. 306 Mittwoch. 5b Dezember 19(5 Dritter Blatt (65. Jahrgang Giehener Anzeiger Buchen« täglich nrit luinafrne brf Sonntag«. xit General-Anzeiger für tvberhefjen nui> vor übet gcbrnber ba bett eine# fllüdlidsn $atrriaabr« bei* neu mbb da» ilTotbrn Weber scheint, uitb he Liebe Anden läfit . . . -e- chmidt AN u AR inar bet ron dem und und Edie in köblidie. Tic hier । meisten» S'fldi ein- Tie anbrreit iind meist Zur Zunit der nicht mehr ivollen, al« eben 9?ur einige wehren Kolonisten Tie Arheilslosen. iinb. und selten. £k „eitOrntr FamillenbllNee" werden dem .Inietqft* viermal wöchentlich deiqeleqt. bei . Ireisbltn ftr Hb Krel» Oletzeu" z,oei>iial t.öchemlich. Dir ..taB«»ir,lchattllchei Leu freien^* erlchcliien monatlich zweimal. fcühurn und der vielen wunicklo# .(usnedenen wurde Stammpublikum. Sie gehören zur Zunst. mehr Strebeuden. die oom Leben nickt leben zu können sich nock und kämpfen einen leBlnt flampt Redaktion, Expedition und Druckerei: Schn'.- strohe 7. Expedition und T-eilog : em» 5L Redaktion: HL TeU- ?ldr- A nzeigerip rehen. um einen Platz an der Sonne. Da ist ein Pastorensohn aus Norbdentichland Er ist selbst Akademiker, sprickt 3 Sprachen nnb war uilriit in kaufinäiiniicher Stellung tätig Er Nagl, ichlechter Geschäftsgang habe ihn um Posten und Verdienst gc- lrochl Mittel halte er nickt, so ist er hier Zeder Kundige weih, hinter den ivenigcn Porten steckt ein langer Hamp«, cm lange« Leid, ein sinkendes Leben. Ein früherer Schreiber, guter Leute Äinb, war vielleicht mit Neckt unzufrieden mit dem geringen Verdienst, den er einst aut einem Büro hi der (WrofoftaM sand. Darum würbe er Ge Iegenheitsarbeii.r unb »cPt Kolonist. Er ist seinen Gefchwi stern giam, die in guter Lage sind, und hadert mit seinem beschick: „Wenn man einmal auf der Landstraste ist, kommt man nickt mehr in die Höhe." . . . Er wirb sich später abnnden wie die anbern, die ein Wander leben führen und von einer >dolonie zur andern ponbeln Viele lon ihnen find winterliche Stammgäste nut Neu Ulrichstein: manche bleiben inbrrlang da, bis sie die Wanderlust ou’ einen andern Platz treib. Dann arbeiten sic während der guten Jahreszeit brausten unb schlagen fick durch, und Winter) schlüpfen sie unter Der eine dort, der nut ichnewsrolem Gefickt dantzl, ist nur ein Vertreter ron vielen Wenn er einiges Geld herausbekommen kann, rieht er weiter, um zu ketteln und zu trinken, unb wenn es nicht anders gebt zu arbeiten unb zu trinken Za st alle ton i er Zunft huldigen brausten dem Alkohol In ber Kolonie freilich find i,e li> auf ganz verschwindende (Ausnahmen fleihig und ordentlich. Alkoh l gibt« da nicht So ist die Masfe ber Rotationsdruck unb Verlag der Br üblichen Umoetftiäi» - Buch- unb Sieindrnckerei. 9t. Lange, Giesten. w H(tm, schivnm > Echwksln uti Nock wäre eine dritte Cperctlc zu erwähnen, die auf den Namen eines Toren spekulierte, abrr in der Hauptsache bock nur eine musikalische Leickenschänbung ist, die Alt-Diener Cprrctlc ,.D i e tolle T her eie" von Julius von Ludassv, Musik nach 3ohann straub Vater von Kapellmeister Römisch Der Tert ist ganz nett unb harmlos, trifit recht hübsch den Ton des alten Volksstückes unb erweckt auch, ba die groste Volks ickaufpiei-rin Therrir Krone« im Mittelpunkt ber Handlung steht, rin gewisses Interesse Tie "lidif aber ist eine Frivolität Dte Melodien non Vater straub ’inb mm entstellt, mit 'alfcher Sen- 'Mentalität modern au'aevntzt, bast sie niemanb wiebererkennen sonn Tain ist £vrr Römisch ben schönsten Seiten de« Dalzerkönigs rot- adi-cktlich au« be n Dege gegangen unb bat ein Zerrbild des iirwüch'iien Alt Diener Meister« beraestellt. da« bas grohe Publikum täu' ^en. den Musiker abstohen muh Das hätte man ou« dem reichen Melodien'ckatz von Vater Strauh zutage 'örbern können, wenn ein Renner die surfte in die Hand genommen hätte. Dr Johannes Strauh. hat and) dicGröhedcrElektronen bestimmt werden können, unb diese Messung bat übercinftimmeiib mit anderen Methoden zu dem Ergebnis grffiliri, bast die Moise eines ölrftron« etwa ein Zivölstauienbstel fo graf, irtc die Masse des Dafserstoffatoins ist. Die Neinste roäibare Masfe. die ba- Dafierstofiatom feststellt, ist aber fo gering, dast GOO Trillionen Dafserstoffaiome erst ein Milligramm auemacken! Aeb'ilick wie diese „M agnetifteruna des Lickt«" zu erstaunlichen Ergebnissen geführt bat, ist e« mit ber magnetischen Beeinflussung von an brr en Strahlen gegangen, unb die EHenne hat daraus den Vorteil gezogen, dost sie mit Hilfe „magnetischer Spektren" gewisse Analvlen aiteführen kann. Bei diesen Vorführungen ist man von b-n s. i ulfirahlrn auSgeaangen, die mit iWcidwinbiafritt» von etnxx 1000 Kilometern in der Sekunde ben luirverbünntrn ^aum durck messen, wo sie mittels defrriidxr Entladuna an konalartig durchbohrten Entladung'polen erzeugt werden. Sie bestehen aus positiv geladenen (MaSteildrn, bie fick auf den ne’atn* n Pol tu dewemn Infolge ber Ladung her Teilchen werden bie Strahlen burch den Magneten aus ihrer Bahn abirirnft, unb aus ber tröste der Ablenkung lassen fidi Schlüsse au> di, Maffe ber bewegten (yaSteilchen ziehen, unb wo verschiedene Oiasteilcken in den Strahlen vorhanden finb, werden diese durch den Magneten in Bündel verschieden stark abgelegter Strahlen zerlegt. kurz, man erhält ein Magnetenspektrum, das aus Sanal- ftraMen verschiedener Stoftarten besteht, genau wie bas weihe Lick durck das Prisma in feine Warben zerlegt wird Die sogenannten radioaktiven Stoffe geben ähnliche Strahlen von fick, ohne hast die Strahlung auf elektrischem Wez. unterhalten zu werden braucht Bet jeben d'ei'er Elemente treten Mummte Gruppen von Elek- tronengeirdwinbigkriten auf: bie Elektronen spielen nämlich Le* diesen Strahlen bie gleiche Rolle, wie die Gasteilcken bei brr Äanalftrahlen. Läßt man nun die Strahlung eines solchen radio aktiven Elementes durck eiten engen Spalt gehen, und hinter dem Spalt einen Magneten darauf einwirken, so ergibt sich wieder eine Zerieanng: ia. ba die Elektronen sehr krastia auf bie photographische Platte wirken, läfit sich dieses Spektrum photographisch fest Halt en. Die ersten photographischen Aufnahmen dieser Art haben 5? fcabn, L Meitner imb 0. v Baey r gemacht. Der Linienreick tum di. 'er „magnetischen Spektren" stehl, wie neuerbing* Rutherford und Robinson durch eine vcrfeiuertc Methode nach gewiesen haben, hinter der überrasche -u TVülfe von Linien der Licktipektren butdtau? nickt zurück, und ü'»crbir3 Jiat ich ergeben, bah die Linienverterlung in ber. magn-m'dien Spektren viel fach nack überraschend genauen, riniock n i'-ruyn i regelt ist. bic Scklüfse aut ben inneren Bau bce Atoms unb die Wirkungsweise feiner Unterbestandteile zulasten. jiuterbliebenai. rchmidt. J0.Dtjbr.191* ^l.JmmarW aoellc ört neun an. lOlull' venigen Stunden ist ein Iah» verflossen." schreibt Ltein, . ß die nöHtm Ereignifsc ber Welt lelchschte in sick 'asttr. Bl iridi e|i blutigen Schlachten Deutschland vom franzoi, ckei und nun wlgie di Aniprack, SckUcki- riniadi. auf her Ev- fabiung heraus, wie es für tie IWiernben iNifur. wurde gf- Tone der Erinnerung an (tlttmbau# und >?amai rtr SilMfferftimmungen 1815. fi,,f Stimmung erstarkten stillen Berlraueus, eine . groändigle ^rrup<, btr über den Silvester,ebanken lag, iml ttrohcn Manner ber ciiernrn Zeit bie »urücktiegen. auke. fdnlbert uns bicic länulofe JVrier „3n einem L>e* i n Lehnstuhl, ben ich ihm hatte hinsepe» lassen, idnnaudne tAücher, feine Pfeife unb lieh sich den feinen sauber bester »m Momctcniabr 1811, den er mit luftigen Worten hoch e, fchmecken, beipradi sich mit feinen Lffrzieren, brioiux r» «4enrial von >?mirrbein unb bem Mosor vvn Slucks, ber ihm u btr Sunde niitteilte, melde seine Spione, bie bi«? gen Zim i ben bunfrüden unb bas itruufdr i^ebirge ausgekunblchafiet !». berichtet, unb sagte bann, al# bie« beendet unb zu feiner i wenden ausgefallen war: „Ick Habe riungcr. unb Ihnen, c üxtren^ wirb es nickt beffer gehen Wir muffen un# aud) I dieser Seite H,n rüsten!" Unmittelbar nach bem Mahle verlässt Blücher mit den betbni OktTfUfii ba,. vauf, um Kirche zu eilen Schwarz, dunkel war diese Silvesternacht, It» QJeivölf verhüllte bie Sterne: enggebräiigi am ben Strane», i -wartungsooUen Solboten erfüllt, unb nur mit Mühe bahru Flüche, ieinen Weg Schon finb in der Kirche, langer Er itfl voll, die vom Pfarrer berbrigeruiennt crbiiier veriam . eine kurze erhebende Anfpracke und Mahnung bt* t^eifl- i- und bann ergreift Blücher ba» Wort, nm ben Sckstfiern i ü!lan bet Rheinübergange# vorzulegen Cb sie treu, fest, l'C unb ebrlidi mitbelfen ivolllen, fragte er bie Männer Wi ■ einem Munde Nang ba# 3a ber wettererprolsen Schiffer i4 unb fieubig leisteten iie ben Eib, ben Blücher ihnen ab : Al« bet groiir Marschall dann wieder in fein Quartier gebt ich durck' bic Soldatenmengen in den (Waffen dindurd» igt, wird er un Dunkel erkannt und alle# fudit Raum zu e „dadt noch ein Endchen Wetnilb. Minbcr, bann gebt» los __i f ihre Euch über den Rhen, und in Paris fvollen wir uns Slwien lon unserer Arbeit!" Und statt de# L»urraH«, ba# 1 Sstvesternackit so streng verboten war, antwortete ihm älfii teile lauschendes Raunen, das v-n Mann zu Mann weiter !. ri« r# int Dunkel dieser stillen Rach» erstarb Drei Stuw i r. :ch Mitternacht stirsten bann bic ersten Mähne oom Ufer ab flontat beuubren unb tie Borfehuiig fo tbr Werk gründ-n " Und her (itibcriog Johann io« Cfitermdi notiert am letzten Tage dec» 3flbtr * in sein Taget uck „Run lebe rch m:t meinem Batei lante fiei, darr Innen Uetennut dulden Teutidiianb. bo> Herr lick e Vanb. die-.- erste V,lk burth ivn und (Memut unb Wifs.nr fchast, t ui di straf» unb Willen erhebt ick unb glanzt da, tvj ihm fein klap getubrt Und wenn bald Rut» und Wlürf wieder aelehii fein wird. ..dann tage ick gern *m.t S'meon Rune btmilt? ictriim iuum, kenn ,ck iah den lag per 3rnbnt für Deutsch land ,ck fand manrn »eben iMlauben bewährt" Das ,st die gleiche ernste unb freudige Snmmnnber auch Vubcn Ausdruck leiht, al# ei in seiner Zertjckinit Remefi« fernen Rückblick au' da# ickwin'-cnde 3«br 1813 mn d.*n Wonen beglruet: „linier allem 0 rohen und Schönen, welche« die («kfdndsc von Antsginn bi» am unicie Tage zu berichten bat, wird, nadi meiner lieber« zengung. nickt# »eiunt< n, ba# in icincm Uuorunge fcköner unb in feiner Erickonnua gröfecr gewefen wäre al» das. was vor unfern Augen aridxlxn ist. Ri ist die allwaltsnbc >' unb über nerzig und itber die lärnirnbf Ingens lunau# _ leiicnt "chwerem 1®** Serien, eiud) lür bie. b,e keine Heimat haben, unb WeiHnacktsfest. ba# den Seelen etne >?e,mal schasst, an ben erinneri. mit bem un# alte geickenkt »ft-. ooii in bei Vöde' Da# zgemeiniame Lieb: C bil o du friigc, gnadciibriiigenhe Wcihnackisieit fcblöH Heues von der Spcfiralanalnfe. lieber rin halbes Jahrhundert ist vergangen, i'ritbrm stirckhoif unb Buni'^u bir W inb-*r ber Svektralanalvfe entdeckt haben Aber wa-d fte imb ihre Nabwlger mit Zdilfr des Spektroskops erforschen konnteTi wird durch "*e n^ icsten Wunder ber Spektralanalpfc weit übertroffen, über die E (Molbftnn ,rn 3anuarhefte bet ..Deutschen Vt. S.'ittiart und Leipzig ■: r— ■ aalt als erstaunliche Leistung, hast man mit £*iHe bes Svektro skovs die ferneti. riricnhoTten Himmelskörper erfor»d>en tonnte, Piel rntannlidkr aber ist es, bast man mit bem gleichen Werkzeug in bie Welt ber Atome einen Einblick gewinnt Die vhankalifch-chemiichc Theorie betrachtet bas Atom ais einen Zentralkötvr. den Deine störperck»en, bie Elektronen, mit fast un- rnMicber (ckefchwinbigkeit umkreisen. Die Elektronen bestehen au« blrstrr neflatihtr Elektrizität, während der Zeittrolkötpet positive Elektrizität enthält, und durch die raienf schnellen Umläufe soll das Leuchten der MöriKr entstehen Das ficht aus, wie eine phen- tas-ricke >?hpetbefc. allein die Eriabtung bat b,e fööpothriri unb ihre sonderbaren Folgerungen bestätigt Lorentz ,n Lenden hat matbe» wat,fck d«-wie'-n. bau sich nach der TTvorie die Spektral!inien eines «**a'>» bn Annäherung eines starken Magneten verdoppeln unb verdreifachen müssen, unb diese Erscheinung bttf ber Amsterdamer trcridHt Zeemann tatfäcklich nockaewiesen Auch die von her Th'one verlangte Erscheinung, hast diele geipaltenen Linien ihre Helligkeit in ganz gesepmahi'er Verse ändern unb zuweilen vanz unsichtbar werben wenn man ne durch bestimmte, für gewöhn' licke« Lickt Rar durckncktiae Prismen, betrachtet. Hat Zeemann nackgewiefen. Mit Hilfe dieses sogenannten Zeemann-Phänomcns »r. JJ5 ttilttue.) j (leiaüen, fltltm :bie lodjttr unb Amend fuxicnt fchwrna ublicbcntit: t LeilhcnsMN. 1 Dezember 191* Januar 1911 W rhaufe aus ”fl- li 910077 !Uhrgtat d» tti'btt ist ohne Sentimalität ’cbr flott und luftig entwickelt Im fli h 8h eine lebend,ae Ervo»,t,on. im zweiten Heuriacnstimmunq nrist -mem parodlüiickcn Einschlag, im dritten ausaeiprocken IMhrfiimmimn voll Witz und Humor. Es ist fckon lange in einer X "h 2e nicht fo d rillck unb rtnb.iuernb gelackt worden, n* " \n b.iir-i brieten Akt Da;u bic undekümmertc. ab r frische, idmriniat MkrüEvsl.rs. die eine ganze Anzahl von schlagkräftigen R"mmm erril Die Darstellung war voll Lebendigkeit und Lustigkeit, allen twr Saut# T rcumaitn unb Leopold StraHmayer, bic boÜ', n^ück »pieber einmal ihnen zusagende Rollen gefunden Haden L1 a n b n> i r l f 4 a f t»t a in in e r f ü r ba s v> rohster zo g t n in Hessen. Landivirtsdwftlichc B orträüe finden am Samstag und Sonntag statt Am Samstag, den 3. Januar, abends * Uhr in Echzell im (*aflbanfc von Schultheis; Vortrag über: „Fruchtfolge unb Arbeitsaui« wand" Cctonainifrat Spieh Iriedbcrg Am Sonntag, den 4. Januar, nachmittag,? 3* , Ustr, tu e i l o l) a u f c n im z^afthause von Becker Vortrag stbe» „Wichtige Dun- gungosragen" Celonomierat We »Hel Lich. — ßum Bor« tragskursus für praktische Landwirteii^Danuftabt wird darauf ausmerkfaiu gemacht, hast in bem Stuudcuplau für deu fraglicheu Murfu» iusoscru eine Aeuderung eingetreteii ist, als Prof. Dr M r ä n» c r Hohenheim seinen Vortrag über „bic Ziele in der Rindviehzucht" schon Dienstag, bmi <> Januar, von 11.10 bis 1 Uhr hält, während Prof. Dr Postlc in Irauffurt das Thema „Die neuere Entwicklung voi» t^rost- und Kleinbetrieb in ber Lanbwirlfchast" am Donnerstag, d"n H. Januar, von 11.30 bis 1 Uhr behandelt. Das Großherzig! ich Hcsfifchc Regierungsblatt, Beilage Rr. ?3, l,a1 solgenben Iulzalt 1 Vermessungen unb Yorarbriri'n für eme elektrische Straßenbahn von Darinftabt über Arbeilgen, Egelsbach, Langen, Sprenblinqen, Isenburg nach Offenbach betreffeub — 2 Ordensverleihungen, Adclsverleihnng unb Eharakter- ertc,langen 3. Aufgabe ber Zulassmtg zur Rechtsanwaltschaft (Berichtigung — 4. Sterbesälle. •• Oberhessischer Sckäfervereiii Eine Berfamm- lung des Cbrrtcffifcbrn Sckäferverrins finde» am Sonmag, den I Januar, nackminagS 3 Uhr, in ber Wirifdwft zur Linde in L i ch stak» Sekret ir Schwarz von ber Landwirtf«Haftskammer wirb in der Berfammlung fprcdKu •* Der Januar in Sprichwort ern Dieser Monat hieh früher in Dcutfchlanb fast allgemein ber „^rostmonb" ober auch ber „groste Hornung". Wie über andere Monate unb Jahres zetten, bett bic bäuerliche Bevölkerung ql1^ über ben Januar bie mannigfachsten Sinnsprüdie oufgefiellt Je nudidcm, ob biefer Monat in den einzelnen Ländern unb «...Ldstricken mehr oben »oeniger Frost, Scknee, EiS unb Regen bringt, find auch diele nut Sckae der UncriahicHcn. bn llnglütflidKti, ber Ber- WeiH- Heue Wiener (Dperc ten. ' fcuo Wien wird un) ae'ckricbin: Rack dem Vorbild der Ber- |h* Vaudevillc-Operertc Gilberts ftbrint »ctzt auch in Wien eine Khrglofer gearbcitctei, iormlofcr Cpfretten zu entstehen, nur mit We I ntrndneb. da»; dort eine lolk ausgelaffcne Lustigkeit, hur an mt'.r vielfack lomfmgcr Lustspielton als zsrundfttmmung an- WT-Ji wird Die bilden ersten Versuche mit die,er neuen 2vieler: SÜt-1 verschieden Das erste Produkt, im Johann Strauh.Theater m tibi! der Ovcretten-Sckwgnk ..D e r R a ck I f ck n e 11, u g" eur Sactor Leon und Leo Stein mit Mu Hk von Leo Iall emL-'k unb blieb auf brr Streck liegen Die vanblung akeickt en Rilitärhumor "kc ans dem ältesten 3abr lang ber «Harten le B«' »venn auch Phonograph Tango unb eine Revue weiblicher Mt rig-,Freiwilliger inr Hilfe herangezoqen w-rben Auck rn!l rbv »mnl ganz veria.il Der unmittelbar icklagkrä'tige mvfikalifcke fce - war seine Sache nie feine Hauptstärke, bie feine mu'ikali'cke W- muhlc er hier noiifbrunaen beifeite lasten unb fg war das «» j: ein halbn-e i« tönendes R'ck: Der glatte Durck'all deefes '-s nd langweiligen „Schwankes" hätte idihcnbd, wett.r mckus Uj ttmen wenn man nicht Alcranber Girardi baiu mir Bte) Mite d,e S.i"’inien aus bem ^e-r-r ii h,lcn Ad^r was flBt r mit einer Rolle an'onqen. bie ihm mdx nur keine komucken RPs 1,ketten bietet sondern sogar iede» Ansflacketn eigenen rbliebenen: lensteHer L f. ither 856 2 Uhr Mgl* < r im Keime erstickt' . - .ich darauf brachte das Burgtheater 'e,ne bi rige ■lllffl ü!» S t e'i n nnd B ’.a 3 enback Musik von Edmund (- -'s l e r WM » nem onn Akr - > . h üe- rn' n. ebrhftvn und an * nend ' ifk I oi , i’ < r .sc\ «t ' •. t mnh ihnenwitksam gestaltet i. n * vrll. aber geschickt c i'icbaut unb bühnenwirksam gestaltet Ein ! der wege i verschiedener Iugenbstreicke von seinem Vater : merifa geschickt „"rden ist. kehrt nach moniig Jahren in c uimat zurück, na^' ber er 'ich immer gesehnt bat. unb sucht i '.n unbactiebte. um das Glück verganqener Tage wieder auf- n v.i lasten. Dast diese Iugcnbaeliedtt nun die G-stalt brr r cken Alten" angenommen ha:, ist bie Pointe der Sacke unb Hrnl« feine Aomva'Nonin, eine energiiehr. aber in idn ver- Ir- Amerikaner, die 10m nack Europa nacku'ahrcn ist Dik'e no - v", v" dc. gefchenke. Kreis Lauterbach. Geleqri-.^ ikveslerpredigt und Andacht. 1. Januar 1914: zur denlegion. Kreis Schotten. (iMz MUH 'fioftitrahf S 'U Schristerttärung. Uhr. minbtn, zt Mert- |j (jroßher ANSICHT In u lich des lo kuicck, ei' l^tinfkr ,j i|i Großen schieben. . Ävtzen- Gietze sf u. t eil. *u?i hte. Nachmittags um 5V, Uhr: S Donnerstag, den I V i u' I 6 nt ganz alliEick, auch das Bestekgm bcr ciit$efnat | die WestcrTvaldberge als flackc tiegc£mif das durchweg ^OO M l ob*.' x?o(hvlatca;i ausgesetzt iinh. Die Aussicht vom S-alzlmi xom ist bei den Som iner wände ningen schon beschrieben, sehen von hier in südlicher Richtung den Bahnhof Neustadt fr Verdoni—Marienberger Bahn, auf den wir geradeaus iuftaiec Wir wandern annähernd in Luftlinie 20 Kilometer lang, t R. Lauterbach, 30. Dez. Der gestern abend im Saal- Iiau zum Johannesberg hier von Oberleutnant a. D. von nhläufer mit Karte und Kompaß ausgerüstet ist und auch gut mit ihnen umzugehen weiß, denn im Schneetreiben oder gar im Diebel ist die Orientierung außerordentlich schwierig. Als Schiwlände tommt für Gießen zunächst der Vogelsberg und dann der Westerwald in Betracht. Ter Vogelsberg, in dem der Gießener Schiklub seit einigen Jahren eine rege Tätigkeit entfaltet, ist vor allem trefflich zum Neben geeignet, und der vom Gießener Schiklub in nächster Nähe des Klubhauses des V. H. E. erbaute Sprunghügel gibt dem vorgeschrittenen Läufer auch Gelegenheit zum Springen. Zum Tourenlaufen ist der Vogelsberg ebenfalls gut geeignet, obwohl ihm ein Wechsel zwischen 'Abfahrten und Anstiegen häufig fehlt. Lange Abfahrten müssen meistens mit langem Anstieg erkauft werden. Im folgenden wollen mir einige der beliebtesten und lohnendsten, Wanderungen schildern, wobei wir aber nochmals betonen, daß eine genaue Starte Sind ein guter Kompaß unerläßlich sind. Als günstigster Ausgangspunkt sür Schitouren ist das reizend gelegene alte Städtchen Sckwttm mit seiner sehensioerten .stirche zn empfehlen. Es ist von Nidda in etwa einstündiger Bahnfahrt sowohl von Gießen aus, als auch von Frankfurt über Friedberg bequem zu erreichen. In Schotten ist überall leicht Unterkunft zu mäßigen Preisen zu finden, und in der dortigen Auskunsts- stelle des Schiklubs Gießen, der „Traube", wird jede gewünschte -Auskunft gern erteilt. Von Schotten ans kann man bei günstiger Witterung sofort die Schier anschnallen und je nach Lust und Laune größere oder kleinere .Fahrten unternehmen. Schiwandemngen int Westerwald bringen nicht die steilen tAbsahrten tvic anberc Gebirge, aber auch nicht die beschwerlickren Ausstiegs wie dort. Tie Kuppen erheben sich nur wenig über das Plateau. Wir steigen daher allmählich an und fahren auf der *> Aus: Wanderungen und Scbifahrten rund um Gießen, Truck und Verlag der Brüblschen Universitäts-Buch- und Stcindruckerei — R. Lange — Gießen. Preis geh. 1 Mk. katholische Gemeinde. Gottesdienst. Mittwoch, den 31. Dezember: Nachmittags mit 5 Uhr und abends um 8 Uhr: be j Bei dül w. ' BU< ))C< M SAIMAltlKUM SALEMOLD,. 6 OiieniaL.Tabaku. Onh flu(foZi»| , Qydreii'en-Fäb^^^®) noiJjrrdiu. o । ; ycnidze/Itesdeii-3^^^ Komgsv.oax- Samstag, den 3. Vorab end: +.30 Uhr. M orgens: 0.00 Uhr. Nachmittags. 3.30 Uhr. Sabbatausgang: 5.30 I. <•’ «fff Israelitische Reliqionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlages ' Januar 1014: Fest her Beschneidung des Herrn. Vormittags von 60, Uhr an: Gelegenheit znr hl. Be djtc. w um 7 Uhr: Tie erste hl. Messe. „ um 8 Uhr: Austestung der hl. Kommunion. „ um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. „ um 11 Uhr: SM. Meise mit Predigt. Militargotlesdienst. UÄ »11 IC" S m KitoRt !M i Bf, Nchu Moista Verben aui late, Molk Seiiwicic ö Ulrichen 1. k , 3. E " 5. FRielemn. Ehiditenä | n 4 WuBfitiivu L Vi R'rtih Gi|i Wtn crieilt Dcoet nt dcni i Dutifboin 6. - ■ öotn 5. 1 ' c er 2. ; p« ah •Ji «leiern ~ >2i Aitr ^rbitonfl feilet:: Inubjcl; te a. Ptffleo ei Equü anderen Seite allmählich ab. Es eignet iid) daher wie kein anderes Gebirge zn längeren Wanderungen auf den Brettern, bet denen weniger die Hebungen im Gelände beabsichtigt lind als der Genutz herrlicher Schneeiandfckasten. In der stieget fällt in den Wtnter- monaten bis in die Täler hinein eine ansehnliche Schneedecke, Die übrigens meist trocken ist, da fast immer ein leichter Wind weht, der die Feuchtigkeit ans dem Schnee herausbläst. Man wird allo nicht zu häusig den pappenden Schnee unserer übrigen Mittelgebirge dort antreffen. Man tut aber doch gut, sich vor Beginn einer Wanderung nach den Wetteraussichten und der ^eichasten- heil des Schnees zu erkundigen. Ter Gießener L-chiklub, ^r Daadener Schiklub und die zuständige Wetterdienststelle Weilburg geben hierüber Auskunft. Auf allen Wanderungen ist eine gute Karle Generalstabskarte, Blatt 2Ulenburg und eni xiompatz unerläßlich. Die Schiwandemngen können selbstverständlich auch im Sommer zu Fuß gemacht werden. Schotten, Michelbach, Breungeshain, Hoherodskopf.^ Vom Bahnhof Schotten auf der Hauptstraße durch Schotten zur Chaussee nach Michelbach. Bei Straßenabzweigungen ncki immer rechts halten. Ein anderer, schönerer Weg nach Michetbach fuhrt in Schotten beim schulhaus von der Hauptäraße rechts ab, über die Nidda und links hinauf am Friedhos vorbei und in einer Biegung nach rechts bis zur Höhe des Rückens. ~ort geradeaus durch ein Wäldchen, an dessen Eingang eine struhebank mit schonent Blick auf Schotten und die Umgegend, und jenieits des Wäldchens aufwärts nach Michelbach, bei dessen ersten Häusern die Ehaustee Schotten—Michelbach wieder erreicht wird. Nun durch Mtche - bad) und auf der Straße nach Breungeshain weiter. Vor Mrckiel- bach Blick auf den Hoherodskopf mit den Jllubgäuiern und der Jägerschen Villa. Zuerst mäßig steigend, bann nach einer Wendung nach rechts steiler bis zur Höhe des Uebergangs Zum Tal des Eichelbachs Auch hier schöner Blick aut den Hoherodskchst. Nun Biegung nach links und nach Breungeshain. Bei den ersten Hausern links uins Torf herum nicht hinunter ms -torli bis zum Gasthaus von Wirth. Tort über die Eichel auf die strotze, die in den Oberwald und nach dem voherodskops führt. Bei den letzten Häusern Straßengabelung. Hier rechts zum Friedhof hinaus. Bon dort, den Telegraphenstangen folgend, die Heide ziemlich steil empor zum Klubhaus. ... Dieser Weg empfiehlt sich bei ,chlechten Lchneeverhaltnmen, bei Dunkelheit oder Nebel. Dauer je nach den Schneeverhältni,sen Is/i bis §1/2 Stunden. Sck-otten, Michelbach, Gackerstein, Hoherodskopf. Von Schotten hinter ' dem Friedhof auswärts. Etwa fünf Minuten oberhalb des Friedhofs wendet sich der Hauptweg nach rechts Hier auf einen Seitenweg geradeaus, der auf halber Höhe zwischen der Talsohle der Mdda und der Höhe dieses Rückens quer hinüberführt. Man erreicht die Cl)aussee Schotten—Michelbach an ihrer steilsten Stelle und folgt ihr,his zur Stelle, wo links die Straße nach Rudingshain abzw'igt. Hier geradeaus, Mickielbach, das unsichtbar bleibt, reck.ts lassend. Nun über die Felder, immer mäßig ansteigend. Links bleibt in einer Entfernung von etwa Stunde ein Waldstück, der Nidwald, liegen. Man kommt auf einen breiteren Weg, dem man folgt nach einem zweiten Wäldchen, das man unmittelbar links liegen läfet Von hier erblickt man in einiger Entfernung rechts etwas tiefer die Chaussee Mickvlbach—Breungeshain. Dann weiter hoch über dem Rudingshainer Tal — hier oft Verwebungen — und den Kord- westabhang des Gackersteins hinaus. Man kann bis zur Höhe des Gackersteins, von wo man schöne Blicke auf Breungeshain, den Friedhof und den unmittelbar gegenüberliegenden Hoherods-- kopf bat, emporlausen und bann, das Fichtenstück auf der Spitze zur Linken, in die Ädulde des Eichelbachs absahren und fick auf der anderen Seite zum .Hoherodskopf emporarbeiten. Bequemer ist es, unterhalb des Gipfels durch eine lange, durch junge Fichten führende Schneise zu fahren, die nordöstlich unter dem Gackerst ein in das Quellgebiet der Eichel führt. Hier, fast immer am Waldrand in großem Bogen nach rechts zum Hoherodskopf. Tie Richtung ist in diesem letzten Teil durch Stangen, die vom Gie- 6nnti(trT®e 'recht verschiedenartig, in allen aber Tommt •nm ^isdruck, daß die nächste Ernte in den Weinbergen, auf Feldern und Wiesen zu einem großen Teil von ,dem Verlause bes Wetters hn Januar keeinslußt wird. Fast überall lauten die ^vrüme dahin, daß aur einen milden Januar eine schlechte Ernte lolger; werde. „Spielen die Mucken im Januar, kommt der Bauer in qrvße Gefahr," heißt es im westlichen Deutt'chland', einen ähnlichen Gedankengang hat ein süddeutsches Spridüvort, in dem es heißt: „Januar kalt, das gefallt: Januar warm, bau Gott erbarm." Die Weinbauern am Rhein und an der Mosel lagen: „Ist der Januar naß, bleibt leer das Faß." In vielen Gegenden Teutschlands, bis nach Oesterreich hinein, behauptet die ländliche Bevölkerung: „Wächst das Gras im Januar, wächst es schlecht rm ganzen Jähr'", oder auch: „Wächst das Korn im Januar, wird es aur dem.Markte rar''. Derartige Ansiprüchc sind auch in anderen Ländern anziitreffen. So sagen die ruin- schen Bauern: „Wenn der Januar, Regen bringt^ werden die Friedhöle gedüngt", aber auch: „Eiszapfen im Januar grotz und dicht, 'dies eine gute Ernte verspricht." In südlicher ge« legenen Ländern tritt natürlich der Januar in anderer Weiie auf als im Norden, iunb so sind auch die Sprichwörter anders. In Spanien meinen die Landleute: „Biel Regen im Januar, bringt ein gutes Ernteiahr". Ganz anderer Meinung sind wie der die Landleute in Italien: sie behaupten: „Ist der Januar stets troden, hat der Landmann fette Brocken", ober auch: „Wenn der Januar nicht naß, füllt dem Winzer er das Faß." In der Schweiz heißt es in einem Sprichwort: , ..cd)t der Januar int Scheiden, fr.tngt das Jahr uns viele Freuden," dagegen aber auch: „Wenn der Januar nah und lau. wird das Frühjahr sicher taub." Denselben Gedanken bringen die französischen Landleut.' zum Ausdruck, wenn sie sagen: „Ist der Januar gelinde, folgen noch viel rauhe Winde." Aehnliche Sprüche über den ersten Monat des Jahres gibt es noch sehr viele. Landkreis Gießen. t. Burkhardsfelden, 29. Dez. Bei der heutigen Bür ge rm ei st er wähl wurde der bisherige Bürgermeister Johannes Hoffmann mit 123 Stimmen einstimmig wiedergewählt. Ein Gegenkandidat war nicht aufgestellt worden, und die Wahl verlief daher ruhig. Herr Hoffmann ist bereits zum drittenmale zum Bürgermeister gewählt worden. Bon dem Gesangverein „Germania" wurde ihm abends ein Ständchen gebracht. :|: Lauter, 29. DsA. Dem nach Schwalheim bei Bad- Nauheim versetzten Lehrer Kredel veranstalteten gestern abend der (Gesangverein, Kriegerverein und Turnverein eine Abschiedsßeier, die sehr gut besucht war. Die Gemeinde überreichte ihm einen Sessel und die Vereine Erinnerungs- ||nt mrbieß j gtntntr vclr baci i|nö lL’ Kj'imcr Ä D | Kjii vabn | familit' Rm ik* । jyid) 1 IlJnij iJeim tx oaiuii [Hier und rjiteli Hai b straic D01 den Zvcn! Kotzian Dio nach- A ß r 7 t O s,nd von 12 lJhr U|,tta-S bi’ 12 Fk «.teilenden ävl Zilv nachts nur für dringende Fälle itzt,. Freitag um 8 Uhr: Segensinesse. Diaspora Gottesdienst. Donnerstag, den 1. Januar: In Hnngcrr um 97, Uhr. rKriyui ttiabrita» I Bnlboi. 1 WSaruTeiri *,*; ^rietnd ifuboir w [] Marburg, 30. Dez. Für f aS Jahr 1914 sind die M a rk, in Marbura wie fohlt festaeleat: Rrammarft •: 2. Februar, 25. «mu 1. Mm, 2. Juli, 29. Scvtember, 19. November, 31 Dezember., Srinueineinärfte : 19. Februar, IC. April, 18. Juni, 9. 13 August, 16. Oktober, 26. November — Vieh- und Schme-n, Märkte: 19. März, 14. Mai, 3. September. — Pferdemäch« ’9. März, 8. September. • _________________ 1 Wanderung ist ziemlich bei jedem Schnee bitrdnufübrcn. Märtte. Nachmittags um 57, Uhr : 'Unbacht mit Segen. Abends um 8'/, Uhr: Versammlung der Gemeinde nn Verrii- bause. Tlitteilungen über Innenausstattung der Uirche. ßener Schiklub angebracht werden, kenntlich gemacht. Dies die empfehlenswerteste Fahrt von Sckwtten zum Hohe- rodskovf. Dauer: bis 3V2 Stunden. Auck zur Rückfahrt am geeignetsten iTaner 3/< bis Stttnden^, aber Vorsicht bei der Abfahrt vom Gackerstein bei Vereisungen, Verharrschungen, und wenn die Felsen nicht ganz verschneit sind. Schotten, Rudingshain, Hoherodskopf. Auf die Cliaufsee Schotten- Rudingshain. Ist man an einem Waldstück, das rechts in der Höhe liegt, dem Nidwald, vorbeige- lammen, so verläßt man die Chaussee und sucht nach fechts hin allmählich emporzukommen. Rudingshain bleibt links unten liegen. Man erreicht den Rand des Hnndsbornwalds über Rudingshain und dort eine breite Schneise, die gradeaus und ziemlich auf gleicher Höhe hineinführt. Man folgt ihr,, bis ein für die Schneeschuh lauf er neu angelegter Dnrchban in spitzem Winkel rechts ab in die Höhe fuhrt bis zu einem Forstschiitzhäuschen. Hier beginnt eine lange Schneise, die gradeaus auswärts führt. Man folgt ihr bis zu ihrem Ende, dort rechts durch eine schmale Schneise und in kurzer Zeit zum Waldrand, Ivo fick der Blick in das Gebiet der Eicktelguelle und ans -en Hoherodskopf öffnet. Dann wie oben zum Hoherodskopf. Auch dieser Weg eignet sich besonders zum Rückweg nach Schotten. Bei »11 teil Schneeverhältnissen ist die Abfahrt^aiü 'der „langen" Schneise besonders schön. Tauer hin 3 bis 4 Stunden, zurück l1/» bis 21 /_. Stunden. Schotten, Lehrerheim, Bilstein, Hoherodskopf. Von Sckwtten auf der Gederner Chaussee, die nahe beim Bahnhof von der Hauptstraße rechts abgebt, bis zur ersten Biegung nach links. Hier rechts hinunter in das Dilchen und wieder hinan zur bewaldeten Äuppe des Alteichurgkopfs. Dort an dem Fest- vlatz vorbei nach links wieder zur O^ederner Chaussee, nw das Erholungshaus „Lehrerheim" steht. f)hin eine Strecke die Chaussee entlang und, wo sie sich teieber nach rechts wendet, links in eine Waldsckneise (Markierung — im Winter oft nicht zu erkennen —: blauer Strich' und durch den Wald zu einer hohen Wiese. Von hier Blick auf den Felsengipfel des Bilsteins. Man hält sich etwas rechts und erreicht die Höhe des MckenS über dem Eickel- taf. Links unten Buseiworn. ettixis rechts darüber der Bilstein. Je nach den Schneeoerhältnissen fährt man nun entweder in gerader Linie talabwärts — dies am besten, wenn die Eichel zuge- schneit ist, — und wieder Irin auf oder folgt der an der rechten Talseite hock) hinführenden Chaussee nach Bnsenborn und arbeitet sich von da den steilen ,s?lbbang des Bilsteins hinaus. Man kann aber auch nach reckchs ansbiegen, nach der Weidniühle unmittelbar unten im Tal abfahren 'Markierung: gelber Kreis , auf der anderen Talseite die Eschenröder..Höl?e hinauf in die Waldungen über dem Hillerstal, wo man auf eine breite, rot markierte Schneise stößt, der mau nach links folgt. Sie führt östlich um den Gipfel des Bilsteins herum. Auf dem Felsengipfel des Bilsteins sehr schöne Aussicht. Vom Gipfel bi nunter am Rande eines /leinen Fichtenwaldes vorbei in die teilweise sumpfige Niederung zwischen Bilstein und Hohe- rodskops. Diesen hinauf, am besten in weitem Bogen nach rechts. Fahick von Schotten nach dem Hoherodskopf. Tauer 3—4 Stunden. ♦ Erdbach, Salzburger Kopf, Neustadt. Von Station Erd back (384 Meter) geht es in leichter Steigung nach Breitt'ck>eid 456 Meter. Kurz dahinter ein kurzer scharfer Anstieg, dann eben bis Rabenscheid (550 Meter). Von hier über den Ketzerstein ,612 Meter, Rauschenberg 600 Meter) I nach Neukirch und Salzburger .Kvvf >6o4 Nieter. Der Anstieg Kirchliche Nachrichten. Lvangelijche Gemeinde. Silvester, '2)i i 1110 0 di, den 31. Deze mb er: Gotterbienst. 3n der Stadtkirche. Abends 6 Uhr: Marrer Schmähe. In der Johannerkirche. Abends 8 Uhr: Pfarrer B e ch t 0 l s h e i m e r. Neujahr, den 1. Januar: Kollekte für die Armen. 3n der Stadtkirche. Vormittags 9^ Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Abends 5 Uhr: Pfa rer S di m a b p. 3n der Zohannerkirche. Vormittags 9'/, Uhr : V'arrer '21 u 5 f e I b. ?lvends 6 Uhr: Siebe Stadtkirckie. Freitag, den 2. Januar, abends */.,6 Uhr: Vereinigung t« Konfirmierten weib.ichen Jugend der Lukas- und Johaunesgeme«d anzntreffen : Am Nenjnlirstaze (I. Januar): Dr. <> eypr, Seltersweg 81 Dr. Klein. Ost-Anlage 37 FUr dringend" Fälle ist sicher anzotreff'-n: Ain Nrn j"ihr*taue (1. .Januar): Zabßarzt •5. Mein dies iifitif-.ann iun lind .«rau I. Ar. Cc nahte Vuf» jähriger nlcimeihrr «tob. rtrrfi-t C. t*€X6Cu BR «r: | Hechl er. B*'“ Dezember: tilgen und Vorbringen von nifiublidien ober Hillgärtner. un 8321 Meckel. 3,81 7,53 2,88 1,65 0,57 0,50 n 5a Hechler. B*;*’ 4i nfk.1 ß. fli. Ü |!b t n 5. Sil. ItJWTr Kl - verlauft 1. t'oß o Los 3. Los 7929 4. Los 5. Los flnbr c. 30 Pferde Los Los Der feiee. prickelnde und Aromatische Geschmack und die Los Los 2cVla(teiV «10 steht einrig und unerreicht da. Arbeite- und Nachhülfeetundeu in allen Fichern für Schüler aus Sexta bb Ober-Prima öffenlL höher schulen. 57 tt Hfltcfrrn 4. 7 Althirn 1. «r )■ ij lugend iiiroenbungcn offen Es werden Umlagen tbten, zu denen die Ausmärker beantragen haben llllertshanfen, am 29. Dezember 1913. i^oßherzoglichc Vürgernieiitcrei KlUerlflljaufen ■Äcn cinartroffei mit arokem Irancvortc Belgier und Miinstcrländer "Arbeitspferde kbiDCTertn und leitblrrcu ZchnittrN-nto-. hr.__ stienlt 1. ßanuat: i - 17/41 X7H - ±11 - l 45 ■=81 «7 - 4S.T. c täuiuic: ’.ftt i'iiiui. t ttf idicn ±Sl. -- 12 .'3 Ahm., August Frensdorf Wehte Teteteben Ml Flaschenbiere Mainzer Aktienbier Sandler Culmbach werden: Fichteu-Llammholz. 2 Stämme 2. rrl. von 40—49 Ztm. Dchm — 4,12 Fstm. 27 Stämme 3 Kl. von 30 - 39 Ztm. Dchm. — 48,07 Fstm. 10 Stämme 3. Kl. von 30—39 Ztm. Dchm. = 21,05 ^ftm. 56 Stämme 4 Kl. von 25—29 Ztm. Dchm. = 63,82 Fstm. 25 Stämme 4 Kl. von 25—29 Ztm. Dchm. = 29,02 Fstm. Bcknnntmachnng. Der vom Ormeinderat bind)beratene Anschlag der Gemeinde giöihgcS für 1914 91 j. liegt vom 5. Fannar 1914 ab eine Woche lang auf imierent Bureau zur Einsicht der Beteiligten offen. Einw.ndungcn können iunerbalb dieser Frist f trift* ltch oder zu Protokoll bei dem Unterzeichneten vorgebracht werden. Bemerkt wird, daß Umlagen er- hoben werden, zu denen auch die Ausmärker beizutragen haben. NöthgeS. den 30. Dezember 1913. Großh. Bürgermeisterei Röthges. fi dri Herrn, ibeit zur hl. 8,4- Meße. tr hl. Romminroi l’reöiqt. it Predigt. Ibitnii, l mit Legen, ng der Gemeinde i; laitung der stirche. utrfi Öamnnii und Armt Cbcibibhütt etnr l»r. Oeucriiicilirr üemmcuirntai -toll Der porhanb Dl 2 AI affet. — 60,48 Fstm. LoSlO. 146 Stamme 5bÄL von 12—19 Ztzn. Dchm. — 60,70 Fstm Angebote sind nach Losen getrennt mii entsprechender Auischris: bis zum 7. Januar 1914, nachm. 1 Uhr, bei unterzeichneter 8ürgermeiftere‘ einzureichen, wo auch die näheren LerkausSbe- Dingungen emgesehen werden können. TaS Holz lagert in den Distrikten Birkenftrauch, Lchwalbenwald, Entenpfuhl und Kirschbaum und wird auf Wuosch vom Forstwart Wagner vorgezeigt. Großen Buseck, am 29. Dezember 1913. Großherzogliche Bürgermeisterei Großen-Buseck. Schwalb. 8S1H Fuhrwerke jeden Ta« nach allen Stadtteilen. Von oder FL Lieferung frei ins Haus. Röhrle’s Biergrosshandlung Bartearger Mulbau4»-Leubau zu «trosteu- vnseck sollen nadirebenPe Nobdauardeiten und Lieferungen ni ösfeinlichen Wettbewerb vergeben werden: Erd. und Maurer». Effenbeton, Steinmetz» (Basaltlava). Zimmer-. D>chdccker (Schieferdacb'. opengler-, G ob chi.'ff r« Schreiner« und Weiß« bind rarbeiten, Blitzableiterankag«-. Träger und Eisenkiese'ung. fomi< das AussnUen des Bauplatzes mit Lie'erung d-S FüUmaierialS. AagrdotSlinteilagen die gegen Erstattung der Selbstkosten abgegeben weiden sowie Pläne und Bedingungen hegen auf dem Buieau deo Unter« e dmeten Ne neriingSgeböude, Landgraf Philipp« P«atz 3, Zimmer Nr. 18, auf. A nebote mit entsprech.»der Aufschrift sind »'erichlosien und postirci spätesten- bis camotag. Den 24. Fanuar 1914, vormittags 10 Nhr, an den Unie«zeichneten einzureichen. Die öiÖffnung der Angebote erfolgt zum glei.1 en Termin in Gegenwart etwa erschienener Bewerber Ziischlagssrist: 3 Wochen. Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt vor« behalten. Gehen. den 29 Dezember 1913. Der Großherzogliche KreiSbauinspektor. ilerprtbiflt unb latä 13 - Januar 1914 ab eine Woche lang auf dem Honiiar Mi lli ermeisterei Bureau dahier zur Einsicht der Be 'M Ubr: lfa5' und Johaouffi j neinbe. Mp ii d B iivli >t-P rfkiqminq Öonton, den 1t. Januar 1014, Vorm. 0' llbr, kr.t au» brn Dtftrlhc.i tiHenlaiiie. Vanacvbcia. £ brr- t Molkenborn Oirlctiir.mfv. 4»olu6rn, <<*ebrnnntcr n :fc_rau. 47 dtenmer fluauh Ttidirl IX ?,adr,kam twn T^allenkl» 4U. SdiloHcTinrHier 2iobr. <• t>n* c irtuinu*: ,'Xhv 1 Ahorn 4. fll. !>itr^ OS* .Viir«e '• riborn K fll. - (UM Aür- nTV Kur *.) flie'ern X St. LSI Air. ' ’iir ßitUhii iin jitiiiehri'Si ^m niditn > tiir bie JlilaUcib Qleinfuibnld-ulc meliere b oben rin- nenanqrn von !>*• " n her tvmrid) Äbnim unb Arnu. B'nbibaiimeilirr Krau ilft und Arnu irnmer !• ebumnliai Dr übertönt»l oioiiai'b V- Uhl t'inermeiifer flnrl Odbn unb »>rau Sdncutcnnciiier 11-Cabn unb tVroit. Snuhimim Clio MiatUfdilat unb ri Ile Kaufmann <*rni(inn düldi unb Krau Mnnfiiianu ri 3üld) unb Arait Backerrneif er flnrl (ritbeit 1-* Rnr. Ahorn, t Nm. Cbubaum unb 114 rHnt. Kiefern. l&.jvelrcitifl: irRir S'Udien.. N N E'wen *.'Z»5iin fliefem • SrA-r : f 1 Srm. (yitVcn nnb 1 \ Ätn. Sictrnt. •jlammcntiin»! am "Utlantannen. Aoriier Enrrich tu Sft:< ee enetli auf i^enanuen nnbeiT fluotunfi. u U a d>. den -7 De.rmder 1913 (MrofjU. Ctendriiem vaubadi Aul alle übrigen Artikel gewähre ich io°lo Rabatt Fj Spezial-ßBsä Franz Beile | Mäusburg 10 *; ,s - .. «nbtLtl S von 30—52 Ztm. Silberpappelstämme im mittleren Durchmeffer von 35—44 Ztm. Öschenstämine im mittleren Durchmeffer von 18—35 Ztm. Ahoinstämme im mittleren Durchmeffer von 20 28 Ztm. Lindenstamme im mittleren Durchmeffer von —41 Ztm. Niißbaumstämme im mittleren Durchmeffer von 20 Ztm Eber» schcnstämvie im mittler«« Durch -1I.1H . 17fi ihn. Aiditcn Mir. In not ^oU hi brn Dikhlkicn ^dk.-brn, Okbrnnntcr nnb ih ucir ivirb nicht uornnriat •■irntnenfunh im h:i't irifenfauir bei Wr. i dr -er Ti aller \u l'Jridarib* H .nein auf •J’frlanneit nabne .1 -tunn. Stcncian. brn 13. Aaiuinr 1911. norm. 10 llbr, ii a i cm romnnialmalb Dinrrki Audruriche «MemarTuna ß5rilu>t:i . übohi. 12 Kiefern :< Ml. tvti Ahr- 24 Kiefern L fll « «ur.. 27 Nic’vrn X fll. I2JN) Ahr 'Bnuholt rfliihrr . - S4*i Ahr. a»riibcnbol;i s AidUfn Da ML -* r Ain /15 idnrn 51» fll - 2^t2 Ahv. llrKiaiiaru: AicVirn IM ?uid 44« Astr Brennholz r Heu. 54. Vab:tarvt L»r. nied- G W floch .V, igelst |b«rmeiHtr xtbatrr unb Krau '** Atau flvmmci ■ - r ii i*eiai unb Jodiier. ',7. ^riftbmbrrmn *rt ifcuri* ÄTUrr- 5H. t^c.hbinbrrrtMihcr (fbrihopj Ldimldi ; • #..ttrahr 1« ’Ä Cbcrrnnrnteur Muiir: unb A«nti ig ,r tauflnri llrber unb An -lie. CI. flrttmrfl Nicolau» M, ,>aaiihr (B. Vojic t murr unb Vbuarb Brumm ig .es flummeuirntat (^oharnhcrbi 04 eiackennnher SrJrlun- ,,an Ihr «5. (vreu r er «terra 2 rau n. Arnu. IW UWVI eh: Schwiebcr unb Arau. »17 Soblmbnublrr »rl unb Arau FK fl. W M flboU und ■tf. Vondfr Barl Von tr 7L riooibeker Dorn Verner unb Arau. . rbrikai'i Cm . *>orii unb Ara u “L flaufmnnn Aul. »bot 7L Luufmanu Vonar ttorruuinn. 75 tf. €». Wer- SdirniKnnri«icr. Tu Arduirn (suunnii u Arau flan*lrtrat läner unb «>nmihr. 7k 6ar' Oicorel few faeiäjojM Individuelle und tehnelle Vorberei»uu< auf all«- Klassen höherer Schulen, besonders WW - - Franzii, Kleine Klassen. Arbeitsstunden. Abendkurs i< Gute Erfolirc: Ostern 1913 erreichten von 17 Kandidaten IG ihr Ziel, teilweise mit ter deutendem Zeitgewinn. Frcquens im Sommer-Semester 11413: 43 Schüler Nlhores • Referent, besond. Giessener) durch den Leiter. Direktor Erackemann, Bleichstr. 6. Durch AuSschlußurteil vom 3. Dezember 1913 ist da« aus Namen de« Cher Posta'sist. nlen H Ender« in flöln a RH. lautende Emlagebuch der Gewerbe« dank zu G.eßen t G in b H Nr. 20002 über 10-8 Mk 65 Psg. für kraftlos etNän wotden. Gießen 28. Dezember 1913. ß«« GroßHerzoglicheS Amtsgericht. m . 'M Ter vom Gcnieindcrat dnrchberaicnc Boran 11 tim t,r 161 der Gemcmde AllertShanfen für 1914 liegt Bekanntmachung. 3« un;tr GenoffenschaflSregister winde bezug« fceo landwiilschafilichen floiifumvereiiiS Großen 14. eingetragenen Genoffenschast mit imbc irftfr Hastpfttchk, eingetragen: Karl Siegfried Großen Buseck ist anS dem Boistand aus kden. An seine Stelle ist Konrad Äagenbach wßen'Bnseck in den Borstand gewählt worden Hießen, den 29. Dezember 1913 v«/» Grosiher.zoglichcs Amlvgericht. ausserordentliche Bekömmiichk it meiner Marke Marke Imtriall vom 2. bis 10. Januar 1914 R umfasst alle Abteilungen meinen gesamten Warenlagers' öi Besonders empfehlenswert Won» Kindor-bittii aus vorige Saison: S Serie 1 . . . 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