Tachdeckerarbeiten 6. Svenglerarbetten 7. chrobichlofferarbeiten 8. Bllvableneranlage. , c _ .. ö,eSbnungen, Arbenöbeschreibungen und Bedtngunaen liegen aus dem städtischen Hochbauamt zur Emstcht offen. Hnatbote aui S«rbru?. Saft Lbh »L* a. o. Professor befördert. W. Hanau, 4. Slug. AuS Anlaß seines 70. DcburlS- tageS stiftete der Geh. Kommerzienrat Tr. Leo (Ban8 von der Chemischen Fabrik Castella & (So. 50 000 Mark, deren Zinsen Verwendung finden sollen als Zuschuß zur Invalidenrente für Arbeiter der Cassellaschen Fabrik in Mainkur bet Hanau. w Kassel, 4. Aug- DaS Fährschiff, daS bei DolsS- anger den Verkehr über die Fulda vermittelt, kam gestern abend wegen zu schwerer Belastung teilweise zum sinken. Zwei Mädchen fielen in den Fluß. Ein zchnj ährigeS M ädchen wurde von einem H utto e gerettet. Das andere ertrank, bevor sie daS Tier erfassen konnte. F. C. Fulda, 4. Aug. Infolge deSAnmestteerlassek wurden im AmtSgerichtSbezirk Fulda, zu dem die Stadl Fulda und 70 Orte deS LretfeS gehören, fünf mtt Gefäng*- niSstrafen und 16 mit Geldstrafen belegte Personen be- qnabigt. — In Rücker« fiel der 65röhrige Landwiri Alexander Poch beim Scheuen deS Zugviehs vom Wagen, kam unter die Räder und erlitt so schwere innere Verletzungen, daß er kurz darauf starb. ch Koblenz, 4 Auq. Ein De z irkSv er b an d Koblenz der rheinisch-westfälischen Presse wurde ^gründet. (Fd sand eine Vorbesprechung von Mitgliedern des Verbandes statt, die grundi'aplich die Gründung deS D e z i r k S v e r b a n d e S beschlossen. Es wurde ein Ausschuß eingesetzt, der die Ausgabe hat. ben Verband auf einen den B e dü r fnrs sen der Presse im Bezirk entt prechend en Stand zu bringen. Hefirn-Nafsau. Marburg, 4. Äug 3m Alter von 39 Jahren starb in Marburg der a. o Professor für alttestamenUtche Exegese in der bärtigen tbeoloaischen Fakultät Lic. theol. Tr. pbtl. Gustav Eeftpbal. Er stammte auS Celle, war im alttestamentlichen Fach Schüler von tz. Gut he in Lewzig und Delldausen in Göttingen und m ben orientalischen Sprachen Schüler von Bros. Th Nöldecke. In Straßburg promovierte er 1901 zum Tr. vhil. und am 17. Chober 1903 in Marburg zum Lir theol. Gleich daraus habilittene er sich an der Marburger Universität für alUcstamentliche Dissenschaft und wurde im Jahre 1909 zum Der bekannte Stickerei-und Spitzen-Stand kommt AU diesem Markt. Bringe prachtvolle Schweizer Stickereien und mehrere hundert reinleinene Rldppel- Reste zum Berkaus. ■ Rubenstein. WHö Achtungsvoll nUDensiein. Letzte 21achricbttn. Bier Arbeiter überfahren Kassel, 5 Aug. Gestern wurden vierArbeiter in der Nähe deS EisenbahntunnclL Lwnebach, die mit Gleisarbeiten beschäftigt waren, von einem Eilzug überfahren, ztet waren sofort tot. Ter vierte wurde tödlich verleV Er wurde und) dem Bahnl^'s Bebra verbracht, wo er alsbald starb Einer her getöteten Arbettcr ist framtlicnuater. Tte ^schuldfrage i|t noch unaufgeklärt. Nochein Eisenba hnunfalt. fruIba, 5. Aug Gestern nachmittag wurde von bem.um 2 Uhr von Fulda ttach Greßen abgehenden Perfonen-uge auf der Station Großenlüder ein diensttuender Pvstgehtlfe über- ahren und getötet Born Luftschiff „Btktoria Luises Frankfurt a. M., 3. Aug L uf t scht ff „v tk- t o r t a Luise" kannte heute morgen ferne Fahrt noch Baden nidxt antteten- D- itxtlnt trorbe auf. 6cule 'L verschoben, weil daS in Baden fintronierte Luft setzst wegen Des ungünstigen WetterS nicht fahren konnte. Ein Gendarm ermordet. Kaiserslautern. 5 Aug. Der Gendarm L^ndner, bet gestern im Walde ermordet Mtsgefunden mürbe (f. Kl ^agoschr.), ist von einem gewissen Emil 5^1 in fei mittels etnCT Brvwntng' pistole erschossen worden. Lindner befand NM auf einem Tienstgang nach Kaiserslautern. .iHinfcl, cm 23 Zahre albe« bekannter Stromer, wurde von der -Lvtaatsanwaltschäft ivegen tnn- brud)5, Diebstahls usw. gesucht. Ter Gendarm erkannte ihn und nvltte, alS er ihn im Gvase liegen sah, )ctne Berhastttng vornehmen. Der Verbrecher Tarn ihm ledoch zuvor. Giesche mit den Leutnant» Teubner und frelltnger al» ®eobad)teroffi|iere. __ Kleine Tagerchrsstik. Au» Kaiserslautern wird beuchtet: Ter®enbarra Lindner von hier ,st am 4. d. M. im Walde nahe bei Chaussee bei dem Guß- und Armaturwerk erschossen ivorden, uu,wettelhad von einem Verbrecher, den er verfolgte. Dem Täter ist man aus der Spur. _ _ _ _ ... , Au« Freiburg wird berichtet: Der verstorbene Pock chul- profefior Georg Böhm bat der Stadt 40000 Mack hmteckassen für eine Stiftung zur besseren Lebenshaltung armer Rtnber. Tie Blätter melden au« Hamburg: Bon Zollbeamten wurden zwei Fahrzeuge entdeckt, die einen Doppelboden beloben. Ter s)ohlrauin enthielt 500 Behälter mit je 5 Kilogramm Sprit, die unverzollt au« dem Freihafen geschafft werden sollten. st e i n. „ _ _ ,, C Kirck-GönS, 4 Aug Einen solchen großen Leichnizug hat unirr Torf noch nicht gejehen alS bei der Beerdigung deS Bin r neisters Job- Nein VI. Tie ganze Gemeinde, zahlreiche Bür ermerster bro streises Friedberg und jkreisarntmann verberg Dom \irci6omt Friedberg nahmen an der Beerdigung teil^Pfarrer £> t ( id i g hielt eine ergreifende Trauerrede, ffrei^anu- monu verberg, ein Vertreter der Bürgermeister deS Kreiies frrirbbetg und die Vereine legten Kränze an bem Grabe nieder. Beigeordneter Lanack widmete namens der Gemeinde dem zu früh verstorbenen Oberhaupt einen Nachruf. Ter Gesangverein saug ein Grablied. Bürgermeister Nern ist nicht ganz 60 Jahre all geworden, 1912 war er zum drittenmal alS Bürgermeister gewählt worden. Sern Verdienst war eS, daß unsere Gemeinde eine valtestelle erhielt. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Tarrn ft abt, 4. Aug. Wie die Verbandszeitung des Allgemeinen deutschen ChmTsangervrrbandeS mittcilt, ist über dao vostheater die V e r b a n d s s pe r r e verhängt worden Tie Sperre ist auf die Enttassung einiger Chorsänger durch die Lwfthealerbirektion zurückzusühren, die sich in der letzten Saison bei der Ucberanftrengung durch viele Proben und Neueinstudierungen an die Spitze der Choristen und Theaterarbeiter stellten unb eines Tages plötzlich die 9lrbcit einstellten. Damals luarcn die Leaste zufrieden gestellt worden unb gaben sich auch iafriAcn, die in der Zwischenzeit erfolgten Entlmsungen einiger Ansührer ^trachtet man alS Maßregelung. Ter Verband bat nch auf ine Seile der EnUasscnen gestellt, die zum Teil salbst im Verband unb. n. Mainz, 4. Aug. Lieber die Ergebnisse dar militärischen Hebung, besonders die Tätigkeit des Zeppelinluftschiffes, welche für die Gestaltung der Landesverteidigung vvn hervorragender Bedeutung ist, ohne allerdings ein abschließendes Urteil zu gestatten, sollen Veröffent- lichungen in der Presse vermieden werden. AuS den Aeuße- rungen eines Führers ist jedoch zu entnehmen, daß der Erfolg der Hebung die Erwartungen weit übertraf. Leiber verletzte sich im Laufe der mehrwöchigen Hebung eine Anzahl Offiziere und Mannschaften. Bei dem Sturmangriff stürzten viele Soldaten in einen über 3 Meter tiefen Graben; allster zahlreichen Verstauchungen der Fußgelenke kamen leider einige Armbrüche vor. — Durch den starken Reiseverkehr kamen heute fast sämtliche durchaehenden Züge mit großen Verspätungen an. Die Züge mr den Nahverkehr waren außergewöhnlich stark besetzt. Auch auf den Rhein- dampfern war der Andrang sehr stark und sämtliche Boote hatten, seit Wochen zum erstenmal, eine völlige Bc- richt über die Hauptversammlung deS Deutschen FlottenoereinS in Bremen. 6. Wahl deS Crlefl der Hauptversammlung im Jahre 1914. 7. Wahl ,ineS 2. Vorsitzenden. 8. Festrede. SreiS Friedberg. L Friedberg, 4. Aug. Durch die am nächsten Sonntag erfolgende Eröffnung deS neuen Bahnhofev wird der Preis der Fahrka rten etwas verändert werden. Tie Karten nach 91 o ben (Gießen) find etwas teuerer, die nach Süden (Frankfurt werden etwas billiger. Auch der Fahrpreis auf der Linie Friedberg — Hungen und Nidda hat eine Veränderung erfahren. — Ein Ausschreiben der Garnisonverwaltung fordert die Hausbesitzer auf, mitzuteilen, wer Wohnungen an Offiziere und Unteroffiziere vermieten will. - Bad-Nauheim, 4 Ang. DaS 8. (voraussichtlich das letzte!-ün stl er kon zer t im neuen Son-er thaus, das Donnerstag, 7. August, stattfindet, verspricht einen besonderen Genutz durch die Mitwirkung der cngliltp-’Tran- französischen Primadonna M a g g i e T e y te, oeren hohe G>:sanftskultur in dem von ihr unlängst im Theaterfaal veranstalteten Liederabend allgemeine Bewunderung erregte. Die rbünstlerin wurde daraufhin für die Mitwirkung im H Müriftledbnierl verpflichtet. Miß Tehte wird singen die Arie der Lia auS .L'enfant prodigue" von Devus, y und eine Arie aus der Oper „Madame Butterfly" von Puc- cini, ferner Lieder von Peraolese, Tosti, Grieg und Rtoben Schumann, dessen bekanntes „Ich grolle nicht" eine besondere Glanzleistung der Künstlerin barftefit. Man darf auf diesen Abend besonders gespannt sein. Das Konzert skehi unter der Leitung des PwfessorS Hans Minder- Oefd)äfts^mpfeblung? hterdard) gestatte lch mir, dem verchrlitven Fublikum Bicßcns bekannt zn geben, daß ich friedrichstraße 5 ein Kolonialwaren», velikatessen- Gartenlokalitäten sowie ein prima Glai FürNtenberg- Bier In empfehlende Erinnerung Weinstube Seibel, Ladwigspl. Neue Kartoffeln la. Westerauer, Perle von (Erfurt unb Kaiserkrone, versend. LMk.S.00 oro Ztr-inkl. Tack, ebenso nenc Zwiebel» Mk.3-L0o.Ztr. ab Echzell lieg. Nachnahme A. Limo» II.. Kari.*Versandactch. Echzell i.d Wetterau Tel-Anschl.' ^Idler-Wanzcnlod wickt Ocher frl. 50 Dia. (*■* C tto Schaaf, Seltersweg SS. L^ne Radler! Die Ziehung der Giessener Geldlotterie findet unwiderruflich am 19. Augw*t